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Planet Mozilla (de)

June 25, 2017

Sören Hentzschel

Viele Neuerungen für Mozilla Thimble

Thimble ist als Teil des Mozilla Learning Networks auf HTML-Anfänger fokussiert und erlaubt das einfache Erstellen und Veröffentlichen von Webseiten direkt im Browser. Mozilla hat Thimble nun einige Neuerungen spendiert.

Thimble ist ein Projekt des Mozilla Learning Networks. Es handelt sich dabei um einen Online-Code-Editor, welcher das Erstellen von Webseiten erlaubt und dabei auf Anfänger ausgelegt ist. Man kann bestehende Projekte verändern oder ganz eigene Projekte anlegen. Der Editor bietet nicht nur eine Autovervollständigung für Code, sondern auch Erklärungen. Primärer Sinn und Zweck von Thimble ist es, Neulingen Webtechnologie wie HTML, CSS und JavaScript näher zu bringen.

Mozilla hat Thimble nun kürzlich ein größeres Update spendiert. So gibt es nun eine integrierte JavaScript-Konsole, so dass man JavaScript-Meldungen sieht, ohne die Webkonsole des Browsers öffnen zu müssen und dort durch irrelevante Meldungen abgelenkt zu werden. Ein neues Menü für Code Snippets erlaubt das Einfügen vorgefertigter Code-Schnipsel. Eigenschaften von SVG-Grafiken können nun direkt in Thimble bearbeitet werden, ohne dass dafür eine Grafik-Anwendung notwendig wäre. Per Favoriten-Funktion können Projekte für einen einfachen Zugriff gemerkt werden. Dazu kommen ein verbesserter Farb-Picker, eine verbesserte Webseiten-Galerie, ein verbesserter Import und Export, die Möglichkeit zur Deaktivierung der Autovervollständigung und noch mehr.

Mozilla Thimble

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June 25, 2017 04:33 PM

June 22, 2017

Sören Hentzschel

Firefox-Nightly: erste Unterstützung für neuen Video-Codec AV1

Mozilla hat eine erste Unterstützung für den offenen und lizenzgebühren-freien Video-Codec AV1 in die Nightly-Version von Firefox integriert. Bis zu einer flächendeckenden Verfügbarkeit wird es allerdings noch ein bisschen dauern.

Der Kern von Audio- und Video-Dateien sind sogenannte Codecs. Unterschiedliche Codecs besitzen unterschiedliche qualitative Eigenschaften. Viele verschiedene Medienformate und -Codecs und dazu eine nicht einheitliche Browser-Unterstützung machen das ganze Thema der Medienwiedergabe zu einem komplizierten Thema. Dazu sind einige qualitativ hochwertige Codecs wie H.264 für die Video-Wiedergabe nicht lizenzgebühren-frei, wieso Open Source-Browser wie Firefox dabei auf die Unterstützung durch das jeweilige Betriebssystem angewiesen sind, um entsprechend kodierte Videos überhaupt abspielen zu können.

Browser-Unterstützung Video- und Audio-Codecs

Die neue Hoffnung im Bereich der Video-Wiedergabe hört auf den Namen AOMedia Video 1, oder kurz: AV1. Entwickelt wird dieser Codec von der Alliance for Open Media (AOMedia). Gründer dieser Allianz sind neben Mozilla auch noch Google, Microsoft, Intel, ARM, NVidia, IBM, Cisco, Amazon und Netflix. Seit dem haben sich zahlreiche weitere Unterstützer angeschlossen, darunter Namen wie AMD, VideoLAN, Vidyo, CCN, Realtek und noch weitere.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von AV1 ist sicher die Tatsache, dass es sich dabei um einen Open Source Codec handelt, der frei von jeglichen Lizenzgebühr-Ansprüchen ist. Dies, gemeinsam mit der breiten Unterstützung der Industrie (Browserhersteller, Chipsatz-Hersteller sowie Streaming-Dienstleister), bildet eine gute Voraussetzung dafür, dass sich AV1 als qualitativ bessere Alternative zu heutigen Codecs durchsetzen kann.

Die Gründungsmitglieder Google, Mozilla und Cisco haben bereits lange vor der Gründung der Allianz an Video-Codecs gearbeitet und so bilden deren Entwicklungen die Grundlage für AV1. Google hatte zunächst am VP9-Nachfolger VP10 gearbeitet, der zu Gunsten von AV1 zurückgestellt worden ist. Neben Technologie von VP10 fließen in AV1 ebenfalls Technologie von Daala ein, dem Codec, den Mozilla gemeinsam mit der Xiph Foundation entwickelt, sowie von Ciscos Thor-Codec. Ebenfalls fließen in AV1 Elemente aus Opus ein, einem von Mozilla, der Xiph Foundation und Skype entwickelten Audio-Codec.

AV1 ist noch nicht fertig und eine flächendeckende Unterstützung damit noch lange nicht gegeben. Was Firefox betrifft, ist allerdings ein wichtiger Meilenstein erreicht: die Nightly-Version von Firefox wird nun mit einem ersten AV1-Decoder ausgeliefert – zunächst allerdings nur für Nutzer von Apple macOS sowie Linux. Nutzer von Windows und Android müssen sich noch ein wenig länger gedulden. Wann mit einer Unterstützung über Nightly-Versionen hinaus gerechnet werden kann, ist derzeit noch nicht bekannt.

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June 22, 2017 09:15 PM

June 20, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.3 für Apple iOS, ohne Adjust-Integration

Firefox Klar ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Nun hat Mozilla Firefox Klar 3.3 für Apple iOS veröffentlicht und entfernt damit die Adjust-Integration.

Mozilla hat gestern nicht nur die erste Version von Firefox Klar für Android veröffentlicht, auch für die iOS-Version von Firefox Klar gab es ein Update, nämlich auf Version 3.3.

Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Mit dem Update auf Firefox Klar 3.3 hat Mozilla die Integration der Drittanbieter-Lösung Adjust zur Übermittlung von Nutzungsdaten entfernt. Zur Übermittlung von Nutzungsdaten kommt nun eine Mozilla-eigene Lösung zum Einsatz, die darüber hinaus nicht mehr wie bisher standardmäßig aktiviert, sondern standardmäßig deaktiviert ist und über die Einstellungen aktiviert werden kann. Damit reagiert Mozilla auf das Feedback mancher Nutzer, welche die standardmäßige Nutzung einer Drittanbieter-Lösung zur Übermittlung von Nutzungsdaten kritisierten, nicht zuletzt eines schlecht recherchierten Artikels von Deutschlandfunk, welcher durch abenteuerliche Falsch-Darstellungen Verunsicherung auslöste. Auch das neue Firefox Klar für Android wird ohne aktivierte Adjust-Integration ausgeliefert.

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June 20, 2017 10:48 PM

Privatsphäre-Browser: Mozilla veröffentlicht Firefox Klar für Android

Nach der Version für Apple iOS hat Mozilla nun wie erwartet den Privatsphäre-Browser Firefox Klar auch für Google Android veröffentlicht. Firefox Klar steht ab sofort im Google Play Store zum Download bereit.

Firefox Klar, dessen internationaler Name Firefox Focus ist, ist eine Open Source Browser-App von Mozilla, welche bereits seit einigen Monaten für Apple iOS zur Verfügung steht. Nachdem Firefox Klar nicht nur von der Presse viel positives Feedback erhalten hat, sondern auch im Apple Store die am besten bewertete Browser-App einer vertrauenswürdigen Marke war, hat sich Mozilla an die Entwicklung einer entsprechenden Version für Android gemacht. Vor wenigen Tagen wurde Firefox Klar auf diesem Blog bereits vorab vorgestellt, ab sofort kann Firefox Klar über den Google Play Store heruntergeladen und installiert werden.

Download Mozilla Firefox Klar für Google Android

Firefox Klar für Android

Firefox Klar ist kein Browser wie jeder andere Browser. Es gibt keine Tabs, es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten. Firefox Klar bietet vor allem eines: Privatsphäre. Der private Modus inklusive Tracking-Schutz, wie man ihn aus anderen Firefox-Produkten kennt, ist hier permanent aktiviert. Personalisierte Werbung? Nicht möglich. Wird der Browser geschlossen, verschwinden alle Spuren der Benutzung.

Wurde in der Version für Apple iOS noch die Drittanbieter-Lösung Adjust verwendet, um Informationen zur Nutzung von Firefox Klar zu erhalten, verzichtet Mozilla, basierend auf dem Feedback der Nutzer, in der Android-Version darauf und deaktiviert die standardmäßige Übermittlung von Nutzungsdaten. Auch aus der iOS-Version wurde Adjust entfernt. Einen detaillierten Überblick über die Funktionen gibt es im Vorstellungs-Artikel von Firefox Klar.

Firefox Klar für Android

Firefox Klar für Android

Video auf YouTube ansehen

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June 20, 2017 09:42 PM

June 18, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

News-Posting aus HTML-Editor scheitert mit Störmeldung “Article is empty” … ⚠️️

… oder anderer NNTP-Fehlermeldung (?)

Auf de.comm.software.mozilla.nightly-builds werden unter “Kein versenden aus dem HTML-Editor möglich!?” gerade Versandprobleme an Newsgroups aus dem HTML-Editor heraus diskutiert. Ich habe mal versucht, das mit meinem

unzipped installer of official en-US SeaMonkey 2.53a1 (NT 6.1; WOW64; rv:56.0) Gecko/20100101 Firefox/56.0 Build 20170616014227 (Default Classic Theme) on German WIN7 64bit

nachzuvollziehen:

  1. SeaMonkey Email Client starten
  2. NG de.test auf Account news.aioe.org (Frei zugänglicher Newsserver, Port=119, ohne Verschlüsselung) gewählt (Normaleinstellung: Plain Text)
  3. Per Icon ˋCompose – Compose in HTMLˊ HTML-Editor geöffnet
  4. Mini-Posting mit Betreff = “SM-THML” und Body = “Dies – ist  – ein – Test    /2 Leerzeilen/   Rainer” geschrieben
  5. [Send]
    » HTML Mail Question erscheint
  6. ˋSend in HTML only → [Send]ˊ
    » “A News (NNTP) error occurred: Invalid Content type”

Das ist im Detail anders als dort von Hartmut Figge (Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:56.0) Gecko/2017061500
SeaMonkey/2.53a1-hberichtet, aber im Ergebnis dasselbe: Das Posting geht nicht ‘raus.

Weitere Ergebnisse:

a) Auch Send in Plain Text + HTML schlägt mit derselben Meldung fehl

b) Send in Plain Text only funktioniert dann

c) Ursprünglich wurde das Problem anscheinend für Thunderbird berichtet (mir fehlt der Anfang des Threads)

d) Dasselbe Problem mit Installation of unofficial (by FRG) DE SeaMonkey 2.49.1 (NT 6.1; WOW64; rv:52.0) Gecko/20100101 Firefox/52.0 Build 20170511042150 (Default Classic Theme) on German WIN7 64bit

 

Offene Fragen

z) Vielleicht liegt es am Newsserver (mag kein HTML) und ich beobachte ein gänzlich anderes Problem? Ich frage mal auf helpdesk nach

y) Mit welcher SeaMonkey–  oder Thunderbird-Version begann das Problem?

x) Alle Betriebssysteme betroffen?

June 18, 2017 07:29 AM

June 16, 2017

Sören Hentzschel

Neuer Privatsphäre-Browser von Mozilla: Vorschau auf Firefox Klar für Android

Von Firefox Klar hat mancher vielleicht schon etwas gehört. Dabei handelt es sich um einen spezialisierten Browser mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Privatsphäre. Bisher war Firefox Klar nur für Apple iOS verfügbar, in Kürze wird Mozilla Firefox Klar auch für Google Android veröffentlichen. Dieser Artikel gibt eine erste Vorschau auf den neuen Privatsphäre-Browser von Mozilla.

Firefox Klar, dessen internationaler Name Firefox Focus ist, ist eine Open Source Browser-App von Mozilla, welche bereits seit einigen Monaten für Apple iOS zur Verfügung steht und in Kürze auch für Google Android veröffentlicht werden wird. Den bisherigen Firefox für Android wird es natürlich weiterhin geben.

Firefox Klar für Android

Was macht Firefox Klar so besonders?

Firefox Klar ist kein Browser wie jeder andere Browser. Es gibt keine Tabs, es gibt keine Lesezeichen, es gibt keine Synchronisation von Daten. Firefox Klar bietet vor allem eines: Privatsphäre. Der private Modus inklusive Tracking-Schutz, wie man ihn aus anderen Firefox-Produkten kennt, ist hier permanent aktiviert. Personalisierte Werbung? Nicht möglich. Wird der Browser geschlossen, verschwinden alle Spuren der Benutzung.

Der Anwender hat zu jedem Zeitpunkt maximal genau eine einzige Webseite offen. Focus, wie der Name des Produkts im nicht deutschsprachigen Raum ist, ist also nicht nur ein Name, sondern auch Programm.

Funktionen von Firefox Klar

Nur auf das Öffnen von Webseiten ist Firefox Klar aber nicht beschränkt. Wenn auch Funktionen bewusst fehlen, welche in anderen Browser-Apps als Notwendigkeit gesehen werden, so gibt es doch ein paar zusätzliche Funktionen.

So zeigt Firefox Klar die Anzahl der blockierten Scripts an. Wer Probleme auf einer Webseite hat, kann den Schutz einfach deaktivieren. Dann lädt die Seite erneut, ohne dass dabei etwas blockiert wird.

Ebenfalls möglich: das Öffnen der Seite in Firefox oder einem beliebigen anderen Browser für Android. Ebenso gibt es eine Integration in die Teilen-Funktion von Android.

Und auch die Integration von Suchmaschinen ist vorhanden. Standardmäßig ist Google aktiviert, zur Auswahl stehen außerdem Yahoo, Amazon, DuckDuckGo, Qwant, Twitter sowie Wikipedia.

Firefox Klar für Android

Einstellungsoptionen von Firefox Klar

Neben der Auswahl der Standard-Suchmaschine lässt sich in Firefox Klar auch konfigurieren, was blockiert werden soll. Standardmäßig aktiviert ist das Blockieren von Werbe-Trackern, Analye-Trackern sowie das Tracking durch soziale Netzwerke. Optional kann noch eine zusätzliche Kategorie ausgewählt werden, worunter sonstige Tracker fallen. Diese Kategorie ist standardmäßig nicht ausgewählt, da dies die Funktionalität von Webseiten betreffen kann. Eine weitere optionale Option dient der Blockierung von Web-Schriftarten. Standardmäßig aktiviert ist noch die „Tarnung“ genannte Einstellung, um zu verhindern, das mit Firefox Klar besuchte Webseiten in der Recent Apps-Liste von Android angezeigt werden. Ebenfalls verhindert diese Einstellung, dass Screenshots gemacht werden können. Weitere Optionen dienen dem Setzen von Firefox Klar als Standardbrowser sowie das Übermitteln von anonymen Nutzungsdaten an Mozilla. Das Übermitteln der Nutzungsdaten an Mozilla ist standardmäßig nicht aktiviert.

Firefox Klar für Android

Die Browser-Engine von Firefox Klar

Als Browser-Engine kommt wie bei der iOS-Version Webkit zum Einsatz. Während auf iOS die Restriktionen seitens Apple die Verwendung einer anderen Engine verbieten, ist im Falle von Android die sogenannte GeckoView einfach noch nicht fertig. Da Mozilla an GeckoView arbeitet und beim Kompilieren von Firefox Klar aus dem GitHub-Repository ebenfalls eine Konfiguration mit Gecko anstelle von Webkit ausgewählt werden kann, ist es jedoch wahrscheinlich, dass Firefox Klar für Android irgendwann in der Zukunft mit Gecko statt Webkit genutzt werden kann.

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June 16, 2017 06:25 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

🆕: Offizielle SeaMonkey 2.53 Nightly Trunk Builds

S e a M o n k e y y y   2.53   i i i i n  S i i i c h t ….

Blogpost in englischer SpracheNun hat auch SeaMonkey die nächst-höhere Nightly Trunk-Version 2.53 herausgebracht, die neue Version ist bereits für Mac, Linux und WINDOWS verfügbar


Bitte diese Entwickler- Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Wir haben übrigens schon erste Bug-Reports!
.

June 16, 2017 05:57 PM

June 15, 2017

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 54 (Android)

Mozilla hat Firefox 54 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 54.0 für Android

Nicht nur die Desktop-Version von Firefox hat ein Update auf Firefox 54 erhalten, auch Firefox für Android wurde auf Version 54 aktualisiert. Auch wenn die Anzahl der Neuerungen sehr überschaubar ist, so ist ein Update alleine deswegen empfohlen, weil Mozilla auch dieses Mal wieder einige Sicherheitslücken behoben hat.

Als Neuerungen führt Mozilla eine verbesserte Videogabe von Audio und Video sowie eine verbesserte Performance der Lesezeichen-Synchronisation an. Auch gab es Verbesserungen für Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird, was erstmals seit Firefox 53 unterstützt wird.

Dazu kommen wie immer weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards und natürlich Bugfixes. Erwähnenswert ist dabei vor allem ein Bugfix, da hiernach häufiger gefragt worden ist: sollte eine Webseite zum Offline-Lesen in der Leseliste gespeichert werden, wurde diese Seite in Firefox 53 nur als normales Lesezeichen gespeichert. Das Problem ist in Firefox 54 behoben.

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June 15, 2017 07:37 PM

June 14, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 54

Mozilla hat Firefox 54 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Änderungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen, welche von Mozilla selbst als bester Firefox aller Zeiten bezeichnet wird.

Acht Wochen sind seit der Veröffentlichung von Firefox 53 vergangen. Nun hat Mozilla mit Firefox 54 ein neues Feature-Update zum Download bereitgestellt. Für Mozilla ist Firefox 54 der beste Firefox aller Zeiten und in der Tat bringt die neue Version mit der erweiterten Multiprozess-Unterstützung eine wichtige Voraussetzung dafür mit. Bevor hier zu viel erwartet wird, sollte allerdings bedacht werden, dass diese Neuerung erst für einen Teil der Nutzer aktiviert ist. Wirklich spannend wird es gegen Ende des Jahres, wenn das Projekt Quantum seine Wirkung zeigt und Mozilla seinen generalüberholten Firefox 57 vorstellt. Aber auch abseits der Multiprozess-Architektur bietet Firefox 54 Neuerungen, wenn auch die Anzahl der Neuerungen überschaubar ausfällt gegenüber Firefox 53 und auch gegenüber dem kommenden Firefox 55-Release, welcher wieder vollgepackt mit Verbesserungen sein wird.

Download Mozilla Firefox 54.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 54 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft worden sind. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 54 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Sandboxing für Linux-Nutzer

Nach Windows und Apple macOS hat Mozilla nun auch auf Linux eine erste Form des Sandboxings standardmäßig aktiviert, um die Sicherheit zu erhöhen.

Erweiterte Multiprozess-Architektur

Firefox wird seit Version 48 erstmals mit einer Multiprozess-Architektur für einen Teil der Nutzer ausgeliefert, welche unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt wird. Seit dem wird diese mit jeder neuen Firefox-Version weiter verbessert und erreicht weitere Nutzer. Allerdings fand bisher nach wie vor nur eine Trennung zwischen Browser- und Content-Prozess statt, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen.

Mit Firefox 54 nutzt Firefox erstmals mehr als einen Content-Prozess. Ein wesentlicher Unterschied zu beispielsweise Google Chrome ist die standardmäßige Limitierung auf vier Content-Prozesse. Während Chrome praktisch jeden Tab in einem eigenen Prozess ausführt (die tatsächliche Logik in Chrome ist etwas komplexer und wird vom System des Nutzers abhängig gemacht), glaubt Mozilla, mit vier Content-Prozessen die richtige Balance zwischen Vorteilen vieler Prozesse und dem Speicherverbrauch gefunden zu haben. Spezialierste Prozesse wie für den Adobe Flash Player („Plugin Container“), das Compositing durch die Grafikkarte und in Zukunft für den Zugriff auf lokale Dateien sowie für WebExtensions zählen dabei nicht mit, diese kommen zusätzlich dazu.

Multiprozess-Architektur Firefox und Chrome

Tatsächlich ist es so, dass mit jedem Content-Prozess der Speicher-Verbrauch nennenswert ansteigt und sich ein zu hoher Speicher-Verbrauch nachteilig auf die Leistung des Systems auswirken kann. Mit vier Content-Prozessen bleibt Firefox im Durchschnitt auch in Zukunft speicherfreundlicher als Google Chrome.

Speicher-Verbrauch Browser 2017

(Bilderquelle)

Was bringen die vier Content-Prozesse dem Nutzer nun ganz konkret? Im Idealfall mehr Reaktionsfreudigkeit und Stabilität, das heißt weniger Hängenbleiben des Browsers, wenn eine Webseite den Browser fordert, und weniger Abstürze.

Wie schon die Ausrollung der einfachen Multiprozess-Architektur erfolgt auch hier die Ausrollung etappenweise, so dass noch nicht jeder Nutzer direkt zum Start in den Genuss der vier Content-Prozesse kommt. So führt unter anderem die Nutzung von Add-ons in Firefox 54 noch dazu, dass nur ein Content-Prozess genutzt wird. Die Ausrollung wird im Laufe der kommenden Wochen erweitert werden.

Wer die Anzahl der Content-Prozesse überprüfen oder verändern möchte, kann über about:config nach dem Schalter dom.ipc.processCount suchen und diesen ggfs. anpassen.

Verbesserungen der Webplattform

Radio-Buttons und Checkboxen per CSS gestalten

Es gibt HTML-Elemente, diese sind von Natur aus schwierig bis gar nicht auf gewöhnlichem Weg per CSS zu gestalten. Dies trifft unter anderem auf Radio-Buttons und Checkboxen zu. Einfache Dinge wie die Hintergrund- oder Rahmenfarbe oder auch die Festlegung einer Grafik lassen sich nicht ohne Weiteres bewerkstelligen. Dies ändert sich mit Firefox 54. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Gestaltung, ohne dass dazu Tricks notwendig wären.

Gestaltung von Optionsfeldern per CSS

Die Optionsfelder von <select>-Elementen waren ebenfalls schon immer schwierig browser- sowie betriebssystemübergreifend zu gestalten. Hatte Firefox dies in der Vergangenheit erlaubt, war das mit aktivierter Multiprozess-Architektur bislang nicht mehr möglich. Ab Firefox 54 können hier wieder die Hintergrund- sowie Textfarbe per CSS geändert werden.

Weitere Verbesserungen der Webplattform

Firefox 54 unterstützt die CSS-Eigenschaft clip-path, welche die Festlegung des sichtbaren Teils eines Elements erlaubt, nun auch für Form-Funktionen und nicht mehr nur für SVG-Grafiken. Weitere Verbesserungen der Webplattform lassen sich hier nachlesen.

Verbesserungen für WebExtension-Entwickler

Natürlich wurde auch die Unterstützung für WebExtensions, dem neuen Erweiterungs-Standard für Firefox, in Firefox 54 weiter verbessert. So können WebExtensions nun eigene Sidebars implementieren (etwas, was zwar auch in Opera, aber in Google Chrome überhaupt nicht möglich ist). Damit sind nicht nur Sidebars im klassischen Sinn möglich, auch lassen sich darüber vertikale Tableisten realisieren. Außerdem ist es nun für WebExtensions möglich, die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, zu überschreiben – eine Voraussetzung für eine WebExtension-Version von New Tab Override. Eine neue Privacy-API erlaubt das Ändern von Einstellungen, welche die Privatsphäre betreffen. Mittels Protocal Handler-API können Protokolle mit Erweiterungs-Aktionen verknüpft werden. Auch gibt es in Firefox 54 erste WebExtension-Schnittstellen für die Erweiterung der Entwickler-Werkzeuge von Firefox. Die Geolocation-API kann nun in Background-Scripts genutzt werden, außerdem wird die Berechtigung zum Lesen der Zwischenablage nun von Firefox unterstützt.

Relevant aus Nutzer-Sicht in Hinblick auf WebExtensions: ein Deaktivieren von JavaScript macht Content-Seiten von WebExtensions nicht länger funktionsunfähig.

Neuerungen für Webentwickler

Im Responsive Design-Modus war es bereits möglich, ein Gerät aus einer vordefinierten Liste auszuwählen, um automatisch die entsprechende Auflösung, Pixeldichte und den passenden User-Agent einzustellen. Nun ist es auch möglich, eigene Konfigurationen zu speichern und die Liste damit zu erweitern.

Sonstige Neuerungen in den Entwicklerwerkzeugen

In der Netzwerkanalyse verlinken Status-Code und HTTP-Header nun auf die entsprechende Seite in der MDN Web Docs-Dokumentation. Auch wird nicht mehr nur die Gesamtgröße aller Ressourcen angezeigt, sondern zusätzlich auch die Größe all derer Daten, welche über das Netzwerk übertragen wurden.

Sonstige Neuerungen von Firefox 54

Nutzer, welche ihren Firefox mit einem mobilen Firefox synchronisieren, sehen den Ordner „Mobile Lesezeichen“ in der Lesezeichen-Verwaltungen ab sofort in der ersten Ebene, was die mobilen Lesezeichen leichter zugänglich macht.

Hat man in der Vergangenheit in vermeintlichen Tuning-Guides Tipps der Art erhalten, dass man über about:config network.http.pipelining und ähnliche Schalter modifizieren soll, hat dies ab Firefox 54 keine Wirkung mehr, da Mozilla die Unterstützung für das HTTP/1.1-Pipelining entfernt hat, was in HTTP/2 sowieso nicht mehr relevant ist.

Die Standard-Startseite about:home zeigt nun das neue Mozilla-Logo. Die ungefähre Restdauer unter dem Download-Pfeil in der Symbolleiste wurde durch einen neuen Download-Pfeil ersetzt, welcher sich mit zunehmendem Fortschritt füllt.

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June 14, 2017 09:57 PM

June 12, 2017

Sören Hentzschel

Bookmarks Organizer 1.3.0 für Firefox veröffentlicht

Auch in dieser Woche gibt es wieder ein neues Update für den Bookmarks Organizer für Firefox. Der Bookmarks Organizer 1.3.0 bringt zwei Verbesserungen.

Download Bookmarks Organizer 1.3.0 für Mozilla Firefox

Der Bookmarks Organizer soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende sowie doppelte Lesezeichen gefunden und Weiterleitungen korrigiert werden. Ein ausführlicher Überblick über alle Funktionen kann im Vorstellungs-Artikel der Erweiterung gefunden werden.

Neuerungen Bookmarks Organizer 1.3.0

Beim dieswöchigen Release des Bookmarks Organiziers handelt es sich um ein kleineres Update, welches ein neues Feature (basierend auf Nutzer-Feedback) sowie eine interne Verbesserung bringt.

  • Die Bestätigungen können nun deaktiviert werden. Der Bookmarks Organizer erlaubt es, fehlerhafte Lesezeichen direkt über die Oberfläche der Erweiterung zu löschen oder Weiterleitungen zu korrigieren. Die Aktion muss dabei für jedes Lesezeichen einzeln ausgeführt und bestätigt werden. Ein häufiger Nutzerwunsch ist die Möglichkeit, mehrere Lesezeichen auf einmal auswählen zu können. Während dieses Feature bereits für eine spätere Version geplant ist, wurde in der Zwischenzeit eine Option implementiert, um die Bestätigungen komplett zu deaktivieren. Zu finden ist die neue Option in den Einstellungen des Add-ons.
  • Performance-Verbesserung. Der Bookmarks Organizer kann keine Garantie dafür geben, dass als fehlerhaft erkannte Lesezeichen tatsächlich fehlerhaft sind. Um das Risiko zu minimieren, schickt der Bookmarks Organizer für jedes als fehlerhaft erkannte Lesezeichen noch eine zweite Abfrage hinterher, um den Status zu bestätigen. In Zukunft schickt der Bookmarks Organizer zur Überprüfung HEAD-Anfragen instelle von GET-Anfragen, wodurch weniger Daten durch das Web gesendet werden müssen, was die Performance minimal verbessern sollte. Da nicht jeder Server HEAD-Anfragen zulässt, wird für die zweite Anfrage aus Kompatibilitäts-Gründen weiterhin GET verwendet.

Bookmarks Organizer 1.3.0

Fehler gefunden oder Funktion gewünscht?

Fehler, Feature-Wünsche und Anregungen können gerne hier in den Kommentaren hinterlassen werden. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, auf GitHub ein entsprechendes Ticket zu erstellen.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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June 12, 2017 08:26 PM

June 11, 2017

Sören Hentzschel

Mehr Anpassbarkeit: Vorschau auf den neuen Tab in Firefox 57

Mozilla wird die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs standardmäßig erscheint, mit Firefox 57 ersetzen. Diese wird für den Nutzer mehr Optionen zur Anpassbarkeit bieten als jemals zuvor. Dieser Artikel gibt eine Vorschau auf die neuen Optionen.

Gute Nachrichten für Freunde der Anpassbarkeit: der neue Tab von Firefox bekommt mehr Anpassungsmöglichkeiten. Erst vor wenigen Tagen wurde die Anpassbarkeit der Sidebars von Firefox erweitert. Darüber hinaus sind bereits weitere neue Anpassungsmöglichkeiten von Firefox 57 bekannt.

Der Status Quo

Standardmäßig erscheint beim Öffnen eines neuen Tabs mit about:newtab eine Seite mit Kacheln der meistbesuchten Webseiten plus einem Suchfeld. Die einzigen sichtbaren Optionen für den Nutzer sind das Ausblenden der meistbesuchten Webseiten sowie das Anzeigen einer komplett leeren Seite. Webseiten können angepinnt werden, so dass diese nicht durch häufiger besuchte Webseiten ersetzt werden. Das beliebige Ersetzen von Kacheln ist möglich, allerdings nur per Drag & Drop aus den Lesezeichen, was umständlich ist und von kaum einem Firefox-Nutzer gewusst wird.

Firefox about:newtab

Inhalt der Vorschau

Mit Firefox 57 wird Mozilla diese Seite ersetzen. Die neue Seite bietet wesentlich mehr Funktionen als die alte Seite und gibt auch dem Nutzer mehr Kontrolle über die Inhalte dieser Seite als es bisher jemals der Fall war. Diese neue Seite wird ebenfalls about:home ersetzen, die bisherige Standard-Startseite von Firefox.

Diese Vorschau über die neuen Funktionen basiert auf der aktuellen Dev-Version 1.13.0-dev-1497075458-2db079d des Activity Streams, dem Test Pilot-Experiment, in dessem Rahmen Mozilla seit Monaten mit dieser Neuerung experimentiert und Feedback durch die Nutzer erfährt. Bis zum Erscheinen von Firefox 57 sind noch einige Dinge zu tun, die Vorschau entspricht daher nicht 1:1 dem finalen Ergebnis. Jedoch erlaubt diese Vorschau einen Einblick in die neuen Funktionen.

Der neue Tab in Firefox 57

Suchleiste, Kacheln, Anpinnen von Webseiten und das Bearbeiten von Kacheln – alles, was bisher möglich war, wird auch in Zukunft möglich sein – und mehr. Das Bearbeiten von Kacheln funktioniert nun intuitiver, es gibt neue Abschnitte für Highlights, neue Lesezeichen sowie Top-Meldungen von Pocket. Und jeder einzelne Bereich kann unabhängig voneinander eingeklappt oder auch vollständig deaktiviert werden.

Neuer Tab Firefox 57

Suchleiste

Keine Überraschung bei der Suchleiste, hier bleibt alles beim Alten. Abgesehen davon, dass die Suchleiste vorher nicht deaktivierbar war und nun vom Nutzer deaktiviert werden kann.

Kacheln

Die zunächst auffälligste Änderung hier ist das veränderte Format der Kacheln. Diese sind nun quadratisch und kleiner als bisher. Bisher bekannt sind die sichtbaren Optionen zum Anpinnen sowie Entfernen von Kacheln. Hier kommen nun diverse neue Optionen dazu: das Speichern als Lesezeichen, das Öffnen in einem neuen Fenster, das Öffnen in einem privaten Fenster sowie das komplette Löschen der Seite aus der Chronik des Nutzers.

Neuer Tab Firefox 57

Auf die Anzahl der Kacheln konnte bisher nur über versteckte Einstellungen Einfluss genommen werden. Nun erhält der Nutzer eine sichtbare Option, um entweder eine oder zwei Reihen mit Kacheln anzuzeigen.

Das beliebige Festlegen von Kacheln muss nicht länger umständlich via Drag & Drop aus den Lesezeichen erfolgen. Stattdessen kann der Nutzer nun direkt die gewünschte URL eingeben – und kann sogar den angezeigten Seitentitel ändern.

Neuer Tab Firefox 57

Top-Geschichten

Dieser neue Abschnitt zeigt für den Nutzer möglicherweise interessante Artikel an, welche nicht aus der Chronik des Nutzers generiert werden. Stattdessen kommen die Vorschläge von Pocket, einem populären Lesezeichen-Dienst von Mozilla, der auch dabei helfen möchte, neue Inhalte zu entdecken.

Mozilla Pocket

Highlights

Dieser ebenfalls neue Abschnitt stellt eine Mischung aus kürzlich besuchten sowie kürzlich als Lesezeichen hinzugefügten Webseiten dar.

Neuer Tab Firefox 57

Aktuelle Lesezeichen

Auch dieser Abschnitt ist neu und zeigt das an, was der Name bereits verrät: die neusten Lesezeichen des Nutzers.

Erneut besuchen

Neu ist ebenfalls ein Abschnitt, welcher ausschließlich aus kürzlich besuchten Webseiten besteht.

Neuer Tab Firefox 57

Anpassbarkeit durch Add-ons

Natürlich kann die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, auch in Zukunft durch Add-ons wie New Tab Override ersetzt werden.

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June 11, 2017 11:37 AM

June 08, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.18 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.18 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.17 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.18 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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June 08, 2017 09:15 PM

June 05, 2017

Sören Hentzschel

Bookmarks Organizer 1.2.0 für Firefox veröffentlicht

Neue Woche, neues Update für den Bookmarks Organizer. Auch bei diesem Update handelt es sich um eine auf dem Feedback der Nutzer basierenden Aktualisierung. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf dem Design, auch wurde wieder eine zusätzliche Sprache ergänzt, womit die Firefox-Erweiterung nun in insgesamt neun Sprachen zur Verfügung steht.

Download Bookmarks Organizer 1.2.0 für Mozilla Firefox

Der Bookmarks Organizer soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende sowie doppelte Lesezeichen gefunden und Weiterleitungen korrigiert werden. Ein ausführlicher Überblick über alle Funktionen kann im Vorstellungs-Artikel der Erweiterung gefunden werden.

Neuerungen Bookmarks Organizer 1.2.0

Bevor es an die Entwicklung neuer Features geht, liegt der Fokus zunächst auf der Umsetzung des Feedbacks der Nutzer. Dabei lag der Schwerpunkt in der letzten Woche auf der Fehlerbehebung sowie Verbesserung der Zuverlässigkeit, das Thema in dieser Woche ist die Umsetzung von Design-Feedback. Mit Französisch kommt außerdem die bereits neunte Sprache dazu.

  • Der Bookmarks Organizer hat ein neues Logo. Dank geht dabei an Ura Design für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung mehrerer Logo-Optionen, aus denen ich mich schließlich für dieses Logo entschieden habe.
  • Eine Schwäche des alten Logos war, dass es mit dunklen Firefox-Themes nicht gut sichtbar war. Das neue Logo funktioniert sowohl mit hellen als auch mit dunklen Themes.
  • Anstelle von PNG-Grafiken in verschiedenen Größen für die optimale Darstellung des Logos an allen möglichen Positionen in Firefox, ob mit oder ohne HiDPI-Bildschirm, wird nun eine einzige SVG-Grafik verwendet, welche verlustfrei skaliert. Bonus-Vorteil: dadurch hat der Bookmarks Organizer 1.2.0 nur noch ca. 80 Prozent der Dateigröße, verglichen mit Version 1.1.0.
  • Dem neuen Logo entsprechend wurde das Farbschema von Rot auf Grün geändert.
  • Das Header-Design wurde verbessert und stellt die Zähler nun schöner dar. Durch die Verwendung der gleichen Farben für Warnungen und Fehler wie in der Ergebnisliste wird der Bezug deutlicher, was die orangefarbenen sowie roten Punkte neben den Lesezeichen bedeuten.
  • Beim Scrollen der Ergebnisliste wurde die Höhe des Headers bereits etwas reduziert, um mehr Platz für die Ergebnisse zu haben. In der neuen Version wird noch etwas mehr Platz eingespart.
  • Während der Überprüfung der Lesezeichen erscheint nun, zusätzlich zum Fortschrittsbalken oben, eine animierte Ladegrafik in der Mitte des Fensters statt nur weißer Fläche.
  • Der Platzhalter-Text im Filter-Feld war mit „Name oder URL…“ nicht unbedingt klar und wurde nun mit „Name oder URL zum Filtern eingeben…“ eindeutiger formuliert.
  • Der Hinweis-Fuchs rechts vom Filter-Feld hat aus Kontrast-Gründen einen Hintergrund erhalten. Durch eine Änderung des Hintergrunds bei Herüberfahren mit der Maus wird nun außerdem klarer, dass der Fuchs anklickbar ist.
  • Der Effekt beim Herüberfahren mit der Maus über Schaltflächen wurde verschönert.
  • Die französische Übersetzung wurde hinzugefügt (Danke, Primokorn!).
  • Ein Fehler in der polnischen Übersetzung wurde korrigiert (Danke, WaldiPL!).

Bookmarks Organizer 1.2.0

Fehler gefunden oder Funktion gewünscht?

Fehler, Feature-Wünsche und Anregungen können gerne hier in den Kommentaren hinterlassen werden. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, auf GitHub ein entsprechendes Ticket zu erstellen.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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June 05, 2017 06:39 AM

June 04, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Bestimmte Webseiten immer in einem bestimmten Container öffnen

Mozilla arbeitet mit den Container-Tabs bereits seit mehreren Monaten an einem neuen Privatsphäre-Feature für Firefox. Aktuelle Versionen des Test Pilot-Experiments erlauben es nun, bestimmte Webseiten immer in einem bestimmten Container zu öffnen.

Was sind die Container?

Von den sogenannten Container-Tabs war auf diesem Blog schon häufiger die Rede. Es handelt sich dabei um ein Privatsphäre-Feature, welches in dieser Form noch in keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

→ Jetzt am Experiment teilnehmen

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim selben Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook den Benutzer über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Praktische Neuerung

Ein Nutzer-Wunsch, den man häufiger lesen konnte, war die Möglichkeit, bestimmte Webseiten immer in einem bestimmten Container zu öffnen. Mozilla hat diesen Wunsch erhört und in die Test Pilot-Version integriert. Nach dem Öffnen einer Webseite in einem Container muss dazu mit der rechten Maustaste auf das Container-Symbol in der Symbolleiste geklickt werden. Dort gibt es einen Kontextmenü-Eintrag, um die Seite in Zukunft immer in diesem Container zu öffnen.

Container-Tabs

Ruft der Nutzer das nächste Mal die entsprechende Webseite in einem neuen Tab ohne speziellen Container auf, erscheint eine Seite, welche darauf hinweist, dass die gewünschte Webseite in einem bestimmten Container geöffnet wird, und erlaubt per Setzen einer Checkbox, dies in Zukunft automatisch zu tun, ohne diese dazwischen geschaltete Seite.

Container-Tabs

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June 04, 2017 03:12 PM

June 01, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Position der Sidebars kann geändert werden

Mozilla hat eine neue Option zur Anpassbarkeit von Firefox implementiert. Bisher waren Sidebars immer fix auf der linken Seite des Browser-Fensters, nun kann der Nutzer frei wählen, ob er die Sidebars lieber links oder rechts hätte.

Aufmerksame Leser dieses Blogs haben bereits in den Mockups zum kommenden Photon-Design von Firefox 57 erkannt, dass es Verbesserungen bei den Sidebars geben wird. Diese sind nun in der Nightly-Version von Firefox 55 gelandet.

Standardmäßig wird Firefox mit Sidebars für die Lesezeichen, Chronik sowie synchronisierte Tabs ausgeliefert. Im Gegensatz zu Google Chrome können in Firefox auch Erweiterungen eigene Sidebars implementieren.

Sidebars wurden bisher immer fix auf der linken Seite angezeigt. Mozilla hatte zwischenzeitlich überlegt, die Position auf die rechte Seite zu ändern, hat sich dann aber dafür entschieden, die Standard-Position zu belassen und stattdessen dem Nutzer eine sichtbare Option zu geben, um die Position, links oder rechts, frei bestimmen zu können.

Außerdem hat Mozilla einen Sidebar-Wechsler eingebaut. Dieser erlaubt es, bei geöffneter Sidebar direkt über diese eine andere Sidebar zu öffnen. Beispielsweise um von der Chronik-Sidebar zur Lesezeichen-Sidebar zu wechseln. Auch Sidebars, welche durch Erweiterungen bereitgestellt werden, integrieren sich automatisch in dieses Auswahlmenü – zumindest sofern es sich dabei um sogenannte WebExtensions handelt. Allerdings werden ab Firefox 57 sowieso nur noch WebExtensions unterstützt, womit dies dann alle Erweiterungen betrifft, welche eine Sidebar implementieren.

Sidebars in Firefox 55

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June 01, 2017 09:54 PM

May 28, 2017

Sören Hentzschel

Bookmarks Organizer 1.1.0 für Firefox veröffentlicht

Nur eine Woche nach offizieller Erst-Veröffentlichung meiner neuen Firefox-Erweiterung Bookmarks Organizer habe ich ein erstes Feedback-basiertes Update veröffentlicht. Bookmarks Organizer 1.1.0 behebt mehrere Fehler und verbessert die Zuverlässigkeit. Außerdem gibt es die Erweiterung nun in acht Sprachen.

Download Bookmarks Organizer 1.1.0 für Mozilla Firefox

Der Bookmarks Organizer soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende sowie doppelte Lesezeichen gefunden und Weiterleitungen korrigiert werden. Ein ausführlicher Überblick über alle Funktionen kann im Vorstellungs-Artikel der Erweiterung gefunden werden.

Neuerungen Bookmarks Organizer 1.1.0

Die neue Version behebt Fehler und verbessert die Zuverlässigkeit. Außerdem steht der Bookmark Checker nun auch in Chinesisch und damit in insgesamt acht Sprachen zur Verfügung.

  • [VERBESSERUNG] erhalte den Hash in URL bei Weiterleitungen
  • [VERBESSERUNG] Performance-Optimierung des Protokoll-Checks
  • [ÜBERSETZUNG] Übersetzung Chinesisch (vereinfacht) hinzugefügt (Danke, yfdyh000!)
  • [BUGFIX] Beim Suchen nach Lesezeichen ohne Namen wurden manchen Nutzern die Standard-Lesezeichen-Orte angezeigt
  • [BUGFIX] ignoriere alte Links von Google Groups, da der Bookmark Checker aus technischen Gründen nicht die korrekte Weiterleitungs-URL erkennen kann
  • [BUGFIX] Falle nicht länger in einen defekten Zustand, wenn es überhaupt keine Lesezeichen gibt
  • [BUGFIX] Defekte Debug-Einstellung repariert
  • [ABHÄNGIGKEIT] eslint-plugin-compat von Version 1.0.2 auf 1.0.3 aktualisiert

Fehler gefunden oder Funktion gewünscht?

Fehler, Feature-Wünsche und Anregungen können gerne hier in den Kommentaren hinterlassen werden. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, auf GitHub ein entsprechendes Ticket zu erstellen.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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May 28, 2017 05:33 PM

May 27, 2017

Sören Hentzschel

Das sind die Release-Termine von Firefox im Jahr 2018

Mozilla hat die geplanten Termine für die Veröffentlichung der Firefox-Versionen des kommenden Jahres 2018 festgelegt.

In der Regel alle sechs bis acht Wochen erscheint eine neue Firefox-Version. Wer sich für die Release-Termine bis zum Ende des Jahres 2017 interessiert, findet diese hier. Nun stehen auch die geplanten Veröffentlichungstermine für das Jahr 2018 fest. Für notwendige Verschiebungen bleibt Mozilla natürlich weiterhin flexibel.

Firefox Release-Termine 2018

Firefox 58
16. Januar 2018 (9 Wochen nach Firefox 57)

Firefox 59, neue Basis für Firefox ESR
6. März 2018 (7 Wochen nach Firefox 58)

Firefox 60
1. Mai 2018 (8 Wochen nach Firefox 59)

Firefox 61
26. Juni 2018 (8 Wochen nach Firefox 60)

Firefox 62
21. August 2018 (8 Wochen nach Firefox 61)

Firefox 63
16. Oktober 2018 (8 Wochen nach Firefox 62)

Firefox 64
27. November 2018 (6 Wochen nach Firefox 63)

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May 27, 2017 02:59 PM

May 26, 2017

Sören Hentzschel

Multiprozess-Firefox: Mehrere Content-Prozesse ab Firefox 54

Die Multiprozess-Architektur Electrolysis (kurz: e10s) von Firefox erreicht einen weiteren Meilenstein: mit Firefox 54 werden erstmals mehrere Content-Prozesse in einer finalen Version von Firefox aktiviert.

Die Multiprozess-Architektur von Firefox trennt bislang Browser- und Content-Prozess voneinander, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. Nach erfolgreichen Tests in Vorabversionen werden ab Firefox 54 erstmals vier Content-Prozesse aktiviert sein, wovon die Stabilität weiter profitieren sollte.

Voraussetzung für die Aktivierung der vier Content-Prozesse ist natürlich, dass man grundsätzlich zur Nutzung der Multiprozess-Architektur qualifiziert ist und nicht aufgrund bestimmter Kriterien ausgeschlossen wird. So führt beispielsweise die Nutzung von Werkzeugen zur Barrierefreiheit in Firefox 54 noch zum kompletten Ausschluss von der Multiprozess-Architektur. Darunter fallen unter anderem Bildschirmlupen, Screenreader oder auch Geräte mit Touchscreen. Eine weitere Voraussetzung für die vier Content-Prozesse ist, dass keine Erweiterungen genutzt werden. Selbst die Nutzung von WebExtensions führt in Firefox 54 noch dazu, dass lediglich ein Content-Prozess genutzt wird und nicht derer vier.

Mozilla wird die vier Content-Prozesse für 80 Prozent der qualifizierten Nutzer in Firefox 54 aktivieren. Für die restlichen 20 Prozent bleibt weiterhin nur ein Content-Prozess aktiviert, auch wenn die Kriterien zur Nutzung erfüllt werden. Basierend auf den Daten zur Stabilität folgt dann, wie schon bei der Ausrollung des ersten Content-Prozesses, über die nächsten Wochen eine Lockerung der Kriterien, so dass weitere Nutzer von den vier Content-Prozessen profitieren werden.

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May 26, 2017 08:27 PM

May 25, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Suchmaschinen-Symbole und Suchvorschläge in Adressleiste

Mozilla erweitert in Firefox 55 die Suche per Adressleiste standardmäßig für alle Nutzer. Ab Firefox 55 stehen sowohl die Symbole der Suchmaschinen als auch Suchvorschläge von der Standard-Suchmaschine standardmäßig in der Adressleiste zur Verfügung.

Mozilla wertet die Adressleiste in Firefox 55 durch zwei Änderungen auf, welche für sich genommen nicht neu sind, nun aber standardmäßig aktiviert werden.

Bereits seit der im November 2015 veröffentlichten Version 42 besitzt Firefox die Option, um direkt in der Adressleiste und noch während der Eingabe auch Vorschläge von der eingestellten Standard-Suchmaschine zu erhalten, sofern diese Live-Vorschläge unterstützt. Neue Nutzer werden bei der Benutzung der Adressleiste gefragt, ob die Suchmaschinen-Vorschläge aktiviert werden sollen oder nicht.

Ab Firefox 55 sind die Suchmaschinen-Vorschläge standardmäßig für alle neuen Nutzer aktiviert. Firefox weist bei der Benutzung der Adressleiste auf das Feature hin und bietet darüber auch einen schnellen Weg in die Einstellungen, um das Feature zu deaktivieren. Für Nutzer, welche die Nutzung der Suchmaschinen-Vorschläge bereits in der Vergangenheit explizit abgelehnt haben, ändert sich nichts: für diese bleiben die Suchmaschinen-Vorschläge weiterhin deaktiviert.

In Firefox 51 hat Mozilla eine versteckte Einstellung implementiert, um die Symbole der Suchmaschinen in die Adressleiste zu integrieren, welche bisher nur im Suchfeld vorhanden waren, um nach einem Begriff bei einer anderen Suchmaschine als der eingestellten Standard-Suchmaschine suchen zu können. Ab Firefox 55 ist auch diese Neuerung standardmäßig aktiviert.

Adressleisten-Suche Firefox 55

Beide Nerungen haben in den letzten Monaten weiteren Feinschliff erhalten und sind vor allem praktisch für all jene Nutzer, welche nur die Adressleiste und kein eigenes Suchfeld in der Oberfläche haben wollen.

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May 25, 2017 07:13 PM

May 23, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Adobe Flash Player nicht länger standardmäßig permanent aktiviert

Mozilla hat eine weitere Änderung in Bezug auf den Adobe Flash Player in Firefox 55 vorgenommen: dieser wird ab Firefox 55 nicht länger standardmäßig permanent aktiviert sein.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla eine Änderung in Firefox 55 implementiert, welche Flash-Inhalte nur noch via HTTP oder HTTPS laden lässt und nicht länger über andere Protkolle wie file:// oder ftp://. Nun folgt eine weitere Änderung in Firefox 55, welche in einer Reduzierung der Nutzung von Flash-Inhalten resultieren wird. Ab Firefox 55 wird der Flash Player standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet sein.

Firefox kennt drei verschiedene Zustände für NPAPI-Plugins, von denen der Adobe Flash Player das einzige NPAPI-Plugin ist, welches von Firefox noch unterstützt wird. Der Adobe Flash Player kann entweder komplett deaktiviert werden oder permanent aktiviert sein – was den bisherigen Standard-Zustand darstellt. Die dritte Möglichkeit nennt sich „Nachfragen, ob aktiviert werden soll“, oder intern auch Click-to-Play genannt. In dem Fall ist der Adobe Flash Player zunächst standardmäßig deaktiviert und Webseiten, welche Flash-Inhalte einbinden, lösen eine Abfrage aus, um den Flash Player für die jeweilige Domain bis zum Ende der Sitzung zu aktivieren. Dies stellt ab sofort in Nightly-Versionen von Firefox 55 den neuen Standard-Zustand dar.

Geplant ist, dass diese Änderung auch in der finalen Version von Firefox 55 enthalten sein wird. Zunächst allerdings nur für einen Teil der Nutzer, beispielsweise zehn Prozent, und dann im Laufe der folgenden Wochen für immer mehr Nutzer aktiviert wird.

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May 23, 2017 08:49 PM

May 22, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53.0.3

Mit Firefox 53.0.3 hat Mozilla ein Bugfix-Update für Firefox veröffentlicht. Die neue Version behebt mehrere Probleme.

Download Mozilla Firefox 53.0.3 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mit dem Update auf Firefox 53.0.3 behebt Mozilla ein Problem, welches bei Verwendung eines Proxy-Servers mit NTLM-Authentifizierung dafür sorgen konnte, dass Webseiten ab einem gewissen Punkt nicht mehr geladen werden konnten. Außerdem sorgten unnötige Netzwerk-Anfragen, um WLAN-Anmeldeportale zu entdecken, für einen erhöhten Energiebedarf. Außerdem wurden die Gültigkeitsdaten der vordefinierten Pins für das HTTP Public Key Pinning (HPKP) aktualisiert, weil diese vor Veröffentlichung von Firefox 54 abgelaufen wären.

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May 22, 2017 09:13 PM

May 20, 2017

Sören Hentzschel

Ordnung in die Lesezeichen bringen mit dem Bookmarks Organizer für Firefox

Mit dem Bookmarks Organizer habe ich eine neue Erweiterung für Mozilla Firefox entwickelt, welche dabei hilft, Ordnung in die eigenen Lesezeichen zu bringen. Der Bookmarks Organizer findet nicht mehr funktionierende Lesezeichen, Weiterleitungen, Duplikate und mehr. Es handelt sich dabei um eine WebExtension, welche auch noch mit Firefox 57 und höher kompatibel sein wird.

Download Bookmarks Organizer für Mozilla Firefox

Ab sofort steht meine neue Firefox-Erweiterung Bookmarks Organizer zum Download bereit. Diese Erweiterung soll dabei helfen, wieder Ordnung in die Lesezeichen zu bringen, indem nicht mehr funktionierende Lesezeichen und doppelte gefunden werden und Weiterleitungen korrigiert werden.

Die Features im Kurzüberblick:

  • Findet nicht mehr funktionierende Lesezeichen
  • Findet doppelte Lesezeichen
  • Findet Lesezeichen ohne Namen
  • Fehlerhafte Lesezeichen können direkt bearbeitet oder gelöscht werden
  • Erkennt Weiterleitungen und bietet die automatische Anpassung einzelner oder aller Weiterleitungen an

Shortcuts

Die Oberfläche kann auch per Tastatur aufgerufen werden. Hierfür ist die Kombination Strg + Shift + L (macOS: Cmd + Shift + L) reserviert.

Außerdem ist das direkte Starten einzelner Tests direkt per Adressleiste möglich:

  • bookmarks organizer: Öffnet die Oberfläche
  • bookmarks duplicates: Suche nach Duplikaten
  • bookmarks empty-names: Suche nach Lesezeichen ohne Namen
  • bookmarks errors: Suche nach fehlerhaften Lesezeichen
  • bookmarks redirects: Suche nach Weiterleitungen

Screenshots

Bookmarks Organizer

Bookmarks Organizer

Bookmarks Organizer

Bookmarks Organizer

Bookmarks Organizer

Geplante Features

Es sind bereits einige Features für die Zukunft geplant.

  • Whitelist: erstelle Ausnahmen für Lesezeichen, welche bei weiteren Überprüfungen nicht länger beanstandet werden
  • Features für Lesezeichen-Ordner, u.a. leere Ordner
  • & mehr…

Sprachen

Die Erweiterung steht derzeit in den folgenden Sprachen zur Verfügung:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Niederländisch (Danke, Tonnes!)
  • Tschechisch (Danke, MekliCZ!)
  • Polnisch (Danke, WaldiPL!)
  • Obersorbisch (Danke, milupo!)
  • Niedersorbisch (Danke, milupo!)

Entwickler

Von mir stammen auch andere Firefox-Erweiterungen, unter New Tab Override, eine Firefox-Erweiterung mit mehr als 100.000 Nutzern, welche auch schon von Mozilla vorgestellt worden ist.

Kompatibilität

Die Erweiterung erfordert mindestens Firefox 52. Da die Erweiterung Gebrauch von modernen Webtechnologien sowie neusten WebExtension-APIs macht, ist eine Unterstützung in älteren Versionen von Firefox aus technischen Gründen nicht möglich.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von Bookmarks Organizer erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org mit fünf Sternen bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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May 20, 2017 01:41 PM

May 18, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57 für Android unterstützt nur noch WebExtensions

Bereits seit November 2016 ist klar, dass Firefox 57 für Desktop-Betriebssysteme nur noch WebExtensions als Erweiterungs-Architektur unterstützen wird. Nun hat Mozilla bestätigt, dass Gleiches auch für die Android-Version von Firefox 57 gelten wird.

Firefox kennt viele verschiedene Erweiterungs-Architekturen: auf dem Desktop sind dies XUL-Erweiterungen, Bootstrapped Erweiterungen, SDK-basierte Erweiterungen und den neuen Erweiterungs-Standard WebExtensions. Im November dieses Jahres wird Mozilla Firefox 57 veröffentlichen und damit nur noch WebExtensions unterstützen.

Lese-Tipp: Kommentar: Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird

Auch Firefox für Android kennt Erweiterungen, auch Firefox für Android kennt sowohl einen bisherigen Standard als auch einen neuen WebExtension-Standard. Dass auch Firefox für Android mittelfristig nur noch WebExtensions unterstützen wird, war eine im Prinzip sichere Annahme und sollte niemanden komplett unerwartet treffen. Bisher war allerdings nicht klar, ob dies auch bereits ab Firefox 57 der Fall sein wird.

Grund für diese Unklarheit ist, dass die WebExtension-Unterstützung auf Android noch nicht auf gleichem Stand ist wie bei der Desktop-Version von Firefox. Nun hat Mozilla eine Entscheidung getroffen. Nachdem sich Mozilla die wichtigsten Erweiterungen für Android angesehen und den Implementierungs-Plan der WebExtensions in Betracht gezogen hat, ist Mozilla zu dem Schluss gekommen, dass die Android-Version von Firefox dem Zeitplan der Desktop-Version folgen soll. Damit unterstützt auch Firefox für Android ab Version 57 ausschließlich WebExtensions und keine älteren Erweiterungs-Architekturen mehr.

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May 18, 2017 10:39 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.5 für Apple iOS

Mozilla hat mit Firefox 7.5 für Apple iOS  ein weiteres Browser-Update für die iOS-Plattform veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.5 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.5 für Apple iOS und damit ein weiteres Stabilitäts-Update veröffentlicht. Die neue Version behebt mehrere mögliche Absturzursachen und reiht sich damit nahtlos in die Liste vergangener Updates für die Versionsreihe 7.x ein – bereits mit den letzten Updates für Firefox 7.x konnte die Absturz-Rate um ganze 60 Prozent reduziert werden. Ebenfalls in diesen Zusammenhang fallen Fehlerbehebungen der Art, dass Firefox nach einem Absturz die Tabs nicht wiederherstellen konnte, oder dass die Tabs nach dem Rückgängigmachen des Schließens aller Tabs nicht wiederhergestellt werden konnten. Schließlich wurde noch der Fehler behoben, dass Nutzer nach einem Update die Seite mit den Neuerungen von Firefox 2 statt von Firefox 7 zu sehen bekommen haben.

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May 18, 2017 07:42 PM

May 16, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Add-On “PrefBar” crasht SeaMonkey 2.52 ⚠️️

Ich kann eins meiner Lieblings-Addons mit den letzten Trunk-Builds wie beispielsweise

UNofficial (by FRG) en-US SeaMonkey 2.52a1 (NT 6.1; Win64; x64;; rv:55.0) Gecko/20100101 Firefox/55.0 Build 20170513191754 (Default Classic Theme) on German WIN7 64bit

nicht mehr nutzen, da mein SeaMonkey sofort crasht, wenn ich ihn mit aktivem PrefBar-Addon starte.

Bugs dazu:

Kann das jemand bestätigen❔

Womöglich eine erste Theorie beisteuern, woran das liegt❔

May 16, 2017 06:14 AM

May 15, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erlaubt Flash-Inhalte nur noch über HTTP/HTTPS

Mozilla schränkt die Unterstützung für den Adobe Flash Player in Firefox 55 ein. Ab dann können Flash-Inhalte nur noch via HTTP oder HTTPS geladen werden.

NPAPI-Plugins sind eine häufige Quelle für die Sicherheitsprobleme und Instabilitäten des Browsers. Mittlerweile kann beinahe alles, wofür früher NPAPI-Plugins notwendig waren, mittels HTML und JavaScript-APIs umgesetzt werden. Seit Firefox 52 unterstützt Firefox nur noch den Adobe Player als einziges NPAPI-Plugin, andere NPAPI-Plugins wie Java oder Silverlight werden nicht mehr unterstützt.

Mit Firefox 55 folgt eine Einschränkung der Flash-Unterstützung. Ab dann können Flash-Inhalte nur noch über die Protokolle HTTP und HTTPS geladen werden. Damit ist es beispielsweise nicht mehr möglich, eine lokale Flash-Datei über das file://-Protokoll in Firefox abzuspielen.

Das alte Verhalten kann vorerst wiederhergestellt werden, indem über about:config der Schalter plugins.http_https_only per Doppelklick auf false gesetzt wird.

Firefox 55 erscheint nach aktueller Planung am 8. August 2017.

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May 15, 2017 09:48 PM

May 14, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Erste Bilder und Videos zu Photon für Android

Erste Informationen und Bilder zum kommenden Photon-Design für Firefox wurden weltweit zuerst auf diesem Blog einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Nun gibt es ebenfalls hier auch die ersten Eindrücke zu Photon für Android.

Wenn Mozilla im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen wird, dann wird Teil von Firefox 57 Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild. In den letzten Wochen und Monaten gab es diesbezüglich bereits viel Bildmaterial auf diesem Blog zu sehen, immer für die Desktop-Version von Firefox, also für Windows, Apple macOS und Linux. Aber auch Firefox für Android sowie Firefox für Apple iOS werden eine überarbeitete Optik erhalten. Heute gibt es einen ersten Ausblick auf Photon für Android.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Wichtig: es handelt sich dabei um Mockups. Das tatsächliche Erscheinungsbild kann sich von dem unterscheiden, was hier gezeigt wird.

Die ersten Bilder zu Photon für Android

Die neue Navigationsleiste:

Photon Android Navigationsleiste

Ladefortschritts-Anzeige:

Photon Android Ladefortschritts-Anzeige

Adressleisten-Vorschläge:

Photon Android Adressleisten-Vorschläge

Tab-Übersicht:

Photon Android Tab-Übersicht

Neuer privater Tab:

Photon Android Neuer privater Tab

UI-Animationen

Wie schon bei der Desktop-Version gibt es auch zur Android-Version von Photon bereits Bewegtbilder, welche mögliche Animationen der Oberfläche darstellen.

Splash-Screen und Lade-Animation:

Video-Link direkt aufrufen

Tab-Übersicht:

Video-Link direkt aufrufen

Klick in Adressleiste:

Video-Link direkt aufrufen

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May 14, 2017 12:56 PM

May 13, 2017

Sören Hentzschel

Photon: neues Bildmaterial zum Design von Firefox 57

In dem letzten Wochen und Monaten gab es auf diesem Blog bereits zahlreiche Bilder zum kommenden Firefox-Design Photon zu sehen, welches in Firefox 57 Premiere feiern wird. Heute gibt es weiteres Bildmaterial und weitere neue Einblicke in die Zukunft von Firefox.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses besonderen Releases wird Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild von Firefox.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Dieser Artikel stellt eine Sammlung von weiteren Mockups dar, welche sich im Laufe der letzten Wochen angesammelt haben.

Wie immer gilt, dass es sich dabei um Mockups handelt und sich das tatsächliche Erscheinungsbild in der finalen Version von Firefox 57 von dem unterscheiden kann, was hier gezeigt wird.

Hauptmenü optional touch-freundlich

Das Design des neuen Hauptmenüs ist kein Geheimnis mehr und die Implementierung in der Nightly-Version von Firefox bereits in vollem Gang. Ebenfalls bekannt ist, dass Firefox 57 die Option erhalten wird, die Flächen in der Gegend um die Tableiste auf Touch-Geräten größer darzustellen, um besser mit den Fingern bedienbar zu sein. Dies wird Mozilla auch für das neue Hauptmenü umsetzen. Zur Erinnerung, so soll das neue Hauptmenü aussehen:

Photon Firefox 57 Hauptmenü

Und so die touch-freundliche Variante davon:

Photon Firefox 57 Touch-Menü

Sidebar-Design

Auch zu den Sidebars gab es bereits etwas zu sehen. Unter anderem wurde eine neue Anpassungsmöglichkeit sichtbar, welche es dem Nutzer erlaubt, die Seite (links oder rechts) frei zu wählen. Bisher waren Sidebars immer fix auf der linken Seite. Ein neueres Mockup zeigt nun auch das Design der Sidebar selbst überarbeitet, in dem Fall der Lesezeichen-Sidebar.

Photon Firefox 57 Lesezeichen-Sidebar

Integration der Teilen-Funktion des Betriebssystems

Firefox 57 wird ein neues Menü für seitenspezifische Aktionen als Teil der Adressleiste erhalten, das „Drei-Punkte-Menü“. Bereits in früheren Mockups war hier eine Teilen-Funktion zu sehen. Dazu gibt es nun neuere Informationen. Und zwar handelt es sich dabei nicht etwa um die bisherige Teilen-Funktion von Firefox, sondern um eine Integration der Teilen-Funktion vom jeweiligen Betriebssystem. Dieses Feature steht damit nur Nutzern von Windows 10 oder höher und von Apple macOS zur Verfügung.

Photon Firefox 57 Sharing

Spezielle Content-Seiten

Mockups für spezielle Content-Seiten, zum Beispiel bei Netzwerk-Fehlern, wurden bereits vorgestellt. Hier gibt es nun weitere Ansichten, außerdem wurden manche der alten Mockups überarbeitet, wobei gegenüber den älteren Mockups ein veränderter Illustrations-Stil mit immer gleichem Farbton auffällt. Dadurch wirken die unterschiedlichen Ansichten untereinander einheitlicher.

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Photon Firefox 57

Die Startseite für private Fenster:

Photon Firefox 57 Private Fenster

Webseite blockiert:

Photon Firefox 57 Webseite blockiert

HTTPS-Fehler:

Photon Firefox 57 HTTPS-Fehler

Auch für diverse Content-Seiten, welche seit vielen Jahren kein visuelles Update erhalten haben, stehen neue Mockups zur Verfügung.

about:credits:

Photon Firefox 57 about:credits

about:license:

Photon Firefox 57 about:license

about:rights:

Photon Firefox 57 about:rights

Benachrichtigungs-Leisten

Schließlich gibt es auch noch Mockups für Hinweisleisten, wie sie in Firefox angezeigt werden können.

Photon Firefox 57 Hinweisleisten

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May 13, 2017 05:25 PM

May 12, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla wird helfen, Alternativen zu ab Firefox 57 inkompatiblen Erweiterungen zu finden

Mit Firefox 57 steht eine Veröffentlichung im November dieses Jahres bevor, welche große Änderungen bringen wird. Einige Add-ons werden dann nicht länger kompatibel sein. Mozilla wird die Nutzer dabei unterstützen, Alternativen zu nicht mehr länger kompatiblen Erweiterungen zu finden.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses Releases wird die exklusive Unterstützung sogenannter WebExtensions sein. Alte Erweiterungs-Architekturen werden dann nicht mehr unterstützt.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Firefox 57

Bereits ab Firefox 55 zeigt Mozilla im Add-on Manager von Firefox an, wenn es sich bei Erweiterungen um Legacy-Erweiterungen handelt. Das bedeutet, dass es sich bei der jeweiligen Erweiterung um eine XUL-, eine Bootstrapped oder eine SDK-basierte Erweiterung handelt und nicht um eine WebExtension.

Kennzeichnung Legacy-Erweiterungen in Firefox 55

Legacy-Erweiterungen werden ab Firefox 57 nicht mehr bei den kompatiblen Erweiterungen angezeigt werden, aber weiterhin sichtbar sein. Dafür wird es im Add-on Manager einen neuen Reiter für nicht unterstützte Erweiterungen geben. Hat der Nutzer nicht signierte Erweiterungen installiert, werden auch diese ab Firefox 57 in diesem neuen Reiter zu finden sein.

Bei den Legacy-Erweiterungen befindet sich ab Firefox 57 eine neue Schaltfläche. Per Klick darauf können Ersatz-Erweiterungen gefunden werden, welche ähnlich wie die installierte Erweiterung, aber kompatibel mit Firefox 57 und höher sind.

Add-on Alternativen Firefox 57

Die entsprechende Schnittstelle auf Mozillas Erweiterungs-Seite ist sogar bereits vorhanden, liefert aber noch keine Ergebnisse. Alternative Add-ons können in Zukunft über die folgende URL gefunden werden:

https://addons.mozilla.org/de/firefox/find-replacement/?guid=<ID des jeweiligen Add-ons>

Die ID der installierten Erweiterungen lässt sich beispielsweise über die Seite about:support herausfinden.

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May 12, 2017 08:16 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

🆕: Inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.49 ESR- Builds (und andere) verfügbar

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

Ich teste gerade SeaMonkey 2.49 ESR für WINDOWS.

DownloadBitte diese inoffiziellen Builds eifrig, aber vorsichtig testen (vor dem ersten Start Backup des User-Profils erstellen)! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

 

Erfahrungsberichte sind willkommen!

May 12, 2017 08:56 AM

May 11, 2017

Sören Hentzschel

Firefox soll neue Berechtigungs-Einstellungen erhalten

Firefox besaß bereits früher eine zentrale Oberfläche zur Verwaltung von Webseiten-Berechtigungen, diese wurde allerdings nie fertiggestellt und vor einem Jahr schließlich entfernt. Nun soll Firefox eine neue Berechtigungs-Oberfläche als Teil der Firefox-Einstellungen erhalten.

Webseiten können bestimmte Berechtigungen erteilt oder verweigert werden. Dies gilt beispielsweise für die Standortbestimmung via Geolocation-API oder die Nutzung der Kamera und des Mikrofons. Per Klick auf das „i“-Symbol in der Adressleiste oder über den Seiteninformationsdialog können einmal getroffene Entscheidungen für die jeweilige Webseite auch wieder zurückgenommen werden. Eine zentrale Oberfläche, über welche die getroffenen Berechtigungs-Entscheidungen aller Webseiten auf einen Blick eingesehen und verwaltet werden können, existiert allerdings nicht.

Eine solche Oberfläche gab es früher einmal und war via about:permissions erreichbar. Dass diese Oberfläche allerdings nie fertig war, sah man sowohl am Design als auch daran, dass man die Adresse about:permissions kennen musste, da nirgends innerhalb von Firefox darauf verwiesen worden war. Mit Firefox 45 wurde about:permissions vor etwas mehr als einem Jahr schließlich komplett aus dem Browser entfernt.

Nun soll Firefox eine neue Oberfläche für die Berechtigungen erhalten. Der Plan sieht vor, diese in die Einstellungen von Firefox zu integrieren – also dort, wo sie der Nutzer vermutlich am ehesten erwartet. Genauer sollen die Berechtigungs-Einstellungen im Abschnitt Datenschutz & Sicherheit zu finden sein.

Berechtigungs-Einstellungen Firefox

Berechtigungs-Einstellungen Firefox

Einstellungen sind derzeit ein großes Thema bei Firefox. In Firefox 55 strukturiert Mozilla die Einstellungs-Bildschirme komplett um und integriert eine Update-Funktionalität, außerdem kommen ganz neu Performance-Einstellungen dazu und auch eine Suchfunktion für die Einstellungen ist in Arbeit. Die neuen Berechtigungs-Einstellungen reihen sich hier nahtlos ein.

Ein Termin für die Auslieferung in einer finalen Version von Firefox steht noch nicht fest. An der neuen Berechtigungs-Oberfläche wird jemand im Rahmen eines dreimonatigen Outreachy-Praktikums zwischen dem 30. Mai und dem 30. August arbeiten. Eine Auslieferung vor Firefox 57 wird daher kaum möglich sein.

Mozilla nimmt bereits seit Jahren am Outreachy-Programm teil und ist einer der diesjährigen Hauptsponsoren. Outreachy fördert die Teilnahme unterrepräsentierter Gruppen in Open Source-Projekten.

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May 11, 2017 09:47 PM

May 10, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Mozilla integriert Updater in die Einstellungen

Mozilla hat in Firefox 55 damit begonnen, die Einstellungsoberfläche von Firefox neu zu strukturieren. Dabei stellt Mozilla auch die Einstellungen zum Firefox-Update mehr in den Vordergrund. In diesem Zusammenhang hat Mozilla nun auch die Überprüfung nach neuen Updates in die Einstellungen integriert.

Wie bereits berichtet, hat Mozilla die Einstellungen in der Nightly-Version von Firefox 55 komplett neu strukturiert. Die bisher etwas versteckten Einstellungen, um die Aktualisierung von Firefox zu regeln, befinden sich jetzt in einem eigenen Reiter. In diesen Reiter hat Mozilla nun passenderweise eine Versionsangabe plus Überprüfung auf neue Updates integriert. So ist es nicht länger notwendig, den Info-Dialog von Firefox zu öffnen, um eine manuelle Suche nach Updates anzustoßen.

Einstellungen Firefox 55 Updates

Einstellungen Firefox 55 Updates

Ob die neue Struktur der Einstellungen in der finalen Version von Firefox 55 ausgeliefert werden wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Möglich ist auch eine Auslieferung erst in Firefox 56 oder gar Firefox 57.

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May 10, 2017 09:49 PM

May 09, 2017

Sören Hentzschel

Die Mozilla Foundation ist die neue Heimat von Thunderbird

Thunderbird hat eine neue Heimat gefunden und dabei handelt es sich um keine unbekannte: die Mozilla Foundation wird in weiterer Zukunft die Rolle des juristischen sowie fiskalischen Zuhauses übernehmen.

Gut ein Jahr ist seit der Ankündigung vergangen, dass das Thunderbird-Projekt eine neue organisatorische Heimat sucht. Verschiedene Optionen wurden überprüft, unter anderem Software Freedom Conservancy und die Document Foundation, aber auch eine erneuerte Vereinbarung mit Mozilla war eine der Optionen.

Heute wurde bekannt gegeben, dass Thunderbird auch in Zukunft bei Mozilla juristisch wie auch finanzwirtschaftlich beheimatet sein wird. Genauer gesagt wird die Mozilla Foundation diese Rolle übernehmen, während das operative Geschäft von der Mozilla Corporation getrennt wird.

Mozilla hat sich bereits Ende 2012 aus der Entwicklung von Thunderbird zurückgezogen und die Entwicklung an die Community übertragen. Seit dem wird Thunderbird weiterhin von Mozilla unter anderem durch die Bereitsstellung von Infrastruktur unterstützt. Diese Unterstützung ermöglicht es auch, dass das Thunderbird-Projekt seit gut einem Jahr Spenden empfangen kann.

Die im vergangenen Jahr gesammelten Spenden ermöglichen es, dass Thunderbird nun von der von Mozilla bereitgestellten auf eine eigene Infrastruktur umsiedeln kann, welche unter thunderbird.net betrieben werden soll. Ebenfalls durch die Spenden möglich: im November wurde der erste Halbzeit-Mitarbeiter in der Community-Ära von Thunderbird eingestellt. Außerdem ist derzeit noch eine weitere (zunächst auf drei Monate begrenzte) Vollzeit-Position als Build Engineer ausgeschrieben und die Auschreibung einer Stelle als Community Manager in Vorbereitung.

Sowohl die Mozilla Foundation als auch das Thunderbird-Projekt haben die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit einer Frist von sechs Monaten zu beenden. Sollte dieser Fall eintreten, würde Thunderbird innerhalb von sechs Monaten einer anderen Organisation unterkommen. Eine Voraussetzung für die langfristige Zusammenarbeit ist, dass das Thunderbird-Projekt bedeutende Fortschritte in angemessener Zeit bei der organisatorischen und technischen Trennung von der Mozilla Corporation macht.

Das Thunderbird-Projekt ist hinsichtlich der Zukunft von Thunderbird optimistisch nach dieser wichtigen Entscheidung, da nun der Fokus wieder mehr auf die technische Seite gelegt werden kann. Während Thunderbird mittelfristig eine Gecko-basierte Anwendung bleiben wird, sieht der langfristige Plan eine Neuentwicklung mit Webtechnologien vor, da sich Thunderbird und Firefox technisch immer weiter voneinander wegbewegen, was die Entwicklung von Thunderbird zunehmend erschwert. Doch dies benötigt Zeit und Entwickler.

Wer die Zukunft von Thunderbird unterstützen möchte, kann hier spenden.

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May 09, 2017 08:56 PM

May 07, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53.0.2 für Android

Mozilla hat Firefox 53.0.2 für Android veröffentlicht. Das außerplanmäßige Update behebt mehrere Probleme der Versionsreihe 53.x.

Download Mozilla Firefox 53.0.2 für Google Android

Neben der Desktop-Version hat Mozilla auch seinen Android-Browser auf die Version 53.0.2 aktualisiert. Behoben wurde eine falsche Darstellung der Adressleiste beim Bearbeiten einer URL, wenn Firefox mit einer Oberflächensprache genutzt wurde, in der von links nach rechts geschrieben wird, auf einem Android in einer System-Sprache, in der von rechts nach links geschrieben wird. Auf manchen Geräten konnte es zu einer fehlerhaften Darstellung von Videos kommen, was nun behoben wurde. Außerdem wurde ein Problem mit Partner-Builds behoben.

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May 07, 2017 06:50 AM

May 06, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53.0.2

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für Firefox 53 veröffentlicht. Firefox 53.0.2 verbessert die Web-Kompatibilität und behebt eine Sicherheitslücke.

Download Mozilla Firefox 53.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mozilla hat ein erstes außerplanmäßiges Update für die Desktop-Version von Firefox 53 veröffentlicht. Mit Firefox 53.0.2 behebt Mozilla das Problem, dass Validierungsfehler von E-Mail-Feldern nicht sichtbar waren. Das Problem betraf ebenso Datums-Felder, allerdings ist die Unterstützung dafür in Firefox 53 sowieso noch standardmäßig deaktiviert. Ebenfalls behoben wurde ein Problem in Zusammenhang mit der nicht standardisierten window.find()-Methode. Schließlich wurde noch eine schwere Sicherheitslücke aus der Welt geschafft, welche in der von Google entwickelten ANGLE-Bibliothek für WebGL vorhanden war. Von der Sicherheitslücke waren ausschließlich Nutzer mit Windows als Betriebssystem betroffen.

Firefox 53.0.1 existierte aussschließlich als Update für die Android-Version von Firefox, daher ist Firefox 53.0.2 das erste Update der Versionsreihe 53.x von Firefox für Desktop-Betriebssysteme.

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May 06, 2017 04:02 PM

May 04, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla deaktiviert nicht e10s-kompatible Erweiterungen in Firefox Nightly 55

In Vorbereitung auf Firefox 57 hat Mozilla nun Erweiterungen in der Nightly-Version von Firefox 55 deaktiviert, welche nicht kompatibel mit der Multiprozess-Architektur (e10s) sind.

Dass Firefox ab Version 57 nur noch die WebExtension-Architektur für Erweiterungen unterstützen wird, ist keine Neuigkeit mehr. WebExtensions sind grundsätzlich kompatibel mit der Multiprozess-Architektur (e10s). Sogenannte Legacy-Erweiterungen (darunter fallen XUL-Erweiterungen, Bootstrapped Erweiterungen sowie SDK-basierte Erweiterungen) müssen nicht unbedingt e10s-kompatibel sein. Entwickler solcher Erweiterungen haben die Möglichkeit, ihre Erweiterung explizit als kompatibel oder als nicht kompatibel zu markieren.

Die Nightly-Version von Firefox 55 unterstützt ab sofort nur noch WebExtensions und jene Legacy-Erweiterungen, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind. Nach dem Start von Firefox erfolgt ein Hinweis in Form einer gelben Informationsleiste, welche darauf hinweist, dass einige Erweiterungen deaktiviert worden sind.

Legacy-Erweiterungen Firefox 55 Nightly

Diese Änderung betrifft ausschließlich die Nightly-Version von Firefox 55 und wird nicht auf anderen Release-Kanälen erfolgen. Grund für die Maßnahme sind die zahlreichen Performance-Verbesserungen, welche Mozilla derzeit in der Pipeline hat. Erweiterungen, welche nicht als kompatibel mit e10s markiert sind, können sogenannte Kompatibilitäts-Shims nutzen, welche einen großen negativen Einfluss auf die Performance haben. Ab Firefox 57 werden diese Erweiterungen sowieso nicht mehr unterstützt. Eine Unterstützung in Nightly-Versionen erschwert es Mozilla, die Wirkung der zahlreichen Performance-Verbesserungen im Vorfeld von Firefox 57 zu messen und zu testen, da die erhobenen Daten durch die nicht relevanten Konfigurationen entsprechend verfälscht werden.

Legacy-Erweiterungen Firefox 55 Nightly

Nightly-Nutzer, welche auf die Erweiterungen nicht verzichten wollen, können diese Restriktion aufheben, indem sie über about:config den Schalter extensions.allow-non-mpc-extensions per Doppelklick auf true schalten. Das Ändern dieses Schalters ist notwendig, damit die betroffenen Erweiterungen wieder aktiviert werden können.

Wer seinen Teil dazu beitragen möchte, dass Firefox 57 zu einem großartigen Firefox-Release wird, sollten allerdings die automatisch deaktivierten Erweiterungen deaktiviert lassen. Immerhin ist der einzige Zweck von Nightly-Versionen, Mozilla beim Testen zu unterstützen. Wer sich nicht an Tests beteiligen möchte, ist mit anderen Release-Kanälen wie Beta-Versionen oder natürlich auch finalen Versionen besser bedient.

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May 04, 2017 09:56 PM

May 03, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 und addons.mozilla.org: einfache Unterscheidung zwischen Legacy-Erweiterung und WebExtension

Mit Firefox 57 verabschiedet sich Mozilla von alten Erweiterungs-Architekturen und wird nur noch WebExtensions unterstützen. Die Erweiterungs-Webseite addons.mozilla.org kennzeichnet mittlerweile zukunftssichere WebExtensions, Firefox ab Version 55 zeigt im Add-on Manager an, welche Erweiterungen noch eine veraltete Architektur nutzen.

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Eine der großen Änderungen in Firefox 57 wird sein, dass Firefox keine Legacy-Erweiterungen mehr unterstützen wird. Darunter fallen XUL-Erweiterungen, Bootstrapped Erweiterungen sowie SDK-basierte Erweiterungen. Nur noch sogenannte WebExtensions werden unterstützt.

Lese-Tipp: Kommentar: Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird

Kennzeichnung auf addons.mozilla.org

Wer seine Erweiterungen über die Mozilla-Webseite addons.mozilla.org bezieht, findet dort in den Suchergebnissen und auf den Detail-Seiten eine direkte Information, ob es sich beim jeweiligen Add-on um eine zukunftssichere WebExtension handelt oder nicht. In dem Fall wird das Label „Kompatibel mit Firefox 57+“ angezeigt.

WebExtensions auf addons.mozilla.org

Auch ist es nun möglich, direkt nach WebExtenions zu suchen. Dazu kann nach dem neuen Schlagwort „firefox57“ gesucht werden. Das Ergebnis listet automatisch alle WebExtensions auf. Dies kann natürlich auch mit beliebigen anderen Suchabfragen kombiniert werden, um beispielsweise nur Lesezeichen-Erweiterungen zu finden, welche WebExtensions sind.

WebExtensions auf addons.mozilla.org

Für wen das interessant ist

Firefox 57 erscheint nicht vor November dieses Jahres. Es ist nicht wichtig, dass Erweiterungen bereits heute als WebExtension umgesetzt sind. De facto werden noch Updates für viele Erweiterungen erscheinen und es werden bis dahin auch noch viele ganz neue Erweiterungen veröffentlicht werden.

Interessant sind die neuen Optionen zu diesem Zeitpunkt in erster Linie für diejenigen, welche auf der Suche nach neuen Erweiterungen sind und bei der Wahl zwischen verschiedenen Erweiterungen für einen bestimmten Zweck nach Möglichkeit die Erweiterung wählen wollen, von der bereits eine WebExtension verfügbar ist. Da nicht unbedingt immer klar ist, ob von einer Erweiterung, die jetzt noch nicht als WebExtension verfügbar ist, später eine WebExtension erscheinen wird, kann man so eine erneute Suche zu einem späteren Zeitpunkt vermeiden. Das heißt aber nicht, dass nicht sowieso noch ein Update für eine Erweiterung erscheinen wird, die jetzt noch nicht kompatibel mit Firefox 57 und höher ist.

Kennzeichnung in Firefox 55

Auch innerhalb von Firefox gibt es eine Kennzeichnung, genauer ab Firefox 55 innerhalb des Add-on Managers. Firefox 55 soll am 8. August in einer finalen Version das Licht der Welt erblicken. Firefox 55 kennzeichnet Erweiterungen mit veralteter Architektur als „Legacy“.

Kennzeichnung Legacy-Erweiterungen in Firefox 55

Für wen das interessant ist

Auch hier gilt wieder: was jetzt noch keine WebExtension ist, kann bis November noch eine WebExtension werden. Es ist also nicht notwendig, bereits jetzt (bei Verwendung einer Vorabversion von Firefox 55) oder dann im August in blinden Aktionismus zu verfallen. Die Kennzeichnung ermöglicht es allerdings, sich bereits vor dem Erscheinen von Firefox 57 vorzubereiten und nach Alternativen zu suchen, so dass man im November dann ganz entspannt den runderneuerten und deutlich verbesserten Firefox 57 erwarten kann.

Was die Erweiterung New Tab Override betrifft, welche hier als Beispiel verwendet wird: diese ist nach wie vor eine Legacy-Erweiterung, wird aber definitiv noch vor Erscheinen von Firefox 57 als WebExtension erscheinen.

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May 03, 2017 11:15 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 53.0.1 für Android

Mozilla hat Firefox 53.0.1 für Android veröffentlicht. Das außerplanmäßige Update behebt mehrere Probleme der Versionsreihe 53.x.

Download Mozilla Firefox 53.0.1 für Google Android

Für Android ist ein Update der Versionsreihe 53 für den Mozilla-Browser Firefox erschienen. Behoben wird ein Problem, welches dafür sorgen konnte, dass unter bestimmten Umständen Tabs nicht wiederhergestellt werden konnten. Außerdem behoben wurde ein Problem mit dem TalkBack-Screenreader sowie eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit dem Add-on Bluhell Firewall.

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May 03, 2017 09:35 PM

May 02, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

Freiwillige Helfer für SeaMonkey gesucht

Blogpost in englischer SpracheFRG (Frank-Rainer Grahl) machte gerade auf mozillazine noch einmal darauf aufmerksam, dass das SeaMonkey-Projekt mehr freiwillige Mitarbeiter benötigt. Sei nicht scheu, hinterlasse hier einen Kommentar wie wir Dich erreichen und welche Möglichkeiten für Beiträge zu SeaMonkey Du für Dich siehst. Schon mit Basiswissen zu HTML und XHTML (und einer gewissen Portion Ausdauer, natürlich) beispielsweise kann man substantielle Beiträge zur SeaMonkey-Hilfe leisten. Auch Übersetzungshilfe für Hilfetexte, Wiki-Seiten, Add-Ons etc. wäre toll.

Ich sehe zum Beispiel auf den de.comm.software.mozilla.xxx – Newsgroups eine Menge Fachkenntnis und Enthusiasmus, leider landet aber bisher nur ein Bruchteil davon im Projekt für die Weiterentwicklung der SeaMonkey-Suite — wir sollten daran arbeiten, das zu ändern.

May 02, 2017 02:35 PM

May 01, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.4 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.4 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.4 für Apple iOS

Mozilla hat ein weiteres Update für die Versionsreihe 7.x seines Browsers für Apple iOS veröffentlicht. Bei Firefox 7.4 für Apple iOS handelt es sich erneut um ein reines Bugfix-Update ohne neue Funktionen.

Zu den behobenen Problemen gehört unter anderem, dass Vollbild-Videos, welche per Pinch-Geste minimiert wurden, nun nicht länger automatisch wieder in den Vollbild-Modus wechseln, sobald das Video zu Ende ist. Geöffnete Tabs wurden bei Verwendung von Sync nicht synchronisiert. Synchronisierte Tabs von anderen Geräten wurden nicht mehr per Herunterziehen auf der entsprechenden Liste aktualisiert. Das Hinzufügen eines Lesezeichens per Share-Erweiterung hat nicht mehr funktioniert. Auf iOS 10.3 wurden Telefonnummern nicht mehr als solche erkannt. Außerdem wurde eine mögliche Absturzursache behoben.

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May 01, 2017 07:45 PM

April 30, 2017

Sören Hentzschel

Kommentar: Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Der Mozilla-Browser wird viele große Änderungen erfahren, von denen manche auch Konsequenzen haben, welche auf den ersten Blick nicht unbedingt von jedem Nutzer willkommen geheißen werden. In diesem Kommentar fasse ich zusammen, wieso dieser Schritt aus meiner Sicht absolut notwendig ist und wieso man sich auf Firefox 57 freuen sollte.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers.

Am 14. November soll Firefox 57 erscheinen. Firefox 57 wird – das kann man wohl sagen – einer der größten und wichtigsten Firefox-Releases in der Geschichte des Mozilla-Browsers werden. Firefox 57 soll die Grundlage dafür bilden, dass Firefox wieder ganz vorne im Browsermarkt mitmischen kann. Das klingt doch super, was könnte daran jemand schlecht finden? Nun, manchmal muss man, um zwei Schritte nach vorne gehen zu können, einen Schritt zurück machen. Und für Nutzer von Firefox-Erweiterungen und Themes kann dieser Schritt zurück Auswirkungen der Art bedeuten, dass einige der Erweiterungen oder Themes ab Firefox 57 nicht mehr funktionieren. Doch der Reihe nach.

Keine Legacy-Erweiterungen mehr

Der Status Quo

Zur Entwicklung von Erweiterungen gibt es, historisch begründet, verschiedene Architekturen. Da gibt es zum einen die ganz alten und klassischen XUL-Erweiterungen, welche praktisch unendliche Möglichkeiten haben, wirklich jedes Detail von Firefox beliebig zu verändern. Dann gibt es neuere Architekturen wie Bootstrapped Erweiterungen, SDK-basierte Erweiterungen und schließlich den neuen Standard der Erweiterungs-Entwicklung: die WebExtensions. Die drei erstgenannten Architekturen werden in diesem Zusammenhang als Legacy-Erweiterungen zusammengefasst (engl. „legacy“ für „veraltet“).

Zwei Seiten einer Medaille

Dass Erweiterungen die Möglichkeit haben, wirklich alles in jeder beliebigen Weise zu verändern, klingt erst einmal toll. Man könnte argumentieren, dass dies eine der größten Stärken von Firefox sei und es würde dem vermutlich auch kaum jemand widersprechen. Allerdings muss einem bewusst sein, dass alles einen Preis hat. Und so sind die bislang nahezu unbegrenzten Möglichkeiten für Erweiterungen zur gleichen Zeit, in der sie eine der größten Stärken von Firefox sind, auch eine der größten Schwächen von Firefox.

Klingt komisch? Die Erklärung ist aber naheliegend. Während in WebExtensions Änderungen ausschließlich über eigens für Erweiterungen entwickelte Schnittstellen erfolgen, wird das in Legacy-Erweiterungen nicht erzwungen. Legacy-Erweiterungen können auf sämtliche Interna von Firefox zurückgreifen. Dadurch ergeben sich die vielen Möglichkeiten für Entwickler. Für Mozilla ist es praktisch unkontrollierbar, was Erweiterungen machen können und was nicht.

Aber für wen ist das nun ein Problem? Die Antwort ist: für alle beteiligten Parteien. Für Mozilla selbst, für die Entwickler von Erweiterungen und am Ende auch für die Nutzer. Die erste Partei, Mozilla, ist hierbei vermutlich noch am Naheliegendsten. Durch die ständige Rücksichtnahme auf Erweiterungen, welche keinen definierten Rahmen haben, in dem sie sich bewegen dürfen, hat sich Mozilla selbst einen großen Wettbewerbsnachteil verschafft. Die Entwicklung von Firefox konnte nicht in dem Tempo vorangetrieben werden, wie es andere Browserhersteller konnten, die keine Rücksicht auf veraltete Architekturen nehmen müssen, da es keine Unterscheidung zwischen Firefox-Interna und von Erweiterungen genutztem Code gibt. Der Nachteil für Erweiterungs-Entwickler und Nutzer hängt zusammen: durch die Art, wie Legacy-Erweiterungen funktionieren, gibt es mit praktisch jeder neuen Firefox-Version Kompatibilitäts-Probleme bei irgendwelchen Add-ons. Dies ist genauso ärgerlich für den Entwickler, der seine Erweiterung wieder anpassen muss, als auch natürlich für den Nutzer, der frustriert ist, wenn es kein rechtzeitiges Update der Erweiterung und eine Erweiterung dann plötzlich nicht mehr funktioniert. Noch schlimmer, wenn die Erweiterung überhaupt nicht mehr weiterentwickelt wird.

Mozillas Fehler war vielleicht das SDK, aber nicht die WebExtensions

WebExtensions sind per Design limitiert, können also bewusst nicht alles ändern, was Legacy-Erweiterungen ändern können. Dies ist der Grund, wieso einige Nutzer die WebExtension-Architektur nicht begrüßen. Aus meiner Sicht sind WebExtensions allerdings der genau richtige, da einzige Weg, Firefox auf Dauer auf einem Top-Niveau zu halten, ohne dabei Frust bei Erweiterungs-Entwicklern sowie Nutzern zu verursachen.

Das eigentliche Problem gab es bereits früher, in Firefox 4 mit der Einführung des Add-on SDKs. Der Gedanke von Mozilla war bereits damals richtig, denn das SDK hat Schnittellen für Erweiterungen gebracht und die Entwicklung von Add-ons erheblich vereinfacht. Allerdings hätte das SDK im Idealfall bereits damals das werden sollen, was nun die WebExtensions sind. WebExtensions legen ohne Wenn und Aber einen genauen Rahmen fest, was möglich ist und was nicht, WebExtensions bringen ein Berechtigungs-Modell und WebExtension-Schnittstellen sind performant genug umgesetzt. Ganz anders das SDK: noch heute besitzt das SDK enorme Performance-Probleme und ist sogar der Grund dafür, wieso die neue Multiprozess-Architektur von Firefox mit mehr als nur einem einzigen Content-Prozess erst ab Firefox 57 für alle Nutzer ausgerollt werden kann, denn die Performance-Probleme SDK-basierter Erweiterungen multiplizieren sich mit jedem Content-Prozess und sind ein zu starker Faktor für die Performance von Firefox als dass Mozilla damit mehrere Content-Prozesse ausrollen könnte, ohne die Leistung von Firefox zu verschlechtern. Und vor allem: hätte Mozilla bereits in Firefox 4 eine Architektur umgesetzt bekommen, welche heutigen WebExtensions entspricht, dann hätte Firefox jetzt bereits einige WebExtension-APIs mehr, die nun aus Zeitgründen teilweise vielleicht erst nach Firefox 57 implementiert werden können. Selbst, wenn es später geworden wäre, ein früherer Start der WebExtension-Entwicklung wäre natürlich von Vorteil in Hinblick auf Firefox 57 gewesen.

Allerdings muss man natürlich auch sagen, dass auch bei Mozilla nur Menschen arbeiten, welche nicht immer alles von Anfang an perfekt umsetzen können. Insofern hat natürlich auch das SDK in seiner implementierten Form wichtige Erfahrungen gebracht, welche sicher auch in die Entwicklung der WebExtension-Architektur einfließen konnten.

Viele nutzen überhaupt keine Add-ons (bewusst)

In Diskussionen wird oft eingebracht, dass Add-ons ja einer der Hauptgründe seien, überhaupt Firefox zu nutzen, und dass dieser Schritt Firefox ruinieren wird, weil plötzlich so viele Erweiterungen nicht mehr funktionieren werden. Tatsächlich trifft diese Aussage nur eingeschränkt zu. Denn über 40 Prozent der Firefox-Nutzer nutzen nicht ein einziges Add-on. Und wenn jemand nicht zu diesen über 40 Prozent zählt, sind es nicht automatisch 50 elementar wichtige Add-ons, die der Nutzer nutzt. Dann gibt es erst einmal all die Nutzer mit nur einem Add-on, die mit nur zwei Add-ons usw. Und jedes einzelne Add-on könnte bereits jetzt oder mit dem Erscheinen von Firefox 57 eine WebExtension sein. Dazu sind einige Add-ons auch vernachlässigbar. Nicht jedes Add-on genießt für jeden Nutzer Priorität. Ich selbst kenne sogar tatsächlich einige Nutzer, die gar nicht wissen, was für Add-ons sie installiert haben, und die einen Wegfall vermutlich nicht einmal bemerken würden. Oder vielleicht bemerken, dass etwas anders ist, das aber nicht näher spezifizieren können. Ich halte dies für keine Seltenheit.

Damit will ich auf Folgendes hinaus: ausgehend von der Anzahl der Nutzer, die jetzt schon überhaupt keine Add-ons nutzen, und den mehreren tausend WebExtensions, die es jetzt schon gibt, halte ich es für sicher, dass dieser Architektur-Wechsel für wenigstens die Hälfte der Firefox-Nutzer komplett unbemerkt bleibt und verschmerzbar für einen noch nicht unwesentlich größeren Anteil der Nutzer sein wird. Am Ende bringt dieser Architektur-Wechsel also einen Vorteil für mehr Nutzer als er einen Nachteil bringt. Und durch die Vorteile (siehe nächster Abschnitt) wird Firefox vielleicht sogar wieder attraktiver für neue Nutzer. Nutzer, die von Browsern wie Chrome, Opera, Internet Explorer oder Edge kommen, vermissen hinsichtlich Erweiterungen in Firefox sicher wenig. Tatsächlich bietet Firefox beispielsweise bereits jetzt sogar eine WebExtension-Schnittstelle für Sidebars, welche Chrome-Nutzer gerne hätten (der Vollständigkeit halber: Opera besitzt eine solche auch). Und Mozilla wird in Zukunft noch mehr Schnittstellen anbieten, die Firefox-spezifisch sind, Firefox war nie per Definition auf das limitiert, was Chrome kann, nur weil die Chrome-APIs als Ausgangslage für die Entwicklung der WebExtension-Architektur dienten.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Für einige Nutzer wird die Umstellung hart, das steht vollkommen außer Frage. Viele Dinge, die mit Legacy-Erweiterungen möglich waren, sind auch mit WebExtensions möglich oder werden zumindest in Zukunft möglich sein. Firefox 57 erscheint erst im November und mit dem Erscheinen von Firefox 57 wird die Entwicklung neuer WebExtension-Schnittstellen nicht aufhören. Andere Dinge sind allerdings mit WebExtensions bewusst nicht möglich, darunter fallen diverse Oberflächen-Anpassungen oder das Ändern beliebiger Einstellungen, die man mittels about:config ändern kann. Erweiterungen, welche komplett auf solche Dinge setzen, können als WebExtension nicht umgesetzt werden und fallen damit weg. Der Frust darüber ist natürlich verständlich.

Auf der anderen Seite bringt der Wegfall von Legacy-Erweiterungen nicht zu verachtende Vorteile. Zum einen bringen WebExtension-APIs gewisse Versprechen hinsichtlich der Kompatibilität. Nicht mehr funktionierende Erweiterungen nach einem Firefox-Update sollten so gut wie gar nicht mehr vorkommen, da inkompatible API-Änderungen bestmöglich vermieden werden. Etwas, was gerade bei XUL-Erweiterungen zu garantieren gar nicht möglich gewesen wäre. Und Mozilla kann sich besser der Weiterentwicklung von Firefox widmen, was wichtig ist, um den Anschluss an das Spitzenfeld der Browser nicht zu verlieren. Denn am Ende bringen einem auch die tollsten Erweiterungen wenig, wenn Firefox keine zufriedenstellende Leistung im Vergleich zu anderen Browsern bringt.

Neues Themes-System

Der Status Quo

Ähnlich wie bei Erweiterungen gibt es auch für die Gestaltung von Firefox zwei verschiedene Systeme: Themes, früher Lightweight Themes genannt, welche nur eine Textur über den Browser legen und zwei Farben anpassen. Und außerdem die vollständigen Themes, die ähnlich wie XUL-Erweiterungen wirklich jeden Aspekt der Oberfläche verändern können.

Das bisherige Theme-Konzept ist kaputt

Wenn auf der Erweiterungs-Seite von Mozilla um die 500 vollständige Themes angeboten werden und davon gerade einmal 60 überhaupt noch in aktuellen Firefox-Versionen funktionieren, spricht dies eine eindeutige Sprache, dass das bisherige Konzept des Themings in Firefox kaputt ist. Kaputt bedeutet in diesem Fall, dass Idee und Realität nicht mehr gemeinsam funktionieren. Dies liegt vor allem auch in der Notwendigkeit begründet, Firefox in einem hohen Tempo weiterzuentwickeln. Die Entwickler vollständiger Themes müssen permanent Anpassungen vornehmen, um ihre Themes am Laufen zu halten. Dies ist mit einem sehr hohen Aufwand verbunden. Kaum vorhandene Dokumentation erschwert das Ganze. Ob Theme-Entwickler mit dem kommenden Theme-System zufrieden sein werden, wird die Zeit erst zeigen müssen, aber dass die meisten mit dem bisherigen Status Quo nicht zufrieden sind, ist eine sichere Annahme.

Die (Lightweight) Themes auf der anderen Seite sind überhaupt nicht kaputt, diese funktionieren wunderbar. Nur sind diese eben auch extrem in den Möglichkeiten eingeschränkt. Ersteller solcher einfachen Themes wünschen sich teilweise mehr Möglichkeiten zur Anpassung.

Themes – nur etwas für die Minderheit der Firefox-Nutzer

Vollständige Themes werden von lediglich 0,089 Prozent der Firefox-Nutzer genutzt. Das ist eine Zahl, die es vielleicht sogar rechtfertigen würde, die Unterstützung von vollständigen Themes ersatzlos zu streichen. Nichtsdestominder investiert Mozilla Ressourcen in ein komplett neues Theme-System ist, weswegen ich es wichtig finde, hierfür erst einmal dankbar zu sein statt nur den Wegfall bisheriger vollständiger Themes zu beklagen. Denn damit zeigt Mozilla, dass ihnen auch weiterhin Anpassbarkeit am Herzen liegt, auch wenn dies nur weniger als 0,1 Prozent der eigenen Nutzer betrifft.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Das kaputte Theme-System wird ersetzt durch ein neues System, welches natürlich stark eingeschränkt im Vergleich zu bisherigen vollständigen Themes sein wird, auf der anderen Seite aber die Kompatibilitäts-Probleme lösen wird. Kein Bangen nach Firefox-Updates mehr, ob das geliebte Theme noch funktionieren wird. Für Theme-Entwickler wird die Erstellung deutlich einfacher und der notwendige Zeitaufwand erheblich reduziert. Man kann sich natürlich über die nur noch eingeschränkt mögliche optische Anpassung ärgern, allerdings darf man die genannte Zahl nicht vergessen: 0,089 Prozent, die bisher vollständige Themes überhaupt nutzen, also praktisch niemand, wenn man das in Relation zur Gesamtzahl der Nutzer setzt. Mit dem neuen Theme-System könnte es Mozilla gelingen, deutlich mehr Nutzer als bisher dafür zu begeistern, Themes zu installieren. Beispielsweise all jene, denen die einfachen Themes nicht genug waren und die gerne auch die Icons in der Symbolleiste anders hätten. Und wem die einfachen Themes genug waren, für den ändert sich überhaupt nichts, denn die bleiben auch mit Firefox 57 und höher kompatibel.

Bonus-Vorteil: eine leichtere XUL-Abkehr

Ein weiterer Vorteil dieses harten Umstiegs für Erweiterungen und Themes mit Firefox 57 ist es, dass man sich damit einen weiteren harten Umstieg sparen wird, der zwangsläufig kommen würde. Langfristig wird die Oberflächen-Sprache XUL komplett aus Firefox verschwinden, das gilt als sicher. Dadurch, dass bereits ab Firefox 57 Erweiterungen und Themes keinen direkten Zugriff auf das XUL mehr haben, kann dieser Wechsel, sobald Mozilla soweit ist, vollzogen werden, ohne dass erneut zahlreiche Erweiterungen und Themes angepasst werden müssen. Würde Mozilla weiterhin direkten Zugriff auf die XUL-Oberfläche gestatten, stünden wir in einigen Monaten oder Jahren zwangsläufig wieder vor einem vergleichbaren Problem wie jetzt und wieder müsste viel gemeckert werden, weil Erweiterungen und Themes nicht mehr funktionieren werden. So liegt es komplett an Mozilla, die Kompatibilität zum gegebenen Zeitpunkt zu gewährleisten.

Photon: neues Standard-Design, mehr Möglichkeiten zur Anpassung

Neues Design, immer ein heikles Thema

Änderungen am Design sind immer ein heikles Themes. Die einen lieben ein neues Design, die anderen hassen es regelrecht. Insofern gibt es auch keine Änderung des Browser-Designs, bei der einem Kritik erspart bleibt. Zumindest diejenigen, welche beim Australis-Design, welches mit Firefox 29 eingeführt wurde, laut gemeckert haben, müssen sich überlegen, ob sie sich selbst treu bleiben wollen oder nicht. Am meisten gehört hatte man in diesem Zusammenhang, wie doof die runden Tabs seien und dass Firefox nun aussehen würde wie Chrome. Lustigerweise beides häufig von den gleichen Personen, obwohl sich beide Aussagen gegenseitig ausschließen, da Chrome eine komplett andere Tab-Form besitzt. In jedem Fall können diejenigen, welche die runden Tabs nicht mochten, nun schlecht auch die eckigen Tabs kritisieren, wenn man auch die Form der Chrome-Tabs nicht übernehmen „darf“, denn irgendwann gehen einfach die geometrischen Formen aus. Überhaupt hat sich das Design mit Photon von Chrome weit weg bewegt. Also selbst wenn man darauf besteht, dass Australis eine starke Ähnlichkeit zu Chrome hat – wo ich definitiv nicht zustimme – kann dies über Photon noch viel weniger gesagt werden.

Mehr Möglichkeiten zur Anpassung

Was Photon neben einem neuen Erscheinungsbild noch bringt, sind Änderungen hinsichtlich der Anpassbarkeit der Oberfläche. Diese habe ich in einem gesonderten Artikel ausführlich behandelt. Interessant dabei ist, dass sich die Anzahl der Möglichkeiten zur Anpassung erhöht. Mit dem flexiblen Zwischenraum kehrt sogar ein Element zurück, welches Mozilla in Firefox 29 erst gestrichen hatte. Hier hat man bei Mozilla wohl nachträglich den Wert erkannt. Vielleicht auch, weil man nun im Standard-Design selbst davon Gebrauch machen möchte.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Es ergibt nicht viel Sinn, eines großes Fazit über das neue Design zu ziehen. Mit dem Standard-Design ist es so: man kann gewinnen oder verlieren, einer mags, ein anderer nicht. Mit den nun komplett eckigen Tabs hat sich vermutlich Mozilla selbst den größten Gefallen getan, weil das viele Dinge vereinfacht. Die Komplexität der Tab-Form darf man nicht unterschätzen, da hängen eine Menge Überlegungen dran, vor allem hinsichtlich Animationen und Performance. Aber für den Nutzer bleibt dies eine einfache Frage des Geschmacks.

Wer Einfluss auf die Inhalte des Hauptmenüs nehmen möchte, wird vielleicht ein wenig enttäuscht sein, weil dieses nun statisch ist. Insgesamt hat die Anzahl der Anpassungsmöglichkeiten aber zugenommen, was ein Pluspunkt für alle sein sollte, welche die Anpassbarkeit als großen Vorteil von Firefox sehen.

Multiprozess-Architektur für alle

Der Umbau von Firefox zu einem Browser mit Multiprozess-Architektur läuft bereits seit mehreren Jahren und stellt einen der größten Umbauten in der Geschichte von Firefox dar, welcher mit der Veröffentlichung von Firefox 57, einem Release mit ähnlich hoher Bedeutung wie die Multiprozess-Architektur selbst, sein Finale findet. Denn ab Firefox 57 soll die Multiprozess-Architektur endlich für alle Nutzer standardmäßig und das mit mehreren Content-Prozessen aktiviert sein. Wer ein SDK-basiertes Add-on nutzt, wird in jedem Fall bis einschließlich Firefox 56 nicht mehr als einen Content-Prozess nutzen können – falls er überhaupt die Kriterien für die Nutzung der Multiprozess-Architektur erfüllt.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Die großen Vorteile sind Stabilität, Performance und Sicherheit. Also neben der Unterstützung von Webstandard im Prinzip die Grundlage für einen Browser. Die Trennung von Browser und Inhalt kann die wahrgenomme Performance steigern, indem ein Script nicht mehr den ganzen Browser zum Stillstand bringt. Der Absturz, den eine Webseite auslöst, sollte im Idealfall nicht den gesamten Browser in den Abgrund reißen. Und am Wichtigsten natürlich: bei der Benutzung eines Browsers möchte ich nach Möglichkeit keiner Gefahr ausgesetzt sein. Die Multiprozess-Architektur stellt die Voraussetzung für das Sandboxing dar, welches durch Isolation eine erhöhte Sicherheit bringt. Der Zugriff auf lokale Dateien erfolgt in einem eigenen Prozess, sogar WebExtensions werden in einem eigenen Prozess laufen. Da Firefox 57 der Release ist, der all dies endlich für alle Nutzer bringen wird, ist dies ein Grund, obwohl es die Multiprozess-Architektur grundsätzlich schon ein paar Monate gibt, sich speziell auf Firefox 57 zu freuen.

Quantum: Noch mehr Performance

Unter dem Projektnamen Quantum werden Mozillas Bestrebungen zusammengefasst, basierend auf der aktuellen Gecko-Engine eine Browserengine der nächsten Generation zu entwickeln. Abgesehen vom eigenen Grafikkarten-Prozess unter Windows, der bereits in Firefox 53 gelandet ist, soll Firefox 57 einen ersten großen Meilenstein des Quantum-Projekts darstellen.

Darunter fallen unter anderem: Quantum DOM, was Gecko reaktionsfreudiger machen soll, vor allem mit vielen geöffneten Hintergrundtabs. Wie das erreicht werden soll, wird hier (engl.) detailliert beschrieben. Stylo, ein neues CSS-Style-System, welches in Rust geschrieben ist und aus der von Mozilla entwickelten Next-Generation-Engine Servo kommt. Dieses soll Vorteile durch Parallelisierung bringen. WebRender, ebenfalls aus Servo, ist ein Renderer für Webseiten-Inhalte und arbeitet unter stärkerer Einbeziehung der Grafikkarte als bisher im Grunde wie eine Spiele-Engine, ist aber für das Rendering von Web-Content optimiert. Die Priorisierung von Inhalten je nach Kontext, das heißt, dass sich Firefox intelliger diesbezüglich verhält, mit welcher Priorität Ressourcen von Webseiten geladen werden. So kann unter anderem der Mechanismus des Tracking-Schutzes auch bei deaktiviertem Tracking-Schutz genutzt werden, um entsprechende Scripts erst am Ende zu laden, nachdem alles Wichtige bereits geladen ist. Eine Entscheidungs-Logik, um Inhalte neu herunterzuladen statt aus dem Cache zu laden, wenn die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass dies schneller ist. Unter das Projekt Quantum Flow fallen Performance-Optimierungen, welche nicht durch andere Quantum-Projekte abgedeckt werden, wie Performance-Optimierungen der Oberfläche. Im Detail wird zu den einzelnen Verbesserungen im Laufe der nächsten Monate mehr auf diesem Blog zu lesen sein.

FAZIT: Was der große Vorteil für die Nutzer ist

Performance. Mehr als das gibt es dazu nicht zu sagen. Je schneller der Browser, desto besser. So einfach kann eine Begründung sein. Und sollte Mozilla im Rahmen von Quantum wirklich ein Sprung gelingen, wie man bei der Euphorie im Vorfeld erwarten könnte, dann ist das wirklich etwas, weswegen man sich auf Firefox 57 freuen sollte. Natürlich wird erst Firefox 57 zeigen, wie groß der Vorteil dann tatsächlich sein wird.

Weitere Neuerungen von Firefox 57

Das sind die großen Schwerpunkte von Firefox 57, aber natürlich wird dies nicht alles sein, Firefox 57 wird auch darüber hinaus Neuerungen erhalten. Beispielweise wird der Activity Stream, den Mozilla derzeit im Rahmen von Test Pilot testet, in Firefox 57 Einzug erhalten und die Standard-Startseite sowie Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, ersetzen. Auch steht derzeit für Firefox 57 auf der Roadmap, PDFium als PDF-Betrachter auszuliefern. Aber welche zusätzlichen Neuerungen tatsächlich Teil von Firefox 57 werden, hängt natürlich auch von den Entwicklungen in den nächsten Monaten ab.

Abschließendes Fazit

Das abschließende Fazit für mich ist, dass Firefox 57, auch wenn der Umstieg für einige Nutzer schwierig werden wird, die Grundlage dafür darstellt, dass Mozilla in Zukunft mit Firefox wieder zum Spitzenfeld gezählt werden darf. Unter Beibehaltung aller Dinge, wie sie bisher waren, wäre Mozilla diesbezüglich limitiert gewesen. Letzten Endes kann Mozilla auch nicht beispielsweise 0,089 Prozent der Nutzer, welche vollständige Themes nutzen, über die restlichen 99,91 Prozent der Nutzer stellen.

Der Browsermarkt ist hart umgekämpft. Die Marktanteile von Firefox sind seit Jahren tendenziell abnehmend. Grundsätzlich sind Marktanteile nicht das, worauf Mozilla primär schaut, schließlich stehen hinter Mozilla keine Aktionäre, die genau das erwarten. Für Mozilla ist es im Prinzip schon ein ideeller Erfolg, wenn der Nutzer die freie Wahl hat und mit jedem Browser ohne Einschränkung das Web nutzen kann. Aber klar ist auch, dass ein Browserhersteller mit 80 Prozent Marktanteil mehr Einfluss auf die Entwicklungen des Webs hat als dass es ein Browserhersteller mit nur einem Prozent hätte. Und natürlich belebt Konkurrenz das Geschäft. Firefox braucht keine 80 Prozent Marktanteil, aber wenn sich der Marktanteil fair auf verschiedene Browser aufteilt und nicht ein einzelner Browser die vollkommene Dominanz besitzt, ist das zum Vorteil für jeden.

Das Problem ist: Mozilla steht weder auch nur annähernd das Marketing-Budget von Google, Microsoft und Apple zur Verfügung, noch kann Mozilla auf eigene Dienste mit hoher Verbreitung zurückgreifen, um dort Firefox so penetrant zu bewerben, wie es Google sehr erfolgreich macht. Mozilla als Not-for-Profit-Organisation mit besonderem Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre oder Firefox als Open Soure-Produkt sind tolle Werbe-Slogans, aber für die Masse der Nutzer vollkommen uninteressant und kein Grund, den Browser zu wechseln. Damit ist Mozillas einzige Chance, wieder mehr an Bedeutung auf dem Browsermarkt zu gewinnen, alleine durch harte Fakten, also Funktionen und Leistung zu überzeugen.

Allerdings muss sich auch die Konkurrenz leistungstechnisch nicht verstecken. Möchte Mozilla hier wieder positiv hervorstechen und nicht „nur“ ein sehr guter Browser sein, muss etwas passieren, das kann nur schwer errreicht werden, ohne etwas zu investieren. Firefox 57 erscheint wie ein drastischer Schritt. Die Auswirkungen sind teilweise signifikant, der Schritt von Mozilla daher mutig. Natürlich kann der Plan auch nach hinten losgehen. Allerdings ist ein großer und mutiger Schritt genau das, was Mozilla in meinen Augen jetzt braucht. Noch besitzt Mozilla genug Markt-Relevanz mit Firefox, um das Boot wieder auf Kurs zu bringen. Ich bin überzeugt davon, dass Mozilla damit die Weichen in die richtige Richtung stellt. Der Marktanteil wird nicht alleine durch die Veröffentlichung von Firefox 57 wieder um mehrere Prozentpunkte steigen. Aber Mozilla könnte es mit Firefox 57 gelingen, die Grundlage dafür zu schaffen, in Zukunft wieder eine Option für Nutzer zu sein, für die Firefox aktuell keine Option mehr ist. Natürlich muss Mozilla auch nach Firefox 57 am Ball bleiben und Firefox kontinuierlich verbessern. Aber die Basis wird dann eine andere sein als dass sie es heute ist.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers.

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April 30, 2017 12:49 PM

April 29, 2017

Sören Hentzschel

Photon: Neue Anpassungsmöglichkeiten ab Firefox 57

Bereits mehrfach in den letzten Wochen wurden weltweit zuerst auf diesem Blog Bilder und Details zum kommenden Photon-Design einem breiten Publikum zugänglich gemacht. In der heutigen Vorschau liegt der Fokus auf neuen Möglichkeiten zur Anpassung der Benutzeroberfläche, welche Mozilla mit Firefox 57 einführen wird.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses besonderen Releases wird Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild von Firefox.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Mit der neuen Oberfläche ändert sich auch, wie die Oberfläche von Firefox angepasst werden kann. Dabei führt Mozilla diverse neue Optionen ein, welche dem Nutzer mehr Möglichkeiten als bisher geben, das Erscheinungsbild dem eigenen Geschmack entsprechend anzupassen.

Wie immer gilt, dass es sich dabei um Mockups handelt und sich das tatsächliche Erscheinungsbild in der finalen Version von Firefox 57 von dem unterscheiden kann, was hier gezeigt wird.

Zahlreiche Layout-Optionen für Bereich der Tableiste

Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen bereits, dass Mozilla für Firefox 57 eine neue Option plant, um neben dem Standard-Layout einen Kompakt-Modus auszuwählen, welcher etwas weniger Platz benötigt und damit vor allem praktisch für Geräte mit kleinem Bildschirm ist, oder einen Touch-Modus, welcher das Gegenteil macht und die Flächen etwas vergrößert, um diese besser bedienbar für Geräte mit Touch-Bildschirm zu machen.

Bereits seit Firefox 29 und dem Australis-Design gibt es eine Option, um die Titelleiste optional anzuzeigen, welche standardmäßig deaktiviert ist. Mit Firefox 57 soll noch eine weitere Option dazu kommen, um den Zwischenraum über den Tabs bei deaktivierter Titelleiste ein- und auszuschalten. Dieser Zwischenraum soll das Verschieben des Firefox-Fensters vereinfachen, wird aber nicht unbedingt benötigt, wenn Firefox permanent maximiert betrieben wird.

Daraus ergibt sich eine komplexe Matrix aus neun möglichen Layouts.

Photon Firefox 57 Layout

Verschiedene Farbgestaltungen inkl. dunklem Theme

Bisherige Mockups haben bereits zwei verschiedene Farbvarianten für Firefox 57 gezeigt: eine helle Vordergrundfarbe kombiniert mit einer dunkelblauen Tableiste sowie eine helle Vordergrundfarbe kombiniert mit einer grauen Tableiste. Nun zeigt sich eine weitere Farbvariante: eine dunkelgraue Vordergrundfarbe kombiniert mit einer schwarzen Tableiste. Hier sind entsprechend auch die Farben der Symbole ungekehrt.

Es war bereits bei Veröffentlichung der bisherigen Mockups unklar, ob es eine Einstellung für die Farbvariante geben wird oder ob sich Firefox hierbei zumindest auf Windows von der Akzentfarbe des Betriebssystems beeinflussen lässt. Die exakte Spezifikation der Farbwerte für alle drei Farbvarianten in den aktuellen Mockups legt nahe, dass der Nutzer aus diesen Farbvarianten auswählen kann. Da Mozilla bereits in Firefox 53 sowohl ein helles als auch ein dunkles Kompakt-Theme eingeführt hat, was mit Firefox 57 entweder ersetzt oder gestrichen werden müsste, erscheint dies auch nicht abwegig, da auf diese Weise auch die Option eines dunklen Themes erhalten bleibt, nachdem das kompakte Layout ja bereits auf andere Weise umgesetzt sein wird.

Photon Firefox 57 Farbvarianten

Neues Hauptmenü, anpassbares Overflow-Menü

Dass Firefox 57 ein vollkommen neu gestaltetes Hauptmenü erhalten und dieses statisch sein wird, ist keine Neuigkeit mehr. Der Vollständigkeit halber sei es aber auch in diesem Artikel noch einmal erwähnt. Das bedeutet, dass der Nutzer aus diesem Menü keine Einträge mehr entfernen oder hinzufügen kann. Der Gedanke dahinter ist, dass der Nutzer keine wesentlichen Browser-Funktionen entfernen soll und am Ende nicht mehr weiß, wie er diese Funktionen erreicht.

Photon Firefox 57 Hauptmenü

Stattdessen gibt es nun einen neuen Platz zur Anpassung: bereits jetzt ist es so, dass Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste anzeigt, über welches weitere Symbole erreicht werden können, wenn mehr Symbole in der Symbolleiste existieren als das Browser-Fenster breit ist. Dieses wird dahingehend erweitert, dass dort nun vom Benutzer fix Symbole hinterlegt werden können, quasi als Schaltfläche für weitere Funktionen, die schnell erreicht, aber nicht permanent sichtbar sein sollen.

Photon Firefox 57 Overflow-Menü

Die flexiblen Zwischenräume kehren zurück (und die Adressleiste muss nicht zentriert sein)

Mit Firefox 29 und der Einführung des Australis-Designs hat Mozilla die flexiblen Zwischenräume entfernt. Um diese wieder zu erhalten, war eine Firefox-Erweiterung wie der Classic Theme Restorer erforderlich. Mit Firefox 57 wird dieses Element wieder in den Standard-Umfang von Firefox zurückkehren. Damit kann der Nutzer Abstände zwischen Symbolen einfügen und diese so gruppieren.

Übrigens wird auf genau diese Weise die zentrierte Adressleiste in Firefox 57 umgesetzt sein. Das bedeutet, dass alle, welche den leeren Raum links und rechts von der Adressleiste nicht mögen, den man in allen bisherigen Mockups zu Firefox 57 sieht, ganz einfach entfernen können, so dass die Adressleiste wieder wie bisher die volle Breite nutzt.

Genauso sei hervorgehoben, dass die bisherigen Mockups auch alle keine Suchleiste zeigen, diese aber genauso nach wie vor als optionales Element in den Mockups zu finden ist.

Photon Firefox 57 Anpassung

Anpassbarkeit von neuem seitenspezifischen Menü und Adressleiste

Ebenfalls neu in Firefox 57 wird eine Schaltfläche in der Adressleiste sein, welche seitenspezifische Aktionen beinhaltet, unter anderem um die Seite als Lesezeichen zu setzen, beim Mozilla-Dienst Pocket zu speichern oder per E-Mail an jemanden zu senden.

Auch dieses Menü wird Anpassungsmöglichkeiten erhalten. Genauer gesagt soll der Nutzer die Möglichkeit erhalten, Funktionen aus diesem Menü direkt in die Adressleiste zu integrieren.

Firefox 57 Photon Action-Menü

Interessant in diesem Mockup ist übrigens auch die Erwähnung einer Oberfläche zur Menü-Verwaltung in späteren Versionen.

Konfigurierbare Sidebar-Position

Firefox besitzt diverse Sidebars und erlaubt, anders als Google Chrome, auch Erweiterungen, eigene Sidebars zu implementieren. Die Position von Sidebars in Firefox ist seit Jahren links. Mozilla plant die Änderung der Standard-Position auf die rechte Seite. Doch wer dies nicht mag, kann sich freuen. Denn ein weiteres Mockup zeigt eine sichtbare Einstellung, über welche die Nutzer selbst entscheiden können, ob sie die Sidebars links oder rechts haben wollen.

Firefox 57 Photon Sidebar-Position

Deaktivierbare Oberflächen-Animationen

Mozilla möchte die gefühlte Performance von Firefox 57 auch durch die passende Verwendung von Oberflächen-Animationen verbessern. Wer diese nicht mag oder leistungsschwächere Hardware nutzt, braucht diese nicht über eine versteckte Einstellung in about:config zu deaktivieren. Stattdessen wird Mozilla bereits in Firefox 55 einen neuen Bereich für Performance-Einstellungen in der Einstellungs-Oberfläche implementieren, welcher in Firefox 55 zunächst nur aus der bereits vorhandenen Einstellung für die Hardwarebeschleunigung sowie aus einer neuen Einstellung für die Anzahl der Content-Prozesse für die Multiprozess-Architektur bestehen wird. In Firefox 57 wird dieser unter anderem um eine Einstellung zur Abschaltung der Oberflächen-Animationen erweitert werden. Das folgende Mockup zeigt die neuen Performance-Einstellunge, allerdings noch für das aktuelle Firefox-Design.

Firefox Performance-Einstellungen

Neues Themes-System

Dabei handelt es sich um keine Neuigkeit mehr, aber in Zusammenhang mit der Anpassung von Firefox 57 muss dies natürlich auch erwähnt werden: komplexe Themes wird es ab Firefox 57 zwar keine mehr geben, dafür wird Mozilla mit Firefox 57 ein komplett neues Themes-System einführen. Auch auf diese Weise kann das Erscheinungsbild von Firefox angepasst werden. Über die exakten Möglichkeiten für Theme-Entwickler wird in den nächsten Monaten mehr zu erfahren sein.

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April 29, 2017 11:36 AM

April 27, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.17 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.17 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.16 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.17 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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April 27, 2017 08:10 PM

April 26, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Separate Darstellung von System-Add-ons

Firefox besitzt auf der Seite about:support eine Auflistung aller installierten Erweiterungen. Bisher wurden dabei vom Nutzer installierte Erweiterungen sowie System-Add-ons in einer gemeinsamen Liste angezeigt. Ab Firefox 55 bringen getrennte Listen mehr Übersicht.

Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Dadurch können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates ausgeliefert werden. Kritische Bugfixes erreichen die Nutzer schneller, auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern.

Die Seite about:support liefert neben anderen Dingen auch einen Überblick über installierte Erweiterungen. Bislang werden dabei allerdings unter dem Punkt Erweiterungen alle Erweiterungen gemeinsam aufgelistet – vom Nutzer installierte wie auch System-Add-ons. Nachdem die Anzahl von System-Add-on immer weiter zunimmt, ist dies nicht unbedingt übersichtlich. Ab Firefox 55 werden vom Nutzer installierte Erweiterungen und System-Add-ons separat dargestellt.

System-Add-ons Firefox 55

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April 26, 2017 09:29 PM

April 25, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 3.2 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Browser mit Fokus auf Privatsphäre sowie Content-Blocker für Safari. Nun hat Mozilla Firefox Klar 3.2 für Apple iOS veröffentlicht.

Firefox Klar ist das deutschsprachige Pendant zu Firefox Focus für Apple iOS 9.0 und höher. Es handelt sich dabei gleichzeitig um einen Content-Blocker für Safari als auch um einen eigenständigen Browser, der keine Spuren auf dem Gerät hinterlässt.

Download Firefox Klar 3.2 für Apple iOS

Der Unterschied zwischen Firefox für iOS und Firefox Klar für iOS:

Firefox für iOS gibt es natürlich nach wie vor. Im Gegensatz zu Firefox für iOS besitzt Firefox Klar einen integrierten Content-Blocker. Dieser Unterschied hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Klar hingegen nutzt UIWebView. Dafür bietet Firefox Klar keine erweiterten Browser-Features wie Lesezeichen, Sync, nicht einmal Tabs. Von der Klar-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können außerdem Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also bei Firefox Klar also auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Die Neuerungen von Firefox Klar 3.2

Nachdem Mozilla im Januar dieses Jahres mit Firefox Klar 3.0 neue Funktionen implementiert und dann im März mit Version 3.1 zahlreiche weitere Sprachen hinzugefügt hat, steht mit Firefox Klar 3.2 nun ein reines Fehlerbehebungs-Update bereit.

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April 25, 2017 08:29 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

🆕: Inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.50-, 2.51- und 2.52- Builds verfügbar

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey-Builds (Trunk, Beta und Release) sowie Sprachpakete für Linux, Mac und Windows. Mit dabei sind Lightning-Kalender und weiteres “Zubehör”.

DownloadBitte diese inoffiziellen Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Ich habe diese Versionen noch nicht getestet, aber andere von FRG; in allen aktuellen Trunk-Builds sollten die lästigen Leerzeilenprobleme des Email-Composers behoben sein.

Erfahrungsberichte sind willkommen!

April 25, 2017 12:27 PM

April 24, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.3 für Apple iOS

Mozilla hat ein weiteres Firefox-Update für die Apple-Plattform veröffentlicht. Firefox 7.3 für iOS behebt mehrere Fehler.

Download Mozilla Firefox 7.3 für Apple iOS

Nach dem Release von Firefox 7.0 Anfang des Monats folgte nach einer Woche ein Update auf Version 7.1, nun steht bereits Firefox 7.3 für iOS zum Download im App Store bereit. Erneut handelt es sich dabei um ein reines Fehlerbehebungs- und Stabilitäts-Update, welches keine neuen Funktionen bringt.

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April 24, 2017 09:35 PM

Die Neuerungen von Firefox 53 (Android)

Mozilla hat in der vergangenen Woche Firefox 53 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 53.0 für Android

Einstellung für kompakte Tab-Darstellung

In der Tab-Übersicht von Firefox für Android werden die geöffneten Seiten bisher alle untereinander dargestellt. Ab Firefox 53 gibt es eine neue Einstellung, um stattdessen immer zwei Tabs nebeneinander darzustellen, womit mehr Tabs auf einmal sichtbar sind. Dies ist konsistent zu Firefox für Apple iOS, wo es ebenfalls eine solche Einstellung gibt.

Kompakte Tab-Darstellung in Firefox 53 für Android

Lese-Ansicht mit geschätzter Lese-Dauer

Wie die Desktop-Version zeigt auch Firefox für Android ab Version 53 in der Lese-Ansicht eine geschätzte Lese-Dauer an. Dabei berücksichtigt die Implementierung auch die unterschiedlichen Lesegeschwindigkeiten, abhängig von der Sprache des Artikels. Auch werden sowohl langsame als auch schnelle Leser berücksichtigt, indem unter Umständen Angaben wie „11-14 min“ gemacht werden.

Sonstige Neuerungen

Bei der Eingabe in die Adressleiste können Einträge aus der Chronik nun per langem Klick und entsprechender Auswahl aus dem Kontextmenü gelöscht werden. Außerdem unterstützt Firefox für Android nun auch Sprachen, welche von rechts nach links geschrieben werden.

Dazu kommen weitere Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards und natürlich Bugfixes sowie geschlossene Sicherheitslücken.

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April 24, 2017 08:41 PM

April 20, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 53 mit vielen Neuerungen

Mozilla hat Firefox 53 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Änderungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Sechs Wochen sind seit der Veröffentlichung von Firefox 52 vergangen. Nun hat Mozilla mit Firefox 53 ein neues Feature-Update zum Download bereitgestellt.

Download Mozilla Firefox 53.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 53 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch von Mozilla als besonders kritisch eingestrufte sind. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 53 für alle Nutzer dringend empfohlen.

10% Weniger Abstürze dank GPU-Prozess

Quantum

Mozilla hat das Quantum-Projekt im Oktober des vergangenen Jahres mit dem ehrgeizigen Ziel angekündigt, die aktuelle Gecko-Engine zu einer Browser-Engine der nächsten Generation auszubauen. Ein erstes Resultat aus dem Quantum-Projekt hat bereits den Weg in Firefox 53 gefunden: der Quantum Compositor. Dabei handelt es sich, vereinfacht gesprochen, um einen eigenen Prozess für die Grafikkarte. Der Quantum Compositor verspricht nicht nur Performance, sondern vor allem Stabilität. Fehler in Grafikkarten-Treibern sind leider keine Seltenheit. Stürzt der Grafikkarten-Prozess ab, stürzt Firefox dank der Trennung vom Haupt-Prozess nicht ab. In Tests von Mozilla resultierte dies in über zehn Prozent weniger Browser-Abstürzen.

Der Quantum Compositor soll für etwa 70 Prozent der Firefox-Nutzer zur Verfügung stehen. Vorausgesetzt wird Windows 7 mit Plattform-Update oder höher sowie eine Direct3D11-fähige Grafikkarte von Intel, NVidia oder AMD. Für Nutzer von Apple macOS ist kein eigener GPU-Prozess geplant, da das Compositing auf diesem Betriebssystem so stabil ist, dass dies nicht notwendig ist.

64-Bit-Version für Windows per Stub Installer

Installationspakete für die Windows-Version von Firefox gibt es zwei: zum einen das traditionelle Installationspaket, welches auch offline installiert werden kann, zum anderen den sogenannten Stub Installer, welcher Firefox bei Ausführung erst herunterlädt und dann in einem Zug direkt nach dem Download installiert. Letzterer wird standardmäßig verteilt, gab es bisher aber nur in der 32-Bit-Ausführung. Der Stub Installer wurde nun um eine Option erweitert, um alternativ auch die 64-Bit-Version von Firefox installieren zu können. Voraussichtlich ab Firefox 55 soll die passende Auswahl dann automatisch erfolgen.

Dark Theme, Kompakt-Modus, weitere Theme-Verbesserungen

Ab Firefox 53 stehen dem Nutzer neben dem Standard-Theme noch zwei weitere Themes zur Auswahl, ein helles sowie ein dunkles Kompakt-Theme. Diese benötigen weniger Platz in der Vertikale und wer dunkle Anwendungen bevorzugt, ist dazu nicht länger auf ein Drittanbieter-Theme angewiesen.

Firefox 53

Firefox 53

Aber auch Themes von Drittanbietern rücken mehr in den Fokus. Ab Firefox 53 bewirbt Mozilla das Herunterladen von Themes direkt im Add-on Manager.

Firefox 53

Eine weitere Neuerung, welche Theme-Liebhaber freuen dürfte: die sogenannten Lightweight Themes haben bisher nicht in privaten Fenstern funktioniert. Dies ändert sich mit Firefox 53.

Firefox 53 blendet Seitentitel im Tab ab

Apropos Themes, eine Änderung gab es auch am Standard-Theme. Tabs in Firefox besitzen eine maximale Breite. Sind viele Tabs geöffnet, verringert sich die Breite bis auf eine Minimalbreite. Der Seitentitel, welcher in den Tabs dargestellt wird, ist häufig natürlich länger als der jeweilige Tab breit ist. Gerade bei vielen Tabs und damit reduzierter Tab-Breite kommt es daher auf jedes Zeichen an, wenn man eine maximale Übersicht haben möchte.

Bislang geht Firefox mit zu langen Seitentiteln so um, dass nach dem maximal darstellbaren Zeichen noch drei Punkte („…“) angezeigt werden, wodurch erkennbar ist, dass der Seitentitel länger ist als dargestellt werden kann. Ab Firefox 53 verzichtet Mozilla auf die Punkte und blendet den Seitentitel dafür ab. Das sieht nicht nur besser aus, sondern hat vor allem einen praktischen Nutzen: wenn auch nicht viel dadurch gewonnen wird, so ist durch die geänderte Darstellung zumindest etwas mehr vom Seitentitel erkennbar.

Tab-Darstellung Firefox 53

Neugestaltung der Doorhanger-Panels

Als Doorhanger-Panels werden in Firefox die Dialoge bezeichnet, welche eine Interaktion seitens des Nutzers erfordern, beispielsweise für die Installation von Add-ons, die Standortfreigabe für die Geolocation-API, die Berechtigungsfreigabe für Kamera und / oder Mikrofon für WebRTC-Kommunikation oder das Speichern von Passwörtern. Diese sind stets mit entsprechenden Symbolen in der Adressleiste verankert. Mozilla hat die Doorhanger-Panels in Firefox 53 neu gestaltet. Diese sehen jetzt nicht nur moderner aus, auch sind die verfügbaren Optionen nun besser direkt sichtbar, denn Ausklappmenüs gibt es nur noch in den seltensten Fällen. Auch verschwinden die Doorhanger-Panels nicht mehr, wenn irgendwo außerhalb der Doorhanger-Panels geklickt wird und eine Entscheidung des Nutzers noch ausstehend ist.

Doorhanger-Panels in Firefox 53

Firefox 53 zeigt wieder die Download-Geschwindigkeit an

In Firefox 20 hatte Mozilla das bisherige Download-Fenster durch ein neues Download-Panel ersetzt. Was einigen Nutzern dabei abging: die Anzeige der momentanen Download-Geschwindigkeit. Diese erhält in Firefox 53 erneut Einzug in Firefox.

Firefox 53 Download-Geschwindigkeit

HTML5-Player optisch neu und in HTML statt XUL

Für die Wiedergabe von HTML5-Videos oder -Audiodateien verfügen Browser über einen Standard-Player, welcher verwendet wird, sofern die jeweilige Webseite keinen speziellen Player bereitstellt. Darüber lassen sich beispielsweise Videos starten und pausieren oder die Lautstärke ändern.

In Firefox 53 hat Mozilla den Standard-Player überarbeitet. Am grundsätzlichen Layout des Players hat sich nicht viel geändert, doch sieht dieser nun ein kleines Stück moderner aus. Die spannendere Änderung steckt jedoch unter der Haube: war der alte Standard-Player noch in XUL implementiert, ist der neue Player nun in HTML implementiert.

HTML5-Player Firefox 53

Verbesserte Synchronisation von Lesezeichen

Mozilla hat umfangreiche Änderungen in Firefox 53 vorgenommen, welche die Zuverlässigkeit der Synchronisation von Lesezeichen erheblich verbessern sollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sync Lesezeichen verliert, sollte damit erheblich reduziert werden.

Firefox für Apple macOS wird deutlich kleiner

Mozilla konnte die Dateigröße von Firefox auf Apple macOS um stolze 36 MB verkleinern. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Firefox für Windows und Linux auf der einen Seite und Firefox für Apple macOS auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass es sowohl für Windows als auch für Linux getrennte Firefox-Versionen für die 32-Bit sowie die 64-Bit-Version des jeweiligen Betriebssystems gibt. Nutzer von Apple macOS machen sich keine Gedanken darüber, ob sie ein 32-Bit- oder ein 64-Bit-System verwenden, Firefox wurde bisher als sogenanntes Universal Build ausgeliefert und deckt damit beide Varianten gleichzeitig in einem einzigen Build ab. Ab Firefox 53 gibt es keine Universal Builds mehr und nur noch 64-Bit-Versionen von Firefox für Apple macOS.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox 53 unterstützt den Video-Codec WebM ab sofort mit Alpha-Kanal, also mit transparentem Hintergrund. Dank Unterstützung von display: flow-root in CSS sind sogenannte „Clearfix“-Workarounds nicht länger notwendig. Firefox 53 unterstützt außerdem Masken in CSS. Diese erlauben es, beliebige Formen einer Grafik sichtbar oder unsichtbar zu machen.

CSS Maske
(Bildquelle)

Verbesserungen für WebExtension-Entwickler

Für Entwickler von WebExtensions gab es diverse Verbesserungen, unter anderem die neue browsingData-API zum Löschen von Daten wie Cache, Cookies, Chronik und Downloads, die identity-API sowie die storage.sync-API zum Synchronisieren von Einstellungen. Mit der contextualIdentities-API gibt es eine neue Firefox-spezifische API für Container-Tabs. Darüber hinaus gab es noch diverse Erweiterungen bereits existierender APIs, unter anderem können mittels contextMenu-API nun auch Menüs zu Browser-Actions, Page-Actions, Tabs und Passwort-Feldern hinzugefügt werden und mittels tabs.insertCSS kann nun festgelegt werden, ob die hinzugefügten CSS-Stile als Autoren- oder User-Stylesheet eingefügt werden.

Weitere Verbesserungen der Webplattform können hier nachgelesen werden.

Neuerungen für Webentwickler

Betrachter für JSON-Inhalte

Bereits seit Version 44 hat Firefox versteckt ein Feature implementiert, welches überaus praktisch für alle ist, welche JSON-Daten im Browser betrachten wollen, und nun standardmäßig aktiviert wurde. Statt die Ausgabe – wie sie ist – als reinen Text darzustellen, werden die Daten in einer Baumstruktur dargestellt, welche Element für Element aufgeklappt oder per Suchfeld durchsucht werden kann. Mit einem Klick kann in einem zweiten Tab in die Textansicht gewechselt werden. Dort gibt es auch eine Schaltfläche, um die Textausgabe, welche möglicherweise minimiert an den Nutzer gesendet wird, formatiert darzustellen. Ein dritter Tab stellt die HTTP-Header der Anfrage dar.

Firefox 53 JSON-Betrachter

Sonstige Neuerungen in den Entwicklerwerkzeugen

Die Entwicklerwerkzeuge unterstützen nun CSS Color Level 4, das heißt, eine Syntax wie hsl(120deg 100% 50%) wird nun erkannt. In den Einstellungen der Entwicklerwerkzeuge gibt es eine neue Einstellung, um Screenshots nicht länger als Datei zu speichern, sondern in die Zwischenablage zu kopieren. Im Inspektor gibt es eine neue Option per Kontextmenü, um den vollständigen CSS-Pfad zu kopieren. Außerdem wird im Inspektor nun besser dargestellt, wenn sich zwischen zwei eingeklappten DOM-Knoten Inhalt befindet.

Optionale Features

Lokaler Dateizugriff in eigenem Prozess für mehr Sicherheit

Mozilla hat (standardmäßig noch deaktiviert) einen eigenen Content-Prozess nur für Aufrufe via file://-Protokoll implementiert. Diese Maßnahme dient der Sicherheit. Sollte durch ein Sicherheitsproblem ein Content-Prozess kompromittiert werden, kann dieser dadurch trotzdem nicht genutzt werden, um auf lokale Dateien zuzugreifen. Dieser spezielle Content-Prozess besitzt ausschließlich Lese-Rechte auf dem System.

Zur Aktivierung muss der Schalter browser.tabs.remote.separateFileUriProcess in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

Suchfeld in select-Feldern bei vielen Optionen

Standardmäßig kennt das <select>-Feld des HTML-Standards keine Suchfunktion, so dass Anwender auf Webseiten mit langen Auswahllisten unter Umständen lange den gesuchten Eintrag suchen müssen. Ab Version 53 bietet Firefox bei <select>-Feldern mit mehr als 40 Optionen ein Suchfeld an. Dieses filtert die Liste noch während der Eingabe, so dass der Nutzer schneller zum Ziel kommt.

Zur Aktivierung muss der Schalter dom.forms.selectSearch in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

-Suchfeld Firefox 53

Unterstützung für Datums- und Uhrzeit-Wähler in HTML

Firefox 53 hat eine erste Unterstützung für die Eingabe-Felder <input type=“date“ />und <input type=“time“ /> erhalten, allerdings standardmäßig noch deaktiviert.

Zur Aktivierung müssen die Schalter dom.forms.datetime sowie dom.forms.datetime.timepicker in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

in Firefox

Sonstige optionale Einstellungen

Gemäß der Dokumentation von Microsoft gibt Firefox auf Windows-Systemen H.264-Videos maximal in 4K-Auflösung wieder. Um das Limit für die Wiedergabe von 8K-Videos zu umgehen, kann der Schalter media.wmf.allow-unsupported-resolutions auf true gesetzt werden.

Die Unterstützung von SVG-Grafiken kann nun mittels about:config deaktiviert werden (svg.disabled). Außerdem wurde eine Einstellung implementiert, um den Standard-Referrer zu konfigurieren.

Sonstige Neuerungen von Firefox 53

Die Lese-Ansicht von Firefox zeigt ab sofort eine geschätzte Lese-Dauer an. Dabei berücksichtigt die Implementierung auch die unterschiedlichen Lesegeschwindigkeiten, abhängig von der Sprache des Artikels. Auch werden sowohl langsame als auch schnelle Leser berücksichtigt, indem unter Umständen Angaben wie „11-14 min“ gemacht werden.

Firefox 53 unterstützt nicht länger Erweiterungen, welche andere Erweiterungen eingebettet haben. Dies betrifft auch Kombinationen von Themes und Erweiterungen. Außerdem akzeptiert addons.mozilla.org mit dem Erscheinen von Firefox 53 nicht länger neue Legacy-Erweiterungen (XUL, SDK, Bootstrapped), sondern nur noch WebExtensions. Bereits bestehende Legacy-Erweiterungen können aber bis zum Erscheinen von Firefox 57 im November von ihren Entwicklern noch mit Legacy-Versionen aktualisiert werden.

Nicht mehr verfügbar für ältere Systeme

Firefox 52 war der letzte Feature-Release für Windows XP, Windows Vista sowie Apple macOS als 32-Bit-Version. Entsprechende Windows-Nutzer wurden auf den ESR-Zweig migriert und erhalten nur noch Sicherheits-Updates. Entsprechende macOS-Nutzer müssen diesen Wechsel von Hand vollziehen. Firefox 53 steht für diese Plattformen nicht mehr zur Verfügung. Auf Linux-Seite wurde die Unterstützung für Systeme eingestellt, welche eine CPU nutzen, die älter ist als Intel Pentium 4 oder AMD Opteron.

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April 20, 2017 09:58 PM

April 18, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Screenshots ab sofort Bestandteil von Firefox

Mozilla hat Firefox Screenshots, ehemals Page Shot, in die Nightly-Version von Firefox 55 integriert. Geplant ist die Auslieferung von Firefox Screenshots für die finale Version von Firefox 54.

Bereits im Februar wurde auf diesem Blog berichtet, dass Mozilla Page Shot in Firefox 54 integrieren wird. Bei Page Shot handelt es sich um ein Experiment im Rahmen von Test Pilot. Test Pilot ermöglicht es Nutzern, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Das Exerpiment lief erfolgreich genug, dass diese Funktion nun ein fester Bestandteil von Firefox wird.

Firefox Screenshots

Mittlerweile wurde Page Shot als WebExtension neu geschrieben und hat einen neuen Namen erhalten: Firefox Screenshots. Firefox Screnshots ist ein Screenshot-Werkzeug, welches darüber hinaus geht, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Firefox Screenshots

Firefox Screenshots

Die Screenshots können entweder auf dem Computer gespeichert oder auf einen Mozilla-Server hochgeladen werden, der unter screenshots.firefox.com erreichbar ist, wo die Bilder standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht werden. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich.

Firefox Screenshots

Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder. Die Übersicht der Bilder besitzt auch eine Suchfunktion. Und diese verdient eine besondere Erwähnung, denn die Suchfunktion besitzt eine Texterkennung und findet auch Texte, die auf den Screenshots zu lesen sind.

Firefox Screenshots

Firefox Screenshots wurde bereits als System-Add-on in die Nightly-Version von Firefox 55 integriert und wird im Laufe der kommenden Tage Bestandteil der Beta-Version von Firefox 54 werden. Standardmäßig ist Firefox Screenshots allerdings noch deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter extensions.screenshots.system-disabled per Doppelklick auf false gesetzt wird.

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April 18, 2017 09:00 PM

April 17, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erhält neue Option, um gefährliche Flash-Inhalte zu blockieren

Mozilla hat eine neue sichtbare Einstellung in Firefox 55 implementiert, welche bei aktiviertem Adobe Flash Player Plugin einige Inhalte dennoch blockiert, welche als gefährlich oder aufdringlich eingestuft werden.

Flash-Inhalte sind im Web nach wie vor weit verbreitet. In Firefox 55 hat Mozilla nun eine sichtbare Option implementiert, um gefährliche sowie aufdringliche Inhalte zu blockieren. Diese Option gilt sowohl, wenn der Flash Player aktiviert ist, als auch, wenn dieser auf Click-to-Play gestellt ist. Zu finden ist die neue Einstellung im Add-on Manager bei den Plugins, auf der Detailseite zum Flash Player.

Gefährliche Flash-Inhalte blockieren, Firefox 55

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April 17, 2017 05:14 PM

April 16, 2017

Sören Hentzschel

Firefox erhält Performance-Einstellungen

Mozilla möchte Nutzern von Firefox mehr Kontrolle über Einstellungen geben, welche die Performance des Browsers beeinflussen. Zu diesem Zweck wird die Einstellungs-Oberfläche um einen eigenen Performance-Bereich erweitert.

Aktuellen Plänen von Mozilla zufolge soll Firefox in Zukunft einen eigenen Bereich in der Einstellungs-Oberfläche für Performance-Einstellungen besitzen. Damit können Nutzer besser als bisher Einfluss darauf nehmen, wie viel Systemleistung Firefox benötigt, und so die Performance verbessern, ohne versteckte Einstellungen in about:config kennen zu müssen.

Auch wenn sich der finale Umfang der neuen Performance-Sektion bis zur Implementierung noch ändern kann, so zeigen aktuelle Wireframes zumindest, was einen erwarten kann.

So ist hier zunächst eine Schaltfläche zur Optimierung von Firefox zu sehen. Im Gegensatz zur Beschreibung in dem Wireframe ist allerdings nicht geplant, dabei alle Erweiterungen von Firefox zu deaktivieren. Viel mehr sollen vor allem Einstellungen zurückgesetzt werden, welche durch Legacy-Erweiterungen (also Erweiterungen alter Architekturen aus Zeiten von vor Firefox 57) unter Umständen verändert worden sind.

Als nächstes folgt in dem Wireframe eine Checkbox, um die empfohlenen Performance-Einstellungen zu verwenden. Diese richten sich gemäß Beschreibungstext nach den Fähigkeiten des Systems sowie der Geschwindigkeit des Internets. Wird diese Checkbox deaktiviert, erscheinen erweiterte Performance-Einstellungen.

Performance-Einstellungen

Die erste erweiterte Performance-Einstellung ist die Anzahl der Content-Prozesse für die Multiprozess-Architektur von Firefox. Je mehr Tabs verwendet werden, desto mehr profitiert Firefox von weiteren Content-Prozessen, allerdings steigt mit jedem Content-Prozess auch der Speicherbedarf von Firefox. Dies ist nicht nur für die Performance von Firefox selbst interessant. In den User-Stories zu dieser Einstellung wird auch das Szenario genannt, dass beispielsweise ein Photoshop-Nutzer den RAM-Verbrauch anderer Anwendungen reduzieren möchte, um möglichst viel Arbeitsspeicher für die Bearbeitung von Fotos zur Verfügung zu haben. Ein Firefox-Nutzer würde in dem Fall also die Anzahl der Content-Prozesse, die Firefox nutzt, einfach reduzieren können.

Danach folgt eine Option, um Animationen in der Benutzeroberfläche zu deaktivieren. Der bewusste Einsatz von Animationen kann die gefühlte Performance verbessern, allerdings können Animationen auf langsamen Systemen auch Performance kosten.

Schließlich gibt es noch das Vorausladen von Webseiten, sofern es ein starkes Signal gibt, dass ein Nutzer eine Webseite besuchen möchte. Dies führt in der Regel zu einem schnelleren Laden von Webseiten, kann sich aber bei langsamen Internet-Verbindungen gegenteilig auswirken. Eine weitere Option erlaubt das einfache Deaktivieren dieser Funktion.

Performance-Einstellungen

Ein konkreter Zeitplan wird nicht genannt, allerdings ist das dazugehörige Meta-Ticket auf Mozillas Bugtracker als Abhängigkeit zu Photon eingetragen, was die Ziel-Version zu Firefox 57 macht.

Update 29.04.2017
Die Performance-Einstellung für die Anzahl der Content-Prozesse ist bereits in Firefox 55 gelandet, neben der Checkbox für die empfohlenen Performance-Einstellungen. Auch die bisherige Einstellung für die Hardwarebeschleunigung befindet sich ab Firefox 55 dort.

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April 16, 2017 08:57 PM

SeaMonkey (deutsch)

April 15, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla reduziert Anzahl der Release-Kanäle für Firefox

Bisher läuft jede Firefox-Version vier Release-Kanäle durch. In Zukunft wird es derer nur noch drei geben. Nightly-Versionen werden direkt zu Beta-Versionen, ehe Mozilla schließlich eine finale Firefox-Version freigibt.

Die Release-Kanäle von Firefox

Firefox ist auf verschiedenen Release-Kanälen verfügbar. Nightly-Versionen stellen dabei die früheste Form einer Firefox-Version dar. Hier findet die aktuelle Entwicklung statt, Features werden zuerst hier integriert, Fehler und Abstürze sind tendenziell mehr zu erwarten als bei allen anderen Release-Kanälen.

Üblicherweise nach sechs bis acht Wochen erreichen die Änderungen der Nightly-Version dann den Aurora-Kanal (Produktname: Developer Edition). Neue Features werden weiterhin in der Nightly-Version integriert, dann mit einer Versionsnummer höher, und die Neuerungen der letzten Wochen erhalten auf dem Aurora-Kanal Stabilisierung in Form von Bugfixes, bei gleicher Versionsnummer wie die Wochen zuvor die Nightly-Version. Außerdem beginnt für viele Sprachen erst dann die Übersetzungs-Arbeit.

Weitere sechs bis acht Wochen später passiert das gleiche eine Stufe höher und die Änderungen der letzten Wochen in der Developer Edition werden auf dem Beta-Kanal freigegeben, ehe dann – nochmal sechs bis acht Wochen später – schließlich die finale Firefox-Version freigegeben wird. Mit jedem Release-Kanal nimmt die Menge und der Umfang der möglichen Änderungen ab, während gleichzeitig die Anzahl von Fehlern sowie Instabilitäten tendenziell geringer werden.

Project Dawn: Aus vier mach drei

Wenn Mozilla nächsten Mittwoch die finale Version von Firefox 53 freigeben wird, wird es diesbezüglich eine gravierende Änderung für folgende Firefox-Versionen geben: Mozilla entfernt den Aurora-Kanal aus dem Entwicklungs-Zyklus. Das bedeutet, dass Nightly-Versionen in Zukunft auf direktem Weg zu Beta-Versionen werden, ohne einen Release-Kanal dazwischen.

An den geplanten Release-Terminen der finalen Versionen ändert sich dadurch nichts. Dazu wird die Versionsnummer der Nightly-Version in der kommenden Woche allerdings nicht auf die Version 56 angehoben werden, sondern erst acht Wochen später am 12. Juni 2017.

Bisherige Nutzer der Developer Edition werden auf den Beta-Kanal migriert, allerdings noch nicht zum Erscheinen der ersten Beta-Version von Firefox 54, da die technischen Voraussetzungen noch nicht komplett sind.

Was wird aus der Developer Edition?

Der Aurora-Kanal war speziell, da dieser nicht nur einen Release-Kanal zwischen Nightly und Beta darstellte. Die daraus resultierende Firefox-Version hatte ein spezielles Design standardmäßig aktiviert, ein paar Einstellungen für Entwickler standardmäßig anders gesetzt und außerdem ein standardmäßig getrenntes Firefox-Profil genutzt. Die Aurora-Version wurde mit diesen Änderungen als Developer Edition, mit speziellem Fokus auf Entwickler, vermarktet.

Durch den Wegfall des Aurora-Kanals stellt sich natürlich die Frage, was aus der Developer Edition wird. Diese wird es auch in Zukunft geben. Allerdings wird diese nicht wie bisher weniger Features als die Nightly-, aber mehr Features als die Beta-Version besitzen. Stattdessen wird die Developer Edition in Zukunft aus dem Beta-Kanal generiert werden und grundsätzlich mit der Beta-Version identisch sein – abzüglich der angesprochenen Unterschiede, welche die Developer Edition speziell machen.

Auswirkungen auf Thunderbird und SeaMonkey

Von dieser Änderung sind auch Thunderbird und SeaMonkey betroffen. Beide Projekte werden ebenfalls auf drei Release-Kanäle verkürzen.

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April 15, 2017 04:32 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sidebar-Panels, die nicht (mehr) funktionieren ♰

Auf Ed Mullens Home Page findet sich neben vielen anderen interessanten Themen auch eine Aufstellung von SeaMonkey-tauglichen Sidebar-Panels; in loser Folge werde ich in den nächsten Wochen einige kleine Testberichte schreiben.

Leider sind auch eine ganze Reihe von Sidebar-Panels dabei, die nicht mehr funktionieren:

American Greetings

Das ist schnell erledigt, der Einbau des Sidebar-Panels funktioniert per Klick auf den Link problemlos, aber es gibt im Panel dann keinen Inhalt, nur die Fehlermeldung “Not Found – The requested URL /feeds/netscape/3dgamers.html was not found on this server.”

Das Panel soll wohl den Inhalt von 3dgamers.com/feeds/netscape/3dgamers.html anzeigen. Die Website 3dgamers.com gibt es aber anscheinend nicht mehr, bei Aufruf im Browser wird auf fileplanet.com umgeleitet.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Challengers Baseball

Zeigt nur 404 Not Foundchallengers.org gibt es nicht mehr. Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

CNNenEspanol.com

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

NetscapeDevEdge

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

DigitalHit

Es werden fast nur Seitenquelltext-Schnipsel angezeigt, das Panel ist nutzlos geworden.

eBay

Nur noch Weiterleitung auf AOL.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

EULEP

eulep.org existiert nicht mehr.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

FedEx

NS6 wird nicht mehr unterstützt, ich fand keinen Ersatz.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

GodAndScience

Forward funktioniert, es gibt dort auch einigen Inhalt, aber …

Seitenformat nicht für Sidebar-Anzeige geeignet

Google

404. That’s an error.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Home Improvement

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

House and Home

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Homeschool

404 Page Not Foundedventures.com gibt es noch, ob sich jemand die Seite mit Custom-Sidebar-Addon in die Siedebar packen möchte kann sich jeder überlegen.

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr

Hungarian Weather

 Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

IceWalkers

Not Foundicewalkers.com gibt es noch, ob sich jemand die Seite mit Custom-Sidebar-Addon in die Siedebar packen möchte kann sich jeder überlegen.

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr

Industry Headlines

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.

Javaside

Den auf Ed Mullens Seite verlinkten Sidebarinhalt gibt es nicht mehr.

Seitenformat der per Weiterleitung javaside.com erreichten Webseite von nicht für Sidebar-Anzeige geeignet


Blogpost in englischer SpracheHier eine Auflistung von Sidebar-Panels, die (noch) funktionieren (englisch).


Wird fortgesetzt!

Ihr seit eingeladen, Eure eigenen Erfahrungsberichte mit Sidebar-Panels (nicht nur von o. g. Seite) hier im Blog zu veröffentlichen.

April 15, 2017 04:13 PM

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.1 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox für Apple iOS auf Version 7.1 aktualisiert. Es handelt sich dabei um ein reines Bugfix-Update, welches diverse Fehler der Vorgängerversion 7.0 behebt. Neue Funktionen gibt es mit diesem Update keine.

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April 15, 2017 08:41 AM

April 13, 2017

Sören Hentzschel

Neue Browser-Engine: Nightly-Builds von Servo-Browser für Windows

Mozilla arbeitet an einer neuen Browser-Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Erstmals gibt es auch offizielle Nightly-Versionen eines Servo- Browsers für Windows, nachdem es einen solchen für Apple macOS und Linux bereits seit letztem Jahr gibt.

Das Team hinter der Browser-Engine Servo bietet erstmals offizielle Nightly-Builds eines simplen Browsers an, welcher die Servo-Engine zur Darstellung von Webseiten nutzt. Bereits seit Juli 2016 werden tägliche Nightly Builds für Apple macOS und Linux angeboten.

Beim Servo-Projekt handelt es sich in erster Linie um ein Forschungsprojekt und noch nicht um eine vollwertige Browser-Engine, entsprechend muss damit gerechnet werden, dass sehr viele Webseiten noch nicht korrekt dargestellt werden. Schon gar nicht sollte der Servo-Browser für sicherheitskritische Dinge wie Online-Banking eingesetzt werden.

Wer allerdings testen möchte, kann sich die Nightly-Builds von hier herunterladen und mögliche Probleme auf GitHub melden. Es handelt sich um Nightly-Builds, jedoch gibt es noch keine automatischen Updates von einer Version auf die nächste.

Auch wenn die Servo-Engine noch weit davon entfernt ist, eine vollwertige und massentaugliche Browser-Engine zu sein, so kommen Firefox-Nutzer ab Firefox 57 in den Genuss einiger Konzepte aus Servo, welche im Rahmen des Quantum-Projekts in die aktuelle Gecko-Engine integriert werden.

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April 13, 2017 09:56 PM

April 12, 2017

Sören Hentzschel

Facebook, Mozilla (und weitere): 14 Millionen Dollar gegen Fake-News

Facebook, Mozilla und weitere Organisationen haben sich zusammen getan und die News Integrity Initiative mit einem Startapital von 14 Millionen Dollar ins Leben gerufen. Gemeinsam sagt man den sogenannten Fake News den Kampf an.

Die News Integrity Initiative möchte dazu beitragen, dass Menschen dem Journalismus wieder mehr vertrauen und informiertere Urteile in Bezug auf die Neuigkeiten treffen können, welche sie lesen und online teilen. Das richtet sich vor allem gegen die sogenannten Fake News.

Gründungsmitglieder sind neben Facebook und Mozilla die Ford Foundation, Craig Newmark Philanthropic Fund, Democracy Fund, John S. and James L. Knight Foundation, Tow Foundation, AppNexus sowie Betaworks. Gemeinsam bringen diese Organisationen 14 Millionen Dollar in die Initiative, welche als unabhängiges Projekt der CUNY Graduate School of Journalism betrieben wird.

Dies ist nicht Mozillas einziges Engagement im Bereich Journalismus. Unter anderem hatte Mozilla das Projekt Open News ins Leben gerufen, welches seit Anfang des Jahres eine unabhängige Organisation ist. Das OpenNews-Projekt bringt Entwickler, Designer und Journalisten zusammen, um gemeinsam an offenen Technologien und Prozessen für den Journalismus-Bereich zu arbeiten. Außerdem betreibt Mozilla gemeinsam mit der New York Times sowie der Washington Post das Coral-Projekt, welches Open Source-Lösungen für News-Seiten entwickelt und damit versucht, eine bessere Beziehung zwischen Publisher und Community zu bilden.

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April 12, 2017 09:02 PM

April 11, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: Weitere 365.000 Dollar von Mozilla für Open Source-Projekte

Im Rahmen seines Open Source Support-Programms („MOSS“) unterstützt Mozilla Open Source-Anwendungen finanziell. In der aktuellen Ausschüttungs-Runde verteilt Mozilla 365.000 Dollar an Open Source-Projekte.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet. Die geförderten Projekte werden teilweise von Mozilla selbst eingesetzt, teilweise werden sie aber auch deswegen gefördert, weil sie mit der Mozilla-Mission konform gehen. Über alle Ausschüttungen kann hier mehr in Erfahrung gebracht werden.

Der mit Abstand größte Anteil geht dieses Mal an SecureDrop, eine Whistleblower-Plattform, welche von mehr als 30 News-Organisationen genutzt wird und hinter welcher die Freedom of the Press Foundation steht. Diese erhält von Mozilla 250.000 Dollar und damit den größten Betrag, der jemals im Rahmen von MOSS an ein Projekt vergeben worden ist. Mit dem Geld soll die Entwicklung der nächsten Version finanziert werden, welche einfacher zu installieren, für Journalisten einfacher zu nutzen und außerdem sicherer sein soll.

Darüber hinaus erhält das in der Programmiersprache Rust geschriebene Netzwerk-Anwendungs-Framework Tokio 50.000 Dollar zur Erweiterung um asynchrones I/O. Das LEAP Encryption Access Project, welches sichere Kommunikation ermöglichen will, erhält 30.000 Dollar. Weitere 25.000 Dollar gehen an das Compiler-Projekt LLVM und schließlich noch 10.000 Dollar an libjpeg-turbo. Bereits im letzten Jahr hatte Mozilla eine Sicherheits-Überprüfung von libjpeg-turbo im Rahmen des MOSS-Unterprojektes SOS (Secure Open Source) finanziert und in Auftrag gegeben.

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April 11, 2017 09:54 PM

April 09, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55: Mozilla überarbeitet Einstellungen und fügt Suchfunktion hinzu

Mozilla hat die Einstellungsoberfläche von Firefox 55 überarbeitet. Neben einer neuen Struktur gibt es nun auch eine Suchfunktion für Einstellungen.

Mozilla hat die Einstellungsoberfläche von Firefox 55 neu strukturiert. Es handelt sich dabei um die direkte Umsetzung von Nutzer-Feedback, basierend auf durchgeführten Nutzer-Tests.

Bisher gab es acht Haupt-Kategorien, namentlich: Allgemein, Suche, Inhalt, Anwendungen, Datenschutz, Sicherheit, Sync und Erweitert. Mit der neuen Struktur gibt es nur noch fünf Haupt-Kategorien, nämlich: Allgemein, Downloads & Links, Firefox Account, Datenschutz & Sicherheit sowie Updates. Einstellungen wurden dabei keine entfernt, sondern nur neu angeordnet.

Einige Details werden vor der Auslieferung in der finalen Version von Firefox 55 noch geändert, so wird beispielsweise Downloads & Links in Dateien und Anwendungen umbenannt werden. Die grundlegende Struktur kann aber in etwa so erwartet werden, wie sie jetzt ist.

Einstellungen Firefox 55

Auffällig ist dabei vor allem, wie prominent nun die Einstellungen zu den Updates präsentiert werden.

Außerdem hat Mozilla eine Suchfunktion für die Einstellungen implementiert. Diese ist allerdings standardmäßig noch deaktiviert und kann aktiviert werden, indem über about:config der Schalter browser.preferences.search per Doppelklick auf true geschaltet wird.

Einstellungen Firefox 55

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April 09, 2017 05:54 PM

April 08, 2017

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey Kiosk-Modus: handgestrickt

Warum (Quasi-) Kiosk-Modus?

Für bestimmte Anwendungen würde ich meinen Kunden gern SeaMonkey in einer Art Kiosk-Modus  als geeignete Anwendung nahelegen. Da Firefox die Unterstützung NPAPI-Plugins beendet, für bestimmte technische Visualisierungsaufgaben aber ein Browser mit funktionierendem Java eine geeignete kostengünstige Software ist, soll SeaMonkey diese Visualisierungsaufgaben wahrnehmen. So kann der Kunde parallel weiter den gewohnten Firefox benutzen, und der auf den Besuch weniger bestimmter Webseiten — eben der im Webserver der Anlagenregelungen hinterlegten Visualisierungsseiten —  beschränkte SeaMonkey wird vom Benutzer als Visualisierungswerkzeug und nicht als Browser wahrgenommen.

Dafür soll SeaMonkey keine Menü-, Tool- oder sonstige Bars mehr zeigen (äußerstenfalls Vor- und Zurück-Pfeile, Drucken-Icon). In der Sidebar gibt es nur noch das Chronik– und Lesezeichen-Panel. Email, Composer und Chatzilla sind unerreichbar, so dass auch auf diesem Weg der Nutzer nicht in Versuchung kommt, mit seinem irgendwann völlig veraltetem und evtl. so unsicher gewordenem Browser im Internet zu stöbern.

Die Lösung muss nicht krimineller Energie und gehobenen Hackerkenntnissen Stand halten, aber einen gutwilligen Otto-Normal-User hinreichend schützen.

Add-Ons zum Thema waren uralt (R-Kiosk funktionierte nicht), im mozillazine-Forum gab es auch keine wirklich weiter führenden Hinweise, Kiosk-Brwoser OpenKiosk war mühsam einzurichten, wollte immer als Fullscreen-Kiosk arbeiten — also habe ich mich dann daran gemacht, SeaMonkey händisch für meine Bedürfnisse anzupassen.

🛠️ Erforderliche Anpassungen der SeaMonkey Internet Suite:

  1. SeaMonkey installieren, eine geeignete Version ist derzeit (207-04-08) SeaMonkey 2.46
    Fast noch besser könnte es sein, statt einer Installation nur ein Gepacktes ausführbares Binary zu verwenden. So umschifft man die Gefahr, dass SeaMonkey für irgendwelche Anwendungen den bisherigen Standardbrowser des PC aus seiner Rolle verdrängt.
  2. Lesezeichen für <about:config> anlegen
  3. Ggf. vorbereitete Lesezeichen für Visualisierung importieren.
  4. Home-Seite (Browser-Startseite) festlegen (geeignete Visualisierungsseite)
  5. In der Sidebar alle nicht benötigten Panels löschen:
    – <f9> für Sidebar einschalten
    – Tabs → Sidebar Anpassen
    – Alle Panels außer Lesezeichen und Chronik löschen
  6. User-Interface —  “gefährliche” Elemente beseitigen: Rechtsklick auf NavigationsleisteAnpassen → Alle Elemente außer Zurück, Vorwärts, Aktualisieren, Drucken mit der Maus in das Dialogfeld ziehen → [ok]
  7. Shortcuts können die Flucht aus der Kleinen Welt ermöglichen, was mit einem veralteten Browser evtl. einmal gefährlich wird.
    Deaktivieren lassen sich Shortcuts mit dem Add-On Dorando keyconfig 2016.2 :
    Eigentlich müssen fast alle Tastaturkürzel gelöscht werden, behalten sollte man eventuell

    100 % (Original Size) []  <Ctrl+0>
    BACK                      <Backspace>
    Bookmark This Page        <Ctrl+Shift+d>
    Browser Tab [New]         <Ctrl+t>
    Browser Window [New]      <Ctrl+n>
    Close                     <Ctrl+w>
    Delete                    <Del> 
    Exit                      <Ctrl+q>
    Find in This Page…,       <Ctrl+f>
    Find Again                <F3>
    Full Screen               <F11>
    Help Contents             <F1>
    Keyconfig...              <F12>
    Copy                      <Ctrl+c>
    Keyconfig ...             <Ctrl+Shift+F12>
    Larger []                 <ctrl++>      Zoom +
    Paste                     <Ctrl+v>
    Redo                      <Ctrl+y>
    Select All                <Ctrl+a>
    Sidebar show/hide         <F9>
    Smaller []                <Ctrl+->     Zoom -
    Stop                      <Esc>
    Undo                      <Ctrl+Z>
  8. In Menü BearbeitenEinstellungen Advanced Software-Installation — Alle Update-Häkchen entfernen
  9. In Menü Ansicht Zeigen/Verstecken alle Häkchen außer Sidebar, Navigationsleiste entfernen
    Mit <Alt> kann Menü-Leiste weiterhin aktiviert werden
  10. Abschließend Menüleiste endgültig verstecken:
    Lesezeichen für “about:config” anklicken und damit aufsuchen → nach “ui.key.menuAccessKeyFocuses” suchen → mit doppelklick auf ‘false’ setzen
  11. Browserchronik (in der Sidebar) löschen
  12. Lesezeichen für <about:config> und alle sonstige auf “verbotene” Seiten führende löschen

Fertig! 🙂

Nun nur noch (bei Benutzung des gepackten ausführbaren Binaries ein Desktop-Icon anlegen und) das SeaMonkey-Desktop-Icon geeignet Beschriften (“Visualisierung Gebäudeautomation”) und ggf. gegen ein anderes, aussagekräftiger erscheinendes Icon austauschen, und fertig ist die Visualisierungslösung.

 

❓ Ungelöste Probleme / offene Fragen

  1. Die Hilfe enthält auch Links in das Internet, und wenn jemand dort hingefunden hat …
  2. Über die Lesezeichen kann man doch durch Änderung eines Lesezeichens ins WWW entwischen.
  3. Zip incl. User-Profile und vorbereiteten Bookmarks wie erstellen?

 

ℹ️️ Sonstige Hinweise


Tipps, Anmerkungen, eigene Erfahrungen? Kommentare sind willkommen

April 08, 2017 06:04 PM

Sören Hentzschel

Photon: Weitere Bilder zum neuen Firefox-Design (neues Menü, Anpassung, Kompakt- und Touch-Modus)

Bereits mehrfach in den letzten Wochen wurden weltweit zuerst auf diesem Blog Bilder und Details zum kommenden Firefox-Design Photon einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Ganz im Sinne dieser Tradition gibt es erneut hier zum ersten Mal weiteres neues Bildmaterial zu bestaunen. Heute mit dem neuen Hauptmenü, einem neuen Bibliotheks-Menü, dem neuen Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche, einem Kompakt- sowie einem Touch-Modus, Farbschemata und mehr.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Teil dieses besonderen Releases wird Photon sein, das neue visuelle Erscheinungsbild von Firefox.

Lese-Tipp: Themen-Spezial zu Photon

Auch heute können wieder viele neue Einblicke in das neue Aussehen des Mozilla-Browsers präsentiert werden.

Wie immer gilt, dass es sich dabei um Mockups handelt und sich das tatsächliche Erscheinungsbild in der finalen Version von Firefox 57 von dem unterscheiden kann, was hier gezeigt wird.

Farb-Schemata und Pocket-Integration in Activity Stream

Die ersten neuen Mockups zeigen zwei Dinge. Zum einen zeigen sie Firefox auf Windows sowohl in einer hellen als auch in einer dunklen Farbvariante. Es ist wahrscheinlich, dass Firefox dabei die vom Benutzer ausgewählte Akzentfarbe aus Windows 8 und höher aufgreift.

Das andere ist der Activity Stream, den Mozilla derzeit im Rahmen von Test Pilot testet und der in Firefox integriert werden wird. Dieser wird die Seite ersetzen, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Was dort auffällt, ist die Integration von Themen, die gerade im Trend sind – bereitgestellt von Pocket. Zur Erinnerung: Mozilla hat im Februar bekannt gegeben, Read It Later, den Entwickler von Pocket, gekauft zu haben.

Es lässt sich anhand der Mockups nicht ableiten, ob dieser Teil des Activity Streams nur Nutzern von Pocket angezeigt wird und ob respektive wie sich dieser Teil deaktivieren lässt. Darüber jetzt Annahmen zu treffen, wäre daher nicht zielführend. Dies wird sich zeigen, wenn es Mockups zu diesem Aspekt gibt oder ansonsten spätestens mit der Veröffentlichung von Firefox 57.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Kompakt- und Touch-Modus

Mozilla wird bereits Firefox 53 mit zwei Kompakt-Themes ausliefern (einem hellen sowie einem dunklen), welche etwas weniger Platz verbrauchen. Auch mit dem neuen Design in Firefox 57 soll eine kompaktere Darstellung möglich sein, wobei davon auszugehen ist, dass die bisherigen kompakten Themes durch eine neue Option im Anpassungs-Bildschirm ersetzt werden.

In vergleichbarer Weise, bloß umgekehrt, soll es außerdem einen Touch-Modus geben, welcher zu Gunsten einer besseren Bedienbarkeit auf Touch-Geräten die Flächen vergrößert statt sie zu verkleinern.

Alles in allem wird es damit also erstmals drei Varianten mit unterschiedlichem Platzbedarf geben, womit Mozilla allen Anwendungsfällen von Durchschnitts-System über kleinem Bildschirm bis zum Touch-Gerät gerecht werden sollte – oder zumindest gerechter als bisher.

Firefox 57 Photon Design

Neues Hauptmenü

Das neue Hauptmenü besitzt nicht länger überdimensionierte Symbole mit nur wenig Platz für Text darunter, sondern wird wieder klassischer mit einem Eintrag pro Zeile und ggfs. einem kleinen Symbol vor dem Text, womit deutlich mehr Platz für Menüeinträge als bisher ist.

Firefox 57 Photon Design

Das neue Hauptmenü ist nun statisch, das heißt, aus diesem können nicht länger Menüpunkte entfernt oder neue hinzugefügt werden. Stattdessen gibt es nun einen neuen Platz zur Anpassung: bereits jetzt ist es so, dass Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste anzeigt, über welches weitere Symbole erreicht werden können, wenn mehr Symbole in der Symbolleiste existieren als das Browser-Fenster breit ist. Dieses wird dahingehend erweitert, dass dort nun vom Benutzer fix Symbole hinterlegt werden können, quasi als Schaltfläche für weitere Funktionen, die schnell erreicht, aber nicht permanent sichtbar sein sollen.

Firefox 57 Photon Design

Neuer Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche

Dementsprechend wird auch der Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche geändert. Für Nutzer, welche sich nach den ganzen Mockups ohne Suchleiste gefragt haben, ob es weiterhin möglich sein wird, eine separate Suchleiste zu nutzen: in diesem Mockup ist eine Suchleiste als optionales Element im Bildschirm zur Anpassung der Oberfläche sichtbar. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass es diese auch in Zukunft geben wird.

Interessant: dieses Mockup zeigt ebenfalls einen flexiblen Zwischenraum als Element. Einen solchen hatte Firefox bereits in der Vergangenheit, um einen leeren Platz zwischen Elementen einzufügen, und wurde mit Firefox 29 entfernt.

Firefox 57 Photon Design

Komplett neues Bibliotheks-Menü

Mozilla führt mit Firefox 57 ein neues Bibliotheks-Menü ein. Über dieses erhält der Nutzer einen schnellen Zugriff auf Chronik, Lesezeichen, Downloads und synchronisierte Tabs.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Das bisher eigenständige Bibliotheks-Fenster bleibt dadurch unberührt und wird es auch in Zukunft geben. De facto plant Mozilla auch eine Überarbeitung davon, allerdings nicht mehr im Rahmen von Photon, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Sidebars

Auch bei den Sidebars gibt es eine Änderung. Diese werden ab Firefox 57 ein Aufklappmenü besitzen, über welches man bequem zwischen den verschiedenen Sidebars umschalten kann. Beispielsweise gelangt man darüber aus der Lesezeichen-Sidebar in die Sidebar für synchronisierte Tabs, sofern man dies möchte.

Firefox 57 Photon Design

Spezielle Content-Seiten

Schließlich ist es noch geplant, spezielle Content-Seiten einem Facelift zu unterziehen, beispielsweise der Seite, die erscheint, wenn ein Server nicht erreicht werden kann, oder die Seite zur Sitzungswiederherstellung.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon Design

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April 08, 2017 04:07 PM

April 06, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla aktiviert mehrere Content-Prozesse in Firefox Developer Edition 54

Die Multiprozess-Architektur von Firefox trennt bislang Browser- und Content-Prozess voneinander, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. Nun hat Mozilla die Anzahl der Content-Prozesse in der Developer Edition von Firefox 54 auf vier erhöht.

Die Entwicklung der neuen Multiprozess-Architektur von Firefox, die auf den Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, hört, macht große Fortschritte. Noch laufen allerdings alle Tabs in einem gemeinsamen Content-Prozess. Für Nutzer der Nightly-Version von Firefox hat sich dies im Januar geändert, als die Anzahl der Content-Prozesse auf zwei erhöht worden war. Vergangenen Monat wurden schließlich vier Content-Prozesse standardmäßig in der Nightly-Version aktiviert.

Die Erhöhung der Content-Prozesse war bislang allerdings auf Nightly-Versionen beschränkt. Im nächsthöheren Release-Kanal, der Developer Edition, war weiterhin nur ein einziger Content-Prozess aktiviert. Ab sofort sind auch in der Developer Edition vier Content-Prozesse standardmäßig aktiviert.

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April 06, 2017 09:14 PM

April 05, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 7.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 7.0 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 7.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox für Apple iOS auf Version 7.0 aktualisiert. Neben Bugfixes ist die neue Version vor allem für Tablet-Nutzer interessant: auf dem iPad werden geöffnete Tabs ab sofort oberhalb der Adressleiste angezeigt.

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April 05, 2017 08:49 PM

April 04, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 55 erhält Berechtigungssystem für WebExtensions

Mit Firefox 55 führt Mozilla ein Berechtigungssystem für WebExtensions inklusive optionaler Berechtigungen ein. Damit bekommen Nutzer mehr Kontrolle darüber, was Firefox-Erweiterungen tun dürfen und was nicht.

Berechtigungen kennt man vor allem von App-Installationen auf Smartphones. Vor der Installation einer App wird der Nutzer darüber informiert, welche Berechtigungen die App anfragt. Werden bestimmte Berechtigungen nicht angefragt und vom Nutzer dementsprechend auch nicht akzeptiert, dann kann die App entsprechende Tätigkeiten auch nicht durchführen.

Google hatte dieses Konzept auch für seinen Browser Chrome übernommen. Und nachdem Mozilla mit den WebExtensions ein Erweiterungs-Modell in Firefox eingeführt hat, welches einen großen Grad an Kompatibilität zum Erweiterungs-Modell von Chrome besitzt, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Berechtigungssystem endlich auch Einzug in Firefox erhält.

Ab Firefox 55 ist es soweit. Berechtigungen kennt Firefox bereits seit der ersten Unterstützung von WebExtensions in Firefox 45, bisher aber ohne sichtbaren Effekt für den Nutzer. Ab Firefox 55 informiert der Mozilla-Browser bei der Installation von Erweiterungen über die von der WebExtension angefragten Berechtigungen. Ist der Nutzer damit nicht einverstanden, hat er an dieser Stelle noch die Möglichkeit, die Installation zu unterbinden.

Am Beispiel einer signierten Erweiterung mit einer angefragten Berechtigung:

WebExtension Berechtigungs-System

Am Beispiel einer nicht signierten Erweiterung mit drei angefragten Berechtigungen:

WebExtension Berechtigungs-System

Bereits jetzt werden auf Mozillas Erweiterungs-Webseite addons.mozilla.org die Berechtigungen von WebExtensions angezeigt, so dass sich der Nutzer bereits vor dem Start der Installation ein Bild davon machen kann, welche Berechtigungen eine Erweiterung anfordert.

WebExtension Berechtigungs-System

Außerdem unterstützt Firefox ab Version 55 auch optionale Berechtigungen. Diese ermöglichen es, bei der Installation einer Erweiterung nur die Berechtigungen anzufragen, welche für den Betrieb einer Erweiterung zwingend notwendig sind, nicht jedoch Berechtigungen, welche nur für einzelne Features benötigt werden.

Optionale Berechtigungen setzen immer eine Nutzer-Interaktion voraus und können nicht automatisch durch die Erweiterung erteilt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass die Erweiterung vor der Benutzung eines Features einen Dialog mit der Bitte um Gewährung einer zusätzlichen Berechtigung anzeigt. Wird diese erteilt, kann das Feature wie gewünscht verwendet werden. Wird diese nicht erteilt, ist das entsprechende Feature nicht nutzbar.

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April 04, 2017 09:04 PM

April 03, 2017

Sören Hentzschel

MOSS: Mozilla lässt weitere Open Source-Projekte auf Sicherheit prüfen

Im Rahmen der Initiative Secure Open Source (SOS) hat Mozilla weitere Open Source-Anwendungen hinsichtlich ihrer Sicherheit überprüfen lassen.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet, um diese finanziell zu unterstützen. Ein im Juni 2016 gestartetes Unterprojekt von MOSS ist Secure Open Source, oder kurz: SOS, mit dem Ziel, Open Source-Software sicherer zu machen. Dazu beauftragt Mozilla Sicherheits-Dienstleister, bekannte Open Source-Projekte hinsichtlich Sicherheits-Schwachstellen zu überprüfen.

Im vergangenen Jahr hatte Mozilla bereits eine Überprüfung von PCRE, libjpeg-turbo, phpMyAdmin, dnsmasq, zlib sowie curl in Auftrag gegeben. Das erste überprüfte Projekt in diesem Jahr war der Mailserver Dovecot, wie bereits im Januar berichtet.

Kurz darauf erfolgte eine Überprüfung von oauth2-server, einem in PHP geschriebenen Authentifizierungs-Server für OAuth 2.0. Hier konnte nur eine Sicherheitslücke von geringer Schwere entdeckt werden. Das Audit wurde durchgeführt vom unabhängig arbeitenden Brian Carpenter.

Für zwei weitere Projekte wurde, wie schon häufiger, Cure53 beauftragt. Überprüft wurden sowohl ntp, eine Implementierung des Network Time Protocols, sowie der Fork ntpsec.

In ntp konnten eine kritische, zwei schwere, eine mittlere sowie acht schwache Sicherheitslücken gefunden werden. In ntpsec wurde keine kritische Sicherheitslücke, aber drei schwere, eine mittlere sowie drei schwache Sicherheitslücken gefunden.

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April 03, 2017 09:41 PM

March 30, 2017

Sören Hentzschel

Photon: Neue Bilder zum kommenden Firefox-Design (Windows, Tipps, Seiten-Menü, UI-Animationen)

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Dies schließt auch ein neues Erscheinungsbild von Firefox ein (Projektname: Photon). Nachdem vergangene Woche das erste Mockup auf diesem Blog enthüllt worden ist, gibt es wieder zuerst hier neue Mockups des kommenden Firefox-Designs. Darunter sind erste Mockups des Designs für Windows-Nutzer, eine erste Vorschau auf eine neue Tipps-Sektion zur Einrichtung von Firefox, ein neues Webseiten-Menü sowie Videos, welche geplante UI-Animationen zeigen.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Vergangene Woche wurde auf diesem Blog erstmals das geplante Design der Öffentlichtkeit bekannt gemacht.

Dieser erste Mockup zeigte das geplante Firefox-Design auf dem Betriebssystem Apple macOS. Neue Mockups zeigen nun erstmals die Windows-Version.

Wichtig: Bei dem folgenden Bildern und Videos handelt es sich um Mockups. Bis zur Veröffentlichung von Firefox 57 können sich noch viele Dinge ändern.

Firefox für Windows / Activity Stream

Neben dem grundlegenden Design von Firefox 57 für Windows zeigt dieser Entwurf auch die Startseite / Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Dabei handelt es sich prinzipiell um den sogenannten Activity Stream, den Mozilla im Rahmen von Test Pilot testet und der als fester Bestandteil in Firefox integriert werden wird.

Dabei wird es ein paar Unterschiede geben. So soll es nach der Integration mehr Anpassungsmöglichkeiten sowohl gegenüber dem Auslieferungszustand der aktuellen Firefox-Version als auch gegenüber dem Test Pilot-Experiment geben. Die Pläne dafür wurden bereits im Februar auf diesem Blog vorgestellt. Die Symbole, welche derzeit unten auf der Seite about:home zu sehen sind, zeigt dieses Mockup in einer vertikalen Leiste auf der rechten Seite.

Firefox 57 Photon Design

Links oben erscheint der Kopf eines Comic-Fuchses mit einer Zahl in einer Sprechblase. Darüber gelangt man zu einem weiteren neuen Feature auf dieser Seite: Firefox-Tipps.

Neues Tipps-Menü empfiehlt Anpassungen

Über die neue Tipps-Sektionen werden sechs Bereiche von Firefox vorgestellt, welche dabei helfen, Firefox an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dies sind die Bereiche Sync, Erweiterungen, Suche, Anpassungen, Privater Modus sowie Firefox zum Standard-Browser machen. Per Checkbox kann die Tipps-Sektion deaktiviert werden.

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon DesignFirefox 57 Photon Design

Firefox 57 Photon Design

Neues Webseiten-Menü

Eine Frage, die sich für einige bereits beim ersten Mockup stellte, war die Frage, was es mit der Schaltfläche mit den drei Punkten in der Adressleiste auf sich hat. Dies beantwortet ein weiteres neues Mockup. Darüber kann ein Menü geöffnet werden, welches Aktionen beinhaltet, die in direktem Zusammenhang mit der geöffneten Webseite stehen.

Dieses Menü beinhaltet diverse Optionen, welche auf vier Abschnitte aufgeteilt sind. Einige der Funktionen waren bisher über Schaltflächen in der Symbolleiste erreichbar. Durch die Integration in ein seitenspezifisches Menü wirkt die Oberfläche von Firefox um einiges aufgeräumter und bietet mehr Platz für andere Schaltflächen.

1. Abschnitt:

  • URL kopieren
  • Link per E-Mail versenden

2. Abschnitt:

  • in Pocket speichern (Erinnerung: Mozilla hat den Pocket-Entwickler, Read It Later, im Februar gekauft.)
  • eine Erinnerung setzen (Diese Funktion ist bislang noch unklar. Möglicherweise handelt es sich dabei um eine Integration von Snooze Tabs, einem Test Pilot-Experiment von Mozilla.)
  • an ein Gerät senden (Diese Funktion gehört zu Firefox Sync.)
  • Screenshot (Dies stammt aus der Integration von Firefox Screenshots aka Page Shot, einem Test Pilot-Experiment, in Firefox ab Version 54.)

3. Abschnitt:

  • Hier können Erweiterungen Einträge hinzufügen.

4. Abschnitt:

  • Teilen (gleich zur alten Teilen-Schaltfläche)

Firefox 57 Photon Design

UI-Animationen

Auch gibt es schon erste Bewegtbilder zu sehen. Wie bei den statischen Mockups gilt natürlich auch hier, dass das Ergebnis in der finalen Version von Firefox 57 von dem abweichen kann, was hier gezeigt wird.

Datei-Download

Lesezeichen setzen

Hier ist nur der zweite Teil des Videos relevant, der erste Teil zeigt noch einmal Downloads.

Sitzungswiederherstellung / Lade-Animationen in Tabs

Adressleiste

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March 30, 2017 09:20 PM

March 29, 2017

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 52.0.2 (Desktop & Android)

Mozilla hat Firefox 52.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Fehler in der Versionsreihe 52.x seines Browsers, sowohl für den Desktop als auch für Android.

Firefox 52.0.2 für den Desktop

Mit der Veröffentlichung von Firefox 52.0.2 behebt Mozilla mehrere Fehler. Sicherheitslücken gab es keine zu beheben. Eines der behobenen Probleme sind Favicons in den Tabs, welche beim Wiederherstellung der Sitzung unter Umständen nicht geladen werden konnten.

Ebenfalls behoben wurde ein Problem, welches dafür sorgte, dass Nutzer von Windows 8 und höher nach der Installation nicht mehr gefragt wurden, ob Firefox zum Standard-Browser gemacht werden soll.

Auf Systemen mit Linux als Betriebssystem wurde eine mögliche Absturzursache bei Programmstart behoben. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches indische Schriften für einige Nutzer unleserlich machte.

Download Mozilla Firefox 52.0.2 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Firefox 52.0.2 für Android

Auch Firefox für Android hat ein Update auf Version 52.0.2 spendiert bekommen.

Mit dem Update wird Nutzern eines Gerätes mit ARM-Architektur ohne NEON-Befehlssatzerweiterung ein Hinweis angezeigt, dass das entsprechende Gerät ab Firefox 53 nicht länger unterstützt und keine weiteren Updates mehr erhalten wird. Außerdem wurde die Presentation API deaktiviert, da diese das Laden von Webseiten verlangsamen konnte.

Download Mozilla Firefox 52.0.2 für Google Android

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March 29, 2017 07:45 PM

March 27, 2017

Sören Hentzschel

Quantum: WebRender aus Servo landet in Firefox Nightly

Mozilla hat den nächsten Meilenstein auf dem Weg zu Firefox 57 erreicht: Die Nightly-Version von Firefox für Windows wird ab sofort mit der in Rust entwickelten WebRender-Komponente aus dem Servo-Projekt ausgeliefert. WebRender soll die GPU stärker als bisher einbeziehen und so eine deutlich bessere Performance liefern.

WebRender wurde auf diesem Blog erstmals im März 2016 vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen neuartigen Renderer, welcher im Rahmen des Servo-Projekts in der Programmiersprache Rust entwickelt wird und im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet, bloß für das Rendering von Web-Content optimiert ist. In einer Demo eines Google-Mitarbeiters konnte WebRender damals schon eine beeindruckende Performance vorweisen.

Nightly-Versionen von Firefox für Windows werden ab sofort mit WebRender ausgeliefert. WebRender ist standardmäßig allerdings noch deaktiviert. Experimentierfreudige können WebRender via about:config aktivieren, indem der Schalter gfx.webrender.enabled per Doppelklick auf true geschaltet und Firefox neu gestartet wird.

ACHTUNG: WebRender ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht für die reguläre Verwendung zu empfehlen, bringt noch keine Performance-Vorteile und sollte nur in einem eigens zum Testen eingerichteten Firefox-Profil verwendet werden, da die Aktivierung Instabilitäten hervorrufen kann.

WebRender verspricht große Performance-Vorteile, diese sind in der aktuellen Nightly-Version von Firefox allerdings noch nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil: Noch findet das Rendering komplett in Gecko statt und die Pixel werden nach WebRender kopiert, was extrem langsam ist. Stück für Stück sollen die einzelnen Rendering-Features konvertiert werden, so dass diese in WebRender statt in Gecko gerendert werden. Erst, wenn Mozilla einen Großteil der Rendering-Features integriert hat, wird WebRender sein Potential entfalten können.

Auch wenn jetzt noch kein direkter Vorteil erkennbar ist, bedeutet die Integration von WebRender in Firefox einen wichtigen Meilenstein für das Quantum-Projekt, worunter noch viel mehr als nur das fällt. Unter dem Projektnamen Quantum entwickelt Mozilla Verbesserungen, welche die Performance der Gecko-Engine auf ein neues Niveau heben sollen. Eine erste Version von Quantum soll in Firefox 57 landen, welcher für den 14. November 2017 erwartet wird. Mit Quantum, exklusiver WebExtension-Unterstützung, neuem Themes-System sowie einem neuen Standard-Design wird Firefox 57 ein wegweisender Release für Mozilla und seine Nutzer werden.

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March 27, 2017 08:53 PM

March 25, 2017

Sören Hentzschel

Firefox: Multiprozess-Architektur wieder für einige Nutzer von Add-ons deaktiviert

Mozilla hat die Kriterien für die Ausrollung der Multiprozess-Architektur in Firefox 51 und Firefox 52 geändert, so dass diese in Bezug auf Add-ons wieder den Kriterien von Firefox 50 entsprechen. Damit wird die Multiprozess-Architektur für einen Teil der Nutzer von Add-ons wieder deaktiviert.

Für die Aktivierung der Multiprozess-Architektur, welche unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt wird, gelten bestimmte Kriterien, von denen eines die aktiven Erweiterungen sind. In Bezug auf Add-ons galt in Firefox 50, dass sämtliche WebExtensions sowie alle Erweiterungen gemeinsam mit e10s genutzt werden können, welche von ihrem jeweiligen Entwickler explizit als kompatibel markiert worden sind.

In Firefox 51 hatte Mozilla die Liste um ca. 770 weitere Add-ons erweitert, welche diese Markierung nicht hatten und die Aktivierung von e10s dennoch nicht verhindern sollten.

Per Update des entsprechenden System-Add-ons „Multi-process staged rollout “ auf Version 1.12, welches seit gestern Abend ausgerollt wird, ändert Mozilla die Kriterien für Nutzer von Firefox 51 und Firefox 52 wieder auf die Kriterien von Firefox 50, was im Wesentlichen einen Wegfall der in Firefox 51 eingeführten Whitelist bedeutet. Tab Mix Plus befindet sich auf einer Blacklist und verhindert trotz entsprechender Markierung durch den Entwickler die Aktivierung von e10s. Auf diese Blacklist hat Mozilla außerdem neu die beiden Erweiterungen LastPass sowie Mega gesetzt. Tab Mix Plus sowie LastPass sollen in etwa drei Wochen wieder von der Blacklist entfernt werden, sofern die Telemetrie-Daten und das Feedback der Beta-Nutzer von Firefox nichts anderes nahelegen.

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March 25, 2017 09:40 AM

March 23, 2017

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: vier Content-Prozesse, verbesserte Prozess-Auswahl

Knapp zwei Monate, nachdem Mozilla den Startschuss für mehrere Content-Prozesse in der Nightly-Version von Firefox gegeben hat, wurde nun die Anzahl der Content-Prozesse auf vier verdoppelt. Außerdem wurde die Prozess-Auswahl verbessert.

Firefox wird seit Version 48 erstmals mit einer Multiprozess-Architektur für einen Teil der Nutzer ausgeliefert, welche unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt wird. Seit dem gab es mit jeder neuen Firefox-Version Verbesserungen an dieser sowie die Auslieferung an immer mehr Nutzer. Allerdings findet nach wie vor nur eine Trennung zwischen Browser- und Content-Prozess statt, wobei sich alle Tabs einen gemeinsamen Content-Prozess teilen. In der Nightly-Version von Firefox 54 hatte Mozilla erstmals zwei Content-Prozesse aktiviert.

Nun ist Mozilla knapp zwei Monate später einen Schritt weiter gegangen und hat die Anzahl der Content-Prozesse in der Nightly-Version von Firefox 55 auf vier erhöht.

Bereits vor zwei Wochen war eine Änderung gelandet, welche die Prozess-Auswahl von Firefox verbessert. Bislang hatte es komplett auf Zufall basiert, in welchem Prozess neue Tabs landen. Nun erfolgt die Auswahl des Prozesses auf der Basis, welcher Prozess zum gegenwärtigen Zeitpunkt die wenigsten offenen Tabs beherbergt. Diese Änderung wurde kurz nach der Implementierung in Firefox 55 nachträglich in Firefox 54 integriert.

Langfristig soll die Prozess-Auswahl intelligenter erfolgen, in der Zwischenzeit ist dies aber ein Fortschritt gegenüber der vollständig zufälligen Prozess-Auswahl.

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March 23, 2017 09:46 PM

March 22, 2017

Sören Hentzschel

Firefox 57: Erste Vorschau auf das neue Firefox-Design (Photon)

Mit Firefox 57 arbeitet Mozilla an einer der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte von Firefox. Dass Firefox 57 große Änderungen bringen wird, macht sich dabei auch optisch bemerkbar: unter dem Projektnamen Photon arbeitet Mozilla an einem neuen Firefox-Design, welches sich deutlich vom bisherigen Australis-Design unterscheidet. Wie das neue Firefox-Design aussehen wird, war bisher allerdings ein Geheimnis. In diesem Artikel gebe ich die weltweit erste Vorschau auf das kommende Firefox-Design.

Mozilla wird voraussichtlich im November dieses Jahres Firefox 57 veröffentlichen. Firefox 57 wird dabei kein gewöhnlicher Release sein, denn mit Firefox 57 wird Mozilla einige sehr bedeutende Änderungen einführen, was diese Version zu einem Meilenstein in der Geschichte von Firefox und Wegweiser für die Zukunft des Mozilla-Browsers machen wird. Die Änderungen, welche Mozilla mit Firefox 57 einführen wird, werden spürbar sein, und das durch die Natur der Änderungen nicht nur zur Zufriedenheit aller Nutzer. Aber es sind die Änderungen, die notwendig sind, um Firefox wieder zurück auf die Erfolgsspur bringen zu können.

Große Änderungen in Firefox 57

So verabschiedet sich Mozilla mit Firefox 57 von seinen veralteten Erweiterungs-Architekturen und setzt ausschließlich auf die neue WebExtension-Architektur. Dies schließt auch die bisherigen vollständigen Firefox-Themes ein, welche durch ein neues Theming-System ersetzt werden. Einen vollständigen Überblick darüber, welche Erweiterungs-Arten ab Firefox 57 in welcher Form unterstützt werden, gibt es hier.

Ebenfalls soll eine erste Version dessen in Firefox 57 landen, was Mozilla unter dem Projektnamen Quantum entwickelt. Angekündigt wurde dies als die Browser-Engine der nächsten Generation. Mozilla erhofft sich von Quantum einen derartigen Performance-Sprung, dass sich die gesamte Web-Experience, verglichen mit dem Stand heutiger Engines, anders anfühlen soll: Webseiten sollen schneller laden, das Scrolling noch sanfter sein, Animationen und interaktive Apps sollen verzögerungsfrei antworten und mit noch mehr Content bei gleichbleibend hoher Framerate umgehen können. Wichtige Inhalte sollen automatisch die höchste Priorität beim Rendering zugewiesen bekommen. Möglich soll dies durch die Ausnutzung moderner Hardware, die Parallelisierung von Aufgaben sowie Auslagerung von Aufgaben an die Grafikkarte werden.

Quantum ist nicht etwa eine komplett neue Browser-Engine, sondern ersetzt wesentliche Teile der aktuellen Gecko-Engine durch Neu-Implementierungen, einschließlich welcher aus dem Servo-Projekt. Daraus ergibt sich, dass wie in Servo auch wesentliche Teile von Quantum in der Programmiersprache Rust entwickelt werden.

Diesen Maßstäben entsprechend wird Mozilla mit Firefox 57 auch das Standard-Design von Firefox erneuern, so dass Firefox 57 auch optisch einen Meilenstein für Firefox darstellt. Dies läuft unter dem Projektnamen Photon, worüber erst vergangenen Monat auf diesem Blog erste Details verraten worden waren.

Großes Team arbeitet an Photon

Damit Mozilla seinen Zeitplan halten kann, hat Mozilla einige Personal-Ressourcen für Photon abgestellt. So arbeiten zwölf Entwickler Vollzeit an Photon sowie sieben UX-Designer. Drei weitere Entwickler werden im Laufe der kommenden Wochen dazustoßen, sobald diese aus anderen Projekten verfügbar werden.

Dabei wird das Photon-Projekt in fünf Unterprojekte aufgeteilt, welche jeweils ihre eigenen Teams haben und parallel arbeiten. Diese teilen sich wie folgt auf:

  1. Onboarding. Der erste Firefox-Start nach der Installation ist von großer Bedeutung, wenn es darum geht, neue Nutzer zu halten und es nicht bei einer einmaligen Nutzung zu belassen. Dies möchte Mozilla verbessern und natürlich fällt auch das Photon-spezifische Onboarding unter dieses Unterprojekt, also praktisch die Vorstellung der Neuerungen von Firefox 57 nach dem Update.
  2. Visual Redesign. Dies ist der offensichtliche Part: die Neugestaltung der Firefox-Oberfläche.
  3. Animation. Durch einen angebrachten Einsatz von Animationen soll die gefühlte Performance verbessert werden.
  4. Performance. Natürlich soll nicht nur durch Animationen das Gefühl von Performance verbessert werden, ein wichtiger Schwerpunkt von Photon ist auch die Behebung von realen Performance-Problemen. Dies ist damit praktisch das Frontend-Gegenstück zu den Arbeiten des Quantum-Projekts.
  5.  Structure. Änderungen an den Menüs und den Anpassungsmöglichkeiten.

Die Veröffentlichung von Firefox 57 ist derzeit für den 14. November geplant. Am 7. August erreicht Firefox 57 die sogenannte Aurora-Phase. Bis dahin soll ein Großteil der Entwicklungsarbeit für Photon und die erste Quantum-Version umgesetzt sein, was einem Zeitraum von jetzt noch gut 20 Wochen entspricht.

So sieht das neue Firefox-Design aus

Aktuelle Mockups zum kommenden Firefox Screenshots beinhalten auch eine Vorschau auf das kommende Firefox-Design. Bei Firefox Screenshots handelt es sich um ein Screenshot-Werkzeug, welches Mozilla unter dem Namen Page Shot im Rahmen von Test Pilot erprobt hat und in Firefox 54 als Firefox Screenshots in Firefox integriert werden wird.

Erster auffälliger Unterschied: die Tabs sind wieder eckig und dabei sogar eckiger als je zuvor. Hatten Firefox-Designs vor Australis zwar grundsätzlich auch eckige Tabs, hatten diese aber zumindest immer leicht abgerundete Ecken. Und wem das Australis-Design (Firefox 29 bis Firefox 56) zu viel Ähnlichkeit mit Google Chrome hatte, wird dies über Photon definitiv nicht sagen können. Ansonsten gilt natürlich: Design ist eine Geschmacksfrage und wie bei jedem Design bisher muss sich auch bei diesem Design jeder sein eigenes Urteil bilden.

Wichtig: Bei dem folgenden Bild handelt es sich um ein Mockup. Bis zur Veröffentlichung von Firefox 57 können sich noch viele Dinge ändern.

Firefox 57 Photon Design

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March 22, 2017 08:06 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sidebar-Panel: 3D Gamers – Latest game related file releases ♰

Blogpost in englischer SpracheAuf Ed Mullens Home Page findet sich neben vielen anderen interessanten Themen auch eine Aufstellung von SeaMonkey-tauglichen Sidebar-Panels; in loser Folge werde ich in den nächsten Wochen einige kleine Testberichte schreiben.

Los gehtʼs mit :

3D Gamers – Latest game related file releases

Das ist schnell erledigt, der Einbau des Sidebar-Panels funktioniert per Klick auf den Link problemlos, aber es gibt im Panel dann keinen Inhalt, nur die Fehlermeldung “Not Found – The requested URL /feeds/netscape/3dgamers.html was not found on this server.”

Das Panel soll wohl den Inhalt von 3dgamers.com/feeds/netscape/3dgamers.html anzeigen. Die Website 3dgamers.com gibt es aber anscheinend nicht mehr, bei Aufruf im Browser wird auf fileplanet.com umgeleitet.

Zu diesem Sidebar-Panel fehlt inzwischen der Internetinhalt, es ist nutzlos geworden.


Fühlt Euch bitte eingeladen, Eure eigenen Erfahrungsberichte mit Sidebar-Panels (nicht nur von o. g. Seite) hier im Blog zu veröffentlichen.

March 22, 2017 10:56 AM

March 21, 2017

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.16 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.16 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.15 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.16 bereit. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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March 21, 2017 09:50 PM

March 18, 2017

Sören Hentzschel

Pwn2Own 2017: Mozilla veröffentlicht schnelles Update auf Firefox 52.0.1

Wieder einmal hat der jährlich stattfindende Pwn2Own-Wettbewerb Sicherheitslücken in diversen Browsern, Browser-Plugins und Betriebssystemen offengelegt. Mozilla hat wie immer zügig reagiert und ein umgehendes Sicherheitsupdate auf Firefox 52.0.1 veröffentlicht.

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr auf der CanSecWest Sicherheitskonferenz wieder der Pwn2Own-Wettbewerb statt, ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, Sicherheitslücken in Browsern, Browser-Plugins und Betriebssystemen zu finden.

Auch dieses Jahr konnten wieder zahlreiche Sicherheitslücken im Rahmen von Pwn2Own demonstriert werden. Dies schließt die Betriebssyteme Windows, macOS und Linux ein, Browser Plugins wie den Adobe Reader oder den Adobe Flash Player und natürlich diverse Browser. Auch Firefox konnte einmal erfolgreich überwunden werden. Mozilla stuft die Sicherheitslücke als kritisch ein, allerdings benötigt es noch eine zweite Sicherheitslücke, damit diese ausgenutzt werden kann. Mozilla hat, wie im Vorfeld von Pwn2Own bereits geplant, umgehend nach Bekanntwerden das Problem geschlossen und mit Firefox 52.0.1 ein Sicherheits-Update veröffentlicht.

Firefox 52.0.1 steht bereits zum Download zur Verfügung.

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March 18, 2017 08:38 AM