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Planet Mozilla (de)

June 24, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 69: Cryptomining-Blocker wird standardmäßig aktiviert

Mit Firefox 67 hat Mozilla den Content-Blocker von Firefox um ein optionales Blockieren von Cryptomining erweitert. Ab Firefox 69 ist der neue Schutz standardmäßig aktiviert.

In Firefox 67 hat Mozilla seinen integrierten Content-Blocker um die Möglichkeit erweitert, Cryptomining– sowie Fingerprinting-Scripts zu blockieren. Dazu muss entweder die Datenschutz-Voreinstellung „Streng“ oder „Benutzerdefiniert“ ausgewählt werden.

Während Mozilla im Hintergrund an größeren Privatsphäre-Verbesserungen wie Social Tracking als weitere Kategorie für den Content-Blocker, ein neues Tracking-Schutz-Panel, einen Schutz-Bericht sowie Firefox Proxy arbeitet, erweitert Mozilla zunächst einmal den Schutz, den standardmäßig jeder Nutzer erhält.

So werden seit Firefox 67.0.1 Tracking-Cookies von Drittanbietern standardmäßig blockiert und ab Firefox 69 wird der Cryptomining-Schutz auf die Standard-Liste gesetzt und ist damit für jeden Nutzer aktiv, ohne dass dieser erst durch den Nutzer aktiviert werden muss.

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June 24, 2019 09:32 PM

June 21, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla entfernt Architektur-Information aus User-Agent von Firefox

Um den digitalen Fingerabdruck von Firefox-Nutzern zu reduzieren, wird Mozilla den User-Agent von Firefox um die Angabe der CPU-Architektur reduzieren.

Browser senden bei jedem Seitenaufruf einen sogenannten User-Agent an die jeweilige Website. Dieser beinhaltet einfache Informationen über das verwendete Betriebssystem, den Browser sowie die CPU-Architektur.

Was die CPU-Architektur betrifft, unterscheidet Firefox derzeit zwischen 64-Bit-Firefox auf 64-Bit-Betriebssystem, 32-Bit-Firefox auf 32-Bit-Betriebssystem sowie 32-Bit-Firefox auf 64-Bit-Betriebssystem. Letzteres wird mit Firefox 69 entfallen. Mozilla hat bereits eine Änderung in der Nightly-Version von Firefox implementiert, womit in diesem Szenario die gleiche Angabe wie bei einem 64-Bit-Firefox auf einem 64-Bit-Betriebssystem verwendet wird. Konkret bedeutet dies für Nutzer von Windows, dass aus der Angabe WOW64 ein Win64 wird, und für Nutzer von Linux, dass aus der Angabe Linux i686 on x86_64 ein Linux x86_64 wird. Die 32-Bit- sowie die AArch64-Version von Firefox für Windows haben bereits keine Architektur-Angabe im User-Agent.

Diese Änderung wird als risikolos bewertet, weswegen die Änderung direkt erfolgte und hinter keiner versteckten Einstellung implementiert worden ist. Geplant ist allerdings, die Angabe der CPU-Architektur komplett aus dem User-Agent von Firefox für Windows und Linux zu entfernen. Auch die Eigenschaften navigator.oscpu sowie navigator.platform sollen entsprechend angepasst werden und diese Information nicht länger beinhalten. Das gilt ebenso für Android.

Diese vollständige Entfernung der CPU-Architektur besitzt aufgrund von User-Agent-Sniffing auf Webseiten ein größeres Risiko, weswegen hier noch nicht klar ist, ob die Änderung mit Firefox 69 oder erst später in Kraft treten wird.

Mit der Änderung reduziert Mozilla den digitalen Fingerabdruck seiner Nutzer, da standardmäßig weniger Informationen über das System des Nutzers preisgegeben werden. Grundsätzlich sind Änderungen des User-Agents aus Gründen der Web-Kompatibilität immer eine schwierige Angelegenheit, weil viele Websites auf Basis des User-Agents Entscheidungen treffen und nicht unbedingt jede Erkennung des User-Agents besonders flexibel umgesetzt ist. Darum erfolgen grundlegende Änderungen des User-Agents selten und immer mit Bedacht.

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June 21, 2019 09:02 PM

June 20, 2019

Sören Hentzschel

Firefox: Neues Tracking Schutz-Panel, Schutz-Bericht, Social Blocking und Firefox Proxy kommen

Mozilla verbessert weiter die Eigenschaften von Firefox als Browser mit besonderem Privatsphäre-Schwerpunkt. Ganz aktuell arbeitet Mozilla an einem verbesserten Panel für den Tracking-Schutz in der Adressleiste von Firefox, einem umfassenden Schutz-Bericht und bringt außerdem Content-Blocking für Elemente sozialer Netzwerke. Dazu deutet sich mit Firefox Proxy ein weiteres Privatsphäre-Produkt unter der neuen Firefox-Dachmarke an.

Mozilla treibt seine Bestrebungen weiter voran, Firefox zu einem Browser mit noch besserem Privatsphäre-Schutz zu machen. Erst in Firefox 67 hat die Content Blocking-Fähigkeiten von Firefox um Fingerprinting und Cryptomining erweitert, seit Firefox 67.0.1 kurz darauf werden Drittanbieter-Tracking-Cookies standardmäßig blockiert. Und jetzt arbeitet Mozilla an einer wahren Offensive weiterer Verbesserungen rund um die Privatsphäre der Nutzer.

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Neues Tracking-Schutz-Panel

Firefox-Nutzer kennen vermutlich das Symbol mit dem „i“ in der Adressleiste. Darüber sind Informationen zur Verbindung, zum Content Blocking sowie zu den Website-Berechtigungen zugänglich.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Mozilla sieht in der bisherigen Darstellung verschiedene Probleme. Zum einen werden nach Ansicht von Mozilla zu viele Informationen auf wenig Raum angezeigt, um sinnvoll damit zu interagieren. Der Begriff Content-Blocking sei zu unklar, es ist nicht eindeutig erkennbar, welcher Schutz aktiviert ist und welcher nicht, außerdem sei die Mischung aktivierter und deaktivierter Maßnahmen verwirrend.

Aus diesem Grund plant Mozilla eine Entkoppelung der Privatsphäre- von den anderen Elementen. Das Symbol mit dem „i“ wird aus der Adressleiste entfernt, dafür erscheint das Schild-Symbol, welches sonst nur bei aktiven Schutzmaßnahmen angezeigt wird, in Zukunft permanent in der Adressleiste.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Während die Informationen zur Verbindung sowie Berechtigungen weiterhin über das Schloss-Symbol erreichbar sind und nicht länger Informationen zum Content-Blocking beinhalten, zeigt das Schild-Icon nur noch Informationen zum Content-Blocking an.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Das Content Blocking-Feature als Ganzes wird umbenannt in Tracking-Schutz, es ist klar ersichtlich, ob der Schutz für die Seite aktiv ist oder nicht, blockierte sowie nicht blockierte Elemente sind klar voneinander getrennt. Das neue Panel zeigt außerdem die Anzahl der in der aktuellen Woche blockierten Elemente sowie einen Link zu einem neuen Schutz-Bericht, dazu später mehr.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Gab es auf einer Seite keine blockierbaren Elemente, soll dies bald schöner dargestellt werden.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Für die spätere Zukunft ist es auch denkbar, innerhalb des Panels bestimmte Features oder Neuerungen visuell hervorzuheben. Ein solcher Hinweis verschwindet automatisch, wenn der Nutzer diesen einmal gesehen hat, kann durch Klick auf das Info-Symbol aber jederzeit wieder geöffnet werden.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Social Blocking

Was auf diesen Bildern neben den bereits vorgestellten Änderungen zu sehen war, ist eine neue Kategorie für den Tracking-Schutz, nämlich Social Media Trackers. Social Tracking erlaubt sozialen Netzwerken wie Facebook das Tracking über Widgets wie „Gefällt mir“-Buttons auf Webseiten, selbst wenn der Nutzer überhaupt nicht auf dem jeweiligen Netzwerk registriert ist. Dieser neue Schutz blockiert solche Elemente.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Manchmal ist es doch notwendig, Social Tracker zumindest temporär zu erlauben, beispielsweise für Login-Funktionen auf Webseiten. Wenn der Nutzer also mit einer Website interagiert und dabei ein Element eines Social Trackers aktiviert wird, soll Firefox dies auf Wunsch optional erlauben.

Firefox Privatsphäre-Offensive

In den Einstellungen von Firefox soll Social Tracking als eigenständiger Bereich, unabhängig von der allgemeinen Konfiguration Standard, Streng sowie Benutzerdefiniert angezeigt werden.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Schutz-Bericht

Ein komplett neues Feature, an welchem Mozilla bereits aktiv arbeitet, ist der Schutz-Bericht. Hier visualisiert Mozilla die Anzahl blockierter Elemente, getrennt nach Wochentagen, mit Unterscheidung der einzelnen Blocking-Kategorien.

Weiterhin bewirbt Mozilla hier den neuen Social Tracker-Schutz, seinen Passwort-Manager Firefox Lockwise sowie seinen Dienst Firefox Monitor, welcher über Datenlecks informiert.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Ist der Nutzer für Firefox Monitor angemeldet, dann erscheinen an dieser Stelle Informationen über die Anzahl der überwachten E-Mail-Adressen, die Anzahl der bekannten Datenlecks, welche Informationen beinhalten, die einen betreffen, sowie die Anzahl der Passwörter, die betroffen sind. Außerdem ist ein Hinweis darauf zu erkennen, dass Firefox Monitor automatisch täglich nach neuen Datenlecks scannen kann.

Wird Firefox Lockwise genutzt, erscheinen hier die Anzahl der gespeicherten Passwörter, die Anzahl doppelter Passwörter sowie die Anzahl der Geräte, mit denen synchronisiert wird.

Firefox Privatsphäre-Offensive

Firefox Proxy

Die Mockups zum Schutz-Bericht zeigen ein weiteres Produkt, welches ein Logo besitzt, das sich perfekt in die neue Firefox-Dachmarke einfügt und daher als glaubwürdige Ergänzung des Firefox-Portfolios erscheint: Firefox Proxy.

Detaillierte Informationen sind dazu öffentlich noch keine bekannt, jedoch zeigt das Mockup, dass es sich dabei um eine Erweiterung für Firefox handelt. Firefox Proxy soll die Sicherheit öffentlicher WLANs erhöhen und den Nutzer vor Hackerns schützen, wie es in der Kurzbeschreibung heißt.

Firefox Proxy

Ein Zeitpunkt für die Veröffentlichung der hier vorgestellten Neuerungen ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist, dass sich die Verbesserungen über mehrere Firefox-Versionen hinweg erstrecken.

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June 20, 2019 07:09 PM

Mozilla veröffentlicht weiteres Sicherheits-Update Firefox 67.0.4

Nur zwei Tage nach dem Sicherheits-Update auf Version Firefox 67.0.3 hat Mozilla mit Firefox 67.0.4 ein weiteres Sicherheits-Update veröffentlicht.

Es ist erst zwei Tage her, da hat Mozilla mit Firefox 67.0.3 ein Sicherheits-Update außer der Reihe veröffentlicht. Während man von der in Firefox 67.0.3 behobenen Sicherheitslücke weiß, dass diese bereits aktiv ausgenutzt wird, ist die in Firefox 67.0.4 geschlossene Sicherheitslücke im Sandboxing-Code nur in Kombination mit anderen Schwachstellen gefährlich. Nichtsdestominder sollte natürlich auch dieses Update von jedem Nutzer unbedingt eingspielt werden.

Wie auch schon die in Firefox 67.0.3 geschlossene Schwachstelle ist auch diese kein Problem, welches sich erst mit Firefox 67 eingeschlichen hat, was bedeutet, dass auch ältere Firefox-Versionen betroffen sind. Die derzeitige Update-Frequenz deutet also auf kein Qualitätsproblem speziell von Firefox 67 hin, sondern zeigt viel mehr, wie ernst Mozilla die Sicherheit nimmt, da sie umgehend nach Kenntnisnahme von Schwachstellen in ihrem Browser Updates veröffentlichen, obwohl das Update auf Firefox 68 sowieso schon in drei Wochen erscheint und Mozilla die Probleme auch einfach aussitzen könnte. Aber das dürfte nicht im Interesse der Nutzer sein, die gerade, wenn es um Sicherheit geht, froh über so schnelle Updates sein sollten.

Für Nutzer von Firefox ESR hat Mozilla Firefox ESR 60.7.2 veröffentlicht.

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June 20, 2019 04:35 PM

June 18, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 67.0.3

Mozilla hat Firefox 67.0.3 veröffentlicht und reagiert damit auf eine schwerwiegende Sicherheitslücke, welche von Angreifern bereits ausgenutzt wird.

Download Mozilla Firefox 67.0.3 für Windows, Apple macOS und Linux

Mit dem Update auf Firefox 67.0.3 behebt Mozilla eine Sicherheitslücke, welche als schwerwiegend eingestuft wird. Mozilla hat Kenntnis darüber, dass diese Sicherheitslücke von Angreifern bereits gezielt ausgenutzt wird. Ein Update ist für alle Nutzer von Firefox daher dringend empfohlen.

Mozilla hat die Sicherheitslücke ebenfalls in Firefox 67.0.3 für Android sowie Firefox ESR 60.7.1 behoben.

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June 18, 2019 06:41 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neues Inoffizielles Deutsches Sprachpaket für aktuelle SeaMonkey 2.53

Innoffizielle BuildsSchon am gestern erhielt ich von Entwickler frg ein aktualisiertes experimentelles Windows-Sprachpaket zu den neuesten Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Ältere Sprachpakete für 2.53 funktionieren mit diesen Builds lt. Aussage frg nicht mehr, „In der letzten Woche sind ein paar Variablen dazugekommen. Ohne das aktuelle Pack werden die Search Engines nicht mehr angezeigt. „.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Leider bin ich bisher nicht zum Testen der letzten Builds und des Sprachpakets gekommen.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

June 18, 2019 05:33 AM

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Update für Firefox Klar mit Gecko 68 und Android Q-Kompatibilität

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser von Mozilla, der sowohl für Android als auch für iOS neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat nun ein Update für die Android-Version von Firefox Klar veröffentlicht, welches unter anderem die verwendete Rendering Engine von Gecko 64 auf Gecko 68 bringt und die Kompatibilität mit Android Q verbessert.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android

Für seinen Privatsphäre-Browser Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) hat Mozilla ein Update auf Version 8.0.15 veröffentlicht.

Die neue Version nutzt Gecko 68 als Rendering-Engine zur Darstellung von Webseiten, also die gleiche Engine, welche in wenigen Wochen in Firefox 68 sowie Mozillas neuem Android-Browser Fenix zum Einsatz kommen wird. Bislang wurde noch Gecko 64 eingesetzt.

Außerdem wurden potentielle Absturzursachen mit Googles neuem Betriebssystem Android Q behoben, welches derzeit als Betaversion erhältlich ist.

Dazu kommen Updates der eingesetzten Mozilla Android Components sowie diverse Bugfixes.

Firefox Klar wird jetzt auch als 64-Bit-Version für ARM-Geräte ausgeliefert.

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June 18, 2019 05:20 AM

June 17, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla arbeitet an Passwort-Generator für Firefox

Mozilla arbeitet an einem neuen Feature für den Passwort-Manager von Firefox, um bei der Vergabe von neuen Passwörtern behilflich zu sein.

Der Passwort-Manager ist derzeit eine der Top-Prioritäten von Mozilla. So hat die aktuelle Version Firefox 67 einige Verbesserungen des integrierten Passwort-Managers erhalten, mit Firefox Lockwise gibt es eine Passwort Manager-App für Android sowie Apple iOS und seit kurzem auch eine Erweiterung für den Desktop-Firefox, welche mittelfristig direkt in Firefox integriert werden wird. Außerdem gibt es mit Firefox Monitor einen Online-Dienst, der über Datenlecks informiert.

Eine weitere Neuerung, an der Mozilla derzeit für den Desktop-Firefox arbeitet, ist die Möglichkeit, ein Passwort generieren zu lassen, wenn auf einer Website ein neues Passwort eingegeben werden soll. Dieses Feature ist bereits Teil der Nightly-Version von Firefox 69.

Derzeit muss über about:config noch der Schalter signon.generation.available auf true gesetzt werden, damit die Einstellungs-Oberfläche von Firefox eine Checkbox zur Aktivierung dieses Features anzeigt.

Passwort-Generator Firefox 69

Wird dieses Feature aktiviert, dann schlägt Firefox auf Webseiten, welche das Attribut autocomplete=“new-password“ für ein Passwort-Feld gesetzt haben, automatisch ein Passwort vor.

Passwort-Generator Firefox 69

Noch nicht implementiert, aber bereits geplant ist, die Generierung von Passwörtern auch für Passwort-Felder ohne solches Attribut anzubieten, dann vermutlich per Auswahl eines Kontextmenü-Eintrags.

Firefox 69 erscheint nach aktueller Planung am 3. September 2019.

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June 17, 2019 09:22 PM

June 16, 2019

Sören Hentzschel

Pocket für den Browser bekommt neue Features

Die Browserversion von Mozillas Online-Dienst Pocket hat mehrere neue Funktionen erhalten.

Bei Pocket handelt es sich um eine Online-Ablage für Artikel, um diese später lesen zu können. Die abgelegten Artikel stehen von jedem Gerät aus zur Verfügung und können auch offline gelesen werden. Außerdem hilft Pocket dabei, neue Inhalte zu entdecken. Pocket hat über zehn Millionen monatlich aktive Nutzer und wurde im Februar 2017 von Mozilla für 30 Millionen Dollar gekauft.

Die Browser-Version von Pocket hat nun diverse Neuerungen erhalten. Neben einem überarbeiteten Design zeigt die Liste der gespeicherten Artikel jetzt jeweils einen kurzen Textausschnitt unter den Titeln an. Außerdem gibt es mit der geschätzten Lesedauer ab sofort einen Indikator für die Länge der Artikel.

Textstellen können nun markiert und über den Menüpunkt Highlights später wieder aufgerufen werden. Nutzer der kostenlosen Version von Pocket können drei Highlights pro Monat speichern, Nutzer der Premium-Version unbegrenzt viele.

Als Hintergrundfarbe für die Artikel steht neben Weiß und Schwarz jetzt wie auch schon seit Jahren in der Leseansicht von Firefox Sepia als dritte Option zur Verfügung.

Nutzer der Premium-Version von Pocket erhalten außerdem neue Optionen, die Abstände anzupassen, sowie acht weitere Schriftarten, aus denen sie wählen können.

Die Premium-Version von Pocket kostet 4,49 Euro pro Monat oder 39,99 Euro pro Jahr und bietet neben den hier vorgestellten Neuerungen noch weitere Vorzüge. Pocket kann aber auch kostenlos genutzt werden.

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June 16, 2019 04:44 PM

June 15, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 69: Flash Player kann nicht länger dauerhaft aktiviert werden

Ab sofort ist es für Nutzer der Nightly-Version von Firefox 69 nicht länger möglich, den Adobe Flash Player dauerhaft zu aktivieren. Damit setzt Mozilla erwartungsgemäß den nächsten Schritt des lange im Vorfeld angekündigten Plans um, das veraltete NPAPI-Plugin ab nächstem Jahr nicht mehr zu unterstützen.

Der Adobe Flash Player ist das letzte verbliebene NPAPI-Plugin, welches von Firefox noch unterstützt wird, nachdem andere NPAPI-Plugins wie Oracle Java oder Microsoft Silverlight bereits seit Firefox 52 nicht mehr unterstützt werden. NPAPI-Plugins waren für viele Jahre ein wichtiger Teil der Webplattform. In den letzten Jahren hat deren Bedeutung aber immer stärker abgenommen. Praktisch alles, was früher ausschließlich mittels NPAPI-Plugin umsetzbar war, wird heute, dank entsprechender Weiterentwicklung von Webstandards, nativ durch die Browser unterstützt. Heute gelten NPAPI-Plugins vor allem aus einer Sicherheits-Perspektive als problematisch.

Bereits im Juli 2017 hatte Adobe angekündigt, den Adobe Flash Player mit Ende 2020 zu beerdigen. Zeitgleich hatte Mozilla angekündigt, die Unterstützung für den Adobe Flash Player in Firefox Anfang 2020 für Privatanwender sowie Ende 2020 für Enterprise-Nutzer einzustellen.

Entsprechend der Roadmap hat Mozilla nun die Option aus Firefox 69 entfernt, den Adobe Flash Player dauerhaft aktiviert zu haben. Damit bleiben nur noch die Optionen, auf jeder Website mit Flash-Inhalten nachzufragen, ob der Adobe Flash Player aktiviert werden soll, oder diesen komplett deaktiviert zu lassen.

Adobe Flash Player Firefox 69

Bei Wahl der Option, dass Firefox auf jeder Website mit Flash-Inhalten nachfragen soll, ob der Adobe Flash Player aktiviert werden soll, wurde dementsprechend auch die Checkbox aus dem Adressleisten-Panel entfernt, sich die Entscheidung dauerhaft für die jeweilige Domain zu merken.

Anfang 2020 wird die Unterstützung für den Adobe Flash Player dann komplett aus Firefox entfernt werden. Da die nächste Enterprise-Version von Firefox auf Firefox 68 basieren wird, sind Nutzer von Firefox ESR von diesem Datum nicht betroffen. Dort wird es erst Ende 2020 soweit sein, vermutlich in Firefox 76, sofern der aktuelle Abstand von acht Major-Releases zwischen ESR-Upgrades eingehalten wird.

Firefox 69 wird nach aktueller Planung am 3. September dieses Jahres erscheinen.

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June 15, 2019 06:24 PM

June 14, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 68 bekommt neuen Add-on Manager

Der Add-on Manager ist eine wichtige Komponente von Firefox, da über diesen sämtliche Erweiterungen, Themes und Sprachpakete verwaltet werden. Firefox 68 erhält einen neu entwickelten Add-on Manager, basierend auf Webtechnologien und mit neuen Funktionen.

Es ist noch nicht lange her, genauer gesagt in Firefox 64, da hat der Add-on Manager von Firefox sichtbare Änderungen erfahren. Bereits damals war hier auf dem Blog zu lesen, dass dies nur ein erster Schritt ist, ehe in diesem Jahr größere Änderungen anstehen. In Firefox 68 wird es schließlich soweit sein: Der bisherige Add-on Manager wird ersetzt. Firefox 68 erscheint nach aktueller Planung am 9. Juli 2019.

Mozilla befindet sich im Prozess, proprietäre Technologien wie XUL und XBL aus Firefox zu entfernen und durch Lösungen zu ersetzen, welche mit Webtechnologien umgesetzt sind. So auch beim Add-on Manager.

Im neuen Listen-Design, welches auf den ersten Blick nur leicht verändert ist, bleibt mehr Platz für die Beschreibungen, weil die Buttons zugunsten eines Drei-Punkte-Menüs verschwunden sind, wie es bereits an anderen Stellen von Firefox vorkommt. Die Detail-Ansicht der Erweiterungen lässt sich aber auch wie bisher per einfachem Klick an eine beliebige Stelle der entsprechenden Zeile öffnen.

Deaktivierte Erweiterungen werden von aktivierten Erweiterungen jetzt durch eine Überschrift klarer voneinander getrennt.

Add-on Manager in Firefox 68

Unterhalb der installierten Add-ons gibt es Empfehlungen für weitere Erweiterungen. Die Empfehlungen basieren auf den installierten Erweiterungen, Einstellungen sowie Nutzungs-Statistiken.

Add-on Manager in Firefox 68

Die Detail-Ansicht ist aufgeteilt in Tabs: Die Reiter Details und Berechtigungen gibt es immer, unter Umständen kommen noch Einstellungen und Release Notes hinzu.

Im Abschnitt Details gibt es die ausführliche Beschreibung des Add-ons zu sehen, Informationen wie den Entwickler und die Bewertung von addons.mozilla.org sowie Einstellungen zu Updates und privaten Fenstern.

Add-on Manager in Firefox 68

Der Reiter Berechtigungen listet alle von der Erweiterung benötigten Berechtigungen auf – eine Information, die man mit dem alten Add-on Manager nur bei der Installation sah und auf die man bisher nicht mehr nachträglich zugreifen konnte.

Add-on Manager in Firefox 68

Im Einstellungen-Reiter finden sich die Einstellungen der Erweiterung, falls diese nicht in einem eigenen Tab angezeigt werden, und der Reiter Release Notes beinhaltet die Änderungen des letzten Updates, sofern vom Entwickler der Erweiterung angegeben.

Ebenfalls neu ist das Feature, eine Erweiterung an Mozilla zu melden. Dabei kann zwischen verschiedenen Gründen ausgewählt werden: Die Erweiterung funktioniert nicht, macht Webseiten kaputt oder verlangsamt Firefox, hasserfüllter, gewalttätiger oder illegaler Inhalt, ungewollte Erweiterung, die nicht deinstalliert werden kann, Erweiterung gibt etwas anderes vor als sie wirklich tut, hat die Suchmaschine, den neuen Tab oder die Startseite gegen den Willen geändert, erzeugt Spam oder Werbung sowie die Option, dass die Erweiterung Schaden anrichtet. Optional kann Mozilla noch eine Nachricht dazu gesendet werden.

Add-on Manager in Firefox 68

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June 14, 2019 09:48 PM

June 13, 2019

Sören Hentzschel

Wieder AVG: Sicherheits-Software lässt Firefox Passwörter vergessen

Wieder einmal fällt die Sicherheitssoftware AVG dadurch auf, dass sie schwerwiegende Probleme für Firefox-Nutzer verursacht: Dieses Mal: Der Verlust aller Passwörter. Details und Tipps zur Wiederherstellung.

Sicherheits-Software kommt mit einem Versprechen: Sie soll die Sicherheit der Nutzer verbessern. Doch schießt diese Art von Software dabei immer häufiger über das Ziel hinaus. So bietet beispielsweise fast jeder Hersteller eine Funktion an, welche auf einen Namen wie HTTPS-Scanning oder ähnlich hört, und damit die sicheren HTTPS-Verbindungen des Browsers in Manier einer Schadsoftware (es handelt sich dabei de facto um Man-in-the-Middle-Angriffe!), unterbricht. Tatsächlich ist diese Funktion sogenannter „Sicherheits“-Software nicht nur schlecht für die Sicherheit, sondern sorgt viel zu häufig sogar dafür, dass Firefox-Nutzer überhaupt keine Seiten über HTTPS mehr aufrufen können. Browser-Foren sind voll mit Themen zu diesem Problem. Auch konnten im Rahmen von Googles Project Zero in der Vergangenheit immer wieder schwerwiegende Sicherheits-Defizite in den Sicherheits-Softwares praktisch aller großen Namen nachgewiesen werden. Nicht zuletzt haben auch Firefox-Abstürze nicht selten ihre Ursache in dieser Art von Software.

Es ist noch gar nicht lange her, da war AVG mit gleich zwei Problemen in den Negativ-Schlagzeilen: Zum einen löschte AVG eigenwillig die Sprachpakete von Firefox-Nutzern und machte Firefox damit für einige Nutzer komplett unbrauchbar, da Firefox nicht mehr gestartet werden konnte und neu installiert werden musste. Zum anderen legte AVG Firefox-Nutzern grundlos nahe, System-Erweiterungen – also Bestandteile von Firefox – zu löschen, da diese angeblich nicht vertrauenswürdig seien.

Aktuell berichten diverse Nutzer von Firefox davon, dass sie alle ihre gespeicherten Zugangsdaten verloren haben. Die Ursache ließ sich in mehreren berichteten Fällen auf AVG zurückführen. AVG pfuscht an der Datei logins.json im Firefox-Profil des Anwenders herum, was in Firefox 67 und höher allerdings fehlschlägt und die Datei schließlich beschädigt. Die Folge: Alle gespeicherten Passwörter sind weg.

Die gute Nachricht: Die Passwörter sind nicht verloren. Im Firefox-Profil befindet sich nach dieser Aktion durch AVG eine Datei logins.json.corrupt. Die kurzfristige Lösung besteht darin, Firefox zu schließen, die Datei logins.json.corrupt in logins.json umzubenennen und Firefox wieder zu starten. Jetzt sind alle Passwörter wieder da.

Die schlechte Nachricht: Diese Lösung ist nicht von Dauer. Nach dem nächsten Neustart von Windows beginnt das Spiel von vorne: AVG hat die Passwort-Datei beschädigt, der Nutzer sieht keine Passwörter mehr.

Nachhaltig Abhilfe kann hier nur AVG durch ein Update schaffen – oder der Nutzer, indem er die Software von AVG von seinem System entfernt.

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June 13, 2019 05:55 PM

June 11, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla stellt neues Firefox-Logo offiziell vor

Mozilla hat erwartungsgemäß seine neuen Firefox-Logos vorgestellt. Nach den neuen Logos für Firefox Lockwise, Firefox Monitor sowie Firefox Send erhält auch der Browser Firefox ein neues Logo. Außerdem bekommt Firefox als Dachmarke der verschiedenen Firefox-Produkte erstmals ein eigenes Logo.

Der Name Firefox steht längst für mehr als nur einen Browser. Es gibt den Passwort-Manager Firefox Lockwise, den Datenleck-Überwachungs-Dienst Firefox Monitor oder auch den Filesharing-Dienst Firefox Send. Deren neue Logos wurden bereits vor zwei Wochen hier vorgestellt.

Alle Firefox-Produkte haben eines gemeinsam: einen Schwerpunkt auf Privatsphäre. Und darüber hinaus jetzt auch eine gemeinsame Design-Sprache, welche sich nicht nur durch das Produkt-Design auszeichnet, sondern bereits beim Logo beginnt.

Ein solches produktübergreifendes Marken-System war genau das Ziel, welches Mozilla anstrebte. Denn so ein Design-System kann dabei helfen, dass jedes Produkt seine eigene Identität hat, aber doch als Firefox wiedererkennbar ist.

So hat Mozilla nun sein offizielles Logo für die Firefox-Dachmarke vorgestellt.

Firefox Dachmarke 2019

Auch der Firefox-Browser bekommt ein neues Logo. Dieses verwendet die Farben des neuen Marken-Systems, ist ein Stück abstrakter, stellt aber wieder nur eine weitere Evolutionsstufe des bisherigen Firefox-Logos dar. Mozilla bleibt sich hier also treu und tauscht den Fuchs nicht aus.

Leser von soeren-hentzschel.at kennen das Logo bereits – schon vor fünf Monaten wurde auf diesem Blog weltweit als erstes das neue Browser-Logo gezeigt. Die folgende Grafik zeigt das Browser-Logo im Wandel der Zeit, vom ersten Logo aus dem Jahr 2004 bis zum neuen, nun vorgestellten Logo.

Firefox Logo-Evolution 2019

Hier noch einmal alle Logos der neuen Firefox-Marke im Überblick:

Firefox-Marke 2019

Weitere Details gibt es in der offiziellen Presse-Ankündigung (dt.).

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June 11, 2019 10:10 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 67.0.2

Mozilla hat Firefox 67.0.2 und damit das erste außerplanmäßige Update für Firefox 67 veröffentlicht. Mit dem Update behebt Mozilla diverse Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 67.0.2 für Windows, Apple macOS und Linux

Nachdem Firefox 67.0.1 ein geplantes Privatsphäre-Update war, hat Mozilla nun Firefox 67.0.2 veröffentlicht und behebt mit dem Update eine ganze Reihe von Problemen.

So gehört das Problem, dass Firefox mit einer leeren Seite statt der eingestellten Startseite startete, wenn der Browser so konfiguriert ist, dass die Daten beim Beenden gelöscht werden, der Vergangenheit an.

Auf Apple macOS sowie Linux ließ ein Starten von Firefox im abgesicherten Modus den Browser denken, dass eine ältere Firefox-Version gestartet worden wäre, worüber Firefox fälschlicherweise gewarnt hatte.

Ein JavaScript-Fehler („TypeError: data is null in PrivacyFilter.jsm„), welcher in der Browser-Konsole erschien, wurde behoben. Dieser Fehler konnte die Zuverlässigkeit sowie Performance der Sitzungswiederherstellung erheblich beeinträchtigen. Außerdem wurde ein Performance-Problem behoben, welches Anwendungen betrifft, die auf dem Eclipse RAP Framework basieren.

Ist ein Proxy-Server mit Authentifizierung konfiguriert, hatte Firefox in privaten Fenstern bei jeder Anfrage neu nach den Zugangsdaten gefragt.

Die Kompatibilität für die FIDO Zwei-Faktor-Authentifizierung wurde verbessert – diese hat auf manchen Webseiten nicht ordnungsgemäß funktioniert.

In den Entwicklerwerkzeugen konnte das href- respektive src-Attribut nicht mehr via Kontextmenü kopiert werden.

Das parallele Downloaden zweier Dateien via <a download> war nicht mehr möglich.

Nutzer von Linux-Distributionen konnten über die Firefox-Einstellungen keine zusätzlichen Sprachen installieren.

Ein Absturz mit der ersten Beta-Version von Apple macOS Catalina (10.15) wurde behoben.

Ein Teil der hier beschriebenen Probleme hat auch Firefox für Android betroffen und wurde in Firefox 67.0.2 für Android behoben.

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June 11, 2019 05:29 PM

June 04, 2019

Sören Hentzschel

Mehr Privatsphäre: Mozilla veröffentlicht Firefox 67.0.1, Facebook Container 2.0 und weitere Service-Updates

Mozilla hat heute erwartungsgemäß die bereits im Vorfeld geplante Version Firefox 67.0.1 veröffentlicht. Dazu gab es weitere Updates wie das der Firefox-Erweiterung Facebook Container auf Version 2.0. Alle Updates stehen unter dem Motto Privatsphäre.

Firefox 67.0.1

Mozilla hat heute ein planmäßiges Update auf Firefox 67.0.1 veröffentlicht.

Download Firefox 67.0.1

Mit der neuen Version aktualisiert Mozilla seine Standard-Einstellungen für neue Nutzer: Ab sofort werden Drittanbieter-Cookies von mehr als 1.000 Tracking-Domains standardmäßig blockiert. Für bestehende Nutzer wird Mozilla diese Änderung im Laufe der nächsten Monate ausrollen. Wer nicht warten kann, kann bereits jetzt in den Datenschutz-Einstellungen Tracking-Cookies blockieren. Dazu muss im Abschnitt „Seitenelemente blockieren“ die Option „Benutzerdefiniert“ ausgewählt werden.

Datenschutz-Einstellungen Firefox 67

Für Nutzer der Sprachversionen Deutsch, Englisch sowie Französisch hat Mozilla eine neue Start-Experience implementiert, welche Firefox-Nutzern andere Firefox-Dienste wie Firefox Monitor, Firefox Lockwise, Firefox Send und Pocket näher bringt. Die beworbene Anmeldung zum Firefox Account verspricht zusätzliche Features bei den Firefox-Diensten sowie die Möglichkeit, kommende Produkte zu testen.

Facebook Container 2.0

Der Facebook Container ist eine von Mozilla veröffentlichte Firefox-Erweiterung, um Tracking durch Facebook zu unterbinden. Die Erweiterung wurde mehr als zwei Millionen Mal heruntergeladen und spielte eine große Rolle bei Mozillas Auszeichnung als eines der weltweit innovativsten Unternehmen durch Fast Company.

Download Facebook Container

Mit der neuen Version des Facebook Containers wird verhindert, dass der Benutzer auf anderen Webseiten verfolgt wird, auf denen Facebook-Features wie Share- oder Like-Buttons implementiert sind. Der Facebook Container blockiert diese Features und ein entsprechendes Icon informiert den Nutzer, dass das entsprechende Element durch den Facebook Container blockiert worden ist. Dies betrifft übrigens auch Nutzer, welche keine aktiven Facebook-Nutzer sind – Facebook kann sogenannte Schattenprofile erstellen und auch Nicht-Nutzer über solche Elemente auf Webseiten tracken.

Facebook Container 2.0

Firefox Lockwise, Firefox Monitor

Leser dieses Blogs wissen es bereits, daher an dieser Stelle nur als Randnotiz: Mozilla hat in diesen Tagen außerdem neue Versionen seines Passwort-Managers Firefox Lockwise für Android sowie Apple iOS veröffentlicht. Außerdem gibt es Firefox Lockwise nun auch als Erweiterung für den Desktop-Firefox.

Download Firefox Lockwise

Schließlich hat Mozilla eine komplett erneuerte Website von Firefox Monitor an den Start gebracht. Firefox Monitor informiert darüber, wenn eine E-Mail-Adresse Teil eines Datendiebstahls geworden ist. Neben einem komplett neuen Design ist es jetzt auch möglich, mehrere E-Mail-Adressen gleichzeitig zu verwalten.

Firefox Monitor besuchen

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June 04, 2019 04:12 PM

May 31, 2019

Sören Hentzschel

Passwort-Manager Firefox Lockbox heißt jetzt Firefox Lockwise und ist als Firefox-Erweiterung verfügbar

Mozillas Passwort-Manager Firefox Lockbox heißt jetzt Firefox Lockwise und neben den Apps für Android und Apple iOS, für welche Mozilla Updates veröffentlicht hat, gibt es ab sofort auch eine Erweiterung zur Installation im Desktop-Firefox.

Im Juli 2018 hat Mozilla die erste Version von Firefox Lockbox für Apple iOS veröffentlicht, einen Passwort-Manager mit 256-Bit-Verschlüsselung und Synchronisation. Vor knapp zwei Monaten folgte dann Firefox Lockbox für Android.

Passend zum neuen Firefox-Branding hat Mozilla nun Updates für seine Android- sowie iOS-Apps veröffentlicht. Damit erhält Mozillas Passwort-Manager neben Bugfixes vor allem den neuen Namen Firefox Lockwise, ein neues Logo sowie Anpassungen des Designs.

Aber nicht nur die Apps für Android und Apple iOS wurden aktualisiert. Ab sofort kann über lockwise.firefox.com auch eine Erweiterung für den Desktop-Firefox installiert werden. Voraussetzung hierfür ist Firefox 67 oder höher.

Die Erweiterung ersetzt die bereits vorhandene Passwort-Verwaltung von Firefox vollständig und gibt einen Ausblick auf die Zukunft – denn langfristig wird Firefox Lockwise den integrierten Passwort-Manager von Firefox standardmäßig ersetzen.

In der aktuellen Version kann die Desktop-Erweiterung noch nicht gemeinsam mit dem Master-Passwort von Firefox genutzt werden. Dies wird erst später unterstützt werden.

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May 31, 2019 09:07 PM

May 30, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla stellt ersten Teil seiner neuen Firefox-Marke vor

Mozilla arbeitet an einem neuen und einheitlichen Markensystem für seine mittlerweile zahlreichen Firefox-Produkte. Nun hat Mozilla einen ersten Teil seiner neuen Firefox-Marke vorgestellt.

Ende Juli 2018 hatte Mozilla angekündigt, an einem Design-System für die Firefox-Marke zu arbeiten, welches auch neue Logos einschließt. Anfang dieses Jahr war dann auf diesem Blog weltweit als erstes ein mögliches neues Firefox-Logo zu sehen, welches sich jetzt in aktuellen Mockups auch zu bestätigen scheint.

Firefox-Logo 2019

Änderungen des Firefox-Logos gab es schon ein paar. Der Unterschied: Dieses Mal geht es um weit mehr als nur um eine Modernisierung des Browser-Logos. Viel mehr strebt Mozilla ein Design-System für das Firefox-Logo respektive die Firefox-Logos an. Denn der Name Firefox umfasst heute weit mehr als nur den Browser für den Desktop, Android und iOS. Es gibt spezialisierte Browser wie Firefox Klar, Firefox Lite und Firefox Reality, es gibt Apps wie Firefox Lockwise und Firefox Notes, es gibt Dienste wie Firefox Send. Firefox steht mittlerweile für eine ganze Produktfamilie. Und natürlich braucht jedes dieser Produkte sein eigenes Logo. Ein Design-System kann dabei helfen, dass jedes dieser Produkte seine eigene Identität hat, aber doch als Firefox wiedererkennbar ist. Bei guter Umsetzung kann dies Firefox als Marke stärken.

Nun hat Mozilla ganz offiziell die neuen Logos für seinen Passwort-Manager Firefox Lockwise sowie seinen Datenleck-Überwachungs-Dienst Firefox Monitor vorgestellt. Beide Logos zeichnen sich durch eine ähnliche Form und Farbwahl aus, unterscheiden sich im Detail jedoch voneinander. So kann das zentrale Element des Logos von Firefox Lockwise sowohl als Schloss als auch als menschliches Profil verstanden werden, das zentrale Element des Logos von Firefox Monitor zeigt ein Vergrößerungsglas. Während beide Logos also etwas jeweils Eigenes repräsentieren, ist dabei doch eindeutig erkennbar, dass beide Produkte einer Marke angehören.

Nicht Teil dieser Ankündigung ist Mozillas Filesharing-Dienst Firefox Send. Jedoch zeigt sich auch dieser bereits mit einem Logo, welches in dieses Design-System passt, weswegen Firefox Send in die folgende Grafik mit aufgenommen wurde.

Bei der verwendeten Schrift handelt es sich um Firefox Sharp Sans, eine von Mozilla eigens in Auftrag gegebene Schrift.

Passend zur Vorstellung der neuen Logos hat Mozilla neue Versionen von Firefox Lockwise sowohl für Android als auch für Apple iOS veröffentlicht. Mit dem Update hat Mozilla den Namen von Firefox Lockbox auf Firefox Lockwise geändert, das neue Logo eingeführt und auch ansonsten das Design an das neue Firefox-Branding angepasst. Ebenfalls gibt es auf der Website von Firefox Lockwise nun erstmals eine Erweiterung für den Desktop-Firefox, welche eine Vorschau auf die zukünftige Integration in Firefox gibt.

Außerdem hat Mozilla eine komplett erneuerte Website von Firefox Monitor an den Start gebracht. Auch diese nutzt das neue Firefox-Branding.

Beides gibt einen Ausblick auf das, was in Kürze folgt. Bereits in der Woche des 10. Juni wird Mozilla seine neue Firefox-Marke vollständig enthüllen.

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May 30, 2019 03:50 PM

May 29, 2019

Sören Hentzschel

Screenshot-App: Firefox ScreenshotGo landet im Google Play Store

Mozillas Screenshot-App Firefox ScreenshotGo kann ab sofort auch aus dem Google Play Store bezogen werden.

Firefox ScreenshotGo wird ebenso wie der Browser Firefox Lite von Mozilla Taiwan entwickelt. Nachdem vergangenen Oktober die erste öffentliche Beta-Version der Screenshot-App veröffentlicht wurde, steht Firefox ScreenshotGo nun auch im Google Play Store zur Verfügung. Noch immer handelt es sich dabei offiziell um eine Beta-Version.

Firefox ScreenshotGo

Firefox ScreenshotGo hilft bei der Verwaltung von Screenshots. Auf dem Gerät aufgenommene Bildschirmfotos können in sogenannten Kollektionen organisiert werden. Ein Löschen von Screenshots ist natürlich genauso über die App möglich wie das Teilen der Bilder über die Sharing-Funktion von Android. Optional kann eine Schaltfläche aktiviert werden, welche permanent auch über anderen Anwendungen erscheint und so eine bequeme Aufnahme von Screenshots erlaubt. Besonders praktisch: Eine Texterkennungs-Funktion erlaubt da Finden von Screenshots anhand von Texten, welche in den Bildern vorkommen.

Firefox ScreenshotGo

Firefox ScreenshotGo

Firefox ScreenshotGo

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May 29, 2019 09:42 PM

May 26, 2019

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.35 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.35 bereit.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.35 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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May 26, 2019 08:21 PM

May 24, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 69: Änderung für Nutzer von userContent.css und userChrome.css

Mittels Datei userContent.css respektive userChrome.css können Firefox-Nutzer beliebige CSS-Anpassungen an Webseiten sowie der Firefox-Oberfläche vornehmen. Ab Firefox 69 ist hierbei eine Änderung zu beachten.

Wird im Profilverzeichnis von Firefox ein Unterverzeichnis mit der Bezeichnung „chrome“ und darin eine Datei „userContent.css“ abgelegt, sind darüber alle denkbaren CSS-Anpassungen für jede beliebige Webseite umsetzbar – ganz ohne Erweiterung. Nach dem gleichen Prinzip können über die Datei „userChrome.css“ beliebige Design-Anpassungen an der Firefox-Oberfläche vorgenommen werden.

Es handelt sich dabei um ein sehr mächtiges Werkzeug von Firefox, welches Firefox bereits seit vielen Jahren besitzt und nur den Wenigsten bekannt ist.

Um die Startgeschwindigkeit von Firefox weiter zu optimieren – dies ist ein Performance-Schwerpunkt von Firefox 67 und nachfolgenden Versionen -, muss ab Firefox 69 ein Schalter in about:config aktiviert werden, damit diese beiden Dateien weiterhin eingelesen werden. Denn das Überprüfen auf die Existenz zweier Dateien dauert länger als das Überprüfen einer Firefox-Option und am Ende zahlen ausnahmslos alle Nutzer den Performance-Preis, obwohl von diesem mächtigen Feature kaum ein Nutzer Gebrauch macht.

Was muss ich tun?

Nutzer, die bereits eine userContent.css- und/oder userChrome.css-Datei haben

Bereits Firefox 68 setzt vollkommen automatisch eine interne Option, wenn eine Datei userContent.css oder userChrome.css gefunden wird. Sobald Firefox 69 erscheint, funktionieren daher beide Dateien wie gewohnt weiter. Der Nutzer muss überhaupt nichts weiter tun.

Nutzer, die noch keine userContent.css- und/oder userChrome.css-Datei haben

Wer bislang noch keine Datei userContent.css oder userChrome.css nutzt, dies aber ab Firefox 69 oder später tun möchte, muss über about:config zusätzlich den Schalter toolkit.legacyUserProfileCustomizations.stylesheets auf true setzen.

Fazit

Es existieren derzeit ausdrücklich keine Pläne, die Unterstützung für userContent.css oder userChrome.css aus Firefox zu entfernen. Bei dieser Änderung handelt es sich um eine reine Performance-Optimierung. Nutzer, welche eine Datei userContent.css oder userChrome.css anlegen, dürften mit dem Umschalten eines Schalters in about:config kein Problem haben. Gleichzeitig profitiert die ganz große Mehrheit der Firefox-Nutzer von einer verbesserten Startgeschwindigkeit.

Firefox 69 erscheint nach aktueller Planung am 3. September 2019.

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May 24, 2019 09:26 PM

May 22, 2019

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 67 für Android

Neben Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla auch Firefox 67 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen von Firefox 67 für Android zusammen.

Download Mozilla Firefox 67.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 67 hat Mozilla ebenfalls Firefox für Android auf Version 67 aktualisiert.

Verbesserte Sicherheit

Auch in Firefox 67 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch welche sind, die von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden.

Such-Widget für den Startbildschirm

Firefox 67 für Android besitzt ein optionales Such-Widget für den Android Startbildschirm. Das Widget besteht aus einem Suchfeld und öffnet bei Klick darauf den regulären Firefox mit geöffneter Such- und Adressleiste. Ein Mikrofon-Symbol erlaubt einen direkten Aufruf der Sprach-Funktion.

Such-Widget Firefox 67 für Android

Sonstige Neuerungen

Das Gastsitzung-Feature wurde aus Firefox entfernt. Alternativen dazu sind private Tabs oder der Gastmodus von Android selbst, falls vorhanden. Außerdem wurde das Scrolling verbessert und das Setzen von Firefox als Standard-Browser wurde vereinfacht.

Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen in Form unterstützter Webstandards sowie Bugfixes.

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May 22, 2019 08:34 PM

May 21, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 67 mit WebRender und Cryptomining-Blocker

Mozilla hat Firefox 67 veröffentlicht. Auch Firefox 67 beinhaltet wieder zahlreiche Neuerungen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Firefox ist jetzt noch schneller

WebRender für erste Nutzer

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

In Firefox 67 schafft es WebRender erstmals in eine finale Version von Firefox. Die Ausrollung erfolgt allerdings schrittweise über die nächsten Wochen. Außerdem erhalten WebRender in Firefox 67 ausschließlich Nutzer, welche Windows 10 als Betriebssystem sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia einsetzen. Mit den nächsten Firefox-Updates und weiteren Verbesserungen der WebRender-Architektur wird WebRender dann für weitere Konfigurationen aktiviert werden.

Depriorisierung wenig genutzter Funktionen

Firefox 67 beschleunigt das Laden von Webseiten, indem beispielsweise die Timeout-Funktion verzögert wird. Auf Instagram, Amazon oder der Google-Suche soll diese Maßnahme für eine 40 bis 80 Prozent schnellere Ausführung des Haupt-Scripts sorgen. Alternative Stylesheets werden jetzt erst nach dem Laden der Webseite geladen und das Modul zum Ausfüllen von Formularen lädt Firefox ab sofort erst dann, wenn es auch ein Formular zum Ausfüllen gibt.

Entladen von Tabs, wenn der Speicher knapp wird

Sobald Firefox bemerkt, dass der verfügbare RAM des Computers auf unter 400 MB sinkt, werden Tabs, welche länger nicht mehr verwendet worden sind, entladen und geben damit Speicher frei. Sobald der Nutzer einen entladenen Tab wieder aktiviert, wird der Tab neu geladen. Dies ist nicht nur gut für die Performance bei Speicher-Knappheit, auch die Wahrscheinlichkeit von Out-of-Memory-Abstürzen wird damit reduziert.

Schnellerer Start von Firefox

Auch die Performance des Programm-Starts von Firefox war eine Priorität in Firefox 67 und wird auch in weiteren Updates ein wichtiger Schwerpunkt mit weiteren Verbesserungen bleiben. Vor allem Nutzer mit Add-ons sollten in Firefox 67 von einer verbesserten Startgeschwindigkeit profitieren, da unwichtige Prozesse beim Start nun übersprungen werden.

Schneller JavaScript-Compiler für ARM64

Auch auf Windows-Geräten mit ARM64-Architektur besitzt Firefox nun einen performanten JavaScript-Compiler.

Weiter Verbesserungen der Privatsphäre

Cryptomining- und Fingerprinting-Blocker

Mozilla hat seinen integrierten Content-Blocker um die Möglichkeit erweitert, Cryptomining– sowie Fingerprinting-Scripts zu blockieren. In Firefox 67 sind die beiden neuen Blocker-Kategorien standardmäßig noch deaktiviert und können in den Datenschutz-Einstellungen von Firefox aktiviert werden. In späteren Versionen von Firefox werden diese Kategorien standardmäßig aktiviert sein.

Nutzer entscheiden, welche Erweiterungen in privaten Fenstern aktiv sind

Ab Firefox 67 werden private Fenster noch ein Stück privater, denn ab dann sind Erweiterungen in privaten Fenstern standardmäßig nicht länger aktiviert und können so nicht länger Aktivitäten ausführen, welche in Widerspruch mit dem Konzept privater Fenster stehen. Firefox weist nach dem Update beim ersten Start eines privaten Fensters in Form eines Dialogs darauf hin.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

Dies betrifft jedoch lediglich neu installierte Erweiterungen. Damit sich Nutzer nicht über plötzlich nicht mehr funktionierende Erweiterungen wundern, erhalten alle bereits installierten Erweiterungen automatisch die Berechtigung, auch in privaten Fenstern aktiv zu sein. Für bestehende Nutzer ändert sich also erst einmal nichts, bis die nächste Erweiterung installiert wird. In der Detail-Ansicht des Add-on Managers kann für jedes Add-on individuell eingestellt werden, ob dieses in privaten Fenstern aktiv sein soll oder nicht.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

Im Add-on Manager markiert Firefox sämtliche Erweiterungen, welche die Berechtigung erhalten haben, auch in privaten Fenstern aktiv zu sein. Oberhalb der Erweiterungen steht eine Erklärung mit Link auf eine Hilfe-Seite von Mozilla.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 67 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 67 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Benachrichtigungen nur noch über HTTPS

Die verschlüsselte Übertragung von Daten im Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bereits über 78 Prozent aller von Firefox-Nutzern geladenen Webseiten werden über HTTPS anstelle von HTTP übertragen.

Längst sind bestimmte Features nur noch in einem sogenannten gesicherten Kontext nutzbar. Von einem sicheren Kontext spricht man bei der Verwendung von HTTPS, aber auch verschlüsselte WebSocket-Verbindungen (wss://) sowie lokale Ressourcen (wie http://localhost/ oder file://) werden als sicherer Kontext betrachtet.

Ab Firefox 67 erfordern auch sogenannte Web-Benachrichtigungen einen sicheren Kontext. Außerdem hat Mozilla Vorkehrungen gegen Benachrichtigungs-Spam getroffen.

Benachrichtigungen möchte Mozilla in naher Zukunft übrigens auch weniger nervend für den Nutzer machen.

FIDO-Unterstützung für verbesserte Web-Kompatibilität

Firefox 60 war der erste Browser am Markt, der den neuen Web Authentication API-Standard, oder kurz: WebAuthn, zur sicheren Authentifizierung auf Webseiten ohne Eingabe eines Passworts, zum Beispiel über YubiKey, ermöglicht hat. Die FIDO U2F API kann als so etwas wie ein Vorgänger dieser API gesehen werden und wird leider immer noch von teilweise großen Diensten genutzt.

Darum unterstützt Firefox 67 nun einen Teil der FIDO U2F API, damit auch Firefox-Nutzer unter anderem bei Google die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen können.

Dedizierte Profile pro Installation

Lesezeichen, Chronik, Erweiterungen, Passwörter, Einstellungen – diese und noch weitere Dinge werden in einem sogenannten Profil gespeichert. Verschiedene Firefox-Installationen nutzen bisher standardmäßig immer das gleiche Profil.

Ab Firefox 67 nutzt der Mozilla-Browser dedizierte Profile pro Installation. Das heißt, dass wenn ein Nutzer mehrere Firefox-Installation hat, jede dieser Installationen ein eigenes Profil verwendet und damit standardmäßig nicht länger in allen Installationen automatisch die gleichen Lesezeichen, die gleiche Chronik etc. zur Verfügung stehen. Wer seine Daten profilübergreifend synchron halten möchte, nutzt dafür idealerweise Firefox Sync, was genau für diesen Zweck ausgelegt ist.

Die Vorteile dieser Änderung, wie beispielsweise der parallele Betrieb von Firefox und Firefox Beta, werden in einem gesonderten Artikel behandelt.

Verbesserungen des Passwort-Managers

Mozilla hat in Firefox 67 gleich mehrere Verbesserungen des integrierten Passwort-Managers vorgenommen.

Die auffälligste Neuerung ist, dass Benutzernamen- und Passwortfelder, welche von Firefox vervollständigt worden sind, nun farblich hinterlegt werden. Das ist konsistent zur Vervollständigung von Formularfeldern, einer anderen Funktion von Firefox. Auch dabei werden von Firefox vervollständigte Felder in dieser Farbe hinterlegt.

Passwort-Manager Firefox 67

Ist für eine Webseite nur ein Passwort gespeichert, füllt Firefox dieses bei Besuch bisher standardmäßig automatisch aus. In den Firefox-Einstellungen wurde nun eine sichtbare Option implementiert, um dieses Verhalten abzuschalten.

Passwort-Manager Firefox 67

Eine weitere Neuerung betrifft private Fenster. In diesen erlaubt es Firefox bisher nicht, Passwörter zu speichern. Ab Firefox 67 kann Firefox auch in privaten Fenstern Passwörter von Webseiten speichern. Der Unterschied zu regulären Fenstern ist, dass der Speichern-Dialog in privaten Fenstern nicht automatisch aufploppt, sondern der Nutzer dafür zunächst das Schlüsselsymbol in der Adressleiste anklicken muss. Wem das nicht gefällt, der kann diese Neuerung über about:config deaktivieren, indem der Schalter signon.privateBrowsingCapture.enabled auf false gesetzt wird.

Außerdem wurde in das Hauptmenü ein Menüpunkt hinzugefügt, um schneller auf die gespeicherten Zugangsdaten zugreifen zu können, ebenso wurde unterhalb der vorgeschlagenen Logins für ein Passwort-Feld ein Link zu den Passwörtern ergänzt. In Passwort-Feldern mit autocomplete=“new-password“ werden nicht länger Passwörter vorgeschlagen.

Neuer Synchronisations-Button

Beim Start von Firefox 67 fällt in der Navigations-Symbolleiste von Firefox eine neue Schaltfläche auf. Wer noch nicht Lesezeichen, Chronik und Zugangsdaten synchronisieren lässt, wird hierüber auf das Synchronisations-Feature von Firefox aufmerksam gemacht und gelangt direkt zur Anmeldung.

Sync-Button Firefox 67

Wird bereits Firefox Sync genutzt, dann erscheint anstelle des allgemeinen Icons das Avatar des Nutzers als Schaltfläche. Darüber stehen dem Nutzer verschiedene Funktionen in Zusammenhang mit Firefox Sync zur Verfügung.

Konkret kann der Nutzer hierüber Tabs an ander Geräte senden, Tabs von anderen Geräten öffnen, die Sidebar mit den Tabs von anderen Geräten anzeigen, ein weiteres Gerät mit Firefox Sync verbinden, die Einstellungen des Firefox Accounts öffnen, die Synchronisations-Einstellungen von Firefox öffnen sowie die Synchronisation der Daten manuell anstoßen.

Sync-Button Firefox 67

Wer die neue Schaltfläche nicht braucht, kann diese natürlich wie jede andere Schaltfläche auch von der Firefox-Oberfläche entfernen, entweder über Menü > Anpassen oder per Rechtsklick auf die Schaltfläche und Auswahl des entsprechenden Menü-Eintrags.

Anheften von Tabs wird prominenter

Per Rechtsklick auf einen Tab und „Tab anheften“ kann ein Tab in Firefox angeheftet werden, das heißt, dass der Tab am linken Rand der Tableiste positioniert wird, platzsparend nur mit Favicon und ohne Seitentitel angezeigt wird sowie vor versehentlichem Schließen geschützt ist. Außerdem werden angeheftete Tabs nach dem Start von Firefox umgehend geladen und müssen, anders als reguläre Tabs, nicht erst angeklickt werden, ehe sie aktiviert werden. Praktisch ist dieses Feature vor allem für Tabs, die man permanent geöffnet haben möchte, beispielsweise das E-Mail-Postfach, einen Kalender oder ein soziales Netzwerk.

Dadurch, dass diese Funktion bisher nur durch einen Rechtklick auf einen Tab erreicht werden kann, ist dieses Feature nicht unbedingt jedem Nutzer bekannt. Ab Firefox 67 befindet sich eine entsprechende Option auch in dem Menü, welches bei Klick auf das Symbol mit den drei Punkten in der Adressleiste erscheint.

Tabs anheften in Firefox 67

Und wem das noch nicht weit genug geht, der kann per Rechtsklick auf diesen neuen Menüeintrag das Symbol direkt in der Adressleiste von Firefox platzieren und damit jederzeit Tabs mit nur einem einzigen Klick anheften und wieder lösen.

Tabs anheften in Firefox 67

Außerdem kann Firefox jetzt von sich aus unter bestimmten Voraussetzungen auf das Feature zum Anpinnen von Tabs aufmerksam machen.

Screenshot-Upload entfernt

Firefox Screenshots ist ein seit Firefox 56 in Firefox integriertes Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos, welches erlaubt, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite, die komplette Webseite oder einen beliebigen Ausschnitt abzubilden. Die Screenshots können entweder in die Zwischenablage kopiert oder auf dem Computer gespeichert werden. Außerdem war es bislang möglich, die Bilder online auf screenshots.firefox.com zu speichern.

In Firefox 67 hat Mozilla die Möglichkeit entfernt, die Bilder in die Mozilla-Cloud hochzuladen. Mit dem Wegfall der Upload-Möglichkeit fällt auch die Schaltfläche weg, die eigenen Screenshots aufzurufen, sowie die Bildbearbeitungsmöglichkeiten, da diese nur für die online gehosteten Bilder zur Verfügung standen. Über die Gründe der Abschaltung kann hier mehr erfahren werden.

Nutzer, welche die Upload-Funktion in der Vergangenheit genutzt haben, können ihre Bilder exportieren, ehe in den nächsten Monaten der Server abgeschaltet wird.

Mozilla experimentiert mit geänderter Startseite (nur Englisch)

Manche Nutzer einer englischsprachigen Version sehen eine veränderte Standard-Startseite von Firefox, da Mozilla hier mit verschiedenen geänderten Layouts experimentiert, um mehr Pocket-Inhalte anbieten zu können. Am Experiment teilnehmende Nutzer können über die Startseiten-Einstellungen von Firefox aussteigen.

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Eine Übersicht über Neuerungen für Erweiterungs-Entwickler gibt es hier.

Verbesserungen der Webplattform

Schnellerer AV1-Decoder und auch für Linux

Seit Firefox 65 unterstützt der Mozilla-Browser den neuen Video-Codec AV1, damals allerdings nur für Nutzer einer 64-Bit-Version von Windows. Mit Firefox 66 kam die Unterstützung für die 32-Bit-Version von Windows sowie Apple macOS dazu. Und mit Firefox 67 unterstützt nun auch Firefox für Linux den AV1-Codec.

Außerdem hat Mozilla den AV1-Decoder durch dav1d vom VideoLAN-Projekt ersetzt. Dieser ist deutlich performanter als die bisher verwendete Referenz-Implementierung.

Die technische Überlegenheit von AV1 gegenüber H.264 lässt sich ganz gut in Zahlen ausdrücken, indem man sagt, dass mit AV1 die gleiche Qualität bei etwa der halben Dateigröße wie bei H.264 erreicht werden kann. Das heißt also: Schnellere Ladezeiten für Nutzer bei entsprechender Nutzung durch die Webseiten.

Dazu kommt, dass AV1 frei von jeglichen Patenten ist. Nach Angaben von Mozilla kommt in 80 Prozent aller Videos, die wir uns im Web ansehen, patentierte Technologie zum Einsatz, was deutlich macht, wie wichtig AV1 ist. Denn was vielen nicht klar ist: die Wiedergabe von Videos kostet Geld. Selbst wenn wir für die Wiedergabe von Videos nichts zahlen: sobald patentierte Technologie zum Einsatz kommt, muss jemand bezahlen. Jedes Jahr werden von vielen Firmen viele Millionen nur dafür bezahlt, dass wir kostenlos Videos in hoher Qualität konsumieren können.

Sonstige Verbesserungen der Webplattform

Mit dem prefers-color-scheme Media Query können Webseiten nun das Design in Abhängigkeit davon anpassen, ob der Nutzer seitens Betriebssystem angegeben hat, ein helles oder ein dunkles Design zu bevorzugen. Dieser Media Query wird neben Firefox auch von Safari unterstützt, Chrome soll später im Jahr folgen.

Es wurde das CSS-Schlüsselwort revert hinzugefügt, um eine Eigenschaft auf ihren Originalwert zu setzen.

Firefox unterstützt jetzt dynamische JavaScript Modul-Imports und die JavaScript-Methode String.prototype.matchAll().

Dies war nur eine kleine Auswahl an Änderungen der Webplattform. Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 67 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Der Inspektor von Firefox beinhaltet ein Panel, welches Änderungen zeigt, die am CSS der Seite vorgenommen worden sind. Hier wurde nun eine Kopieren-Funktion ergänzt.

In der Netzwerkanalye kann die Größe der Spalten jetzt verändert werden.

Der JavaScript-Debugger hat diverse Verbesserungen erhalten, welche hier vorgestellt werden.

Der Canvas Debugger, der Web Audio Editor sowie der Shader Editor wurden aus Firefox entfernt. Für alle drei Tools gibt es Alternativen in Form von Erweiterungen.

Weitere Informationen zu Verbesserungen für Webentwickler in Firefox 67 finden sich in den MDN web docs.

Enterprise Features

Firefox 67 unterstützt eine neue Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren der Netzwerk-Anmeldeseite, eine neue Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren von DNS-Prefetching, eine neue Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren automatischer Erweiterungs-Updates sowie eine neue Policy zum Hinzufügen eines Support-Eintrags im Hilfe-Menü. Auch storage.managed lässt sich nun per Policy konfigurieren. Die Policy zum Hinzufügen von Suchmaschinen unterstützt jetzt außerdem auch POST als Anfragemethode.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die aktuelle Version 4.4 ist bereits für Firefox 67 angepasst.

Meine Code-Beiträge zu Firefox 67

Auch ich habe wieder Code zu Firefox 67 beigetragen. Neben einer Darstellungs-Anpassung bei Anzeige der Release Notes einer Erweiterung im Add-on Manager habe ich den Import von Daten aus anderen Browsern prominenter gemacht. Dieser kann nun über das Datei-Menü gestartet werden. Der Menüeintrag berücksichtigt auch die entsprechende Enterprise Policy und erscheint deaktiviert, wenn der Datenimport durch den Administrator abgeschaltet worden ist.

Sonstige Neuerungen in Firefox 67

Mozilla hat die Zugänglichkeit der Oberfläche mit der Tastatur verbessert. So können jetzt auch die Schaltflächen in der Symbolleiste, in der Adressleiste und das Menü mit der Tastatur erreicht werden.

Beim Markieren von mehreren Tabs sind die markierten Tabs jetzt wesentlich besser sichtbar.

Firefox 67 ist außerdem Voraussetzung für Device Pairing – das Verbinden eines anderen Gerätes mit Firefox Sync über einen QR-Code, wie es unter anderem in Mozillas neuem Android-Browser Fenix möglich sein wird.

Nächste Version: Firefox 67.0.1

Bereits am 4. Juni geht es weiter: Dann nämlich erscheint mit Firefox 67.0.1 eine Sonder-Veröffentlichung, mit welcher Mozilla die Privatsphäre standardmäßig noch weiter verbessern wird.

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May 21, 2019 09:44 PM

May 18, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 17.0 für Apple iOS mit verbesserter Synchronisation ist da

Mozilla hat Firefox 17.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen, darunter eine verbesserte Synchronisation von Lesezeichen.

Mozilla hat nur einen Monat nach Firefox 16.0 für Apple iOS eine neue Version seines Browsers für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Verbesserte Synchronisation

Die wichtigste Verbesserung von Firefox 17.0 für Apple iOS ist eine verbesserte Synchronisation von Lesezeichen. Ab sofort können auch vom iOS-Gerät aus die Lesezeichen vom Desktop-Firefox entfernt werden.

Indikator für aktivierte Optionen

Wurden bestimmte Optionen aktiviert wie beispielsweise der Modus, in welchem keine Bilder geladen werden, zeigt Firefox ab sofort einen Indikator an der Menü-Schaltfläche an, welcher darauf hinweist, dass eine spezielle Option aktiviert ist.

… und noch mehr

Dazu kommen noch zahlreiche weitere Bugfixes und kleinere Verbesserungen, welche dem Apple Store (engl.) entnommen werden können.

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May 18, 2019 04:43 PM

May 16, 2019

Sören Hentzschel

Fenix: Vorab-Version von Mozillas neuem Android-Firefox landet im Google Play Store

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem von Grund auf neu entwickelten Nachfolger von Firefox für Android. Dieser ist als Vorab-Version ab sofort im Google Play Store verfügbar.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView. Geplant ist die Veröffentlichung von Fenix, der später wie gewohnt Firefox heißen wird, für Ende Juni.

Lese-Tipp: Die Zukunft vom aktuellen Firefox für Android

Wer bereits einen frühen Eindruck von Fenix erhalten möchte, konnte sich bisher bereits täglisch frische Builds über Taskcluster herunterladen oder natürlich aus den GitHub-Quellen selbst erstellen. Beide Methoden haben den Nachteil, dass es keine automatischen Updates gibt, man also aktiv neue Versionen herunterladen muss.

Firefox Preview (Fenix)
(Symbolbild)

Ab sofort steht Fenix unter dem Namen Firefox Preview im Google Play Store zum Download bereit. Da es sich um eine Vorab-Version handelt, ist eine vorherige Anmeldung zum Testprogramm und in der Google-Gruppe notwendig, ohne welche der Browser nicht im Google Play Store erscheint. Zukünftige Versionen landen dann über den Update-Mechanismus des Google Play Stores beim Benutzer, ohne dass man sich diese manuell herunterladen muss.

Download Mozilla Firefox Preview (Fenix) für Android

Wer sich noch gedulden kann, bekommt den neuen Browser dann ab Ende Juni ganz ohne Umwege über den Google Play Store. Informationen zur Veröffentlichung über andere Plattformen wie F-Droid sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Wichtig: Bei der Version, die ab sofort im Google Play Store angeboten wird, handelt es sich um eine Nightly-Version. Es sind noch nicht alle der geplanten Features implementiert, auch muss in dieser Version noch mit Abstürzen und anderen Fehlern gerechnet werden. Zielgruppe der Vorab-Version sind Tester, welche Mozilla Feedback geben und Fehler melden wollen.

Ebenfalls ist wichtig zu verstehen, dass die für Ende Juni geplante Version 1.0 von Fenix noch nicht den alten Firefox ersetzen wird. Dies wird erst später im Jahr passieren, wenn Fenix weitere Verbesserungen erhalten hat.

Lese-Tipp: Fenix FAQ – Alles zum neuen Mozilla-Browser für Android

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May 16, 2019 11:16 AM

May 14, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 68: Entwickler-Werkzeuge erklären, wieso CSS auf Webseiten nicht funktioniert

Die Entwickler-Werkzeuge von Firefox 68 erhalten eine neue Funktion, welche erklärt, wieso bestimmte CSS-Eigenschaften auf Webseiten nicht den gewünschten Effekt haben.

Ein Problem, welches vermutlich viele kennen, die Webseiten erstellen: Man hat einem Element eine Eigenschaft per CSS zugewiesen, wundert sich dann aber, wieso nicht das passiert, was passieren soll. Ab Firefox 68 kann der Mozilla-Browser in solchen Situationen helfen.

Dann nämlich stellt Firefox inaktives CSS im Regeln-Panel des Inspektors blass und mit einem Info-Symbol dar. Fährt man mit der Maus über das Symbol, erscheint eine Erklärung, wieso diese Regel inaktiv ist. Zum Beispiel würde bei der Verwendung der Eigenschaft align-items außerhalb eines Flex- oder Grid-Containers die Erklärung kommen, dass diese Eigenschaft nur mit display: flex oder display: grid einen Effekt hat.

Die Neuerung ist bislang noch auf Nightly-Versionen von Firefox beschränkt, kann ab Firefox 68 aber auch darüber hinaus aktiviert werden, indem über about:config der Schalter devtools.inspector.inactive.css.enabled auf true gesetzt wird. Bislang sind erst diverse Regeln für Flex- und Grid-Layouts implementiert, es sind aber bereits zahlreiche weitere Regeln in Planung, nach denen Firefox in Zukunft Hinweise geben kann.

Firefox 68 erscheint nach aktueller Planung am 9. Juli 2019.

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May 14, 2019 09:49 PM

May 08, 2019

Sören Hentzschel

Veröffentlichung von Firefox 67 wird verschoben

Als weitere Folge des Erweiterungs-Problems vom Wochenende hat Mozilla die Veröffentlichung von Firefox 67 verschoben.

Aufgrund eines Zertifikat-Problems kam es am Wochenende zu einem Problem, welches zur Deaktivierung sämtlicher Erweiterungen für Nutzer von Firefox, Firefox ESR und Firefox für Android sorgte. Auch die Installation neuer Erweiterungen sowie Aktualisierung von Add-ons verweigerte Firefox.

Mozilla hatte in Form eines Hotfixes und zweier Updates für Firefox 66 reagiert. Und auch auf den kommenden Release hat dies Auswirkungen: So hat Mozilla nun die Veröffentlichung von Firefox 67, ursprünglich geplant für den 14. Mai, auf den 21. Mai verschoben.

Die zusätzliche Zeit wird benötigt, um die Qualität von Firefox 67 sicherzustellen, nachdem die Ereignisse der letzten Tage, so kurz vor der geplanten Veröffentlichung von Firefox 67, ein umfangreiches Testen der Release Candidates von Firefox 67 verhinderten und es zwei späte ungeplante Updates gab.

Auf die Veröffentlichung von Firefox 67.0.5 am 4. Juni sowie Firefox 68 am 9. Juli hat diese Verschiebung keine Auswirkungen. Nachfolgende Versionen erscheinen an ihren bisher geplanten Terminen. Auch Mozillas neuer Android-Browser Fenix wird wie geplant am 25. Juni veröffentlicht werden, lediglich eine Woche später als geplant von der Nightly- auf die Beta-Version der Rendering-Engine GeckoView 68 wechseln.

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May 08, 2019 09:22 PM

May 07, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66.0.5: Mozilla bringt weiteres Update gegen Erweiterungs-Problem

Firefox-Nutzer hatten am Wochenende mit einem Problem zu kämpfen, welches dafür sorgte, dass sämtliche Erweiterungen automatisch deaktiviert waren und auch keine Add-ons installiert oder aktualisiert werden konnten. Für Nutzer, bei denen Firefox 66.0.4 keine Abhilfe schaffte, steht nun mit Firefox 66.0.5 ein weiteres Update bereit.

Aufgrund eines Zertifikat-Problems kam es am Wochenende zu einem Problem, welches zur Deaktivierung sämtlicher Erweiterungen für Nutzer von Firefox, Firefox ESR und Firefox für Android sorgte. Auch die Installation neuer Erweiterungen sowie Aktualisierung von Add-ons verweigerte Firefox.

Mozilla hatte zeitnah in Form eines Hotfixes reagiert, welches über die Studien-Infrastruktur verteilt worden ist, um so schnell viele Nutzer zu erreichen. Schließlich wurde am nächsten Tag dann Firefox 66.0.4 veröffentlicht, um das Problem für all jene Nutzer zu bereinigen, welche durch den Hotfix nicht erreicht werden konnten.

Für Nutzer mit installieter Sicherheits-Software oder aktiviertem Master-Passwort konnte es vorkommen, dass Firefox 66.0.4 keine Wirkung zeigte. Mit Firefox 66.0.5 hat Mozilla jetzt ein weiteres Update nachgelegt, welches das Problem auch für die verbliebenen Nutzer lösen soll. Ein entsprechendes Update der Enterprise-Variante auf Firefox ESR 60.6.3 ist für morgen geplant.

Download Mozilla Firefox 66.0.5 für Windows, Apple macOS und Linux

Während es sich von selbst versteht, dass veraltete Firefox-Versionen kein Browser-Update mehr erhalten werden, und der originale Hotfix lediglich an Nutzer von Firefox 61 und höher verteilt worden ist, arbeitet Mozilla außerdem an einem angepassten Hotfix für Firefox 60 und niedriger – bis mindestens Firefox 52. Und das, obwohl diese Firefox-Versionen schon lange nicht mehr unterstützt werden.

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May 07, 2019 08:49 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

May 06, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67/68: Benachrichtungen und Kamera-Zugriff nur noch über HTTPS

Ab Firefox 67 können Web-Benachrichtigungen nur noch bei verschlüsselter Übertragung genutzt werden. Gleiches gilt ab Firefox 68 für den Zugriff auf Kamera und Mikrofon.

Die verschlüsselte Übertragung von Daten im Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bereits über 78 Prozent aller von Firefox-Nutzern geladenen Webseiten werden über HTTPS anstelle von HTTP übertragen. Auch die unter anderem von Mozilla ins Leben gerufene Certificate Authority (CA) Let’s Encrypt, welche kostenlos Zertifikate für die Nutzung von HTTPS bereitstellt, trägt einen großen Anteil daran.

Längst sind bestimmte Features nur noch in einem sogenannten gesicherten Kontext nutzbar. Von einem sicheren Kontext spricht man bei der Verwendung von HTTPS, aber auch verschlüsselte WebSocket-Verbindungen (wss://) sowie lokale Ressourcen (wie http://localhost/ oder file://) werden als sicherer Kontext betrachtet.

Ab Firefox 67 erfordern auch sogenannte Web-Benachrichtigungen einen sicheren Kontext. Benachrichtigungen möchte Mozilla in naher Zukunft übrigens auch weniger nervend für den Nutzer machen.

Die getUserMedia-API erlaubt Webseiten den Zugriff auf die Kamera sowie das Mikrofon. Hier gibt es bereits die Einschränkung, dass sich Firefox die Erlaubnis nur in einem sicheren Kontext merken kann, grundsätzlich funktioniert der Zugriff aber auch noch bei unverschlüsselter Verbindung. Ab Firefox 68 wird auch hierfür zwingend ein sicherer Kontext vorausgesetzt.

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May 06, 2019 08:50 PM

May 05, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 66.0.4 und behebt Erweiterungs-Problem endgültig

Firefox-Nutzer hatten seit gestern mit einem Problem zu kämpfen, welches dafür sorgte, dass sämtliche Erweiterungen automatisch deaktiviert waren und auch keine Add-ons installiert oder aktualisiert werden konnten. Mit dem nun von Mozilla veröffentlichten Update auf Firefox 66.0.4 gehört das Problem endgültig der Vergangenheit an. Auch Firefox ESR sowie Firefox für Android wurden aktualisiert.

Aufgrund eines Zertifikat-Problems kam es gestern zu einem Problem, welches zur Deaktivierung sämtlicher Erweiterungen für Nutzer von Firefox, Firefox ESR und Firefox für Android sorgte.

Mozilla hatte bereits gestern für Nutzer von Firefox in Form eines Hotfixes reagiert, welches über die Studien-Infrastruktur verteilt worden ist, um so schnell viele Nutzer zu erreichen. Auf diesem Blog wurde darüber berichtet.

Für Nutzer, welche die Studien-Infrastruktur deaktiviert haben oder bei denen der Hotfix aus anderen Gründen, wie zum Beispiel sich fehlerhaft verhaltender Sicherheits-Software, nicht installiert werden konnte, steht nun ein Update auf Firefox 64.0.4 zur Verfügung. Damit wird das Problem endgültig für alle Nutzer gelöst.

Download Mozilla Firefox 66.0.4 für Windows, Apple macOS und Linux

Ebenso steht nun Firefox 66.0.4 für Android sowie Firefox ESR 60.6.2 mit entsprechender Fehlerbehebung zum Download zur Verfügung.

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May 05, 2019 08:59 PM

Firefox 68 bekommt Druck-Stil-Simulation

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox 68 erhalten eine neue Schaltfläche, welche eine Simulation des Druck-Stils ermöglichen.

Webseiten, wie sie auf dem Bildschirm erscheinen, müssen ausgedruckt nicht zwangsläufig genauso aussehen. Mittels CSS lassen sich Regeln festlegen, welche speziell für die Druckansicht gelten.

So bequem sich bisher bereits das CSS von Webseiten mittels integrierter Entwicklerwerkzeuge zur Laufzeit ändern und Änderungen damit testen lassen, so schwierig ist dies bisher für die Druckansicht von Webseiten.

Ab Firefox 68 gibt es eine Schaltfläche in den Entwicklerwerkzeugen von Firefox, welche das Print-CSS einer Webseite aktivieren. Damit lassen sich Anpassungen des Druck-Stils genauso einfach testen wie es mit dem regulären Webseiten-Stil bereits seit Jahren der Fall ist.

Druck-Stil-Simulation Firefox 68

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May 05, 2019 08:12 PM

May 04, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla aktiviert neue Quantum Bar Adressleiste in Firefox Nightly

Mozilla hat in der Nightly-Version von Firefox 68 die vollständige Neu-Implementierung der Adresseleiste, welche unter dem Namen Quantum Bar entwickelt wird, standardmäßig für alle Nutzer aktiviert.

Die Adressleiste, welche in Firefox auch Awesome Bar genannt wird, ist eine der wichtigsten Komponenten eines jeden Browsers. Und eben jene Komponente von Grund auf neu zu entwickeln, daran arbeitet Mozilla nun schon seit ein paar Monaten. Die Neu-Implementierung hört auf den Namen Quantum Bar, passend zu Firefox Quantum, wie sich Firefox seit Firefox 57, dem größten Firefox-Release aller Zeiten, nennt. In der Nightly-Version von Firefox 68 ist die Quantum Bar nun standardmäßig aktiviert.

Doch welchen Unterschied bemerkt der Nutzer nun, wenn er eine Nightly-Version von Firefox 68 testet? Im Idealfall wenig bis gar keinen. Das Entfernen eines Chronik-Eintrags über die Adressleiste erfordert nun auf allen Plattformen eine Kombination von Shift + Entf respektive Shift + Backspace, während die Shift-Taste vorher nur auf macOS erforderlich war. Ansonsten sollte sich aber alles gewohnt anfühlen und alles wie vorher auch aussehen.

Verhaltens- und Design-Unterschiede weitestgehend zu vermeiden, war nämlich ein ausdrückliches Ziel bei der Entwicklung der ersten Version der Quantum Bar. Die Unterschiede gegenüber der alten Adressleiste lassen sich also zunächst vor allem unter der Haube entdecken.

So kommt die Quantum Bar ohne proprietäre Mozilla-Technik wie XUL und XBL aus, welche Mozilla nach und nach aus Firefox verbannen möchte. Die Quantum Bar ist vollständig in handelsüblicher Webtechnologie programmiert.

Dabei ging es aber nicht nur um die Verwendung anderer Technologie. Die bisherige Implementierung stellte durch die bisher verwendete Technologie sowie enge Verzahnung mit anderen Komponenten von Firefox auch für die Entwickler eine enorme Hürde dar, wenn es darum ging, Verbesserungen der Adressleiste zu implementieren. Selbst vermeintlich einfache Änderungen hatten einen hohen Preis.

Die Neu-Implementierung soll es Mozilla erlauben, schneller zu Ergebnissen zu kommen, und es dadurch schließlich auch ermöglichen, mit Layout-Änderungen zu experimentieren. Denn langfristig, so ist das Ziel, wird die Quantum Bar auch Änderungen erhalten, die für den Nutzer sichtbar sind. Auch die Erweiterbarkeit durch WebExtensions, welche zusätzliche Quellen einbinden können, ist ein ausdrückliches Ziel, welches durch die Quantum Bar erreicht werden soll und bisher so nicht möglich war. Natürlich ist auch die Performance der Adressleiste ein Fokus bei der Entwicklung gewesen.

Weitere Details zur Motivation und Anwendungsfällen lassen sich in einem siebenseitigen Dokument (engl.) von Mozilla nachlesen.

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May 04, 2019 09:12 PM

Mozilla behebt Problem mit deaktivierten Add-ons in Firefox

Nutzer von Firefox erlebten heute ein Problem, welches dafür sorgte, dass sämtliche Erweiterungen automatisch deaktiviert wurden und auch keine Add-ons installiert oder aktualisiert werden konnten. Mozilla hat das Problem nun behoben.

Update 6. Mai 2019
Mozilla veröffentlicht Firefox 66.0.4 und behebt Erweiterungs-Problem endgültig

Aufgrund eines Zertifikat-Problems kam es heute zu einem Problem, welches zur Deaktivierung sämtlicher Erweiterungen für Nutzer von Firefox, Firefox ESR, Firefox Beta und Firefox Nightly sorgte.

Das Problem konnte mittlerweile behoben werden und ein Fix wird bereits über Mozillas Studien-System ausgeliefert. Der Nutzer muss hierfür nichts weiter tun. Allerdings kann es ein paar Stunden dauern, bis der Hotfix beim Nutzer ankommt.

Voraussetzung ist, dass Nutzer Firefox die Installation und Durchführung von Studien erlauben. Standardmäßig ist dies der Fall, Nutzer können dies in den Datenschutz-Einstellungen von Firefox allerdings unter Umständen deaktiviert haben. Das Studien-System erlaubt Mozilla die schnelle Auslieferung eines solchen Fixes.

Firefox Studien-Einstellung

Firefox ESR, Firefox für Android sowie Firefox für manche Linux-Distribution benötigen einen separaten Fix, müssen also noch etwas warten.

Mozilla arbeitet bereits an einem Fix, welcher nicht auf das Studien-System angewiesen ist, vermutlich in Form von Firefox 66.0.4. Das wird aber noch etwas länger dauern.

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May 04, 2019 02:42 PM

May 01, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 für Android bekommt Such-Widget (zurück)

Firefox 67 für Android bekommt ein optionales Such-Widget für den Startbildschirm und damit ein Feature, welches in ähnlicher Form bereits früher existiert hat.

Vor etwas mehr als vier Jahren, in Firefox 35 für Android, hatte Mozilla ein Such-Widget eingeführt, welches der Nutzer optional auf dem Startbildschirm platzieren konnte. Hat der Nutzer dieses verwendet, hat sich eine eigenständige Suchanwendung geöffnet, worüber die in Firefox eingestellte Standard-Suchmaschine genutzt werden konnte, um nach Dingen zu suchen, außerdem wurden hier vergangene Suchen aufgelistet. Drei Jahre später, in Firefox 58 für Android, wurde dieses Such-Widget wieder entfernt.

Firefox 67 für Android wird wieder ein optionales Such-Widget anbieten. Dieses unterscheidet sich von seiner früheren Implementierung durch seine Einfachheit: Das Widget besteht ebenso aus einem Suchfeld, öffnet bei Klick darauf aber keine separate Suchanwendung mehr, sondern direkt den regulären Firefox mit geöffneter Such- und Adressleiste. Ein Mikrofon-Symbol erlaubt einen direkten Aufruf der Sprach-Funktion.

Such-Widget Firefox 67 für Android

In Anbetracht der baldigen Ablösung des bisherigen Firefox für Android durch den neuen Fenix-Browser stellt sich natürlich die Frage, wieso jetzt noch ein neues Feature eingeführt wird. Tatsächlich soll die Implementierung in Firefox Rückschlüsse über eine mögliche spätere Implementierung in Fenix liefern.

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May 01, 2019 07:51 PM

April 26, 2019

Sören Hentzschel

Die Zukunft vom aktuellen Firefox für Android

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem von Grund auf neu entwickelten Nachfolger von Firefox für Android. Doch wie geht es weiter mit dem bisherigen Firefox für Android? Auf diese Frage gibt es nun eine Antwort.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView. Geplant ist die Veröffentlichung von Fenix, der später wie gewohnt Firefox heißen wird, für Ende Juni mit dem Start der offiziellen Betaphase vermutlich im Mai.

Lese-Tipp: Fenix FAQ – Alles zum neuen Mozilla-Browser für Android

Doch was bedeutet das für bestehende Nutzer von Firefox für Android? Zunächst einmal werden wie geplant am 14. Mai Firefox 67 und am 9. Juli Firefox 68 auf bisheriger Basis erscheinen. Ein automatisches Update auf Fenix erfolgt zu diesem Zeitpunkt also nicht. Dies geschieht frühestens mit Fenix 2.0, welcher nicht vor Mitte August 2019 veröffentlicht werden wird, möglicherweise erfolgt die Migration aber auch erst später. In jedem Fall erst, wenn Fenix weitere Features hat, welche die erste Version von Fenix noch nicht haben wird.

Wenn am 3. September Firefox 69 erscheinen wird, wird es allerdings keinen Firefox 69 für Android mehr geben. Firefox 68 wird der letzte Major-Release des aktuellen Firefox für Android sein. Stattdessen wird Firefox für Android der ESR-Linie von Firefox folgen und dann Firefox ESR 68.1 für Android erscheinen, am 22. Oktober Firefox ESR 68.2 für Android, am 10. Dezember Firefox 68.3 für Android.

Das bedeutet, dass Nutzer von Firefox für Android nach Veröffentlichung von Version 68 keine neuen Funktionen, keine Unterstützung neuer Webstandards und keine Performance-Verbesserungen mehr erhalten werden. Bereits ab dem 13. Mai, dem Ende der Nightly-Phase von Firefox 68, gilt der bisherige Firefox für Android als feature frozen. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende seiner Lebensdauer gibt es dann nur noch Sicherheitsfixes und kritische Fehlerbehebungen.

Mozilla macht klar, dass die Veröffentlichung von Firefox ESR für Android den Smartphone-Browser ausdrücklich nicht als Enterprise-Browser platziert. Eine besondere Unterstützung dahingehend oder spezielle Enterprise-Features ergeben sich daraus also nicht. Mozillas Enterprise-Fokus bleibt am Desktop. Ebenfalls stellt Mozilla klar, dass damit kein Support-Versprechen der Länge von Firefox ESR für den Desktop einhergeht. Mozilla wird Firefox ESR 68 für Android so lange weiterführen, bis sie der Meinung sind, dass eine Migration auf Fenix an der Zeit ist. Und das wird sehr wahrscheinlich vor dem Support-Ende von Firefox ESR 68 Mitte 2020 sein. Mit der Migration vom alten auf den neuen Firefox wird auch Firefox ESR für Android eingestellt werden. Der Zeitpunkt der Einstellung von Firefox ESR für Android ist zu diesem Zeitpunkt noch offen.

Sollte es Änderungen der Pläne geben, müssen diese bis spätestens 6. August fixiert sein – worüber dann natürlich auch wieder hier auf diesem Blog zu lesen wäre.

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April 26, 2019 11:00 AM

April 24, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Statusbericht zur Internetgesundheit 2019

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren hat Mozilla auch dieses Jahr seinen „Statusbericht zur Internetgesundheit“ veröffentlicht. In diesem setzt sich Mozilla mit den positiven sowie negativen Entwicklungen des Webs auseinander.

Nach den Berichten für 2017 und 2018 hat Mozilla nun seinen Statusbericht zur Internetgesundheit für das Jahr 2019 fertiggestellt. Kernthemen dabei sind Datenschutz und Sicherheit, Dezentralisierung, Offenheit, Digitale Teilhabe sowie Digitale Bildung.

Statusbericht zur Internetgesundheit 2019

Mozillas Jahresbericht zur Internetgesundheit sieht voreingenommene künstliche Intelligenz, Missbrauch biometrischer Daten und erhöhte staatliche Zensur als kritische Faktoren.

Mehr Informationen gibt es in der offiziellen Presseankündigung zum Thema.

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April 24, 2019 09:29 PM

April 20, 2019

Sören Hentzschel

Inklusive Tab-Gruppen – Das Tab-Konzept von Fenix

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem von Grund auf neu entwickelten Nachfolger von Firefox für Android. In diesem Artikel gibt es eine Vorschau auf das besondere Tab-Konzept von Fenix, welches auch Tab-Gruppen beinhaltet.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView.

Teil 1: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser
Teil 2: Neue Bilder von Fenix: Privater Modus und Einstellungen
Teil 3: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser, Teil 3

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Das besondere Tab-Konzept von Fenix

Über das Tab-Konzept von Fenix wurde bereits im März auf diesem Blog geschrieben. Seit damals hat sich am ursprünglichen Konzept anhand des entwickelten Prototyps und Feedback einiges getan, so dass Fenix nun mit einem nochmals überarbeiteten Tab-Konzept an den Start gehen wird.

Wieso muss Fenix überhaupt etwas anders machen als alle anderen Browser? Das Tab-Konzept von Fenix unterscheidet sich ganz bewusst von dem anderer populärer Browser, weil Mozilla nicht anstrebt, existierende Browser nachzuahmen. Stattdessen basiert das Konzept von Fenix auf der Hypothese, dass Benutzer ihren Browser mobil anders nutzen und bisherige Browser das Tab-Konzept von Desktop-Browsern einfach nur für einen schmaleren Bildschirm adaptiert hätten, was aber nicht zwangsläufig der beste Weg ist.

Der Startbildschirm als Tab-Zentrale

Während beispielsweise Firefox einen Startbildschirm mit diversen Funktionen anbietet oder Chrome die Google-Webseite als Startseite hat und beide Browser über einen permanent sichtbaren Button den Zugriff auf einen eigenen Bildschirm für die Tab-Übersicht bieten, wird in Fenix der Startbildschirm durch die Übersicht der Tabs ersetzt, so dass der Nutzer direkt bei Start von Fenix alle offenen Tabs im Blickfeld hat, und über einen Button in der Adressleiste gelangt man jederzeit mit nur einem Klick zum Startbildschirm.

Auf dem Startbildschirm werden die aktuellen Tabs untereinander dargestellt. Dabei wird jeder Tab durch eine Zeile, bestehend aus einem Webseiten-Icon, dem Host sowie dem Seitentitel, repräsentiert.

Tabs in Fenix

Tabs können von hier per Klick auf das Schließen-Kreuz oder per Wischgeste geschlossen werden, auch können Tabs von hier aus über die native Teilen-Funktion von Android mit anderen geteilt werden.

Auch das Öffnen eines neuen Tabs erfolgt direkt vom Startbildschirm aus. Und wer einen privaten Tab öffnen möchte, findet ebenfalls direkt auf dem Startbildschirm das entsprechende Masken-Icon. Der Nutzer kann also jederzeit direkt vom Startbildschirm aus mit nur einem Klick zwischen seiner regulären und privaten Sitzung wechseln.

Kollektionen als Tab-Gruppen

Während das ursprüngliche Konzept vorsah, dass alle offenen Tabs nach wenigen Minuten Inaktivität automatisch zu einer Sitzung zusammengefasst und als entsprechendes Bündel auf dem Startbildschirm angezeigt werden, hat Mozilla in seinen neuen Plänen die Sitzungen durch Kollektionen ersetzt. Die Kollektionen sind Sammlungen von Tabs, welche aber nicht automatisch, sondern vom Nutzer bewusst angelegt werden. Bestehende Kollektionen werden unterhalb der offenen Tabs angezeigt.

Kollektionen in Fenix

Die Kollektionen können ausgeklappt werden, womit alle Tabs der jeweiligen Kollektion zu sehen sind. Auch hier können Tabs per Schließen-Kreuz oder Wischgeste entfernt werden. Oder per langem Druck ein Menü mit Lösch-Eintrag geöffnet werden. Nach dem Löschen eines Tabs erscheint eine Snackbar, welche anbietet, das Löschen des Tabs rückgängig zu machen.

Wie gelangen Tabs nun in eine Kollektion? Unterhalb der Tabs gibt es eine Schaltfläche zu diesem Zweck. Per Klick darauf erscheint ein Bildschirm, über welchen ausgewählt werden kann, welche der Tabs zu einer Kollektion hinzugefügt werden sollen. Im nächsten Schritt kann dann eine bereits bestehende Kollektion ausgewählt oder eine neue Kollektion erstellt werden.

Kollektionen in Fenix

Aber nicht nur vom Startbildschirm, sondern über das Menü auch bei einer geöffneten Webseite lassen sich Seiten einer Kollektion hinzufügen.

So lassen sich in Fenix Tabs in Tab-Gruppen, zum Beispiel für Shopping, die Urlaubsplanung oder den Beruf, organisieren, sei es als temporäre oder auch als permanente Lösung.

Genau wie einzelne Tabs lassen sich auch Kollektionen mit anderen teilen. Und neben dem Aufruf einzelner Tabs einer Kollektion ist es auch möglich, alle Tabs einer Kollektion mit einem Mal zu öffnen.

Fazit

Tabs wie alle Browser umzusetzen, das ist einfach und funktioniert. Es bewusst anders zu machen, erfordert Mut, da man nicht weiß, wie dies am Ende von den Nutzern angenommen wird. Wenn Mozilla im mobilen Sektor erfolgreich sein will und nicht einfach nur den nächsten beliebigen Browser am Markt haben möchte, dann muss Mozilla etwas versuchen und so seinen neuen Browser zu einem einzigartigen Produkt machen. Das Konzept sieht in jedem Fall vielversprechend aus. Nun muss es sich nur noch in der Praxis bewähren.

Fenix FAQ – Alles zu Mozillas neuem Android-Browser

Im Sommer wird Mozilla seinen neuen Android-Browser Fenix veröffentlichen. Alle wichtigen Informationen zu Fenix auf einen Blick findest du in den Fenix FAQ.

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April 20, 2019 04:39 PM

April 17, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 16.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 16.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen, mit welchem die Bedienung noch effizienter wird.

Mozilla hat eine neue Version seines Browsers für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Shortcuts auf dem Startbildschirm

Auf dem Startbildschirm gibt es unter der Überschrift „Ihre Bibliothek“ vier Shortcuts, über welche mit nur einem Klick zu den Lesezeichen, der Chronik, der Leseliste sowie zu den Downloads gewechselt werden kann.

Firefox 16.0 für Apple iOS

Schnellerer Zugriff auf Passwörter

Auch zu den gespeicherten Zugangsdaten geht es nun über einen neuen Menüpunkt „Zugangsdaten & Passwörter“ schneller als bisher. Und über die Einstellungen lässt sich ganz einfach Face ID oder die Passwortauthentifizierung aktivieren, um die Zugangsdaten zu schützen.

Firefox 16.0 für Apple iOS

Schnelles Löschen der Browser-Chronik

Auch das Löschen der Browser-Chronik wurde effizienter gestaltet. Dies funktioniert nun mit nur einem Klick auf der Chronik-Seite. Neben der gesamten Chronik kann hierüber auch die Chronik der letzten Stunde, des letzten Tages oder der letzten zwei Tage gelöscht werden.

Firefox 16.0 für Apple iOS

… und noch mehr

Dazu kommen ein verbessertes Einstellungsmenü, eine größere Suchleiste und noch viele weitere Bugfixes und kleinere Verbesserungen, welche dem Apple Store (engl.) entnommen werden können.

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April 17, 2019 09:48 PM

April 15, 2019

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: WebRender jetzt auch für erste Nutzer von Linux aktiviert

Der aus dem Servo-Projekt stammende WebRender soll die Grafikkarte stärker als bisher einbeziehen und so für eine deutlich verbesserte Firefox-Performance sorgen. Bisher war WebRender in Vorabversionen von Firefox lediglich für Nutzer von Windows 10 standardmäßig aktiviert. Jetzt sind die ersten Linux-Nutzer an der Reihe.

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

In der Nightly-Version von Firefox ist WebRender bereits für einen Teil der Nutzer aktiviert. Die anfängliche Zielgruppe setzt sich aus Nutzern zusammen, welche Windows 10 als Betriebssystem sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia einsetzen. Für eben jene Zielgruppe wird WebRender erstmals mit Firefox 67 offiziell in einer finalen Version von Firefox ausgeliefert werden.

Für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox wurde die WebRender-Unterstützung bereits auf erste Grafikchips von AMD und Intel ausgeweitet. Nun kommen erstmals auch Nutzer des Betriebssystems Linux in den Genuss, allerdings noch mit Einschränkungen. Voraussetzung hierfür ist zunächst ein Grafikchip von Intel mit Mesa-Treiber Version 18.2.8.0 oder höher, außerdem darf kein 4K-Bildschirm verwendet werden. Mozilla hat sich für diese Konfiguration als Start für Linux entschieden, da dies eine gängige Konfiguration unter Mozilla-Entwicklern ist, welche dementsprechend schon gut getestet ist.

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April 15, 2019 09:34 PM

April 14, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 68 für Android bekommt Retained Display Lists

Retained Display Lists bezeichnen eine Performance-Verbesserung, welche Firefox für Desktop-Betriebssysteme bereits in Version 61 erhalten hat. Mit Firefox 68 bekommt auch die Android-Version von Firefox Retained Display Lists.

Das Display List Building bezeichnet den Prozess, in welchem die Elemente wie Ränder, Hintergründe usw. gesammelt werden, welche auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen und dann gemäß der CSS Painting-Regeln sortiert werden. Bislang musste die sogenannte Display List jedes Mal neu berechnet werden, wenn eine Änderung der Anzeige erfolgte. Dieser Vorgang kann langsam sein, insbesondere mit den immer komplexer werdenden Webseiten sowie den immer größeren Bildschirmen, welche von den Nutzern eingesetzt werden.

Retained Display Lists ermöglichen es, dass nur die Teile neu berechnet werden müssen, die sich auch tatsächlich geändert haben. Mit Firefox 61 wurden Retained Display Lists in der Desktop-Version von Firefox implementiert. In einem Test im vorherigen Jahr konnte die Häufigkeit langsamer Ausführungen damit um 30 Prozent reduziert werden.

Mit Firefox 68 für Android erhält nun auch Firefox für das Smartphone die Retained Display Lists für eine gesteigerte Performance.

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April 14, 2019 08:55 PM

April 11, 2019

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.34 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.34 bereit.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.34 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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April 11, 2019 08:53 PM

April 10, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 66.0.3

Mozilla hat mit Firefox 66.0.3 ein Update außer der Reihe für Firefox 66 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 66.0.3

Mozilla hat Firefox 66.0.3 veröffentlicht und behebt damit ein mögliches durch das Windows-Update 1809 ausgelöstes Problem mit der Adressleiste auf Tablets mit Windows 10.

Außerdem wurden wie schon in Firefox 66.0.2 Kompatibilitätsprobleme mit Cloud-Anwendungen von Microsoft und IBM behoben. Die Probleme haben ihre Ursache in einer Änderung des Event-Handlings von Firefox. Mozilla umgeht hier Probleme Dritter, indem für die genannten Webseiten temporär das alte Verhalten wiederhergestellt wird, bis diese ihren Code korrekt implementiert haben.

Außerdem wurde ein Performance-Problem mit JavaScript auf Windows behoben, von welchem unter anderem die Spiele auf pogo.com betroffen waren, und für chinesische Nutzer das Such-Plugin von Baidu aktualisiert.

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April 10, 2019 09:05 PM

April 07, 2019

Sören Hentzschel

Kommentar: Wieso die Zeit von SeaMonkey endgültig abgelaufen ist

SeaMonkey ist eine auf Mozilla-Code basierende Suite, bestehend aus Browser, E-Mail-Client und mehr. In diesem Kommentar führe ich aus, wieso es aus meiner Sicht endgültig Zeit ist, Abschied zu nehmen.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers. SeaMonkey ist offiziell nach wie vor ein aktives Projekt.

Was ist SeaMonkey?

Bevor es Firefox und Thunderbird gab, gab es die Mozilla Application Suite. Ursprünglich waren Browser, E-Mail-Client und noch mehr unter einer gemeinsamen Oberfläche vereint. Seit die Mozilla Foundation Ende 2005 die Entwicklung der Mozilla Application Suite zugunsten der Einzelprogramme Firefox und Thunderbird einstellte, wird diese als Community-Projekt unter dem Namen SeaMonkey weitergeführt. Neben dem Browser und E-Mail-Client beinhaltet SeaMonkey auch einen Chat-Client sowie einen WYSIWYG-HTML-Editor.

Man kann nicht sagen, dass SeaMonkey eine extrem große Nutzergemeinde hätte, dafür aber eine umso treuere. Für die Nutzung von SeaMonkey kann es dabei ganz unterschiedliche Gründe geben, wie beispielsweise den angesprochenen Fakt, mit einem Programm alles unter einer Haube zu haben, die Nutzung von Legacy-Erweiterungen, welche in Firefox nicht mehr unterstützt werden, oder ganz einfach, weil einem SeaMonkey so gut gefällt – optisch tut sich bei SeaMonkey nämlich bewusst so gut wie gar nichts.

Was hat sich geändert? Wieso sollte SeaMonkey nicht länger verwendet werden?

Die Anzahl der Probleme und die Anzahl der Nutzer, die von diesen betroffen sind, wächst immer weiter, da das Projekt schon lange nicht mehr mit den steigenden Anforderungen der Zeit Schritt halten kann. Beispiele hierfür werden weiter unten im Artikel genannt. Diese Probleme müssen aber nicht jeden Nutzer betreffen oder zumindest nicht jeden Nutzer stören, so dass diese Probleme nicht ausschlaggebend sind. Jedoch hat sich eine Sache in den letzten Monaten geändert, die von ganz entscheidender Bedeutung ist.

SeaMonkey hat ein ernsthaftes Sicherheits-Problem

SeaMonkey kann nicht länger als sicheres Produkt erachtet werden und das ist ein Problem, welches ausnahmslos jeden Nutzer von SeaMonkey betrifft. Denn SeaMonkey basiert auf der Gecko-Plattform von Mozilla. Genauer gesagt auf Gecko 52. Zumindest alle Sicherheits-Fixes der Gecko-Plattform hat SeaMonkey durch Updates automatisch erhalten, wenn Mozilla die Sicherheitslücken geschlossen hat. Nun erschien im Juni 2018 das letzte Sicherheits-Update für Firefox ESR 52 und damit auch das letzte Update für Gecko 52. Alle danach entdeckten Sicherheitslücken müssen vom SeaMonkey-Projekt selbst behoben werden, ebenso wie sämtliche entdeckten Sicherheitslücken, welche nicht in Gecko, sondern in SeaMonkey selbst stecken.

Zwar hat das SeaMonkey-Projekt im Februar angekündigt, an SeaMonkey 2.49.5 zu arbeiten. Fakt ist aber, dass dieses Update weiter auf sich warten lässt und SeaMonkey nun schon seit SeaMonkey 2.49.4 im Juli 2018 – also seit neun Monaten – kein einziges Update mehr erhalten hat. Wer SeaMonkey von seamonkey.at herunterlädt, erhält sogar nur SeaMonkey 2.49.2 als neueste Version, da diese Webseite seit dem nicht mehr aktualisiert worden ist. Zwar handelt es sich dabei um keine offizielle Webseite des Projekts, dennoch dürfte dies für deutschsprachige SeaMonkey-Nutzer eine beliebte Downloadquelle für SeaMonkey sein. Nicht nur, weil diese Seite im Gegensatz zur offiziellen Webseite in deutscher Sprache existiert, sondern vor allem, weil Google diese Seite an erster Stelle noch vor der offiziellen Webseite anzeigt.

Nutzer von SeaMonkey sitzen teilweise aber wahrscheinlich bei noch älteren Versionen fest, da automatische Updates darüber hinaus auch noch deaktiviert sind und neue Versionen manuell heruntergeladen und installiert werden müssen. Ein Umstand, der ganz sicher nicht jedem SeaMonkey-Nutzer klar ist.

Diese Situation ist, bei aller Liebe zum Projekt und vollstem Verständnis für die Ressourcen-Probleme eines Community-Projekts, nicht akzeptabel. Denn Browser und E-Mail-Client als „Tor zum Internet“ müssen ohne Wenn und Aber sicher sein. Auch wenn vielleicht keine Sicherheitslücken offiziell bekannt sind, so ist es doch nur sehr schwer vorstellbar, dass die Notwendigkeit, Sicherheits-Updates auszuliefern, mit einem Mal verschwunden ist.

Es ist müßig zu erwähnen, dass Sicherheit nicht beim Schließen von Sicherheitslücken aufhört und sämtliche grundsätzlichen Verbesserungen der Sicherheits-Architektur, die Firefox in den letzten zwei Jahren erhalten hat, in SeaMonkey alleine schon aufgrund der Tatsache fehlen, dass man noch Gecko 52 einsetzt, was auf dem Feature-Stand von März 2017 ist und wir mittlerweile April 2019 schreiben.

Das fängt damit an, dass SeaMonkey die Multiprozess-Architektur von Firefox nicht besitzt und damit auch kein Sandboxing. Während dies zumindest auch für Thunderbird zutreffend ist, soll sich das bei Thunderbird noch in diesem Jahr ändern.

Ein weiteres Beispiel ist Quantum CSS, auch Stylo genannt, die in Rust geschriebene CSS-Engine, welche in Firefox 57 eingeführt wurde. Welche Bedeutung dies alleine für die Sicherheit hat, wird durch Zahlen schnell klar: Laut Mozilla hat es in Firefox seit dem Jahr 2002 69 Sicherheitslücken in der Style-Komponente gegeben, also der Komponente, welche für das CSS von Webseiten verantwortlich ist. Von den 69 Sicherheitslücken wären 51 gar nicht erst möglich gewesen, wäre von Anfang an Rust verwendet worden. Das unterstreicht, wie wichtig die zugrunde liegende Technologie ist, wenn es um Sicherheit geht.

In den letzten zwei Jahren wurden aber noch einige weitere Verbesserungen der Sicherheits-Architektur vorgenommen. Hier ließe sich eine ziemlich lange Liste anführen. Dazu muss man nur einmal alle Artikel zu sämtlichen Major-Releases seit Firefox 53 auf diesem Blog lesen. Und aktuell sind wir bei Firefox 66. Zwei Hände reichen zum Zählen aller Sicherheits-Verbesserungen in dem Zeitraum nicht aus. Das führt direkt zum nächsten Grund, wieso die Zeit von SeaMonkey vorbei ist.

Kein aktueller Unterbau auf absehbare Zeit und vielleicht auch keine Zukunft

Im Dezember 2018 hat das SeaMonkey-Projekt ein längst überfälliges Status-Update gegeben. Darin hat man versichert, dass das SeaMonkey-Projekt noch am Leben ist, allerdings auch eingestanden, dass die Zukunft von SeaMonkey ungewiss ist. SeaMonkey auf Firefox ESR 60 basieren zu lassen, wurde in diesem Status-Update praktisch ausgeschlossen. Und für die weitere Zukunft wurde ein noch dunkleres Bild gezeichnet. Denn SeaMonkey hängt noch sehr stark von Teilen der XUL-Architektur ab, welche von Mozilla längst entfernt worden sind.

Die Frage, die für das SeaMonkey-Projekt also naheliegenderweise in dem Raum gestellt wurde, ist die Frage, ob man SeaMonkey auf Firefox Quantum basieren lassen sollte, während man eine Ähnlichkeit zum jetzigen SeaMonkey behält, ob man alles so belassen sollte, wie es ist, bis überhaupt nichts mehr geht, oder man den Gecko-XUL-Code nicht forken sollte. Letzteres dürfte ein praktisch unmögliches Unterfangen sein, da hierfür sowohl Expertise als auch Ressourcen fehlen. Und so blieb diese Frage auch letztlich unbeantwortet, welchen Weg das SeaMonkey-Projekt in Zukunft gehen wird und ob es überhaupt eine Zukunft gibt.

Momentan sieht es nicht einmal so aus, als wäre man überhaupt in der Lage, selbst bei gleichbleibendem Unterbau, auf absehbare Zeit eine neue Version von SeaMonkey zu veröffentlichen.

Langjährige Probleme von SeaMonkey

Während dies nur der aktuelle Auslöser für mein Fazit ist, dass jetzt endgültig die Zeit gekommen ist, von SeaMonkey Abschied zu nehmen, gibt es eine ganze Reihe von Problemen, welche nicht neu sind und SeaMonkey schon eine ganze Weile begleiten.

Dies ist auch nicht weiter verwunderlich. SeaMonkey besitzt eine extrem kleine und nur ehrenamtlich daran arbeitende Entwickler-Gemeinde, was letztlich dazu führt, dass das Projekt nicht Schritt halten kann – weder mit dem Unterbau, auf welchem SeaMonkey basiert, noch mit den Anforderungen der Zeit. Nur dem Nutzer hilft der Grund dafür nicht.

Nicht verifizierter Entwickler

Für Nutzer von Apple macOS fangen die Probleme schon direkt nach der Installation an. Selbst nach Jahren hat man es nicht geschafft, ein verifizierter Entwickler zu sein, was zur Folge hat, dass SeaMonkey mit den Standard-Einstellungen des Betriebssystems ohne Umweg über das Kontextmenü überhaupt nicht gestartet werden kann. Abgesehen vom schlechten ersten Eindruck ist dieser Umweg auch längst nicht jedem Nutzer bekannt.

SeaMonkey

Verpixelte Schrift und Grafiken auf modernen Bildschirmen

Eine weit größere Zielgruppe ist von der immer noch nicht vorhandenen Unterstützung hochauflösender Bildschirme betroffen, was SeaMonkey für all jene Nutzer de facto unbenutzbar, da ungenießbar macht. Während man von Apple schon so gut wie gar keine Geräte mit nicht hochauflösenden Bildschirmen mehr erhält, rüsten längst auch andere Hersteller immer mehr ihrer Geräte mit solchen aus. Die Nicht-Unterstützung in SeaMonkey bedeutet nicht nur, dass die Oberfläche von SeaMonkey eine Pixelbrühe darstellt, auch sämtliche Webseiten werden mit nur sehr schlecht lesbarem Text dargestellt – für einen Browser ein KO-Kriterium.

Keine aktuellen Erweiterungen

Die Erweiterungs-Unterstützung mag für manche Nutzer ein Grund sein, SeaMonkey zu nutzen, immerhin unterstützt SeaMonkey noch die veralteten XUL-Erweiterungen. SeaMonkey hat aber bereits das Add-on SDK für Firefox nicht unterstützt und unterstützt jetzt ebenso keine WebExtensions. Das heißt, sämtliche Firefox-Erweiterungen der letzten Jahre sind nicht mit SeaMonkey kompatibel. Und da es zwischen Firefox und SeaMoney keine gemeinsame Erweiterungs-Schnittstelle gibt, müssten Erweiterungs-Entwickler für Firefox und SeaMonkey zwei voneinander vollkommen unabhängige Erweiterungen auf Basis völlig unterschiedlicher Architekturen entwickeln, um beide Produkte zu bedienen. Die Zahl der Entwickler, die das tun, dürfte überschaubar sein – falls es überhaupt auch nur einen einzigen gibt.

Daraus folgt nicht nur, dass viele tolle Erweiterungen, die in der Zwischenzeit entstanden sind, in SeaMonkey nicht genutzt werden können, auch für bestehende Erweiterungen sind kaum noch Kompatibilitäts-Anpassungen zu erwarten.

Und nachdem selbst Thunderbird längst fleißig dabei ist, die unterschiedlichsten WebExtension-APIs zu implementieren, sieht es auch für Erweiterungen der Mail-Komponente von SeaMonkey düster aus, wenn man in die Zukunft schaut. Denn auch hier werden Entwickler kaum zwei völlig verschiedene Erweiterungen für eine Sache entwickeln und anbieten.

… und noch viele Baustellen mehr

Eine Synchronisation von Lesezeichen, Chronik und Zugangsdaten gibt es mittlerweile wieder – dies war eine Weile nicht der Fall -, allerdings noch basierend auf dem alten, von Mozilla seit Jahren nicht mehr verwendeten Sync-Protokoll und ohne Firefox Account. Das heißt, eine Synchronisation von Daten mit einem Desktop-Firefox, Firefox auf dem Smartphone oder dem Passwort-Manager Firefox Lockbox ist nicht möglich.

Solange SeaMonkey auf Gecko 52 basiert, fehlt natürlich auch die Unterstützung für sämtliche Webstandards, welche erst danach implementiert worden sind. Es ist kein seltener Irrglaube, dass einen das als Nutzer nicht betreffen würde. Dabei ist das exakte Gegenteil der Fall: Webstandards betreffen sämtliche Nutzer und das ganz direkt: nämlich dann, wenn es um die Darstellung von Webseiten geht, was wohl ohne jeden Zweifel die eine Kernaufgabe eines jeden Browsers ist. In der Regel schauen Webentwickler bei der Entwicklung von Webseiten nämlich nicht auf ältere Firefox-Versionen, schon gar nicht auf Versionen, die über zwei Jahre alt sind. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr Webseiten werden von SeaMonkey also nicht mehr korrekt dargestellt, was dem natürlichen Lauf der Dinge entspricht, wenn man einen veralteten Browser nutzt – was SeaMonkey nun einmal ist, selbst wenn es Updates geben würde, solange in SeaMonkey noch Gecko 52 steckt.

Ähnlich wie die Darstellung von Webseiten hängt natürlich auch die Performance ganz maßgeblich von der Gecko-Engine ab und die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Gecko 52 und der aktuellen Version 66 sind signifikant und nicht von der Hand zu weisen.

Fazit

Letztlich muss jeder Nutzer für sich selbst entscheiden, ob er SeaMonkey Stand 2019 noch für eine geeignete Wahl hält. Was für den einen das beste ist, muss für den nächsten nicht zwangsläufig auch das beste sein.

Wenn es um den Funktionsumfang und das Design geht, ist das eine höchst individuelle Frage, welcher Browser für einen persönlich der beste ist. Die Wahrnehmung von Geschwindigkeit unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und nicht jeder misst dem eine gleich hohe Bedeutung bei. Von den offensichtlichen Schwächen ist nicht jeder Nutzer in der gleichen Weise betroffen. Und so kann SeaMonkey trotz allem für den einen oder anderen Nutzer noch immer eine brauchbare Wahl sein.

Allerdings ist meine persönliche Empfehlung als Experte im Browser-Bereich, das Thema Sicherheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Beim derzeitigen Stand der Dinge könnte ich SeaMonkey daher nicht guten Gewissens weiterempfehlen. Im Gegenteil müsste ich von der Verwendung von SeaMonkey sogar abraten, weil Sicherheit beim Browser einfach über allem anderen steht und ich das aus den genannten Gründen überhaupt nicht mehr gewährleistet sehe.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers. SeaMonkey ist offiziell nach wie vor ein aktives Projekt.

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April 07, 2019 02:24 PM

April 03, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 bekommt neuen Sync-Button

Mozilla hat eine neue Schaltfläche zur Oberfläche von Firefox 67 hinzugefügt. Neue Nutzer werden darüber auf die Synchronisations-Funktion von Firefox aufmerksam gemacht, bestehende Sync-Nutzer erhalten über diesen Button Zugriff auf alle wichtigen Synchronisations-Funktionen.

Beim Start von Firefox 67 fällt in der Navigations-Symbolleiste von Firefox eine neue Schaltfläche auf. Wer noch nicht Lesezeichen, Chronik und Zugangsdaten synchronisieren lässt, wird hierüber auf das Synchronisations-Feature von Firefox aufmerksam gemacht und gelangt direkt zur Anmeldung.

Sync-Button Firefox 67

Wird bereits Firefox Sync genutzt, dann erscheint anstelle des allgemeinen Icons das Avatar des Nutzers als Schaltfläche. Darüber stehen dem Nutzer verschiedene Funktionen in Zusammenhang mit Firefox Sync zur Verfügung.

Konkret kann der Nutzer hierüber Tabs an ander Geräte senden, Tabs von anderen Geräten öffnen, die Sidebar mit den Tabs von anderen Geräten anzeigen, ein weiteres Gerät mit Firefox Sync verbinden, die Einstellungen des Firefox Accounts öffnen, die Synchronisations-Einstellungen von Firefox öffnen sowie die Synchronisation der Daten manuell anstoßen.

Sync-Button Firefox 67

Wer die neue Schaltfläche nicht braucht, kann diese natürlich wie jede andere Schaltfläche auch von der Firefox-Oberfläche entfernen, entweder über Menü > Anpassen oder per Rechtsklick auf die Schaltfläche und Auswahl des entsprechenden Menü-Eintrags.

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April 03, 2019 09:18 PM

April 02, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla möchte nervige Benachrichtigungs-Anfragen reduzieren

Immer mehr Webseiten setzen auf sogenannte Web-Benachrichtigungen. Dies verursacht entsprechend auf immer mehr Webseiten Nachfragen, welche von vielen als nervig empfunden werden. Mozilla plant nun Änderungen, damit die Nutzer weniger genervt werden.

Was sind Web-Benachrichtigungen?

Web-Benachrichtungen sind im Prinzip eine gute Sache: Webseiten können den Nutzer auf dem Laufenden halten, zum Beispiel im Falle eines Chats über neue Nachrichten, auch wenn die entsprechende Seite gerade nicht im Vordergrund ist. Ebenfalls gut: Web-Benachrichtungen benötigen die explizite Erlaubnis des Nutzers, Webseiten können den Nutzer also nicht ohne Zustimmung belästigen. Und weil es so praktisch ist, setzen immer mehr Webseiten darauf. Doch genau daraus ergibt sich ein Problem.

Web-Benachrichtigungen

Was ist das Problem mit Web-Benachrichtigungen?

Die meisten Webseiten setzen dieses an sich sehr gute Feature falsch ein, weil sie den Benutzer bereits beim ersten Seitenaufruf belästigen, obwohl dieser in den meisten Fällen gar nicht die Absicht hat, Benachrichtigungen zu aktivieren. Kombiniert mit dem Umstand, dass das Ganze mittlerweile auf gefühlt jeder zweiten Webseite der Fall ist, führt dies zu einem hohen Nerv-Faktor der Nutzer, welche solche Dialoge nicht mehr sehen können.

Web-Benachrichtigungen abschalten

Bereits seit Firefox 59 können die Benachrichtigungs-Anfragen komplett abgeschaltet werden. Das ist toll für alle, die wissen, dass sie dieses Feature sowieso nicht nutzen werden. Das eigentliche Problem wird dadurch aber nicht gelöst, weil damit auch dann Anfragen verhindert werden, wenn sie mal wirklich sinnvoll und vom Nutzer gewollt sind.

Web-Benachrichtigungen Einstellungen

Was die Zahlen sagen

Dass der Status Quo nicht funktioniert, ist auch durch Telemetrie-Daten belegt. Demnach ist diese Berechtigungs-Anfrage die am meisten gezeigte mit 18 Millionen mal innerhalb eines Monats mit Firefox Beta. Davon wurden weniger als drei Prozent durch den Benutzer positiv beantwortet. Zum Vergleich: Die Mikrofon-/Kamera-Anfrage kommt auf eine Akzeptanz-Rate von über 85 Prozent.

Mozilla möchte das Problem angehen und die Benachrichtigungs-Anfragen wieder sinnvoll machen. Dazu wird Mozilla zwei Experimente durchführen.

Experiment 1

Für Nutzer der Nightly-Version von Firefox ändert Mozilla bis zum 29. April bei aktivem Experiment das Verhalten. In dieser Zeit wird es einer expliziten Nutzer-Interaktion bedürfen, damit es überhaupt zu einer Anfrage kommt. Konkret heißt dies: Ohne Tasten- oder Mausklick gibt es keine Berechtigungs-Anfrage für Benachrichtigungen.

Dabei wird Firefox in den ersten zwei Wochen überhaupt keine Benachrichtigung anzeigen, während in den letzten zwei Wochen ein animiertes Symbol in der Adressleiste angezeigt wird, ohne jedoch direkt den Dialog anzuzeigen. Dieser erscheint erst bei Klick auf das Icon.

Experiment 2

Gleichzeitig denkt Mozilla, dass Nutzer-Interaktion auch noch nicht die perfekte Lösung für das Problem darstellt, und möchte daher mehr darüber lernen, wie Nutzer mit den Dialogen interagieren.

Zu diesem Zweck wird Mozilla in der finalen Version von Firefox 67 etwas mehr Telemetrie-Daten als üblich erheben, um Fragen konkret zu diesen Berechtigungs-Fragen beantworten zu können, was es Mozilla schließlich erlaubt, an Heuristiken zu arbeiten, damit die Dialoge dann angezeigt werden, wenn sie sinnvoll und im Interesse des Nutzers sind.

Die erweiterte Daten-Erhebung über Telemetrie in einer finalen Version von Firefox stellt ein Ausnahme dar, wird nur für kurze Zeit und außerdem nur mit einer begrenzten Zahl der Nutzer durchgeführt.

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April 02, 2019 07:58 PM

March 30, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

March 27, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 66.0.2

Mozilla hat mit Firefox 66.0.2 ein Update außer der Reihe für Firefox 66 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 66.0.2

Nachdem die vor wenigen Tagen veröffentlichte Version Firefox 66.0.1 ein planmäßiges Sicherheits-Update in Zusammenhang mit Pwn2Own darstellte, hat Mozilla nun mit Firefox 66.0.2 das erste Bugfix-Update für Firefox 66 veröffentlicht.

Mit dem Update behebt Mozilla eine mögliche Absturzursache auf Windows. Außerdem sorgt ein Fehler in Windows 10 für einen anderen möglichen Browser-Absturz, den Mozilla mit Firefox 66.0.2 umgeht, da Microsoft den Fehler erst im Juni-Update beheben möchte.

Darüber hinaus werden Kompatibilitätsprobleme mit Microsoft Office 365, Apple iCloud sowie IBM WebMail behoben. Die Probleme haben ihre Ursache in einer Änderung des Event-Handlings von Firefox. Auch in diesem Fall liegt nicht tatsächlich ein Fehler in Firefox vor, Mozilla umgeht viel mehr auch hier Probleme Dritter, indem für die genannten Webseiten temporär das alte Verhalten wiederhergestellt wird, bis diese ihren Code korrekt implementiert haben.

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March 27, 2019 09:32 PM

March 26, 2019

Sören Hentzschel

Passwort-Manager: Firefox Lockbox 1.0 für Android ist da

Firefox Lockbox ist ein neuer Passwort-Manager von Mozilla für das Android-Betriebssystem. Bereits letztes Jahr hat Mozilla Firefox Lockbox für Apple iOS veröffentlicht, im Sommer folgt eine Erweiterung für den Desktop-Firefox.

Im Juli 2018 hat Mozilla die erste Version von Firefox Lockbox für Apple iOS veröffentlicht, einen Passwort-Manager mit 256-Bit-Verschlüsselung und Synchronisation, der seit dem auch schon einige Updates erhalten hat. Mit dem letzten Update wurde Firefox Lockbox für Apple iOS auch für das iPad optimiert.

Nun steht mit Firefox Lockbox 1.0 für Android die erste Version von Mozillas Passwort-Manager für das Google-Betriebssystem im Google Play Store zum Download bereit.

Download Mozilla Firefox Lockbox 1.0 für Google Android

Sobald Firefox Lockbox als „Automatisch füllen Dienst“ in den Android-Einstellungen ausgewählt wurde, stehen in sämtlichen Android-Apps automatisch alle Zugangsdaten zur Verfügung, welche in Firefox für den Desktop, Firefox für Android oder Firefox für Apple iOS bei aktivierter Synchronisations-Funktion gespeichert werden. Ob nun Facebook oder eine Webseite in Google Chrome – Firefox Lockbox bringt die Passwörter aus Firefox auch in andere Anwendungen.

Eine weitere praktische Funktion neben dem Ausfüllen von Passwortfeldern ist eine Übersicht über alle gespeicherten Zugangsdaten. So lässt sich auch unterwegs schnell mal das Passwort einer bestimmten Website nachschlagen. Die Passwörter werden dabei per Fingerabdruck-Sensor geschützt, falls vom Gerät unterstützt.

Im Sommer wird Firefox Lockbox auch als Erweiterung für den Desktop-Firefox und Ersatz für den dort bereits integrierten Passwort-Manager erscheinen. Anfang des Monats gab es auf diesem Blog bereits eine Vorschau auf die kommende Lockbox-Erweiterung für Firefox.

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March 26, 2019 10:36 PM

March 24, 2019

Sören Hentzschel

Pwn2Own 2019: Mozilla veröffentlicht schnelles Update auf Firefox 66.0.1

Wieder einmal hat der jährlich stattfindende Pwn2Own-Wettbewerb Sicherheitslücken in diversen Browsern und anderen Softwares offengelegt. Mozilla hat wie immer zügig reagiert und ein Sicherheitsupdate auf Firefox 66.0.1 veröffentlicht.

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr wieder der Pwn2Own-Wettbewerb statt, ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, Sicherheitslücken in Browsern und anderen Softwares zu finden. Ein schnelles Update so kurz nach Veröffentlichung von Firefox 66 war also erwartet worden.

Denn auch dieses Jahr konnten wieder einige Sicherheitslücken im Rahmen von Pwn2Own demonstriert werden. Auch Firefox konnte erfolgreich überwunden werden. Zwei Sicherheitslücken in IonMonkey, dem JIT-Compiler von Firefox, wurden gefunden, beide stuft Mozilla als kritisch ein. Ein Update ist daher dringend empfohlen.

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March 24, 2019 05:30 PM

March 23, 2019

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 66 für Android

Neben Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla auch Firefox 66 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen von Firefox 66 für Android zusammen.

Download Mozilla Firefox 66.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 66 hat Mozilla ebenfalls Firefox für Android auf Version 66 aktualisiert.

Verbesserte Sicherheit

Auch in Firefox 66 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden.

Keine automatische Wiedergabe von Audio-Inhalten

Firefox 66 verhindert standardmäßig die Wiedergabe von Audio-Inhalten. Dies schließt Videos ein, welche Ton von sich geben. In den Einstellungen im Bereich „Erweitert“ kann das Feature ein- und wieder ausgeschaltet werden.

Scrolling ohne Sprünge während Ladevorgang

Mozilla hat in Firefox 66 sogenanntes Scroll Anchoring implementiert. Das Problem, welches Mozilla damit behebt, ist besonders von bildlastigen Webseiten bekannt: Man lädt eine Webseite und scrollt zu einer bestimmten Stelle, bevor Firefox die Möglichkeit hatte, die Webseite komplett zu laden. Plötzlich tritt an diese Stelle ein anderer Inhalt, weil Firefox weitere Bilder geladen hat, was die Position des gesamten Inhaltes verschiebt. Die Folge: Der Nutzer muss erneut scrollen, um wieder an die gewünschte Stelle zu kommen. Ähnliches gilt für das Öffnen eines Links mit Anker (#), während Firefox noch damit beschäftigt ist, die Inhalte zu laden.

Mit dem in Firefox 66 implementierten Scroll Anchoring ist dies anders. Firefox lädt wie bisher auch alle Ressourcen wie Bilder, verändert dabei aber nicht mehr die Position. Für den Nutzer entsteht nicht länger ein Sprung des Inhalts.

Sonstige Neuerungen

Außerdem unterstützt Firefox das Öffnen von Dateien auf einem externen Speicher wie einer SD-Karte.

Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen in Form unterstützter Webstandards sowie Bugfixes.

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March 23, 2019 09:47 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 66 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 66 veröffentlicht. Auch Firefox 66 ist wieder randvoll gefüllt mit Neuerungen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 66 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 66 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Doppelt so viele Content-Prozesse

Die Multiprozess-Architektur von Firefox trennt Browser- und Content-Prozesse voneinander, wobei sich mehrere Tabs in der Regel einen Content-Prozess teilen, da Firefox standardmäßig bisher nur vier Content-Prozesse aktiviert hat. Eine Erhöhung der Content-Prozesse verbessert die Sicherheit, Stabilität und Reaktionsfreudigkeit des Browsers, führt aber auch zu einem erhöhten Ressourcen-Verbrauch, da jeder Prozess einen gewissen Ressourcen-Overhead mit sich bringt. Diesen Ressourcen-Overhead versucht Mozilla bestmöglich zu reduzieren, denn langfristig ist das Ziel, dass jede Seite in ihrem eigenen Prozess läuft. In Firefox 66 wurde die standardmäßig aktivierte Zahl der Content-Prozesse erst einmal von vier auf acht verdoppelt.

Bessere Sicherheits-Warnungen

Mozilla hat die Sicherheits-Warnungen von Firefox überarbeitet, um diese leichter verständlich für den Nutzer zu machen. Welche Überlegungen hinter den jeweiligen Änderungen stehen, wurden in diesem Artikel (engl.) beschrieben.

Firefox 66

Für selbst signierte Zertifikate muss nicht länger über mehrere Klicks und einen Dialog eine Ausnahme erstellt werden, hier wurde der Weg vereinfacht und zwei Klicks genügen nun.

Außerdem erkennt Firefox nun Man-in-the-Middle-Unterbrechungen (MITM) von HTTPS-Verbindungen und zeigt den Namen des verursachenden Zertifikates an. Gerade sogenannte Sicherheits-Software ist bekannt dafür, ganz im Stile einer Schadsoftware einen MITM-Angriff auf die Verbindung auszuführen, was die Sicherheit vermeintlich verbessern sollte, in der Realität aber immer wieder für Verbindungs-Probleme bei Firefox-Nutzern sorgt.

Weniger Stress durch Authentifizierung-Dialoge

Eine beliebte Masche unseriöser Webseiten ist es, Nutzer durch ständige Authentifizierungs-Dialoge auf einer Seite gefangen zu halten. Da diese den Tab blockieren, ist es nicht möglich, den Tab zu schließen, solange solche Dialoge erscheinen. Spätestens nach dem dritten Dialog ist ab sofort Schluss. Die Anzahl kann in about:config über prompts.authentication_dialog_abuse_limit konfiguriert werden. Zwar ist die Einstellung nicht neu, allerdings griff diese in vielen Fällen nicht, weswegen Mozilla seine Heuristiken hierfür in Firefox 66 verbessert hat.

Passwortlose Sicherheit: Unterstützung für Windows Hello

Firefox 66 unterstützt Windows Hello. Voraussetzung ist das kommende April-Update von Windows 10. Damit ist eine passwortlose Authentifizierung durch Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Sicherheits-Schlüssel auf Webseiten möglich, sofern von diesen unterstützt. Weitere Informationen (engl.) dazu gibt es im Mozilla Security Blog.

Automatische Wiedergabe von Audio-Inhalten verhindern

Firefox 66 kann die automatische Wiedergabe von Audio-Inhalten verhindern. Dies schließt Videos ein, welche Ton von sich geben. Dabei folgt Firefox einem sogenannten User-Gesten-Aktivierungs-Modell, bei welchem die automatische Wiedergabe von Audio zunächst deaktiviert ist, aber aktiviert wird, wenn der Nutzer mit der Seite interagiert.

Ein Beispiel: Der Nutzer klickt auf einer Webseite den Link zu einem YouTube-Video an. Firefox verhindert die automatische Wiedergabe des Videos. Der Nutzer klickt dann auf YouTube ein anderes Video an. Da angenommen werden kann, dass sich der Nutzer bewusst auf der Webseite bewegt und das Video anklickt hat, um es abzuspielen, wird dieses Video automatisch wiedergegeben und die Wiedergabe nicht blockiert.

Diese Neuerung ist zunächst nur für 25 Prozent der Nutzer standardmäßig aktiviert und soll im Laufe der nächsten zwei Wochen für 100 Prozent der Nutzer ausgerollt werden, sofern keine Probleme auftreten.

In der Zwischenzeit kann das neue Feature aber bereits über die Firefox-Einstellungen aktiviert werden. Dort ist es auch möglich, Ausnahmen zu verwalten.

Firefox 66

Firefox 66

Firefox 66

Scrolling ohne Sprünge während Ladevorgang

Mozilla hat in Firefox 66 sogenanntes Scroll Anchoring implementiert. Das Problem, welches Mozilla damit behebt, ist besonders von bildlastigen Webseiten bekannt: Man lädt eine Webseite und scrollt zu einer bestimmten Stelle, bevor Firefox die Möglichkeit hatte, die Webseite komplett zu laden. Plötzlich tritt an diese Stelle ein anderer Inhalt, weil Firefox weitere Bilder geladen hat, was die Position des gesamten Inhaltes verschiebt. Die Folge: Der Nutzer muss erneut scrollen, um wieder an die gewünschte Stelle zu kommen. Ähnliches gilt für das Öffnen eines Links mit Anker (#), während Firefox noch damit beschäftigt ist, die Inhalte zu laden.

Mit dem in Firefox 66 implementierten Scroll Anchoring ist dies anders. Firefox lädt wie bisher auch alle Ressourcen wie Bilder, verändert dabei aber nicht mehr die Position. Für den Nutzer entsteht nicht länger ein Sprung des Inhalts.

Startseite privater Fenster erhält Suchfunktion

Private Fenster in Firefox schützen die Privatsphäre der Nutzer, da Firefox in diesem Modus keine Chronik, Suchanfragen, Cookies sowie temporäre Dateien speichert. Außerdem ist in diesem Modus der Tracking-Schutz standardmäßig aktiviert, der Referrer wird standardmäßig gekürzt und Webseiten, welche nicht über HTTPS aufgerufen werden, werden als unsicher markiert.

Mozilla hat die Startseite privater Fenster überarbeitet und dabei die Informationen nicht nur kompakter dargestellt, auch gibt es hier nun ein Suchfeld, über welches die vom Benutzer eingestellte Standard-Suchmaschine genutzt werden kann, um im Web nach Informationen zu suchen.

Der Informations-Block enthält außerdem einen Link zu einem neuen Hilfe-Artikel, welcher mit diversen Mythen über private Fenster aufräumt und deutlich macht, was private Fenster nicht leisten.

Firefox 66

Verbesserte Unterstützung lokaler UTF-8-Dateien

UTF-8-kodierte HTML- und Plaintext-Dateien, welche über das file://-Protokoll geladen werden, werden nun von Firefox automatisch als solche erkannt, das heißt auch ohne UTF-8-BOM und ohne meta-charset-Angabe. Mit anderen Worten: Lokal geladene Dateien haben nicht länger Umlaut-Probleme.

Unterstützung für Apple MacBook Pro Touch Bar

Mit der Touch Bar besitzt das MacBook Pro von Apple eine berührungsempfindliche Leiste, über welche ein Schnellzugriff auf anwendungsspezifische Funktionen möglich ist. Mit Firefox 66 erhält erstmals auch der Mozilla-Browser Unterstützung für die Touch Bar.

Konkret stellt Firefox dabei standardmäßig die folgenden Funktionen bereit: Seite zurück, Seite neu laden, Adressleiste fokussieren, als Lesezeichen setzen respektive entfernen, neuen Tab öffnen sowie Seite teilen.

Touch Bar in Firefox 66

Mozilla arbeitet bereits daran, dass der Anwender die Touch Bar über die entsprechende sichtbare Oberfläche von Apple macOS anpassen kann. In der Zwischenzeit können Nutzer aber bereits über about:config Anpassungen vornehmen.

Experimente für den neuen Tab

Die Seite, die standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, enthält diverse Bereiche wie Vorschaubilder der meistbesuchten Seiten, aktuell besuchte oder als Lesezeichen gesetzte Seiten oder auch Pocket-Empfehlungen. Pocket ist ein Dienst von Mozilla. Mozilla experimentiert in Form verschiedener Layouts mit einem Teil der Nutzer mit einer verbesserten Darstellung von Pocket-Inhalten. Wenn einzelne Nutzer also eine veränderte Darstellung bemerken, hängt dies damit zusammen. Der Nutzer kann jederzeit über die Firefox-Einstellungen im Abschnitt Startseite aus den Experimenten aussteigen.

WebRender für erste Nutzer

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

Während die offizielle Ausrollung für erste Nutzer erst mit Firefox 67 erfolgen wird, wird WebRender bereits für 0,075 Prozent der Nutzer im Zeitraum zwischen dem 25. März und dem 15. April aktiviert werden, um Stabilitäts- und Performance-Daten der Release-Population zu erhalten und damit die größere Ausrollung in Firefox 67 zu unterstützen.

Die Zielgruppe für WebRender in Firefox 66 respektive 67 sind ausschließlich Nutzer, welche Windows 10 als Betriebssystem sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia einsetzen. Weitere Konfigurationen folgen mit weiteren Firefox-Updates.

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Tastatur-Kommandos von Erweiterungen können geändert werden

In einigen Firefox-Erweiterungen ist es möglich, diverse Aktionen per Tastatur auszuführen. Nicht immer ist die Wahl eines Tastatur-Kommandos dabei für jeden Nutzer optimal. Zwar konnten Erweiterungen bisher eine eigene Oberfläche implementieren, damit Nutzer die Tastatur-Kommandos ändern können, davon hatten allerdings die wenigsten Erweiterungen Gebrauch gemacht. Ab Firefox 66 können Nutzer die Tastatur-Kommandos sämtlicher Erweiterungen ändern, ohne dass die Erweiterungen hierfür eine eigene Oberfläche implementieren müssen.

Firefox 66

Performance-Verbesserungen des Storage-Backends

Mozilla hat ein neues Storage-Backend für Firefox-Erweiterungen implementiert, welches in signifikanten Performance-Verbesserungen und gleichzeitig reduziertem Speicherverbrauch resultiert. Davon profitieren insbesondere Erweiterungen, welche einen kleinen Teil vieler gespeicherter Daten ändern müssen, was insbesondere auf Werbeblocker zutrifft.

Sonstige Neuerungen für Firefox-Erweiterungen

Natürlich gab es auch wieder Verbesserungen der Erweiterungs-Schnittstellen. So sind Kontextmenüs für Lesezeichen beispielsweise nun auch in der Sidebar und in der Bibliothek zu sehen. Weitere Neuerungen an der WebExtension-Front lassen sich hier nachlesen.

Angepasste Willkommens-Seite nach Firefox-Installation über AMO

Besucht jemand Mozillas Erweiterungs-Seite addons.mozilla.org (AMO) mit einem anderen Browser als Firefox, wird auf der Seite angeboten, Firefox herunterzuladen. Installiert der Nutzer darüber Firefox, startet Firefox bisher mit der regulären Willkommens-Seite.

Ab Firefox 66 hat Firefox die Möglichkeit, das Add-on, auf dessen Detail-Seite man sich befunden hat, zu erkennen und eine angepasste Willkommens-Seite anzuzeigen. Installiert der Nutzer darüber Firefox, kann Firefox den Nutzer dann statt mit der üblichen Willkommens-Seite mit einer Installations-Möglichkeit für das Add-on begrüßen, welches sich der Nutzer zuvor angesehen hatte.

Firefox 66

Verbesserungen der Webplattform

AV1 für weitere Plattformen

Seit Firefox 65 unterstützt der Mozilla-Browser den neuen Video-Codec AV1, allerdings nur für Nutzer einer 64-Bit-Version von Firefox. Ab Firefox 66 wird auch die 32-Bit-Version von Windows sowie das Apple-Betriebssystem macOS unterstützt.

Die technische Überlegenheit von AV1 gegenüber H.264 lässt sich ganz gut in Zahlen ausdrücken, indem man sagt, dass mit AV1 die gleiche Qualität bei etwa der halben Dateigröße wie bei H.264 erreicht werden kann. Das heißt also: Schnellere Ladezeiten für Nutzer bei entsprechender Nutzung durch die Webseiten.

Dazu kommt, dass AV1 frei von jeglichen Patenten ist. Nach Angaben von Mozilla kommt in 80 Prozent aller Videos, die wir uns im Web ansehen, patentierte Technologie zum Einsatz, was deutlich macht, wie wichtig AV1 ist. Denn was vielen nicht klar ist: die Wiedergabe von Videos kostet Geld. Selbst wenn wir für die Wiedergabe von Videos nichts zahlen: sobald patentierte Technologie zum Einsatz kommt, muss jemand bezahlen. Jedes Jahr werden von vielen Firmen viele Millionen nur dafür bezahlt, dass wir kostenlos Videos in hoher Qualität konsumieren können.

Sonstige Verbesserungen der Webplattform

In Zusammenhang mit dem in Firefox 66 implementierten Scroll Anchoring wurde auch die CSS-Eigenschaft overflow-anchor implementiert.

Die CSS-Eigenschaften grid-template-rows und grid-template-columns können jetzt auch animiert werden.

Firefox ist außerdem der erste Browser, der die CSS-Eigenschaften overflow-inline und overflow-block unterstützt.

Der Attribut-Selektor-Modifier s wurde implementiert, um Elemente basierend auf ihrem Attribut ungeachtet der Groß-Kleinschreibung zu finden.

Die neue JavaScript-API MediaDevices.getDisplayMedia() erlaubt das Teilen des Bildschirm-Inhaltes.

Um die Ladezeit von Webseiten zu verbessern, wurde die Priorität von setTimeout()- und setInterval()-Aufrufen reduziert.

Dies war nur eine kleine Auswahl an Änderungen der Webplattform. Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 66 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Die Icons der Entwickler-Werkzeuge wurden überarbeitet und passen nun besser zum Photon-Design von Firefox Quantum.

Vom Tracking-Schutz blockierte Ressourcen haben bisher zwei unterschiedliche Warnungen in der Webkonsole generiert, diese wurden zusammengefasst.

Die Methoden alert(), prompt() und confirm() funktionieren nach langer Zeit wieder im Responsive Design Modus.

Der Inspektor ist jetzt auch mit pausiertem Debugger vollständig nutzbar.

Enterprise Features

Die Seite about:policies merkt sich jetzt die Scroll-Position, wenn zwischen den verschiedenen Reitern gewechselt wird.

Firefox 66 unterstützt eine neue Policy zum Festlegen der mindestens erforderlichen sowie eine neue Policy zur maximal unterstützten TLS-Version. Die Policy zum Überprüfen beim Firefox-Start, ob Firefox der Standard-Browser ist, lässt sich nicht mehr nur nutzen, um die Prüfung zu verhindern, sondern jetzt auch, um diese zu erzwingen.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die aktuelle Version 4.4 ist bereits für Firefox 66 sowie Firefox ESR 60.6 angepasst.

Sonstige Neuerungen in Firefox 66

Bei entsprechend vielen geöffneten Tabs zeigt Firefox in der Tableiste ein Pfeil-Symbol an, welches alle geöffneten Tabs auflistet. Hier gibt es einen neuen Eintrag „Tab suchen“, der automatisch ein „%“ in die Adressleiste einfügt – mittels diesem Operator können geöffnete Tabs über die Adressleiste durchsucht werden. Dieses unbekannte Feature besitzt Firefox seit vielen Jahren und durch diese Änderungen wird dieses Feature dem einen oder anderen Nutzer bekannt, der diese Funktion bisher noch nicht kante.

Firefox 66

In den Firefox-Einstellungen zeigt Firefox bei Verwendung des permanenten privaten Modus nun einen Hinweis an, wieso die Cookie-Einstellungen nicht verändert werden können (da sich dies ja automatisch ergibt).

Firefox 66

Auf Linux ist die System-Titelleiste nun entsprechend der Gnome-Richtlinien standardmäßig deaktiviert. Außerdem wurde ein Performance-Problem behoben, welches manche Linux-Nutzer in Zusammenhang mit dem Download-Panel hatten.

War die versteckte Einstellung privacy.firstparty.isolate auf true gestellt, hatte die Pocket-Integration nicht funktioniert. Dies gehört der Vergangenheit an.

Das dunkle sowie das helle Firefox-Theme überschreiben jetzt die System-Einstellung für die Akzentfarbe der Titelleiste unter Windows 10.

Ich selbst habe zum Code von Firefox 66 mit einem Bugfix für die Seite about:policies beigetragen.

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March 23, 2019 06:37 PM

March 21, 2019

Sören Hentzschel

Fenix FAQ – Alles zum neuen Mozilla-Browser für Android

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Ich habe eine FAQ-Seite mit den wichtigsten Fragen und Antworten zu Fenix zusammengestellt, vom Release-Termin, Start der Beta-Phase und Firefox-Migration über geplante Funktionen, Erweiterungs-Unterstützung, synchronisierte Daten bis hin zur verwendeten Gecko-Version. Die FAQ werden ständig aktualisiert, sobald sich neue Informationen ergeben.

Letzte Aktualisierung: 3. April 2019.

Unter dem Namen Fenix entwickelt Mozilla einen neuen Browser für Android, welcher die Nachfolge des aktuellen Firefox für Android antreten soll.

Fenix basiert auf den von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView, welche nicht nur die Grundlage für Fenix, sondern auch für andere Mozilla-Produkte wie Firefox Klar oder Firefox Reality bilden. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Browser-Produkte bauen lassen. GeckoView ist Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern ganze Anwendungen wie Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Ein genauer Release-Termin steht noch nicht fest. Auf GitHub hat Mozilla als Ablaufdatum für sein Minimum Viable Product, also die erste Version, den 30. Juni 2019 genannt, in einem öffentlichen Meilenstein-Dokument wird Ende Juni als Ziel für die Veröffentlichung ausgegeben. Viel später als Ende Juni oder ansonsten Juli 2019 sollte es also nicht werden.

Es ist es geplant, im zweiten Quartal die öffentliche Beta-Phase zu starten. Genauer wird es vermutlich am 1. Mai soweit sein.

Ja, allerdings gibt es noch keine direkte Installationsmöglichkeit über den Google Play Store, F-Droid oder GitHub Releases.

Es ist aber bereits möglich, fertige APK-Dateien über Taskcluster herunterzuladen oder den Quellcode über GitHub herunterzuladen und die App dann mittels Android Studio praktisch mit einem Klick zu kompilieren und auf dem Smartphone zu installieren.

Wichtig: Es gibt bisher keine eingebaute Update-Funktion. Die Testversionen sind also selbständig aktuell zu halten.

Natürlich ist auch zu beachten, dass der aktuelle Stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht das fertige Produkt repräsentieren kann.

Ja, Firefox wird mittelfristig automatisch durch Fenix ersetzt werden, allerdings noch nicht die erste Version von Fenix.

Zunächst werden Firefox und Fenix also eine Weile parallel zueinander angeboten werden. Eine Migration von Firefox auf Fenix findet erst später im Jahr statt, wenn Fenix weitere Features erhalten hat.

Ja, Fenix hat sich schon auf einigen Mockups gezeigt. Wichtig ist, dass Mockups nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen. Sowohl, was das Design betrifft, als auch funktional können sich noch Änderungen ergeben. In jedem Fall zeigen die Mockups schon sehr gut, was der Nutzer in etwa von Fenix erwarten darf - und was nicht.

Die erste Anlaufstelle für Bilder zu Fenix ist dieser Blog. Hier gab es als erstes Bilder von Fenix zu sehen und auch in dieser Anzahl findet man nicht auf vielen Seiten Bilder von Fenix.

Ja, der Funktionsumfang der ersten Version von Fenix ist im Groben bekannt und wird durch die Screenshots, siehe vorheriger Punkt, gezeigt.

Allerdings können sich bis zur Veröffentlichung noch Änderungen ergeben. So schaffen es beispielsweise die Screenshot- und der Energie-Spar-Modus als Master-Schalter nicht in die erste Version, wobei einzelne Komponenten des Energie-Spar-Modus als eigenständige Optionen verfügbar sein werden, wie zum Beispiel der Werbeblocker. Im Falle des Energie-Spar-Modus beispielsweise möchte man zunächst genügend Daten sammeln, inwiefern die einzelnen Maßnahmen den Akku wirklich schonen, bevor Versprechungen gemacht werden.

Ja und Nein. Zumindest in der ersten Version von Fenix wird es keinen integrierten Passwort-Manager geben. Allerdings wird Fenix von Anfang an Passwort-Apps von Drittanbietern unterstützen. Wer also sowieso schon einen Passwort-Manager für Android installiert hat, der hat automatisch auch in Fenix Zugriff auf seine gespeicherten Zugangsdaten.

Mit Firefox Lockbox wird Mozilla schon sehr bald seinen eigenen Passwort-Manager für Android veröffentlichen. Und dieser unterstützt die Synchronisation mit Firefox. Wer also Firefox Lockbox nutzt, hat automatisch seine Zugangsdaten aus Firefox auch in Fenix.

Firefox Lockbox wird die von Fenix bevorzugte Variante für das Ausfüllen von Passwortfeldern sein. Während auch andere Passwort-Manager von Fenix unterstützt werden, soll Firefox Lockbox in einer späteren Version von Fenix innerhalb der App beworben werden.

Ja, allerdings werden in der ersten Version lediglich Chronik und Lesezeichen synchronisiert, noch keine offenen Tabs oder Zugangsdaten.

Über Mozillas Passwort-Manager Firefox Lockbox für Android und dessen Synchronisation mit Firefox lassen sich aber auch in Fenix die Zugangsdaten aus Firefox nutzen.

Nein. Fenix besitzt eine grundlegende WebExtension-Architektur, welche in der ersten Version von Fenix allerdings zunächst nur intern für eigene Features wie den Werbeblocker, die Lese-Ansicht und das Auslesen von Webseiten-Icons genutzt wird. Der Nutzer wird in der ersten Version selbst noch keine Erweiterungen installieren können.

Für spätere Versionen von Fenix befindet sich die Unterstützung von Erweiterungen aber in Erwägung.

Ja. Zwar wird es in der ersten Version von Fenix noch nicht möglich sein, Erweiterungen zu installieren, allerdings soll Fenix bereits von Haus aus einen eingebauten Werbeblocker besitzen.

Details wurden dazu noch keine veröffentlicht. Wahrscheinlich ist eine Implementierung, wie sie auch für Firefox Klar geplant ist. Der Werbeblocker in Firefox Klar kombiniert die Filterlisten Easylist, EasyPrivacy, Fanboy’s Annoyance List sowie AdGuard Mobile Ad Filter.

Gecko ist der Name der Rendering-Engine von Mozilla und für die Darstellung von Webseiten verantwortlich. Die erste Version von Fenix wird auf Gecko 68 basieren, also der Engine aus Firefox 68.

Spätere Versionen von Fenix werden natürlich dann auf entsprechend neueren Gecko-Versionen basieren.

Android muss in Version 5.0 oder höher installiert sein. Android 5.0 erschien im November 2014.

Wer keine wichtige Neuigkeit über Fenix verpassen möchte, folgt diesem Themen-Spezial dieses Blogs. Die Artikel-Sammlung steht auch als Feed zur Verfügung, welcher über den Feed-Reader der Wahl abonniert werden kann.

Nein. 😉 Fenix ist nur ein interner Projektname, so wie der aktuelle Firefox für Android intern auf den Namen Fennec hört.

Fenix wird zunächst einmal als GeckoView Preview einer größeren Masse zugänglich gemacht werden.

Der Beitrag Fenix FAQ – Alles zum neuen Mozilla-Browser für Android erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

March 21, 2019 09:08 PM

March 20, 2019

Sören Hentzschel

Firefox: Enterprise Policy Generator 4.4 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version 4.4 macht den Enterprise Policy Generator fit für Firefox 66, Firefox Beta 67 und Firefox ESR 60.6.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es auf der Info-Seite zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 4.4.0

Wie immer gemeinsam mit neuen Firefox-Versionen steht auch eine neue Version des Enterprise Policy Generators zur Verfügung.

Die Policy zum Überprüfen des Standard-Browsers beim Firefox-Start erlaubt nicht länger nur das Abschalten, sondern jetzt auch das Erzwingen der Überprüfung. Diese Policy wird ab Firefox 66 respektive Firefox ESR 60.6 unterstützt.

Die Beschreibung der DisableFirefoxStudies-Policy wurde geändert, um kenntlich zu machen, dass damit nicht nur sogenannte Shield-Studien deaktiviert werden, sondern auch Feature-Empfehlungen.

Außerdem wurde die Unterstützung für diverse neue Policies hinzugefügt, welche allesamt ab Firefox 67 funktionieren, nämlich eine Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren der Netzwerk-Anmeldeseite, eine Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren von DNS-Prefetching, eine Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren automatischer Erweiterungs-Updates sowie eine Policy zum Hinzufügen eines benutzerdefinierten Menü-Eintrages im Hilfe-Menü. Die Policy zum Hinzufügen von Suchmaschinen unterstützt außerdem jetzt auch die POST-Methode.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

Der Beitrag Firefox: Enterprise Policy Generator 4.4 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

March 20, 2019 11:18 AM

March 19, 2019

Sören Hentzschel

Interview mit Barbara Bermes, Product Manager Mozilla Mobile

Barbara Bermes ist Produktmanagerin bei Mozilla und für Mozillas Mobile-Produkte verantwortlich. Im Interview mit soeren-hentzschel.at spricht sie über Marktanteile, Firefox, die neuen Android Components, Fenix und mehr.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Erzähl doch bitte zunächst, was eigentlich deine Aufgabe bei Mozilla ist. Wie sieht der Alltag einer Produktmanagerin aus?

Gerne! Ich bin seit rund vier Jahren Produktmanagerin für Firefox, mit Schwerpunkt auf unseren Android-Apps. Ich leite mittlerweile auch ein kleines Team von Mobile-Produktmanagern.
Mein Alltag besteht hauptsächlich aus Meetings und darin sicherzustellen, dass die Entwickler und Designer an den Produkten arbeiten können, die ich manage. Es ist meine Aufgabe, das Team zu unterstützen, darüber bescheid zu wissen, wie unsere Produkte genutzt werden, und auch immer wieder daran zu erinnern, was unsere Ziele und Aufgabe mit dem jeweiligen Produkt sind. Mir ist es wichtig, dass mein Team genug Autorität, Klarheit und Raum hat, um seine Produkte erfolgreich zu launchen.

Beginnen wir mit dem etwas unbequemen Thema Marktanteile. Mozilla hat als Not-for-Profit-Organisation den Vorteil, nicht um jeden Preis auf hohe Marktanteile kommen zu müssen, weil Mozilla keine Aktionäre bei Laune halten muss. Aber Hand auf’s Herz: Um wirklich Einfluss auf die Entwicklungen des Webs zu haben, geht es nicht ganz ohne Marktanteile. Und gerade im Bereich Mobile hat es Mozilla bislang schwer, auf signifikante Marktanteile zu kommen. Wie kann Mozilla sicherstellen, auch langfristig relevant zu bleiben, gerade mit der fortlaufenden Verschiebung dahingehend, dass immer mehr das Smartphone oder Tablet statt der Computer genutzt wird?

Marktanteil ist wichtig, denn wir können mit unseren Produkten nur dann zu einem freien Web beitragen, wenn sie auch genutzt werden. Diese Zahlen sind aber Schwankungen unterworfen und unterscheiden sich je nach Quelle. Für uns sind deshalb Daily und Monthly Active User die ausschlaggebenden Größen.
Bei der Entwicklung von Mobile-Produkten liegt unser Schwerpunkt auf Android. Auf Basis unserer Untersuchungen und von Nutzer-Feedback sind wir zuversichtlich, dass wir dort mit unsere Engine GeckoView und weiteren/neuen Produkten erfolgreich sein können. Das Interesse von namhaften Partner, wie etwa Amazon, an einer Zusammenarbeit mit uns bestätigt diese Annahme und zeigt, dass User ein immer größeres Interesse an einem schnellen, privaten und sicheren Web haben – und wir ein Partner sind, mit dem das zu realisieren ist.

Wie haben sich die Nutzerzahlen mobil zuletzt entwickelt? Die Frage scheint gerade vor dem Hintergrund interessant, dass es ja nicht mehr nur den einen Firefox, sondern mittlerweile mehrere Firefox-Produkte gibt. Hat sich diese Multi-Produktstrategie in irgendeiner Weise auf die Nutzung von Mozilla-Produkten ausgewirkt?

Es ist kein Geheimnis, dass immer mehr Menschen das Internet mit ihrem Smartphone benutzen. Dafür möchten wir ihnen die bestmöglichen Werkzeuge an die Hand geben – mit unseren bestehenden, aber auch mit neuen Produkten. Ein offenes, freies und für jeden zugängliches Web zu erhalten, ist unsere oberste Prämisse – deshalb ist es uns sehr wichtig, den Usern über verschiedene Plattformen hinweg ein sicheres Ökosystem von Firefox-Produkten anzubieten.

Gibt es hinsichtlich der Nutzerzahlen der verschiedenen Firefox-Produkte regionale Unterschiede? Lässt sich beispielsweise sagen, dass ein Browser wie Firefox Klar mit seinem besonderen Fokus auf Privatsphäre in einem Land besonders gut funktioniert, während in einem anderen Land der klassische Firefox-Browser besser als Firefox Klar funktioniert?

Grundsätzlich zeigen die Nutzerzahlen keine allzu großen Unterschiede, allerdings haben wir auch bemerkt, dass gerade einige europäische Länder besonders positiv auf Privatsphäre-Features und -Produkte reagieren. Hier haben beispielsweise mehr Nutzer Firefox Klar/Focus als Standardbrowser eingestellt.

Firefox, Firefox Klar, Firefox Lite, Firefox Reality, Firefox für Amazon Fire TV, Firefox für Amazon Echo Show. Die Anzahl der Firefox-Produkte nimmt zu. Der Vorteil liegt auf der Hand: Spezialisierte Apps für bestimmte Geräte und Anwendungsszenarien, welche durch ihre Optimierung für die jeweilige Aufgabe ihre Arbeit besonders gut lösen sollen. Aber besteht dabei nicht auch die Gefahr, Nutzer durch die vielen Firefox-Produkte zu verwirren? Wie kann Mozilla Irritationen vermeiden?

Wir möchten sicherstellen, dass sich Internetnutzer mit unseren Produkten auf jedem Gerät sicher fühlen, wenn sie im Web unterwegs sind. Deshalb sehen wir die Präsenz auf unterschiedlichen Plattformen als Proofpoint für unsere Loyalität ihnen und einem offenen, freien Web gegenüber. Zudem arbeiten wir seit einiger Zeit an einem neuen Marken- und Designsystem, das die Verbindung zwischen, aber auch die Abgrenzung von Firefox-Produkten untereinander ganz deutlich machen wird.
Bei der Entscheidung, welche Produkte wir auf welchen Plattformen anbieten, spielen zudem Nutzerfeedback und die Wünsche, die User mit uns teilen, eine besonders wichtige Rolle. Wir überprüfen regelmäßig, ob unsere Produkte den gewünschten Zweck erfüllen, ob sie den Usern das geben, was sie brauchen und wie wir das Portfolio weiter verbessern können. Das bedeutet auch, dass Erfahrungen mit dem einen Produkt einem anderen zugute kommen.

Firefox Klar und Firefox Lite sind spezialisierte Browser und vermutlich sind das nicht die letzten Ideen, Lösungen für konkrete Probleme bereitzustellen. In der Vergangenheit gab es in Interviews ja auch Andeutungen, dass eine Art Video-Browser ein Konzept wäre, welches es wert sein könnte, sich damit zumindest einmal zu beschäftigen. Immerhin konsumieren die Menschen sehr viele Videos am Smartphone und Tablet. Wurde diese Idee in der Zwischenzeit weiter vertieft?

Zur Zeit gibt es keine konkreten Pläne für einen speziellen Video-Web-Browser, aber wir werden ganz klar sicherstellen, dass Videos in unseren Firefox-Browsern für Android immer leicht und schnell abzuspielen und zu managen sind.

Eine Idee, welche mir persönlich sehr gut gefallen hatte, wurde unter dem Projektnamen Prox entwickelt. Ausgehend vom aktuellen Standort des Nutzers sollte die App nach interessanten Plätzen und Veranstaltungen in der Nähe suchen und dem Nutzer weitere Informationen wie beispielsweise Öffnungszeiten oder Nutzer-Bewertungen bekannter Portale bereitstellen. Wieso wurde diese Idee nicht weiter verfolgt?

In die Entwicklung dieses Projekts war ich zwar nicht involviert, habe aber deutlich gesehen, wie viel das entsprechende Team aus der Entwicklung von Prox und dem entsprechenden Nutzerfeedback gelernt hat. Prox war immer ein Experiment und das Team hat nach reiflicher Überlegung entschieden, dass bestehende Apps die entsprechenden Aufgaben bereits gut lösen, sodass wir unsere Stärken und Ressourcen auf andere Bereiche des Webs konzentrieren wollen.

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass sich Firefox für Android momentan in einer etwas ruhigeren Entwicklungsphase befindet, während im Hintergrund an einem neuen Browser gearbeitet wird, der auf den internen Projektnamen Fenix hört. Was war das ausschlaggebende Argument, ganz neu zu starten? Hätte eine inkrementelle Verbesserung von Firefox nicht funktioniert? Wo liegen die Vorteile in dieser Strategie, vor allem für den Anwender?

Unsere Mobile-Strategie ist definitiv ein spannendes Thema – für die Nutzer, aber natürlich auch für uns! Hierzu und zu allen Produkten, die sie beinhaltet, halten wir euch auf jeden Fall auf dem Laufenden und teilen – ganz transparent, so wie ihr es von uns gewohnt seid – neue Informationen so bald und so umfassend wie möglich.

Aus anderen Interviews mit dir habe ich herausgelesen, dass für Mozilla das Interesse des Nutzers im Vordergrund steht. Gibt es eine Möglichkeit für Nutzer, euch mitzuteilen, was ihnen besonders wichtig ist, und damit die Entwicklung von Fenix zu beeinflussen?

Absolut! Wir lesen alle Reviews für mobile Firefox-Produkte, haben schon einige Nutzerstudien sowie Umfragen durchgeführt und schauen uns Feature Requests auf Github oder Twitter ganz genau an. Jede Art von User-Feedback ist ausgesprochen wertvoll für uns.

Basis nicht nur für Fenix, sondern auch für andere Android-Produkte von Mozilla sind die sogenannten Android Components sowie GeckoView, quasi das Pendant zu Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einbetten, sondern ganze Anwendungen wie Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können. In diesem Zusammenhang habe ich gelesen, dass Gecko View Privatsphäre-Verbesserungen ermöglicht, die mit WebView nicht möglich wären. Worum genau geht es dabei?

Unser Hauptziel ist es derzeit, die Engine weiterzuentwickeln und so ganz genau bestimmen zu können, welche Features wir den Usern anbieten können und auf welche Weise. Dabei haben wir schon ganz konkrete Vorteile im Blick: Mit einer proprietären Engine können wir beispielsweise schneller auf Nutzeranforderungen reagieren, häufiger iterieren und neue Funktionen bereitstellen, die andere große Anbieter womöglich nicht bereitstellen möchten oder noch nicht entwickelt haben. Dazu zählen beispielsweise der Social Container oder auch umfassender Trackingschutz, was durch die GeckoView Extensions-Infrastruktur ermöglicht wird.
Mit GeckoView können wir außerdem in naher Zukunft größere und bessere Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen einführen, wie beispielsweise HTTPS Everywhere, Smart Blocking und weitere technische Features, die Daten im Hintergrund schützen. Aus unserer Sicht ist Sicherheit schließlich oberstes Gebot für jeden Webbrowser und jede Komponente.

Die Android Components und GeckoView sind sicherlich nicht nur in Bezug auf die Produktentwicklung innerhalb von Mozilla spannend, sondern könnten auch ganz neue Möglichkeiten für andere App-Entwickler eröffnen. Inwieweit ist es ein Fokus für Mozilla, das zu unterstützen?

Offenheit ist und bleibt der Kern von Mozilla und Firefox. Als Open-Source-Organisation entwickeln wir seit jeher Produkte und Tools, die von anderen Usern oder auch Partnern genutzt und weiterentwickelt werden können. Auch bei GeckoView legen wir großen Wert darauf, Entwicklern alle Möglichkeiten vor- und bereitzustellen.

Wichtigster Geldgeber von Mozilla ist Google. Ist das in irgendeiner Weise schwierig, wenn es um die Implementierung neuer Privatsphäre-Features in Firefox-Produkten geht? Und falls nicht: Wie erklärt man dem skeptischen Nutzer, wie das zusammenpasst?

Unsere Partnerschaften sind uns ausgesprochen wichtig und befähigen uns dazu, Produkte bereitzustellen, die zu einem offenen, freien Web beitragen. Gleichzeitig dienen diese Produkte dazu, den Nutzern wichtige Wahlmöglichkeiten zu bieten, sodass sie immer sicher und privat im Internet surfen können. Genau aus diesem Grund haben wir ursprünglich damit begonnen, Firefox zu entwickeln.
Bei alledem ist es uns auch ein wichtiges Anliegen, transparent zu sein und über Themen wie Privatsphäre und Sicherheit aufzuklären – im Rahmen der Produktkommunikation, aber auch beispielsweise durch öffentliche Veranstaltungen. Als Non-Profit-Organisation sind wir in diesen und allen produktbezogenen Entscheidungen unabhängig von Dritten.

Mozillas Anti-Tracking-Bemühungen sind sicherlich auch großen Teilen der Werbeindustrie ein Dorn im Auge, denn noch immer ist Werbung ganz häufig mit Tracking verbunden. Der Gedanke, Werbung ausliefern zu können, welche für den Anwender potentiell von Interesse ist, ist ja auch nicht verkehrt. Man darf auch nicht vergessen, dass die Generierung von Einnahmen ein wichtiger Part des Web-Ökosystems ist und Paywalls auf jeder zweiten Webseite, was die Konsequenz sein könnte, wenn das bisherige System nicht mehr funktioniert, das Web praktisch ungenießbar machen würden. Inwieweit kann Mozilla mit seinen Produkten dazu beitragen, dass das finanzielle Interesse weiter Platz hat, aber gleichzeitig die Privatsphäre der Nutzer besser respektiert wird?

Werbung spielt im Internet und bei der Bereitstellung kostenfreier, unabhängiger Inhalte eine wichtige Rolle, weshalb wir Content-Entwickler und Seitenbetreiber gern unterstützen. Werbung muss aber auch die User respektieren und mit unseren Produkten möchten wir ihnen wieder mehr Kontrolle über ihre Online-Erfahrung geben. Sie sollen selbst auswählen können, wann ihnen werbliche Inhalte angezeigt werden. Und sie sollen darüber entscheiden können, mit wem sie welche Daten teilen. Deshalb spielt Tracking-Schutz so eine wichtige Rolle bei Firefox.

Was sind deiner Meinung nach die grundlegendsten Unterschiede zwischen Android und iOS? Gibt es seitens Google und Apple unterschiedliche Herausforderungen für Mozilla als App-Entwickler? Und haben vielleicht auch die Nutzer auf beiden Plattformen unterschiedliche Anforderungen an die Produkte?

iOS ist ein geschlossenes Betriebssystem, das den Nutzern beispielsweise nicht erlaubt, selbst ihren Standard-Browser auszuwählen. Deshalb haben wir vor einigen Jahren angefangen, mit Apps zu kooperieren, die ihren Usern eine Browser-Wahl geben wollen, wenn sie auf Weblinks aus ihrer App klicken.
Android ist ein wesentlich offeneres Betriebssystem, in dem User selbst entscheiden können, welchen Browser sie standardmäßig nutzen möchten. Und diese Möglichkeit wird offensichtlich gern genutzt: Gerade in Europa, beispielsweise in Polen, haben teilweise mehr als die Hälfte unserer User Firefox Focus als ihren Default Browser eingestellt. Ich habe außerdem den Eindruck, dass unsere Android-User öfter nach weiteren Integrationsmöglichkeiten zu anderen Apps oder Technologien und Arbeitsschritten fragen, wenn Sie Firefox auf Android benutzen.

Was Firefox immer ausgezeichnet hat, war seine Anpassbarkeit durch Erweiterungen. Das ist ein großes Thema am Desktop und auch Firefox für Android kann durch Erweiterungen verbessert werden. Für die iOS-Version von Firefox gibt es aber immer noch keine Erweiterungen. Dürfen Nutzer hoffen, dass sich daran noch etwas ändern wird?

Leider ist es aufgrund des Betriebssystems schwierig, dieselben Möglichkeiten anzubieten. Wir schauen jedoch immer ganz genau auf die beliebtesten Desktop- und Android-Extensions um zu sehen, was unsere User wollen und brauchen und überlegen uns dann, wie wir diese Funktionen als festen Bestandteil in die App bringen können.

Würdest du dir Firefox auf einer weiteren Plattform wünschen, auf der es Firefox bisher nicht gibt?

Immer doch 🙂 Ganz egal wo und wie User im Internet unterwegs sind: Ich möchte gern, dass Firefox eine Alternative zu den voreingestellten Optionen bieten kann, die immer sicher, schnell und transparent ist.

Was ist dein persönliches Lieblings-Feature in Firefox, ganz egal auf welches Firefox-Produkt bezogen?

Ich mag ganz viele Features!
Was ich allgemein toll an mobilen Web-Browsern finde, ist, dass du jede Website quasi als App auf deinem Homescreen installieren kannst. Ich habe zum Beispiel selbst nicht die Facebook-App installiert. Wieso? Weil sie über 100MB Platz braucht, ich überhaupt nicht weiß, was die App so im Hintergrund macht und auf welche anderen Apps sie zugreift. Mit Firefox kann ich einfach einen Facebook-Shortcut auf meinen Homescreen legen, Facebook jederzeit darüber öffnen und mir 100MB Platz auf dem Gerät sparen. Außerdem begrenze ich so die Daten, die Facebook über seine native App sammeln könnte.
Ein weiteres Lieblingsfeature für mich ist “Seite durchsuchen” in Firefox – wenn ich einen Artikel öffne und schnell etwas Spezielles anhand eines Schlagwortes finden will, hilft das Feature ungemein.

Gibt es ein Feature, welches derzeit noch nicht implementiert ist, aber du persönlich gerne in der Zukunft in einem ihrer Produkte sehen würdest?

Wir haben einige Ideen, um speziell die Nutzer von Social Apps zu schützen. Dazu kann ich allerdings noch nicht viel sagen, da wir uns noch in einem ganz frühen Stadium befinden.

Firefox OS ist Vergangenheit. In den vergangenen Monaten hat vermehrt ein Betriebssystem für Feature-Phones namens KaiOS von sich Reden gemacht, welches auf Firefox OS basiert und in welches sogar Google jüngst investiert hat. Wie siehst du die Einstellung von Firefox OS vor diesem Hintergrund? Hat Mozilla diesen Kampf zu früh aufgegeben oder war es dennoch die richtige Entscheidung?

Die Entwicklung von Firefox OS war eine wertvolle Erfahrung für Mozilla, aus der wir viele Erkenntnisse gezogen haben, die anschließend in die Entwicklung neuer, erfolgreicher Initiativen eingeflossen sind. Wir standen zu jedem Zeitpunkt hinter der wirklich beeindruckenden Plattform, die unsere Teams und die Community geschaffen haben, mussten aber auch feststellen, dass wir kein vollständig neuartiges Ökosystem geschaffen hatten, das angesichts der gegebenen Umstände im kommerziellen Smartphone-Markt bestehen konnte. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Ressourcen in Bereichen zu bündeln, von denen wir glauben, dass sie es uns erlauben, den größten Unterschied machen zu können.

Ein Blick zunächst in die nähere Zukunft: Kannst du bereits einen kleinen Ausblick darauf geben, was von Mozilla im Bereich Mobile im Jahr 2019 zu erwarten ist?

In Bezug auf Android bin ich überzeugt, dass wir künftig schneller und schlauer entwickeln können. Davon profitieren vor allem Firefox für Android, Firefox für Fire TV und Echo Show. GeckoView erlaubt es uns, den Usern einen Browser anzubieten, mit dem sie immer schnell, sicher und privat im Internet unterwegs sein können.

Und nun noch etwas weiter in die Zukunft geblickt: Ich könnte jetzt fragen, wo du den Firefox-Browser in fünf Jahren siehst. Aber ich möchte die Frage bewusst anders formulieren: Wofür steht die “Marke Firefox” in fünf Jahren?

Wir möchten überall dort sein, wo Menschen das Internet benutzen und ihnen genau die Tools und Features anbieten, die sie auch brauchen. Unsere neue Engine sowie die Android Components werden es App-Entwicklern und Partnern denkbar einfach machen, einen alternativen Browser auf Android-Geräten anbieten zu können. Und wir werden natürlich auch weiterhin dafür sorgen, dass User immer gut geschützt im Internet surfen können.

Ich bedanke mich vielmals für deine Zeit. Hast du noch irgendwelche abschließenden Kommentare?

Ich freue mich auf all das, was wir den Nutzern 2019 und darüber hinaus auf Android bieten werden. Es wird euch gefallen, da bin ich mir ganz sicher!

Fenix: Mozillas neuer Android-Browser

Im Sommer wird Mozilla seinen neuen Android-Browser Fenix veröffentlichen. Alle Informationen über Fenix findest du hier.

Der Beitrag Interview mit Barbara Bermes, Product Manager Mozilla Mobile erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

March 19, 2019 11:01 AM

March 12, 2019

Sören Hentzschel

Mozillas Filesharing-Dienst Firefox Send startet offiziell

Mozillas kostenloser und die Privatsphäre respektierender Filesharing-Dienst Firefox Send hat die Betaphase verlassen und erweitert nun offiziell das Produkt-Portfolio von Mozilla. Eine Android-App folgt in Kürze.

Bereits 2017 hat Mozilla Firefox Send im Rahmen von Test Pilot gestartet. Mit dem heutigen Tag verlässt Firefox Send die Beta-Phase und startet mit neuem Logo und neuer Webseite durch.

Dateien privat und sicher teilen mit Firefox Send

Firefox Send

Firefox Send ist ein Dienst zum temporären Bereitstellen von Dateien. Die Nutzung von Firefox Send ist kostenlos und erfolgt durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sicher. Durch die Festlegung einer Maximal-Dauer sowie einer Maximal-Anzahl an Downloads löschen sich die Dateien nach kurzer Zeit wieder von selbst vom Mozilla-Server.

Firefox Send

Dauerhaft können Dateien nicht bei Firefox Send gelagert werden, denn es ist ein wesentlicher Teil des Konzeptes von Firefox Send, dass sich Nutzer nicht sorgen müssen, dass ihre Dateien für immer in der Cloud herumliegen. Optional kann außerdem auch noch ein Passwort festgelegt werden, ohne welches die Dateien nicht heruntergeladen werden können.

Firefox Send

Firefox Send

Firefox Send funktioniert mit jedem Browser, also nicht nur mit Firefox. Ein Firefox Account ist weder für das Hochladen noch für das Herunterladen von Dateien notwendig. Firefox Send ist also für jeden geeignet.

Firefox Send

Ohne Anmeldung liegt das Limit bei 1 GB pro Datei. Wer sich mit seinem Firefox Account anmeldet, kann Dateien mit einer Größe von bis zu 2,5 GB hochladen.

Firefox Send

Die Verwendung des Firefox Accounts hat außerdem den Vorteil, dass hochgeladene Dateien von jedem Gerät aus verwaltet werden können und nicht nur von dem Gerät, von welchem sie hochgeladen worden sind.

Firefox Send

Außerdem ist ein höheres Limit als ein Download, nämlich bis zu 100 Downloads, sowie eine Maximal-Dauer von sieben Tagen nur mit Firefox Account möglich.

Zusätzlich soll schon bald, voraussichtlich sogar noch in dieser Woche, die erste Beta-Version einer Android-App von Firefox Send veröffentlicht werden.

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March 12, 2019 09:49 PM

March 06, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Nutzer entscheidet, welche Erweiterungen in privaten Fenstern aktiv sind

In privaten Fenstern sind Erweiterungen ab Firefox 67 standardmäßig deaktiviert. Nutzer können aber alle – oder auch einzelne Erweiterungen – in privaten Fenstern aktivieren und erhalten so mehr Kontrolle als bisher.

Ab Firefox 67 werden private Fenster noch ein Stück privater, denn ab dann sind Erweiterungen in privaten Fenstern standardmäßig nicht länger aktiviert und können so nicht länger Aktivitäten ausführen, welche in Widerspruch mit dem Konzept privater Fenster stehen. Firefox weist nach dem Update beim ersten Start eines privaten Fensters in Form eines Dialogs darauf hin.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

Dies betrifft jedoch lediglich neu installierte Erweiterungen. Damit sich Nutzer nicht über plötzlich nicht mehr funktionierende Erweiterungen wundern, erhalten alle bereits installierten Erweiterungen automatisch die Berechtigung, auch in privaten Fenstern aktiv zu sein. Für bestehende Nutzer ändert sich also erst einmal nichts, bis die nächste Erweiterung installiert wird.

Im Add-on Manager markiert Firefox sämtliche Erweiterungen, welche die Berechtigung erhalten haben, auch in privaten Fenstern aktiv zu sein. Oberhalb der Erweiterungen steht eine Erklärung mit Link auf eine Hilfe-Seite von Mozilla.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

In der Detail-Ansicht des Add-on Managers kann für jedes Add-on individuell eingestellt werden, ob dieses in privaten Fenstern aktiv sein soll oder nicht.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

Bisher waren Add-ons immer sowohl in regulären als auch in privaten Fenstern aktiv. Mit dieser neuen Option kann der Nutzer selbst entscheiden, bestimmte Erweiterungen auch in privaten Fenstern zu nutzen, andere jedoch nicht. Damit ist diese Neuerung ein Mehrgewinn für die Nutzer, ungeachtet dessen, wie man zur Standard-Einstellung steht, weil so jeder das bekommt, was er respektive sie will.

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March 06, 2019 10:20 PM

March 05, 2019

Sören Hentzschel

Vorschau auf Mozillas neuen Passwort-Manager für Firefox

Firefox Lockbox ist ein Passwort-Manager von Mozilla für Apple iOS, der in Kürze außerdem für Android sowie für den Desktop-Firefox erscheinen wird. Dieser Artikel gibt eine Vorschau, was von Lockbox für den Desktop-Firefox zu erwarten ist.

Im Juli 2018 hat Mozilla die erste Version von Firefox Lockbox für Apple iOS veröffentlicht, einen Passwort-Manager mit 256-Bit-Verschlüsselung und Synchronisation, der seit dem auch schon einige Updates erhalten hat.

Download Firefox Lockbox für Apple iOS

Doch nicht nur auf Apple iOS ist Firefox Lockbox ein Thema. In Kürze wird Mozillas Passwort-Manager ebenso für Android erscheinen und die bevorzugte Passwort-Lösung für den kommenden Fenix-Browser sein, im Sommer wird Lockbox außerdem als Erweiterung für den Desktop-Firefox erscheinen. Mockups geben einen Ausblick, was von der Firefox-Erweiterung zu erwarten ist.

Wie immer bei Mockups sei auch hier angemerkt, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Die Mockups zeigen eine Toolbar-Schaltfläche, über welche ein Login ausgewählt werden kann. Benutzername und Passwort lassen sich darüber betrachten und kopieren.

Firefox Lockbox für Desktop

Firefox Lockbox für Desktop

Die Passwort-Verwaltung selbst wirkt sehr aufgeräumt und bietet im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie die Toolbar-Schaltfläche. Hierüber können bestehende Logins außerdem bearbeitet und neu angelegt werden – etwas, was in der bestehenden Passwort-Verwaltung von Firefox nicht möglich ist.

Firefox Lockbox für Desktop

Erkennt Firefox Lockbox, dass ein Login kompromittiert sein könnte, wird darauf in Form eines roten Banners hingewiesen. Dabei handelt es sich um eine Integration von Firefox Monitor, einem Dienst, den Mozilla im September 2018 gestartet hat und Nutzer überprüfen lässt, ob diese in der Vergangenheit Opfer eines Datendiebstahls waren. Dafür arbeitet Mozilla mit HaveIBeenPwned.com zusammen.

Die Mockups zeigen außerdem einen eigenständigen Monitor-Tab, wo es zu bekannten Datendiebstählen ausführliche Informationen über Zeitpunkt und Art des Diebstahls gibt. Außerdem wird der Nutzer animiert, sein Passwort zu ändern.

Firefox Lockbox für Desktop

Auch mit dem dunklen Theme von Firefox soll Firefox Lockbox harmonieren, wie das folgende Mockup zeigt.

Firefox Lockbox für Desktop

Ob der Monitor-Service ebenso Teil des kostenlosen Angebots sein wird, lässt sich anhand der Mockups nicht ableiten. Denn während die Grundfunktionalität kostenlos ist, plant Mozilla, ab dem dritten Quartal mit Premium-Features für Firefox Lockbox und Firefox Monitor zu experimentieren. Mit Premium-Angeboten möchte Mozilla unabhängiger von Suchmaschinen-Verträgen werden. Bislang erhält Mozilla einen Großteil seines Geldes von Google. Im Oktober 2018 hat Mozilla in den USA mit einem VPN sein erstes Premium-Angebot testweise gestartet.

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March 05, 2019 10:34 PM

March 03, 2019

Sören Hentzschel

Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser, Teil 3

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Die ersten Bilder von Fenix gab es zuerst auf diesem Blog zu sehen. Nun gibt es Nachschlag. Die neuen Bilder zeigen die Schnellzugriffs-Leiste, das außergewöhnliche Tab-Konzept und Teilen von Sitzungen, die Lese-Ansicht, Custom Tabs sowie Berechtigungen.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView.

Teil 1: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser
Teil 2: Neue Bilder von Fenix: Privater Modus und Einstellungen

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Schnellzugriffs-Leiste

Bereits im ersten Teil der Fenix-Vorschau war andeutungsweise zu sehen, wie sich über der am unteren Fensterrand platzierten Toolbar mit Adressleiste und Menü-Schaltfläche eine weitere Leiste befindet, welche in den Vordergrund geholt werden kann, indem mit dem Finger nach oben gewischt wird. Diese zeigt sich nun zum ersten Mal vollständig. So ist zu sehen, dass der Nutzer darüber einen Schnellzugriff auf die Teilen-Funktion, Screenshots, Downloads, Lesezeichen sowie die Lese-Ansicht erhält.

Mozilla Fenix

Lese-Ansicht

Die Lese-Ansicht ist bereits aus anderen Mozilla-Produkten wie Firefox für den Desktop, Firefox für Android, Firefox für Apple iOS sowie Pocket bekannt. In der Lese-Ansicht erscheinen Artikel so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels.

Der Nutzer kann Artikel auf eine Lese-Liste setzen und durch Anpassungen die Leseansicht konfigurieren. Dabei besteht die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, man kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) sowie die Schriftgröße anpassen.

Mozilla Fenix

Das besondere Tab-Konzept von Fenix

Das Tab-Konzept von Fenix unterscheidet sich ganz bewusst von dem anderer populärer Browser, weil Mozilla nicht anstrebt, existierende Browser nachzuahmen. Stattdessen basiert das Konzept von Fenix auf der Hypothese, dass Benutzer ihren Browser mobil anders nutzen und bisherige Browser das Tab-Konzept von Desktop-Browsern einfach nur für einen schmaleren Bildschirm adaptiert hätten, was aber nicht zwangsläufig der beste Weg ist.

Während beispielsweise Firefox einen Startbildschirm mit diversen Funktionen anbietet oder Chrome die Google-Webseite als Startseite hat und beide Browser über einen permanent sichtbaren Button den Zugriff auf einen eigenen Bildschirm für die Tab-Übersicht bieten, wird in Fenix der Startbildschirm durch die Übersicht der Tabs ersetzt und über einen Button in der Adressleiste gelangt man zum Startbildschirm.

Dabei werden die aktuellen Tabs untereinander dargestellt, während nach ein paar Minuten, nachdem man die App verlassen hat, alle bestehenden Tabs zu einer sogenannten Sitzung zusammengefasst werden. Alle Sitzungen werden unterhalb der aktuellen Sitzung dargestellt und können zu einem späteren Zeitpunkt wieder geöffnet werden. Sitzungen können aber auch manuell gespeichert oder archiviert werden, um dauerhaft Zugriff auf eine bestimmte Sammlung von Tabs zu erhalten.

Mozilla Fenix

Mozilla Fenix

Auch soll es möglich sein, ganze Sitzungen mit anderen Nutzern zu teilen. Spannend am Teilen von Sitzungen ist, dass damit nicht nur eine klassische Teilen-Funktion im Sinne von Link-Teilen über Apps wie die E-Mail-Anwendung gemeint ist, sondern auch das Teilen mit über Firefox Sync vernknüpften Geräten sowie das Teilen mit Geräten, die sich in der Nähe befinden.

Mozilla Fenix

Custom Tabs

Bei den sogenannten Custom Tabs handelt es sich um ein Android-Feature, bei welchem Links, die in einer Nicht-Browser-App angeklickt werden, durch den Standard-Browser dargestellt werden, ohne diesen zu öffnen, was Performance-Vorteile bringt. Auch können Custom Tabs durch Apps angepasst werden, indem der Custom Tab die Farbe der App annimmt, aus der heraus man einen Link angeklickt hat.

Während Fenix die Adressleiste und Menüschaltfläche normalerweise unten hat, wird in den Custom Tabs beides oben angezeigt, weil klassische Android-Apps ihre Toolbar typischerweise oben haben und Custom Tabs so gesehen zur Nicht-Browser-App gehören. Das Menü hat weniger Einträge, da es sich nicht um den vollständigen Browser handelt, bietet aber Zugriff auf die Basis-Funktionen Teilen, Textsuche, das Anfordern der Desktop-Version einer Webseite sowie zum Öffnen in Fenix.

Mozilla Fenix

Webseiten-Berechtigungen

Natürlich sind auch Webseiten-Berechtigungen ein wichtiges Thema für einen Browser. Dabei fällt zunächst ein Optimierungs-Modus auf, welcher durch eine Reduzierung der Bildqualität, Drosselung der Bandbreite und weitere Maßnahmen Energie sparen soll. Darüber hinaus gibt es einmal empfohlene Voreinstellungen für die Webseiten-Berechtigungen sowie die Möglichkeit, benutzerdefinierte Einstellungen vorzunehmen, sowie eine Ausnahmeliste.

Mozilla Fenix

In den benutzerdefinierten Einstellungen hat der Anwender dann die Möglichkeit, Einstellungen für die folgenden Bereiche vorzunehmen: Werbung, Video- und Audio-Autoplay, Cookies, DRM, Popups, Tracking, Weiterleitungen, Geräte-Features wie Kamera, Mikrofon, Standort und Benachrichtigungen sowie der Webseiten-Cache, Zugriff auf die Zwischenablage, JavaScript, USB und das Anzeigen von Bildern.

Mozilla Fenix

Ein Blick auf die Ausnahmeliste:

Mozilla Fenix

Die Berechtigungs-Anfragen für Hardware-Features wie Mikrofon oder Standortzugriff sehen wie folgt aus:

Mozilla Fenix

Eine Veröffentlichung von Fenix ist derzeit für Sommer geplant. Nutzer von Firefox für Android werden zu einem späteren Zeitpunkt auf Fenix migriert werden.

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March 03, 2019 10:48 PM

March 02, 2019

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.33 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.33 bereit.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.33 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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March 02, 2019 09:00 PM

February 28, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla stellt weltweit größten Sprach-Datensatz kostenlos zur Verfügung

Alexa, Siri, Google, Cortana – Spracherkennung ist in aller Munde. Und in den festen Händen kommerzieller Anbieter. Nun hat Mozilla den weltweit größten öffentlichen Datensatz menschlicher Stimmen bereitgestellt – kostenlos und für jeden nutzbar.

Mozillas Arbeit auf dem Gebiet der Spracherkennung

Mozillas Arbeit im Gebiet der Spracherkennung kann neben der Arbeit an Firefox durchaus zu einem der wichtigsten Projekte der Not-for-Profit-Organisation Mozilla gezählt werden. Immer mehr Geräte sind miteinander vernetzt und lassen sich über Sprache steuern. Was vor Jahren noch nach Science Fiction geklungen hätte, ist mittlerweile für immer mehr Menschen Realiät. Der Erfolg eines Gerätes mit Spracherkennung steht und fällt dabei natürlich vor allem mit der Qualität der Spracherkennung

Der Markt für Spracherkennung wird von den ganz großen Namen kommerzieller Anbieter dominiert: Amazon, Apple, Google, Microsoft. Darum hat Mozilla das Projekt Common Voice gestartet. Mit Common Voice versucht Mozilla, eine kostenlose Alternative zu etablieren, zu der jeder beitragen kann und die jedem zur Verfügung steht, denn nach Ansicht von Mozilla sollte diese Technologie für jeden zugänglich sein und nicht den großen Anbietern vorbehalten sein. Common Voice ergänzt damit ein weiteres Projekt von Mozilla, nämlich ein Open Source Spracherkennungsmodell, welches unter dem Namen Deep Speech von Mozilla entwickelt wird.

Mozilla veröffentlicht Sprach-Datensatz

Was Mozilla nun kostenlos und zur freien Verfügung veröffentlicht hat, ist der weltweit bislang größte öffentliche Datensatz menschlicher Stimmen. Dieser setzt sich aus 18 verschiedenen Sprachen und knapp 1.400 Stunden aufgezeichneter Sprache zusammen, zu denen mehr als 42.000 Menschen beigetragen haben. Alle Datensätze stehen unter der Creative Commons-Lizenz CC0, befinden sich also in der sogenannten Public Domain.

Download Sprach-Datensatz von der Mozilla Common Voice Webseite

Mozillas Sprachtechnologie auf dem Vormarsch

Mozilla Common Voice ist in den acht Monaten seit dem Start weiterer Sprachen als Englisch bereits auf 22 Sprachen gewachsen – und 70 weitere Sprachen stehen schon in den Startlöchern. Erwähnenswert ist dabei auch, dass bei Common Voice nicht nur die populärsten Sprachen vertreten sind, sondern teilweise auch eher kleinere Sprachen dabei sind, welche von den großen kommerziellen Anbietern häufig vernachlässigt werden.

Aber auch DeepSpeech ist auf dem besten Weg. DeepSpeech sei nach Angaben von Mozilla bereits in der Lage, „Sprache mit menschlicher Genauigkeit und in Echtzeit in Text zu konvertieren – und zwar noch während der Ton gestreamt wird.“ DeepSpeech wird bereits in den Assistenten von Mycroft und Leon sowie im Telefonvermittlungssystem FusionPBX verwendet. In Zukunft soll DeepSpeech auch in Smartphones und In-Car-Systemen zum Einsatz kommen.

Dass Mozilla nun eine erste Version des Sprachdatensatzes bereitgestellt hat, heißt natürlich nicht, dass nicht weiter beigetragen werden sollte. Unter voice.mozilla.org kann nach wie vor jeder helfen.

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February 28, 2019 11:41 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 65.0.2

Mozilla hat mit Firefox 65.0.2 ein außerplanmäßiges Update für Firefox 65 veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 65.0.2

Mozilla hat Firefox 65.0.2 für Windows veröffentlicht. Mit dem Update behebt Mozilla ein Problem mit der Geolocation-API, von welchem lediglich Windows-Nutzer betroffen waren. Weitere Änderungen bringt das Update nicht, dementsprechend gibt es für Nutzer von Apple macOS, Linux sowie Android auch kein Update.

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February 28, 2019 10:21 PM

February 27, 2019

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Übersicht über Kompatibilitäts-Anpassungen

Die Nightly-Version von Firefox hat mit about:compat eine Übersicht über Kompatibilitäts-Anpassungen erhalten, welche von Firefox angewendet werden.

Normalerweise sind Webseiten selbst dafür verantwortlich, dass diese in jedem Browser korrekt funktionieren. In Ausnahmefällen hilft Firefox aber auch nach. So kann es sein, dass Firefox auf bestimmten Webseiten entweder vorgibt, ein anderer Browser zu sein, weil Firefox-Nutzer durch User-Agent-Sniffing ausgeschlossen werden, Firefox kann aber auch Probleme lösen, indem Code in eine Webseite injiziert wird.

Solche Maßnahmen sind Ausnahme und nicht die Regel und immer nur temporär angedacht, während das Ziel ist, dass das Problem seitens Webseite gelöst wird.

Mit about:compat bietet die Nightly-Version von Firefox nun eine Übersicht über aktive Kompatibilitäts-Anpassungen an, die von Firefox vorgenommen werden. Dabei sind die Anpassungen in die zwei Kategorien User-Agent-Überschreibungen sowie Interventionen, also Code-Anpassungen, aufgeteilt. Neben der Nennung der betroffenen Domain ist immer auch das dazugehörige Ticket in Mozillas Bugtracking-System verlinkt, außerdem kann über diese Seite jede Anpassung einzeln deaktiviert und wieder aktiviert werden.

about:compat in Firefox

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February 27, 2019 10:51 PM

February 25, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Anheften von Tabs wird prominenter

Das sogenannte Anheften von Tabs ist ein praktisches Feature von Firefox, welches bislang nur über das Kontextmenü erreicht werden kann. In Firefox 67 wird dieses Feature auch über die Adressleiste zugänglich.

Per Rechtsklick auf einen Tab und „Tab anheften“ kann ein Tab in Firefox angeheftet werden, das heißt, dass der Tab am linken Rand der Tableiste positioniert wird, platzsparend nur mit Favicon und ohne Seitentitel angezeigt wird sowie vor versehentlichem Schließen geschützt ist. Außerdem werden angeheftete Tabs nach dem Start von Firefox umgehend geladen und müssen, anders als reguläre Tabs, nicht erst angeklickt werden, ehe sie aktiviert werden. Praktisch ist dieses Feature vor allem für Tabs, die man permanent geöffnet haben möchte, beispielsweise das E-Mail-Postfach, einen Kalender oder ein soziales Netzwerk.

Dadurch, dass diese Funktion bisher nur durch einen Rechtklick auf einen Tab erreicht werden kann, ist dieses Feature nicht unbedingt jedem Nutzer bekannt. Ab Firefox 67 befindet sich eine entsprechende Option auch in dem Menü, welches bei Klick auf das Symbol mit den drei Punkten in der Adressleiste erscheint.

Tabs anheften in Firefox 67

Und wem das noch nicht weit genug geht, der kann per Rechtsklick auf diesen neuen Menüeintrag das Symbol direkt in der Adressleiste von Firefox platzieren und damit jederzeit Tabs mit nur einem einzigen Klick anheften und wieder lösen.

Tabs anheften in Firefox 67

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February 25, 2019 10:52 PM

February 24, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla bringt Firefox Reality auf Microsoft HoloLens 2

Microsoft hat heute im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona seine Mixed-Reality-Brille HoloLens 2 angekündigt. Parallel hat Mozilla angekündigt, gemeinsam mit Microsoft Firefox Reality und die Servo-Engine auf die HoloLens 2 zu bringen.

Wenn es um Themen wie Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality geht, war Mozilla von Anfang an vorderster Front dabei: Firefox 55 war der erste Desktop-Browser mit Unterstützung für Virtuelle Realität, mit A-Frame bietet Mozilla ein beliebtes Framework für Virtuelle Realität an, welches über zehn Millionen Mal pro Monat genutzt wird, Hubs by Mozilla ist eine soziale Plattform für Virtuelle Realität und mit dem WebXR Viewer gibt es von Mozilla eine App für Apple iOS zum Betrachten von Mixed Reality-Inhalten. Seit September 2018 gibt es Firefox Reality, den ersten plattformübergreifenden Browser speziell für Virtual, Augmented und Mixed Reality. Im Dezember hat Mozilla einen experimentellen AR-Browser für das Magic Leap One veröffentlicht und im Januar hatten HTC und Mozilla im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas angekündigt, dass Firefox Reality der neue Standard-Browser der kompletten HTC VIVE-Serie werden wird.

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Microsoft heute die Mixed-Reality-Brille HoloLens 2 vorgestellt, welche im Sommer dieses Jahres für einen Preis von rund 3.500 Dollar auf den Markt kommen soll. Und natürlich ist Mozilla auch hier wieder mittendrin statt nur dabei: Gemeinsam mit Microsoft arbeitet man daran, Firefox Reality und die Servo-Engine auf die HoloLens 2 zu bringen.

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February 24, 2019 08:53 PM

February 18, 2019

Sören Hentzschel

Vorschau auf den neuen Add-on Manager von Firefox

Der Add-on Manager ist eine wichtige Komponente von Firefox, da über diesen sämtliche Erweiterungen, Themes und Sprachpakete verwaltet werden. Mozilla arbeitet an einer Neu-Implementierung des Add-on Managers mit Webtechnologie und neuen Funktionen.

Es ist noch nicht lange her, genauer gesagt in Firefox 64, da hat der Add-on Manager von Firefox sichtbare Änderungen erfahren. Bereits damals war hier auf dem Blog zu lesen, dass dies nur ein erster Schritt ist, ehe in diesem Jahr größere Änderungen anstehen. Mockups zeigen nun, worauf sich Nutzer freuen dürfen.

Wie immer bei Mockups sei erwähnt, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Das Wichtigste zuerst: Ähnlich wie about:config, was in Firefox 67 komplett neu in HTML und JavaScript sowie ohne XUL und XBL implementiert worden ist, steht dieser Schritt auch für about:addons an. Neben der Entfernung proprietärer Technologie soll dies auch die Implementierung neuer Features vereinfachen. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können bereits jetzt extensions.htmlaboutaddons.enabled über about:config auf true schalten, um die neue Implementierung zu testen. Diese befindet sich allerdings noch recht am Anfang und ist zu diesem Zeitpunkt daher noch nicht besonders interessant, um einen Eindruck zu erhalten.

Im neuen Listen-Design, welches auf den ersten Blick nur leicht verändert ist, bleibt mehr Platz für die Beschreibungen, weil die Buttons zugunsten eines Drei-Punkte-Menüs verschwunden sind, wie es bereits an anderen Stellen von Firefox vorkommt. Deaktivierte Erweiterungen werden von aktivierten Erweiterungen durch eine Überschrift klarer voneinander getrennt.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Statt einzelner Detail-Seiten sollen die Details zukünftig direkt in der Listen-Ansicht ausgeklappt werden. Interessant hierbei ist die Aufteilung in drei Tabs: Details, Einstellungen und Berechtigungen.

Im Abschnitt Details gibt es die ausführliche Beschreibung des Add-ons zu sehen sowie Informationen wie den Entwickler oder Bewertungen.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Unter Einstellungen findet sich die Einstellung zwecks automatischer Updates, aber auch zwei neue Einstellungen: So lässt sich hier einstellen, ob die Erweiterung auch im Privaten Modus aktiviert sein soll – diese Einstellung wird voraussichtlich ab Firefox 67 ausgeliefert werden. Und auch, ob ein Symbol in der Toolbar angezeigt werden soll oder nicht, hat auf diesem Bildschirm eine Einstellung.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Schließlich werden unter Berechtigungen sämtliche Berechtigungen angezeigt, welche von einer Erweiterung benötigt werden. Ob die Berechtigungen jeweils einzeln entzogen werden können, geht aus dem Mockup nicht eindeutig hervor, da zwar neben jeder Berechtigung Umschalt-Buttons zu sehen sind, dies aber verblasst und damit inaktiv dargestellt werden und damit auch als rein visuelles Mittel genutzt werden könnten.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Nach dem Entfernen einer Erweiterung führt ein Button in der Bestätigungs-Meldung zu der Option, andere Erweiterungen zur Installation zu suchen.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

In welcher Firefox-Version der neue Add-on Manager implementiert sein wird, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

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February 18, 2019 10:28 PM

February 17, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 mit neuem about:config

Über die Konfigurationsoberfläche about:config ist es Firefox-Nutzern möglich, zahlreiche versteckte Einstellungen vorzunehmen. In Firefox 67 hat Mozilla about:config komplett neu implementiert.

Firefox bietet beinahe unzählige Anpassungsmöglichkeiten für den Nutzer. Die für den Nutzer in den Einstellungen sichtbaren Einstellungen decken dabei nur einen geringen Teil ab. Über about:config findet man zahlreiche weitere versteckte Einstellungen

about:config in Firefox 66

Ab Firefox 67 zeigt sich about:config in komplett neuem Glanz. Die bisherige Oberfläche, welche auf der Mozilla-eigenen Oberflächen-Sprache XUL basierte, ist einer neuen Implementierung gewichen, welche komplett auf den Webstandards HTML und JavaScript basiert.

about:config in Firefox 67

Die neue Oberfläche sieht nicht nur anders aus und entspricht mehr der Photon-Designsprache von Firefox Quantum. Aus der HTML-Implementierung ergeben sich auch natürliche Vorteile in der Bedienung.

So können in about:config nun wie auf jeder Webseite Inhalte per Ziehen mit gedrückter Maustaste oder Dreifachklick markiert werden. Auch ist es möglich, mehrere Einstellungen gleichzeitig zu kopieren. Lange Werte werden nicht länger abgeschnitten, sondern nun mehrzeilig angezeigt. Und die ganz normale Textsuche für Webseiten funktioniert auch im neuen about:config. Auch das Kontextmenü entspricht nun dem normalen Kontextmenü von Webseiten, was beispielsweise eine schnelle Suche nach Schaltern in der Suchmaschine seiner Wahl ermöglicht.

Statt wie bisher auf eine Zeile doppelt zu klicken, um diese zu bearbeiten, oder einen Schalter per Kontextmenü auf seinen Standard-Wert zurückzusetzen, gibt es dafür nun sichtbare Schaltflächen, womit diese Funktionen offensichtlicher zugänglich sind als bisher.

Auch um eine neue Einstellung hinzuzufügen, wird nicht länger das Kontextmenü verwendet. Hierfür gibt man in das Suchfeld einfach den gewünschten Einstellungsnamen ein und kann dann den passenden Options-Typ auswählen und die Hinzufügen-Schaltfläche anklicken.

about:config - Neue Einstellung in Firefox 67

Alle Funktionen des bisherigen about:config wurden bewusst nicht umgesetzt, um die Implementierung möglichst einfach zu halten und damit die Wartbarkeit für Mozilla zu verbessern. Dabei hat man sich vor allem danach gerichtet, welche Funktionen im alten about:config gemäß Telemetrie-Daten kaum genutzt worden sind. Dafür sind andere Verbesserungen für die Zukunft angedacht, wie eine Liste von Favoriten oder eine Anzeige kürzlich veränderter Einstellungen. An weiteren Verbesserungen wird Mozilla aber erst aktiv arbeiten, wenn das neue about:config die finale Version von Firefox 67 erreicht hat.

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 17, 2019 10:12 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neues Inoffizielles Deutsches Sprachpaket für aktuelle SeaMonkey 2.53

Innoffizielle BuildsSchon am 3.2. erhielt ich von Entwickler frg ein aktualisiertes experimentelles Sprachpaket zu den neuesten Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Ältere Sprachpakete für 2.53 funktionieren mit diesen Builds nicht mehr.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Leider bin ich bisher nicht zum Testen der letzten Builds und des Sprachpakets gekommen.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

February 17, 2019 07:33 AM

February 16, 2019

Sören Hentzschel

Firefox: Weniger Fehler durch Künstliche Intelligenz von Ubisoft

Für die Entwicklung von Firefox nutzt Mozilla in Zukunft Clever-Commit von Spieleentwickler Ubisoft – damit reduziert Mozilla die Anzahl von Programmierfehlern, noch bevor diese im Code landen, mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

Mit Clever-Commit von Spieleentwickler Ubisoft soll die Entwicklung von Firefox noch effizienter werden. Mozilla schreibt dazu Folgendes:

Das Firefox-Engineering-Team setzt Clever-Commit künftig in verschiedenen Phasen ein, die der Code durchläuft; vom Schreiben über das Testen bis hin zum Release. Außerdem setzen wir das Tool zunächst während der Code-Reviewphase ein und, wenn uns die Ergebnisse überzeugen, auch in anderen Phasen des Code-Schreibprozesses, insbesondere bei der Automatisierung. Wir rechnen damit, dass uns dies hunderte Stunden bei der Risikoanalyse und -erkennung von Bugs einspart. Letztendlich könnte es uns die Integration von Clever-Commit in den vollständigen Firefox-Entwickler-Workflow sogar ermöglichen, drei bis vier von insgesamt fünf Bugs zu erkennen, noch bevor sie in den Code eingefügt werden.

Clever-Commit nutzt künstliche Intelligenz, um Muster von Programmierfehlern basierend auf der Entwicklungschronik der Software zu erkennen. Dazu kombiniert das Tool Daten aus dem Bug-Tracking-System und dem Versionskontrollsystem (Änderungen in der Codebasis). So können wir Bugs bereits in einer Phase des Entwicklungsprozesses fixen, in der sie viel günstiger und weniger zeitaufwändig zu beheben sind als zum Release.

Mozilla

Umgekehrt wird Mozilla auch sein Know-How an Ubisoft weitergeben, um Clever-Commit besser zu machen.

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February 16, 2019 10:27 PM

February 15, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 15.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 15.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen, darunter einen verbesserten privaten Modus.

Mozilla hat eine neue Version seines Browsers für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Automatisch im privaten Modus starten

Firefox merkt sich nun den Modus, in welchem der Browser zuletzt benutzt worden ist. Das heißt, dass statt immer mit einer regulären Sitzung zu starten, Firefox nun automatisch im privaten Modus startet, wenn Firefox mit diesem beendet worden ist. Im privaten Modus genutzte Tabs bleiben dabei sitzungsübergreifend bestehen. Tabs, welche über die Teilen-Funktion oder über die Zwischenablage geöffnet werden, werden automatisch im entsprechenden Modus geöffnet.

Anpassungs-Optionen für den neuen Tab

Die Seite, welche mit dem Öffnen eines neuen Tabs erscheint, hat neue Anpassungs-Optionen erhalten. Der Nutzer kann nun entscheiden, ob er die Firefox-Startseite mit den meistbesuchten Webseiten und Pocket-Artikeln sehen möchte, eine leere Seite, die zuletzt besuchten Webseiten, die Lesezeichen oder eine beliebige URL.

Tabs neu anordnen

Tabs in der Tab-Übersicht können ab sofort per Drag and Drop in der Reihenfolge geändert werden.

Verbesserte Einstellungen und Menü

Die Einstellungen und das Menü wurden basierend auf dem Feedback der Nutzer überarbeitet. Zugriff auf Lesezeichen, Chronik, Leseliste und Downloads geschieht künftig über die sogenannte „Bibliothek“, wie es bereits Nutzer der Desktop-Version von Firefox kennen und es auch im künftigen Firefox für Android der Fall sein wird.

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February 15, 2019 10:47 PM

February 13, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Screenshot-Upload entfernt

Seit Firefox 56 wird der Mozilla-Browser mit einer eingebauten Screenshot-Funktion ausgeliefert. Bisher konnten die Screenshots online in der Mozilla-Cloud gespeichert werden. In Firefox 67 entfernt Mozilla die Upload-Funktion.

Firefox Screenshots ist ein seit Firefox 56 in Firefox integriertes Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos, welches erlaubt, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite, die komplette Webseite oder einen beliebigen Ausschnitt abzubilden. Die Screenshots können entweder in die Zwischenablage kopiert oder auf dem Computer gespeichert werden. Außerdem ist es bislang möglich, die Bilder online auf screenshots.firefox.com zu speichern.

Nachdem Mozilla bereits vergangenen Monat angekündigt hat, den Online-Service trotz des Erfolges abzuschalten, fehlt die entsprechende Upload-Möglichkeit ab Firefox 67. Die Screenshot-Funktion selbst bleibt aber in Firefox. Mit Strg + Umschalt + S (macOS: Cmd + Umschalt + S) erhält die Screenshot-Funktion sogar eine neue Tastenkombination, um diese zu starten. Bis Firefox 65 war diese Tastenkombination für den Debugger der Entwicklerwerkzeuge reserviert.

Der Button zum Download der Screenshots auf die eigene Festplatte ist in Zukunft außerdem eindeutig beschriftet. Die missverständliche Beschriftung der Buttons führte in der Vergangenheit bei manchen Nutzern zu Kritik: So war der Upload-Button mit „Speichern“ beschriftet, während der Download-Button gar keine Beschriftung, sondern nur ein Symbol hatte.

Mit dem Wegfall der Upload-Möglichkeit fällt auch die Schaltfläche weg, die eigenen Screenshots aufzurufen, ebenfalls die Bildbearbeitungsmöglichkeiten, da diese nur für die online gehosteten Bilder zur Verfügung standen.

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 13, 2019 10:25 PM

February 12, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Sicherheits- und Bugfix-Update Firefox 65.0.1

Mozilla hat mit Firefox 65.0.1 das erste außerplanmäßige Update für Firefox 65 veröffentlicht. Firefox 65.0.1 behebt mehrere Sicherheitslücken sowie zahlreiche Probleme.

Download Mozilla Firefox 65.0.1

Mit dem Update auf Firefox 65.0.1 hat Mozilla ein erstes außerplanmäßiges Update für Firefox 65 veröffentlicht. Das Update ist für jeden Nutzer dringend empfohlen, da Mozilla mit diesem Update gleich drei Sicherheitslücken behebt, deren Risiko jeweils mit hoch bewertet wird. Zwei Sicherheitslücken befinden sich in der von Google entwickelten Grafikbibliothek Skia, bei der dritten Sicherheitslücke handelt es sich um eine mögliche Verletzung der Same-Origin-Policy in Verbindung mit dem canvas-Element.

Weiter hat Mozilla mit dem Update eine versehentlich an addons.mozilla.org gesendete Anfrage unterbunden, welche bei der Anzeige von Erweiterungs-Empfehlungen ausgeführt worden ist, noch bevor der Nutzer den Button zur Installation geklickt hat.

Der Dialog zum Löschen der Chronik konnte unter Umständen abgeschnitten sein, was diesen nicht benutzbar machte.

Ein Problem bei der Wiedergabe von Netflix-Videos wurde behoben, ebenso Verzögerungen bei Kommunikation über WebRTC. Außerdem wurden mögliche Darstellungsprobleme in WebRTC-Videogesprächen behoben.

Probleme gab es auch bei der Verwendung von WebSockets über HTTP/2 hinter einem Proxy-Server, was mit dem Update der Vergangenheit angehören sollte.

In Firefox 64 wurde der Responsive Design Modus (RDM) von Firefox verbessert, indem der Viewport-Tag nun berücksichtigt wird. Aufgrund von Problemen damit wurde diese Änderung hinter einen Schalter in about:config gesetzt und zunächst wieder deaktiviert. Der neue Schaltername ist devtools.responsive.metaViewport.enabled.

Für Nutzer von Apple macOS wurde das nicht mehr funktionierende Farbmanagement behoben. Nutzer mancher Linux-Distributionen beklagten, dass die Enter-Taste in Passwort-Feldern nicht mehr funktionierte, was ebenfalls behoben worden ist.

Auch Firefox 65.0.1 für Android wurde veröffentlicht. Das Android-Update beinhaltet dieselben Sicherheits- und WebSockets-Fixes wie die Desktop-Version.

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February 12, 2019 08:25 PM

February 11, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Verbesserungen des Passwort-Managers

Mozilla hat in Firefox 67 gleich mehrere Verbesserungen des integrierten Passwort-Managers vorgenommen.

Eine praktische Funktion von Firefox ist es, sich Passwörter merken zu können, damit man diese auf Webseiten nicht immer wieder neu eingeben muss. Eben jene Komponente erfährt in Firefox 67 mehrere Verbesserungen.

Die auffälligste Neuerung ist, dass Benutzernamen- und Passwortfelder, welche von Firefox vervollständigt worden sind, nun farblich hinterlegt werden. Das ist konsistent zur Vervollständigung von Formularfeldern, einer anderen Funktion von Firefox. Auch dabei werden von Firefox vervollständigte Felder in dieser Farbe hinterlegt.

Passwort-Manager Firefox 67

Ist für eine Webseite nur ein Passwort gespeichert, füllt Firefox dieses bei Besuch bisher standardmäßig automatisch aus. In den Firefox-Einstellungen wurde nun eine sichtbare Option implementiert, um dieses Verhalten abzuschalten.

Passwort-Manager Firefox 67

Eine weitere Neuerung betrifft private Fenster. In diesen erlaubt es Firefox bisher nicht, Passwörter zu speichern. Ab Firefox 67 kann Firefox auch in privaten Fenstern Passwörter von Webseiten speichern. Der Unterschied zu regulären Fenstern ist, dass der Speichern-Dialog in privaten Fenstern nicht automatisch aufploppt, sondern der Nutzer dafür zunächst das Schlüsselsymbol in der Adressleiste anklicken muss. Wem das nicht gefällt, der kann diese Neuerung über about:config deaktivieren, indem der Schalter signon.privateBrowsingCapture.enabled auf false gesetzt wird.

Passwort-Manager Firefox 67

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 11, 2019 10:02 PM

February 07, 2019

Sören Hentzschel

Mozillas Reference Browser für Android ab sofort im Google Play Store

Mit dem Reference Browser steht im Google Play Store ein neuer Android-Browser von Mozilla als Technologie-Vorschau zum Testen zur Verfügung.

Für die Android-Plattform tut sich bei Mozilla derzeit eine ganze Menge. Neben Firefox und Firefox Klar gab es im letzten Jahr viele neue Produkt-Launches mit Firefox Lite, Firefox für Amazon Fire TV, Firefox für Amazon Echo Show und Firefox Reality. Dazu kommen weitere Produkte wie die Screenshot-App Firefox ScreenshotGo, die Notizen-App Notes by Firefox sowie der Passwortmanager Firefox Lockbox, an dessen Android-Launch ebenfalls derzeit gearbeitet wird.

Die Zahl von Mozillas Android-Produkten wächst und eine vielfache Duplizierung von Teilen von Code und Ideen ist die logische Konsequenz. Aus diesem Grund arbeitet Mozilla an den sogenannten Android Components. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Android-Produkte bauen lassen. Dazu gehört auch GeckoView – quasi Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Natürlich bilden die Android Components auch die Basis für Fenix, den Nachfolger des aktuellen Firefox für Android, dessen Veröffentlichung der ersten Version für Sommer dieses Jahres geplant ist.

Mit dem Reference Browser bietet Mozilla einen Browser an, welcher in dieser Form nie ein Endnutzer-Produkt werden wird, sondern viel mehr als Technologie-Vorschau dient. Neue Features und Bugfixes der Android Components landen zunächst im Reference Browser und können auf diese Weise getestet werden, bevor sie in realen Produkte implementiert werden.

Um das Testen mit dem Reference Browser besonders einfach zu machen, steht dieser ab sofort im Google Play Store zur Verfügung und aktualisiert sich darüber automatisch.

Hervorgehoben sei an dieser Stelle, dass der Reference Browser wirklich als Testprodukt dient und nicht produktiv eingesetzt werden sollte. Auch handelt es sich dabei um keine Vorschau auf Fenix. Dessen öffentliche Testphase soll im zweiten Quartal starten.

Um den Reference Browser testen zu können, muss zunächst dieser Google-Gruppe beigetreten werden. Anschließend kann der Reference Browser über den Google Play Store installiert werden. Wer Fehler im Reference Browser findet, kann diese auf GitHub melden.

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February 07, 2019 10:04 PM

February 04, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 bekommt Cryptomining- und Fingerprinting-Blocker

Mit Firefox 67 wird Mozilla die nächste Privatsphäre-Verbesserung ausliefern. Dann nämlich wird der Content-Blocker von Firefox um ein Blockieren von Cryptomining sowie Finterprinting erweitert.

Mozilla arbeitet in diesen Monaten intensiv an der Implementierung verbesserter Privatsphäre-Features von Firefox. In der gerade veröffentlichten Version Firefox 65 wurden die Content-Blocking-Einstellungen erst überarbeitet und noch in diesem Monat wird Mozilla mit einem Teil der Nutzer das standardmäßige Blockieren von Drittanbieter-Cookies testen.

Eben jene Content-Blocking-Einstellungen, welche bisher den Tracking-Schutz sowie die Drittanbieter-Cookie-Einstellungen beinhalten, sollen in Firefox 67 zwei weitere Kategorien dazubekommen, nämlich Cryptomining sowie Fingerprinting.

Cryptomining-Blocker Firefox 67

Natürlich werden beide neuen Kategorien ebenso auch in den Dialog integriert, welcher bei Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste erscheint. Wie bei Trackern und Cookies erhält der Nutzer auch hier bei Klick auf die entsprechende Kategorie Information zu entdeckten Elementen auf der aktiven Webseite.

Cryptomining-Blocker Firefox 67

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 04, 2019 09:58 PM

February 03, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 65 für Android

Neben Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla auch Firefox 65 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen von Firefox 65 für Android zusammen.

Download Mozilla Firefox 65.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 65 hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 65 aktualisiert.

Verbesserte Sicherheit

Auch in Firefox 65 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden.

Mozilla hat außerdem den Schutz vor Stack Smashing verbessert. Dabei handelt es sich um eine häufige Angriffsart, über welche der Angreifer Zugriff auf nicht genehmigte Speicherbereiche erhalten möchte.

Unterstützung für Bildformat WebP

WebP ist ein Bildformat, welches geringere Dateigrößen als PNG und JPG verspricht und sowohl Transparenz als auch Animationen unterstützt. Wurde das Bildformat bislang lediglich von Chrome und darauf basierenden Browsern unterstützt, folgte kürzlich die Unterstützung in Microsoft Edge 18 und jetzt in Firefox 65. Für Nutzer bedeutet dies in erster Linie schnellere Ladezeiten auf Webseiten, welche das WebP-Bildformat verwenden.

Sonstige Neuerungen

Außerdem hat Mozilla die Scrolling-Performance von Firefox für Android verbessert und bei Verwendung von Chromecast erscheint wieder ein entsprechendes Symbol in der Adressleiste. Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen in Form unterstützter Webstandards sowie Bugfixes.

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February 03, 2019 08:14 PM