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April 20, 2019

Sören Hentzschel

Inklusive Tab-Gruppen – Das Tab-Konzept von Fenix

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem von Grund auf neu entwickelten Nachfolger von Firefox für Android. In diesem Artikel gibt es eine Vorschau auf das besondere Tab-Konzept von Fenix, welches auch Tab-Gruppen beinhaltet.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView.

Teil 1: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser
Teil 2: Neue Bilder von Fenix: Privater Modus und Einstellungen
Teil 3: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser, Teil 3

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Das besondere Tab-Konzept von Fenix

Über das Tab-Konzept von Fenix wurde bereits im März auf diesem Blog geschrieben. Seit damals hat sich am ursprünglichen Konzept anhand des entwickelten Prototyps und Feedback einiges getan, so dass Fenix nun mit einem nochmals überarbeiteten Tab-Konzept an den Start gehen wird.

Wieso muss Fenix überhaupt etwas anders machen als alle anderen Browser? Das Tab-Konzept von Fenix unterscheidet sich ganz bewusst von dem anderer populärer Browser, weil Mozilla nicht anstrebt, existierende Browser nachzuahmen. Stattdessen basiert das Konzept von Fenix auf der Hypothese, dass Benutzer ihren Browser mobil anders nutzen und bisherige Browser das Tab-Konzept von Desktop-Browsern einfach nur für einen schmaleren Bildschirm adaptiert hätten, was aber nicht zwangsläufig der beste Weg ist.

Der Startbildschirm als Tab-Zentrale

Während beispielsweise Firefox einen Startbildschirm mit diversen Funktionen anbietet oder Chrome die Google-Webseite als Startseite hat und beide Browser über einen permanent sichtbaren Button den Zugriff auf einen eigenen Bildschirm für die Tab-Übersicht bieten, wird in Fenix der Startbildschirm durch die Übersicht der Tabs ersetzt, so dass der Nutzer direkt bei Start von Fenix alle offenen Tabs im Blickfeld hat, und über einen Button in der Adressleiste gelangt man jederzeit mit nur einem Klick zum Startbildschirm.

Auf dem Startbildschirm werden die aktuellen Tabs untereinander dargestellt. Dabei wird jeder Tab durch eine Zeile, bestehend aus einem Webseiten-Icon, dem Host sowie dem Seitentitel, repräsentiert.

Tabs in Fenix

Tabs können von hier per Klick auf das Schließen-Kreuz oder per Wischgeste geschlossen werden, auch können Tabs von hier aus über die native Teilen-Funktion von Android mit anderen geteilt werden.

Auch das Öffnen eines neuen Tabs erfolgt direkt vom Startbildschirm aus. Und wer einen privaten Tab öffnen möchte, findet ebenfalls direkt auf dem Startbildschirm das entsprechende Masken-Icon. Der Nutzer kann also jederzeit direkt vom Startbildschirm aus mit nur einem Klick zwischen seiner regulären und privaten Sitzung wechseln.

Kollektionen als Tab-Gruppen

Während das ursprüngliche Konzept vorsah, dass alle offenen Tabs nach wenigen Minuten Inaktivität automatisch zu einer Sitzung zusammengefasst und als entsprechendes Bündel auf dem Startbildschirm angezeigt werden, hat Mozilla in seinen neuen Plänen die Sitzungen durch Kollektionen ersetzt. Die Kollektionen sind Sammlungen von Tabs, welche aber nicht automatisch, sondern vom Nutzer bewusst angelegt werden. Bestehende Kollektionen werden unterhalb der offenen Tabs angezeigt.

Kollektionen in Fenix

Die Kollektionen können ausgeklappt werden, womit alle Tabs der jeweiligen Kollektion zu sehen sind. Auch hier können Tabs per Schließen-Kreuz oder Wischgeste entfernt werden. Oder per langem Druck ein Menü mit Lösch-Eintrag geöffnet werden. Nach dem Löschen eines Tabs erscheint eine Snackbar, welche anbietet, das Löschen des Tabs rückgängig zu machen.

Wie gelangen Tabs nun in eine Kollektion? Unterhalb der Tabs gibt es eine Schaltfläche zu diesem Zweck. Per Klick darauf erscheint ein Bildschirm, über welchen ausgewählt werden kann, welche der Tabs zu einer Kollektion hinzugefügt werden sollen. Im nächsten Schritt kann dann eine bereits bestehende Kollektion ausgewählt oder eine neue Kollektion erstellt werden.

Kollektionen in Fenix

Aber nicht nur vom Startbildschirm, sondern über das Menü auch bei einer geöffneten Webseite lassen sich Seiten einer Kollektion hinzufügen.

So lassen sich in Fenix Tabs in Tab-Gruppen, zum Beispiel für Shopping, die Urlaubsplanung oder den Beruf, organisieren, sei es als temporäre oder auch als permanente Lösung.

Genau wie einzelne Tabs lassen sich auch Kollektionen mit anderen teilen. Und neben dem Aufruf einzelner Tabs einer Kollektion ist es auch möglich, alle Tabs einer Kollektion mit einem Mal zu öffnen.

Fazit

Tabs wie alle Browser umzusetzen, das ist einfach und funktioniert. Es bewusst anders zu machen, erfordert Mut, da man nicht weiß, wie dies am Ende von den Nutzern angenommen wird. Wenn Mozilla im mobilen Sektor erfolgreich sein will und nicht einfach nur den nächsten beliebigen Browser am Markt haben möchte, dann muss Mozilla etwas versuchen und so seinen neuen Browser zu einem einzigartigen Produkt machen. Das Konzept sieht in jedem Fall vielversprechend aus. Nun muss es sich nur noch in der Praxis bewähren.

Fenix FAQ – Alles zu Mozillas neuem Android-Browser

Im Sommer wird Mozilla seinen neuen Android-Browser Fenix veröffentlichen. Alle wichtigen Informationen zu Fenix auf einen Blick findest du in den Fenix FAQ.

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April 20, 2019 04:39 PM

April 17, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 16.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 16.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen, mit welchem die Bedienung noch effizienter wird.

Mozilla hat eine neue Version seines Browsers für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Shortcuts auf dem Startbildschirm

Auf dem Startbildschirm gibt es unter der Überschrift „Ihre Bibliothek“ vier Shortcuts, über welche mit nur einem Klick zu den Lesezeichen, der Chronik, der Leseliste sowie zu den Downloads gewechselt werden kann.

Firefox 16.0 für Apple iOS

Schnellerer Zugriff auf Passwörter

Auch zu den gespeicherten Zugangsdaten geht es nun über einen neuen Menüpunkt „Zugangsdaten & Passwörter“ schneller als bisher. Und über die Einstellungen lässt sich ganz einfach Face ID oder die Passwortauthentifizierung aktivieren, um die Zugangsdaten zu schützen.

Firefox 16.0 für Apple iOS

Schnelles Löschen der Browser-Chronik

Auch das Löschen der Browser-Chronik wurde effizienter gestaltet. Dies funktioniert nun mit nur einem Klick auf der Chronik-Seite. Neben der gesamten Chronik kann hierüber auch die Chronik der letzten Stunde, des letzten Tages oder der letzten zwei Tage gelöscht werden.

Firefox 16.0 für Apple iOS

… und noch mehr

Dazu kommen ein verbessertes Einstellungsmenü, eine größere Suchleiste und noch viele weitere Bugfixes und kleinere Verbesserungen, welche dem Apple Store (engl.) entnommen werden können.

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April 17, 2019 09:48 PM

April 15, 2019

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: WebRender jetzt auch für erste Nutzer von Linux aktiviert

Der aus dem Servo-Projekt stammende WebRender soll die Grafikkarte stärker als bisher einbeziehen und so für eine deutlich verbesserte Firefox-Performance sorgen. Bisher war WebRender in Vorabversionen von Firefox lediglich für Nutzer von Windows 10 standardmäßig aktiviert. Jetzt sind die ersten Linux-Nutzer an der Reihe.

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

In der Nightly-Version von Firefox ist WebRender bereits für einen Teil der Nutzer aktiviert. Die anfängliche Zielgruppe setzt sich aus Nutzern zusammen, welche Windows 10 als Betriebssystem sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia einsetzen. Für eben jene Zielgruppe wird WebRender erstmals mit Firefox 67 offiziell in einer finalen Version von Firefox ausgeliefert werden.

Für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox wurde die WebRender-Unterstützung bereits auf erste Grafikchips von AMD und Intel ausgeweitet. Nun kommen erstmals auch Nutzer des Betriebssystems Linux in den Genuss, allerdings noch mit Einschränkungen. Voraussetzung hierfür ist zunächst ein Grafikchip von Intel mit Mesa-Treiber Version 18.2.8.0 oder höher, außerdem darf kein 4K-Bildschirm verwendet werden. Mozilla hat sich für diese Konfiguration als Start für Linux entschieden, da dies eine gängige Konfiguration unter Mozilla-Entwicklern ist, welche dementsprechend schon gut getestet ist.

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April 15, 2019 09:34 PM

April 14, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 68 für Android bekommt Retained Display Lists

Retained Display Lists bezeichnen eine Performance-Verbesserung, welche Firefox für Desktop-Betriebssysteme bereits in Version 61 erhalten hat. Mit Firefox 68 bekommt auch die Android-Version von Firefox Retained Display Lists.

Das Display List Building bezeichnet den Prozess, in welchem die Elemente wie Ränder, Hintergründe usw. gesammelt werden, welche auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen und dann gemäß der CSS Painting-Regeln sortiert werden. Bislang musste die sogenannte Display List jedes Mal neu berechnet werden, wenn eine Änderung der Anzeige erfolgte. Dieser Vorgang kann langsam sein, insbesondere mit den immer komplexer werdenden Webseiten sowie den immer größeren Bildschirmen, welche von den Nutzern eingesetzt werden.

Retained Display Lists ermöglichen es, dass nur die Teile neu berechnet werden müssen, die sich auch tatsächlich geändert haben. Mit Firefox 61 wurden Retained Display Lists in der Desktop-Version von Firefox implementiert. In einem Test im vorherigen Jahr konnte die Häufigkeit langsamer Ausführungen damit um 30 Prozent reduziert werden.

Mit Firefox 68 für Android erhält nun auch Firefox für das Smartphone die Retained Display Lists für eine gesteigerte Performance.

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April 14, 2019 08:55 PM

April 11, 2019

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.34 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.34 bereit.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.34 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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April 11, 2019 08:53 PM

April 10, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 66.0.3

Mozilla hat mit Firefox 66.0.3 ein Update außer der Reihe für Firefox 66 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 66.0.3

Mozilla hat Firefox 66.0.3 veröffentlicht und behebt damit ein mögliches durch das Windows-Update 1809 ausgelöstes Problem mit der Adressleiste auf Tablets mit Windows 10.

Außerdem wurden wie schon in Firefox 66.0.2 Kompatibilitätsprobleme mit Cloud-Anwendungen von Microsoft und IBM behoben. Die Probleme haben ihre Ursache in einer Änderung des Event-Handlings von Firefox. Mozilla umgeht hier Probleme Dritter, indem für die genannten Webseiten temporär das alte Verhalten wiederhergestellt wird, bis diese ihren Code korrekt implementiert haben.

Außerdem wurde ein Performance-Problem mit JavaScript auf Windows behoben, von welchem unter anderem die Spiele auf pogo.com betroffen waren, und für chinesische Nutzer das Such-Plugin von Baidu aktualisiert.

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April 10, 2019 09:05 PM

April 07, 2019

Sören Hentzschel

Kommentar: Wieso die Zeit von SeaMonkey endgültig abgelaufen ist

SeaMonkey ist eine auf Mozilla-Code basierende Suite, bestehend aus Browser, E-Mail-Client und mehr. In diesem Kommentar führe ich aus, wieso es aus meiner Sicht endgültig Zeit ist, Abschied zu nehmen.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers. SeaMonkey ist offiziell nach wie vor ein aktives Projekt.

Was ist SeaMonkey?

Bevor es Firefox und Thunderbird gab, gab es die Mozilla Application Suite. Ursprünglich waren Browser, E-Mail-Client und noch mehr unter einer gemeinsamen Oberfläche vereint. Seit die Mozilla Foundation Ende 2005 die Entwicklung der Mozilla Application Suite zugunsten der Einzelprogramme Firefox und Thunderbird einstellte, wird diese als Community-Projekt unter dem Namen SeaMonkey weitergeführt. Neben dem Browser und E-Mail-Client beinhaltet SeaMonkey auch einen Chat-Client sowie einen WYSIWYG-HTML-Editor.

Man kann nicht sagen, dass SeaMonkey eine extrem große Nutzergemeinde hätte, dafür aber eine umso treuere. Für die Nutzung von SeaMonkey kann es dabei ganz unterschiedliche Gründe geben, wie beispielsweise den angesprochenen Fakt, mit einem Programm alles unter einer Haube zu haben, die Nutzung von Legacy-Erweiterungen, welche in Firefox nicht mehr unterstützt werden, oder ganz einfach, weil einem SeaMonkey so gut gefällt – optisch tut sich bei SeaMonkey nämlich bewusst so gut wie gar nichts.

Was hat sich geändert? Wieso sollte SeaMonkey nicht länger verwendet werden?

Die Anzahl der Probleme und die Anzahl der Nutzer, die von diesen betroffen sind, wächst immer weiter, da das Projekt schon lange nicht mehr mit den steigenden Anforderungen der Zeit Schritt halten kann. Beispiele hierfür werden weiter unten im Artikel genannt. Diese Probleme müssen aber nicht jeden Nutzer betreffen oder zumindest nicht jeden Nutzer stören, so dass diese Probleme nicht ausschlaggebend sind. Jedoch hat sich eine Sache in den letzten Monaten geändert, die von ganz entscheidender Bedeutung ist.

SeaMonkey hat ein ernsthaftes Sicherheits-Problem

SeaMonkey kann nicht länger als sicheres Produkt erachtet werden und das ist ein Problem, welches ausnahmslos jeden Nutzer von SeaMonkey betrifft. Denn SeaMonkey basiert auf der Gecko-Plattform von Mozilla. Genauer gesagt auf Gecko 52. Zumindest alle Sicherheits-Fixes der Gecko-Plattform hat SeaMonkey durch Updates automatisch erhalten, wenn Mozilla die Sicherheitslücken geschlossen hat. Nun erschien im Juni 2018 das letzte Sicherheits-Update für Firefox ESR 52 und damit auch das letzte Update für Gecko 52. Alle danach entdeckten Sicherheitslücken müssen vom SeaMonkey-Projekt selbst behoben werden, ebenso wie sämtliche entdeckten Sicherheitslücken, welche nicht in Gecko, sondern in SeaMonkey selbst stecken.

Zwar hat das SeaMonkey-Projekt im Februar angekündigt, an SeaMonkey 2.49.5 zu arbeiten. Fakt ist aber, dass dieses Update weiter auf sich warten lässt und SeaMonkey nun schon seit SeaMonkey 2.49.4 im Juli 2018 – also seit neun Monaten – kein einziges Update mehr erhalten hat. Wer SeaMonkey von seamonkey.at herunterlädt, erhält sogar nur SeaMonkey 2.49.2 als neueste Version, da diese Webseite seit dem nicht mehr aktualisiert worden ist. Zwar handelt es sich dabei um keine offizielle Webseite des Projekts, dennoch dürfte dies für deutschsprachige SeaMonkey-Nutzer eine beliebte Downloadquelle für SeaMonkey sein. Nicht nur, weil diese Seite im Gegensatz zur offiziellen Webseite in deutscher Sprache existiert, sondern vor allem, weil Google diese Seite an erster Stelle noch vor der offiziellen Webseite anzeigt.

Nutzer von SeaMonkey sitzen teilweise aber wahrscheinlich bei noch älteren Versionen fest, da automatische Updates darüber hinaus auch noch deaktiviert sind und neue Versionen manuell heruntergeladen und installiert werden müssen. Ein Umstand, der ganz sicher nicht jedem SeaMonkey-Nutzer klar ist.

Diese Situation ist, bei aller Liebe zum Projekt und vollstem Verständnis für die Ressourcen-Probleme eines Community-Projekts, nicht akzeptabel. Denn Browser und E-Mail-Client als „Tor zum Internet“ müssen ohne Wenn und Aber sicher sein. Auch wenn vielleicht keine Sicherheitslücken offiziell bekannt sind, so ist es doch nur sehr schwer vorstellbar, dass die Notwendigkeit, Sicherheits-Updates auszuliefern, mit einem Mal verschwunden ist.

Es ist müßig zu erwähnen, dass Sicherheit nicht beim Schließen von Sicherheitslücken aufhört und sämtliche grundsätzlichen Verbesserungen der Sicherheits-Architektur, die Firefox in den letzten zwei Jahren erhalten hat, in SeaMonkey alleine schon aufgrund der Tatsache fehlen, dass man noch Gecko 52 einsetzt, was auf dem Feature-Stand von März 2017 ist und wir mittlerweile April 2019 schreiben.

Das fängt damit an, dass SeaMonkey die Multiprozess-Architektur von Firefox nicht besitzt und damit auch kein Sandboxing. Während dies zumindest auch für Thunderbird zutreffend ist, soll sich das bei Thunderbird noch in diesem Jahr ändern.

Ein weiteres Beispiel ist Quantum CSS, auch Stylo genannt, die in Rust geschriebene CSS-Engine, welche in Firefox 57 eingeführt wurde. Welche Bedeutung dies alleine für die Sicherheit hat, wird durch Zahlen schnell klar: Laut Mozilla hat es in Firefox seit dem Jahr 2002 69 Sicherheitslücken in der Style-Komponente gegeben, also der Komponente, welche für das CSS von Webseiten verantwortlich ist. Von den 69 Sicherheitslücken wären 51 gar nicht erst möglich gewesen, wäre von Anfang an Rust verwendet worden. Das unterstreicht, wie wichtig die zugrunde liegende Technologie ist, wenn es um Sicherheit geht.

In den letzten zwei Jahren wurden aber noch einige weitere Verbesserungen der Sicherheits-Architektur vorgenommen. Hier ließe sich eine ziemlich lange Liste anführen. Dazu muss man nur einmal alle Artikel zu sämtlichen Major-Releases seit Firefox 53 auf diesem Blog lesen. Und aktuell sind wir bei Firefox 66. Zwei Hände reichen zum Zählen aller Sicherheits-Verbesserungen in dem Zeitraum nicht aus. Das führt direkt zum nächsten Grund, wieso die Zeit von SeaMonkey vorbei ist.

Kein aktueller Unterbau auf absehbare Zeit und vielleicht auch keine Zukunft

Im Dezember 2018 hat das SeaMonkey-Projekt ein längst überfälliges Status-Update gegeben. Darin hat man versichert, dass das SeaMonkey-Projekt noch am Leben ist, allerdings auch eingestanden, dass die Zukunft von SeaMonkey ungewiss ist. SeaMonkey auf Firefox ESR 60 basieren zu lassen, wurde in diesem Status-Update praktisch ausgeschlossen. Und für die weitere Zukunft wurde ein noch dunkleres Bild gezeichnet. Denn SeaMonkey hängt noch sehr stark von Teilen der XUL-Architektur ab, welche von Mozilla längst entfernt worden sind.

Die Frage, die für das SeaMonkey-Projekt also naheliegenderweise in dem Raum gestellt wurde, ist die Frage, ob man SeaMonkey auf Firefox Quantum basieren lassen sollte, während man eine Ähnlichkeit zum jetzigen SeaMonkey behält, ob man alles so belassen sollte, wie es ist, bis überhaupt nichts mehr geht, oder man den Gecko-XUL-Code nicht forken sollte. Letzteres dürfte ein praktisch unmögliches Unterfangen sein, da hierfür sowohl Expertise als auch Ressourcen fehlen. Und so blieb diese Frage auch letztlich unbeantwortet, welchen Weg das SeaMonkey-Projekt in Zukunft gehen wird und ob es überhaupt eine Zukunft gibt.

Momentan sieht es nicht einmal so aus, als wäre man überhaupt in der Lage, selbst bei gleichbleibendem Unterbau, auf absehbare Zeit eine neue Version von SeaMonkey zu veröffentlichen.

Langjährige Probleme von SeaMonkey

Während dies nur der aktuelle Auslöser für mein Fazit ist, dass jetzt endgültig die Zeit gekommen ist, von SeaMonkey Abschied zu nehmen, gibt es eine ganze Reihe von Problemen, welche nicht neu sind und SeaMonkey schon eine ganze Weile begleiten.

Dies ist auch nicht weiter verwunderlich. SeaMonkey besitzt eine extrem kleine und nur ehrenamtlich daran arbeitende Entwickler-Gemeinde, was letztlich dazu führt, dass das Projekt nicht Schritt halten kann – weder mit dem Unterbau, auf welchem SeaMonkey basiert, noch mit den Anforderungen der Zeit. Nur dem Nutzer hilft der Grund dafür nicht.

Nicht verifizierter Entwickler

Für Nutzer von Apple macOS fangen die Probleme schon direkt nach der Installation an. Selbst nach Jahren hat man es nicht geschafft, ein verifizierter Entwickler zu sein, was zur Folge hat, dass SeaMonkey mit den Standard-Einstellungen des Betriebssystems ohne Umweg über das Kontextmenü überhaupt nicht gestartet werden kann. Abgesehen vom schlechten ersten Eindruck ist dieser Umweg auch längst nicht jedem Nutzer bekannt.

SeaMonkey

Verpixelte Schrift und Grafiken auf modernen Bildschirmen

Eine weit größere Zielgruppe ist von der immer noch nicht vorhandenen Unterstützung hochauflösender Bildschirme betroffen, was SeaMonkey für all jene Nutzer de facto unbenutzbar, da ungenießbar macht. Während man von Apple schon so gut wie gar keine Geräte mit nicht hochauflösenden Bildschirmen mehr erhält, rüsten längst auch andere Hersteller immer mehr ihrer Geräte mit solchen aus. Die Nicht-Unterstützung in SeaMonkey bedeutet nicht nur, dass die Oberfläche von SeaMonkey eine Pixelbrühe darstellt, auch sämtliche Webseiten werden mit nur sehr schlecht lesbarem Text dargestellt – für einen Browser ein KO-Kriterium.

Keine aktuellen Erweiterungen

Die Erweiterungs-Unterstützung mag für manche Nutzer ein Grund sein, SeaMonkey zu nutzen, immerhin unterstützt SeaMonkey noch die veralteten XUL-Erweiterungen. SeaMonkey hat aber bereits das Add-on SDK für Firefox nicht unterstützt und unterstützt jetzt ebenso keine WebExtensions. Das heißt, sämtliche Firefox-Erweiterungen der letzten Jahre sind nicht mit SeaMonkey kompatibel. Und da es zwischen Firefox und SeaMoney keine gemeinsame Erweiterungs-Schnittstelle gibt, müssten Erweiterungs-Entwickler für Firefox und SeaMonkey zwei voneinander vollkommen unabhängige Erweiterungen auf Basis völlig unterschiedlicher Architekturen entwickeln, um beide Produkte zu bedienen. Die Zahl der Entwickler, die das tun, dürfte überschaubar sein – falls es überhaupt auch nur einen einzigen gibt.

Daraus folgt nicht nur, dass viele tolle Erweiterungen, die in der Zwischenzeit entstanden sind, in SeaMonkey nicht genutzt werden können, auch für bestehende Erweiterungen sind kaum noch Kompatibilitäts-Anpassungen zu erwarten.

Und nachdem selbst Thunderbird längst fleißig dabei ist, die unterschiedlichsten WebExtension-APIs zu implementieren, sieht es auch für Erweiterungen der Mail-Komponente von SeaMonkey düster aus, wenn man in die Zukunft schaut. Denn auch hier werden Entwickler kaum zwei völlig verschiedene Erweiterungen für eine Sache entwickeln und anbieten.

… und noch viele Baustellen mehr

Eine Synchronisation von Lesezeichen, Chronik und Zugangsdaten gibt es mittlerweile wieder – dies war eine Weile nicht der Fall -, allerdings noch basierend auf dem alten, von Mozilla seit Jahren nicht mehr verwendeten Sync-Protokoll und ohne Firefox Account. Das heißt, eine Synchronisation von Daten mit einem Desktop-Firefox, Firefox auf dem Smartphone oder dem Passwort-Manager Firefox Lockbox ist nicht möglich.

Solange SeaMonkey auf Gecko 52 basiert, fehlt natürlich auch die Unterstützung für sämtliche Webstandards, welche erst danach implementiert worden sind. Es ist kein seltener Irrglaube, dass einen das als Nutzer nicht betreffen würde. Dabei ist das exakte Gegenteil der Fall: Webstandards betreffen sämtliche Nutzer und das ganz direkt: nämlich dann, wenn es um die Darstellung von Webseiten geht, was wohl ohne jeden Zweifel die eine Kernaufgabe eines jeden Browsers ist. In der Regel schauen Webentwickler bei der Entwicklung von Webseiten nämlich nicht auf ältere Firefox-Versionen, schon gar nicht auf Versionen, die über zwei Jahre alt sind. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr Webseiten werden von SeaMonkey also nicht mehr korrekt dargestellt, was dem natürlichen Lauf der Dinge entspricht, wenn man einen veralteten Browser nutzt – was SeaMonkey nun einmal ist, selbst wenn es Updates geben würde, solange in SeaMonkey noch Gecko 52 steckt.

Ähnlich wie die Darstellung von Webseiten hängt natürlich auch die Performance ganz maßgeblich von der Gecko-Engine ab und die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Gecko 52 und der aktuellen Version 66 sind signifikant und nicht von der Hand zu weisen.

Fazit

Letztlich muss jeder Nutzer für sich selbst entscheiden, ob er SeaMonkey Stand 2019 noch für eine geeignete Wahl hält. Was für den einen das beste ist, muss für den nächsten nicht zwangsläufig auch das beste sein.

Wenn es um den Funktionsumfang und das Design geht, ist das eine höchst individuelle Frage, welcher Browser für einen persönlich der beste ist. Die Wahrnehmung von Geschwindigkeit unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und nicht jeder misst dem eine gleich hohe Bedeutung bei. Von den offensichtlichen Schwächen ist nicht jeder Nutzer in der gleichen Weise betroffen. Und so kann SeaMonkey trotz allem für den einen oder anderen Nutzer noch immer eine brauchbare Wahl sein.

Allerdings ist meine persönliche Empfehlung als Experte im Browser-Bereich, das Thema Sicherheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Beim derzeitigen Stand der Dinge könnte ich SeaMonkey daher nicht guten Gewissens weiterempfehlen. Im Gegenteil müsste ich von der Verwendung von SeaMonkey sogar abraten, weil Sicherheit beim Browser einfach über allem anderen steht und ich das aus den genannten Gründen überhaupt nicht mehr gewährleistet sehe.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers. SeaMonkey ist offiziell nach wie vor ein aktives Projekt.

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April 07, 2019 02:24 PM

April 03, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 bekommt neuen Sync-Button

Mozilla hat eine neue Schaltfläche zur Oberfläche von Firefox 67 hinzugefügt. Neue Nutzer werden darüber auf die Synchronisations-Funktion von Firefox aufmerksam gemacht, bestehende Sync-Nutzer erhalten über diesen Button Zugriff auf alle wichtigen Synchronisations-Funktionen.

Beim Start von Firefox 67 fällt in der Navigations-Symbolleiste von Firefox eine neue Schaltfläche auf. Wer noch nicht Lesezeichen, Chronik und Zugangsdaten synchronisieren lässt, wird hierüber auf das Synchronisations-Feature von Firefox aufmerksam gemacht und gelangt direkt zur Anmeldung.

Sync-Button Firefox 67

Wird bereits Firefox Sync genutzt, dann erscheint anstelle des allgemeinen Icons das Avatar des Nutzers als Schaltfläche. Darüber stehen dem Nutzer verschiedene Funktionen in Zusammenhang mit Firefox Sync zur Verfügung.

Konkret kann der Nutzer hierüber Tabs an ander Geräte senden, Tabs von anderen Geräten öffnen, die Sidebar mit den Tabs von anderen Geräten anzeigen, ein weiteres Gerät mit Firefox Sync verbinden, die Einstellungen des Firefox Accounts öffnen, die Synchronisations-Einstellungen von Firefox öffnen sowie die Synchronisation der Daten manuell anstoßen.

Sync-Button Firefox 67

Wer die neue Schaltfläche nicht braucht, kann diese natürlich wie jede andere Schaltfläche auch von der Firefox-Oberfläche entfernen, entweder über Menü > Anpassen oder per Rechtsklick auf die Schaltfläche und Auswahl des entsprechenden Menü-Eintrags.

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April 03, 2019 09:18 PM

April 02, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla möchte nervige Benachrichtigungs-Anfragen reduzieren

Immer mehr Webseiten setzen auf sogenannte Web-Benachrichtigungen. Dies verursacht entsprechend auf immer mehr Webseiten Nachfragen, welche von vielen als nervig empfunden werden. Mozilla plant nun Änderungen, damit die Nutzer weniger genervt werden.

Was sind Web-Benachrichtigungen?

Web-Benachrichtungen sind im Prinzip eine gute Sache: Webseiten können den Nutzer auf dem Laufenden halten, zum Beispiel im Falle eines Chats über neue Nachrichten, auch wenn die entsprechende Seite gerade nicht im Vordergrund ist. Ebenfalls gut: Web-Benachrichtungen benötigen die explizite Erlaubnis des Nutzers, Webseiten können den Nutzer also nicht ohne Zustimmung belästigen. Und weil es so praktisch ist, setzen immer mehr Webseiten darauf. Doch genau daraus ergibt sich ein Problem.

Web-Benachrichtigungen

Was ist das Problem mit Web-Benachrichtigungen?

Die meisten Webseiten setzen dieses an sich sehr gute Feature falsch ein, weil sie den Benutzer bereits beim ersten Seitenaufruf belästigen, obwohl dieser in den meisten Fällen gar nicht die Absicht hat, Benachrichtigungen zu aktivieren. Kombiniert mit dem Umstand, dass das Ganze mittlerweile auf gefühlt jeder zweiten Webseite der Fall ist, führt dies zu einem hohen Nerv-Faktor der Nutzer, welche solche Dialoge nicht mehr sehen können.

Web-Benachrichtigungen abschalten

Bereits seit Firefox 59 können die Benachrichtigungs-Anfragen komplett abgeschaltet werden. Das ist toll für alle, die wissen, dass sie dieses Feature sowieso nicht nutzen werden. Das eigentliche Problem wird dadurch aber nicht gelöst, weil damit auch dann Anfragen verhindert werden, wenn sie mal wirklich sinnvoll und vom Nutzer gewollt sind.

Web-Benachrichtigungen Einstellungen

Was die Zahlen sagen

Dass der Status Quo nicht funktioniert, ist auch durch Telemetrie-Daten belegt. Demnach ist diese Berechtigungs-Anfrage die am meisten gezeigte mit 18 Millionen mal innerhalb eines Monats mit Firefox Beta. Davon wurden weniger als drei Prozent durch den Benutzer positiv beantwortet. Zum Vergleich: Die Mikrofon-/Kamera-Anfrage kommt auf eine Akzeptanz-Rate von über 85 Prozent.

Mozilla möchte das Problem angehen und die Benachrichtigungs-Anfragen wieder sinnvoll machen. Dazu wird Mozilla zwei Experimente durchführen.

Experiment 1

Für Nutzer der Nightly-Version von Firefox ändert Mozilla bis zum 29. April bei aktivem Experiment das Verhalten. In dieser Zeit wird es einer expliziten Nutzer-Interaktion bedürfen, damit es überhaupt zu einer Anfrage kommt. Konkret heißt dies: Ohne Tasten- oder Mausklick gibt es keine Berechtigungs-Anfrage für Benachrichtigungen.

Dabei wird Firefox in den ersten zwei Wochen überhaupt keine Benachrichtigung anzeigen, während in den letzten zwei Wochen ein animiertes Symbol in der Adressleiste angezeigt wird, ohne jedoch direkt den Dialog anzuzeigen. Dieser erscheint erst bei Klick auf das Icon.

Experiment 2

Gleichzeitig denkt Mozilla, dass Nutzer-Interaktion auch noch nicht die perfekte Lösung für das Problem darstellt, und möchte daher mehr darüber lernen, wie Nutzer mit den Dialogen interagieren.

Zu diesem Zweck wird Mozilla in der finalen Version von Firefox 67 etwas mehr Telemetrie-Daten als üblich erheben, um Fragen konkret zu diesen Berechtigungs-Fragen beantworten zu können, was es Mozilla schließlich erlaubt, an Heuristiken zu arbeiten, damit die Dialoge dann angezeigt werden, wenn sie sinnvoll und im Interesse des Nutzers sind.

Die erweiterte Daten-Erhebung über Telemetrie in einer finalen Version von Firefox stellt ein Ausnahme dar, wird nur für kurze Zeit und außerdem nur mit einer begrenzten Zahl der Nutzer durchgeführt.

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April 02, 2019 07:58 PM

March 30, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

March 27, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 66.0.2

Mozilla hat mit Firefox 66.0.2 ein Update außer der Reihe für Firefox 66 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 66.0.2

Nachdem die vor wenigen Tagen veröffentlichte Version Firefox 66.0.1 ein planmäßiges Sicherheits-Update in Zusammenhang mit Pwn2Own darstellte, hat Mozilla nun mit Firefox 66.0.2 das erste Bugfix-Update für Firefox 66 veröffentlicht.

Mit dem Update behebt Mozilla eine mögliche Absturzursache auf Windows. Außerdem sorgt ein Fehler in Windows 10 für einen anderen möglichen Browser-Absturz, den Mozilla mit Firefox 66.0.2 umgeht, da Microsoft den Fehler erst im Juni-Update beheben möchte.

Darüber hinaus werden Kompatibilitätsprobleme mit Microsoft Office 365, Apple iCloud sowie IBM WebMail behoben. Die Probleme haben ihre Ursache in einer Änderung des Event-Handlings von Firefox. Auch in diesem Fall liegt nicht tatsächlich ein Fehler in Firefox vor, Mozilla umgeht viel mehr auch hier Probleme Dritter, indem für die genannten Webseiten temporär das alte Verhalten wiederhergestellt wird, bis diese ihren Code korrekt implementiert haben.

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March 27, 2019 09:32 PM

March 26, 2019

Sören Hentzschel

Passwort-Manager: Firefox Lockbox 1.0 für Android ist da

Firefox Lockbox ist ein neuer Passwort-Manager von Mozilla für das Android-Betriebssystem. Bereits letztes Jahr hat Mozilla Firefox Lockbox für Apple iOS veröffentlicht, im Sommer folgt eine Erweiterung für den Desktop-Firefox.

Im Juli 2018 hat Mozilla die erste Version von Firefox Lockbox für Apple iOS veröffentlicht, einen Passwort-Manager mit 256-Bit-Verschlüsselung und Synchronisation, der seit dem auch schon einige Updates erhalten hat. Mit dem letzten Update wurde Firefox Lockbox für Apple iOS auch für das iPad optimiert.

Nun steht mit Firefox Lockbox 1.0 für Android die erste Version von Mozillas Passwort-Manager für das Google-Betriebssystem im Google Play Store zum Download bereit.

Download Mozilla Firefox Lockbox 1.0 für Google Android

Sobald Firefox Lockbox als „Automatisch füllen Dienst“ in den Android-Einstellungen ausgewählt wurde, stehen in sämtlichen Android-Apps automatisch alle Zugangsdaten zur Verfügung, welche in Firefox für den Desktop, Firefox für Android oder Firefox für Apple iOS bei aktivierter Synchronisations-Funktion gespeichert werden. Ob nun Facebook oder eine Webseite in Google Chrome – Firefox Lockbox bringt die Passwörter aus Firefox auch in andere Anwendungen.

Eine weitere praktische Funktion neben dem Ausfüllen von Passwortfeldern ist eine Übersicht über alle gespeicherten Zugangsdaten. So lässt sich auch unterwegs schnell mal das Passwort einer bestimmten Website nachschlagen. Die Passwörter werden dabei per Fingerabdruck-Sensor geschützt, falls vom Gerät unterstützt.

Im Sommer wird Firefox Lockbox auch als Erweiterung für den Desktop-Firefox und Ersatz für den dort bereits integrierten Passwort-Manager erscheinen. Anfang des Monats gab es auf diesem Blog bereits eine Vorschau auf die kommende Lockbox-Erweiterung für Firefox.

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March 26, 2019 10:36 PM

March 24, 2019

Sören Hentzschel

Pwn2Own 2019: Mozilla veröffentlicht schnelles Update auf Firefox 66.0.1

Wieder einmal hat der jährlich stattfindende Pwn2Own-Wettbewerb Sicherheitslücken in diversen Browsern und anderen Softwares offengelegt. Mozilla hat wie immer zügig reagiert und ein Sicherheitsupdate auf Firefox 66.0.1 veröffentlicht.

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr wieder der Pwn2Own-Wettbewerb statt, ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, Sicherheitslücken in Browsern und anderen Softwares zu finden. Ein schnelles Update so kurz nach Veröffentlichung von Firefox 66 war also erwartet worden.

Denn auch dieses Jahr konnten wieder einige Sicherheitslücken im Rahmen von Pwn2Own demonstriert werden. Auch Firefox konnte erfolgreich überwunden werden. Zwei Sicherheitslücken in IonMonkey, dem JIT-Compiler von Firefox, wurden gefunden, beide stuft Mozilla als kritisch ein. Ein Update ist daher dringend empfohlen.

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March 24, 2019 05:30 PM

March 23, 2019

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 66 für Android

Neben Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla auch Firefox 66 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen von Firefox 66 für Android zusammen.

Download Mozilla Firefox 66.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 66 hat Mozilla ebenfalls Firefox für Android auf Version 66 aktualisiert.

Verbesserte Sicherheit

Auch in Firefox 66 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden.

Keine automatische Wiedergabe von Audio-Inhalten

Firefox 66 verhindert standardmäßig die Wiedergabe von Audio-Inhalten. Dies schließt Videos ein, welche Ton von sich geben. In den Einstellungen im Bereich „Erweitert“ kann das Feature ein- und wieder ausgeschaltet werden.

Scrolling ohne Sprünge während Ladevorgang

Mozilla hat in Firefox 66 sogenanntes Scroll Anchoring implementiert. Das Problem, welches Mozilla damit behebt, ist besonders von bildlastigen Webseiten bekannt: Man lädt eine Webseite und scrollt zu einer bestimmten Stelle, bevor Firefox die Möglichkeit hatte, die Webseite komplett zu laden. Plötzlich tritt an diese Stelle ein anderer Inhalt, weil Firefox weitere Bilder geladen hat, was die Position des gesamten Inhaltes verschiebt. Die Folge: Der Nutzer muss erneut scrollen, um wieder an die gewünschte Stelle zu kommen. Ähnliches gilt für das Öffnen eines Links mit Anker (#), während Firefox noch damit beschäftigt ist, die Inhalte zu laden.

Mit dem in Firefox 66 implementierten Scroll Anchoring ist dies anders. Firefox lädt wie bisher auch alle Ressourcen wie Bilder, verändert dabei aber nicht mehr die Position. Für den Nutzer entsteht nicht länger ein Sprung des Inhalts.

Sonstige Neuerungen

Außerdem unterstützt Firefox das Öffnen von Dateien auf einem externen Speicher wie einer SD-Karte.

Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen in Form unterstützter Webstandards sowie Bugfixes.

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March 23, 2019 09:47 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 66 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 66 veröffentlicht. Auch Firefox 66 ist wieder randvoll gefüllt mit Neuerungen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 66 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 66 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Doppelt so viele Content-Prozesse

Die Multiprozess-Architektur von Firefox trennt Browser- und Content-Prozesse voneinander, wobei sich mehrere Tabs in der Regel einen Content-Prozess teilen, da Firefox standardmäßig bisher nur vier Content-Prozesse aktiviert hat. Eine Erhöhung der Content-Prozesse verbessert die Sicherheit, Stabilität und Reaktionsfreudigkeit des Browsers, führt aber auch zu einem erhöhten Ressourcen-Verbrauch, da jeder Prozess einen gewissen Ressourcen-Overhead mit sich bringt. Diesen Ressourcen-Overhead versucht Mozilla bestmöglich zu reduzieren, denn langfristig ist das Ziel, dass jede Seite in ihrem eigenen Prozess läuft. In Firefox 66 wurde die standardmäßig aktivierte Zahl der Content-Prozesse erst einmal von vier auf acht verdoppelt.

Bessere Sicherheits-Warnungen

Mozilla hat die Sicherheits-Warnungen von Firefox überarbeitet, um diese leichter verständlich für den Nutzer zu machen. Welche Überlegungen hinter den jeweiligen Änderungen stehen, wurden in diesem Artikel (engl.) beschrieben.

Firefox 66

Für selbst signierte Zertifikate muss nicht länger über mehrere Klicks und einen Dialog eine Ausnahme erstellt werden, hier wurde der Weg vereinfacht und zwei Klicks genügen nun.

Außerdem erkennt Firefox nun Man-in-the-Middle-Unterbrechungen (MITM) von HTTPS-Verbindungen und zeigt den Namen des verursachenden Zertifikates an. Gerade sogenannte Sicherheits-Software ist bekannt dafür, ganz im Stile einer Schadsoftware einen MITM-Angriff auf die Verbindung auszuführen, was die Sicherheit vermeintlich verbessern sollte, in der Realität aber immer wieder für Verbindungs-Probleme bei Firefox-Nutzern sorgt.

Weniger Stress durch Authentifizierung-Dialoge

Eine beliebte Masche unseriöser Webseiten ist es, Nutzer durch ständige Authentifizierungs-Dialoge auf einer Seite gefangen zu halten. Da diese den Tab blockieren, ist es nicht möglich, den Tab zu schließen, solange solche Dialoge erscheinen. Spätestens nach dem dritten Dialog ist ab sofort Schluss. Die Anzahl kann in about:config über prompts.authentication_dialog_abuse_limit konfiguriert werden. Zwar ist die Einstellung nicht neu, allerdings griff diese in vielen Fällen nicht, weswegen Mozilla seine Heuristiken hierfür in Firefox 66 verbessert hat.

Passwortlose Sicherheit: Unterstützung für Windows Hello

Firefox 66 unterstützt Windows Hello. Voraussetzung ist das kommende April-Update von Windows 10. Damit ist eine passwortlose Authentifizierung durch Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Sicherheits-Schlüssel auf Webseiten möglich, sofern von diesen unterstützt. Weitere Informationen (engl.) dazu gibt es im Mozilla Security Blog.

Automatische Wiedergabe von Audio-Inhalten verhindern

Firefox 66 kann die automatische Wiedergabe von Audio-Inhalten verhindern. Dies schließt Videos ein, welche Ton von sich geben. Dabei folgt Firefox einem sogenannten User-Gesten-Aktivierungs-Modell, bei welchem die automatische Wiedergabe von Audio zunächst deaktiviert ist, aber aktiviert wird, wenn der Nutzer mit der Seite interagiert.

Ein Beispiel: Der Nutzer klickt auf einer Webseite den Link zu einem YouTube-Video an. Firefox verhindert die automatische Wiedergabe des Videos. Der Nutzer klickt dann auf YouTube ein anderes Video an. Da angenommen werden kann, dass sich der Nutzer bewusst auf der Webseite bewegt und das Video anklickt hat, um es abzuspielen, wird dieses Video automatisch wiedergegeben und die Wiedergabe nicht blockiert.

Diese Neuerung ist zunächst nur für 25 Prozent der Nutzer standardmäßig aktiviert und soll im Laufe der nächsten zwei Wochen für 100 Prozent der Nutzer ausgerollt werden, sofern keine Probleme auftreten.

In der Zwischenzeit kann das neue Feature aber bereits über die Firefox-Einstellungen aktiviert werden. Dort ist es auch möglich, Ausnahmen zu verwalten.

Firefox 66

Firefox 66

Firefox 66

Scrolling ohne Sprünge während Ladevorgang

Mozilla hat in Firefox 66 sogenanntes Scroll Anchoring implementiert. Das Problem, welches Mozilla damit behebt, ist besonders von bildlastigen Webseiten bekannt: Man lädt eine Webseite und scrollt zu einer bestimmten Stelle, bevor Firefox die Möglichkeit hatte, die Webseite komplett zu laden. Plötzlich tritt an diese Stelle ein anderer Inhalt, weil Firefox weitere Bilder geladen hat, was die Position des gesamten Inhaltes verschiebt. Die Folge: Der Nutzer muss erneut scrollen, um wieder an die gewünschte Stelle zu kommen. Ähnliches gilt für das Öffnen eines Links mit Anker (#), während Firefox noch damit beschäftigt ist, die Inhalte zu laden.

Mit dem in Firefox 66 implementierten Scroll Anchoring ist dies anders. Firefox lädt wie bisher auch alle Ressourcen wie Bilder, verändert dabei aber nicht mehr die Position. Für den Nutzer entsteht nicht länger ein Sprung des Inhalts.

Startseite privater Fenster erhält Suchfunktion

Private Fenster in Firefox schützen die Privatsphäre der Nutzer, da Firefox in diesem Modus keine Chronik, Suchanfragen, Cookies sowie temporäre Dateien speichert. Außerdem ist in diesem Modus der Tracking-Schutz standardmäßig aktiviert, der Referrer wird standardmäßig gekürzt und Webseiten, welche nicht über HTTPS aufgerufen werden, werden als unsicher markiert.

Mozilla hat die Startseite privater Fenster überarbeitet und dabei die Informationen nicht nur kompakter dargestellt, auch gibt es hier nun ein Suchfeld, über welches die vom Benutzer eingestellte Standard-Suchmaschine genutzt werden kann, um im Web nach Informationen zu suchen.

Der Informations-Block enthält außerdem einen Link zu einem neuen Hilfe-Artikel, welcher mit diversen Mythen über private Fenster aufräumt und deutlich macht, was private Fenster nicht leisten.

Firefox 66

Verbesserte Unterstützung lokaler UTF-8-Dateien

UTF-8-kodierte HTML- und Plaintext-Dateien, welche über das file://-Protokoll geladen werden, werden nun von Firefox automatisch als solche erkannt, das heißt auch ohne UTF-8-BOM und ohne meta-charset-Angabe. Mit anderen Worten: Lokal geladene Dateien haben nicht länger Umlaut-Probleme.

Unterstützung für Apple MacBook Pro Touch Bar

Mit der Touch Bar besitzt das MacBook Pro von Apple eine berührungsempfindliche Leiste, über welche ein Schnellzugriff auf anwendungsspezifische Funktionen möglich ist. Mit Firefox 66 erhält erstmals auch der Mozilla-Browser Unterstützung für die Touch Bar.

Konkret stellt Firefox dabei standardmäßig die folgenden Funktionen bereit: Seite zurück, Seite neu laden, Adressleiste fokussieren, als Lesezeichen setzen respektive entfernen, neuen Tab öffnen sowie Seite teilen.

Touch Bar in Firefox 66

Mozilla arbeitet bereits daran, dass der Anwender die Touch Bar über die entsprechende sichtbare Oberfläche von Apple macOS anpassen kann. In der Zwischenzeit können Nutzer aber bereits über about:config Anpassungen vornehmen.

Experimente für den neuen Tab

Die Seite, die standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, enthält diverse Bereiche wie Vorschaubilder der meistbesuchten Seiten, aktuell besuchte oder als Lesezeichen gesetzte Seiten oder auch Pocket-Empfehlungen. Pocket ist ein Dienst von Mozilla. Mozilla experimentiert in Form verschiedener Layouts mit einem Teil der Nutzer mit einer verbesserten Darstellung von Pocket-Inhalten. Wenn einzelne Nutzer also eine veränderte Darstellung bemerken, hängt dies damit zusammen. Der Nutzer kann jederzeit über die Firefox-Einstellungen im Abschnitt Startseite aus den Experimenten aussteigen.

WebRender für erste Nutzer

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

Während die offizielle Ausrollung für erste Nutzer erst mit Firefox 67 erfolgen wird, wird WebRender bereits für 0,075 Prozent der Nutzer im Zeitraum zwischen dem 25. März und dem 15. April aktiviert werden, um Stabilitäts- und Performance-Daten der Release-Population zu erhalten und damit die größere Ausrollung in Firefox 67 zu unterstützen.

Die Zielgruppe für WebRender in Firefox 66 respektive 67 sind ausschließlich Nutzer, welche Windows 10 als Betriebssystem sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia einsetzen. Weitere Konfigurationen folgen mit weiteren Firefox-Updates.

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Tastatur-Kommandos von Erweiterungen können geändert werden

In einigen Firefox-Erweiterungen ist es möglich, diverse Aktionen per Tastatur auszuführen. Nicht immer ist die Wahl eines Tastatur-Kommandos dabei für jeden Nutzer optimal. Zwar konnten Erweiterungen bisher eine eigene Oberfläche implementieren, damit Nutzer die Tastatur-Kommandos ändern können, davon hatten allerdings die wenigsten Erweiterungen Gebrauch gemacht. Ab Firefox 66 können Nutzer die Tastatur-Kommandos sämtlicher Erweiterungen ändern, ohne dass die Erweiterungen hierfür eine eigene Oberfläche implementieren müssen.

Firefox 66

Performance-Verbesserungen des Storage-Backends

Mozilla hat ein neues Storage-Backend für Firefox-Erweiterungen implementiert, welches in signifikanten Performance-Verbesserungen und gleichzeitig reduziertem Speicherverbrauch resultiert. Davon profitieren insbesondere Erweiterungen, welche einen kleinen Teil vieler gespeicherter Daten ändern müssen, was insbesondere auf Werbeblocker zutrifft.

Sonstige Neuerungen für Firefox-Erweiterungen

Natürlich gab es auch wieder Verbesserungen der Erweiterungs-Schnittstellen. So sind Kontextmenüs für Lesezeichen beispielsweise nun auch in der Sidebar und in der Bibliothek zu sehen. Weitere Neuerungen an der WebExtension-Front lassen sich hier nachlesen.

Angepasste Willkommens-Seite nach Firefox-Installation über AMO

Besucht jemand Mozillas Erweiterungs-Seite addons.mozilla.org (AMO) mit einem anderen Browser als Firefox, wird auf der Seite angeboten, Firefox herunterzuladen. Installiert der Nutzer darüber Firefox, startet Firefox bisher mit der regulären Willkommens-Seite.

Ab Firefox 66 hat Firefox die Möglichkeit, das Add-on, auf dessen Detail-Seite man sich befunden hat, zu erkennen und eine angepasste Willkommens-Seite anzuzeigen. Installiert der Nutzer darüber Firefox, kann Firefox den Nutzer dann statt mit der üblichen Willkommens-Seite mit einer Installations-Möglichkeit für das Add-on begrüßen, welches sich der Nutzer zuvor angesehen hatte.

Firefox 66

Verbesserungen der Webplattform

AV1 für weitere Plattformen

Seit Firefox 65 unterstützt der Mozilla-Browser den neuen Video-Codec AV1, allerdings nur für Nutzer einer 64-Bit-Version von Firefox. Ab Firefox 66 wird auch die 32-Bit-Version von Windows sowie das Apple-Betriebssystem macOS unterstützt.

Die technische Überlegenheit von AV1 gegenüber H.264 lässt sich ganz gut in Zahlen ausdrücken, indem man sagt, dass mit AV1 die gleiche Qualität bei etwa der halben Dateigröße wie bei H.264 erreicht werden kann. Das heißt also: Schnellere Ladezeiten für Nutzer bei entsprechender Nutzung durch die Webseiten.

Dazu kommt, dass AV1 frei von jeglichen Patenten ist. Nach Angaben von Mozilla kommt in 80 Prozent aller Videos, die wir uns im Web ansehen, patentierte Technologie zum Einsatz, was deutlich macht, wie wichtig AV1 ist. Denn was vielen nicht klar ist: die Wiedergabe von Videos kostet Geld. Selbst wenn wir für die Wiedergabe von Videos nichts zahlen: sobald patentierte Technologie zum Einsatz kommt, muss jemand bezahlen. Jedes Jahr werden von vielen Firmen viele Millionen nur dafür bezahlt, dass wir kostenlos Videos in hoher Qualität konsumieren können.

Sonstige Verbesserungen der Webplattform

In Zusammenhang mit dem in Firefox 66 implementierten Scroll Anchoring wurde auch die CSS-Eigenschaft overflow-anchor implementiert.

Die CSS-Eigenschaften grid-template-rows und grid-template-columns können jetzt auch animiert werden.

Firefox ist außerdem der erste Browser, der die CSS-Eigenschaften overflow-inline und overflow-block unterstützt.

Der Attribut-Selektor-Modifier s wurde implementiert, um Elemente basierend auf ihrem Attribut ungeachtet der Groß-Kleinschreibung zu finden.

Die neue JavaScript-API MediaDevices.getDisplayMedia() erlaubt das Teilen des Bildschirm-Inhaltes.

Um die Ladezeit von Webseiten zu verbessern, wurde die Priorität von setTimeout()- und setInterval()-Aufrufen reduziert.

Dies war nur eine kleine Auswahl an Änderungen der Webplattform. Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 66 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Die Icons der Entwickler-Werkzeuge wurden überarbeitet und passen nun besser zum Photon-Design von Firefox Quantum.

Vom Tracking-Schutz blockierte Ressourcen haben bisher zwei unterschiedliche Warnungen in der Webkonsole generiert, diese wurden zusammengefasst.

Die Methoden alert(), prompt() und confirm() funktionieren nach langer Zeit wieder im Responsive Design Modus.

Der Inspektor ist jetzt auch mit pausiertem Debugger vollständig nutzbar.

Enterprise Features

Die Seite about:policies merkt sich jetzt die Scroll-Position, wenn zwischen den verschiedenen Reitern gewechselt wird.

Firefox 66 unterstützt eine neue Policy zum Festlegen der mindestens erforderlichen sowie eine neue Policy zur maximal unterstützten TLS-Version. Die Policy zum Überprüfen beim Firefox-Start, ob Firefox der Standard-Browser ist, lässt sich nicht mehr nur nutzen, um die Prüfung zu verhindern, sondern jetzt auch, um diese zu erzwingen.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die aktuelle Version 4.4 ist bereits für Firefox 66 sowie Firefox ESR 60.6 angepasst.

Sonstige Neuerungen in Firefox 66

Bei entsprechend vielen geöffneten Tabs zeigt Firefox in der Tableiste ein Pfeil-Symbol an, welches alle geöffneten Tabs auflistet. Hier gibt es einen neuen Eintrag „Tab suchen“, der automatisch ein „%“ in die Adressleiste einfügt – mittels diesem Operator können geöffnete Tabs über die Adressleiste durchsucht werden. Dieses unbekannte Feature besitzt Firefox seit vielen Jahren und durch diese Änderungen wird dieses Feature dem einen oder anderen Nutzer bekannt, der diese Funktion bisher noch nicht kante.

Firefox 66

In den Firefox-Einstellungen zeigt Firefox bei Verwendung des permanenten privaten Modus nun einen Hinweis an, wieso die Cookie-Einstellungen nicht verändert werden können (da sich dies ja automatisch ergibt).

Firefox 66

Auf Linux ist die System-Titelleiste nun entsprechend der Gnome-Richtlinien standardmäßig deaktiviert. Außerdem wurde ein Performance-Problem behoben, welches manche Linux-Nutzer in Zusammenhang mit dem Download-Panel hatten.

War die versteckte Einstellung privacy.firstparty.isolate auf true gestellt, hatte die Pocket-Integration nicht funktioniert. Dies gehört der Vergangenheit an.

Das dunkle sowie das helle Firefox-Theme überschreiben jetzt die System-Einstellung für die Akzentfarbe der Titelleiste unter Windows 10.

Ich selbst habe zum Code von Firefox 66 mit einem Bugfix für die Seite about:policies beigetragen.

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March 23, 2019 06:37 PM

March 21, 2019

Sören Hentzschel

Fenix FAQ – Alles zum neuen Mozilla-Browser für Android

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Ich habe eine FAQ-Seite mit den wichtigsten Fragen und Antworten zu Fenix zusammengestellt, vom Release-Termin, Start der Beta-Phase und Firefox-Migration über geplante Funktionen, Erweiterungs-Unterstützung, synchronisierte Daten bis hin zur verwendeten Gecko-Version. Die FAQ werden ständig aktualisiert, sobald sich neue Informationen ergeben.

Letzte Aktualisierung: 3. April 2019.

Unter dem Namen Fenix entwickelt Mozilla einen neuen Browser für Android, welcher die Nachfolge des aktuellen Firefox für Android antreten soll.

Fenix basiert auf den von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView, welche nicht nur die Grundlage für Fenix, sondern auch für andere Mozilla-Produkte wie Firefox Klar oder Firefox Reality bilden. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Browser-Produkte bauen lassen. GeckoView ist Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern ganze Anwendungen wie Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Ein genauer Release-Termin steht noch nicht fest. Auf GitHub hat Mozilla als Ablaufdatum für sein Minimum Viable Product, also die erste Version, den 30. Juni 2019 genannt, in einem öffentlichen Meilenstein-Dokument wird Ende Juni als Ziel für die Veröffentlichung ausgegeben. Viel später als Ende Juni oder ansonsten Juli 2019 sollte es also nicht werden.

Es ist es geplant, im zweiten Quartal die öffentliche Beta-Phase zu starten. Genauer wird es vermutlich am 1. Mai soweit sein.

Ja, allerdings gibt es noch keine direkte Installationsmöglichkeit über den Google Play Store, F-Droid oder GitHub Releases.

Es ist aber bereits möglich, fertige APK-Dateien über Taskcluster herunterzuladen oder den Quellcode über GitHub herunterzuladen und die App dann mittels Android Studio praktisch mit einem Klick zu kompilieren und auf dem Smartphone zu installieren.

Wichtig: Es gibt bisher keine eingebaute Update-Funktion. Die Testversionen sind also selbständig aktuell zu halten.

Natürlich ist auch zu beachten, dass der aktuelle Stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht das fertige Produkt repräsentieren kann.

Ja, Firefox wird mittelfristig automatisch durch Fenix ersetzt werden, allerdings noch nicht die erste Version von Fenix.

Zunächst werden Firefox und Fenix also eine Weile parallel zueinander angeboten werden. Eine Migration von Firefox auf Fenix findet erst später im Jahr statt, wenn Fenix weitere Features erhalten hat.

Ja, Fenix hat sich schon auf einigen Mockups gezeigt. Wichtig ist, dass Mockups nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen. Sowohl, was das Design betrifft, als auch funktional können sich noch Änderungen ergeben. In jedem Fall zeigen die Mockups schon sehr gut, was der Nutzer in etwa von Fenix erwarten darf - und was nicht.

Die erste Anlaufstelle für Bilder zu Fenix ist dieser Blog. Hier gab es als erstes Bilder von Fenix zu sehen und auch in dieser Anzahl findet man nicht auf vielen Seiten Bilder von Fenix.

Ja, der Funktionsumfang der ersten Version von Fenix ist im Groben bekannt und wird durch die Screenshots, siehe vorheriger Punkt, gezeigt.

Allerdings können sich bis zur Veröffentlichung noch Änderungen ergeben. So schaffen es beispielsweise die Screenshot- und der Energie-Spar-Modus als Master-Schalter nicht in die erste Version, wobei einzelne Komponenten des Energie-Spar-Modus als eigenständige Optionen verfügbar sein werden, wie zum Beispiel der Werbeblocker. Im Falle des Energie-Spar-Modus beispielsweise möchte man zunächst genügend Daten sammeln, inwiefern die einzelnen Maßnahmen den Akku wirklich schonen, bevor Versprechungen gemacht werden.

Ja und Nein. Zumindest in der ersten Version von Fenix wird es keinen integrierten Passwort-Manager geben. Allerdings wird Fenix von Anfang an Passwort-Apps von Drittanbietern unterstützen. Wer also sowieso schon einen Passwort-Manager für Android installiert hat, der hat automatisch auch in Fenix Zugriff auf seine gespeicherten Zugangsdaten.

Mit Firefox Lockbox wird Mozilla schon sehr bald seinen eigenen Passwort-Manager für Android veröffentlichen. Und dieser unterstützt die Synchronisation mit Firefox. Wer also Firefox Lockbox nutzt, hat automatisch seine Zugangsdaten aus Firefox auch in Fenix.

Firefox Lockbox wird die von Fenix bevorzugte Variante für das Ausfüllen von Passwortfeldern sein. Während auch andere Passwort-Manager von Fenix unterstützt werden, soll Firefox Lockbox in einer späteren Version von Fenix innerhalb der App beworben werden.

Ja, allerdings werden in der ersten Version lediglich Chronik und Lesezeichen synchronisiert, noch keine offenen Tabs oder Zugangsdaten.

Über Mozillas Passwort-Manager Firefox Lockbox für Android und dessen Synchronisation mit Firefox lassen sich aber auch in Fenix die Zugangsdaten aus Firefox nutzen.

Nein. Fenix besitzt eine grundlegende WebExtension-Architektur, welche in der ersten Version von Fenix allerdings zunächst nur intern für eigene Features wie den Werbeblocker, die Lese-Ansicht und das Auslesen von Webseiten-Icons genutzt wird. Der Nutzer wird in der ersten Version selbst noch keine Erweiterungen installieren können.

Für spätere Versionen von Fenix befindet sich die Unterstützung von Erweiterungen aber in Erwägung.

Ja. Zwar wird es in der ersten Version von Fenix noch nicht möglich sein, Erweiterungen zu installieren, allerdings soll Fenix bereits von Haus aus einen eingebauten Werbeblocker besitzen.

Details wurden dazu noch keine veröffentlicht. Wahrscheinlich ist eine Implementierung, wie sie auch für Firefox Klar geplant ist. Der Werbeblocker in Firefox Klar kombiniert die Filterlisten Easylist, EasyPrivacy, Fanboy’s Annoyance List sowie AdGuard Mobile Ad Filter.

Gecko ist der Name der Rendering-Engine von Mozilla und für die Darstellung von Webseiten verantwortlich. Die erste Version von Fenix wird auf Gecko 68 basieren, also der Engine aus Firefox 68.

Spätere Versionen von Fenix werden natürlich dann auf entsprechend neueren Gecko-Versionen basieren.

Android muss in Version 5.0 oder höher installiert sein. Android 5.0 erschien im November 2014.

Wer keine wichtige Neuigkeit über Fenix verpassen möchte, folgt diesem Themen-Spezial dieses Blogs. Die Artikel-Sammlung steht auch als Feed zur Verfügung, welcher über den Feed-Reader der Wahl abonniert werden kann.

Nein. 😉 Fenix ist nur ein interner Projektname, so wie der aktuelle Firefox für Android intern auf den Namen Fennec hört.

Fenix wird zunächst einmal als GeckoView Preview einer größeren Masse zugänglich gemacht werden.

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March 21, 2019 09:08 PM

March 20, 2019

Sören Hentzschel

Firefox: Enterprise Policy Generator 4.4 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version 4.4 macht den Enterprise Policy Generator fit für Firefox 66, Firefox Beta 67 und Firefox ESR 60.6.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es auf der Info-Seite zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 4.4.0

Wie immer gemeinsam mit neuen Firefox-Versionen steht auch eine neue Version des Enterprise Policy Generators zur Verfügung.

Die Policy zum Überprüfen des Standard-Browsers beim Firefox-Start erlaubt nicht länger nur das Abschalten, sondern jetzt auch das Erzwingen der Überprüfung. Diese Policy wird ab Firefox 66 respektive Firefox ESR 60.6 unterstützt.

Die Beschreibung der DisableFirefoxStudies-Policy wurde geändert, um kenntlich zu machen, dass damit nicht nur sogenannte Shield-Studien deaktiviert werden, sondern auch Feature-Empfehlungen.

Außerdem wurde die Unterstützung für diverse neue Policies hinzugefügt, welche allesamt ab Firefox 67 funktionieren, nämlich eine Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren der Netzwerk-Anmeldeseite, eine Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren von DNS-Prefetching, eine Policy zum Aktivieren oder Deaktivieren automatischer Erweiterungs-Updates sowie eine Policy zum Hinzufügen eines benutzerdefinierten Menü-Eintrages im Hilfe-Menü. Die Policy zum Hinzufügen von Suchmaschinen unterstützt außerdem jetzt auch die POST-Methode.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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March 20, 2019 11:18 AM

March 19, 2019

Sören Hentzschel

Interview mit Barbara Bermes, Product Manager Mozilla Mobile

Barbara Bermes ist Produktmanagerin bei Mozilla und für Mozillas Mobile-Produkte verantwortlich. Im Interview mit soeren-hentzschel.at spricht sie über Marktanteile, Firefox, die neuen Android Components, Fenix und mehr.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Erzähl doch bitte zunächst, was eigentlich deine Aufgabe bei Mozilla ist. Wie sieht der Alltag einer Produktmanagerin aus?

Gerne! Ich bin seit rund vier Jahren Produktmanagerin für Firefox, mit Schwerpunkt auf unseren Android-Apps. Ich leite mittlerweile auch ein kleines Team von Mobile-Produktmanagern.
Mein Alltag besteht hauptsächlich aus Meetings und darin sicherzustellen, dass die Entwickler und Designer an den Produkten arbeiten können, die ich manage. Es ist meine Aufgabe, das Team zu unterstützen, darüber bescheid zu wissen, wie unsere Produkte genutzt werden, und auch immer wieder daran zu erinnern, was unsere Ziele und Aufgabe mit dem jeweiligen Produkt sind. Mir ist es wichtig, dass mein Team genug Autorität, Klarheit und Raum hat, um seine Produkte erfolgreich zu launchen.

Beginnen wir mit dem etwas unbequemen Thema Marktanteile. Mozilla hat als Not-for-Profit-Organisation den Vorteil, nicht um jeden Preis auf hohe Marktanteile kommen zu müssen, weil Mozilla keine Aktionäre bei Laune halten muss. Aber Hand auf’s Herz: Um wirklich Einfluss auf die Entwicklungen des Webs zu haben, geht es nicht ganz ohne Marktanteile. Und gerade im Bereich Mobile hat es Mozilla bislang schwer, auf signifikante Marktanteile zu kommen. Wie kann Mozilla sicherstellen, auch langfristig relevant zu bleiben, gerade mit der fortlaufenden Verschiebung dahingehend, dass immer mehr das Smartphone oder Tablet statt der Computer genutzt wird?

Marktanteil ist wichtig, denn wir können mit unseren Produkten nur dann zu einem freien Web beitragen, wenn sie auch genutzt werden. Diese Zahlen sind aber Schwankungen unterworfen und unterscheiden sich je nach Quelle. Für uns sind deshalb Daily und Monthly Active User die ausschlaggebenden Größen.
Bei der Entwicklung von Mobile-Produkten liegt unser Schwerpunkt auf Android. Auf Basis unserer Untersuchungen und von Nutzer-Feedback sind wir zuversichtlich, dass wir dort mit unsere Engine GeckoView und weiteren/neuen Produkten erfolgreich sein können. Das Interesse von namhaften Partner, wie etwa Amazon, an einer Zusammenarbeit mit uns bestätigt diese Annahme und zeigt, dass User ein immer größeres Interesse an einem schnellen, privaten und sicheren Web haben – und wir ein Partner sind, mit dem das zu realisieren ist.

Wie haben sich die Nutzerzahlen mobil zuletzt entwickelt? Die Frage scheint gerade vor dem Hintergrund interessant, dass es ja nicht mehr nur den einen Firefox, sondern mittlerweile mehrere Firefox-Produkte gibt. Hat sich diese Multi-Produktstrategie in irgendeiner Weise auf die Nutzung von Mozilla-Produkten ausgewirkt?

Es ist kein Geheimnis, dass immer mehr Menschen das Internet mit ihrem Smartphone benutzen. Dafür möchten wir ihnen die bestmöglichen Werkzeuge an die Hand geben – mit unseren bestehenden, aber auch mit neuen Produkten. Ein offenes, freies und für jeden zugängliches Web zu erhalten, ist unsere oberste Prämisse – deshalb ist es uns sehr wichtig, den Usern über verschiedene Plattformen hinweg ein sicheres Ökosystem von Firefox-Produkten anzubieten.

Gibt es hinsichtlich der Nutzerzahlen der verschiedenen Firefox-Produkte regionale Unterschiede? Lässt sich beispielsweise sagen, dass ein Browser wie Firefox Klar mit seinem besonderen Fokus auf Privatsphäre in einem Land besonders gut funktioniert, während in einem anderen Land der klassische Firefox-Browser besser als Firefox Klar funktioniert?

Grundsätzlich zeigen die Nutzerzahlen keine allzu großen Unterschiede, allerdings haben wir auch bemerkt, dass gerade einige europäische Länder besonders positiv auf Privatsphäre-Features und -Produkte reagieren. Hier haben beispielsweise mehr Nutzer Firefox Klar/Focus als Standardbrowser eingestellt.

Firefox, Firefox Klar, Firefox Lite, Firefox Reality, Firefox für Amazon Fire TV, Firefox für Amazon Echo Show. Die Anzahl der Firefox-Produkte nimmt zu. Der Vorteil liegt auf der Hand: Spezialisierte Apps für bestimmte Geräte und Anwendungsszenarien, welche durch ihre Optimierung für die jeweilige Aufgabe ihre Arbeit besonders gut lösen sollen. Aber besteht dabei nicht auch die Gefahr, Nutzer durch die vielen Firefox-Produkte zu verwirren? Wie kann Mozilla Irritationen vermeiden?

Wir möchten sicherstellen, dass sich Internetnutzer mit unseren Produkten auf jedem Gerät sicher fühlen, wenn sie im Web unterwegs sind. Deshalb sehen wir die Präsenz auf unterschiedlichen Plattformen als Proofpoint für unsere Loyalität ihnen und einem offenen, freien Web gegenüber. Zudem arbeiten wir seit einiger Zeit an einem neuen Marken- und Designsystem, das die Verbindung zwischen, aber auch die Abgrenzung von Firefox-Produkten untereinander ganz deutlich machen wird.
Bei der Entscheidung, welche Produkte wir auf welchen Plattformen anbieten, spielen zudem Nutzerfeedback und die Wünsche, die User mit uns teilen, eine besonders wichtige Rolle. Wir überprüfen regelmäßig, ob unsere Produkte den gewünschten Zweck erfüllen, ob sie den Usern das geben, was sie brauchen und wie wir das Portfolio weiter verbessern können. Das bedeutet auch, dass Erfahrungen mit dem einen Produkt einem anderen zugute kommen.

Firefox Klar und Firefox Lite sind spezialisierte Browser und vermutlich sind das nicht die letzten Ideen, Lösungen für konkrete Probleme bereitzustellen. In der Vergangenheit gab es in Interviews ja auch Andeutungen, dass eine Art Video-Browser ein Konzept wäre, welches es wert sein könnte, sich damit zumindest einmal zu beschäftigen. Immerhin konsumieren die Menschen sehr viele Videos am Smartphone und Tablet. Wurde diese Idee in der Zwischenzeit weiter vertieft?

Zur Zeit gibt es keine konkreten Pläne für einen speziellen Video-Web-Browser, aber wir werden ganz klar sicherstellen, dass Videos in unseren Firefox-Browsern für Android immer leicht und schnell abzuspielen und zu managen sind.

Eine Idee, welche mir persönlich sehr gut gefallen hatte, wurde unter dem Projektnamen Prox entwickelt. Ausgehend vom aktuellen Standort des Nutzers sollte die App nach interessanten Plätzen und Veranstaltungen in der Nähe suchen und dem Nutzer weitere Informationen wie beispielsweise Öffnungszeiten oder Nutzer-Bewertungen bekannter Portale bereitstellen. Wieso wurde diese Idee nicht weiter verfolgt?

In die Entwicklung dieses Projekts war ich zwar nicht involviert, habe aber deutlich gesehen, wie viel das entsprechende Team aus der Entwicklung von Prox und dem entsprechenden Nutzerfeedback gelernt hat. Prox war immer ein Experiment und das Team hat nach reiflicher Überlegung entschieden, dass bestehende Apps die entsprechenden Aufgaben bereits gut lösen, sodass wir unsere Stärken und Ressourcen auf andere Bereiche des Webs konzentrieren wollen.

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass sich Firefox für Android momentan in einer etwas ruhigeren Entwicklungsphase befindet, während im Hintergrund an einem neuen Browser gearbeitet wird, der auf den internen Projektnamen Fenix hört. Was war das ausschlaggebende Argument, ganz neu zu starten? Hätte eine inkrementelle Verbesserung von Firefox nicht funktioniert? Wo liegen die Vorteile in dieser Strategie, vor allem für den Anwender?

Unsere Mobile-Strategie ist definitiv ein spannendes Thema – für die Nutzer, aber natürlich auch für uns! Hierzu und zu allen Produkten, die sie beinhaltet, halten wir euch auf jeden Fall auf dem Laufenden und teilen – ganz transparent, so wie ihr es von uns gewohnt seid – neue Informationen so bald und so umfassend wie möglich.

Aus anderen Interviews mit dir habe ich herausgelesen, dass für Mozilla das Interesse des Nutzers im Vordergrund steht. Gibt es eine Möglichkeit für Nutzer, euch mitzuteilen, was ihnen besonders wichtig ist, und damit die Entwicklung von Fenix zu beeinflussen?

Absolut! Wir lesen alle Reviews für mobile Firefox-Produkte, haben schon einige Nutzerstudien sowie Umfragen durchgeführt und schauen uns Feature Requests auf Github oder Twitter ganz genau an. Jede Art von User-Feedback ist ausgesprochen wertvoll für uns.

Basis nicht nur für Fenix, sondern auch für andere Android-Produkte von Mozilla sind die sogenannten Android Components sowie GeckoView, quasi das Pendant zu Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einbetten, sondern ganze Anwendungen wie Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können. In diesem Zusammenhang habe ich gelesen, dass Gecko View Privatsphäre-Verbesserungen ermöglicht, die mit WebView nicht möglich wären. Worum genau geht es dabei?

Unser Hauptziel ist es derzeit, die Engine weiterzuentwickeln und so ganz genau bestimmen zu können, welche Features wir den Usern anbieten können und auf welche Weise. Dabei haben wir schon ganz konkrete Vorteile im Blick: Mit einer proprietären Engine können wir beispielsweise schneller auf Nutzeranforderungen reagieren, häufiger iterieren und neue Funktionen bereitstellen, die andere große Anbieter womöglich nicht bereitstellen möchten oder noch nicht entwickelt haben. Dazu zählen beispielsweise der Social Container oder auch umfassender Trackingschutz, was durch die GeckoView Extensions-Infrastruktur ermöglicht wird.
Mit GeckoView können wir außerdem in naher Zukunft größere und bessere Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen einführen, wie beispielsweise HTTPS Everywhere, Smart Blocking und weitere technische Features, die Daten im Hintergrund schützen. Aus unserer Sicht ist Sicherheit schließlich oberstes Gebot für jeden Webbrowser und jede Komponente.

Die Android Components und GeckoView sind sicherlich nicht nur in Bezug auf die Produktentwicklung innerhalb von Mozilla spannend, sondern könnten auch ganz neue Möglichkeiten für andere App-Entwickler eröffnen. Inwieweit ist es ein Fokus für Mozilla, das zu unterstützen?

Offenheit ist und bleibt der Kern von Mozilla und Firefox. Als Open-Source-Organisation entwickeln wir seit jeher Produkte und Tools, die von anderen Usern oder auch Partnern genutzt und weiterentwickelt werden können. Auch bei GeckoView legen wir großen Wert darauf, Entwicklern alle Möglichkeiten vor- und bereitzustellen.

Wichtigster Geldgeber von Mozilla ist Google. Ist das in irgendeiner Weise schwierig, wenn es um die Implementierung neuer Privatsphäre-Features in Firefox-Produkten geht? Und falls nicht: Wie erklärt man dem skeptischen Nutzer, wie das zusammenpasst?

Unsere Partnerschaften sind uns ausgesprochen wichtig und befähigen uns dazu, Produkte bereitzustellen, die zu einem offenen, freien Web beitragen. Gleichzeitig dienen diese Produkte dazu, den Nutzern wichtige Wahlmöglichkeiten zu bieten, sodass sie immer sicher und privat im Internet surfen können. Genau aus diesem Grund haben wir ursprünglich damit begonnen, Firefox zu entwickeln.
Bei alledem ist es uns auch ein wichtiges Anliegen, transparent zu sein und über Themen wie Privatsphäre und Sicherheit aufzuklären – im Rahmen der Produktkommunikation, aber auch beispielsweise durch öffentliche Veranstaltungen. Als Non-Profit-Organisation sind wir in diesen und allen produktbezogenen Entscheidungen unabhängig von Dritten.

Mozillas Anti-Tracking-Bemühungen sind sicherlich auch großen Teilen der Werbeindustrie ein Dorn im Auge, denn noch immer ist Werbung ganz häufig mit Tracking verbunden. Der Gedanke, Werbung ausliefern zu können, welche für den Anwender potentiell von Interesse ist, ist ja auch nicht verkehrt. Man darf auch nicht vergessen, dass die Generierung von Einnahmen ein wichtiger Part des Web-Ökosystems ist und Paywalls auf jeder zweiten Webseite, was die Konsequenz sein könnte, wenn das bisherige System nicht mehr funktioniert, das Web praktisch ungenießbar machen würden. Inwieweit kann Mozilla mit seinen Produkten dazu beitragen, dass das finanzielle Interesse weiter Platz hat, aber gleichzeitig die Privatsphäre der Nutzer besser respektiert wird?

Werbung spielt im Internet und bei der Bereitstellung kostenfreier, unabhängiger Inhalte eine wichtige Rolle, weshalb wir Content-Entwickler und Seitenbetreiber gern unterstützen. Werbung muss aber auch die User respektieren und mit unseren Produkten möchten wir ihnen wieder mehr Kontrolle über ihre Online-Erfahrung geben. Sie sollen selbst auswählen können, wann ihnen werbliche Inhalte angezeigt werden. Und sie sollen darüber entscheiden können, mit wem sie welche Daten teilen. Deshalb spielt Tracking-Schutz so eine wichtige Rolle bei Firefox.

Was sind deiner Meinung nach die grundlegendsten Unterschiede zwischen Android und iOS? Gibt es seitens Google und Apple unterschiedliche Herausforderungen für Mozilla als App-Entwickler? Und haben vielleicht auch die Nutzer auf beiden Plattformen unterschiedliche Anforderungen an die Produkte?

iOS ist ein geschlossenes Betriebssystem, das den Nutzern beispielsweise nicht erlaubt, selbst ihren Standard-Browser auszuwählen. Deshalb haben wir vor einigen Jahren angefangen, mit Apps zu kooperieren, die ihren Usern eine Browser-Wahl geben wollen, wenn sie auf Weblinks aus ihrer App klicken.
Android ist ein wesentlich offeneres Betriebssystem, in dem User selbst entscheiden können, welchen Browser sie standardmäßig nutzen möchten. Und diese Möglichkeit wird offensichtlich gern genutzt: Gerade in Europa, beispielsweise in Polen, haben teilweise mehr als die Hälfte unserer User Firefox Focus als ihren Default Browser eingestellt. Ich habe außerdem den Eindruck, dass unsere Android-User öfter nach weiteren Integrationsmöglichkeiten zu anderen Apps oder Technologien und Arbeitsschritten fragen, wenn Sie Firefox auf Android benutzen.

Was Firefox immer ausgezeichnet hat, war seine Anpassbarkeit durch Erweiterungen. Das ist ein großes Thema am Desktop und auch Firefox für Android kann durch Erweiterungen verbessert werden. Für die iOS-Version von Firefox gibt es aber immer noch keine Erweiterungen. Dürfen Nutzer hoffen, dass sich daran noch etwas ändern wird?

Leider ist es aufgrund des Betriebssystems schwierig, dieselben Möglichkeiten anzubieten. Wir schauen jedoch immer ganz genau auf die beliebtesten Desktop- und Android-Extensions um zu sehen, was unsere User wollen und brauchen und überlegen uns dann, wie wir diese Funktionen als festen Bestandteil in die App bringen können.

Würdest du dir Firefox auf einer weiteren Plattform wünschen, auf der es Firefox bisher nicht gibt?

Immer doch 🙂 Ganz egal wo und wie User im Internet unterwegs sind: Ich möchte gern, dass Firefox eine Alternative zu den voreingestellten Optionen bieten kann, die immer sicher, schnell und transparent ist.

Was ist dein persönliches Lieblings-Feature in Firefox, ganz egal auf welches Firefox-Produkt bezogen?

Ich mag ganz viele Features!
Was ich allgemein toll an mobilen Web-Browsern finde, ist, dass du jede Website quasi als App auf deinem Homescreen installieren kannst. Ich habe zum Beispiel selbst nicht die Facebook-App installiert. Wieso? Weil sie über 100MB Platz braucht, ich überhaupt nicht weiß, was die App so im Hintergrund macht und auf welche anderen Apps sie zugreift. Mit Firefox kann ich einfach einen Facebook-Shortcut auf meinen Homescreen legen, Facebook jederzeit darüber öffnen und mir 100MB Platz auf dem Gerät sparen. Außerdem begrenze ich so die Daten, die Facebook über seine native App sammeln könnte.
Ein weiteres Lieblingsfeature für mich ist “Seite durchsuchen” in Firefox – wenn ich einen Artikel öffne und schnell etwas Spezielles anhand eines Schlagwortes finden will, hilft das Feature ungemein.

Gibt es ein Feature, welches derzeit noch nicht implementiert ist, aber du persönlich gerne in der Zukunft in einem ihrer Produkte sehen würdest?

Wir haben einige Ideen, um speziell die Nutzer von Social Apps zu schützen. Dazu kann ich allerdings noch nicht viel sagen, da wir uns noch in einem ganz frühen Stadium befinden.

Firefox OS ist Vergangenheit. In den vergangenen Monaten hat vermehrt ein Betriebssystem für Feature-Phones namens KaiOS von sich Reden gemacht, welches auf Firefox OS basiert und in welches sogar Google jüngst investiert hat. Wie siehst du die Einstellung von Firefox OS vor diesem Hintergrund? Hat Mozilla diesen Kampf zu früh aufgegeben oder war es dennoch die richtige Entscheidung?

Die Entwicklung von Firefox OS war eine wertvolle Erfahrung für Mozilla, aus der wir viele Erkenntnisse gezogen haben, die anschließend in die Entwicklung neuer, erfolgreicher Initiativen eingeflossen sind. Wir standen zu jedem Zeitpunkt hinter der wirklich beeindruckenden Plattform, die unsere Teams und die Community geschaffen haben, mussten aber auch feststellen, dass wir kein vollständig neuartiges Ökosystem geschaffen hatten, das angesichts der gegebenen Umstände im kommerziellen Smartphone-Markt bestehen konnte. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Ressourcen in Bereichen zu bündeln, von denen wir glauben, dass sie es uns erlauben, den größten Unterschied machen zu können.

Ein Blick zunächst in die nähere Zukunft: Kannst du bereits einen kleinen Ausblick darauf geben, was von Mozilla im Bereich Mobile im Jahr 2019 zu erwarten ist?

In Bezug auf Android bin ich überzeugt, dass wir künftig schneller und schlauer entwickeln können. Davon profitieren vor allem Firefox für Android, Firefox für Fire TV und Echo Show. GeckoView erlaubt es uns, den Usern einen Browser anzubieten, mit dem sie immer schnell, sicher und privat im Internet unterwegs sein können.

Und nun noch etwas weiter in die Zukunft geblickt: Ich könnte jetzt fragen, wo du den Firefox-Browser in fünf Jahren siehst. Aber ich möchte die Frage bewusst anders formulieren: Wofür steht die “Marke Firefox” in fünf Jahren?

Wir möchten überall dort sein, wo Menschen das Internet benutzen und ihnen genau die Tools und Features anbieten, die sie auch brauchen. Unsere neue Engine sowie die Android Components werden es App-Entwicklern und Partnern denkbar einfach machen, einen alternativen Browser auf Android-Geräten anbieten zu können. Und wir werden natürlich auch weiterhin dafür sorgen, dass User immer gut geschützt im Internet surfen können.

Ich bedanke mich vielmals für deine Zeit. Hast du noch irgendwelche abschließenden Kommentare?

Ich freue mich auf all das, was wir den Nutzern 2019 und darüber hinaus auf Android bieten werden. Es wird euch gefallen, da bin ich mir ganz sicher!

Fenix: Mozillas neuer Android-Browser

Im Sommer wird Mozilla seinen neuen Android-Browser Fenix veröffentlichen. Alle Informationen über Fenix findest du hier.

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March 19, 2019 11:01 AM

March 12, 2019

Sören Hentzschel

Mozillas Filesharing-Dienst Firefox Send startet offiziell

Mozillas kostenloser und die Privatsphäre respektierender Filesharing-Dienst Firefox Send hat die Betaphase verlassen und erweitert nun offiziell das Produkt-Portfolio von Mozilla. Eine Android-App folgt in Kürze.

Bereits 2017 hat Mozilla Firefox Send im Rahmen von Test Pilot gestartet. Mit dem heutigen Tag verlässt Firefox Send die Beta-Phase und startet mit neuem Logo und neuer Webseite durch.

Dateien privat und sicher teilen mit Firefox Send

Firefox Send

Firefox Send ist ein Dienst zum temporären Bereitstellen von Dateien. Die Nutzung von Firefox Send ist kostenlos und erfolgt durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sicher. Durch die Festlegung einer Maximal-Dauer sowie einer Maximal-Anzahl an Downloads löschen sich die Dateien nach kurzer Zeit wieder von selbst vom Mozilla-Server.

Firefox Send

Dauerhaft können Dateien nicht bei Firefox Send gelagert werden, denn es ist ein wesentlicher Teil des Konzeptes von Firefox Send, dass sich Nutzer nicht sorgen müssen, dass ihre Dateien für immer in der Cloud herumliegen. Optional kann außerdem auch noch ein Passwort festgelegt werden, ohne welches die Dateien nicht heruntergeladen werden können.

Firefox Send

Firefox Send

Firefox Send funktioniert mit jedem Browser, also nicht nur mit Firefox. Ein Firefox Account ist weder für das Hochladen noch für das Herunterladen von Dateien notwendig. Firefox Send ist also für jeden geeignet.

Firefox Send

Ohne Anmeldung liegt das Limit bei 1 GB pro Datei. Wer sich mit seinem Firefox Account anmeldet, kann Dateien mit einer Größe von bis zu 2,5 GB hochladen.

Firefox Send

Die Verwendung des Firefox Accounts hat außerdem den Vorteil, dass hochgeladene Dateien von jedem Gerät aus verwaltet werden können und nicht nur von dem Gerät, von welchem sie hochgeladen worden sind.

Firefox Send

Außerdem ist ein höheres Limit als ein Download, nämlich bis zu 100 Downloads, sowie eine Maximal-Dauer von sieben Tagen nur mit Firefox Account möglich.

Zusätzlich soll schon bald, voraussichtlich sogar noch in dieser Woche, die erste Beta-Version einer Android-App von Firefox Send veröffentlicht werden.

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March 12, 2019 09:49 PM

March 06, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Nutzer entscheidet, welche Erweiterungen in privaten Fenstern aktiv sind

In privaten Fenstern sind Erweiterungen ab Firefox 67 standardmäßig deaktiviert. Nutzer können aber alle – oder auch einzelne Erweiterungen – in privaten Fenstern aktivieren und erhalten so mehr Kontrolle als bisher.

Ab Firefox 67 werden private Fenster noch ein Stück privater, denn ab dann sind Erweiterungen in privaten Fenstern standardmäßig nicht länger aktiviert und können so nicht länger Aktivitäten ausführen, welche in Widerspruch mit dem Konzept privater Fenster stehen. Firefox weist nach dem Update beim ersten Start eines privaten Fensters in Form eines Dialogs darauf hin.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

Dies betrifft jedoch lediglich neu installierte Erweiterungen. Damit sich Nutzer nicht über plötzlich nicht mehr funktionierende Erweiterungen wundern, erhalten alle bereits installierten Erweiterungen automatisch die Berechtigung, auch in privaten Fenstern aktiv zu sein. Für bestehende Nutzer ändert sich also erst einmal nichts, bis die nächste Erweiterung installiert wird.

Im Add-on Manager markiert Firefox sämtliche Erweiterungen, welche die Berechtigung erhalten haben, auch in privaten Fenstern aktiv zu sein. Oberhalb der Erweiterungen steht eine Erklärung mit Link auf eine Hilfe-Seite von Mozilla.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

In der Detail-Ansicht des Add-on Managers kann für jedes Add-on individuell eingestellt werden, ob dieses in privaten Fenstern aktiv sein soll oder nicht.

Firefox 67: Erweiterungen in privaten Fenstern

Bisher waren Add-ons immer sowohl in regulären als auch in privaten Fenstern aktiv. Mit dieser neuen Option kann der Nutzer selbst entscheiden, bestimmte Erweiterungen auch in privaten Fenstern zu nutzen, andere jedoch nicht. Damit ist diese Neuerung ein Mehrgewinn für die Nutzer, ungeachtet dessen, wie man zur Standard-Einstellung steht, weil so jeder das bekommt, was er respektive sie will.

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March 06, 2019 10:20 PM

March 05, 2019

Sören Hentzschel

Vorschau auf Mozillas neuen Passwort-Manager für Firefox

Firefox Lockbox ist ein Passwort-Manager von Mozilla für Apple iOS, der in Kürze außerdem für Android sowie für den Desktop-Firefox erscheinen wird. Dieser Artikel gibt eine Vorschau, was von Lockbox für den Desktop-Firefox zu erwarten ist.

Im Juli 2018 hat Mozilla die erste Version von Firefox Lockbox für Apple iOS veröffentlicht, einen Passwort-Manager mit 256-Bit-Verschlüsselung und Synchronisation, der seit dem auch schon einige Updates erhalten hat.

Download Firefox Lockbox für Apple iOS

Doch nicht nur auf Apple iOS ist Firefox Lockbox ein Thema. In Kürze wird Mozillas Passwort-Manager ebenso für Android erscheinen und die bevorzugte Passwort-Lösung für den kommenden Fenix-Browser sein, im Sommer wird Lockbox außerdem als Erweiterung für den Desktop-Firefox erscheinen. Mockups geben einen Ausblick, was von der Firefox-Erweiterung zu erwarten ist.

Wie immer bei Mockups sei auch hier angemerkt, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Die Mockups zeigen eine Toolbar-Schaltfläche, über welche ein Login ausgewählt werden kann. Benutzername und Passwort lassen sich darüber betrachten und kopieren.

Firefox Lockbox für Desktop

Firefox Lockbox für Desktop

Die Passwort-Verwaltung selbst wirkt sehr aufgeräumt und bietet im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie die Toolbar-Schaltfläche. Hierüber können bestehende Logins außerdem bearbeitet und neu angelegt werden – etwas, was in der bestehenden Passwort-Verwaltung von Firefox nicht möglich ist.

Firefox Lockbox für Desktop

Erkennt Firefox Lockbox, dass ein Login kompromittiert sein könnte, wird darauf in Form eines roten Banners hingewiesen. Dabei handelt es sich um eine Integration von Firefox Monitor, einem Dienst, den Mozilla im September 2018 gestartet hat und Nutzer überprüfen lässt, ob diese in der Vergangenheit Opfer eines Datendiebstahls waren. Dafür arbeitet Mozilla mit HaveIBeenPwned.com zusammen.

Die Mockups zeigen außerdem einen eigenständigen Monitor-Tab, wo es zu bekannten Datendiebstählen ausführliche Informationen über Zeitpunkt und Art des Diebstahls gibt. Außerdem wird der Nutzer animiert, sein Passwort zu ändern.

Firefox Lockbox für Desktop

Auch mit dem dunklen Theme von Firefox soll Firefox Lockbox harmonieren, wie das folgende Mockup zeigt.

Firefox Lockbox für Desktop

Ob der Monitor-Service ebenso Teil des kostenlosen Angebots sein wird, lässt sich anhand der Mockups nicht ableiten. Denn während die Grundfunktionalität kostenlos ist, plant Mozilla, ab dem dritten Quartal mit Premium-Features für Firefox Lockbox und Firefox Monitor zu experimentieren. Mit Premium-Angeboten möchte Mozilla unabhängiger von Suchmaschinen-Verträgen werden. Bislang erhält Mozilla einen Großteil seines Geldes von Google. Im Oktober 2018 hat Mozilla in den USA mit einem VPN sein erstes Premium-Angebot testweise gestartet.

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March 05, 2019 10:34 PM

March 03, 2019

Sören Hentzschel

Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser, Teil 3

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Die ersten Bilder von Fenix gab es zuerst auf diesem Blog zu sehen. Nun gibt es Nachschlag. Die neuen Bilder zeigen die Schnellzugriffs-Leiste, das außergewöhnliche Tab-Konzept und Teilen von Sitzungen, die Lese-Ansicht, Custom Tabs sowie Berechtigungen.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView.

Teil 1: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser
Teil 2: Neue Bilder von Fenix: Privater Modus und Einstellungen

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Schnellzugriffs-Leiste

Bereits im ersten Teil der Fenix-Vorschau war andeutungsweise zu sehen, wie sich über der am unteren Fensterrand platzierten Toolbar mit Adressleiste und Menü-Schaltfläche eine weitere Leiste befindet, welche in den Vordergrund geholt werden kann, indem mit dem Finger nach oben gewischt wird. Diese zeigt sich nun zum ersten Mal vollständig. So ist zu sehen, dass der Nutzer darüber einen Schnellzugriff auf die Teilen-Funktion, Screenshots, Downloads, Lesezeichen sowie die Lese-Ansicht erhält.

Mozilla Fenix

Lese-Ansicht

Die Lese-Ansicht ist bereits aus anderen Mozilla-Produkten wie Firefox für den Desktop, Firefox für Android, Firefox für Apple iOS sowie Pocket bekannt. In der Lese-Ansicht erscheinen Artikel so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels.

Der Nutzer kann Artikel auf eine Lese-Liste setzen und durch Anpassungen die Leseansicht konfigurieren. Dabei besteht die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, man kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) sowie die Schriftgröße anpassen.

Mozilla Fenix

Das besondere Tab-Konzept von Fenix

Das Tab-Konzept von Fenix unterscheidet sich ganz bewusst von dem anderer populärer Browser, weil Mozilla nicht anstrebt, existierende Browser nachzuahmen. Stattdessen basiert das Konzept von Fenix auf der Hypothese, dass Benutzer ihren Browser mobil anders nutzen und bisherige Browser das Tab-Konzept von Desktop-Browsern einfach nur für einen schmaleren Bildschirm adaptiert hätten, was aber nicht zwangsläufig der beste Weg ist.

Während beispielsweise Firefox einen Startbildschirm mit diversen Funktionen anbietet oder Chrome die Google-Webseite als Startseite hat und beide Browser über einen permanent sichtbaren Button den Zugriff auf einen eigenen Bildschirm für die Tab-Übersicht bieten, wird in Fenix der Startbildschirm durch die Übersicht der Tabs ersetzt und über einen Button in der Adressleiste gelangt man zum Startbildschirm.

Dabei werden die aktuellen Tabs untereinander dargestellt, während nach ein paar Minuten, nachdem man die App verlassen hat, alle bestehenden Tabs zu einer sogenannten Sitzung zusammengefasst werden. Alle Sitzungen werden unterhalb der aktuellen Sitzung dargestellt und können zu einem späteren Zeitpunkt wieder geöffnet werden. Sitzungen können aber auch manuell gespeichert oder archiviert werden, um dauerhaft Zugriff auf eine bestimmte Sammlung von Tabs zu erhalten.

Mozilla Fenix

Mozilla Fenix

Auch soll es möglich sein, ganze Sitzungen mit anderen Nutzern zu teilen. Spannend am Teilen von Sitzungen ist, dass damit nicht nur eine klassische Teilen-Funktion im Sinne von Link-Teilen über Apps wie die E-Mail-Anwendung gemeint ist, sondern auch das Teilen mit über Firefox Sync vernknüpften Geräten sowie das Teilen mit Geräten, die sich in der Nähe befinden.

Mozilla Fenix

Custom Tabs

Bei den sogenannten Custom Tabs handelt es sich um ein Android-Feature, bei welchem Links, die in einer Nicht-Browser-App angeklickt werden, durch den Standard-Browser dargestellt werden, ohne diesen zu öffnen, was Performance-Vorteile bringt. Auch können Custom Tabs durch Apps angepasst werden, indem der Custom Tab die Farbe der App annimmt, aus der heraus man einen Link angeklickt hat.

Während Fenix die Adressleiste und Menüschaltfläche normalerweise unten hat, wird in den Custom Tabs beides oben angezeigt, weil klassische Android-Apps ihre Toolbar typischerweise oben haben und Custom Tabs so gesehen zur Nicht-Browser-App gehören. Das Menü hat weniger Einträge, da es sich nicht um den vollständigen Browser handelt, bietet aber Zugriff auf die Basis-Funktionen Teilen, Textsuche, das Anfordern der Desktop-Version einer Webseite sowie zum Öffnen in Fenix.

Mozilla Fenix

Webseiten-Berechtigungen

Natürlich sind auch Webseiten-Berechtigungen ein wichtiges Thema für einen Browser. Dabei fällt zunächst ein Optimierungs-Modus auf, welcher durch eine Reduzierung der Bildqualität, Drosselung der Bandbreite und weitere Maßnahmen Energie sparen soll. Darüber hinaus gibt es einmal empfohlene Voreinstellungen für die Webseiten-Berechtigungen sowie die Möglichkeit, benutzerdefinierte Einstellungen vorzunehmen, sowie eine Ausnahmeliste.

Mozilla Fenix

In den benutzerdefinierten Einstellungen hat der Anwender dann die Möglichkeit, Einstellungen für die folgenden Bereiche vorzunehmen: Werbung, Video- und Audio-Autoplay, Cookies, DRM, Popups, Tracking, Weiterleitungen, Geräte-Features wie Kamera, Mikrofon, Standort und Benachrichtigungen sowie der Webseiten-Cache, Zugriff auf die Zwischenablage, JavaScript, USB und das Anzeigen von Bildern.

Mozilla Fenix

Ein Blick auf die Ausnahmeliste:

Mozilla Fenix

Die Berechtigungs-Anfragen für Hardware-Features wie Mikrofon oder Standortzugriff sehen wie folgt aus:

Mozilla Fenix

Eine Veröffentlichung von Fenix ist derzeit für Sommer geplant. Nutzer von Firefox für Android werden zu einem späteren Zeitpunkt auf Fenix migriert werden.

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March 03, 2019 10:48 PM

March 02, 2019

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.33 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.33 bereit.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.33 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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March 02, 2019 09:00 PM

February 28, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla stellt weltweit größten Sprach-Datensatz kostenlos zur Verfügung

Alexa, Siri, Google, Cortana – Spracherkennung ist in aller Munde. Und in den festen Händen kommerzieller Anbieter. Nun hat Mozilla den weltweit größten öffentlichen Datensatz menschlicher Stimmen bereitgestellt – kostenlos und für jeden nutzbar.

Mozillas Arbeit auf dem Gebiet der Spracherkennung

Mozillas Arbeit im Gebiet der Spracherkennung kann neben der Arbeit an Firefox durchaus zu einem der wichtigsten Projekte der Not-for-Profit-Organisation Mozilla gezählt werden. Immer mehr Geräte sind miteinander vernetzt und lassen sich über Sprache steuern. Was vor Jahren noch nach Science Fiction geklungen hätte, ist mittlerweile für immer mehr Menschen Realiät. Der Erfolg eines Gerätes mit Spracherkennung steht und fällt dabei natürlich vor allem mit der Qualität der Spracherkennung

Der Markt für Spracherkennung wird von den ganz großen Namen kommerzieller Anbieter dominiert: Amazon, Apple, Google, Microsoft. Darum hat Mozilla das Projekt Common Voice gestartet. Mit Common Voice versucht Mozilla, eine kostenlose Alternative zu etablieren, zu der jeder beitragen kann und die jedem zur Verfügung steht, denn nach Ansicht von Mozilla sollte diese Technologie für jeden zugänglich sein und nicht den großen Anbietern vorbehalten sein. Common Voice ergänzt damit ein weiteres Projekt von Mozilla, nämlich ein Open Source Spracherkennungsmodell, welches unter dem Namen Deep Speech von Mozilla entwickelt wird.

Mozilla veröffentlicht Sprach-Datensatz

Was Mozilla nun kostenlos und zur freien Verfügung veröffentlicht hat, ist der weltweit bislang größte öffentliche Datensatz menschlicher Stimmen. Dieser setzt sich aus 18 verschiedenen Sprachen und knapp 1.400 Stunden aufgezeichneter Sprache zusammen, zu denen mehr als 42.000 Menschen beigetragen haben. Alle Datensätze stehen unter der Creative Commons-Lizenz CC0, befinden sich also in der sogenannten Public Domain.

Download Sprach-Datensatz von der Mozilla Common Voice Webseite

Mozillas Sprachtechnologie auf dem Vormarsch

Mozilla Common Voice ist in den acht Monaten seit dem Start weiterer Sprachen als Englisch bereits auf 22 Sprachen gewachsen – und 70 weitere Sprachen stehen schon in den Startlöchern. Erwähnenswert ist dabei auch, dass bei Common Voice nicht nur die populärsten Sprachen vertreten sind, sondern teilweise auch eher kleinere Sprachen dabei sind, welche von den großen kommerziellen Anbietern häufig vernachlässigt werden.

Aber auch DeepSpeech ist auf dem besten Weg. DeepSpeech sei nach Angaben von Mozilla bereits in der Lage, „Sprache mit menschlicher Genauigkeit und in Echtzeit in Text zu konvertieren – und zwar noch während der Ton gestreamt wird.“ DeepSpeech wird bereits in den Assistenten von Mycroft und Leon sowie im Telefonvermittlungssystem FusionPBX verwendet. In Zukunft soll DeepSpeech auch in Smartphones und In-Car-Systemen zum Einsatz kommen.

Dass Mozilla nun eine erste Version des Sprachdatensatzes bereitgestellt hat, heißt natürlich nicht, dass nicht weiter beigetragen werden sollte. Unter voice.mozilla.org kann nach wie vor jeder helfen.

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February 28, 2019 11:41 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 65.0.2

Mozilla hat mit Firefox 65.0.2 ein außerplanmäßiges Update für Firefox 65 veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 65.0.2

Mozilla hat Firefox 65.0.2 für Windows veröffentlicht. Mit dem Update behebt Mozilla ein Problem mit der Geolocation-API, von welchem lediglich Windows-Nutzer betroffen waren. Weitere Änderungen bringt das Update nicht, dementsprechend gibt es für Nutzer von Apple macOS, Linux sowie Android auch kein Update.

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February 28, 2019 10:21 PM

February 27, 2019

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Übersicht über Kompatibilitäts-Anpassungen

Die Nightly-Version von Firefox hat mit about:compat eine Übersicht über Kompatibilitäts-Anpassungen erhalten, welche von Firefox angewendet werden.

Normalerweise sind Webseiten selbst dafür verantwortlich, dass diese in jedem Browser korrekt funktionieren. In Ausnahmefällen hilft Firefox aber auch nach. So kann es sein, dass Firefox auf bestimmten Webseiten entweder vorgibt, ein anderer Browser zu sein, weil Firefox-Nutzer durch User-Agent-Sniffing ausgeschlossen werden, Firefox kann aber auch Probleme lösen, indem Code in eine Webseite injiziert wird.

Solche Maßnahmen sind Ausnahme und nicht die Regel und immer nur temporär angedacht, während das Ziel ist, dass das Problem seitens Webseite gelöst wird.

Mit about:compat bietet die Nightly-Version von Firefox nun eine Übersicht über aktive Kompatibilitäts-Anpassungen an, die von Firefox vorgenommen werden. Dabei sind die Anpassungen in die zwei Kategorien User-Agent-Überschreibungen sowie Interventionen, also Code-Anpassungen, aufgeteilt. Neben der Nennung der betroffenen Domain ist immer auch das dazugehörige Ticket in Mozillas Bugtracking-System verlinkt, außerdem kann über diese Seite jede Anpassung einzeln deaktiviert und wieder aktiviert werden.

about:compat in Firefox

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February 27, 2019 10:51 PM

February 25, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Anheften von Tabs wird prominenter

Das sogenannte Anheften von Tabs ist ein praktisches Feature von Firefox, welches bislang nur über das Kontextmenü erreicht werden kann. In Firefox 67 wird dieses Feature auch über die Adressleiste zugänglich.

Per Rechtsklick auf einen Tab und „Tab anheften“ kann ein Tab in Firefox angeheftet werden, das heißt, dass der Tab am linken Rand der Tableiste positioniert wird, platzsparend nur mit Favicon und ohne Seitentitel angezeigt wird sowie vor versehentlichem Schließen geschützt ist. Außerdem werden angeheftete Tabs nach dem Start von Firefox umgehend geladen und müssen, anders als reguläre Tabs, nicht erst angeklickt werden, ehe sie aktiviert werden. Praktisch ist dieses Feature vor allem für Tabs, die man permanent geöffnet haben möchte, beispielsweise das E-Mail-Postfach, einen Kalender oder ein soziales Netzwerk.

Dadurch, dass diese Funktion bisher nur durch einen Rechtklick auf einen Tab erreicht werden kann, ist dieses Feature nicht unbedingt jedem Nutzer bekannt. Ab Firefox 67 befindet sich eine entsprechende Option auch in dem Menü, welches bei Klick auf das Symbol mit den drei Punkten in der Adressleiste erscheint.

Tabs anheften in Firefox 67

Und wem das noch nicht weit genug geht, der kann per Rechtsklick auf diesen neuen Menüeintrag das Symbol direkt in der Adressleiste von Firefox platzieren und damit jederzeit Tabs mit nur einem einzigen Klick anheften und wieder lösen.

Tabs anheften in Firefox 67

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February 25, 2019 10:52 PM

February 24, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla bringt Firefox Reality auf Microsoft HoloLens 2

Microsoft hat heute im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona seine Mixed-Reality-Brille HoloLens 2 angekündigt. Parallel hat Mozilla angekündigt, gemeinsam mit Microsoft Firefox Reality und die Servo-Engine auf die HoloLens 2 zu bringen.

Wenn es um Themen wie Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality geht, war Mozilla von Anfang an vorderster Front dabei: Firefox 55 war der erste Desktop-Browser mit Unterstützung für Virtuelle Realität, mit A-Frame bietet Mozilla ein beliebtes Framework für Virtuelle Realität an, welches über zehn Millionen Mal pro Monat genutzt wird, Hubs by Mozilla ist eine soziale Plattform für Virtuelle Realität und mit dem WebXR Viewer gibt es von Mozilla eine App für Apple iOS zum Betrachten von Mixed Reality-Inhalten. Seit September 2018 gibt es Firefox Reality, den ersten plattformübergreifenden Browser speziell für Virtual, Augmented und Mixed Reality. Im Dezember hat Mozilla einen experimentellen AR-Browser für das Magic Leap One veröffentlicht und im Januar hatten HTC und Mozilla im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas angekündigt, dass Firefox Reality der neue Standard-Browser der kompletten HTC VIVE-Serie werden wird.

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Microsoft heute die Mixed-Reality-Brille HoloLens 2 vorgestellt, welche im Sommer dieses Jahres für einen Preis von rund 3.500 Dollar auf den Markt kommen soll. Und natürlich ist Mozilla auch hier wieder mittendrin statt nur dabei: Gemeinsam mit Microsoft arbeitet man daran, Firefox Reality und die Servo-Engine auf die HoloLens 2 zu bringen.

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February 24, 2019 08:53 PM

February 18, 2019

Sören Hentzschel

Vorschau auf den neuen Add-on Manager von Firefox

Der Add-on Manager ist eine wichtige Komponente von Firefox, da über diesen sämtliche Erweiterungen, Themes und Sprachpakete verwaltet werden. Mozilla arbeitet an einer Neu-Implementierung des Add-on Managers mit Webtechnologie und neuen Funktionen.

Es ist noch nicht lange her, genauer gesagt in Firefox 64, da hat der Add-on Manager von Firefox sichtbare Änderungen erfahren. Bereits damals war hier auf dem Blog zu lesen, dass dies nur ein erster Schritt ist, ehe in diesem Jahr größere Änderungen anstehen. Mockups zeigen nun, worauf sich Nutzer freuen dürfen.

Wie immer bei Mockups sei erwähnt, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Das Wichtigste zuerst: Ähnlich wie about:config, was in Firefox 67 komplett neu in HTML und JavaScript sowie ohne XUL und XBL implementiert worden ist, steht dieser Schritt auch für about:addons an. Neben der Entfernung proprietärer Technologie soll dies auch die Implementierung neuer Features vereinfachen. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können bereits jetzt extensions.htmlaboutaddons.enabled über about:config auf true schalten, um die neue Implementierung zu testen. Diese befindet sich allerdings noch recht am Anfang und ist zu diesem Zeitpunkt daher noch nicht besonders interessant, um einen Eindruck zu erhalten.

Im neuen Listen-Design, welches auf den ersten Blick nur leicht verändert ist, bleibt mehr Platz für die Beschreibungen, weil die Buttons zugunsten eines Drei-Punkte-Menüs verschwunden sind, wie es bereits an anderen Stellen von Firefox vorkommt. Deaktivierte Erweiterungen werden von aktivierten Erweiterungen durch eine Überschrift klarer voneinander getrennt.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Statt einzelner Detail-Seiten sollen die Details zukünftig direkt in der Listen-Ansicht ausgeklappt werden. Interessant hierbei ist die Aufteilung in drei Tabs: Details, Einstellungen und Berechtigungen.

Im Abschnitt Details gibt es die ausführliche Beschreibung des Add-ons zu sehen sowie Informationen wie den Entwickler oder Bewertungen.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Unter Einstellungen findet sich die Einstellung zwecks automatischer Updates, aber auch zwei neue Einstellungen: So lässt sich hier einstellen, ob die Erweiterung auch im Privaten Modus aktiviert sein soll – diese Einstellung wird voraussichtlich ab Firefox 67 ausgeliefert werden. Und auch, ob ein Symbol in der Toolbar angezeigt werden soll oder nicht, hat auf diesem Bildschirm eine Einstellung.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Schließlich werden unter Berechtigungen sämtliche Berechtigungen angezeigt, welche von einer Erweiterung benötigt werden. Ob die Berechtigungen jeweils einzeln entzogen werden können, geht aus dem Mockup nicht eindeutig hervor, da zwar neben jeder Berechtigung Umschalt-Buttons zu sehen sind, dies aber verblasst und damit inaktiv dargestellt werden und damit auch als rein visuelles Mittel genutzt werden könnten.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Nach dem Entfernen einer Erweiterung führt ein Button in der Bestätigungs-Meldung zu der Option, andere Erweiterungen zur Installation zu suchen.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

In welcher Firefox-Version der neue Add-on Manager implementiert sein wird, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

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February 18, 2019 10:28 PM

February 17, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 mit neuem about:config

Über die Konfigurationsoberfläche about:config ist es Firefox-Nutzern möglich, zahlreiche versteckte Einstellungen vorzunehmen. In Firefox 67 hat Mozilla about:config komplett neu implementiert.

Firefox bietet beinahe unzählige Anpassungsmöglichkeiten für den Nutzer. Die für den Nutzer in den Einstellungen sichtbaren Einstellungen decken dabei nur einen geringen Teil ab. Über about:config findet man zahlreiche weitere versteckte Einstellungen

about:config in Firefox 66

Ab Firefox 67 zeigt sich about:config in komplett neuem Glanz. Die bisherige Oberfläche, welche auf der Mozilla-eigenen Oberflächen-Sprache XUL basierte, ist einer neuen Implementierung gewichen, welche komplett auf den Webstandards HTML und JavaScript basiert.

about:config in Firefox 67

Die neue Oberfläche sieht nicht nur anders aus und entspricht mehr der Photon-Designsprache von Firefox Quantum. Aus der HTML-Implementierung ergeben sich auch natürliche Vorteile in der Bedienung.

So können in about:config nun wie auf jeder Webseite Inhalte per Ziehen mit gedrückter Maustaste oder Dreifachklick markiert werden. Auch ist es möglich, mehrere Einstellungen gleichzeitig zu kopieren. Lange Werte werden nicht länger abgeschnitten, sondern nun mehrzeilig angezeigt. Und die ganz normale Textsuche für Webseiten funktioniert auch im neuen about:config. Auch das Kontextmenü entspricht nun dem normalen Kontextmenü von Webseiten, was beispielsweise eine schnelle Suche nach Schaltern in der Suchmaschine seiner Wahl ermöglicht.

Statt wie bisher auf eine Zeile doppelt zu klicken, um diese zu bearbeiten, oder einen Schalter per Kontextmenü auf seinen Standard-Wert zurückzusetzen, gibt es dafür nun sichtbare Schaltflächen, womit diese Funktionen offensichtlicher zugänglich sind als bisher.

Auch um eine neue Einstellung hinzuzufügen, wird nicht länger das Kontextmenü verwendet. Hierfür gibt man in das Suchfeld einfach den gewünschten Einstellungsnamen ein und kann dann den passenden Options-Typ auswählen und die Hinzufügen-Schaltfläche anklicken.

about:config - Neue Einstellung in Firefox 67

Alle Funktionen des bisherigen about:config wurden bewusst nicht umgesetzt, um die Implementierung möglichst einfach zu halten und damit die Wartbarkeit für Mozilla zu verbessern. Dabei hat man sich vor allem danach gerichtet, welche Funktionen im alten about:config gemäß Telemetrie-Daten kaum genutzt worden sind. Dafür sind andere Verbesserungen für die Zukunft angedacht, wie eine Liste von Favoriten oder eine Anzeige kürzlich veränderter Einstellungen. An weiteren Verbesserungen wird Mozilla aber erst aktiv arbeiten, wenn das neue about:config die finale Version von Firefox 67 erreicht hat.

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 17, 2019 10:12 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neues Inoffizielles Deutsches Sprachpaket für aktuelle SeaMonkey 2.53

Innoffizielle BuildsSchon am 3.2. erhielt ich von Entwickler frg ein aktualisiertes experimentelles Sprachpaket zu den neuesten Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Ältere Sprachpakete für 2.53 funktionieren mit diesen Builds nicht mehr.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Leider bin ich bisher nicht zum Testen der letzten Builds und des Sprachpakets gekommen.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

February 17, 2019 07:33 AM

February 16, 2019

Sören Hentzschel

Firefox: Weniger Fehler durch Künstliche Intelligenz von Ubisoft

Für die Entwicklung von Firefox nutzt Mozilla in Zukunft Clever-Commit von Spieleentwickler Ubisoft – damit reduziert Mozilla die Anzahl von Programmierfehlern, noch bevor diese im Code landen, mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

Mit Clever-Commit von Spieleentwickler Ubisoft soll die Entwicklung von Firefox noch effizienter werden. Mozilla schreibt dazu Folgendes:

Das Firefox-Engineering-Team setzt Clever-Commit künftig in verschiedenen Phasen ein, die der Code durchläuft; vom Schreiben über das Testen bis hin zum Release. Außerdem setzen wir das Tool zunächst während der Code-Reviewphase ein und, wenn uns die Ergebnisse überzeugen, auch in anderen Phasen des Code-Schreibprozesses, insbesondere bei der Automatisierung. Wir rechnen damit, dass uns dies hunderte Stunden bei der Risikoanalyse und -erkennung von Bugs einspart. Letztendlich könnte es uns die Integration von Clever-Commit in den vollständigen Firefox-Entwickler-Workflow sogar ermöglichen, drei bis vier von insgesamt fünf Bugs zu erkennen, noch bevor sie in den Code eingefügt werden.

Clever-Commit nutzt künstliche Intelligenz, um Muster von Programmierfehlern basierend auf der Entwicklungschronik der Software zu erkennen. Dazu kombiniert das Tool Daten aus dem Bug-Tracking-System und dem Versionskontrollsystem (Änderungen in der Codebasis). So können wir Bugs bereits in einer Phase des Entwicklungsprozesses fixen, in der sie viel günstiger und weniger zeitaufwändig zu beheben sind als zum Release.

Mozilla

Umgekehrt wird Mozilla auch sein Know-How an Ubisoft weitergeben, um Clever-Commit besser zu machen.

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February 16, 2019 10:27 PM

February 15, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 15.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 15.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen, darunter einen verbesserten privaten Modus.

Mozilla hat eine neue Version seines Browsers für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Automatisch im privaten Modus starten

Firefox merkt sich nun den Modus, in welchem der Browser zuletzt benutzt worden ist. Das heißt, dass statt immer mit einer regulären Sitzung zu starten, Firefox nun automatisch im privaten Modus startet, wenn Firefox mit diesem beendet worden ist. Im privaten Modus genutzte Tabs bleiben dabei sitzungsübergreifend bestehen. Tabs, welche über die Teilen-Funktion oder über die Zwischenablage geöffnet werden, werden automatisch im entsprechenden Modus geöffnet.

Anpassungs-Optionen für den neuen Tab

Die Seite, welche mit dem Öffnen eines neuen Tabs erscheint, hat neue Anpassungs-Optionen erhalten. Der Nutzer kann nun entscheiden, ob er die Firefox-Startseite mit den meistbesuchten Webseiten und Pocket-Artikeln sehen möchte, eine leere Seite, die zuletzt besuchten Webseiten, die Lesezeichen oder eine beliebige URL.

Tabs neu anordnen

Tabs in der Tab-Übersicht können ab sofort per Drag and Drop in der Reihenfolge geändert werden.

Verbesserte Einstellungen und Menü

Die Einstellungen und das Menü wurden basierend auf dem Feedback der Nutzer überarbeitet. Zugriff auf Lesezeichen, Chronik, Leseliste und Downloads geschieht künftig über die sogenannte „Bibliothek“, wie es bereits Nutzer der Desktop-Version von Firefox kennen und es auch im künftigen Firefox für Android der Fall sein wird.

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February 15, 2019 10:47 PM

February 13, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Screenshot-Upload entfernt

Seit Firefox 56 wird der Mozilla-Browser mit einer eingebauten Screenshot-Funktion ausgeliefert. Bisher konnten die Screenshots online in der Mozilla-Cloud gespeichert werden. In Firefox 67 entfernt Mozilla die Upload-Funktion.

Firefox Screenshots ist ein seit Firefox 56 in Firefox integriertes Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos, welches erlaubt, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite, die komplette Webseite oder einen beliebigen Ausschnitt abzubilden. Die Screenshots können entweder in die Zwischenablage kopiert oder auf dem Computer gespeichert werden. Außerdem ist es bislang möglich, die Bilder online auf screenshots.firefox.com zu speichern.

Nachdem Mozilla bereits vergangenen Monat angekündigt hat, den Online-Service trotz des Erfolges abzuschalten, fehlt die entsprechende Upload-Möglichkeit ab Firefox 67. Die Screenshot-Funktion selbst bleibt aber in Firefox. Mit Strg + Umschalt + S (macOS: Cmd + Umschalt + S) erhält die Screenshot-Funktion sogar eine neue Tastenkombination, um diese zu starten. Bis Firefox 65 war diese Tastenkombination für den Debugger der Entwicklerwerkzeuge reserviert.

Der Button zum Download der Screenshots auf die eigene Festplatte ist in Zukunft außerdem eindeutig beschriftet. Die missverständliche Beschriftung der Buttons führte in der Vergangenheit bei manchen Nutzern zu Kritik: So war der Upload-Button mit „Speichern“ beschriftet, während der Download-Button gar keine Beschriftung, sondern nur ein Symbol hatte.

Mit dem Wegfall der Upload-Möglichkeit fällt auch die Schaltfläche weg, die eigenen Screenshots aufzurufen, ebenfalls die Bildbearbeitungsmöglichkeiten, da diese nur für die online gehosteten Bilder zur Verfügung standen.

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 13, 2019 10:25 PM

February 12, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Sicherheits- und Bugfix-Update Firefox 65.0.1

Mozilla hat mit Firefox 65.0.1 das erste außerplanmäßige Update für Firefox 65 veröffentlicht. Firefox 65.0.1 behebt mehrere Sicherheitslücken sowie zahlreiche Probleme.

Download Mozilla Firefox 65.0.1

Mit dem Update auf Firefox 65.0.1 hat Mozilla ein erstes außerplanmäßiges Update für Firefox 65 veröffentlicht. Das Update ist für jeden Nutzer dringend empfohlen, da Mozilla mit diesem Update gleich drei Sicherheitslücken behebt, deren Risiko jeweils mit hoch bewertet wird. Zwei Sicherheitslücken befinden sich in der von Google entwickelten Grafikbibliothek Skia, bei der dritten Sicherheitslücke handelt es sich um eine mögliche Verletzung der Same-Origin-Policy in Verbindung mit dem canvas-Element.

Weiter hat Mozilla mit dem Update eine versehentlich an addons.mozilla.org gesendete Anfrage unterbunden, welche bei der Anzeige von Erweiterungs-Empfehlungen ausgeführt worden ist, noch bevor der Nutzer den Button zur Installation geklickt hat.

Der Dialog zum Löschen der Chronik konnte unter Umständen abgeschnitten sein, was diesen nicht benutzbar machte.

Ein Problem bei der Wiedergabe von Netflix-Videos wurde behoben, ebenso Verzögerungen bei Kommunikation über WebRTC. Außerdem wurden mögliche Darstellungsprobleme in WebRTC-Videogesprächen behoben.

Probleme gab es auch bei der Verwendung von WebSockets über HTTP/2 hinter einem Proxy-Server, was mit dem Update der Vergangenheit angehören sollte.

In Firefox 64 wurde der Responsive Design Modus (RDM) von Firefox verbessert, indem der Viewport-Tag nun berücksichtigt wird. Aufgrund von Problemen damit wurde diese Änderung hinter einen Schalter in about:config gesetzt und zunächst wieder deaktiviert. Der neue Schaltername ist devtools.responsive.metaViewport.enabled.

Für Nutzer von Apple macOS wurde das nicht mehr funktionierende Farbmanagement behoben. Nutzer mancher Linux-Distributionen beklagten, dass die Enter-Taste in Passwort-Feldern nicht mehr funktionierte, was ebenfalls behoben worden ist.

Auch Firefox 65.0.1 für Android wurde veröffentlicht. Das Android-Update beinhaltet dieselben Sicherheits- und WebSockets-Fixes wie die Desktop-Version.

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February 12, 2019 08:25 PM

February 11, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Verbesserungen des Passwort-Managers

Mozilla hat in Firefox 67 gleich mehrere Verbesserungen des integrierten Passwort-Managers vorgenommen.

Eine praktische Funktion von Firefox ist es, sich Passwörter merken zu können, damit man diese auf Webseiten nicht immer wieder neu eingeben muss. Eben jene Komponente erfährt in Firefox 67 mehrere Verbesserungen.

Die auffälligste Neuerung ist, dass Benutzernamen- und Passwortfelder, welche von Firefox vervollständigt worden sind, nun farblich hinterlegt werden. Das ist konsistent zur Vervollständigung von Formularfeldern, einer anderen Funktion von Firefox. Auch dabei werden von Firefox vervollständigte Felder in dieser Farbe hinterlegt.

Passwort-Manager Firefox 67

Ist für eine Webseite nur ein Passwort gespeichert, füllt Firefox dieses bei Besuch bisher standardmäßig automatisch aus. In den Firefox-Einstellungen wurde nun eine sichtbare Option implementiert, um dieses Verhalten abzuschalten.

Passwort-Manager Firefox 67

Eine weitere Neuerung betrifft private Fenster. In diesen erlaubt es Firefox bisher nicht, Passwörter zu speichern. Ab Firefox 67 kann Firefox auch in privaten Fenstern Passwörter von Webseiten speichern. Der Unterschied zu regulären Fenstern ist, dass der Speichern-Dialog in privaten Fenstern nicht automatisch aufploppt, sondern der Nutzer dafür zunächst das Schlüsselsymbol in der Adressleiste anklicken muss. Wem das nicht gefällt, der kann diese Neuerung über about:config deaktivieren, indem der Schalter signon.privateBrowsingCapture.enabled auf false gesetzt wird.

Passwort-Manager Firefox 67

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 11, 2019 10:02 PM

February 07, 2019

Sören Hentzschel

Mozillas Reference Browser für Android ab sofort im Google Play Store

Mit dem Reference Browser steht im Google Play Store ein neuer Android-Browser von Mozilla als Technologie-Vorschau zum Testen zur Verfügung.

Für die Android-Plattform tut sich bei Mozilla derzeit eine ganze Menge. Neben Firefox und Firefox Klar gab es im letzten Jahr viele neue Produkt-Launches mit Firefox Lite, Firefox für Amazon Fire TV, Firefox für Amazon Echo Show und Firefox Reality. Dazu kommen weitere Produkte wie die Screenshot-App Firefox ScreenshotGo, die Notizen-App Notes by Firefox sowie der Passwortmanager Firefox Lockbox, an dessen Android-Launch ebenfalls derzeit gearbeitet wird.

Die Zahl von Mozillas Android-Produkten wächst und eine vielfache Duplizierung von Teilen von Code und Ideen ist die logische Konsequenz. Aus diesem Grund arbeitet Mozilla an den sogenannten Android Components. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Android-Produkte bauen lassen. Dazu gehört auch GeckoView – quasi Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Natürlich bilden die Android Components auch die Basis für Fenix, den Nachfolger des aktuellen Firefox für Android, dessen Veröffentlichung der ersten Version für Sommer dieses Jahres geplant ist.

Mit dem Reference Browser bietet Mozilla einen Browser an, welcher in dieser Form nie ein Endnutzer-Produkt werden wird, sondern viel mehr als Technologie-Vorschau dient. Neue Features und Bugfixes der Android Components landen zunächst im Reference Browser und können auf diese Weise getestet werden, bevor sie in realen Produkte implementiert werden.

Um das Testen mit dem Reference Browser besonders einfach zu machen, steht dieser ab sofort im Google Play Store zur Verfügung und aktualisiert sich darüber automatisch.

Hervorgehoben sei an dieser Stelle, dass der Reference Browser wirklich als Testprodukt dient und nicht produktiv eingesetzt werden sollte. Auch handelt es sich dabei um keine Vorschau auf Fenix. Dessen öffentliche Testphase soll im zweiten Quartal starten.

Um den Reference Browser testen zu können, muss zunächst dieser Google-Gruppe beigetreten werden. Anschließend kann der Reference Browser über den Google Play Store installiert werden. Wer Fehler im Reference Browser findet, kann diese auf GitHub melden.

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February 07, 2019 10:04 PM

February 04, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 bekommt Cryptomining- und Fingerprinting-Blocker

Mit Firefox 67 wird Mozilla die nächste Privatsphäre-Verbesserung ausliefern. Dann nämlich wird der Content-Blocker von Firefox um ein Blockieren von Cryptomining sowie Finterprinting erweitert.

Mozilla arbeitet in diesen Monaten intensiv an der Implementierung verbesserter Privatsphäre-Features von Firefox. In der gerade veröffentlichten Version Firefox 65 wurden die Content-Blocking-Einstellungen erst überarbeitet und noch in diesem Monat wird Mozilla mit einem Teil der Nutzer das standardmäßige Blockieren von Drittanbieter-Cookies testen.

Eben jene Content-Blocking-Einstellungen, welche bisher den Tracking-Schutz sowie die Drittanbieter-Cookie-Einstellungen beinhalten, sollen in Firefox 67 zwei weitere Kategorien dazubekommen, nämlich Cryptomining sowie Fingerprinting.

Cryptomining-Blocker Firefox 67

Natürlich werden beide neuen Kategorien ebenso auch in den Dialog integriert, welcher bei Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste erscheint. Wie bei Trackern und Cookies erhält der Nutzer auch hier bei Klick auf die entsprechende Kategorie Information zu entdeckten Elementen auf der aktiven Webseite.

Cryptomining-Blocker Firefox 67

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 04, 2019 09:58 PM

February 03, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 65 für Android

Neben Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla auch Firefox 65 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen von Firefox 65 für Android zusammen.

Download Mozilla Firefox 65.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 65 hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 65 aktualisiert.

Verbesserte Sicherheit

Auch in Firefox 65 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden.

Mozilla hat außerdem den Schutz vor Stack Smashing verbessert. Dabei handelt es sich um eine häufige Angriffsart, über welche der Angreifer Zugriff auf nicht genehmigte Speicherbereiche erhalten möchte.

Unterstützung für Bildformat WebP

WebP ist ein Bildformat, welches geringere Dateigrößen als PNG und JPG verspricht und sowohl Transparenz als auch Animationen unterstützt. Wurde das Bildformat bislang lediglich von Chrome und darauf basierenden Browsern unterstützt, folgte kürzlich die Unterstützung in Microsoft Edge 18 und jetzt in Firefox 65. Für Nutzer bedeutet dies in erster Linie schnellere Ladezeiten auf Webseiten, welche das WebP-Bildformat verwenden.

Sonstige Neuerungen

Außerdem hat Mozilla die Scrolling-Performance von Firefox für Android verbessert und bei Verwendung von Chromecast erscheint wieder ein entsprechendes Symbol in der Adressleiste. Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen in Form unterstützter Webstandards sowie Bugfixes.

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February 03, 2019 08:14 PM

February 02, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 65 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 65 veröffentlicht. Auch Firefox 65 ist wieder randvoll gefüllt mit Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 65 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 65 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Verbesserter Schutz vor Stack Smashing

Mozilla hat den Schutz vor Stack Smashing für Nutzer von Apple macOS und Linux verbessert. Dabei handelt es sich um eine häufige Angriffsart, über welche der Angreifer Zugriff auf nicht genehmigte Speicherbereiche erhalten möchte.

Mehr Privatsphäre für Firefox-Nutzer

Verbesserte Content Blocking-Einstellungen

Mozilla hat die Content Blocking-Einstellungen von Firefox überarbeitet. Der Nutzer hat nun eine einfache Möglichkeit, zwischen den zwei vordefinierten Sets „Standard“ und „Streng“ auszuwählen und kann über die dritte Option „Benutzerdefiniert“ die Einstellungen wie zuvor im Detail ändern. Die Content-Blocking-Einstellungen fassen derzeit die Einstellungen zum Tracking-Schutz („Schutz vor Aktivitätenverfolgung“) sowie zum Blockieren von Drittanbieter-Cookies zusammen. Im Firefox-Menü wird die entsprechende Auswahl jetzt außerdem ebenfalls angezeigt.

Firefox 65

Firefox 65

Verbesserte Content Blocking-Informationen für Webseiten

Per Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste erhält der Nutzer auf einen Blick Informationen über erkannte Tracking-Elemente sowie Cookies.

Firefox 65

Studie: Cookie-Restriktionen für neue Nutzer

Im Laufe der kommenden Wochen wird Mozilla mit einem Teil neuer (nicht bestehender) Nutzer mit geänderten Cookie-Einstellungen experimentieren, indem Tracking-Cookies standardmäßig blockiert werden, um die Privatsphäre der Nutzer zu verbessern.

Zusätzliche Sprachen direkt über Firefox installieren

Die Installation zusätzlicher Sprachen für Firefox war bislang etwas komplizierter, da dies die Installation eines Sprachpaketes über addons.mozilla.org plus das Setzen des korrekten Sprachcodes per about:config sowie einen manuellen Browser-Neustart erforderte. Mit Firefox 65 wird dies wesentlich einfacher. Nun können andere Sprachen über eine sichtbare Oberfläche direkt aus Firefox heraus heruntergeladen und ausgewählt werden. Um Neustart des Browsers bittet Firefox per entsprechender Schaltfläche. Außerdem lädt Firefox dabei auch automatisch auch die Rechtschreibkorrektur in der passenden Sprache herunter.

Firefox 65

Firefox 65

Firefox 65

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Natürlich gab es auch in Firefox 65 wieder diverse Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen. Unter anderem kann mittels Tabs API nun auch kontrolliert werden, welcher Tab fokussiert wird, wenn der aktive Tab geschlossen wird.

Alle Neuerungen an der WebExtension-Front werden hier beschrieben.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung für Bildformat WebP

WebP ist ein Bildformat, welches geringere Dateigrößen als PNG und JPG verspricht und sowohl Transparenz als auch Animationen unterstützt. Wurde das Bildformat bislang lediglich von Chrome und darauf basierenden Browsern unterstützt, folgte kürzlich die Unterstützung in Microsoft Edge 18 und jetzt in Firefox 65. Für Nutzer bedeutet dies in erster Linie schnellere Ladezeiten auf Webseiten, welche das WebP-Bildformat verwenden.

Unterstützung für Videoformat AV1

Einen vergleichbaren Vorteil für die Wiedergabe von Videos bringt die Unterstützung des neuen Videoformats AV1 der Alliance for Open Media (AOMedia), zu deren Gründungsmitgliedern auch Mozilla zählt. Dabei läuft das AV1-Decoding in einem eigenen Prozess. Zunächst gibt es die AV1-Unterstützung allerdings nur für Nutzer von Windows. Nutzer von Apple macOS und Linux müssen noch etwas warten.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von AV1 ist sicher die Tatsache, dass es sich dabei um einen Open Source Codec handelt, der frei von jeglichen Lizenzgebühr-Ansprüchen ist. Nach Angaben von Mozilla kommt in 80 Prozent aller Videos, die wir uns im Web ansehen, patentierte Technologie zum Einsatz. Was vielen nicht klar ist: die Wiedergabe von Videos kostet Geld. Selbst wenn wir für die Wiedergabe von Videos nichts zahlen: sobald patentierte Technologie zum Einsatz kommt, muss jemand bezahlen. Jedes Jahr werden von vielen Firmen viele Millionen nur dafür bezahlt, dass wir kostenlos Videos in hoher Qualität konsumieren können. Ein patentfreier Codec, welcher qualitativ allen bisherigen Codecs auch noch überlegen ist, ist daher ein riesiger Schritt. Und genau das trifft auf AV1 zu.

Die technische Überlegenheit von AV1 gegenüber H.264 lässt sich ganz gut in Zahlen ausdrücken, indem man sagt, dass mit AV1 die gleiche Qualität bei etwa der halben Dateigröße wie bei H.264 erreicht werden kann. Das heißt also auch hier wieder: Schnellere Ladezeiten für Nutzer bei entsprechender Nutzung durch die Webseiten.

AV1 Kompression

Nicht mehr mehrere Pop-up-Fenster gleichzeitig

Webseiten ist es nicht länger möglich, Nutzer mit dem gleichzeitigen Öffnen mehrer Pop-ups zu nerven.

Sonstige Verbesserungen der Webplattform

Firefox 65 hat die Unterstützung für CSS Umgebungsvariablen erhalten und Firefox unterstützt für verbesserte Webkompatibilität mehr Werte für die -webkit-appearance-Eigenschaft. Eine neue JavaScript Storage Access API wurde hinzugefügt, Readable Streams werden unterstützt und über Intl.RelativeTimeFormat stehen an sofort relative Zeitangaben wie „in 2 Tagen“ zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 64 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Neuer Flexbox-Inspektor

Mozilla ist bekannt für innovative Entwickler-Werkzeuge, die es in anderen Browsern nicht gibt, wie den CSS Grid Inspektor, den Font Editor oder auch den Shape Path Editor. Mit dem Flex Inspektor kommt nun ein weiteres Werkzeug hinzu. Webentwicklern, welche mit dem Flexbox-Standard arbeiten, wird das Leben damit deutlich vereinfacht. Weitere Informationen zur Verwendung gibt es hier.

Firefox 65

Übersicht über lokale CSS-Änderungen

Die Entwickler-Werkzeuge von Firefox bieten die Möglichkeit, das CSS einer Webseite live zu bearbeiten, um Änderungen zu testen. Was bisher gefehlt hat, war eine Zusammenfassung aller Änderungen. Dafür hat Mozilla in Firefox 65 ein neues Panel zum Inspektor hinzugefügt.

Firefox 65

Suche nach vorherigen Konsolen-Eingaben

Mittels F9 (Windows und Linux) respektive Ctrl + R (macOS) kann ein Suchmodus in der Webkonsole aktiviert werden, bei welchem während der Eingabe in die Kommandozeile vorherige Eingaben angezeigt werden, welche die eingegebene Zeichenkette beinhalten

Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 65 finden sich in den MDN web docs.

Enterprise Features

MSI-Installer

Um System-Administratoren im Unternehmen das Anpassen und Verteilen von Firefox einfacher zu machen, bietet Mozilla ab sofort anpassbare MSI-Installer für Firefox auf Windows 7 und höher an. Wie bei den konventionellen Installationspaketen gibt es auch hier unterschiedliche Installer pro Sprache, CPU-Architektur (32-Bit oder 64-Bit) und Release-Kanal.

MSI-Installer erlauben die Anpassung über eine MST-Datei und können über die auf Windows üblichen Deployment-Tools wie Active Directory oder Microsoft System Center Configuration Manager verteilt werden. Mozilla hat eine Dokumentation zu den MSI-Installern veröffentlicht.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die aktuelle Version 4.3 ist bereits für Firefox 65 sowie Firefox ESR 60.5 angepasst.

Optionale Features

Implizites rel=noopener bei target=_blank

Jeder Webentwickler kennt das target-Attribut mit seinem Wert _blank, um vom Benutzer geklickte Links auf Webseiten standardmäßig in einem neuen Tab statt im gleichen Tab aufrufen zu lassen. Was aber nur die Wenigsten wissen: es handelt sich dabei um eine Sicherheitslücke, welche Phishing ermöglicht. Die Lösung für Webseitenbetreiber ist einfach: Wird target=“_blank“ verwendet, ist gleichzeitig auch noch rel=“noopener“ zu verwenden. Bonuspunkt: Die Verwendung von rel=“noopener“ liefert gleichzeitig auch noch einen Performance-Vorteil gegenüber dem Weglassen.

Wird über about:config der Schalter dom.targetBlankNoOpener.enabled auf true gesetzt, dann nimmt Firefox automatisch ein rel=“noopener“ an, wenn das rel-Attribut fehlt.

Sonstige Neuerungen in Firefox 65

Entkoppelung von Sitzungswiederherstellung und Warnung beim Schließen

Beim Schließen von Firefox per Tastatur fragt Firefox vor dem Schließen bereits nach – sofern die automatische Sitzungswiederherstellung nicht aktiviert ist. Ab Firefox 65 kann Firefox auch bei aktivierter Sitzungswiederherstellung nachfragen. In den Einstellungen wurde eine sichtbare Option implementiert, welche das Verhalten konfigurierbar macht.

Firefox 65

Speicherverbrauch von Webseiten und Erweiterungen

Wer sich dafür interessiert, welche Webseiten und Erweiterungen den Browser besonders beanspruchen, findet seit Firefox 64 einen integrierten Task-Manager im Mozilla-Browser. Dieser kann über das Firefox-Menü (unter Sonstiges) oder per Eingabe von about:performance in die Adressleiste erreicht werden.

Der Task-Manager zeigt den Energieverbrauch von Webseiten und Erweiterungen an. Neben einem Zahlenwert vereinfacht eine Kategorisierung wie beispielsweise „Niedrig“, „Mittel“ oder „Hoch“ die Einordnung dieses Wertes in einer Weise, wie sie für jeden Nutzer verständlich ist. In Firefox 65 kommt eine weitere Spalte dazu, welche den Speicherverbrauch der jeweiligen Webseite respektive Erweiterung anzeigt.

Firefox 65

Apple macOS: Handoff-Unterstützung

Firefox für macOS unterstützt nun das Handoff-Feature von Apple, welches es erlaubt, angefangene Aufgaben von Firefox oder Safari für Apple iOS auf dem Mac-Computer fortzusetzen.

Sonstige Neuerungen

Unter Windows wurde das Update-Verzeichnis nach %ProgramData% verschoben. Darin befindet sich nun auch die Update-Einstellung, welche nicht länger im Profil gespeichert wird. Unter Windows 10 respektiert Firefox jetzt auch mit dunklem Theme die eingestellte Akzentfarbe des Betriebssystems.

Den Schalter browser.urlbar.autocomplete.enabled in about:config zum Deaktivieren des Adressleisten-Popups existiert nicht länger. Außerdem wurde das Button-Design in den Einstellungen überarbeitet. Ist die separate Suchleiste deaktiviert, fügt Firefox bei Druck von Strg + K (macOS: Cmd + K) nun ein „?“ an den Beginn der Adressleiste ein – mit diesem Steuerzeichen wird Firefox angewiesen, lediglich die Standard-Suchmaschine für die Sucheingabe zu verwenden und nicht Chronik oder Lesezeichen zu durchsuchen.

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February 02, 2019 10:13 PM

January 31, 2019

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: WebRender jetzt auch für erste AMD- und Intel-Chips aktiviert

Der aus dem Servo-Projekt stammende WebRender soll die Grafikkarte stärker als bisher einbeziehen und so für eine deutlich verbesserte Firefox-Performance sorgen. Bisher war WebRender lediglich für Nutzer einer Grafikkarte von Nvidia standardmäßig aktiviert. Jetzt folgen erste AMD- sowie Intel-Chips.

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

In der Nightly-Version von Firefox ist WebRender bereits für einen Teil der Nutzer aktiviert. Die anfängliche Zielgruppe setzt sich aus Nutzern zusammen, welche Windows 10 als Betriebssystem sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia einsetzen. Der Plan ist, WebRender für diese Zielgruppe in der finalen Version von Firefox 67 zu aktivieren. Firefox 67 erscheint nach aktueller Planung am 14. Mai 2019.

Unterdessen hat Mozilla die Zielgruppe für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox erweitert. So kommen nun auch erste Nutzer einer AMD-Grafikkarte in den Genuss. Konkret werden die CIK-, VI- sowie GFX9-Reihen genannt. Wer es genauer wissen will, findet im Quellcode die neu unterstützten Geräte-IDs. Ebenfalls werden nun erste Intel-Chips unterstützt. Auch hier hält der Quellcode weitere Informationen bereit.

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January 31, 2019 10:23 PM

January 30, 2019

Sören Hentzschel

Neue Bilder von Fenix: Privater Modus und Einstellungen

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Nachdem es die ersten Bilder von Fenix zuerst auf diesem Blog zu sehen gab, gibt es nun Nachschlag. Dieses Mal zu sehen: Der Private Modus, die Einstellungen sowie Kontextmenüs von Fenix.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Browser-Produkte bauen lassen. GeckoView ist Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Nachdem die Anfang des Monats veröffentlichten Mockups einen ersten Eindruck von Fenix verschafft haben, zeigen neue Mockups den Privaten Modus, die Einstellungen sowie Kontextmenüs.

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Privater Modus

Privater Modus Fenix

Privater Modus Fenix

Privater Modus Fenix

Einstellungen

Fenix Einstellungen

Fenix EinstellungenFenix EinstellungenFenix Einstellungen

Fenix EinstellungenFenix EinstellungenFenix Einstellungen

Fenix EinstellungenFenix EinstellungenFenix Einstellungen

Fenix EinstellungenFenix EinstellungenFenix Einstellungen

Kontextmenüs

Fenix Kontextmenü Fenix Kontextmenü

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January 30, 2019 09:45 PM

January 28, 2019

Sören Hentzschel

Firefox: Enterprise Policy Generator 4.3 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version 4.3 macht den Enterprise Policy Generator fit für die aktuellen Firefox-Releases.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es auf der Info-Seite zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 4.3.0

Wie immer gemeinsam mit neuen Firefox-Versionen – morgen werden Firefox 65 und Firefox ESR 60.5 veröffentlicht – steht auch eine neue Version des Enterprise Policy Generators zur Verfügung.

Der Großteil der Änderungen fand dieses Mal unter der Haube statt, um die Voraussetzungen für die neu unterstützten Policies zu schaffen.

Die neuen Firefox-Versionen beinhalten dieses Mal keine neuen Enterprise Policies, dafür unterstützt der Enterprise Policy Generator 4.3 nun die SecurityDevices-Policy zum Hinzufügen von PKCS #11 Sicherheits-Modulen, von Firefox seit Firefox 64 beziehungsweise Firefox ESR 60.4 unterstützt.

Außerdem werden mit dem Update die beiden neuen Policies SSLVersionMin sowie SSLVersionMax zum Festlegen der mindestens erforderlichen respektive maximal unterstützten TLS-Version unterstützt. Diese beiden Policies funktionieren ab Firefox 66.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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January 28, 2019 10:13 PM

January 27, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66 blockiert automatische Sound-Wiedergabe auf Webseiten

Webseiten, welche automatisch Töne von sich geben, gehören ab Firefox 66 standardmäßig der Vergangenheit an – sowohl am Desktop als auch auf Android.

Die automatische Wiedergabe von Ton auf Webseiten zu unterbinden, ist für Firefox-Nutzer kein komplett neues Thema. Bereits in Firefox 41 gab es hinter einem versteckten Schalter eine erste Implementierung eines Autoplay-Blockers.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. So wurde die Logik, wann die Wiedergabe blockiert wird, optimiert. Firefox folgt dabei einem sogenannten User-Gesten-Aktivierungs-Modell, bei welchem die automatische Wiedergabe von Sound zunächst deaktiviert ist, aber aktiviert wird, wenn der Nutzer mit der Seite interagiert.

Ein Beispiel: Der Nutzer klickt auf einer Webseite den Link zu einem YouTube-Video an. Firefox verhindert die automatische Wiedergabe des Videos. Der Nutzer klickt dann auf YouTube ein anderes Video an. Da angenommen werden kann, dass sich der Nutzer bewusst auf der Webseite bewegt und das Video anklickt hat, um es abzuspielen, wird dieses Video automatisch wiedergegeben und die Wiedergabe nicht blockiert.

Neu ist auch, dass es nun eine sichtbare Option in den Firefox-Einstellungen gibt, um den Autoplay-Blocker aktivieren respektiere zu deaktivieren.

Autoplay-Blocker Firefox 66

In den Einstellungen gibt es auch eine Ausnahmeliste. Dort können sowohl Webseiten festgelegt werden, welche Medien trotz aktiviertem Autoplay-Blocker automatisch abspielen, als auch Webseiten, deren automatische Wiedergabe trotz deaktiviertem Autoplay-Blocker blockiert wird.

Autoplay-Blocker Firefox 66

Ein Hinzufügen von Ausnahmen ist nicht nur über die Firefox-Einstellungen möglich, sondern auch direkt auf der entsprechenden Webseite über das Info-Symbol in der Adressleiste von Firefox.

Autoplay-Blocker Firefox 66

Neben der Aktivierung oder Deaktivierung des Autoplay-Blockers konnte seit Firefox 63 über eine versteckte Einstellung noch eine dritte Option getestet werden: Damit hatte Firefox auf jeder Webseite, welche eine automatische Wiedergabe starten wollte, den Nutzer gefragt, ob er dies möchte. Diese Option hat Mozilla in Firefox 66 wieder entfernt, nachdem diese Möglichkeit im Nutzer-Feedback durchgefallen war.

Der Autoplay-Blocker wird ab Firefox 66 standardmäßig aktiviert sein, zunächst allerdings nur für 25 Prozent der Nutzer. Eine Erhöhung auf 50 Prozent soll am Ende der ersten Woche erfolgen, ehe das Feature dann am Ende der zweiten Woche für alle Nutzer aktiviert werden soll – immer vorausgesetzt, es werden keine größeren Probleme festgestellt.

Auch in Firefox 66 für Android wird der Autoplay-Blocker standardmäßig aktiviert werden. Hier steht die Ausrollungsweise noch nicht final fest, aber vermutlich wird hier das Feature vom ersten Tag an für alle Nutzer aktiviert werden. Firefox 66 erscheint nach aktueller Planung am 19. März 2019.

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January 27, 2019 10:01 PM

January 26, 2019

Sören Hentzschel

Firefox WebExtension Bookmarks Organizer 3.1 veröffentlicht

Mit dem Bookmarks Organizer 3.1 steht ein Update für die Firefox-Erweiterung bereit, welches Verbesserungen der Bestätigungs-Dialoge sowie eine Fehlerbehebung und aktualisierte Übersetzungen bringt.

Download Bookmarks Organizer 3.1 für Mozilla Firefox

Der Bookmarks Organizer soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende sowie doppelte Lesezeichen gefunden und Weiterleitungen korrigiert werden. Ein ausführlicher Überblick über alle Funktionen kann hier gefunden werden. Bookmarks Organizer 3.1 erfordert mindestens Firefox 60 und ist damit auch mit Firefox ESR 60 kompatibel.

Verbesserte Bestätigungs-Dialoge

Der Bookmarks Organizer zeigt vor dem Korrigieren einer Weiterleitung oder dem Löschen eines Lesezeichens eine Bestätigungs-Meldung an.

Bookmarks Organizer 3.1

In Bookmarks Organizer 3.1 wurde der native Bestätigungs-Dialog, welcher vom Browser kommt, durch eine eigene Implementierung ersetzt. Dieser sieht zum einen wesentlich besser aus, hat vor allem aber nicht die Checkbox zum Unterdrücken weiterer Dialoge. Diese Checkbox hatte nämlich für Probleme gesorgt, da diese nicht synchron mit dem internen Status des Bookmarks Organizers war. Außerdem erlaubt die neue Implementierung weitere Verbesserungen des Dialog-Verhaltens in der Zukunft.

Bookmarks Organizer 3.1

Wer nach defekten Lesezeichen sucht und nach der Überprüfung die Bestätigungs-Dialoge deaktivieren möchte, muss nicht länger eine erneute Überprüfung aller Lesezeichen durchführen, da sich die entsprechende Einstellung ab sofort umgehend auswirkt und nun jederzeit ein- und wieder ausgeschaltet werden kann.

Bookmarks Organizer 3.1

Sonstige Verbesserungen

War die Oberfläche des Bookmarks Organizers bereits geöffnet und dann wurde ein neues Lesezeichen hinzugefügt, welches defekt ist, wurde dieses zwar korrekt mitgezählt, aber nicht in der Ergebnisliste angezeigt, wenn nach defekten Lesezeichen gesucht worden ist, ohne die Oberfläche des Bookmarks Organizers noch einmal neu zu laden. Dieses Problem wurde im Bookmarks Organizers 3.1 behoben.

Außerdem wurden diverse Übersetzungen aktualisiert.

Gefällt? Unterstützung gerne gesehen!

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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January 26, 2019 10:28 PM

January 25, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

FIXED: Bug 393302 – Can’t “send-to” (MAPI) using SeaMonkey and Thunderbird X86_64-bit ✅

Blogpost in englischer SpracheDer (zumindest für mich) problematische Bug, aufgrund dessen Windows-SeaMonkey 64bit nicht als Standard-Email-Client — beispielsweise für Email-Versand aus dem WINDOWS-Dateimanager heraus) — eingestellt werden kann, ist gefixt.

  • Bug 526540 a MAPI problem with sending emails with (through) Irfanview after SM 2.0 upgrade
  • Bug 1175598 64Bit: Impossible to make Mail/News default application for “send from WIN Explorer”, “Send document (as PDF)”
  • (und vielleicht weitere)

Ich habe das mit

installed Build of unofficial (by wg9s) en-US SeaMonkey 2.53 (NT 6.1; Win64; x64; rv:56.0) Gecko/20100101 Firefox/56.0 Build 20190122130014 (Default Classic Theme, German Language Pack active) on German WIN7 64bit

getestet, funktioniert prima 🙂

Bitte beachten: Einfach bei einem entpackten Installer per Knopfdruck in den Einstellungen SeaMonkey für News und Mail als Standardapplikation zu wählen funktioniert nicht. WIN7 ging bei mir zwar in den Admin-Modus, aber hinterher funktionierte Emailversand aus dem WIN-Dateimanager immer noch nicht. Gleiches Verhalten vermutlich auch bei Verwendung eines enpackenten ZIPs.

In den offiziellen Builds war der Fix zumindest am 23.01. noch nicht enthalten!

Und noch mal vielen Dank für  WG9s’ tolles Angebot mit inoffiziellen SeaMonkey 2.49  | SeaMonkey 2.53  | SeaMonkey 2.57 | SeaMonkey trunk,!

January 25, 2019 06:05 AM

January 24, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66 bekommt Scrolling ohne Sprünge während Ladevorgang

Ein Phänomen, welches sicher viele Nutzer kennen, ist das Springen des Inhalts, wenn man scrollt, während die Seite noch nicht fertig geladen ist. Dieses Verhalten gehört ab Firefox 66 der Vergangenheit an.

Mozilla hat in Firefox 66 sogenanntes Scroll Anchoring implementiert. Das Problem, welches Mozilla damit behebt, ist besonders von bildlastigen Webseiten bekannt: Man lädt eine Webseite und scrollt zu einer bestimmten Stelle, bevor Firefox die Möglichkeit hatte, die Webseite komplett zu laden. Plötzlich tritt an diese Stelle ein anderer Inhalt, weil Firefox weitere Bilder geladen hat, was die Position des gesamten Inhaltes verschiebt. Die Folge: Der Nutzer muss erneut scrollen, um wieder an die gewünschte Stelle zu kommen. Ähnliches gilt für das Öffnen eines Links mit Anker (#), während Firefox noch damit beschäftigt ist, die Inhalte zu laden.

Mit dem in Firefox 66 implementierten Scroll Anchoring ist dies anders. Firefox lädt wie bisher auch alle Ressourcen wie Bilder, verändert dabei aber nicht mehr die Position. Für den Nutzer entsteht nicht länger ein Sprung des Inhalts.

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January 24, 2019 10:37 PM

January 23, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66 erhält Unterstützung für Apple MacBook Pro Touch Bar

Das MacBook Pro von Apple besitzt eine innovative Touch Bar, welche einen Schnellzugriff auf anwendungsspezifische Funktionen geben kann. Mit Firefox 66 erhält auch der Mozilla-Browser Unterstützung für die Touch Bar.

Die Touch Bar ist eine berührungsempfindliche Leiste des Apple MacBook Pro, über welche Anwendungen schnellen Zugriff auf bestimmte Funktionen bereitstellen können. Firefox 66 unterstützt nun ebenfalls die Touch Bar.

Konkret stellt Firefox dabei standardmäßig die folgenden Funktionen bereit: Seite zurück, Seite neu laden, Adressleiste fokussieren, als Lesezeichen setzen respektive entfernen, neuen Tab öffnen sowie Seite teilen. In privaten Fenstern erscheint statt der Schaltfläche zum Fokussieren der Adressleiste eine Schaltfläche zum Schließen des Fensters.

Touch Bar in Firefox 66

Mozilla arbeitet bereits daran, dass der Anwender die Touch Bar über die entsprechende sichtbare Oberfläche von Apple macOS anpassen kann. In der Zwischenzeit können Nutzer aber bereits über about:config Anpassungen vornehmen. Dazu dient der Schalter ui.touchbar.layout. Unerwünschte Funktionen können aus der Liste entfernt oder die Reihenfolge geändert werden. Wird „OpenOrFocus“ durch „OpenLocation“ ersetzt, dann wird auch in privaten Fenstern die Schaltfläche zum Fokussieren der Adressleiste statt der Schaltfläche zum Schließen des Fensters angezeigt. Außerdem stehen noch die folgenden Funktionen zur Verfügung, die im Standard-Set nicht angezeigt werden: „Forward“, „Find“, „Home“, „Sidebar“, „ReaderView“ sowie „Fullscreen“.

Nach Änderung des Schalters ist ein Neustart von Firefox notwendig. Firefox 66 erscheint nach aktueller Planung am 19. März 2019.

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January 23, 2019 10:14 PM

January 22, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66: Startseite privater Fenster erhält Suchfunktion

In privaten Fenstern merkt sich Firefox keine Surf-Spuren wie Chronik oder Cookies. Die Startseite privater Fenster beinhaltet bislang lediglich Informationen über diesen Modus. In Zukunft steht hier wie in regulären Fenstern ein Suchfeld zur Verfügung.

Private Fenster in Firefox schützen die Privatsphäre der Nutzer, da Firefox in diesem Modus keine Chronik, Suchanfragen, Cookies sowie temporäre Dateien speichert. Außerdem ist in diesem Modus der Tracking-Schutz standardmäßig aktiviert, der Referrer wird standardmäßig gekürzt und Webseiten, welche nicht über HTTPS aufgerufen werden, werden als unsicher markiert.

Die Startseite privater Fenster erhält bislang lediglich Informationen darüber, was sich Firefox in diesem Modus merkt und was nicht. Mozilla hat die Seite nun überarbeitet und dabei die Informationen nicht nur kompakter dargestellt, auch gibt es hier nun ein Suchfeld, über welches die vom Benutzer eingestellte Standard-Suchmaschine genutzt werden kann, um im Web nach Informationen zu suchen.

Privates Fenster Firefox 66

Der Informations-Block enthält außerdem einen Link zu einem neuen Hilfe-Artikel, welcher mit diversen Mythen über private Fenster aufräumt und deutlich macht, was private Fenster nicht leisten.

Die Neuerung steht ab sofort in der Nightly-Version von Firefox 66 zur Verfügung und wird auch in Firefox Beta 66 verfügbar sein. In der finalen Version von Firefox 66 wird diese Neuerung standardmäßig zunächst deaktiviert sein, um diese im Rahmen einer Studie mit einem Teil der Nutzer zu testen, bevor die Neuerung flächendeckend ausgerollt wird. Die finale Version von Firefox 66 erscheint nach aktueller Planung am 19. März 2019.

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January 22, 2019 09:53 PM

January 21, 2019

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.32 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.32 bereit.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.32 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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January 21, 2019 09:30 PM

January 16, 2019

Sören Hentzschel

Tastatur-Kommandos von Erweiterungen können ab Firefox 66 geändert werden

Ab Firefox 66 können Tastatur-Kommandos von Firefox-Erweiterungen vom Benutzer geändert werden, unabhängig davon, was der Entwickler der jeweiligen Erweiterung festgelegt hat.

Entwickler von Firefox-Erweiterungen können den Anwender diverse Aktionen auch per Tastatur ausführen lassen. Nicht immer ist die Wahl eines Tastatur-Kommandos für jeden Nutzer optimal. Abhilfe schafft eine neue Funktion von Firefox 66.

Ab Firefox 66 erreichen Nutzer über den Add-on Manager von Firefox eine Oberfläche, über welche sämtliche Tastatur-Kommandos der installierten Erweiterungen angepasst werden können.

Erweiterungen konnten bisher eine eigene Oberfläche implementieren, damit Nutzer die Tastatur-Kommandos ändern können. Davon hatten allerdings die wenigsten Erweiterungen Gebrauch gemacht. Mit Firefox 66 ist dies obsolet und steht automatisch allen Erweiterungen zur Verfügung, welche Tastatur-Kommandos implementiert haben.

WebExtension Tastatur-Kommanndos

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January 16, 2019 10:30 PM

January 15, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla schaltet Test Pilot und Firefox Screenshots ab

Überraschende Nachricht: Mozilla wird Firefox Test Pilot sowie Firefox Screenshots abschalten.

Unter dem Namen Test Pilot betreibt Mozilla eine Möglichkeit für Firefox-Nutzer, potentielle neue Funktionen vorab zu testen. Manche der Experimente haben ihren Weg in Firefox gefunden, andere haben dies nicht. Firefox Screenshots bezeichnet einen Online-Speicher für Screenshots. Beide Dienste sollen abgeschaltet werden.

Test Pilot wird bereits kommende Woche, am 22. Januar 2019 abgeschaltet werden. Bestehende Experimente werden weiterhin funktionieren und über addons.mozilla.org weiterhin zur Verfügung stehen. Die Test Pilot-Erweiterung wird bei Besuch der Webseite deinstalliert werden. Experimente, welche nicht in Form einer Firefox-Erweiterung kommen, wie Firefox Send und Lockbox, werden weiterhin aktiv entwickelt und erwarten signifikante Verbesserungen in der nahen Zukunft.

Die Screenshot-Funktion wird weiterhin Teil von Firefox bleiben, allerdings wird die Möglichkeit entfernt, Bilder online hochzuladen. Anfang der zweiten Jahreshälfte 2019 soll der Screenshot-Server dann komplett abgeschaltet werden.

Update 16.01.2019

Der Grund für die Einstellung von Test Pilot ist nicht etwa mangelnder Erfolg. Ganz im Gegenteil: So sagt Mozilla, dass Test Pilot sogar besser funktioniert hat, als man es sich je vorgestellt hätte. Vor der Gründung von Test Pilot hätte man keine gute Möglichkeit gehabt, schnell Features auf den Markt zu bekommen oder zeitnah Feedback von den Nutzern zu erhalten, um so schließlich Ideen zu evaluieren, bevor viele Ressourcen in etwas investiert werden, was von den Nutzern so überhaupt nicht angenommen wird. Prototyping dieser Art sei damals innerhalb von Mozilla ein fremder Ansatz gewesen. Mozilla als ganze Organisation habe sich aber weiterentwickelt und viel gelernt und so sei man nun nicht mehr auf ein einzelnes Team angewiesen, welches mit neuen Ideen experientiert. Auch 2019 darf man also mit neuen Produkt-Ideen rechnen, die man als Nutzer testen kann. Tatsächlich soll es 2019 sogar noch mehr und nicht weniger Experimente geben. Nur dann eben nicht unter dem Test Pilot-Label.

Erfolg ist letztlich auch der Grund für die Einstellung von Firefox Screenshots als Service. Firefox Screenshots läuft für Mozilla sehr erfolgreich und wird mittlerweile 20 Millionen mal pro Monat genutzt. Und das hat einen Preis: Firefox Screenshots bindet einige Mitarbeiter, welche für den erfolgreichen Wachstum benötigt werden.

Verglichen mit anderen Browserherstellern ist Mozilla sehr klein und hat nun eine begrenzte Anzahl an Ressourcen zur Verfügung. Einfach neue Leute in ein solches Projekt zu werfen, würde vielleicht in einer perfekten Welt funktionieren, und so schreibt Mozilla, dass das Einstellen von geeignetem Personal schwierig sei.

Gleichzeitig bereitet man den Launch einer großen neuen Version von Firefox Send vor – mit Android-App, Firefox Account-Integration und viel größerem Dateigrößen-Limit. Um in dieses Produkt investieren zu können, welches Mozilla wichtig erscheint, mussten Ressourcen abgezogen werden.

Firefox Send ist nämlich unabhängig von Firefox. De facto wird Firefox Send nach Angaben von Mozilla sogar häufiger mit Chrome als mit Firefox genutzt. Das Team, welches sich für Test Pilot verantwortlich zeigte, hat den Fokus nun mehr darauf gelegt, an Diensten zu arbeiten, die über Firefox hinausgehen, um so auch neuen Zielgruppen Mozillas Prinzipien hinsichtlich Datenschutz, Sicherheit und Nutzerkontrolle mitzugeben.

Ähnlich verhält es sich mit Lockbox, was zwar einerseits den Passwort-Manager von Firefox ergänzen soll, andererseits aber auch als Mobile App zur Verfügung steht und wovon nicht nur Firefox-Nutzer profitieren.

Während Test Pilot ursprünglich dazu gedacht war, Firefox-Features zu testen, hätten diese Produkte begonnen, den Horizont von Mozilla zu erweitern. Und so ist dann auch Firefox Monitor als Experiment außerhalb von Test Pilot entstanden, was für Mozilla ein großer Erfolg im Jahr 2018 war. Mozilla sieht mit diesen Produkten eine gute Möglichkeit, als Marke zu wachsen. Eine Plattform zu betreiben, welche sich auf Experimente für den Firefox-Browser beschränkt, sei vom Ressourcen-Bedarf her schwieriger zu rechtfertigen.

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January 15, 2019 08:36 PM

January 14, 2019

Sören Hentzschel

Firefox Klar erhält Werbeblocker-Funktion

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla für Android und Apple iOS. Nun bekommt die Android-Version von Firefox Klar zusätzlich noch eine Werbeblocker-Funktion, welche mit verschiedenen Filterlisten arbeitet.

Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) kann bereits Dinge wie Tracking-Elemente, JavaScript, Schriftarten und Cookies blockieren. Für die Android-Version von Firefox Klar 9.0 plant Mozilla eine weitere Kategorie: Das Blockieren von Werbung.

Durch den Tracking-Schutz blockiert Firefox Klar bereits viel Werbung, da ein großer Teil der Werbung im Web Tracking-Praktiken anwendet. Werbung, welche den Nutzer nicht trackt, wird damit also erwartungsgemäß nicht blockiert.

Das soll sich mit der neuen Werbeblocker-Funktion von Firefox Klar 9.0 ändern. Diese kombiniert vier Filterlisten: Easylist, EasyPrivacy, Fanboy’s Annoyance List sowie AdGuard Mobile Ad Filter.

Firefox Klar Werbeblocker

Standardmäßig ist der Werbeblocker zwar deaktiviert, bestehende Nutzer sollen mit dem Update aber auf das neue Feature aufmerksam gemacht werden.

Firefox Klar Werbeblocker

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January 14, 2019 10:21 PM

January 13, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 bekommt dedizierte Profile pro Installation

Wer mehrere Firefox-Installationen auf seinem System nutzt, hat bisher standardmäßig ein gemeinsames Firefox-Profil für alle Installationen verwendet. Dies ändert sich mit Firefox 67.

Lesezeichen, Chronik, Erweiterungen, Passwörter, Einstellungen – diese und noch weitere Dinge werden in einem sogenannten Profil gespeichert. Verschiedene Firefox-Installationen nutzen standardmäßig immer das gleiche Profil. Was im ersten Moment praktisch erscheint, bringt mehrere Probleme mit sich.

Das größte Problem ist die Möglichkeit eines Datenverlustes durch Downgrades. Technisch liegt ein Downgrade nicht nur dann vor, wenn man eine Firefox-Installation durch Neuinstallation einer älteren Version ersetzt. Wer beispielsweise sowohl die aktuelle Release- als auch eine aktuelle Nightly-Version von Firefox installiert hat, führt aus technischer Sicht ebenso ein Downgrade durch, wenn zunächst Firefox Nightly und anschließend die Release-Version von Firefox mit dem gleichen Profil gestartet wird, da auch hier eine ältere Version der neueren Version folgt. Downgrades wurden von Firefox noch nie offiziell unterstützt und Hinweise in den Release Notes, dass ein Downgrade von einer bestimmten Version Probleme verursacht, gab es bereits häufiger.

Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass bei Nutzung eines gemeinsamen Profils nicht ohne Weiteres zwei Firefox-Installationen parallel genutzt werden können.

Ab Firefox 67 nutzt der Mozilla-Browser dedizierte Profile pro Installation. Das heißt, dass wenn ein Nutzer mehrere Firefox-Installation hat, jede dieser Installationen ein eigenes Profil verwendet und damit standardmäßig nicht länger in allen Installationen automatisch die gleichen Lesezeichen, die gleiche Chronik etc. zur Verfügung stehen. Wer seine Daten profilübergreifend synchron halten möchte, nutzt dafür idealerweise Firefox Sync, was genau für diesen Zweck ausgelegt ist. Die zuvor genannten Probleme gehören mit dieser Änderung der Vergangenheit an.

Dedizierte Firefox-Profile pro Installation

Wer bereits unterschiedliche Profile für unterschiedliche Installationen nutzt, was de facto schon vorher empfohlen war, ist von der Änderung nicht betroffen. Wer bisher ein gemeinsames Profil für unterschiedliche Installationen verwendet, ist in der folgenden Weise betroffen: Die Firefox-Installation, welche als erstes gestartet wird, erhält alle bisherigen Daten und Anpassungen. Jede weitere Installation erhält ein ganz frisches Profil. Über den Profilmanager kann die Zuordnung von Firefox-Installationen und -Profilen jederzeit angepasst werden.

Die Änderung wird aller Voraussicht nach am 28. Januar in Firefox Nightly in Kraft treten. Nutzer von Firefox Nightly werden nach dem morgigen Update, am 14. Januar, vorab über die Änderung informiert.

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January 13, 2019 09:19 PM

January 12, 2019

Sören Hentzschel

Flash-Unterstützung wird in Firefox 69 standardmäßig deaktiviert

Mozilla wird noch in diesem Jahr, nämlich mit Firefox 69, die Unterstützung für den Adobe Flash Player standardmäßig deaktivieren.

Der Adobe Flash Player ist das letzte verbliebene NPAPI-Plugin, welches von Firefox noch unterstützt wird, nachdem andere NPAPI-Plugins wie Oracle Java oder Microsoft Silverlight bereits seit Firefox 52 nicht mehr unterstützt werden. NPAPI-Plugins waren für viele Jahre ein wichtiger Teil der Webplattform. In den letzten Jahren hat deren Bedeutung aber immer stärker abgenommen. Praktisch alles, was früher ausschließlich mittels NPAPI-Plugin umsetzbar war, wird heute, dank entsprechender Weiterentwicklung von Webstandards, nativ durch die Browser unterstützt. Heute gelten NPAPI-Plugins vor allem aus einer Sicherheits-Perspektive als problematisch.

Bereits im Juli 2017 hatte Adobe angekündigt, den Adobe Flash Player mit Ende 2020 zu beerdigen. Zeitgleich hatte Mozilla angekündigt, die Unterstützung für den Adobe Flash Player in Firefox Anfang 2020 für Privatanwender sowie Ende 2020 für Enterprise-Nutzer einzustellen. Nun steht ein konkreter Zeitpunkt für den nächsten Schritt fest.

Mozilla plant schon für Firefox 69 die standardmäßige Deaktivierung der Flash-Unterstützung. Firefox 69 wird nach aktueller Planung am 3. September dieses Jahres erscheinen.

Während es zu diesem Zeitpunkt für den Nutzer noch möglich sein wird, die Flash-Unterstützung per Browser-Einstellung zu aktivieren, sollten sich vor allem Webseitenbetreiber darauf einstellen, dass die Nutzer ab diesem Zeitpunkt ohne Änderung seitens Nutzer keine Flash-Inhalte mehr konsumieren können. Nutzer werden auch seitens Firefox nicht dazu aufgefordert werden, den Flash Player zu aktivieren.

Gemäß Roadmap wird die Unterstützung für den Adobe Flash Player dann Anfang 2020 komplett aus Firefox entfernt werden. Da die nächste Enterprise-Version von Firefox auf Firefox 68 basieren wird, sind Nutzer von Firefox ESR von diesem Datum nicht betroffen. Dort wird es erst Ende 2020 soweit sein, vermutlich in Firefox 76, sofern der aktuelle Abstand von acht Major-Releases zwischen ESR-Upgrades eingehalten wird.

Firefox für Android unterstützt bereits seit Oktober 2017 und Firefox 56 keinen Adobe Flash Player mehr.

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January 12, 2019 04:48 PM

January 11, 2019

Sören Hentzschel

Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser

Unter dem internen Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Dieser Artikel liefert die erste Informationen sowie Bilder von Fenix.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Browser-Produkte bauen lassen. GeckoView ist Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Während sich Mozilla offiziell noch bedeckt hält, was die Pläne für Fenix betrifft, gibt es nach und nach mehr Informationen zu finden, nachdem die aktive Entwicklung nun gestartet ist. Wurde gestern erst das vermutlich neue Logo entdeckt, gibt es jetzt erste Mockups der Benutzeroberfläche von Fenix.

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional. In jedem Fall geben die Mockups einen ersten Eindruck von Fenix und zeigen, in welche Richtung sich das Produkt entwickeln soll.

Eine erste Auffälligkeit ist, dass sich die Browser-Toolbar mit Adressleiste und Menü-Symbol bei Fenix am unteren und nicht länger am oberen Fensterrand befindet. Auch bei Firefox Lite, wo die Adressleiste allerdings oben ist, befindet sich die Menü-Schaltfläche unten. Aber anders als bei Firefox Lite ist das Menü in Fenix eher klassisch aufgebaut und wirkt wesentlich aufgeräumter, dabei aber nicht so altbacken wie das Menü von Firefox für Android, sondern erfrischend modern.

Mozilla Fenix für Android

Das Menü beinhaltet Einträge für die Hilfe, die Einstellungen, eine Bibliothek (den Begriff nutzt Mozilla bereits im Desktop-Firefox für Lesezeichen, Chronik etc.), eine Textsuch-Funktion, das Anfordern der Desktop-Version einer Webseite, das Öffnen eines regulären sowie eines privaten neuen Tabs und die Möglichkeit, die Seite neu zu laden oder eine Seite zurück respektive vorwärts zu navigieren.

Was diese Mockups nur andeuten, bei genauerer Betrachtung aber oberhalb der Browser-Toolbar entdeckt werden kann, ist eine Schnell-Aktions-Leiste, welche verschiedene Funktionen bereitstellt, wenn man dieses mit der Maus nach oben zieht. Die halb abgeschnittenen Formen zeigen unter anderem einen Stern an. Den Stern verwendet Mozilla in seinen üblicherweise als Symbol für Lesezeichen, wobei hier wohl zunächst eine etwas abspecktere Favoriten-Funktion auf dem Plan steht.

Auf dem Startbildschirm kann das Menü über ein Symbol in der oberen rechten Ecke erreicht werden. Dort gibt es auch ein Symbol für die Aktivierung eines privaten Modus, wie man ihn aus sämtlichen Firefox-Produkten kennt.

Der Startbildschirm zeigt außerdem ein kombiniertes Such- und Adressfeld sowie eine Übersicht über die Tabs der aktuellen Browser-Sitzung respektive eine Auflistung vorheriger Browser-Sitzungen.

Die Idee hinter dem Sitzungs-Konzept ist, dass wenn Fenix geschlossen wird, die Tabs nach einer kurzen Zeit automatisch zu einer Sitzung zusammengefasst werden, auf die der Nutzer später wieder zugreifen kann.

Mozilla Fenix für Android

Ein Klick auf das kombinierte Such- und Adressfeld soll den Nutzer in eine Vollbildansicht bringen, wo dann auch Einträge aus der Chronik und Suchvorschläge angezeigt werden können. Dort gibt es außerdem die Option, eine URL aus der Zwischenablage einzufügen sowie eine Schaltfläche für einen QR-Code-Reader sowie für Such-Shortcuts.

Mozilla Fenix für Android

Die in den Mockups gezeigten Funktionen stellen natürlich nicht den gesamten Funktionsumfang dar. So gibt es im Issues Tracker weitere Tickets unter anderem für Funktionen wie einen Tracking-Schutz, einen Werbeblocker sowie die Möglichkeit, Webseiten zur Offline-Nutzung zu speichern.

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January 11, 2019 10:41 PM

January 10, 2019

Sören Hentzschel

Exklusiv: Sehen wir hier das neue Firefox-Logo?

Es ist kein Geheimnis, dass Mozilla an einem neuen Logo für Firefox arbeitet. Wie dieses aussehen wird, ist allerdings noch nicht bekannt – zumindest nicht offiziell. Nun könnte sich das neue Firefox-Logo erstmals gezeigt haben.

Mozilla hat sein aktuelles Firefox-Logo erst im November 2017 einem Facelift unterzogen. Und doch wurde bereits im Juli 2018 ganz offiziell angekündigt, dass eine weitere Überarbeitung geplant ist.

Allerdings geht es für Mozilla dieses Mal nicht nur um eine Modernisierung des Browser-Logos. Viel mehr strebt Mozilla ein Design-System für das Firefox-Logo respektive die Firefox-Logos an. Denn der Name Firefox umfasst heute weit mehr als nur den Browser für den Desktop, Android und iOS. Es gibt spezialisierte Browser wie Firefox Klar, Firefox Lite und Firefox Reality, es gibt Apps wie Firefox Lockbox und Firefox Notes, es gibt Dienste wie Firefox Screenshots und Firefox Send. Firefox steht mittlerweile für eine ganze Produktfamilie. Und natürlich braucht jedes dieser Produkte sein eigenes Logo. Ein Design-System kann dabei helfen, dass jedes dieser Produkte seine eigene Identität hat, aber doch als Firefox wiedererkennbar ist. Bei guter Umsetzung kann dies Firefox als Marke stärken.

Das Besondere: Wie schon beim neuen Mozilla-Logo, welches 2017 eingeführt wurde, gibt es auch hier einen semi-öffentlichen Entstehungs-Prozess, bei welchem die Community einbezogen wurde und bei frühen Entwürfen Feedback geben konnte. Im Logo-Design ist dieses Vorgehen vollkommen unüblich – unterstreicht aber den offenen Ansatz, den Mozilla mit seinen Produkten verfolgt.

Nun könnte es sein, dass sich das neue Browser-Logo erstmals gezeigt hat. Mozilla arbeitet an einem neuen Android-Browser, welcher unter dem Projektnamen Fenix entwickelt wird. Dort sind heute die ersten Patches entstanden. Einer davon beinhaltete auch ein App-Logo für Fenix.

Mozilla Fenix (Android) Logo

Nun ist natürlich wichtig hervorzuheben, dass dies nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass es sich dabei tatsächlich um das neue Firefox-Logo handelt. Genauso könnte es sich um ein Platzhalter-Logo handeln. Festzuhalten ist allerdings der hohe Detailgrad, der wohl eher dagegen spricht, dass dieses Logo nur schnell zur temporären Verwendung erstellt worden ist, und dass es bei ganz genauer Betrachtung fast so wirkt, als würde dieses Logo Ansätze sowohl aus System 1 als auch System 2 der im Juli 2018 vorgestellten Ideen für ein neues Firefox-Logo beinhalten.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass es sich bei diesem Logo durchaus um die aktuelle Iteration für das kommende Browser-Logo handelt, aber noch weitere Überarbeitungen folgen werden und das finale Logo am Ende anders aussehen wird.

Da Mozilla an einem ganzen Design-System arbeitet, wäre es ebenso denkbar, dass dieses Logo zwar das Icon für Fenix zeigt, aber für andere Produkte andere Varianten verwendet werden.

Was auch immer nun zutreffend ist, werden wir im Laufe der kommenden Monate erfahren.

Zur besseren Vergleichbarkeit gibt es hier noch einmal einen Vergleich aller bisherigen Firefox-Logos, einschließ des möglicherweise neuen Firefox-Logos:

Firefox-Logo 2019

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January 10, 2019 09:51 PM

January 09, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 64.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 64.0.2 für Android veröffentlicht und behebt mit dem Update mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 64.0.2 für Android

Mit dem Update auf Firefox 64.0.2 für Android behebt Mozilla zwei mögliche Absturzursachen. Ein Absturz konnte auftreten, wenn eine private Browsersitzung mit vielen Sitzungsdaten aktiv war und Firefox im Hintergrund ausgeführt wurde. Ein anderer Absturz konnte bei Verwendung der Web Speech-API auf Webseiten auftreten.

Auch Firefox 64.0.2 für den Desktop wurde heute veröffentlicht.

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January 09, 2019 09:31 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 64.0.2 für Windows, macOS und Linux

Mozilla hat Firefox 64.0.2 für Windows, Apple macOS sowie Linux veröffentlicht und behebt mit dem Update mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 64.0.2

Mit dem Update auf Firefox 64.0.2 hat Mozilla ein erstes außerplanmäßiges Update für die Desktop-Version von Firefox 64 veröffentlicht, nachdem Firefox 64.0.1 ausschließlich für Android verfügbar war. Sicherheitslücken waren mit diesem Update keine zu schließen.

Mit dem Update auf Firefox 64.0.2 nutzt Firefox eine neuere FFmpeg Decoding-API, was die Performance-Probleme behebt, welche manche Nutzer beim Betrachten von YouTube-Videos feststellten.

Die mit Firefox standardmäßig empfohlenen Lightweight Themes, welche über Menü → Anpassen ausgewählt werden können, haben eine Update-URL erhalten, so dass es keine Probleme mit der anstehenden Konvertierung aller Lightweight Themes zu WebExtensions Themes geben wird. Ohne diesen Fix hätten Nutzer, welches eines der empfohlenen Lightweight Themes aktiviert haben, dieses doppelt gehabt, sobald die Konvertierung seitens addons.mozilla.org durchgeführt wird.

Beim Inspektor der Webentwickler-Werkzeuge wurde ein Fehler behoben, welcher verursachte, dass sich Firefox nicht mehr die vom Nutzer eingestellte Größe der drei Inspektor-Spalten merkte.

Nur Nutzer von Apple macOS betrifft die Behebung einer möglichen Absturzursache beim Schließen von Popups.

Außerdem wurden ein paar fehlende japanische Übersetzungen nachgeliefert.

Auch Firefox 64.0.2 für Android wurde heute veröffentlicht.

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January 09, 2019 09:23 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Classic Add-ons Archive

Möglicherweise haben wir eine Lösung für das „Viele Firefox Add-Ons nicht mehr verfügbar!“ — Problem?! Das

Classic Add-ons Archive

Nachdem ich mich zunächst etwas dusselig angestellt hatte, bekam ich es aus dem Releases Ordnerheruntergeladen, ca-archive-1.2.2.xpi ließ sich sofort problemlos installieren, und ta-daaa:

Ein allererstes Testergebnis für die angebotenen Add-Ons gibt es hier im englischen Blog. Es wäre toll, wenn einige Leute mit helfen könnten, die angebotenen Add-ons zu testen und hier die Ergebnisse sinngemäß wie dort zu sehen hier als Kommentare hinterlassen könnten. Ich würde die Ergebnisse dann  einarbeiten, je nach Anzahl der Tests ggf. auch eine Kompatibilitäts-Datenbank anlegen, oder das in die Vorhandene Tabelle einarbeiten, mal sehen. Ich habe auch auf de.comm.software.mozilla.misc eine solche Bitte auf Hilfe hinterlassen. Schau’n wir mal.

January 09, 2019 08:31 PM

January 08, 2019

Sören Hentzschel

Kooperation mit HTC: Firefox Reality wird Standard-Browser auf HTC VIVE

Firefox Reality ist der erste plattformübergreifenden Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality. Im Rahmen der CES 2019 in Las Vegas haben HTC und Mozilla angekündigt, dass Firefox Reality der neue Standard-Browser der kompletten HTC VIVE-Serie sein wird.

Wenn es um Themen wie Virtual Reality, Augemented Reality und Mixed Reality geht, war Mozilla von Anfang an vorderster Front dabei: Firefox 55 war der erste Desktop-Browser mit Unterstützung für Virtuelle Realität, mit A-Frame bietet Mozilla ein beliebtes Framework für Virtuelle Realität an, welches über zehn Millionen Mal pro Monat genutzt wird, Hubs by Mozilla ist eine soziale Plattform für Virtuelle Realität und mit dem WebXR Viewer gibt es von Mozilla eine App für Apple iOS zum Betrachten von Mixed Reality-Inhalten. Seit September 2018 gibt es Firefox Reality, den ersten plattformübergreifenden Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality.

Mit HTC hat Mozilla nun einen am VR-Markt relevanten Hardware-Partner gewonnen, welcher Firefox Reality zum Standard-Browser seiner kompletten HTC VIVE-Serie machen wird, einschließlich HTC VIVE Pro und dem kommenden HTC VIVE Cosmo. Dies haben HTC und Mozilla gemeinsam im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) 2019 bekannt gegeben, welche derzeit in Las Vegas stattfindet.

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January 08, 2019 10:22 PM

January 06, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

January 05, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Addon-Konvertierung schlägt fehl, Fehlermeldung „Falsches Dateiformat“ 🐛

Blogpost in englischer SpracheBei einem Test mit dem unzipped installer of unofficial (by wg9s) en-US SeaMonkey 2.53 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:56.0) Gecko/20100101 Firefox/56.0 Build 20181125130004 (Default Classic Theme, AMO Browsing for SeaMonkey 0.10.0 installed) on German WIN7 64bit beobachtete ich das Problem folgendermaßen:

  1. Ich öffnete  https://addons.thunderbird.net/de/seamonkey/ im  Browser
  2. Durchsuchte die Addon-Sammlung nach „User Agent Switcher“, fand https://addons.thunderbird.net/de/seamonkey/search/?q=User+Agent+Switcher&appver=&platform=windows
    ‚Wählte „User Agent Switcher 0.7.3.1-signed.1-signed“‚
    ‚Folgte Aufforderung „click here“‚
  3. Converter versucht Konvertierung von https://addons.thunderbird.net/de/seamonkey/addon/user-agent-switcher/?src=search
    Bug: ‚[Convert and install]‘  schlägt fehl, Fehlermeldung „Incorrect file format“.
    Weitere Add-Ons noch nicht getestet.

Workaround: Download des Addons (Rechtsklick, …)  und Konvertierung nach Upload von der Festplatte!

Bug ist gemeldet.

 

January 05, 2019 08:17 PM

January 04, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Viele Firefox Add-Ons nicht mehr verfügbar!

Blogpost in englischer Sprache„Houston, wir haben ein Problem“ — AMO Browsing for SeaMonkey und addon converter sind mehr oder weniger nutzlos geworden 😡

Details auf Englisch: Bug 1517828 Firefox add-ons no longer available for SeaMonkey.

Da FF-Add-Ons ohne Webextensions-Nachfolger auf addons.mozilla.org offenbar vollständig gelöscht wurden, ohne auf addons.thunderbird.net übertragen worden zu sein, sind sie derzeit nicht nutzbar. Das heißt, dass eine große Zahl Add-Ons, die nach Durchlauf durch den Konverter mit SeaMonkey kompatibel waren, nun gar nicht mehr verfügbar sind.

Wir brauchen die alten Versionen von Webextensions-Add-Ons und alte FF-Add-Ons ohne Webextensions-Nachfolger auf dem neuen  Add-on Repository!

January 04, 2019 08:35 PM

January 03, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Einen Fehlerbericht an eine deutsche Mozilla-Newsgroup schicken

Zur Mozilla-Bugzilla Homepage(… oder im Deutschen Blog als Kommentar anhängen)

Falls Du aufgrund fehlender Englischkenntnisse nicht magst oder falls es Dir zu aufwendig ist, einen englischen Fehlerbericht zu schreiben in Bugzilla zu schreiben, kannst Du einen Fehlerbericht an eine deutsche Mozilla-Newsgroup (oder Mailingliste, oder das Forum) senden.

Vorbemerkung

  • ACHTUNG: Alles, was Du in Mails an Newsgroups schreibst, ist unwiderruflich öffentlich zugänglich. Auch Deine E-Mail-Adresse selbst gehört dazu.
  • WICHTIG: Falls jemand auf Deinen Bericht antwortet, wird sie/er diese Mail in der Regel an die NG schicken und nicht an Dich selbst. Damit Du bei Bedarf antworten kannst, musst Du Dich entweder zumindest temporär bei der NG anmelden oder in den Tagen nachdem Du deinen Fehlerbericht geschickt hast, in den Mail-Archiven nachschauen, ob es Antworten zu Deinem Bericht gibt.

Inhalt einer Fehlermeldung

Grundsatz: Schreibe keinen Erlebnisbericht, sondern eine Anleitung, wie jemand anderes Dein Problem (den Fehler)  reproduzieren kann.

Eine allgemeine Übersicht, was ein Fehlerbericht enthalten sollte, findet sich hier – der ist zwar auf die Nutzung von Bugzilla gemünzt, bietet aber immerhin eine gute Zusammenstellung, welche Informationen wichtig sind. Ideal wäre es, wenn in Deinem Fehlerbericht folgende Informationen enthalten sind. Aber auch wenn in einem halbwegs aussagekräftigen Bericht etwas fehlt ist es oftmals möglich, Dein Problem zu reproduzieren:

  • Komponente: Browser — Email — Chatzilla — HTML-Composer — Adressbücher
  • Dein Betriebssystem (Version, Sprache, gegebenenfalls Distribution, 32 oder 64 bit?)
  • Deine genaue SeaMonkey-Version: Einfach aus ˋHilfe ▸Über SeaMonkeyˊ den User Agent String kopieren, beispielsweise User agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:47.0) Gecko/20100101 Firefox/47.0 SeaMonkey/2.44a1 Build identifier: 20160205232941
  • Letzte Version ohne Fehler: Falls Dir bekannt ist, dass der Fehler in einer früheren Version nicht vorhanden war, gib hier bitte die Version(en) an, in der der Fehler noch nicht auftrat.
  • Gewählte Sprache der Benutzeroberfläche
  • Problem: 1-Zeilige stichwortartige, aussagekräftige Beschreibung des Problems
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung: Für die Reproduzierbarkeit eignet sich am besten eine Schritt-für-Schritt-Beschreibung als fortlaufend  nummerierte Liste. Manchmal kann es notwendig sein, dabei wirklich jeder Tastendruck und jeden Mausklick aufzuführen.
  • Beobachtetes Verhalten: Beschreibe hier das fehlerhafte Verhalten möglichst genau und detailliert, so dass ein Leser es auch nachvollziehen kann.
  • Erwartetes korrektes Verhalten: Bitte beschreibe hier möglichst genau und konkret, was Du als korrektes Verhalten erwartest.
  • URL-Adresse/n für Anhang/Anhänge (optional): Eine Beispieldatei oder ein Screenshot erklären manchmal mehr als tausend Worte. Anhänge von Mails an die Mailing-Listen werden nicht weitergeleitet. Wenn Du Deiner Fehlermeldung also eine Datei hinzufügen möchtest, musst Du sie an eine öffentliche Stelle im Internet hochladen und den Link in Deinem Bericht angeben. Du kannst auch mehrere Anhänge hinzufügen.
  • Dateiinhalt/e (optional): Gib hier kurz an, was die beigefügte/n Datei/en enthält/enthalten.
  • Ergänzungen (optional): Du bist hier frei, weitere Angaben zu machen, z.B. zu bestimmten Randbedingungen oder auch warum der Fehler für Dich besonders ärgerlich. Verzichte hier aber bitte auf all zu weitschweifende Erläuterungen. Gegebenenfalls kann ja noch mal nachgefragt werden.

Sonstige Hinweise:

Wenn irgendetwas mit SeaMonkey nicht funktioniert, bitte immer den Test mit einem neu erstellten User-Profil (ˋExtras …ˊ) wiederholen!

Ein Beispiel:

Bug 1251345 nntp:// link in different applications opens Browser start page instead of Email Client

Einfach Deutsche Übersetzung im Browser anzeigen lassen, sinngemäß wie die „Beschreibung“ dort sollte ein Bericht an die NG aussehen.

January 03, 2019 09:12 PM

Inoffizielles Deutsches Sprachpaket für aktuelle SeaMonkey 2.53

Innoffizielle BuildsHeute erhielt ich von Entwickler frg ein experimentelles Sprachpaket zu den Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Ältere Sprachpakete für 2.53 funktionieren mit diesen Builds nicht.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Ein erster Kurztest war bei mir mit Testprofil erfolgreich, bitte trotzdem vor Tests unbedingt User-Profil sichern!

Erfahrungsberichte sind willkommen!

Innoffizielle BuildsAußerdem von frg verfügbar: Sprachpaket für Lightning 5.8 (WINDOWS).

Ob und wann das auch bei wg9s gehostet werden wird weiß ich nicht.

January 03, 2019 01:25 PM

January 02, 2019

Sören Hentzschel

14 Vollzeit-Mitarbeiter, Multi-Prozess & mehr: Thunderbird 2019

Das Thunderbird-Projekt hat einen Ausblick auf das Jahr 2019 gegeben. Demnach steht für Anfang 2019 eine Aufstockung von acht auf 14 Vollzeit-Mitarbeiter an. Außerdem wird man in diesem Jahr an einer Multi-Prozess-Architektur, einer besseren Unterstützung für Google Mail und mehr arbeiten.

Nachdem das Thunderbird-Team im Jahr 2018 auf acht Vollzeit-Mitarbeiter gewachsen ist, wird das Thunderbird-Team noch Anfang dieses Jahres um sechs weitere Mitarbeiter auf 14 Vollzeit-Mitarbeiter erweitert werden. Der größte Teil der Mitarbeiter ist in der Entwicklung tätig. Unter den neuen Mitarbeitern wird auch ein dedizierter UX-Designer sein, ebenso wie ein Mitarbeiter, der sich voll auf Privatsphäre und Sicherheit konzentriert. Möglich ist dieses Wachstum durch gesteigerte Spendeneinnahmen.

Was Verbesserungen betrifft, wird Performance ein großer Schwerpunkt in diesem Jahr sein. Neben der Lösung allgemeiner Performance-Probleme sollen Teile von Thunderbird mit neuer und performanterer Technologie neu geschrieben werden. Schließlich möchte man, ähnlich wie in Firefox, auf eine Multi-Prozess-Architektur hinarbeiten.

Aber nicht nur unter der Haube soll sich einiges tun. Auch Verbesserungen der User Experience und des Designs sollen in diesem Jahr ein Fokus sein.

Darunter fallen auch verbesserte Integrationen. So ist es geplant, Google Mail als einen der meistgenutzten E-Mail-Provider besser als bisher zu unterstützen. Dies schließt unter unterem Unterstützung der Google Mail Labels ein.

Ein anderer Aspekt verbesserter Integrationen sind die Benachrichtigungen. Thunderbird soll besser die Benachrichtigungs-Architekturen des jeweiligen Betriebssystems nutzen.

Ebenfalls soll die User Experience und das Design rund um die Verschlüsselung und Einstellungen verbessert werden. Ob alle Verbesserungen in diesem Bereich bereits Teil von Thunderbird 68 sein werden, kann zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht gesagt werden, aber der Plan ist, in diesem Bereich zu arbeiten und die Verschlüsselung von E-Mails in den nächsten Versionen einfacher als bisher zu gestalten.

Wer auch zur Zukunft von Thunderbird beitragen möchte, kann hier für Thunderbird spenden.

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January 02, 2019 08:01 PM

January 01, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

December 31, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

December 30, 2018

Sören Hentzschel

Firefox WebExtension Bookmarks Organizer 3.0 veröffentlicht

Neun Monate sind seit dem letzten Update für die Firefox WebExtension Bookmarks Organizer vergangen. Nun steht mit dem Bookmarks Organizer 3.0 ein Update bereit, welches die Erweiterung um eine Whitelist-Funktion ergänzt, die Zuverlässigkeit der Lesezeichen-Überprüfung verbessert und diverse Fehler behebt. Außerdem ist der Bookmarks Organizer in mittlerweile 14 Sprachen übersetzt.

Download Bookmarks Organizer 3.0 für Mozilla Firefox

Der Bookmarks Organizer soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende sowie doppelte Lesezeichen gefunden und Weiterleitungen korrigiert werden. Ein ausführlicher Überblick über alle Funktionen kann hier gefunden werden. Bookmarks Organizer 3.0 erfordert mindestens Firefox 60 und ist damit auch mit Firefox ESR 60 kompatibel.

Jetzt endlich mit Whitelist

Im Bookmarks Organizer 3.0 wurde eine der meistgewünschten Funktionen umgesetzt: eine Whitelist.

Nicht immer ist es möglich, die Erreichbarkeit eines Lesezeichens korrekt zu validieren, beispielsweise weil der Inhalt nur für auf der Webseite angemeldete Benutzer verfügbar ist. Entsprechende Lesezeichen können ab sofort auf eine Whitelist gesetzt werden, womit diese Lesezeichen bei der nächsten Überprüfung nicht mehr berücksichtigt werden.

Bookmarks Organizer 3.0: Whitelist

Über die Einstellungsoberfläche der Erweiterung ist es möglich, die Whitelist vollständig zurückzusetzen. Ein Entfernen einzelner Lesezeichen von der Whitelist ist für das kommende Feature-Update geplant.

Bookmarks Organizer 3.0: Whitelist

Verbesserungen der Zuverlässigkeit

Nachdem es im Bookmarks Organizer 2.0 bereits signifikante Verbesserungen bezüglich der Zuverlässigkeit gab, folgten im Bookmarks Organizer 3.0 weitere Verbesserungen, welche die Wahrscheinlichkeit für falsche Resultate bei der Überprüfung auf defekte Lesezeichen verringern.

Neben einer weiteren Optimierung des Codes zur Erreichbarkeits-Prüfung wurden diverse Mozilla-Domains auf die interne Skip-Liste gesetzt, welche festlegt, welche Domains bei der Überprüfung auf defekte Lesezeichen ausgelassen werden, weil von diesen bekannt ist, dass sie nicht korrekt validiert werden können. Aus Sicherheitsgründen können seit Firefox 60 nämlich diverse Mozilla-Domains von Firefox-Erweiterungen nicht mehr überprüft werden, weswegen entsprechende Lesezeichen vom Bookmarks Organizer grundsätzlich als defekt markiert worden sind, obwohl die Lesezeichen einwandfrei funktionierten.

Erkennung neu hinzugefügter Lesezeichen

Ist die Oberfläche vom Bookmarks Organizer geöffnet, erkennt dieser zur Laufzeit, wenn Lesezeichen geändert oder gelöscht werden, und berücksichtigt dies, ohne dass die Oberfläche neu geladen werden muss. Ursprünglich erkannte der Bookmarks Organizer auch, wenn neue Lesezeichen hinzugefügt worden sind. In Version 1.0.4 des Bookmarks Organizers wurde diese Funktion deaktiviert, da dies aufgrund eines Fehlers in Firefox nicht korrekt funktionierte.

In Firefox 61 hat Mozilla den Fehler behoben, weswegen die Funktion im Bookmarks Organizer 3.0 für Nutzer von Firefox 61 und höher wieder aktiviert worden ist. Für Nutzer von Firefox ESR 60 bleibt die Funktion weiterhin deaktiviert.

Diverse Fehlerbehebungen

Die Schaltflächen zum automatischen Korrigieren aller Weiterleitungen respektive Löschen aller defekten Lesezeichen wurden unter manchen Umständen nicht angezeigt. Dies wurde behoben. Außerdem wird die Schaltfläche zum Korrigieren der Weiterleitungen nicht mehr angezeigt, wenn es keine gefundenen Weiterleitungen gibt, und die Schaltfläche zum Löschen aller defekten Lesezeichen wird nur noch angezeigt, wenn es defekte Lesezeichen gibt.

Via Eingabe von Kommandos wie bookmarks errors, bookmarks redirects oder bookmarks duplicates in die Adressleiste können Funktionen des Bookmarks Organizers ausgeführt werden, ohne die Oberfläche zunächst öffnen und eine Schaltfläche betätigen zu müssen. Manche dieser Kommandos hatten nicht mehr funktioniert.

Außerdem wurde die Fehlermeldung „Unknown localization message omnibox_command_check_organizer“ behoben, welche bei Verwendung der Adressleisten-Kommandos in der Browser-Konsole geloggt worden ist.

Jetzt in 14 Sprachen verfügbar

Dank Community-Mitglied zhtw2013 ist der Bookmarks Organizer nun auch in traditionelles Chinesisch übersetzt. Damit steht der Bookmarks Organizer bereits in 14 Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Spanisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Schwedisch, Ukrainisch, Obersorbisch sowie Niedersorbisch.

Sonstige Verbesserungen

Die Version des verwendeten web-ext-Tools wurde von Version 2.4.0 auf Version 2.9.3 angehoben. Dazu kommen weitere kleinere Verbesserungen unter der Haube.

Gefällt? Unterstützung gerne gesehen!

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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December 30, 2018 10:21 PM

December 28, 2018

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 2018 ist da

Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Neben der Veröffentlichung von Rust 1.31 wurde auch die Rust 2018 Edition angekündigt.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.31 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

Rust 1.31 markiert gleichzeitig den Start der Rust 2018 Edition. Was genau das ist, bedarf einer Erklärung, denn dabei handelt es sich um keine Versionsnummer im traditionellen Sinn.

In den meisten Programmiersprachen bedeutet eine neue Version einer Sprache, dass neue Features nur zur neuen Version hinzugefügt werden und ältere Versionen keine neuen Features erhalten. Rust-Editionen sind anders. Da beinahe alle neuen Features zu 100 Prozent kompatibel mit bisherigen Rust-Versionen sind und keine Kompatibilitäts-Änderungen notwendig sind, gibt es keinen Grund, neue Features auf Rust 2018 zu beschränken. Darum laufen neue Versionen des Rust-Compiler standardmäßig in einem Rust 2015-Modus, welcher erst seit Rust 2018 diesen Namen besitzt. Wenn es Änderungen an der Sprache gibt, welche mit der Kompatibilität brechen, werden diese auf Rust 2018 limitiert. Rust 1.31 hat dafür bereits alle Schlüsselwörter reserviert, welche für die Kompatibilität brechende Änderungen in den nächsten drei Jahren benötigt werden, auch wenn die Sprach-Features teilweise noch gar nicht implementiert sind.

Soll in einem Projekt von Rust 2018-Features Gebrauch gemacht werden, muss in die Datei cargo.toml die Zeile „edition=2018“ hinzugefügt werden. Dieses Konzept erlaubt die Verwendung aktueller Versionen des Rust-Compilers und neuer Sprach-Features, ohne dass ggfs. Kompatibilitäts-Anpassungen notwendig sind, denn die meisten kommenden Rust-Features werden nicht nur in Rust 2018, sondern auch in Rust 2015 zur Verfügung stehen. Auf hacks.mozilla.org gibt es diesbezüglich tiefergehende Informationen.

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December 28, 2018 10:34 PM

December 27, 2018

Sören Hentzschel

Die Mozilla Labs sind wieder da

Mit den Mozilla Labs hatte Mozilla einst eine Abteilung, welche es sich zur Aufgabe machte, Innovationen zu erschaffen. Nachdem die Mozilla Labs vor ein paar Jahren geschlossen wurden, ist der Name Mozilla Labs nun wieder offiziell in Verwendung.

Viele Innovationen von Mozilla sind einst als Projekt der Mozilla Labs gestartet. Bekannte Beispiele sind Firefox Sync, der in Firefox integrierte PDF-Betrachter pdf.js, das Add-on SDK, welches quasi der Vorgänger der WebExtensions war, die frühere Social API von Firefox, das dezentrale Authentifizierungssystem Persona, der Kollaborations-Service TogetherJS, auf welchem heute noch das Kollaborations-Feature von JSFiddle basiert, oder das Lernabzeichen-Programm Open Badges. Natürlich gab es im Rahmen der Mozilla Labs noch viele weitere Experimente, von denen längst nicht jedes in etwas Fruchtbarem resultierte.

Im Dezember 2013 gab es die letzte öffentliche Mitteilung der Mozilla Labs, das Projekt wurde im Rahmen von Umstrukturierungen stillgelegt. Nun, fünf Jahre später, haucht Mozilla dem Namen Mozilla Labs neues Leben ein.

Ab sofort ist die neue Webseite der Mozilla Labs unter labs.mozilla.org erreichbar. Einige der Projekte, welche Mozilla listet, dürften Lesern dieses Blogs bereits vertraut vorkommen, andere vielleicht noch nicht. In jedem Fall werden bei Betrachtung der Projekte schnell die drei Fokusbereiche klar, in welchen Mozilla Innovation schaffen möchte: Mixed Reality, Sprache sowie Internet of Things.

Aktuelle Projekte der Mozilla Labs

Firefox Reality

Firefox Reality ist der erste plattformübergreifende Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality.

Firefox Reality

Eintrag auf labs.mozilla.org

Firefox Listen

Das Projekt Firefox Listen entwickelt Technologie für ein sprachgesteuertes Internet. Eine solche Technologie ist bereits Teil der offiziellen Pocket-App für Android und iOS, welche gespeicherte Artikel dem Nutzer vorlesen kann.

Firefox Listen

Eintrag auf labs.mozilla.org

Common Voice

Alexa, Siri, Google, Cortana – Spracherkennung ist in aller Munde. Und in den festen Händen kommerzieller Anbieter. Dies macht Mozillas Common Voice-Projekt so wichtig. Im Rahmen von Common Voice erstellt Mozilla mit Hilfe der weltweiten Community eine hochwertige Sprachdatenbank, welche kostenlos und für jeden nutzbar ist.

Common Voice

Eintrag auf labs.mozilla.org

Hubs by Mozilla

Mit Hubs by Mozilla hat Mozilla eine soziale Plattform für Virtuelle Realität gestartet. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen.

Common Voice

Eintrag auf labs.mozilla.org

Project Things

Das Project Things ist ein Framework für die Kommunikation zwischen vernetzten Geräten und damit ein Projekt, welches im Bereich des Internet of Things (IoT) angesiedelt ist.

Project Things

Project Things

Project Things

Eintrag auf labs.mozilla.org

WebXR Viewer

Der WebXR Viewer ist eine App für Apple iOS zum Betrachten von Augmented Reality-Inhalten, welche mit Webtechnologie und Apples ARKit erstellt worden sind.

WebXR Viewer

Eintrag auf labs.mozilla.org

Spoke by Mozilla

Spoke by Mozilla soll die Erstellung virtueller Szenen so einfach machen wie die Erstellung der ersten eigenen Webseite.

Spoke by Mozilla

Eintrag auf labs.mozilla.org

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December 27, 2018 05:55 PM

December 24, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 8.0 für Android und Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für Android als auch für iOS neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat mit Firefox Klar 8.0 nun ein Update für beide Plattformen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android
Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Für seinen Privatsphäre-Browser Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) hat Mozilla sowohl für Android als auch für Apple iOS ein Update auf Version 8.0 veröffentlicht. Dabei erhält die Android-Version neue Privatsphäre- und Sicherheits-Funktionen, welche erst durch Mozillas eigene Rendering-Engine GeckoView möglich sind.

Android: Verbesserte Cookie-Konfiguration

Auf Android gibt es bei der Einstellung, alle Cookies zuzulassen, alle Cookies zu blockieren oder nur Drittanbieter-Cookies zu blockieren, ab sofort die zusätzliche Option, nur Tracking-Cookies von Drittanbietern zu blockieren. Dies ist erst durch die Verwendung von Mozillas eigener GeckoView-Engine möglich.

Bisher wurden in Firefox Klar standardmäßig überhaupt keine Cookies blockiert. Die Option, Tracking-Cookies von Drittanbietern zu blockieren, ist die neue Standard-Einstellung von Firefox Klar. Damit soll sogenanntes Cross-Site-Tracking unterbunden werden, welches dazu genutzt wird, Nutzer über Webseiten hinweg identifizieren zu können, während beispielsweise Login-Cookies weiterhin funktionieren.

Sollte eine Webseite mit blockierten Cookies nicht funktionieren, ist dies auch kein Problem: Denn ab sofort können für einzelne Webseiten auch Ausnahmen angelegt werden, welche für den aktuellen Besuch gelten. Navigiert der Benutzer auf eine andere Webseite wird die Einstellung zurückgesetzt, denn Firefox Klar basiert für maximale Privatsphäre auf dem Prinzip des automatischen Vergessens.

Android: SafeBrowsing für mehr Sicherheit

Die Android-Version von Firefox Klar mit Mozillas GeckoView-Engine wurde außerdem um eine SafeBrowsing-Integration erweitert. Besucht der Anwender eine betrügerische Webseite, zeigt Firefox Klar eine Sicherheitswarnung an. Diese Warnung kann vom Nutzer natürlich ignoriert werden.

Apple iOS: Suchvorschläge

Die Android-Version hat diese Funktion bereits mit Firefox Klar 7.0 erhalten, nun zieht Firefox Klar für Apple iOS nach. Der Browser kann ab sofort direkt während der Eingabe von Begriffen in die Adressleiste Such-Vorschläge machen, welche von der eingestellten Standard-Suchmaschine kommen. Das ist ein praktisches Feature, da man Zeit sparen kann. Allerdings muss dafür für jede Eingabe der Anbieter der eingestellten Standard-Suchmaschine kontaktiert werden. Aus diesem Grund und weil Firefox Klar ein Browser mit Fokus auf Privatsphäre ist, ist diese Funktion zwar vorhanden, aber standardmäßig nicht aktiviert. Der Nutzer wird zum einen direkt bei der Eingabe in die Adressleiste gefragt, ob die Such-Vorschläge aktiviert werden sollen – was natürlich auch dauerhaft verneint werden kann -, kann diese ansonsten aber auch jederzeit über die Einstellungen der App aktivieren respektive wieder deaktivieren.

Domain zur Autovervollständigung hinzufügen

Firefox Klar besitzt eine Liste von populären Domains, um diese automatisch in der Adressleiste zu vervollständigen. Der Nutzer kann über die Einstellungen auch selbst Domains hinzufügen. Dies kann praktisch sein, da Firefox Klar keine Chronik speichert und häufig besuchte Webseiten ansonsten häufig komplett von Hand eingegeben werden müssten.

Hat der Anwender eine Webseite geöffnet, kann die entsprechende Domain nun auch per langem Klick auf die Adressleiste zur Autovervollständigung hinzugefügt werden. Der Umweg über die Einstellungen entfällt damit. Diese Verbesserung steht sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung.

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December 24, 2018 10:04 PM

December 14, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 64.0.1 für Android

Nachdem Mozilla Firefox 64.0 für Android aufgrund eines Problems zurückgehalten hatte, hat nun die Auslieferung von Firefox 64.0.1 für Android begonnen.

Download Mozilla Firefox 64.0.1 für Android

Eigentlich hätte seit Dienstag Firefox 64.0 für Android ausgerollt werden sollen, doch hat sich Mozilla aufgrund eines Absturzproblems dazu entschieden, Firefox 64.0 nicht zu veröffentlichen. Stattdessen steht nun die fehlerbereinigte Version Firefox 64.0.1 zum Download bereit. Die Ausrollung erfolgt zunächst für nur zehn Prozent der Nutzer. Im Laufe der kommenden Tage sollten dann alle das Update erhalten.

Gegenüber Firefox 63 bringt Firefox 64 ein performanteres Scrolling. Ebenfalls in die Leistungs-Kategorie fällt die Behebung eines Problems, welches dafür sorgte, dass die Anzeige des Lade-Status zu viel CPU-Leistung und damit Strom konsumiert hat. Dateien, welche nach diesem Update heruntergeladen werden, werden nach einer Deinstallation von Firefox nicht mehr gelöscht. Schließlich wurden noch Probleme in Zusammenhang mit Passwort-Managern behoben.

Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen, d.h. vor allem die Unterstützung weiterer Webstandards und Sicherheits-Anpassungen. So unterstützt Firefox 64 für Android nicht länger Symantec-Zertifikate. Symantec hatte aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen der Browserhersteller verloren. Dies betrifft ebenfalls die zu Symantec gehörenden CAs Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust sowie RapidSSL. Außerdem wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Die Ruhe vor dem Sturm

Wer sich über die geringe Anzahl an sichtbaren Neuerungen wundert: Firefox für Android befindet sich derzeit in einer einer ruhigeren Entwicklungs-Phase, während Mozilla im Hintergrund an einem großen Neustart seines Android-Browsers arbeitet. Nichtsdestominder ist natürlich auch dieses Update wieder aus Gründen der Sicherheit und Web-Kompatibilität wichtig.

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December 14, 2018 10:12 PM

December 11, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 64.0 für Android fällt aus

Eigentlich hätte am Dienstag nicht nur Firefox 64.0 für den Desktop erscheinen sollen. Auch die Ausrollung von Firefox 64.0 für Android hätte beginnen sollen. Doch Mozilla hat die Version gestrichen.

Mozilla hat am Dienstag Firefox 64 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht. Die Ausrollung der Android-Version geht naturgemäß etwas langsamer vonstatten, hätte aber ursprünglich auch am Dienstag beginnen sollen.

Aufgrund eines Absturzproblems wird Mozilla Firefox 64.0 für Android nun aber nicht wie geplant veröffentlichen. Stattdessen soll, wenn alles gut geht, noch in dieser Woche eine neue Version 64.0.1 gebaut werden, welche das Problem nicht mehr hat. Die Ausrollung von Firefox 64.0.1 wird dabei bewusst langsam erfolgen, während die Stabilität der neuen Version weiter beobachtet wird.

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December 11, 2018 11:15 PM