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July 19, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 63: Content-Blocker ersetzt Tracking-Schutz

Zum Schutz der eigenen Privatsphäre können Firefox-Nutzer einen Tracking-Schutz im Mozilla-Browser aktivieren. Für Firefox 63 plant Mozilla eine Erweiterung seines Schutzes. Aus dem Tracking-Schutz wird dann ein Content-Blocker.

Der Tracking-Schutz von Firefox, in der deutschen Version „Schutz vor Aktivitätenverfolgung“ genannt, hilft dabei, die eigene Privatsphäre besser zu schützen, und sorgt gleichzeitig für ein schnellere Laden von Webseiten. Ab Firefox 63 ist an dieser Stelle von Content Blocking die Rede. Der bisherige Tracking-Schutz wird dann eine Option des Content-Blockers. Eine weitere Option, die mit Firefox 63 ganz neu dazu kommen soll, wird die Möglichkeit sein, sämtliche Drittanbieter-Scripts zu blockieren, welche länger als fünf Sekunden zum Laden brauchen. Für beide Optionen kann der Nutzer unabhängig voneinander einstellen, ob diese immer, nur in privaten Fenstern oder nie zum Einsatz kommen sollen. Natürlich können wie bisher auch weiterhin Ausnahmen hinzugefügt werden.

Content-Blocker Firefox 63

Dies ist nur eine von mehreren Privatsphäre-Verbesserungen, an denen Mozilla derzeit für Firefox arbeitet. Bereits in Firefox 62 macht Mozilla den Tracking-Schutz über das Hauptmenü zugänglich und erlaubt ein einfaches Löschen aller Cookies einer Domain über das Info-Panel in der Adressleiste. Weiterhin plant Mozilla, den Cookie-Zugriff für Tracker einzuschränken.

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July 19, 2018 08:07 PM

July 18, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Mozilla aktiviert WebRender für erste Nutzer

Der aus dem Servo-Projekt stammende WebRender soll die Grafikkarte stärker als bisher einbeziehen und so für eine deutlich verbesserte Firefox-Performance sorgen. Mozilla hat bei der Implementierung von WebRender einen wichtigen Meilenstein erreicht und WebRender nun für erste Nutzer der Nightly-Version von Firefox aktiviert.

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

Bei der Entwicklung von WebRender hat Mozilla nun einen wichtigen Meilenstein erreicht: Per sogenannter Shield-Studie hat Mozilla WebRender für einen Teil der Firefox-Nutzer aktiviert, um entsprechende Messwerte zu sammeln, die Mozilla zeigen, wo man steht. Qualifiziert sind ausschließlich Nutzer von Firefox Nightly 63 auf einem Desktop-Computer mit Windows 10 und einer Grafikkarte von Nvidia.

Desktop-Computer mit Windows 10 und einer Grafikkarte von Nvidia machen ca. vier Prozent der Gesamt-Population aller Firefox-Nutzer aus. Dabei handelt es sich um exakt die Zielgruppe, für welche Mozilla eine standardmäßige Aktivierung von WebRender in einer Beta-Version von Firefox 64 anpeilt.

Unter den Nutzern, welche die Kriterien erfüllen, erfolgt im Rahmen dieser Studie eine Aufteilung von 50 Prozent mit aktiviertem WebRender zu 50 Prozent Kontrollgruppe ohne WebRender. Die Dauer der Studie beträgt zwei Wochen, dann wird Mozilla die Daten auswerten und die nächsten Schritte planen.

Wichtig: Performance-Wunder sind in dieser Phase der Webrender-Entwicklung nicht zu erwarten. In erster Linie geht es um Korrektheit bei der Darstellung von Webseiten und um Stabilität. Ein positiver Ausgang der aktuellen Studie besteht für Mozilla dann, wenn mit WebRender diverse Metriken um nicht mehr als fünf bis zehn Prozent schlechter als ohne WebRender sind. Seine großen Vorteile wird WebRender erst in den kommenden Monaten ausspielen können.

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July 18, 2018 09:45 PM

July 17, 2018

Sören Hentzschel

Neue Erweiterungs-Plattform für Thunderbird und SeaMonkey geht online

Bislang gab es eine gemeinsame Erweiterungs-Plattform für Firefox, Firefox für Android, Thunderbird und SeaMonkey. Nun ging die neue Erweiterungs-Plattform für Thunderbird und SeaMonkey online, während addons.mozilla.org weiterhin die Erweiterungs-Plattform für Firefox und Firefox für Android bleibt.

Während Firefox und Firefox für Android Produkte sind, die von Mozilla aktiv entwickelt werden, handelt es sich bei Thunderbird und SeaMonkey um Community-Projekte, welche auf dem gleichen Unterbau wie Firefox basieren. Erweiterungen für Thunderbird und SeaMonkey konnten bislang ebenfalls wie Erweiterungen für Firefox und Firefox für Android auf addons.mozilla.org heruntergeladen werden. In Zukunft wird es Erweiterungen für Thunderbird und SeaMonkey stattdessen auf addons.thunderbird.net geben.

Bei addons.thunderbird.net handelt es sich um einen sogenannten Fork der Mozilla-Plattform addons.mozilla.org. Die neue Erweiterungs-Plattform für Thunderbird und SeaMonkey wird vom Thunderbird Council verwaltet und weiterhin auf Mozillas Infrastruktur betrieben. Da Firefox nur noch WebExtensions unterstützt, Mozilla eine Entfernung aller Legacy-Features von addons.mozilla.org noch in diesem Jahr anstrebt und Thunderbird sowie SeaMonkey auf absehbare Zeit weiterhin Legacy-Erweiterungen unterstützen, erfolgte nun aus technischen Gründen die Aufteilung auf zwei unterschiedliche Plattformen.

Alle Erweiterungen, die bisher auf addons.mozilla.org für Thunderbird oder SeaMonkey vorhanden waren, wurden auf die neue Seite übertragen. Für Nutzer, die bereits Erweiterungen installiert haben, ist keine Aktion erforderlich: Mozilla leitet alle Update-URLs um, so dass es keine Unterbrechung der automatischen Updates gibt. Weiterhin hat Mozilla Weiterleitungen der Erweiterungs-Seiten für Thunderbird-Erweiterungen auf addons.thunderbird.net eingerichtet.

Hier noch einmal alle Links im Überblick:

 

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July 17, 2018 08:12 PM

July 16, 2018

Sören Hentzschel

Dank Mozilla: Noch mehr Sprachen für New Tab Override

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 120.000 aktiven Nutzern wurde von Mozilla als eine von nur neun Erweiterungen als Teilnehmer einer Übersetzungs-Kampagne ausgewählt und ist nun in Version 14.0 mit neuen und überarbeiteten Übersetzungen erschienen.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original. Mittlerweile hat New Tab Override mehr als 120.000 aktive Nutzer, wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt und schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Übersetzungs-Kampagne von Mozilla

Insgesamt neun Erweiterungen wurden im Rahmen einer Übersetzungs-Kampagne von Mozilla durch die freiwillige Übersetzer-Community in die Top-Sprachen übersetzt und bestehende Übersetzungen überarbeitet. Eine der Erweiterungen, die sich Mozilla dafür ausgesucht hat, ist New Tab Override. Außerdem gab es neue Übersetzungen für AdBlock für Firefox, 1-Click YouTube-Video-Downloader, Download Flash and Video, Greasemonkey, NoScript, „Merken“-Button von Pinterest, signTextJS plus sowie To Google Translate.

Während die Anzahl der Erweiterungen, welche auf diese Weise neue Übersetzungen erhalten konnten, sehr begrenzt war, hofft Mozilla, die Möglichkeit, Erweiterungen von der Community über eine Übersetzungs-Plattform übersetzen zu lassen, in naher Zukunft allen interessierten Entwicklern zur Verfügung stellen zu können.

Die Neuerungen von New Tab Override 14.0

Da New Tab Override bereits in einige Top-Sprachen übersetzt war, gibt es in diesem Update „nur“ zwei komplett neue Übersetzungen für New Tab Override. Die Erweiterung steht ab sofort auch in den Sprachen Italienisch und Brasilianisches Portugiesisch zur Verfügung. Weiterhin wurden die Französische, Chinesische sowie die Spanische Übersetzung aktualisiert. In Summe gibt es also fünf Übersetzungs-Updates. Neben der Erweiterung selbst wurde außerdem auch der Eintrag auf addons.mozilla.org übersetzt. Insgesamt steht New Tab Override derzeit in elf Sprachen zur Verfügung.

Abseits von Übersetzungen gab es auch noch eine Neuerung in New Tab Override 14.0: die beiden Optionen für die Standard-Startseite „about:home“ und die komplett leere Seite „about:blank“ wurden aus der Erweiterung entfernt. Zum einen sind diese Optionen seit Firefox 60/61 nicht mehr via WebExtension-API aufrufbar, zum anderen sind beide Optionen spätestens seit Firefox 61 nicht mehr notwendig, weil es für beides sichtbare Optionen in den Firefox-Einstellungen gibt und das sogar komplett ohne Erweiterung.

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July 16, 2018 08:49 PM

July 14, 2018

Sören Hentzschel

Vorschau auf das neue Design von Firefox Klar für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android existiert. Dieser Artikel gibt als erste Webseite eine Vorschau auf das kommende Design von Firefox Klar für Android.

Während sich bei Firefox für Android derzeit mehr im Geheimen abspielt, tut sich bei Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) umso mehr Offensichtliches. Vor wenigen Tagen wurden neue Versionen für Android und iOS mit diversen Neuerungen veröffentlicht, kurz vorher wurden erste Test-Versionen von Firefox Klar für Android mit Gecko-Engine veröffentlicht und Mockups zeigen die neue Optik, an der Mozilla derzeit für die Android-Version von Firefox Klar arbeitet.

Die folgenden Bilder zeigen immer das alte Design (links) im direkten Vergleich mit dem neuen Design (rechts).

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

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July 14, 2018 08:36 PM

July 12, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Rocket 2.2 für Android

Mozilla hat Firefox Rocket 2.2 für Android veröffentlicht. Bei Firefox Rocket handelt es sich um einen spezialisierten Browser mit Funktionen zum Sparen von Daten, welcher offiziell nur in Indonesien angeboten wird, aber nicht nur dort installiert werden kann.

Im Oktober 2017 hat Mozilla die erste Version von Firefox Rocket für Android veröffentlicht. Ähnlich wie Firefox Klar ist auch Firefox Rocket ein sehr reduzierter WebView-basierter Browser mit einem besonderen Fokus, der viele Funktionen des großen Firefox-Bruders nicht besitzt, darunter Lesezeichen, Synchronisation von Daten und Erweiterungen. Der Fokus bei Firefox Rocket liegt auf dem Sparen von Daten und damit gerade in Entwicklungsländern auch auf dem Sparen von Geld. So kann per Knopfdruck ein sogenannter Turbo-Modus aktiviert werden, welcher Werbung und Tracker blockiert, über eine weitere Schaltfläche können Bilder auf Webseiten deaktiviert werden und eine andere Schaltfläche erlaubt die Bildschirm-Aufnahme von Webseiten, welche über den sichtbaren Bereich hinausgehen und auch dann zur Verfügung stehen, wenn gerade keine Internetverbindung besteht.

In Firefox Rocket 2.2 hat Mozilla das Schließen von Tabs durch eine Schaltfläche zum Schließen aller Tabs sowie durch das Hinzufügen einer Wischgeste zum Schließen einzelner Tabs vereinfacht. Außerdem wurde das Blockieren von Werbung im Turbomodus verbessert.

Offiziell angeboten wird Firefox Rocket nur in Indonesien. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox Rocket aber von überall in der Welt über GitHub installieren.

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July 12, 2018 07:44 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 6.0 für Android und Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat nun Firefox Klar 6.0 für Android und Apple iOS mit mehreren Neuerungen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar 6.0 für Google Android
Download Mozilla Firefox Klar 6.0 für Apple iOS

Für seinen Privatsphäre-Browser Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) hat Mozilla heute sowohl für Android als auch für Apple iOS ein Update auf Version 6.0 veröffentlicht und damit weitere Funktionen umgesetzt, welche sich die Nutzer von Firefox Klar gewünscht haben.

Die Neuerungen für Android und Apple iOS

Mit Firefox Klar 6.0 hat Mozilla sowohl der Android- als auch der iOS-Version eine Funktion spendiert, um bestimmte Begriffe auf Webseiten zu suchen. Nach Eingabe eines Suchbegriffes werden alle Vorkommen auf der Webseite markiert und auch die Anzahl der gefundenen Treffer wird ausgegeben.

Ebenfalls wurde in beiden Versionen die Funktion hinzugefügt, die Desktop-Version einer Webseite anzufordern. Dies kann vor allem dann praktisch sein, wenn eine Webseite für Mobilgeräte nur eine abgespeckte Version bereitstellt.

Firefox Klar 6.0

Sonstige Neuerungen für Android

Wird ein Link über eine andere App als sogenannter Custom Tab in Firefox Klar geöffnet, kann die URL durch ein langes Drücken auf die Adressleiste nun in die Zwischenablage kopiert werden. Diese Funktion steht derzeit nur auf Android zur Verfügung.

Sonstige Neuerungen für Apple iOS

Firefox Klar für Apple iOS kann ab sofort so konfiguriert werden, dass nach (temporärem) Schließen von Firefox Klar die App für mehr Sicherheit über Touch ID oder Face ID entsperrt werden muss. Diese Funktion ist Nutzern von Apple iOS vorbehalten.

Firefox Klar 6.0

Wo ist Firefox Klar 5.0 für Apple iOS?

Nutzer von Apple iOS werden sich vielleicht fragen, was mit Version 5.0 ist, nachdem die letzte Version die Versionsnummer 4.1 trug. Die Versionsnummer 5.0 wurde übersprungen, um wieder synchron mit der Android-Version zu sein.

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July 12, 2018 07:38 PM

July 11, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 10, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Lockbox: Mozilla veröffentlicht Passwort-Manager für Apple iOS

Mit Firefox Lockbox hat Mozilla einen Passwort-Manager mit 256-Bit-Verschlüsselung und Synchronisation für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Lockbox ist eines von zwei neuen Experimenten, die Mozilla heute im Rahmen von Test Pilot gestartet hat. Während es sich bei Notes by Firefox um Mozillas erstes Test Pilot-Experiment auf Android handelt, ist Firefox Lockbox Mozillas erstes Test Pilot-Experiment auf Apple iOS. Vergangenen Monat hatte Mozilla erst zwei neue Experimente für den Desktop-Firefox gestartet.

Download Firefox Lockbox für Apple iOS

Mit Firefox Lockbox gibt es ab sofort einen Passwort-Manager von Mozilla für Apple iOS. Der Nutzer meldet sich in seinen Firefox Account an und hat damit Zugriff auf alle seine bereits in Firefox gespeicherten Zugangsdaten, welche automatisch importiert werden. Eine AES256-GCM-Verschlüsselung gewährleistet die Sicherheit bei der Synchronisation. Die App kann dabei ganz einfach über Touch ID oder Face ID entsperrt werden.

Firefox Lockbox steht derzeit noch nicht in jedem Land zur Verfügung. Mozilla arbeitet auch schon an einer Android-App von Firefox Lockbox. Wer über das Erscheinen informiert werden möchte, kann sich zu diesem Zweck hier eintragen lassen.

Firefox Lockbox

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July 10, 2018 07:42 PM

Notes by Firefox: Mozilla veröffentlicht Notizen-App für Android

Mit Notes by Firefox hat Mozilla eine Notizen-App für Android veröffentlicht. Mittels Synchronisations-Feature können die Notizen mit Firefox für den Desktop synchronisiert werden.

Notes by Firefox ist eines von zwei neuen Experimenten, die Mozilla heute im Rahmen von Test Pilot gestartet hat. Während es sich bei Firefox Lockbox um Mozillas erstes Test Pilot-Experiment auf Apple iOS handelt, ist Notes by Firefox Mozillas erstes Test Pilot-Experiment auf Android. Vergangenen Monat hatte Mozilla erst zwei neue Experimente für den Desktop-Firefox gestartet.

Download Notes by Firefox für Android und als Desktop-Erweiterung

Wer mit Test Pilot für Firefox bereits vertraut ist, dem kommt Notes by Firefox vermutlich bekannt vor. Dabei handelt es sich um eine WebExtension für Firefox, welche eine Sidebar zum Browser hinzufügt, worüber Notizen gespeichert werden können. Mit dem brandneuen CKEditor 5 steht dabei ein WYSIWYG-Editor zur Verfügung, welcher Formatierungen wie Fettschrift ermöglicht. Der Nutzer kann beliebig viele Notizen anlegen, welche Ende-zu-Ende-verschlüsselt über verschiedene Geräte hinweg synchronisiert werden können. Einzige Voraussetzung dafür ist ein Firefox Account.

Die nun veröffentlichte Android-App ist eine eigenständige Anwendung und erfordert keinen installierten Firefox. Wie beim Desktop-Pendant können auch hier beliebig viele Notizen angelegt werden und dank Synchronisation erscheinen alle auf dem Desktop bereits angelegten Notizen auch auf dem Smartphone.

Notes by Firefox

Notes by Firefox

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July 10, 2018 07:42 PM

July 07, 2018

Sören Hentzschel

WebAssembly-Performance: Firefox stellt Chrome und alle anderen Browser in den Schatten

Ein neuer unabhängiger Benchmark von PSPDFKit bestätigt die beeindruckende Geschwindigkeit von WebAssembly in Firefox: Mozillas Browser stellt sämtliche Browser, einschließlich Google Chrome, deutlich in den Schatten.

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web, entwickelt von Mozilla, Google, Microsoft und Apple in einer W3C Community Group. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen beinahe auf das Niveau nativer Anwendungen heben.

Firefox war nicht nur der erste Browser mit WebAssembly-Unterstützung, Mozilla hatte auch bei der Performance von WebAssembly von Beginn an eine Vorreiter-Rolle. Dies bestätigt sich nun auch in einem neuen und unabhängigen Benchmark der Macher von PSPDFKit. Vor ein paar Monaten veröffentlichte PSPDFKit eine Version seines Web-SDKs, welche WebAssembly zum Rendern von PDF-Dateien im Browser verwendet. Entsprechend ist man bei PSPDFKit natürlich an der WebAssembly-Performance interessiert und hat einen Benchmark erstellt, der den Anspruch hat, eine reale Nutzung zu simulieren und nicht nur ein praxisferner Benchmark zu sein.

Die folgenden Grafiken zeigen Firefox, Chrome und Safari auf macOS respektive Firefox, Chrome und Microsoft Edge auf Windows. Während Firefox in den Messungen beim JavaScript-Fallback wenig überzeugt, sind die Werte für WebAssembly umso beeindruckender. Selbst der noch gar nicht erschienene Chrome 69, welcher gegenüber der aktuellen Chrome-Version nicht unwesentliche Performance-Verbesserungen für WebAssembly bereithält, ist auf Windows noch immer fast halb so langsam wie Firefox 61 und auf macOS ist der Unterschied zu Firefox 61 noch deutlicher. Safari auf macOS und Microsoft Edge auf Windows sind deutlich abgeschlagen die langsamsten WebAssembly-Browser in diesem Benchmark und spielen nicht einmal ansatzweise in der gleichen Liga mit.

Hinweis zu den Diagrammen: Je niedriger die Balken, desto besser.

WebAssembly-Performance Firefox

WebAssembly-Performance Firefox

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July 07, 2018 08:58 PM

July 05, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 61.0.1 und behebt diverse Probleme

Mozilla wird in Kürze mit der Auslieferung von Firefox 61.0.1 beginnen. Mit dem Update behebt Mozilla mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Eines der behobenen Probleme von Firefox 61.0.1 betrifft die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint sowie die Einstellungs-Seite dazu. Auf Systemen mit defekter IndexedDB-Datenbank im Profil konnte es vorkommen, dass der neue Tab komplett leer und der dazugehörige Abschnitt in den Firefox-Einstellungen unvollständig war. Ein weiterer Defekt in der Datenbank places.sqlite konnte in seltenen Fällen beim Update von Firefox 60 auf Firefox 61 einen Verlust der Lesezeichen verursachen.

Mit dem Update wurden außerdem Probleme bei der Wiedergabe von 1080p-Videos auf Twitch behoben sowie das Überschreiben der Firefox-Startseite via WebExtension, was unter bestimmten Umständen nicht funktionierte.

Die Option, Dateien von FTP-Servern via Kontextmenü-Eintrag auf einen Link herunterzuladen, funktioniert mit dem Update auf Firefox 61.0.1 wieder, ebenso das Öffnen heruntergeladener Dateien ohne Dateiendung auf Windows.

Außerdem wurde ein Fokus-Problem beim Öffnen von Popups behoben sowie ein Problem beim Laden von Webseiten, von welchem chinesische Nutzer mit aktivierten Werkzeugen für Barrierefreiheit betroffen waren.

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July 05, 2018 08:23 PM

Programmiersprache: Rust 1.27 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.27 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Seit kurzem steht Rust 1.27 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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July 05, 2018 07:58 PM

July 03, 2018

Sören Hentzschel

Firefox für Android im Wartungsmodus – die Ruhe vor dem Sturm?

Mozilla hat Firefox für Android in einen inoffiziellen Wartungsmodus gesetzt. Doch was genau bedeutet das? Welche Pläne hat Mozilla? Dieser Artikel bringt Licht ins Dunkel.

Im vergangenen halben Jahr hat Firefox für Android einige Neuerungen erhalten, darunter große Neuerungen wie ein neues Design, ein überarbeiteter Startbildschirm mit Pocket-Integration, ein permanenter Tracking-Schutz und die Unterstützung von Custom Tabs in Firefox 57, eine neue Lesezeichen-Verwaltung, die Unterstützung des FLAC-Codecs und von Progressive Web Apps in Firefox 58, die Unterstützung von HLS-Videos in Firefox 59 und mit Quantum CSS eine komplett neue CSS-Engine in Firefox 60. Auch gab es diverse kleinere Neuerungen wie eine Quelltext-Ansicht oder die Möglichkeit, Daten nur über WLAN zu synchronisieren. In Firefox 61 für Android jedoch gab es keine Neuerung, die hervorgestochen ist, und so wird es im nächsten Major-Release, Firefox 62 für Android, auch wieder sein. Woran liegt das?

Die Ruhe vor dem Sturm?

Die Antwort darauf liefern Mozillas Mobile-Entwickler selbst. So schrieb etwa Emily Kager auf Twitter, dass an Fennec – so der interne Projektname – derzeit nicht sehr aktiv entwickelt wird, und Stefan Arentz schrieb auf Reddit, dass sich Firefox für Android in einem Wartungsmodus befände.

Beide begründen den derzeitigen Zustand mit großen Plänen, die Mozilla für Android hat. Mozilla hat Firefox für Android also nicht etwa aufgegeben, im Gegenteil: Mozilla bündelt ganz offensichtlich all seine Ressourcen für einen großen Schritt, dessen Resultat wir Ende des Jahres, wahrscheinlich sogar erst im neuen Jahr sehen werden. Damit setzt Mozilla also möglicherweise das um, was bereits Anfang des Jahres in Person von Barbara Bermes, ihres Zeichens Produktmanagerin für Mozillas Mobile-Produkte, in einem Interview versprochen worden war: sie kündigte Verbesserungen in der Dimension von Firefox Quantum für den Desktop an, aber dieses Mal für Mobile. Mobile sollte ihrer Aussage nach ein großer Schwerpunkt für Mozilla im Jahr 2018 werden.

Android Components als Basis aller Dinge

Wie genau Mozillas Pläne für Android aussehen, dazu ist derzeit noch nichts Konkretes bekannt. Fest steht nur, dass Mozillas neue Android Components die Basis für die Dinge bilden werden, an denen Mozilla derzeit arbeitet. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Browser-Produkte bauen lassen. Dazu gehört auch GeckoView – quasi Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Die Entwicklung der Android Components ergibt für Mozilla sehr viel Sinn. Mozilla hat längst nicht mehr nur ein einziges Browser-Produkt für Android im Angebot: Firefox, Firefox Klar, Firefox Rocket, Firefox für Fire TV, Firefox Reality – die Zahl von Mozillas Android-Produkten wächst und eine vielfache Duplizierung von Teilen von Code und Ideen ist die logische Konsequenz. Sind die Android Components erst einmal ausgereift, kann sich jedes Produkt-Team auf das konzentrieren, was das jeweilige Produkt einzigartig macht. Aber auch für Entwickler abseits von Mozilla eröffnet das interessante Möglichkeiten.

Back to the Phoenix (Fenix)?

Da sich Mozilla bezüglich seiner Pläne für Fennec noch so bedeckt hält, bleibt nur die Spekulation. Und diese führt zwangsläufig zu Fenix. Unter diesem Namen entwickelt Mozilla offensichtlich einen neuen Browser, der Gebrauch von eben jenen Android Components macht. Die Liste der Issues zeigt ganz typische Browser-Features: Adressen in die URL-Bar eingeben, zurück und vorwärts navigieren, auf die Chronik zugreifen, den Verschlüsselungsstatus anzeigen, die Desktop-Version einer Webseite anzeigen, eine Einstellungsoberfläche usw.

Aber ob es sich bei Fenix letztlich um einen Neustart von Firefox für Android handelt, hier ein weiteres Browser-Produkt am Entstehen ist oder das Ganze nur eine Beispiel-Implementierung für die Android-Components ist, darüber kann wie gesagt nur spekuliert werden. Die Beschreibung des Github-Repositories, welche „Fenix is not your parent’s Android browser“ lautet, trägt vermutlich bewusst nicht zur Klarheit bei und bereits der Projektname regt die Spekulation eher an als dass er davon abhält. Immerhin ist die phonetische Ähnlichkeit zu Phoenix unübersehbar. Zum einen war Phoenix der Name von Firefox, bevor der Browser Firefox hieß, was eine gewisse Symbolik im Sinne von Back to the Roots hätte, zum anderen würde das Bild des aus der Asche Auferstehens gut zu einem Neustart des Browsers passen, der es bisher schwer hat, auf einen relevanten Marktanteil zu kommen.

Was ist nun mit Firefox für Android?

Aber zurück zu dem, was für das Hier und Jetzt relevant ist: was ist mit Firefox für Android? Ist es in Anbetracht des aktuellen Standes überhaupt noch eine gute Idee, weiterhin Firefox für Android zu nutzen?

Klare Antwort: Ja! Wer mit Firefox für Android keine Probleme hat, hat keinen Grund, den Browser zu wechseln. Mozilla veröffentlicht weiterhin regelmäßig Updates. Sicherheitslücken werden wie gewohnt geschlossen, Fehler behoben. Neue Versionen der Gecko-Engine bringen eine verbesserte Unterstützung für Webstandards. Einzig große neue Features sind in den nächsten Releases eher weniger zu erwarten, aber rein funktional dürfte Firefox für Android sowieso wenig vermissen lassen. Immerhin stecken in Firefox für Android bereits viele Jahre Entwicklung. Da tun ein paar ruhigere Monate nicht weh – und manchem ist das vielleicht sogar ganz recht, wenn nicht so viele Änderungen sichtbar sind. 😉

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July 03, 2018 07:46 PM

July 02, 2018

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 61 für Android

Nicht nur für Windows, Apple macOS und Linux ist Firefox 61 in dieser Woche erschienen, auch hat Mozilla Firefox 61 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox 61.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 61 hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 61 aktualisiert. Da sich Firefox für Android derzeit in einer Art Wartungsbetrieb befindet, gibt es nicht über viele Neuerungen zu berichten. Nichtsdestominder ist natürlich auch dieses Update wieder aus Sicherheitsgründen und aus Gründen der Web-Kompatibilität wichtig. Neben geschlossenen Sicherheitslücken steht hier, wie auch schon bei der Desktop-Version, die standardmäßige Aktivierung des Sicherheitsstandards TLS 1.3 auf dem Programm.

Darüber hinaus gibt es Geschwindigkeitsverbesserungen der mit Firefox 60 neu eingeführten CSS-Engine Quantum CSS, auch Stylo genannt, und ein performanteres Scrolling. Desweiteren hebt Mozilla die Behebung eines Absturzes auf dem Samsung Galaxy S8 mit Android 8.0 hervor. Eine zusätzliche Zeile im Android-Manifest erlaubt außerdem die zukünftige Veröffentlichung von Firefox im Samsung AppStore.

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July 02, 2018 06:53 PM

July 01, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 61 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 61 veröffentlicht. Auch Firefox 61 bringt wieder viele Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox 61.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 61 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 61 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

TLS 1.3 standardmäßig aktiviert

Transport Layer Security (TLS), vielen besser bekannt unter dem alten Namen Secure Sockets Layer (SSL), bezeichnet ein Verschlüsselungsprotokoll für sichere Datenübertragung im Internet. Mit Firefox 61 ist der neueste Entwurf von TLS 1.3 nun für alle Nutzer stardmäßig aktiviert.

Keine FTP-Sub-Ressourcen auf HTTP(S)-Webseiten mehr

Firefox lädt nicht länger FTP-Sub-Ressourcen auf HTTP- oder HTTPS-Webseiten. Bei FTP handelt es sich um ein unsicheres Protokoll, dessen Verwendung im Browser als deprecated gilt und langfristig komplett entfernt werden wird.

Tipp: Eine neue Einstellung seit Firefox 60 erlaubt das vollständige Deaktivieren des FTP-Protokolls.

Mehr Geschwindigkeit für Firefox-Nutzer

Mit der Veröffentlichung von Firefox 57 im November 2017 hat Mozilla die Performance seines Browsers signifikant verbessert. Doch ruht sich Mozilla seit dem nicht aus und arbeitet kontinuierlich an weiteren Verbesserungen der Geschwindigkeit. Auch Firefox 61 bringt diesbezüglich wieder verschiedene Verbesserungen.

Retained Display Lists

Das Display List Building bezeichnet den Prozess, in welchem die Elemente wie Ränder, Hintergründe usw. gesammelt werden, welche auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen und dann gemäß der CSS Painting-Regeln sortiert werden. Bislang musste die sogenannte Display List jedes Mal neu berechnet werden, wenn eine Änderung der Anzeige erfolgte. Dieser Vorgang kann langsam sein, insbesondere mit den immer komplexer werdenden Webseiten sowie den immer größeren Bildschirmen, welche von den Nutzern eingesetzt werden. Retained Display Lists ermöglichen es, dass nur die Teile neu berechnet werden müssen, die sich auch tatsächlich geändert haben. In einem Test konnte die Häufigkeit langsamer Ausführungen um 30 Prozent reduziert werden. Mit Firefox 61 beginnt Mozilla mit der Auslieferung der Verbesserung, zunächst für einen Teil der Nutzer und im Laufe der kommenden Wochen schließlich für alle Nutzer.

Paralleles CSS-Parsing

Mit Firefox 57 hat Mozilla Quantum CSS, auch Stylo genannt, eingeführt. Dabei handelt es sich um eine in Rust geschriebene CSS-Engine aus Mozillas Forschungsprojekt Servo. Stylo nutzt für die Verarbeitung von CSS mehrere Prozessorkerne – etwas, was bislang keine andere Browser-Engine auf dem Markt kann. Mit Firefox 61 hat Mozilla nun auch den Parsing-Schritt parallelisiert.

Windows, Linux: Schnelleres Wechseln von Tabs

Auch die Geschwindigkeit des Tab-Wechsels wurde durch sogenanntes Tab Warming verbessert, in Firefox 61 zunächst für Nutzer von Windows und Linux. Das „Aufwärmen“ verbessert durch Vorbereitungen die gefühlte Performance , wenn der Benutzer die Maus über einen Tab bewegt und damit ein wahrscheinliches Interesse signalisiert, diesen Tab öffnen zu wollen.

Auf Apple macOS gibt es noch Probleme mit der Implementierung, weswegen eine Aktivierung dieser Verbesserung zurückgehalten wird, bis auch hier die Qualität stimmt.

Apple macOS: WebExtensions in einem eigenen Prozess

Die Multiprozess-Architektur von Firefox verbessert Stabilität, Reaktionsfreudigkeit sowie Sicherheit von Firefox, indem Browser und Content in separaten Prozessen ausgeführt werden. Neben dem Browser- und mehreren Content-Prozessen gibt es auch noch eigene Prozesse unter anderem für den Zugriff auf lokale Dateien oder für die Grafikkarte.

Nachdem auf Windows bereits seit Firefox 56 auch WebExtensions in einem eigenen Prozess ausgeführt werden, trifft dies nun auch auf Apple macOS zu. Auf Linux ist der zusätzliche WebExtension-Prozess derzeit für Firefox 63 geplant.

Sonstige Performance-Verbesserungen

Verbessert wurde auch die gefühlte Geschwindigkeit des Wechsels zwischen zwei Themes. Für minimale Performance-Verbesserungen auf Windows sorgt außerdem ein Update des Compilers auf Visual Studio 2017 15.6. Auch die Geschwindigkeit der WebExtensions-API, um einen bestimmten Tab auszuwählen, konnte verbessert werden. In einem Test zur Auswahl des aktiven Tabs mit knapp 1.900 offenen Tabs konnte hier die Zeit von ca. 4.000ms auf 370ms reduziert werden. Auch die Performance des CSS-Standards Flexbox konnte signifikant verbessert werden. Ein Extremfall einer Webseite, die zuvor in 185 Sekunden noch immer nicht geladen war, lädt nun in weniger als zehn Sekunden. Weiterhin konnte die CPU-Auslastung unter bestimmten Bedingungen reduziert werden.

Einfacher gemacht: Neue Suchmaschinen hinzufügen

Firefox wird bereits mit einigen Suchmaschinen standardmäßig ausgeliefert. Viele Webseiten, darunter auch dieser Blog, liefern eigene Suchfunktionen aus, welche vom Benutzer zu Firefox hinzugefügt werden können. Während Nutzer mit separater Suchleiste über diese bereits in der Vergangenheit Suchmaschinen hinzufügen konnten, besteht diese Möglichkeit ab sofort auch für Nutzer ohne separate Suchleiste. Eine entsprechende Option befindet sich in dem Menü mit den drei Punkten in der Adressleiste.

Firefox 61

Tipp: Wer diesen Menüeintrag per Kontextmenü zur Adressleiste hinzufügt, sieht auch ohne Auswahl dieses Menüs immer sofort in der Adressleiste, wenn eine Webseite eine eigene Suchmaschine anbietet.

Apple macOS: Einfacheres Teilen von Webseiten

Wer Apple macOS als Betriebssystem einsetzt, kann nun das Symbol mit den drei Punkten in der Adressleiste klicken und erhält darüber Zugriff auf eine Teilen-Funktion, welche es erlaubt, die aktuelle Seite über andere Dienste wie Facebook, Twitter, Messages, E-Mail, AirDrop oder weitere zu teilen. Dazu bedient sich Firefox an der entsprechenden Sharing-Schnittstelle, welche das Apple-Betriebssystem bereitstellt. Anwendungen, welche sich in das native Sharing von macOS integrieren, steht damit automatisch über dieses Menü in Firefox zur Verfügung.

Firefox 61

Dunkles Theme wird vollständig dunkel

Firefox wird im Standard-Auslieferungszustand neben seinem Standard-Design auch noch mit einem alternativen hellen sowie dunklen Theme ausgeliefert. Das dunkle Theme wird mit Firefox 61 vollständig dunkel. Das heißt, dass nicht länger nur die Tab- und Symbolleisten einschließlich der Symbole dunkel gefärbt werden, sondern auch die Adressleisten-Vorschläge, die Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, das Hauptmenü, sämtliche Panels von Firefox sowie die Seite zum Anpassen der Firefox-Oberfläche.

Firefox 61

Verbesserte Firefox-Startseite / neuer Tab

Neue Einstellungsoberfläche

Die Einstellungen zum Anpassen der Firefox-Startseite, welche standardmäßig auch beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, wurden in die Haupt-Einstellungsoberfläche von Firefox verschoben. Dort gibt es nun einen eigenen Reiter für die Firefox-Startseite.

Auch lässt sich in den neuen Einstellungen das Verhalten für die Startseite und die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, separat, aber an einem gemeinsamen Ort konfigurieren. Auch die Auswahl einer komplett leeren Seite, also auch ohne Zahnrad-Symbol für das Öffnen der Einstellungen, als neuer Tab ist hierüber nun möglich, ohne eine Einstellung in about:config ändern oder eine Erweiterung installieren zu müssen.

Firefox 61

Entsprechend wurde der Abschnitt zur Konfiguration der Startseite aus dem Bereich „Allgemein“ entfernt, wo sich jetzt die Option befindet, beim Start von Firefox die vorherige Browser-Sitzung wiederherzustellen. Dies war vorher in die Startseiten-Einstellung integriert.

Firefox 61

Der Bereich „Überblick“ auf der Firefox-Startseite beinhaltet eine Auswahl von Webseiten, welche kürzlich besucht oder als Lesezeichen gespeichert worden sind. Seit Firefox 60 werden hier auch Webseiten angezeigt, die der Nutzer über die entsprechende Schaltfläche in Firefox bei Pocket abgelegt hat, einem Online-Dienst von Mozilla. Mit Firefox 61 kommen heruntergeladene Dateien als weitere Kategorie dazu. Alle diese Kategorien können nun einzeln aktiviert respektive deaktiviert werden, womit der Nutzer noch mehr Kontrolle als eh schon über die Firefox-Startseite hat.

Tracking-Schutz für Vorschaubilder

Die Vorschaubilder, welche Firefox für die Firefox-Startseite generiert, holt sich Firefox nun grundsätzlich mit aktiviertem Tracking-Schutz, unabhängig davon, ob dieser für das allgemeine Surfen aktiviert ist oder nicht. Neben einer verbesserten Privatsphäre resultiert dies in einer verbesserten Geschwindigkeit für die Generierung der Bilder und für manche Seiten außerdem in besseren Vorschaubildern.

Individuelle Vorschaubilder

Wem auf der Firefox-Startseite im Abschnitt „Wichtige Seiten“ die Vorschaubilder nicht zusagen, kann ab Firefox 61 ganz einfach sein eigenes Bild festlegen.

Firefox 61

Verbesserte Synchronisation von Lesezeichen

Die Sychronisation von Lesezeichen ist einer der komplexesten und wichtigsten Teile der Firefox-Synchronisation, darum hat sich Mozilla in den vergangenen zwei Jahren intensiv mit der Lesezeichen-Synchronisation beschäftigt. Nachdem Mozilla die Synchronisation für die iOS-Version von Firefox komplett neu entwickelt hatte, erhält das dort bewährte Konzept zur Synchronisation nun auch in abgewandelter Form Einzug im Desktop-Firefox. Wer sich für die technischen Details interessiert, findet auf dem Mozilla-Blog eine ausführliche Beschreibung zur Funktionsweise. Durch die verbesserte Lesezeichen-Synchronisation sollen Probleme, von denen manche Nutzer in der Vergangenheit betroffen waren, wie verlorene Lesezeichen, doppelte Lesezeichen oder eine geänderte Lesezeichen-Reihenfolge, der Vergangenheit angehören. Diese Änderung wird schrittweise zunächst nur für einen Teil der Firefox-Nutzer eingeführt.

Verbesserungen für Entwickler von Firefox-Erweiterungen

Natürlich gab es auch für Entwickler von WebExtensions wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs. Eine Neuerung mit viel Potential für Tab- und Tab-Gruppen-Erweiterungen ist die Möglichkeit, Tabs zu verstecken. Sobald eine Erweiterung Tabs versteckt, bleiben versteckte Tabs weiterhin über das Pfeil-Symbol in der Tab-Leiste zugänglich. Spielt ein versteckter Tab Audio ab, erscheint ein Lautsprecher-Symbol auf dem Pfeil-Symbol.

Hat der Nutzer eine Erweiterung installiert, welche die Startseite von Firefox überschreibt, zeigt Firefox bei der ersten Benutzung nun einen Hinweis an, dass die Startseite überschrieben wird und durch welche Erweiterung. Ähnliches macht Firefox bereits, wenn die Seite überschrieben wird, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint.

Firefox 61

Mit Firefox 61 werden auch Wörterbücher als WebExtensions unterstützt. Es wurden noch viele weitere Neuerungen für WebExtension-Entwickler implementiert. Diese alle aufzuzählen, würde einen ganz eigenen Artikel füllen, daher sei an dieser Stelle auf den offiziellen Mozilla-Blog verwiesen, wo sämtliche Neuerungen für WebExtension-Entwickler aufgelistet werden.

Verbesserungen der Webplattform

Natürlich gibt es auch bezüglich Webstandards wie immer auch in Firefox 61 Neuerungen.

Die Unterstützung der nicht standardisierten @-moz-document-Regel wurde für Webseiten entfernt, aus Gründen der Web-Kompatibilität außer in Form eines leeren url-prefix()-Wertes.

Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 61 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge kann geändert werden

Was die Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge betrifft, so hat jeder Entwickler seine eigenen Vorlieben. Werkzeuge, die man häufiger benötigt, will man dabei wahrscheinlich mit so kurzen Wegen wie nur möglich erreichen. Mit Firefox 61 wird Mozilla diesem Anspruch gerecht. Dann nämlich ist es möglich, die Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge beliebig per Drag and Drop zu ändern.

Tipp: Firefox besitzt noch einige Entwickler-Werkzeuge mehr als nur diejenigen, welche standardmäßig sichtbar sind. Wer bei geöffneten Entwickler-Werkzeugen die Taste F1 drückt (oder auch über das Menü-Symbol auf der rechten Seite), gelangt in die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge, wo weitere Werkzeuge aktiviert oder auch standardmäßig angezeigte Werkzeuge deaktiviert werden können.

Neue Browser-Konsole

Nachdem die Web-Konsole bereits in Firefox 57 ein komplett neues Frontend erhalten hat, welches nicht länger auf Mozillas proprietärem XUL-Standard basiert, sondern mit Webtechnologie umgesetzt worden ist, wird das neue Konsolen-Frontend nun auch für die Browser-Konsole verwendet.

Neues Werkzeug für Barrierefreiheit

In den Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge kann ein neues Werkzeug für Barrierefreiheit aktiviert werden. Weitere Details dazu gibt es hier.

Firefox 61

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Für die Entwickler-Werkzeuge konnte bisher eines von drei Themes ausgewählt werden: ein helles Theme, ein dunkles und ein Firebug-Theme. Dieses war an das Design der früher weit verbreiteten Firebug-Erweiterung angelehnt. Nachdem die Übergangsphase, in der sich frühere Firebug-Nutzer an die Firefox-Werkzeuge gewöhnt haben, mittlerweile als vorbei bezeichnet werden kann, wurde das Firebug-Theme nun aus Firefox entfernt.

Im Inspektor-Werkzeug gab es die grafische Präsentation des Box-Modells bisher sowohl im „Berechnet“- als auch im „Layout“-Panel. Aus ersterem wurde das Box-Modell nun entfernt, so dass diese Funktion nicht mehr doppelt ist. Auch wurde die Darstellung des Box-Modells optisch überarbeitet.

Auf der rechten Seite der Tab-Leiste der Entwickler-Werkzeuge gibt es nun deutlich weniger Symbole. Dafür gibt es dort ein neues Menü-Symbol mit drei Punkten, worüber sich die bisher dort zu findenden Optionen auswählen lassen. Zum einen wirkt die Oberfläche dadurch aufgeräumter, zum anderen sind die Funktionen klarer, weil nun Text anstelle von Symbolen verwendet wird.

Firefox 61

Im Netzwerk-Panel gibt es nun die Möglichkeit, langsame Internet-Verbindungen zu simulieren. Dieses Feature war bisher nur über den Responsive Design Modus zugänglich. Auch die Möglichkeit, HAR-Archive zu importieren und zu exportieren, findet sich nun hier.

Für Ressourcen, die aus dem Cache geladen werden, gibt es jetzt einen eigenen Cache-Reiter mit Informationen zu den Caching-Eigenschaften der jeweiligen Ressource.

Firefox 61

Der Debugger von Firefox 61 besitzt nun ein Verständnis von Babel und Webpack, was es möglich macht, mit dem Original-Code im Debugger zu interagieren, so als wären die Script-Dateien nicht zusammengefügt und minimiert worden.

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Optionale Features

Einstellung zum Schließen von Tabs per Doppelklick

Tabs in Firefox können entweder per Tastatur (Strg + W; macOS: Cmd + W) geschlossen werden oder über die Schließen-Schaltfläche im Tab. Ab Firefox 61 kommt für aktive Tabs eine weitere Option dazu: wird zunächst über about:config der Schalter browser.tabs.closeTabByDblclick durch einen Doppelklick auf true geschaltet, lassen sich aktive Tabs auch durch einen Doppelklick schließen.

Sonstige Neuerungen von Firefox 61

Soll auf Windows bei Ausführung des sogenannten Stub Installers der Installationsvorgang von Firefox abgebrochen werden, bietet der Installer jetzt die Option an, die Installation fortzusetzen. Durch eine Verbesserung der Kompression konnte die Größe von Firefox-Updates minimal reduziert werden.

Firefox wird seit Version 50 mit EmojiOne ausgeliefert, damit Emojis auch in alten Windows-Versionen und auf Linux dargestellt werden können, wo die Emoji-Unterstüzung mangelhaft ist. Nachdem die neuste Version von EmojiOne unter einer anderen Lizenz steht, die nicht kompatibel mit den Anforderungen von Mozilla ist, wurde EmojiOne durch die freie Emoji-Font Twemoji von Twitter ersetzt.

In Firefox 56 hatte Mozilla eine versteckte Funktion zur Sitzungswiederherstellung implementiert. War eine entsprechende Einstellung in about:config gesetzt und Firefox so konfiguriert, dass er bei Start nicht automatisch die Tabs wiederherstellt, wurde beim Start in der Tab-Leiste eine Schaltfläche zur Sitzungswiederherstellung hinzugefügt. Nachdem Mozilla damit experimentiert und derzeit keine Pläne hat, das Konzept weiterzuverfolgen, wurde diese versteckte Funktion wieder entfernt. Entfernt wurde auch die Möglichkeit, Java-Archive (JAR) zu öffnen. Diese Möglichkeit war bereits seit Firefox 55 standardmäßig deaktiviert.

Es wurde eine neue Möglichkeit implementiert, den Browser schnell neu zu starten: Strg + Shift + J (zum Öffnen der Browser-Konsole) und anschließend Strg + Alt + R.

Randnotiz: mein erster Beitrag zum Firefox-Code

Eine kleine Randnotiz: Firefox 61 ist die erste Firefox-Version, zu welcher auch ich Code beigetragen habe. Genauer gesagt habe ich eine WebExtension-Schnittstelle hinzugefügt, um Webseiten zu zwingen, die System-Schriftarten zu verwenden statt die Schriftarten, welche die Webseite vorgibt.

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July 01, 2018 09:15 PM

June 25, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt neues Sicherheits-Tool Firefox Monitor an

Mozilla hat heute sein neues Sicherheits-Tool Firefox Monitor angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Dienst, welcher Nutzer überprüfen lässt, ob diese in der Vergangenheit von einem Datendiebstahl betroffen waren.

Nutzer haben häufig Benutzerkonten auf zahlreichen Webseiten. Die Zahl der Daten-Diebstähle, das heißt, dass jemand Unbefugtes Zugriff auf persönliche Daten und Passwörter erlangt, nimmt dabei immer mehr zu. Mozilla hat eine Partnerschaft mit HaveIBeenPwned.com abgeschlossen und wird in Kürze den Dienst Firefox Monitor starten. Durch die Eingabe der E-Mail-Adresse kann jeder überprüfen, ob seine E-Mail-Adresse und damit verbunden meist auch andere Daten Teil eines bekannten Datendiebstahls in der Vergangenheit ist. Firefox Monitor listet Details zu den betroffenen Diensten auf und spricht außerdem Empfehlungen aus, was im Falle eines Datendiebstahls unternommen werden sollte.

Firefox Monitor

Mozilla möchte dem Nutzer auch die Möglichkeit geben, informiert zu werden, wenn es in Zukunft zu einem Datendiebstahl kommt, von dem der Nutzer betroffen ist. Außerdem arbeitet Mozilla an einer Erweiterung für Firefox, welche den Nutzer warnt, wenn er eine Seite besucht, die in der Vergangenheit Opfer eines Datendiebstahls worden ist.

Firefox Monitor Add-on

Mozilla wird in der kommenden Woche damit starten, ca. 250.000 Nutzer, vor allem aus den USA, zu einem Test von Firefox Monitor einzuladen. Basierend auf dem Feedback wird Mozilla seinen Dienst weiter verbessern und schließlich allen Nutzern zugänglich machen.

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June 25, 2018 08:59 PM

June 24, 2018

Sören Hentzschel

Enterprise Policy Generator 2.0 mit Konfigurations-Management ist da

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Mit der neuen Version können beliebig viele Konfigurationen gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder geladen werden. Dazu kommen weitere Verbesserungen der Erweiterung sowie die Unterstützung weiterer Enterprise Policies.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert, und wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – aber für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es in der Ankündigung zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 2.0.0

Konfigurationen speichern, laden und löschen

Der Enterprise Policy Generator erlaubt die einfache Generierung der Konfigurationsdatei, doch war es bisher mühsam, nachträglich Änderungen vorzunehmen, weil die Konfiguration komplett neu durchgeführt werden musste. Das ist vorbei. Mit dem Update können beliebig viele Konfigurationen ganz einfach gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder geladen werden. Durch die Vergabe eines Namens fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Auch der Zeitpunkt der Speicherung wird ausgegeben.

Enterprise Policy Generator 2.0

Enterprise Policy Generator 2.0

Enterprise Policy Generator 2.0

Erforderliche Firefox-Version

Mit dem zahlreichen Enterprise Policies, die Mozilla in Firefox 60 implementiert hat, ist nicht Schluss. Mit Updates sowohl für Firefox als auch für Firefox ESR wird Mozilla ständig neue Konfigurationsmöglichkeiten implementieren. Der Enterprise Policy Generator zeigt nun die mindestens erforderliche Firefox-Version an, wenn diese größer ist als Firefox 60.0 oder Firefox ESR 60.0. Dabei können für Firefox und Firefox ESR auch getrennte Versionsangaben ausgegeben werden, beispielsweise wenn eine Enterprise Policy ab Firefox 62 und Firefox ESR 60.2 zur Verfügung steht.

Enterprise Policy Generator 2.0

Neue Enterprise Policies

Die Unterstützung für eine neue Enterprise Policy ist dazu gekommen, um die Hardwarebeschleunigung zu deaktivieren. Außerdem wurde die Enterprise Policy zur Konfiguration der Suchmaschinen um eine Option erweitert, um Suchmaschinen nicht nur hinzufügen, sondern bestehende Suchmaschinen auch entfernen zu können.

Sonstige Neuerungen

Französisch ist als Übersetzung neu dazu gekommen, womit der Enterprise Policy Generator bereits in fünf Sprachen zur Verfügung steht. Außerdem gab es kleinere Verbesserungen am Design.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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June 24, 2018 04:56 PM

June 22, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Klar mit Gecko-Engine statt Chromium WebView kann getestet werden

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der neben dem regulären Firefox existiert. Bislang verwendet Mozilla Chromium WebView zur Darstellung von Webseiten. Nun sucht Mozilla Tester für Firefox Klar mit Mozillas Gecko-Engine.

Neben Firefox bietet Mozilla mit Firefox Klar noch einen zweiten Browser für Android und iOS an. Dieser ist aber nicht wie andere Browser: es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten, auch das Tab-Konzept unterscheidet sich von dem anderer Browser. Firefox Klar ist, passend zu seinem internationalen Namen Firefox Focus, ein Browser mit Fokus und bietet vor allem eines: Privatsphäre. Der private Modus inklusive Tracking-Schutz, wie man ihn aus anderen Firefox-Produkten kennt, ist hier permanent aktiviert, personalisierte Werbung ist nicht möglich.

Zur Darstellung der Webseiten wird, wie bei den meisten anderen Android-Browsern auch, das auf Android-Geräten vorinstallierte Chromium WebView verwendet. Mozilla plant den Umstieg auf die eigene Gecko-Engine und sucht nun Tester.

Jetzt Firefox Klar Nightly mit Mozilla GeckoView testen

Die Anmeldung für den Nightly-Kanal ist innerhalb weniger Sekunden erledigt, dann steht die Nightly-Version auch schon im Google Play Store zur Verfügung. Achtung: über den Google Play Store kann immer nur ein Kanal gleichzeitig genutzt werden. Wer bereits Firefox Klar auf seinem Smartphone installiert hat, überschreibt diese Version damit.

Für iOS ist eine Version von Firefox Klar mit Gecko-Engine auf absehbare Zeit nicht zu erwarten, da Apple nach wie vor keine fremden Browser-Engines auf iOS erlaubt.

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June 22, 2018 08:39 PM

June 19, 2018

Sören Hentzschel

Firefox: Release-Termine 2019, längere ESR 60-Lebensdauer

Mozilla hat die geplanten Termine für die Veröffentlichung der Firefox-Versionen des kommenden Jahres 2019 festgelegt. Damit wurde auch der Lebenszyklus von Firefox ESR 60 festgesetzt.

Neue Major-Versionen von Firefox erscheinen in unregelmäßigen, aber geplanten Abständen. Für das aktuelle Jahr 2018 bedeutet dies neue Firefox-Versionen alle sieben bis zehn Wochen. Die Release-Termine für das Jahr 2018 lassen sich hier nachlesen. Nun stehen auch die Release-Termine für das kommende Jahr 2019 fest. Für notwendige Verschiebungen bleibt Mozilla natürlich weiterhin flexibel.

Firefox Release-Termine 2019

Firefox 65
29. Januar 2019 (7 Wochen nach Firefox 64)

Firefox 66
19. März 2019 (7 Wochen nach Firefox 65)

Firefox 67
14. Mai 2019 (8 Wochen nach Firefox 66)

Firefox 68, neue Basis für Firefox ESR
9. Juli 2019 (8 Wochen nach Firefox 67)

Firefox 69
3. September 2019 (8 Wochen nach Firefox 68)

Firefox 70
22. Oktober 2019 (7 Wochen nach Firefox 69)

Firefox 71
10. Dezember 2019 (7 Wochen nach Firefox 70)

Firefox ESR 60 bekommt längere Lebensdauer

Mit Firefox 10 hat Mozilla parallel zur Mainstream-Version von Firefox eine Version mit Langzeitunterstützung eingeführt, auch Firefox ESR genannt. Bislang wurde eine ESR-Version immer sieben Major-Releases später abgelöst, d.h. nach Firefox ESR 10 kam Firefox ESR 17 mit neuen Features, dann Firefox ESR 24 usw. Eine Ausnahme gab es nach Firefox ESR 52: diese Version wurde nicht etwa durch eine Version Firefox ESR 59 abgelöst, sondern erst acht Major-Releases später durch Firefox ESR 60, um die neue ESR-Version mit der neuen Enterprise Policy Engine für Unternehmen ausliefern zu können.

Nun hätte man erwarten können, dass Mozilla zu den sieben Major-Releases zurückkehrt und auf Firefox ESR 60 die Version Firefox ESR 67 folgen lassen wird. Mozilla behält jedoch die acht Major-Releases bei und wird Firefox ESR 60 erst durch Firefox ESR 68 ablösen. Einschließlich der zwei Versionen Überlappung, die es bei jedem ESR-Wechsel gibt, wird Firefox ESR 60 damit bis zum 23. Oktober 2019 und dem Erscheinen von Firefox 70 sowie Firefox ESR 68.2 unterstützt.

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June 19, 2018 09:07 PM

June 17, 2018

Sören Hentzschel

Scout: Arbeitet Mozilla an einem Browser mit Sprachsteuerung?

Die Gerüchteküche brodelt derzeit aufgrund einer Vortragsbeschreibung im Rahmen eines halbjährlichen Zusammenkommens der Mozilla-Mitarbeiter aus aller Welt: arbeitet Mozilla unter dem Projektnamen Scout an einem Browser, der sich nur mit Sprache bedienen lässt?

Alle sechs Monate kommen die Mitarbeiter von Mozilla aus der ganzen Welt für mehrere Tage zu einem sogenannten All Hands-Meeting zusammen. Beim All Hands in der vergangenen Woche wurde intern ein Projekt vorgestellt, dessen öffentliche Beschreibung Raum zur Spekulation bietet.

Dort ist von einer „Scout“-App die Rede, welche das Browsing und das Konsumieren von Inhalten über die Stimme ermöglichen soll. Eingeleitet wird die Beschreibung mit folgender Frage, welche an die Alexas und Siris dieser Welt erinnert: „Hey Scout, lies mir den Artikel über Polarbären vor“. In dem Vortrag sollte es darum gehen, die Architektur und Schlüsselkomponenten zu diskutieren, welche für eine solche Sprachplattform benötigt werden.

Dass Sprachsteuerung für Mozilla ein Thema ist, das ist bereits bekannt. Mit Deep Speech arbeitet Mozilla an einer Open Source Sprache-zu-Text-Engine, vor wenigen Tagen hat man Common Voice in weiteren Sprachen gestartet, unter anderem Deutsch. Mit Common Voice versucht Mozilla, im Bereich der Sprachdatenbanken eine freie Alternative zu kommerziellen Anbietern wie Amazon und Google zu etablieren, damit Sprachsteuerung für jeden zugänglich und nicht den großen Anbietern vorbehalten ist.

Insofern erscheint es alles andere als abwegig, dass Mozilla an einem Produkt mit Spracherkennung arbeitet. Produkte wie Firefox Klar als spezialisierter Privatsphäre-Browser, Firefox Rocket als Browser, der speziell für den indonesischen Markt konzipiert ist, oder Firefox Reality als kommender VR-Browser zeigen außerdem, dass Mozilla mobil eine Mehr-Produkt-Strategie verfolgt und nicht nur mit Firefox als Browser für alle Zwecke plant.

In jedem Fall befindet sich ein solches Produkt wie „Scout“, wenn es denn in Arbeit ist, noch in einer ganz frühen Phase. Dementsprechend liegen auch noch keine weiteren Informationen darüber vor – auch ob es überhaupt Marktreife erreichen wird. Mozilla experimentiert häufiger mit Ideen, unter anderem im letzten Jahr mit Prox, einer App zum Entdecken neuer Orte und Events in der Nähe. Die Arbeiten daran wurden zwischenzeitlich eingestellt.

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June 17, 2018 06:19 PM

June 13, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Klar auf neuem Blackberry-Smartphone vorinstalliert

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser von Mozilla und auf dem neuen Blackberry-Smartphone Key2 bereits ab Werk vorinstalliert.

Neben Firefox bietet Mozilla mit Firefox Klar noch einen zweiten Browser für Android und iOS an. Dieser ist aber nicht wie andere Browser: es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten, auch das Tab-Konzept unterscheidet sich von dem anderer Browser. Firefox Klar ist, passend zu seinem internationalen Namen Firefox Focus, ein Browser mit Fokus und bietet vor allem eines: Privatsphäre. Der private Modus inklusive Tracking-Schutz, wie man ihn aus anderen Firefox-Produkten kennt, ist hier permanent aktiviert, personalisierte Werbung ist nicht möglich.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android
Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

TLC hat in diesen Tagen sein neues Smartphone Blackberry Key2 mit Android vorgestellt. Während Smartphone-Vorstellungen an sich nichts Besonderes sind, gibt es bei diesem Smartphone eine Besonderheit, welche Mozilla und natürlich den auf Privatsphäre bedachten Nutzer freuen dürfte: als Alternative zum Google-Browser Chrome ist auf dem Blackberry Key2 auch noch Firefox Klar von Mozilla zur Nutzung im Privatsphäre-Modus „Locker“ dabei.

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June 13, 2018 08:19 PM

June 12, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla startet Common Voice auf Deutsch

Alexa, Siri, Google, Cortana – Spracherkennung ist in aller Munde. Und in den festen Händen kommerzieller Anbieter. Dies macht Mozillas Common Voice-Projekt so wichtig. Mozilla hat Common Voice auf Deutsch gestartet und benötigt nun eure Hilfe, um auch auf Deutsch eine hochwertige Sprachdatenbank für jeden zur Verfügung stellen zu können.

Mozilla Common Voice-Webseite aufrufen

Mozillas Arbeit im Gebiet der Spracherkennung kann neben der Arbeit an Firefox durchaus zu einem der wichtigsten Projekte der Not-for-Profit-Organisation Mozilla gezählt werden. Immer mehr Geräte sind miteinander vernetzt und lassen sich über Sprache steuern. Was vor Jahren noch nach Science Fiction geklungen hätte, ist mittlerweile für immer mehr Menschen Realiät. Der Erfolg eines Gerätes mit Spracherkennung steht und fällt dabei natürlich vor allem mit der Qualität der Spracherkennung.

Der Markt für Spracherkennung wird von den ganz großen Namen kommerzieller Anbieter dominiert: Amazon, Apple, Google, Microsoft. Darum hat Mozilla im vergangenen Jahr das Projekt Common Voice gestartet. Mit Common Voice versucht Mozilla, eine kostenlose Alternative zu etablieren, zu der jeder beitragen kann und die jedem zur Verfügung steht, denn nach Ansicht von Mozilla sollte diese Technologie für jeden zugänglich sein und nicht den großen Anbietern vorbehalten sein. Common Voice ergänzt damit ein weiteres Projekt von Mozilla, nämlich ein Open Source Spracherkennungsmodell, welches unter dem Namen Deep Speech von Mozilla entwickelt wird.

Bislang stand Common Voice nur für englischsprachige Nutzer zur Verfügung. Nun hat Mozilla Common Voice zusätzlich in den Sprachen Deutsch, Französisch und Walisisch gestartet. Dabei wird es nicht bleiben: es sind bereits mehr als 40 weitere Sprachen in Arbeit, die bald starten sollen. Darunter sollen nicht nur am meisten verbreitete Sprachen sein, sondern auch kleinere wie unter anderem Friesisch, welche von den großen kommerziellen Anbietern häufig vernachlässigt werden.

Technik alleine bringt keine gute Spracherkennung, dafür braucht es vor allem eine große Datenmenge an Sprachaufnahmen. Und an dieser Stelle kommt die Community ins Spiel: über die Webseite oder die iOS-App kann jeder helfen, indem er oder sie die Sätze in das Mikrofon seines Computers spricht, oder die Sätze anderer auf Korrektheit überprüft.

Optional kann ein Profil auf der Webseite angelegt werden, um mit Angaben über Akzent, Alter und Geschlecht eine bessere Zuordnung der Sprachaufnahmen zu ermöglichen.

Seit dem Start von Common Voice vor gut einem Jahr wurden bereits mehrere hunderttausend englischsprachige Aufnahmen gesammelt und im November 2017 schließlich eine erste Version des Datensatzes kostenlos bereitgestellt – was zu dem Zeitpunkt bereits den zweigrößten öffentlichen Datensatz für Sprachaufnahmen dargestellt hat. Mozillas Arbeit im Bereich der Spracherkennung wird bereits von Open Source-Projekten wie Kaldi aber auch von kommerziellen Produkten wie Mycroft genutzt.

Mozilla Common Voice-Webseite aufrufen

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June 12, 2018 08:14 PM

June 09, 2018

Sören Hentzschel

New Tab Override 13.0 (WebExtension) veröffentlicht

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 140.000 aktiven Nutzern ist nun in Version 13.0 erschienen.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original. Mittlerweile hat New Tab Override mehr als 140.000 aktive Nutzer, wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt und schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 13.0

Eine Änderung in Firefox 60 hat verursacht, dass die Option, eine komplett leere Seite als neuen Tab anzuzeigen, nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert hat. Statt einer leeren Adressleiste stand in jedem neuen Tab „about:blank“ in der Adressleiste. Es wurde ein Workaround implementiert, welcher dieses Problem umgeht.

Ein weiteres Problem dieser Option war, dass diese nicht funktioniert hat, wenn das URL-Feld der Option „Benutzerdefinierte Adresse“ nicht leer war. Dies konnte zum Beispiel dann auftreten, wenn der Nutzer zunächst eine benutzerdefinierte URL als neuen Tab ausgewählt hatte und später dann auf „about:blank“ gewechselt ist, ohne das URL Feld vorher zu leeren. Auch dieses Problem wurde behoben.

Neben all den funktionalen Optionen gab es in New Tab Override auch eine Pseudo-Option „Standard-Seite für den neuen Tab“, welche dem Nutzer erklärt hat, dass zur Verwendung dieser Seite die Erweiterung im Add-on Manager deaktiviert werden muss. Diese Pseudo-Option wurde mit dem Update entfernt und Nutzer, welche diese Option ausgewählt hatten, automatisch zu „about:blank“ migriert.

Ein Danke geht nach China an den neuen Contributor tiansh, welcher die Lokalisierungs-Architektur so verbessert hat, dass bessere Übersetzungen in andere Sprachen möglich sind, in denen die Satzstellung von der verwendeten Satzstellung abweicht.

Eben jener tiansh war es auch, der die chinesische Übersetzung wieder zurück nach New Tab Override gebracht hat. Das ist großartig, weil chinesische Nutzer im Ranking der Nutzer von New Tab Override auf Platz 4 stehen. Weitere Dankeschöns gehen an MissingUser für die spanische Übersetzung sowie an Sopor- für die schwedische Übersetzung. Damit steht New Tab Override derzeit in zehn Sprachen zur Verfügung – und weitere werden kommen!

Außerdem wurden mit dem Update wieder sämtliche Abhängigkeiten auf den neuesten Stand gebracht. Neue Mindestanforderung ist Firefox 60, ältere Firefox-Versionen werden von New Tab Override nicht länger unterstützt.

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June 09, 2018 09:54 AM

June 08, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sie Müssen Ihren Browser aktualisieren … ✔

Aktualisierung vor dem 30. Juni 2018 erforderlich: Alle PayPal-Nutzer müssen ihre Handy- und Desktop-Browser aktualisieren, um die neuen Sicherheitsstandards einzuhalten. Nach dem 30. Juni werden Sie nicht mehr auf PayPal.com zugreifen können, wenn Sie Ihren Browser nicht aktualisiert haben. Die Aktualisierung Ihres Browsers geht ganz schnell. So aktualisieren Sie Ihren Browser.

June 08, 2018 04:38 AM

June 07, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Sicherheits- und Bugfix-Update Firefox 60.0.2

Mozilla hat mit Firefox 60.0.2 ein Update für Firefox 60 veröffentlicht und behebt damit eine Sicherheitslücke sowie mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 60.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit dem Update auf Firefox 60.0.2 behebt Mozilla eine Sicherheitslücke in Zusammenhang mit SVG-Grafiken. Ein Update ist daher bereits alleine aus Gründen der Sicherheit für jeden Nutzer ratsam.

Außerdem behebt Mozilla ein Problem mit der Darstellung von Schrift, welches ausschließlich Nutzer von Apple OS X 10.11 und älteren Versionen betrifft, die außerdem eine Drittanbieter-Software zur Schrift-Verwaltung auf dem Computer installiert haben.

Darüber hinaus wurde ein Fehler in den Entwicklerwerkzeugen behoben, der verursachte, dass unter bestimmten Umständen Elemente, teilweise sogar der komplette Inhalt des body-Elements, im Inspektor fehlen konnten.

Weiter wurde die sporadisch auftretende Fehler-Meldung SSL_RX_MALFORMED_SERVER_HELLO behoben, welche auf Webseiten auftreten konnte, die auf den Sicherheits-Standard TLS 1.3 aktualisiert haben.

Schließlich wurde noch ein Hängenbleiben des Browsers bei Verwendung eines Gerätes zur Zwei-Faktor-Authentifizierung behoben. Dieses Problem betraf ausschließlich Nutzer des Apple-Betriebssystems.

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June 07, 2018 10:32 AM

June 06, 2018

Sören Hentzschel

Nach Sicherheitsprüfung von Mozilla: Amazon und weitere Händler stoppen Verkauf von CloudPets-Plüschtieren

CloudPets sind sogenannte smarte Plüschtiere. Das Spielzeug kann Sprachaufnahmen machen und ist mit dem Internet verbunden. Auf Druck von Mozilla haben diverse Online-Händler wie Amazon den Verkauf nun aufgrund von Sicherheits-Defiziten gestoppt.

Die smarten Plüschtiere CloudPets haben bereits in der Vergangenheit negative Schlagzeilen gemacht. So erlangten im Februar 2017 Angreifer Zugriff auf die Datenbank der Herstellerfirma und damit auf E-Mail-Adressen, Passwörter, Profilbilder sowie Sprachaufzeichnungen von Kindern. Betroffen waren damals 800.000 Kunden, sogar Lösegeld-Forderungen gab es in mehreren Fällen.

Die US-Ketten Walmart und Target sowie Amazon haben den Verkauf der CloudPets nun gestoppt, um einer Kampagne von Mozilla zuvorzukommen. Anlass hierfür ist eine Sicherheits-Prüfung, welche Mozilla beim deutschen Sicherheits-Dienstleister Cure53 in Auftrag gegeben hat, mit denen Mozilla häufiger im Rahmen seines Secure Open Source-Programms zusammenarbeitet. Demnach seien Sicherheitslücken, welche dem Hersteller bereits vor mehr als einem Jahr gemeldet worden sind, immer noch vorhanden.

Während Amazon in den USA keine CloudPets-Plüschtiere mehr anbietet, sind diese über die deutsche Amazon-Webseite bislang noch verfügbar. Ob Amazon auch außerhalb der USA reagieren wird, ist bislang unklar.

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June 06, 2018 08:17 PM

June 05, 2018

Sören Hentzschel

Test Pilot: Mozilla startet Firefox Color und Side View

Unter dem Namen Test Pilot betreibt Mozilla eine Möglichkeit für Firefox-Nutzer, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Mit Firefox Color und Side View hat Mozilla nun zwei neue Experimente gestartet.

Über testpilot.firefox.com können Firefox-Nutzer mögliche Neuerungen vorab testen, indem entsprechende Erweiterungen installiert werden. Ab sofort stehen mit Firefox Color und Side View zwei neue Experimente zum Testen bereit.

Firefox Color

Die Theming-API von Firefox erlaubt optische Anpassungen der Firefox-Oberfläche. Doch was ist noch besser als verfügbare Themes zu durchforsten und sich davon eines auszusuchen? Die Oberfläche von Firefox selbst anzupassen. Das ist mit Mozillas neuem Experiment Firefox Color möglich.

Firefox Color kommt mit 24 vorkonfigurierten Themes, deren Farben und Textur der Anwender ganz einfach und nach Belieben selbst verändern kann.

Praktisch: mit jeder Änderung ändert sich auch die URL. Wer mit seinem Theme zufrieden ist, kann dieses ganz einfach an andere Nutzer weitergeben, indem die URL geteilt wird. Auch können erstellte Themes lokal gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder geladen werden.

Firefox Color

Side View

Side View erlaubt das parellele Betrachten einer zweiten Webseite innerhalb der Firefox-Sidebar. Die Seite, welche in der Sidebar geladen werden soll, kann entweder über die Schaltfläche in der Symbolleiste ausgewählt werden oder über einen entsprechenden Kontextmenü-Eintrag eines Links. Standardmäßig wird dabei die mobile Version einer Webseite geladen, sofern vorhanden. Über die Schaltfläche kann allerdings auch die Desktop-Version angefordert werden.

Anwendungsfall für Side View ist das Multitasking. So kann Side View beispielsweise genutzt werden, um seinen Twitter-Feed immer parallel geöffnet zu haben oder Videos zu schauen, während man etwas anderes macht.

Side View

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June 05, 2018 09:12 PM

June 03, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 12.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 12.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen.

Download Mozilla Firefox 12.0 für Apple iOS

Verbesserte Downloads

Mit Firefox 12.0 hat Mozilla das Herunterladen von Dateien verbessert. So kann nun lange auf einen beliebigen Link geklickt werden, um eine Datei herunterzuladen. Eine Fortschrittsanzeige zeigt den aktuellen Status während der Dateiübertragung. Über den Downloads-Reiter auf dem Startbildschirm können heruntergeladene Dateien aufgerufen werden. Dort kann über eine Wisch-Geste ein Download entweder gelöscht oder geteilt werden. Downloads tauchen jetzt außerdem in der eingebauten Dateien-App von iOS auf.

Firefox 12.0 für Apple iOS

Synchronisations-Button im Menü

Das Synchronisieren von Daten hat Mozilla vereinfacht, indem direkt in das Menü eine Schaltfläche zum Synchronisieren integriert worden ist.

Firefox 12.0 für Apple iOS

Verbesserten Teilen aus anderen Apps

Ebenfalls verbessert hat Mozilla die Teilen-Funktionalität aus anderen Apps. Über die entsprechende Schaltfläche in anderen Apps können Seiten direkt in Firefox oder im Hintergrund geöffnet werden, als Lesezeichen oder zur Leseliste in Firefox hinzugefügt werden oder an ein anderes, über Firefox Sync verbundenes, Gerät gesendet werden.

Firefox 12.0 für Apple iOS

iPad: Video-Feed-Experiment in Pocket

Pocket ist ein Dienst von Mozilla, welcher auf dem Startbildschirm Vorschläge für möglicherweise interessante Inhalte macht. Auf dem iPad tested Mozilla eine Erweiterung der Pocket-Stories um beliebte Videos. Diese werden zusätzlich zu den bisherigen Pocket Stories angezeigt.

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June 03, 2018 06:48 AM

May 30, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla plant aufgebohrten Tracking-Schutz für Firefox 62

Nach aktueller Planung wird Firefox 62 einen deutlich erweiterten Tracking-Schutz besitzen. Erste Erweiterungen zeigen sich bereits in der Nightly-Version von Firefox 62.

Wer eine aktuelle Nightly-Version von Firefox 62 nutzt, dem ist unter Umständen bereits aufgefallen, dass Mozilla einen Schalter zur Aktivierung respektive Deaktivierung des Tracking-Schutzes prominent im Hauptmenü von Firefox integriert hat.

Tracking-Schutz im Firefox-Menü

Der Tracking-Schutz ist in privaten Fenstern standardmäßig aktiviert und kann vom Nutzer auch für reguläre Fenster aktiviert werden. Der neue Schalter im Hauptmenü erfüllt den gleichen Zweck wie die entsprechende Option in den Firefox-Einstellungen für den gerade aktiven Fenstermodus (regulär vs. privat), ist für den Anwender aber schneller erreichbar. Außerdem gelangt man hierüber schnell zu den Anti-Tracking-Einstellungen von Firefox.

Eine weitere Neuerung in der Nightly-Version von Firefox 62 zeigt sich bei Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste. Unter den speziellen Berechtigungen für die Domain des aktiven Tabs gibt es hier nun eine Schaltfläche, um alle Cookies und Seitendaten zu löschen, welche in Zusammenhang mit der Domain inklusive aller Subdomains des aktiven Tabs stehen.

Cookies löschen Firefox 62

Beide Neuerungen sind Teil eines für Firefox 62 geplantes Projektes, den Tracking-Schutz des Mozilla-Browsers zu verbessern. So soll bei Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste bei den Berechtigungen auch noch ein Link integriert werden, um direkt zu den Berechtigungs-Einstellungen zu gelangen, bei deaktiertem Tracking-Schutz soll es hier Informationen geben, was für Tracking-Scripts auf der Seite entdeckt worden sind.

Tracking-Schutz Firefox 62

Aber auch die Einstellungen des Tracking-Schutzes sollen überarbeitet werden. Konkret ist hier eine Unterteilung möglicher Tracking-Scripts in die folgenden Kategorien geplant: Werbung, Analyse, Fingerprinting, Crypto Mining sowie Sozial. Für jede einzelne dieser Kategorien soll der Nutzer separat einstellen können, ob diese Art von Tracker nur in privaten Fenstern, immer oder nie blockiert werden soll.

Tracking-Schutz Firefox 62

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May 30, 2018 09:43 PM

May 29, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 62: Firefox bietet nach Abmeldung von Firefox Sync Löschen der Daten an

Dank Synchronisationsmöglichkeit können Firefox-Nutzer ihre Chronik, Lesezeichen und mehr auf verschiedenen Geräten gleichzeitig nutzen. Wer sich auf einem Gerät von Firefox Sync wieder abmeldet, wird ab Firefox 62 gefragt, ob die lokalen Daten gelöscht werden sollen.

Nach Angaben von Mozilla haben einige Firefox-Nutzer die Erwartung, dass eine Abmeldung von Firefox Sync gleichbedeutend damit ist, dass Daten wie Chronik und Lesezeichen anschließend auch aus Firefox gelöscht werden. Um diesen Nutzern gerecht zu werden, fragt Firefox ab Version 62 nach der Abmeldung von Firefox Sync nach, ob die Daten gelöscht werden sollen und bietet dabei zwei Optionen, die entweder einzeln oder zusammen ausgewählt werden können: ein Löschen synchronisierter Daten wie Chronik und Lesezeichen oder aber auch ein Löschen anderer privater Daten, die nicht synchronisiert werden, wie Cookies und Cache.

Firefox 62: von Sync abmelden

Von den Sync-Servern werden die Daten dabei nicht gelöscht, wie auch in dem neuen Abmelde-Dialog klar kommuniziert wird. Wer das tun will, kann dies über accounts.firefox.com machen. Von dort aus können übrigens sämtliche Geräte von Firefox Sync getrennt werden, die derzeit verbunden sind, ohne dass man das entsprechende Gerät dafür bei sich haben muss.

Tipp: für mehr Sicherheit lässt sich hierüber jetzt auch eine Zwei-Schritt-Authentifizierung für Firefox Sync aktivieren.

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May 29, 2018 08:40 PM

May 27, 2018

Sören Hentzschel

Enterprise Policy Generator 1.1.0 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Nun wurde der Enterprise Policy Generator 1.1.0 veröffentlicht.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert, und wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – aber für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es in der Ankündigung zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 1.1.0

Der Enterprise Policy Generator bietet die Möglichkeit an, die erstellte Konfiguration direkt als benötigte „policies.json“-Datei herunterzuladen. Damit das möglich ist, muss der Erweiterung die Berechtigung erteilt werden, Dateien herunterladen und die Download-Chronik lesen sowie verändern zu dürfen. Auch wenn die Erweiterung nichts Verwerfliches mit dieser Berechtigung anstellt, so fühlen sich manche Anwender, vor allem im Unternehmens-Umfeld, möglicherweise sicherer, wenn der Enterprise Policy Generator diese Berechtigung nicht zwingend benötigt. Aus diesem Grund wurde die Berechtigung mit dem Update optional gemacht. Das bedeutet, dass der Enterprise Policy Generator ab sofort ohne Erteilung dieser Berechtigung installiert und genutzt werden kann. Der Inhalt kann dann einfach aus der Erweiterung in die selbst angelegte „policies.json“-Datei kopiert werden. Wer die Download-Funktion nutzen möchte, klickt wie gehabt auf den Download-Link. Firefox fragt dann zur Laufzeit nach der entsprechenden Berechtigung und merkt sich diese.

Enterprise Policy Generator 1.1.0

Eine zweite große Änderung vom Enterprise Policy Generator 1.1.0 fand unter der Haube statt und sollte für den Anwender in keiner sichtbaren Änderung resultieren. Ein großes Code-Refactoring wurde durchgeführt, welches in deutlich weniger dupliziertem Code, verbesserter Code-Struktur sowie deutlich mehr Code-Dokumentation resultierte. Nachdem es das Ziel war, eine erste Version der Erweiterung mit Veröffentlichung von Firefox 60 bereitzustellen, damit Administratoren damit arbeiten können, war die Zeit nach Veröffentlichung von Firefox 60 die perfekte Gelegenheit für die Verbesserung der Code-Qualität, um damit letztlich auch die Grundlage für weitere Verbesserungen zu bieten. Beispielsweise die Umsetzung des geplanten Features, Konfigurationen speichern und laden zu können, wird durch diese Code-Verbesserungen deutlich vereinfacht. Aber auch, wenn jemand anderes zum Code der Erweiterung beitragen möchte, ist dies nun leichter möglich.

Darüber hinaus geht ein Dank an milupo, der die Erweiterung in die beiden Sprachen Obersorbisch sowie Niedersorbisch übersetzt hat, womit der Enterprise Policy Generator nun in vier Sprachen zur Verfügung steht.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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May 27, 2018 06:42 PM

May 24, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Account bekommt Zwei-Schritt-Authentifizierung

Mozilla hat damit begonnen, eine Zwei-Schritt-Authentifizierung für den Firefox Account auszurollen. Dieses optionale Feature bringt mehr Sicherheit.

Für mehr Sicherheit bietet Mozilla ab sofort eine optionale Zwei-Schritt-Authentifizierung für den Firefox Account an. Damit wird neben dem Passwort noch ein zusätzlicher Sicherheits-Code für die Anmeldung benötigt. Der Firefox Account wird unter anderem für Firefox Sync und für den Login auf addons.mozilla.org benötigt.

Die Neuerung wird schrittweise ausgerollt und kann über accounts.firefox.com aktiviert werden. Wer den entsprechenden Menüpunkt noch nicht sieht, kann ihn über diesen Link aktivieren.

Mozilla hat sich bei der Implementierung für den bekannten TOTP-Standard (Time-based One-Time Password) entschieden. Der TOTP-Code kann über verschiedene Authentifizierungs-Anwendungen generiert werden, zum Beispiel Google Authenticator, Duo oder Authy. Mit der Authentifizierungs-Anwendung muss der angezeigte QR-Code gescannt werden. Der sechsstellige Zahlen-Code, den man dann erhält, wird für den Login benötigt.

Firefox Accounts Zwei-Schritt-Authentifizierung

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May 24, 2018 09:37 PM

May 23, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 5.0 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat nun Firefox Klar 5.0 für Android mit mehreren Neuerungen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar 5.0 für Google Android

Die Neuerungen von Firefox Klar 5.0

Firefox Klar bekommt noch mehr Konfigurationsmöglichkeiten: vor gut einem Monat erst hat Mozilla mit Firefox Klar 4.2 die Option implementiert, JavaScript auf Webseiten zu deaktivieren, mit Firefox Klar 5.0 kommt nun eine neue Option dazu, um Cookies zu blockieren. Standardmäßig werden keine Cookies blockiert, der Nutzer hat aber die Wahl, entweder alle Cookies zu blockieren oder nur die Cookies von Drittanbietern.

Firefox Klar 5.0

Gerade weil sich Firefox Klar bewusst keine besuchten Webseiten merkt, kann es nervig sein, die gleichen URLs immer und immer wieder von Hand eingeben zu müssen. Mit Firefox Klar 4.0 hatte Mozilla die Möglichkeit eingeführt, Webseiten zur Autovervollständigung in der Adressleiste hinzuzufügen. Hierfür musste die entsprechende URL über die Einstellungen eingetragen werden. Mit Firefox Klar 5.0 besteht zusätzlich die Möglichkeit, die gerade geöffnete Webseite zur Autovervollständigung hinzuzufügen, indem einmal lange auf die Adressleiste getippt wird.

Firefox Klar 5.0

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May 23, 2018 08:47 PM

May 20, 2018

Sören Hentzschel

Firefox im Unternehmen konfigurieren: Enterprise Policy Generator ist da!

Meine neue WebExtension Enterprise Policy Generator steht ab sofort zum Download bereit. Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, kann aber als eine Art spiritueller Nachfolger des CCK2 Wizards für Firefox Quantum gesehen werden. Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.

Die Features im Kurzüberblick:

  • die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken
  • unterstützt alle Policies, welche von Firefox 60 unterstützt werden
  • Validierung von Pflichtfeldern
  • spezielle Markierung von Policies, welche nur in Firefox ESR funktionieren
  • Info-Link für manche Policies, um weitere Informationen zu erhalten

Shortcuts

Die Oberfläche kann über die Symbolleisten-Schaltfläche oder per Tastatur aufgerufen werden. Hierfür ist die Kombination Shift + F10 reserviert. Alternativ kann die Oberfläche auch über den entsprechenden Eintrag im Extras-Menü geöffnet werden.

Einfache Erweiterbarkeit für weitere Policies

Derzeit werden von Firefox 45 Policies unterstützt, welche alle auch vom Enterprise Policy Generator unterstützt werden. Mozilla wird in den kommenden Monaten die Unterstützung für weitere Policies zu Firefox und Firefox ESR hinzufügen. Dabei wurde der Enterprise Policy Generator so entwickelt, dass er intelligente Generator-Komponente besitzt, die es mir als Entwickler ermöglicht, die Unterstützung für neue Policies mit nur wenigen Minuten Aufwand per Update nachreichen zu können. Dafür muss nichts dazu programmiert werden. Die Erweiterung besitzt eine interne Konfiguration, aus welcher sich die Oberfläche und schließlich auch die Funktionalität vollständig selbst generieren.

Screenshots

Enterprise Policy Generator

Enterprise Policy Generator

Enterprise Policy Generator

Geplante Features

Es sind bereits einige Features für die Zukunft geplant.

  • Konfigurationen speichern und laden
  • Anzeige der erforderlichen Firefox-Version für jede Richtlinie, sobald weitere Richtlinien in späteren Versionen von Firefox unterstützt werden
  • & mehr…

Weitere Feature-Wünsche können im Issues-Tracker vorgeschlagen werden.

Sprachen

Die Erweiterung steht derzeit in den folgenden Sprachen zur Verfügung:

  • Deutsch
  • Englisch

Entwickler

Von mir stammen auch andere Firefox-Erweiterungen, unter anderen New Tab Override, eine Firefox-Erweiterung mit mehr als 130.000 Nutzern, welche auch schon von Mozilla vorgestellt worden ist, und der Bookmarks Organizer zum Finden beschädigter sowie doppelter Lesezeichen.

Kompatibilität

Die Erweiterung erfordert mindestens Firefox 60. Da das Add-on ein Werkzeug für die neue Enterprise Policy Engine ist, gibt es keinen Grund, ältere Firefox-Versionen zu unterstützen.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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May 20, 2018 05:28 PM

May 18, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 61: Neue Lesezeichen-Synchronisation kann getestet werden

Wer mit der Zuverlässigkeit der Lesezeichen-Synchronisation von Firefox Probleme hat, darf sich freuen: Mozilla hat die Lesezeichen-Synchronisation überarbeitet. Und wer eine Beta-Version von Firefox 61 nutzt, kann diese heute schon testen.

Mozilla beschreibt die Synchronisation von Lesezeichen als den schwierigsten Part von Firefox Sync. Im Vergleich zu besuchten Webseiten, wo es vermutlich okay ist, wenn mal die eine oder andere Seite unter den Teppich fällt, signalisiert der Anwender durch das Setzen eines Lesezeichens, dass dieser Datensatz besonders wichtig ist. Entsprechend ärgerlich ist es, wenn bei der Synchronisation Lesezeichen verloren gehen. Aber auch die ungewollte Duplizierung von Lesezeichen oder Änderung der Reihenfolge gehören zu den Ärgernissen mancher Firefox-Nutzer.

Weil das Thema so wichtig ist, hat sich Mozilla in den vergangenen zwei Jahren intensiv mit der Lesezeichen-Synchronisation beschäftigt. Nachdem Mozilla die Synchronisation für die iOS-Version von Firefox komplett neu entwickelt hat, erhält das dort bewährte Konzept zur Synchronisation nun auch in abgewandelter Form Einzug im Desktop-Firefox. Wer sich für die technischen Details interessiert, findet auf dem Mozilla-Blog eine ausführliche Beschreibung zur Funktionsweise. Mozilla erhofft sich, mit der neuen Synchronisation die oben angesprochenen Probleme gelöst zu haben.

Wer die neue Lesezeichen-Synchronisation von Firefox testen will, benötigt eine aktuelle Beta-Version von Firefox 61 und muss über about:config den Schalter services.sync.engine.bookmarks.buffer per Doppelklick auf true schalten. Wer dabei ein Problem entdeckt, meldet dieses im Idealfall an Mozilla. Auch die Vorgehensweise dazu ist im Mozilla-Blog beschrieben.

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May 18, 2018 09:18 PM

May 17, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 60.0.1 und behebt diverse Probleme

Mozilla hat mit Firefox 60.0.1 ein Update für Firefox 60 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 60.0.1 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit Firefox 60.0.1 behebt Mozilla ein Problem, welches in Verbindung mit Add-ons zu einem kurzzeitigen Einfrieren des Browsers führen konnte. Ein weiteres behobenes Problem betrifft das Scrolling mit zwei Fingern auf nicht zoombaren Webseiten und Geräten mit Touch-Bildschirm. In Verbindung mit aktualisierten Grafikkarten-Treibern für Nvidia auf Apple macOS konnte es auf Google Maps zu schwarzen Karten kommen. Für Windows-Nutzer mit installiertem Kaspersky konnte die Sprache nach dem Update auf Firefox 60 auf Englisch verstellt sein. Bei Verwendung eines Sprachpakets war die Einstellungsoberfläche von Firefox für manche Sprachen nicht mehr vollständig übersetzt. Für Windows-Nutzer mit High-Contrast-Theme wurde für neue Tabs nicht die korrekte Hintergrundfarbe verwendet. Für Nutzer der US-Version, welche gesponsorte Pocket-Stories deaktiviert haben, waren diese nicht sofort beim ersten neuen Tab deaktiviert. Außerdem wurde die Unterstützung von WebVR auf Apple macOS vorerst wieder deaktiviert.

Firefox 60.0.1 für Android behebt ebenfalls das oben angesprochene Problem auf Geräten mit Touch-Bildschirm.

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May 17, 2018 08:07 PM

May 13, 2018

Sören Hentzschel

Firefox bekommt Multi-Tab-Management

Mozilla arbeitet an einer neuen Fähigkeit für Firefox, um mit mehreren Tabs gleichzeitig interagieren zu können.

Bislang kann immer nur maximal ein Tab gleichzeitig verschoben oder geschlossen werden. Mozilla arbeitet an einer neuen Fähigkeit für Firefox, welche es erlaubt, mit mehreren Tabs gleichzeitig zu interagieren.

Dies funktioniert, indem der Nutzer bei gedrückter Strg-Taste (macOS: Cmd-Taste) mehrere Tabs markieren und dann per Kontextmenü-Eintrag die gewünschte Aktion ausführen kann. Mittels gedrückter Shift-Taste soll eine ganze Reihe von Tabs ausgewählt werden können. Ein Kontextmenü-Eintrag erlaubt die Markierung aller geöffneten Tabs.

Alles, was bisher für einen Tab möglich war, soll in Zukunft auch für mehrere Tabs möglich sein. Neben der bisher bekannten Möglichkeit, einen einzelnen Tab in ein neues Fenster zu verschieben, sollen die Möglichkeiten neu dazu kommen, den Tab ganz an den Anfang oder das Ende des aktuellen Fensters zu verschieben. Zu den Optionen, andere Tabs oder die Tabs rechts vom ausgewählten Tab zu schließen, soll die Option dazu kommen, doppelte Tabs zu schließen.

Multi-Tab-Management in Firefox

Die Schaltfläche, welche derzeit erscheint, wenn der Anwender mehr Tabs offen hat als auf dem Bildschirm Platz haben, und bei Klick alle geöffneten Tabs anzeigt, soll in Zukunft permanent sichtbar sein, also auch bei wenigen geöffneten Tabs. Hier sollen Funktionen zugänglich gemacht werden, welche alle geöffneten Tabs betreffen, z.B. alle geöffneten Tabs stumm schalten oder alle geöffneten Tabs als Lesezeichen hinzufügen.

Multi-Tab-Management in Firefox

Die Entwicklung findet hinter der in about:config vorhandenen und standardmäßig deaktivierten Einstellung browser.tabs.multiselect statt. Derzeit passiert noch nicht mehr, als dass der Tab-Text bei Mehrfachauswahl fett wird. Aber das wird sich in den kommenden Monaten ändern.

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May 13, 2018 10:12 PM

Programmiersprache: Rust 1.26 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.26 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Seit kurzem steht Rust 1.26 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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May 13, 2018 09:45 PM

May 11, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60 für Android mit neuer CSS-Engine ist da

Nicht nur für Windows, Apple macOS und Linux ist Firefox 60 in dieser Woche erschienen, auch hat Mozilla Firefox 60 für Android veröffentlicht. Größtes Highlight: die neue CSS-Engine Quantum CSS.

Download Mozilla Firefox 60.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 60 hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 60 aktualisiert. Dabei sind die folgenden Neuerungen hervorzuheben.

Neue CSS-Engine Quantum CSS

In der Desktop-Version von Firefox arbeitet bereits seit Firefox 57 eine neue, in der Programmiersprache Rust geschriebene CSS-Engine.

Wir haben einen regelrecht bahnbrechenden Ansatz entwickelt, um Webseiten zu gestalten – eine superschnelle CSS-Engine, die in Rust geschrieben ist (eine Systemprogrammiersprache, die von Mozilla unterstützt wird). Diese neue, in Firefox integrierte CSS-Engine arbeitet besonders schnell und unter Zuhilfenahme mehrerer Prozessorkerne zugleich. Das kann derzeit kein anderer Browser. – Mozilla

Mit Firefox 60 wird Firefox auch auf Android von Mozillas neuer CSS-Engine Quantum CSS angetrieben.

Sonstige Neuerungen

Ein neuer Menü-Eintrag im Seiten-Menü erlaubt nun das Öffnen des Quelltextes einer Webseite. Bislang war hierfür eine Erweiterung notwendig.

Natürlich wurden auch dieses Mal wieder diverse Sicherheitslücken geschlossen und Verbesserungen der Web-Plattform vorgenommen. Unter anderem wird der neue TLS-Standard 1.3 nun standardmäßig unterstützt.

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May 11, 2018 07:18 PM

May 10, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 60 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 60 veröffentlicht. Auch Firefox 60 bringt wieder viele Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox 60.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 60 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 60 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Unterstützung für Web Authentication API

Firefox ist der erste Browser am Markt, der den neuen Web Authentication API-Standard, oder kurz: WebAuthn, zur sicheren Authentifizierung auf Webseiten ohne Eingabe eines Passworts, zum Beispiel über YubiKey, ermöglicht.

Unterstützung von Same-Site-Cookies

Firefox 60 unterstützt Same-Site-Cookies als Maßnahme gegen sogenanntes Cross-Origin Request Forgery (CSRF). Details hierzu liefert Mozillas Security-Blog.

Keine Unterstützung alter Symantec-Zertifikate mehr

Firefox akzeptiert keine Symantec-Zertifikate mehr, welche vor dem 01.06.2016 ausgestellt worden sind. Ab Firefox 63 wird Firefox überhaupt keine Symantec-Zertifikate mehr akzeptieren. Dies betrifft ebenfalls die zu Symantec gehörenden CAs Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust sowie RapidSSL. Symantec hatte aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen der Browserhersteller verloren.

Verbesserungen für die Startseite / den neuen Tab

Die Seite, die standardmäßig als Startseite eingestellt ist und auch beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, hat diverse Verbesserungen erhalten. So wurde das Layout angepasst, um auf großen Bildschirmen mehr Inhalt anzeigen zu können.

Die verschiedenen Bereiche konnten bereits entweder eingeklappt oder komplett deaktiviert werden. Ab sofort ist es auch möglich, die Reihenfolge beliebig anzupassen.

Firefox 60

Der Bereich „Überblick“ beinhaltet eine Auswahl von Webseiten, welche kürzlich besucht oder als Lesezeichen gespeichert worden sind. Hier werden standardmäßig zusätzlich nun auch Webseiten angezeigt, die der Nutzer über die entsprechende Schaltfläche in Firefox bei Pocket abgelegt hat, einem Online-Dienst von Mozilla. Stichwort Pocket, für einen Teil der Nutzer in den USA werden im Pocket-Abschnitt jetzt auch gesponsorte Stories angezeigt.

Das Suchfeld der Startseite / des neuen Tabs zeigt jetzt auch das Logo der eingestellten Standard-Suchmaschine an, womit für den Nutzer klarer wird, dass darüber eine Suche bei der Suchmaschine seiner Wahl erfolgt. Auch der Text in der Adressleiste wurde angepasst und beinhaltet nun den Namen der eingestellten Suchmaschine.

Privatsphäre-Einstellungen überarbeitet

Die Einstellungen im Bereich „Datenschutz & Sicherheit“ wurden überarbeitet. So erhält der Nutzer nun direkten Zugriff auf die Einstellungen zur Akzeptanz von Cookies, ohne vorher erst einstellen zu müssen, dass Firefox eine Chronik nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen soll. Das macht diese Einstellungen leichter zugänglich und gibt dem Nutzer letztlich dadurch mehr Kontrolle.

Der neue Abschnitt „Cookies und Websitedaten“ fasst die eben erwähnten Cookie-Einstellungen sowie die vorherigen Abschnitte „Zwischengespeicherte Webinhalte“ und „Websitedaten“ zusammen und sorgt damit für weniger Verwirrung durch die vielen ähnlichen, aber doch unterschiedlichen Einstellungen. Gerade die Trennung von Technologien wie Cookies und Local Storage waren für viele Nutzer unklar.

Was in den neuen Einstellungen nicht mehr geht, ist ein Löschen einzelner Cookies einer Domain. Aber diese detaillierte Kontrolle steht nach wie vor über die Entwicklerwerkzeuge von Firefox zur Verfügung.

Firefox 60

Position von Suchmaschinen-Vorschlägen plus Einstellung

Bei der Eingabe eines Begriffes in die Adressleiste zeigt Firefox nicht nur bereits besuchte Webseiten und Lesezeichen an, auch kann Firefox direkt Vorschläge der eingestellten Standard-Suchmaschine anzeigen, sofern diese das unterstützt. Bislang erschienen diese Suchmaschinen-Vorschläge immer am Ende. Für Profile, die mit Firefox 56 oder früher erstellt wurden, ändert sich daran auch nichts. Für Profile, die mit Firefox 57 oder neuer erstellt wurden, ändert sich die Reihenfolge und Suchmaschinen-Vorschläge werden als erstes angezeigt.

So oder so, in den Einstellungen von Firefox gibt es eine neue Option, so dass jeder das Verhalten konfigurieren kann, welches ihm am meisten zusagt.

Firefox 60

Neue CSS-Engine stellt Firefox-Oberfläche dar

Seit Firefox 57 arbeitet in Firefox eine neue, in der Programmiersprache Rust geschriebene, CSS-Engine.

Wir haben einen regelrecht bahnbrechenden Ansatz entwickelt, um Webseiten zu gestalten – eine superschnelle CSS-Engine, die in Rust geschrieben ist (eine Systemprogrammiersprache, die von Mozilla unterstützt wird). Diese neue, in Firefox integrierte CSS-Engine arbeitet besonders schnell und unter Zuhilfenahme mehrerer Prozessorkerne zugleich. Das kann derzeit kein anderer Browser. – Mozilla

Die auf den Namen Stylo oder auch Quantum CSS hörende CSS-Engine wurde bislang nur für Webseiten eingesetzt. Ab Firefox 60 wird die neue CSS-Engine auch für die Darstellung der Firefox-Oberfläche selbst benutzt.

Tabs in Titelleiste auch für Linux

Für Nutzer von Windows und Apple macOS ist dies nicht neu: das Zeichnen von Tabs direkt in die Titelleiste anstelle der Anzeige des Webseiten-Titels in der Titelleiste. Mit Firefox 60 erhalten auch Linux-Nutzer diese Möglichkeit. Zu finden ist die Einstellung auf der Seite zur Anpassung der Firefox-Oberfläche, welche über das Firefox-Menü zu erreichen ist.

Verbesserungen für Entwickler von Firefox-Erweiterungen

Natürlich gab es auch für Entwickler von WebExtensions wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs. So werden nun viele neue Eigenschaften für Themes unterstützt, womit die Gestaltung von Firefox noch individueller erfolgen kann. Aber auch in Zusammenhang mit Tabs gibt es neue Möglichkeiten, Verbeserungen gab es bei der Proxy-API, Erweiterungen haben nun Zugriff auf den DNS-Service von Firefox, um Hostnamen aufzulösen. Sidebars können nun auch ihre Tastenkombination, falls vorhanden, in Firefox anzeigen. Mehrere Startseiten können WebExtensions nicht mehr setzen, sondern nur noch eine. WebExtensions können dem Nutzer jetzt die Möglichkeit anbieten, eine zuvor definierte (eigene) Tastenkombination zu ändern. Zahlreiche weitere Erweiterungen der WebExtension-Plattform werden hier beschrieben.

Verbesserungen der Webplattform

Natürlich gibt es auch bezüglich Webstandards wie immer auch in Firefox 60 Neuerungen. Hervorzuheben ist hier die Unterstützung von JavaScript-Modulen, von Array.prototype.values() und der CSS-Eigenschaft text-stroke. Die CSS-Eigenschaft transform wird nur noch ohne Vendor-Präfix -moz- unterstützt. Das Drücken der Enter-Taste in contenteditable-Elementen fügt nun ein „div“ anstelle eines „br“ ein. Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 60 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Das Regeln-Panel im Inspektor-Werkzeug kann nun auch CSS-Variablen vorschlagen. Der Tastaturbefehl zum Verändern von Zahlenwerten in 0,1-Schritten wurde auf Windows und Linux von Alt + Auf/Ab auf Strg  + Auf/Ab geändert, um ein Konflikt auf Betriebssystem-Ebene zu vermeiden.

Optionale Features

Einstellungen zum Abschalten von Sensor-APIs

Über Sensor-APIs können Webseiten Informationen über die Umgebung erhalten, in welcher ein Gerät genutzt wird. Mit den neuen Einstellungen device.sensors.proximity.enabled, device.sensors.ambientLight.enabled, device.sensors.orientation.enabled sowie device.sensors.motion.enabled können diese Sensor-APIs unabhängig voneinander durch Setzen per Doppelklick auf false deaktiviert werden. Die beiden erstgenannten Schalter wurden in Firefox 60 sogar bereits standardmäßig deaktiviert.

Neue Einstellungen für deutliche Warnung bei HTTP anstelle von HTTPS

Die verschlüsselte Übertragung von Daten wird immer mehr zu einem Muss im Web. In Firefox 60 stellt Mozilla zwei neue Einstellungen bereit, um relativ deutlich zu warnen, wenn eine Webseite über HTTP und nicht über HTTPS übertragen wird.

Wird security.insecure_connection_text.enabled via Doppelklick auf true gestellt, erscheint bei Webseiten, die nur über HTTP übertragen werden, der Schriftzug „Nicht sicher“ in der Adressleiste. Dies gilt sowohl für private als auch für nicht private Fenster. Außerdem kommt mit security.insecure_connection_text.pbmode.enabled noch eine zweite Einstellung dazu. Wird diese auf true gesetzt, dann erscheint dieser Schriftzug nur in privaten Fenstern.

Firefox 60 Unsichere Verbindung

Neue Einstellung zum Deaktivieren des FTP-Protokolls

In die gleiche Richtung zielt eine weitere neue Einstellung ab: auch über das FTP-Protokoll können Daten unverschlüsselt übertragen werden. Firefox 60 besitzt eine neue Einstellung, um das FTP-Protokoll vollständig in Firefox zu deaktivieren. Dafür muss network.ftp.enabled in about:config per Doppelklick auf false gesetzt werden.

Automatisches HTTPS-Upgrade für HTTP-Ressourcen

Und noch einmal geht es um das Thema HTTP und HTTPS: eine neue Einstellung erlaubt ein automatisches Upgrade von HTTP-Ressourcen auf HTTPS-Webseiten, sofern diese auch über HTTP verfügbar sind. Die Aktivierung erfolgt über den Schalter security.mixed_content.upgrade_display_content, welcher über about:config auf true geschaltet werden muss. Doch Achtung, dies kann auch dazu führen, dass ein Element auf einer Webseite überhaupt nicht mehr angezeigt wird. Die Funktionsweise wird ausführlich in diesem Artikel behandelt.

DNS over HTTPS

Firefox 60 bietet eine Unterstützung für DNS over HTTPS. Wie DNS over HTTPS konfiguriert werden kann, wird hier beschrieben. Die noch experimentelle Technologie soll die Sicherheit, Privatsphäre und Performance verbessern.

Neue Option zum Deaktivieren von Firefox Sync

Firefox besitzt eine Möglichkeit zur Synchronisation, womit es möglich ist, auf Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr von verschiedenen Geräten aus zuzugreifen. Firefox 60 besitzt eine neue Option, um die den Zugang zu Sync komplett zu verbergen. Die entsprechende Option in about:config heißt identity.fxaccounts.enabled und muss dazu auf false gesetzt werden.

Eingabe in Adressleiste in einem neuen Tab öffnen

Firefox 60 besitzt eine neue Einstellung, um Eingaben in die Adressleiste in einem neuen Tab zu öffnen. Dazu muss über about:config der Schalter browser.urlbar.openintab per Doppelklick auf true geschaltet werden. Dies ergänzt ähnliche Einstellungen für das Suchfeld sowie für das Öffnen von Lesezeichen.

Neue Browserkonsole aktivieren

Nachdem die Webkonsole bereits in Firefox 57 ein komplett neues Frontend erhalten hat, welches nicht länger auf Mozillas proprietärem XUL-Standard basiert, sondern mit Webtechnologie umgesetzt worden ist, kann das neue Konsole-Frontend nun auch für die Browserkonsole aktiviert werden. Dazu muss über about:config der Schalter devtools.browserconsole.new-frontend-enabled auf true gesetzt werden.

Firefox 60 ist neue Basis für Firefox ESR

Firefox ESR ist die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung und damit besser für Unternehmen und Organisationen geeignet ist, welche nicht alle sechs bis acht Wochen Neuerungen ausliefern können oder wollen. Firefox 60 stellt die neue Basis für Firefox ESR dar und löst damit Firefox ESR 52 ab. Auch wenn die Mainstream- und die ESR-Version von Firefox 60 im Großen und Ganzen gleich sind, gibt es doch ein paar Unterschiede zwischen beiden Versionen, welche in einem gesonderten Artikel beschrieben werden.

Firefox im Unternehmen konfigurieren

Gerade im Unternehmens-Umfeld kann es erwünscht sein, Firefox so zu konfigurieren, dass Bereiche wie die erweitere Konfiguration unter about:config oder der Add-on Manager für die Nutzer nicht zugänglich sind. Es könnte erwünscht sein, dass Features wie der integrierte PDF-Betrachter deaktiviert werden, eine besonder Startseite erscheint oder bestimmte Lesezeichen bereits standardmäßig vorhanden sind.

Diese und andere Dinge sind ab Firefox 60 möglich. Unter Windows kann dies über sogenannte Gruppenrichtlinienobjekte, kurz: GPO, erfolgen. Dabei handelt es sich um ein Feature von Windows, welches von Firefox ab Version 60 unterstützt wird. Die andere Möglichkeit ist über eine JSON-Konfiguration, welche im Distributions-Verzeichnis von Firefox abgelegt wird. Der Vorteil dieser Variante: es funktioniert nicht nur unter Windows, sondern ebenfalls unter Apple macOS sowie Linux.

Tipp: mit dem Enterprise Policy Generator wird in wenigen Tagen eine neue Erweiterung für Firefox veröffentlicht werden, welche die Erstellung einer solchen Konfigurations-Datei durch einfaches Zusammenklicken der gewünschten Optionen erlaubt.

Firefox 60

Sonstige Neuerungen von Firefox 60

Mozilla hat die Audio-Performance von WebRTC für Linux-Nutzer verbessert. Ebenfalls WebRTC betrifft die folgende Änderung: Firefox deaktiviert ab sofort die Kamera und das Kamera-Lämpchen, wenn eine Video-Aufnahme gestoppt wird, und aktiviert beides wieder, wenn die Aufnahme fortgesetzt wird. So herrscht keine Unklarheit mehr darüber, ob die Kamera gerade etwas aufnimmt oder nicht.

Den bisher in C++ geschriebenen Parser, der all die Firefox-Einstellungen liest und verarbeitet, hat Mozilla in Rust neu geschrieben. Der neue Parser ist fast doppelt so schnell, sicherer, korrekter und besser wartbar als der alte Parser.

Kritische Bugfixes konnten seit Firefox 10 über sogenannte Hotfix-Erweiterungen ausgeliefert werden. Zuletzt wurde diese Infrastruktur nicht mehr genutzt, nachdem Mozilla immer mehr auf die sogenannten System-Erweiterungen setzt, welche diesen Anwendungsfall ebenfalls bedienen können. Mit Firefox 60 wurde die Unterstützung für Hotfix-Erweiterungen aus Firefox entfernt.

Das Standard-Favicon, welches für Webseiten ohne eigenes Favicon angezeigt wird, wurde geändert. Auf Windows wurde das Tastatur-Kommando zum Öffnen der Leseansicht einer Webseite auf F9 geändert.

Die about:config-Einstellung view_source.tab, um den Quelltext einer Webseite in einem eigenen Fenster statt in einem Tab anzuzeigen, wurde entfernt. Das Problem, dass unter Windows verschiedene Firefox-Prozesse bei den Lautstärke-Reglern erscheinen, konnte zwar nicht vollständig aus der Welt, aber deutlich verbessert werden.

Die Performance des Panels von WebExtensions, welche in dem sogenannten Überhangsmenü platziert werden, wurde spürbar verbessert. Verbessert wurde auch die Performance der Blockierlisten.

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May 10, 2018 05:34 PM

May 07, 2018

Sören Hentzschel

Alle Unterschiede zwischen Firefox 60 und Firefox ESR 60

Mozilla wird am Mittwoch Firefox 60 veröffentlichen. Firefox 60 wird gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR sein, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Während Firefox 60 und Firefox ESR 60 grundsätzlich identisch sind, gibt es doch ein paar wichtige Unterschiede zwischen beiden Versionen.

Mozilla wird am 9. Mai 2018 Firefox 60 und Firefox ESR 60 veröffentlichen. Nutzer von Firefox ESR 52 haben ab dann noch 17 Wochen Zeit, ehe sie mit Erscheinen von Firefox 62 und Firefox ESR 60.2 am 5. September 2018 automatisch auf Firefox ESR 60 migriert werden. Wie schon Firefox ESR 52 unterscheidet sich auch Firefox ESR 60 in ein paar Aspekten von seinem Mainstream-Pendant.

Firefox ESR 60: standardmäßig keine Service Workers

Service Workers gehören zweifelsohne zu den Webstandards, welche in Zukunft aus vielen modernen Webapplikationen nicht mehr wegzudenken sein werden. Firefox unterstützt Service Workers seit Version 44. Schon in Firefox ESR 45 waren Service Workers aufgrund damals zu erwartender Spezifikations- und Implementierungsänderungen standardmäßig deaktiviert. Auch in Firefox ESR 52 waren Service Workers standardmäßig deaktiviert, wegen andauernden Änderungen unter der Haube zur vollständigungen Unterstützung mehrerer Content-Prozesse, was es schwierig machen würde, Fixes für Firefox ESR zurück zu portieren. Aus dem gleichen Grund werden Service Workers auch in Firefox ESR 60 standardmäßig deaktiviert sein.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 60 muss der folgende Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

dom.serviceWorkers.enabled

Firefox ESR 60: standardmäßig keine Push-Benachrichtigungen

Ebenfalls werden Push-Benachrichtigungen in Firefox ESR 60 standardmäßig deaktiviert sein, da diese Service Workers als technische Voraussetzung haben.

Zur Aktivierung in Firefox ESR 60 muss der folgende Schalter über about:config auf true geschaltet werden:

dom.push.enabled

Nur in Firefox ESR 60: zusätzliche Enterprise Policies

Mit Firefox 60 liefert Mozilla erstmals seine sogenannte Enterprise Policy Engine aus. Damit ist es für Systemadministratoren möglich, Firefox für die Verteilung im Unternehmen vorzukonfigurieren, wofür bis einschließlich Firefox ESR 52 gerne der sogenannte CCK2 Wizard benutzt worden ist, der allerdings mit Firefox 57 und höher nicht kompatibel ist.

Firefox ESR 60 wird zusätzliche Enterprise Policies unterstützen, welche in der Mainstream-Version von Firefox nicht funktionieren.

Tipp: Die Firefox-Erweiterung Enterprise Policy Generator, welche ich voraussichtlich in dieser Woche veröffentlichen werde, erlaubt ein einfaches Zusammenklicken aller möglichen Enterprise Policies und wird außerdem diejenigen Policies besonders kennzeichnen, welche ausschließlich in Firefox ESR funktionieren.

Firefox Enterprise Policy Generator Vorschau

Nur in Firefox ESR 60: deaktivierbare Signaturpflicht für Add-ons

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt, welche seit Firefox 43 standardmäßig aktiviert ist. Diese kann nur in Nightly-Builds sowie in der Developer Edition von Firefox deaktiviert werden, nicht in Beta- oder finalen Versionen. Die ESR-Version von Firefox 60 erlaubt auch in der finalen Ausführung die Deaktivierung der Signaturpflicht.

Zur Deaktivierung in Firefox ESR 60 muss der folgende Schalter über about:config auf false geschaltet werden:

xpinstall.signatures.required

Achtung: Es ist aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen, die Signaturpflicht für Erweiterungen zu deaktivieren. Wer seine Erweiterungen ausschließlich über addons.mozilla.org bezieht, findet außerdem in der Regel sowieso ausschließlich signierte Erweiterungen vor.

Folgende Unterschiede aus Firefox ESR 52 existieren nicht mehr

Folgende Unterschiede existierten noch zwischen Firefox 52 und Firefox ESR 52, werden aber nicht mehr zwischen Firefox 60 und Firefox ESR 60 existieren:

Multiprozess-Architektur: Für die Auslieferung der Multiprozess-Architektur gab es in Firefox ESR 52 strengere Kriterien als in der Mainstream-Version von Firefox 52, was dazu führte, dass die Multiprozess-Architektur in der ESR-Version mit einer höheren Wahrscheinlichkeit deaktiviert war. In Firefox ESR 60 besteht diesbezüglich kein Unterschied zu Firefox 60.

NPAPI-Plugins: Während in der Mainstream-Version von Firefox 52 der Adobe Flash Player als einziges NPAPI-Plugin unterstützt worden ist, konnten in Firefox ESR 52 auch andere NPAPI-Plugins wie Microsoft Silverlight und Oracle Java genutzt werden. Firefox ESR 60 unterstützt wie die Mainstream-Version nur noch den Adobe Flash Player als einziges NPAPI-Plugin.

WebAssembly (wasm): WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen auf eine neue Ebene heben. In Firefox ESR 52 war WebAssembly standardmäßig deaktiviert, in Firefox ESR 60 wird WebAssembly standardmäßig aktiviert sein.

Windows XP: Nutzer von Windows XP und Windows Vista erhalten bis zum Lebensende von Firefox ESR 52 noch Sicherheits-Aktualisierungen. Ein Update auf Firefox 60 respektive Firefox ESR 60 wird es für entsprechende Nutzer nicht mehr geben.

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May 07, 2018 07:24 PM

May 02, 2018

Sören Hentzschel

Mortar gestoppt: Kein PDFium und Pepper-Flash für Firefox

Im Herbst 2016 hatte Mozilla das Projekt Mortar angekündigt. In dessen Rahmen hatte Mozilla damit experimentiert, den von Google entwickelten PDF-Betrachter PDFium in Firefox zu integrieren sowie das in Chrome genutzte Pepper-Plugin des Adobe Flash Players in Firefox zu verwenden anstelle des bisherigen NPAPI-Plugins. Das Projekt wurde nun offiziell gestoppt.

Mozilla hatte im Oktober 2016 das Projekt Mortar angekündigt. Ziel dieser Initiative war es, den Fokus noch stärker als bisher darauf zu legen, das Web weiterzuentwickeln und die Komplexität sowie den Wartungsaufwand von Firefox zu reduzieren. Konkret sollte dabei die Zeit reduziert werden, die Mozilla in Technologien investieren muss, welche für einen Browser zwingend erforderlich sind, damit das Web vollständig genutzt werden kann, aber kein elementarer Bestandteil der eigentlichen Web-Plattform sind.

Speziell hatte sich Mozilla dabei mit zwei Thematiken befasst: Mozilla selbst entwickelter PDF-Betrachter pdf.js sollte durch PDFium von Google ersetzt werden und der Adobe Flash Player sollte über eine Untermenge von Googles Pepper-API bereitgestellt werden anstelle der bisherigen NPAPI-Schnittstelle.

Nachdem das Projekt vor einigen Monaten bereits depriorisiert worden ist, folgte nun das offizielle Aus. Mozilla ist zu dem Entschluss gekommen, dass die Implementierung und Wartung von PDFium und der Pepper-API den Aufwand nicht ausreichend rechtfertigt.

Was Pepper-Flash betrifft, kommt mit Sicherheit auch dazu, dass seit vergangenem Jahr bekannt ist, dass die Unterstützung für den Adobe Flash Player Anfang 2020 komplett eingestellt werden wird.

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May 02, 2018 02:31 PM

May 01, 2018

Sören Hentzschel

Das ist das neue Thunderbird-Logo

Mit der bevorstehenden Veröffentlichung von Mozilla Thunderbird 60 bekommt der freie E-Mail-Client nicht nur neue Funktionen und optisch einen überarbeiteten Anstrich, ähnlich wie bei Firefox mit Version 57 wird auch das Logo von Thunderbird erneuert. Dieser Artikel enthüllt, wie das neue Logo aussehen soll.

Mit Firefox 57 hat Mozilla seinen Browser grundlegend verbessert. Die Änderungen waren so groß, dass es Mozilla für den idealen Zeitpunkt hielt, auch das Firefox-Logo zu modernisieren. Nun steht die Veröffentlichung von Thunderbird 60 kurz bevor, dem ersten großen Update seit Thunderbird 52 vor einem Jahr.

Neben dem neuen Firefox-Logo sieht das bisherige Thunderbird-Logo nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit aus. Um das zu ändern, hat die Thunderbird-Community in Anlehnung an das neue Firefox-Logo das Logo von Thunderbird überarbeitet. Das Thunderbird-Konsul hat dem neuen Logo gestern zugestimmt, jetzt muss es nur noch von der Mozilla Foundation freigegeben werden.

Thunderbird Logo 2018

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May 01, 2018 11:03 AM

April 30, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 59.0.3 und macht Firefox kompatibel mit Windows 10 „April 2018 Update“

Gut eine Woche vor Veröffentlichung von Firefox 60 hat Mozilla noch einmal ein Update für Firefox 59 veröffentlicht. Firefox 59.0.3 sorgt für Kompatibilität mit dem neuen „April 2018 Update“ für Windows 10.

Microsoft hat mit der Auslieferung des „April 2018 Update“ für Windows 10 begonnen. Das Windows-Update ist auch Anlass für die Veröffentlichung von Firefox 59.0.3.

Grund für die Notwendigkeit des Updates ist Code in der JavaScript-Engine von Firefox, der in dieser Form nicht korrekt ist, aber seit vielen Jahren so in Firefox existiert und bislang ohne Probleme funktionierte, sich mit dem neuesten Windows-Update allerdings anders verhält und JavaScript-Fehler auf Webseiten auslöst, die in früheren Windows-Versionen nicht auftreten.

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April 30, 2018 08:16 PM

April 26, 2018

Sören Hentzschel

Hubs: Mozilla startet soziale Plattform für Virtuelle Realität

Mit Hubs hat Mozilla eine soziale Plattform für Virtuelle Realität gestartet. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen.

Das neueste Projekt von Mozillas Mixed Reality-Team hört auf den Namen Hubs by Mozilla. Es handelt sich dabei um eine Art Treffpunkt in der Virtuellen Realität (VR). Eine erste Vorschau-Version ging heute an den Start.

Hubs by Mozilla

Die Idee ist denkbar einfach: Raum-Namen eingeben, Link teilen und in der Virtuellen Realität miteinander treffen und unterhalten. Die Besucher des jeweiligen Raumes werden als Avatare dargestellt. Ein Login ist nicht notwendig, es muss auch nichts installiert werden. Ebenso wenig ist ein VR-Headset eines bestimmten Herstellers notwendig – oder überhaupt ein VR-Headset. Hubs by Mozilla funktioniert ebenso im Browser, egal ob auf dem Desktop oder dem Smartphone, dann eben ohne VR-Erlebnis.

Es handelt sich noch um eine erste Version, für die Zukunft sind einige Verbesserungen geplant. So soll es unter anderem Möglichkeiten zur Anpassung der Räume und Avatare geben.

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April 26, 2018 09:43 PM

April 24, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 61: Neue Suchmaschinen zu Firefox hinzufügen

Mit Firefox 61 macht es Mozilla für Nutzer ohne separate Suchleiste einfacher, neue Suchmaschinen zu Firefox hinzuzufügen.

Firefox wird bereits mit einigen Suchmaschinen standardmäßig ausgeliefert. Viele Webseiten, darunter auch dieser Blog, liefern eigene Suchfunktionen aus, welche vom Benutzer zu Firefox hinzugefügt werden können.

Wer die separate Suchleiste aktiviert hat, erkennt an der Lupe mit dem grünen Plus-Symbol in eben jener, dass die geöffnete Webseite eine eigene Suche anbietet, die zu Firefox hinzugefügt werden kann. Allerdings ist die Suchleiste optional und seit Firefox 57 für neue Nutzer standardmäßig nicht sichtbar. Gesucht kann zwar auch über die Adressleiste werden, dort fehlte bislang aber eine entsprechende Möglichkeit, neue Suchmaschinen zu entdecken und hinzuzufügen.

Hier bessert Mozilla mit Firefox 61 nach. Hinter dem Menü mit den drei Punkten in der Adressleiste ist ab Firefox 61 sichtbar, wenn eine Suchmaschine zu Firefox hinzugefügt werden kann.

Firefox 61: Suchmaschine hinzufügen

Per Rechtsklick auf den entsprechenden Eintrag und Auswahl der Option, die Funktion zur Adressleiste hinzuzufügen, wird das Entdecken neuer Suchmaschinen noch einfacher, weil dann immer direkt in der Adressleiste das Favicon der aufgerufenen Webseite erscheint, wenn eine Suchmaschine zu Firefox hinzugefügt werden kann.

Firefox 61: Suchmaschine hinzufügen

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April 24, 2018 09:36 PM

April 23, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 61: WebExtensions auf Apple macOS in eigenem Prozess

WebExtensions laufen bereits seit Firefox 56 in einem eigenen Prozess – zumindest auf Microsoft Windows. Mit Firefox 61 zieht Mozilla diese Verbesserung für das Betriebssystem Apple macOS nach.

Die Multiprozess-Architektur von Firefox verbessert Stabilität, Reaktionsfreudigkeit sowie Sicherheit von Firefox, indem Browser und Content in separaten Prozessen ausgeführt werden. Neben dem Browser- und mehreren Content-Prozessen gibt es auch noch eigene Prozesse unter anderem für den Zugriff auf lokale Dateien oder für die Grafikkarte.

Seit Firefox 56 werden auf Windows außerdem Firefox-Erweiterungen, sogenannte WebExtensions, in einem eigenen Prozess ausgeführt. Ab Firefox 61 gilt dies auch für Apple macOS. Eine Aktivierung auf Linux ist derzeit für Firefox 63 geplant.

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April 23, 2018 09:51 PM

April 22, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 2.1 für Amazon Fire TV

Mozilla hat Firefox 2.1 für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick mit kleineren Verbesserungen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox für Amazon Fire TV

Im Dezember 2017 hat Mozilla erstmals seinen Browser für das Amazon Fire TV sowie Amazon Fire TV Stick vorgestellt, im Januar folgte das erste Update und brachte unter anderem einen Tracking-Schutz in den Browser. Vergangenen Monat folgte das Update auf Version 2.0 mit neuer Oberfläche und Lesezeichen. Nun steht mit Firefox 2.1 für das Amazon Fire TV ein kleineres Update zum Download bereit.

Mit Firefox 2.1 für das Amazon Fire TV hat Mozilla den Cursor verbessert. Verbessert wurde auch die Seite „Ihre Rechte“. Dazu kommen diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.

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April 22, 2018 08:38 PM

Jetzt mit Tabs: Mozilla veröffentlicht Firefox Rocket 2.0 für Android

Mozilla hat Firefox Rocket 2.0 für Android veröffentlicht. Bei Firefox Rocket handelt es sich um einen spezialisierten Browser mit Funktionen zum Sparen von Daten, welcher offiziell nur in Indonesien angeboten wird, aber nicht nur dort installiert werden kann. Mit der neuen Version bekommt Firefox Rocket Tabs.

Im Oktober 2017 hat Mozilla die erste Version von Firefox Rocket für Android veröffentlicht. Ähnlich wie Firefox Klar ist auch Firefox Rocket ein sehr reduzierter WebView-basierter Browser mit einem besonderen Fokus, der viele Funktionen des großen Firefox-Bruders nicht besitzt, darunter Lesezeichen, Synchronisation von Daten und Erweiterungen. Der Fokus bei Firefox Rocket liegt auf dem Sparen von Daten und damit gerade in Entwicklungsländern auch auf dem Sparen von Geld. So kann per Knopfdruck ein sogenannter Turbo-Modus aktiviert werden, welcher Werbung und Tracker blockiert, über eine weitere Schaltfläche können Bilder auf Webseiten deaktiviert werden und eine andere Schaltfläche erlaubt die Bildschirm-Aufnahme von Webseiten, welche über den sichtbaren Bereich hinausgehen und auch dann zur Verfügung stehen, wenn gerade keine Internetverbindung besteht.

Nur wenige Wochen nach Veröffentlichung von Firefox Rocket 1.1 steht nun Firefox Rocket 2.0 zum Download bereit. Die große Neuerung von Version 2.0 sind Tabs. Konnte bislang immer nur eine Seite gleichzeitig geöffnet sein, gehört dies nun der Vergangenheit an. Anders als bei Firefox Klar, welcher ebenfalls erst später Tabs erhalten hatte, können bei Firefox Rocket beliebig Tabs geöffnet werden, es handelt sich also um ein klassisches Tab-Browsing, wie man es von den meisten anderen Browsern auch kennt.

Firefox Rocket 2.0

Offiziell angeboten wird Firefox Rocket nur in Indonesien. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox Rocket aber von überall in der Welt über GitHub installieren.

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April 22, 2018 08:17 PM

April 20, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 61: Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge kann geändert werden

Mozilla hat den Entwickler-Werkzeugen von Firefox 61 eine praktische Neuerung spendiert: die Reihenfolge der Werkzeuge kann in Zukunft beliebig vom Nutzer geändert werden.

Was die Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge betrifft, so hat jeder Entwickler seine eigenen Vorlieben. Werkzeuge, die man häufiger benötigt, will man dabei wahrscheinlich mit so kurzen Wegen wie nur möglich erreichen. Mit Firefox 61 wird Mozilla diesem Anspruch gerecht. Dann nämlich ist es möglich, die Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge beliebig per Drag and Drop zu ändern.

Übrigens: Firefox besitzt noch einige Entwickler-Werkzeuge mehr als nur diejenigen, welche standardmäßig sichtbar sind. Wer bei geöffneten Entwickler-Werkzeugen die Taste F1 drückt (oder auch über das Menü-Symbol auf der rechten Seite), gelangt in die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge, wo weitere Werkzeuge aktiviert oder auch standardmäßig angezeigte Werkzeuge deaktiviert werden können.

Firefox 61: Entwickler-Werkzeuge

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April 20, 2018 09:22 PM

April 17, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 61: Native Sharing-Option auf Apple macOS

Nutzer von Apple macOS können ab Firefox 61 Webseiten auf einfache Weise über andere Dienste teilen. Eine entsprechende Integration in das native Sharing-Feature von macOS steht ab Firefox 61 bereit.

Wer Apple macOS als Betriebssystem einsetzt, kann ab Firefox 61 das Symbol mit den drei Punkten in der Adressleiste klicken und erhält darüber Zugriff auf eine Teilen-Funktion, welche es erlaubt, die aktuelle Seite über andere Dienste wie Facebook, Twitter, Messages, E-Mail, AirDrop oder weitere zu teilen. Dazu bedient sich Firefox an der entsprechenden Sharing-Schnittstelle, welche das Apple-Betriebssystem bereitstellt. Anwendungen, welche sich in das native Sharing von macOS integrieren, steht damit automatisch über dieses Menü in Firefox zur Verfügung.

Firefox 61: Sharing

Firefox 61: Sharing

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April 17, 2018 09:47 PM

April 11, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Statusbericht zur Internetgesundheit 2018

Wie schon im vergangenen Jahr hat Mozilla auch dieses Jahr seinen „Statusbericht zur Internetgesundheit“ veröffentlicht. In diesem setzt sich Mozilla auf Grundlage von Forschungsergebnissen mit den Dingen auseinander, welche dem Internet helfen respektive ihm schaden.

Vor einem Jahr hat Mozilla seinen ersten sogenannten „Statusbericht zur Internetgesundheit“ veröffentlicht. Nun hat Mozilla seinen Bericht für das Jahr 2018 fertiggestellt. Kernthemen dabei sind Dezentralisierung, Digitale Teilhabe, Offenheit, Datenschutz und Sicherheit sowie Digitale Bildung.

Statusbericht zur Internetgesundheit 2018

Der Bericht ist in verschiedenen Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch. Außerdem bietet Mozilla eine 54-seitige Kurzfassung als PDF-Download an, welche ebenfalls in deutscher Sprache zur Verfügung steht.

Mehr Informationen gibt es in der offiziellen Presseankündigung zum Thema.

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April 11, 2018 09:28 PM

April 09, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 4.1 für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat nun Firefox Klar 4.1 für Android veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar 4.1 für Google Android

Die Neuerungen von Firefox Klar 4.1

Mit Firefox Klar 4.1 hat Mozilla vor allem die Interaktion mit so genannten Custom Tabs verbessert. Unter anderem zeigt Firefox Klar in diesem Modus nun direkt ein Teilen-Symbol in der Adressleiste an, um die geöffnete Webseite über eine andere App zu teilen. Auch gibt es im Hauptmenü neben dem Menüpunkt zum Öffnen in einem anderen Browser nun einen eigenen Menüpunkt, um die Seite in der Haupt-App von Firefox Klar zu öffnen. Das Hauptmenü zeigt außerdem jetzt den Hinweis „Bereitgestellt von Firefox Klar“, wenn eine Webseite als Custom Tab durch eine andere App geöffnet worden ist.

Firefox Klar 4.1

Neu ist auch, dass bei per HTTPS aufgerufenen Webseiten bei einem Klick auf das Schloss in der Adressleiste die Zertifizierungsstelle des entsprechenden HTTPS-Zertifikats angezeigt wird. In dieser Version gibt es leider noch den Fehler, dass die Zertifizierungsstelle abgeschnitten und nicht vollständig sichtbar ist. Dieser Fehler ist aber bereits bekannt und eine Behebung zur Auslieferung bereit.

Firefox Klar 4.1

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April 09, 2018 09:47 PM

April 06, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Rocket 1.1 für Android

Mozilla hat Firefox Rocket 1.1 für Android veröffentlicht. Bei Firefox Rocket handelt es sich um einen spezialisierten Browser mit Funktionen zum Sparen von Daten, welcher offiziell nur in Indonesien angeboten wird, aber grundsätzlich nicht nur dort installiert werden kann.

Im Oktober 2017 hat Mozilla die erste Version von Firefox Rocket für Android veröffentlicht. Ähnlich wie Firefox Klar ist auch Firefox Rocket ein sehr reduzierter Browser mit einem besonderen Fokus, der viele Funktionen des großen Firefox-Bruders nicht besitzt, darunter Tabs, Lesezeichen, Synchronisation von Daten und Erweiterungen. Der Fokus bei Firefox Rocket liegt auf dem Sparen von Daten und damit gerade in Entwicklungsländern auch auf dem Sparen von Geld. So kann per Knopfdruck ein sogenannter Turbo-Modus aktiviert werden, welcher Werbung und Tracker blockiert, über eine weitere Schaltfläche können Bilder auf Webseiten deaktiviert werden und eine andere Schaltfläche erlaubt die Bildschirm-Aufnahme von Webseiten, welche über den sichtbaren Bereich hinausgehen und auch dann zur Verfügung stehen, wenn gerade keine Internetverbindung besteht.

Mit Firefox Rocket 1.1 hat Mozilla die Möglichkeit implementiert, Webseiten-Verknüpfungen auf dem Startbildschirm abzulegen, so dass man seine Lieblings-Seiten künftig ohne Eingabe der URL erreichen kann. Außerdem hat Mozilla eine Beenden-Schaltfläche integriert.

Firefox Rocket 1.1

Wem es übrigens zu wenig ist, nur eine Seite gleichzeitig geöffnet haben zu können, darf sich freuen: Mit der kommenden Version 2.0 von Firefox Rocket wird es, wie man es von den meisten anderen Browsern auch kennt, Tabs geben.

Offiziell angeboten wird Firefox Rocket nur in Indonesien. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox Rocket aber von überall in der Welt über GitHub installieren.

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April 06, 2018 09:29 PM

April 05, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 11.0 für Apple iOS mit aktiviertem Tracking-Schutz ist da

Mozilla hat Firefox 11.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch kommt mit einem standardmäßig aktivierten Schutz vor Trackern sowie Verbesserungen für das iPad daher.

Download Mozilla Firefox 11.0 für Apple iOS

Mozilla hat das erste Feature-Update von Firefox für Apple iOS in diesem Jahr veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung ist eine Verbesserung der Privatsphäre: der mit Version 9.0 eingeführte Tracking-Schutz, der bislang nur in privaten Tabs standardmäßig aktiviert war, ist nun auch in regulären Tabs bereits im Standard-Auslieferungszustand aktiviert.

Mit diesem Update gab es auch Verbesserungen speziell für das iPad: Mozilla nennt hier Tastatur-Shortcuts sowie eine verbesserte Tab-Navigation.

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April 05, 2018 08:38 PM

April 03, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt neuen Browser Firefox Reality an

Mozilla hat mit Firefox Reality einen neuen Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality angekündigt. Mozilla spricht vom ersten plattformübergreifenden sowie einzigen quelloffenen Browser für Mixed Reality.

Themen wie Virtual Reality, Augemented Reality und Mixed Reality werden uns in den nächsten Jahren noch viel beschäftigen. Längst handelt es sich dabei nicht mehr nur um einen technologischen Trend. Mozilla war bei diesem Thema von Anfang an vorderster Front dabei: Firefox 55 war der erste Desktop-Browser mit Unterstützung für Virtuelle Realität, mit A-Frame bietet Mozilla ein beliebtes Framework für Virtuelle Realität an, welches über zehn Millionen Mal pro Monat genutzt wird, und mit dem WebXR Viewer gibt es von Mozilla eine App für Apple iOS zum Betrachten von Mixed Reality-Inhalten.

Nun hat Mozilla Firefox Reality angekündigt. Dabei handelt es sich um einen eigenen Browser speziell für Virtual, Augmented und Mixed Reality, der von Technologien aus Firefox Quantum und Mozillas Next-Generation-Engine Servo profitiert. Erst vergangenen Monat hatte Mozilla angekündigt, dass Mozillas Servo-Team Teil von Mozillas Team für Mixed Reality wird.

Mozilla Firefox Reality

Mozilla gibt die folgenden Argumente an, wieso es wichtig ist, dass Mozilla Firefox Reality entwickelt:

  • „Firefox Reality ist der erste plattformübergreifende Browser für die Mixed Reality.“
  • „Firefox Reality ist der einzige quelloffene Browser für die Mixed Reality.“
  • „Firefox Reality wird von einem Unternehmen entwickelt, das die Privatsphäre der Nutzer respektiert.“
  • „Firefox Reality wird superschnell.“
  • „Firefox Reality ist ein Browser mit Zukunft.“
  • „Browser sind die Zukunft der Mixed Reality.“

In der offiziellen Ankündigung geht Mozilla genauer auf jeden dieser Punkte ein. Die Entwicklung findet transparent auf GitHub statt. Dort finden Interessierte auch eine erste Vorab-Version zum Download.

Das folgende Video zeig eine frühe Version von Firefox Reality auf einem HTC VIVE Focus:

Original-Video ansehen

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April 03, 2018 07:37 PM

April 02, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 61: Dunkles Theme wird vollständig dunkel

Firefox wird im Standard-Auslieferungszustand neben seinem Standard-Design auch noch mit einem alternativen hellen sowie dunklen Theme ausgeliefert. Während das dunkle Theme bislang nur die Tab- und Symbolleisten dunkel färbte, ändert sich dies mit Firefox 61: ab dann wird das dunkle Theme auch darüber hinaus dunkel sein.

Wer dunkle Designs mag und dem das dunkle Theme von Firefox bisher nicht weit genug ging, darf sich freuen: ab Firefox 61 wird das dunkle Theme vollständig dunkel. Das heißt, dass nicht länger nur die Tab- und Symbolleisten einschließlich der Symbole dunkel sind, sondern auch die Adressleisten-Vorschläge, die Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, das Hauptmenü, sämtliche Panels von Firefox und die Seite zum Anpassen der Firefox-Oberfläche.

Dunkles Theme in Firefox 61

Dunkles Theme in Firefox 61

Dunkles Theme in Firefox 61

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April 02, 2018 08:07 PM

April 01, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 61: Neue Einstellung zum Schließen von Tabs per Doppelklick

Mozilla hat eine neue Einstellung in Firefox 61 implementiert, welche das Schließen von Tabs per Doppelklick erlaubt.

Tabs in Firefox können entweder per Tastatur (Strg + W; macOS: Cmd + W) geschlossen werden oder über die Schließen-Schaltfläche im Tab. Ab Firefox 61 kommt für aktive Tabs eine weitere Option dazu: wird zunächst über about:config der Schalter browser.tabs.closeTabByDblclick durch einen Doppelklick auf true geschaltet, lassen sich aktive Tabs auch durch einen Doppelklick in eben jenen schließen.

Für nicht aktive Tabs funktioniert dies allerdings nicht. Statistiken von Mozilla Peking zeigen, dass eine Implementierung für den aktiven Tab bereits 80 Prozent der Doppelklicks in der chinesischen Firefox-Version abdeckt, wo man dieses Verhalten in der Vergangenheit per Erweiterung implementiert hatte. Außerdem sei das versehentliche Schließen von falschen Tabs mit nicht korrekt funktionierenden Mäusen eine häufige Beschwerde, die man erhalten habe, was durch die Limitierung auf aktive Tabs verhindert wird.

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April 01, 2018 09:29 PM

March 28, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Test Pilot: Mozilla beendet drei Experimente

Unter dem Namen Test Pilot betreibt Mozilla eine Möglichkeit für Firefox-Nutzer, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Mit Min Vid, Snooze Tabs und Voice Fill beendet Mozilla drei Experimente. Dieser Artikel klärt auf, wie es mit besagten drei Projekten sowie mit den weiteren Experimenten Send und Notes weitergeht.

Über testpilot.firefox.com können Firefox-Nutzer mögliche Neuerungen vorab testen, indem entsprechende Erweiterungen installiert werden. Min Vid, Snooze Tabs und Voice Fill haben nun das Test Pilot-Programm verlassen. Für jede dieser Experimente hat Mozilla einen Abschlussbericht mit Dingen veröffentlicht, die Mozilla aus dem Experiment gelernt hat.

Min Vid

Min Vid ermöglicht es, Videos anzusehen und gleichzeitig andere Dinge zu machen. Dafür werden Videos per Knopfdruck in einem Mini-Player angezeigt, der von der Webseite losgelöst ist und andere Fenster überlagern kann. Dies funktioniert mit YouTube, Vimeo sowie Soundcloud.

Das Experiment im Rahmen von Test Pilot hat Mozilla beendet. Für bestehende Nutzer bleibt Min Vid vorerst weiter installiert. Mozilla möchte weiter mit dem Konzept experimentieren und Min Vid daher als sogenannte SHIELD-Studie in Firefox bringen. Das heißt, dass Min Vid bald für einen kleinen Teil der Nutzer zurückkehren könnte.

Allerdings hat Mozilla erkannt, dass eine komplette Neuentwicklung der Code-Basis erforderlich ist, um Min Vid in Sachen Wartbarkeit und Performance tauglich für eine Release-Version von Firefox zu machen. Eine weitere Erkenntnis ist, dass weniger oft mehr ist. Das Playlisten-Feature wird entfernt werden, ebenso die Unterstützung für Vimeo und Soundcloud – Daten zeigen, dass 99 Prozent aller Benutzungen von Min Vid auf YouTube fielen. Mit einem abgespeckten Min Vid und einer kleinen Test-Population möchte Mozilla herausfinden, ob das Konzept im Release-Firefox funktioniert.

Vollständiger Bericht von Mozilla zu Min Vid

Snooze Tabs

Snooze Tabs ging im Februar 2017 an den Start. Wie es der Name bereits andeutet, überträgt Snooze Tabs die Snooze-Funktion eines Weckers auf Tabs.

In diesem Fall geht es aber nicht darum, dass man nicht aufstehen möchte, sondern darum, dass man einen Tab nicht sofort, sondern erst später wieder benutzen will. Der Nutzer kann entweder eine der vordefinierten Optionen auswählen, wie „Später“, „Morgen“, „nächste Woche“ oder „beim nächsten Start“ oder aber man wählt selbst ein Datum und eine Uhrzeit aus. Nach der Auswahl verschwindet der gerade aktive Tab und taucht zum gewünschten Zeitpunkt wieder auf.

Die Funktion wird nicht direkt in Firefox integriert werden. Stattdessen steht Snooze Tabs ab sofort auf addons.mozilla.org als Erweiterung zur Verfügung. Nutzer des Test Pilot-Experiments werden automatisch auf die neue Version migriert, welche gegenüber dem Test Pilot-Experiment bereits diverse Bugfixes und kosmetische Verbesserungen erhalten hat.

Download Snooze Tabs
Vollständiger Bericht von Mozilla zu Snooze Tabs

Voice Fill

Dieses Experiment ging ebenfalls Anfang des vergangenen Jahres an den Start, ist allerdings auf englischsprachige Nutzer beschränkt gewesen. Voice Fill erweitert die Suchmasken von Google, Yahoo! und DuckDuckGo um eine Schaltfläche zur Spracherkennung. Die Spracheingaben dienen nicht nur dem Nutzer, um sein Ziel zu erreichen, sondern wurden auch genutzt, um Mozillas Künstliche Intelligenz zur Spracherkennung zu trainieren, um so wiederum bessere Resultate liefern zu können.

Spracherkennung ist nach wie vor ein großes Thema für Mozilla. In diesem Zusammenhang existieren bei Mozilla unter anderem das DeepSpeech-Projekt, in dessen Rahmen Mozilla eine Sprache-zu-Text-Engine entwickelt, welche durch Techniken des Maschinen-Lernens dazu lernen kann, basierend auf Baidus Forschung zu diesem Thema, und auch Common Voice, ein Projekt, bei dem jeder seine Stimmen beitragen kann, um Mozillas Spracherkennung zu verbessern. Der serverseitige Proxy-Service, den Mozilla als Teil von Voice Fill entwickelt hat, findet weitere Verwendung in Mozillas IoT Gateway, einem Open Source Connector für Smart Devices.

Voice Fill wird im Rahmen von Test Pilot nicht fortgesetzt werden. Stattdessen steht Voice Fill ab sofort auf addons.mozilla.org als Erweiterung zur Verfügung. Nutzer des Test Pilot-Experiments werden automatisch auf die neue Version migriert.

Download Voice Fill
Vollständiger Bericht von Mozilla zu Voice Fill

Notes und Send noch aktiv

Mit Send und Notes sind zwei Experimente nach wie vor aktiv, die seit dem Start wichtige Verbesserungen halten. So können über Send hochgeladene Dateien nun auch mit einem Passwort geschützt werden und man kann erlauben, dass Dateien mehrfach heruntergeladen werden können. Auch funktioniert Send nun in mehr unterschiedlichen Browsern. Notes wurde um die Fähigkeit erweitert, Notizen über Firefox Sync zu synchronisieren und weitere Änderungen stehen in der Pipeline. So wird es bald unter anderem die Möglichkeit geben, mehrere Notizen anzulegen.

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March 28, 2018 08:06 PM

March 27, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Erweiterung gegen Facebook-Tracking

Kurz nach dem Datenskandal um Facebook und Mozillas daraus gezogener Konsequenz, umgehend alle Werbeaktivitäten auf Facebook einzustellen, hat Mozilla nun eine Erweiterung für Firefox veröffentlicht, welche Tracking durch Facebook unterbindet.

Der Datenskandal um Faceboook und die Daten-Analyse-Firma Cambridge Analytica, welche ohne Zustimmung der Nutzer die Daten von bis zu 50 Millionen Facebook-Nutzern verwendet hat, um den Wahlkamp von Donald Trump in den USA zu unterstützen, war in den letzten Tagen praktisch überall ein Thema. Wie viele andere Unternehmen hat auch Mozilla daraus eine Konsquenz gezogen und bis auf Weiteres sämtliche Werbeaktivitäten auf Facebook eingestellt, um ein Zeichen zu setzen. Außerdem hat Mozilla eine Petition gestartet, um Facebook aufzufordern, die Privatsphäre seiner Nutzer mehr zu respektieren.

Nun hat Mozilla mit Facebook Container eine neue Browser-Erweiterung für Firefox veröffentlicht, welche vor Tracking durch Facebook schützen soll. Auch wenn diese Erweiterung in keinem direkten Zusammenhang zum Datenskandal steht und die Verwendung der Daten nicht hätte verhindern können, so war die aktuelle Debatte um Facebook dennoch Anlass für Mozilla, seinen Nutzern ein Werkzeug an die Hand zu geben, um die Aktivitäten von Facebook einzuschränken.

Download Facebook Container für Mozilla Firefox

Die Erweiterung Facebook Container basiert auf der Container-Technologie, an welcher Mozilla in den letzten Jahren gearbeitet hat und die in dieser Form einzigartig in Firefox ist. Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar.

Im Endeffekt handelt es sich bei Facebook Container um eine abgespeckte Form von Mozillas Erweiterung Multi Account Containers, welche allerdings komplett ohne Konfiguration auskommt und automatisch sowie ausschließlich für Facebook aktiv ist. Facebook Container isoliert Facebook von anderen Webaktivitäten. Facebook kann nach einem erneuten Login weiter wie bisher genutzt werden und Facebook kann weiterhin Werbung anzeigen. Der Unterschied zu vorher ist, dass es für Facebook deutlich erschwert wird, die Aktivitäten des Nutzers außerhalb von Facebook zu tracken, da Facebook in seinem eigenen Container ausgeführt wird, während alle anderen Webseiten nicht im Facebook-Container ausgeführt werden. Das bedeutet auch, dass auf anderen Webseiten eingebettete Kommentar-Formulare von Facebook und Teilen-Buttons nicht funktionieren werden, weil man ausschließlich im Facebook-Container in Facebook angemeldet ist.

Wer Facebook weiterhin nutzen, aber das Tracking durch Facebook eindämmen möchte und keine Facebook-Funktionalitäten auf anderen Webseiten benötigt, findet mit Facebook Container von Mozilla eine praktische Erweiterung.

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March 27, 2018 08:31 PM

March 26, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 59.0.2 für Android

Nicht nur die Desktop-Version von Firefox aktualisiert, auch Firefox 59.0.2 für Android hat Mozilla veröffentlicht und behebt damit Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 59.0.2 für Android

Mit dem Update auf Firefox 59.0.2 für Android behebt Mozilla eine häufige Absturzursache sowie ein Problem beim Laden von Ressourcen in Service Workers. Auch Firefox 59.0.2 für Windows, Apple macOS und Linux wurde veröffentlicht.

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March 26, 2018 09:33 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 59.0.2 und behebt diverse Probleme

Mozilla hat mit Firefox 59.0.2 ein Update für Firefox 59 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 59.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit dem Update auf Firefox 59.0.2 behebt Mozilla gleich einige Probleme. So kam es seit Firefox 59 für Windows-Nutzer mit aktivierter Hardwarebeschleunigung in Firefox und deaktivierter ClearType-Einstellung in Windows zu Darstellungsproblemen auf Webseiten.

Für Nutzer von Windows 7 mit einem Touchscreen oder einer Drittanbieter-Anwendung, welche mit Firefox durch Schnittstellen für Barrierefreiheit interagiert, konnte es zu Abstürzen kommen. Unter anderem StickyPassword ist bekannt dafür, diesen Absturz auslösen zu können. Ein weiterer Absturz konnte auftreten, wenn versucht wurde, einen Druck-Auftrag kurz vor Fertigstellung abzubrechen.

Drittanbieter-Software konnte eine hohe Auslastung der CPU respektive einen ungewöhnlich hohen Speicherverbrauch verursachen. Eine mögliche Ursache hierfür wurde behoben.

GetUserMedia hat auf DragonFly, FreeBSD, NetBSD sowie OpenBSD nicht mehr funktioniert. Entsprechende Video-Chat-Apps haben entweder überhaupt nicht oder nur ohne Ton funktioniert.

Weiter wurde ein Problem beim Laden von Ressourcen in Service Workers behoben und das Problem, dass bei Verwendung der Option „Automatische Proxy-Konfigurations-Adresse“ die Schaltfläche zum Neuladen ausgegraut war.

Wurde über about:config die versteckte Option privacy.resistFingerprinting auf true gesetzt hat, haben auf Webseiten Browser-Shortcuts wie beispielsweise Strg + C zum Kopieren nicht mehr funktioniert.

Schließlich wurde noch eine Sicherheitslücke geschlossen.

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March 26, 2018 09:22 PM

March 19, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60: Mehr Kontrolle über Sensor-APIs

Mozilla hat in Firefox 60 vier neue Einstellungen hinzugefügt, um Sensor-APIs zu kontrollieren und mit den entsprechenden Schnittstellen für Näherung und Umgebungslicht zwei bisher aktivierte Sensor-APIs standardmäßig deaktiviert.

Über Sensor-APIs können Webseiten Informationen über die Umgebung erhalten, in welcher ein Gerät genutzt wird. Dies betrifft in erster Linie Smartphones und Tablets. Was auf der einen Seite praktische Anwendungsfälle lösen kann, kann häufig auch entgegen der ursprünglichen Motivation hinter einer Schnittstelle genutzt werden. So könnte die W3C Proximity Sensor API genutzt werden, um es Webseiten zu ermöglichen, die Position von Objekten in der Nähe des Gerätes abzufragen, oder die W3C Ambient Light Sensor API, um Browserdaten zu stehlen.

Diese beiden Schnittstellen hat Mozilla in Firefox 60 standardmäßig deaktiviert, zunächst für Vorab-Versionen (Nightly- und frühe Beta-Versionen). Beide Schnittstellen können nach wie vor genutzt werden, müssen dazu aber vom Nutzer über about:config erst aktiviert werden. Die entsprechenden Schalter heißen device.sensors.proximity.enabled respektive device.sensors.ambientLight.enabled.

In gleicher Weise hat Mozilla noch zwei weitere Schalter implementiert, nämlich device.sensors.orientation.enabled und device.sensors.motion.enabled. Darüber können das DeviceOrientation sowie das Motion Event deaktiviert werden.

Schließlich gibt es mit device.sensors.enabled noch eine weitere Option. Wird dieser Schalter auf false gesetzt, werden mit einem Schlag alle Sensor-APIs deaktiviert.

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March 19, 2018 09:56 PM

March 16, 2018

Sören Hentzschel

Pwn2Own 2018: Mozilla veröffentlicht schnelles Update auf Firefox 59.0.1

Wieder einmal hat der jährlich stattfindende Pwn2Own-Wettbewerb Sicherheitslücken in diversen Browsern und anderen Softwares offengelegt. Mozilla hat wie immer zügig reagiert und innerhalb von weniger als 22 Stunden ein Sicherheitsupdate auf Firefox 59.0.1 veröffentlicht.

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr wieder der Pwn2Own-Wettbewerb statt, ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, Sicherheitslücken in Browsern und anderen Softwares zu finden.

Dieses Jahr konnten ebenfalls wieder einige Sicherheitslücken im Rahmen von Pwn2Own demonstriert werden. Auch Firefox konnte erfolgreich überwunden werden. Mozilla stuft die Sicherheitslücke als kritisch ein, ein Update ist daher dringend empfohlen.

Die Sicherheitslücke betrifft die verwendete libvorbis-Bibliothek, welche für die Verarbeitung von Vorbis-Audio-Dateien verantwortlich ist. Mozilla hat auch Firefox für Android auf Version 59.0.1 aktualisiert. Firefox für Android verwendet zwar kein libvorbis, dafür aber libtremor, was eine ähnliche Schwachstelle aufwies.

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March 16, 2018 10:02 PM

March 15, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 2 für Amazon Fire TV mit neuer Oberfläche und Lesezeichen

Mozilla hat in dieser Woche nicht nur Firefox für den Desktop sowie Firefox für Android auf Version 59 aktualisiert, sondern auch Firefox 2 für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox für Amazon Fire TV

Im Dezember 2017 hat Mozilla erstmals seinen Browser für das Amazon Fire TV sowie Amazon Fire TV Stick vorgestellt, im Januar folgte das erste Update und brachte unter anderem einen Tracking-Schutz in den Browser.

Nun steht Firefox 2 für das Amazon Fire TV zum Download bereit. Mit diesem Update hat Mozilla die Benutzeroberfläche überarbeitet. Außerdem können Webseiten auf dem Startbildschirm festgepinnt werden, womit es nun auch eine Art Lesezeichen gibt.

Firefox 2 für Amazon Fire TV

Firefox 2 für Amazon Fire TV

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March 15, 2018 10:49 PM

March 14, 2018

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 59 für Android

Nicht nur für Windows, Apple macOS und Linux ist Firefox 59 in dieser Woche erschienen, auch hat Mozilla Firefox 59 für Android veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 59.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 59 hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 59 aktualisiert. Dabei sind die folgenden Neuerungen hervorzuheben.

Firefox per langem Druck auf Home-Button starten

Firefox 59 kann als sogenannte Hilfs-App ausgewählt werden, womit Firefox anstelle des Google Assistants geöffnet wird, wenn man lange auf den Home-Button seines Smartphones drückt.

Unterstützung für HLS-Videos

Mozilla hat die Kompatibilität mit diversen Video-Plattformen verbessert, indem Firefox nun auch HLS-Videos (HTTP Live Streaming) unterstützt.

Sonstige Neuerungen

Natürlich wurden auch dieses Mal wieder diverse Sicherheitslücken geschlossen und Verbesserungen der Web-Plattform vorgenommen. So wird nun unter anderem wie bei der Desktop-Version auch auf Android in privaten Tabs der Referrer für einen verbesserten Schutz der Privatsphäre gekürzt. Videos im Vollbild-Modus werden nun im Querformat angezeigt, so dass es den gesamten Bildschirm ausfüllt, auch wenn das Gerät normalerweise im Hochformat ist.

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March 14, 2018 09:58 PM

March 13, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 59

Mozilla hat Firefox 59 veröffentlicht. Auch Firefox 59 bringt wieder viele Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox 59.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 59 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 59 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Neue Einstellung kennzeichnet HTTP-Seiten als unsicher

Mozilla hat eine neue Einstellung implementiert, welche eine Kennzeichnung von Webseiten als unsicher aktiviert, die nur über HTTP und nicht über HTTPS geladen werden. Optional kann diese Kennzeichnung auch nur für private Fenster aktiviert werden.

Wird über about:config der Schalter security.insecure_connection_icon.enabled per Doppelklick auf true geschaltet, dann erhalten alle über HTTP aufgerufenen Seiten ein rot durchgestrichenes Schloss in der Adressleiste, welches eine unsichere Datenübertragung symbolisiert. Wird stattdessen der Schalter security.insecure_connection_icon.pbmode.enabled auf true geschaltet, greift diese Änderung nur in privaten Fenstern von Firefox.

Firefox 59

Neue Einstellung zum Blockieren von unverschlüsselten Flash-Anfragen auf HTTPS-Webseiten

Flash-Inhalte, welche HTTP-Anfragen auf HTTPS-Webseiten stellen, werden üblicherweise als Mixed Content behandelt und verursachen eine entsprechende Warnung in der Adresszeile von Firefox. Wird über about:config der Schalter security.mixed_content.block_object_subrequest per Doppelklick auf true geschaltet, sorgen diese Inhalte nicht länger für eine Warnung – weil sie von Firefox blockiert werden.

Top-Level Navigationen zu data:-URIs werden blockiert

Firefox erlaubt nicht länger das Öffnen von data:-URIs via window.open(), window.location oder via HTML-Link, ebenfalls werden entsprechende Weiterleitungen sowie der Versuch externer Anwendungen (z.B. Thunderbird), data:-URIs im Browser zu öffnen, blockiert. Damit wird ein Angriffs-Vektor für Phishing verhindert.

Weitere Maßnahme gegen Spectre-Attacke

In Firefox 57.0.4 hat Mozilla bereits auf die CPU-Schwachstelle Spectre reagiert, indem die Genauigkeit der Timing-Funktionen von 5μs auf 20μs reduziert worden ist. In Firefox 59 wurde die Genauigkeit auf 2ms reduziert.

Sonstige Verbesserungen der Sicherheit

Bilder, welcher von einer anderen Quelle geladen werden als die aktuelle Seite, können nicht länger einen HTTP-Authentifizierungs-Dialog auslösen.

@-moz-document steht aus Sicherheitsgründen nicht länger für Webseiten zur Verfügung. Für die individuelle Anpassung via userContent.css kann dieses Konstrukt weiterhin genutzt werden.

Noch mehr Privatsphäre für den Privaten Modus

Im Privaten Modus merkt sich Firefox keine Surf-Spuren wie Chronik oder Cookies. Außerdem werden standardmäßig Tracking-Scripts blockiert. Mit Firefox 59 verbessert Mozilla weiter die Privatsphäre in diesem Modus, indem der sogenannte Referrer gekürzt wird. Damit wird für Webseiten-Betreiber verhindert, dass sensible Daten versehentlich geleakt werden – zumindest für Nutzer des Privaten Modus von Firefox. Im Idealfall sollten Webseiten natürlich von sich aus für alle Nutzer gewährleisten, dass solche Informationen nicht via Referrer weitergegeben werden.

Tipp: Firefox besitzt einige Einstellungen, um das Referrer-Verhalten detailliert, unabhängig vom Privaten Modus, zu konfigurieren.

Ecosia als Suchmaschine, kein Yahoo! mehr

Die deutschsprachige Version von Firefox wird zusätzlich zu den bestehenden mit Ecosia als Suchmaschine ausgeliefert. Bei Ecosia handelt es sich um eine Berliner Suchmaschine, welche 80 Prozent des Einnahmen-Überschusses für gemeinnützige Naturschutzorganisationen spendet.

Die französische Version von Firefox kommt zusätzlich mit Qwant als Suchmaschine. Die französische Suchmaschine Qwant verspricht, besonders freundlich in Hinblick auf die Privatsphäre zu sein, und möchte seine Nutzer nicht tracken. Qwant wird bereits in Firefox für Android, Firefox für iOS sowie in Firefox Klar für Android und iOS ausgeliefert.

Yahoo! wurde in allen Sprachen als Option aus Firefox entfernt. Yahoo! war von 2014 bis 2017 die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA, ehe Mozilla vorzeitig aus dem Vertrag ausgestiegen ist. Derzeit sind Klagen von Yahoo Holdings gegen Mozilla sowie von Mozilla gegen Yahoo Holdings aktiv.

Neue Einstellungen zum Deaktivieren von Benachrichtigungen

Immer mehr Webseiten setzen auf sogenannte Web-Benachrichtigungen. Dies verursacht entsprechend auf immer mehr Webseiten Nachfragen, welche von vielen als nervig empfunden werden. Mit Firefox 59 stellt Mozilla mehrere sichtbare Einstellungen bereit, um solche Nachfragen zu deaktivieren.

Praktisch: eine ähnliche Problematik existiert auch für die Freigabe des aktuellen Standortes bei Verwendung der Geolocation-API, für den Zugriff auf die Kamera und auch auf das Mikrofon – in jedem dieser Fälle fragt Firefox die Erlaubnis des Nutzers an. Und für alle diese Fälle stellt Mozilla in Firefox 59 ebenfalls sichtbare Optionen zum Deaktivieren bereit.

Firefox 59

Performance-Verbesserungen

Mit dem auch Firefox Quantum getauften Firefox 57 hat Mozilla signifikante Verbesserungen der Performance ausgeliefert. Mit Firefox 58 folgten diesbezüglich weitere Verbesserungen und genau damit macht Mozilla auch in Firefox 59 weiter.

Race Cache With Network

Das Konzept Race Cache With Network (RCWN) beschleunigt die Ladezeiten von Webseiten, indem Firefox parallel eine Anfrage an das Netzwerk sendet, wenn Firefox merkt, dass der Festplatten-Zugriff für den Cache langsam ist, und dann die Ressource aus der Quelle nutzt, welche zuerst ein Ergebnis liefert.

Mehr Bilder pro Sekunde dank Off-Main-Thread Painting

Off-Main-Thread Painting (OMTP) ist eine Verbesserung, welche das Grafik-Rendering betrifft. Technische Details dazu lassen sich hier nachlesen. OMTP wurde in Firefox 58 zunächst für Windows und Linux aktiviert, mit Firefox 59 folgt die Aktivierung auch für Apple macOS.

Um das Ruckeln zu reduzieren, haben wir in dieser aktualisierten Version von Firefox Quantum eine verbesserte Engine integriert, die Inhalte effektiver lädt – mithilfe eines speziell dafür vorgesehenen CPU Thread. Diese Verbesserung sorgt dafür, dass Firefox Quantum nun noch schneller ist und auf bestimmten Webseiten gleichmäßiger läuft. Woher wir das wissen? Unsere Ingenieure haben einen Test entwickelt, der die Durchführung von schwerem JavaScript simuliert. Während dieses Tests hat sich gezeigt, dass sich die Bildwiederholungsrate von Firefox um 30% verbessert hat (von 31 auf 40 Frames pro Sekunde). – Mozilla Presse

Sonstige Performance-Verbesserungen

Die Performance der Startseite soll verbessert worden sein, außerdem wurde auf Windows TCP Fast Open aktiviert.

Top-Seiten per Drag & Drop verschieben

Die Top-Seiten auf der Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, und außerdem die Standard-Startseite von Firefox ist, können seit Firefox 57 leichter als bisher bearbeitet werden. Nun ist es auch möglich, die Reihenfolge der Kacheln per Drag & Drop zu verschieben.

Tipp: wer gerne weniger oder mehr Kacheln hätte, kann ganz einfach über about:config die Anzahl der Kacheln verändern, indem die Option browser.newtabpage.activity-stream.topSitesCount auf einen beliebigen Wert verändert wird. Wer gerne eine beliebige Webseite, zum Beispiel seine Lieblings-Suchmaschine, als neuen Tab verwenden möchte, kann dies über die Erweiterung New Tab Override bewerkstelligen.

Bildbearbeitungs-Funktionen für Screenshot-Funktion

Seit Firefox 56 wird der Mozilla-Browser mit einer eingebauten Screenshot-Funktion ausgeliefert. Ab Firefox 59 stehen serverseitig grundlegende Funktionen zur Bearbeitung der Bilder zur Verfügung.

So gibt es nun ein Werkzeug, um das Bild nachträglich zu beschneiden und mit einem neuen Zeichen- sowie Textmarker-Werkzeug kann in das Bild gemalt werden. Dafür stehen insgesamt neun fest definierte Farben zur Verfügung. Schließlich gibt es noch eine Schaltfläche, um die Änderungen rückgängig zu machen.

Firefox Screenshots in Firefox 59

Mehr Transparenz bezüglich Änderungen durch WebExtensions

Firefox zeigte bereits einen Hinweis an, wenn der Nutzer eine Erweiterung installiert hat, welche die Startseite überschreibt. Gleiches geschieht ab sofort auch, wenn die Seite überschrieben wird, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Dieser Hinweis bietet gleichzeitig die Möglichkeit, die Änderung der Erweiterung rückgängig zu machen.

Firefox 59

Genauso wie das Überschreiben der Startseite respektive Neuer-Tab-Seite ebenfalls in den Firefox-Einstellungen dargestellt wird, ist hier nun ersichtlich, wenn eine Erweiterung die Einstellungen zum Schutz vor Aktivitätenverfolgung kontrolliert. Außerdem wurden diese Hinweise in den Firefox-Einstellungen nach der Deaktivierung einer Erweiterung um einen Hinweis ergänzt, wie die entsprechende Erweiterung wieder aktiviert werden kann.

Firefox 59

Zahlreiche neue Möglichkeiten für WebExtensions

Natürlich gab es auch für Entwickler von WebExtensions wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs.

Unter anderem ist es nun möglich, Tabs zu verstecken. Praktisch ist dies zum Beispiel für Tab-Gruppen-Erweiterungen, damit immer nur die Tabs der aktiven Tab-Gruppe sichtbar sind. Die entsprechende Schnittstelle befindet sich noch in Entwicklung, weswegen diese vorerst über about:config aktiviert werden muss, indem der Schalter extensions.webextensions.tabhide.enabled per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Die in Firefox 57 eingeführte Einstellung zum Öffnen von Lesezeichen in neuen Tabs steht nun auch WebExtensions zur Verfügung, ebenso die entsprechende Einstellung für Eingaben in das Suchfeld. Die Theme-API erlaubt weitere Anpassungen der Firefox-Oberfläche, es gibt eine verbesserte Unterstützung dezentralisierter Protokolle sowie die Möglichkeit, Content-Scripts dynamisch zu registrieren. Es gab Verbesserungen der webRequest-, browserAction-, pageAction- und cookie-APIs, auch Proxy-Einstellungen können ab sofort von Firefox-Erweiterungen überschrieben werden. Verbesserungen gab es außerdem, um Mausgesten besser zu unterstützen und das Kontextmenü für Lesezeichen kann erweitert werden.

Sogenannte WebExtension-Experimente werden nur von Vorab-Versionen von Firefox unterstützen und erlauben die Definition eigener experimenteller Erweiterungs-Schnittstellen. Diese WebExtension-Experimente können ab Firefox 59 mit einer WebExtension gebündelt werden, welche ein solches WebExtension-Experiment nutzt.

Einen vollständigen Überblick dieser und weiterer Neuerungen gibt es hier. Und in Firefox 60 werden bereits die nächsten neuen Schnittstellen für Erweiterungen folgen.

Tipp: Firefox 59 ist auch die Mindestvoraussetzung für die WebExtension Bookmarks Organizer 2.0. Das große Update behebt sämtliche Probleme der Vorgänger-Version.

Verbesserungen der Webplattform

An der Front der Webstandards gibt es die Unterstützung für Pointer Events hervorzuheben. Die Verwendung von position: sticky funktioniert nun auch in Tabellen-Elementen. Die Unterstützung für den Kommunikationsstandard WebRTC wurde verbessert und erlaubt nun Konferenzen mit mehr Teilnehmern als bisher und Seiten haben eine bessere Kontrole über die Anruf-Funktionen. Das textarea-Element unterstützt jetzt auch das autocomplete-Attribut. In CSS wird calc() künftig auch in Media Queries sowie in Farbdefinitionen unterstützt.

Weitere Verbesserungen der Webplattform lassen sich in den MDN web docs nachlesen.

Neuerungen für Webentwickler

Das Netzwerkpanel kann bei HTML-Antworten nun im Antwort-Panel eine HTML-Vorschau der Antwort anzeigen. Im Responsive Design Modus können jetzt auch die Pfeiltasten genutzt werden, um die Größe des Viewports anzupassen.

Sonstige Verbesserungen

Werden Webseiten in der Sidebar geladen, wird hierbei nun das Favicon der Webseite angezeigt. Das Suchfeld im Add-on Manager öffnet jetzt die Webseite addons.mozilla.org in einem neuen Tab statt wie bisher eine direkt in Firefox integrierte Suche zu nutzen. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches eine erhöhte CPU-Auslastung verursachen konnte. Das Synchronisations-Feature von Firefox synchronisiert nun auch, wenn Formular-Einträge durch die Funktion zum Löschen der aktuellen Chronik gelöscht werden.

Hinweis für Nutzer von Windows 7 und Diensten für Barrierefreiheit

Nutzer von Windows 7, welche Dienste zur Barrierefreiheit wie die Windows-Bildschirmtastatur nutzen, können nach dem Update auf Firefox 59 Abstürze erleben. In diesem Fall kann eine Einstellung in Firefox Abhilfe schaffen.

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March 13, 2018 10:36 PM

March 10, 2018

Sören Hentzschel

Firefox WebExtension Bookmarks Organizer 2.0 veröffentlicht

Neun Monate sind seit dem letzten Update für die Firefox WebExtension Bookmarks Organizer vergangen. Nun steht mit dem Bookmarks Organizer 2.0 das große Update bereit, auf welches viele Nutzer so lange gewartet haben: signifikanten Verbesserungen der Architektur kombiniert mit dem kommenden Update auf Firefox 59 ist es zu verdanken, dass die Korrektheit der Ergebnisse um ein Vielfaches gesteigert werden konnte. Alle gemeldeten Probleme und noch mehr wurden aus der Welt geschafft. Außerdem ist der Bookmarks Organizer in mittlerweile 13 Sprachen übersetzt.

Download Bookmarks Organizer 2.0 für Mozilla Firefox

Der Bookmarks Organizer soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende sowie doppelte Lesezeichen gefunden und Weiterleitungen korrigiert werden. Ein ausführlicher Überblick über alle Funktionen kann hier gefunden werden. Bookmarks Organizer 2.0 erfordert mindestens Firefox 59. Mozilla wird Firefox 59 am kommenden Dienstag veröffentlichen.

Keine unendlich dauernden Überprüfungen mehr

Manche Nutzer meldeten das Problem, dass die Überprüfung auf defekte Lesezeichen praktisch nie zu einem Ende kam. Dies ist insbesondere deswegen schlecht, weil die Ergebnisse aus Performance-Gründen erst dann angezeigt werden, wenn die Überprüfung vollständig abgeschlossen ist. Für betroffene Nutzer war die Erweiterung damit nutzlos.

Der Grund hierfür war simpel und doch bislang nicht behebbar: zur Überprüfung der Lesezeichen sendet der Bookmarks Organizer eine Anfrage an die entsprechende URL. Reagiert der Server auf eine Anfrage nicht, erhält die Erweiterung dementsprechend auch keine Antwort zurück. Die Möglichkeit, eine Anfrage abzubrechen, bestand aus technischen Gründen bisher nicht. Mit Firefox 59 besitzt Firefox erstmals die Möglichkeit dazu, wovon der Bookmarks Organizer Gebrauch macht. Ein Mechanismus wurde implementiert, welche jede Anfrage nach einer bestimmten Dauer abbricht, wenn bis dahin keine Antwort erfolgt ist. Dies ist auch der Grund, wieso der Bookmarks Organizer 2.0 Firefox 59 oder höher erfordert.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an Mozilla. Durch die Entwicklung des Bookmarks Organizers bin ich auf eine Absturzursache von Firefox gestoßen, welche es nicht erlaubt hätte, diese Verbesserung auszuliefern. Die Ursache wurde innerhalb von nur zwei Tagen bestätigt und behoben und der Bugfix noch in der gleichen Woche rechtzeitig für Firefox 59 Beta 14 bereitgestellt.

Drei Maßnahmen für weniger falsche Resultate

Um Lesezeichen auf Korrektheit zu überprüfen, ist es notwendig, jede einzelne URL aufzurufen. Je mehr Lesezeichen man hat, desto größer ist das Risiko für falsche Ergebnisse, alleine schon weil es für den Browser schwierig sein kann, tausende Seiten praktisch gleichzeitig aufzurufen. Bookmarks Organizer 2.0 kommt mit gleich drei Verbesserungen, welche die Anzahl falscher Resultate drastisch reduzieren.

1. Drosselung von Anfragen

Ein Mechanismus wurde implementiert, welcher sicherstellt, dass zu keinem Zeitpunkt mehr als eine gewisse Zahl an Anfragen gleichzeitig stattfindet. Weitere Anfragen werden zurückgehalten, bis die nächste Position in der Warteschlange frei wird. Gerade bei vielen Lesezeichen dauert die Überprüfung dadurch etwas länger als bisher. Auf der anderen Seite hat diese Änderung einen großen Effekt für die Korrektheit der Ergebnisse – und nichts wäre ärgerlicher als vermeintlich defekte Lesezeichen zu löschen, die gar nicht defekt sind.

2. Umgehung des Schutzes vor Aktivitätenverfolgung

Der Bookmarks Organizer erkannte bislang einige Lesezeichen als vermeintlich defekt, obwohl sie tadellos funktionierten, wenn der Schutz vor Aktivitätenverfolgung in Firefox aktiviert war. Die neue Version des Bookmarks Organizers deaktiviert den Schutz vor Aktivitätenverfolgung für den Zeitraum der Überprüfung und stellt den Status anschließend automatisch wieder so ein, wie er vor der Überprüfung war. Diese Neuerung ist der Grund, wieso die Erweiterung ab dieser Version die Berechtigung anfragt, die Datenschutzeinstellungen von Firefox zu lesen und zu verändern und wieso in den Einstellungen angezeigt wird, dass der Bookmarks Organizer die Kontrolle über die entsprechende Einstellung übernommen hat. Diese Änderung ist ein weiterer Grund, wieso Firefox 52 nicht länger unterstützt werden kann.

Hinweis: es kann immer nur eine Erweiterung die Einstellungen zum Schutz vor Aktivitätenverfolgung kontrollieren. Wenn eine andere Erweiterung diese Einstellung kontrolliert, kann Bookmarks Organizer diese Verbesserung nicht nutzen.

3. Zweite Anfrage wird bei fehlerhaft erkannten Lesezeichen nun immer ausgeführt

Eine Neuerung des Bookmarks Organizers 1.3.0 war es, aus Performance-Gründen eine HEAD- statt einer GET-Anfrage an die Server zu senden. Nicht jede Webseite unterstützt HEAD-Anfragen, deswegen wurde bei als fehlerhaft erkannten Webseiten noch eine zweite GET-Anfrage hinterher geschickt.

Diese zweite Anfrage wurde unter gewissen Umständen nicht abgesendet, womit dann manches Lesezeichen als fehlerhaft angezeigt worden ist, obwohles das nicht war. Diese Ursache gehört der Vergangenheit an.

Einstiegspunkte in die Oberfläche

Der Bookmarks Organizer kann über ein Symbol in der Symbolleiste geöffnet werden, über die Eingabe des Kommandos „bookmarks organizer“ in die Adressleiste oder via Tastatur-Shortcut. Dieser wurde geändert, um einen Konflikt mit einem standardmäßig vorhandenen Kommando zu vermeiden. Der neue Tastatur-Befehl lautet Shift + F11.

Außerdem wurde ein Menü-Eintrag im Extras-Menü von Firefox hinzugefügt.

Bookmarks Organizer 2.0 im Extras-Menü

Suche nach Duplikaten wieder funktional

Ein gemeldetes Problem bestand darin, dass die Lade-Animation bei der Suche nach doppelten Lesezeichen nicht verschwunden ist und in der Folge dafür sorgte, dass die Duplikate auch nicht bearbeitet oder gelöscht werden konnten. Dieses Problem wurde aus der Welt geschafft.

Trennlinien werden nun ignoriert

Bei der Suche nach Duplikaten und ebenso bei der Suche nach Lesezeichen ohne Namen wurden Trennlinien als Lesezeichen, dazu mit nichtssagender URL, erkannt. Trennlinien werden ab sofort bei der Suche ignoriert und außerdem nicht mehr zur Anzahl der Lesezeichen im Header addiert.

Vier neue Übersetzungen – jetzt in 13 Sprachen

Nach Deutsch, Englisch, Französisch, Chinesisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Obersorbisch und Niedersorbisch ist der Bookmarks Organizer ab sofort auch noch in die Sprachen Russisch, Spansich, Schwedisch sowie Ukrainisch übersetzt.

Noch ein paar Verbesserungen mehr

Wird ein Lesezeichen gelöscht, wird nicht länger nur automatisch die Anzahl der Lesezeichen insgesamt um eines reduziert, sondern auch die Anzahl der übeprüften Lesezeichen, so dass zu keinem Zeitpunkt mehr überprüfte als vorhandene Lesezeichen angezeigt werden.

Die Einstellung zum Deaktivieren der Bestätigungs-Dialoge hatte nicht im Modus zum Überprüfen auf Duplikate gegriffen, außerdem wurden die Checkboxen für Fehler und Warnungen nicht zurückgesetzt, falls eine weitere Überprüfung gestartet worden ist, ohne die Oberfläche neu zu laden.

Durch ein Refactoring und Vereinfachung des Codes konnte die Performance sowie Wartbarkeit mancher Teile des Codes verbessert werden. Die Dateigröße des Logos konnte reduziert werden und sämtliche Abhängigkeiten wurden auf einen aktuellen Stand gebracht.

Wofür werden all die Berechtigungen benötigt?

Nicht immer ist es für den Nutzer offensichtlich, wofür eine Erweiterung all die Berechtigungen benötigt. Wie schon bei New Tab Override gehe ich auch beim Bookmarks Organizer mit gutem Beispiel voran und liefere zu ausnahmslos jeder Berechtigung eine Erklärung, um für Transparenz zu sorgen. Die Übersicht ist auf der Beschreibungs-Seite der Erweiterung zu finden.

Hinweise und bekannte Probleme

Ebenfalls neu auf der Beschreibungs-Seite der Erweiterung ist ein Abschnitt, welcher Hinweise zur Nutzung und bekannte Probleme beinhaltet. Bekannte Probleme in Form von Fehlern in Bookmarks Organizer existieren derzeit keine, allerdings werden hier zwei Dinge aufgelistet, die wissenswert für die Benutzung des Bookmarks Organizers sind.

Gefällt? Unterstützung gerne gesehen!

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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March 10, 2018 09:32 PM

March 09, 2018

Sören Hentzschel

Firefox: Screenshot-Feature bekommt Bildbearbeitungs-Funktionen

Seit Firefox 56 wird der Mozilla-Browser mit einer eingebauten Screenshot-Funktion ausgeliefert. Ab Firefox 59 stehen serverseitig grundlegende Funktionen zur Bearbeitung der Bilder zur Verfügung.

Firefox Screenshots ist ein seit Firefox 56 in Firefox integriertes Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos, welches erlaubt, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite, die komplette Webseite oder einen beliebigen Ausschnitt abzubilden. Die Screenshots können entweder auf dem Computer gespeichert oder auf einen Mozilla-Server hochgeladen werden, seit Firefox 58 gibt es die dritte Option, Bilder stattdessen in die Zwischenablage zu kopieren. Seit dem Start von Firefox Screenshots wurde der Mozilla-Dienst schon für mehr als 64 Millionen Screenshots verwendet.

Ab Firefox 59 stehen serverseitig neue Funktionen zur Verfügung, welche einer einfachen Bearbeitung der hochgeladenen Bilder dienen. So gibt es nun ein Werkzeug, um das Bild nachträglich zu beschneiden und mit einem neuen Zeichen- sowie Textmarker-Werkzeug kann in das Bild gemalt werden. Dafür stehen insgesamt neun fest definierte Farben zur Verfügung. Schließlich gibt es noch eine Schaltfläche, um die Änderungen rückgängig zu machen.

Firefox Screenshots in Firefox 59

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March 09, 2018 10:27 PM

March 08, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Account: Änderung der E-Mail-Adresse möglich

Bislang war es nicht möglich, die E-Mail-Adresse seines Firefox Accounts, der unter anderem für die Synchronisation von Firefox-Daten genutzt wird, zu ändern. Ab sofort besteht diese Möglichkeit.

Der sogenannte Firefox Account ist das Benutzerkonto, welches unter anderem dann verwendet wird, wenn man die Synchronisation von Firefox-Daten aktiviert. Die E-Mail-Adresse wird dabei für den Login benötigt – war man an seinem Gerät drei Tage lang nicht angemeldet, muss eine erneute Anmeldung per E-Mail bestätigt werden.

Es kommt vor, dass man auf manche E-Mail-Adressen nicht sein Leben lang Zugriff hat. Tritt dieser Fall ein, hat man unter Umständen auch keinen Zugriff mehr auf seine synchronisierten Daten. Zwar besteht die Möglichkeit, sich einen neuen Account zu registrieren und dann von einem der Geräte die Daten neu zu synchronisieren, dabei besteht aber immer die Gefahr, dass Daten verloren gehen, insbesondere wenn man von einem neueren Gerät synchronisiert, welches die alten Daten nicht oder nicht vollständig besitzt.

Bereits seit einigen Wochen ist es möglich, auf accounts.firefox.com eine zweite E-Mail-Adresse anzugeben, welche für den Versand von Sicherheitshinweisen und zur Login-Bestätigung genutzt wird. Diese zweite E-Mail-Adresse kann nun auch zur primären E-Mail-Adresse ernannt werden. Die bisherige primäre E-Mail-Adresse kann danach entfernt werden. So ist ein Wechsel der E-Mail-Adresse möglich, ohne dass ein neues Benutzerkonto angelegt werden muss.

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March 08, 2018 10:46 PM

March 05, 2018

Sören Hentzschel

MOSS: Mozilla investiert in weitere Open Source-Projekte

Mit dem Open Source Support-Programms („MOSS“) unterstützt Mozilla Open Source-Anwendungen finanziell. Im vergangenen Jahr hat Mozilla im Rahmen von MOSS insgesamt 1.650.000 Dollar in Projekte aus der Open Source-Welt investiert. In diesem Quartal wurden weitere Unterstützungen bekannt gegeben.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet. Die geförderten Projekte werden teilweise von Mozilla selbst eingesetzt, teilweise werden sie aber auch deswegen gefördert, weil sie mit der Mozilla-Mission konform gehen. Mittlerweile wurden weitere Investitionen bekannt gemacht. Über alle Ausschüttungen kann hier mehr in Erfahrung gebracht werden.

MOSS-Unterstützungen

Über den Python Package Index, kurz: PyPI, werden jede Woche über 100 Millionen Python-Packages heruntergeladen. Mit Warehouse entwickelt die Python-Community ein Nachfolge-Produkt. Zur Fertigstellung erhält das Projekt eine Unterstützung in Höhe von 170.000 Dollar.

Das Tor-Projekt hat von Mozilla in den letzten Jahren bereits mehrere Unterstützungen erhalten. Im Rahmen von MOSS gab es nun noch einmal 160.000 Dollar, speziell für Open Observatory of Network Interference, kurz: OONI, was die Zensur, Überwachung sowie Manipulation des Datenverkehrs im Internet erkennen soll.

Das Python-Framework Zappa erhält 65.000 Dollar zur Verbesserung der Skalierbarkeit und um ein Ökosystem um Microservices herum aufzubauen. Für die Text-Rendering-Engine Harfbuzz gibt es 60.000 Dollar zur Verbesserung der Dokumentation. Und Tatoeba, eine Plattform zum Übertragen und Speichern von Stimm-Daten bekommt 25.000 Dollar zur Integration mit Mozillas Common Voice-Projekt sowie für Lizenz-Angelegenheiten. Commento, ein einbettbares Diskussions-System für Webseiten und Privatsphäre-freundliche Alternative zu Disqus, erhält 19.000 Dollar.

SOS-Unterstützungen

Ein im Juni 2016 gestartetes Unterprojekt von MOSS ist Secure Open Source, oder kurz: SOS, mit dem Ziel, Open Source-Software sicherer zu machen. Dazu beauftragt Mozilla Sicherheits-Dienstleister, bekannte Open Source-Projekte hinsichtlich Sicherheits-Schwachstellen zu überprüfen. SOS wurde dahingehend erweitert, nun auch die Entwicklung von sicherem Code zu unterstützen.

Einige der Hauptentwickler der Medien-Bibliotek libav arbeiten an rust-av, einer ähnlichen Bibliothek, welche in der von Mozilla geförderten Programmiersprache Rust entwickelt ist. Mozilla unterstützt dieses Vorhaben mit über 70.000 Dollar.

Weitere Sicherheits-Audits gab es in der Zwischenzeit für das populäre PHP-Framework CakePHP, wo eine schwere, fünf mittlere sowie neun schwache Sicherheitslücken entdeckt worden sind. Im DNS-Server Knot DNS konnten vier mittlere sowie sieben schwache Sicherheitslücken gefunden werden.

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March 05, 2018 10:08 PM

February 27, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60: Neue Option zum Deaktivieren von Firefox Sync

Firefox besitzt eine Möglichkeit zur Synchronisation, womit es möglich ist, auf Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr von verschiedenen Geräten aus zuzugreifen. Firefox 60 besitzt eine neue Option, um die den Zugang zu Sync komplett zu verbergen.

Die vorhandene Möglichkeit, Daten wie Chronik, Lesezeichen oder Passwörter zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren, ist für einige Nutzer eine zwingende Anforderung, wieso sie sich für den einen und gegen einen anderen Browser entscheiden. Wie bei allem kann natürlich auch mit Firefox Sync nicht jeder Nutzer etwas anfangen. Wem es so geht und gerne die komplette Sync-Kategorie aus den Firefox-Einstellungen sowie die Integration in das Hauptmenü entfernt haben möchte, kann dies ab Firefox 60 ganz einfach tun: wird der Schalter identity.fxaccounts.enabled per Doppelklick auf false gesetzt, werden die Integrations-Punkte von Firefox Sync deaktiviert. Ein Neustart von Firefox ist notwendig, damit die Änderung komplett wirkt.

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February 27, 2018 10:42 PM

February 23, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 60: Neue CSS-Engine wird für Firefox-Oberfläche genutzt

Seit Firefox 57 besitzt Firefox eine neue, in der Programmiersprache Rust geschriebene, CSS-Engine. Diese wird bislang nur für Webseiten eingesetzt. Ab Firefox 60 wird die neue CSS-Engine auch für die Firefox-Oberfläche selbst benutzt.

Mit der Veröffentlichung von Firefox 57 im November 2017 hat Mozilla vieles erneuert und vor allem die Leistung enorm verbessert. Ein Teil dieser Modernisierung war Quantum CSS, auch bekannt unter dem Namen Stylo, was die bisherige CSS-Engine von Firefox ersetzt hat.

Wir haben einen regelrecht bahnbrechenden Ansatz entwickelt, um Webseiten zu gestalten – eine superschnelle CSS-Engine, die in Rust geschrieben ist (eine Systemprogrammiersprache, die von Mozilla unterstützt wird). Diese neue, in Firefox integrierte CSS-Engine arbeitet besonders schnell und unter Zuhilfenahme mehrerer Prozessorkerne zugleich. Das kann derzeit kein anderer Browser. – Mozilla

Bislang kommt Stylo ausschließlich für die Darstellung von Webseiten zum Einsatz. Was nicht jeder weiß: auch die Oberfläche von Firefox selbst ist mit CSS gestaltet. Die Umsetzung hiervon erfolgt derzeit noch über die alte CSS-Engine. Ab Firefox 60 wird auch das CSS der Firefox-Oberfläche von Stylo übernommen. Damit kann im nächsten Schritt die alte CSS-Engine komplett aus Firefox entfernt werden. Aktuell wird Firefox noch mit zwei CSS-Engines ausgeliefert. Auch Firefox für Android unterstützt mittlerweile die neue CSS-Engine.

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February 23, 2018 10:48 PM

February 16, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey 2.49.2 (ESR) ist erschienen, hier gibt es ergänzende Release-Notes

Blogpost Version 2018-02-16 (neu)

releasesBlogpost in englischer SpracheWir haben eine neues Release: SeaMonkey 2.49.2(ESR)

Im Folgenden ergänzende Release-Notes

Für den Abruf der folgenden Bugzilla-Abfragen wird ein Bugzilla-Account (ohne besondere Privilegien) benötigt. Alle Bugzilla-Abfragen rein auf der Basis von Versions– und Target-Milestone-Angaben, nicht systematisch überprüft! Aufgrund der uneinheitlich gehandhabten Verwendung von Target-Milestone-Angaben sind Ungenauigkeiten unvermeidlich. Also alle Abfrageergebnisse bitte mit Vorsicht genießen!

Die wichtigsten Neuerungen (Features)

Die Wiki-Seite dazu hat keine Einträge, welche der Firefox52 – Änderungen auch SeaMonkey 2.49.2 betreffen kann ich nicht sagen.

SeaMonkey 2.49.2-spezifischen RFE-Fixes gibt es wohl nicht.

 

Offensichtliche neue Features:
  • Wohl keine, ist ja ein „Minor Release“
Entfernte Features:
  • Wohl keine, ist ja ein „Minor Release“

Bugfixes

  • Fehler, die seit dem Erscheinen von SeaMonkey 2.49.1 für SeaMonkey 2.49.2 beseitigt wurden.
  • Fehler, die in Thunderbird oder Firefox (meine Qery findet nix???) seit SeaMonkey 2.49.1 gefixt wurden und deshalb wohl auch in SeaMonkey 2.49.2 nicht mehr auftreten.
  • Es ist zu berücksichtigen, dass weder alle Fehler in Firefox oder  Thunderbird auch in SeaMonkey auftreten müssen noch absolut sicher ist, dass es jeder Thunderbird– und Firefox-Bugfix auch in den SeaMonkey-Code schafft.

Bekannte Probleme:

Siehe ofizielle Release Notes und diese Suchanfrage.

Mögliche neue Fehler („Regressions„)
  • Mögliche neue Fehler in SeaMonkey 2.49.2 — nur die mit Status New oder Assigned wurden auch schon als tatsächliche Bugs bestätigt.
  • Mögliche neue Fehler, die durch Regressions bei Firefox oder bei Thunderbird möglicher Weise auch SeaMonkey 2.49.1 betreffen (das sind sehr viele, Abfrage müsste gelegentlich überprüft und so modifiziert werden, dass sie ein realistischeres Bild der Situation gibt).

Workarounds zu neuen Fehlern finden sich eventuell im Wiki.

Mögliche und bekannte Fehler

./.

 

Sonstiges:

Es wird SSE2-taugliche Hardware für SeaMonkey 2.49. benötigt — zumindest für Windows

Chatzilla & DOM Inspector

Wurden für  SeaMonkey 2.49 aus dem Installer wegen Problemen mit der Lokalisierungs-Infrastruktur entfernt. Details: Bug 1231349 L10n repacks broken on with SM 2.42 and newer.

Bei Bedarf können diese Add-Ons vom AMO herunter geladen werden:

Catzilla vom AMO und auch das deutsche Sprachpaket habe ich mit SM 2.49.2 nicht wieder ausprobiert. Mit einem bestehenden Nutzerprofil mag der User gar nicht bemerken, dass SeaMonkey 2.49.2 ohne CZ ausgeliefert wurde, weil die alte Version von CZ einfach weiter arbeitet.

DOM Inspector 2.0.16.1-signed ist lt. AMO nur bis SeaMonkey 2.39 kompatibel. Download Link in den offiziellen Release Notes.

Rechtschreibprüfung

Keine Erkenntnisse meinerseits

Add-On-Konvertierung für SeaMonkey

Ein sehr leistungsfähiger Konvertierer macht eine große Anzahl von Firefox- und Thunderbird-Addons für SeaMonkey nutzbar. Über ein Addon kann diese Konvertierung jetzt mit einem einzigen Mausklick aus dem AMO heraus erfolgen, beispielsweise auch für Wörterbücher.

Achtung: Für Sprachpakete ist keine Konvertierung möglich, obwohl das vom AMO Browsing for SeaMonkey-Addon (derzeit noch) vorgeschlagen wird (siehe auch oben!).


Also dann, und vielen Dank an alle, die Release 2.49.2 ermöglicht haben, und viel Spaß damit!

Rainer

 

February 16, 2018 05:17 PM