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July 04, 2020

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 8.5 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser von Mozilla. Mit Firefox Klar 8.5 bringt Mozilla die Engine aus Firefox 78 in Firefox Klar für Android.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android

Für seinen Privatsphäre-Browser Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) hat Mozilla ein Update auf Version 8.5 veröffentlicht.

Gleiche Engine wie in Firefox 78

Mit dem Update auf Firefox Klar 8.5 aktualisiert Mozilla die Gecko-Engine von Version 77 auf Version 78, also die gleiche Engine, welche auch in Firefox 78 für Desktop-Betriebssysteme sowie Firefox 78 Beta / Firefox Preview 5.2 für Android zum Einsatz kommt. Die Mozilla Android Components wurden von Version 44.0.1 auf Version 48.0.0 aktualisiert. Außerdem wurde eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit Custom Tabs behoben.

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July 04, 2020 02:50 PM

July 03, 2020

Sören Hentzschel

Firefox 79 Beta für Android veröffentlicht

Mozilla hat Firefox 79 Beta für Android veröffentlicht. Dies ist gleichzeitig die erste Beta-Version, welche nicht mehr als Firefox Preview erscheint.

Ende Juni des vergangenen Jahres hat Mozilla die erste Version von Firefox Preview veröffentlicht, dem Nachfolger des bisherigen Firefox für Android, welcher unter dem internen Namen Fenix entwickelt wird. Seit dem hat Mozillas neuer Android-Browser bereits einige Updates erhalten.

Die Neuerungen von Firefox 79 Beta für Android

Für viele Nutzer ging es vermutlich direkt von Firefox 77 Beta auf Firefox 79 Beta, da Firefox 78 Beta nur für kurze Zeit verteilt worden ist und Firefox 79 Beta bereits sehr kurz darauf folgte. Wer alles über die Neuerungen von Firefox 78 Beta erfahren möchte, liest hierzu den Artikel über die Neuerungen von Firefox Preview 5.2, denn Firefox 78 Beta ist funktional identisch zu Firefox Preview 5.2, mit dem offiziellen Firefox-Branding als einzigem Unterschied. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 79 Beta gegenüber Firefox 78 Beta und Firefox Preview 5.2.

Auf Grund der kurzen Zeitspanne seit dem letzten Update ist die Anzahl der Neuerungen überschaubar. Viel mehr liegt der Fokus dieser Version auf der Stabilisierung und Detail-Verbesserungen. Denn schon bald soll die finale Umstellung von Firefox 68 auf den neuen Firefox für Android erfolgen. So hat vor allem die seit der letzten Version neue Tab-Ansicht diverse Verbesserungen erhalten. Auch präsentiert sich die Beta-Version jetzt wieder als Firefox Beta. In Firefox 77 Beta war das Branding testweise identisch zur finalen Firefox-Version.

Es gibt aber auch die eine oder andere Neuerung. So gibt es nun einen Bildschirm, um die synchronisierten Tabs von anderen Geräten anzuzeigen.

Firefox 79 Beta für Android

Bereits in der letzten Version wurde die Möglichkeit implementiert, in der Chronik per Wischgeste von oben nach unten eine Synchronisation seiner Daten anzustoßen. Das Gleiche ist nun auch in der Lesezeichen-Ansicht möglich.

Der Bildschirm zum Löschen von Browser-Daten merkt sich jetzt die getroffene Auswahl. Bei langem Klick auf ein Bild gibt es nun die Option, das Bild zu teilen. Und das Teilen von Websites bei geöffneter Leseansicht teilt jetzt die korreke URL der entsprechenden Seite und nicht länger die interne Leseansicht-URL, welche auf anderen Geräten nicht funktioniert.

Schließlich wurden noch zwei Standard-Einstellungen für neue Nutzer geändert. Für bestehende Nutzer ändert sich hierbei nichts. Zum einen hat Mozilla die Standard-Seiten angepasst, welche auf dem Startbildschirm angezeigt werden. Statt YouTube ist hier ab sofort die Google-Suchseite vorhanden. Wikipedia bleibt als zweite Seite. Zum anderen wurde die Option, dass bei Klick auf die Adressleiste sofort alle Suchmaschinen angezeigt werden, deaktiviert. Wer das rückgängig machen möchte, findet die entsprechende Einstellung in den Such-Optionen von Firefox.

Rendering-Engine und Komponenten

Firefox 79 Beta basiert auf den Mozilla Android Components 48.0.3 (vorher: AC 46.0.0) und nutzt zur Darstellung von Websites Mozilla GeckoView 79 2020-06-29 (vorher: GV 78 2020-06-12). GeckoView 79 entspricht der Engine, welche auch in Firefox 79 zum Einsatz kommen wird.

Kein Firefox Preview mehr

Zuletzt hatten Beta-Versionen von Firefox für Android immer einer zuvor veröffentlichten Version von Firefox Preview entsprochen. Bestehende Nutzer von Firefox Preview wurden allerdings auf Firefox Nightly migriert. Neue „finale“ Versionen von Firefox Preview gibt es in Zukunft keine mehr. Diese wurden nun vollständig durch Firefox Beta ersetzt.

Weiterführende Links

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July 03, 2020 09:14 PM

Firefox Preview ist jetzt Firefox Nightly

Unter dem Namen Firefox Preview, intern auch Fenix genannt, entwickelt Mozilla den Nachfolge-Browser des bisherigen Firefox für Android. Bisherige Nutzer von Firefox Preview hat Mozilla nun auf Firefox Nightly umgestellt.

Ende Juni des vergangenen Jahres hat Mozilla die erste Version von Firefox Preview veröffentlicht, welcher auf den internen Namen Fenix hört. Seit dem hat Mozillas neuer Android-Browser große Fortschritte gemacht.

Firefox Preview ist jetzt Firefox Nightly

Nutzer, welche Firefox Preview (aktuelle Version: 5.2.0) über den Google Play Store installiert haben, wurden nun automatisch auf Firefox Nightly migriert. Firefox Nightly basiert bereits auf der neuen Fenix Code-Basis, mit dem Unterschied, dass Firefox Nightly das offizielle Firefox-Branding und nicht länger das Firefox Preview-Branding besitzt. Außerdem handelt es sich um eine Nightly-Version, sprich die Version ist in der Entwicklung schon ein Stück weiter, die Version wird täglich und nicht unregelmäßig aktualisiert und die Wahrscheinlich für Fehler ist etwas größer im Vergleich zu Firefox Preview, welcher keine Nightly-, sondern eine Beta-Version war.

Auf all das weist Firefox Nightly nach dem Start des umgestellten Firefox Nightly auch hin und verweist ebenfalls auf Firefox Beta für Nutzer, welche weniger Updates und mehr Stabilität wünschen.

Firefox Nightly für Android

Firefox Beta basiert ebenfalls auf der neuen Fenix Code-Basis und entspricht, abgesehen auch hier wieder vom offiziellen Firefox-Branding, exakt dem vorherigen Firefox Preview. So ist Firefox 78 Beta funktional identisch zu Firefox Preview 5.2. Jedoch sind für Firefox Preview keine weiteren Updates mehr zu erwarten. Mozilla hat bereits mit der Auslieferung von Firefox 79 Beta begonnen, welcher im Vergleich zu Firefox Preview 5.2 weitere Neuerungen besitzt.

Wozu das Ganze?

Sinn und Zweck des Ganzen ist naheliegend: Mit Firefox, Firefox Beta, Firefox Nightly, Firefox Preview sowie Firefox Preview Nightly gibt es ein regelrechtes Versions-Chaos. Dieses Versions-Chaos war aber unvermeidbar, da Mozilla zwei Produkte parallel zueinander pflegen musste und nicht bereits vor einem Jahr alle Nutzer auf ein unfertiges Produkt umstellen wollte.

In Zukunft soll es natürlich wieder nur drei Versionen geben, wie früher auch: Firefox, Firefox Beta und Firefox Nightly. Mozilla befindet sich derzeit im Prozess, die Umstellung vom alten auf den neuen Firefox abzuschließen. Schon sehr bald werden auch Nutzer von Firefox ESR 68 auf die Fenix Code-Basis umgestellt – dann als finale Version und wieder mit der alten Ordnung.

Welche Version letztlich auf welche migriert wurde und wird, hängt neben technischen Gründen auch mit den Nutzerzahlen auf den jeweiligen Kanälen ab, da Mozilla im Zuge der Umstellung natürlich so viele Nutzer wie möglich mitnehmen möchte.

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July 03, 2020 10:30 AM

July 02, 2020

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 68.10 für Android

Neben Firefox 78 für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla auch Firefox 68.10 für Android veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 68.10 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 78 hat Mozilla ebenfalls seinen Browser für das Google-Betriebssystem aktualisiert und Firefox 68.10 für Android veröffentlicht.

Neuerungen Firefox 68.10 für Android

Firefox 68.10 für Android besitzt keine neue Funktionen, sondern ist lediglich ein Fehlerbehebungs- und Sicherheits-Update. Ein Update ist daher dringend empfohlen.

Wieso kein Firefox 69+ für Android?

Firefox 68 für Android war das letzte große Update für den bisherigen Android-Firefox. Firefox für Android folgt seitdem dem ESR-Zweig von Firefox. Das heißt, dass es derzeit nur noch Sicherheits- und Fehlerbehebungsupdates für die Versionsreihe 68 gibt.

Schon bald soll Firefox für Android dann durch eine komplette Neuentwicklung ersetzt werden, welche derzeit unter dem Namen Fenix entwickelt und als Firefox Preview getestet werden kann.

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July 02, 2020 06:26 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 78.0.1

Mozilla hat mit Firefox 78.0.1 für Windows, Apple macOS und Linux ein schnelles Update für Firefox 78 veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit einem schnellen Update auf Firefox 78.0.1 behebt Mozilla ein mit Firefox 78 eingeführtes Problem, welches beim Update von einer älteren Firefox-Version verursachen konnte, dass die Suchmaschinen nicht verfügbar waren. Dies ist die einzige Änderung gegenüber Firefox 78.

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July 02, 2020 05:49 PM

July 01, 2020

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 78 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 78 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Verbesserungen der Adressleiste

Auch in Firefox 78 hat Mozilla, wie schon in vorausgegangenen Releases, die Adressleiste weiter verbessert.

Bei Klick in die Adressleiste zeigt Firefox standardmäßig die ersten acht wichtigen Seiten an, welche auch auf dem Firefox-Startbildschirm zu finden sind. Eine neue Option in den Datenschutz-Einstellungen erlaubt es, diese Vorschläge abzuschalten. Dann erscheinen alleine durch den Klick in die Adressleiste keine Vorschläge mehr.

Firefox 78

Die Option browser.urlbar.openViewOnFocus in about:config, welche bisher von manchen Nutzern zweckentfremdet worden war, um das gleiche Resultat zu erzielen, gibt es nicht länger. Nutzer, welche diese Einstellung zuvor verwendet hatten, wurden automatisch auf die neue Einstellung migriert.

Wie viele andere Animationen der Firefox-Oberfläche ist jetzt auch die Vergrößerung der Adressleiste bei Klick in diese abhängig von der Einstellung des Betriebssytems, Animationen zu reduzieren. Aktiviert der Nutzer die entsprechende Einstellung, findet nicht länger eine Vergrößerung der Adressleiste statt.

Hat der Nutzer via Adressleiste etwas bei einer Suchmaschine gesucht und möchte anschließend nach einem ähnlichen Suchbegriff suchen, war dies in der Vergangenheit schwierig, da alles neu eingegeben werden musste. Die Adressleiste von Firefox 78 erinnert sich – standardmäßig – an die letzten zwei Suchbegriffe. Entsprechende Ergebnisse werden durch ein Uhr-Symbol gekennzeichnet. Die Anzahl kann über about:config angepasst werden, indem die Option browser.urlbar.maxHistoricalSearchSuggestions auf einen anderen Wert gesetzt wird. Ein Wert von 0 deaktiviert das Feature.

Firefox 78

Gibt der Benutzer einen Suchbegriff in die Adressleiste ein, der offensichtlich keine Domain ist, führt Firefox eine Suche bei der eingestellten Standard-Suchmaschine durch. Durch zusätzliche Eingabe von „/“ am Ende kann nun erzwungen werden, eine Domain-Auflösung zu versuchen (Firefox ergänzt standardmäßig www. und .com) statt nach dem Begriff zu suchen.

Verbesserungen im Umgang mit PDF-Dateien

Mozilla hat in Firefox 78 diverse Verbesserungen im Umgang mit PDF-Dateien implementiert.

Auf Windows ist es nun möglich, Firefox zum Standard-Programm für PDF-Dateien festzulegen.

Beinhaltet eine PDF-Datei Features, welche von Mozillas PDF-Betrachter nicht unterstützt werden, hat Firefox bereits in der Vergangenheit einen entsprechenden Hinweis mit der Option angezeigt, das Standard-PDF-Programm zu verwenden. Ist dieses Microsoft Edge, öffnet Firefox ab sofort eine reduzierte PDF-Oberfläche von Edge und nicht mehr den vollständigen Edge-Browser. Wer das nicht mag, kann das alte Verhalten über about:config aktivieren, indem der Schalter browser.pdf.launchDefaultEdgeAsApp auf false gesetzt wird.

Ist die Option ausgewählt, PDF-Dateien in Firefox zu öffnen, wurden PDF-Dateien, welche seitens Website mit application/octet-stream als Content-Type-Header gesendet worden sind, bisher heruntergeladen. Ab sofort zeigt Firefox diese PDF-Dateien auch direkt im Browser an. Wer das nicht möchte, kann das alte Verhalten über about:config wiederherstellen, indem die Option pdfjs.handleOctetStream auf false gesetzt wird.

Die Standard-Option für PDF-Dateien mit Content-Disposition: attachment-Header ist jetzt das Öffnen in Firefox. Diese Änderung kann via browser.helperApps.showOpenOptionForPdfJS auf false rückgängig gemacht werden.

Wurde eine PDF-Datei heruntergeladen, hat Firefox bisher das PDF-Programm des Betriebssystems aufgerufen, wenn die PDF-Datei im Downloads-Panel angeklickt worden ist. Ab sofort öffnet Firefox die PDF-Datei in Firefox.

Neues Design für Leseansicht

Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. In Firefox 78 hat Mozilla das Design der Leseansicht modernisiert.

Firefox 78

WebRender für weitere Nutzer

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

In Firefox 78 hat Mozilla WebRender für weitere Intel-GPUs und Bildschirmauflösungen auf Windows 10 aktiviert. Außerdem kann WebRender jetzt auch auf Systemen mit Windows 7 und Windows 8 aktiviert werden – standardmäßig bleibt WebRender auf diesen Windows-Versionen vorerst allerdings noch deaktiviert. Auf Bildschirmen mit einer Bildwiederholfrequenz größer als 60 Hz wird WebRender ab sofort allerdings nicht mehr ausgeführt, da hierfür weitere Optimierungen notwendig sind, um das performant zu unterstützen.

Verbesserungen der Entwickler-Werkzeuge

Firefox zeigt an, wieso Ressourcen blockiert werden

Wenn Firefox bestimmte Ressourcen einer Website nicht lädt, zum Beispiel ein Bild oder Werbung, dann könnte dies daran liegen, dass eine Datei blockiert wird. Mit Firefox 78 hat Mozilla seinen Browser um die Möglichkeit erweitert, den Grund der Blockierung zu erfahren. Das kann beispielsweise der aktivierte Tracking-Schutz sein, aber auch eine Erweiterung wie Adblock Plus oder uBlock Origin. In dem Fall zeigt Firefox den Namen der Erweiterung an, welche die Blockierung verursacht.

Blockierte Ressourcen Firefox 78

Sonstige Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Im Netzwerkanalyse-Werkzeuge kann die Breite der Spalten jetzt überall und nicht nur im Tabellen-Header per Ziehen verändert werden. Das Barrierefreiheit-Werkzeug ist nicht länger als Beta gekennzeichnet.

Weitere Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge betreffen unter anderem den Debugger, die Fehlerausgabe in der Konsole und eine schnellere DOM-Navigation im Inspektor, insbesondere auf Seiten mit vielen CSS-Variablen. Auch das Remote-Debugging, um beispielsweise den neuen Firefox für Android via Desktop-Firefox zu debuggen, wurde verbessert. So kann die URL am Smartphone nun direkt am Desktop-Computer geändert werden und via Desktop-Firefox die Seite auch neu geladen werden.

Firefox 78

Ausführliche Informationen zu den Verbesserungen der Entwickler-Werkzeuge in Firefox 78 finden sich auf hacks.mozilla.org sowie in den MDN web docs.

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen

Firefox 78 beinhaltet auch wieder Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen, darunter die Option für Erweiterungen, sich das letzte Download-Verzeichnis zu merken. Mehr Informationen gibt es im Mozilla-Blog.

Verbesserungen der Webplattform

Neue Engine für Reguläre Ausdrücke

Mozilla hat die Engine für Reguläre Ausdrücke in JavaScript erneuert. Dies verbessert nicht nur die Wartbarkeit für Mozilla, gleichzeitig bringt dies auch einige neue RegExp-Features. Mozilla hat darüber ausführlich geschrieben.

Sonstige Verbesserungen der Webplattform

Der Bildschirmschoner unterbricht nicht länger WebRTC-Anrufe, womit Firefox besser geeignet für Video-Telefonie und -Konferenzen über den Browser wird.

Firefox 78 unterstützt die CSS Pseudo-Klassen :is und :where. Ebenfalls unterstützt werden die CSS Pseudo-Klassen :read-only und :read-write ab sofort ohne Hersteller-Präfix (-moz-).

Erweitert wurde die Unterstützung der JavaScript Intl API. Die neue Intl.ListFormat API hilft bei der Internationalisierung von Auflistungen. Auch für die Formatierung von Zahlen gibt es neue Optionen.

Eine weitere praktische Ergänzung in JavaScript ist ParentNode.replaceChildren(), was Firefox mit dem Update auf Version 78 als erster Browser unterstützt.

Auch WebAssembly hat diverse Verbesserungen mit diesem Update erhalten.

Ausführliche Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 78 finden sich auf hacks.mozilla.org sowie in den MDN web docs.

Veraltete Sicherheits-Protokolle werden nicht länger unterstützt

Firefox 78 unterstützt nicht länger die veralteten Sicherheitsprotokolle TLS 1.0 sowie 1.1. Das Sicherheitsprotokoll TLS 1.0 ist bereits über 21 Jahre alt. TLS 1.1 bot nur geringfügige Verbesserungen gegenüber TLS 1.0. Aus Sicherheitsgründen ist daher das 2008 finalisierte TLS 1.2 oder noch besser das 2018 finalisierte TLS 1.3 zu nutzen. Ansonsten sieht der Benutzer ab Firefox 78 nur eine Fehlerseite.

Außerdem unterstützt Firefox 78 nicht länger die veralteten DHE-Chiffresuiten TLS_DHE_RSA_WITH_AES_128_CBC_SHA sowie TLS_DHE_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA.

Sonstige Neuerungen in Firefox 78

Der Schutzmaßnahmen-Bericht beinhaltet nun auch eine Information darüber, wie viele Datenlecks, sofern es welche gibt, auf Firefox Monitor als erledigt markiert worden sind, und ob gespeicherte Passwörter in bekannten Datenlecks offengelegt worden sind.

Firefox 78

Die Schaltfläche in der Navigations-Symbolleiste, welches nach Firefox-Updates erscheinen kann, kann ab sofort über eine Checkbox in diesem Panel deaktiviert werden.

Firefox 78

Beim Ausdruck von Dokumenten berücksichtigt Firefox nun mögliche Animationen, so dass Elemente, welche von unsichtbar zu sichtbar animiert werden, im Ausdruck nicht länger fehlen.

Hat man für eine Website Zugangsdaten gespeichert und meldet sich mit einem abweichenden Passwort an, fragt Firefox, ob man die gespeicherten Zugangsdaten entsprechend ändern möchte. Als weitere Option erscheint hier ab sofort, die gespeicherten Zugangsdaten zu entfernen.

Gibt es Probleme mit Firefox, ist es ein natürlicher Reflex, es mit einer Neuinstallation zu versuchen. Tatsächlich liegt die Ursache für viele Probleme aber im Firefox-Profil und eine Bereinigung des Firefox-Profils kann viele Probleme lösen. Daher gibt es im Deinstallationsprogramm von Firefox ab sofort die Möglichkeit, das Firefox-Profil zu bereinigen.

Weitere Verbesserungen gab es auch bei der Erkennung von Passwortfeldern für den Passwort-Manager.

Ein Teil der Animationen, welche über toolkit.cosmeticAnimations.enabled gesteuert werden, wird bereits seit Firefox 77 stattdessen über die Einstellung des Betriebssystems zur Reduzierung von Animationen berücksichtigt und nicht länger über diesen Schalter. Mit Firefox 78 folgen die restlichen Animationen, welche bisher durch diesem Schalter kontrolliert wurden. Entsprechend wurde dieser Schalter mit dem Update auf Firefox 78 entfernt.

Via X-FRAME-OPTIONS können Website-Entwickler festlegen, dass eine Seite nicht als iFrame eingebunden werden darf. Bislang hat der Nutzer in dem Fall nur eine Fehlerseite gesehen. Ab sofort gibt es hier eine zusätzliche Schaltfläche, welche es dem Nutzer erlaubt, die eingebundene Seite in einem neuen Tab zu öffnen.

Firefox 78

Bei Verwendung des dunklen Firefox-Themes auf Windows und Linux ist die Bibliothek jetzt auch dunkel.

Auf macOS gab es bei Verwendung mehrerer Bildschirme das Problem, dass ein Rechtsklick das Kontextmenü unter Umständen auf dem falschen Monitor angezeigt hat. Das Problem wurde behoben.

Bei Eingabe einer URL ohne Protokoll in die Adressleiste nimmt der Browser standardmäßig http:// an und zeigt eine Fehlerseite an, wenn unter dieser URL keine Seite erreichbar ist. Ab Firefox 78 versucht Firefox es zunächst noch mit https://, bevor Firefox eine Fehlerseite anzeigt.

Natürlich kam auch in Firefox 78 die Unterstützung weiterer Unternehmensrichtlinien dazu.

Firefox 78 bringt außerdem diverse Verbesserungen der Barrierefreiheit.

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 78 hat Mozilla wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 78 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Letztes Feature-Update für Apple macOS 10.9 bis 10.11

Nutzer der Mainstream-Version von Firefox auf Apple macOS 10.9 bis 10.11 werden automatisch auf Firefox ESR 78 migriert und erhalten damit mit Firefox ESR 78 ihr letztes Feature-Update. Nach einem weiteren Jahr Sicherheits-Updates durch Firefox ESR 78 ist für Nutzer von Apple macOS 10.9 bis 10.11 danach Schluss. Bereits Firefox 79 lässt sich auf diesen macOS-Versionen nicht einmal mehr starten.

Minimalanforderungen für Linux angehoben

Für Linux wurden die minimalen Systemanforderungen angehoben. Ab sofort werden GNU libc 2.17, libstdc++ 4.8.1 sowie GTK+ 3.14 oder neuer benötigt.

Alle Unterschiede zwischen Firefox 78 und Firefox ESR 78

Firefox 78 ist gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Während Firefox 78 und Firefox ESR 78 grundsätzlich identisch sind, gibt es doch ein paar wichtige Unterschiede zwischen beiden Versionen. Diese Unterschiede und weitere wissenswerte Informationen für System-Administratoren wurden in einem gesonderten Artikel ausführlich behandelt.

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July 01, 2020 09:31 PM

June 30, 2020

Sören Hentzschel

Alles Wissenswerte zu Firefox ESR 78 inklusive Unterschiede zu Firefox 78

Mozilla hat heute Firefox 78 veröffentlicht. Firefox 78 ist gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Während Firefox 78 und Firefox ESR 78 grundsätzlich identisch sind, gibt es doch ein paar wichtige Unterschiede zwischen beiden Versionen. Auch sonst gibt es einiges Wissenswertes für System-Administratoren.

Mozilla hat Firefox 78 und Firefox ESR 78 veröffentlicht. Nutzer von Firefox ESR 68 haben noch acht Wochen Zeit, ehe sie mit Erscheinen von Firefox 80 und Firefox ESR 78.2 am 25. August 2020 automatisch auf Firefox ESR 78 migriert werden. Wie schon Firefox ESR 68 unterscheidet sich auch Firefox ESR 78 in ein paar Aspekten von seinem Mainstream-Pendant.

Download Mozilla Firefox ESR 78

Firefox ESR 78: Kein WebRender

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

Mit Firefox 67 hat es WebRender erstmals in eine finale Version von Firefox geschafft, allerdings erst für einen kleinen Teil der Nutzer. Während Mozilla WebRender weiter verbessert und für immer mehr Nutzer aktiviert, wird WebRender in Firefox ESR 78 für alle Nutzer komplett deaktiviert bleiben.

Firefox ESR 78: System-Zertifikate

Standardmäßig nutzt Firefox seinen eigenen Zertifikatsspeicher und bietet damit eine erhöhte Sicherheit gegenüber anderen Browsern. Im Unternehmensumfeld jedoch ist es häufig gewünscht, dass Zertifikate aus dem Zertifikatsspeicher des Betriebssystems genutzt werden. Darum ist dies in Firefox ESR 78 standardmäßig aktiviert.

Zur Deaktivierung muss der folgende Schalter über about:config auf false geschaltet werden:

security.enterprise_roots.enabled

Firefox ESR 78: Deaktivierte MITM-Erkennung

Nicht nur Schadsoftware, auch sogenannte „Sicherheits“-Software unterbricht verschlüsselte Verbindungen (das heißt Verbindungen über https://) immer wieder, um die Inhalte zu lesen, bevor diese den Browser erreichen, und verkauft dies dann auch noch als Feature. Man spricht dabei von einem sogenannten Man-in-the-Middle („MITM“). Die Folge für Firefox-Nutzer ist aufgrund der häufig mangelhaften Implementierung in einigen Fällen, dass Firefox keine Verbindungen über https:// mehr herstellen kann. Firefox 78 kann Verbindungsprobleme aufgrund von MITM erkennen. Dazu setzt Firefox im Problemfall die Option security.enterprise_roots.enabled auf true und versucht die Verbindung erneut. Funktioniert dies, lässt Firefox die Option auf true, ansonsten wird die Option auf false zurückgesetzt.

Da Firefox ESR 78 den Import von System-Zertifikaten standardmäßig zulässt, ist die MITM-Erkennung in Firefox ESR 78 standardmäßig deaktiviert.

Zur Aktivierung muss der folgende Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

security.certerrors.mitm.auto_enable_enterprise_roots

Nur in Firefox ESR 78: Deaktivierbare Signaturpflicht für Add-ons

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt, welche seit Firefox 43 standardmäßig aktiviert ist. Diese kann nur in Nightly-Builds sowie in der Developer Edition von Firefox deaktiviert werden, nicht in Beta- oder finalen Versionen. Die ESR-Version von Firefox 78 erlaubt auch in der finalen Ausführung die Deaktivierung der Signaturpflicht.

Zur Deaktivierung muss der folgende Schalter über about:config auf false geschaltet werden:

xpinstall.signatures.required

Achtung: Es ist aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen, die Signaturpflicht für Erweiterungen zu deaktivieren. Wer seine Erweiterungen ausschließlich über addons.mozilla.org bezieht, findet außerdem in der Regel sowieso ausschließlich signierte Erweiterungen vor.

Nur in Firefox ESR 78: Zusätzliche Enterprise Policy

Seit Firefox 60 liefert Mozilla seine Enterprise Policy Engine aus. Damit ist es für Systemadministratoren möglich, Firefox für die Verteilung im Unternehmen vorzukonfigurieren, wofür bis einschließlich Firefox ESR 52 gerne der sogenannte CCK2 Wizard benutzt worden ist, der allerdings mit Firefox 57 und höher nicht kompatibel ist.

Die SearchEngines-Policy zum Konfigurieren der Suchmaschinen funktioniert ausschließlich in Firefox ESR.

Folgende Unterschiede aus Firefox ESR 68 existieren nicht mehr

Folgende Unterschiede existierten noch zwischen Firefox 68 und Firefox ESR 68, aber nicht mehr zwischen Firefox 78 und Firefox ESR 78:

Service Workers in Firefox ESR verfügbar

Service Workers bezeichnen einen Webstandard, der praktische Anwendungsfälle für moderne Webapplikationen ermöglicht. Firefox unterstützt Service Workers bereits seit Version 44. In Firefox ESR 45, Firefox ESR 52, Firefox ESR 60 und auch noch in Firefox ESR 68 standen Service Workers allerdings nicht zur Verfügung. Mit Firefox ESR 78 sind Service Workers erstmals auch in Firefox ESR verfügbar.

Push-Benachrichtigungen stehen zur Verfügung

Ebenfalls waren Push-Benachrichtigungen bis Firefox ESR 68 noch standardmäßig deaktiviert, da diese Service Workers als technische Voraussetzung haben. Mit der Aktivierung von Service Workers stehen auch Push-Benachrichtigungen ab Firefox ESR 78 zur Verfügung.

Alle Neuerungen zwischen Firefox ESR 68 und Firefox ESR 78

Für einen Überblick über alle wichtigen Neuerungen zwischen Firefox ESR 68 und Firefox ESR 78 empfiehlt sich die Lektüre der Artikel über die Neuerungen der entsprechenden Major-Releases:

Sonstiges Wissenswertes für Unternehmens-Administratoren

Unternehmensrichtlinien und Enterprise Policy Generator

Firefox lässt sich mittels zahlreicher Unternehmensrichtlinien konfigurieren. Dabei gibt es verschiedene Wege: Plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux über eine Datei policies.json, via GPO auf Windows oder via .plist-Datei auf Apple macOS.

Die von mir entwickelte Erweiterung Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Die Erweiterung bietet eine einfach verständliche Oberfläche, über welche alle verfügbaren Policies ganz einfach zusammengeklickt werden können, ohne dass Kenntnisse irgendeiner Art notwendig wären – inklusive Möglichkeit, Konfigurationen zu speichern oder für andere Systeme zu exportieren und zu importieren.

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

In der aktuellen Version unterstützt der Enterprise Policy Generator noch nicht alle von Firefox 78 unterstützten Unternehmensrichtlinien. Im Juli soll ein großes Update für den Enterprise Policy Generator erscheinen, welches die Unterstützung für zahlreiche neue Unternehmensrichtlinien bringen wird.

MSI-Installer für Windows

Um System-Administratoren im Unternehmen das Anpassen und Verteilen von Firefox einfacher zu machen, bietet Mozilla anpassbare MSI-Installer für Firefox ESR auf Windows 7 und höher an.

MSI-Installer erlauben die Anpassung über eine MST-Datei und können über die auf Windows üblichen Deployment-Tools wie Active Directory oder Microsoft System Center Configuration Manager verteilt werden. Mozilla hat eine Dokumentation zu den MSI-Installern veröffentlicht.

Download MSI-Installer von Firefox ESR 78

pkg-Installer für Apple macOS

Ähnlich zu den MSI-Installern für Windows gibt es pkg-Installer für Apple macOS.

Download pkg-Installer von Firefox ESR 78

Nutzer von Apple macOS 10.9 bis 10.11 werden auf Firefox ESR 78 migriert

Nutzer der Mainstream-Version von Firefox auf Apple macOS 10.9 bis 10.11 werden automatisch auf Firefox ESR 78 migriert und erhalten damit mit Firefox ESR 78 ihr letztes Feature-Update. Nach einem weiteren Jahr Sicherheits-Updates durch Firefox ESR 78 ist für Nutzer von Apple macOS 10.9 bis 10.11 danach Schluss. Bereits Firefox 79 lässt sich auf diesen macOS-Versionen nicht einmal mehr starten.

Veraltete Sicherheits-Protokolle werden nicht länger unterstützt

Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Seiten üblichen Sicherheits-Standards folgen. Denn mit Firefox 78 unterstützt Firefox nicht länger die veralteten Sicherheitsprotokolle TLS 1.0 sowie 1.1. Das Sicherheitsprotokoll TLS 1.0 ist bereits über 21 Jahre alt. TLS 1.1 bot nur geringfügige Verbesserungen gegenüber TLS 1.0. Aus Sicherheitsgründen ist daher das 2008 finalisierte TLS 1.2 oder noch besser das 2018 finalisierte TLS 1.3 zu nutzen. Ansonsten sieht der Benutzer nur eine Fehlerseite. Außerdem unterstützt Firefox 78 nicht länger die veralteten DHE-Chiffresuiten TLS_DHE_RSA_WITH_AES_128_CBC_SHA sowie TLS_DHE_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA.

Dedizierte Profile pro Installation abschalten

Lesezeichen, Chronik, Erweiterungen, Passwörter, Einstellungen – diese und noch weitere Dinge werden in einem sogenannten Profil gespeichert. Verschiedene Firefox-Installationen nutzen bisher standardmäßig immer das gleiche Profil.

Seit Firefox 67 nutzt der Mozilla-Browser dedizierte Profile pro Installation. Das heißt, dass wenn ein Nutzer mehrere Firefox-Installation hat, jede dieser Installationen ein eigenes Profil verwendet und damit standardmäßig nicht länger in allen Installationen automatisch die gleichen Lesezeichen, die gleiche Chronik etc. zur Verfügung stehen.

Gerade im Unternehmensumfeld kann dies unerwartet sein. Über eine Umgebungsvariable mit beliebigem Wert kann dieses Feature abgeschaltet werden:

MOZ_LEGACY_PROFILES

Wie Umgebungsvariablen angelegt werden, ist der Dokumentation des jeweiligen Betriebssystems zu entnehmen.

Downgrade-Schutz abschalten

Ein anderes Feature seit Firefox 67 ist ein Downgrade-Schutz. Firefox verhindert, dass der Browser mit einem Profil gestartet wird, welches bereits mit einer neueren Firefox-Version genutzt worden ist. Auch dieses Feature kann über eine Umgebungsvariable mit beliebigem Wert abgeschaltet werden:

MOZ_ALLOW_DOWNGRADE

Alternativ dazu kann Firefox mit dem folgenden Kommandozeilen-Argument gestartet werden:

--allow-downgrade

Dokumentation für System-Administratoren

Hier gibt es spezielle Hilfe-Seiten für die Administration von Firefox im Unternehmen.

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June 30, 2020 01:32 PM

June 29, 2020

Sören Hentzschel

Hubs Cloud: Eigene Instanz von Mozillas Hubs-Plattform betreiben

Mit Hubs hat Mozilla vor zwei Jahren eine soziale Plattform für Virtuelle Realität gestartet. Die Hubs Cloud ermöglicht es nun, eigene Instanzen der Hubs-Plattform zu betreiben.

Vor zwei Jahren hat Mozilla Hubs gestartet, eine soziale Platttform für Virtuelle Realität (VR). Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen. Hubs funktioniert in jedem Browser, am Smartphone und natürlich auch mit der VR-Brille.

Mit der Hubs Cloud hat Mozilla ein Angebot gestartet, welches es ermöglicht, seine eigene Hubs-Instanz zu betreiben. Dabei gibt es mit der Hubs Cloud Personal und der Hubs Cloud Enterprise zwei Optionen, welche funktional identisch sind, sich aber in der Skalierbarkeit und im Preis voneinander unterscheiden. Derzeit wird die Hubs Cloud sowohl über Amazon AWS als auch über Digital Ocean angeboten. Weitere Anbieter können in der Zukunft folgen.

Administratoren können in der Hubs Cloud ihre eigenen Räume und Avatare konfigurieren und natürlich auch das Branding an das Unternehmen anpassen. Dazu gibt es eine eigene Administration mit vielen Optionen.

Hubs Cloud

Hubs Cloud

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June 29, 2020 06:57 PM

June 28, 2020

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Reality 10

Mozilla hat Firefox Reality 10 veröffentlicht. Die neue Version des Reality-Browsers erhält einige Verbesserungen und ist jetzt auch auf Pico-Headsets sowie für Microsofts HoloLens 2 verfügbar.

Firefox Reality ist Mozillas Browser für Virtual sowie Augmented Reality und bereits für einige Plattformen wie Facebook Oculus oder die VIVE-Headsets von HTC verfügbar. Vergangenen Monat hat Mozilla Firefox Reality 10 mit einigen Verbesserungen veröffentlicht.

Die wichtigste Neuerung von Firefox Reality 10 ist die Unterstützung der neuen WebXR Device API. Unter der Bezeichnung WebXR werden Virtuelle Realität (VR) und Augmented Reality (AR) in einem gemeinsamen Standard für das Web zusammengefasst. Aber auch den alten WebVR-Standard unterstützt Firefox Reality noch, was ihn zum derzeit einzigen Browser macht, der sowohl WebVR als auch WebXR unterstützt. Langfristig soll aber natürlich nur noch WebXR unterstützt werden, wenn mehr Content-Anbieter ihre Inhalte umgestellt haben.

Eine weitere Neuerung ist die Blicksteuerung, welche es erlaubt, ohne physischen Controller zu navigieren. Ebenfalls neu ist die Dual-Tastatur-Eingabe mit zwei Controllern sowie die Möglichkeit, Dateien herunterzuladen und bereits durchgeführte Downloads direkt in Firefox Reality betrachten und löschen zu können. Außerdem hat Mozilla nun auch in Firefox Reality den verbesserten Schutz vor Aktivitätenverfolgung („Enhanced Tracking Protection“) eingeführt, wie man ihn ähnlich auch aus anderen Firefox-Produkten kennt.

Firefox Reality 10

Firefox Reality 10

Firefox Reality 10

Ab sofort ist Firefox Reality außedem der Standard-Browser, welcher auf den Headsets von Pico Interactive ausgeliefert wird. Bereits Anfang des Jahres wurde auf diesem Blog über die Partnerschaft zwischen Pico Interactive und Mozilla berichtet. Darüber hinaus ist Firefox Reality nun auch offiziell für Hololens 2 verfügbar. Schon Anfang 2019 hatte Mozilla eine entsprechende Zusammenarbeit mit Microsoft angekündigt.

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June 28, 2020 08:28 PM

Mozilla veröffentlicht WebXR Viewer 2.0 für Apple iOS

Mozilla hat den WebXR Viewer 2.0 für Apple iOS veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine komplette Neuentwicklung des Betrachters für Mixed Reality-Inhalte mit vielen Neuerungen. Der Mozilla WebXR Viewer ist der erste Browser, welcher die WebXR Device API auf Apple iOS implementiert.

Download Mozilla WebXR Viewer für Apple iOS

Unter der Bezeichnung WebXR werden Virtuelle Realität (VR) und Augmented Reality (AR) in einem gemeinsamen Standard für das Web zusammengefasst.

Gegenüber der vor ca. einem Jahr veröffentlichten Version 1.17 handelt es sich beim WebXR Viewer 2.0 um eine vollständige Neuentwicklung auf Grundlage der Code-Basis von Firefox für iOS und aktualisierter JavaScript-Engine, um die WebXR Device API zu unterstützen, einschließlich einer Auswahl von bereits befürworteten und vorgeschlagenen neuen AR-Features. Der WebXR Viewer 2.0 von Mozilla ist der erste Browser für Apple iOS, welcher die neue WebXR Device API implementiert.

Ein wesentlicher Vorteil der neuen Code-Basis ist, dass der WebXR Viewer nun ein vollwertiger Browser mit vertrauter Benutzeroberfläche und bekannten Features ist, darunter Tabs, Chronik, Privater Modus sowie die Möglichkeit, Daten via Firefox Sync zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren.

WebXR Viewer 2.0

WebXR Viewer 2.0

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June 28, 2020 10:31 AM

June 23, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey ohne SSE2 kompilieren?

Ein User fragte (und ich kann nicht antworten):

„die letzte Version, die sich mit dem Prozessor meines Arbeitsrechnerns vertrug, war Seamonkey 2.49.4. Mein Prozessor, ein AMD Duron, stellt keine SSE2 Funktionen zur Verfügung. Nun ist mir unklar, ob ich Quellcode von Seamonkey, mit einer entsprechenden Option kompilieren kann, dass ich eine für diesen Prozessor lauffähige Seamonkey-Version erhalte. Auf https://github.com/toxtox/mozilla_seamonkey_non_SSE ist von derlei zu lesen und in zwei Konfigurationsskripten des 2.53.2-Quellcodes, nämlich
./mozilla/js/src/old-configure
./mozilla/old-configure
tauchen Optionen auf, die mit SSE bzw. SSE2 zu tun haben.“

Kann jemand helfen und sagen, wie er spätere Versionen kompiliert bekommt?

Ich habe die Frage auch im  IRC gestellt

June 23, 2020 03:02 PM

May 30, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

May 17, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sprachpaket-Bugs [easyconfirm] und good-first-bug 🐛

Zur Mozilla-Bugzilla HomepageIch Schaue mir gerade die deutschen, englischen und vielleicht weitere Sprachpakete von SeaMonkey an und schreibe Bug-Reports, die sehr einfach zu bestätigen sind (Whiteboard „[easyconfirm]„) und deren Fix ein guter Einstieg ins Bug-Reparieren wären (Keyword good-first-bug). Vielleicht hat der eine oder andere Lust, das mal auszuprobieren? Bei den Dokumentations-Bugs hat sich  Nuno Silva gerade selbst eingearbeitet und könnte sicher aus frischer Erfahrung heraus gut Hilfestellung leisten. Wer hat Lust, da das SeaMonkey-Projekt zu unterstützen?

May 17, 2020 06:08 AM

May 05, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.2 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.2 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.2 ist ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.2 ist in 22 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.2 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.2 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

May 05, 2020 08:41 PM

May 04, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

Offizielles SeaMonkey 2.53.2

Blogpost in englischer SpracheSteht bereit

Ich kann die Version empfehlen, benutze sie selbst, 2.53 überhaupt bereits seit längerem.

Release Notes auf der englischsprachigen Projektseite

Download hier!

Bitte daran denken: Add-On-Download ist sinnvoll nur mit installiertem AMO Browsing for SeaMonkey 0.10.0 möglich. Der Name ist aufgrund der Geschichte irreführend, das Add-on ist angepasst, arbeitet auch addons.thunderbird.net. Leider fehlt ein entsprechender Hinweis in den Release-Notes.

Hifreich ist auch das ca-archive mit vielen älteren Add-Ons, die auf addons.thunderbird.net nicht mehr verfügbar sind.

Freiwillige Helfer für das Projekt sind stets willkommen.

May 04, 2020 06:56 AM

April 18, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

April 16, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.2 Beta 1 verfügbar

SeaMonkey 2.53.2 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten.

2.53.2 wird ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern.

April 16, 2020 02:53 PM

February 29, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.1 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.1 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.1 ist unsere umfangreichste neue Ausgabe seit mehreren Jahren und inkludiert viele Änderungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.1 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.1 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.1 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

February 29, 2020 01:13 AM

January 19, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.1 Beta 1 verfügbar

SeaMonkey 2.53.1 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten.

2.53.1 ist unsere umfangreichste neue Ausgabe seit mehreren Jahren und inkludiert viele Änderungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern.

January 19, 2020 09:04 PM

December 31, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

December 20, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Mozilla wechselt von IRC auf Matrix und Riot

Die Firefox-Hersteller von Mozilla nutzen künftig die freie Chat-Plattform Matrix und die Riot-Clients statt IRC. Das Team hatte mehr als ein halbes Jahr nach einer Alternative gesucht.

Quelle und weiterlesen: golem.de


Was immer das für uns bei SeaMonkey bedeutet, wir sind ja praktisch kein Mozilla-Projekt mehr, nutzen nur noch etwas von der Mozila-Infrastruktur (Bugzilla, …). Wir sind ja gerade auf #seamonkey bei Freenode umgestiegen.

Ich bin mit IRC-Chats weiterhin ganz zufrieden, nutze für verschiedene Anwendungen aber gelegentlich auch Messenger (Riot rrbd57, rbd@jabber.de, Telegram @rainerbielefeld) weiß deren Vorzüge durchaus zu schätzen.

December 20, 2019 09:28 AM

November 16, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Inoffizielles (Deutsches) SeaMonkey 2.53.1

Neuerdings gibt es auch Inoffizielle SeaMonkey 2.53.1 – Builds von Nutzer wg9s, auch mit deutscher Benutzeroberfläche für Linuxund WINDOWS.

Wer mag kann diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Erfahrungsberichte sind willkommen!

Bekannte Probleme:

  • Ist noch ein deutsches Sprachpaket von einer früheren 2.53 – Version installiert, bekommt man (zumindest bei mir unter WIN7 mit der 64-Bit-Version) beim Start die Fehlermeldung

XML-Verarbeitungsfehler: Nicht definierte Entität Adresse: chrome://navigator/content/navigator.xul Zeile Nr. 413, Spalte 9: <button id=“navigator-throbber“ ——–^

Der Start von SeaMonkey schlägt fehl.

Abhilfe: SM mit Parameter „-safe-mode“ im Safe Mode mit deaktivierten Addons Starten, im Add-Ons-Manager unter „Sprachen“ das deutsche Sprachpaket deaktivieren. Anschließend klappt der Start ohne Probleme

  • Das Email-Modul zeigte bei mir diverse Fehlfunktionen:
    • Antwort-Funktion:
      • Empfänger-Feld leer
      • Neue Mail als HTML-Mail trotz Voreinstellung „Plain Text“
    • Kein Zitat aus zu beantwortender Email, obwohl „Automatisch zitieren“ eingestellt ist
    • Feld mit eigener Email-Adresse leer, es lässt sich auch keine wählen, Pulldown ist leer
    • Weiterleiten erwartungsgemäß mit den gleichen Problemen
    • Verfassen als Plain Text öffnet auch leere HTML-Email.

Entwickler FRG vermutet auf mozilla.dev.apps.seamonkey, das könnte ebenfalls mit Sprachpaket, ggf. Lightning zusammenhängen. Ich teste das morgen.

November 16, 2019 07:05 PM

September 04, 2019

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.5 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.5 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.9 ESR mit zusätzlichen Verbesserung liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5 und verbesserte JavaScript-Geschwindigkeit.

SeaMonkey 2.49.5 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.5 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Diese Ausgabe fügt offiziell unterstützte 64bit-Versionen für Linux und Window zur bisherigen Palette hinzu. Wenn Sie die 64-Bit-Window-Version verwenden wollen, laden Sie bitte den Installer herunter und deinstallieren Sie die alte Version (32bit), bevor Sie diese Ausgabe installieren. Ihre Profildaten bleiben beim Deinstallieren erhalten. Die Unterstützung für 32bit MacOS X wurde wegen einer neueren Entwicklungsumgebung aufgegeben.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.5 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 04, 2019 08:29 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

September 01, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

February 16, 2018

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.2 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.2 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.6 ESR liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.49.2 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen als SeaMonkey 2.48 funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.2 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.2 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

February 16, 2018 01:20 AM

November 05, 2017

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.1 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.1 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.4 ESR liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.49.1 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen als SeaMonkey 2.48 funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.1 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.1 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 05, 2017 01:03 AM

July 31, 2017

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.48 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.48 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 51 liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.48 ist in 19 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.48 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.48 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

July 31, 2017 10:36 PM

April 16, 2017

SeaMonkey (deutsch)

December 23, 2016

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.46 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.46 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.46 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.46 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

December 23, 2016 08:26 PM

April 27, 2016

André Jaenisch

Gerücht: Acadine stellt H5OS ein

Heute habe ich in der Mozillians-Telegram-Gruppe erfahren, dass lokalen Nachrichten zufolge Acadine Mitarbeiter entlassen solle. Wer war doch gleich Acadine? Und was sucht das auf einem Blog zu Firefox OS?

Acadine Technologies Logo.png<figcaption>Wikimedia:
Acadine Technologies Official Website
von Changyu Hu (Public Domain)</figcaption>

Nachdem Mozilla letzten Jahres angekündigt hatte, Firefox OS auf den Connected Devices-Markt (aka IoT, d.h. Internet of Things) auszurichten, waren viele Nutzer sauer. Mich eingeschlossen. Nicht nur sauer, sondern auch frustriert.

Kurze Zeit späterEinige Zeit davor verkündete die chinesische Firma Acadine, den Boot2Gecko-Code zu übernehmen und darauf ein web-basiertes Betriebssystem aufzubauen: H5OS (“HTML 5 OS”). Das Vorhaben wurde mit 100 Millionen USD Wagniskapital finanziert.

Die Idee: Web-Entwickler nicht noch-eine-Sprache aufzuzwingen, wenn sie Apps für das Betriebssystem schreiben wollen.

Zurück zu den Nachrichten.

Peter Chen und Irvin Chen von der Mozilla Taiwan Community waren so freundlich, den Text in’s Englische zu übersetzen.

Demnach käme die Information aus dem oberen Management. Acadine liege im Zwist mit seinem Wagniskapitalgeber Tsinghua Unigroup. Dieser hätte versichert, sich nicht in’s Tagesgeschäft (engl. daily operations) einzumischen und keine Mitglieder in den Vorstand (engl. board) zu entsenden. Kürzlich jedoch habe er verlangt, dass Acadine sich auf den Chinesischen Markt fokussieren solle, während diese dabei waren, sich aus diesem Markt zurückzuziehen. In Folge dessen habe Tsinghua Unigroup die Finanzierung gestoppt und dränge auf Neuverhandlung.

Laut Wikipedia ist Tsinghua Unigroup Teil der Tsinghua Holdings – ein Unternehmen in chinesischer Staatshand mit beschränkter Haftung. Spreadtrum (ein Hersteller von Halbleiter-Bauteilen) ist beispielsweise von ihnen einverleibt worden.

Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Ich würde mir schon mehr Konkurrenz auf dem Markt wünschen. Allein schon, damit es nicht wie im Smartphone-Segment nur zwei Player gibt. IoT wird noch genug Probleme bereiten, so dass wir da einen gesunden Wettbewerb benötigen.

April 27, 2016 09:03 PM

March 15, 2016

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.40 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.40 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.40 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.40 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

March 15, 2016 09:48 PM

January 28, 2016

André Jaenisch

Firefox OS auf IoT – eine Fehlentwicklung?

Es ist jetzt nun schon keine Neuigkeit mehr – Firefox OS für Smartphones wurde eingestellt. Persönlich demotiviert mich das ziemlich.

Stattdessen soll jetzt auf Connected Devices (auch bekannt als Internet of Things, kurz IoT) umgeschwenkt werden. Sicher, da wird sich einiges tun. Allerdings kann es für Mozilla auch eine Fehlinvestition werden.

Untitled<figcaption>Flickr: Untitled von Kris Krüg (CC BY-NC-ND)</figcaption>

Wir Entwickler sind meistens gerne für technische Spielereien zu haben. Von daher verstehe ich auch den Reiz an IoT. Ich finde Sphero ja auch eine nette Idee.
Bei Mozilla fing das schon mit dem Port auf Raspberry Pi 2 an.

Daneben wird schon eine ganze Weile für Firefox OS auf Panasonic Smart TVs gearbeitet. Sören berichtete vor zwei Tagen von einer neuen Version.

Allerdings ist die breite Masse ausschlaggebender für den Erfolg einer Maßnahme. Und wenn ich mir jetzt da einmal Feldforschungen zu Smart TVs anschaue, stelle ich fest, dass die Leute keinen Rechner auf ihrem Fernseher wollen. Sie wollen Filme schauen, vielleicht welche streamen. Aber die Eingabemöglichkeiten (lies: Fernbedienung, Sprachsteuerung etc.) sind dermaßen ein Graus, dass es keinen Spaß macht, großartig mit seinem Fernseher zu interagieren. Da helfen dann auch auf Smart TV portierte Spiele wenig, fürchte ich.

Bei Smart TVs ist Mozilla auch wieder spät dran. Wenn man einen Blick auf Google und Apple wirft, erkennt man, dass sie auf ihren für TV portierten Betriebssystemen keinen Webbrowser (mehr) ausliefern. Ich gehe davon aus, dass sie auch zu obigen Schlüssen gekommen sind.

Aber kommen wir weg von SmartTVs. Was gibt es sonst noch an vernetzten Geräten?

Viele werden wohl internetfähige Geräte über einen Rapsberry Pi/Arduino oder Vergleichbares betreiben. (Ich selber hab eines zum Geburtstag bekommen diesen Jahres :-)).

Jetzt ist es natürlich cool, von unterwegs nach Hause telefonieren zu können. Zumindest solange, wie nur wir es können.

Zeit Digital hat diese Woche über Shodan berichtet. Das ist eine Suchmaschine für das Internet der Dinge, die in regelmäßigen Abständen das Internet nach angeschlossenen Geräten abgrast und diese anpingt, um nach weiteren Informationen über sie zu fragen. Im Idealfall sollte das Gerät keine herausgeben. Tun aber erschreckend viele. Weil sie nicht korrekt konfiguriert wurden.

Soll heißen, mit dem Betreiben von internetfähigen Geräten ist auch Know-How verbunden. Hier kann Mozilla punkten.
Aber schaut euch einmal im Freundeskreis um, wie viele nicht einmal ihr Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand gehalten bekommen …

Noch schlimmer wird es dann, wenn der Anbieter den Support einstellt (oder per Firmware-Upgrade für Elektro-Schrott sorgt …).

January 28, 2016 09:15 PM

January 14, 2016

André Jaenisch

Unsignierte Firefox OS-Simulatoren in WebIDE

Nach der Aktualisierung auf Firefox 43 bekam ich die Meldung, dass die Simulatoren-AddOns nicht genutzt werden können, weil sie nicht verifizierbar seien. Da hab ich einmal einen Maintainer drauf angeschrieben. Hier ist die Antwort:

Firefox Developer Edition<figcaption>Mozilla: Firefox Developer Edition (CC BY-SA)</figcaption>

Die WebIDE sollte die Simulatoren weiterhin laden können. Das Problem sei bekannt und liegt darin begründet, dass der Simulator mit dem Gaia-Profil herumspielt und diese unter dem Extensions-Ordner liegt (und damit die Signatur zerstört).
Momentan (Stand 04. Januar) gibt es aber niemanden, der sich des Problemes annehmen könne. Es tritt auf allen Betriebssystemen auf.

Ansprechpartner ist übrigens nicht mehr Myk Melez (GitHub-Autor des Simulator-Repos), sondern J. Ryan Stinnett (falls ihr eine E-Mail-Adresse suchen wollt). Fand ich jetzt auch nicht auf Anhieb …

Happy hacking. Hoffentlich überlebt das Firefox OS-Projekt noch eine Weile

January 14, 2016 10:17 PM

November 10, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.39 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.39 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.39 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.39 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 10, 2015 02:22 AM

November 03, 2015

SeaMonkey (deutsch)

September 27, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.38 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.38 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.38 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.38 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 27, 2015 01:18 AM

September 12, 2015

SeaMonkey (deutsch)

September 04, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.35 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.35 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.35 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.35 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 04, 2015 12:34 AM

March 27, 2015

SeaMonkey (deutsch)

March 11, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.33 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.33 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.33 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Sicherheits-Nachrichtenleisten enthalten Steuerelemente für Tracking-Funktionen.
  • Die Einstellungsseite für Tracking/Verfolgung und Privatsphäre wurde aktualisiert.
  • Unsichere RC4-Verschlüsselungen werden nicht mehr akzeptiert, wo immer das möglich ist.
  • Zertifikate mit 1024-Bit-RSA-Schlüssel wurden abgeschafft.
  • Unterstützung für die Kommandozeilenoption -remote wurde entfernt.
  • Die Geschwindigkeit der neuen ES6-Generator-Funktionen wurde verbessert.
  • Weitere Informationen finden Sie auch in Firefox 36 für Entwickler.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.33 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

March 11, 2015 05:45 PM

February 25, 2015

SeaMonkey (deutsch)

February 08, 2015

SeaMonkey (deutsch)

January 18, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.32 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.32 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.32 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Der Rechtschreibprüfungsdialog kann jetzt in der Größe verändert werden.
  • Generational Garbage Collection wurde aktiviert.
  • Verbesserte Behandlung von dynamischen Stiländerungen, um die Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
  • Die HTTP-Public-Key-Pinning-Erweiterung wurde implementiert (für erweiterte Authentifizierung von verschlüsselten Verbindungen).
  • Reduzierter Ressourcenverbrauch für skalierte Grafiken.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.32 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

January 18, 2015 12:34 AM

January 11, 2015

André Jaenisch

Willkommen in 2015

Ich weiß, ich bin spät dran. Aber seit 07.01. bin ich jetzt in Erwerbsarbeit und muss mich erst an den neuen Tagesrhythmus gewöhnen.

Aktuellen Hochrechnungen nach sieht es mau aus mit freier Zeit. Vor allem, wenn ich auch noch daheim an einigen Code-Projekten basteln möchte. Meine derzeitige Planung sieht von daher so aus, dass ich Monday Sparks einstellen werde (die Vorbereitung kostet mich ~5h!) und wahrscheinlich wieder mehr auf die Mailingliste fokussiere (weniger frequentiert). Vielleicht kann ich die Planeten noch einbeziehen.

In jedem Fall wird die Frequenz hier heruntergefahren. Ich bemühe mich, ab Februar einmal am Wochenende einen Artikel zu verfassen. WordPress erlaubt mir eine geplante Veröffentlichung, so dass ich damit auch herumspielen kann.

Für Anfragen per E-Mail bin ich weiterhin offen! Allein verschlüsselte Nachrichten könnten dauern (der aktuelle Schlüssel wurde heute in der Über mich-Seite eingetragen). Grund: Ich hab noch nicht ganz den Dreh heraus, wie ich mutt auf GnuPG einschieße. Herunterladen und entschlüsseln geht. Ist halt nur doof, auf verschlüsselte Mitteilungen unverschlüsselt zu antworten :-/ Für Tipps bin ich dankbar!

In Bezug auf Firefox OS ist geplant, zumindest das Tablet endlich einmal von Firefox OS 1.4 auf die aktuellste Version zu flashen. Immerhin gab ich seinerzeit ja an, bei der Lokalisierung (= Übersetzung) mithelfen zu wollen … Daneben möchte ich mir gerne einmal ein Matchstick zulegen, welches dieses Jahr ja erscheinen soll. Und laut CES ist das kommende Ziel Wearables. Wer’s braucht … ich versteh noch nicht ganz den Einsatzbereich dafür …

Wie sehen eure Pläne für das neue Jahr aus?

January 11, 2015 10:47 AM

January 05, 2015

SeaMonkey (deutsch)

December 22, 2014

SeaMonkey (deutsch)

December 17, 2014

SeaMonkey (deutsch)

December 08, 2014

André Jaenisch

Auszeit

Bis auf weiteres werde ich wohl nichts bloggen.
Ich häng mit meiner Thesis hinter’m Zeitplan und muss ranklotzen.

Für den Fall, dass wir uns nicht mehr sehen: Frohes Fest (sei es Weihnachten oder 31C3) und guten Rutsch in’s Neue Jahr!

December 08, 2014 04:13 PM

December 05, 2014

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.31 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.31 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.31 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Text-Zoom ist jetzt im Composer verfügbar.
  • GStreamer- und PulseAudio-Unterstützung wurde auf Linux wieder aktiviert.
  • Unterstützung für H264 (MP4) ist jetzt auf Mac OS X Snow Leopard (10.6) über System-Schnittstellen eingebaut.
  • HTTP/2 (draft14) und ALPN wurden implementiert.
  • Die Möglichkeit, von einem gesperrten Prozess im Windows-Dialog "SeaMonkey läuft bereits" zurück zu kommen.
  • ECDH-Unterstützung für WebCrypto wurde hinzugefügt.
  • Die Funktion console.tablewurde zur Fehlerkonsole hinzugefügt.
  • CSS-Transitions starten jetzt korrect, wenn sie zum gleichen Zeitpunkt starten wie Änderungen von display, position, overflow oder ähnlichen Eigenschaften.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.31 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

December 05, 2014 01:29 PM

November 30, 2014

SeaMonkey (deutsch)

November 28, 2014

Carsten Book

November 24, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Vortragsfolien, BitCoin, Let’s Encrypt

Ich freu mich auf das Jahr 2015!
Warum? Weil mit Let’s Encrypt dann eine Möglichkeit besteht, kostenlos an ein TLS-Zertifikat zu kommen und damit den Datenverkehr der Besucher zur eigenen Website abzusichern. Das wird toll \o/

Daneben wurden in der vergangenen Woche viele Vorträge online gestellt und in einem Blog angepriesen. Klickt einfach einmal durch 😉

Nutzt einer von euch BitCoin? Falls ja, Mozilla akzeptiert diese Währung jetzt 🙂
Falls nein, lest bei BasicThinking mehr darüber!

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

Kompatibilitätstabelle für Mobile Endgeräte

November 24, 2014 08:55 PM

November 17, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: AfricaCom, Phillipinen, Firefox Developer Edition

Firefox OS zieht weiter seine Runden. Jetzt geht es auch nach Afrika (in 2015) und Philippinen (jetzt). Neuland 🙂

Daneben wird eine spezielle Entwickler-Version vom Firefox herausgegeben. Finde ich gut, denn der Durchschnitts-Nutzer wird wohl kaum die ganzen Extra-Features brauchen.

Ich hab euch dann auch noch einige Artikel zu den Tiles herausgesucht. Werbung ist ja immer so ein leidiges Thema :-S

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

O’Reilly Webcast: Mobile First, responsives Redesign einer LIVE-Website von Jonathan Stark (englisch) – 11.12.2014 einschalten. Dauer: ca. 60 Minuten bei freiem Eintritt.
Firefox OS App Day Frankfurt am Main am 22.11.2014
Folien zur ApacheConEU2014 über Cordova (englisch)
Images für Alcatel OneTouch Fire (englisch) – Flashen auf eigenes Risiko!

November 17, 2014 06:16 PM

November 11, 2014

Thomas Schwecherl

10 Jahre Firefox

10 Jahre Firefox, 25 Jahre Berliner Mauerfall. Was für eine Zeit. Das Erscheinen von Firefox 1.0 war auf seine Art ein Teil des digitalen Mauerfalls zu Zeiten der absoluten Herrschaft von Microsoft über die Zugangswege ins weltweite Netz. Zumindest war es ein markanter und werbewirksamer Meilenstein. Der Weg dorthin war lang beginnend mit der Open-Source-Werdung von Netscape und der Weg seither war auch kein Zuckerschlecken.

Aber die Mühen haben sich gelohnt. Es war ein gemeinsames Werk von Tausenden gegen multinationale Großkonzerne. Leider war ich damals noch nicht aktiv dabei. Wenn man davon absieht, dass ich mein gesamtes Umfeld mit dem neuen Browser beglückte, ob sie es nun wollten oder nicht.

Heute sind die Ziele von Mozilla und Firefox viel diffiziler, vielschichtiger, komplexer. Der Wert der Arbeit daran wird von Außenstehenden nicht mehr so geschätzt wie noch vor ein paar Jahren. Der Ruf leidet, die Marktanteile sinken, die Freiwilligen-Gemeinde wird unterstützt/überdeckt durch ein Heer von Angestellten. Die Zeiten ändern sich. Nichtsdestotrotz ist die Basis von Mozilla und Firefox immer noch die selbe. Die Wahrung eines wahrhaft offenen Internets. Allein dafür sind Mozilla und Firefox wichtig, dafür brauchen wir alle sie. Egal welchen Browser man gerade verwendet.

Auf die nächsten 10 Jahre!

www.firefox10.org

November 11, 2014 12:17 AM

November 10, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Afrika, Fx10, Firebug

Junge, Junge, wie die Zeit vergeht!

Heute wird Firefox zehn Jahre alt. Für Mozilla ein Anlass zum Feiern! Auf Thunderclap kann man noch bis ca. 20 Uhr seine Unterstützung für den Browser aussprechen. Auf Twitter werden die Hashtags #Fx10 und #ChooseIndependent entsprechend befeuert. Ich würd mich freuen, wenn ihr mitmacht. Und falls ihr gerade in Berlin seid, schaut doch einmal auf dem Alexanderplatz vorbei. Vielleicht erwischt ihr noch einige Mozillians und könnt euch mit Firefox ablichten lassen 🙂

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

November 10, 2014 04:11 PM

November 06, 2014

André Jaenisch

Ideen für eine Notifications API

Ich hab damit noch nicht so viel Erfahrung und deswegen frage ich euch 🙂

Auf der Mailingliste wird gerade über eine Notification API zur Steuerung von Benachrichtigungen diskutiert. Wie hättet ihr das gerne?

Buzzword Bingo: Notification = the act of giving notice<figcaption>Buzzword Bingo: Notification = the act of giving notice
von Ron Mader (CC BY-SA)</figcaption>

Derzeit ist es wohl so, dass die einzige Möglichkeit in den Benachrichtigung bestehen, die auf dem Sperr-Bildschirm auch auftauchen.

Daneben wären aber Toasts, Vibrationen oder Zugriff auf die LED für verschiedene Szenarien wünschenswert.

So könnte man anhand des Vibrationsrhythmus erkennen, welche App gerade um Aufmerksamkeit bettelt.

Ein anderes Szenario ist das Mitteilen eines verpassten Anrufs/SMS. Ich hab das mehrfach schon erlebt …

Das coole daran ist, dass besagte API auch gerade beim WHATWG in der Standardisierung liegt. Ihr könnt also helfen, den Standard zu verbessern.

Interessierte können sich auch auf CC bei den Bugs #912645 und #1066385 (gibt sicher noch mehr) setzen.

Jetzt zu euch! Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit euren Gedanken, und ich werde ihn in die Diskussion einbringen 🙂

November 06, 2014 01:11 PM

November 04, 2014

André Jaenisch

SMS werden nicht mehr gespeichert!

sms<figcaption>sms von failafo0sa (CC BY-NC-ND)</figcaption>

Ja, ich gehöre noch zu der Sorte Mensch, die SMS einer WhatsApp-Nachricht bevorzugt. Hat ja nicht jeder ein Smartphone …

Umso überraschter war ich, als ich bemerkte, dass ich zwar SMS in den Benachrichtigungen sehen konnte, diese aber nicht mehr im Verlauf dargestellt wurden.

Senden geht auch nicht mehr.

Bug-Reporte #1092838 und #1092840 vertrösten mich und empfiehlt ein Flashen des Geräts.

Ich setz mich dann einmal mit Alcatel in Verbindung …

Kann von euch jemand das Verhalten bestätigen?

November 04, 2014 02:08 PM

November 03, 2014

SeaMonkey (deutsch)

October 20, 2014

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.30 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.30 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.30 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • OMTC wurde standardmäßig aktiviert.
  • OpenH264-Unterstützung (in einer Sandbox) wurde hinzugefügt.
  • Ein neues CSP-Backend wurde implementiert.
  • Verbindungen zu HTTP-Proxys über HTTPS werden jetzt unterstützt.
  • Die Zuverlässigkeit der Sitzungswiederherstellung wurde verbessert.
  • WebCrypto-Untersützung wurde erweitert: RSA-OAEP, PBKDF2 und AES-KW werden jetzt unterstützt, wrapKey und unwrapKey wurden implementiert, Import/Export von JWK-formatierten Schlüsseln wurde aktiviert.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.30 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

October 20, 2014 02:42 AM

October 13, 2014

SeaMonkey (deutsch)

October 10, 2014

SeaMonkey (deutsch)

April 22, 2014

Thomas Schwecherl

SUMO: die meistgelesenen 50 Artikel aktuell

Nach den 20 meistgelesenen sind nun auch die 50 meistgelesenen Artikel der Mozilla-Wissensdatenbank (support.mozilla.org oder kurz SUMO) aktualisiert und fertig ins Deutsche übersetzt.

Übersetzt heißt in diesem Fall: von mehreren Helfern überarbeitet und korrekturgelesen, mit lokalisierten Bildschirmfotos bestückt und freigeschaltet.

Ein paar Bildschirmfotos fehlen noch, vor allem für Mac OS X. Wenn sich jemand am Vervollständigen beteiligen möchte, findet er hier eine Übersicht und bei Andy den richtigen Ansprechpartner für Tipps usw.

Ich möchte mich auch diesmal wieder ganz herzlich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben! Damit helfen wir schätzungsweise 80% aller deutschsprachigen Hilfesuchenden und versorgen sie mit aktuellen Inhalten. Wie viele hundertausend Nutzer jeden Monat das sind, kann ich nicht genau sagen. Es sind jedenfalls eine Menge.

Wenn jemand mithelfen möchte: der Leitfaden Wie du Artikel der SUMO-Wissensdatenbank richtig übersetzt gibt viele Tipps für den Einstieg. Man braucht dazu nichts weiter als einen Browser, ein paar Englischkenntnisse und Geduld. Technisches Vorwissen oder Spezialprogramme sind nicht nötig.

Unser nächster Schritt: die wichtigsten 100 Artikel. Dazu fehlen uns nur noch 32, von denen viele nur noch korrekturgelesen und mit Bildschirmfotos bestückt werden müssen …

April 22, 2014 10:06 PM

April 14, 2014

Thomas Schwecherl

SUMO: die 20 meistgelesenen Artikel aktuell

Mehrere Jahre ist es nun her, dass wir das zuletzt geschafft haben: Die 20 meistgelesenen Artikel der Mozilla-Wissensdatenbank (support.mozilla.org oder kurz SUMO) sind alle ins Deutsche übersetzt.

Übersetzt heißt in diesem Fall: von mehreren Helfer überarbeitet und korrekturgelesen, mit lokalisierten Bildschirmfotos bestückt und freigeschaltet.

Ich möchte mich deswegen bei allen SUMO-Mitarbeitern bedanken, die an den deutschsprachigen Artikeln mitgearbeitet haben! Besonders hervorheben möchte ich die in den letzten Wochen aktivsten Mozillianer pollti, Artist, gk0moz, graba und Wawuschel.

Was an diesen 20 von den insgesamt ca. 250 Artikeln so toll ist? Sie decken rund 50% aller Seitenaufrufe auf SUMO ab. Damit helfen wir mit relativ wenig Aufwand vielen hunderttausend Nutzern von Mozilla-Produkten. Die ehrenamtliche Arbeit schafft also mit relativ wenigen Worten viel positive Wirkung.

April 14, 2014 08:41 PM

April 09, 2014

Thomas Schwecherl

DocSprint in Berlin

Beim letzten Treffen der deutschsprachigen Mozilla-Gemeinde in Berlin Anfang Februar hatte die Lokalisierungsgruppe die Idee, kurzfristig einen DocSprint zu veranstalten.

Der DocSprint sollte kurz vor Veröffentlichung von Firefox 29 stattfinden, um rechtzeitig wichtige Hilfe-Artikel für diese Version zu übersetzen oder zu aktualisieren. Neben SUMO sollte diese 2-tägige Veranstaltung auch die Themengebiete „Übersetzung für MDN beginnen“, „offene Bugs zur deutschsprachigen Lokalisierung abarbeiten“ und „eine Einführung in die Übersetzungsarbeit für Firefox“ selbst umfassen.

Diese Veranstaltung haben wir tatsächlich letztes Wochenende in Berlin abgehalten. Wir waren knapp ein Dutzend Personen und haben uns im Berliner Mozilla-Büro getroffen.

Hier ein paar Impressionen von Hagen auf Flickr sowie das Gruppenfoto von Jan (das wird leider erst spät am Sonntag aufgenommen haben, weshalb Leute von Samstag wie Frankie fehlen).

Das Wochenende war sehr produktiv ausgefüllt und wir haben viel Arbeit gemeinsam geschafft, für die Einzelne eine Menge Abende hätten aufwenden müssen. Nebenher haben einige Leute das erste Mal Einblick in die Übersetzungsarbeit bei SUMO, MDN und der Produktübersetzung erhalten. Außerdem wurden erste Audioaufnahmen für die Entwicklerdokumentation auf MDN aufgenommen.

Die Arbeitsdokumente zum DocSprint sind im Mozilla-Etherpad zu finden: mzl.la/1hqRC1n. Am Ende dieses Dokuments sind die Ergebnisse des Wochenendes aufgelistet.

In dem Sinn wurden die Ziele erreicht, die wir uns gesetzt hatten. Nur die Beteiligung von neuen Leuten war nicht so groß wie erhofft. Trotz dass der DocSprint in Berlin abgehalten wurde, wo potenziell viele Freiwillige verfügbar wären, kam kein neuer Berliner. Zugegeben, die Veranstaltung wurde kurzfristig geplant und nur auf Meetup und im Mozilla-Universum selbst. Am Rühren der Werbetrommel müssen wir noch arbeiten.

Ich werde versuchen, zusammen mit den Mozilla Reps eine ähnliche Veranstaltung im Herbst in München zu organisieren. Einige bereits aktive Neue kommen eher aus dem süddeutschen Raum. Vielleicht sehen wir dann ein paar neue Gesichter aus dieser Gegend.

Wir beißen nicht und nehmen jeden auf, egal welche Tätigkeit er oder sie machen möchte. Es gibt viele verschiedene Betätigungsfelder, vom Korrekturlesen bis zum Firefox-Übersetzer mit Schreibrechten auf den Mozilla-Servern. Und neben dem Übersetzen gibt es ja auch noch unzählige Mitarbeitsmöglichkeiten. Davon abgesehen ist so ein Treffen ja nicht nur für die „Arbeit“ da, sondern auch zum Kennenlernen von anderen Mozillianern und des gesamten Projekts. Oder einfach zum Hallo-Sagen.

Ich danke allen sehr herzlich, die mitgemacht haben, besonders für den Organisator Michael, den MDN-Guru Florian und Kadir, der sich trotz anderweitiger Beschäftigung immer noch mit Firefox-Übersetzungen auskennt. ;-)

Es war der erste und sicher nicht der letzte DocSprint dieser Art im deutschsprachigen Raum.

Wenn es Wünsche zum nächsten Ort oder Schwerpunktthema für so was gibt, lasst es mich wissen.

April 09, 2014 08:50 PM

October 28, 2013

Robert Kaiser

Nichtkommerzieller "Location-Service" von Mozilla: Hilfe erwünscht!

Mozilla hat soeben auch öffentlich verkündet, dass wir an einem nichtkommerziellen "Location-Service" arbeiten, also einem Dienst, der aus WLAN- und Telefon-Sendezellen-Daten die eigene Position ermitteln kann (wenn man so will).
Derzeit gibt es nur kommerzielle Anbieter für so etwas, allen voran Google Location Service, aber eine offene Variante öffnet die Tür für Implementierungen, die mehr Wert auf Datenschutz und Privatsphäre legen und trotzdem den gleichen Komfort bieten (z.B. könnte man einen Ausschnitt der Daten für eine Umgebung lokal herunterladen und dann ohne Übermittlung der genauen Daten eine Ortsbestimmung lokal durchführen).



Für so einen Service braucht man jedenfalls die an sich öffentlich einsehbaren Daten über die "sichtbaren" WLAN-Netze und Telefonmasten an verschiedenen Orten. Diese Infos wollen wir über Crowdsourcing gewinnen, und eine "Stumbler"-Anwendung für Android ist verfügbar, die diese Arbeit verrichtet (natürlich sind die Quellen für den Stumbler und den Server genauso offen wie eine API zum Service, wir sind schließlich Mozilla).

Hilfe ist natürlich erwünscht, vom Senden der Daten mittels Stumbler bis zur Verbesserung dessen und auch der Server-Seite!

October 28, 2013 04:53 PM

September 16, 2013

Thomas Schwecherl

Supergrundrecht

Aus privaten Gründen habe ich dieses Blog und meine gesamten Internetaktivitäten nun schon lange vernachlässigt, aber aufgrund der anstehenden Wahlen in Österreich und Deutschland muss ich ein paar Sätze loswerden. Später soll keiner behaupten, ich wäre auch Teil der schweigenden Mehrheit gewesen, die alles teilnahmslos hinnimmt.

Das Thema: die Berichte, die Edward Snowden veröffentlicht(e)

Österreich

In Deutschland gibt es zumindest eine Debatte in einigen gesellschaftlichen Schichten (computer-affinen Bürgern, Bürgerrechtlern usw.), in Österreich habe ich das Gefühl, dass die ganze Angelegenheit eine Fußnote auf Seite 5 in der Zeitung ist. Denken die Leute in Österreich, dass die Informationen eines kleinen Staates unwichtiger seien als die größerer Staaten? Kleinere Staaten kann man leichter manipulieren (z. B. bei EU- oder UNO-Entscheidungen), also sind auch hierzulande öffentliche Stellen potenziell von Spionage betroffen. Die Wirtschaft Österreichs beheimatet viele z. T. Weltmarktführer in ihren Nischen. Wir haben keine Weltkonzerne, aber viele erfolgreiche Mittelbetriebe, deren Ausspionieren sich auszahlen würde, also sind auch hierzulande Firmen potenziell von Spionage betroffen. Ich wüsste außerdem nicht, dass der Datenschutz von Bürgern kleinerer Staaten weniger wichtig wäre als der großer und mächtiger Staaten. Auch in Österreich gibt es sicherlich von den USA titulierte Terroristen, Aufrührer, Urheberrechtssünder oder oder sonstige Scharlatane, also sind auch hierzulande Privatpersonen potenziell von Spionage betroffen. Österreich könnte gegen die USA oder China nicht die Faust erheben, um ihnen Angst zu machen. Aber wir könnten unsere Faust erheben, um unsere Würde zu behalten.

Parteien

Parteien wie die Grünen, von denen man normalerweise dächte, sie stünden für Bürgerrechte (und nicht nur für die Aufdeckung von Korruption – dafür muss man in Österreich nicht tief graben, wie die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse und Zeitungsberichte in den letzten Jahren bezeugen) greifen das Thema auch nicht auf. Die Piraten sind in Österreich so schwach, dass die Medien nicht einmal über parteiinterne Streitereien berichten würden (wenn es welche gäbe), wie es in Deutschland der Fall war.

Deutschland

Apropos Deutschland. Die Politiker in Deutschland sind auf ihre Art auch nicht besser als in Österreich. Personen wie Profalla, Schäuble oder Friedrich sind ein Schlag ins Gesicht der Verfasser des Grundgesetzes. Schutz der eigenen Bürger? Post- und Fernmeldegeheimnis? Kontrolle über die eigenen Geheimdienste? Der Staat mit all seinen Behörden und Diensten arbeitet ausschließlich und gleichermaßen für alle seine Bürger? Damit scheint es nicht weit her zu sein. Im Namen der Sicherheit wird alles gerechtfertigt. Herr Friedrich redet ja gar von einem Supergrundrecht namens Sicherheit, das über allen anderen Grundrechten (wie Meinungs- und Pressefreiheit) stehen solle. Man muss sich das einmal ganz in Ruhe vor Augen führen: Sicherheit über alles. Das hört sich toll an. Nur: Sicherheit für wen und gegen wen? Sicherheit für die Bürger gegen Terroristen und das organisierte Verbrechen? Was ist mit der Sicherheit, nicht von einem Auto überfahren zu werden? Wieviele Menschen sind in Deutschland und Österreich in den letzten Jahrzehnten von Terroristen getötet worden? Und wie viele sind im Straßenverkehr gestorben? Wo ist hier die Rationalität? Wo ist hier die logische Rechtfertigung abseits der Hysterie?

Ängste

Ich persönlich habe keine Angst, von Terroristen entführt oder umgebracht zu werden. Genausogut könnte ich Angst vor einem Blitzschlag haben oder von einem schlafenden LKW-Fahrer übersehen und überrollt zu werden. Aber wer dauernd Angst hat, verliert den Blick für die wahren Dinge im Leben.

Stattdessen könnte man sagen, dass die dauerhafte Überwachung aller Bürger eine Angst erzeugt. Sie mag nicht als solche interpretiert werden, aber immer wenn sich jemand überlegt: Sage ich das jetzt im Internet-Forum oder lasse ich es lieber? Gehe ich zur Demonstration X oder bleibe ich besser zuhause, um nicht von der Polizei fotografiert und als potenzieller Störenfried registriert zu werden? Immer dann ist da Angst, und zwar Angst vor (staatlicher) Benachteiligung jeglicher Art. Solche Angst gab es in der McCarhty-Ära in den USA, solche Angst gab und gibt es in totalitären Staaten.

Jetzt könnte man sagen: Hysterie! Übertreib doch nicht. Du hast nichts zu verbergen. Dass das kein Hirngespinst ist, zeigen Beispiele wie der aus Jux angekündigte Spaziergang eines Deutschen, der dann Besuch vom Staatsschutz bekam, oder die Festsetzung des Partners eines Journalisten für mehrere Stunden ohne Anwalt und ohne Recht auf Aussageverweigerung.

Recht

Alleine dieser Fall in England zeigt, wie gefährliche dieser alles durchringende Sicherheitsgedanke sein kann. Die Recht auf Aussageverweigerung und das Recht auf einen Anwalt ist aufgehoben. Damit sind fundamentale Prinzipien des Rechtsstaats aufgehoben. Man stelle sich vor, aufgrund unbewiesener aber behaupteter Terrorismusgründe (oder aus allen erdenklichen anderen Gründen, die man später per Gesetz hinzufügt – etwa politische, sexuelle oder rassische) wird man festgehalten und verhört und hat keine Chance auf rechtlichen Beistand (was darf die Polizei und was darf sie nicht; mache ich mich wirklich strafbar, wenn es das oder jenes sage oder nicht sage usw.). Damit ist man der staatlichen Gewalt ausgeliefert. So etwas ist kein Rechtsstaat.

Geld

Abgesehen von all diesen Ängsten und Gefühlen werden hier viele Milliarden Euro an Steuergeldern in die Sicherheitsindustrie gepumpt. Dieses Geld könnte viel bewirken, z. B. um Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten zu entwickeln. Damit würden viel mehr Menschen gerettet als mit neuen Kameras, Körperscannern, unbenannten Drohnen oder Filtersoftware. Leider haben kranke Menschen keine starke Lobbyvertretung. Die Sicherheitsindustrie ist da besser aufgestellt.

Unschuld

Wer kann eigentlich beweisen, dass er unschuldig ist, wenn alle Beweise nur digital vorliegen? Digitale Daten kann man manipulieren. Das müsste die Mehrheit der Bürger spätestens seit den Desastern mit den Wahlcomputern wissen. Oder seitdem die Medienindustrie Urheberrechts- und Verwertungsverletzungen drakonisch im Internet ahndet und im Staat einen willfähigen Partner gefunden hat. Denn die ganze Vorratsdatenspeicherung der Telekommunikationsunternehmen ist ja nur ein Schritt in Richtung Totalüberwachung, wie es Friedrich mit dem Supergrundrecht Sicherheit möchte.

Auch die staatlich eingerichteten (Großbritannien) oder erwünschten (Deutschland) Internet-Filter bzw. Firewalls sind ein Schritt in diese Richtung. Denn damit so ein System funktioniert, müssen Inhalte durchsucht werden. Der Weg zum Speichern und Mitlesen ist da nicht weit. Begründet werden diese Filter natürlich mit dem Argument des Schutzes der Kinder (Kinderpornografie, Sex, Gewalt). In Deutschland konnte dieses staatlich verordnete Kontrollsystem bislang verhindert werden, in Großbritannien ist es seit kurzem bittere Realität. Eltern ohne Zeit für die Obsorge ihrer Kinder sind froh darüber, aber mündige Bürger eines demokratischen Rechtsstaates müssten aufschreien wegen dieser Bevormundung des Staates.

Aber um wieder zu Snowden zu zurückzukommen …

Die letzten Wochen und Monate haben zwei Sachverhalte aufgezeigt, die für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gefährlich sind:

  1. Sogenannte Anti-Terrorgesetze höhlen den Rechtsstaat aus. Sie schützen vielleicht vor ein paar Terroranschlägen, aber verkehren die Natur dieser Gesetze gleichzeitig ins Gegenteil, wie ich oben schon angeschnitten habe. Zudem stärken sie die Sicherheitsindustrie, die mit mehr Geld immer mehr Einfluss erhält und so strengere Gesetze fordert, die ihr wieder mehr Geld bringen. Dass Otto Schily im Aufsichtsrat einer Biometrie-Firma sitzt und er den Deutschen die Fingerabdrücke im Reisepass verpassen wollte, ist nur ein Beispiel von vielen.
  2. Es gibt keine Überwachung der Geheimdienste.
    • im Großen: Früher waren Geheimdienste nationale Einheiten, die gegen alle anderen Nationen und deren Geheimdienste gearbeitet haben. Heute schaut es so aus, als seien Geheimdienste Informationsbeschaffer, die mit anderen Geheimdiensten in einer supranationalen Zusammenarbeit Informationen tauschen. (1) (2) Jeder bekommt die Informationen vom anderen, die er selbst nicht erheben darf (kein westlicher Auslandsgeheimdienst darf seine eigenen Staatsbürger systematisch ausspionieren). Die Briten schnüffeln in den USA und geben Daten an die USA weiter und umgekehrt. Wenn bei so einem Datentausch auch noch eigene Staatsbürger zu Schaden oder zu Tode kommen wie in mindestens einem Fall mit dem deutschen BND, dann müssten auch die letzten Alarmglocken läuten. (3) Trotzdem gibt es keine Kontrolle über die Geheimdienste. Sie scheinen so geheim zu sein, dass nicht einmal die Parlamente Genaueres wissen oder die Befugnisse der Geheimdienste reglementieren können. Die Geheimdienste sind zum Staat im Staat geworden, außerhalb jeglicher demokratischer Strukturen.
    • im Kleinen: Wenn jemand wie Edward Snowden, der als externer Mitarbeiter nur für die NSA gearbeitet hat, so viele Daten entwenden kann, was wurde und wird dann noch alles entwendet, von dem wir aber nie etwas erfahren werden? Manipulation, Wirtschaftsspionage, private Fehden. Alles ist möglich. Je mächtiger die Organisation, desto mächtiger werden auch deren Mitarbeiter. Wenn die Kontrolle der Organisation und deren Zielen fehlt (wie oben gesagt), dann fehlt sie auf Daten- und Korruptionsschutzebene innerhalb der Organisation ebenfalls.

Jeder Bürger muss nun selbst überlegen, was diese Entwicklung für ihn bedeutet. Oder für seine Kinder. Oder seinen Freund. Und danach sollte man handeln.

September 16, 2013 11:26 PM

April 20, 2013

Robert Kaiser

Firefox OS App Workshop in Wien!

Im Rahmen der Linuxwochen Wien (Infos zum Veranstaltungsort sind auf deren Seiten verfügbar) findet am 4. Mai 2013 von 10 bis 15 Uhr ein Firefox OS App Workshop statt.

Gemeinsam mit zwei Kollegen aus München werden wir dort nach einer Einführung in Firefox OS und Open Web Apps direkt in die Materie starten und an unseren/euren eigenen Apps basteln - ganz gleich, ob ihr von einer bloßen Idee oder einer schon existenten Web-Anwendung startet.

Ihr könnt euch ab jetzt anmelden! :)

Weitere Informationen und Anmeldungs-Link auf der Linuxwochen-Seite!

April 20, 2013 05:46 PM

January 30, 2013

Thomas Schwecherl

Ubuntu für Smartphones

Der letzte Beitrag ist schon lang her und ich weiß, dass ich auch mit diesem Beitrag spät dran bin. Denn die Meldung ist schon fast einen Monat alt.

Canonical wird eine Ubuntu-Version für Mobiltelefone veröffentlichen, die ohne Hardware-Tasten und ausschließlich über Wischgesten gesteuert wird: Ubuntu now fits your phone.

Das Bedienkonzept gefällt mir auf den ersten Blick. Nur bin ich mir noch nicht ganz im Klaren, wie das ganze mit Ubuntu für Android zusammenpassen soll. Wird die auf Android aufsetzende Variante aufgegeben werden? Für 2 Varianten von Ubuntu für Smartphones hat Canonical sicherlich nicht die Kapazitäten.

Am Verlockendsten finde ich bei den Ubuntu-Telefonen den Gedanken, es an einen Fernseher oder Bildschirm anstöpseln zu können und ein quasi vollwertiges Gerät auch mit höherer Auflösung zu haben. Also ein Ubuntu Linux in der Hosentasche. Am Sofa noch kurz Nachrichten gelesen, dann im Büro an den großen Bildschirm und eine Tastatur angehängt und schon geht’s los mit E-Mails schreiben und anderen Tätigkeiten im gewohnten Desktop-Format.

Von Engadget gibt es ein sechsminütiges Video, bei dem das Konzept von Mark Shuttleworth vorgestellt wird:
Ubuntu for smartphones hands-on video
.

Wer ganz viel Zeit hat, kann sich auch das fast zweistündige Hangout-Video von Google+ ansehen, was ich über OMG!Ubuntu gefunden habe: Ubuntu Product Launch OMG! Google+ Hangout.

January 30, 2013 10:53 PM

September 08, 2012

Thomas Schwecherl

Web-Echtzeitkommunikation notwendig

Viele Leute treffen sich im Internet in Gruppen und verwenden dafür bevorzugt ein textbasiertes Chat-System wie IRC. Dieses System ist alt, bewährt und relativ einfach über alle möglichen Betriebssysteme, Programme und technischen Geräte zu erreichen. Für Android gibt es unzählige Apps dafür. Sogar über Browser kann man sich via Webchat wie z. B. Mibbit einklinken.

IRC hat für manche viele Vorteile: Man kann nebenher an dem weiterarbeiten, was man vor dem Chat bereits begonnen hat. Man kann im Log nachlesen, was besprochen worden ist. Man kann dieses Log als Besprechungsprotokoll weiterschicken oder online veröffentlichen. Für andere hat es den Nachteil, dass IRC-Besprechungen oft lange dauern, weil man immer auf die Antwort des nächsten warten muss, der ja erst einmal eine gewisse Zeit zum Lesen und Tippen benötigt.

Auch die deutschsprachige Mozilla-Gemeinde hält ihre wöchentlichen Treffen im IRC ab. (Die Treffen sind auch im Kalender von mozilla.de aufgelistet.) Als Protokoll nutzen wir aber nicht das Log, sondern Etherpad, wo jeder Teilnehmer die wichtigsten Eckpunkte und Neuheiten der letzten Woche aufzählen kann.

Insbesondere von Mozilla-Angestellten kommt die Forderung, das textbasierte durch ein videobasiertes System zu ersetzen. Die letzten Wochen gab es dahingehend schon erste Versuche, die aus meiner Sicht mehr oder weniger scheiterten. Bisher hat es nicht funktioniert, dass zumindest so viele Leute am Videochat teilnehmen konnten wie vorher am IRC-Chat.

Bei mir war es besonders extrem und es scheiterte irgendwie an allem. Bisher ging es weder am Desktop-Ubuntu noch auf meinem Android-Smartphone weder mit Skype noch mit Vidyo. Entweder der Ton funktionierte nicht oder die Verbindung konnte nicht aufgebaut werden oder das Programm wollte einfach nicht tun, wofür es vorgesehen war.

Das Problem ist für Leute, die wenig technikerfahren sind oder wenig Zeit haben, dasselbe: Programme müssen eigens für den Videochat installiert und konfiguriert werden. Damit schlage ich endlich den Bogen zum Titel: Wir benötigen endlich die Web-Echtzeitkommunikation im Browser – sprich: WebRTC und alles, was dazu gehört. Denn nur, wenn Webtelefonie oder Videokonferenzen über den Browser funktionieren, ohne etwas einzustellen oder ein Programm oder Plugin installieren zu müssen, ist die maximale Erreichbarkeit auf Desktop- und Mobilgeräten möglich. Mozilla, Google und Opera arbeiten ja schon eine Weile daran. Ich hoffe auf baldige Einsatzfähigkeit.

September 08, 2012 09:59 AM

July 17, 2012

Carsten Book

Emailadresse fuer Fragen zur Thunderbird Zukunft

Hi,

nachdem wir letzte Woche die Uebersetzung des Interviews von JB online gestellt haben, haben wir auch eine Emailadresse eingerichtet an die Ihr Fragen/Sorgen/Anregungen zur Thunderbird Weiterentwicklung  oder wie man bei Thunderbird mitmachen kann stellen koennt.

Die Emailadresse lautet:

thunderbird-de@mozilla.org

Was ueber diese Adresse nicht beantwortet wird sind Supportanfragen.

Es sei auch erwaehnt das es noch dazu die englischsprachige Mailinglist Thunderbird Planning gibt – https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/tb-planning gibt, dort koennen natuerlich auch Thunderbird Fragen diskutiert werden.

Viele Gruesse

Carsten

July 17, 2012 08:04 AM

July 13, 2012

Carsten Book

Interview zur Zukunft von Thunderbird

Hi,

Tristan Nitot hatte Gelegenheit mit JB Piacentino ein Interview zur Zukunft von Mozilla Thunderbird zu führen, siehe
http://blog.mozilla.org/beyond-the-code … underbird/
Hier eine Übersetzung dieses Gespräches:

Tristan: Hi Jb, ich habe im Internet gelesen, dass Thunderbird Tot sei. Ist das wahr oder ist das Ende von Thunderbird übertrieben?

Jb: Nein, Thunderbird ist nicht am Ende. Wir ändern die Art und Weise, wie wir neue Funktionen für Thunderbird entwicklen. Nichts wird sich für den einzelnen Privatanwender oder Nutzer in Unternehmen/Organisationen ändern. Mozilla wird Thunderbird weiter unterstützen.

Tristan: Es wird also Thunderbird 14 geben?

Jb: Ja, natürlich! Wir haben einen soliden Plan, um Thunderbird bis Ende 2013 zu unterstützen und sind ebenso in der Planungsphase, was die anschließende Unterstützung angeht.

Tristan: Und was passiert bis dahin?

Jb: Thunderbird 15, 16 und 17 werden demnächst herausgebracht. Für Thunderbird 15 gibt es bereits eine Alpha-Version und auch nach Version 17 werden weiterhin neue Versionen herausgebracht. Wir werden coole, neue Innovationen sehen, wie zum Beispiel Thunderbird Chat (Instant Messaging), weitere Anbieter zum Anmelden neuer E-Mail-Adressen und für Thunderbird Filelink, sowie neue Funktionen, die vollständlig von der Community beigesteuert wurden. Zusätzlich wird Mozilla auch weiterhin die Beiträge aus der Community beachten und mit in das Produkt einfließen lassen.

Tristan: Weisst du, wer die Thunderbird-Benutzer sind und was sie wollen?

Jb: Wir haben eine Mischung aus Privatanwendern und Firmenkunden. Unter den über 20 Millionen Benutzern gibt es viele, die Thunderbird großflächig einsetzen, wie zum Beispiel Firmen, Regierungs- und Bildungseinrichtungen. Wir müssen dabei das Gleichgewicht wahren, um sowohl Privatanwender als auch Firmenkunden zufriedenzustellen.

Eine Gemeinsamkeit unter allen Benutzern ist zu aller erst die Forderung nach einem sehr stabilen und sicheren E-Mail-Produkt. Beispielsweise können in sehr großen Firmen Veränderungen an den vorhandenen Funktionen alle möglichen Probleme hervorrufen, angefangen mit Problemen bei der Zertifizierung, der Verteilung auf allen Systemen bis hin zur Schulung der Benutzer. Ebenso haben unsere Privatanwender kein großes Verlangen nach neuen Innovationen.
Dennoch glauben wir, dass das Erlebnis für den Benutzer verbessert werden kann, zum Beispiel durch die Einbindung zusätzlicher Web-Dienste ähnlich wie wir es für Thunderbird Filelink gemacht haben. Es ist schwer das richtige Gleichgewicht zu finden, aber im Moment glauben wir, dass unsere Benutzer mit den aktuellen Funktionen zufrieden sind und viel mehr Wert auf ein stabiles Produkt legen.

Tristan: Ich sehe eine große Kluft zwischen den Erwartungen der Thunderbird-Benutzer und Mozillas Schwerpunktsetzung auf das Internet und die Mobilgeräte-Sparte mit Firefox für Android und Firefox OS (aka Boot to Gecko). Gibt es einen Zusammenhang mit dieser Entscheidung über Thunderbird?

Jb: Mozilla setzt seinen Schwerpunkt sicherlich auf das Internet als Platform, da wir an dieser Stelle als Gemeinschaft mit der Community einen Unterschied machen können. Mobile Umgebungen sind weitgehend geschlossen. Wir glauben, wenn wir die Werte und Technologien hinter dem Internet auf die mobilen Geräte bringen können, dass wir dadurch einen Mehrwert für die Benutzer mobiler Geräte schaffen können. Thunderbird bleibt ein sehr gutes E-Mail-Programm für den Desktop-Bereich, was sich aber nicht wirklich mit der Strategie von Mozilla vereinbaren lässt.

Tristan: Lass mich einmal den Teufel an die Wand malen: Warum stellt Mozilla die Unterstützung für Thunderbird nicht vollständig ein?

Jb: Ich glaube, dass der Plan, den wir vorschlagen, zeigt, dass Mozilla trotz dieser verzwickten Lage zu seinem Wort steht: Wir werden Thunderbird nicht einstellen. Im Gegenteil, wir schmieden die Vorraussetzungen, damit das Produkt weiterhin sicher und stabil ist und Beiträge aus der Community integriert werden können. Um genau zu sein, ermutigt uns die frühe Resonanz aus der Community und ich bin mir sicher, es werden interessante Entwicklungen von freiwilligen Mitwirkenden und auch Firmen kommen.

Weiterhin gibt es eine Reihe von Open-Source-Beratungsfirmen, die ihre Firmenkunden beim Einsatz von Thunderbird unterstützen, und ich bin mir sicher, sie werden mithelfen, um den Wünschen ihrer Kunden nachzukommen und somit Thunderbird zu verbessern.

Tristan: Werden auch in Zukunft Mitarbeiter von Mozilla an Thunderbird arbeiten? Wie lange wird das noch der Fall sein?

Jb: Ja, Mozilla wird auch weiterhin Thunderbird mit bezahlten Mitarbeitern unterstützen, obwohl diese möglicherweise nur Teilzeit am Projekt arbeiten werden.

Tristan: Wenn du einen Aufruf an unsere Leser richten könntest, was würdest du ihnen mitgeben?

Jb: Das kommt wirklich auf deine Interessen und Fähigkeiten an:

Hast du Interesse, über die Zukunft der Verwaltung von Thunderbird als Projekt zu disktuieren, solltest du vielleicht die [Wikiseite zur Verwaltung von Thunderbird]( https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/Pr … ance_Model) besuchen und dort den Anweisungen folgen. Wir planen, im Laufe des Sommers Fortschritte zu machen und das neue Verwaltungsmodell anfang September fertigzustellen.

Möchtest du hingegen an der Entwickelung von Thunderbird teilnehmen, schau doch einfach mal auf der [Entwickerseite](https://developer.mozilla.org/en/Thunderbird/ ) vorbei. Ein paar Interessante Vorschläge für Innovationen findest du auf der Seite [UpForGrabs](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/UpForGrabs). Zusätzlich braucht die [Thunderbird-Hilfe](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/Support ) immer neue Mitarbeiter, so wie die [Qualitätssicherung](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird:Testing).

Tristan: Jb, vielen Dank für deine Zeit. Da ich selbst auch Thunderbird-Benutzer bin, freue ich mich sehr, diese Information aus erster Hand zu bekommen. Ich freue mich sehr zu sehen, wie sich Thunderbird in Zukunft entwickelt.

Jb: Danke!

—-

Hoffe das klaert Eure Fragen zur Zukunft von Thunderbird und wie jedes andere OpenSource Project (auch Firefox!) lebtThunderbird von der Mitarbeit im Project, Community Member sind also gerne jederzeit willkommen!

 
Viele Gruesse

Carsten – Tomcat
Team Mozilla

July 13, 2012 12:53 PM

June 28, 2012

Thomas Schwecherl

Formulierungen und Sprachlogik

Ich lese sehr gerne die Artikel, die auf der deutschen Tekom-Website veröffentlicht werden. Die Tekom ist der deutsche Fachverband für Technische Kommunikation und Informationsentwicklung, dort wird also alles rund um technische Redaktion, Übersetzungen usw. behandelt. In Österreich gibt es nichts Vergleichbares, darum sind österreichische Personen und Firmen dort auch Mitglied.

Letztens habe ich zwei Artikel gelesen, die auch für Mozilla-Übersetzungen gelten:

Wählen, aktivieren oder klicken?

Der erste Artikel behandelt Stile und Formulierungen, wie man Software-Hilfen möglichst einfach und verständlich schreibt. Falls jemand den Artikel liest: Bei der Firefox-Hilfe (kurz: SUMO) folgen wir dem diversifizierten Stil mit unterschiedlichen Begriffen („wählen, klicken, aktivieren, gehen …“) und vermeiden die Anhäufung von „klicken Sie …, klicken Sie …, klicken Sie …“).

Dagegen gibt es von der englischen Vorlage für die Firefox-Hilfeartikel her keine eindeutige Tendenz zur verkürzten oder ausführlichen Form. Hier wird gern gemischt. Oft wird aber die verlängerte Form verwendet und das Bedienelement beschrieben („klicken Sie auf die Schaltfläche Ausnahmen“ anstelle von „klicken Sie auf Ausnahmen“). In den Mozilla-Produkten gibt es einfach zu viele Elemente (Schaltflächen, Kontrollkästchen, Menü, Tastenkürzel …). Das Weglassen ihrer Namen würde die Anleitungen in weiten Teilen weniger selbsterklärend erscheinen lassen und der Nutzer müsste manchmal erst nach dem richtigen Element suchen, das gemeint ist.

Beim Korrekturlesen bereits selbst aufgefallen ist mir, dass eine falsche Reihenfolge der Satzteile eine Anleitung extrem schwer verständlich macht. Man soll immer in derselben Reihenfolge schreiben, in der der Nutzer die Schritte ausführen muss.

  • Nicht gut: Klicken Sie auf Öffnen im Menü Datei.
  • Gut: Klicken Sie im Menü Datei auf Öffnen.
  • Nicht gut: Klicken Sie auf die Drucken-Schaltfläche.
  • Gut: Klicken Sie auf die Schaltfläche Drucken.

Auch die Beschreibung der Unterschiede von „Löschen/Entfernen“ und „Speichern/Sichern“ sind zutreffend und deren Unterscheidung ist wichtig. Eine durchgängig einheitliche Schreibweise setzt also nicht nur dieselben Begriffe für dieselben Aktionen/Elemente voraus, sondern auch die Definition dieser Begriffe.

Unlogische Sprachlogik

Der andere Artikel beschreibt die Unlogik in Teilen der deutschen Sprache, die einem Muttersprachler nur selten auffällt. An Beispielen wie „Zahnrad“ statt „Zähnerad“, „einhundertdreiundvierzig“ statt „einhundertvierzigunddrei“, einem falschen grammatikalischem Geschlecht wie in „die Feile“ und „das Weib“ verdeutlicht die Autorin ihren Standpunkt.

Ausführlicher werden Verneinungen behandelt. Die Vorsilbe „un-“ kann beispielsweise nicht nur 1) eine verneinende Wirkung haben, sondern auch 2) eine verstärkende (negative) Wirkung oder 3) gar keine verneinende Wirkung. Beispiele dafür sind „ungenau“ (für „nicht genau“), „Untiefe“ (für „sehr tiefe Stelle“) und „Unmut“ (für „Unzufriedenheit“, was wiederum unter Punkt 1) fällt).

Kniffliger wird der Teil mit den mehrfachen Verneinungen. Im Hochdeutschen heben sich solche Verneinungen gegenseitig auf, in vielen Dialekten dienen sie bloß der Verstärkung der verneinenden Aussage. Zuletzt wird noch angesprochen, dass bevorzugt positive Begriffe verwendet werden sollen: „sicher“ statt „gefahrlos“ oder „bekommen“ statt „kriegen“.

Als Übersetzer oder Autor sollte man sich der sprachlichen Vielfalt und Möglichkeiten bewusst sein, um dem Leser von Texten das Lesen so einfach, effizient und verständlich wie möglich zu gestalten. Denn je besser verständlich, desto besser die helfende Wirkung.

June 28, 2012 11:38 PM

June 12, 2012

Thomas Schwecherl

Ubuntu 12.04

Ende Mai habe ich auf meinem Desktop-Rechner den Sprung gemacht von Ubuntu 10.10 (Maverick Meerkat) auf 12.04 (Precise Pangolin).

Der größte Unterschied zu Ubuntu vor 2 Jahren ist sichtlich die Oberfläche mit Unity (siehe das untenstehende Bildschirmfoto von der Live-CD). Es weist zwar grundsätzliche Ähnlichkeiten zu GNOME 3 auf, kommt mir persönlich aber ausgereifter und optisch ansprechender als das neue GNOME vor. Nichtsdestotrotz steckt ein waschechtes GNOME 3 unter der Unity-Oberfläche und die GNOME 3-Oberfläche kann nach Bedarf nachinstalliert werden.

Beispiel für Unity auf der Live-CD von Ubuntu 12.04

Unity-Startmenü

Zuallererst: Ich finde es nützlich, dass die Leiste mit wichtigen Programmen sowie die Anzeige, welche Programme gerade offen sind, jetzt am linken Bildschirmrand angeordnet ist (=Unity-Startmenü). Das spart den Platz ein, der früher unten für die Status- und Fensterleiste gebraucht wurde. Statt früher wichtige Programme in die obere Menüleiste oder auf dem Desktop abzulegen, befinden sie sich nun immer sichtbar links, was bei den heutigen breiten Bildschirmen vom Platzverbrauch her sinnvoll ist.

Die Umstellung auf diese Art der Darstellung war gar nicht schwierig. Nur die Wahl eines Fensters aus den offenen Programmen empfinde ich umständlicher als früher, da nur noch gezeigt wird, welches Programm offen ist, jedoch nicht die diversen Fenster eines Programms. Das benötigt oft 2 Klicks auf das Symbol im Unity-Startmenü oder die Verwendung des Tastenkürzels Alt+Tab.

Übersicht/Dash

Schwierig gestaltet sich die ganze Startmenü-Sache für Leute, die vieles anpassen möchten. Ich hatte mein Hauptmenü immer gut geordnet und mit allen Programmen eingerichtet, die ich installiert hatte. Mit Unity gibt es kein Hauptmenü mehr, sondern nur noch die Dash mit einer alphabetischen Liste von installierten Programmen und sonstigem, das eine Benutzeroberfläche besitzt (wie z.B. Systemeinstellungen). Eine Ordnung ist hier nicht mehr möglich.

Zugute kommt mir, dass man Programme schnell nach einem Tastendruck auf Windows/Super und dem Eintippen des Programmnamens öffnen kann. Aber Leute, die keine Programmnamen kennen und nur nach dem Aussehen von Symbolen gehen, können damit nichts anfangen – sie müssen jedes Mal die Liste der installierten Programme durchstöbern.

Weiters werden die getätigten Anpassungen in der Dash nicht gespeichert und beim nächsten Öffnen wieder zurückgesetzt. So kann man zwar die Anzeige von Programmen aus dem Software-Center oder von Online-Videos abstellen, beim nächsten Aufrufen der Dash ist aber alles wieder wie vorher. Ich habe im dconf-Editor keine Einstellung gefunden, um dieses Verhalten zu ändern oder ein bestimmtes Anzeigeverhalten zu speichern.

Quicklists

Eine gute Idee sind Quicklists: Bei bestimmten Programmen öffnet sich nach einem Klick mit der rechten Maustaste (bei Linkshändern: mit der linken Maustaste) auf ein Symbol im Startmenü ein Menü mit Schnellzugriff auf bestimmte Funktionen. Damit kann man z.B. das Terminal-Symbol damit erweitern, dass man auf Wunsch eine Shell mit Root-Rechten öffnet. Oder beim Thunderbird kann man darüber rasch das Adressbuch öffnen, ohne zuerst Thunderbird in den Vordergrund holen zu müssen.

Der Nachteil dieser Quicklists ist, dass man sie überhaupt nicht vernünftig einrichten kann. Dafür muss man entweder etwas Fertiges kopieren wie von der Seite What Custom Launchers and Unity Quicklists are available? oder den Quelltext der Symbolverknüpfungen verstehen und selbst etwas basteln und in einem der Verzeichnisse für die Symbolverknüpfungen (vom Dateityp „Desktop-Dateien“) ablegen. Eine einfache Benutzeroberfläche zum Einrichten von Quicklists würde viel Zeit sparen und die unnötige Beschäftigung mit dem Quelltext vermeiden. Leider wird die Hauptzielgruppe der „Normalanwender“ solche Änderungen nicht vornehmen, weshalb für Canonical kein Grund besteht, in diesem Bereich Zeit zu investieren.

Panel

Die von GNOME 2 verbliebene Leiste ist das obere Panel. Es dient jetzt bei den meisten Programmen als Menüleiste. Zusätzlich werden dort wie früher die Indikatoren genannten Elemente für die Sitzungsanzeige, Uhr, Lautstärkeregelung, Batterieladestand, Wetter usw. angezeigt sowie die Applets für Dropbox, Skype und andere Programme oder Hilfsmittel wie die Zwischenablageverwaltung ClipIt.

Die Voreinstellung ist, dass im Panel zusätzlich zu den Anzeigeelementen von Canonical nur das Java-Applet sowie Wine und die Update-Verwaltung angezeigt werden dürfen. Will man andere Programme freischalten, muss man sie händisch in die systray-whitelist getaufte Konfigurationseinstellung nachtragen oder einfach alle Einträge durch ‚all‘ ersetzen. Das scheint nicht im Sinn des Erfinders zu sein, aber solange Programme noch Applets benötigen, ist das die beste Lösung – die leider wieder nicht sehr kundenfreundlich daher kommt. Optimal wäre, wenn sich Applets von neu installierten Programmen selbständig dort eintragen würden.

HUD

Das händische Aufrufen von Programmen habe ich bei der Dash schon erwähnt. Eine andere Aufwertung der Tastaturbedienung erfährt Ubuntu 12.04 erstmals mit HUD. Diese Funktion ist noch experimentell und ich nutze sie aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit noch nicht wirklich, z.B. arbeitet es mit Mozilla-Produkten noch nicht reibungslos zusammen.

Der große Vorteil von HUD ist, dass man nicht mehr die Menüs mit der Maus nach bestimmten Befehlen durchstöbern muss, sondern den gesuchten Befehl mit Druck auf Alt und dem Eintippen des Befehlsnamens schnell finden und aktivieren kann. Anstatt in GIMP also nach „Bild skalieren“ zu suchen, tippt man einfach auf Alt und dann „skal“ ein, klickt auf den zutreffenden Befehl und fertig.

Ich bin sehr gespannt, wohin sich HUD in den nächsten Ubuntu-Versionen entwickelt. Es scheint besonders in Hinblick auf die TV-Ambitionen von Ubuntu entwickelt worden zu sein, wo man für TV-Bildschirme keine Maus zur Verfügung hat und trotzdem Menübefehle ausführen können muss.

Unity-Tweak

Etwas Hilfe beim Anpassen von Unity bietet Unity Tweak. Das muss zwar als externe Paketquelle (PPA) eingebunden werden, aber das habe ich in Kauf genommen und ich finde, es zahlt sich aus.

Nautilus-Aktionen

Abschließend möchte ich noch kurz Nautilus Actions Extra erwähnen. Dieses externe Paket bringt mehrere sinnvolle Erweiterungen für das Kontextmenü im Dateimanager Nautilus. Früher habe ich das immer händisch von einer Website heruntergeladen und mit einem Actions-Editor eingepflegt. Aber diese Actions haben noch keinen Ubuntu-Versionssprung überlebt, weshalb ich nun Nautilus Actions Extra probiert habe. Das ist wenig Aufwand und bringt viele nützliche Zusatzfunktionen. Nachteil: Es ist bisher nur auf Englisch verfügbar. In der offiziellen Paketquelle von Ubuntu gibt es noch weitere Nautilus-Actions wie nautilus-open-terminal-here und nautilus-compare.

Fazit

Ich mag Unity prinzipiell und würde nicht mehr zurückkehren zur alten Oberfläche. Es sieht modern aus und ist benutzbar. Aber für jemanden wie mich, der gerne die Kontrolle über sein Betriebssystem hat, ist es schwierig, sich mit manchen Dingen abzufinden, außer man investiert Zeit, um sich in diverse Themen einzuarbeiten. Hmm. Eine Unity-Entsprechung für GNOME 3-Erweiterungen wäre toll, um auf einfache Weise wie bei Mozilla Funktionalitäten nachzurüsten.

June 12, 2012 10:17 PM

June 11, 2012

Thomas Schwecherl

Atemnot in der Kellerbühne Puchheim

Heute Abend waren wir wieder bei einer Aufführung der Kellerbühne Puchheim: „Atemnot – Ein starkes Stück über Leben und Tod“.

Der Vorsitzende eines Tabakkonzerns setzt die Idee seiner Marketingleiterin um: Zwei Extrembergsteigerinnen werden engagiert, einen unbestiegenen Berg im Himalaya zu bezwingen. Am Gipfel sollen die beiden Sportlerinnen Werbung für eine neue Zigarette machen. Die Controllerin des Konzerns ist dagegen, das Unterfangen ist sehr gefährlich. Außerdem birgt der Berg ein Rätsel:

Der Onkel des Vorsitzenden hat die Besteigung bereits vor über 60 Jahren versucht und ist mit seinem Kameraden verschollen. Die beiden Sportlerinnen sollen dieses Rätsel nun lösen.

In dem Stück geht es darum, Erster zu sein oder doch nur Zweiter. Um Sieg und Niederlage, um Leistung und dünne Luft in hohen Etagen, um Atemnot. Jede der acht Figuren im Stück kämpft auf ihre Weise mit ihren Werten und Wertvorstellungen und jedem wird dabei die Luft knapp.

Das Stück von Michael Snelgrove spielt in London im Jahr 1999 und am Himalaya 1931. Das Bühnenbild und die Ausstattung sind sehr minimalistisch gehalten, was aber das Können der Schauspieler noch mehr zur Geltung bringt. Denn die sind es, die mich echt begeistert haben. Allen voran die Rollen der strengen Blaise und des dauerhustenden Sir Byron wurden eindringlich in Szene gesetzt! Aber auch die anderen Rollen wie die des Sherpas Ang und des Bergsteigers Cecil haben überzeugt mit ihrer Darbietung.

Es ist immer wieder schön zu sehen, welche tollen Leistungen bei einem sogenannten Laientheater gezeigt werden. Die 2 Stunden haben sich auf alle Fälle gelohnt und ich kann das Stück nur jedem empfehlen, der irgendwie in die Nähe von Puchheim kommt. Leider wird nur bis Anfang Juli gespielt.

Logo des Theaterstücks: Abbild einer großen blauen Lunge, die gleichzeitig eine eisige Bergwelt darstellen soll, in der 3 schwarze Bergsteiger klettern

June 11, 2012 09:29 PM