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Planet Mozilla (de)

April 27, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.17 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.17 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.16 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.17 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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April 27, 2017 08:10 PM

April 26, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Separate Darstellung von System-Add-ons

Firefox besitzt auf der Seite about:support eine Auflistung aller installierten Erweiterungen. Bisher wurden dabei vom Nutzer installierte Erweiterungen sowie System-Add-ons in einer gemeinsamen Liste angezeigt. Ab Firefox 55 bringen getrennte Listen mehr Übersicht.

Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Dadurch können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates ausgeliefert werden. Kritische Bugfixes erreichen die Nutzer schneller, auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern.

Die Seite about:support liefert neben anderen Dingen auch einen Überblick über installierte Erweiterungen. Bislang werden dabei allerdings unter dem Punkt Erweiterungen alle Erweiterungen gemeinsam aufgelistet – vom Nutzer installierte wie auch System-Add-ons. Nachdem die Anzahl von System-Add-on immer weiter zunimmt, ist dies nicht unbedingt übersichtlich. Ab Firefox 55 werden vom Nutzer installierte Erweiterungen und System-Add-ons separat dargestellt.

System-Add-ons Firefox 55

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April 26, 2017 09:29 PM

April 25, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.2 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Nun hat Mozilla Firefox Klar 3.2 für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Klar ist das deutschsprachige Pendant zu Firefox Focus für Apple iOS 9.0 und höher. Es handelt sich dabei gleichzeitig um einen Content-Blocker für Safari als auch um einen eigenständigen Browser, der keine Spuren auf dem Gerät hinterlässt.

Download Firefox Klar 3.2 für Apple iOS

Der Unterschied zwischen Firefox für iOS und Firefox Klar für iOS:

Firefox für iOS gibt es natürlich nach wie vor. Im Gegensatz zu Firefox für iOS besitzt Firefox Klar einen integrierten Content-Blocker. Dieser Unterschied hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Klar hingegen nutzt UIWebView. Dafür bietet Firefox Klar keine erweiterten Browser-Features wie Lesezeichen, Sync, nicht einmal Tabs. Von der Klar-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können außerdem Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also bei Firefox Klar also auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.2

Nachdem Mozilla im Januar dieses Jahres mit Firefox Klar 3.0 neue Funktionen implementiert und dann im März mit Version 3.1 zahlreiche weitere Sprachen hinzugefügt hat, steht mit Firefox Klar 3.2 nun ein reines Fehlerbehebungs-Update bereit.

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April 25, 2017 08:29 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

🆕: Inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.50-, 2.51- und 2.52- Builds verfügbar

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds (Trunk, Beta und Release) sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

DownloadBitte diese inoffiziellen Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Ich habe diese Versionen noch nicht getestet, aber andere von FRG; in allen aktuellen Trunk-Builds sollten die lästigen Leerzeilenprobleme des Email-Composers behoben sein.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

April 25, 2017 12:27 PM

April 24, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.3 für Apple iOS

Mozilla hat ein weiteres Firefox-Update für die Apple-Plattform veröffentlicht. Firefox 7.3 für iOS behebt mehrere Fehler.

Download Mozilla Firefox 7.3 für Apple iOS

Nach dem Release von Firefox 7.0 Anfang des Monats folgte nach einer Woche ein Update auf Version 7.1, nun steht bereits Firefox 7.3 für iOS zum Download im App Store bereit. Erneut handelt es sich dabei um ein reines Fehlerbehebungs- und Stabilitäts-Update, welches keine neuen Funktionen bringt.

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April 24, 2017 09:35 PM

Die Neuerungen von Firefox 53 (Android)

Mozilla hat in der vergangenen Woche Firefox 53 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 53.0 für Android

Einstellung für kompakte Tab-Darstellung

In der Tab-Übersicht von Firefox für Android werden die geöffneten Seiten bisher alle untereinander dargestellt. Ab Firefox 53 gibt es eine neue Einstellung, um stattdessen immer zwei Tabs nebeneinander darzustellen, womit mehr Tabs auf einmal sichtbar sind. Dies ist konsistent zu Firefox für Apple iOS, wo es ebenfalls eine solche Einstellung gibt.

Kompakte Tab-Darstellung in Firefox 53 für Android

Lese-Ansicht mit geschätzter Lese-Dauer

Wie die Desktop-Version zeigt auch Firefox für Android ab Version 53 in der Lese-Ansicht eine geschätzte Lese-Dauer an. Dabei berücksichtigt die Implementierung auch die unterschiedlichen Lesegeschwindigkeiten, abhängig von der Sprache des Artikels. Auch werden sowohl langsame als auch schnelle Leser berücksichtigt, indem unter Umständen Angaben wie „11-14 min“ gemacht werden.

Sonstige Neuerungen

Bei der Eingabe in die Adressleiste können Einträge aus der Chronik nun per langem Klick und entsprechender Auswahl aus dem Kontextmenü gelöscht werden. Außerdem unterstützt Firefox für Android nun auch Sprachen, welche von rechts nach links geschrieben werden.

Dazu kommen weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards und natürlich Bugfixes sowie geschlossene Sicherheitslücken.

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April 24, 2017 08:41 PM

April 20, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53 mit vielen Neuerungen

Mozilla hat Firefox 53 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Änderungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Sechs Wochen sind seit der Veröffentlichung von Firefox 52 vergangen. Nun hat Mozilla mit Firefox 53 ein neues Feature-Update zum Download bereitgestellt.

Download Mozilla Firefox 53.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 53 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch von Mozilla als besonders kritisch eingestrufte sind. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 53 für alle Nutzer dringend empfohlen.

10% Weniger Abstürze dank GPU-Prozess

Quantum

Mozilla hat das Quantum-Projekt im Oktober des vergangenen Jahres mit dem ehrgeizigen Ziel angekündigt, die aktuelle Gecko-Engine zu einer Browser-Engine der nächsten Generation auszubauen. Ein erstes Resultat aus dem Quantum-Projekt hat bereits den Weg in Firefox 53 gefunden: der Quantum Compositor. Dabei handelt es sich, vereinfacht gesprochen, um einen eigenen Prozess für die Grafikkarte. Der Quantum Compositor verspricht nicht nur Performance, sondern vor allem Stabilität. Fehler in Grafikkarten-Treibern sind leider keine Seltenheit. Stürzt der Grafikkarten-Prozess ab, stürzt Firefox dank der Trennung vom Haupt-Prozess nicht ab. In Tests von Mozilla resultierte dies in über zehn Prozent weniger Browser-Abstürzen.

Der Quantum Compositor soll für etwa 70 Prozent der Firefox-Nutzer zur Verfügung stehen. Vorausgesetzt wird Windows 7 mit Plattform-Update oder höher sowie eine Direct3D11-fähige Grafikkarte von Intel, NVidia oder AMD. Für Nutzer von Apple macOS ist kein eigener GPU-Prozess geplant, da das Compositing auf diesem Betriebssystem so stabil ist, dass dies nicht notwendig ist.

64-Bit-Version für Windows per Stub Installer

Installationspakete für die Windows-Version von Firefox gibt es zwei: zum einen das traditionelle Installationspaket, welches auch offline installiert werden kann, zum anderen den sogenannten Stub Installer, welcher Firefox bei Ausführung erst herunterlädt und dann in einem Zug direkt nach dem Download installiert. Letzterer wird standardmäßig verteilt, gab es bisher aber nur in der 32-Bit-Ausführung. Der Stub Installer wurde nun um eine Option erweitert, um alternativ auch die 64-Bit-Version von Firefox installieren zu können. Voraussichtlich ab Firefox 55 soll die passende Auswahl dann automatisch erfolgen.

Dark Theme, Kompakt-Modus, weitere Theme-Verbesserungen

Ab Firefox 53 stehen dem Nutzer neben dem Standard-Theme noch zwei weitere Themes zur Auswahl, ein helles sowie ein dunkles Kompakt-Theme. Diese benötigen weniger Platz in der Vertikale und wer dunkle Anwendungen bevorzugt, ist dazu nicht länger auf ein Drittanbieter-Theme angewiesen.

Firefox 53

Firefox 53

Aber auch Themes von Drittanbietern rücken mehr in den Fokus. Ab Firefox 53 bewirbt Mozilla das Herunterladen von Themes direkt im Add-on Manager.

Firefox 53

Eine weitere Neuerung, welche Theme-Liebhaber freuen dürfte: die sogenannten Lightweight Themes haben bisher nicht in privaten Fenstern funktioniert. Dies ändert sich mit Firefox 53.

Firefox 53 blendet Seitentitel im Tab ab

Apropos Themes, eine Änderung gab es auch am Standard-Theme. Tabs in Firefox besitzen eine maximale Breite. Sind viele Tabs geöffnet, verringert sich die Breite bis auf eine Minimalbreite. Der Seitentitel, welcher in den Tabs dargestellt wird, ist häufig natürlich länger als der jeweilige Tab breit ist. Gerade bei vielen Tabs und damit reduzierter Tab-Breite kommt es daher auf jedes Zeichen an, wenn man eine maximale Übersicht haben möchte.

Bislang geht Firefox mit zu langen Seitentiteln so um, dass nach dem maximal darstellbaren Zeichen noch drei Punkte („…“) angezeigt werden, wodurch erkennbar ist, dass der Seitentitel länger ist als dargestellt werden kann. Ab Firefox 53 verzichtet Mozilla auf die Punkte und blendet den Seitentitel dafür ab. Das sieht nicht nur besser aus, sondern hat vor allem einen praktischen Nutzen: wenn auch nicht viel dadurch gewonnen wird, so ist durch die geänderte Darstellung zumindest etwas mehr vom Seitentitel erkennbar.

Tab-Darstellung Firefox 53

Neugestaltung der Doorhanger-Panels

Als Doorhanger-Panels werden in Firefox die Dialoge bezeichnet, welche eine Interaktion seitens des Nutzers erfordern, beispielsweise für die Installation von Add-ons, die Standortfreigabe für die Geolocation-API, die Berechtigungsfreigabe für Kamera und / oder Mikrofon für WebRTC-Kommunikation oder das Speichern von Passwörtern. Diese sind stets mit entsprechenden Symbolen in der Adressleiste verankert. Mozilla hat die Doorhanger-Panels in Firefox 53 neu gestaltet. Diese sehen jetzt nicht nur moderner aus, auch sind die verfügbaren Optionen nun besser direkt sichtbar, denn Ausklappmenüs gibt es nur noch in den seltensten Fällen. Auch verschwinden die Doorhanger-Panels nicht mehr, wenn irgendwo außerhalb der Doorhanger-Panels geklickt wird und eine Entscheidung des Nutzers noch ausstehend ist.

Doorhanger-Panels in Firefox 53

Firefox 53 zeigt wieder die Download-Geschwindigkeit an

In Firefox 20 hatte Mozilla das bisherige Download-Fenster durch ein neues Download-Panel ersetzt. Was einigen Nutzern dabei abging: die Anzeige der momentanen Download-Geschwindigkeit. Diese erhält in Firefox 53 erneut Einzug in Firefox.

Firefox 53 Download-Geschwindigkeit

HTML5-Player optisch neu und in HTML statt XUL

Für die Wiedergabe von HTML5-Videos oder -Audiodateien verfügen Browser über einen Standard-Player, welcher verwendet wird, sofern die jeweilige Webseite keinen speziellen Player bereitstellt. Darüber lassen sich beispielsweise Videos starten und pausieren oder die Lautstärke ändern.

In Firefox 53 hat Mozilla den Standard-Player überarbeitet. Am grundsätzlichen Layout des Players hat sich nicht viel geändert, doch sieht dieser nun ein kleines Stück moderner aus. Die spannendere Änderung steckt jedoch unter der Haube: war der alte Standard-Player noch in XUL implementiert, ist der neue Player nun in HTML implementiert.

HTML5-Player Firefox 53

Verbesserte Synchronisation von Lesezeichen

Mozilla hat umfangreiche Änderungen in Firefox 53 vorgenommen, welche die Zuverlässigkeit der Synchronisation von Lesezeichen erheblich verbessern sollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sync Lesezeichen verliert, sollte damit erheblich reduziert werden.

Firefox für Apple macOS wird deutlich kleiner

Mozilla konnte die Dateigröße von Firefox auf Apple macOS um stolze 36 MB verkleinern. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Firefox für Windows und Linux auf der einen Seite und Firefox für Apple macOS auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass es sowohl für Windows als auch für Linux getrennte Firefox-Versionen für die 32-Bit sowie die 64-Bit-Version des jeweiligen Betriebssystems gibt. Nutzer von Apple macOS machen sich keine Gedanken darüber, ob sie ein 32-Bit- oder ein 64-Bit-System verwenden, Firefox wurde bisher als sogenanntes Universal Build ausgeliefert und deckt damit beide Varianten gleichzeitig in einem einzigen Build ab. Ab Firefox 53 gibt es keine Universal Builds mehr und nur noch 64-Bit-Versionen von Firefox für Apple macOS.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox 53 unterstützt den Video-Codec WebM ab sofort mit Alpha-Kanal, also mit transparentem Hintergrund. Dank Unterstützung von display: flow-root in CSS sind sogenannte „Clearfix“-Workarounds nicht länger notwendig. Firefox 53 unterstützt außerdem Masken in CSS. Diese erlauben es, beliebige Formen einer Grafik sichtbar oder unsichtbar zu machen.

CSS Maske
(Bildquelle)

Verbesserungen für WebExtension-Entwickler

Für Entwickler von WebExtensions gab es diverse Verbesserungen, unter anderem die neue browsingData-API zum Löschen von Daten wie Cache, Cookies, Chronik und Downloads, die identity-API sowie die storage.sync-API zum Synchronisieren von Einstellungen. Mit der contextualIdentities-API gibt es eine neue Firefox-spezifische API für Container-Tabs. Darüber hinaus gab es noch diverse Erweiterungen bereits existierender APIs, unter anderem können mittels contextMenu-API nun auch Menüs zu Browser-Actions, Page-Actions, Tabs und Passwort-Feldern hinzugefügt werden und mittels tabs.insertCSS kann nun festgelegt werden, ob die hinzugefügten CSS-Stile als Autoren- oder User-Stylesheet eingefügt werden.

Weitere Verbesserungen der Webplattform können hier nachgelesen werden.

Neuerungen für Webentwickler

Betrachter für JSON-Inhalte

Bereits seit Version 44 hat Firefox versteckt ein Feature implementiert, welches überaus praktisch für alle ist, welche JSON-Daten im Browser betrachten wollen, und nun standardmäßig aktiviert wurde. Statt die Ausgabe – wie sie ist – als reinen Text darzustellen, werden die Daten in einer Baumstruktur dargestellt, welche Element für Element aufgeklappt oder per Suchfeld durchsucht werden kann. Mit einem Klick kann in einem zweiten Tab in die Textansicht gewechselt werden. Dort gibt es auch eine Schaltfläche, um die Textausgabe, welche möglicherweise minimiert an den Nutzer gesendet wird, formatiert darzustellen. Ein dritter Tab stellt die HTTP-Header der Anfrage dar.

Firefox 53 JSON-Betrachter

Sonstige Neuerungen in den Entwicklerwerkzeugen

Die Entwicklerwerkzeuge unterstützen nun CSS Color Level 4, das heißt, eine Syntax wie hsl(120deg 100% 50%) wird nun erkannt. In den Einstellungen der Entwicklerwerkzeuge gibt es eine neue Einstellung, um Screenshots nicht länger als Datei zu speichern, sondern in die Zwischenablage zu kopieren. Im Inspektor gibt es eine neue Option per Kontextmenü, um den vollständigen CSS-Pfad zu kopieren. Außerdem wird im Inspektor nun besser dargestellt, wenn sich zwischen zwei eingeklappten DOM-Knoten Inhalt befindet.

Optionale Features

Lokaler Dateizugriff in eigenem Prozess für mehr Sicherheit

Mozilla hat (standardmäßig noch deaktiviert) einen eigenen Content-Prozess nur für Aufrufe via file://-Protokoll implementiert. Diese Maßnahme dient der Sicherheit. Sollte durch ein Sicherheitsproblem ein Content-Prozess kompromittiert werden, kann dieser dadurch trotzdem nicht genutzt werden, um auf lokale Dateien zuzugreifen. Dieser spezielle Content-Prozess besitzt ausschließlich Lese-Rechte auf dem System.

Zur Aktivierung muss der Schalter browser.tabs.remote.separateFileUriProcess in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

Suchfeld in select-Feldern bei vielen Optionen

Standardmäßig kennt das <select>-Feld des HTML-Standards keine Suchfunktion, so dass Anwender auf Webseiten mit langen Auswahllisten unter Umständen lange den gesuchten Eintrag suchen müssen. Ab Version 53 bietet Firefox bei <select>-Feldern mit mehr als 40 Optionen ein Suchfeld an. Dieses filtert die Liste noch während der Eingabe, so dass der Nutzer schneller zum Ziel kommt.

Zur Aktivierung muss der Schalter dom.forms.selectSearch in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

-Suchfeld Firefox 53

Unterstützung für Datums- und Uhrzeit-Wähler in HTML

Firefox 53 hat eine erste Unterstützung für die Eingabe-Felder <input type=“date“ />und <input type=“time“ /> erhalten, allerdings standardmäßig noch deaktiviert.

Zur Aktivierung müssen die Schalter dom.forms.datetime sowie dom.forms.datetime.timepicker in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

in Firefox

Sonstige optionale Einstellungen

Gemäß der Dokumentation von Microsoft gibt Firefox auf Windows-Systemen H.264-Videos maximal in 4K-Auflösung wieder. Um das Limit für die Wiedergabe von 8K-Videos zu umgehen, kann der Schalter media.wmf.allow-unsupported-resolutions auf true gesetzt werden.

Die Unterstützung von SVG-Grafiken kann nun mittels about:config deaktiviert werden (svg.disabled). Außerdem wurde eine Einstellung implementiert, um den Standard-Referrer zu konfigurieren.

Sonstige Neuerungen von Firefox 53

Die Lese-Ansicht von Firefox zeigt ab sofort eine geschätzte Lese-Dauer an. Dabei berücksichtigt die Implementierung auch die unterschiedlichen Lesegeschwindigkeiten, abhängig von der Sprache des Artikels. Auch werden sowohl langsame als auch schnelle Leser berücksichtigt, indem unter Umständen Angaben wie „11-14 min“ gemacht werden.

Firefox 53 unterstützt nicht länger Erweiterungen, welche andere Erweiterungen eingebettet haben. Dies betrifft auch Kombinationen von Themes und Erweiterungen. Außerdem akzeptiert addons.mozilla.org mit dem Erscheinen von Firefox 53 nicht länger neue Legacy-Erweiterungen (XUL, SDK, Bootstrapped), sondern nur noch WebExtensions. Bereits bestehende Legacy-Erweiterungen können aber bis zum Erscheinen von Firefox 57 im November von ihren Entwicklern noch mit Legacy-Versionen aktualisiert werden.

Nicht mehr verfügbar für ältere Systeme

Firefox 52 war der letzte Feature-Release für Windows XP, Windows Vista sowie Apple macOS als 32-Bit-Version. Entsprechende Windows-Nutzer wurden auf den ESR-Zweig migriert und erhalten nur noch Sicherheits-Updates. Entsprechende macOS-Nutzer müssen diesen Wechsel von Hand vollziehen. Firefox 53 steht für diese Plattformen nicht mehr zur Verfügung. Auf Linux-Seite wurde die Unterstützung für Systeme eingestellt, welche eine CPU nutzen, die älter ist als Intel Pentium 4 oder AMD Opteron.

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April 20, 2017 09:58 PM

April 18, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Screenshots ab sofort Bestandteil von Firefox

Mozilla hat Firefox Screenshots, ehemals Page Shot, in die Nightly-Version von Firefox 55 integriert. Geplant ist die Auslieferung von Firefox Screenshots für die finale Version von Firefox 54.

Bereits im Februar wurde auf diesem Blog berichtet, dass Mozilla Page Shot in Firefox 54 integrieren wird. Bei Page Shot handelt es sich um ein Experiment im Rahmen von Test Pilot. Test Pilot ermöglicht es Nutzern, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Das Exerpiment lief erfolgreich genug, dass diese Funktion nun ein fester Bestandteil von Firefox wird.

Firefox Screenshots

Mittlerweile wurde Page Shot als WebExtension neu geschrieben und hat einen neuen Namen erhalten: Firefox Screenshots. Firefox Screnshots ist ein Screenshot-Werkzeug, welches darüber hinaus geht, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Firefox Screenshots

Firefox Screenshots

Die Screenshots können entweder auf dem Computer gespeichert oder auf einen Mozilla-Server hochgeladen werden, der unter screenshots.firefox.com erreichbar ist, wo die Bilder standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht werden. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich.

Firefox Screenshots

Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder. Die Übersicht der Bilder besitzt auch eine Suchfunktion. Und diese verdient eine besondere Erwähnung, denn die Suchfunktion besitzt eine Texterkennung und findet auch Texte, die auf den Screenshots zu lesen sind.

Firefox Screenshots

Firefox Screenshots wurde bereits als System-Add-on in die Nightly-Version von Firefox 55 integriert und wird im Laufe der kommenden Tage Bestandteil der Beta-Version von Firefox 54 werden. Standardmäßig ist Firefox Screenshots allerdings noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter extensions.screenshots.system-disabled per Doppelklick auf false gesetzt wird.

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April 18, 2017 09:00 PM

April 17, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erhält neue Option, um gefährliche Flash-Inhalte zu blockieren

Mozilla hat eine neue sichtbare Einstellung in Firefox 55 implementiert, welche bei aktiviertem Adobe Flash Player Plugin einige Inhalte dennoch blockiert, welche als gefährlich oder aufdringlich eingestuft werden.

Flash-Inhalte sind im Web nach wie vor weit verbreitet. In Firefox 55 hat Mozilla nun eine sichtbare Option implementiert, um gefährliche sowie aufdringliche Inhalte zu blockieren. Diese Option gilt sowohl, wenn der Flash Player aktiviert ist, als auch, wenn dieser auf Click-to-Play gestellt ist. Zu finden ist die neue Einstellung im Add-on Manager bei den Plugins, auf der Detailseite zum Flash Player.

Gefährliche Flash-Inhalte blockieren, Firefox 55

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April 17, 2017 05:14 PM

April 16, 2017

Sören Hentzschel

Firefox erhält Performance-Einstellungen

Mozilla möchte Nutzern von Firefox mehr Kontrolle über Einstellungen geben, welche die Performance des Browsers beeinflussen. Zu diesem Zweck wird die Einstellungs-Oberfläche um einen eigenen Performance-Bereich erweitert.

Aktuellen Plänen von Mozilla zufolge soll Firefox in Zukunft einen eigenen Bereich in der Einstellungs-Oberfläche für Performance-Einstellungen besitzen. Damit können Nutzer besser als bisher Einfluss darauf nehmen, wie viel Systemleistung Firefox benötigt, und so die Performance verbessern, ohne versteckte Einstellungen in about:config kennen zu müssen.

Auch wenn sich der finale Umfang der neuen Performance-Sektion bis zur Implementierung noch ändern kann, so zeigen aktuelle Wireframes zumindest, was einen erwarten kann.

So ist hier zunächst eine Schaltfläche zur Optimierung von Firefox zu sehen. Im Gegensatz zur Beschreibung in dem Wireframe ist allerdings nicht geplant, dabei alle Erweiterungen von Firefox zu deaktivieren. Viel mehr sollen vor allem Einstellungen zurückgesetzt werden, welche durch Legacy-Erweiterungen (also Erweiterungen alter Architekturen aus Zeiten von vor Firefox 57) unter Umständen verändert worden sind.

Als nächstes folgt in dem Wireframe eine Checkbox, um die empfohlenen Performance-Einstellungen zu verwenden. Diese richten sich gemäß Beschreibungstext nach den Fähigkeiten des Systems sowie der Geschwindigkeit des Internets. Wird diese Checkbox deaktiviert, erscheinen erweiterte Performance-Einstellungen.

Performance-Einstellungen

Die erste erweiterte Performance-Einstellung ist die Anzahl der Content-Prozesse für die Multiprozess-Architektur von Firefox. Je mehr Tabs verwendet werden, desto mehr profitiert Firefox von weiteren Content-Prozessen, allerdings steigt mit jedem Content-Prozess auch der Speicherbedarf von Firefox. Dies ist nicht nur für die Performance von Firefox selbst interessant. In den User-Stories zu dieser Einstellung wird auch das Szenario genannt, dass beispielsweise ein Photoshop-Nutzer den RAM-Verbrauch anderer Anwendungen reduzieren möchte, um möglichst viel Arbeitsspeicher für die Bearbeitung von Fotos zur Verfügung zu haben. Ein Firefox-Nutzer würde in dem Fall also die Anzahl der Content-Prozesse, die Firefox nutzt, einfach reduzieren können.

Danach folgt eine Option, um Animationen in der Benutzeroberfläche zu deaktivieren. Der bewusste Einsatz von Animationen kann die gefühlte Performance verbessern, allerdings können Animationen auf langsamen Systemen auch Performance kosten.

Schließlich gibt es noch das Vorausladen von Webseiten, sofern es ein starkes Signal gibt, dass ein Nutzer eine Webseite besuchen möchte. Dies führt in der Regel zu einem schnelleren Laden von Webseiten, kann sich aber bei langsamen Internet-Verbindungen gegenteilig auswirken. Eine weitere Option erlaubt das einfache Deaktivieren dieser Funktion.

Performance-Einstellungen

Ein konkreter Zeitplan wird nicht genannt, allerdings ist das dazugehörige Meta-Ticket auf Mozillas Bugtracker als Abhängigkeit zu Photon eingetragen, was die Ziel-Version zu Firefox 57 macht.

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April 16, 2017 08:57 PM

SeaMonkey (deutsch)

April 15, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla reduziert Anzahl der Release-Kanäle für Firefox

Bisher läuft jede Firefox-Version vier Release-Kanäle durch. In Zukunft wird es derer nur noch drei geben. Nightly-Versionen werden direkt zu Beta-Versionen, ehe Mozilla schließlich eine finale Firefox-Version freigibt.

Die Release-Kanäle von Firefox

Firefox ist auf verschiedenen Release-Kanälen verfügbar. Nightly-Versionen stellen dabei die früheste Form einer Firefox-Version dar. Hier findet die aktuelle Entwicklung statt, Features werden zuerst hier integriert, Fehler und Abstürze sind tendenziell mehr zu erwarten als bei allen anderen Release-Kanälen.

Üblicherweise nach sechs bis acht Wochen erreichen die Änderungen der Nightly-Version dann den Aurora-Kanal (Produktname: Developer Edition). Neue Features werden weiterhin in der Nightly-Version integriert, dann mit einer Versionsnummer höher, und die Neuerungen der letzten Wochen erhalten auf dem Aurora-Kanal Stabilisierung in Form von Bugfixes, bei gleicher Versionsnummer wie die Wochen zuvor die Nightly-Version. Außerdem beginnt für viele Sprachen erst dann die Übersetzungs-Arbeit.

Weitere sechs bis acht Wochen später passiert das gleiche eine Stufe höher und die Änderungen der letzten Wochen in der Developer Edition werden auf dem Beta-Kanal freigegeben, ehe dann – nochmal sechs bis acht Wochen später – schließlich die finale Firefox-Version freigegeben wird. Mit jedem Release-Kanal nimmt die Menge und der Umfang der möglichen Änderungen ab, während gleichzeitig die Anzahl von Fehlern sowie Instabilitäten tendenziell geringer werden.

Project Dawn: Aus vier mach drei

Wenn Mozilla nächsten Mittwoch die finale Version von Firefox 53 freigeben wird, wird es diesbezüglich eine gravierende Änderung für folgende Firefox-Versionen geben: Mozilla entfernt den Aurora-Kanal aus dem Entwicklungs-Zyklus. Das bedeutet, dass Nightly-Versionen in Zukunft auf direktem Weg zu Beta-Versionen werden, ohne einen Release-Kanal dazwischen.

An den geplanten Release-Terminen der finalen Versionen ändert sich dadurch nichts. Dazu wird die Versionsnummer der Nightly-Version in der kommenden Woche allerdings nicht auf die Version 56 angehoben werden, sondern erst acht Wochen später am 12. Juni 2017.

Bisherige Nutzer der Developer Edition werden auf den Beta-Kanal migriert, allerdings noch nicht zum Erscheinen der ersten Beta-Version von Firefox 54, da die technischen Voraussetzungen noch nicht komplett sind.

Was wird aus der Developer Edition?

Der Aurora-Kanal war speziell, da dieser nicht nur einen Release-Kanal zwischen Nightly und Beta darstellte. Die daraus resultierende Firefox-Version hatte ein spezielles Design standardmäßig aktiviert, ein paar Einstellungen für Entwickler standardmäßig anders gesetzt und außerdem ein standardmäßig getrenntes Firefox-Profil genutzt. Die Aurora-Version wurde mit diesen Änderungen als Developer Edition, mit speziellem Fokus auf Entwickler, vermarktet.

Durch den Wegfall des Aurora-Kanals stellt sich natürlich die Frage, was aus der Developer Edition wird. Diese wird es auch in Zukunft geben. Allerdings wird diese nicht wie bisher weniger Features als die Nightly-, aber mehr Features als die Beta-Version besitzen. Stattdessen wird die Developer Edition in Zukunft aus dem Beta-Kanal generiert werden und grundsätzlich mit der Beta-Version identisch sein – abzüglich der angesprochenen Unterschiede, welche die Developer Edition speziell machen.

Auswirkungen auf Thunderbird und SeaMonkey

Von dieser Änderung sind auch Thunderbird und SeaMonkey betroffen. Beide Projekte werden ebenfalls auf drei Release-Kanäle verkürzen.

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April 15, 2017 04:32 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sidebar-Panels, die nicht (mehr) funktionieren ♰

Auf Ed Mullens Home Page findet sich neben vielen anderen interessanten Themen auch eine Aufstellung von SeaMonkey-tauglichen Sidebar-Panels; in loser Folge werde ich in den nächsten Wochen einige kleine Testberichte schreiben.

Leider sind auch eine ganze Reihe von Sidebar-Panels dabei, die nicht mehr funktionieren:

American Greetings

Das ist schnell erledigt, der Einbau des Sidebar-Panels funktioniert per Klick auf den Link problemlos, aber es gibt im Panel dann keinen Inhalt, nur die Fehlermeldung “Not Found – The requested URL /feeds/netscape/3dgamers.html was not found on this server.”

Das Panel soll wohl den Inhalt von 3dgamers.com/feeds/netscape/3dgamers.html anzeigen. Die Website 3dgamers.com gibt es aber anscheinend nicht mehr, bei Aufruf im Browser wird auf fileplanet.com umgeleitet.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Challengers Baseball

Zeigt nur 404 Not Foundchallengers.org gibt es nicht mehr. Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

CNNenEspanol.com

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

NetscapeDevEdge

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

DigitalHit

Es werden fast nur Seitenquelltext-Schnipsel angezeigt, das Panel ist nutzlos geworden.

eBay

Nur noch Weiterleitung auf AOL.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

EULEP

eulep.org existiert nicht mehr.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

FedEx

NS6 wird nicht mehr unterstützt, ich fand keinen Ersatz.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

GodAndScience

Forward funktioniert, es gibt dort auch einigen Inhalt, aber …

Seitenformat nicht für Sidebar-Anzeige geeignet

Google

404. That’s an error.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Home Improvement

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

House and Home

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Homeschool

404 Page Not Foundedventures.com gibt es noch, ob sich jemand die Seite mit Custom-Sidebar-Addon in die Siedebar packen möchte kann sich jeder überlegen.

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr

Hungarian Weather

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

IceWalkers

Not Foundicewalkers.com gibt es noch, ob sich jemand die Seite mit Custom-Sidebar-Addon in die Siedebar packen möchte kann sich jeder überlegen.

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr

Industry Headlines

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Javaside

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr.

Seitenformat der per Weiterleitung javaside.com erreichten Webseite von nicht für Sidebar-Anzeige geeignet


Blogpost in englischer SpracheHier eine Auflistung von Sidebar-Panels, die (noch) funktionieren (englisch).


Wird fortgesetzt!

Ihr seit eingeladen, Eure eigenen Erfahrungsberichte mit Sidebar-Panels (nicht nur von o. g. Seite) hier im Blog zu veröffentlichen.

April 15, 2017 04:13 PM

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.1 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox für Apple iOS auf Version 7.1 aktualisiert. Es handelt sich dabei um ein reines Bugfix-Update, welches diverse Fehler der Vorgängerversion 7.0 behebt. Neue Funktionen gibt es mit diesem Update keine.

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April 15, 2017 08:41 AM

April 13, 2017

Sören Hentzschel

Neue Browser-Engine: Nightly-Builds von Servo-Browser für Windows

Mozilla arbeitet an einer neuen Browser-Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Erstmals gibt es auch offizielle Nightly-Versionen eines Servo- Browsers für Windows, nachdem es einen solchen für Apple macOS und Linux bereits seit letztem Jahr gibt.

Das Team hinter der Browser-Engine Servo bietet erstmals offizielle Nightly-Builds eines simplen Browsers an, welcher die Servo-Engine zur Darstellung von Webseiten nutzt. Bereits seit Juli 2016 werden tägliche Nightly Builds für Apple macOS und Linux angeboten.

Beim Servo-Projekt handelt es sich in erster Linie um ein Forschungsprojekt und noch nicht um eine vollwertige Browser-Engine, entsprechend muss damit gerechnet werden, dass sehr viele Webseiten noch nicht korrekt dargestellt werden. Schon gar nicht sollte der Servo-Browser für sicherheitskritische Dinge wie Online-Banking eingesetzt werden.

Wer allerdings testen möchte, kann sich die Nightly-Builds von hier herunterladen und mögliche Probleme auf GitHub melden. Es handelt sich um Nightly-Builds, jedoch gibt es noch keine automatischen Updates von einer Version auf die nächste.

Auch wenn die Servo-Engine noch weit davon entfernt ist, eine vollwertige und massentaugliche Browser-Engine zu sein, so kommen Firefox-Nutzer ab Firefox 57 in den Genuss einiger Konzepte aus Servo, welche im Rahmen des Quantum-Projekts in die aktuelle Gecko-Engine integriert werden.

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April 13, 2017 09:56 PM

April 12, 2017

Sören Hentzschel

Facebook, Mozilla (und weitere): 14 Millionen Dollar gegen Fake-News

Facebook, Mozilla und weitere Organisationen haben sich zusammen getan und die News Integrity Initiative mit einem Startapital von 14 Millionen Dollar ins Leben gerufen. Gemeinsam sagt man den sogenannten Fake News den Kampf an.

Die News Integrity Initiative möchte dazu beitragen, dass Menschen dem Journalismus wieder mehr vertrauen und informiertere Urteile in Bezug auf die Neuigkeiten treffen können, welche sie lesen und online teilen. Das richtet sich vor allem gegen die sogenannten Fake News.

Gründungsmitglieder sind neben Facebook und Mozilla die Ford Foundation, Craig Newmark Philanthropic Fund, Democracy Fund, John S. and James L. Knight Foundation, Tow Foundation, AppNexus sowie Betaworks. Gemeinsam bringen diese Organisationen 14 Millionen Dollar in die Initiative, welche als unabhängiges Projekt der CUNY Graduate School of Journalism betrieben wird.

Dies ist nicht Mozillas einziges Engagement im Bereich Journalismus. Unter anderem hatte Mozilla das Projekt Open News ins Leben gerufen, welches seit Anfang des Jahres eine unabhängige Organisation ist. Das OpenNews-Projekt bringt Entwickler, Designer und Journalisten zusammen, um gemeinsam an offenen Technologien und Prozessen für den Journalismus-Bereich zu arbeiten. Außerdem betreibt Mozilla gemeinsam mit der New York Times sowie der Washington Post das Coral-Projekt, welches Open Source-Lösungen für News-Seiten entwickelt und damit versucht, eine bessere Beziehung zwischen Publisher und Community zu bilden.

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April 12, 2017 09:02 PM

April 11, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: Weitere 365.000 Dollar von Mozilla für Open Source-Projekte

Im Rahmen seines Open Source Support-Programms („MOSS“) unterstützt Mozilla Open Source-Anwendungen finanziell. In der aktuellen Ausschüttungs-Runde verteilt Mozilla 365.000 Dollar an Open Source-Projekte.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet. Die geförderten Projekte werden teilweise von Mozilla selbst eingesetzt, teilweise werden sie aber auch deswegen gefördert, weil sie mit der Mozilla-Mission konform gehen. Über alle Ausschüttungen kann hier mehr in Erfahrung gebracht werden.

Der mit Abstand größte Anteil geht dieses Mal an SecureDrop, eine Whistleblower-Plattform, welche von mehr als 30 News-Organisationen genutzt wird und hinter welcher die Freedom of the Press Foundation steht. Diese erhält von Mozilla 250.000 Dollar und damit den größten Betrag, der jemals im Rahmen von MOSS an ein Projekt vergeben worden ist. Mit dem Geld soll die Entwicklung der nächsten Version finanziert werden, welche einfacher zu installieren, für Journalisten einfacher zu nutzen und außerdem sicherer sein soll.

Darüber hinaus erhält das in der Programmiersprache Rust geschriebene Netzwerk-Anwendungs-Framework Tokio 50.000 Dollar zur Erweiterung um asynchrones I/O. Das LEAP Encryption Access Project, welches sichere Kommunikation ermöglichen will, erhält 30.000 Dollar. Weitere 25.000 Dollar gehen an das Compiler-Projekt LLVM und schließlich noch 10.000 Dollar an libjpeg-turbo. Bereits im letzten Jahr hatte Mozilla eine Sicherheits-Überprüfung von libjpeg-turbo im Rahmen des MOSS-Unterprojektes SOS (Secure Open Source) finanziert und in Auftrag gegeben.

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April 11, 2017 09:54 PM

April 09, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Mozilla überarbeitet Einstellungen und fügt Suchfunktion hinzu

Mozilla hat die Einstellungsoberfläche von Firefox 55 überarbeitet. Neben einer neuen Struktur gibt es nun auch eine Suchfunktion für Einstellungen.

Mozilla hat die Einstellungsoberfläche von Firefox 55 neu strukturiert. Es handelt sich dabei um die direkte Umsetzung von Nutzer-Feedback, basierend auf durchgeführten Nutzer-Tests.

Bisher gab es acht Haupt-Kategorien, namentlich: Allgemein, Suche, Inhalt, Anwendungen, Datenschutz, Sicherheit, Sync und Erweitert. Mit der neuen Struktur gibt es nur noch fünf Haupt-Kategorien, nämlich: Allgemein, Downloads & Links, Firefox Account, Datenschutz & Sicherheit sowie Updates. Einstellungen wurden dabei keine entfernt, sondern nur neu angeordnet.

Einige Details werden vor der Auslieferung in der finalen Version von Firefox 55 noch geändert, so wird beispielsweise Downloads & Links in Dateien und Anwendungen umbenannt werden. Die grundlegende Struktur kann aber in etwa so erwartet werden, wie sie jetzt ist.

Einstellungen Firefox 55

Auffällig ist dabei vor allem, wie prominent nun die Einstellungen zu den Updates präsentiert werden.

Außerdem hat Mozilla eine Suchfunktion für die Einstellungen implementiert. Diese ist allerdings standardmäßig noch deaktiviert und kann aktiviert werden, indem über about:config der Schalter browser.preferences.search per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Einstellungen Firefox 55

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April 09, 2017 05:54 PM

April 08, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey Kiosk-Modus: handgestrickt

Warum (Quasi-) Kiosk-Modus?

Für bestimmte Anwendungen würde ich meinen Kunden gern SeaMonkey in einer Art Kiosk-Modus  als geeignete Anwendung nahelegen. Da Firefox die Unterstützung NPAPI-Plugins beendet, für bestimmte technische Visualisierungsaufgaben aber ein Browser mit funktionierendem Java eine geeignete kostengünstige Software ist, soll SeaMonkey diese Visualisierungsaufgaben wahrnehmen. So kann der Kunde parallel weiter den gewohnten Firefox benutzen, und der auf den Besuch weniger bestimmter Webseiten — eben der im Webserver der Anlagenregelungen hinterlegten Visualisierungsseiten —  beschränkte SeaMonkey wird vom Benutzer als Visualisierungswerkzeug und nicht als Browser wahrgenommen.

Dafür soll SeaMonkey keine Menü-, Tool- oder sonstige Bars mehr zeigen (äußerstenfalls Vor- und Zurück-Pfeile, Drucken-Icon). In der Sidebar gibt es nur noch das Chronik– und Lesezeichen-Panel. Email, Composer und Chatzilla sind unerreichbar, so dass auch auf diesem Weg der Nutzer nicht in Versuchung kommt, mit seinem irgendwann völlig veraltetem und evtl. so unsicher gewordenem Browser im Internet zu stöbern.

Die Lösung muss nicht krimineller Energie und gehobenen Hackerkenntnissen Stand halten, aber einen gutwilligen Otto-Normal-User hinreichend schützen.

Add-Ons zum Thema waren uralt (R-Kiosk funktionierte nicht), im mozillazine-Forum gab es auch keine wirklich weiter führenden Hinweise, Kiosk-Brwoser OpenKiosk war mühsam einzurichten, wollte immer als Fullscreen-Kiosk arbeiten — also habe ich mich dann daran gemacht, SeaMonkey händisch für meine Bedürfnisse anzupassen.

🛠️ Erforderliche Anpassungen der SeaMonkey Internet Suite:

  1. SeaMonkey installieren, eine geeignete Version ist derzeit (207-04-08) SeaMonkey 2.46
    Fast noch besser könnte es sein, statt einer Installation nur ein Gepacktes ausführbares Binary zu verwenden. So umschifft man die Gefahr, dass SeaMonkey für irgendwelche Anwendungen den bisherigen Standardbrowser des PC aus seiner Rolle verdrängt.
  2. Lesezeichen für <about:config> anlegen
  3. Ggf. vorbereitete Lesezeichen für Visualisierung importieren.
  4. Home-Seite (Browser-Startseite) festlegen (geeignete Visualisierungsseite)
  5. In der Sidebar alle nicht benötigten Panels löschen:
    – <f9> für Sidebar einschalten
    – Tabs → Sidebar Anpassen
    – Alle Panels außer Lesezeichen und Chronik löschen
  6. User-Interface —  “gefährliche” Elemente beseitigen: Rechtsklick auf NavigationsleisteAnpassen → Alle Elemente außer Zurück, Vorwärts, Aktualisieren, Drucken mit der Maus in das Dialogfeld ziehen → [ok]
  7. Shortcuts können die Flucht aus der Kleinen Welt ermöglichen, was mit einem veralteten Browser evtl. einmal gefährlich wird.
    Deaktivieren lassen sich Shortcuts mit dem Add-On Dorando keyconfig 2016.2 :
    Eigentlich müssen fast alle Tastaturkürzel gelöscht werden, behalten sollte man eventuell

    100 % (Original Size) []  <Ctrl+0>
    BACK                      <Backspace>
    Bookmark This Page        <Ctrl+Shift+d>
    Browser Tab [New]         <Ctrl+t>
    Browser Window [New]      <Ctrl+n>
    Close                     <Ctrl+w>
    Delete                    <Del> 
    Exit                      <Ctrl+q>
    Find in This Page…,       <Ctrl+f>
    Find Again                <F3>
    Full Screen               <F11>
    Help Contents             <F1>
    Keyconfig...              <F12>
    Copy                      <Ctrl+c>
    Keyconfig ...             <Ctrl+Shift+F12>
    Larger []                 <ctrl++>      Zoom +
    Paste                     <Ctrl+v>
    Redo                      <Ctrl+y>
    Select All                <Ctrl+a>
    Sidebar show/hide         <F9>
    Smaller []                <Ctrl+->     Zoom -
    Stop                      <Esc>
    Undo                      <Ctrl+Z>
  8. In Menü BearbeitenEinstellungen Advanced Software-Installation — Alle Update-Häkchen entfernen
  9. In Menü Ansicht Zeigen/Verstecken alle Häkchen außer Sidebar, Navigationsleiste entfernen
    Mit <Alt> kann Menü-Leiste weiterhin aktiviert werden
  10. Abschließend Menüleiste endgültig verstecken:
    Lesezeichen für “about:config” anklicken und damit aufsuchen → nach “ui.key.menuAccessKeyFocuses” suchen → mit doppelklick auf ‘false’ setzen
  11. Browserchronik (in der Sidebar) löschen
  12. Lesezeichen für <about:config> und alle sonstige auf “verbotene” Seiten führende löschen

Fertig! 🙂

Nun nur noch (bei Benutzung des gepackten ausführbaren Binaries ein Desktop-Icon anlegen und) das SeaMonkey-Desktop-Icon geeignet Beschriften (“Visualisierung Gebäudeautomation”) und ggf. gegen ein anderes, aussagekräftiger erscheinendes Icon austauschen, und fertig ist die Visualisierungslösung.

 

❓ Ungelöste Probleme / offene Fragen

  1. Die Hilfe enthält auch Links in das Internet, und wenn jemand dort hingefunden hat …
  2. Über die Lesezeichen kann man doch durch Änderung eines Lesezeichens ins WWW entwischen.
  3. Zip incl. User-Profile und vorbereiteten Bookmarks wie erstellen?

 

ℹ️️ Sonstige Hinweise


Tipps, Anmerkungen, eigene Erfahrungen? Kommentare sind willkommen

April 08, 2017 06:04 PM

Sören Hentzschel

Photon: Weitere Bilder zum neuen Firefox-Design (neues Menü, Anpassung, Kompakt- und Touch-Modus)

Bereits mehrfach in den letzten Wochen wurden weltweit zuerst auf diesem Blog Bilder und Details zum kommenden Firefox-Design Photon einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Ganz im Sinne dieser Tradition gibt es erneut hier zum ersten Mal weiteres neues Bildmaterial zu bestaunen. Heute mit dem neuen Hauptmenü, einem neuen Bibliotheks-Menü, dem neuen Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche, einem Kompakt- sowie einem Touch-Modus, Farbschemata und mehr.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses besonderen Releases wird Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild von Firefox.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Auch heute können wieder viele neue Einblicke in das neue Aussehen des Mozilla-Browsers präsentiert werden.

Wie immer gilt, dass es sich dabei um Mockups handelt und sich das tatsächliche Erscheinungsbild in der finalen Version von Firefox 57 von dem unterscheiden kann, was hier gezeigt wird.

Farb-Schemata und Pocket-Integration in Activity Stream

Die ersten neuen Mockups zeigen zwei Dinge. Zum einen zeigen sie Firefox auf Windows sowohl in einer hellen als auch in einer dunklen Farbvariante. Es ist wahrscheinlich, dass Firefox dabei die vom Benutzer ausgewählte Akzentfarbe aus Windows 8 und höher aufgreift.

Das andere ist der Activity Stream, den Mozilla derzeit im Rahmen von Test Pilot testet und der in Firefox integriert werden wird. Dieser wird die Seite ersetzen, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Was dort auffällt, ist die Integration von Themen, die gerade im Trend sind – bereitgestellt von Pocket. Zur Erinnerung: Mozilla hat im Februar bekannt gegeben, Read It Later, den Entwickler von Pocket, gekauft zu haben.

Es lässt sich anhand der Mockups nicht ableiten, ob dieser Teil des Activity Streams nur Nutzern von Pocket angezeigt wird und ob respektive wie sich dieser Teil deaktivieren lässt. Darüber jetzt Annahmen zu treffen, wäre daher nicht zielführend. Dies wird sich zeigen, wenn es Mockups zu diesem Aspekt gibt oder ansonsten spätestens mit der Veröffentlichung von Firefox 57.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Kompakt- und Touch-Modus

Mozilla wird bereits Firefox 53 mit zwei Kompakt-Themes ausliefern (einem hellen sowie einem dunklen), welche etwas weniger Platz verbrauchen. Auch mit dem neuen Design in Firefox 57 soll eine kompaktere Darstellung möglich sein, wobei davon auszugehen ist, dass die bisherigen kompakten Themes durch eine neue Option im Anpassungs-Bildschirm ersetzt werden.

In vergleichbarer Weise, bloß umgekehrt, soll es außerdem einen Touch-Modus geben, welcher zu Gunsten einer besseren Bedienbarkeit auf Touch-Geräten die Flächen vergrößert statt sie zu verkleinern.

Alles in allem wird es damit also erstmals drei Varianten mit unterschiedlichem Platzbedarf geben, womit Mozilla allen Anwendungsfällen von Durchschnitts-System über kleinem Bildschirm bis zum Touch-Gerät gerecht werden sollte – oder zumindest gerechter als bisher.

Firefox 57 Photon Design

Neues Hauptmenü

Das neue Hauptmenü besitzt nicht länger überdimensionierte Symbole mit nur wenig Platz für Text darunter, sondern wird wieder klassischer mit einem Eintrag pro Zeile und ggfs. einem kleinen Symbol vor dem Text, womit deutlich mehr Platz für Menüeinträge als bisher ist.

Firefox 57 Photon Design

Das neue Hauptmenü ist nun statisch, das heißt, aus diesem können nicht länger Menüpunkte entfernt oder neue hinzugefügt werden. Stattdessen gibt es nun einen neuen Platz zur Anpassung: bereits jetzt ist es so, dass Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste anzeigt, über welches weitere Symbole erreicht werden können, wenn mehr Symbole in der Symbolleiste existieren als das Browser-Fenster breit ist. Dieses wird dahingehend erweitert, dass dort nun vom Benutzer fix Symbole hinterlegt werden können, quasi als Schaltfläche für weitere Funktionen, die schnell erreicht, aber nicht permanent sichtbar sein sollen.

Firefox 57 Photon Design

Neuer Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche

Dementsprechend wird auch der Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche geändert. Für Nutzer, welche sich nach den ganzen Mockups ohne Suchleiste gefragt haben, ob es weiterhin möglich sein wird, eine separate Suchleiste zu nutzen: in diesem Mockup ist eine Suchleiste als optionales Element im Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche sichtbar. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass es diese auch in Zukunft geben wird.

Interessant: dieses Mockup zeigt ebenfalls einen flexiblen Zwischenraum als Element. Einen solchen hatte Firefox bereits in der Vergangenheit, um einen leeren Platz zwischen Elementen einzufügen, und wurde mit Firefox 29 entfernt.

Firefox 57 Photon Design

Komplett neues Bibliotheks-Menü

Mozilla führt mit Firefox 57 ein neues Bibliotheks-Menü ein. Über dieses erhält der Nutzer einen schnellen Zugriff auf Chronik, Lesezeichen, Downloads und synchronisierte Tabs.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Das bisher eigenständige Bibliotheks-Fenster bleibt dadurch unberührt und wird es auch in Zukunft geben. De facto plant Mozilla auch eine Überarbeitung davon, allerdings nicht mehr im Rahmen von Photon, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Sidebars

Auch bei den Sidebars gibt es eine Änderung. Diese werden ab Firefox 57 ein Aufklappmenü besitzen, über welches man bequem zwischen den verschiedenen Sidebars umschalten kann. Beispielsweise gelangt man darüber aus der Lesezeichen-Sidebar in die Sidebar für synchronisierte Tabs, sofern man dies möchte.

Firefox 57 Photon Design

Spezielle Content-Seiten

Schließlich ist es noch geplant, spezielle Content-Seiten einem Facelift zu unterziehen, beispielsweise der Seite, die erscheint, wenn ein Server nicht erreicht werden kann, oder die Seite zur Sitzungswiederherstellung.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon Design

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April 08, 2017 04:07 PM

April 06, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla aktiviert mehrere Content-Prozesse in Firefox Developer Edition 54

Die Multiprozess-Architektur von Firefox trennt bislang Browser- und Content-Prozess voneinander, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. Nun hat Mozilla die Anzahl der Content-Prozesse in der Developer Edition von Firefox 54 auf vier erhöht.

Die Entwicklung der neuen Multiprozess-Architektur von Firefox, die auf den Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, hört, macht große Fortschritte. Noch laufen allerdings alle Tabs in einem gemeinsamen Content-Prozess. Für Nutzer der Nightly-Version von Firefox hat sich dies im Januar geändert, als die Anzahl der Content-Prozesse auf zwei erhöht worden war. Vergangenen Monat wurden schließlich vier Content-Prozesse standardmäßig in der Nightly-Version aktiviert.

Die Erhöhung der Content-Prozesse war bislang allerdings auf Nightly-Versionen beschränkt. Im nächsthöheren Release-Kanal, der Developer Edition, war weiterhin nur ein einziger Content-Prozess aktiviert. Ab sofort sind auch in der Developer Edition vier Content-Prozesse standardmäßig aktiviert.

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April 06, 2017 09:14 PM

April 05, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.0 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox für Apple iOS auf Version 7.0 aktualisiert. Neben Bugfixes ist die neue Version vor allem für Tablet-Nutzer interessant: auf dem iPad werden geöffnete Tabs ab sofort oberhalb der Adressleiste angezeigt.

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April 05, 2017 08:49 PM

April 04, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erhält Berechtigungssystem für WebExtensions

Mit Firefox 55 führt Mozilla ein Berechtigungssystem für WebExtensions inklusive optionaler Berechtigungen ein. Damit bekommen Nutzer mehr Kontrolle darüber, was Firefox-Erweiterungen tun dürfen und was nicht.

Berechtigungen kennt man vor allem von App-Installationen auf Smartphones. Vor der Installation einer App wird der Nutzer darüber informiert, welche Berechtigungen die App anfragt. Werden bestimmte Berechtigungen nicht angefragt und vom Nutzer dementsprechend auch nicht akzeptiert, dann kann die App entsprechende Tätigkeiten auch nicht durchführen.

Google hatte dieses Konzept auch für seinen Browser Chrome übernommen. Und nachdem Mozilla mit den WebExtensions ein Erweiterungs-Modell in Firefox eingeführt hat, welches einen großen Grad an Kompatibilität zum Erweiterungs-Modell von Chrome besitzt, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Berechtigungssystem endlich auch Einzug in Firefox erhält.

Ab Firefox 55 ist es soweit. Berechtigungen kennt Firefox bereits seit der ersten Unterstützung von WebExtensions in Firefox 45, bisher aber ohne sichtbaren Effekt für den Nutzer. Ab Firefox 55 informiert der Mozilla-Browser bei der Installation von Erweiterungen über die von der WebExtension angefragten Berechtigungen. Ist der Nutzer damit nicht einverstanden, hat er an dieser Stelle noch die Möglichkeit, die Installation zu unterbinden.

Am Beispiel einer signierten Erweiterung mit einer angefragten Berechtigung:

WebExtension Berechtigungs-System

Am Beispiel einer nicht signierten Erweiterung mit drei angefragten Berechtigungen:

WebExtension Berechtigungs-System

Bereits jetzt werden auf Mozillas Erweiterungs-Webseite addons.mozilla.org die Berechtigungen von WebExtensions angezeigt, so dass sich der Nutzer bereits vor dem Start der Installation ein Bild davon machen kann, welche Berechtigungen eine Erweiterung anfordert.

WebExtension Berechtigungs-System

Außerdem unterstützt Firefox ab Version 55 auch optionale Berechtigungen. Diese ermöglichen es, bei der Installation einer Erweiterung nur die Berechtigungen anzufragen, welche für den Betrieb einer Erweiterung zwingend notwendig sind, nicht jedoch Berechtigungen, welche nur für einzelne Features benötigt werden.

Optionale Berechtigungen setzen immer eine Nutzer-Interaktion voraus und können nicht automatisch durch die Erweiterung erteilt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass die Erweiterung vor der Benutzung eines Features einen Dialog mit der Bitte um Gewährung einer zusätzlichen Berechtigung anzeigt. Wird diese erteilt, kann das Feature wie gewünscht verwendet werden. Wird diese nicht erteilt, ist das entsprechende Feature nicht nutzbar.

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April 04, 2017 09:04 PM

April 03, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: Mozilla lässt weitere Open Source-Projekte auf Sicherheit prüfen

Im Rahmen der Initiative Secure Open Source (SOS) hat Mozilla weitere Open Source-Anwendungen hinsichtlich ihrer Sicherheit überprüfen lassen.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet, um diese finanziell zu unterstützen. Ein im Juni 2016 gestartetes Unterprojekt von MOSS ist Secure Open Source, oder kurz: SOS, mit dem Ziel, Open Source-Software sicherer zu machen. Dazu beauftragt Mozilla Sicherheits-Dienstleister, bekannte Open Source-Projekte hinsichtlich Sicherheits-Schwachstellen zu überprüfen.

Im vergangenen Jahr hatte Mozilla bereits eine Überprüfung von PCRE, libjpeg-turbo, phpMyAdmin, dnsmasq, zlib sowie curl in Auftrag gegeben. Das erste überprüfte Projekt in diesem Jahr war der Mailserver Dovecot, wie bereits im Januar berichtet.

Kurz darauf erfolgte eine Überprüfung von oauth2-server, einem in PHP geschriebenen Authentifizierungs-Server für OAuth 2.0. Hier konnte nur eine Sicherheitslücke von geringer Schwere entdeckt werden. Das Audit wurde durchgeführt vom unabhängig arbeitenden Brian Carpenter.

Für zwei weitere Projekte wurde, wie schon häufiger, Cure53 beauftragt. Überprüft wurden sowohl ntp, eine Implementierung des Network Time Protocols, sowie der Fork ntpsec.

In ntp konnten eine kritische, zwei schwere, eine mittlere sowie acht schwache Sicherheitslücken gefunden werden. In ntpsec wurde keine kritische Sicherheitslücke, aber drei schwere, eine mittlere sowie drei schwache Sicherheitslücken gefunden.

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April 03, 2017 09:41 PM

March 30, 2017

Sören Hentzschel

Photon: Neue Bilder zum kommenden Firefox-Design (Windows, Tipps, Seiten-Menü, UI-Animationen)

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Dies schließt auch ein neues Erscheinungsbild von Firefox ein (Projektname: Photon). Nachdem vergangene Woche das erste Mockup auf diesem Blog enthüllt worden ist, gibt es wieder zuerst hier neue Mockups des kommenden Firefox-Designs. Darunter sind erste Mockups des Designs für Windows-Nutzer, eine erste Vorschau auf eine neue Tipps-Sektion zur Einrichtung von Firefox, ein neues Webseiten-Menü sowie Videos, welche geplante UI-Animationen zeigen.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Vergangene Woche wurde auf diesem Blog erstmals das geplante Design der Öffentlichtkeit bekannt gemacht.

Dieser erste Mockup zeigte das geplante Firefox-Design auf dem Betriebssystem Apple macOS. Neue Mockups zeigen nun erstmals die Windows-Version.

Wichtig: Bei dem folgenden Bildern und Videos handelt es sich um Mockups. Bis zur Veröffentlichung von Firefox 57 können sich noch viele Dinge ändern.

Firefox für Windows / Activity Stream

Neben dem grundlegenden Design von Firefox 57 für Windows zeigt dieser Entwurf auch die Startseite / Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Dabei handelt es sich prinzipiell um den sogenannten Activity Stream, den Mozilla im Rahmen von Test Pilot testet und der als fester Bestandteil in Firefox integriert werden wird.

Dabei wird es ein paar Unterschiede geben. So soll es nach der Integration mehr Anpassungsmöglichkeiten sowohl gegenüber dem Auslieferungszustand der aktuellen Firefox-Version als auch gegenüber dem Test Pilot-Experiment geben. Die Pläne dafür wurden bereits im Februar auf diesem Blog vorgestellt. Die Symbole, welche derzeit unten auf der Seite about:home zu sehen sind, zeigt dieses Mockup in einer vertikalen Leiste auf der rechten Seite.

Firefox 57 Photon Design

Links oben erscheint der Kopf eines Comic-Fuchses mit einer Zahl in einer Sprechblase. Darüber gelangt man zu einem weiteren neuen Feature auf dieser Seite: Firefox-Tipps.

Neues Tipps-Menü empfiehlt Anpassungen

Über die neue Tipps-Sektionen werden sechs Bereiche von Firefox vorgestellt, welche dabei helfen, Firefox an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dies sind die Bereiche Sync, Erweiterungen, Suche, Anpassungen, Privater Modus sowie Firefox zum Standard-Browser machen. Per Checkbox kann die Tipps-Sektion deaktiviert werden.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Neues Webseiten-Menü

Eine Frage, die sich für einige bereits beim ersten Mockup stellte, war die Frage, was es mit der Schaltfläche mit den drei Punkten in der Adressleiste auf sich hat. Dies beantwortet ein weiteres neues Mockup. Darüber kann ein Menü geöffnet werden, welches Aktionen beinhaltet, die in direktem Zusammenhang mit der geöffneten Webseite stehen.

Dieses Menü beinhaltet diverse Optionen, welche auf vier Abschnitte aufgeteilt sind. Einige der Funktionen waren bisher über Schaltflächen in der Symbolleiste erreichbar. Durch die Integration in ein seitenspezifisches Menü wirkt die Oberfläche von Firefox um einiges aufgeräumter und bietet mehr Platz für andere Schaltflächen.

1. Abschnitt:

  • URL kopieren
  • Link per E-Mail versenden

2. Abschnitt:

  • in Pocket speichern (Erinnerung: Mozilla hat den Pocket-Entwickler, Read It Later, im Februar gekauft.)
  • eine Erinnerung setzen (Diese Funktion ist bislang noch unklar. Möglicherweise handelt es sich dabei um eine Integration von Snooze Tabs, einem Test Pilot-Experiment von Mozilla.)
  • an ein Gerät senden (Diese Funktion gehört zu Firefox Sync.)
  • Screenshot (Dies stammt aus der Integration von Firefox Screenshots aka Page Shot, einem Test Pilot-Experiment, in Firefox ab Version 54.)

3. Abschnitt:

  • Hier können Erweiterungen Einträge hinzufügen.

4. Abschnitt:

  • Teilen (gleich zur alten Teilen-Schaltfläche)

Firefox 57 Photon Design

UI-Animationen

Auch gibt es schon erste Bewegtbilder zu sehen. Wie bei den statischen Mockups gilt natürlich auch hier, dass das Ergebnis in der finalen Version von Firefox 57 von dem abweichen kann, was hier gezeigt wird.

Datei-Download

Lesezeichen setzen

Hier ist nur der zweite Teil des Videos relevant, der erste Teil zeigt noch einmal Downloads.

Sitzungswiederherstellung / Lade-Animationen in Tabs

Adressleiste

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March 30, 2017 09:20 PM

March 29, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 52.0.2 (Desktop & Android)

Mozilla hat Firefox 52.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Fehler in der Versionsreihe 52.x seines Browsers, sowohl für den Desktop als auch für Android.

Firefox 52.0.2 für den Desktop

Mit der Veröffentlichung von Firefox 52.0.2 behebt Mozilla mehrere Fehler. Sicherheitslücken gab es keine zu beheben. Eines der behobenen Probleme sind Favicons in den Tabs, welche beim Wiederherstellung der Sitzung unter Umständen nicht geladen werden konnten.

Ebenfalls behoben wurde ein Problem, welches dafür sorgte, dass Nutzer von Windows 8 und höher nach der Installation nicht mehr gefragt wurden, ob Firefox zum Standard-Browser gemacht werden soll.

Auf Systemen mit Linux als Betriebssystem wurde eine mögliche Absturzursache bei Programmstart behoben. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches indische Schriften für einige Nutzer unleserlich machte.

Download Mozilla Firefox 52.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Firefox 52.0.2 für Android

Auch Firefox für Android hat ein Update auf Version 52.0.2 spendiert bekommen.

Mit dem Update wird Nutzern eines Gerätes mit ARM-Architektur ohne NEON-Befehlssatzerweiterung ein Hinweis angezeigt, dass das entsprechende Gerät ab Firefox 53 nicht länger unterstützt und keine weiteren Updates mehr erhalten wird. Außerdem wurde die Presentation API deaktiviert, da diese das Laden von Webseiten verlangsamen konnte.

Download Mozilla Firefox 52.0.2 für Google Android

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March 29, 2017 07:45 PM

March 27, 2017

Sören Hentzschel

Quantum: WebRender aus Servo landet in Firefox Nightly

Mozilla hat den nächsten Meilenstein auf dem Weg zu Firefox 57 erreicht: Die Nightly-Version von Firefox für Windows wird ab sofort mit der in Rust entwickelten WebRender-Komponente aus dem Servo-Projekt ausgeliefert. WebRender soll die GPU stärker als bisher einbeziehen und so eine deutlich bessere Performance liefern.

WebRender wurde auf diesem Blog erstmals im März 2016 vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen neuartigen Renderer, welcher im Rahmen des Servo-Projekts in der Programmiersprache Rust entwickelt wird und im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, bloß für das Rendering von Web-Content optimiert ist. In einer Demo eines Google-Mitarbeiters konnte WebRender damals schon eine beeindruckende Performance vorweisen.

Nightly-Versionen von Firefox für Windows werden ab sofort mit WebRender ausgeliefert. WebRender ist standardmäßig allerdings noch deaktiviert. Experimentierfreudige können WebRender via about:config aktivieren, indem der Schalter gfx.webrender.enabled per Doppelklick auf true geschaltet und Firefox neu gestartet wird.

ACHTUNG: WebRender ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht für die reguläre Verwendung zu empfehlen, bringt noch keine Performance-Vorteile und sollte nur in einem eigens zum Testen eingerichteten Firefox-Profil verwendet werden, da die Aktivierung Instabilitäten hervorrufen kann.

WebRender verspricht große Performance-Vorteile, diese sind in der aktuellen Nightly-Version von Firefox allerdings noch nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil: Noch findet das Rendering komplett in Gecko statt und die Pixel werden nach WebRender kopiert, was extrem langsam ist. Stück für Stück sollen die einzelnen Rendering-Features konvertiert werden, so dass diese in WebRender statt in Gecko gerendert werden. Erst, wenn Mozilla einen Großteil der Rendering-Features integriert hat, wird WebRender sein Potential entfalten können.

Auch wenn jetzt noch kein direkter Vorteil erkennbar ist, bedeutet die Integration von WebRender in Firefox einen wichtigen Meilenstein für das Quantum-Projekt, worunter noch viel mehr als nur das fällt. Unter dem Projektnamen Quantum entwickelt Mozilla Verbesserungen, welche die Performance der Gecko-Engine auf ein neues Niveau heben sollen. Eine erste Version von Quantum soll in Firefox 57 landen, welcher für den 14. November 2017 erwartet wird. Mit Quantum, exklusiver WebExtension-Unterstützung, neuem Themes-System sowie einem neuen Standard-Design wird Firefox 57 ein wegweisender Release für Mozilla und seine Nutzer werden.

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March 27, 2017 08:53 PM

March 25, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Multiprozess-Architektur wieder für einige Nutzer von Add-ons deaktiviert

Mozilla hat die Kriterien für die Ausrollung der Multiprozess-Architektur in Firefox 51 und Firefox 52 geändert, so dass diese in Bezug auf Add-ons wieder den Kriterien von Firefox 50 entsprechen. Damit wird die Multiprozess-Architektur für einen Teil der Nutzer von Add-ons wieder deaktiviert.

Für die Aktivierung der Multiprozess-Architektur, welche unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt wird, gelten bestimmte Kriterien, von denen eines die aktiven Erweiterungen sind. In Bezug auf Add-ons galt in Firefox 50, dass sämtliche WebExtensions sowie alle Erweiterungen gemeinsam mit e10s genutzt werden können, welche von ihrem jeweiligen Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind.

In Firefox 51 hatte Mozilla die Liste um ca. 770 weitere Add-ons erweitert, welche diese Markierung nicht hatten und die Aktivierung von e10s dennoch nicht verhindern sollten.

Per Update des entsprechenden System-Add-ons „Multi-process staged rollout “ auf Version 1.12, welches seit gestern Abend ausgerollt wird, ändert Mozilla die Kriterien für Nutzer von Firefox 51 und Firefox 52 wieder auf die Kriterien von Firefox 50, was im Wesentlichen einen Wegfall der in Firefox 51 eingeführten Whitelist bedeutet. Tab Mix Plus befindet sich auf einer Blacklist und verhindert trotz entsprechender Markierung durch den Entwickler die Aktivierung von e10s. Auf diese Blacklist hat Mozilla außerdem neu die beiden Erweiterungen LastPass sowie Mega gesetzt. Tab Mix Plus sowie LastPass sollen in etwa drei Wochen wieder von der Blacklist entfernt werden, sofern die Telemetrie-Daten und das Feedback der Beta-Nutzer von Firefox nichts anderes nahelegen.

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March 25, 2017 09:40 AM

March 23, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: vier Content-Prozesse, verbesserte Prozess-Auswahl

Knapp zwei Monate, nachdem Mozilla den Startschuss für mehrere Content-Prozesse in der Nightly-Version von Firefox gegeben hat, wurde nun die Anzahl der Content-Prozesse auf vier verdoppelt. Außerdem wurde die Prozess-Auswahl verbessert.

Firefox wird seit Version 48 erstmals mit einer Multiprozess-Architektur für einen Teil der Nutzer ausgeliefert, welche unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt wird. Seit dem gab es mit jeder neuen Firefox-Version Verbesserungen an dieser sowie die Auslieferung an immer mehr Nutzer. Allerdings findet nach wie vor nur eine Trennung zwischen Browser- und Content-Prozess statt, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. In der Nightly-Version von Firefox 54 hatte Mozilla erstmals zwei Content-Prozesse aktiviert.

Nun ist Mozilla knapp zwei Monate später einen Schritt weiter gegangen und hat die Anzahl der Content-Prozesse in der Nightly-Version von Firefox 55 auf vier erhöht.

Bereits vor zwei Wochen war eine Änderung gelandet, welche die Prozess-Auswahl von Firefox verbessert. Bislang hatte es komplett auf Zufall basiert, in welchem Prozess neue Tabs landen. Nun erfolgt die Auswahl des Prozesses auf der Basis, welcher Prozess zum gegenwärtigen Zeitpunkt die wenigsten offenen Tabs beherbergt. Diese Änderung wurde kurz nach der Implementierung in Firefox 55 nachträglich in Firefox 54 integriert.

Langfristig soll die Prozess-Auswahl intelligenter erfolgen, in der Zwischenzeit ist dies aber ein Fortschritt gegenüber der vollständig zufälligen Prozess-Auswahl.

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March 23, 2017 09:46 PM

March 22, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57: Erste Vorschau auf das neue Firefox-Design (Photon)

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Dass Firefox 57 große Änderungen bringen wird, macht sich dabei auch optisch bemerkbar: unter dem Projektnamen Photon arbeitet Mozilla an einem neuen Firefox-Design, welches sich deutlich vom bisherigen Australis-Design unterscheidet. Wie das neue Firefox-Design aussehen wird, war bisher allerdings ein Geheimnis. In diesem Artikel gebe ich die weltweit erste Vorschau auf das kommende Firefox-Design.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Die Änderungen, welche Mozilla mit Firefox 57 einführen wird, werden spürbar sein, und das durch die Natur der Änderungen nicht nur zur Zufriedenheit aller Nutzer. Aber es sind die Änderungen, die notwendig sind, um Firefox wieder zurück auf die Erfolgsspur bringen zu können.

Große Änderungen in Firefox 57

So verabschiedet sich Mozilla mit Firefox 57 von seinen veralteten Erweiterungs-Architekturen und setzt ausschließlich auf die neue WebExtension-Architektur. Dies schließt auch die bisherigen vollständigen Firefox-Themes ein, welche durch ein neues Theming-System ersetzt werden. Einen vollständigen Überblick darüber, welche Erweiterungs-Arten ab Firefox 57 in welcher Form unterstützt werden, gibt es hier.

Ebenfalls soll eine erste Version dessen in Firefox 57 landen, was Mozilla unter dem Projektnamen Quantum entwickelt. Angekündigt wurde dies als die Browser-Engine der nächsten Generation. Mozilla erhofft sich von Quantum einen derartigen Performance-Sprung, dass sich die gesamte Web-Experience, verglichen mit dem Stand heutiger Engines, anders anfühlen soll: Webseiten sollen schneller laden, das Scrolling noch sanfter sein, Animationen und interaktive Apps sollen verzögerungsfrei antworten und mit noch mehr Content bei gleichbleibend hoher Framerate umgehen können. Wichtige Inhalte sollen automatisch die höchste Priorität beim Rendering zugewiesen bekommen. Möglich soll dies durch die Ausnutzung moderner Hardware, die Parallelisierung von Aufgaben sowie Auslagerung von Aufgaben an die Grafikkarte werden.

Quantum ist nicht etwa eine komplett neue Browser-Engine, sondern ersetzt wesentliche Teile der aktuellen Gecko-Engine durch Neu-Implementierungen, einschließlich welcher aus dem Servo-Projekt. Daraus ergibt sich, dass wie in Servo auch wesentliche Teile von Quantum in der Programmiersprache Rust entwickelt werden.

Diesen Maßstäben entsprechend wird Mozilla mit Firefox 57 auch das Standard-Design von Firefox erneuern, so dass Firefox 57 auch optisch einen Meilenstein für Firefox darstellt. Dies läuft unter dem Projektnamen Photon, worüber erst vergangenen Monat auf diesem Blog erste Details verraten worden waren.

Großes Team arbeitet an Photon

Damit Mozilla seinen Zeitplan halten kann, hat Mozilla einige Personal-Ressourcen für Photon abgestellt. So arbeiten zwölf Entwickler Vollzeit an Photon sowie sieben UX-Designer. Drei weitere Entwickler werden im Laufe der kommenden Wochen dazustoßen, sobald diese aus anderen Projekten verfügbar werden.

Dabei wird das Photon-Projekt in fünf Unterprojekte aufgeteilt, welche jeweils ihre eigenen Teams haben und parallel arbeiten. Diese teilen sich wie folgt auf:

  1. Onboarding. Der erste Firefox-Start nach der Installation ist von großer Bedeutung, wenn es darum geht, neue Nutzer zu halten und es nicht bei einer einmaligen Nutzung zu belassen. Dies möchte Mozilla verbessern und natürlich fällt auch das Photon-spezifische Onboarding unter dieses Unterprojekt, also praktisch die Vorstellung der Neuerungen von Firefox 57 nach dem Update.
  2. Visual Redesign. Dies ist der offensichtliche Part: die Neugestaltung der Firefox-Oberfläche.
  3. Animation. Durch einen angebrachten Einsatz von Animationen soll die gefühlte Performance verbessert werden.
  4. Performance. Natürlich soll nicht nur durch Animationen das Gefühl von Performance verbessert werden, ein wichtiger Schwerpunkt von Photon ist auch die Behebung von realen Performance-Problemen. Dies ist damit praktisch das Frontend-Gegenstück zu den Arbeiten des Quantum-Projekts.
  5.  Structure. Änderungen an den Menüs und den Anpassungsmöglichkeiten.

Die Veröffentlichung von Firefox 57 ist derzeit für den 14. November geplant. Am 7. August erreicht Firefox 57 die sogenannte Aurora-Phase. Bis dahin soll ein Großteil der Entwicklungsarbeit für Photon und die erste Quantum-Version umgesetzt sein, was einem Zeitraum von jetzt noch gut 20 Wochen entspricht.

So sieht das neue Firefox-Design aus

Aktuelle Mockups zum kommenden Firefox Screenshots beinhalten auch eine Vorschau auf das kommende Firefox-Design. Bei Firefox Screenshots handelt es sich um ein Screenshot-Werkzeug, welches Mozilla unter dem Namen Page Shot im Rahmen von Test Pilot erprobt hat und in Firefox 54 als Firefox Screenshots in Firefox integriert werden wird.

Erster auffälliger Unterschied: die Tabs sind wieder eckig und dabei sogar eckiger als je zuvor. Hatten Firefox-Designs vor Australis zwar grundsätzlich auch eckige Tabs, hatten diese aber zumindest immer leicht abgerundete Ecken. Und wem das Australis-Design (Firefox 29 bis Firefox 56) zu viel Ähnlichkeit mit Google Chrome hatte, wird dies über Photon definitiv nicht sagen können. Ansonsten gilt natürlich: Design ist eine Geschmacksfrage und wie bei jedem Design bisher muss sich auch bei diesem Design jeder sein eigenes Urteil bilden.

Wichtig: Bei dem folgenden Bild handelt es sich um ein Mockup. Bis zur Veröffentlichung von Firefox 57 können sich noch viele Dinge ändern.

Firefox 57 Photon Design

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March 22, 2017 08:06 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sidebar-Panel: 3D Gamers – Latest game related file releases ♰

Blogpost in englischer SpracheAuf Ed Mullens Home Page findet sich neben vielen anderen interessanten Themen auch eine Aufstellung von SeaMonkey-tauglichen Sidebar-Panels; in loser Folge werde ich in den nächsten Wochen einige kleine Testberichte schreiben.

Los gehtʼs mit :

3D Gamers – Latest game related file releases

Das ist schnell erledigt, der Einbau des Sidebar-Panels funktioniert per Klick auf den Link problemlos, aber es gibt im Panel dann keinen Inhalt, nur die Fehlermeldung “Not Found – The requested URL /feeds/netscape/3dgamers.html was not found on this server.”

Das Panel soll wohl den Inhalt von 3dgamers.com/feeds/netscape/3dgamers.html anzeigen. Die Website 3dgamers.com gibt es aber anscheinend nicht mehr, bei Aufruf im Browser wird auf fileplanet.com umgeleitet.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.


Fühlt Euch bitte eingeladen, Eure eigenen Erfahrungsberichte mit Sidebar-Panels (nicht nur von o. g. Seite) hier im Blog zu veröffentlichen.

March 22, 2017 10:56 AM

March 21, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.16 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.16 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.15 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.16 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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March 21, 2017 09:50 PM

March 18, 2017

Sören Hentzschel

Pwn2Own 2017: Mozilla veröffentlicht schnelles Update auf Firefox 52.0.1

Wieder einmal hat der jährlich stattfindende Pwn2Own-Wettbewerb Sicherheitslücken in diversen Browsern, Browser-Plugins und Betriebssystemen offengelegt. Mozilla hat wie immer zügig reagiert und ein umgehendes Sicherheitsupdate auf Firefox 52.0.1 veröffentlicht.

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr auf der CanSecWest Sicherheitskonferenz wieder der Pwn2Own-Wettbewerb statt, ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, Sicherheitslücken in Browsern, Browser-Plugins und Betriebssystemen zu finden.

Auch dieses Jahr konnten wieder zahlreiche Sicherheitslücken im Rahmen von Pwn2Own demonstriert werden. Dies schließt die Betriebssyteme Windows, macOS und Linux ein, Browser Plugins wie den Adobe Reader oder den Adobe Flash Player und natürlich diverse Browser. Auch Firefox konnte einmal erfolgreich überwunden werden. Mozilla stuft die Sicherheitslücke als kritisch ein, allerdings benötigt es noch eine zweite Sicherheitslücke, damit diese ausgenutzt werden kann. Mozilla hat, wie im Vorfeld von Pwn2Own bereits geplant, umgehend nach Bekanntwerden das Problem geschlossen und mit Firefox 52.0.1 ein Sicherheits-Update veröffentlicht.

Firefox 52.0.1 steht bereits zum Download zur Verfügung.

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March 18, 2017 08:38 AM

March 14, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.49 Release-Builds verfügbar

Stand: 2017-03-13
Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Release-Builds sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

Download-Verzeichnisse:

Index of /~akalla/unofficial/seamonkey/nightly
[ICO] Name Last
modified

[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2017-03-14 07:36
[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2017-03-14 02:19
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2017-03-14 02:04
[DIR] latest-comm-release-mac64/ 2017-03-14 00:03
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2017-03-13 23:21

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Nachtrag: Tipps und Tricks

  • Alle Email-Datum-Zeit-Angaben der Woche (außer aktueller Tag) mit fehlendem Datum?
    • in about:config mail.ui.display.dateformat.thisweek  ‘4’   →   ‘6’
      (Bug 1325745 Port bug 1301640 to mailnews. Remove nsIDateTimeFormat.h etc. and adapt calls)

March 14, 2017 08:34 AM

March 13, 2017

Sören Hentzschel

Geolocation-API erfordert sicheren Kontext (wie HTTPS) ab Firefox 55

Die verschlüsselte Übertragung von Daten im Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile sind auch bestimmte Funktionen der Browser nur noch in sicheren Kontexten verfügbar. In der Praxis bedeutet dies normalerweise über HTTPS, nicht mehr über HTTP. So betrifft es die Geolocation-API ab Firefox 55.

Die Geolocation-API ist eine Schnittstelle zum Ermitteln eines geographischen Standortes und funktioniert bisher unabhängig davon, ob die einsetzende Webseite über HTTPS oder HTTP augeliefert wird. Für Nutzer von Google Chrome hat sich dies bereits im April 2016 mit Chrome 50 geändert, Mozilla zieht nun mit Firefox 55 nach.

Ab dann erfordert die Geolocation-API einen sicheren Kontext. Vereinfacht formuliert könnte man sagen, die Auslieferung muss über https:// statt über http:// geschehen. Aber auch verschlüsselte WebSocket-Verbindungen (wss://) sowie lokale Ressourcen (wie http://localhost/ oder file://) werden als sicherer Kontext betrachtet.

Firefox 55 soll nach aktueller Planung am 8. August 2017 erscheinen.

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March 13, 2017 10:19 PM

March 11, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.8 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.8 veröffentlicht und behebt damit mehrere Sicherheitslücken des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird.

Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.8 veröffentlicht. Die Release Notes listen dieses Mal lediglich die Behebung mehrerer Sicherheitslücken auf. Genauer wurden neun Sicherheitslücken geschlossen, von denen fünf die höchste Gefahreneinstufung erhalten haben. Alleine aus Sicherheitsgründen ist ein Update daher für alle Thunderbird-Nutzer empfohlen.

Download Mozilla Thunderbird 45.8

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March 11, 2017 12:54 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.1 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Nun hat Mozilla Firefox Klar 3.1 für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Klar ist das deutschsprachige Pendant zu Firefox Focus für Apple iOS 9.0 und höher. Es handelt sich dabei gleichzeitig um einen Content-Blocker für Safari als auch um einen eigenständigen Browser, der keine Spuren auf dem Gerät hinterlässt.

Download Firefox Klar 3.1 für Apple iOS

Der Unterschied zwischen Firefox für iOS und Firefox Klar für iOS:

Firefox für iOS gibt es natürlich nach wie vor. Im Gegensatz zu Firefox für iOS besitzt Firefox Klar einen integrierten Content-Blocker. Dieser Unterschied hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Klar hingegen nutzt UIWebView. Dafür bietet Firefox Klar keine erweiterten Browser-Features wie Lesezeichen, Sync, nicht einmal Tabs. Von der Klar-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können außerdem Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also bei Firefox Klar also auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.1

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.1 sind schnell zusammengefasst: nachdem in Version 3.0 bereits mehr als 20 weitere Sprachen dazu kamen, stehen nun die folgenden weiteren Sprachen ebenfalls zur Verfügung: Albanisch, Baskisch, Bengalisch, Bretonisch, Burmesisch, Katalanisch, Hebräisch, Isländisch, Irisch, Kasachisch, Koreanisch, Laotisch, Niedersorbisch, Norwegisch Bokmål, Norwegisch Nynorsk, Persisch, Portugiesisch (Portugal), Schottisches Gälisch, Thai sowie Obersorbisch.

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March 11, 2017 12:47 PM

Die Neuerungen von Firefox 52 (Android)

Mozilla hat Firefox 52 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 52.0 für Android

Neben der Desktop-Version hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 52 aktualisiert. Genau wie die Desktop-Version behebt auch die Android-Version von Firefox 52 wieder diverse Sicherheitslücken und sollte daher schon alleine aus Gründen der Sicherheit installiert werden.

Auf dem Desktop spielt es in der Regel nur eine untergeordnete Rolle, auf dem Smartphone hat dies häufig schon mehr Bedeutung: die Dateigröße herunterzuladender Apps. Entsprechend erfreulich ist, dass Mozilla die Größe des Installationspakets von Firefox für Android um mehrere Megabyte reduzieren konnte. Mozilla erreicht diese Reduzierung, ohne dabei den Funktionsumfang einschränken zu müssen, durch eine LZMA-Komprimierung für die verwendeten Bibliotheken.

Werden innerhalb von Firefox Medien wiedergegeben, gibt es nun in der Benachrichtigungs-Anzeige von Android entsprechende Elemente, um die Wiedergabe zu pausieren oder fortzusetzen.

Weiterhin hat Mozilla Optimierungen am Stromverbrauch vorgenommen und den Fehler behoben, dass Firefox trotz entsprechender Einstellung die Chronik beim Beenden nicht mehr gelöscht hatte. Außerdem hat Mozilla den MP4-Parser neu in der Programmiersprache Rust implementiert.

Dazu kommen weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, wie zum Beispiel der Implementierung der Strict Secure Cookies-Spezifikation, und natürlich Bugfixes.

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March 11, 2017 12:37 PM

March 09, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 52 mit vielen wichtigen Neuerungen

Mehr Sicherheit, mehr Privatsphäre, mehr Webstandards: Mozilla hat Firefox 52 mit zahlreichen wichtigen Neuerungen veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Änderungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Sechs Wochen sind seit der Veröffentlichung von Firefox 51 vergangen. Nun hat Mozilla mit Firefox 52 ein neues Feature-Update zum Download bereitgestellt.

Download Mozilla Firefox 52.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Neue Basis für Firefox ESR

Vorab-Info für Nutzer von Firefox ESR, der Firefox-Version mit Langzeitunterstützung für Unternehmen: Firefox 52 stellt gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR dar und löst Firefox ESR 45 ab. Zwischen der Mainstream- und der ESR-Version von Firefox 52 gibt es dieses Mal einige Unterschiede.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Insgesamt 28 Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 52 geschlossen, von denen Mozilla sieben als besonders kritisch einstuft. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 52 für alle Nutzer dringend empfohlen.

Deutliche Warnung vor Passwort-Eingaben auf HTTP-Webseiten

Verschlüsselte Verbindungen, das heißt in der Regel HTTPS statt HTTP, sollten im Jahr 2017 eigentlich Standard für Webseitenbetreiber sein. Zumindest, wenn sensible Daten wie Passwörter übertragen werden, gibt es wohl kaum eine zulässige Ausrede gegen HTTPS. Aus diesem Grund markiert Firefox seit Version 51 Webseiten per Symbol in der Adressleiste als unsicher, die über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung übertragen werden, wenn auf der Seite ein Passwortfeld entdeckt wird.

In Firefox 52 geht Mozilla einen Schritt weiter. Wird ein Passwort-Feld auf einer HTTP-Webseite entdeckt, gibt es nicht nur eine entsprechende Markierung in der Adressleiste, auch das Feld für den Benutzernamen respektive das Passwort zeigt nun direkt unterhalb des jeweiligen Feldes eine entsprechende Warnung an, sobald der Benutzer mit der Eingabe beginnt.

Passwort-Feld auf HTTP-Seite, Firefox 52

Wen das stört, der kann das Feature per about:config deaktivieren, indem der Schalter security.insecure_field_warning.contextual.enabled per Doppelklick auf false gesetzt wird.

Kein automatisches Ausfüllen gespeicherter HTTP-Passwörter mehr

Außerdem werden gespeicherte Passwörter auf HTTP-Seiten nicht mehr automatisch in Login-Feldern vorausgefüllt. Wer das alte Verhalten wiederherstellen will, muss über about:config den Schalter signon.autofillForms.http per Doppelklick auf true schalten.

Endgültiges Ende der Unterstützung von SHA-1

Firefox unterstützt bereits seit Version 51 nicht länger Zertifikate mit unsicherer SHA-1-Signatur. Dabei wurde die Unterstützung zunächst für einen kleinen Teil der Nutzer deaktiviert und dann mittels Update eines System-Add-ons für immer mehr Nutzer, bis die Unterstützung schließlich für alle Nutzer deaktiviert worden sein sollte. Bei wem, aus welchen Gründen auch immer, kein Update des entsprechenden System-Add-ons erfolgte, hat spätestens mit Firefox 52 keine Unterstützung von SHA-1-Zertifikaten mehr.

Strict Secure Cookies

Mozilla hat in Firefox 52 die Strict Secure Cookies-Spezifikation implementiert, nach welcher HTTP-Seiten keine Cookies mit dem „secure“-Attribut setzen dürfen. Damit kann verhindert werden, dass die Antwort einer HTTP-Seite ein Cookie mit dem gleichen Namen wie ein bereits existierendes sicheres Cookie überschreibt.

Mehr Privatsphäre für Firefox-Nutzer

Battery-API entfernt

Die Battery Status API ist eine Schnittstelle, welche Informationen über den Ladezustand des Akkus liefert. Diese wird häufig missbraucht, um Nutzer zu tracken. Dies funktioniert über diese Schnittstelle mit erstaunlicher Genauigkeit. Mozilla hat die Unterstützung der Battery-API für Webseiten aus Firefox 52 entfernt. Add-ons können diese Schnittstelle weiterhin nutzen, um praktische Funktionen, abhängig vom Ladezustand des Akkus, anzubieten. Damit sind zukünftig nur noch Nutzer von Chrome und anderen auf dem Chromium-Core basierenden Browsern wie Opera anfällig für Tracking über die Battery Status API. Andere Browser wie Microsoft Edge oder Apple Safari unterstützen diese API ebenfalls nicht.

Einstellung gegen Font-Fingerprinting

Mozilla hat einen optionalen verbesserten Schutz gegen Fingerprinting durch Auslesen der auf dem System des Anwenders vorhandenen Schriftarten aus dem Tor-Browser direkt in Firefox integriert. Über about:config kann eine neue Einstellung (String) mit dem Namen font.system.whitelist angelegt werden, deren Wert eine komma-separierte Liste von Schriftarten ist, z.B. „Helvetica,Verdana“. In diesem Fall erkennen Webseiten nur diese beiden Schriftarten per JavaScript oder CSS. Wichtig: wer ein NPAPI-Plugin wie Adobe Flash installiert hat, ist durch diesen Schalter nicht geschützt, NPAPI-Plugins können weiterhin alle Schriftarten auslesen. Auch muss man damit rechnen, dass Webseiten unter Umständen nicht mehr wie vorgesehen dargestellt werden, wenn die verwendeten Schriftarten nicht auf der vom Anwender angelegten Whiteliste stehen.

Die Auslieferung einer Standard-Whitelist ist für eine der nächsten Firefox-Versionen geplant.

Mehr Kontrolle über den Referrer

Mit network.http.referer.XOriginTrimmingPolicy hat Mozilla eine neue Einstellung in about:config implementiert, welche mehr Kontrolle über Third-Party-Referrer gibt. Der Standard-Wert 0 entspricht dem bisherigen und weiterhin aktuellen Verhalten, die komplette URL zu senden. Per 1 wird dies auf Protokoll + Host + Port + Pfad verkürzt, per 2 auf Protokoll + Host + Port. Die Einstellung ergänzt bereits vorhandene Einstellungen wie network.http.sendRefererHeader, network.http.referer.trimmingPolicy oder network.http.referer.XOriginPolicy.

Verbessertes Verbinden mit WLAN-Hotspots

In vielen Hotels muss man sich zum Internet per WLAN über ein Zugangsportal anmelden. Firefox erkennt dies nun automatisch und öffnet in diesem Fall eine entsprechende Hinweis-Seite.

WLAN-Portal, Firefox 52
(Bildquelle: mozilla.org)

Erweiterte Multiprozess-Unterstützung

Aktivierung für weitere Nutzer

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, ist seit Firefox 48 für erste Nutzer standardmäßig aktiviert, welche bestimmte Kriterien erfüllen, und wird seit dem für immer mehr Nutzer aktiviert. Die Nutzung der Erweiterung Tab Mix Plus disqualifiziert nicht länger von der Nutzung der Multiprozess-Architektur. Außerdem kann diese nun auch von Nutzern von Linux in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, genutzt werden.

Unterstützung von userContent.css

Firefox besitzt ein mächtiges Werkzeug von Haus aus integriert, welches es ermöglicht, die Gestaltung von Webseiten nahezu beliebig zu beeinflussen, zumindest im Rahmen dessen, was mit CSS möglich ist. Eine Erweiterung wie Stylish ist also für Firefox-Nutzer häufig gar nicht notwendig, wenn die Optik einer Webseite geändert werden soll. Gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur konnte dieses Feature bisher allerdings nicht genutzt werden, was ab sofort möglich ist.

Vorlese-Modus hebt gesprochene Wörter hervor

Seit Version 38.0.5 besitzt Firefox eine Leseansicht. Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung.

Die Leseansicht von Firefox wurde in Version 49 um eine Funktion erweitert, um sich Artikel vorlesen zu lassen. In Firefox 52 verbessert Mozilla diese Option, indem die Wörter hervorgehoben werden, welche gerade vorgelesen werden.

Artikel vorlesen, Firefox 52

Weitere Verbesserungen der Leseansicht

Die Leseansicht hat weitere Verbesserungen erhalten. So ignoriert diese nicht länger die <base href=“…“>-Angabe einer Webseite, was zu fehlerhaften Verlinkungen führen konnte. Außerdem springt die Lesenansicht beim Öffnen nun direkt an die entsprechende Stelle, wenn die aktuelle URL einen Anker besitzt. Auch wurde der Algorithmus verbessert, so dass die Leseansicht nun auch auf Blogspot-Artikeln angeboten wird.

Verbessertes Download-Panel

Mozilla hat das Download-Panel ein wenig überarbeitet und zeigt nun maximal fünf statt nur drei Downloads an. Zum Abbrechen oder Neustarten eines Downloads gibt es nun größere Schaltflächen. Außerdem wird der Button in der Symbolleiste nun speziell gekennzeichnet, wenn ein Download fehlschlägt. Weitere Verbesserungen des Download-Panels sind für Firefox 53 geplant.

Tab an anderes Gerät senden

Mittels Firefox Sync lassen sich Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. Neu ist die Möglichkeit, geöffneten Tab oder auch einen Link auf einer Webseite an ein anderes Gerät zu senden. Dazu kann per Kontextmenüeintrag das gewünschte Gerät ausgewählt werden. Bei der nächsten Synchronisation öffnet sich die gesendete Webseite dort dann automatisch. Kommt eine gesendete Webseite an, erhält man eine entsprechende Benachrichtigung.

Firefox 50: Tab senden

Verbesserungen der Webplattform

Die Zukunft des Webdesigns – CSS Grids

Frontend-Entwickler freuen sich vor allem über diese Neuerung: Firefox 52 unterstützt mit den CSS Grids einen neuen Standard, welcher das Potential hat, die Entwicklung von Webseiten auf lange Sicht zu verändern und CSS-Frameworks als Grid-Systeme obsolet zu machen. Google zieht nächste Woche mit Chrome 57 nach.

Anwendungs-Performance auf einem neuen Niveau – WebAssembly (wasm)

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web, entwickelt von Mozilla, Google, Microsoft und Apple in einer W3C Community Group. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen beinahe auf das Niveau nativer Anwendungen heben. Mozilla liefert als erster Browserhersteller die Unterstützung von WebAssembly aus. Auch hier zieht Google nächste Woche mit Chrome 57 nach.

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Large-Allocation-Header

Den Large-Allocation-Header hat Mozilla als Hinweis für den Browser eingeführt, um ausreichend Adressraum im Speicher zu reservieren. Sinnvoll ist dies für komplexe asm.js- oder WebAssembly-Anwendungen, um das Risiko von Out-of-Memory-Fehlern auf 32-Bit-Systemen zu reduzieren. In Firefox 52 muss die Unterstützung noch per about:config aktiviert werden, indem der Boolean-Schalter dom.largeAllocationHeader.enabled angelegt und auf true geschaltet wird. Die standardmäßige Unterstützung ist für Firefox 53 geplant.

Deutlich verbesserte Unterstützung neuer JavaScript-Features

Bei der Implementierung neuer Features des ECMAScript-Standards hat Mozilla Gas gegeben und macht in Firefox 52 gegenüber Firefox 51 einen großen Sprung nach vorne. Damit überholt Firefox auch Google Chrome deutlich. In Firefox 54 wird Mozilla die Unterstützung für ECMAScript 2016 und den aktuellen ECMAScript 2017-Entwurf komplettieren.

ECMAScript 2016+

Unterstützung von rel=noopener

Die Verwendung von target=“_blank“ in Webseiten-Links ist nicht nur praktisch, um Seiten standardmäßig in einem neuen Tab öffnen zu lassen, es handelt sich dabei gleichzeitig auch um eine unterschätzte Sicherheitslücke. Eine Lösung dagegen ist die Verwendung von rel=“noopener“, was Firefox ab Version 52 unterstützt. Außerdem liefert die Verwendung von rel=“noopener“ auch einen Performance-Vorteil gegenüber dem Weglassen dieses Attributs.

Keine NPAPI-Plugins mehr – außer Flash

Mozilla hat, wie lange im Vorfeld angekündigt, in Firefox 52 die Unterstützung für sämtliche NPAPI-Plugins deaktiviert. Dies schließt unter anderem Microsoft Silverlight und Oracle Java ein. Einzige Ausnahme: Der Adobe Flash Player wird weiterhin unterstützt. NPAPI-Plugins waren in der Vergangenheit eine häufige Quelle für die Sicherheitsprobleme und Instabilitäten des Browsers. Mittlerweile kann beinahe alles, wofür früher NPAPI-Plugins notwendig waren, mittels HTML und JavaScript-APIs umgesetzt werden.

Der Add-on Manager zeigt einen entsprechenden Hinweis für Nutzer an, welche dort in der Plugin-Sektion die nicht mehr unterstützten Plugins vermissen.

Plugins in Firefox 52

Vorbereitende Maßnahmen für Reduzierung der Flash-Nutzung

Mozilla hat einen Mechanismus in Firefox 52 implementiert, welcher es Mozilla erlaubt, Regeln festzulegen, nach denen der HTML-Fallback-Inhalt gegenüber Flash bevorzugt wird, selbst wenn Flash installiert ist. Dies wirkt sich noch nicht direkt auf Firefox 52 aus, allerdings plant Mozilla in den kommenden Wochen Experimente mit einem kleinen Teil der Nutzer von Firefox 52, welche diesen Mechanismus erfordern.

Unterstützung für Adobe Primetime entfernt

Auch für die Nutzung von Streaming-Plattformen wie Netflix und Amazon Video waren früher NPAPI-Plugins wie Microsoft Silverlight notwendig. In der HTML5-Welt gibt es dafür einen Standard, welcher sich Encrypted Media Extensions (EME) nennt und zur Dekodierung der Videos ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM) erfordert. Dazu wird Firefox seit Version 38 mit Adobe Primetime ausgeliefert.

In Firefox 52 entfernt Mozilla Adobe Primetime wieder. Stattdessen setzt Mozilla nun ausschließlich auf Google Widevine, was von Firefox seit Version 47 unterstützt wird.

Verbessertes Screensharing per WebRTC

Zum Teilen von Bildschirminhalten via WebRTC muss die Domain nicht länger auf einer per about:config änderbaren Whitelist stehen, womit diese Funktion nun allen Webseiten zur Verfügung steht. Gleichzeitig wurde die Berechtigungsanfrage zum Screensharing überarbeitet und zeigt nun ein Vorschaubild des Fensters an, welches man zum Teilen freigibt.

Screensharing Firefox 52

Weitere Verbesserungen der Webplattform

Zu den weiteren Highlights gehören die Unterstützung für async/await, die Selection API, die neue CSS Color Module Level 4-Syntax, requestIdleCallback und Touch-Events auf Windows. In Web Notifications haben Entwickler nun die Möglichkeit, eine Nutzer-Interaktion zu erfordern, so dass diese nicht automatisch nach wenigen Sekunden verschwinden.

Für Entwickler von WebExtensions gab es diverse Verbesserungen wie die neue sessions-API, topSites-API und omnibox-API, neue Events wie runtime.onInstalled, runtime.onStartup, bookmarks.onMoved, bookmarks.onCreated und bookmarks.onChanged.

Weitere Verbesserungen der Webplattform können hier nachgelesen werden.

Neuerungen für Webentwickler

CSS Grid Highlighter

Passend zur Unterstützung von CSS Grids hat Firefox 52 auch die erste Version eines Grid Highlighters in den Entwicklerwerkzeugen bekommen.

Video auf YouTube ansehen

Neuer Responsive Design Modus in HTML statt XUL, mit neuen Features

Mozilla hat den bisher in XUL geschriebenen Responsive Design Modus ersetzt. Statt auf XUL setzt Mozilla nun vollständig auf Webtechnologie und verwendet dabei React sowie Redux. Neben neuer Technologie und neuer Optik bringt der überarbeitete Responsive Design Modus auch neue Features: so kann nun die Internetgeschwindigkeit nun gedrosselt werden, außerdem gibt es eine Einstellung für die zu simulierende Pixeldichte.

Responsive Design Modus Firefox 52

Per anpassbarer Liste lassen sich bequem Voreinstellungen für die Fenstergröße in Anlehnung an reale Geräte auswählen.

Responsive Design Modus Firefox 52

Die Neuerungen des Responsive Design Modus stehen nur mit aktivierter Multiprozess-Architektur zur Verfügung.

Sonstige Neuerungen in den Entwicklerwerkzeugen

Der HTML-Inspector hebt beim Herüberfahren mit der Maus über Text-Knoten in der Baum-Ansicht diesen Text nun auch auf der Webseite hervor, wie zuvor schon bei HTML-Elementen. Außerdem werden in der Baum-Ansicht Whitespaces nun in Form eines Symbols dargestellt.

Im Storage-Inspector ist es nun wie bei den anderen Speicher-Typen möglich, auch einzelne Einträge des Cache-Speichers zu entfernen.

Optionale Features

Verbessert: Keine automatische Audio-Wiedergabe in Hintergrund-Tabs

Wer beispielsweise auf YouTube mehrere Videos gleichzeitig öffnen möchte, hat bisher das Problem, dass die Videos in allen Tabs gleichzeitig starten und man so verschiedene Audioquellen durcheinander hört. Bereits in Firefox 51 hat Mozilla ein neues Feature implementiert, um die Wiedergabe erst zu starten, nachdem der jeweilige Tab zum ersten Mal aufgerufen worden ist. Auch sich im Hintergrund öffnende Werbung kann auf diese Weise nicht mehr Klänge erzeugen, ohne dass der Nutzer den Klang verursachenden Tab wahrnimmt.

In Firefox 52 hat Mozilla diese Neuerung verbessert. Nun erscheint in entsprechenden Tabs ein Play-Symbol. Per Klick auf dieses kann die Wiedergabe gestartet werden, ohne dass der Tab dafür erst in den Vordergrund geholt werden müsste.

Tab Audio-Freigabe Firefox 52

Diese Neuerung ist in Firefox 52 standardmäßig noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter media.block-autoplay-until-in-foreground per Doppelklick auf true geschaltet wird. Die standardmäßige Aktivierung ist für Firefox 54 geplant.

Container-Tabs: Schnelleres Öffnen neuer Container

Bei den Container-Tabs handelt sich um ein Privatsphäre-Feature, welches in dieser Form noch in keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container. Das Feature ist derzeit nur in Nightly-Versionen standardäßig aktiviert, außerdem findet derzeit ein Test Pilot-Experiment statt.

Wer das Feature über about:config aktiviert, indem der Schalter privacy.userContext.enabled per Doppelklick auf true geschaltet wird, kann per langem Klick auf das Plus-Symbol in der Tableiste ein Menü öffnen, welches das Öffnen eines neuen Tabs in einem bestimmten Container erlaubt.

Container Firefox 52

Außerdem gibt es nun eine Einstellungsoberfläche, über welche neue Container hinzugefügt und alte Container gelöscht werden können. Der Anwender kann dabei einen beliebigen Namen für Container auswählen und für jeden dieser Container eine beliebige Kombination aus einem von fünf Symbolen sowie einer von acht Farben wählen.

Container-Einstellungen Firefox 52

Firefox kann moz://a auflösen

Mozilla hat ein neues Logo. Als Wort geschrieben ergibt das moz://a. Mit der Eingabe von moz://a in die Adressleiste konnte Mozilla bislang nichts anfangen. Nun öffnet sich bei entsprechender Eingabe Mozillas Open Design-Blog.

Sonstige Neuerungen von Firefox 52

Für den Download von Gecko Media Plugins (wie Google Widevine) besitzt Firefox nun einen Fallback, so dass neue Firefox-Nutzer nicht auf Netflix & Co. verzichten müssen, sollte der standardmäßige Download-Server ausfallen.

Updates von System-Add-ons können ab sofort ohne Neustart von Firefox angewendet werden.

Auf Windows nutzt Firefox nun die Grafikbibliothek Skia zum Content-Rendering, wenn Direct2D nicht aktiv ist. Die Seite about:crashes stellt noch nicht gesendete Absturzberichte nun in einem eigenen Abschnitt dar, auf  about:networking gibt es eine neue Protokollieren-Funktion.

about:networking Firefox 52

Firefox zeigt durch ein Lautsprecher-Symbol im Tab an, wenn dieser Tab Geräusche verursacht. Kommen keine Geräusche mehr, verschwindet das Symbol umgehend. Ab Firefox 52 wird das Verschwinden des Lautsprecher-Symbols um wenige Sekunden verzögert, so dass Tabs besser identifierbar sind, welche Geräusche von sich geben.

Ein Drücken von Strg + K (macOS: Cmd + K) fokussiert üblicherweise das Suchfeld. Wurde dieses aus der Oberfläche entfernt, wurde bei Drücken dieser Tastenkombination auf about:home weitergeleitet und dort das Suchfeld fokussiert. Stattdessen wird nun die Adressleiste fokussiert.

Weiterhin hat Mozilla die Unterstützung der Hardwarebeschleunigung für VP9-Videos hinzugefügt. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches dazu führen konnte, dass Facebook-Videos manchmal nicht starteten.

Letzte Version für Nutzer von Windows XP, Windows Vista und 32-Bit macOS

Firefox 52 ist der letzte Feature-Release für Windows XP und Windows Vista. Entsprechende Nutzer werden automatisch auf die ESR-Version von Firefox migriert und erhalten so noch zumindest bis September 2017 Sicherheits-Updates.

Außerdem ist Firefox 52 die letzte Version für Nutzer einer 32-Bit-Version von Apple macOS.

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March 09, 2017 10:53 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue offizielle SeaMonkey 2.52 Nightly Trunk Builds

S e a M o n k e y y y   2.52   i i i i n  S i i i c h t ….

Blogpost in englischer SpracheNur kurze Zeit nach dem ersten neuen Firefox 55 folgt nun SeaMonkey mit der entsprechenden Trunk-Version 2.52, zunächst für Linux und WINDOWS.


Bitte diese Entwickler- Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!
.

March 09, 2017 12:51 PM

March 06, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erhält Unterstützung für Virtuelle Realität (VR)

Mozilla plant für Firefox 55 die Unterstützung von WebVR für Virtuelle Realität (VR) im Web, zumindest für Nutzer von Windows. Die Linux-Unterstützung soll kurz danach folgen.

Wikipedia beschreibt Virtuelle Realität (VR) mit den folgenden Worten:

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.“

Nightly-Versionen von Firefox unterstützen VR im Web bereits seit mehr als zwei Jahren, seit August 2016 wird die finale Version 1.0 der WebVR-Spezifikation unterstützt. Nun soll WebVR, genauer Version 1.1 der WebVR-Spezifikation, erstmals eine finale Version von Firefox erreichen.

Mozilla plant die standardmäßige Unterstützung für Windows in Firefox 55. Unterstützt werden sowohl Oculus Rift als auch OpenVR-Geräte wie das HTC Vive. Die WebVR-Unterstützung für Linux soll kurz danach folgen. Derzeitige VR-Headsets unterstützen bislang noch kein Apple macOS.

Der Beitrag Firefox 55 erhält Unterstützung für Virtuelle Realität (VR) erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

March 06, 2017 09:37 PM

March 04, 2017

Sören Hentzschel

Welche Erweiterungen können in Firefox 57 wie geladen werden?

Mozilla wird vermutlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen, welcher große Änderungen in Bezug darauf bringt, welche Erweiterungen in Firefox geladen werden können und welche nicht. Durch verschiedene Arten von Erweiterungen, verschiedene Signier-Status wie auch verschiedene Release-Kanäle von Firefox ist die Antwort auf die Frage, was geht und was nicht geht, eine Matrix von Antworten statt einer simplen Antwort. Dieser Artikel soll helfen, den Überblick zu bewahren.

Läuft alles nach Plan, dann wird am 14. November 2017 Firefox 57 erscheinen, dessen Veröffentlichung Mozilla kürzlich um zwei Wochen vorgezogen hat. Längst kein Geheimnis mehr ist die exklusive Unterstützung von WebExtensions ab Firefox 57. Doch was bedeutet das eigentlich im Detail? Werden Wörterbücher, die keine WebExtensions sind, weiterhin funktionieren? Gibt es Unterschiede zwischen finalen und Nightly-Versionen von Firefox? Um diese Fragen zu klären, müssen zunächst einmal die Begrifflichkeiten geklärt werden.

Arten von Erweiterungen

  • Legacy-Erweiterungen: Darunter fallen alle alten Erweiterungs-Architekturen. Dies schließt ein: XUL-Erweiterungen, SDK-basierte Erweiterungen sowie auch Bootstrapped Erweiterungen.
  • Eingebettete WebExtensions oder auch Hybrid-Erweiterungen: Dabei handelt es sich entweder um SDK-basierte oder Bootstrapped Erweiterungen, welche eine WebExtension eingebettet haben. Diese mit Firefox 51 eingeführte Technik erleichtert die Migration von einer alten Erweiterungs-Architektur hin zu WebExtensions.
  • WebExtensions: Der neue Standard für die Entwicklung von Firefox-Erweiterungen.
  • WebExtension-Experimente: Mittels WebExtension-Experiment können neue WebExtension-APIs geschaffen werden, welche Firefox bisher nicht unterstützt. Dies dient vor allem dem Experimentieren, um Mozilla Vorschläge zur Integration in Firefox machen zu können.
  • Lightweight Theme: Lightweight Themes, oder auch einfach nur Themes, verändern die Oberfläche von Firefox, indem sie eine Textur über diese legen und ein paar Farben ändern.
  • Vollständiges Theme: Vollständige Themes erlauben es, ausnahmslos jeden Aspekt der Oberfläche ganz nach Belieben zu verändern. Vollständige Themes sind schwierig in der Erstellung und für die Ersteller kaum wartbar.
  • Theme (neues Themes-System): Mozilla arbeitet derzeit an einem neuen Themes-System, welches vereinfacht gesagt einen Kompromiss aus vollständigen und Lightweight Themes darstellt.
  • Telemetrie-Experiment: Telemetrie-Experimente werden nicht explizit durch den Benutzer installiert und dienen dazu, Änderungen mit nur einem Teil der Nutzer, basierend auf vorher festgelegten Kriterien, durchzuführen.
  • Sprachpaket: Sprachpakete ändern die Oberflächen-Sprache von Firefox.
  • Wörterbuch: Wörterbücher liefern die notwendigen Wörter für die Rechtschreibprüfung in Textfeldern.
  • Paket aus mehreren Erweiterungen: Es ist möglich, mehrere Erweiterungen, auch eine Erweiterung mit einem Theme, in einem gemeinsamen Paket zu bündeln, so dass der Nutzer nur eine Erweiterung aktiv installieren muss.

Arten des Signier-Status

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt, welche seit Firefox 43 standardmäßig aktiviert ist. Das heißt, dass Erweiterungen üblicherweise signiert sein müssen, damit sie verwendet werden können. Allerdings ist hier nicht nur zwischen signiert und unsigniert zu unterscheiden.

  • Signiert (AMO): Die Erweiterung wurde durch addons.mozilla.org (AMO) signiert. Dies trifft für alle Erweiterungen zu, welche von gewöhnlichen Erweiterungs-Entwicklern bereitgestellt werden können. Der Nutzer muss diese nicht zwangsläufig über addons.mozilla.org beziehen, die Signierung erfolgt immer über AMO.
  • Signiert (System): Die Erweiterung wurde von Mozilla mittels System-Zertifikat signiert, wobei das in diesem Kontext nicht die sogenannten System-Add-ons meint, sondern allgemeiner alle Add-ons, welche durch Mozilla ausgeliefert und mit einem speziellen Zertifikat signiert werden, welches es Mozilla erlaubt, APIs zu nutzen, welche (noch) nicht als WebExtension-API zur Verfügung stehen. So kann Mozilla beispielsweise Test Pilot-Experimente mit Features ausliefern, welche als WebExtension nicht umsetzbar wären.
  • Nicht signiert: Die Erweiterung wurde nicht signiert.
  • Temporär laden: Nicht signierte Erweiterungen lassen sich temporär via about:debugging laden. Temporär bedeutet, dass die Erweiterung beim nächsten Start von Firefox nicht mehr vorhanden ist.

Release-Kanäle von Firefox

Firefox besitzt verschiedene Release-Kanäle, wobei sich diese im Zusammenhang dieses Themas in zwei Gruppen teilen lassen:

  • Release-Version: Finale Versionen wie auch Beta-Versionen.
  • Vorab-Version: Die Developer Edition sowie Nightly-Versionen.

Klartext: was geht nun wo wie?

Wie in der Einleitung des Artikels bereits angedeutet, ist die Antwort auf die Frage, was ab Firefox 57 wie geladen werden kann, keine einfache Antwort, sondern viel mehr eine Matrix aus Antworten. Darum bietet sich eine tabellarische Darstellung an.

Legacy-Erweiterung (XUL, SDK, Bootstrapped)

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) per Einstellung NEIN
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert per Einstellung NEIN
Temporär laden JA NEIN

Eingebettete WebExtension (Hybrid-Erweiterung)

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) per Einstellung NEIN
Signiert (System) per Einstellung JA
Nicht signiert per Einstellung NEIN
Temporär laden JA NEIN

WebExtension

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert per Einstellung NEIN*
Temporär laden JA JA

*) in Firefox ESR per Einstellung möglich.

WebExtension-Experiment

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA NEIN
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert per Einstellung NEIN
Temporär laden JA NEIN

Lightweight Theme

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) n/a n/a
Nicht signiert n/a n/a
Temporär laden n/a n/a

Vollständiges Theme

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) per Einstellung NEIN
Signiert (System) per Einstellung NEIN
Nicht signiert per Einstellung NEIN
Temporär laden per Einstellung NEIN

Theme (neues Themes-System)

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert JA JA
Temporär laden JA JA

Telemetrie-Experiment

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert JA JA
Temporär laden JA JA

Sprachpaket

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert JA JA
Temporär laden JA JA

Wörterbuch

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) JA JA
Signiert (System) JA JA
Nicht signiert JA JA
Temporär laden JA JA

Paket aus mehreren Erweiterungen

Unterstützung bereits in Firefox 53 entfernt.

Vorab-Version Release-Version
Signiert (AMO) NEIN NEIN
Signiert (System) NEIN NEIN
Nicht signiert NEIN NEIN
Temporär laden NEIN NEIN

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March 04, 2017 08:33 PM

March 02, 2017

Sören Hentzschel

Alle Unterschiede zwischen Firefox 52 und Firefox ESR 52

Mozilla wird kommende Woche Firefox 52 veröffentlichen. Firefox 52 wird gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR sein, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Während Firefox 52 und Firefox ESR 52 grundsätzlich identisch sind, gibt es doch einige wichtige Unterschiede zwischen beiden Versionen.

Mozilla wird am 7. März 2017 Firefox 52 und Firefox ESR 52 veröffentlichen. Nutzer von Firefox ESR 45 haben ab dann noch 14 Wochen Zeit, ehe sie mit Erscheinen von Firefox 54 und Firefox ESR 52.2 am 13. Juni 2017 automatisch auf Firefox ESR 52 migriert werden. Wie schon Firefox ESR 45 unterscheidet sich auch Firefox ESR 52 von seinem Mainstream-Pendant, dieses Mal gar in einigen Aspekten.

Firefox ESR 52: standardmäßig keine Service Workers

Service Workers gehören zweifelsohne zu den Webstandards, welche in Zukunft aus vielen modernen Webapplikationen nicht mehr wegzudenken sein werden. Firefox unterstützt Service Workers seit Version 44. Schon in Firefox ESR 45 waren Service Workers aufgrund damals zu erwartender Spezifikations- und Implementierungsänderungen standardmäßig deaktiviert. Und auch in Firefox ESR 52 wird es den Service Workers wieder so ergehen. Grund sind dieses Mal große architektonische Änderungen innerhalb von Firefox, welche notwendig sind, um mehrere Content-Prozesse für die Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, zu unterstützen. Dies macht es zu schwierig, zu einem späteren Zeitpunkt Fixes der Mainstream-Version für die ESR-Version zu portieren.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 52 müssen die folgenden Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

dom.serviceWorkers.enabled
dom.serviceWorkers.openWindow.enabled

Firefox ESR 52: standardmäßig keine Push-Benachrichtigungen

Ebenfalls werden Push-Benachrichtigungen in Firefox ESR 52 standardmäßig deaktiviert sein, da diese Service Workers als technische Voraussetzung haben.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 52 muss der folgende Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

dom.push.enabled

Firefox ESR 52: standardmäßig kein WebAssembly (wasm)

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen auf eine neue Ebene heben. Mozilla führt die Unterstützung mit Firefox 52 erstmals offiziell ein. Für Firefox ESR 52 kommt die standardmäßige Aktivierung allerdings noch zu früh, da Anpassungen an die Spezifikation in darauffolgenden Firefox-Versionen erwartet werden und Firefox ESR ein Jahr lang auf die Anpassungen warten müsste.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 52 muss der folgende Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

javascript.options.wasm

Für weniger Nutzer in Firefox ESR 52: Multiprozess-Architektur

Mozilla rollt die Multiprozess-Architektur Electrolysis (e10s) seit Firefox 48 für immer mehr Nutzer aus. Gegenüber Firefox 50 wurden auch in Firefox 51 und in Firefox 52 jeweils wieder die Kriterien gelockert, so dass die Multiprozess-Architektur für weitere Nutzer aktiviert ist. Für Firefox ESR 52 gelten dabei allerdings nicht die Kriterien der Ausrollung von Firefox 52, sondern stattdessen die von Firefox 50. Einzige Ausnahme: Nutzer der russischen Firefox-Version werden in Firefox ESR 52 nicht von der Nutzung der Multiprozess-Unterstützung ausgeschlossen (diese Restriktion wurde ursprünglich in Firefox 51 aufgehoben).

Im Klartext bedeutet dies, dass die Multiprozess-Architektur in Firefox ESR 52 für zahlreiche Nutzer nicht aktiviert sein wird, für die sie es in der Mainstream-Version von Firefox 52 ist. So werden seit Firefox 51 etwa 770 weitere Add-ons gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur unterstützt, in Firefox 52 kommen noch einmal weitere Add-ons dazu. Unter anderem wurde auch Tab Mix Plus von der Blacklist entfernt, welches bisher trotz Markierung des Entwicklers als kompatibel nicht gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur genutzt werden konnte. Außerdem ist Firefox auf Linux in Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird, ab Firefox 52 gemeinsam mit e10s nutzbar, nicht aber mit Firefox ESR 52.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 52 müssen die Kriterien der Multiprozess-Architektur für Firefox 50 erfüllt werden. Das bedeutet: Add-ons dürfen nur verwendet werden, welche entweder WebExtensions sind oder von ihrem jeweiligen Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind. Weitere Ausschlusskriterien sind: die Verwendung von Windows XP als Betriebssystem, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Geräten mit Touchscreen sowie von Firefox auf Linux in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird.

Nur in Firefox ESR 52: standardmäßige Unterstützung von NPAPI-Plugins

NPAPI-Plugins wie Microsoft Silverlight und Oracle Java sind schlecht für die Stabilität und Sicherheit des Browsers. Praktisch alles, was sich früher exklusiv per NPAPI-Plugin umsetzen ließ, ist mittlerweile auch mittels HTML und entsprechender JavaScript-APIs umsetzbar.

Mozilla hat in der Mainstream-Version von Firefox 52 die standardmäßige Unterstützung für sämtliche NPAPI-Plugins  eingestellt – mit Ausnahme des Adobe Flash Players. Die ESR-Version von Firefox 52 erlaubt weiterhin im Auslieferungszustand die Nutzung sämtlicher NPAPI-Plugins.

Zur Deaktivierung in Firefox ESR 52 muss der folgende Schalter über about:config auf false geschaltet werden:

plugin.load_flash_only

Die Einstellung existiert auch in der Mainstream-Version von Firefox 52, muss dort allerdings von Hand angelegt werden. Eine Änderung der Einstellung erfordert einen Neustart des Browsers. Ab Firefox 53 gibt es auch keine optionale Unterstützung mehr.

Achtung: Die 64-Bit-Version von Firefox für Windows unterstützt außerdem grundsätzlich nur den Adobe Flash Player sowie Microsoft Silverlight als NPAPI-Plugins, auch mit aktivierter Plugin-Unterstützung. Daran hat sich nichts geändert.

Nur in Firefox ESR 52: deaktivierbare Signaturpflicht für Add-ons

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt, welche seit Firefox 43 standardmäßig aktiviert ist. Diese kann nur in Nightly-Builds sowie in der Developer Edition von Firefox deaktiviert werden, nicht in Beta- oder finalen Versionen. Die ESR-Version von Firefox 52 erlaubt auch in der finalen Ausführung die Deaktivierung der Signaturpflicht.

Zur Deaktivierung in Firefox ESR 52 muss der folgende Schalter über about:config auf false geschaltet werden:

xpinstall.signatures.required

Achtung: Es ist aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen, die Signaturpflicht für Erweiterungen zu deaktivieren. Wer seine Erweiterungen ausschließlich über addons.mozilla.org bezieht, findet außerdem in der Regel sowieso ausschließlich signierte Erweiterungen vor.

Firefox ESR 52: finale Ausfahrt für Nutzer von Windows XP

Eine weitere Besonderheit von Firefox ESR 52 ist, dass Nutzer von Windows XP automatisch von der Mainstream- auf die ESR-Variante von Firefox 52 migriert werden. Darüber erhalten entsprechende Nutzer noch Sicherheitsupdates bis September 2017. Firefox 53 wird auf Systemen mit Windows XP nicht einmal mehr starten.

Für neuere Versionen von Firefox müssen Nutzer von Windows XP ihr Betriebssystem aktualisieren.

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March 02, 2017 10:35 PM

March 01, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Neues Experiment für Container-Tabs startet

Vergangene Woche gab es eine exklusive Vorschau auf meinem Blog, nun hat Mozilla das Experiment für Firefox im Rahmen von Test Pilot offiziell gestartet: Sogenannte Container-Tabs können ab sofort von allen getestet werden.

Was sind die Container?

Von den sogenannten Container-Tabs war auf diesem Blog schon häufiger die Rede. Es handelt sich dabei um ein Privatsphäre-Feature, welches in dieser Form noch in keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

→ Jetzt am Experiment teilnehmen

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim selben Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook den Benutzer über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox kennen dieses Feature schon länger, nicht allerdings in der Form, wie das neue Test Pilot-Experiment es integriert.

Features & Unterschiede zur Integration in Firefox Nightly

Nach Installation des Experiments findet der Nutzer eine zusätzliche Schaltfläche in der Navigationssymbolleiste. Klickt der Nutzer darauf, erhält er eine Übersicht über seine vorhandenen Container. Standardmäßig sind dies „Privat“, „Arbeit“, „Finanzen“ sowie „Einkaufen“. Klickt man auf einen dieser Container, öffnet sich ein neuer Tab im ausgewählten Container. Jeder dieser Container hat eine Farbe sowie ein Symbol zwecks schneller Identifizierbarkeit. Die Farbe taucht als Linie (anders als in der Nightly-Version von Firefox dargestellt) in den Tabs auf, Farbe und Symbol zudem in der Adressleiste des jeweiligen Tabs.

Test Pilot Container

Hierüber gelangt der Nutzer auch schnell zu einer Möglichkeit, bestehende Container zu bearbeiten oder neue Container anzulegen.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

Berührt der Nutzer mit der Maus das Plus-Symbol zum Öffnen eines neuen Tabs, erscheint eine Container-Auswahl für den neuen Tab, die sich ebenfalls von der Darstellung in der Nightly-Version von Firefox unterscheidet – im Gegensatz zum Experiment muss das Symbol dort außerdem lange gedrückt werden, damit ein entsprechendes Menü erscheint.

Test Pilot Container

Nicht nur optisch unterscheidet sich das Experiment von der bereits vorhandenen Integration in Firefox Nightly, das Experiment kommt außerdem mit zusätzlichen Features.

Hat man Tabs aus verschiedenen Containern in einer beliebigen Reihenfolge offen, können diese mit nur einem Klick auf ein Symbol im Container-Menü automatisch nach Containern sortiert werden, so dass alle Tabs eines Containers beisammen sind.

Außerdem gibt es im Container-Menü eine Ansicht aller Tabs eines jeden Containers. Darüber können Container vom aktuellen Fenster in ein eigenes Fenster ausgelagert oder auch Container versteckt werden. Erstgenannte Funktion ist allerdings aus Kompatibilitätsgründen deaktiviert, wenn eines der anderen Experimente Pulse, Page Shot oder Snooze Tabs aktiviert ist. Wird ein Container versteckt, verschwinden alle bereits geöffneten Tabs des jeweiligen Containers. Zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt können die Tabs über das gleiche Menü wieder angezeigt werden. Dabei hat man über das Container-Menü jederzeit Überblick über die Tabs in einem Container, auch wenn diese ausgeblendet sind.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

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March 01, 2017 10:10 PM

February 28, 2017

Sören Hentzschel

Knight-Mozilla OpenNews wird unabhängige Organisation

Das OpenNews-Projekt bringt Entwickler, Designer und Journalisten zusammen, um gemeinsam an offenen Technologien und Prozessen für den Journalismus-Bereich zu arbeiten. OpenNews wurde vor sechs Jahren von Mozilla ins Leben gerufen und wird nun eine unabhängige Organisation.

Über OpenNews wurde auf diesem Blog in den letzten Jahren schon häufiger berichtet. Die Mozilla Foundation hat dieses Projekt im Jahr 2011 mit dem Ziel ins Leben gerufen, dem Journalismus im offenen Web zum Erfolg zu verhelfen. Gefördert wird das Projekt seit Beginn von der Knight Foundation.

Nun ist OpenNews stark genug, um auf eigenen Beinen zu stehen: in Zukunft wird OpenNews eine unabhängige Organisation unter dem Dach von Community Partners sein. OpenNews wird weiterhin eine Rolle auf dem jährlich stattfindenden Mozilla Festival und im Mozilla Leadership Network spielen, aber nicht länger eine Organisation unter der Führung von Mozilla sein. Die Knight Foundation hat in diesem Monat eine weitere Förderung für OpenNews in Höhe von 1,1 Millionen Dollar bekannt gegeben.

Den Themen Journalismus und Medien bleibt Mozilla weiterhin verbunden. So wird das Mozilla Festival einen verstärkten Fokus auf journalistisch relevante Themen wie Fake-News, Online-Belästigung und Werbeökonomie legen. Auf Events wie der MisInfoCon wird Mozilla als Teilnehmer und Sponsor auftreten. Und natürlich wird Mozilla weiterhin das Coral-Projekt gemeinsam mit der Washington Post und der New York Times betreiben, welches ebenfalls von der Knight Foundation gefördert wird.

Der Beitrag Knight-Mozilla OpenNews wird unabhängige Organisation erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

February 28, 2017 10:23 PM

February 27, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla kauft Read It Later, Pocket wird Open Source

Mozilla hat die Übernahme von Read It Later, Inc. bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um den Entwickler des populären Dienstes Pocket, der im Zuge dessen zum Open Source-Projekt wird.

Mozilla Pocket

Firefox-Nutzern ist Pocket vermutlich spätestens seit Firefox 38.0.5 ein Begriff, denn mit Firefox 38.0.5 hat Mozilla eine Pocket-Integration in Firefox hinzugefügt. Bei Pocket handelt es sich um eine Online-Ablage für Webseiten, um diese später lesen zu können. Dabei stehen die abgelegten Webseiten von jedem Gerät aus zur Verfügung und können auch offline gelesen werden. Außerdem hilft Pocket dabei, neue Inhalte zu entdecken. Pocket hat derzeit über zehn Millionen monatlich aktive Nutzer.

Mozilla hat nun den Kauf der Entwicklerfirma Read It Later, Inc. bekannt gegeben. Mit der Übernahme von Pocket möchte Mozilla nach eigenen Angaben seine mobile Präsenz stärken. Außerdem sieht Mozilla in Pocket einen Dienst, welcher dazu beiträgt, das Internet offen und zugänglich für alle zu halten, was den Zielen und Idealen Mozillas entspricht.

Pocket soll Mozillas Portfolio als neue Produktlinie ergänzen, mit einem Fokus auf der Entdeckung von und dem Zugang zu hochqualitativem Web-Content. Pockets Core-Team sowie Technologie wird auch Mozillas Context Graph-Initiative zu Gute kommen, welche im Juli 2016 erstmals auf diesem Blog vorgestellt worden war und Empfehlungen für Firefox-Nutzer bringen soll. Ein Feature, welches Pocket seinen Nutzern bereits anbietet.

Pocket wird durch die Übernahme weiterhin eigenständig fungieren, aber als ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Mozilla Corporation. Das Team wird komplett übernommen. Pocket, bisher geschlossene Software, wird im Zuge der Übernahme von Mozilla Open Source. Der Fortschritt daran lässt sich in diesem Bugzilla-Ticket verfolgen.

Mozillas Ankündigung lässt indes Raum für Spekulation, denn dort spricht Mozilla wörtlich von „Wachstum“ und von einer „ersten strategischen Akquisition“, was nicht ausschließt, dass weitere Übernahmen folgen könnten.

Der Beitrag Mozilla kauft Read It Later, Pocket wird Open Source erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

February 27, 2017 09:05 PM

February 26, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 52 erhält Unterstützung für WebAssembly (wasm)

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web und soll deutliche Geschwindigkeitsvorteile gegenüber JavaScript liefern. Mozilla aktiviert die Unterstützung als erster Browserhersteller in Firefox 52. Google zieht wenige Tage später mit Chrome 57 nach.

Ausnahmslos alle Browserhersteller haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte im Bereich der JavaScript-Performance gemacht. Doch schnell ist nicht schnell genug, vor allem wenn es um komplexere Anwendungen als einfache Webseiten geht.

Lesetipp: Firefox wieder führend bei der Implementierung neuer JavaScript-Features

WebAssembly ist ein neues Binärformat für das Web, entwickelt von Mozilla, Google, Microsoft und Apple in einer W3C Community Group. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen auf eine neue Ebene heben.

Erstmals angekündigt wurde WebAssembly im Juni 2015, in Nightly-Versionen von Firefox getestet werden kann eine erste Implementierung seit März 2016. Vor wenigen Tagen hat Mozilla die Unterstützung für die finale Version von Firefox 52 aktiviert. Firefox 52 wird am 7. März 2017 erscheinen. In der ESR-Version von Firefox 52 wird wasm allerdings standardmäßig deaktiviert sein.

Google wird die Unterstützung für WebAssembly in Chrome 57 aktivieren. Chrome 57 erscheint eine Woche nach Firefox 52 am 14. März 2017. Seit dem Windows Insider Build 15025 kann eine erste Unterstützung für WebAssembly per Feature Flag in Microsoft Edge aktiviert werden. Informationen zur Verfügbarkeit in Apple Safari sind noch nicht bekannt.

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February 26, 2017 12:41 PM

February 25, 2017

Sören Hentzschel

Firefox wieder führend bei der Implementierung neuer JavaScript-Features

Mozilla hat in den vergangenen Monaten bei der Implementierung neuer Features des ECMAScript-Standards Gas gegeben. Bereits in Firefox 52 überholt Mozilla Chrome und in Firefox 54 komplettiert Mozilla die Unterstützung für ECMAScript 2016 und den aktuellen ECMAScript 2017-Entwurf.

JavaScript ist eine Implementierung des sogenannten ECMAScript-Standards. Im Endeffekt ist die Implementierung von Features des ECMAScript-Standards damit gleichbedeutend zur Unterstützung neuer JavaScript-Features. Der Standard entwickelt sich derzeit in einem rasenden Tempo. Die Frage, welcher Browser welche Features unterstützt, kann dank der Seite kangax.github.io beantwortet werden.

Warum ist das wichtig (oder auch nicht)?

Zunächst einmal muss hervorgehoben werden, dass die Anzahl unterstützter JavaScript-Features nicht damit gleichzusetzen ist, dass ein Browser die beste JavaScript-Engine hätte. Mögliche Fehler in den Implementierungen werden dabei genauso wenig berücksichtigt wie die allgemeine Performance der JavaScript-Engine. Auch ist wichtig, dass nicht zwingend 100 Prozent eines Standards unterstützt werden müssen, da natürlich nicht jedes Sprach-Feature in der gleichen Weise relevant für das Web ist.

Nichtsdestominder ist das natürlich eine vor allem für Webentwickler relevante Information, welcher Browser welche JavaScript-Features unterstützt, denn die Browserunterstützung bestimmt maßgeblich, wovon Entwickler Gebrauch machen können und wovon nicht. Im Idealfall unterstützen alle marktrelevanten Browser alle Features der Sprache. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Entwickler zu alternativen Umsetzungen greifen, um keine Nutzer auszuschließen, deren Browser neue Standards noch nicht implementiert haben.

Nicht zu unterschätzen ist natürlich der Marketing-Effekt, wenn man sich als Browser mit der besten Unterstützung für irgendwas auszeichnen kann, denn die Erfahrung zeigt, dass sehr viele Menschen durch genau diese Art von Statistik zu beeindrucken sind. 😉

Apple und Mozilla geben Gas

Die Unterstützung von ECMAScript 5 sieht in allen Browsern hervorragend aus: Mozilla Firefox und Microsoft Edge sind die einzigen Browser, welche 100 Prozent erreichen, dicht gefolgt vom Internet Explorer 11 mit 99 Prozent und schließlich Chrome mit 98 Prozent und Safari mit 97 Prozent. Das nächste Safari-Update auf Version 10.1 wird diesen Wert auf 99 Prozent verbessern.

ECMAScript 5

Nicht mehr ganz so hervorragend, aber immer noch gut sieht es bei der Unterstützung des vier Jahre später veröffentlichten Standards ECMAScript 2015 (ursprünglich ECMAScript 6) aus. Safari 10 erreicht die vollen 100 Prozent, Chrome 56 erreicht 97 Prozent und Firefox 51 immerhin noch 94 Prozent. Mit Firefox 54 zieht Mozilla mit Chrome gleich und kommt auf 97 Prozent – mehr erreicht auch Chrome 58 nach aktuellem Stand nicht. Die aktuelle Version von Edge kommt auf 95 Prozent, der Internet Explorer 11 ist bereits zu alt und erreicht gerade einmal elf Prozent.

ECMAScript 2015

Wirkliche Sprüge gibt es aktuell bei der Implementierung von ECMAScript 2016 sowie dem aktuellen Entwurf des ECMAScript 2017-Standards, auf kangax.github.io als 2016+ zusammengefasst.

Beim Internet Explorer 11 sieht es auf Grund des Alters natürlich zappendüster mit nur vier Prozent unterstützter Features aus. Edge 15 erreicht immerhin schon 58 Prozent. Und das ist sogar ein besserer Wert als ihn Safari und Firefox aufweisen können: Safari 10 erreicht nur 43 Prozent und auch Firefox 51 deckt gerade einmal 45 Prozent ab. Chrome 56 kommt auf stolze 73 Prozent und ist in dieser Kategorie noch führend.

Das ändert sich schlagartig mit den kommenden Veröffentlichungen von Apple und Mozilla. Beide machen einen ordentlichen Satz nach vorne mit ihrem jeweils nächsten Update. Safari springt in Version 10.1 von 43 auf 99 Prozent, Firefox 52 springt von 45 auf 94 Prozent. Nach aktuellem Stand der Dinge wird Firefox 53 auf 97 Prozent kommen und Firefox 54 schließlich die vollen 100 Prozent erreichen. Bei Chrome ist in der gleichen Zeit zumindest ein Sprung von 73 auf 85 Prozent zu erwarten.

ECMAScript 2016+

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February 25, 2017 12:07 PM

February 24, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt neues Themes-System für Firefox an

Gute Nachricht für Freunde der Browser-Anpassung: Mozilla hat heute offiziell sein neues Themes-System für Firefox angekündigt und gibt erste offizielle Auskünfte darüber, welche Möglichkeiten es in Zukunft geben wird, die Oberfläche von Firefox per Theme zu gestalten.

Firefox kennt derzeit zwei Arten von Themes: Lightweight Themes, oder kurz auch einfach nur Themes, welche lediglich eine Textur über die Browseroberfläche legen und zwei Farben ändern, sowie die komplexen Themes, welche auch als vollständige Themes bezeichnet werde. Ab Firefox 57 unterstützt Firefox nur noch WebExtensions als Erweiterungs-Architektur, auch die Unterstützung vollständiger Themes fällt damit weg. Aber wie aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, stehen in diesem Jahr Themes bei Firefox im Vordergrund und Mozilla arbeitet an einer neuen Erweiterungs-Schnittstelle, welche sehr viel mächtiger sein wird als heutige Lightweight Themes, ohne die Nachteile der vollständigen Themes zu haben. Nachdem Ende des vorherigen Jahres bereits von Mozilla mit dem Prototyp einer neuen Themes-API experimentiert worden war, folgte nun die offizielle Ankündigung.

Wieso ein neues Themes-System?

Lightweight Themes sind sehr einfach zu erstellen, entsprechend viele solcher Themes gibt es. Mozillas Erweiterungsseite addons.mozilla.org zählt über 400.000 solcher. Das Tolle an den Lightweight Themes: sie besitzen eine garantierte Kompatibilität. Selbst vor acht Jahren erstellte Lightweight Themes funktionieren heute noch, ohne dass jemals eine Änderung seitens Theme-Ersteller notwendig gewesen wäre.

Auf der anderen Seite gibt es die vollständigen Themes. Diese erlauben sehr viel tiefgreifendere Änderungen an Firefox und sind daher bei allen beliebt, denen Lightweight Themes nicht weit genug gehen. Die Erstellung hat es allerdings in sich: CSS und Bilder müssen für den kompletten Browser bereitgestellt werden, Theme-Entwickler müssen Interna von Firefox kennen, mit kaum Dokumentation auskommen und vor allem mit jedem Firefox-Update Schritt halten, bei dem es wieder Änderungen gibt, welche Einfluss auf vollständige Themes haben. Die Wartung vollständiger Themes kostet vor allem eines viel, nämlich Zeit. Zeit, welche die wenigsten Entwickler bereit sind, aufzubringen – beziehungsweise aufbringen können. Das Resultat: von den ungefähr 500 vollständigen Themes, die es auf Mozillas Erweiterungsseite gibt, sind gerade einmal 60 überhaupt noch kompatibel mit aktuellen Firefox-Versionen. Und Mozilla kann dieses Problem nicht lösen, ohne dass dies negativen Einfluss auf die Weiterentwicklung von Firefox hätte.

Dazu kommt, dass vollständige Themes gerade einmal von 0,089 Prozent der Firefox-Nutzer überhaupt genutzt werden. Und das entspricht weniger als vier Prozent verglichen mit den Nutzern von Lightweight Themes. Darum wird Mozilla den Fokus nicht auf die Verbesserung der aktuellen Architektur legen, was zum Nachteil beinahe aller Firefox-Nutzer wäre, sondern auf ein neues Themes-System, welches mehr Möglichkeiten bietet als Lightweight Themes, dadurch für mehr Nutzer interessant ist und gleichzeitig nicht die ganzen Nachteile vollständiger Themes hat.

Mozillas Pläne basieren zum Teil auch auf den Ergebnissen der Umfrage, nachdem vor wenigen Monaten Firefox-Nutzer um Feedback zur Zukunft von Themes in Firefox gebeten worden waren. Diese Möglichkeit hatten etwa 250 Nutzer ergriffen.

Zunächst Chrome-Kompatibilität, dann mehr Möglichkeiten als Chrome

Was sind also Mozillas Pläne für Themes in Firefox? Vereinfacht gesagt: die Einfachheit heutiger Lightweight Themes mit den meistgenutzten Funktionen vollständiger Themes kombinieren.

Das Herzstück neuer Themes wird eine Manifest-Datei im JSON-Format sein. In dieser können verschiedene Elemente der Browseroberfläche angesprochen und geändert werden, beispielsweise durch die Definition von Farben oder Bildern oder auch die Festlegung der Form von Tabs. Ein solches Manifest kann beispielsweise wie folgt aussehen:

manifest.json
{
  'manifest_version': 2,
  'name': 'Crazy Theme',
  'description': 'I’m going slightly mad...',
  'version': '1.3',
  'applications': {
    'gecko': {
      'id': 'it-finally-happened@example.com',
      'strict_min_version': '57.0',
      'strict_max_version': '65.*'
    }
  },
  'icons': {
    '48': 'icon.png',
    '96': 'icon@2x.png'
  },
  'theme': {
    'colors': {
      'accentcolor': '#d92215',
      'textcolor': 'rgb(224, 41, 29)',
      'background_tab': [
        255,
        255,
        255,
        0.6
      ],
      'background_tab_inactive': [
        255,
        255,
        255,
        0.2
      ]
    },
    'images': {
      'theme_frame': 'sample.jpeg'
    },
    'properties': {
      'square_tabs': true
    }
  }
}

Mozilla stellt dabei sicher, dass das neue Themes-System sowohl gut dokumentiert als auch dauerhaft kompatibel ist. Das heißt, Updates von Firefox werden normalerweise keine Updates der Themes benötigen. Wer einmal ein Theme erstellt hat, soll die nächsten Jahre Ruhe haben – wie schon bei heutigen Lightweight Themes.

Theme-Entwickler können sich dabei auf simple Veränderungen beschränken und auch nur eine einzige Eigenschaft verändern, oder sie erstellen komplexere Themes, die jede mögliche Eigenschaft verändern.

Mozilla wird damit starten, die gleichen Eigenschaften zu unterstützen, die auch von Google Chrome unterstützt werden. Dies macht theoretisch direkt tausende von Chrome-Themes für Firefox verfügbar (sofern die Ersteller ihre Themes für Firefox bereitstellen wollen).

Allerdings ist es ein ausdrückliches Ziel von Mozilla, die Möglichkeiten in Firefox nicht darauf zu beschränken, so dass in Firefox später mehr Anpassungen möglich sein werden als in Chrome.

Heutige Lightweight Themes von Firefox werden auch weiterhin ohne Anpassung funktionieren.

Ähnlich wie bei WebExtensions mit den WebExtension-Experimenten wird es auch eine experimentelle Sektion im Theme-Manifest geben, um direkte CSS-Manipulationen zu erlauben. Was sind Experimente im Zusammenhang mit WebExtensions? Erweiterungs-Entwickler können via WebExtension-Experimente eigene APIs bereitstellen und so Erweiterungen Zugriff auf Funktionen geben, die es für WebExtensions sonst nicht gibt. Das soll vor allem das Experimentieren mit APIs erlauben, um diese schließlich Mozilla zur direkten Implementierung in Firefox vorzuschlagen. WebExtension-Experimente sind auf Nightly-Versionen sowie die Developer Edition beschränkt und funktionieren nicht in Beta- oder finalen Versionen von Firefox. Gleiches wird auch für die experimentelle Sektion zur direkten CSS-Manipulation im neuen Themes-System gelten. Eine solche experimentelle Sektion kann beispielsweise wie folgt aussehen:

manifest.json
{
  /* … */
  'theme': {
    /* … */
    'experimental': {
      'icons': {
        'overflow_arrow': [
          {
            'selector': '#overflow-button',
            'properties': {
              'list-style-image': 'custom-overflow.svg',
              '-moz-image-region': 'rect(0, 18px, 18px, 0)'
            }
          },
          {
            'selector': '#overflow-button > .toolbarbutton-icon',
            'properties': {
              'margin': '3px 2px'
            }
          }
        ]
      }
    }
  }
}

Dynamische Themes dank WebExtension-API

Per WebExtension-API wird Mozilla dynamische Themes erlauben. Das heißt, dass Themes ihr Verhalten zur Laufzeit verändern können. Denkbare Anwendungsfälle sind die Anpassung von Farben basierend auf der Tageszeit oder Anpassungen an das aktuelle Wetter.

Rechtzeitig vor Firefox 57 zur Verfügung

Mozilla hat bereits die Implementierung des neuen Themes-Systems begonnen. Dieses soll in einer ersten Version rechtzeitig vor Firefox 57 und dem Ende traditioneller Themes bereitstehen.

Fragen und Feedback

Fragen und Feedback bittet Mozilla, auf der entsprechenden Mailingliste zu stellen. Eine Sammlung häufig gestellter Fragen gibt es hier, ein Engineering Plan gibt detailliertere Einblicke.

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February 24, 2017 09:23 PM

February 21, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Test Pilot: Exklusive Vorschau auf die neuen Experimente

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Morgen werden drei neue Experimente starten. Nur hier gibt es bereits jetzt eine Vorschau auf die neuen Experimente, von denen zwei das Tab-Management des Mozilla-Browsers erweitern.

Vergangene Woche hat Mozilla mit Tracking Protection und No More 404s zwei Experimente beendet. Dafür starten morgen mit Containers, Snooze Tabs und Pulse drei neue Experimente.

Test Pilot Experimente Februar 2017

Lesetipp: Test Pilot: Page Shot und Activity Stream schaffen den Sprung in Firefox

Containers

Was sind die Container?

Von den sogenannten Container-Tabs war auf diesem Blog schon häufiger die Rede. Es handelt sich dabei um ein Privatsphäre-Feature, welches in dieser Form noch in keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim gleichen Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook einen über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox kennen dieses Feature schon länger, nicht allerdings in der Form, wie sie das neue Test Pilot-Experiment integriert.

Features & Unterschiede zur Integration in Firefox Nightly

Nach Installation des Experiments findet der Nutzer eine zusätzliche Schaltfläche in der Navigationssymbolleiste. Klickt der Nutzer darauf, erhält er eine Übersicht über seine vorhandenen Container. Standardmäßig sind dies „Privat“, „Arbeit“, „Finanzen“ sowie „Einkaufen“. Klickt man auf einen dieser Container, öffnet sich ein neuer Tab im ausgewählten Container. Jeder dieser Container hat eine Farbe sowie ein Symbol zwecks schneller Identifizerbarkeit. Die Farbe taucht als Linie (anders als in der Nightly-Version von Firefox dargestellt) in den Tabs auf, Farbe und Symbol zudem in der Adressleiste des jeweiligen Tabs.

Test Pilot Container

Hierüber gelangt der Nutzer auch schnell zu einer Möglichkeit, bestehende Container zu bearbeiten oder neue Container anzulegen.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

Berührt der Nutzer mit der Maus das Plus-Symbol zum Öffnen eines neuen Tabs, erscheint eine Container-Auswahl für den neuen Tab, die sich ebenfalls von der Darstellung in der Nightly-Version von Firefox unterscheidet – im Gegensatz zum Experiment muss das Symbol dort außerdem lange gedrückt werden, damit ein entsprechendes Menü erscheint.

Test Pilot Container

Nicht nur optisch unterscheidet sich das Experiment von der bereits vorhandenen Integration in Firefox Nightly, das Experiment kommt außerdem mit zusätzlichen Features.

Hat man Tabs aus verschiedenen Containern in einer beliebigen Reihenfolge offen, können diese mit nur einem Klick auf ein Symbol im Container-Menü automatisch nach Containern sortiert werden, so dass alle Tabs eines Containers beisammen sind.

Außerdem gibt es im Container-Menü eine Ansicht aller Tabs eines jeden Containers. Darüber können Container vom aktuellen Fenster in ein eigenes Fenster ausgelagert oder auch Container versteckt werden. Wird ein Container versteckt, verschwinden alle bereits geöffneten Tabs des jeweiligen Containers. Zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt können die Tabs über das gleiche Menü wieder angezeigt werden. Dabei hat man über das Container-Menü jederzeit Überblick über die Tabs in einem Container, auch wenn diese ausgeblendet sind.

Test Pilot Container

Test Pilot Container

Snooze Tabs

Snooze Tabs ist ein weiteres Experiment, welches mit der Verwaltung der Browser-Tabs zusammenhängt. Wie es der Name bereits andeutet, überträgt Snooze Tabs die Snooze-Funktion eines Weckers auf Tabs.

Bloß geht es in diesem Fall nicht darum, dass man nicht aufstehen möchte, sondern darum, dass man einen Tab nicht sofort, sondern erst später wieder benutzen will.

Der Nutzer kann entweder eine der vordefinierten Optionen auswählen, wie „Später“, „Morgen“, „nächste Woche“ oder „beim nächsten Start“ oder aber man wählt selbst ein Datum und eine Uhrzeit aus. Nach der Auswahl verschwindet der gerade aktive Tab.

Test Pilot Snooze Tabs

Test Pilot Snooze Tabs

Auf Wunsch erfolgt dieser Vorgang immer nur nach Bestätigung.

Test Pilot Snooze Tabs

Über das Snooze Tabs-Menü hat man jederzeit den Überblick über die schlummernden Tabs.

Test Pilot Snooze Tabs

Zum eingestellten Zeitpunkt wird der jeweilige Tab wieder geöffnet. Dabei wird das Favicon im Wechsel mit einer Glocke animiert dargestellt und eine Push-Benachrichtigung angezeigt.

Test Pilot Snooze Tabs

Pulse

Pulse ist ähnlich einzuordnen wie Mozillas vorheriges Tracking Protection-Experiment. Wie bei diesem wird auch bei Pulse ein Symbol in die Adressleiste von Firefox hinzugefügt, über welches man seitenspezifisches Feedback an Mozilla übermitteln kann.

Test Pilot Pulse

Das Feedback erfolgt in zwei Schritten: zunächst wird für die aktive Webseite eine Bewertung auf einer Skala von 1 bis 5 abgegeben. Anschließend kann die Bewertung begründet werden. Dazu gibt es zum einen ein Auswahlfeld, dessen Optionen sich je nach Bewertung unterscheiden. Eine Option bei einer schlechten Bewertung wäre, dass die Seite lange zum Laden braucht, eine andere, dass die Seite nicht wie erwartet funktioniert. Zum anderen gibt es noch ein Kommentarfeld für freies Feedback.

Test Pilot Pulse

Mozilla möchte dieses Feedback nutzen, um Firefox besser zu machen. So heißt es bereits im Abschlussbericht zum Experiment Tracking Protection, dass das neue Pulse-Experiment dabei helfen soll, spezielle Probleme zu erfahren, während man an der Browserengine der nächsten Generation arbeitet.

Test Pilot Pulse

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February 21, 2017 10:03 PM

February 20, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 6.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 6.1 für Apple iOS veröffentlicht und behebt damit einen Fehler der Vorgänger-Version. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 6.1 für Apple iOS

Gut einen Monat nach Veröffentlichung von Version 6.0 hat Mozilla nun Firefox 6.1 für Apple iOS zum Download freigegeben. Neue Funktionen bringt das Update nicht, es wurde lediglich ein Fehler in Zusammenhang mit der Anmeldung in den Firefox Account behoben.

Das nächste Feature-Update, Firefox 7.0 für Apple iOS, wird für Mitte März 2017 erwartet.

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February 20, 2017 08:41 PM

February 19, 2017

Sören Hentzschel

Test Pilot: Page Shot und Activity Stream schaffen den Sprung in Firefox

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Mit Page Shot und dem Activity Stream finden die ersten zwei Experimente den direkten Weg in Firefox.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla im Rahmen von Test Pilot mit Tracking Protection und No More 404s zwei Experimente beendet, vermutlich nächste Woche werden drei neue Experimente starten.

Tipp: Diesem Blog folgen lohnt sich, denn hier wird es vorab eine Vorschau auf die drei kommenden Experimente geben, noch bevor man auf irgendeiner anderen Webseite dazu lesen wird.

In der Zwischenzeit gibt es Informationen über die ersten beiden Experimente, die ihren Weg in den Standard-Funktionsumfang von Firefox finden werden.

Page Shot

Page Shot ist ein Screenshot-Werkzeug, welches darüber hinaus geht, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Page Shot

Die Screenshots werden automatisch auf einen Mozilla-Server hochgeladen, der unter pageshot.net erreichbar ist, und standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich, genauso wie ein Download des Bildes.

Page Shot

Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder. Die Übersicht der Bilder besitzt auch eine Suchfunktion. Und diese verdient eine besondere Erwähnung, denn die Suchfunktion besitzt eine Texterkennung und findet auch Texte, die auf den Screenshots zu lesen sind.

Page Shot

Integration in Firefox

Derzeit wird die noch SDK-basierte Erweiterung als WebExtension umgeschrieben. Mozilla visiert eine Integration der WebExtension-Version von Page Shot in Firefox 54 (geplante Veröffentlichung: 13. Juni 2017) an.

Die Besonderheit der Integration: Page Shot wird nicht etwa als fest implementierte System-Erweiterung ausgeliefert werden, sondern nur als mit Firefox gebündelte Erweiterung. Das heißt, dass Page Shot ganz einfach per Add-on Manager von Firefox deinstalliert werden kann, wenn seitens Firefox-Nutzer kein Bedarf daran besteht.

Eine Liste der offenen Tickets gibt es hier.

Darüber hinaus ist für einen späteren Zeitpunkt die Veröffentlichung von Page Shot auch für Google Chrome sowie für mobile Betriebssysteme geplant.

Activity Stream

Der Activity Stream in seiner derzeitigen Form ersetzt die Seite, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Ähnlich wie bei der aktuellen about:newtab-Seite gibt es ein Suchfeld sowie Kacheln der am meisten besuchten Webseiten. Der wesentliche Unterschied ist die prominente Hervorhebung von Highlights. Dabei handelt es sich teilweise um kürzlich besuchte Webseiten und teilweise um Lesezeichen.

Activity Stream

Werbung gibt es auf dieser Seite keine und dies ist auch nicht geplant. Auch werden an dieser Stelle bisher keine Seiten empfohlen, die der Benutzer noch nicht besucht hat.

Integration in Firefox

Die Integration des Activity Streams in den Desktop-Firefox dürfte keine besondere Überraschung darstellen, immerhin arbeitet Mozilla längst an einer Implementierung für sowohl die Android- als auch die iOS-Version von Firefox. Auch wurde die Integration bereits im Sommer 2016 im Rahmen einer Roadmap angekündigt.

Die Integration ist derzeit für Firefox 56 geplant, welcher nach derzeitigem Stand am 3. Oktober 2017 erscheinen wird. Allerdings ist auch eine Verschiebung denkbar, da noch Unklarheiten bezüglich der Performance bestehen. Wie auch bei Page Shot handelt es sich beim Activity Stream derzeit noch um eine SDK-basierte Erweiterung ist, welche noch nicht als WebExtension oder zumindest als Bootstrapped Erweiterung ohne SDK-Abhängigkeit umzuschreiben angefangen worden ist, die Mozilla selbst auch über Firefox 57 hinaus ausliefern kann.

Der Activity Stream wird als sogenanntes System-Add-on ausgeliefert werden und sowohl das derzeitige about:newtab als auch das derzeitige about:home ersetzen. Durch die Auslieferung als System-Add-on kann der Activity Stream unabhängig von Firefox aktualisiert werden. Mozilla würde diesen gerne im Schnitt alle zwei Wochen aktualisieren. Natürlich werden Nutzer auch in Zukunft die Startseite von Firefox direkt in Firefox und die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, per Erweiterung wie New Tab Override ändern können.

Eine Liste der offenen Tickets gibt es hier.

Unterschiede zum Test Pilot Experiment

Gegenüber der jetzigen Form wird es ein paar wichtige Unterschiede geben. So ist beispielsweise geplant, dass mit der Integration in Firefox wesentlich mehr Anpassungsmöglichkeiten für den Nutzer vorhanden sein werden als im derzeitigen Experiment und auch im Vergleich zum derzeitigen Stand in Firefox.

Die folgenden Mockups zeigen, was sich Mozilla hier vorgenommen hat: die Kacheln durch eigene Seiten zu ersetzen, soll wesentlich intuitiver als bisher möglich sein, ebenso sollen einfach weitere Zeilen hinzugefügt werden können.

Activity Stream

Auch soll genau konfiguriert werden können, was der Nutzer auf dieser Seite sehen möchte: das Suchfeld, die meistbesuchten Seiten, die Highlights sowie die Snippets (die Texte, die derzeit auf about:home erscheinen) können alle einzeln deaktiviert werden. Auch soll konfigurierbar sein, aus was die Highlights bestehen sollen (Lesezeichen, Chronik, geöffnete Tabs).

Activity Stream

Die Teilen-Funktion für einzelne Webseiten des Activity Streams soll in der ersten Version, die direkt in Firefox ausgeliefert wird, dafür nicht mit dabei sein.

Zum Parsen der Meta-Daten von Webseiten wird im Experiment noch ein Remote-Parser verwendet. In der Version, die Mozilla in Firefox integrieren wird, werden keine Browsing-Daten an Mozilla gesendet.

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February 19, 2017 10:58 AM

February 15, 2017

Sören Hentzschel

Tracking Protection und No More 404s – Mozilla beendet Test Pilot-Experimente

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Heute hat Mozilla mit Tracking Protection und No More 404s zwei der Experimente beendet.

Seit dem Start von Test Pilot im Mai 2016 hat Mozilla bereits acht Experimente an den Start gebracht. Mit Universal Search wurde im November 2016 das erste dieser Experimente beendet. Nun beendet Mozilla mit Tracking Protection und No More 404s zwei weitere Experimente, bevor (nach aktueller Planung) nächste Woche drei neue Experimente starten werden. Für beide nun abgeschlossenen Experimente gibt es ausführliche Abschlussberichte.

Tracking Protection

Firefox bietet bereits seit geraumer Zeit einen integrierten Tracking-Schutz in privaten Fenstern an. Das Test Pilot-Experiment hat diesen auch in reguläre Browsersitzungen gebracht und darüber hinaus um eine Funktion erweitert, Webseiten-Probleme, wie sie durch das Blockieren von Elementen auftreten können, an Mozilla zu melden. Mozillas Ziel mit diesem Experiment war es, ein besseres Bild darüber zu erhalten, wie stark der Tracking-Schutz, den Mozilla in privaten Fenstern des Desktop-Browsers sowie in Firefox Focus für iOS einsetzt, die Funktionalität von Webseiten beeinträchtigt.

Einen ausführlichen Bericht über die Erkenntnisse, die Mozilla aus diesem Experiment gewinnen konnte, gibt es hier.

Wie geht es weiter?

Die Tracking Protection-Erweiterung wird nicht länger aktiv entwickelt und sich bei den Teilnehmern des Experiments im Laufe der kommenden Tage automatisch deinstallieren. Die Funktionalität zum Melden von Webseiten-Problemen an Mozilla war nie darauf ausgelegt, eines Tages den Weg in Firefox zu finden.

Mozilla wird noch in diesem Monat ein ähnlich strukturiertes Experiment starten, welches sich nicht um Tracking-Elemente, sondern um die Webseiten-Performance dreht. Die Erkenntnisse daraus sollen Mozilla bei der Entwicklung ihrer Next-Generation-Engine helfen.

Ende des Jahres soll es ein neues Tracking Protection-Experiment geben. Dieses soll dem Nutzer feinere Kontrollmöglichkeiten, noch mehr Schutz der Privatsphäre und eine verbesserte Oberfläche bieten. Das neue Experiment soll dabei helfen, dass der Tracking-Schutz in Firefox auch über private Fenster hinaus in Firefox aktiviert werden kann.

No More 404s

No More 404s ist Mozillas viertes Experiment im Rahmen von Test Pilot und wurde im August 2016 eingeführt. Damit erhält der Nutzer einen Hinweis, sobald er auf einer Seite landet, die es nicht mehr gibt (und einen entsprechenden HTTP-Statuscode sendet), sofern es den Inhalt in der Wayback Machine des Internet Archives gibt. So können Nutzer archivierte Inhalte finden, obwohl sie im Original bereits gelöscht worden sind.

Auch hier gibt es einen ausführlichen Bericht darüber, was Mozilla durch das Experiment gelernt hat.

Wie geht es weiter?

Das Experiment ist beendet, die Erweiterung wird aber auch in Zukunft weiterentwickelt werden. Künftig wird diese über addons.mozilla.org zu beziehen sein. Bestehende Nutzer des Test Pilot-Experiments müssen nichts weiter machen, sie werden automatisch neue Versionen per addons.mozilla.org erhalten.

Für die Erweiterung sind neue Features geplant, wie die Möglichkeit, Inhalte direkt per Erweiterung an die Wayback Machine zu übermitteln. Außerdem wurde kürzlich eine entsprechende Erweiterung für Google Chrome veröffentlicht, eine Erweiterung für Apple Safari ist in Arbeit. Seitens Firefox wird die Erweiterung über die Startseite des Mozilla-Browsers beworben werden.

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February 15, 2017 10:44 PM

February 14, 2017

Sören Hentzschel

Photon – was bereits über das neue Firefox-Design bekannt ist

Unter dem Projektnamen Photon arbeitet Mozilla in diesem Jahr an einer Überarbeitung des Erscheinungsbildes von Firefox, nachdem die letzten größeren Änderungen im Rahmen von Australis vor knapp drei Jahren erfolgten. Viel ist über Photon bislang nicht bekannt. Ich habe mich auf die Suche nach ersten Informationen gemacht.

Mozilla erfindet Firefox in diesem Jahr praktisch neu und möchte damit die Konkurrenz wieder hinter sich lassen. In diesem Zusammenhang dürfen sich Nutzer in diesem Jahr auf einige bedeutsame Änderungen einstellen. Sicher nicht immer nur zur Freude aller Nutzer, aber durchgehend mit der Motivation, Firefox auch auf lange Sicht wieder ganz nach vorne zu bringen.

Nicht nur die Multiprozess-Architektur, welche in diesem Jahr endlich alle Firefox-Nutzer erreichen und um weitere Prozesse erweitert werden wird, auch andere Änderungen sind von nicht minder schwerer Natur. So werden XUL- und SDK-basierte Erweiterungen genauso wie vollständige Themes in ihrer jetzigen Form ab November dieses Jahres nicht mehr unterstützt werden, sondern nur noch sogenannte WebExtensions. Ebenfalls noch in diesem Jahr soll das Quantum-Projekt erste Früchte tragen, dessen Ziel nicht geringer ist, als Gecko zu einer Engine der nächsten Generation auszubauen, unter anderem mit Entwicklungen aus Mozillas Servo-Engine. Aber nicht nur unter der Haube, auch optisch soll sich etwas tun. Die Überarbeitung der Firefox-Oberfläche läuft unter dem Namen Photon. All diese Dinge könnten gemeinsam in Firefox 57 eingeführt werden, dessen Veröffentlichung Mozilla aktuell um zwei Wochen, auf den 14. November 2017, vorgezogen hat.

Doch der Reihe nach, was genau steckt nun hinter Photon?

Viel ist noch nicht darüber bekannt. Erstmals aufgetaucht war der Name in Zusammenhang mit einem Bugzilla-Ticket, welches vor weniger als zwei Monaten erstellt worden war. Dort ist von einer Aktualisierung des Erscheinungsbildes die Rede:

We’re investigating a visual refresh of Firefox this year, this bug tracks that work.

Weiterhin ist das Photon-Projekt als Abhängigkeit des Quantum MVPs markiert, also dem Minimum an Anforderungen, das für die erste Auslieferung von Ergebnissen der Quantum-Initiative erforderlich ist.

Und was genau ändert sich mit Photon?

Viel weiß man darüber bisher wie gesagt noch nicht. Das Photon-Ticket besitzt bislang erst vier Abhängigkeiten, die allesamt in den letzten Tagen hinzugefügt worden sind und sich nicht direkt um das visuelle Erscheinungsbild drehen, aber indirekt, indem sie die gefühlte Performance in Angriff nehmen. So wurde beispielsweise bereits der Fade-in- und Zoom-Effekt unter Windows deaktiviert, der bisher beim Maximieren des Browserfensters erfolgte, so dass das Maximieren des Browserfensters nun performanter wahrgenommen werden sollte. In die gleiche Kerbe schlagen Tickets wie eines zum Zweck, dass Firefox beim Start bereits früher etwas auf den Bildschirm zeichnet, selbst wenn das eigentliche Programmfenster noch nicht bereit ist, oder das Beschleunigen des Beendens von Firefox.

Da für diesen Artikel aber in erster Linie interessiert, was sich optisch verändert, sollte ein Blick in den Firefox Style Guide erfolgen. Dort wurde vor wenigen Tagen ein Hinweis ergänzt, dass die neue Version des Style Guides derzeit in einem anderen Repository entwickelt wird.

Firefox Style Guide

Dies bringt auch direkt den ersten konkreten Hinweis auf den Zeitplan. Sowohl im angesprochenen Hinweis als auch in diesem Issue des neuen Repositories ist explizit von Firefox 57 in Zusammenhang mit Photon die Rede. Den neuen Style Guide findet man hier.

Wichtig: Dieser befindet sich noch in Entwicklung. Das heißt, dass alles, was darin zu lesen ist, sich bis zum Erscheinen von Firefox 57 noch ändern kann!

Die grundlegende Struktur des Style Guides hat sich geändert, so dass nicht mehr alles an der gleichen Stelle wie zuvor zu finden ist, jedoch lassen sich bereits ein paar inhaltliche Unterschiede feststellen. So wurde unter anderem die Farbpalette für Photon aktualisiert. Erwähnt wird in diesem Zusammenhang auch, dass versucht wird, das Farbschema der Firefox-Oberfläche, welches bisher teilweise stark je nach Betriebssystem variiert, plattformübergreifend konsistenter als bisher zu gestalten.

Der wahrscheinlich spannendste Abschnitt ist der über das Icon-Design. Hier sind nicht nur Regeln zur Icon-Gestaltung definiert, hier gibt es auch einen Ausschnitt der Firefox-Oberfläche zu sehen, der sich vom aktuellen Standard-Design sowohl in Hinblick auf die grundsätzliche Gestaltung der Symbolleisten-Schaltflächen als auch die Symbole selbst unterscheidet, was einen Hinweis auf die zukünftige Design-Richtung von Firefox geben könnte.

Firefox Photon Toolbar

Weitere Hinweise liefert ein aktueller Tweet von Madhava Enros aus dem User Experience-Team von Firefox – zumindest für Menschen mit guten Augen. Dem Tweet ist ein Foto angehängt, welches Einblicke in die Konzeption von Photon gibt. An der Wand sind Poster mit verschiedenen Themen unter der Überschrift „Photon“ zu sehen. Diese schließen „Universal Sidebar“, „Recover Quickly“, „Find Your Stuff Fast“ und „Order from the Menu“ ein. Alle Themen sowie die genauen Bildinhalte sind leider nicht erkennbar. Erkennbar ist auf einem der Poster zumindest ein Firefox-Menü, welches nicht mehr aus riesigen Symbolen besteht, sondern aus Zeilen mit jeweils einem kleinem Symbol plus Text daneben. Die Menüeinträge sind dabei alle untereinander angeordnet.

Photon Themen

Abgerundet werden die bisher verfügbaren Informationen über Photon durch ein neues Repository, welches sich „Photon: Shared Design Language“ nennt und Definitionen bezüglich der Ziele von Photon beinhaltet:

Adaptable

Firefox should adapt itself to anyone: From new users (simple controls, help/encouragement in using features) to seasoned Mozillians (customization/control of the entire browser experience).

Approachable

Firefox is welcoming, open, and inclusive.

Aware

Firefox is vigilant on behalf of users, providing tools to keep them safe while helping them browse better. Firefox is also perceptive, and looks for signals from users before deciding how to act.

Supportive

Firefox understands user needs and supports them with relevant experiences. The browser should be helpful in both proactive and passive ways.

Whimsical

Firefox is fun to use! Our browser delights the user in both expected and unexpected ways.

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February 14, 2017 10:28 PM

February 13, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57 wird früher erscheinen

Mozilla hat den Veröffentlichungstermin von Firefox 57 nach vorne verlegt. Firefox 57 ist von besonderer Bedeutung für den Mozilla-Browser, denn es handelt sich dabei um die erste Version, welche nur noch WebExtensions unterstützen wird.

Ende des vergangenen Jahres hatte Mozilla angekündigt, ab Firefox 57 nur noch WebExtensions als Erweiterungs-Architektur für Firefox zuzulassen. XUL- oder SDK-basierte Erweiterungen werden dann von Firefox nicht mehr unterstützt.

Bisher war der 28. November 2017 als Erscheinungstermin für Firefox 57 geplant. Um eine Kollision mit dem amerikanischen Thanksgiving zu vermeiden, hat Mozilla den Erscheinungstermin verlegt. Nun wird Firefox 57 bereits zwei Wochen früher, nämlich am 14. November 2017 und damit sechs Wochen nach Firefox 56 erscheinen.

Am Erscheinungstermin von Firefox 58 ändert sich nichts. Firefox 58 soll am 16. Januar 2018 und damit neun Wochen nach Erscheinen von Firefox 57 veröffentlicht werden.

Der Beitrag Firefox 57 wird früher erscheinen erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

February 13, 2017 10:05 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

AMO Browsing for SeaMonkey — Add-On – Informationen auf der Addon-Homepage aktualisiert

Blogpost in englischer SpracheEinige von Euch werden bemerkt haben, dass die AMO– Add-On-Seite beim Aufruf eine Nachricht in der Art “Not available for SeaMonkey 2.51” zeigte. Tatsächlich funktioniert das Add-On aber auch mit der aktuellen Trunk-Version einwandfrei. Ich habe die Informationen aktualisiert, so dass diese falsche Meldung nun nicht mehr angezeigt wird.

Falls es Probleme gibt, bitte einfach den Link E-Mail-Adresse für Hilfestellungen auf der Add-On-Seite für eine Nachricht benutzen!

February 13, 2017 04:47 PM

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey-Builds verfügbar (Trunk, Beta und Release)

Blogpost in englischer SpracheNewNightlyAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds (Trunk, Beta und Release) sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

Download-Verzeichnisse:

Index of /~akalla/unofficial/seamonkey/nightly
[ICO] Name Last
modified

[DIR] latest-comm-central-windows64/ 2017-02-13 05:34
[DIR] latest-comm-aurora-windows64/ 2017-02-12 21:35
[DIR] latest-comm-beta-linux64/ 2017-02-12 17:29
[DIR] latest-comm-beta-linux32/ 2017-02-12 17:29
[DIR] latest-comm-beta-mac64/ 2017-02-12 17:29
[DIR] latest-comm-beta-windows32/ 2017-02-12 17:29
[DIR] latest-comm-beta-windows64/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-mac64/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2017-02-12 17:28
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2017-02-12 17:28

 

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Es wäre interessant zu wissen, ob auch diese Trunk-Builds von der Bug-Epidemie betroffen sind.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

February 13, 2017 07:39 AM

February 09, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 51.0.3 für Android

Mozilla hat Firefox 51.0.3 für Android veröffentlicht und behebt damit eine mögliche Absturzursache sowie eine kritische Sicherheitslücke.

Download Mozilla Firefox 51.0.3 für Google Android

Nur wenige Tage nach dem Update auf Version 51.0.2 hat Mozilla Firefox 51.0.3 für Android veröffentlicht. Durch einen Fehler im Buildsystem konnte es auf einigen Geräten mit x86-Architektur zu Abstürzen kommen. Außerdem wurde mit dem Update auf Firefox 51.0.3 eine Sicherheitslücke behoben, welche von Mozilla als kritisch eingestuft wird.

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February 09, 2017 10:38 PM

February 08, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.7.1 veröffentlicht

Kurz nach Veröffentlichung von Version 45.7 hat die Thunderbird-Community Thunderbird 45.7.1 veröffentlicht und behebt damit einen Fehler.

Die Veröffentlichung von Thunderbird 45.7 ist noch nicht lange her, nun wurde mit Thunderbird 45.7.1 ein schnelles Update nachgereicht. Die neue Version behebt ein mit Version 45.7 eingeführtes Problem, welches dafür sorgte, dass Thunderbird beim Betrachten bestimmter IMAP-Nachrichten abstürzen konnte.

Download Mozilla Thunderbird 45.7.1

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February 08, 2017 10:56 PM

February 07, 2017

Sören Hentzschel

So geht es weiter mit dem Multiprozess-Firefox – 2. Edition

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, erreicht immer mehr Nutzer. Es handelt sich dabei um den größten Umbau von Firefox, seit es den Mozilla-Browser gibt. Dieser Artikel gibt einen aktuellen und ausführlichen Überblick darüber, was die nächsten Meilensteine hinsichtlich der Multiprozess-Architektur sind.

Unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt Mozilla eine Multiprozess-Architektur für Firefox. Eine finale Version hat diese erstmals mit Firefox 48 erreicht; damals noch in der einfachsten Form mit nur einem Content-Prozess und nur für einen kleinen Teil der Nutzer. Unter anderem durften keine Add-ons aktiviert sein, damit die Multiprozess-Architektur aktiviert wird.

Vor einem halben Jahr wurde auf diesem Blog eine ausführliche Zusammenfassung über die kommenden Meilensteine der Multiprozess-Architektur veröffentlicht und seit dem aktuell gehalten. Zwecks Übersichtlichkeit folgt an dieser Stelle eine neue Zusammenfassung mit den neusten Planungen, welche damit die alte Übersicht ablöst.

Grundsätzlich gilt, dass – wenn im Folgenden auch bei keiner bestimmten Firefox-Version explizit erwähnt – mit jeder neuen Version an Faktoren wie Performance und Stabilität gearbeitet wird und die Multiprozess-Architektur besser funktionieren sollte als mit der jeweiligen Version zuvor. Unter anderem das Wechseln von Tabs in Kombination mit e10s konnte zwischen Firefox 48 und Firefox 53 spürbar verbessert werden.

Firefox 51: Der aktuelle Stand der Dinge

Die Multiprozess-Architektur aktiviert in Firefox 51 neben einem Browser-Prozess standardmäßig einen einzelnen Content-Prozess, den sich alle Tabs teilen. NPAPI-Plugins laufen bereits seit lange vor dem e10s-Projekt in einem eigenen Prozess, dem sogenannten Plugin-Container. Die Aufteilung auf weitere Prozesse ist für eine spätere Version geplant.

Multiprozess-Firefox Phase 1

Damit die Multiprozess-Architektur in Firefox 51 aktiviert wird, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Ein Kriterium sind die aktivierten Add-ons. Folgende Erweiterungen qualifizieren für die Nutzung von e10s: ausnahmslos alle WebExtensions, alle Erweiterungen, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind (Ausnahme: Tab Mix Plus) sowie an die 770 weitere Erweiterungen, die auf dieser Liste stehen.

Es genügt ein einzelnes aktiviertes Add-on, welches diese Anforderung nicht erfüllt, damit die Multiprozess-Architektur deaktiviert bleibt. Weitere Ausschlusskriterien: die Verwendung von Microsoft Windows XP als Betriebssystem, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Geräten mit Touchscreen sowie von Firefox auf Linux in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird.

Firefox 52: Linux + RTL-Sprachen

Mozilla hat die Unterstützung von e10s + Firefox in Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird, in Firefox 50 aktiviert – für Nutzer von Windows und macOS. In Firefox 52 kommt die entsprechende Linux-Unterstützung dazu.

Firefox 52: Unterstützung von userContent.css

Firefox besitzt ein mächtiges Werkzeug von Haus aus integriert, welches es ermöglicht, die Gestaltung von Webseiten nahezu beliebig zu beeinflussen, zumindest im Rahmen dessen, was mit CSS möglich ist. Eine Erweiterung wie Stylish ist also für Firefox-Nutzer häufig gar nicht notwendig, wenn die Optik einer Webseite geändert werden soll. Gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur konnte dieses Feature bisher allerdings nicht genutzt werden. Ab Firefox 52 werden e10s + userContent.css unterstützt.

Firefox 52+: Kompatibilität mit weiteren Add-ons

Seit Veröffentlichung von Firefox 48 wurde die Kompatibilität von e10s + Add-ons mit jeder weiteren Version erweitert. Dies soll auch in Firefox 52 wieder der Fall sein. Unter anderem wird Tab Mix Plus von der Blacklist genommen, womit dessen Nutzung nicht mehr für die Nutzung von e10s disqualifiziert.

Die Ausrollung für Nutzer weiterer Add-ons basiert auf dem Verlauf der Betaphase und den Daten, die sich im Laufe der kommenden Wochen und Monate ergeben. Schlussendliches Ziel ist es, dass alle Erweiterungen für die Nutzung von e10s qualifizieren, welche von ihrem Entwickler nicht explizit als nicht kompatibel markiert worden sind. Im Idealfall sollte dies mit Firefox 53 der Fall sein.

Unabhängig von Änderungen durch Mozilla können natürlich auch weitere Add-ons von ihren jeweiligen Entwicklern im Laufe der kommenden Monate als e10s-kompatibel markiert werden.

Spezialfall: Firefox ESR 52

Firefox ESR steht für Extended Support Release und bezeichnet die Firefox-Version, die mit Langzeitunterstützung kommt. Das bedeutet, dass diese Version nur einmal im Jahr einen großen Versionssprung macht und dabei sehr viele Neuerungen erhält, dazwischen gibt es alle sechs bis acht Wochen lediglich Bugfix- und Sicherheitsupdates.

Für Firefox ESR gilt bei der Ausrollung von e10s eine Besonderheit: zum Einsatz kommen nicht die Kriterien der Mainstream-Version von Firefox 52, sondern die von Firefox 50. Das heißt, die in Firefox 51 rund 770 zusätzlich unterstützten Erweiterungen werden in Firefox ESR 52 genauso wenig unterstützt wie Tab Mix Plus und alle weiteren Erweiterungen, welche noch in der finalen Version von Firefox 52 für die Nutzung mit e10s erlaubt werden.

Ausnahme zu den Kriterien von Firefox 50: Nutzer der russischen Firefox-Version werden in Firefox ESR 52 nicht von der Nutzung der Multiprozess-Unterstützung ausgeschlossen (diese Restriktion wurde ursprünglich in Firefox 51 aufgehoben).

Kein e10s für Nutzer von Windows XP

Mozilla stellt die Unterstützung von Windows XP mit Firefox 52 ein. Entsprechende Nutzer werden dann automatisch auf Firefox ESR 52 migriert werden und noch zumindest bis September 2017 Sicherheitsupdates erhalten. Firefox 53 und neuer werden auf Systemen mit Windows XP gar nicht erst starten. Aber auch in Firefox ESR 52 erhalten Nutzer von Windows XP kein e10s. Mit anderen Worten: Nutzer von Windows XP werden nie Firefox mit Multiprozess-Architektur erhalten.

Firefox 53: GPU-Prozess für Windows-Nutzer

Der Quantum Compositor ist kein Teil der e10s-, sondern der Quantum-Initiative, nichtsdestominder sei dies hier erwähnt, weil der Quantum Compositor einen zusätzlichen Grafikkarten-Prozess einführt. Da Grafiktreiber eine der Hauptquellen für Firefox-Abstürze sind, wird durch die Auslagerung in einen eigenen Prozess erwartet, dass Firefox dadurch wesentlich stabiler wird. Der zusätzliche Prozess soll in Firefox 53 für Windows-Nutzer standardmäßig aktiviert sein.

Firefox 53: Neue Add-ons dürfen nur noch WebExtensions sein

Ab dem Tag des Erscheinens von Firefox 53 akzeptiert Mozilla auf addons.mozilla.org nur noch neue Erweiterungen, welche WebExtensions und damit automatisch e10s-kompatibel sind, nicht länger XUL- oder SDK-basierte Erweiterungen. Dies gilt auch für die Signierung von Erweiterungen, die auf anderen Seiten gehostet werden. Bereits existierende Erweiterungen alter Architekturen können weiterhin bis zum Erscheinen von Firefox 57 auf neue Versionen mit ebenfalls alter Architektur aktualisiert werden.

Firefox 53: Blockierung falsch markierter Add-ons

Hat der Nutzer Add-ons aktiviert, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind, ist damit eine wichtige Bedingung für die Aktivierung der Multiprozess-Architektur erfüllt. Genauso kann ein Entwickler eine Erweiterung als nicht kompatibel markieren, dann bleibt die Erweiterung aktiv und die Multiprozess-Architektur deaktiviert. Ist allerdings ein Add-on als kompatibel markiert und ist reproduzierbar nicht kompatibel, wird das jeweilige Add-on ab Firefox 53 deaktiviert und die Multiprozess-Architektur nicht wegen dieses Add-ons deaktiviert.

Firefox 54: Unterstützung von a11y-Werkzeugen

Ab Firefox 54 werden erstmals a11y-Werkzeuge gemeinsam mit e10s unterstützt. Darunter fallen Tools wie Screenreader, Bildschirmlupen, aber auch Geräte mit Touchscreen.

Firefox 54: Gestaltung von Optionsfeldern per CSS

Die Optionsfelder von <select>-Elementen waren schon immer schwierig browser- sowie betriebssystemübergreifend zu gestalten. Hatte Firefox dies in der Vergangenheit erlaubt, war das mit aktivierter Multiprozess-Architektur bislang nicht mehr möglich. Ab Firefox 54 können hier wieder die Hintergrund- sowie Textfarbe per CSS geändert werden. Andere Änderungen per CSS werden nicht unterstützt.

Firefox 54+: Sandboxing

Ebenfalls für Firefox 54 geplant ist die erstmalige standardmäßige Erweiterung von Firefox um sogenanntes Sandboxing der Content-Prozesse. Dies soll Firefox sicherer machen. Die Multiprozess-Architektur ist hierfür eine Voraussetzung. In weiteren Versionen können die Sandbox-Restriktionen weiter verschärft werden.

Sandboxing

Firefox 55: Mehrere Content-Prozesse

In der Nightly-Version von Firefox 54 sind bereits zwei Content-Prozesse statt nur einer standardmäßig aktiviert. Mozilla arbeitet daran, mehrere Content-Prozesse über Nightly-Versionen hinaus kompatibel zu machen und plant mit vier Content-Prozessen für den Anfang. Geplante Auslieferung in einer finalen Version: Firefox 55.

Multiprozess-Firefox Phase 2

Firefox 55: WebExtensions in eigenen Prozessen

Darüber hinaus arbeitet Mozilla bereits daran, WebExtensions in eigene Prozesse auszulagern. Auch hier wird mit Firefox 55 als Ziel für die Auslieferung in einer finalen Version geplant.

Multiprozess-Firefox Phase 3

Firefox 57: keine inkompatiblen Erweiterungen mehr

Ab Firefox 57 werden nur noch WebExtensions unterstützt, weder alte XUL-Erweiterungen noch SDK-basierte Erweiterungen. Damit gibt es ab Firefox 57 auch keine Erweiterungen mehr, welche nicht kompatibel mit e10s sind. In Firefox vorhandene Kompatibilitäts-Shims, welche die Umstellung von Erweiterungen alter Architekturen bei Verwendung auf Kosten der Performance erleichterten, werden ab Version 57 aus Firefox entfernt werden.

Hinweis für Nutzer der Beta-Version von Firefox: Es besteht die Möglichkeit, dass diese Einschränkung bereits während der Beta-Phase von Firefox 56 getestet werden wird.

Firefox 57 (Nightly): Entfernung der Option, e10s zu deaktivieren

Firefox 57 erreicht im Juni die Nightly-Phase. Geplant ist, dass ab dann e10s in der Nightly-Version auch nicht mehr deaktiviert werden kann. Ob dies bereits die finale Version von Firefox 57 betreffen wird, ist noch nicht bekannt.

Firefox.next: weitere Prozesse

Die Nightly-Version von Firefox hat bereits seit Version 53 einen eigenen Content-Prozess für den lokalen Dateizugriff per file://-URI standardmäßig aktiviert. Diese Maßnahme dient der Sicherheit. Sollte durch ein Sicherheitsproblem ein Content-Prozess kompromittiert werden, kann dieser dadurch trotzdem nicht genutzt werden, um auf lokale Dateien zuzugreifen. Dieser spezielle Content-Prozess besitzt ausschließlich Lese-Rechte auf dem System. Wann dieser zusätzliche Prozess in der finalen Version von Firefox standardmäßig aktiviert werden wird, ist noch nicht bekannt.

Auch die Aktivierung von mehr als vier Content-Prozessen ist langfristig denkbar. Konkrete Zielsetzungen oder Pläne gibt es diesbezüglich aber noch nicht.

(nach Inhalten von [1], [2] und [3])

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February 07, 2017 10:38 PM

February 06, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 51.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 51.0.2 für Android veröffentlicht. Das außerplanmäßige Update behebt eine mögliche Absturzursache.

Download Mozilla Firefox 51.0.2 für Google Android

Für Android ist ein Update der Versionsreihe 51 für den Mozilla-Browser Firefox erschienen. Firefox 51.0.2 behebt eine mögliche Absturzursache, welche durch die Verwendung einer bestimmten Android-Bibliothek auf manchen Geräten mit x86-Architektur verursacht worden war.

Die Versionsnummer Firefox 51.0.1 wurde nur für die Desktop-Version vergeben, so dass es einen Firefox 51.0.1 für Android nicht gibt.

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February 06, 2017 09:40 PM

February 04, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla schließt Connected Devices-Abteilung

Mozilla hat die Schließung seiner Abteilung für Connected Devices bekannt gegeben. Die Bestrebungen im Bereich der Internet of Things (IoT) legt Mozilla in Zukunft statt auf die Veröffentlichung kommerzieller Produkte auf Forschung und neue Technologien.

Nach dem Ende von Firefox OS für Smartphones hat sich Mozilla verstärkt mit dem Internet of Things (IoT) und sogenannten Connected Devices befasst. In diesem Rahmen sind einige interessante Ideen entstanden, unter anderem das Projekt Sensor Web, Maget oder Vaani. Produkte im Bereich der Connected Devices sind von Mozilla auf absehbare Zeit allerdings erst einmal nicht zu erwarten, denn Mozilla hat seine Abteilung für Connected Devices geschlossen.

Mozilla hat sich dazu entschieden, im aufstrebenden Bereich der Internet of Things, der noch in den Kinderschuhen steckt, einen Schritt zurück zu gehen und nicht länger nach Möglichkeiten zu suchen, kommerzielle Produkte auf den Markt zu bringen und zu etablieren, stattdessen richtet Mozilla seinen Fokus neu auf Forschung und künftige Technologien aus. Mozilla bleibt also weiterhin dem Bereich des Internet of Things verbunden. So wurde beispielsweise das Vaani-Projekt unter anderem in das DeepSpeech-Projekt überführt, in dessen Rahmen Mozilla eine Sprache-zu-Text-Engine entwickelt, welche durch Techniken des Maschinen-Lernens dazu lernen kann, basierend auf Baidus Forschung zu diesem Thema.

Von der Auflösung des Connected Devices-Teams sind etwa 50 Mitarbeiter betroffen. Ein Teil dieser Mitarbeiter wird woanders innerhalb von Mozilla unterkommen, den anderen werden diverse Vorteile seitens Mozilla zugesichert. Die Entlassung von Mitarbeitern ist keineswegs als Anzeichen dafür zu sehen, dass es Mozilla schlecht gehen würde. Finanziell geht es Mozilla so gut wie noch nie und Mozilla als Organisation ist weiterhin am Wachsen. Alleine letzten Monat wurden wieder elf neue Mitarbeiter vorgestellt – neue Mitarbeiter werden jede Woche im Mozilla Wiki bekannt gegeben -, 24 weitere Vollzeit-Positionen sind derzeit ausgeschrieben. In einem Statement zum Thema ließ Mozilla wissen, dass man weiterhin die Mitarbeiterzahl erhöhen und in neue Bereiche wie Internet of Things, Virtuelle Realität, Augmented Reality und ein dezentralisiertes Web investieren wird.

Berichterstattung zum Thema Firefox OS

Auf vielen anderen Webseiten wurde dieser Schritt als endgültiges Aus für Firefox OS betitelt, dabei ist das Ende der Entwicklung von Firefox OS schon seit vielen Monaten besiegelt und keineswegs eine Neuigkeit. Zwar bedeutete das Ende von Firefox OS für Smartphones den Anfang für das neue Connected Devices-Team, sehr schnell hatte sich damals aber schon herausgestellt, dass Firefox OS nicht als Basis für Mozillas Bestrebungen im Bereich von IoT und Connected Devices dienen wird. Sämtliche Projekte, die Mozillas Connected Devices-Team in den letzten Monaten erforscht und entwickelt hatte, hatten mit Firefox OS überhaupt nichts zu tun. Der Zusammenhang zu Firefox OS, den viele andere Medien sehen, basiert damit ausschließlich auf mangelnder Recherche.

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February 04, 2017 06:51 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neues Add-On: “Sidebar Add Custom Tab”

Blogpost Version 2017-02-04 14:41 UTC
Blogpost in englischer SpracheIn den AMO gibt es nun von Isaac Schemm ein weiteres praktisches Hilfsmittel:  das Sidebar Add Custom Tab-Addon. Dieses Add-On ermöglicht es, die Ansicht beliebiger Webseiten mit wenigen Klicks als Sidebar-Panel in die Sidebar einzufügen.

Wozu?

In Kürze wird mich das Klingeln der eieruhr daran erinnern, das Toilettfenster zu schließen.

In Kürze wird mich das Klingeln der Eieruhr daran erinnern, das Toilettfenster zu schließen.

Zwar sind die meisten Webseiten nicht sonderlich geeignet für die Darstellung in einem Sidebar-Panel – die zur Verfügung stehende Fläche ist für die Darstellung der Seite einfach zu schmal. Oder es gibt einfach keinen sinnvollen Grund, die Seite nicht einfach (per Bookmark) in einem TAB darzustellen. Für manche Seiten aber kann die Darstellung in der Sidebar aber durchaus sinnvoll sein:

  • Du brauchst ein Wörterbuch DeutschRumänisch auch beispielsweise beim Email-Schreiben? Da könnte diese Wörterbuch-Seite in der Sidebar praktisch sein.
  • Neuigkeiten bei  Heise News? Einfach in der Sidebar …
  • und so weiter

Bisher war es nötig, ein paar  recht komplizierte Schritte abzuarbeiten, um die Ansicht einer Webseite in ein Sidebar-Panel zu bekommen, nun geht das blitzeinfach mit dem neuen Add-On.

Probleme

Keine nennenswerten, nur kleinere

  • WINDOWS verliert (bei mir jedenfalls) meistens den Focus auf das Browser-Window, in dem gerade das neue Sidebar-Panel eingefügt wurde.
  • Einige Seiten (Beispielsweise der WORDPRESS Reader) funktionieren in der Sidebar nicht, aber das ist kein Problem mit dem Add-On, sondern ein allgemeines (Sidebar-) Problem

Sonst noch etwas

Hatten wir vielleicht irgendwann mal Sidebar-TABs in der Sidebar? Ich finde, das sind keine TABs, sondern Panels — auch wenn in der SeaMonkey-Hilfe und dem UI von Sidebar-Tabs die Rede ist.

Geeignete Webseiten für Sidebar-TABs-Anzeige

SeaMonkey project blog
Der englischsprachige inoffizielle SeaMonkey Blog
Der deutschsprachige inoffizielle SeaMonkey Blog
Tagesschau.de
Youtube: nicht optimal, aber wenn man nebenher Musik hören /angucken will ist das gar nicht schlecht.
Eine Eieruhr wie beispielsweise online-stopwatch.com, die den Zeitablauf mit einem Klingelton signalisiert (vielleicht gibt es noch bessere (schmalere)?)
Wahrscheinlich noch viele andere …

Weitere Vorschläge bitte als Kommentare!

Ungeeignet:

Google-Kalender, Facebook,


Sonstige Sidebar-Informationen:

Da fallen mir gerade nur Ed Mullens Seiten ein, die in den letzten SeaMonkey-Versionen auch über ˋTabs → Sidebar Directoryˊ aufgerufen werden.

.Früher gab es viele Sidebar-Informationen zu (Netscape-) Sidebars auf DMOZ, alles verschwunden.

Wenn Du Seiten mit interessanten Informationen zum Thema Sidebar weißt, hinterlasse doch bitte einfach einen Kommentar!

February 04, 2017 08:50 AM

February 02, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.15 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.15 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.14 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.15 bereit. 1.443 Patches sind im aktuellen Release gegenüber Rust 1.14 gelandet. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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February 02, 2017 09:21 PM

February 01, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.7 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.7 veröffentlicht und behebt damit mehrere Fehler sowie Sicherheitslücken des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird.

Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.7 veröffentlicht. Die neue Version behebt mehrere Fehler und außerdem acht Sicherheitslücken, von denen drei die höchste Gefahreneinstufung erhalten haben. Alleine aus Sicherheitsgründen ist ein Update daher für alle Thunderbird-Nutzer empfohlen.

Behobene Fehler in Thunderbird 45.7:

  • Message preview pane non-functional after IMAP folder was renamed or move
  • „Move To“ button on „Search Messages“ panel not working
  • Message sent to „undisclosed recipients“ shows no recipient (non-functional since Thunderbird version 38)
  • Calendar: No way to accept/decline email invitations when sent and received messages are stored in the same folder

Download Mozilla Thunderbird 45.7

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February 01, 2017 10:08 PM

January 31, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.48- und 2.49-Builds verfügbar

Blogpost in englischer SpracheNewNightlyAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds (Beta und Release) sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

Download-Verzeichnisse:

[DIR] latest-comm-beta-linux32/ 2017-01-30 08:28
[DIR] latest-comm-beta-linux64/ 2017-01-30 06:13
[DIR] latest-comm-beta-windows64/ 2017-01-30 05:22
[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2017-01-30 03:42
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2017-01-30 01:07
[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2017-01-29 22:44
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2017-01-29 17:57

 

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Es wäre interessant zu wissen, ob auch diese Trunk-Builds von der Bug-Epidemie betroffen sind.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

January 31, 2017 06:52 AM

January 28, 2017

Sören Hentzschel

Trails: Navigationskonzept für Browser-Tabs von Mozilla

Tabs sind aus heutigen Browsern nicht mehr wegzudenken. Am wesentlichen Konzept von Tabs, deren Chronik und der Navigation zwischen bereits besuchten Seiten hat sich in all den Jahren nichts geändert. Im Rahmen von Mozillas browser.html-Projekt wird derzeit der Prototyp eines Trails genannten Navigationskonzepts ausgearbeitet.

browser.html ist ein Forschungsprojekt von Mozilla, welches in Zusammenhang mit Mozillas kommender Servo-Engine steht. Das Ziel von browser.html ist es, eine Browseroberfläche nur auf Basis von Webtechnologie zu erstellen. Nightly-Versionen von Servo werden gebündelt mit browser.html ausgeliefert.

Das Team hinter browser.html arbeitet derzeit an einem Prototyp, um das bisher bekannte Tabbed Browsing um ein Navigationskonzept zu erweitern, welches das Projekt Trails nennt. Das Ziel hinter den Trails ist es, die Aktivität des Nutzers besser abzubilden als es bisher üblich ist. Das Ganze wird am Beispiel einer Pizza-Bestellung demonstriert.

Das bisherige Modell

Die Suche nach der perfekten Pizza sieht im traditionellen Navigationsmodell so aus, dass der fiktive Beispiel-Anwender – in diesem Artikel „A“ genannt – die Suchmaschine seiner Wahl benutzt und dort eine Ergebnisliste präsentiert bekommt.

Trails

A klickt ein Resultat der Plattform Yelp an, welches eine Liste von Restaurant beinhaltet. Von dort navigiert A zum Eintrag eines vielversprechenden Pizza-Restaurants.

Trails

Externe Links auf Yelp öffnen in neuen Tabs, so dass auch hier der Klick auf die Webseite des Restaurants im Öffnen eines neuen Tabs resultiert.

Trails

Und genau hier kommt die Schwierigkeit des traditionellen Modells zum Vorschein: der neue Tab besitzt keinerlei Chronik oder Verbindung zum vorherigen Tab. Der Weg, wie A zu dieser Seite gekommen ist, ist verloren.

Um nach weiteren Optionen zu suchen, kann A nun den vorherigen Tab wieder aktivieren und von dort zurück zur Ergebnisliste von Yelp navigieren.

Trails

Wählt A nun ein neues Restaurant ist, wird ein Teil der vorherigen Tab-Navigation überschrieben.

Trails

Ein Klick auf einen externen Link im neuen Suchresultat öffnet wieder einen neuen Tab und wieder ist die Verbindung zum vorherigen Tab verloren.

Trails

Anschließend aktiviert A wieder den ersten Tab und geht in der Chronik dieses Tabs so weit zurück, dass die Resultate der Suchmaschine wieder erscheinen. Von dort öffnet A direkt die Webseite eines anderen Restaurants. Das Ergebnis: wieder werden Teile der vorherigen Navigation, in dem Fall die Yelp-Ergebnisse, überschrieben.

Trails

In diesem Beispiel-Szenario ist mehr als ein Drittel der Navigation verloren. Zwar bieten Browser eine Chronik an, welche alle besuchten Seiten darstellen, dabei geht der Weg, den der Benutzer wählt, aber vollkommen verloren.

Trails

Mit den Trails versucht das browser.html-Projekt, die Navigation des Nutzers zu bewahren.

Trails

Nach Ansicht des Projekts ist allerdings weniger entscheidend, wo jeder dieser Pfade auseinander ging, als viel mehr der komplette Pfad einer jeden Navigation. Dieses Modell sieht wie folgt aus:

Trails

Der Vorteil dabei ist, dass jede dieser Zeilen die Navigation von Beginn mit der Anfrage bis zum Ergebnis und so jeweils eine eigenständige und von anderen Ergebnissen unabhängige Geschichte darstellt.

Nachdem diese Erklärung bisher mehr theoretischer Natur ist, ist im Folgenden zu sehen, wie das Ganze in der Praxis dargestellt werden kann.

Video auf YouTube ansehen

Trails

Fazit

Mit den Trails werden nicht die Tabs als solche ersetzt, sondern die Geschichte, die jeder Tab erzählt. Für die grundsätzliche Benutzung des Browsers ändert sich dadurch erst einmal nichts. Sobald der Nutzer aber zurücknavigiert und von dort zum Beispiel ein anderes Ergebnis eines Suchmaschinen-Resultats anklicken möchte, spielen Trails ihre große Stärke aus. Wo bisher die Chronik eines einzelnen Tabs Seiten „vergessen“ hat, bleibt mit Trails die vollständige Navigation erhalten.

Sind die Trails erst einmal umgesetzt, kann das Konzept von hier aus sogar noch weiter gedacht werden. Das browser.html-Projekt hat dazu diverse Ideen, wie beispielsweise nicht nur URLs mit anderen zu teilen, sondern ganze Trails, das Beibehalten von Trails für die Offline-Nutzung, die Markierung von Trails mit Gedanken während der Recherche zu einem Thema oder das optionale Öffnen von Seiten in einem neuen Trail.

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January 28, 2017 11:40 AM

January 26, 2017

Sören Hentzschel

Schnelle Korrektur: Mozilla veröffentlicht Firefox 51.0.1

Mozilla hat nur zwei Tage nach Veröffentlichung von Firefox 51 nachgebessert und ein außerplanmäßiges Update auf Firefox 51.0.1 veröffentlicht.

Vor zwei Tagen hat Mozilla Firefox 51 veröffentlicht. Die neue Version brachte viele Neuerungen, hatte allerdings ein Problem: Aufgrund eines Fehlers im Build-System hatten die API-Keys für die Geolocation-API gefehlt. Die Folge war, dass Webseiten, welche die Geolocation-API nutzen, nicht wie erwartet funktionierten.

Ein weiteres Problem bestand darin, dass durch die Ergänzung vieler zusätzlicher Add-ons für die gemeinsame Nutzung mit der Multiprozess-Architektur Electrolysis (e10s) inkompatible Erweiterungen nicht korrekt berücksichtigt worden sind. Erweiterungen, welche von ihrem Entwickler explizit als inkompatibel markiert worden sind, wurden durch den Fehler fälschlicherweise als kompatibel betrachtet.

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January 26, 2017 09:36 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.0 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Nun hat Mozilla Firefox Klar 3.0 für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Klar ist das deutschsprachige Pendant zu Firefox Focus für Apple iOS 9.0 und höher. Es handelt sich dabei gleichzeitig um einen Content-Blocker für Safari als auch um einen eigenständigen Browser, der keine Spuren auf dem Gerät hinterlässt.

Download Firefox Klar 3.0 für Apple iOS

Der Unterschied zwischen Firefox für iOS und Firefox Klar für iOS:

Firefox für iOS gibt es natürlich nach wie vor. Im Gegensatz zu Firefox für iOS besitzt Firefox Klar einen integrierten Content-Blocker. Dieser Unterschied hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Klar hingegen nutzt UIWebView. Dafür bietet Firefox Klar keine erweiterten Browser-Features wie Lesezeichen, Sync, nicht einmal Tabs. Von der Klar-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können außerdem Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also bei Firefox Klar also auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.0

Die wichtigste, da mit Abstand am häufigsten gewünschte Neuerung ist, dass es ab sofort möglich ist, die Suchmaschine zu ändern. Zur Auswahl stehen neben Google auch noch Yahoo!, DuckDuckGo, Amazon, Twitter sowie Wikipedia. DuckDuckGo als Suchoption stellte den zweithäufigsten Wunsch im Nutzer-Feedback dar.

Firefox Klar 3.0

Mit Firefox Klar geöffnete Webseiten können bereits seit Version 2.0 per Klick auch im regulären Firefox geöffnet werden. Dabei wird ab sofort der private Modus von Firefox genutzt. Auch steht Firefox als Option nun zur Verfügung, wenn Firefox noch gar nicht installiert ist. In diesem Fall führt die Schaltfläche zum Download von Firefox. Durch die Integration des Share-Menüs von iOS stehen Möglichkeiten zum Teilen bereit.

Firefox Klar 3.0

Weiterhin verbessert wurde der Umgang mit externen Links wie Telefonnummern, so dass diese nun als solche erkannt werden und per Klick darauf die Telefon-Funktion des Geräts genutzt werden kann.

Firefox Klar steht ab sofort in mehr als 20 weiteren und damit in insgesamt 27 Sprachen zur Verfügung.

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January 26, 2017 09:09 AM

January 25, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Nightly 54: Mozilla aktiviert mehrere Content-Prozesse

Die neue Multiprozess-Architektur von Firefox hat bereits einige Nutzer erreicht. Dabei findet eine Trennung zwischen Browser- und Content-Prozess statt, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. In der Nightly-Version von Firefox 54 hat Mozilla nun mehrere Content-Prozesse aktiviert.

Die Ausrollung der neuen Multiprozess-Architektur von Firefox, die auf den Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, hört, befindet sich in vollem Gang und erreicht mit Firefox 51 weitere Nutzer. Noch laufen dabei aber alle Webseiten in einem gemeinsamen Content-Prozess.

Multiprozess-Firefox Phase 1

In der aktuellen Nightly-Version von Firefox 54 kommen erstmals zwei Content-Prozesse zum Einsatz. Dies sollte im Idealfall für noch mehr Reaktionsfreudigkeit und Stabilität sorgen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden mehr als zwei Content-Prozesse aktiviert werden, die genaue Anzahl ist bislang noch nicht klar.

Multiprozess-Firefox Phase 2

Die Fortschritte für die Aktivierung mehrerer Content-Prozesse in der Developer Edition von Firefox können in diesem Ticket verfolgt werden, für die Beta-Version hier und für die finale Version von Firefox an dieser Stelle.

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January 25, 2017 08:26 AM

January 24, 2017

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 51 (Android)

Mozilla hat Firefox 51 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 51.0 für Android

Neben der Desktop-Version hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 51 aktualisiert. Die Änderungen fallen dieses Mal besonders überschaubar aus, genau genommen gibt es keine einzige nennenswerte Feature-Ergänzung. Nichtsdestominder ist das Update auf die neue Version natürlich alleine aufgrund der geschlossenen Sicherheitslücken wichtig.

Für das Content-Rendering wird ab sofort die 2D-Grafik-Bibliothek Skia verwendet. Dazu kommen weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards und natürlich Bugfixes.

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January 24, 2017 09:33 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 51 mit vielen Neuerungen

Mozilla hat Firefox 51 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Verbesserungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Firefox ist aus der Winterpause zurück. Zehn Wochen nach Veröffentlichung von Firefox 50 steht mit Firefox 51 ein neues Feature-Update zum Download bereit.

Download Mozilla Firefox 51.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Insgesamt 21 Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 51 geschlossen, von denen Mozilla fünf als besonders kritisch einstuft. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist daher für alle Firefox-Nutzer ein Update auf Version 51 dringend empfohlen.

Markierung von HTTP-Seiten mit Passwortfeld als unsicher

Verschlüsselte Verbindungen, das heißt in der Regel HTTPS statt HTTP, sollten im Jahr 2017 eigentlich Standard für Webseitenbetreiber sein. Zumindest, wenn sensible Daten wie Passwörter übertragen werden, gibt es wohl kaum eine zulässige Ausrede gegen HTTPS. Aus diesem Grund markiert Firefox ab sofort Webseiten als unsicher, die über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung übertragen werden, wenn auf der Seite ein Passwortfeld entdeckt wird.

HTTP-Webseite mit Passwort-Feld

Keine Unterstützung von SHA-1-Zertifikaten mehr

Firefox wird nicht länger Zertifikate mit unsicherer SHA-1-Signatur unterstützen. Bereits seit Version 38 zeigt Firefox bei Verwendung eines solchen Zertifikats eine Warnung in der Webkonsole an, seit Firefox 43 werden keine SHA-1-Zertifikate mehr unterstützt, welche nach dem 1. Januar 2016 ausgestellt worden sind. Mit Firefox 51 beginnt Mozilla damit, SHA1-Zertifikate gar nicht mehr zu unterstützen. Dazu wird mittels System-Add-on die Unterstützung zunächst für einen kleinen Teil der Nutzer deaktiviert und im Laufe der kommenden Wochen für immer mehr Nutzer.

Mozilla entzieht WoSign und StartCom (StartSSL) das Vertrauen

Mozilla hatte in den vergangenen Monaten zahlreiche Ungereimtheiten bei der chinesischen Certificate Authority (CA) WoSign entdeckt, unter anderem eine Rückdatierung von Zertifikaten, um die Datumsfrist zu umgehen, nach welcher CAs keine SHA1-Zertifikate nach dem 1. Januar 2016 mehr ausstellen durften. Außerdem wurde die Übernahme der CA StartCom, welche unter anderem für StartSSL bekannt ist, verheimlicht, obwohl die Mozilla-Richtlinien dies zwingend verlangen. Die Übernahme wurde sogar solange bestritten, bis Mozilla schließlich die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur nachweisen konnte. Dies waren nur zwei Beispiele; Die Liste der Probleme mit WoSign ist lang und kann im Mozilla Wiki sowie in einem 13-seitigen von Mozilla verfassten Dokument im Detail nachgelesen werden.

Firefox 51 akzeptiert keine WoSign- oder StartCom-Zertifikate mehr, welche nach dem 21. Oktober 2016 ausgestellt worden sind. Die bereits identifizierten rückdatierten Zertifikate werden über Mozillas OneCRL-Infrastruktur für ungültig erklärt. Die entsprechenden Root-Zertifikate sollen zu einem noch nicht bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft entfernt werden, entweder in Absprache mit den CAs, sollten diese sich erneut für Mozillas CA-Programm bewerben und angenommen werden, ansonsten irgendwann frühestens ab März 2017.

Anzeige temporärer Berechtigungen für Video- und Audio-Streaming

Wurde einer Webseite der Zugriff auf die Kamera oder das Mikrofon gestattet, erscheinen diese Berechtigungen nun als temporäre Berechtigungen im Identitäts-Panel an der Stelle, an der man auch alle anderen speziellen Berechtigungen einer Webseite sieht.

WebRTC-Berechtigungen Firefox 51

Unterstützung für HiDPI-Favicons

Die Unterstützung von HiDPI-Bildschirmen in Firefox ist nichts Neues. Allerdings sahen die Favicons besuchter Webseiten in der Adressleiste oder in den Lesezeichen auf entsprechenden Anzeigegeräten bislang sehr verpixelt aus. Ab sofort speichert Firefox Favicons in höherer Auflösung, womit nun auch Nutzer moderner Bildschirme gestochen scharfe Favicons in der Adressleiste und bei den Lesezeichen sehen, was einen Unterschied wie Tag und Nacht gegenüber Firefox 50 ausmacht.

HiDPI-Favicons Firefox 51

Vom Standard abweichende Zoom-Stufe in Adressleiste

Dass der Zoom auf einer Webseite aktiv ist und diese kleiner oder größer als normal dargestellt wird, ist nicht immer offensichtlich. Ab Version 51 zeigt Firefox die Zoom-Stufe in der Adressleiste an, wenn diese nicht 100 Prozent beträgt. Per Klick darauf wird die Größe wieder auf den Standard, also 100 Prozent, zurückgesetzt.

Zoom-Einstellung Firefox 51

Multiprozess-Architektur für weitere Nutzer & verbessert

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, ist seit Firefox 48 für erste Nutzer standardmäßig aktiviert, welche bestimmte Kriterien erfüllen, und wird seit dem für immer mehr Nutzer aktiviert. Ein Kriterium für die Ausrollung sind installierte Erweiterungen. In Firefox 50 qualifizierten alle Erweiterungen für die Nutzung von e10s, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel mit der Multiprozess-Architektur markiert worden sind. Einzige Ausnahme stellt Tab Mix Plus dar, welches (auch in Firefox 51 noch) trotz entsprechender Markierung durch den Erweiterungs-Entwickler die Aktivierung von e10s verhindert.

Sämtliche Firefox-Erweiterungen von soeren-hentzschel.at sind e10s-kompatibel und können gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur seit Firefox 50 genutzt werden.

Auf Erweiterungs-Seite werden von Mozilla 770 weitere Add-ons für die Nutzung mit der Multiprozess-Architektur in Firefox 51 erlaubt. Außerdem wird die Einschränkung aufgehoben, dass Nutzer der russischen Version von Firefox die Multiprozess-Architektur nicht nutzen können.

Einen Überblick über die weiteren Schritte der Ausrollung gibt es hier.

Natürlich schaltet Mozilla mit jeder neuen Firefox-Version nicht nur die Multiprozess-Architektur für weitere Nutzer frei, sondern verbessert diese auch. Besondere Erwähnung verdient hier, dass sich Mozilla dem Problem langsamer Tab-Wechsel angenommen hat, was für betroffene Nutzer nun spürbar besser funktionieren sollte.

Die Diangose-Seite about:performance hat Mozilla um die Anzeige des Speicherverbrauchs der Firefox-Prozesse erweitert.

about:performance Firefox 51

Unterstützung für Hybrid-Erweiterungen

In Zusammenhang mit der Multiprozess-Architektur sind natürlich auch Erweiterungen ein Thema. WebExtensions stellen den neuen Standard der Entwicklung von Firefox-Erweiterungen dar. Diese sind automatisch Multiprozess-kompatibel und ab Firefox 57 die einzige von Firefox noch unterstützte Erweiterungs-Architektur.

In Firefox 51 führt Mozilla sogenannte Hybrid-Erweiterungen ein. Dabei handelt es sich um Bootstraped oder SDK-basierte Erweiterungen mit eingebetteten WebExtensions, die miteinander kommunizieren können.

Damit erleichtert Mozilla das Leben von Erweiterungs-Entwicklern, die ihre bisherige Erweiterungen nun Schritt für Schritt zu einer WebExtension migrieren können und dabei jederzeit eine funktionierende Erweiterung haben. Ein weiterer wichtiger Anwendungsfall der Hybrid-Erweiterungen ist die Migration von Daten bestehender Erweiterungen, so dass Nutzer ihre Erweiterungen, sofern diese Optionen anbieten, nach dem Update auf eine WebExtension-Version nicht neu konfigurieren müssen.

Mozilla entfernt große Teile der SocialAPI

Um beim Thema Erweiterungen zu bleiben: Mit Firefox 17 hatte Mozilla die SocialAPI erstmals in Firefox eingeführt. Diese wurde kontrovers diskutiert, weil es seitens vieler Nutzer das Missverständnis gab, dass Firefox damals Facebook-Dienste direkt in Firefox integriert hätte, was so aber nicht stimmte. Viel mehr handelt es sich bei der SocialAPI um Schnittstellen für eine spezielle Art von Firefox-Erweiterung. SocialAPI-Erweiterungen kommen nicht als installierbare XPI-Dateien und besitzen im Add-on Manager von Firefox ihre eigene Kategorie. Firefox stellt hierfür Komponenten wie Chat-Fenster, Sidebar oder Share-Buttons funktionsbereit zur Verfügung, während die Inhalte vom jeweiligen Anbieter aus dem Web geladen werden.

In Firefox 51 entfernt Mozilla große Teile der SocialAPI, konkret Funktionen, die von niemandem genutzt worden sind, die Unterstützung für Chat-Fenster, welche mit der Einführung der SocialAPI von Facebook genutzt worden sind, zuletzt aber nur noch von Firefox Hello, was in Version 49 aus Firefox entfernt worden ist, sowie die Sidebar-Integration, welche derzeit von ein paar SocialAPI-Erweiterungen genutzt wird, allerdings ohne eine signifikante Nutzerzahl aufweisen zu können.

In „klassischen“ Erweiterungen können Sidebars natürlich weiterhin implementiert werden. Für WebExtensions arbeitet Mozilla derzeit aktiv an der Implementierung einer Sidebar-API.

Neuerungen für Webentwickler

Mozilla hat den JavaScript-Debugger in den Entwickler-Werkzeugen ersetzt. Die Besonderheit: dieser verwendet kein XUL mehr, sondern ist vollständig mit Webtechnologie umgesetzt. Standardmäßig ist der neue Debugger noch hinter dem Schalter devtools.debugger.new-debugger-frontend in about:config deaktiviert.

Neuer Debugger Firefox 51

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung des Audio-Codecs FLAC

Die pluginfreie Wiedergabe von Videos und Audio-Dateien ist eine komplizierte Angelegenheit, da es viele verschiedene Container-Formate gibt, welche wiederum viele verschiedene Codecs für Video- und Audiospuren beinhalten können, und jeder Browser unterstützt eine andere Teilmenge von Containerformaten und Codecs. Firefox 51 unterstützt zusätzlich auch noch den Audio-Codec FLAC sowohl im FLAC-Containerformat als auch in Ogg-Dateien.

FLAC steht für Free Lossless Audio Codec und ist ein verlustfrei komprimierender Codec der Xiph.Org Foundation, welcher frei von jeglichen Patenten ist. Firefox 51 ist der erste große Desktop-Browser, der FLAC standardmäßig unterstützt.

Unterstützung von WebGL 2

WebGL bezeichnet eine JavaScript-Grafikschnittstelle auf Basis von OpenGL für die hardwarebeschleunigte Darstellung von 3D-Inhalten ohne Plugin. Firefox 51 ist der erste Browser, welcher den neuen WebGL 2-Standard unterstützt.

Unterstützung von IndexedDB 2.0

Indexed Database API, oder kurz: IndexedDB, ist ein Datenbank-Standard für das Web. Firefox 51 unterstützt den neuen IndexedDB 2.0-Standard.

Sonstige Änderungen der Webplattform

Mozilla hat die Unterstützung für das Protokoll SPDY/3.1 entfernt. In HTML5 Kontextmenüs (<menu>) sind nun auch Trennlinien mittels <hr> möglich. ::placeholder ist ab sofort ohne Vendor-Präfix -moz- nutzbar.

Zahlreiche weitere Neuerungen bezüglich der Unterstützung von Webstandards lassen sich hier nachlesen.

Optionale Features

Keine automatische Audio-Wiedergabe in Hintergrund-Tabs

Wer beispielsweise auf YouTube mehrere Videos gleichzeitig öffnen möchte, hat bisher das Problem, dass die Videos in allen Tabs gleichzeitig starten und man so verschiedene Audioquellen durcheinander hört. Firefox 51 besitzt ein neues Feature, um die Wiedergabe erst zu starten, nachdem der jeweilige Tab zum ersten Mal aufgerufen worden ist.

Auch sich im Hintergrund öffnende Werbung kann auf diese Weise nicht mehr Klänge erzeugen, ohne dass der Nutzer den Klang verursachenden Tab wahrnimmt.

Diese Neuerung ist in Firefox 51 standardmäßig noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter media.block-autoplay-until-in-foreground per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Suchmaschinen-Symbole in Adressleiste

Eine praktische Funktion der Suchleiste von Firefox sind die Symbole der Suchmaschinen, welche ein schnelles Suchen bei unterschiedlichen Suchmaschinen erlauben, ohne jedes Mal vorher die Standard-Suchmaschine in den Firefox-Einstellungen umstellen zu müssen.

Die Suchmaschinen-Symbole sind ebenfalls in die Suchleiste der Seite about:newtab integriert, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, sowie in die Suchleiste der Standard-Startseite about:home. Da auch über die Adressleiste des Browsers gesucht werden kann, folgte der nächste logische Schritt: die Integration der Suchmaschinen-Symbole in die Adressleiste.

Diese Neuerung ist in Firefox 51 standardmäßig noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter browser.urlbar.oneOffSearches per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Suchmaschinen in Adressleiste Firefox 51

Verbessertes Download-Panel

Das Download-Panel zeigt bis zu drei Downloads an und darunter eine Schaltfläche, um alle Downloads anzuzeigen. Wer den Schalter browser.download.showPanelDropmarker per about:config auf true schaltet, bekommt hier zusätzlich noch ein Zusatzmenü mit den Optionen zu sehen, die Liste zu leeren oder das Download-Verzeichnis zu öffnen.

Downloads-Panel Firefox 51

Sonstige Neuerungen von Firefox 51

Firefox kann nun auch Passwörter in Formularen speichern, welche kein „submit“-Event besitzen. Außerden können die Passwörter nun im Doorhanger-Panel zum Speichern eines Passworts gesehen werden, bevor diese gespeichert werden. Nachdem Firefox bereits seit Version 49 die für die HTTP-Version einer Webseite gespeicherten Zugangsdaten auf der HTTPS-Version der gleichen Seite verwenden kann, wurde Selbiges nun auch für HTTP Auth-Dialoge implementiert.

Auf Systemen ohne Hardwarebeschleunigung wurde die Video-Performance verbessert. Auf Linux wird jetzt die 2D-Grafik-Bibliothek Skia für das Content-Rendering verwendet.

Aus dem Tor-Projekt wurde eine about:config-Einstellung übernommen, um auf Wunsch den MathML-Standard zu deaktivieren (mathml.disabled).

In der Leseansicht erhalten besuchte Links ab sofort eine andere Farbe, Anker-Links führen jetzt zu der entsprechenden Stelle in der Leseansicht statt auf die originale Ansicht zu verlinken.

Der Download-Pfeil in der Navigationssymbolleiste zeigt nun zusätzlich einen farbigen Punkt an, wenn es ein Problem mit einem Download gab. Mit Firefox heruntergeladene Dateien zeigen auf Apple macOS in den Datei-Informationen ab sofort die URL an, von welcher die Datei heruntergeladen worden ist.

Wenn Firefox einen langsamen Start bemerkt, bietet Firefox die Restauration des Profils an, um den Start zu beschleunigen. Diese Meldung erscheint in Zukunft nur noch, wenn das Profil mindestens drei Monate alt ist.

Der Info-Dialog zeigt nun an, ob man eine 32-Bit- oder eine 64-Bit-Version von Firefox nutzt.

Wird bei der Nutzung von Firefox Sync ein Tab an ein anderes Gerät gesendet, erhält dieses bei Empfang nun eine Push-Benachrichtigung.

Flash-Inhalte skalieren nun korrekt auf Systemen mit HiDPI-Bildschirm, sofern der Adobe Flash Player in Version 24 oder höher installiert ist.

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January 24, 2017 06:10 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

January 23, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: Mozilla lässt Mailserver Dovecot auf Sicherheit prüfen

Im Rahmen der Initiative Secure Open Source (SOS) hat Mozilla den Mailserver Dovecot überprüfen lassen. Das erfreuliche Ergebnis: lediglich drei kleinere Sicherheitsprobleme konnten gefunden werden.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet, um diese finanziell zu unterstützen. Ein im Juni 2016 gestartetes Unterprojekt von MOSS ist Secure Open Source, oder kurz: SOS, mit dem Ziel, Open Source-Software sicherer zu machen. Dazu beauftragt Mozilla Sicherheits-Dienstleister, bekannte Open Source-Projekte hinsichtlich Sicherheits-Schwachstellen zu überprüfen.

Im vergangenen halben Jahr hat Mozilla PCRE, libjpeg-turbo, phpMyAdmin, dnsmasq, zlib sowie curl prüfen lassen. Das erste Projekt im Jahr 2017 ist der POP- und IMAP-Server Dovecot. Nach Angaben von Mozilla wird Dovecot in 68 Prozent aller IMAP-Server-Installationen weltweit eingesetzt.

Wie auch schon bei der Mehrheit der bereits erfolgten Audits im Rahmen von SOS wurde auch dieses Mal wieder die deutsche Sicherheitsfirma Cure53 beauftragt.

Erfreulich: lediglich drei Schwachstellen konnten gefunden werden, die allesamt als nicht kritisch eingestuft worden sind. Das Team von Cure53 zeigte sich beeindruckt von der Qualität des Dovecot-Codes.

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January 23, 2017 09:39 PM

January 22, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Nightly erhält Fehler-Melden-Funktion für Webseiten

Mozilla hat in die Nightly-Version von Firefox eine Funktion integriert, um Webseiten-Fehler auf webcompat.com zu melden – einem globalen Bugtracker für das Web, den Mozilla ins Leben gerufen hat.

Bereits im April 2014 wurde die Initiative webcompat.com auf diesem Blog vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen globalen Bugtracker, um Fehler auf beliebigen Webseiten zu melden. Ins Leben gerufen wurde das von der Community betreute Projekt von Mozilla. Dahinter steht das Ziel, dass Nutzer Webseiten fehlerfrei nutzen können – unabhängig davon, welchen Browser sie verwenden. Über die Plattform sollen Fehler gesammelt, untersucht und ggfs. Kontakt mit den Webseitenbetreibern aufgenommen werden.

Im November 2014 hat Mozilla eine einfache Möglichkeit in die Nightly-Version von Firefox für Android integriert, um Fehler auf Webseiten zu melden.

Mehr als zwei Jahre später integriert Mozilla auch in die Nightly-Version des Desktop-Browsers eine entsprechende Schaltfläche. Umgesetzt ist das Ganze als System-Add-on.

WebCompat Reporter

Klickt der Nutzer auf die Schaltfläche, öffnet sich das Formular zum Melden eines Fehlers in einem neuen Tab. Die Felder für die Seiten-URL, den Browser sowie das Betriebssystem werden automatisch ausgefüllt. Ebenfalls automatisch wird ein Screenshot von der aktuellen Ansicht erstellt und dem Ticket angehängt. Der Nutzer kann anschließend zusätzliche Informationen angeben und das Ticket dann wahlweise per GitHub-Konto oder anonym anlegen.

WebCompat Reporter

Die Integration ist ausschließlich in Nightly-Versionen von Firefox vorhanden. Wer keine Nightly-Version nutzt, kann auch die Erweiterung von Mozillas Add-on-Webseite installieren.

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January 22, 2017 02:27 PM