Planet Mozilla (de)
January 26, 2012
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
in diesem Artikel geht es ausnahmsweise um ein Thema, welches ich bisher eigentlich noch nie beachtet habe. Und doch ist es ein Thema, welches für einen Blogger ebenso wichtig ist wie für einen Buchautor oder auch einen Zeitungsreporter. Es dreht sich nämlich um Euch, liebe Leserinnen und Leser! Um Euch und Eure Macht mir als Blogger gegenüber:
Der Blogger: Ein Spielball der Leser?
Wie komme ich nun auf dieses seltsame Thema? Eigentlich hätte ich das ja bereits in meinem Artikel über die Themenwahl ansprechen könne, aber ich habe es offen gesagt vergessen!
Nun bin ich aber zufälliger Weise auf ein paar Diskussionen gestoßen, die eben genau dieses Thema ansprechen. Ich habe mir diese Diskussionen angesehen und sogar meinen Senf dazu abgegeben. Doch nun bin ich zu dem Schluß gekommen, daß die Sache einen eigenen Artikel hier auf TmoWizard’s Castle wert ist. Schließlich seid Ihr, werte Leserinnen und Leser, ja das Wertvollste, das ein Blogger hat. Ohne Euch ist sein Blog nämlich nichts als sinnlos vergeudete Zeit!
Aufmerksam auf das Thema wurde ich durch den Artikel Wünsch Dir was von Thomas auf NICHTSPURLOS, in dem es um den richtigen Umgang zwischen einem Blogger und seinen Lesern geht. In erster Linie dreht es sich darum, ob sich ein Blogger von seinen Lesern beeinflussen lassen darf in der Wahl seiner Themen oder nicht. Ich zitiere einmal dazu sein oberstes Gebot dazu aus seinem Artikel:
ZITAT von Thomas:
Meine oberste Meinung dazu: Mein Blog ist mein Wohnzimmer und dieses richte ich mir ein wie ich möchte! Soll nichts anderes bedeuten als, ich betreibe meinen Blog als Hobby und schreibe über die Themen die mir persönlich wichtig und interessant bzw. berichtenswert erscheinen. Dies können kritische Berichte, lustige oder auch ganz persönliche Beiträge sein, eben ganz so wie ich persönlich es für richtig halte.
Das spiegelt im Großen und Ganzen eigentlich bereits meine eigene Meinung dazu wieder! Auch ich betreibe mein kleines Blog eigentlich nur so zum Spaß und weil mich die vom mir verwendeten Themen interessieren. Ich schreibe meine Artikel aber auch, weil es da draußen jemanden gibt, der sich ebenfalls dafür interessieren:
Das seid nämlich Ihr, liebe Leserinnen und Leser, die Ihr hier meine Artikel lest!
Nun geht es in der ganzen Diskussion also darum, ob ein Leser dem Blogger ein Thema vorschlagen darf oder nicht. Er darf schon etwas vorschlagen, aber er darf nicht dem Blogger vorschreiben, was dieser schreiben soll oder nicht! Genau aus diesem Grund kam es zu dieser ganzen Diskussion, an der sich bereits vor Thomas auch Sascha von GESICHTET.net mit seinem Artikel Wie viel Einfluss darf ein Leser auf einen Blog haben? beteiligte. Ich zitiere hier einmal aus seinem Artikel, damit Ihr nicht extra suchen müßt (könnt Ihr natürlich trotzdem, wenn Ihr wollt!):
ZITAT von Sascha:
Klar ist es mein Blog, aber er lebt ja auch von seinen Lesern. Würde ich nur für mich schreiben, täte ich das sicherlich nicht im öffentlichen Internet. Wenn ich hier schreibe, dann mache ich das auch, weil ich hoffe, dass es zu Reaktionen seitens der Leser kommt. Insofern interessiert es mich selbstverständlich schon ein Stück weit, ob ich mit der eigenen Themenwahl -die mich natürlich auch und in erster Linie erst einmal selbst interessieren muss- auch das Interesse meiner Leser treffe. Das kann mitunter etwas symbiotisches haben.
Er bringt es hier auf den Punkt, daß ein Blog ja von seinen Lesern lebt. Immerhin schreiben wir unsere Artikel, damit diese eben öffentlich von anderen, nämlich EUCH, gelesen werden können! Von dieser Seite betrachtet ist es natürlich wichtig, welche Meinung Ihr als Leser darüber hat. Aus diesem Grund gibt es ja auch eine Kommentarfunktion, wodurch solche Diskussionen entstehen können.
Kommen wir nun zum eigentlichen Ursprung des Ganzen, den wir in dem Artikel » In eigener Sache von der Zeitzeugin finden. Da wollten also einige Leute der Zeitzeugin tatsächlich vorschreiben, was sie schreiben soll! Dabei sollen diese Leute auch noch (laut einem ihrer Kommentare auf GESICHTET.net) per Mail geschrieben haben und waren dabei auch noch beleidigend ihr gegenüber!
Ehem… Werte Leserinnen und Leser, das geht natürlich mal gar nicht! 
Alle drei im Artikel erwähnte Blogs sind wie auch TmoWizard’s Castle privat! Das bedeutet, daß wir unsere Blogs neben unserer eigentlichen Tätigkeit führen und (soweit ich weiß) alle vier keinen Cent damit verdienen! Wir schreiben hier über Themen, weil wir diese für lesenswert halten und sie einem größeren Kreis zukommen lassen wollen.
Man kann mir zwar schon ein Thema für einen Artikel vorschlagen, solange es zu den Kategorien des Blogs passen. Vielleicht gehe ich sogar darauf ein, aber wirklich nur dann, wenn es mich persönlich wirklich interessiert. Vorschreiben lasse ich mir dabei jedoch garantiert nichts und beleidigen natürlich erst recht nicht!
Mein Fazit zu diesem Thema:
My Blog is my Castle! Ich denke, damit ist auch schon alles gesagt.
Grüße nun aus den dunklen Kammern von TmoWizard’s Castle zu Augsburg
sendet euch, liebe Leserinnen und Leser
euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
January 26, 2012 11:22 PM
January 25, 2012
Hallo zusammen!
Heute, am 25. Januar 2012 um 12:45 Uhr war es soweit:
Mein kleiner Besucherzähler hat seinen ersten Geburtstag!
Grund genug für mich, darüber einen kleinen Artikel zu schreiben.
Wie einige meiner Leser wissen, war dieses Blog ursprünglich auf drei verschiedene Blogs aufgeteilt. Zwei davon waren sogar die früher relativ beliebten Live-Spaces von Microsoft™ und wanderten mit der Einstellung des Dienstes Ende 2010 erst zu WordPress.com und dann zusammen mit dem dritten Blog und allen Artikeln und Kommentaren zwischen dem 30.12.2010 und dem 10.01.2011 (naja, die Uhrzeit!) hier her zu meinem Freehoster.
Gleich mein aller erster … naja … “Artikel” (Oktober 2006) drehte sich eben um den damaligen Besucherzähler und den damit verbundenen Ärger. Dieses Chaos zog sich praktisch all die Jahre hindurch, bis ich eher durch Zufall vor eben einem Jahr auf folgendes WordPress-Plugin bzw. Widget von Elias Schwerdtfeger alias Nachtwaechter gestoßen bin:

Dieser Zähler macht eigentlich nur folgendes: Er zählt die IP-Adressen der Besucher und behält diese (zumindest bei mir) für 24 Stunden, danach “vergisst” er diese wieder, sie werden also nicht dauerhaft gespeichert. Dabei unterscheidet er allerdings nicht, ob das nun ein richtiger Besucher ist oder eventuell nur der Crawler einer Suchmaschine!
Durch diese Zählweise ist die Besucherzahl natürlich sehr ungenau, die Zahl der “echten” Besucher liegt momentan eher bei ~55.000 in diesen 12 Monaten. Ich muß jedoch dazu sagen, daß sich durch verschiedene Artikel von mir und der Vernetzung des Blogs mit Twitter und anderen Diensten das Verhältnis Besucher ↔ Crawler in den letzten paar Monaten drastisch verändert hat! Noch Mitte 2011 hätte ich nie gedacht, daß mein Blog überhaupt solch einen Erfolg bekommt. Zu diesem Zeitpunkt war die Zahl der echten Besucher eher als gering zu bezeichnen Das ist zwar nichts im Vergleich zu den wirklich großen und bekannten Blogs, für mich aber nichts desto trotz etwas auf das ich irgendwie Stolz bin! 
Natürlich ist das Ergebnis dieses Widgets nicht repräsentativ, es dient meinen Lesern und mir viel mehr als ungefährer Richtwert. Für genauere Zahlen arbeite ich gerade einen eigenen Artikel aus, den ich eventuell noch heute, wahrscheinlich aber erst morgen veröffentlichen werde. Immerhin recherchiere ich gerade für drei verschiedene Artikel, die alle noch auf ihre Vervollständigung warten! Laßt euch also überraschen!
Viele Grüße nun aus den finsteren Gemäuern von TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Einen schönen Mittwoch wünscht euch
Euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
January 25, 2012 02:25 PM
January 24, 2012
Hallo zusammen!
Ich möchte hier einmal ein leidiges Thema ansprechen, welches mich als Linux-Anwender eigentlich eher weniger betrifft:
Computerviren und wie man sich (eventuell) davor schützen kann
Dazu jedoch erst eine Hintergrundinformation:
Meine ersten Erfahrungen mit Computerviren durfte ich bereits anno 1986 oder so mit einem ATARI ST sammeln. Auch später dann mit DOS und Windows™ (übrigens nicht mit XP!) hatte ich leider öfter mal Kontakt mit solchem Ungeziefer. Ich kenne mich also irgendwie mit so einer Situation aus.
Nun hatte letztens ein Bekannter auf seinem Windows 7-Rechner einen (naja, waren ein paar mehr!) solchen unfreundlichen Zeitgenossen und bat mich (natürlich, wen auch sonst?) um Unterstützung beim Entfernen des selbigen.
Wie es nun mal so üblich ist wußte wieder einmal niemand, wie denn das Teil überhaupt auf den Rechner gekommen sein könnte. Schließlich sitzt man ja hinter einem Router und hat auch einen Virenscanner installiert.
Da kam dann auch schon der erste erstaunte Blick von mir: Was soll denn bitte eine schon vor Monaten abgelaufene 30 Tage Testversion bringen? Das Teil war eigentlich nur noch da, damit auch wirklich genügend Platz auf der Platte verschwendet wird!
Weiterhin waren da Programme installiert, die der gute Mann bestimmt nicht gekauft hatte. Die Quellen dieser Programme möchte ich nicht wissen, der geneigte Leser wird es sich aber ungefähr denken können.
Nun hat sich der Junge gedacht, daß man einfach aus dem Internet einen anderen Virenscanner holt, diesen dann installiert und einfach das System damit überprüft und säubert. Ja klar, ich installiere etwas auf einem verseuchten System! Es sollte eigentlich einleuchtend sein, daß dann der gerade eben installierte Scanner ebenfalls sein Fett weg kriegt!
Hier möchte ich nun auf den eigentlichen Grund dieses Artikels kommen:
Genau dieses Vorgehen wurde tatsächlich in einigen Foren vorgeschlagen!
Leute! Ein verseuchtes System kann man nur dann prüfen, wenn man z. B. eine Live-CD oder ein zweites virusfreies System hat, alles andere ist völliger Unsinn! Auch ist es eben nicht immer notwendig, daß ein betroffenes System neu installiert werden muß. Sehr viele dieser Schadprogramme lassen sich tatsächlich entfernen, ohne daß irgend welchen Reste zurück bleiben. Im oben genannten Fall war das allerdings nicht mehr möglich. Wir haben das betroffene System erst mit einer Live-CD geprüft, dann mit verschiedenen Online-Scannern und auch noch mit einem zweiten nicht verseuchten System. Es war schlicht und ergreifend umsonst! 
Hier stellt sich mir dann doch die Frage, wie es dazu überhaupt kommen konnte. Auf dem System hat es vor Viren, Würmern und Trojanern nur so gewimmelt! Als nächstes durfte ich feststellen, daß nicht einmal sein Windows ein Original war und sein Office natürlich ebenso wenig. Updates hatte er dadurch natürlich auch keine installiert und so hatten diese Schadprogramme leichtes Spiel.
Auch sein nie verwendeter Internet Explodierer sah furchteinflößend aus, da war vor lauter Toolbars nur noch eine kleine Lücke für Websites übrig! Man muß ja schließlich alles installieren, das nicht bei drei wieder verschwunden ist. Das Kleingedruckte braucht man dabei natürlich auch nicht lesen, steht ja eh immer das selbe drinnen.
Da der gute Mann seinen PC nur zum Surfen, für einige Browsergames, seine Mails und ab und zu zum Briefe schreiben verwendet habe ich im kurzerhand ein aktuelles Ubuntu installiert. Mal sehen, wann ich wieder von ihm höre!
Wie kann man sich nun einiger Maßen vor solch einer bösen Überraschung schützen?
Das fängt eigentlich schon mit dem Betriebssystem selbst an! Dieses sollte auf jeden Fall immer auf dem neuesten Stand sein, da mit jedem Update Sicherheitslücken geschlossen werden. Das gilt nicht nur für Windows, sondern für jedes Betriebssystem einschließlich Linux!
Auch sämtliche installierten Programme müßen immer auf dem aktuellen Stand gebracht werden, da natürlich auch diese nicht fehlerfrei sein können. Das gilt natürlich ins Besondere für den Virenscanner! Ist dessen Datenbank veraltet kann man ihn auch gleich in die Tonne klopfen, da er aktuelle Viren gar nicht mehr finden kann. Dabei ist es auch egal, ob das nun ein kostenloses Produkt ist oder eine teure Sicherheits-Suite. Für den normalen Anwender reichen so kostenlose Scanner wie Avast, Avira oder auch ClamWin/ClamAV völlig aus, wobei ich den Avira nicht mehr empfehlen kann. Näheres hierzu findet man im Internet!
Ein weiter sehr wichtiger Punkt ist auch, woher man seine Programme bezieht. Wenn man sich ein Programm kauft, dann kommt das ja vom Hersteller. Nicht anders sollte man es auch bei kostenlosen Produkten halten. Als ich noch mit Windows arbeitete wäre es mir nie in den Sinn gekommen, daß ich z. B. einen Virenscanner von der Website einer Zeitschrift downloade! Das selbe gilt natürlich auch für OpenOffice.org/LibreOffice oder auch das Grafikprogramm GIMP, so etwas holt man sich immer direkt beim Hersteller!
Als nächster Punkt sei noch das Benutzerkonto erwähnt. Auf keinen Fall sollte man als Administrator in’s Internet gehen, das geht garantiert nicht gut! Sollte man sich tatsächlich mal einen Virus einfangen, dann bekommt dieser nämlich die selben Rechte wie der Benutzer. Das bedeutet, daß er als Administrator natürlich sehr viel Unheil auf dem System anrichten kann und wohl auch wird! Das gilt logischer Weise für alle Programme.
Eine der besten Möglichkeiten zum Schutz vor Viren aus dem Internet ist es, wenn man mit einer Live-CD surft. Da diese keinen direkten Zugriff auf das eigentliche System hat kann damit auch kein Virus installiert werden! Diese Live-CDs sind vollständig auf CD “installierte” Betriebssysteme, die meistens auf dem Linux-Kernel aufbauen. Alleine dadurch haben Viren für Windows schon einmal gar keine Chance, daß sie irgend einen Schaden anrichten können!
Der große Nachteil dabei ist jedoch, daß diese Systeme sehr träge sind. Vernünftig arbeiten läßt sich damit nicht wirklich. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, ein Live-System auf einen USB-Stick zu installieren. Wenn man nun von solch einem Stick sein System bootet, dann bindet es meistens die im Rechner eingebaute Festplatte mit ein, so daß man auch mal etwas aus dem Netz herunterladen und auf dieser Platte speichern kann. Da das eigentliche System im Allgemeinen mit einem Schreibschutz versehen ist kann dieses nicht infiziert werden! Andererseits kann man aber die Dateien aus dem Netz mit einem Virenscanner prüfen, wobei sich hier ein Online-Scanner empfiehlt.
Eine andere Möglichkeit zum Schutz vor Windowsviren ist es, wenn man gleich auf ein anderes System umsteigt! Hier gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:
- Wenn man genügend Kleingeld zur Verfügung hat einen Apple-Computer
- Ein Dual- bzw. Multi-Boot-System mit Linux und Windows
- So wie ich ein kompletter Umstieg auf Linux
Hierbei kommt es natürlich sehr darauf an, was man mit seinem Rechner denn machen möchte und welche Windows-Programme man bereits hat. Es wäre z. B. ein völliger Unsinn, wenn man die nicht gerade billige Adobe Creative Suite und noch einige Games besitzt und sich dann einen Apple zulegt oder Linux auf dem vorhanden Rechner installiert. Das Zeug wird da schwerlich zum Mitarbeiten überredet werden können! Das Selbe gilt auch für Hardcore-Gamer, sie könnten mit ihren Spielen nichts mehr anfangen.
Hier empfiehlt sich also Punkt 2. —> Windows für die Spiele und Adobe, der Rest wird mit Linux erledigt.
Wenn man allerdings kein Gamer ist und auch keine besonderen teuren Programme sein eigen nennt hat man nun die Wahl zwischen Punkt 1 und Punkt 3: Apple oder Linux, wobei man übrigens auch auf einem Apple ein Linux installieren kann!
Ich persönlich habe mich vor über 3 Jahren erst für Punkt 2 entschieden und bin ca. ein halbes Jahr später komplett auf Linux (in meinem Fall Kubuntu) umgestiegen. Immerhin hatte ich ja einen funktionstüchtigen Rechner, warum hätte ich mir als einen nicht gerade billigen Apple kaufen sollen?
Der letzte und wohl wichtigste Punkt zum Schutz vor Schadsoftware soll natürlich auch noch genannt werden:
Gehirn einschalten!
Natürlich ist das alles nur ein relativer Schutz vor Viren. In einem Multi-Boot-System kann man sich natürlich weiterhin sein Windows infizieren. Für Linux und Apple sind zwar zur Zeit keine Viren bekannt, aber verlassen würde ich mich trotzdem nicht darauf. Ich würde auch unter diesen Systemen jedem raten, daß er sich einen Virenscanner installiert. Wie das bei Apple ist weiß ich nicht, bei den meisten (wenn nicht gar bei allen) Linux-Distributionen ist allerdings in den Programmpaketen der ClamAV dabei. Für den normalen Gebrauch genügt dieser auch völlig, jedoch gibt es z. B. auch den Avira für Linux.
Bei mir läuft wie schon in meinem Tutorial für SeaMonkey beschrieben ClamAV. Hier sei jedoch zu erwähnen, daß dieser nicht als Echtzeitscanner läuft. Das wäre mir dann doch etwas zu viel Arbeit gewesen und außerdem ist es bei meiner Arbeitsweise auch nicht notwendig! Downloads und empfangene Mails werden wie im Tutorial erwähnt automatisch gescannt und einmal im Monat prüfe ich das komplette System.
Mein Fazit zum Thema Computerviren:
Natürlich ist es jedem selbst überlassen, welche Möglichkeiten er zum Schutz vor Viren verwendet. Ich habe hier drei Wege aufgezeigt, die alle auf ihre Art einen relativen Schutz vor Schadsoftware bieten. Es dürfte allerdings auch jedem klar sein, daß kein System zu 100% sicher ist!
Einzig der wirkliche Hardcore-Gamer hat nur die Möglichkeit, Windows zumindest im Multi-Boot zu installieren. Alle anderen Anwender könnten eigentlich zu jeder Zeit komplett auf ein anderes System umsteigen, wobei nur der Faktor Geld eine Rolle spielt. Wer genug davon übrig hat kann sich gerne einen Apple leisten wenn er will, wer jedoch bereits einen Rechner zu Hause hat ist mit einem Linux meiner Meinung nach besser bedient.
Grüße nun aus den finsteren Kammern von TmoWizard’s Castle
Einen virusfreien Tag wünsche ich euch allen
Euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
January 24, 2012 12:11 PM
January 22, 2012
Hallo Freunde!
[UPDATE] Toll, vier Tage nach Erscheinen dieses Artikels hat nun Webmaster Friday ausgerechnet dieses Thema herausgesucht mit der Frage “Wann ist ein Kommentar Spam?”! Link ist hiermit gesetzt, ich schreib jetzt nicht nochmal darüber! [/UPDATE]
Heute widme ich wieder mal dem Spam im Blog einen Artikel, da sich solcher Mist ja leider nicht wirklich ausrotten läßt. Wie in meinem Impressum zu lesen ist verwende ich hier auf TmoWizard’s Castle das WordPress-Plugin Antispam Bee von Sergej Müller, welches bis jetzt wirklich sehr gute Dienste leistet.
Ein weiteres sehr einfaches Mittel gegen Spam ist die ebenfalls von mir verwendete Möglichkeit, daß man nur Kommentare in der eigenen Sprache zulässt. Zumindest bei mir kommen sehr viele Spamkommentare, die in englisch oder sogar in russisch verfasst sind. Diese haben dadurch natürlich gar keine Chance, daß sie dem Leser unter die Augen kommen.
Ebenfalls eine gute Möglichkeit ergibt sich dadurch, daß man einen Kommentar ab einer bestimmten Anzahl darin vorkommender Links erst einmal als Spam markieren läßt. Ich habe das z. B. so eingestellt, daß ein Kommentar mit mehr als 3 Links erst einmal im Spamordner landet. Einen einzigen durfte ich wieder freischalten, da dieser sehr wichtig für den entsprechenden Artikel war!
Natürlich ist es nämlich so, daß kein mir bekannter Spamfilter frei von Fehlern ist. Es kann schon einmal vorkommen, daß ein Kommentar versehentlich als Spam markiert wird. Umgekehrt kann natürlich auch mal ein Spamkommentar durch den Filter rutschen, so daß er bei dem entsprechenden Artikel erscheint. Aus diesem Grund werden Spamkommentare bei mir nicht automatisch gelöscht, sondern müßen von mir selbst erst noch geprüft werden. Das kann je nach Anzahl schon manchmal stressig sein.
Viele solcher Kommentare kommen anscheinend von bezahlten Spammern, die zum Teil auf ziemlich unseriös wirkende Seiten verlinken. Wenn man wie ich SeaMonkey oder aber den Firefox verwendet hat man die Möglichkeit, mit einem speziellen Add-on eventuell darauf aufmerksam gemacht zu werden. Ich verwende hierfür WOT, mit welchem man so ganz nebenbei eine Seite auch selbst bewerten kann. Auch hier auf TmoWizard’s Castle ist ein dementsprechendes WOT-Plugin für WordPress installiert, wodurch die Links in meinen Artikeln mit einem Kringel dahinter gekennzeichnet sind. Diese haben verschiedene Farben, wobei bei einem guten Link dieser Kreis in der Farbe grün erscheinen sollte. Bei unbekannten Sites ist dieser Kreis in grau gehalten und bei wirklich üblen Links rot. Letztere wird man allerdings bei mir im Blog nicht finden, da ich mir die verlinkten Seiten sehr genau ansehe!
Ein Problem bei dem Thema Spam sind Kommentare wie zum Beispiel jener von einem gewissen Ingmar, den ich nach langem Überlegen heute doch freigegeben habe. Dort wurde als Website ein anderer Blog angegeben, der mit der von diesem angeblichen Ingmar verwendeten Mail-Adresse herzlich wenig zu tun hat. Ich kenne allerdings den angegebenen Blog, da ich dessen Feeds ja abonniert habe und nur aus diesem einen Grund habe ich den Kommentar nun doch aus dem Spam-Ordner hervor gezaubert! Ich bin nun sehr darauf gespannt, ob es hier irgend eine weitere Reaktion gibt. Vor allem darum, da ich ja auch noch auf den Kommentar geantwortet habe!
Man kann hier sehr gut erkennen, daß es manchmal schwer zu entscheiden ist, ob ein Kommentar nun als Spam behandelt werden soll oder nicht.
Anders sieht es allerdings mit den Kommentaren aus, die vor Links nur noch so strotzen. Hierfür habe ich jetzt leider selbst kein Beispiel parat, aber Patrick aka SEOjunky hat dazu einen sehr interessanten Artikel geschrieben:
Ich habe zwar hier noch keinen Spam-Kommentar von eine SEO-Agentur gehabt, dafür aber schon genügend andere. Erst letztens durfte ich einen Kommentar löschen, der sage und schreibe 30 Links hatte! Wie diese Leute auf die verrückte Idee kommen so etwas überhaupt zu versuchen ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Es sollte diesen Spinnern eigentlich klar sein, daß solche Kommentare niemals veröffentlicht werden und damit völlig wertlos sind. Zumindest wenn der Blogger bereits Erfahrung damit hat und wie z. B. ich seit mehreren Jahren sein Blog betreibt. Einem Anfänger kann man das vielleicht unterschieben, aber nicht mir nach inzwischen 5 Jahren bloggen!
Schwierig wird es mit solchen Kommentaren, die scheinbar etwas mit dem Artikel zu tun haben. An der eventuell angegebenen Website, die bei mir für Kommentare ja keine Pflicht ist, kann man das meistens leider nicht erkennen! Das geht dann nur, wenn man die im Kommentar selbst angegebenen Links betrachtet. Wenn diese Links nämlich gar nichts mit dem Artikel zu tun haben ist der Täter auch schon entlarvt. Solche Spam-Kommentare habe ich leider auch öfter, aber auch hier arbeitet das von mir verwendete oben erwähnte Plugin Antispam Bee meistens sehr gut. Immer klappt das aber nicht, so daß ich manchmal solche Kommentare von Hand als Spam markieren muß.
Solche Kommentare dienen wie SEOjunky es sehr gut erklärt eigentlich nur dazu, daß der/die darin verlinkte Blog/Site bekannter wird! Immerhin werden solche Links ja auch von den Suchmaschinen wie Google oder Yahoo bzw. deren Crawlern verfolgt und dadurch steigt die Site bei diesen auch in der Bekanntschaft. Sie werden dementsprechend bei den Suchergebnissen weiter vorne erscheinen, egal wie unseriös sie eigentlich sind!
Ich selbst verwende diesen kleinen Trick übrigens auch ab und zu, wenn ich zu einem Artikelthema selber schon einen eigenen Artikel geschrieben habe. Das ist zwar eher selten der Fall, aber manchmal können meine Artikel sozusagen als Ergänzung zu einem anderen verwendet werden! Allerdings würde es mir nie einfallen, daß ich in einem Kommentar zu einem meiner Artikel verlinke, wenn dieser gar nichts mit dem Thema zu tun hat. Da würde ich mich wohl sehr unbeliebt bei anderen Bloggern machen und das muß ja nun wirklich nicht sein!
Interessant finde ich übrigens Spamkommentare, die sich als sogenannter Trackback tarnen. Einen solchen habe ich z. B. weiter unten in meinem Artikel Heute schon gespamt? Spam in Mails und Blogs erklärt. Im allgemeinen werden diese von Antispam Bee sofort erkannt und dementsprechend auch in den Spamordner verschoben. Einen hatte ich jedoch schon, der als normaler Kommentar stehen blieb und von mir dann selbst gelöscht werden mußte. Dabei ist das von mir verwendete WordPress-Theme Calotropis von itx eine sehr große Hilfe, da hier ein echter Trackback ganz anders dargestellt wird wie ein richtiger Kommentar und auch noch extra als Trackback gekennzeichnet ist. Dadurch fallen solche gefälschten Trackbacks sofort auf, da sie hier eben als normaler Kommentar angezeigt werden!
Mein Fazit zum Thema:
Man hat es schon schwer mit dem Spam, da dessen Flut wohl nie enden wird. Wie man hier gelesen hat, kann man sich jedoch zum Teil auf sehr einfache Art etwas davor schützen. Wirklich los wird man diesen Dreck aber nicht, da diese Leute nie aufhören und zum Teil auch noch dafür bezahlt werden. Solange es Blogs (oder auch Foren und Gästebücher!) gibt wird es in diesen auch Spam geben. Vor allem große und bekannte Blogs werden davon wohl mehr betroffen sein wie mein eher unbekanntes Castle hier, aber auch ich habe schon ziemlich damit zu kämpfen.
Ich wünsche nun allen meinen Leserinnen und Lesern einen schönen (naja…) und spamfreien Sonntag
Grüße aus TmoWizard’s Castle
Euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
January 22, 2012 02:46 PM
January 21, 2012
SeaMonkey 2.7 Beta 4 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. January 21, 2012 11:53 PM
January 19, 2012
Hallo Leute!
Wieder einmal hat die Woche den Donnerstag erreicht und somit gibt es auch bei Webmaster Friday ein neues Thema:
Das ist für mich natürlich etwas schwer zu beantworten, da TmoWizard’s Castle ja ein rein privates Blog ist und ich damit auch nichts verdiene! Weiterhin muß ein Artikel natürlich auch in eine meiner gewählten Kategorien passen, wobei ich mir hier durch meine Wahl sogar eine gute Erleichterung geschaffen habe. Vor allem in die Kategorie “Information” kann man natürlich so ziemlich alles rein schreiben! Das ist allerdings nicht wirklich in meinem Sinn, sonst könnte ich ja gleich alle anderen Kategorien wieder entfernen.
Dann haben die meisten meiner Artikel ein Thema, mit dem sie sich in verschiedene Kategorien eingliedern lassen. Z. B. wird man alle Artikel von “Die SeaMonkey Suite” auch unter “Computer/Internet” finden.
Wie finde ich also ein Thema, daß auch die Leser interessiert?
Das wichtigste Hilfsmittel ist dabei natürlich der Feed-Reader von SeaMonkey! Dieser wird mit Informationen überflutet, die unter Anderem von anderen Blogs kommen. Ebenso sind dort aber auch Foren, Tageszeitungen und anderes vertreten. Den Überblick, wie viele das sind habe ich längst verloren!
Weiterhin habe ich auch verschiedene Mail-Abos, die mir auch regelmäßig entsprechende Nachrichten bringen.
Aus all diesen Informationen suche ich mir für meine Artikel etwas heraus und dann geht die eigentliche Arbeit los:
Die Artikel-Recherche!
Regelmäßige Besucher werden wohl bemerkt haben, daß ich meine Artikel ständig mit entsprechenden Links als Quellen-Angabe versorge. Die Recherche dazu dauert natürlich alles seine Zeit und dabei kann es auch vorkommen, daß ich auf ein anderes interessantes Thema stoße.
Durch diese Arbeitsweise ist es natürlich fast unmöglich, daß ich hier wirklich regelmäßig einen neuen Artikel schreibe. Außerdem war das ja auch nie in meinem Sinn, ich wollte ja eigentlich nur ab und zu meine Meinung hier im Netz loswerden. Ich hätte mir nie träumen lassen, daß TmoWizard’s Castle jemals seinen 5 Geburtstag feiern könnte!
Noch weniger habe ich allerdings den Erfolg erwartet, den ich mit meinem Artikel über Add-ons für SeaMonkey erreichte. Daß dieser einmal bei der Suche nach “add-on seamonkey” mit Google dauerhaft in den Top-Ten-Suchergebnissen erscheint erstaunt mich ehrlich gesagt immer noch!
Andere interessante Themen sind natürlich die Machenschaften unserer Politiker, über die ich ja auch schon einige nicht gerade freundliche Artikel verfasst habe. Da mein Blog jedoch relativ unbekannt ist findet man hier entsprechend wenig Kommentare. Dies betrifft allerdings fast alle Artikel, obwohl ich die Meisten gar nicht mal so schlecht finde. Das könnte allerdings an der Länge meiner Artikel liegen oder auch an zu vielen Links bei einigen Artikeln. Es ist zum Teil doch eine riesige Menge an Information, die dadurch auf den Leser einstürmt und eventuell auch abschreckt!
Eine gute Möglichkeit um ein interessantes Thema zu finden ist (zumindest in meinen Augen) Twitter. Auch dort bin ich schon auf Links gestoßen, die mir dann über weitere Umwege zu einem Artikel geholfen haben. Leider verschwinden diese Tweets jedoch schnell irgendwo in der Timeline, so daß man sie gar nicht richtig würdigen kann!
Ein anderes Thema ist die Informationsbeschaffung über Fernsehen, Radio oder auch normale Tageszeitungen. Ich muß hier offen und ehrlich gestehen, daß mir hierbei nur das Radio zur Verfügung steht! Einen Fernseher habe ich gar nicht mehr und über unsere stark politikabhängigen Zeitungen hier in Bayern will ich jetzt nicht diskutieren!
Mein Fazit nun zum Thema:
Ein Blog lebt durch seine Leser! Wenn man diesen Lesern allerdings kein vernünftiges Thema vorlegt, dann werden sie wohl schnell wieder verschwinden. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, daß auch die Leser selbst mitarbeiten sollten. Ein Blog ohne Kommentare von den Lesern ist ein totes Blog, vor allem wenn der Blogger damit sein Geld verdienen will!
Hier auf TmoWizard’s Castle ist das zwar etwas weniger wichtig, aber doch stimmen mich die wenigen Kommentare bei ~500 – 800 (ab und zu auch mehr) Besuchern täglich doch immer wieder traurig.
Ein wirklich interessantes Thema zu finden genügt eben nicht, da die meisten Themen schon von zu vielen anderen Blogs, Foren und Websites behandelt werden.
Der einzige wirkliche Grund für die weitere Existenz von TmoWizard’s Castle ist eigentlich nur noch die Artikel-Reihe über SeaMonkey, da es dafür einfach zu wenig Informationen gibt und diese sind dann meistens auch noch in zum Teil völlig unverständlichem englisch gehalten. Alle anderen Artikel schreibe ich eigentlich nur, weil mich diese Themen interessieren! Wenn ich dadurch den einen oder anderen Leser von meinen Blog erreiche und er durch mich zu den gesuchten Informationen kommen, dann bin ich eigentlich schon fast zufrieden.
Dann mögen diese Leser aber auch bitte einen entsprechenden Kommentar hier im Blog hinterlassen!
Grüße nun aus den dunklen Kammern von TmoWizard’s Castle
Euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
January 19, 2012 09:27 PM
January 18, 2012
Werte Leserinnen und Leser,
wieder einmal haben Politiker darüber nachgedacht, daß sie sich um dieses seltsame “neue” Medium mit dem Namen Internet kümmern müßen. Dieses mal jedoch nicht Politiker aus Deutschland, sonder aus den USA. Wie man im Artikel SOPA Blackout: Wer macht mit? Wikipedia, Google, WordPress … auf Seo-Blog sehen kann mit einem wirklich tollen Erfolg, allerdings nicht mit dem von den Politikern erwartetem!
!
Nun ist es ja so, daß die von den deutschen Politikern und auch von der EU-Kommission vorgeschlagenen Zensur- und Überwachungsmaßnamen bei den deutschen Internet-Benutzern und auch unseren Medien eher eine verhaltene Reaktion auslöste. Warum eigentlich? Diese gehen doch sogar weit darüber hinaus und betreffen auch unser normales Leben abseits vom Internet!
Das ist eigentlich ganz einfach dadurch zu erklären, daß unsere Medien zum größten Teil selbst ein Interesse daran haben. Sie arbeiten sozusagen Hand in Hand mit unseren Politikern.
Nun haben sich jedoch einige wirkliche Größen des Internets gefunden, die gegen diese Maßnahmen sind. Auch wir hier in Deutschland sind davon betroffen, weswegen auch unsere Medien nun darüber berichten.
Folgender Artikel auf Digitale Gesellschaft erklärt sehr gut, worum es sich bei SOPA, PIPA und ACTA eigentlich handelt:
Wenn man sich diesen Artikel einmal genauer durchliest wird man feststellen, daß es dabei eigentlich um mehr oder weniger die selben Maßnahmen handelt, die auch hier in DE und der EU vorgeschlagen werden und die ich immer wieder in verschiedenen Artikeln erklärt und kritisiert habe! Es ist nur so, daß es von unseren Politikern in den Medien immer so hin gedreht wurde, als ob es ihnen um Terrorismus oder gar KiPo ginge und sie verdrehen die Wahrheit auch immer noch.
Warum reagieren aber unsere Medien auf einmal so heftig darauf? Das ist eigentlich ganz leicht zu erklären:
Ihnen wird durch die Aktion von Wikipedia, Google & Co ein Teil ihrer Informationsquellen blockiert!
Da hiervon auch ein großer Teil der Bundesbürger betroffen ist können sie nicht mehr stillschweigend darüber hinweg sehen, der Aufschrei wäre einfach zu groß! Ich warte schon darauf, daß hier mein Telefon klingelt und sich die ersten bei mir melden, weil bei ihnen das Internet=Google nicht mehr funktioniert. (Ja, solche Leute gibt es!)
Wie dem auch immer sei begrüße ich diese Aktion zwar, werde aber selbst nicht daran teilnehmen. Das Theme meines Blogs ist sowieso schon schwarz und ich habe das Thema Zensur/Überwachung oft genug in meinen Artikeln behandelt.
Hier übrigens noch ein Artikel zu dem Thema SOPA & CO bei Basic Thinking von Jürgen Vielmeier:
Ob diese Aktion wirklich irgend etwas bringt muß die Zukunft zeigen. Irgendwie glaube ich nicht daran, da ich unsere Politiker und auch die Wähler hier in Deutschland leider zu gut kenne! Aus unseren Medien wird das Ganze spätestens am Wochenende eh wieder verschwunden sein und damit auch aus den Augen der Bundesbürger.
[UPDATE]Während die einen dagegen protestieren schreit der erste deutsche Innenminister schon wieder “Kinderpornografie”:
Herr Jäger, wen wollen sie denn damit noch verarschen?
[/UPDATE]
Viele Grüße nun aus den dunklen Kammern von TmoWizard’s Castle
Mike, TmoWizard 
January 18, 2012 11:23 AM
January 16, 2012
Ein Mann mit einem Glasauge hat den sehnlichen Wunsch, wieder auf beiden Augen sehen zu können. Der Chirurg macht ihm große Hoffnungen: “Das lässt sich beim heutigen Stand der Medizin durchaus bewerkstelligen. Sie müssen nur noch einen Spender ausfindig machen, der Ihnen ein Auge opfert.”
Auf der Nachhausefahrt wird der Einäugige von einem rasanten Autofahrer überholt. Drei Kurven weiter knallt der schnelle Wagen gegen einen Baum, das Auto ist nur noch ein rauchender Trümmerhaufen. Der Fahrer ist tot. Blitzschnell erkennt der Einäugige seine Chance, zu einem neuen Auge zu kommen. Er zückt sein Taschenmesser, ein Schnitt, dem armen Verunglückten wird das überflüssige Glasauge verpaßt – und nichts wie zurück in die Klinik. Dort klappt auch die Transplantation zu aller Zufriedenheit.
Am nächsten Tag wird der Verband entfernt, und glücklich, wieder auf beiden Augen zu sehen, greift der Patient zur Zeitung. Als erstes liest er die Schlagzeile des Tages: “Polizei steht vor einem Rätsel. Sportwagenfahrer mit zwei Glasaugen tödlich verunglückt …” |
Mehr zum Lachen gibt’s bei witze.net!
January 16, 2012 10:45 PM
January 15, 2012
Bis vor kurzem nutzte ich als Speicher „in der Wolke“ Dropbox. Die Zugangssoftware ist für verschiedene Plattformen wie Linux, Android und Windows verfügbar und machte es mir bei kleinen Datenmengen einfach, Dateien zwischen verschiedenen Mobilgeräten und meinem Standrechner hin- und herzuschieben oder für den E-Mail-Verkehr zu große Dateien an andere zum Herunterladen anzubieten.
USA
Da aber fast alle privaten Cloud-Anbieter ihren Sitz oder ihre Server in den USA betreiben, lagen immer Bedenken wegen des Datenschutzes in der Luft. Als Nicht-US-Bürger hat man in den USA keine Auskunfts- oder Klagerechte bezüglich der Verarbeitung seiner persönlichen Daten. Also was tun?
Diese Überlegungen nahm ich zum Anlass, Ubuntu One auszuprobieren.
Ubuntu One
Mit U1 sind nicht alle/viele Datenschutzbedenken ausgeräumt, aber der Firmensitz ist zumindest in der EU (naja, besser gesagt: in Großbritannien). Zuallererste ist der kostenlose Speicherplatz mit 5 GB wesentlich größer als bei Dropbox. Zusätzlich bietet U1 mir als Ubuntu-Nutzer noch weitere Vorteile wie die automatische Synchronisation ausgewählter Verzeichnisse meines persönlichen Ordners; alles andere, das ich synchronisiert haben will, schiebe ich in den „Ubuntu One“-Ordner.
Musikdienst
Dann habe ich auch gleich den Musikstreaming-Service ausprobiert. Dieser verschafft einem 20 GB mehr Speicherplatz und die Möglichkeit, mit dem Android-Musikstreaming-App von U1 deine eigene Musik zu hören, ohne alle Dateien aufs Mobilgerät übertragen zu müssen. Für 30 Tage ist es kostenlos zum Testen und kostet dann jährlich 40 US-Dollar, was derzeit bezahlbaren 32 Euro entspricht.
Das Abspielen der Musikdaten funktioniert neuerdings übrigens auch über den Browser.
Sicherungen
Mit 25 GB Speicherplatz und da ich bei weitem nicht so viele Musikdaten besitze, schwirrte dem Sicherheitsmenschen in mir der Gedanke herum, den Rest doch für die Sicherung von Programmeinstellungen und anderen Dokumenten zu nutzen. Ein RAID-Festplattensystem und externe USB-Festplatten können bei einem Brand schließlich alle verloren gehen. Die Chance, dass alle lokalen Platten den Geist aufgeben UND die Wolke noch dazu fortgeblasen wird, ist wirklich gering. Gesagt, getan. Aber Obacht! Der Datenschutz …
Verschlüsselung
Die Datenverschlüsselung mit z.B. TrueCrypt ist zwar sicher, aber irgendwie kompliziert. Und ich weiß nie, ob man den Tresor vor dem Entschlüsseln und Hinzufügen neuer Daten an einen anderen Ort verschieben und nach abgeschlossener Arbeit und Wiederverschlüsselung wieder in den Sync-Ordner schieben muss, um auch ja keinen Datenverlust oder Sync-Konflikt hervorzurufen.
Um mir das zu ersparen, habe ich eine Variante mit encfs ausprobiert. Damit erhalte ich einen neuen Ordner, in den ich alle zu verschlüsselnden Daten hineinschiebe. Die dort befindlichen Daten werden dann in einem verschlüsselten Ordner abgelegt und schließlich synchronisiert. Wichtig ist ja funktionierende lokale Verschlüsselung. Das scheint zu funktionieren.
Nachteile
Natürlich gibt es bei U1 auch Nachteile z.B. im Vergleich zu Dropbox. Als erstes ist alles rein auf Englisch gehalten. Für mich mag das Wurst sein, für meinen Vater wäre das ein gravierender Unterschied.
Als zweites empfinde ich den Synchronisationsverlauf undurchsichtig und langsam. Man sieht nicht, welche Daten gerade wie schnell hochgeladen werden. Man muss einfach so lange online bleiben, bis irgendwann alle Daten oben sind (was bei Datenmengen in GB-Größenordnungen schon mehrere Stunden dauern kann).
Den für mich derzeit größten Nachteil habe ich derweil in der Speicherung der Musikdaten bemerkt: Die Übernahme der Metadaten (ID3) klappt manchmal nicht und trotz hinterlegtem Interpreten oder Album fehlt die Angabe über den Android-Streamingdienst, was die Suche sehr erschwert.
Und schlussendlich ist die Benutzeroberfläche im Browser sehr dürftig. Bei Dropbox wird man mit vielen Funktionalitäten verwöhnt, die bei U1 (noch) fehlen.
Fazit
Ich habe Dropbox selten genutzt. Es lag wahrscheinlich hauptsächlich an der Datenschutzfrage und der Verschlüsselungsproblematik. U1 hat da technisch gesehen bessere Karten und derweil nutze ich es ausgiebig. Als Nicht-Nutzer von iTunes oder Google-Music empfinde ich den Musikstreaming-Dienst mehr als ausreichend. Und ich kann endlich Unterlagen dort ablegen, die ich unverschlüsselt (oder auch verschlüsselt) anderen Anbietern nicht so leichtfertig auf ihre Server übertragen würde.
Ich hoffe nur, die Weiterentwicklung von Ubuntu One schreitet rasch voran.
January 15, 2012 04:07 PM
January 14, 2012
Hallo Freunde!
Wieder einmal hat der Webmaster Friday ein sehr interessantes Thema gefunden, zu dem ich unbedingt auch meinen Senf abgeben muß:
Dazu erst einmal ein erklärender Link zur Wikipedia, was denn die Blogroll eigentlich ist:
Wie sieht das nun bei meiner Blogroll aus?
Zu finden ist sie weiter unten und auf der rechten Seite als Widget auf jeder Site von TmoWizard’s Castle. Wenn man da genauer hinsieht bemerkt man, daß hier völlig unterschiedliche Links vorhanden sind. Ich habe diese List eigentlich aus zwei Gründen:
- Ich sitze nicht immer an meinem eigenen Computer und kann dadurch trotzdem sehr schnell auf bestimmte Sites zugreifen.
- Damit meine Leser sehen, wo ich noch überall herum geistere!
Da ich auf meinem Blog verschiedene Themen behandle kann man ihn natürlich nicht in eine bestimmte Kategorie aufnehmen. Aus dem Grund sind natürlich auch die dortigen Links nicht unbedingt passend zu meinem Blog, sondern sie führen ganz einfach zu anderen für mich interessanten Sites. Das sind allerdings nicht nur andere Blogs, sondern das können in meinem Fall auch Foren oder auch nur einfache Websites (z. B. meine eigentliche Startseite) sein!
Wenn man genau hinsieht wird man bemerken, daß Webmaster Friday dort ebenso vorhanden ist wie auch mein Lieblingsradio ROCK ANTENNE, welche natürlich hier gerade im Hintergrund läuft!
Manche Blogger führen eine Blogroll nur wegen einem Linktausch oder um ihren eigenen Blog zu stärken und bekannter zu machen, ich selbst habe sie eigentlich nur zur Information hier stehen. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist sie für mich ebenfalls eher uninteressant, da ich mich darum noch nie gekümmert habe und auch weiterhin nicht kümmern werde! Ebenfalls interessiert es mich herzlich wenig, ob diese Links nun nofollow oder dofollow sind.
Manche geben für die Links in ihrer Blogroll auch Bewertungen, das finde ich dann allerdings doch irgendwie unsinnig! Soll ich dort vielleicht einen Blog oder so aufnehmen, wenn ich ihn dann negativ bewerte?
Eine Unsitte ist es in meinen Augen, wenn man seine Blogroll in eine extra Site auf dem Blog verfrachtet. Zumindest auf TmoWizard’s Castle wüßte ich jetzt nicht, unter welche Kategorie ich das unterbringen sollte. Es gäbe da zwar schon zwei Kategorien, aber beide bekommen ja laufend neue Artikel. Die Blogroll würde dadurch irgendwie sehr schnell aus den Augen verschwinden. Ich müßte sie dann als “echte” Site einbauen, dann wäre sie allerdings nur noch über mein META-Widget rechts im Reiter Pages zu finden. Irgendwie ist das aber wohl nicht der Sinn einer Blogroll, diese sollte eigentlich schon von vornherein sichtbar sein.
Schade finde ich es irgendwie, daß die Blogroll bei einigen Blogs gar nicht vorhanden ist. Man kann über eine solche Liste nämlich auch auf Themen kommen, die man ansonsten eventuell vergeblich sucht. Zumindest ich habe dadurch schon einige sehr interessante Sachen gefunden, die ich dann auch dementsprechend verarbeiten kann. Ich jedenfalls schaue mir auch auf anderen Blogs gerne einmal die Blogroll durch, es könnte ja was brauchbares für mich dabei heraus kommen!
Ein Problem habe ich mit der Blogroll allerdings:
Wer soll mich in seine eigene Blogroll aufnehmen?
Da ich hier auf TmoWizard’s Castle doch sehr unterschiedliche Themen anspreche wird es für andere Blogger etwas schwer, mich in eine Kategorie einzuordnen! Die meisten meiner Artikel betreffen zwar die Themen Computer/Internet und Nachrichten & Politik oder auch nur der reinen Information, aber wo soll man z. B. das Interview mit Wizard einordnen? Auch sind viele meiner Artikel in mehreren Kategorien gleichzeitig vorhanden, so daß die Auswahl auch richtig schwer gemacht wird!
Ein weiteres Problem ist, daß sehr viele Blogs inzwischen kommerziell vermarktet sind, meine kleine Hungerburg hier allerdings ein rein privates Blog ist und bleibt (Angebote habe ich übrigens schon bekommen!). Für meine Blogroll stört das wenig, anders herum ist das aber doch schwerer. Ein kommerzieller Blog wird wohl eher selten auf einen rein privaten verlinken, es bringt ihm ja nichts!
Übrigens habe ich mit Absicht gewartet mit diesem Artikel. Ich wollte nämlich sehen, wie meine Bloggerkollegen darauf reagieren. Das Warten hat sich gelohnt! Einen wirklich guten Artikel zur Blogroll hat nämlich ein SEO-Spezialist geschrieben:
Ralf (Sorry, aber dich hatte ich ganz vergessen mit meiner Blogroll!) zeigt mit seinem Artikel sehr gut, worauf es in einer Blogroll ankommen soll. Passend dazu hat er auch auf einen anderen Artikel verwiesen, den der für mich bisher unbekannte Patrick geschrieben hat, welcher nun ebenfalls in meine Blogroll gewandert ist.
Mein Fazit zum Thema Blogroll:
Man sieht also, das eine Blogroll immer wieder brauchbar ist. Von aussterben kann hier irgendwie keine Rede sein, sie lebt und gedeiht! Für manche Leute ist sie wichtig aus der Sicht der SEO, für andere wie mich dient sie eher zur Information.
Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle
Mike, TmoWizard 
January 14, 2012 07:16 AM
January 10, 2012
Weiter geht es mit Teil 4 meiner Beurteilung.
HTC Desire Z: Tiefenanalyse
Nun folgt der Teil, den ich ursprünglich im Sommer 2011 geschrieben habe und der voll des Lobes über HTC hätte sein sollen.
Wenn mich jemand fragt, ob das HTC Desire Z empfehlenswert sei, muss ich mit einer genauen Analyse antworten. Da mich jemand gefragt hat, schreibe ich das gleich auf, um es nicht zu vergessen.
Aufgrund meiner Pingeligkeit werde ich den Anschein erwecken, als wäre das Telefon keine gute Wahl. Aber im Detail fallen einem eben immer die Schwächen auf, die man nach einer Weile kennen lernt. Die existieren bei jedem Telefon, und bei z.B. einem Samsung Galaxy S2 würde die Liste keinesfalls kürzer ausfallen.
Gutes
- Die Hardware-Tastatur ist einfach zu bedienen, da die Tasten weit auseinander liegen und man sich nicht vertippen kann.
- HTC bringt regelmäßig Updates für Android und die hauseigene Sense-Oberfläche. In den letzten 6 Monaten gab es 3 solcher Updates bis hin zu Android 2.3.3. Zugegeben – die Informationspolitik von HTC ist eine Frechheit, weil keine existiert (welche Funktionen ändern sich bei welchem Update; und beim alten Desire hat sich HTC wegen seines zu sparsamen Umgangs mit internem Speicher in seinen Telefonen bei dem Update auf Android 2.3.3 sowieso blamiert). Aber zumindest gibt es Updates, die im Vergleich zur Android-eigenen Konkurrenz relativ schnell erscheinen. (Nachtrag: Dieser Pluspunkt wird längerfristig gesehen auch obsolet, da nur 8 Monate Unterstützung für ein Smartphone doch etwas wenig sind.)
- Ein Windows-Zwang samt Software-Installation wie bei Samsung oder Motorola entfällt bei HTC. Die Updates werden über das Mobilfunknetz (engl. over the air, kurz: OTA) verteilt und die Meldung zum Update kommt automatisch. Ein PC ist bei HTC-Telefonen also nicht erfolderlich.
- Die allgemeine Verarbeitung der Hülle ist gut und vergleichbar mit meinem letzten Nicht-Smartphone. Die Rückseite aus gebürstetem Aluminium ist ansprechend, wenn auch schwer.
- Die Fotokamera macht akzeptable Bilder. Als Ersatz für eine normale Digitalkamera kann Sie aber bei weitem nicht dienen. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen oder kleinsten Bewegungen werden die Bilder unscharf und die Auflösung ist nicht die Beste. Aber für Schnappschüsse reicht es normalerweise.
- Die Scharniere für die Tastatur sind sehr filigran ausgearbeitet, aber Sie halten allem stand. Das Telefon ist mir schon einige Male auf Steinböden und Beton gefallen. Außer leichten Kratzern und dem Aufspringen der Akkurückseite ist noch nichts passiert. Auch das Glas an der Vorderseite für den Touchscreen hält tadellos allem stand.
Schlechtes
- Die Tonausgabe klingt verhalten und metallisch. Das billige ZTE Bade hat eine bessere Wiedergabe von Tönen und Musik. Die Kopfhörer habe ich noch nicht ausprobiert, dürften aber besser klingen, da das Gehäuse die Töne nicht verzerren kann.
- Das Telefon ist schwer und kann ohne sich abzustützen nicht lange in anstrengenden Positionen gehalten werden. Andere Smartphones mit der gleichen Ausstattung sind um einiges leichter. Dafür muss man sich z.B. bei Samsung mit billig wirkendem Plastik begnügen.
- Das Trackpad unter dem Bildschirm ist für mich ein großer Schwachpunkt bei den früheren HTCs, so auch beim Desire Z. Es nimmt bloß Platz weg und ich habe noch keine praktische Verwendung gefunden, die ich nicht auch anderweitig (besser) gelöst werden konnte. Neuere HTCs haben das Trackpad zum Glück nicht mehr.
- Sense-Oberfläche Teil 1: Bei Wind und Kälte macht sich der Auswahlcursor selbständig und kann unkontrolliert umher springen, was die Bedienung sehr erschwert bis unmöglich macht.
- Sense-Oberfläche Teil 2: Eisiger Wind und klirrende Kälte können dazu führen, dass die gesamte Oberfläche einfriert. Das ist mir einmal beim Spaziergang auf der Wiener Mariahilferstraße Mitte Dezember passiert. Nach minutenlangem Telefonieren wollte ich die Google-Maps-Anwendung öffnen – aber es ging gar nichts mehr. Erst nachdem ich das Telefon mit meinen Händen in der Jackentasche aufwärmte, funktionierte wieder alles (ohne Neustart).
- Sense-Oberfläche Teil 3: Seit Sommer 2011, in dem auch das letzte HTC-Sense-Update erschien, lädt sich Sense nach der Beendigung einer großen oder lang verwendeten Anwendung (App) regelmäßig neu. Das dauert in der Regel mehrere Sekunden und nervt gewaltig. Ein Hardware-Reset Ende des Sommers brachte keine Besserung. Ich vermute, der RAM-Speicher ist einfach zu klein bemessen und durch den Speicherhunger einer gerade verwendeten Anwendung (App) wird Sense von Android aus dem Speicher geschmissen und muss deshalb nach Beendigung der Anwendung wieder neu geladen werden. Aus diesem Grund gibt es von HTC wahrscheinlich auch kein Update mehr auf Android 4. Sense ist einfach zu ressourcenhungrig. Die Sparsamkeit oder den Geiz von HTC beim Bemessen des RAM-Speichers habe ich bereits in Teil 2 dieser Mini-Artikelserie kritisiert.
- Die Kalender-Terminauswahl wurde im Vergleich zum Standardaussehen von Android nicht verbessert. Tag, Monat und Jahr werden durch eine virtuelle Drehscheibe dargestellt, deren Drehbewegung man per Fingertipp anstoßen kann. Das dreht sich so lange, bis es stehen bleibt und man hat keine Möglichkeit, schneller an sein Ziel zu kommen, als bis zur richtigen Zahl und drehen.
- HTC-Mail fehlt eine Schlagwörter-Funktion, mit der man E-Mails z.B. als „wichtig“ oder „später abarbeiten“ kategorisieren kann. Ansonsten ist die Anwendung sehr gelungen.
- Die Bedienung des HTC-Browsers ist für mich schlechter als die des Standardoberfläche des Browsers von Android. Es ist beim HTC-Browser zu mühsam, zwischen den Tabs zu wechseln und ein neues Tab zu öffnen oder eines zu schließen.
- Der HTC-Browser verliert jedes Mal die offenen Tabs der letzten Sitzung. Speichern kann man ein Tab nur über die Lesezeichen-Funktion. Aus diesem Grund verwende ich für Sachen, die ich längerfristig benötige, lieber Firefox.
- Die Schutzhüllen mit Innenverkleidung aus Stoff färben auf der Rückseite des Mobiltelefons ab und die hellgrauen Gummiteile am Rand werden dunkelgrau-lila.
Soweit die wichtigsten Dinge, die ich jedem potentiellen HTC-Käufer vermitteln möchte.
Kollegen
Ich habe 2 Arbeitskollegen, die ebenfalls ein HTC Desire Z haben (noch nicht so lange wie ich), und die klagen z.B. nicht über den Absturz von Sense. Vielleicht habe ich ja ein Montagsmodell erwischt. Genauere Analysen erfrage ich von ihnen nicht, da sie mehr zur Gruppe der Normalanwender gehören, die ihr Smartphone einfach benutzen und hinnehmen, so wie es ist.
Ende und aus
Damit beende ich meinen viertägigen Ausflug in die Welt von HTC und des Desire Z.
Schlusssatz: Viel Potential, viel Gutes, schwerwiegendes Versagen von HTC auf der Softwareseite. (Selbiges bescheinige ich softwareseitig übrigens auch Samsung, da ich mich mit Samsung Galaxy S-Geplagten ausgiebig ausgetauscht habe.)
January 10, 2012 08:48 PM
Hallo Freunde!
Eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts schreiben, ich habe das Ganze einfach nur beobachtet. Nun gab es jedoch bei heise.de folgenden ziemlich reißerischen Artikel:
Bei dieser Überschrift dachte ich erst einmal:
Naja…
Dann habe ich den Artikel gelesen und war ziemlich erstaunt! Für einen Bericht bei heise.de ist der etwas heftig, so etwas hätte ich dann doch eher bei ComputerBILD oder so erwartet. Da wird groß von satten 41 % Zuwachs geredet, daß es aber eigentlich nur 0,41 Prozentpunkte sind wird nicht erwähnt. Der Marktanteil von Linux auf dem Desktop stieg also von 1,00 % auf unglaublich irre 1,41 %. Ja toll!
Natürlich hat mich hier auch die Reaktion in entsprechenden “Fach-Foren” interessiert, schließlich müßen die ja darüber Bescheid wissen! Oder etwa doch nicht???
Es kam natürlich wie es kommen mußte, da wurden nur die wirklich seltsamsten Vergleiche und Mutmaßungen geäußert und das war’s auch schon!
Genau diese Vergleiche und Mutmaßungen regten mich nun dazu an, daß ich selber darüber einen eigenen Artikel verfasse. Dieser wird allerdings nicht fachbezogen sein, er wird ganz einfach für den reinen privaten User geschrieben. Hier ist nämlich der Haken an der ganzen Geschichte:
Es wird eigentlich von Linux auf den Desktop beim Heimanwender geredet und dann kommen verschiedene Forenteilnehmer mit angeblich nicht für Linux vorhandener Software wie DTP, CAD, Lohnbuchhaltung, SPS oder ähnlichem daher!
Blöde Frage: Was will ich denn als Privatperson mit sowas? Welche Plakate soll ich erstellen? Welche Häuser, Platinen oder Maschinen entwickeln? Welchen nicht vorhandenen Mitarbeiter soll ich bezahlen und was für Maschinen oder Kraftwerke will ich steuern?
Außerdem gibt es zum Teil solche Software sehr wohl für Linux, hier in Kubuntu sind sogar verschiedene Programme für die drei Ersten von mir erwähnten Beispiele in den Programmquellen!
Dann kommen wieder die Leute mit ihren ganzen Adobe-Produkten wie Photoshop oder gar der Creative Suite! Aber hallo, das ist eine sehr teure professionelle Software für ein Photostudio! Für die Nachbearbeitung von z. B. Urlaubsfotos ist das eigentlich nicht gedacht, dafür gibt es wesentlich billigere oder wie GIMP sogar freie und kostenlose Software.
Andere fangen dann wegen der Vielfalt der verschiedenen Linux-Distributionen und GUIs an zu meckern und daß sich die Anwender eben nicht entscheiden können, da sie ja viel zu dumm (ja, damit kommen wirklich einige!) dafür sind! Komisch, im Supermarkt oder beim Autokauf geht das doch auch mit der Vielfalt!
Nun ja, es gibt tatsächlich eine riesige Auswahl verschiedener Distributionen mit verschiedenen Benutzer-Oberflächen. Das Grundgestell ist allerdings nicht so arg verschieden, die Großen bauen meistens entweder auf Debian oder Red Hat auf und können auch die entsprechenden Programmquellen verwenden.
Bei den Benutzeroberflächen ist es natürlich auch Geschmackssache, welche man verwenden will, so riesig ist die Auswahl ja auch wieder nicht. Außerdem denke ich da gerade an mein letztes Windows zurück. Das war Windows XP pro mit dem Service Pack 3, sah am Schluß aber irgendwie eher nach einer Mischung zwischen KDE, Mac OS X und Windows Vista aus!
Weitere Teilnehmer fangen dann mit der Hardware an, die ja nicht kompatibel mit Linux sei und es ja auch keine Treiber dafür gibt. Seltsam nur, daß bisher auf jedem von mir gewartetem Rechner Linux ohne große Probleme lief! Da braucht es dann schon sehr spezielle Hardware dafür, außer der Hersteller hat den Support dafür eingestellt. Das durfte ich z. B. auf meinem alten Rechner mit seiner ATI Radeon 9600 pro Grafikkarte feststellen, der Treiber wird nicht mehr weiter entwickelt und läuft nur auf einem sehr alten Linux. Allerdings gilt das auch für den Windows-Treiber dieser Karte, mit Windows Vista oder Windows 7 hat man keine Chance mehr, nur XP wird unterstützt! Da hamstert Linux einen Punkt für sich ein, da es hierfür einen freien Treiber gibt!
Ein weiterer Punkt ist ältere Hardware. Die meisten Linux-Distributionen laufen auch auf sehr alter Hardware noch einwandfrei. Wenn man z. B. einen alten Sempron oder ähnliches hat wird man (wie ich damals) selbst mit Kubuntu sehr erstaunt sein, wie schnell dieser Rechner gegenüber Windows XP sein kann!
Kommen wir nun zum eigentlichen Kernpunkt des Artikels:
Welches Betriebssystem ist nun das Richtige für den Heimanwender?
Hier kommt es natürlich darauf an, was man mit seinem Rechner überhaupt machen will!
Eines gleich vorne weg: Für Gamer sieht es ziemlich schlecht aus, da es die meisten Spiele nur für Windows gibt!
Für alle anderen gilt: Was wollt ihr mit Windows??
Hier einmal eine Auflistung der von mir unter Windows XP verwendeten Programme:
Vergleichen wir das nun einmal mit den jetzt von mir unter Kubuntu verwendeten Programmen:
Ich weiß ja nicht, aber die Liste der Programme hat sich irgendwie wenig geändert! Einzig Creative MediaSource vermisse ich immer noch irgendwie, aber inzwischen habe ich mich an Amarok gewöhnt. Kopete jedoch ist im Vergleich zum GMX-Messenger eine echte Verbesserung, die ich nicht mehr missen möchte. Skype läuft hier nur noch unsichtbar im Hintergrund, da Kopete direkt damit kommuniziert und ich sozusagen einen für alles verwende!
Wenn ich das nun mit meinem Bekanntenkreis vergleiche sehe ich noch weniger Unterschiede, da diese den VLC auch für ihre Audio-CDs verwenden. Auch verwenden viele von ihnen statt SeaMonkey den Firefox und lesen ihre Mails online, sie brauche also kein extra E-Mail-Programm wie z. B. Thunderbird. Ei nun, Firefox und Thunderbird gibt es auch für Linux ebenso wie Chrome/Chromium oder Opera!
Auch gibt es inzwischen sehr viele Browser-Games, so daß selbst auf diesem Sektor kein Windows mehr benötigt wird. Ob z. B. SeaMonkey nun unter Windows, OS X oder Linux läuft ist dabei völlig egal, außer der Webmaster war ein Idiot und frägt auf seiner Site nicht die Browser-Engine ab sondern nach dem Namen des Browsers. Dann würde mein hier verwendete SeaMonkey aber auch unter Windows nicht funktionieren! Solche Sites gibt es leider wirklich.
Es gibt hierfür einige Testseiten, welche einem den verwendeten Browser und natürlich auch dessen Engine aufzeigen, z. B. UserAgentString.com. Tja, da steht bei dem von mir verwendeten SeaMonkey ganz eindeutig der selbe Gecko wie beim aktuellen Firefox!
Kommen wir wieder zurück zum eigentlichen Thema. 
Nur an den wenigen oben von mir erwähnten Programmen kann man schon erkennen, daß man eigentlich gar kein Windows benötigt! Man kann unter Linux meistens sogar die selben Programme weiter verwenden wie unter Windows.
Wenden wir uns nun einmal dem Gebiet Sicherheit zu. Leider lese ich immer wieder den Unsinn, daß man für Linux keinen Virenscanner benötigt, da es ja gar keine Viren gibt. Das ist absoluter Unsinn! Es gab zwar bisher nur zwei bekannte Viren “In-the-wild” für Linux, aber unmöglich ist das nicht. Außerdem schützt solch ein Programm ja nicht nur vor einfachen Computerviren, sondern auch vor anderer Schadsoftware wie Würmern und Trojanern.
Da sich Schadsoftware bekanntermaßen auch in Bildern, PDF-Dateien oder Video-Dateien verstecken können ist es eigentlich unerläßlich, daß man seine Downloads und Mails auf Viren überprüft. Selbst wenn solch ein Schädling Linux nichts anhaben kann kommt es ja doch vor, daß man eine solche Datei an andere weitergeben möchte. Wenn diese betreffende Person nun ein Windowssystem verwendet wird sie sich wohl wärmsten für den Virus bedanken!
Aus genau diesem Grund habe ich im Dezember 2011 ja dieses kleine Tutorial geschrieben:
Das kann man natürlich auch für Firefox und Thunderbird verwenden, die erwähnten Add-ons sind ja eigentlich für diese beiden gedacht!
Nun schauen wir uns einen weiteren Bereich zum Thema Sicherheit an: Die Personal Firewall (PF)
Hier streiten sich sogar die Experten, was solch ein Teil eigentlich bringen soll! Die einen sagen das braucht man unbedingt, die anderen behaupten das Gegenteil.
Diese PFs überwachen meistens sogenannte Ports, die z. B. von verschiedenen Programmen und Diensten geöffnet wurden. Bei Windows ist es leider so, daß sehr viele völlig unnötige Dienste im Hintergrund mitlaufen und dementsprechend auch völlig sinnfrei nicht benötigte Ports öffnen. Von dieser Seite betrachtet gibt es dann zwei Möglichkeiten:
- Man beendet diese Dienste und schließt die Ports
- Man installiert eine PF und überwacht sie
Nun gibt es aber im Internet bereits sehr viele Berichte, wie schnell man diese PFs einfach von außen umgehen und deaktivieren kann! Sie bringen also eigentlich nicht wirklich etwas. Besser ist es da schon, wenn man Punkt 1. anwendet und genau das ist bei Linux von Hause aus der Fall! Darum benötigt man hier auch keine PF, sondern es genügt der von vorne herein installierte Paketfilter. Solch ein Filter ist im allgemeinen auch in einem Router wie z. B. der FRITZ!Box zu finden, wodurch man eigentlich auch in diesem Fall keine PF mehr benötigt. Für Windows bedeutet ein Router auch, daß man im Falle von Windows 7 keine extra Software dafür benötigt, da Windows 7 bereits über eine PF verfügt.
Ein weiter Minuspunkt von Personal Firewalls ist, daß es eben auch nur Programme sind, die weitere Lücken in das eigentliche System reißen können. Auch hierfür kann man genügend Berichte im Internet finden, darum bringe ich hier jetzt keinen extra Link.
Dazu noch ein Hinweis von mir: Es gibt kein absolut sicheres System, merkt euch das endlich einmal!
Kommen wir nun noch einmal zum Punkt der Benutzeroberfläche von Linux und auch zur Konsole.
Wenn ich bei einem Bekannten ein Linux-System einrichte gehe ich von seinem zuvor verwendeten System aus. Für einen Umsteiger von Windows XP auf Linux würde ich dabei auf jeden Fall Gnome empfehlen, da hier die Unterschiede in der Bedienung nicht all zu groß sind.
Wer jedoch von Windows Vista oder Windows 7 kommt darf sich auf KDE freuen, wer da von wem abgekupfert hat weiß ich wirklich nicht!
Ich muß dazu sagen, daß ich selbst trotz Umstieg von XP zu Linux mit dem KDE wesentlich besser klar komme wie mit Gnome und mich unter Anderem aus diesem Grund für Kubuntu entschieden habe. Der andere Grund war, daß *buntu als einziges Linux ohne größere Probleme auf meinem alten Rechner lief und ich also gar keine große Auswahl hatte!
Nun lese ich immer wieder so Argumente, daß man unter Linux ja ohne Konsole nicht auskommen kann. Das ist eine absolut blödsinnige Behauptung! Ich kenne inzwischen genügend Leute mit Linux, die diese noch nie gesehen haben. Wozu auch? Wenn das System läuft ist die Konsole einfach nicht notwendig, da ja eigentlich alles wie bei Windows auch über den Desktop erledigt werden kann! Sicher geht es manchmal tatsächlich schneller, wenn man die entsprechenden Befehle für die Konsole kennt. Warum sollte sich aber ein normaler Home-User diese Befehle merken? Der will doch nur surfen, chatten, seine Mails abrufen…
Einzig wenn es wirklich zu Problemen kommt ist die Konsole die erste Wahl, aber auch wirklich nur dann!
Mein Fazit zu Thema Linux vs. Windows:
Wer immer die neuesten Games haben will sollte bei Windows bleiben, da es diese für Linux in den seltensten Fällen gibt, für alle anderen ist eine Linux-Distribution wie Kubuntu eine Alternative, die man sich zumindest einmal überlegen sollte! Durch die Live-CDs kann man viele Distributionen auch testen, ohne am ursprünglichen System etwas zu ändern.
Ich hoffe, daß ich mit diesem Artikel vielleicht die/den geneigte/n LeserIn zum Nachdenken gebracht habe, ob sich vielleicht ein Wechsel des Systems lohnt. Man kann Linux ja auch als zweites System im Dualboot bzw. Multi-Boot installieren, so daß man beim Start des Rechners wählen kann, welches Betriebssystem man denn heute verwenden möchte. So hab ich das am Anfang auch gemacht. Glaubt mir, so schwer ist der Umstieg wirklich nicht!
Tante Edith sagt, daß ich was vergessen habe: Es kommt von vielen “Linuxern” immer wieder der Einwurf, daß ja der Quellcode offen liegt und jeder ihn überprüfen kann. Einspruch, ich kann das nicht! Ich habe davon ungefähr soviel Ahnung wie eine Kuh vom Klavierspielen, dieses Argument zählt in meinen Augen absolut gar nicht!
Grüße nun aus Augsburg
Sendet euch wieder einmal
euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
January 10, 2012 04:50 PM
January 09, 2012
Weiter geht es mit Teil 3 meiner Beurteilung.
Schlussfolgerung 1: Hersteller
Bei meiner Freundin habe ich es angefangen und irgendwann werde ich auch nachziehen: Bei Android-Smartphones kommen mir in Zukunft bevorzugt jene aus der Nexus-Reihe von Google ins Haus.
Es wird wahrscheinlich kein Nexus-Smartphone mit Hardware-Tastatur geben, aber das werde ich in Kauf nehmen müssen. Die Hardware-Tastatur nutze ich erstaunlicherweise weniger oft als gedacht. Nur bei Vieltipperei-Orgien wie IRC- und Messenger-Sitzungen ist es ein Segen. Ansonsten ist ein Smartphone eh relativ ungeeignet, um (Blog-)Romane und ähnliches zu schreiben.
Die aktuellen 2 Nexus-Telefone stammen zwar aus dem Hause Samsung und sind dementsprechend Plastikbomber. Ich setze meine Hoffnungen aber auf die nächste oder übernächste Nexus-Version, die hoffentlich nicht von Samsung kommen wird.
Schlussfolgerung 2: Oberfläche
Bis Android 2.x fand ich es nachvollziehbar und gerechtfertigt, dass die Hersteller ihre eigenen Oberflächen über die pure Android-Oberfläche stülpen. Das pure Android war doch etwas spröde und es fehlten viele Kleinigkeiten. HTC-Sense und Samsung-Touchwiz mochten da eine Lücke füllen, ob man deren Aussehen nun mochte oder nicht.
Seit Android 4.x sehe ich dazu fast keinen Anlass mehr. Das spricht noch mehr für die Nexus-Geräte. Es würde reichen, das Aussehen an sich so zu belassen, wie es Google liefert, und nur an den Startbildschirmen und den zusätzlichen Anwendungen (Apps) zu feilen und so einen Mehrwert gegenüber purem Android zu schaffen. Leider befürchte ich, dass das die Hersteller anders sehen und den Kunden ihr „Glück“ weiterhin aufzwingen möchten.
Ein Lichtblick könnte der Kauf von Motorola Mobility sein, sofern Google die Motoblur-Oberfläche einstampft und nur noch Motorola-Smartphones mit purem Android anbietet. Auch habe ich gelesen, dass andere Anbieter anfangen (nicht die, deren Telefone es bei uns zu kaufen gibt ;-), die Auswahl dem Kunden zu überlassen, ob sie das pure Android oder die „verbesserte“ Oberfläche nutzen wollen. Zugegeben – das würde noch nicht dagegen helfen, dass die Hersteller nur kurze Zeit lang Updates liefern. Wer mindestens anderthalb Jahre Updates haben möchte, kommt derzeit an den Nexus-Geräten nicht vorbei.
Morgen geht es weiter mit der ursprünglichen Fassung des Berichts …
January 09, 2012 08:44 PM
January 08, 2012
SeaMonkey 2.7 Beta 3 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. January 08, 2012 10:59 PM
Weiter geht es mit Teil 2 meiner Beurteilung.
HTC und Hardware (aah?)
Bei HTC schlummern quasi in jedem Telefon hardwareseitige Schwächen. Meist ist das der zu knapp bemessene RAM-Speicher, der ebenfalls zu knapp bemessene interne Speicher für das Betriebssystem und die Anwendungen (Apps) sowie die Kamera.
Davon abgesehen sind HTC-Telefone ein Traum, sei es von den verwendeten Materialien (die qualitativ hochwertiger sind als die Plasikteile von Samsung beispielsweise) oder der Verarbeitung (die seitlichen Tasten stören nicht und es ist schön und rutschfest in der Hand zu halten). Wenn HTC bei den oben genannten Punkten nicht so sparen würde, gäbe es gar nichts zu bemängeln an deren Hardware. Ich nörgle hier eh auf hohem Niveau, denn andere Hersteller haben ganz andere Probleme wie fehlerhafte GPS-Chips oder ein klappriges Plastikgehäuse.
HTC und Software (iih!)
Die groben Probleme sind bei HTC aber softwareseitig zu suchen und wie bei so vielen oder den meisten anderen Hardware-Herstellern zeigt sich, dass sie von Software keine Ahnung haben und dem Kunden „bloss Hardware“ verkaufen, ohne auf das Gesamtpaket zu achten.
Das macht sich in den Geschäftszahlen ganz gut in Boomzeiten wie den letzten beiden Jahren, aber langfristig schafft man sich so keine treuen Kunden und schon gar keine wohlgesonnene Technikgemeinde. (Noch etwas Positives zwischendurch: Zumindest die Bootloader-Problematik für Entwickler und Leute, die andere Software auf HTC-Telefone aufspielen möchten, wurde von HTC bei den neueren Modellen endlich aus dem Weg geräumt.)
Morgen geht es weiter mit meiner Schlussfolgerung aus den Erfahrungen der letzten 12 Monate …
January 08, 2012 08:37 PM
January 07, 2012
Seit über einem halben Jahr schlummert die Beurteilung meines HTC Desire Z (ein Smartphone mit ausschiebbarer Hardware-Tastatur) und wartet auf seine Veröffentlichung. Ursprünglich war es als Lobhudelei gedacht, da ich von November 2010 bis August 2011 äußerst zufrieden war mit meinem HTC-Mobiltelefon. Es hatte viele positive Eigenschaften (mehr weiter unten) und bekam in regelmäßigen Abständen 3 Software-Updates auf neuere Android-Versionen.
Hundertachtzig Grad
Seit dem Sommer 2011 habe ich, abgesehen von der Verarbeitung der Hardware, keine positive Meinung mehr von HTC. Die 3 Hauptgründe:
- Die Sense-Oberfläche spinnt und stürzt regelmäßig wegen des zu kleinen RAM-Speichers ab, was mir jedes Mal gefühlt eine halbe Minute Wartezeit beschert, bis es wieder geladen ist (ohne Sense funktionieren die Startbildschirme und Widgets nicht).
- Es gibt keine Updates von HTC mehr – und für ein Telefon, das nicht einmal anderthalb Jahre alt ist und für den HTC auch noch keinen Nachfolger herausgebracht hat, ist das sehr schwach. Das letzte Update kam ein dreiviertel Jahr nach dem Verkaufsstart in den USA.
- Außerdem funktioniert die Website www.htcsense.com nach einem Jahr Hinhaltetaktik immer noch nicht (dort sollte möglich sein, seine Kontaktdaten zu pflegen und zu sichern, was bis heute nicht möglich ist). Die Support-Mitarbeiter vertrösten einen immer nur auf später.
Morgen geht es weiter …
January 07, 2012 08:40 PM
Ein fröhliches Hallo an meine Leser!
Bei Webmaster Friday beginnt das Jahr diesmal mit dem Thema:
Natürlich gibt es auch hier wieder einige Fragen zu beantworten, also fangen wir gleich mal damit an.
Wie man aus einem meiner Widgets auf der rechten Site unschwer erkennen kann, bin ich ja ebenfalls bei einigen dieser Verzeichnisse gemeldet.
Hier stellt sich nun die Frage wie sinnvoll das überhaupt ist. Bringt es irgend welche Vorteile? Wird das Blog dadurch wirklich bekannter? Und was bewirkt der Eintrag bei mehreren Blogkatalogen?
Eigentlich muß ich sagen, daß es auf mein eigenes Blog keine Auswirkung hatte! Ich hätte mir diese Mühe also sparen können. Das einzige “Verzeichnis” welches mich etwas weiter brachte war Blogger United, daß ich auch als einzig sinnvolles betrachte und jedem Blogger ans Herz legen möchte.
Größere Auswirkung auf meine Besucherzahl hatte da schon eher die Verbindung meines Blogs mit Twitter, Facebook und jetzt auch Google+! Da ich auch sehr viel über die SeaMonkey Suite schreibe erscheinen meine Artikel inzwischen auch auf Planet Mozilla (de), was mir ebenfalls eine zusätzliche Leserzahl gebracht hat. Auch die Beiträge bei Webmaster Friday tragen natürlich dazu bei, daß mein Blog weiter verbreitet wird.
Schwierig bei diesen Katalogen ist es vor allem dann, wenn man sein Blog in eine bestimmte Kategorie einordnen soll. Bei einigen geht da nämlich immer nur eine einzige, was bei TmoWizard’s Castle natürlich “etwas” schwer wird. Ist das nun ein politisches Blog? Oder eher Nachrichten? Oder vielleicht doch eher im Computerbereich angesiedelt? Natürlich kann ich ihn auch als privaten Blog anmelden, aber das bringt so mal gar nichts da das ja nicht wirklich etwas über das Blog aussagt.
Mein Fazit:
Man sieht also sehr gut, daß das mit diesen Webverzeichnissen gar nicht so einfach ist! Natürlich werde ich mein Blog weiterhin dort stehen lassen, obwohl es eigentlich völlig sinnfrei ist. Besser ist da wirklich die Verbreitung der Artikel über Social Media wie Twitter & Co. Wirklich wichtig dabei ist natürlich auch das Thema eines Artikels. Hier zum Bleistift hat mein Artikel über Add-ons für SeaMonkey innerhalb kürzester Zeit die Top ten bei der Google-suche gestürmt!
So, nun kommen wir nun zum Ende des heutigen Webmaster Friday.
Ich wünsche allen Leserinnen und Leser ein schönes (naja) Wochenende!
Grüße aus den tiefsten Tiefen von TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
January 07, 2012 04:01 PM
January 06, 2012
Am 24. April 2012 wird es soweit sein und Mozilla den Support für Firefox 3.6 endgültig einstellen. Konkret bedeutet das, dass ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitsupdates mehr für den Versionszweig 3.6.x erscheinen werden und spätestens dann ein Update auf die aktuellste Version – an jenem Tag erscheint aller Voraussicht nach Firefox 12 – dringend empfohlen ist.
In diesem Zusammenhang relevant ist die Einführung der sogenannten Extended Support Releases (kurz: ESR) ab Firefox 10 (Release: 31.01.2012). Dabei handelt es sich um Versionen, welche extra lang, nämlich ganze 54 Wochen, mit Sicherheitsupdates versorgt werden. Das sind ganze neun Release-Zyklen!
Bildquelle: wiki.mozilla.org
Hintergrund: Seit Einführung des sechswöchigen Release Zyklus bei Mozilla ersetzen die Major-Releases die bisherigen Sicherheitsupdates, so dass mit dem Erscheinen von Firefox 12 bereits Firefox 11 nicht mehr unterstützt wird usw. Für den Endanwender bringt dieses Release-Modell (abseits der Add-on-Problematik, welche mit Firefox 10 weitgehend behoben sein sollte) viele Vorteile, gerade für den Einsatz im Unternehmen hingegen ist das ein riesiges Problem. Genau an dieser Stelle kommen die ESR-Versionen ins Spiel.
(via)
January 06, 2012 04:54 AM
January 05, 2012
Seit 2005 gibt es die parodistische Religion des Pastafarianismus, deren Anhänger das Fliegende Spaghettimonster anbeten und damit gegen die Anhänger der Pseudowissenschaft des „Intelligenten Designs“ antreten.
Nun gibt es seit ein paar Tagen eine neue Religion – zwar nur in Schweden aber immerhin. Sie nennt sich Kopimismus. Deren Anhänger, die Kopimisten, sehen das Kopieren von Informationen als eine heilige Tugend an und treten gegen die Radikalisierung der Gesellschaft und der staatlichen Gesetze durch die einflussreiche „Inhalteindustrie“ (engl. content industry), also der Medienunternehmen, an.
January 05, 2012 04:24 PM
January 04, 2012
Hallo und Frohes Neues Jahr Euch allen!
Wir haben in den letzten Wochen die BYOB Website https://byob.mozilla.com (BYOB steht fuer Build your own Browser und mehr zum BYOB Projekt gibt es hier) aktualisiert und die Seite steht nach einigen Wartungsarbeiten nun wieder zur Verfuegung.

Einige Neuerungen in der aktuellen Version von BYOB sind:
Verbesserte/Vereinfachte Erstellung von Lesezeichen Ordnern und Lesezeichen (nun auch mit Unter-Ordnern)
- Version der erstellen Firefox Versionen auf Firefox 9 aktualisiert
- BYOB enthaelt nun 63 Locale Version von Firefox von denen bis zu 10 Sprachversionen (z.b. Deutsch, Englisch, Indonesisch etc) ausgewaehlt werden koennen
- Addon Verwaltung und Auswahl der Search Engines wurde aktualisiert.
Die BYOB-Seite ist allerdings nocht nicht localisiert, steht also derzeit nur in English zur Verfuegung.
Am BYOB Projekt wird staendig weiterentwicklet und deshalb ist Eurer Feedback auch sehr wichtig fuer uns z.b. was Euch gefaellt/nicht so gefaellt, was wir verbessern koennen, und was Ihr noch gerne auf der BYOB Seite sehen wuerdet. Ihr erreicht uns ueber den Contact Us Button auf der BYOB Webseite
Vielen Dank geht an meinen Kollegen Kev Needham fuer die Entwicklung und Unterstuetzung vom BYOB Projekt!
Viele Gruesse
- Carsten/Tomcat
January 04, 2012 12:47 PM
Vor einigen Monaten wurde Boot to Gecko (B2G) hier im Blog bereits vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Bemühungen Mozillas, ein eigenes Android-ähnliches Betriebssystem für Smartphones und Tablets zu kreieren. Mozilla arbeitet sehr intensiv an diesem Projekt und neue MockupsEin Mockup bezeichnet in der Softwareentwicklung und im Projektmanagement einen Design-Entwurf, der zeigt, wie das Ergebnis nach Umsetzung aussehen soll. zeigen, was wir optisch zu erwarten haben.
Bilder-Quelle: pivanov.com
January 04, 2012 04:31 AM
January 02, 2012
Der erste Mozilla-Stammtisch im Ruhrgebiet findet morgen, am 3.1.2012, um 19 Uhr, im Essener unperfekthaus statt. Eingeladen ist jeder, der sich über Mozilla, die Idee, die Organization und die Produkte unterhalten möchte. Es ist keine feste Agenda vorgesehen. Anwender, Helfer, Übersetzer und Entwickler sind herzlich willkommen.
Neben Diskussionen über die aktuellen Produkte und die Situation der deutschen Community, wird auch die (Technik-)Welt im allgemeinen Thema sein. Außerdem helfen wir auch gern bei Problemen mit den verschienen Mozilla-Produkten, wie Firefox, Thunderbird oder Seamonkey.
Die Daten im Überblick:
Zeit: Dienstag, 3.1.2012, 19 Uhr
Ort: unperfekthaus. Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen-City
Ihr erkennt uns am Firefox-Maskottchen auf dem Tisch
January 02, 2012 08:53 PM
Ein Hallo an meine Leserinnen und Leser!
Ein turbulentes und ereignisreiches Jahr ging nun zu Ende. Natürlich ist davon auch mein kleines Blog betroffen, durch verschiedene Ereignisse sogar besonders. Aus diesem Grund kommt hier nun ein kleiner Jahresrückblick aus der Sicht von TmoWizard’s Castle.
Das war das Jahr 2011 auf TmoWizard’s Castle
Hier ist logischer Weise als erstes der geglückte Umzug und Zusammenschluß meiner drei alten Blogs zu erwähnen! Dieser Umzug dieser begann am 30.12.2010 endete am 10.01.2011 (was für ein Datum!), wie man auf dieser Seite lesen kann.
Der Januar war auch der Monat, in dem der millionste Download der deutschen WordPress-Version stattfand!
In diesem Monat startete der bis heute erfolglose Versuch, mein Forum auf bbPress umzustellen. Es war auch der Monat, in dem der vierte Teil meines ganz speziellen Interviews entstand!
Aus Sicht unserer Politiker war es auch der Monat, in dem unsere “herzensgute” Zensursula (*würg*) sich bei den Hartz IV Empfängern sehr unbeliebt machte.
Hier entstand meine nie eigentlich geplante aber inzwischen erfolgreichste Kategorie Die SeaMonkey Suite!
Außerdem erklärte ich einige Ungereimtheiten über die angeblich nicht vorhandene Zensur in Deutschland.
Ausgerechnet in diesem Monat hatte ich die Idee, daß lachen nicht schaden kann und brachte die Kategorie Witze ins Spiel!
Des Weiteren trat ich der Bloggervereinigung Blogger United bei und schrieb darüber auch einen Artikel.
Aus politischer Sicht geschah zumindest hier im Blog ausnahmsweise nichts.
Ein altes Sprichwort sagt:
Alles neu macht der Mai!
Hier kam mit dem Artikel Interview von und mit Mike, TmoWizard Teil V -> ICH! das erste Jubiläum auf TmoWizard’s Castle.
Der Mai war auch der Monat, in dem mein bis heute ungeschlagen erfolgreichster Artikel überhaupt entstand:
Add-ons für SeaMonkey 2.*
Dieser Artikel hat es tatsächlich geschafft, innerhalb einer einzigen Stunde bei google.com mit dem Suchbegriff “add-on seamonkey“ in die Top 10 zu kommen! Ich habe damit sogar die deutsche und die englische Startseite von SeaMonkey überholt!
Seit dem 22.05.2011 existiert auch meine besonders “politikerfreundliche” Kategorie MATRIX=Überwachung und es entstand der entsprechende Artikel dazu.
Hier gab es sogar vier Ereignisse, die ich hier im Blog erwähnt habe: Für den ersten wichtigen Artikel bedanke ich mich noch ein mal bei Jens Stratmann, der mich mit dem Artikel
darauf brachte, daß ich mal so richtig über einige meiner Blogger-Kollegen lästere.
Zwei andere Artikel gehen auf Themen von Webmaster Friday zurück:
Im vierten Juni-Artikel “Kommentar zu einem Blog-Gemeckere” beschwerte ich mich dann über die Praktiken einiger Blogger.
Der Juli war der Monat, in dem ich unter anderem auch mit meinem Tutorial für die SeaMonkey Internet Suite angefangen habe.
Auch gab es im Netz eine Diskussion, ob sich die deutsche Bloggerszene auf einem absteigenden Ast befindet.
Es gab auch ein Jubiläum worüber ich einen Artikel schrieb: 2 Jahre Webmaster Friday.
Ein trauriges Ereignis gab es ebenfalls: Amy Winehouse verstarb mit nur 27 Jahren!
Außerdem habe ich im Juli auch einen “etwas” längeren Artikel über Spam in Mails und Blogs geschrieben.
Der August war aus Sicht meines Blogs eher ruhig. Einzig zu erwähnen wären nur zwei Artikel:
Dieser Monat fällt eigentlich nur dadurch auf, daß von den gerade mal 5 Beiträgen im Blog 3 Stück dem Webmaster Friday gewidmet sind:
Hier überschlagen sich nun die Ereignisse. Als erstes wäre da wohl mein Artikel über einen sogenannten Datenschützer zu erwähnen.
Im nächsten Artikel geht es dann um Links und Quellen-Angaben in Blogs. Des weiteren habe ich die Artikel-Reihe über den sogenannten Staatstrojaner ins Leben gerufen.
Dann hatte ich auch zwei Jubiläen in meinem kleinen Blog:
Da gibt es aus Sicht von TmoWizard’s Castle eigentlich nur einen Artikel zu erwähnen:
Im Dezember gibt es ebenfalls nur sehr wenig zu berichten, ich hatte leider einiges zu erledigen! Eigentlich gibt es nur zwei Ereignisse:
- Das Tutorial für SeaMonkey, wie man mit diesem sehr einfach seine Mails und Downloads unter Linux auf Viren prüfen kann.
- Seit Januar hatte ich 50.000 Besucher auf meinem Blog! Dieses Ereignis habe ich leider verpaßt, sonst hätte ich mit Sicherheit einen Artikel darüber verfasst!
Man sieht also, daß sich hier im Blog einiges getan hat im Jahre 2011. Es geht mit diesem Artikel auch gleich flott mit einem Jubiläum in’s neue Jahr:

Dieses ist mein 100. Artikel hier auf TmoWizard’s Castle!

Und mit diesem 100. Artikel wünsche ich nun meinen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes und frohes neues Jahr. Auf, daß wir alle weiterhin einigermaßen gesund bleiben und auch weiterhin fleißig unsere Blogs mit Beiträgen füllen!
Grüße nun aus den dunklen Tiefen von TmoWizard’s Castle
sendet euch wieder einmal
Euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
January 02, 2012 09:39 AM
December 31, 2011
SeaMonkey 2.7 Beta 2 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. December 31, 2011 01:53 PM
December 27, 2011
SeaMonkey 2.7 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. December 27, 2011 01:56 PM
December 25, 2011
Eine kurze Geschichte zum ersten Weihnachtsfeiertag.
Als ein alter Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er den jungen Mann schließlich eingeholt hatte fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort darauf war, daß die gestrandeten Seestern sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben!
“Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende von Seesternen liegen hier!” erwiderte der Alte. “Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?”
Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er:
“Für diesen hier macht es einen Unterschied!”
Festliche Grüße aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Mike, TmoWizard 
December 25, 2011 12:44 PM
Mit Firefox 11 steht ein Firefox-Release bevor, welcher viele interessante Neuerungen bringt. Eine erste Aurora-Version wurde nun von Mozilla offiziell zum Download freigegeben. An dieser Stelle gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen von Firefox 11.
Die Option im Einstellungs-Dialog um Add-ons beim Automatischen Update mit zu berücksichtigen, wurde zugunsten der Einstellung im Add-on Manager aus der Oberfläche entfernt. Bislang gab es hierfür an zwei verschiedenen Stellen eine Option mit unterschiedlicher Wirkung, deren Unterschied den meisten Anwendern nicht bewusst war. Add-ons können nun außerdem synchronisiert werden, dazu wurde das Sync-Feature um diese Option erweitert.
Umsteiger von Chrome dürfen sich über eine Import-Funktion für Inhalte aus dem Google-Browser freuen. Über diesen können Lesezeichen, Chronik sowie die Cookies übernommen werden. Eine eigentlich kleine Änderung stößt bei mir persönlich auf umso größere Freude: Bislang wurden Dokumente, welche nur aus einer Grafik bestehen, immer links oben auf weißem Hintergrund angezeigt. Dieser Hintergrund wurde durch einen dunkelgrauen Hintergrund ersetzt, die Grafik wird nun in der Mitte des Browserfensters platziert. Das zuletzt gewählte Download-Verzeichnis wird seit Firefox 7 pro Seite individuell gemerkt. Es gibt einige User, welche das nicht mögen. Für diese wurde eine neue Einstellung hinzugefügt, welche dieses Verhalten ändert, so dass sich Firefox nur noch das zuletzt verwendete Verzeichnis global für alle Seiten merkt. Hierfür muss über about:config der Schalter browser.download.lastDir.savePerSite mit dem bool’schen Wert false angelegt werden.
Hilfreich ist, dass dem Panorama-Modus Tooltips spendiert wurden. Der HTML5-Videoplayer hat diverse Verbesserungen erhalten, unter anderem gibt es hier nun einen Button, um in den Fullscreen-Modus zu schalten. Während der Eingabe einer URL erschien ein sich bewegendes Icon in der Adressleiste, welches signalisiert hat, dass die Places-Datenbank nach bereits besuchten Seiten durchsucht wird. Dieses wurde entfernt, da die wahrgenommene Geschwindigkeit hierunter gelitten hat, Firefox fühlte sich langsamer an als er wirklich war. Die Nightly- sowie Aurora-Version von Firefox haben im Info-Dialog des Browsers noch eine zusätzliche Beschreibung erhalten, welche die Version “erklärt”. Benutzer von Mac OS X können Growl ab Version 1.3 wieder benutzen. Mit dem Update auf die neuste Growl-Version hatten die Growl-Benachrichtigungen in Firefox nicht mehr funktioniert. Nutzer von Windows Vista/7 erhalten anstelle des alten Dialoges bei der Auswahl von Verzeichnissen nun einen neuen Dialog, welcher eine neuere Windows-API benutzt.
Es gab auch für Webentwickler wieder tolle Neuerungen. Das größte Highlight ist dabei klar die Integration der Tilt-Erweiterung in die bisherigen Entwickler-Werkzeuge, welche es erlaubt, die DOM-Struktur von Webseiten in 3D zu visualisieren. Dies bietet eine sehr innovative Möglichkeit, Webseiten hinsichtlich ihrer Struktur zu überprüfen, welche so noch kein anderer Browser bietet.
Auch ein Style Editor wurde in Firefox integriert. Über diesen werden alle Stylesheets einer Seite geladen und können zu Testzwecken verändert werden – die Auswirkungen sieht man live im Browser. Auch ist es möglich, Stylesheets mit einem Klick zu deaktivieren bzw. zu aktivieren. Es können außerdem neue Stylesheets angelegt oder importiert werden, veränderte Stylesheets können direkt abgespeichert werden.
Die Web Konsole merkt sich jetzt die einmal getroffenen Filter-Einstellungen auch für die weiteren male. Aber auch die alte Fehlerkonsole hat noch eine nennenswerte Verbesserung erhalten. So zeigt diese nun auch das Datum und die Uhrzeit des entsprechenden Eintrages an. Das JavaScript-Scratchpad wurde optisch überarbeitet, so dass es besser zu den anderen Entwickler-Werkzeugen passt.
Verbesserungen gab es auch unter der Haube zahlreich. Eine hiervon hört auf den Namen ObjShrink und senkt den Speicherverbrauch von JavaScript-Objekten und lässt diese schneller initialisieren. Die Performance von Seiten mit vielen animierten GIF-Grafiken wurde verbessert, außerdem konnte die CPU-Auslastung bei Downloads deutlich (bis zu 50%) reduziert werden. Auch bei der Schriftdarstellung hat Mozilla angesetzt und Graphite2 für eine verbesserte Darstellung insbesondere bei Schriften mit nicht sehr guter OpenType-Unterstützung integriert. Durch die Entfernung des TraceMonkey-Codes, welcher nicht mehr benötigt wird, aus der JavaScript-Engine konnte Firefox außerdem um knapp 70.000 Zeilen Code erleichtert werden.
Natürlich gibt es auch in diesem Release wieder eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, unter anderem bei den WebSockets, welche nun ohne Vendor-Prefix nutzbar sind. Ebenso kommt die IndexedDB-Implementierung der Spezifikation nochmal ein ganzes Stück näher und kann jetzt auch Files speichern. Die neue Battery API ermöglicht Web-Applikationen den Zugriff auf den Akkustatus des Gerätes und mit SPDY (sprich: “Speedy”) unterstützt Firefox den von Google entwickelten “Nachfolger” von HTTP. Dieses Protokoll ist standardmäßig in Firefox 11 allerdings noch deaktiviert und muss über about:config aktiviert werden, indem der Schalter network.http.spdy.enabled auf true gesetzt wird. In CSS sind @-rules jetzt auch innerhalb von @media und @-moz-document möglich und auch element.outerHTML wird jetzt unterstützt. Weitere Verbesserungen aus diesem Bereich lassen sich dem dazugehörigen Blog-Eintrag auf hacks.mozilla.org entnehmen.
December 25, 2011 01:23 AM
December 24, 2011
Hallo an alle meine Leser!
Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten!
Ich hoffe, daß ihr alle die von euch gewünschten Geschenke bekommt oder eventuell schon bekommen habt. Meines nennt sich GeForce GT520 und arbeitet bereits!
Seid bitte nicht zu enttäuscht, falls ihr das Gewünschte nicht nicht bekommt. Und passt auf euren Führerschein auf, der kann ganz schnell verschwunden sein! 
Ein frohes Fest noch
Weihnachtliche Grüße aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Sendet euch
euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
December 24, 2011 01:03 PM
Mozilla hat die erste Beta-Version des E-Mail-Clients Thunderbird 10.0 zum Download freigegeben. Mit diesem Release hat Mozilla eine bislang als Erweiterung erhältliche Funktionalitäten direkt in Thunderbird integriert, nämlich die Möglichkeit, mit OpenSearch direkt in Thunderbird das Web nach Inhalten zu durchsuchen. Weiter gibt Mozilla Verbesserungen beim Suchen von E-Mails sowie beim Umgang mit Entwürfen an, dazu gibt es diverse Plattform-Bugfixes und optische Verbesserungen.
December 24, 2011 01:41 AM
Die erste Beta-Version von Firefox 10 ist erschienen. Gegenüber der ersten Aurora-Version von Firefox 10 gab es noch eine sehr große Änderung im Umgang mit Add-ons. Ab sofort sind bei neuen Firefox-Releases alle Erweiterungen standardmäßig kompatibel, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Weitere Informationen hierzu gibt es in diesem Artikel. Ansonsten liegt der Schwerpunkt neben vielen kleineren Änderungen in diesem Release bei für Webentwickler interessanten Neuerungen.
Zusätzlich zu den Neuerungen der Aurora-Version können ab der Firefox 10 Beta Hotfixes für den Browser über das Add-on-Update an die Benutzer ausgeliefert werden. So kann Mozilla auf diverse Situationen schneller reagieren, ohne ein ganzes Update veröffentlichen zu müssen. In der Vergangenheit wäre dieses Feature schon so manches mal nützlich gewesen; in welchen Situationen konkret ein Nutzen besteht, wurde in einem gesonderten Artikel behandelt.
Eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen gegenüber Firefox 9 findet sich im Aurora-Artikel zu Firefox 10.
Download Mozilla Firefox 10.0 Beta
December 24, 2011 12:55 AM
December 23, 2011
Mit Thunderbird können Anwender all ihre E-Mail-Accounts bequem in einem Programm verwalten. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein bereits existierendes E-Mail-Konto. Ab Thunderbird 10 gibt es theoretisch die Möglichkeit, direkt aus Thunderbird heraus einen E-Mail-Account zu erstellen. Bereits vor einem Jahr wurde eine solche Funktionalität in Form eines Prototyps von den Mozilla Labs entwickelt.
Update 19.01.2011: Dieses Feature wurde in der Beta-Phase von Thunderbird 10.0 vorerst deaktiviert. Mit Thunderbird 11.0 soll es wieder aktiviert werden.
Die Wahl des Wortes theoretisch wurde bewusst getroffen. Denn so gut dieses Feature auch klingen mag, hängt es doch davon ab, welche E-Mail-Provider hier mitziehen. Und funktionierende kostenlose E-Mail-Provider sucht man derzeit vergebens. Damit wurde Thunderbird ein schönes Feature spendiert, welches praktisch noch nicht benutzbar ist. Und ob es das je sein wird, wird sich in den nächsten Monaten erst zeigen müssen. In meinen Augen hätte man dieses Feature solange via Einstellung unsichtbar schalten sollen bis es hierzulande einen Sinn hat – vielleicht sieht die Situation in den USA ja anders aus. Denn es sollen nur Provider angezeigt werden, welche diesen Service im jeweiligen Land anbieten.
Dabei ist dieses Feature mit dem ebenfalls in Thunderbird 10 implementierten Feature Open Search verknüpft, so dass der jeweilige Provider zur Standardsuche gemacht werden kann, falls eine solche angeboten wird.
December 23, 2011 02:13 PM
Im Zuge der fortlaufenden Stabilitäts- und Sicherheits-Updates in der Mozilla-Gemeinschaft ist jetzt SeaMonkey 2.6.1 für Windows, Mac und Linux zum kostenlosen Download von www.seamonkey.at verfügbar.
Wir empfehlen allen Benutzern von SeaMonkey und der alten Mozilla/Netscape-Suites eindringlich, auf diese neue Version umzusteigen.
Um eine Liste der Änderungen und weitere Informationen zu erhalten, sehen Sie sich die SeaMonkey-2.6.1-Versionshinweise an. December 23, 2011 12:34 AM
December 22, 2011
Mozilla hat ein kurzes Video zu den 2 vergangenen MozCamps 2011 veröffentlicht: Many voices, One Mozilla!
Dann nutze ich gleich noch die Gelegenheit, ein paar Zeilen zu veröffentlichen, die seit Wochen im Dornröschenschlaf auf ihre Veröffentlichung warteten …
Es geht um ein Thema, das beim MozCamp ganz groß geschrieben wurde: Die Welt ändert sich, das Internet ändert sich, auch Mozilla ändert sich dauernd. Darum sollten sich auch die Mozillianer ändern und sich aufmachen, neue Wege zu beschreiten und neuen Ideen nachzugehen. Um zu ermöglichen, dass man sich neuen Aufgaben zuwendet, müssen natürlich neue Leute gefunden werden, die in die freiwerdenden Fußstapfen treten.
Deshalb mein allgemeiner Aufruf an alle Noch-nicht-Mozillianer:
Mozilla braucht dich!
Mozilla hat die erste Runde gewonnen und Microsoft gezeigt, dass man mit einem Monopol alleine noch keine Zukunft schaffen kann – und Mozilla hat gezeigt, dass Monopole brechen können. Aber wer nun glaubt, dass sich alle, die für ein freies Internet einstehen, nun ausruhen könnten oder dass Microsoft nun zu den Guten gehören würde oder Googles Chrom(ium)e doch ach so freie Software wäre und Mozilla nicht mehr benötigt werden würde, sollten sich vorsehen. Ein Internet, das von Apple, Microsoft, Google und den Inhaltskonzernen (Disney, Warner, Murdoch, Amazon …) dominiert wird, kann das Interesse von keinem sein.
Der „Kampf für ein freie(re)s Internet“ wird nie zu Ende gehen. Manche, die sich jahrelang dafür engagiert haben, werden unterwegs aufhören oder aufgeben. Darum brauchen wir immer neue Unterstützung und neue Menschen, die für die Interessen der Allgemeinheit einstehen. Mozilla und auch die ganze Freie-Software-Bewegung muss wachsen, um mit den sich verändernden und wachsenden Marktverhältnissen klarzukommen. Wer also denkt, dass er nicht gebraucht werden würde, irrt! Jeder wird gebraucht. Auch bei den relativ hohen Marktanteilen, die Mozilla heute in Europa aufweisen kann. Denn gerade in diesen „erfolgreichen“ Zeiten ist es schwer, motiviert zu bleiben und neue Grenzen zu suchen.
Es gibt in (fast) allen Ecken des Mozilla-Universums engagierte, ehrenamtliche Mitarbeiter. Es gibt aber keinen einzigen Bereich, in dem nicht noch Hilfe benötigt wird. Seien es Forenmoderatoren, Chat-Helfer, Software-Spezialisten, Programmierer, Übersetzer (z.B. für SUMO oder SUMOMO), Webentwickler (z.B. für MDN), Fehleraufspürer (bei Bugzilla und der Qualitätssicherung), Designer oder Marketing-Fachleute.
Darum: Jeder kann auf irgend eine Weise helfen. Mischt euch ein, mischt mit, tut einfach was (freie Arbeiten müssen bei Mozilla von niemandem „genehmigt“ werden) und kontaktiert bei Fragen bestehende Mozillianer: KaiRo, Kadir, mich oder andere!
December 22, 2011 09:47 PM
Hallo zusammen!
Wie die Überschrift schon sagt möchte ich euch mit diesem Tutorial zeigen, wie man in SeaMonkey 2.6 unter Linux seine Downloads und E-Mails mit ClamAV überprüfen kann. Dazu sind allerdings ein paar Add-ons notwendig, da ClamAV nicht direkt eingebunden werden kann.
Als erstes muß man dafür natürlich ClamAV und ClamAV-Deamon installieren, was über den Paketmanager eurer Wahl kein Problem sein dürfte. Dann wird über eine einfachen Texteditor die Datei /etc/clamav/clamd.conf mit root-Rechten wie folgt erweitert:
TCPSocket 3310
TCPAddr localhost
Mit dem folgenden Befehl wird nun clamd neu gestartet:
sudo service clamav-daemon restart
Das ist notwendig für die Überprüfung der Mails!
Als nächstes installiert man sich in SeaMonkey den Add-on Compatibility Reporter, der meiner Meinung nach sowieso zur Standardinstallation gehören sollte. Nun braucht ihr noch das Add-on Fireclam, welches für eure Downloads zuständig ist. Hier mit Kubuntu ist keine weitere Einstellung in diesem Add-on notwendig.
Einziger Wermutstropfen: Da ClamAV nicht gerade ein Ausbund an Geschwindigkeit ist dauern die Downloads etwas länger als gewohnt, die entsprechenden Dateien werden erst nach dem Download geprüft!
Nun kommen wir zur Überprüfung der Mails, Feeds und Newsgroups. Dazu muß man sich das Add-on clamdrib besorgen! Da dieses leider nicht von Hause aus kompatibel mit SeaMonkey ist habe ich es angepaßt und stelle es euch hier zur Verfügung:
Download clamdrib 0.2.0.2
ACHTUNG: Dieses Add-on wird anscheinend nicht mehr weiter entwickelt, aber leider habe ich bis jetzt keinen Ersatz dafür gefunden!
(Kleiner Nachtrag: Das Add-on wurde von mir natürlich vor dem Upload mit ClamAV geprüft!)
Nach einem Neustart von SeaMonkey werden nun dank Fireclam und clamdrib alle Downloads, Mails, Feeds und Newsgroups auf Viren, Würmer, Phishing & Co geprüft. Um die Installation für Downloads zu überprüfen verwendet man am besten den Eicar-Testvirus, den man sich natürlich von der original Website holt:
EUROPEAN EXPERT GROUP FOR IT-SECURITY
Als Ergebnis bringt das Add-on Fireclam je nach Datei folgendes Ergebnis:

Bei SeaMonkey Mail & Newsgroups wird mit clamdrib eine entsprechende Meldung im Header angezeigt, zufällig habe ich da ein nettes Beispiel:

Diese Mail sieht im HTML-Format übrigens täuschend echt aus!
Man sieht hieran sehr genau, daß man auch unter Linux die Augen auf haben sollte. Ein wirklich sicheres System gibt es einfach nicht!
Bei einer normalen Mail steht dort ClamAV status: CLEAN
Wie weiter oben geschrieben prüft clamdrib nicht nur E-Mails, sondern auch Feeds und Newsgroups!
Ich hoffe, daß ich euch mit diesem kleinen Tutorial geholfen habe. Übrigens gibt es zum Prüfen von E-Mails noch eine andere Möglichkeit in Verbindung mit ClamAV, und zwar mit dem transparenten Proxy P3Scan. Diese Methode ist allerdings etwas umständlicher und funktioniert nur mit E-Mails und nur POP3-Konten. Da ich selbst IMAP einsetze ist P3Scan für mich dadurch gestorben.
Kleiner Hinweis: Das Tutorial funktioniert natürlich auch mit Firefox und Thunderbird, allerdings muß dafür clamdrib entsprechend an Thunderbird angepaßt werden!
Ich wünsche nun allen Lesern eine schönen und vor allem virusfreien Tag
Viel Grüße aus TmoWizard’s Castle
Euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
December 22, 2011 12:17 PM
Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.6 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5 und JavaScript-Geschwindigkeit.
SeaMonkey 2.6 ist in 24 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für for Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.
Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
- Unterstützung für die HTM5-"Kontextmenü"-Funktion ("contextmenu"-Attribut) wurde hinzugefügt.
- Druckvorschau ist jetzt im Composer verfügbar.
- "Über SeaMonkey" (about:) zeigt jetzt den Aktualisierungs-Kanal an.
- Type Inference wurde hinzugefügt, was die JavaScript-Geschwindigkeit deutlich steigert.
- Abfragen des Status von "Do Not Track" aus JavaScript wird unterstützt.
- Unterstützung von font-stretch wurde hinzugefügt.
- Verbesserte Unterstützung von text-overflow.
- Verbesserte Unterstützung der HTML5-, MathML- und CSS-Standards.
- Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.6 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch). December 22, 2011 03:08 AM
December 21, 2011
Thunderbird 9.0 ist nun in der finalen Ausgabe erschienen. In der neuen Version bietet Thunderbird wie auch Firefox ein Opt-in-System, um Performance-Daten zur Verbesserung der zukünftigen Programmversionen an Mozilla zu senden, außerdem wurde die Bedienung der Dateianhänge über die Tastatur verbessert. Dazu gab es wie immer einige Plattform-Fixes und Verbesserungen der Benutzeroberfläche, so kann die Menüleiste nun ausgeblendet und über die Alt-Taste angezeigt werden. Hervorgehoben kann außerdem werden, dass das Nachrichten- und Verfassen-sowie das Adressbuch-Fenster nun ebenso wie das Hauptprogrammfenster PersonasPersonas sind simple und einfach zu installierende Themes für Firefox resp. Thunderbird, welche zur Installation keinen Neustart benötigen. unterstützen.
Desweiteren wird Thunderbird nun zusammen mit der Test Pilot-Erweiterung ausgeliefert, welche es Mozilla erlaubt, Studien und Umfragen im E-Mail-Client auf freiwilliger Basis durchzuführen. Diese bieten Mozilla wertvolle Erkenntnisse zur Verbesserung ihres Produktes.
Download Thunderbird 9.0
December 21, 2011 05:11 PM
Von Firefox 9.0 steht ab sofort die finale Ausgabe zum Download bereit. Das größte Highlight ist die dank Typinferenz rund 30% schnellere JavaScript-Engine. Weitere Informationen hierzu sowie alle weiteren nennenswerten Verbesserungen gegenüber Firefox 8 lassen sich im dazugehörigen Aurora-Artikel nachlesen.
Download Mozilla Firefox 9.0
December 21, 2011 01:03 AM
December 20, 2011
Das Sync-Feature von Firefox ist eine tolle Sache – hiermit lassen sich Chronik, Lesezeichen, Tabs, Passwörter sowie Einstellungen auf mehreren Geräten synchron halten. Mit Firefox 11 lernt Sync dazu und synchronisiert ebenfalls die installierten Erweiterungen.
Der korrekte Status – ob aktiviert oder deaktiviert – wird selbstverständlich synchronisiert. Da es große Unterschiede bei den Erweiterungen für Desktop und Android gibt, besteht diese Verbindung zwischen Desktop und Desktop beziehungsweise mobilen Gerät und mobilen Gerät, nicht aber zwischen Desktop und mobilen Gerät. Eine weitere Einschränkung derzeit ist, dass nur Erweiterungen und Themes synchronisiert werden können, welche auf addons.mozilla.org gehostet werden. Die Erweiterungen müssen außerdem im Profilverzeichnis installiert sein (was in der Regel der Fall sein dürfte) und müssen explizit vom Anwender, also nicht durch Dritt-Software, installiert worden sein.
Der erste Screenshot zeigt die neue Option in den Sync-Einstellungen, der zweite Screenshot den Add-on Manager, welcher zum Neustart des Browsers nach der Installation von Erweiterungen eines anderen Gerätes auffordert.
December 20, 2011 12:35 AM
December 19, 2011
Wieder einmal gibt es bei Webmaster Friday ein sehr interessantes Thema:
Dazu wurden auch wieder Fragen gestellt, die ich nun der Reihe nach so gut wie möglich zu beantworten versuche.
1. Wie sieht das bei Euch aus? Wird das tatsächlich weniger?
Das wird bei mir garantiert nicht weniger! Und zwar weder beim schreiben noch bei den Mails, die ich empfange. Warum auch? Sicher geht heute viel an Kommunikation über Facebook und Co. Für mich ist das allerdings nur eine Spielerei, die mit Mails nicht vergleichbar ist.
Wirklich wichtige Dinge bespreche ich garantiert nicht über soziale Netze oder ähnliches. Das geht entweder sowieso über das Telefon oder eben per E-Mail, zum Teil dann auch verschlüsselt.
2. Wie verwaltet ihr Eure Emails? Mit einem jener vorsintflutlichen Email-Programme, oder mit einem Webmailer über den Browser?
Was bitte ist an einem Mail-Programm vorsintflutlich? Ich verwende hier wie aus verschiedenen Artikeln bekannt die SeaMonkey Suite, und das aus gutem Grund! Zum einen habe ich mehrere Mail-Adressen, so daß es doch ziemlich in Arbeit ausufern würde, wenn ich dauernd bei den verschiedenen Anbietern vorbei schauen müßte.
Der wichtigere Grund ist jedoch, daß meine Mails nur mich etwas angehen! Sie werden bei mir sofort nach Empfang über entsprechende Filter in entsprechende lokale Ordner verschoben, wodurch mein IMAP-Postfach praktisch immer leer ist.
3. Was ist der Vorteil?
Das liegt mit Beantwortung von Frage 2. klar auf der Hand: Ich habe meine Mails hier lokal gespeichert und mache auch mehr oder weniger regelmäßig Updates. Gleichzeitig kann ich dadurch auch auf mein in SeaMonkey vorhandenes Adressbuch zurückgreifen und brauche nicht für jedes einzelne Konto extra Kontakte einrichten!
Und damit kommen wir zu Frage
4. Wie viele Email Adressen habt ihr?
So auf die Schnelle fallen mir 8 Stück ein! Da diese bei verschiedenen Anbietern sind ist das in meinen Augen völliger Unsinn, wenn ich diese Konten über das entsprechende Webinterface verwalten würde. Das geht viel einfacher, schneller und komfortabler mit einem guten Mailprogramm wie Thunderbird oder eben SeaMonkey.
5. Und wechselt ihr die von Zeit zu Zeit?
Nein, wozu auch? Bestimmte Leute haben eine bestimmte Adresse von mir und fertig. Ich sehe da absolut keinen Grund, warum ich eine Mail-Adresse wechseln sollte!
6. Wie wird bei Euch der Spam herausgefiltert?
Das geht bei mir unter mit Hilfe von SpamAssassin. Entsprechende Mails werden in den lokalen Junk-Ordner verschoben und bleiben dort, bis ich den Ordner leere. Dadurch kann ich diese Mails noch einmal prüfen, ob nicht aus versehen eine falsche Mail dort gelandet ist. Letztens zum Beispiel war dort die Aktivierungsmail für ein Forum, dem ich beigetreten bin.
7. Habt ihr schon mal ein Email-Backup gemacht? Wenn ja, was sollte man dabei beachten…
Ein Backup mache ich wie oben geschrieben mehr oder weniger regelmäßig, so daß bei einer Panne nicht all zu viel verloren geht. Beachtet wird von mir dabei eigentlich nichts besonderes, Hauptsache es funktioniert.
So, ich denke damit sind nun alle Klarheiten beseitigt!
Ich wünsche allen noch eine schöne Woche. Bis zum nächsten mal!
Viele Grüße aus den tiefsten Tiefen von TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Mike, TmoWizard 
December 19, 2011 01:41 AM
December 18, 2011
Ab Firefox 11 wird Mozilla in der Lage sein, Hotfixes für den Browser über die Add-on Update-Funktion bereitzustellen, ohne eine komplett neue Firefox-Version erstellen und ausliefern zu müssen.
Dabei wird es eine hardgecodete Add-on ID in Firefox geben, nach welcher bei der Suche nach neuen Updates für Erweiterungen ebenfalls gesucht wird. Sofern ein Update hierfür gefunden wird, wird ein sogenanntes Hotfix Add-on installiert. Alte Hotfixes werden mit dem Erscheinen eines neuen Major-Releases obsolet.
Mozilla nennt hierzu einige Anwendungsfälle, wovon manche einem vertraut vorkommen dürften, da hierfür in der Vergangenheit komplette Browserupdates notwendig waren.
Solche Fälle aus der Vergangenheit sind beispielsweise, wenn einer Zertifizierungsstelle das Vertrauen entzogen werden muss (Firefox 6.0.1 / 6.0.2) oder ein Erneuern der Add-on Metadaten erforderlich ist (Firefox 7.0.1). Auf diese Weise ist man in der Lage innerhalb von 24 Stunden zu reagieren, ohne den kompletten Browser updaten zu müssen.
Ein weiteres Einsatzgebiet sind Probleme, welche nur die Builds einer bestimmten Sprache betreffen, in diesem Fall könnten Hotfixes nur an Benutzer einer betroffenen Sprachversion ausgeliefert werden. Weiters könnten problematische Plugins auf diese Weise auf die Blocklist gesetzt oder A/B-Tests durchgeführt werden, sprich ein Hotfix für x% der Anwender einer Beta-Version ausliefern, welcher eine bestimmte Einstellung anders setzt als für die anderen, oder eine Einstellung temporär verändert. Auch auf Änderungen, welche auf sehr negative Resonanz stoßen, könnte man so schnell reagieren, um das alte Verhalten wiederherzustellen, zumindest sofern sich dieses über eine Einstellung umschalten lässt.
Neben der mit Firefox 10 eingeführten standardmäßigen Kompatibilität von Erweiterungen und dem vermutlich mit Firefox 12 kommenden Silent Update ist dies eine weitere sehr sinnvolle Maßnahme, um dem Anwender keinen Grund zu geben, bei veralteten Browserversionen zu bleiben und ihn dabei nicht mit Update-Aufforderungen zu belästigen.
December 18, 2011 03:28 AM
December 16, 2011
Heute habe ich einmal mehr das Thema Spam im Visier. Genauer gesagt geht es um:
Gefälschte E-Mails
Ich bekam da letztens folgende Mail zugeschickt:
LinkedIn
<strong>*Margred Sullivan*</strong> has sent you a message.
<strong>*Date:* 12/02/2011 You have *1* unread message from *Margred Sullivan*</strong>
<a href="http://www.linkedin.com/nus-trk?trkact=viewMemberProfile&pk=member-home&poster=11338438">http://www.linkedin.com/nus-trk?trkact=viewMemberProfile&pk=member-home&poster=11338438</a>
<a href="http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html"><http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html></a>
View/reply to this message <a href="http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html"><http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html></a>
Don't want to receive e-mail notifications? Adjust your message settings
<a href="http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html"><http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html></a>.
© 2011, LinkedIn Corporation
Das sieht ja mal wieder nett aus, vor allem der Quelltext ist sehr aufschlußreich:
<html>
<body>
<table border="0" width="550" cellpadding="0" cellspacing="0" style="max-width:550px; border-top:4px solid #39C; font: 12px arial, sans-serif; margin: 0 auto;"><tr><td>
<h1 style="color: #000; font: bold 23px arial; margin:5px 0;" >LinkedIn</h1>
<p style="margin: 0 0 4px 0"><strong>Margred Sullivan</strong> has sent you a message.</p>
<p style="margin: 0 0 4px 0">
<strong>Date:</strong>
12/02/2011
</p>
<p style="margin: 0 0 4px 0">
<br/>You have <strong>1</strong> unread message from <strong>Margred Sullivan</strong>
<br/>
<a href="http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html">http://www.linkedin.com/nus-trk?trkact=viewMemberProfile&pk=member-home&poster=11338438</a>
</p>
<p style="margin: 15px 0 3px 0; background: #DCF0F6; padding: 5px 15px; width: 50%; text-align: center;"><a href="http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html">View/reply to this message</a></p>
<p style="border-top: 2px solid #ccc; padding-top: 15px; margin-top: 15px; font-size: 10px; color: #999;">Don't want to receive e-mail notifications? <a href="http://deti-solntsaru.704.com1.ru/attendants.html" style="color:#0066CC;">Adjust your message settings</a>.</p>
<p style="width: 550px; margin: 3px auto; font: 10px arial, sans-serif; color: #999;">© 2011, LinkedIn Corporation</p>
</body>
</html>
Wer sich etwas mit HTML befasst sieht natürlich sofort, daß der angegebene Link gar nicht zu LinkedIn führt. Von wegen, daß ich da eine neue Nachricht von Margred Sullivan bekommen habe.
Auch der Header der Mail zeigt etwas interessantes:
From: Margred Sullivan via LinkedIn <member [at] linkedin [dot] com>
Reply-To: Margred Sullivan <djdlub [at] yahoogroups [dot] com>
Ja klar, die Rückantwort geht also an das angebliche Mitglied einer Yahoo!-Group und nicht nach LinkedIn. Wieder ein Hinweis auf einen kleinen Hinterhalt.
Dem Absender ist da allerdings ein kleiner großer Fehler unterlaufen:
Ich bin gar kein Mitglied bei LinkedIn!
Ich bin diesem falschen Link nicht gefolgt, ich weiß folglich auch nicht wohin der wirklich führt und was dahinter für eine Falle steckt.
Edit: Ich habe den Link kurzerhand einmal mit einfachem HTML-Editor (SeaMonkey Composer) geöffnet. Da kann man ganz bekannte Potenzpillen kaufen, das ist ein Viagra-Store! 
Wieder möchte ich einmal mehr darauf hinweisen, daß man sich seine Mails sehr genau ansehen sollte. Vor allem der Quelltext ist dabei immer sehr hilfreich und gibt sehr viele Hinweise. Aus diesem Grund lasse ich mir selbst meine Mails auch nur als reinen Text darstellen, da man dort solch einen Trick sofort entlarven kann. Als HTML sehen solche Mails nämlich meistens so aus, als seien sie wirklich von dem angeblichen Absender. Diese Leute verstehen nämlich ihr mieses Handwerk oft sehr gut!
Ich möchte wirklich nicht wissen, wie viele darauf wieder herein gefallen sind. Deswegen eine Warnung von mir:
Leute, bitte schaut euch eure E-Mails genauer an. Es wird nun mal sehr viel Unfug damit begangen und man kann da wirklich sehr böse Erfahrungen damit bekommen!
In diesem Sinne wünsche ich euch nun ein Spam- und Viren-freies Wochenende! 
Grüße aus dem leider sehr stürmischen Augsburg
Euer Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
December 16, 2011 02:20 PM
Mozilla spendiert Firefox in Version 11 ein neues und absolut innovatives Entwicklerwerkzeug, welches die Visualisierung der Struktur von Webseiten in 3D ermöglicht. Für Webentwickler ist das ein sehr interessantes Feature, da es eine vollkommen neue Sichtweise auf das Document Object Model (kurz: DOM) bietet, die es so bislang noch in keinem anderen Browser gibt. Und für alle anderen ist es zumindest eine lustige Spielerei.
Entwickelt wurde dieses Feature unter dem Namen Tilt und für alle, welche nicht auf Firefox 11 warten wollen, gibt es das auch als Erweiterung. Die in Firefox integrierte Lösung baut praktisch auf dieser auf, harmoniert zusätzlich aber wunderbar mit den bereits vorhandenen Entwicklerwerkzeugen und kommt optisch deutlich weniger überladen daher.
Tilt bildet den Seitenbaum einer Webseite mit Hilfe von WebGL in 3D statt wie aus vergleichbaren Tools bekannt als 2D-Diagramm ab. Dabei werden alle Elemente als Box dargestellt, deren Farbe vom Typ des Elements (div, h1, p, table, …) abhängt. Die Höhe der Boxen hängt vom übergeordneten Element ab, die Basis und damit quasi den “Boden” bildet das body-Element. Dabei kann die Webseite wahlweise über Maus oder Tastatur beliebig gedreht und gezoomt werden, so dass praktisch alle Stellen sichtbar werden. Durch die enge Verzahnung mit den anderen Werkzeugen erhält man schnell den dazugehörigen HTML-Quellcode samt CSS-Attribute.
Diese Art der Darstellung erleichtert den Überblick über die Seitenstruktur ungemein und könnte sich in Zukunft zu einem unverzichtbaren Tool für Webentwickler entwickeln. Fehler in der Seitenstruktur sowie Elemente außerhalb der Seitenstruktur können sich so viel schneller finden lassen.
Gestartet kann die 3D-Visualisierung entweder über das Menü Webentwickler > Untersuchen oder über die Tastenkombination Strg + Shift + I werden.
Wie gut sich Tilt in die anderen Entwicklerwerkzeuge einfügt, demonstriert das folgende Video, welches am besten im Vollbildmodus anzuschauen ist:
December 16, 2011 02:21 AM
December 15, 2011
SeaMonkey 2.6 Beta 4 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. December 15, 2011 12:49 PM
December 10, 2011
SeaMonkey 2.6 Beta 3 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. December 10, 2011 02:03 PM
December 04, 2011
Mozilla hat mit dem heutigen Nightly-Build von Firefox 11 die Unterstützung für das SPDY-Protokoll (engl., sprich: “Speedy”) implementiert. SPDY wurde von Google als Nachfolger zu HTTP entworfen, welcher schneller und sicherer sein soll.
Dabei will SPDY HTTP nicht komplett ersetzen, sondern nur Teile davon. Es basiert genauso auf TCP, verschlüsselt allerdings jede Übertragung via TLS (auch bekannt als SSL) und komprimiert diese inklusive der HTTP-Header mit GZIP. Außerdem können beliebig viele Abfragen gleichzeitg übertragen werden, wobei Anfragen auch priorisiert werden können. Desweiteren ist SPDY in der Lage, selber Anfragen an den Client zu senden, was man auch unter dem Begriff “Push” kennt.
Um SPDY in Firefox nutzen zu können ist neben einem aktuellen Nightly-Build derzeit noch das Setzen des Schalters network.http.spdy.enabled über about:config auf true notwendig. Auch Googles Browser Chrome unterstützt SPDY seit Version 11.
December 04, 2011 02:05 PM
December 02, 2011
(Der übliche Hinweis vorab: Ich arbeite für Mozilla und gebe hier meine eigene Meinung, nicht notwenigerweise die meines Arbeitgebers, wieder.)

Diverse News-Seiten im Internet haben heute gemeldet, dass StatCounter (eines von mehreren Internet-Marktforschungsunternehmen) im November Google Chrome beim weltweiten Marktanteil erstmals knapp vor Mozilla Firefox gesehen hat.
Dass manche Statistiken Chrome auf etwa gleichem Marktanteil wie Firefox sehen, ist ein Erfolg für Mozilla.
Der Stiftungszweck der Mozilla Foundation ist, für die Offenheit des Webs einzustehen, und für die Freiheit der Benutzer, das Web so zu verwenden, wie sie es möchten (nicht: so wie man es ihnen vorsetzt). Die Tatsache, dass Google dazu in der Lage war, einen Browser zu erstellen, und diesen erfolgreich an den Markt bringen konnte, ist ein unmittelbarer Effekt des unerbittlichen Kampfes von Mozilla und seiner Community, den Browsermarkt aus einem Monopolmarkt in einen Markt mit mehreren Konkurrenten zu verwandeln. Es wäre scheinheilig von Mozilla, nun zu behaupten, das hätten wir nicht gewollt, oder “als wir offenes Web sagten, meinten wir eigentlich ein Firefox-Monopol”. Offen heißt offen, und wenn Benutzer Chrome verwenden wollen, dann müssen sie dazu in der Lage sein.
Das alles heißt freilich nicht, dass wir nicht noch immer Firefox für den besten Browser für die Benutzer halten: Schließlich ist es der einzige Browser, der die Interessen des Benutzers ohne Wenn und Aber in den Mittelpunkt rückt. Dass Google ein Konkurrent ist, der mit Chrome ein technisch starkes Produkt mit zweifellos innovativen Eigenschaften hat, ist nicht weniger, sondern um so mehr Grund, Firefox ständig weiter zu verbessern.
Foto: “fully open, duh”, CC by-sa-nc licensed by morgamic
December 02, 2011 12:07 AM
December 01, 2011
SeaMonkey 2.6 Beta 2 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. December 01, 2011 11:45 PM
November 30, 2011
Vito von der slowenischen Übersetzertruppe hat beim MozCamp einen kurzen, aber interessanten Vortrag über den Stand der Arbeiten auf Verbatim (localize.mozilla.org) gehalten. Die Folien dieses Vortrags hat er online zur Verfügung gestellt: Thar she blows – Quantitative Look at Localize.Mozilla.org.
Er hat gezeigt, dass die große Anzahl an Übersetzungen (85) leider viel höher ist als die quantitative Arbeit an diesen Übersetzungen.
Es mag an der schier unschaffbaren Anzahl an aktiven Projekten (335) liegen, die jede Übersetzungstruppe bewältigen muss. Ein anderes Problem besteht in der Anzahl der zu übersetzenden Wörter je Projekt, die bis zu 23.517 Stück bei AMO hinaufreichen.
Ein anderer Vortrag von Vito betraf die Wiederverwendbarkeit von bereits bestehenden Übersetzungen. Mit entsprechenden Programmen ist es so möglich, schneller zu übersetzen. Und Neulinge würden Vorschläge von bestehenden Übersetzungen erhalten und so schneller lernen, wie bisherige Übersetzungen aussehen und sich anpassen. Leider sieht es nicht so aus, als würde Mozilla so ein Werkzeug für Übersetzer zur Verfügung stellen, wobei dann alle Projekte (SUMO, Webseiten, Firefox und Co.) davon profitieren würden. Wenn jemand so ein Webtool kennt oder programmieren kann, sollte er mit Mozillianern in Verbindung treten.
November 30, 2011 10:28 PM
November 29, 2011
Mozilla macht Nutzern von Google Chrome den Umstieg auf Firefox einfacher. Ab Firefox 11 bietet der Browser ähnlich wie bereits für den Internet Explorer und Opera eine Import-Funktion, um wichtige Daten im Firefox verfügbar zu haben. Konkret können bei diesem Vorgang die Lesezeichen, Chronik sowie die Cookies importiert werden. Die Neuerung steht allen Nutzern des Nightly-Kanals ab dem morgigen Nightly-Build zur Verfügung.
November 29, 2011 11:24 PM
Mit dem Memshrink-Projekt hat Mozilla Bemühungen gestartet, den Speicherverbrauch von Firefox zu senken, Ergebnisse dieses Projekts fließen seit Firefox 7 ein. Nach Vorbild dessen startet Mozilla nun ein Pendant hierzu, um die Reaktionsfähigkeit des Browsers zu verbessern, das sogenannte Projekt Snappy.
Das Ziel auf lange Sicht ist es damit, die gefühlte Geschwindigkeit von Firefox zu verbessern. Dies kann zum einen bereits die Startzeit des Browsers betreffen, genauso natürlich auch das Beenden, aber auch Interaktionen mit der Benutzeroberfläche wie beispielsweise das Interagieren mit Tabs, sei es das Öffnen, Schließen oder Verschieben. Die Reaktionszeit der Adressleiste wie auch die der Suchvorschläge im Suchfeld spielt genauso eine Rolle wie auch die Reaktion auf Button- und Menüklicks. Ebenso ein Aspekt des Ganzen ist die Zeit, welche Zeit das Laden der Seiten beim Benutzen der Vorwärts- und Zurückbuttons benötigt beziehungsweise wie lange es bereits dauert, bis sich URL und Seitentitel aktualisieren. Genauso fällt auch das Scrolling in den Bereich der möglichen “Responsiveness”-Verbesserungen.
Wichtig in diesem Zusammenhang zu verstehen ist auch, dass Geschwindigkeit und wahrnehmbare Geschwindigkeit nicht das selbe sind. Auf der einen Seite ist es natürlich wichtig, die reale Geschwindigkeit zu verbessern, auf der anderen Seite sind es Dinge wie die Animationen der Tabs, welche die gefühlte Geschwindigkeit verbessern. Dazu werden auch Teile der Benutzeroberfläche mit konkurrierenden Browsern verglichen um festzustellen, wo es sich am Schnellsten “anfühlt”. Der ganze Prozess wird dabei von Messungen begleitet. Zu diesem Zweck wird neben den Talos-Metriken auch das Telemetrie-Feature von Firefox genutzt werden, um Daten (selbstredend auf freiwilliger und anonymer Basis) zu erfassen. Wer Mozilla also helfen möchte, schaltet dieses am besten ein, falls noch nicht geschehen (Einstellungen > Erweitert > Allgemein > Performanz-Daten senden).
Man darf gespannt sein, welche Fortschritte wir in diesem Bereich in den kommenden Monaten beobachten dürfen. Neben wöchentlichen Meetings wird es hier, wie man es mittlerweile fast schon von Mozilla kennt, auch wieder eine arewe…yet-Seite geben, auf welcher die Telemetrie Daten in Form eines Histogramms visualisiert werden sollen, ähnlich wie man es bereits von arewefastyet.com kennt.
November 29, 2011 12:28 AM
November 26, 2011
Webmaster Friday hat mal wieder ein Thema, zu dem ich auch etwas beitragen kann. Das Thema lautet dieses mal:
Dazu werden vier Fragen gestellt, die ich im Folgenden so weit wie möglich beantworten werde:
- Bloggt ihr mit einem Notebook, PC/MAC oder sogar Tablet?
- Welche Hardware ist verbaut oder interessiert euch das gar nicht?
- Und welche Hardware nutzt ihr noch?
- Wie sieht euer Traum-Setup aus?
Zu Frage eins: Normaler Weise blogge ich mit meinem PC, nur ab und zu verwende ich bei einer Bekannten deren Notebook. In beiden Fällen verwende ich dabei Linux/Kubuntu als Betriebssystem und SeaMonkey als Browser, wobei das Notebook mit Dualboot ausgestattet ist:
Warum Kubuntu? Ich war von Windows 1.0.3 bis Windows XP SP3 bei Microsoft™ und hatte es irgendwann einfach satt. Also habe ich verschiedene Linux-Distributionen versucht und Kubuntu 8.10 Intrepid Ibex lief als einzige mehr oder weniger fehlerfrei. Tja, und dabei blieb ich dann auch!
Kommen wir zu Frage zwei: Ich habe hier einen MIDI-Tower mit folgender Konfiguration:
| Gehäuse: |
MIDI-Tower QVision 830SB |
| Mainboard: |
BIOSTAR N68S3B DDr3-1333 |
| Prozessor: |
AMD Athlon™ II X2 220 |
| RAM: |
2 GB DDR3 PC1333 Elixir |
| Chipset: |
GeForce 7025/nForce 630a |
| Grafikkarte: |
ASUS EN210 SILENT [512M DDR2] (GeForce GT218) |
| Soundkarte: |
Creative Soundblaster Audigy SE |
| Festplatte intern: |
Seagate Barracuda ST3500413AS 500 GB |
| DVD/RW intern: |
TSSTcorp CDDVDW SH-S232C |
| Festplatte extern: |
Western Digital My Book WD5000H1Q-00, 500 GB |
Eigentlich war das nur ein billiger Office-PC mit einem AMD Sempron™ 140 Box als Prozessor und mit Sound und Grafik On-Board. Den Soundblaster habe ich von meinem alten Rechner übernommen, den Athlon™ bekam ich günstig von einem Bekannten und da mir die On-Board Grafikkarte ganz und gar nicht passte kam eben die ASUS rein.
Somit komme ich zu Frage nummero drei: Der Monitor ist ein alter LG 702B (17-Zoll), der allerdings eigentlich für meine Zwecke vollkommen genügt. Wobei ich mir schon überlege, ob da nicht zu Weihnachten ein kleiner Flatscreen herkommt. Schau ‘mer mal!
Des weiteren ist am Soundblaster ein kleines aber feines 5.1-Soundsystem von PHILIPS angeschlossen, damit ich von Regnum Online auch wirklich was habe.
Außerdem sind da noch eine QuickCam Chat und ein Cordless Desktop MX3100 angestöpselt, beides von Logitech. Eigentlich ist auch noch ein Drucker vorhanden, der allerdings defekt ist. Aus dem Grund bräuchte ich die Marke und den Produktnamen auch nicht erwähnen, aber egal: Es ist ein alter deskjet 3820 von HP.
Ins Internet komme ich über eine FRITZ!Box Fon WLAN 7570 VDSL und einer 25.000 Glasfaser-Flat. Da mein alter WLAN-USB-Stick von BELKIN (F5D7050) jedoch mit dieser Geschwindigkeit nichts mehr anfangen kann läuft alles über ein entsprechendes Netzwerkkabel und das WLAN ist in der FRITZ!Box deaktiviert.
Nun die kurze Antwort zu Frage vier: Das wäre dann ein ATARI™ mit aktueller Hardware! So ein ganz winzig kleiner AMD Phenom™ II X4 mit 16 GB RAM würde mir dabei schon genügen, ehrlich!
Damit wären wir nun tatsächlich schon am Ende des Artikels angekommen.
Ich wünsche meinen Lesern hiermit ein schönes Wochenende, auch wenn das schon fast vorbei ist.
Viele Grüße an alle aus den tiefsten Tiefen von TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Mike, TmoWizard 
November 26, 2011 11:37 PM
Ich habe folgende Frage in den Newsgroups gefunden, ich denke, es gibt mehr Leute, die das interessiert:
Zitat:
Mir ist aufgefallen, dass auf einem meiner Rechner Firefox 7.0.1 auf 8.0.1 aktualisiert wurde, aber auf einem anderen wird für 8.0 kein Update angeboten, auch nicht auf manualles Anstoßen in "Über Firefox". Auf der Mozilla-Website steht auch 8.0.1 zum Download. Was ist da los?
Kurzfassung:
Wenn du keinen Mac verwendest, bringt die Umstellung von 8.0 auf 8.0.1 nicht wirklich etwas, daher liefern wir das Update nur für Mac aus, auf anderen Systemen ist 8.0 genauso gut, wenn er läuft.
Lange Fassung:
8.0.1 behebt gegenüber 8.0 genau zwei Dinge:
1) Einen Crash mit der neuesten Version von Apple's Java-Plugin für Mac. (Der Bug liegt in dieser Java-Version von Apple, aber wird können ihn durch einen kleinen Patch auf unserer Seite umgehen.)
2) Auf Windows werden alte Versionen von Roboform blockiert, die 8.0 zum beim Start Absturz bringen, nur neue Versionen ohne diesem Absturz werden zugelassen. Wenn 8.0 schon läuft, also nicht beim Start abstürzt, dann bringt dieses Update nicht wirklich etwas, und Leute ein Update zu schicken, das nichts bringt, ist eher kontraproduktiv, wir sollten sie damit nicht belästigen. Wenn 8.0 drauf ist und beim Start abstürzt, kommt er nicht mal bis zur Installation eines Updates.
Daher wird 8.0.1 zwar für alle Versionen (ab 4.0, inkl. 8.0) am Mac angeboten, aber auf Windows oder Linux nur für 4.0-7.0.1, weil es allen anderen gegenüber 8.0 keinen Vorteil gibt.
Kurzum: Wenn man jetzt eine Version neu installiert, ist 8.0.1 die richtige Wahl, aber ein Update braucht man nicht zu installieren, wenn es nicht von selbst angeboten wird. November 26, 2011 03:54 PM
November 24, 2011
Von Firefox für Android, das sich in einer vollständigen Umbauphase befindet, gibt es neue Vorschaubilder. Die Oberfläche des bisherigen Android-Firefox wird komplett verworfen und in der Android-Programmiersprache neu entwickelt. Das wird bessere Start- und Reaktionsgeschwindigkeit bringen. Außerdem wird die Firefox-Oberfläche entschlackt und besser für die Bedienung auf Smartphones und Tablets optimiert.
Auf madhava.com/egotism gibt es Bilder, wie Firefox in Zukunft aussehen wird/kann. Außerdem wird am Seitenende auf Design-Entwürfe für die Add-ons-Verwaltung und die Sync-Einrichtung verwiesen.
Aufgrund der Umbauarbeiten wird Firefox in den nächsten Versionen viel weniger Funktionen enthalten als bisher. Leider. Hoffentlich werden diese schnell nach und nach wieder eingebaut. Die Umbauarbeiten lassen keine Zeit, um alles gleichzeitig fertigzustellen.
Meine persönliche Hoffnung ist, dass Firefox seinen großen Vorzug vor den Google-Browsern behält: Die Synchronisation lokal verschlüsselter und bei Mozilla abgelegter Browser-Daten unabhängig von Android- und Google-Diensten.
November 24, 2011 10:21 PM
Immer wieder haben Anwender mit verschiedenen Problemen in Zusammenhang mit Java zu kämpfen. In vielen Fällen machen diese Benutzer dann die Beobachtung, dass die Java Console im Add-on Manager auch nicht mehr als kompatibel gekennzeichnet und daher deaktiviert ist und vermuten hier dann – verständlicherweise – einen Zusammenhang. In Wahrheit ist die Java Konsole für die Funktionalität des Java Plugins aber nicht von Relevanz. Ganz im Gegenteil, für Nicht-Entwickler und wahrscheinlich sogar selbst für den Großteil der Java-Entwickler ist diese Erweiterung absolut sinnlos und kann ohne Bedenken deinstalliert werden. Wenn es denn nur so einfach wäre – die Java Konsole hat die wenig nette Eigenschaft, sich nicht einfach über den Add-on Manager deinstallieren zu lassen. Aber es ist ohne größere Probleme möglich.
Hierzu muss bei geschlossenem Firefox einfach im Programmverzeichnis von Firefox im Unterordner extensions nach allen Verzeichnissen gesucht werden, welche mit {CAFEEFAC- beginnen. Diese werden nun gelöscht. Nach einem Neustart des Browsers bleibt der Blick nicht mehr an einer deaktivierten Java Konsole hängen, welche sowieso keinen praktischen Nutzen hat. Generell empfiehlt es sich, alle Erweiterungen zu deinstallieren, welche man nicht wirklich selber benötigt.
November 24, 2011 08:06 PM
Ein neues Feature von Firefox 8 ist es, dass Browser-Erweiterungen, welche durch Drittanwendungen installiert werden sollen, explizit erlaubt werden müssen. Hierzu erscheint in Form eines Tabs eine Nachfrage, ob man die Installation erlauben möchte oder nicht.
Einige Anwender beklagen sich, dass sie dieses Fenster für alle ihre Erweiterungen bei jedem Programmstart sehen, was auf Dauer für viel Frust sorgt. In diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass die Sicherheitssoftware Bitdefender 2010 zum Einsatz kommt, deren Antiphishing-Toolbar dieses unerwünschte Verhalten hervorruft. Abhilfe schafft hier, die Toolbar zu deinstallieren oder auf eine neuere Version von Bitdefender umzusteigen, welche von diesem Problem nicht betroffen ist. Zur Deinstallation muss im Programmverzeichnis von Bitdefender 2010 das Verzeichnis bdaphffext sowie die Datei bdaphff.ini gelöscht werden. Nach einem Neustart sollten sich die Erweiterungen wieder ordnungsgemäß verhalten.
November 24, 2011 07:00 PM
November 23, 2011
SeaMonkey 2.6 Beta 1 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. November 23, 2011 10:18 PM
Nach bald 2 Monaten stelle ich endlich ein paar Fotos vom Köln-Treffen online. Seltsamerweise hat sonst niemand über das Wochenende vom 1. und 2. Oktober 2011 gebloggt.
Es sind nicht viele Fotos, aber wir haben uns ja wegen der Arbeit getroffen und nicht um zu posieren. :)

- Der Kölner Hauptbahnhof bei Nacht. Farbenprächtig.

- Das von Hagen zum Treffen mitgenommene Mozilla-Werbebanner. Er hat übrigens alle Mozilla-Utensilien (T-Shirts, Aufkleber usw.) mitgeschleppt.

- Der für das Treffen bereite Konferenzraum von der einen …

- … und der anderen Seite. Genug Platz für alle samt unserem Gast.

- Pünktlich begannen wir unsere Tagungspunkte am Samstag. Unser Gast Chris Hofmann (Bildmitte) war von Anfang an dabei.

- Während des Treffens wurden wir bestens mit Zwischenmahlzeiten und Getränken versorgt. Im Gegensatz zum letzten Jahr.

- Das Abendessen fand im zünftigen Brauhaus Sünner im Walfisch statt. Damit schlossen wir einen langen ersten Tag ab.

- Beim Weg zurück zum Hotel bemerkten wir die unzähligen Möwen, die im Lichtkegel des Kölner Doms nach Futter jagten. Das war ein wirklich beeindruckendes Schauspiel.

- Am nächsten Morgen ging es wieder früh weiter.

- Ein leerer Magen studiert nicht gern.

- Nach einem ebenso langen wie produktiven zweiten Tag begann die Heimreise.

- Kadir zeigte uns den Prototypen des Tablet-Firefox auf einem Samsung-Tablet. Es lief ohne Stocken und nutzte den Bildschirm gut aus.

- Die letzten Teilnehmer genießen am Sonntagabend das schöne, äußerst warme Wetter im herbstlichen Köln. Damit ließen wir das Treffen ausklingen.
Das war der kurze Bilderrundgang zum Kölner Treffen der deutschsprachigen Übersetzer- und Helfer-Gemeinschaft von Mozilla 2011. Den Teilnehmern kann ich die unzensierten Fotos zuschicken. Es sind nicht viele. Hagen hat das Gruppenfoto gemacht. Dieses bitte bei ihm abholen.
November 23, 2011 08:30 PM
November 22, 2011
Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.5 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5, Geschwindigkeit und Speicherverbrauch.
SeaMonkey 2.5 ist in 24 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für for Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.
Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
- Benutzer haben mehr Kontrolle über ihre Add-ons. Beim Update muss die Aktivierung von Add-ons, die von Fremdprodukten stammen, explizit bestätigt werden.
- Verbesserungen der HTML5-Medienelemente und Unterstützung neuer Medien-APIs, um die allgemeine Ausführung von Video und Audio zu verbessern.
- Zusätzliche HTML5-Technologien werden unterstützt, wie das crossorigin-Attribut und insertAdjacentHTMLZ.
- Aktualisierung von WebSockets.
- Unterstützung von CORS für WebGL-Texturen.
- Silbentrennung wird jetzt für weitere Sprachen unterstützt.
- Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
- Einige Sicherheitsprobleme wurden behoben.
- Einige deutlich sichtbare Probleme in der Benutzung wurden gegenüber SeaMonkey 2.4 behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.5 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch). November 22, 2011 03:58 PM
Mozilla hat in diesen Minuten Firefox 8.0.1 zum Download bereitgestellt. Die neue Version behebt genau zwei Probleme. Zum einen wird ein Mac OS spezifisches Problem behoben, welches dazu führte, dass Firefox 8 auf Mac OS X mit aktuellstem Java-Update beim Schließen eines Tabs mit Java-Applet abgestürzt ist, desweiteren wird die Erweiterung Roboform in Version 7.6.1 und älter, welche zu einem Absturz bei Programmstart führt, geblockt.
Wichtiger Hinweis: Voreilige Blogger und IT-Seiten (um nicht zu sagen: die üblichen Verdächtigen) haben bereits in der vergangenen Woche auf eine vermeintliche Version 8.0.1 verwiesen. Es handelte sich dabei um keine offiziell freigegebene Version, welche nicht identisch mit der offiziellen Version 8.0.1 ist!
November 22, 2011 12:29 AM
November 20, 2011
Das diesjährige MozCamp in Berlin für Europa, den nahen Osten und Afrika ging letzten Sonntag Abend zu Ende. Es waren über 2 Tage voller Menschen und Ideen, die sich für das (offene) Internet stark machen. „We love the Web“ war ein zentraler Spruch.
Da Mozilla die einzige gemeinnützige und weltweit tätige Organisation zwischen den großen Konzernen wie Apple, Google und Microsoft ist, die Einfluss darauf nehmen kann, wohin sich das Web entwickelt, ist eine große, aktive Gemeinschaft die wichtigste Grundlage für Mozilla. Europa ist wiederum ein wichtiger Standpfeiler dieser Gemeinschaft und hat zentrale Aspekte wie Lokalisierung oder die Notwendigkeit des Aufbaus lokaler Gemeinschaften in das Herz der US-amerikanischen Mozilla-Stiftung getragen. Aus diesem Grund wird mozilla-europe.org (wie auch mozilla.com) in Zukunft in mozilla.org aufgehen. Dies entspricht auch dem Motto des diesjährigen MozCamps: „Many voices, one Mozilla!“
Im Nachhinein betrachtet war das Wochenende wieder viel zu kurz für so viele Vorträge und Leute, es war anstrengend und es war toll. Ich hoffe, dass die Tradition der MozCamps fortgesetzt wird und mehr Leute die Möglichkeit haben werden, dabei zu sein und mitzumachen.
Fotos
Hier nun ein paar Impressionen mit meiner Telefonkamera (deshalb die schlechte Qualität). Ich wollte den Kopf und die Hand freihaben für die Vorträge des MozCamps. :) Am Seitenende folgt noch ein Kurzvideos.

- Anflug auf Berlin am strahlend blauen 11.11.2011.

- Kaum in Berlin angekommen, trifft man schon auf Proteste gegen die Bankenmisswirtschaft.

- Die übliche Touristenroute darf natürlich nicht fehlen.

- Toller Blick von der kalt umwehten Siegessäule in Richtung Osten.

- Auf dem Weg zum Hotel trifft man auf die Spuren der Vergangenheit.

- Freitagabend: erstes Eintreffen am MozCamp-Veranstaltungsort.

- Perfekte Organisation plus Garderobe für das kalte Berlin – ohne Mozilla-Ausweis gab es Samstag und Sonntag keinen Zutritt zum MozCamp.

- Das MozCamp-Motto …

- … in vielen Variationen entsprechend den vielen Nationen.

- Der Empfangs- und Gemeinschaftsraum am Freitag Abend. Zeit zum Kennenlernen und Wiedersehen.

- In der Eiseskälte im Innenhof gab es Currywurst (traditionell oder vegetarisch).

- Aus Gemütlichkeit oder später Erschöpfung – die Polster waren bequem.

- Samstagmorgen: der knuddelige Rotfuchs, der in der Kälte stand.

- … in aller Frühe schon wieder fleißig.

- Die Keynotes sind der Beginn jedes MozCamps. William hat ein paar organisatorische, einführende Worte.

- Während der Keynotes erläutern die Mozilla-Oberen Ihre Vorstellungen für die Pläne der Zukunft. Da bleibt kein Platz frei.

- Nach den Keynotes folgen die parallel abgehaltenen Vorträge bis in den Abend hinein.

- Abendessen im Weihenstephaner nach einem langen Tag am Samstagabend.

- Das Restaurant war voller Mozillianer, vom Keller …

- … bis zum Obergeschoss. Es war zwar kein typisches Berliner Essen, aber bei so vielen Gästen aus vielen Teilen der Welt zählt nur das Gesamterlebnis „Deutschland“. Da dürfen ein paar Klischees nicht fehlen.
Weitere Quellen
Dieses Wochenende fand dann noch das AsiaCamp 2011 in Kuala Lumpur (Malaysia) statt. Fotos von beiden MozCamps gibt es auf Flickr haufenweise wie hier von Mitchell Baker beim AsiaCamp oder das MozCamp Berlin-Gruppenfoto.
Flickr-Fotos nur vom Berliner MozCamp gibt es z.B. von mozillaeu, Filip42, GeekShadow, comzeradd, ioana_cis, mmkmou. Gioxx und Tristan Nitot (Chef von Mozilla Europe).
Hier außerdem das Bild zur Datenschutz-Thematik, die beim MozCamp ebenfalls angesprochen wurde: Facebook and You (oder: Schweine im Stadel).
Kurzvideo
Und zu guter Letzt noch ein Kurzvideo, nur um die Impressionen abzurunden (ca. 13MB, 53 Sekunden). Es zeigt (1) Tristan Nitos Anfangsrede bei den Keynotes am Samstag, (2) eine Pause zwischen den Keynotes und (3) den Gang aller Mozillianer von der Kalkscheune zum Weihenstephaner in Begleitung einer (bayerischen) Blasmusikkapette, die für Aufsehen bei den Passanten sorgte:
Weitere Informationen
Auf der Wiki-Seite von Mozilla finden sich alle logistischen und inhaltlichen Daten zum Treffen sowie die Liste der Teilnehmer: EU MozCamp 2011.
Alle Lokalisierungen stellen sich nach den Keynotes kurz vor und erstellen einen Online-Quilt: EU-MozCamp-Quilt (und der Asia-MozCamp-Quilt).
Außerdem gibt es eine Karte mit allen Örtlichkeiten des Berliner MozCamps: MozCamp Europe 2011, find all the venues important for the event
November 20, 2011 06:18 PM
November 17, 2011
Wie bereits in Firefox.next: Silent Updates, Automatische Update-Kompatibilität & mehr angeschnitten, werden Erweiterungen in Firefox in Zukunft standardmäßig als kompatibel markiert sein. In der Vergangenheit ging Mozilla bei jedem großen Programmupdate erst einmal davon aus, dass Erweiterungen, welche nicht durch den Entwickler als kompatibel markiert wurden, nicht kompatibel sind, was zusammen mit der Veröffentlichung einer neuen Browserversion alle sechs Wochen für viel Frust bei den Endanwendern gesorgt hat. Nutzer von Firefox 11 (Nightly) können dieses Verhalten bereits testen, denn dort sind die entsprechenden Änderungen bereits implementiert – derzeit allerdings noch deaktiviert. Um die standardmäßige Kompatibilität zu aktivieren, muss in der Adressleiste about:config eingegeben und anschließend nach dem Schlüssel extensions.strictCompatibility gesucht werden, diesen stellen wir auf false. Ab sofort muss sich der Anwender keine Gedanken mehr darum machen, dass seine Lieblings-Erweiterungen auch in der nächsten Firefox-Version noch laufen.
Ein paar Einschränkungen gibt es allerdings doch: Ist eine Erweiterung mit einer neuen Firefox-Version technisch einfach nicht lauffähig, dann ist sie es nun einmal nicht, daran kann keine Einstellung etwas ändern. Ebenfalls können keine Erweiterungen automatisch als kompatibel markiert werden, welche Binärkomponenten enthalten. Die minimale Version des Add-ons darf nicht höher sein als die Firefox-Version und sehr alte Erweiterungen werden nicht automatisch kompatibel gemacht werden. Desweiteren erhalten Erweiterungsautoren die Möglichkeit, in der Erweiterung eine strikte Überprüfung der Browserversion zu erzwingen.
In Kürze wird das Feature auch in Firefox 10 (Aurora) landen und aktiviert werden. Über das Setzen des genannten Schalters auf true kann jederzeit das alte Verhalten von Firefox wiederhergestellt werden.
November 17, 2011 02:11 AM
Von Mozillas E-Mail-Client Thunderbird gibt es nun eine erste Beta-Version. Wie in Firefox bietet nun auch Thunderbird ein Opt-in-System, um Performance-Daten zur Verbesserung der zukünftigen Programmversionen an Mozilla zu senden, außerdem wurde die Bedienung der Dateianhänge über die Tastatur verbessert. Dazu gab es wie immer einige Plattform-Fixes und Verbesserungen der Benutzeroberfläche, so kann die Menüleiste nun ausgeblendet und über die Alt-Taste angezeigt werden. Hervorgehoben kann außerdem werden, dass das Nachrichten- und Verfassen-sowie das Adressbuch-Fenster nun ebenso wie das Hauptprogrammfenster PersonasPersonas sind simple und einfach zu installierende Themes für Firefox resp. Thunderbird, welche zur Installation keinen Neustart benötigen. unterstützen.
November 17, 2011 01:11 AM
November 16, 2011
SeaMonkey 2.5 Beta 4 ist jetzt auf der SeaMonkey-Website zum kostenlosen Download erhältlich, deutsche Vollversionen werden auch bereits dort und auf unserer Download-Seite offiziell angeboten. Wir möchten alle Tester anregen, sich zu beteiligen, um Probleme zu diskutieren und zu melden sowie das Produkt weiter zu verbessern. November 16, 2011 05:22 PM
November 13, 2011
Hallo Leute!
Eine Frage hätte ich an euch:
Habt ihr Freunde? Wirkliche echte Freunde?
Ich ja, einen zumindest!
Nichts ahnend geht bei mir gestern die Türglocke. 2 mal? Das macht nur einer! Tatsächlich, mein alter Kollege George schaut mal wieder vorbei.
Alt? Naja, ein halbes Jahr älter als ich. Aber wir kennen uns wirklich schon sehr lange. Immerhin haben wir vor 45 Jahren oder so schon im Sandkasten zusammen gespielt!
Wir gingen zusammen zur Schule und auch noch in die selbe Klasse, das war klasse!
Ja, wir kennen uns schon lange. Und wir helfen uns auch gegenseitig, wenn es mal Probleme gibt.
Gestern zum Beispiel bekam er ausgerechnet von mir (Hartz IV Empfänger) ein Päckchen Tabak, da sein Gehalt anscheinend etwas länger braucht wie gedacht. Nun gut, bekomme ich auch immer wieder mal von ihm.
Da schaut der meinen alten Siemens/Nixdorf MCM 1753 an und meint, er hätte noch einen 17-Zöller bei sich herum stehen. Er braucht ihn nicht und würde ihn entsorgen, ob ich das Teil brauchen kann? Er ist von LG und wesentlich neuer als mein eigener 17-Zöller. Auch von den Ausmaßen kleiner und braucht weniger Strom.
Ja klar, da sag ich nicht nein. Und wirklich kam er heute mit dem Teil hier an! Ein LG 702B.
Nach einer Ruhephase von ~ 2 Std (ziemlich naßkalt hier in Augsburg, nicht besonders gut für einen Monitor!) habe ich in der xorg.conf die Daten von meinem alten Monitor entfernt, den Rechner tatsächlich mal aus gemacht, die Monitore getauscht und den Rechner ohne Konfiguration neu gestartet.
Endlich! Endlich habe ich wieder einen Monitor, der vom System richtig erkannt wird! Kein Konfigurationsmarathon mehr! Das Teil wurde wirklich erkannt und braucht bei der gleichen Auflösung und Hertz-Zahl wesentlich weniger Saft als der alte Klotz! Nun kann ich vielleicht auch Microsoft Windows 7 probieren, das wollte meinen alten Monitor nämlich überhaupt nicht!…
Nö, mach ich natürlich nicht!
Ja, sowas sind wahre Freunde!
Ich habe es erlebt, daß sogar meine Brüder meinen Geburtstag vergessen hatten. Da kam nicht einmal eine Mail. Aber mein guter alter George hat sich wenn möglich immer irgendwie gemeldet und mir gratuliert.
Ach ja, kommt nun nicht auf falsche Gedanken! Wir sind nämlich beide nicht schwul! Er steht auf seine sexy Nachbarin und ich dürrer Hering halte es mehr mit molligen Frauen, da habe ich wenigstens was griffiges zum anfassen! Außerdem kann meine Ex-Ehefrau Andrea das bestätigen, mein Herz gehört nämlich immer noch ihr. Sogar 5 Jahre nach unserer Scheidung…
Wirkliche Freunde sucht man übrigens nicht, man findet sie so nebenbei. Viele merken das allerdings erst dann, wenn es zu spät ist.
Sicher, man hat viel Bekannte. Sind das aber auch wirklich Freunde? Meistens nein! Das merkt man dann, wenn einem das Geld ausgeht oder wie es bei mir war, als ich auf der Straße stand.
Ohne festen Wohnsitz – OfW
Dann erkennt man seine wirklichen Freunde und ich habe sie kennen gelernt. George ist einer davon, er hat auch in dieser Zeit zu mir gehalten.
Natürlich gibt es auch bei uns Differenzen. Ich bin z. B. ein absoluter Hard’n'Heavy-Fan, meine drei Lieblingsgruppen sind Iron Maiden, AC/DC und KISS. George kann damit gar nichts anfangen, er ist für Schlager und Volksmusik! (würg)
Ach ja, das englische George steht für Georg. So heißt er nämlich wirklich ebenso wie meine Ex-Frau immer noch Andrea heißt!
Nun frage ich euch:
Habt ihr auch Freunde? Oder sind das doch nur irgendwie Leute die ihr halt kennt? Ich habe Freunde, und ihr?
Grüße aus TmoWizard’s Castle
Mike, TmoWizard 
November 13, 2011 12:29 PM
November 12, 2011
Hallo Caschy!
Hiermit möchte ich dir recht herzlich zu dieser Auszeichnung gratulieren.
Auch wenn ich mit einigen deiner Artikel dank nicht vorhanden sein von Apple-Geräten nichts anfangen kann darf ich dir versichern, daß du auf diese Leistung stolz sein darfst. Bitte mach weiter so! (Wo ist eigentlich dein eigener Artikel dazu??)
Mein kleines Blog wird wohl nicht so bald so bekannt werden, außer im Bezug auf SeaMonkey Da habe ich wohl einigen das gewisse Etwas voraus! (Nein, da kommt mit Absicht kein Link zu meinen Artikeln! Dieser Artikel soll alleine Caschy und Nadine gehören!)
Weiterhin darfst du auch stolz auf deine Frau sein, die dir nun schon so lange treu ist. 14 Jahre sind eine lange Zeit, die zwei Menschen sehr zusammenschweißen können. Meine eigene Ehe hielt leider aus verschiedenen Gründen nicht so lange!
Auch wenn ich nicht alle deine Artikel lese würde es mich sehr freuen, wenn du weiterhin deinen Weg als Blogger gehst. Du hast damit etwas erreicht, wovon wahrscheinlich viele nur träumen können. Ich übrigens nicht, da es mich gar nicht interessiert, ob mein kleines Blog irgendwann mal berühmt ist oder nicht. Immerhin mache ich das ja nur so nebenbei aus einem einzigen Grund:
Weil ich es kann!
Was mich immer sehr an deinen Artikeln interessiert ist, wenn du über Firefox oder Thunderbird schreibst. Ich selbst verwende zwar SeaMonkey, aber trotzdem sind auch hierfür große Teile deiner Artikel gültig.
Auch gefällt es mir, daß du immer wieder Videos in deine Artikel mit einbeziehst. Ganz gut finde ich da zum Bleistift die fragwürdigen Tipps der Computerzeitschriften! Du gehst zwar nicht unbedingt selbst auf Details ein, aber durch deine Links gleicht sich das sehr gut aus.
Ich hoffe doch sehr, daß wir dich auch weiterhin in unserer kleinen Gemeinde behalten dürfen und weiterhin gute Artikel sehen werden!
Ich wünsche hiermit deiner Frau und dir ein schönes Wochenende
Ruhe dich jetzt bitte nicht auf deinen Lorbeeren aus, sondern mach ganz einfach so weiter!
Grüße aus den dunklen Tiefen von TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Sendet dir und allen anderen Lesern
Der Zauberadmin
Mike, TmoWizard 
November 12, 2011 08:09 PM
Mozilla hat die erste Aurora-Version von Firefox 10 zum Download freigegeben. Wie üblich gibt es an dieser Stelle eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen neben den üblichen Performance-Verbesserungen und Fehlerbehebungen in diesem Release.
Den Anfang machen die optischen Änderungen. Unter Windows wird der Seite-Vorwärts-Button nur noch dann angezeigt, wenn eine Seite vorwärts navigiert werden kann. Zuvor war er über die meiste Seite sichtbar, aber deaktiviert. Der Zurück-/Vorwärts-Button ist nun außerdem direkt an die Adressleiste angedockt. Die Suchleiste (Strg + F) wurde optisch der Add-on-Bar angepasst. In dieser wird beim Anpassen der Symbolleisten nun außerdem zwischen Add-ons des “klassischen” Erweiterungssystems und denen des neuen SDK basierten Systems unterschieden. Da die Icons der Erweiterungen des ersten Typs im Gegensatz zu denen des zweiten Typs nicht verschoben werden können, werden diese nun mit einem speziellen Hintergrund hinterlegt und blasser dargestellt.
Apropos Add-ons: Ist die Add-on-Kompatibilitätsprüfung deaktiviert, ist es jetzt auch möglich, aus dem Add-on Manager heraus nach inkompatiblen Erweiterungen zu suchen. Eine weitere Verbesserung der Benutzeroberfläche betrifft das Einrichten von Sync, wo der Workflow vereinfacht wurde. Schließlich wurden noch die Einstellungen für das Programmupdate neu gestaltet, um dem Anwender klarer zu vermitteln, dass die automatischen Updates aktiviert bleiben sollten.
Auch das Scrollen mit den Cursortasten wurden verbessert. Das Drücken einer Cursortaste entspricht nun einem Bildlauf von zwei anstelle nur einer Zeile. Bei HTML5-Videos ist es jetzt möglich, über das Kontextmenü diverse Statistiken zum Video anzuzeigen.
Viele interessante Dinge gibt es in diesem Release für Webentwickler. So wurde die Quelltext-Ansicht mit dem HTML5-Parser ausgestattet und hat dabei weitere Änderungen wie ein verbessertes Highlighting und das Darstellen von Parser-Fehlern spendiert bekommen.
Bereits in einem früheren Release wurde eine Basis-Implementation des Highlighters in Firefox integriert, welcher bislang nicht mehr konnte, als den HTML-Baum anzuzeigen. Der Highlighter wurde optisch überarbeitet und stellt außerdem den Pfad zum ausgewählten Element als Breadcrumbs dar. Dazu wird in einer Sidebar der Style Inspector angezeigt. Dieser zeigt einem die zum Element eingestellten CSS-Regeln an, welche hierüber auch live zu Testzwecken modifiziert werden können. Über einen Button kann in diesem Style Inspector in eine zweite Ansicht gewechselt werden, welche einem die berechneten Style-Eigenschaften anzeigt, entweder komplett oder nur die, die durch CSS-Regeln beeinflusst wurden. Eine Suchfunktion hilft hier, den Überblick zu behalten. Außerdem sind die CSS-Eigenschaften alle mit der Dokumentation im Mozilla Developer Network (MDN) verlinkt.
Im JavaScript-Scratchpad wurde die überflüssige Statusbar entfernt, außerdem ist der Code-Editor Orion nun per Standard eingestellt. Dieser erweitert das Feature um Zeilennummern und Syntax Highlighting. Auch die Webkonsole hat dazu gelernt und erlaubt über console.time(name) bzw. console.timeEnd(name) Messungen durchzuführen.
Letztlich wurde die Engine auch wieder um neuen Funktionalitäten erweitert. Eines der größten Highlights ist hier wohl die Unterstützung für CSS3 3D Transforms, was beeindruckende Möglichkeiten bietet. In Firefox 9 wurde eine Fullscreen-API implementiert, welche es erlaubt, den Vollbildmodus vom Content aus zu kontrollieren, was unter anderem für Präsentationen, aber auch Videos oder gar Spiele interessant sein kann. Diese ist nun standardmäßig aktiviert. Erwähnenswert ist auch, dass WebGL um Anti Aliasing Fähigkeiten erweitert wurde. Desweiteren wurde die IndexedDB-API in einigen Punkten verbessert und entspricht nun mehr der Spezifikation, die Unterstützung für das <bdi>-Element für bidirektionale Texte und die Implementation der Visibility-API sind ebenfalls nette für Webentwickler interessante Dinge. Einen umfangreicheren Überblick über die verbesserte Unterstützung von Webstandards gibt es auf hacks.mozilla.org.
November 12, 2011 08:14 AM
November 10, 2011
Nicht nur wegen der Finanzlage überschlagen sich die Nachrichten, auch bei Mozilla ist viel los. Vor wenigen Tagen wurden Firefox und Thunderbird in Version 8.0 veröffentlicht, einen Tag später folgte der 7. Jahrestag von Firefox 1.0 und heute Abend beginnt das EU MozCamp 2011 in Berlin!
Wer heute Abend in Berlin oder in der Nähe ist, sollte vorbeischauen: Triff Mozillianer in der Kalkscheune.
November 10, 2011 11:53 PM
Heute hat Mozilla die erste Beta-Version von Firefox 9 veröffentlicht. Die größte Neuerung befindet sich unter der Haube und hört auf den Namen Typinferenz, welche die JavaScript-Engine um rund 30% beschleunigen soll. Im dazugehörigen Aurora-Artikel findet sich wie immer eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen.
Download Mozilla Firefox 9.0 Beta
November 10, 2011 09:09 PM
Frage nicht, was das Web für Dich tun kann, sondern was Du für das Web tun kannst. Mozilla, die gemeinnützige Organisation und weltweite Community hinter dem Firefox-Webbrowser (Deutschlands beliebtester), kommt zusammen in Berlin. Komm und triff Mozillianer aus der ganzen Welt, und finde heraus, wie du als Mitarbeiter oder Freiwilliger dazu beitragen kannst, die Web-Erfahrung von Millionen von Menschen mitzugestalten. Firefox wird getragen von einer weltweiten Community einzelner, die zusammenarbeiten für das öffentliche Wohl – Mach mit! Es gibt zu essen und zu trinken, und du erfährst mehr über die vielen Möglichkeiten mitzumachen, von Webentwicklung über Marketing zu Übersetzung und mehr.
Details:
Freitag, 11. Nov
18:00 - 21:00 Uhr
Ort:
Kalkscheune
November 10, 2011 02:40 PM
Eines der neuen Features von Thunderbird 10 ist die Integration des OpenSearch-Add-ons in den Thunderbird-Core. Ein sicher nicht seltenes Szenario ist es, dass man während des Lesens einer E-Mail entscheidet, nach etwas zu suchen, was man gerade liest. Der konventionelle Weg ist es dann, die entsprechende Stelle zu kopieren, die Suchmaschine seiner Wahl in Firefox oder einem anderen Browser aufzurufen und dort anschließend die Suche zu starten. OpenSearch möchte dies einfacher machen. Es wird einfach die zu durchsuchende Textstelle in der E-Mail markiert und aus dem Kontextmenü heraus der Befehl aufgerufen, das Web danach zu durchsuchen. Alternativ kann auch ein beliebiger Suchbegriff in das Suchfeld von Thunderbird eingegeben werden. Anschließend öffnet sich in einem neuen Tab eine Ergebnisliste, welche das Suchergebnis verschiedener Suchmaschinen bereitstellt. Derzeit sind das Google, Yahoo!, Bing, Amazon, AOL, eBay, Twitter sowie Wikipedia. Per Mausklick kann jederzeit die Suchmaschine gewechselt werden, ohne dass man eine erneute Suche ausführen muss, um dort nach dem selben Inhalt zu suchen. Es kann ebenso die Standardsuchmaschine eingestellt werden, welche bei zukünftigen Suchen dann als erste ausgewählt ist.
November 10, 2011 12:08 PM
November 08, 2011
Viel schreibe ich nicht über Erweiterungen. Besondere Erweiterungen verdienen aber eine besondere Erwähnung. Im März 2006 erschien bereits die erste Vorabversion von Mozillas Kalender-Erweiterung Lightning für Thunderbird und SeaMonkey, seit Januar 2010 befindet man sich in der Betaphase. Nun endlich wurde die finale Version 1.0 von Lightning freigegeben. Voraussetzung für den neuen Kalender ist allerdings Thunderbird 8.0, welcher heute erschienen ist, ältere Versionen werden nicht länger unterstützt.
Download Lightning 1.0 für Thunderbird und SeaMonkey
November 08, 2011 11:16 PM
Thunderbird 8.0 ist nun in der finalen Ausgabe erschienen. In der neuen Version müssen wie bei Firefox 8 Add-ons, welche durch Drittanwendungen installiert werden sollen, explizit bestätigt werden, ebenfalls aus Firefox 8 bekannt ist die einmalige Add-on-Auswahl beim Upgrade auf die neue Version. Desweiteren gab es Verbesserungen bei der Zugänglichkeit der Anhangslisten. Wie in jeder neuen Version gab es auch in dieser wieder diverse Plattform-Fixes und Verbesserungen der Benutzeroberfläche, unter anderem wurde das Widget zum Wechseln der Ordneransicht aus der linken Sidebar entfernt, die Schnellfilterleiste grau gefärbt und diverse farbige Icons durch monochrome ausgetauscht.
Download Thunderbird 8.0
November 08, 2011 07:08 PM
Ab sofort steht die finale Version von Firefox 8.0 zum Download bereit. Die neue Ausgabe bringt wieder spannende Verbesserungen gegenüber der Vorversion mit, beispielsweise einen neuen Addon-Kompatiblitätsassistent beim Upgrade auf eine neuere Firefox-Version. Einen kompletten Überblick über die Highlights der neuen Version finden sich im dazugehörigen Aurora-Artikel.
Download Mozilla Firefox 8.0
November 08, 2011 04:46 PM
November 05, 2011
Bei vielen Problemen mit Firefox bewirkt ein neues Profil oft Wunder. Aber auch für Leute, die mit verschiedenen Firefox-Versionen experimentieren, ist der Profil-Manager ein unverzichtbares Werkzeug. Dieser bietet die allernotwendigsten Möglichkeiten zur Profilverwaltung.
In Zukunft könnte dieser aber ersetzt werden. Pläne, den alten Profil-Manager aus Firefox zu verbannen, gibt es schon länger. Nun gibt es von Mozilla die Version 1.0 eines neuen Standalone-Profil-Managers. Dieser bietet zahlreiche Möglichkeiten mehr als sein in Firefox integrierter “Vorgänger”.
Der auffälligste Unterschied hier ist, dass nicht nur verschiedene Profile, sondern auch die installierten Versionen von Firefox verwaltet werden. Installationen in einem Standardverzeichnis erkennt das Tool automatisch, die Versionen können aber auch manuell hinzugefügt werden. Die Profile können anschließend einer bestimmten Firefox-Installation zugeordnet werden, um diese immer in Kombination zu starten. Auch ein Standardprofil respektive eine Standardinstallation können eingestellt werden. Oder man startet Firefox mit einem temporären Profil, welches nur einmalig existiert. Ebenso gibt es hier diverse Optionen, um Firefox beispielsweise ohne Add-ons zu starten (Safe Mode). Schließlich gibt es in diesem Profil-Manager noch die Möglichkeit, Profile zu sichern, wiederherzustellen und auch zu kopieren.
Der Profilmanager ist standardmäßig auf Firefox eingestellt, kann aber genauso für jede andere XULRunner-Applikation verwendet werden, also auch für Thunderbird und SeaMonkey. Hierfür muss der Profilmanager mit dem Namen der Anwendung als Argument gestartet werden.
November 05, 2011 01:14 AM
November 04, 2011
Für Webdesigner und -entwickler eine nicht ganz unwichtige Komponente in Firefox ist die Quelltext-Ansicht einer Internetseite. Für die Zukunft gibt es hier einige Ideen für eine bessere Quelltext-Ansicht. Eine erste Verbesserung ist bereits in Firefox 10 gelandet, so verwendet die Quelltext-Ansicht ab Firefox 10 den HTML5-Parser anstelle des alten HTML-Parsers, was ein notwendiger Schritt dafür ist, den alten Parser entgültig aus Firefox entfernen zu können.
Für den Anwender mag dies zunächst unspektakulär klingen, doch kommen mit dieser Änderung ein paar nette Nebeneffekte zum Tragen, auf welche ich in aller Kürze eingehen möchte. So kam es bislang teilweise zu fehlerhaftem Highlighting, beispielsweise war das “/”-Zeichen bei sich selbst schließenden Tags immer rot, obwohl es sich dabei um korrektes HTML handelt. Ebenso konnte die alte Quelltextansicht nicht korrekt damit umgehen, wenn zum Beispiel ein script-Tag ein weiteres script-Tag beinhaltete. Auch Tags innerhalb von SVG und MathML wurden nicht korrekt gehighlightet. HTML-Entitäten wurden in der Vergangenheit immer erst ab dem 2. Zeichen farbig gekennzeichnet, auch dies ist nun anders, nun wird die ganze Entität gefärbt.
Eine weitere schöne Neuerung ist, dass Parser-Fehler wie ein td-Element ohne übergeordnetes tr-Element jetzt rot dargestellt werden. Fährt man mit der Maus über eine rot markierte stelle, erscheint eine Beschreibung des Fehlers als Titel. So fällt der eine oder andere Fehler schneller auf. Um Missverständnissen aber gleich vorzubeugen: Es handelt sich dabei um keinen Validator! Die Fehlererkennung beschränkt sich hier wirklich ausschließlich auf Parser-Fehler, bei einem div- innerhalb eines span-Elements handelt es sich zwar um kein valides HTML, löst aber keinen Parser-Fehler aus.
Die folgende Grafik zeigt einen kurzen Demo-Quellcode, der die alte Quelltext-Ansicht der neuen gegenüberstellt.
November 04, 2011 11:08 PM