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February 24, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt neues Themes-System für Firefox an

Gute Nachricht für Freunde der Browser-Anpassung: Mozilla hat heute offiziell sein neues Themes-System für Firefox angekündigt und gibt erste offizielle Auskünfte darüber, welche Möglichkeiten es in Zukunft geben wird, die Oberfläche von Firefox per Theme zu gestalten.

Firefox kennt derzeit zwei Arten von Themes: Lightweight Themes, oder kurz auch einfach nur Themes, welche lediglich eine Textur über die Browseroberfläche legen und zwei Farben ändern, sowie die komplexen Themes, welche auch als vollständige Themes bezeichnet werde. Ab Firefox 57 unterstützt Firefox nur noch WebExtensions als Erweiterungs-Architektur, auch die Unterstützung vollständiger Themes fällt damit weg. Aber wie aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, stehen in diesem Jahr Themes bei Firefox im Vordergrund und Mozilla arbeitet an einer neuen Erweiterungs-Schnittstelle, welche sehr viel mächtiger sein wird als heutige Lightweight Themes, ohne die Nachteile der vollständigen Themes zu haben. Nachdem Ende des vorherigen Jahres bereits von Mozilla mit dem Prototyp einer neuen Themes-API experimentiert worden war, folgte nun die offizielle Ankündigung.

Wieso ein neues Themes-System?

Lightweight Themes sind sehr einfach zu erstellen, entsprechend viele solcher Themes gibt es. Mozillas Erweiterungsseite addons.mozilla.org zählt über 400.000 solcher. Das Tolle an den Lightweight Themes: sie besitzen eine garantierte Kompatibilität. Selbst vor acht Jahren erstellte Lightweight Themes funktionieren heute noch, ohne dass jemals eine Änderung seitens Theme-Ersteller notwendig gewesen wäre.

Auf der anderen Seite gibt es die vollständigen Themes. Diese erlauben sehr viel tiefgreifendere Änderungen an Firefox und sind daher bei allen beliebt, denen Lightweight Themes nicht weit genug gehen. Die Erstellung hat es allerdings in sich: CSS und Bilder müssen für den kompletten Browser bereitgestellt werden, Theme-Entwickler müssen Interna von Firefox kennen, mit kaum Dokumentation auskommen und vor allem mit jedem Firefox-Update Schritt halten, bei dem es wieder Änderungen gibt, welche Einfluss auf vollständige Themes haben. Die Wartung vollständiger Themes kostet vor allem eines viel, nämlich Zeit. Zeit, welche die wenigsten Entwickler bereit sind, aufzubringen – beziehungsweise aufbringen können. Das Resultat: von den ungefähr 500 vollständigen Themes, die es auf Mozillas Erweiterungsseite gibt, sind gerade einmal 60 überhaupt noch kompatibel mit aktuellen Firefox-Versionen. Und Mozilla kann dieses Problem nicht lösen, ohne dass dies negativen Einfluss auf die Weiterentwicklung von Firefox hätte.

Dazu kommt, dass vollständige Themes gerade einmal von 0,089 Prozent der Firefox-Nutzer überhaupt genutzt werden. Und das entspricht weniger als vier Prozent verglichen mit den Nutzern von Lightweight Themes. Darum wird Mozilla den Fokus nicht auf die Verbesserung der aktuellen Architektur legen, was zum Nachteil beinahe aller Firefox-Nutzer wäre, sondern auf ein neues Themes-System, welches mehr Möglichkeiten bietet als Lightweight Themes, dadurch für mehr Nutzer interessant ist und gleichzeitig nicht die ganzen Nachteile vollständiger Themes hat.

Mozillas Pläne basieren zum Teil auch auf den Ergebnissen der Umfrage, nachdem vor wenigen Monaten Firefox-Nutzer um Feedback zur Zukunft von Themes in Firefox gebeten worden waren. Diese Möglichkeit hatten etwa 250 Nutzer ergriffen.

Zunächst Chrome-Kompatibilität, dann mehr Möglichkeiten als Chrome

Was sind also Mozillas Pläne für Themes in Firefox? Vereinfacht gesagt: die Einfachheit heutiger Lightweight Themes mit den meistgenutzten Funktionen vollständiger Themes kombinieren.

Das Herzstück neuer Themes wird eine Manifest-Datei im JSON-Format sein. In dieser können verschiedene Elemente der Browseroberfläche angesprochen und geändert werden, beispielsweise durch die Definition von Farben oder Bildern oder auch die Festlegung der Form von Tabs. Ein solches Manifest kann beispielsweise wie folgt aussehen:

manifest.json
{
  'manifest_version': 2,
  'name': 'Crazy Theme',
  'description': 'I’m going slightly mad...',
  'version': '1.3',
  'applications': {
    'gecko': {
      'id': 'it-finally-happened@example.com',
      'strict_min_version': '57.0',
      'strict_max_version': '65.*'
    }
  },
  'icons': {
    '48': 'icon.png',
    '96': 'icon@2x.png'
  },
  'theme': {
    'colors': {
      'accentcolor': '#d92215',
      'textcolor': 'rgb(224, 41, 29)',
      'background_tab': [
        255,
        255,
        255,
        0.6
      ],
      'background_tab_inactive': [
        255,
        255,
        255,
        0.2
      ]
    },
    'images': {
      'theme_frame': 'sample.jpeg'
    },
    'properties': {
      'square_tabs': true
    }
  }
}

Mozilla stellt dabei sicher, dass das neue Themes-System sowohl gut dokumentiert als auch dauerhaft kompatibel ist. Das heißt, Updates von Firefox werden normalerweise keine Updates der Themes benötigen. Wer einmal ein Theme erstellt hat, soll die nächsten Jahre Ruhe haben – wie schon bei heutigen Lightweight Themes.

Theme-Entwickler können sich dabei auf simple Veränderungen beschränken und auch nur eine einzige Eigenschaft verändern, oder sie erstellen komplexere Themes, die jede mögliche Eigenschaft verändern.

Mozilla wird damit starten, die gleichen Eigenschaften zu unterstützen, die auch von Google Chrome unterstützt werden. Dies macht theoretisch direkt tausende von Chrome-Themes für Firefox verfügbar (sofern die Ersteller ihre Themes für Firefox bereitstellen wollen).

Allerdings ist es ein ausdrückliches Ziel von Mozilla, die Möglichkeiten in Firefox nicht darauf zu beschränken, so dass in Firefox später mehr Anpassungen möglich sein werden als in Chrome.

Heutige Lightweight Themes von Firefox werden auch weiterhin ohne Anpassung funktionieren.

Ähnlich wie bei WebExtensions mit den WebExtension-Experimenten wird es auch eine experimentelle Sektion im Theme-Manifest geben, um direkte CSS-Manipulationen zu erlauben. Was sind Experimente im Zusammenhang mit WebExtensions? Erweiterungs-Entwickler können via WebExtension-Experimente eigene APIs bereitstellen und so Erweiterungen Zugriff auf Funktionen geben, die es für WebExtensions sonst nicht gibt. Das soll vor allem das Experimentieren mit APIs erlauben, um diese schließlich Mozilla zur direkten Implementierung in Firefox vorzuschlagen. WebExtension-Experimente sind auf Nightly-Versionen sowie die Developer Edition beschränkt und funktionieren nicht in Beta- oder finalen Versionen von Firefox. Gleiches wird auch für die experimentelle Sektion zur direkten CSS-Manipulation im neuen Themes-System gelten. Ein solche experimentelle Sektion kann beispielsweise wie folgt aussehen:

manifest.json
{
  /* … */
  'theme': {
    /* … */
    'experimental': {
      'icons': {
        'overflow_arrow': [
          {
            'selector': '#overflow-button',
            'properties': {
              'list-style-image': 'custom-overflow.svg',
              '-moz-image-region': 'rect(0, 18px, 18px, 0)'
            }
          },
          {
            'selector': '#overflow-button > .toolbarbutton-icon',
            'properties': {
              'margin': '3px 2px'
            }
          }
        ]
      }
    }
  }
}

Dynamische Themes dank WebExtension-API

Per WebExtension-API wird Mozilla dynamische Themes erlauben. Das heißt, dass Themes ihr Verhalten zur Laufzeit verändern können. Denkbare Anwendungsfälle sind die Anpassung von Farben basierend auf der Tageszeit oder Anpassungen an das aktuelle Wetter.

Rechtzeitig vor Firefox 57 zur Verfügung

Mozilla hat bereits die Implementierung des neuen Themes-Systems begonnen. Dieses soll in einer ersten Version rechtzeitig vor Firefox 57 und dem Ende traditioneller Themes bereitstehen.

Fragen und Feedback

Fragen und Feedback bittet Mozilla, auf der entsprechenden Mailingliste zu stellen. Eine Sammlung häufig gestellter Fragen gibt es hier, ein Engineering Plan gibt detailliertere Einblicke.

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February 24, 2017 09:23 PM

February 21, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Test Pilot: Exklusive Vorschau auf die neuen Experimente

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Morgen werden drei neue Experimente starten. Nur hier gibt es bereits jetzt eine Vorschau auf die neuen Experimente, von denen zwei das Tab-Management des Mozilla-Browsers erweitern.

Vergangene Woche hat Mozilla mit Tracking Protection und No More 404s zwei Experimente beendet. Dafür starten morgen mit Containers, Snooze Tabs und Pulse drei neue Experimente.

Test Pilot Experimente Februar 2017

Lesetipp: Test Pilot: Page Shot und Activity Stream schaffen den Sprung in Firefox

Containers

Was sind die Container?

Von den sogenannten Container-Tabs war auf diesem Blog schon häufiger die Rede. Es handelt sich dabei um ein Privatsphäre-Feature, welches in dieser Form noch in keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim gleichen Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook einen über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox kennen dieses Feature schon länger, nicht allerdings in der Form, wie sie das neue Test Pilot-Experiment integriert.

Features & Unterschiede zur Integration in Firefox Nightly

Nach Installation des Experiments findet der Nutzer eine zusätzliche Schaltfläche in der Navigationssymbolleiste. Klickt der Nutzer darauf, erhält er eine Übersicht über seine vorhandenen Container. Standardmäßig sind dies „Privat“, „Arbeit“, „Finanzen“ sowie „Einkaufen“. Klickt man auf einen dieser Container, öffnet sich ein neuer Tab im ausgewählten Container. Jeder dieser Container hat eine Farbe sowie ein Symbol zwecks schneller Identifizerbarkeit. Die Farbe taucht als Linie (anders als in der Nightly-Version von Firefox dargestellt) in den Tabs auf, Farbe und Symbol zudem in der Adressleiste des jeweiligen Tabs.

Test Pilot Container

Hierüber gelangt der Nutzer auch schnell zu einer Möglichkeit, bestehende Container zu bearbeiten oder neue Container anzulegen.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

Berührt der Nutzer mit der Maus das Plus-Symbol zum Öffnen eines neuen Tabs, erscheint eine Container-Auswahl für den neuen Tab, die sich ebenfalls von der Darstellung in der Nightly-Version von Firefox unterscheidet – im Gegensatz zum Experiment muss das Symbol dort außerdem lange gedrückt werden, damit ein entsprechendes Menü erscheint.

Test Pilot Container

Nicht nur optisch unterscheidet sich das Experiment von der bereits vorhandenen Integration in Firefox Nightly, das Experiment kommt außerdem mit zusätzlichen Features.

Hat man Tabs aus verschiedenen Containern in einer beliebigen Reihenfolge offen, können diese mit nur einem Klick auf ein Symbol im Container-Menü automatisch nach Containern sortiert werden, so dass alle Tabs eines Containers beisammen sind.

Außerdem gibt es im Container-Menü eine Ansicht aller Tabs eines jeden Containers. Darüber können Container vom aktuellen Fenster in ein eigenes Fenster ausgelagert oder auch Container versteckt werden. Wird ein Container versteckt, verschwinden alle bereits geöffneten Tabs des jeweiligen Containers. Zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt können die Tabs über das gleiche Menü wieder angezeigt werden. Dabei hat man über das Container-Menü jederzeit Überblick über die Tabs in einem Container, auch wenn diese ausgeblendet sind.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

Snooze Tabs

Snooze Tabs ist ein weiteres Experiment, welches mit der Verwaltung der Browser-Tabs zusammenhängt. Wie es der Name bereits andeutet, überträgt Snooze Tabs die Snooze-Funktion eines Weckers auf Tabs.

Bloß geht es in diesem Fall nicht darum, dass man nicht aufstehen möchte, sondern darum, dass man einen Tab nicht sofort, sondern erst später wieder benutzen will.

Der Nutzer kann entweder eine der vordefinierten Optionen auswählen, wie „Später“, „Morgen“, „nächste Woche“ oder „beim nächsten Start“ oder aber man wählt selbst ein Datum und eine Uhrzeit aus. Nach der Auswahl verschwindet der gerade aktive Tab.

Test Pilot Snooze Tabs

Test Pilot Snooze Tabs

Auf Wunsch erfolgt dieser Vorgang immer nur nach Bestätigung.

Test Pilot Snooze Tabs

Über das Snooze Tabs-Menü hat man jederzeit den Überblick über die schlummernden Tabs.

Test Pilot Snooze Tabs

Zum eingestellten Zeitpunkt wird der jeweilige Tab wieder geöffnet. Dabei wird das Favicon im Wechsel mit einer Glocke animiert dargestellt und eine Push-Benachrichtigung angezeigt.

Test Pilot Snooze Tabs

Pulse

Pulse ist ähnlich einzuordnen wie Mozillas vorheriges Tracking Protection-Experiment. Wie bei diesem wird auch bei Pulse ein Symbol in die Adressleiste von Firefox hinzugefügt, über welches man seitenspezifisches Feedback an Mozilla übermitteln kann.

Test Pilot Pulse

Das Feedback erfolgt in zwei Schritten: zunächst wird für die aktive Webseite eine Bewertung auf einer Skala von 1 bis 5 abgegeben. Anschließend kann die Bewertung begründet werden. Dazu gibt es zum einen ein Auswahlfeld, dessen Optionen sich je nach Bewertung unterscheiden. Eine Option bei einer schlechten Bewertung wäre, dass die Seite lange zum Laden braucht, eine andere, dass die Seite nicht wie erwartet funktioniert. Zum anderen gibt es noch ein Kommentarfeld für freies Feedback.

Test Pilot Pulse

Mozilla möchte dieses Feedback nutzen, um Firefox besser zu machen. So heißt es bereits im Abschlussbericht zum Experiment Tracking Protection, dass das neue Pulse-Experiment dabei helfen soll, spezielle Probleme zu erfahren, während man an der Browserengine der nächsten Generation arbeitet.

Test Pilot Pulse

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February 21, 2017 10:03 PM

February 20, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 6.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 6.1 für Apple iOS veröffentlicht und behebt damit einen Fehler der Vorgänger-Version. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 6.1 für Apple iOS

Gut einen Monat nach Veröffentlichung von Version 6.0 hat Mozilla nun Firefox 6.1 für Apple iOS zum Download freigegeben. Neue Funktionen bringt das Update nicht, es wurde lediglich ein Fehler in Zusammenhang mit der Anmeldung in den Firefox Account behoben.

Das nächste Feature-Update, Firefox 7.0 für Apple iOS, wird für Mitte März 2017 erwartet.

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February 20, 2017 08:41 PM

February 19, 2017

Sören Hentzschel

Test Pilot: Page Shot und Activity Stream schaffen den Sprung in Firefox

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Mit Page Shot und dem Activity Stream finden die ersten zwei Experimente den direkten Weg in Firefox.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla im Rahmen von Test Pilot mit Tracking Protection und No More 404s zwei Experimente beendet, vermutlich nächste Woche werden drei neue Experimente starten.

Tipp: Diesem Blog folgen lohnt sich, denn hier wird es vorab eine Vorschau auf die drei kommenden Experimente geben, noch bevor man auf irgendeiner anderen Webseite dazu lesen wird.

In der Zwischenzeit gibt es Informationen über die ersten beiden Experimente, die ihren Weg in den Standard-Funktionsumfang von Firefox finden werden.

Page Shot

Page Shot ist ein Screenshot-Werkzeug, welches darüber hinaus geht, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Page Shot

Die Screenshots werden automatisch auf einen Mozilla-Server hochgeladen, der unter pageshot.net erreichbar ist, und standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich, genauso wie ein Download des Bildes.

Page Shot

Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder. Die Übersicht der Bilder besitzt auch eine Suchfunktion. Und diese verdient eine besondere Erwähnung, denn die Suchfunktion besitzt eine Texterkennung und findet auch Texte, die auf den Screenshots zu lesen sind.

Page Shot

Integration in Firefox

Derzeit wird die noch SDK-basierte Erweiterung als WebExtension umgeschrieben. Mozilla visiert eine Integration der WebExtension-Version von Page Shot in Firefox 54 (geplante Veröffentlichung: 13. Juni 2017) an.

Die Besonderheit der Integration: Page Shot wird nicht etwa als fest implementierte System-Erweiterung ausgeliefert werden, sondern nur als mit Firefox gebündelte Erweiterung. Das heißt, dass Page Shot ganz einfach per Add-on Manager von Firefox deinstalliert werden kann, wenn seitens Firefox-Nutzer kein Bedarf daran besteht.

Eine Liste der offenen Tickets gibt es hier.

Darüber hinaus ist für einen späteren Zeitpunkt die Veröffentlichung von Page Shot auch für Google Chrome sowie für mobile Betriebssysteme geplant.

Activity Stream

Der Activity Stream in seiner derzeitigen Form ersetzt die Seite, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Ähnlich wie bei der aktuellen about:newtab-Seite gibt es ein Suchfeld sowie Kacheln der am meisten besuchten Webseiten. Der wesentliche Unterschied ist die prominente Hervorhebung von Highlights. Dabei handelt es sich teilweise um kürzlich besuchte Webseiten und teilweise um Lesezeichen.

Activity Stream

Werbung gibt es auf dieser Seite keine und dies ist auch nicht geplant. Auch werden an dieser Stelle bisher keine Seiten empfohlen, die der Benutzer noch nicht besucht hat.

Integration in Firefox

Die Integration des Activity Streams in den Desktop-Firefox dürfte keine besondere Überraschung darstellen, immerhin arbeitet Mozilla längst an einer Implementierung für sowohl die Android- als auch die iOS-Version von Firefox. Auch wurde die Integration bereits im Sommer 2016 im Rahmen einer Roadmap angekündigt.

Die Integration ist derzeit für Firefox 56 geplant, welcher nach derzeitigem Stand am 3. Oktober 2017 erscheinen wird. Allerdings ist auch eine Verschiebung denkbar, da noch Unklarheiten bezüglich der Performance bestehen. Wie auch bei Page Shot handelt es sich beim Activity Stream derzeit noch um eine SDK-basierte Erweiterung ist, welche noch nicht als WebExtension oder zumindest als Bootstrapped Erweiterung ohne SDK-Abhängigkeit umzuschreiben angefangen worden ist, die Mozilla selbst auch über Firefox 57 hinaus ausliefern kann.

Der Activity Stream wird als sogenanntes System-Add-on ausgeliefert werden und sowohl das derzeitige about:newtab als auch das derzeitige about:home ersetzen. Durch die Auslieferung als System-Add-on kann der Activity Stream unabhängig von Firefox aktualisiert werden. Mozilla würde diesen gerne im Schnitt alle zwei Wochen aktualisieren. Natürlich werden Nutzer auch in Zukunft die Startseite von Firefox direkt in Firefox und die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, per Erweiterung wie New Tab Override ändern können.

Eine Liste der offenen Tickets gibt es hier.

Unterschiede zum Test Pilot Experiment

Gegenüber der jetzigen Form wird es ein paar wichtige Unterschiede geben. So ist beispielsweise geplant, dass mit der Integration in Firefox wesentlich mehr Anpassungsmöglichkeiten für den Nutzer vorhanden sein werden als im derzeitigen Experiment und auch im Vergleich zum derzeitigen Stand in Firefox.

Die folgenden Mockups zeigen, was sich Mozilla hier vorgenommen hat: die Kacheln durch eigene Seiten zu ersetzen, soll wesentlich intuitiver als bisher möglich sein, ebenso sollen einfach weitere Zeilen hinzugefügt werden können.

Activity Stream

Auch soll genau konfiguriert werden können, was der Nutzer auf dieser Seite sehen möchte: das Suchfeld, die meistbesuchten Seiten, die Highlights sowie die Snippets (die Texte, die derzeit auf about:home erscheinen) können alle einzeln deaktiviert werden. Auch soll konfigurierbar sein, aus was die Highlights bestehen sollen (Lesezeichen, Chronik, geöffnete Tabs).

Activity Stream

Die Teilen-Funktion für einzelne Webseiten des Activity Streams soll in der ersten Version, die direkt in Firefox ausgeliefert wird, dafür nicht mit dabei sein.

Zum Parsen der Meta-Daten von Webseiten wird im Experiment noch ein Remote-Parser verwendet. In der Version, die Mozilla in Firefox integrieren wird, werden keine Browsing-Daten an Mozilla gesendet.

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February 19, 2017 10:58 AM

February 15, 2017

Sören Hentzschel

Tracking Protection und No More 404s – Mozilla beendet Test Pilot-Experimente

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Heute hat Mozilla mit Tracking Protection und No More 404s zwei der Experimente beendet.

Seit dem Start von Test Pilot im Mai 2016 hat Mozilla bereits acht Experimente an den Start gebracht. Mit Universal Search wurde im November 2016 das erste dieser Experimente beendet. Nun beendet Mozilla mit Tracking Protection und No More 404s zwei weitere Experimente, bevor (nach aktueller Planung) nächste Woche drei neue Experimente starten werden. Für beide nun abgeschlossenen Experimente gibt es ausführliche Abschlussberichte.

Tracking Protection

Firefox bietet bereits seit geraumer Zeit einen integrierten Tracking-Schutz in privaten Fenstern an. Das Test Pilot-Experiment hat diesen auch in reguläre Browsersitzungen gebracht und darüber hinaus um eine Funktion erweitert, Webseiten-Probleme, wie sie durch das Blockieren von Elementen auftreten können, an Mozilla zu melden. Mozillas Ziel mit diesem Experiment war es, ein besseres Bild darüber zu erhalten, wie stark der Tracking-Schutz, den Mozilla in privaten Fenstern des Desktop-Browsers sowie in Firefox Focus für iOS einsetzt, die Funktionalität von Webseiten beeinträchtigt.

Einen ausführlichen Bericht über die Erkenntnisse, die Mozilla aus diesem Experiment gewinnen konnte, gibt es hier.

Wie geht es weiter?

Die Tracking Protection-Erweiterung wird nicht länger aktiv entwickelt und sich bei den Teilnehmern des Experiments im Laufe der kommenden Tage automatisch deinstallieren. Die Funktionalität zum Melden von Webseiten-Problemen an Mozilla war nie darauf ausgelegt, eines Tages den Weg in Firefox zu finden.

Mozilla wird noch in diesem Monat ein ähnlich strukturiertes Experiment starten, welches sich nicht um Tracking-Elemente, sondern um die Webseiten-Performance dreht. Die Erkenntnisse daraus sollen Mozilla bei der Entwicklung ihrer Next-Generation-Engine helfen.

Ende des Jahres soll es ein neues Tracking Protection-Experiment geben. Dieses soll dem Nutzer feinere Kontrollmöglichkeiten, noch mehr Schutz der Privatsphäre und eine verbesserte Oberfläche bieten. Das neue Experiment soll dabei helfen, dass der Tracking-Schutz in Firefox auch über private Fenster hinaus in Firefox aktiviert werden kann.

No More 404s

No More 404s ist Mozillas viertes Experiment im Rahmen von Test Pilot und wurde im August 2016 eingeführt. Damit erhält der Nutzer einen Hinweis, sobald er auf einer Seite landet, die es nicht mehr gibt (und einen entsprechenden HTTP-Statuscode sendet), sofern es den Inhalt in der Wayback Machine des Internet Archives gibt. So können Nutzer archivierte Inhalte finden, obwohl sie im Original bereits gelöscht worden sind.

Auch hier gibt es einen ausführlichen Bericht darüber, was Mozilla durch das Experiment gelernt hat.

Wie geht es weiter?

Das Experiment ist beendet, die Erweiterung wird aber auch in Zukunft weiterentwickelt werden. Künftig wird diese über addons.mozilla.org zu beziehen sein. Bestehende Nutzer des Test Pilot-Experiments müssen nichts weiter machen, sie werden automatisch neue Versionen per addons.mozilla.org erhalten.

Für die Erweiterung sind neue Features geplant, wie die Möglichkeit, Inhalte direkt per Erweiterung an die Wayback Machine zu übermitteln. Außerdem wurde kürzlich eine entsprechende Erweiterung für Google Chrome veröffentlicht, eine Erweiterung für Apple Safari ist in Arbeit. Seitens Firefox wird die Erweiterung über die Startseite des Mozilla-Browsers beworben werden.

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February 15, 2017 10:44 PM

February 14, 2017

Sören Hentzschel

Photon – was bereits über das neue Firefox-Design bekannt ist

Unter dem Projektnamen Photon arbeitet Mozilla in diesem Jahr an einer Überarbeitung des Erscheinungsbildes von Firefox, nachdem die letzten größeren Änderungen im Rahmen von Australis vor knapp drei Jahren erfolgten. Viel ist über Photon bislang nicht bekannt. Ich habe mich auf die Suche nach ersten Informationen gemacht.

Mozilla erfindet Firefox in diesem Jahr praktisch neu und möchte damit die Konkurrenz wieder hinter sich lassen. In diesem Zusammenhang dürfen sich Nutzer in diesem Jahr auf einige bedeutsame Änderungen einstellen. Sicher nicht immer nur zur Freude aller Nutzer, aber durchgehend mit der Motivation, Firefox auch auf lange Sicht wieder ganz nach vorne zu bringen.

Nicht nur die Multiprozess-Architektur, welche in diesem Jahr endlich alle Firefox-Nutzer erreichen und um weitere Prozesse erweitert werden wird, auch andere Änderungen sind von nicht minder schwerer Natur. So werden XUL- und SDK-basierte Erweiterungen genauso wie vollständige Themes in ihrer jetzigen Form ab November dieses Jahres nicht mehr unterstützt werden, sondern nur noch sogenannte WebExtensions. Ebenfalls noch in diesem Jahr soll das Quantum-Projekt erste Früchte tragen, dessen Ziel nicht geringer ist, als Gecko zu einer Engine der nächsten Generation auszubauen, unter anderem mit Entwicklungen aus Mozillas Servo-Engine. Aber nicht nur unter der Haube, auch optisch soll sich etwas tun. Die Überarbeitung der Firefox-Oberfläche läuft unter dem Namen Photon. All diese Dinge könnten gemeinsam in Firefox 57 eingeführt werden, dessen Veröffentlichung Mozilla aktuell um zwei Wochen, auf den 14. November 2017, vorgezogen hat.

Doch der Reihe nach, was genau steckt nun hinter Photon?

Viel ist noch nicht darüber bekannt. Erstmals aufgetaucht war der Name in Zusammenhang mit einem Bugzilla-Ticket, welches vor weniger als zwei Monaten erstellt worden war. Dort ist von einer Aktualisierung des Erscheinungsbildes die Rede:

We’re investigating a visual refresh of Firefox this year, this bug tracks that work.

Weiterhin ist das Photon-Projekt als Abhängigkeit des Quantum MVPs markiert, also dem Minimum an Anforderungen, das für die erste Auslieferung von Ergebnissen der Quantum-Initiative erforderlich ist.

Und was genau ändert sich mit Photon?

Viel weiß man darüber bisher wie gesagt noch nicht. Das Photon-Ticket besitzt bislang erst vier Abhängigkeiten, die allesamt in den letzten Tagen hinzugefügt worden sind und sich nicht direkt um das visuelle Erscheinungsbild drehen, aber indirekt, indem sie die gefühlte Performance in Angriff nehmen. So wurde beispielsweise bereits der Fade-in- und Zoom-Effekt unter Windows deaktiviert, der bisher beim Maximieren des Browserfensters erfolgte, so dass das Maximieren des Browserfensters nun performanter wahrgenommen werden sollte. In die gleiche Kerbe schlagen Tickets wie eines zum Zweck, dass Firefox beim Start bereits früher etwas auf den Bildschirm zeichnet, selbst wenn das eigentliche Programmfenster noch nicht bereit ist, oder das Beschleunigen des Beendens von Firefox.

Da für diesen Artikel aber in erster Linie interessiert, was sich optisch verändert, sollte ein Blick in den Firefox Style Guide erfolgen. Dort wurde vor wenigen Tagen ein Hinweis ergänzt, dass die neue Version des Style Guides derzeit in einem anderen Repository entwickelt wird.

Firefox Style Guide

Dies bringt auch direkt den ersten konkreten Hinweis auf den Zeitplan. Sowohl im angesprochenen Hinweis als auch in diesem Issue des neuen Repositories ist explizit von Firefox 57 in Zusammenhang mit Photon die Rede. Den neuen Style Guide findet man hier.

Wichtig: Dieser befindet sich noch in Entwicklung. Das heißt, dass alles, was darin zu lesen ist, sich bis zum Erscheinen von Firefox 57 noch ändern kann!

Die grundlegende Struktur des Style Guides hat sich geändert, so dass nicht mehr alles an der gleichen Stelle wie zuvor zu finden ist, jedoch lassen sich bereits ein paar inhaltliche Unterschiede feststellen. So wurde unter anderem die Farbpalette für Photon aktualisiert. Erwähnt wird in diesem Zusammenhang auch, dass versucht wird, das Farbschema der Firefox-Oberfläche, welches bisher teilweise stark je nach Betriebssystem variiert, plattformübergreifend konsistenter als bisher zu gestalten.

Der wahrscheinlich spannendste Abschnitt ist der über das Icon-Design. Hier sind nicht nur Regeln zur Icon-Gestaltung definiert, hier gibt es auch einen Ausschnitt der Firefox-Oberfläche zu sehen, der sich vom aktuellen Standard-Design sowohl in Hinblick auf die grundsätzliche Gestaltung der Symbolleisten-Schaltflächen als auch die Symbole selbst unterscheidet, was einen Hinweis auf die zukünftige Design-Richtung von Firefox geben könnte.

Firefox Photon Toolbar

Weitere Hinweise liefert ein aktueller Tweet von Madhava Enros aus dem User Experience-Team von Firefox – zumindest für Menschen mit guten Augen. Dem Tweet ist ein Foto angehängt, welches Einblicke in die Konzeption von Photon gibt. An der Wand sind Poster mit verschiedenen Themen unter der Überschrift „Photon“ zu sehen. Diese schließen „Universal Sidebar“, „Recover Quickly“, „Find Your Stuff Fast“ und „Order from the Menu“ ein. Alle Themen sowie die genauen Bildinhalte sind leider nicht erkennbar. Erkennbar ist auf einem der Poster zumindest ein Firefox-Menü, welches nicht mehr aus riesigen Symbolen besteht, sondern aus Zeilen mit jeweils einem kleinem Symbol plus Text daneben. Die Menüeinträge sind dabei alle untereinander angeordnet.

Photon Themen

Abgerundet werden die bisher verfügbaren Informationen über Photon durch ein neues Repository, welches sich „Photon: Shared Design Language“ nennt und Definitionen bezüglich der Ziele von Photon beinhaltet:

Adaptable

Firefox should adapt itself to anyone: From new users (simple controls, help/encouragement in using features) to seasoned Mozillians (customization/control of the entire browser experience).

Approachable

Firefox is welcoming, open, and inclusive.

Aware

Firefox is vigilant on behalf of users, providing tools to keep them safe while helping them browse better. Firefox is also perceptive, and looks for signals from users before deciding how to act.

Supportive

Firefox understands user needs and supports them with relevant experiences. The browser should be helpful in both proactive and passive ways.

Whimsical

Firefox is fun to use! Our browser delights the user in both expected and unexpected ways.

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February 14, 2017 10:28 PM

February 13, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57 wird früher erscheinen

Mozilla hat den Veröffentlichungstermin von Firefox 57 nach vorne verlegt. Firefox 57 ist von besonderer Bedeutung für den Mozilla-Browser, denn es handelt sich dabei um die erste Version, welche nur noch WebExtensions unterstützen wird.

Ende des vergangenen Jahres hatte Mozilla angekündigt, ab Firefox 57 nur noch WebExtensions als Erweiterungs-Architektur für Firefox zuzulassen. XUL- oder SDK-basierte Erweiterungen werden dann von Firefox nicht mehr unterstützt.

Bisher war der 28. November 2017 als Erscheinungstermin für Firefox 57 geplant. Um eine Kollision mit dem amerikanischen Thanksgiving zu vermeiden, hat Mozilla den Erscheinungstermin verlegt. Nun wird Firefox 57 bereits zwei Wochen früher, nämlich am 14. November 2017 und damit sechs Wochen nach Firefox 56 erscheinen.

Am Erscheinungstermin von Firefox 58 ändert sich nichts. Firefox 58 soll am 16. Januar 2018 und damit neun Wochen nach Erscheinen von Firefox 57 veröffentlicht werden.

Der Beitrag Firefox 57 wird früher erscheinen erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

February 13, 2017 10:05 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

AMO Browsing for SeaMonkey — Add-On – Informationen auf der Addon-Homepage aktualisiert

Blogpost in englischer SpracheEinige von Euch werden bemerkt haben, dass die AMO– Add-On-Seite beim Aufruf eine Nachricht in der Art “Not available for SeaMonkey 2.51” zeigte. Tatsächlich funktioniert das Add-On aber auch mit der aktuellen Trunk-Version einwandfrei. Ich habe die Informationen aktualisiert, so dass diese falsche Meldung nun nicht mehr angezeigt wird.

Falls es Probleme gibt, bitte einfach den Link E-Mail-Adresse für Hilfestellungen auf der Add-On-Seite für eine Nachricht benutzen!

February 13, 2017 04:47 PM

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey-Builds verfügbar (Trunk, Beta und Release)

Blogpost in englischer SpracheNewNightlyAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds (Trunk, Beta und Release) sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

Download-Verzeichnisse:

Index of /~akalla/unofficial/seamonkey/nightly
[ICO] Name Last
modified

[DIR] latest-comm-central-windows64/ 2017-02-13 05:34
[DIR] latest-comm-aurora-windows64/ 2017-02-12 21:35
[DIR] latest-comm-beta-linux64/ 2017-02-12 17:29
[DIR] latest-comm-beta-linux32/ 2017-02-12 17:29
[DIR] latest-comm-beta-mac64/ 2017-02-12 17:29
[DIR] latest-comm-beta-windows32/ 2017-02-12 17:29
[DIR] latest-comm-beta-windows64/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-mac64/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2017-02-12 17:28

 

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Es wäre interessant zu wissen, ob auch diese Trunk-Builds von der Bug-Epidemie betroffen sind.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

February 13, 2017 07:39 AM

February 09, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 51.0.3 für Android

Mozilla hat Firefox 51.0.3 für Android veröffentlicht und behebt damit eine mögliche Absturzursache sowie eine kritische Sicherheitslücke.

Download Mozilla Firefox 51.0.3 für Google Android

Nur wenige Tage nach dem Update auf Version 51.0.2 hat Mozilla Firefox 51.0.3 für Android veröffentlicht. Durch einen Fehler im Buildsystem konnte es auf einigen Geräten mit x86-Architektur zu Abstürzen kommen. Außerdem wurde mit dem Update auf Firefox 51.0.3 eine Sicherheitslücke behoben, welche von Mozilla als kritisch eingestuft wird.

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February 09, 2017 10:38 PM

February 08, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.7.1 veröffentlicht

Kurz nach Veröffentlichung von Version 45.7 hat die Thunderbird-Community Thunderbird 45.7.1 veröffentlicht und behebt damit einen Fehler.

Die Veröffentlichung von Thunderbird 45.7 ist noch nicht lange her, nun wurde mit Thunderbird 45.7.1 ein schnelles Update nachgereicht. Die neue Version behebt ein mit Version 45.7 eingeführtes Problem, welches dafür sorgte, dass Thunderbird beim Betrachten bestimmter IMAP-Nachrichten abstürzen konnte.

Download Mozilla Thunderbird 45.7.1

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February 08, 2017 10:56 PM

February 07, 2017

Sören Hentzschel

So geht es weiter mit dem Multiprozess-Firefox – 2. Edition

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, erreicht immer mehr Nutzer. Es handelt sich dabei um den größten Umbau von Firefox, seit es den Mozilla-Browser gibt. Dieser Artikel gibt einen aktuellen und ausführlichen Überblick darüber, was die nächsten Meilensteine hinsichtlich der Multiprozess-Architektur sind.

Unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt Mozilla eine Multiprozess-Architektur für Firefox. Eine finale Version hat diese erstmals mit Firefox 48 erreicht; damals noch in der einfachsten Form mit nur einem Content-Prozess und nur für einen kleinen Teil der Nutzer. Unter anderem durften keine Add-ons aktiviert sein, damit die Multiprozess-Architektur aktiviert wird.

Vor einem halben Jahr wurde auf diesem Blog eine ausführliche Zusammenfassung über die kommenden Meilensteine der Multiprozess-Architektur veröffentlicht und seit dem aktuell gehalten. Zwecks Übersichtlichkeit folgt an dieser Stelle eine neue Zusammenfassung mit den neusten Planungen, welche damit die alte Übersicht ablöst.

Grundsätzlich gilt, dass – wenn im Folgenden auch bei keiner bestimmten Firefox-Version explizit erwähnt – mit jeder neuen Version an Faktoren wie Performance und Stabilität gearbeitet wird und die Multiprozess-Architektur besser funktionieren sollte als mit der jeweiligen Version zuvor. Unter anderem das Wechseln von Tabs in Kombination mit e10s konnte zwischen Firefox 48 und Firefox 53 spürbar verbessert werden.

Firefox 51: Der aktuelle Stand der Dinge

Die Multiprozess-Architektur aktiviert in Firefox 51 neben einem Browser-Prozess standardmäßig einen einzelnen Content-Prozess, den sich alle Tabs teilen. NPAPI-Plugins laufen bereits seit lange vor dem e10s-Projekt in einem eigenen Prozess, dem sogenannten Plugin-Container. Die Aufteilung auf weitere Prozesse ist für eine spätere Version geplant.

Multiprozess-Firefox Phase 1

Damit die Multiprozess-Architektur in Firefox 51 aktiviert wird, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Ein Kriterium sind die aktivierten Add-ons. Folgende Erweiterungen qualifizieren für die Nutzung von e10s: ausnahmslos alle WebExtensions, alle Erweiterungen, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind (Ausnahme: Tab Mix Plus) sowie an die 770 weitere Erweiterungen, die auf dieser Liste stehen.

Es genügt ein einzelnes aktiviertes Add-on, welches diese Anforderung nicht erfüllt, damit die Multiprozess-Architektur deaktiviert bleibt. Weitere Ausschlusskriterien: die Verwendung von Microsoft Windows XP als Betriebssystem, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Geräten mit Touchscreen sowie von Firefox auf Linux in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird.

Firefox 52: Linux + RTL-Sprachen

Mozilla hat die Unterstützung von e10s + Firefox in Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird, in Firefox 50 aktiviert – für Nutzer von Windows und macOS. In Firefox 52 kommt die entsprechende Linux-Unterstützung dazu.

Firefox 52: Unterstützung von userContent.css

Firefox besitzt ein mächtiges Werkzeug von Haus aus integriert, welches es ermöglicht, die Gestaltung von Webseiten nahezu beliebig zu beeinflussen, zumindest im Rahmen dessen, was mit CSS möglich ist. Eine Erweiterung wie Stylish ist also für Firefox-Nutzer häufig gar nicht notwendig, wenn die Optik einer Webseite geändert werden soll. Gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur konnte dieses Feature bisher allerdings nicht genutzt werden. Ab Firefox 52 werden e10s + userContent.css unterstützt.

Firefox 52+: Kompatibilität mit weiteren Add-ons

Seit Veröffentlichung von Firefox 48 wurde die Kompatibilität von e10s + Add-ons mit jeder weiteren Version erweitert. Dies soll auch in Firefox 52 wieder der Fall sein. Unter anderem wird Tab Mix Plus von der Blacklist genommen, womit dessen Nutzung nicht mehr für die Nutzung von e10s disqualifiziert.

Die Ausrollung für Nutzer weiterer Add-ons basiert auf dem Verlauf der Betaphase und den Daten, die sich im Laufe der kommenden Wochen und Monate ergeben. Schlussendliches Ziel ist es, dass alle Erweiterungen für die Nutzung von e10s qualifizieren, welche von ihrem Entwickler nicht explizit als nicht kompatibel markiert worden sind. Im Idealfall sollte dies mit Firefox 53 der Fall sein.

Unabhängig von Änderungen durch Mozilla können natürlich auch weitere Add-ons von ihren jeweiligen Entwicklern im Laufe der kommenden Monate als e10s-kompatibel markiert werden.

Spezialfall: Firefox ESR 52

Firefox ESR steht für Extended Support Release und bezeichnet die Firefox-Version, die mit Langzeitunterstützung kommt. Das bedeutet, dass diese Version nur einmal im Jahr einen großen Versionssprung macht und dabei sehr viele Neuerungen erhält, dazwischen gibt es alle sechs bis acht Wochen lediglich Bugfix- und Sicherheitsupdates.

Für Firefox ESR gilt bei der Ausrollung von e10s eine Besonderheit: zum Einsatz kommen nicht die Kriterien der Mainstream-Version von Firefox 52, sondern die von Firefox 50. Das heißt, die in Firefox 51 rund 770 zusätzlich unterstützten Erweiterungen werden in Firefox ESR 52 genauso wenig unterstützt wie Tab Mix Plus und alle weiteren Erweiterungen, welche noch in der finalen Version von Firefox 52 für die Nutzung mit e10s erlaubt werden.

Ausnahme zu den Kriterien von Firefox 50: Nutzer der russischen Firefox-Version werden in Firefox ESR 52 nicht von der Nutzung der Multiprozess-Unterstützung ausgeschlossen (diese Restriktion wurde ursprünglich in Firefox 51 aufgehoben).

Kein e10s für Nutzer von Windows XP

Mozilla stellt die Unterstützung von Windows XP mit Firefox 52 ein. Entsprechende Nutzer werden dann automatisch auf Firefox ESR 52 migriert werden und noch zumindest bis September 2017 Sicherheitsupdates erhalten. Firefox 53 und neuer werden auf Systemen mit Windows XP gar nicht erst starten. Aber auch in Firefox ESR 52 erhalten Nutzer von Windows XP kein e10s. Mit anderen Worten: Nutzer von Windows XP werden nie Firefox mit Multiprozess-Architektur erhalten.

Firefox 53: GPU-Prozess für Windows-Nutzer

Der Quantum Compositor ist kein Teil der e10s-, sondern der Quantum-Initiative, nichtsdestominder sei dies hier erwähnt, weil der Quantum Compositor einen zusätzlichen Grafikkarten-Prozess einführt. Da Grafiktreiber eine der Hauptquellen für Firefox-Abstürze sind, wird durch die Auslagerung in einen eigenen Prozess erwartet, dass Firefox dadurch wesentlich stabiler wird. Der zusätzliche Prozess soll in Firefox 53 für Windows-Nutzer standardmäßig aktiviert sein.

Firefox 53: Neue Add-ons dürfen nur noch WebExtensions sein

Ab dem Tag des Erscheinens von Firefox 53 akzeptiert Mozilla auf addons.mozilla.org nur noch neue Erweiterungen, welche WebExtensions und damit automatisch e10s-kompatibel sind, nicht länger XUL- oder SDK-basierte Erweiterungen. Dies gilt auch für die Signierung von Erweiterungen, die auf anderen Seiten gehostet werden. Bereits existierende Erweiterungen alter Architekturen können weiterhin bis zum Erscheinen von Firefox 57 auf neue Versionen mit ebenfalls alter Architektur aktualisiert werden.

Firefox 53: Blockierung falsch markierter Add-ons

Hat der Nutzer Add-ons aktiviert, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind, ist damit eine wichtige Bedingung für die Aktivierung der Multiprozess-Architektur erfüllt. Genauso kann ein Entwickler eine Erweiterung als nicht kompatibel markieren, dann bleibt die Erweiterung aktiv und die Multiprozess-Architektur deaktiviert. Ist allerdings ein Add-on als kompatibel markiert und ist reproduzierbar nicht kompatibel, wird das jeweilige Add-on ab Firefox 53 deaktiviert und die Multiprozess-Architektur nicht wegen dieses Add-ons deaktiviert.

Firefox 54: Unterstützung von a11y-Werkzeugen

Ab Firefox 54 werden erstmals a11y-Werkzeuge gemeinsam mit e10s unterstützt. Darunter fallen Tools wie Screenreader, Bildschirmlupen, aber auch Geräte mit Touchscreen.

Firefox 54: Gestaltung von Optionsfeldern per CSS

Die Optionsfelder von <select>-Elementen waren schon immer schwierig browser- sowie betriebssystemübergreifend zu gestalten. Hatte Firefox dies in der Vergangenheit erlaubt, war das mit aktivierter Multiprozess-Architektur bislang nicht mehr möglich. Ab Firefox 54 können hier wieder die Hintergrund- sowie Textfarbe per CSS geändert werden. Andere Änderungen per CSS werden nicht unterstützt.

Firefox 54+: Sandboxing

Ebenfalls für Firefox 54 geplant ist die erstmalige standardmäßige Erweiterung von Firefox um sogenanntes Sandboxing der Content-Prozesse. Dies soll Firefox sicherer machen. Die Multiprozess-Architektur ist hierfür eine Voraussetzung. In weiteren Versionen können die Sandbox-Restriktionen weiter verschärft werden.

Sandboxing

Firefox 55: Mehrere Content-Prozesse

In der Nightly-Version von Firefox 54 sind bereits zwei Content-Prozesse statt nur einer standardmäßig aktiviert. Mozilla arbeitet daran, mehrere Content-Prozesse über Nightly-Versionen hinaus kompatibel zu machen und plant mit vier Content-Prozessen für den Anfang. Geplante Auslieferung in einer finalen Version: Firefox 55.

Multiprozess-Firefox Phase 2

Firefox 55: WebExtensions in eigenen Prozessen

Darüber hinaus arbeitet Mozilla bereits daran, WebExtensions in eigene Prozesse auszulagern. Auch hier wird mit Firefox 55 als Ziel für die Auslieferung in einer finalen Version geplant.

Multiprozess-Firefox Phase 3

Firefox 57: keine inkompatiblen Erweiterungen mehr

Ab Firefox 57 werden nur noch WebExtensions unterstützt, weder alte XUL-Erweiterungen noch SDK-basierte Erweiterungen. Damit gibt es ab Firefox 57 auch keine Erweiterungen mehr, welche nicht kompatibel mit e10s sind. In Firefox vorhandene Kompatibilitäts-Shims, welche die Umstellung von Erweiterungen alter Architekturen bei Verwendung auf Kosten der Performance erleichterten, werden ab Version 57 aus Firefox entfernt werden.

Hinweis für Nutzer der Beta-Version von Firefox: Es besteht die Möglichkeit, dass diese Einschränkung bereits während der Beta-Phase von Firefox 56 getestet werden wird.

Firefox 57 (Nightly): Entfernung der Option, e10s zu deaktivieren

Firefox 57 erreicht im Juni die Nightly-Phase. Geplant ist, dass ab dann e10s in der Nightly-Version auch nicht mehr deaktiviert werden kann. Ob dies bereits die finale Version von Firefox 57 betreffen wird, ist noch nicht bekannt.

Firefox.next: weitere Prozesse

Die Nightly-Version von Firefox hat bereits seit Version 53 einen eigenen Content-Prozess für den lokalen Dateizugriff per file://-URI standardmäßig aktiviert. Diese Maßnahme dient der Sicherheit. Sollte durch ein Sicherheitsproblem ein Content-Prozess kompromittiert werden, kann dieser dadurch trotzdem nicht genutzt werden, um auf lokale Dateien zuzugreifen. Dieser spezielle Content-Prozess besitzt ausschließlich Lese-Rechte auf dem System. Wann dieser zusätzliche Prozess in der finalen Version von Firefox standardmäßig aktiviert werden wird, ist noch nicht bekannt.

Auch die Aktivierung von mehr als vier Content-Prozessen ist langfristig denkbar. Konkrete Zielsetzungen oder Pläne gibt es diesbezüglich aber noch nicht.

(nach Inhalten von [1], [2] und [3])

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February 07, 2017 10:38 PM

February 06, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 51.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 51.0.2 für Android veröffentlicht. Das außerplanmäßige Update behebt eine mögliche Absturzursache.

Download Mozilla Firefox 51.0.2 für Google Android

Für Android ist ein Update der Versionsreihe 51 für den Mozilla-Browser Firefox erschienen. Firefox 51.0.2 behebt eine mögliche Absturzursache, welche durch die Verwendung einer bestimmten Android-Bibliothek auf manchen Geräten mit x86-Architektur verursacht worden war.

Die Versionsnummer Firefox 51.0.1 wurde nur für die Desktop-Version vergeben, so dass es einen Firefox 51.0.1 für Android nicht gibt.

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February 06, 2017 09:40 PM

February 04, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla schließt Connected Devices-Abteilung

Mozilla hat die Schließung seiner Abteilung für Connected Devices bekannt gegeben. Die Bestrebungen im Bereich der Internet of Things (IoT) legt Mozilla in Zukunft statt auf die Veröffentlichung kommerzieller Produkte auf Forschung und neue Technologien.

Nach dem Ende von Firefox OS für Smartphones hat sich Mozilla verstärkt mit dem Internet of Things (IoT) und sogenannten Connected Devices befasst. In diesem Rahmen sind einige interessante Ideen entstanden, unter anderem das Projekt Sensor Web, Maget oder Vaani. Produkte im Bereich der Connected Devices sind von Mozilla auf absehbare Zeit allerdings erst einmal nicht zu erwarten, denn Mozilla hat seine Abteilung für Connected Devices geschlossen.

Mozilla hat sich dazu entschieden, im aufstrebenden Bereich der Internet of Things, der noch in den Kinderschuhen steckt, einen Schritt zurück zu gehen und nicht länger nach Möglichkeiten zu suchen, kommerzielle Produkte auf den Markt zu bringen und zu etablieren, stattdessen richtet Mozilla seinen Fokus neu auf Forschung und künftige Technologien aus. Mozilla bleibt also weiterhin dem Bereich des Internet of Things verbunden. So wurde beispielsweise das Vaani-Projekt unter anderem in das DeepSpeech-Projekt überführt, in dessen Rahmen Mozilla eine Sprache-zu-Text-Engine entwickelt, welche durch Techniken des Maschinen-Lernens dazu lernen kann, basierend auf Baidus Forschung zu diesem Thema.

Von der Auflösung des Connected Devices-Teams sind etwa 50 Mitarbeiter betroffen. Ein Teil dieser Mitarbeiter wird woanders innerhalb von Mozilla unterkommen, den anderen werden diverse Vorteile seitens Mozilla zugesichert. Die Entlassung von Mitarbeitern ist keineswegs als Anzeichen dafür zu sehen, dass es Mozilla schlecht gehen würde. Finanziell geht es Mozilla so gut wie noch nie und Mozilla als Organisation ist weiterhin am Wachsen. Alleine letzten Monat wurden wieder elf neue Mitarbeiter vorgestellt – neue Mitarbeiter werden jede Woche im Mozilla Wiki bekannt gegeben -, 24 weitere Vollzeit-Positionen sind derzeit ausgeschrieben. In einem Statement zum Thema ließ Mozilla wissen, dass man weiterhin die Mitarbeiterzahl erhöhen und in neue Bereiche wie Internet of Things, Virtuelle Realität, Augmented Reality und ein dezentralisiertes Web investieren wird.

Berichterstattung zum Thema Firefox OS

Auf vielen anderen Webseiten wurde dieser Schritt als endgültiges Aus für Firefox OS betitelt, dabei ist das Ende der Entwicklung von Firefox OS schon seit vielen Monaten besiegelt und keineswegs eine Neuigkeit. Zwar bedeutete das Ende von Firefox OS für Smartphones den Anfang für das neue Connected Devices-Team, sehr schnell hatte sich damals aber schon herausgestellt, dass Firefox OS nicht als Basis für Mozillas Bestrebungen im Bereich von IoT und Connected Devices dienen wird. Sämtliche Projekte, die Mozillas Connected Devices-Team in den letzten Monaten erforscht und entwickelt hatte, hatten mit Firefox OS überhaupt nichts zu tun. Der Zusammenhang zu Firefox OS, den viele andere Medien sehen, basiert damit ausschließlich auf mangelnder Recherche.

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February 04, 2017 06:51 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neues Add-On: “Sidebar Add Custom Tab”

Blogpost Version 2017-02-04 14:41 UTC
Blogpost in englischer SpracheIn den AMO gibt es nun von Isaac Schemm ein weiteres praktisches Hilfsmittel:  das Sidebar Add Custom Tab-Addon. Dieses Add-On ermöglicht es, die Ansicht beliebiger Webseiten mit wenigen Klicks als Sidebar-Panel in die Sidebar einzufügen.

Wozu?

In Kürze wird mich das Klingeln der eieruhr daran erinnern, das Toilettfenster zu schließen.

In Kürze wird mich das Klingeln der Eieruhr daran erinnern, das Toilettfenster zu schließen.

Zwar sind die meisten Webseiten nicht sonderlich geeignet für die Darstellung in einem Sidebar-Panel – die zur Verfügung stehende Fläche ist für die Darstellung der Seite einfach zu schmal. Oder es gibt einfach keinen sinnvollen Grund, die Seite nicht einfach (per Bookmark) in einem TAB darzustellen. Für manche Seiten aber kann die Darstellung in der Sidebar aber durchaus sinnvoll sein:

  • Du brauchst ein Wörterbuch DeutschRumänisch auch beispielsweise beim Email-Schreiben? Da könnte diese Wörterbuch-Seite in der Sidebar praktisch sein.
  • Neuigkeiten bei  Heise News? Einfach in der Sidebar …
  • und so weiter

Bisher war es nötig, ein paar  recht komplizierte Schritte abzuarbeiten, um die Ansicht einer Webseite in ein Sidebar-Panel zu bekommen, nun geht das blitzeinfach mit dem neuen Add-On.

Probleme

Keine nennenswerten, nur kleinere

  • WINDOWS verliert (bei mir jedenfalls) meistens den Focus auf das Browser-Window, in dem gerade das neue Sidebar-Panel eingefügt wurde.
  • Einige Seiten (Beispielsweise der WORDPRESS Reader) funktionieren in der Sidebar nicht, aber das ist kein Problem mit dem Add-On, sondern ein allgemeines (Sidebar-) Problem

Sonst noch etwas

Hatten wir vielleicht irgendwann mal Sidebar-TABs in der Sidebar? Ich finde, das sind keine TABs, sondern Panels — auch wenn in der SeaMonkey-Hilfe und dem UI von Sidebar-Tabs die Rede ist.

Geeignete Webseiten für Sidebar-TABs-Anzeige

SeaMonkey project blog
Der englischsprachige inoffizielle SeaMonkey Blog
Der deutschsprachige inoffizielle SeaMonkey Blog
Tagesschau.de
Youtube: nicht optimal, aber wenn man nebenher Musik hören /angucken will ist das gar nicht schlecht.
Eine Eieruhr wie beispielsweise online-stopwatch.com, die den Zeitablauf mit einem Klingelton signalisiert (vielleicht gibt es noch bessere (schmalere)?)
Wahrscheinlich noch viele andere …

Weitere Vorschläge bitte als Kommentare!

Ungeeignet:

Google-Kalender, Facebook,


Sonstige Sidebar-Informationen:

Da fallen mir gerade nur Ed Mullens Seiten ein, die in den letzten SeaMonkey-Versionen auch über ˋTabs → Sidebar Directoryˊ aufgerufen werden.

.Früher gab es viele Sidebar-Informationen zu (Netscape-) Sidebars auf DMOZ, alles verschwunden.

Wenn Du Seiten mit interessanten Informationen zum Thema Sidebar weißt, hinterlasse doch bitte einfach einen Kommentar!

February 04, 2017 08:50 AM

February 02, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.15 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.15 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.14 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.15 bereit. 1.443 Patches sind im aktuellen Release gegenüber Rust 1.14 gelandet. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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February 02, 2017 09:21 PM

February 01, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.7 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.7 veröffentlicht und behebt damit mehrere Fehler sowie Sicherheitslücken des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird.

Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.7 veröffentlicht. Die neue Version behebt mehrere Fehler und außerdem acht Sicherheitslücken, von denen drei die höchste Gefahreneinstufung erhalten haben. Alleine aus Sicherheitsgründen ist ein Update daher für alle Thunderbird-Nutzer empfohlen.

Behobene Fehler in Thunderbird 45.7:

  • Message preview pane non-functional after IMAP folder was renamed or move
  • „Move To“ button on „Search Messages“ panel not working
  • Message sent to „undisclosed recipients“ shows no recipient (non-functional since Thunderbird version 38)
  • Calendar: No way to accept/decline email invitations when sent and received messages are stored in the same folder

Download Mozilla Thunderbird 45.7

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February 01, 2017 10:08 PM

January 31, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.48- und 2.49-Builds verfügbar

Blogpost in englischer SpracheNewNightlyAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds (Beta und Release) sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

Download-Verzeichnisse:

[DIR] latest-comm-beta-linux32/ 2017-01-30 08:28
[DIR] latest-comm-beta-linux64/ 2017-01-30 06:13
[DIR] latest-comm-beta-windows64/ 2017-01-30 05:22
[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2017-01-30 03:42
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2017-01-30 01:07
[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2017-01-29 22:44
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2017-01-29 17:57

 

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Es wäre interessant zu wissen, ob auch diese Trunk-Builds von der Bug-Epidemie betroffen sind.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

January 31, 2017 06:52 AM

January 28, 2017

Sören Hentzschel

Trails: Navigationskonzept für Browser-Tabs von Mozilla

Tabs sind aus heutigen Browsern nicht mehr wegzudenken. Am wesentlichen Konzept von Tabs, deren Chronik und der Navigation zwischen bereits besuchten Seiten hat sich in all den Jahren nichts geändert. Im Rahmen von Mozillas browser.html-Projekt wird derzeit der Prototyp eines Trails genannten Navigationskonzepts ausgearbeitet.

browser.html ist ein Forschungsprojekt von Mozilla, welches in Zusammenhang mit Mozillas kommender Servo-Engine steht. Das Ziel von browser.html ist es, eine Browseroberfläche nur auf Basis von Webtechnologie zu erstellen. Nightly-Versionen von Servo werden gebündelt mit browser.html ausgeliefert.

Das Team hinter browser.html arbeitet derzeit an einem Prototyp, um das bisher bekannte Tabbed Browsing um ein Navigationskonzept zu erweitern, welches das Projekt Trails nennt. Das Ziel hinter den Trails ist es, die Aktivität des Nutzers besser abzubilden als es bisher üblich ist. Das Ganze wird am Beispiel einer Pizza-Bestellung demonstriert.

Das bisherige Modell

Die Suche nach der perfekten Pizza sieht im traditionellen Navigationsmodell so aus, dass der fiktive Beispiel-Anwender – in diesem Artikel „A“ genannt – die Suchmaschine seiner Wahl benutzt und dort eine Ergebnisliste präsentiert bekommt.

Trails

A klickt ein Resultat der Plattform Yelp an, welches eine Liste von Restaurant beinhaltet. Von dort navigiert A zum Eintrag eines vielversprechenden Pizza-Restaurants.

Trails

Externe Links auf Yelp öffnen in neuen Tabs, so dass auch hier der Klick auf die Webseite des Restaurants im Öffnen eines neuen Tabs resultiert.

Trails

Und genau hier kommt die Schwierigkeit des traditionellen Modells zum Vorschein: der neue Tab besitzt keinerlei Chronik oder Verbindung zum vorherigen Tab. Der Weg, wie A zu dieser Seite gekommen ist, ist verloren.

Um nach weiteren Optionen zu suchen, kann A nun den vorherigen Tab wieder aktivieren und von dort zurück zur Ergebnisliste von Yelp navigieren.

Trails

Wählt A nun ein neues Restaurant ist, wird ein Teil der vorherigen Tab-Navigation überschrieben.

Trails

Ein Klick auf einen externen Link im neuen Suchresultat öffnet wieder einen neuen Tab und wieder ist die Verbindung zum vorherigen Tab verloren.

Trails

Anschließend aktiviert A wieder den ersten Tab und geht in der Chronik dieses Tabs so weit zurück, dass die Resultate der Suchmaschine wieder erscheinen. Von dort öffnet A direkt die Webseite eines anderen Restaurants. Das Ergebnis: wieder werden Teile der vorherigen Navigation, in dem Fall die Yelp-Ergebnisse, überschrieben.

Trails

In diesem Beispiel-Szenario ist mehr als ein Drittel der Navigation verloren. Zwar bieten Browser eine Chronik an, welche alle besuchten Seiten darstellen, dabei geht der Weg, den der Benutzer wählt, aber vollkommen verloren.

Trails

Mit den Trails versucht das browser.html-Projekt, die Navigation des Nutzers zu bewahren.

Trails

Nach Ansicht des Projekts ist allerdings weniger entscheidend, wo jeder dieser Pfade auseinander ging, als viel mehr der komplette Pfad einer jeden Navigation. Dieses Modell sieht wie folgt aus:

Trails

Der Vorteil dabei ist, dass jede dieser Zeilen die Navigation von Beginn mit der Anfrage bis zum Ergebnis und so jeweils eine eigenständige und von anderen Ergebnissen unabhängige Geschichte darstellt.

Nachdem diese Erklärung bisher mehr theoretischer Natur ist, ist im Folgenden zu sehen, wie das Ganze in der Praxis dargestellt werden kann.

Video auf YouTube ansehen

Trails

Fazit

Mit den Trails werden nicht die Tabs als solche ersetzt, sondern die Geschichte, die jeder Tab erzählt. Für die grundsätzliche Benutzung des Browsers ändert sich dadurch erst einmal nichts. Sobald der Nutzer aber zurücknavigiert und von dort zum Beispiel ein anderes Ergebnis eines Suchmaschinen-Resultats anklicken möchte, spielen Trails ihre große Stärke aus. Wo bisher die Chronik eines einzelnen Tabs Seiten „vergessen“ hat, bleibt mit Trails die vollständige Navigation erhalten.

Sind die Trails erst einmal umgesetzt, kann das Konzept von hier aus sogar noch weiter gedacht werden. Das browser.html-Projekt hat dazu diverse Ideen, wie beispielsweise nicht nur URLs mit anderen zu teilen, sondern ganze Trails, das Beibehalten von Trails für die Offline-Nutzung, die Markierung von Trails mit Gedanken während der Recherche zu einem Thema oder das optionale Öffnen von Seiten in einem neuen Trail.

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January 28, 2017 11:40 AM

January 26, 2017

Sören Hentzschel

Schnelle Korrektur: Mozilla veröffentlicht Firefox 51.0.1

Mozilla hat nur zwei Tage nach Veröffentlichung von Firefox 51 nachgebessert und ein außerplanmäßiges Update auf Firefox 51.0.1 veröffentlicht.

Vor zwei Tagen hat Mozilla Firefox 51 veröffentlicht. Die neue Version brachte viele Neuerungen, hatte allerdings ein Problem: Aufgrund eines Fehlers im Build-System hatten die API-Keys für die Geolocation-API gefehlt. Die Folge war, dass Webseiten, welche die Geolocation-API nutzen, nicht wie erwartet funktionierten.

Ein weiteres Problem bestand darin, dass durch die Ergänzung vieler zusätzlicher Add-ons für die gemeinsame Nutzung mit der Multiprozess-Architektur Electrolysis (e10s) inkompatible Erweiterungen nicht korrekt berücksichtigt worden sind. Erweiterungen, welche von ihrem Entwickler explizit als inkompatibel markiert worden sind, wurden durch den Fehler fälschlicherweise als kompatibel betrachtet.

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January 26, 2017 09:36 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.0 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Nun hat Mozilla Firefox Klar 3.0 für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Klar ist das deutschsprachige Pendant zu Firefox Focus für Apple iOS 9.0 und höher. Es handelt sich dabei gleichzeitig um einen Content-Blocker für Safari als auch um einen eigenständigen Browser, der keine Spuren auf dem Gerät hinterlässt.

Download Firefox Klar 3.0 für Apple iOS

Der Unterschied zwischen Firefox für iOS und Firefox Klar für iOS:

Firefox für iOS gibt es natürlich nach wie vor. Im Gegensatz zu Firefox für iOS besitzt Firefox Klar einen integrierten Content-Blocker. Dieser Unterschied hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Klar hingegen nutzt UIWebView. Dafür bietet Firefox Klar keine erweiterten Browser-Features wie Lesezeichen, Sync, nicht einmal Tabs. Von der Klar-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können außerdem Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also bei Firefox Klar also auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.0

Die wichtigste, da mit Abstand am häufigsten gewünschte Neuerung ist, dass es ab sofort möglich ist, die Suchmaschine zu ändern. Zur Auswahl stehen neben Google auch noch Yahoo!, DuckDuckGo, Amazon, Twitter sowie Wikipedia. DuckDuckGo als Suchoption stellte den zweithäufigsten Wunsch im Nutzer-Feedback dar.

Firefox Klar 3.0

Mit Firefox Klar geöffnete Webseiten können bereits seit Version 2.0 per Klick auch im regulären Firefox geöffnet werden. Dabei wird ab sofort der private Modus von Firefox genutzt. Auch steht Firefox als Option nun zur Verfügung, wenn Firefox noch gar nicht installiert ist. In diesem Fall führt die Schaltfläche zum Download von Firefox. Durch die Integration des Share-Menüs von iOS stehen Möglichkeiten zum Teilen bereit.

Firefox Klar 3.0

Weiterhin verbessert wurde der Umgang mit externen Links wie Telefonnummern, so dass diese nun als solche erkannt werden und per Klick darauf die Telefon-Funktion des Geräts genutzt werden kann.

Firefox Klar steht ab sofort in mehr als 20 weiteren und damit in insgesamt 27 Sprachen zur Verfügung.

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January 26, 2017 09:09 AM

January 25, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Nightly 54: Mozilla aktiviert mehrere Content-Prozesse

Die neue Multiprozess-Architektur von Firefox hat bereits einige Nutzer erreicht. Dabei findet eine Trennung zwischen Browser- und Content-Prozess statt, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. In der Nightly-Version von Firefox 54 hat Mozilla nun mehrere Content-Prozesse aktiviert.

Die Ausrollung der neuen Multiprozess-Architektur von Firefox, die auf den Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, hört, befindet sich in vollem Gang und erreicht mit Firefox 51 weitere Nutzer. Noch laufen dabei aber alle Webseiten in einem gemeinsamen Content-Prozess.

Multiprozess-Firefox Phase 1

In der aktuellen Nightly-Version von Firefox 54 kommen erstmals zwei Content-Prozesse zum Einsatz. Dies sollte im Idealfall für noch mehr Reaktionsfreudigkeit und Stabilität sorgen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden mehr als zwei Content-Prozesse aktiviert werden, die genaue Anzahl ist bislang noch nicht klar.

Multiprozess-Firefox Phase 2

Die Fortschritte für die Aktivierung mehrerer Content-Prozesse in der Developer Edition von Firefox können in diesem Ticket verfolgt werden, für die Beta-Version hier und für die finale Version von Firefox an dieser Stelle.

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January 25, 2017 08:26 AM

January 24, 2017

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 51 (Android)

Mozilla hat Firefox 51 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 51.0 für Android

Neben der Desktop-Version hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 51 aktualisiert. Die Änderungen fallen dieses Mal besonders überschaubar aus, genau genommen gibt es keine einzige nennenswerte Feature-Ergänzung. Nichtsdestominder ist das Update auf die neue Version natürlich alleine aufgrund der geschlossenen Sicherheitslücken wichtig.

Für das Content-Rendering wird ab sofort die 2D-Grafik-Bibliothek Skia verwendet. Dazu kommen weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards und natürlich Bugfixes.

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January 24, 2017 09:33 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 51 mit vielen Neuerungen

Mozilla hat Firefox 51 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Verbesserungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Firefox ist aus der Winterpause zurück. Zehn Wochen nach Veröffentlichung von Firefox 50 steht mit Firefox 51 ein neues Feature-Update zum Download bereit.

Download Mozilla Firefox 51.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Insgesamt 21 Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 51 geschlossen, von denen Mozilla fünf als besonders kritisch einstuft. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist daher für alle Firefox-Nutzer ein Update auf Version 51 dringend empfohlen.

Markierung von HTTP-Seiten mit Passwortfeld als unsicher

Verschlüsselte Verbindungen, das heißt in der Regel HTTPS statt HTTP, sollten im Jahr 2017 eigentlich Standard für Webseitenbetreiber sein. Zumindest, wenn sensible Daten wie Passwörter übertragen werden, gibt es wohl kaum eine zulässige Ausrede gegen HTTPS. Aus diesem Grund markiert Firefox ab sofort Webseiten als unsicher, die über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung übertragen werden, wenn auf der Seite ein Passwortfeld entdeckt wird.

HTTP-Webseite mit Passwort-Feld

Keine Unterstützung von SHA-1-Zertifikaten mehr

Firefox wird nicht länger Zertifikate mit unsicherer SHA-1-Signatur unterstützen. Bereits seit Version 38 zeigt Firefox bei Verwendung eines solchen Zertifikats eine Warnung in der Webkonsole an, seit Firefox 43 werden keine SHA-1-Zertifikate mehr unterstützt, welche nach dem 1. Januar 2016 ausgestellt worden sind. Mit Firefox 51 beginnt Mozilla damit, SHA1-Zertifikate gar nicht mehr zu unterstützen. Dazu wird mittels System-Add-on die Unterstützung zunächst für einen kleinen Teil der Nutzer deaktiviert und im Laufe der kommenden Wochen für immer mehr Nutzer.

Mozilla entzieht WoSign und StartCom (StartSSL) das Vertrauen

Mozilla hatte in den vergangenen Monaten zahlreiche Ungereimtheiten bei der chinesischen Certificate Authority (CA) WoSign entdeckt, unter anderem eine Rückdatierung von Zertifikaten, um die Datumsfrist zu umgehen, nach welcher CAs keine SHA1-Zertifikate nach dem 1. Januar 2016 mehr ausstellen durften. Außerdem wurde die Übernahme der CA StartCom, welche unter anderem für StartSSL bekannt ist, verheimlicht, obwohl die Mozilla-Richtlinien dies zwingend verlangen. Die Übernahme wurde sogar solange bestritten, bis Mozilla schließlich die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur nachweisen konnte. Dies waren nur zwei Beispiele; Die Liste der Probleme mit WoSign ist lang und kann im Mozilla Wiki sowie in einem 13-seitigen von Mozilla verfassten Dokument im Detail nachgelesen werden.

Firefox 51 akzeptiert keine WoSign- oder StartCom-Zertifikate mehr, welche nach dem 21. Oktober 2016 ausgestellt worden sind. Die bereits identifizierten rückdatierten Zertifikate werden über Mozillas OneCRL-Infrastruktur für ungültig erklärt. Die entsprechenden Root-Zertifikate sollen zu einem noch nicht bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft entfernt werden, entweder in Absprache mit den CAs, sollten diese sich erneut für Mozillas CA-Programm bewerben und angenommen werden, ansonsten irgendwann frühestens ab März 2017.

Anzeige temporärer Berechtigungen für Video- und Audio-Streaming

Wurde einer Webseite der Zugriff auf die Kamera oder das Mikrofon gestattet, erscheinen diese Berechtigungen nun als temporäre Berechtigungen im Identitäts-Panel an der Stelle, an der man auch alle anderen speziellen Berechtigungen einer Webseite sieht.

WebRTC-Berechtigungen Firefox 51

Unterstützung für HiDPI-Favicons

Die Unterstützung von HiDPI-Bildschirmen in Firefox ist nichts Neues. Allerdings sahen die Favicons besuchter Webseiten in der Adressleiste oder in den Lesezeichen auf entsprechenden Anzeigegeräten bislang sehr verpixelt aus. Ab sofort speichert Firefox Favicons in höherer Auflösung, womit nun auch Nutzer moderner Bildschirme gestochen scharfe Favicons in der Adressleiste und bei den Lesezeichen sehen, was einen Unterschied wie Tag und Nacht gegenüber Firefox 50 ausmacht.

HiDPI-Favicons Firefox 51

Vom Standard abweichende Zoom-Stufe in Adressleiste

Dass der Zoom auf einer Webseite aktiv ist und diese kleiner oder größer als normal dargestellt wird, ist nicht immer offensichtlich. Ab Version 51 zeigt Firefox die Zoom-Stufe in der Adressleiste an, wenn diese nicht 100 Prozent beträgt. Per Klick darauf wird die Größe wieder auf den Standard, also 100 Prozent, zurückgesetzt.

Zoom-Einstellung Firefox 51

Multiprozess-Architektur für weitere Nutzer & verbessert

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, ist seit Firefox 48 für erste Nutzer standardmäßig aktiviert, welche bestimmte Kriterien erfüllen, und wird seit dem für immer mehr Nutzer aktiviert. Ein Kriterium für die Ausrollung sind installierte Erweiterungen. In Firefox 50 qualifizierten alle Erweiterungen für die Nutzung von e10s, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel mit der Multiprozess-Architektur markiert worden sind. Einzige Ausnahme stellt Tab Mix Plus dar, welches (auch in Firefox 51 noch) trotz entsprechender Markierung durch den Erweiterungs-Entwickler die Aktivierung von e10s verhindert.

Sämtliche Firefox-Erweiterungen von soeren-hentzschel.at sind e10s-kompatibel und können gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur seit Firefox 50 genutzt werden.

Auf Erweiterungs-Seite werden von Mozilla 770 weitere Add-ons für die Nutzung mit der Multiprozess-Architektur in Firefox 51 erlaubt. Außerdem wird die Einschränkung aufgehoben, dass Nutzer der russischen Version von Firefox die Multiprozess-Architektur nicht nutzen können.

Einen Überblick über die weiteren Schritte der Ausrollung gibt es hier.

Natürlich schaltet Mozilla mit jeder neuen Firefox-Version nicht nur die Multiprozess-Architektur für weitere Nutzer frei, sondern verbessert diese auch. Besondere Erwähnung verdient hier, dass sich Mozilla dem Problem langsamer Tab-Wechsel angenommen hat, was für betroffene Nutzer nun spürbar besser funktionieren sollte.

Die Diangose-Seite about:performance hat Mozilla um die Anzeige des Speicherverbrauchs der Firefox-Prozesse erweitert.

about:performance Firefox 51

Unterstützung für Hybrid-Erweiterungen

In Zusammenhang mit der Multiprozess-Architektur sind natürlich auch Erweiterungen ein Thema. WebExtensions stellen den neuen Standard der Entwicklung von Firefox-Erweiterungen dar. Diese sind automatisch Multiprozess-kompatibel und ab Firefox 57 die einzige von Firefox noch unterstützte Erweiterungs-Architektur.

In Firefox 51 führt Mozilla sogenannte Hybrid-Erweiterungen ein. Dabei handelt es sich um Bootstraped oder SDK-basierte Erweiterungen mit eingebetteten WebExtensions, die miteinander kommunizieren können.

Damit erleichtert Mozilla das Leben von Erweiterungs-Entwicklern, die ihre bisherige Erweiterungen nun Schritt für Schritt zu einer WebExtension migrieren können und dabei jederzeit eine funktionierende Erweiterung haben. Ein weiterer wichtiger Anwendungsfall der Hybrid-Erweiterungen ist die Migration von Daten bestehender Erweiterungen, so dass Nutzer ihre Erweiterungen, sofern diese Optionen anbieten, nach dem Update auf eine WebExtension-Version nicht neu konfigurieren müssen.

Mozilla entfernt große Teile der SocialAPI

Um beim Thema Erweiterungen zu bleiben: Mit Firefox 17 hatte Mozilla die SocialAPI erstmals in Firefox eingeführt. Diese wurde kontrovers diskutiert, weil es seitens vieler Nutzer das Missverständnis gab, dass Firefox damals Facebook-Dienste direkt in Firefox integriert hätte, was so aber nicht stimmte. Viel mehr handelt es sich bei der SocialAPI um Schnittstellen für eine spezielle Art von Firefox-Erweiterung. SocialAPI-Erweiterungen kommen nicht als installierbare XPI-Dateien und besitzen im Add-on Manager von Firefox ihre eigene Kategorie. Firefox stellt hierfür Komponenten wie Chat-Fenster, Sidebar oder Share-Buttons funktionsbereit zur Verfügung, während die Inhalte vom jeweiligen Anbieter aus dem Web geladen werden.

In Firefox 51 entfernt Mozilla große Teile der SocialAPI, konkret Funktionen, die von niemandem genutzt worden sind, die Unterstützung für Chat-Fenster, welche mit der Einführung der SocialAPI von Facebook genutzt worden sind, zuletzt aber nur noch von Firefox Hello, was in Version 49 aus Firefox entfernt worden ist, sowie die Sidebar-Integration, welche derzeit von ein paar SocialAPI-Erweiterungen genutzt wird, allerdings ohne eine signifikante Nutzerzahl aufweisen zu können.

In „klassischen“ Erweiterungen können Sidebars natürlich weiterhin implementiert werden. Für WebExtensions arbeitet Mozilla derzeit aktiv an der Implementierung einer Sidebar-API.

Neuerungen für Webentwickler

Mozilla hat den JavaScript-Debugger in den Entwickler-Werkzeugen ersetzt. Die Besonderheit: dieser verwendet kein XUL mehr, sondern ist vollständig mit Webtechnologie umgesetzt. Standardmäßig ist der neue Debugger noch hinter dem Schalter devtools.debugger.new-debugger-frontend in about:config deaktiviert.

Neuer Debugger Firefox 51

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung des Audio-Codecs FLAC

Die pluginfreie Wiedergabe von Videos und Audio-Dateien ist eine komplizierte Angelegenheit, da es viele verschiedene Container-Formate gibt, welche wiederum viele verschiedene Codecs für Video- und Audiospuren beinhalten können, und jeder Browser unterstützt eine andere Teilmenge von Containerformaten und Codecs. Firefox 51 unterstützt zusätzlich auch noch den Audio-Codec FLAC sowohl im FLAC-Containerformat als auch in Ogg-Dateien.

FLAC steht für Free Lossless Audio Codec und ist ein verlustfrei komprimierender Codec der Xiph.Org Foundation, welcher frei von jeglichen Patenten ist. Firefox 51 ist der erste große Desktop-Browser, der FLAC standardmäßig unterstützt.

Unterstützung von WebGL 2

WebGL bezeichnet eine JavaScript-Grafikschnittstelle auf Basis von OpenGL für die hardwarebeschleunigte Darstellung von 3D-Inhalten ohne Plugin. Firefox 51 ist der erste Browser, welcher den neuen WebGL 2-Standard unterstützt.

Unterstützung von IndexedDB 2.0

Indexed Database API, oder kurz: IndexedDB, ist ein Datenbank-Standard für das Web. Firefox 51 unterstützt den neuen IndexedDB 2.0-Standard.

Sonstige Änderungen der Webplattform

Mozilla hat die Unterstützung für das Protokoll SPDY/3.1 entfernt. In HTML5 Kontextmenüs (<menu>) sind nun auch Trennlinien mittels <hr> möglich. ::placeholder ist ab sofort ohne Vendor-Präfix -moz- nutzbar.

Zahlreiche weitere Neuerungen bezüglich der Unterstützung von Webstandards lassen sich hier nachlesen.

Optionale Features

Keine automatische Audio-Wiedergabe in Hintergrund-Tabs

Wer beispielsweise auf YouTube mehrere Videos gleichzeitig öffnen möchte, hat bisher das Problem, dass die Videos in allen Tabs gleichzeitig starten und man so verschiedene Audioquellen durcheinander hört. Firefox 51 besitzt ein neues Feature, um die Wiedergabe erst zu starten, nachdem der jeweilige Tab zum ersten Mal aufgerufen worden ist.

Auch sich im Hintergrund öffnende Werbung kann auf diese Weise nicht mehr Klänge erzeugen, ohne dass der Nutzer den Klang verursachenden Tab wahrnimmt.

Diese Neuerung ist in Firefox 51 standardmäßig noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter media.block-autoplay-until-in-foreground per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Suchmaschinen-Symbole in Adressleiste

Eine praktische Funktion der Suchleiste von Firefox sind die Symbole der Suchmaschinen, welche ein schnelles Suchen bei unterschiedlichen Suchmaschinen erlauben, ohne jedes Mal vorher die Standard-Suchmaschine in den Firefox-Einstellungen umstellen zu müssen.

Die Suchmaschinen-Symbole sind ebenfalls in die Suchleiste der Seite about:newtab integriert, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, sowie in die Suchleiste der Standard-Startseite about:home. Da auch über die Adressleiste des Browsers gesucht werden kann, folgte der nächste logische Schritt: die Integration der Suchmaschinen-Symbole in die Adressleiste.

Diese Neuerung ist in Firefox 51 standardmäßig noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter browser.urlbar.oneOffSearches per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Suchmaschinen in Adressleiste Firefox 51

Verbessertes Download-Panel

Das Download-Panel zeigt bis zu drei Downloads an und darunter eine Schaltfläche, um alle Downloads anzuzeigen. Wer den Schalter browser.download.showPanelDropmarker per about:config auf true schaltet, bekommt hier zusätzlich noch ein Zusatzmenü mit den Optionen zu sehen, die Liste zu leeren oder das Download-Verzeichnis zu öffnen.

Downloads-Panel Firefox 51

Sonstige Neuerungen von Firefox 51

Firefox kann nun auch Passwörter in Formularen speichern, welche kein „submit“-Event besitzen. Außerden können die Passwörter nun im Doorhanger-Panel zum Speichern eines Passworts gesehen werden, bevor diese gespeichert werden. Nachdem Firefox bereits seit Version 49 die für die HTTP-Version einer Webseite gespeicherten Zugangsdaten auf der HTTPS-Version der gleichen Seite verwenden kann, wurde Selbiges nun auch für HTTP Auth-Dialoge implementiert.

Auf Systemen ohne Hardwarebeschleunigung wurde die Video-Performance verbessert. Auf Linux wird jetzt die 2D-Grafik-Bibliothek Skia für das Content-Rendering verwendet.

Aus dem Tor-Projekt wurde eine about:config-Einstellung übernommen, um auf Wunsch den MathML-Standard zu deaktivieren (mathml.disabled).

In der Leseansicht erhalten besuchte Links ab sofort eine andere Farbe, Anker-Links führen jetzt zu der entsprechenden Stelle in der Leseansicht statt auf die originale Ansicht zu verlinken.

Der Download-Pfeil in der Navigationssymbolleiste zeigt nun zusätzlich einen farbigen Punkt an, wenn es ein Problem mit einem Download gab. Mit Firefox heruntergeladene Dateien zeigen auf Apple macOS in den Datei-Informationen ab sofort die URL an, von welcher die Datei heruntergeladen worden ist.

Wenn Firefox einen langsamen Start bemerkt, bietet Firefox die Restauration des Profils an, um den Start zu beschleunigen. Diese Meldung erscheint in Zukunft nur noch, wenn das Profil mindestens drei Monate alt ist.

Der Info-Dialog zeigt nun an, ob man eine 32-Bit- oder eine 64-Bit-Version von Firefox nutzt.

Wird bei der Nutzung von Firefox Sync ein Tab an ein anderes Gerät gesendet, erhält dieses bei Empfang nun eine Push-Benachrichtigung.

Flash-Inhalte skalieren nun korrekt auf Systemen mit HiDPI-Bildschirm, sofern der Adobe Flash Player in Version 24 oder höher installiert ist.

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January 24, 2017 06:10 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

January 23, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: Mozilla lässt Mailserver Dovecot auf Sicherheit prüfen

Im Rahmen der Initiative Secure Open Source (SOS) hat Mozilla den Mailserver Dovecot überprüfen lassen. Das erfreuliche Ergebnis: lediglich drei kleinere Sicherheitsprobleme konnten gefunden werden.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet, um diese finanziell zu unterstützen. Ein im Juni 2016 gestartetes Unterprojekt von MOSS ist Secure Open Source, oder kurz: SOS, mit dem Ziel, Open Source-Software sicherer zu machen. Dazu beauftragt Mozilla Sicherheits-Dienstleister, bekannte Open Source-Projekte hinsichtlich Sicherheits-Schwachstellen zu überprüfen.

Im vergangenen halben Jahr hat Mozilla PCRE, libjpeg-turbo, phpMyAdmin, dnsmasq, zlib sowie curl prüfen lassen. Das erste Projekt im Jahr 2017 ist der POP- und IMAP-Server Dovecot. Nach Angaben von Mozilla wird Dovecot in 68 Prozent aller IMAP-Server-Installationen weltweit eingesetzt.

Wie auch schon bei der Mehrheit der bereits erfolgten Audits im Rahmen von SOS wurde auch dieses Mal wieder die deutsche Sicherheitsfirma Cure53 beauftragt.

Erfreulich: lediglich drei Schwachstellen konnten gefunden werden, die allesamt als nicht kritisch eingestuft worden sind. Das Team von Cure53 zeigte sich beeindruckt von der Qualität des Dovecot-Codes.

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January 23, 2017 09:39 PM

January 22, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Nightly erhält Fehler-Melden-Funktion für Webseiten

Mozilla hat in die Nightly-Version von Firefox eine Funktion integriert, um Webseiten-Fehler auf webcompat.com zu melden – einem globalen Bugtracker für das Web, den Mozilla ins Leben gerufen hat.

Bereits im April 2014 wurde die Initiative webcompat.com auf diesem Blog vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen globalen Bugtracker, um Fehler auf beliebigen Webseiten zu melden. Ins Leben gerufen wurde das von der Community betreute Projekt von Mozilla. Dahinter steht das Ziel, dass Nutzer Webseiten fehlerfrei nutzen können – unabhängig davon, welchen Browser sie verwenden. Über die Plattform sollen Fehler gesammelt, untersucht und ggfs. Kontakt mit den Webseitenbetreibern aufgenommen werden.

Im November 2014 hat Mozilla eine einfache Möglichkeit in die Nightly-Version von Firefox für Android integriert, um Fehler auf Webseiten zu melden.

Mehr als zwei Jahre später integriert Mozilla auch in die Nightly-Version des Desktop-Browsers eine entsprechende Schaltfläche. Umgesetzt ist das Ganze als System-Add-on.

WebCompat Reporter

Klickt der Nutzer auf die Schaltfläche, öffnet sich das Formular zum Melden eines Fehlers in einem neuen Tab. Die Felder für die Seiten-URL, den Browser sowie das Betriebssystem werden automatisch ausgefüllt. Ebenfalls automatisch wird ein Screenshot von der aktuellen Ansicht erstellt und dem Ticket angehängt. Der Nutzer kann anschließend zusätzliche Informationen angeben und das Ticket dann wahlweise per GitHub-Konto oder anonym anlegen.

WebCompat Reporter

Die Integration ist ausschließlich in Nightly-Versionen von Firefox vorhanden. Wer keine Nightly-Version nutzt, kann auch die Erweiterung von Mozillas Add-on-Webseite installieren.

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January 22, 2017 02:27 PM

January 21, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 53: Unterstützung für Datums- und Uhrzeit-Wähler in HTML

Der HTML-Standard sieht verschiedene Eingabe-Typen für verschiedene Aufgaben vor. So gibt es Eingabefelder für Texte, Zahlen, Passwörter, Farben und eben auch für das Datum und die Uhrzeit. Ab Firefox 53 unterstützt der Mozilla-Browser die Eingabe-Typen für Datum und Uhrzeit, so dass Webentwickler künftig auf keine JavaScript-Bibliothek mehr zurückgreifen müssen, um eine entsprechende Auswahl anzuzeigen.

Ein HTML-Code wie <input type=’text‘ /> kommt vermutlich allen Webentwicklern bekannt vor, denn diese einfachste Form eines Eingabefelds repräsentiert ein simples Textfeld und gehört zum Standard-Reportoire eines jeden Browsers, genau wie Passwort-Felder, Checkboxen, Radio-Buttons oder Upload-Felder für Dateien.

Daneben kamen mit HTML5 noch einige spezialisierte Eingabefelder dazu, wie für die Auswahl von Nummern, E-Mail-Adressen oder Farben. Bei den neuen Eingabe-Typen sieht es mit der browserübergreifenden Unterstützung nicht ganz so gut aus. Denn trotz grundlegender HTML5-Unterstützung in allen modernen Browsern hängt es bei Eingabefeldern vom jeweiligen Eingabe-Typ ab, ob ein Browser dieses unterstützt oder nicht. Unterstützt ein Browser einen Eingabe-Typ nicht, stellen alle Browser ohne Unterstützung dieses automatisch als simples Text-Eingabefeld dar.

Firefox 53 hat eine erste Unterstützung für <input type=’date‘ />und <input type=’time‘ /> erhalten, allerdings standardmäßig noch deaktiviert. Die Aktivierung erfolgt über about:config, indem die Schalter dom.forms.datetime respektive dom.forms.datetime.timepicker jeweils per Doppelklick auf true geschaltet werden.

Auswahlfelder für ein Datum oder eine Uhrzeit kennt man von vielen Webseiten. Diese werden bisher aber üblicherweise durch verschiedene JavaScript-Bibliotheken implementiert – und funktionieren dementsprechend auch nur, wenn der Nutzer JavaScript aktiviert hat. Durch die Verwendung von <input type=’date‘ /> und <input type=’time‘ /> können Browser nativ Auswahlfenster für das Datum oder die Uhrzeit implementieren, ohne dass eine JavaScript-Bibliothek hierfür eingesetzt werden muss. So steht diese Funktion allen Nutzern zur Verfügung, außerdem kann im Idealfall auch die Ladezeit der Webseite davon profitieren, wenn eine JavaScript-Bibliothek weniger geladen werden muss.

Darstellung von <input type=’date‘ /> in Firefox:

<input type='date' /> in Firefox

Darstellung von <input type=’time‘ /> in Firefox:

<input type='time' /> in Firefox

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January 21, 2017 03:42 PM

January 20, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 53: Suchfeld in select-Feldern bei vielen Optionen

Das select-Feld des HTML-Standards erlaubt die Auswahl einer Option aus einer Liste. Je mehr Optionen diese Liste beinhaltet, desto schwieriger kann es sein, den gewünschten Eintrag zu finden. Eine Neuerung von Firefox 53 hilft in solchen Situationen.

Standardmäßig kennt das <select>-Feld des HTML-Standards keine Suchfunktion, so dass Anwender auf Webseiten mit langen Auswahllisten unter Umständen lange den gesuchten Eintrag suchen müssen. Firefox-Nutzer haben es ab Firefox 53 einfacher: dann nämlich zeigt Firefox bei <select>-Feldern mit mehr als 40 Optionen ein Suchfeld an. Dieses filtert die Liste noch während der Eingabe, so dass der Nutzer schneller zum Ziel kommt.

<select>-Suchfeld Firefox 53

Die Neuerung ist bereits Bestandteil der Nightly-Version von Firefox 53, allerdings noch standardmäßig deaktiviert. Aktiviert kann die Neuerung werden, indem über about:config der Schalter dom.forms.selectSearch per Doppelklick auf true geschaltet wird. Die standardmäßige Aktivierung dieses Features kann in diesem Ticket verfolgt werden.

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January 20, 2017 10:35 PM

January 19, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Statusbericht zur Internetgesundheit

Mozilla hat heute seinen ersten „Statusbericht zur Internetgesundheit“ veröffentlicht. In diesem setzt sich Mozilla auf Grundlage von Forschungsergebnissen mit den Dingen auseinander, welche dem Internet helfen respektive ihm schaden.

Mozilla beschreibt seinen Statusbericht zur Internetgesundheit als „Open-Source-Initiative, die mithilfe von Forschungsergebnissen aus verschiedenen Quellen den Zustand des Internets dokumentiert und erklärt“. Konkret befasst sich Mozilla dabei mit fünf Themenkomplexen:

1. Offene Innovation – ist Innovation offen?
2. Digitale Inklusion – wer ist im Internet willkommen?
3. Dezentralisierung – wer kontrolliert das Internet?
4. Datenschutz und Sicherheit – ist es geschützt und sicher?
5. Digitale Bildung – wer kann online erfolgreich sein?

Alle diese Themenkomplexe sind jeweils unterteilt in die Abschnitte „Überblick“, „Gesund“, „Ungesund“ sowie „Prognose“. Außerdem sind die Themenkomplexe mit empfohlenen Artikeln zum jeweiligen Thema verknüpft.

Der Bericht ist in verschiedenen Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch. Die Leser des Berichts sind ausdrücklich aufgefordert, sich ihre eigenen Gedanken zu machen und diese mitzuteilen, um so zur Verbesserung des nächstes Statusberichts beizutragen.

Mehr Informationen gibt es in der offiziellen Presseankündigung zum Thema.

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January 19, 2017 07:35 PM

January 18, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla hat ein neues Logo

Mozilla hat heute seine neue visuelle Identität vorgestellt. Das neue Logo, in Anlehnung an ein Internet-Protokoll, repräsentiert ab sofort Mozilla.

Vor knapp sieben Monaten hat Mozilla einen ungewöhnlichen Prozess gestartet: statt bei der Suche nach einer neuen visuellen Identität eine Agentur mit der kompletten internen Ausarbeitung einer Idee bis hin zum fertigen Logo zu beauftragen, wurde die Community mit einbezogen, welche unterschiedliche Konzepte der Londoner Design-Agentur Johnson Banks beurteilte. Basierend auf dem Feedback der Community wurden die Ideen weiterentwickelt, bis Mozilla heute schließlich das finale Logo der Öffentlichkeit präsentiert hat.

Mozilla-Logo 2017

Das neue Logo zeigt Mozilla als Wortmarke mit einem Doppelpunkt gefolgt von zwei Schrägstrichen anstelle des „ill“ in Mozilla, in Anlehnung an bekannte Internet-Protokolle wie http:// oder https://.

Als verwendete Schriftart kommt Zilla zum Einsatz, eine von Mozilla in Auftrag gegebene Schriftart, erstellt von Typotheque in den Niederlanden. Die Schriftart ist – in typischer Mozilla-Manier – Open Source und wird frei verwendet werden können. Dies soll innerhalb des nächsten Monats soweit sein.

Zilla Font

Die neue Farbpalette, welche Mozilla repräsentiert, ist inspiriert von den Farben von Firefox sowie anderen Webbrowsern.

Mozilla-Logo Farbpalette

Dass es sich hierbei um mehr als nur ein Logo, sondern um eine vollständige visuelle Identität handelt, wird dadurch deutlich, dass es eine Design-Sprache gibt und unterschiedliche Variationen für unterschiedliche Projekte und Anlässe in einem einheitlichen Stil dargestellt werden können.

Mozilla-Logo Design-Sprache

Mozilla-Logo Design-Sprache

Mozilla wird die neue visuelle Identität phasenweise ausrollen. Ein Video wurde zusammengestellt und zeigt verschiedene Facetten der neuen Erscheinung.

Link zum Original-Video

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January 18, 2017 09:29 PM

January 17, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 6.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 6.0 für Apple iOS und damit das erste Browser-Update im neuen Jahr veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 6.0 für Apple iOS

Fast vier Monate sind seit dem letzten Update (Version 5.3) für Mozillas iOS-Browser vergangen, sogar knapp sechs Monate seit dem letzten Feature-Update (Version 5.0). Nun gibt es endlich Nachschub.

Für die meisten Menschen sind E-Mails inzwischen ein wichtiger Bestandteil des täglichen Online-Lebens. Daher freuen wir uns besonders, heute eine Neuigkeit in Firefox für iOS ankündigen zu dürfen, die es ermöglicht, beim Surfen entdeckte Inhalte und Links direkt über die persönliche Lieblings-E-Mail-App zu teilen.

Dafür haben wir uns angesehen, welche E-Mail-Apps Firefox-Nutzer auf der ganzen Welt am liebsten verwenden und diese in unser Update integriert. Ganz egal, ob ein Nutzer vorzugsweise Microsoft Outlook, Airmail, Mail Ru, MyMail oder Spark verwendet – der Versand von E-Mails aus Firefox für iOS funktioniert ganz einfach durch einen Klick auf den E-Mail-Button im Browserfenster. Daraufhin öffnet sich die präferierte E-Mail-App und die gewünschte E-Mail-Adresse wird automatisch in das Adressfeld eingefügt. Analog dazu können Nutzer die Einstellungen in ihren E-Mail-Apps so anpassen, dass jeder per Mail empfangene Link automatisch mit Firefox geöffnet wird.

Das Lieblings-E-Mail-Programm lässt sich in Firefox für iOS über die App-Einstellungen und die darin verfügbare E-Mail-App-Liste auswählen.

Um Firefox auch als präferierten iOS-Browser zum Öffnen von Links aus E-Mails festzulegen, werden die Einstellungen der jeweiligen E-Mail-App geöffnet und darin Firefox ausgewählt.

offizielle Pressemitteilung

Ansonsten sind vor allem Fehlerbehebungen Teil dieser neuen Version. Außerdem wurden die Systemanforderungen hoch gesetzt. Firefox erfordert ab sofort iOS 9.0 oder höher.

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January 17, 2017 09:23 PM

January 16, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Entwickler-Werkzeuge sollen optional werden

Die Entwickler-Werkzeuge von Firefox wurden in den letzten Jahren immer mächtiger und machen Erweiterungen wie Firebug mittlerweile überflüssig. Mozilla plant nun die Auslagerung als System-Add-on, um Verbesserungen noch schneller an die Nutzer ausliefern zu können. Außerdem sollen die Entwickler-Werkzeuge optional gemacht werden, so dass diese erst auf den ausdrücklichen Wunsch des Nutzers hin aktiviert werden.

Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Dadurch können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates ausgeliefert werden. Eine komplette Übersicht überalle bisherigen System-Add-ons von Firefox gibt es hier.

Ganz in diesem Sinne möchte Mozilla nun auch die Entwickler-Werkzeuge vom Firefox-Core entkoppeln und in Form eines System-Add-ons ausliefern. Die Haupt-Motivation ist auch hier wieder die Möglichkeit, Verbesserungen für die Nutzer, in dem Fall Entwickler von Webseiten, schneller ausliefern zu können und nicht an den Release-Zyklus von Firefox gebunden zu sein.

Während die meisten System-Add-ons nicht einfach per Oberfläche deaktivierbar sind (de facto ist dies ausschließlich Pocket), möchte Mozilla die Entwickler-Werkzeuge für den Nutzer optional machen, so dass diese erst auf den Wunsch des Nutzers hin aktiviert werden. Die genauen Details, wie die Integration aussehen soll, befinden sich noch in der Diskussion. Sicher ist bisher nur, dass man die Aktivierung so leicht wie möglich machen möchte. Vorbilder sind hier Apple mit Safari und Microsoft mit Edge. So ist es beispielsweise denkbar, dass Firefox auch bei deaktivierten Entwickler-Werkzeugen auf wichtige Tastenkombinationen der Entwickler-Werkzeuge reagiert, um den Nutzer zu fragen, ob die Entwickler-Werkzeuge aktiviert werden sollen.

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January 16, 2017 10:14 PM

January 15, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: 2017 stehen Themes im Vordergrund

Wem das Standard-Design von Firefox nicht gefällt, kann das Aussehen von Firefox durch die Installation sogenannter Themes verändern. In diesem Jahr dreht sich vieles um Themes: angefangen mit Firefox 53 und der standardmäßigen Auslieferung zweier Kompakt-Themes zusätzlich zum Standard-Theme, über eine neue Theming-API für Drittanbieter bis hin zu einem neuen Standard-Design von Firefox.

Firefox 53: Themes werden im Add-on Manager beworben

Wer Themes installiert hat, kann diese über den Add-on Manager von Firefox aktivieren oder deinstallieren. Einen Hinweis, wie man überhaupt zu neuen Themes gelangt, gibt es innerhalb des Add-on Managers bisher nicht. Zumindest über Menü → Anpassen gibt es unten innerhalb der Theme-Auswahl einen Verweis auf die Themes-Seite von Mozilla.

Ab Firefox 53 (erscheint nach aktueller Planung am 18. April 2017) gibt es einen sehr gut sichtbaren Hinweis direkt im Add-on Manager von Firefox, welcher auf die Themes-Seite von Mozilla verlinkt und es damit einfacher macht, neue Themes zu entdecken beziehungsweise überhaupt zu verstehen, wozu dieser Abschnitt des Add-on Managers eigentlich ist, falls dies dem Anwender noch nicht klar ist.

Themes Firefox 53

Geändert hat sich in diesem Zusammenhang auch das dargestellte Symbol für das Standard-Design.

In gleichem Stil gibt es ab Firefox 52 übrigens im Plugin-Abschnitt des Add-on Managers auch einen Hinweis bezüglich der eingestellten Unterstützung von NPAPI-Plugins (außer Adobe Flash), so dass sich Anwender nicht über fehlende Plugins wie Java oder Silverlight wundern.

Plugins Firefox 53

Firefox 53: Auslieferung zweier Kompakt-Themes

Ebenfalls neu ab Firefox 53 ist die Tatsache, dass der Anwender ohne weiteres Zutun nicht mehr länger nur das Standard-Design zur Auswahl hat, sondern zwei zusätzliche, sogenannte kompakte Themes.

Nutzern der Developer Edition von Firefox kommen diese möglicherweise bekannt vor, denn im Wesentlichen handelt es sich genau um die beiden zusätzlichen Themes aus der Developer Edition, mit dem Unterschied, dass die Wahl des Farbschemas nicht länger an die Entwicklerwerkzeuge gekoppelt ist, sondern das helle und das dunkle Theme jeweils einzeln im Add-on Manager zur Verfügung stehen. Ein Add-on, um diese Themes in der Beta- oder finalen Version von Firefox verfügbar zu machen, ist damit auch nicht länger notwendig.

Der Vorteil der kompakten Themes ist, dass diese weniger Platz in der Höhe benötigen und so mehr Platz für Webseiten zur Verfügung steht. Dies macht sich vor allem bei kleinen Bildschirmen bezahlt. Und wer dunkle Programmoberflächen bevorzugt – was nicht wenige tun -, findet damit bereits im Standard-Umfang von Firefox ein dunkles Firefox-Theme.

Themes Firefox 53
Themes Firefox 53
Themes Firefox 53

Die kompakten Themes können auch über Menü → Anpassen ausgewählt werden. Die Liste dort beworbener Lightweight Themes wird an dieser Stelle aufgrund der zusätzlichen Auswahl zum Ausgleich von fünf auf drei reduziert werden.

Themes Firefox 53

Neue Theming-API, basierend auf WebExtensions

Firefox kennt derzeit zwei Arten von Themes: Lightweight Themes, oder kurz auch einfach nur Themes, welche nur eine Textur über die Browseroberfläche legen und zwei Farben ändern, sowie die komplexen Themes, welche auch als vollständige Themes bezeichnet werden und jeden Aspekt der Firefox-Oberfläche ändern können.

Während die Lightweight Themes simpel sind und keine technische Hürde darstellen, sieht die Situation mit den vollständigen Themes ganz anders aus. Gerade für die Entwickler von Themes ist die derzeitige Form der vollständigen Themes eine Hürde, da die Erstellung mit sehr hohem Aufwand verbunden ist. Und die immer schneller werdende Entwicklung von Firefox macht es auch immer schwieriger für die Theme-Ersteller, überhaupt noch Schritt zu halten und ihre Themes immer wieder anzupassen. Neue Theme-Ersteller haben es aufgrund vieler spezieller Mozilla-Eigenschaften (XUL) und verhältnismäßig wenig Dokumentation schwer, den Einstieg zu finden. Dazu kommt, dass Mozilla langfristig von XUL Abstand nehmen möchte. Der Umbau einzelner Teile von Firefox, die bisher in XUL geschrieben waren, mit Webtechnologie hat bereits begonnen und macht vor allem in den Entwickler-Werkzeugen sichtbare Fortschritte.

In Zukunft soll es nur noch eine Theming-API geben. Diese wird weit mächtiger sein als das, was bisher mit Lightweight Themes möglich war, aber auch deutlich weniger können, was mit heutigen vollständigen Themes möglich ist.

Dies muss aber nicht unbedingt ein Nachteil sein, wenn dies in einer deutlichen Vereinfachung für die Entwickler resultiert und dadurch unter Umständen sogar viele neue Themes hervorgehen werden. Denn Tatsache ist, dass heute so gut wie keine neuen vollständigen Themes mehr entstehen und einige ehemals populäre Themes nicht mehr gepflegt werden, was vor allem an den Schwierigkeiten des derzeitigen Systems für vollständige Themes liegt.

Die neue Theming-API basiert auf den sogenannten WebExtensions, der neuen Erweiterungs-Schnittstelle, welche Mozilla ab Firefox 57 ausschließlich unterstützen wird.

Im vergangenen Monat hat Mozilla das Prototyping einer neuen Theming-API in einem separaten Entwicklungszweig von Firefox beendet. Vor wenigen Tagen wurde schließlich die Hauptentwicklung der neuen Theming-API aufgenommen. Diese wird seit der heutigen Nightly-Version hinter dem about:config-Schalter extensions.webextensions.themes.enabled entwickelt.

Das folgende Video zeigt den Prototyp der neuen Theming-API und was damit möglich sein könnte.

Link zum Original-Video

Photon: Neues Standard-Design von Firefox

Und schließlich gibt es noch das Projekt Photon. Der letzte große optische Umbau von Firefox liegt nun knapp drei Jahre zurück und wurde damals unter dem Projektnamen Australis entwickelt. Photon soll ein für dieses Jahr geplantes Update des Standard-Themes werden und ist Teil der übergeordneten Quantum-Initiative und deren erster Veröffentlichung. Zum Photon-Projekt sind bisher noch keine Details bekannt. So kann auch noch nicht gesagt werden, ob der Anwender hier Detail-Verbesserungen des bisherigen Standard-Designs oder gar größere Änderungen zu erwarten hat.

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January 15, 2017 03:38 PM

January 14, 2017

Sören Hentzschel

Firefox für Android erhält Unterstützung für Google Widevine

Mozilla hat in der Nightly-Version von Firefox 53 für Android die Unterstützung für das Widevine-CDM von Google aktiviert. Dieses wird für die Wiedergabe DRM-Geschützter Inhalte benötigt.

Für die pluginfreie Wiedergabe von DRM-geschützten Inhalten auf Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Video ist ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM) notwendig. Häufig wird dafür Google Widevine genutzt. Firefox für Windows und Apple macOS unterstützt Widevine seit Firefox 47, Firefox für Linux unterstützt das CDM seit Firefox 49.

Nun hat Mozilla die Unterstützung auch in der Nightly-Version von Firefox 53 für Android aktiviert. Die Aktivierung ist derzeit explizit auf Nightly-Versionen limitiert. Eine Aktivierung in der finalen Version 53 ist damit noch nicht zwangsläufig gegeben. Wann Widevine von Mozillas Android-Browser über Nightly-Versionen hinaus unterstützt werden wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

Vorausgesetzt wird mindestens Android Marshmallow (Version 6.0), ältere Android-Versionen werden nicht unterstützt.

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January 14, 2017 06:48 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Bitte um Datenverlust-Bestätigung: bei Cut & Paste von Bookmarks-Ordnern geht der ausgeschnittene Ordner verloren

Zur Mozilla-Bugzilla HomepageMag mal jemand den eigentlich recht einfach zu überprüfenden Bug 1331189 Cut & Paste of Bookmarks folder looses cut folder nachvollziehen und wenn möglich bestätigen?

Das behandelte Problem ist, dass bei Ausschneiden & Einfügen von ausgeschnittenen Bookmarks-Orndern der ausgeschnittene Ordner (samt Bookmarks-Inhalt, natürlich!) verloren geht. Das Problem tritt nach meinen Tests seit SeaMonkey 2.38 auf und ist bisher auch in SeaMonkey 2.50 noch nicht gefixt.

January 14, 2017 02:57 PM

January 13, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 53 zeigt wieder die Download-Geschwindigkeit an

In Firefox 20 hatte Mozilla das bisherige Download-Fenster durch ein neues Download-Panel ersetzt. Was einigen Nutzern dabei abging: die Anzeige der momentanen Download-Geschwindigkeit. Diese erhält in Firefox 53 erneut Einzug in Firefox und ist nur eine von mehreren Verbesserungen des Download-Panels, die Mozilla derzeit implementiert.

Aktive Downloads wurden in Firefox viele Jahre lang in einem eigenen Download-Fenster angezeigt. In Firefox 20 wurde dieses entfernt und aktive Downloads stattdessen in einem neuen Panel angezeigt, welches bei Klick auf einen Download-Pfeil in der Symbolleiste angezeigt wird.

Was einige Nutzer seit dem vermissten, war die im alten Download-Fenster noch angezeigte momentane Download-Geschwindigkeit. In Firefox 53 führt Mozilla diese Anzeige wieder ein.

Download-Panel Firefox 53

Dies ist Teil eines größeren Bestrebens, das Download-Panel zu verbessern. So hat sich in Firefox 52 beispielsweise die Optik etwas geändert und ein Untermenü wurde eingeführt, um Aktionen wie das Leeren des Download-Panels oder das Öffnen des Download-Verzeichnisses leichter zugänglich zu machen. Diese Aktionen waren bisher nur per Kontextmenü erreichbar. Auch wurde in Firefox 52 die maximale Anzahl gleichzeitig angezeigter Downloads von drei auf fünf erhöht. Schlägt ein Download fehl, zeigt der Download-Pfeil in der Symbolleiste ab Firefox 53 einen entsprechenden Indikator an.

Es sind viele Kleinigkeiten, welche Mozilla in den letzten Wochen am Download-Panel verbessert hat und von denen noch einige folgen werden, aber häufig sind es genau solche Kleinigkeiten, welche eine gute Benutzbarkeit ausmachen.

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January 13, 2017 06:08 PM

January 12, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 51: Multiprozess-Architektur mit 773 weiteren Add-ons kompatibel

Mozilla rollt die neue Multiprozess-Architektur von Firefox nach und nach für mehr Anwender aus. Ein Kritierum sind dabei die installierten Erweiterungen. Mit Firefox 51 markiert Mozilla 773 weitere Add-ons als kompatibel.

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, ist seit Firefox 48 für erste Nutzer standardmäßig aktiviert, welche bestimmte Kriterien erfüllen. Unter anderem durfte der Anwender keine Erweiterungen installiert haben. In Firefox 49 waren erstmals ein paar von Mozilla ausgesuchte Erweiterungen plus WebExtensions zugelassen. In der aktuellen Version 50 qualifizieren schließlich alle Erweiterungen für die Nutzung von e10s, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel mit der Multiprozess-Architektur markiert worden sind. Einzige Ausnahme stellt Tab Mix Plus dar, welches trotz entsprechender Markierung durch den Erweiterungs-Entwickler die Aktivierung von e10s verhindert. Diese Einschränkung wird in Firefox 52 aufgehoben werden.

Während der Beta-Phase von Firefox 51 hatte Mozilla neben WebExtensions alle Add-ons gemeinsam mit e10s erlaubt, welche von ihren Entwicklern nicht explizit als nicht kompatibel markiert worden waren. Für die finale Version von Firefox 51 möchte man diese Restriktion noch nicht so weit aufheben, weil dies für zu viele Nutzer auf einmal e10s aktivieren würde.

Stattdessen erlaubt man in Firefox 51 (erscheint am 24. Januar) zusätzlich zu allen WebExtensions und Add-ons, die von ihren Entwicklern explizit als kompatibel markiert worden sind, alle weiteren Add-ons, welche während der Beta-Phase von Firefox 51 mindestens 50 Nutzer hatten. In Zahlen ausgedrückt sind im Vergleich zu Firefox 50 damit 773 weitere Add-ons ab Firefox 51 gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur nutzbar.

Wer herausfinden möchte, ob seine installierten Erweiterungen Teil dieser Liste sind, findet auf der Seite about:support eine Liste aller installierten Erweiterungen samt ihrer IDs und kann diese mit der unten stehenden Liste abgleichen. Einen allgemeinen Überblick über den Rollout-Plan der Multiprozess-Architektur gibt es hier.

Dies ist die Liste der IDs der 773 neu erlaubten Add-ons, alphabetisch sortiert:

2.0@disconnect.me (Version 3.15.3.1-signed.1-signed oder höher)
2020Player_IKEA@2020Technologies.com (Version 5.0.94.1 oder höher)
2020Player_WEB@2020Technologies.com (Version 5.0.94.0 oder höher)
53ffxtbr@www.dailyfitnesscenter.com (Version 7.36.8.15623 oder höher)
5aa55fd5-6e61-4896-b186-fdc6f298ec92@mozilla (Version 0.1.2.1-signed oder höher)
6asa42dfa4784fsf368g@youtubeconverter.me (Version 0.1 oder höher)
86ffxtbr@download.yourvideochat.com (Version 7.36.8.15938 oder höher)
@90B817C8-8A5C-413B-9DDD-B2C61ED6E79A (Version 1.09 oder höher)
@A3592ADB-854A-443A-854E-EB92130D470D (Version 1.08.8.88 oder höher)
@autofillanyforms-easytatkal (Version 7.51.0 oder höher)
@chomikuj (Version 1.2.0 oder höher)
@com.virtualjame.disableads (Version 0.1.0 oder höher)
@Converter (Version 4.1.0 oder höher)
@DiscreteSearch (Version 0.2.1 oder höher)
@DownloadManager (Version 0.2.1 oder höher)
@E9438230-A7DF-4D1F-8F2D-CA1D0F0F7924 (Version 1.08.8.66 oder höher)
@Email (Version 4.0.12 oder höher)
@FormsApp (Version 0.2.0 oder höher)
@google-translate-menu (Version 1.0.1 oder höher)
@greatdealz (Version 0.0.3 oder höher)
@greatdealzu (Version 0.0.3 oder höher)
@irctctatkal (Version 2.0.0 oder höher)
@jetpack-easy-turism2 (Version 7.1.0 oder höher)
@kikikokicicidada (Version 2.1.2 oder höher)
@lottadealsun (Version 0.0.1 oder höher)
@Maps (Version 4.0.0 oder höher)
@mendeleyimporter (Version 1.6.8 oder höher)
@mysmartprice-ff (Version 0.0.6 oder höher)
@News (Version 0.2.0 oder höher)
@offersolymp (Version 0.0.2 oder höher)
@Package (Version 0.2.0 oder höher)
@pdfit (Version 0.1.9 oder höher)
@phextension (Version 6.0.2 oder höher)
@Radio (Version 0.2.0 oder höher)
@Recipes (Version 0.2.0 oder höher)
@safesearchincognito (Version 0.1.8 oder höher)
@searchincognito (Version 0.1.0 oder höher)
@searchlock-fx (Version 1.1.6 oder höher)
@simplepopupblocker (Version 1.2.1 oder höher)
@stopads (Version 0.0.4 oder höher)
@stremio (Version 1.0.2 oder höher)
@thebestyoutubedownloader (Version 1.0.0.7 oder höher)
@true-key (Version 1.23.0.2433 oder höher)
@vpn-unlimited-secure-proxy (Version 4.4 oder höher)
@windscribeff (Version 0.1.43 oder höher)
@youtube_downloader (Version 0.0.9 oder höher)
@youtubedownloadere (Version 0.0.1 oder höher)
@youtuberightclick (Version 0.0.3 oder höher)
@yset (Version 0.0.10 oder höher)
_12Members_@free.myscrapnook.com (Version 7.102.10.4739 oder höher)
_14Members_@download.totalrecipesearch.com (Version 7.102.10.4983 oder höher)
_14Members_@www.totalrecipesearch.com (Version 7.38.8.45925 oder höher)
_1cMembers_@www.bringmesports.com (Version 7.102.10.3646 oder höher)
_1eMembers_@www.videoscavenger.com (Version 7.38.8.45273 oder höher)
_1gMembers_@www.inboxace.com (Version 7.38.8.56535 oder höher)
_1pMembers_@www.referenceboss.com (Version 7.102.10.4932 oder höher)
_29Members_@www.headlinealley.com (Version 7.38.8.56537 oder höher)
_2bMembers_@www.bettercareersearch.com (Version 7.38.8.45828 oder höher)
_2vMembers_@www.dailybibleguide.com (Version 7.38.8.52880 oder höher)
_39Members_@www.mapsgalaxy.com (Version 7.102.10.4730 oder höher)
_49Members_@www.utilitychest.com (Version 7.38.8.45977 oder höher)
_4jMembers_@www.radiorage.com (Version 7.102.10.4916 oder höher)
_4lMembers_@www.bibletriviatime.com (Version 7.102.10.4330 oder höher)
_4wMembers_@www.retrogamer.com (Version 7.38.8.46604 oder höher)
_4zMembers_@www.videodownloadconverter.com (Version 7.102.10.5033 oder höher)
_57Members_@free.marineaquariumfree.com (Version 7.102.10.4716 oder höher)
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_5eMembers_@www.translationbuddy.com (Version 7.38.8.45962 oder höher)
_5mMembers_@download.myfuncards.com (Version 7.102.10.4783 oder höher)
_5qMembers_@www.zwinky.com (Version 7.38.8.45270 oder höher)
_5zMembers_@www.couponxplorer.com (Version 7.102.10.3738 oder höher)
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_64Members_@www.televisionfanatic.com (Version 7.102.10.4968 oder höher)
_65Members_@download.fromdoctopdf.com (Version 7.102.10.4221 oder höher)
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_7jMembers_@download.gardeningenthusiast.com (Version 7.102.10.4260 oder höher)
_89Members_@download.safepcrepair.com (Version 7.39.8.51080 oder höher)
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bdwteffv19@bitdefender.com (Version 2.2.1 oder höher)
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BestMediaTab-the-extension1@mozilla.com (Version 0.1.9 oder höher)
bestproxyswitcher@bestproxyswitcher.com (Version 3.4.6.1-signed.1-signed oder höher)
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browsermodulecorp@browcorporation.org (Version 2.3 oder höher)
btpersonas@brandthunder.com (Version 2.0.4.7 oder höher)
button@scholar.google.com (Version 1.1.1-signed.1-signed oder höher)
caa1-aDOiCAxFFMOVIX@jetpack (Version 0.1.7 oder höher)
caa1-aDOiCAxFFPRIVATE@jetpack (Version 0.2.0 oder höher)
canitbecheaper@trafficbroker.co.uk (Version 3.9.78 oder höher)
captiondownloader@hiephm.com (Version 2.3.1-signed.1-signed oder höher)
check-compatibility@dactyl.googlecode.com (Version 1.3.1-signed.1-signed oder höher)
check4change-owner@mozdev.org (Version 1.9.8.1 oder höher)
clearcache@michel.de.almeida (Version 2.0.1.1-signed.1-signed oder höher)
clickclean@hotcleaner.com (Version 4.1.1-signed.1-signed oder höher)
client@anonymox.net (Version 2.5.2 oder höher)
clipconverter@clipconverter.cc (Version 1.5.2 oder höher)
colorPicker@colorPicker (Version 3.0.1-signed.1-signed oder höher)
commonfix@mozillaonline.com (Version 0.13 oder höher)
content_blocker@kaspersky.com (Version 4.0.10.15 oder höher)
content_blocker_6418E0D362104DADA084DC312DFA8ABC@kaspersky.com (Version 4.5.3.8 oder höher)
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January 12, 2017 02:44 PM

January 11, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla und Cliqz starten Test Pilot-Experiment

Unter dem Namen Test Pilot führt Mozilla Experimente durch, welche es Firefox-Nutzern ermöglichen, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Nun hat man gemeinsam mit Cliqz ein neues Experiment für deutschsprachige Nutzer gestartet.

Cliqz ist der Anbieter eines Browsers für den Desktop, Android und iOS sowie einer Erweiterung für den Firefox-Browser. Desktop- sowie iOS-Browser basieren auf Firefox von Mozilla. Das Besondere an Cliqz ist die Integration einer Schnellsuche in die Adressleiste sowie der Fokus auf Privatsphäre und Antitracking. Die Münchner Cliqz GmbH ist eine Mehrheitsbeteiligung des Medienkonzerns Hubert Burda Media. Im August 2016 hat Mozilla eine Beteiligung an der Cliqz GmbH bekannt gegeben.

Nun hat man ein gemeinsames Experiment im Rahmen von Test Pilot gestartet, welches einen wesentlichen Teil der bereits bekannten Firefox-Erweiterung in Firefox bringt. Somit werden Ergebnisse in der Adressleiste von Firefox anders dargestellt, vor allem aber werden bereits während der Eingabe Ergebnisse präsentiert. Dies beschränkt sich nicht nur auf das Vorschlagen von Domains. Ob aktuelle Fluginformationen, das Wetter, Nachrichten oder die Umrechnung zwischen Währungen: all dies geschieht live während der Eingabe, ohne dass der Anwender hierfür eine Webseite besuchen muss.

Cliqz Test Pilot

Cliqz Test Pilot

Cliqz Test Pilot

Cliqz Test Pilot

Cliqz Test Pilot

Cliqz Test Pilot

Cliqz Test Pilot

Auch die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, wird durch das Experiment ersetzt. Diese ist zweigeteilt zwischen den meistbesuchten Webseiten sowie Seiten, welche der Nutzer selbst hinzufügen kann.

Cliqz Test Pilot

Das neue Test Pilot-Experiment richtet sich ausschließlich an deutschsprachige Nutzer. Gleichzeitig wurden die Experimente Activity Stream, Tracking Protection sowie No More 404s auf der Test Pilot-Webseite aus Kompatibilitätsgründen deaktiviert. Wer wenigstens eines dieser Experimente aktiviert hat, erhält auf der Seite des Cliqz-Experiments einen entsprechenden Kompatibilitäts-Hinweis.

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January 11, 2017 09:17 AM

January 10, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 53: JSON-Betrachter erhält Einzug in finale Version

Nightly-Versionen von Firefox haben bereits seit Version 44 einen JSON-Betrachter standardmäßig aktiviert, um JSON-Inhalte strukturiert darzustellen. Ab Firefox 53 gilt dies auch für die finale Version.

In der Nightly-Version von Firefox ist bereits seit längerer Zeit, genauer seit Version 44, ein Feature implementiert und standardmäßig aktiviert, welches überaus praktisch für alle ist, welche JSON-Daten im Browser betrachten wollen. Statt die Ausgabe – wie sie ist – als reinen Text darzustellen, werden die Daten in einer Baumstruktur dargestellt, welche Element für Element aufgeklappt oder per Suchfeld durchsucht werden kann. Mit einem Klick kann in einem zweiten Tab in die Textansicht gewechselt werden. Dort gibt es auch eine Schaltfläche, um die Textausgabe, welche möglicherweise minimiert an den Nutzer gesendet wird, formatiert darzustellen. Ein dritter Tab stellt die HTTP-Header der Anfrage dar.

In der Zwischenzeit gab es einige Bugfixes und Detail-Verbesserungen. Ab Firefox 53 steht der JSON-Betrachter auch in finalen Firefox-Versionen standardmäßig zur Verfügung. Wer nicht warten will, kann diesen bereits jetzt über about:config aktivieren, indem der Schalter devtools.jsonview.enabled per Doppelklick auf true geschaltet wird.

JSON-Betrachter Firefox 53

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January 10, 2017 09:27 PM

January 09, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 52: Mozilla entfernt Unterstützung für Adobe Primetime

Firefox lädt seit Version 38 Adobe Primetime als Content Decryption Module für die Wiedergabe DRM-geschützter Inhalte im Web herunter. In Firefox 52 entfernt Mozilla die Unterstützung für Adobe Primetime.

Für die Nutzung von Streaming-Plattformen wie Netflix und Amazon Video waren früher NPAPI-Plugins wie Microsoft Silverlight notwendig. NPAPI-Plugins sind allerdings schlecht für die Stabilität sowie Sicherheit des Browsers. Außerdem müssen diese vom Nutzer erst von Hand installiert werden. Vor allem aber: ab Firefox 52 unterstützt Firefox keine NPAPI-Plugins (außer den Adobe Flash Player) mehr.

Auch in der HTML5-Welt gibt es einen entsprechenden Standard, welcher die Wiedergabe DRM-geschützter Videos ermöglicht. Dieser nennt sich Encrypted Media Extensions (EME) und erfordert zur Dekodierung der Videos ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM). Seit Firefox 38 lädt Firefox automatisch das CDM Adobe Primetime herunter. Seit Firefox 47 unterstützt der Mozilla-Browser zusätzlich das CDM Google Widevine auf Windows und Apple macOS, seit Firefox 49 auch auf Linux.

Bereits vor vier Monaten ist eine Änderung im Entwicklungszweig von Firefox 52 gelandet, welche dafür sorgte, dass Adobe Primetime nicht mehr automatisch heruntergeladen wird, sondern nur noch, wenn eine Seite das Primetime-CDM anfordert. Nun wurden entsprechende Tickets in Mozillas Bugtracking-System Bugzilla angelegt, welche die komplette Entfernung der Unterstützung aus Firefox 52 zum Thema haben.

Gründe lassen sich in diesen Tickets zwar keine erfahren, es ist aber anzunehmen, dass alle wichtigen Streaming-Portale sowieso wegen Google Chrome schon Widevine unterstützen, welches von Firefox ebenfalls unterstützt wird, so dass die zusätzliche Primetime-Unterstützung weder für Content-Anbieter noch für Mozilla zu diesem Zeitpunkt noch einen realen Vorteil bietet. Auch wurde Primetime von Firefox ausschließlich auf Windows unterstützt und nie auf Apple macOS, Linux oder Android. Widevine wird auf allen Desktop-Plattformen unterstützt, die erste Unterstützung für Widevine in Firefox für Android wird in den nächsten Tagen folgen.

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January 09, 2017 05:59 PM

January 07, 2017

Sören Hentzschel

Prox: Neue App von Mozilla für Apple iOS findet interessante Orte und Events in der Nähe

Mozilla arbeitet unter dem Projektnamen Prox an einer neuen App für Apple iOS, welche beim Entdecken neuer Orte und Events in der Nähe hilft. Später soll Prox auch für anderen Plattformen verfügbar gemacht werden.

Im Sommer 2016 hat Mozilla mit dem Context Graph eine Initiative mit dem Ziel angekündigt, Nutzern durch Empfehlungen dabei zu helfen, für sie passende Inhalte zu finden statt nur zu liefern, was vom Nutzer explizit angefordert wird. Ein Projekt, welches in diese Kategorie fällt, ist der sogenannte Activity Stream, den Mozilla derzeit im Rahmen von Test Pilot für den Desktop-Firefox testet und auch bereits für Android und iOS entwickelt.

Im Rahmen von Context Graph möchte Mozilla vor allem auch mit neuen mobilen Apps experimentieren. Damit möchte Mozilla dem Umstand Rechnung tragen, dass immer mehr Menschen das Internet mobil nutzen, aber nicht unbedingt im Browser. Mozilla möchte auch über den Browser hinaus dazu beitragen, dass das Internet zugänglich für alle Menschen bleibt. Dazu wurde ein neues Team formiert, welches auf den Namen New Mobile Experience hört.

Das erste Experiment dieses neuen Teams hört auf den Projektnamen Prox und ist eine Smartphone-App für Apple iOS. Ausgehend vom aktuellen Standort des Nutzers sucht die App nach interessanten Plätzen und Veranstaltungen in der Nähe. Darüber hinaus erhält der Nutzer weitere Informationen wie beispielsweise Öffnungszeiten oder Nutzer-Bewertungen bekannter Portale.

Mozilla Prox

Auch wenn die App bisher nur für Apple iOS entwickelt wird, sollen später weitere Plattformen folgen. Für den Anwender gibt es ohnehin noch nichts zum Herunterladen. Es sind weitere Verbesserungen geplant, ehe Prox einem größeren Publikum zugänglich gemacht wird. Natürlich ist Prox wie alles, was Mozilla entwickelt, Open Source. Der Quellcode kann auf GitHub eingesehen werden.

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January 07, 2017 03:38 PM

January 06, 2017

Sören Hentzschel

Tipp: SeaMonkey für Nutzer mit HiDPI-Bildschirm brauchbar machen

SeaMonkey ist der Name einer Anwendung, welche unter anderem Browser und E-Mail-Client vereint und aus der Mozilla Application Suite hervorgegangen war. Für Nutzer eines hochauflösenden Bildschirms ist SeaMonkey nur bedingt brauchbar. Eine kleine Anwendung ändert dies für Nutzer von Apple macOS.

Viele Jahre ist es her, da gab es mit der Mozilla Application Suite eine Anwendung, welche Browser, E-Mail-Client und noch ein paar Werkzeuge mehr vereinte. Zugunsten von Firefox und Thunderbird hatte Mozilla die Entwicklung daran im April 2006 eingestellt. Seit dem wird die Mozilla Application Suite als Community-Projekt unter dem Namen SeaMonkey fortgeführt.

SeaMonkey gibt es auch heute noch und findet vor allem bei Nostalgikern Zuspruch, weil sich das Design seit damals so gut wie überhaupt nicht geändert hat. Allerdings leidet die Suite unter vielen Defiziten, allen voran die viel zu lange Auslieferungsdauer für Sicherheits-Updates. So basiert die aktuelle Version SeaMonkey 2.46 noch immer auf Gecko 49. Sicherheitslücken, die seit dem in Firefox und Thunderbird behoben worden sind und von denen SeaMonkey ebenfalls betroffen ist, sind in SeaMonkey noch immer vorhanden. Nicht zum ersten Mal. Eine Synchronisation von Browser-Daten, für Millionen von Firefox-Nutzern unverzichtbar, suchen SeaMonkey-Nutzer vergebens. Und wer einen modernen HiDPI-Bildschirm nutzt, wie sie immer verbreiteter werden, findet in SeaMonkey ein kaum benutzbares Produkt, da SeaMonkey selbst und sogar der Inhalt von Webseiten vollkommen verpixelt sind. Die Unterstützung für sogenannte HiDPI-Bildschirme existiert in Firefox und Thunderbird bereits seit vielen Jahren.

Zumindest letztgenanntes Defizit lässt sich für Nutzer von Apple macOS dank einer kleinen Anwendung (1,7 MiB) namens Retinizer beheben. Nach Start des Retinizers muss hierfür die SeaMonkey-Anwendungsdatei ganz einfach in die Oberfläche des Retinizers geschoben und SeaMonkey anschließend normal gestartet werden.

SeaMonkey und HiDPI-Bildschirme

Natürlich macht dieser Tipp die nicht für HiDPI-Bildschirme optimierten Grafiken nicht schöner, aber zumindest wird SeaMonkey damit wesentlich benutzbarer. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, der in der realen Benutzung noch viel deutlicher hervorsticht als durch den Screenshot deutlich wird.

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January 06, 2017 03:01 PM

January 05, 2017

Sören Hentzschel

Panasonic stellt 4K Ultra HD OLED-Fernseher mit Firefox OS vor

Panasonic hat im Rahmen der Consumer Electronics Show 2017 in Las Vegas seinen neuen 4K Ultra HD-Fernseher Panasonic EZW1004 mit OLED-Bildschirm und Firefox OS als Betriebssystem vorgestellt. Verkaufsstart ist Juni 2017.

Derzeit findet in Las Vegas die Consumer Electronics Show (CES) 2017 statt. Dort hat Panasonic seinen neuesten 4K Ultra HD-Fernseher vorgestellt.

Panasonic EZW1004
Bild
Markteinführung:
Juni 2017
Firefox OS Version:
Firefox OS

Alle Highlights des neuen Panasonic-Fernsehers lassen sich in der offiziellen Presseankündigung, auf der Produktseite und natürlich auf firefoxosdevices.org nachlesen.

Wer dachte, Panasonic würde sich nach Mozillas Ankündigung, die Entwicklung von Firefox OS zu beenden, von Firefox OS abwenden, wird eines Besseren belehrt. Bereits damals hieß es von Mozilla:

„Panasonic has the option to use Firefox OS on SmartTV, through the end of 2018. Although Mozilla is not currently planning further involvement with the project, Panasonic can continue using and contributing to the underlying B2G code base, subject to compliance with those open source licenses.“

Dies wurde aktuell noch einmal von Panasonic Deutschland auf Anfrage bestätigt:

Die Ankündigung von Mozilla hat keine Auswirkungen auf die aktuellen und zukünftigen Panasonic TV-Modelle. Das Panasonic Smart TV Sortiment 2017 wird ebenfalls mit der nutzerfreundlichen Firefox OS Benutzeroberfläche in Kombination mit der eigenständigen Panasonic Software Plattform ausgestattet sein.

Darüber hinaus werden wir eine langfristige Lösung finden, um auch in Zukunft die uneingeschränkte Verfügbarkeit von Betriebssystem-Updates, die Sicherheit der Panasonic Smart TVs und selbstverständlich auch deren volle Funktionalität zu gewährleisten.

Die Markteinführung ist für Juni 2017 geplant. Ein Preis steht noch nicht fest.

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January 05, 2017 10:12 AM

January 02, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.6 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.6 veröffentlicht und behebt damit Fehler und Sicherheitslücken des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird.

Kurz notiert: Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.6 veröffentlicht. Die neue Version behebt den Fehler, dass unter Umständen der System-Integrations-Dialog bei jedem Start von Thunderbird erscheinen konnte. Außerdem wurden acht Sicherheitslücken behoben, von denen zwei die höchste Gefahreneinstufung erhalten haben. Alleine aus Sicherheitsgründen ist ein Update daher für alle Thunderbird-Nutzer empfohlen.

Download Mozilla Thunderbird 45.6

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January 02, 2017 04:04 PM

December 31, 2016

Sören Hentzschel

SubToMe 3.0: Komplette Neuentwicklung als WebExtension

Meine Firefox-Erweiterung SubToMe ist in Version 3.0 erschienen. Es handelt sich dabei um eine komplette Neuentwicklung als WebExtension mit verbesserter Funktionalität.

Die Firefox-Erweiterung SubToMe wurde erstmals im März 2013 veröffentlicht, nachdem ein entsprechender Artikel über den Dienst SubToMe auf hacks.mozilla.org veröffentlicht worden war.

SubToMe vereinfacht das Hinzufügen einer Webseite zum Newsreader seiner Wahl, indem ein einfacher Button bereitgestellt wird, über welchen eine Webseite direkt hinzugefügt werden kann; zu welchem Newsreader, das bestimmt der Nutzer. SubToMe wurde ursprünglich als Script konzipiert, welches Webseitenbetreiber in ihre Webseite einbinden können.

Ich habe daraus eine Erweiterung gemacht, welche diese Funktionalität direkt in Firefox bringt – und das für alle Webseiten, welche einen Newsfeed anbieten. Nach Installation der Erweiterung genügt ein Klick auf die SubToMe-Schaltfläche in der Symbolleiste von Firefox und die jeweilige Webseite kann dem gewünschten Newsreader hinzugefügt werden.

SubToMe 3.0

Im September erst wurde SubToMe 2.1 veröffentlicht, um die Erweiterung kompatibel zur neuen Multiprozess-Architektur von Firefox zu machen.

Nun wurde SubToMe 3.0 veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine komplette Neuentwicklung als sogenannte WebExtension und damit als erste Erweiterung von mir, welche auch mit Firefox 57 und höher kompatibel sein wird.

Nicht nur, dass SubToMe damit für die Zukunft gerüstet ist, auch funktional ist die neue Version besser. So konnte bisher nicht an der Schaltfläche in der Symbolleiste von Firefox erkannt werden, ob eine Webseite einen Feed anbietet oder nicht. Ein entsprechender Hinweis wurde erst bei Klick darauf angezeigt. Nun wird direkt nach dem Laden des DOMs einer Webseite die Schaltfläche inaktiv gesetzt, wenn eine Webseite keinen Feed anbietet und die Schaltfläche damit funktionslos ist. Außerdem wurde die Erkennung von Feeds auf Webseiten verbessert, so dass nun nur noch tatsächliche Feeds als Feeds erkannt werden.

SubToMe 3.0

SubToMe 3.0

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)

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December 31, 2016 09:35 AM

December 30, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53 für Android: Einstellung für kompakte Tab-Darstellung

Mozilla hat in Firefox 53 für Android eine neue Einstellung implementiert, über welche die Tabs in der Tab-Übersicht platzsparender dargestellt werden, vergleichbar mit der entsprechenden Einstellung aus Firefox für Apple iOS.

In der Tab-Übersicht von Firefox für Android werden die geöffneten Seiten bisher alle untereinander dargestellt. Ab Firefox 53 gibt es eine neue Einstellung, um stattdessen immer zwei Tabs nebeneinander darzustellen, womit mehr Tabs auf einmal sichtbar sind. Dies ist konsistent zu Firefox für Apple iOS, wo es ebenfalls eine solche Einstellung gibt.

Kompakte Tab-Darstellung in Firefox 53 für Android

Bezüglich der Standard-Einstellung führt Mozilla einen A/B-Test durch und hat für die Hälfte der Nutzer die alte Darstellung als Standard ausgewählt und für die andere Hälfte der Nutzer die neue Darstellung.

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December 30, 2016 09:52 AM

December 29, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53: Radio-Buttons und Checkboxen können per CSS gestaltet werden

Es gibt HTML-Elemente, diese sind von Natur aus schwierig bis gar nicht auf gewöhnlichem Weg per CSS zu gestalten. Dies trifft unter anderem auf Radio-Buttons und Checkboxen zu. Ab Firefox 53 erweitern sich hier die Möglichkeiten für Webentwickler.

Webentwickler, welche versuchen, Einfluss auf die Gestaltung von Radio-Buttons oder Checkboxen per CSS zu nehmen, werden bisher weitestgehend enttäuscht, denn einfache Dinge wie die Hintergrund- oder Rahmenfarbe oder auch die Festlegung einer Grafik lassen sich nicht ohne Weiteres bewerkstelligen. Dies ändert sich ab Firefox 53. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Gestaltung, ohne dass dazu Tricks notwendig wären.

Wichtig bei der Gestaltung von Radio-Buttons oder Checkboxen per CSS ist die gleichzeitige Verwendung von -moz-appearance: none; respektive -webkit-appearance: none; für Kompatibilität mit Chrome, Safari sowie Microsoft Edge (Microsoft unterstützt dies in Edge, ohne ein vergleichbares -ms-appearance implementiert zu haben.

Radio-Button- und Checkbox-Gestaltung per CSS in Firefox 53

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December 29, 2016 03:48 PM

December 28, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 52: Neue Privatsphäre-Einstellung gegen Font-Fingerprinting

Mozilla hat in Firefox 52 eine weitere Einstellung aus dem Tor-Browser direkt in Firefox integriert. Mit dieser Einstellung kann das Fingerprinting per Auslesen der verfügbaren Schriftarten auf dem System des Anwenders reduziert werden.

Mozilla ist als Browserhersteller bekannt, welcher besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer legt. Wem das noch nicht weit genug geht, findet mit dem Tor-Browser einen auf Firefox ESR basierenden Browser, welcher noch tiefergehende Maßnahmen ergreift, um den digitalen Fingerabdruck zu reduzieren und so den Nutzer weniger identifizierbar zu machen. Nicht jede dieser Maßnahmen ist als Standard für einen Browser wie Firefox geeignet, der den Massenmarkt bedient, dennoch unterstützt Mozilla das Tor-Projekt. So stellt Mozilla seit Januar 2015 eigene Tor Middle Relays bereit, um die Kapazitäten des Tor-Netzwerks zu erhöhen, im Juni hat Mozilla mitgeteilt, 152.500 Dollar in das Tor-Projekt zu investieren, um die Infrastruktur des Tor-Netzwerks maßgeblich zu verbessern. Außerdem integriert Mozilla seit einigen Monaten diverse optionale Privatsphäre-Verbesserungen aus dem Tor-Browser direkt in Firefox.

Eine neue Verbesserungen in Firefox 52 ist ein verbesserter Schutz gegen Fingerprinting durch Auslesen der auf dem System des Anwenders vorhandenen Schriftarten. Über about:config kann eine neue Einstellung (String) mit dem Namen font.system.whitelist angelegt werden, deren Wert eine komma-separierte Liste von Schriftarten ist, z.B. „Helvetica,Verdana“. In diesem Fall erkennen Webseiten nur diese beiden Schriftarten per JavaScript oder CSS. Wichtig: wer ein NPAPI-Plugin wie Adobe Flash installiert hat, ist durch diesen Schalter nicht geschützt, NPAPI-Plugins können weiterhin alle Schriftarten auslesen. Auch muss man damit rechnen, dass Webseiten unter Umständen nicht mehr wie vorgesehen dargestellt werden, wenn die verwendeten Schriftarten nicht auf der vom Anwender angelegten Whiteliste stehen.

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December 28, 2016 02:16 PM

December 27, 2016

Sören Hentzschel

Portier: der indirekte Nachfolger von Mozilla Persona

Persona ist der Name eines dezentralen Authentifizierungssystems für Webseiten, welches von Mozilla entwickelt und nun abgeschaltet worden ist. Der Grundgedanke lebt in Portier weiter, welches sich selbst als spirituellen Nachfolger von Persona bezeichnet. Am Projekt sind auch ehemalige Persona-Entwickler beteiligt.

Wie lange im Voraus angekündigt hat Mozilla in diesen Tagen seinen Persona-Dienst abgeschaltet. Die Idee hinter Persona war es, einen sicheren und einfachen Weg sowohl für Endanwender als auch Entwickler bereitzustellen, um sich auf Webseiten einzuloggen.

Mit Portier befindet sich ein neues Projekt in der frühen Betaphase. Man selbst bezeichnet sich als spirituellen Nachfolger von Mozilla Persona. Dies ist auch nicht weit hergeholt, immerhin ist nicht nur Idee ähnlich, auch sind an diesem Projekt mehrere ehemalige Persona-Entwickler beteiligt. Des Weiteren wird Mozilla als Sponsor des Projekts auf der Webseite genannt. Nichtsdestominder handelt es sich bei Portier um ein von Mozilla unabhängiges Projekt. Portier ist auch keine Weiterentwicklung von Mozilla Persona, sondern ein ganz eigenes Projekt mit Unterschieden zu Persona.

Wie bei Persona erfolgt der Login mit Hilfe einer E-Mail-Adresse. Ein ganz wesentlicher Unterschied ist allerdings die Tatsache, dass der Nutzer bei Portier überhaupt kein Passwort benötigt. Wer ein @gmail-Konto nutzt, wird per OpenID authentifiziert. Für alle anderen wird ein Bestätigungslink per E-Mail gesendet, über welchen sich der Nutzer authentifizieren kann.

Während geplant ist, dass Portier eine eigene Instanz seines sogenannten Brokers hosten wird, welcher die Authentifizierung abwickelt, kann auch jeder seinen eigenen Broker hosten. Die Referenz-Implementierung des Portier-Brokers ist in der Programmiersprache Rust geschrieben.

Sämtlicher Quellcode ist Open Source und auf GitHub einsehbar. Dort findet man unter anderem auch Portier-Clients für PHP und node.js. In einem Dokument auf GitHub geht man auf vergleichbare Konzepte ein und widmet einen besonders langen Teil den Dingen, die man bei Persona richtig und vor allem falsch gemacht hat. Diese Fehler möchte man mit Portier vermeiden.

Wer keine Ankündigung verpassen möchte, sollte die Mailingliste des Projekts verfolgen. Eine Online-Demo zum Ausprobieren von Portier gibt es hier.

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December 27, 2016 12:39 PM

Mozilla schaltet Persona-Server ab

Persona ist der Name eines von Mozilla im Sommer 2011 erstmals eingeführten Anmelde-Systems, welches Webseitenbetreiber ganz einfach in ihre bestehende Webseite integrieren konnten. Nun hat Mozilla erwartungsgemäß den Dienst abgeschaltet.

Im Juli 2011 hatte Mozilla mit BrowserID, wie Persona damals noch hieß, ein dezentrales Authentifizierungssystem vorgestellt. Die Idee hinter BrowserID war es, einen sicheren und einfachen Weg sowohl für Endanwender als auch Entwickler bereitzustellen, um sich auf Webseiten einzuloggen.

Mozilla ist es mit Persona nicht gelungen, die erhoffte Masse zu erreichen. So wurde im März 2014 schließlich die Depriorisierung des Projekts und Übergabe der Verantwortung an die Community bekannt gegeben. Im Oktober 2014 hatte Mozilla eine weitere Bereitstellung von Infrastruktur und Gewährleistung der Sicherheit für 2015 zugesichert, eine Unterstützung darüber hinaus aber bereits unter anderem unter die Voraussetzung gestellt, dass es einen Wachstum an Nutzern gibt. Nachdem die Nutzerzahlen weiter sinkend und nicht steigend waren, hat Mozilla im Januar 2016 schließlich die Abschaltung von Persona für den 30. November dieses Jahres angekündigt.

Mit ein paar Tagen Verspätung hat Mozilla den Persona-Dienst nun abgeschaltet. Damit ist es nicht länger möglich, sich mittels Mozilla Persona auf Webseiten einzuloggen. Die Domain persona.org wird aus Sicherheitsgründen weiterhin in Besitz von Mozilla bleiben, alle gespeicherten Nutzerdaten sollten von den Mozilla-Servern gelöscht worden sein.

Weiterlesen: Portier: der indirekte Nachfolger von Mozilla Persona

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December 27, 2016 08:38 AM

December 26, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 51 markiert HTTP-Seiten mit Passwortfeld als unsicher

Firefox wird ab Version 51 Webseiten als unsicher markieren, wenn die Verbindung über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung stattfindet und es ein Passwortfeld auf der Seite gibt.

Verschlüsselte Verbindungen, das heißt in der Regel HTTPS statt HTTP, sollten im Jahr 2016 eigentlich Standard für Webseitenbetreiber sein. Zumindest, wenn sensible Daten wie Passwörter übertragen werden, gibt es wohl kaum eine zulässige Ausrede gegen HTTPS. Aus diesem Grund markieren Nightly-Versionen von Firefox bereits seit Firefox 44 Webseiten als unsicher, die über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung übertragen werden, wenn auf der Seite ein Passwortfeld entdeckt wird. Gleiches gilt für die Developer Edition seit Firefox 46 und in Firefox 50 war dieses Verhalten zumindest für die erste Hälfte der Betaphase aktiviert.

HTTP-Webseite mit Passwort-Feld

Mit Firefox 51 erreicht diese Änderung erstmals die finale Version von Firefox. Firefox 51 erscheint nach aktueller Planung am 24. Januar 2017. Auch Google führt eine entsprechende Änderung im Januar-Update seines Browsers, das ist Chrome 56, ein.

In Zukunft werden noch deutlichere Hervorhebungen unsicherer Passwort-Felder erfolgen. Diese werden aber noch nicht Bestandteil von Firefox 51 sein.

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December 26, 2016 03:06 PM

December 25, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: Garantierte Sicherheits-Updates bis September 2017 für Windows XP / Vista

Mozilla wird voraussichtlich ab März 2017 keine Feature-Updates von Firefox mehr für Nutzer von Windows XP und Windows Vista verteilen. Entsprechende Nutzer werden dann auf die ESR-Version von Firefox migriert. Mozilla hat nun kommuniziert, wie lange Nutzer von Windows XP und Windows Vista noch mit Updates rechnen können.

Wie bereits seit mehreren Monaten bekannt ist, wird Firefox 52 das letzte Feature-Update für Nutzer von Windows XP und Windows Vista sein. Das im Jahr 2001 veröffentlichte Windows XP erhält bereits seit April 2014 keine Sicherheits-Updates von Microsoft mehr, das 2007 erschienene Windows Vista wird ab April 2017 nicht mehr von Microsoft unterstützt werden. Nach derzeitiger Planung wird Firefox 52 am 7. März 2017 erscheinen.

Unbekannt war bislang, wie lange Nutzer von Windows XP und Windows Vista noch mit Sicherheits-Updates für Firefox versorgt werden. Den entsprechenden Plan hat Mozilla nun bekannt gegeben. Demnach will Mozilla Sicherheits-Updates bis wenigstens September 2017 für Nutzer dieser Betriebssysteme bereitstellen. Mitte des kommenden Jahres wird Mozilla ein finales Support-Ende, basierend auf den Nutzerzahlen von Windows XP und Windows Vista zu diesem Zeitpunkt, kommunizieren. Sofern der Zeitpunkt des Support-Endes vorher schon eine Rolle für die Planung spielt, zum Beispiel im Kontext eines Unternehmens, sollte September 2017 als endgültiges Support-Ende angenommen werden.

Google hat bereits im April 2016 die Unterstützung von Chrome für Windows XP und Windows Vista komplett eingestellt und stellt nicht einmal mehr Sicherheits-Updates bereit.

Mozilla hat mit Firefox 49 erst die Unterstützung der alten Betriebssysteme Apple macOS 10.6 bis 10.8 sowie von Windows auf Systemen mit CPU ohne SSE2-Befehlssatzerweiterung eingestellt, in Firefox 53 wird die Unterstützung von Linux auf Systemen mit CPU ohne SSE2-Befehlssatzerweiterung sowie von Apple macOS auf 32-Bit-Architekturen eingestellt werden.

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December 25, 2016 04:01 PM

December 23, 2016

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.46 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.46 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.46 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.46 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

December 23, 2016 08:26 PM

December 22, 2016

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.14 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.14 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.13 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.14 bereit. 1.230 Patches sind im aktuellen Release gegenüber Rust 1.13 gelandet. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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December 22, 2016 09:46 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey 2.46 ist erschienen, hier gibt es ergänzende Release-Notes

Blogpost Version 2016-12-25

releasesBlogpost in englischer SpracheWir haben ein neues Release: SeaMonkey 2.46

Für den Abruf der folgenden Bugzilla-Abfragen wird ein Bugzilla-Account (ohne besondere Privilegien) benötigt. Alle Bugzilla-Abfragen ohne Gewähr!

Korrekturen zu Fehlern in den offiziellen Release Notes

  • “The cursor may change … (bug 736811)” ist WORKSFORME seit 2014-11-27 (User NoOp erwähnte das auf mozilla.dev.apps.seamonkey)
    Ich habe  Bug 1325744 2.46 Release Notes “known issues” wrongly refers to bug 736811 erstellt

Zusätzlich zu den über weite Strecken arg veralteten “official” Release Notes im folgenden Informationen zu Neuigkeiten für SeaMonkey 2.46.

Die wichtigsten Neuerungen (Features)

Die Wiki-Seite dazu hat keine Einträge, welche der Firefox49 – Änderungen auch SeaMonkey betreffen kann ich nicht sagen.

Hier eine Liste mit SeaMonkey 2.40-spezifischen RFE-Fixes.

Sonstige Neuerungen

Mozilla develover tools sind jetzt (über Menü Extras-Web-Entwicklung) auch in SeaMonkey verfügbar. Achtung: Nicht alle Funktionen arbeiten bereits einwandfrei, da die meisten der Werkzeuge speziell für Firefox entwickelt wurden. Die Entwickler arbeiten daran …

SeaMonkey 2.45 hatte bereits den Lightning-Kalender integriert, wegen Problemen mit der Loklisierungs-Infrastruktur muss der Kalender in SeaMonkey 2.46 aber noch einmal separat vom AMO heruntergeladen werden. Version 5.1b1 sollte mit SeaMonkey 2.46 funktionieren.

Einige weitere Informationen zu neuen Funktionen:

Bug 1294432 (SM245-RELNOTE) Create/Update 2.45 Release Notes

Bug 1302639 – (SM246-RELNOTE) Create/Update 2.46 Release Notes

Entfernte Funktionen:

  • Die Option ‘Jedesmal Fragen’ in den Cookies-Einstellungen musste entfernt werden, da sie im Backend-Core nicht mehr unterstützt wird. (Bug 606655).

Bugfixes

  • Bugs in SeaMonkey 2.39 … 2.40, die für SeaMonkey 2.46 gefixt worden sind
  • Bugs, die für Firefox and Bugs die für Thunderbird  seit SeaMonkey 2.40 gefixt wurden. Nicht alle Bugs in Firefox oder Thunderbird müssen zwangsläufig  SeaMonkey, aber ebenso ist auch nicht zwingend gesagt, dass alle Bugfixes in SeaMonkey funktionieren.

Bekannte Probleme:

Wahl der Standard-Suchmaschine in den Internetsuche-Einstellungen hat keinerlei Auswirkung (Bug 1265881). In der Sidebar-Internetsuche kann diese Vorwahl aber durchgeführt werden.

Neue Bugs

Die “Known -Issues“-Liste in den offiziellen Release-Notes ist veraltet, im folgenden der Versuch einer realistischeren Übersicht mit Hilfe von Bugzilla-Abfragen:

Eventuelle neue Bugs in SeaMonkey 2.46 (“Regressions“)

  • Zur Mozilla-Bugzilla HomepageMögliche neue Fehler in SeaMonkey  — nur die mit Status New oder Assigned wurden auch schon als tatsächliche Bugs bestätigt.

Workarounds zu neuen Fehlern finden sich im Wiki.

Alte und neue Bugs

upsetrobot

Achtung: Im (Mail- oder HTML)-Composer führt ‘Rechtsklick  →  Languages →  Download more dictionaries …‘ auf diese Seite “Dictionaries & Language Packs” mit Link auf ein Deutsches Sprachpaket für SeaMonkey 2.39. Dieses Sprachpaket darf keinesfalls für 2.40 installiert werden — vermutlich wird SeaMonkey die Installation auch verweigern. Wer den Add-On-Konverter benutzt könnte aber dazu verführt werden, das Sprachpaket anzupassen und dann zu installieren. Ein Sprachpaket mit falscher Version kann aber zu schwerwiegenden fehlfunktionen bis hin zur Unbenutzbarkeit des User-Profils führen.

Und hier noch eine schrecklich lange Liste, in der beispielsweise nicht berücksichtigt ist, dass nicht alle Thunderbird– und Firefox-Bugs auch für SeaMonkey relevant sein müssen und außerdem den falschen Eindruck erweckt, Produkte von Mozilla seien völlig unbrauchbar.

Sonstige Hinweise

Rechtschreibprüfung

Zusätzlich zu den bekannten Wörterbüchern für die Rechtschreibprüfung, die in aller Regel zumindest nach Konvertierung installiert werden können, ist auch die Verwendung von Thunderbird- und Firefox- Wörterbüchern möglich.

Add-On-Konvertierung für SeaMonkey

Ein sehr leistungsfähiger Konvertierer macht eine große Anzahl von Firefox- und Thunderbird-Addons für SeaMonkey nutzbar. Über ein Addon kann diese Konvertierung jetzt mit einem einzigen Mausklick aus dem AMO heraus erfolgen, beispielsweise auch für Wörterbücher.

Sonst noch …

Für  SeaMonkey 2.46  wird SSE2-taugliche Hardware benötigt (zumindest für Windows).  Symptom dafür, dass der eigene PC diese Hardwareanforderung nicht erfüllt, könnte bei der Installation trotz vorhandenem SP3 eine Fehlermeldung ” … benötigt WIN XP SP2″ sein [1]

Alle Builds von der Download-Seite sind für  32-bit Systeme (soweit ich weiß).
Windows Builds arbeiten auf  32-bit and 64-bit Systemen.
Linux 32-Bit Builds funktionieren nicht ohne weiteres auf  64-Bit Systemen. Versuche, ein 64-Bit Build von contrib zu benutzen.
MAC: AFAIK wurde der Support für OSX 10.6 … 10.8 vor SeaMonkey 2.46 beendet — trotzdem wird 2.46 für diese Betriebssysteme noch als Update empfohlen (müssen wir ändern), und nach bisherigen Erkenntnissen funktioniert SeaMonkey 2.46 auch noch unter OSX 10.6 … 10.8 – Benutzung natürlich um so  mehr auf eigene Gefahr. Nichts zu machen, wurde von der Gecko 49 engine und Firefox 49 entfernt, siehe auch  Bug 1257256 State clearly that Linux builds in Downloads Table are for 32bit only..

Und glaubt bitte nicht der offiziellen System Requirements Information und versuche, SeaMonkey 2.46  auf einer Maschine mit  Pentium 233 MHz und 128 MB RAM, 50 MB freie HDD zu benutzen 😉

Chatzilla & DOM Inspector

Konnten wegen Problemen mit der Lokalisierungs-Infrastruktur in SeaMonkey 2.46 nicht mit ausgeliefert werden. Details:  Bug 1231349 L10n repacks broken on with SM 2.42 and newer.

Wenn benötigt bitte vom AMO herunterladen!

Chatzilla funktioniert prima mit SeaMonkey 2.46. Wer sein bestehendes Nutzerprofil weiter nutzt bemerkt vielleicht nicht einmal, dass Chatzilla im installer fehlte, da Chatzilla weiterhin einfach arbeitet.

DOM Inspector 2.0.16.1-signed ist Laut  AMO nur bis  SeaMonkey 2.39 kompatibel, siehe auch Bug 1324196 DOM Inspector 2.0.16.1-signed only compatible until SeaMonkey 2.39


So, ich hoffe, mir sind in der Eile nicht zu viele Fehler unterlaufen, selbst für einen unerschütterlichen Optimisten wie mich kam das Release jetzt doch etwas überraschend schnell 🙂

December 22, 2016 06:14 PM

December 20, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: New Tab Override 6.0 veröffentlicht

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Nun wurde, nur zwei Tage nach Version 5.0, New Tab Override 6.0 veröffentlicht. Mit der neuen Version erhält eine weitere häufig gewünschte Funktion endlich Einzug in New Tab Override, ebenso wie zwei komplett neue Übersetzungen.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 6.0

Es ist erst zwei Tage her, da wurde New Tab Override 5.0 veröffentlicht. Highlight dieser Version war, neben kleineren Optimierungen der Einstellungsseite sowie der Feed-Option, die Implementierung der mit Abstand meistgewünschten Funktion, seit es die Erweiterung gibt: die Möglichkeit, den Fokus beim Öffnen eines neuen Tabs auf die Webseite zu legen statt auf die Adressleiste.

Nun wurde New Tab Override 6.0 veröffentlicht und bringt erneut eine neue Funktion, welche sich häufiger von den Nutzern gewünscht worden ist. Ab sofort kann (optional) die Adressleiste beim Öffnen eines neuen Tabs geleert werden. Darüber hinaus gibt es mit Obersorbisch und Niedersorbisch nun zwei weitere Übersetzungen der Erweiterung, womit New Tab Override jetzt in fünf Sprachen zur Verfügung steht. Wer weitere Sprachen beitragen möchte, darf sich jederzeit melden.

Alle Änderungen seit New Tab Override 5.0

  • NEUES FEATURE: Optional Adressleiste nach Öffnen eines neuen Tabs leeren
  • Neue Übersetzung: Obersorbisch (Danke, Michael Wolf!)
  • Neue Übersetzung: Niedersorbisch (Danke, Michael Wolf!)
  • Niederländische Übersetzung aktualisiert (Danke, Tonnes!)

New Tab Override 6.0

Update 28.12.2016
Beim Update auf New Tab Override 6.0.1 handelt es sich um ein reines Übersetzungs-Update ohne neue Funktionen oder Fehlerbehebungen.

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden. Dies kann entweder über die Einstellungs-Oberfläche geschehen, welche über die Schaltfläche in der Symbolleiste erreicht werden kann, über die Detail-Ansicht des Add-ons im Add-on Manager von Firefox oder aber per Direkt-Eingabe von about:newtaboverride in die Adressleiste.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (niederländische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (obersorbische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (niedersorbische Beschreibung)

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December 20, 2016 06:08 PM

December 18, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: New Tab Override 5.0 veröffentlicht

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Nun wurde New Tab Override 5.0 veröffentlicht. Mit der neuen Version erhält die von den Nutzern meistgewünschte Funktion endlich Einzug in New Tab Override.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 5.0

Seit dem Erscheinen der ersten Version von New Tab Override gab es viel Feedback. Vieles davon hat bereits den Weg in die Erweiterung gefunden. Ein Wunsch wurde dabei besonders häufig genannt. Nun, kurz vor Weihnachten, hat es dieser Wunsch endlich in die Erweiterung geschafft.

Ab sofort gibt es in den Einstellungen der Erweiterung eine neue Option, um den Fokus beim Öffnen eines neuen Tabs auf die Webseite zu legen statt auf die Adressleiste.

Standardmäßig verhält sich New Tab Override so, dass der Fokus beim Öffnen eines neuen Tabs stets auf der Adressleiste liegt. Das heißt, wer einen neuen Tab öffnet, kann direkt in der Adressleiste eine andere URL eingeben. Die neue Option erlaubt es, dass beispielsweise für Nutzer, welche Google als Seite für den neuen Tab eingestellt haben, automatisch das Suchfeld fokussiert wird.

Alle Änderungen seit New Tab Override 4.0.2

  • NEUES FEATURE: Optional Fokus auf Webseite (z.B. Google Suchfeld) anstelle von Adressleiste setzen
  • Einstellungen: URL-Feld nur anzeigen, wenn entsprechende Option ausgewählt ist
  • Einstellungen: Einleitungstext hinzugefügt
  • Einstellungen: kleinere Design-Optimierungen
  • Einstellungen / Feed: Externe Links in neuem Tab öffnen
  • Einstellungen / Feed: rel=noopener-Attribut zu externen Links hinzugefügt
  • Einstellungen / Feed: Spenden-Button repariert

New Tab Override 5.0

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden. Dies kann entweder über die Einstellungs-Oberfläche geschehen, welche über die Schaltfläche in der Symbolleiste erreicht werden kann, über die Detail-Ansicht des Add-ons im Add-on Manager von Firefox oder aber per Direkt-Eingabe von about:newtaboverride in die Adressleiste.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (niederländische Beschreibung)

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December 18, 2016 01:29 PM

December 16, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Hardware Report

Mozilla hat einen Firefox Hardware Report veröffentlicht. Dieser beinhaltet Informationen darüber, was für Hardware von den Firefox-Nutzern genutzt wird, und soll Webentwicklern zu verstehen helfen, was für die Entwicklung komplexer Anwendungen wie Spiele vorausgesetzt werden kann – und was nicht.

Der Firefox Hardware Report ist eine neue Webseite von Mozilla, welche basierend auf den Telemetrie-Daten der Firefox-Nutzer auf dem Release-Kanal Auskunft über die von den Firefox-Nutzern verwendeten Systeme gibt. So ergibt sich ein Bild, wie verbreitet bestimmte Hardware-Konfigurationen sind und was vorausgesetzt werden kann und was nicht – quasi wie caniuse.com, bloß für Hardware statt für unterstützte CSS-Features.

Firefox Hardware Report

Da der Firefox Hardware Report auf Telemetrie-Daten basiert, werden natürlich nur jene Nutzer berücksichtigt, welche die Telemetrie-Funktion von Firefox aktiviert haben.

Der Bericht beinhaltet Informationen zur Verbreitung der folgenden Dinge:

  • Grafikchip-Hersteller (Intel, AMD, NVIDIA)
  • Grafikkarten-Modelle
  • Bildschirmauflösungen
  • CPU-Hersteller (Intel, AMD)
  • CPU-Kerne
  • CPU-Geschwindigkeiten
  • Menge an RAM
  • Betriebssysteme
  • 32-Bit vs. 64-Bit Betriebssystem
  • 32-Bit vs. 64-Bit Browser
  • Flash Player installiert

Firefox Hardware Report

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie dieser Bericht generiert wird, findet diesbezüglich weitere Informationen auf dem Mozilla Tech Blog. Der Quellcode der Webseite ist, wie man es von Mozilla nicht anders gewohnt ist, Open Source.

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December 16, 2016 07:48 PM

December 15, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53: Leseansicht erhält geschätzte Lesedauer

Mozilla hat die Leseansicht von Firefox 53 um eine Information erweitert, nämlich um die Angabe einer geschätzten Lesedauer.

Auf einigen Seiten im Web ist in der Adressleiste von Firefox ein Buch-Symbol zu sehen. Per Klick darauf erscheinen Artikel so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels. Der Nutzer kann durch Anpassungen die Leseansicht konfigurieren und hat dabei die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) und die Schriftgröße anpassen. Auch die Breite der Textspalte sowie der Abstand zwischen den einzelnen Zeilen kann festgelegt werden. Außerdem kann man sich Artikel über diese Ansicht auch vorlesen lassen.

Ab Firefox 53 blendet der Mozilla-Browser hier noch eine zusätzliche Information ein, nämlich eine geschätzte Lesedauer. Dabei berücksichtigt die Implementierung auch die unterschiedlichen Lesegeschwindigkeiten, abhängig von der Sprache des Artikels. Auch werden sowohl langsame als auch schnelle Leser berücksichtigt, indem unter Umständen Angaben wie „11-14 min“ gemacht werden.

Lesedauer Firefox 53

Hinweis für Leser dieses Blogs: auf diesem Blog wird bereits in allen Artikeln, unabhängig von der Leseansicht von Firefox, eine geschätzte Lesedauer angezeigt. Diese kann von der Angabe in der Leseansicht von Firefox abweichen, da auf diesem Blog ein anderer Algorithmus zur Berechnung zum Einsatz kommt als in Firefox.

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December 15, 2016 10:40 PM

December 14, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Send-Later-Addon mit wiederhergestellter Funktion, aber auch neuem Problem

“Später Senden” Logo

Blogpost in englischer Sprache (Nicht nur) mit SeaMonkey hatte “Send Later” eine ganze Weile das Problem, dass bei jedem Versand die Meldung “Non-ASCII-characters in local … not supported” kam — Ursache war ein Bug in Thunderbird.

Das ist in den letzten Trunk-Versionen wie Server-Installation of  unofficial (by FRG) en-US SeaMonkey 2.50a1 (NT 6.1; WOW64; rv:53.0) Gecko/20100101 Firefox/53.0 Build 20161211141438  (Default Classic Theme) on German WIN7 64bit behoben.

Dafür werden nun (bei mir) zeitverzögert gesendete Emails nicht mehr in den Sent-Ordner kopiert — bei Sofortversand mit installiertem “Später Senden” klappt das einwandfrei.

Kann ein Nutzer des Add-Ons diese neue Entwicklung (ggf. auch mit Thunderbird) bestätigen?

December 14, 2016 03:39 PM

December 13, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 50.1

Mozilla hat heute wie geplant Firefox 50.1 veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein reines Fehlerbehebungs- und Sicherheits-Update und beinhaltet dementsprechend keine neue Funktionen.

Download Mozilla Firefox 50.1 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mozilla hat heute erwartungsgemäß Firefox 50.1 und damit ein reines Fehlerbehebungs- und Sicherheits-Update anstelle eines Feature-Releases veröffentlicht. Nicht zu verwechseln ist diese Version mit Firefox 50.0.1 respektive Firefox 50.0.2, welche beide bereits Ende November veröffentlicht worden sind.

Insgesamt behebt Mozilla mit diesem Update 13 Sicherheitslücken, derer vier von Mozilla die höchste Gefahreneinstufung erhalten haben. Das Update ist daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

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December 13, 2016 08:12 PM

December 11, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53 blendet Seitentitel im Tab ab

Mozilla hat in Firefox 53 die Darstellung von zu langen Seitentiteln in den Tabs geändert. Dadurch kann etwas mehr Text dargestellt werden als bisher.

Tabs in Firefox besitzen eine maximale Breite. Sind viele Tabs geöffnet, verringert sich die Breite bis auf eine Minimalbreite. Der Seitentitel, welcher in den Tabs dargestellt wird, ist häufig natürlich länger als der jeweilige Tab breit ist. Gerade bei vielen Tabs und damit reduzierter Tab-Breite kommt es daher auf jedes Zeichen an, wenn man eine maximale Übersicht haben möchte.

Bislang geht Firefox mit zu langen Seitentiteln so um, dass nach dem maximal darstellbaren Zeichen noch drei Punkte („…“) angezeigt werden, wodurch erkennbar ist, dass der Seitentitel länger ist als dargestellt werden kann. Ab Firefox 53 verzichtet Mozilla auf die Punkte und blendet den Seitentitel dafür ab. Das sieht nicht nur besser aus, sondern hat vor allem einen praktischen Nutzen: wenn auch nicht viel dadurch gewonnen wird, so ist durch die geänderte Darstellung zumindest etwas mehr vom Seitentitel erkennbar.

Tab-Darstellung Firefox 53

Chrome-Nutzer kennen diese Darstellung bereits vom Google-Browser, auch Mozilla hatte diese Änderung bereits vor mehreren Jahren geplant. Allerdings besitzt Firefox erst jetzt die notwendige Plattform-Unterstützung zur Umsetzung dieser Änderung.

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December 11, 2016 10:17 AM

December 10, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53: Firefox für Apple macOS wird 36 Megabytes kleiner

Mozilla liefert Firefox ab Version 53 nicht mehr als sogenannte Universal Builds für Apple macOS aus. Damit reduziert sich die Anwendungsgröße um stolze 36 Megabytes, ausgehend von der aktuellen Dateigröße.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Firefox für Windows und Linux auf der einen Seite und Firefox für Apple macOS auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass es sowohl für Windows als auch für Linux getrennte Firefox-Versionen für die 32-Bit sowie die 64-Bit-Version des jeweiligen Betriebssystems gibt. Nutzer von Apple macOS machen sich keine Gedanken darüber, ob sie ein 32-Bit- oder ein 64-Bit-System verwenden, Firefox wird als sogenanntes Universal Build ausgeliefert und deckt damit beide Varianten gleichzeitig in einem einzigen Build ab.

Ab Firefox 53 gibt es keine Universal Builds mehr und nur noch 64-Bit-Versionen von Firefox für Apple macOS. Bisherige Firefox-Nutzer werden automatisch auf die 64-Bit-Version migriert, die Unterstützung einer 32-Bit-Version von Firefox für Apple macOS wird damit eingestellt.

Diese Änderung hat signifikante Auswirkungen auf die Größe des herunterladbaren Firefox-Images. Hatte die gestrige Nightly-Version noch eine Dateigröße von 102 Megabytes, sind es mit der heutigen Nightly-Version nur noch 66 Megabytes – eine Reduzierung um 36 Megabytes, was einen nennenswerten Unterschied ausmacht.

Auch bei Thunderbird werden Universal Builds vermutlich bald der Vergangenheit angehören.

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December 10, 2016 02:13 PM

December 05, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53: HTML5-Player optisch neu und in HTML statt XUL

Mozilla hat den Standard-Player für HTML5-Medien optisch sowie technisch modernisiert. Dieser sieht ab Firefox 53 nicht nur etwas anders aus, sondern ist zudem auch in HTML statt in XUL implementiert.

Für die Wiedergabe von HTML5-Videos oder -Audiodateien verfügen Browser über einen Standard-Player, welcher verwendet wird, sofern die jeweilige Webseite keinen speziellen Player bereitstellt. Darüber lassen sich beispielsweise Videos starten und pausieren oder die Lautstärke ändern.

In Firefox 53 hat Mozilla den Standard-Player überarbeitet. Am grundsätzlichen Layout des Players hat sich nicht viel geändert, doch sieht dieser nun ein kleines Stück moderner aus. Die spannendere Änderung steckt jedoch unter der Haube: war der alte Standard-Player noch in XUL implementiert, ist der neue Player nun in HTML implementiert.

HTML5-Player Firefox 53

XUL sollte einst die Lücke füllen, welche HTML und JavaScript nicht schließen konnten. Mittlerweile haben sich die Webstandards enorm weiterentwickelt, während XUL nicht einmal Webstandard ist. Gerade für Neueinsteiger in der Firefox-Entwicklung ist XUL eine echte Hürde, weil sich beispielsweise CSS in XUL teilweise anders verhält als in HTML, was zu Irritationen und schnell auch zu Fehlern führt. Langfristig möchte Mozilla komplett von XUL wegkommen. Mozillas kommende Browserengine Servo unterstützt auch kein XUL.

In den vergangenen Wochen hat Mozilla bereits wichtige Teile der Entwickler-Werkzeuge, welche bisher in XUL implementiert waren, neu in HTML mit React und Redux umgesetzt, nämlich den Debugger, den Responsive Design Modus sowie die Webkonsole.

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December 05, 2016 11:46 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.47 “Release”-Builds für MAC stehen zum Download bereit

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat sein erstes inoffizielles MACBuild  zum Donwload bereitgestellt — toll!

Beim Testen bitte bedenken: Version 2.47 könnte diverse Regressions gegenüber Version 2.40 enthalten.

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen und hier über Erfahrungen berichten! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, trotzdem ist es empfehlenswert, vor dem ersten Start ein Backup des User-Profils zu erstellen.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

December 05, 2016 08:35 AM

AMO Browsing for SeaMonkey: Update für kompatible SeaMonkey-Versionen

compat1Blogpost in englischer SpracheNach einem Schnelltest (Installation problemlos für  Server-Installation des inoffiziellen (by FRG) en-US SeaMonkey 2.50a1 (NT 6.1; Win64; x64; rv:53.0) Gecko/20100101 Firefox/53.0 Build 20161127221846 (Default Classic Theme) auf deutschem WIN7 64bit, Konvertierung von  CoLT (kompatibel nach Konvertierung gemäß compatibility list), CoLT absolvierte einige Tests ohne Probleme) habe ich den Brereich der kompatiblen SeaMonkey – Versionen für  AMO Browsing for SeaMonkey 0.9.15 auf SeaMonkey 2.22 … 2.50.* erweitert.

December 05, 2016 06:14 AM

December 04, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

WINDOWS: SeaMonkey.installer.exe testen ohne Installation

Man möchte experimentelle Builds ja nicht unbedingt gleich vollständig (mit Registry-Integration) installieren, sondern erst mal “unverbindlich” testen. Oft gibt es auf der Download-Seite dafür eine Zip-Version, die man nur mit einem geeigneten Unzipper entpacken muss, und schon lässt sich SeaMonkey durch Doppelklick auf die Datei seamonkey.exe (ggf. in einem Unterverzeichnis) starten.

Was tun, wenn kein .zip angeboten wird?

Auch SeaMonkey.installer.exe-Dateien lassen sich einfach ohne Installation benutzen. Vorgehen dafür:

  1. 2016-12-04_smunzippedGewünschtes Build herunter laden, beispielsweise
    seamonkey-2.48.de.win64.installer.exe
    von /latest-comm-beta-windows64/
  2. Heruntergeladene .exe mit einem Unzipper wie beispielsweise 7-zip entpacken, es entsteht eine Verzeichnisstruktur ähnlich der rechts dargestellten. Im Unterordner core findet sich seamonkey.exe, dieses ausführbare Programm kann wie gewohnt per Doppelklick aus dem Windows-Explorer heraus gestartet werden (eventuell aktives SeaMonkey vorher schließen).

Die experimentelle SeaMonkey-Version wird das letzte gewählte Profil benutzen. Um einfach auf solche SeaMonkey-Versionen zugreifen zu können und  erst mal vorsichtig ein neues User-Profil zum Testen zu benutzen erstelle ich mir (ich benutze dafür SynWrite) immer eine kleine Batch-Datei (Name beispielsweise: 2.48_de.bat) mit einem Inhalt wie

cd C:
CD C:\ServerInstalls\SeaMonkey\2.48_akalla\2016-12-02\2016-12-02-2.48.de.win64\core
seamonkey.exe -ProfileManager

Doppelklick auf die Batch-Datei wechselt dann in das Verzeichnis mit seamonkey.exe und startet seamonkey.exe über den Profil-Manager, so dass man erst mal ein Test-Profil wählen kann — sicher ist sicher. Natürlich sollte man vor Benutzung experimenteller Builds stets auch sein Nutzerprofil sichern, beispielsweise mit MozBackup, oder indem man einfach den Profilordner-Inhalt an einen sicheren Ort kopiert oder den Inhalt mit einem Zipper als Backup sicherstellt.

December 04, 2016 08:52 AM

December 03, 2016

Sören Hentzschel

New Tab Override: Mozilla Featured Add-on Dezember 2016

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Mozilla hat New Tab Override nun als Featured Add-on für den Monat Dezember 2016 ausgewählt.

Über New Tab Override

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override ist das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurück in Firefox gebracht hat, und kann damit als das Original bezeichnet werden. Die erste Version dieser Erweiterung wurde sogar noch vor der ersten Nightly-Version von Firefox veröffentlicht, welche ein Add-on hierfür notwendig machte, so dass selbst Nightly-Nutzern nicht einmal ein zeitweiser Ausfall dieser Funktionalität entstanden war.

Mittlerweile hat New Tab Override viele Features mehr. So gibt es nun eine modernere Einstellungsoberfläche und es kann neben beliebigen URLs auch einfach die Startseite automatisch ausgewählt werden, die letzte URL aus der Zwischenablage oder ein Feed mit den neusten Nachrichten über Mozilla beim Öffnen eines neuen Tabs angezeigt werden. Natürlich ist New Tab Override auch kompatibel mit der Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s.

Download New Tab Override

Featured Add-on Dezember 2016

Jeden Monat wählt Mozilla wenige Add-ons aus und stellt diese auf dem offiziellen Add-on-Blog vor. In diesem Monat fiel die Wahl neben dem Enhancer for YouTube als sogenanntem „Pick of the Month“ auch auf New Tab Override als ebenfalls vorgestelltes Add-on. Neben der Vorstellung auf dem Blog erhält auch die Add-on-Seite des Add-ons eine entsprechende Markierung als vorgestelltes Add-on.

New Tab Override: Mozilla Featured Add-on Dezember 2016

New Tab Override: Mozilla Featured Add-on Dezember 2016

Nutzerzahlen

Eine Anzahl von Benutzern ist auf der Add-on-Seite angegeben, dazu muss man allerdings wissen, dass es sich dabei um einen Durchschnitt aus mehreren Tagen handelt und die Benutzerzahlen an Samstagen und Sonntagen grundsätzlich sehr viel niedriger sind als an Tagen unter der Woche. So wird derzeit ein Durchschnitt von 83.807 Nutzern angegeben, der Tages-Wert vom 1. Dezember 2016 lag bei 97.365 Nutzern und damit nur knapp unter dem Rekord von 97.584 Nutzern, welcher am 22. November 2016 aufgestellt worden ist. Die magische Grenze von 100.000 Nutzern ist nah. 🙂

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December 03, 2016 10:10 AM

December 02, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.48 („Beta“) und 2.49 („Aurora“)-Builds stehen zum Download bereit

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen und stellt jede Menge inoffizielle  Installer und Language-Packs  für WINDOWS (32 bit und 64 bit) und Linux (32 bit und 64 bit) zum Donwload bereit.

Bitte zum Betriebssystem passenden Download-Ordner für Gewünschte Version  wählen:

[DIR] latest-comm-beta-linux64/ 2016-12-01 10:43
[DIR] latest-comm-beta-linux32/ 2016-12-01 13:38
[DIR] latest-comm-aurora-linux64/ 2016-12-01 16:22
[DIR] latest-comm-aurora-linux32/ 2016-12-01 19:25
[DIR] latest-comm-beta-windows64/ 2016-12-01 21:08
[DIR] latest-comm-beta-windows32/ 2016-12-02 01:40

Bitte eifrig, aber vorsichtig testen!

December 02, 2016 08:36 AM

November 21, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.47 „Release“-Builds stehen zum Download bereit

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen und stellt jede Menge inoffizielle Release 2.47  Installer und Language-Packs  für WINDOWS (32 bit und 64 bit) und Linux (32 bit und 64 bit) zum Donwload bereit.

Bitte zum Betriebssystem passenden Download-Ordner wählen:

[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2016-11-20 23:28
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2016-11-21 15:57
[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2016-11-19 20:09
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2016-11-19 15:44

Beim Testen bitte bedenken: Version 2.47 könnte diverse Regressions gegenüber Version 2.40 enthalten.

November 21, 2016 06:31 PM

November 15, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

November 09, 2016

Sören Hentzschel

Next-Generation-Engine: Quantum Compositor landet in Firefox Nightly

Vor wenigen Tagen hat Mozilla das Projekt Quantum angekündigt. Damit möchte Mozilla Gecko zu einer Browserengine der nächsten Generation ausbauen und die Performance auf ein ganz neues Niveau heben. Ein Teil davon, der Quantum Compositor, ist nun in der Nightly-Version von Firefox für Windows gelandet.

Das Projekt Quantum wurde vor wenigen Tagen von Mozilla angekündigt. Mozilla erhofft sich von Quantum einen derartigen Performance-Sprung, dass sich die gesamte Web-Experience, verglichen mit dem Stand heutiger Engines, anders anfühlen soll: Webseiten sollen schneller laden, das Scrolling noch sanfter sein, Animationen und interaktive Apps sollen verzögerungsfrei antworten und mit noch mehr Content bei gleichbleibend hoher Framerate umgehen können. Wichtige Inhalte sollen automatisch die höchste Priorität beim Rendering zugewiesen bekommen. Möglich soll dies durch die Ausnutzung moderner Hardware, die Parallelisierung von Aufgaben sowie Auslagerung von Aufgaben an die Grafikkarte werden. Dazu werden auch Entwicklungen aus Mozillas Servo-Projekt in Gecko integriert.

Der Quantum Compositor ist nun in der Nightly-Version von Firefox 52 gelandet. Damit läuft Geckos Compositor-Code künftig in einem eigenen Prozess. Da Grafiktreiber eine der Hauptquellen für Firefox-Abstürze sind, wird durch die Auslagerung in einen eigenen Prozess erwartet, dass Firefox dadurch wesentlich stabiler wird.

Als Prozessname wird wie bei Firefox selbst „firefox.exe“ verwendet. Die Verwendung eines unbekannten Prozessnamen, das hat bereits die Entwicklung an der Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, gezeigt, führt zu Problemen mit Sicherheitssoftware, die beim Anwender installiert sein kann.

Sofern der Quantum Compositor aktiv ist, erscheint eine entsprechende Information auf der Seite about:support mit der ID des Prozesses sowie einer Schaltfläche, um den Prozess (bei Problemen) zu beenden.

Quantum Compositor

Der Quantum Compositor wird nicht in der finalen Version von Firefox 52 ausgeliefert werden, sondern ist derzeit noch auf Nightly-Versionen limitiert. Damit der Quantum Compositor in einer finalen Version von Firefox aktiviert werden können, müssen alle Abhängigkeiten des entsprechenden Meta-Tickets umgesetzt sein.

Der Quantum Compositor wird derzeit nur auf Systemen mit Windows 7 inklusive Plattform-Update und höher unterstützt. Außerdem muss Direct3D 11 unterstützt werden.

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November 09, 2016 12:10 PM

November 07, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 52: TLS 1.3 standardmäßig aktiviert

Mozilla wird in Firefox 52 die Unterstützung für das Verschlüsselungsprotokoll TLS 1.3 standardmäßig aktivieren. Eine erste experimentelle Unterstützung ist seit Firefox 49 implementiert.

Transport Layer Security (TLS), vielen besser bekannt unter dem alten Namen Secure Sockets Layer (SSL), bezeichnet ein Verschlüsselungsprotokoll für sichere Datenübertragung im Internet. Mozilla hat einen ersten Entwurf von TLS 1.3 in Firefox 49 implementiert. In Firefox 52 wird Mozilla die Unterstützung für TLS 1.3 standardmäßig aktivieren.

Dieser ist allerdings standardmäßig noch deaktiviert und kann zum Testen aktiviert werden, indem über about:config der Schalter security.tls.version.max von 3 (für TLS 1.2) auf 4 geändert wird.

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November 07, 2016 10:49 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Wird SeaMonkey noch weiter entwickelt?

In den deutschen de.comm.software.mozilla. – Newsgroups wird immer mal wieder über das Ende von SeaMonkey spekuliert (gerade wieder im Thread Migration SM -> TB/FF auf .mailnews, wer es nachlesen will muss den Klang von Gebetsmühlen ertragen können), deshalb hier ein paar Anmerkungen dazu:

Solange du im Überflieger – Fachmagazin für Kaninchensport, in dem der Anteil der Artikel von  SeaMonkey-Projekt-Leistungsträgern praktisch genau so hoch wie in den de.comm.software.mozilla. – NG, nicht auch etwas über die Einstellung des Projekts steht, sind diese Spekulationen pure Kaffeesatzleserei  😉

Diese Newsgroups sind keine verlässliche Quelle zur aktuellen Entwicklung bei SeaMonkey.

Einerseits:

Natürlich ist das SeaMonkey-Projekt wegen der sehr wenigen (ausschließlich freiwilligen) Mitarbeiter und auch Nutzer stets vom plötzlichen Tod bedroht. Speziell das nahende Ende der Gecko-Unterstützung seitens Mozilla stellt einen schwer zu meisternden Stolperstein dar. Und Fakt ist, dass in letzter Zeit 5 Releases ausgefallen sind — kein Gutes Zeichen!

Und mit größeren Eigenentwicklungen neuer Features ist auch nicht zu rechnen, dafür fehlt die Manpower. Es ist schon aufwendig genug, interessante Firefox-Features in SeaMonkey einzupflegen, so zum Beispiel die neuen Entwicklerwerzeuge (Bug 1223341 Add the Firefox Devtools to the SeaMonkey UI ), die im nächsten Release enthalten sein werden.

Andererseits:

Siehe Bug 1223341! Und solange die Staus-Meetings noch Aktivität zeigen, ist auch Leben im Projekt. Auch wenn die Einträge Release Train momentan letztlich hauptsächlich eine Aneinanderreihung von Misserfolgen aufführt, es wird immerhin gearbeitet. Momentan bindet die Nutzung der Mozilla-Infrastruktur für das Release-Engineering eine Menge Energie, siehe diese Liste! So ist es ganz gut, dass Adrian Kalla zwischendurch immer mal wieder Builds von der eigenen Build-Maschine veröffentlicht.

Vergleichen wir SeaMonkey mal mit einem anderen ehemals bedeutenden Softwareprojekt, und zwar hinsichtlich der im letzten viertel Jahr ausgeführten Bug-Fixes:

Oder mal etwas aufgeschlüsselt nach Anzahl der Beteiligten:

Aufschlüsselung nach Assignees: AOO Aufschlüsselung nach Assignees: SeaMonkey
Assignee
arielch@apache.org
issues@openoffice.apache.org
ivo.hinkelmann@googlemail.com
mst.ooo@arcor.de
orcmid@apache.org
os_ooo@gmx.net
pescetti@apache.org
tal@apache.org
Total
Assignee
frgrahl@gmx.net
ewong@pw-wspx.org
rsx11m.pub@gmail.com
philip.chee@gmail.com
isaacschemm@gmail.com
kevink9876543@gmail.com
l10n@mozilla.com
o.e.ekker@gmail.com
iann_bugzilla@blueyonder.co.uk
mh+mozilla@glandium.org
neil@httl.net
nobody@mozilla.org
stefanh@inbox.com
tonnes.mb@gmail.com
Total

BugHuntingSession1Hier ehe ich doch klaren Vorteil für SeaMonkey, wer hätte es gedacht? Es werden weiterhin Bugs aufgespürt und eliminiert.

Und verglichen mit AOO brennt das SeaMonkey-Projekt ja geradezu ein Release-Feuerwerk ab   🙂

Na gut, Firefox hatte im Vergleichszeitraum 1221 Bugfixes, aber ein wenig wird man ja über die Vergleichspartnerwahl doch mal das Ergebnis hinschummlen dürfen 😉

NewNightlyUnd wo wir gerade mal dabei sind, heute gab’s nach etlichen Tagen Pause (seit dem 27.10., um genau zu sein) mal wieder ein WINDOWS-Trunk-Build zum Testen.

November 07, 2016 06:06 PM