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Planet Mozilla (de)

February 22, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60: Automatisches HTTPS-Upgrade für HTTP-Ressourcen

Mozilla hat eine Neuerung in Firefox 60 implementiert, welche sogenannten Mixed Passive Content eliminiert, also über HTTP eingebundene Bilder und andere Ressourcen auf Webseiten, die ansonsten über HTTPS übertragen werden. Solche Ressourcen erhalten damit automatisch ein Upgrade auf HTTPS und werden verschlüsselt übertragen. Damit heißt es: Grünes Schloss statt Gelbes Warndreieck in der Adressleiste.

Viele Änderungen in Bezug auf HTTP ab Firefox 60

Die unverschlüsselte Übertragung von Daten soll aus Sicherheits- und Privatsphäre-Gründen bald der Vergangenheit angehören, wenn es nach den großen Browserherstellern geht. Was Firefox betrifft, gab es diesbezüglich im vergangenen Monat einige Meldungen: in privaten Fenstern werden ab Firefox 60 Webseiten, die nur über HTTP übertragen werden, als unsicher markiert, Optionen für eine deutlichere Warnung bei HTTP anstelle von HTTPS können ab Firefox 60 aktiviert werden, ebenfalls ab Firefox 60 kann die Unterstützung für das unverschlüsselte FTP-Protokoll deaktiviert werden und ab Firefox 62 funktionieren zwei bestehende Web-Features, die bislang auch über HTTP nutzbar waren, nur noch über HTTPS. Ebenfalls wurde angekündigt, kommende Web-Features nur noch über HTTPS verfügbar zu machen.

Nun hat Mozilla die nächste Neuerung für Firefox 60 implementiert. Eine neue Einstellung sorgt dafür, dass sogenannter Mixed Passive Content ein automatisches Upgrade auf HTTPS erhält. Um das zu verstehen, müssen wir einen Schritt zurückgehen und erklären, was Mixed Content ist, wieso das schlecht für die Sicherheit ist  und wo der Unterschied zwischen aktivem und passiven Mixed Content liegt.

Was ist Mixed Content?

Der Vorteil von Verbindungen über HTTPS gegenüber HTTP ist, dass die Daten hierbei abhörsicher übertragen werden, was den Anwender vor Man-in-the-Middle-Attacken schützt. Allerdings bedeutet der Aufruf einer Webseite über HTTPS nicht automatisch, dass alle Ressourcen einer Webseite verschlüsselt übertragen werden. So können Bilder, Stylesheets, JavaScripts oder Frames auch auf einer über HTTPS aufgerufenen Webseite über HTTP angefragt und für Angriffe ausgenutzt werden. In einem solchen Fall spricht man von Mixed Content.

Mixed Passive Content

Bei Mixed Passive Content handelt es sich um HTTP-Content auf einer HTTPS-Webseite, welcher nicht das Document Object Model (DOM) einer Webseite verändern kann, das können beispielsweise Bilder, Videos oder Audio sein. Ein Angreifer könnte diese austauschen, das hätte allerdings keinen größeren Einfluss auf den Rest der Webseite.

Nichtsdestominder kann auch Mixed Passive Content ein ernsthaftes Problem sein, da sich Rückschlüsse über die Aktivitäten eines Nutzers ziehen lassen könnten, indem zum Beispiel geschaut wird, welche Bilder an einen Nutzer geliefert werden. Da gewisse Bilder nur auf einer bestimmten Webseite erscheinen, könnte ein Angreifer so erfahren, welche Webseite ein Nutzer besucht. Darüber hinaus könnte der Angreifer die HTTP-Header, welche mit dem Bild gesendet werden, beobachten, inklusive User-Agent und sämtlichen Cookies, welche mit der Domain in Verbindung stehen, von welcher das Bild bezogen wird. Handelt es sich dabei um dieselbe Domain wie die eigentliche Webseite, ist so der ganze Schutz durch HTTPS nutzlos, weil der Angreifer die Cookies des Benutzers aus den Headern der unverschlüsselt übertragenen Bilder auslesen kann.

Mixed Active Content

Mixed Active Content hat im Gegensatz dazu die Möglichkeit, das Verhalten einer HTTPS-Webseite zu verändern, und damit das Potential, sensible Nutzerdaten zu stehlen. Beispiele für Mixed Active Content sind über HTTP ausgelieferte Stylesheets, JavaScripts, Objekte, XHR-Requests, Fonts sowie iFrames. Bei letzterem gibt es Uneinigkeit zwischen den Browserherstellern, ob es sich dabei um Mixed Active Content oder Mixed Passive Content handelt, Mozilla geht hierbei im Gegensatz zu Google, welche dies als Mixed Passive Content einstufen, mit Microsoft mit und sieht dies als Mixed Active Content.

Ein Angreifer könnte die HTTP-Anfragen abfangen, die Antwort umschreiben und dabei schadhaften Code einschleusen. Dieser Code könnte dann sensible Nutzerdaten stehlen oder dazu genutzt werden, um Malware auf dem System des Nutzers zu installieren, indem man sich unsichere Plugins auf dem System des Nutzers zum Vorteil macht.

Wie geht Firefox bislang mit Mixed Content um?

Mixed Active Content wie ein HTTP-iFrame auf einer HTTPS-Webseite wird von Firefox komplett blockiert und überhaupt nicht angezeigt. Das Schloss in der Adressleiste bleibt grün, da zwar Inhalt fehlt, aber keine Einschränkung der Sicherheit vorliegt. Mixed Passive Content hingegen wird von Firefox angezeigt, macht aus dem grünen Schloss in der Adressleiste allerdings ein graues Schloss mit gelben Warndreieck, um den Nutzer zu warnen, dass die Verbindung zwar über HTTPS erfolgt, aber nicht sicher ist. In beiden Fällen loggt Firefox eine entsprechende Meldung in der Webkonsole, welche auch die URL der entweder blockierten oder Warnung verursachenden Ressource beinhaltet.

Mixed Content in Firefox

Was macht die neue Einstellung in Firefox 60?

Die neue Einstellung in Firefox 60 kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter security.mixed_content.upgrade_display_content per Doppelklick auf true gesetzt wird. Was passiert dann?

Für Mixed Active Content ändert sich nichts, dieser wird weiterhin blockiert. Eine Änderung ergibt sich für Mixed Passive Content, also beispielsweise HTTP-Bilder auf HTTPS-Webseiten.

Häufig sind Ressourcen nur über HTTP eingebunden, obwohl sie auch über HTTPS erreicht werden könnten. Firefox lädt mit dieser Option entsprechende Ressourcen über HTTPS und damit verschlüsselt statt unverschlüsselt. Doch Achtung: Kann eine Ressouce nicht über HTTPS geladen werden, wird diese überhaupt nicht angezeigt.

Gemäß der Mixed Content-Spezifikation erfolgt kein HTTPS-Upgrade für Ressourcen im srcset-Attribut eines Bildes oder für das picture-Element, da diese nicht als Mixed Passive Content gewertet werden.

Für den HTTPS-Status in der Adressleiste bedeutet dies, dass Mixed Content nie wieder ein graues Schloss mit gelben Warndreieck verursacht, da Mixed Active Content noch nie ein Auslöser dafür war und Mixed Passive Content nun entweder verschlüsselt oder gar nicht angezeigt wird, also ebenfalls zu keiner reduzierten Sicherheit mehr führt. In der Webkonsole wird für jedes HTTPS-Upgrade eine entsprechende Meldung geloggt.

Mixed Content in Firefox

Was ist die Standard-Einstellung?

Die neue Einstellung wurde heute in der Nightly-Version von Firefox 60 standardmäßig aktiviert. Der Plan ist es, diese Einstellung zunächst für den Zeitraum von zwei Wochen aktiviert zu lassen, um die Auswirkungen auf realen Webseiten zu beobachten. Mögliche Probleme können hier gemeldet werden. Die Option wird in der finalen Version von Firefox 60 vorhanden, aber standardmäßig nicht aktiviert sein.

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February 22, 2018 09:31 PM

February 20, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60/62: Zwei bestehende Web-Features nur noch über HTTPS

In den letzten Wochen gab es bereits einige Meldungen, welche die unverschlüsselte Übertragung von Daten betreffen. Ganz im Zeichen dieser Meldungen werden zwei Web-Features, welche schon länger Bestandteil der Web-Plattform sind, in Beta-Versionen von Firefox 60 und schließlich ab der finalen Version von Firefox 62 nur noch über HTTPS und nicht länger über HTTP funktionieren.

Zum Schutz der Sicherheits und Privatsphäre der Nutzer sind alle großen Browserhersteller bemüht, die Verschlüsselung von Daten im Web voranzutreiben. Mozilla stellt hierbei keine Ausnahme dar und wird vor allem ab Firefox 60 einige Änderungen bereitstellen, welche die unverschlüsselte Übertragung von Daten betreffen. So wird Firefox ab Version 60 im privaten Modus alle über HTTP aufgerufenen Webseiten als unsicher markieren und außerdem zwei neue Einstellungen zur Verfügung stellen, um die Warnungen bei HTTP noch deutlicher zu machen. Auch zur Deaktivierung des unverschlüsselten FTP-Protokolls wird es ab Firefox 60 eine Einstellung geben. Anfang des Monats hatte Mozilla angekündigt, neue Web-Features nur noch über HTTPS verfügbar zu machen.

Zunächst einmal werden aber zwei Web-Features nur noch über HTTPS verfügbar sein, die nicht neu, sondern schon länger Bestandteil von Firefox sind. Dies betrifft zum einen den AppCache, ein Standard, der bereits seit Firefox 44 deprecated ist und mittelfristig aus Firefox entfernt werden soll. Die modernere und bessere Alternative hierzu sind Service Workers, die seit dem ersten Tag nur über HTTPS verfügbar sind. Das andere Web-Feature ist registerProtocolHandler(), was von Webseiten benutzt werden kann, um einen eigenen Protokoll-Handler zu implementieren, beispielsweise um mailto:-Links in einem Webmailer zu öffnen. Die Nutzung dieses Features liegt laut Telemetrie-Daten von Google für Chrome bei gerade einmal 0,002836 Prozent aller HTTP-Anfragen.

Beide Web-Features werden in jeweils der ersten Hälfte der Beta-Phase von Firefox 60 und Firefox 61 nur noch über HTTPS und nicht länger über HTTP funktionieren. Läuft alles nach Plan, erreicht diese Änderung mit Firefox 62 die finale Version des Mozilla-Browsers.

Dies ist nicht das erste Mal, dass ein bestehendes Web-Feature nachträglich nur noch über HTTPS zugänglich gemacht wird. Seit Firefox 55 kann die Geolocation-API nicht mehr über HTTP genutzt werden.

Basierend auf den Telemetrie-Daten von Firefox erfolgen mittlerweile beinahe 70 Prozent aller Webseiten-Aufrufe über HTTPS. In Deutschland sind es sogar fast 75 Prozent, in den USA über 78 Prozent.

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February 20, 2018 10:23 PM

February 19, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60: Neue Einstellung zum Deaktivieren des FTP-Protokolls

Die Verschlüsselung von Daten spielt eine wichtige Rolle für die Sicherheit. Dies betrifft nicht nur die Verwendung von HTTPS anstelle von HTTP. Auch über das FTP-Protokoll können Daten unverschlüsselt übertragen werden. Firefox 60 besitzt eine neue Einstellung, um das FTP-Protokoll vollständig in Firefox zu deaktivieren.

Die Browserhersteller machen Ernst bei ihrem Vorhaben, Verschlüsselung voranzutreiben. Ob Chrome, Firefox oder Safari – die Verwendung von HTTP anstelle von HTTPS erzeugt unter immer mehr Voraussetzungen Warnungen im Browser. Vor Kurzem hat Mozilla angekündigt, neue Web-Features nur noch über HTTPS verfügbar zu machen, Firefox 60 markiert im privaten Modus alle über HTTP aufgerufenen Webseiten als unsicher und Firefox 60 kommt ebenfalls mit neuen Einstellungen, um die Warnungen noch deutlicher zu machen.

Basierend auf den Telemetrie-Daten von Firefox erfolgen mittlerweile beinahe 70 Prozent aller Webseiten-Aufrufe über HTTPS. In Deutschland sind es sogar fast 75 Prozent, in den USA über 78 Prozent.

Doch nicht nur über das HTTP-Protokoll können Daten unverschlüsselt übertragen werden, sondern auch über das FTP-Protokoll, welches mittelfristig nicht mehr vom Browser unterstützt werden wird. Mozilla akzeptiert bereits seit über zwei Jahren nur noch Sicherheits-Fixes für die FTP-Unterstützung in Firefox.

In Firefox 60 hat Mozilla nun eine neue Einstellung implementiert, welche die Unterstützung des FTP-Protokolls komplett deaktiviert. Standardmäßig ist die Einstellung noch deaktiviert, das FTP-Protokoll also weiterhin unterstützt. Wer die Unterstützung deaktivieren möchte, kann über about:config den Schalter network.ftp.enabled per Doppelklick auf false setzen. Wird dann eine FTP-URL, zum Beispiel ftp://ftp.de.debian.org, aufgerufen, dann zeigt Firefox nicht länger eine Datei-Auflistung an, sondern behandelt die Eingabe als Suchbegriff und öffnet die Ergebnis-Seite der eingestellten Standard-Suchmaschine, da es sich dann um kein gültiges Protokoll mehr handelt.

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February 19, 2018 09:25 PM

Programmiersprache: Rust 1.24 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.24 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Seit kurzem steht Rust 1.24 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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February 19, 2018 09:05 PM

February 16, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey 2.49.2 (ESR) ist erschienen, hier gibt es ergänzende Release-Notes

Blogpost Version 2018-02-16 (neu)

releasesBlogpost in englischer SpracheWir haben eine neues Release: SeaMonkey 2.49.2(ESR)

Im Folgenden ergänzende Release-Notes

Für den Abruf der folgenden Bugzilla-Abfragen wird ein Bugzilla-Account (ohne besondere Privilegien) benötigt. Alle Bugzilla-Abfragen rein auf der Basis von Versions– und Target-Milestone-Angaben, nicht systematisch überprüft! Aufgrund der uneinheitlich gehandhabten Verwendung von Target-Milestone-Angaben sind Ungenauigkeiten unvermeidlich. Also alle Abfrageergebnisse bitte mit Vorsicht genießen!

Die wichtigsten Neuerungen (Features)

Die Wiki-Seite dazu hat keine Einträge, welche der Firefox52 – Änderungen auch SeaMonkey 2.49.2 betreffen kann ich nicht sagen.

SeaMonkey 2.49.2-spezifischen RFE-Fixes gibt es wohl nicht.

 

Offensichtliche neue Features:
  • Wohl keine, ist ja ein „Minor Release“
Entfernte Features:
  • Wohl keine, ist ja ein „Minor Release“

Bugfixes

  • Fehler, die seit dem Erscheinen von SeaMonkey 2.49.1 für SeaMonkey 2.49.2 beseitigt wurden.
  • Fehler, die in Thunderbird oder Firefox (meine Qery findet nix???) seit SeaMonkey 2.49.1 gefixt wurden und deshalb wohl auch in SeaMonkey 2.49.2 nicht mehr auftreten.
  • Es ist zu berücksichtigen, dass weder alle Fehler in Firefox oder  Thunderbird auch in SeaMonkey auftreten müssen noch absolut sicher ist, dass es jeder Thunderbird– und Firefox-Bugfix auch in den SeaMonkey-Code schafft.

Bekannte Probleme:

Siehe ofizielle Release Notes und diese Suchanfrage.

Mögliche neue Fehler („Regressions„)
  • Mögliche neue Fehler in SeaMonkey 2.49.2 — nur die mit Status New oder Assigned wurden auch schon als tatsächliche Bugs bestätigt.
  • Mögliche neue Fehler, die durch Regressions bei Firefox oder bei Thunderbird möglicher Weise auch SeaMonkey 2.49.1 betreffen (das sind sehr viele, Abfrage müsste gelegentlich überprüft und so modifiziert werden, dass sie ein realistischeres Bild der Situation gibt).

Workarounds zu neuen Fehlern finden sich eventuell im Wiki.

Mögliche und bekannte Fehler

./.

 

Sonstiges:

Es wird SSE2-taugliche Hardware für SeaMonkey 2.49. benötigt — zumindest für Windows

Chatzilla & DOM Inspector

Wurden für  SeaMonkey 2.49 aus dem Installer wegen Problemen mit der Lokalisierungs-Infrastruktur entfernt. Details: Bug 1231349 L10n repacks broken on with SM 2.42 and newer.

Bei Bedarf können diese Add-Ons vom AMO herunter geladen werden:

Catzilla vom AMO und auch das deutsche Sprachpaket habe ich mit SM 2.49.2 nicht wieder ausprobiert. Mit einem bestehenden Nutzerprofil mag der User gar nicht bemerken, dass SeaMonkey 2.49.2 ohne CZ ausgeliefert wurde, weil die alte Version von CZ einfach weiter arbeitet.

DOM Inspector 2.0.16.1-signed ist lt. AMO nur bis SeaMonkey 2.39 kompatibel. Download Link in den offiziellen Release Notes.

Rechtschreibprüfung

Keine Erkenntnisse meinerseits

Add-On-Konvertierung für SeaMonkey

Ein sehr leistungsfähiger Konvertierer macht eine große Anzahl von Firefox- und Thunderbird-Addons für SeaMonkey nutzbar. Über ein Addon kann diese Konvertierung jetzt mit einem einzigen Mausklick aus dem AMO heraus erfolgen, beispielsweise auch für Wörterbücher.

Achtung: Für Sprachpakete ist keine Konvertierung möglich, obwohl das vom AMO Browsing for SeaMonkey-Addon (derzeit noch) vorgeschlagen wird (siehe auch oben!).


Also dann, und vielen Dank an alle, die Release 2.49.2 ermöglicht haben, und viel Spaß damit!

Rainer

 

February 16, 2018 05:17 PM

February 13, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60: Neue Einstellungen für deutliche Warnung bei HTTP anstelle von HTTPS

Die verschlüsselte Übertragung von Daten wird immer mehr zu einem Muss im Web. In Firefox 60 stellt Mozilla zwei neue Einstellungen bereit, um relativ deutlich zu warnen, wenn eine Webseite über HTTP und nicht über HTTPS übertragen wird.

Basierend auf den Telemetrie-Daten von Firefox erfolgen mittlerweile beinahe 70 Prozent aller Webseiten-Aufrufe über HTTPS. In Deutschland sind es sogar fast 75 Prozent, in den USA über 78 Prozent.

HTTPS-Statistik Februar 2018

Erst vor kurzem hat Mozilla angekündigt, neue Web-Features nur noch über HTTPS verfügbar zu machen. Außerdem werden Webseiten, die über HTTP und nicht über HTTPS übertragen werden, ab Firefox 60 im Privaten Modus mittels durchgestrichenem Schloss in der Adressleiste als unsicher markiert.

Außerdem kommen mit Firefox 60 zwei weitere Einstellungen in about:config dazu, welche die Warnung bei unverschlüsselter Übertragung noch deutlicher machen. Beide werden in Firefox 60 standardmäßig allerdings noch deaktiviert sein.

Wird security.insecure_connection_text.enabled via Doppelklick auf true gestellt, erscheint bei Webseiten, die nur über HTTP übertragen werden, der Schriftzug „Nicht sicher“ in der Adressleiste. Dies gilt sowohl für private als auch für nicht private Fenster. Außerdem kommt mit security.insecure_connection_text.pbmode.enabled noch eine zweite Einstellung dazu. Wird diese auf true gesetzt, dann erscheint dieser Schriftzug nur in privaten Fenstern.

Firefox 60 Unsichere Verbindung

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February 13, 2018 10:15 PM

February 12, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60: Neue Einstellung, um Eingaben in Adressleiste in neuem Tab zu öffnen

Mozilla hat Firefox 60 eine neue Option spendiert, die seit Firefox Quantum vor allem von ehemaligen Nutzern der Erweiterung Tab Mix Plus vermisst worden ist. Darüber kann Firefox angewiesen werden, alle Eingaben in die Adressleiste automatisch in einem neuen Tab zu öffnen.

Eingaben in die Adressleiste öffnet Firefox standardmäßig im gerade aktiven Tab. Dies ist normalerweise eine sinnvolle Konfiguration, jedoch gibt es auch Nutzer, die es bevorzugen, wenn Firefox den aktiven Tab nie überschreibt. Vor Firefox Quantum konnte dies über die Erweiterung Tab Mix Plus erreicht werden.

Für diese Nutzer mit dieser Vorliebe gibt es eine gute Nachricht: ab Firefox 60 ist eine solche Konfiguration wieder möglich, und das sogar ohne Erweiterung. Dazu muss über about:config der Schalter browser.urlbar.openintab per Doppelklick auf true geschaltet werden.

Mit browser.search.openintab besitzt Firefox bereits seit Jahren eine vergleichbare Einstellung für das separate Suchfeld. Mit Firefox 57 hatte Mozilla außerdem erst eine neue Einstellung eingeführt, um Lesezeichen immer in einem neuen Tab zu öffnen (browser.tabs.loadBookmarksInTabs).

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February 12, 2018 10:43 PM

February 11, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60: HTTP-Webseiten im Privaten Modus werden als unsicher markiert

Im Privaten Modus merkt sich Firefox keine Surf-Spuren wie Chronik oder Cookies. Außerdem werden standardmäßig Tracking-Scripts blockiert. Webseiten, welche nicht über HTTPS aufgerufen werden, werden ab Firefox 60 in diesem Modus als unsicher markiert.

Besuchte Webseiten, Eingaben in das Suchfeld und Logins sind Dinge, die sich Firefox, neben anderen Dingen, merkt. Was häufig praktisch ist, ist nicht immer erwünscht. Daher gibt es mit dem sogenannten Privaten Modus eine Betriebsart, bei der sich Firefox all dies nicht merkt. Auch liefert der Private Modus standardmäßig mehr Privatsphäre. Bekannte Tracking-Scripts von Drittanbietern werden nämlich blockiert. Neben einer Verbesserung der Privatsphäre sorgt dies ganz nebenbei für deutlich weniger Werbung auf den Webseiten und für eine spürbar bessere Webseiten-Performance. Ab Firefox 59 wird außerdem der sogenannte Referrer im Privaten Modus erheblich gekürzt, um die Privatsphäre weiter zu verbessern.

Mit Firefox 60 kommt eine weitere Abweichung vom regulären Browsing dazu. Ab dann nämlich werden Webseiten, die über HTTP und nicht über HTTPS aufgerufen werden, mit einem durchgestrichenen Schloss in der Adressleiste und damit als unsicher markiert.

HTTP-Webseiten im Privaten Modus

Diese Änderung ist Teil der Bestrebungen aller großen Browserhersteller, Verschlüsselung im Web voranzutreiben. Erst vor kurzem hat Mozilla angekündigt, neue Web-Features nur noch über HTTPS verfügbar zu machen. Basierend auf den Telemetrie-Daten von Firefox erfolgen mittlerweile beinahe 70 Prozent aller Webseiten-Aufrufe über HTTPS. In Deutschland sind es sogar fast 75 Prozent, in den USA über 78 Prozent.

HTTPS-Statistik Februar 2018

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February 11, 2018 09:51 PM

February 09, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 58.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 58.0.2 für Android veröffentlicht und behebt damit einen Fehler in Zusammenhang mit Downloads.

Download Mozilla Firefox 58.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 58.0.2 für Android veröffentlicht und behebt damit das Problem, dass Downloads im Hintergrund und ohne Hinweis ausgeführt worden sind, wenn der Anwender den Download-Dialog durch Drücken des Zurück-Buttons hat verschwinden lassen, ohne eine Aktion auszuwählen. Dabei handelt es sich um ein bereits älteres Problem, also um keinen mit Firefox 58 eingeführten Fehler.

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February 09, 2018 10:17 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 58.0.2 (Desktop)

Mozilla hat mit Firefox 58.0.2 ein außerplanmäßiges Update für Firefox 58 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 58.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mozilla hat ein Update außer der Reihe für Firefox 58 veröffentlicht. Mit dem Update auf Firefox 58.0.2 behebt Mozilla eine mögliche Absturzursache der Tabs während des Druckvorgangs. Wegen Abstürzen in Zusammenhang mit dem Off Main Thread Painting (OMTP) wurden zusätzliche Grafikkarten-Treiber auf die Blockierliste gesetzt. Außerdem wurden Probleme in den Webmailern Microsoft Hotmail sowie Microsoft Outlook behoben und ein Problem mit dem Programm-Update unter Apple macOS behoben.

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February 09, 2018 07:10 PM

February 03, 2018

Sören Hentzschel

New Tab Override 12.0 (WebExtension) veröffentlicht

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 150.000 aktiven Nutzern ist nun in Version 12.0 mit weiteren Verbesserungen erschienen.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original. Mittlerweile hat New Tab Override mehr als 150.000 aktive Nutzer, wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt und im Oktober 2017 im Add-on Manager von Firefox beworben.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 12.0

Bei Verwendung der Option, eine lokale Datei als neuen Tab zu verwenden, wird nun der Inhalt des <title>-Elements aus dem Dokument extrahiert und als Seitentitel für den neuen Tab verwendet.

Die Option, den Fokus auf die Webseite statt auf die Adressleiste zu legen, steht nun auch für die leere Seite about:blank zur Verfügung. Dies kann vor allem im Zusammenspiel mit anderen Add-ons wie Vimium-FF nützlich sein.

Die Hintergrundfarbe der Einstellungsseite wurde im CSS nun explizit gesetzt, so dass es zu keinen Darstellungsproblemen kommt, wenn die Firefox-Einstellung browser.display.background_color auf einem Nicht-Standard-Wert steht.

Die russische sowie die chinesische Übersetzung wurden aufgrund von Inaktivität der Übersetzer entfernt. Außerdem wurden wieder sämtliche Abhängigkeiten auf den aktuellen Stand gebracht. Neue Mindestvoraussetzung ist Firefox 58, ältere Firefox-Versionen werden nicht unterstützt.

New Tab Override 11.0

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February 03, 2018 06:21 PM

January 31, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 59: Noch mehr Privatsphäre für den Privaten Modus

Im Privaten Modus merkt sich Firefox keine Surf-Spuren wie Chronik oder Cookies. Außerdem werden standardmäßig Tracking-Scripts blockiert. Mit Firefox 59 verbessert Mozilla weiter die Privatsphäre in diesem Modus.

Besuchte Webseiten, Eingaben in das Suchfeld und Logins sind Dinge, die sich Firefox, neben anderen Dingen, merkt. Was häufig praktisch ist, ist nicht immer erwünscht. Daher gibt es mit dem sogenannten Privaten Modus eine Betriebsart, bei der sich Firefox all dies nicht merkt. Auch liefert der Private Modus standardmäßig mehr Privatsphäre. Bekannte Tracking-Scripts von Drittanbietern werden nämlich blockiert. Neben einer Verbesserung der Privatsphäre sorgt dies ganz nebenbei für deutlich weniger Werbung auf den Webseiten und für eine spürbar bessere Webseiten-Performance.

Mit Firefox 59 geht Mozilla einen Schritt weiter. Bisher ist es üblicherweise so, dass der Browser gemäß HTTP-Protokoll bei jedem Aufruf einer Webseite einen sogenannten Referrer sendet. Dies bezeichnet die URL, von der ein Nutzer zur Zielseite navigiert ist, und zwar in der Regel die komplette URL. Diese Information steht auch sämtlichen Sub-Ressourcen wie eingebetteter Werbung oder Social Media-Widgets zur Verfügung. Solche Informationen werden häufig für Statistiken genutzt. Während dies vergleichsweise harmlos ist, ist es weit problematischer, wenn der Referrer sensible Informationen preisgibt. So hat die EFF berichtet, dass healthcare.gov über den Referrer sensible Informationen an mindestens 14 Domains geleakt hat. Ein solcher Referrer konnte beispielsweise so aussehen:

https://www.healthcare.gov/see-plans/85601/results/?county=04019&age=40&smoker=1&pregnant=1&zip=85601&state=AZ&income=35000

Aus diesem Referrer lässt sich nicht nur ableiten, welche Seite der Anwender zuvor besucht hat. In diesem konkreten Fall beinhaltet der Referrer das Alter, den Wohnort, ob der Anwender Raucher ist, und sogar das Einkommen, weil all diese Informationen auf der Webseite als URL-Parameter vorhanden und beim direkten Navigieren auf eine andere Webseite dann im Referrer vorhanden sind.

Im Privaten Modus wird Firefox ab Version 59 den Referrer standardmäßig kürzen und den kompletten Pfad sowie zusätzliche Parameter entfernen. Im obigen Beispiel würde damit nur noch Folgendes als Referrer übrig bleiben:

https://www.healthcare.gov/

Damit wird für Webseiten-Betreiber verhindert, dass sensible Daten versehentlich geleakt werden, zumindest für Nutzer des Privaten Modus von Firefox. Im Idealfall sollten Webseiten natürlich von sich aus für alle Nutzer gewährleisten, dass solche Informationen nicht via Referrer weitergegeben werden.

Firefox besitzt darüber hinaus einige Einstellungen, um das Referrer-Verhalten detailliert, unabhängig vom Privaten Modus, zu konfigurieren.

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January 31, 2018 10:51 PM

January 30, 2018

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.23 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.23 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Seit kurzem steht Rust 1.23 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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January 30, 2018 10:46 PM

January 29, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 58.0.1 für Android

Mozilla hat Firefox 58.0.1 für Android veröffentlicht und behebt damit ein Performance-Problem der Versionsreihe 58.

Download Mozilla Firefox 58.0.1 für Android

Mozilla hat Firefox 58.0.1 für Android veröffentlicht. Wer auf seinem Gerät die Beobachtung gemacht hat, dass Firefox 58 für das erste Laden von Webseiten ungewöhnlich lange gebraucht hat, sollte mit Firefox 58.0.1 Besserung erfahren.

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January 29, 2018 10:41 PM

Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 58.0.1

Mozilla hat mit Firefox 58.0.1 ein außerplanmäßiges Sicherheits-Update veröffentlicht. Außerdem addressiert Mozilla damit ein durch Sicherheits-Software ausgelöstes Problem.

Download Mozilla Firefox 58.0.1 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mozilla hat ein Update außer der Reihe für Firefox 58 veröffentlicht. Mit dem Update auf Firefox 58.0.1 behebt Mozilla ein kritisches Sicherheitsproblem. Außerdem konnten diverse Sicherheits-Softwares auf Windows auslösen, dass Firefox nicht länger dazu in der Lage war, Webseiten zu laden. Ursächlich hierfür war ein Konflikt mit einem in Firefox 58 neu eingeführten DLL-Blockier-Mechanismus, welcher – ironischerweise – problematische Sicherheits-Software blockieren soll, die bekannt dafür ist, Stabilitäts-Probleme zu verursachen.

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January 29, 2018 10:34 PM

January 25, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 1.1 für Amazon Fire TV mit Tracking-Schutz

Mozilla hat Firefox 1.1 für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick veröffentlicht. Die neue Version bringt unter anderem einen integrierten Tracking-Schutz.

Download Mozilla Firefox 1.1 für Fire TV

Nach Firefox für Desktop-Betriebssysteme (Windows, macOS, Linux), Firefox für Android und Firefox für iOS gibt es seit knapp mehr als einem Monat auch auch Firefox für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick. Damit ist es für Nutzer eines Fire TV-Gerätes von Amazon jetzt auch möglich, im Web zu surfen. Auch das Betrachten von YouTube-Videos ist damit wieder möglich, nachdem die YouTube-App wegen eines Streits zwischen Amazon und Google hierfür nicht mehr genutzt werden kann.

Mozilla hat nun Firefox 1.1 für das Amazon Fire TV veröffentlicht. Die neue Version besitzt eine Funktion mit dem Namen Turbo-Modus. Dabei handelt es sich um einen Tracking-Schutz, wie er bereits in Firefox für andere Plattformen existiert. Dies verbessert die Privatsphäre der Nutzer und sorgt außerdem für schnellere Ladezeiten und weniger Werbung.

Eine weitere Neuerung von Firefox 1.1 für das Amazon Fire TV ist die Unterstützung von VoiceView. Dabei handelt es sich um Barrierefreiheitsfunktionen für Menschen mit Einschränkungen.

Firefox für Amazon Fire TV: Turbo-Modus

Firefox für Amazon Fire TV: Turbo-Modus

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January 25, 2018 11:01 PM

Die Neuerungen von Firefox 58 für Android

Nicht nur für Windows, Apple macOS und Linux ist Firefox 58 in dieser Woche erschienen, auch hat Mozilla Firefox 58 für Android veröffentlicht. Die neue Version bringt eine verbesserte Lesezeichen-Verwaltung, Unterstützung für Progressive Web Apps und mehr.

Download Mozilla Firefox 58.0 für Android

Verbesserte Lesezeichen-Verwaltung

Mozilla hat Firefox 58 für Android eine verbesserte Lesezeichen-Verwaltung spendiert. Per langem Druck auf ein Lesezeichen und Auswahl von Bearbeiten ist es nun endlich möglich, wie auch bei der Desktop-Version, Lesezeichen in Ordnern zu organisieren. Order können in mehreren Ebenen verschachtelt und Lesezeichen in beliebige Ordner verschoben werden.

Firefox 58 für Android Lesezeichen-Verwaltung

Unterstützung für Progressive Web Apps

Progressive Web Apps, oder kurz: PWAs, sind eine wichtige Entwicklung im Bereich der mobilen Nutzung von Webseiten. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung sogenannter responsiver Webseiten mit Eigenschaften einer App wie beispielsweise Push-Benachrichtigungen oder die Möglichkeit zur Offline-Nutzung.

Wer mit Firefox für Android eine PWA-Webseite besucht, erhält ab sofort in der Adressleiste ein Haus-Symbol. Wird dieses gedrückt, erstellt Firefox ein Symbol auf dem Homescreen des Smartphones oder Tablets. Über dieses kann die  PWA dann direkt aufgerufen werden – ohne Adressleiste und andere Elemente der Browseroberfläche. PWAs erscheinen außerdem als eigene Anwendungen in der Anwendungs-Übersicht von Android.

Original-Video aufrufen

Unterstützung für Audio-Codec FLAC

FLAC steht für Free Lossless Audio Codec und ist ein verlustfrei komprimierender Codec der Xiph.Org Foundation, welcher frei von jeglichen Patenten ist. Die Desktop-Version von Firefox unterstützt FLAC bereits seit Version 51. Firefox war damit der erste große Desktop-Browser mit FLAC-Unterstützung. Mit Firefox 58 für Android zieht Mozillas Android-Browser nach.

Neue Option: Synchronisation nur über WLAN

Die Möglichkeit, Daten wie Chronik, Lesezeichen und Passwörter über mehrere Geräte hinweg synchronisieren zu können, ist für viele Nutzer unverzichtbar. Dabei fallen natürlich Daten an, was für Nutzer von Daten-Tarifen ein Problem darstellen kann. Mozilla hat eine neue Option implementiert, deren Aktivierung dafür sorgt, dass Firefox nur noch dann synchronisiert, wenn das Gerät über WLAN mit dem Internet verbunden ist.

Firefox 58 für Android: Sync nur über WLAN

Sonstige Neuerungen

Natürlich wurden auch dieses Mal wieder diverse Sicherheitslücken geschlossen und Verbesserungen der Web-Plattform vorgenommen. Unter anderem steht der auch in der Desktop-Version implementierte JavaScript Startup Byte Cache (JSBC) zur Verfügung, der das Laden von Webseiten im Durchschnitt um 43ms steigert.

JavaScript Startup Bytecode Cache (JSBC)

Ein in Firefox 35 eingeführtes optionales Such-Widget für den Homescreen wurde aus Firefox entfernt. Der Safe Browsing-Schutz wurde auf Version 4 des Protokolls aktualisiert. Außerdem wurde ein Performance-Problem behoben, welches für einige Nutzer für ein langsames Laden der ersten Webseite sorgte. Für russische Nutzer wurde Yandex als Suchmaschine zu den englischsprachigen US- und GB-Versionen von Firefox hinzugefügt.

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January 25, 2018 09:51 PM

January 24, 2018

Sören Hentzschel

Noch schneller – Mozilla veröffentlicht Firefox 58

Mozilla hat Firefox 58 und damit den ersten Feature-Release nach Firefox Quantum, dem größten Firefox-Release aller Zeiten, veröffentlicht. Auch Firefox 58 bringt wieder wichtige Performance-Verbesserungen sowie weitere Neuerungen.

Am 14. November 2017 hatte Mozilla Firefox Quantum veröffentlicht, den wohl größten und wichtigsten Firefox-Release der vergangenen Jahre. Firefox wurde mit dieser Version auf praktisch allen Ebenen modernisiert. Sämtliche Neuerungen, die Firefox Quantum brachte, lassen sich hier nachlesen. Auf dieser Grundlage aufbauend hat Mozilla nun Firefox 58 veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 58.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 58 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 58 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Top-Level Navigationen zu data:-URIs werden blockiert

Firefox erlaubt nicht länger das Öffnen von data:-URIs via window.open(), window.location oder via HTML-Link, ebenfalls werden entsprechende Weiterleitungen sowie der Versuch externer Anwendungen (z.B. Thunderbird), data:-URIs im Browser zu öffnen, blockiert. Damit wird ein Angriffs-Vektor für Phishing verhindert.

Warnung bei Symantec-Zertifikaten

Auf Webseiten, welche ein Sicherheits-Zertifikat von Symantec verwenden, loggt die Webkonsole nun eine Warnung. Ab Firefox 60 wird Firefox keine Symantec-Zertifikate mehr akzeptieren, welche vor dem 01.06.2016 ausgestellt worden sind. Ab Firefox 63 wird Firefox überhaupt keine Symantec-Zertifikate mehr akzeptieren. Dies betrifft ebenfalls die zu Symantec gehörenden CAs Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust sowie RapidSSL. Symantec hatte aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen der Browserhersteller verloren.

Root-Zertifikate von StartCom und WoSign entfernt

Vorfälle gab es ebenfalls bei WoSign und StartCom (Betreiber von StartSSL), weswegen Firefox deren Zertifkate, sofern diese nach dem 21. Oktober 2016 ausgestellt worden sind, bereits seit einem Jahr und dem Erscheinen von Firefox 51 misstraut. Mit Firefox 58 vertraut Firefox keinem Zertifikat von StartCom und WoSign mehr.

Verhindern des Tab-Schließens erschwert

Es gibt unseriöse Webseiten, die verursachen in einer Weise immer wieder Dialoge, so dass Firefox nicht dazu in der Lage ist, den Tab mit der entsprechenden Webseite zu schließen. Eine Art dieses Stör-Verhaltens konnte Mozilla in Firefox 58 beheben, so dass ein Schließen des Tabs wieder möglich ist.

Versteckte Einstellung für mehr Cookie-Sicherheit

Mit network.cookie.thirdparty.nonsecureSessionOnly hat Firefox eine neue versteckte Einstellung erhalten, welche über about:config aktiviert werden kann. Wird dieser Schalter auf true gesetzt, werden Drittanbieter-Cookies, welche nicht über HTTPS übertragen werden, als Session-Cookies behandelt, womit Firefox diese vergisst, sobald Firefox beendet wird, auch wenn diese eigentlich eine längere Lebensdauer besitzen.

Versteckte Einstellung für Schutz gegen Canvas-Fingerprinting

Firefox 58 ist der  erste große Browser, welcher eine Schutz-Maßnahme gegen sogenanntes Canvas-Fingerprinting implementiert hat. Diese Funktion sollte noch mit Bedacht aktiviert werden. Weitere Informationen dazu gibt es in einem gesonderten Artikel.

Noch mehr Performance

Firefox Quantum wurde vollkommen zurecht mit signifikanten Performance-Verbesserungen beworben. Doch wer glaubt, dass Mozilla damit bereits sein Pulver verschossen hätte, wird eines Besseren belehrt. Auf der Grundlage von Firefox 57 aufbauend wird Mozilla die Performance im Laufe des Jahres weiter steigern. Bereits in Firefox 58 folgen weitere nennenswerte Geschwindigkeits-Vorteile.

Deutlich beschleunigter neuer Tab

Die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, wurde in Firefox 57 durch eine komplett neue Seite mit mehr Funktionen und mehr Anpassbarkeit ersetzt. Dessen Performance konnte in Firefox 58 deutlich gesteigert werden, wie das folgende Video zeigt, welches zur Veranschaulichung um den Faktor 5 verlangsamt worden ist.

Original-Video aufrufen

Performanteres Maus-Scrolling durch Tabs

Beschleunigt wurde auch das Scrollen durch die Tabs mit dem Mausrad. Dies sollte nun flüssiger als bisher funktionieren.

JavaScript Startup Byte Cache beschleunigt Ladezeit von Webseiten

Der JavaScript Startup Bytecode Cache (JSBC) ist eine Optimierung der JavaScript-Engine. Technisch Interessierte finden hier ausführliche Erläuterungen in englischer Sprache. Für den Endanwender relevant ist in erster Linie das Ergebnis: in Tests konnte die Ladegeschwindigkeit von Webseiten im Durchschnitt dadurch um 43ms gesteigert werden.

JavaScript Startup Bytecode Cache (JSBC)

Mehr Bilder pro Sekunde dank Off-Main-Thread Painting (nur Windows)

Off-Main-Thread Painting (OMTP) ist eine Verbesserung, welche das Grafik-Rendering betrifft. Technische Details dazu lassen sich hier nachlesen. OMTP wurde in Firefox 58 zunächst für Windows aktiviert.

Um das Ruckeln zu reduzieren, haben wir in dieser aktualisierten Version von Firefox Quantum eine verbesserte Engine integriert, die Inhalte effektiver lädt – mithilfe eines speziell dafür vorgesehenen CPU Thread. Diese Verbesserung sorgt dafür, dass Firefox Quantum nun noch schneller ist und auf bestimmten Webseiten gleichmäßiger läuft. Woher wir das wissen? Unsere Ingenieure haben einen Test entwickelt, der die Durchführung von schwerem JavaScript simuliert. Während dieses Tests hat sich gezeigt, dass sich die Bildwiederholungsrate von Firefox um 30% verbessert hat (von 31 auf 40 Frames pro Sekunde). – Mozilla Presse

Firefox 58 FPS

Mehr Leistung für aktiven Tab: Background Tab Throttling

Firefox 58 reduziert die CPU-Last durch eine Drosselung der Timer, speziell in den setTimeout()- und setInterval()-Methoden, in Hintergrund-Tabs. Damit steht mehr Rechen-Leistung für den gerade aktiven Tab zur Verfügung.

Signifikante Performance-Verbesserungen für Nutzer von a11y-Werkzeugen

Bedeutende Verbesserungen gab es vor allem für Nutzer, welche Werkzeuge für Barrierefreiheit (a11y) nutzen. Dies meint insbesondere Nutzer von Screenreadern. Firefox 57 hatte zwar große Performance-Verbesserungen für die Allgemeinheit gebracht, die Änderungen unter der Haube, insbesondere die Multiprozess-Architektur, verursachten allerdings größere Performance-Defizite, wenn a11y-Werkzeuge involviert waren. Darum hatte Mozilla bei Veröffentlichung von Firefox 57 Nutzern solcher Tools auch geraten, zunächst Firefox ESR 52 statt Firefox 57 einzusetzen.

Mit Firefox 58 hat Mozilla die größten Peformance-Flaschenhälse für Nutzer des NVDA-Screenreaders behoben, so dass entsprechende Nutzer nun Firefox 57 nutzen und ebenfalls von der Performance von Firefox Quantum profitieren können. Darüber hinaus gab es Verbesserungen, die zusammen mit dem NVDA-Update auf Version 2018.1, welches im Februar erscheinen wird, die Performance noch weiter verbessern werden.

Mit Firefox 59 wird es weitere Verbesserungen an dieser Front geben. Während es in Firefox 58 grundsätzlich auch eine bessere Performance für Nutzer eines JAWS-Screenreaders gibt, ist hierfür, sowohl von Mozilla als auch von den Machern von JAWS, noch etwas mehr zu tun, um auf das gleiche Performance-Niveau zu kommen.

Beeindruckende WebAssembly-Performance

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web, entwickelt von Mozilla, Google, Microsoft und Apple in einer W3C Community Group. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen beinahe auf das Niveau nativer Anwendungen heben.

Firefox war nicht nur der erste Browser mit WebAssembly-Unterstützung, Mozilla hat auch bei der Performance von WebAssembly eine Vorreiter-Rolle. In Firefox 58 hat Mozilla einen neuen Streaming und Tiering Compiler implementiert (technische Details hier), welcher den Code 10 bis 15 mal schneller als der bisherige Compiler kompiliert.

Sonstige Performance-Verbesserungen

Mozilla hat das Löschen von Downloads aus der Download-Übersicht per Kontextmenü beschleunigt. Außerdem wurde die durch die Animation des Tab-Throbbers verursachte CPU-Last optimiert.

Webseiten das Überschreiben von Tastenkombinationen verbieten

Mozilla hat eine neue seitenspezifische Berechtigung eingeführt, welche es erlaubt, Webseiten das Überschreiben von Tastenkombinationen zu verbieten, die normalerweise vom Browser belegt sind. Zugänglich ist dies über den Berechtigungen-Reiter im Seiteninformationen-Dialog (via Kontextmenü auf Webseite erreichbar).

Firefox 58 Tastenkombinationen überschreiben

Verbesserungen an Firefox Screenshots

Firefox Screenshots ist ein seit Firefox 56 integriertes Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos, welches erlaubt, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite, die komplette Webseite oder einen beliebigen Ausschnitt abzubilden. Die Screenshots können entweder auf dem Computer gespeichert oder auf einen Mozilla-Server hochgeladen werden.

Eine neue Funktion in Firefox 58 ist das Kopieren von Screenshots direkt in die Zwischenablage. Außerdem funktioniert Firefox Screenshots jetzt auch in privaten Firefox-Fenstern.

Firefox Screenshots in Firefox 58

Vervollständigung von Kreditkarten-Informationen (nur US-Version)

Ebenfalls seit Firefox 56 besitzt der Mozilla-Browser eine Funktion, welche beim Ausfüllen von Formularen hilft. Firefox kann sich Formular-Daten wie Namen oder Adressen merken und mit diesen Daten dann Formulare befüllen, ohne dass die Daten erneut von Hand eingegeben werden müssen. Über die Einstellungen von Firefox können bestehende Formular-Daten bearbeitet oder gelöscht werden.

In Firefox 58 erweitert Mozilla diese Funktion um das Ausfüllen von Kreditkarten-Informationen. Beide Funktionen können separat voneinander in den Einstellungen aktiviert respektive deaktiviert werden und stehen bislang nur für Nutzer der US-Version von Firefox zur Verfügung.

Firefox 58 Kreditkarteninformationen

Einstellungen zeigen, wenn Erweiterungen Kontrolle haben

In den Einstellungen von Firefox wird ab sofort angezeigt, wenn eine WebExtension die Kontrolle über eine Einstellung übernommen hat. Den Anfang macht Firefox 58 mit den Einstellungen für die Startseite, den neuen Tab sowie die Standard-Suchmaschine. Damit erfährt der Nutzer nicht nur, welche Erweiterung eine Einstellung überschreibt, auch kann der Benutzer an dieser Stelle direkt eine entsprechende Erweiterung bei Bedarf deaktivieren.

Firefox 58 Einstellungen

Verbesserungen der Erweiterungs-Schnittstellen (WebExtensions)

Natürlich gab es auch für Entwickler von WebExtensions wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs. Einen vollständigen Überblick gibt es hier.

Unter anderem wurde die Theming-API erweitert, womit es mehr Möglichkeiten zur Änderung der Firefox-Oberfläche gibt. Hervorzuheben ist außerdem eine Erweiterungs-API für den Lese-Modus von Firefox, mehr Privatsphäre-Einstellungen sowie die Möglichkeit, die Standard-Suchmaschine zu ändern.

Verbesserungen der Webplattform

An der Front der Webstandards gibt es die Unterstützung der CSS-Eigenschaft font-display hervorzuheben, die Implementierung der PerformanceNavigationTiming-API sowie von Promise.prototype.finally(). Für die mit Firefox 57 neu eingeführte CSS-Engine gab es außerdem diverse Korrekturen.

Weitere Verbesserungen der Webplattform lassen sich in den MDN web docs nachlesen.

Neuerungen für Webentwickler

CSS Shape Path Editor

Firefox hält für Webentwickler innovative Werkzeuge wie den Grid Inspector bereit, welche bei der Entwicklung von Webseiten immens helfen können. Ein weiteres neues Werkzeug in Firefox 58 ist der CSS Shape Path Editor, welcher bei der Bearbeitung der CSS-Eigenschaft clip-path behilflich ist.

Firefox 58 Shape Path Editor

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Mozilla hat die Sourcemap-Unterstützung sowie das Syntax Highlighting des Debuggers verbessert. Außerdem erkennt der Debugger nun eine Reihe von Frameworks und kann die Stack Frames im Call Stack nun entsprechend gruppieren. Der Netzwerk-Monitor hat eine Pause-Funktion erhalten.

Design- und Touch-Optimierungen

Das seit Firefox 57 neue Design hat weiteren Feinschliff erhalten. So gibt es nun auch auf about:license und about:sessionrestore Illustrationen, welche die Seiten optisch aufwerten.

Das Identitäts-Panel, welches bei Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste erscheint, wurde in Firefox 58 ebenfalls überarbeitet und optisch an die neuen Photon-Menüs angeglichen, die an anderen Stellen in Firefox 57 eingeführt worden sind.

Ebenfalls weitergeführt wurde die seit Firefox 57 verbesserte Touch-Unterstützung: jetzt erscheinen auch die Lesezeichen- und Chronik-Sidebar im Touch-Modus größer. Gleiches gilt für das Menü, welches bei vielen offenen Tabs in der Tab-Leiste erscheint und alle Tabs auflistet.

Sonstige Verbesserungen

Firefox 57 zeigte in der Lesezeichen-Symbolleiste unter Umständen nicht die korrekten Favicons der entsprechenden Webseiten an. Dies wurde in Firefox 58 behoben.

Die einzelnen Abschnitte der Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, konnten bereits alle bei Nicht-Bedarf deaktiviert werden. Nun ist es darüber hinaus möglich, aktivierte Abschnitte einzuklappen.

Bei gedrückter Shift-Taste kann mit dem Mausrad jetzt horizontal auf Webseiten gescrollt werden.

Ein Wechseln der Blockierliste für den Tracking-Schutz erfordert nicht länger einen Neustart von Firefox, um wirksam zu werden. Ein Zurücksetzen des Firefox-Profils aktiviert ab sofort standardmäßig die Lesezeichen-Symbolleiste, sofern diese Nicht-Standard-Lesezeichen beinhaltet.

Verbessert wurde auch die Zuverlässigkeit des Firefox-Downloads bei instabilen Internet-Verbindungen (nur Windows): der sogenannte Stub Installer, welcher Firefox in einem Schritt herunterlädt und installiert, hatte bisher den Download jedes Mal neu begonnen, wenn die Internet-Verbindung unterbrochen wurde. Jetzt ist der Installer in der Lage, Downloads fortzusetzen.

Die Seite about:support beinhaltet jetzt auch den Pfad zum Profilverzeichnis sowie Informationen zur Lokalisierung des Systems.

Für Nutzer von Linux wurde ein Darstellungsproblem behoben, welches dafür sorgte, dass Schriften, die in Nicht-Standard-Verzeichnissen installiert waren, nicht korrekt angezeigt wurden.

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January 24, 2018 12:16 AM

January 18, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 59: Neue Einstellung bestimmt Position der Suchmaschinen-Vorschläge

Firefox zeigt in der Adressleiste neben Einträgen aus der Chronik und den Lesezeichen auch Vorschläge der Standard-Suchmaschine an. Ab Firefox 59 kann der Nutzer bestimmen, ob diese Vorschläge am Anfang oder am Ende angezeigt werden sollen.

Während der Eingabe in die Adressleiste zeigt Firefox eine Reihe von Vorschlägen an. Diese basieren unter anderem auf den bereits besuchten Webseiten sowie den Lesezeichen. Auch zeigt Firefox direkt während der Eingabe Vorschläge der eingestellten Standard-Suchmaschine an, sofern diese Funktion aktiviert ist und die Standard-Suchmaschine des Anwenders diese Funktion unterstützt. Die Vorschläge der Standard-Suchmaschine erscheinen bisher nach allen anderen Ergebnissen.

Dies ändert sich ab Firefox 59; zumindest für Nutzer, welche kein separates Suchfeld aktiviert haben (Standard-Einstellung für neue Nutzer seit Firefox 57). Dann erscheinen die Suchmaschinen-Vorschläge vor allen anderen Ergebnissen. Für Nutzer mit separater Suchleiste ändert sich die Standard-Einstellung nicht.

Mozilla ändert aber nicht nur an der standardmäßigen Position für einen Teil der Nutzer etwas, sondern implementiert gleichzeitig für alle Nutzer eine neue sichtbare Einstellung, welche es dem Anwender erlaubt, ganz einfach selbst auszuwählen, welches Verhalten bevorzugt wird. Die Einstellung befindet sich direkt unterhalb der seit Firefox 57 neuen sichtbaren Einstellung zur Aktivierung respektive Deaktivierung des separaten Suchfelds.

Firefox 59 Suchmaschinen-Einstellungen

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January 18, 2018 09:29 PM

January 16, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 59: Kacheln beim neuen Tab können verschoben werden

Mit Firefox 57 hat Mozilla die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, ersetzt. In Firefox 59 erweitert Mozilla diese Seite um die Funktion, die Kacheln der wichtigen Seiten per Drag and Drop zu verschieben.

Beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint in Firefox standardmäßig eine Seite mit verschiedenen optionalen Funktionen wie einem Suchmaschinen-Feld oder Kacheln wichtiger Seiten. Wichtige Seiten werden auf Basis der Nutzung berechnet, ähnlich wie die Vorschläge in der Adressleiste. Die Kacheln können auch durch eigene Wunsch-Seiten belegt werden.

Tipp: wer gerne weniger oder mehr Kacheln hätte, kann ganz einfach über about:config die Anzahl der Kacheln verändern, indem die Option browser.newtabpage.activity-stream.topSitesCount auf einen beliebigen Wert verändert wird.

Neuer Tab Firefox 59

In Firefox 57 hat Mozilla die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, ersetzt. Die neue Seite sieht optisch ein wenig anders aus und bietet einige Möglichkeiten mehr zur Anpassung als bisher. Auch wurde es einfacher, Kacheln durch eigene Wunsch-Seiten zu ersetzen. Musste zuvor eine Seite umständlich aus den Lesezeichen auf eine der vorhandenen Kacheln verschoben werden, was dazu vielen Nutzern unbekannt war, ist eine Bearbeitung nun wesentlich intuitiver möglich.

Neuer Tab Firefox 59

Eine Funktion ging bei all den Verbesserungen dieser Seite allerdings verloren: es ist nicht länger möglich, die Reihenfolge der Kacheln per Drag and Drop zu verändern. Mit Firefox 59 kehrt diese Funktion zurück. Dann können die Kacheln wieder bequem verschoben werden, falls eine Änderung der Reihenfolge gewünscht ist.

Tipp: wer gerne eine beliebige Webseite, zum Beispiel seine Lieblings-Suchmaschine, als neuen Tab verwenden möchte, kann dies über die Erweiterung New Tab Override bewerkstelligen.

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January 16, 2018 09:08 PM

January 15, 2018

Sören Hentzschel

Firefox: zukünftige Web-Features nur noch über HTTPS

Mozilla hat heute angekündigt, zukünftige Erweiterungen der Webplattform nur für Webseiten nutzbar zu machen, die in einem sicheren Kontext, das heißt in der Regel HTTPS, genutzt werden. Damit folgt Mozilla seiner initialen Ankündigung, die bereits im Jahr 2015 gemacht worden ist.

Die verschlüsselte Übertragung von Daten im Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bereits knapp 68 Prozent aller von Firefox-Nutzern geladenen Webseiten werden über HTTPS anstelle von HTTP übertragen. Auch die unter anderem von Mozilla ins Leben gerufene Certificate Authority (CA) Let’s Encrypt, welche kostenlos Zertifikate für die Nutzung von HTTPS bereitstellt, trägt einen großen Anteil daran.

Längst sind bestimmte Features nur noch in einem sogenannten gesicherten Kontext nutzbar. Von einem sicheren Kontext spricht man bei der Verwendung von HTTPS, aber auch verschlüsselte WebSocket-Verbindungen (wss://) sowie lokale Ressourcen (wie http://localhost/ oder file://) werden als sicherer Kontext betrachtet.

Ab sofort erfordern sämtliche kommende Web-Features in Firefox einen sicheren Kontext. Dabei ist es egal, ob es sich um große Features wie WebVR handelt, neue HTTP Response Header oder gar neue CSS-Eigenschaften. Auf der anderen Seite würde eine Erweiterung wie beispielsweise ein neues Farb-Schlüsselwort in CSS vermutlich nicht zwingend einen sicheren Kontext erfordern.

Ausnahmen sind grundsätzlich möglich. Sollten beispielsweise alle anderen Browser ein Feature auch in einem unsicheren Kontext erlauben, kann es sein, dass Firefox aus Kompatibilitätsgründen folgen muss. Eine weitere Ausnahme-Möglichkeit könnte sich dann ergeben, wenn das Erfordern eines sicheren Kontextes die Implementierung nachweislich verkompliziert. Bei diesen Möglichkeiten soll es sich aber um Ausnahmen und nicht die Regel halten. Über den Umgang von Web-Features, welche bereits in einem unsicheren Kontext gestattet sind, aber aus einer Sicherheits-, Privatsphäre oder UX-Perspektive als problematisch gesehen werden, wird von Fall zu Fall entschieden.

Mozillas Ankündigung kommt nicht überraschend. Bereits im Mai 2015 hat Mozilla angekündigt, dass so der langfristige Plan aussehen wird. Dadurch soll die Verschlüsselung von Inhalten zur Verbesserung der Sicherheit sowie Privatsphäre der Nutzer weiter vorangetrieben werden. Dabei handelt es sich selbstverständlich um keinen Alleingang von Mozilla, auch andere Browserhersteller wie Google verfolgen dieses Ziel.

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January 15, 2018 10:48 PM

January 09, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Pocket-Quellcode unter Open Source-Lizenz

Mozilla hat vor einigen Monaten die Übernahme von Read It Later, Inc. bekannt gegeben, dem Entwickler des populären Online-Dienstes Pocket. Nun hat Mozilla erste Teile von Pocket unter einer Open Source-Lizenz veröffentlicht.

Anfang des vergangenen Jahres hat Mozilla die Übernahme von Read It Later, Inc. bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um den Entwickler von Pocket, einer Art Online-Ablage für Webseiten, um diese später lesen zu können. Die abgelegten Webseiten stehen von jedem Gerät aus zur Verfügung und können auch offline gelesen werden. Außerdem hilft Pocket dabei, neue Inhalte zu entdecken. Pocket hat über zehn Millionen monatlich aktive Nutzer.

Firefox besitzt mehrere Integrationspunkte, beispielsweise werden auf der Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, Empfehlungen von Pocket angezeigt, und über ein Symbol in der Adressleiste können Webseiten in der Online-Ablage gespeichert werden. Wie die meisten Funktionen ist natürlich auch die Pocket-Integration in Firefox optional und kann vom Anwender abgeschaltet werden.

Mit der Übernahme von von Pocket inklusive des kompletten Entwickler-Teams will Mozilla seine mobile Präsenz stärken. Außerdem sieht Mozilla in Pocket einen Dienst, welcher dazu beiträgt, das Internet offen und zugänglich für alle zu halten, was den Zielen und Idealen Mozillas entspricht.

Stichwort Ziele und Ideale von Mozilla, so folgte nun der nächste naheliegende Schritt: Mozilla hat damit angefangen, den bisher nicht öffentlichen Quellcode von Pocket unter einer Open Source-Lizenz (MIT) zu veröffentlichen. Während vor allem die serverseitige Komponente noch fehlt, ist dies ein Anfang, mit dem Mozilla seinem Versprechen nachkommt, aus Pocket eine Open Source-Anwendung zu machen.

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January 09, 2018 09:50 PM

January 06, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 59: Neue Einstellungen zum Deaktivieren von Benachrichtigungen

Immer mehr Webseiten setzen auf sogenannte Web-Benachrichtigungen. Dies verursacht entsprechend auf immer mehr Webseiten Nachfragen, welche von vielen als nervig empfunden werden. Mit Firefox 59 stellt Mozilla mehrere sichtbare Einstellungen bereit, um Nachfragen dieser und anderer Art zu deaktivieren.

Web-Benachrichtungen sind im Prinzip eine gute Sache: Webseiten können den Nutzer auf dem Laufenden halten, zum Beispiel im Falle eines Chats über neue Nachrichten, auch wenn die entsprechende Seite gerade nicht im Vordergrund ist. Ebenfalls gut: Web-Benachrichtungen benötigen die explizite Erlaubnis des Nutzers, Webseiten können den Nutzer also nicht ohne Zustimmung belästigen. Und weil es so praktisch ist, setzen immer mehr Webseiten darauf. Doch genau daraus ergibt sich ein Problem, welches von vielen Nutzern als störend empfunden wird, insbesondere von Nutzern, die so etwas grundsätzlich nicht haben wollen: immer mehr Webseiten verursachen eine entsprechende Erlaubnis-Anfrage und für jede dieser Webseiten muss wenigstens einmal die Erlaubnis verweigert werden.

Web Notifications in Firefox

Firefox kennt bereits eine Einstellung in about:config, um die Web-Benachrichtigungen komplett zu deaktivieren: wird dom.webnotifications.enabled auf false gesetzt, gibt es diese Nachfragen nicht länger.

Nun sind Einstellungen in about:config natürlich nicht für jeden Nutzer offensichtlich. Ab Firefox 59 gibt es im neuen Berechtigungs-Abschnitt, den Mozilla mit Firefox 57 erst ganz neu eingeführt hat, sichtbare Optionen, um diese Art von Benachrichtungen zu deaktivieren.

Firefox 59 Berechtigungs-Einstellungen

Firefox 59 Berechtigungs-Einstellungen

Aber es kommt noch besser: Eine ähnliche Problematik existiert auch für die Freigabe des aktuellen Standortes bei Verwendung der Geolocation-API, für den Zugriff auf die Kamera und auch auf das Mikrofon – in jedem dieser Fälle fragt Firefox die Erlaubnis des Nutzers an. Und für alle diese Fälle stellt Mozilla in Firefox 59 ebenfalls sichtbare Optionen zum Deaktivieren bereit.

Jede dieser Optionen funktioniert nach dem gleichen Prinzip: im Einstellungs-Dialog der entsprechenden Berechtigung, wo man bereits alle erteilten sowie verweigerten Berechtigungen einsehen und entfernen kann, gibt es eine zusätzliche Checkbox, um weitere Anfragen dieser Art in Zukunft komplett zu unterbinden.

Mit dieser Neuerung erhält der Nutzer mehr Kontrolle über seinen Browser und kann nun genauer festlegen, was er für Benachrichtungen erhalten will und was nicht, ohne irgendwelche versteckten Einstellungen in about:config kennen zu müssen. Außerdem arbeitet Mozilla bereits an entsprechenden WebExtension-Schnittstellen, um auch Entwicklern von Erweiterungen die Möglichkeit zu geben, entsprechende Berechtigungen zu verwalten.

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January 06, 2018 10:31 PM

January 04, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 57.0.4: Mozilla reagiert auf CPU-Schwachstellen Meltdown und Spectre

Mozilla hat vor wenigen Augenblicken Firefox 57.0.4 veröffentlicht und reagiert damit umgehend auf die beiden Sicherheits-Schwachstellen in Computer-Prozessoren, Meltdown und Spectre.

Download Mozilla Firefox 57.0.4 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit Meltdown und Spectre wurden zwei schwerwiegende Sicherheits-Probleme in Computer-Prozessoren bekannt. Mozilla reagiert in Form eines raschen Sicherheits-Updates für Firefox.

Während von Meltdown ausschließlich Prozessen von Intel betroffen sind, dafür allerdings fast sämtliche Modelle der letzten 20 Jahre, handelt es sich bei Spectre um ein grundsätzliches Architektur-Problem, von welchem auch AMD- und ARM-CPUs betroffen sind. Die Schwachstellen erlauben es, über speziell präparierte Webseiten sensible Informationen von anderen Webseiten oder vom Browser selbst abzugreifen. Weitere Informationen zu Meltdown und Spectre lassen sich hier nachlesen.

Es handelt sich dabei um eine neue Art von Attacken, welche die Messung präziser Zeitintervalle beinhaltet. Als kurzfristige Lösung hat Mozilla daher mit Firefox 57.0.4 die Genauigkeit von performance.now() von 5μs auf 20μs reduziert und außerdem den SharedArrayBuffer-Standard standardmäßig deaktiviert, welcher die Implementierung höherauflösender Timer erlaubt. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, das Potential der Schwachstellen zu verringern. In Firefox ESR 52 ist der SharedArrayBuffer-Standard sowieso standardmäßig deaktiviert.

Mozilla betont, dass das genaue Ausmaß dieser Art von Attacke noch untersucht wird und man noch mit Sicherheitsforschern sowie den anderen Browserherstellern zusammenarbeite, um das Problem sowie mögliche Lösungen genauer zu verstehen. Dies erfordere aber Zeit. Langfristig sei es das Ziel, diese kurzfristigen Maßnahmen wieder rückgängig machen zu können, da es sich dabei um wichtige Möglichkeiten der Webplattform handele.

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January 04, 2018 10:52 PM

December 28, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 57.0.3

Mozilla hat kurz vor Jahreswechsel noch einmal nachgebessert und mit Firefox 57.0.3 ein Update veröffentlicht, welches ein mit Firefox 52 eingeführtes Problem behebt.

Download Mozilla Firefox 57.0.3 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Wenige Tage vor Neujahr hat Mozilla noch einmal ein Update für Firefox 57 veröffentlicht. Damit behebt Mozilla ein Problem mit dem System zum Senden von Absturzberichten. Das Problem existiert bereits seit Firefox 52, wurde aber erst jetzt entdeckt und umgehend behoben. So führte eine Änderung unter gewissen Umständen zum automatischen Übertragen von Absturzberichten, wenn ein Tab im Hintergrund abgestürzt ist, auch wenn der Nutzer das Senden nicht explizit per Opt-In aktiviert hat.

Da Mozilla nicht zwischen Nutzern unterscheiden kann, welche die Absturzberichte senden wollen, und Nutzern, die dies nicht wollen und von diesem Fehler betroffen sind, hat Mozilla mit Firefox 57.0.3 nicht nur die fehlerhafte Bedingung korrigiert, sondern die Einstellung für alle Nutzer zurückgesetzt und außerdem sämtliche entsprechende Absturzberichte auf den Mozilla-Servern gelöscht.

Nutzer, welche im Falle eines Tab-Absturzes Absturzberichte an Mozilla senden wollen (was definitiv sinnvoll und empfehlenswert ist!), müssen dies beim nächsten Tab-Absturz also wieder explizit aktivieren.

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December 28, 2017 10:31 PM

December 20, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox für Amazon Fire TV

Mozilla hat heute Firefox für eine weitere Plattform veröffentlicht: ab sofort gibt es von Mozilla auch für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick einen Browser.

Download Mozilla Firefox für Fire TV

Nach Firefox für Desktop-Betriebssysteme (Windows, macOS, Linux), Firefox für Android und Firefox für iOS gibt es ab sofort auch Firefox für das Amazon Fire TV und den Amazon Fire TV Stick.

Damit ist es für Nutzer eines Fire TV-Gerätes von Amazon nun möglich, im Web zu surfen. Auch das Betrachten von YouTube-Videos ist damit wieder möglich. Google hatte angekündigt, dass die YouTube-App auf dem Amazon Fire TV ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr genutzt werden kann. Vorausgesetzt wird ein Gerät der 2. Generation oder neuer. Natürlich ist auch Firefox für Amazon Fire TV Open Source.

Firefox für Amazon Fire TV

Firefox für Amazon Fire TV

Firefox für Amazon Fire TV

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December 20, 2017 10:33 PM

December 18, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 60 wird nächste ESR-Version, mit neuer Funktion für Systemadministratoren

Mit Firefox ESR bietet Mozilla eine Firefox-Version mit Langzeitunterstützung an. Normalerweise hätte Firefox ESR 52 im März 2018 durch Firefox ESR 59 abgelöst werden sollen. Nun wird allerdings erst Firefox 60 zur ESR-Version – dafür mit einer neuen Funktion für Systemadministratoren.

In der Regel alle sechs bis acht Wochen erscheint ein neues Feature-Update von Firefox. Während dieser Zyklus für Privatanwender kein großes Problem darstellen sollte, ist dieser Release-Zyklus gerade im Unternehmens-Umfeld häufig ein Problem. Hierfür bietet Mozilla mit Firefox ESR eine Version an, welche nur circa einmal im Jahr neue Funktionen erhält und dazwischen lediglich Sicherheits- und Fehlerbehebungs-Updates.

Die aktuelle ESR-Version basiert auf Firefox 52 und wäre nach bisherigem Plan durch Firefox ESR 59 abgelöst worden, der im März 2018 erscheint. Stattdessen wird die neue ESR-Version auf Firefox 60 basieren, welcher im Mai 2018 erscheint. Dies deuten verschiedene Dokumente an.

Dafür erhält Firefox 60 mit den sogenannten Enterprise Policies ein neues Feature, welches gerade in Zusammenhang mit der ESR-Version von Firefox im Unternehmens-Umfeld interssant ist. Damit es für Systemadministratoren möglich, Firefox für die Verteilung vorzukonfigurieren, wofür bis einschließlich Firefox ESR 52 gerne der sogenannte CCK2 Wizard benutzt worden ist, der allerdings mit Firefox 57 und höher nicht kompatibel ist. Mozilla wird zunächst mit einem kleinen Set an Möglichkeiten starten und möchte dieses basierend auf dem Feedback seiner Enterprise-Nutzer mit der Zeit ausbauen. Außerdem sollen die Enterprise Policies als Grundlage für die Implementierung von GPO auf Windows dienen.

Beispiele für mögliche Konfigurationsoptionen via Enterprise Policies sind die Deaktivierung von Konfigurations-Features wie about:config oder about:addons, das Vordefinieren von Lesezeichen, das standardmäßige Anzeigen der Menüleiste, das Deaktivieren der Telemetrie-Funktion oder Features wie Pocket und Firefox Screenshots, Listen von Domains, welche aufgerufen oder nicht aufgerufen werden dürfen, oder vordefinierte Berechtigungen beispielsweise für Cookies oder Popups. Mehr Informationen hält das Mozilla Wiki bereit.

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December 18, 2017 10:19 PM

December 14, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 4.0 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat nun Firefox Klar 4.0 für Android mit mehreren Neuerungen veröffentlicht. Die Version 3 wird übersprungen.

Download Mozilla Firefox Klar 4.0 für Google Android

Was ist mit Firefox Klar 3?

Die letzte Version von Firefox Klar war die Version 2.5. Nun hat Mozilla Firefox Klar 4.0 veröffentlicht. Auf die Frage, wieso Mozilla die Versionsnummer 3 überspringt, gibt es eine einfache Antwort: Firefox Klar für Apple iOS existiert schon länger als die Android-Version und ist in dieser Woche bei Versionsnummer 4 angekommen. Anfangs gab es noch ein paar Unterschiede zwischen beiden Plattformen, mittlerweile sind die Versionen für Android und iOS funktional identisch. Dementsprechend wurden nun die Versionsnummern vereinheitlicht.

Die Neuerungen von Firefox Klar 4.0

Firefox Klar 4.0 für Android bringt im Wesentlichen zwei neue Funktionen, die ebenfalls vor wenigen Tagen neu in Firefox Klar 4.0 für Apple iOS dazu kamen.

Anpassbare Auto-Vervollständigung von URLs

Firefox Klar merkt sich keinerlei Daten und damit auch keine besuchten URLs. Was auf der einen Seite toll ist, weil dies Firefox Klar zum idealen Privatsphäre-Browser macht, kann auf der anderen Seite auf Dauer lästig sein, weil man jede URL von Hand eingeben muss, da es durch eine fehlende Chronik auch keine Vervollständigung bereits besuchter URLs gibt.

Ab sofort werden mehr als 450 populäre Domains automatisch zur Vervollständigung vorgeschlagen. Diese Neuerung kann in den Einstellungen deaktiviert werden. Aber besser noch: der Anwender kann darüber hinaus eine eigene Liste pflegen und selbst beliebige URLs hinzufügen. Beide Listen können unabhängig voneinander aktiviert respektive deaktiviert werden.

Firefox Klar 4.0 Android

Eigene Suchmaschinen hinzufügen / bestehende löschen

Firefox Klar bietet bereits die Auswahl zwischen verschiedenen Suchmaschinen. Mit Firefox Klar 4.0 hat Mozilla die Möglichkeit hinzugefügt, selbst eigene Suchmaschinen hinzuzufügen, um so schließlich noch mehr Such-Vielfalt zu ermöglichen. Auch ist es jetzt möglich, bestehende Suchmaschinen zu entfernen.

Firefox Klar 4.0 Android

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December 14, 2017 10:40 PM

December 13, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 59: Neue Einstellung kennzeichnet HTTP-Seiten als unsicher

Mozilla hat eine neue Einstellung in Firefox 59 implementiert, welche eine Kennzeichnung von Webseiten als unsicher aktiviert, die nur über HTTP und nicht über HTTPS geladen werden. Optional kann diese Kennzeichnung auch nur für private Fenster aktiviert werden.

Auch wenn es sich noch nicht bis zu jedem Webseitenbetreiber rumgesprochen hat: die verschlüsselte Übertragung von Daten, erkennbar am https:// in der URL, sollte heute Pflicht für jede Webseite sein. Die Verbreitung von HTTPS nimmt derzeit auch rasant zu: waren Anfang des Jahres noch 46 Prozent aller Seitenaufrufe von Firefox-Nutzern HTTPS-Verbindungen, liegt der Wert nun schon bei 66 Prozent.

Standardmäßig stellt Firefox HTTPS-Seiten mit einem grünen Schloss in der Adresszeile dar, HTTP-Seiten erhalten keine besondere Markierung. Anders verhält es sich bei HTTP-Seiten mit Passwortfeldern. Diese markiert Firefox mit einem rot durchgestrichenen Schloss als unsicher. Ab Firefox 59 ist es möglich, über about:config den Schalter security.insecure_connection_icon.enabled per Doppelklick auf true zu schalten. Dann erhalten grundsätzlich alle HTTP-Seiten ein rot durchgestrichenes Schloss, welches eine unsichere Datenübertragung symbolisiert. Wird stattdessen der Schalter security.insecure_connection_icon.pbmode.enabled auf true geschaltet, greift diese Änderung nur in privaten Fenstern von Firefox.

Firefox 59: unsicheres HTTPS

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December 13, 2017 10:50 PM

December 12, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Quantum: Erste Zahlen belegen Erfolg für Mozilla

Ein Monat ist die Veröffentlichung von Firefox Quantum her, dem bisher umfangreichsten und wohl auch wichtigsten Update in der Geschichte des Mozilla-Browsers. Aktuelle Zahlen zeigen nun, dass Firefox Quantum bisher tatsächlich als Erfolg für Mozilla einzuordnen ist.

Am 14. November hat Mozilla Firefox 57 veröffentlicht, auch als Firefox Quantum bekannt. Dabei hat Mozilla kaum einen Stein auf dem anderen gelassen: 75 Prozent des Firefox-Codes – oder anders ausgedrückt: beinahe sieben Millionen Zeilen Code – wurden für Firefox Quantum geändert. Und die Bedeutung dieser Version für Mozilla ist groß, denn Firefox soll nach Jahren des Negativtrends wieder Marktanteile zurückgewinnen.

Mozilla hat nun Zahlen veröffentlicht, welche zeigen, wie gut Firefox Quantum bisher aufgenommen wurde. Demnach ist Firefox Quantum bereits auf mehr als 170 Millionen Endgeräten weltweit installiert. Nie kam Mozilla mit einem Release schneller auf über 100 Millionen neue Nutzer und eine halbe Milliarde tägliche Nutzungsstunden. Bei neu angelegten Profilen gibt es nach Angaben von Mozilla einen starken Aufwärtstrend und noch immer  soll die Anzahl neuer Nutzer täglich im Millionenbereich steigen.

Auch kann Mozilla bisherige Chrome-Nutzer begeistern. So teilt Mozilla mit, dass die Anzahl der Nutzer, die von Chrome auf Firefox umsteigen, um 44 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr sei.

Von dem positiven Aufschwung rund um Firefox Quantum profitieren auch Mozillas Apps für das Smartphone und Tablet. Die Anzahl der Downloads von Firefox für Android und iOS sei um 24 Prozent gestiegen, die Anzahl der Installationen von Firefox Klar für Android und iOS sogar um 48 Prozent.

Ebenfalls hebt Mozilla das Erweiterungs-Ökosystem hervor. Alleine im letzten Monat sind über 1.000 neue Erweiterungen dazu gekommen, womit mittlerweile insgesamt über 7.500 WebExtensions für Firefox zur Verfügung stehen.

Auch Webentwickler wissen Firefox Quantum zu schätzen. Die Nutzung der Entwickler-Werkzeuge ist um zehn Prozent gestiegen, die Downloads der Developer Edition von Firefox sind um ganze 53 Prozent gestiegen.

Besondere Erwähnung findet außerdem Firefox Screenshots, das seit Firefox 56 integrierte Screenshot-Tool, dessen Nutzung ebenfalls zugenommen hat. Hierüber wurden bereits über 30 Millionen Screenshots erstellt.

Natürlich zeigt sich auch in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Reddit und so weiter, dass Firefox Quantum in den vergangenen Wochen ein Thema war. Über Firefox wurde sehr viel mehr gesprochen als zuvor, natürlich gab es dabei auch einen deutlichen Anstieg der negativen Kommentare, weil mit Firefox Quantum vieles anders wurde, einschließlich Design und Kompatibilität von Erweiterungen. Gleichzeitig ist die Anzahl positiver und neutraler Kommentare zu Firefox um einen viel größeren Faktor gestiegen. Dies deckt sich auch mit der Berichterstattung der großen IT-Medien, welche allgemein in einer so positiven Weise über Firefox berichteten wie schon lange nicht mehr.

Firefox Quantum Social Media Erwähnungen

 

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December 12, 2017 10:02 PM

December 11, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht WebXR Viewer für Apple iOS

Mozilla hat mit dem WebXR Viewer eine neue App für Apple iOS veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Betrachter für Mixed Reality-Inhalte.

Download Mozilla WebXR Viewer für Apple iOS

Unter der Bezeichnung WebXR werden die Bestrebungen der VR-Entwickler zusammengefasst, Virtuelle Realität (VR) und Augmented Reality (AR) in einem gemeinsamen Standard für das Web zusammenzufassen. Entsprechend wurde der aktuelle Entwurf von WebVR 2.0 umbenannt in WebXR Device API.

Mit dem WebXR Viewer hat Mozilla nun eine App für das iPhone und iPad veröffentlicht, welche das Betrachten von Webseiten ermöglicht, die mit Mozillas webxr-polyfill-Bibliothek erstellt worden sind. Damit geschriebene Seiten sind nicht nur in Mozillas iOS-App lauffähig, sondern auch in Googles WebARonARCore für Android. Mozilla arbeitet an der Unterstützung weiterer Browser, inklusive Desktop-Browser. Außerdem arbeitet Mozilla an einer Integration des Polyfills in die populäre three.js-Bibliothek sowie in Mozillas A-Frame-Framework.

Mozilla WebXR Viewer

Mozilla WebXR Viewer

 

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December 11, 2017 10:24 PM

December 10, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 4.0 für Apple iOS

Firefox Klar für Apple iOS ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Mozilla hat nun Firefox Klar 4.0 mit einigen Neuerungen veröffentlicht, welche Firefox Klar noch alltagstauglicher machen.

Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Neue Einführungstour

Mozilla hat die Einführungstour für die erste Benutzung der App aktualisiert. Statt des bisherigen einseitigen Startbildschirms erscheint nun eine dreiteilige Einführung, welche visuell an die Einführungstour der Android-Version von Firefox Klar angelehnt ist.

Firefox Klar 4.0

Jetzt mit (anpassbarer!) Auto-Vervollständigung von URLs

Firefox Klar merkt sich keinerlei Daten und damit auch keine besuchten URLs. Was auf der einen Seite toll ist, weil dies Firefox Klar zum idealen Privatsphäre-Browser macht, kann auf der anderen Seite auf Dauer lästig sein, weil man jede URL von Hand eingeben muss, da es durch eine fehlende Chronik auch keine Vervollständigung bereits besuchter URLs gibt.

Dies ändert sich mit Firefox Klar 4.0, denn ab sofort werden mehr als 450 populäre Domains automatisch zur Vervollständigung vorgeschlagen. Diese Neuerung kann in den Einstellungen deaktiviert werden. Aber besser noch: der Anwender kann darüber hinaus eine eigene Liste pflegen und selbst beliebige URLs hinzufügen. Beide Listen können unabhängig voneinander aktiviert respektive deaktiviert werden.

Firefox Klar 4.0

Eigene Suchmaschinen hinzufügen / bestehende löschen

Firefox Klar bietet bereits die Auswahl zwischen verschiedenen Suchmaschinen. Mit Firefox Klar 4.0 hat Mozilla die Möglichkeit hinzugefügt, dass der Nutzer selbst eigene Suchmaschinen hinzufügt, um dem Nutzer so schließlich noch mehr Such-Vielfalt zu ermöglichen. Auch ist es nun möglich, bestehende Suchmaschinen zu entfernen.

Firefox Klar 4.0

Sonstige Neuerungen

Außerdem wurde Unterstützung für die Passwortmanager LastPass und 1Password hinzugefügt. Darüber hinaus öffnet Firefox Klar nicht länger sogenannte Universal Links in den entsprechenden Apps.

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December 10, 2017 02:54 PM

Privatsphäre-Browser: Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 2.5 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat vor kurzem Firefox Klar 2.4 und kurz darauf Firefox Klar 2.5 veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar 2.5 für Google Android

Neben Firefox bietet Mozilla mit Firefox Klar noch einen zweiten Browser für iOS und Android an. Dieser ist aber nicht wie andere Browser: es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten, auch das Tab-Konzept unterscheidet sich von dem anderer Browser.

Mit Firefox Klar 2.4 hat Mozilla vor allem Feinschliff betrieben. Fehler wurden behoben, unter anderem dass die Google-Suchchronik das Löschen der Chronik von Firefox Klar „überlebt“ hatte, aber auch die Oberfläche wurde weiter optimiert. So haben unter anderem die Auswahl der Suchmaschine oder der Dialog zum Hinzufügen einer Webseiten-Verknüpfung auf dem Homescreen Überarbeitungen erhalten. In den Einstellungen wurden Erklärungstexte zu den unterschiedlichen Optionen zum Blockieren hinzugefügt, so dass nun klarer ist, was mit der jeweiligen Option blockiert wird.

Firefox Klar 2.4 hatte außerdem eine neue Funktion erhalten, um die aktuelle Webseite durch eine Geste des Herunterwischens zu aktualisieren, diese Änderung wurde mit dem Update auf Firefox Klar 2.5 aber wieder deaktiviert, da es mit dieser Neuerung noch Probleme gibt. Ansonsten ist Firefox Klar 2.5 ist identisch mit Version 2.4.

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December 10, 2017 01:49 PM

December 07, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 57.0.2

Mozilla hat Firefox 57.0.2 und damit das zweite Update außer der Reihe für Firefox 57 veröffentlicht. Damit werden diverse Probleme der Vorgängerversion behoben.

Download Mozilla Firefox 57.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Nach dem ersten und sehr umfangreichen Update außer der Reihe für Firefox 57 hat Mozilla nun Firefox 57.0.2 und damit ein kleineres Update veröffentlicht. Mit dem Update behebt Mozilla zwei Probleme, welche beide ausschließlich die Windows-Version von Firefox betreffen. So werden alte Versionen der G Data Endpoint Sicherheits-Software blockiert, welche Abstürze bei Programmstart von Firefox verursachten. Außerdem wurde ein Fehler in Zusammenhang mit WebGL und D3D9 behoben.

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December 07, 2017 10:19 PM

December 06, 2017

Sören Hentzschel

Yahoo Holdings / Oath und Mozilla verklagen sich gegenseitig

Mozilla ist vorzeitig aus seinem Suchmaschinen-Vertrag mit Yahoo! ausgestiegen. Eine entsprechende Klausel hatte Mozilla dazu berechtigt. Der neue Yahoo!-Eigentümer Verizon / Oath sieht dies anders und verklagt Mozilla wegen Vertragsbruch. Mozilla kontert darauf mit einer Gegenklage und fordert Zahlungen von Oath im hohen Millionenbereich ein.

2014: Der Beginn einer Partnerschaft

Über viele Jahre war Google die Standard-Suchmaschine in Firefox. Im November 2014 hat Mozilla die Zusammenarbeit mit Google beendet, um zukünftig statt einer globalen Standard-Suchmaschine regionale Vereinbarungen treffen zu können. Dabei wurde Yahoo! zur Standard-Suchmaschine in den USA und zum wichtigsten Geldgeber von Mozilla.

Dies sah zunächst nach dem Beginn einer wunderbaren Partnerschaft aus. Yahoo! verpflichtete sich, für Firefox-Nutzer zukünftig den Do-not-Track-Header zu respektieren, um Firefox-Nutzer nicht zu tracken, Yahoo! bewarb Firefox auf seiner Webseite für Nutzer anderer Browser und auf dem Markt der Suchmaschinen hat Yahoo! dank Firefox Marktanteile gewonnen.

Auch finanziell war dies ein lohnenswertes Geschäft für Mozilla: im Jahr 2015 und damit im ersten Jahr nach Google konnte Mozilla seinen Umsatz, auch dank Yahoo!, um 90 Millionen Dollar steigern.

2016: Ungewöhnliche Vertragsklausel und Übernahme von Yahoo!

Im Juli 2016 wurde bekannt, dass der Vertrag zwischen Mozilla und Yahoo! eine ungewöhnliche Klausel beinhaltet: demnach dürfe Mozilla aus dem Vertrag mit Yahoo! vorzeitig aussteigen, wenn Yahoo! durch ein anderes Unternehmen übernommen wird und Mozilla der neue Eigentümer nicht zusagt. Der neue Eigentümer verpflichte sich gleichzeitig auch bei einem Ausstieg Mozillas, die Zahlungen bis zum vereinbarten Vertragsende zu leisten. Dabei handele sich um die stolze Summe von 375 Millionen Dollar pro Jahr.

Im gleichen Monat wurde die Übernahme von Yahoo! durch Verizon bekannt gegeben. Yahoo! wird seitdem unter der Verizon-Tochtergesellschaft Oath betrieben, zu der auch AOL gehört.

2017: Mozilla beendet Vertrag mit Yahoo! vorzeitig

Ein weiteres Jahr hat es gedauert, bis Mozilla dann schließlich tatsächlich den Vertrag vorzeitig gekündigt und Google wieder zur Standard-Suchmaschine in den Ländern gemacht hat, in denen Yahoo! zuvor die Standard-Suchmaschine war. Auch der neue Eigentümer Verizon äußerte sich umgehend überrascht über die vorzeitige Beendigung des Kontraktes zwei Jahre vor Ablauf.

Yahoo Holdings / Oath verklagt Mozilla

Am 1. Dezember 2017 hat Yahoo Holdings / Oath Klage gegen Mozilla eingereicht. Der Vorwurf: Vertragsbruch. Man sehe den vorzeitigen Ausstieg aus dem Vertrag als nicht gerechtfertigt.

Mozilla klagt zurück und fordert Millionen-Betrag ein

Nur wenige Tage später, am 5. Dezember 2017, hat Mozilla Gegenklage eingereicht, um die Durchsetzung seiner Rechte sicherzustellen. Konkret bedeutet dies, dass Mozilla die vorzeitige Terminierung des Vertrages für korrekt hält und auf die Zahlungen besteht, welche Mozilla laut Klausel zustehen sollen, obwohl Yahoo! nicht länger die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA ist.

Mozilla begründet seinen vorzeitigen Ausstieg damit, dass es dem Ansehen der Firefox-Marke schaden würde, weiterhin auf Yahoo! als Standard-Suchmaschine zu setzen, da man nicht den vertraglich zugesicherten Anspruch erfüllt hätte, eine qualitativ hochwertige Suche bereitzustellen. Mozilla sei mit Yahoo! ein hohes Risiko eingegangen und Yahoo! hätte bei Vertragsschluss zugesichert, finanzielle Mittel zu investieren, um die Suchmaschine zu verbessern, was nach Angaben von Mozilla aber nie passiert ist. Mozilla habe nach dem Verkauf von Yahoo! mehrere Monate lang versucht, Zusicherungen vom neuen Eigentümer zur Verbesserung der Suche zu erhalten, diese aber nicht bekommen. Mozilla wirft Yahoo! außerdem vor, dass wenn die Vereinbarung nicht gebrochen worden wäre, Firefox weniger Nutzer verloren hätte, weswegen sie nun in Verhandlungen für neue Partner weniger Geld verlangen können. Auch sei eine zum 1. Dezember 2017 fällige Zahlung, also nach der Kündigung des Vertrags, seitens Yahoo! nicht geleistet worden.

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December 06, 2017 09:19 PM

December 04, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.22 steht bereit

Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.22 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nun steht erwartungsgemäß Rust 1.22 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

Rust 1.22.1 behebt ein Problem, von welchem ausschließlich Nutzer von macOS High Sierra betroffen sind.

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December 04, 2017 09:56 PM

December 03, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 57.0.1 für Android

Mozilla hat Firefox 57.0.1 für Android und damit das erste außerplanmäßige Update für seinen Android-Browser veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 57.0.1 für Android

Nicht nur die Desktop-Version von Firefox hat ein Update auf Version 57.0.1 erhalten, auch Firefox 57.0.1 für Android ist erschienen.

Mit dem Update behebt Mozilla das Problem, dass der Stop-Button nicht mehr sofort nach dem Klick auf einen Link verfügbar war. Außerdem wurde ein möglicher Absturz für Nutzer von Firefox für die falsche Architektur behoben, der anstelle der Nachricht auftrag, dass Firefox nochmal neu für die korrekte Architektur installiert werden soll. Dazu kommen Sicherheits-Fixes.

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December 03, 2017 05:45 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 57.0.1

Mozilla hat Firefox 57.0.1 und damit das erste Update außer der Reihe für Firefox 57 veröffentlicht. Damit werden diverse Probleme der Vorgängerversion behoben.

Download Mozilla Firefox 57.0.1 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit Firefox 57.0.1 umgeht Mozilla ein Problem, von welchem manche Nutzer einer AMD-Grafikkarte mit veraltetem Treiber betroffen waren. Dadurch konnte es bei der Darstellung von Videos, unter anderem auf YouTube, zu Farbproblemen kommen. Ebenfalls ein Problem in Zusammenhang mit einer Grafikkarte war eine mögliche Absturzursache bei Verwendung von Google Maps auf Apple macOS, wenn Intel HD Graphics 3000 als Grafiklösung zum Einsatz kam.

Eine Bibliothek des Real Players konnte durch Injizierung in den Firefox-Code Performance-Probleme in Firefox verursachen. Dies unterbindet Firefox nun, so dass der Real Player keine Performance-Probleme in Firefox mehr verursachen sollte. Ebenfalls nicht mehr auftreten sollte ein Problem, welches für Nutzer von Apple macOS mit installierter Font Agent Pro-Software und aktiviertem Sandboxing in Firefox dafür sorgte, dass Schrift nicht mehr korrekt dargestellt wurde.

Zu den weiteren behobenen Problemen gehört, dass es zu einer Situation kommen konnte, in der weder die Einstellungen noch das Info-Fenster von Firefox geöffnet werden konnten, und ein Fehler im Thumbnailing-Code des sogenannten Activity Streams konnte auf Video-Portalen für eine erhöhte Fehlerrate sorgen, was auf Nutzerseite in Einzelfällen für eine erhöhte CPU-Auslastung sorgte.

Außerdem wurde das Problem behoben, dass sich Firefox geänderte Einstellungen nicht gemerkt hat, wenn der Pfad zum Profilverzeichnis ein Nicht-ASCII-Zeichen beinhaltete.

Nach dem Update auf Firefox 57.0.1 setzt Firefox die aktive Suchmaschine auf den Standard zurück, wenn diese aus einer unbekannten Quelle stammt. Dies kann bedeuten, dass die Suchmaschine vor Firefox 45 installiert worden ist oder durch eine Legacy-Erweiterung oder durch Malware. Ansonsten fragt Firefox bei einer Standard-Suchmaschine, welche nicht mit Firefox ausgeliefert wird, ob die eingstellte Suchmaschine auf den Standard zurückgesetzt werden soll. Dabei handelt es sich um eine einmalige Säuberungs-Aktion, um möglicherweise vom Nutzer nicht erwünschte Suchmaschinen wieder zu ersetzen. Außerdem importiert Firefox bei einem Update nun nicht länger Suchmaschinen-Metadaten aus der Datei search-metadata.json, falls vorhanden, welche Firefox seit Version 45 nicht mehr nutzt.

Dazu kommen noch weitere Stabilitätsverbesserungen, Bugfixes für die in Firefox 57 neu eingeführte CSS-Engine Stylo sowie Sicherheits-Fixes.

Auch Firefox für Android wurde auf die Version 57.0.1 aktualisiert.

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December 03, 2017 04:38 PM

December 02, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla wächst weiter: Umsatz 2016 um 24 Prozent gestiegen

Mozilla hat seinen Finanzbericht für das Jahr 2016 veröffentlicht und steht demnach weiterhin finanziell auf sehr gesunden Füßen. Mozillas Umsätze im Jahr 2016 sind gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich, nämlich um 24 Prozent, gestiegen, Mozillas Vermögen ist um knapp 100 Millionen Dollar gewachsen.

Wie jedes Jahr am Jahresende hat Mozilla auch in diesem Jahr seinen Finanzbericht für das Vorjahr veröffentlicht, welcher offenlegt, in welcher Höhe Mozilla Einnahmen und Ausgaben hatte.

Mozilla konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr von über 421 Millionen im Vorjahr auf mehr als 520 Millionen Dollar steigern, was einer Steigerung von fast 24 Prozent entspricht. Der Großteil kommt dabei von Partnerschaften mit Suchmaschinen, von denen Yahoo! wie auch noch in diesem Jahr den größten Geldgeber darstellt. In Zukunft wird dies wieder Google sein, nachdem Mozilla den Vertrag mit Yahoo! vorzeitig beendet hat.

Mozilla Umsatz 2016
Grafik: cnet

Demgegenüber stehen auf der Ausgaben-Seite etwas mehr als 360 Millionen Dollar, verglichen mit knapp 338 Millionen Dollar im Vorjahr, was einer Steigerung von beinahe sieben Prozent entspricht. Knapp 226 Millionen Dollar davon sind Budget für die Produktentwicklung, unter anderem von Firefox (2015: knapp über 214 Millionen Dollar). In 2016 startete die Entwicklung von Firefox Quantum, dem größten Firefox-Release aller Zeiten. Ebenfalls die Browser für Android und iOS wurden stark verbessert und mit Firefox Klar hat Mozilla ein ganz neues Browser-Produkt für Smartphones mit besonderem Augenmerk auf Privatsphäre eingeführt. Dazu kamen die Einführung von Test Pilot, aus dem Projekte wie Firefox Screenshots (derzeit ca. 16 Millionen Screenshots pro Monat; integriert seit Firefox 56) und der Activity Stream (seit Firefox 57) hervorgingen. Die Webplattform wurde durch Technologien wie WebAssembly, WebGL2 und WebVR verbessert und auch mit der Implementierung von AV1, dem neuen Video-Codec der Open Media Alliance, wurden Fortschritte erzielt. Die Partnerschaft mit Read it Later, dem Entwickler von Pocket, wurde 2016 intensiviert, Anfang 2017 wurde Read it Later inklusive seiner 30 Mitarbeiter schließlich von Mozilla gekauft. In 2016 hat Mozilla außerdem in die in Deutschland sitzende Cliqz GmbH investiert, um die Entwicklung innovativer Produkte im Bereich Datenschutz bei der Suche im Internet voranzutreiben.

Mozillas Nettovermögen ist von etwas mehr als 323 Millionen auf über 426 Millionen Dollar gewachsen.

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December 02, 2017 06:29 PM

November 21, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Mithelfen im SeaMonkey Projekt ⁉

Hallo,

Anteil der einzelnen aktiven Entwickler an Bugfixes im letzten viertel Jahr.

es ist kein Geheimnis, dass die SeaMonkey-Entwicklung arg unterbesetzt ist. Aktuelle Bugfix-Statistiken:

Insgesamt also etwa 20 Bugfixes je Monat. Das ist sehr viel besser als beispielsweise bei Apache OpenOffice mit nur 15 Bugfixes im selben Zeitraum, aber der (sicherlich so natürlich letztlich unsinnige) Vergleich mit der farbenprächtigen „Torte“ bei LibreOffice (545 Bugfixes) zeigt, wie kritisch die Situation mit unseren sehr wenigen Entwicklern ist.

Gibt’s auf de.comm.software.mozilla.misc und Co. oder halt überhaupt Leute, die ein paar Basis-Fähigkeiten und im Prinzip auch Lust hätten, im Projekt mitzuarbeiten, aber die den Anlauf für die Überwindung der Einstiegshürden bisher scheuten? Diese Hürden sind teilweise nicht ganz ohne, aber wenn nicht ein paar mehr Leute bei der Weiterentwicklung des Projekts mitarbeiten, sehe ich wenig Zukunft nach Version 2.49.1. Deshalb ist es wichtig, das mehr Leute ihre Fähigkeiten in das Projekt einbringen und systematisch im Projekt mitarbeiten. Bugfixes „für den Privatgebrauch“ bringen SeaMonkey nicht weiter.

Noch einfach:

(Nur Basis-Englischkenntnisse erforderlich)

  1. Systematische Überprüfung einiger UNCONFIRMED Bug Reports zum Angewöhnen
  2.  Lesen, verstehen <https://wiki.mozilla.org/SeaMonkey/FAQ#How_To_Start_Contributing_Code&gt;

Aber dann:

  1. Mercurial installieren, erste Schritte wagen.
    Spätestens beim Gedanken an diese Vorbereitung wurde bei mir bisher der innere Schweinehund immer übermächtig. Dabei haben wir jede Menge  [good first bug]-Bugs, die selbst wohl keine allzu hohen Ansprüche stellen. Und ein klein wenig wäre ja schon mal erreicht, wenn ich und ein paar Leute mehr Kleinigkeiten wie Korrekturen in der Hilfe oder auf der Webseite gleich nach der Meldung in Bugzilla selbst reparieren könnten.
    Da müssten wir uns zusammentun, gegenseitig helfen, vielleicht auch einen Tutor gewinnen, der uns über Anfangshürden hilft. Ideal wäre natürlich ein kleines Wochenendseminar — in reizvoller Umgebung, na klar 😉. Nicht unmöglich, aber doch mit einigem Aufwand verbunden
    Alternativ: paar gemeinsame Lektionen Online-Seminar — für mich zumindest wäre das dann aussichtsreich und Ansporn genug,  mich so weit einzufuchsen, dass ich einfachere Bugfixes (Webseite, Hilfetexte, …) selbst hochladen könnte. Dafür müssten wir einen Tutor gewinnen, der bei einer Art Online-Seminarkonferenz Anfänger mal 1 – 2 Nachmittage lang etwas unterstützt.
    Oder als Minimallösung: Ein paar Interessierte finden sich zusammen, verabreden sich zu ein paar ersten gemeinsamen schritten, beispielsweise Notwendige Installationen durchführen und Bugfixes für ein paar schon lange offene Hilfe-Bugs
    erstellen. Dann sehen wir weiter. Das wäre so etwas für einen verregneten Sonntagnachmittag … .
    Wenn sich ein halbes bis ganzes Dutzend Mitstreiter fänden, würde ich mal versuchen, so etwas auf die Beine zu stellen.

Wer etwas dazu sagen möchte kann sich ja mal im für das Anliegen passenden Subthread auf de.comm.software.mozilla.misc (oder hier, klaro!) melden:

Aufruf auf Englisch in Kürze!

Gruß

Rainer

November 21, 2017 02:00 PM

Verwendungsmöglichkeit für „Sidebar Add Custom Tab“

Mit diesem Add-On von Isaac Schemm, das es erlaubt, beliebige Internetseiten in die Sidebar „zu zaubern“, lässt sich beispielsweise auch ein XMPP-Chat-Client in die Sidebar integrieren:

XMPP-Chat-client in der Sidebar

Ich habe die Seite conversejs.org in ein Sidebar-Panel aufgenommen und habe damit einen Chat-Client, den ich immer im Augenwinkel behalten kann.

Der Inhalt im Browserfenster ist nur ein weiterer Aufruf von conversejs.org, so dass ich einen Mini-Chat zwischen Browserfenster und Sidebar-Panel als Demo durchführen konnte.

Nicht perfekt, aber für Gelegenheitsnutzung …

 

Nachträge

November 21, 2017 09:30 AM

November 19, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.11 für Apple iOS

Firefox Klar für Apple iOS ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Mozilla hat ein Update auf Firefox Klar 3.11 veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Mozilla hat ein Update für die iOS-Version von Firefox Klar auf Version 3.11 veröffentlicht. Mit dem Update führt Mozilla ein neues Feature ein, welches Nutzer der Android-Version bereits kennen: so zeigt Firefox Klar nun an, wie viele Tracker auf der aktuellen Seite blockiert worden sind. Die Implementierung in der iOS-Version geht sogar darüber hinaus: zum einen wird die Anzahl hier nicht erst im Menü angezeigt, sondern direkt in der Adressleiste, zum anderen werden die Tracker kategorisiert in Werbe-Tracker, Analyse-Tracker, Social Tracker sowie Content-Tracker und man sieht die exakte Anzahl an geblockten Tracker für jede dieser Kategorien. Über diese Ansicht kann der Nutzer den Tracking-Schutz außerdem direkt temporär deaktivieren oder wieder aktivieren. Dazu kommen diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.

Firefox Klar 3.11 für Apple iOS

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November 19, 2017 01:34 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

🆕: Offizielle SeaMonkey 2.56 Nightly Trunk Builds

S e a M o n k e y y y   2.56   i i i i n  S i i i c h t ….

Blogpost in englischer SpracheNun hat auch SeaMonkey die nächst-höhere Nightly Trunk-Version 2.56 herausgebracht, die neue Version ist bereits für Linux, WINDOWS und Mac verfügbar.

Bitte diese Entwickler- Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Oft funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt, also lieber immer erst mal ein Backup des Profils anlegen! Meine Erfahrung mit 2.56 ist nicht gut, zu buggy für ernsthafte Nutzung. Speziell der Email-client crasht alle Nase lang.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

November 19, 2017 07:35 AM

November 15, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla beendet Deal mit Yahoo! vorzeitig, neuer Vertrag mit Google

Mozilla hat am gestrigen Tag nicht nur Firefox Quantum veröffentlicht, den größten und wohl auch wichtigsten Release in der bisherigen Geschichte von Firefox. Auch hat Mozilla angekündigt, dass Google in den USA und weiteren Ländern, wo sie es nicht mehr waren, ab sofort wieder die Standard-Suchmaschine von Firefox sein wird. Dies bedeutet auch einen vorzeitigen Ausstieg Mozillas aus dem Vertrag mit Yahoo!.

Mozilla war gestern groß in den Medien. Grund dafür war die lang ersehnte Veröffentlichung von Firefox Quantum, der neuen Firefox-Version, welche Mozilla wieder mit an die Spitze des Browser-Marktes bringen soll. Die neue Version könnte wegweisend für die Zukunft von Mozilla sein. Für die Zukunft nicht minder wichtig ist eine Entscheidung, welche ebenfalls gestern angekündigt worden ist und zwischen den ganzen Nachrichten rund um Firefox Quantum leicht untergehen konnte: Yahoo! ist nicht länger die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA. Ab sofort wird Google wieder die standardmäßig ausgewählte Suchmaschine von Firefox in den USA, Kanada, Hong Kong und Taiwan sein.

Google war bereits viele Jahre lang die weltweite Standard-Suchmaschine in Firefox, ehe Mozilla vor drei Jahren die Zusammenarbeit beendet hatte. Damals hatte Mozilla die Freiheit gewonnen, für jedes Land individuelle Vereinbarungen auszuhandeln und Yahoo! wurde zum wichtigsten Geldgeber für Mozilla und dafür zur Standard-Suchmaschine in den USA gemacht. Wirtschaftlich war dies für Mozilla kein Verlust. Direkt im ersten Jahr nach Google als wichtigster Geldgeber konnte Mozilla seinen Umsatz um 90 Millionen Dollar steigern.

Die gestrige Ankündigung kommt überraschend, war die Partnerschaft zwischen Mozilla und Yahoo! doch ursprünglich auf fünf Jahre ausgelegt. Sogar für Verizon, den mittlerweile neuen Eigentümer von Yahoo!, kam diese Entscheidung unerwartet:

„Yahoo and Mozilla have enjoyed a productive relationship together since 2014,“ said Charles Stewart, a spokesman for Verizon’s digital advertising business, Oath. „We are surprised that Mozilla has decided to take another path and we are in discussions with them regarding the terms of our agreement.“ – Bloomberg

Wie Bloomberg berichtet, wurde seitens Google bestätigt, dass es einen neuen Vertrag zwischen Mozilla und Google gibt, aber weder Google noch Mozilla haben bislang Angaben zur finanziellen Seite gemacht.

Bereits im vergangenen Jahr wurde berichtet, dass eine Klausel im Vertrag zwischen Mozilla und Yahoo! bestehen soll, welche es Mozilla erlaubt, bei einer Übernahme von Yahoo! innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem Vertrag auszusteigen, wenn Mozilla der neue Besitzer nicht zusagt, und trotzdem die jährlichen Zahlungen von rund 375 Millionen Dollar zu erhalten. Ob Mozilla von dieser Klausel Gebrauch gemacht hat, ist nicht bekannt. In jedem Fall kam es zu einem vorzeitigen Ausstieg aus dem Vertrag.

Denelle Dixon, Mozillas Chief Business and Legal Officer, wird mit den folgenden Worten zitiert:

„We exercised our contractual right to terminate our agreement with Yahoo! based on a number of factors including doing what’s best for our brand, our effort to provide quality web search, and the broader content experience for our users. We believe there are opportunities to work with Oath and Verizon outside of search.

As part of our focus on user experience and performance in Firefox Quantum, Google will also become our new default search provider in the United States, Canada, Hong Kong and Taiwan. With over 60 search providers pre-installed as defaults or secondary options across more than 90 language versions, Firefox has more choice in search providers than any other browser.“ – TechChrunch

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November 15, 2017 01:23 AM

November 14, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57 für Android mit Photon-Design ist da

Nicht nur für Windows, Apple macOS und Linux ist Firefox 57 heute erschienen, sondern auch für Android. Auch Firefox 57 für Android bringt ein neues Photon-Design, Pocket-Integration und mehr.

Neues Firefox-Logo

Wie auf den anderen Plattformen hat Firefox natürlich auch auf Android ein neues Logo erhalten. Das neue Logo erscheint moderner und wird aktuellen Trends im Logo-Design gerecht – passend zu einem Produkt, welches Mozilla als modern und zeitgemäß präsentieren will.

Firefox Logos 2017

Photon: neues Design für Firefox

Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat ein neues Design erhalten, Firefox für iOS hat ein neues Design erhalten und auch Firefox für Android hat unter dem Namen Photon einen frischen Anstrich bekommen. Das auffälligste Merkmal, die Kurve neben der Adressleiste, ist verschwunden. Stattdessen bringt das neue Design mehr Konistenz mit Firefox für die anderen Plattformen.

Firefox 57 für Android

Firefox 57 für Android

Der neue Startbildschirm

Ebenfalls mehr Konistenz bietet der Startbildschirm mit dem auf iOS beziehungsweise mit dem neuen Tab auf dem Desktop-Firefox. Auch hier gibt es Kacheln mit den am häufigsten besuchten Webseiten, auch hier gibt es Highlights (eine Kombination aus aktuell besuchten und kürzlich als Lesezeichen hinzugefügten Webseiten), auch hier gibt es eine Integration populärer Artikel von Pocket, einem Dienst, den Mozilla Anfang des Jahres übernommen hat. Die Pocket-Empfehlungen stehen in Firefox 57 zunächst nur Nutzern in Deutschland, den USA und Kanada zur Verfügung. Und auch auf Android lässt sich jeder einzelne dieser Abschnitte deaktivieren.

Firefox 57 für Android

Option für permanenten Tracking-Schutz

Und noch mehr Konsistenz: wie schon in Firefox 57 für den Desktop wurde auch in Firefox 57 für Android die zusätzliche Option implementiert, den Tracking-Schutz nicht nur in privaten Tabs zu aktivieren (dort ist er standardmäßig aktiviert), sondern in ausnahmslos allen Tabs. Das verbessert die Privatsphäre und ganz nebenbei die Performance, weil weniger Scripts geladen werden.

Firefox 57 für Android

Exklusive Unterstützung von WebExtensions

Die nächste Gemeinsamkeit betrifft die Unterstützung von Erweiterungen. Ab Firefox 57 werden auch auf Android nur noch WebExtensions unterstützt. Zwar ist die API-Unterstützung hier noch lange nicht so weit fortgeschritten wie beim Desktop, allerdings gibt es auch weit weniger Erweiterungen für Android, so dass sich Mozilla dazu entschlossen hat, für Android ebenfalls mit Version 57 den Schluss-Strich für Erweiterungen alter Architektur zu ziehen.

Custom Tabs

Firefox 57 für Android kommt mit Unterstützung für sogenannte Custom Tabs. Dies ist vor allem für die Nutzung anderer Apps relevant, weil Links aus anderen Apps dann mit einem solchen Custom Tab von Firefox anstelle des vollwertigen Browsers geöffnet werden können, was große Performance-Vorteile bringt.

Sonstige Neuerungen

Bei Nutzung privater Tabs aktiviert Firefox nun auch automatisch den privaten Modus von Tastaturen, welche einen solchen Modus unterstützen.

Auch für die Android-Version gab es Performance- und Stabilitäts-Verbesserungen, wenn diese auch nicht so umfangreich ausfallen wie für die Desktop-Version.

Die Dekodierung von Videos wird ab sofort gestoppt, wenn sich die Medium im Hintergrund befindet, und wird fortgesetzt, wenn das Video wieder im Vordergrund ist. Die Wiedergabe von Audio ist davon nicht betroffen.

Die Tab-Übersicht zeigt zusätzlich zu den Screenshots der Webseiten nun auch Favicons an.

Natürlich wurden auch dieses Mal wieder diverse Sicherheitslücken geschlossen und Verbesserungen der Web-Plattform vorgenommen.

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November 14, 2017 10:28 PM

Firefox Quantum ist da – der größte Firefox-Release aller Zeiten

Es ist soweit: Mozilla wird heute Firefox Quantum (Firefox 57) zum Download freigeben. Es handelt sich dabei um den größten und wohl wichtigsten Firefox-Release in der Geschichte von Firefox. Dieser Artikel liefert einen ausführlichen Überblick über die Neuerungen des mit Spannung erwarteten neuen Firefox für Windows, Apple macOS und Linux.

Mit Firefox 57 möchte Mozilla zurück an die Spitze des Browser-Marktes. Tatsächlich ist es Mozilla gelungen, eine Firefox-Version zu entwickeln, welche sich grundlegend von der vorherigen Version unterscheidet. Wieso Firefox 57 der richtige Schritt ist, wird in diesem Kommentar ausführlich behandelt.

Dass Mozilla für Firefox Quantum kaum einen Stein auf dem anderen gelassen und den Browser von Grund auf überarbeitet hat, ist dabei keine Übertreibung: 75 Prozent des Firefox-Codes – oder anders ausgedrückt: beinahe sieben Millionen Zeilen Code! – wurden für Firefox Quantum angerührt. Nicht grundlos hat Firefox 57 mit Firefox Quantum einen eigenen Namen erhalten.

Neues Firefox-Logo

Aber nicht nur der Name ist besonders, auch das Logo von Firefox wurde einem Facelift unterzogen. Das neue Logo erscheint moderner und wird aktuellen Trends im Logo-Design gerecht – passend zu einem Produkt, welches Mozilla als modern und zeitgemäß präsentieren will.

Firefox Logos 2017

Neues Firefox-Design

Mehr Konsistenz dank Design-System

Nach dem Blick auf das Logo folgt der Start von Firefox und was dabei direkt als erstes auffällt, ist natürlich das neue Design, welches unter dem Namen Photon entwickelt worden ist. Aber Photon ist nicht nur ein Design. Mozilla hat ein ganzes Design-System rund um Photon entwickelt, welches für Konsistenz zwischen den verschiedenen Produkten sorgen soll. So gibt es beispielsweise Gemeinsamkeiten nicht nur zwischen Firefox für Windows, Apple macOS und Linux, sondern auch mit Firefox für Android und iOS sowie mit Firefox Klar für Android und iOS.

Überarbeitetes Tab-Design

Wie das neue Firefox-Logo wirkt auch das neue Firefox-Design moderner, aufgeräumter. Die mit dem vorherigen “Australis”-Design eingeführten runden Tabs seit Firefox 29 sind Geschichte. Die Tableiste berücksichtigt unter Windows 10 nun die unter Windows konfigurierte Akzentfarbe, auf macOS nutzt Firefox in subtiler Weise den sogenannten und auf der Apple-Plattform üblichen Vibrancy-Effekt, was die Tableiste, je nach Hintergrund, nicht streng monoton macht.

Firefox Quantum Tableiste

Auffällig ist auch der leere Bereich links und rechts von der Adressleiste. Wer diesen nicht mag, kann den freien Bereich über die Anpassen-Oberfläche ganz einfach entfernen, wahlweise auf einer oder auf beiden Seiten. Ein solcher Freiraum kann in Firefox Quantum auch an beliebige andere Stellen ganz einfach eingefügt werden. Gleichzeitig dient dieser Freiraum übrigens auch als Fläche, um das Browserfenster zu verschieben.

Ebenfalls neu in Firefox Quantum ist eine Option in der Anpassen-Oberfläche, um oberhalb der Tabs eine zusätzliche Fläche zum Ziehen einzufügen.

Firefox Quantum Drag Space

Anpassbare Mindestbreite von Tabs

Sind viele Tabs geöffnet, verkleinert Firefox die Breite der einzelnen Tabs, wobei jeder Tab eine festgelegte Mindestbreite besitzt. Diese lag bisher bei 100px und war nicht veränderbar. In Firefox 57 hat Mozilla die Mindestbreite auf 76 Pixel reduziert und mit browser.tabs.tabMinWidth gleichzeitig eine Einstellung in about:config implementiert, welche es dem Nutzer erlaubt, den Wert dem eigenen Geschmack entsprechend anzupassen.

Neues Menü

Das Hauptmenü wurde komplett erneuert und bietet mehr Übersicht. Das Menü ist nun statisch, das heißt, einzelne Menüpunkte können daraus nicht mehr entfernt werden, eigene Menüpunkte nicht mehr hinzugefügt werden.

Firefox Quantum Hauptmenü

Dafür gibt es ein überarbeitetes Overflow-Menü links vom Hauptmenü, welches nicht mehr nur erscheint, wenn kein Platz mehr in der Symbolleiste ist, sondern seitens Nutzer dauerhaft angezeigt werden kann, um permanent darin Schaltflächen von Firefox-Funktionen oder Erweiterungen zu platzieren.

Firefox Quantum Overflow-Menü

Menü für seitenspezifische Aktionen

Über ein neues Menü mit drei Punkten in der Adressleiste gelangt der Nutzer zu Aktionen, welche in einem direkten Zusammenhang zur aktuellen Webseite stehen, beispielsweise zum Kopieren oder Versenden der URL per E-Mail, zum Senden der Seite an ein per Firefox Sync angeschlossenes Gerät oder zum Aufnehmen eines Bildschirmfotos via Firefox Screenshots.

Praktisch: sämtliche darin enthaltenen Aktionen können per Kontextmenü direkt in der Adressleiste angezeigt werden, umgekehrt können alle Symbole, welche in der Adressleiste sind, wie standardmäßig der Lesezeichen-Stern oder die Pocket-Integration, ausgeblendet werden, so dass diese nur noch innerhalb des Menüs erscheinen.

Firefox Quantum Seiten-Menü

Neues Bibliotheks-Menü

In der Navigations-Symbolleiste gibt es standardmäßig einen neuen Button, welcher an die Stelle des alten Lesezeichen-Buttons tritt. Im sogenannten Bibliotheks-Menü findet man einen Schnellzugriff auf die Lesezeichen, Pocket-Liste, Chronik, Downloads, synchronisierte Tabs sowie aufgenommene Bildschirmfotos via Firefox Screenshots.

Wer das alte Lesezeichen-Menü wiederhaben möchte, kann dieses entweder über den üblichen Weg über die Anpassen-Oberfläche bewerkstelligen oder über das neue Bibliotheks-Menü über Lesezeichen → Lesezeichen-Werkzeuge → Lesezeichen-Menü zur Symbolleiste hinzufügen.

Firefox Quantum Bibliotheks-Menü

Dynamischer Download-Button

Der Download-Button erscheint standardmäßig nun nur noch während und nach dem Herunterladen von Dateien und verschwindet wieder, wenn die Download-Liste geleert oder der Browser neugestartet wird. Wer den Download-Pfeil wie bisher immer haben möchte, kann dieses Verhalten ganz einfach in der Anpassen-Oberfläche aktivieren.

Firefox Quantum Dynamischer Download-Button

Optionale Suchleiste

Firefox ist einer der letzten Browser mit einer separaten Suchleiste, obwohl auch in Firefox die Adressleiste für die Suche bei Suchmaschinen genutzt werden kann. Für neue Nutzer ist die Suchleiste standardmäßig ab sofort deaktiviert. Für bestehende Nutzer ändert sich hingegen nichts: wer die Suchleiste bereits deaktiviert hatte, sieht sich ebenso weiterhin nicht, wer die Suchleiste aktiviert hatte, sieht auch nach dem Update die Suchleiste. Die Suchleiste kann nach wie vor auf dem üblichen Weg der Oberflächen-Anpassung aktiviert respektive deaktiviert werden, zusätzlich hat Mozilla eine neue Einstellung diesbezüglich sehr prominent in den Firefox-Einstellungen integriert.

Firefox Quantum Sucheinstellungen

Sonstige Design-Verbesserungen

Sidebars besitzt Firefox bereits seit vielen Jahren, so gibt es eine Sidebar für die Lesezeichen, eine Sidebar für die Chronik sowie eine Sidebar für synchronisierte Tabs. Außerdem können WebExtensions eigene Sidebars implementieren (ein Erweiterungs-Feature, welches Google Chrome nicht besitzt). Einen Sidebar-Button zum Ein- und Ausblenden der Sidebars besitzt Firefox ebenfalls schon ganz lange, dieser erscheint ab Firefox 57 standardmäßig in der Oberfläche.

Mit Firefox Quantum hat Mozilla nicht nur die reale Performance stark verbessert (dazu weiter unten mehr), sondern durch einen geschickten Einsatz von Oberflächen-Animationen auch die gefühlte Performance verbessert.

Aber nicht nur die primäre Benutzeroberfläche hat Mozilla im Rahmen des Photon-Projektes verändert. So haben die Firefox-Einstellungen, welche in Firefox 56 eine neue Organisation sowie eine Suchfunktion erhalten haben, ebenfalls ein neues Design erhalten, genauso der Add-on Manager von Firefox.

Firefox Quantum Einstellungen

Firefox Quantum Add-on Manager

Auch die Fehler-Seiten erstrahlen in einem neuen Glanz mit liebevoll gestalteten Illustrationen.

Firefox Quantum Fehlerseite

Solche Illustrationen finden sich auch auf internen Firefox-Seiten, die vermutlich kaum ein Nutzer kennt, wie zum Beispiel unter about:rights.

Firefox Quantum about:rights

Neue Einführungstour

Damit sich neue wie auch bestehende Nutzer nicht verloren fühlen, gibt es eine neue Einführungstour und die liebevoll gestalteten illustrationen kommen auch hier zum Einsatz und lockern die Atmosphäre entsprechend auf.

Firefox Quantum Einführungs-Tour

Neuer Modus für Touch-Geräte, neuer Modus zum Sparen von Platz

Der neue Firefox ist erstmals in besonderer Weise für Touch-Geräte optimiert. Für Nutzer eines solchen Gerätes schaltet sich Firefox automatisch in den entsprechenden Modus, der Anzeige-Modus kann aber jederzeit vom Nutzer in der Anpassen-Oberfläche geändert werden.

Im Touch-Modus werden wichtige Elemente wie die Tab-Leiste oder auch die Navigations-Symbolleiste größer dargestellt, um besser mit den Fingern bedient werden zu können.

An gleicher Stelle lässt sich ein neuer Kompakt-Modus aktivieren, welcher umgekehrt arbeitet: statt Elemente zu vergrößern, werden hierbei Elemente verkleinert, so dass mehr Platz für Webseiten zur Verfügung steht, was besonders bei kleinen Bildschirmen praktisch ist.

Firefox Quantum Dichte

Zwei Alternativ-Themes sind dabei

Bereits in vorherigen Firefox-Versionen gab es zwei Alternativ-Themes, ein helles sowie ein dunkles, jeweils kombiniert mit einer kompakteren Darstellung. Diese gibt es nach wie vor, beide wurden ebenfalls überarbeitet und kommen nun ohne zusätzliche Kompakt-Eigenschaft, nachdem dies, wie eben besprochen, in eine eigene und unabhängige Option ausgelagert worden ist.

Der neue Tab

Eine der wichtigsten Interaktionen bei der Verwendung eines Browsers ist das Öffnen von neuen Tabs, um darin schließlich Webseiten zu laden. Auch der neue Tab wurde in Firefox Quantum komplett überarbeitet, basierend auf dem Activity Stream, den Mozilla im Rahmen von Test Pilot seit vielen Monaten entwickelt, getestet und immer weiter angepasst hat.

Wie bisher bietet auch Firefox Quantum an dieser Stelle eine Übersicht der meistbesuchten Webseiten in Form von Kacheln. War bisher ein manuelles Bearbeiten dieser Kacheln nur über Umwege möglich, welche kaum einem Nutzer bekannt waren, gibt es hier nun eine direkte Option zum Bearbeiten, welche für jeden Nutzer verständlich sein dürfte.

Firefox Quantum Neuer Tab: Seite bearbeiten

Auch das Suchfeld ist bereits aus früheren Firefox-Versionen bekannt, dazu kommen aber auch noch einige neue Features: ein Umschalter, um auf zwei Reihen mit Kacheln umzuschalten, ein Überblick über wichtige Seiten (setzen sich zusammen aus aktuell besuchten und kürzlich als Lesezeichen hinzugefügten Webseiten) sowie populärere Artikel, welche via Pocket aggregiert werden, einem Dienst, den Mozilla Anfang des Jahres übernommen hat. Die Pocket-Empfehlungen stehen in Firefox 57 zunächst nur Nutzern in Deutschland, den USA und Kanada zur Verfügung.

Zu jedem dieser Features gibt es eine kurze Information, welche die Funktion beschreibt, sowie die Möglichkeit, das Feature zu deaktivieren. Der Nutzer hat also die volle Kontrolle darüber, was er in neuen Tabs sehen möchte und was nicht.

Dieser überarbeitete neue Tab ersetzt in Firefox Quantum auch about:home, die standardmäßig eingestellte Startseite. In der Vergangenheit wurden hier auch immer wieder Tipps und Infos von Mozilla eingeblendet, wofür es keine offensichtliche Option zum Deaktivieren gab. Auch das kann ab dieser Firefox-Version per Knopfdruck ausgestellt werden.

Firefox Quantum Neuer Tab: Optionen

Ebenfalls wird neuen Nutzern an dieser Stelle nun vorgeschlagen, Daten wie Lesezeichen und Chronik aus einem anderen Browser zu importieren, so dass wechselwillige Nutzer auf ihre wichtigsten Daten nicht verzichten müssen.

Der überarbeitete neue Tab steht zunächst für 99 Prozent der Firefox-Nutzer zur Verfügung, während ein Prozent als Kontrollgruppe dient und noch die alte Variante erhält.

Nur noch WebExtensions als Erweiterungen erlaubt

Ab Firefox 57 werden nur noch sogenannte WebExtensions als Erweiterungen unterstützt, Erweiterungen älterer Erweiterungs-Architekturen (XUL-Erweiterungen, SDK-basierte Erweiterungen, Bootstrapped Erweiterungen) werden nicht länger unterstützt. Die gute Nachricht: Ein Großteil der Erweiterungen ist entweder bereits als WebExtensions verfügbar, wird im Laufe der kommenden Wochen und Monate verfügbar werden oder es gibt Alternativen.

Durch die exklusive WebExtension-Unterstützung sind keine willkürlichen Anpassungen und die Nutzung interner Schnittstellen mehr möglich, jede Änderung muss über definierte Schnittstellen erfolgen. Dies bedeutet, dass nicht alles, was bisher für Firefox-Erweiterungen möglich war, auch in Zukunft möglich sein wird. Dies betrifft vor allem Änderungen an der Benutzeroberfläche.

Gleichzeitig bietet dies aber interessante Vorteile für alle Parteien: Mozilla kann die Entwicklung von Firefox nun effizienter vorantreiben, Entwickler von Erweiterungen müssen mit sehr viel geringerer Wahrscheinlichkeit Anpassungen vornehmen, wenn es wichtige Änderungen in Firefox gibt, was für den Nutzer wiederum weniger Ärger durch inkompatible Erweiterungen nach Firefox-Updates bedeutet. Außerdem werden WebExtensions automatisch freigegeben, das heißt: das teilweise wochenlange Warten auf Erweiterungs-Updates entfällt, Neuerungen gelangen sofort an den Nutzer.

WebExtensions laufen darüber hinaus in einem eigenen Prozess, was die Sicherheit und Stabilität des Browsers erhöht.

Ein weiterer Vorteil: WebExtensions haben einen gemeinsamen Kern mit Erweiterungen für Google Chrome, Opera und Microsoft Edge. Auch wenn es Unterschiede gibt, so macht dies die Entwicklung browserübergreifender Erweiterungen sehr viel einfacher. Dieser Kern soll sogar standardisiert werden. Nichtsdestominder ist Firefox nicht auf das beschränkt, was andere Browser machen, und liefert bereits teilweise Erweiterungs-Schnittstellen, welche andere Browser nicht liefern.

Die Geheimwaffen der Browser-Anpassung: userChrome.css und Scripts

Was vielen nicht bekannt ist: Firefox ist auch nach Version 57 nicht auf das beschränkt, was WebExtensions erlauben. Mit der Datei userChrome.css bietet Firefox seit vielen Jahren von Haus ein Werkzeug, um die Oberfläche von Firefox mittels CSS zu verändern. Und das funktioniert auch in Firefox 57 und höher, während WebExtensions darauf limiert sind, nur das CSS von Webseiten bearbeiten zu können.

In ähnlicher Manier lässt sich auch Scripting für die Firefox-Oberfläche betreiben, was zahlreiche Möglichkeiten eröffnet. Eine Anleitung dazu gibt es im deutschsprachigen Firefox-Forum, dort kann man auch bei Fragen zu dieser Form der Firefox-Erweiterung nachfragen.

Neues Berechtigungs-Management

Mit about:permissions hatte Firefox bereits mal ein globales Berechtigungs-Management, welches allerdings immer ein geheimes Feature war, seine Probleme hatte und schließlich entfernt worden ist. Firefox Quantum führt ein neues Berechtigungs-Management direkt in den Firefox-Einstellungen ein. Bisher können dort die Berechtigungen für den Standort-Zugriff, die Kamera, das Mikrofon sowie Benachrichtigungen verwaltet werden.

Kontrolle über Tools für Barrierefreiheit

Tools für Barrierefreiheit ist ein ziemlich abstrakter Begriff, da darunter ganz verschiedene Dinge fallen können, wie Screenreader oder Bildschirmlupen. Für Menschen mit Barrieren sind das sehr nützliche Werkzeuge, allerdings haben solche Werkzeuge zum einen Auswirkungen auf die Performance, zum anderen können diese missbraucht werden, um die Surf-Aktivitäten zu beobachten. Um dem Nutzer auch hierüber Kontrolle zu geben, so dass solche Tools nur dann genutzt werden können, wenn sie auch gebraucht werden, wurde auch hierfür eine neue Einstellung in Firefox 57 implementiert, welche die Nutzung solcher Tools in Firefox 57 verhindert. Diese Einstellung befindet sich bei den eben besprochenen Berechtigungen.

Ein weiteres Feature ist derzeit noch versteckt und kann über about:config aktiviert werden: wird der Schalter accessibility.indicator.enabled per Doppelklick auf true gestellt, dann zeigt Firefox oben rechts ein Symbol an, wenn ein solches Tool aktiv ist.

Option für permanenten Tracking-Schutz

Firefox besitzt bereits seit Version 42 einen integrierten Tracking-Schutz, welcher standardmäßig in privaten Fenstern aktiviert ist und über die Firefox-Einstellungen für private Fenster ein- und ausgeschaltet werden kann. Ebenfalls kann in den Firefox-Einstellungen zwischen zwei Blockierlisten gewählt werden: einem grundlegenden Schutz, welcher bekannte Tracker blockiert und von dem keine Auswirkungen auf die Webseiten-Kompatibilität zu erwarten sind, sowie einem strengeren Schutz, welcher noch mehr blockiert, aber auf manchen Webseiten für Probleme sorgen kann.

Zwar war es bereits bisher möglich, auch außerhalb von privaten Fenstern den integrierten Tracking-Schutz zu nutzen, allerdings war hierfür ein Eingriff via about:config notwendig. Mit Firefox 57 stellt Mozilla nun eine sichtbare Einstellung zur Verfügung, um den Tracking-Schutz permanent zu aktivieren.

Firefox Quantum Tracking-Schutz

Mehr Kontrolle über den Local Storage

Eine weitere neue Sektion in den Firefox-Einstellungen dreht sich um lokale Webseiten-Daten. Hier erhält der Nutzer eine Übersicht über Seiten, welche Daten im Local Storage gespeichert haben, und kann die Daten wahlweise einzeln oder komplett löschen.

Firefox Quantum Local Storage

Der schnellste und stabilste Firefox aller Zeiten

Firefox Quantum ist stabil und schnell. Stabil, denn nie wurden weniger Abstürze gemessen. Schnell: Ein Indikator für gute Webseiten-Performance stellt der Benchmark Speedometer 2.0 dar. War Firefox hier vor wenigen Monaten noch 100 Prozent langsamer als Google Chrome, ist Firefox Quantum nun doppelt so schnell als Firefox 52 und auf Augenhöhe mit Google Chrome.

Firefox Quantum Speedometer Performance

Seine besondere Stärke spielt Firefox Quantum dann aus, wenn mehrere CPU-Kerne zur Verfügung stehen. Im direkten Vergleich mit Google Chrome auf realen Webseiten zeigt sich, dass Firefox Quantum mit Google Chrome tatsächlich mithalten und in einigen Fällen sogar schneller ist – interessanterweise ist Firefox teilweise sogar auf Google-eigenen Webseiten schneller.

Video auf YouTube ansehen

Gleichzeitig geht diese Leistungssteigerung aber nicht auf Kosten des Arbeitsspeichers, ganz im Gegenteil: mit Quantum CSS, auch unter dem Namen Stylo bekannt, hat Mozilla die CSS-Engine von Firefox mit der in Rust entwickelten CSS-Engine aus Mozillas Forschungsprojekt Servo ersetzt. Als Folge wurde auch der RAM-Bedarf von Firefox spürbar gesenkt. Stylo nutzt für die Verarbeitung von CSS mehrere Prozessorkerne – etwas, was bislang keine andere Browser-Engine auf dem Markt kann. Mehr Informationen zu Stylo (engl.) gibt es hier.

Stylo RAM-Verbrauch

In einem Test stellt sich Microsoft Edge als der Browser mit dem höchsten RAM-Verbrauch unter Windows dar und Chrome noch immer mit einem Verbrauch, der um den Faktor 1,4 höher ist als der von Firefox Quantum 64 Bit. Auf Linux ist der Verbrauch von Google Chrome unter vergleichbaren Voraussetzungen sogar doppelt so hoch als der von Firefox Quantum. Etwas Optimierungspotential zeigt sich allerdings noch auf Apple macOS, wo der Speicher-Verbrauch von Google Chrome minimal besser ist als der von Firefox, beide Browser sind diesbezüglich allerdings deutlich besser als der Safari-Browser von Apple.

Firefox Quantum RAM-Verbrauch

Durch die Aktivierung von Asynchronous pan and zoom (APZ) funktioniert das Scrollen nun noch performanter als bisher. Aber auch allgemein hat Mozilla in den letzten Monaten viele Performance-Flaschenhälse identifiziert und aus der Welt geschafft, sei es nun die Performance von Webseiten oder von Firefox selbst.

Mehr Sicherheit

Geschlossene Sicherheitslücken

Natürlich hat Mozilla auch in Firefox 57 wieder einige Sicherheitslücken geschlossen, weswegen ein Update auf Firefox 57 schon aus Gründen der Sicherheit ratsam ist. Aber auch darüber hinaus gab es Verbesserungen der Sicherheit in Firefox 57.

Verbesserte Sandboxing

Dadurch, dass nur noch WebExtensions als Erweiterungen unterstützt werden, laufen jetzt alle Firefox-Erweiterungen in einem separaten Prozess.

Unter Linux wurde die Content-Sandbox bezüglich des Lese- und Schreibzugriffs auf das Dateisystem verschärft. Beides trägt dazu bei, dass wenn es eine Schwachstelle in Firefox gibt, diese mit weniger Wahrscheinlichkeit dazu genutzt werden kann, einen größeren Schaden auf dem System anzurichten.

Verifizierte Kryptographie

Firefox 57 ist der erste Browser auf dem Markt mit verifizierter Kryptographie, zunächst für den Curve25519-Algorithmus. Dazu hat Mozilla mit INRIA und dem Everest-Projekt zusammengearbeitet. Dies stellt nicht nur die Sicherheit durch eine formelle Verifikation des Codes sicher, sondern ist auch noch 20 Prozent schneller als Mozillas bisherige Implementierung. In den nächsten Monaten soll dies auf weitere Algorithmen ausgeweitet werden.

Veränderter Umgang mit data-URIs

Mozilla hat in Firefox 57 den Umgang mit data-URIs dahingehend geändert, dass data-URIs, welche innerhalb eines iFrames geladen werden, nicht mehr same-origin mit dem Eltern-Dokument sind. Damit hält sich Firefox besser an den Standard,  verhält sich mehr wie andere Browser und verringert dazu das Risiko von XSS.

resource://-URIs nicht länger zugänglich für Web-Content

resource://-URIs sind nicht länger zugänglich für Web-Content, womit ein Add-on wie No Resource URI Leak zur Verbesserung der Privatsphäre nicht länger nötig ist.

Lesezeichen in einem neuen Tab öffnen

Standardmäßig öffnet Firefox Lesezeichen im aktiven Tab. Für Nutzer, welche ihren aktiven Tab nie überschreiben wollen, kann dies lästig sein. Firefox 57 besitzt zwei neue Einstellungen in about:config, um das Verhalten zu ändern.

Standardmäßig ändert sich nichts, Firefox wird Lesezeichen weiterhin wie gewohnt im gerade aktiven Tab öffnen. Sobald über about:config der Schalter browser.tabs.loadBookmarksInTabs per Doppelklick auf true gesetzt wird, öffnet Firefox Lesezeichen in einem neuen Tab und fokussiert den gerade geöffneten Tab. Wird zusätzlich noch der Schalter browser.tabs.loadBookmarksInBackground per Doppelklick auf true gesetzt, dann öffnet Firefox die Lesezeichen ebenfalls in einem neuen Tab, allerdings im Hintergrund, so dass dass das Lesezeichen zwar geöffnet, der aktive Tab aber im Vordergrund bleibt.

Neuerungen für Webentwickler

Neues Design auch für die Entwickler-Werkzeuge

Nicht nur Firefox selbst, sondern auch die Entwickler-Werkzeuge wurden optisch überarbeitet und wirken nun moderner, sowohl das helle als auch das dunkle Theme.

Firefox Quantum Entwickler-Themes

Neue Webkonsole, kein XUL mehr

Nach dem Debugger und dem Netzwerk-Panel wurde nun auch die Webkonsole durch ein komplett neues Frontend ersetzt, welches nicht länger auf Mozillas proprietärem XUL-Standard basiert, sondern mit Webtechnologie umgesetzt worden ist.

Firefox Quantum Konsole

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Der Inspektor kann man Herüberfahren mit der Maus über CSS-Eigenschaften nun die Werte von CSS-Variablen anzeigen. Im Netzwerk-Panel gelangt man über ein Fragezeichen-Icon bei den verschiedenen Header-Zeilen per Klick zu Erklärungen auf den MDN web docs. Eine Option, beim Navigieren oder Neuladen der Webseite die Anzeige nicht zu leeren, wurde direkt in das Netzwerk-Panel integriert, so dass man nicht mehr in die Einstellungen wechseln muss, um diese Option zu aktivieren respektive zu deaktivieren. Der Storage Inspector hat eine Schaltfläche zum Neuladen erhalten. Über die WebIDE ist es nicht länger möglich, Simulatoren für Mozillas altes Betriebssystem Firefox OS zu installieren.

Verbesserungen der Web-Plattform

Auch bei der Unterstützung von Webstandards gibt es wieder neue Fortschritte. Besondere Erwähnung verdient dabei die standardmäßige Aktivierung von Datums- und Uhrzeit-Pickern. Auch die Implementierung der neuen Abort-API zum Abbruch von fetch()-Anfragen ist interessant. Weitere Verbesserungen der Web-Plattform lassen sich hier nachlesen.

Sonstige Neuerungen von Firefox 57

Die optionale Schaltfläche zum Teilen einer Webseite, zum Beispiel auf Facebook oder Twitter, wurde aus dem Firefox-Core entfernt und kann nun als Add-on nachgerüstet werden.

Firefox zeigt jetzt direkt in den Einstellungen an, wenn eine Erweiterung die Startseite überschrieben hat oder das Container-Feature von Firefox nutzt.

Und das ist erst der Anfang…

Bei all den Neuerungen sollte Firefox 57 als eines nicht verstanden werden: die Firefox-Version, die alles ändert und Mozilla mit einem Schlag zurück zur Browserspitze bringt. Tatsächlich ist Firefox 57 ein sehr großer Schritt, aber nur ein Schritt. Es stehen bereits zahlreiche weitere Verbesserungen in der Pipeline, darunter WebRender. WebRender stammt wie Stylo ebenfalls aus dem Servo-Projekt und ist ein Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist. WebRender verspricht einen erneuten signifikanten Performance-Boost. Aber auch noch weitere Performance-Projekte wie auch Verbesserungen der Privatsphäre, Weiterentwicklung des Photon-Designs und noch mehr sind bereits in Arbeit.

Eeaster Egg: neues Kapitel im Book of Mozilla

Das Buch von Mozilla – nein, dabei handelt es sich um keine Offenbarung aus der Bibel, sondern um ein Easter-Egg im Mozilla-Browser. Bereits seit Netscape-Zeiten wird der Browser unter about:mozilla mit einem Kapitel aus Mozillas “Heiliger Schrift” ausgeliefert und für diesen wichtigen Release Firefox 57 hat Mozilla ein neues Kapitel mit einigen Andeutungen geschrieben. Eine komplette Übersicht über alle Kapitel gibt es in einem gesonderten Artikel.

Firefox Quantum about:mozilla

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November 14, 2017 01:35 AM

November 10, 2017

Sören Hentzschel

Privatsphäre-Browser: Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 2.3 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat mit Firefox Klar 2.3 ein Update veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar 2.3 für Google Android

Neben Firefox bietet Mozilla mit Firefox Klar noch einen zweiten Browser für iOS und Android an. Dieser ist aber nicht wie andere Browser: es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten, auch das Tab-Konzept unterscheidet sich von dem anderer Browser.

Das Update auf Firefox Klar 2.3 für Android bringt keine neuen Funktionen, sondern in erster Linie Korrekturen und Verbesserungen unter der Haube. Auf neue Funktionen dürfen sich Nutzer aber bereits bald wieder freuen. So wird der bevorstehende Release Firefox Klar 2.4 für Android mit einer Funktion ausgestattet sein, welche es erlaubt, den Seiteninhalt durch Herunterziehen mit dem Finger zu aktualisieren.

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November 10, 2017 10:23 PM

November 09, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 10.0 für Apple iOS ist da – mit neuem Photon-Design und vielen weiteren Neuerungen

Mozilla hat Firefox 10.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch ist die erste Aktualisierung der Firefox-Familie mit dem neuen Photon-Design. Firefox für Android sowie für den Desktop werden am 14. November folgen. Aber auch abseits des Designs bietet Firefox 10.0 für Apple iOS viele Neuerungen.

Der 14. November wird für Mozilla ein großer Tag werden, denn dann erscheint Firefox 57, die wohl größte und wichtigste Veröffentlichung in der Geschichte von Firefox. Teil von Firefox 57, oder Firefox Quantum, wie er auch genannt wird, wird Photon sein, eine neue Optik für den Mozilla-Browser. Nicht nur der Desktop-Firefox erhält mit Photon ein neues Design, sondern auch Firefox für Android und ebenso Firefox für iOS. Nun hat Mozilla mit Firefox 10.0 für Apple iOS den ersten Vorboten ins Rennen geschickt.

Download Mozilla Firefox 10.0 für Apple iOS

Firefox 10.0 für Apple iOS

Photon-Design und neuer Startbildschirm

Die auffälligste Änderung ist zunächst einmal natürlich das neue Firefox-Logo sowie das neue Design des Mozilla-Browsers, welches große Ähnlichkeit mit dem neuen Design für Android und im Tablet-Modus auch mit dem neuen Design des Desktop-Firefox aufweist. Mit anderen Worten: es gibt eine klare plattformübergreifende Design-Sprache.

Das erste, was der Nutzer nach dem Start der App sieht, ist der Startbildschirm. Dieser zeigt neben ein paar Kacheln häufig besuchter Webseiten Highlights an. Dabei handelt es sich um ausgewählte Seiten der zuletzt besuchten oder als Lesezeichen hinzugefügten Seiten – natürlich nur aus nicht privaten Tabs. Auch neu ist die Darstellung populärer Artikel, welche via Pocket aggregiert werden, einem Dienst, den Mozilla Anfang des Jahres übernommen hat. Sowohl Highlights als auch die Integration von Pocket-Inhalten sind neue Funktionen, welche ebenfalls in Firefox 57 für den Desktop und Firefox 57 für Android enthalten sein werden und wie auf den anderen Plattformen lassen sich auch in Firefox für iOS die einzelnen Abschnitte des Startbildschirms, zum Beispiel die Pocket-Integration, ganz einfach deaktivieren. Auch hier schafft Mozilla damit eine Konsistenz zwischen den Firefox-Produkten für die verschiedenen Plattformen.

Hinweis: der neue Startbildschirm wird phasenweise ausgerollt. Zu Beginn kann sich dieser für einige Nutzer noch unterscheiden.

Firefox 10.0 für Apple iOS

Neues Hauptmenü sowie Menü für seitenspezifische Aktionen

Zum neuen Design gehört auch das neue Hauptmenü, welches komplett überarbeitet wurde. Und auch dies kennt man vom neuen Firefox 57 für den Desktop: eine Schaltfläche mit drei Punkten in der Adressleiste öffnet ein spezielles Menü, welches Aktionen beinhaltet, die  sich auf die aktuelle Seite beziehen. Dort finden sich Funktionen wie das Hinzufügen als Lesezeichen, Festpinnen auf dem Startbildschirm oder Anfordern der Desktop-Version. Sowohl Hauptmenü als auch dieses Menü sind optisch gleich umgesetzt und unterscheiden sich nur durch die Inhalte.

Firefox 10.0 für Apple iOS

Bilder auf Webseiten deaktivieren

Ein neuer Eintrag im überarbeiteten Hauptmenü ist die Möglichkeit, Bilder auf Webseiten zu deaktivieren. Dieses Feature ist bereits aus dem neuen Mozilla-Produkt Firefox Rocket bekannt, ein speziell auf Indonesien abgestimmter Browser für die Android-Plattform. Dieses Feature dürfte vor allem für Nutzer mit Volumen-Tarifen interessant sein, da so viele Bytes und damit letztlich Kosten gespart werden.

Sonstige Neuerungen

Suchmaschinen-Vorschläge während der Eingabe in die Adressleiste sind nun standardmäßig aktiviert (ebenfalls wie auf den anderen Firefox-Plattformen). Vorherige Entscheidungen werden allerdings berücksichtigt: hat sich in der Vergangenheit jemand explizit gegen die Suchmaschinen-Vorschläge entschieden, bleiben diese weiterhin deaktiviert.

Der Zugriff auf den QR-Code-Scanner erfolgt nun über ein Symbol neben der Adressleiste, was dieses Feature leichter auffindbar macht.

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November 09, 2017 08:12 AM

November 07, 2017

Sören Hentzschel

New Tab Override 11.0 (WebExtension) veröffentlicht

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 130.000 Nutzern ist nun in Version 11.0 mit weiteren Verbesserungen erschienen.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original. Mittlerweile hat New Tab Override mehr als 130.000 Nutzer, wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt und im Oktober 2017 im Add-on Manager von Firefox beworben.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 11.0

Das November-Update New Tab Override 11.0 macht die Erweiterung fit für Firefox 57, welcher in genau einer Woche erscheint. Konkret bedeutet dies, dass sämtliche Code-Pfade zur Unterstützung von Firefox niedriger als Version 57 entfernt worden sind, womit Firefox 57 die neue Mindestanforderung für New Tab Override ist.

Ebenfalls entfernt wurde der Code zur Anzeige eines Upgrade-Hinweises für Nutzer, welche zuvor eine Legacy-Version von New Tab Override installiert hatten, und die Code-Pfade für das Öffnen eines neuen Tabs mit Fokus auf die Adressleiste respektive Webseite wurden vereinheitlicht.

Während diese Änderungen alle unter den Punkt Code-Qualität fallen, gibt es auch wieder sichtbare Verbesserungen. So wird nun der seltene Anwendungsfall unterstützt, neue Tabs im Hintergrund zu öffnen, wie es beispielsweise durch eine Erweiterung wie Gesturefy vorkommen kann. Bisher führte dies zu Problemen bei Verwendung von New Tab Override. Vielen Dank dafür an Contributor s25g5d4.

Wird about:blank als Seite für den neuen Tab verwendet, wird ab sofort der Zurück-Button deaktiviert. Dies wurde in einer vorherigen Version von New Tab Override bereits für alle anderen Seiten umgesetzt.

Der Hinweis bezüglich einer fehlenden Möglichkeit, die Adressleiste zu leeren oder zumindest die URL zu markieren, wurde klarer formuliert und außerdem mit einem Link zum entsprechenden Anfrage-Ticket auf bugzilla.mozilla.org verlinkt.

Darüber hinaus wurden wieder sämtliche Abhängigkeiten auf den aktuellen Stand gebracht.

New Tab Override 11.0

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November 07, 2017 10:43 PM

November 06, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57: Option für permanenten Tracking-Schutz

Mozilla hat praktisch in letzter Minute noch eine Privatsphäre-Verbesserung in Firefox 57 implementiert. Ab Firefox 57 wird es möglich sein, den Tracking-Schutz auch in regulären Browser-Sitzungen und nicht nur in privaten Fenstern über die Firefox-Einstellungen zu aktivieren.

Firefox besitzt seit Version 42 einen integrierten Tracking-Schutz, welcher standardmäßig in privaten Fenstern aktiviert ist und über die Firefox-Einstellungen für private Fenster ein- und ausgeschaltet werden kann. Ebenfalls kann in den Firefox-Einstellungen zwischen zwei Blockierlisten gewählt werden: einem grundlegenden Schutz, welcher bekannte Tracker blockiert und von dem keine Auswirkungen auf die Webseiten-Kompatibilität zu erwarten sind, sowie einem strengeren Schutz, welcher noch mehr blockiert, aber auf manchen Webseiten für Probleme sorgen kann.

Zwar war es bereits bisher möglich, auch außerhalb von privaten Fenstern den integrierten Tracking-Schutz zu nutzen, allerdings war hierfür ein Eingriff via about:config notwendig. In praktisch letzter Minute und gerade noch rechtzeitig für Firefox 57 hat Mozilla nun eine sichtbare Einstellung zur Verfügung gestellt, um den Tracking-Schutz permanent zu aktivieren: diese Neuerung ist in Firefox 57 Beta 14 noch nicht vorhanden und wird ab Firefox 57 RC 1 verfügbar sein. Gleichzeitig wird damit auch noch eine weitere Schaltfläche in den Einstellungen aktiviert, über welche erteilte Ausnahmen wieder entfernt werden können.

Tracking-Schutz in Firefox 57

Auch wenn das Ergebnis eines permanenten Tracking-Schutzes bereits vor Firefox 57 erzielt werden konnte, so stellt diese Neuerung eine wichtige Verbesserung der Privatsphäre dar, weil der Tracking-Schutz damit auch für Mainstream-Nutzer zugänglich wird.

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November 06, 2017 10:02 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey 2.49.1 (ESR) ist erschienen, hier gibt es ergänzende Release-Notes

Blogpost Version 2017-11-08 (Sprachpaket-Version)

releasesBlogpost in englischer SpracheWir haben eine neues Release: SeaMonkey 2.49.1(ESR)

Im Folgenden ergänzende Release-Notes

Für den Abruf der folgenden Bugzilla-Abfragen wird ein Bugzilla-Account (ohne besondere Privilegien) benötigt. Alle Bugzilla-Abfragen rein auf der Basis von Versions– und Target-Milestone-Angaben, nicht systematisch überprüft! Aufgrund der uneinheitlich gehandhabten Verwendung von Target-Milestone-Angaben sind Ungenauigkeiten unvermeidlich

Die wichtigsten Neuerungen (Features)

Die Wiki-Seite dazu hat keine Einträge, welche der Firefox52 – Änderungen auch SeaMonkey 2.49.1 betreffen kann ich nicht sagen.

Hier eine Liste mit SeaMonkey 2.49.1-spezifischen RFE-Fixes.

 

Offensichtliche neue Features:
  • ?
Entfernte Features:
  • ?

Bugfixes

  • Fehler, die seit dem Erscheinen von SeaMonkey 2.48 für SeaMonkey 2.49.1 beseitigt wurden.
  • Fehler, die in Thunderbird und Firefox seit SeaMonkey 2.48 und deshalb wohl auch in SeaMonkey 2.49 nicht auftreten.
  • Es ist zu berücksichtigen, dass weder alle Fehler in Firefox oder  Thunderbird auch in SeaMonkey auftreten müssen noch absolut sicher ist, dass es jeder Thunderbird– und Firefox-Bugfix auch in den SeaMonkey-Code schafft.

Bekannte Probleme:

Siehe ofizielle Release Notes und diese Suchanfrage.

Mögliche neue Fehler („Regressions„)
  • Mögliche neue Fehler in SeaMonkey 2.49.1 — nur die mit Status New oder Assigned wurden auch schon als tatsächliche Bugs bestätigt.
  • Mögliche neue Fehler, die durch Regressions bei Firefox oder bei Thunderbird möglicher Weise auch SeaMonkey 2.49.1 betreffen (das sind sehr viele, Abfrage müsste gelegentlich überprüft und so modifiziert werden, dass sie ein realistischeres Bild der Situation gibt).

Workarounds zu neuen Fehlern finden sich eventuell im Wiki.

Mögliche alte und neue Fehler

Das ist eine schrecklich lange Liste, in der beispielsweise nicht berücksichtigt ist, dass nicht alle Thunderbird– und Firefox-Bugs auch für SeaMonkey relevant sein müssen und außerdem den falschen Eindruck erweckt, Produkte von Mozilla seien völlig unbrauchbar.

Eine zutreffendere Interpretation kommt zum Schluss:

  • Die vielen Bugs mit Status UNCONFIRMED müssen dringend durchforstet werden, da sind sicher sehr viele bei, die sich zwischenzeitlich erledigt haben, nur auf dem System des Reporters auftraten oder schlicht Falschmeldungen waren; jedenfalls ist das meine Erfahrung bei der systematischen Untersuchung der SeaMonkey-Bugs aus der Liste.
  • Wie jede Software enthält auch Mozilla-Software Fehler, die systematisch untersucht und behoben werden müssen, um die Produkte kontinuierlich zu verbessern.

Mögliche und bekannte Fehler

upsetrobotAchtung: Im (Mail- oder HTML)-Composer führt ‚Rechtsklick  →  Languages →  Download more dictionareis …‚ auf diese Seite „Dictionaries & Language Packs“ mit Link auf ein Deutsches Sprachpaket für SeaMonkey x.yz. Dieses Sprachpaket darf keinesfalls für ein andere Version installiert werden — vermutlich wird SeaMonkey die Installation auch verweigern. Wer den Add-On-Konverter benutzt könnte aber dazu verführt werden, das Sprachpaket anzupassen und dann zu installieren. Ein Sprachpaket mit falscher Version kann aber zu schwerwiegenden Fehlfunktionen bis hin zur Unbenutzbarkeit des User-Profils führen.

Sonstiges:

Es wird SSE2-taugliche Hardware für SeaMonkey 2.49. benötigt — zumindest für Windows

Chatzilla & DOM Inspector

Wurden für  SeaMonkey 2.491 aus dem Installer wegen Problemen mit der Lokalisierungs-Infrastruktur entfernt. Details: Bug 1231349 L10n repacks broken on with SM 2.42 and newer.

Bei Bedarf können diese Add-Ons vom AMO herunter geladen werden:

Catzilla vom AMO funktioniert problemlos, auch das deutsche Sprachpaket lässt sich problemlos zu  SM 2.46 installieren und funktioniert. Mit einem bestehenden Nutzerprofil mag der User gar nicht bemerken, dass SeaMonkey 2.49.1 ohne CZ ausgeliefert wurde, weil die alte Version von CZ einfach weiter arbeitet.

DOM Inspector 2.0.16.1-signed ist lt. AMO nur bis SeaMonkey 2.39 kompatibel. Download Link in den offiziellen Release Notes.

Rechtschreibprüfung

Zusätzlich zu den bekannten Wörterbüchern für die Rechtschreibprüfung, die in aller Regel zumindest nach Konvertierung installiert werden können, ist auch die Verwendung von Thunderbird- und Firefox- Wörterbüchern möglich.

Add-On-Konvertierung für SeaMonkey

Ein sehr leistungsfähiger Konvertierer macht eine große Anzahl von Firefox- und Thunderbird-Addons für SeaMonkey nutzbar. Über ein Addon kann diese Konvertierung jetzt mit einem einzigen Mausklick aus dem AMO heraus erfolgen, beispielsweise auch für Wörterbücher.

Achtung: Für Sprachpakete ist keine Konvertierung möglich, obwohl das vom AMO Browsing for SeaMonkey-Addon (derzeit noch) vorgeschlagen wird (siehe auch oben!).


Also dann, und vielen Dank an alle, die Release 2.49.1 ermöglicht haben, und viel Spaß damit!

Rainer

 

November 06, 2017 04:13 PM

AMO Browsing für SeaMonkey 0.9.17 steht zum Download bereit

Blogpost in englischer SpracheNach der Reparatur-Anpassungen an einige kleinere Änderungen in der Struktur der AMO-Seiten hat Isaac Schemm nun noch eine Version mit weiteren Features und Anpassungen an das neue AMO-Design, von dem ich  auf blog.mozilla.org las, nachgeschoben. Die hat am Sonntag den Mozilla-Review bestanden und steht nun zum Download bereit!

Neue Features sind:

  • Verbesserte Unterstützung für das neue „mobile“ AMO-Design. Das Add-On benutzt nun das AMO-API, um Informationen über ältere Versionen der Add-Ons zu gewinnen und so passendere Informationen — auch zur tatsächlich geeigneten Add-On-Version für die jeweilige SeaMonkey-Version — zu generieren
    • Ein Link führt nun zur neuesten SeaMonkey-geeigneten Add-On-Version (sofern es eine gibt).
    • Anderenfalls wird die neueste Add-On version angezeigt.
      • Falls es eine „Legacy Extension“ (XUL-basiert) ist, wird ein Link angezeigt, der per Klick zu Konvertierung des Add-Ons führt.
      • Falls es ein neues WebExtensions-Add-On ist, für das eine ältere Legacy Extension-Version existiert, wird ein Link zu dieser Add-On-Version angezeigt.
  • Auf den Add-On-Seiten im alten FF-Add-On-Design werden dieselben Meldungen wie im neuen Design angezeigt. Das Anklicken des „Nach SeaMonkey-Version suchen“ – Buttons entfällt damit.
  • Außerdem wird nun das  AMO development environment unterstützt.

Einige weitere Informationen zur Entwicklung der neuesten Version von AMO Browsing für SeaMonkey hier auf Englisch!

Viel Erfolg bei der Suche nach geeigneten Thunderbird– (Lightning!) und Firefox– Addons für Eure Bedürfnisse, vielleicht hilft die Kompatibilitäts-Übesicht für die Konvertierung (englisch) dabei.

Feedback erwünscht!

November 06, 2017 10:22 AM

November 05, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.1 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.1 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.4 ESR liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.49.1 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen als SeaMonkey 2.48 funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.1 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.1 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 05, 2017 01:03 AM

November 01, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 58 erhält Schutz gegen Canvas-Fingerprinting

Firefox 58 wird der erste große Browser sein, welcher eine Schutz-Maßnahme gegen sogenanntes Canvas-Fingerprinting implementiert hat. Während dies auf der einen Seite eine großartige Nachricht für Freunde der Privatsphäre ist, gibt es dabei aber auch Dinge zu beachten, auf welche andere Webseiten, die darüber berichten, leider nicht eingehen.

Am 14. November wird Mozilla mit Firefox 57 den größten und wichtigsten Release in der Geschichte von Firefox veröffentlichen. Doch die Entwicklung wichtiger Verbesserungen hört damit nicht auf, auch danach können sich Firefox-Nutzer auf aufgregende Neuerungen freuen. Eine dieser Neuerungen wird zu einer weiteren Verbesserung des Privatsphäre-Schutzes beitragen, nämlich eine Maßnahme gegen Canvas-Fingerprinting.

Was ist Canvas und Canvas-Fingerprinting?

Canvas steht zunächst einmal in überhaupt keinem negativen Kontext, sondern ist ein überaus praktischer Teil des HTML-Standards. Die MDN web docs beschreiben Canvas wie folgt:

<canvas> ist ein HTML Element, auf das man mit Hilfe von Skripten (normalerweise JavaScript) Animationen, Grafiken oder Bilder projiziert.

Daraus ergeben sich viele praktische Anwendungsfälle für Webseiten. Doch wie so oft werden Dinge, welche viele positive Dinge ermöglichen, auch gerne für Sachen missbraucht, die weniger toll sind. Dies trifft auch auf das Canvas-Element zu. Durch Unterschiede im Rendering in Abhängigkeit von Variablen wie Betriebssystem, Browser, installierten Schriftarten und mehr lässt sich ein digitaler Fingerabdruck erzeugen, welcher dazu genutzt werden kann, Nutzer über mehrere Besuche hinweg wiederzuerkennen, auch Tracking genannt.

Firefox 58 erhält Schutz gegen Canvas-Fingerprinting

Mozilla hat in Firefox 58 ein Feature implementiert, welches den Schutz vor Canvas-Fingerprinting verbessern soll. Dies funktioniert, indem Firefox beim Benutzer explizit um Erlaubnis fragt, wenn eine Webseite versucht, Canvas-Daten zu extrahieren. Andere große Browser wie Google Chrome besitzen so etwas nicht.

Firefox 58 Canvas-Schutz

Dabei handelt es sich um ein Feature, welches ursprünglich aus dem Tor-Browser stammt, einem auf Firefox ESR basierenden Browser. Seit Monaten implementiert Mozilla zahlreiche Erweiterungen des Tor-Browsers direkt in Firefox, was einerseits die Entwicklung des Tor-Browsers vereinfacht, andererseits aber auch Firefox-Nutzern die Möglichkeit gibt, die Privatsphäre zu verbessern.

Lese-Tipp: Mozilla verdoppelt Spenden für das Tor-Projekt

Standardmäßig ist dieser neue Schutz in Firefox 58 deaktiviert. Zur Aktivierung muss über about:config der Schalter privacy.resistFingerprinting per Doppelklick auf true geschaltet werden.

Vorsicht, nicht blind aktivieren!

Über dieses neue Feature von Firefox 58 haben bereits einige Webseiten berichtet, doch die meisten verschweigen dabei wichtige Informationen, die der Nutzer haben muss, um eine Entscheidung begründet treffen zu können!

In jedem Fall muss erwähnt werden, dass an der Option privacy.resistFingerprinting deutlich mehr dran hängt als nur der Schutz vor Canvas-Fingerprinting. Es handelt sich dabei um eine Sammel-Einstellung für zahlreiche Optionen, welche aus dem Tor-Browser direkt in Firefox portiert worden sind und noch portiert werden. Und dabei ist es absolut nicht so einfach, dass man sagen kann, eine Aktivierung verbessert die Privatsphäre und daher unbedingt erfolgen.

Zwar ist es richtig, dass die Einstellung die Privatsphäre verbessert, es ist aber auch wichtig, sich über die Funktionweise und Konsequenzen im Klaren zu sein. Die Verbesserung der Privatsphäre erfolgt durch eine Minimierung des digitalen Fingerabdrucks, was wiederum durch die Verfälschung von Informationen geschieht. Beispielsweise wird Webseiten vorgelogen, dass sich der Anwender, ganz egal, in welcher Zeitzone er sich befindet, in der UTC-Zeitzone befindet, was zu naheliegenden Problemen bei Kalender-Applikationen führt. Weiter wird Webseiten vorgegaukelt, man würde Firefox 52 nutzen. Dass das ein Problem sein kann, sieht man auf Mozillas eigener Erweiterungs-Webseite addons.mozilla.org: einige WebExtensions können nicht installiert werden, weil auch Mozillas Webseite denkt, es würde Firefox 52 genutzt werden, und damit ist nicht jede WebExtesion kompatibel. Und dies waren nur zwei Beispiele. Es gibt noch einige Dinge mehr, welche Webseiten bei Aktivierung dieser Option vorgelogen werden, obwohl sie nicht stimmen, was den digitalen Fingerabdruck zwar reduziert, aber eben auch direkte Auswirkung auf die Funktionsweise von Webseiten hat.

Canvas-Warnung bedeutet nicht gleich Tracking

Ebenfalls ist es wichtig zu verstehen, dass das Erscheinen der Canvas-Warnung bei Aktivierung des neuen Schutzes nicht gleichbedeutend damit ist, dass die jeweilige Webseite Tracking betreibt oder etwas anderes machen würde, was nicht im Sinne des Nutzers ist. Wie bereits erwähnt, gibt es vollkommen legitime und sinnvolle Anwendungsfälle für die Verwendung des Canvas-Elements. Die Warnung gibt dem Nutzer lediglich die Möglichkeit, eine Entscheidung darüber zu treffen, ob er der Webseite die Extraktion von Canvas-Daten erlaubt oder nicht, Firefox kann aber nicht über den Zweck informieren. Der Canvas-Schutz sollte also nur als Hilfsmittel erachtet werden, nicht zur Beurteilung, ob eine Seite Canvas zum Tracking-Zweck einsetzt.

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November 01, 2017 05:05 PM

October 31, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.10 für Apple iOS

Firefox Klar für Apple iOS ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Mozilla hat ein Update auf Firefox Klar 3.10 veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Genau wie die letzte Woche veröffentlichte Version Firefox Klar 2.2 für Google Android besitzt nun auch Firefox Klar für Apple iOS einen Link innerhalb der App, um eine Seite mit den Neuerungen der aktuellen Version zu öffnen. Ansonsten beinhaltet das Update in erster Linie Fehlerbehebungen.

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October 31, 2017 09:39 PM

October 30, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 58 für Android: neue CSS-Engine kann getestet werden

Mozilla stattet die Desktop-Version von Firefox 57 mit Quantum CSS aus, einem in der Programmiersprache Rust geschriebenen CSS-System aus der Servo-Engine. Ab Firefox 58 kann Stylo erstmals auch auf Android aktiviert und getestet werden.

Wenn Mozilla am 14. November Firefox 57 veröffentlichen wird, wird dabei vieles neu sein und Firefox einen großen Leistungs-Sprung hinlegen. Ein Teil dieser Modernisierung ist Quantum CSS, auch unter dem Namen Stylo bekannt.

Wir haben einen regelrecht bahnbrechenden Ansatz entwickelt, um Webseiten zu gestalten – eine superschnelle CSS-Engine, die in Rust geschrieben ist (eine Systemprogrammiersprache, die von Mozilla unterstützt wird). Diese neue, in Firefox integrierte CSS-Engine arbeitet besonders schnell und unter Zuhilfenahme mehrerer Prozessorkerne zugleich. Das kann derzeit kein anderer Browser. – Mozilla

Quantum CSS wird in Firefox 57 nur in der Desktop-Version von Firefox (Windows, macOS, Linux) zur Verfügung stehen. Aber auch Nutzer von Firefox für Android werden in den Genuss kommen. Ab Firefox 58 (nur Nightly-Version) steht Quantum CSS auch auf Android zur Verfügung, standardmäßig allerdings noch deaktiviert. Zur Aktivierung muss über about:config der Schalter layout.css.servo.enabled auf true geschaltet werden. Eine standardmäßige Aktivierung für Android ist derzeit für Firefox 59 geplant.

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October 30, 2017 08:26 PM

October 29, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 58 für Android: Option für Synchronisation nur über WLAN

Mozilla hat eine Option in Firefox 58 für Android implementiert, um Daten wie Lesezeichen und Chronik nur dann zu synchronisieren, wenn das Gerät via WLAN mit dem Internet verbunden ist.

Firefox besitzt auf allen verfügbaren Plattformen, d.h. Windows, macOS, Linux, Android und iOS, die Möglichkeit, Daten wie Lesezeichen, Chronik, Passwörter und mehr miteinander zu synchronisieren. Das ist eine praktische Funktion, kann bei entsprechender Nutzung und Datenmenge aber gerade bei Mobilgeräten für einen zusätzlichen Kostenfaktor sorgen.

Mozilla hat in Firefox 58 für Android eine neue Option implementiert, welche es erlaubt, Daten nur dann zu synchronisieren, wenn das Gerät über WLAN mit dem Internet verbunden ist.

Firefox 58 für Android, Sync nur über WLAN

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October 29, 2017 07:01 PM

October 27, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

AMO Browsing für SeaMonkey 0.9.16.1 steht zum Download bereit

Blogpost in englischer SpracheWie wohl allgemein bekannt ist funktionierte das Add-On AMO Browsing für SeaMonkey wegen Änderungen an der Struktur der Webseiten (redʼ ich jetzt mal so gelehrt daher) nicht mehr, siehe Bug 1389022 „AMO Browsing for SeaMonkey“ does not work any longer!

Glücklicher Weise hatte Isaac Schemm Interesse, das Add-On anzupassen, seit heute steht die neue Version 0.9.16.1 auf addons.mozilla.org zum Download bereit.

Wer die neueste Version erfolgreich testet sollte bitte seine Erfahrungen mit einer Bewertung auf der Download-Seite mitteilen.

Leider wird der Erfolg wohl nicht von langer Dauer sein, wie ich heute auf blog.mozilla.org las 😥.

October 27, 2017 05:02 PM

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 56.0.2

Mozilla hat eine Aktualisierung für Firefox 56 veröffentlicht. Firefox 56.0.2 behebt mehrere Probleme der Versionsreihe 56.

Download Mozilla Firefox 56.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit Firefox 56.0.2 behebt Mozilla zwei mögliche Absturzursachen, von denen eine nur Systeme mit Windows 7 betrifft, der andere mögliche Absturz erfolgte beim Beenden von Firefox. Ein weiteres behobenes Problem betrifft die Authentifizierung über Kerberos in der 64-Bit-Version von Firefox, außerdem wurde die Autovervollständigung von Formularen, ein neues Feature in der US-Version von Firefox 56, nicht vollständig deaktiviert, wenn das Feature in den Einstellungen deaktiviert worden ist.

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October 27, 2017 01:50 PM

October 26, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla verdoppelt Spenden für das Tor-Projekt

Der Tor-Browser ist ein auf Firefox basierender Browser, welcher Mozillas ohnehin schon sehr hohen Privatsphäre-Anspruch noch weiter führt. Mozilla unterstützt das Tor-Projekt auf verschiedene Weisen und unterstreicht die starke Partnerschaft auch in der aktuellen Endjahres-Spenden-Kampagne des Tor-Projekts: Jeder Betrag, der an das Tor-Projekt gespendet wird, wird durch Mozilla verdoppelt.

Mozilla ist als Browserhersteller bekannt, welcher besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer legt. Wem das noch nicht weit genug geht, findet mit dem Tor-Browser einen auf Firefox ESR basierenden Browser, welcher noch tiefergehende Maßnahmen ergreift, um den digitalen Fingerabdruck zu reduzieren und so den Nutzer weniger identifizierbar zu machen. Nicht jede dieser Maßnahmen ist als Standard für einen Browser wie Firefox geeignet, der den Massenmarkt bedient, dennoch unterstützt Mozilla das Tor-Projekt. So stellt Mozilla seit Januar 2015 eigene Tor Middle Relays bereit, um die Kapazitäten des Tor-Netzwerks zu erhöhen, im Juni 2016 hat Mozilla mitgeteilt, 152.500 Dollar in das Tor-Projekt zu investieren, um die Infrastruktur des Tor-Netzwerks maßgeblich zu verbessern, und in den letzten Monaten sind zahlreiche Privatsphäre-Anpassungen des Tor-Browsers direkt in Firefox eingeflossen, was einerseits die Entwicklung des Tor-Browsers vereinfacht und andererseits auch Firefox-Nutzern einfacheren Zugriff auf zusätzlichen Schutz gibt. So ist vor wenigen Tagen erst ein Feature in Firefox 58 gelandet, welches Nutzer warnt, wenn eine Webseite versucht, Canvas-Daten zu extrahieren – eine Methode, welche genutzt wird, um Nutzer zu identifizieren und zu tracken, und bislang nur im Tor-Browser zur Verfügung stand. Für die Zukunft, wenn die Portierung aller wichtigen Teile abgeschlossen ist, ist sogar eine prominenter angebotene Option eines zusätzlichen Anti-Fingerprint-Schutzes direkt in Firefox geplant.

Nun wurde Mozillas Unterstützung für die Endjahres-Spenden-Kampagne des Tor-Projekts angekündigt, welche so aussieht, dass Mozilla bis zu einem Betrag von 500.000 Dollar alle Spenden verdoppelt. Das heißt, dass beispielsweise bei einer Spende von 50 Dollar Mozilla noch einmal 50 Dollar rauflegt und das Tor-Projekt damit 100 Dollar erhält.

Jetzt für das Tor-Projekt spenden

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October 26, 2017 04:02 PM

October 23, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Klar 3.9 für Apple iOS mit schnellerer Engine, erfordert mindestens iOS 11

Firefox Klar für Apple iOS ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Mozilla hat Firefox Klar 3.9 veröffentlicht. Die neue Version stellt Webseiten performanter dar, erfordert aber iOS Version 11 oder höher.

Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Schnellere Engine für Firefox Klar

Ein grundlegender Unterschied zwischen Firefox und Firefox Klar für iOS bisher war der verwendete Renderer zur Darstellung von Webseiten. Firefox nutzt genau wie Chrome und natürlich Safari selbst das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple war es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Darum nutzte Firefox Klar das schlechtere UIWebView, um dafür auch als Content-Blocker und Tracking-Schutz agieren zu können.

Mit iOS 11 erlaubt Apple auch anderen Browsern als Safari die Implementierung von Content-Blockern in Kombination mit WKWebView. Firefox Klar 3.9 macht davon Gebrauch und kann so Webseiten performanter darstellen als in der Vergangenheit.

Neue System-Voraussetzung: iOS 11

Genau das ist auch der Grund dafür, wieso Firefox Klar ab dieser Version iOS 11 oder höher benötigt. Ältere Versionen von Firefox Klar liefen noch auf iOS 9. Die aktuelle Version von Firefox für iOS erfordert seit kurzem iOS 10.3 oder höher.

Dazu kommen diverse Fehlerbehebungen.

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October 23, 2017 09:48 PM

Privatsphäre-Browser: Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 2.2 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat mit Firefox Klar 2.2 ein Update veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar 2.2 für Google Android

Neben Firefox bietet Mozilla mit Firefox Klar noch einen zweiten Browser für iOS und Android an. Dieser ist aber nicht wie andere Browser: es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten, auch das Tab-Konzept unterscheidet sich von dem anderer Browser.

Firefox Klar 2.2 für Android bringt diverse Verbesserungen. So wurden die Info- sowie die Rechte-Seite aus dem Hauptmenü entfernt, sind aber nach wie vor über die Einstellungs-Oberfläche erreichbar. Dafür bietet das Hauptmenü einen neuen Menüpunkt an, über welchen man zu den Neuerungen der aktuellen Version gelangt.

Beim Teilen von Webseiten via E-Mail wird nun der Seitentitel standardmäßig als Betreff verwendet. Sind mehrere Tabs geöffnet, werden in der Übersicht der Tabs die URLs intelligenter gekürzt. Wird eine Webseiten-Verknüpfung zum Startbildschirm hinzugefügt, wird hierfür ab sofort ein adaptives Icon verwendet – Android 8 vorausgesetzt. Dazu kommen diverse Fehlerkorrekturen.

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October 23, 2017 09:27 PM

October 19, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla holt Google, Microsoft, Samsung und das W3C ins MDN-Boot

Mozillas MDN web docs gelten seit Jahren als die erste Anlaufstelle für viele Webentwickler, wenn es um Dokumentation bezüglich Webstandards geht. Um diese Position weiter auszubauen, arbeitet man in Zukunft enger mit Google, Microsoft, Samsung und dem W3C zusammen, um die beste Dokumentation für das Web bereitzustellen.

Im Februar 2005 hat Mozilla das Mozilla Developer Center (kurz: MDC) gestartet, welches im Jahr 2010 in Mozilla Developer Network (kurz: MDN) umbenannt worden ist. Vor wenigen Wochen erfolgte eine weitere Umbenennung, seit dem heißt das Projekt MDN web docs, wobei MDN nun einen festen Teil des Namens darstellt.

Bei den MDN web docs handelt es sich um eine ausführliche Dokumentation für Webstandards wie HTML, CSS und JavaScript mit mehr als sechs Millionen Besuchern pro Monat und einer Wachstumsrate der Leserschaft von 40 Prozent pro Jahr. Das MDN ist ein Wiki – alleine im bisherigen Jahr haben 8.021 Nutzer insgesamt 76.203 Änderungen an Artikeln vorgenommen. Darunter sind auch Beiträge von Google und Microsoft. Mehr als 5.000 Änderungen hat Microsoft in diesem Jahr zum MDN beigetragen. Insgesamt beinhalten die MDN web docs derzeit rund 34.500 Dokumente mit Beiträgen von um die 20.500 Menschen.

Mozilla hat nun angekündigt, die Zusammenarbeit an den MDN web docs mit Branchen-Kollegen zu vertiefen, damit die MDN web docs auch in Zukunft die beste Dokumentation für Webtechnologien darstellen.

Ganz konkret werden dabei Google, Microsoft, Samsung sowie das World Wide Web Consortium (W3C) genannt. Microsoft hat bereits angekündigt, 7.700 Seiten seines eigenen Portals MSDN künftig auf die MDN web docs weiterzuleiten.

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October 19, 2017 09:16 PM

October 17, 2017

Sören Hentzschel

Privatsphäre-Browser: Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 2.1 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat mit Firefox Klar 2.1 ein Update veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar 2.1 für Google Android

Neben Firefox bietet Mozilla mit Firefox Klar noch einen zweiten Browser für iOS und Android an. Dieser ist aber nicht wie andere Browser: es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten, auch das Tab-Konzept unterscheidet sich von dem anderer Browser.

Firefox Klar 2.1 für Android bringt diverse Verbesserungen, welche sich vor allem unter der Haube abspielen. So wurden unter anderem Farben und Icons angepasst, um dem Photon Design System zu entsprechen, die Rechte-Seite, welche bisher immer Englisch war, ist nun übersetzbar, Verknüpfungen auf dem Startbildschirm merken sich ab sofort den Status, ob Tracker blockiert werden sollen oder nicht, und Firefox Klar verwendet nun den gleichen User-Agent wie Firefox Focus – so heißt die internationale Version des Mozilla-Browsers. Dazu kommen noch ein paar Fehlerkorrekturen.

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October 17, 2017 09:35 PM

October 16, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.21 steht bereit

Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.21 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.20 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.21 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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October 16, 2017 08:44 PM

October 14, 2017

Sören Hentzschel

New Tab Override: Version 10.0 erschienen und Übersicht über Berechtigungen

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 100.000 Nutzern ist nun in Version 10.0 erschienen. Highlights: Kompatibilität mit den Container-Tabs von Firefox sowie mit Chinesisch eine weitere Übersetzung. Außerdem gibt es für mehr Transparenz nun eine Übersicht über alle von New Tab Override benötigten Berechtigungen und Firefox bewirbt New Tab Override innerhalb des Add-on Managers.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Mozilla bewirbt New Tab Override in Firefox

New Tab Override ist mit seinem aktuellen Stand von ca. 135.000 aktiven Nutzern und einer durchschnittlichen Bewertung von 5/5 Sternen bei insgesamt 177 Bewertungen eine beliebte Erweiterung für Firefox und wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt. Nun die nächste Ehrung für New Tab Override: Mozila bewirbt die Erweiterung derzeit direkt im Add-on Manager von Firefox im Reiter „Add-ons entdecken“.

New Tab Override Add-on Manager

Mit Unterstützung der Community

Das ist natürlich kein Grund, sich auszuruhen. Und so wurde nun das Oktober-Update New Tab Override 10.0 veröffentlicht. Ein Dank geht auch speziell an die Community, das Update beinhaltet gleich zwei Beiträge von Community-Mitgliedern. Dies dient auch als Erinnerung an andere, dass Pull Requests entgegen genommen werden, falls jemand zur Verbesserung der Erweiterung beitragen möchte. Nicht zuletzt aus diesem Grund findet die Entwicklung offen auf GitHub statt.

Die Neuerungen von New Tab Override 10.0

Funktionelles Highlight der neuen Version ist, dass New Tab Override nun auch gemeinsam mit dem Container-Tabs-Feature von Firefox genutzt werden kann. Konkret besteht die Verbesserung darin, dass Firefox nicht länger die Container-Information verliert, wenn New Tab Override mit der Option genutzt wird, den Fokus auf die Webseite statt in die Adressleiste zu setzen, zum Beispiel für einen automatischen Fokus auf das Google-Suchfeld. Bisher konnte dieses Feature nicht gemeinsam mit den Container-Tabs genutzt werden.

Eine weitere Neuerung ist ein zusätzlicher Einstiegspunkt in die Einstellungen von New Tab Override. Bisher konnten diese bereits über eine Schaltfläche in der Navigations-Symbolleiste, via Tastatur-Kommando Shift + F12 oder per Eingabe von „newtab settings“ in die Adressleiste erreicht werden. Nun gibt es außerdem noch einen Menü-Eintrag im Extras-Menü von Firefox.

New Tab Override, Extras-Menü

Weiterhin kann ich erfreut ankündigen, dass die Erweiterung nun auch auf Chinesisch (vereinfacht) verfügbar ist. Damit steht New Tab Override in nun mittlerweile sieben Sprachen zur Verfügung.

Dazu gab es, wie in jedem Update, eine Aktualisierung sämtlicher Abhängigkeiten.

Update 16.10.2017
New Tab Override 10.1.0 wurde soeben veröffentlicht und bringt mit Polnisch eine weitere Übersetzung. Außerdem wurde die französische Übersetzung aktualisiert.
Update 23.10.2017
New Tab Override 10.2.0 wurde soeben veröffentlicht und bringt mit Russisch eine weitere Übersetzung.

Übersicht über alle Berechtigungen

New Tab Override ist eine Erweiterung, welche Maßstäbe setzen will, und das trifft nicht nur auf die Qualität der Entwicklung zu, sondern auch, was das Thema Transparenz betrifft.

Mit den WebExtensions hat Mozilla ein Berechtigungs-Modell eingeführt. Das ist toll, weil Erweiterungen nicht mehr wie früher alles tun können, ohne vom Nutzer eine ggfs. notwendige Berechtigung dafür zu erhalten, bringt dem Nutzer aber nur wenig, wenn dieser nicht weiß, wofür eine Erweiterung überhaupt welche Berechtigung benötigt.

New Tab Override möchte mit einem guten Beispiel herangehen und listet daher ab sofort alle Berechtigungen sowohl auf GitHub als auch in der Beschreibung der Erweiterung auf addons.mozilla.org auf. Dabei wird nicht nur zwischen zwingend erforderlichen und optionalen Berechtigungen unterschieden, sondern auch jene Berechtigungen aufgelistet, welche benötigt werden, aber so harmlos sind, dass Firefox bei der Installation auf diese Berechtigungen gar nicht erst hinweist. Ebenfalls beinhaltet die Übersicht eine Information darüber, in welcher Version von New Tab Override eine Berechtigung neu dazu gekommen ist.

Der Vollständigkeit halber folgt die Liste aller Berechtigungen auch noch einmal hier im Artikel. Achtung: der Artikel bezieht sich explizit auf New Tab Override 10.0. Mögliche Änderungen in der Zukunft werden ausschließlich auf GitHub und auf addons.mozilla.org aktualisiert, aber nicht in diesem Artikel.

zwingend erforderliche Berechtigungen

New Tab Override kann ohne diese Berechtigungen nicht installiert werden:

auf Chronik zugreifen

(seit 9.0.0)

Die Berechtigung, um auf die Chronik zuzugreifen, wird benötigt, um „moz-extension://“-Einträge in der Chronik bei jedem Öffnen eines neuen Tabs zu vermeiden. Ohne diese Berechtigung kann das nicht verhindert werden.

auf Browsertabs zugreifen

Die Berechtigung, um auf die Browsertabs zuzugreifen, wird benötigt, so dass New Tab Override direkt zu den bereits geöffneten Einstellungen springen kann, falls die Einstellungen bereits in einem anderen Tab geöffnet sind und die Schaltfläche zum Öffnen der Einstellungen geklickt wird.

optionale Berechtigungen

Diese Berechtigungen werden nicht zur Installation und Nutzung von New Tab Override benötigt. New Tab Override bittet zur Laufzeit um Berechtigung, sobald eine dieser Berechtigungen benötigt wird:

auf Ihre Daten für www.soeren-hentzschel.at zugreifen

Die Berechtigung zum Zugriff auf Ihre Daten für www.soeren-hentzschel.at wird nur benötigt, wenn die Option aktiviert wird, die neuesten Nachrichten über Mozilla im neuen Tab anzuzeigen. Wenn aktiviert, liest New Tab Override dazu den Feed von www.soeren-hentzschel.at aus, um die Nachrichten zu erhalten.

Browser-Einstellungen lesen und verändern

(seit 9.0.0)

Die Berechtigung zum Lesen und Verändern der Browser-Einstellungen wird nur benötigt, wenn die Option aktiviert wird, automatisch die Startseite auch als Seite für den neuen Tab zu verwenden. Ohne diese Berechtigung kennt New Tab Override die Startseite nicht und die Startseite muss manuell als neuer Tab konfiguriert werden.

stille Berechtigungen

New Tab Override benötigt ein paar Berechtigungen mehr, für folgende Berechtigungen zeigt Firefox keinen Hinweis an:

cookies

(seit 10.0.0)

Die „cookies“-Berechtigung wird benötigt, um den Verlust der Container-Information zu verhindern, wenn die Option „Fokus auf Webseite statt in Adressleiste setzen“ aktiviert ist und das Container-Tabs-Feature von Firefox genutzt wird.

menus

(seit 10.0.0)

Die „menus“-Berechtigung wird benötigt, um einen Menü-Eintrag im Extras-Menü zum Öffnen der Einstellungen von New Tab Override bereitzustellen.

storage

Die „storage“-Berechtigung wird zum Speichern der Einstellungen wie der Seite benötigt, welche beim Öffnen eines neuen Tabs angezeigt wird.

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October 14, 2017 01:25 PM

October 12, 2017

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 56 (Android)

Mozilla hat Firefox 56 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 56.0 für Android

Verbesserte Sicherheit

Nicht nur die Desktop-Version von Firefox hat ein Update auf Firefox 56 erhalten, Firefox für Android wurde ebenfalls auf Version 56 aktualisiert. Auch dieses Mal wurden wieder einige Sicherheitslücken behoben, weswegen das Update alleine aus Gründen der Sicherheit schon empfohlen ist.

Hardware-Encoding von Medien

Das Encoding von Videos findet nun mit Unterstützung der Hardware statt. Dies erlaubt Geräten, welche das unterstützen, ein effizienteres Encoding, was in besserer Performance und geringerem Akkuverbrauch bei der Wiedergabe von Videos resultiert.

Kein Adobe Flash mehr

Aktualisierungen für den Adobe Plash Player gibt es für die Android-Plattform schon lange nicht mehr. Firefox hat Flash-Inhalte bisher aber nach wie vor unterstützt. Damit ist nun Schluss: Firefox 56 für Android unterstützt kein Adobe Flash mehr.

Unterstützung für Android 4.0 eingestellt

Auch die Unterstützung von Android 4.0.3 und 4.0.4 wurde eingestellt. Damit erfordert Firefox für Android nun mindestens Android 4.1, um installiert werden zu können. Die Unterstützung von Android 4.0.1 und 4.0.2 wurde bereits mit Firefox 46 im vergangenen Jahr eingestellt.

Sonstige Verbesserungen

Das Menü beinhaltet nun direkt auf der ersten Ebene einen Einstiegspunkt zu den Firefox-Erweiterungen. Dazu kommen wie immer weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, neuen Erweiterungs-APIs und natürlich Bugfixes.

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October 12, 2017 09:36 PM

October 11, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 56 – die letzte Version vor Firefox Quantum

Mozilla hat Firefox 56 veröffentlicht – es handelt sich dabei um die letzte Version vor Firefox Quantum im November, dem größten Release in der Geschichte von Firefox. In der Zwischenzeit bringt Firefox 56 ein paar weitere nennenswerte Verbesserungen.

Download Mozilla Firefox 56.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 56 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 56 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

WebExtensions laufen in einem eigenen Prozess

Mit Firefox 56 führt Mozilla eine weitere Verbesserung der Multiprozess-Architektur ein, zumindest für Nutzer von Windows. Dort laufen WebExtensions ab sofort in einem eigenen Prozess und nicht mehr im gleichen Prozess wie Webseiten oder die Browseroberfläche selbst. Neben mehr Sicherheit bringt dies auch nicht mehr den gesamten Browser zum Absturz, wenn eine Erweiterung abstürzt. Linux und macOS werden in einem der nächsten Firefox-Updates nachziehen.

Ebenfalls werden ab Firefox 56 Links in einem neuen Prozess geöffnet, welche ein rel=“noopener“-Attribut besitzen.

Kleinere und sichere Updates

Mozilla hat die Download-Größe der Firefox-Updates durch LZMA-Kompression um ca. 20 Prozent reduziert. Dazu wurde die Sicherheit bei der Verifizierung der Update-Pakete verbessert.

Verbesserte AES-GCM-Performance

Mozilla hat den AES-GCM-Algorithmus für verschlüsselte Verbindungen dadurch beschleunigt, dass dieser nun die Harware nutzen kann. Dadurch wird weniger CPU-Last erzeugt, die Ver- und Entschlüsselung erfolgt wesentlich performanter und auch die Download-Rate kann sich dadurch verbessert zeigen.

Neue Struktur plus Suchfunktion für Einstellungen

Mozilla hat die Einstellungsoberfläche von Firefox 56 überarbeitet. Diese ist, basierend auf dem Feedback von Nutzern, neu strukturiert worden und bietet außerdem ab sofort eine Suchfunktion. Auch die Update-Funktion wurde zusätzlich zur bisherigen Position im Info-Dialog in die Einstellungen integriert.

Firefox 56

Firefox Screenshots: Bildschirmfotos aufnehmen

Firefox Screenshots, ursprünglich unter dem Namen Page Shot ein Experiment im Rahmen von Test Pilot, war zunächst in Firefox 55 für einen kleinen Teil der Nutzer integriert worden. Ab Firefox 56 ist Firefox Screenshot fester Bestandteil für jeden Nutzer. Es handelt sich dabei um ein Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos. Firefox Screenshots geht darüber hinaus, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann auch ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Die Screenshots können entweder auf dem Computer gespeichert oder auf einen Mozilla-Server hochgeladen werden, der unter screenshots.firefox.com erreichbar ist, wo die Bilder standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht werden. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich. Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder und kann diese löschen.

Firefox Screenshots in Firefox 55

Keine automatische Medien-Wiedergabe in Hintergrund-Tabs

Diese Neuerung ist bereits seit ein paar Versionen versteckt hinter einer Option in about:config implementiert und nun standardmäßig aktiviert: wer beispielsweise auf YouTube mehrere Videos gleichzeitig öffnen möchte, hat bisher das Problem, dass die Videos in allen Tabs gleichzeitig starten und man so verschiedene Audioquellen durcheinander hört. Ab sofort startet Firefox die Wiedergabe erst, nachdem der jeweilige Tab zum ersten Mal aufgerufen worden ist.

Ausfüll-Hilfe für Formulare (nur US-Version)

Derzeit nur für Nutzer der englischsprachigen US-Version von Firefox ist eine Neuerung aktiviert, welche beim Ausfüllen von Formularen hilft. Firefox kann sich Formular-Daten wie Namen oder Adressen merken und mit diesen Daten dann Formulare befüllen, ohne dass die Daten erneut von Hand eingegeben werden müssen. Über die Einstellungen von Firefox können bestehende Formular-Daten bearbeitet oder gelöscht werden. Auch kann das Feature über die Einstellungen komplett deaktiviert werden.

v

Löschen lokaler Datenbanken möglich

Lokalen Datenbanken wurden beim Löschen der Firefox-Chronik bisher nicht mit gelöscht. Aus Datenschutz-Sicht konnte dies als Problem erachtet werden. Mit Firefox 56 hat Mozilla das Problem behoben, lokale Datenbanken werden ab sofort gelöscht, wenn der Nutzer die Offline-Daten der Webseite löschen lässt.

Verbesserungen der Webplattform

Mozilla hat Unterstützung für rel=“preload“ zum Vorausladen von Content in Firefox 56 hinzugefügt. Das <applet>-Element wird nicht länger unterstützt. Firefox verwendet intern nun Punycode, um URLs zu repräsentieren, was Kodierungsprobleme der URL vermeiden soll. Weitere Verbesserungen der Webplattform lassen sich in den MDN web docs nachlesen. Natürlich gab es auch für Entwickler von WebExtensions wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender API.

Neuerungen für Webentwickler

Headless-Modus

Nachdem Mozilla in Firefox 55 einen Headless-Modus für Linux implementiert hat, bietet Firefox ab Version 56 einen solchen auch für Windows und macOS. Dieser Modus, in welchem Firefox keine Oberfläche besitzt, ist praktisch für automatisierte Tests.

Verbesserter Grid-Inspector

CSS Grids sind der neuste Trend in der Webentwicklung und mit dem Grid-Inspector bietet Firefox ein praktisches Tool zum Debugging von Grids an. In Firefox 56 hat Mozilla den Grid-Inspector unter anderem durch ein zusätzliches Layout-Panel verbessert.

Firefox 56

Debugger: HTML statt XUL

Mozilla hat den JavaScript-Debugger in den Entwickler-Werkzeugen ersetzt. Die Besonderheit: dieser verwendet kein XUL mehr, sondern ist vollständig mit Webtechnologie (HTML plus React und Redux) umgesetzt.

Im Reiter Netzwerkanalyse der Entwickler-Werkzeuge lassen sich nun einzelne Antwort-Header als Spalten anzeigen.

Verstecktes Feature: Button zur Sitzungswiederherstellung

Ist Firefox so konfiguriert, dass beim Start nicht automatisch die letzte Sitzung wiederhergestellt wird, und über about:config wird der Schalter browser.tabs.restorebutton auf den Wert „1“ gesetzt, dann zeigt Firefox beim Start einen zusätzlichen Button in der Tableiste an, um die zuletzt geöffneten Tabs wiederherzustellen.

Firefox 56

Sonstige Neuerungen von Firefox 56

Mozilla hat die Funktion zum Senden von Tabs an andere mit Firefox Sync verbundene Geräte verbessert, so dass die gesendeten Seiten nun sofort auf dem Ziel-Gerät erscheinen. Die Zeichen-Encoding-Konverter wurden neu in Mozillas Programmiersprache Rust implementiert. Die Safe Browsing-API von Google für den Schutz vor Malware wurde von Version 2 auf Version 4 aktualisiert. Bei Neuinstallationen wird ab sofort die Datenschutzerklärung in einem zweiten Tab automatisch geöffnet.

Firefox 56.0.1: Migration von 32-Bit- auf 64-Bit-Version

Mit Firefox 56.0.1 hat Mozilla kurz nach Veröffentlichung von Firefox 56.0 ein planmäßiges Update nachgelegt, welches primär den Zweck erfüllt, Nutzer der 32-Bit-Version von Firefox auf Windows automatisch auf die 64-Bit-Version zu migrieren, sofern ein 64-Bit-Windows genutzt wird. Die Migration wird schrittweise durchgeführt. Außerdem wurde mit Firefox 56.0.1 für Nutzer einer älteren Version von Windows 7 und Intel-Grafikkartentreiber D3D11 blockiert, um mögliche Abstürze zu verhindern.

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October 11, 2017 09:31 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

October 09, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla testet aufgebohrte Adressleiste in Firefox 56, powered by Cliqz

Mozilla wird in Kürze mit einem Test für neue Nutzer von Firefox 56 starten. Dabei wird die Adressleiste um Empfehlungen erweitert, welche von Cliqz bereitgestellt werden, einem deutschen Unternehmen, an welchem Mozilla vergangenes Jahr eine Beteiligung erworben hat.

Die Cliqz GmbH aus München ist ein Anbieter eines auf Firefox basierenden Browsers mit erweiterter Adressleisten-Funktionalität und eingebautem Tracking-Schutz. Im August 2016 hat Mozilla bekannt gegeben, eine Minderheitsbeteiligung an der Cliqz GmbH erworben zu haben, mit dem Ziel der „Entwicklung innovativer Produkte im Bereich Datenschutz bei der Suche im Internet“. Seit Januar 2017 testet Mozilla die verbesserte Adressleiste im Rahmen von Test Pilot.

Nun geht Mozilla den nächsten Schritt und wird in Firefox 56 ein sogenanntes Funnelcake-Experiment durchführen. Das bedeutet, dass beim Download von Firefox – bestehende Firefox-Nutzer sind also nicht betroffen – ein kleiner Teil der Nutzer eine spezielle Variante von Firefox erhält, bei der die Cliqz-Integration standardmäßig dabei ist. Dieses Experiment findet nur für Nutzer in Deutschland statt und wird für weniger als einen Prozent der Neu-Installationen aktiviert. Wer Teil des Experiments ist und das nicht mag, kann die Cliqz-Integration ganz einfach über den Add-on Manager von Firefox deinstallieren.

Cliqz liefert nützliche Empfehlungen und Informationen direkt bei der Eingabe in die Adressleiste. So kann beispielsweise direkt in der Adressleiste das aktuelle Wetter angezeigt werden.

Firefox 56 Cliqz

Hinweise zum Datenschutz bei Nutzung dieser Version finden sich in Mozillas offizieller Ankündigung sowie in den Datenschutzbestimmungen.

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October 09, 2017 09:36 PM

October 04, 2017

Sören Hentzschel

Windows XP/Vista: Firefox erhält Sicherheits-Updates bis Juni 2018

Nutzer von Windows XP und Windows Vista erhalten bereits seit März 2017 keine Feature-Updates von Firefox mehr. Nun hat Mozilla den Zeitpunkt finalisiert, ab welchem auch keine Sicherheits-Updates mehr verteilt werden: ab Juni 2018 ist endgültig Schluss.

Für Nutzer von Windows XP und Windows Vista war Firefox 52 der letzte Feature-Release. Entsprechende Nutzer wurden auf die Version von Firefox mit Langzeitunterstützung, Firefox ESR, migriert und erhalten seit dem nur noch Sicherheits-Updates. Ende des vergangenen Jahres hatte Mozilla bereits angekündigt, dass Sicherheits-Updates für Windows XP und Windows Vista nur bis September 2017 garantiert werden. Nun, nachdem der September 2017 vorbei ist, hat Mozilla das endgültige Support-Ende bekannt gegeben: ab Juni 2018 wird es keine Firefox-Updates mehr für Nutzer von Windows XP und Windows Vista geben. Dies geht Hand in Hand mit dem Support-Ende von Firefox ESR 52, welcher dann durch Firefox ESR 59 abgelöst werden wird.

Firefox ist einer der letzten Browser mit Unterstützung für diese veralteten Betriebssysteme. Google Chrome hat die Unterstützung bereits im April 2016 komplett eingestellt. Windows XP selbst erhält bereits seit April 2014 keine Sicherheits-Updates mehr von Microsoft, Windows Vista immerhin schon seit April dieses Jahres nicht mehr.

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October 04, 2017 07:33 PM

October 03, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: erneut mehr als 500.000 Dollar von Mozilla für Open Source-Projekte

Im Rahmen seines Open Source Support-Programms („MOSS“) unterstützt Mozilla Open Source-Anwendungen finanziell. In der aktuellen Ausschüttungs-Runde hat Mozilla über 500.000 Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet. Die geförderten Projekte werden teilweise von Mozilla selbst eingesetzt, teilweise werden sie aber auch deswegen gefördert, weil sie mit der Mozilla-Mission konform gehen. Über alle Ausschüttungen kann hier mehr in Erfahrung gebracht werden.

Seit Mozillas letztem Update zum Thema Moss im April dieses Jahres hat Mozilla wieder mehr als 500.000 Dollar an Open Source-Projekte verteilt.

194.000 Dollar gehen dabei an Ushahidi, eine Open Source Crowdfunding-Plattform. 125.000 Dollar bekommt das Webpack-Projekt für die Entwicklung seines JavaScript Module Loaders. Die Förderung soll für die verbesserte Unterstützung von WebAssembly eingesetzt werden. RiseUp, eine Koordinations-Plattform, erhält 100.000 Dollar für die Verbesserung der Sicherheit des E-Mail-Services. 70.000 Dollar gehen an mod_md, eine Apache-Modul für ACME, um die Verwendung von HTTPS für Webseiten einfacher zu machen. Phaser ist eine HTML5-Spiele-Engine, welche 50.000 Dollar für die Fertigstellung der Entwicklung von Version 3 erhält.

Ein im Juni 2016 gestartetes Unterprojekt von MOSS ist Secure Open Source, oder kurz: SOS, mit dem Ziel, Open Source-Software sicherer zu machen. Dazu beauftragt Mozilla Sicherheits-Dienstleister, bekannte Open Source-Projekte hinsichtlich Sicherheits-Schwachstellen zu überprüfen.

In der Zwischenzeit hat Mozilla auch weitere Projekte auf Sicherheit überprüfen lassen, darunter den XML-Parser expat, den HTTP-Server libmicrohttpd sowie den NTP-Daemon chrony.

In expat konnten vier mittelschwere und drei schwache Sicherheitslücken gefunden werden, in libmicrohttpd eine mittelschwere und zwei schwache Sicherheitslücken, in chrony zwei schwache Sicherheitslücken.

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October 03, 2017 09:48 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten