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Planet Mozilla (de)

August 21, 2019

Sören Hentzschel

Fenix: Firefox Preview 1.3 für Android veröffentlicht

Mozilla hat Firefox Preview 1.3 mit Such-Widget, Gecko 69 sowie weiteren Verbesserungen veröffentlicht. Bei Firefox Preview handelt es sich um den Nachfolger des bisherigen Firefox für Android, welcher unter dem internen Namen Fenix entwickelt wird.

Ende Juni hat Mozilla Firefox Preview 1.0 veröffentlicht. Später im Jahr soll Firefox Preview, dann mit mehr Features, den bisherigen Firefox für Android ablösen. Auf diesem Blog gab es eine ausführliche Vorstellung aller Funktionen von Firefox Preview 1.0.

Schnelle Synchronisation für bestehende Firefox-Nutzer

Wer bereits den alten Firefox für Android installiert und dort die Synchronisation von Daten aktiviert hat, erhält als neuer Nutzer von Firefox Preview die Option, per Knopfdruck auch in Firefox Preview die Synchronisation zu aktivieren – das Scannen eines QR-Codes oder die Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort entfällt dann.

Firefox Preview 1.3

Such-Widget für den Android Startbildschirm

Im Mai hat Mozilla ein optionales Such-Widget für den Android Startbildschirm in Firefox 67 für Android implementiert. Mit Firefox Preview 1.3 bekommt auch der neue Firefox ein solches.

Das Widget besteht aus einem Suchfeld und öffnet bei Druck darauf Firefox Preview mit geöffneter Such- und Adressleiste sowie aktivierter Auswahl der installierten Suchmaschinen. Ein Mikrofon-Symbol erlaubt alternativ eine Google-Suche via Sprachaufnahme. Das Widget kann in der Größe beliebig verändert werden.

Firefox Preview 1.3

Sonstige Neuerungen

Wenn Android wegen Ressourcen-Knappheit den Content-Prozess von Firefox Preview beendet, führt dies dazu, dass sämtliche geladene Tabs leer sind und nur noch about:blank als Titel anzeigen. Ab sofort ist Firefox Preview in dieser Situation dazu in der Lage, den letzten bekannten Zustand wiederherzustellen.

Für Downloads nutzt Firefox Preview nicht länger den Android Manager, sondern seine eigene Gecko-basierte Download-API. Dies schafft diverse Probleme aus der Welt, welche es zuvor in Zusammenhang mit Downloads gab.

Nach Druck der Adressleiste auf dem Startbildschirm von Firefox Preview erscheint jetzt standardmäßig, wie bei Verwendung des neuen Widgets für den Android Startbildschirm, eine Auswahl der installierten Suchmaschinen.

Dazu kommen noch weitere kleinere Verbesserungen und Bugfixes sowie die Behebung einer potentiellen Sicherheitslücke.

Mein persönlicher Beitrag zu Firefox Preview 1.3

Nach zehn Code-Beiträgen zu Firefox Preview 1.0 und zwei weiteren Code-Beiträgen zu Firefox Preview 1.1 habe ich auch zu Firefox Preview 1.3 wieder Code beigetragen.

War es bisher bereits möglich, in der Chronik- sowie in der Lesezeichen-Ansicht per langem Druck auf eine Zeile eine Mehrfach-Auswahl zu aktivieren, funktioniert dies ab sofort auch per einfachem Druck auf das Webseite-Icon, ähnlich wie man es beispielsweise von der Google Mail-App kennt.

Rendering-Engine und Komponenten

Firefox Preview 1.3 basiert auf den Mozilla Android Components 8.0.0 (vorher: AC 6.0.2) und nutzt zur Darstellung von Websites Mozilla GeckoView 69 Beta 2019-08-12 (vorher: GV 68 2019-07-29).

Update 22.08.2019: Firefox Preview 1.3.1

Mit Firefox Preview 1.3.1 behebt Mozilla eine mögliche Absturzursache.

Weiterführende Links

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August 21, 2019 06:06 PM

August 14, 2019

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 68.0.2

Mozilla hat mit Firefox 68.0.2 das zweite Update für Firefox 68 veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 68.0.2 für Windows, Apple macOS und Linux

Eine Folge der in Firefox 68 geschlossenen Sicherheitslücken ist, dass über das file://-Protokoll geladene lokale Dateien nicht länger auf andere Dateien im gleichen Verzeichnis zugreifen können. Mit Firefox 68.0.2 hebt Mozilla diese Einschränkung für lokal eingebundene Schriften auf. Diese Änderung betrifft ebenfalls die Android-Version mit dem Update auf Firefox 68.0.2 für Android.

Weiter hat Mozilla einen Fehler in der mit Firefox 68 eingeführten Neu-Implementierung der Adressleiste behoben, der dafür sorgte, dass Spezial-Zeichen, welche zum Filtern in der Adressleiste genutzt werden können (#, $, %, ^, *, ?, +, %), fälschlicherweise vom Ende von Suchbegriffen entfernt worden sind.

Ein weiterer Fehler, den Mozilla behoben hat, ist, dass manche Grafiken unter bestimmten Umständen beim Neuladen der Website nicht angezeigt worden sind. Dies hat unter anderem als iFrame eingebundene Karten von Google Maps betroffen.

Der Fehler in der Web-Version von Outlook, dass beim Ausdruck lediglich der Header und der Footer gedruckt worden sind, wurde ebenfalls behoben.

Schließlich wurde noch ein Fehler behoben, welcher dafür sorgte, dass externe Anwendungen, welche über einen benutzerdefinierten URI-Handler gestartet werden, nicht starteten. Dies betraf unter anderem Skype for Business.

Außerdem wurde eine Sicherheitslücke behoben.

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August 14, 2019 08:52 PM

August 13, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 70 bekommt verbesserte Anzeige der Geolocation-Berechtigung

Die Geolocation-API erlaubt es Webseiten, den Standort des Benutzers zu ermitteln – eine ausdrückliche Erlaubnis des Nutzers vorausgesetzt. Mit Firefox 70 verbessert Mozilla die Transparenz hinsichtlich einer erteilten Geoloaction-Berechtigung.

Die Geolocation-API zur Ermittlung des Standortes, nützlich zum Beispiel bei einem Kartendienst, erfordert zur Aktivierung die ausdrückliche Erlaubnis des Benutzers. Wurde die Berechtigung erteilt, ist diese bis zum Sitzungsende gültig. Dabei ist nicht mehr ersichtlich, dass die Berechtigung noch aktiv ist, und kann, zumindest wenn die Berechtigung nicht dauerhaft erteilt worden ist, auch nicht auf einfache Weise wieder entzogen werden, ohne den Browser neu zu starten.

Das ändert sich mit Firefox 70. Ab dann erscheint in der Adressleiste bei aktiver Geolocation-Berechtigung ein zusätzliches Symbol. Per Klick darauf sieht der Nutzer, wann die Website zuletzt Gebrauch von der Geolocation-API gemacht hat, und kann die Berechtigung mit einem weiteren Klick ganz einfach wieder entziehen.

Geolocation in Firefox 70

Firefox 70 erscheint nach aktueller Planung am 22. Oktober 2019.

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August 13, 2019 07:27 PM

August 12, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 70: Änderung der Darstellung von HTTP und HTTPS in Adressleiste

Mittlerweile finden vier von fünf Anfragen von Firefox-Nutzern verschlüsselt statt. Dementsprechend plant Mozilla Änderungen in Firefox 70, welche die Darstellung von HTTP respektive HTTPS in der Adressleiste betreffen.

Die verschlüsselte Übertragung von Daten im Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bereits über 79 Prozent aller von Firefox-Nutzern geladenen Webseiten werden über HTTPS anstelle von HTTP übertragen. Auch die unter anderem von Mozilla ins Leben gerufene Certificate Authority (CA) Let’s Encrypt, welche kostenlos Zertifikate für die Nutzung von HTTPS bereitstellt, trägt einen großen Anteil daran.

Damit ist ein Punkt gekommen, an welchem auch die vor Jahren eingeführten Standards hinsichtlich der Darstellung von HTTP und HTTPS in der Adressleiste von den Browserherstellern neu bewertet werden. Die Entwicklung geht allgemein weg von positiven Sicherheits-Indikatoren hin zu negativen Indikatoren für unsichere Seiten, da sichere Seiten mittlerweile die Norm sind. Für Firefox 70 stehen gleich mehrere Änderungen an.

Bisher zeigte Firefox für jede Seite, sowohl HTTP als auch HTTPS, ein „i“-Symbol in der Adressleiste an. Per Klick darauf gelangte man zu den Website-Berechtigungen sowie Anti-Tracking-Einstellungen. Im Falle von HTTPS wurde zusätzlich ein grünes Schloss angezeigt, über welches die gleichen Optionen zugänglich waren.

Mit Firefox 70 wird das „i“-Symbol für alle Seiten gestrichen. Zwar gibt es dann für sämtliche Seiten ein Schild-Icon in der Adressleiste, dieses ist jedoch kein Ersatz für das „i“-Icon, sondern beinhaltet die überarbeiteten Anti-Tracking-Einstellungen, an denen Mozilla ebenfalls für Firefox 70 arbeitet und ein eigenes Thema sind.

Seiten, welche nur über HTTP und nicht über HTTPS erreichbar sind, werden ab Firefox 70 mit einem durchgestrichenen Schloss und damit explizit als unsicher markiert. Bislang gab es eine solche Darstellung für HTTP-Seiten nur, wenn auf der Seite ein Passwort-Feld existierte.

Wem das nicht weit genug geht, der kann über about:config den Schalter security.insecure_connection_text.enabled auf true setzen – dann erscheint neben dem Icon zusätzlich noch der Text „Nicht sicher“. Diese Option existiert bereits seit Firefox 60 und bleibt auch in Firefox 70 standardmäßig abgeschaltet.

Das bisher grüne Schloss-Icon bei HTTPS-Seiten wird ab Firefox 70 grau und damit weniger auffallend. Wer weiterhin ein grünes Schloss haben möchte, kann über about:config den Schalter security.secure_connection_icon_color_gray auf false setzen.

Bei Extended-Validation-Zertifikaten zeigte Firefox bislang neben dem Schloss-Symbol den Namen des Zertifikats-Inhabers direkt in der Adressleiste an. Diese Information, dessen Nutzen umstritten ist, wird mit Firefox 70 aus der Adressleiste entfernt und stattdessen via Klick auf das Schloss-Symbol zugänglich gemacht. Hier kann das alte Verhalten wiederhergestellt werden, indem der Schalter security.identityblock.show_extended_validation in about:config auf true gesetzt wird.

Sicherheits-Indikatoren Firefox 70

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August 12, 2019 08:24 PM

August 11, 2019

Sören Hentzschel

Firefox 70: Aus Firefox Quantum wird Firefox Browser + Neues Logo

Mit Firefox 70 führt Mozilla das bereits erwartete neue Firefox-Logo ein. Außerdem nennt Mozilla seinen Browser nicht länger Firefox Quantum, sondern ab sofort Firefox Browser.

Nachdem das neue Firefox-Logo weltweit als erstes bereits im Januar auf diesem Blog zu sehen war und im Juni dann offiziell von Mozilla vorgestellt worden ist, wird Mozilla das neue Branding mit Firefox 70 einführen. Die finale Version von Firefox 70 erscheint nach aktueller Planung am 22. Oktober 2019.

Teil des neuen Brandings ist neben einem neuen Logo und neuer Schriftart für die Wortmarke auch eine Änderung des Produktnamens. Seit der Veröffentlichung von Firefox 57 im November 2017 trägt Firefox den Beinamen Quantum. Firefox 57 stellte die größte Aktualisierung in der bisherigen Geschichte von Firefox dar und der Name Firefox Quantum stand symbolisch für den Quantensprung, den Firefox gemacht hat. Aus Firefox Quantum wird im Oktober Firefox Browser.

Firefox Browser Logo

Für Nutzer einer Nightly-Version von Firefox ist die Änderung bereits seit heute aktiv.

Firefox Nightly 70 Info-Dialog

Dass Mozilla hier von Firefox Browser und nicht einfach nur von Firefox spricht, ergibt viel Sinn in Anbetracht des wachsenden Produkt-Portfolios rund um die Marke Firefox, unter anderem mit Firefox Send, Firefox Monitor und Firefox Lockwise sowie weiteren Produkten in der Zukunft.

Firefox Marke 2019

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August 11, 2019 04:23 PM

August 08, 2019

Sören Hentzschel

Fenix: Firefox Preview 1.2 für Android veröffentlicht

Mozilla hat Firefox Preview 1.2 veröffentlicht. Bei Firefox Preview handelt es sich um den Nachfolger des bisherigen Firefox für Android, welcher unter dem internen Namen Fenix entwickelt wird.

Ende Juni hat Mozilla Firefox Preview 1.0 veröffentlicht. Später im Jahr soll Firefox Preview, dann mit mehr Features, den bisherigen Firefox für Android ablösen. Auf diesem Blog gab es eine ausführliche Vorstellung aller Funktionen von Firefox Preview 1.0.

Tabs und Kollektionen an andere Geräte senden

Firefox Preview unterstützt bereits die Synchronisation von Chronik und Lesezeichen mit anderen Geräten. Nutzer, welche zur Synchronisation angemeldet sind, haben ab sofort auch die Möglichkeit, Tabs oder Kollektionen an andere mit Firefox Sync verbundene Geräte zu senden. Dies geschieht über die Teilen-Funktion von Firefox Preview.

Das Versenden und Empfangen von Tabs klappt aus technischen Gründen jedoch nicht in Zusammenspiel mit dem alten Firefox für Android, sondern nur mit Firefox Preview für Android, Firefox für Apple iOS sowie dem Desktop-Firefox.

Firefox Preview 1.2 - Tab senden

Sonstige Neuerungen

Firefox Preview unterstützt jetzt auch den privaten Modus diverser Android-Tastaturen wie Gboard, Swiftkey oder AnySoftKeyboard, was bedeutet, dass sich die Tastatur in privaten Sitzungen nicht länger Daten merkt.

Bei Vollbildinhalten schaltet Firefox Preview nun automatisch in das Querformat. Für Webseiten mit großen Website-Icons, wie beispielsweise Twitter, Facebook, Reddit oder Amazon, werden diese jetzt auch in der Tab-Übersicht verwendet.

In der Chronik werden direkt aufeinanderfolgende Duplikate ab sofort herausgefiltert. Außerdem wurde die Performance der Chronik-Ansicht bei sehr vielen Einträgen verbessert und sollte nicht länger zu einem Hängenbleiben oder gar Absturz führen.

Das dunkle Design sowie das Design des privaten Modus haben kleinere Anpassungen erhalten. Dazu kommen noch weitere kleinere Verbesserungen und Bugfixes.

Firefox Preview 1.2 basiert auf den Mozilla Android Components 6.0.2 (vorher: AC 4.0.1) und Mozilla GeckoView 68 2019-07-29 (vorher: GV 68 2019-07-11).

Weiterführende Links

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August 08, 2019 05:52 PM

August 06, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

August 04, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle Deutsche Sprachpakete für aktuelle SeaMonkey 2.53

Schon  gestern erhielt ich von Entwickler frg 2 aktualisierte experimentelle Sprachpakete für WINDOWS und für LINUX  zu den neuesten Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Änderungen gegenüber letzten Sprachpaketen lt. Aussage frg eher gering.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Leider bin ich bisher nicht zum Testen der letzten Builds und des Sprachpakets gekommen.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

August 04, 2019 07:42 AM

July 30, 2019

Sören Hentzschel

Fenix: Firefox Preview 1.1 für Android veröffentlicht

Mozilla hat Firefox Preview 1.1 veröffentlicht. Bei Firefox Preview handelt es sich um den Nachfolger des bisherigen Firefox für Android, welcher unter dem internen Namen Fenix entwickelt wird.

Ende Juni hat Mozilla Firefox Preview 1.0 veröffentlicht. Später im Jahr soll Firefox Preview, dann mit mehr Features, den bisherigen Firefox für Android ablösen. Auf diesem Blog gab es eine ausführliche Vorstellung aller Funktionen von Firefox Preview 1.0. Nach einem Bugfix-Update Firefox Preview 1.0.1 wird nun Firefox Preview 1.1 über den Google Play Store verteilt.

Firefox Preview 1.1 bringt keine Vielzahl neuer Features, sondern stellt stattdessen viel mehr Feinschliff der bisherigen Version dar. Es gab kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen bei den Lesezeichen, Kollektionen, der Synchronisation, Stabilität sowie Web-Kompatibilität. Außerdem neu: Es können jetzt Links in anderen installierten Apps geöffnet werden, beispielsweise ein Link zu einer Wegbeschreibung in Google Maps.

Firefox Preview 1.1 basiert auf den Mozilla Android Components 4.0.1 (vorher: AC 0.56.4) und Mozilla GeckoView 68 2019-07-11 (vorher: GV 68 Beta 2019-06-11).

Mein persönlicher Beitrag zu Firefox Preview 1.1

Nach zehn Code-Beiträgen zu Firefox Preview 1.0 habe ich zu Firefox Preview 1.1 zwei weitere Code-Beiträge geleistet. Darunter auch, dass Firefox Preview bei Seiten, die bereits als Lesezeichen hinzugefügt sind, nun „Lesezeichen bearbeiten“ statt fälschlicherweise weiterhin „Lesezeichen hinzufügen“ anzeigt.

Weiterführende Links

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July 30, 2019 09:18 PM

July 28, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 18 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 18 für Apple iOS veröffentlicht. Der Browser für das iPhone, iPad und iPod touch erhält mehrere Verbesserungen, welche von den Nutzern gewünscht worden sind.

Mozilla hat eine neue Version seines Browsers für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Bessere Lesezeichen-Verwaltung

Ab sofort ist es möglich, Lesezeichen zu bearbeiten. Dies schließt nicht nur das Umbenennen sowie Ändern URL mit ein, auch die Reihenfolge der Lesezeichen lässt sich jetzt ändern.

Außerdem hat Mozilla einen Bereich für kürzlich als Lesezeichen hinzugefügte Webseiten zu Firefox hinzugefügt.

Bestimmte Seiten immer als Desktop-Version anzeigen

Es gibt Webseiten, welche nicht oder nicht gut für mobile Geräte optimiert sind. Ab sofort können Nutzer festlegen, dass Firefox bei bestimmten Seiten immer die Desktop-Version laden soll.

Ein visueller Indikator zeigt dem Nutzer außerdem jetzt an, dass eine Website im Desktop-Modus betrachtet wird.

… und noch mehr

Dazu kommen noch zahlreiche weitere Bugfixes und kleinere Verbesserungen, welche dem Apple Store (engl.) entnommen werden können.

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July 28, 2019 02:47 PM

July 27, 2019

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 68 für Android

Neben Firefox für Desktop-Betriebssysteme hat Mozilla vor kurzem auch Firefox 68 für Android veröffentlicht. Dabei handelt es sich um das letzte Feature-Update für den alten Android-Firefox, der in Zukunft nur noch Sicherheits- und Bugfix-Updates erhalten wird, eher dieser dann später im Jahr durch eine komplette Neuententwicklung ersetzt werden wird. Dieses letzte Feature-Update ist randvoll gefüllt mit Neuerungen, welche in diesem Artikel zusammengefasst werden.

Download Mozilla Firefox 68.0 für Android

Neben der Desktop-Version von Firefox 68 hat Mozilla ebenfalls Firefox für Android auf Version 68 aktualisiert.

Der letzte Firefox seiner Art

Firefox 68 für Android ist das letzte große Update für den bisherigen Android-Firefox, das heißt, einen Firefox 69 für Android wird es nicht mehr geben. Firefox für Android folgt ab sofort dem ESR-Zweig von Firefox, was heißt, dass es in Zukunft nur noch Sicherheits- und Fehlerbehebungsupdates geben wird. Gleichwohl bedeutet dies nicht, dass der alte Firefox für Android noch so lange Updates erhalten wird, wie es Firefox ESR 68 für den Desktop gibt. Ein Support-Ende steht zwar noch keines fest, jedoch kann dieses bereits früher erfolgen.

Später im Jahr soll Firefox für Android dann nämlich durch eine komplette Neuentwicklung ersetzt werden, welche derzeit unter dem Namen Fenix entwickelt und als Firefox Preview getestet werden kann. Sobald diese Umstellung erfolgt, endet auch die Unterstützung für den bisherigen Firefox für Android.

Verbesserte Sicherheit

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 68 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, weswegen ein Update alleine aus Gründen der Sicherheit wichtig ist.

Eine Folge der in Firefox 68 geschlossenen Sicherheitslücken ist, dass lokale Dateien nicht länger auf andere Dateien im gleichen Verzeichnis zugreifen können.

WebAuthn-Unterstützung

Firefox 60 war der erste Browser am Markt, der den neuen Web Authentication API-Standard, oder kurz: WebAuthn, zur sicheren Authentifizierung auf Webseiten ohne Eingabe eines Passworts, zum Beispiel über YubiKey, ermöglicht hat. Mit Firefox 68 zieht die Android-Version von Mozillas Browser nach.

Verbesserte Privatsphäre im privaten Modus

Bislang hat sich Firefox für Android auch dann erteilte Berechtigungen gemerkt, wenn der Nutzer den privaten Modus genutzt hat. Da dies Rückschlüsse auf manche Seiten geben kann, die man im privaten Modus besucht hat, macht Firefox dies in Zukunft nicht mehr und verbessert damit die Privatsphäre des privaten Modus.

Diverse Geschwindigkeits-Verbesserungen

Retained Display Lists

Das Display List Building bezeichnet den Prozess, in welchem die Elemente wie Ränder, Hintergründe usw. gesammelt werden, welche auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen und dann gemäß der CSS Painting-Regeln sortiert werden. Bislang musste die sogenannte Display List jedes Mal neu berechnet werden, wenn eine Änderung der Anzeige erfolgte. Dieser Vorgang kann langsam sein, insbesondere mit den immer komplexer werdenden Webseiten sowie den immer größeren Bildschirmen, welche von den Nutzern eingesetzt werden.

Retained Display Lists ermöglichen es, dass nur die Teile neu berechnet werden müssen, die sich auch tatsächlich geändert haben. Mit Firefox 61 wurden Retained Display Lists in der Desktop-Version von Firefox implementiert. In einem Test im vorherigen Jahr konnte die Häufigkeit langsamer Ausführungen damit um 30 Prozent reduziert werden.

Mit Firefox 68 hat jetzt auch die Android-Version von Firefox Unterstützung für Retained Display Lists.

Weitere Performance-Verbesserungen

Firefox für Android beginnt nun früher, Content anzuzeigen. Während die bisherige Verzögerung bei 250 Millisekunden lag, wurde diese nun, wie beim Desktop-Firefox, auf fünf Millisekunden reduziert. Außerdem nutzt Mozilla nun auch auf Android Profile Guided Optimizations (PGO) als Compiler-Optimierung.

about:compat listet Kompatibilitäts-Fixes auf

Normalerweise sind Webseiten selbst dafür verantwortlich, dass diese in jedem Browser korrekt funktionieren. In Ausnahmefällen hilft Firefox aber auch nach. So kann es sein, dass Firefox auf bestimmten Webseiten entweder vorgibt, ein anderer Browser zu sein, weil Firefox-Nutzer durch User-Agent-Sniffing ausgeschlossen werden, Firefox kann aber auch Probleme lösen, indem Code in eine Webseite injiziert wird.

Solche Maßnahmen sind Ausnahme und nicht die Regel und immer nur temporär angedacht, während das Ziel ist, dass das Problem seitens Webseite gelöst wird.

Mit about:compat bietet Firefox für Android ab sofort eine Übersicht über aktive Kompatibilitäts-Anpassungen an, die von Firefox vorgenommen werden. Neben der Nennung der betroffenen Domain ist immer auch das dazugehörige Ticket in Mozillas Bugtracking-System verlinkt, außerdem kann über diese Seite jede Anpassung einzeln deaktiviert und wieder aktiviert werden.

Wegen Google: Kein h.264 für WebRTC mehr

Genau wie der Desktop-Firefox hat auch Firefox für Android bisher nach der Installation ganz automatisch den OpenH264-Codec von den Cisco-Servern heruntergeladen, damit WebRTC-Kommunikation auf Seiten, welche zwingend den h.264-Codec erfordern, funktioniert.

Aufgrund einer neuen Google-Richtlinie und von Google auferlegten Deadline war Mozilla gezwungen, den OpenH264-Download in Firefox 68 für neue Installationen zu deaktivieren. Ansonsten hätte Google Mozillas Browser aus dem Google Play Store entfernt. Für neue Nutzer bedeutet dies, dass WebRTC-Kommunikation auf Webseiten, welche nur den h.264-Codec unterstützen, nicht länger möglich ist, da Mozilla keinen h.264-Codec direkt mit Firefox ausliefern kann, ohne dafür Lizenzgebühren in Millionenhöhe bezahlen zu müssen.

Für bisherige Firefox-Nutzer, welche den Codec bereits installiert haben, ändert sich nichts.

Firefox für Android jetzt auch als ARM64-Version

Ebenfalls eine von Google auferlegte Deadline hat Mozilla mit der Auslieferung einer ARM64-Version eingehalten, da beginnend mit dem 1. August sämtliche Apps im Google Play Store als 64-Bit-Version verfügbar sein müssen. Wer den Google Play Store nutzt, muss sich keine Gedanken machen, da der Google Play Store automatisch die passende Version installiert.

Kompatibilität mit Android Q

Mozilla hat diverse Kompatibiltiätsanpassungen für die kommende Version Android Q des Google-Betriebssystems vorgenommen, welches derzeit als Betaversion verfügbar ist.

Sonstige Neuerungen

In den Benachrichtigungs-Einstellungen gibt es in Android Oreo (8.0) und höher nun einen Link zu den Android App-Benachrichtigungs-Einstellungen.

Dazu kommen wie immer diverse Plattform-Verbesserungen in Form unterstützter Webstandards sowie Bugfixes.

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July 27, 2019 10:40 AM

July 21, 2019

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 68

Mozilla hat vor kurzem Firefox 68 veröffentlicht. Firefox 68 stellt gleichzeitig auch die neue Basis von Firefox ESR dar, der Browser-Version mit Langzeitunterstützung. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 68 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 68 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Eine Folge der in Firefox 68 geschlossenen Sicherheitslücken ist, dass lokale Dateien nicht länger auf andere Dateien im gleichen Verzeichnis zugreifen können. Diese Einschränkung kann über about:config aufgehoben werden, indem der Schalter privacy.file_unique_origin auf false gesetzt wird. Aus Sicherheitsgründen sei hiervon jedoch ausdrücklich abgeraten.

Automatische MITM-Erkennung und -Behebung

Nicht nur Schadsoftware, auch sogenannte „Sicherheits“-Software unterbricht verschlüsselte Verbindungen (das heißt Verbindungen über https://) immer wieder, um die Inhalte zu lesen, bevor diese den Browser erreichen, und verkauft dies dann auch noch als Feature. Man spricht dabei von einem sogenannten Man-in-the-Middle („MITM“). Die Folge für Firefox-Nutzer ist aufgrund der häufig mangelhaften Implementierung in einigen Fällen, dass Firefox keine Verbindungen über https:// mehr herstellen kann. Firefox 68 versucht MITM zu erkennen und automatisch zu beheben.

Kamera- und Mikrofon-Zugriff nur noch über HTTPS

Die verschlüsselte Übertragung von Daten im Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bereits über 78 Prozent aller von Firefox-Nutzern geladenen Webseiten werden über HTTPS anstelle von HTTP übertragen.

Auch immer mehr Web-Features können nur noch in einem sicheren Kontext genutzt werden. Von einem sicheren Kontext spricht man bei der Verwendung von HTTPS, aber auch verschlüsselte WebSocket-Verbindungen (wss://) sowie lokale Ressourcen (wie http://localhost/ oder file://) werden als sicherer Kontext betrachtet.

Ab Firefox 68 erfordert auch der Zugriff auf Kamera und Mikrofon via getUserMedia-API einen sicheren Kontext.

Windows: Launcher-Prozess

Der Launcher-Prozess ist ein spezieller Firefox-Prozess, der in Firefox 67 für erste Nutzer und ab Firefox 68 für alle Nutzer unter Windows aktiviert ist und die Sicherheit verbessern soll.

Nutzer, die unter Windows mit Administratoren-Rechten unterwegs sind und das UAC-Feature von Windows deaktiviert haben, können keine URLs mehr auf den Desktop ziehen, um dort eine Verknüpfung zur jeweiligen Website zu erstellen. Hintergrund sowie mögliche Lösungen werden in einem Hilfe-Artikel (engl.) beschrieben.

Cryptomining- und Fingerprinting-Blocker

In Firefox 67 hat Mozilla seinen integrierten Content-Blocker optional um die Möglichkeit erweitert, Cryptomining– sowie Fingerprinting-Scripts zu blockieren. Ab Firefox 68 sind beide neue Schutz-Optionen Teil der strengen Konfiguration und nicht mehr nur über die Option „Benutzerdefiniert“ auswählbar.

Firefox 68

WebRender für AMD-Nutzer

WebRender stammt wie die mit Firefox 57 eingeführte CSS-Engine Stylo ebenfalls aus Mozillas Next-Generation-Engine Servo und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben. Es handelt sich bei WebRender um einen Renderer für Webseiten-Inhalte, welcher unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, aber für das Rendering von Web-Content optimiert ist und dadurch große Performance-Vorteile liefern soll.

In Firefox 67 wurde WebRender für die ersten Nutzer aktiviert. Voraussetzung war Windows 10 als Betriebssystem, ein Computer, welcher sich nicht im Akku-Betrieb befindet, sowie eine halbwegs moderne Grafikkarte von Nvidia. Mit Firefox 68 qualifizieren erstmals auch Grafikkarten von AMD für die Nutzung von WebRender.

QuantumBar: Neuentwicklung der Adressleiste

Die Adressleiste, welche in Firefox auch Awesome Bar genannt wird, ist eine der wichtigsten Komponenten eines jeden Browsers. Und eben jene Komponente wurde von Grund auf neu entwickelt. Die Neu-Implementierung hört auf den Namen QuantumBar, passend zu Firefox Quantum, wie sich Firefox seit Firefox 57, dem größten Firefox-Release aller Zeiten, nennt.

Die QuantumBar kommt ohne proprietäre Mozilla-Technik wie XUL und XBL aus. Stattdessen ist sie vollständig in handelsüblicher Webtechnologie programmiert. Abgesehen davon bildet die QuantumBar die Grundlage für weitere Verbesserungen und Experimente in der Zukunft, was mit der alten Implementierung sehr erschwert gewesen wäre.

Das Entfernen eines Chronik-Eintrags über die Adressleiste erfordert nun auf allen Plattformen eine Kombination von Shift + Entf respektive Shift + Backspace, während die Shift-Taste vorher nur auf Apple macOS erforderlich war. Ansonsten sollten dem Nutzer kaum Unterschiede auffallen.

In Firefox 68.0 funktioniert allerdings das Aufrufen von JavaScript-Bookmarklets über die Eingabe eines Schlüsselworts in die Adressleiste nicht. Dies wird im nächsten Firefox-Update behoben sein.

Neuentwicklung des Add-on Managers

Auch der Add-on Manager ist eine wichtige Komponente von Firefox, da über diesen sämtliche Erweiterungen, Themes und Sprachpakete verwaltet werden. Und auch die Oberfläche des Add-on Managers wurde in Firefox 68 neu entwickelt, auch hier auf Basis von Webtechnologie statt XUL und XBL. Im Falle des Add-on Managers sind aber auch optisch größere Unterschiede zu erkennen.

Im neuen Listen-Design, welches auf den ersten Blick nur leicht verändert ist, bleibt mehr Platz für die Beschreibungen, weil die Buttons zugunsten eines Drei-Punkte-Menüs verschwunden sind, wie es bereits an anderen Stellen von Firefox vorkommt. Die Detail-Ansicht der Erweiterungen lässt sich aber auch wie bisher per einfachem Klick an eine beliebige Stelle der entsprechenden Zeile öffnen.

Firefox 68

Deaktivierte Erweiterungen werden von aktivierten Erweiterungen jetzt durch eine Überschrift klarer voneinander getrennt. In den Details gibt es optional jetzt auch Reiter für die Versionshinweise des letzten Updates sowie die von der Erweiterung benötigten Berechtigungen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Erweiterungen an Mozilla zu melden. Dabei steht eine Vielzahl möglicher Gründe zur Auswahl.

Firefox 68

Unterhalb der installierten Add-ons gibt es Empfehlungen für weitere Erweiterungen. Die Empfehlungen basieren auf den installierten Erweiterungen, Einstellungen sowie Nutzungs-Statistiken. Wer keine Empfehlungen mag, kann diese über about:config abschalten, indem der Schalter extensions.htmlaboutaddons.recommendations.enabled auf false gesetzt wird.

Firefox 68

Dunkle Lese-Ansicht nun vollständig dunkel

Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel auf Webseiten so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels. Der Nutzer hat dabei die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) sowie die Schriftgröße anpassen. Außerdem kann sich der Nutzer den Artikel sogar vorlesen lassen.

Wird das dunkle Farbschema gewählt, erscheinen ab Firefox 68 auch die Bedienelemente der Lese-Ansicht in dunkler Farbe.

Firefox 68

BITS für Updates unter Windows

Unter Windows nutzt Firefox ab sofort den Windows Background Intelligent Transfer Service (BITS) für Updates. Der Nutzer sollte von dieser Änderung zunächst nichts bemerken. In Zukunft soll BITS genutzt werden, um Updates auch dann installieren zu können, wenn Firefox geschlossen ist.

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Natürlich gab es auch in Firefox 68 wieder einige Neuerungen für Entwickler von Firefox-Erweiterungen. Unter anderem gibt es nun eine Schnittstelle zum WLAN-Anmeldemasken in öffentlichen Netzwerken zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Die WebRequest-API hat Verbesserungen für die Nutzung in privaten Fenstern und für Tab-Umgebungen erhalten. Das Verhalten der tabs.duplicate()-Methode wurde angepasst, um kompatibel mit dem Verhalten von Google Chrome zu sein.

Eine Übersicht über diese und weitere Neuerungen für Erweiterungs-Entwickler gibt es hier.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox 68 unterstützt das CSS-Feature Scroll Snap, worüber gesteuert werden kann, dass das Layout beim Scrollen an bestimmten Stellen einrastet.

Das CSS Pseudo-Element ::marker wird von Firefox nun unterstützt. Die Notification API benötigt nun eine Interaktion durch den Benutzer, bevor diese anfragen darf, ob der Benutzer Benachrichtigungen erhalten möchte.

Firefox unterstützt jetzt außerdem den numerischen Datentyp BigInt in JavaScript. Der window.open()-Funktion kann ab sofort auch die noreferrer-Option mitgegeben werden.

Dies war nur eine kleine Auswahl an Änderungen der Webplattform. Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 68 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

about:compat listet Kompatibilitäts-Fixes auf

Normalerweise sind Webseiten selbst dafür verantwortlich, dass diese in jedem Browser korrekt funktionieren. In Ausnahmefällen hilft Firefox aber auch nach. So kann es sein, dass Firefox auf bestimmten Webseiten entweder vorgibt, ein anderer Browser zu sein, weil Firefox-Nutzer durch User-Agent-Sniffing ausgeschlossen werden, Firefox kann aber auch Probleme lösen, indem Code in eine Webseite injiziert wird.

Solche Maßnahmen sind Ausnahme und nicht die Regel und immer nur temporär angedacht, während das Ziel ist, dass das Problem seitens Webseite gelöst wird.

Mit about:compat bietet Firefox ab sofort eine Übersicht über aktive Kompatibilitäts-Anpassungen an, die von Firefox vorgenommen werden. Neben der Nennung der betroffenen Domain ist immer auch das dazugehörige Ticket in Mozillas Bugtracking-System verlinkt, außerdem kann über diese Seite jede Anpassung einzeln deaktiviert und wieder aktiviert werden.

Firefox 68

Probleme mit dem Kontrastverhältnis

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox besitzen im Reiter Barrierefreiheit ein Feature, um das Kontrastverhältnis zwischen Hintergrund- und Textfarbe von Elementen zu überprüfen. Bislang konnte diese Überprüfung Element für Element vorgenommen werden, ab Firefox 68 gibt es einen Audit-Button, der die gesamte Webseite überprüft und die Probleme auflistet.

Firefox 68

Druck-Stil-Simulation

Webseiten, wie sie auf dem Bildschirm erscheinen, müssen ausgedruckt nicht zwangsläufig genauso aussehen. Mittels CSS lassen sich Regeln festlegen, welche speziell für die Druckansicht gelten.

So bequem sich bisher bereits das CSS von Webseiten mittels integrierter Entwicklerwerkzeuge zur Laufzeit ändern und Änderungen damit testen lassen, so schwierig ist dies bisher für die Druckansicht von Webseiten.

Ab Firefox 68 gibt es eine Schaltfläche in den Entwicklerwerkzeugen von Firefox, welche das Print-CSS einer Webseite aktivieren. Damit lassen sich Anpassungen des Druck-Stils genauso einfach testen wie es mit dem regulären Webseiten-Stil bereits seit Jahren der Fall ist.

Firefox 68

Entwickler-Werkzeuge erklären, wieso CSS auf Webseiten nicht funktioniert

Ein Problem, welches vermutlich viele kennen, die Webseiten erstellen: Man hat einem Element eine Eigenschaft per CSS zugewiesen, wundert sich dann aber, wieso nicht das passiert, was passieren soll. Ab Firefox 68 kann der Mozilla-Browser in solchen Situationen helfen.

Dann nämlich stellt Firefox inaktives CSS im Regeln-Panel des Inspektors blass und mit einem Info-Symbol dar. Fährt man mit der Maus über das Symbol, erscheint eine Erklärung, wieso diese Regel inaktiv ist. Zum Beispiel würde bei der Verwendung der Eigenschaft align-items außerhalb eines Flex- oder Grid-Containers die Erklärung kommen, dass diese Eigenschaft nur mit display: flex oder display: grid einen Effekt hat.

Standardmäßig ist dieses Feature in Firefox 68 noch deaktiviert, kann aber aktiviert werden, indem über about:config der Schalter devtools.inspector.inactive.css.enabled auf true gesetzt wird. Bislang sind erst diverse Regeln für Flex- und Grid-Layouts implementiert, viele weitere Regeln sollen folgen.

Firefox 68

Weitere Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Die Konsole zeigt jetzt mehr Informationen zu CSS-Fehlern an, darunter auch alle Elemente, welche die entsprechende Eigenschaft genutzt haben. Anti-Tracking-Warnungen in der Konsole werden außerdem gruppiert.

Über die Netzwerkanalyse ist es nun per Kontextmenü möglich, bestimmte Ressourcen zu blockieren. Dort kann außerdem jetzt die Breite der Spalten angepasst werden.

Im Werkzeug Web-Speicher ist es jetzt möglich, die Werte aus der Sidebar zu kopieren. Im Responsive Design Modus wurde der Dialog zum Hinzufügen von Geräten überarbeitet. In der Schriftarten-Ansicht gibt es nun auch eine Einstellung für den Zeichenabstand. Überarbeitet wurde auch der Farbwähler im Inspektor.

Auf Webseiten, deren Server noch kein TLS 1.2 oder höher spricht, wird eine Warnung in der Konsole ausgegeben.

Weitere Informationen zu Verbesserungen für Webentwickler in Firefox 68 finden sich in den MDN web docs.

Enterprise Features

Alle Unterschiede zwischen Firefox 68 und Firefox ESR 68

Firefox 68 ist gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Während Firefox 68 und Firefox ESR 68 grundsätzlich identisch sind, gibt es doch ein paar wichtige Unterschiede zwischen beiden Versionen. Diese Unterschiede und weitere wissenswerte Informationen für System-Administratoren wurden in einem gesonderten Artikel ausführlich behandelt.

Neue Enterprise Policies

Mittels Enterprise Policy Engine kann Firefox vorkonfiguriert werden, was vor allem im Unternehmensumfeld interessant ist. Dies geschieht auf Windows über GPO, auf Apple macOS via .plist-Datei oder plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS und Linux über eine Datei policies.json.

In Firefox 68 sind zahlreiche neue Einstellungen dazugekommen, welche via Enterprise Policy Engine konfiguriert werden können. Firefox 68 stellt das mit Abstand größte Update diesbezüglich seit Einführung der Enterprise Policy Engine dar.

Eine Übersicht über alle Enterprise Policies und deren Konfiguration gibt es hier.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Im Laufe der nächsten Wochen wird ein großes Update auf Version 5.0 erscheinen, dann mit vollständiger Unterstützung aller neuen Policies von Firefox 68.

Sonstige Neuerungen in Firefox 68

Mozilla hat den Schutz vor der missbräuchlichen Benutzung von Authentifizierungsdialogen verbessert. Beim Hinzufügen von Cookie-Ausnahmen werden bei Weglassen des Protokolls nun automatisch sowohl für HTTP als auch HTTPS Ausnahmen hinzugefügt.

Die Multiprozess-Architektur, welche eine wichtige Grundlage für Sicherheit sowie Stabilität des Browsers ist, kann nicht länger abgeschaltet werden.

Die in Firefox integrierten Suchmaschinen wurden in WebExtensions umgewandelt. Dies hat zur Folge, dass diese auf about:support derzeit unter den Erweiterungen erscheinen.

Für Nutzer von Windows 10 wird bei Installation von Firefox ab sofort eine Verknüpfung in der Taskleiste angelegt.

Firefox 68.0.1

Mittlerweile hat Mozilla Firefox 68.0.1 veröffentlicht. Die Neuerungen von Firefox 68.0.1 werden in einem gesonderten Artikel behandelt.

Der Beitrag Die Neuerungen von Firefox 68 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

July 21, 2019 02:00 PM

July 15, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

June 18, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neues Inoffizielles Deutsches Sprachpaket für aktuelle SeaMonkey 2.53

Innoffizielle BuildsSchon am gestern erhielt ich von Entwickler frg ein aktualisiertes experimentelles Windows-Sprachpaket zu den neuesten Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Ältere Sprachpakete für 2.53 funktionieren mit diesen Builds lt. Aussage frg nicht mehr, „In der letzten Woche sind ein paar Variablen dazugekommen. Ohne das aktuelle Pack werden die Search Engines nicht mehr angezeigt. „.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Leider bin ich bisher nicht zum Testen der letzten Builds und des Sprachpakets gekommen.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

June 18, 2019 05:33 AM

May 07, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

March 30, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

February 17, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neues Inoffizielles Deutsches Sprachpaket für aktuelle SeaMonkey 2.53

Innoffizielle BuildsSchon am 3.2. erhielt ich von Entwickler frg ein aktualisiertes experimentelles Sprachpaket zu den neuesten Inoffiziellen SeaMonkey 2.53 – Builds von Nutzer wg9s. Ältere Sprachpakete für 2.53 funktionieren mit diesen Builds nicht mehr.

Bitte diese inoffizielle Software eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Leider bin ich bisher nicht zum Testen der letzten Builds und des Sprachpakets gekommen.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

February 17, 2019 07:33 AM

January 25, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

FIXED: Bug 393302 – Can’t “send-to” (MAPI) using SeaMonkey and Thunderbird X86_64-bit ✅

Blogpost in englischer SpracheDer (zumindest für mich) problematische Bug, aufgrund dessen Windows-SeaMonkey 64bit nicht als Standard-Email-Client — beispielsweise für Email-Versand aus dem WINDOWS-Dateimanager heraus) — eingestellt werden kann, ist gefixt.

  • Bug 526540 a MAPI problem with sending emails with (through) Irfanview after SM 2.0 upgrade
  • Bug 1175598 64Bit: Impossible to make Mail/News default application for “send from WIN Explorer”, “Send document (as PDF)”
  • (und vielleicht weitere)

Ich habe das mit

installed Build of unofficial (by wg9s) en-US SeaMonkey 2.53 (NT 6.1; Win64; x64; rv:56.0) Gecko/20100101 Firefox/56.0 Build 20190122130014 (Default Classic Theme, German Language Pack active) on German WIN7 64bit

getestet, funktioniert prima 🙂

Bitte beachten: Einfach bei einem entpackten Installer per Knopfdruck in den Einstellungen SeaMonkey für News und Mail als Standardapplikation zu wählen funktioniert nicht. WIN7 ging bei mir zwar in den Admin-Modus, aber hinterher funktionierte Emailversand aus dem WIN-Dateimanager immer noch nicht. Gleiches Verhalten vermutlich auch bei Verwendung eines enpackenten ZIPs.

In den offiziellen Builds war der Fix zumindest am 23.01. noch nicht enthalten!

Und noch mal vielen Dank für  WG9s’ tolles Angebot mit inoffiziellen SeaMonkey 2.49  | SeaMonkey 2.53  | SeaMonkey 2.57 | SeaMonkey trunk,!

January 25, 2019 06:05 AM

January 09, 2019

SeaMonkey-Neuigkeiten

Classic Add-ons Archive

Möglicherweise haben wir eine Lösung für das „Viele Firefox Add-Ons nicht mehr verfügbar!“ — Problem?! Das

Classic Add-ons Archive

Nachdem ich mich zunächst etwas dusselig angestellt hatte, bekam ich es aus dem Releases Ordnerheruntergeladen, ca-archive-1.2.2.xpi ließ sich sofort problemlos installieren, und ta-daaa:

Ein allererstes Testergebnis für die angebotenen Add-Ons gibt es hier im englischen Blog. Es wäre toll, wenn einige Leute mit helfen könnten, die angebotenen Add-ons zu testen und hier die Ergebnisse sinngemäß wie dort zu sehen hier als Kommentare hinterlassen könnten. Ich würde die Ergebnisse dann  einarbeiten, je nach Anzahl der Tests ggf. auch eine Kompatibilitäts-Datenbank anlegen, oder das in die Vorhandene Tabelle einarbeiten, mal sehen. Ich habe auch auf de.comm.software.mozilla.misc eine solche Bitte auf Hilfe hinterlassen. Schau’n wir mal.

January 09, 2019 08:31 PM

February 16, 2018

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.2 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.2 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.6 ESR liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.49.2 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen als SeaMonkey 2.48 funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.2 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.2 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

February 16, 2018 01:20 AM

November 05, 2017

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.49.1 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.49.1 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 52.4 ESR liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.49.1 ist in 20 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen als SeaMonkey 2.48 funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.49.1 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.49.1 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 05, 2017 01:03 AM

July 31, 2017

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.48 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.48 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie Firefox 51 liefert diese Version die aktuellen Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.48 ist in 19 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Automatische Updates von früheren Versionen funktionieren für diese Ausgabe nicht. Bitte installieren Sie eine neue Version von SeaMonkey 2.48 aus dem Download-Bereich über die vorherige Version.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.48 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

July 31, 2017 10:36 PM

April 16, 2017

SeaMonkey (deutsch)

December 23, 2016

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.46 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.46 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.46 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.46 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

December 23, 2016 08:26 PM

April 27, 2016

André Jaenisch

Gerücht: Acadine stellt H5OS ein

Heute habe ich in der Mozillians-Telegram-Gruppe erfahren, dass lokalen Nachrichten zufolge Acadine Mitarbeiter entlassen solle. Wer war doch gleich Acadine? Und was sucht das auf einem Blog zu Firefox OS?

Acadine Technologies Logo.png<figcaption>Wikimedia:
Acadine Technologies Official Website
von Changyu Hu (Public Domain)</figcaption>

Nachdem Mozilla letzten Jahres angekündigt hatte, Firefox OS auf den Connected Devices-Markt (aka IoT, d.h. Internet of Things) auszurichten, waren viele Nutzer sauer. Mich eingeschlossen. Nicht nur sauer, sondern auch frustriert.

Kurze Zeit späterEinige Zeit davor verkündete die chinesische Firma Acadine, den Boot2Gecko-Code zu übernehmen und darauf ein web-basiertes Betriebssystem aufzubauen: H5OS (“HTML 5 OS”). Das Vorhaben wurde mit 100 Millionen USD Wagniskapital finanziert.

Die Idee: Web-Entwickler nicht noch-eine-Sprache aufzuzwingen, wenn sie Apps für das Betriebssystem schreiben wollen.

Zurück zu den Nachrichten.

Peter Chen und Irvin Chen von der Mozilla Taiwan Community waren so freundlich, den Text in’s Englische zu übersetzen.

Demnach käme die Information aus dem oberen Management. Acadine liege im Zwist mit seinem Wagniskapitalgeber Tsinghua Unigroup. Dieser hätte versichert, sich nicht in’s Tagesgeschäft (engl. daily operations) einzumischen und keine Mitglieder in den Vorstand (engl. board) zu entsenden. Kürzlich jedoch habe er verlangt, dass Acadine sich auf den Chinesischen Markt fokussieren solle, während diese dabei waren, sich aus diesem Markt zurückzuziehen. In Folge dessen habe Tsinghua Unigroup die Finanzierung gestoppt und dränge auf Neuverhandlung.

Laut Wikipedia ist Tsinghua Unigroup Teil der Tsinghua Holdings – ein Unternehmen in chinesischer Staatshand mit beschränkter Haftung. Spreadtrum (ein Hersteller von Halbleiter-Bauteilen) ist beispielsweise von ihnen einverleibt worden.

Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Ich würde mir schon mehr Konkurrenz auf dem Markt wünschen. Allein schon, damit es nicht wie im Smartphone-Segment nur zwei Player gibt. IoT wird noch genug Probleme bereiten, so dass wir da einen gesunden Wettbewerb benötigen.

April 27, 2016 09:03 PM

March 15, 2016

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.40 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.40 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.40 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.40 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

March 15, 2016 09:48 PM

January 28, 2016

André Jaenisch

Firefox OS auf IoT – eine Fehlentwicklung?

Es ist jetzt nun schon keine Neuigkeit mehr – Firefox OS für Smartphones wurde eingestellt. Persönlich demotiviert mich das ziemlich.

Stattdessen soll jetzt auf Connected Devices (auch bekannt als Internet of Things, kurz IoT) umgeschwenkt werden. Sicher, da wird sich einiges tun. Allerdings kann es für Mozilla auch eine Fehlinvestition werden.

Untitled<figcaption>Flickr: Untitled von Kris Krüg (CC BY-NC-ND)</figcaption>

Wir Entwickler sind meistens gerne für technische Spielereien zu haben. Von daher verstehe ich auch den Reiz an IoT. Ich finde Sphero ja auch eine nette Idee.
Bei Mozilla fing das schon mit dem Port auf Raspberry Pi 2 an.

Daneben wird schon eine ganze Weile für Firefox OS auf Panasonic Smart TVs gearbeitet. Sören berichtete vor zwei Tagen von einer neuen Version.

Allerdings ist die breite Masse ausschlaggebender für den Erfolg einer Maßnahme. Und wenn ich mir jetzt da einmal Feldforschungen zu Smart TVs anschaue, stelle ich fest, dass die Leute keinen Rechner auf ihrem Fernseher wollen. Sie wollen Filme schauen, vielleicht welche streamen. Aber die Eingabemöglichkeiten (lies: Fernbedienung, Sprachsteuerung etc.) sind dermaßen ein Graus, dass es keinen Spaß macht, großartig mit seinem Fernseher zu interagieren. Da helfen dann auch auf Smart TV portierte Spiele wenig, fürchte ich.

Bei Smart TVs ist Mozilla auch wieder spät dran. Wenn man einen Blick auf Google und Apple wirft, erkennt man, dass sie auf ihren für TV portierten Betriebssystemen keinen Webbrowser (mehr) ausliefern. Ich gehe davon aus, dass sie auch zu obigen Schlüssen gekommen sind.

Aber kommen wir weg von SmartTVs. Was gibt es sonst noch an vernetzten Geräten?

Viele werden wohl internetfähige Geräte über einen Rapsberry Pi/Arduino oder Vergleichbares betreiben. (Ich selber hab eines zum Geburtstag bekommen diesen Jahres :-)).

Jetzt ist es natürlich cool, von unterwegs nach Hause telefonieren zu können. Zumindest solange, wie nur wir es können.

Zeit Digital hat diese Woche über Shodan berichtet. Das ist eine Suchmaschine für das Internet der Dinge, die in regelmäßigen Abständen das Internet nach angeschlossenen Geräten abgrast und diese anpingt, um nach weiteren Informationen über sie zu fragen. Im Idealfall sollte das Gerät keine herausgeben. Tun aber erschreckend viele. Weil sie nicht korrekt konfiguriert wurden.

Soll heißen, mit dem Betreiben von internetfähigen Geräten ist auch Know-How verbunden. Hier kann Mozilla punkten.
Aber schaut euch einmal im Freundeskreis um, wie viele nicht einmal ihr Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand gehalten bekommen …

Noch schlimmer wird es dann, wenn der Anbieter den Support einstellt (oder per Firmware-Upgrade für Elektro-Schrott sorgt …).

January 28, 2016 09:15 PM

January 14, 2016

André Jaenisch

Unsignierte Firefox OS-Simulatoren in WebIDE

Nach der Aktualisierung auf Firefox 43 bekam ich die Meldung, dass die Simulatoren-AddOns nicht genutzt werden können, weil sie nicht verifizierbar seien. Da hab ich einmal einen Maintainer drauf angeschrieben. Hier ist die Antwort:

Firefox Developer Edition<figcaption>Mozilla: Firefox Developer Edition (CC BY-SA)</figcaption>

Die WebIDE sollte die Simulatoren weiterhin laden können. Das Problem sei bekannt und liegt darin begründet, dass der Simulator mit dem Gaia-Profil herumspielt und diese unter dem Extensions-Ordner liegt (und damit die Signatur zerstört).
Momentan (Stand 04. Januar) gibt es aber niemanden, der sich des Problemes annehmen könne. Es tritt auf allen Betriebssystemen auf.

Ansprechpartner ist übrigens nicht mehr Myk Melez (GitHub-Autor des Simulator-Repos), sondern J. Ryan Stinnett (falls ihr eine E-Mail-Adresse suchen wollt). Fand ich jetzt auch nicht auf Anhieb …

Happy hacking. Hoffentlich überlebt das Firefox OS-Projekt noch eine Weile

January 14, 2016 10:17 PM

November 10, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.39 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.39 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.39 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.39 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

November 10, 2015 02:22 AM

November 03, 2015

SeaMonkey (deutsch)

September 27, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.38 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.38 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.38 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.38 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 27, 2015 01:18 AM

September 12, 2015

SeaMonkey (deutsch)

September 04, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.35 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.35 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.35 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.35 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 04, 2015 12:34 AM

March 27, 2015

SeaMonkey (deutsch)

March 11, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.33 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.33 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.33 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Sicherheits-Nachrichtenleisten enthalten Steuerelemente für Tracking-Funktionen.
  • Die Einstellungsseite für Tracking/Verfolgung und Privatsphäre wurde aktualisiert.
  • Unsichere RC4-Verschlüsselungen werden nicht mehr akzeptiert, wo immer das möglich ist.
  • Zertifikate mit 1024-Bit-RSA-Schlüssel wurden abgeschafft.
  • Unterstützung für die Kommandozeilenoption -remote wurde entfernt.
  • Die Geschwindigkeit der neuen ES6-Generator-Funktionen wurde verbessert.
  • Weitere Informationen finden Sie auch in Firefox 36 für Entwickler.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.33 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

March 11, 2015 05:45 PM

February 25, 2015

SeaMonkey (deutsch)

February 08, 2015

SeaMonkey (deutsch)

January 18, 2015

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.32 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.32 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.32 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Der Rechtschreibprüfungsdialog kann jetzt in der Größe verändert werden.
  • Generational Garbage Collection wurde aktiviert.
  • Verbesserte Behandlung von dynamischen Stiländerungen, um die Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
  • Die HTTP-Public-Key-Pinning-Erweiterung wurde implementiert (für erweiterte Authentifizierung von verschlüsselten Verbindungen).
  • Reduzierter Ressourcenverbrauch für skalierte Grafiken.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.32 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

January 18, 2015 12:34 AM

January 11, 2015

André Jaenisch

Willkommen in 2015

Ich weiß, ich bin spät dran. Aber seit 07.01. bin ich jetzt in Erwerbsarbeit und muss mich erst an den neuen Tagesrhythmus gewöhnen.

Aktuellen Hochrechnungen nach sieht es mau aus mit freier Zeit. Vor allem, wenn ich auch noch daheim an einigen Code-Projekten basteln möchte. Meine derzeitige Planung sieht von daher so aus, dass ich Monday Sparks einstellen werde (die Vorbereitung kostet mich ~5h!) und wahrscheinlich wieder mehr auf die Mailingliste fokussiere (weniger frequentiert). Vielleicht kann ich die Planeten noch einbeziehen.

In jedem Fall wird die Frequenz hier heruntergefahren. Ich bemühe mich, ab Februar einmal am Wochenende einen Artikel zu verfassen. WordPress erlaubt mir eine geplante Veröffentlichung, so dass ich damit auch herumspielen kann.

Für Anfragen per E-Mail bin ich weiterhin offen! Allein verschlüsselte Nachrichten könnten dauern (der aktuelle Schlüssel wurde heute in der Über mich-Seite eingetragen). Grund: Ich hab noch nicht ganz den Dreh heraus, wie ich mutt auf GnuPG einschieße. Herunterladen und entschlüsseln geht. Ist halt nur doof, auf verschlüsselte Mitteilungen unverschlüsselt zu antworten :-/ Für Tipps bin ich dankbar!

In Bezug auf Firefox OS ist geplant, zumindest das Tablet endlich einmal von Firefox OS 1.4 auf die aktuellste Version zu flashen. Immerhin gab ich seinerzeit ja an, bei der Lokalisierung (= Übersetzung) mithelfen zu wollen … Daneben möchte ich mir gerne einmal ein Matchstick zulegen, welches dieses Jahr ja erscheinen soll. Und laut CES ist das kommende Ziel Wearables. Wer’s braucht … ich versteh noch nicht ganz den Einsatzbereich dafür …

Wie sehen eure Pläne für das neue Jahr aus?

January 11, 2015 10:47 AM

January 05, 2015

SeaMonkey (deutsch)

December 22, 2014

SeaMonkey (deutsch)

December 17, 2014

SeaMonkey (deutsch)

December 08, 2014

André Jaenisch

Auszeit

Bis auf weiteres werde ich wohl nichts bloggen.
Ich häng mit meiner Thesis hinter’m Zeitplan und muss ranklotzen.

Für den Fall, dass wir uns nicht mehr sehen: Frohes Fest (sei es Weihnachten oder 31C3) und guten Rutsch in’s Neue Jahr!

December 08, 2014 04:13 PM

December 05, 2014

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.31 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.31 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.31 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Text-Zoom ist jetzt im Composer verfügbar.
  • GStreamer- und PulseAudio-Unterstützung wurde auf Linux wieder aktiviert.
  • Unterstützung für H264 (MP4) ist jetzt auf Mac OS X Snow Leopard (10.6) über System-Schnittstellen eingebaut.
  • HTTP/2 (draft14) und ALPN wurden implementiert.
  • Die Möglichkeit, von einem gesperrten Prozess im Windows-Dialog "SeaMonkey läuft bereits" zurück zu kommen.
  • ECDH-Unterstützung für WebCrypto wurde hinzugefügt.
  • Die Funktion console.tablewurde zur Fehlerkonsole hinzugefügt.
  • CSS-Transitions starten jetzt korrect, wenn sie zum gleichen Zeitpunkt starten wie Änderungen von display, position, overflow oder ähnlichen Eigenschaften.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.31 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

December 05, 2014 01:29 PM

November 30, 2014

SeaMonkey (deutsch)

November 28, 2014

Carsten Book

November 24, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Vortragsfolien, BitCoin, Let’s Encrypt

Ich freu mich auf das Jahr 2015!
Warum? Weil mit Let’s Encrypt dann eine Möglichkeit besteht, kostenlos an ein TLS-Zertifikat zu kommen und damit den Datenverkehr der Besucher zur eigenen Website abzusichern. Das wird toll \o/

Daneben wurden in der vergangenen Woche viele Vorträge online gestellt und in einem Blog angepriesen. Klickt einfach einmal durch 😉

Nutzt einer von euch BitCoin? Falls ja, Mozilla akzeptiert diese Währung jetzt 🙂
Falls nein, lest bei BasicThinking mehr darüber!

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

Kompatibilitätstabelle für Mobile Endgeräte

November 24, 2014 08:55 PM

November 17, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: AfricaCom, Phillipinen, Firefox Developer Edition

Firefox OS zieht weiter seine Runden. Jetzt geht es auch nach Afrika (in 2015) und Philippinen (jetzt). Neuland 🙂

Daneben wird eine spezielle Entwickler-Version vom Firefox herausgegeben. Finde ich gut, denn der Durchschnitts-Nutzer wird wohl kaum die ganzen Extra-Features brauchen.

Ich hab euch dann auch noch einige Artikel zu den Tiles herausgesucht. Werbung ist ja immer so ein leidiges Thema :-S

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

O’Reilly Webcast: Mobile First, responsives Redesign einer LIVE-Website von Jonathan Stark (englisch) – 11.12.2014 einschalten. Dauer: ca. 60 Minuten bei freiem Eintritt.
Firefox OS App Day Frankfurt am Main am 22.11.2014
Folien zur ApacheConEU2014 über Cordova (englisch)
Images für Alcatel OneTouch Fire (englisch) – Flashen auf eigenes Risiko!

November 17, 2014 06:16 PM

November 11, 2014

Thomas Schwecherl

10 Jahre Firefox

10 Jahre Firefox, 25 Jahre Berliner Mauerfall. Was für eine Zeit. Das Erscheinen von Firefox 1.0 war auf seine Art ein Teil des digitalen Mauerfalls zu Zeiten der absoluten Herrschaft von Microsoft über die Zugangswege ins weltweite Netz. Zumindest war es ein markanter und werbewirksamer Meilenstein. Der Weg dorthin war lang beginnend mit der Open-Source-Werdung von Netscape und der Weg seither war auch kein Zuckerschlecken.

Aber die Mühen haben sich gelohnt. Es war ein gemeinsames Werk von Tausenden gegen multinationale Großkonzerne. Leider war ich damals noch nicht aktiv dabei. Wenn man davon absieht, dass ich mein gesamtes Umfeld mit dem neuen Browser beglückte, ob sie es nun wollten oder nicht.

Heute sind die Ziele von Mozilla und Firefox viel diffiziler, vielschichtiger, komplexer. Der Wert der Arbeit daran wird von Außenstehenden nicht mehr so geschätzt wie noch vor ein paar Jahren. Der Ruf leidet, die Marktanteile sinken, die Freiwilligen-Gemeinde wird unterstützt/überdeckt durch ein Heer von Angestellten. Die Zeiten ändern sich. Nichtsdestotrotz ist die Basis von Mozilla und Firefox immer noch die selbe. Die Wahrung eines wahrhaft offenen Internets. Allein dafür sind Mozilla und Firefox wichtig, dafür brauchen wir alle sie. Egal welchen Browser man gerade verwendet.

Auf die nächsten 10 Jahre!

www.firefox10.org

November 11, 2014 12:17 AM

November 10, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Afrika, Fx10, Firebug

Junge, Junge, wie die Zeit vergeht!

Heute wird Firefox zehn Jahre alt. Für Mozilla ein Anlass zum Feiern! Auf Thunderclap kann man noch bis ca. 20 Uhr seine Unterstützung für den Browser aussprechen. Auf Twitter werden die Hashtags #Fx10 und #ChooseIndependent entsprechend befeuert. Ich würd mich freuen, wenn ihr mitmacht. Und falls ihr gerade in Berlin seid, schaut doch einmal auf dem Alexanderplatz vorbei. Vielleicht erwischt ihr noch einige Mozillians und könnt euch mit Firefox ablichten lassen 🙂

Sparks.<figcaption>Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)</figcaption>

November 10, 2014 04:11 PM

November 06, 2014

André Jaenisch

Ideen für eine Notifications API

Ich hab damit noch nicht so viel Erfahrung und deswegen frage ich euch 🙂

Auf der Mailingliste wird gerade über eine Notification API zur Steuerung von Benachrichtigungen diskutiert. Wie hättet ihr das gerne?

Buzzword Bingo: Notification = the act of giving notice<figcaption>Buzzword Bingo: Notification = the act of giving notice
von Ron Mader (CC BY-SA)</figcaption>

Derzeit ist es wohl so, dass die einzige Möglichkeit in den Benachrichtigung bestehen, die auf dem Sperr-Bildschirm auch auftauchen.

Daneben wären aber Toasts, Vibrationen oder Zugriff auf die LED für verschiedene Szenarien wünschenswert.

So könnte man anhand des Vibrationsrhythmus erkennen, welche App gerade um Aufmerksamkeit bettelt.

Ein anderes Szenario ist das Mitteilen eines verpassten Anrufs/SMS. Ich hab das mehrfach schon erlebt …

Das coole daran ist, dass besagte API auch gerade beim WHATWG in der Standardisierung liegt. Ihr könnt also helfen, den Standard zu verbessern.

Interessierte können sich auch auf CC bei den Bugs #912645 und #1066385 (gibt sicher noch mehr) setzen.

Jetzt zu euch! Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit euren Gedanken, und ich werde ihn in die Diskussion einbringen 🙂

November 06, 2014 01:11 PM

November 04, 2014

André Jaenisch

SMS werden nicht mehr gespeichert!

sms<figcaption>sms von failafo0sa (CC BY-NC-ND)</figcaption>

Ja, ich gehöre noch zu der Sorte Mensch, die SMS einer WhatsApp-Nachricht bevorzugt. Hat ja nicht jeder ein Smartphone …

Umso überraschter war ich, als ich bemerkte, dass ich zwar SMS in den Benachrichtigungen sehen konnte, diese aber nicht mehr im Verlauf dargestellt wurden.

Senden geht auch nicht mehr.

Bug-Reporte #1092838 und #1092840 vertrösten mich und empfiehlt ein Flashen des Geräts.

Ich setz mich dann einmal mit Alcatel in Verbindung …

Kann von euch jemand das Verhalten bestätigen?

November 04, 2014 02:08 PM

November 03, 2014

SeaMonkey (deutsch)

October 20, 2014

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.30 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.30 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.30 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • OMTC wurde standardmäßig aktiviert.
  • OpenH264-Unterstützung (in einer Sandbox) wurde hinzugefügt.
  • Ein neues CSP-Backend wurde implementiert.
  • Verbindungen zu HTTP-Proxys über HTTPS werden jetzt unterstützt.
  • Die Zuverlässigkeit der Sitzungswiederherstellung wurde verbessert.
  • WebCrypto-Untersützung wurde erweitert: RSA-OAEP, PBKDF2 und AES-KW werden jetzt unterstützt, wrapKey und unwrapKey wurden implementiert, Import/Export von JWK-formatierten Schlüsseln wurde aktiviert.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.30 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

October 20, 2014 02:42 AM

October 13, 2014

SeaMonkey (deutsch)

October 10, 2014

SeaMonkey (deutsch)

September 25, 2014

SeaMonkey (deutsch)

September 11, 2014

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.29 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.29 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.29 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Für die Anzeige zu lange URLs erscheinen jetzt in einem Kurztipp, wenn der Mauszeiger über der Adresszeile steht.
  • Die Einfärbung der Adressleiste bei HTTPS-URLs kann jetzt in den Einstellungen deaktiviert werden.
  • Bestimmte Suchmaschinen können jetzt automatisch erkannt werden.
  • Das Schloss-Symbol in der Statusleiste hat jetzt ein Kontextmenü.
  • Sie können im Composer jetzt mittels eines Dialogs Formeln eingeben (LaTeX zu MathML).
  • Feed-Einträge können automatisch Tags erhalten, die sich nach Feed-Kategorie-Tags richten.
  • Suchen innerhalb von Nachrichtenverfassungsfenstern zeigen jetzt die Suchleiste an.
  • Der Account-Name wird in der Statusleiste angezeigt, wenn Nachrichten von POP-Servern heruntergeladen werden.
  • Die Übersetzbarkeit von benutzerdefinierten Antwort-Kopfzeilen wurde verbessert (mailnews.reply_header_*-Einstellungen).
  • Die automatischen Vervollständigung von Kontakten in Nachrichtenverfassungsfenstern sucht jetzt nach allen Begriffen einzeln (UND-Suche).
  • Sie können jetzt nach Kontakten suchen, die Klammern enthalten.
  • Eine neue Version des HTTP-Cache wurde aktiviert.
  • Generationale Garbage-Collection wurde integriert.
  • Unterstützung für Pinning von öffentlichen Schlüsseln wurde aktiviert.
  • Die Anzahl der gefundenen Einträge wird jetzt in der Suchleiste angezeigt.
  • Die Verauensbits für einige 1024-bit-Stammzertifikate wurden entfernt bzw. abgeschaltet.
  • Unterstützung für die Prefer:Safe-HTTP-Kopfzeile für Kindersicherungen wurde hinzugefügt.
  • mozilla::pkix wurde als Standard-Zertifikatverifizierung hinzugefügt.
  • Die CAPS-Iinfrastruktur für die Angabe von Website-spezifischen Einstellungen (über capability.policy.*-Einstellungen) wurde entfernt.
  • WebVTT wurde implementiert.
  • CSS3-Variablen wurden implementiert.
  • CSP 1.1 nonce-source und hash-source wurden aktiviert.
  • Mit Ausnahme von jenen, die innerhalb einer Erweiterung gepackt sind, oder explizit erlaubten, sind Plugins nicht mehr standardmäßig aktiviert.
  • Unterstützung für GStreamer 1.0 (siehe Bug 806917 für Konfigurationen zum Kompilieren).
  • Unsichere NTLM-Authentifikation (vor NTLMv2) wurde deaktiviert (siehe Bug 828183).
  • Passwörter können jetzt im Passwortmanager gespeichert werden, auch wenn autocomplete="off" verwendet wurde, um automatische Vervollständigung zu deaktivieren (siehe Bug 956906).
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.29 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 11, 2014 12:26 AM

September 02, 2014

SeaMonkey (deutsch)

August 28, 2014

SeaMonkey (deutsch)

April 22, 2014

Thomas Schwecherl

SUMO: die meistgelesenen 50 Artikel aktuell

Nach den 20 meistgelesenen sind nun auch die 50 meistgelesenen Artikel der Mozilla-Wissensdatenbank (support.mozilla.org oder kurz SUMO) aktualisiert und fertig ins Deutsche übersetzt.

Übersetzt heißt in diesem Fall: von mehreren Helfern überarbeitet und korrekturgelesen, mit lokalisierten Bildschirmfotos bestückt und freigeschaltet.

Ein paar Bildschirmfotos fehlen noch, vor allem für Mac OS X. Wenn sich jemand am Vervollständigen beteiligen möchte, findet er hier eine Übersicht und bei Andy den richtigen Ansprechpartner für Tipps usw.

Ich möchte mich auch diesmal wieder ganz herzlich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben! Damit helfen wir schätzungsweise 80% aller deutschsprachigen Hilfesuchenden und versorgen sie mit aktuellen Inhalten. Wie viele hundertausend Nutzer jeden Monat das sind, kann ich nicht genau sagen. Es sind jedenfalls eine Menge.

Wenn jemand mithelfen möchte: der Leitfaden Wie du Artikel der SUMO-Wissensdatenbank richtig übersetzt gibt viele Tipps für den Einstieg. Man braucht dazu nichts weiter als einen Browser, ein paar Englischkenntnisse und Geduld. Technisches Vorwissen oder Spezialprogramme sind nicht nötig.

Unser nächster Schritt: die wichtigsten 100 Artikel. Dazu fehlen uns nur noch 32, von denen viele nur noch korrekturgelesen und mit Bildschirmfotos bestückt werden müssen …

April 22, 2014 10:06 PM

April 14, 2014

Thomas Schwecherl

SUMO: die 20 meistgelesenen Artikel aktuell

Mehrere Jahre ist es nun her, dass wir das zuletzt geschafft haben: Die 20 meistgelesenen Artikel der Mozilla-Wissensdatenbank (support.mozilla.org oder kurz SUMO) sind alle ins Deutsche übersetzt.

Übersetzt heißt in diesem Fall: von mehreren Helfer überarbeitet und korrekturgelesen, mit lokalisierten Bildschirmfotos bestückt und freigeschaltet.

Ich möchte mich deswegen bei allen SUMO-Mitarbeitern bedanken, die an den deutschsprachigen Artikeln mitgearbeitet haben! Besonders hervorheben möchte ich die in den letzten Wochen aktivsten Mozillianer pollti, Artist, gk0moz, graba und Wawuschel.

Was an diesen 20 von den insgesamt ca. 250 Artikeln so toll ist? Sie decken rund 50% aller Seitenaufrufe auf SUMO ab. Damit helfen wir mit relativ wenig Aufwand vielen hunderttausend Nutzern von Mozilla-Produkten. Die ehrenamtliche Arbeit schafft also mit relativ wenigen Worten viel positive Wirkung.

April 14, 2014 08:41 PM

April 09, 2014

Thomas Schwecherl

DocSprint in Berlin

Beim letzten Treffen der deutschsprachigen Mozilla-Gemeinde in Berlin Anfang Februar hatte die Lokalisierungsgruppe die Idee, kurzfristig einen DocSprint zu veranstalten.

Der DocSprint sollte kurz vor Veröffentlichung von Firefox 29 stattfinden, um rechtzeitig wichtige Hilfe-Artikel für diese Version zu übersetzen oder zu aktualisieren. Neben SUMO sollte diese 2-tägige Veranstaltung auch die Themengebiete „Übersetzung für MDN beginnen“, „offene Bugs zur deutschsprachigen Lokalisierung abarbeiten“ und „eine Einführung in die Übersetzungsarbeit für Firefox“ selbst umfassen.

Diese Veranstaltung haben wir tatsächlich letztes Wochenende in Berlin abgehalten. Wir waren knapp ein Dutzend Personen und haben uns im Berliner Mozilla-Büro getroffen.

Hier ein paar Impressionen von Hagen auf Flickr sowie das Gruppenfoto von Jan (das wird leider erst spät am Sonntag aufgenommen haben, weshalb Leute von Samstag wie Frankie fehlen).

Das Wochenende war sehr produktiv ausgefüllt und wir haben viel Arbeit gemeinsam geschafft, für die Einzelne eine Menge Abende hätten aufwenden müssen. Nebenher haben einige Leute das erste Mal Einblick in die Übersetzungsarbeit bei SUMO, MDN und der Produktübersetzung erhalten. Außerdem wurden erste Audioaufnahmen für die Entwicklerdokumentation auf MDN aufgenommen.

Die Arbeitsdokumente zum DocSprint sind im Mozilla-Etherpad zu finden: mzl.la/1hqRC1n. Am Ende dieses Dokuments sind die Ergebnisse des Wochenendes aufgelistet.

In dem Sinn wurden die Ziele erreicht, die wir uns gesetzt hatten. Nur die Beteiligung von neuen Leuten war nicht so groß wie erhofft. Trotz dass der DocSprint in Berlin abgehalten wurde, wo potenziell viele Freiwillige verfügbar wären, kam kein neuer Berliner. Zugegeben, die Veranstaltung wurde kurzfristig geplant und nur auf Meetup und im Mozilla-Universum selbst. Am Rühren der Werbetrommel müssen wir noch arbeiten.

Ich werde versuchen, zusammen mit den Mozilla Reps eine ähnliche Veranstaltung im Herbst in München zu organisieren. Einige bereits aktive Neue kommen eher aus dem süddeutschen Raum. Vielleicht sehen wir dann ein paar neue Gesichter aus dieser Gegend.

Wir beißen nicht und nehmen jeden auf, egal welche Tätigkeit er oder sie machen möchte. Es gibt viele verschiedene Betätigungsfelder, vom Korrekturlesen bis zum Firefox-Übersetzer mit Schreibrechten auf den Mozilla-Servern. Und neben dem Übersetzen gibt es ja auch noch unzählige Mitarbeitsmöglichkeiten. Davon abgesehen ist so ein Treffen ja nicht nur für die „Arbeit“ da, sondern auch zum Kennenlernen von anderen Mozillianern und des gesamten Projekts. Oder einfach zum Hallo-Sagen.

Ich danke allen sehr herzlich, die mitgemacht haben, besonders für den Organisator Michael, den MDN-Guru Florian und Kadir, der sich trotz anderweitiger Beschäftigung immer noch mit Firefox-Übersetzungen auskennt. ;-)

Es war der erste und sicher nicht der letzte DocSprint dieser Art im deutschsprachigen Raum.

Wenn es Wünsche zum nächsten Ort oder Schwerpunktthema für so was gibt, lasst es mich wissen.

April 09, 2014 08:50 PM

October 28, 2013

Robert Kaiser

Nichtkommerzieller "Location-Service" von Mozilla: Hilfe erwünscht!

Mozilla hat soeben auch öffentlich verkündet, dass wir an einem nichtkommerziellen "Location-Service" arbeiten, also einem Dienst, der aus WLAN- und Telefon-Sendezellen-Daten die eigene Position ermitteln kann (wenn man so will).
Derzeit gibt es nur kommerzielle Anbieter für so etwas, allen voran Google Location Service, aber eine offene Variante öffnet die Tür für Implementierungen, die mehr Wert auf Datenschutz und Privatsphäre legen und trotzdem den gleichen Komfort bieten (z.B. könnte man einen Ausschnitt der Daten für eine Umgebung lokal herunterladen und dann ohne Übermittlung der genauen Daten eine Ortsbestimmung lokal durchführen).



Für so einen Service braucht man jedenfalls die an sich öffentlich einsehbaren Daten über die "sichtbaren" WLAN-Netze und Telefonmasten an verschiedenen Orten. Diese Infos wollen wir über Crowdsourcing gewinnen, und eine "Stumbler"-Anwendung für Android ist verfügbar, die diese Arbeit verrichtet (natürlich sind die Quellen für den Stumbler und den Server genauso offen wie eine API zum Service, wir sind schließlich Mozilla).

Hilfe ist natürlich erwünscht, vom Senden der Daten mittels Stumbler bis zur Verbesserung dessen und auch der Server-Seite!

October 28, 2013 04:53 PM

September 16, 2013

Thomas Schwecherl

Supergrundrecht

Aus privaten Gründen habe ich dieses Blog und meine gesamten Internetaktivitäten nun schon lange vernachlässigt, aber aufgrund der anstehenden Wahlen in Österreich und Deutschland muss ich ein paar Sätze loswerden. Später soll keiner behaupten, ich wäre auch Teil der schweigenden Mehrheit gewesen, die alles teilnahmslos hinnimmt.

Das Thema: die Berichte, die Edward Snowden veröffentlicht(e)

Österreich

In Deutschland gibt es zumindest eine Debatte in einigen gesellschaftlichen Schichten (computer-affinen Bürgern, Bürgerrechtlern usw.), in Österreich habe ich das Gefühl, dass die ganze Angelegenheit eine Fußnote auf Seite 5 in der Zeitung ist. Denken die Leute in Österreich, dass die Informationen eines kleinen Staates unwichtiger seien als die größerer Staaten? Kleinere Staaten kann man leichter manipulieren (z. B. bei EU- oder UNO-Entscheidungen), also sind auch hierzulande öffentliche Stellen potenziell von Spionage betroffen. Die Wirtschaft Österreichs beheimatet viele z. T. Weltmarktführer in ihren Nischen. Wir haben keine Weltkonzerne, aber viele erfolgreiche Mittelbetriebe, deren Ausspionieren sich auszahlen würde, also sind auch hierzulande Firmen potenziell von Spionage betroffen. Ich wüsste außerdem nicht, dass der Datenschutz von Bürgern kleinerer Staaten weniger wichtig wäre als der großer und mächtiger Staaten. Auch in Österreich gibt es sicherlich von den USA titulierte Terroristen, Aufrührer, Urheberrechtssünder oder oder sonstige Scharlatane, also sind auch hierzulande Privatpersonen potenziell von Spionage betroffen. Österreich könnte gegen die USA oder China nicht die Faust erheben, um ihnen Angst zu machen. Aber wir könnten unsere Faust erheben, um unsere Würde zu behalten.

Parteien

Parteien wie die Grünen, von denen man normalerweise dächte, sie stünden für Bürgerrechte (und nicht nur für die Aufdeckung von Korruption – dafür muss man in Österreich nicht tief graben, wie die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse und Zeitungsberichte in den letzten Jahren bezeugen) greifen das Thema auch nicht auf. Die Piraten sind in Österreich so schwach, dass die Medien nicht einmal über parteiinterne Streitereien berichten würden (wenn es welche gäbe), wie es in Deutschland der Fall war.

Deutschland

Apropos Deutschland. Die Politiker in Deutschland sind auf ihre Art auch nicht besser als in Österreich. Personen wie Profalla, Schäuble oder Friedrich sind ein Schlag ins Gesicht der Verfasser des Grundgesetzes. Schutz der eigenen Bürger? Post- und Fernmeldegeheimnis? Kontrolle über die eigenen Geheimdienste? Der Staat mit all seinen Behörden und Diensten arbeitet ausschließlich und gleichermaßen für alle seine Bürger? Damit scheint es nicht weit her zu sein. Im Namen der Sicherheit wird alles gerechtfertigt. Herr Friedrich redet ja gar von einem Supergrundrecht namens Sicherheit, das über allen anderen Grundrechten (wie Meinungs- und Pressefreiheit) stehen solle. Man muss sich das einmal ganz in Ruhe vor Augen führen: Sicherheit über alles. Das hört sich toll an. Nur: Sicherheit für wen und gegen wen? Sicherheit für die Bürger gegen Terroristen und das organisierte Verbrechen? Was ist mit der Sicherheit, nicht von einem Auto überfahren zu werden? Wieviele Menschen sind in Deutschland und Österreich in den letzten Jahrzehnten von Terroristen getötet worden? Und wie viele sind im Straßenverkehr gestorben? Wo ist hier die Rationalität? Wo ist hier die logische Rechtfertigung abseits der Hysterie?

Ängste

Ich persönlich habe keine Angst, von Terroristen entführt oder umgebracht zu werden. Genausogut könnte ich Angst vor einem Blitzschlag haben oder von einem schlafenden LKW-Fahrer übersehen und überrollt zu werden. Aber wer dauernd Angst hat, verliert den Blick für die wahren Dinge im Leben.

Stattdessen könnte man sagen, dass die dauerhafte Überwachung aller Bürger eine Angst erzeugt. Sie mag nicht als solche interpretiert werden, aber immer wenn sich jemand überlegt: Sage ich das jetzt im Internet-Forum oder lasse ich es lieber? Gehe ich zur Demonstration X oder bleibe ich besser zuhause, um nicht von der Polizei fotografiert und als potenzieller Störenfried registriert zu werden? Immer dann ist da Angst, und zwar Angst vor (staatlicher) Benachteiligung jeglicher Art. Solche Angst gab es in der McCarhty-Ära in den USA, solche Angst gab und gibt es in totalitären Staaten.

Jetzt könnte man sagen: Hysterie! Übertreib doch nicht. Du hast nichts zu verbergen. Dass das kein Hirngespinst ist, zeigen Beispiele wie der aus Jux angekündigte Spaziergang eines Deutschen, der dann Besuch vom Staatsschutz bekam, oder die Festsetzung des Partners eines Journalisten für mehrere Stunden ohne Anwalt und ohne Recht auf Aussageverweigerung.

Recht

Alleine dieser Fall in England zeigt, wie gefährliche dieser alles durchringende Sicherheitsgedanke sein kann. Die Recht auf Aussageverweigerung und das Recht auf einen Anwalt ist aufgehoben. Damit sind fundamentale Prinzipien des Rechtsstaats aufgehoben. Man stelle sich vor, aufgrund unbewiesener aber behaupteter Terrorismusgründe (oder aus allen erdenklichen anderen Gründen, die man später per Gesetz hinzufügt – etwa politische, sexuelle oder rassische) wird man festgehalten und verhört und hat keine Chance auf rechtlichen Beistand (was darf die Polizei und was darf sie nicht; mache ich mich wirklich strafbar, wenn es das oder jenes sage oder nicht sage usw.). Damit ist man der staatlichen Gewalt ausgeliefert. So etwas ist kein Rechtsstaat.

Geld

Abgesehen von all diesen Ängsten und Gefühlen werden hier viele Milliarden Euro an Steuergeldern in die Sicherheitsindustrie gepumpt. Dieses Geld könnte viel bewirken, z. B. um Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten zu entwickeln. Damit würden viel mehr Menschen gerettet als mit neuen Kameras, Körperscannern, unbenannten Drohnen oder Filtersoftware. Leider haben kranke Menschen keine starke Lobbyvertretung. Die Sicherheitsindustrie ist da besser aufgestellt.

Unschuld

Wer kann eigentlich beweisen, dass er unschuldig ist, wenn alle Beweise nur digital vorliegen? Digitale Daten kann man manipulieren. Das müsste die Mehrheit der Bürger spätestens seit den Desastern mit den Wahlcomputern wissen. Oder seitdem die Medienindustrie Urheberrechts- und Verwertungsverletzungen drakonisch im Internet ahndet und im Staat einen willfähigen Partner gefunden hat. Denn die ganze Vorratsdatenspeicherung der Telekommunikationsunternehmen ist ja nur ein Schritt in Richtung Totalüberwachung, wie es Friedrich mit dem Supergrundrecht Sicherheit möchte.

Auch die staatlich eingerichteten (Großbritannien) oder erwünschten (Deutschland) Internet-Filter bzw. Firewalls sind ein Schritt in diese Richtung. Denn damit so ein System funktioniert, müssen Inhalte durchsucht werden. Der Weg zum Speichern und Mitlesen ist da nicht weit. Begründet werden diese Filter natürlich mit dem Argument des Schutzes der Kinder (Kinderpornografie, Sex, Gewalt). In Deutschland konnte dieses staatlich verordnete Kontrollsystem bislang verhindert werden, in Großbritannien ist es seit kurzem bittere Realität. Eltern ohne Zeit für die Obsorge ihrer Kinder sind froh darüber, aber mündige Bürger eines demokratischen Rechtsstaates müssten aufschreien wegen dieser Bevormundung des Staates.

Aber um wieder zu Snowden zu zurückzukommen …

Die letzten Wochen und Monate haben zwei Sachverhalte aufgezeigt, die für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gefährlich sind:

  1. Sogenannte Anti-Terrorgesetze höhlen den Rechtsstaat aus. Sie schützen vielleicht vor ein paar Terroranschlägen, aber verkehren die Natur dieser Gesetze gleichzeitig ins Gegenteil, wie ich oben schon angeschnitten habe. Zudem stärken sie die Sicherheitsindustrie, die mit mehr Geld immer mehr Einfluss erhält und so strengere Gesetze fordert, die ihr wieder mehr Geld bringen. Dass Otto Schily im Aufsichtsrat einer Biometrie-Firma sitzt und er den Deutschen die Fingerabdrücke im Reisepass verpassen wollte, ist nur ein Beispiel von vielen.
  2. Es gibt keine Überwachung der Geheimdienste.
    • im Großen: Früher waren Geheimdienste nationale Einheiten, die gegen alle anderen Nationen und deren Geheimdienste gearbeitet haben. Heute schaut es so aus, als seien Geheimdienste Informationsbeschaffer, die mit anderen Geheimdiensten in einer supranationalen Zusammenarbeit Informationen tauschen. (1) (2) Jeder bekommt die Informationen vom anderen, die er selbst nicht erheben darf (kein westlicher Auslandsgeheimdienst darf seine eigenen Staatsbürger systematisch ausspionieren). Die Briten schnüffeln in den USA und geben Daten an die USA weiter und umgekehrt. Wenn bei so einem Datentausch auch noch eigene Staatsbürger zu Schaden oder zu Tode kommen wie in mindestens einem Fall mit dem deutschen BND, dann müssten auch die letzten Alarmglocken läuten. (3) Trotzdem gibt es keine Kontrolle über die Geheimdienste. Sie scheinen so geheim zu sein, dass nicht einmal die Parlamente Genaueres wissen oder die Befugnisse der Geheimdienste reglementieren können. Die Geheimdienste sind zum Staat im Staat geworden, außerhalb jeglicher demokratischer Strukturen.
    • im Kleinen: Wenn jemand wie Edward Snowden, der als externer Mitarbeiter nur für die NSA gearbeitet hat, so viele Daten entwenden kann, was wurde und wird dann noch alles entwendet, von dem wir aber nie etwas erfahren werden? Manipulation, Wirtschaftsspionage, private Fehden. Alles ist möglich. Je mächtiger die Organisation, desto mächtiger werden auch deren Mitarbeiter. Wenn die Kontrolle der Organisation und deren Zielen fehlt (wie oben gesagt), dann fehlt sie auf Daten- und Korruptionsschutzebene innerhalb der Organisation ebenfalls.

Jeder Bürger muss nun selbst überlegen, was diese Entwicklung für ihn bedeutet. Oder für seine Kinder. Oder seinen Freund. Und danach sollte man handeln.

September 16, 2013 11:26 PM

April 20, 2013

Robert Kaiser

Firefox OS App Workshop in Wien!

Im Rahmen der Linuxwochen Wien (Infos zum Veranstaltungsort sind auf deren Seiten verfügbar) findet am 4. Mai 2013 von 10 bis 15 Uhr ein Firefox OS App Workshop statt.

Gemeinsam mit zwei Kollegen aus München werden wir dort nach einer Einführung in Firefox OS und Open Web Apps direkt in die Materie starten und an unseren/euren eigenen Apps basteln - ganz gleich, ob ihr von einer bloßen Idee oder einer schon existenten Web-Anwendung startet.

Ihr könnt euch ab jetzt anmelden! :)

Weitere Informationen und Anmeldungs-Link auf der Linuxwochen-Seite!

April 20, 2013 05:46 PM

January 30, 2013

Thomas Schwecherl

Ubuntu für Smartphones

Der letzte Beitrag ist schon lang her und ich weiß, dass ich auch mit diesem Beitrag spät dran bin. Denn die Meldung ist schon fast einen Monat alt.

Canonical wird eine Ubuntu-Version für Mobiltelefone veröffentlichen, die ohne Hardware-Tasten und ausschließlich über Wischgesten gesteuert wird: Ubuntu now fits your phone.

Das Bedienkonzept gefällt mir auf den ersten Blick. Nur bin ich mir noch nicht ganz im Klaren, wie das ganze mit Ubuntu für Android zusammenpassen soll. Wird die auf Android aufsetzende Variante aufgegeben werden? Für 2 Varianten von Ubuntu für Smartphones hat Canonical sicherlich nicht die Kapazitäten.

Am Verlockendsten finde ich bei den Ubuntu-Telefonen den Gedanken, es an einen Fernseher oder Bildschirm anstöpseln zu können und ein quasi vollwertiges Gerät auch mit höherer Auflösung zu haben. Also ein Ubuntu Linux in der Hosentasche. Am Sofa noch kurz Nachrichten gelesen, dann im Büro an den großen Bildschirm und eine Tastatur angehängt und schon geht’s los mit E-Mails schreiben und anderen Tätigkeiten im gewohnten Desktop-Format.

Von Engadget gibt es ein sechsminütiges Video, bei dem das Konzept von Mark Shuttleworth vorgestellt wird:
Ubuntu for smartphones hands-on video
.

Wer ganz viel Zeit hat, kann sich auch das fast zweistündige Hangout-Video von Google+ ansehen, was ich über OMG!Ubuntu gefunden habe: Ubuntu Product Launch OMG! Google+ Hangout.

January 30, 2013 10:53 PM

September 08, 2012

Thomas Schwecherl

Web-Echtzeitkommunikation notwendig

Viele Leute treffen sich im Internet in Gruppen und verwenden dafür bevorzugt ein textbasiertes Chat-System wie IRC. Dieses System ist alt, bewährt und relativ einfach über alle möglichen Betriebssysteme, Programme und technischen Geräte zu erreichen. Für Android gibt es unzählige Apps dafür. Sogar über Browser kann man sich via Webchat wie z. B. Mibbit einklinken.

IRC hat für manche viele Vorteile: Man kann nebenher an dem weiterarbeiten, was man vor dem Chat bereits begonnen hat. Man kann im Log nachlesen, was besprochen worden ist. Man kann dieses Log als Besprechungsprotokoll weiterschicken oder online veröffentlichen. Für andere hat es den Nachteil, dass IRC-Besprechungen oft lange dauern, weil man immer auf die Antwort des nächsten warten muss, der ja erst einmal eine gewisse Zeit zum Lesen und Tippen benötigt.

Auch die deutschsprachige Mozilla-Gemeinde hält ihre wöchentlichen Treffen im IRC ab. (Die Treffen sind auch im Kalender von mozilla.de aufgelistet.) Als Protokoll nutzen wir aber nicht das Log, sondern Etherpad, wo jeder Teilnehmer die wichtigsten Eckpunkte und Neuheiten der letzten Woche aufzählen kann.

Insbesondere von Mozilla-Angestellten kommt die Forderung, das textbasierte durch ein videobasiertes System zu ersetzen. Die letzten Wochen gab es dahingehend schon erste Versuche, die aus meiner Sicht mehr oder weniger scheiterten. Bisher hat es nicht funktioniert, dass zumindest so viele Leute am Videochat teilnehmen konnten wie vorher am IRC-Chat.

Bei mir war es besonders extrem und es scheiterte irgendwie an allem. Bisher ging es weder am Desktop-Ubuntu noch auf meinem Android-Smartphone weder mit Skype noch mit Vidyo. Entweder der Ton funktionierte nicht oder die Verbindung konnte nicht aufgebaut werden oder das Programm wollte einfach nicht tun, wofür es vorgesehen war.

Das Problem ist für Leute, die wenig technikerfahren sind oder wenig Zeit haben, dasselbe: Programme müssen eigens für den Videochat installiert und konfiguriert werden. Damit schlage ich endlich den Bogen zum Titel: Wir benötigen endlich die Web-Echtzeitkommunikation im Browser – sprich: WebRTC und alles, was dazu gehört. Denn nur, wenn Webtelefonie oder Videokonferenzen über den Browser funktionieren, ohne etwas einzustellen oder ein Programm oder Plugin installieren zu müssen, ist die maximale Erreichbarkeit auf Desktop- und Mobilgeräten möglich. Mozilla, Google und Opera arbeiten ja schon eine Weile daran. Ich hoffe auf baldige Einsatzfähigkeit.

September 08, 2012 09:59 AM

July 17, 2012

Carsten Book

Emailadresse fuer Fragen zur Thunderbird Zukunft

Hi,

nachdem wir letzte Woche die Uebersetzung des Interviews von JB online gestellt haben, haben wir auch eine Emailadresse eingerichtet an die Ihr Fragen/Sorgen/Anregungen zur Thunderbird Weiterentwicklung  oder wie man bei Thunderbird mitmachen kann stellen koennt.

Die Emailadresse lautet:

thunderbird-de@mozilla.org

Was ueber diese Adresse nicht beantwortet wird sind Supportanfragen.

Es sei auch erwaehnt das es noch dazu die englischsprachige Mailinglist Thunderbird Planning gibt – https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/tb-planning gibt, dort koennen natuerlich auch Thunderbird Fragen diskutiert werden.

Viele Gruesse

Carsten

July 17, 2012 08:04 AM

July 13, 2012

Carsten Book

Interview zur Zukunft von Thunderbird

Hi,

Tristan Nitot hatte Gelegenheit mit JB Piacentino ein Interview zur Zukunft von Mozilla Thunderbird zu führen, siehe
http://blog.mozilla.org/beyond-the-code … underbird/
Hier eine Übersetzung dieses Gespräches:

Tristan: Hi Jb, ich habe im Internet gelesen, dass Thunderbird Tot sei. Ist das wahr oder ist das Ende von Thunderbird übertrieben?

Jb: Nein, Thunderbird ist nicht am Ende. Wir ändern die Art und Weise, wie wir neue Funktionen für Thunderbird entwicklen. Nichts wird sich für den einzelnen Privatanwender oder Nutzer in Unternehmen/Organisationen ändern. Mozilla wird Thunderbird weiter unterstützen.

Tristan: Es wird also Thunderbird 14 geben?

Jb: Ja, natürlich! Wir haben einen soliden Plan, um Thunderbird bis Ende 2013 zu unterstützen und sind ebenso in der Planungsphase, was die anschließende Unterstützung angeht.

Tristan: Und was passiert bis dahin?

Jb: Thunderbird 15, 16 und 17 werden demnächst herausgebracht. Für Thunderbird 15 gibt es bereits eine Alpha-Version und auch nach Version 17 werden weiterhin neue Versionen herausgebracht. Wir werden coole, neue Innovationen sehen, wie zum Beispiel Thunderbird Chat (Instant Messaging), weitere Anbieter zum Anmelden neuer E-Mail-Adressen und für Thunderbird Filelink, sowie neue Funktionen, die vollständlig von der Community beigesteuert wurden. Zusätzlich wird Mozilla auch weiterhin die Beiträge aus der Community beachten und mit in das Produkt einfließen lassen.

Tristan: Weisst du, wer die Thunderbird-Benutzer sind und was sie wollen?

Jb: Wir haben eine Mischung aus Privatanwendern und Firmenkunden. Unter den über 20 Millionen Benutzern gibt es viele, die Thunderbird großflächig einsetzen, wie zum Beispiel Firmen, Regierungs- und Bildungseinrichtungen. Wir müssen dabei das Gleichgewicht wahren, um sowohl Privatanwender als auch Firmenkunden zufriedenzustellen.

Eine Gemeinsamkeit unter allen Benutzern ist zu aller erst die Forderung nach einem sehr stabilen und sicheren E-Mail-Produkt. Beispielsweise können in sehr großen Firmen Veränderungen an den vorhandenen Funktionen alle möglichen Probleme hervorrufen, angefangen mit Problemen bei der Zertifizierung, der Verteilung auf allen Systemen bis hin zur Schulung der Benutzer. Ebenso haben unsere Privatanwender kein großes Verlangen nach neuen Innovationen.
Dennoch glauben wir, dass das Erlebnis für den Benutzer verbessert werden kann, zum Beispiel durch die Einbindung zusätzlicher Web-Dienste ähnlich wie wir es für Thunderbird Filelink gemacht haben. Es ist schwer das richtige Gleichgewicht zu finden, aber im Moment glauben wir, dass unsere Benutzer mit den aktuellen Funktionen zufrieden sind und viel mehr Wert auf ein stabiles Produkt legen.

Tristan: Ich sehe eine große Kluft zwischen den Erwartungen der Thunderbird-Benutzer und Mozillas Schwerpunktsetzung auf das Internet und die Mobilgeräte-Sparte mit Firefox für Android und Firefox OS (aka Boot to Gecko). Gibt es einen Zusammenhang mit dieser Entscheidung über Thunderbird?

Jb: Mozilla setzt seinen Schwerpunkt sicherlich auf das Internet als Platform, da wir an dieser Stelle als Gemeinschaft mit der Community einen Unterschied machen können. Mobile Umgebungen sind weitgehend geschlossen. Wir glauben, wenn wir die Werte und Technologien hinter dem Internet auf die mobilen Geräte bringen können, dass wir dadurch einen Mehrwert für die Benutzer mobiler Geräte schaffen können. Thunderbird bleibt ein sehr gutes E-Mail-Programm für den Desktop-Bereich, was sich aber nicht wirklich mit der Strategie von Mozilla vereinbaren lässt.

Tristan: Lass mich einmal den Teufel an die Wand malen: Warum stellt Mozilla die Unterstützung für Thunderbird nicht vollständig ein?

Jb: Ich glaube, dass der Plan, den wir vorschlagen, zeigt, dass Mozilla trotz dieser verzwickten Lage zu seinem Wort steht: Wir werden Thunderbird nicht einstellen. Im Gegenteil, wir schmieden die Vorraussetzungen, damit das Produkt weiterhin sicher und stabil ist und Beiträge aus der Community integriert werden können. Um genau zu sein, ermutigt uns die frühe Resonanz aus der Community und ich bin mir sicher, es werden interessante Entwicklungen von freiwilligen Mitwirkenden und auch Firmen kommen.

Weiterhin gibt es eine Reihe von Open-Source-Beratungsfirmen, die ihre Firmenkunden beim Einsatz von Thunderbird unterstützen, und ich bin mir sicher, sie werden mithelfen, um den Wünschen ihrer Kunden nachzukommen und somit Thunderbird zu verbessern.

Tristan: Werden auch in Zukunft Mitarbeiter von Mozilla an Thunderbird arbeiten? Wie lange wird das noch der Fall sein?

Jb: Ja, Mozilla wird auch weiterhin Thunderbird mit bezahlten Mitarbeitern unterstützen, obwohl diese möglicherweise nur Teilzeit am Projekt arbeiten werden.

Tristan: Wenn du einen Aufruf an unsere Leser richten könntest, was würdest du ihnen mitgeben?

Jb: Das kommt wirklich auf deine Interessen und Fähigkeiten an:

Hast du Interesse, über die Zukunft der Verwaltung von Thunderbird als Projekt zu disktuieren, solltest du vielleicht die [Wikiseite zur Verwaltung von Thunderbird]( https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/Pr … ance_Model) besuchen und dort den Anweisungen folgen. Wir planen, im Laufe des Sommers Fortschritte zu machen und das neue Verwaltungsmodell anfang September fertigzustellen.

Möchtest du hingegen an der Entwickelung von Thunderbird teilnehmen, schau doch einfach mal auf der [Entwickerseite](https://developer.mozilla.org/en/Thunderbird/ ) vorbei. Ein paar Interessante Vorschläge für Innovationen findest du auf der Seite [UpForGrabs](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/UpForGrabs). Zusätzlich braucht die [Thunderbird-Hilfe](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird/Support ) immer neue Mitarbeiter, so wie die [Qualitätssicherung](https://wiki.mozilla.org/Thunderbird:Testing).

Tristan: Jb, vielen Dank für deine Zeit. Da ich selbst auch Thunderbird-Benutzer bin, freue ich mich sehr, diese Information aus erster Hand zu bekommen. Ich freue mich sehr zu sehen, wie sich Thunderbird in Zukunft entwickelt.

Jb: Danke!

—-

Hoffe das klaert Eure Fragen zur Zukunft von Thunderbird und wie jedes andere OpenSource Project (auch Firefox!) lebtThunderbird von der Mitarbeit im Project, Community Member sind also gerne jederzeit willkommen!

 
Viele Gruesse

Carsten – Tomcat
Team Mozilla

July 13, 2012 12:53 PM

June 28, 2012

Thomas Schwecherl

Formulierungen und Sprachlogik

Ich lese sehr gerne die Artikel, die auf der deutschen Tekom-Website veröffentlicht werden. Die Tekom ist der deutsche Fachverband für Technische Kommunikation und Informationsentwicklung, dort wird also alles rund um technische Redaktion, Übersetzungen usw. behandelt. In Österreich gibt es nichts Vergleichbares, darum sind österreichische Personen und Firmen dort auch Mitglied.

Letztens habe ich zwei Artikel gelesen, die auch für Mozilla-Übersetzungen gelten:

Wählen, aktivieren oder klicken?

Der erste Artikel behandelt Stile und Formulierungen, wie man Software-Hilfen möglichst einfach und verständlich schreibt. Falls jemand den Artikel liest: Bei der Firefox-Hilfe (kurz: SUMO) folgen wir dem diversifizierten Stil mit unterschiedlichen Begriffen („wählen, klicken, aktivieren, gehen …“) und vermeiden die Anhäufung von „klicken Sie …, klicken Sie …, klicken Sie …“).

Dagegen gibt es von der englischen Vorlage für die Firefox-Hilfeartikel her keine eindeutige Tendenz zur verkürzten oder ausführlichen Form. Hier wird gern gemischt. Oft wird aber die verlängerte Form verwendet und das Bedienelement beschrieben („klicken Sie auf die Schaltfläche Ausnahmen“ anstelle von „klicken Sie auf Ausnahmen“). In den Mozilla-Produkten gibt es einfach zu viele Elemente (Schaltflächen, Kontrollkästchen, Menü, Tastenkürzel …). Das Weglassen ihrer Namen würde die Anleitungen in weiten Teilen weniger selbsterklärend erscheinen lassen und der Nutzer müsste manchmal erst nach dem richtigen Element suchen, das gemeint ist.

Beim Korrekturlesen bereits selbst aufgefallen ist mir, dass eine falsche Reihenfolge der Satzteile eine Anleitung extrem schwer verständlich macht. Man soll immer in derselben Reihenfolge schreiben, in der der Nutzer die Schritte ausführen muss.

  • Nicht gut: Klicken Sie auf Öffnen im Menü Datei.
  • Gut: Klicken Sie im Menü Datei auf Öffnen.
  • Nicht gut: Klicken Sie auf die Drucken-Schaltfläche.
  • Gut: Klicken Sie auf die Schaltfläche Drucken.

Auch die Beschreibung der Unterschiede von „Löschen/Entfernen“ und „Speichern/Sichern“ sind zutreffend und deren Unterscheidung ist wichtig. Eine durchgängig einheitliche Schreibweise setzt also nicht nur dieselben Begriffe für dieselben Aktionen/Elemente voraus, sondern auch die Definition dieser Begriffe.

Unlogische Sprachlogik

Der andere Artikel beschreibt die Unlogik in Teilen der deutschen Sprache, die einem Muttersprachler nur selten auffällt. An Beispielen wie „Zahnrad“ statt „Zähnerad“, „einhundertdreiundvierzig“ statt „einhundertvierzigunddrei“, einem falschen grammatikalischem Geschlecht wie in „die Feile“ und „das Weib“ verdeutlicht die Autorin ihren Standpunkt.

Ausführlicher werden Verneinungen behandelt. Die Vorsilbe „un-“ kann beispielsweise nicht nur 1) eine verneinende Wirkung haben, sondern auch 2) eine verstärkende (negative) Wirkung oder 3) gar keine verneinende Wirkung. Beispiele dafür sind „ungenau“ (für „nicht genau“), „Untiefe“ (für „sehr tiefe Stelle“) und „Unmut“ (für „Unzufriedenheit“, was wiederum unter Punkt 1) fällt).

Kniffliger wird der Teil mit den mehrfachen Verneinungen. Im Hochdeutschen heben sich solche Verneinungen gegenseitig auf, in vielen Dialekten dienen sie bloß der Verstärkung der verneinenden Aussage. Zuletzt wird noch angesprochen, dass bevorzugt positive Begriffe verwendet werden sollen: „sicher“ statt „gefahrlos“ oder „bekommen“ statt „kriegen“.

Als Übersetzer oder Autor sollte man sich der sprachlichen Vielfalt und Möglichkeiten bewusst sein, um dem Leser von Texten das Lesen so einfach, effizient und verständlich wie möglich zu gestalten. Denn je besser verständlich, desto besser die helfende Wirkung.

June 28, 2012 11:38 PM

June 12, 2012

Thomas Schwecherl

Ubuntu 12.04

Ende Mai habe ich auf meinem Desktop-Rechner den Sprung gemacht von Ubuntu 10.10 (Maverick Meerkat) auf 12.04 (Precise Pangolin).

Der größte Unterschied zu Ubuntu vor 2 Jahren ist sichtlich die Oberfläche mit Unity (siehe das untenstehende Bildschirmfoto von der Live-CD). Es weist zwar grundsätzliche Ähnlichkeiten zu GNOME 3 auf, kommt mir persönlich aber ausgereifter und optisch ansprechender als das neue GNOME vor. Nichtsdestotrotz steckt ein waschechtes GNOME 3 unter der Unity-Oberfläche und die GNOME 3-Oberfläche kann nach Bedarf nachinstalliert werden.

Beispiel für Unity auf der Live-CD von Ubuntu 12.04

Unity-Startmenü

Zuallererst: Ich finde es nützlich, dass die Leiste mit wichtigen Programmen sowie die Anzeige, welche Programme gerade offen sind, jetzt am linken Bildschirmrand angeordnet ist (=Unity-Startmenü). Das spart den Platz ein, der früher unten für die Status- und Fensterleiste gebraucht wurde. Statt früher wichtige Programme in die obere Menüleiste oder auf dem Desktop abzulegen, befinden sie sich nun immer sichtbar links, was bei den heutigen breiten Bildschirmen vom Platzverbrauch her sinnvoll ist.

Die Umstellung auf diese Art der Darstellung war gar nicht schwierig. Nur die Wahl eines Fensters aus den offenen Programmen empfinde ich umständlicher als früher, da nur noch gezeigt wird, welches Programm offen ist, jedoch nicht die diversen Fenster eines Programms. Das benötigt oft 2 Klicks auf das Symbol im Unity-Startmenü oder die Verwendung des Tastenkürzels Alt+Tab.

Übersicht/Dash

Schwierig gestaltet sich die ganze Startmenü-Sache für Leute, die vieles anpassen möchten. Ich hatte mein Hauptmenü immer gut geordnet und mit allen Programmen eingerichtet, die ich installiert hatte. Mit Unity gibt es kein Hauptmenü mehr, sondern nur noch die Dash mit einer alphabetischen Liste von installierten Programmen und sonstigem, das eine Benutzeroberfläche besitzt (wie z.B. Systemeinstellungen). Eine Ordnung ist hier nicht mehr möglich.

Zugute kommt mir, dass man Programme schnell nach einem Tastendruck auf Windows/Super und dem Eintippen des Programmnamens öffnen kann. Aber Leute, die keine Programmnamen kennen und nur nach dem Aussehen von Symbolen gehen, können damit nichts anfangen – sie müssen jedes Mal die Liste der installierten Programme durchstöbern.

Weiters werden die getätigten Anpassungen in der Dash nicht gespeichert und beim nächsten Öffnen wieder zurückgesetzt. So kann man zwar die Anzeige von Programmen aus dem Software-Center oder von Online-Videos abstellen, beim nächsten Aufrufen der Dash ist aber alles wieder wie vorher. Ich habe im dconf-Editor keine Einstellung gefunden, um dieses Verhalten zu ändern oder ein bestimmtes Anzeigeverhalten zu speichern.

Quicklists

Eine gute Idee sind Quicklists: Bei bestimmten Programmen öffnet sich nach einem Klick mit der rechten Maustaste (bei Linkshändern: mit der linken Maustaste) auf ein Symbol im Startmenü ein Menü mit Schnellzugriff auf bestimmte Funktionen. Damit kann man z.B. das Terminal-Symbol damit erweitern, dass man auf Wunsch eine Shell mit Root-Rechten öffnet. Oder beim Thunderbird kann man darüber rasch das Adressbuch öffnen, ohne zuerst Thunderbird in den Vordergrund holen zu müssen.

Der Nachteil dieser Quicklists ist, dass man sie überhaupt nicht vernünftig einrichten kann. Dafür muss man entweder etwas Fertiges kopieren wie von der Seite What Custom Launchers and Unity Quicklists are available? oder den Quelltext der Symbolverknüpfungen verstehen und selbst etwas basteln und in einem der Verzeichnisse für die Symbolverknüpfungen (vom Dateityp „Desktop-Dateien“) ablegen. Eine einfache Benutzeroberfläche zum Einrichten von Quicklists würde viel Zeit sparen und die unnötige Beschäftigung mit dem Quelltext vermeiden. Leider wird die Hauptzielgruppe der „Normalanwender“ solche Änderungen nicht vornehmen, weshalb für Canonical kein Grund besteht, in diesem Bereich Zeit zu investieren.

Panel

Die von GNOME 2 verbliebene Leiste ist das obere Panel. Es dient jetzt bei den meisten Programmen als Menüleiste. Zusätzlich werden dort wie früher die Indikatoren genannten Elemente für die Sitzungsanzeige, Uhr, Lautstärkeregelung, Batterieladestand, Wetter usw. angezeigt sowie die Applets für Dropbox, Skype und andere Programme oder Hilfsmittel wie die Zwischenablageverwaltung ClipIt.

Die Voreinstellung ist, dass im Panel zusätzlich zu den Anzeigeelementen von Canonical nur das Java-Applet sowie Wine und die Update-Verwaltung angezeigt werden dürfen. Will man andere Programme freischalten, muss man sie händisch in die systray-whitelist getaufte Konfigurationseinstellung nachtragen oder einfach alle Einträge durch ‚all‘ ersetzen. Das scheint nicht im Sinn des Erfinders zu sein, aber solange Programme noch Applets benötigen, ist das die beste Lösung – die leider wieder nicht sehr kundenfreundlich daher kommt. Optimal wäre, wenn sich Applets von neu installierten Programmen selbständig dort eintragen würden.

HUD

Das händische Aufrufen von Programmen habe ich bei der Dash schon erwähnt. Eine andere Aufwertung der Tastaturbedienung erfährt Ubuntu 12.04 erstmals mit HUD. Diese Funktion ist noch experimentell und ich nutze sie aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit noch nicht wirklich, z.B. arbeitet es mit Mozilla-Produkten noch nicht reibungslos zusammen.

Der große Vorteil von HUD ist, dass man nicht mehr die Menüs mit der Maus nach bestimmten Befehlen durchstöbern muss, sondern den gesuchten Befehl mit Druck auf Alt und dem Eintippen des Befehlsnamens schnell finden und aktivieren kann. Anstatt in GIMP also nach „Bild skalieren“ zu suchen, tippt man einfach auf Alt und dann „skal“ ein, klickt auf den zutreffenden Befehl und fertig.

Ich bin sehr gespannt, wohin sich HUD in den nächsten Ubuntu-Versionen entwickelt. Es scheint besonders in Hinblick auf die TV-Ambitionen von Ubuntu entwickelt worden zu sein, wo man für TV-Bildschirme keine Maus zur Verfügung hat und trotzdem Menübefehle ausführen können muss.

Unity-Tweak

Etwas Hilfe beim Anpassen von Unity bietet Unity Tweak. Das muss zwar als externe Paketquelle (PPA) eingebunden werden, aber das habe ich in Kauf genommen und ich finde, es zahlt sich aus.

Nautilus-Aktionen

Abschließend möchte ich noch kurz Nautilus Actions Extra erwähnen. Dieses externe Paket bringt mehrere sinnvolle Erweiterungen für das Kontextmenü im Dateimanager Nautilus. Früher habe ich das immer händisch von einer Website heruntergeladen und mit einem Actions-Editor eingepflegt. Aber diese Actions haben noch keinen Ubuntu-Versionssprung überlebt, weshalb ich nun Nautilus Actions Extra probiert habe. Das ist wenig Aufwand und bringt viele nützliche Zusatzfunktionen. Nachteil: Es ist bisher nur auf Englisch verfügbar. In der offiziellen Paketquelle von Ubuntu gibt es noch weitere Nautilus-Actions wie nautilus-open-terminal-here und nautilus-compare.

Fazit

Ich mag Unity prinzipiell und würde nicht mehr zurückkehren zur alten Oberfläche. Es sieht modern aus und ist benutzbar. Aber für jemanden wie mich, der gerne die Kontrolle über sein Betriebssystem hat, ist es schwierig, sich mit manchen Dingen abzufinden, außer man investiert Zeit, um sich in diverse Themen einzuarbeiten. Hmm. Eine Unity-Entsprechung für GNOME 3-Erweiterungen wäre toll, um auf einfache Weise wie bei Mozilla Funktionalitäten nachzurüsten.

June 12, 2012 10:17 PM

June 11, 2012

Thomas Schwecherl

Atemnot in der Kellerbühne Puchheim

Heute Abend waren wir wieder bei einer Aufführung der Kellerbühne Puchheim: „Atemnot – Ein starkes Stück über Leben und Tod“.

Der Vorsitzende eines Tabakkonzerns setzt die Idee seiner Marketingleiterin um: Zwei Extrembergsteigerinnen werden engagiert, einen unbestiegenen Berg im Himalaya zu bezwingen. Am Gipfel sollen die beiden Sportlerinnen Werbung für eine neue Zigarette machen. Die Controllerin des Konzerns ist dagegen, das Unterfangen ist sehr gefährlich. Außerdem birgt der Berg ein Rätsel:

Der Onkel des Vorsitzenden hat die Besteigung bereits vor über 60 Jahren versucht und ist mit seinem Kameraden verschollen. Die beiden Sportlerinnen sollen dieses Rätsel nun lösen.

In dem Stück geht es darum, Erster zu sein oder doch nur Zweiter. Um Sieg und Niederlage, um Leistung und dünne Luft in hohen Etagen, um Atemnot. Jede der acht Figuren im Stück kämpft auf ihre Weise mit ihren Werten und Wertvorstellungen und jedem wird dabei die Luft knapp.

Das Stück von Michael Snelgrove spielt in London im Jahr 1999 und am Himalaya 1931. Das Bühnenbild und die Ausstattung sind sehr minimalistisch gehalten, was aber das Können der Schauspieler noch mehr zur Geltung bringt. Denn die sind es, die mich echt begeistert haben. Allen voran die Rollen der strengen Blaise und des dauerhustenden Sir Byron wurden eindringlich in Szene gesetzt! Aber auch die anderen Rollen wie die des Sherpas Ang und des Bergsteigers Cecil haben überzeugt mit ihrer Darbietung.

Es ist immer wieder schön zu sehen, welche tollen Leistungen bei einem sogenannten Laientheater gezeigt werden. Die 2 Stunden haben sich auf alle Fälle gelohnt und ich kann das Stück nur jedem empfehlen, der irgendwie in die Nähe von Puchheim kommt. Leider wird nur bis Anfang Juli gespielt.

Logo des Theaterstücks: Abbild einer großen blauen Lunge, die gleichzeitig eine eisige Bergwelt darstellen soll, in der 3 schwarze Bergsteiger klettern

June 11, 2012 09:29 PM