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May 23, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Adobe Flash Player nicht länger standardmäßig permanent aktiviert

Mozilla hat eine weitere Änderung in Bezug auf den Adobe Flash Player in Firefox 55 vorgenommen: dieser wird ab Firefox 55 nicht länger standardmäßig permanent aktiviert sein.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla eine Änderung in Firefox 55 implementiert, welche Flash-Inhalte nur noch via HTTP oder HTTPS laden lässt und nicht länger über andere Protkolle wie file:// oder ftp://. Nun folgt eine weitere Änderung in Firefox 55, welche in einer Reduzierung der Nutzung von Flash-Inhalten resultieren wird. Ab Firefox 55 wird der Flash Player standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet sein.

Firefox kennt drei verschiedene Zustände für NPAPI-Plugins, von denen der Adobe Flash Player das einzige NPAPI-Plugin ist, welches von Firefox noch unterstützt wird. Der Adobe Flash Player kann entweder komplett deaktiviert werden oder permanent aktiviert sein – was den bisherigen Standard-Zustand darstellt. Die dritte Möglichkeit nennt sich „Nachfragen, ob aktiviert werden soll“, oder intern auch Click-to-Play genannt. In dem Fall ist der Adobe Flash Player zunächst standardmäßig deaktiviert und Webseiten, welche Flash-Inhalte einbinden, lösen eine Abfrage aus, um den Flash Player für die jeweilige Domain bis zum Ende der Sitzung zu aktivieren. Dies stellt ab sofort in Nightly-Versionen von Firefox 55 den neuen Standard-Zustand dar.

Geplant ist, dass diese Änderung auch in der finalen Version von Firefox 55 enthalten sein wird. Zunächst allerdings nur für einen Teil der Nutzer, beispielsweise zehn Prozent, und dann im Laufe der folgenden Wochen für immer mehr Nutzer aktiviert wird.

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May 23, 2017 08:49 PM

May 22, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53.0.3

Mit Firefox 53.0.3 hat Mozilla ein Bugfix-Update für Firefox veröffentlicht. Die neue Version behebt mehrere Probleme.

Download Mozilla Firefox 53.0.3 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit dem Update auf Firefox 53.0.3 behebt Mozilla ein Problem, welches bei Verwendung eines Proxy-Servers mit NTLM-Authentifizierung dafür sorgen konnte, dass Webseiten ab einem gewissen Punkt nicht mehr geladen werden konnten. Außerdem sorgten unnötige Netzwerk-Anfragen, um WLAN-Anmeldeportale zu entdecken, für einen erhöhten Energiebedarf. Außerdem wurden die Gültigkeitsdaten der vordefinierten Pins für das HTTP Public Key Pinning (HPKP) aktualisiert, weil diese vor Veröffentlichung von Firefox 54 abgelaufen wären.

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May 22, 2017 09:13 PM

May 20, 2017

Sören Hentzschel

Ordnung in die Lesezeichen bringen mit dem Bookmarks Organizer für Firefox

Mit dem Bookmarks Organizer habe ich eine neue Erweiterung für Mozilla Firefox entwickelt, welche dabei hilft, Ordnung in die eigenen Lesezeichen zu bringen. Der Bookmarks Organizer findet nicht mehr funktionierende Lesezeichen, Weiterleitungen, Duplikate und mehr. Es handelt sich dabei um eine WebExtension, welche auch noch mit Firefox 57 und höher kompatibel sein wird.

Download Bookmarks Organizer für Mozilla Firefox

Ab sofort steht meine neue Firefox-Erweiterung Bookmarks Organizer zum Download bereit. Diese Erweiterung soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende Lesezeichen und doppelte gefunden werden und Weiterleitungen korrigiert werden.

Die Features im Kurzüberblick:

  • Findet nicht mehr funktionierende Lesezeichen
  • Findet doppelte Lesezeichen
  • Findet Lesezeichen ohne Namen
  • Fehlerhafte Lesezeichen können direkt bearbeitet oder gelöscht werden
  • Erkennt Weiterleitungen und bietet die automatische Anpassung einzelner oder aller Weiterleitungen an

Shortcuts

Die Oberfläche kann auch per Tastatur aufgerufen werden. Hierfür ist die Kombination Strg + Shift + L (macOS: Cmd + Shift + L) reserviert.

Außerdem ist das direkte Starten einzelner Tests direkt per Adressleiste möglich:

  • bookmarks organizer: Öffnet die Oberfläche
  • bookmarks duplicates: Suche nach Duplikaten
  • bookmarks empty-names: Suche nach Lesezeichen ohne Namen
  • bookmarks errors: Suche nach fehlerhaften Lesezeichen
  • bookmarks redirects: Suche nach Weiterleitungen

Screenshots

Bookmarks Organizer

Bookmarks Organizer

Bookmarks Organizer

Bookmarks Organizer

Bookmarks Organizer

Geplante Features

Es sind bereits einige Features für die Zukunft geplant.

  • Whitelist: erstelle Ausnahmen für Lesezeichen, welche bei weiteren Überprüfungen nicht länger beanstandet werden
  • Features für Lesezeichen-Ordner, u.a. leere Ordner
  • & mehr…

Sprachen

Die Erweiterung steht derzeit in den folgenden Sprachen zur Verfügung:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Niederländisch (Danke, Tonnes!)
  • Tschechisch (Danke, MekliCZ!)
  • Polnisch (Danke, WaldiPL!)
  • Obersorbisch (Danke, milupo!)
  • Niedersorbisch (Danke, milupo!)

Entwickler

Von mir stammen auch andere Firefox-Erweiterungen, unter New Tab Override, eine Firefox-Erweiterung mit mehr als 100.000 Nutzern, welche auch schon von Mozilla vorgestellt worden ist.

Kompatibilität

Die Erweiterung erfordert mindestens Firefox 52. Da die Erweiterung Gebrauch von modernen Webtechnologien sowie neusten WebExtension-APIs macht, ist eine Unterstützung in älteren Versionen von Firefox aus technischen Gründen nicht möglich.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org mit fünf Sternen bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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May 20, 2017 01:41 PM

May 18, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57 für Android unterstützt nur noch WebExtensions

Bereits seit November 2016 ist klar, dass Firefox 57 für Desktop-Betriebssysteme nur noch WebExtensions als Erweiterungs-Architektur unterstützen wird. Nun hat Mozilla bestätigt, dass Gleiches auch für die Android-Version von Firefox 57 gelten wird.

Firefox kennt viele verschiedene Erweiterungs-Architekturen: auf dem Desktop sind dies XUL-Erweiterungen, Bootstrapped Erweiterungen, SDK-basierte Erweiterungen und den neuen Erweiterungs-Standard WebExtensions. Im November dieses Jahres wird Mozilla Firefox 57 veröffentlichen und damit nur noch WebExtensions unterstützen.

Lese-Tipp: Kommentar: Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird

Auch Firefox für Android kennt Erweiterungen, auch Firefox für Android kennt sowohl einen bisherigen Standard als auch einen neuen WebExtension-Standard. Dass auch Firefox für Android mittelfristig nur noch WebExtensions unterstützen wird, war eine im Prinzip sichere Annahme und sollte niemanden komplett unerwartet treffen. Bisher war allerdings nicht klar, ob dies auch bereits ab Firefox 57 der Fall sein wird.

Grund für diese Unklarheit ist, dass die WebExtension-Unterstützung auf Android noch nicht auf gleichem Stand ist wie bei der Desktop-Version von Firefox. Nun hat Mozilla eine Entscheidung getroffen. Nachdem sich Mozilla die wichtigsten Erweiterungen für Android angesehen und den Implementierungs-Plan der WebExtensions in Betracht gezogen hat, ist Mozilla zu dem Schluss gekommen, dass die Android-Version von Firefox dem Zeitplan der Desktop-Version folgen soll. Damit unterstützt auch Firefox für Android ab Version 57 ausschließlich WebExtensions und keine älteren Erweiterungs-Architekturen mehr.

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May 18, 2017 10:39 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.5 für Apple iOS

Mozilla hat mit Firefox 7.5 für Apple iOS  ein weiteres Browser-Update für die iOS-Plattform veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.5 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.5 für Apple iOS und damit ein weiteres Stabilitäts-Update veröffentlicht. Die neue Version behebt mehrere mögliche Absturzursachen und reiht sich damit nahtlos in die Liste vergangener Updates für die Versionsreihe 7.x ein – bereits mit den letzten Updates für Firefox 7.x konnte die Absturz-Rate um ganze 60 Prozent reduziert werden. Ebenfalls in diesen Zusammenhang fallen Fehlerbehebungen der Art, dass Firefox nach einem Absturz die Tabs nicht wiederherstellen konnte, oder dass die Tabs nach dem Rückgängigmachen des Schließens aller Tabs nicht wiederhergestellt werden konnten. Schließlich wurde noch der Fehler behoben, dass Nutzer nach einem Update die Seite mit den Neuerungen von Firefox 2 statt von Firefox 7 zu sehen bekommen haben.

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May 18, 2017 07:42 PM

May 16, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Add-On “PrefBar” crasht SeaMonkey 2.52 ⚠️️

Ich kann eins meiner Lieblings-Addons mit den letzten Trunk-Builds wie beispielsweise

UNofficial (by FRG) en-US SeaMonkey 2.52a1 (NT 6.1; Win64; x64;; rv:55.0) Gecko/20100101 Firefox/55.0 Build 20170513191754 (Default Classic Theme) on German WIN7 64bit

nicht mehr nutzen, da mein SeaMonkey sofort crasht, wenn ich ihn mit aktivem PrefBar-Addon starte.

Bugs dazu:

Kann das jemand bestätigen❔

Womöglich eine erste Theorie beisteuern, woran das liegt❔

May 16, 2017 06:14 AM

May 15, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erlaubt Flash-Inhalte nur noch über HTTP/HTTPS

Mozilla schränkt die Unterstützung für den Adobe Flash Player in Firefox 55 ein. Ab dann können Flash-Inhalte nur noch via HTTP oder HTTPS geladen werden.

NPAPI-Plugins sind eine häufige Quelle für die Sicherheitsprobleme und Instabilitäten des Browsers. Mittlerweile kann beinahe alles, wofür früher NPAPI-Plugins notwendig waren, mittels HTML und JavaScript-APIs umgesetzt werden. Seit Firefox 52 unterstützt Firefox nur noch den Adobe Player als einziges NPAPI-Plugin, andere NPAPI-Plugins wie Java oder Silverlight werden nicht mehr unterstützt.

Mit Firefox 55 folgt eine Einschränkung der Flash-Unterstützung. Ab dann können Flash-Inhalte nur noch über die Protokolle HTTP und HTTPS geladen werden. Damit ist es beispielsweise nicht mehr möglich, eine lokale Flash-Datei über das file://-Protokoll in Firefox abzuspielen.

Das alte Verhalten kann vorerst wiederhergestellt werden, indem über about:config der Schalter plugins.http_https_only per Doppelklick auf false gesetzt wird.

Firefox 55 erscheint nach aktueller Planung am 8. August 2017.

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May 15, 2017 09:48 PM

May 14, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Erste Bilder und Videos zu Photon für Android

Erste Informationen und Bilder zum kommenden Photon-Design für Firefox wurden weltweit zuerst auf diesem Blog einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Nun gibt es ebenfalls hier auch die ersten Eindrücke zu Photon für Android.

Wenn Mozilla im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen wird, dann wird Teil von Firefox 57 Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild. In den letzten Wochen und Monaten gab es diesbezüglich bereits viel Bildmaterial auf diesem Blog zu sehen, immer für die Desktop-Version von Firefox, also für Windows, Apple macOS und Linux. Aber auch Firefox für Android sowie Firefox für Apple iOS werden eine überarbeitete Optik erhalten. Heute gibt es einen ersten Ausblick auf Photon für Android.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Wichtig: es handelt sich dabei um Mockups. Das tatsächliche Erscheinungsbild kann sich von dem unterscheiden, was hier gezeigt wird.

Die ersten Bilder zu Photon für Android

Die neue Navigationsleiste:

Photon Android Navigationsleiste

Ladefortschritts-Anzeige:

Photon Android Ladefortschritts-Anzeige

Adressleisten-Vorschläge:

Photon Android Adressleisten-Vorschläge

Tab-Übersicht:

Photon Android Tab-Übersicht

Neuer privater Tab:

Photon Android Neuer privater Tab

UI-Animationen

Wie schon bei der Desktop-Version gibt es auch zur Android-Version von Photon bereits Bewegtbilder, welche mögliche Animationen der Oberfläche darstellen.

Splash-Screen und Lade-Animation:

Video-Link direkt aufrufen

Tab-Übersicht:

Video-Link direkt aufrufen

Klick in Adressleiste:

Video-Link direkt aufrufen

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May 14, 2017 12:56 PM

May 13, 2017

Sören Hentzschel

Photon: neues Bildmaterial zum Design von Firefox 57

In dem letzten Wochen und Monaten gab es auf diesem Blog bereits zahlreiche Bilder zum kommenden Firefox-Design Photon zu sehen, welches in Firefox 57 Premiere feiern wird. Heute gibt es weiteres Bildmaterial und weitere neue Einblicke in die Zukunft von Firefox.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses besonderen Releases wird Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild von Firefox.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Dieser Artikel stellt eine Sammlung von weiteren Mockups dar, welche sich im Laufe der letzten Wochen angesammelt haben.

Wie immer gilt, dass es sich dabei um Mockups handelt und sich das tatsächliche Erscheinungsbild in der finalen Version von Firefox 57 von dem unterscheiden kann, was hier gezeigt wird.

Hauptmenü optional touch-freundlich

Das Design des neuen Hauptmenüs ist kein Geheimnis mehr und die Implementierung in der Nightly-Version von Firefox bereits in vollem Gang. Ebenfalls bekannt ist, dass Firefox 57 die Option erhalten wird, die Flächen in der Gegend um die Tableiste auf Touch-Geräten größer darzustellen, um besser mit den Fingern bedienbar zu sein. Dies wird Mozilla auch für das neue Hauptmenü umsetzen. Zur Erinnerung, so soll das neue Hauptmenü aussehen:

Photon Firefox 57 Hauptmenü

Und so die touch-freundliche Variante davon:

Photon Firefox 57 Touch-Menü

Sidebar-Design

Auch zu den Sidebars gab es bereits etwas zu sehen. Unter anderem wurde eine neue Anpassungsmöglichkeit sichtbar, welche es dem Nutzer erlaubt, die Seite (links oder rechts) frei zu wählen. Bisher waren Sidebars immer fix auf der linken Seite. Ein neueres Mockup zeigt nun auch das Design der Sidebar selbst überarbeitet, in dem Fall der Lesezeichen-Sidebar.

Photon Firefox 57 Lesezeichen-Sidebar

Integration der Teilen-Funktion des Betriebssystems

Firefox 57 wird ein neues Menü für seitenspezifische Aktionen als Teil der Adressleiste erhalten, das „Drei-Punkte-Menü“. Bereits in früheren Mockups war hier eine Teilen-Funktion zu sehen. Dazu gibt es nun neuere Informationen. Und zwar handelt es sich dabei nicht etwa um die bisherige Teilen-Funktion von Firefox, sondern um eine Integration der Teilen-Funktion vom jeweiligen Betriebssystem. Dieses Feature steht damit nur Nutzern von Windows 10 oder höher und von Apple macOS zur Verfügung.

Photon Firefox 57 Sharing

Spezielle Content-Seiten

Mockups für spezielle Content-Seiten, zum Beispiel bei Netzwerk-Fehlern, wurden bereits vorgestellt. Hier gibt es nun weitere Ansichten, außerdem wurden manche der alten Mockups überarbeitet, wobei gegenüber den älteren Mockups ein veränderter Illustrations-Stil mit immer gleichem Farbton auffällt. Dadurch wirken die unterschiedlichen Ansichten untereinander einheitlicher.

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Die Startseite für private Fenster:

Photon Firefox 57 Private Fenster

Webseite blockiert:

Photon Firefox 57 Webseite blockiert

HTTPS-Fehler:

Photon Firefox 57 HTTPS-Fehler

Auch für diverse Content-Seiten, welche seit vielen Jahren kein visuelles Update erhalten haben, stehen neue Mockups zur Verfügung.

about:credits:

Photon Firefox 57 about:credits

about:license:

Photon Firefox 57 about:license

about:rights:

Photon Firefox 57 about:rights

Benachrichtigungs-Leisten

Schließlich gibt es auch noch Mockups für Hinweisleisten, wie sie in Firefox angezeigt werden können.

Photon Firefox 57 Hinweisleisten

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May 13, 2017 05:25 PM

May 12, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla wird helfen, Alternativen zu ab Firefox 57 inkompatiblen Erweiterungen zu finden

Mit Firefox 57 steht eine Veröffentlichung im November dieses Jahres bevor, welche große Änderungen bringen wird. Einige Add-ons werden dann nicht länger kompatibel sein. Mozilla wird die Nutzer dabei unterstützen, Alternativen zu nicht mehr länger kompatiblen Erweiterungen zu finden.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses Releases wird die exklusive Unterstützung sogenannter WebExtensions sein. Alte Erweiterungs-Architekturen werden dann nicht mehr unterstützt.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Firefox 57

Bereits ab Firefox 55 zeigt Mozilla im Add-on Manager von Firefox an, wenn es sich bei Erweiterungen um Legacy-Erweiterungen handelt. Das bedeutet, dass es sich bei der jeweiligen Erweiterung um eine XUL-, eine Bootstrapped oder eine SDK-basierte Erweiterung handelt und nicht um eine WebExtension.

Kennzeichnung Legacy-Erweiterungen in Firefox 55

Legacy-Erweiterungen werden ab Firefox 57 nicht mehr bei den kompatiblen Erweiterungen angezeigt werden, aber weiterhin sichtbar sein. Dafür wird es im Add-on Manager einen neuen Reiter für nicht unterstützte Erweiterungen geben. Hat der Nutzer nicht signierte Erweiterungen installiert, werden auch diese ab Firefox 57 in diesem neuen Reiter zu finden sein.

Bei den Legacy-Erweiterungen befindet sich ab Firefox 57 eine neue Schaltfläche. Per Klick darauf können Ersatz-Erweiterungen gefunden werden, welche ähnlich wie die installierte Erweiterung, aber kompatibel mit Firefox 57 und höher sind.

Add-on Alternativen Firefox 57

Die entsprechende Schnittstelle auf Mozillas Erweiterungs-Seite ist sogar bereits vorhanden, liefert aber noch keine Ergebnisse. Alternative Add-ons können in Zukunft über die folgende URL gefunden werden:

https://addons.mozilla.org/de/firefox/find-replacement/?guid=<ID des jeweiligen Add-ons>

Die ID der installierten Erweiterungen lässt sich beispielsweise über die Seite about:support herausfinden.

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May 12, 2017 08:16 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

🆕: Inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.49 ESR- Builds (und andere) verfügbar

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

Ich teste gerade SeaMonkey 2.49 ESR für WINDOWS.

DownloadBitte diese inoffiziellen Builds eifrig, aber vorsichtig testen (vor dem ersten Start Backup des User-Profils erstellen)! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

 

Erfahrungsberichte sind willkommen!

May 12, 2017 08:56 AM

May 11, 2017

Sören Hentzschel

Firefox soll neue Berechtigungs-Einstellungen erhalten

Firefox besaß bereits früher eine zentrale Oberfläche zur Verwaltung von Webseiten-Berechtigungen, diese wurde allerdings nie fertiggestellt und vor einem Jahr schließlich entfernt. Nun soll Firefox eine neue Berechtigungs-Oberfläche als Teil der Firefox-Einstellungen erhalten.

Webseiten können bestimmte Berechtigungen erteilt oder verweigert werden. Dies gilt beispielsweise für die Standortbestimmung via Geolocation-API oder die Nutzung der Kamera und des Mikrofons. Per Klick auf das „i“-Symbol in der Adressleiste oder über den Seiteninformationsdialog können einmal getroffene Entscheidungen für die jeweilige Webseite auch wieder zurückgenommen werden. Eine zentrale Oberfläche, über welche die getroffenen Berechtigungs-Entscheidungen aller Webseiten auf einen Blick eingesehen und verwaltet werden können, existiert allerdings nicht.

Eine solche Oberfläche gab es früher einmal und war via about:permissions erreichbar. Dass diese Oberfläche allerdings nie fertig war, sah man sowohl am Design als auch daran, dass man die Adresse about:permissions kennen musste, da nirgends innerhalb von Firefox darauf verwiesen worden war. Mit Firefox 45 wurde about:permissions vor etwas mehr als einem Jahr schließlich komplett aus dem Browser entfernt.

Nun soll Firefox eine neue Oberfläche für die Berechtigungen erhalten. Der Plan sieht vor, diese in die Einstellungen von Firefox zu integrieren – also dort, wo sie der Nutzer vermutlich am ehesten erwartet. Genauer sollen die Berechtigungs-Einstellungen im Abschnitt Datenschutz & Sicherheit zu finden sein.

Berechtigungs-Einstellungen Firefox

Berechtigungs-Einstellungen Firefox

Einstellungen sind derzeit ein großes Thema bei Firefox. In Firefox 55 strukturiert Mozilla die Einstellungs-Bildschirme komplett um und integriert eine Update-Funktionalität, außerdem kommen ganz neu Performance-Einstellungen dazu und auch eine Suchfunktion für die Einstellungen ist in Arbeit. Die neuen Berechtigungs-Einstellungen reihen sich hier nahtlos ein.

Ein Termin für die Auslieferung in einer finalen Version von Firefox steht noch nicht fest. An der neuen Berechtigungs-Oberfläche wird jemand im Rahmen eines dreimonatigen Outreachy-Praktikums zwischen dem 30. Mai und dem 30. August arbeiten. Eine Auslieferung vor Firefox 57 wird daher kaum möglich sein.

Mozilla nimmt bereits seit Jahren am Outreachy-Programm teil und ist einer der diesjährigen Hauptsponsoren. Outreachy fördert die Teilnahme unterrepräsentierter Gruppen in Open Source-Projekten.

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May 11, 2017 09:47 PM

May 10, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Mozilla integriert Updater in die Einstellungen

Mozilla hat in Firefox 55 damit begonnen, die Einstellungsoberfläche von Firefox neu zu strukturieren. Dabei stellt Mozilla auch die Einstellungen zum Firefox-Update mehr in den Vordergrund. In diesem Zusammenhang hat Mozilla nun auch die Überprüfung nach neuen Updates in die Einstellungen integriert.

Wie bereits berichtet, hat Mozilla die Einstellungen in der Nightly-Version von Firefox 55 komplett neu strukturiert. Die bisher etwas versteckten Einstellungen, um die Aktualisierung von Firefox zu regeln, befinden sich jetzt in einem eigenen Reiter. In diesen Reiter hat Mozilla nun passenderweise eine Versionsangabe plus Überprüfung auf neue Updates integriert. So ist es nicht länger notwendig, den Info-Dialog von Firefox zu öffnen, um eine manuelle Suche nach Updates anzustoßen.

Einstellungen Firefox 55 Updates

Einstellungen Firefox 55 Updates

Ob die neue Struktur der Einstellungen in der finalen Version von Firefox 55 ausgeliefert werden wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Möglich ist auch eine Auslieferung erst in Firefox 56 oder gar Firefox 57.

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May 10, 2017 09:49 PM

May 09, 2017

Sören Hentzschel

Die Mozilla Foundation ist die neue Heimat von Thunderbird

Thunderbird hat eine neue Heimat gefunden und dabei handelt es sich um keine unbekannte: die Mozilla Foundation wird in weiterer Zukunft die Rolle des juristischen sowie fiskalischen Zuhauses übernehmen.

Gut ein Jahr ist seit der Ankündigung vergangen, dass das Thunderbird-Projekt eine neue organisatorische Heimat sucht. Verschiedene Optionen wurden überprüft, unter anderem Software Freedom Conservancy und die Document Foundation, aber auch eine erneuerte Vereinbarung mit Mozilla war eine der Optionen.

Heute wurde bekannt gegeben, dass Thunderbird auch in Zukunft bei Mozilla juristisch wie auch finanzwirtschaftlich beheimatet sein wird. Genauer gesagt wird die Mozilla Foundation diese Rolle übernehmen, während das operative Geschäft von der Mozilla Corporation getrennt wird.

Mozilla hat sich bereits Ende 2012 aus der Entwicklung von Thunderbird zurückgezogen und die Entwicklung an die Community übertragen. Seit dem wird Thunderbird weiterhin von Mozilla unter anderem durch die Bereitsstellung von Infrastruktur unterstützt. Diese Unterstützung ermöglicht es auch, dass das Thunderbird-Projekt seit gut einem Jahr Spenden empfangen kann.

Die im vergangenen Jahr gesammelten Spenden ermöglichen es, dass Thunderbird nun von der von Mozilla bereitgestellten auf eine eigene Infrastruktur umsiedeln kann, welche unter thunderbird.net betrieben werden soll. Ebenfalls durch die Spenden möglich: im November wurde der erste Halbzeit-Mitarbeiter in der Community-Ära von Thunderbird eingestellt. Außerdem ist derzeit noch eine weitere (zunächst auf drei Monate begrenzte) Vollzeit-Position als Build Engineer ausgeschrieben und die Auschreibung einer Stelle als Community Manager in Vorbereitung.

Sowohl die Mozilla Foundation als auch das Thunderbird-Projekt haben die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit einer Frist von sechs Monaten zu beenden. Sollte dieser Fall eintreten, würde Thunderbird innerhalb von sechs Monaten einer anderen Organisation unterkommen. Eine Voraussetzung für die langfristige Zusammenarbeit ist, dass das Thunderbird-Projekt bedeutende Fortschritte in angemessener Zeit bei der organisatorischen und technischen Trennung von der Mozilla Corporation macht.

Das Thunderbird-Projekt ist hinsichtlich der Zukunft von Thunderbird optimistisch nach dieser wichtigen Entscheidung, da nun der Fokus wieder mehr auf die technische Seite gelegt werden kann. Während Thunderbird mittelfristig eine Gecko-basierte Anwendung bleiben wird, sieht der langfristige Plan eine Neuentwicklung mit Webtechnologien vor, da sich Thunderbird und Firefox technisch immer weiter voneinander wegbewegen, was die Entwicklung von Thunderbird zunehmend erschwert. Doch dies benötigt Zeit und Entwickler.

Wer die Zukunft von Thunderbird unterstützen möchte, kann hier spenden.

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May 09, 2017 08:56 PM

May 07, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 53.0.2 für Android veröffentlicht. Das außerplanmäßige Update behebt mehrere Probleme der Versionsreihe 53.x.

Download Mozilla Firefox 53.0.2 für Google Android

Neben der Desktop-Version hat Mozilla auch seinen Android-Browser auf die Version 53.0.2 aktualisiert. Behoben wurde eine falsche Darstellung der Adressleiste beim Bearbeiten einer URL, wenn Firefox mit einer Oberflächensprache genutzt wurde, in der von links nach rechts geschrieben wird, auf einem Android in einer System-Sprache, in der von rechts nach links geschrieben wird. Auf manchen Geräten konnte es zu einer fehlerhaften Darstellung von Videos kommen, was nun behoben wurde. Außerdem wurde ein Problem mit Partner-Builds behoben.

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May 07, 2017 06:50 AM

May 06, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53.0.2

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für Firefox 53 veröffentlicht. Firefox 53.0.2 verbessert die Web-Kompatibilität und behebt eine Sicherheitslücke.

Download Mozilla Firefox 53.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mozilla hat ein erstes außerplanmäßiges Update für die Desktop-Version von Firefox 53 veröffentlicht. Mit Firefox 53.0.2 behebt Mozilla das Problem, dass Validierungsfehler von E-Mail-Feldern nicht sichtbar waren. Das Problem betraf ebenso Datums-Felder, allerdings ist die Unterstützung dafür in Firefox 53 sowieso noch standardmäßig deaktiviert. Ebenfalls behoben wurde ein Problem in Zusammenhang mit der nicht standardisierten window.find()-Methode. Schließlich wurde noch eine schwere Sicherheitslücke aus der Welt geschafft, welche in der von Google entwickelten ANGLE-Bibliothek für WebGL vorhanden war. Von der Sicherheitslücke waren ausschließlich Nutzer mit Windows als Betriebssystem betroffen.

Firefox 53.0.1 existierte aussschließlich als Update für die Android-Version von Firefox, daher ist Firefox 53.0.2 das erste Update der Versionsreihe 53.x von Firefox für Desktop-Betriebssysteme.

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May 06, 2017 04:02 PM

May 04, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla deaktiviert nicht e10s-kompatible Erweiterungen in Firefox Nightly 55

In Vorbereitung auf Firefox 57 hat Mozilla nun Erweiterungen in der Nightly-Version von Firefox 55 deaktiviert, welche nicht kompatibel mit der Multiprozess-Architektur (e10s) sind.

Dass Firefox ab Version 57 nur noch die WebExtension-Architektur für Erweiterungen unterstützen wird, ist keine Neuigkeit mehr. WebExtensions sind grundsätzlich kompatibel mit der Multiprozess-Architektur (e10s). Sogenannte Legacy-Erweiterungen (darunter fallen XUL-Erweiterungen, Bootstrapped Erweiterungen sowie SDK-basierte Erweiterungen) müssen nicht unbedingt e10s-kompatibel sein. Entwickler solcher Erweiterungen haben die Möglichkeit, ihre Erweiterung explizit als kompatibel oder als nicht kompatibel zu markieren.

Die Nightly-Version von Firefox 55 unterstützt ab sofort nur noch WebExtensions und jene Legacy-Erweiterungen, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind. Nach dem Start von Firefox erfolgt ein Hinweis in Form einer gelben Informationsleiste, welche darauf hinweist, dass einige Erweiterungen deaktiviert worden sind.

Legacy-Erweiterungen Firefox 55 Nightly

Diese Änderung betrifft ausschließlich die Nightly-Version von Firefox 55 und wird nicht auf anderen Release-Kanälen erfolgen. Grund für die Maßnahme sind die zahlreichen Performance-Verbesserungen, welche Mozilla derzeit in der Pipeline hat. Erweiterungen, welche nicht als kompatibel mit e10s markiert sind, können sogenannte Kompatibilitäts-Shims nutzen, welche einen großen negativen Einfluss auf die Performance haben. Ab Firefox 57 werden diese Erweiterungen sowieso nicht mehr unterstützt. Eine Unterstützung in Nightly-Versionen erschwert es Mozilla, die Wirkung der zahlreichen Performance-Verbesserungen im Vorfeld von Firefox 57 zu messen und zu testen, da die erhobenen Daten durch die nicht relevanten Konfigurationen entsprechend verfälscht werden.

Legacy-Erweiterungen Firefox 55 Nightly

Nightly-Nutzer, welche auf die Erweiterungen nicht verzichten wollen, können diese Restriktion aufheben, indem sie über about:config den Schalter extensions.allow-non-mpc-extensions per Doppelklick auf true schalten. Das Ändern dieses Schalters ist notwendig, damit die betroffenen Erweiterungen wieder aktiviert werden können.

Wer seinen Teil dazu beitragen möchte, dass Firefox 57 zu einem großartigen Firefox-Release wird, sollten allerdings die automatisch deaktivierten Erweiterungen deaktiviert lassen. Immerhin ist der einzige Zweck von Nightly-Versionen, Mozilla beim Testen zu unterstützen. Wer sich nicht an Tests beteiligen möchte, ist mit anderen Release-Kanälen wie Beta-Versionen oder natürlich auch finalen Versionen besser bedient.

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May 04, 2017 09:56 PM

May 03, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 und addons.mozilla.org: einfache Unterscheidung zwischen Legacy-Erweiterung und WebExtension

Mit Firefox 57 verabschiedet sich Mozilla von alten Erweiterungs-Architekturen und wird nur noch WebExtensions unterstützen. Die Erweiterungs-Webseite addons.mozilla.org kennzeichnet mittlerweile zukunftssichere WebExtensions, Firefox ab Version 55 zeigt im Add-on Manager an, welche Erweiterungen noch eine veraltete Architektur nutzen.

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Eine der großen Änderungen in Firefox 57 wird sein, dass Firefox keine Legacy-Erweiterungen mehr unterstützen wird. Darunter fallen XUL-Erweiterungen, Bootstrapped Erweiterungen sowie SDK-basierte Erweiterungen. Nur noch sogenannte WebExtensions werden unterstützt.

Lese-Tipp: Kommentar: Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird

Kennzeichnung auf addons.mozilla.org

Wer seine Erweiterungen über die Mozilla-Webseite addons.mozilla.org bezieht, findet dort in den Suchergebnissen und auf den Detail-Seiten eine direkte Information, ob es sich beim jeweiligen Add-on um eine zukunftssichere WebExtension handelt oder nicht. In dem Fall wird das Label „Kompatibel mit Firefox 57+“ angezeigt.

WebExtensions auf addons.mozilla.org

Auch ist es nun möglich, direkt nach WebExtenions zu suchen. Dazu kann nach dem neuen Schlagwort „firefox57“ gesucht werden. Das Ergebnis listet automatisch alle WebExtensions auf. Dies kann natürlich auch mit beliebigen anderen Suchabfragen kombiniert werden, um beispielsweise nur Lesezeichen-Erweiterungen zu finden, welche WebExtensions sind.

WebExtensions auf addons.mozilla.org

Für wen das interessant ist

Firefox 57 erscheint nicht vor November dieses Jahres. Es ist nicht wichtig, dass Erweiterungen bereits heute als WebExtension umgesetzt sind. De facto werden noch Updates für viele Erweiterungen erscheinen und es werden bis dahin auch noch viele ganz neue Erweiterungen veröffentlicht werden.

Interessant sind die neuen Optionen zu diesem Zeitpunkt in erster Linie für diejenigen, welche auf der Suche nach neuen Erweiterungen sind und bei der Wahl zwischen verschiedenen Erweiterungen für einen bestimmten Zweck nach Möglichkeit die Erweiterung wählen wollen, von der bereits eine WebExtension verfügbar ist. Da nicht unbedingt immer klar ist, ob von einer Erweiterung, die jetzt noch nicht als WebExtension verfügbar ist, später eine WebExtension erscheinen wird, kann man so eine erneute Suche zu einem späteren Zeitpunkt vermeiden. Das heißt aber nicht, dass nicht sowieso noch ein Update für eine Erweiterung erscheinen wird, die jetzt noch nicht kompatibel mit Firefox 57 und höher ist.

Kennzeichnung in Firefox 55

Auch innerhalb von Firefox gibt es eine Kennzeichnung, genauer ab Firefox 55 innerhalb des Add-on Managers. Firefox 55 soll am 8. August in einer finalen Version das Licht der Welt erblicken. Firefox 55 kennzeichnet Erweiterungen mit veralteter Architektur als „Legacy“.

Kennzeichnung Legacy-Erweiterungen in Firefox 55

Für wen das interessant ist

Auch hier gilt wieder: was jetzt noch keine WebExtension ist, kann bis November noch eine WebExtension werden. Es ist also nicht notwendig, bereits jetzt (bei Verwendung einer Vorabversion von Firefox 55) oder dann im August in blinden Aktionismus zu verfallen. Die Kennzeichnung ermöglicht es allerdings, sich bereits vor dem Erscheinen von Firefox 57 vorzubereiten und nach Alternativen zu suchen, so dass man im November dann ganz entspannt den runderneuerten und deutlich verbesserten Firefox 57 erwarten kann.

Was die Erweiterung New Tab Override betrifft, welche hier als Beispiel verwendet wird: diese ist nach wie vor eine Legacy-Erweiterung, wird aber definitiv noch vor Erscheinen von Firefox 57 als WebExtension erscheinen.

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May 03, 2017 11:15 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 53.0.1 für Android

Mozilla hat Firefox 53.0.1 für Android veröffentlicht. Das außerplanmäßige Update behebt mehrere Probleme der Versionsreihe 53.x.

Download Mozilla Firefox 53.0.1 für Google Android

Für Android ist ein Update der Versionsreihe 53 für den Mozilla-Browser Firefox erschienen. Behoben wird ein Problem, welches dafür sorgen konnte, dass unter bestimmten Umständen Tabs nicht wiederhergestellt werden konnten. Außerdem behoben wurde ein Problem mit dem TalkBack-Screenreader sowie eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit dem Add-on Bluhell Firewall.

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May 03, 2017 09:35 PM

May 02, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Freiwillige Helfer für SeaMonkey gesucht

Blogpost in englischer SpracheFRG (Frank-Rainer Grahl) machte gerade auf mozillazine noch einmal darauf aufmerksam, dass das SeaMonkey-Projekt mehr freiwillige Mitarbeiter benötigt. Sei nicht scheu, hinterlasse hier einen Kommentar wie wir Dich erreichen und welche Möglichkeiten für Beiträge zu SeaMonkey Du für Dich siehst. Schon mit Basiswissen zu HTML und XHTML (und einer gewissen Portion Ausdauer, natürlich) beispielsweise kann man substantielle Beiträge zur SeaMonkey-Hilfe leisten. Auch Übersetzungshilfe für Hilfetexte, Wiki-Seiten, Add-Ons etc. wäre toll.

Ich sehe zum Beispiel auf den de.comm.software.mozilla.xxx – Newsgroups eine Menge Fachkenntnis und Enthusiasmus, leider landet aber bisher nur ein Bruchteil davon im Projekt für die Weiterentwicklung der SeaMonkey-Suite — wir sollten daran arbeiten, das zu ändern.

May 02, 2017 02:35 PM

May 01, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.4 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.4 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.4 für Apple iOS

Mozilla hat ein weiteres Update für die Versionsreihe 7.x seines Browsers für Apple iOS veröffentlicht. Bei Firefox 7.4 für Apple iOS handelt es sich erneut um ein reines Bugfix-Update ohne neue Funktionen.

Zu den behobenen Problemen gehört unter anderem, dass Vollbild-Videos, welche per Pinch-Geste minimiert wurden, nun nicht länger automatisch wieder in den Vollbild-Modus wechseln, sobald das Video zu Ende ist. Geöffnete Tabs wurden bei Verwendung von Sync nicht synchronisiert. Synchronisierte Tabs von anderen Geräten wurden nicht mehr per Herunterziehen auf der entsprechenden Liste aktualisiert. Das Hinzufügen eines Lesezeichens per Share-Erweiterung hat nicht mehr funktioniert. Auf iOS 10.3 wurden Telefonnummern nicht mehr als solche erkannt. Außerdem wurde eine mögliche Absturzursache behoben.

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May 01, 2017 07:45 PM

April 30, 2017

Sören Hentzschel

Kommentar: Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Der Mozilla-Browser wird viele große Änderungen erfahren, von denen manche auch Konsequenzen haben, welche auf den ersten Blick nicht unbedingt von jedem Nutzer willkommen geheißen werden. In diesem Kommentar fasse ich zusammen, wieso dieser Schritt aus meiner Sicht absolut notwendig ist und wieso man sich auf Firefox 57 freuen sollte.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers.

Am 14. November soll Firefox 57 erscheinen. Firefox 57 wird – das kann man wohl sagen – einer der größten und wichtigsten Firefox-Releases in der Geschichte des Mozilla-Browsers werden. Firefox 57 soll die Grundlage dafür bilden, dass Firefox wieder ganz vorne im Browsermarkt mitmischen kann. Das klingt doch super, was könnte daran jemand schlecht finden? Nun, manchmal muss man, um zwei Schritte nach vorne gehen zu können, einen Schritt zurück machen. Und für Nutzer von Firefox-Erweiterungen und Themes kann dieser Schritt zurück Auswirkungen der Art bedeuten, dass einige der Erweiterungen oder Themes ab Firefox 57 nicht mehr funktionieren. Doch der Reihe nach.

Keine Legacy-Erweiterungen mehr

Der Status Quo

Zur Entwicklung von Erweiterungen gibt es, historisch begründet, verschiedene Architekturen. Da gibt es zum einen die ganz alten und klassischen XUL-Erweiterungen, welche praktisch unendliche Möglichkeiten haben, wirklich jedes Detail von Firefox beliebig zu verändern. Dann gibt es neuere Architekturen wie Bootstrapped Erweiterungen, SDK-basierte Erweiterungen und schließlich den neuen Standard der Erweiterungs-Entwicklung: die WebExtensions. Die drei erstgenannten Architekturen werden in diesem Zusammenhang als Legacy-Erweiterungen zusammengefasst (engl. „legacy“ für „veraltet“).

Zwei Seiten einer Medaille

Dass Erweiterungen die Möglichkeit haben, wirklich alles in jeder beliebigen Weise zu verändern, klingt erst einmal toll. Man könnte argumentieren, dass dies eine der größten Stärken von Firefox sei und es würde dem vermutlich auch kaum jemand widersprechen. Allerdings muss einem bewusst sein, dass alles einen Preis hat. Und so sind die bislang nahezu unbegrenzten Möglichkeiten für Erweiterungen zur gleichen Zeit, in der sie eine der größten Stärken von Firefox sind, auch eine der größten Schwächen von Firefox.

Klingt komisch? Die Erklärung ist aber naheliegend. Während in WebExtensions Änderungen ausschließlich über eigens für Erweiterungen entwickelte Schnittstellen erfolgen, wird das in Legacy-Erweiterungen nicht erzwungen. Legacy-Erweiterungen können auf sämtliche Interna von Firefox zurückgreifen. Dadurch ergeben sich die vielen Möglichkeiten für Entwickler. Für Mozilla ist es praktisch unkontrollierbar, was Erweiterungen machen können und was nicht.

Aber für wen ist das nun ein Problem? Die Antwort ist: für alle beteiligten Parteien. Für Mozilla selbst, für die Entwickler von Erweiterungen und am Ende auch für die Nutzer. Die erste Partei, Mozilla, ist hierbei vermutlich noch am Naheliegendsten. Durch die ständige Rücksichtnahme auf Erweiterungen, welche keinen definierten Rahmen haben, in dem sie sich bewegen dürfen, hat sich Mozilla selbst einen großen Wettbewerbsnachteil verschafft. Die Entwicklung von Firefox konnte nicht in dem Tempo vorangetrieben werden, wie es andere Browserhersteller konnten, die keine Rücksicht auf veraltete Architekturen nehmen müssen, da es keine Unterscheidung zwischen Firefox-Interna und von Erweiterungen genutztem Code gibt. Der Nachteil für Erweiterungs-Entwickler und Nutzer hängt zusammen: durch die Art, wie Legacy-Erweiterungen funktionieren, gibt es mit praktisch jeder neuen Firefox-Version Kompatibilitäts-Probleme bei irgendwelchen Add-ons. Dies ist genauso ärgerlich für den Entwickler, der seine Erweiterung wieder anpassen muss, als auch natürlich für den Nutzer, der frustriert ist, wenn es kein rechtzeitiges Update der Erweiterung und eine Erweiterung dann plötzlich nicht mehr funktioniert. Noch schlimmer, wenn die Erweiterung überhaupt nicht mehr weiterentwickelt wird.

Mozillas Fehler war vielleicht das SDK, aber nicht die WebExtensions

WebExtensions sind per Design limitiert, können also bewusst nicht alles ändern, was Legacy-Erweiterungen ändern können. Dies ist der Grund, wieso einige Nutzer die WebExtension-Architektur nicht begrüßen. Aus meiner Sicht sind WebExtensions allerdings der genau richtige, da einzige Weg, Firefox auf Dauer auf einem Top-Niveau zu halten, ohne dabei Frust bei Erweiterungs-Entwicklern sowie Nutzern zu verursachen.

Das eigentliche Problem gab es bereits früher, in Firefox 4 mit der Einführung des Add-on SDKs. Der Gedanke von Mozilla war bereits damals richtig, denn das SDK hat Schnittellen für Erweiterungen gebracht und die Entwicklung von Add-ons erheblich vereinfacht. Allerdings hätte das SDK im Idealfall bereits damals das werden sollen, was nun die WebExtensions sind. WebExtensions legen ohne Wenn und Aber einen genauen Rahmen fest, was möglich ist und was nicht, WebExtensions bringen ein Berechtigungs-Modell und WebExtension-Schnittstellen sind performant genug umgesetzt. Ganz anders das SDK: noch heute besitzt das SDK enorme Performance-Probleme und ist sogar der Grund dafür, wieso die neue Multiprozess-Architektur von Firefox mit mehr als nur einem einzigen Content-Prozess erst ab Firefox 57 für alle Nutzer ausgerollt werden kann, denn die Performance-Probleme SDK-basierter Erweiterungen multiplizieren sich mit jedem Content-Prozess und sind ein zu starker Faktor für die Performance von Firefox als dass Mozilla damit mehrere Content-Prozesse ausrollen könnte, ohne die Leistung von Firefox zu verschlechtern. Und vor allem: hätte Mozilla bereits in Firefox 4 eine Architektur umgesetzt bekommen, welche heutigen WebExtensions entspricht, dann hätte Firefox jetzt bereits einige WebExtension-APIs mehr, die nun aus Zeitgründen teilweise vielleicht erst nach Firefox 57 implementiert werden können. Selbst, wenn es später geworden wäre, ein früherer Start der WebExtension-Entwicklung wäre natürlich von Vorteil in Hinblick auf Firefox 57 gewesen.

Allerdings muss man natürlich auch sagen, dass auch bei Mozilla nur Menschen arbeiten, welche nicht immer alles von Anfang an perfekt umsetzen können. Insofern hat natürlich auch das SDK in seiner implementierten Form wichtige Erfahrungen gebracht, welche sicher auch in die Entwicklung der WebExtension-Architektur einfließen konnten.

Viele nutzen überhaupt keine Add-ons (bewusst)

In Diskussionen wird oft eingebracht, dass Add-ons ja einer der Hauptgründe seien, überhaupt Firefox zu nutzen, und dass dieser Schritt Firefox ruinieren wird, weil plötzlich so viele Erweiterungen nicht mehr funktionieren werden. Tatsächlich trifft diese Aussage nur eingeschränkt zu. Denn über 40 Prozent der Firefox-Nutzer nutzen nicht ein einziges Add-on. Und wenn jemand nicht zu diesen über 40 Prozent zählt, sind es nicht automatisch 50 elementar wichtige Add-ons, die der Nutzer nutzt. Dann gibt es erst einmal all die Nutzer mit nur einem Add-on, die mit nur zwei Add-ons usw. Und jedes einzelne Add-on könnte bereits jetzt oder mit dem Erscheinen von Firefox 57 eine WebExtension sein. Dazu sind einige Add-ons auch vernachlässigbar. Nicht jedes Add-on genießt für jeden Nutzer Priorität. Ich selbst kenne sogar tatsächlich einige Nutzer, die gar nicht wissen, was für Add-ons sie installiert haben, und die einen Wegfall vermutlich nicht einmal bemerken würden. Oder vielleicht bemerken, dass etwas anders ist, das aber nicht näher spezifizieren können. Ich halte dies für keine Seltenheit.

Damit will ich auf Folgendes hinaus: ausgehend von der Anzahl der Nutzer, die jetzt schon überhaupt keine Add-ons nutzen, und den mehreren tausend WebExtensions, die es jetzt schon gibt, halte ich es für sicher, dass dieser Architektur-Wechsel für wenigstens die Hälfte der Firefox-Nutzer komplett unbemerkt bleibt und verschmerzbar für einen noch nicht unwesentlich größeren Anteil der Nutzer sein wird. Am Ende bringt dieser Architektur-Wechsel also einen Vorteil für mehr Nutzer als er einen Nachteil bringt. Und durch die Vorteile (siehe nächster Abschnitt) wird Firefox vielleicht sogar wieder attraktiver für neue Nutzer. Nutzer, die von Browsern wie Chrome, Opera, Internet Explorer oder Edge kommen, vermissen hinsichtlich Erweiterungen in Firefox sicher wenig. Tatsächlich bietet Firefox beispielsweise bereits jetzt sogar eine WebExtension-Schnittstelle für Sidebars, welche Chrome-Nutzer gerne hätten (der Vollständigkeit halber: Opera besitzt eine solche auch). Und Mozilla wird in Zukunft noch mehr Schnittstellen anbieten, die Firefox-spezifisch sind, Firefox war nie per Definition auf das limitiert, was Chrome kann, nur weil die Chrome-APIs als Ausgangslage für die Entwicklung der WebExtension-Architektur dienten.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Für einige Nutzer wird die Umstellung hart, das steht vollkommen außer Frage. Viele Dinge, die mit Legacy-Erweiterungen möglich waren, sind auch mit WebExtensions möglich oder werden zumindest in Zukunft möglich sein. Firefox 57 erscheint erst im November und mit dem Erscheinen von Firefox 57 wird die Entwicklung neuer WebExtension-Schnittstellen nicht aufhören. Andere Dinge sind allerdings mit WebExtensions bewusst nicht möglich, darunter fallen diverse Oberflächen-Anpassungen oder das Ändern beliebiger Einstellungen, die man mittels about:config ändern kann. Erweiterungen, welche komplett auf solche Dinge setzen, können als WebExtension nicht umgesetzt werden und fallen damit weg. Der Frust darüber ist natürlich verständlich.

Auf der anderen Seite bringt der Wegfall von Legacy-Erweiterungen nicht zu verachtende Vorteile. Zum einen bringen WebExtension-APIs gewisse Versprechen hinsichtlich der Kompatibilität. Nicht mehr funktionierende Erweiterungen nach einem Firefox-Update sollten so gut wie gar nicht mehr vorkommen, da inkompatible API-Änderungen bestmöglich vermieden werden. Etwas, was gerade bei XUL-Erweiterungen zu garantieren gar nicht möglich gewesen wäre. Und Mozilla kann sich besser der Weiterentwicklung von Firefox widmen, was wichtig ist, um den Anschluss an das Spitzenfeld der Browser nicht zu verlieren. Denn am Ende bringen einem auch die tollsten Erweiterungen wenig, wenn Firefox keine zufriedenstellende Leistung im Vergleich zu anderen Browsern bringt.

Neues Themes-System

Der Status Quo

Ähnlich wie bei Erweiterungen gibt es auch für die Gestaltung von Firefox zwei verschiedene Systeme: Themes, früher Lightweight Themes genannt, welche nur eine Textur über den Browser legen und zwei Farben anpassen. Und außerdem die vollständigen Themes, die ähnlich wie XUL-Erweiterungen wirklich jeden Aspekt der Oberfläche verändern können.

Das bisherige Theme-Konzept ist kaputt

Wenn auf der Erweiterungs-Seite von Mozilla um die 500 vollständige Themes angeboten werden und davon gerade einmal 60 überhaupt noch in aktuellen Firefox-Versionen funktionieren, spricht dies eine eindeutige Sprache, dass das bisherige Konzept des Themings in Firefox kaputt ist. Kaputt bedeutet in diesem Fall, dass Idee und Realität nicht mehr gemeinsam funktionieren. Dies liegt vor allem auch in der Notwendigkeit begründet, Firefox in einem hohen Tempo weiterzuentwickeln. Die Entwickler vollständiger Themes müssen permanent Anpassungen vornehmen, um ihre Themes am Laufen zu halten. Dies ist mit einem sehr hohen Aufwand verbunden. Kaum vorhandene Dokumentation erschwert das Ganze. Ob Theme-Entwickler mit dem kommenden Theme-System zufrieden sein werden, wird die Zeit erst zeigen müssen, aber dass die meisten mit dem bisherigen Status Quo nicht zufrieden sind, ist eine sichere Annahme.

Die (Lightweight) Themes auf der anderen Seite sind überhaupt nicht kaputt, diese funktionieren wunderbar. Nur sind diese eben auch extrem in den Möglichkeiten eingeschränkt. Ersteller solcher einfachen Themes wünschen sich teilweise mehr Möglichkeiten zur Anpassung.

Themes – nur etwas für die Minderheit der Firefox-Nutzer

Vollständige Themes werden von lediglich 0,089 Prozent der Firefox-Nutzer genutzt. Das ist eine Zahl, die es vielleicht sogar rechtfertigen würde, die Unterstützung von vollständigen Themes ersatzlos zu streichen. Nichtsdestominder investiert Mozilla Ressourcen in ein komplett neues Theme-System ist, weswegen ich es wichtig finde, hierfür erst einmal dankbar zu sein statt nur den Wegfall bisheriger vollständiger Themes zu beklagen. Denn damit zeigt Mozilla, dass ihnen auch weiterhin Anpassbarkeit am Herzen liegt, auch wenn dies nur weniger als 0,1 Prozent der eigenen Nutzer betrifft.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Das kaputte Theme-System wird ersetzt durch ein neues System, welches natürlich stark eingeschränkt im Vergleich zu bisherigen vollständigen Themes sein wird, auf der anderen Seite aber die Kompatibilitäts-Probleme lösen wird. Kein Bangen nach Firefox-Updates mehr, ob das geliebte Theme noch funktionieren wird. Für Theme-Entwickler wird die Erstellung deutlich einfacher und der notwendige Zeitaufwand erheblich reduziert. Man kann sich natürlich über die nur noch eingeschränkt mögliche optische Anpassung ärgern, allerdings darf man die genannte Zahl nicht vergessen: 0,089 Prozent, die bisher vollständige Themes überhaupt nutzen, also praktisch niemand, wenn man das in Relation zur Gesamtzahl der Nutzer setzt. Mit dem neuen Theme-System könnte es Mozilla gelingen, deutlich mehr Nutzer als bisher dafür zu begeistern, Themes zu installieren. Beispielsweise all jene, denen die einfachen Themes nicht genug waren und die gerne auch die Icons in der Symbolleiste anders hätten. Und wem die einfachen Themes genug waren, für den ändert sich überhaupt nichts, denn die bleiben auch mit Firefox 57 und höher kompatibel.

Bonus-Vorteil: eine leichtere XUL-Abkehr

Ein weiterer Vorteil dieses harten Umstiegs für Erweiterungen und Themes mit Firefox 57 ist es, dass man sich damit einen weiteren harten Umstieg sparen wird, der zwangsläufig kommen würde. Langfristig wird die Oberflächen-Sprache XUL komplett aus Firefox verschwinden, das gilt als sicher. Dadurch, dass bereits ab Firefox 57 Erweiterungen und Themes keinen direkten Zugriff auf das XUL mehr haben, kann dieser Wechsel, sobald Mozilla soweit ist, vollzogen werden, ohne dass erneut zahlreiche Erweiterungen und Themes angepasst werden müssen. Würde Mozilla weiterhin direkten Zugriff auf die XUL-Oberfläche gestatten, stünden wir in einigen Monaten oder Jahren zwangsläufig wieder vor einem vergleichbaren Problem wie jetzt und wieder müsste viel gemeckert werden, weil Erweiterungen und Themes nicht mehr funktionieren werden. So liegt es komplett an Mozilla, die Kompatibilität zum gegebenen Zeitpunkt zu gewährleisten.

Photon: neues Standard-Design, mehr Möglichkeiten zur Anpassung

Neues Design, immer ein heikles Thema

Änderungen am Design sind immer ein heikles Themes. Die einen lieben ein neues Design, die anderen hassen es regelrecht. Insofern gibt es auch keine Änderung des Browser-Designs, bei der einem Kritik erspart bleibt. Zumindest diejenigen, welche beim Australis-Design, welches mit Firefox 29 eingeführt wurde, laut gemeckert haben, müssen sich überlegen, ob sie sich selbst treu bleiben wollen oder nicht. Am meisten gehört hatte man in diesem Zusammenhang, wie doof die runden Tabs seien und dass Firefox nun aussehen würde wie Chrome. Lustigerweise beides häufig von den gleichen Personen, obwohl sich beide Aussagen gegenseitig ausschließen, da Chrome eine komplett andere Tab-Form besitzt. In jedem Fall können diejenigen, welche die runden Tabs nicht mochten, nun schlecht auch die eckigen Tabs kritisieren, wenn man auch die Form der Chrome-Tabs nicht übernehmen „darf“, denn irgendwann gehen einfach die geometrischen Formen aus. Überhaupt hat sich das Design mit Photon von Chrome weit weg bewegt. Also selbst wenn man darauf besteht, dass Australis eine starke Ähnlichkeit zu Chrome hat – wo ich definitiv nicht zustimme – kann dies über Photon noch viel weniger gesagt werden.

Mehr Möglichkeiten zur Anpassung

Was Photon neben einem neuen Erscheinungsbild noch bringt, sind Änderungen hinsichtlich der Anpassbarkeit der Oberfläche. Diese habe ich in einem gesonderten Artikel ausführlich behandelt. Interessant dabei ist, dass sich die Anzahl der Möglichkeiten zur Anpassung erhöht. Mit dem flexiblen Zwischenraum kehrt sogar ein Element zurück, welches Mozilla in Firefox 29 erst gestrichen hatte. Hier hat man bei Mozilla wohl nachträglich den Wert erkannt. Vielleicht auch, weil man nun im Standard-Design selbst davon Gebrauch machen möchte.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Es ergibt nicht viel Sinn, eines großes Fazit über das neue Design zu ziehen. Mit dem Standard-Design ist es so: man kann gewinnen oder verlieren, einer mags, ein anderer nicht. Mit den nun komplett eckigen Tabs hat sich vermutlich Mozilla selbst den größten Gefallen getan, weil das viele Dinge vereinfacht. Die Komplexität der Tab-Form darf man nicht unterschätzen, da hängen eine Menge Überlegungen dran, vor allem hinsichtlich Animationen und Performance. Aber für den Nutzer bleibt dies eine einfache Frage des Geschmacks.

Wer Einfluss auf die Inhalte des Hauptmenüs nehmen möchte, wird vielleicht ein wenig enttäuscht sein, weil dieses nun statisch ist. Insgesamt hat die Anzahl der Anpassungsmöglichkeiten aber zugenommen, was ein Pluspunkt für alle sein sollte, welche die Anpassbarkeit als großen Vorteil von Firefox sehen.

Multiprozess-Architektur für alle

Der Umbau von Firefox zu einem Browser mit Multiprozess-Architektur läuft bereits seit mehreren Jahren und stellt einen der größten Umbauten in der Geschichte von Firefox dar, welcher mit der Veröffentlichung von Firefox 57, einem Release mit ähnlich hoher Bedeutung wie die Multiprozess-Architektur selbst, sein Finale findet. Denn ab Firefox 57 soll die Multiprozess-Architektur endlich für alle Nutzer standardmäßig und das mit mehreren Content-Prozessen aktiviert sein. Wer ein SDK-basiertes Add-on nutzt, wird in jedem Fall bis einschließlich Firefox 56 nicht mehr als einen Content-Prozess nutzen können – falls er überhaupt die Kriterien für die Nutzung der Multiprozess-Architektur erfüllt.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Die großen Vorteile sind Stabilität, Performance und Sicherheit. Also neben der Unterstützung von Webstandard im Prinzip die Grundlage für einen Browser. Die Trennung von Browser und Inhalt kann die wahrgenomme Performance steigern, indem ein Script nicht mehr den ganzen Browser zum Stillstand bringt. Der Absturz, den eine Webseite auslöst, sollte im Idealfall nicht den gesamten Browser in den Abgrund reißen. Und am Wichtigsten natürlich: bei der Benutzung eines Browsers möchte ich nach Möglichkeit keiner Gefahr ausgesetzt sein. Die Multiprozess-Architektur stellt die Voraussetzung für das Sandboxing dar, welches durch Isolation eine erhöhte Sicherheit bringt. Der Zugriff auf lokale Dateien erfolgt in einem eigenen Prozess, sogar WebExtensions werden in einem eigenen Prozess laufen. Da Firefox 57 der Release ist, der all dies endlich für alle Nutzer bringen wird, ist dies ein Grund, obwohl es die Multiprozess-Architektur grundsätzlich schon ein paar Monate gibt, sich speziell auf Firefox 57 zu freuen.

Quantum: Noch mehr Performance

Unter dem Projektnamen Quantum werden Mozillas Bestrebungen zusammengefasst, basierend auf der aktuellen Gecko-Engine eine Browserengine der nächsten Generation zu entwickeln. Abgesehen vom eigenen Grafikkarten-Prozess unter Windows, der bereits in Firefox 53 gelandet ist, soll Firefox 57 einen ersten großen Meilenstein des Quantum-Projekts darstellen.

Darunter fallen unter anderem: Quantum DOM, was Gecko reaktionsfreudiger machen soll, vor allem mit vielen geöffneten Hintergrundtabs. Wie das erreicht werden soll, wird hier (engl.) detailliert beschrieben. Stylo, ein neues CSS-Style-System, welches in Rust geschrieben ist und aus der von Mozilla entwickelten Next-Generation-Engine Servo kommt. Dieses soll Vorteile durch Parallelisierung bringen. WebRender, ebenfalls aus Servo, ist ein Renderer für Webseiten-Inhalte und arbeitet unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine, ist aber für das Rendering von Web-Content optimiert. Die Priorisierung von Inhalten je nach Kontext, das heißt, dass sich Firefox intelliger diesbezüglich verhält, mit welcher Priorität Ressourcen von Webseiten geladen werden. So kann unter anderem der Mechanismus des Tracking-Schutzes auch bei deaktiviertem Tracking-Schutz genutzt werden, um entsprechende Scripts erst am Ende zu laden, nachdem alles Wichtige bereits geladen ist. Eine Entscheidungs-Logik, um Inhalte neu herunterzuladen statt aus dem Cache zu laden, wenn die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass dies schneller ist. Unter das Projekt Quantum Flow fallen Performance-Optimierungen, welche nicht durch andere Quantum-Projekte abgedeckt werden, wie Performance-Optimierungen der Oberfläche. Im Detail wird zu den einzelnen Verbesserungen im Laufe der nächsten Monate mehr auf diesem Blog zu lesen sein.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Performance. Mehr als das gibt es dazu nicht zu sagen. Je schneller der Browser, desto besser. So einfach kann eine Begründung sein. Und sollte Mozilla im Rahmen von Quantum wirklich ein Sprung gelingen, wie man bei der Euphorie im Vorfeld erwarten könnte, dann ist das wirklich etwas, weswegen man sich auf Firefox 57 freuen sollte. Natürlich wird erst Firefox 57 zeigen, wie groß der Vorteil dann tatsächlich sein wird.

Weitere Neuerungen von Firefox 57

Das sind die großen Schwerpunkte von Firefox 57, aber natürlich wird dies nicht alles sein, Firefox 57 wird auch darüber hinaus Neuerungen erhalten. Beispielweise wird der Activity Stream, den Mozilla derzeit im Rahmen von Test Pilot testet, in Firefox 57 Einzug erhalten und die Standard-Startseite sowie Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, ersetzen. Auch steht derzeit für Firefox 57 auf der Roadmap, PDFium als PDF-Betrachter auszuliefern. Aber welche zusätzlichen Neuerungen tatsächlich Teil von Firefox 57 werden, hängt natürlich auch von den Entwicklungen in den nächsten Monaten ab.

Abschließendes Fazit

Das abschließende Fazit für mich ist, dass Firefox 57, auch wenn der Umstieg für einige Nutzer schwierig werden wird, die Grundlage dafür darstellt, dass Mozilla in Zukunft mit Firefox wieder zum Spitzenfeld gezählt werden darf. Unter Beibehaltung aller Dinge, wie sie bisher waren, wäre Mozilla diesbezüglich limitiert gewesen. Letzten Endes kann Mozilla auch nicht beispielsweise 0,089 Prozent der Nutzer, welche vollständige Themes nutzen, über die restlichen 99,91 Prozent der Nutzer stellen.

Der Browsermarkt ist hart umgekämpft. Die Marktanteile von Firefox sind seit Jahren tendenziell abnehmend. Grundsätzlich sind Marktanteile nicht das, worauf Mozilla primär schaut, schließlich stehen hinter Mozilla keine Aktionäre, die genau das erwarten. Für Mozilla ist es im Prinzip schon ein ideeller Erfolg, wenn der Nutzer die freie Wahl hat und mit jedem Browser ohne Einschränkung das Web nutzen kann. Aber klar ist auch, dass ein Browserhersteller mit 80 Prozent Marktanteil mehr Einfluss auf die Entwicklungen des Webs hat als dass es ein Browserhersteller mit nur einem Prozent hätte. Und natürlich belebt Konkurrenz das Geschäft. Firefox braucht keine 80 Prozent Marktanteil, aber wenn sich der Marktanteil fair auf verschiedene Browser aufteilt und nicht ein einzelner Browser die vollkommene Dominanz besitzt, ist das zum Vorteil für jeden.

Das Problem ist: Mozilla steht weder auch nur annähernd das Marketing-Budget von Google, Microsoft und Apple zur Verfügung, noch kann Mozilla auf eigene Dienste mit hoher Verbreitung zurückgreifen, um dort Firefox so penetrant zu bewerben, wie es Google sehr erfolgreich macht. Mozilla als Not-for-Profit-Organisation mit besonderem Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre oder Firefox als Open Soure-Produkt sind tolle Werbe-Slogans, aber für die Masse der Nutzer vollkommen uninteressant und kein Grund, den Browser zu wechseln. Damit ist Mozillas einzige Chance, wieder mehr an Bedeutung auf dem Browsermarkt zu gewinnen, alleine durch harte Fakten, also Funktionen und Leistung zu überzeugen.

Allerdings muss sich auch die Konkurrenz leistungstechnisch nicht verstecken. Möchte Mozilla hier wieder positiv hervorstechen und nicht „nur“ ein sehr guter Browser sein, muss etwas passieren, das kann nur schwer errreicht werden, ohne etwas zu investieren. Firefox 57 erscheint wie ein drastischer Schritt. Die Auswirkungen sind teilweise signifikant, der Schritt von Mozilla daher mutig. Natürlich kann der Plan auch nach hinten losgehen. Allerdings ist ein großer und mutiger Schritt genau das, was Mozilla in meinen Augen jetzt braucht. Noch besitzt Mozilla genug Markt-Relevanz mit Firefox, um das Boot wieder auf Kurs zu bringen. Ich bin überzeugt davon, dass Mozilla damit die Weichen in die richtige Richtung stellt. Der Marktanteil wird nicht alleine durch die Veröffentlichung von Firefox 57 wieder um mehrere Prozentpunkte steigen. Aber Mozilla könnte es mit Firefox 57 gelingen, die Grundlage dafür zu schaffen, in Zukunft wieder eine Option für Nutzer zu sein, für die Firefox aktuell keine Option mehr ist. Natürlich muss Mozilla auch nach Firefox 57 am Ball bleiben und Firefox kontinuierlich verbessern. Aber die Basis wird dann eine andere sein als dass sie es heute ist.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers.

Der Beitrag Kommentar: Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

April 30, 2017 12:49 PM

April 29, 2017

Sören Hentzschel

Photon: Neue Anpassungsmöglichkeiten ab Firefox 57

Bereits mehrfach in den letzten Wochen wurden weltweit zuerst auf diesem Blog Bilder und Details zum kommenden Photon-Design einem breiten Publikum zugänglich gemacht. In der heutigen Vorschau liegt der Fokus auf neuen Möglichkeiten zur Anpassung der Benutzeroberfläche, welche Mozilla mit Firefox 57 einführen wird.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses besonderen Releases wird Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild von Firefox.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Mit der neuen Oberfläche ändert sich auch, wie die Oberfläche von Firefox angepasst werden kann. Dabei führt Mozilla diverse neue Optionen ein, welche dem Nutzer mehr Möglichkeiten als bisher geben, das Erscheinungsbild dem eigenen Geschmack entsprechend anzupassen.

Wie immer gilt, dass es sich dabei um Mockups handelt und sich das tatsächliche Erscheinungsbild in der finalen Version von Firefox 57 von dem unterscheiden kann, was hier gezeigt wird.

Zahlreiche Layout-Optionen für Bereich der Tableiste

Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen bereits, dass Mozilla für Firefox 57 eine neue Option plant, um neben dem Standard-Layout einen Kompakt-Modus auszuwählen, welcher etwas weniger Platz benötigt und damit vor allem praktisch für Geräte mit kleinem Bildschirm ist, oder einen Touch-Modus, welcher das Gegenteil macht und die Flächen etwas vergrößert, um diese besser bedienbar für Geräte mit Touch-Bildschirm zu machen.

Bereits seit Firefox 29 und dem Australis-Design gibt es eine Option, um die Titelleiste optional anzuzeigen, welche standardmäßig deaktiviert ist. Mit Firefox 57 soll noch eine weitere Option dazu kommen, um den Zwischenraum über den Tabs bei deaktivierter Titelleiste ein- und auszuschalten. Dieser Zwischenraum soll das Verschieben des Firefox-Fensters vereinfachen, wird aber nicht unbedingt benötigt, wenn Firefox permanent maximiert betrieben wird.

Daraus ergibt sich eine komplexe Matrix aus neun möglichen Layouts.

Photon Firefox 57 Layout

Verschiedene Farbgestaltungen inkl. dunklem Theme

Bisherige Mockups haben bereits zwei verschiedene Farbvarianten für Firefox 57 gezeigt: eine helle Vordergrundfarbe kombiniert mit einer dunkelblauen Tableiste sowie eine helle Vordergrundfarbe kombiniert mit einer grauen Tableiste. Nun zeigt sich eine weitere Farbvariante: eine dunkelgraue Vordergrundfarbe kombiniert mit einer schwarzen Tableiste. Hier sind entsprechend auch die Farben der Symbole ungekehrt.

Es war bereits bei Veröffentlichung der bisherigen Mockups unklar, ob es eine Einstellung für die Farbvariante geben wird oder ob sich Firefox hierbei zumindest auf Windows von der Akzentfarbe des Betriebssystems beeinflussen lässt. Die exakte Spezifikation der Farbwerte für alle drei Farbvarianten in den aktuellen Mockups legt nahe, dass der Nutzer aus diesen Farbvarianten auswählen kann. Da Mozilla bereits in Firefox 53 sowohl ein helles als auch ein dunkles Kompakt-Theme eingeführt hat, was mit Firefox 57 entweder ersetzt oder gestrichen werden müsste, erscheint dies auch nicht abwegig, da auf diese Weise auch die Option eines dunklen Themes erhalten bleibt, nachdem das kompakte Layout ja bereits auf andere Weise umgesetzt sein wird.

Photon Firefox 57 Farbvarianten

Neues Hauptmenü, anpassbares Overflow-Menü

Dass Firefox 57 ein vollkommen neu gestaltetes Hauptmenü erhalten und dieses statisch sein wird, ist keine Neuigkeit mehr. Der Vollständigkeit halber sei es aber auch in diesem Artikel noch einmal erwähnt. Das bedeutet, dass der Nutzer aus diesem Menü keine Einträge mehr entfernen oder hinzufügen kann. Der Gedanke dahinter ist, dass der Nutzer keine wesentlichen Browser-Funktionen entfernen soll und am Ende nicht mehr weiß, wie er diese Funktionen erreicht.

Photon Firefox 57 Hauptmenü

Stattdessen gibt es nun einen neuen Platz zur Anpassung: bereits jetzt ist es so, dass Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste anzeigt, über welches weitere Symbole erreicht werden können, wenn mehr Symbole in der Symbolleiste existieren als das Browser-Fenster breit ist. Dieses wird dahingehend erweitert, dass dort nun vom Benutzer fix Symbole hinterlegt werden können, quasi als Schaltfläche für weitere Funktionen, die schnell erreicht, aber nicht permanent sichtbar sein sollen.

Photon Firefox 57 Overflow-Menü

Die flexiblen Zwischenräume kehren zurück (und die Adressleiste muss nicht zentriert sein)

Mit Firefox 29 und der Einführung des Australis-Designs hat Mozilla die flexiblen Zwischenräume entfernt. Um diese wieder zu erhalten, war eine Firefox-Erweiterung wie der Classic Theme Restorer erforderlich. Mit Firefox 57 wird dieses Element wieder in den Standard-Umfang von Firefox zurückkehren. Damit kann der Nutzer Abstände zwischen Symbolen einfügen und diese so gruppieren.

Übrigens wird auf genau diese Weise die zentrierte Adressleiste in Firefox 57 umgesetzt sein. Das bedeutet, dass alle, welche den leeren Raum links und rechts von der Adressleiste nicht mögen, den man in allen bisherigen Mockups zu Firefox 57 sieht, ganz einfach entfernen können, so dass die Adressleiste wieder wie bisher die volle Breite nutzt.

Genauso sei hervorgehoben, dass die bisherigen Mockups auch alle keine Suchleiste zeigen, diese aber genauso nach wie vor als optionales Element in den Mockups zu finden ist.

Photon Firefox 57 Anpassung

Anpassbarkeit von neuem seitenspezifischen Menü und Adressleiste

Ebenfalls neu in Firefox 57 wird eine Schaltfläche in der Adressleiste sein, welche seitenspezifische Aktionen beinhaltet, unter anderem um die Seite als Lesezeichen zu setzen, beim Mozilla-Dienst Pocket zu speichern oder per E-Mail an jemanden zu senden.

Auch dieses Menü wird Anpassungsmöglichkeiten erhalten. Genauer gesagt soll der Nutzer die Möglichkeit erhalten, Funktionen aus diesem Menü direkt in die Adressleiste zu integrieren.

Firefox 57 Photon Action-Menü

Interessant in diesem Mockup ist übrigens auch die Erwähnung einer Oberfläche zur Menü-Verwaltung in späteren Versionen.

Konfigurierbare Sidebar-Position

Firefox besitzt diverse Sidebars und erlaubt, anders als Google Chrome, auch Erweiterungen, eigene Sidebars zu implementieren. Die Position von Sidebars in Firefox ist seit Jahren links. Mozilla plant die Änderung der Standard-Position auf die rechte Seite. Doch wer dies nicht mag, kann sich freuen. Denn ein weiteres Mockup zeigt eine sichtbare Einstellung, über welche die Nutzer selbst entscheiden können, ob sie die Sidebars links oder rechts haben wollen.

Firefox 57 Photon Sidebar-Position

Deaktivierbare Oberflächen-Animationen

Mozilla möchte die gefühlte Performance von Firefox 57 auch durch die passende Verwendung von Oberflächen-Animationen verbessern. Wer diese nicht mag oder leistungsschwächere Hardware nutzt, braucht diese nicht über eine versteckte Einstellung in about:config zu deaktivieren. Stattdessen wird Mozilla bereits in Firefox 55 einen neuen Bereich für Performance-Einstellungen in der Einstellungs-Oberfläche implementieren, welcher in Firefox 55 zunächst nur aus der bereits vorhandenen Einstellung für die Hardwarebeschleunigung sowie aus einer neuen Einstellung für die Anzahl der Content-Prozesse für die Multiprozess-Architektur bestehen wird. In Firefox 57 wird dieser unter anderem um eine Einstellung zur Abschaltung der Oberflächen-Animationen erweitert werden. Das folgende Mockup zeigt die neuen Performance-Einstellunge, allerdings noch für das aktuelle Firefox-Design.

Firefox Performance-Einstellungen

Neues Themes-System

Dabei handelt es sich um keine Neuigkeit mehr, aber in Zusammenhang mit der Anpassung von Firefox 57 muss dies natürlich auch erwähnt werden: komplexe Themes wird es ab Firefox 57 zwar keine mehr geben, dafür wird Mozilla mit Firefox 57 ein komplett neues Themes-System einführen. Auch auf diese Weise kann das Erscheinungsbild von Firefox angepasst werden. Über die exakten Möglichkeiten für Theme-Entwickler wird in den nächsten Monaten mehr zu erfahren sein.

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April 29, 2017 11:36 AM

April 27, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.17 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.17 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.16 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.17 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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April 27, 2017 08:10 PM

April 26, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Separate Darstellung von System-Add-ons

Firefox besitzt auf der Seite about:support eine Auflistung aller installierten Erweiterungen. Bisher wurden dabei vom Nutzer installierte Erweiterungen sowie System-Add-ons in einer gemeinsamen Liste angezeigt. Ab Firefox 55 bringen getrennte Listen mehr Übersicht.

Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Dadurch können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates ausgeliefert werden. Kritische Bugfixes erreichen die Nutzer schneller, auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern.

Die Seite about:support liefert neben anderen Dingen auch einen Überblick über installierte Erweiterungen. Bislang werden dabei allerdings unter dem Punkt Erweiterungen alle Erweiterungen gemeinsam aufgelistet – vom Nutzer installierte wie auch System-Add-ons. Nachdem die Anzahl von System-Add-on immer weiter zunimmt, ist dies nicht unbedingt übersichtlich. Ab Firefox 55 werden vom Nutzer installierte Erweiterungen und System-Add-ons separat dargestellt.

System-Add-ons Firefox 55

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April 26, 2017 09:29 PM

April 25, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.2 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Nun hat Mozilla Firefox Klar 3.2 für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Klar ist das deutschsprachige Pendant zu Firefox Focus für Apple iOS 9.0 und höher. Es handelt sich dabei gleichzeitig um einen Content-Blocker für Safari als auch um einen eigenständigen Browser, der keine Spuren auf dem Gerät hinterlässt.

Download Firefox Klar 3.2 für Apple iOS

Der Unterschied zwischen Firefox für iOS und Firefox Klar für iOS:

Firefox für iOS gibt es natürlich nach wie vor. Im Gegensatz zu Firefox für iOS besitzt Firefox Klar einen integrierten Content-Blocker. Dieser Unterschied hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Klar hingegen nutzt UIWebView. Dafür bietet Firefox Klar keine erweiterten Browser-Features wie Lesezeichen, Sync, nicht einmal Tabs. Von der Klar-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können außerdem Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also bei Firefox Klar also auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.2

Nachdem Mozilla im Januar dieses Jahres mit Firefox Klar 3.0 neue Funktionen implementiert und dann im März mit Version 3.1 zahlreiche weitere Sprachen hinzugefügt hat, steht mit Firefox Klar 3.2 nun ein reines Fehlerbehebungs-Update bereit.

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April 25, 2017 08:29 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

🆕: Inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.50-, 2.51- und 2.52- Builds verfügbar

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds (Trunk, Beta und Release) sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

DownloadBitte diese inoffiziellen Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Ich habe diese Versionen noch nicht getestet, aber andere von FRG; in allen aktuellen Trunk-Builds sollten die lästigen Leerzeilenprobleme des Email-Composers behoben sein.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

April 25, 2017 12:27 PM

April 24, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.3 für Apple iOS

Mozilla hat ein weiteres Firefox-Update für die Apple-Plattform veröffentlicht. Firefox 7.3 für iOS behebt mehrere Fehler.

Download Mozilla Firefox 7.3 für Apple iOS

Nach dem Release von Firefox 7.0 Anfang des Monats folgte nach einer Woche ein Update auf Version 7.1, nun steht bereits Firefox 7.3 für iOS zum Download im App Store bereit. Erneut handelt es sich dabei um ein reines Fehlerbehebungs- und Stabilitäts-Update, welches keine neuen Funktionen bringt.

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April 24, 2017 09:35 PM

Die Neuerungen von Firefox 53 (Android)

Mozilla hat in der vergangenen Woche Firefox 53 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 53.0 für Android

Einstellung für kompakte Tab-Darstellung

In der Tab-Übersicht von Firefox für Android werden die geöffneten Seiten bisher alle untereinander dargestellt. Ab Firefox 53 gibt es eine neue Einstellung, um stattdessen immer zwei Tabs nebeneinander darzustellen, womit mehr Tabs auf einmal sichtbar sind. Dies ist konsistent zu Firefox für Apple iOS, wo es ebenfalls eine solche Einstellung gibt.

Kompakte Tab-Darstellung in Firefox 53 für Android

Lese-Ansicht mit geschätzter Lese-Dauer

Wie die Desktop-Version zeigt auch Firefox für Android ab Version 53 in der Lese-Ansicht eine geschätzte Lese-Dauer an. Dabei berücksichtigt die Implementierung auch die unterschiedlichen Lesegeschwindigkeiten, abhängig von der Sprache des Artikels. Auch werden sowohl langsame als auch schnelle Leser berücksichtigt, indem unter Umständen Angaben wie „11-14 min“ gemacht werden.

Sonstige Neuerungen

Bei der Eingabe in die Adressleiste können Einträge aus der Chronik nun per langem Klick und entsprechender Auswahl aus dem Kontextmenü gelöscht werden. Außerdem unterstützt Firefox für Android nun auch Sprachen, welche von rechts nach links geschrieben werden.

Dazu kommen weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards und natürlich Bugfixes sowie geschlossene Sicherheitslücken.

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April 24, 2017 08:41 PM

April 20, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53 mit vielen Neuerungen

Mozilla hat Firefox 53 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Änderungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Sechs Wochen sind seit der Veröffentlichung von Firefox 52 vergangen. Nun hat Mozilla mit Firefox 53 ein neues Feature-Update zum Download bereitgestellt.

Download Mozilla Firefox 53.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 53 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch von Mozilla als besonders kritisch eingestrufte sind. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 53 für alle Nutzer dringend empfohlen.

10% Weniger Abstürze dank GPU-Prozess

Quantum

Mozilla hat das Quantum-Projekt im Oktober des vergangenen Jahres mit dem ehrgeizigen Ziel angekündigt, die aktuelle Gecko-Engine zu einer Browser-Engine der nächsten Generation auszubauen. Ein erstes Resultat aus dem Quantum-Projekt hat bereits den Weg in Firefox 53 gefunden: der Quantum Compositor. Dabei handelt es sich, vereinfacht gesprochen, um einen eigenen Prozess für die Grafikkarte. Der Quantum Compositor verspricht nicht nur Performance, sondern vor allem Stabilität. Fehler in Grafikkarten-Treibern sind leider keine Seltenheit. Stürzt der Grafikkarten-Prozess ab, stürzt Firefox dank der Trennung vom Haupt-Prozess nicht ab. In Tests von Mozilla resultierte dies in über zehn Prozent weniger Browser-Abstürzen.

Der Quantum Compositor soll für etwa 70 Prozent der Firefox-Nutzer zur Verfügung stehen. Vorausgesetzt wird Windows 7 mit Plattform-Update oder höher sowie eine Direct3D11-fähige Grafikkarte von Intel, NVidia oder AMD. Für Nutzer von Apple macOS ist kein eigener GPU-Prozess geplant, da das Compositing auf diesem Betriebssystem so stabil ist, dass dies nicht notwendig ist.

64-Bit-Version für Windows per Stub Installer

Installationspakete für die Windows-Version von Firefox gibt es zwei: zum einen das traditionelle Installationspaket, welches auch offline installiert werden kann, zum anderen den sogenannten Stub Installer, welcher Firefox bei Ausführung erst herunterlädt und dann in einem Zug direkt nach dem Download installiert. Letzterer wird standardmäßig verteilt, gab es bisher aber nur in der 32-Bit-Ausführung. Der Stub Installer wurde nun um eine Option erweitert, um alternativ auch die 64-Bit-Version von Firefox installieren zu können. Voraussichtlich ab Firefox 55 soll die passende Auswahl dann automatisch erfolgen.

Dark Theme, Kompakt-Modus, weitere Theme-Verbesserungen

Ab Firefox 53 stehen dem Nutzer neben dem Standard-Theme noch zwei weitere Themes zur Auswahl, ein helles sowie ein dunkles Kompakt-Theme. Diese benötigen weniger Platz in der Vertikale und wer dunkle Anwendungen bevorzugt, ist dazu nicht länger auf ein Drittanbieter-Theme angewiesen.

Firefox 53

Firefox 53

Aber auch Themes von Drittanbietern rücken mehr in den Fokus. Ab Firefox 53 bewirbt Mozilla das Herunterladen von Themes direkt im Add-on Manager.

Firefox 53

Eine weitere Neuerung, welche Theme-Liebhaber freuen dürfte: die sogenannten Lightweight Themes haben bisher nicht in privaten Fenstern funktioniert. Dies ändert sich mit Firefox 53.

Firefox 53 blendet Seitentitel im Tab ab

Apropos Themes, eine Änderung gab es auch am Standard-Theme. Tabs in Firefox besitzen eine maximale Breite. Sind viele Tabs geöffnet, verringert sich die Breite bis auf eine Minimalbreite. Der Seitentitel, welcher in den Tabs dargestellt wird, ist häufig natürlich länger als der jeweilige Tab breit ist. Gerade bei vielen Tabs und damit reduzierter Tab-Breite kommt es daher auf jedes Zeichen an, wenn man eine maximale Übersicht haben möchte.

Bislang geht Firefox mit zu langen Seitentiteln so um, dass nach dem maximal darstellbaren Zeichen noch drei Punkte („…“) angezeigt werden, wodurch erkennbar ist, dass der Seitentitel länger ist als dargestellt werden kann. Ab Firefox 53 verzichtet Mozilla auf die Punkte und blendet den Seitentitel dafür ab. Das sieht nicht nur besser aus, sondern hat vor allem einen praktischen Nutzen: wenn auch nicht viel dadurch gewonnen wird, so ist durch die geänderte Darstellung zumindest etwas mehr vom Seitentitel erkennbar.

Tab-Darstellung Firefox 53

Neugestaltung der Doorhanger-Panels

Als Doorhanger-Panels werden in Firefox die Dialoge bezeichnet, welche eine Interaktion seitens des Nutzers erfordern, beispielsweise für die Installation von Add-ons, die Standortfreigabe für die Geolocation-API, die Berechtigungsfreigabe für Kamera und / oder Mikrofon für WebRTC-Kommunikation oder das Speichern von Passwörtern. Diese sind stets mit entsprechenden Symbolen in der Adressleiste verankert. Mozilla hat die Doorhanger-Panels in Firefox 53 neu gestaltet. Diese sehen jetzt nicht nur moderner aus, auch sind die verfügbaren Optionen nun besser direkt sichtbar, denn Ausklappmenüs gibt es nur noch in den seltensten Fällen. Auch verschwinden die Doorhanger-Panels nicht mehr, wenn irgendwo außerhalb der Doorhanger-Panels geklickt wird und eine Entscheidung des Nutzers noch ausstehend ist.

Doorhanger-Panels in Firefox 53

Firefox 53 zeigt wieder die Download-Geschwindigkeit an

In Firefox 20 hatte Mozilla das bisherige Download-Fenster durch ein neues Download-Panel ersetzt. Was einigen Nutzern dabei abging: die Anzeige der momentanen Download-Geschwindigkeit. Diese erhält in Firefox 53 erneut Einzug in Firefox.

Firefox 53 Download-Geschwindigkeit

HTML5-Player optisch neu und in HTML statt XUL

Für die Wiedergabe von HTML5-Videos oder -Audiodateien verfügen Browser über einen Standard-Player, welcher verwendet wird, sofern die jeweilige Webseite keinen speziellen Player bereitstellt. Darüber lassen sich beispielsweise Videos starten und pausieren oder die Lautstärke ändern.

In Firefox 53 hat Mozilla den Standard-Player überarbeitet. Am grundsätzlichen Layout des Players hat sich nicht viel geändert, doch sieht dieser nun ein kleines Stück moderner aus. Die spannendere Änderung steckt jedoch unter der Haube: war der alte Standard-Player noch in XUL implementiert, ist der neue Player nun in HTML implementiert.

HTML5-Player Firefox 53

Verbesserte Synchronisation von Lesezeichen

Mozilla hat umfangreiche Änderungen in Firefox 53 vorgenommen, welche die Zuverlässigkeit der Synchronisation von Lesezeichen erheblich verbessern sollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sync Lesezeichen verliert, sollte damit erheblich reduziert werden.

Firefox für Apple macOS wird deutlich kleiner

Mozilla konnte die Dateigröße von Firefox auf Apple macOS um stolze 36 MB verkleinern. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Firefox für Windows und Linux auf der einen Seite und Firefox für Apple macOS auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass es sowohl für Windows als auch für Linux getrennte Firefox-Versionen für die 32-Bit sowie die 64-Bit-Version des jeweiligen Betriebssystems gibt. Nutzer von Apple macOS machen sich keine Gedanken darüber, ob sie ein 32-Bit- oder ein 64-Bit-System verwenden, Firefox wurde bisher als sogenanntes Universal Build ausgeliefert und deckt damit beide Varianten gleichzeitig in einem einzigen Build ab. Ab Firefox 53 gibt es keine Universal Builds mehr und nur noch 64-Bit-Versionen von Firefox für Apple macOS.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox 53 unterstützt den Video-Codec WebM ab sofort mit Alpha-Kanal, also mit transparentem Hintergrund. Dank Unterstützung von display: flow-root in CSS sind sogenannte „Clearfix“-Workarounds nicht länger notwendig. Firefox 53 unterstützt außerdem Masken in CSS. Diese erlauben es, beliebige Formen einer Grafik sichtbar oder unsichtbar zu machen.

CSS Maske
(Bildquelle)

Verbesserungen für WebExtension-Entwickler

Für Entwickler von WebExtensions gab es diverse Verbesserungen, unter anderem die neue browsingData-API zum Löschen von Daten wie Cache, Cookies, Chronik und Downloads, die identity-API sowie die storage.sync-API zum Synchronisieren von Einstellungen. Mit der contextualIdentities-API gibt es eine neue Firefox-spezifische API für Container-Tabs. Darüber hinaus gab es noch diverse Erweiterungen bereits existierender APIs, unter anderem können mittels contextMenu-API nun auch Menüs zu Browser-Actions, Page-Actions, Tabs und Passwort-Feldern hinzugefügt werden und mittels tabs.insertCSS kann nun festgelegt werden, ob die hinzugefügten CSS-Stile als Autoren- oder User-Stylesheet eingefügt werden.

Weitere Verbesserungen der Webplattform können hier nachgelesen werden.

Neuerungen für Webentwickler

Betrachter für JSON-Inhalte

Bereits seit Version 44 hat Firefox versteckt ein Feature implementiert, welches überaus praktisch für alle ist, welche JSON-Daten im Browser betrachten wollen, und nun standardmäßig aktiviert wurde. Statt die Ausgabe – wie sie ist – als reinen Text darzustellen, werden die Daten in einer Baumstruktur dargestellt, welche Element für Element aufgeklappt oder per Suchfeld durchsucht werden kann. Mit einem Klick kann in einem zweiten Tab in die Textansicht gewechselt werden. Dort gibt es auch eine Schaltfläche, um die Textausgabe, welche möglicherweise minimiert an den Nutzer gesendet wird, formatiert darzustellen. Ein dritter Tab stellt die HTTP-Header der Anfrage dar.

Firefox 53 JSON-Betrachter

Sonstige Neuerungen in den Entwicklerwerkzeugen

Die Entwicklerwerkzeuge unterstützen nun CSS Color Level 4, das heißt, eine Syntax wie hsl(120deg 100% 50%) wird nun erkannt. In den Einstellungen der Entwicklerwerkzeuge gibt es eine neue Einstellung, um Screenshots nicht länger als Datei zu speichern, sondern in die Zwischenablage zu kopieren. Im Inspektor gibt es eine neue Option per Kontextmenü, um den vollständigen CSS-Pfad zu kopieren. Außerdem wird im Inspektor nun besser dargestellt, wenn sich zwischen zwei eingeklappten DOM-Knoten Inhalt befindet.

Optionale Features

Lokaler Dateizugriff in eigenem Prozess für mehr Sicherheit

Mozilla hat (standardmäßig noch deaktiviert) einen eigenen Content-Prozess nur für Aufrufe via file://-Protokoll implementiert. Diese Maßnahme dient der Sicherheit. Sollte durch ein Sicherheitsproblem ein Content-Prozess kompromittiert werden, kann dieser dadurch trotzdem nicht genutzt werden, um auf lokale Dateien zuzugreifen. Dieser spezielle Content-Prozess besitzt ausschließlich Lese-Rechte auf dem System.

Zur Aktivierung muss der Schalter browser.tabs.remote.separateFileUriProcess in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

Suchfeld in select-Feldern bei vielen Optionen

Standardmäßig kennt das <select>-Feld des HTML-Standards keine Suchfunktion, so dass Anwender auf Webseiten mit langen Auswahllisten unter Umständen lange den gesuchten Eintrag suchen müssen. Ab Version 53 bietet Firefox bei <select>-Feldern mit mehr als 40 Optionen ein Suchfeld an. Dieses filtert die Liste noch während der Eingabe, so dass der Nutzer schneller zum Ziel kommt.

Zur Aktivierung muss der Schalter dom.forms.selectSearch in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

-Suchfeld Firefox 53

Unterstützung für Datums- und Uhrzeit-Wähler in HTML

Firefox 53 hat eine erste Unterstützung für die Eingabe-Felder <input type=“date“ />und <input type=“time“ /> erhalten, allerdings standardmäßig noch deaktiviert.

Zur Aktivierung müssen die Schalter dom.forms.datetime sowie dom.forms.datetime.timepicker in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

in Firefox

Sonstige optionale Einstellungen

Gemäß der Dokumentation von Microsoft gibt Firefox auf Windows-Systemen H.264-Videos maximal in 4K-Auflösung wieder. Um das Limit für die Wiedergabe von 8K-Videos zu umgehen, kann der Schalter media.wmf.allow-unsupported-resolutions auf true gesetzt werden.

Die Unterstützung von SVG-Grafiken kann nun mittels about:config deaktiviert werden (svg.disabled). Außerdem wurde eine Einstellung implementiert, um den Standard-Referrer zu konfigurieren.

Sonstige Neuerungen von Firefox 53

Die Lese-Ansicht von Firefox zeigt ab sofort eine geschätzte Lese-Dauer an. Dabei berücksichtigt die Implementierung auch die unterschiedlichen Lesegeschwindigkeiten, abhängig von der Sprache des Artikels. Auch werden sowohl langsame als auch schnelle Leser berücksichtigt, indem unter Umständen Angaben wie „11-14 min“ gemacht werden.

Firefox 53 unterstützt nicht länger Erweiterungen, welche andere Erweiterungen eingebettet haben. Dies betrifft auch Kombinationen von Themes und Erweiterungen. Außerdem akzeptiert addons.mozilla.org mit dem Erscheinen von Firefox 53 nicht länger neue Legacy-Erweiterungen (XUL, SDK, Bootstrapped), sondern nur noch WebExtensions. Bereits bestehende Legacy-Erweiterungen können aber bis zum Erscheinen von Firefox 57 im November von ihren Entwicklern noch mit Legacy-Versionen aktualisiert werden.

Nicht mehr verfügbar für ältere Systeme

Firefox 52 war der letzte Feature-Release für Windows XP, Windows Vista sowie Apple macOS als 32-Bit-Version. Entsprechende Windows-Nutzer wurden auf den ESR-Zweig migriert und erhalten nur noch Sicherheits-Updates. Entsprechende macOS-Nutzer müssen diesen Wechsel von Hand vollziehen. Firefox 53 steht für diese Plattformen nicht mehr zur Verfügung. Auf Linux-Seite wurde die Unterstützung für Systeme eingestellt, welche eine CPU nutzen, die älter ist als Intel Pentium 4 oder AMD Opteron.

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April 20, 2017 09:58 PM

April 18, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Screenshots ab sofort Bestandteil von Firefox

Mozilla hat Firefox Screenshots, ehemals Page Shot, in die Nightly-Version von Firefox 55 integriert. Geplant ist die Auslieferung von Firefox Screenshots für die finale Version von Firefox 54.

Bereits im Februar wurde auf diesem Blog berichtet, dass Mozilla Page Shot in Firefox 54 integrieren wird. Bei Page Shot handelt es sich um ein Experiment im Rahmen von Test Pilot. Test Pilot ermöglicht es Nutzern, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Das Exerpiment lief erfolgreich genug, dass diese Funktion nun ein fester Bestandteil von Firefox wird.

Firefox Screenshots

Mittlerweile wurde Page Shot als WebExtension neu geschrieben und hat einen neuen Namen erhalten: Firefox Screenshots. Firefox Screnshots ist ein Screenshot-Werkzeug, welches darüber hinaus geht, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Firefox Screenshots

Firefox Screenshots

Die Screenshots können entweder auf dem Computer gespeichert oder auf einen Mozilla-Server hochgeladen werden, der unter screenshots.firefox.com erreichbar ist, wo die Bilder standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht werden. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich.

Firefox Screenshots

Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder. Die Übersicht der Bilder besitzt auch eine Suchfunktion. Und diese verdient eine besondere Erwähnung, denn die Suchfunktion besitzt eine Texterkennung und findet auch Texte, die auf den Screenshots zu lesen sind.

Firefox Screenshots

Firefox Screenshots wurde bereits als System-Add-on in die Nightly-Version von Firefox 55 integriert und wird im Laufe der kommenden Tage Bestandteil der Beta-Version von Firefox 54 werden. Standardmäßig ist Firefox Screenshots allerdings noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter extensions.screenshots.system-disabled per Doppelklick auf false gesetzt wird.

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April 18, 2017 09:00 PM

April 17, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erhält neue Option, um gefährliche Flash-Inhalte zu blockieren

Mozilla hat eine neue sichtbare Einstellung in Firefox 55 implementiert, welche bei aktiviertem Adobe Flash Player Plugin einige Inhalte dennoch blockiert, welche als gefährlich oder aufdringlich eingestuft werden.

Flash-Inhalte sind im Web nach wie vor weit verbreitet. In Firefox 55 hat Mozilla nun eine sichtbare Option implementiert, um gefährliche sowie aufdringliche Inhalte zu blockieren. Diese Option gilt sowohl, wenn der Flash Player aktiviert ist, als auch, wenn dieser auf Click-to-Play gestellt ist. Zu finden ist die neue Einstellung im Add-on Manager bei den Plugins, auf der Detailseite zum Flash Player.

Gefährliche Flash-Inhalte blockieren, Firefox 55

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April 17, 2017 05:14 PM

April 16, 2017

Sören Hentzschel

Firefox erhält Performance-Einstellungen

Mozilla möchte Nutzern von Firefox mehr Kontrolle über Einstellungen geben, welche die Performance des Browsers beeinflussen. Zu diesem Zweck wird die Einstellungs-Oberfläche um einen eigenen Performance-Bereich erweitert.

Aktuellen Plänen von Mozilla zufolge soll Firefox in Zukunft einen eigenen Bereich in der Einstellungs-Oberfläche für Performance-Einstellungen besitzen. Damit können Nutzer besser als bisher Einfluss darauf nehmen, wie viel Systemleistung Firefox benötigt, und so die Performance verbessern, ohne versteckte Einstellungen in about:config kennen zu müssen.

Auch wenn sich der finale Umfang der neuen Performance-Sektion bis zur Implementierung noch ändern kann, so zeigen aktuelle Wireframes zumindest, was einen erwarten kann.

So ist hier zunächst eine Schaltfläche zur Optimierung von Firefox zu sehen. Im Gegensatz zur Beschreibung in dem Wireframe ist allerdings nicht geplant, dabei alle Erweiterungen von Firefox zu deaktivieren. Viel mehr sollen vor allem Einstellungen zurückgesetzt werden, welche durch Legacy-Erweiterungen (also Erweiterungen alter Architekturen aus Zeiten von vor Firefox 57) unter Umständen verändert worden sind.

Als nächstes folgt in dem Wireframe eine Checkbox, um die empfohlenen Performance-Einstellungen zu verwenden. Diese richten sich gemäß Beschreibungstext nach den Fähigkeiten des Systems sowie der Geschwindigkeit des Internets. Wird diese Checkbox deaktiviert, erscheinen erweiterte Performance-Einstellungen.

Performance-Einstellungen

Die erste erweiterte Performance-Einstellung ist die Anzahl der Content-Prozesse für die Multiprozess-Architektur von Firefox. Je mehr Tabs verwendet werden, desto mehr profitiert Firefox von weiteren Content-Prozessen, allerdings steigt mit jedem Content-Prozess auch der Speicherbedarf von Firefox. Dies ist nicht nur für die Performance von Firefox selbst interessant. In den User-Stories zu dieser Einstellung wird auch das Szenario genannt, dass beispielsweise ein Photoshop-Nutzer den RAM-Verbrauch anderer Anwendungen reduzieren möchte, um möglichst viel Arbeitsspeicher für die Bearbeitung von Fotos zur Verfügung zu haben. Ein Firefox-Nutzer würde in dem Fall also die Anzahl der Content-Prozesse, die Firefox nutzt, einfach reduzieren können.

Danach folgt eine Option, um Animationen in der Benutzeroberfläche zu deaktivieren. Der bewusste Einsatz von Animationen kann die gefühlte Performance verbessern, allerdings können Animationen auf langsamen Systemen auch Performance kosten.

Schließlich gibt es noch das Vorausladen von Webseiten, sofern es ein starkes Signal gibt, dass ein Nutzer eine Webseite besuchen möchte. Dies führt in der Regel zu einem schnelleren Laden von Webseiten, kann sich aber bei langsamen Internet-Verbindungen gegenteilig auswirken. Eine weitere Option erlaubt das einfache Deaktivieren dieser Funktion.

Performance-Einstellungen

Ein konkreter Zeitplan wird nicht genannt, allerdings ist das dazugehörige Meta-Ticket auf Mozillas Bugtracker als Abhängigkeit zu Photon eingetragen, was die Ziel-Version zu Firefox 57 macht.

Update 29.04.2017
Die Performance-Einstellung für die Anzahl der Content-Prozesse ist bereits in Firefox 55 gelandet, neben der Checkbox für die empfohlenen Performance-Einstellungen. Auch die bisherige Einstellung für die Hardwarebeschleunigung befindet sich ab Firefox 55 dort.

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April 16, 2017 08:57 PM

SeaMonkey (deutsch)

April 15, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla reduziert Anzahl der Release-Kanäle für Firefox

Bisher läuft jede Firefox-Version vier Release-Kanäle durch. In Zukunft wird es derer nur noch drei geben. Nightly-Versionen werden direkt zu Beta-Versionen, ehe Mozilla schließlich eine finale Firefox-Version freigibt.

Die Release-Kanäle von Firefox

Firefox ist auf verschiedenen Release-Kanälen verfügbar. Nightly-Versionen stellen dabei die früheste Form einer Firefox-Version dar. Hier findet die aktuelle Entwicklung statt, Features werden zuerst hier integriert, Fehler und Abstürze sind tendenziell mehr zu erwarten als bei allen anderen Release-Kanälen.

Üblicherweise nach sechs bis acht Wochen erreichen die Änderungen der Nightly-Version dann den Aurora-Kanal (Produktname: Developer Edition). Neue Features werden weiterhin in der Nightly-Version integriert, dann mit einer Versionsnummer höher, und die Neuerungen der letzten Wochen erhalten auf dem Aurora-Kanal Stabilisierung in Form von Bugfixes, bei gleicher Versionsnummer wie die Wochen zuvor die Nightly-Version. Außerdem beginnt für viele Sprachen erst dann die Übersetzungs-Arbeit.

Weitere sechs bis acht Wochen später passiert das gleiche eine Stufe höher und die Änderungen der letzten Wochen in der Developer Edition werden auf dem Beta-Kanal freigegeben, ehe dann – nochmal sechs bis acht Wochen später – schließlich die finale Firefox-Version freigegeben wird. Mit jedem Release-Kanal nimmt die Menge und der Umfang der möglichen Änderungen ab, während gleichzeitig die Anzahl von Fehlern sowie Instabilitäten tendenziell geringer werden.

Project Dawn: Aus vier mach drei

Wenn Mozilla nächsten Mittwoch die finale Version von Firefox 53 freigeben wird, wird es diesbezüglich eine gravierende Änderung für folgende Firefox-Versionen geben: Mozilla entfernt den Aurora-Kanal aus dem Entwicklungs-Zyklus. Das bedeutet, dass Nightly-Versionen in Zukunft auf direktem Weg zu Beta-Versionen werden, ohne einen Release-Kanal dazwischen.

An den geplanten Release-Terminen der finalen Versionen ändert sich dadurch nichts. Dazu wird die Versionsnummer der Nightly-Version in der kommenden Woche allerdings nicht auf die Version 56 angehoben werden, sondern erst acht Wochen später am 12. Juni 2017.

Bisherige Nutzer der Developer Edition werden auf den Beta-Kanal migriert, allerdings noch nicht zum Erscheinen der ersten Beta-Version von Firefox 54, da die technischen Voraussetzungen noch nicht komplett sind.

Was wird aus der Developer Edition?

Der Aurora-Kanal war speziell, da dieser nicht nur einen Release-Kanal zwischen Nightly und Beta darstellte. Die daraus resultierende Firefox-Version hatte ein spezielles Design standardmäßig aktiviert, ein paar Einstellungen für Entwickler standardmäßig anders gesetzt und außerdem ein standardmäßig getrenntes Firefox-Profil genutzt. Die Aurora-Version wurde mit diesen Änderungen als Developer Edition, mit speziellem Fokus auf Entwickler, vermarktet.

Durch den Wegfall des Aurora-Kanals stellt sich natürlich die Frage, was aus der Developer Edition wird. Diese wird es auch in Zukunft geben. Allerdings wird diese nicht wie bisher weniger Features als die Nightly-, aber mehr Features als die Beta-Version besitzen. Stattdessen wird die Developer Edition in Zukunft aus dem Beta-Kanal generiert werden und grundsätzlich mit der Beta-Version identisch sein – abzüglich der angesprochenen Unterschiede, welche die Developer Edition speziell machen.

Auswirkungen auf Thunderbird und SeaMonkey

Von dieser Änderung sind auch Thunderbird und SeaMonkey betroffen. Beide Projekte werden ebenfalls auf drei Release-Kanäle verkürzen.

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April 15, 2017 04:32 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sidebar-Panels, die nicht (mehr) funktionieren ♰

Auf Ed Mullens Home Page findet sich neben vielen anderen interessanten Themen auch eine Aufstellung von SeaMonkey-tauglichen Sidebar-Panels; in loser Folge werde ich in den nächsten Wochen einige kleine Testberichte schreiben.

Leider sind auch eine ganze Reihe von Sidebar-Panels dabei, die nicht mehr funktionieren:

American Greetings

Das ist schnell erledigt, der Einbau des Sidebar-Panels funktioniert per Klick auf den Link problemlos, aber es gibt im Panel dann keinen Inhalt, nur die Fehlermeldung “Not Found – The requested URL /feeds/netscape/3dgamers.html was not found on this server.”

Das Panel soll wohl den Inhalt von 3dgamers.com/feeds/netscape/3dgamers.html anzeigen. Die Website 3dgamers.com gibt es aber anscheinend nicht mehr, bei Aufruf im Browser wird auf fileplanet.com umgeleitet.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Challengers Baseball

Zeigt nur 404 Not Foundchallengers.org gibt es nicht mehr. Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

CNNenEspanol.com

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

NetscapeDevEdge

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

DigitalHit

Es werden fast nur Seitenquelltext-Schnipsel angezeigt, das Panel ist nutzlos geworden.

eBay

Nur noch Weiterleitung auf AOL.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

EULEP

eulep.org existiert nicht mehr.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

FedEx

NS6 wird nicht mehr unterstützt, ich fand keinen Ersatz.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

GodAndScience

Forward funktioniert, es gibt dort auch einigen Inhalt, aber …

Seitenformat nicht für Sidebar-Anzeige geeignet

Google

404. That’s an error.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Home Improvement

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

House and Home

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Homeschool

404 Page Not Foundedventures.com gibt es noch, ob sich jemand die Seite mit Custom-Sidebar-Addon in die Siedebar packen möchte kann sich jeder überlegen.

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr

Hungarian Weather

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

IceWalkers

Not Foundicewalkers.com gibt es noch, ob sich jemand die Seite mit Custom-Sidebar-Addon in die Siedebar packen möchte kann sich jeder überlegen.

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr

Industry Headlines

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Javaside

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr.

Seitenformat der per Weiterleitung javaside.com erreichten Webseite von nicht für Sidebar-Anzeige geeignet


Blogpost in englischer SpracheHier eine Auflistung von Sidebar-Panels, die (noch) funktionieren (englisch).


Wird fortgesetzt!

Ihr seit eingeladen, Eure eigenen Erfahrungsberichte mit Sidebar-Panels (nicht nur von o. g. Seite) hier im Blog zu veröffentlichen.

April 15, 2017 04:13 PM

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.1 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox für Apple iOS auf Version 7.1 aktualisiert. Es handelt sich dabei um ein reines Bugfix-Update, welches diverse Fehler der Vorgängerversion 7.0 behebt. Neue Funktionen gibt es mit diesem Update keine.

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April 15, 2017 08:41 AM

April 13, 2017

Sören Hentzschel

Neue Browser-Engine: Nightly-Builds von Servo-Browser für Windows

Mozilla arbeitet an einer neuen Browser-Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Erstmals gibt es auch offizielle Nightly-Versionen eines Servo- Browsers für Windows, nachdem es einen solchen für Apple macOS und Linux bereits seit letztem Jahr gibt.

Das Team hinter der Browser-Engine Servo bietet erstmals offizielle Nightly-Builds eines simplen Browsers an, welcher die Servo-Engine zur Darstellung von Webseiten nutzt. Bereits seit Juli 2016 werden tägliche Nightly Builds für Apple macOS und Linux angeboten.

Beim Servo-Projekt handelt es sich in erster Linie um ein Forschungsprojekt und noch nicht um eine vollwertige Browser-Engine, entsprechend muss damit gerechnet werden, dass sehr viele Webseiten noch nicht korrekt dargestellt werden. Schon gar nicht sollte der Servo-Browser für sicherheitskritische Dinge wie Online-Banking eingesetzt werden.

Wer allerdings testen möchte, kann sich die Nightly-Builds von hier herunterladen und mögliche Probleme auf GitHub melden. Es handelt sich um Nightly-Builds, jedoch gibt es noch keine automatischen Updates von einer Version auf die nächste.

Auch wenn die Servo-Engine noch weit davon entfernt ist, eine vollwertige und massentaugliche Browser-Engine zu sein, so kommen Firefox-Nutzer ab Firefox 57 in den Genuss einiger Konzepte aus Servo, welche im Rahmen des Quantum-Projekts in die aktuelle Gecko-Engine integriert werden.

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April 13, 2017 09:56 PM

April 12, 2017

Sören Hentzschel

Facebook, Mozilla (und weitere): 14 Millionen Dollar gegen Fake-News

Facebook, Mozilla und weitere Organisationen haben sich zusammen getan und die News Integrity Initiative mit einem Startapital von 14 Millionen Dollar ins Leben gerufen. Gemeinsam sagt man den sogenannten Fake News den Kampf an.

Die News Integrity Initiative möchte dazu beitragen, dass Menschen dem Journalismus wieder mehr vertrauen und informiertere Urteile in Bezug auf die Neuigkeiten treffen können, welche sie lesen und online teilen. Das richtet sich vor allem gegen die sogenannten Fake News.

Gründungsmitglieder sind neben Facebook und Mozilla die Ford Foundation, Craig Newmark Philanthropic Fund, Democracy Fund, John S. and James L. Knight Foundation, Tow Foundation, AppNexus sowie Betaworks. Gemeinsam bringen diese Organisationen 14 Millionen Dollar in die Initiative, welche als unabhängiges Projekt der CUNY Graduate School of Journalism betrieben wird.

Dies ist nicht Mozillas einziges Engagement im Bereich Journalismus. Unter anderem hatte Mozilla das Projekt Open News ins Leben gerufen, welches seit Anfang des Jahres eine unabhängige Organisation ist. Das OpenNews-Projekt bringt Entwickler, Designer und Journalisten zusammen, um gemeinsam an offenen Technologien und Prozessen für den Journalismus-Bereich zu arbeiten. Außerdem betreibt Mozilla gemeinsam mit der New York Times sowie der Washington Post das Coral-Projekt, welches Open Source-Lösungen für News-Seiten entwickelt und damit versucht, eine bessere Beziehung zwischen Publisher und Community zu bilden.

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April 12, 2017 09:02 PM

April 11, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: Weitere 365.000 Dollar von Mozilla für Open Source-Projekte

Im Rahmen seines Open Source Support-Programms („MOSS“) unterstützt Mozilla Open Source-Anwendungen finanziell. In der aktuellen Ausschüttungs-Runde verteilt Mozilla 365.000 Dollar an Open Source-Projekte.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet. Die geförderten Projekte werden teilweise von Mozilla selbst eingesetzt, teilweise werden sie aber auch deswegen gefördert, weil sie mit der Mozilla-Mission konform gehen. Über alle Ausschüttungen kann hier mehr in Erfahrung gebracht werden.

Der mit Abstand größte Anteil geht dieses Mal an SecureDrop, eine Whistleblower-Plattform, welche von mehr als 30 News-Organisationen genutzt wird und hinter welcher die Freedom of the Press Foundation steht. Diese erhält von Mozilla 250.000 Dollar und damit den größten Betrag, der jemals im Rahmen von MOSS an ein Projekt vergeben worden ist. Mit dem Geld soll die Entwicklung der nächsten Version finanziert werden, welche einfacher zu installieren, für Journalisten einfacher zu nutzen und außerdem sicherer sein soll.

Darüber hinaus erhält das in der Programmiersprache Rust geschriebene Netzwerk-Anwendungs-Framework Tokio 50.000 Dollar zur Erweiterung um asynchrones I/O. Das LEAP Encryption Access Project, welches sichere Kommunikation ermöglichen will, erhält 30.000 Dollar. Weitere 25.000 Dollar gehen an das Compiler-Projekt LLVM und schließlich noch 10.000 Dollar an libjpeg-turbo. Bereits im letzten Jahr hatte Mozilla eine Sicherheits-Überprüfung von libjpeg-turbo im Rahmen des MOSS-Unterprojektes SOS (Secure Open Source) finanziert und in Auftrag gegeben.

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April 11, 2017 09:54 PM

April 09, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Mozilla überarbeitet Einstellungen und fügt Suchfunktion hinzu

Mozilla hat die Einstellungsoberfläche von Firefox 55 überarbeitet. Neben einer neuen Struktur gibt es nun auch eine Suchfunktion für Einstellungen.

Mozilla hat die Einstellungsoberfläche von Firefox 55 neu strukturiert. Es handelt sich dabei um die direkte Umsetzung von Nutzer-Feedback, basierend auf durchgeführten Nutzer-Tests.

Bisher gab es acht Haupt-Kategorien, namentlich: Allgemein, Suche, Inhalt, Anwendungen, Datenschutz, Sicherheit, Sync und Erweitert. Mit der neuen Struktur gibt es nur noch fünf Haupt-Kategorien, nämlich: Allgemein, Downloads & Links, Firefox Account, Datenschutz & Sicherheit sowie Updates. Einstellungen wurden dabei keine entfernt, sondern nur neu angeordnet.

Einige Details werden vor der Auslieferung in der finalen Version von Firefox 55 noch geändert, so wird beispielsweise Downloads & Links in Dateien und Anwendungen umbenannt werden. Die grundlegende Struktur kann aber in etwa so erwartet werden, wie sie jetzt ist.

Einstellungen Firefox 55

Auffällig ist dabei vor allem, wie prominent nun die Einstellungen zu den Updates präsentiert werden.

Außerdem hat Mozilla eine Suchfunktion für die Einstellungen implementiert. Diese ist allerdings standardmäßig noch deaktiviert und kann aktiviert werden, indem über about:config der Schalter browser.preferences.search per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Einstellungen Firefox 55

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April 09, 2017 05:54 PM

April 08, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey Kiosk-Modus: handgestrickt

Warum (Quasi-) Kiosk-Modus?

Für bestimmte Anwendungen würde ich meinen Kunden gern SeaMonkey in einer Art Kiosk-Modus  als geeignete Anwendung nahelegen. Da Firefox die Unterstützung NPAPI-Plugins beendet, für bestimmte technische Visualisierungsaufgaben aber ein Browser mit funktionierendem Java eine geeignete kostengünstige Software ist, soll SeaMonkey diese Visualisierungsaufgaben wahrnehmen. So kann der Kunde parallel weiter den gewohnten Firefox benutzen, und der auf den Besuch weniger bestimmter Webseiten — eben der im Webserver der Anlagenregelungen hinterlegten Visualisierungsseiten —  beschränkte SeaMonkey wird vom Benutzer als Visualisierungswerkzeug und nicht als Browser wahrgenommen.

Dafür soll SeaMonkey keine Menü-, Tool- oder sonstige Bars mehr zeigen (äußerstenfalls Vor- und Zurück-Pfeile, Drucken-Icon). In der Sidebar gibt es nur noch das Chronik– und Lesezeichen-Panel. Email, Composer und Chatzilla sind unerreichbar, so dass auch auf diesem Weg der Nutzer nicht in Versuchung kommt, mit seinem irgendwann völlig veraltetem und evtl. so unsicher gewordenem Browser im Internet zu stöbern.

Die Lösung muss nicht krimineller Energie und gehobenen Hackerkenntnissen Stand halten, aber einen gutwilligen Otto-Normal-User hinreichend schützen.

Add-Ons zum Thema waren uralt (R-Kiosk funktionierte nicht), im mozillazine-Forum gab es auch keine wirklich weiter führenden Hinweise, Kiosk-Brwoser OpenKiosk war mühsam einzurichten, wollte immer als Fullscreen-Kiosk arbeiten — also habe ich mich dann daran gemacht, SeaMonkey händisch für meine Bedürfnisse anzupassen.

🛠️ Erforderliche Anpassungen der SeaMonkey Internet Suite:

  1. SeaMonkey installieren, eine geeignete Version ist derzeit (207-04-08) SeaMonkey 2.46
    Fast noch besser könnte es sein, statt einer Installation nur ein Gepacktes ausführbares Binary zu verwenden. So umschifft man die Gefahr, dass SeaMonkey für irgendwelche Anwendungen den bisherigen Standardbrowser des PC aus seiner Rolle verdrängt.
  2. Lesezeichen für <about:config> anlegen
  3. Ggf. vorbereitete Lesezeichen für Visualisierung importieren.
  4. Home-Seite (Browser-Startseite) festlegen (geeignete Visualisierungsseite)
  5. In der Sidebar alle nicht benötigten Panels löschen:
    – <f9> für Sidebar einschalten
    – Tabs → Sidebar Anpassen
    – Alle Panels außer Lesezeichen und Chronik löschen
  6. User-Interface —  “gefährliche” Elemente beseitigen: Rechtsklick auf NavigationsleisteAnpassen → Alle Elemente außer Zurück, Vorwärts, Aktualisieren, Drucken mit der Maus in das Dialogfeld ziehen → [ok]
  7. Shortcuts können die Flucht aus der Kleinen Welt ermöglichen, was mit einem veralteten Browser evtl. einmal gefährlich wird.
    Deaktivieren lassen sich Shortcuts mit dem Add-On Dorando keyconfig 2016.2 :
    Eigentlich müssen fast alle Tastaturkürzel gelöscht werden, behalten sollte man eventuell

    100 % (Original Size) []  <Ctrl+0>
    BACK                      <Backspace>
    Bookmark This Page        <Ctrl+Shift+d>
    Browser Tab [New]         <Ctrl+t>
    Browser Window [New]      <Ctrl+n>
    Close                     <Ctrl+w>
    Delete                    <Del> 
    Exit                      <Ctrl+q>
    Find in This Page…,       <Ctrl+f>
    Find Again                <F3>
    Full Screen               <F11>
    Help Contents             <F1>
    Keyconfig...              <F12>
    Copy                      <Ctrl+c>
    Keyconfig ...             <Ctrl+Shift+F12>
    Larger []                 <ctrl++>      Zoom +
    Paste                     <Ctrl+v>
    Redo                      <Ctrl+y>
    Select All                <Ctrl+a>
    Sidebar show/hide         <F9>
    Smaller []                <Ctrl+->     Zoom -
    Stop                      <Esc>
    Undo                      <Ctrl+Z>
  8. In Menü BearbeitenEinstellungen Advanced Software-Installation — Alle Update-Häkchen entfernen
  9. In Menü Ansicht Zeigen/Verstecken alle Häkchen außer Sidebar, Navigationsleiste entfernen
    Mit <Alt> kann Menü-Leiste weiterhin aktiviert werden
  10. Abschließend Menüleiste endgültig verstecken:
    Lesezeichen für “about:config” anklicken und damit aufsuchen → nach “ui.key.menuAccessKeyFocuses” suchen → mit doppelklick auf ‘false’ setzen
  11. Browserchronik (in der Sidebar) löschen
  12. Lesezeichen für <about:config> und alle sonstige auf “verbotene” Seiten führende löschen

Fertig! 🙂

Nun nur noch (bei Benutzung des gepackten ausführbaren Binaries ein Desktop-Icon anlegen und) das SeaMonkey-Desktop-Icon geeignet Beschriften (“Visualisierung Gebäudeautomation”) und ggf. gegen ein anderes, aussagekräftiger erscheinendes Icon austauschen, und fertig ist die Visualisierungslösung.

 

❓ Ungelöste Probleme / offene Fragen

  1. Die Hilfe enthält auch Links in das Internet, und wenn jemand dort hingefunden hat …
  2. Über die Lesezeichen kann man doch durch Änderung eines Lesezeichens ins WWW entwischen.
  3. Zip incl. User-Profile und vorbereiteten Bookmarks wie erstellen?

 

ℹ️️ Sonstige Hinweise


Tipps, Anmerkungen, eigene Erfahrungen? Kommentare sind willkommen

April 08, 2017 06:04 PM

Sören Hentzschel

Photon: Weitere Bilder zum neuen Firefox-Design (neues Menü, Anpassung, Kompakt- und Touch-Modus)

Bereits mehrfach in den letzten Wochen wurden weltweit zuerst auf diesem Blog Bilder und Details zum kommenden Firefox-Design Photon einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Ganz im Sinne dieser Tradition gibt es erneut hier zum ersten Mal weiteres neues Bildmaterial zu bestaunen. Heute mit dem neuen Hauptmenü, einem neuen Bibliotheks-Menü, dem neuen Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche, einem Kompakt- sowie einem Touch-Modus, Farbschemata und mehr.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses besonderen Releases wird Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild von Firefox.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Auch heute können wieder viele neue Einblicke in das neue Aussehen des Mozilla-Browsers präsentiert werden.

Wie immer gilt, dass es sich dabei um Mockups handelt und sich das tatsächliche Erscheinungsbild in der finalen Version von Firefox 57 von dem unterscheiden kann, was hier gezeigt wird.

Farb-Schemata und Pocket-Integration in Activity Stream

Die ersten neuen Mockups zeigen zwei Dinge. Zum einen zeigen sie Firefox auf Windows sowohl in einer hellen als auch in einer dunklen Farbvariante. Es ist wahrscheinlich, dass Firefox dabei die vom Benutzer ausgewählte Akzentfarbe aus Windows 8 und höher aufgreift.

Das andere ist der Activity Stream, den Mozilla derzeit im Rahmen von Test Pilot testet und der in Firefox integriert werden wird. Dieser wird die Seite ersetzen, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Was dort auffällt, ist die Integration von Themen, die gerade im Trend sind – bereitgestellt von Pocket. Zur Erinnerung: Mozilla hat im Februar bekannt gegeben, Read It Later, den Entwickler von Pocket, gekauft zu haben.

Es lässt sich anhand der Mockups nicht ableiten, ob dieser Teil des Activity Streams nur Nutzern von Pocket angezeigt wird und ob respektive wie sich dieser Teil deaktivieren lässt. Darüber jetzt Annahmen zu treffen, wäre daher nicht zielführend. Dies wird sich zeigen, wenn es Mockups zu diesem Aspekt gibt oder ansonsten spätestens mit der Veröffentlichung von Firefox 57.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Kompakt- und Touch-Modus

Mozilla wird bereits Firefox 53 mit zwei Kompakt-Themes ausliefern (einem hellen sowie einem dunklen), welche etwas weniger Platz verbrauchen. Auch mit dem neuen Design in Firefox 57 soll eine kompaktere Darstellung möglich sein, wobei davon auszugehen ist, dass die bisherigen kompakten Themes durch eine neue Option im Anpassungs-Bildschirm ersetzt werden.

In vergleichbarer Weise, bloß umgekehrt, soll es außerdem einen Touch-Modus geben, welcher zu Gunsten einer besseren Bedienbarkeit auf Touch-Geräten die Flächen vergrößert statt sie zu verkleinern.

Alles in allem wird es damit also erstmals drei Varianten mit unterschiedlichem Platzbedarf geben, womit Mozilla allen Anwendungsfällen von Durchschnitts-System über kleinem Bildschirm bis zum Touch-Gerät gerecht werden sollte – oder zumindest gerechter als bisher.

Firefox 57 Photon Design

Neues Hauptmenü

Das neue Hauptmenü besitzt nicht länger überdimensionierte Symbole mit nur wenig Platz für Text darunter, sondern wird wieder klassischer mit einem Eintrag pro Zeile und ggfs. einem kleinen Symbol vor dem Text, womit deutlich mehr Platz für Menüeinträge als bisher ist.

Firefox 57 Photon Design

Das neue Hauptmenü ist nun statisch, das heißt, aus diesem können nicht länger Menüpunkte entfernt oder neue hinzugefügt werden. Stattdessen gibt es nun einen neuen Platz zur Anpassung: bereits jetzt ist es so, dass Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste anzeigt, über welches weitere Symbole erreicht werden können, wenn mehr Symbole in der Symbolleiste existieren als das Browser-Fenster breit ist. Dieses wird dahingehend erweitert, dass dort nun vom Benutzer fix Symbole hinterlegt werden können, quasi als Schaltfläche für weitere Funktionen, die schnell erreicht, aber nicht permanent sichtbar sein sollen.

Firefox 57 Photon Design

Neuer Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche

Dementsprechend wird auch der Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche geändert. Für Nutzer, welche sich nach den ganzen Mockups ohne Suchleiste gefragt haben, ob es weiterhin möglich sein wird, eine separate Suchleiste zu nutzen: in diesem Mockup ist eine Suchleiste als optionales Element im Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche sichtbar. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass es diese auch in Zukunft geben wird.

Interessant: dieses Mockup zeigt ebenfalls einen flexiblen Zwischenraum als Element. Einen solchen hatte Firefox bereits in der Vergangenheit, um einen leeren Platz zwischen Elementen einzufügen, und wurde mit Firefox 29 entfernt.

Firefox 57 Photon Design

Komplett neues Bibliotheks-Menü

Mozilla führt mit Firefox 57 ein neues Bibliotheks-Menü ein. Über dieses erhält der Nutzer einen schnellen Zugriff auf Chronik, Lesezeichen, Downloads und synchronisierte Tabs.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Das bisher eigenständige Bibliotheks-Fenster bleibt dadurch unberührt und wird es auch in Zukunft geben. De facto plant Mozilla auch eine Überarbeitung davon, allerdings nicht mehr im Rahmen von Photon, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Sidebars

Auch bei den Sidebars gibt es eine Änderung. Diese werden ab Firefox 57 ein Aufklappmenü besitzen, über welches man bequem zwischen den verschiedenen Sidebars umschalten kann. Beispielsweise gelangt man darüber aus der Lesezeichen-Sidebar in die Sidebar für synchronisierte Tabs, sofern man dies möchte.

Firefox 57 Photon Design

Spezielle Content-Seiten

Schließlich ist es noch geplant, spezielle Content-Seiten einem Facelift zu unterziehen, beispielsweise der Seite, die erscheint, wenn ein Server nicht erreicht werden kann, oder die Seite zur Sitzungswiederherstellung.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon Design

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April 08, 2017 04:07 PM

April 06, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla aktiviert mehrere Content-Prozesse in Firefox Developer Edition 54

Die Multiprozess-Architektur von Firefox trennt bislang Browser- und Content-Prozess voneinander, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. Nun hat Mozilla die Anzahl der Content-Prozesse in der Developer Edition von Firefox 54 auf vier erhöht.

Die Entwicklung der neuen Multiprozess-Architektur von Firefox, die auf den Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, hört, macht große Fortschritte. Noch laufen allerdings alle Tabs in einem gemeinsamen Content-Prozess. Für Nutzer der Nightly-Version von Firefox hat sich dies im Januar geändert, als die Anzahl der Content-Prozesse auf zwei erhöht worden war. Vergangenen Monat wurden schließlich vier Content-Prozesse standardmäßig in der Nightly-Version aktiviert.

Die Erhöhung der Content-Prozesse war bislang allerdings auf Nightly-Versionen beschränkt. Im nächsthöheren Release-Kanal, der Developer Edition, war weiterhin nur ein einziger Content-Prozess aktiviert. Ab sofort sind auch in der Developer Edition vier Content-Prozesse standardmäßig aktiviert.

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April 06, 2017 09:14 PM

April 05, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.0 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox für Apple iOS auf Version 7.0 aktualisiert. Neben Bugfixes ist die neue Version vor allem für Tablet-Nutzer interessant: auf dem iPad werden geöffnete Tabs ab sofort oberhalb der Adressleiste angezeigt.

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April 05, 2017 08:49 PM

April 04, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erhält Berechtigungssystem für WebExtensions

Mit Firefox 55 führt Mozilla ein Berechtigungssystem für WebExtensions inklusive optionaler Berechtigungen ein. Damit bekommen Nutzer mehr Kontrolle darüber, was Firefox-Erweiterungen tun dürfen und was nicht.

Berechtigungen kennt man vor allem von App-Installationen auf Smartphones. Vor der Installation einer App wird der Nutzer darüber informiert, welche Berechtigungen die App anfragt. Werden bestimmte Berechtigungen nicht angefragt und vom Nutzer dementsprechend auch nicht akzeptiert, dann kann die App entsprechende Tätigkeiten auch nicht durchführen.

Google hatte dieses Konzept auch für seinen Browser Chrome übernommen. Und nachdem Mozilla mit den WebExtensions ein Erweiterungs-Modell in Firefox eingeführt hat, welches einen großen Grad an Kompatibilität zum Erweiterungs-Modell von Chrome besitzt, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Berechtigungssystem endlich auch Einzug in Firefox erhält.

Ab Firefox 55 ist es soweit. Berechtigungen kennt Firefox bereits seit der ersten Unterstützung von WebExtensions in Firefox 45, bisher aber ohne sichtbaren Effekt für den Nutzer. Ab Firefox 55 informiert der Mozilla-Browser bei der Installation von Erweiterungen über die von der WebExtension angefragten Berechtigungen. Ist der Nutzer damit nicht einverstanden, hat er an dieser Stelle noch die Möglichkeit, die Installation zu unterbinden.

Am Beispiel einer signierten Erweiterung mit einer angefragten Berechtigung:

WebExtension Berechtigungs-System

Am Beispiel einer nicht signierten Erweiterung mit drei angefragten Berechtigungen:

WebExtension Berechtigungs-System

Bereits jetzt werden auf Mozillas Erweiterungs-Webseite addons.mozilla.org die Berechtigungen von WebExtensions angezeigt, so dass sich der Nutzer bereits vor dem Start der Installation ein Bild davon machen kann, welche Berechtigungen eine Erweiterung anfordert.

WebExtension Berechtigungs-System

Außerdem unterstützt Firefox ab Version 55 auch optionale Berechtigungen. Diese ermöglichen es, bei der Installation einer Erweiterung nur die Berechtigungen anzufragen, welche für den Betrieb einer Erweiterung zwingend notwendig sind, nicht jedoch Berechtigungen, welche nur für einzelne Features benötigt werden.

Optionale Berechtigungen setzen immer eine Nutzer-Interaktion voraus und können nicht automatisch durch die Erweiterung erteilt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass die Erweiterung vor der Benutzung eines Features einen Dialog mit der Bitte um Gewährung einer zusätzlichen Berechtigung anzeigt. Wird diese erteilt, kann das Feature wie gewünscht verwendet werden. Wird diese nicht erteilt, ist das entsprechende Feature nicht nutzbar.

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April 04, 2017 09:04 PM

April 03, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: Mozilla lässt weitere Open Source-Projekte auf Sicherheit prüfen

Im Rahmen der Initiative Secure Open Source (SOS) hat Mozilla weitere Open Source-Anwendungen hinsichtlich ihrer Sicherheit überprüfen lassen.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet, um diese finanziell zu unterstützen. Ein im Juni 2016 gestartetes Unterprojekt von MOSS ist Secure Open Source, oder kurz: SOS, mit dem Ziel, Open Source-Software sicherer zu machen. Dazu beauftragt Mozilla Sicherheits-Dienstleister, bekannte Open Source-Projekte hinsichtlich Sicherheits-Schwachstellen zu überprüfen.

Im vergangenen Jahr hatte Mozilla bereits eine Überprüfung von PCRE, libjpeg-turbo, phpMyAdmin, dnsmasq, zlib sowie curl in Auftrag gegeben. Das erste überprüfte Projekt in diesem Jahr war der Mailserver Dovecot, wie bereits im Januar berichtet.

Kurz darauf erfolgte eine Überprüfung von oauth2-server, einem in PHP geschriebenen Authentifizierungs-Server für OAuth 2.0. Hier konnte nur eine Sicherheitslücke von geringer Schwere entdeckt werden. Das Audit wurde durchgeführt vom unabhängig arbeitenden Brian Carpenter.

Für zwei weitere Projekte wurde, wie schon häufiger, Cure53 beauftragt. Überprüft wurden sowohl ntp, eine Implementierung des Network Time Protocols, sowie der Fork ntpsec.

In ntp konnten eine kritische, zwei schwere, eine mittlere sowie acht schwache Sicherheitslücken gefunden werden. In ntpsec wurde keine kritische Sicherheitslücke, aber drei schwere, eine mittlere sowie drei schwache Sicherheitslücken gefunden.

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April 03, 2017 09:41 PM

March 30, 2017

Sören Hentzschel

Photon: Neue Bilder zum kommenden Firefox-Design (Windows, Tipps, Seiten-Menü, UI-Animationen)

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Dies schließt auch ein neues Erscheinungsbild von Firefox ein (Projektname: Photon). Nachdem vergangene Woche das erste Mockup auf diesem Blog enthüllt worden ist, gibt es wieder zuerst hier neue Mockups des kommenden Firefox-Designs. Darunter sind erste Mockups des Designs für Windows-Nutzer, eine erste Vorschau auf eine neue Tipps-Sektion zur Einrichtung von Firefox, ein neues Webseiten-Menü sowie Videos, welche geplante UI-Animationen zeigen.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Vergangene Woche wurde auf diesem Blog erstmals das geplante Design der Öffentlichtkeit bekannt gemacht.

Dieser erste Mockup zeigte das geplante Firefox-Design auf dem Betriebssystem Apple macOS. Neue Mockups zeigen nun erstmals die Windows-Version.

Wichtig: Bei dem folgenden Bildern und Videos handelt es sich um Mockups. Bis zur Veröffentlichung von Firefox 57 können sich noch viele Dinge ändern.

Firefox für Windows / Activity Stream

Neben dem grundlegenden Design von Firefox 57 für Windows zeigt dieser Entwurf auch die Startseite / Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Dabei handelt es sich prinzipiell um den sogenannten Activity Stream, den Mozilla im Rahmen von Test Pilot testet und der als fester Bestandteil in Firefox integriert werden wird.

Dabei wird es ein paar Unterschiede geben. So soll es nach der Integration mehr Anpassungsmöglichkeiten sowohl gegenüber dem Auslieferungszustand der aktuellen Firefox-Version als auch gegenüber dem Test Pilot-Experiment geben. Die Pläne dafür wurden bereits im Februar auf diesem Blog vorgestellt. Die Symbole, welche derzeit unten auf der Seite about:home zu sehen sind, zeigt dieses Mockup in einer vertikalen Leiste auf der rechten Seite.

Firefox 57 Photon Design

Links oben erscheint der Kopf eines Comic-Fuchses mit einer Zahl in einer Sprechblase. Darüber gelangt man zu einem weiteren neuen Feature auf dieser Seite: Firefox-Tipps.

Neues Tipps-Menü empfiehlt Anpassungen

Über die neue Tipps-Sektionen werden sechs Bereiche von Firefox vorgestellt, welche dabei helfen, Firefox an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dies sind die Bereiche Sync, Erweiterungen, Suche, Anpassungen, Privater Modus sowie Firefox zum Standard-Browser machen. Per Checkbox kann die Tipps-Sektion deaktiviert werden.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Neues Webseiten-Menü

Eine Frage, die sich für einige bereits beim ersten Mockup stellte, war die Frage, was es mit der Schaltfläche mit den drei Punkten in der Adressleiste auf sich hat. Dies beantwortet ein weiteres neues Mockup. Darüber kann ein Menü geöffnet werden, welches Aktionen beinhaltet, die in direktem Zusammenhang mit der geöffneten Webseite stehen.

Dieses Menü beinhaltet diverse Optionen, welche auf vier Abschnitte aufgeteilt sind. Einige der Funktionen waren bisher über Schaltflächen in der Symbolleiste erreichbar. Durch die Integration in ein seitenspezifisches Menü wirkt die Oberfläche von Firefox um einiges aufgeräumter und bietet mehr Platz für andere Schaltflächen.

1. Abschnitt:

  • URL kopieren
  • Link per E-Mail versenden

2. Abschnitt:

  • in Pocket speichern (Erinnerung: Mozilla hat den Pocket-Entwickler, Read It Later, im Februar gekauft.)
  • eine Erinnerung setzen (Diese Funktion ist bislang noch unklar. Möglicherweise handelt es sich dabei um eine Integration von Snooze Tabs, einem Test Pilot-Experiment von Mozilla.)
  • an ein Gerät senden (Diese Funktion gehört zu Firefox Sync.)
  • Screenshot (Dies stammt aus der Integration von Firefox Screenshots aka Page Shot, einem Test Pilot-Experiment, in Firefox ab Version 54.)

3. Abschnitt:

  • Hier können Erweiterungen Einträge hinzufügen.

4. Abschnitt:

  • Teilen (gleich zur alten Teilen-Schaltfläche)

Firefox 57 Photon Design

UI-Animationen

Auch gibt es schon erste Bewegtbilder zu sehen. Wie bei den statischen Mockups gilt natürlich auch hier, dass das Ergebnis in der finalen Version von Firefox 57 von dem abweichen kann, was hier gezeigt wird.

Datei-Download

Lesezeichen setzen

Hier ist nur der zweite Teil des Videos relevant, der erste Teil zeigt noch einmal Downloads.

Sitzungswiederherstellung / Lade-Animationen in Tabs

Adressleiste

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March 30, 2017 09:20 PM

March 29, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 52.0.2 (Desktop & Android)

Mozilla hat Firefox 52.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Fehler in der Versionsreihe 52.x seines Browsers, sowohl für den Desktop als auch für Android.

Firefox 52.0.2 für den Desktop

Mit der Veröffentlichung von Firefox 52.0.2 behebt Mozilla mehrere Fehler. Sicherheitslücken gab es keine zu beheben. Eines der behobenen Probleme sind Favicons in den Tabs, welche beim Wiederherstellung der Sitzung unter Umständen nicht geladen werden konnten.

Ebenfalls behoben wurde ein Problem, welches dafür sorgte, dass Nutzer von Windows 8 und höher nach der Installation nicht mehr gefragt wurden, ob Firefox zum Standard-Browser gemacht werden soll.

Auf Systemen mit Linux als Betriebssystem wurde eine mögliche Absturzursache bei Programmstart behoben. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches indische Schriften für einige Nutzer unleserlich machte.

Download Mozilla Firefox 52.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Firefox 52.0.2 für Android

Auch Firefox für Android hat ein Update auf Version 52.0.2 spendiert bekommen.

Mit dem Update wird Nutzern eines Gerätes mit ARM-Architektur ohne NEON-Befehlssatzerweiterung ein Hinweis angezeigt, dass das entsprechende Gerät ab Firefox 53 nicht länger unterstützt und keine weiteren Updates mehr erhalten wird. Außerdem wurde die Presentation API deaktiviert, da diese das Laden von Webseiten verlangsamen konnte.

Download Mozilla Firefox 52.0.2 für Google Android

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March 29, 2017 07:45 PM

March 27, 2017

Sören Hentzschel

Quantum: WebRender aus Servo landet in Firefox Nightly

Mozilla hat den nächsten Meilenstein auf dem Weg zu Firefox 57 erreicht: Die Nightly-Version von Firefox für Windows wird ab sofort mit der in Rust entwickelten WebRender-Komponente aus dem Servo-Projekt ausgeliefert. WebRender soll die GPU stärker als bisher einbeziehen und so eine deutlich bessere Performance liefern.

WebRender wurde auf diesem Blog erstmals im März 2016 vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen neuartigen Renderer, welcher im Rahmen des Servo-Projekts in der Programmiersprache Rust entwickelt wird und im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, bloß für das Rendering von Web-Content optimiert ist. In einer Demo eines Google-Mitarbeiters konnte WebRender damals schon eine beeindruckende Performance vorweisen.

Nightly-Versionen von Firefox für Windows werden ab sofort mit WebRender ausgeliefert. WebRender ist standardmäßig allerdings noch deaktiviert. Experimentierfreudige können WebRender via about:config aktivieren, indem der Schalter gfx.webrender.enabled per Doppelklick auf true geschaltet und Firefox neu gestartet wird.

ACHTUNG: WebRender ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht für die reguläre Verwendung zu empfehlen, bringt noch keine Performance-Vorteile und sollte nur in einem eigens zum Testen eingerichteten Firefox-Profil verwendet werden, da die Aktivierung Instabilitäten hervorrufen kann.

WebRender verspricht große Performance-Vorteile, diese sind in der aktuellen Nightly-Version von Firefox allerdings noch nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil: Noch findet das Rendering komplett in Gecko statt und die Pixel werden nach WebRender kopiert, was extrem langsam ist. Stück für Stück sollen die einzelnen Rendering-Features konvertiert werden, so dass diese in WebRender statt in Gecko gerendert werden. Erst, wenn Mozilla einen Großteil der Rendering-Features integriert hat, wird WebRender sein Potential entfalten können.

Auch wenn jetzt noch kein direkter Vorteil erkennbar ist, bedeutet die Integration von WebRender in Firefox einen wichtigen Meilenstein für das Quantum-Projekt, worunter noch viel mehr als nur das fällt. Unter dem Projektnamen Quantum entwickelt Mozilla Verbesserungen, welche die Performance der Gecko-Engine auf ein neues Niveau heben sollen. Eine erste Version von Quantum soll in Firefox 57 landen, welcher für den 14. November 2017 erwartet wird. Mit Quantum, exklusiver WebExtension-Unterstützung, neuem Themes-System sowie einem neuen Standard-Design wird Firefox 57 ein wegweisender Release für Mozilla und seine Nutzer werden.

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March 27, 2017 08:53 PM

March 25, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Multiprozess-Architektur wieder für einige Nutzer von Add-ons deaktiviert

Mozilla hat die Kriterien für die Ausrollung der Multiprozess-Architektur in Firefox 51 und Firefox 52 geändert, so dass diese in Bezug auf Add-ons wieder den Kriterien von Firefox 50 entsprechen. Damit wird die Multiprozess-Architektur für einen Teil der Nutzer von Add-ons wieder deaktiviert.

Für die Aktivierung der Multiprozess-Architektur, welche unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt wird, gelten bestimmte Kriterien, von denen eines die aktiven Erweiterungen sind. In Bezug auf Add-ons galt in Firefox 50, dass sämtliche WebExtensions sowie alle Erweiterungen gemeinsam mit e10s genutzt werden können, welche von ihrem jeweiligen Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind.

In Firefox 51 hatte Mozilla die Liste um ca. 770 weitere Add-ons erweitert, welche diese Markierung nicht hatten und die Aktivierung von e10s dennoch nicht verhindern sollten.

Per Update des entsprechenden System-Add-ons „Multi-process staged rollout “ auf Version 1.12, welches seit gestern Abend ausgerollt wird, ändert Mozilla die Kriterien für Nutzer von Firefox 51 und Firefox 52 wieder auf die Kriterien von Firefox 50, was im Wesentlichen einen Wegfall der in Firefox 51 eingeführten Whitelist bedeutet. Tab Mix Plus befindet sich auf einer Blacklist und verhindert trotz entsprechender Markierung durch den Entwickler die Aktivierung von e10s. Auf diese Blacklist hat Mozilla außerdem neu die beiden Erweiterungen LastPass sowie Mega gesetzt. Tab Mix Plus sowie LastPass sollen in etwa drei Wochen wieder von der Blacklist entfernt werden, sofern die Telemetrie-Daten und das Feedback der Beta-Nutzer von Firefox nichts anderes nahelegen.

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March 25, 2017 09:40 AM

March 23, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: vier Content-Prozesse, verbesserte Prozess-Auswahl

Knapp zwei Monate, nachdem Mozilla den Startschuss für mehrere Content-Prozesse in der Nightly-Version von Firefox gegeben hat, wurde nun die Anzahl der Content-Prozesse auf vier verdoppelt. Außerdem wurde die Prozess-Auswahl verbessert.

Firefox wird seit Version 48 erstmals mit einer Multiprozess-Architektur für einen Teil der Nutzer ausgeliefert, welche unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt wird. Seit dem gab es mit jeder neuen Firefox-Version Verbesserungen an dieser sowie die Auslieferung an immer mehr Nutzer. Allerdings findet nach wie vor nur eine Trennung zwischen Browser- und Content-Prozess statt, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. In der Nightly-Version von Firefox 54 hatte Mozilla erstmals zwei Content-Prozesse aktiviert.

Nun ist Mozilla knapp zwei Monate später einen Schritt weiter gegangen und hat die Anzahl der Content-Prozesse in der Nightly-Version von Firefox 55 auf vier erhöht.

Bereits vor zwei Wochen war eine Änderung gelandet, welche die Prozess-Auswahl von Firefox verbessert. Bislang hatte es komplett auf Zufall basiert, in welchem Prozess neue Tabs landen. Nun erfolgt die Auswahl des Prozesses auf der Basis, welcher Prozess zum gegenwärtigen Zeitpunkt die wenigsten offenen Tabs beherbergt. Diese Änderung wurde kurz nach der Implementierung in Firefox 55 nachträglich in Firefox 54 integriert.

Langfristig soll die Prozess-Auswahl intelligenter erfolgen, in der Zwischenzeit ist dies aber ein Fortschritt gegenüber der vollständig zufälligen Prozess-Auswahl.

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March 23, 2017 09:46 PM

March 22, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57: Erste Vorschau auf das neue Firefox-Design (Photon)

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Dass Firefox 57 große Änderungen bringen wird, macht sich dabei auch optisch bemerkbar: unter dem Projektnamen Photon arbeitet Mozilla an einem neuen Firefox-Design, welches sich deutlich vom bisherigen Australis-Design unterscheidet. Wie das neue Firefox-Design aussehen wird, war bisher allerdings ein Geheimnis. In diesem Artikel gebe ich die weltweit erste Vorschau auf das kommende Firefox-Design.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Die Änderungen, welche Mozilla mit Firefox 57 einführen wird, werden spürbar sein, und das durch die Natur der Änderungen nicht nur zur Zufriedenheit aller Nutzer. Aber es sind die Änderungen, die notwendig sind, um Firefox wieder zurück auf die Erfolgsspur bringen zu können.

Große Änderungen in Firefox 57

So verabschiedet sich Mozilla mit Firefox 57 von seinen veralteten Erweiterungs-Architekturen und setzt ausschließlich auf die neue WebExtension-Architektur. Dies schließt auch die bisherigen vollständigen Firefox-Themes ein, welche durch ein neues Theming-System ersetzt werden. Einen vollständigen Überblick darüber, welche Erweiterungs-Arten ab Firefox 57 in welcher Form unterstützt werden, gibt es hier.

Ebenfalls soll eine erste Version dessen in Firefox 57 landen, was Mozilla unter dem Projektnamen Quantum entwickelt. Angekündigt wurde dies als die Browser-Engine der nächsten Generation. Mozilla erhofft sich von Quantum einen derartigen Performance-Sprung, dass sich die gesamte Web-Experience, verglichen mit dem Stand heutiger Engines, anders anfühlen soll: Webseiten sollen schneller laden, das Scrolling noch sanfter sein, Animationen und interaktive Apps sollen verzögerungsfrei antworten und mit noch mehr Content bei gleichbleibend hoher Framerate umgehen können. Wichtige Inhalte sollen automatisch die höchste Priorität beim Rendering zugewiesen bekommen. Möglich soll dies durch die Ausnutzung moderner Hardware, die Parallelisierung von Aufgaben sowie Auslagerung von Aufgaben an die Grafikkarte werden.

Quantum ist nicht etwa eine komplett neue Browser-Engine, sondern ersetzt wesentliche Teile der aktuellen Gecko-Engine durch Neu-Implementierungen, einschließlich welcher aus dem Servo-Projekt. Daraus ergibt sich, dass wie in Servo auch wesentliche Teile von Quantum in der Programmiersprache Rust entwickelt werden.

Diesen Maßstäben entsprechend wird Mozilla mit Firefox 57 auch das Standard-Design von Firefox erneuern, so dass Firefox 57 auch optisch einen Meilenstein für Firefox darstellt. Dies läuft unter dem Projektnamen Photon, worüber erst vergangenen Monat auf diesem Blog erste Details verraten worden waren.

Großes Team arbeitet an Photon

Damit Mozilla seinen Zeitplan halten kann, hat Mozilla einige Personal-Ressourcen für Photon abgestellt. So arbeiten zwölf Entwickler Vollzeit an Photon sowie sieben UX-Designer. Drei weitere Entwickler werden im Laufe der kommenden Wochen dazustoßen, sobald diese aus anderen Projekten verfügbar werden.

Dabei wird das Photon-Projekt in fünf Unterprojekte aufgeteilt, welche jeweils ihre eigenen Teams haben und parallel arbeiten. Diese teilen sich wie folgt auf:

  1. Onboarding. Der erste Firefox-Start nach der Installation ist von großer Bedeutung, wenn es darum geht, neue Nutzer zu halten und es nicht bei einer einmaligen Nutzung zu belassen. Dies möchte Mozilla verbessern und natürlich fällt auch das Photon-spezifische Onboarding unter dieses Unterprojekt, also praktisch die Vorstellung der Neuerungen von Firefox 57 nach dem Update.
  2. Visual Redesign. Dies ist der offensichtliche Part: die Neugestaltung der Firefox-Oberfläche.
  3. Animation. Durch einen angebrachten Einsatz von Animationen soll die gefühlte Performance verbessert werden.
  4. Performance. Natürlich soll nicht nur durch Animationen das Gefühl von Performance verbessert werden, ein wichtiger Schwerpunkt von Photon ist auch die Behebung von realen Performance-Problemen. Dies ist damit praktisch das Frontend-Gegenstück zu den Arbeiten des Quantum-Projekts.
  5.  Structure. Änderungen an den Menüs und den Anpassungsmöglichkeiten.

Die Veröffentlichung von Firefox 57 ist derzeit für den 14. November geplant. Am 7. August erreicht Firefox 57 die sogenannte Aurora-Phase. Bis dahin soll ein Großteil der Entwicklungsarbeit für Photon und die erste Quantum-Version umgesetzt sein, was einem Zeitraum von jetzt noch gut 20 Wochen entspricht.

So sieht das neue Firefox-Design aus

Aktuelle Mockups zum kommenden Firefox Screenshots beinhalten auch eine Vorschau auf das kommende Firefox-Design. Bei Firefox Screenshots handelt es sich um ein Screenshot-Werkzeug, welches Mozilla unter dem Namen Page Shot im Rahmen von Test Pilot erprobt hat und in Firefox 54 als Firefox Screenshots in Firefox integriert werden wird.

Erster auffälliger Unterschied: die Tabs sind wieder eckig und dabei sogar eckiger als je zuvor. Hatten Firefox-Designs vor Australis zwar grundsätzlich auch eckige Tabs, hatten diese aber zumindest immer leicht abgerundete Ecken. Und wem das Australis-Design (Firefox 29 bis Firefox 56) zu viel Ähnlichkeit mit Google Chrome hatte, wird dies über Photon definitiv nicht sagen können. Ansonsten gilt natürlich: Design ist eine Geschmacksfrage und wie bei jedem Design bisher muss sich auch bei diesem Design jeder sein eigenes Urteil bilden.

Wichtig: Bei dem folgenden Bild handelt es sich um ein Mockup. Bis zur Veröffentlichung von Firefox 57 können sich noch viele Dinge ändern.

Firefox 57 Photon Design

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March 22, 2017 08:06 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sidebar-Panel: 3D Gamers – Latest game related file releases ♰

Blogpost in englischer SpracheAuf Ed Mullens Home Page findet sich neben vielen anderen interessanten Themen auch eine Aufstellung von SeaMonkey-tauglichen Sidebar-Panels; in loser Folge werde ich in den nächsten Wochen einige kleine Testberichte schreiben.

Los gehtʼs mit :

3D Gamers – Latest game related file releases

Das ist schnell erledigt, der Einbau des Sidebar-Panels funktioniert per Klick auf den Link problemlos, aber es gibt im Panel dann keinen Inhalt, nur die Fehlermeldung “Not Found – The requested URL /feeds/netscape/3dgamers.html was not found on this server.”

Das Panel soll wohl den Inhalt von 3dgamers.com/feeds/netscape/3dgamers.html anzeigen. Die Website 3dgamers.com gibt es aber anscheinend nicht mehr, bei Aufruf im Browser wird auf fileplanet.com umgeleitet.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.


Fühlt Euch bitte eingeladen, Eure eigenen Erfahrungsberichte mit Sidebar-Panels (nicht nur von o. g. Seite) hier im Blog zu veröffentlichen.

March 22, 2017 10:56 AM

March 21, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.16 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.16 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.15 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.16 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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March 21, 2017 09:50 PM

March 18, 2017

Sören Hentzschel

Pwn2Own 2017: Mozilla veröffentlicht schnelles Update auf Firefox 52.0.1

Wieder einmal hat der jährlich stattfindende Pwn2Own-Wettbewerb Sicherheitslücken in diversen Browsern, Browser-Plugins und Betriebssystemen offengelegt. Mozilla hat wie immer zügig reagiert und ein umgehendes Sicherheitsupdate auf Firefox 52.0.1 veröffentlicht.

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr auf der CanSecWest Sicherheitskonferenz wieder der Pwn2Own-Wettbewerb statt, ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, Sicherheitslücken in Browsern, Browser-Plugins und Betriebssystemen zu finden.

Auch dieses Jahr konnten wieder zahlreiche Sicherheitslücken im Rahmen von Pwn2Own demonstriert werden. Dies schließt die Betriebssyteme Windows, macOS und Linux ein, Browser Plugins wie den Adobe Reader oder den Adobe Flash Player und natürlich diverse Browser. Auch Firefox konnte einmal erfolgreich überwunden werden. Mozilla stuft die Sicherheitslücke als kritisch ein, allerdings benötigt es noch eine zweite Sicherheitslücke, damit diese ausgenutzt werden kann. Mozilla hat, wie im Vorfeld von Pwn2Own bereits geplant, umgehend nach Bekanntwerden das Problem geschlossen und mit Firefox 52.0.1 ein Sicherheits-Update veröffentlicht.

Firefox 52.0.1 steht bereits zum Download zur Verfügung.

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March 18, 2017 08:38 AM

March 14, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.49 Release-Builds verfügbar

Stand: 2017-03-13
Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Release-Builds sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

Download-Verzeichnisse:

Index of /~akalla/unofficial/seamonkey/nightly
[ICO] Name Last
modified

[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2017-03-14 07:36
[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2017-03-14 02:19
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2017-03-14 02:04
[DIR] latest-comm-release-mac64/ 2017-03-14 00:03
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2017-03-13 23:21

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Nachtrag: Tipps und Tricks

  • Alle Email-Datum-Zeit-Angaben der Woche (außer aktueller Tag) mit fehlendem Datum?
    • in about:config mail.ui.display.dateformat.thisweek  ‘4’   →   ‘6’
      (Bug 1325745 Port bug 1301640 to mailnews. Remove nsIDateTimeFormat.h etc. and adapt calls)

March 14, 2017 08:34 AM

March 13, 2017

Sören Hentzschel

Geolocation-API erfordert sicheren Kontext (wie HTTPS) ab Firefox 55

Die verschlüsselte Übertragung von Daten im Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile sind auch bestimmte Funktionen der Browser nur noch in sicheren Kontexten verfügbar. In der Praxis bedeutet dies normalerweise über HTTPS, nicht mehr über HTTP. So betrifft es die Geolocation-API ab Firefox 55.

Die Geolocation-API ist eine Schnittstelle zum Ermitteln eines geographischen Standortes und funktioniert bisher unabhängig davon, ob die einsetzende Webseite über HTTPS oder HTTP augeliefert wird. Für Nutzer von Google Chrome hat sich dies bereits im April 2016 mit Chrome 50 geändert, Mozilla zieht nun mit Firefox 55 nach.

Ab dann erfordert die Geolocation-API einen sicheren Kontext. Vereinfacht formuliert könnte man sagen, die Auslieferung muss über https:// statt über http:// geschehen. Aber auch verschlüsselte WebSocket-Verbindungen (wss://) sowie lokale Ressourcen (wie http://localhost/ oder file://) werden als sicherer Kontext betrachtet.

Firefox 55 soll nach aktueller Planung am 8. August 2017 erscheinen.

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March 13, 2017 10:19 PM

March 11, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.8 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.8 veröffentlicht und behebt damit mehrere Sicherheitslücken des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird.

Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.8 veröffentlicht. Die Release Notes listen dieses Mal lediglich die Behebung mehrerer Sicherheitslücken auf. Genauer wurden neun Sicherheitslücken geschlossen, von denen fünf die höchste Gefahreneinstufung erhalten haben. Alleine aus Sicherheitsgründen ist ein Update daher für alle Thunderbird-Nutzer empfohlen.

Download Mozilla Thunderbird 45.8

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March 11, 2017 12:54 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.1 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Nun hat Mozilla Firefox Klar 3.1 für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Klar ist das deutschsprachige Pendant zu Firefox Focus für Apple iOS 9.0 und höher. Es handelt sich dabei gleichzeitig um einen Content-Blocker für Safari als auch um einen eigenständigen Browser, der keine Spuren auf dem Gerät hinterlässt.

Download Firefox Klar 3.1 für Apple iOS

Der Unterschied zwischen Firefox für iOS und Firefox Klar für iOS:

Firefox für iOS gibt es natürlich nach wie vor. Im Gegensatz zu Firefox für iOS besitzt Firefox Klar einen integrierten Content-Blocker. Dieser Unterschied hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Klar hingegen nutzt UIWebView. Dafür bietet Firefox Klar keine erweiterten Browser-Features wie Lesezeichen, Sync, nicht einmal Tabs. Von der Klar-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können außerdem Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also bei Firefox Klar also auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.1

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.1 sind schnell zusammengefasst: nachdem in Version 3.0 bereits mehr als 20 weitere Sprachen dazu kamen, stehen nun die folgenden weiteren Sprachen ebenfalls zur Verfügung: Albanisch, Baskisch, Bengalisch, Bretonisch, Burmesisch, Katalanisch, Hebräisch, Isländisch, Irisch, Kasachisch, Koreanisch, Laotisch, Niedersorbisch, Norwegisch Bokmål, Norwegisch Nynorsk, Persisch, Portugiesisch (Portugal), Schottisches Gälisch, Thai sowie Obersorbisch.

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March 11, 2017 12:47 PM

Die Neuerungen von Firefox 52 (Android)

Mozilla hat Firefox 52 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 52.0 für Android

Neben der Desktop-Version hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 52 aktualisiert. Genau wie die Desktop-Version behebt auch die Android-Version von Firefox 52 wieder diverse Sicherheitslücken und sollte daher schon alleine aus Gründen der Sicherheit installiert werden.

Auf dem Desktop spielt es in der Regel nur eine untergeordnete Rolle, auf dem Smartphone hat dies häufig schon mehr Bedeutung: die Dateigröße herunterzuladender Apps. Entsprechend erfreulich ist, dass Mozilla die Größe des Installationspakets von Firefox für Android um mehrere Megabyte reduzieren konnte. Mozilla erreicht diese Reduzierung, ohne dabei den Funktionsumfang einschränken zu müssen, durch eine LZMA-Komprimierung für die verwendeten Bibliotheken.

Werden innerhalb von Firefox Medien wiedergegeben, gibt es nun in der Benachrichtigungs-Anzeige von Android entsprechende Elemente, um die Wiedergabe zu pausieren oder fortzusetzen.

Weiterhin hat Mozilla Optimierungen am Stromverbrauch vorgenommen und den Fehler behoben, dass Firefox trotz entsprechender Einstellung die Chronik beim Beenden nicht mehr gelöscht hatte. Außerdem hat Mozilla den MP4-Parser neu in der Programmiersprache Rust implementiert.

Dazu kommen weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, wie zum Beispiel der Implementierung der Strict Secure Cookies-Spezifikation, und natürlich Bugfixes.

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March 11, 2017 12:37 PM

March 09, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 52 mit vielen wichtigen Neuerungen

Mehr Sicherheit, mehr Privatsphäre, mehr Webstandards: Mozilla hat Firefox 52 mit zahlreichen wichtigen Neuerungen veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Änderungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Sechs Wochen sind seit der Veröffentlichung von Firefox 51 vergangen. Nun hat Mozilla mit Firefox 52 ein neues Feature-Update zum Download bereitgestellt.

Download Mozilla Firefox 52.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Neue Basis für Firefox ESR

Vorab-Info für Nutzer von Firefox ESR, der Firefox-Version mit Langzeitunterstützung für Unternehmen: Firefox 52 stellt gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR dar und löst Firefox ESR 45 ab. Zwischen der Mainstream- und der ESR-Version von Firefox 52 gibt es dieses Mal einige Unterschiede.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Insgesamt 28 Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 52 geschlossen, von denen Mozilla sieben als besonders kritisch einstuft. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 52 für alle Nutzer dringend empfohlen.

Deutliche Warnung vor Passwort-Eingaben auf HTTP-Webseiten

Verschlüsselte Verbindungen, das heißt in der Regel HTTPS statt HTTP, sollten im Jahr 2017 eigentlich Standard für Webseitenbetreiber sein. Zumindest, wenn sensible Daten wie Passwörter übertragen werden, gibt es wohl kaum eine zulässige Ausrede gegen HTTPS. Aus diesem Grund markiert Firefox seit Version 51 Webseiten per Symbol in der Adressleiste als unsicher, die über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung übertragen werden, wenn auf der Seite ein Passwortfeld entdeckt wird.

In Firefox 52 geht Mozilla einen Schritt weiter. Wird ein Passwort-Feld auf einer HTTP-Webseite entdeckt, gibt es nicht nur eine entsprechende Markierung in der Adressleiste, auch das Feld für den Benutzernamen respektive das Passwort zeigt nun direkt unterhalb des jeweiligen Feldes eine entsprechende Warnung an, sobald der Benutzer mit der Eingabe beginnt.

Passwort-Feld auf HTTP-Seite, Firefox 52

Wen das stört, der kann das Feature per about:config deaktivieren, indem der Schalter security.insecure_field_warning.contextual.enabled per Doppelklick auf false gesetzt wird.

Kein automatisches Ausfüllen gespeicherter HTTP-Passwörter mehr

Außerdem werden gespeicherte Passwörter auf HTTP-Seiten nicht mehr automatisch in Login-Feldern vorausgefüllt. Wer das alte Verhalten wiederherstellen will, muss über about:config den Schalter signon.autofillForms.http per Doppelklick auf true schalten.

Endgültiges Ende der Unterstützung von SHA-1

Firefox unterstützt bereits seit Version 51 nicht länger Zertifikate mit unsicherer SHA-1-Signatur. Dabei wurde die Unterstützung zunächst für einen kleinen Teil der Nutzer deaktiviert und dann mittels Update eines System-Add-ons für immer mehr Nutzer, bis die Unterstützung schließlich für alle Nutzer deaktiviert worden sein sollte. Bei wem, aus welchen Gründen auch immer, kein Update des entsprechenden System-Add-ons erfolgte, hat spätestens mit Firefox 52 keine Unterstützung von SHA-1-Zertifikaten mehr.

Strict Secure Cookies

Mozilla hat in Firefox 52 die Strict Secure Cookies-Spezifikation implementiert, nach welcher HTTP-Seiten keine Cookies mit dem „secure“-Attribut setzen dürfen. Damit kann verhindert werden, dass die Antwort einer HTTP-Seite ein Cookie mit dem gleichen Namen wie ein bereits existierendes sicheres Cookie überschreibt.

Mehr Privatsphäre für Firefox-Nutzer

Battery-API entfernt

Die Battery Status API ist eine Schnittstelle, welche Informationen über den Ladezustand des Akkus liefert. Diese wird häufig missbraucht, um Nutzer zu tracken. Dies funktioniert über diese Schnittstelle mit erstaunlicher Genauigkeit. Mozilla hat die Unterstützung der Battery-API für Webseiten aus Firefox 52 entfernt. Add-ons können diese Schnittstelle weiterhin nutzen, um praktische Funktionen, abhängig vom Ladezustand des Akkus, anzubieten. Damit sind zukünftig nur noch Nutzer von Chrome und anderen auf dem Chromium-Core basierenden Browsern wie Opera anfällig für Tracking über die Battery Status API. Andere Browser wie Microsoft Edge oder Apple Safari unterstützen diese API ebenfalls nicht.

Einstellung gegen Font-Fingerprinting

Mozilla hat einen optionalen verbesserten Schutz gegen Fingerprinting durch Auslesen der auf dem System des Anwenders vorhandenen Schriftarten aus dem Tor-Browser direkt in Firefox integriert. Über about:config kann eine neue Einstellung (String) mit dem Namen font.system.whitelist angelegt werden, deren Wert eine komma-separierte Liste von Schriftarten ist, z.B. „Helvetica,Verdana“. In diesem Fall erkennen Webseiten nur diese beiden Schriftarten per JavaScript oder CSS. Wichtig: wer ein NPAPI-Plugin wie Adobe Flash installiert hat, ist durch diesen Schalter nicht geschützt, NPAPI-Plugins können weiterhin alle Schriftarten auslesen. Auch muss man damit rechnen, dass Webseiten unter Umständen nicht mehr wie vorgesehen dargestellt werden, wenn die verwendeten Schriftarten nicht auf der vom Anwender angelegten Whiteliste stehen.

Die Auslieferung einer Standard-Whitelist ist für eine der nächsten Firefox-Versionen geplant.

Mehr Kontrolle über den Referrer

Mit network.http.referer.XOriginTrimmingPolicy hat Mozilla eine neue Einstellung in about:config implementiert, welche mehr Kontrolle über Third-Party-Referrer gibt. Der Standard-Wert 0 entspricht dem bisherigen und weiterhin aktuellen Verhalten, die komplette URL zu senden. Per 1 wird dies auf Protokoll + Host + Port + Pfad verkürzt, per 2 auf Protokoll + Host + Port. Die Einstellung ergänzt bereits vorhandene Einstellungen wie network.http.sendRefererHeader, network.http.referer.trimmingPolicy oder network.http.referer.XOriginPolicy.

Verbessertes Verbinden mit WLAN-Hotspots

In vielen Hotels muss man sich zum Internet per WLAN über ein Zugangsportal anmelden. Firefox erkennt dies nun automatisch und öffnet in diesem Fall eine entsprechende Hinweis-Seite.

WLAN-Portal, Firefox 52
(Bildquelle: mozilla.org)

Erweiterte Multiprozess-Unterstützung

Aktivierung für weitere Nutzer

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, ist seit Firefox 48 für erste Nutzer standardmäßig aktiviert, welche bestimmte Kriterien erfüllen, und wird seit dem für immer mehr Nutzer aktiviert. Die Nutzung der Erweiterung Tab Mix Plus disqualifiziert nicht länger von der Nutzung der Multiprozess-Architektur. Außerdem kann diese nun auch von Nutzern von Linux in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, genutzt werden.

Unterstützung von userContent.css

Firefox besitzt ein mächtiges Werkzeug von Haus aus integriert, welches es ermöglicht, die Gestaltung von Webseiten nahezu beliebig zu beeinflussen, zumindest im Rahmen dessen, was mit CSS möglich ist. Eine Erweiterung wie Stylish ist also für Firefox-Nutzer häufig gar nicht notwendig, wenn die Optik einer Webseite geändert werden soll. Gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur konnte dieses Feature bisher allerdings nicht genutzt werden, was ab sofort möglich ist.

Vorlese-Modus hebt gesprochene Wörter hervor

Seit Version 38.0.5 besitzt Firefox eine Leseansicht. Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung.

Die Leseansicht von Firefox wurde in Version 49 um eine Funktion erweitert, um sich Artikel vorlesen zu lassen. In Firefox 52 verbessert Mozilla diese Option, indem die Wörter hervorgehoben werden, welche gerade vorgelesen werden.

Artikel vorlesen, Firefox 52

Weitere Verbesserungen der Leseansicht

Die Leseansicht hat weitere Verbesserungen erhalten. So ignoriert diese nicht länger die <base href=“…“>-Angabe einer Webseite, was zu fehlerhaften Verlinkungen führen konnte. Außerdem springt die Lesenansicht beim Öffnen nun direkt an die entsprechende Stelle, wenn die aktuelle URL einen Anker besitzt. Auch wurde der Algorithmus verbessert, so dass die Leseansicht nun auch auf Blogspot-Artikeln angeboten wird.

Verbessertes Download-Panel

Mozilla hat das Download-Panel ein wenig überarbeitet und zeigt nun maximal fünf statt nur drei Downloads an. Zum Abbrechen oder Neustarten eines Downloads gibt es nun größere Schaltflächen. Außerdem wird der Button in der Symbolleiste nun speziell gekennzeichnet, wenn ein Download fehlschlägt. Weitere Verbesserungen des Download-Panels sind für Firefox 53 geplant.

Tab an anderes Gerät senden

Mittels Firefox Sync lassen sich Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. Neu ist die Möglichkeit, geöffneten Tab oder auch einen Link auf einer Webseite an ein anderes Gerät zu senden. Dazu kann per Kontextmenüeintrag das gewünschte Gerät ausgewählt werden. Bei der nächsten Synchronisation öffnet sich die gesendete Webseite dort dann automatisch. Kommt eine gesendete Webseite an, erhält man eine entsprechende Benachrichtigung.

Firefox 50: Tab senden

Verbesserungen der Webplattform

Die Zukunft des Webdesigns – CSS Grids

Frontend-Entwickler freuen sich vor allem über diese Neuerung: Firefox 52 unterstützt mit den CSS Grids einen neuen Standard, welcher das Potential hat, die Entwicklung von Webseiten auf lange Sicht zu verändern und CSS-Frameworks als Grid-Systeme obsolet zu machen. Google zieht nächste Woche mit Chrome 57 nach.

Anwendungs-Performance auf einem neuen Niveau – WebAssembly (wasm)

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web, entwickelt von Mozilla, Google, Microsoft und Apple in einer W3C Community Group. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen beinahe auf das Niveau nativer Anwendungen heben. Mozilla liefert als erster Browserhersteller die Unterstützung von WebAssembly aus. Auch hier zieht Google nächste Woche mit Chrome 57 nach.

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Large-Allocation-Header

Den Large-Allocation-Header hat Mozilla als Hinweis für den Browser eingeführt, um ausreichend Adressraum im Speicher zu reservieren. Sinnvoll ist dies für komplexe asm.js- oder WebAssembly-Anwendungen, um das Risiko von Out-of-Memory-Fehlern auf 32-Bit-Systemen zu reduzieren. In Firefox 52 muss die Unterstützung noch per about:config aktiviert werden, indem der Boolean-Schalter dom.largeAllocationHeader.enabled angelegt und auf true geschaltet wird. Die standardmäßige Unterstützung ist für Firefox 53 geplant.

Deutlich verbesserte Unterstützung neuer JavaScript-Features

Bei der Implementierung neuer Features des ECMAScript-Standards hat Mozilla Gas gegeben und macht in Firefox 52 gegenüber Firefox 51 einen großen Sprung nach vorne. Damit überholt Firefox auch Google Chrome deutlich. In Firefox 54 wird Mozilla die Unterstützung für ECMAScript 2016 und den aktuellen ECMAScript 2017-Entwurf komplettieren.

ECMAScript 2016+

Unterstützung von rel=noopener

Die Verwendung von target=“_blank“ in Webseiten-Links ist nicht nur praktisch, um Seiten standardmäßig in einem neuen Tab öffnen zu lassen, es handelt sich dabei gleichzeitig auch um eine unterschätzte Sicherheitslücke. Eine Lösung dagegen ist die Verwendung von rel=“noopener“, was Firefox ab Version 52 unterstützt. Außerdem liefert die Verwendung von rel=“noopener“ auch einen Performance-Vorteil gegenüber dem Weglassen dieses Attributs.

Keine NPAPI-Plugins mehr – außer Flash

Mozilla hat, wie lange im Vorfeld angekündigt, in Firefox 52 die Unterstützung für sämtliche NPAPI-Plugins deaktiviert. Dies schließt unter anderem Microsoft Silverlight und Oracle Java ein. Einzige Ausnahme: Der Adobe Flash Player wird weiterhin unterstützt. NPAPI-Plugins waren in der Vergangenheit eine häufige Quelle für die Sicherheitsprobleme und Instabilitäten des Browsers. Mittlerweile kann beinahe alles, wofür früher NPAPI-Plugins notwendig waren, mittels HTML und JavaScript-APIs umgesetzt werden.

Der Add-on Manager zeigt einen entsprechenden Hinweis für Nutzer an, welche dort in der Plugin-Sektion die nicht mehr unterstützten Plugins vermissen.

Plugins in Firefox 52

Vorbereitende Maßnahmen für Reduzierung der Flash-Nutzung

Mozilla hat einen Mechanismus in Firefox 52 implementiert, welcher es Mozilla erlaubt, Regeln festzulegen, nach denen der HTML-Fallback-Inhalt gegenüber Flash bevorzugt wird, selbst wenn Flash installiert ist. Dies wirkt sich noch nicht direkt auf Firefox 52 aus, allerdings plant Mozilla in den kommenden Wochen Experimente mit einem kleinen Teil der Nutzer von Firefox 52, welche diesen Mechanismus erfordern.

Unterstützung für Adobe Primetime entfernt

Auch für die Nutzung von Streaming-Plattformen wie Netflix und Amazon Video waren früher NPAPI-Plugins wie Microsoft Silverlight notwendig. In der HTML5-Welt gibt es dafür einen Standard, welcher sich Encrypted Media Extensions (EME) nennt und zur Dekodierung der Videos ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM) erfordert. Dazu wird Firefox seit Version 38 mit Adobe Primetime ausgeliefert.

In Firefox 52 entfernt Mozilla Adobe Primetime wieder. Stattdessen setzt Mozilla nun ausschließlich auf Google Widevine, was von Firefox seit Version 47 unterstützt wird.

Verbessertes Screensharing per WebRTC

Zum Teilen von Bildschirminhalten via WebRTC muss die Domain nicht länger auf einer per about:config änderbaren Whitelist stehen, womit diese Funktion nun allen Webseiten zur Verfügung steht. Gleichzeitig wurde die Berechtigungsanfrage zum Screensharing überarbeitet und zeigt nun ein Vorschaubild des Fensters an, welches man zum Teilen freigibt.

Screensharing Firefox 52

Weitere Verbesserungen der Webplattform

Zu den weiteren Highlights gehören die Unterstützung für async/await, die Selection API, die neue CSS Color Module Level 4-Syntax, requestIdleCallback und Touch-Events auf Windows. In Web Notifications haben Entwickler nun die Möglichkeit, eine Nutzer-Interaktion zu erfordern, so dass diese nicht automatisch nach wenigen Sekunden verschwinden.

Für Entwickler von WebExtensions gab es diverse Verbesserungen wie die neue sessions-API, topSites-API und omnibox-API, neue Events wie runtime.onInstalled, runtime.onStartup, bookmarks.onMoved, bookmarks.onCreated und bookmarks.onChanged.

Weitere Verbesserungen der Webplattform können hier nachgelesen werden.

Neuerungen für Webentwickler

CSS Grid Highlighter

Passend zur Unterstützung von CSS Grids hat Firefox 52 auch die erste Version eines Grid Highlighters in den Entwicklerwerkzeugen bekommen.

Video auf YouTube ansehen

Neuer Responsive Design Modus in HTML statt XUL, mit neuen Features

Mozilla hat den bisher in XUL geschriebenen Responsive Design Modus ersetzt. Statt auf XUL setzt Mozilla nun vollständig auf Webtechnologie und verwendet dabei React sowie Redux. Neben neuer Technologie und neuer Optik bringt der überarbeitete Responsive Design Modus auch neue Features: so kann nun die Internetgeschwindigkeit nun gedrosselt werden, außerdem gibt es eine Einstellung für die zu simulierende Pixeldichte.

Responsive Design Modus Firefox 52

Per anpassbarer Liste lassen sich bequem Voreinstellungen für die Fenstergröße in Anlehnung an reale Geräte auswählen.

Responsive Design Modus Firefox 52

Die Neuerungen des Responsive Design Modus stehen nur mit aktivierter Multiprozess-Architektur zur Verfügung.

Sonstige Neuerungen in den Entwicklerwerkzeugen

Der HTML-Inspector hebt beim Herüberfahren mit der Maus über Text-Knoten in der Baum-Ansicht diesen Text nun auch auf der Webseite hervor, wie zuvor schon bei HTML-Elementen. Außerdem werden in der Baum-Ansicht Whitespaces nun in Form eines Symbols dargestellt.

Im Storage-Inspector ist es nun wie bei den anderen Speicher-Typen möglich, auch einzelne Einträge des Cache-Speichers zu entfernen.

Optionale Features

Verbessert: Keine automatische Audio-Wiedergabe in Hintergrund-Tabs

Wer beispielsweise auf YouTube mehrere Videos gleichzeitig öffnen möchte, hat bisher das Problem, dass die Videos in allen Tabs gleichzeitig starten und man so verschiedene Audioquellen durcheinander hört. Bereits in Firefox 51 hat Mozilla ein neues Feature implementiert, um die Wiedergabe erst zu starten, nachdem der jeweilige Tab zum ersten Mal aufgerufen worden ist. Auch sich im Hintergrund öffnende Werbung kann auf diese Weise nicht mehr Klänge erzeugen, ohne dass der Nutzer den Klang verursachenden Tab wahrnimmt.

In Firefox 52 hat Mozilla diese Neuerung verbessert. Nun erscheint in entsprechenden Tabs ein Play-Symbol. Per Klick auf dieses kann die Wiedergabe gestartet werden, ohne dass der Tab dafür erst in den Vordergrund geholt werden müsste.

Tab Audio-Freigabe Firefox 52

Diese Neuerung ist in Firefox 52 standardmäßig noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter media.block-autoplay-until-in-foreground per Doppelklick auf true geschaltet wird. Die standardmäßige Aktivierung ist für Firefox 54 geplant.

Container-Tabs: Schnelleres Öffnen neuer Container

Bei den Container-Tabs handelt sich um ein Privatsphäre-Feature, welches in dieser Form noch in keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container. Das Feature ist derzeit nur in Nightly-Versionen standardäßig aktiviert, außerdem findet derzeit ein Test Pilot-Experiment statt.

Wer das Feature über about:config aktiviert, indem der Schalter privacy.userContext.enabled per Doppelklick auf true geschaltet wird, kann per langem Klick auf das Plus-Symbol in der Tableiste ein Menü öffnen, welches das Öffnen eines neuen Tabs in einem bestimmten Container erlaubt.

Container Firefox 52

Außerdem gibt es nun eine Einstellungsoberfläche, über welche neue Container hinzugefügt und alte Container gelöscht werden können. Der Anwender kann dabei einen beliebigen Namen für Container auswählen und für jeden dieser Container eine beliebige Kombination aus einem von fünf Symbolen sowie einer von acht Farben wählen.

Container-Einstellungen Firefox 52

Firefox kann moz://a auflösen

Mozilla hat ein neues Logo. Als Wort geschrieben ergibt das moz://a. Mit der Eingabe von moz://a in die Adressleiste konnte Mozilla bislang nichts anfangen. Nun öffnet sich bei entsprechender Eingabe Mozillas Open Design-Blog.

Sonstige Neuerungen von Firefox 52

Für den Download von Gecko Media Plugins (wie Google Widevine) besitzt Firefox nun einen Fallback, so dass neue Firefox-Nutzer nicht auf Netflix & Co. verzichten müssen, sollte der standardmäßige Download-Server ausfallen.

Updates von System-Add-ons können ab sofort ohne Neustart von Firefox angewendet werden.

Auf Windows nutzt Firefox nun die Grafikbibliothek Skia zum Content-Rendering, wenn Direct2D nicht aktiv ist. Die Seite about:crashes stellt noch nicht gesendete Absturzberichte nun in einem eigenen Abschnitt dar, auf  about:networking gibt es eine neue Protokollieren-Funktion.

about:networking Firefox 52

Firefox zeigt durch ein Lautsprecher-Symbol im Tab an, wenn dieser Tab Geräusche verursacht. Kommen keine Geräusche mehr, verschwindet das Symbol umgehend. Ab Firefox 52 wird das Verschwinden des Lautsprecher-Symbols um wenige Sekunden verzögert, so dass Tabs besser identifierbar sind, welche Geräusche von sich geben.

Ein Drücken von Strg + K (macOS: Cmd + K) fokussiert üblicherweise das Suchfeld. Wurde dieses aus der Oberfläche entfernt, wurde bei Drücken dieser Tastenkombination auf about:home weitergeleitet und dort das Suchfeld fokussiert. Stattdessen wird nun die Adressleiste fokussiert.

Weiterhin hat Mozilla die Unterstützung der Hardwarebeschleunigung für VP9-Videos hinzugefügt. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches dazu führen konnte, dass Facebook-Videos manchmal nicht starteten.

Letzte Version für Nutzer von Windows XP, Windows Vista und 32-Bit macOS

Firefox 52 ist der letzte Feature-Release für Windows XP und Windows Vista. Entsprechende Nutzer werden automatisch auf die ESR-Version von Firefox migriert und erhalten so noch zumindest bis September 2017 Sicherheits-Updates.

Außerdem ist Firefox 52 die letzte Version für Nutzer einer 32-Bit-Version von Apple macOS.

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March 09, 2017 10:53 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue offizielle SeaMonkey 2.52 Nightly Trunk Builds

S e a M o n k e y y y   2.52   i i i i n  S i i i c h t ….

Blogpost in englischer SpracheNur kurze Zeit nach dem ersten neuen Firefox 55 folgt nun SeaMonkey mit der entsprechenden Trunk-Version 2.52, zunächst für Linux und WINDOWS.


Bitte diese Entwickler- Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!
.

March 09, 2017 12:51 PM

March 06, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erhält Unterstützung für Virtuelle Realität (VR)

Mozilla plant für Firefox 55 die Unterstützung von WebVR für Virtuelle Realität (VR) im Web, zumindest für Nutzer von Windows. Die Linux-Unterstützung soll kurz danach folgen.

Wikipedia beschreibt Virtuelle Realität (VR) mit den folgenden Worten:

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.“

Nightly-Versionen von Firefox unterstützen VR im Web bereits seit mehr als zwei Jahren, seit August 2016 wird die finale Version 1.0 der WebVR-Spezifikation unterstützt. Nun soll WebVR, genauer Version 1.1 der WebVR-Spezifikation, erstmals eine finale Version von Firefox erreichen.

Mozilla plant die standardmäßige Unterstützung für Windows in Firefox 55. Unterstützt werden sowohl Oculus Rift als auch OpenVR-Geräte wie das HTC Vive. Die WebVR-Unterstützung für Linux soll kurz danach folgen. Derzeitige VR-Headsets unterstützen bislang noch kein Apple macOS.

Der Beitrag Firefox 55 erhält Unterstützung für Virtuelle Realität (VR) erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

March 06, 2017 09:37 PM

March 04, 2017

Sören Hentzschel

Welche Erweiterungen können in Firefox 57 wie geladen werden?

Mozilla wird vermutlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen, welcher große Änderungen in Bezug darauf bringt, welche Erweiterungen in Firefox geladen werden können und welche nicht. Durch verschiedene Arten von Erweiterungen, verschiedene Signier-Status wie auch verschiedene Release-Kanäle von Firefox ist die Antwort auf die Frage, was geht und was nicht geht, eine Matrix von Antworten statt einer simplen Antwort. Dieser Artikel soll helfen, den Überblick zu bewahren.

Läuft alles nach Plan, dann wird am 14. November 2017 Firefox 57 erscheinen, dessen Veröffentlichung Mozilla kürzlich um zwei Wochen vorgezogen hat. Längst kein Geheimnis mehr ist die exklusive Unterstützung von WebExtensions ab Firefox 57. Doch was bedeutet das eigentlich im Detail? Werden Wörterbücher, die keine WebExtensions sind, weiterhin funktionieren? Gibt es Unterschiede zwischen finalen und Nightly-Versionen von Firefox? Um diese Fragen zu klären, müssen zunächst einmal die Begrifflichkeiten geklärt werden.

Arten von Erweiterungen

  • Legacy-Erweiterungen: Darunter fallen alle alten Erweiterungs-Architekturen. Dies schließt ein: XUL-Erweiterungen, SDK-basierte Erweiterungen sowie auch Bootstrapped Erweiterungen.
  • Eingebettete WebExtensions oder auch Hybrid-Erweiterungen: Dabei handelt es sich entweder um SDK-basierte oder Bootstrapped Erweiterungen, welche eine WebExtension eingebettet haben. Diese mit Firefox 51 eingeführte Technik erleichtert die Migration von einer alten Erweiterungs-Architektur hin zu WebExtensions.
  • WebExtensions: Der neue Standard für die Entwicklung von Firefox-Erweiterungen.
  • WebExtension-Experimente: Mittels WebExtension-Experiment können neue WebExtension-APIs geschaffen werden, welche Firefox bisher nicht unterstützt. Dies dient vor allem dem Experimentieren, um Mozilla Vorschläge zur Integration in Firefox machen zu können.
  • Lightweight Theme: Lightweight Themes, oder auch einfach nur Themes, verändern die Oberfläche von Firefox, indem sie eine Textur über diese legen und ein paar Farben ändern.
  • Vollständiges Theme: Vollständige Themes erlauben es, ausnahmslos jeden Aspekt der Oberfläche ganz nach Belieben zu verändern. Vollständige Themes sind schwierig in der Erstellung und für die Ersteller kaum wartbar.
  • Theme (neues Themes-System): Mozilla arbeitet derzeit an einem neuen Themes-System, welches vereinfacht gesagt einen Kompromiss aus vollständigen und Lightweight Themes darstellt.
  • Telemetrie-Experiment: Telemetrie-Experimente werden nicht explizit durch den Benutzer installiert und dienen dazu, Änderungen mit nur einem Teil der Nutzer, basierend auf vorher festgelegten Kriterien, durchzuführen.
  • Sprachpaket: Sprachpakete ändern die Oberflächen-Sprache von Firefox.
  • Wörterbuch: Wörterbücher liefern die notwendigen Wörter für die Rechtschreibprüfung in Textfeldern.
  • Paket aus mehreren Erweiterungen: Es ist möglich, mehrere Erweiterungen, auch eine Erweiterung mit einem Theme, in einem gemeinsamen Paket zu bündeln, so dass der Nutzer nur eine Erweiterung aktiv installieren muss.

Arten des Signier-Status

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt, welche seit Firefox 43 standardmäßig aktiviert ist. Das heißt, dass Erweiterungen üblicherweise signiert sein müssen, damit sie verwendet werden können. Allerdings ist hier nicht nur zwischen signiert und unsigniert zu unterscheiden.

  • Signiert (AMO): Die Erweiterung wurde durch addons.mozilla.org (AMO) signiert. Dies trifft für alle Erweiterungen zu, welche von gewöhnlichen Erweiterungs-Entwicklern bereitgestellt werden können. Der Nutzer muss diese nicht zwangsläufig über addons.mozilla.org beziehen, die Signierung erfolgt immer über AMO.
  • Signiert (System): Die Erweiterung wurde von Mozilla mittels System-Zertifikat signiert, wobei das in diesem Kontext nicht die sogenannten System-Add-ons meint, sondern allgemeiner alle Add-ons, welche durch Mozilla ausgeliefert und mit einem speziellen Zertifikat signiert werden, welches es Mozilla erlaubt, APIs zu nutzen, welche (noch) nicht als WebExtension-API zur Verfügung stehen. So kann Mozilla beispielsweise Test Pilot-Experimente mit Features ausliefern, welche als WebExtension nicht umsetzbar wären.
  • Nicht signiert: Die Erweiterung wurde nicht signiert.
  • Temporär laden: Nicht signierte Erweiterungen lassen sich temporär via about:debugging laden. Temporär bedeutet, dass die Erweiterung beim nächsten Start von Firefox nicht mehr vorhanden ist.

Release-Kanäle von Firefox

Firefox besitzt verschiedene Release-Kanäle, wobei sich diese im Zusammenhang dieses Themas in zwei Gruppen teilen lassen:

  • Release-Version: Finale Versionen wie auch Beta-Versionen.
  • Vorab-Version: Die Developer Edition sowie Nightly-Versionen.

Klartext: was geht nun wo wie?

Wie in der Einleitung des Artikels bereits angedeutet, ist die Antwort auf die Frage, was ab Firefox 57 wie geladen werden kann, keine einfache Antwort, sondern viel mehr eine Matrix aus Antworten. Darum bietet sich eine tabellarische Darstellung an.

Legacy-Erweiterung (XUL, SDK, Bootstrapped)

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) per Einstellung NEIN
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert per Einstellung NEIN
Temporär laden JA NEIN

Eingebettete WebExtension (Hybrid-Erweiterung)

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) per Einstellung NEIN
Signiert (System) per Einstellung JA
Nicht signiert per Einstellung NEIN
Temporär laden JA NEIN

WebExtension

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert per Einstellung NEIN*
Temporär laden JA JA

*) in Firefox ESR per Einstellung möglich.

WebExtension-Experiment

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA NEIN
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert per Einstellung NEIN
Temporär laden JA NEIN

Lightweight Theme

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) n/a n/a
Nicht signiert n/a n/a
Temporär laden n/a n/a

Vollständiges Theme

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) per Einstellung NEIN
Signiert (System) per Einstellung NEIN
Nicht signiert per Einstellung NEIN
Temporär laden per Einstellung NEIN

Theme (neues Themes-System)

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert JA JA
Temporär laden JA JA

Telemetrie-Experiment

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert JA JA
Temporär laden JA JA

Sprachpaket

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert JA JA
Temporär laden JA JA

Wörterbuch

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert JA JA
Temporär laden JA JA

Paket aus mehreren Erweiterungen

Unterstützung bereits in Firefox 53 entfernt.

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) NEIN NEIN
Signiert (System) NEIN NEIN
Nicht signiert NEIN NEIN
Temporär laden NEIN NEIN

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March 04, 2017 08:33 PM

March 02, 2017

Sören Hentzschel

Alle Unterschiede zwischen Firefox 52 und Firefox ESR 52

Mozilla wird kommende Woche Firefox 52 veröffentlichen. Firefox 52 wird gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR sein, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Während Firefox 52 und Firefox ESR 52 grundsätzlich identisch sind, gibt es doch einige wichtige Unterschiede zwischen beiden Versionen.

Mozilla wird am 7. März 2017 Firefox 52 und Firefox ESR 52 veröffentlichen. Nutzer von Firefox ESR 45 haben ab dann noch 14 Wochen Zeit, ehe sie mit Erscheinen von Firefox 54 und Firefox ESR 52.2 am 13. Juni 2017 automatisch auf Firefox ESR 52 migriert werden. Wie schon Firefox ESR 45 unterscheidet sich auch Firefox ESR 52 von seinem Mainstream-Pendant, dieses Mal gar in einigen Aspekten.

Firefox ESR 52: standardmäßig keine Service Workers

Service Workers gehören zweifelsohne zu den Webstandards, welche in Zukunft aus vielen modernen Webapplikationen nicht mehr wegzudenken sein werden. Firefox unterstützt Service Workers seit Version 44. Schon in Firefox ESR 45 waren Service Workers aufgrund damals zu erwartender Spezifikations- und Implementierungsänderungen standardmäßig deaktiviert. Und auch in Firefox ESR 52 wird es den Service Workers wieder so ergehen. Grund sind dieses Mal große architektonische Änderungen innerhalb von Firefox, welche notwendig sind, um mehrere Content-Prozesse für die Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, zu unterstützen. Dies macht es zu schwierig, zu einem späteren Zeitpunkt Fixes der Mainstream-Version für die ESR-Version zu portieren.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 52 müssen die folgenden Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

dom.serviceWorkers.enabled
dom.serviceWorkers.openWindow.enabled

Firefox ESR 52: standardmäßig keine Push-Benachrichtigungen

Ebenfalls werden Push-Benachrichtigungen in Firefox ESR 52 standardmäßig deaktiviert sein, da diese Service Workers als technische Voraussetzung haben.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 52 muss der folgende Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

dom.push.enabled

Firefox ESR 52: standardmäßig kein WebAssembly (wasm)

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen auf eine neue Ebene heben. Mozilla führt die Unterstützung mit Firefox 52 erstmals offiziell ein. Für Firefox ESR 52 kommt die standardmäßige Aktivierung allerdings noch zu früh, da Anpassungen an die Spezifikation in darauffolgenden Firefox-Versionen erwartet werden und Firefox ESR ein Jahr lang auf die Anpassungen warten müsste.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 52 muss der folgende Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

javascript.options.wasm

Für weniger Nutzer in Firefox ESR 52: Multiprozess-Architektur

Mozilla rollt die Multiprozess-Architektur Electrolysis (e10s) seit Firefox 48 für immer mehr Nutzer aus. Gegenüber Firefox 50 wurden auch in Firefox 51 und in Firefox 52 jeweils wieder die Kriterien gelockert, so dass die Multiprozess-Architektur für weitere Nutzer aktiviert ist. Für Firefox ESR 52 gelten dabei allerdings nicht die Kriterien der Ausrollung von Firefox 52, sondern stattdessen die von Firefox 50. Einzige Ausnahme: Nutzer der russischen Firefox-Version werden in Firefox ESR 52 nicht von der Nutzung der Multiprozess-Unterstützung ausgeschlossen (diese Restriktion wurde ursprünglich in Firefox 51 aufgehoben).

Im Klartext bedeutet dies, dass die Multiprozess-Architektur in Firefox ESR 52 für zahlreiche Nutzer nicht aktiviert sein wird, für die sie es in der Mainstream-Version von Firefox 52 ist. So werden seit Firefox 51 etwa 770 weitere Add-ons gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur unterstützt, in Firefox 52 kommen noch einmal weitere Add-ons dazu. Unter anderem wurde auch Tab Mix Plus von der Blacklist entfernt, welches bisher trotz Markierung des Entwicklers als kompatibel nicht gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur genutzt werden konnte. Außerdem ist Firefox auf Linux in Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird, ab Firefox 52 gemeinsam mit e10s nutzbar, nicht aber mit Firefox ESR 52.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 52 müssen die Kriterien der Multiprozess-Architektur für Firefox 50 erfüllt werden. Das bedeutet: Add-ons dürfen nur verwendet werden, welche entweder WebExtensions sind oder von ihrem jeweiligen Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind. Weitere Ausschlusskriterien sind: die Verwendung von Windows XP als Betriebssystem, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Geräten mit Touchscreen sowie von Firefox auf Linux in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird.

Nur in Firefox ESR 52: standardmäßige Unterstützung von NPAPI-Plugins

NPAPI-Plugins wie Microsoft Silverlight und Oracle Java sind schlecht für die Stabilität und Sicherheit des Browsers. Praktisch alles, was sich früher exklusiv per NPAPI-Plugin umsetzen ließ, ist mittlerweile auch mittels HTML und entsprechender JavaScript-APIs umsetzbar.

Mozilla hat in der Mainstream-Version von Firefox 52 die standardmäßige Unterstützung für sämtliche NPAPI-Plugins  eingestellt – mit Ausnahme des Adobe Flash Players. Die ESR-Version von Firefox 52 erlaubt weiterhin im Auslieferungszustand die Nutzung sämtlicher NPAPI-Plugins.

Zur Deaktivierung in Firefox ESR 52 muss der folgende Schalter über about:config auf false geschaltet werden:

plugin.load_flash_only

Die Einstellung existiert auch in der Mainstream-Version von Firefox 52, muss dort allerdings von Hand angelegt werden. Eine Änderung der Einstellung erfordert einen Neustart des Browsers. Ab Firefox 53 gibt es auch keine optionale Unterstützung mehr.

Achtung: Die 64-Bit-Version von Firefox für Windows unterstützt außerdem grundsätzlich nur den Adobe Flash Player sowie Microsoft Silverlight als NPAPI-Plugins, auch mit aktivierter Plugin-Unterstützung. Daran hat sich nichts geändert.

Nur in Firefox ESR 52: deaktivierbare Signaturpflicht für Add-ons

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt, welche seit Firefox 43 standardmäßig aktiviert ist. Diese kann nur in Nightly-Builds sowie in der Developer Edition von Firefox deaktiviert werden, nicht in Beta- oder finalen Versionen. Die ESR-Version von Firefox 52 erlaubt auch in der finalen Ausführung die Deaktivierung der Signaturpflicht.

Zur Deaktivierung in Firefox ESR 52 muss der folgende Schalter über about:config auf false geschaltet werden:

xpinstall.signatures.required

Achtung: Es ist aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen, die Signaturpflicht für Erweiterungen zu deaktivieren. Wer seine Erweiterungen ausschließlich über addons.mozilla.org bezieht, findet außerdem in der Regel sowieso ausschließlich signierte Erweiterungen vor.

Firefox ESR 52: finale Ausfahrt für Nutzer von Windows XP

Eine weitere Besonderheit von Firefox ESR 52 ist, dass Nutzer von Windows XP automatisch von der Mainstream- auf die ESR-Variante von Firefox 52 migriert werden. Darüber erhalten entsprechende Nutzer noch Sicherheitsupdates bis September 2017. Firefox 53 wird auf Systemen mit Windows XP nicht einmal mehr starten.

Für neuere Versionen von Firefox müssen Nutzer von Windows XP ihr Betriebssystem aktualisieren.

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March 02, 2017 10:35 PM

March 01, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Neues Experiment für Container-Tabs startet

Vergangene Woche gab es eine exklusive Vorschau auf meinem Blog, nun hat Mozilla das Experiment für Firefox im Rahmen von Test Pilot offiziell gestartet: Sogenannte Container-Tabs können ab sofort von allen getestet werden.

Was sind die Container?

Von den sogenannten Container-Tabs war auf diesem Blog schon häufiger die Rede. Es handelt sich dabei um ein Privatsphäre-Feature, welches in dieser Form noch in keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

→ Jetzt am Experiment teilnehmen

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim selben Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook den Benutzer über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox kennen dieses Feature schon länger, nicht allerdings in der Form, wie das neue Test Pilot-Experiment es integriert.

Features & Unterschiede zur Integration in Firefox Nightly

Nach Installation des Experiments findet der Nutzer eine zusätzliche Schaltfläche in der Navigationssymbolleiste. Klickt der Nutzer darauf, erhält er eine Übersicht über seine vorhandenen Container. Standardmäßig sind dies „Privat“, „Arbeit“, „Finanzen“ sowie „Einkaufen“. Klickt man auf einen dieser Container, öffnet sich ein neuer Tab im ausgewählten Container. Jeder dieser Container hat eine Farbe sowie ein Symbol zwecks schneller Identifizierbarkeit. Die Farbe taucht als Linie (anders als in der Nightly-Version von Firefox dargestellt) in den Tabs auf, Farbe und Symbol zudem in der Adressleiste des jeweiligen Tabs.

Test Pilot Container

Hierüber gelangt der Nutzer auch schnell zu einer Möglichkeit, bestehende Container zu bearbeiten oder neue Container anzulegen.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

Berührt der Nutzer mit der Maus das Plus-Symbol zum Öffnen eines neuen Tabs, erscheint eine Container-Auswahl für den neuen Tab, die sich ebenfalls von der Darstellung in der Nightly-Version von Firefox unterscheidet – im Gegensatz zum Experiment muss das Symbol dort außerdem lange gedrückt werden, damit ein entsprechendes Menü erscheint.

Test Pilot Container

Nicht nur optisch unterscheidet sich das Experiment von der bereits vorhandenen Integration in Firefox Nightly, das Experiment kommt außerdem mit zusätzlichen Features.

Hat man Tabs aus verschiedenen Containern in einer beliebigen Reihenfolge offen, können diese mit nur einem Klick auf ein Symbol im Container-Menü automatisch nach Containern sortiert werden, so dass alle Tabs eines Containers beisammen sind.

Außerdem gibt es im Container-Menü eine Ansicht aller Tabs eines jeden Containers. Darüber können Container vom aktuellen Fenster in ein eigenes Fenster ausgelagert oder auch Container versteckt werden. Erstgenannte Funktion ist allerdings aus Kompatibilitätsgründen deaktiviert, wenn eines der anderen Experimente Pulse, Page Shot oder Snooze Tabs aktiviert ist. Wird ein Container versteckt, verschwinden alle bereits geöffneten Tabs des jeweiligen Containers. Zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt können die Tabs über das gleiche Menü wieder angezeigt werden. Dabei hat man über das Container-Menü jederzeit Überblick über die Tabs in einem Container, auch wenn diese ausgeblendet sind.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

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March 01, 2017 10:10 PM

February 28, 2017

Sören Hentzschel

Knight-Mozilla OpenNews wird unabhängige Organisation

Das OpenNews-Projekt bringt Entwickler, Designer und Journalisten zusammen, um gemeinsam an offenen Technologien und Prozessen für den Journalismus-Bereich zu arbeiten. OpenNews wurde vor sechs Jahren von Mozilla ins Leben gerufen und wird nun eine unabhängige Organisation.

Über OpenNews wurde auf diesem Blog in den letzten Jahren schon häufiger berichtet. Die Mozilla Foundation hat dieses Projekt im Jahr 2011 mit dem Ziel ins Leben gerufen, dem Journalismus im offenen Web zum Erfolg zu verhelfen. Gefördert wird das Projekt seit Beginn von der Knight Foundation.

Nun ist OpenNews stark genug, um auf eigenen Beinen zu stehen: in Zukunft wird OpenNews eine unabhängige Organisation unter dem Dach von Community Partners sein. OpenNews wird weiterhin eine Rolle auf dem jährlich stattfindenden Mozilla Festival und im Mozilla Leadership Network spielen, aber nicht länger eine Organisation unter der Führung von Mozilla sein. Die Knight Foundation hat in diesem Monat eine weitere Förderung für OpenNews in Höhe von 1,1 Millionen Dollar bekannt gegeben.

Den Themen Journalismus und Medien bleibt Mozilla weiterhin verbunden. So wird das Mozilla Festival einen verstärkten Fokus auf journalistisch relevante Themen wie Fake-News, Online-Belästigung und Werbeökonomie legen. Auf Events wie der MisInfoCon wird Mozilla als Teilnehmer und Sponsor auftreten. Und natürlich wird Mozilla weiterhin das Coral-Projekt gemeinsam mit der Washington Post und der New York Times betreiben, welches ebenfalls von der Knight Foundation gefördert wird.

Der Beitrag Knight-Mozilla OpenNews wird unabhängige Organisation erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

February 28, 2017 10:23 PM

February 27, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla kauft Read It Later, Pocket wird Open Source

Mozilla hat die Übernahme von Read It Later, Inc. bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um den Entwickler des populären Dienstes Pocket, der im Zuge dessen zum Open Source-Projekt wird.

Mozilla Pocket

Firefox-Nutzern ist Pocket vermutlich spätestens seit Firefox 38.0.5 ein Begriff, denn mit Firefox 38.0.5 hat Mozilla eine Pocket-Integration in Firefox hinzugefügt. Bei Pocket handelt es sich um eine Online-Ablage für Webseiten, um diese später lesen zu können. Dabei stehen die abgelegten Webseiten von jedem Gerät aus zur Verfügung und können auch offline gelesen werden. Außerdem hilft Pocket dabei, neue Inhalte zu entdecken. Pocket hat derzeit über zehn Millionen monatlich aktive Nutzer.

Mozilla hat nun den Kauf der Entwicklerfirma Read It Later, Inc. bekannt gegeben. Mit der Übernahme von Pocket möchte Mozilla nach eigenen Angaben seine mobile Präsenz stärken. Außerdem sieht Mozilla in Pocket einen Dienst, welcher dazu beiträgt, das Internet offen und zugänglich für alle zu halten, was den Zielen und Idealen Mozillas entspricht.

Pocket soll Mozillas Portfolio als neue Produktlinie ergänzen, mit einem Fokus auf der Entdeckung von und dem Zugang zu hochqualitativem Web-Content. Pockets Core-Team sowie Technologie wird auch Mozillas Context Graph-Initiative zu Gute kommen, welche im Juli 2016 erstmals auf diesem Blog vorgestellt worden war und Empfehlungen für Firefox-Nutzer bringen soll. Ein Feature, welches Pocket seinen Nutzern bereits anbietet.

Pocket wird durch die Übernahme weiterhin eigenständig fungieren, aber als ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Mozilla Corporation. Das Team wird komplett übernommen. Pocket, bisher geschlossene Software, wird im Zuge der Übernahme von Mozilla Open Source. Der Fortschritt daran lässt sich in diesem Bugzilla-Ticket verfolgen.

Mozillas Ankündigung lässt indes Raum für Spekulation, denn dort spricht Mozilla wörtlich von „Wachstum“ und von einer „ersten strategischen Akquisition“, was nicht ausschließt, dass weitere Übernahmen folgen könnten.

Der Beitrag Mozilla kauft Read It Later, Pocket wird Open Source erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

February 27, 2017 09:05 PM

February 26, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 52 erhält Unterstützung für WebAssembly (wasm)

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web und soll deutliche Geschwindigkeitsvorteile gegenüber JavaScript liefern. Mozilla aktiviert die Unterstützung als erster Browserhersteller in Firefox 52. Google zieht wenige Tage später mit Chrome 57 nach.

Ausnahmslos alle Browserhersteller haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte im Bereich der JavaScript-Performance gemacht. Doch schnell ist nicht schnell genug, vor allem wenn es um komplexere Anwendungen als einfache Webseiten geht.

Lesetipp: Firefox wieder führend bei der Implementierung neuer JavaScript-Features

WebAssembly ist ein neues Binärformat für das Web, entwickelt von Mozilla, Google, Microsoft und Apple in einer W3C Community Group. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen auf eine neue Ebene heben.

Erstmals angekündigt wurde WebAssembly im Juni 2015, in Nightly-Versionen von Firefox getestet werden kann eine erste Implementierung seit März 2016. Vor wenigen Tagen hat Mozilla die Unterstützung für die finale Version von Firefox 52 aktiviert. Firefox 52 wird am 7. März 2017 erscheinen. In der ESR-Version von Firefox 52 wird wasm allerdings standardmäßig deaktiviert sein.

Google wird die Unterstützung für WebAssembly in Chrome 57 aktivieren. Chrome 57 erscheint eine Woche nach Firefox 52 am 14. März 2017. Seit dem Windows Insider Build 15025 kann eine erste Unterstützung für WebAssembly per Feature Flag in Microsoft Edge aktiviert werden. Informationen zur Verfügbarkeit in Apple Safari sind noch nicht bekannt.

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February 26, 2017 12:41 PM

February 25, 2017

Sören Hentzschel

Firefox wieder führend bei der Implementierung neuer JavaScript-Features

Mozilla hat in den vergangenen Monaten bei der Implementierung neuer Features des ECMAScript-Standards Gas gegeben. Bereits in Firefox 52 überholt Mozilla Chrome und in Firefox 54 komplettiert Mozilla die Unterstützung für ECMAScript 2016 und den aktuellen ECMAScript 2017-Entwurf.

JavaScript ist eine Implementierung des sogenannten ECMAScript-Standards. Im Endeffekt ist die Implementierung von Features des ECMAScript-Standards damit gleichbedeutend zur Unterstützung neuer JavaScript-Features. Der Standard entwickelt sich derzeit in einem rasenden Tempo. Die Frage, welcher Browser welche Features unterstützt, kann dank der Seite kangax.github.io beantwortet werden.

Warum ist das wichtig (oder auch nicht)?

Zunächst einmal muss hervorgehoben werden, dass die Anzahl unterstützter JavaScript-Features nicht damit gleichzusetzen ist, dass ein Browser die beste JavaScript-Engine hätte. Mögliche Fehler in den Implementierungen werden dabei genauso wenig berücksichtigt wie die allgemeine Performance der JavaScript-Engine. Auch ist wichtig, dass nicht zwingend 100 Prozent eines Standards unterstützt werden müssen, da natürlich nicht jedes Sprach-Feature in der gleichen Weise relevant für das Web ist.

Nichtsdestominder ist das natürlich eine vor allem für Webentwickler relevante Information, welcher Browser welche JavaScript-Features unterstützt, denn die Browserunterstützung bestimmt maßgeblich, wovon Entwickler Gebrauch machen können und wovon nicht. Im Idealfall unterstützen alle marktrelevanten Browser alle Features der Sprache. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Entwickler zu alternativen Umsetzungen greifen, um keine Nutzer auszuschließen, deren Browser neue Standards noch nicht implementiert haben.

Nicht zu unterschätzen ist natürlich der Marketing-Effekt, wenn man sich als Browser mit der besten Unterstützung für irgendwas auszeichnen kann, denn die Erfahrung zeigt, dass sehr viele Menschen durch genau diese Art von Statistik zu beeindrucken sind. 😉

Apple und Mozilla geben Gas

Die Unterstützung von ECMAScript 5 sieht in allen Browsern hervorragend aus: Mozilla Firefox und Microsoft Edge sind die einzigen Browser, welche 100 Prozent erreichen, dicht gefolgt vom Internet Explorer 11 mit 99 Prozent und schließlich Chrome mit 98 Prozent und Safari mit 97 Prozent. Das nächste Safari-Update auf Version 10.1 wird diesen Wert auf 99 Prozent verbessern.

ECMAScript 5

Nicht mehr ganz so hervorragend, aber immer noch gut sieht es bei der Unterstützung des vier Jahre später veröffentlichten Standards ECMAScript 2015 (ursprünglich ECMAScript 6) aus. Safari 10 erreicht die vollen 100 Prozent, Chrome 56 erreicht 97 Prozent und Firefox 51 immerhin noch 94 Prozent. Mit Firefox 54 zieht Mozilla mit Chrome gleich und kommt auf 97 Prozent – mehr erreicht auch Chrome 58 nach aktuellem Stand nicht. Die aktuelle Version von Edge kommt auf 95 Prozent, der Internet Explorer 11 ist bereits zu alt und erreicht gerade einmal elf Prozent.

ECMAScript 2015

Wirkliche Sprüge gibt es aktuell bei der Implementierung von ECMAScript 2016 sowie dem aktuellen Entwurf des ECMAScript 2017-Standards, auf kangax.github.io als 2016+ zusammengefasst.

Beim Internet Explorer 11 sieht es auf Grund des Alters natürlich zappendüster mit nur vier Prozent unterstützter Features aus. Edge 15 erreicht immerhin schon 58 Prozent. Und das ist sogar ein besserer Wert als ihn Safari und Firefox aufweisen können: Safari 10 erreicht nur 43 Prozent und auch Firefox 51 deckt gerade einmal 45 Prozent ab. Chrome 56 kommt auf stolze 73 Prozent und ist in dieser Kategorie noch führend.

Das ändert sich schlagartig mit den kommenden Veröffentlichungen von Apple und Mozilla. Beide machen einen ordentlichen Satz nach vorne mit ihrem jeweils nächsten Update. Safari springt in Version 10.1 von 43 auf 99 Prozent, Firefox 52 springt von 45 auf 94 Prozent. Nach aktuellem Stand der Dinge wird Firefox 53 auf 97 Prozent kommen und Firefox 54 schließlich die vollen 100 Prozent erreichen. Bei Chrome ist in der gleichen Zeit zumindest ein Sprung von 73 auf 85 Prozent zu erwarten.

ECMAScript 2016+

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February 25, 2017 12:07 PM

February 24, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt neues Themes-System für Firefox an

Gute Nachricht für Freunde der Browser-Anpassung: Mozilla hat heute offiziell sein neues Themes-System für Firefox angekündigt und gibt erste offizielle Auskünfte darüber, welche Möglichkeiten es in Zukunft geben wird, die Oberfläche von Firefox per Theme zu gestalten.

Firefox kennt derzeit zwei Arten von Themes: Lightweight Themes, oder kurz auch einfach nur Themes, welche lediglich eine Textur über die Browseroberfläche legen und zwei Farben ändern, sowie die komplexen Themes, welche auch als vollständige Themes bezeichnet werde. Ab Firefox 57 unterstützt Firefox nur noch WebExtensions als Erweiterungs-Architektur, auch die Unterstützung vollständiger Themes fällt damit weg. Aber wie aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, stehen in diesem Jahr Themes bei Firefox im Vordergrund und Mozilla arbeitet an einer neuen Erweiterungs-Schnittstelle, welche sehr viel mächtiger sein wird als heutige Lightweight Themes, ohne die Nachteile der vollständigen Themes zu haben. Nachdem Ende des vorherigen Jahres bereits von Mozilla mit dem Prototyp einer neuen Themes-API experimentiert worden war, folgte nun die offizielle Ankündigung.

Wieso ein neues Themes-System?

Lightweight Themes sind sehr einfach zu erstellen, entsprechend viele solcher Themes gibt es. Mozillas Erweiterungsseite addons.mozilla.org zählt über 400.000 solcher. Das Tolle an den Lightweight Themes: sie besitzen eine garantierte Kompatibilität. Selbst vor acht Jahren erstellte Lightweight Themes funktionieren heute noch, ohne dass jemals eine Änderung seitens Theme-Ersteller notwendig gewesen wäre.

Auf der anderen Seite gibt es die vollständigen Themes. Diese erlauben sehr viel tiefgreifendere Änderungen an Firefox und sind daher bei allen beliebt, denen Lightweight Themes nicht weit genug gehen. Die Erstellung hat es allerdings in sich: CSS und Bilder müssen für den kompletten Browser bereitgestellt werden, Theme-Entwickler müssen Interna von Firefox kennen, mit kaum Dokumentation auskommen und vor allem mit jedem Firefox-Update Schritt halten, bei dem es wieder Änderungen gibt, welche Einfluss auf vollständige Themes haben. Die Wartung vollständiger Themes kostet vor allem eines viel, nämlich Zeit. Zeit, welche die wenigsten Entwickler bereit sind, aufzubringen – beziehungsweise aufbringen können. Das Resultat: von den ungefähr 500 vollständigen Themes, die es auf Mozillas Erweiterungsseite gibt, sind gerade einmal 60 überhaupt noch kompatibel mit aktuellen Firefox-Versionen. Und Mozilla kann dieses Problem nicht lösen, ohne dass dies negativen Einfluss auf die Weiterentwicklung von Firefox hätte.

Dazu kommt, dass vollständige Themes gerade einmal von 0,089 Prozent der Firefox-Nutzer überhaupt genutzt werden. Und das entspricht weniger als vier Prozent verglichen mit den Nutzern von Lightweight Themes. Darum wird Mozilla den Fokus nicht auf die Verbesserung der aktuellen Architektur legen, was zum Nachteil beinahe aller Firefox-Nutzer wäre, sondern auf ein neues Themes-System, welches mehr Möglichkeiten bietet als Lightweight Themes, dadurch für mehr Nutzer interessant ist und gleichzeitig nicht die ganzen Nachteile vollständiger Themes hat.

Mozillas Pläne basieren zum Teil auch auf den Ergebnissen der Umfrage, nachdem vor wenigen Monaten Firefox-Nutzer um Feedback zur Zukunft von Themes in Firefox gebeten worden waren. Diese Möglichkeit hatten etwa 250 Nutzer ergriffen.

Zunächst Chrome-Kompatibilität, dann mehr Möglichkeiten als Chrome

Was sind also Mozillas Pläne für Themes in Firefox? Vereinfacht gesagt: die Einfachheit heutiger Lightweight Themes mit den meistgenutzten Funktionen vollständiger Themes kombinieren.

Das Herzstück neuer Themes wird eine Manifest-Datei im JSON-Format sein. In dieser können verschiedene Elemente der Browseroberfläche angesprochen und geändert werden, beispielsweise durch die Definition von Farben oder Bildern oder auch die Festlegung der Form von Tabs. Ein solches Manifest kann beispielsweise wie folgt aussehen:

manifest.json
{
  'manifest_version': 2,
  'name': 'Crazy Theme',
  'description': 'I’m going slightly mad...',
  'version': '1.3',
  'applications': {
    'gecko': {
      'id': 'it-finally-happened@example.com',
      'strict_min_version': '57.0',
      'strict_max_version': '65.*'
    }
  },
  'icons': {
    '48': 'icon.png',
    '96': 'icon@2x.png'
  },
  'theme': {
    'colors': {
      'accentcolor': '#d92215',
      'textcolor': 'rgb(224, 41, 29)',
      'background_tab': [
        255,
        255,
        255,
        0.6
      ],
      'background_tab_inactive': [
        255,
        255,
        255,
        0.2
      ]
    },
    'images': {
      'theme_frame': 'sample.jpeg'
    },
    'properties': {
      'square_tabs': true
    }
  }
}

Mozilla stellt dabei sicher, dass das neue Themes-System sowohl gut dokumentiert als auch dauerhaft kompatibel ist. Das heißt, Updates von Firefox werden normalerweise keine Updates der Themes benötigen. Wer einmal ein Theme erstellt hat, soll die nächsten Jahre Ruhe haben – wie schon bei heutigen Lightweight Themes.

Theme-Entwickler können sich dabei auf simple Veränderungen beschränken und auch nur eine einzige Eigenschaft verändern, oder sie erstellen komplexere Themes, die jede mögliche Eigenschaft verändern.

Mozilla wird damit starten, die gleichen Eigenschaften zu unterstützen, die auch von Google Chrome unterstützt werden. Dies macht theoretisch direkt tausende von Chrome-Themes für Firefox verfügbar (sofern die Ersteller ihre Themes für Firefox bereitstellen wollen).

Allerdings ist es ein ausdrückliches Ziel von Mozilla, die Möglichkeiten in Firefox nicht darauf zu beschränken, so dass in Firefox später mehr Anpassungen möglich sein werden als in Chrome.

Heutige Lightweight Themes von Firefox werden auch weiterhin ohne Anpassung funktionieren.

Ähnlich wie bei WebExtensions mit den WebExtension-Experimenten wird es auch eine experimentelle Sektion im Theme-Manifest geben, um direkte CSS-Manipulationen zu erlauben. Was sind Experimente im Zusammenhang mit WebExtensions? Erweiterungs-Entwickler können via WebExtension-Experimente eigene APIs bereitstellen und so Erweiterungen Zugriff auf Funktionen geben, die es für WebExtensions sonst nicht gibt. Das soll vor allem das Experimentieren mit APIs erlauben, um diese schließlich Mozilla zur direkten Implementierung in Firefox vorzuschlagen. WebExtension-Experimente sind auf Nightly-Versionen sowie die Developer Edition beschränkt und funktionieren nicht in Beta- oder finalen Versionen von Firefox. Gleiches wird auch für die experimentelle Sektion zur direkten CSS-Manipulation im neuen Themes-System gelten. Eine solche experimentelle Sektion kann beispielsweise wie folgt aussehen:

manifest.json
{
  /* … */
  'theme': {
    /* … */
    'experimental': {
      'icons': {
        'overflow_arrow': [
          {
            'selector': '#overflow-button',
            'properties': {
              'list-style-image': 'custom-overflow.svg',
              '-moz-image-region': 'rect(0, 18px, 18px, 0)'
            }
          },
          {
            'selector': '#overflow-button > .toolbarbutton-icon',
            'properties': {
              'margin': '3px 2px'
            }
          }
        ]
      }
    }
  }
}

Dynamische Themes dank WebExtension-API

Per WebExtension-API wird Mozilla dynamische Themes erlauben. Das heißt, dass Themes ihr Verhalten zur Laufzeit verändern können. Denkbare Anwendungsfälle sind die Anpassung von Farben basierend auf der Tageszeit oder Anpassungen an das aktuelle Wetter.

Rechtzeitig vor Firefox 57 zur Verfügung

Mozilla hat bereits die Implementierung des neuen Themes-Systems begonnen. Dieses soll in einer ersten Version rechtzeitig vor Firefox 57 und dem Ende traditioneller Themes bereitstehen.

Fragen und Feedback

Fragen und Feedback bittet Mozilla, auf der entsprechenden Mailingliste zu stellen. Eine Sammlung häufig gestellter Fragen gibt es hier, ein Engineering Plan gibt detailliertere Einblicke.

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February 24, 2017 09:23 PM

February 21, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Test Pilot: Exklusive Vorschau auf die neuen Experimente

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Morgen werden drei neue Experimente starten. Nur hier gibt es bereits jetzt eine Vorschau auf die neuen Experimente, von denen zwei das Tab-Management des Mozilla-Browsers erweitern.

Vergangene Woche hat Mozilla mit Tracking Protection und No More 404s zwei Experimente beendet. Dafür starten morgen mit Containers, Snooze Tabs und Pulse drei neue Experimente.

Test Pilot Experimente Februar 2017

Lesetipp: Test Pilot: Page Shot und Activity Stream schaffen den Sprung in Firefox

Containers

Was sind die Container?

Von den sogenannten Container-Tabs war auf diesem Blog schon häufiger die Rede. Es handelt sich dabei um ein Privatsphäre-Feature, welches in dieser Form noch in keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim gleichen Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook einen über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox kennen dieses Feature schon länger, nicht allerdings in der Form, wie sie das neue Test Pilot-Experiment integriert.

Features & Unterschiede zur Integration in Firefox Nightly

Nach Installation des Experiments findet der Nutzer eine zusätzliche Schaltfläche in der Navigationssymbolleiste. Klickt der Nutzer darauf, erhält er eine Übersicht über seine vorhandenen Container. Standardmäßig sind dies „Privat“, „Arbeit“, „Finanzen“ sowie „Einkaufen“. Klickt man auf einen dieser Container, öffnet sich ein neuer Tab im ausgewählten Container. Jeder dieser Container hat eine Farbe sowie ein Symbol zwecks schneller Identifizerbarkeit. Die Farbe taucht als Linie (anders als in der Nightly-Version von Firefox dargestellt) in den Tabs auf, Farbe und Symbol zudem in der Adressleiste des jeweiligen Tabs.

Test Pilot Container

Hierüber gelangt der Nutzer auch schnell zu einer Möglichkeit, bestehende Container zu bearbeiten oder neue Container anzulegen.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

Berührt der Nutzer mit der Maus das Plus-Symbol zum Öffnen eines neuen Tabs, erscheint eine Container-Auswahl für den neuen Tab, die sich ebenfalls von der Darstellung in der Nightly-Version von Firefox unterscheidet – im Gegensatz zum Experiment muss das Symbol dort außerdem lange gedrückt werden, damit ein entsprechendes Menü erscheint.

Test Pilot Container

Nicht nur optisch unterscheidet sich das Experiment von der bereits vorhandenen Integration in Firefox Nightly, das Experiment kommt außerdem mit zusätzlichen Features.

Hat man Tabs aus verschiedenen Containern in einer beliebigen Reihenfolge offen, können diese mit nur einem Klick auf ein Symbol im Container-Menü automatisch nach Containern sortiert werden, so dass alle Tabs eines Containers beisammen sind.

Außerdem gibt es im Container-Menü eine Ansicht aller Tabs eines jeden Containers. Darüber können Container vom aktuellen Fenster in ein eigenes Fenster ausgelagert oder auch Container versteckt werden. Wird ein Container versteckt, verschwinden alle bereits geöffneten Tabs des jeweiligen Containers. Zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt können die Tabs über das gleiche Menü wieder angezeigt werden. Dabei hat man über das Container-Menü jederzeit Überblick über die Tabs in einem Container, auch wenn diese ausgeblendet sind.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

Snooze Tabs

Snooze Tabs ist ein weiteres Experiment, welches mit der Verwaltung der Browser-Tabs zusammenhängt. Wie es der Name bereits andeutet, überträgt Snooze Tabs die Snooze-Funktion eines Weckers auf Tabs.

Bloß geht es in diesem Fall nicht darum, dass man nicht aufstehen möchte, sondern darum, dass man einen Tab nicht sofort, sondern erst später wieder benutzen will.

Der Nutzer kann entweder eine der vordefinierten Optionen auswählen, wie „Später“, „Morgen“, „nächste Woche“ oder „beim nächsten Start“ oder aber man wählt selbst ein Datum und eine Uhrzeit aus. Nach der Auswahl verschwindet der gerade aktive Tab.

Test Pilot Snooze Tabs

Test Pilot Snooze Tabs

Auf Wunsch erfolgt dieser Vorgang immer nur nach Bestätigung.

Test Pilot Snooze Tabs

Über das Snooze Tabs-Menü hat man jederzeit den Überblick über die schlummernden Tabs.

Test Pilot Snooze Tabs

Zum eingestellten Zeitpunkt wird der jeweilige Tab wieder geöffnet. Dabei wird das Favicon im Wechsel mit einer Glocke animiert dargestellt und eine Push-Benachrichtigung angezeigt.

Test Pilot Snooze Tabs

Pulse

Pulse ist ähnlich einzuordnen wie Mozillas vorheriges Tracking Protection-Experiment. Wie bei diesem wird auch bei Pulse ein Symbol in die Adressleiste von Firefox hinzugefügt, über welches man seitenspezifisches Feedback an Mozilla übermitteln kann.

Test Pilot Pulse

Das Feedback erfolgt in zwei Schritten: zunächst wird für die aktive Webseite eine Bewertung auf einer Skala von 1 bis 5 abgegeben. Anschließend kann die Bewertung begründet werden. Dazu gibt es zum einen ein Auswahlfeld, dessen Optionen sich je nach Bewertung unterscheiden. Eine Option bei einer schlechten Bewertung wäre, dass die Seite lange zum Laden braucht, eine andere, dass die Seite nicht wie erwartet funktioniert. Zum anderen gibt es noch ein Kommentarfeld für freies Feedback.

Test Pilot Pulse

Mozilla möchte dieses Feedback nutzen, um Firefox besser zu machen. So heißt es bereits im Abschlussbericht zum Experiment Tracking Protection, dass das neue Pulse-Experiment dabei helfen soll, spezielle Probleme zu erfahren, während man an der Browserengine der nächsten Generation arbeitet.

Test Pilot Pulse

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February 21, 2017 10:03 PM

February 20, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 6.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 6.1 für Apple iOS veröffentlicht und behebt damit einen Fehler der Vorgänger-Version. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 6.1 für Apple iOS

Gut einen Monat nach Veröffentlichung von Version 6.0 hat Mozilla nun Firefox 6.1 für Apple iOS zum Download freigegeben. Neue Funktionen bringt das Update nicht, es wurde lediglich ein Fehler in Zusammenhang mit der Anmeldung in den Firefox Account behoben.

Das nächste Feature-Update, Firefox 7.0 für Apple iOS, wird für Mitte März 2017 erwartet.

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February 20, 2017 08:41 PM

February 19, 2017

Sören Hentzschel

Test Pilot: Page Shot und Activity Stream schaffen den Sprung in Firefox

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Mit Page Shot und dem Activity Stream finden die ersten zwei Experimente den direkten Weg in Firefox.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla im Rahmen von Test Pilot mit Tracking Protection und No More 404s zwei Experimente beendet, vermutlich nächste Woche werden drei neue Experimente starten.

Tipp: Diesem Blog folgen lohnt sich, denn hier wird es vorab eine Vorschau auf die drei kommenden Experimente geben, noch bevor man auf irgendeiner anderen Webseite dazu lesen wird.

In der Zwischenzeit gibt es Informationen über die ersten beiden Experimente, die ihren Weg in den Standard-Funktionsumfang von Firefox finden werden.

Page Shot

Page Shot ist ein Screenshot-Werkzeug, welches darüber hinaus geht, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Page Shot

Die Screenshots werden automatisch auf einen Mozilla-Server hochgeladen, der unter pageshot.net erreichbar ist, und standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich, genauso wie ein Download des Bildes.

Page Shot

Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder. Die Übersicht der Bilder besitzt auch eine Suchfunktion. Und diese verdient eine besondere Erwähnung, denn die Suchfunktion besitzt eine Texterkennung und findet auch Texte, die auf den Screenshots zu lesen sind.

Page Shot

Integration in Firefox

Derzeit wird die noch SDK-basierte Erweiterung als WebExtension umgeschrieben. Mozilla visiert eine Integration der WebExtension-Version von Page Shot in Firefox 54 (geplante Veröffentlichung: 13. Juni 2017) an.

Die Besonderheit der Integration: Page Shot wird nicht etwa als fest implementierte System-Erweiterung ausgeliefert werden, sondern nur als mit Firefox gebündelte Erweiterung. Das heißt, dass Page Shot ganz einfach per Add-on Manager von Firefox deinstalliert werden kann, wenn seitens Firefox-Nutzer kein Bedarf daran besteht.

Eine Liste der offenen Tickets gibt es hier.

Darüber hinaus ist für einen späteren Zeitpunkt die Veröffentlichung von Page Shot auch für Google Chrome sowie für mobile Betriebssysteme geplant.

Activity Stream

Der Activity Stream in seiner derzeitigen Form ersetzt die Seite, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Ähnlich wie bei der aktuellen about:newtab-Seite gibt es ein Suchfeld sowie Kacheln der am meisten besuchten Webseiten. Der wesentliche Unterschied ist die prominente Hervorhebung von Highlights. Dabei handelt es sich teilweise um kürzlich besuchte Webseiten und teilweise um Lesezeichen.

Activity Stream

Werbung gibt es auf dieser Seite keine und dies ist auch nicht geplant. Auch werden an dieser Stelle bisher keine Seiten empfohlen, die der Benutzer noch nicht besucht hat.

Integration in Firefox

Die Integration des Activity Streams in den Desktop-Firefox dürfte keine besondere Überraschung darstellen, immerhin arbeitet Mozilla längst an einer Implementierung für sowohl die Android- als auch die iOS-Version von Firefox. Auch wurde die Integration bereits im Sommer 2016 im Rahmen einer Roadmap angekündigt.

Die Integration ist derzeit für Firefox 56 geplant, welcher nach derzeitigem Stand am 3. Oktober 2017 erscheinen wird. Allerdings ist auch eine Verschiebung denkbar, da noch Unklarheiten bezüglich der Performance bestehen. Wie auch bei Page Shot handelt es sich beim Activity Stream derzeit noch um eine SDK-basierte Erweiterung ist, welche noch nicht als WebExtension oder zumindest als Bootstrapped Erweiterung ohne SDK-Abhängigkeit umzuschreiben angefangen worden ist, die Mozilla selbst auch über Firefox 57 hinaus ausliefern kann.

Der Activity Stream wird als sogenanntes System-Add-on ausgeliefert werden und sowohl das derzeitige about:newtab als auch das derzeitige about:home ersetzen. Durch die Auslieferung als System-Add-on kann der Activity Stream unabhängig von Firefox aktualisiert werden. Mozilla würde diesen gerne im Schnitt alle zwei Wochen aktualisieren. Natürlich werden Nutzer auch in Zukunft die Startseite von Firefox direkt in Firefox und die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, per Erweiterung wie New Tab Override ändern können.

Eine Liste der offenen Tickets gibt es hier.

Unterschiede zum Test Pilot Experiment

Gegenüber der jetzigen Form wird es ein paar wichtige Unterschiede geben. So ist beispielsweise geplant, dass mit der Integration in Firefox wesentlich mehr Anpassungsmöglichkeiten für den Nutzer vorhanden sein werden als im derzeitigen Experiment und auch im Vergleich zum derzeitigen Stand in Firefox.

Die folgenden Mockups zeigen, was sich Mozilla hier vorgenommen hat: die Kacheln durch eigene Seiten zu ersetzen, soll wesentlich intuitiver als bisher möglich sein, ebenso sollen einfach weitere Zeilen hinzugefügt werden können.

Activity Stream

Auch soll genau konfiguriert werden können, was der Nutzer auf dieser Seite sehen möchte: das Suchfeld, die meistbesuchten Seiten, die Highlights sowie die Snippets (die Texte, die derzeit auf about:home erscheinen) können alle einzeln deaktiviert werden. Auch soll konfigurierbar sein, aus was die Highlights bestehen sollen (Lesezeichen, Chronik, geöffnete Tabs).

Activity Stream

Die Teilen-Funktion für einzelne Webseiten des Activity Streams soll in der ersten Version, die direkt in Firefox ausgeliefert wird, dafür nicht mit dabei sein.

Zum Parsen der Meta-Daten von Webseiten wird im Experiment noch ein Remote-Parser verwendet. In der Version, die Mozilla in Firefox integrieren wird, werden keine Browsing-Daten an Mozilla gesendet.

Der Beitrag Test Pilot: Page Shot und Activity Stream schaffen den Sprung in Firefox erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

February 19, 2017 10:58 AM