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October 18, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Nightly ab sofort mit doppelter Anzahl an Content-Prozessen

Mozilla hat in der Nightly-Version von Firefox die Anzahl der standardmäßig aktivierten Content-Prozesse von vier auf acht verdoppelt. In Zukunft sollen es weit mehr werden.

Die Multiprozess-Architektur von Firefox trennt Browser- und Content-Prozesse voneinander, wobei sich mehrere Tabs in der Regel einen Content-Prozess teilen, da Firefox standardmäßig nur vier Content-Prozesse aktiviert hat. Eine Erhöhung der Content-Prozesse verbessert grundsätzlich die Sicherheit, Stabilität und Reaktionsfreudigkeit des Browsers, führt aber auch zu einem erhöhten Ressourcen-Verbrauch, da jeder Prozess einen gewissen Ressourcen-Overhead mit sich bringt.

Mozilla arbeitet hart daran, diesen Overhead zu reduzieren, denn das Ziel, an welchem Mozilla unter dem Projektnamen Fission arbeitet, ist eine Site Isolation, das heißt, dass für jeden sogenannten Origin ein eigener Prozess genutzt wird, was bei ein paar hundert Tabs auch entsprechend viele Prozesse bedeuten kann. Der Vorteil liegt auf der Hand: In den angeführten Punkten wie Stabilität und Sicherheit wird Firefox noch stärker.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, denn noch liegt der Overhead bei rund 40 MB pro Prozess. Das ist ein Wert, der noch um einiges fallen muss, wenn die Anzahl der Content-Prozesse deutlich höher ausfallen soll. Nachdem Mozilla bereits einige Optimierungen vorgenommen hat, ist mit der Erhöhung der standardmäßig aktivierten Content-Prozesse von vier auf acht nun ein erster Schritt in die gewünschte Richtung getan. Initiale Messungen von Mozilla haben gezeigt, dass Firefox mit acht Content-Prozessen noch immer einen geringeren Ressourcen-Verbrauch als Chrome hat.

Diese Erhöhung der standardmäßig aktivierten Content-Prozesse ist zunächst noch auf Nightly-Versionen von Firefox beschränkt, wird also nicht in der finalen Version von Firefox 64 ausgeliefert werden. Wer die Anzahl der Content-Prozesse reduzieren möchte, kann dies ganz einfach in den Firefox-Einstellungen unter Allgemein im Abschnitt Leistung machen.

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October 18, 2018 09:51 PM

October 17, 2018

Sören Hentzschel

Unterstützung für TLS 1.0 und TLS 1.1 wird Anfang 2020 eingestellt

Mozilla, Microsoft, Apple und Google haben zeitgleich bekanntgegeben, die Unterstützung für die veralteten Verschlüsselungs-Protokolle TLS 1.0 und TLS 1.1 Anfang 2020 einzustellen.

Alle großen Browserhersteller werden die Unterstützung für das Transport Layer Security-Protokoll (TLS), häufig umgangssprachlich auch wie das Vorgänger-Protokoll Secure Sockets Layer als SSL bezeichnet, in den Versionen 1.0 und 1.1 Anfang 2020 einstellen. Dies gaben Mozilla, Microsoft, Apple und Google gemeinsam bekannt. Im Falle von Firefox wird die Änderung demnach mit Firefox 66 im März 2019 erfolgen. Vorab-Versionen von Firefox werden natürlich schon zu einem früheren Zeitpunkt betroffen sein.

Bis dahin wird TLS 1.0 bereits über 21 Jahre alt sein. TLS 1.1 bot nur geringfügige Verbesserungen gegenüber TLS 1.0 und wird zeitgleich nicht mehr unterstützt werden. Aus Sicherheitsgründen sollte das mittlerweile auch schon einige Jahre alte TLS 1.2 oder das in diesem Jahr neu veröffentlichte TLS 1.3 genutzt werden. Telemetrie-Daten von Firefox sagen aus, dass TLS 1.0 und TLS 1.1 insgesamt noch etwa 1,2 Prozent aller Verbindungen ausmachen. Im Falle von Microsoft Edge sollen es noch 0,72 Prozent sein und bei Chrome 0,5 Prozent. Für Safari nennt Apple einen Wert von weniger als 0,36 Prozent.

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October 17, 2018 09:38 PM

October 16, 2018

Sören Hentzschel

Screenshot-App: Mozilla veröffentlicht Public Beta von Firefox ScreenshotGo für Android

Mozilla Taiwan hat die erste öffentliche Beta-Version einer neuen Screenshot-App für Android veröffentlicht. Die App hört auf den Namen Firefox ScreenshotGo.

Wie schon der ebenfalls von Mozilla Taiwan entwickelte Browser Firefox Rocket steht auch Firefox ScreenshotGo offiziell zunächst nur in Indonesien zur Verfügung. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox ScreenshotGo allerdings von überall in der Welt ganz einfach über GitHub installieren.

Firefox ScreenshotGo

Firefox ScreenshotGo hilft bei der Verwaltung von Screenshots. Auf dem Gerät aufgenommene Bildschirmfotos können in sogenannten Kollektionen organisiert werden. Ein Löschen von Screenshots ist natürlich genauso über die App möglich wie das Teilen der Bilder über die Sharing-Funktion von Android. Optional kann eine Schaltfläche aktiviert werden, welche permanent auch über anderen Anwendungen erscheint und so eine bequeme Aufnahme von Screenshots erlaubt.

Firefox ScreenshotGo

Firefox ScreenshotGo

Firefox ScreenshotGo

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October 16, 2018 08:09 PM

October 15, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Rocket 3.3

Mozilla hat Firefox Rocket 3.3 für Android veröffentlicht. Bei Firefox Rocket handelt es sich um einen spezialisierten Browser mit Funktionen zum Sparen von Daten, welcher offiziell nur in wenigen Märkten angeboten wird, aber auch überall sonst installiert werden kann.

Im Oktober 2017 hat Mozilla die erste Version von Firefox Rocket für Android veröffentlicht. Ähnlich wie Firefox Klar ist auch Firefox Rocket ein sehr reduzierter Browser mit einem besonderen Fokus, der viele Funktionen des großen Firefox-Bruders nicht besitzt. Der Fokus bei Firefox Rocket liegt auf dem Sparen von Daten und damit gerade in Entwicklungsländern auch auf dem Sparen von Geld. So kann per Knopfdruck ein sogenannter Turbo-Modus aktiviert werden, welcher Werbung und Tracker blockiert, über eine weitere Schaltfläche können Bilder auf Webseiten deaktiviert werden und eine andere Schaltfläche erlaubt die Bildschirm-Aufnahme von Webseiten, welche über den sichtbaren Bereich hinausgehen und auch dann zur Verfügung stehen, wenn gerade keine Internetverbindung besteht.

Kürzlich hat Mozilla Firefox Rocket in Version 3.3 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein kleineres Update. Gegenüber der vorherigen Version ist eine sichtbare Neuerung hervorzuheben: die Möglichkeit, auf Webseiten nach Text zu suchen.

Firefox Rocket 3.3

Offiziell angeboten wird Firefox Rocket bislang nur in Indonesien, Indien, Thailand und auf den Philippinen. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox Rocket aber von überall in der Welt über GitHub installieren.

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October 15, 2018 08:46 PM

October 14, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox für Amazon Echo Show, ist bereits vorinstalliert

Nach Firefox für das Amazon Fire TV gibt es nun auch Firefox für das Amazon Echo Show. Firefox ist auf dem Amazon Echo Show sogar bereits vorinstalliert – und per Software-Update auch auf Geräten der ersten Generation.

Für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick bietet Mozilla bereits einen Firefox-Browser an. Dieser kann ganz einfach aus dem Amazon-Store heruntergeladen werden. Für das Amazon Echo Show gibt es von Mozilla jetzt ebenfalls einen Firefox-Browser. Dieser ist auf den neuen Geräten der zweiten Generation neben Amazons eigenem Silk-Browser bereits vorinstalliert. Aber auch Nutzer eines Gerätes der ersten Generation dürfen sich freuen, denn per Software-Update wird Firefox auch auf diesen Geräten installiert.

Firefox für das Amazon Echo Show ist in der ersten Version noch ein sehr einfacher Browser ohne viele Funktionen. Die Kacheln auf der Startseite, um schnell auf seine Lieblings-Seiten zugreifen zu können, sind aber bereits anpassbar. Standardmäßig gibt es bereits Kacheln von Google, YouTube sowie Wikipedia. Ebenso lassen sich bereits Cookies und Websitedaten löschen und Telemetrie ist natürlich auch hier, wie in jedem Firefox-Produkt, optional. Außerdem sind die Sprach-Kommandos „Alexa, open Firefox“, „Alexa, open Youtube“, „Alexa, open Google“ und „Alexa, open Bing“ implementiert.

Firefox für Amazon Echo Show

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October 14, 2018 09:13 PM

October 08, 2018

Sören Hentzschel

Firefox bekommt Unterstützung für Bildformat WebP

Kurz nach der Unterstützung von WebP in Microsoft Edge zieht Mozilla nach und plant die Unterstützung von Googles Bildformat in Firefox für den Desktop sowie für Android.

WebP ist ein Bildformat, welches bereits vor acht Jahren von Google vorgestellt worden ist. Das Bildformat verspricht geringere Dateigrößen als PNG und JPG sowie die Unterstützung von Transparenz und Animationen. Hinsichtlich Browser-Unterstützung sah es bislang allerdings mager aus. Naheliegenderweise wurde WebP natürlich von Google Chrome sowie anderen Browsern unterstützt, welche die Google-Engine verwenden. Alle anderen großen Browserhersteller – das heißt Mozilla, Microsoft und Apple – haben an WebP keinen Gefallen gefunden. Mozilla hatte sich beispielsweise vor fünf Jahren intensiv mit WebP befasst und kam zu dem Ergebnis, dass WebP hinsichtlich Kompression keinen signifikanten Vorteil gegenüber JPEG oder Konkurrenzformaten wie JPEG XR und HEVC-MSP bringt.

Neben anderen Faktoren kommt vor allem auch mit der Unterstützung von WebP in Microsoft Edge nach dem Oktober 2018-Update für Windows 10 bei Mozilla wieder Bewegung in das Thema: Mozilla plant nun offiziell die Unterstützung von WebP in Firefox. In der ersten Jahreshälfte 2019 soll es soweit sein. Die Unterstützung ist sowohl in Firefox für den Desktop als auch in Firefox für Android geplant. Nutzer von Firefox für iOS müssen vermutlich weiterhin verzichten, denn von Apple gibt es nach wie vor keine Anzeichen dafür, dass WebP in Zukunft unterstützt werden könnte. Und da Browserhersteller im Falle von iOS auf Apple angewiesen sind, besteht hier schlicht keine Möglichkeit, WebP zu unterstützen.

Browserhersteller tun sich mit der Adaption neuer Medienformate schwer, da es viele konkurrierende Formate gibt und die Unterstützung neuer Formate eine Entscheidung ist, die sehr großen Einfluss auf das Web hat und zu einer Unterstützung für viele Jahre verpflichtet, weil die Unterstützung eines Medienformats aus Kompatibilitätsgründen nicht einfach wieder rückgängig gemacht werden kann.

Die Zusage, WebP in Firefox unterstützen zu wollen, ändert derweil nichts an Mozillas Plänen, das sich noch in Entwicklung befindliche Bildformat AVIF vorantreiben zu wollen. AVIF basiert auf dem neuen lizenzfreien Video-Codec AV1 der Alliance for Open Media.

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October 08, 2018 09:51 PM

October 03, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Klar 7.0 mit Quantum-Engine und überarbeitetem Design ist da

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für Android als auch für iOS neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat mit Firefox Klar 7.0 nun ein großes Update für beide Plattformen veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören unter anderem optionale Suchvorschläge sowie ein überarbeites Design. Und die Android-Version läuft ab sofort mit der gleichen Engine wie Firefox Quantum.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android
Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Für seinen Privatsphäre-Browser Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) hat Mozilla sowohl für Android als auch für Apple iOS ein Update auf Version 7.0 veröffentlicht.

Überarbeitetes Design für Android und iOS

Passend zu den neuen Betriebssystem-Versionen Android Pie sowie iOS 12 hat Mozilla das Design von Firefox Klar überarbeitet, um optimal mit diesen zu harmonieren und moderner zu erscheinen. Bereits im Juli wurde auf diesem Blog eine exklusive Vorschau auf das neue Design für Android gegeben.

Zusätzlich werden auf dem Startbildschirm ab sofort Hinweise zu Funktionen von Firefox Klar gegeben. Wird eine Seite über das Papierkorb-Symbol geschlossen, erscheint ein anderer Hinweis auf dem Startbildschirm. Für Nutzer von iOS steht diese Funktion derzeit allerdings noch nur in englischer Sprache zur Verfügung.

Firefox Klar 7.0

Optionale Such-Vorschläge für Android und iOS

Firefox Klar kann nun auch direkt während der Eingabe von Begriffen in die Adressleiste Such-Vorschläge machen, welche von der eingestellten Standard-Suchmaschine kommen. Das ist ein praktisches Feature, da man Zeit sparen kann. Allerdings muss dafür für jede Eingabe der Anbieter der eingestellten Standard-Suchmaschine kontaktiert werden. Aus diesem Grund und weil Firefox Klar ein Browser mit Fokus auf Privatsphäre ist, ist diese Funktion standardmäßig zwar vorhanden, aber nicht aktiviert. Der Nutzer wird zum einen direkt bei der Eingabe in die Adressleiste gefragt, ob die Such-Vorschläge aktiviert werden sollen – was natürlich auch dauerhaft verneint werden kann -, kann diese ansonsten aber auch jederzeit über die Einstellungen der App aktivieren respektive wieder deaktivieren.

Firefox Klar 7.0

Firefox Klar für Android mit Quantum-Engine

Zur Darstellung der Webseiten wird bislang, wie bei den meisten anderen Android-Browsern auch, die Chromium-Engine verwendet, in Firefox Klar in Form von Chromium WebView, was bereits auf jedem Gerät vorinstalliert ist. Mit dem Update auf Firefox Klar 7.0 ändert sich das: ab sofort verwendet der Privatsphäre-Browser Mozillas eigene Gecko-Engine – zunächst für zehn Prozent der Nutzer, später für weitere Nutzer. Das ist die gleiche Engine wie in Firefox Quantum. Eine Folge davon ist, dass die Dateigröße der App deutlich angestiegen ist, da nun eine komplette Rendering-Engine mitgeliefert werden muss. Auf der anderen Seite ist dies nicht nur gut für die Vielfalt im Browsermarkt: Nutzer sollen davon vor allem in weiteren Updates profitieren. Denn der Umstieg auf Mozillas eigene Engine soll weitere Verbesserungen der Privatsphäre ermöglichen, wo Chromium WebView Grenzen setzt. Und: Mozillas Implementierung der Gecko-Engine in Form der neuen GeckoView-Bibliothek lädt bereits in dieser frühen Form Webseiten 20 Prozent schneller als die Gecko-Engine in Firefox für Android – zusätzlich zu den ganzen Zeit-Ersparnissen durch all die blockierten Tracking-Elemente. Übrigens arbeitet Mozilla auch an einer Neu-Entwicklung von Firefox für Android auf Basis von GeckoView. Darauf müssen Nutzer allerdings noch ein paar Monate warten.

Siri-Shortcuts für Apple iOS

Außerdem neu dabei: Siri-Shortcuts für Apple iOS, also anpassbare Sprach-Befehle, um beispielsweise die Lieblings-Seite zu öffnen oder die Browser-Sitzung zu löschen.

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October 03, 2018 09:25 PM

October 02, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 62.0.3

Mozilla hat Firefox 62.0.3 veröffentlicht. Bei Firefox 62.0.3 handelt es sich um ein Sicherheits-Update, zusätzlich werden zwei Probleme für Nutzer von Apple macOS behoben.

Download Mozilla Firefox 62.0.3 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit dem Update auf Firefox 62.0.3 schließt Mozilla zwei als kritisch eingestufte Sicherheits-Schwachstellen, weswegen das Update für alle Nutzer empfohlen ist. Für Nutzer von Apple macOS kommen noch zwei weitere Korrekturen dazu. Zum einen wurde ein Problem mit der Flash-Sandbox korrigiert, welches die Wiedergabe von DRM-geschützten Flash-Streams verhindern konnte. Das andere korrigierte Problem betrifft ausschließlich Nutzer der ganz aktuell veröffentlichten Version macOS Mojave. Dort konnte es bei verschiedenen Dialog-Fenstern zu einem Einfrieren von Firefox kommen.

Bei Firefox 62.0.3 für Android handelt es sich um ein reines Sicherheits-Updates ohne weitere Bugfixes.

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October 02, 2018 08:55 PM

October 01, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla führt Wiederherstellungsschlüssel für Firefox Account ein

Nutzer, welche das Passwort für ihren Firefox Account vergessen haben, konnten dieses bislang zurücksetzen, haben dabei aber serverseitig synchronisierte Daten wie Lesezeichen, Chronik und Passwörter verloren. Mit dem Wiederherstellungsschlüssel führt Mozilla nun eine Möglichkeit ein, bei welcher im Falle eines Passwort-Vergessens keine Daten verloren gehen.

Wer die Synchronisations-Funktion von Firefox nutzt, um von überall aus Zugriff auf Daten wie Lesezeichen, Chronik und Passwörter zu haben, muss sich um die Sicherheit seiner Daten wenig Sorgen machen. Da die Daten bereits clientseitig verschlüsselt werden und sich die Verschlüsselung auch aus dem Passwort des Nutzers ableitet, hat nicht einmal Mozilla Zugriff auf die Daten – und damit selbst bei entsprechender Anfrage auch keine Behörde. Was gut für die Sicherheit der Daten ist, hat aber auch einen Nachteil: Vergisst der Nutzer sein Passwort und muss daher ein neues Passwort festlegen, ändert sich dadurch auch der Schlüssel zum Lesen der Daten und es besteht auf dem Server kein Zugriff mehr auf die Daten. Kurz: Das Vergessen des Passworts bedeutete bisher unter Umständen auch einen Verlust von Daten.

Dass dies nicht optimal ist, liegt auf der Hand. Darum führt Mozilla sogenannte Wiederherstellungsschlüssel ein. Dabei handelt es sich um eine Zeichenkette, bestehend aus Buchstaben und Ziffern. Dieses optionale Feature erlaubt das Zurücksetzen des Passworts, ohne den Zugriff auf die sychronisierten Daten zu verlieren. Einzige Voraussetzung: Der Wiederherstellungsschlüssel muss aktiviert werden, bevor der Nutzer sein Passwort vergisst. Den Wiederherstellungsschlüssel sollte man sich dann notieren und an einem sicheren Ort aufbewahren, so dass man im Notfall darauf zugreifen kann. Jeder Wiederherstellungsschlüssel kann nur einmal genutzt werden. Sobald ein solcher also genutzt worden ist, um sein Passwort zurückzusetzen, muss für den nächsten Notfall ein neuer Wiederherstellungsschlüssel angelegt werden.

Der Wiederherstellungsschlüssel kann auf accounts.firefox.com eingerichtet werden. Die Neuerung wird schrittweise ausgerollt. Wer die entsprechende Option noch nicht sieht, kann ?showAccountRecovery an das Ende der URL hängen, um früher Zugriff auf diese Funktion zu erhalten.

Firefox Account Wiederherstellungsschlüssel

Tipp für noch mehr Sicherheit: Vor wenigen Monaten hat Mozilla eine Zwei-Schritt-Authentifizierung für den Firefox Account eingeführt.

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October 01, 2018 09:39 PM

September 26, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla startet neuen Sicherheits-Dienst Firefox Monitor

Mozilla hat seinen neuen Sicherheits-Dienst Firefox Monitor gestartet. Dabei handelt es sich um eine Webseite, welche Nutzer überprüfen lässt, ob diese in der Vergangenheit Opfer von einem Datendiebstahl waren.

Firefox Monitor wurde erstmals im Juni dieses Jahres angekündigt und ist nun offiziell gestartet. Der Dienst ist unter der Domain monitor.firefox.com erreichbar, bislang allerdings nur in englischer Sprache.

Nutzer haben häufig Benutzerkonten auf zahlreichen Webseiten. Die Zahl der Daten-Diebstähle, das heißt, dass jemand Unbefugtes Zugriff auf persönliche Daten und Passwörter erlangt, nimmt dabei immer mehr zu. Mozilla hat eine Partnerschaft mit HaveIBeenPwned.com abgeschlossen, um Firefox Monitor anzubieten. Durch die Eingabe der E-Mail-Adresse kann jeder überprüfen, ob seine E-Mail-Adresse und damit verbunden meist auch andere Daten Teil eines bekannten Datendiebstahls in der Vergangenheit waren.

Firefox Monitor

Firefox Monitor listet Details zu den betroffenen Diensten auf und spricht außerdem Empfehlungen aus, was im Falle eines Datendiebstahls unternommen werden sollte.

Firefox Monitor

Mozilla gibt dem Nutzer außerdem die Möglichkeit, seine E-Mail-Adresse zu hinterlegen, um benachrichtigt zu werden, falls es in der Zukunft zu einem Daten-Diebstahl kommt, von welchem die hinterlegte E-Mail-Adresse betroffen ist.

Firefox Monitor

Zusätzlich soll bald die Ausrollung einer Integration in Firefox beginnen. Dadurch wird der Nutzer gewarnt, sobald er eine Webseite besucht, welche in der Vergangenheit von einem Daten-Diebstahl betroffen war.

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September 26, 2018 06:06 PM

September 25, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 62.0.2 für Android

Mozilla hat mit Firefox 62.0.2 ein zweites außerplanmäßiges Update für seinen Android-Browser veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 62.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 62.0.2 für Android veröffentlicht. Genau wie das Update der Desktop-Version behebt auch das Android-Update eine potentielle Sicherheits-Schwachstelle, ein Verbindungs-Problem bei Webseiten mit veralteten TLS-Einstellungen sowie ein Performance-Problem beim Laden von Markern auf Google Maps. Außerdem wurde das Problem behoben, dass die Sharing-Icons im Hauptmenü auf Android 6.0 und neuer zu groß dargestellt werden konnten.

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September 25, 2018 08:28 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 62.0.2 und behebt diverse Probleme

Mozilla hat Firefox 62.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion, einschließlich einer Sicherheitslücke.

Download Mozilla Firefox 62.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Nachdem Firefox 62.0.1 ausschließlich für Android erschienen war, steht nun mit Firefox 62.0.2 ein erstes außerplanmäßiges Update für die Desktop-Version von Firefox 62 zum Download bereit. Mit dem Update behebt Mozilla eine potentielle Sicherheits-Schwachstelle. Diese Schwachstelle konnte gleichzeitig einen Absturz bei Programm-Start auslösen, wenn zwischen Release- und Nightly-Versionen gewechselt und dabei dasselbe Firefox-Profil verwendet worden ist.

Einige Nutzer der Sicherheits-Software Avast / AVG hatten das Problem, dass Firefox plötzlich nicht mehr startete und nur noch ein gelbes Fenster mit roter Schrift anzeigte. Grund hierfür war, dass Avast / AVG einfach die Sprachpakete der Nutzer entfernt hat. Normalerweise sollte Firefox in diesem Fall aber trotzdem starten und die englische Sprache nutzen. Allerdings gab es in Firefox 62 ein Problem in Zusammenhang mit der Fallback-Sprache, weswegen dies nicht funktionierte. Ein ähnliches Problem gab es mit den speziellen Firefox-Builds von Acer, bei denen die Aktualisierung der Sprachpakete nicht korrekt erfolgte und dieses Ergebnis hatte. Ein weiteres Problem mit Sprachpaketen: bei Verwendung von Sprachpaketen konnten entfernte Suchmaschinen nach einem Update plötzlich wieder erscheinen. Alle diese Probleme wurden mit dem Update auf Firefox 62.0.2 behoben.

Behoben wurde außerdem ein Problem, welches verursachte, dass die URLs unbesuchter Lesezeichen in der Adressleiste nicht vervollständigt wurden, sowie ein mögliches Darstellungsproblem bei Verwendung von WebGL. Auch wurde ein Performance-Problem behoben, welches das Laden von Markern auf Google Maps negativ beeinflussen konnte.

Wurde auf Windows-Systemen der Stub Installer genutzt, um bei einer Neuinstallation das Firefox-Profil zu erneuern, wurde Firefox nach der Neu-Installation nicht automatisch gestartet. Ein weiteres Problem, welches nur Windows-Nutzer betroffen hat, hat den Neustart von Firefox betroffen: Firefox hatte sich unter Umständen nicht die korrekte Größe und Position gemerkt.

Schließlich wurde noch ein Verbindungs-Problem (SSL_ERROR_NO_CYPHER_OVERLAP) auf manchen Webseiten behoben, deren Server eine veraltete TLS-Konfiguration einsetzt, sowie auf Apple macOS ein Problem mit dem Screensharing, wenn mehr als ein Bildschirm eingesetzt wird.

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September 25, 2018 08:00 PM

September 19, 2018

Sören Hentzschel

Avast / AVG macht Firefox-Installationen unbenutzbar

Sogenannte Sicherheits-Softwares sind höchst umstritten, da sie häufig Probleme verursachen. Ein aktuelles Beispiel ist Avast / AVG. Deren Sicherheits-Software legt aktuell Nutzern nicht nur die Entfernung einer offiziellen System-Erweiterung von Mozilla nahe, auch werden Sprachpakete gelöscht, wodurch Firefox-Installationen unbenutzbar werden.

Sicherheits-Software kommt mit einem Versprechen: Sie sollen die Sicherheit der Nutzer verbessern. Doch schießt diese Art von Software dabei immer häufiger über das Ziel hinaus. So bietet beispielsweise fast jeder Hersteller eine Funktion an, welche auf einen Namen wie HTTPS-Scanning oder ähnlich hört, und damit die sicheren HTTPS-Verbindungen des Browsers in Manier einer Schadsoftware (es handelt sich dabei de facto um Man-in-the-Middle-Angriffe!), unterbricht. Tatsächlich ist diese Funktion sogenannter „Sicherheits“-Software nicht nur schlecht für die Sicherheit, sondern sorgt viel zu häufig sogar dafür, dass Firefox-Nutzer überhaupt keine Seiten über HTTPS mehr aufrufen können. Browser-Foren sind voll mit Themen zu diesem Problem. Auch konnten im Rahmen von Googles Project Zero in der Vergangenheit immer wieder schwerwiegende Sicherheits-Defizite in den Softwares praktisch aller großen Namen nachgewiesen werden. Nicht zuletzt haben auch Firefox-Abstürze nicht selten ihre Ursache in dieser Art von Software.

Aktuell macht vor allem Avast / AVG Ärger, und das gleich in zweifacher Weise. Sogenannte System-Erweiterungen sind ein integraler Bestandteil von Firefox, welcher sich dadurch von Core-Funktionalität unterscheidet, dass die System-Erweiterungen unabhängig von Firefox ausgeliefert und aktualisiert werden können. Eine solche System-Erweiterung, die ganz offiziell von Mozilla kommt, hört auf den Namen Telemetry Coverage. Avast / AVG rät seinen Nutzern, diese wegen angeblich schlechter Reputation zu entfernen. Ein Wunder, dass Avast nicht empfiehlt, Firefox gleich komplett zu deinstallieren, könnte man meinen, wo doch Firefox als Ganzes ein Produkt von Mozilla ist und nicht nur diese System-Erweiterung. Bereits in der Vergangenheit ist Avast dadurch aufgefallen, Nutzern zur Entfernung offizieller System-Erweiterungen von Firefox zu raten. Dies hängt also nicht speziell mit dieser einen System-Erweiterung zusammen.

Während der Schaden in diesem Fall gering erscheint, ist der Schaden in einem anderen Fall umso größer. Avast / AVG löscht Sprachpakete von Firefox-Installationen. Die Folge ist in Kombination mit einem Fehler in Firefox 62, welcher die Verwendung der Fallback-Sprache betrifft, verheerend: Firefox zeigt nur noch ein gelbes Fenster mit <window id=“main-window“ in roter Schrift an und kann nicht länger benutzt werden. Wer von diesem Problem betroffen ist, sollte Firefox in der gewünschten Sprache neu installieren – und sich überlegen, ob Avast / AVG wirklich eine Daseinsberechtigung auf seinem System besitzt. Nutzer von Windows zum Beispiel haben mit dem Windows Defender eine deutlich bessere und dazu kostenlose Alternative, welche besser schützt und keine Probleme verursacht.

Avast / Firefox
Bildquelle. Bugzilla@Mozilla

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September 19, 2018 09:31 PM

Programmiersprache: Rust 1.29 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.29 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas Servo-Engine entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Seit kurzem steht Rust 1.29 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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September 19, 2018 08:38 PM

September 18, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht neuen Browser Firefox Reality 1.0

Mozilla hat heute die erste Version von Firefox Reality veröffentlicht, dem ersten plattformübergreifenden Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality.

Themen wie Virtual Reality, Augemented Reality und Mixed Reality werden uns in den nächsten Jahren noch viel beschäftigen. Längst handelt es sich dabei nicht mehr nur um einen technologischen Trend. Mozilla war bei diesem Thema von Anfang an vorderster Front dabei: Firefox 55 war der erste Desktop-Browser mit Unterstützung für Virtuelle Realität, mit A-Frame bietet Mozilla ein beliebtes Framework für Virtuelle Realität an, welches über zehn Millionen Mal pro Monat genutzt wird, und mit dem WebXR Viewer gibt es von Mozilla eine App für Apple iOS zum Betrachten von Mixed Reality-Inhalten.

Nach der initialen Ankündigung von Firefox Reality im April dieses Jahres steht nun Firefox Reality 1.0 für das HTC Vive, Oculus Rift sowie Google Daydream in den jeweiligen App-Stores zum Download bereit. Bei Firefox Reality handelt es sich um einen eigenen Browser speziell für Virtual, Augmented und Mixed Reality, der von Technologien aus Firefox Quantum und Mozillas Next-Generation-Engine Servo profitiert und natürlich dem gleichen Privatsphäre-Standard folgen soll, den man von Mozilla und Firefox kennt und erwartet.

Wie die bereits bekannten Firefox-Produkte bietet auch Firefox Reality einen privaten Modus an, welcher keine Daten zurücklässt. Da Text-Eingaben in der virtuellen Realität immer noch mühsam sind, ermöglicht Firefox Reality die Text-Eingabe optional auch per Sprache. Und beim Start begrüßt einen Firefox Reality mit einer Sammlung an Videos, Spielen und weiteren VR-Inhalten, welche es dem Anwender ermöglichen, neue VR-Inhalte kennenzulernen und direkt aufzurufen.

Das alles soll erst der Anfang sein. Man habe eine ständig wachsende Liste an Ideen und Funktionen und keinen geringeren Anspruch, als Firefox Reality zum besten Browser für Mixed Reality zu machen. Lesezeichen, 360°-Videos sowie Benutzerkonten werden als Funktionen genannt, welche Mozilla in den nächsten Monaten, neben weiteren Dingen, ergänzen möchte.

Firefox Reality

Firefox Reality

Firefox Reality

Original-Video aufrufen

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September 18, 2018 08:50 PM

September 13, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla aktiviert WebRender standardmäßig in Firefox Nightly

Der aus dem Servo-Projekt stammende WebRender soll die Grafikkarte stärker als bisher einbeziehen und so für eine deutlich verbesserte Firefox-Performance sorgen. Bei der Entwicklung von WebRender hat Mozilla nun den nächsten wichtigen Meilenstein erreicht und WebRender für alle qualifizierten Nutzer standardmäßig in Firefox Nightly aktiviert.

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

Vor knapp zwei Monaten hatte Mozilla bereits WebRender für einen Teil der qualifizierten Nutzer in der Nightly-Version von Firefox aktiviert. Das Ganze erfolgte als sogenannte Shield-Studie über einen festgelegten Zeitraum, wobei die Aktivierung nur auf 50 Prozent der qualifizierten Systeme erfolgte, während die anderen 50 Prozent als Kontrollgruppe dienten.

Nun hat Mozilla alle notwendigen Abhängigkeiten implementiert und WebRender standardmäßig sowie dauerhaft für alle Nutzer aktiviert, welche die Voraussetzungen erfüllen. Neben der Nutzung einer Nightly-Version von Firefox wird Windows 10 als Betriebssystem voraussgesetzt sowie die Verwendung einer halbwegs modernen Grafikkarte von Nvidia, ältere Nvidia-Grafikkarten werden bisher nicht unterstützt. Außerdem ist WebRender derzeit noch deaktiviert, wenn ein Notebook im Akku-Betrieb eingesetzt wird und nicht an der Steckdose angeschlossen ist.

Desktop-Computer mit Windows 10 und einer Grafikkarte von Nvidia machen ca. vier Prozent der Gesamt-Population aller Firefox-Nutzer aus. Dabei handelt es sich um exakt die Zielgruppe, für welche Mozilla eine standardmäßige Aktivierung von WebRender in einer Beta-Version von Firefox 64 anpeilt. Die Abhängigkeiten für eine Aktivierung in Firefox Beta lassen sich hier finden. In späteren Firefox-Versionen soll WebRender natürlich auch für weitere Betriebssysteme und weitere Grafikkarten aktiviert werden.

Es gilt weiterhin, dass WebRender erst in Nightly-Versionen von Firefox aktiviert ist und daher noch einen entsprechenden Weg vor sich hat. Stabilität sowie die korrekte Darstellung von Webseiten hatten bisher höchste Priorität. Es ist davon auszugehen, dass WebRender noch nicht sein volles Performance-Potential ausspielt.

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September 13, 2018 10:58 AM

September 11, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 62.0.1 für Android

Mozilla hat mit Firefox 62.0.1 ein erstes außerplanmäßiges Update für seinen Android-Browser veröffentlicht. Dieses behebt ein Problem mit Firefox 62 für Android.

Download Mozilla Firefox 62.0.1 für Android

Nur kurz nach Veröffentlichung von Firefox 62 für Android hat Mozilla ein Bugfix-Update auf Firefox 62.0.1 nachgelegt. Dieses behebt eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit WebGL-Inhalten auf Webseiten. Weitere Neuerungen beinhaltet das Update nicht. Für die Desktop-Version gibt es kein Update auf Firefox 62.0.1, dort wird in den nächsten Tagen ein Update auf Firefox 62.0.2 erscheinen.

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September 11, 2018 08:52 PM

September 07, 2018

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 62 für Android

Nicht nur für Windows, Apple macOS und Linux ist Firefox 62 in dieser Woche erschienen, auch hat Mozilla Firefox 62 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox 62.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 62 hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 62 aktualisiert. Die automatische Aktualisierung über den Play Store erfolgt wie immer schrittweise.

Verbesserte Performance

Das Konzept Race Cache With Network (RCWN) beschleunigt die Ladezeiten von Webseiten, indem Firefox parallel eine Anfrage an das Netzwerk sendet, wenn Firefox merkt, dass der Zugriff auch den Cache langsam ist, und dann die Ressource aus der Quelle nutzt, welche zuerst ein Ergebnis liefert. Mozilla hat RCWN bereits in der Desktop-Version von Firefox 59 ausgeliefert, die Android-Version zieht jetzt mit Firefox 62 nach. Außerdem wurde die Scrolling-Performance verbessert.

Sonstige Neuerungen

In den Firefox-Einstellungen im Abschnitt „Benachrichtigungen“ gibt es eine neue Option „Tipps zu Produkten und Funktionen“. Bisher konnten solche Benachrichtigungen nur auf Android-Ebene deaktiviert werden, nun kann der Firefox-Nutzer dies auch innerhalb von Firefox.

Für eine verbesserte Web-Kompatibilität nutzt Firefox für Android ab sofort Roboto anstelle von Clear Sans als Schriftart, wenn im CSS einer Webseite sans-serif angegeben ist. Ein Problem mit WebRTC Video-Sitzungen zwischen der Android-Version von Firefox und Safari wurde behoben. Außerdem wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Die Ruhe vor dem Sturm

Wer sich über die geringe Anzahl an sichtbaren Neuerungen wundert: Firefox für Android befindet sich derzeit in einer einer ruhigeren Entwicklungs-Phase, während Mozilla im Hintergrund an einem großen Neustart seines Android-Browsers arbeitet. Nichtsdestominder ist natürlich auch dieses Update wieder aus Gründen der Sicherheit und Web-Kompatibilität wichtig.

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September 07, 2018 09:21 PM

September 05, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

Inoffizielles SeaMonkey 2.53 von Nutzer wg9s

Blogpost in englischer SpracheNutzer sg9s bietet einige aktuelle SeaMonkey Builds auf seiner Internetseite zum Download an:  SeaMonkey 2.49  | SeaMonkey 2.53  | SeaMonkey 2.57 | SeaMonkey trunk, alle für WINDOWS und Linux.

Ich teste derzeit: unzipped installer of unofficial (by wg9s) en-US SeaMonkey 2.53 (NT 6.1; Win64; x64; rv:56.0) Gecko/20100101 Firefox/56.0 Build 20180902143701 (Default Classic Theme, German Language Pack active) on German WIN7 64bit.

Ergebnisse aus Gründen der Arbeitsersparnis nur auf Englisch!

September 05, 2018 07:08 AM

September 04, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 62 – die Neuerungen

Mozilla wird heute Firefox 62 veröffentlichen. Auch Firefox 62 ist wieder randvoll gefüllt mit Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 62 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 62 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Schutz vor Tracking wird mehr in den Vordergrund gestellt

Einen Schutz vor Tracking durch Webseiten besitzt Firefox bereits seit einiger Zeit. Mit Firefox 62 stellt Mozilla diesen mehr in den Vordergrund, indem ein Schalter zum Aktivieren respektive Deaktivieren in das Hauptmenü integriert worden ist.

Bei deaktiviertem Tracking-Schutz wird außerdem nun auch bei Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste auf den vorhandenen Tracking-Schutz hingewiesen und auf die Einstellungs-Seite verlinkt. Bisher wurde bei deaktiviertem Tracking-Schutz an dieser Stelle der Tracking-Schutz nicht einmal erwähnt.

Ebenfalls neu an dieser Stelle: eine Schaltfläche, über welche ohne Umwege alle Cookies und Websitedaten gelöscht werden können, welche zur Domain des aktiven Tabs gehören.

Firefox 62

Dies ist nur der Anfang einer größer angelegten Initiative, die Nutzer vor Tracking zu schützen. Firefox-Nutzer können in den nächsten Monaten noch einiges mehr erwarten.

Noch mehr Anpassungsmöglichkeiten für die Firefox-Startseite

Die Firefox-Startseite, welche auch standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, zeichnet sich durch unzählige Anpassungsmöglichkeiten aus. Auch in Firefox 62 kamen wieder kleinere Verbesserungen. So konnte bisher bereits festgelegt werden, ob es eine oder zwei Zeilen im Abschnitt „Wichtige Seiten“ geben soll, hier können nun bis zu vier Zeilen eingestellt werden. Im Bereich „Überblick“ gab es bislang überhaupt keine Konfigurationsmöglichkeit bezüglich der Zeilen. Auch hier kann nun zwischen einer bis vier Zeilen gewählt werden. Gleiches gilt für die Pocket-Highlights.

Firefox 62

Verbesserungen der Suche auf Firefox-Startseite

Ein paar der Kacheln mit den meistbesuchten Webseiten sind auf der Firefox-Startseite bei Installation von Firefox bereits vorbelegt. Mit Firefox 62 kommt standardmäßig eine Kachel von Google dazu – Google ist bekanntermaßen auch die Standard-Suchmaschine von Firefox – und die bereits vorhandene Kachel von Amazon wird geändert. Beide Kacheln fallen dadurch auf, dass sie zusätzlich zum Seiten-Logo auch eine Lupe in der Kachel haben.

Per Klick auf eine dieser speziellen Kacheln öffnet nicht etwa die Webseite von Google oder Amazon. Stattdessen springt der Cursor in die Adressleiste, wo bereits @google respektive @amazon vorausgefüllt ist. Der Nutzer muss also nur noch den Suchbegriff eingeben und kann auf diese Weise direkt auf der gewählten Webseite suchen. Die speziellen Schlüsselwörter @google und @amazon sind in der Adressleiste besonders hervorgehoben und funktionieren auch unabhängig vom neuen Tab, indem sie direkt in die Adressleiste eingegeben werden, wenn auf der jeweiligen Webseite gesucht werden soll. Die speziellen Schlüsselwörter funktionieren zusätzlich zu den Schlüsselwörtern, die der Nutzer für jede installierte Suchmaschine in den Firefox-Einstellungen festlegen kann.

Firefox 62 Such-Kacheln

Wie alle anderen Kacheln kann der Nutzer selbstverständlich auch diese Kacheln ganz einfach entfernen. Auch ist es möglich, diese neuen Such-Kacheln zusätzlich für DuckDuckGo, Bing, Wikipedia sowie eBay zu aktivieren.

Firefox 62 Such-Kacheln

Firefox 62 Such-Kacheln

Diese Änderung wird schrittweise an die Nutzer ausgerollt.

Eine weitere Neuerung betrifft das Suchfeld. Da das Suchfeld immer  ganz oben auf der Firefox-Startseite ist, ist dieses bislang verschwunden, wenn es mehr Inhalt auf der Seite gab und man gescrollt hat. Ab Firefox 62 ist das Suchfeld, welches nun auch etwas höher ist, fix am oberen Fensterrand positioniert, wenn man auf der Firefox-Startseite scrollt.

Firefox 62 Suchfeld

Firefox bietet nach Abmeldung von Firefox Sync Löschen der Daten an

Dank Synchronisationsmöglichkeit können Firefox-Nutzer ihre Chronik, Lesezeichen und mehr auf verschiedenen Geräten gleichzeitig nutzen. Nach Angaben von Mozilla haben einige Firefox-Nutzer die Erwartung, dass eine Abmeldung von Firefox Sync gleichbedeutend damit ist, dass Daten wie Chronik und Lesezeichen anschließend auch aus Firefox gelöscht werden. Wer sich auf einem Gerät von Firefox Sync wieder abmeldet, wird daher ab Firefox 62 gefragt, ob die lokalen Daten gelöscht werden sollen.

Firefox 62

Von den Sync-Servern werden die Daten dabei nicht gelöscht, wie auch in dem neuen Abmelde-Dialog klar kommuniziert wird. Wer das tun will, kann dies über accounts.firefox.com machen. Von dort aus können übrigens sämtliche Geräte von Firefox Sync getrennt werden, die derzeit verbunden sind, ohne dass man das entsprechende Gerät dafür bei sich haben muss.

Tipp: für mehr Sicherheit lässt sich auch eine Zwei-Schritt-Authentifizierung für Firefox Sync aktivieren.

Dialog zum Speichern von Lesezeichen verbessert

Den Dialog zum Speichern von Lesezeichen hat Mozilla visuell verbessert. Hier wird nun zusätzlich ein Vorschaubild sowie das Favicon der Webseite angezeigt, welche als Lesezeichen gespeichert werden soll.

Firefox 62

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Auch für Entwickler von WebExtensions gibt es wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs. Zwar gibt es, an der Menge gemessen, dieses Mal etwas weniger Neuerungen an der WebExtension-Front, das bedeutet aber nicht den Anfang eines Trends. Ganz im Gegenteil: Die nächste Firefox-Version, Firefox 63, wird aus WebExtension-Sicht der größte Release seit Firefox Quantum (Version 57) werden.

Neu in Firefox 62: Die Einstellungen von Erweiterungen, welche ein Symbol in die Navigations-Symbolleiste oder Adressleiste hinzufügen, können nun auch per Kontextmenü erreicht werden (Rechtsklick → Erweiterung verwalten).

Versteckte Tabs, eine mit Firefox 61 für Erweiterungen neu eingeführte Möglichkeit, lassen sich nun auch über das Pfeil-Menü in der Tab-Leiste erreichen. Auch das Chronik-Menü wurde um einen Zugangspunkt für versteckte Tabs erweitert.

Für Sidebars gibt es eine neue Option, welche festlegt, ob die Sidebar nach Installation der Erweiterung automatisch aktiviert werden soll oder nicht, bisher war dies immer der Fall. Weiter können WebExtensions nun Details von TLS-Zertikaten auslesen, was neue Sicherheits-Erweiterungen ermöglicht. Eigenschaften von Symbolen in der Navigations-Symbolleiste, wie Titel, Badge oder Popup können jetzt auch auf einer Pro-Fenster-Basis festgelegt werden. WebExtension-Themes können ab sofort auch die Farbe der Tab-Separatoren festlegen. Außerdem wird nicht länger die „theme“-Berechtigung benötigt, um das aktuell verwendete Design auszulesen. Das bedeutet, dass Erweiterungen nicht länger eine Berechtigung benötigen, wenn sie nur ihr eigenes Design an das vom Nutzer verwendete Firefox-Design anpassen wollen. Dazu kommen noch diverse andere kleine Verbesserungen.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung für variable Schriften

Variable Schriften sind eine neue Technologie, welche große Vorteile bei der Verwendung von Schrift auf Webseiten bringt. Unterschiedliche Schriftbilder wie fette oder kursive Schrift benötigen bisher separate Schriftdateien, womit die Verwendung von Schriftarten immer ein Balance-Akt zwischen Darstellung und Webseiten-Performance war, da natürlich die Ladezeit der Webseite darunter leidet, je mehr Schriftarten geladen werden. Variable Schriften hingegen beinhalten zusätzliche Daten, welche die Generierung verschiedener Stile zur Laufzeit mit nur einer Schrift-Datei ermöglichen.

Mit Firefox 62 bekommt Firefox die Unterstützung für variable Schriften. Mit Firefox 63 werden die Entwickler-Werkzeuge um Funktionen für variable Schriften erweitert werden.

Sonstige Verbesserungen der Web-Plattform

Das CSS-Pseudoelement ::selection ist jetzt auch ohne -moz-Präfix verfügbar. Array.prototype.flat() und Array.prototype.flatMap() sind nun standardmäßig aktiviert. Navigator.registerProtocolHandler() ist nur noch in einem sicheren Kontext (z.B. HTTPS) ausführbar, die Unterstützung für navigator.registerContentHandler() wurde deaktiviert. Die Einstellung media.autoplay.enabled in about:config kontrolliert nun auch Audio-Elemente und nicht länger nur Video-Elemente.

Weitere Informationen zu Verbesserungen der Web-Plattform in Firefox 62 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Inspektor-Werkzeug nun dreispaltig

Das Inspektor-Werkzeug hat standardmäßig nun drei statt nur zwei Spalten. Konkret wurde das Regeln-Panel aus der zweiten Spalte in eine eigene Spalte ausgelagert, was das Leben von Entwicklern vereinfacht, da man die Regeln nun parallel zum Box-Modell, den berechneten Werten oder Schriftarten offen haben kann. Per Schaltfläche kann aber jederzeit wieder zur zweispaltigen Ansicht gewechselt werden.

Firefox 62

CSS Shape Editor

Ein neuer CSS Shape Editor erlaubt die visuelle Bearbeitung von Shapes für die Verwendung in clip-path und shape-outside. Eine ausführliche Beschreibung zur Verwendung dieses Tools gibt es in den MDN web docs.

Firefox 62

Graphical Command Line Interface entfernt

Mittels Shift + F2 konnte bisher das sogenannte Graphical Command Line Interface, kurz: GCLI, aktiviert werden. Dabei handelte es sich um eine Art Kommandozeile, über welche bestimmte Kommandos ausgeführt werden konnten. Dieses Werkzeug wurde jedoch kaum genutzt, manche Optionen haben außerdem schon gar nicht mehr funktioniert. Aber mit der Entfernung des GCLI sind nicht alle Optionen verschwunden. So wurde für den Neustart des Browsers stattdessen ein Shortcut implementiert, welcher über die Browserkonsole ausgeführt werden kann (Strg + Alt + R), das Screenshot-Kommando steht nun mit diversen Parametern als „:screenshot“ in der Webkonsole zur Verfügung.

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Zu den Optionen, die Entwicklerwerkzeuge unten (Standard), am rechten Fensterrand oder in einem eigenen Fenster anzuzeigen, gibt es nun auch die Möglichkeit, die Entwicklerwerkzeuge am linken Fensterrand anzuzeigen. Die Split-Konsole (welche bei aktivierten Entwicklerwerkzeugen durch Drücken von ESC geöffnet wird) besitzt nun eine Schließen-Schaltfläche, so dass sie auch dann geschlossen werden kann, wenn man diese versehentlich geöffnet hat und nicht weiß, wie man sie wieder schließt. Im Cookie-Tab des Netzwerk-Panels wird jetzt auch das samesite-Attribut angezeigt.

Verbesserungen gab es auch beim CSS Grid Editor und beim in Firefox 61 neu eingeführten Werkzeug für Barrierefreiheit. Außerdem funktioniert der Responsive Design Modus nun auch in Tab-Umgebungen.

Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 62 finden sich in den MDN web docs.

Neue Enterprise Policies

Mit Firefox 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt, welche vor allem Unternehmen eine einfache Anpassung von Firefox via GPO (Windows) oder eine policies.json-Datei (alle Betriebssysteme) erlaubt.

Die folgenden Möglichkeiten, welche bereits seit Firefox ESR 60.o unterstützt worden sind, werden nun auch in der Mainstream-Version von Firefox unterstützt: Startseite festlegen, Anzeige einer separaten Suchleiste, Erweiterungen installieren, deinstallieren oder sperren, Webseiten blockieren, integrierte Authentifizierung konfigurieren, Firefox-Updates deaktivieren, Installation und Updates von System-Erweiterungen deaktivieren, Telemetrie deaktivieren, Seite überschreiben, die beim ersten Start erscheint, Seite mit den Neuerungen überschreiben, die nach einem Update erscheinen kann.

Die folgenden Möglichkeiten sind ganz neu dazu gekommen und werden ab Firefox 62 sowie Firefox ESR 60.2 unterstützt: Berechtigungen für Standort, Kamera, Mikrofon und Benachrichtigungen konfigurieren, Abweichende Server-URL für Firefox-Aktualisierungen, Hardwarebeschleunigung deaktivieren.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die vor wenigen Tagen erschienene Version 4.0 ist bereits für Firefox 62 sowie Firefox ESR 60.2 angepasst und macht das Finden der gesuchten Optionen noch einfacher.

Sandboxing für AutoConfig

Eine weitere Option im Unternehmens-Umfeld hört auf die Bezeichnung AutoConfig. Darüber können sämtliche Einstellungen verändert werden, welche auch über about:config erreicht werden können. Bisher war hierüber auch Scripting möglich, weswegen AutoConfig auch die Grundlage für sogenannte User-Scripts war. Mit dem mit Firefox 62 eingeführten Sandboxing kann nur noch die dokumentierte API genutzt werden, User-Scripts sind damit nicht mehr möglich. Das AutoConfig-Sandboxing existiert nur in stabilen Firefox-Versionen, nicht in Firefox ESR und auch nicht in Vorab-Versionen von Firefox.

Feld für Lesezeichen-Beschreibungen entfernt

Das Feld für Lesezeichen-Beschreibungen in der Bibliothek wurde entfernt. Diese Funktion wurde in der Vergangenheit nur von einem Bruchteil der Nutzer genutzt, hatte aber negative Performance-Auswirkungen für alle Nutzer. Nutzer, welche diese Funktion genutzt haben, können die Beschreibungen immer noch über einen Export der Lesezeichen als HTML oder JSON sichern. In Firefox 62 wurde nur das sichtbare Feld zum Bearbeiten entfernt, um Nutzern eine Gelegenheit zur Sicherung zu geben. Die Beschreibungen selbst werden dann mit einem der kommenden Updates gelöscht werden.

Optionale Features

Multi-Tab-Management

Bislang kann immer nur maximal ein Tab gleichzeitig verschoben oder geschlossen werden. Mozilla arbeitet an einer neuen Fähigkeit für Firefox, welche es erlaubt, mit mehreren Tabs gleichzeitig zu interagieren. In Firefox 62 ist das Multi-Tab-Management noch nicht fertig, lässt sich aber bereits aktivieren und teilweise testen. Dazu muss über about:config der Schalter browser.tabs.multiselect per Doppelklick auf true gesetzt werden. Dann können mehrere Tabs mit gedrückter Strg-Taste (macOS: Cmd) markiert und per Kontextmenü gleichzeitig zum Beispiel geschlossen oder stumm geschaltet werden. Eine standardmäßige Unterstützung ist derzeit für Firefox 64 geplant.

Sonstige Neuerungen in Firefox 62

Mozilla hat die Algorithmen für Vorschläge in der Adressleiste verbessert. Updates von System-Erweiterungen sind nicht länger an Firefox-Updates gekoppelt und können unabhängig voneinander deaktiviert werden. Defekte favicons.sqlite-Datenbanken kann Firefox nun erkennen und ggfs. durch Neu-Generierung reparieren. Die Flash-Sandbox unter Windows wurde um ein Level verschärft. Für Apple macOS wurde eine erste Version der Flash-Sandbox implementiert. In den Firefox-Einstellungen bei den gespeicherten Webseiten-Daten werden in der Spalte für „zuletzt verwendet“ relative Zeitangaben (z.B. „vor 34 Minuten“) verwendet. Die Performance vom Verschieben und Kopieren von Lesezeichen wurde erheblich verbessert. Außerdem wurde ein Problem mit Animationen auf Webseiten behoben, welches zu einer erhöhten CPU-Auslastung führen konnte. Schließlich wurde die Voraussetzung geschaffen, um Lightweight Themes zu neuen WebExtension-Themes aktualisieren zu können.

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September 04, 2018 11:01 PM

September 01, 2018

Sören Hentzschel

Firefox: Enterprise Policy Generator 4.0 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version 4.0 macht es noch einfacher, die Einstellungen zu finden, die man sucht.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es auf der Info-Seite zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 4.0.0

Filter-Funktion zum Finden der gesuchten Einstellungen

Der Enterprise Policy Generator unterstützt bereits zahlreiche Enterprise Policies und alle paar Wochen kommen weitere dazu. Entsprechend kann es mit der Zeit immer schwieriger werden, die gesuchten Einstellungen zu finden. Abhilfe schafft ein neues Filter-Feld im Kopfbereich der Erweiterungs-Oberfläche. Sämtliche Optionen, welche der Enterprise Policy Generator anbietet, werden während der Eingabe umgehend gefiltert, ohne dass die Eingabe durch Drücken der Enter-Taste bestätigt werden müsste. Kategorien, welche nach der Filterung leer sind, werden vollständig ausgeblendet. Es werden sowohl die Beschreibungen der Enterprise Policies durchsucht als auch der interne Policy-Name.

Beispiel: Um Enterprise Policies zu finden, die etwas blockieren, könnte ganz einfach „block“ in das Filter-Feld eingegeben werden. Gefunden werden die vier Enterprise Policies im Abschnitt „Zugang blockieren“, über welche der Zugriff auf diverse about:-Seiten blockiert werden kann, und im Abschnitt „Netzwerk“ die Option, bestimmte Webseiten zu blockieren. Es wird aber auch im Abschnitt „Sonstiges“ die Policy „Die Verwendung von Pop-ups erlauben oder verbieten“ gefunden, obwohl in der Beschreibung die Zeichenkette „block“ nicht vorkommt, weil der interne Name dieser Policy, wie er später in der Datei policies.json stehen wird, „PopupBlocking“ lautet.

Enterprise Policy Generator 4.0

Enterprise Policy Generator 4.0

Neue Enterprise Policies

Mit dem Update auf Version 4.0.0 gab es auch einige Anpassungen der unterstützen Enterprise Policies. Die Policy, um Webseiten das Setzen von Cookies zu erlauben oder zu verbieten, wurde um eine Option zum Blockieren von Tracking-Cookies erweitert. Die neue Option steht ab Firefox 63 zur Verfügung.

Die folgenden Policies stehen zusätzlich zu Firefox ESR 60.0 nun auch ab Firefox 62 und nicht erst ab Firefox 63 zur Verfügung: Telemetrie deaktivieren, Startseite festlegen, Anzeige der separaten Suchleiste, Erweiterungen installieren oder deinstallieren, Aufruf bestimmter Webseiten verhindern, Integrierte Authentifizierung, Überschreiben der Seite beim ersten Browser-Start sowie Überschreiben der Seite nach einem Update.

Die folgenden Policies, welche bislang nur in Firefox 63 und in Firefox ESR 60 überhaupt nicht verfügbar waren, stehen nun auch ab Firefox 62 und Firefox ESR 60.2 zur Verfügung: Abweichende Server-URL für Firefox-Aktualisierungen, Immer SPNEGO oder NTLM auf Nicht-FQDNs (vollqualifizierte Domainnamen) erlauben.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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September 01, 2018 11:55 AM

August 31, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla weitet Schutz vor Tracking durch Webseiten in Firefox aus

Mozilla hat verschiedene Maßnahmen und einen Zeitplan für Firefox angekündigt, um seine Nutzer noch besser vor Tracking durch Webseiten zu schützen.

Treue Leser dieses Blogs wissen bereits, dass Mozilla derzeit an einem Ausbau des Tracking-Schutzes von Firefox zu einem umfangreicheren Werkzeug arbeitet. Nun hat Mozilla seine Pläne offiziell angekündigt und gibt außerdem einen Ausblick auf den Zeitplan.

Neben dem Schutz der Privatsphäre hat ein Blockieren von Tracking-Scripts vor allem auch Auswirkungen auf die Ladezeit von Webseiten. Eine Studie von Ghostery besagt, dass 55,4 Prozent der Ladezeit einer durchschnittlichen Webseite dafür aufgewendet wird, Tracking-Scripts zu laden. Darum möchte Mozilla Tracking-Scripts, welche das Laden der Webseite verlangsamen, blockieren. Mozilla wird diese Funktion im September im Rahmen einer sogenannten SHIELD-Studie mit einem Teil der Nutzer testen. Verläuft der Test gut, sollen langsame Tracking-Scripts ab Firefox 63 standardmäßig blockiert werden.

Sogenanntes Cross-Site-Tracking erlaubt das Folgen eines Benutzers über Webseiten hinweg, um so beispielsweise personalisierte Werbung anbieten zu können. Auch das möchte Mozilla eindämmen und wird im Rahmen einer SHIELD-Studie im September das standardmäßige Blockieren von Drittanbieter-Cookies testen. Das Ziel bei dieser Funktion ist es, die Blockade nach weiterem Feintuning der Funktion ab Firefox 65 für alle Nutzer standardmäßig zu aktivieren.

Weiter spricht Mozilla von anderen „trügerischen Praktiken, die ohne unser Wissen persönliche Daten sammeln oder die Benutzererfahrung verschlechtern“ und nennt dabei die Begriffe Fingerprinting und Kryptomining. Ein Zeitplan wird hierfür keiner genannt, aber auch das sollen „zukünftige Versionen von Firefox“ standardmäßig blockieren.

Wie Mozilla sagt, gehe es dabei um mehr als nur den Schutz der Nutzer, sondern auch darum, dem Nutzer eine Stimme zu geben. Auch in Zukunft würden einige Seiten Inhalte gegen Nutzerdaten tauschen, sie müssten dann aber danach fragen. Mozilla hofft, mit diesen Maßnahmen einen ähnlich positiven Effekt wie 2004 mit der Einführung des Popup-Blockers zu erzielen, was die Werbeplattformen dazu zwang, sich stärker mit der Benutzererfahrung zu befassen. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können das Blockieren langsamer Scripts und den verbesserten Cookie-Schutz bereits jetzt testen.

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August 31, 2018 09:26 PM

August 30, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 2.2 für Amazon Fire TV mit Video-Sprachsteuerung

Mozilla hat Firefox 2.2 für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick veröffentlicht. Neu ist eine Bedienung von Videos per Sprache.

Download Mozilla Firefox für Amazon Fire TV

Im Dezember 2017 hat Mozilla erstmals seinen Browser für das Amazon Fire TV sowie Amazon Fire TV Stick vorgestellt, im Januar folgte das erste Update und brachte unter anderem einen Tracking-Schutz in den Browser. Im März folgte das Update auf Version 2.0 mit neuer Oberfläche und Lesezeichen. Nach einem kleineren Update auf Version 2.1 im April steht mit Firefox 2.2 für das Amazon Fire TV nun ein weiteres Update zum Download bereit.

Die größte Neuerung von Firefox 2.2 für das Amazon Fire TV ist die Steuerung von Videos per Sprache (Wiedergabe / Pause / schneller Vorlauf / Rücklauf / nächster / vorheriger). Außerdem wurde ein Fehler behoben, der die automatische Wiedergabe von YouTube-Videos verhinderte.

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August 30, 2018 09:33 PM

August 29, 2018

Sören Hentzschel

Firefox soll Erweiterungen empfehlen können

Mozilla arbeitet an einer Neuerung für Firefox, welche abhängig von der aufgerufenen Webseite Erweiterungen vorschlagen kann, die für den Anwender nützlich sein könnten.

Unter der Bezeichnung Contextual Feature Recommender (CFR) soll Firefox in Zukunft kontextabhängig Vorschläge für die Installation von Firefox-Erweiterungen machen können. So wäre beispielsweise denkbar, dass Firefox beim Besuch von Amazon eine passende Erweiterung von Amazon vorschlägt. Der Vorschlag erfolgt anhand eines Symbols in Adressleiste. Per Klick darauf kann die Installation der entsprechenden Erweiterung angestoßen werden.

Hinweis: Wichtig ist an dieser Stelle natürlich der Hinweis, dass es sich hierbei um Mockups handelt. Die finale Implementierung kann am Ende teilweise oder auch deutlich von dem hier Gezeigten abweichen. Ebenso ist es möglich, dass es diese Neuerung nie in eine finale Version von Firefox schafft.

Contextual Feature Recommender

Contextual Feature Recommender

Die Neuerung ergibt vor allem unter einem Gesichtspunkt viel Sinn: Erweiterungen bieten viele Möglichkeiten, Firefox noch besser zu machen. Laut dem kürzlich veröffentlichten Public Data Report haben aber gerade einmal 35 Prozent aller Firefox-Nutzer eine oder mehr Firefox-Erweiterungen installiert. Durch den CFR könnten Nutzer, welche bisher noch überhaupt keine Erweiterungen nutzen, das Konzept von Browser-Erweiterungen kennen und schätzen lernen.

Noch nicht für die erste Phase geplant, aber für später denkbar wäre eine Integration in das Firefox-Menü respektive die Sidebar, wie die folgenden Mockups zeigen.

Contextual Feature Recommender

Contextual Feature Recommender

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August 29, 2018 09:41 PM

August 28, 2018

Sören Hentzschel

Für noch mehr Transparenz: Mozilla veröffentlicht wöchentlichen Bericht zur Firefox-Nutzung

Mozilla hat den sogenannten Public Data Report veröffentlicht und möchte damit für besondere Transparenz sorgen: Dieser zeigt nicht nur, wie viele Menschen Firefox nutzen, der Report gibt auch Aufschluss über Fragen zur Nutzung von Firefox-Erweiterungen oder der verwendeten Hardware. Besser noch: dieser Bericht wird wöchentlich aktualisiert und lässt sich nicht nur mit weltweiten Daten, sondern auch für ein einzelnes Land, zum Beispiel Deutschland, betrachten.

Mozilla möchte noch transparenter sein und stellt ab sofort über data.firefox.com den Public Data Report zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen Bericht, welcher vollkommen automatisch wöchentlich veröffentlicht wird und Zahlen nur Nutzung von Firefox beinhaltet. Damit lassen sich nicht nur aktuelle Zahlen, sondern auch Trends über einen bestimmten Zeitraum ablesen. Neben den weltweiten Daten können auch die Zahlen für einzelne Länder, darunter Deutschland, angezeigt werden. Grundlage für die Daten ist eine repräsentative Stichprobe von zehn Prozent der Telemetrie-Daten aller Release-Kanäle von Firefox.

Vor knapp zwei Jahren hat Mozilla bereits den Firefox Hardware Report gestartet, welcher seit dem ebenfalls wöchentlich aktualisiert wird und übersichtlich darstellt, was für Hardware von den Firefox-Nutzern genutzt wird. Webentwicklern soll diese Information bei der Beantwortung helfen, was für die Entwicklung komplexer Anwendungen wie Spiele vorausgesetzt werden kann – und was nicht.

Der Firefox Hardware Report ist als einer von drei Bereichen nun in den Public Data Report integriert. Die zwei anderen Bereiche sind Nutzeraktivität sowie Nutzungsverhalten. Mit dem Public Data Report richtet sich Mozilla nicht nur an Entwickler, sondern an die breite Öffentlichkeit. Mozilla möchte damit Offenheit und Transparenz hinsichtlich der aggregierten Daten demonstrieren. Jede Metrik wird von einer Beschreibung ergänzt, welche erklärt, was diese Daten eigentlich bedeuten. Alle Daten beziehen sich auf die Nutzung der Desktop-Version von Firefox, entsprechende Daten für die Mobil-Versionen von Firefox sollen hier in Zukunft ebenfalls zu sehen sein.

Im Bereich der Nutzeraktivität werden die folgenden Metriken visualisiert: Jährlich aktive Nutzer, Monatlich aktive Nutzer, tägliche Nutzung in Stunden, Nutzungs-Intensität, Erstellung neuer Firefox-Profile (quasi zur Messung neuer Firefox-Nutzer. Da Mozilla seine Nutzer nicht trackt, kommt die Erstellung neuer Profile dem am nächsten), Nutzung der aktuellen Version. Hier kann unter anderem die Erkenntnis gewonnen werden, dass Firefox im vergangenen Monat auf 256 Millionen Desktop-Geräten genutzt worden ist.

Im Bereich der Nutzeraktivität werden die folgenden Metriken dargestellt: Top-Sprachen, permanent aktivierter Tracking-Schutz, Add-ons installiert oder nicht installiert, Top-10 installierte Erweiterungen. Hier lässt sich unter anderem ablesen, dass gerade mal 35 Prozent der Firefox-Nutzer Erweiterungen installiert haben, Deutschland mit mehr als 43 Prozent allerdings eine überdurchschnittliche Nutzung von Firefox-Erweiterungen vorweisen kann.

Im Bereich Hardware findet man alles, was man bereits aus dem Firefox Hardware Report kennt. Das sind Daten zum Prozessor, zur Grafikkarte, zum RAM, zum Betriebssystem, zur Architektur (32-Bit oder 64-Bit) und ob der Flash Player installiert ist.

Übrigens: Per Eingabe von about:telemetry in die Adressleiste lassen sich alle Daten einsehen, die bei aktivierter Telemetrie-Funktion anonym an Mozilla übertragen werden.

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August 28, 2018 03:36 PM

August 23, 2018

Sören Hentzschel

Deaktivierung von Legacy-Erweiterungen auf addons.mozilla.org steht bevor

Mit dem bevorstehenden Ende von Firefox ESR 52 in knapp zwei Wochen gibt es von Mozilla keine unterstützte Firefox-Version mehr, welche noch sogenannte Legacy-Erweiterungen unterstützt. Damit geht auch das Ende der Legacy-Erweiterungen auf Mozillas Erweiterungs-Plattform addons.mozilla.org einher.

Seit dem Erscheinen von Firefox 57 im November 2017 unterstützt Firefox nur noch sogenannte WebExtensions. Erweiterungen, die mit älterer Erweiterungs-Technologie entwickelt worden sind, unter dem Begriff Legacy-Erweiterungen zusammengefasst, werden von Mozillas Erweiterungs-Plattform addons.mozilla.org, kurz: AMO, nach wie vor unterstützt. Das heißt, entsprechende Erweiterungen können auf AMO nach wie vor gefunden und in älteren Firefox-Versionen installiert werden. Das schließt Firefox ESR ein, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Neben Firefox ESR 60, welcher nur noch WebExtensions unterstützt, gilt nämlich auch Firefox ESR 52 mit Unterstützung für Legacy-Erweiterungen noch als aktuell.

Am 5. September werden Firefox 62 und Firefox ESR 60.2 erscheinen. Damit ist auch das Ende von Firefox ESR 52 offiziell, weitere Updates für Firefox ESR 52 werden nicht mehr erscheinen. Ab dem 6. September können auf AMO keine Updates für bestehende Erweiterungen mehr hochgeladen werden, sofern es sich bei den Updates um keine WebExtensions handelt. Für komplett neue Erweiterung gilt diese Anforderung bereits seit mehreren Monaten.

Anfang Oktober werden Legacy-Erweiterungen auf AMO komplett deaktiviert, d.h. dass Legacy-Erweiterungen dann weder gefunden noch installiert werden können. Entwickler von Legacy-Erweiterungen können diese aber weiterhin in Form einer WebExtension aktualisieren. Sobald eine entsprechende Aktualisierung vorliegt, wird die Erweiterung wieder sichtbar und Nutzer erhalten wie gewohnt ein automatisches Update.

In verwandter News: Erweiterungen für Thunderbird und SeaMonkey können seit kurzem über addons.thunderbird.net gefunden werden.

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August 23, 2018 08:59 PM

August 19, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 62: Verbesserungen der Suche auf Firefox-Startseite

Mit Firefox 62 nimmt Mozilla Verbesserungen auf der Firefox-Startseite vor, welche die Suche betreffen.

Die Firefox-Startseite, welche standardmäßig auch beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, besitzt verschiedene, vom Nutzer konfigurierbare Abschnitte, darunter ein Suchfeld und Kacheln mit den meistbesuchten Webseiten. Ein paar der Kacheln sind mit der Installation von Firefox bereits vorbelegt. Mit Firefox 62 kommt standardmäßig eine Kachel von Google dazu – Google ist bekanntermaßen auch die Standard-Suchmaschine von Firefox – und die bereits vorhandene Kachel von Amazon wird geändert. Beide Kacheln fallen dadurch auf, dass sie zusätzlich zum Seiten-Logo auch eine Lupe in der Kachel haben.

Per Klick auf eine dieser speziellen Kacheln öffnet nicht etwa die Webseite von Google oder Amazon. Stattdessen springt der Cursor in die Adressleiste, wo bereits @google respektive @amazon vorausgefüllt ist. Der Nutzer muss also nur noch den Suchbegriff eingeben und kann auf diese Weise direkt auf der gewählten Webseite suchen. Die speziellen Schlüsselwörter @google und @amazon sind in der Adressleiste besonders hervorgehoben und funktionieren auch unabhängig vom neuen Tab, indem sie direkt in die Adressleiste eingegeben werden, wenn auf der jeweiligen Webseite gesucht werden soll. Die speziellen Schlüsselwörter funktionieren zusätzlich zu den Schlüsselwörtern, die der Nutzer für jede installierte Suchmaschine in den Firefox-Einstellungen festlegen kann.

Firefox 62 Such-Kacheln

Wie alle anderen Kacheln kann der Nutzer selbstverständlich auch diese Kacheln ganz einfach entfernen. Auch ist es möglich, diese neuen Such-Kacheln zusätzlich für DuckDuckGo, Bing, Wikipedia sowie eBay zu aktivieren.

Firefox 62 Such-Kacheln

Firefox 62 Such-Kacheln

Eine weitere Neuerung betrifft das Suchfeld. Da das Suchfeld immer ganz oben auf der Firefox-Startseite ist, ist dieses bislang verschwunden, wenn es mehr Inhalt auf der Seite gab und man gescrollt hat. Ab Firefox 62 ist das Suchfeld, welches nun auch etwas höher ist, fix am oberen Fensterrand positioniert, wenn man auf der Firefox-Startseite scrollt.

Firefox 62 Suchfeld

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August 19, 2018 08:48 PM

August 15, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Rocket 3.0 mit Privatem Modus

Mozilla hat Firefox Rocket 3.0 für Android veröffentlicht. Bei Firefox Rocket handelt es sich um einen spezialisierten Browser mit Funktionen zum Sparen von Daten, welcher offiziell nur in wenigen Märkten angeboten wird, aber auch überall sonst installiert werden kann. Die neue Version bringt einen Privaten Modus für mehr Privatsphäre, wie man ihn bereits aus anderen Firefox-Produkten kennt.

Im Oktober 2017 hat Mozilla die erste Version von Firefox Rocket für Android veröffentlicht. Ähnlich wie Firefox Klar ist auch Firefox Rocket ein sehr reduzierter Browser mit einem besonderen Fokus, der viele Funktionen des großen Firefox-Bruders nicht besitzt. Der Fokus bei Firefox Rocket liegt auf dem Sparen von Daten und damit gerade in Entwicklungsländern auch auf dem Sparen von Geld. So kann per Knopfdruck ein sogenannter Turbo-Modus aktiviert werden, welcher Werbung und Tracker blockiert, über eine weitere Schaltfläche können Bilder auf Webseiten deaktiviert werden und eine andere Schaltfläche erlaubt die Bildschirm-Aufnahme von Webseiten, welche über den sichtbaren Bereich hinausgehen und auch dann zur Verfügung stehen, wenn gerade keine Internetverbindung besteht.

Keinen Monat nach der Veröffentlichung von Firefox Rocket 2.3 mit Lesezeichen und farblich anpassbarem Startbildschirm hat Mozilla nun Firefox Rocket 3.0 veröffentlicht.

Firefox 3.0 bringt ein Privatsphäre-Feature, welches man bereits aus anderen Firefox-Produkten kennt: einen sogenannten Privaten Modus, welcher keine Surf-Spuren hinterlässt. Zwischen privaten und nicht privaten Tabs kann jederzeit gewechselt werden, wobei beliebig viele nicht private Tabs gleichzeitig geöffnet sein können, aber nicht mehr als ein privater Tab.

Private Browsing in Firefox Rocket 3.0

Offiziell angeboten wurde Firefox Rocket bislang nur in Indonesien. Ab sofort wird Firefox Rocket auch in Indien, Thailand und auf den Philippinen angeboten. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox Rocket aber von überall in der Welt über GitHub installieren.

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August 15, 2018 12:53 PM

August 14, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 63: Symantec-Zertifikate ab sofort nicht mehr gültig

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 63 werden unter Umständen feststellen, dass manche Webseite seit heute nicht mehr geladen werden kann. Der Grund dafür ist einfach: die jeweilige Webseite nutzt noch immer ein Sicherheits-Zertifikat der Symantec-Gruppe. Symantec-Zertifkate werden ab Firefox 63 nicht mehr unterstützt.

Bereits seit Firefox 60 unterstützt der Mozilla-Browser keine Symantec-Zertifikate mehr, welche vor dem 01.06.2016 ausgestellt worden sind. Ab Firefox 63 akzeptiert Firefox überhaupt keine Symantec-Zertifikate mehr. Das Hinzufügen einer Ausnahme ist jedoch möglich. Die finale Version von Firefox 63 wird voraussichtlich am 23. Oktober 2018 erscheinen.

Dies betrifft ebenfalls die zu Symantec gehörenden CAs Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust sowie RapidSSL. Symantec hatte aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen der Browserhersteller verloren. Für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 63 ist die Änderung heute in Kraft getreten.

Firefox 63 Zertifikats-Fehler

Der Screenshot zeigt im Übrigen das neue Design für Zertifikats-Probleme, welches ebenfalls neu in der Nightly-Version von Firefox 63 ist. Durch die gelbe Umrandung sind die Fehler-Seiten auffälliger als bisher.

Betreiber einer Webseite mit Symantec-Zertifikat sollten ihr Zertifikat möglichst bald erneuern. Auch die Canary-Version von Google Chrome zeigt bereits nur noch eine Fehler-Seite an.

Symantec-Fehler in Google Chrome

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August 14, 2018 09:48 PM

August 13, 2018

Sören Hentzschel

Thunderbird bekommt weitere Entwickler

Kurz nach Veröffentlichung von Thunderbird 60 hält das Thunderbird-Projekt eine weitere Ankündigung bereit: man hat mehrere zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, darunter drei weitere Entwickler.

Das Thunderbird-Projekt hat vor wenigen Tagen Thunderbird 60 veröffentlicht. Thunderbird 60 hat viele Neuerungen gebracht und auch für die Zukunft sind die Weichen gestellt, denn das Thunderbird Council hat nun bekannt gegeben, seit Mai mehrere neue Mitarbeiter eingestellt zu haben.

Der erste der neu eingestellten Entwickler ist Geoff Lankow, der bereits in der Vergangenheit zur Kalender-Erweiterung Lightning beigetragen hat. Er wird für die Zukunft der Thunderbird-Erweiterungen verantwortlich sein und außerdem dabei helfen, dass die Nightly-Versionen stabil laufen.

Auch Arshad Khan hat seinen Hintergrund in der Kalender-Erweiterung Lightning. Er hatte im Rahmen des Google Summer of Code-Projekts an einem Prototyp gearbeitet, die Kalender-Dialoge nach React zu portieren. Er wurde nun vom Thunderbird-Projekt übernommen, wo er sich um das Frontend kümmern wird. Seine Hauptaufgabe wird darin bestehen, die Verwendung von XUL und XBL in Thunderbird zu reduzieren und entsprechende Komponenten nach HTML und Web Components zu migrieren.

Ben Campbell ist gänzlich neu, was Mozilla-Anwendungen betrifft, kann aber Erfahrungen in C++ vorweisen. Er wird auf der Plattform-Seite für Thunderbird arbeiten, was beispielsweise die Behebung der letzten Fehler in der Maildir-Unterstützung einschließt.

Darüber hinaus wurde Rob Lemley als neuer Build Engineer eingestellt und die Position von Ryan Sipes, der als Community Manager tätig ist, wird auf Vollzeit aufgestockt. Magnus Melin, der dem Thunderbird-Projekt schon seit vielen Jahren treu ist, ist neuer Technical Manager von Thunderbird.

Jörg Knobloch steht nicht länger auf der Gehaltsliste des Thunderbird-Projekts und wurde von pEp Security eingestellt, welche in Zukunft seine Arbeit als Code Sheriff und Entwickler für Thunderbird sponsern.

Thunderbird ist ein Community-Projekt. Diese Einstellungen wären nicht ohne Spenden der Community möglich. Wer auch zur Zukunft von Thunderbird beitragen möchte, kann hier für Thunderbird spenden.

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August 13, 2018 07:30 PM

August 12, 2018

Sören Hentzschel

Thunderbird 60 mit neuem Logo, Photon-Design und Servo-Technologie veröffentlicht

Das Thunderbird-Projekt hat in dieser Woche Thunderbird 60 veröffentlicht. Die neue Version bringt viele Änderungen, darunter ein neues Logo, ein überarbeitetes Design, welches an das Photon-Design von Firefox angelehnt ist, und Technologie aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo. Viele kleinere Verbesserungen machen Thunderbird 60 zu einem lohnenswerten Update.

Neue Version ab sofort verfügbar, Updates jedoch später

Thunderbird 60.0 steht seit dieser Woche zum Download bereit und kann ganz einfach über die bestehende Version drüber installiert werden. Ein automatisches Update von Thunderbird 52 oder älter steht jedoch nicht zur Verfügung. Ein Update wird das Thunderbird-Projekt erst mit Thunderbird 60.1 in ein paar Wochen bereitstellen.

Neues Thunderbird-Logo

Das erste, was bei der neuen Version auffällt, ist das neue Logo. Mit Firefox 57 aka Firefox Quantum hat Mozilla seinem Browser aufgrund der großen Unterschiede zur Vorgängerversion ein neues Logo spendiert. Der E-Mail-Client, der mit der neuen Version ebenfalls die Quantum-Ära betritt, hat nach neun Jahren ebenso ein überarbeitetes Logo erhalten, welches stilistisch an den Stil des neuen Firefox-Logos angelehnt ist.

Thunderbird Logo 2018

Neues Photon-Design

Das nächste, was nach dem neuen Logo-Design auffällt, ist das Design der Programm-Oberfläche. Auch dieses ist an Firefox Quantum angelehnt und bietet rechteckige Tabs, eine ein- und ausschaltbare Titelleiste sowie neue Icons.

Thunderbird 60

Dark Theme, Chat-Themes, WebExtension-Themes

Ebenfalls aus Firefox bekannt: zusätzlich zum Standard-Design wird Thunderbird mit einem zusätzlichen hellen sowie einem dunklen Theme ausgeliefert. Auch für die Chat-Nachrichten sind nun verschiedene Themes verfügbar und WebExtension-Themes können in Thunderbird ebenfalls aktiviert werden.

Thunderbird 60

Servo-Technologie in Thunderbird

Mit Quantum CSS, auch unter dem Namen Stylo bekannt, hat Mozilla die CSS-Engine von Firefox mit der in Rust entwickelten CSS-Engine aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo ersetzt. Quantum CSS nutzt für die Verarbeitung von CSS mehrere Prozessorkerne – etwas, was bislang keine andere Browser-Engine auf dem Markt kann. Auch Thunderbird 60 nutzt nun Quantum CSS zur Darstellung von HTML-Mails. Auch der für die Anzeige und das Encoding von Nachrichten verantwortliche Part wurde ersetzt und ist nun in Rust geschrieben.

Auf Technologie-Seite sei noch erwähnt, auch wenn nicht aus Servo stammend, dass Thunderbird nun Mozillas neueste Proxy-Technologie nutzt, was ermöglicht, dass die Erweiterung FoxyProxy jetzt auch mit Thunderbird kompatibel ist.

Änderungen in Bezug auf Thunderbird-Erweiterungen

Damit bereits vorhandene Erweiterungen in Thunderbird 60 funktionieren, müssen diese von ihrem jeweiligen Entwickler explizit als kompatibel mit Thunderbird 60 markiert werden. Add-ons, welche von ihrem Entwickler nicht angepasst worden sind, werden von Thunderbird 60 nicht geladen. Knapp 160 Erweiterungen wurden bereits angepasst. Sollte ein Add-on eingesetzt werden, welches noch nicht angepasst worden ist, empfiehlt es sich, den Entwickler des Add-ons zu kontaktieren.

Die Erweiterungs-Plattform zum Finden neuer Erweiterungen ist von addons.mozilla.org auf addons.thunderbird.net umgezogen.

Die Einstellungen installierter Erweiterungen können nicht länger über den Add-on Manager aufgerufen werden und sind stattdessen über einen neuen Menü-Eintrag im Extras-Menü sowie über das Hamburger-Menü erreichbar.

Thunderbird 60

Neue Einstellung für Datums- und Zeitformat

Eine neue Einstellung erlaubt die Auswahl des Datums- und Zeitformats, welches von Thunderbird genutzt werden soll: wahlweise die Vorgabe des Betriebssystems oder die Sprache, in der Thunderbird genutzt wird. So kann beispielsweise die US-Version von Thunderbird mit deutschem Datums- und Zeitformat genutzt werden, wenn Deutsch die Sprache des Betriebssystems ist.

Thunderbird 60

E-Mail-Empfänger hinzufügen und entfernen

In den Empfänger-Zeilen konnten einmal eingetragene Empfänger bereits per Tastatur wieder entfernt werden. Nun erscheint bei Herüberfahren mit der Maus auch eine sichtbare und mit der Maus bedienbare Entfernen-Schaltfläche.

Thunderbird 60

Bei der Eingabe von Empfängern wird der Teil des Empfänger-Namens respektive der -Adresse in den Vorschlägen nun fett hervorgehoben, den man eingetippt hat.

Verbesserter Umgang mit Dateianhängen

Diverse Verbesserungen gab es hinsichtlich Dateianhänge. So können angehängte Dateien nun per Drag and Drop oder per Tastatur in ihrer Reihenfolge verändert werden. Auch eine alphabetische Sortierung ist möglich. Die Schaltfläche zum Anhängen von Dateien wurde auf die rechte Seite über die Anhangs-Liste verschoben, welche mittels Alt + M (macOS: Cmd + M) jetzt auch aus- und wieder eingeblendet werden kann. Außerdem ist es nicht länger möglich, die Anhangsliste komplett zu verbergen, wenn wenigstens ein Dateianhang zu einer E-Mail hinzugefügt worden ist. Stattdessen wird nun eine Platzhalter-Grafik angezeigt, so dass man weniger wahrscheinlich unabsichtlich eine E-Mail mit einer fälchlicherweise angehängten Datei versendet.

Thunderbird 60

Experimentelle Maildir-Konvertierung

Bislang speichert Mozilla Thunderbird alle E-Mails im sogenannten Berkeley-Mailbox-Format, einem Format aus der Mbox-Familie. Seit Thunderbird 12 ist es alternativ möglich, die E-Mails in einer Maildir-Struktur abzulegen. Thunderbird 60 besitzt ein experimentelles Werkzeug, um ein bestehendes Postfach vom Mbox nach Maildir oder umgekehrt zu konvertieren. Dazu muss über die erweiterte Konfiguration der Schalter preference mail.store_conversion_enabled auf true gesetzt werden. Die Konvertierung kann dann über die Server-Einstellungen des jeweiligen Postfachs in den Konten-Einstellungen von Thunderbird angestoßen werden.

Es sei darauf hingewiesen, dass experimentell bedeutet, dass es unbekannte Fehler geben kann, die zu Datenverlusten führen können. Dieses Werkzeug sollte also nur benutzt werden, wenn man weiß, was man tut, und eine Sicherung angelegt hat. Außerdem funktioniert dies nicht, wenn Windows respektive Spotlight auf Apple macOS erlaubt ist, die Nachrichten zu durchsuchen.

Thunderbird 60

Standard-Adressbuch

Per Auswahl eines Kontextmenü-Eintrags ist es nun möglich, ein Standard-Adressbuch auszuwählen, welches von Thunderbird automatisch ausgewählt wird, wenn die Adressbuch-Funktion aufgerufen wird.

Diverse Kalender-Verbesserungen

Die Kalender-Erweiterung Lightning ist standardmäßig in Thunderbird integriert. Wird Thunderbird auf Version 60 aktualisiert, wird automatisch auch das passende Lightning-Update installiert.

Zu den Verbesserungen des Kalenders zählt unter die Möglichkeit, ein ausgewähltes Vorkommen oder eine ausgewählte Serie wiederkommender Ereignisse zu kopieren, auszuschneiden oder zu löschen. Eine neue Option erlaubt die Anzeige des Ortes in der Tages- und in der Wochenansicht. Auch können Benachrichtungen nun direkt versendet werden statt ein Popup anzuzeigen. Die Unterstützung für Einladungen, welche mit Outlook 2002 kompatibel sind, wurde entfernt. Wird ein Ereignis oder eine Aufgabe kopiert, kann nun der Ziel-Kalender ausgewählt werden. Weiterhin ist nun eine Planung von E-Mails möglich, wenn ein CalDAV-Server mit entsprechender Unterstützung eingesetzt wird. Erscheint eine Erinnerung für ein Ereignis in einem Read-Only-Kalender, kann diese nun auch entfernt werden.

Noch viele weitere Verbesserungen und Bugfixes

Thunderbird 60 unterstützt nun auch die OAuth2-Authentifizierung von Yahoo und AOL sowie die Zwei-Faktor-Authentifizierung FIDO. Darüber hinaus gab es noch zahlreiche weitere kleinere Verbesserungen sowie Fehlerbehebungen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Und natürlich wurden auch, wie in fast jedem Update, wieder diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Nicht länger für alte Windows-Versionen

Thunderbird ist nicht länger mit den veralteten Betriebssystemen Windows XP, Windows Vista sowie Windows Server 2003 kompatibel. Mindestens Windows 7 respektive Windows Server 2008 R2 oder höher ist erforderlich. An den unterstützten Versionen von Apple macOS und Linux ändert sich nichts.

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August 12, 2018 07:36 PM

August 09, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 13.0 für Apple iOS mit Dark Theme

Mozilla hat heute Firefox 13.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen, darunter ein dunkles Design.

Download Mozilla Firefox 13.0 für Apple iOS

Mit Firefox 13.0 für Apple iOS spendiert Mozilla seinem Browser für das iPhone, iPad und iPod touch einen Dark Mode. Das dunkle Theme kann wie das helle Theme entweder manuell aktiviert werden oder automatisch je nach Bildschirmhelligkeit. Dabei kann der Nutzer festlegen, bei welcher Helligkeit automatisch welches Theme ausgewählt werden soll.

Dark Theme in Firefox 13.0 für Apple iOS

Neu ist auch ein Suchfeld in der Tab-Übersicht, um die geöffneten Tabs zu durchsuchen. Außerdem wurden die Einstellungen für den neuen Tab auf einem Bildschirm zusammengefasst.

Dark Theme in Firefox 13.0 für Apple iOS

Dark Theme in Firefox 13.0 für Apple iOS

Dark Theme in Firefox 13.0 für Apple iOS

Dark Theme in Firefox 13.0 für Apple iOS

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August 09, 2018 08:48 PM

August 08, 2018

Sören Hentzschel

Bugfixes und eine Neuerung: Mozilla veröffentlicht Firefox 61.0.2

Mozilla hat ein Update außer der Reihe für Firefox 61 veröffentlicht. Firefox 61.0.2 behebt einige Probleme der Vorgängerversion und bringt für Windows-Nutzer sogar eine praktische Neuerung.

Praktische Neuerung für Windows-Nutzer

Wird Windows heruntergefahren, während Firefox noch offen ist, kann Firefox in Zukunft beim nächsten Start von Windows automatisch starten und die zuletzt geöffneten Tabs wiederherstellen. Bisher musste Firefox nach dem Start von Windows manuell gestartet werden.

Die Neuerung ist für den Großteil der Nutzer standardmäßig noch deaktiviert und wird im Laufe der kommenden Wochen für weitere Nutzer aktiviert werden. Wer die Neuerung früher erhalten will, kann über about:config den Schalter toolkit.winRegisterApplicationRestart per Doppelklick auf true setzen. Wer umgekehrt die Neuerung abschalten möchte, setzt den gleichen Schalter stattdessen auf false.

Fehlerbehebungen

Mit dem Update auf Firefox 61.0.2 behebt Mozilla ein Darstellungsproblem, das in Zusammenhang mit den in Firefox 61 eingeführten Retained Display Lists auftreten konnte, welche die Performance der Webseiten-Darstellung verbessern sollen.

Behoben wurde auch ein Absturz, der durch Drittanbieter-Software ausgelöst worden ist, welche die Accessibility-Schnittstellen von Firefox aktiviert, sowie eine Absturzursache, welche nur die veraltete Version 10.9 von Apple OS X betrifft.

Ein Problem mit der Drosselung von HTTP-Anfragen wurden behoben, welches verursachen konnte, dass parallele Downloads unter Umständen nur langsam fortschritten, oder Videos in Hintergrund-Tabs nicht ordnungsgemäß wiedergegeben worden sind.

Darüber hinaus wurde ein Problem in Zusammenhang mit der Aktivierung von Shield-Studien behoben und Telemetrie-Anpassungen vorgenommen.

Außerdem wurde ein Problem behoben, welches verursachte, dass WebExtensions, welche ein Panel in den Entwickler-Werkzeugen hinzufügen, nicht öffneten, wenn die ID des Add-ons bestimmte Begriffe beinhaltete. Ein weiteres behobenes Problem der Entwickler-Werkzeuge betrifft die Ausgabe von Fehlern mit einem Stacktrace von mehr als 10.000 Zeichen in der Konsole. Dort wurde nur „Error [Invalid Object]“ anstelle des Fehler-Objekts ausgegeben.

Firefox 61.0.2 für Android

Firefox 61.0.2 für Android behebt lediglich eine mögliche Absturzursache, welche die veraltete Version 4.4 und älter von Android betrifft.

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August 08, 2018 07:45 PM

August 07, 2018

Sören Hentzschel

Advance: Mozilla startet Experiment zur Content-Empfehlung

Unter dem Namen Test Pilot betreibt Mozilla eine Möglichkeit für Firefox-Nutzer, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Nun hat Mozilla das neue Experiment Advance gestartet. Mit Advance soll der Nutzer neue Inhalte entdecken können.

Über testpilot.firefox.com können Firefox-Nutzer mögliche Neuerungen vorab testen, indem entsprechende Erweiterungen installiert werden. Im Juni erst hat Mozilla mit Color und Side View zwei neue Experimente für den Desktop-Firefox gestartet, im Juli erschien mit Notes das erste Experiment für Android und mit Lockbox das erste Experiment für Apple iOS.

In Zusammenarbeit mit Laserlike hat Mozilla nun das neue Experiment Advance gestartet. Advance fügt eine Sidebar zu Firefox hinzu, welche in Echtzeit und basierend auf dem aktuellen Browsing und der Chronik des Benutzers Vorschläge macht, welche Artikel auf anderen Webseiten den Nutzer interessieren könnte.

Download Advance für Firefox

Firefox Advance Content-Empfehlungen

Aus der offiziellen Presse-Ankündigung:

Mit Advance nehmen wir Sie mit zurück zu den Wurzeln von Firefox und zu der Erfahrung, die uns alle zum Surfen im Web gebracht hat. Damals, als das World Wide Web noch unerschlossenes Terrain war und wir neue Themen und Ideen frei im Web entdecken konnten. Das Internet war damals ein anderer Ort.

Wir haben uns gefragt: Ist es möglich, diese Momente glücklicher Zufallsfunde und den damals existierenden Entdeckergeist zurückzubringen, der die Menschen plötzlich das gesuchte Thema in einem ganz anderen Licht und in einem größeren Kontext sehen ließ? Also haben wir unsere Idee für einen „Vorwärts-Button“ umgesetzt und unsere Context-Graph-Initiative gestartet. Dadurch möchten wir die Art und Weise ändern, wie Sie Inhalte im Web entdecken.

Das Ergebnis war unser erstes Context-Graph-Feature Activity Stream, das zunächst in unserem Test-Pilot-Programm zur Verfügung gestellt und schließlich im November mit dem neuen Firefox Quantum Browser ausgeliefert wurde. Mit dem heutigen Experiment Advance erklimmen wir hoffentlich eine neue Stufe systematischer Web-Empfehlungen. Wir möchten an den Punkt gelangen, an dem Menschen sich nicht mehr in ihrer Suche rückwärts bewegen müssen, um vorwärts zu kommen und neue, relevante Inhalte zu entdecken.

So funktioniert es:

  • Advance ist eine Web Extension, die die Inhalte analysiert, die Sie sich gerade anschauen. Basierend darauf werden Ihnen in der Sidebar Ihres Browsers Empfehlungen angezeigt, wie Sie sich zu diesem Thema noch weiter informieren können.
  • Advance gibt Ihnen darüber hinaus Empfehlungen auf der Grundlage Ihrer jüngsten Browserchronik, die in der Sidebar unter dem Punkt “Für Sie” zu finden sind. Die Empfehlungen basieren auf den Webseiten, die Sie nach der Installation der Web Extension besucht haben.
  • Die Advance-Sidebar erlaubt Ihnen, neue Informationen zu entdecken, ohne Ihren  Workflow zu unterbrechen.
  • Die Empfehlungen werden ausschließlich auf Basis ihrer Relevanz ausgewählt. Das Experiment verfolgt den Zweck, Ihnen die besten und aktuellsten Empfehlungen anzubieten.

Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie surfen ganz normal im Web und stoßen dabei auf eine Liste trendiger Restaurants. Advance empfiehlt Ihnen daraufhin ähnliche Inhalte rund um die beliebtesten Restaurants. So können Sie Angebote vergleichen, ohne auf eigene Faust recherchieren zu müssen. Die Empfehlungen basieren auf den vertrauenswürdigen Webseiten, die Sie bereits besucht haben; neue Webseiten werden Ihnen zur Entdeckung empfohlen. Wenn Ihnen eine Empfehlung nicht gefällt, können Sie diese als „Nicht interessant, themenfremd/Spam, Seiten blockieren“ kennzeichnen oder direktes Feedback geben. Alle Empfehlungen sind für Sie personalisiert.

Sie sind kein Foodie? Egal, ob Sie Sport-, Opernfan oder Nachrichtenjunkie sind – Advance bietet Ihnen aktuelle und relevante Empfehlungen, die es Ihnen wesentlich erleichtern, eigenständig das Web zu erkunden – und, um im zuvor gewählten Bild zu bleiben, die Wege der geführten Reisegruppe zu verlassen. Surfen Sie einfach wie immer im Web und öffnen Sie die Sidebar, wenn Sie Lust auf etwas Neues haben.

Das Advance-Experiment steht im Rahmen des Test-Pilot-Programms zum Download bereit. Umgesetzt wurde das Experiment von Laserlike, einem Startup für maschinelles Lernen, das eine Plattform für die Suche, Entdeckung und Personalisierung von Inhalten im Web entwickelt hat. Laserlike macht es möglich, Inhalte auf Grundlage von Web-Browsing-Aktivitäten zu finden und so verschiedene Perspektiven zu jedem Thema abzubilden.

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August 07, 2018 09:08 PM

August 06, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Klar für Android: Entsperren per Fingerabdruck

Vor gut einem Monat hat Firefox Klar für Apple iOS eine Funktion erhalten, um die App mittels Fingerabdruck entsperren zu können. Nun rüstet Mozilla diese Funktion auch in Firefox Klar für Android nach.

Seit der vergangenen Monat veröffentlichten Version 6.0 von Firefox Klar für Apple iOS kann eine Funktion aktiviert werden, welche es erforderlich macht, die App per Touch ID oder Face ID zu entsperren, wenn Firefox Klar wieder in den Vordergrund geholt werden soll und von der vorherigen Benutzung noch eine Webseite geöffnet ist. Wer eine Nightly-Version von Firefox Klar für Android nutzt, kann das Entsperren per Fingerabdruck nun auch auf Android aktivieren.

Firefox Klar für Andorid: per Fingerabdruck entsperren

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August 06, 2018 08:33 PM

August 05, 2018

Sören Hentzschel

Enterprise Policy Generator 3.1 für Firefox veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Nun wurde der Enterprise Policy Generator 3.1 veröffentlicht.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es in der Ankündigung zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 3.1.0

Nach den zwei großen Updates auf Version 2.0.0 respektive Version 3.0.0 folgt mit dem Enterprise Policy Generator 3.1.0 ein kleineres Update.

Mit dem Update wurden kleinere Optimierungen des Designs vorgenommen. Dazu gehört, dass in den Dialogen nicht länger unnötige Scrollbalken angezeigt werden. Rechts vom Scrollbalken im rechten Hauptfenster der Erweiterung wurde ein unnötiger Abstand entfernt und ganz unten im rechten Hauptfenster wurde ein kleiner Abstand hinzugefügt, so dass das letzte Icon nicht so sehr am Fensterrand klebt.

Mit Chinesich wurde eine weitere Übersetzung hinzugefügt (Danke, fang5566!).

Außerdem gab es interne Änderungen, welche die Code-Qualität verbessern, aber keine Auswirkungen für den Nutzer haben sollten. So wird nun der Flexbox-Standard anstelle von floats für die Darstellung des Zwei-Spalten-Layouts des Hauptfensters verwendet, außerdem kommen jetzt CSS-Variablen für den Großteil der Farbdefinitionen zum Einsatz.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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August 05, 2018 07:14 AM

August 04, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Screenshots bekommt weitere Bildbearbeitungs-Funktionen

Seit Firefox 56 wird der Mozilla-Browser mit einer eingebauten Screenshot-Funktion ausgeliefert. Seit Firefox 59 gibt es grundlegende Funktionen zur Bearbeitung der Bilder, weitere Funktionen stehen ab sofort bereit.

Firefox Screenshots ist ein seit Firefox 56 in Firefox integriertes Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos, welches erlaubt, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite, die komplette Webseite oder einen beliebigen Ausschnitt abzubilden. Die Screenshots können entweder auf dem Computer gespeichert oder auf einen Mozilla-Server hochgeladen werden, seit Firefox 58 gibt es die dritte Option, Bilder stattdessen in die Zwischenablage zu kopieren.

Seit Firefox 59 gibt es erste Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Konkret gibt es seit dem ein Werkzeug, um das Bild nachträglich zu beschneiden, und mit einem Zeichen- sowie Textmarker-Werkzeug kann in das Bild gemalt werden. Dafür stehen insgesamt neun fest definierte Farben zur Verfügung. Schließlich gibt es noch eine Schaltfläche, um alle Änderungen zurückzunehmen.

Ab sofort – und hierfür ist kein Firefox-Update notwendig – können auch einzelne Schritte rückgängig und rückgängig gemachte Schritte wiederhergestellt werden. Außerdem wurde ein neues Text-Werkzeug hinzugefügt, so dass nun auch in die Bilder geschrieben werden kann, ohne dies handschriftlich tun zu müssen. Auch dafür stehen neun verschiedene Farben und außerdem drei verschiedene Text-Größen zur Verfügung.

Firefox Screenshots

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August 04, 2018 09:20 PM

August 02, 2018

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.28 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.28 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas Servo-Engine entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Seit kurzem steht Rust 1.28 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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August 02, 2018 09:46 PM

August 01, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 63: WebExtensions auf Linux in eigenem Prozess

WebExtensions laufen auf Windows seit Firefox 56 in einem eigenen Prozess und auf Apple macOS seit Firefox 61. Mit Firefox 63 zieht Linux nach.

Die Multiprozess-Architektur von Firefox verbessert Stabilität, Reaktionsfreudigkeit sowie Sicherheit von Firefox, indem Browser und Content in separaten Prozessen ausgeführt werden. Neben dem Browser- und mehreren Content-Prozessen gibt es auch noch eigene Prozesse unter anderem für den Zugriff auf lokale Dateien oder für die Grafikkarte.

Seit Firefox 56 werden auf Windows außerdem Firefox-Erweiterungen, sogenannte WebExtensions, in einem eigenen Prozess ausgeführt. Seit Firefox 61 gilt dies auch für Apple macOS. Ab Firefox 63 werden auch auf Linux und damit auf allen Desktop-Systemen WebExtensions in einem eigenen Prozess ausgeführt.

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August 01, 2018 09:21 PM

July 31, 2018

Sören Hentzschel

Design-System für neues Firefox-Logo: Mozilla bittet um Feedback

Mozilla ist auf der Suche nach einem neuen Logo für Firefox und meint damit nicht nur Firefox als Browser, sondern seine komplette Firefox-Produktfamilie, welche sich über mehrere Browser, Apps und Dienste erstreckt. Ein solch offener Entstehungsprozess ist im Logo-Design ungewöhnlich, aber nicht für Mozilla. Auch Mozillas aktuelles Logo entstand auf ähnliche Weise.

Mozilla hat sein aktuelles Firefox-Logo erst im November 2017 einem Facelift unterzogen. Und doch arbeitet man bereits an einer weiteren Überarbeitung des Firefox-Logos.

Firefox Logos 2017

Der Unterschied: Dieses Mal geht es um weit mehr als nur um eine Modernisierung des Browser-Logos. Viel mehr strebt Mozilla ein Design-System für das Firefox-Logo respektive die Firefox-Logos an. Denn der Name Firefox umfasst heute weit mehr als nur den Browser für den Desktop, Android und iOS. Es gibt spezialisierte Browser wie Firefox Klar, Firefox Rocket und Firefox Reality, es gibt Apps wie Firefox Lockbox und Firefox Notes, es gibt Dienste wie Firefox Screenshots und Firefox Send. Firefox steht mittlerweile für eine ganze Produktfamilie. Und natürlich braucht jedes dieser Produkte sein eigenes Logo. Ein Design-System kann dabei helfen, dass jedes dieser Produkte seine eigene Identität hat, aber doch als Firefox wiedererkennbar ist. Bei guter Umsetzung kann dies Firefox als Marke stärken.

Mozilla hat nun zwei konkurrierende Design-Systeme vorgestellt und bittet die Community um Feedback, was schließlich die Grundlage für weitere Iterationen bilden wird. Ein solch offener Prozess für ein Logo-Design ist höchst ungewöhnlich. Aber man erinnere sich, dass Mozilla bereits beim eigenen Firmen-Logo ähnlich vorgegangen ist.

Mozilla-Logo 2017

Die Idee ist in beiden Systemen die Gleiche: es gibt ein sogenanntes Masterbrand Icon, welches Firefox als Gesamt-Ökosystem repräsentiert. Alle einzelnen Produkt-Logos passen stilistisch zu eben jenem Masterbrand Icon.

Wichtig: Keines der gezeigten Logos stellt in dieser Form ein reales Logo eines Mozilla-Produkts dar. Die Produkte, welche diese Logos darstellen sollen, sind zwar echte Produkte von Mozilla, werden aber basierend auf dem Feedback noch mehrere Überarbeitungs-Runden erhalten. Die späteren Logos können ähnlich, aber auch komplett anders aussehen. In erster Linie geht es Mozilla in dieser Phase darum, Feedback für die Design-Systeme zu erhalten. Dabei stellt sich Mozilla Fragen wie, ob sich die Logos noch wie Firefox anfühlen, repräsentieren, wofür Firefox und auch Mozilla als Entwickler stehen, und ob die Konzepte auch für neue Produkte in der Zukunft funktionieren.

Dies sind die zwei vorgeschlagenen Masterbrand Icons:

Firefox Masterbrand Icon

Das Masterbrand Icon wird für diverse Marketing-Zwecke verwendet, für Co-Branding mit Partnern und an Stellen wie dem Google Play Store, wo Firefox-Produkte gefunden werden können.

Für Firefox als Browser ist natürlich in erster Linie das Browser-Logo relevant. Mozillas Vorschläge für den „großen Firefox“, basierend auf den zwei Design-Systemen, sehen dabei wie folgt aus:

Firefox-Logo

Firefox-Logo

Spezialiserte Browser wie Firefox Reality oder Firefox Rocket könnten basierend auf den Design-Systemen Logos wie die Folgenden erhalten:

Firefox-Logo

Firefox-Logo

Und schließlich braucht es natürlich auch noch Logos für Apps und Dienste:

Firefox-Logo

Firefox-Logo

Vorschläge für die Verwendung möglicher neuer Logos außerhalb von Produkten:

Firefox-Logo

Firefox-Logo

Mozilla wird in den kommenden Monaten weitere Fortschritte am neuen Design-System zeigen. In jedem Fall wird das, was Mozillla am Ende ausliefern wird, auch wenn es kein Voting in dem Sinne gibt, auf dem Feedback der Firefox-Nutzer basieren und damit auch ein Stück weit repräsentieren, wofür die eigenen Nutzer stehen. Diese Einbindung der Nutzer ist selbst in der Open Source-Welt ziemlich einmalig.

Wer seinen Teil zum Ergebnis beitragen möchte, kann dies ganz einfach tun, indem der von Mozilla veröffentlichte und hier verlinkte Artikel in englischer Sprache in konstruktiver Weise kommentiert wird.

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July 31, 2018 09:59 PM

July 30, 2018

Sören Hentzschel

Livemarks: WebExtension als Ersatz für Dynamische Lesezeichen

Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass Mozilla spätestens mit Firefox 64 die Unterstützung für Feeds aus Firefox entfernt. Wer an den sogenannten Dynamischen Lesezeichen hängt, muss sich aber nicht ärgern. Denn bereits jetzt gibt es Ersatz in Form einer Firefox-Erweiterung.

Die Feed-Funktionen von Firefox werden von 99,9 Prozent der Firefox-Nutzer nicht genutzt und spätestens mit Firefox 64 aus dem Mozilla-Browser entfernt werden. So wurde es bereits vor wenigen Tagen auf diesem Blog berichtet.

Eine der Feed-Funktionen sind die sogenannten Dynamischen Lesezeichen. Dabei handelt es sich um spezielle Lesezeichen-Ordner, die sich selbständig aktualisieren und die neuesten Artikel der jeweiligen Webseite in Form des Artikel-Titels beinhalten. Die Erweiterung Livemarks bringt genau diese Funktion zurück und das noch, bevor die Funktion aus Firefox entfernt worden ist. Nach der Installation der Erweiterung zeigt ein entsprechendes Symbol in der Adressleiste, wenn eine Webseite einen oder mehrere Feeds anbietet. Über dieses Symbol kann dann ein Dynamisches Lesezeichen mit der gewählten Feed-Adresse angelegt werden.

Livemarks

Livemarks

Livemarks

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July 30, 2018 09:16 PM

July 29, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 63: Unterstützung für neuen Video-Codec AV1

AV1 ist die neue Hoffnung im Bereich der Video-Codecs. Firefox 63 unterstützt die finale Version 1.0 des offenen und lizenzgebühren-freien Video-Codecs AV1.

Der Kern von Audio- und Video-Dateien sind sogenannte Codecs. Unterschiedliche Codecs besitzen unterschiedliche qualitative Eigenschaften. Viele verschiedene Medienformate und -Codecs und dazu eine nicht einheitliche Browser-Unterstützung machen das ganze Thema der Medienwiedergabe zu einem komplizierten Thema. Dazu sind einige qualitativ hochwertige Codecs wie H.264 für die Video-Wiedergabe nicht lizenzgebühren-frei, wieso Open Source-Browser wie Firefox dabei auf die Unterstützung durch das jeweilige Betriebssystem angewiesen sind, um entsprechend kodierte Videos überhaupt abspielen zu können.

Die neue Hoffnung im Bereich der Video-Wiedergabe hört auf den Namen AOMedia Video 1, oder kurz: AV1. Entwickelt wird dieser Codec von der Alliance for Open Media (AOMedia). Gründer dieser Allianz sind neben Mozilla auch noch Google, Microsoft, Intel, ARM, Nvidia, IBM, Cisco, Amazon und Netflix. Seit dem haben sich zahlreiche weitere Unterstützer angeschlossen, darunter Namen wie AMD, VideoLAN, Vidyo, CCN, Realtek und noch weitere.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von AV1 ist sicher die Tatsache, dass es sich dabei um einen Open Source Codec handelt, der frei von jeglichen Lizenzgebühr-Ansprüchen ist. Nach Angaben von Mozilla kommt in 80 Prozent aller Videos, die wir uns im Web ansehen, patentierte Technologie zum Einsatz. Was vielen nicht klar ist: die Wiedergabe von Videos kostet Geld. Selbst wenn wir für die Wiedergabe von Videos nichts zahlen: sobald patentierte Technologie zum Einsatz kommt, muss jemand bezahlen. Jedes Jahr werden von vielen Firmen viele Millionen nur dafür bezahlt, dass wir kostenlos Videos in hoher Qualität konsumieren können. So müsste auch Mozilla jährlich knapp zehn Millionen Dollar bezahlen, würde Firefox nicht Ciscos Implementierung des H.264-Codecs für WebRTC nutzen, welche Cisco großzügigerweise kostenlos anbietet. Ein patentfreier Codec, welcher qualitativ allen bisherigen Codecs auch noch überlegen ist, ist daher ein riesiger Schritt.

Die Gründungsmitglieder Google, Mozilla und Cisco haben bereits lange vor der Gründung der Allianz an Video-Codecs gearbeitet und so bilden deren Entwicklungen die Grundlage für AV1. Google hatte zunächst am VP9-Nachfolger VP10 gearbeitet, der zu Gunsten von AV1 zurückgestellt worden ist. Neben Technologie von VP10 fließen in AV1 ebenfalls Technologie von Daala ein, dem Codec, an welchem Mozilla gemeinsam mit der Xiph Foundation entwickelt hat, sowie von Ciscos Thor-Codec. Ebenfalls fließen in AV1 Elemente aus Opus ein, einem von Mozilla, der Xiph Foundation und Skype entwickelten Audio-Codec.

Die technische Überlegenheit von AV1 gegenüber H.264 lässt sich ganz gut in Zahlen ausdrücken, indem man sagt, dass mit AV1 die gleiche Qualität bei etwa der halben Dateigröße wie bei H.264 erreicht werden kann.

AV1 Kompression

Warum ist das wichtig? Kleinere Videos bedeuten weniger Daten, die der Nutzer herunterladen muss, und damit schnellere Streams und mehr Internet-Bandbreite für andere Dinge. Für Video-Portale und Streaming-Dienste bedeuten kleinere Videos erheblich geringere Kosten und damit mehr Profitabilität, womit selbst große Dienste Schwierigkeiten haben. Es ist gerade mal vier Jahre her, da hat selbst Google mit YouTube mit einem Jahres-Umsatz von sagenhaften vier Milliarden Dollar noch keinen Cent Gewinn erzielt, wie das Wall Street Journal berichtet. Auch wenn davon auszugehen ist, dass YouTube mittlerweile profitabel ist, veranschaulicht dies gut, wie teuer der Betrieb einer Video- und Streaming-Plattform ist und wie ein effizienter Codec dabei helfen kann, dass solche Dienste eine Zukunft haben ohne nur noch aus Werbung zu bestehen. Dies betrifft nicht nur Youtube, sondern einen großen Teil des Web. Nach Angaben von Mozilla gehen mehr als 70 Prozent des gesamten Web-Traffic auf Videos. Die Zahl soll in den nächsten Jahren sogar auf 80 Prozent steigen.

Die Freiheit von Patenten, die Überlegenheit gegenüber H.264 und die breite Unterstützung der Industrie (Browserhersteller, Chipsatz-Hersteller sowie Streaming-Dienstleister) bilden eine gute Voraussetzung dafür, dass sich AV1 zu heutigen Codecs durchsetzen kann. Zwar gibt es auch konkurrierende Codecs wie HEVC/H.265, HEVC/H.265 ist jedoch nicht frei von Patenten, was ein großer Nachteil gegenüber AV1 ist.

Die Nightly-Version von Firefox 63 unterstützt nun die finale Version 1.0 von AV1. Standardmäßig ist die AV1-Unterstützung noch deaktiviert und kann aktiviert werden, indem der Schalter media.av1.enabled auf true gesetzt wird. Was die Aktivierung in einer finalen Version von Firefox betrifft, ist Firefox 63 noch möglich, es kann aber sein, dass sich die Aktivierung wegen noch offener Sandboxing-Arbeiten auf Firefox 64 verschiebt. Firefox 63 erscheint aller Voraussicht nach am 23. Oktober 2018, Firefox 64 am 11. Dezember 2018.

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July 29, 2018 07:42 PM

July 28, 2018

Sören Hentzschel

Firefox bekommt neue Sprach-Einstellungen

Firefox kann in zahlreichen Sprachen heruntergeladen werden. Über Sprachpakete können aber auch bestehende Firefox-Installationen in andere Sprachen übersetzt werden. Bisher war der Wechsel der Sprache noch etwas kompliziert. Das wird Mozilla mit neuen Sprach-Einstellungen verbessern. Auch für die Wörterbücher sind Verbesserungen angedacht.

Wer Firefox in der falschen Sprache heruntergeladen hat, wird sich Firefox vermutlich einfach in der korrekten Sprache über die alte Installation rüber installieren. Wer jedoch Firefox in mehreren Sprachen betreiben und zwischen Sprachen wechseln möchte, hat mit den Sprachpaketen eine gute Option, welche über addons.mozilla.org heruntergeladen werden können.

Doch mit der Installation eines Sprachpaketes ist es nicht getan. Zum Wechseln der Sprache muss bislang über about:config der Wert des Schalters intl.locale.requested auf den passenden Sprachcode geändert werden, den man auch erst einmal kennen muss.

Mit den neuen Spracheinstellungen, an denen Mozilla derzeit arbeitet, kommt eine sichtbare Einstellung zum Ändern der Sprache dazu. Sprachcodes müssen nicht mehr gekannt werden, about:config nicht mehr aufgerufen werden. Aus den installierten Sprachen kann dann ganz einfach in den Firefox-Einstellungen gewählt werden.

Firefox Sprach-Einstellungen

Zunächst sollen hier nur die Sprachen angezeigt werden, die der Nutzer bereits installiert hat, plus eine Option, weitere Sprachen auf addons.mozilla.org zu suchen. Später soll Firefox an dieser Stelle direkt innerhalb von Firefox nach weiteren Sprachen suchen und diese installieren können.

Firefox Sprach-Einstellungen

Direkt unter der der Einstellung für die Sprache der Firefox-Oberfläche gibt es weiterhin die bereits vorhandene Einstellung zum Ändern der Sprache, in welcher Webseiten bevorzugt Inhalte ausliefern sollen, und darunter eine Checkbox zur Aktivierung der Rechtschreibprüfung in Textfeldern. Voraussetzung hierfür ist ein installiertes Wörterbuch, welches man ebenfalls über addons.mozilla.org herunterladen kann.

Auch für die Wörterbücher sind Änderungen geplant. Bislang gibt es in den Firefox-Einstellungen nur die Checkbox. In Zukunft sollen bei Aktivierung an dieser Stelle die installierten Wörterbücher angezeigt und aktiviert respektive deaktiviert werden können. Auch einen Link zum Download weiterer Wörterbücher soll es hier geben.

Firefox Sprach-Einstellungen

Geplant ist außerdem, dass Firefox die Wörterbücher der Sprachen automatisch herunterlädt und installiert, für welche der Anwender ein Sprachpaket installiert hat.

Erste Resultate an den neuen Sprach-Einstellungen sind in der Nightly-Version von Firefox 63 bereits sichtbar und werden hinter dem Schalter intl.multilingual.enabled in about:config implementiert.

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July 28, 2018 08:56 PM

July 27, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 26, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla entfernt Feed-Unterstützung aus Firefox

Was sich schon vor Monaten angedeutet hat, ist nun offiziell: Mozilla wird die Feed-Unterstützung aus Firefox entfernen. Geplant ist die Entfernung für Firefox 63 oder Firefox 64.

Firefox bietet seit vielen Jahren die Unterstützung von Feeds über den RSS- oder Atom-Standard. Seit fast genauso vielen Jahren wurde an dieser Unterstützung allerdings auch nichts mehr verbessert. Die von Mozilla geplante Entfernung der Feed-Unterstützung dürfte in dieser Form also kaum einen nennenswerten Verlust darstellen. Wer Feeds nutzt, nutzt vermutlich sowieso schon eine bessere Lösung dafür.

Worum geht es? Viele Webseiten stellen ihre News auch über einen sogenannten News-Feed bereit. Dieser kann von einer Software abonniert werden, so dass der Anwender keine Nachrichten seiner Lieblings-Webseiten mehr verpasst. Firefox war noch nie ein vollwertiger Feed-Reader. Zumindest erkennt Firefox aber, wenn eine Webseite einen oder mehrere Feeds bereitstellt, und signalisiert dies über einen entsprechenden Button, der standardmäßig allerdings nicht Teil der Firefox-Oberfläche ist, sondern vom Nutzer manuell hinzugefügt werden muss. Per Klick darauf gelangt der Anwender zu einer Oberfläche zum Abonnieren des Feeds. Dazu kann eine externe Anwendung ausgewählt werden oder man erstellt ein sogenanntes dynamisches Lesezeichen. Dabei handelt es sich um einen speziellen und sich selbst aktualisierenden Lesezeichen-Ordner, dessen Lesezeichen die neuesten Feed-Einträge sind. Keine Uhrzeit, keine Zusammenfassung, ausschließlich der Titel der News wird ausgegeben.

Die zu Grunde liegende Technologie RSS respektive Atom ist schon ziemlich in die Tage gekommen, was den praktischen Nutzen aber kein bisschen schmälert. Nichtsdestominder nimmt die Popularität von Feeds seit Jahren immer weiter ab. Dies bestätigt sich auch in den Telemetrie-Daten von Firefox. Demnach nutzen 99,9 Prozent der Firefox-Nutzer die Feed-Features von Firefox nicht.

Wieso lässt man die Funktionalität nicht einfach in Firefox? Das tut noch niemandem weh. Falsch! Die Feed-Komponente hat seit Jahren keine Pflege mehr erhalten. Alte und nicht mehr benötigte Plattform-Features, von denen die Feed-Implementierung abhängt, können nicht entfernt werden, solange diese noch genutzt werden. So nutzt der Feed-Reader beispielsweise einen ganz eigenen XML-Parser und nicht den, den Firefox sonst nutzt. Die technische Implementierung der Feed-Unterstützung in Firefox verkompliziert die allgemeine Lesezeichen-Implementierung außerdem nicht unerheblich – ein Bereich, in dem Mozilla derzeit sehr aktiv Verbesserungen vornimmt. Es gibt Probleme mit der Synchronisation der dynamischen Lesezeichen und auf Android sowie iOS existiert dieses Konzept überhaupt nicht.

Damit die Feed-Komponente eine Zukunft hätte, müsste diese komplett neu entwickelt werden. Und dies erfordert Ressourcen, die Mozilla nicht für Dinge aufbringen kann, welche gerade mal für 0,1 Prozent der Nutzer von Interesse sind. Und Hand auf’s Herz, eine Neuentwicklug der bisherigen Unterstützung wäre auch nicht lohnenswert. Feed-Reader, ob in Form einer Erweiterung oder eines Online-Dienstes, gibt es wie Sand am Meer und die meisten davon bieten mehr Nutzen als die bisherige Unterstützung in Firefox. Eine Neuimplementierung in Firefox hätte nur dann Sinn, wenn die Neuentwicklung irgendeinen Mehrwert bieten würde. Und das erhöht den notwendigen Aufwand, den Mozilla investieren müsste, noch einmal erheblich.

Was passiert mit bestehenden dynamischen Lesezeichen? Sobald Mozilla die Unterstützung für dynamische Lesezeichen entfernt, wird Mozilla die Details dieser in eine OPML-Datei exportieren, welche von anderen Feed-Readern, einschließlich WebExtensions für Firefox, importiert werden kann. Die dynamischen Lesezeichen selbst werden zu normalen Lesezeichen konvertiert, allerdings nicht zur Feed-Adresse, sondern nur regulären Adresse, sofern bekannt. Fehlt diese Information, wird das dynamische Lesezeichen gelöscht. Außerdem wird Firefox, wenn es soweit ist, die Änderung kommunizieren und Optionen vorschlagen, die Feeds weiterhin zu nutzen.

Auch wenn nicht viel für Firefox als Programm zur Feed-Nutzung spricht, so mag es natürlich auch hier wieder Nutzer geben, die unzufrieden sind. Und so doof man die Entfernung auch finden mag, so wenig kann man Mozilla für seine Migrations-Strategie kritisieren. Denn dass sich Mozilla trotz der feststehenden Entfernung so viele Gedanken darum macht, wie die Nutzer, obwohl es gerade mal 0,1 Prozent aller Nutzer überhaupt betrifft, weiterhin Feeds nutzen können, ist alles andere als selbstverständlich.

Die Entfernung der Feed-Unterstützung wird in Firefox 63 oder Firefox 64 erfolgen. Firefox 63 erscheint aller Voraussicht nach am 23. Oktober 2018, Firefox 64 am 11. Dezember 2018.

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July 26, 2018 07:28 PM

July 24, 2018

Sören Hentzschel

Enterprise Policy Generator 3.0 mit Import / Export is da

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version bringt eine Funktion für den Import und Export von Konfigurationen, womit Konfigurationen nun auch geräteübergreifend geteilt werden können.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es in der Ankündigung zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 3.0.0

Konfigurationen exportieren und importieren

Nachdem die vor genau einem Monat erschienene Version 2.0.0 die Möglichkeit brachte, Konfigurationen speichern und wieder laden zu können, folgte mit Version 3.0.0 der nächste logische Schritt: ab sofort können Konfigurationen auch exportiert und wieder importiert werden. Damit werden mit dem Enterprise Policy Generator erstellte Konfigurationen portabel, denn eine erstellte Konfiguration kann so nicht mehr nur am gleichen Computer, sondern zu jedem Zeitpunkt und von jedem Computer aus weiter angepasst werden.

Enterprise Policy Generator 3.0

Enterprise Policy Generator 3.0

Validierung von URL-Feldern

Der Enterprise Policy Generator hat bereits eine Validierung von Pflichtfeldern besessen. Neu in Version 3.0.0 ist eine zusätzliche Validierung von URL-Feldern. Nach ausführlichen Tests mit verschiedenen Validierungs-Ansätzen wurde sich für den simpelsten aller Ansätze entschieden: es findet lediglich eine Validierung des Protokolls statt, das heißt, URLs müssen mit https:// oder http:// beginnen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Konfiguration bei speziellen, aber gültigen URLs nicht an einer Validierung scheitert, die es besonders genau zu nehmen versucht. Leider ist die Validierung aller möglichen URLs eine Wissenschaft für sich, weswegen sich für diese Erweiterung für die sichere Variante entschieden worden ist.

Enterprise Policy Generator 3.0

UX-Verbesserungen

Wird eine Policy-Checkbox aktiviert, wird nun automatisch das erste Text- oder Auswahlfeld fokussiert, so dass sofort mit der Eingabe gestartet werden kann, ohne erneut klicken zu müssen. Ähnliches gilt für Mehrfachfelder: nach Klick auf ein Plus-Symbol wird direkt das erste Textfeld fokussiert. Im umgekehrten Fall, bei Klick auf ein Minus-Symbol in einem Mehrfachfeld, wird das vorherige Text-Feld automatisch fokussiert.

Der Dialog, welcher die bereits gespeicherten Konfigurationen anzeigt, zeigt nun einen entsprechenden Hinweis anstelle einer leeren Tabelle an, wenn noch keine Konfigurationen gespeichert worden sind.

Enterprise Policy Generator 3.0

Außerdem wurde die französische Übersetzung überarbeitet.

Neue Enterprise Policies

Mit dem Update auf Version 3.0.0 gab es auch einige Anpassungen der unterstützen Enterprise Policies. Ganz neu dazu gekommen ist die Unterstützung für eine Enterprise Policy zur Konfiguration des Zugriffes auf den Standort, die Kamera, das Mikrofon sowie für Benachrichtungen (Firefox 62, Firefox ESR 60.2). Ebenfalls neu ist eine Policy zur Konfiguration des Update-Servers von Firefox (Firefox 63). Die Policy für die integrierte Authentifizierung wurde um zwei Optionen erweitert (Firefox 63), außerdem gab es diverse Versions-Anpassungen.

Die folgenden Policies sind nicht länger auf Firefox ESR beschränkt: Firefox-Updates deaktivieren (Firefox 62), Updates von System-Erweiterungen deaktvieren (Firefox 62), Telemetrie deaktivieren (Firefox 63), Startseite festlegen (Firefox 63), Anzeige der separaten Suchleiste (Firefox 63), Erweiterungen installieren oder deinstallieren (Firefox 63), Aufruf bestimmter Webseiten verhindern (Firefox 63), Integrierte Authentifizierung (Firefox 63), Überschreiben der Seite beim ersten Browser-Start (Firefox 63), Überschreiben der Seite nach einem Update (Firefox 63).

Die folgenden Policies sind nicht länger auf die Mainstream-Version von Firefox beschränkt: Hardwarebeschleunigung deaktivieren (Firefox ESR 60.2), Suchmaschinen entfernen (Firefox ESR 60.2).

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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July 24, 2018 09:21 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Status-Meeting 2018-07-22

Mein Kurz-Extrakt aus der „offiziellen Berichterstattung“ (ich war nicht dabei):

Teilnehmer: frg, IanN, tonymec, therube, IanN, mmrxyz, rsx11m, ewong

Chat-log: mozilla.logbot.info (en)

Verschiedene Details:

  • Wir haben einen neuen Contributor:  mmrxyz
  • Weiterhin bedarf die Projekt-Seite der Aktualisierung
    • Bug 1356106 Drop inactive owners and peers
    • Dokumentation muss an aktuelle Builds angepasst werden
    • tote Links müssen beseitigt werden.
  • Support für comm-central und comm-esr60 wird allmählich aus den build-Files entfernt, das wird nicht länger unterstützt.
  • SeaMonkey aus anderen Quellen: Ein inoffizielles 2.57-Build gibt es auf WG9’s website. Bugreports für diese Builds werden akzeptiert, allerdings ist auch diese Version derzeit noch wenig brauchbar, nach bisheriger Erfahrung scheinen nur Bug-reports für den Browser sinnvoll, außer wenn einigermaßen zweifelsfrei feststeht, dass es sich tatsächlich um die Beobachtung eines neuen generellen SeaMonkey-Problems handelt.
  • Sonstiges:
    • Mail- und Newsgroup-Client funktionieren in 2.57 weiterhin nicht.
    • Build 2.49.4 ist fertig, Bug 1459132 (SM2494-RELNOTE) Create/Update 2.49.4 Release Notes ist in Arbeit
      • Veröffentlichung voraussichtlich im Laufe der Woche!
    • Da Version 2.57 noch nicht fertig ist besteht der Plan, Sicherheits-Fixes für zukünftige 2.49.x-Releases zurückzuportieren.
    • Soweit bekannt ist kein Thunderbid 52.10 Release geplant
    • Ein SeaMonkey 2.53 beta- Release ist geplant
    • ChatZilla-Kompatibilität mit SeaMonkey 2.57 bedarf der Überprüfung.
    • SeaMonkey– und Thunderbird– add-ons sind nun auf addons.thunderbird.net gehostet.
      • Redirects von AMO dorthin sind eingerichtet, SeaMonkey-Überarbeitung läuft:
        • Bug 1475799 Change add-ons location in SeaMonkey to addons.thunderbird.net and clean up references to mozilla.org
        • Bug 1402064 Remove use of legacy AMO api in Add-ons manager

Nächstes Meeting: Sonntag, 5. August 2018, 14:00 UTC (IRC)

 

July 24, 2018 08:12 AM

July 23, 2018

Sören Hentzschel

Lesezeichen und Anpassbare Farbe: Mozilla veröffentlicht Firefox Rocket 2.3 für Android

Mozilla hat Firefox Rocket 2.3 für Android veröffentlicht. Bei Firefox Rocket handelt es sich um einen spezialisierten Browser mit Funktionen zum Sparen von Daten, welcher offiziell nur in Indonesien angeboten wird, aber nicht nur dort installiert werden kann. Die neue Version bringt Lesezeichen und eine Möglichkeit zur visuellen Anpassung.

Im Oktober 2017 hat Mozilla die erste Version von Firefox Rocket für Android veröffentlicht. Ähnlich wie Firefox Klar ist auch Firefox Rocket ein sehr reduzierter WebView-basierter Browser mit einem besonderen Fokus, der viele Funktionen des großen Firefox-Bruders nicht besitzt. Der Fokus bei Firefox Rocket liegt auf dem Sparen von Daten und damit gerade in Entwicklungsländern auch auf dem Sparen von Geld. So kann per Knopfdruck ein sogenannter Turbo-Modus aktiviert werden, welcher Werbung und Tracker blockiert, über eine weitere Schaltfläche können Bilder auf Webseiten deaktiviert werden und eine andere Schaltfläche erlaubt die Bildschirm-Aufnahme von Webseiten, welche über den sichtbaren Bereich hinausgehen und auch dann zur Verfügung stehen, wenn gerade keine Internetverbindung besteht.

Firefox Rocket 2.3 bringt zwei nennenswerte Neuerungen. Die erste Neuerung fällt direkt beim Start auf, weil Firefox Rocket per Hinweis auf dem Startbildschirm die Neuerung bewirbt. Per Doppelklick auf den Startbildschirm kann die Farbe geändert werden. Dabei stehen mehrere Farben zur Auswahl.

Firefox Rocket 2.3

Während diese Neuerung nur etwas für das Auge ist, hat die zweite Neuerung schon mehr praktischen Nutzen: ab sofort ist es möglich, Webseiten als Lesezeichen zu speichern und diese über eine Lesezeichen-Liste zu einem späteren Zeitpunkt wieder abzurufen.

Firefox Rocket 2.3

Offiziell angeboten wird Firefox Rocket nur in Indonesien. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox Rocket aber von überall in der Welt über GitHub installieren.

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July 23, 2018 06:48 PM

July 22, 2018

Sören Hentzschel

New Tab Override 14.1 (WebExtension) veröffentlicht

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 120.000 aktiven Nutzern ist nun in Version 14.1 erschienen.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original. Mittlerweile hat New Tab Override mehr als 120.000 aktive Nutzer, wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt und schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 14.1

Bei Version 14.1 handelt es sich um ein kleineres Update. Wird in den Einstellungen der Erweiterung die Option „Benutzerdefinierte URL“ ausgewählt und keine URL in das entsprechende Feld eingetragen, so erscheint nun eine entsprechende Fehlermarkierung, welche erkennbar macht, dass hier noch etwas auszufüllen ist. Wird das Feld weiterhin leer gelassen, erscheint die Einstellungs-Seite von New Tab Override beim Öffnen eines neuen Tabs, so dass garantiert nicht mehr vergessen wird, die Konfiguration abzuschließen, und auch, um Probleme beim Öffnen eines neuen Tabs zu verhindern, da eine fehlerhafte Konfiguration eine Endlosschleife verursachen konnte.

New Tab Override 14.1

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July 22, 2018 05:06 PM

July 21, 2018

Sören Hentzschel

So können Browser-Updates ab Firefox 63 abgeschaltet werden

Browser-Updates sind alleine aus Gründen der Sicherheit absolut wichtig und sollten nicht deaktiviert werden. Dennoch bietet Mozilla in Firefox eine Einstellung an, um Browser-Updates zu deaktivieren. Ab Firefox 63 funktioniert dies anders als bisher. Dieser Artikel zeigt, wie sich Firefox-Updates in Zukunft konfigurieren lassen.

Sicherheit sollte bei einem Browser für wirklich jeden die oberste Priorität haben. Dazu gehört auch, seinen Browser aktuell zu halten, indem alle Updates eingespielt werden. Nicht jedem ist klar: Sicherheits-Software ist kein Ersatz für Browser-Updates. Sicherheitslücken im Browser müssen durch Browser-Updates geschlossen werden, das ist alternativlos.

Ob es nun einen speziellen Grund gibt, die Updates zumindest kurzzeitig zu deaktivieren, oder ob einem Sicherheit vollkommen egal ist und man Updates dauerhaft deaktivieren möchte: Mozilla gibt dem Nutzer die Freiheit, dies selbst zu bestimmen. Bislang gibt es dazu in den Firefox-Einstellungen im Reiter „Allgemein“ drei mögliche Optionen: 1) Updates automatisch installieren, 2) Nach Updates suchen, aber vor der Installation nachfragen, 3) Nicht nach Updates suchen.

Ab Firefox 63 gibt es an dieser Stelle nur noch die ersten beiden Optionen. Neben der Standard-Einstellung, Updates automatisch zu installieren, kann also auch in Zukunft über die sichtbaren Optionen eingestellt werden, dass Firefox zwar nach Updates sucht, aber diese nicht installiert, ohne vorher zu fragen. Die sichtbare Option, gar nicht erst nach Updates zu suchen, fehlt allerdings komplett.

Update-Einstellungen in Firefox 63

Auch in about:config muss nicht gesucht werden, denn der Schalter app.update.enabled , an welchen die sichtbare Option gekoppelt war, existiert ebenfalls nicht länger ab Firefox 63.

Ist ein vollständiges Deaktivieren der Firefox-Updates ab Firefox 63 nicht mehr möglich? Doch, ist es. Allerdings geschieht dies ab sofort über die Enterprise Policy Engine, genauer über die DisableAppUpdate-Policy. Dazu muss eine Datei mit dem Namen policies.json in einem Unterordner des Installationsverzeichnisses von Firefox abgelegt werden. Das ist nicht schwierig und mit dem Enterprise Policy Generator besonders einfach: einfach die Updates-Option auswählen, den Generieren-Button klicken und die generierte Datei in das Verzeichnis übernehmen, welches der Enterprise Policy Generator angibt.

Download Enterprise Policy Generator zum Deaktivieren von Firefox-Updates

Enterprise Policy Generator zum Deaktivieren von Firefox-Updates

Dieser Weg funktioniert übrigens bereits ab Firefox 62 sowie Firefox ESR 60.0.

Es gibt, was Firefox-Updates betrifft, also keinerlei funktionale Einschränkung in Firefox 63. Lediglich der Weg, um Updates vollständig zu deaktivieren, hat sich geändert und ist weniger offensichtlich als bisher. Wieso also diese Änderung?

Die Begründung ist denkbar simpel: es war bisher zu einfach, Updates zu deaktivieren. Nutzer, die das aus bestimmten Gründen mal gemacht haben, haben dies teilweise vergessen und sind daher unnötigerweise großen Gefahren ausgesetzt. Eine Einstellung, welche die Nutzer in Gefahr bringt, sollte nicht zu prominent angeboten werden. Dennoch ist hervorzuheben, dass Mozilla die Einstellung nicht einfach gestrichen hat, sondern bereits vor Entfernung einen neuen Weg bereitgestellt hat, um zum gleichen Ergebnis zu kommen. Und um vor der Installation von Updates gefragt zu werden, ändert sich sowieso überhaupt nichts, diese Einstellung bleibt weiterhin sichtbar. Der Nutzer behält also auch in Zukunft die volle Kontrolle über Firefox-Updates.

Abschließend sei aber noch ein weiteres Mal hervorgehoben, dass auch, wenn es weiterhin einfach ist, Firefox-Updates zu deaktivieren, es keinen guten Grund dafür gibt. Wie wichtig Sicherheit ist, wurde bereits mehrfach angesprochen. Gesagt sei auch, dass die Angst vor  inkompatiblen Erweiterungen seit Erscheinen von Firefox Quantum kein Thema mehr ist, da es Erweiterungs-Inkompatibilitäten durch Firefox-Updates nur noch in Ausnahmefällen gibt. Neue Versionen bringt jedoch jedes Mal wieder neue Möglichkeiten für noch mehr und noch bessere Firefox-Erweiterungen, also auch als Nutzer von Firefox-Erweiterungen möchte man in der Regel Updates. Von den ständigen Geschwindigkeitsverbesserungen profitiert jeder Nutzer und natürlich ist das das wichtigste Merkmal eines Browsers: Web-Kompatibilität. Sehr viele Webseiten machen Gebrauch von aktuellen Webstandards und wer seinen Browser nicht aktualisiert, wird mit zunehmender Dauer immer mehr Webseiten nicht mehr richtig nutzen können. Es gibt also viele Gründe, seinen Browser aktuell zu halten, und nur wenige Argumente, dies nicht zu tun.

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July 21, 2018 07:18 PM

July 19, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 63: Content-Blocker ersetzt Tracking-Schutz

Zum Schutz der eigenen Privatsphäre können Firefox-Nutzer einen Tracking-Schutz im Mozilla-Browser aktivieren. Für Firefox 63 plant Mozilla eine Erweiterung seines Schutzes. Aus dem Tracking-Schutz wird dann ein Content-Blocker.

Der Tracking-Schutz von Firefox, in der deutschen Version „Schutz vor Aktivitätenverfolgung“ genannt, hilft dabei, die eigene Privatsphäre besser zu schützen, und sorgt gleichzeitig für ein schnellere Laden von Webseiten. Ab Firefox 63 ist an dieser Stelle von Content Blocking die Rede. Der bisherige Tracking-Schutz wird dann eine Option des Content-Blockers. Eine weitere Option, die mit Firefox 63 ganz neu dazu kommen soll, wird die Möglichkeit sein, sämtliche Drittanbieter-Scripts zu blockieren, welche länger als fünf Sekunden zum Laden brauchen. Für beide Optionen kann der Nutzer unabhängig voneinander einstellen, ob diese immer, nur in privaten Fenstern oder nie zum Einsatz kommen sollen. Natürlich können wie bisher auch weiterhin Ausnahmen hinzugefügt werden.

Content-Blocker Firefox 63

Dies ist nur eine von mehreren Privatsphäre-Verbesserungen, an denen Mozilla derzeit für Firefox arbeitet. Bereits in Firefox 62 macht Mozilla den Tracking-Schutz über das Hauptmenü zugänglich und erlaubt ein einfaches Löschen aller Cookies einer Domain über das Info-Panel in der Adressleiste. Weiterhin plant Mozilla, den Cookie-Zugriff für Tracker einzuschränken.

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July 19, 2018 08:07 PM

July 18, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Mozilla aktiviert WebRender für erste Nutzer

Der aus dem Servo-Projekt stammende WebRender soll die Grafikkarte stärker als bisher einbeziehen und so für eine deutlich verbesserte Firefox-Performance sorgen. Mozilla hat bei der Implementierung von WebRender einen wichtigen Meilenstein erreicht und WebRender nun für erste Nutzer der Nightly-Version von Firefox aktiviert.

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

Bei der Entwicklung von WebRender hat Mozilla nun einen wichtigen Meilenstein erreicht: Per sogenannter Shield-Studie hat Mozilla WebRender für einen Teil der Firefox-Nutzer aktiviert, um entsprechende Messwerte zu sammeln, die Mozilla zeigen, wo man steht. Qualifiziert sind ausschließlich Nutzer von Firefox Nightly 63 auf einem Desktop-Computer mit Windows 10 und einer Grafikkarte von Nvidia.

Desktop-Computer mit Windows 10 und einer Grafikkarte von Nvidia machen ca. vier Prozent der Gesamt-Population aller Firefox-Nutzer aus. Dabei handelt es sich um exakt die Zielgruppe, für welche Mozilla eine standardmäßige Aktivierung von WebRender in einer Beta-Version von Firefox 64 anpeilt.

Unter den Nutzern, welche die Kriterien erfüllen, erfolgt im Rahmen dieser Studie eine Aufteilung von 50 Prozent mit aktiviertem WebRender zu 50 Prozent Kontrollgruppe ohne WebRender. Die Dauer der Studie beträgt zwei Wochen, dann wird Mozilla die Daten auswerten und die nächsten Schritte planen.

Wichtig: Performance-Wunder sind in dieser Phase der Webrender-Entwicklung nicht zu erwarten. In erster Linie geht es um Korrektheit bei der Darstellung von Webseiten und um Stabilität. Ein positiver Ausgang der aktuellen Studie besteht für Mozilla dann, wenn mit WebRender diverse Metriken um nicht mehr als fünf bis zehn Prozent schlechter als ohne WebRender sind. Seine großen Vorteile wird WebRender erst in den kommenden Monaten ausspielen können.

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July 18, 2018 09:45 PM

July 17, 2018

Sören Hentzschel

Neue Erweiterungs-Plattform für Thunderbird und SeaMonkey geht online

Bislang gab es eine gemeinsame Erweiterungs-Plattform für Firefox, Firefox für Android, Thunderbird und SeaMonkey. Nun ging die neue Erweiterungs-Plattform für Thunderbird und SeaMonkey online, während addons.mozilla.org weiterhin die Erweiterungs-Plattform für Firefox und Firefox für Android bleibt.

Während Firefox und Firefox für Android Produkte sind, die von Mozilla aktiv entwickelt werden, handelt es sich bei Thunderbird und SeaMonkey um Community-Projekte, welche auf dem gleichen Unterbau wie Firefox basieren. Erweiterungen für Thunderbird und SeaMonkey konnten bislang ebenfalls wie Erweiterungen für Firefox und Firefox für Android auf addons.mozilla.org heruntergeladen werden. In Zukunft wird es Erweiterungen für Thunderbird und SeaMonkey stattdessen auf addons.thunderbird.net geben.

Bei addons.thunderbird.net handelt es sich um einen sogenannten Fork der Mozilla-Plattform addons.mozilla.org. Die neue Erweiterungs-Plattform für Thunderbird und SeaMonkey wird vom Thunderbird Council verwaltet und weiterhin auf Mozillas Infrastruktur betrieben. Da Firefox nur noch WebExtensions unterstützt, Mozilla eine Entfernung aller Legacy-Features von addons.mozilla.org noch in diesem Jahr anstrebt und Thunderbird sowie SeaMonkey auf absehbare Zeit weiterhin Legacy-Erweiterungen unterstützen, erfolgte nun aus technischen Gründen die Aufteilung auf zwei unterschiedliche Plattformen.

Alle Erweiterungen, die bisher auf addons.mozilla.org für Thunderbird oder SeaMonkey vorhanden waren, wurden auf die neue Seite übertragen. Für Nutzer, die bereits Erweiterungen installiert haben, ist keine Aktion erforderlich: Mozilla leitet alle Update-URLs um, so dass es keine Unterbrechung der automatischen Updates gibt. Weiterhin hat Mozilla Weiterleitungen der Erweiterungs-Seiten für Thunderbird-Erweiterungen auf addons.thunderbird.net eingerichtet.

Hier noch einmal alle Links im Überblick:

 

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July 17, 2018 08:12 PM

July 16, 2018

Sören Hentzschel

Dank Mozilla: Noch mehr Sprachen für New Tab Override

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 120.000 aktiven Nutzern wurde von Mozilla als eine von nur neun Erweiterungen als Teilnehmer einer Übersetzungs-Kampagne ausgewählt und ist nun in Version 14.0 mit neuen und überarbeiteten Übersetzungen erschienen.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original. Mittlerweile hat New Tab Override mehr als 120.000 aktive Nutzer, wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt und schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Übersetzungs-Kampagne von Mozilla

Insgesamt neun Erweiterungen wurden im Rahmen einer Übersetzungs-Kampagne von Mozilla durch die freiwillige Übersetzer-Community in die Top-Sprachen übersetzt und bestehende Übersetzungen überarbeitet. Eine der Erweiterungen, die sich Mozilla dafür ausgesucht hat, ist New Tab Override. Außerdem gab es neue Übersetzungen für AdBlock für Firefox, 1-Click YouTube-Video-Downloader, Download Flash and Video, Greasemonkey, NoScript, „Merken“-Button von Pinterest, signTextJS plus sowie To Google Translate.

Während die Anzahl der Erweiterungen, welche auf diese Weise neue Übersetzungen erhalten konnten, sehr begrenzt war, hofft Mozilla, die Möglichkeit, Erweiterungen von der Community über eine Übersetzungs-Plattform übersetzen zu lassen, in naher Zukunft allen interessierten Entwicklern zur Verfügung stellen zu können.

Die Neuerungen von New Tab Override 14.0

Da New Tab Override bereits in einige Top-Sprachen übersetzt war, gibt es in diesem Update „nur“ zwei komplett neue Übersetzungen für New Tab Override. Die Erweiterung steht ab sofort auch in den Sprachen Italienisch und Brasilianisches Portugiesisch zur Verfügung. Weiterhin wurden die Französische, Chinesische sowie die Spanische Übersetzung aktualisiert. In Summe gibt es also fünf Übersetzungs-Updates. Neben der Erweiterung selbst wurde außerdem auch der Eintrag auf addons.mozilla.org übersetzt. Insgesamt steht New Tab Override derzeit in elf Sprachen zur Verfügung.

Abseits von Übersetzungen gab es auch noch eine Neuerung in New Tab Override 14.0: die beiden Optionen für die Standard-Startseite „about:home“ und die komplett leere Seite „about:blank“ wurden aus der Erweiterung entfernt. Zum einen sind diese Optionen seit Firefox 60/61 nicht mehr via WebExtension-API aufrufbar, zum anderen sind beide Optionen spätestens seit Firefox 61 nicht mehr notwendig, weil es für beides sichtbare Optionen in den Firefox-Einstellungen gibt und das sogar komplett ohne Erweiterung.

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July 16, 2018 08:49 PM

July 14, 2018

Sören Hentzschel

Vorschau auf das neue Design von Firefox Klar für Android

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android existiert. Dieser Artikel gibt als erste Webseite eine Vorschau auf das kommende Design von Firefox Klar für Android.

Während sich bei Firefox für Android derzeit mehr im Geheimen abspielt, tut sich bei Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) umso mehr Offensichtliches. Vor wenigen Tagen wurden neue Versionen für Android und iOS mit diversen Neuerungen veröffentlicht, kurz vorher wurden erste Test-Versionen von Firefox Klar für Android mit Gecko-Engine veröffentlicht und Mockups zeigen die neue Optik, an der Mozilla derzeit für die Android-Version von Firefox Klar arbeitet.

Die folgenden Bilder zeigen immer das alte Design (links) im direkten Vergleich mit dem neuen Design (rechts).

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

Firefox Klar Redesign 2018

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July 14, 2018 08:36 PM

July 12, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Rocket 2.2 für Android

Mozilla hat Firefox Rocket 2.2 für Android veröffentlicht. Bei Firefox Rocket handelt es sich um einen spezialisierten Browser mit Funktionen zum Sparen von Daten, welcher offiziell nur in Indonesien angeboten wird, aber nicht nur dort installiert werden kann.

Im Oktober 2017 hat Mozilla die erste Version von Firefox Rocket für Android veröffentlicht. Ähnlich wie Firefox Klar ist auch Firefox Rocket ein sehr reduzierter WebView-basierter Browser mit einem besonderen Fokus, der viele Funktionen des großen Firefox-Bruders nicht besitzt, darunter Lesezeichen, Synchronisation von Daten und Erweiterungen. Der Fokus bei Firefox Rocket liegt auf dem Sparen von Daten und damit gerade in Entwicklungsländern auch auf dem Sparen von Geld. So kann per Knopfdruck ein sogenannter Turbo-Modus aktiviert werden, welcher Werbung und Tracker blockiert, über eine weitere Schaltfläche können Bilder auf Webseiten deaktiviert werden und eine andere Schaltfläche erlaubt die Bildschirm-Aufnahme von Webseiten, welche über den sichtbaren Bereich hinausgehen und auch dann zur Verfügung stehen, wenn gerade keine Internetverbindung besteht.

In Firefox Rocket 2.2 hat Mozilla das Schließen von Tabs durch eine Schaltfläche zum Schließen aller Tabs sowie durch das Hinzufügen einer Wischgeste zum Schließen einzelner Tabs vereinfacht. Außerdem wurde das Blockieren von Werbung im Turbomodus verbessert.

Offiziell angeboten wird Firefox Rocket nur in Indonesien. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox Rocket aber von überall in der Welt über GitHub installieren.

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July 12, 2018 07:44 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 6.0 für Android und Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für iOS als auch für Android neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat nun Firefox Klar 6.0 für Android und Apple iOS mit mehreren Neuerungen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar 6.0 für Google Android
Download Mozilla Firefox Klar 6.0 für Apple iOS

Für seinen Privatsphäre-Browser Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) hat Mozilla heute sowohl für Android als auch für Apple iOS ein Update auf Version 6.0 veröffentlicht und damit weitere Funktionen umgesetzt, welche sich die Nutzer von Firefox Klar gewünscht haben.

Die Neuerungen für Android und Apple iOS

Mit Firefox Klar 6.0 hat Mozilla sowohl der Android- als auch der iOS-Version eine Funktion spendiert, um bestimmte Begriffe auf Webseiten zu suchen. Nach Eingabe eines Suchbegriffes werden alle Vorkommen auf der Webseite markiert und auch die Anzahl der gefundenen Treffer wird ausgegeben.

Ebenfalls wurde in beiden Versionen die Funktion hinzugefügt, die Desktop-Version einer Webseite anzufordern. Dies kann vor allem dann praktisch sein, wenn eine Webseite für Mobilgeräte nur eine abgespeckte Version bereitstellt.

Firefox Klar 6.0

Sonstige Neuerungen für Android

Wird ein Link über eine andere App als sogenannter Custom Tab in Firefox Klar geöffnet, kann die URL durch ein langes Drücken auf die Adressleiste nun in die Zwischenablage kopiert werden. Diese Funktion steht derzeit nur auf Android zur Verfügung.

Sonstige Neuerungen für Apple iOS

Firefox Klar für Apple iOS kann ab sofort so konfiguriert werden, dass nach (temporärem) Schließen von Firefox Klar die App für mehr Sicherheit über Touch ID oder Face ID entsperrt werden muss. Diese Funktion ist Nutzern von Apple iOS vorbehalten.

Firefox Klar 6.0

Wo ist Firefox Klar 5.0 für Apple iOS?

Nutzer von Apple iOS werden sich vielleicht fragen, was mit Version 5.0 ist, nachdem die letzte Version die Versionsnummer 4.1 trug. Die Versionsnummer 5.0 wurde übersprungen, um wieder synchron mit der Android-Version zu sein.

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July 12, 2018 07:38 PM

July 11, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 10, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Lockbox: Mozilla veröffentlicht Passwort-Manager für Apple iOS

Mit Firefox Lockbox hat Mozilla einen Passwort-Manager mit 256-Bit-Verschlüsselung und Synchronisation für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Lockbox ist eines von zwei neuen Experimenten, die Mozilla heute im Rahmen von Test Pilot gestartet hat. Während es sich bei Notes by Firefox um Mozillas erstes Test Pilot-Experiment auf Android handelt, ist Firefox Lockbox Mozillas erstes Test Pilot-Experiment auf Apple iOS. Vergangenen Monat hatte Mozilla erst zwei neue Experimente für den Desktop-Firefox gestartet.

Download Firefox Lockbox für Apple iOS

Mit Firefox Lockbox gibt es ab sofort einen Passwort-Manager von Mozilla für Apple iOS. Der Nutzer meldet sich in seinen Firefox Account an und hat damit Zugriff auf alle seine bereits in Firefox gespeicherten Zugangsdaten, welche automatisch importiert werden. Eine AES256-GCM-Verschlüsselung gewährleistet die Sicherheit bei der Synchronisation. Die App kann dabei ganz einfach über Touch ID oder Face ID entsperrt werden.

Firefox Lockbox steht derzeit noch nicht in jedem Land zur Verfügung. Mozilla arbeitet auch schon an einer Android-App von Firefox Lockbox. Wer über das Erscheinen informiert werden möchte, kann sich zu diesem Zweck hier eintragen lassen.

Firefox Lockbox

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July 10, 2018 07:42 PM

Notes by Firefox: Mozilla veröffentlicht Notizen-App für Android

Mit Notes by Firefox hat Mozilla eine Notizen-App für Android veröffentlicht. Mittels Synchronisations-Feature können die Notizen mit Firefox für den Desktop synchronisiert werden.

Notes by Firefox ist eines von zwei neuen Experimenten, die Mozilla heute im Rahmen von Test Pilot gestartet hat. Während es sich bei Firefox Lockbox um Mozillas erstes Test Pilot-Experiment auf Apple iOS handelt, ist Notes by Firefox Mozillas erstes Test Pilot-Experiment auf Android. Vergangenen Monat hatte Mozilla erst zwei neue Experimente für den Desktop-Firefox gestartet.

Download Notes by Firefox für Android und als Desktop-Erweiterung

Wer mit Test Pilot für Firefox bereits vertraut ist, dem kommt Notes by Firefox vermutlich bekannt vor. Dabei handelt es sich um eine WebExtension für Firefox, welche eine Sidebar zum Browser hinzufügt, worüber Notizen gespeichert werden können. Mit dem brandneuen CKEditor 5 steht dabei ein WYSIWYG-Editor zur Verfügung, welcher Formatierungen wie Fettschrift ermöglicht. Der Nutzer kann beliebig viele Notizen anlegen, welche Ende-zu-Ende-verschlüsselt über verschiedene Geräte hinweg synchronisiert werden können. Einzige Voraussetzung dafür ist ein Firefox Account.

Die nun veröffentlichte Android-App ist eine eigenständige Anwendung und erfordert keinen installierten Firefox. Wie beim Desktop-Pendant können auch hier beliebig viele Notizen angelegt werden und dank Synchronisation erscheinen alle auf dem Desktop bereits angelegten Notizen auch auf dem Smartphone.

Notes by Firefox

Notes by Firefox

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July 10, 2018 07:42 PM

July 07, 2018

Sören Hentzschel

WebAssembly-Performance: Firefox stellt Chrome und alle anderen Browser in den Schatten

Ein neuer unabhängiger Benchmark von PSPDFKit bestätigt die beeindruckende Geschwindigkeit von WebAssembly in Firefox: Mozillas Browser stellt sämtliche Browser, einschließlich Google Chrome, deutlich in den Schatten.

WebAssembly, oder kurz: wasm, ist ein neues Binärformat für das Web, entwickelt von Mozilla, Google, Microsoft und Apple in einer W3C Community Group. Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl handelt es sich dabei um das Resultat kompilierten Codes und soll die Performance von Webanwendungen beinahe auf das Niveau nativer Anwendungen heben.

Firefox war nicht nur der erste Browser mit WebAssembly-Unterstützung, Mozilla hatte auch bei der Performance von WebAssembly von Beginn an eine Vorreiter-Rolle. Dies bestätigt sich nun auch in einem neuen und unabhängigen Benchmark der Macher von PSPDFKit. Vor ein paar Monaten veröffentlichte PSPDFKit eine Version seines Web-SDKs, welche WebAssembly zum Rendern von PDF-Dateien im Browser verwendet. Entsprechend ist man bei PSPDFKit natürlich an der WebAssembly-Performance interessiert und hat einen Benchmark erstellt, der den Anspruch hat, eine reale Nutzung zu simulieren und nicht nur ein praxisferner Benchmark zu sein.

Die folgenden Grafiken zeigen Firefox, Chrome und Safari auf macOS respektive Firefox, Chrome und Microsoft Edge auf Windows. Während Firefox in den Messungen beim JavaScript-Fallback wenig überzeugt, sind die Werte für WebAssembly umso beeindruckender. Selbst der noch gar nicht erschienene Chrome 69, welcher gegenüber der aktuellen Chrome-Version nicht unwesentliche Performance-Verbesserungen für WebAssembly bereithält, ist auf Windows noch immer fast halb so langsam wie Firefox 61 und auf macOS ist der Unterschied zu Firefox 61 noch deutlicher. Safari auf macOS und Microsoft Edge auf Windows sind deutlich abgeschlagen die langsamsten WebAssembly-Browser in diesem Benchmark und spielen nicht einmal ansatzweise in der gleichen Liga mit.

Hinweis zu den Diagrammen: Je niedriger die Balken, desto besser.

WebAssembly-Performance Firefox

WebAssembly-Performance Firefox

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July 07, 2018 08:58 PM

July 05, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 61.0.1 und behebt diverse Probleme

Mozilla wird in Kürze mit der Auslieferung von Firefox 61.0.1 beginnen. Mit dem Update behebt Mozilla mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Eines der behobenen Probleme von Firefox 61.0.1 betrifft die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint sowie die Einstellungs-Seite dazu. Auf Systemen mit defekter IndexedDB-Datenbank im Profil konnte es vorkommen, dass der neue Tab komplett leer und der dazugehörige Abschnitt in den Firefox-Einstellungen unvollständig war. Ein weiterer Defekt in der Datenbank places.sqlite konnte in seltenen Fällen beim Update von Firefox 60 auf Firefox 61 einen Verlust der Lesezeichen verursachen.

Mit dem Update wurden außerdem Probleme bei der Wiedergabe von 1080p-Videos auf Twitch behoben sowie das Überschreiben der Firefox-Startseite via WebExtension, was unter bestimmten Umständen nicht funktionierte.

Die Option, Dateien von FTP-Servern via Kontextmenü-Eintrag auf einen Link herunterzuladen, funktioniert mit dem Update auf Firefox 61.0.1 wieder, ebenso das Öffnen heruntergeladener Dateien ohne Dateiendung auf Windows.

Außerdem wurde ein Fokus-Problem beim Öffnen von Popups behoben sowie ein Problem beim Laden von Webseiten, von welchem chinesische Nutzer mit aktivierten Werkzeugen für Barrierefreiheit betroffen waren.

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July 05, 2018 08:23 PM

Programmiersprache: Rust 1.27 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.27 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Seit kurzem steht Rust 1.27 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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July 05, 2018 07:58 PM

July 03, 2018

Sören Hentzschel

Firefox für Android im Wartungsmodus – die Ruhe vor dem Sturm?

Mozilla hat Firefox für Android in einen inoffiziellen Wartungsmodus gesetzt. Doch was genau bedeutet das? Welche Pläne hat Mozilla? Dieser Artikel bringt Licht ins Dunkel.

Im vergangenen halben Jahr hat Firefox für Android einige Neuerungen erhalten, darunter große Neuerungen wie ein neues Design, ein überarbeiteter Startbildschirm mit Pocket-Integration, ein permanenter Tracking-Schutz und die Unterstützung von Custom Tabs in Firefox 57, eine neue Lesezeichen-Verwaltung, die Unterstützung des FLAC-Codecs und von Progressive Web Apps in Firefox 58, die Unterstützung von HLS-Videos in Firefox 59 und mit Quantum CSS eine komplett neue CSS-Engine in Firefox 60. Auch gab es diverse kleinere Neuerungen wie eine Quelltext-Ansicht oder die Möglichkeit, Daten nur über WLAN zu synchronisieren. In Firefox 61 für Android jedoch gab es keine Neuerung, die hervorgestochen ist, und so wird es im nächsten Major-Release, Firefox 62 für Android, auch wieder sein. Woran liegt das?

Die Ruhe vor dem Sturm?

Die Antwort darauf liefern Mozillas Mobile-Entwickler selbst. So schrieb etwa Emily Kager auf Twitter, dass an Fennec – so der interne Projektname – derzeit nicht sehr aktiv entwickelt wird, und Stefan Arentz schrieb auf Reddit, dass sich Firefox für Android in einem Wartungsmodus befände.

Beide begründen den derzeitigen Zustand mit großen Plänen, die Mozilla für Android hat. Mozilla hat Firefox für Android also nicht etwa aufgegeben, im Gegenteil: Mozilla bündelt ganz offensichtlich all seine Ressourcen für einen großen Schritt, dessen Resultat wir Ende des Jahres, wahrscheinlich sogar erst im neuen Jahr sehen werden. Damit setzt Mozilla also möglicherweise das um, was bereits Anfang des Jahres in Person von Barbara Bermes, ihres Zeichens Produktmanagerin für Mozillas Mobile-Produkte, in einem Interview versprochen worden war: sie kündigte Verbesserungen in der Dimension von Firefox Quantum für den Desktop an, aber dieses Mal für Mobile. Mobile sollte ihrer Aussage nach ein großer Schwerpunkt für Mozilla im Jahr 2018 werden.

Android Components als Basis aller Dinge

Wie genau Mozillas Pläne für Android aussehen, dazu ist derzeit noch nichts Konkretes bekannt. Fest steht nur, dass Mozillas neue Android Components die Basis für die Dinge bilden werden, an denen Mozilla derzeit arbeitet. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Browser-Produkte bauen lassen. Dazu gehört auch GeckoView – quasi Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Die Entwicklung der Android Components ergibt für Mozilla sehr viel Sinn. Mozilla hat längst nicht mehr nur ein einziges Browser-Produkt für Android im Angebot: Firefox, Firefox Klar, Firefox Rocket, Firefox für Fire TV, Firefox Reality – die Zahl von Mozillas Android-Produkten wächst und eine vielfache Duplizierung von Teilen von Code und Ideen ist die logische Konsequenz. Sind die Android Components erst einmal ausgereift, kann sich jedes Produkt-Team auf das konzentrieren, was das jeweilige Produkt einzigartig macht. Aber auch für Entwickler abseits von Mozilla eröffnet das interessante Möglichkeiten.

Back to the Phoenix (Fenix)?

Da sich Mozilla bezüglich seiner Pläne für Fennec noch so bedeckt hält, bleibt nur die Spekulation. Und diese führt zwangsläufig zu Fenix. Unter diesem Namen entwickelt Mozilla offensichtlich einen neuen Browser, der Gebrauch von eben jenen Android Components macht. Die Liste der Issues zeigt ganz typische Browser-Features: Adressen in die URL-Bar eingeben, zurück und vorwärts navigieren, auf die Chronik zugreifen, den Verschlüsselungsstatus anzeigen, die Desktop-Version einer Webseite anzeigen, eine Einstellungsoberfläche usw.

Aber ob es sich bei Fenix letztlich um einen Neustart von Firefox für Android handelt, hier ein weiteres Browser-Produkt am Entstehen ist oder das Ganze nur eine Beispiel-Implementierung für die Android-Components ist, darüber kann wie gesagt nur spekuliert werden. Die Beschreibung des Github-Repositories, welche „Fenix is not your parent’s Android browser“ lautet, trägt vermutlich bewusst nicht zur Klarheit bei und bereits der Projektname regt die Spekulation eher an als dass er davon abhält. Immerhin ist die phonetische Ähnlichkeit zu Phoenix unübersehbar. Zum einen war Phoenix der Name von Firefox, bevor der Browser Firefox hieß, was eine gewisse Symbolik im Sinne von Back to the Roots hätte, zum anderen würde das Bild des aus der Asche Auferstehens gut zu einem Neustart des Browsers passen, der es bisher schwer hat, auf einen relevanten Marktanteil zu kommen.

Was ist nun mit Firefox für Android?

Aber zurück zu dem, was für das Hier und Jetzt relevant ist: was ist mit Firefox für Android? Ist es in Anbetracht des aktuellen Standes überhaupt noch eine gute Idee, weiterhin Firefox für Android zu nutzen?

Klare Antwort: Ja! Wer mit Firefox für Android keine Probleme hat, hat keinen Grund, den Browser zu wechseln. Mozilla veröffentlicht weiterhin regelmäßig Updates. Sicherheitslücken werden wie gewohnt geschlossen, Fehler behoben. Neue Versionen der Gecko-Engine bringen eine verbesserte Unterstützung für Webstandards. Einzig große neue Features sind in den nächsten Releases eher weniger zu erwarten, aber rein funktional dürfte Firefox für Android sowieso wenig vermissen lassen. Immerhin stecken in Firefox für Android bereits viele Jahre Entwicklung. Da tun ein paar ruhigere Monate nicht weh – und manchem ist das vielleicht sogar ganz recht, wenn nicht so viele Änderungen sichtbar sind. 😉

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July 03, 2018 07:46 PM

July 02, 2018

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 61 für Android

Nicht nur für Windows, Apple macOS und Linux ist Firefox 61 in dieser Woche erschienen, auch hat Mozilla Firefox 61 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox 61.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 61 hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 61 aktualisiert. Da sich Firefox für Android derzeit in einer Art Wartungsbetrieb befindet, gibt es nicht über viele Neuerungen zu berichten. Nichtsdestominder ist natürlich auch dieses Update wieder aus Sicherheitsgründen und aus Gründen der Web-Kompatibilität wichtig. Neben geschlossenen Sicherheitslücken steht hier, wie auch schon bei der Desktop-Version, die standardmäßige Aktivierung des Sicherheitsstandards TLS 1.3 auf dem Programm.

Darüber hinaus gibt es Geschwindigkeitsverbesserungen der mit Firefox 60 neu eingeführten CSS-Engine Quantum CSS, auch Stylo genannt, und ein performanteres Scrolling. Desweiteren hebt Mozilla die Behebung eines Absturzes auf dem Samsung Galaxy S8 mit Android 8.0 hervor. Eine zusätzliche Zeile im Android-Manifest erlaubt außerdem die zukünftige Veröffentlichung von Firefox im Samsung AppStore.

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July 02, 2018 06:53 PM

July 01, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 61 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 61 veröffentlicht. Auch Firefox 61 bringt wieder viele Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox 61.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 61 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 61 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

TLS 1.3 standardmäßig aktiviert

Transport Layer Security (TLS), vielen besser bekannt unter dem alten Namen Secure Sockets Layer (SSL), bezeichnet ein Verschlüsselungsprotokoll für sichere Datenübertragung im Internet. Mit Firefox 61 ist der neueste Entwurf von TLS 1.3 nun für alle Nutzer stardmäßig aktiviert.

Keine FTP-Sub-Ressourcen auf HTTP(S)-Webseiten mehr

Firefox lädt nicht länger FTP-Sub-Ressourcen auf HTTP- oder HTTPS-Webseiten. Bei FTP handelt es sich um ein unsicheres Protokoll, dessen Verwendung im Browser als deprecated gilt und langfristig komplett entfernt werden wird.

Tipp: Eine neue Einstellung seit Firefox 60 erlaubt das vollständige Deaktivieren des FTP-Protokolls.

Mehr Geschwindigkeit für Firefox-Nutzer

Mit der Veröffentlichung von Firefox 57 im November 2017 hat Mozilla die Performance seines Browsers signifikant verbessert. Doch ruht sich Mozilla seit dem nicht aus und arbeitet kontinuierlich an weiteren Verbesserungen der Geschwindigkeit. Auch Firefox 61 bringt diesbezüglich wieder verschiedene Verbesserungen.

Retained Display Lists

Das Display List Building bezeichnet den Prozess, in welchem die Elemente wie Ränder, Hintergründe usw. gesammelt werden, welche auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen und dann gemäß der CSS Painting-Regeln sortiert werden. Bislang musste die sogenannte Display List jedes Mal neu berechnet werden, wenn eine Änderung der Anzeige erfolgte. Dieser Vorgang kann langsam sein, insbesondere mit den immer komplexer werdenden Webseiten sowie den immer größeren Bildschirmen, welche von den Nutzern eingesetzt werden. Retained Display Lists ermöglichen es, dass nur die Teile neu berechnet werden müssen, die sich auch tatsächlich geändert haben. In einem Test konnte die Häufigkeit langsamer Ausführungen um 30 Prozent reduziert werden. Mit Firefox 61 beginnt Mozilla mit der Auslieferung der Verbesserung, zunächst für einen Teil der Nutzer und im Laufe der kommenden Wochen schließlich für alle Nutzer.

Paralleles CSS-Parsing

Mit Firefox 57 hat Mozilla Quantum CSS, auch Stylo genannt, eingeführt. Dabei handelt es sich um eine in Rust geschriebene CSS-Engine aus Mozillas Forschungsprojekt Servo. Stylo nutzt für die Verarbeitung von CSS mehrere Prozessorkerne – etwas, was bislang keine andere Browser-Engine auf dem Markt kann. Mit Firefox 61 hat Mozilla nun auch den Parsing-Schritt parallelisiert.

Windows, Linux: Schnelleres Wechseln von Tabs

Auch die Geschwindigkeit des Tab-Wechsels wurde durch sogenanntes Tab Warming verbessert, in Firefox 61 zunächst für Nutzer von Windows und Linux. Das „Aufwärmen“ verbessert durch Vorbereitungen die gefühlte Performance , wenn der Benutzer die Maus über einen Tab bewegt und damit ein wahrscheinliches Interesse signalisiert, diesen Tab öffnen zu wollen.

Auf Apple macOS gibt es noch Probleme mit der Implementierung, weswegen eine Aktivierung dieser Verbesserung zurückgehalten wird, bis auch hier die Qualität stimmt.

Apple macOS: WebExtensions in einem eigenen Prozess

Die Multiprozess-Architektur von Firefox verbessert Stabilität, Reaktionsfreudigkeit sowie Sicherheit von Firefox, indem Browser und Content in separaten Prozessen ausgeführt werden. Neben dem Browser- und mehreren Content-Prozessen gibt es auch noch eigene Prozesse unter anderem für den Zugriff auf lokale Dateien oder für die Grafikkarte.

Nachdem auf Windows bereits seit Firefox 56 auch WebExtensions in einem eigenen Prozess ausgeführt werden, trifft dies nun auch auf Apple macOS zu. Auf Linux ist der zusätzliche WebExtension-Prozess derzeit für Firefox 63 geplant.

Sonstige Performance-Verbesserungen

Verbessert wurde auch die gefühlte Geschwindigkeit des Wechsels zwischen zwei Themes. Für minimale Performance-Verbesserungen auf Windows sorgt außerdem ein Update des Compilers auf Visual Studio 2017 15.6. Auch die Geschwindigkeit der WebExtensions-API, um einen bestimmten Tab auszuwählen, konnte verbessert werden. In einem Test zur Auswahl des aktiven Tabs mit knapp 1.900 offenen Tabs konnte hier die Zeit von ca. 4.000ms auf 370ms reduziert werden. Auch die Performance des CSS-Standards Flexbox konnte signifikant verbessert werden. Ein Extremfall einer Webseite, die zuvor in 185 Sekunden noch immer nicht geladen war, lädt nun in weniger als zehn Sekunden. Weiterhin konnte die CPU-Auslastung unter bestimmten Bedingungen reduziert werden.

Einfacher gemacht: Neue Suchmaschinen hinzufügen

Firefox wird bereits mit einigen Suchmaschinen standardmäßig ausgeliefert. Viele Webseiten, darunter auch dieser Blog, liefern eigene Suchfunktionen aus, welche vom Benutzer zu Firefox hinzugefügt werden können. Während Nutzer mit separater Suchleiste über diese bereits in der Vergangenheit Suchmaschinen hinzufügen konnten, besteht diese Möglichkeit ab sofort auch für Nutzer ohne separate Suchleiste. Eine entsprechende Option befindet sich in dem Menü mit den drei Punkten in der Adressleiste.

Firefox 61

Tipp: Wer diesen Menüeintrag per Kontextmenü zur Adressleiste hinzufügt, sieht auch ohne Auswahl dieses Menüs immer sofort in der Adressleiste, wenn eine Webseite eine eigene Suchmaschine anbietet.

Apple macOS: Einfacheres Teilen von Webseiten

Wer Apple macOS als Betriebssystem einsetzt, kann nun das Symbol mit den drei Punkten in der Adressleiste klicken und erhält darüber Zugriff auf eine Teilen-Funktion, welche es erlaubt, die aktuelle Seite über andere Dienste wie Facebook, Twitter, Messages, E-Mail, AirDrop oder weitere zu teilen. Dazu bedient sich Firefox an der entsprechenden Sharing-Schnittstelle, welche das Apple-Betriebssystem bereitstellt. Anwendungen, welche sich in das native Sharing von macOS integrieren, steht damit automatisch über dieses Menü in Firefox zur Verfügung.

Firefox 61

Dunkles Theme wird vollständig dunkel

Firefox wird im Standard-Auslieferungszustand neben seinem Standard-Design auch noch mit einem alternativen hellen sowie dunklen Theme ausgeliefert. Das dunkle Theme wird mit Firefox 61 vollständig dunkel. Das heißt, dass nicht länger nur die Tab- und Symbolleisten einschließlich der Symbole dunkel gefärbt werden, sondern auch die Adressleisten-Vorschläge, die Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, das Hauptmenü, sämtliche Panels von Firefox sowie die Seite zum Anpassen der Firefox-Oberfläche.

Firefox 61

Verbesserte Firefox-Startseite / neuer Tab

Neue Einstellungsoberfläche

Die Einstellungen zum Anpassen der Firefox-Startseite, welche standardmäßig auch beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, wurden in die Haupt-Einstellungsoberfläche von Firefox verschoben. Dort gibt es nun einen eigenen Reiter für die Firefox-Startseite.

Auch lässt sich in den neuen Einstellungen das Verhalten für die Startseite und die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, separat, aber an einem gemeinsamen Ort konfigurieren. Auch die Auswahl einer komplett leeren Seite, also auch ohne Zahnrad-Symbol für das Öffnen der Einstellungen, als neuer Tab ist hierüber nun möglich, ohne eine Einstellung in about:config ändern oder eine Erweiterung installieren zu müssen.

Firefox 61

Entsprechend wurde der Abschnitt zur Konfiguration der Startseite aus dem Bereich „Allgemein“ entfernt, wo sich jetzt die Option befindet, beim Start von Firefox die vorherige Browser-Sitzung wiederherzustellen. Dies war vorher in die Startseiten-Einstellung integriert.

Firefox 61

Der Bereich „Überblick“ auf der Firefox-Startseite beinhaltet eine Auswahl von Webseiten, welche kürzlich besucht oder als Lesezeichen gespeichert worden sind. Seit Firefox 60 werden hier auch Webseiten angezeigt, die der Nutzer über die entsprechende Schaltfläche in Firefox bei Pocket abgelegt hat, einem Online-Dienst von Mozilla. Mit Firefox 61 kommen heruntergeladene Dateien als weitere Kategorie dazu. Alle diese Kategorien können nun einzeln aktiviert respektive deaktiviert werden, womit der Nutzer noch mehr Kontrolle als eh schon über die Firefox-Startseite hat.

Tracking-Schutz für Vorschaubilder

Die Vorschaubilder, welche Firefox für die Firefox-Startseite generiert, holt sich Firefox nun grundsätzlich mit aktiviertem Tracking-Schutz, unabhängig davon, ob dieser für das allgemeine Surfen aktiviert ist oder nicht. Neben einer verbesserten Privatsphäre resultiert dies in einer verbesserten Geschwindigkeit für die Generierung der Bilder und für manche Seiten außerdem in besseren Vorschaubildern.

Individuelle Vorschaubilder

Wem auf der Firefox-Startseite im Abschnitt „Wichtige Seiten“ die Vorschaubilder nicht zusagen, kann ab Firefox 61 ganz einfach sein eigenes Bild festlegen.

Firefox 61

Verbesserte Synchronisation von Lesezeichen

Die Sychronisation von Lesezeichen ist einer der komplexesten und wichtigsten Teile der Firefox-Synchronisation, darum hat sich Mozilla in den vergangenen zwei Jahren intensiv mit der Lesezeichen-Synchronisation beschäftigt. Nachdem Mozilla die Synchronisation für die iOS-Version von Firefox komplett neu entwickelt hatte, erhält das dort bewährte Konzept zur Synchronisation nun auch in abgewandelter Form Einzug im Desktop-Firefox. Wer sich für die technischen Details interessiert, findet auf dem Mozilla-Blog eine ausführliche Beschreibung zur Funktionsweise. Durch die verbesserte Lesezeichen-Synchronisation sollen Probleme, von denen manche Nutzer in der Vergangenheit betroffen waren, wie verlorene Lesezeichen, doppelte Lesezeichen oder eine geänderte Lesezeichen-Reihenfolge, der Vergangenheit angehören. Diese Änderung wird schrittweise zunächst nur für einen Teil der Firefox-Nutzer eingeführt.

Verbesserungen für Entwickler von Firefox-Erweiterungen

Natürlich gab es auch für Entwickler von WebExtensions wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs. Eine Neuerung mit viel Potential für Tab- und Tab-Gruppen-Erweiterungen ist die Möglichkeit, Tabs zu verstecken. Sobald eine Erweiterung Tabs versteckt, bleiben versteckte Tabs weiterhin über das Pfeil-Symbol in der Tab-Leiste zugänglich. Spielt ein versteckter Tab Audio ab, erscheint ein Lautsprecher-Symbol auf dem Pfeil-Symbol.

Hat der Nutzer eine Erweiterung installiert, welche die Startseite von Firefox überschreibt, zeigt Firefox bei der ersten Benutzung nun einen Hinweis an, dass die Startseite überschrieben wird und durch welche Erweiterung. Ähnliches macht Firefox bereits, wenn die Seite überschrieben wird, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint.

Firefox 61

Mit Firefox 61 werden auch Wörterbücher als WebExtensions unterstützt. Es wurden noch viele weitere Neuerungen für WebExtension-Entwickler implementiert. Diese alle aufzuzählen, würde einen ganz eigenen Artikel füllen, daher sei an dieser Stelle auf den offiziellen Mozilla-Blog verwiesen, wo sämtliche Neuerungen für WebExtension-Entwickler aufgelistet werden.

Verbesserungen der Webplattform

Natürlich gibt es auch bezüglich Webstandards wie immer auch in Firefox 61 Neuerungen.

Die Unterstützung der nicht standardisierten @-moz-document-Regel wurde für Webseiten entfernt, aus Gründen der Web-Kompatibilität außer in Form eines leeren url-prefix()-Wertes.

Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 61 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge kann geändert werden

Was die Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge betrifft, so hat jeder Entwickler seine eigenen Vorlieben. Werkzeuge, die man häufiger benötigt, will man dabei wahrscheinlich mit so kurzen Wegen wie nur möglich erreichen. Mit Firefox 61 wird Mozilla diesem Anspruch gerecht. Dann nämlich ist es möglich, die Reihenfolge der Entwickler-Werkzeuge beliebig per Drag and Drop zu ändern.

Tipp: Firefox besitzt noch einige Entwickler-Werkzeuge mehr als nur diejenigen, welche standardmäßig sichtbar sind. Wer bei geöffneten Entwickler-Werkzeugen die Taste F1 drückt (oder auch über das Menü-Symbol auf der rechten Seite), gelangt in die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge, wo weitere Werkzeuge aktiviert oder auch standardmäßig angezeigte Werkzeuge deaktiviert werden können.

Neue Browser-Konsole

Nachdem die Web-Konsole bereits in Firefox 57 ein komplett neues Frontend erhalten hat, welches nicht länger auf Mozillas proprietärem XUL-Standard basiert, sondern mit Webtechnologie umgesetzt worden ist, wird das neue Konsolen-Frontend nun auch für die Browser-Konsole verwendet.

Neues Werkzeug für Barrierefreiheit

In den Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge kann ein neues Werkzeug für Barrierefreiheit aktiviert werden. Weitere Details dazu gibt es hier.

Firefox 61

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Für die Entwickler-Werkzeuge konnte bisher eines von drei Themes ausgewählt werden: ein helles Theme, ein dunkles und ein Firebug-Theme. Dieses war an das Design der früher weit verbreiteten Firebug-Erweiterung angelehnt. Nachdem die Übergangsphase, in der sich frühere Firebug-Nutzer an die Firefox-Werkzeuge gewöhnt haben, mittlerweile als vorbei bezeichnet werden kann, wurde das Firebug-Theme nun aus Firefox entfernt.

Im Inspektor-Werkzeug gab es die grafische Präsentation des Box-Modells bisher sowohl im „Berechnet“- als auch im „Layout“-Panel. Aus ersterem wurde das Box-Modell nun entfernt, so dass diese Funktion nicht mehr doppelt ist. Auch wurde die Darstellung des Box-Modells optisch überarbeitet.

Auf der rechten Seite der Tab-Leiste der Entwickler-Werkzeuge gibt es nun deutlich weniger Symbole. Dafür gibt es dort ein neues Menü-Symbol mit drei Punkten, worüber sich die bisher dort zu findenden Optionen auswählen lassen. Zum einen wirkt die Oberfläche dadurch aufgeräumter, zum anderen sind die Funktionen klarer, weil nun Text anstelle von Symbolen verwendet wird.

Firefox 61

Im Netzwerk-Panel gibt es nun die Möglichkeit, langsame Internet-Verbindungen zu simulieren. Dieses Feature war bisher nur über den Responsive Design Modus zugänglich. Auch die Möglichkeit, HAR-Archive zu importieren und zu exportieren, findet sich nun hier.

Für Ressourcen, die aus dem Cache geladen werden, gibt es jetzt einen eigenen Cache-Reiter mit Informationen zu den Caching-Eigenschaften der jeweiligen Ressource.

Firefox 61

Der Debugger von Firefox 61 besitzt nun ein Verständnis von Babel und Webpack, was es möglich macht, mit dem Original-Code im Debugger zu interagieren, so als wären die Script-Dateien nicht zusammengefügt und minimiert worden.

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Optionale Features

Einstellung zum Schließen von Tabs per Doppelklick

Tabs in Firefox können entweder per Tastatur (Strg + W; macOS: Cmd + W) geschlossen werden oder über die Schließen-Schaltfläche im Tab. Ab Firefox 61 kommt für aktive Tabs eine weitere Option dazu: wird zunächst über about:config der Schalter browser.tabs.closeTabByDblclick durch einen Doppelklick auf true geschaltet, lassen sich aktive Tabs auch durch einen Doppelklick schließen.

Sonstige Neuerungen von Firefox 61

Soll auf Windows bei Ausführung des sogenannten Stub Installers der Installationsvorgang von Firefox abgebrochen werden, bietet der Installer jetzt die Option an, die Installation fortzusetzen. Durch eine Verbesserung der Kompression konnte die Größe von Firefox-Updates minimal reduziert werden.

Firefox wird seit Version 50 mit EmojiOne ausgeliefert, damit Emojis auch in alten Windows-Versionen und auf Linux dargestellt werden können, wo die Emoji-Unterstüzung mangelhaft ist. Nachdem die neuste Version von EmojiOne unter einer anderen Lizenz steht, die nicht kompatibel mit den Anforderungen von Mozilla ist, wurde EmojiOne durch die freie Emoji-Font Twemoji von Twitter ersetzt.

In Firefox 56 hatte Mozilla eine versteckte Funktion zur Sitzungswiederherstellung implementiert. War eine entsprechende Einstellung in about:config gesetzt und Firefox so konfiguriert, dass er bei Start nicht automatisch die Tabs wiederherstellt, wurde beim Start in der Tab-Leiste eine Schaltfläche zur Sitzungswiederherstellung hinzugefügt. Nachdem Mozilla damit experimentiert und derzeit keine Pläne hat, das Konzept weiterzuverfolgen, wurde diese versteckte Funktion wieder entfernt. Entfernt wurde auch die Möglichkeit, Java-Archive (JAR) zu öffnen. Diese Möglichkeit war bereits seit Firefox 55 standardmäßig deaktiviert.

Es wurde eine neue Möglichkeit implementiert, den Browser schnell neu zu starten: Strg + Shift + J (zum Öffnen der Browser-Konsole) und anschließend Strg + Alt + R.

Randnotiz: mein erster Beitrag zum Firefox-Code

Eine kleine Randnotiz: Firefox 61 ist die erste Firefox-Version, zu welcher auch ich Code beigetragen habe. Genauer gesagt habe ich eine WebExtension-Schnittstelle hinzugefügt, um Webseiten zu zwingen, die System-Schriftarten zu verwenden statt die Schriftarten, welche die Webseite vorgibt.

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July 01, 2018 09:15 PM

June 25, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt neues Sicherheits-Tool Firefox Monitor an

Mozilla hat heute sein neues Sicherheits-Tool Firefox Monitor angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Dienst, welcher Nutzer überprüfen lässt, ob diese in der Vergangenheit von einem Datendiebstahl betroffen waren.

Nutzer haben häufig Benutzerkonten auf zahlreichen Webseiten. Die Zahl der Daten-Diebstähle, das heißt, dass jemand Unbefugtes Zugriff auf persönliche Daten und Passwörter erlangt, nimmt dabei immer mehr zu. Mozilla hat eine Partnerschaft mit HaveIBeenPwned.com abgeschlossen und wird in Kürze den Dienst Firefox Monitor starten. Durch die Eingabe der E-Mail-Adresse kann jeder überprüfen, ob seine E-Mail-Adresse und damit verbunden meist auch andere Daten Teil eines bekannten Datendiebstahls in der Vergangenheit ist. Firefox Monitor listet Details zu den betroffenen Diensten auf und spricht außerdem Empfehlungen aus, was im Falle eines Datendiebstahls unternommen werden sollte.

Firefox Monitor

Mozilla möchte dem Nutzer auch die Möglichkeit geben, informiert zu werden, wenn es in Zukunft zu einem Datendiebstahl kommt, von dem der Nutzer betroffen ist. Außerdem arbeitet Mozilla an einer Erweiterung für Firefox, welche den Nutzer warnt, wenn er eine Seite besucht, die in der Vergangenheit Opfer eines Datendiebstahls worden ist.

Firefox Monitor Add-on

Mozilla wird in der kommenden Woche damit starten, ca. 250.000 Nutzer, vor allem aus den USA, zu einem Test von Firefox Monitor einzuladen. Basierend auf dem Feedback wird Mozilla seinen Dienst weiter verbessern und schließlich allen Nutzern zugänglich machen.

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June 25, 2018 08:59 PM

June 24, 2018

Sören Hentzschel

Enterprise Policy Generator 2.0 mit Konfigurations-Management ist da

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Mit der neuen Version können beliebig viele Konfigurationen gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder geladen werden. Dazu kommen weitere Verbesserungen der Erweiterung sowie die Unterstützung weiterer Enterprise Policies.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert, und wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – aber für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es in der Ankündigung zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 2.0.0

Konfigurationen speichern, laden und löschen

Der Enterprise Policy Generator erlaubt die einfache Generierung der Konfigurationsdatei, doch war es bisher mühsam, nachträglich Änderungen vorzunehmen, weil die Konfiguration komplett neu durchgeführt werden musste. Das ist vorbei. Mit dem Update können beliebig viele Konfigurationen ganz einfach gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder geladen werden. Durch die Vergabe eines Namens fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Auch der Zeitpunkt der Speicherung wird ausgegeben.

Enterprise Policy Generator 2.0

Enterprise Policy Generator 2.0

Enterprise Policy Generator 2.0

Erforderliche Firefox-Version

Mit dem zahlreichen Enterprise Policies, die Mozilla in Firefox 60 implementiert hat, ist nicht Schluss. Mit Updates sowohl für Firefox als auch für Firefox ESR wird Mozilla ständig neue Konfigurationsmöglichkeiten implementieren. Der Enterprise Policy Generator zeigt nun die mindestens erforderliche Firefox-Version an, wenn diese größer ist als Firefox 60.0 oder Firefox ESR 60.0. Dabei können für Firefox und Firefox ESR auch getrennte Versionsangaben ausgegeben werden, beispielsweise wenn eine Enterprise Policy ab Firefox 62 und Firefox ESR 60.2 zur Verfügung steht.

Enterprise Policy Generator 2.0

Neue Enterprise Policies

Die Unterstützung für eine neue Enterprise Policy ist dazu gekommen, um die Hardwarebeschleunigung zu deaktivieren. Außerdem wurde die Enterprise Policy zur Konfiguration der Suchmaschinen um eine Option erweitert, um Suchmaschinen nicht nur hinzufügen, sondern bestehende Suchmaschinen auch entfernen zu können.

Sonstige Neuerungen

Französisch ist als Übersetzung neu dazu gekommen, womit der Enterprise Policy Generator bereits in fünf Sprachen zur Verfügung steht. Außerdem gab es kleinere Verbesserungen am Design.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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June 24, 2018 04:56 PM

June 22, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Klar mit Gecko-Engine statt Chromium WebView kann getestet werden

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der neben dem regulären Firefox existiert. Bislang verwendet Mozilla Chromium WebView zur Darstellung von Webseiten. Nun sucht Mozilla Tester für Firefox Klar mit Mozillas Gecko-Engine.

Neben Firefox bietet Mozilla mit Firefox Klar noch einen zweiten Browser für Android und iOS an. Dieser ist aber nicht wie andere Browser: es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten, auch das Tab-Konzept unterscheidet sich von dem anderer Browser. Firefox Klar ist, passend zu seinem internationalen Namen Firefox Focus, ein Browser mit Fokus und bietet vor allem eines: Privatsphäre. Der private Modus inklusive Tracking-Schutz, wie man ihn aus anderen Firefox-Produkten kennt, ist hier permanent aktiviert, personalisierte Werbung ist nicht möglich.

Zur Darstellung der Webseiten wird, wie bei den meisten anderen Android-Browsern auch, das auf Android-Geräten vorinstallierte Chromium WebView verwendet. Mozilla plant den Umstieg auf die eigene Gecko-Engine und sucht nun Tester.

Jetzt Firefox Klar Nightly mit Mozilla GeckoView testen

Die Anmeldung für den Nightly-Kanal ist innerhalb weniger Sekunden erledigt, dann steht die Nightly-Version auch schon im Google Play Store zur Verfügung. Achtung: über den Google Play Store kann immer nur ein Kanal gleichzeitig genutzt werden. Wer bereits Firefox Klar auf seinem Smartphone installiert hat, überschreibt diese Version damit.

Für iOS ist eine Version von Firefox Klar mit Gecko-Engine auf absehbare Zeit nicht zu erwarten, da Apple nach wie vor keine fremden Browser-Engines auf iOS erlaubt.

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June 22, 2018 08:39 PM

June 19, 2018

Sören Hentzschel

Firefox: Release-Termine 2019, längere ESR 60-Lebensdauer

Mozilla hat die geplanten Termine für die Veröffentlichung der Firefox-Versionen des kommenden Jahres 2019 festgelegt. Damit wurde auch der Lebenszyklus von Firefox ESR 60 festgesetzt.

Neue Major-Versionen von Firefox erscheinen in unregelmäßigen, aber geplanten Abständen. Für das aktuelle Jahr 2018 bedeutet dies neue Firefox-Versionen alle sieben bis zehn Wochen. Die Release-Termine für das Jahr 2018 lassen sich hier nachlesen. Nun stehen auch die Release-Termine für das kommende Jahr 2019 fest. Für notwendige Verschiebungen bleibt Mozilla natürlich weiterhin flexibel.

Firefox Release-Termine 2019

Firefox 65
29. Januar 2019 (7 Wochen nach Firefox 64)

Firefox 66
19. März 2019 (7 Wochen nach Firefox 65)

Firefox 67
14. Mai 2019 (8 Wochen nach Firefox 66)

Firefox 68, neue Basis für Firefox ESR
9. Juli 2019 (8 Wochen nach Firefox 67)

Firefox 69
3. September 2019 (8 Wochen nach Firefox 68)

Firefox 70
22. Oktober 2019 (7 Wochen nach Firefox 69)

Firefox 71
10. Dezember 2019 (7 Wochen nach Firefox 70)

Firefox ESR 60 bekommt längere Lebensdauer

Mit Firefox 10 hat Mozilla parallel zur Mainstream-Version von Firefox eine Version mit Langzeitunterstützung eingeführt, auch Firefox ESR genannt. Bislang wurde eine ESR-Version immer sieben Major-Releases später abgelöst, d.h. nach Firefox ESR 10 kam Firefox ESR 17 mit neuen Features, dann Firefox ESR 24 usw. Eine Ausnahme gab es nach Firefox ESR 52: diese Version wurde nicht etwa durch eine Version Firefox ESR 59 abgelöst, sondern erst acht Major-Releases später durch Firefox ESR 60, um die neue ESR-Version mit der neuen Enterprise Policy Engine für Unternehmen ausliefern zu können.

Nun hätte man erwarten können, dass Mozilla zu den sieben Major-Releases zurückkehrt und auf Firefox ESR 60 die Version Firefox ESR 67 folgen lassen wird. Mozilla behält jedoch die acht Major-Releases bei und wird Firefox ESR 60 erst durch Firefox ESR 68 ablösen. Einschließlich der zwei Versionen Überlappung, die es bei jedem ESR-Wechsel gibt, wird Firefox ESR 60 damit bis zum 23. Oktober 2019 und dem Erscheinen von Firefox 70 sowie Firefox ESR 68.2 unterstützt.

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June 19, 2018 09:07 PM

June 17, 2018

Sören Hentzschel

Scout: Arbeitet Mozilla an einem Browser mit Sprachsteuerung?

Die Gerüchteküche brodelt derzeit aufgrund einer Vortragsbeschreibung im Rahmen eines halbjährlichen Zusammenkommens der Mozilla-Mitarbeiter aus aller Welt: arbeitet Mozilla unter dem Projektnamen Scout an einem Browser, der sich nur mit Sprache bedienen lässt?

Alle sechs Monate kommen die Mitarbeiter von Mozilla aus der ganzen Welt für mehrere Tage zu einem sogenannten All Hands-Meeting zusammen. Beim All Hands in der vergangenen Woche wurde intern ein Projekt vorgestellt, dessen öffentliche Beschreibung Raum zur Spekulation bietet.

Dort ist von einer „Scout“-App die Rede, welche das Browsing und das Konsumieren von Inhalten über die Stimme ermöglichen soll. Eingeleitet wird die Beschreibung mit folgender Frage, welche an die Alexas und Siris dieser Welt erinnert: „Hey Scout, lies mir den Artikel über Polarbären vor“. In dem Vortrag sollte es darum gehen, die Architektur und Schlüsselkomponenten zu diskutieren, welche für eine solche Sprachplattform benötigt werden.

Dass Sprachsteuerung für Mozilla ein Thema ist, das ist bereits bekannt. Mit Deep Speech arbeitet Mozilla an einer Open Source Sprache-zu-Text-Engine, vor wenigen Tagen hat man Common Voice in weiteren Sprachen gestartet, unter anderem Deutsch. Mit Common Voice versucht Mozilla, im Bereich der Sprachdatenbanken eine freie Alternative zu kommerziellen Anbietern wie Amazon und Google zu etablieren, damit Sprachsteuerung für jeden zugänglich und nicht den großen Anbietern vorbehalten ist.

Insofern erscheint es alles andere als abwegig, dass Mozilla an einem Produkt mit Spracherkennung arbeitet. Produkte wie Firefox Klar als spezialisierter Privatsphäre-Browser, Firefox Rocket als Browser, der speziell für den indonesischen Markt konzipiert ist, oder Firefox Reality als kommender VR-Browser zeigen außerdem, dass Mozilla mobil eine Mehr-Produkt-Strategie verfolgt und nicht nur mit Firefox als Browser für alle Zwecke plant.

In jedem Fall befindet sich ein solches Produkt wie „Scout“, wenn es denn in Arbeit ist, noch in einer ganz frühen Phase. Dementsprechend liegen auch noch keine weiteren Informationen darüber vor – auch ob es überhaupt Marktreife erreichen wird. Mozilla experimentiert häufiger mit Ideen, unter anderem im letzten Jahr mit Prox, einer App zum Entdecken neuer Orte und Events in der Nähe. Die Arbeiten daran wurden zwischenzeitlich eingestellt.

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June 17, 2018 06:19 PM

June 13, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Klar auf neuem Blackberry-Smartphone vorinstalliert

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser von Mozilla und auf dem neuen Blackberry-Smartphone Key2 bereits ab Werk vorinstalliert.

Neben Firefox bietet Mozilla mit Firefox Klar noch einen zweiten Browser für Android und iOS an. Dieser ist aber nicht wie andere Browser: es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten, auch das Tab-Konzept unterscheidet sich von dem anderer Browser. Firefox Klar ist, passend zu seinem internationalen Namen Firefox Focus, ein Browser mit Fokus und bietet vor allem eines: Privatsphäre. Der private Modus inklusive Tracking-Schutz, wie man ihn aus anderen Firefox-Produkten kennt, ist hier permanent aktiviert, personalisierte Werbung ist nicht möglich.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android
Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

TLC hat in diesen Tagen sein neues Smartphone Blackberry Key2 mit Android vorgestellt. Während Smartphone-Vorstellungen an sich nichts Besonderes sind, gibt es bei diesem Smartphone eine Besonderheit, welche Mozilla und natürlich den auf Privatsphäre bedachten Nutzer freuen dürfte: als Alternative zum Google-Browser Chrome ist auf dem Blackberry Key2 auch noch Firefox Klar von Mozilla zur Nutzung im Privatsphäre-Modus „Locker“ dabei.

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June 13, 2018 08:19 PM

June 12, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla startet Common Voice auf Deutsch

Alexa, Siri, Google, Cortana – Spracherkennung ist in aller Munde. Und in den festen Händen kommerzieller Anbieter. Dies macht Mozillas Common Voice-Projekt so wichtig. Mozilla hat Common Voice auf Deutsch gestartet und benötigt nun eure Hilfe, um auch auf Deutsch eine hochwertige Sprachdatenbank für jeden zur Verfügung stellen zu können.

Mozilla Common Voice-Webseite aufrufen

Mozillas Arbeit im Gebiet der Spracherkennung kann neben der Arbeit an Firefox durchaus zu einem der wichtigsten Projekte der Not-for-Profit-Organisation Mozilla gezählt werden. Immer mehr Geräte sind miteinander vernetzt und lassen sich über Sprache steuern. Was vor Jahren noch nach Science Fiction geklungen hätte, ist mittlerweile für immer mehr Menschen Realiät. Der Erfolg eines Gerätes mit Spracherkennung steht und fällt dabei natürlich vor allem mit der Qualität der Spracherkennung.

Der Markt für Spracherkennung wird von den ganz großen Namen kommerzieller Anbieter dominiert: Amazon, Apple, Google, Microsoft. Darum hat Mozilla im vergangenen Jahr das Projekt Common Voice gestartet. Mit Common Voice versucht Mozilla, eine kostenlose Alternative zu etablieren, zu der jeder beitragen kann und die jedem zur Verfügung steht, denn nach Ansicht von Mozilla sollte diese Technologie für jeden zugänglich sein und nicht den großen Anbietern vorbehalten sein. Common Voice ergänzt damit ein weiteres Projekt von Mozilla, nämlich ein Open Source Spracherkennungsmodell, welches unter dem Namen Deep Speech von Mozilla entwickelt wird.

Bislang stand Common Voice nur für englischsprachige Nutzer zur Verfügung. Nun hat Mozilla Common Voice zusätzlich in den Sprachen Deutsch, Französisch und Walisisch gestartet. Dabei wird es nicht bleiben: es sind bereits mehr als 40 weitere Sprachen in Arbeit, die bald starten sollen. Darunter sollen nicht nur am meisten verbreitete Sprachen sein, sondern auch kleinere wie unter anderem Friesisch, welche von den großen kommerziellen Anbietern häufig vernachlässigt werden.

Technik alleine bringt keine gute Spracherkennung, dafür braucht es vor allem eine große Datenmenge an Sprachaufnahmen. Und an dieser Stelle kommt die Community ins Spiel: über die Webseite oder die iOS-App kann jeder helfen, indem er oder sie die Sätze in das Mikrofon seines Computers spricht, oder die Sätze anderer auf Korrektheit überprüft.

Optional kann ein Profil auf der Webseite angelegt werden, um mit Angaben über Akzent, Alter und Geschlecht eine bessere Zuordnung der Sprachaufnahmen zu ermöglichen.

Seit dem Start von Common Voice vor gut einem Jahr wurden bereits mehrere hunderttausend englischsprachige Aufnahmen gesammelt und im November 2017 schließlich eine erste Version des Datensatzes kostenlos bereitgestellt – was zu dem Zeitpunkt bereits den zweigrößten öffentlichen Datensatz für Sprachaufnahmen dargestellt hat. Mozillas Arbeit im Bereich der Spracherkennung wird bereits von Open Source-Projekten wie Kaldi aber auch von kommerziellen Produkten wie Mycroft genutzt.

Mozilla Common Voice-Webseite aufrufen

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June 12, 2018 08:14 PM

June 09, 2018

Sören Hentzschel

New Tab Override 13.0 (WebExtension) veröffentlicht

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 140.000 aktiven Nutzern ist nun in Version 13.0 erschienen.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original. Mittlerweile hat New Tab Override mehr als 140.000 aktive Nutzer, wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt und schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 13.0

Eine Änderung in Firefox 60 hat verursacht, dass die Option, eine komplett leere Seite als neuen Tab anzuzeigen, nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert hat. Statt einer leeren Adressleiste stand in jedem neuen Tab „about:blank“ in der Adressleiste. Es wurde ein Workaround implementiert, welcher dieses Problem umgeht.

Ein weiteres Problem dieser Option war, dass diese nicht funktioniert hat, wenn das URL-Feld der Option „Benutzerdefinierte Adresse“ nicht leer war. Dies konnte zum Beispiel dann auftreten, wenn der Nutzer zunächst eine benutzerdefinierte URL als neuen Tab ausgewählt hatte und später dann auf „about:blank“ gewechselt ist, ohne das URL Feld vorher zu leeren. Auch dieses Problem wurde behoben.

Neben all den funktionalen Optionen gab es in New Tab Override auch eine Pseudo-Option „Standard-Seite für den neuen Tab“, welche dem Nutzer erklärt hat, dass zur Verwendung dieser Seite die Erweiterung im Add-on Manager deaktiviert werden muss. Diese Pseudo-Option wurde mit dem Update entfernt und Nutzer, welche diese Option ausgewählt hatten, automatisch zu „about:blank“ migriert.

Ein Danke geht nach China an den neuen Contributor tiansh, welcher die Lokalisierungs-Architektur so verbessert hat, dass bessere Übersetzungen in andere Sprachen möglich sind, in denen die Satzstellung von der verwendeten Satzstellung abweicht.

Eben jener tiansh war es auch, der die chinesische Übersetzung wieder zurück nach New Tab Override gebracht hat. Das ist großartig, weil chinesische Nutzer im Ranking der Nutzer von New Tab Override auf Platz 4 stehen. Weitere Dankeschöns gehen an MissingUser für die spanische Übersetzung sowie an Sopor- für die schwedische Übersetzung. Damit steht New Tab Override derzeit in zehn Sprachen zur Verfügung – und weitere werden kommen!

Außerdem wurden mit dem Update wieder sämtliche Abhängigkeiten auf den neuesten Stand gebracht. Neue Mindestanforderung ist Firefox 60, ältere Firefox-Versionen werden von New Tab Override nicht länger unterstützt.

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June 09, 2018 09:54 AM

June 08, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sie Müssen Ihren Browser aktualisieren … ✔

Aktualisierung vor dem 30. Juni 2018 erforderlich: Alle PayPal-Nutzer müssen ihre Handy- und Desktop-Browser aktualisieren, um die neuen Sicherheitsstandards einzuhalten. Nach dem 30. Juni werden Sie nicht mehr auf PayPal.com zugreifen können, wenn Sie Ihren Browser nicht aktualisiert haben. Die Aktualisierung Ihres Browsers geht ganz schnell. So aktualisieren Sie Ihren Browser.

June 08, 2018 04:38 AM