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June 05, 2021

Sören Hentzschel

Thunderbird 78.11 veröffentlicht

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 78.11 ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 78.11

Mit dem Update auf Thunderbird 78.11 hat die MZLA Technologies Corporation ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Neben den üblichen kleineren Fehlerbehebungen schließt die neue Version auch wieder die aktuellen Sicherheitslücken. Ein Update ist daher für alle Nutzer empfohlen.

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June 05, 2021 08:39 AM

June 04, 2021

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 34 für Apple iOS mit neuem Proton-Design

Mozilla hat Firefox 34 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch kommt mit neuem Proton-Design und einigen weiteren neuen Funktionen.

Die Neuerungen von Firefox 34 für iOS

Mozilla hat Firefox 34 für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

„Proton“: Neues Design für Firefox für iOS

Wie schon Firefox 89 für Desktop-Betriebssysteme und Firefox 89 für Android hat auch Firefox 34 für iOS ein überarbeitetes Design erhalten. Auch hier wurden zahlreiche Icons ausgetauscht, womit Firefox plattformübergreifend konsistente Icons verwendet. Auch das Menü wurde überarbeitet.

Firefox 34 für iOS

Die überarbeitete Tableiste und Navigations-Symbolleiste auf Tablets erinneren stark an die neue Optik von Firefox für Windows, macOS und Linux.

Firefox 34 für iOS

Neue Tab-Ansicht

Erneuert wurde auch die Ansicht offener Tabs. Bei Klick auf das Tab-Symbol scrollt die Tab-Ansicht jetzt von unten nach oben. Zum Schließen der Tab-Ansicht kann einfach wieder nach unten gewischt werden, wie man es auch aus Firefox für Android kennt. Ebenso wie in Firefox für Android sind in der Tab-Ansicht jetzt außerdem die synchronisierten Tabs zu finden.

Firefox 34 für iOS Firefox 34 für iOS

Verbesserungen der Suche

Auch die Suche hat diverse Verbesserungen erhalten, die man bereits aus Firefox für Android kennt. So zeigt das Logo in der Adressleiste nun an, welche Standard-Suchmaschine gerade aktiv ist.

Firefox 34 für iOS

Nach Eingabe eines Suchbegriffes in die Adressleiste erlaubt ein Klick auf das Pfeil-Symbol neben dem entsprechenden Vorschlag, diesen auszuwählen, um einen weiteren Begriff zu ergänzen, bevor die finale Anfrage dann an die Suchmaschine gesendet wird.

Firefox 34 für iOS

Über die Adressleiste lassen sich jetzt auch offene sowie synchronsierte Tabs finden und ohne Umwege öffnen.

Firefox 34 für iOS

Dazu kommen wieder wie immer diverse Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen. Eine vollständige Liste aller Änderungen gibt es auf GitHub. (Bildquelle)

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June 04, 2021 08:33 PM

June 03, 2021

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 89 für Android mit neuem Proton-Design

Mozilla hat Firefox 89 für Android veröffentlicht. Firefox 89 für Android bringt, wie Firefox 89 für den Desktop und Firefox 34 für iOS, ein neues Design sowie weitere Neuerungen. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 89 für Android.

Die Neuerungen von Firefox 89 für Android

Mozilla hat Firefox 89 für Android veröffentlicht. Die exakte Versionsnummer lautet Firefox 89.1.1.

„Proton“: Neues Design für Firefox für Android

Passend zum neuen Design von Firefox 89 für Windows, macOS und Linux sowie Firefox 34 für iOS hat Mozilla auch das Design von Firefox für Android überarbeitet, auch wenn die Änderungen hier deutlich geringer ausfallen.

Die erste optische Änderung, die einem nach dem Start von Firefox auffällt, sind die größeren Kacheln auf dem Startbildschirm, die damit eine größere antippbare Fläche bieten. Standardmäßig angepinnte Seiten haben jetzt genauso eine Pin-Nadel wie manuell zum Startbildschirm hinzugefügte Seiten.

Firefox 89 für Android

Sämtliche Icons in der App wurden ausgetauscht und passen zu den neuen Icons der Desktop-Version von Firefox. Im Einstellungs-Bildschirm wurden die Icons jedoch entfernt.

Die größte optische Veränderung betrifft das Hauptmenü. Dieses wurde komplett umstrukturiert und erscheint beim Öffnen jetzt kompakt. Durch Scrollen lassen sich dann die restlichen Menüeinträge sichtbar machen. Das hat den Vorteil, dass man bei der Bedienung mit nur einer Hand jeden Menüeintrag erreichen kann.

Firefox 89 für Android

Synchronisierte Tabs in Tab-Ansicht

Die Tab-Ansicht wurde neu geschrieben, wodurch es Mozilla möglich war, die synchronisierten Tabs nun als dritten Reiter neben den normalen und privaten Tabs in der Tab-Ansicht darzustellen.

Firefox 89 für Android

Sonstige Neuerungen

Die Option, die Desktop-Version einer Website anzufordern, steht jetzt auch im Hauptmenü auf dem Startbildschirm zur Verfügung, also noch, bevor die Website geöffnet wird.

In den Einstellungen zur Automatischen Wiedergabe steht neben „Audio und Video nur bei Mobilfunkverbindung blockieren“, „Nur Audio blockieren“ und „Audio und Video blockieren“ ab sofort auch die Option „Audio und Video erlauben“ zur Auswahl.

Nach dem Beenden von Firefox über die Beenden-Schaltfläche im Menü, welche erscheint, wenn das Löschen der Browser-Daten beim Beenden in den Einstellungen aktiviert worden ist, wird Firefox jetzt auch aus dem Android-Bildschirm mit den aktuell geöffneten Apps entfernt.

Wer im „Über Firefox“-Bildschirm fünf Mal auf das Firefox-Logo klickt, sieht in den Firefox-Einstellungen neben den sogeannten „Secret Settings“ jetzt auch noch einen Menüeintrag mit dem Namen „Nimbus Experiments“. Hier erfährt der Nutzer, wenn gerade Experimente aktiv sind.

Bei der Verwendung eines Touchpads scrollt Firefox jetzt die Seite statt Text auszuwählen.

Der Grafik-Renderer WebRender wird nun auch an Geräte mit Adreno 4xx GPU ausgeliefert.

Ansonsten gab es natürlich noch einige weitere Bugfixes und Verbesserungen unter der Haube. Auch Sicherheitslücken wurden in Firefox 89 geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update daher wie immer empfohlen.

Rendering-Engine und Komponenten

Firefox 89 basiert auf den Mozilla Android Components 75.0.22 (vorher: AC 74.0.13) und nutzt zur Darstellung von Websites Mozilla GeckoView 89 2021-05-27 (vorher: GV 88.0.1 2021-05-04).

Weiterführende Links

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June 03, 2021 09:14 PM

June 02, 2021

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 8.16.0 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser von Mozilla. Mit Firefox Klar 8.16.0 bringt Mozilla die Engine aus Firefox 89 in Firefox Klar für Android.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android

Für seinen Privatsphäre-Browser Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) hat Mozilla mit der Verteilung des Updates auf Version 8.16.0 begonnen.

Im Vergleich zu Firefox Klar 8.15.4 hebt Mozilla mit Firefox Klar 8.16.0 die Mozilla Android Components von Version 74.0.13 auf Version 75.0.22 und die Rendering-Engine GeckoView von Version 88.0.1 2021-05-04 auf Version 89 2021-05-27 an. Damit nutzt Firefox Klar nun die Rendering-Engine aus Firefox 89.

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June 02, 2021 08:55 PM

June 01, 2021

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 89 mit neuem Proton-Design

Mozilla hat Firefox 89 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Firefox 89 bringt nicht nur ein völlig neues Design, sondern noch einige andere Neuerungen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Firefox hat ein neues Design

Unter dem Namen „Proton“ hat Mozilla in den letzten Monaten an einem neuen Design für Firefox gearbeitet. Dabei hat Mozilla optisch kaum einen Stein auf dem anderen gelassen. Alleine das neue Design zu beschreiben würde einen ganz eigenen Artikel füllen – und genau aus diesem Grund gibt es auch einen eigenen Artikel, welcher das neue Design von Firefox 89 ausführlich vorstellt und mit dem Design von Firefox 88 vergleicht.

Jetzt weiterlesen: Alles zum neuen Design von Firefox 89

Firefox 89

Firefox 89

Dunkle Kontextmenüs im Dark Mode

Es ist bereits im Artikel zum neuen Firefox-Design erwähnt, muss aber auch an dieser Stelle noch einmal festgehalten werden, weil sich viele Nutzer, ganz unabhängig vom neuen Design, darüber freuen dürften: Mit dem neuen Kontextmenü-Design unter Windows 10 sowie den nun nativen Kontextmenüs unter macOS (von Firefox-Nutzern seit 21 Jahren gewünscht und nun umgesetzt) erscheinen Kontextmenüs erstmals dunkel, wenn der Dark Mode des Betriebssystems genutzt wird.

Firefox 89

Firefox 89

Verbesserter Datenschutz in privaten Fenstern

Mit Firefox 86 hatte Mozilla den sogenannten „vollständigen Cookie-Schutz“ eingeführt. Dieser ist aktiv, wenn der Nutzer in den Datenschutz-Einstellungen den strengen Schutz vor Aktivitätenverfolgung aktiviert. Vereinfacht gesagt bedeutet dieser Schutz, dass die Cookies jeder Domain in einem separaten Cookie-Container gespeichert werden – seitenübergreifendes Tracking über Cookies ist so nicht mehr möglich.

Unabhängig von der Datenschutz-Einstellung ist der „vollständige Cookie-Schutz“ jetzt auch in privaten Fenstern immer aktiv.

Vollständiger Cookie-Schutz in Firefox 86

Zahlreiche Verbesserungen für Nutzer von macOS

Neben der Implementierung nativer Kontextmenüs inklusive Dark Mode-Unterstützung (siehe oben) bringt Firefox 89 noch einige weitere Neuerungen für Nutzer von Apple macOS.

Zum einen wäre da der elastische Overscroll-Effekt zu nennen: Scrollt der Anwender ganz zum Anfang respektive Ende einer Website, zeigt eine leicht hüpfende Animation, dass das Seitenende erreicht ist. Man kennt diesen Effekt beispielsweise aus Safari.

Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung für smartes Zoomen: Ein Doppelklick mit zwei Fingern auf dem Trackpad respektive mit einem Finger auf der Magic Mouse führt einen Zoom aus, um auf die Stelle zu fokussieren, wo sich der Mauszeiger befindet.

Im Vollbildmodus werden nicht länger die Tabs durch die Menüleiste verdeckt, wenn man den Mauszeiger zum oberen Bildschirmrand führt.

Außerdem ist es im Vollbildmodus (via Rechtsklick und Auswahl der entsprechenden Option) jetzt möglich, die Symbolleisten auszublenden. Eine entsprechende Option existiert an dieser Stelle schon lange, hat in den letzten neun Jahren allerdings nicht funktioniert.

Schließlich werden Farben in Firefox auf macOS bei Verwendung eines Wide-Gamut-Bildschirms nicht länger gesätttigt, nicht getaggte Bilder werden korrekt als sRGB behandelt und Farben in Bildern, die als sRGB getaggt sind, entsprechen nun den CSS-Farben.

Verbesserungen der Webplattform und Entwicklerwerkzeuge

Formular-Elemente wurden in einer nicht-nativen Weise neu implementiert, was Auswirkungen auf das Standard-Design dieser Elemente hat und für Performance-Verbesserungen sorgen soll. Außerdem war dies eine Voraussetzung für die Implementierung der Seiten-Isolation, an welcher Mozilla derzeit arbeitet und die in einer späteren Firefox-Version ausgeliefert werden soll.

Neu ist die Unterstützung von CSS aspect-ratio, dem CSS forced-colors Media Query, den CSS @font-face-Deskriptoren ascent-override, descent-override und line-gap-override sowie der Performance Event Timing API und Top-Level await in JavaScript.

Die von anderen Browsern nicht unterstützten Sensor-Events DeviceProximityEvent, UserProximityEvent und DeviceLightEvent werden nicht länger unterstützt.

Im Inspektor der Entwicklerwerkzeuge lassen sich die Eigenschaften in der grafischen Box-Modell-Ansicht jetzt besser mit der Tastatur bearbeiten.

Eine Übersicht über Verbesserungen der Webplattform wie neue unterstützte Webstandards gibt es wie immer in den MDN web docs.

Optionale Features in Firefox 89

Grafik-Info anzeigen im Kontextmenü

Mit Firefox 88 hatte Mozilla bei Bildern den Eintrag Grafik-Info anzeigen aus dem Kontextmenü entfernt. Ab Firefox 89 kann dieser Eintrag optional wieder aktiviert werden. Dazu ist über about:config der Schalter browser.menu.showViewImageInfo auf true zu setzen.

HTTP-First-Modus

Firefox besitzt bereits einen Nur-HTTPS-Modus, in welchem Firefox ausschließlich Seiten über HTTPS lädt, nicht über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung (Ausnahmen sind möglich). Alternativ dazu kann ab Firefox 89 über about:config ein „HTTP-First-Modus“ aktiviert werden, indem über about:config der Schalter dom.security.https_only_mode_https_first per Doppelklick auf true gesetzt wird. Zusätzlich gibt es noch den Schalter dom.security.https_only_mode_https_first_pbm für die Aktivierung in privaten Fenstern. Bei diesem Modus versucht Firefox zuerst eine Verbindung via HTTPS herzustellen, fällt dann aber auf HTTP zurück, falls keine HTTPS-Verbindung möglich ist.

Vollständiger Dark Mode für macOS

Bei Verwendung des Dark Modes von macOS erscheint auch Firefox dunkel – allerdings nicht vollständig. Beispielsweise ist das Bibliotheksfenster nach wie vor hell. Wird über about:config der Schalter widget.macos.respect-system-appearance auf true gesetzt, erscheinen weitere Teile dunkel. Achtung: Hier kommt es in Firefox 89 noch zu Darstellungsfehlern an manchen Stellen, weil diese Verbesserung in Firefox 89 noch nicht fertig ist.

Geschlossene Sicherheitslücken

Natürlich hat Mozilla auch in Firefox 89 wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 89 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Sonstige Neuerungen in Firefox 89

Die Screenshot-Funkion steht jetzt auch als optionale Schaltfläche für die Navigations-Symbolleiste zur Verfügung.

Auch wenn es keine direkten Auswirkungen für den Nutzer hat, weil die Unterstützung des Adobe Flash Players als letztem verbliebenen NPAPI-Plugin mit dem 12. Januar endete, sei an dieser Stelle die Entfernung großer Teile der NPAPI-Schnittstelle in Firefox 89 erwähnt, weil Firefox dadurch um viele Zeilen Code leichter wird.

Eine Eingabe von beispielsweise user@host in die Adressleiste führte bisher dazu, dass Firefox versuchte, nach host aufzulösen und so nur eine Fehlerseite produzierte. Hier findet nun eine Suche nach dem eingegebenen Text bei der Standard-Suchmaschine statt.

Für das Speichern von Zugangsdaten wurden die Heuristiken zur Erkennung von Benutzernamen-Feldern verbessert, für den Fall, dass sich zwischen dem Benutzernamen- und dem Passwort-Feld noch andere Felder befinden.

Die gefühlte Performance des Firefox-Starts unter Windows wurde auf langsameren Systemen verbessert, indem zu Beginn des Startvorgangs eine Pseudo-Oberfläche angezeigt wird, ehe Firefox bereit ist, die vollständige Oberfläche anzuzeigen.

Auf Seiten mit lang laufenden requestAnimationFrame-Handlern, wie Slack, konnte es zu längeren Wartezeiten beim Tabwechsel kommen, was mit Firefox 89 behoben wurde.

Seit Firefox 88 bittet Firefox bei Mikrofon- und Kamera-Anfragen nicht mehr erneut um Erlaubnis, wenn schon einmal innerhalb der letzten 50 Sekunden auf dem gleichen Gerät im gleichen Tab die Erlaubnis für die jeweilige Website erteilt worden ist. Der Zeitraum wurde auf eine Stunde erweitert.

Der Grafik-Renderer WebRender wird mit Firefox 89 für weitere Linux-Nutzer ausgerollt.

Wie immer kamen auch in Firefox 89 Fehlerbehebungen und sonstige Verbesserungen unter der Haube wie auch Verbesserungen der Barrierefreiheit dazu. Auch die Unterstützung weiterer Unternehmensrichtlinien wurde ergänzt.

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June 01, 2021 06:01 PM

May 31, 2021

Sören Hentzschel

Proton: Ausführliche Vorstellung des neuen Firefox-Designs

Am 1. Juni wird Mozilla Firefox 89 veröffentlichen. Mit diesem Tag wird Firefox in einem völlig neuen Glanz erstrahlen. Dieser Artikel stellt ausführlich das neue „Proton“-Design vor und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Gegenüberstellung des aktuellen mit dem neuen Design.

Alles neu macht der Juni: Neues Design für Desktop, Android, iOS

Unter dem Namen „Proton“ hat Mozilla in den letzten Monaten an einem neuen Design für Firefox gearbeitet. Über Proton wurde auf diesem Blog weltweit als erstes berichtet.

Während der Fokus in der Berichterstattung dabei auf Firefox für Windows, macOS und Linux lag, wird es auch für die beiden Smartphone-Browser Firefox für Android sowie Firefox für iOS visuelle Veränderungen geben, wenn auch nicht im gleichen Ausmaß. In erster Linie ist es die Design-Sprache bei den Icons, welche sich durch Firefox für alle Plattformen ziehen wird. Dieser Artikel stellt ausführlich das neue Design des Desktop-Firefox vor.

Willkommen, neuer Nutzer

Los geht es mit der Einführungstour für neue Nutzer. War die alte Willkommensseite noch eher einfach und langweilig, arbeitet Mozilla hier nun mit einer großen Bild-Text-Kombination, was mehr Emotion bringt und Firefox gleich lebendiger wirken lässt.

Firefox 89 Proton-Design

Neue Icons

Mit wenigen Ausnahmen wurden alle Icons in Firefox gegen neue Icons ausgetauscht. Was dabei auffällt: Die neuen Icons sind sichtbar dünner als die alten Icons, wodurch Firefox weniger schwergewichtig wirkt.

Mut zu Neuem (Tab)

Sicherlich mit das erste, was einem als bestehender Firefox-Nutzer, aber auch als Nutzer eines anderen Browsers auffällt, ist die besondere Tab-Form. Wenn ein neues Browser-Design ansteht, sind Tabs traditionell ein Element, welches eine Überarbeitung erfährt. Meistens beschränkt sich die Veränderung dann auf die Ausgeprägtheit der Rundungen. Mit Firefox 89 geht Mozilla neue Wege. Dies fängt damit an, dass die klassische Verbindung zwischen dem Tab selbst und dem damit verbundenen Inhaltsbereich entfällt. Eine mutige Design-Entscheidung, die aber im direkten Vergleich zu einem deutlich moderneren Erscheinungsbild beiträgt.

Firefox 89 Proton-Design

Eine weitere Besonderheit des neuen Tab-Designs ist die neu dazu gekommene Status-Zeile bei der Wiedergabe von Medien – eine Implementierung, die man sonst so noch aus keinem anderen Browser kennt. Ob nun die Blockierung der automatischen Wiedergabe, Stummschaltung des Tabs oder ob sich ein Video im Tab im sogenannten Bild-im-Bild-Modus befindet – eine zweite Tab-Zeile zeigt den Status in textlicher Form an.

Firefox 89 Proton-Design

Übrigens: Wer die zweite Zeile nicht mag, kann diese über about:config deaktivieren. Dazu muss über about:config der Schalter browser.tabs.secondaryTextUnsupportedLocales um das Kürzel der genutzten Sprache ergänzt werden, also für einen deutschsprachigen Firefox um ,de. Anschließend ist Firefox neu zu starten.

Die Adressleiste und das „Drei-Punkte-Menü“

Natürlich gab es auch Anpassungen der Adressleiste im Rahmen des neuen Designs. Neben dem Austausch von Icons und der Anpassung von Farben ist die auffälligste Änderung hier mit Sicherheit die Entfernung des erst mit Firefox 57 eingeführten „Drei-Punkte-Menüs“, hinter welchem sich seitenspezifische Aktionen befunden hatten. Dieses war vom Grundsatz her eine gute Idee, wurde tatsächlich jedoch nicht viel genutzt und Nutzer kennen ein solches Menü auch nicht aus anderen Browsern. Auch Erweiterungs-Entwickler nahmen diese Platzierung nicht wirklich an, in der Regel wurden auch für seitenspezifische Aktionen Toolbar-Buttons bereitgestellt. Also hat sich Mozilla hier entschlossen, wieder einen Schritt zurück zu gehen und dieses Menü im Sinne einer Vereinfachung für den Nutzer zu entfernen.

Firefox 89 Proton-Design

Firefox 89 Proton-Design

Funktionen wurden dadurch tatsächlich keine entfernt. Alles, was bisher darüber zugänglich war, ist nach wie vor über andere Stellen zugänglich oder wurde mit Firefox 89 anders zugänglich gemacht. Ein Beispiel dafür ist die integrierte Screenshot-Funktion, für die es ab Firefox 89 eine optionale Schaltfläche gibt, die wie alle anderen Schaltflächen auch in die Symbolleiste gezogen werden kann, wenn man das denn möchte. Die Funktion zum Hinzufügen sogenannter OpenSearch-Suchmaschinen wurde in das Adressleisten-Dropdown integriert und erhält so sogar mehr Sichtbarkeit als bisher.

Neues Hauptmenü und Panel-Design

Eine Vereinfachung hat auch das Hauptmenü erhalten, welches nun keine Icons mehr besitzt und trotzdem übersichlicher wirkt. Lesezeichen, Chronik und Downloads sind jetzt einfacher zugänglich, da diese aus dem alten „Bibliothek“-Menüpunkt auf die erste Ebene verschoben worden sind.

Firefox 89 Proton-Design

Das neue Menü-Design zieht sich durch sämtliche Panels, welche im Bereich der Navigations-Symbolleiste beheimatet sind.

Firefox 89 Proton-Design

Neues Dialog-Design

Passend dazu wurde auch das Design diverser Dialoge von Firefox angepasst.

Firefox 89 Proton-Design

Überarbeitete Infoleisten

Neu gestaltet wurden auch die diversen Informationsleisten, welche nun in die Navigations-Symbolleiste integriert sind und damit nicht mehr von Websites nachgeahmt werden können. Manche Leiste wurde in der Priorität reduziert, erscheint nun also in weniger auffallender Farbe.

Firefox 89 Proton-Design

Neues Kontextmenü für Windows 10 und macOS mit Dark Mode-Unterstützung

Nutzer von Windows 10 erhalten ein moderneres Erscheinungsbild der Kontextmenüs, welches besser zum Design von Windows 10 passt und außerdem den Dark Mode von Windows unterstützt. Die alten Kontextmenüs unterstützten dies nicht. Nutzer von Windows 7 sowie Windows 8 erhalten weiterhin die alte Optik.

Firefox 89 Proton-Design

Firefox 89 Proton-Design

Auf Apple macOS ist der Umbau bedeutend größer, denn hier wechselt Mozilla von seiner „Fake-Kontextmenü-Implementierung“ zu nativen Kontextmenüs – einem der ältesten noch offenen Nutzer-Wünsche auf Bugzilla mit einem Ticket-Alter von mittlerweile 21 Jahren. Dies sorgt nicht nur für eine bessere System-Integration und schönere Optik, sondern bringt auch hier die Unterstützung für den Dark Mode des Betriebssystems.

Firefox 89 Proton-Design

Firefox 89 Proton-Design

Firefox-Startseite

Auch die Standard-Startseite von Firefox hat optische Anpassungen erhalten. Aber nicht nur das Design der Startseite hat sich verändert. Zwar gibt es die Konfiguration der Startseite noch immer in den Firefox-Einstellungen, das Einstellungs-Symbol auf der Startseite aktiviert jetzt aber eine neue Oberfläche zur Konfiguration der Startseite.

Firefox 89 Proton-Design

Mehr Fokus auf das Wesentliche

Kontextmenüs in Firefox wurden umstrukturiert, Einträge teils umbenannt oder entfernt, wenn diese nur selten genutzt worden sind. Das Ziel war, dass der Nutzer schneller das findet, was wirklich wesentlich ist. Auf der anderen Seite wurde im Kontextmenü der Tableiste auch ein Eintrag „Neuer Tab“ hinzugefügt, der theoretisch nicht notwendig wäre, weil es bereits mehrere Wege gibt, einen neuen Tab zu öffnen, tatsächlich aber von einigen Nutzern gewünscht worden ist und so auch aus anderen Browsern bekannt ist.

Fokus ist auch das Stichwort für die Navigations-Symbolleiste, welche standardmäßig mit weniger Schaltflächen daherkommt als bisher. Das Bibliotheks-Menüs ist beispielsweise nicht länger standardmäßig sichtbar, da es durch die Vereinfachung des Hauptmenüs keinen Vorteil mehr bietet.

Teilweise wurde auch ein smarter Ansatz gewählt: So erscheint „Barrierefreiheit-Eigenschaften untersuchen“ im Kontextmenü nur noch, wenn die Entwicklerwerkzeuge von Firefox mindestens einmal benutzt worden sind. Und die Schaltfläche für die Startseite, die standardmäßig ebenfalls nicht mehr angezeigt wird, wird nur für die bestehenden Nutzer entfernt, welche die Standard-Startseite von Firefox nutzen und diese Schaltfläche bisher nicht genutzt haben.

Weniger Unterbrechungen

In diversen Situationen hatte Firefox in der Vergangenheit kontextbezogene Empfehlungen gemacht, beispielsweise um auf die Synchronisations-Funktion von Firefox hinzuweisen. Sämtliche Empfehlungen dieser Art wurden entfernt, um den Nutzer in seinen Aufgaben nicht zu unterbrechen.

Standard- wird zu System-Theme

Bislang wurde Firefox mit vier verschiedenen Designs ausgeliefert: Standard, Hell, Dunkel, Firefox Alpenglow. Nach wie vor gibt es vier Optionen, wobei es sich nun tatsächlich nur noch um drei verschiedene Themes handelt.

Während bei Verwendung eines dunklen Betriebssystem-Designs das Standard-Design dem dunklen Design entsprach, gab es bei Verwendung des hellen Betriebssystem-Designs Unterschiede zwischen Standard und Hell. Diese unnötige Komplexität wurde entfernt, so dass das Standard-Theme jetzt immer 1:1 dem hellen respektiven dunklen Theme entspricht, je nachdem, ob das Betriebssystem hell oder dunkel eingestellt ist. Entsprechend wurde die Option in System-Theme umbenannt.

Firefox 89 Proton-Design

Kompakter Modus

Was nur wenige Nutzer wissen: Firefox besitzt einen kompakten Modus, welcher etwas weniger Platz benötigt. Für Nutzer, welche diesen bereits nutzten, ist der kompakte Modus weiterhin aktiv. Für alle anderen Nutzer ist die dazugehörigen Einstellung nun hinter dem Schalter browser.compactmode.show in about:config versteckt. Nach Setzen des Schalters auf true steht die „Dichte“-Einstellung wieder unter Menü > Weitere Werkzeuge > Symbolleiste anpassen… zur Verfügung.

Weitere Verbesserungen folgen

Mit Firefox 89 endet die Arbeit für Mozilla noch nicht. So werden mit den nächsten Updates weitere Detail-Verbesserungen und Korrekturen folgen, die es nicht mehr in Firefox 89 geschafft haben. Daneben arbeitet Mozilla auch noch an größeren Projekten wie einem umfangreichen Dark Mode für macOS oder neuen Tooltips für Tabs und Lesezeichen.

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May 31, 2021 07:59 PM

May 29, 2021

Sören Hentzschel

Maschinelle Übersetzungen ohne Cloud: Website-Übersetzer in Firefox integriert

Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Bergamot Projects arbeitet Mozilla daran, eine Übersetzungsfunktion für den Browser zu entwickeln – und das vollständig ohne Online-Komponente wie Google Translate. Die Übersetzungsfunktion wurde nun in Firefox integriert, die Installation einer separaten Erweiterung ist nicht länger notwendig.

Bergamot Project: Website-Übersetzung im Browser

Bereits im Oktober 2019 berichtete ich über das Bergamot Project. Zur Erinnerung:

Hintergrund des Ganzen ist das von der Europäischen Union geförderte Bergamot Project, in dessen Rahmen Mozilla mit der University of Tartu (Estland), der University of Sheffield (England), der University of Edinburgh (Schottland) und der Charles University (Tschechien) kollaboriert, um eine vollständig clientseitige Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser zu entwickeln.

Die clientseitige Durchführung der Übersetzung soll einerseits der Privatsphäre dienen, da kein Datenriese wie Google involviert ist, andererseits aber auch die Verbreitung von Sprachtechnologie in Europa fördern, und zwar in Bereichen, welche Vertraulichkeit erfordern und wo es dementsprechend keine Option ist, die Übersetzung in der Cloud durchzuführen.

Das Bergamot Project ist mit drei Millionen Euro durch die Europäische Union gefördert und auf drei Jahre ausgelegt. Damit das Projekt auch über die drei Jahre hinaus einen langfristigen Effekt hat, wird die Übersetzungsfunktion in Firefox integriert und alle Technologien, welche im Rahmen des Bergamot Projects entstehen, als Open Source veröffentlicht.

Website-Übersetzer in Firefox integriert

Vor einer Woche veröffentlichte das Bergamot-Projekt die Version 0.4 seiner Firefox-Erweiterung. Nun hat das Projekt den nächsten Meilenstein erreicht: Die Nightly-Version von Firefox wird ab sofort mit Firefox Translations 0.4 ausgeliefert. Der Nutzer muss also nicht länger eine Erweiterung installieren und auch nicht länger die Signaturpflicht für Erweiterungen verändern, um die Übersetzungsfunktion nutzen zu können.

Standardmäßig ist die Übersetzungsfunktion derzeit noch deaktiviert und muss manuell aktiviert werden, indem über about:config der Schalter extensions.translations.disabled per Doppelklick auf false gesetzt wird. Wie der Name dieser Option bereits andeutet, ist die Übersetzungs-Funktion intern als Erweiterung implementiert. Darum erscheint Firefox Translations anschließend auch im Add-ons Manager von Firefox, worüber die Erweiterung dann auch jederzeit wieder deaktiviert (aber nicht deinstalliert) werden kann. Wer die Übersetzungsfunktion über about:config nicht manuell aktiviert hat, sieht die Erweiterung natürlich auch gar nicht erst im Add-ons Manager.

Nach wie vor erlaubt Firefox Translations ausschließlich Übersetzungen aus dem Spanischen sowie aus dem Estnischen ins Englische und umgekehrt, sowie vom Englischen ins Deutsche (allerdings nicht umgekehrt), die benötigten Sprachmodelle werden bei Bedarf automatisch heruntergeladen.

In den Firefox-Einstellungen darf die Sprache, aus der übersetzt werden soll, nicht als bevorzugte Sprache eingestellt sein. Ist Firefox beispielsweise so konfiguriert, dass Englisch verstanden wird, dann erscheint natürlich auch keine Übersetzungsleiste bei einer englischsprachigen Website.

Firefox Translate 0.4

Hinweis für Nutzer der bisherigen Erweiterung

Wie gesagt ist es nicht länger notwendig, die Signaturpflicht für Erweiterungen zu verändern. Nutzer, welche bereits vorher die Erweiterung installiert hatten, sollten daher aus Sicherheitsgründen die entsprechenden Schalter wieder zurücksetzen. Konkret bedeutet dies, dass xpinstall.signatures.required auf true zu setzen ist. Der Schalter xpinstall.signatures.dev-root kann entweder auf false gesetzt oder gleich ganz gelöscht werden, da dieser Schalter vom Nutzer manuell anzulegen war und nicht weiter benötigt wird.

So geht es weiter

Mit diesem Schritt hat das Bergamot-Projekt einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Die Entwicklung endet an dieser Stelle natürlich nicht. Es müssen weitere Sprachen unterstützt werden, es sind weitere Performance-Verbesserungen zu erwarten und auch weitere Features stehen auf der Roadmap, wie das Übersetzen von Inhalt, welcher dynamisch nachgeladen wird und noch nicht auf der Website zu lesen war, als die Übersetzungsanfrage gestartet worden ist. Einen Überblick über die nächsten zu erwartenden Schritte bietet der Meilenstein 4 des dazugehörigen GitHub-Projekts der Erweiterung sowie die letzten Tickets in der Übersetzungs-Komponente von Mozillas Bugzilla-Bugtracker für notwendige Änderungen auf der Plattform-Seite. Auf Bugzilla ist zu beachten, dass viele Tickets bereits älter sind und nicht in Verbindung mit dem Bergamot-Projekt stehen. Eine Sortierung nach Datum hilft beim Finden der relevanten Tickets.

Was die Integration in Firefox betrifft, bleibt diese erst einmal auf Nightly-Versionen limitiert und wird damit nicht in der finalen Version von Firefox 90 zur Verfügung stehen. Wann die Übersetzungsfunktion über Nightly-Versionen hinaus zur Verfügung stehen wird, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

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May 29, 2021 01:23 PM

May 26, 2021

Sören Hentzschel

New Tab Override 15.1 veröffentlicht

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung ist nun in Version 15.1 erschienen.

Was ist New Tab Override?

Die Erweiterung New Tab Override erlaubt das Überschreiben der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Dies kann eine beliebige Website, immer automatisch die aktuelle Startseite, eine lokale Datei, eine Hintergrundfarbe oder die neusten Nachrichten von diesem Blog sein.

New Tab Override war das erste Add-on, welches das Überschreiben des neuen Tabs ermöglichte, und ist damit das Original und auch heute noch die meistgenutzte Erweiterung dieser Art. New Tab Override wurde im Dezember 2016 auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt, schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben und gehört außerdem zu Mozillas handverlesener Auswahl empfohlener Erweiterungen.

Download New Tab Override für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 15.1

New Tab Override 15.1 ist ein Wartungs-Update und bringt gegenüber der im August veröffentlichten Version 15.0, welche drei neue Features brachte, keine neuen Funktionen. Mit dem Update wurden die niederländische, die polnische und die schwedische Übersetzung aktualisiert, es wurde eine Code-qualitative Verbesserung in der Feed-Komponente vorgenommen, eine falsche Textfarbe bei Verwendung des Dark Modes korrigiert sowie das von der Erweiterung angezeigte Copyright-Jahr von 2020 auf 2021 geändert. Außerdem wurde Mozillas Tool web-ext zum Kompilieren der Erweiterung von Version 5.0.0 auf Version 6.1.0 aktualisiert.

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May 26, 2021 07:33 PM

May 22, 2021

Sören Hentzschel

Maschinelle Übersetzungen ohne Cloud: Firefox Translations 0.4 veröffentlicht

Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Bergamot Projects arbeitet Mozilla daran, eine Übersetzungsfunktion für den Browser zu entwickeln – und das vollständig ohne Online-Komponente wie Google Translate. Die Firefox-Erweiterung, welche in Firefox Translations umbenannt worden ist, wurde nun in der Version 0.4 veröffentlicht.

Bergamot Project: Website-Übersetzung im Browser

Bereits im Oktober 2019 berichtete ich über das Bergamot Project. Zur Erinnerung:

Hintergrund des Ganzen ist das von der Europäischen Union geförderte Bergamot Project, in dessen Rahmen Mozilla mit der University of Tartu (Estland), der University of Sheffield (England), der University of Edinburgh (Schottland) und der Charles University (Tschechien) kollaboriert, um eine vollständig clientseitige Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser zu entwickeln.

Die clientseitige Durchführung der Übersetzung soll einerseits der Privatsphäre dienen, da kein Datenriese wie Google involviert ist, andererseits aber auch die Verbreitung von Sprachtechnologie in Europa fördern, und zwar in Bereichen, welche Vertraulichkeit erfordern und wo es dementsprechend keine Option ist, die Übersetzung in der Cloud durchzuführen.

Das Bergamot Project ist mit drei Millionen Euro durch die Europäische Union gefördert und auf drei Jahre ausgelegt. Damit das Projekt auch über die drei Jahre hinaus einen langfristigen Effekt hat, wird die Übersetzungsfunktion in Firefox integriert und alle Technologien, welche im Rahmen des Bergamot Projects entstehen, als Open Source veröffentlicht.

Firefox Translations 0.4

Bergamot Translate wurde umbenannt in Firefox Translations und bringt gegenüber der Ende März veröffentlichten Version 0.3 einige Verbesserungen. Nach wie vor erlaubt Firefox Translations ausschließlich Übersetzungen aus dem Spanischen sowie aus dem Estnischen ins Englische und umgekehrt, sowie vom Englischen ins Deutsche (allerdings nicht umgekehrt).

Die Sprachmodelle sind nicht mehr mit der Erweiterung gebündelt, sondern werden bei Bedarf automatisch zur Laufzeit heruntergeladen, sobald der Anwender den Übersetzungs-Vorgang startet und das entsprechende Sprachmodell noch nicht existiert. Dementsprechend hat die Erweiterung selbst nur noch eine Dateigröße von 3,7 MB statt der 124 MB der vorherigen Version. Und Sprachmodelle, die vom Nutzer gar nicht erst benötigt werden, müssen auf diese Weise auch nie heruntergeladen werden. Bei ca. 25 MB pro Sprach-Kombination kann dies viel ausmachen, insbesondere wenn irgendwann noch weitere Sprachen unterstützt werden.

Das Laden der Sprachmodelle in den Arbeitsspeicher, was bei der ersten Verwendung der Übersetzungs-Funktion in Version 0.3 noch zwischen zehn und 30 Sekunden dauern konnte, passiert nun in der Regel in weniger als einer Sekunde. Die Dauer der Übersetzung selbst liegt weiterhin bei zwischen 500 und 600 Wörtern pro Sekunde.

Dauert die Übersetzung insgesamt länger als drei Sekunden, zeigt die Übersetzungs-Leiste jetzt den Fortschritt an, so dass der Nutzer weiß, was gerade passiert, und sich nicht fragen muss, ob die Übersetzung stecken geblieben ist.

Firefox Translations 0.4 sendet zur weiteren Verbesserung der Qualität Telemetrie-Daten an Mozilla, sofern Telemetrie in Firefox aktiviert ist. Welche Daten erhoben werden, ist im Detail dokumentiert.

Dazu kommen allgemeine Verbesserungen der Stabilität. Wer mit Bergamot Translate 0.3 noch Probleme feststellte, hat mit Firefox Translations 0.4 also vielleicht mehr Glück.

Firefox Translate 0.4

Installation von Firefox Translations

Vorbereitung für Nutzer von Bergamot Translate 0.3

Nutzer, welche noch Bergamot Translate 0.3 installiert haben, müssen diese Erweiterung zunächst deinstallieren. Durch die Umbenennung in Firefox Translations wird eine Installation von Firefox Translations 0.4 die alte Bergamot-Erweiterung nicht ersetzen.

Der Schalter dom.postMessage.sharedArrayBuffer.bypassCOOP_COEP.insecure.enabled in about:config muss seit dem Nightly-Build vom 20.05.2021 nicht länger auf true stehen. Wer diesen Schalter für Bergamot Translate auf true gesetzt hat, sollte diesen also wieder auf false stellen.

Vorbereitung für neue Nutzer

Zur Installation wird nach wie vor eine aktuelle Nightly-Version von Firefox benötigt. Dabei müssen ein paar Einstellungen in about:config vorgenommen werden:

  • xpinstall.signatures.dev-root – Dieser Schalter muss manuell als Boolean-Schalter angelegt werden, falls noch nicht vorhanden, und auf true gesetzt werden.
  • xpinstall.signatures.required – Wer noch weitere Erweiterungen installiert hat, muss diesen Schalter auf false setzen und die Signatur-Pflicht für Erweiterungen damit deaktivieren, weil xpinstall.signatures.dev-root auf true ansonsten verursacht, dass alle anderen installierten Erweiterungen deaktiviert werden.

Installation von Firefox Translations 0.4

Nach diesen Vorbereitungen und einem Neustart von Firefox, damit die soeben durchgeführten Änderungen wirksam sind, kann die Erweiterung über diesen Link installiert werden. Anschließend muss noch sichergestellt werden, dass die Ausgangs-Sprache in den Spracheinstellungen von Firefox nicht auftaucht. Wenn in einem deutschsprachigen Firefox beispielsweise sowohl Deutsch als auch Englisch angegeben sind, erscheint auf einer englischsprachigen Website natürlich auch keine Übersetzungs-Leiste, da der Nutzer ja angegeben hat, Englisch zu verstehen. In dem Fall muss Englisch also zunächst entfernt werden.

Spracheinstellungen Firefox

Fazit

Firefox Translations zeigt bereits jetzt beeindruckende Ergebnisse. Zur Erinnerung: Für die Übersetzung von Websites findet keinerlei Datenübertragung an Google oder einen anderen Übersetzungs-Dienst statt, die Übersetzung erfolgt vollständig im Browser. Die Neuerungen von Firefox Translations 0.4 gegenüber der Ende März veröffentlichten Version 0.3 sind sinnvoll und ein wichtiger Schritt für die bevorstehende native Integration in Firefox.

Ausgehend von den großen Fortschritten in den letzten Monaten kann man gespannt sein, welche Verbesserungen die nächsten Versionen bringen werden. Auch eine Version für andere Browser ist geplant, der Fokus der Entwicklung liegt derzeit aber vollständig auf der Integration in Firefox. Feedback zur Erweiterung kann den Entwicklern auf GitHub mitgeteilt werden.

Der Beitrag Maschinelle Übersetzungen ohne Cloud: Firefox Translations 0.4 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

May 22, 2021 09:54 AM

May 19, 2021

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 88.1.4 für Android

Mozilla hat Firefox 88.1.4 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 88.1.4 für Android.

Die Neuerungen von Firefox 88.1.4 für Android

Mozilla hat mit der Verteilung von Firefox 88.1.4 für Android begonnen. Mit dem Update entfernt Mozilla die Leanplum-Integration aus Firefox.

Weiterführende Links

Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Firefox 88.1.4 für Android erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

May 19, 2021 08:57 PM

February 24, 2021

SeaMonkey-Neuigkeiten

Inoffizielles SeaMonkey 2.53.8 Beta1 Pre

Neuerdings gibt es auch Inoffizielle SeaMonkey 2.53.8 – Builds von Nutzer/Entwickler wg9s, und zwar auch mit deutscher Benutzeroberfläche für Linux und WINDOWS.

Wer mag kann diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Erfahrungsberichte sind willkommen!

Ich benutze diese Version seit heute, bisher alles gut, keine auffälligen Veränderungen gegenüber 2.53.7, das ich im Alltag benutze!

February 24, 2021 08:54 PM

January 25, 2021

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.6 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.6 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.6 ist ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen, inklusive verbesserter Auswahl von mehren Mailkontos/-ordnern, Griechischer Übersetzung und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.6 ist in 23 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.6 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.6 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

January 25, 2021 11:31 PM

January 02, 2021

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.6 Beta 1 verfügbar

SeaMonkey 2.53.6 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten.

2.53.6 wird ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Erweiterungen, Änderungen und Fehlerkorrekturen an der Anwendung sowie jene im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.6 ist in 23 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

January 02, 2021 06:08 PM

November 20, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.5.1 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.5.1 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.5.1 ist ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen, inklusive eine Behebung für die Ankündigung der AV1-Unterstützung, eine Fehlerbehebungen für das neue MacOS und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.5.1 ist in 22 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.5.1 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.5.1 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 20, 2020 11:28 PM

November 19, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.5 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.5 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.5 ist ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen, inklusive av1- und WebP-Unterstützung, eine neue startpage.com-Suchmaschine, diverse Web-Kompatibilitäts-Verbesserungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.5 ist in 22 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.5 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.5 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 19, 2020 11:28 PM

November 16, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

Probleme nach Update auf macOs 11.0.1 Big Sur: UI-Inhalte unsichtbar!

Mehrere User berichteten von unsichtbaren Elementen im SeaMonkey-User-Interface nach dem Update auf macOs 11.0.1 Big Sur:

  • Bug 1677273 – Accounts and folders invisible in folder pane after upgrade to [macOs 11.0. big sur]
  • Bug 1677316 – [macOs 11.0 big sur] blank popup menus

Ein

Workaround von User Thomas Hallgren auf NG mozilla.support.seamonkey scheint zu funktionieren:

Wechsel  „SeaMonkey Modern“ theme:
(Ansicht -> Theme Anwenden -> SeaMonkey Modern)

Evtl. nicht ganz einfach, da Bestätigungs-Popup wohl auch betroffen und leer, halt etwas unterhalb der Mitte etwas links von der Mitte draufklicken. Nach Neustart ist dann das „Classic-Theme“ gewählt.

 

November 16, 2020 08:31 PM

November 14, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey 2.53.5 has been released!

Offizielles SeaMonkey 2.53.5 steht zum Download bereit

Diese Version führt Änderungen an Deinem User-Profil durch, die eine Rückkehr zu SeaMonkey 2.4x unmöglich machen. Deshalb bitte unbedingt vor der Installation ein vollständiges Backup des User-Profils durchführen.

Quelle und Download: SeaMonkey 2.53.5

Release Notes

Was ist neu bei SeaMonkey 2.53.5?

(Übersetzung der Original-Release-Notes)

SeaMonkey 2.53.5 enthält (neben anderen) die folgenden wesentlichen Änderungen gegenüber SeaMonkey 2.53.4:

  • Bereitstellung von WebP-Unterstützung: bug 1653869.
  • startpage.com als Suchmaschine, die für alle Gebietsschemata verfügbar ist: bug 1655283.
  • Unterstützung für av1 Videokompression.
  • Die neueste Version von freetype2 wurde hinzugefügt.
  • Unterstützung für die resizeObserver-Web-API
  • Unterstützung für rust 1.47.0 auf Linux- und MacOS-Plattformen.
  • Unterstützung für die Verwendung von System-Sqlite wurde entfernt.
  • Verschiedene Sicherheits- und allgemeine Plattform-Fixes.

SeaMonkey 2.53.5 enthält (neben anderen) die folgenden wichtigen Änderungen im Vergleich zu SeaMonkey 2.49.5:

  • Der Bookmarks Manager hat seinen Namen in Library geändert und enthält nun auch die History-Liste. Beim Aufruf von History wird die Library mit der ausgewählten History-Liste angezeigt. Die umfangreichen Änderungen waren aufgrund von Änderungen an der API der Mozilla-Gecko-Plattform erforderlich.
  • Der Download Manager wurde auf eine neue API migriert. Obwohl er so ziemlich genauso aussieht wie vorher, fehlt die Suchoption und einige andere kleinere Details funktionieren anders. Die frühere Download-Historie wird während des Upgrades entfernt.
  • Das Layout-Panel wurde zu den CSS-Grid-Tools hinzugefügt.
  • TLS 1.3 ist jetzt die Standard-SSL-Version.
  • Das einzige NPAPI-Plugin, das mit SeaMonkey 2.53.5 funktioniert, ist Flash. Die Unterstützung für andere NPAPI-Plugins wie Java und Silverlight wurde entfernt. Zur Anzeige von PDF-Dateien im Browser können Sie pdf.js-seamonkey von Isaac Schemm verwenden.
  • SeaMonkey verwendet nun eine neue API für die Formatierung regionaler Daten wie Zeit und Datum. Standardmäßig wird das Applikationsgebietsschema des aktuellen SeaMonkey-Builds verwendet. Wenn Sie ein Sprachpaket oder eine andere OS-Formatierung verwenden, ist dies normalerweise nicht erwünscht. Sie können die Formatierung vom Gebietsschema der Anwendung auf das Gebietsschema der regionalen Einstellungen (OS) im Dialogfeld „Einstellungen“ unter „Aussehen“ ändern.

SeaMonkey 2.53.5 verwendet das gleiche Backend wie Firefox und enthält die relevanten Sicherheitskorrekturen für Firefox 60.8.

SeaMonkey 2.53.5 teilt die meisten Teile des Mail- und News-Codes mit Thunderbird. Bitte lesen Sie die Thunderbird 60.0 release notes

Weitere wichtige Sicherheitskorrekturen bis zum aktuellen Firefox 78.4 ESR und einige Verbesserungen wurden zurückportiert. Wir werden die Sicherheit von SeaMonkey in den nachfolgenden Beta- und Release-Versionen 2.53.x so schnell wie möglich weiter verbessern.

SeaMonkey-spezifische Änderungen:
  • SeaMonkey verwendet jetzt gtk3 unter Linux. Wenn Sie deswegen auf ein Problem stoßen, melden Sie bitte einen Fehler und verlinken Sie ihn mit bug 1367257. Bitte versuchen Sie zuerst ein anderes OS-Theme. Einige von ihnen sind fehlerhaft und verursachen Probleme mit SeaMonkey, Thunderbird und Firefox.

Weitere wichtige Informationen (Systemvoraussetzungen, …) auf der englischsprachigen Release-Notes-Seite!


November 14, 2020 04:43 PM

September 25, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.4 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.4 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.4 ist ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen, inklusive verbesserter Unicode- und Emoji-Unterstützung und Adressbüchern und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.4 ist in 22 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.4 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.4 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 25, 2020 10:49 PM

September 22, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

August 22, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.4 Beta 1 verfügbar

SeaMonkey 2.53.4 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten.

2.53.4 wird ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Erweiterungen, Änderungen und Fehlerkorrekturen an der Anwendung sowie jene im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern.

August 22, 2020 12:34 AM

August 19, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 09, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.3 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.3 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.3 ist ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen, inklusive in der Multimedia-Unterstützung und Adressbüchern und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.3 ist in 22 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.3 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.3 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

July 09, 2020 12:34 AM

July 08, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

June 23, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey ohne SSE2 kompilieren?

Ein User fragte (und ich kann nicht antworten):

„die letzte Version, die sich mit dem Prozessor meines Arbeitsrechnerns vertrug, war Seamonkey 2.49.4. Mein Prozessor, ein AMD Duron, stellt keine SSE2 Funktionen zur Verfügung. Nun ist mir unklar, ob ich Quellcode von Seamonkey, mit einer entsprechenden Option kompilieren kann, dass ich eine für diesen Prozessor lauffähige Seamonkey-Version erhalte. Auf https://github.com/toxtox/mozilla_seamonkey_non_SSE ist von derlei zu lesen und in zwei Konfigurationsskripten des 2.53.2-Quellcodes, nämlich
./mozilla/js/src/old-configure
./mozilla/old-configure
tauchen Optionen auf, die mit SSE bzw. SSE2 zu tun haben.“

Kann jemand helfen und sagen, wie er spätere Versionen kompiliert bekommt?

Ich habe die Frage auch im  IRC gestellt

June 23, 2020 03:02 PM

June 17, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.3 Beta 1 verfügbar

SeaMonkey 2.53.3 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten.

2.53.3 wird ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Erweiterungen, Änderungen und Fehlerkorrekturen an der Anwendung sowie jene im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern.

June 17, 2020 12:34 AM

May 30, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

May 17, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sprachpaket-Bugs [easyconfirm] und good-first-bug 🐛

Zur Mozilla-Bugzilla HomepageIch Schaue mir gerade die deutschen, englischen und vielleicht weitere Sprachpakete von SeaMonkey an und schreibe Bug-Reports, die sehr einfach zu bestätigen sind (Whiteboard „[easyconfirm]„) und deren Fix ein guter Einstieg ins Bug-Reparieren wären (Keyword good-first-bug). Vielleicht hat der eine oder andere Lust, das mal auszuprobieren? Bei den Dokumentations-Bugs hat sich  Nuno Silva gerade selbst eingearbeitet und könnte sicher aus frischer Erfahrung heraus gut Hilfestellung leisten. Wer hat Lust, da das SeaMonkey-Projekt zu unterstützen?

May 17, 2020 06:08 AM

May 05, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.2 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.2 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.2 ist ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.2 ist in 22 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.2 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.2 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

May 05, 2020 08:41 PM

May 04, 2020

SeaMonkey-Neuigkeiten

Offizielles SeaMonkey 2.53.2

Blogpost in englischer SpracheSteht bereit

Ich kann die Version empfehlen, benutze sie selbst, 2.53 überhaupt bereits seit längerem.

Release Notes auf der englischsprachigen Projektseite

Download hier!

Bitte daran denken: Add-On-Download ist sinnvoll nur mit installiertem AMO Browsing for SeaMonkey 0.10.0 möglich. Der Name ist aufgrund der Geschichte irreführend, das Add-on ist angepasst, arbeitet auch addons.thunderbird.net. Leider fehlt ein entsprechender Hinweis in den Release-Notes.

Hifreich ist auch das ca-archive mit vielen älteren Add-Ons, die auf addons.thunderbird.net nicht mehr verfügbar sind.

Freiwillige Helfer für das Projekt sind stets willkommen.

May 04, 2020 06:56 AM

April 16, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.2 Beta 1 verfügbar

SeaMonkey 2.53.2 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten.

2.53.2 wird ein inkrementelles Update am 2.53.x-Zweig und inkludiert viele Änderungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern.

April 16, 2020 02:53 PM

February 29, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.1 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.53.1 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
2.53.1 ist unsere umfangreichste neue Ausgabe seit mehreren Jahren und inkludiert viele Änderungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

SeaMonkey 2.53.1 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.53.1 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.53.1 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

February 29, 2020 01:13 AM

January 19, 2020

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.53.1 Beta 1 verfügbar

SeaMonkey 2.53.1 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten.

2.53.1 ist unsere umfangreichste neue Ausgabe seit mehreren Jahren und inkludiert viele Änderungen und Fehlerkorrekturen im darunterliegenden Plattform-Code. Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Installieren ein volles Backup Ihres Profils machen sowie dass Sie die Versionshinweise gründlich gelesen haben und deren Aktualisierungen folgen.

Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern.

January 19, 2020 09:04 PM

September 04, 2019

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.5 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.5 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.9 ESR mit zusätzlichen Verbesserung liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5 und verbesserte JavaScript-Geschwindigkeit.

SeaMonkey 2.49.5 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für die meisten Konfigurationen in dieser Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.5 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Diese Ausgabe fügt offiziell unterstützte 64bit-Versionen für Linux und Window zur bisherigen Palette hinzu. Wenn Sie die 64-Bit-Window-Version verwenden wollen, laden Sie bitte den Installer herunter und deinstallieren Sie die alte Version (32bit), bevor Sie diese Ausgabe installieren. Ihre Profildaten bleiben beim Deinstallieren erhalten. Die Unterstützung für 32bit MacOS X wurde wegen einer neueren Entwicklungsumgebung aufgegeben.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.5 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 04, 2019 08:29 PM

February 16, 2018

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.2 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.2 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.6 ESR liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.49.2 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen als SeaMonkey 2.48 funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.2 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.2 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

February 16, 2018 01:20 AM

November 05, 2017

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.1 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.1 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.4 ESR liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.49.1 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen als SeaMonkey 2.48 funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.1 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.1 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 05, 2017 01:03 AM

July 31, 2017

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.48 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.48 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 51 liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.48 ist in 19 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.48 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.48 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

July 31, 2017 10:36 PM

April 16, 2017

SeaMonkey (deutsch)

December 23, 2016

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.46 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.46 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.46 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.46 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

December 23, 2016 08:26 PM

April 27, 2016

André Jaenisch

Gerücht: Acadine stellt H5OS ein

Heute habe ich in der Mozillians-Telegram-Gruppe erfahren, dass lokalen Nachrichten zufolge Acadine Mitarbeiter entlassen solle. Wer war doch gleich Acadine? Und was sucht das auf einem Blog zu Firefox OS?

Acadine Technologies Logo.png<figcaption>Wikimedia:
Acadine Technologies Official Website
von Changyu Hu (Public Domain)</figcaption>

Nachdem Mozilla letzten Jahres angekündigt hatte, Firefox OS auf den Connected Devices-Markt (aka IoT, d.h. Internet of Things) auszurichten, waren viele Nutzer sauer. Mich eingeschlossen. Nicht nur sauer, sondern auch frustriert.

Kurze Zeit späterEinige Zeit davor verkündete die chinesische Firma Acadine, den Boot2Gecko-Code zu übernehmen und darauf ein web-basiertes Betriebssystem aufzubauen: H5OS (“HTML 5 OS”). Das Vorhaben wurde mit 100 Millionen USD Wagniskapital finanziert.

Die Idee: Web-Entwickler nicht noch-eine-Sprache aufzuzwingen, wenn sie Apps für das Betriebssystem schreiben wollen.

Zurück zu den Nachrichten.

Peter Chen und Irvin Chen von der Mozilla Taiwan Community waren so freundlich, den Text in’s Englische zu übersetzen.

Demnach käme die Information aus dem oberen Management. Acadine liege im Zwist mit seinem Wagniskapitalgeber Tsinghua Unigroup. Dieser hätte versichert, sich nicht in’s Tagesgeschäft (engl. daily operations) einzumischen und keine Mitglieder in den Vorstand (engl. board) zu entsenden. Kürzlich jedoch habe er verlangt, dass Acadine sich auf den Chinesischen Markt fokussieren solle, während diese dabei waren, sich aus diesem Markt zurückzuziehen. In Folge dessen habe Tsinghua Unigroup die Finanzierung gestoppt und dränge auf Neuverhandlung.

Laut Wikipedia ist Tsinghua Unigroup Teil der Tsinghua Holdings – ein Unternehmen in chinesischer Staatshand mit beschränkter Haftung. Spreadtrum (ein Hersteller von Halbleiter-Bauteilen) ist beispielsweise von ihnen einverleibt worden.

Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Ich würde mir schon mehr Konkurrenz auf dem Markt wünschen. Allein schon, damit es nicht wie im Smartphone-Segment nur zwei Player gibt. IoT wird noch genug Probleme bereiten, so dass wir da einen gesunden Wettbewerb benötigen.

April 27, 2016 09:03 PM

March 15, 2016

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.40 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.40 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.40 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.40 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

March 15, 2016 09:48 PM

January 28, 2016

André Jaenisch

Firefox OS auf IoT – eine Fehlentwicklung?

Es ist jetzt nun schon keine Neuigkeit mehr – Firefox OS für Smartphones wurde eingestellt. Persönlich demotiviert mich das ziemlich.

Stattdessen soll jetzt auf Connected Devices (auch bekannt als Internet of Things, kurz IoT) umgeschwenkt werden. Sicher, da wird sich einiges tun. Allerdings kann es für Mozilla auch eine Fehlinvestition werden.

Untitled<figcaption>Flickr: Untitled von Kris Krüg (CC BY-NC-ND)</figcaption>

Wir Entwickler sind meistens gerne für technische Spielereien zu haben. Von daher verstehe ich auch den Reiz an IoT. Ich finde Sphero ja auch eine nette Idee.
Bei Mozilla fing das schon mit dem Port auf Raspberry Pi 2 an.

Daneben wird schon eine ganze Weile für Firefox OS auf Panasonic Smart TVs gearbeitet. Sören berichtete vor zwei Tagen von einer neuen Version.

Allerdings ist die breite Masse ausschlaggebender für den Erfolg einer Maßnahme. Und wenn ich mir jetzt da einmal Feldforschungen zu Smart TVs anschaue, stelle ich fest, dass die Leute keinen Rechner auf ihrem Fernseher wollen. Sie wollen Filme schauen, vielleicht welche streamen. Aber die Eingabemöglichkeiten (lies: Fernbedienung, Sprachsteuerung etc.) sind dermaßen ein Graus, dass es keinen Spaß macht, großartig mit seinem Fernseher zu interagieren. Da helfen dann auch auf Smart TV portierte Spiele wenig, fürchte ich.

Bei Smart TVs ist Mozilla auch wieder spät dran. Wenn man einen Blick auf Google und Apple wirft, erkennt man, dass sie auf ihren für TV portierten Betriebssystemen keinen Webbrowser (mehr) ausliefern. Ich gehe davon aus, dass sie auch zu obigen Schlüssen gekommen sind.

Aber kommen wir weg von SmartTVs. Was gibt es sonst noch an vernetzten Geräten?

Viele werden wohl internetfähige Geräte über einen Rapsberry Pi/Arduino oder Vergleichbares betreiben. (Ich selber hab eines zum Geburtstag bekommen diesen Jahres :-)).

Jetzt ist es natürlich cool, von unterwegs nach Hause telefonieren zu können. Zumindest solange, wie nur wir es können.

Zeit Digital hat diese Woche über Shodan berichtet. Das ist eine Suchmaschine für das Internet der Dinge, die in regelmäßigen Abständen das Internet nach angeschlossenen Geräten abgrast und diese anpingt, um nach weiteren Informationen über sie zu fragen. Im Idealfall sollte das Gerät keine herausgeben. Tun aber erschreckend viele. Weil sie nicht korrekt konfiguriert wurden.

Soll heißen, mit dem Betreiben von internetfähigen Geräten ist auch Know-How verbunden. Hier kann Mozilla punkten.
Aber schaut euch einmal im Freundeskreis um, wie viele nicht einmal ihr Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand gehalten bekommen …

Noch schlimmer wird es dann, wenn der Anbieter den Support einstellt (oder per Firmware-Upgrade für Elektro-Schrott sorgt …).

January 28, 2016 09:15 PM

January 14, 2016

André Jaenisch

Unsignierte Firefox OS-Simulatoren in WebIDE

Nach der Aktualisierung auf Firefox 43 bekam ich die Meldung, dass die Simulatoren-AddOns nicht genutzt werden können, weil sie nicht verifizierbar seien. Da hab ich einmal einen Maintainer drauf angeschrieben. Hier ist die Antwort:

Firefox Developer Edition<figcaption>Mozilla: Firefox Developer Edition (CC BY-SA)</figcaption>

Die WebIDE sollte die Simulatoren weiterhin laden können. Das Problem sei bekannt und liegt darin begründet, dass der Simulator mit dem Gaia-Profil herumspielt und diese unter dem Extensions-Ordner liegt (und damit die Signatur zerstört).
Momentan (Stand 04. Januar) gibt es aber niemanden, der sich des Problemes annehmen könne. Es tritt auf allen Betriebssystemen auf.

Ansprechpartner ist übrigens nicht mehr Myk Melez (GitHub-Autor des Simulator-Repos), sondern J. Ryan Stinnett (falls ihr eine E-Mail-Adresse suchen wollt). Fand ich jetzt auch nicht auf Anhieb …

Happy hacking. Hoffentlich überlebt das Firefox OS-Projekt noch eine Weile

January 14, 2016 10:17 PM

November 10, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.39 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.39 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.39 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.39 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 10, 2015 02:22 AM

November 03, 2015

SeaMonkey (deutsch)

September 27, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.38 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.38 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.38 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.38 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 27, 2015 01:18 AM

September 12, 2015

SeaMonkey (deutsch)

September 04, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.35 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.35 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.35 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.35 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 04, 2015 12:34 AM

March 27, 2015

SeaMonkey (deutsch)

March 11, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.33 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.33 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.33 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Sicherheits-Nachrichtenleisten enthalten Steuerelemente für Tracking-Funktionen.
  • Die Einstellungsseite für Tracking/Verfolgung und Privatsphäre wurde aktualisiert.
  • Unsichere RC4-Verschlüsselungen werden nicht mehr akzeptiert, wo immer das möglich ist.
  • Zertifikate mit 1024-Bit-RSA-Schlüssel wurden abgeschafft.
  • Unterstützung für die Kommandozeilenoption -remote wurde entfernt.
  • Die Geschwindigkeit der neuen ES6-Generator-Funktionen wurde verbessert.
  • Weitere Informationen finden Sie auch in Firefox 36 für Entwickler.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.33 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

March 11, 2015 05:45 PM

February 25, 2015

SeaMonkey (deutsch)

February 08, 2015

SeaMonkey (deutsch)

January 18, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.32 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.32 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.32 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Der Rechtschreibprüfungsdialog kann jetzt in der Größe verändert werden.
  • Generational Garbage Collection wurde aktiviert.
  • Verbesserte Behandlung von dynamischen Stiländerungen, um die Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
  • Die HTTP-Public-Key-Pinning-Erweiterung wurde implementiert (für erweiterte Authentifizierung von verschlüsselten Verbindungen).
  • Reduzierter Ressourcenverbrauch für skalierte Grafiken.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.32 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

January 18, 2015 12:34 AM

January 11, 2015

André Jaenisch

Willkommen in 2015

Ich weiß, ich bin spät dran. Aber seit 07.01. bin ich jetzt in Erwerbsarbeit und muss mich erst an den neuen Tagesrhythmus gewöhnen.

Aktuellen Hochrechnungen nach sieht es mau aus mit freier Zeit. Vor allem, wenn ich auch noch daheim an einigen Code-Projekten basteln möchte. Meine derzeitige Planung sieht von daher so aus, dass ich Monday Sparks einstellen werde (die Vorbereitung kostet mich ~5h!) und wahrscheinlich wieder mehr auf die Mailingliste fokussiere (weniger frequentiert). Vielleicht kann ich die Planeten noch einbeziehen.

In jedem Fall wird die Frequenz hier heruntergefahren. Ich bemühe mich, ab Februar einmal am Wochenende einen Artikel zu verfassen. WordPress erlaubt mir eine geplante Veröffentlichung, so dass ich damit auch herumspielen kann.

Für Anfragen per E-Mail bin ich weiterhin offen! Allein verschlüsselte Nachrichten könnten dauern (der aktuelle Schlüssel wurde heute in der Über mich-Seite eingetragen). Grund: Ich hab noch nicht ganz den Dreh heraus, wie ich mutt auf GnuPG einschieße. Herunterladen und entschlüsseln geht. Ist halt nur doof, auf verschlüsselte Mitteilungen unverschlüsselt zu antworten :-/ Für Tipps bin ich dankbar!

In Bezug auf Firefox OS ist geplant, zumindest das Tablet endlich einmal von Firefox OS 1.4 auf die aktuellste Version zu flashen. Immerhin gab ich seinerzeit ja an, bei der Lokalisierung (= Übersetzung) mithelfen zu wollen … Daneben möchte ich mir gerne einmal ein Matchstick zulegen, welches dieses Jahr ja erscheinen soll. Und laut CES ist das kommende Ziel Wearables. Wer’s braucht … ich versteh noch nicht ganz den Einsatzbereich dafür …

Wie sehen eure Pläne für das neue Jahr aus?

January 11, 2015 10:47 AM

January 05, 2015

SeaMonkey (deutsch)

December 08, 2014

André Jaenisch

Auszeit

Bis auf weiteres werde ich wohl nichts bloggen.
Ich häng mit meiner Thesis hinter’m Zeitplan und muss ranklotzen.

Für den Fall, dass wir uns nicht mehr sehen: Frohes Fest (sei es Weihnachten oder 31C3) und guten Rutsch in’s Neue Jahr!

December 08, 2014 04:13 PM

November 28, 2014

Carsten Book

November 24, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Vortragsfolien, BitCoin, Let’s Encrypt

Ich freu mich auf das Jahr 2015!
Warum? Weil mit Let’s Encrypt dann eine Möglichkeit besteht, kostenlos an ein TLS-Zertifikat zu kommen und damit den Datenverkehr der Besucher zur eigenen Website abzusichern. Das wird toll \o/

Daneben wurden in der vergangenen Woche viele Vorträge online gestellt und in einem Blog angepriesen. Klickt einfach einmal durch 😉

Nutzt einer von euch BitCoin? Falls ja, Mozilla akzeptiert diese Währung jetzt 🙂
Falls nein, lest bei BasicThinking mehr darüber!

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

Kompatibilitätstabelle für Mobile Endgeräte

November 24, 2014 08:55 PM

November 17, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: AfricaCom, Phillipinen, Firefox Developer Edition

Firefox OS zieht weiter seine Runden. Jetzt geht es auch nach Afrika (in 2015) und Philippinen (jetzt). Neuland 🙂

Daneben wird eine spezielle Entwickler-Version vom Firefox herausgegeben. Finde ich gut, denn der Durchschnitts-Nutzer wird wohl kaum die ganzen Extra-Features brauchen.

Ich hab euch dann auch noch einige Artikel zu den Tiles herausgesucht. Werbung ist ja immer so ein leidiges Thema :-S

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

O’Reilly Webcast: Mobile First, responsives Redesign einer LIVE-Website von Jonathan Stark (englisch) – 11.12.2014 einschalten. Dauer: ca. 60 Minuten bei freiem Eintritt.
Firefox OS App Day Frankfurt am Main am 22.11.2014
Folien zur ApacheConEU2014 über Cordova (englisch)
Images für Alcatel OneTouch Fire (englisch) – Flashen auf eigenes Risiko!

November 17, 2014 06:16 PM

November 11, 2014

Thomas Schwecherl

10 Jahre Firefox

10 Jahre Firefox, 25 Jahre Berliner Mauerfall. Was für eine Zeit. Das Erscheinen von Firefox 1.0 war auf seine Art ein Teil des digitalen Mauerfalls zu Zeiten der absoluten Herrschaft von Microsoft über die Zugangswege ins weltweite Netz. Zumindest war es ein markanter und werbewirksamer Meilenstein. Der Weg dorthin war lang beginnend mit der Open-Source-Werdung von Netscape und der Weg seither war auch kein Zuckerschlecken.

Aber die Mühen haben sich gelohnt. Es war ein gemeinsames Werk von Tausenden gegen multinationale Großkonzerne. Leider war ich damals noch nicht aktiv dabei. Wenn man davon absieht, dass ich mein gesamtes Umfeld mit dem neuen Browser beglückte, ob sie es nun wollten oder nicht.

Heute sind die Ziele von Mozilla und Firefox viel diffiziler, vielschichtiger, komplexer. Der Wert der Arbeit daran wird von Außenstehenden nicht mehr so geschätzt wie noch vor ein paar Jahren. Der Ruf leidet, die Marktanteile sinken, die Freiwilligen-Gemeinde wird unterstützt/überdeckt durch ein Heer von Angestellten. Die Zeiten ändern sich. Nichtsdestotrotz ist die Basis von Mozilla und Firefox immer noch die selbe. Die Wahrung eines wahrhaft offenen Internets. Allein dafür sind Mozilla und Firefox wichtig, dafür brauchen wir alle sie. Egal welchen Browser man gerade verwendet.

Auf die nächsten 10 Jahre!

www.firefox10.org

November 11, 2014 12:17 AM

November 10, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Afrika, Fx10, Firebug

Junge, Junge, wie die Zeit vergeht!

Heute wird Firefox zehn Jahre alt. Für Mozilla ein Anlass zum Feiern! Auf Thunderclap kann man noch bis ca. 20 Uhr seine Unterstützung für den Browser aussprechen. Auf Twitter werden die Hashtags #Fx10 und #ChooseIndependent entsprechend befeuert. Ich würd mich freuen, wenn ihr mitmacht. Und falls ihr gerade in Berlin seid, schaut doch einmal auf dem Alexanderplatz vorbei. Vielleicht erwischt ihr noch einige Mozillians und könnt euch mit Firefox ablichten lassen 🙂

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

November 10, 2014 04:11 PM

November 06, 2014

André Jaenisch

Ideen für eine Notifications API

Ich hab damit noch nicht so viel Erfahrung und deswegen frage ich euch 🙂

Auf der Mailingliste wird gerade über eine Notification API zur Steuerung von Benachrichtigungen diskutiert. Wie hättet ihr das gerne?

Buzzword Bingo: Notification = the act of giving notice<figcaption>Buzzword Bingo: Notification = the act of giving notice
von Ron Mader (CC BY-SA)</figcaption>

Derzeit ist es wohl so, dass die einzige Möglichkeit in den Benachrichtigung bestehen, die auf dem Sperr-Bildschirm auch auftauchen.

Daneben wären aber Toasts, Vibrationen oder Zugriff auf die LED für verschiedene Szenarien wünschenswert.

So könnte man anhand des Vibrationsrhythmus erkennen, welche App gerade um Aufmerksamkeit bettelt.

Ein anderes Szenario ist das Mitteilen eines verpassten Anrufs/SMS. Ich hab das mehrfach schon erlebt …

Das coole daran ist, dass besagte API auch gerade beim WHATWG in der Standardisierung liegt. Ihr könnt also helfen, den Standard zu verbessern.

Interessierte können sich auch auf CC bei den Bugs #912645 und #1066385 (gibt sicher noch mehr) setzen.

Jetzt zu euch! Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit euren Gedanken, und ich werde ihn in die Diskussion einbringen 🙂

November 06, 2014 01:11 PM

November 04, 2014

André Jaenisch

SMS werden nicht mehr gespeichert!

sms<figcaption>sms von failafo0sa (CC BY-NC-ND)</figcaption>

Ja, ich gehöre noch zu der Sorte Mensch, die SMS einer WhatsApp-Nachricht bevorzugt. Hat ja nicht jeder ein Smartphone …

Umso überraschter war ich, als ich bemerkte, dass ich zwar SMS in den Benachrichtigungen sehen konnte, diese aber nicht mehr im Verlauf dargestellt wurden.

Senden geht auch nicht mehr.

Bug-Reporte #1092838 und #1092840 vertrösten mich und empfiehlt ein Flashen des Geräts.

Ich setz mich dann einmal mit Alcatel in Verbindung …

Kann von euch jemand das Verhalten bestätigen?

November 04, 2014 02:08 PM

April 22, 2014

Thomas Schwecherl

SUMO: die meistgelesenen 50 Artikel aktuell

Nach den 20 meistgelesenen sind nun auch die 50 meistgelesenen Artikel der Mozilla-Wissensdatenbank (support.mozilla.org oder kurz SUMO) aktualisiert und fertig ins Deutsche übersetzt.

Übersetzt heißt in diesem Fall: von mehreren Helfern überarbeitet und korrekturgelesen, mit lokalisierten Bildschirmfotos bestückt und freigeschaltet.

Ein paar Bildschirmfotos fehlen noch, vor allem für Mac OS X. Wenn sich jemand am Vervollständigen beteiligen möchte, findet er hier eine Übersicht und bei Andy den richtigen Ansprechpartner für Tipps usw.

Ich möchte mich auch diesmal wieder ganz herzlich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben! Damit helfen wir schätzungsweise 80% aller deutschsprachigen Hilfesuchenden und versorgen sie mit aktuellen Inhalten. Wie viele hundertausend Nutzer jeden Monat das sind, kann ich nicht genau sagen. Es sind jedenfalls eine Menge.

Wenn jemand mithelfen möchte: der Leitfaden Wie du Artikel der SUMO-Wissensdatenbank richtig übersetzt gibt viele Tipps für den Einstieg. Man braucht dazu nichts weiter als einen Browser, ein paar Englischkenntnisse und Geduld. Technisches Vorwissen oder Spezialprogramme sind nicht nötig.

Unser nächster Schritt: die wichtigsten 100 Artikel. Dazu fehlen uns nur noch 32, von denen viele nur noch korrekturgelesen und mit Bildschirmfotos bestückt werden müssen …

April 22, 2014 10:06 PM

April 14, 2014

Thomas Schwecherl

SUMO: die 20 meistgelesenen Artikel aktuell

Mehrere Jahre ist es nun her, dass wir das zuletzt geschafft haben: Die 20 meistgelesenen Artikel der Mozilla-Wissensdatenbank (support.mozilla.org oder kurz SUMO) sind alle ins Deutsche übersetzt.

Übersetzt heißt in diesem Fall: von mehreren Helfer überarbeitet und korrekturgelesen, mit lokalisierten Bildschirmfotos bestückt und freigeschaltet.

Ich möchte mich deswegen bei allen SUMO-Mitarbeitern bedanken, die an den deutschsprachigen Artikeln mitgearbeitet haben! Besonders hervorheben möchte ich die in den letzten Wochen aktivsten Mozillianer pollti, Artist, gk0moz, graba und Wawuschel.

Was an diesen 20 von den insgesamt ca. 250 Artikeln so toll ist? Sie decken rund 50% aller Seitenaufrufe auf SUMO ab. Damit helfen wir mit relativ wenig Aufwand vielen hunderttausend Nutzern von Mozilla-Produkten. Die ehrenamtliche Arbeit schafft also mit relativ wenigen Worten viel positive Wirkung.

April 14, 2014 08:41 PM

April 09, 2014

Thomas Schwecherl

DocSprint in Berlin

Beim letzten Treffen der deutschsprachigen Mozilla-Gemeinde in Berlin Anfang Februar hatte die Lokalisierungsgruppe die Idee, kurzfristig einen DocSprint zu veranstalten.

Der DocSprint sollte kurz vor Veröffentlichung von Firefox 29 stattfinden, um rechtzeitig wichtige Hilfe-Artikel für diese Version zu übersetzen oder zu aktualisieren. Neben SUMO sollte diese 2-tägige Veranstaltung auch die Themengebiete „Übersetzung für MDN beginnen“, „offene Bugs zur deutschsprachigen Lokalisierung abarbeiten“ und „eine Einführung in die Übersetzungsarbeit für Firefox“ selbst umfassen.

Diese Veranstaltung haben wir tatsächlich letztes Wochenende in Berlin abgehalten. Wir waren knapp ein Dutzend Personen und haben uns im Berliner Mozilla-Büro getroffen.

Hier ein paar Impressionen von Hagen auf Flickr sowie das Gruppenfoto von Jan (das wird leider erst spät am Sonntag aufgenommen haben, weshalb Leute von Samstag wie Frankie fehlen).

Das Wochenende war sehr produktiv ausgefüllt und wir haben viel Arbeit gemeinsam geschafft, für die Einzelne eine Menge Abende hätten aufwenden müssen. Nebenher haben einige Leute das erste Mal Einblick in die Übersetzungsarbeit bei SUMO, MDN und der Produktübersetzung erhalten. Außerdem wurden erste Audioaufnahmen für die Entwicklerdokumentation auf MDN aufgenommen.

Die Arbeitsdokumente zum DocSprint sind im Mozilla-Etherpad zu finden: mzl.la/1hqRC1n. Am Ende dieses Dokuments sind die Ergebnisse des Wochenendes aufgelistet.

In dem Sinn wurden die Ziele erreicht, die wir uns gesetzt hatten. Nur die Beteiligung von neuen Leuten war nicht so groß wie erhofft. Trotz dass der DocSprint in Berlin abgehalten wurde, wo potenziell viele Freiwillige verfügbar wären, kam kein neuer Berliner. Zugegeben, die Veranstaltung wurde kurzfristig geplant und nur auf Meetup und im Mozilla-Universum selbst. Am Rühren der Werbetrommel müssen wir noch arbeiten.

Ich werde versuchen, zusammen mit den Mozilla Reps eine ähnliche Veranstaltung im Herbst in München zu organisieren. Einige bereits aktive Neue kommen eher aus dem süddeutschen Raum. Vielleicht sehen wir dann ein paar neue Gesichter aus dieser Gegend.

Wir beißen nicht und nehmen jeden auf, egal welche Tätigkeit er oder sie machen möchte. Es gibt viele verschiedene Betätigungsfelder, vom Korrekturlesen bis zum Firefox-Übersetzer mit Schreibrechten auf den Mozilla-Servern. Und neben dem Übersetzen gibt es ja auch noch unzählige Mitarbeitsmöglichkeiten. Davon abgesehen ist so ein Treffen ja nicht nur für die „Arbeit“ da, sondern auch zum Kennenlernen von anderen Mozillianern und des gesamten Projekts. Oder einfach zum Hallo-Sagen.

Ich danke allen sehr herzlich, die mitgemacht haben, besonders für den Organisator Michael, den MDN-Guru Florian und Kadir, der sich trotz anderweitiger Beschäftigung immer noch mit Firefox-Übersetzungen auskennt. ;-)

Es war der erste und sicher nicht der letzte DocSprint dieser Art im deutschsprachigen Raum.

Wenn es Wünsche zum nächsten Ort oder Schwerpunktthema für so was gibt, lasst es mich wissen.

April 09, 2014 08:50 PM

October 28, 2013

Robert Kaiser

Nichtkommerzieller "Location-Service" von Mozilla: Hilfe erwünscht!

Mozilla hat soeben auch öffentlich verkündet, dass wir an einem nichtkommerziellen "Location-Service" arbeiten, also einem Dienst, der aus WLAN- und Telefon-Sendezellen-Daten die eigene Position ermitteln kann (wenn man so will).
Derzeit gibt es nur kommerzielle Anbieter für so etwas, allen voran Google Location Service, aber eine offene Variante öffnet die Tür für Implementierungen, die mehr Wert auf Datenschutz und Privatsphäre legen und trotzdem den gleichen Komfort bieten (z.B. könnte man einen Ausschnitt der Daten für eine Umgebung lokal herunterladen und dann ohne Übermittlung der genauen Daten eine Ortsbestimmung lokal durchführen).



Für so einen Service braucht man jedenfalls die an sich öffentlich einsehbaren Daten über die "sichtbaren" WLAN-Netze und Telefonmasten an verschiedenen Orten. Diese Infos wollen wir über Crowdsourcing gewinnen, und eine "Stumbler"-Anwendung für Android ist verfügbar, die diese Arbeit verrichtet (natürlich sind die Quellen für den Stumbler und den Server genauso offen wie eine API zum Service, wir sind schließlich Mozilla).

Hilfe ist natürlich erwünscht, vom Senden der Daten mittels Stumbler bis zur Verbesserung dessen und auch der Server-Seite!

October 28, 2013 04:53 PM

September 16, 2013

Thomas Schwecherl

Supergrundrecht

Aus privaten Gründen habe ich dieses Blog und meine gesamten Internetaktivitäten nun schon lange vernachlässigt, aber aufgrund der anstehenden Wahlen in Österreich und Deutschland muss ich ein paar Sätze loswerden. Später soll keiner behaupten, ich wäre auch Teil der schweigenden Mehrheit gewesen, die alles teilnahmslos hinnimmt.

Das Thema: die Berichte, die Edward Snowden veröffentlicht(e)

Österreich

In Deutschland gibt es zumindest eine Debatte in einigen gesellschaftlichen Schichten (computer-affinen Bürgern, Bürgerrechtlern usw.), in Österreich habe ich das Gefühl, dass die ganze Angelegenheit eine Fußnote auf Seite 5 in der Zeitung ist. Denken die Leute in Österreich, dass die Informationen eines kleinen Staates unwichtiger seien als die größerer Staaten? Kleinere Staaten kann man leichter manipulieren (z. B. bei EU- oder UNO-Entscheidungen), also sind auch hierzulande öffentliche Stellen potenziell von Spionage betroffen. Die Wirtschaft Österreichs beheimatet viele z. T. Weltmarktführer in ihren Nischen. Wir haben keine Weltkonzerne, aber viele erfolgreiche Mittelbetriebe, deren Ausspionieren sich auszahlen würde, also sind auch hierzulande Firmen potenziell von Spionage betroffen. Ich wüsste außerdem nicht, dass der Datenschutz von Bürgern kleinerer Staaten weniger wichtig wäre als der großer und mächtiger Staaten. Auch in Österreich gibt es sicherlich von den USA titulierte Terroristen, Aufrührer, Urheberrechtssünder oder oder sonstige Scharlatane, also sind auch hierzulande Privatpersonen potenziell von Spionage betroffen. Österreich könnte gegen die USA oder China nicht die Faust erheben, um ihnen Angst zu machen. Aber wir könnten unsere Faust erheben, um unsere Würde zu behalten.

Parteien

Parteien wie die Grünen, von denen man normalerweise dächte, sie stünden für Bürgerrechte (und nicht nur für die Aufdeckung von Korruption – dafür muss man in Österreich nicht tief graben, wie die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse und Zeitungsberichte in den letzten Jahren bezeugen) greifen das Thema auch nicht auf. Die Piraten sind in Österreich so schwach, dass die Medien nicht einmal über parteiinterne Streitereien berichten würden (wenn es welche gäbe), wie es in Deutschland der Fall war.

Deutschland

Apropos Deutschland. Die Politiker in Deutschland sind auf ihre Art auch nicht besser als in Österreich. Personen wie Profalla, Schäuble oder Friedrich sind ein Schlag ins Gesicht der Verfasser des Grundgesetzes. Schutz der eigenen Bürger? Post- und Fernmeldegeheimnis? Kontrolle über die eigenen Geheimdienste? Der Staat mit all seinen Behörden und Diensten arbeitet ausschließlich und gleichermaßen für alle seine Bürger? Damit scheint es nicht weit her zu sein. Im Namen der Sicherheit wird alles gerechtfertigt. Herr Friedrich redet ja gar von einem Supergrundrecht namens Sicherheit, das über allen anderen Grundrechten (wie Meinungs- und Pressefreiheit) stehen solle. Man muss sich das einmal ganz in Ruhe vor Augen führen: Sicherheit über alles. Das hört sich toll an. Nur: Sicherheit für wen und gegen wen? Sicherheit für die Bürger gegen Terroristen und das organisierte Verbrechen? Was ist mit der Sicherheit, nicht von einem Auto überfahren zu werden? Wieviele Menschen sind in Deutschland und Österreich in den letzten Jahrzehnten von Terroristen getötet worden? Und wie viele sind im Straßenverkehr gestorben? Wo ist hier die Rationalität? Wo ist hier die logische Rechtfertigung abseits der Hysterie?

Ängste

Ich persönlich habe keine Angst, von Terroristen entführt oder umgebracht zu werden. Genausogut könnte ich Angst vor einem Blitzschlag haben oder von einem schlafenden LKW-Fahrer übersehen und überrollt zu werden. Aber wer dauernd Angst hat, verliert den Blick für die wahren Dinge im Leben.

Stattdessen könnte man sagen, dass die dauerhafte Überwachung aller Bürger eine Angst erzeugt. Sie mag nicht als solche interpretiert werden, aber immer wenn sich jemand überlegt: Sage ich das jetzt im Internet-Forum oder lasse ich es lieber? Gehe ich zur Demonstration X oder bleibe ich besser zuhause, um nicht von der Polizei fotografiert und als potenzieller Störenfried registriert zu werden? Immer dann ist da Angst, und zwar Angst vor (staatlicher) Benachteiligung jeglicher Art. Solche Angst gab es in der McCarhty-Ära in den USA, solche Angst gab und gibt es in totalitären Staaten.

Jetzt könnte man sagen: Hysterie! Übertreib doch nicht. Du hast nichts zu verbergen. Dass das kein Hirngespinst ist, zeigen Beispiele wie der aus Jux angekündigte Spaziergang eines Deutschen, der dann Besuch vom Staatsschutz bekam, oder die Festsetzung des Partners eines Journalisten für mehrere Stunden ohne Anwalt und ohne Recht auf Aussageverweigerung.

Recht

Alleine dieser Fall in England zeigt, wie gefährliche dieser alles durchringende Sicherheitsgedanke sein kann. Die Recht auf Aussageverweigerung und das Recht auf einen Anwalt ist aufgehoben. Damit sind fundamentale Prinzipien des Rechtsstaats aufgehoben. Man stelle sich vor, aufgrund unbewiesener aber behaupteter Terrorismusgründe (oder aus allen erdenklichen anderen Gründen, die man später per Gesetz hinzufügt – etwa politische, sexuelle oder rassische) wird man festgehalten und verhört und hat keine Chance auf rechtlichen Beistand (was darf die Polizei und was darf sie nicht; mache ich mich wirklich strafbar, wenn es das oder jenes sage oder nicht sage usw.). Damit ist man der staatlichen Gewalt ausgeliefert. So etwas ist kein Rechtsstaat.

Geld

Abgesehen von all diesen Ängsten und Gefühlen werden hier viele Milliarden Euro an Steuergeldern in die Sicherheitsindustrie gepumpt. Dieses Geld könnte viel bewirken, z. B. um Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten zu entwickeln. Damit würden viel mehr Menschen gerettet als mit neuen Kameras, Körperscannern, unbenannten Drohnen oder Filtersoftware. Leider haben kranke Menschen keine starke Lobbyvertretung. Die Sicherheitsindustrie ist da besser aufgestellt.

Unschuld

Wer kann eigentlich beweisen, dass er unschuldig ist, wenn alle Beweise nur digital vorliegen? Digitale Daten kann man manipulieren. Das müsste die Mehrheit der Bürger spätestens seit den Desastern mit den Wahlcomputern wissen. Oder seitdem die Medienindustrie Urheberrechts- und Verwertungsverletzungen drakonisch im Internet ahndet und im Staat einen willfähigen Partner gefunden hat. Denn die ganze Vorratsdatenspeicherung der Telekommunikationsunternehmen ist ja nur ein Schritt in Richtung Totalüberwachung, wie es Friedrich mit dem Supergrundrecht Sicherheit möchte.

Auch die staatlich eingerichteten (Großbritannien) oder erwünschten (Deutschland) Internet-Filter bzw. Firewalls sind ein Schritt in diese Richtung. Denn damit so ein System funktioniert, müssen Inhalte durchsucht werden. Der Weg zum Speichern und Mitlesen ist da nicht weit. Begründet werden diese Filter natürlich mit dem Argument des Schutzes der Kinder (Kinderpornografie, Sex, Gewalt). In Deutschland konnte dieses staatlich verordnete Kontrollsystem bislang verhindert werden, in Großbritannien ist es seit kurzem bittere Realität. Eltern ohne Zeit für die Obsorge ihrer Kinder sind froh darüber, aber mündige Bürger eines demokratischen Rechtsstaates müssten aufschreien wegen dieser Bevormundung des Staates.

Aber um wieder zu Snowden zu zurückzukommen …

Die letzten Wochen und Monate haben zwei Sachverhalte aufgezeigt, die für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gefährlich sind:

  1. Sogenannte Anti-Terrorgesetze höhlen den Rechtsstaat aus. Sie schützen vielleicht vor ein paar Terroranschlägen, aber verkehren die Natur dieser Gesetze gleichzeitig ins Gegenteil, wie ich oben schon angeschnitten habe. Zudem stärken sie die Sicherheitsindustrie, die mit mehr Geld immer mehr Einfluss erhält und so strengere Gesetze fordert, die ihr wieder mehr Geld bringen. Dass Otto Schily im Aufsichtsrat einer Biometrie-Firma sitzt und er den Deutschen die Fingerabdrücke im Reisepass verpassen wollte, ist nur ein Beispiel von vielen.
  2. Es gibt keine Überwachung der Geheimdienste.
    • im Großen: Früher waren Geheimdienste nationale Einheiten, die gegen alle anderen Nationen und deren Geheimdienste gearbeitet haben. Heute schaut es so aus, als seien Geheimdienste Informationsbeschaffer, die mit anderen Geheimdiensten in einer supranationalen Zusammenarbeit Informationen tauschen. (1) (2) Jeder bekommt die Informationen vom anderen, die er selbst nicht erheben darf (kein westlicher Auslandsgeheimdienst darf seine eigenen Staatsbürger systematisch ausspionieren). Die Briten schnüffeln in den USA und geben Daten an die USA weiter und umgekehrt. Wenn bei so einem Datentausch auch noch eigene Staatsbürger zu Schaden oder zu Tode kommen wie in mindestens einem Fall mit dem deutschen BND, dann müssten auch die letzten Alarmglocken läuten. (3) Trotzdem gibt es keine Kontrolle über die Geheimdienste. Sie scheinen so geheim zu sein, dass nicht einmal die Parlamente Genaueres wissen oder die Befugnisse der Geheimdienste reglementieren können. Die Geheimdienste sind zum Staat im Staat geworden, außerhalb jeglicher demokratischer Strukturen.
    • im Kleinen: Wenn jemand wie Edward Snowden, der als externer Mitarbeiter nur für die NSA gearbeitet hat, so viele Daten entwenden kann, was wurde und wird dann noch alles entwendet, von dem wir aber nie etwas erfahren werden? Manipulation, Wirtschaftsspionage, private Fehden. Alles ist möglich. Je mächtiger die Organisation, desto mächtiger werden auch deren Mitarbeiter. Wenn die Kontrolle der Organisation und deren Zielen fehlt (wie oben gesagt), dann fehlt sie auf Daten- und Korruptionsschutzebene innerhalb der Organisation ebenfalls.

Jeder Bürger muss nun selbst überlegen, was diese Entwicklung für ihn bedeutet. Oder für seine Kinder. Oder seinen Freund. Und danach sollte man handeln.

September 16, 2013 11:26 PM

April 20, 2013

Robert Kaiser

Firefox OS App Workshop in Wien!

Im Rahmen der Linuxwochen Wien (Infos zum Veranstaltungsort sind auf deren Seiten verfügbar) findet am 4. Mai 2013 von 10 bis 15 Uhr ein Firefox OS App Workshop statt.

Gemeinsam mit zwei Kollegen aus München werden wir dort nach einer Einführung in Firefox OS und Open Web Apps direkt in die Materie starten und an unseren/euren eigenen Apps basteln - ganz gleich, ob ihr von einer bloßen Idee oder einer schon existenten Web-Anwendung startet.

Ihr könnt euch ab jetzt anmelden! :)

Weitere Informationen und Anmeldungs-Link auf der Linuxwochen-Seite!

April 20, 2013 05:46 PM

January 30, 2013

Thomas Schwecherl

Ubuntu für Smartphones

Der letzte Beitrag ist schon lang her und ich weiß, dass ich auch mit diesem Beitrag spät dran bin. Denn die Meldung ist schon fast einen Monat alt.

Canonical wird eine Ubuntu-Version für Mobiltelefone veröffentlichen, die ohne Hardware-Tasten und ausschließlich über Wischgesten gesteuert wird: Ubuntu now fits your phone.

Das Bedienkonzept gefällt mir auf den ersten Blick. Nur bin ich mir noch nicht ganz im Klaren, wie das ganze mit Ubuntu für Android zusammenpassen soll. Wird die auf Android aufsetzende Variante aufgegeben werden? Für 2 Varianten von Ubuntu für Smartphones hat Canonical sicherlich nicht die Kapazitäten.

Am Verlockendsten finde ich bei den Ubuntu-Telefonen den Gedanken, es an einen Fernseher oder Bildschirm anstöpseln zu können und ein quasi vollwertiges Gerät auch mit höherer Auflösung zu haben. Also ein Ubuntu Linux in der Hosentasche. Am Sofa noch kurz Nachrichten gelesen, dann im Büro an den großen Bildschirm und eine Tastatur angehängt und schon geht’s los mit E-Mails schreiben und anderen Tätigkeiten im gewohnten Desktop-Format.

Von Engadget gibt es ein sechsminütiges Video, bei dem das Konzept von Mark Shuttleworth vorgestellt wird:
Ubuntu for smartphones hands-on video
.

Wer ganz viel Zeit hat, kann sich auch das fast zweistündige Hangout-Video von Google+ ansehen, was ich über OMG!Ubuntu gefunden habe: Ubuntu Product Launch OMG! Google+ Hangout.

January 30, 2013 10:53 PM

September 08, 2012

Thomas Schwecherl

Web-Echtzeitkommunikation notwendig

Viele Leute treffen sich im Internet in Gruppen und verwenden dafür bevorzugt ein textbasiertes Chat-System wie IRC. Dieses System ist alt, bewährt und relativ einfach über alle möglichen Betriebssysteme, Programme und technischen Geräte zu erreichen. Für Android gibt es unzählige Apps dafür. Sogar über Browser kann man sich via Webchat wie z. B. Mibbit einklinken.

IRC hat für manche viele Vorteile: Man kann nebenher an dem weiterarbeiten, was man vor dem Chat bereits begonnen hat. Man kann im Log nachlesen, was besprochen worden ist. Man kann dieses Log als Besprechungsprotokoll weiterschicken oder online veröffentlichen. Für andere hat es den Nachteil, dass IRC-Besprechungen oft lange dauern, weil man immer auf die Antwort des nächsten warten muss, der ja erst einmal eine gewisse Zeit zum Lesen und Tippen benötigt.

Auch die deutschsprachige Mozilla-Gemeinde hält ihre wöchentlichen Treffen im IRC ab. (Die Treffen sind auch im Kalender von mozilla.de aufgelistet.) Als Protokoll nutzen wir aber nicht das Log, sondern Etherpad, wo jeder Teilnehmer die wichtigsten Eckpunkte und Neuheiten der letzten Woche aufzählen kann.

Insbesondere von Mozilla-Angestellten kommt die Forderung, das textbasierte durch ein videobasiertes System zu ersetzen. Die letzten Wochen gab es dahingehend schon erste Versuche, die aus meiner Sicht mehr oder weniger scheiterten. Bisher hat es nicht funktioniert, dass zumindest so viele Leute am Videochat teilnehmen konnten wie vorher am IRC-Chat.

Bei mir war es besonders extrem und es scheiterte irgendwie an allem. Bisher ging es weder am Desktop-Ubuntu noch auf meinem Android-Smartphone weder mit Skype noch mit Vidyo. Entweder der Ton funktionierte nicht oder die Verbindung konnte nicht aufgebaut werden oder das Programm wollte einfach nicht tun, wofür es vorgesehen war.

Das Problem ist für Leute, die wenig technikerfahren sind oder wenig Zeit haben, dasselbe: Programme müssen eigens für den Videochat installiert und konfiguriert werden. Damit schlage ich endlich den Bogen zum Titel: Wir benötigen endlich die Web-Echtzeitkommunikation im Browser – sprich: WebRTC und alles, was dazu gehört. Denn nur, wenn Webtelefonie oder Videokonferenzen über den Browser funktionieren, ohne etwas einzustellen oder ein Programm oder Plugin installieren zu müssen, ist die maximale Erreichbarkeit auf Desktop- und Mobilgeräten möglich. Mozilla, Google und Opera arbeiten ja schon eine Weile daran. Ich hoffe auf baldige Einsatzfähigkeit.

September 08, 2012 09:59 AM

July 17, 2012

Carsten Book

Emailadresse fuer Fragen zur Thunderbird Zukunft

Hi,

nachdem wir letzte Woche die Uebersetzung des Interviews von JB online gestellt haben, haben wir auch eine Emailadresse eingerichtet an die Ihr Fragen/Sorgen/Anregungen zur Thunderbird Weiterentwicklung  oder wie man bei Thunderbird mitmachen kann stellen koennt.

Die Emailadresse lautet:

thunderbird-de@mozilla.org

Was ueber diese Adresse nicht beantwortet wird sind Supportanfragen.

Es sei auch erwaehnt das es noch dazu die englischsprachige Mailinglist Thunderbird Planning gibt – https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/tb-planning gibt, dort koennen natuerlich auch Thunderbird Fragen diskutiert werden.

Viele Gruesse

Carsten

July 17, 2012 08:04 AM

July 13, 2012

Carsten Book

Interview zur Zukunft von Thunderbird

Hi,

Tristan Nitot hatte Gelegenheit mit JB Piacentino ein Interview zur Zukunft von Mozilla Thunderbird zu führen, siehe
http://blog.mozilla.org/beyond-the-code … underbird/
Hier eine Übersetzung dieses Gespräches:

Tristan: Hi Jb, ich habe im Internet gelesen, dass Thunderbird Tot sei. Ist das wahr oder ist das Ende von Thunderbird übertrieben?

Jb: Nein, Thunderbird ist nicht am Ende. Wir ändern die Art und Weise, wie wir neue Funktionen für Thunderbird entwicklen. Nichts wird sich für den einzelnen Privatanwender oder Nutzer in Unternehmen/Organisationen ändern. Mozilla wird Thunderbird weiter unterstützen.

Tristan: Es wird also Thunderbird 14 geben?

Jb: Ja, natürlich! Wir haben einen soliden Plan, um Thunderbird bis Ende 2013 zu unterstützen und sind ebenso in der Planungsphase, was die anschließende Unterstützung angeht.

Tristan: Und was passiert bis dahin?

Jb: Thunderbird 15, 16 und 17 werden demnächst herausgebracht. Für Thunderbird 15 gibt es bereits eine Alpha-Version und auch nach Version 17 werden weiterhin neue Versionen herausgebracht. Wir werden coole, neue Innovationen sehen, wie zum Beispiel Thunderbird Chat (Instant Messaging), weitere Anbieter zum Anmelden neuer E-Mail-Adressen und für Thunderbird Filelink, sowie neue Funktionen, die vollständlig von der Community beigesteuert wurden. Zusätzlich wird Mozilla auch weiterhin die Beiträge aus der Community beachten und mit in das Produkt einfließen lassen.

Tristan: Weisst du, wer die Thunderbird-Benutzer sind und was sie wollen?

Jb: Wir haben eine Mischung aus Privatanwendern und Firmenkunden. Unter den über 20 Millionen Benutzern gibt es viele, die Thunderbird großflächig einsetzen, wie zum Beispiel Firmen, Regierungs- und Bildungseinrichtungen. Wir müssen dabei das Gleichgewicht wahren, um sowohl Privatanwender als auch Firmenkunden zufriedenzustellen.

Eine Gemeinsamkeit unter allen Benutzern ist zu aller erst die Forderung nach einem sehr stabilen und sicheren E-Mail-Produkt. Beispielsweise können in sehr großen Firmen Veränderungen an den vorhandenen Funktionen alle möglichen Probleme hervorrufen, angefangen mit Problemen bei der Zertifizierung, der Verteilung auf allen Systemen bis hin zur Schulung der Benutzer. Ebenso haben unsere Privatanwender kein großes Verlangen nach neuen Innovationen.
Dennoch glauben wir, dass das Erlebnis für den Benutzer verbessert werden kann, zum Beispiel durch die Einbindung zusätzlicher Web-Dienste ähnlich wie wir es für Thunderbird Filelink gemacht haben. Es ist schwer das richtige Gleichgewicht zu finden, aber im Moment glauben wir, dass unsere Benutzer mit den aktuellen Funktionen zufrieden sind und viel mehr Wert auf ein stabiles Produkt legen.

Tristan: Ich sehe eine große Kluft zwischen den Erwartungen der Thunderbird-Benutzer und Mozillas Schwerpunktsetzung auf das Internet und die Mobilgeräte-Sparte mit Firefox für Android und Firefox OS (aka Boot to Gecko). Gibt es einen Zusammenhang mit dieser Entscheidung über Thunderbird?

Jb: Mozilla setzt seinen Schwerpunkt sicherlich auf das Internet als Platform, da wir an dieser Stelle als Gemeinschaft mit der Community einen Unterschied machen können. Mobile Umgebungen sind weitgehend geschlossen. Wir glauben, wenn wir die Werte und Technologien hinter dem Internet auf die mobilen Geräte bringen können, dass wir dadurch einen Mehrwert für die Benutzer mobiler Geräte schaffen können. Thunderbird bleibt ein sehr gutes E-Mail-Programm für den Desktop-Bereich, was sich aber nicht wirklich mit der Strategie von Mozilla vereinbaren lässt.

Tristan: Lass mich einmal den Teufel an die Wand malen: Warum stellt Mozilla die Unterstützung für Thunderbird nicht vollständig ein?

Jb: Ich glaube, dass der Plan, den wir vorschlagen, zeigt, dass Mozilla trotz dieser verzwickten Lage zu seinem Wort steht: Wir werden Thunderbird nicht einstellen. Im Gegenteil, wir schmieden die Vorraussetzungen, damit das Produkt weiterhin sicher und stabil ist und Beiträge aus der Community integriert werden können. Um genau zu sein, ermutigt uns die frühe Resonanz aus der Community und ich bin mir sicher, es werden interessante Entwicklungen von freiwilligen Mitwirkenden und auch Firmen kommen.

Weiterhin gibt es eine Reihe von Open-Source-Beratungsfirmen, die ihre Firmenkunden beim Einsatz von Thunderbird unterstützen, und ich bin mir sicher, sie werden mithelfen, um den Wünschen ihrer Kunden nachzukommen und somit Thunderbird zu verbessern.

Tristan: Werden auch in Zukunft Mitarbeiter von Mozilla an Thunderbird arbeiten? Wie lange wird das noch der Fall sein?

Jb: Ja, Mozilla wird auch weiterhin Thunderbird mit bezahlten Mitarbeitern unterstützen, obwohl diese möglicherweise nur Teilzeit am Projekt arbeiten werden.

Tristan: Wenn du einen Aufruf an unsere Leser richten könntest, was würdest du ihnen mitgeben?

Jb: Das kommt wirklich auf deine Interessen und Fähigkeiten an:

Hast du Interesse, über die Zukunft der Verwaltung von Thunderbird als Projekt zu disktuieren, solltest du vielleicht die [Wikiseite zur Verwaltung von Thunderbird]( https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/Pr … ance_Model) besuchen und dort den Anweisungen folgen. Wir planen, im Laufe des Sommers Fortschritte zu machen und das neue Verwaltungsmodell anfang September fertigzustellen.

Möchtest du hingegen an der Entwickelung von Thunderbird teilnehmen, schau doch einfach mal auf der [Entwickerseite](https://developer.mozilla.org/en/Thunderbird/ ) vorbei. Ein paar Interessante Vorschläge für Innovationen findest du auf der Seite [UpForGrabs](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/UpForGrabs). Zusätzlich braucht die [Thunderbird-Hilfe](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/Support ) immer neue Mitarbeiter, so wie die [Qualitätssicherung](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird:Testing).

Tristan: Jb, vielen Dank für deine Zeit. Da ich selbst auch Thunderbird-Benutzer bin, freue ich mich sehr, diese Information aus erster Hand zu bekommen. Ich freue mich sehr zu sehen, wie sich Thunderbird in Zukunft entwickelt.

Jb: Danke!

—-

Hoffe das klaert Eure Fragen zur Zukunft von Thunderbird und wie jedes andere OpenSource Project (auch Firefox!) lebtThunderbird von der Mitarbeit im Project, Community Member sind also gerne jederzeit willkommen!

 
Viele Gruesse

Carsten – Tomcat
Team Mozilla

July 13, 2012 12:53 PM

June 28, 2012

Thomas Schwecherl

Formulierungen und Sprachlogik

Ich lese sehr gerne die Artikel, die auf der deutschen Tekom-Website veröffentlicht werden. Die Tekom ist der deutsche Fachverband für Technische Kommunikation und Informationsentwicklung, dort wird also alles rund um technische Redaktion, Übersetzungen usw. behandelt. In Österreich gibt es nichts Vergleichbares, darum sind österreichische Personen und Firmen dort auch Mitglied.

Letztens habe ich zwei Artikel gelesen, die auch für Mozilla-Übersetzungen gelten:

Wählen, aktivieren oder klicken?

Der erste Artikel behandelt Stile und Formulierungen, wie man Software-Hilfen möglichst einfach und verständlich schreibt. Falls jemand den Artikel liest: Bei der Firefox-Hilfe (kurz: SUMO) folgen wir dem diversifizierten Stil mit unterschiedlichen Begriffen („wählen, klicken, aktivieren, gehen …“) und vermeiden die Anhäufung von „klicken Sie …, klicken Sie …, klicken Sie …“).

Dagegen gibt es von der englischen Vorlage für die Firefox-Hilfeartikel her keine eindeutige Tendenz zur verkürzten oder ausführlichen Form. Hier wird gern gemischt. Oft wird aber die verlängerte Form verwendet und das Bedienelement beschrieben („klicken Sie auf die Schaltfläche Ausnahmen“ anstelle von „klicken Sie auf Ausnahmen“). In den Mozilla-Produkten gibt es einfach zu viele Elemente (Schaltflächen, Kontrollkästchen, Menü, Tastenkürzel …). Das Weglassen ihrer Namen würde die Anleitungen in weiten Teilen weniger selbsterklärend erscheinen lassen und der Nutzer müsste manchmal erst nach dem richtigen Element suchen, das gemeint ist.

Beim Korrekturlesen bereits selbst aufgefallen ist mir, dass eine falsche Reihenfolge der Satzteile eine Anleitung extrem schwer verständlich macht. Man soll immer in derselben Reihenfolge schreiben, in der der Nutzer die Schritte ausführen muss.

  • Nicht gut: Klicken Sie auf Öffnen im Menü Datei.
  • Gut: Klicken Sie im Menü Datei auf Öffnen.
  • Nicht gut: Klicken Sie auf die Drucken-Schaltfläche.
  • Gut: Klicken Sie auf die Schaltfläche Drucken.

Auch die Beschreibung der Unterschiede von „Löschen/Entfernen“ und „Speichern/Sichern“ sind zutreffend und deren Unterscheidung ist wichtig. Eine durchgängig einheitliche Schreibweise setzt also nicht nur dieselben Begriffe für dieselben Aktionen/Elemente voraus, sondern auch die Definition dieser Begriffe.

Unlogische Sprachlogik

Der andere Artikel beschreibt die Unlogik in Teilen der deutschen Sprache, die einem Muttersprachler nur selten auffällt. An Beispielen wie „Zahnrad“ statt „Zähnerad“, „einhundertdreiundvierzig“ statt „einhundertvierzigunddrei“, einem falschen grammatikalischem Geschlecht wie in „die Feile“ und „das Weib“ verdeutlicht die Autorin ihren Standpunkt.

Ausführlicher werden Verneinungen behandelt. Die Vorsilbe „un-“ kann beispielsweise nicht nur 1) eine verneinende Wirkung haben, sondern auch 2) eine verstärkende (negative) Wirkung oder 3) gar keine verneinende Wirkung. Beispiele dafür sind „ungenau“ (für „nicht genau“), „Untiefe“ (für „sehr tiefe Stelle“) und „Unmut“ (für „Unzufriedenheit“, was wiederum unter Punkt 1) fällt).

Kniffliger wird der Teil mit den mehrfachen Verneinungen. Im Hochdeutschen heben sich solche Verneinungen gegenseitig auf, in vielen Dialekten dienen sie bloß der Verstärkung der verneinenden Aussage. Zuletzt wird noch angesprochen, dass bevorzugt positive Begriffe verwendet werden sollen: „sicher“ statt „gefahrlos“ oder „bekommen“ statt „kriegen“.

Als Übersetzer oder Autor sollte man sich der sprachlichen Vielfalt und Möglichkeiten bewusst sein, um dem Leser von Texten das Lesen so einfach, effizient und verständlich wie möglich zu gestalten. Denn je besser verständlich, desto besser die helfende Wirkung.

June 28, 2012 11:38 PM

June 12, 2012

Thomas Schwecherl

Ubuntu 12.04

Ende Mai habe ich auf meinem Desktop-Rechner den Sprung gemacht von Ubuntu 10.10 (Maverick Meerkat) auf 12.04 (Precise Pangolin).

Der größte Unterschied zu Ubuntu vor 2 Jahren ist sichtlich die Oberfläche mit Unity (siehe das untenstehende Bildschirmfoto von der Live-CD). Es weist zwar grundsätzliche Ähnlichkeiten zu GNOME 3 auf, kommt mir persönlich aber ausgereifter und optisch ansprechender als das neue GNOME vor. Nichtsdestotrotz steckt ein waschechtes GNOME 3 unter der Unity-Oberfläche und die GNOME 3-Oberfläche kann nach Bedarf nachinstalliert werden.

Beispiel für Unity auf der Live-CD von Ubuntu 12.04

Unity-Startmenü

Zuallererst: Ich finde es nützlich, dass die Leiste mit wichtigen Programmen sowie die Anzeige, welche Programme gerade offen sind, jetzt am linken Bildschirmrand angeordnet ist (=Unity-Startmenü). Das spart den Platz ein, der früher unten für die Status- und Fensterleiste gebraucht wurde. Statt früher wichtige Programme in die obere Menüleiste oder auf dem Desktop abzulegen, befinden sie sich nun immer sichtbar links, was bei den heutigen breiten Bildschirmen vom Platzverbrauch her sinnvoll ist.

Die Umstellung auf diese Art der Darstellung war gar nicht schwierig. Nur die Wahl eines Fensters aus den offenen Programmen empfinde ich umständlicher als früher, da nur noch gezeigt wird, welches Programm offen ist, jedoch nicht die diversen Fenster eines Programms. Das benötigt oft 2 Klicks auf das Symbol im Unity-Startmenü oder die Verwendung des Tastenkürzels Alt+Tab.

Übersicht/Dash

Schwierig gestaltet sich die ganze Startmenü-Sache für Leute, die vieles anpassen möchten. Ich hatte mein Hauptmenü immer gut geordnet und mit allen Programmen eingerichtet, die ich installiert hatte. Mit Unity gibt es kein Hauptmenü mehr, sondern nur noch die Dash mit einer alphabetischen Liste von installierten Programmen und sonstigem, das eine Benutzeroberfläche besitzt (wie z.B. Systemeinstellungen). Eine Ordnung ist hier nicht mehr möglich.

Zugute kommt mir, dass man Programme schnell nach einem Tastendruck auf Windows/Super und dem Eintippen des Programmnamens öffnen kann. Aber Leute, die keine Programmnamen kennen und nur nach dem Aussehen von Symbolen gehen, können damit nichts anfangen – sie müssen jedes Mal die Liste der installierten Programme durchstöbern.

Weiters werden die getätigten Anpassungen in der Dash nicht gespeichert und beim nächsten Öffnen wieder zurückgesetzt. So kann man zwar die Anzeige von Programmen aus dem Software-Center oder von Online-Videos abstellen, beim nächsten Aufrufen der Dash ist aber alles wieder wie vorher. Ich habe im dconf-Editor keine Einstellung gefunden, um dieses Verhalten zu ändern oder ein bestimmtes Anzeigeverhalten zu speichern.

Quicklists

Eine gute Idee sind Quicklists: Bei bestimmten Programmen öffnet sich nach einem Klick mit der rechten Maustaste (bei Linkshändern: mit der linken Maustaste) auf ein Symbol im Startmenü ein Menü mit Schnellzugriff auf bestimmte Funktionen. Damit kann man z.B. das Terminal-Symbol damit erweitern, dass man auf Wunsch eine Shell mit Root-Rechten öffnet. Oder beim Thunderbird kann man darüber rasch das Adressbuch öffnen, ohne zuerst Thunderbird in den Vordergrund holen zu müssen.

Der Nachteil dieser Quicklists ist, dass man sie überhaupt nicht vernünftig einrichten kann. Dafür muss man entweder etwas Fertiges kopieren wie von der Seite What Custom Launchers and Unity Quicklists are available? oder den Quelltext der Symbolverknüpfungen verstehen und selbst etwas basteln und in einem der Verzeichnisse für die Symbolverknüpfungen (vom Dateityp „Desktop-Dateien“) ablegen. Eine einfache Benutzeroberfläche zum Einrichten von Quicklists würde viel Zeit sparen und die unnötige Beschäftigung mit dem Quelltext vermeiden. Leider wird die Hauptzielgruppe der „Normalanwender“ solche Änderungen nicht vornehmen, weshalb für Canonical kein Grund besteht, in diesem Bereich Zeit zu investieren.

Panel

Die von GNOME 2 verbliebene Leiste ist das obere Panel. Es dient jetzt bei den meisten Programmen als Menüleiste. Zusätzlich werden dort wie früher die Indikatoren genannten Elemente für die Sitzungsanzeige, Uhr, Lautstärkeregelung, Batterieladestand, Wetter usw. angezeigt sowie die Applets für Dropbox, Skype und andere Programme oder Hilfsmittel wie die Zwischenablageverwaltung ClipIt.

Die Voreinstellung ist, dass im Panel zusätzlich zu den Anzeigeelementen von Canonical nur das Java-Applet sowie Wine und die Update-Verwaltung angezeigt werden dürfen. Will man andere Programme freischalten, muss man sie händisch in die systray-whitelist getaufte Konfigurationseinstellung nachtragen oder einfach alle Einträge durch ‚all‘ ersetzen. Das scheint nicht im Sinn des Erfinders zu sein, aber solange Programme noch Applets benötigen, ist das die beste Lösung – die leider wieder nicht sehr kundenfreundlich daher kommt. Optimal wäre, wenn sich Applets von neu installierten Programmen selbständig dort eintragen würden.

HUD

Das händische Aufrufen von Programmen habe ich bei der Dash schon erwähnt. Eine andere Aufwertung der Tastaturbedienung erfährt Ubuntu 12.04 erstmals mit HUD. Diese Funktion ist noch experimentell und ich nutze sie aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit noch nicht wirklich, z.B. arbeitet es mit Mozilla-Produkten noch nicht reibungslos zusammen.

Der große Vorteil von HUD ist, dass man nicht mehr die Menüs mit der Maus nach bestimmten Befehlen durchstöbern muss, sondern den gesuchten Befehl mit Druck auf Alt und dem Eintippen des Befehlsnamens schnell finden und aktivieren kann. Anstatt in GIMP also nach „Bild skalieren“ zu suchen, tippt man einfach auf Alt und dann „skal“ ein, klickt auf den zutreffenden Befehl und fertig.

Ich bin sehr gespannt, wohin sich HUD in den nächsten Ubuntu-Versionen entwickelt. Es scheint besonders in Hinblick auf die TV-Ambitionen von Ubuntu entwickelt worden zu sein, wo man für TV-Bildschirme keine Maus zur Verfügung hat und trotzdem Menübefehle ausführen können muss.

Unity-Tweak

Etwas Hilfe beim Anpassen von Unity bietet Unity Tweak. Das muss zwar als externe Paketquelle (PPA) eingebunden werden, aber das habe ich in Kauf genommen und ich finde, es zahlt sich aus.

Nautilus-Aktionen

Abschließend möchte ich noch kurz Nautilus Actions Extra erwähnen. Dieses externe Paket bringt mehrere sinnvolle Erweiterungen für das Kontextmenü im Dateimanager Nautilus. Früher habe ich das immer händisch von einer Website heruntergeladen und mit einem Actions-Editor eingepflegt. Aber diese Actions haben noch keinen Ubuntu-Versionssprung überlebt, weshalb ich nun Nautilus Actions Extra probiert habe. Das ist wenig Aufwand und bringt viele nützliche Zusatzfunktionen. Nachteil: Es ist bisher nur auf Englisch verfügbar. In der offiziellen Paketquelle von Ubuntu gibt es noch weitere Nautilus-Actions wie nautilus-open-terminal-here und nautilus-compare.

Fazit

Ich mag Unity prinzipiell und würde nicht mehr zurückkehren zur alten Oberfläche. Es sieht modern aus und ist benutzbar. Aber für jemanden wie mich, der gerne die Kontrolle über sein Betriebssystem hat, ist es schwierig, sich mit manchen Dingen abzufinden, außer man investiert Zeit, um sich in diverse Themen einzuarbeiten. Hmm. Eine Unity-Entsprechung für GNOME 3-Erweiterungen wäre toll, um auf einfache Weise wie bei Mozilla Funktionalitäten nachzurüsten.

June 12, 2012 10:17 PM

June 11, 2012

Thomas Schwecherl

Atemnot in der Kellerbühne Puchheim

Heute Abend waren wir wieder bei einer Aufführung der Kellerbühne Puchheim: „Atemnot – Ein starkes Stück über Leben und Tod“.

Der Vorsitzende eines Tabakkonzerns setzt die Idee seiner Marketingleiterin um: Zwei Extrembergsteigerinnen werden engagiert, einen unbestiegenen Berg im Himalaya zu bezwingen. Am Gipfel sollen die beiden Sportlerinnen Werbung für eine neue Zigarette machen. Die Controllerin des Konzerns ist dagegen, das Unterfangen ist sehr gefährlich. Außerdem birgt der Berg ein Rätsel:

Der Onkel des Vorsitzenden hat die Besteigung bereits vor über 60 Jahren versucht und ist mit seinem Kameraden verschollen. Die beiden Sportlerinnen sollen dieses Rätsel nun lösen.

In dem Stück geht es darum, Erster zu sein oder doch nur Zweiter. Um Sieg und Niederlage, um Leistung und dünne Luft in hohen Etagen, um Atemnot. Jede der acht Figuren im Stück kämpft auf ihre Weise mit ihren Werten und Wertvorstellungen und jedem wird dabei die Luft knapp.

Das Stück von Michael Snelgrove spielt in London im Jahr 1999 und am Himalaya 1931. Das Bühnenbild und die Ausstattung sind sehr minimalistisch gehalten, was aber das Können der Schauspieler noch mehr zur Geltung bringt. Denn die sind es, die mich echt begeistert haben. Allen voran die Rollen der strengen Blaise und des dauerhustenden Sir Byron wurden eindringlich in Szene gesetzt! Aber auch die anderen Rollen wie die des Sherpas Ang und des Bergsteigers Cecil haben überzeugt mit ihrer Darbietung.

Es ist immer wieder schön zu sehen, welche tollen Leistungen bei einem sogenannten Laientheater gezeigt werden. Die 2 Stunden haben sich auf alle Fälle gelohnt und ich kann das Stück nur jedem empfehlen, der irgendwie in die Nähe von Puchheim kommt. Leider wird nur bis Anfang Juli gespielt.

Logo des Theaterstücks: Abbild einer großen blauen Lunge, die gleichzeitig eine eisige Bergwelt darstellen soll, in der 3 schwarze Bergsteiger klettern

June 11, 2012 09:29 PM