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Planet Mozilla (de)

February 18, 2019

Sören Hentzschel

Vorschau auf den neuen Add-on Manager von Firefox

Der Add-on Manager ist eine wichtige Komponente von Firefox, da über diesen sämtliche Erweiterungen, Themes und Sprachpakete verwaltet werden. Mozilla arbeitet an einer Neu-Implementierung des Add-on Managers mit Webtechnologie und neuen Funktionen.

Es ist noch nicht lange her, genauer gesagt in Firefox 64, da hat der Add-on Manager von Firefox sichtbare Änderungen erfahren. Bereits damals war hier auf dem Blog zu lesen, dass dies nur ein erster Schritt ist, ehe in diesem Jahr größere Änderungen anstehen. Mockups zeigen nun, worauf sich Nutzer freuen dürfen.

Wie immer bei Mockups sei erwähnt, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Das Wichtigste zuerst: Ähnlich wie about:config, was in Firefox 67 komplett neu in HTML und JavaScript sowie ohne XUL und XBL implementiert worden ist, steht dieser Schritt auch für about:addons an. Neben der Entfernung proprietärer Technologie soll dies auch die Implementierung neuer Features vereinfachen. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können bereits jetzt extensions.htmlaboutaddons.enabled über about:config auf true schalten, um die neue Implementierung zu testen. Diese befindet sich allerdings noch recht am Anfang und ist zu diesem Zeitpunkt daher noch nicht besonders interessant, um einen Eindruck zu erhalten.

Im neuen Listen-Design, welches auf den ersten Blick nur leicht verändert ist, bleibt mehr Platz für die Beschreibungen, weil die Buttons zugunsten eines Drei-Punkte-Menüs verschwunden sind, wie es bereits an anderen Stellen von Firefox vorkommt. Deaktivierte Erweiterungen werden von aktivierten Erweiterungen durch eine Überschrift klarer voneinander getrennt.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Statt einzelner Detail-Seiten sollen die Details zukünftig direkt in der Listen-Ansicht ausgeklappt werden. Interessant hierbei ist die Aufteilung in drei Tabs: Details, Einstellungen und Berechtigungen.

Im Abschnitt Details gibt es die ausführliche Beschreibung des Add-ons zu sehen sowie Informationen wie den Entwickler oder Bewertungen.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Unter Einstellungen findet sich die Einstellung zwecks automatischer Updates, aber auch zwei neue Einstellungen: So lässt sich hier einstellen, ob die Erweiterung auch im Privaten Modus aktiviert sein soll – diese Einstellung wird voraussichtlich ab Firefox 67 ausgeliefert werden. Und auch, ob ein Symbol in der Toolbar angezeigt werden soll oder nicht, hat auf diesem Bildschirm eine Einstellung.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Schließlich werden unter Berechtigungen sämtliche Berechtigungen angezeigt, welche von einer Erweiterung benötigt werden. Ob die Berechtigungen jeweils einzeln entzogen werden können, geht aus dem Mockup nicht eindeutig hervor, da zwar neben jeder Berechtigung Umschalt-Buttons zu sehen sind, dies aber verblasst und damit inaktiv dargestellt werden und damit auch als rein visuelles Mittel genutzt werden könnten.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

Nach dem Entfernen einer Erweiterung führt ein Button in der Bestätigungs-Meldung zu der Option, andere Erweiterungen zur Installation zu suchen.

Firefox Add-on Manager Redesign 2019

In welcher Firefox-Version der neue Add-on Manager implementiert sein wird, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

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February 18, 2019 10:28 PM

February 17, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 mit neuem about:config

Über die Konfigurationsoberfläche about:config ist es Firefox-Nutzern möglich, zahlreiche versteckte Einstellungen vorzunehmen. In Firefox 67 hat Mozilla about:config komplett neu implementiert.

Firefox bietet beinahe unzählige Anpassungsmöglichkeiten für den Nutzer. Die für den Nutzer in den Einstellungen sichtbaren Einstellungen decken dabei nur einen geringen Teil ab. Über about:config findet man zahlreiche weitere versteckte Einstellungen

about:config in Firefox 66

Ab Firefox 67 zeigt sich about:config in komplett neuem Glanz. Die bisherige Oberfläche, welche auf der Mozilla-eigenen Oberflächen-Sprache XUL basierte, ist einer neuen Implementierung gewichen, welche komplett auf den Webstandards HTML und JavaScript basiert.

about:config in Firefox 67

Die neue Oberfläche sieht nicht nur anders aus und entspricht mehr der Photon-Designsprache von Firefox Quantum. Aus der HTML-Implementierung ergeben sich auch natürliche Vorteile in der Bedienung.

So können in about:config nun wie auf jeder Webseite Inhalte per Ziehen mit gedrückter Maustaste oder Dreifachklick markiert werden. Auch ist es möglich, mehrere Einstellungen gleichzeitig zu kopieren. Lange Werte werden nicht länger abgeschnitten, sondern nun mehrzeilig angezeigt. Und die ganz normale Textsuche für Webseiten funktioniert auch im neuen about:config. Auch das Kontextmenü entspricht nun dem normalen Kontextmenü von Webseiten, was beispielsweise eine schnelle Suche nach Schaltern in der Suchmaschine seiner Wahl ermöglicht.

Statt wie bisher auf eine Zeile doppelt zu klicken, um diese zu bearbeiten, oder einen Schalter per Kontextmenü auf seinen Standard-Wert zurückzusetzen, gibt es dafür nun sichtbare Schaltflächen, womit diese Funktionen offensichtlicher zugänglich sind als bisher.

Auch um eine neue Einstellung hinzuzufügen, wird nicht länger das Kontextmenü verwendet. Hierfür gibt man in das Suchfeld einfach den gewünschten Einstellungsnamen ein und kann dann den passenden Options-Typ auswählen und die Hinzufügen-Schaltfläche anklicken.

about:config - Neue Einstellung in Firefox 67

Alle Funktionen des bisherigen about:config wurden bewusst nicht umgesetzt, um die Implementierung möglichst einfach zu halten und damit die Wartbarkeit für Mozilla zu verbessern. Dabei hat man sich vor allem danach gerichtet, welche Funktionen im alten about:config gemäß Telemetrie-Daten kaum genutzt worden sind. Dafür sind andere Verbesserungen für die Zukunft angedacht, wie eine Liste von Favoriten oder eine Anzeige kürzlich veränderter Einstellungen. An weiteren Verbesserungen wird Mozilla aber erst aktiv arbeiten, wenn das neue about:config die finale Version von Firefox 67 erreicht hat.

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 17, 2019 10:12 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neues Inoffizielles Deutsches Sprachpaket für aktuelle SeaMonkey 2.53

Innoffizielle BuildsShon am 3.2. erhielt ich von Entwickler frg ein aktualisiertes experimentelles Sprachpaket zu den neuesten Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Ältere Sprachpakete für 2.53 funktionieren mit diesen Builds nicht mehr.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Leider bin ich bisher nicht zum Testen der letzten Builds und des Sprachpakets gekommen.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

February 17, 2019 07:33 AM

February 16, 2019

Sören Hentzschel

Firefox: Weniger Fehler durch Künstliche Intelligenz von Ubisoft

Für die Entwicklung von Firefox nutzt Mozilla in Zukunft Clever-Commit von Spieleentwickler Ubisoft – damit reduziert Mozilla die Anzahl von Programmierfehlern, noch bevor diese im Code landen, mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

Mit Clever-Commit von Spieleentwickler Ubisoft soll die Entwicklung von Firefox noch effizienter werden. Mozilla schreibt dazu Folgendes:

Das Firefox-Engineering-Team setzt Clever-Commit künftig in verschiedenen Phasen ein, die der Code durchläuft; vom Schreiben über das Testen bis hin zum Release. Außerdem setzen wir das Tool zunächst während der Code-Reviewphase ein und, wenn uns die Ergebnisse überzeugen, auch in anderen Phasen des Code-Schreibprozesses, insbesondere bei der Automatisierung. Wir rechnen damit, dass uns dies hunderte Stunden bei der Risikoanalyse und -erkennung von Bugs einspart. Letztendlich könnte es uns die Integration von Clever-Commit in den vollständigen Firefox-Entwickler-Workflow sogar ermöglichen, drei bis vier von insgesamt fünf Bugs zu erkennen, noch bevor sie in den Code eingefügt werden.

Clever-Commit nutzt künstliche Intelligenz, um Muster von Programmierfehlern basierend auf der Entwicklungschronik der Software zu erkennen. Dazu kombiniert das Tool Daten aus dem Bug-Tracking-System und dem Versionskontrollsystem (Änderungen in der Codebasis). So können wir Bugs bereits in einer Phase des Entwicklungsprozesses fixen, in der sie viel günstiger und weniger zeitaufwändig zu beheben sind als zum Release.

Mozilla

Umgekehrt wird Mozilla auch sein Know-How an Ubisoft weitergeben, um Clever-Commit besser zu machen.

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February 16, 2019 10:27 PM

February 15, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 15.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 15.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen, darunter einen verbesserten privaten Modus.

Mozilla hat eine neue Version seines Browsers für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Automatisch im privaten Modus starten

Firefox merkt sich nun den Modus, in welchem der Browser zuletzt benutzt worden ist. Das heißt, dass statt immer mit einer regulären Sitzung zu starten, Firefox nun automatisch im privaten Modus startet, wenn Firefox mit diesem beendet worden ist. Im privaten Modus genutzte Tabs bleiben dabei sitzungsübergreifend bestehen. Tabs, welche über die Teilen-Funktion oder über die Zwischenablage geöffnet werden, werden automatisch im entsprechenden Modus geöffnet.

Anpassungs-Optionen für den neuen Tab

Die Seite, welche mit dem Öffnen eines neuen Tabs erscheint, hat neue Anpassungs-Optionen erhalten. Der Nutzer kann nun entscheiden, ob er die Firefox-Startseite mit den meistbesuchten Webseiten und Pocket-Artikeln sehen möchte, eine leere Seite, die zuletzt besuchten Webseiten, die Lesezeichen oder eine beliebige URL.

Tabs neu anordnen

Tabs in der Tab-Übersicht können ab sofort per Drag and Drop in der Reihenfolge geändert werden.

Verbesserte Einstellungen und Menü

Die Einstellungen und das Menü wurden basierend auf dem Feedback der Nutzer überarbeitet. Zugriff auf Lesezeichen, Chronik, Leseliste und Downloads geschieht künftig über die sogenannte „Bibliothek“, wie es bereits Nutzer der Desktop-Version von Firefox kennen und es auch im künftigen Firefox für Android der Fall sein wird.

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February 15, 2019 10:47 PM

February 13, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Screenshot-Upload entfernt

Seit Firefox 56 wird der Mozilla-Browser mit einer eingebauten Screenshot-Funktion ausgeliefert. Bisher konnten die Screenshots online in der Mozilla-Cloud gespeichert werden. In Firefox 67 entfernt Mozilla die Upload-Funktion.

Firefox Screenshots ist ein seit Firefox 56 in Firefox integriertes Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos, welches erlaubt, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite, die komplette Webseite oder einen beliebigen Ausschnitt abzubilden. Die Screenshots können entweder in die Zwischenablage kopiert oder auf dem Computer gespeichert werden. Außerdem ist es bislang möglich, die Bilder online auf screenshots.firefox.com zu speichern.

Nachdem Mozilla bereits vergangenen Monat angekündigt hat, den Online-Service trotz des Erfolges abzuschalten, fehlt die entsprechende Upload-Möglichkeit ab Firefox 67. Die Screenshot-Funktion selbst bleibt aber in Firefox. Mit Strg + Umschalt + S (macOS: Cmd + Umschalt + S) erhält die Screenshot-Funktion sogar eine neue Tastenkombination, um diese zu starten. Bis Firefox 65 war diese Tastenkombination für den Debugger der Entwicklerwerkzeuge reserviert.

Der Button zum Download der Screenshots auf die eigene Festplatte ist in Zukunft außerdem eindeutig beschriftet. Die missverständliche Beschriftung der Buttons führte in der Vergangenheit bei manchen Nutzern zu Kritik: So war der Upload-Button mit „Speichern“ beschriftet, während der Download-Button gar keine Beschriftung, sondern nur ein Symbol hatte.

Mit dem Wegfall der Upload-Möglichkeit fällt auch die Schaltfläche weg, die eigenen Screenshots aufzurufen, ebenfalls die Bildbearbeitungsmöglichkeiten, da diese nur für die online gehosteten Bilder zur Verfügung standen.

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 13, 2019 10:25 PM

February 12, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Sicherheits- und Bugfix-Update Firefox 65.0.1

Mozilla hat mit Firefox 65.0.1 das erste außerplanmäßige Update für Firefox 65 veröffentlicht. Firefox 65.0.1 behebt mehrere Sicherheitslücken sowie zahlreiche Probleme.

Download Mozilla Firefox 65.0.1

Mit dem Update auf Firefox 65.0.1 hat Mozilla ein erstes außerplanmäßiges Update für Firefox 65 veröffentlicht. Das Update ist für jeden Nutzer dringend empfohlen, da Mozilla mit diesem Update gleich drei Sicherheitslücken behebt, deren Risiko jeweils mit hoch bewertet wird. Zwei Sicherheitslücken befinden sich in der von Google entwickelten Grafikbibliothek Skia, bei der dritten Sicherheitslücke handelt es sich um eine mögliche Verletzung der Same-Origin-Policy in Verbindung mit dem canvas-Element.

Weiter hat Mozilla mit dem Update eine versehentlich an addons.mozilla.org gesendete Anfrage unterbunden, welche bei der Anzeige von Erweiterungs-Empfehlungen ausgeführt worden ist, noch bevor der Nutzer den Button zur Installation geklickt hat.

Der Dialog zum Löschen der Chronik konnte unter Umständen abgeschnitten sein, was diesen nicht benutzbar machte.

Ein Problem bei der Wiedergabe von Netflix-Videos wurde behoben, ebenso Verzögerungen bei Kommunikation über WebRTC. Außerdem wurden mögliche Darstellungsprobleme in WebRTC-Videogesprächen behoben.

Probleme gab es auch bei der Verwendung von WebSockets über HTTP/2 hinter einem Proxy-Server, was mit dem Update der Vergangenheit angehören sollte.

In Firefox 64 wurde der Responsive Design Modus (RDM) von Firefox verbessert, indem der Viewport-Tag nun berücksichtigt wird. Aufgrund von Problemen damit wurde diese Änderung hinter einen Schalter in about:config gesetzt und zunächst wieder deaktiviert. Der neue Schaltername ist devtools.responsive.metaViewport.enabled.

Für Nutzer von Apple macOS wurde das nicht mehr funktionierende Farbmanagement behoben. Nutzer mancher Linux-Distributionen beklagten, dass die Enter-Taste in Passwort-Feldern nicht mehr funktionierte, was ebenfalls behoben worden ist.

Auch Firefox 65.0.1 für Android wurde veröffentlicht. Das Android-Update beinhaltet dieselben Sicherheits- und WebSockets-Fixes wie die Desktop-Version.

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February 12, 2019 08:25 PM

February 11, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67: Verbesserungen des Passwort-Managers

Mozilla hat in Firefox 67 gleich mehrere Verbesserungen des integrierten Passwort-Managers vorgenommen.

Eine praktische Funktion von Firefox ist es, sich Passwörter merken zu können, damit man diese auf Webseiten nicht immer wieder neu eingeben muss. Eben jene Komponente erfährt in Firefox 67 mehrere Verbesserungen.

Die auffälligste Neuerung ist, dass Benutzernamen- und Passwortfelder, welche von Firefox vervollständigt worden sind, nun farblich hinterlegt werden. Das ist konsistent zur Vervollständigung von Formularfeldern, einer anderen Funktion von Firefox. Auch dabei werden von Firefox vervollständigte Felder in dieser Farbe hinterlegt.

Passwort-Manager Firefox 67

Ist für eine Webseite nur ein Passwort gespeichert, füllt Firefox dieses bei Besuch bisher standardmäßig automatisch aus. In den Firefox-Einstellungen wurde nun eine sichtbare Option implementiert, um dieses Verhalten abzuschalten.

Passwort-Manager Firefox 67

Eine weitere Neuerung betrifft private Fenster. In diesen erlaubt es Firefox bisher nicht, Passwörter zu speichern. Ab Firefox 67 kann Firefox auch in privaten Fenstern Passwörter von Webseiten speichern. Der Unterschied zu regulären Fenstern ist, dass der Speichern-Dialog in privaten Fenstern nicht automatisch aufploppt, sondern der Nutzer dafür zunächst das Schlüsselsymbol in der Adressleiste anklicken muss. Wem das nicht gefällt, der kann diese Neuerung über about:config deaktivieren, indem der Schalter signon.privateBrowsingCapture.enabled auf false gesetzt wird.

Passwort-Manager Firefox 67

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 11, 2019 10:02 PM

February 07, 2019

Sören Hentzschel

Mozillas Reference Browser für Android ab sofort im Google Play Store

Mit dem Reference Browser steht im Google Play Store ein neuer Android-Browser von Mozilla als Technologie-Vorschau zum Testen zur Verfügung.

Für die Android-Plattform tut sich bei Mozilla derzeit eine ganze Menge. Neben Firefox und Firefox Klar gab es im letzten Jahr viele neue Produkt-Launches mit Firefox Lite, Firefox für Amazon Fire TV, Firefox für Amazon Echo Show und Firefox Reality. Dazu kommen weitere Produkte wie die Screenshot-App Firefox ScreenshotGo, die Notizen-App Notes by Firefox sowie der Passwortmanager Firefox Lockbox, an dessen Android-Launch ebenfalls derzeit gearbeitet wird.

Die Zahl von Mozillas Android-Produkten wächst und eine vielfache Duplizierung von Teilen von Code und Ideen ist die logische Konsequenz. Aus diesem Grund arbeitet Mozilla an den sogenannten Android Components. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Android-Produkte bauen lassen. Dazu gehört auch GeckoView – quasi Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Natürlich bilden die Android Components auch die Basis für Fenix, den Nachfolger des aktuellen Firefox für Android, dessen Veröffentlichung der ersten Version für Sommer dieses Jahres geplant ist.

Mit dem Reference Browser bietet Mozilla einen Browser an, welcher in dieser Form nie ein Endnutzer-Produkt werden wird, sondern viel mehr als Technologie-Vorschau dient. Neue Features und Bugfixes der Android Components landen zunächst im Reference Browser und können auf diese Weise getestet werden, bevor sie in realen Produkte implementiert werden.

Um das Testen mit dem Reference Browser besonders einfach zu machen, steht dieser ab sofort im Google Play Store zur Verfügung und aktualisiert sich darüber automatisch.

Hervorgehoben sei an dieser Stelle, dass der Reference Browser wirklich als Testprodukt dient und nicht produktiv eingesetzt werden sollte. Auch handelt es sich dabei um keine Vorschau auf Fenix. Dessen öffentliche Testphase soll im zweiten Quartal starten.

Um den Reference Browser testen zu können, muss zunächst dieser Google-Gruppe beigetreten werden. Anschließend kann der Reference Browser über den Google Play Store installiert werden. Wer Fehler im Reference Browser findet, kann diese auf GitHub melden.

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February 07, 2019 10:04 PM

February 04, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 bekommt Cryptomining- und Fingerprinting-Blocker

Mit Firefox 67 wird Mozilla die nächste Privatsphäre-Verbesserung ausliefern. Dann nämlich wird der Content-Blocker von Firefox um ein Blockieren von Cryptomining sowie Finterprinting erweitert.

Mozilla arbeitet in diesen Monaten intensiv an der Implementierung verbesserter Privatsphäre-Features von Firefox. In der gerade veröffentlichten Version Firefox 65 wurden die Content-Blocking-Einstellungen erst überarbeitet und noch in diesem Monat wird Mozilla mit einem Teil der Nutzer das standardmäßige Blockieren von Drittanbieter-Cookies testen.

Eben jene Content-Blocking-Einstellungen, welche bisher den Tracking-Schutz sowie die Drittanbieter-Cookie-Einstellungen beinhalten, sollen in Firefox 67 zwei weitere Kategorien dazubekommen, nämlich Cryptomining sowie Fingerprinting.

Cryptomining-Blocker Firefox 67

Natürlich werden beide neuen Kategorien ebenso auch in den Dialog integriert, welcher bei Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste erscheint. Wie bei Trackern und Cookies erhält der Nutzer auch hier bei Klick auf die entsprechende Kategorie Information zu entdeckten Elementen auf der aktiven Webseite.

Cryptomining-Blocker Firefox 67

Firefox 67 wird nach aktueller Planung am 14. Mai 2019 erscheinen.

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February 04, 2019 09:58 PM

February 03, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 65 für Android

Neben Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla auch Firefox 65 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen von Firefox 65 für Android zusammen.

Download Mozilla Firefox 65.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 65 hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 65 aktualisiert.

Verbesserte Sicherheit

Auch in Firefox 65 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden.

Mozilla hat außerdem den Schutz vor Stack Smashing verbessert. Dabei handelt es sich um eine häufige Angriffsart, über welche der Angreifer Zugriff auf nicht genehmigte Speicherbereiche erhalten möchte.

Unterstützung für Bildformat WebP

WebP ist ein Bildformat, welches geringere Dateigrößen als PNG und JPG verspricht und sowohl Transparenz als auch Animationen unterstützt. Wurde das Bildformat bislang lediglich von Chrome und darauf basierenden Browsern unterstützt, folgte kürzlich die Unterstützung in Microsoft Edge 18 und jetzt in Firefox 65. Für Nutzer bedeutet dies in erster Linie schnellere Ladezeiten auf Webseiten, welche das WebP-Bildformat verwenden.

Sonstige Neuerungen

Außerdem hat Mozilla die Scrolling-Performance von Firefox für Android verbessert und bei Verwendung von Chromecast erscheint wieder ein entsprechendes Symbol in der Adressleiste. Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen in Form unterstützter Webstandards sowie Bugfixes.

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February 03, 2019 08:14 PM

February 02, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 65 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 65 veröffentlicht. Auch Firefox 65 ist wieder randvoll gefüllt mit Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 65 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 65 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Verbesserter Schutz vor Stack Smashing

Mozilla hat den Schutz vor Stack Smashing für Nutzer von Apple macOS und Linux verbessert. Dabei handelt es sich um eine häufige Angriffsart, über welche der Angreifer Zugriff auf nicht genehmigte Speicherbereiche erhalten möchte.

Mehr Privatsphäre für Firefox-Nutzer

Verbesserte Content Blocking-Einstellungen

Mozilla hat die Content Blocking-Einstellungen von Firefox überarbeitet. Der Nutzer hat nun eine einfache Möglichkeit, zwischen den zwei vordefinierten Sets „Standard“ und „Streng“ auszuwählen und kann über die dritte Option „Benutzerdefiniert“ die Einstellungen wie zuvor im Detail ändern. Die Content-Blocking-Einstellungen fassen derzeit die Einstellungen zum Tracking-Schutz („Schutz vor Aktivitätenverfolgung“) sowie zum Blockieren von Drittanbieter-Cookies zusammen. Im Firefox-Menü wird die entsprechende Auswahl jetzt außerdem ebenfalls angezeigt.

Firefox 65

Firefox 65

Verbesserte Content Blocking-Informationen für Webseiten

Per Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste erhält der Nutzer auf einen Blick Informationen über erkannte Tracking-Elemente sowie Cookies.

Firefox 65

Studie: Cookie-Restriktionen für neue Nutzer

Im Laufe der kommenden Wochen wird Mozilla mit einem Teil neuer (nicht bestehender) Nutzer mit geänderten Cookie-Einstellungen experimentieren, indem Tracking-Cookies standardmäßig blockiert werden, um die Privatsphäre der Nutzer zu verbessern.

Zusätzliche Sprachen direkt über Firefox installieren

Die Installation zusätzlicher Sprachen für Firefox war bislang etwas komplizierter, da dies die Installation eines Sprachpaketes über addons.mozilla.org plus das Setzen des korrekten Sprachcodes per about:config sowie einen manuellen Browser-Neustart erforderte. Mit Firefox 65 wird dies wesentlich einfacher. Nun können andere Sprachen über eine sichtbare Oberfläche direkt aus Firefox heraus heruntergeladen und ausgewählt werden. Um Neustart des Browsers bittet Firefox per entsprechender Schaltfläche. Außerdem lädt Firefox dabei auch automatisch auch die Rechtschreibkorrektur in der passenden Sprache herunter.

Firefox 65

Firefox 65

Firefox 65

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Natürlich gab es auch in Firefox 65 wieder diverse Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen. Unter anderem kann mittels Tabs API nun auch kontrolliert werden, welcher Tab fokussiert wird, wenn der aktive Tab geschlossen wird.

Alle Neuerungen an der WebExtension-Front werden hier beschrieben.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung für Bildformat WebP

WebP ist ein Bildformat, welches geringere Dateigrößen als PNG und JPG verspricht und sowohl Transparenz als auch Animationen unterstützt. Wurde das Bildformat bislang lediglich von Chrome und darauf basierenden Browsern unterstützt, folgte kürzlich die Unterstützung in Microsoft Edge 18 und jetzt in Firefox 65. Für Nutzer bedeutet dies in erster Linie schnellere Ladezeiten auf Webseiten, welche das WebP-Bildformat verwenden.

Unterstützung für Videoformat AV1

Einen vergleichbaren Vorteil für die Wiedergabe von Videos bringt die Unterstützung des neuen Videoformats AV1 der Alliance for Open Media (AOMedia), zu deren Gründungsmitgliedern auch Mozilla zählt. Dabei läuft das AV1-Decoding in einem eigenen Prozess. Zunächst gibt es die AV1-Unterstützung allerdings nur für Nutzer von Windows. Nutzer von Apple macOS und Linux müssen noch etwas warten.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von AV1 ist sicher die Tatsache, dass es sich dabei um einen Open Source Codec handelt, der frei von jeglichen Lizenzgebühr-Ansprüchen ist. Nach Angaben von Mozilla kommt in 80 Prozent aller Videos, die wir uns im Web ansehen, patentierte Technologie zum Einsatz. Was vielen nicht klar ist: die Wiedergabe von Videos kostet Geld. Selbst wenn wir für die Wiedergabe von Videos nichts zahlen: sobald patentierte Technologie zum Einsatz kommt, muss jemand bezahlen. Jedes Jahr werden von vielen Firmen viele Millionen nur dafür bezahlt, dass wir kostenlos Videos in hoher Qualität konsumieren können. Ein patentfreier Codec, welcher qualitativ allen bisherigen Codecs auch noch überlegen ist, ist daher ein riesiger Schritt. Und genau das trifft auf AV1 zu.

Die technische Überlegenheit von AV1 gegenüber H.264 lässt sich ganz gut in Zahlen ausdrücken, indem man sagt, dass mit AV1 die gleiche Qualität bei etwa der halben Dateigröße wie bei H.264 erreicht werden kann. Das heißt also auch hier wieder: Schnellere Ladezeiten für Nutzer bei entsprechender Nutzung durch die Webseiten.

AV1 Kompression

Nicht mehr mehrere Pop-up-Fenster gleichzeitig

Webseiten ist es nicht länger möglich, Nutzer mit dem gleichzeitigen Öffnen mehrer Pop-ups zu nerven.

Sonstige Verbesserungen der Webplattform

Firefox 65 hat die Unterstützung für CSS Umgebungsvariablen erhalten und Firefox unterstützt für verbesserte Webkompatibilität mehr Werte für die -webkit-appearance-Eigenschaft. Eine neue JavaScript Storage Access API wurde hinzugefügt, Readable Streams werden unterstützt und über Intl.RelativeTimeFormat stehen an sofort relative Zeitangaben wie „in 2 Tagen“ zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 64 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Neuer Flexbox-Inspektor

Mozilla ist bekannt für innovative Entwickler-Werkzeuge, die es in anderen Browsern nicht gibt, wie den CSS Grid Inspektor, den Font Editor oder auch den Shape Path Editor. Mit dem Flex Inspektor kommt nun ein weiteres Werkzeug hinzu. Webentwicklern, welche mit dem Flexbox-Standard arbeiten, wird das Leben damit deutlich vereinfacht. Weitere Informationen zur Verwendung gibt es hier.

Firefox 65

Übersicht über lokale CSS-Änderungen

Die Entwickler-Werkzeuge von Firefox bieten die Möglichkeit, das CSS einer Webseite live zu bearbeiten, um Änderungen zu testen. Was bisher gefehlt hat, war eine Zusammenfassung aller Änderungen. Dafür hat Mozilla in Firefox 65 ein neues Panel zum Inspektor hinzugefügt.

Firefox 65

Suche nach vorherigen Konsolen-Eingaben

Mittels F9 (Windows und Linux) respektive Ctrl + R (macOS) kann ein Suchmodus in der Webkonsole aktiviert werden, bei welchem während der Eingabe in die Kommandozeile vorherige Eingaben angezeigt werden, welche die eingegebene Zeichenkette beinhalten

Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 65 finden sich in den MDN web docs.

Enterprise Features

MSI-Installer

Um System-Administratoren im Unternehmen das Anpassen und Verteilen von Firefox einfacher zu machen, bietet Mozilla ab sofort anpassbare MSI-Installer für Firefox auf Windows 7 und höher an. Wie bei den konventionellen Installationspaketen gibt es auch hier unterschiedliche Installer pro Sprache, CPU-Architektur (32-Bit oder 64-Bit) und Release-Kanal.

MSI-Installer erlauben die Anpassung über eine MST-Datei und können über die auf Windows üblichen Deployment-Tools wie Active Directory oder Microsoft System Center Configuration Manager verteilt werden. Mozilla hat eine Dokumentation zu den MSI-Installern veröffentlicht.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die aktuelle Version 4.3 ist bereits für Firefox 65 sowie Firefox ESR 60.5 angepasst.

Optionale Features

Implizites rel=noopener bei target=_blank

Jeder Webentwickler kennt das target-Attribut mit seinem Wert _blank, um vom Benutzer geklickte Links auf Webseiten standardmäßig in einem neuen Tab statt im gleichen Tab aufrufen zu lassen. Was aber nur die Wenigsten wissen: es handelt sich dabei um eine Sicherheitslücke, welche Phishing ermöglicht. Die Lösung für Webseitenbetreiber ist einfach: Wird target=“_blank“ verwendet, ist gleichzeitig auch noch rel=“noopener“ zu verwenden. Bonuspunkt: Die Verwendung von rel=“noopener“ liefert gleichzeitig auch noch einen Performance-Vorteil gegenüber dem Weglassen.

Wird über about:config der Schalter dom.targetBlankNoOpener.enabled auf true gesetzt, dann nimmt Firefox automatisch ein rel=“noopener“ an, wenn das rel-Attribut fehlt.

Sonstige Neuerungen in Firefox 65

Entkoppelung von Sitzungswiederherstellung und Warnung beim Schließen

Beim Schließen von Firefox per Tastatur fragt Firefox vor dem Schließen bereits nach – sofern die automatische Sitzungswiederherstellung nicht aktiviert ist. Ab Firefox 65 kann Firefox auch bei aktivierter Sitzungswiederherstellung nachfragen. In den Einstellungen wurde eine sichtbare Option implementiert, welche das Verhalten konfigurierbar macht.

Firefox 65

Speicherverbrauch von Webseiten und Erweiterungen

Wer sich dafür interessiert, welche Webseiten und Erweiterungen den Browser besonders beanspruchen, findet seit Firefox 64 einen integrierten Task-Manager im Mozilla-Browser. Dieser kann über das Firefox-Menü (unter Sonstiges) oder per Eingabe von about:performance in die Adressleiste erreicht werden.

Der Task-Manager zeigt den Energieverbrauch von Webseiten und Erweiterungen an. Neben einem Zahlenwert vereinfacht eine Kategorisierung wie beispielsweise „Niedrig“, „Mittel“ oder „Hoch“ die Einordnung dieses Wertes in einer Weise, wie sie für jeden Nutzer verständlich ist. In Firefox 65 kommt eine weitere Spalte dazu, welche den Speicherverbrauch der jeweiligen Webseite respektive Erweiterung anzeigt.

Firefox 65

Apple macOS: Handoff-Unterstützung

Firefox für macOS unterstützt nun das Handoff-Feature von Apple, welches es erlaubt, angefangene Aufgaben von Firefox oder Safari für Apple iOS auf dem Mac-Computer fortzusetzen.

Sonstige Neuerungen

Unter Windows wurde das Update-Verzeichnis nach %ProgramData% verschoben. Darin befindet sich nun auch die Update-Einstellung, welche nicht länger im Profil gespeichert wird. Unter Windows 10 respektiert Firefox jetzt auch mit dunklem Theme die eingestellte Akzentfarbe des Betriebssystems.

Den Schalter browser.urlbar.autocomplete.enabled in about:config zum Deaktivieren des Adressleisten-Popups existiert nicht länger. Außerdem wurde das Button-Design in den Einstellungen überarbeitet. Ist die separate Suchleiste deaktiviert, fügt Firefox bei Druck von Strg + K (macOS: Cmd + K) nun ein „?“ an den Beginn der Adressleiste ein – mit diesem Steuerzeichen wird Firefox angewiesen, lediglich die Standard-Suchmaschine für die Sucheingabe zu verwenden und nicht Chronik oder Lesezeichen zu durchsuchen.

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February 02, 2019 10:13 PM

January 31, 2019

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: WebRender jetzt auch für erste AMD- und Intel-Chips aktiviert

Der aus dem Servo-Projekt stammende WebRender soll die Grafikkarte stärker als bisher einbeziehen und so für eine deutlich verbesserte Firefox-Performance sorgen. Bisher war WebRender lediglich für Nutzer einer Grafikkarte von Nvidia standardmäßig aktiviert. Jetzt folgen erste AMD- sowie Intel-Chips.

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

In der Nightly-Version von Firefox ist WebRender bereits für einen Teil der Nutzer aktiviert. Die anfängliche Zielgruppe setzt sich aus Nutzern zusammen, welche Windows 10 als Betriebssystem sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia einsetzen. Der Plan ist, WebRender für diese Zielgruppe in der finalen Version von Firefox 67 zu aktivieren. Firefox 67 erscheint nach aktueller Planung am 14. Mai 2019.

Unterdessen hat Mozilla die Zielgruppe für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox erweitert. So kommen nun auch erste Nutzer einer AMD-Grafikkarte in den Genuss. Konkret werden die CIK-, VI- sowie GFX9-Reihen genannt. Wer es genauer wissen will, findet im Quellcode die neu unterstützten Geräte-IDs. Ebenfalls werden nun erste Intel-Chips unterstützt. Auch hier hält der Quellcode weitere Informationen bereit.

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January 31, 2019 10:23 PM

January 30, 2019

Sören Hentzschel

Neue Bilder von Fenix: Privater Modus und Einstellungen

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Nachdem es die ersten Bilder von Fenix zuerst auf diesem Blog zu sehen gab, gibt es nun Nachschlag. Dieses Mal zu sehen: Der Private Modus, die Einstellungen sowie Kontextmenüs von Fenix.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Browser-Produkte bauen lassen. GeckoView ist Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Nachdem die Anfang des Monats veröffentlichten Mockups einen ersten Eindruck von Fenix verschafft haben, zeigen neue Mockups den Privaten Modus, die Einstellungen sowie Kontextmenüs.

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Privater Modus

Privater Modus Fenix

Privater Modus Fenix

Privater Modus Fenix

Einstellungen

Fenix Einstellungen

Fenix EinstellungenFenix EinstellungenFenix Einstellungen

Fenix EinstellungenFenix EinstellungenFenix Einstellungen

Fenix EinstellungenFenix EinstellungenFenix Einstellungen

Fenix EinstellungenFenix EinstellungenFenix Einstellungen

Kontextmenüs

Fenix Kontextmenü Fenix Kontextmenü

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January 30, 2019 09:45 PM

January 28, 2019

Sören Hentzschel

Firefox: Enterprise Policy Generator 4.3 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version 4.3 macht den Enterprise Policy Generator fit für die aktuellen Firefox-Releases.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es auf der Info-Seite zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 4.3.0

Wie immer gemeinsam mit neuen Firefox-Versionen – morgen werden Firefox 65 und Firefox ESR 60.5 veröffentlicht – steht auch eine neue Version des Enterprise Policy Generators zur Verfügung.

Der Großteil der Änderungen fand dieses Mal unter der Haube statt, um die Voraussetzungen für die neu unterstützten Policies zu schaffen.

Die neuen Firefox-Versionen beinhalten dieses Mal keine neuen Enterprise Policies, dafür unterstützt der Enterprise Policy Generator 4.3 nun die SecurityDevices-Policy zum Hinzufügen von PKCS #11 Sicherheits-Modulen, von Firefox seit Firefox 64 beziehungsweise Firefox ESR 60.4 unterstützt.

Außerdem werden mit dem Update die beiden neuen Policies SSLVersionMin sowie SSLVersionMax zum Festlegen der mindestens erforderlichen respektive maximal unterstützten TLS-Version unterstützt. Diese beiden Policies funktionieren ab Firefox 66.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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January 28, 2019 10:13 PM

January 27, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66 blockiert automatische Sound-Wiedergabe auf Webseiten

Webseiten, welche automatisch Töne von sich geben, gehören ab Firefox 66 standardmäßig der Vergangenheit an – sowohl am Desktop als auch auf Android.

Die automatische Wiedergabe von Ton auf Webseiten zu unterbinden, ist für Firefox-Nutzer kein komplett neues Thema. Bereits in Firefox 41 gab es hinter einem versteckten Schalter eine erste Implementierung eines Autoplay-Blockers.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. So wurde die Logik, wann die Wiedergabe blockiert wird, optimiert. Firefox folgt dabei einem sogenannten User-Gesten-Aktivierungs-Modell, bei welchem die automatische Wiedergabe von Sound zunächst deaktiviert ist, aber aktiviert wird, wenn der Nutzer mit der Seite interagiert.

Ein Beispiel: Der Nutzer klickt auf einer Webseite den Link zu einem YouTube-Video an. Firefox verhindert die automatische Wiedergabe des Videos. Der Nutzer klickt dann auf YouTube ein anderes Video an. Da angenommen werden kann, dass sich der Nutzer bewusst auf der Webseite bewegt und das Video anklickt hat, um es abzuspielen, wird dieses Video automatisch wiedergegeben und die Wiedergabe nicht blockiert.

Neu ist auch, dass es nun eine sichtbare Option in den Firefox-Einstellungen gibt, um den Autoplay-Blocker aktivieren respektiere zu deaktivieren.

Autoplay-Blocker Firefox 66

In den Einstellungen gibt es auch eine Ausnahmeliste. Dort können sowohl Webseiten festgelegt werden, welche Medien trotz aktiviertem Autoplay-Blocker automatisch abspielen, als auch Webseiten, deren automatische Wiedergabe trotz deaktiviertem Autoplay-Blocker blockiert wird.

Autoplay-Blocker Firefox 66

Ein Hinzufügen von Ausnahmen ist nicht nur über die Firefox-Einstellungen möglich, sondern auch direkt auf der entsprechenden Webseite über das Info-Symbol in der Adressleiste von Firefox.

Autoplay-Blocker Firefox 66

Neben der Aktivierung oder Deaktivierung des Autoplay-Blockers konnte seit Firefox 63 über eine versteckte Einstellung noch eine dritte Option getestet werden: Damit hatte Firefox auf jeder Webseite, welche eine automatische Wiedergabe starten wollte, den Nutzer gefragt, ob er dies möchte. Diese Option hat Mozilla in Firefox 66 wieder entfernt, nachdem diese Möglichkeit im Nutzer-Feedback durchgefallen war.

Der Autoplay-Blocker wird ab Firefox 66 standardmäßig aktiviert sein, zunächst allerdings nur für 25 Prozent der Nutzer. Eine Erhöhung auf 50 Prozent soll am Ende der ersten Woche erfolgen, ehe das Feature dann am Ende der zweiten Woche für alle Nutzer aktiviert werden soll – immer vorausgesetzt, es werden keine größeren Probleme festgestellt.

Auch in Firefox 66 für Android wird der Autoplay-Blocker standardmäßig aktiviert werden. Hier steht die Ausrollungsweise noch nicht final fest, aber vermutlich wird hier das Feature vom ersten Tag an für alle Nutzer aktiviert werden. Firefox 66 erscheint nach aktueller Planung am 19. März 2019.

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January 27, 2019 10:01 PM

January 26, 2019

Sören Hentzschel

Firefox WebExtension Bookmarks Organizer 3.1 veröffentlicht

Mit dem Bookmarks Organizer 3.1 steht ein Update für die Firefox-Erweiterung bereit, welches Verbesserungen der Bestätigungs-Dialoge sowie eine Fehlerbehebung und aktualisierte Übersetzungen bringt.

Download Bookmarks Organizer 3.1 für Mozilla Firefox

Der Bookmarks Organizer soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende sowie doppelte Lesezeichen gefunden und Weiterleitungen korrigiert werden. Ein ausführlicher Überblick über alle Funktionen kann hier gefunden werden. Bookmarks Organizer 3.1 erfordert mindestens Firefox 60 und ist damit auch mit Firefox ESR 60 kompatibel.

Verbesserte Bestätigungs-Dialoge

Der Bookmarks Organizer zeigt vor dem Korrigieren einer Weiterleitung oder dem Löschen eines Lesezeichens eine Bestätigungs-Meldung an.

Bookmarks Organizer 3.1

In Bookmarks Organizer 3.1 wurde der native Bestätigungs-Dialog, welcher vom Browser kommt, durch eine eigene Implementierung ersetzt. Dieser sieht zum einen wesentlich besser aus, hat vor allem aber nicht die Checkbox zum Unterdrücken weiterer Dialoge. Diese Checkbox hatte nämlich für Probleme gesorgt, da diese nicht synchron mit dem internen Status des Bookmarks Organizers war. Außerdem erlaubt die neue Implementierung weitere Verbesserungen des Dialog-Verhaltens in der Zukunft.

Bookmarks Organizer 3.1

Wer nach defekten Lesezeichen sucht und nach der Überprüfung die Bestätigungs-Dialoge deaktivieren möchte, muss nicht länger eine erneute Überprüfung aller Lesezeichen durchführen, da sich die entsprechende Einstellung ab sofort umgehend auswirkt und nun jederzeit ein- und wieder ausgeschaltet werden kann.

Bookmarks Organizer 3.1

Sonstige Verbesserungen

War die Oberfläche des Bookmarks Organizers bereits geöffnet und dann wurde ein neues Lesezeichen hinzugefügt, welches defekt ist, wurde dieses zwar korrekt mitgezählt, aber nicht in der Ergebnisliste angezeigt, wenn nach defekten Lesezeichen gesucht worden ist, ohne die Oberfläche des Bookmarks Organizers noch einmal neu zu laden. Dieses Problem wurde im Bookmarks Organizers 3.1 behoben.

Außerdem wurden diverse Übersetzungen aktualisiert.

Gefällt? Unterstützung gerne gesehen!

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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January 26, 2019 10:28 PM

January 25, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

FIXED: Bug 393302 – Can’t “send-to” (MAPI) using SeaMonkey and Thunderbird X86_64-bit ✅

Blogpost in englischer SpracheDer (zumindest für mich) problematische Bug, aufgrund dessen Windows-SeaMonkey 64bit nicht als Standard-Email-Client — beispielsweise für Email-Versand aus dem WINDOWS-Dateimanager heraus) — eingestellt werden kann, ist gefixt.

  • Bug 526540 a MAPI problem with sending emails with (through) Irfanview after SM 2.0 upgrade
  • Bug 1175598 64Bit: Impossible to make Mail/News default application for “send from WIN Explorer”, “Send document (as PDF)”
  • (und vielleicht weitere)

Ich habe das mit

installed Build of unofficial (by wg9s) en-US SeaMonkey 2.53 (NT 6.1; Win64; x64; rv:56.0) Gecko/20100101 Firefox/56.0 Build 20190122130014 (Default Classic Theme, German Language Pack active) on German WIN7 64bit

getestet, funktioniert prima 🙂

Bitte beachten: Einfach bei einem entpackten Installer per Knopfdruck in den Einstellungen SeaMonkey für News und Mail als Standardapplikation zu wählen funktioniert nicht. WIN7 ging bei mir zwar in den Admin-Modus, aber hinterher funktionierte Emailversand aus dem WIN-Dateimanager immer noch nicht. Gleiches Verhalten vermutlich auch bei Verwendung eines enpackenten ZIPs.

In den offiziellen Builds war der Fix zumindest am 23.01. noch nicht enthalten!

Und noch mal vielen Dank für  WG9s’ tolles Angebot mit inoffiziellen SeaMonkey 2.49  | SeaMonkey 2.53  | SeaMonkey 2.57 | SeaMonkey trunk,!

January 25, 2019 06:05 AM

January 24, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66 bekommt Scrolling ohne Sprünge während Ladevorgang

Ein Phänomen, welches sicher viele Nutzer kennen, ist das Springen des Inhalts, wenn man scrollt, während die Seite noch nicht fertig geladen ist. Dieses Verhalten gehört ab Firefox 66 der Vergangenheit an.

Mozilla hat in Firefox 66 sogenanntes Scroll Anchoring implementiert. Das Problem, welches Mozilla damit behebt, ist besonders von bildlastigen Webseiten bekannt: Man lädt eine Webseite und scrollt zu einer bestimmten Stelle, bevor Firefox die Möglichkeit hatte, die Webseite komplett zu laden. Plötzlich tritt an diese Stelle ein anderer Inhalt, weil Firefox weitere Bilder geladen hat, was die Position des gesamten Inhaltes verschiebt. Die Folge: Der Nutzer muss erneut scrollen, um wieder an die gewünschte Stelle zu kommen. Ähnliches gilt für das Öffnen eines Links mit Anker (#), während Firefox noch damit beschäftigt ist, die Inhalte zu laden.

Mit dem in Firefox 66 implementierten Scroll Anchoring ist dies anders. Firefox lädt wie bisher auch alle Ressourcen wie Bilder, verändert dabei aber nicht mehr die Position. Für den Nutzer entsteht nicht länger ein Sprung des Inhalts.

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January 24, 2019 10:37 PM

January 23, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66 erhält Unterstützung für Apple MacBook Pro Touch Bar

Das MacBook Pro von Apple besitzt eine innovative Touch Bar, welche einen Schnellzugriff auf anwendungsspezifische Funktionen geben kann. Mit Firefox 66 erhält auch der Mozilla-Browser Unterstützung für die Touch Bar.

Die Touch Bar ist eine berührungsempfindliche Leiste des Apple MacBook Pro, über welche Anwendungen schnellen Zugriff auf bestimmte Funktionen bereitstellen können. Firefox 66 unterstützt nun ebenfalls die Touch Bar.

Konkret stellt Firefox dabei standardmäßig die folgenden Funktionen bereit: Seite zurück, Seite neu laden, Adressleiste fokussieren, als Lesezeichen setzen respektive entfernen, neuen Tab öffnen sowie Seite teilen. In privaten Fenstern erscheint statt der Schaltfläche zum Fokussieren der Adressleiste eine Schaltfläche zum Schließen des Fensters.

Touch Bar in Firefox 66

Mozilla arbeitet bereits daran, dass der Anwender die Touch Bar über die entsprechende sichtbare Oberfläche von Apple macOS anpassen kann. In der Zwischenzeit können Nutzer aber bereits über about:config Anpassungen vornehmen. Dazu dient der Schalter ui.touchbar.layout. Unerwünschte Funktionen können aus der Liste entfernt oder die Reihenfolge geändert werden. Wird „OpenOrFocus“ durch „OpenLocation“ ersetzt, dann wird auch in privaten Fenstern die Schaltfläche zum Fokussieren der Adressleiste statt der Schaltfläche zum Schließen des Fensters angezeigt. Außerdem stehen noch die folgenden Funktionen zur Verfügung, die im Standard-Set nicht angezeigt werden: „Forward“, „Find“, „Home“, „Sidebar“, „ReaderView“ sowie „Fullscreen“.

Nach Änderung des Schalters ist ein Neustart von Firefox notwendig. Firefox 66 erscheint nach aktueller Planung am 19. März 2019.

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January 23, 2019 10:14 PM

January 22, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 66: Startseite privater Fenster erhält Suchfunktion

In privaten Fenstern merkt sich Firefox keine Surf-Spuren wie Chronik oder Cookies. Die Startseite privater Fenster beinhaltet bislang lediglich Informationen über diesen Modus. In Zukunft steht hier wie in regulären Fenstern ein Suchfeld zur Verfügung.

Private Fenster in Firefox schützen die Privatsphäre der Nutzer, da Firefox in diesem Modus keine Chronik, Suchanfragen, Cookies sowie temporäre Dateien speichert. Außerdem ist in diesem Modus der Tracking-Schutz standardmäßig aktiviert, der Referrer wird standardmäßig gekürzt und Webseiten, welche nicht über HTTPS aufgerufen werden, werden als unsicher markiert.

Die Startseite privater Fenster erhält bislang lediglich Informationen darüber, was sich Firefox in diesem Modus merkt und was nicht. Mozilla hat die Seite nun überarbeitet und dabei die Informationen nicht nur kompakter dargestellt, auch gibt es hier nun ein Suchfeld, über welches die vom Benutzer eingestellte Standard-Suchmaschine genutzt werden kann, um im Web nach Informationen zu suchen.

Privates Fenster Firefox 66

Der Informations-Block enthält außerdem einen Link zu einem neuen Hilfe-Artikel, welcher mit diversen Mythen über private Fenster aufräumt und deutlich macht, was private Fenster nicht leisten.

Die Neuerung steht ab sofort in der Nightly-Version von Firefox 66 zur Verfügung und wird auch in Firefox Beta 66 verfügbar sein. In der finalen Version von Firefox 66 wird diese Neuerung standardmäßig zunächst deaktiviert sein, um diese im Rahmen einer Studie mit einem Teil der Nutzer zu testen, bevor die Neuerung flächendeckend ausgerollt wird. Die finale Version von Firefox 66 erscheint nach aktueller Planung am 19. März 2019.

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January 22, 2019 09:53 PM

January 21, 2019

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.32 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Mittlerweile steht Rust 1.32 bereit.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.32 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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January 21, 2019 09:30 PM

January 16, 2019

Sören Hentzschel

Tastatur-Kommandos von Erweiterungen können ab Firefox 66 geändert werden

Ab Firefox 66 können Tastatur-Kommandos von Firefox-Erweiterungen vom Benutzer geändert werden, unabhängig davon, was der Entwickler der jeweiligen Erweiterung festgelegt hat.

Entwickler von Firefox-Erweiterungen können den Anwender diverse Aktionen auch per Tastatur ausführen lassen. Nicht immer ist die Wahl eines Tastatur-Kommandos für jeden Nutzer optimal. Abhilfe schafft eine neue Funktion von Firefox 66.

Ab Firefox 66 erreichen Nutzer über den Add-on Manager von Firefox eine Oberfläche, über welche sämtliche Tastatur-Kommandos der installierten Erweiterungen angepasst werden können.

Erweiterungen konnten bisher eine eigene Oberfläche implementieren, damit Nutzer die Tastatur-Kommandos ändern können. Davon hatten allerdings die wenigsten Erweiterungen Gebrauch gemacht. Mit Firefox 66 ist dies obsolet und steht automatisch allen Erweiterungen zur Verfügung, welche Tastatur-Kommandos implementiert haben.

WebExtension Tastatur-Kommanndos

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January 16, 2019 10:30 PM

January 15, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla schaltet Test Pilot und Firefox Screenshots ab

Überraschende Nachricht: Mozilla wird Firefox Test Pilot sowie Firefox Screenshots abschalten.

Unter dem Namen Test Pilot betreibt Mozilla eine Möglichkeit für Firefox-Nutzer, potentielle neue Funktionen vorab zu testen. Manche der Experimente haben ihren Weg in Firefox gefunden, andere haben dies nicht. Firefox Screenshots bezeichnet einen Online-Speicher für Screenshots. Beide Dienste sollen abgeschaltet werden.

Test Pilot wird bereits kommende Woche, am 22. Januar 2019 abgeschaltet werden. Bestehende Experimente werden weiterhin funktionieren und über addons.mozilla.org weiterhin zur Verfügung stehen. Die Test Pilot-Erweiterung wird bei Besuch der Webseite deinstalliert werden. Experimente, welche nicht in Form einer Firefox-Erweiterung kommen, wie Firefox Send und Lockbox, werden weiterhin aktiv entwickelt und erwarten signifikante Verbesserungen in der nahen Zukunft.

Die Screenshot-Funktion wird weiterhin Teil von Firefox bleiben, allerdings wird die Möglichkeit entfernt, Bilder online hochzuladen. Anfang der zweiten Jahreshälfte 2019 soll der Screenshot-Server dann komplett abgeschaltet werden.

Update 16.01.2019

Der Grund für die Einstellung von Test Pilot ist nicht etwa mangelnder Erfolg. Ganz im Gegenteil: So sagt Mozilla, dass Test Pilot sogar besser funktioniert hat, als man es sich je vorgestellt hätte. Vor der Gründung von Test Pilot hätte man keine gute Möglichkeit gehabt, schnell Features auf den Markt zu bekommen oder zeitnah Feedback von den Nutzern zu erhalten, um so schließlich Ideen zu evaluieren, bevor viele Ressourcen in etwas investiert werden, was von den Nutzern so überhaupt nicht angenommen wird. Prototyping dieser Art sei damals innerhalb von Mozilla ein fremder Ansatz gewesen. Mozilla als ganze Organisation habe sich aber weiterentwickelt und viel gelernt und so sei man nun nicht mehr auf ein einzelnes Team angewiesen, welches mit neuen Ideen experientiert. Auch 2019 darf man also mit neuen Produkt-Ideen rechnen, die man als Nutzer testen kann. Tatsächlich soll es 2019 sogar noch mehr und nicht weniger Experimente geben. Nur dann eben nicht unter dem Test Pilot-Label.

Erfolg ist letztlich auch der Grund für die Einstellung von Firefox Screenshots als Service. Firefox Screenshots läuft für Mozilla sehr erfolgreich und wird mittlerweile 20 Millionen mal pro Monat genutzt. Und das hat einen Preis: Firefox Screenshots bindet einige Mitarbeiter, welche für den erfolgreichen Wachstum benötigt werden.

Verglichen mit anderen Browserherstellern ist Mozilla sehr klein und hat nun eine begrenzte Anzahl an Ressourcen zur Verfügung. Einfach neue Leute in ein solches Projekt zu werfen, würde vielleicht in einer perfekten Welt funktionieren, und so schreibt Mozilla, dass das Einstellen von geeignetem Personal schwierig sei.

Gleichzeitig bereitet man den Launch einer großen neuen Version von Firefox Send vor – mit Android-App, Firefox Account-Integration und viel größerem Dateigrößen-Limit. Um in dieses Produkt investieren zu können, welches Mozilla wichtig erscheint, mussten Ressourcen abgezogen werden.

Firefox Send ist nämlich unabhängig von Firefox. De facto wird Firefox Send nach Angaben von Mozilla sogar häufiger mit Chrome als mit Firefox genutzt. Das Team, welches sich für Test Pilot verantwortlich zeigte, hat den Fokus nun mehr darauf gelegt, an Diensten zu arbeiten, die über Firefox hinausgehen, um so auch neuen Zielgruppen Mozillas Prinzipien hinsichtlich Datenschutz, Sicherheit und Nutzerkontrolle mitzugeben.

Ähnlich verhält es sich mit Lockbox, was zwar einerseits den Passwort-Manager von Firefox ergänzen soll, andererseits aber auch als Mobile App zur Verfügung steht und wovon nicht nur Firefox-Nutzer profitieren.

Während Test Pilot ursprünglich dazu gedacht war, Firefox-Features zu testen, hätten diese Produkte begonnen, den Horizont von Mozilla zu erweitern. Und so ist dann auch Firefox Monitor als Experiment außerhalb von Test Pilot entstanden, was für Mozilla ein großer Erfolg im Jahr 2018 war. Mozilla sieht mit diesen Produkten eine gute Möglichkeit, als Marke zu wachsen. Eine Plattform zu betreiben, welche sich auf Experimente für den Firefox-Browser beschränkt, sei vom Ressourcen-Bedarf her schwieriger zu rechtfertigen.

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January 15, 2019 08:36 PM

January 14, 2019

Sören Hentzschel

Firefox Klar erhält Werbeblocker-Funktion

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla für Android und Apple iOS. Nun bekommt die Android-Version von Firefox Klar zusätzlich noch eine Werbeblocker-Funktion, welche mit verschiedenen Filterlisten arbeitet.

Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) kann bereits Dinge wie Tracking-Elemente, JavaScript, Schriftarten und Cookies blockieren. Für die Android-Version von Firefox Klar 9.0 plant Mozilla eine weitere Kategorie: Das Blockieren von Werbung.

Durch den Tracking-Schutz blockiert Firefox Klar bereits viel Werbung, da ein großer Teil der Werbung im Web Tracking-Praktiken anwendet. Werbung, welche den Nutzer nicht trackt, wird damit also erwartungsgemäß nicht blockiert.

Das soll sich mit der neuen Werbeblocker-Funktion von Firefox Klar 9.0 ändern. Diese kombiniert vier Filterlisten: Easylist, EasyPrivacy, Fanboy’s Annoyance List sowie AdGuard Mobile Ad Filter.

Firefox Klar Werbeblocker

Standardmäßig ist der Werbeblocker zwar deaktiviert, bestehende Nutzer sollen mit dem Update aber auf das neue Feature aufmerksam gemacht werden.

Firefox Klar Werbeblocker

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January 14, 2019 10:21 PM

January 13, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 67 bekommt dedizierte Profile pro Installation

Wer mehrere Firefox-Installationen auf seinem System nutzt, hat bisher standardmäßig ein gemeinsames Firefox-Profil für alle Installationen verwendet. Dies ändert sich mit Firefox 67.

Lesezeichen, Chronik, Erweiterungen, Passwörter, Einstellungen – diese und noch weitere Dinge werden in einem sogenannten Profil gespeichert. Verschiedene Firefox-Installationen nutzen standardmäßig immer das gleiche Profil. Was im ersten Moment praktisch erscheint, bringt mehrere Probleme mit sich.

Das größte Problem ist die Möglichkeit eines Datenverlustes durch Downgrades. Technisch liegt ein Downgrade nicht nur dann vor, wenn man eine Firefox-Installation durch Neuinstallation einer älteren Version ersetzt. Wer beispielsweise sowohl die aktuelle Release- als auch eine aktuelle Nightly-Version von Firefox installiert hat, führt aus technischer Sicht ebenso ein Downgrade durch, wenn zunächst Firefox Nightly und anschließend die Release-Version von Firefox mit dem gleichen Profil gestartet wird, da auch hier eine ältere Version der neueren Version folgt. Downgrades wurden von Firefox noch nie offiziell unterstützt und Hinweise in den Release Notes, dass ein Downgrade von einer bestimmten Version Probleme verursacht, gab es bereits häufiger.

Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass bei Nutzung eines gemeinsamen Profils nicht ohne Weiteres zwei Firefox-Installationen parallel genutzt werden können.

Ab Firefox 67 nutzt der Mozilla-Browser dedizierte Profile pro Installation. Das heißt, dass wenn ein Nutzer mehrere Firefox-Installation hat, jede dieser Installationen ein eigenes Profil verwendet und damit standardmäßig nicht länger in allen Installationen automatisch die gleichen Lesezeichen, die gleiche Chronik etc. zur Verfügung stehen. Wer seine Daten profilübergreifend synchron halten möchte, nutzt dafür idealerweise Firefox Sync, was genau für diesen Zweck ausgelegt ist. Die zuvor genannten Probleme gehören mit dieser Änderung der Vergangenheit an.

Dedizierte Firefox-Profile pro Installation

Wer bereits unterschiedliche Profile für unterschiedliche Installationen nutzt, was de facto schon vorher empfohlen war, ist von der Änderung nicht betroffen. Wer bisher ein gemeinsames Profil für unterschiedliche Installationen verwendet, ist in der folgenden Weise betroffen: Die Firefox-Installation, welche als erstes gestartet wird, erhält alle bisherigen Daten und Anpassungen. Jede weitere Installation erhält ein ganz frisches Profil. Über den Profilmanager kann die Zuordnung von Firefox-Installationen und -Profilen jederzeit angepasst werden.

Die Änderung wird aller Voraussicht nach am 28. Januar in Firefox Nightly in Kraft treten. Nutzer von Firefox Nightly werden nach dem morgigen Update, am 14. Januar, vorab über die Änderung informiert.

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January 13, 2019 09:19 PM

January 12, 2019

Sören Hentzschel

Flash-Unterstützung wird in Firefox 69 standardmäßig deaktiviert

Mozilla wird noch in diesem Jahr, nämlich mit Firefox 69, die Unterstützung für den Adobe Flash Player standardmäßig deaktivieren.

Der Adobe Flash Player ist das letzte verbliebene NPAPI-Plugin, welches von Firefox noch unterstützt wird, nachdem andere NPAPI-Plugins wie Oracle Java oder Microsoft Silverlight bereits seit Firefox 52 nicht mehr unterstützt werden. NPAPI-Plugins waren für viele Jahre ein wichtiger Teil der Webplattform. In den letzten Jahren hat deren Bedeutung aber immer stärker abgenommen. Praktisch alles, was früher ausschließlich mittels NPAPI-Plugin umsetzbar war, wird heute, dank entsprechender Weiterentwicklung von Webstandards, nativ durch die Browser unterstützt. Heute gelten NPAPI-Plugins vor allem aus einer Sicherheits-Perspektive als problematisch.

Bereits im Juli 2017 hatte Adobe angekündigt, den Adobe Flash Player mit Ende 2020 zu beerdigen. Zeitgleich hatte Mozilla angekündigt, die Unterstützung für den Adobe Flash Player in Firefox Anfang 2020 für Privatanwender sowie Ende 2020 für Enterprise-Nutzer einzustellen. Nun steht ein konkreter Zeitpunkt für den nächsten Schritt fest.

Mozilla plant schon für Firefox 69 die standardmäßige Deaktivierung der Flash-Unterstützung. Firefox 69 wird nach aktueller Planung am 3. September dieses Jahres erscheinen.

Während es zu diesem Zeitpunkt für den Nutzer noch möglich sein wird, die Flash-Unterstützung per Browser-Einstellung zu aktivieren, sollten sich vor allem Webseitenbetreiber darauf einstellen, dass die Nutzer ab diesem Zeitpunkt ohne Änderung seitens Nutzer keine Flash-Inhalte mehr konsumieren können. Nutzer werden auch seitens Firefox nicht dazu aufgefordert werden, den Flash Player zu aktivieren.

Gemäß Roadmap wird die Unterstützung für den Adobe Flash Player dann Anfang 2020 komplett aus Firefox entfernt werden. Da die nächste Enterprise-Version von Firefox auf Firefox 68 basieren wird, sind Nutzer von Firefox ESR von diesem Datum nicht betroffen. Dort wird es erst Ende 2020 soweit sein, vermutlich in Firefox 76, sofern der aktuelle Abstand von acht Major-Releases zwischen ESR-Upgrades eingehalten wird.

Firefox für Android unterstützt bereits seit Oktober 2017 und Firefox 56 keinen Adobe Flash Player mehr.

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January 12, 2019 04:48 PM

January 11, 2019

Sören Hentzschel

Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser

Unter dem internen Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Dieser Artikel liefert die erste Informationen sowie Bilder von Fenix.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView. Bei den Android Components handelt es sich um wiederverwendbare Komponenten, aus denen sich Browser-Produkte bauen lassen. GeckoView ist Mozillas Pendant zu Googles Chromium WebView, aber nicht mit dem Fokus, Webinhalte in Apps einzubetten, sondern Browser mit Mozillas Gecko-Engine bauen zu können.

Während sich Mozilla offiziell noch bedeckt hält, was die Pläne für Fenix betrifft, gibt es nach und nach mehr Informationen zu finden, nachdem die aktive Entwicklung nun gestartet ist. Wurde gestern erst das vermutlich neue Logo entdeckt, gibt es jetzt erste Mockups der Benutzeroberfläche von Fenix.

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional. In jedem Fall geben die Mockups einen ersten Eindruck von Fenix und zeigen, in welche Richtung sich das Produkt entwickeln soll.

Eine erste Auffälligkeit ist, dass sich die Browser-Toolbar mit Adressleiste und Menü-Symbol bei Fenix am unteren und nicht länger am oberen Fensterrand befindet. Auch bei Firefox Lite, wo die Adressleiste allerdings oben ist, befindet sich die Menü-Schaltfläche unten. Aber anders als bei Firefox Lite ist das Menü in Fenix eher klassisch aufgebaut und wirkt wesentlich aufgeräumter, dabei aber nicht so altbacken wie das Menü von Firefox für Android, sondern erfrischend modern.

Mozilla Fenix für Android

Das Menü beinhaltet Einträge für die Hilfe, die Einstellungen, eine Bibliothek (den Begriff nutzt Mozilla bereits im Desktop-Firefox für Lesezeichen, Chronik etc.), eine Textsuch-Funktion, das Anfordern der Desktop-Version einer Webseite, das Öffnen eines regulären sowie eines privaten neuen Tabs und die Möglichkeit, die Seite neu zu laden oder eine Seite zurück respektive vorwärts zu navigieren.

Was diese Mockups nur andeuten, bei genauerer Betrachtung aber oberhalb der Browser-Toolbar entdeckt werden kann, ist eine Schnell-Aktions-Leiste, welche verschiedene Funktionen bereitstellt, wenn man dieses mit der Maus nach oben zieht. Die halb abgeschnittenen Formen zeigen unter anderem einen Stern an. Den Stern verwendet Mozilla in seinen üblicherweise als Symbol für Lesezeichen, wobei hier wohl zunächst eine etwas abspecktere Favoriten-Funktion auf dem Plan steht.

Auf dem Startbildschirm kann das Menü über ein Symbol in der oberen rechten Ecke erreicht werden. Dort gibt es auch ein Symbol für die Aktivierung eines privaten Modus, wie man ihn aus sämtlichen Firefox-Produkten kennt.

Der Startbildschirm zeigt außerdem ein kombiniertes Such- und Adressfeld sowie eine Übersicht über die Tabs der aktuellen Browser-Sitzung respektive eine Auflistung vorheriger Browser-Sitzungen.

Die Idee hinter dem Sitzungs-Konzept ist, dass wenn Fenix geschlossen wird, die Tabs nach einer kurzen Zeit automatisch zu einer Sitzung zusammengefasst werden, auf die der Nutzer später wieder zugreifen kann.

Mozilla Fenix für Android

Ein Klick auf das kombinierte Such- und Adressfeld soll den Nutzer in eine Vollbildansicht bringen, wo dann auch Einträge aus der Chronik und Suchvorschläge angezeigt werden können. Dort gibt es außerdem die Option, eine URL aus der Zwischenablage einzufügen sowie eine Schaltfläche für einen QR-Code-Reader sowie für Such-Shortcuts.

Mozilla Fenix für Android

Die in den Mockups gezeigten Funktionen stellen natürlich nicht den gesamten Funktionsumfang dar. So gibt es im Issues Tracker weitere Tickets unter anderem für Funktionen wie einen Tracking-Schutz, einen Werbeblocker sowie die Möglichkeit, Webseiten zur Offline-Nutzung zu speichern.

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January 11, 2019 10:41 PM

January 10, 2019

Sören Hentzschel

Exklusiv: Sehen wir hier das neue Firefox-Logo?

Es ist kein Geheimnis, dass Mozilla an einem neuen Logo für Firefox arbeitet. Wie dieses aussehen wird, ist allerdings noch nicht bekannt – zumindest nicht offiziell. Nun könnte sich das neue Firefox-Logo erstmals gezeigt haben.

Mozilla hat sein aktuelles Firefox-Logo erst im November 2017 einem Facelift unterzogen. Und doch wurde bereits im Juli 2018 ganz offiziell angekündigt, dass eine weitere Überarbeitung geplant ist.

Allerdings geht es für Mozilla dieses Mal nicht nur um eine Modernisierung des Browser-Logos. Viel mehr strebt Mozilla ein Design-System für das Firefox-Logo respektive die Firefox-Logos an. Denn der Name Firefox umfasst heute weit mehr als nur den Browser für den Desktop, Android und iOS. Es gibt spezialisierte Browser wie Firefox Klar, Firefox Lite und Firefox Reality, es gibt Apps wie Firefox Lockbox und Firefox Notes, es gibt Dienste wie Firefox Screenshots und Firefox Send. Firefox steht mittlerweile für eine ganze Produktfamilie. Und natürlich braucht jedes dieser Produkte sein eigenes Logo. Ein Design-System kann dabei helfen, dass jedes dieser Produkte seine eigene Identität hat, aber doch als Firefox wiedererkennbar ist. Bei guter Umsetzung kann dies Firefox als Marke stärken.

Das Besondere: Wie schon beim neuen Mozilla-Logo, welches 2017 eingeführt wurde, gibt es auch hier einen semi-öffentlichen Entstehungs-Prozess, bei welchem die Community einbezogen wurde und bei frühen Entwürfen Feedback geben konnte. Im Logo-Design ist dieses Vorgehen vollkommen unüblich – unterstreicht aber den offenen Ansatz, den Mozilla mit seinen Produkten verfolgt.

Nun könnte es sein, dass sich das neue Browser-Logo erstmals gezeigt hat. Mozilla arbeitet an einem neuen Android-Browser, welcher unter dem Projektnamen Fenix entwickelt wird. Dort sind heute die ersten Patches entstanden. Einer davon beinhaltete auch ein App-Logo für Fenix.

Mozilla Fenix (Android) Logo

Nun ist natürlich wichtig hervorzuheben, dass dies nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass es sich dabei tatsächlich um das neue Firefox-Logo handelt. Genauso könnte es sich um ein Platzhalter-Logo handeln. Festzuhalten ist allerdings der hohe Detailgrad, der wohl eher dagegen spricht, dass dieses Logo nur schnell zur temporären Verwendung erstellt worden ist, und dass es bei ganz genauer Betrachtung fast so wirkt, als würde dieses Logo Ansätze sowohl aus System 1 als auch System 2 der im Juli 2018 vorgestellten Ideen für ein neues Firefox-Logo beinhalten.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass es sich bei diesem Logo durchaus um die aktuelle Iteration für das kommende Browser-Logo handelt, aber noch weitere Überarbeitungen folgen werden und das finale Logo am Ende anders aussehen wird.

Da Mozilla an einem ganzen Design-System arbeitet, wäre es ebenso denkbar, dass dieses Logo zwar das Icon für Fenix zeigt, aber für andere Produkte andere Varianten verwendet werden.

Was auch immer nun zutreffend ist, werden wir im Laufe der kommenden Monate erfahren.

Zur besseren Vergleichbarkeit gibt es hier noch einmal einen Vergleich aller bisherigen Firefox-Logos, einschließ des möglicherweise neuen Firefox-Logos:

Firefox-Logo 2019

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January 10, 2019 09:51 PM

January 09, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 64.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 64.0.2 für Android veröffentlicht und behebt mit dem Update mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 64.0.2 für Android

Mit dem Update auf Firefox 64.0.2 für Android behebt Mozilla zwei mögliche Absturzursachen. Ein Absturz konnte auftreten, wenn eine private Browsersitzung mit vielen Sitzungsdaten aktiv war und Firefox im Hintergrund ausgeführt wurde. Ein anderer Absturz konnte bei Verwendung der Web Speech-API auf Webseiten auftreten.

Auch Firefox 64.0.2 für den Desktop wurde heute veröffentlicht.

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January 09, 2019 09:31 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 64.0.2 für Windows, macOS und Linux

Mozilla hat Firefox 64.0.2 für Windows, Apple macOS sowie Linux veröffentlicht und behebt mit dem Update mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 64.0.2

Mit dem Update auf Firefox 64.0.2 hat Mozilla ein erstes außerplanmäßiges Update für die Desktop-Version von Firefox 64 veröffentlicht, nachdem Firefox 64.0.1 ausschließlich für Android verfügbar war. Sicherheitslücken waren mit diesem Update keine zu schließen.

Mit dem Update auf Firefox 64.0.2 nutzt Firefox eine neuere FFmpeg Decoding-API, was die Performance-Probleme behebt, welche manche Nutzer beim Betrachten von YouTube-Videos feststellten.

Die mit Firefox standardmäßig empfohlenen Lightweight Themes, welche über Menü → Anpassen ausgewählt werden können, haben eine Update-URL erhalten, so dass es keine Probleme mit der anstehenden Konvertierung aller Lightweight Themes zu WebExtensions Themes geben wird. Ohne diesen Fix hätten Nutzer, welches eines der empfohlenen Lightweight Themes aktiviert haben, dieses doppelt gehabt, sobald die Konvertierung seitens addons.mozilla.org durchgeführt wird.

Beim Inspektor der Webentwickler-Werkzeuge wurde ein Fehler behoben, welcher verursachte, dass sich Firefox nicht mehr die vom Nutzer eingestellte Größe der drei Inspektor-Spalten merkte.

Nur Nutzer von Apple macOS betrifft die Behebung einer möglichen Absturzursache beim Schließen von Popups.

Außerdem wurden ein paar fehlende japanische Übersetzungen nachgeliefert.

Auch Firefox 64.0.2 für Android wurde heute veröffentlicht.

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January 09, 2019 09:23 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Classic Add-ons Archive

Möglicherweise haben wir eine Lösung für das „Viele Firefox Add-Ons nicht mehr verfügbar!“ — Problem?! Das

Classic Add-ons Archive

Nachdem ich mich zunächst etwas dusselig angestellt hatte, bekam ich es aus dem Releases Ordnerheruntergeladen, ca-archive-1.2.2.xpi ließ sich sofort problemlos installieren, und ta-daaa:

Ein allererstes Testergebnis für die angebotenen Add-Ons gibt es hier im englischen Blog. Es wäre toll, wenn einige Leute mit helfen könnten, die angebotenen Add-ons zu testen und hier die Ergebnisse sinngemäß wie dort zu sehen hier als Kommentare hinterlassen könnten. Ich würde die Ergebnisse dann  einarbeiten, je nach Anzahl der Tests ggf. auch eine Kompatibilitäts-Datenbank anlegen, oder das in die Vorhandene Tabelle einarbeiten, mal sehen. Ich habe auch auf de.comm.software.mozilla.misc eine solche Bitte auf Hilfe hinterlassen. Schau’n wir mal.

January 09, 2019 08:31 PM

January 08, 2019

Sören Hentzschel

Kooperation mit HTC: Firefox Reality wird Standard-Browser auf HTC VIVE

Firefox Reality ist der erste plattformübergreifenden Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality. Im Rahmen der CES 2019 in Las Vegas haben HTC und Mozilla angekündigt, dass Firefox Reality der neue Standard-Browser der kompletten HTC VIVE-Serie sein wird.

Wenn es um Themen wie Virtual Reality, Augemented Reality und Mixed Reality geht, war Mozilla von Anfang an vorderster Front dabei: Firefox 55 war der erste Desktop-Browser mit Unterstützung für Virtuelle Realität, mit A-Frame bietet Mozilla ein beliebtes Framework für Virtuelle Realität an, welches über zehn Millionen Mal pro Monat genutzt wird, Hubs by Mozilla ist eine soziale Plattform für Virtuelle Realität und mit dem WebXR Viewer gibt es von Mozilla eine App für Apple iOS zum Betrachten von Mixed Reality-Inhalten. Seit September 2018 gibt es Firefox Reality, den ersten plattformübergreifenden Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality.

Mit HTC hat Mozilla nun einen am VR-Markt relevanten Hardware-Partner gewonnen, welcher Firefox Reality zum Standard-Browser seiner kompletten HTC VIVE-Serie machen wird, einschließlich HTC VIVE Pro und dem kommenden HTC VIVE Cosmo. Dies haben HTC und Mozilla gemeinsam im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) 2019 bekannt gegeben, welche derzeit in Las Vegas stattfindet.

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January 08, 2019 10:22 PM

January 06, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

January 05, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Addon-Konvertierung schlägt fehl, Fehlermeldung „Falsches Dateiformat“ 🐛

Blogpost in englischer SpracheBei einem Test mit dem unzipped installer of unofficial (by wg9s) en-US SeaMonkey 2.53 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:56.0) Gecko/20100101 Firefox/56.0 Build 20181125130004 (Default Classic Theme, AMO Browsing for SeaMonkey 0.10.0 installed) on German WIN7 64bit beobachtete ich das Problem folgendermaßen:

  1. Ich öffnete  https://addons.thunderbird.net/de/seamonkey/ im  Browser
  2. Durchsuchte die Addon-Sammlung nach „User Agent Switcher“, fand https://addons.thunderbird.net/de/seamonkey/search/?q=User+Agent+Switcher&appver=&platform=windows
    ‚Wählte „User Agent Switcher 0.7.3.1-signed.1-signed“‚
    ‚Folgte Aufforderung „click here“‚
  3. Converter versucht Konvertierung von https://addons.thunderbird.net/de/seamonkey/addon/user-agent-switcher/?src=search
    Bug: ‚[Convert and install]‘  schlägt fehl, Fehlermeldung „Incorrect file format“.
    Weitere Add-Ons noch nicht getestet.

Workaround: Download des Addons (Rechtsklick, …)  und Konvertierung nach Upload von der Festplatte!

Bug ist gemeldet.

 

January 05, 2019 08:17 PM

January 04, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Viele Firefox Add-Ons nicht mehr verfügbar!

Blogpost in englischer Sprache„Houston, wir haben ein Problem“ — AMO Browsing for SeaMonkey und addon converter sind mehr oder weniger nutzlos geworden 😡

Details auf Englisch: Bug 1517828 Firefox add-ons no longer available for SeaMonkey.

Da FF-Add-Ons ohne Webextensions-Nachfolger auf addons.mozilla.org offenbar vollständig gelöscht wurden, ohne auf addons.thunderbird.net übertragen worden zu sein, sind sie derzeit nicht nutzbar. Das heißt, dass eine große Zahl Add-Ons, die nach Durchlauf durch den Konverter mit SeaMonkey kompatibel waren, nun gar nicht mehr verfügbar sind.

Wir brauchen die alten Versionen von Webextensions-Add-Ons und alte FF-Add-Ons ohne Webextensions-Nachfolger auf dem neuen  Add-on Repository!

January 04, 2019 08:35 PM

January 03, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Einen Fehlerbericht an eine deutsche Mozilla-Newsgroup schicken

Zur Mozilla-Bugzilla Homepage(… oder im Deutschen Blog als Kommentar anhängen)

Falls Du aufgrund fehlender Englischkenntnisse nicht magst oder falls es Dir zu aufwendig ist, einen englischen Fehlerbericht zu schreiben in Bugzilla zu schreiben, kannst Du einen Fehlerbericht an eine deutsche Mozilla-Newsgroup (oder Mailingliste, oder das Forum) senden.

Vorbemerkung

  • ACHTUNG: Alles, was Du in Mails an Newsgroups schreibst, ist unwiderruflich öffentlich zugänglich. Auch Deine E-Mail-Adresse selbst gehört dazu.
  • WICHTIG: Falls jemand auf Deinen Bericht antwortet, wird sie/er diese Mail in der Regel an die NG schicken und nicht an Dich selbst. Damit Du bei Bedarf antworten kannst, musst Du Dich entweder zumindest temporär bei der NG anmelden oder in den Tagen nachdem Du deinen Fehlerbericht geschickt hast, in den Mail-Archiven nachschauen, ob es Antworten zu Deinem Bericht gibt.

Inhalt einer Fehlermeldung

Grundsatz:Schreibe keinen Erlebnisbericht, sondern eine Anleitung, wie jemand anderes Dein Problem (den Fehler)  reproduzieren kann.

Eine allgemeine Übersicht, was ein Fehlerbericht enthalten sollte, findet sich hier – der ist zwar auf die Nutzung von Bugzilla gemünzt, bietet aber immerhin eine gute Zusammenstellung, welche Informationen wichtig sind. Ideal wäre es, wenn in Deinem Fehlerbericht folgende Informationen enthalten sind. Aber auch wenn in einem halbwegs aussagekräftigen Bericht etwas fehlt ist es oftmals möglich, Dein Problem zu reproduzieren:

  • Komponente: Browser — Email — Chatzilla — HTML-Composer — Adressbücher
  • Dein Betriebssystem (Version, Sprache, gegebenenfalls Distribution, 32 oder 64 bit?)
  • Deine genaue SeaMonkey-Version: Einfach aus ˋHilfe ▸Über SeaMonkeyˊ den User Agent String kopieren, beispielsweise User agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:47.0) Gecko/20100101 Firefox/47.0 SeaMonkey/2.44a1 Build identifier: 20160205232941
  • Letzte Version ohne Fehler: Falls Dir bekannt ist, dass der Fehler in einer früheren Version nicht vorhanden war, gib hier bitte die Version(en) an, in der der Fehler noch nicht auftrat.
  • Gewählte Sprache der Benutzeroberfläche
  • Problem: 1-Zeilige stichwortartige, aussagekräftige Beschreibung des Problems
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung: Für die Reproduzierbarkeit eignet sich am besten eine Schritt-für-Schritt-Beschreibung als fortlaufend  nummerierte Liste. Manchmal kann es notwendig sein, dabei wirklich jeder Tastendruck und jeden Mausklick aufzuführen.
  • Beobachtetes Verhalten: Beschreibe hier das fehlerhafte Verhalten möglichst genau und detailliert, so dass ein Leser es auch nachvollziehen kann.
  • Erwartetes korrektes Verhalten: Bitte beschreibe hier möglichst genau und konkret, was Du als korrektes Verhalten erwartest.
  • URL-Adresse/n für Anhang/Anhänge (optional): Eine Beispieldatei oder ein Screenshot erklären manchmal mehr als tausend Worte. Anhänge von Mails an die Mailing-Listen werden nicht weitergeleitet. Wenn Du Deiner Fehlermeldung also eine Datei hinzufügen möchtest, musst Du sie an eine öffentliche Stelle im Internet hochladen und den Link in Deinem Bericht angeben. Du kannst auch mehrere Anhänge hinzufügen.
  • Dateiinhalt/e (optional): Gib hier kurz an, was die beigefügte/n Datei/en enthält/enthalten.
  • Ergänzungen (optional): Du bist hier frei, weitere Angaben zu machen, z.B. zu bestimmten Randbedingungen oder auch warum der Fehler für Dich besonders ärgerlich. Verzichte hier aber bitte auf all zu weitschweifende Erläuterungen. Gegebenenfalls kann ja noch mal nachgefragt werden.

Sonstige Hinweise:

Wenn irgendetwas mit SeaMonkey nicht funktioniert, bitte immer den Test mit einem neu erstellten User-Profil (ˋExtras …ˊ) wiederholen!

Ein Beispiel:

Bug 1251345 nntp:// link in different applications opens Browser start page instead of Email Client

Einfach Deutsche Übersetzung im Browser anzeigen lassen, sinngemäß wie die „Beschreibung“ dort sollte ein Bericht an die NG aussehen.

January 03, 2019 09:12 PM

Inoffizielles Deutsches Sprachpaket für aktuelle SeaMonkey 2.53

Innoffizielle BuildsHeute erhielt ich von Entwickler frg ein experimentelles Sprachpaket zu den Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Ältere Sprachpakete für 2.53 funktionieren mit diesen Builds nicht.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Ein erster Kurztest war bei mir mit Testprofil erfolgreich, bitte trotzdem vor Tests unbedingt User-Profil sichern!

Erfahrungsberichte sind willkommen!

Innoffizielle BuildsAußerdem von frg verfügbar: Sprachpaket für Lightning 5.8 (WINDOWS).

Ob und wann das auch bei wg9s gehostet werden wird weiß ich nicht.

January 03, 2019 01:25 PM

January 02, 2019

Sören Hentzschel

14 Vollzeit-Mitarbeiter, Multi-Prozess & mehr: Thunderbird 2019

Das Thunderbird-Projekt hat einen Ausblick auf das Jahr 2019 gegeben. Demnach steht für Anfang 2019 eine Aufstockung von acht auf 14 Vollzeit-Mitarbeiter an. Außerdem wird man in diesem Jahr an einer Multi-Prozess-Architektur, einer besseren Unterstützung für Google Mail und mehr arbeiten.

Nachdem das Thunderbird-Team im Jahr 2018 auf acht Vollzeit-Mitarbeiter gewachsen ist, wird das Thunderbird-Team noch Anfang dieses Jahres um sechs weitere Mitarbeiter auf 14 Vollzeit-Mitarbeiter erweitert werden. Der größte Teil der Mitarbeiter ist in der Entwicklung tätig. Unter den neuen Mitarbeitern wird auch ein dedizierter UX-Designer sein, ebenso wie ein Mitarbeiter, der sich voll auf Privatsphäre und Sicherheit konzentriert. Möglich ist dieses Wachstum durch gesteigerte Spendeneinnahmen.

Was Verbesserungen betrifft, wird Performance ein großer Schwerpunkt in diesem Jahr sein. Neben der Lösung allgemeiner Performance-Probleme sollen Teile von Thunderbird mit neuer und performanterer Technologie neu geschrieben werden. Schließlich möchte man, ähnlich wie in Firefox, auf eine Multi-Prozess-Architektur hinarbeiten.

Aber nicht nur unter der Haube soll sich einiges tun. Auch Verbesserungen der User Experience und des Designs sollen in diesem Jahr ein Fokus sein.

Darunter fallen auch verbesserte Integrationen. So ist es geplant, Google Mail als einen der meistgenutzten E-Mail-Provider besser als bisher zu unterstützen. Dies schließt unter unterem Unterstützung der Google Mail Labels ein.

Ein anderer Aspekt verbesserter Integrationen sind die Benachrichtigungen. Thunderbird soll besser die Benachrichtigungs-Architekturen des jeweiligen Betriebssystems nutzen.

Ebenfalls soll die User Experience und das Design rund um die Verschlüsselung und Einstellungen verbessert werden. Ob alle Verbesserungen in diesem Bereich bereits Teil von Thunderbird 68 sein werden, kann zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht gesagt werden, aber der Plan ist, in diesem Bereich zu arbeiten und die Verschlüsselung von E-Mails in den nächsten Versionen einfacher als bisher zu gestalten.

Wer auch zur Zukunft von Thunderbird beitragen möchte, kann hier für Thunderbird spenden.

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January 02, 2019 08:01 PM

January 01, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

December 31, 2018

SeaMonkey-Neuigkeiten

December 30, 2018

Sören Hentzschel

Firefox WebExtension Bookmarks Organizer 3.0 veröffentlicht

Neun Monate sind seit dem letzten Update für die Firefox WebExtension Bookmarks Organizer vergangen. Nun steht mit dem Bookmarks Organizer 3.0 ein Update bereit, welches die Erweiterung um eine Whitelist-Funktion ergänzt, die Zuverlässigkeit der Lesezeichen-Überprüfung verbessert und diverse Fehler behebt. Außerdem ist der Bookmarks Organizer in mittlerweile 14 Sprachen übersetzt.

Download Bookmarks Organizer 3.0 für Mozilla Firefox

Der Bookmarks Organizer soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende sowie doppelte Lesezeichen gefunden und Weiterleitungen korrigiert werden. Ein ausführlicher Überblick über alle Funktionen kann hier gefunden werden. Bookmarks Organizer 3.0 erfordert mindestens Firefox 60 und ist damit auch mit Firefox ESR 60 kompatibel.

Jetzt endlich mit Whitelist

Im Bookmarks Organizer 3.0 wurde eine der meistgewünschten Funktionen umgesetzt: eine Whitelist.

Nicht immer ist es möglich, die Erreichbarkeit eines Lesezeichens korrekt zu validieren, beispielsweise weil der Inhalt nur für auf der Webseite angemeldete Benutzer verfügbar ist. Entsprechende Lesezeichen können ab sofort auf eine Whitelist gesetzt werden, womit diese Lesezeichen bei der nächsten Überprüfung nicht mehr berücksichtigt werden.

Bookmarks Organizer 3.0: Whitelist

Über die Einstellungsoberfläche der Erweiterung ist es möglich, die Whitelist vollständig zurückzusetzen. Ein Entfernen einzelner Lesezeichen von der Whitelist ist für das kommende Feature-Update geplant.

Bookmarks Organizer 3.0: Whitelist

Verbesserungen der Zuverlässigkeit

Nachdem es im Bookmarks Organizer 2.0 bereits signifikante Verbesserungen bezüglich der Zuverlässigkeit gab, folgten im Bookmarks Organizer 3.0 weitere Verbesserungen, welche die Wahrscheinlichkeit für falsche Resultate bei der Überprüfung auf defekte Lesezeichen verringern.

Neben einer weiteren Optimierung des Codes zur Erreichbarkeits-Prüfung wurden diverse Mozilla-Domains auf die interne Skip-Liste gesetzt, welche festlegt, welche Domains bei der Überprüfung auf defekte Lesezeichen ausgelassen werden, weil von diesen bekannt ist, dass sie nicht korrekt validiert werden können. Aus Sicherheitsgründen können seit Firefox 60 nämlich diverse Mozilla-Domains von Firefox-Erweiterungen nicht mehr überprüft werden, weswegen entsprechende Lesezeichen vom Bookmarks Organizer grundsätzlich als defekt markiert worden sind, obwohl die Lesezeichen einwandfrei funktionierten.

Erkennung neu hinzugefügter Lesezeichen

Ist die Oberfläche vom Bookmarks Organizer geöffnet, erkennt dieser zur Laufzeit, wenn Lesezeichen geändert oder gelöscht werden, und berücksichtigt dies, ohne dass die Oberfläche neu geladen werden muss. Ursprünglich erkannte der Bookmarks Organizer auch, wenn neue Lesezeichen hinzugefügt worden sind. In Version 1.0.4 des Bookmarks Organizers wurde diese Funktion deaktiviert, da dies aufgrund eines Fehlers in Firefox nicht korrekt funktionierte.

In Firefox 61 hat Mozilla den Fehler behoben, weswegen die Funktion im Bookmarks Organizer 3.0 für Nutzer von Firefox 61 und höher wieder aktiviert worden ist. Für Nutzer von Firefox ESR 60 bleibt die Funktion weiterhin deaktiviert.

Diverse Fehlerbehebungen

Die Schaltflächen zum automatischen Korrigieren aller Weiterleitungen respektive Löschen aller defekten Lesezeichen wurden unter manchen Umständen nicht angezeigt. Dies wurde behoben. Außerdem wird die Schaltfläche zum Korrigieren der Weiterleitungen nicht mehr angezeigt, wenn es keine gefundenen Weiterleitungen gibt, und die Schaltfläche zum Löschen aller defekten Lesezeichen wird nur noch angezeigt, wenn es defekte Lesezeichen gibt.

Via Eingabe von Kommandos wie bookmarks errors, bookmarks redirects oder bookmarks duplicates in die Adressleiste können Funktionen des Bookmarks Organizers ausgeführt werden, ohne die Oberfläche zunächst öffnen und eine Schaltfläche betätigen zu müssen. Manche dieser Kommandos hatten nicht mehr funktioniert.

Außerdem wurde die Fehlermeldung „Unknown localization message omnibox_command_check_organizer“ behoben, welche bei Verwendung der Adressleisten-Kommandos in der Browser-Konsole geloggt worden ist.

Jetzt in 14 Sprachen verfügbar

Dank Community-Mitglied zhtw2013 ist der Bookmarks Organizer nun auch in traditionelles Chinesisch übersetzt. Damit steht der Bookmarks Organizer bereits in 14 Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Spanisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Schwedisch, Ukrainisch, Obersorbisch sowie Niedersorbisch.

Sonstige Verbesserungen

Die Version des verwendeten web-ext-Tools wurde von Version 2.4.0 auf Version 2.9.3 angehoben. Dazu kommen weitere kleinere Verbesserungen unter der Haube.

Gefällt? Unterstützung gerne gesehen!

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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December 30, 2018 10:21 PM

December 28, 2018

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 2018 ist da

Rust ist eine Programmiersprache, in der auch die Rendering-Engine Servo geschrieben wird, aus welcher Firefox-Innovationen wie Quantum CSS und WebRender stammen. Neben der Veröffentlichung von Rust 1.31 wurde auch die Rust 2018 Edition angekündigt.

Für die Programmiersprache Rust ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Planmäßig wurde nun Rust 1.31 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

Rust 1.31 markiert gleichzeitig den Start der Rust 2018 Edition. Was genau das ist, bedarf einer Erklärung, denn dabei handelt es sich um keine Versionsnummer im traditionellen Sinn.

In den meisten Programmiersprachen bedeutet eine neue Version einer Sprache, dass neue Features nur zur neuen Version hinzugefügt werden und ältere Versionen keine neuen Features erhalten. Rust-Editionen sind anders. Da beinahe alle neuen Features zu 100 Prozent kompatibel mit bisherigen Rust-Versionen sind und keine Kompatibilitäts-Änderungen notwendig sind, gibt es keinen Grund, neue Features auf Rust 2018 zu beschränken. Darum laufen neue Versionen des Rust-Compiler standardmäßig in einem Rust 2015-Modus, welcher erst seit Rust 2018 diesen Namen besitzt. Wenn es Änderungen an der Sprache gibt, welche mit der Kompatibilität brechen, werden diese auf Rust 2018 limitiert. Rust 1.31 hat dafür bereits alle Schlüsselwörter reserviert, welche für die Kompatibilität brechende Änderungen in den nächsten drei Jahren benötigt werden, auch wenn die Sprach-Features teilweise noch gar nicht implementiert sind.

Soll in einem Projekt von Rust 2018-Features Gebrauch gemacht werden, muss in die Datei cargo.toml die Zeile „edition=2018“ hinzugefügt werden. Dieses Konzept erlaubt die Verwendung aktueller Versionen des Rust-Compilers und neuer Sprach-Features, ohne dass ggfs. Kompatibilitäts-Anpassungen notwendig sind, denn die meisten kommenden Rust-Features werden nicht nur in Rust 2018, sondern auch in Rust 2015 zur Verfügung stehen. Auf hacks.mozilla.org gibt es diesbezüglich tiefergehende Informationen.

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December 28, 2018 10:34 PM

December 27, 2018

Sören Hentzschel

Die Mozilla Labs sind wieder da

Mit den Mozilla Labs hatte Mozilla einst eine Abteilung, welche es sich zur Aufgabe machte, Innovationen zu erschaffen. Nachdem die Mozilla Labs vor ein paar Jahren geschlossen wurden, ist der Name Mozilla Labs nun wieder offiziell in Verwendung.

Viele Innovationen von Mozilla sind einst als Projekt der Mozilla Labs gestartet. Bekannte Beispiele sind Firefox Sync, der in Firefox integrierte PDF-Betrachter pdf.js, das Add-on SDK, welches quasi der Vorgänger der WebExtensions war, die frühere Social API von Firefox, das dezentrale Authentifizierungssystem Persona, der Kollaborations-Service TogetherJS, auf welchem heute noch das Kollaborations-Feature von JSFiddle basiert, oder das Lernabzeichen-Programm Open Badges. Natürlich gab es im Rahmen der Mozilla Labs noch viele weitere Experimente, von denen längst nicht jedes in etwas Fruchtbarem resultierte.

Im Dezember 2013 gab es die letzte öffentliche Mitteilung der Mozilla Labs, das Projekt wurde im Rahmen von Umstrukturierungen stillgelegt. Nun, fünf Jahre später, haucht Mozilla dem Namen Mozilla Labs neues Leben ein.

Ab sofort ist die neue Webseite der Mozilla Labs unter labs.mozilla.org erreichbar. Einige der Projekte, welche Mozilla listet, dürften Lesern dieses Blogs bereits vertraut vorkommen, andere vielleicht noch nicht. In jedem Fall werden bei Betrachtung der Projekte schnell die drei Fokusbereiche klar, in welchen Mozilla Innovation schaffen möchte: Mixed Reality, Sprache sowie Internet of Things.

Aktuelle Projekte der Mozilla Labs

Firefox Reality

Firefox Reality ist der erste plattformübergreifende Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality.

Firefox Reality

Eintrag auf labs.mozilla.org

Firefox Listen

Das Projekt Firefox Listen entwickelt Technologie für ein sprachgesteuertes Internet. Eine solche Technologie ist bereits Teil der offiziellen Pocket-App für Android und iOS, welche gespeicherte Artikel dem Nutzer vorlesen kann.

Firefox Listen

Eintrag auf labs.mozilla.org

Common Voice

Alexa, Siri, Google, Cortana – Spracherkennung ist in aller Munde. Und in den festen Händen kommerzieller Anbieter. Dies macht Mozillas Common Voice-Projekt so wichtig. Im Rahmen von Common Voice erstellt Mozilla mit Hilfe der weltweiten Community eine hochwertige Sprachdatenbank, welche kostenlos und für jeden nutzbar ist.

Common Voice

Eintrag auf labs.mozilla.org

Hubs by Mozilla

Mit Hubs by Mozilla hat Mozilla eine soziale Plattform für Virtuelle Realität gestartet. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen.

Common Voice

Eintrag auf labs.mozilla.org

Project Things

Das Project Things ist ein Framework für die Kommunikation zwischen vernetzten Geräten und damit ein Projekt, welches im Bereich des Internet of Things (IoT) angesiedelt ist.

Project Things

Project Things

Project Things

Eintrag auf labs.mozilla.org

WebXR Viewer

Der WebXR Viewer ist eine App für Apple iOS zum Betrachten von Augmented Reality-Inhalten, welche mit Webtechnologie und Apples ARKit erstellt worden sind.

WebXR Viewer

Eintrag auf labs.mozilla.org

Spoke by Mozilla

Spoke by Mozilla soll die Erstellung virtueller Szenen so einfach machen wie die Erstellung der ersten eigenen Webseite.

Spoke by Mozilla

Eintrag auf labs.mozilla.org

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December 27, 2018 05:55 PM

December 24, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 8.0 für Android und Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser aus dem Hause Mozilla, der sowohl für Android als auch für iOS neben dem regulären Firefox existiert. Mozilla hat mit Firefox Klar 8.0 nun ein Update für beide Plattformen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android
Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Für seinen Privatsphäre-Browser Firefox Klar (internationaler Name: Firefox Focus) hat Mozilla sowohl für Android als auch für Apple iOS ein Update auf Version 8.0 veröffentlicht. Dabei erhält die Android-Version neue Privatsphäre- und Sicherheits-Funktionen, welche erst durch Mozillas eigene Rendering-Engine GeckoView möglich sind.

Android: Verbesserte Cookie-Konfiguration

Auf Android gibt es bei der Einstellung, alle Cookies zuzulassen, alle Cookies zu blockieren oder nur Drittanbieter-Cookies zu blockieren, ab sofort die zusätzliche Option, nur Tracking-Cookies von Drittanbietern zu blockieren. Dies ist erst durch die Verwendung von Mozillas eigener GeckoView-Engine möglich.

Bisher wurden in Firefox Klar standardmäßig überhaupt keine Cookies blockiert. Die Option, Tracking-Cookies von Drittanbietern zu blockieren, ist die neue Standard-Einstellung von Firefox Klar. Damit soll sogenanntes Cross-Site-Tracking unterbunden werden, welches dazu genutzt wird, Nutzer über Webseiten hinweg identifizieren zu können, während beispielsweise Login-Cookies weiterhin funktionieren.

Sollte eine Webseite mit blockierten Cookies nicht funktionieren, ist dies auch kein Problem: Denn ab sofort können für einzelne Webseiten auch Ausnahmen angelegt werden, welche für den aktuellen Besuch gelten. Navigiert der Benutzer auf eine andere Webseite wird die Einstellung zurückgesetzt, denn Firefox Klar basiert für maximale Privatsphäre auf dem Prinzip des automatischen Vergessens.

Android: SafeBrowsing für mehr Sicherheit

Die Android-Version von Firefox Klar mit Mozillas GeckoView-Engine wurde außerdem um eine SafeBrowsing-Integration erweitert. Besucht der Anwender eine betrügerische Webseite, zeigt Firefox Klar eine Sicherheitswarnung an. Diese Warnung kann vom Nutzer natürlich ignoriert werden.

Apple iOS: Suchvorschläge

Die Android-Version hat diese Funktion bereits mit Firefox Klar 7.0 erhalten, nun zieht Firefox Klar für Apple iOS nach. Der Browser kann ab sofort direkt während der Eingabe von Begriffen in die Adressleiste Such-Vorschläge machen, welche von der eingestellten Standard-Suchmaschine kommen. Das ist ein praktisches Feature, da man Zeit sparen kann. Allerdings muss dafür für jede Eingabe der Anbieter der eingestellten Standard-Suchmaschine kontaktiert werden. Aus diesem Grund und weil Firefox Klar ein Browser mit Fokus auf Privatsphäre ist, ist diese Funktion zwar vorhanden, aber standardmäßig nicht aktiviert. Der Nutzer wird zum einen direkt bei der Eingabe in die Adressleiste gefragt, ob die Such-Vorschläge aktiviert werden sollen – was natürlich auch dauerhaft verneint werden kann -, kann diese ansonsten aber auch jederzeit über die Einstellungen der App aktivieren respektive wieder deaktivieren.

Domain zur Autovervollständigung hinzufügen

Firefox Klar besitzt eine Liste von populären Domains, um diese automatisch in der Adressleiste zu vervollständigen. Der Nutzer kann über die Einstellungen auch selbst Domains hinzufügen. Dies kann praktisch sein, da Firefox Klar keine Chronik speichert und häufig besuchte Webseiten ansonsten häufig komplett von Hand eingegeben werden müssten.

Hat der Anwender eine Webseite geöffnet, kann die entsprechende Domain nun auch per langem Klick auf die Adressleiste zur Autovervollständigung hinzugefügt werden. Der Umweg über die Einstellungen entfällt damit. Diese Verbesserung steht sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung.

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December 24, 2018 10:04 PM

December 14, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 64.0.1 für Android

Nachdem Mozilla Firefox 64.0 für Android aufgrund eines Problems zurückgehalten hatte, hat nun die Auslieferung von Firefox 64.0.1 für Android begonnen.

Download Mozilla Firefox 64.0.1 für Android

Eigentlich hätte seit Dienstag Firefox 64.0 für Android ausgerollt werden sollen, doch hat sich Mozilla aufgrund eines Absturzproblems dazu entschieden, Firefox 64.0 nicht zu veröffentlichen. Stattdessen steht nun die fehlerbereinigte Version Firefox 64.0.1 zum Download bereit. Die Ausrollung erfolgt zunächst für nur zehn Prozent der Nutzer. Im Laufe der kommenden Tage sollten dann alle das Update erhalten.

Gegenüber Firefox 63 bringt Firefox 64 ein performanteres Scrolling. Ebenfalls in die Leistungs-Kategorie fällt die Behebung eines Problems, welches dafür sorgte, dass die Anzeige des Lade-Status zu viel CPU-Leistung und damit Strom konsumiert hat. Dateien, welche nach diesem Update heruntergeladen werden, werden nach einer Deinstallation von Firefox nicht mehr gelöscht. Schließlich wurden noch Probleme in Zusammenhang mit Passwort-Managern behoben.

Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen, d.h. vor allem die Unterstützung weiterer Webstandards und Sicherheits-Anpassungen. So unterstützt Firefox 64 für Android nicht länger Symantec-Zertifikate. Symantec hatte aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen der Browserhersteller verloren. Dies betrifft ebenfalls die zu Symantec gehörenden CAs Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust sowie RapidSSL. Außerdem wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Die Ruhe vor dem Sturm

Wer sich über die geringe Anzahl an sichtbaren Neuerungen wundert: Firefox für Android befindet sich derzeit in einer einer ruhigeren Entwicklungs-Phase, während Mozilla im Hintergrund an einem großen Neustart seines Android-Browsers arbeitet. Nichtsdestominder ist natürlich auch dieses Update wieder aus Gründen der Sicherheit und Web-Kompatibilität wichtig.

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December 14, 2018 10:12 PM

December 11, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 64.0 für Android fällt aus

Eigentlich hätte am Dienstag nicht nur Firefox 64.0 für den Desktop erscheinen sollen. Auch die Ausrollung von Firefox 64.0 für Android hätte beginnen sollen. Doch Mozilla hat die Version gestrichen.

Mozilla hat am Dienstag Firefox 64 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht. Die Ausrollung der Android-Version geht naturgemäß etwas langsamer vonstatten, hätte aber ursprünglich auch am Dienstag beginnen sollen.

Aufgrund eines Absturzproblems wird Mozilla Firefox 64.0 für Android nun aber nicht wie geplant veröffentlichen. Stattdessen soll, wenn alles gut geht, noch in dieser Woche eine neue Version 64.0.1 gebaut werden, welche das Problem nicht mehr hat. Die Ausrollung von Firefox 64.0.1 wird dabei bewusst langsam erfolgen, während die Stabilität der neuen Version weiter beobachtet wird.

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December 11, 2018 11:15 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 64 – die Neuerungen

Mozilla hat Firefox 64 veröffentlicht. Auch Firefox 64 ist wieder randvoll gefüllt mit Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 64 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 64 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Entzug des Vertrauens für Symantec-Zertifikate

Symantec hatte aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen der Browserhersteller verloren. Aus diesem Grund unterstützt Firefox nicht länger Zertifikate von Symantec. Dies betrifft ebenfalls die zu Symantec gehörenden CAs Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust sowie RapidSSL. Webseiten, welche noch immer ein Zertifikat der Symantec-Gruppe nutzen, können also nicht länger aufgerufen werden.

Verbesserte Performance auf macOS & Linux

Mozilla hat die Performance von Firefox auf Apple macOS und Linux durch Aktivierung von Compiler-Optimierungen (Clang LTO) verbessert. Auf Windows wurde die entsprechende Optimierung bereits in Firefox 63 aktiviert.

Mit mehreren Tabs gleichzeitig interagieren

Bisher konnte immer nur maximal ein Tab gleichzeitig verschoben oder geschlossen werden. Ab sofort können mehrere Tabs mit gedrückter Strg-Taste (macOS: Cmd) markiert und per Kontextmenü gleichzeitig zum Beispiel geschlossen, verschoben, angepinnt oder stumm geschaltet werden. Mit gedrückter Shift-Taste lässt sich dabei eine ganze Reihe von Tabs markieren, um mit diesen zu interagieren.

Task-Manager zeigt Energie-Verbrauch an

Wer sich dafür interessiert, welche Webseiten und Erweiterungen den Browser besonders beanspruchen, findet ab Firefox 64 einen integrierten Task-Manager im Mozilla-Browser. Dieser kann über das Firefox-Menü (unter Sonstiges) oder per Eingabe von about:performance in die Adressleiste erreicht werden.

Der Task-Manager zeigt den Energieverbrauch von Webseiten und Erweiterungen an. Neben einem Zahlenwert vereinfacht eine Kategorisierung wie beispielsweise „Niedrig“, „Mittel“ oder „Hoch“ die Einordnung dieses Wertes in einer Weise, wie sie für jeden Nutzer verständlich ist. In Firefox 65 kommt eine weitere Spalte dazu, welche den Speicherverbrauch der jeweiligen Webseite respektive Erweiterung anzeigt.

Firefox 64

USA: Empfehlungen von Funktionen und Erweiterungen

Mit dem Contextual Feature Recommender (CFR) hat Mozilla ein System implementiert, welches dem Nutzer kontextbasierte Empfehlungen machen kann. Werden beispielsweise mehrere Tabs geöffnet und diese wiederholt verwendet, schlägt Firefox unter Umständen die Verwendung der Funktion angepinnter Tabs vor. Firefox kann aber auch Erweiterungen vorschlagen. In Firefox 64 sind Empfehlungen für die Erweiterungen Facebook Container (von Mozilla selbst), Enhancer for YouTube sowie To Google Translate implementiert.

Die Empfehlungen erfolgen dabei auf einer lokalen Basis, es werden bei diesem Vorgang also keine Daten an Mozilla übertragen. Die Neuerung steht zunächst nur für Nutzer in den USA zur Verfügung und kann in den Firefox-Einstellungen jederzeit deaktiviert werden.

Design des Add-on Managers überarbeitet

Mozilla plant für das kommende Jahr eine größere Neugestaltung des Add-on Managers von Firefox, über welchen Nutzer Erweiterungen und Themes verwalten können. Vorher dürfen sich Nutzer aber über ein kleineres Facelift in Firefox 64 freuen, welches die Benutzbarkeit verbessern soll.

Was als erstes auffällt, ist die Verwendung eines sogenannten „Card Designs“, das heißt, dass jede Erweiterung und jedes Theme in der Auflistung in einer eigenen Box dargestellt wird. Dabei ist jede dieser Boxen über die gesamte Fläche klickbar, um in die Detailansicht zu gelangen. Ein Doppelklick ist hierfür also nicht länger notwendig.

Firefox 64

Praktisch ist eine Neuerung für die Verwaltung von Themes. So wird für vom Nutzer installierte Themes nun direkt in der Auflistung ein Vorschaubild angezeigt. Es ist also nicht länger notwendig, in die Detailansicht zu gehen oder ein Theme gar zu aktivieren, um zu sehen, was für Themes installiert sind.

Firefox 64

Links unten im Add-on Manager befinden sich in Zukunft außerdem jeweils ein Link zur entsprechenden Hilfe-Seite von Mozilla, wie man es aus den Firefox-Einstellungen bereits kennt, sowie ein Direktlink zu den Firefox-Einstellungen. Umgekehrt gibt es in den Firefox-Einstellungen an dieser Stelle jetzt auch einen Link, um den Add-on Manager zu öffnen. So wird dieser einfacher zugänglich für Nutzer, welche in den Firefox-Einstellungen nach Add-ons suchen.

Design von about:crashes überarbeitet

Auch das Design der Seite about:crashes wurde überarbeitet. Dabei wurde deutlicher gemacht, wenn ein Absturzbericht an Mozilla übermittelt wird, sowie dass ein lokales Entfernen des Absturzberichtes bereits übermittelte Absturzberichte nicht von crash-stats.mozilla.com entfernt.

Firefox 64

Keine Feed-Vorschau und dynamische Lesezeichen mehr

Mozilla hat die Unterstützung von RSS- und Atom-Feeds aus Firefox entfernt. Konkret bedeutet dies, dass es bei Aufruf einer Feed-URL keine Vorschau in Firefox mehr gibt. Auch die sogenannten dynamischen Lesezeichen existieren nicht länger in Firefox. Für bereits vorhandene dynamische Lesezeichen hat Firefox automatisch eine Sicherung in Form einer OPML-Datei auf dem Desktop angelegt, welche von anderen Feed-Readern verstanden wird. Die dynamischen Lesezeichen selbst hat Firefox automatisch in normale Lesezeichen umgewandelt.

Die Gründe für die Entfernung wurden in einem gesonderten Artikel ausführlich behandelt. Mozilla hat eine Sammlung von Erweiterungen angelegt, welche als Ersatz dienen können.

Native Sharing-Option auf Windows 10

Per Klick auf das Symbol mit den drei Punkten in der Adressleiste erhalten Nutzer von Windows 10 Zugriff auf die native Sharing-Option des Betriebssystens, um die aktuelle Webseite mit anderen zu teilen. Für Nutzer älterer Windows-Versionen steht diese Funktion nicht zur Verfügung. Für Nutzer von Apple macOS wurde eine native Sharing-Integration bereits in Firefox 61 implementiert.

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Per Rechtsklick auf das Symbol einer Erweiterung lässt sich nicht mehr nur schnell die Detailseite der Erweiterung im Add-on Manager von Firefox aufrufen, auch eine Deinstallation der Erweiterung ist hierüber nun ohne Umwege möglich.

Firefox 64

Der Dialog, welcher nach Installation einer Erweiterung erscheint, verschwindet nicht länger sofort, wenn die Erweiterung bei Installation automatisch eine Webseite öffnet.

Hat eine Erweiterung Kontrolle über die Web-Benachrichtigungen, wird dies nun in den Firefox-Einstellungen angezeigt, vergleichbar zu anderen wichtigen Firefox-Einstellungen.

Auch für Entwickler von WebExtensions gibt es wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs. So gab es, nachdem es bereits in Firefox 63 eine Vielzahl an Verbesserungen der Kontextmenü-API gab, für eben jene noch einen Haufen weiterer Verbesserungen.

Für PageActions kann nun festgelegt werden, ob das Erweiterungs-Symbol standardmäßig in der Adressleiste erscheinen soll oder in dem Menü hinter der Schaltfläche mit den drei Punkten.

Alle Neuerungen an der WebExtension-Front werden hier beschrieben.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung von WebVR auf Apple macOS

In Firefox für Windows ist die Unterstützung für Virtuelle Realität bereits seit Firefox 55 aktiviert. Für Apple macOS wurde die Unterstützung ursprünglich in Firefox 60 aktiviert, dann auf Grund von Problemen zum damaligen Zeitpunkt in Firefox 60.0.1 wieder deaktiviert. Die Probleme sind gelöst und Mozilla hat die Unterstützung für WebVR auf Apple macOS nun für Firefox 64 aktiviert.

Sonstige Verbesserungen der Webplattform

Firefox 64 hat eine Unterstützung für die CSS scrollbar-Spezifikation erhalten. In CSS Gradients wird nun auch die kürzere Syntax in der Form „yellow 25% 50%“ anstelle der Syntax „yellow 25, yellow 50%“ unterstützt. Außerdem unterstützt Firefox nun die CSS-Eigenschaft -webkit-appearance. Die Wert list-item für die CSS-Eigenschaft display wird jetzt auch beim legend-Element unterstützt. Die Fullscreen-API funktioniert in Zukunft ohne -moz-Präfix. Außerdem unterstützt Firefox jetzt die Referrer Policy für CSS.

Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 64 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Kontrastverhältnis auf Webseiten prüfen

Barrierefreiheit ist ein Aspekt auf Webseiten, welcher von Entwicklern leider viel zu häufig vernachlässigt wird. Darunter fällt auch die Lesbarkeit von Schrift, die sich aus dem Kontrastverhältnis zwischen Hintergrund- und Textfarbe ergibt.

Ab Firefox 64 gibt es im Entwicklerwerkzeug für Barrierefreiheit in diesem Zusammenhang eine praktische Neuerung: wird mit der Maus über einen Textknoten herübergefahren, zeigt Firefox das Kontrastverhältnis an der entsprechenden Stelle an. Gibt es an dieser Stelle unterschiedliche Kontrastverhältnisse, weil der Text auf einem Farbverlauf oder Bild platziert ist, zeigt Firefox den Minimal- sowie den Maximalwert an. Da die meisten mit dem Kontrastverhältnis als Zahl vermutlich wenig anfangen können, zeigt Firefox außerdem in Form eines Icons an, ob das Kontastverhältnis gut oder schlecht ist.

Firefox 64

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Der Responsive Design Modus (RDM) merkt sich die Einstellungen nun, wenn das Tool geschlossen und wieder geöffnet wird. Außerdem kann im RDM optional jetzt auch der User-Agent angezeigt werden.

Die Kommandozeile der Webkonsole unterstützt jetzt auch Syntax-Highlighting für JavaScript. Der CSS Grid-Inspektor unterstützt ab sofort bis zu drei CSS-Grids gleichzeitig. Die Zeit, welche der Inspektor zum Öffnen benötigt, wurde verbessert. Im Netzwerkanalyse-Panel zeigt ein Icon in der Spalte für den Dateinamen den Typ der Ressource an.

Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 64 finden sich in den MDN web docs.

Enterprise Features

macOS: Unterstützung von Konfigurationsprofilen

Mit Firefox 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt, welche vor allem Unternehmen eine einfache Anpassung von Firefox via GPO (Windows) oder eine policies.json-Datei (alle Betriebssysteme) erlaubt. Ähnlich zu GPO auf Windows unterstützt Firefox jetzt auch Konfigurationsprofile via .plist-Datei unter Apple macOS.

Neue Enterprise Policies

Firefox 65 unterstützt eine neue Policy, um die Oberflächen-Sprache von Firefox festzulegen. Die Policy für die Startseite wurde um eine Option erweitert, das Verhalten für den Start von Firefox festzulegen, nämlich ob Firefox mit der eingestellten Startseite, einer leeren Seite oder der letzten Browser-Sitzung starten soll. Darüber hinaus wurde die Policy für die Konfiguration der Zertifikate um eine Option erweitert, eigene Zertifikate zu laden. Außerdem erlaubt eine neue Policy das Hinzufügen von PKCS#11 Sicherheits-Modulen.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die aktuelle Version 4.2 ist bereits für Firefox 64 sowie Firefox ESR 60.4 angepasst.

Optionale Features

Zusätzliche Sprachen direkt über Firefox installieren

Die Installation zusätzlicher Sprachen für Firefox ist bislang etwas komplizierter, da dies die Installation eines Sprachpaketes über addons.mozilla.org plus das Setzen des korrekten Sprachcodes per about:config und einen manuellen Browser-Neustart erfordert. Wird über about:config der Schalter intl.multilingual.enabled auf true gesetzt, wird die neue Sprachverwaltung in den Firefox-Einstellungen aktiviert. Diese war zwar bereits in Firefox 63 optional vorhanden, ist allerdings erst mit Firefox 64 in der Lage, andere Sprachen direkt aus Firefox heraus herunterzuladen und anzuwenden. Außerdem lädt Firefox dabei auch automatisch auch die Rechtschreibkorrektur in der passenden Sprache herunter.

Firefox 64
Firefox 64

Windows 10: Benachrichtigungs-Integration in Windows Action Center

Für die Darstellung von Web-Benachrichtigungen kann Firefox ab Version 64 die nativen Benachrichtigungen von Windows 10 nutzen, welche außerdem im Windows Action Center angezeigt werden. Diese Neuerung ist derzeit noch deaktiviert und kann aktiviert werden, indem über about:config der Schalter alerts.useSystemBackend auf true gesetzt wird.

Suche nach vorherigen Konsolen-Eingaben

Wird per about:config der Schalter devtools.webconsole.jsterm.reverse-search auf true gesetzt, kann mittels F9 (Windows und Linux) respektive Ctrl + R (macOS) ein Suchmodus in der Webkonsole aktiviert werden, bei welchem während der Eingabe in die Kommandozeile vorherige Eingaben angezeigt werden, welche die eingegebene Zeichenkette beinhalten.

Neue Implementierung der Adressleiste

Mozilla arbeitet unter der Bezeichnung Quantum Bar an einer neuen Implementierung der Adressleiste, welche auch Awesome Bar genannt wird. Dazu muss über about:config der Schaltername browser.urlbar.quantumbar auf true gesetzt und ein neues Browser-Fenster geöffnet werden. Doch Achtung: In Firefox steht die Quantum Bar noch ganz am Beginn der Entwicklung und ist in dieser Form nicht benutzbar. Dies wird erst in einer späteren Firefox-Version relevant werden.

Sonstige Neuerungen in Firefox 64

Bei Verwendung des dunklen Themes sind nun auch die Sidebars von Firefox dunkel. Die Suchfunktion des integrierten PDF-Betrachters wurde verbessert: So funktioniert dort nun auch die Option, nur ganze Wörter zu suchen, außerdem wird ab sofort auch die Anzahl der gefundenen Treffer angezeigt. Beides war bereits für Webseiten implementiert, aber noch nicht für PDF-Dateien.

Unter about:studies werden nicht länger nur sogenannte Shield-Studien angezeigt, welche aus einem Add-on bestehen, sondern auch solche, welche nur eine Einstellung verändern.

Die Adressleiste wurde um eine Autovervollständigung für about:-URIs erweitert. Gibt der Nutzer beispielsweise about:c ein, schlägt Firefox automatisch Einträge wie about:config oder about:cache vor.

Bei der maximalen Anzahl an Content-Prozessen in den Firefox-Einstellungen können nun bis zu acht statt bis zu sieben Prozesse ausgewählt werden.

Auf Apple macOS wurde der Shortcut, um sowohl „www.“ am Beginn als auch „.com“ am Ende einer URL automatisch hinzuzufügen von Cmd + Enter auf Ctrl + Enter geändert. Außerdem wurde die Berechtigungs-Logik für die Verwendung von Kamera und/oder Mikrofon auf macOS Mojave optimiert.

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December 11, 2018 10:07 PM

Firefox: Enterprise Policy Generator 4.2 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version 4.2 macht den Enterprise Policy Generator fit für Firefox 64 und Firefox ESR 60.4.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es auf der Info-Seite zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 4.2.0

Der Enterprise Policy Generator zeigt nun einen Hinweis an, dass man sich ab Firefox 63 unter about:policies alle aktiven Policies sowie Fehler in der Datei „policies.json“ anzeigen lassen kann.

Eine neue Policy erlaubt die Festlegung der Oberflächen-Sprache von Firefox. Die Policy für die Startseite wurde um eine Option erweitert, das Verhalten für den Start von Firefox festzulegen, nämlich ob Firefox mit der eingestellten Startseite, einer leeren Seite oder der letzten Browser-Sitzung starten soll. Außerdem wurde die Policy für die Konfiguration der Zertifikate um eine Option erweitert, eigene Zertifikate zu laden.

Alle der genannten Policy-Erweiterungen funktionieren ab Firefox 64 respektive Firefox 60.3.1.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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December 11, 2018 12:11 PM

December 09, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 64: Kontrastverhältnis auf Webseiten prüfen

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox 64 haben eine neue Funktion erhalten, welche dabei hilft, Webseiten barrierefrei zu gestalten. Die neue Funktion erlaubt das Prüfen des Kontrastverhältnisses und damit der Lesbarkeit auf Webseiten.

Barrierefreiheit ist ein Aspekt auf Webseiten, welcher von Entwicklern leider viel zu häufig vernachlässigt wird. Darunter fällt auch die Lesbarkeit von Schrift, die sich aus dem Kontrastverhältnis zwischen Hintergrund- und Textfarbe ergibt.

Ab Firefox 64 gibt es im Entwicklerwerkzeug für Barrierefreiheit in diesem Zusammenhang eine praktische Neuerung: wird mit der Maus über einen Textknoten herübergefahren, zeigt Firefox das Kontrastverhältnis an der entsprechenden Stelle an. Gibt es an dieser Stelle unterschiedliche Kontrastverhältnisse, weil der Text auf einem Farbverlauf oder Bild platziert ist, zeigt Firefox den Minimal- sowie den Maximalwert an. Da die meisten mit dem Kontrastverhältnis als Zahl vermutlich wenig anfangen können, zeigt Firefox außerdem in Form eines Icons an, ob das Kontastverhältnis gut oder schlecht ist.

Kontrastverhältnis Firefox 65Kontrastverhältnis Firefox 65

Entwickler sollten unbedingt auf eine gute Lesbarkeit von Text auf ihren Webseiten achten. Selbst Nutzer mit guten Augen werden aus Designgründen oder weil dem Thema keine Aufmerksamkeit geschenkt wird, im Web immer wieder vor Probleme gestellt. Man sollte auch nicht unterschätzen, wie viele Menschen an einer Form eingeschränkten Sehens leiden, für die das noch einmal wichtiger ist. Dass man selbst einen Text noch gut erkennt, heißt nicht, dass die Lesbarkeit für jeden Menschen noch ausreichend gewährleistet ist. Und am Ende des Tages ist genau das ja die Idee des Webs: Inhalte möglichst jedem zugänglich zu machen.

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December 09, 2018 10:16 PM

December 07, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla bringt native Version von Firefox für ARM64

Mozilla und Qualcomm haben angekündigt, gemeinsam an einer nativen Firefox-Version für die ARM64-Architektur zu arbeiten.

Firefox kann auf Geräten mit ARM64-Architektur zwar bereits installiert werden, doch läuft dieser als x86-Applikation bisher auf einer emulierten Ebene, was sich entsprechend negativ auf die Performance auswirkt.

Die native ARM64-Version von Firefox für Windows 10 soll die Fähigkeiten der Qualcomm Snapdragon SoCs optimal nutzen und so besonders performant sein.

Ein Veröffentlichungstermin der ARM64-Version von Firefox ist noch keiner bekannt. Wer den Fortschritt verfolgen möchte, findet hier das dazugehörige Meta-Ticket in Mozillas Bugtracking-System Bugzilla.

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December 07, 2018 10:40 PM

December 04, 2018

Sören Hentzschel

Developer Preview: Servo-Builds für Magic Leap One verfügbar

Servo ist der Name einer experimentellen Browser-Engine, welche in der Programmiersprache Rust geschrieben ist und aus der bereits einige technische Innovationen für die Gecko-Engine von Firefox adaptiert worden sind. Ab sofort gibt es experimentelle Nightly-Builds für das AR-Headset Magic Leap One.

Das Team hinter der in Rust entwickelten Browser-Engine Servo bietet bereits seit Juli 2016 Nightly-Builds einer Servo-Oberfläche für Apple macOS und Linux an, welche die Servo-Engine zur Darstellung von Webseiten nutzt. Seit April 2017 gibt es Nightly-Builds für Windows und seit einigen Wochen auch für Android. Ab sofort gibt es außerdem Nightly-Builds für das AR-Headset Magic Leap One.

Download Servo-Builds

Viele Features fehlen im Build für das Magic Leap One noch, so werden bislang nur einfache 2D-Webseiten unterstützt. Es handelt sich also um keinen kompletten Browser wie Firefox Reality. Es handelt sich um eine Developer Preview auf Basis der Servo-Engine und WebRender, welche als Testumgebung für zukünftige Produkte und zum Experimentieren mit dem UI-Design für einen Augmented Reality-Browser dienen soll.

Video auf YouTube ansehen

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December 04, 2018 10:48 PM

December 01, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Reality 1.1, jetzt auch auf Deutsch

Mozilla hat Firefox Reality 1.1 veröffentlicht. Die neue Version des Reality-Browsers erhält viele Verbesserungen und ist nun auch auf Deutsch verfügbar.

Themen wie Virtual Reality, Augemented Reality und Mixed Reality werden uns in den nächsten Jahren noch viel beschäftigen. Längst handelt es sich dabei nicht mehr nur um einen technologischen Trend. Mozilla war bei diesem Thema von Anfang an vorderster Front dabei: Firefox 55 war der erste Desktop-Browser mit Unterstützung für Virtuelle Realität, mit A-Frame bietet Mozilla ein beliebtes Framework für Virtuelle Realität an, welches über zehn Millionen Mal pro Monat genutzt wird, und mit dem WebXR Viewer gibt es von Mozilla eine App für Apple iOS zum Betrachten von Mixed Reality-Inhalten. Schließlich hat Mozilla im September dieses Jahres Firefox Reality veröffentlicht, den ersten plattformübergreifenden Browser speziell für Virtual, Augemented und Mixed Reality.

Firefox Reality 1.1 bringt diverse Neuerungen und ist nun in insgesamt sieben Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch. Dabei ist nicht nur die Oberflächen-Sprache übersetzt, auch die sprachgestützte Suche unterstützt die deutsche Sprache. Der verbesserte Kinomodus unterstützt immersive 360°-Videos. Für die Adressleiste gibt es nun Suchvorschläge sowie Domainvorschläge. Außerdem besitzt Firefox Reality jetzt auch ein Lesezeichen-Feature. Außerdem wurde die Performance der Programmoberfläche verbessert und der Content Feed erweitert. Dazu kommen Verbesserungen des Vollbild-Video-Playbacks, ein neuer User-Agent für verbesserte Web-Kompatibilität sowie diverse Bugfixes und Stabilitätsverbesserungen.

Mozilla arbeitet bereits an weiteren Verbesserungen. So soll es bald, wie auch in anderen Firefox-Produkten, eine Synchronisation von Lesezeichen und anderen Inhalten geben. Auch die Unterstützung von mehren Tabs und Fenstern steht auf der Agenda.

Download Firefox Reality für Oculus
Download Firefox Reality für Daydream
Download für Viveport: im Viveport Store nach „Firefox Reality“ suchen

Firefox Reality 1.1
Firefox Reality 1.1

 

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December 01, 2018 10:24 PM

November 30, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 65 bekommt implizites rel=noopener bei target=_blank

Die Verwendung von target=“_blank“ in Webseiten-Links ist nicht nur praktisch, um Seiten standardmäßig in einem neuen Tab öffnen zu lassen, es handelt sich dabei gleichzeitig auch um eine unterschätzte Sicherheitslücke. Eine Lösung dagegen ist die Verwendung von rel=“noopener“, was die meisten Webseitenbetreiber allerdings versäumen. In Zukunft soll Firefox diesen Zusatz automatisch annehmen, wenn target=“_blank“ verwendet wird.

Jeder Webentwickler kennt das target-Attribut mit seinem Wert _blank, um vom Benutzer geklickte Links auf Webseiten standardmäßig in einem neuen Tab statt im gleichen Tab aufrufen zu lassen. Was aber nur die Wenigsten wissen: es handelt sich dabei um eine Sicherheitslücke, welche Phishing ermöglicht. Die Lösung für Webseitenbetreiber ist einfach: wird target=“_blank“ verwendet, ist gleichzeitig auch noch rel=“noopener“ zu verwenden. Bonuspunkt: Die Verwendung von rel=“noopener“ liefert gleichzeitig auch noch einen Performance-Vorteil gegenüber dem Weglassen.

Zusammengefasst: Webseiten-Entwickler sollten statt

[pastacode lang=“markup“ manual=“%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fwww.soeren-hentzschel.at%22%20target%3D%22_blank%22%3ELinktext%3C%2Fa%3E“ message=“HTML“ highlight=““ provider=“manual“/]

… folgenden Code verwenden:

[pastacode lang=“markup“ manual=“%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fwww.soeren-hentzschel.at%22%20target%3D%22_blank%22%20rel%3D%22noopener%22%3ELinktext%3C%2Fa%3E“ message=“HTML“ highlight=““ provider=“manual“/]

Das offensichtliche Problem an der Geschichte ist, dass zwar jeder Webentwickler das target-Attribut kennt, aber nur die wenigsten um die Notwendigkeit von rel=“noopener“ wissen, was in der Konsequenz bedeutet, dass die meisten Seiten im Web das zusätzliche Attribut für Links in neuen Tabs nicht verwenden. Die Nightly-Version von Firefox 65 setzt nun implizit rel=“noopener“ bei Verwendung von target=“_blank“. Das bedeutet, dass wenn der Entwickler einer Webseite target=“_blank“ verwendet und das entsprechende rel-Attribut nicht setzt, Firefox dann automatisch annimmt, dass rel=“noopener“ gesetzt sein soll, womit die Sicherheitslücke auch ohne Aktion des Webentwicklers nicht mehr existiert. Soll das alte Verhalten in Kraft treten, muss der Webentwickler dieses in Zukunft explizit über rel=“opener“ aktivieren. Damit folgt Mozilla dem Beispiel von Apple, welche dieses Verhalten vor wenigen Wochen für Safari implementiert haben.

Mozilla hat das neue Verhalten derzeit noch auf Nightly- und frühe Beta-Versionen limitiert, um erst einmal Daten bezüglich möglicher Web-Kompatibilitätsprobleme zu erhalten. Je nachdem tritt die Änderung damit entweder in der finalen Version von Firefox 65 oder auch erst später in Kraft. Gesteuert wird dies über die Einstellung dom.targetBlankNoOpener.enable in about:config, wobei true das neue Verhalten und false das alte Verhalten aktiviert. Firefox 65 wird am 29. Januar 2019 erscheinen.

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November 30, 2018 11:50 AM

November 28, 2018

Sören Hentzschel

Firefox: MSI-Installer für Windows ab sofort verfügbar

Mozilla bietet mit einem anpassbaren MSI-Installer ab sofort ein neues Enterprise-Feature für Firefox an, zunächst für Nightly-Versionen und mit Erscheinen von Firefox 65 auch für stabile Firefox-Vesionen.

Um System-Administratoren im Unternehmen das Anpassen und Verteilen von Firefox einfacher zu machen, bietet Mozilla ab sofort anpassbare MSI-Installer für Firefox auf Windows 7 und höher an. Wie bei den konventionellen Installationspaketen gibt es auch hier unterschiedliche Installer pro Sprache, CPU-Architektur (32-Bit oder 64-Bit) und Release-Kanal. Derzeit stehen die MSI-Installer nur für Nightly-Versionen von Firefox 65 zur Verfügung und werden dann auch für Firefox Beta sowie stabile Firefox-Versionen verfügbar sein, sobald diese die Versionsnummer 65 erreichen.

MSI-Installer erlauben die Anpassung über eine MST-Datei und können über die auf Windows üblichen Deployment-Tools wie Active Directory oder Microsoft System Center Configuration Manager verteilt werden. Mozilla hat eine Dokumentation zu den MSI-Installern veröffentlicht.

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November 28, 2018 09:10 PM

November 27, 2018

Sören Hentzschel

Finanzbericht veröffentlicht: Mozillas Umsatz auch im Jahr 2017 wieder gestiegen

Mozilla hat seinen Finanzbericht für das Jahr 2017 veröffentlicht und konnte demnach seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erneut steigern. Mozillas Vermögen ist gegenüber 2016 um knapp 90 Millionen Dollar gewachsen.

Wie jedes Jahr am Jahresende hat Mozilla auch in diesem Jahr seinen Finanzbericht für das Vorjahr veröffentlicht, welcher offenlegt, in welcher Höhe Mozilla Einnahmen und Ausgaben hatte.

Mozilla konnte seinen Umsatz von etwas mehr als 520 Millionen im Vorjahr auf über 562 Millionen Dollar im Jahr 2017 steigern, was einer Steigerung von knapp über acht Prozent entspricht. Der Großteil kommt dabei von Partnerschaften mit Suchmaschinen. Pocket, von Mozilla letztes Jahr für 30 Millionen Dollar gekauft, hat Einnahmen in Höhe von drei Millionen Dollar gebracht.

Mozilla-Umsatz 2017
Bildquelle: soeren-hentzschel.at/mozilla-umsatz

Auf der Ausgaben-Seite stehen knapp 422 Millionen Dollar, verglichen mit etwas mehr als 360 Millionen Dollar im Vorjahr, was einer Steigerung von beinahe 17 Prozent entspricht. Knapp 253 Millionen Dollar davon sind Budget für die Produktentwicklung, unter anderem von Firefox (2016: knapp über 226 Millionen Dollar). Für Marketing wurden 66 Millionen Dollar ausgegeben, verglichen mit 47 Millionen Dollar im Jahr 2016. Mozillas Nettovermögen ist von etwas mehr als 426 Millionen auf über 514 Millionen Dollar gewachsen.

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November 27, 2018 09:03 PM

November 26, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 65: Entkoppelung von Sitzungswiederherstellung und Warnung beim Schließen

Beim Schließen von Firefox per Tastatur fragt Firefox vor dem Schließen nach – sofern die automatische Sitzungswiederherstellung nicht aktiviert ist. Ab Firefox 65 fragt Firefox auch bei aktivierter Sitzungswiederherstellung nach.

Die Sitzungswiederherstellung von Firefox erlaubt es, Firefox zu beenden und zu einem späteren Zeitpunkt den Mozilla-Browser mit diesen Tabs wieder zu starten. Bei automatischer Sitzungswiederherstellung öffnen die zuletzt geöffneten Tabs nach dem Start von ganz alleine, bei nicht automatischer Sitzungswiederherstellung können die Tabs der letzten Sitzung über einen entsprechenden Eintrag im Firefox-Menü geöffnet werden.

Sitzungswiederherstellung Firefox 65

Nicht geschlossene Tabs gehen beim Beenden von Firefox also nicht verloren. Nichtsdestominder kann es ärgerlich sein, wenn man Firefox versehentlich schließt. Gerade am Mac, wo dies per Cmd + Q geschieht, was direkt neben Cmd + W zum Schließen eines einzelnen Tabs liegt, passiert dies Nutzern immer wieder unbeabsichtigt. Gleiches gilt auf Linux für Strg + Q.

Bisher hat diese Tastenkombination die Warnung nur dann ausgelöst, wenn die automatische Sitzungswiederherstellung nicht aktiviert war. In Firefox 65 hat Mozilla den neun Jahre alten Wunsch umgesetzt, die Warnung von der Sitzungswiederherstellung zu entkoppeln. In Zukunft erscheint die Warnung also auch, wenn die automatische Sitzungswiederherstellung aktiviert ist.

Schließen-Warnung Firefox 65

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November 26, 2018 10:26 PM

November 25, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 64: Firefox erhält einen Task-Manager

Wer sich dafür interessiert, welche Webseiten und Erweiterungen den Browser besonders beanspruchen, findet ab Firefox 64 einen integrierten Task-Manager im Mozilla-Browser, welcher in Firefox 65 weitere Verbesserungen bereit hält.

Unter der Seite about:performance bietet Firefox bereits ein Tool, welches des Ressourcen-Verbrauch von Webseiten anzeigt. Dieses ist allerdings versteckt, nicht sehr ansprechend gestaltet und vor allem nicht einfach zu interpretieren. Zwar deuten farbliche Markierungen an, wie sehr die jeweilige Webseite Firefox belastet, die detaillierten Information dazu sind allerdings sehr technisch.

about:performance in Firefox 63

Mit Firefox 64 ersetzt Mozilla about:performance durch einen neuen Task-Manager, welcher dazu im Hauptmenü (unter „Sonstiges“) verlinkt und somit leichter zugänglich ist.

Task Manager in Firefox 64

Das neue Werkzeug in Firefox 64 ist mehr als nur ein neuer Anstrich für das bisherige Tool. So zeigt der Task-Manager auch den Ressourcen-Verbrauch von Erweiterungen an und die technischen Informationen sind einer leicht verständlichen Spalte für den Energieverbrauch gewichen. Neben einem Zahlenwert vereinfacht eine Kategorisierung wie beispielsweise „Niedrig“, „Mittel“ oder „Hoch“ die Einordnung dieses Wertes in einer Weise, wie sie für jeden Nutzer verständlich ist. In Firefox 65 kommt eine weitere Spalte dazu, welche den Speicherverbrauch der jeweiligen Webseite respektive Erweiterung anzeigt.

Task Manager in Firefox 65

Fährt man mit der Maus über eine Webseiten-Zeile, kann der jeweilige Tab per Klick auf ein dafür vorgesehenes Symbol geschlossen werden. Macht man Gleiches bei einer Erweiterungs-Zeile, gelangt man hierüber in die Detail-Ansicht der Erweiterung im Add-on Manager von Firefox, wo man die Erweiterung deaktivieren oder deinstallieren kann.

Weitere Verbesserungen sind bereits geplant. So soll der Energieverbrauch in der entsprechenden Spalte auch noch visuell dargestellt werden, indem die Spalte wenig bis vollständig ausgefüllt wird. Außerdem soll per Schaltfläche der Zugriff von Tabs auf die JavaScript-Engine pausiert werden können.

Task Manager in Firefox

Darüber hinaus plant Mozilla eine Integration der beiden Performance-Informationen Energie-Verbrauch sowie Speicherbedarf in das Panel, welches bei Klick auf das Info-Symbol in der Adressleiste erscheint und wo der Nutzer bereits Informationen zum HTTPS-Zertifikat, zum Content-Blocking sowie zu Webseiten-Berechtigungen erhält.

Task Manager in Firefox

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November 25, 2018 09:40 PM

November 18, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 3 für Amazon Fire TV

Mozilla hat Firefox 3 für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox für Amazon Fire TV

Im Dezember 2017 hat Mozilla erstmals seinen Browser für das Amazon Fire TV sowie Amazon Fire TV Stick vorgestellt. Seit dem folgten mehrere Updates, zuletzt auf Version 2.2, welches eine Steuerung von Videos per Sprache hinzufügte. Zunächst wurde letzten Monat Firefox 3.0 für die Geräte Fire TV Cube and Fire TV 4K veröffentlicht, mit Firefox 3.0.2 und Firefox 3.1 steht Firefox 3 für das Amazon Fire TV sowie den Amazon Fire TV Stick nun für alle Geräte zur Verfügung.

Mit Firefox 3 hat Mozilla, zumindest für Nutzer einer englischsprachigen Version, einen Video-Feed hinzugefügt, welcher Videos von Mozillas Dienst Pocket vorschlägt, um so neue und interessante Inhalte zu entdecken. Verbesserungen der Navigation auf dem Startbildschirm erleichtern das Auffinden und den Zugriff auf die Lieblingsvideos. Auf dem Startbildschirm ist das Entfernen von Kacheln jetzt auch per langem Druck möglich. Auch ist es nun möglich, die Desktop-Version einer Webseite anzufordern. Darüber hinaus ist es nun möglich, einige DRM-geschützte Videos zu betrachten, die zuvor nicht abgespielt werden konnten. Außerdem wurde die Startgeschwindigkeit verbessert.

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November 18, 2018 10:25 PM

November 17, 2018

Sören Hentzschel

Firefox Monitor ab sofort auch auf Deutsch verfügbar, Firefox-Integration

Im September hat Mozilla seinen neuen Sicherheits-Dienst Firefox Monitor gestartet. Dabei handelt es sich um eine Webseite, welche Nutzer überprüfen lässt, ob diese in der Vergangenheit Opfer von einem Datendiebstahl waren. Ab sofort gibt es Firefox Monitor auch auf Deutsch, außerdem rollt Mozilla eine Integration in Firefox aus.

Firefox Monitor ist Ende September offiziell gestartet und unter der Domain monitor.firefox.com erreichbar. Seit dem Start von Firefox Monitor haben sich bereits hunderttausende Nutzer angemeldet, um über zukünftige Datendiebstähle informiert zu werden, wie Mozilla mitgeteilt hat. Aufgrund der positiven Resonanz ist Firefox Monitor nun in insgesamt 26 Sprachen verfügbar, um potentiell auch für mehr als 2,5 Milliarden nicht-englischsprachige Nutzer verfügbar zu sein. Unter den neu unterstützten Sprachen ist auch Deutsch.

Darüber hinaus startet Mozilla eine direkte Integration in Firefox, welche im Laufe der nächsten Wochen flächendeckend ausgerollt werden soll. Die Integration besteht darin, dass Firefox den Nutzer darauf hinweist, wenn eine besuchte Webseite in jüngster Vergangenheit Opfer eines Datendiebstahls geworden ist.

Firefox Monitor

Konkret bedeutet dies, dass Firefox eine Warnung anzeigt, wenn der Besucher eine Webseite besucht, über welche eine entsprechende Information in den letzten zwölf Monaten hinzugefügt worden ist. Dies trifft für Nutzer zu, welche noch nie eine solche Meldung von Firefox erhalten haben. Nutzer, für welche eine solche Warnung nicht mehr neu ist, erhalten entsprechende Warnungen dann nur noch bis maximal zwei Monate danach. Außerdem wird die Warnung nicht mehr als einmal pro Webseite angezeigt. Über diese Warnung kann direkt die Webseite von Firefox Monitor aufgerufen werden, die Funktionalität kann an dieser Stelle aber auch komplett abgeschaltet werden.

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November 17, 2018 10:08 PM

November 16, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 63.0.3

Mozilla hat mit Firefox 63.0.3 ein weiteres außerplanmäßiges Update für Firefox 63 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Nachdem Firefox 63.0.1 ausschließlich für Desktop-Betriebssysteme und Firefox 63.0.2 ausschließlich für Android zur Verfügung stand, gibt es von Mozilla mit Firefox 63.0.3 nun das zweite außerplanmäßige Update für Firefox 63 auf Windows, macOS und Linux. Behoben wurden mehrere Probleme, Sicherheitslücken gab es mit dem Update keine zu schließen.

Das Update behebt ein Problem, welches für Nutzer mit bestimmten Proxy-Konfigurationen ein nur langsames Laden von Webseiten verursachen konnte. Performance-Probleme konnte es ebenfalls bei Videos in Hintergrund-Tabs geben. Ein weiteres Problem betraf WebGL-Spiele, die nach kurzer Spielzeit nicht mehr liefen. Außerdem wurden zwei mögliche Absturzursachen sowie nicht funktionierende Magnet-Links behoben.

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November 16, 2018 09:54 PM

November 13, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 64: Überarbeiteter Add-on Manager

Mozilla hat den Add-on Manager von Firefox 64 einem Facelift unterzogen. Dabei gab es auch eine praktische Neuerung für die Verwaltung von Themes.

Mozilla plant für das kommende Jahr eine größere Neugestaltung des Add-on Managers von Firefox, über welchen Nutzer Erweiterungen und Themes verwalten können. Vorher dürfen sich Nutzer aber über ein kleineres Facelift in Firefox 64 freuen, welches die Benutzbarkeit verbessern soll. Firefox 64 soll am 11. Dezember 2018 erscheinen.

Was als erstes auffällt, ist die Verwendung eines sogenannten „Card Designs“, das heißt, dass jede Erweiterung und jedes Theme in der Auflistung in einer eigenen Box dargestellt wird. Dabei ist jede dieser Boxen über die gesamte Fläche klickbar, um in die Detailansicht zu gelangen. Ein Doppelklick ist hierfür also nicht länger notwendig.

Add-on Manager Firefox 64

Praktisch ist eine Neuerung für die Verwaltung von Themes. So wird für vom Nutzer installierte Themes nun direkt in der Auflistung ein Vorschaubild angezeigt. Es ist also nicht länger notwendig, in die Detailansicht zu gehen oder ein Theme gar zu aktivieren, um zu sehen, was für Themes installiert sind.

Add-on Manager Firefox 64

Links unten im Add-on Manager befinden sich in Zukunft außerdem jeweils ein Link zur entsprechenden Hilfe-Seite von Mozilla, wie man es aus den Firefox-Einstellungen bereits kennt, sowie ein Direktlink zu den Firefox-Einstellungen. Umgekehrt gibt es in den Firefox-Einstellungen an dieser Stelle jetzt auch einen Link, um den Add-on Manager zu öffnen. So wird dieser einfacher zugänglich für Nutzer, welche in den Firefox-Einstellungen nach Add-ons suchen.

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November 13, 2018 10:54 PM

November 12, 2018

Sören Hentzschel

Price Wise und Email Tabs: Zwei neue Test Pilot-Experimente für Firefox

Unter dem Namen Test Pilot betreibt Mozilla eine Möglichkeit für Firefox-Nutzer, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Mit Price Wise und Email Tabs hat Mozilla zwei neue Experimente gestartet.

Über testpilot.firefox.com können Firefox-Nutzer mögliche Neuerungen vorab testen, indem entsprechende Erweiterungen installiert werden. Im Juni erst hat Mozilla mit Color und Side View zwei neue Experimente für den Desktop-Firefox gestartet, im Juli erschien mit Notes das erste Experiment für Android und mit Lockbox das erste Experiment für Apple iOS. Im August folgte schließlich mit Advance ein Experiment zur Content-Empfehlung und nun stehen wieder zwei neue Experimente bereit.

Price Wise

Das erste Experiment hört auf den Namen Price Wise und richtet sich bisher primär an Nutzer in den USA. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung, welche es erlaubt, den Preis von Produkten in Online-Shops zu beobachten und bei Änderungen benachrichtigt zu werden, was gerade jetzt in der Vorweihnachts-Zeit eine praktische Sache sein kann. Unterstützt werden nach aktuellem Stand Amazon, Best Buy, eBay, Home Depot sowie Walmart – jeweils in ihrer US-Version, internationale Versionen werden noch nicht unterstützt.

Mozilla Price Wise

Download Price Wise für Mozilla Firefox

Email Tabs

Email Tabs richtet sich an Nutzer aller Länder, setzt aber einen Mail-Account bei Google Mail voraus. In Zukunft sollen auch noch Yahoo Mail sowie Outlook unterstützt werden. Bei dieser Erweiterung kann der Nutzer per Schaltfläche einen oder mehrere der geöffneten Tabs auswählen und entweder die Links in die Zwischenablage kopieren oder per E-Mail versenden. Dabei stehen drei verschiedene E-Mail-Optionen zur Verfügung: Nur die verlinkten Titel der Tabs, Links mit Screenshots der jeweiligen Seite oder Links mit dem kompletten Artikel-Inhalt direkt in der E-Mail.

Mozilla Email Tabs

Download Email Tabs für Mozilla Firefox

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November 12, 2018 10:38 PM

November 10, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 14.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 14.0 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen.

Download Mozilla Firefox 14.0 für Apple iOS

Mit Firefox 14.0 für Apple iOS spendiert Mozilla seinem Browser für das iPhone, iPad und iPod touch Siri Shortcuts. Damit können neue Tabs ganz einfach per Sprachsteuerung geöffnet werden. Voraussetzung hierfür ist iOS 12 sowie die Apple Shortcuts App. In den nächsten Monaten soll die Unterstützung für weitere Siri Shortcuts folgen.

Zusätzlich zur Möglichkeit, Webseiten-Daten für alle Webseiten zu löschen, gibt es nun auch die Möglichkeit, Daten für einzelne Webseiten zu löschen. Mit dem Update hat Mozilla auch die Performance bei der Suche in der Adressleiste und beim Chronik-Panel verbessert, wovon vor allem Nutzer älterer Geräte profitieren. Ebenfalls verbessert wurde das mit Firefox 13.0 eingeführte Dark Theme sowie die Synchronisation, speziell das Senden von Tabs an ein anderes Gerät sowie die Aktualisierung auf ein neues Gerät.

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November 10, 2018 10:12 PM

November 09, 2018

Sören Hentzschel

Updates von Thunderbird 52 auf Thunderbird 60 werden ausgerollt

Das Thunderbird-Projekt hat mit der Ausrollung der Updates von Thunderbird 52 auf Thunderbird 60 begonnen.

Vor gut drei Monaten ist Thunderbird 60 erschienen. Thunderbird 60 bringt gegenüber Thunderbird 52 zahlreiche Änderungen. Einen ausführlichen Überblick über die Neuerungen von Thunderbird 60 gibt es hier.

Updates von Thunderbird 52 auf Thunderbird 60 wurden bisher jedoch noch keine verteilt. Wer Thunderbird 60 nutzen wollte, musste also die neue Version von Hand über die alte Version installieren. Nach dem neuesten Bugfix-Update auf Thunderbird 60.3.0 wurden die Updates auf Thunderbird 60 nun aktiviert. Automatische Updates sind bislang für zehn Prozent der Nutzer aktiviert. Wer den Info-Dialog von Thunderbird aufruft, kann auf diese Weise aber unabhängig davon ein sofortiges Update anstoßen.

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November 09, 2018 10:00 PM

November 08, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 63.0.2 für Android

Mozilla hat mit Firefox 63.0.2 ein außerplanmäßiges Update für seinen Android-Browser veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 63.0.2 für Android

Nachdem Firefox 63.0.1 ausschließlich für Desktop-Betriebssysteme erschienen war, steht mit Firefox 63.0.2 nun ein Update exklusiv für die Android-Version von Firefox zum Download bereit.

Mit dem Update behebt Mozilla mehrere potentielle Absturzursachen. Außerdem wurde ein Flickern behoben, welches beim Scrollen auf Webseiten auftreten konnte. Schließlich wurde noch ein Fehler behoben, der verursachte, dass die Tab-Chronik-Anzeige bei langem Druck auf die Zurück-Taste nur beim ersten Mal funktionierte.

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November 08, 2018 10:36 PM

November 07, 2018

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 63 für Android

Neben Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla vor kurzem auch Firefox 63 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen von Firefox 63 für Android zusammen.

Download Mozilla Firefox 63.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 63 hat Mozilla vor kurzem auch Firefox für Android auf Version 63 aktualisiert. Die automatische Aktualisierung über den Play Store erfolgt wie immer schrittweise.

Mit dem Update spendiert Mozilla seinem Browser Unterstützung für Bild-in-Bild-Videos. Außerdem wurde Firefox für Android Oreo optimiert, was sich neben notwendigen Kompatibilitäts-Anpassungen unter anderem in der Verwendung eines adaptiven Homescreen-Icons zeigt.

Die Ruhe vor dem Sturm

Wer sich über die geringe Anzahl an sichtbaren Neuerungen wundert: Firefox für Android befindet sich derzeit in einer einer ruhigeren Entwicklungs-Phase, während Mozilla im Hintergrund an einem großen Neustart seines Android-Browsers arbeitet. Nichtsdestominder ist natürlich auch dieses Update wieder aus Gründen der Sicherheit und Web-Kompatibilität wichtig.

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November 07, 2018 10:25 PM

November 06, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 63.0.1

Mozilla hat Firefox 63.0.1 veröffentlicht und behebt mit dem Update mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit dem Update auf Firefox 63.0.1 hat Mozilla ein kleineres Fehlerbehebungs-Update veröffentlicht. Sicherheitslücken waren mit diesem Update keine zu schließen.

Ein Problem in Firefox 63 bestand darin, dass auf der Firefox-Startseite keine Snippets angezeigt worden sind. Ein weiteres Problem betraf die Druck-Vorschau und eine fehlerhafte Skalierung bei der Option, den Druck auf die Seitengröße anzupassen. Außerdem zeigte der Dialog beim Schließen mehrerer Fenster in manchen Sprachen Platzhalter-Variablen statt der korrekten Lokalisierung.

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November 06, 2018 10:46 PM

November 05, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 63 – die Neuerungen

Mozilla hat vor kurzem Firefox 63 veröffentlicht. Auch Firefox 63 ist wieder randvoll gefüllt mit Neuerungen. Dieser Artikel fast die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 63 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 63 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Mehr Privatsphäre für Firefox-Nutzer

Erweiterung des Content-Blockings

Einen Schutz vor Tracking durch Webseiten besitzt Firefox bereits seit einiger Zeit. Mit Firefox 62 hat Mozilla damit begonnen, diesen noch mehr in den Vordergrund zu stellen. In Firefox 63 führt Mozilla seine Bestrebungen weiter.

So wurde der Bereich des Content-Blockings komplett überarbeitet und ganz an den Anfang der Datenschutz-Einstellungen in der Einstellungs-Oberfläche von Firefox gesetzt.

Neben der bisherigen Einstellung, alle erkannten Elemente zur Aktivitätenverfolgung zu blockieren, gibt es hier nun eine neue Einstellung, um Cookies von eingebundenen externen Inhalten zu blockieren. Diese Option ist standardmäßig in Firefox 63 noch nicht aktiviert und erlaubt wahlweise, nur Cookies zu blockieren, welche zum Tracking genutzt werden, oder alle Cookies von Drittanbietern zu blockieren. Diese strikte Einstellung kann allerdings zu funktionalen Einschränkungen auf Webseiten führen.

Firefox 63

In diesem Zusammenhang wurde auch der mit Firefox 62 erst eingeführte Schalter im Hauptmenü zum schnellen An- und Abschalten des Tracking-Schutzes in einen einfachen Link zu den Content-Blocking-Einstellungen geändert.

Dies ist nur der Anfang einer größer angelegten Initiative, die Nutzer vor Tracking zu schützen. Firefox-Nutzer können in den nächsten Monaten noch einiges mehr erwarten. So ist beispielsweise das standardmäßige Blockieren von Drittanbieter-Cookies derzeit für Firefox 65 geplant.

Sichtbare Einstellung zur Konfiguration von DNS over HTTPS

Wikipedia beschreibt DNS over HTTPS mit den folgenden Worten:

DNS over HTTPS (DoH) ist ein Protokoll zur Durchführung einer DNS-Auflösung über das HTTPS-Protokoll. Das Ziel ist es, die Privatsphäre und Sicherheit der Benutzer zu erhöhen, indem das Abhören und Manipulieren von DNS-Daten durch Man-in-the-Middle-Angriffe verhindert wird.

Während Mozilla seit ein paar Monaten mit dieser Technologie experimentiert, kann unabhängig davon von jedem selbst DNS over HTTPS aktiviert werden. Dazu hat Mozilla in den Proxy-Einstellungen eine sichtbare Option implementiert.

Firefox 63

Mehr Geschwindigkeit für Firefox-Nutzer

Bessere Performance für Windows-Nutzer durch Compiler-Wechsel

Die Geschwindigkeit einer Anwendung ist nicht nur vom programmierten Code abhängig, sondern auch vom verwendeten Compiler. Ein Wechsel des für die Windows-Builds verwendeten Compilers von Microsofts MSVC auf Clang bringt Windows-Nutzern eine nicht unerhebliche Verbesserung der Geschwindigkeit. Damit nutzt Mozilla nun Clang für alle Plattformen.

Performance-Verbesserungen für Apple macOS

Aber auch Nutzer von Apple macOS dürfen sich über eine verbesserte Geschwindigkeit freuen. Durch sogenanntes Tab Warming wurde die Geschwindigkeit des Tab-Wechsels bereits in Firefox 61 für Nutzer von Windows und Linux verbessert. Mit Firefox 63 zieht Apple macOS nach. Das „Aufwärmen“ verbessert durch Vorbereitungen die gefühlte Performance , wenn der Benutzer die Maus über einen Tab bewegt und damit ein wahrscheinliches Interesse signalisiert, diesen Tab öffnen zu wollen.

Auch die allgemeine Reaktionsfähigkeit und CPU-Auslastung wurde durch einen Umbau unter der Haube auf Apple macOS spürbar verbessert. Auf Systemen mit mehreren Grafikkarten können WebGL-Anwendungen außerdem jetzt die Energie-sparsamere GPU anfragen.

OMTP für Linux

Auch für Linux gab es im Performance-Bereich eine nennenswerte Verbesserung. Off-Main-Thread Painting (OMTP) ist eine Verbesserung, welche das Grafik-Rendering betrifft. Technische Details dazu lassen sich hier nachlesen. OMTP wurde bereits in Firefox 58 für Windows und in Firefox 59 für Apple macOS aktiviert. In Firefox 63 wurde OMTP auch für Linux aktiviert.

Um das Ruckeln zu reduzieren, haben wir in dieser aktualisierten Version von Firefox Quantum eine verbesserte Engine integriert, die Inhalte effektiver lädt – mithilfe eines speziell dafür vorgesehenen CPU Thread. Diese Verbesserung sorgt dafür, dass Firefox Quantum nun noch schneller ist und auf bestimmten Webseiten gleichmäßiger läuft. Woher wir das wissen? Unsere Ingenieure haben einen Test entwickelt, der die Durchführung von schwerem JavaScript simuliert. Während dieses Tests hat sich gezeigt, dass sich die Bildwiederholungsrate von Firefox um 30% verbessert hat (von 31 auf 40 Frames pro Sekunde). – Mozilla Presse

Eigener WebExtension-Prozess für Linux

Die Multiprozess-Architektur von Firefox verbessert Stabilität, Reaktionsfreudigkeit sowie Sicherheit von Firefox, indem Browser und Content in separaten Prozessen ausgeführt werden. Neben dem Browser- und mehreren Content-Prozessen gibt es auch noch eigene Prozesse unter anderem für den Zugriff auf lokale Dateien oder für die Grafikkarte.

Nachdem auf Windows bereits seit Firefox 56 auch WebExtensions in einem eigenen Prozess ausgeführt werden und seit Firefox 61 auch auf Apple macOS, trifft dies ab Firefox 63 auch auf Linux zu.

Windows 10: Berücksichtigung des Dunkelmodus

Firefox verwendet nun automatisch sein dunkles Theme, wenn Windows 10 genutzt wird und dabei so konfiguriert wurde, dass Windows dunkel erscheinen soll. Bereits in Firefox 62 war eine entsprechende Berücksichtigung für Apple macOS Mojave implementiert worden.

USA: Such-Kacheln auf Firefox-Startseite

Die Firefox-Startseite, welche standardmäßig auch beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, besitzt verschiedene, vom Nutzer konfigurierbare Abschnitte, darunter ein Suchfeld und Kacheln mit den meistbesuchten Webseiten. Ein paar der Kacheln sind mit der Installation von Firefox bereits vorbelegt. Eine Änderung diesbeszüglich wurde in Firefox 62 bereits für einen Teil der Nutzer in den USA und wird mit Firefox 63 für alle Nutzer in den USA ausgerollt.

Es kommt standardmäßig eine Kachel von Google dazu – Google ist bekanntermaßen auch die Standard-Suchmaschine von Firefox – und die bereits vorhandene Kachel von Amazon wird geändert. Beide Kacheln fallen dadurch auf, dass sie zusätzlich zum Seiten-Logo auch eine Lupe in der Kachel haben.

Per Klick auf eine dieser speziellen Kacheln öffnet nicht etwa die Webseite von Google oder Amazon. Stattdessen springt der Cursor in die Adressleiste, wo bereits @google respektive @amazon vorausgefüllt ist. Der Nutzer muss also nur noch den Suchbegriff eingeben und kann auf diese Weise direkt auf der gewählten Webseite suchen. Die speziellen Schlüsselwörter @google und @amazon sind in der Adressleiste besonders hervorgehoben und funktionieren auch unabhängig vom neuen Tab, indem sie direkt in die Adressleiste eingegeben werden, wenn auf der jeweiligen Webseite gesucht werden soll. Die speziellen Schlüsselwörter funktionieren zusätzlich zu den Schlüsselwörtern, die der Nutzer für jede installierte Suchmaschine in den Firefox-Einstellungen festlegen kann.

 

Firefox 62 Such-Kacheln

Firefox 62 Such-Kacheln

Änderungen beim Beenden von Firefox

Wurde über about:config der Schalter browser.showQuitWarning auf true gesetzt, hatte Firefox bisher beim Beenden gefragt, ob die Sitzung gespeichert werden soll oder nicht. Dieses versteckte Feature wurde entfernt. Stattdessen hält sich Firefox nun immer an die entsprechende Einstellung zur Sitzungswiederherstellung. Das heißt, Firefox öffnet nun automatisch immer die letzte Sitzung, falls so konfiguriert, oder startet mit der eingestellten Startseite und erlaubt ein Öffnen der vorherigen Sitzung über das Firefox-Menü.

Wird Firefox über das Menü beendet, warnt Firefox jetzt auch auf diesem Weg über offene Fenster und Tabs.

Verhalten von Strg + Tabulator geändert

Mittels Tastenkombination Strg + Tabulator (macOS: Ctrl + Tabulator) kann zwischen geöffneten Tabs gewechselt werden. Bisher ist Firefox dabei immer von links nach rechts einen Tab weiter gewechselt. Ab Firefox 63 und nur in neuen Profilen wechselt Firefox in der Reihenfolge die Tabs, in welcher diese zuletzt verwendet worden sind. Wer das alte Verhalten bevorzugt, findet in den Firefox-Einstellungen eine sichtbare Option, um das Verhalten zu konfigurieren.

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Auch für Entwickler von WebExtensions gibt es wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs. Und das nicht zu knapp: Firefox 63 ist an der WebExtension-Front mit 112 geschlossenen Bugzilla-Tickets der größte Release seit Veröffentlichung von Firefox Quantum. Alle Verbesserungen aufzuzählen, würde den Rahmen des Artikels sprengen, daher gibt es an dieser Stelle nur eine Auswahl.

So kann ab sofort anstelle von execCommand() die neue W3C Clipboard API genutzt werden, um auf die Zwischenablage zuzugreifen, womit wesentlich komfortabler zu arbeiten ist. In Zusammenhang mit dem kommenden Multi-Tab-Management (siehe unten), an welchem Mozilla arbeitet, wurde die Tabs-API erweitert, so dass diese auch mit mehreren Tabs gleichzeitig umgehen kann. Eine neue Search-API erlaubt den Zugriff auf installierte Suchmaschinen. Die Theme-API erlaubt einige weitere optische Anpassungen der Firefox-Oberfläche, inklusive Sidebars und Firefox-Startseite. Theme-Experimente, welche wie WebExtension-Experimente nur in Vorab-Versionen von Firefox funktionieren, erlauben die Veränderung von jedem Element der Firefox-Oberfläche, auch wenn dafür keine Theme-Eigenschaft in der Theme-API existiert. Auch die API für Kontextmenüs hat viele Verbesserungen erhalten und wird in Firefox 64 ein weiterer Fokus sein. Diese Änderungen im Detail und noch viele weitere Neuerungen werden hier beschrieben.

Bei Berechtigungs-Anfragen, welche durch WebExtensions ausgelöst werden, zum Beispiel für den Standort-Zugriff, wird außerdem jetzt der Name der Erweiterung statt der Erweiterungs-ID im Berechtigungs-Dialog verwendet.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung für Einstellung des Betriebssystems, auf Animationen zu verzichten

Die Betriebssysteme Windows und Apple macOS besitzen eine Einstellung, um Bewegungen zu reduzieren. Webentwickler können auf den Wert dieser Einstellung zurückgreifen und so die Vorlieben des Nutzers respektieren. Hierfür gibt es den Media Query prefers-reduced-motion. So könnte auf verspielte Animationen, die sonst für alle Nutzer auf Webseiten implementiert werden, für Nutzer mit entsprechender Einstellung verzichtet werden. Nach Apple Safari ist Firefox der zweite Browser, der Unterstützung hierfür anbietet. Für Linux existiert keine Unterstützung.

Unterstützung für Web Components

Web Components sind ein mächtiges Werkzeug für Webentwickler, da Web Components die Definition eigener Elemente erlauben. Dies hat verschiedene Vorteile. Beispielsweise können so komplexe Komponenten erstellt werden, welche auf der Webseite mehrfach in einfacher verwendet werden können. Ein anderer Anwendungsfall ist das Verstecken von Implementierungs-Details. So könnte beispielsweise eine Karten-Komponente erstellt werden, welche intern Google Maps nutzt und irgendwann durch OpenStreetMap ersetzt wird, ohne dass an der Einbindung auf der Webseite etwas geändert werden muss, weil einfach die Implementierung der Komponente geändert wird.

Auch für Firefox selbst sind Web Components ein wichtiges Puzzle-Teil, um langfristig von den proprietären Technologien XUL und XBL wegzukommen, so dass die Oberfläche von Firefox in Zukunft komplett mit Webtechnologie gebaut sein wird.

Sonstige Verbesserungen der Web-Plattform

Weitere Informationen zu Verbesserungen der Web-Plattform in Firefox 62 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Unterstützung für Web Components

Passend zur Unterstützung des Web Components-Standards haben auch die Entwicklerwerkzeuge von Firefox 63 Unterstützung für diese erhalten. Eine Übersicht über die entsprechenden Funktionen gibt es im Mozilla-Blog.

Verbesserter Font-Editor unterstützt auch variable Schriften

Mit dem Font Editor besitzt Firefox ein großartiges Werkzeug, welches in anderen Browsern schmerzlich vermisst wird. Webentwickler erhalten hiermit eine einfache und effektive Möglichkeit, die korrekte Einbindung von Schriftarten zu testen. Dieser wurde in Firefox 63 überarbeitet und bietet nun auch Unterstützung für variable Schriften.

Variable Schriften sind eine neue Technologie, welche große Vorteile bei der Verwendung von Schrift auf Webseiten bringt. Unterschiedliche Schriftbilder wie fette oder kursive Schrift benötigen bisher separate Schriftdateien, womit die Verwendung von Schriftarten immer ein Balance-Akt zwischen Darstellung und Webseiten-Performance war, da natürlich die Ladezeit der Webseite darunter leidet, je mehr Schriftarten geladen werden. Variable Schriften hingegen beinhalten zusätzliche Daten, welche die Generierung verschiedener Stile zur Laufzeit mit nur einer Schrift-Datei ermöglichen.

Firefox 63

Verbesserter Responsive Design Modus (RDM)

Verbessert hat Mozilla auch den Responsive Design Modus (RDM). Die Einstellungs-Leiste ist nun über die volle Breite ganz oben positioniert. Eine neue Einstellung erlaubt eine Ausrichtung des Viewports auf der linken Seite statt in der Mitte.

Firefox 63

Anzeige, ob Ressourcen von Tracking-Schutz betroffen sind

Unabhängig davon, ob der Tracking-Schutz von Firefox aktiviert ist und entsprechende Ressourcen blockiert oder nicht, zeigt das Netzwerk-Panel der Entwicklerwerkzeuge bei allen Ressourcen ein entsprechendes Symbol an, wenn ein aktivierter Tracking-Schutz diese Ressource blockiert respektive blockieren würde.

Firefox 63

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Mozilla hat die optische Gestaltung des Menüs der Entwickler-Werkzeuge überarbeitet, so dass dieses nun besser zum Photon-Design von Firefox passt. In Firefox 61 wurde ein neues Werkzeug für Barrierefreiheit eingeführt. Nach weiteren Verbesserungen zunächst in Firefox 62 und nun in Firefox 63 ist dieses ab sofort standardmäßig sichtbar. Weitere Details zu diesem Werkzeug gibt es hier.

Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 63 finden sich in den MDN web docs.

Abschaltung von Browser-Updates geändert

Browser-Updates sind alleine aus Gründen der Sicherheit absolut wichtig und sollten nicht deaktiviert werden. Dennoch bietet Mozilla in Firefox eine Einstellung an, um Browser-Updates zu deaktivieren. Dies funktioniert natürlich auch in Firefox 63 noch, allerdings anders als bisher. Der neue Weg wurde in einem eigenen Artikel behandelt.

Enterprise Features

Mit Firefox 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt, welche vor allem Unternehmen eine einfache Anpassung von Firefox via GPO (Windows) oder eine policies.json-Datei (alle Betriebssysteme) erlaubt.

about:policies – Dokumentation und Übersicht

Mit about:policies hat Mozilla eine Seite in Firefox implementiert, welche zum einen eine vollständige Dokumentation aller möglichen Enterprise Policies darstellt, zum anderen in einem Tab alle aktiven Policies und in einem weiteren Tab Fehler anzeigt, falls eine Policy fehlerhaft verwendet wird. An der Umsetzung des Designs von about:policies war auch ich beteiligt.

Firefox 63

Neue Enterprise Policies

Firefox 63 unterstützt eine neue Policy, um DNS over HTTPS zu konfigurieren. Die Policy, um Zertifikate aus dem System-Zertifikatsspeicher zu laden, funktioniert nicht mehr nur unter Windows, sondern jetzt auch unter Apple macOS.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die aktuelle Version 4.1 ist bereits für Firefox 63 sowie Firefox ESR 60.3 angepasst.

Optionale Features

Unterstützung für neuen Video-Codec AV1

AV1 ist die neue Hoffnung im Bereich der Video-Codecs. Entwickelt wird dieser Codec von der Alliance for Open Media (AOMedia). Gründer dieser Allianz sind neben Mozilla auch noch Google, Microsoft, Intel, ARM, Nvidia, IBM, Cisco, Amazon und Netflix. Seit dem haben sich zahlreiche weitere Unterstützer angeschlossen, darunter Namen wie AMD, VideoLAN, Vidyo, CCN, Realtek und noch weitere.

Firefox 63 unterstützt die finale Version 1.0 des offenen und lizenzgebühren-freien Video-Codecs AV1. Standardmäßig ist die Unterstützung noch deaktiviert. Geplant ist die Aktivierung für Firefox 65. Wer bereits testen möchte, kann über about:config den Schalter media.av1.enabled per Doppelklick auf true setzen.

Entzug des Vertrauens für Symantec-Zertifikate

Ursprünglich war es geplant, Sicherheits-Zertifikaten der Symantec-Gruppe ab Firefox 63 nicht mehr zu vertrauen. Dies betrifft ebenfalls die zu Symantec gehörenden CAs Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust sowie RapidSSL. Symantec hatte aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen der Browserhersteller verloren. Browserhersteller wie Mozilla und Google haben die Frist noch einmal verschoben. Wer bereits jetzt Symantec-Zertifikaten nicht mehr vertrauen möchte, kann über about:config den Wert des Schalters security.pki.distrust_ca_policy von „1“ auf „2“ setzen.

Multi-Tab-Management

Bislang kann immer nur maximal ein Tab gleichzeitig verschoben oder geschlossen werden. Mozilla arbeitet an einer neuen Fähigkeit für Firefox, welche es erlaubt, mit mehreren Tabs gleichzeitig zu interagieren. Dieses ließ sich erstmals in Firefox 62 aktivieren und testen. Da es in Firefox 63 viele Verbesserungen an diesem Feature gab, sei es an dieser Stelle ein weiteres Mal erwähnt. Zur Aktivierung muss über about:config der Schalter browser.tabs.multiselect per Doppelklick auf true gesetzt werden. Dann können mehrere Tabs mit gedrückter Strg-Taste (macOS: Cmd) markiert und per Kontextmenü gleichzeitig zum Beispiel geschlossen oder stumm geschaltet werden. Eine standardmäßige Unterstützung ist derzeit für Firefox 64 geplant.

Autoplay-Blocker

Bereits seit ein paar Versionen mehr hat Firefox einen versteckten Autoplay-Blocker, welcher die automatische Wiedergabe von Videos und Ton auf Webseiten blockiert. Dazu musste bisher über about:config der Schalter media.autoplay.enabled auf true gesetzt werden. Dieser Schalter existiert nicht länger. Dafür gibt es nun einen neuen Schalter media.autoplay.default mit „0“ als Standart-Wert. Eine Änderung auf „1“ entspricht dem bisherigen media.autoplay.enabled. Wird der Schalter stattdessen auf „2“ gesetzt, fragt Firefox jedes Mal nach. Wird media.autoplay.enabled.user-gestures-needed per Doppelklick auf true gesetzt, wird die neue Autoplay v2-Logik sowie eine sichtbare Oberfläche in den Firefox-Einstellungen aktiviert. Dort können dann auch Ausnahmen verwaltet werden.

Firefox 63

Sonstige Neuerungen in Firefox 63

Ein Problem von Firefox 62, welches verursachen konnte, dass die Autovervollständigung von URLs in der Adressleiste unter Umständen bei Lesezeichen nicht korrekt funktionierte, wurde in Firefox 63 behoben. Die Funktion, Lesezeichen in der Sidebar zu öffnen, wurde aus Firefox entfernt. Ebenso werden in neuen Profilen nicht länger die zwei dynamischen Lesezeichen für meistbesuchte Webseiten sowie kürzlich verwendete Schlagwörter angelegt. Dafür kam ein anderes Lesezeichen-Feature neu dazu: Bei Klick auf den Stern in der Adressleiste erscheint im Lesezeichen-Dialog nun eine zusätzliche Checkbox. Wird diese deaktiviert, dann wird ab dem nächsten Mal bei einfachem Klick auf den Stern die Seite sofort als Lesezeichen gespeichert, ohne zunächst den Dialog zu öffnen. Bei weiterem Klick steht dieser Dialog natürlich trotzdem zur Verfügung und dort kann das Verhalten dann auch wieder geändert werden.

Firefox 63

Wurde über about:config der Schalter browser.search.openintab auf true gesetzt, um bei Eingaben in die separate Suchleiste Seiten in einem neuen Tab zu öffnen, wird jetzt der aktuelle Tab verwendet, wenn dieser leer ist. Im Dialog zum Löschen der Chronik werden jetzt direkt alle Optionen angezeigt, ohne dass diese erst aufgeklappt werden müssen. Die Seite about:debugging zeigt standardmäßig nicht länger System-Erweiterungen an. Das lässt sich über about:config rückgängig machen, indem der Schalter devtools.aboutdebugging.showSystemAddons per Doppelklick auf true gesetzt wird. Die @-moz-document-Syntax wurde erweitert und erlaubt nun auch die Anpassung von Standalone-Bildern und Videos via userContent.css. Außerdem wurde der Umgang mit dem Kamera- und Mikrofon-Zugriff in Zusammenhang mit den neuen Sicherheitseinstellungen von macOS Mojave optimiert.

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November 05, 2018 09:30 PM

November 04, 2018

Sören Hentzschel

Firefox: Enterprise Policy Generator 4.1 veröffentlicht

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version 4.1 macht den Enterprise Policy Generator fit für Firefox 63 und Firefox ESR 60.3. Außerdem wurde ein Fehler behoben.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es auf der Info-Seite zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 4.1.0

Verbesserungen und Fehlerbehebungen

Der Enterprise Policy Generator konnte bereits einen Hinweis anzeigen, wenn eine Enterprise Policy nur in Firefox ESR verfügbar ist. Eine neue Möglichkeit wurde implementiert, welche es erlaubt, auch andere Hinweise anzuzeigen. So kann beispielsweise angezeigt werden, wenn eine Policy nur auf bestimmten Betriebssystemen verfügbar ist.

Ein Fehler wurde behoben, welcher verursachte, dass die Reihenfolge von Lesezeichen falsch war, wenn eine Konfiguration gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt neu geladen worden ist.

Neue Enterprise Policies

Es wurde die Unterstützung für eine neue Policy hinzugefügt, um DNS over HTTPS zu konfigurieren. Diese Policy steht ab Firefox 63 zur Verfügung.

Bei der Policy, die Menüleiste zu verstecken, wurde ein Hinweis ergänzt, dass diese nur auf Windows und Linux funktioniert. Bei der Policy, um Zertifikate aus dem System-Zertifikatsspeicher zu laden, wurde ein Hinweis ergänzt, dass diese ab Firefox 63 auch auf Apple macOS funktioniert. Außerdem wurde ein Hinweis ergänzt, dass die Option, Zertifikate nicht aus dem System-Zertifikatsspeicher zu laden, erst ab Firefox 64 funktioniert.

Die Policy zum Deaktivieren des Firefox Safe Modes wurde entfernt, weil diese ausschließlich via GPO unter Windows und nicht via policies.json funktioniert.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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November 04, 2018 05:50 PM

November 03, 2018

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.30 steht bereit

Kurz notiert: Rust ist eine Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Mittlerweile steht Rust 1.30 bereit.

Für die Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas Servo-Engine entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus von sechs Wochen vorgesehen. Seit kurzem steht Rust 1.30 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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November 03, 2018 10:34 PM

November 02, 2018

Sören Hentzschel

Firefox 65 unterstützt Bildformat WebP

Keinen Monat nach der Ankündigung, WebP in Firefox zu unterstützen, hat Mozilla nun die Unterstützung für das Bildformat in Firefox 65 implementiert.

WebP ist ein Bildformat, welches bereits vor acht Jahren von Google vorgestellt worden ist. Das Bildformat verspricht geringere Dateigrößen als PNG und JPG sowie die Unterstützung von Transparenz und Animationen. Hinsichtlich Browser-Unterstützung sah es bislang allerdings mager aus. Naheliegenderweise wurde WebP natürlich von Google Chrome sowie anderen Browsern unterstützt, welche die Google-Engine verwenden. Alle anderen großen Browserhersteller – das heißt Mozilla, Microsoft und Apple – haben an dem Bildformat keinen Gefallen gefunden. Mozilla hatte sich beispielsweise vor fünf Jahren intensiv mit WebP befasst und kam zu dem Ergebnis, dass WebP hinsichtlich Kompression keinen signifikanten Vorteil gegenüber JPEG oder Konkurrenzformaten wie JPEG XR und HEVC-MSP bringt.

Nachdem Microsoft Edge seit dem Oktober 2018-Update WebP unterstützt, hat auch Mozilla vor knapp einem Monat seine Pläne bekannt gegeben, WebP zu unterstützen. Nun ist die Unterstützung in der Nightly-Version von Firefox 65 implementiert und kann getestet werden. Noch ist die Unterstützung allerdings standardmäßig deaktiviert, kann über about:config aber aktiviert werden, indem der Schalter image.webp.enabled per Doppelklick auf true geschaltet wird. Die standardmäßige Aktivierung der WebP-Unterstützung kann in diesem Ticket verfolgt werden. Ob die Unterstützung von WebP in der finalen Version von Firefox 65 standardmäßig aktiviert sein wird, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Firefox 65 erscheint nach aktueller Planung am 29. Januar 2019.

WebP
Abbildung: Geringere Dateigröße von WebP am Beispiel dieser Webseite

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November 02, 2018 07:35 PM

November 01, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Lite 1.0 für Android

Mozilla hat Firefox Lite 1.0 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen schlanken Browser für Android, der besonderes Augenmerk auf Privatsphäre und das Sparen von Daten legt.

Mozilla Taiwan hat seinem Browser Firefox Rocket einen neuen Namen gegeben. Mit dem neuen Namen Firefox Lite, einem neuen Logo und einer auf Version 1.0 zurückgesetzten Versionsnummer startet der schlanke Browser für Android damit quasi neu.

Firefox Lite 1.0

Zwar steht Firefox Lite nach wie vor nur in den offiziellen Google Play Stores von Indonesien, Indien, Thailand und den Philippinen zum Download bereit, doch ist gut vorstellbar, dass Mozilla nach diesem Rebranding den Browser auch in anderen Ländern offiziell zur Verfügung stellen wird. Wer die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store aktiviert hat, kann Firefox Lite bereits jetzt von überall in der Welt über GitHub installieren.

Firefox Lite 1.0

Was ist das Besondere an Firefox Lite?

Firefox Lite ein Browser, der auf wesentliche Funktionen reduziert, aber trotzdem funktional ist. Features wie eine Synchronisation von Daten oder ein QR-Scanner sollten also nicht erwartet werden, während Funktionen wie Lesezeichen, Tabs oder das Suchen von Text auf einer Webseite auch hier vorhanden sind.

Firefox Lite 1.0

Firefox Lite verwendet das auf dem System des Anwenders bereits vorhandene Chromium WebView und nicht Mozillas Gecko-Engine, was sich ähnlich wie bei Firefox Klar in Zukunft aber ändern könnte. Auf der anderen Seite wäre es aufgrund des Schwerpunktes auf dem Sparen von Daten aber auch möglich, dass man hier langfristig auf WebView setzt, da dies einen Unterschied von ca. 35 MB in der App-Größe ausmacht, was gerade in ärmeren Ländern signifikant sein kann.

Direkt nach dem ersten Start und der Einführungstour weist Firefox Lite darauf hin, dass per einfachem Doppelklick auf den Startbildschirm die Farbe dessen geändert werden kann – eine simple, aber effektive Form der Anpassung, insbesondere da keine Drittanbieter-Themes installiert werden können.

Firefox Lite 1.0

Gegenüber vorherigen Versionen von Firefox Rocket fällt auf dem Startbildschirm auch auf, dass die dort standardmäßig hinterlegten Kacheln nicht mehr speziell auf Indonesien angepasst sind, stattdessen finden sich dort mit YouTube, Facebook, Wikipedia, Amazon, Twitter, Instagram, Reddit und LinkedIn global bekannte Webseiten. Ein Indiz dafür, dass Firefox Lite in Zukunft auch in anderen Märkten offiziell verfügbar sein wird?

Möchte man den Fokus von Firefox Lite kurz und knapp beschreiben, dann ließe sich das damit tun, dass es sich bei Firefox Lite um einen Browser handelt, der seinen Schwerpunkt auf Privatsphäre und das Sparen von Daten legt. So blockiert der standardmäßig aktivierte Turbo-Modus Elemente von bekannten Trackern und damit auch einen Großteil der Werbung, Bilder können praktisch mit einem Knopfdruck blockiert werden und es können Screenshots von kompletten Webseiten angelegt werden, welche auch dann zur Verfügung stehen, wenn das Gerät nicht mit dem Internet verbunden ist.

Firefox Lite 1.0

Und wie andere Firefox-Produkte besitzt auch Firefox Lite einen privaten Modus, welcher keine Surf-Spuren auf dem Gerät hinterlässt.

Firefox Lite 1.0

Neu gegenüber der vorherigen Version von Firefox Rocket ist ein Nachtmodus. Wird dieser aktiviert, verdunkelt sich der Bildschirm. Den Grad der Verdunkelung kann der Nutzer einstellen. Nettes Detail: Auf dem Hintergrund des Startbildschirms erscheinen Sterne, passend zur Nacht.

Firefox Lite 1.0

Fazit: Firefox Lite

Firefox Lite ist ein schlanker Browser für Android und empfehlenswert für alle, welche Wert auf Privatsphäre sowie Datensparsamkeit legen und nicht alle Features des großen Firefox-Browsers benötigen, denen Mozillas dritter Browser Firefox Klar aber wieder zu speziell ist. Die weitere Entwicklung von Firefox Lite wird auch in Hinblick auf die komplette Neuentwicklung von Mozillas großem Firefox-Browser interessant sein, da auch dieser vermutlich zunächst einige Features nicht haben wird, die es aktuell gibt.

Übrigens: Von Mozilla Taiwan, dem Entwickler von Firefox Lite, ist vor zwei Wochen auch die öffentliche Beta-Phase von Firefox ScreenshotGo gestartet, einer neuen Screenshot-App für Android.

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November 01, 2018 02:36 PM

October 22, 2018

Sören Hentzschel

Firefox: Auslieferung von WebRender verzögert sich

Der aus dem Servo-Projekt stammende WebRender soll die Grafikkarte stärker als bisher einbeziehen und so für eine deutlich verbesserte Firefox-Performance sorgen. Was die standardmäßige Aktivierung für einen Teil der Nutzer der Beta-Version von Firefox 64 betrifft, ist Mozilla im Plan. Allerdings wird sich die Auslieferung in einer finalen Version von Firefox um ein paar Monate verzögern.

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

In der Nightly-Version von Firefox ist WebRender bereits für einen Teil der Nutzer aktiviert. Die anfängliche Zielgruppe setzt sich aus Nutzern zusammen, welche Windows 10 als Betriebssystem sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia einsetzen. Außerdem ist WebRender derzeit noch deaktiviert, wenn ein Gerät mit Akku eingesetzt wird.

Für eben jene Zielgruppe wird WebRender auch aktiviert sein, wenn Firefox 64 in ein paar Tagen als Beta-Version verfügbar ist. Ursprünglich war geplant, dass WebRender für die genannte Zielgruppe dann in der finalen Version von Firefox 65 standardmäßig aktiviert sein wird. Nachdem Mozilla erkannt hat, dass hierfür noch etwas mehr Arbeit erforderlich ist, wurde dieser Meilenstein nun auf Firefox 67 verschoben. Allerdings wird man in den finalen Versionen von Firefox 64, Firefox 65 und Firefox 66 jeweils Tests mit einem Teil der Nutzer mit einem qualifizierten System durchführen.

Firefox 67 erscheint nach aktueller Planung am 14. Mai 2019. In späteren Firefox-Versionen soll WebRender natürlich auch für weitere Betriebssysteme und weitere Grafikkarten aktiviert werden.

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October 22, 2018 09:15 PM

October 21, 2018

Sören Hentzschel

Mozilla startet Test von VPN-Dienst

Mozilla wird morgen den Test eines kostenpflichtigen VPN-Dienstes starten. Dieser bietet nicht nur eine sichere und geschützte Internet-Verbindung für den Nutzer, auch trägt die Nutzung von Mozillas VPN-Dienst zur Finanzierung von Firefox bei.

Mozilla wird morgen, am 22.10.2018, den Test eines Premium-Dienstes für einen Teil der Nutzer von Firefox 62 und höher in den USA beginnen. Dafür hat man eine Partnerschaft mit dem Schweizer VPN-Dienstleiter ProtonVPN geschlossen, dessen Unternehmen auch hinter dem beliebten E-Mail-Dienst ProtonMail steht, dem nach eigenen Angaben weltweit größten sicheren E-Mail-Provider.

Was ist ein VPN und brauche ich das überhaupt?

VPN steht für „Virtuelles Privates Netzwerk“. Eine ausführliche Beschreibung des Konzeptes lässt sich unter anderem auf Wikipedia nachlesen. Die vereinfachte Kurzfassung ist, dass mit einem VPN keine direkte Kommunikation über das Internet, sondern eine verschlüsselte Verbindung zwischen Anwender und VPN-Dienst besteht, welcher wiederum die Kommunikation mit dem Internet übernimmt. Die Frage, ob man ein VPN benötigt oder nicht, muss jeder für sich selbst beantworten. Anwendungsfälle sind unter anderem die sichere Nutzung öffentlicher WLAN-Netzwerke, welche häufig unverschlüsselt sind. Gerne werden VPNs auch im Unternehmensumfeld eingesetzt, beispielsweise um Home Office in einer sicheren Weise zu ermöglichen. Das VPN schützt davor, dass sensible Informationen von Unbefugten mitgelesen werden können. Ein weiteres Szenario ist die Umgehung von Geo-Sperren, also die Freischaltung von Inhalt, welcher nur in bestimmten Regionen zur Verfügung steht.

Gemeinsam von Mozilla und ProtonVPN

Da Mozilla selbst ein unbeschriebenes Blatt auf dem VPN-Markt ist, hat sich Mozilla hierfür einen starken Partner gesucht. Fündig wurde man in der Schweiz bei ProtonVPN. Mozilla hat sich nach eigenen Angaben den bestehenden VPN-Markt angesehen und sich dann vor allem aus drei Gründen für ProtonVPN entschieden.  Zum einen habe man deren Sicherheits-Praktiken analyisiert, um sicherzugehen, dass sie das höchste Maß an Schutz vor Hackerangriffen bieten. Außerdem protokolliert und speichert ProtonVPN keine Informationen über das Browsing-Verhalten der Nutzer. Schließlich hätte man eine gemeinsame Mission – beide setzen sich für Datenschutz und Sicherheit im Web ein.

Mozilla und ProtonVPN

Mozilla startet Test in den USA

Mozilla startet klein und beginnt den Test mit einem Teil der Nutzer in den USA. Dort weist Firefox in einer bestimmten Situation auf die Option der Nutzung von ProtonVPN hin. Diese Situation kann beispielsweise die Verbindung mit einem unverschlüsselten öffentlichen WLAN sein. Andere Auslöser können der Besuch einer Webseite sein, die in Zusammenhang mit dem Privatsphäre-Thema steht, zum Beispiel disconnect.me oder strongvpn.com, der Besuch einer Streaming-Webseite wie netflix.com oder hulu.com, oder ganz allgemein, nachdem Firefox eine Weile benutzt worden ist. Welcher Auslöser genutzt wird, hängt davon ab, in welcher Testgruppe man landet. Es werden nicht alle Auslöser gleichzeitig für alle Nutzer aktiviert.

Mozilla und ProtonVPN

Warum kostet der Dienst Geld? Warum nicht direkt ProtonVPN nutzen?

Die Bereitstellung einer VPN-Infrastruktur kostet nachvollziehbarerweise Geld, darum sind auch VPN-Dienste in der Regel nicht oder nur mit Einschränkungen kostenlos. Dementsprechend kostet auch der von Firefox beworbene VPN-Dienst Geld. Die Kosten belaufen sich dabei auf 10 Dollar pro Monat. Dazu gibt es eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie.

Mozilla und ProtonVPN

Natürlich ist die Frage berechtigt, wieso ein VPN-Abo über Mozilla und nicht direkt über ProtonVPN abgeschlossen werden sollte. Immerhin bietet ProtonVPN ja selbst verschiedene Preisstufen ein, darunter eine für ebenfalls 10 Dollar pro Monat.

Der Unterschied ist der, dass bei einer Nutzung von Mozillas Angebot auch Mozilla daran etwas verdient. Damit Mozilla Firefox entwickeln und seine Mission für das Web vorantreiben kann, braucht es sehr viel Geld. Derzeit ist Mozilla zum größten Teil von Suchmaschinen-Anbietern, allen voran Google, abhängig. Das Anbieten von kostenpflichtigen Premium-Diensten wie diesem ermöglicht es Mozilla, seine Abhängigkeit von Google zu reduzieren und damit auch einen Beitrag zur langfristigen Sicherung von Firefox zu leisten.

Tipp: Eine weitere Möglichkeit, Mozilla zu unterstützen, ist die Verwendung eines Premium-Accounts bei Pocket. Pocket kann aber auch kostenlos genutzt werden. Pocket ist seit 2017 Teil von Mozilla.

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October 21, 2018 12:39 PM