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Planet Mozilla (de)

September 01, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Bangladesch, Panama, Tinkering

Firefox OS ist ja jetzt in Indien angekommen. Dort macht es nicht lange Halt, sondern maschiert weiter nach Bangladesch und Panama.

Unterwegs versetzt es reihenweise Entwickler in Erregung. Ich habe einige Spielerein über Twitter aufgeschnappt und am Artikel-Ende eingebunden.

Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

September 01, 2014 05:02 PM

August 31, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34 bekommt Storage Inspector

Mit dem Storage Inspector bekommt Firefox ein neues Entwickler-Werkzeug, welches das Betrachten und Bearbeiten von Cookies und Inhalten aus IndexedDB, Local Storage sowie Session Storage erlaubt.

Das Betrachten von Cookies einer Webseite erlaubt Firefox bereits seit längerem über das Netzwerk-Panel der Entwickler-Werkzeuge. Mit Firefox 34 kommt ein neues Entwickler-Werkzeug dazu, welches nicht nur die Inhalte von Cookies, sondern auch von IndexedDB, Local Storage sowie Session Storage darstellt. Das neue Tool ist bereits Bestandteil der aktuellen Nightly-Version von Firefox 34 und kann über das Einstellungs-Panel der Entwickler-Werkzeuge aktiviert werden. Das Anlegen, Bearbeiten und Löschen ist in der aktuellen Nightly-Version noch nicht möglich, aber in Arbeit. In speziellen Test-Builds funktioniert das Bearbeiten auch schon zu großen Teilen, so dass es eher noch eine Frage von Tagen als von Wochen ist, bis dieser Part des Features in Firefox landet und das neue Werkzeug erst wirklich praktisch macht. Ob die Möglichkeit des Bearbeitens auch Bestandteil von Firefox 34 sein wird, ist allerdings noch unklar in Anbetracht der Tatsache, dass bereits am Dienstag der Startschuss für die Firefox 35-Entwicklung fällt.

August 31, 2014 08:37 PM

August 30, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 32: Mehr Sicherheit durch Public Key Pinning

Mozilla wird in der kommenden Woche Firefox 32 veröffentlichen. Mit der neuen Version unterstützt Firefox das sogenannte Public Key Pinning, was das Browsing sicherer machen soll.

Beim Public Key Pinning geht es darum, beim Besuch einer verschlüsselten Webseite zu überprüfen, ob das verwendete Zertifikat von einem vertrauenswürdigen Herausgeber stammt. Genauer gesagt erlaubt das Public Key Pinning die Definition, welche Zertifizierungsstelle gültige Zertifikate für eine bestimmte Webseite ausstellt, statt jedes beliebige Zertifikat zu akzeptieren, welches mit dem Browser ausgeliefert wird. Dies soll das Risiko von Man-in-the-middle-Attacken durch fälschlich ausgestellte Zertifikate reduzieren, wie es sie in der Vergangenheit schon öfter gab.

Firefox 32 unterstützt Pins, welche fix im Browser hinterlegt sind. Dies sind ab Firefox 32 Mozillas Add-on-Seite AMO und Mozillas CDN sowie einige Twitter-Domains. Mit Firefox 33 kommen die restlichen Twitter-Domains sowie die Domains von Google dazu. Ab Firefox 34 sind Pins für Firefox Accounts, Dropbox, Facebook und TOR integriert. In Zukunft möchte man auch die entsprechende HTTP-Erweiterung unterstützen, welche Webseitenbetreibern das Festlegen mittels HTTP-Header erlaubt.

August 30, 2014 06:47 PM

August 28, 2014

SeaMonkey (deutsch)

Sören Hentzschel

Firefox OS expandiert nach Zentralamerika

Firefox OS ist in Zentralamerika angekommen! Wenige Tage nach dem Marktstart in El Salvador hat heute der Verkauf von Smartphones mit Firefox OS in Panama begonnen, weitere Marktstarts wird es in Kürze geben.

Kurz nachdem Telefónica unter seiner Movistar-Marke den Verkauf des ZTE Open II in El Salvador begonnen hat, folgte heute der Startschuss in Panama. Und dabei wird es nicht bleiben, der Start in weiteren zentralamerikanischen Ländern ist bereits für dieses Jahr angekündigt, nämlich in Costa Rica, Guatemala sowie in Nicaragua.

Aber auch in Europa und Asien tut sich etwas: Ebenfalls vor wenigen Tagen hat Firefox OS Premiere in Tschechien gefeiert. Seit dieser Woche gibt es mit dem Intex Cloud FX außerdem ein Smartphone für umgerechnet 25 Euro in Indien, morgen startet dann mit dem Verkauf des Spice Fire One Mi-FX 1 der Verkauf des zweiten Smartphones dieser Preisklasse in Indien.

August 28, 2014 09:40 PM

August 27, 2014

Michael Speier

#Mozilla – #SeaMonkey: Technische Probleme!

Werte Leserinnen und Leser,

hier nur ein kurzer Hinweis an alle Nutzer von SeaMonkey:

Wegen technischer Probleme wurden die Versionen 2.27 und 2.28 gestrichen, stattdessen geht es weiter mit Version 2.29! Hierzu ist heute die Version 2.29 Beta 1 erschienen, welche nach Lust und Laune getestet werden kann. Der Erscheinungstermin für Version 2.29 ist wenn alles klappt die Woche zum 2. September, also meiner Schätzung nach nächste Woche Dienstag oder Mittwoch.

[EDIT:]

Ich habe etwas wichtiges vergessen! Die 64-Bit Version für Linux (alle Downloads starten direkt!) gibt es hier, das deutsche Sprachpaket hier, Lightning ist dort zu finden und Enigmail da! Zumindest bei mir scheint alles zu zu funktionieren und wenn ihr eure alten Einstellungen und Add-ons behaltet, dann läuft auch das von mir übernommene clamdrib ohne Probleme weiter! Dieses wird aber heute noch vernünftig angepaßt, damit es auch weiterhin so bleibt.

[/EDIT]

 

Viele Grüße aus TmoWizard’s Castle und viel Spaß beim Testen der Beta!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

August 27, 2014 09:41 AM

August 26, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34: Aktiver Firefox-Prozess kann per Knopfdruck beendet werden

Manche Windows-Nutzer werden die Meldung kennen, dass Firefox bereits ausgeführt wird und deshalb nicht gestartet werden könnte, wie es unter gewissen Umständen passieren kann. Ab Firefox 34 bietet Firefox in dieser Situation an, den laufenden Prozess zu beenden.

Firefox wird bereits ausgeführt, reagiert aber nicht – diese Meldung können Firefox-Nutzer auf Windows unter gewissen Umständen erhalten, wenn sie versuchen, Firefox zu starten. In diesem Fall läuft der Firefox-Prozess noch im Hintergrund und muss im schlechtesten Fall über den Task-Manager beendet werden. Schlechte Karten hat man dann, wenn man diesen Trick nicht kennt, dann hilft nur noch ein Neustart des Computers, was natürlich noch weniger erfreulich ist, als den Weg über den Task-Manager gehen zu müssen. Ab Firefox 34 macht es Mozilla betroffenen Nutzer einfacher: Dann nämlich bietet Firefox an, den bereits laufenden Prozess per Knopfdruck zu beenden. Mozilla hat diese Neuerung für Windows Vista und höher implementiert, Nutzer von Windows XP profitieren hiervon nicht. Darüber hinaus ist bereits ein Patch in der Mache, welcher den Firefox-Prozess automatisch beendet, wenn dieser eine bestimmte Zeit nach dem Beenden von Firefox immer noch aktiv ist.

(via und Bildquelle: gHacks)

August 26, 2014 09:47 PM

August 25, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Add-on SDK 1.17, JPM ersetzt cfx

Mozilla hat das Add-on SDK in Version 1.17 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die vermutlich letzte Version in dieser Form. Entwicklern wird die Verwendung des neuen JPM-Tools empfohlen.

Mozilla hat die Version 1.17 des Add-on SDKs fertiggestellt und zum Download freigegeben. Dabei handelt es sich um ein reines Wartungs-Update, welches auch das Kompilieren mittels cfx-Kommandozeilentool bei Verwendung von neuen APIs ermöglicht, welche Version 1.17 nicht kennt, aber in künftigen Versionen von Firefox implementiert werden.

Entwicklern von Add-ons wird aber ohnehin nahegelegt, in Zukunft stattdessen das neue JPM-Tool zu verwenden. JPM steht für Jetpack Manager (SDK basierende Add-ons werden auch Jetpacks genannt), basiert auf node.js und nutzt NPM für Drittanbieter-Module. JPM ist kompatibel mit Firefox ab Version 34 und soll cfx ersetzen. Erik Vold hat auf seinem Blog einen Artikel zur Migration von cfx zu JPM veröffentlicht.

Weitere Informationen:
Mozilla Add-ons Blog: Announcing Add-on SDK 1.17

August 25, 2014 09:24 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: Indien, Marketplace und App-Entwicklung

Ferien sind vorbei und ich melde mich zurück. Von daher gibt’s dieses Mal auch Berichte, die älter als eine Woche sind ;-)

Offenbar gerade rechtzeitig, denn Firefox OS wird gerade in weiteren Länder angeboten: Indien und Tschechien.

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

FeedSpider steht jetzt zur Übersetzung auf Transifex bereit


August 25, 2014 05:23 PM

August 24, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34: Pluginfreie H.264-Wiedergabe für Nutzer von Apple OS X kann getestet werden

Apples Betriebssystem OS X ist das letzte Betriebssystem, dem die Unterstützung für pluginfreie Wiedergabe von H.264-Videos in Firefox noch fehlt. Mit Firefox 34 liefert Mozilla diese Unterstützung nun nach, zunächst standardmäßig noch deaktiviert.

H.264-codierte Videos können in Firefox für Windows Vista oder höher, Linux und Android abgespielt werden. Was noch fehlt, das ist die Unterstützung hierfür für Nutzer von Apple OS X. Die Unterstützung ist in Firefox 34 gelandet, derzeit als Nightly-Version erhältlich. Allerdings ist die Neuerung zunächst noch standardmäßig deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter media.fragmented-mp4.exposed per Doppelklick auf true geschaltet wird.

August 24, 2014 12:56 PM

August 23, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: Drei Neue: Alcatel One Touch Fire C, Spice Fire One Mi-FX 1 & Intex Cloud FX, Start in Indien und Tschechien

Nachdem bereits zwölf Geräte mit Firefox OS erhältlich waren, feiern in diesen Tagen gleich drei neue Geräte ihr Debüt: Das Alcatel One Touch Fire C, das Spice Fire One Mi-FX 1 sowie das Intex Cloud FX. Mit den beiden letztgenannten Geräten gibt es gleich zwei absolute Low-Budget-Geräte, welche den indischen Markt erobern sollen, außerdem feiert Firefox OS Premiere in Tschechien.

Mit dem Alcatel One Touch Fire C hat der Verkauf des bereits dritten Smartphones von Alcatel One Touch mit Firefox OS begonnen. Während das auch bei Congstar und O2 erhältliche Alcatel One Touch Fire E ein etwas besseres Gerät ist, kann das Alcatel One Touch Fire C mehr als direkter Nachfolger des Alcatel One Touch Fire gesehen werden und wird mittlerweile in Peru wie auch in Spanien über die Telefónica-Marke Movistar vertrieben.

Das Alcatel One Touch Fire C besitzt eine Qualcomm Snapdragon 200 ARMv7 Dual Core CPU (MSM8610) mit 1,2 GHz Taktfrequenz und Adreno 302 GPU. Es sind 512 MB RAM verbaut, interner Speicher sind 4 GB vorhanden. Das Smartphone besitzt eine Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll und löst mit 320 × 480 Pixeln (HVGA) auf. Firefox OS ist in der Version 1.3 installiert. Damit hat das Alcatel One Touch Fire C in einigen Punkten eine bessere Ausstattung als das Alcatel One Touc Fire, besitzt allerdings eine nur mit 0,3 Megapixeln auflösende Kamera und mit 1 300 mAh einen etwas kleineren Akku als sein Vorgänger.

Unterdessen hat es mit dem Alcatel One Touch Fire E das erste Smartphone mit Firefox OS nach Tschechien geschafft. Im Gegensatz zum Alcatel One Touch Fire C besitzt dieses eine Bildschirmdiagonale von 4,5 Zoll und qHD-Auflösung (540 × 960 Pixel). Die Hauptkamera löst mit fünf Megapixeln auf, auf der Vorderseite befindet sich zudem noch eine mit zwei Megapixeln auflösende Frontkamera. Die Hauptkamera besitzt darüber hinaus einen Blitz. Die Kapazität des Akkus beträgt 1 700 mAh.

In Indien starten in diesen Tagen gleich zwei Geräte basierend auf einem Spreadtrum-SoC, welcher extrem günstige Geräte erlaubt. Das Spice Fire One Mi-FX 1 wurde mittlerweile vorgestellt und soll ab dem 29. August zunächst exklusiv bei Snapdeal erhältlich sein und bald darauf auch in weiteren Geschäften. Der Preis wird 2 299 INR betragen, was nach aktuellem Wechselkurs weniger als 30 Euro entspricht. Facebook, Twitter sowie die WhatsApp-Alternative ConnectA2 sind dort bereits vorinstalliert, mit Hindi, Tamil und Bangla werden mehrere indische Sprachen unterstützt, so dass sichergestellt ist, dass möglichst viele Menschen in Indien erreicht werden.

Dem Preis entsprechend fällt auch die Ausstattung aus: Eine Single Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz, eine Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll und HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel), nur 2G, kein 3G und auch kein GPS. Wie die installierte Version von Firefox OS sind auch die Menge an eingebautem RAM sowie verfügbarem internen Speicher unbekannt, dürften aber wohl dem des weiter unten genannten Intex-Smartphones entsprechen. Dafür bietet das Gerät immerhin zwei Kameras, eine mit zwei Megapixeln, eine mit 1,3 Megapixeln auflösend, und Platz für zwei SIM-Karten.

Kurz nach dem Spice Fire One Mi-FX 1 soll das Cloud FX von Intex an den Start gehen, der Hersteller hat zu einem Ankündigungs-Event am 25. August eingeladen. Dieses soll sogar noch günstiger sein und unter 2 000 INR kosten, also umgerechnet weniger als 25 Euro. Auch hier kommt wieder eine Single Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz zum Einsatz, verbaut sind 128 MB RAM sowie 256 MB interner Speicher. Dieses Gerät besitzt ebenfalls Unterstützung für zwei SIM-Karten und eine Kamera mit zwei Megapixeln Auflösung, dafür aber keine Frontkamera.

 

August 23, 2014 10:04 PM

Fira Sans als Schrift in OS X 10.10 Yosemite verwenden

Mit OS X 10.10 Yosemite ersetzt Apple nach vierzehn Jahren Lucida Grande als System-Schriftart. Eine Änderung, welche längst nicht jeder gutheißt. Wem die Helvetiva Neue nicht gefällt, der kann die Mozilla-Schrift Fira Sans zur System-Schriftart von OS X machen.

Apple ändert das optische Erscheinungsbild seines Desktop-Betriebssystems mit OS X 10.10 Yosemite und ersetzt in diesem Zusammenhang auch die System-Schriftart, anstelle von Lucida Grande kommt nun genau wie auf iOS Helvetica Neue zum Einsatz. Natürlich sind optische Veränderungen immer Änderungen, welche nicht jedem zusagen. Gerade die neu verwendete Schriftart ist ein Kritikpunkt, welcher häufiger genannt wird. Auch ich empfinde die Helvetica Neue als ziemlich billig wirkende Schrift und großen Rückschritt gegenüber OS X 10.9.

Mit Fira Sans gibt es eine Schriftart, welche von Mozilla in Auftrag gegeben worden ist und unter anderem in Firefox OS zum Einsatz kommt. Diese kann auch als System-Schriftart von OS X verwendet werden und macht als solche einen sehr guten Eindruck. Den Download einer zu diesem Zweck modifizierten Fira Sans-Schrift gibt es auf Github. Das Archiv ist zu entpacken und die drei Schrift-Dateien nach /Users/<username>/Library/Fonts zu kopieren. Nach einem anschließenden Neustart verwendet OS X die neue Schrift.

Leider ist das Ganze nicht ganz frei von Bugs: So steht der Anwendungsname mit Fira Sans in der globalen Menüleiste etwas zu tief und im Authentifizierungsdialog von OS X sind nur sonderbare Zeichen statt Schrift zu erkennen (funktioniert aber dennoch). Beides scheint auch Bestand nach Deinstallation der Schrift durch Löschen der Schrift-Dateien und erneutem Neustart des Computers zu haben. Wer darüber hinwegsehen kann, der erhält auf diese Weise eine schöne Alternative zur Helvetiva Neue als System-Schriftart von Apple OS X 10.10 Yosemite.

August 23, 2014 05:24 PM

Firefox 34 schlägt Themes zur Installation vor, inklusive Live-Vorschau

Firefox ist ein Browser, welcher sich vor allem durch seine einzigartige Anpassungsfähigkeit auszeichnet. Mozilla unterstreicht dies durch die Integration von fünf Theme-Vorschlägen inklusive Live-Vorschau bei Herüberfahren mit der Maus.

Mit Firefox 29 hat Mozilla Australis eingeführt und damit neben einem neuen Standard-Design auch eine neue Oberfläche zum Anpassen von Firefox. In diese integriert Mozilla in Firefox 34 eine Auswahl von Themes und empfiehlt an dieser Stelle auch direkt fünf Lightweight Themes, ehemals bekannt als Personas. Bei Herüberfahren mit der Maus über einen Eintrag wird die Änderung live zur Vorschau übernommen, dauerhaft übernommen wird das Theme durch einen Klick auf ein solches Theme. Der Plan ist es, mit jeder neuen Firefox-Version alle sechs Wochen neue Themes vorzuschlagen.

August 23, 2014 01:36 PM

August 21, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Mobile 33 für Android mit Chromecast-Unterstützung

Kurzmeldung für Besitzer eines Chromecast-Sticks: Mozillas Firefox-Browser für Android unterstützt ab Version 33 den Streaming-Adapter von Google.

Nachdem vor etwas mehr als zwei Monaten bereits die Unterstützung von Roku in den Nightly Builds von Firefox Mobile für Android integriert worden ist, unterstützt man ab Version 33 auch Chromecast in den Entwickler-Builds. Damit ist es Nutzern eines Chromecast-Sticks von Google möglich, Videos sowie geöffnete Tabs auf den Fernseher zu streamen.

Übrigens soll es bald auch eine Chromecast-Alternative mit Firefox OS geben. Darüber berichtet wurde auf diesem Blog bereits im Juni.

August 21, 2014 09:28 PM

August 20, 2014

Sören Hentzschel

Mit Firefox 33 und Talky Inhalte von Programmfenstern mit anderen Nutzern teilen

Eine der Neuerungen von Firefox 33 wird die Möglichkeit des Teilens von Bildschirminhalten via WebRTC sein. Ein Dienst, der davon Gebrauch macht, ist Talky. Talky ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung: Einfach einen Namen für den Kommunikationskanal vergeben und den Link teilen.

Firefox wird ab Version 33 dazu in der Lage sein, den Inhalt des Bildschirmes oder ausgewählter Programmfenster mit anderen Nutzern zu teilen. Hierüber wurde bereits vor wenigen Wochen berichtet und auch ein Beispiel-Code veröffentlicht. Dazu muss lediglich eine Webseite besucht werden, welche Gebrauch von diesem Teil des WebRTC-Standards macht. Mit Talky möchte ich einen Dienst vorstellen, welcher besonders einfach zu benutzen ist.

Bei der Verwendung von Talky ist nicht viel verkehrt zu machen: Webseite aufrufen, einen Namen vergeben, welcher als Teil der URL verwendet wird, und diese URL dann mit jemand anderem teilen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Kosten entstehen keine, ein Plugin wird nicht benötigt. Sowohl der die Kommunikation startende Nutzer als auch der Nutzer, der den Link erhält, müssen die Freigabe der Kamera und des Mikrofons selbstverständlich zunächst explizit erlauben, wie es bei WebRTC-Kommunikation im Browser die Regel ist. Wer die Unterhaltung schützen möchte, hat über das Schloss-Symbol die Möglichkeit, ein Passwort zu vergeben.

Video und Audio über WebRTC ist nichts Neues. Der spannende Part, welcher mindestens Firefox 33 erfordert, ist das Teilen des Inhalts eines beliebigen geöffneten Programmes – das muss nicht Firefox sein. Hierzu muss einfach nur der Button mit der Aufschrift “Share Screen” geklickt und anschließend die Erlaubnis mit der Auswahl des zu teilenden Fenster erteilt werden.

Eine kleine Voraussetzung gibt es allerdings: Derzeit ist es noch notwendig, über about:config der Webseite zunächst die Erlaubnis für das Teilen des Fensterinhaltes zu geben. Dazu suchen wir nach dem Schalter media.getusermedia.screensharing.allowed_domains und geben als Wert talky.io ein. An dieser Stelle kann auch mehreren Webseiten die Erlaubnis erteilt werden, der Inhalt muss eine komma-separierte Liste von Domains sein (unterschiedliche Subdomains benötigen unterschiedliche Einträge).

August 20, 2014 12:29 AM

August 19, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla arbeitet Konzept für Tab-Gruppen-Ersatz aus

Mit den Tab-Gruppen besitzt Firefox ein von nur Wenigen genutztes, von diesen dafür umso mehr geschätztes Feature zur Tab-Verwaltung, welches sich auf dem Abstellgleis befindet. Mit dem Tab Center arbeitet Mozilla an einem neuen Konzept, welches die Tab-Gruppen ersetzen kann.

Manche kennen es als Panorama, manche auch noch als Tab Candy, die Rede ist von den Tab-Gruppen, ein mit Firefox 4 eingeführtes Feature, welches – wie der Name bereits vermuten lässt – die Organisation von Tabs in Gruppen erlaubt. Die Tab-Gruppen sind nicht frei von Schwächen und haben seit der Implementierung nur sehr wenig Zuwendung erhalten. Nicht vollkommen überraschend kam daher vor etwa 1 1/2 Jahren die Ankündigung, die Tab-Gruppen wieder aus Firefox entfernen und als Add-on auslagern zu wollen. Passiert ist bis heute nichts und es sieht so aus, als könnte der Ersatz für das bisherige Tab-Gruppen-Feature von Mozilla selbst kommen.

Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen bereits seit Mitte April, dass ein solches Konzept existiert. Dieses nimmt nun konkretere Gestalt in Form von neuen Mockups an, welche auch die angedachte Interaktion beschreiben. Die wesentliche Idee ist eine Schaltfläche in der Navigationssymbolleiste von Firefox, über welche sich das Tab Center öffnet und der Browser-Content zur Seite geschoben wird. Die Schaltfläche erinnert an Mozillas Android-Browser, welcher über einen ähnlich aussehenden Button mit ebenfalls der Anzahl geöffneter Tabs als Beschriftung Zugriff auf die offenen Tabs bietet.

Ähnlich wie das bisherige Tab-Gruppen-Feature erlaubt auch das Tab-Center die Organisation von Tabs in Gruppen. Die Namen der Gruppen erscheinen am unteren Fensterrand in einer scrollbaren Leiste. Sichtbar sind immer die Webseiten der gerade ausgewählten Gruppe inklusive Vorschaubild. Sind so viele Seiten geöffnet, dass der Platz nicht dazu ausreicht, alle Webseiten mit Vorschaubild darzustellen, werden anstelle der Vorschaubilder die Favicons der jeweiligen Webseite angezeigt, so dass mehr Webseiten auf dem Bildschirm Platz finden.

Das Tab Center bietet daneben noch eine Suchfunktion, um die gewünschte Seite schnell zu finden, und noch zwei weitere Reiter, nämlich einen für die aktuellsten besuchten Webseiten (Chronik) sowie einen für die auf anderen Geräten geöffneten Webseiten (Sync). Darüber hinaus soll es noch einen Modus geben, in welchem lediglich eine schmale Leiste mit den Favicons der geöffneten Webseiten angezeigt wird, ohne Titel und URL der Webseiten, dann auch ohne Gruppen-Funktionalität.

Update 25.08.2014: In einem aktualisierten Mockup zum Tab Center gibt es nicht mehr den an den Android-Browser erinnernden Tab-Button, um das Tab Center ein- und auszublenden, stattdessen soll es eine Einstellung dafür geben. Eine weitere Grafik zeigt eine mögliche zweistufige Einführung: Zunächst lediglich die Tabs an der Seite als Alternative zu den Tabs oben, dazu mit Suchfunktion, in der zweiten Phase dann die Tab-Gruppen, Vorschaubilder und anderen Reiter.

August 19, 2014 12:16 AM

August 16, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Personal Interest Dashboard soll Interessen visualisieren

Mit dem Personal Interest Dashboard könnten Firefox-Nutzer in Zukunft ihre besuchten Webseiten gruppiert nach Interessen sehen und sogar Empfehlungen für noch nicht besuchte Webseiten erhalten.

Es ist bereits mehr als ein Jahr her, dass die Mozilla Labs das Projekt UP (User Personalization) angekündigt haben. Das Ziel dieses Projektes ist es, klassisches Tracking durch Alternativen obsolet zu machen, die nicht nur Content-Anbietern nutzen, sondern vor allem den Nutzer respektieren. Ein erstes Ergebnis dieses Projektes könnte das sogenannte Personal Interest Dashboard sein.

Das aktuelle Konzept zeigt eine Gruppierung besuchter Webseiten der letzten 30 Tage in Kategorien. Per Klick auf eine dieser Kategorien erhält der Nutzer eine Zeitleiste, welche die dazugehörigen Besuche inklusive Vorschaubild bei Herüberfahren über den Eintrag mit der Maus auflistet. Hierüber erhält der Nutzer außerdem direkt die Möglichkeit, die dort aufgelisteten Webseiten als Lesezeichen hinzuzufügen oder aus der Chronik zu löschen.

Der zweite Teil des Personal Interest Dashboards sind Empfehlungen. Blasen zeigen verschiedene Kategorien, aus denen man nach Klick darauf Vorschläge für Webseiten erhält, die einen interessieren könnten. Auch hier erscheint bei Herüberfahren mit der Maus ein Vorschaubild der jeweiligen Webseite. In der Zukunft sei hier auch eine Suche nach neuen Interessen denkbar, beispielsweise abhängig vom geographischen Standort oder generellen Trends.

August 16, 2014 04:01 PM

August 15, 2014

Sören Hentzschel

Erste Vorschau auf Firefox Hello für Firefox OS

Gemeinsam mit der Telefónica-Tochter TokBox arbeitet Mozilla an Firefox Hello. Firefox Hello erlaubt die Echtzeitkommunikation mit anderen Menschen über WebRTC. Dieser Artikel gibt eine erste Design-Vorschau auf Firefox Hello für Firefox OS.

Zunächst unter den internen Projektnamen Talkilla und später Loop entwickelt, macht Firefox Hello große Fortschritte, eine entsprechende Integration ist bereits vor zwei Monaten in der Nightly-Version von Firefox gelandet. Neben der Firefox-Integration arbeitet Mozilla zusammen mit Telefónica außerdem an einer Firefox Hello App für Firefox OS 2.0 und höher, auf welche ich eine erste Vorschau geben möchte. Zu diesem Zweck habe ich einfach die aktuelle Version aus dem Github-Repository heruntergeladen und mittels WebIDE von Firefox Nightly im Firefox OS Simulator als App geöffnet. Natürlich ist zu beachten, dass sich bis zur offiziellen Veröffentlichung noch einiges ändern kann.

Firefox Hello erlaubt die Kommunikation, entweder Video plus Audio oder nur Audio, mit anderen Nutzern, wahlweise über die Telefonnummer oder über den Firefox Account, welcher ebenfalls für Find My Device benötigt wird oder für die Synchronisation der Browserdaten in Firefox für den Desktop sowie in Firefox für Android.

August 15, 2014 03:04 PM

August 14, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla implementiert Tracking-Schutz in Firefox

Dass für Mozilla die Nutzer an erster Stelle stehen, das beweist Mozilla mit einem neuen Feature für Firefox: Der Browser erhält einen integrierten Tracking-Schutz, welcher bekannte Tracking-Seiten blockiert.

Von den großen Browserherstellern gilt Mozilla als der, dem die Privatsphäre und der Datenschutz der Nutzer am Wichtigsten ist. Der beste Beweis dafür, dass man sich nicht auf seinem guten Ruf ausruht, sind neue Features, welche genau hier Verbesserungen bringen. So wird Firefox einen Tracking-Schutz erhalten, welcher bekannte Tracking-Seiten auf Basis einer Blockliste blockiert. Einzelne Webseiten können durch den Benutzer explizit vom Schutz ausgenommen werden. Dabei wird man die Oberfläche des Tracking-Schutzes mit der des Mixed-Content-Blockers zusammenlegen.

Einen Zeitplan für die Auslieferung in einer finalen Version von Firefox gibt es nicht, große Teile dieser Neuerung sind aber bereits Bestandteil der Nightly-Versionen von Firefox 34. Dort existiert auch schon der about:config-Schalter privacy.trackingprotection.enabled, welcher aber noch nichts bewirkt. Spezielle Test-Builds erlauben hingegen bereits einen ersten Blick auf den aktuellen Stand der Dinge.

Weder die aktuelle Blockliste noch das Design repräsentieren den fertigen Zustand. Wie der Tracking-Schutz in seiner finalen Fassung aussehen soll, das zeigt das folgende Mockup. Standardmäßig wird der Tracking-Schutz deaktiviert und über die Privatsphäre-Einstellungen zu aktivieren sein.

Während ein solcher Tracking-Schutz in Chrome eher unwahrscheinlich ist, ist Googles Hauptgeschäft doch die Werbung und in diesem Zusammenhang natürlich auch Tracking eingesetzt wird, so steht für Mozilla als nicht-profitorientierte Organisation vor allem der Schutz der Privatsphäre der Nutzer im Vordergrund. Mit Lightbeam gibt es unabhängig von dieser Neuerung ein Add-on für Firefox, welches bestehende Tracking-Verbindungen visualisiert und zu blockieren erlaubt. Firefox war außerdem der erste Browser, welcher den Do-not-Track-Header unterstützte. Neben Firefox bietet auch der Internet Explorer seit Version 9 einen Tracking-Schutz an.

August 14, 2014 02:22 AM

August 11, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla bekommt eine neue visuelle Identität

Der Dinosaurier hat schon lange als Logo von Mozilla ausgedient. Was geblieben ist, das ist eine Wortmarke und eine Farbpalette, bestehend aus ein paar wenigen Farben. Dies repräsentiert nach Ansicht von Mozilla nicht gut genug das, wofür Mozilla steht, und darum entwickelt man eine neue visuelle Identität inklusive Logo.

In einem aktuellen Blog-Beitrag im Mozilla Creative Blog beschreibt sich Mozilla als dynamische, unkonventionelle, innovative Organisation, welche an einer Vielzahl von Initiativen arbeitet, um das Web besser für Nutzer in der ganzen Welt zu machen. Die aktuelle visuelle Identität Mozillas reflektiere aber weder Mozillas dynamische Natur noch die Möglichkeiten des Webs als kreative Plattform. Mozillas neue visuelle Identität soll die Ideale und Ambitionen von Mozilla besser darstellen. Konkret wird man sich drei Bereichen annehmen: Einem Logo, dem Schriftbild sowie der Farbpalette. Einen Schwerpunkt legt Mozilla dabei auf die Bildung eines Identitätssystems, welches einfach zu erweitern und anzupassen ist, durch Tools und Technologie generiert werden kann, welche das Web bietet, und nicht nur für die Organisation Mozilla, sondern gleichermaßen auch für Mozillians angewendet werden kann.

Mozillas Logo-Designer Sean Martell spricht in diesem Zusammenhang von einer lebendigen Marke und nennt das MTV-Logo als Beispiel für eine lebendige Marke, die jeder kennt. Das M und das TV seien hier die Basis-Elemente ihrer Marke, durch verschiedene Stile, Farben, Illustrationen und Animationen entstehe ein dynamisches Identitäts-Systems, welche die Marke lebendig werden lässt. Dies eröffne so viele Möglichkeiten für Veränderung und Anpassung, dass man der Ansicht ist, dass eine lebendige Marke perfekt zu Mozilla passt. Mozilla möchte ein solches Identitätssystem entwickeln, welches die dynamische Erstellung von Variationen erlaubt und trotzdem die Marke Mozilla erkennen lässt.

Aber nicht nur das Ergebnis soll die Werte Mozillas verkörpern, sondern auch der Prozess. In diesem Sinne wird Mozilla regelmäßig Ideen und Fortschritte der Entwicklung der neuen Identität teilen und nach Meinungen dazu fragen. Über einen YouTube-Kanal wird man den Entstehungsprozess sogar live streamen.

August 11, 2014 09:49 PM

August 10, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: Vorschau auf Mozilla-Dienst Find My Device

Smartphone verlegt? Vielleicht sogar verloren oder geklaut worden? Mit Find My Device startet Mozilla einen Dienst, welcher ab Firefox OS 2.0 zur Verfügung steht und die richtigen Werkzeuge für solche Situationen bereitstellt. Dieser Artikel gibt eine erste Vorschau.

Wer sein Smartphone oder Tablet mit Firefox OS nicht mehr findet, für den gibt es mit Find My Device ab Firefox OS 2.0 einen neuen Dienst von Mozilla. Die Anmeldung für diesen Dienst erfolgt über den Firefox Account, den Mozilla mit Firefox 29 eingeführt hat und auch zur Synchronisation des Desktop- sowie des Android-Browsers genutzt wird. Der Dienst bietet im Wesentlichen vier Features. Das auffälligste Feature, da es sich über das beinahe gesamte Browserfenster erstreckt, ist eine Karte von OpenStreetMap, welche die aktuelle Position des Gerätes anzeigt. Die drei anderen Features sind über die Navigationsleiste erreichbar. Die erste dieser Funktionen lässt das Gerät klingeln. Wer also zum Beispiel sein Smartphone oder Tablet einfach nur in der Wohnung verlegt hat, der hat über den Klingelton eine gute Chance, sein Gerät wiederzufinden. Die zwei anderen Funktionen richten sich mehr an die Situation des Verlustes. So kann das Gerät entweder durch einen Pinncode gesperrt und auf dem Bildschirm optional ein Hinweis angezeigt werden oder es können auch alle privaten Daten vom Gerät per Fernzugriff gelöscht werden. Damit ist es dann aber auch nicht länger möglich, das Gerät zu orten.

Damit Find My Device funktioniert, muss das Feature zunächst auf dem Smartphone oder Tablet aktiviert werden. Standardmäßig ist Find My Device deaktiviert.

August 10, 2014 06:29 PM

Nightly-Updates für T2Mobile Flame einrichten

Das Flame ist Mozillas Referenz-Smartphone für Firefox OS und wird mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert. Interessierte Nutzer können aber auch Updates über einen Nightly-Kanal beziehen und so die sich aktuell in Entwicklung befindliche Version Firefox OS 2.1 (pre) testen.

Nutzer des T2Mobile Flame haben im Auslieferungszustand Firefox OS 1.3 vorinstalliert. Das erste größere Update wird erst Firefox OS 2.0 werden, Firefox OS 1.4 wird man überspringen. Wer möchte, der kann aber auch Nightly Builds und damit aktuell eine Vorabversion von Firefox OS 2.1 nutzen.

ACHTUNG: Dies geschieht alles auf eigene Gefahr. Ich übernehme keinerlei Haftung für nicht mehr startende Geräte, Datenverluste oder sonstige Schäden oder Ärgernisse, auch kann ich im Problemfall keinen Support geben. Nutzern ohne Erfahrung im Umgang mit dem Flashen von Smartphones ist dringend von der Ausführung abzuraten!

Im Mozilla Developer Network finden sich mittlerweile auf der Informationsseite zum T2Mobile Flame die relevanten Informationen, um das Smartphone mit der aktuellsten Nightly-Version auszustatten. Voraussetzung ist die installierte Android Debug Bridge (ADB) sowie für Windows-Nutzer ein USB-Treiber. Auf dem Smartphone muss ADB außerdem über das Entwickler-Menü aktiviert werden. Weitere Voraussetzung zur Installation der aktuellsten Entwickler-Version ist ein neues Base-Image. OS X- sowie Linux-Nutzer laden sich das entsprechende ZIP-Archiv herunter, entpacken dieses und führen bei eingestecktem Gerät die Datei flash.sh aus, Windows-Nutzer laden sich stattdessen die exe-Version herunter. Nach Start dieser Datei folgt in der Anwendung ein Klick auf Download, die zwei aufpoppenden Fragen zum Flame werden mit Ja beantwortet, die Fragen zum Formatieren der Laufwerke können ignoriert werden. Das Gerät muss anschließend neu gestartet und ADB erneut über das Entwicklermenü aktiviert werden (da es sich bei diesem Schritt um eine komplette Neuinstallation handelte).

Damit ist das T2Mobile Flame bereit für den eigentlichen Flash-Vorgang. Dazu sind von Mozillas Servern sowohl die jeweils aktuelle b2g-XX.XX.en-US.android-arm.tar.gz sowie gaia.zip herunterzuladen (diese Dateien werden nicht entpackt). Außerdem wird ein Flash-Script aus dem Github-Repository von Mozilla Taiwan benötigt (funktioniert auf OS X und Linux). Achtung: Das Flashen mit der aktuellen Version (Stand: 10.08.2014) funktioniert nicht und bringt ganz im Gegenteil das Smartphone in einen Zustand, in welchem es nicht mehr startet. Der einzige Ausweg daraus ist eine erneute Installation des Base-Images, wie im vorherigen Absatz beschrieben. Die letzte funktionierende Version zum Zeitpunkt dieses Artikels ist die Version vom 4. August. Schließlich wird dieses Script nun ausgeführt:

./shallow_flash.sh -g /path/to/gaia.zip -G /path/to/b2g-XX.XX.en-US.android-arm.tar.gz

Nach einem anschließenden Neustart des Gerätes ist Firefox OS 2.1pre auf dem T2Mobile Flame installiert und erhält tägliche Updates. Ein Problem besteht allerdings noch. Und zwar wird nach diesem Flash-Vorgang alles in einer ziemlich eigenartigen Schrift angezeigt. Aber auch dafür gibt es einen Fix in Form eines Downloads. Die ZIP-Datei ist zu entpacken, die beiliegende Datei flash.sh auszuführen und nach einem letzten Neustart sieht alles so aus, wie es aussehen sollte.

August 10, 2014 03:21 PM

August 09, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla Brick 2.0: Neustart des Projektes

Mit den Web Components befindet sich eine Webtechnologie in der Standardisierung durch das W3C, welche es Webentwicklern erlaubt, eigene HTML-Elemente für Webanwendungen zu bauen. Mit Brick entwickelt Mozilla eine auf Web Components basierende Sammlung wiederverwendbarer UI-Komponenten, deren Version 2.0 vor kurzem angekündigt worden ist.

Mozilla Brick ist eine Sammlung von UI-Komponenten, welche cross-browser-kompatibel und im März als Version 1.0 veröffentlicht worden ist. Im offiziellen Blog des Projektes gab es einen Ausblick auf die kommende Version 2.0. Brick 2.0 wird mehr oder weniger ein Neustart des Projektes sein, welches dann nicht länger auf X-Tag – einer von Mozilla entwickelten Polyfill-Bibliothek – aufbaut. Stattdessen werden die platform.js-Polyfills von Google Polymer genutzt und die Brick-Komponenten im “Vanilla”-Style geschrieben, sprich direkt die standardisierten APIs angesprochen. Ziel sei ein leichtgewichtigeres, mehr modulares Brick, zu welchem es außerdem einfacher sein soll, Code beizusteuern.

Mit Web Components sind Webentwickler dazu in der Lage, eigene HTML-Elemente zu bauen, welche in der Anwendung wiederverwendet werden können. Eines der Bricks ist beispielsweise ein Kalender. Eine Zeile wie <x-calendar controls chosen=’2012-05-17′></x-calendar> reicht, um einen Kalender in die Webanwendung zu integrieren. Weitere Widgets, welche Brick bereitstellt, sind unter anderem eine Tab-Leiste, ein Slider oder auch Tooltips. Mit den Bricks kann ein Entwickler viel Zeit sparen, da er sich keine Gedanken um das HTML/CSS/JavaScript dahinter machen muss. Die Widgets von Brick sind mit allen aktuellen Browsern kompatibel und mobiltauglich.

August 09, 2014 09:58 PM

August 08, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34: Mozilla aktiviert HTTP/2.0-Unterstützung

Der aktuelle HTTP-Standard HTTP/1.1 datiert aus dem Jahr 1999 und soll durch HTTP/2.0 abgelöst werden. Mit Firefox 34 aktiviert Mozilla die Unterstützung für HTTP/2.0 in Firefox standardmäßig.

Firefox-Nutzer können HTTP/2.0 bereits seit Firefox 29 testen, damit wurde der neunte Entwurf von HTTP/2.0 implementiert und hinter einem Konfigurationsschalter versteckt. Mittlerweile bei Entwurf 14 angekommen hat Mozilla die Unterstützung von HTTP/2.0 nun standardmäßig für alle Nutzer aktiviert. Die finale Version von Firefox 34 wird im November erscheinen.

August 08, 2014 05:57 PM

August 07, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34: Passwörter können auch mit aktiviertem Master-Passwort synchronisiert werden

Mit dem Erscheinen von Firefox 29 hat Mozilla die Firefox Accounts plus neuem Sync eingeführt. Was dem neuen Sync bislang gefehlt hat, ist die Möglichkeit der Passwort-Synchronisation bei aktiviertem Master-Passwort. Diese Möglichkeit rüstet Mozilla mit Firefox 34 nach.

Am 29. April hat Mozilla Firefox 29 veröffentlicht. Eine der großen Neuerungen neben dem Australis-Design waren die Firefox Accounts und damit zusammenhängend ein neues Sync-Feature, welches das bisherige Sync ersetzt hat, zumindest für neue Nutzer. Bestehende Sync-Nutzer können weiterhin das alte Sync nutzen. Während das neue Sync einige Vorteile wie ein einfacheres Hinzufügen neuer Geräte bietet, hat es aber auch eine Schwäche: Der Nutzer muss sich entscheiden, ob er ein Master-Passwort nutzen oder die Passwörter synchronisieren möchte, beides war bisher mit dem neuen Sync nicht möglich. Diese Möglichkeit wurde erwartungsgemäß von einigen Nutzern vermisst, mit Firefox 34 hat Mozilla die technischen Fragen lösen können und führt das Feature wieder ein: Firefox 34 erlaubt also die Synchronisation von Passwörtern bei aktiviertem Master-Passwort. Erwartet wird Firefox 34 für den 25. November.

Firefox 33: Master-Passwort plus Sync nicht möglich

Firefox 34: Master-Passwort plus Sync möglich

August 07, 2014 12:39 AM

August 06, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34+: Ungewollte Suchmaschinen-Änderungen durch Drittanwendungen sollen erschwert werden

Das Verändern der Browser-Suchmaschine durch Drittanwendungen gegen den ausdrücklichen Willen der Nutzer ist ein reales Problem. Mozilla möchte dies für Drittanwendungen erschweren, die erste Maßnahme landet in Firefox 34.

Das Umleiten von Suchanfragen ist ein sehr profitables Geschäft, Suchtraffic führt über angezeigte Werbung zu Geld für den Betreiber der jeweiligen Suchmaschine. Aus diesem Grund verändern diverse Anwendungen gerne die im Browser eingestellte Suchmaschine. Das Problem: Oft geschieht dies gegen den ausdrücklichen Willen der Nutzer, zum Beispiel durch das Platzieren einer entsprechenden user.js-Datei im Firefox-Profil des Nutzers oder durch Installation eines Add-ons, welches die zuständige Einstellung verändert.

Mozilla hat aufgrund solchen Suchmaschinen-Hijackings bereits mit Firefox 23 den Konfigurationsschalter keyword.URL entfernt und die Suchmaschinen-Einstellung für die Adressleistensuche mit der Einstellung für das Suchfeld zusammengelegt. Die im Suchfeld ausgewählte Suchmaschine kann aber nach wie vor durch Verändern des Schalters browser.search.selectedEngine verändert werden.

Ab Firefox 34 existiert dieser Schalter nicht länger. Stattdessen speichert Firefox die eingestellte Suchmaschine in der Datei search-metadata.json im Benutzerprofil. Zusätzlich zur eingestellten Suchmaschine beinhaltet diese Datei einen eindeutigen Hash, welcher aus dem Namen des Profilverzeichnisses generiert wird und den Firefox zur Verifizierung der Suchmaschine einliest. Dies soll verhindern, dass Drittanwendungen einfach die gleiche search-metadata.json-Datei in jedes Profil kopieren, um so die ausgewählte Suchmaschine zu verändern. Der Schalter browser.search.defaultenginename wird auch weiterhin existieren, um die Standard-Suchmaschine für neue Profile zu definieren. Die Synchronisation der ausgewählten Suchmaschine ist durch diese Änderung nicht länger möglich.

Diese Änderung ist bereits Bestandteil der Nightly-Versionen, aber nicht die einzige geplante Maßnahme. So sollen Add-ons in Zukunft per Richtlinie dazu angehalten werden, Suchmaschinen-Änderungen über eine API anzufragen, welche eine Nachfrage beim Nutzer auslöst, ob er mit der Änderung der Suchmaschine einverstanden ist, oder ob die aktuell ausgewählte Suchmaschine beibehalten werden soll. Mit Add-ons installierte Suchmaschinen sollen entfernt werden, wenn das entsprechende Add-on deinstalliert oder von Mozilla blockiert wurde. Auch eine entsprechende Verwendung dieser API soll per Richtlinie gefordert werden. Darüber hinaus könnte dem Nutzer das Zurücksetzen des Profils angeboten werden, wenn Firefox eine unfreiwillige Änderung der Suchmaschine feststellt.

August 06, 2014 08:00 PM

August 05, 2014

Sören Hentzschel

Geeksphone Revolution für 150 Euro zu haben

Die Auswahl an Smartphones mit Firefox OS wird langsam größer. Ein probates Mittel, um die Attraktivität des eigenen Produkts zu steigern, ist natürlich die Senkung des Preises. Geeksphone nimmt erneut eine Preis-Korrektur für das Geeksphone Revolution vor.

Das Geeksphone Revolution ist ein Multi OS-Smartphone, welches offiziell sowohl Android als auch Firefox OS unterstützt. Das Gerät spielt nicht nur leistungstechnisch ganz vorne bei den Firefox OS-Smartphones mit, sondern spielte mit einem Einführungspreis von 269 Euro vor allem preislich in einer ganz anderen Liga als andere Smartphones mit Firefox OS. Ende April hat Geeksphone den Preis auf 199 Euro reduziert, doch dabei bleibt es nicht. Das Geeksphone Revolution kann ab sofort zu einem Preis von 149 Euro inklusive 21 Prozent Mehrwertsteuer zuzüglich Versand bestellt werden.

Derzeit kommen noch wahlweise Firefox OS 1.3 oder Android 4.2 zum Einsatz, doch die Veröffentlichung der ersten Cyanogenmod 11-Beta auf Basis von Android 4.4.4 für das Geeksphone Revolution steht kurz bevor, danach wird Geeksphone an der Veröffentlichung von Firefox OS 2.0 arbeiten.

Im Geeksphone Revolution arbeitet der Intel Atom Dual Core Prozessor Z2560 mit 1.6 GHz Taktfrequenz. Damit handelt es sich um das erste Firefox OS-Smartphone mit x86-Befehlssatz, alle anderen bislang auf dem Markt erhältlichen Geräte mit Firefox OS besitzen eine ARM-CPU. Arbeitsspeicher sind 1 GB LPDDR2 RAM verbaut, interner Speicher sind es 4 GB EMMC. Dieser kann um bis zu 32 GB per MicroSD-Speicherkarte erweitert werden. Das IPS Multitouch LCD-Display hat eine Größe von 4.7 Zoll und bietet qHD-Auflösung. Die Kamera kann Videos bei einer Framerate von 30 fps mit 1080p-Auflösung aufnehmen, die Hauptkamera löst mit acht Megapixeln auf, die Frontkamera mit 1.3 Megapixeln. Außerdem besitzt die Hauptkamera einen LED-Blitz. Die Kapazität des Lithium-Polymer-Akkus beträgt 2.000 mAh. Der Akku wird austauschbar sein, Geeksphone wird Akkus als Zubehör verkaufen.

Das Smartphone besitzt einen 3.5φ Audio Jack- sowie einen MicroUSB-Anschluss, es gibt einen Beschleunigungs-, Licht- und Näherungssensor sowie einen Kompass und AGPS, es werden die WLAN-Standards 802.11 b/g/n unterstützt, außerdem Bluetooth 3.0.

Unterstützt werden die Frequenzen HSPA / WCDMA: 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz und GSM / GPRS / EDGE: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz. Die HSDPA-Geschwindigkeit beträgt bis zu 21 Mbps, in die Gegenrichtung (HSUPA) geht es mit bis zu 5,76 Mbps. Das Gerät besitzt die GPRS- / EDGE-Klasse 12. Die Abmessungen des Gerätes betragen 135 x 68.4 x 9.8 mm, als Simkarten-Format kommt Mini-SIM (2FF) zum Einsatz.

August 05, 2014 08:58 PM

August 04, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Mobile 34: Mozilla integriert Firefox Search und Homescreen-Widget

Mozilla liefert Firefox Mobile für Android ab sofort mit Firefox Search und einem neuen Homescreen-Widget aus. Die Neuerung ist zunächst nur in den Nightly Builds aktiv.

Android-Nutzer können per Wischgeste Google Now starten. Nutzer der Nightly-Version von Firefox Mobile für Android erhalten ab sofort bei Betätigung dieser Wischgeste eine weitere Option angeboten: Firefox Search. Alternativ kann Firefox Search auch über ein ebenfalls neues Widget für den Homescreen gestartet werden, welches außerdem noch die Möglichkeit besitzt, direkt den Mozilla-Browser zu starten.

Bei Firefox Search handelt es sich derzeit noch um eine recht simple Anwendung, welche ein Eingabefeld für Suchanfragen bietet und entsprechende Suchergebnisse liefert. Ein Klick auf eines der Suchergebnisse öffnet die entsprechende Seite im Mozilla-Browser. Als Suchmaschine kommt dabei Yahoo! zum Einsatz, es steht aber bereits ein Patch in den Startlöchern, welcher Nutzer die Suchmaschine selbst auswählen lässt. Eine Funktion zum Löschen des Suchverlaufs ist implementiert.

Firefox Search ist zunächst nur in den Nightly Builds von Firefox Mobile für Android aktiviert. Bereits Anfang Juni wurde Firefox Search hier auf dem Blog vorgestellt. Im verlinkten Artikel erfährt man mehr über die Motivation hinter Firefox Search und erhält einen Ausblick, was von der fertigen Such-Anwendung erwartet werden kann.

August 04, 2014 12:39 AM

August 03, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 33 mit WebRTC Bildschirm- und Fenster-Sharing (inkl. Beispielcode)

Anwendungen wie TeamViewer könnten bald überflüssig werden, denn das Teilen von Bildschirminhalten in Echtzeit ist eine Aufgabe, die mittlerweile vom Browser übernommen werden kann. Mozilla implementiert das WebRTC Bildschirm- sowie Fenster-Sharing in Firefox 33.

Mozilla implementiert in Firefox 33 die Möglichkeit, Bildschirminhalte in Echtzeit mit anderen zu teilen; genauer den Teil der WebRTC-Spezifikation, welcher es Webentwicklern erlaubt, mit nur wenigen Zeilen Code Funktionalität zum Bildschirm- und Fenster-Sharing in Webanwendungen bereitzustellen. Hersteller von Anwendungen wie TeamViewer müssen sich damit warm anziehen, denn zumindest für den Teil der Nutzer, der solche Tools zum Präsentieren von Bildschirminhalten nutzt und auf die Fernsteuerung verzichten kann, entfällt damit die Notwendigkeit einer zusätzlichen Software.

Derzeit muss die Neuerung noch von Hand über about:config aktiviert werden, indem der Schalter media.getusermedia.screensharing.enabled per Doppelklick auf true geschaltet wird. Wer die Neuerung in einer aktuellen Nightly-Version von Firefox 34 testen will, muss außerdem noch den Schalter media.getusermedia.screensharing.allowed_domains auf eine komma-separierte Liste von Domains ändern, für welche das Bildschirm- und Fenster-Sharing erlaubt werden soll. Das Setzen dieses Schalters wird in Kürze auch in Firefox 33 notwendig sein, sobald der entsprechende Patch im Aurora-Zweig gelandet ist. Mittelfristig wird der Schalter komplett entfallen, Mozilla hat sich für die initiale Auslieferung dieses Features aber für diesen Whitelisting-Ansatz entschieden, bis man sich über eine geeignete Darstellung im Klaren ist, welche den Nutzer über die damit verbundenen Risiken hinsichtlich Privatsphäre aufklärt, wenn die Inhalte des Bildschirms mit anderen geteilt werden.

Es kann entweder der gesamte Bildschirm geteilt werden oder ein einzelnes Programmfenster – es muss sich dabei nicht um den Browser handeln, der Fensterinhalt jedes beliebigen geöffneten Programms kann geteilt werden -, jeweils optional auch inklusive Ton.

Abb. 1: Bildschirm-Sharing

Abb. 2: Fenster-Sharing

In diesem Zusammenhang hat Mozilla auch den Indikator verändert, welcher anzeigt, dass eine Kommunikation über WebRTC stattfindet. Bislang hat Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste angezeigt, wenn die Kamera und/oder das Mikrofon aktiviert ist, und dem Nutzer darüber die Möglichkeit gegeben, die Freigabe zu beenden, auch wenn der entsprechende Tab gerade nicht im Vordergrund ist. Mit der Ergänzung um Bildschirm- und Fenster-Sharing war man allerdings besorgt darüber, ob dieser Indikator sichtbar genug ist und hat diesen ersetzt. Anstelle eines zusätzlichen Symbols in der Symbolleiste sehen Windows- und Linux-Nutzer nun am oberen Bildschirmrand fixierte Kontrollsymbole, welche auch sichtbar sind, wenn Firefox nicht sichtbar ist. Nutzer von Mac OS X sehen entsprechende Symbole in der globalen Menüleiste, auch wieder unabhängig davon, ob Firefox im Vordergrund ist oder nicht.

Abb. 3: WebRTC-Indikator Windows

Abb. 4: WebRTC-Indikator Mac OS X

Um zu demonstrieren, wie einfach die Bereitstellung von Bildschirm- und Fenster-Sharing funktioniert, habe ich einen Beispielcode geschrieben. Dieser dient lediglich Demonstrationszwecken und beinhaltet weder Code zum Stoppen (ein Neuladen der Seite stoppt die Übertragung sowieso) noch irgendeine Form von Fehlerbehandlung oder Kompatibilität mit Chrome. Entwickler, welche mit der Programmierung entsprechender Anwendungen ihr Geld verdienen, sollen ja auch noch selbst etwas zu tun haben. ;)

<!DOCTYPE html>
<html lang='en'>

<head>
  <meta charset='utf-8' />
  <title>soeren-hentzschel.at WebRTC Screen- & Window-Sharing Demo</title>
</head>
<body>
  <h1>soeren-hentzschel.at WebRTC Screen- & Window-Sharing Demo</h1>

  <button type='submit' onclick='startSharing("screen", false);'>Screen Sharing</button>
  <button type='submit' onclick='startSharing("screen", true);'>Screen + Audio</button>
  <button type='submit' onclick='startSharing("window", false);'>Window Sharing</button>
  <button type='submit' onclick='startSharing("window", true);'>Window + Audio</button>

  <div id='content'></div>

  <script>
    var content = document.getElementById('content');
    var video = document.createElement('video');

    video.setAttribute('width', 640);
    video.setAttribute('height', 480);

    function startSharing (mediaSource, audio) {
      mediaConstraints = {
        video : {
          mediaSource : mediaSource
        },
        audio : audio
      };

      navigator.mozGetUserMedia(mediaConstraints, function (stream) {
        content.appendChild(video);
        video.mozSrcObject = stream;
        video.play();
      }, function (error) { });
    }
  </script>
</body>
</html>

(Beispiel-Code wird nicht angezeigt? Bitte Original-Artikel lesen)

August 03, 2014 01:57 AM

August 02, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Mobile für Android 33: Startseitenbild festlegen

Ähnlich wie die Desktop-Version von Firefox zeigt auch Firefox für Android auf dem Startbildschirm Vorschaubilder der meistbesuchten Webseiten an. Webseitenbetreiber können nun das Erscheinungsbild der in Firefox Mobile für Android ab Version 33 angezeigten Kacheln definieren.

Firefox Mobile für Android zeigt auf dem Startbildschirm Vorschaubilder oder Favicons der meistbesuchten Webseiten an. Ab Version 33 des Android-Browsers von Mozilla lässt sich das Aussehen dieser Kacheln durch den Betreiber der Webseite beeinflussen, und zwar in Form der Hintergrundfarbe der Kachel sowie des Logos, welches auf diesem Hintergrund erscheinen soll, nämlich durch die Angabe der zwei Meta-Tags msapplication-TileImage und msapplication-TileColor:

<meta name="msapplication-TileImage" content="image.png" />
<meta name="msapplication-TileColor" content="#c0ffee" />

(Beispiel-Code wird nicht angezeigt? Bitte Original-Artikel lesen)

Bei dem Bild muss es sich um eine Grafik der Größe 144 × 144 px handeln. Wie der Name der Meta-Tags vielleicht schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um von Microsoft eingeführte Meta-Tags; eine standardisierte Lösung für einen solchen Anwendungsfall gibt es bisher leider nicht.

Die hier definierten Angaben werden übrigens auch in Windows 8 als Kachel-Grafik für auf den Modern UI Startbildschirm gepinnte Webseiten genutzt.

August 02, 2014 10:02 PM

Firefox 33+: Mozilla verbessert Adressleisten-Funktionalität

Die Adressleiste ist das zentrale Element eines jeden Browsers und von entsprechend großer Bedeutung. Das weiß auch Mozilla und verbessert die Funktionalität der Adressleiste ab Firefox 33.

Mit Firefox 33 verbessert Mozilla die Suche nach Begriffen, die aus nur einem Wort bestehen, sowie nach arithmetischen Ausdrücken. Bislang hat Firefox den Suchbegriff zunächst versucht auf eine URL aufzulösen, im Falle von “1234-5678″ beispielsweise auf “http://1234-5678/” und danach erst eine Suche bei der eingestellten Suchmaschine nach “1234-5678″ durchgeführt. Die Suche nach einer Zahl wie “12345678″ hat direkt eine Fehlermeldung produziert. Letzteres konnte bislang durch das Voranstellen eines Fragezeichens, also “?12345678″ umgangen werden.

In beiden Fällen verhält sich Firefox ab Version 33 anders und sendet die Anfrage direkt an die Suchmaschine der Wahl. Gleichzeitig führt Firefox im Hintergrund eine Suche nach lokalen Hosts durch und bietet im Falle eines Treffers die Option an, diesen Begriff als lokalen Host zu speichern, so dass eine Suche danach in Zukunft den lokalen Host anstelle der Suchmaschine aufruft. Wer das Verhalten diesbezüglich vorab über about:config konfigurieren möchte, kann dies durch Anlegen von Boolean-Schaltern nach dem Schema “browser.fixup.domainwhitelist.” plus Hostname machen, im Falle des Hosts “agenedia” zum Beispiel “browser.fixup.domainwhitelist.agenedia” mit dem Wert true”. Der Hostname “localhost” ist bereits automatisch konfiguriert.

Mit Firefox 34 führt Mozilla die UnifiedComplete-Komponente ein. Bislang gab es eine Komponente, verantwortlich für Chronik, Lesezeichen, Schlüsselwörter und Tags sowie Switch-to-Tab-Funktionalität, sowie eine zweite Komponente, welche für die Autovervollständigung verantwortlich war. Mozilla plant verschiedene Verbesserungen, was durch die bisherige Implementierung allerdings erschwert wird. Die neue Komponente UnifiedComplete ist eine komplett neu entwickelte Komponente, welche die Funktionalität der beiden alten Komponenten kombiniert und frei von möglicherweise schlechten Architektur-Entscheidungen früherer Tage ist. Die Logik der beiden alten Komponenten wurde weitestgehend beibehalten, so dass alleine dadurch keine großen Änderungen der Adressleisten-Vorschläge zu erwarten sind.

Ein paar Unterschiede gibt es mit der neuen Komponente allerdings doch: Die Autovervollständigung vervollständigt wie bisher auch bis zum ersten ‘/’, dies musste bislang allerdings nicht der ersten vorgeschlagenen Webseite im Adressleisten-Popup entsprechen. Ab Firefox 34 wird dies zum ersten Eintrag im Adressleisten-Popup, was das Verhalten der Adressleiste nachvollziehbarer machen sollte. Nun könnte man sich daran stören, dass man – wenn man es bislang gewohnt war, einmal die Pfeiltaste nach unten zu drücken, um zum ersten Vorschlag unabhängig von dieser Autovervollständigung zu kommen – nun zwei Klicks benötigt. Mozilla wird in Kürze allerdings noch eine weitere Änderung implementieren, welche dafür sorgt, dass automatisch der erste Vorschlag ausgewählt ist, womit es in diesem Fall dann auch wieder nur einen Klick benötigt. Außerdem sollte die Adressleiste nun schneller reagieren, insbesondere bei der ersten Verwendung. Darüber hinaus sollen auch installierte Suchmaschinen vorgeschlagen werden.

Wie bereits erwähnt soll die neue UnifiedComplete-Komponente die Grundlage für weitere Verbesserungen bilden. In erster Linie geht es dabei um Verbesserungen, welche Suchmaschinen betreffen, einerseits die Darstellung von Suchanfragen, welche sich besser von gewöhnlichen Webseiten-Aufrufen unterscheiden lassen sollen, andererseits aber auch um eine verbesserte Suchfunktionalität direkt in der Adressleiste, wie das folgende Mockup zeigt, welches Suchvorschläge direkt in der Adressleiste andeutet. Das Mockup zeigt aber auch weitere mögliche Verbesserungen an, wie eine Anzeige des letzten Aufrufes der jeweiligen Webseite sowie ein Kontextmenü mit Funktionen zum Kopieren und Teilen von URLs und weiteren Funktionen.

August 02, 2014 05:27 PM

Michael Speier

Sicherheit am PC IV: Ungeschützte Virenscanner, eine Gefahr für den PC?

Liebe Leserinnen und Leser,

nun kommt tatsächlich unerwartet ein weiterer Artikel zum Thema “Sicherheit am PC” hinzu! Das war so nicht geplant, aber die Zeit steht eben nicht still und manche Ereignisse erfordern dann eben passende Maßnahmen. In diesem Fall trägt der folgende Artikel bei Heise.de die Schuld:

Schutzlose Wächter – Antiviren-Software als Sicherheitslücke

Die  Kurzfassung des Artikels:

Es wurden Lücken in Programmen entdeckt!

Blöde Frage: Haben die Leute etwa erwartet, daß diese Virenscanner frei von solchen Lücken sind? Dann müßen die aber weit ab von jeglicher Realität leben, also ähnlich wie unsere Politiker! Gerade bei den sogenannten Security Suiten dürfte eigentlich jedem vernünftig denkendem Menschen klar sein, daß ein solch umfangreiches Programm niemals fehlerfrei sein kann.

..

.

Ach so, das habe ich vergessen: Vernunft kann man nicht kaufen, man hat sie oder man hat sie nicht!

 

Gekaufte Unsicherheit!

In meinem Umfeld ist es ja eher so, daß die Leute eher kostenlose Produkte bevorzugen. Das betrifft natürlich auch die Virenscanner, was ja eigentlich nicht weiter schlimm ist. Immerhin verwenden diese ja die gleichen Engine wie kostenpflichtigen Versionen, so daß es bei der Erkennung eher kaum Unterschiede gibt.

Schlimm ist dann allerdings, wenn eben diese Engine gravierende Fehler aufweist! Genau dies wurde nun bekannt, was wahrscheinlich besonders für Unternehmen ein schlechtes Zeichen ist. Im Allgemeinen verwenden diese ja teure Lösungen, die aber dummer Weise ebenfalls auf den selben unsicheren Unterbau zurück greifen!

 

Rechte und Pflichten!

Ein Problem dieser Scanner ist es, daß sie für ihre Arbeit ziemlich hohe Rechte benötigen. Sie sind also entweder als Administrator unterwegs oder gleich als Systemprozeß, wodurch natürlich ein entsprechender Angreifer die selben Rechte bekommt! Ein Virenscanner darf also meistens alles verändern, in Quarantäne schicken oder auch gleich löschen, was ihm gerade eben über den Weg läuft. Wenn das nun eine Systemdatei betrifft, dann hat der Anwender ein ganz gewaltiges Problem!

Wenn nun ein Angreifer diesen Schutz durchbricht und den Virenscanner übernimmt, dann kann er das natürlich auch! Er kann also ebenfalls alle Dateien ändern, die der Scanner selbst auch verändern darf. NICHT GUT!

 

An dieser Stelle möchte ich einen weiteren Artikel in’s Spiel bringen, der bei CHIP online erschienen ist. Er ist dumm genug verfaßt, daß er genauso gut auch bei ComputerBLÖDBILD hätte erscheinen können:

Antivirus im Test: Die besten Tools gegen Malware
Virenscanner mit Sicherheitslücken

Herr Grimm bringt hier tatsächlich das Kunststück auf die Reihe, daß er bei einem Bericht über Lücken in Virenscannern diese fehlerhafte Software auch noch als Schutz empfiehlt! Ich frage mich hier echt, was sich der Mann denn dabei gedacht hat? Dann sind da auf Platz 1 auch gleich noch drei Produkte, die laut dem Bericht immer noch zum Teil gravierende Sicherheitslücken aufweisen! Wie üblich wurde aber das Produkt beim Test vergessen, welches den Fehler am schnellsten beseitigt hatte:

 

Warum fehlt da ClamAV?

Ihr als meine Leserinnen und Leser wißt natürlich, daß ich ausgerechnet dieses Produkt bevorzuge und auch empfehle. Scheinbar sind aber viele Leute der Ansicht, daß ein Virenscanner nichts taugen kann, wenn er Open Source ist. Es wird dabei allerdings vergessen, daß es davon auch eine kommerzielle Version gibt! Hinter ClamAV steckt ein sehr komplexes Firmennetzwerk, bei dem auch eine Sicherheitsfirma nicht fehlt! Auch Cisco gehört dazu, das ist nun wirklich keine kleine Firma.

Auf sehr vielen Mail-Servern läuft Linux mit ClamAV als Viren- und Malware-Scanner, das hat schon seinen guten Grund! Trotzdem wird er regelmäßig bei solchen Tests übergangen, was mich immer und immer wieder erstaunt. Ich bekomme hier ja wirklich sehr viele Mails, bei denen oft auch ganz nette Anhänge vorhanden sind. Ein Test mit virustotal bringt es dann zu Tage, daß ClamAV fast immer zu den Ersten gehört, die einen neuen Virus bereits erkennen, wogegen z. B. MSE eigentlich immer zu den Letzten gehört. So ziemlich jeder Test belegt das, auch der im verlinkten Artikel zu CHIP!

Die großen Anbieter haben wohl so langsam Angst, daß ihnen ClamAV bzw. Immunet den Rang streitig machen. Diese Angst ist berechtigt wenn man bedenkt, daß Immunet inzwischen eine Cloud verwendet! Jeder kann dort mitmachen, so daß die Erkennungsrate von Immunet/ClamAV immer besser wird.

Wie geschrieben ist die gefundene Lücke bei ClamAV schnellstens geschloßen worden, wie man auch aus dem entsprechenden Dokument (PDF) entnehmen kann. Das sollen andere Firmen erst einmal nachmachen, aber die versprechen ja lieber ein sicheres System, obwohl sie dieses Versprechen gar nicht einhalten können!

 

Die Pflicht ruft!

Angesichts dieser zum Teil gravierender Mängel stellt sich natürlich die Frage, ob man sich solch ein Teil überhaupt installieren sollte. Ich sage: Ja, auf jeden Fall! Auch wenn die Scanner Sicherheitslücken aufweisen bieten sie zumindest einen Grundschutz, da sie ja normaler Weise ihre Arbeit verrichten und eben Schadware erkennen. Man sollte nie vergessen, daß wirklich sämtliche Programme und natürlich auch das verwendete Betriebssystem ebenfalls Lücken aufweist! Wäre das nicht der Fall, dann bräuchte ja nichts davon jemals ein Update!

Jedoch bin ich der Meinung, daß solche Software auf keinen so tief in das System eingreifen darf, daß es danach nicht mehr funktioniert. Auch von einem Mail-Client wie Thunderbird oder SeaMonkey Mail & Newsgroups sollte es die Finger lassen,  G Data ist derzeit eines der besten Beispiele hierfür!

 

Achtung, Eigenwerbung!

An dieser Stelle nochmal der Hinweis an mein bereits oben verlinktes und wohlbekanntes Tutorial. Es gibt hier nämlich einen gehörigen Unterschied zu anderen Lösungen, denn auf diese Art werden Downloads, Mails, News und Feeds nur geprüft. ClamAV hat bei dieser Konfiguration nicht die Berechtigung, daß er auch nur irgend etwas verändert oder löscht! Er zeigt nur an, daß er etwas für verdächtig oder befallen hält.

Eine entsprechende Mail muß man dann eben von Hand im Mail-Client selbst in den Papierkorb oder Junk-Ordner werfen, dann diesen Ordner leeren und komprimieren. Ergebnis: Die schadhafte Mail ist weg, aber eben erst nach dem Komprimieren! (in SeaMonkey/Thunderbird -> rechte Maustaste -> Ordner komprimieren)

Das Problem bei meinem Tutorial ist allerdings, daß es nur für SeaMonkey und Firefox/Thunderbird gilt. Wie es mit Fireclam ist weiß ich nicht, clamdrib wird aber nicht für andere Mail-Clients erscheinen! Ich mache das privat und nicht ganz offiziell, es gibt derzeit also nur vorübergehende … nennen wir es Garantie, daß clamdrib weiter entwickelt wird!

Ich weiß leider nicht, was von Mozilla noch für Änderungen kommen werden. Vor allem in Anbetracht dessen, daß Thunderbird eigentlich nicht mehr weiter entwickelt wird. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß ich SeaMonkey unter Linux verwende und die Kombination clamdrib/Thunderbird unter Windows nur ein Nebenprodukt sind! Derzeit funktioniert es zumindest unter Linux ohne Probleme, für Windows kann ich das leider derzeit nicht garantieren.

 

Mein Fazit:

Ein Virenscanner gehört auf jeden Rechner, ob mit oder ohne Sicherheitslücken. Solche Lücken können zwar ausgenutzt werden aber man sollte eben auch seinen Virenscanner auf dem neuesten Stand halten! Was bitte nützt mir ein Virenscanner, wenn seine Definitionsdatei 2 Jahre alt ist? Es ist auch völlig unerheblich, ob es eine teure Suite oder ein kostenloses Produkt ist. Für den Grundschutz reicht kostenlos, vor allem im privaten Bereich, aber je nach Software auch geschäftlich. AVIRA, AVAST, ClamAV/Immunet und andere beweisen daß immer wieder ziemlich deutlich, wenn sie mal wieder die Top-Ten aufmischen!

Ein weiterer Punkt für Virenscanner ist, daß viele Banken einen solchen für Onlinebanking vorschreiben. Es ist dabei auch völlig egal, welches Betriebssystem verwendet wird! Meine Bank z. B. “empfiehlt” zumindest einen Virenscanner, er muß halt aktuell sein! Ich habe durch mein Tutorial zwar eigentlich keinen Echtzeitscanner, durch die beiden verwendeten Add-ons im Prinzip aber doch! Es wird ja alles direkt gescannt, er ist immer aktuell, so bin ich natürlich auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Gerade in der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, daß man sich gegen alles Mögliche irgendwie absichert. Beim Computer gehört da eindeutig ein aktueller Virenscanner dazu, auch wenn dieser Lücken aufweist! Allerdings ist es auch absolut unerläßlich, daß man ein vernünftiges Sicherheitskonzept verwendet. Das gilt natürlich nur für “normale” Schadware, gegen die NSA oder so hilft das wahrscheinlich nur sehr wenig!

An dieser Stelle auch noch ein weiterer Hinweis zu ClamAV/Immunet:

Dieser Virenscanner arbeitet mit vielen anderen Virenscannern zusammen, so daß man ausnahmsweise zusätzlich einen weiteren installieren kann! Normaler Weise beißen sich verschiedene Virenscanner auf einem Rechner ja, in diesem Fall ist es aber tatsächlich ohne Probleme möglich! Und wieder sind es die großen Anbieter, die damit ein Problem haben. Die können das nicht, man darf schließlich keinem ernsthaften Konkurrenten helfen!

 

Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

August 02, 2014 02:42 PM

August 01, 2014

Sören Hentzschel

Virtuelle Realität: Firefox mit Unterstützung für Oculus Rift testen

Firefox soll Unterstützung für Virtuelle Realität bekommen. Spezielle Testbuilds mit Unterstützung für Oculus Rift-Brillen können bereits getestet werden.

Wikipedia beschreibt Virtuelle Realität (VR) mit den folgenden Worten:

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.“

Dass Virtuelle Realität ein Thema ist, welches uns in der Zukunft beschäftigen wird, das lässt sich spätestens erahnen, wenn man liest, dass Facebook Oculus VR, einen Hersteller von VR-Hardware, für zwei Milliarden Dollar gekauft hat. Vladimir Vukicevic, einer der Erfinder von WebGL und Director of Engineering bei Mozilla, hat vor etwas mehr als einem Monat angekündigt, dass man an einer VR-Unterstützung arbeite, und erste Test-Builds bereitgestellt. Nun gibt es neue Test-Builds für Windows und OS X. Linux-Builds gibt es noch keine, sollen aber noch folgen. Unterstützt werden derzeit lediglich Oculus Rift DK1 und DK2, mit anderen Geräten kann die VR-Unterstützung noch nicht getestet werden. Fehler können auf GitHub gemeldet werden.

August 01, 2014 08:03 PM

July 31, 2014

Sören Hentzschel

Zahlen zu Mozillas Update-Hotfix für Firefox und Pläne für Version 2

Vor zwei Wochen hat Mozilla damit begonnen, ein Update-Hotfix für Nutzer zu verteilen, welche auf alten Firefox-Versionen festhängen. Zur Wirkung dieses Update-Hotfixes gibt es nun erste Zahlen.

Wenn Nutzer trotz aktivierter Updates auf alten Versionen festsitzen, dann ist das ein Problem, vor allem aus Gründen der Sicherheit. Nach Angaben von Mozilla betrifft dies im Falle von Firefox zwei Prozent der Nutzer, welche kein Update erhalten, obwohl sie die Firefox-Updates nicht deaktiviert haben. Aus diesem Grund hat Mozilla am 16. Juli damit begonnen, ein Update-Hotfix auszuliefern, welches den Update-Mechanismus umgeht und stattdessen die aktuelle Firefox-Version im Hintergrund herunterlädt und installiert, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, wie die Verwendung von Windows als Betriebssystem und Firefox in Version 10 oder höher. Den Willen von Nutzern mit deaktivierten Updates respektiert Mozilla auch weiterhin, so dass diese auch keine automatische Aktualisierung erhalten.

Stand 28. Juli wurde das Hotfix-Add-on bei mindestens 8,4 Millionen Nutzern installiert und hat mindestens 4,3 Millionen Firefox-Installationen aktualisiert. Leider fehlen Mozilla aufgrund eines Fehlers in der Datenerhebung die Daten zu den ersten 24 Stunden seit Auslieferung des Hotfixes, so dass keine exakten Zahlen vorliegen. Mozilla geht aber unter Zuhilfenahme anderer Quellen wie die Besuche auf Mozillas Support-Webseite von ungefähr 11,5 Millionen Hotfix-Installationen und über sechs Millionen darüber aktualisierte Browser aus.

Mozilla arbeitet bereits an einer neuen Version des Update-Hotfixes, welche verschiedene Schwierigkeiten mit dem aktuellen Hotfix-Add-on beheben soll, wie Probleme der Firefox-Aktualisierung auf Windows XP, außerdem soll die Datenerfassung weiter verbessert werden und man wird den Update-Hotfix möglicherweise auch für Nutzer von Mac OS X anbieten.

Weitere Informationen
Mozilla User Advocacy Blog: Helping our Users Experience the Modern Web
 

July 31, 2014 08:10 PM

July 30, 2014

Sören Hentzschel

CloudFlare möchte zu Mozillas JPEG-Encoder beitragen

Mozilla hat vor kurzem mozjpeg 2.0 vorgestellt, einen Encoder für JPEG-Grafiken, welcher geringere Dateigrößen und damit schnellere Ladezeiten von Webseiten ermöglichen soll. Nicht nur Facebook ist an der Mozilla-Technologie interessiert und beteiligt sich, sondern auch CloudFlare.

Mit Polish bietet CloudFlare seinen zahlenden Kunden einen Dienst an, welcher automatisch die von CloudFlare gecachten Bilder komprimiert, um diese mit so geringer Dateigröße wie möglich auszuliefern. Im Rahmen der Entwicklung der neuen Polish-Version hat man sich bei CloudFlare auch mit Mozillas vor kurzem fertig gestellter Version 2.0 von mozjpeg beschäftigt und die Ergebnisse mit denen von libjpeg-turbo 1.3.1 verglichen. Für den Test wurden 10.000 JPEG-Bilder mit einer durchschnittlichen Dateigröße von 256 KB zufällig ausgewählt und mittels jpegtran komprimiert.

Von diesen 10.000 Bildern ist es mozjpeg bei 691 Bildern nicht gelungen, die Dateigröße weiter zu verringern – verglichen mit 3.471 Bildern, welche libjpeg-turbo nicht weiter optimieren konnte. Dies entspricht einer Erfolgsrate von 93,1 % zu 65,3 % für Mozillas JPEG-Encoder. Von den erfolgreich komprimierten Bildern lag die durchschnittliche Reduzierung der Dateigröße mit mozjpeg bei 3,0 % und damit ebenfalls besser im Vergleich zu libjpeg-turbo mit einer durchschnittlichen Reduzierung der Dateigröße um 2,5 %.

Diese verbesserte Kompression hat allerdings auch ihren Preis: Während libjpeg-turbo für den gesamten Durchlauf 273 Sekunden benötigte, hat mozjpeg 474 Sekunden und damit 1,7 mal so lange gebraucht. Da CloudFlare an einer möglichst hohen Kompression interessiert ist, was mozjpeg natürlich interessant für CloudFlare macht, hat man nun einem Entwickler die Aufgabe zugewiesen, sich mit möglichen Optimierungen von mozjpeg zu beschäftigen. Von den erhofften Verbesserungen soll dann auch Mozilla profitieren. Auch Facebook hat mozjpeg 2.0 intern getestet und 40.000 Dollar in die Weiterentwicklung investiert.

July 30, 2014 09:45 PM

July 29, 2014

Sören Hentzschel

Prefer:Safe-Unterstützung in Firefox 31

Vergangene Woche hat Mozilla Firefox 31 veröffentlicht. Eine der Neuerungen ist die Unterstützung des Prefer:Safe-Headers. Damit kann Webseiten mitgeteilt werden, dass die Kindersicherung des Betriebssystems aktiv ist, so dass diese entsprechend angemessenen Content ausliefern können.

Prefer:Safe bezeichnet einen HTTP-Header, welcher Webseiten mitteilt, dass die Kindersicherung auf Betriebssystem-Ebene aktiviert ist – zumindest für Nutzer von Windows und Mac OS X. Das Konzept kann ähnlich wie das des Do-not-Track-Headers verstanden werden: Die Webseite erhält eine Empfehlung; was sie damit macht, bleibt ihr überlassen. Anwendungsfall für Prefer:Safe kann die Auslieferung von kindgerechten Inhalten oder auch Einschränkung von Funktionen für Kinder sein, sofern dies sinnvoll ist. Firefox selbst besitzt keine eigene Einstellung zur Aktivierung respektive Deaktivierung, so dass Kinder den Schutz auch nicht über den Browser aushebeln können. Stattdessen sendet Firefox den Header je nachdem, ob die Sicherung innerhalb des Betriebssystems aktiviert ist oder nicht. Neben Firefox unterstützt auch der Internet Explorer Prefer:Safe, die IETF hat einen Entwurf zur Standardisierung erhalten.

Weitere Informationen
Mozilla Privacy Blog: Prefer:Safe — Making Online Safety Simpler in Firefox

July 29, 2014 09:31 PM

July 28, 2014

Sören Hentzschel

Chris Beard ist neuer CEO der Mozilla Corporation

Mozilla hat heute die Ernennung von Chris Beard als neuen CEO der Mozilla Corporation bekannt gegeben. Beard hatte das Amt im April zunächst interimsmäßig als Nachfolger von Gary Kovacs übernommen.

Mozilla hat sich für die Rolle des Chief Executive Officer (CEO) der Mozilla Corporation interne wie auch externe Kandidaten angesehen und sich entschieden: Chris Beard, welcher dieses Amt bereits im April zunächst interimsmäßig übernommen hatte, wird zum permanenten CEO erklärt. Damit tritt er die Nachfolge von Gary Kovacs an. Der Kanadier Beard war bereits von 2004 bis 2013 für Mozilla unter anderem als Chief Innovation Officer und Chief Marketing Officer tätig und war von Juli 2013 bis zur Ernennung zu Mozillas Interims-CEO im April Executive in Residence für Greylock Partners.

July 28, 2014 06:27 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: Foxtrott, Flame, DevTools

Willkommen zu einer neuen Folge von Monday Sparks. Diese Woche ging es etwas ruhiger an. Von daher hab ich einige Neuigkeiten zu Firefox For Android (aka Foxtrott) mit aufgenommen. Besonders hervorheben möchte ich die Early-Access-Version eines neuen Firefox OS-Buches, sowie ein WebMaker-Projekt zum Zusammenklicken von Apps :)

Viel Spaß beim Lesen! Für mich geht es in die Ferien :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Early Access: Firefox OS in Action

Appmaker


July 28, 2014 10:14 AM

July 27, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Neue Telemetrie-Experimente für Beta-Nutzer

Mozilla hat mit Firefox 30 sogenannte Telemetrie-Experimente eingeführt, um verschiedene Änderungen an spezifischen Zielgruppen zu testen. In der aktuellen Beta-Version von Firefox 32 weitet Mozilla den Test der Übersetzungsfunktion aus und startet ein weiteres Experiment.

Seit der Einführung der Infrastruktur für Telemetrie-Experimente nutzt Mozilla dieses Feature gerne für Tests mit spezifischen Nutzergruppen der Firefox-Nutzerschaft. So hat man mit Nutzern der deutschsprachigen Aurora-Version von Firefox als allererstes ein neues Feature zur Übersetzung von Webseiten getestet. Diesen Test hat Mozilla nun ausgeweitet, ab sofort wird auch Nutzern der Beta-Version von Firefox in den Sprachen Polnisch, Türkisch sowie Vietnamesisch eine Übersetzungsfunktion für Webseiten angeboten.

Darüber hinaus startet ein neues Experiment für fünf Prozent der Beta-Nutzer aller Sprachen, welches den Wert des Schalters dom.ipc.plugins.unloadTimeoutSecs auf 0, 5, 15, 30, 60, 90, 120 oder 300 setzt. Dieser Wert bestimmt die Anzahl an Sekunden, die Firefox wartet, bevor ein inaktiver Plugin-Prozess entladen wird. Die Standard-Einstellung unabhängig vom Experiment beträgt 30 Sekunden.

Erwähnt sei an dieser Stelle noch, dass Nutzer immer nur an einem Experiment gleichzeitig teilnehmen können. Eine Teilnahme sowohl am Test des Übersetzungs-Features als auch am Plugin-Experiment ist also nicht möglich.

July 27, 2014 09:35 PM

Firefox 31 mit Malware-Schutz für Downloads, noch mehr Schutz für Downloads ab Firefox 32

Mozilla hat vor wenigen Tagen Firefox 31 veröffentlicht. Eine der Neuerungen ist ein Malware-Schutz für Downloads. In Firefox 32 gibt es für Windows-Nutzer eine weitere Verbesserung der Sicherheit bei Downloads.

Mozilla setzt bereits seit vielen Jahren auf die Safe Browsing API von Google zum Schutz vor Phishing und Malware. Zu diesem Zweck lädt Firefox in regelmäßigen Abständen eine Liste mit bekannten schadhaften Webseiten herunter und prüft aufgerufene Webseiten gegen diese Liste. Seit einiger Zeit bietet die Safe Browsing API auch die Möglichkeit an, Downloads zu überprüfen. Firefox macht hiervon ab Version 31 Gebrauch und blockiert bekannte schadhafte Downloads.

Am 2. September wird Mozilla Firefox 32 veröffentlichen. Diese Version wird für Windows-Nutzer eine weitere Verbesserung der Sicherheit bei Downloads bringen. Dann wird Firefox bei heruntergeladenen ausführbaren Dateien die Signatur verifizieren. Bei signierten Dateien vergleicht Firefox dann die Downloads mit einer Liste als sicher bekannter Herausgeber. Bei Dateien, welche nicht anhand dieser Liste als sicher erkannt werden oder gar nicht signiert sind, fragt Firefox die Safe Browsing API durch das Senden von Metadaten über den Download, ob es sich dabei um eine sichere Anwendung handelt oder nicht. In den meisten Fällen sollte dies nicht notwendig sein, da die meiste gebräuchliche Software für Windows signiert ist.

Firefox erlaubt über die Einstellungen selbstverständlich ein Deaktivieren des Phishing- und Malware-Schutzes, davon kann aber aus Gründen der Sicherheit nur abgeraten werden.

Weitere Informationen
Mozilla Security Blog: Improving Malware Detection in Firefox
Monica Chew: Download files more safely with Firefox 31

July 27, 2014 12:04 PM

July 26, 2014

Sören Hentzschel

Umfrage für ESR-Nutzer zwecks Safe Browsing-Update

Mozilla setzt für seinen Malware- und Phishing-Schutz auf Googles Safe Browsing API. Google wird die von Firefox genutzte Version dieser API im Dezember abschalten, also vor dem nächsten großen ESR-Update. Nutzer der ESR-Version von Firefox werden darum gebeten, an einer Umfrage zwecks Interesse an einem Safe Browsing-Update teilzunehmen.

Google hat die Safe Browsing API Version 2.2 auf deprecated gesetzt und wird diese am 1. Dezember abschalten, Mozillas nächster großer ESR-Release erscheint erst im Mai 2015. Während Mozilla ohne Probleme die reguläre Firefox-Version entsprechend aktualisieren kann, ist dies für die ESR-Version nicht so einfach: Der ESR-Zweig erhält normalerweise lediglich Sicherheits- und notwendige Bugfix-Updates. Die Änderung der Safe Browsing Version hingegen stellt eine größere Änderung dar, welche entsprechend risikoreich für ein Update mit Änderung der Versionsnummer an dritter Stelle ist. Mozilla bittet darum Unternehmen, welche Firefox ESR einsetzen, um die Teilnahme an einer Umfrage. Durch diese Umfrage möchte man in Erfahrung bringen, ob Unternehmen ein solches Update installieren würden, damit der Malware- und Phishing-Schutz auch über Dezember hinaus funktioniert. Dazu wird nach ein paar weiteren Informationen gefragt, wie zum Beispiel welche ESR-Version derzeit eingesetzt wird und wie lange normalerweise nach Erscheinen einer neuen ESR-Version bis zum Update gewartet wird.

July 26, 2014 08:03 AM

July 25, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 33 für Android: Chronik kann beim Beenden gelöscht werden

Firefox Mobile 33 für Android bekommt ein Feature, welches Nutzer der Desktop-Version schon lange kennen, nämlich die Möglichkeit, die Chronik sowie andere Daten automatisch beim Beenden löschen zu lassen.

Mozilla spendiert Firefox Mobile 33 für Android ein neues Privatsphäre-Feature: Wie in der Desktop-Version können dann auch die Android-Nutzer die Chronik sowie andere Daten beim Beenden von Firefox automatisch löschen lassen. Welche Daten automatisch gelöscht werden sollen, kann der Nutzer selbst bestimmen. Folgende Kategorien können gewählt werden: Chronik, Downloads, Eingegebene Suchbegriffe & Formulardaten, Cookies & Aktive Logins, Gespeicherte Passwörter, Cache, Offline-Website-Daten sowie Website-Einstellungen. Diese Neuerung ergänzt sinnvoll andere Privatsphäre-Features wie Private Tabs oder den Gastmodus.

July 25, 2014 09:32 PM

July 23, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 33 lässt kopierte Texte nach Schließen Privater Fenster nicht mehr vergessen

Bislang hat Firefox nach dem Schließen Privater Fenster das System Texte vergessen lassen, welche in einem Privaten Fenster kopiert worden sind. Dieses Verhalten ändert sich mit Firefox 33.

Private Fenster sind Firefox-Fenster, welche keine Chronik oder sonstige Spuren beim Surfen hinterlassen. Hat man in einem solchen Privaten Fenster Text einer Webseite kopiert und das Private Fenster anschließend geschlossen, dann wurde der kopierte Inhalt von Firefox verworfen. Dabei handelte es sich um keinen Fehler, sondern um eine ganz bewusste Entscheidung. Für einige Firefox-Nutzer war dies eher störend, so dass Mozilla das Verhalten in Firefox 33 nun geändert hat und Firefox den Inhalt der Zwischenablage auch nach dem Schließen Privater Fenster nicht mehr verwirft. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man Firefox keine Chronik anlegen lässt – bei dieser Einstellung befindet sich Firefox in einer Art permanentem Privaten Modus, welcher sich genauso verhalten hat und von dieser Änderung betroffen ist.

July 23, 2014 09:51 PM

July 22, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 31, Firefox Mobile 31 und Thunderbird 31

Mozilla hat neue Versionen von Firefox und Thunderbird veröffentlicht. Beide neuen Programmversionen sind von besonderer Bedeutung, so stellt Firefox 31 die Basis für die nächsten 54 Wochen Firefox ESR dar, Thunderbird 31 ist das erste Major-Update seit Thunderbird 24 vor einem Jahr.

Neue Basis für Version mit Langzeitunterstützung

Firefox ESR bezeichnet die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung, genauer gesagt geht ein ESR-Zyklus 54 Wochen oder anders gesagt neun Major-Releases lang. Dies schließt zwei Versionen Überlappung ein, welche Unternehmen Zeit zur Umstellung gibt, ohne auf Sicherheits-Updates verzichten zu müssen. So wurde neben Firefox 31, der neuen Basis für Firefox ESR, auch noch eine Version Firefox ESR 24.7 veröffentlicht, mit Firefox 32 und Firefox ESR 31.1 wird in sechs Wochen auch noch Firefox ESR 24.8 erscheinen. Spätestens mit dem Erscheinen von Firefox 32 weitere sechs Wochen später sollten alle Nutzer von Firefox ESR 24.x dann auf Firefox ESR 31.2 umsteigen.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Das Wichtigste wieder zuerst: Firefox 31 schließt gegenüber der Vorversion elf Sicherheitslücken, davon drei von Mozilla als besonders kritisch eingestuft. Alleine dies macht Firefox 31 bereits zum Pflicht-Update für alle Firefox-Nutzer. Aber auch darüber hinaus verbessert Firefox 31 die Sicherheit: So bringt die neue Firefox-Version einen Malware-Schutz für Downloads sowie eine neue Zertifikatsverifizierung, welche robuster und besser wartbar als die bisherige Bibliothek sein soll.

Weitere Neuerungen der Desktop-Version von Firefox

Die Verbesserungen von Firefox 31 für Windows, OS X und Linux beschränken sich nicht auf Verbesserungen der Sicherheit. So gibt es auf der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, nun ein Suchfeld, Firefox 31 unterstützt die Kindersicherung Prefer:Safe und bringt viele neue Funktionen für Entwickler, wie unter anderem einen Add-on-Debugger und einen Canvas-Debugger, eine Pipette zum Herauspicken von Farben auf Webseiten oder ein editierbares Box-Modell. Einen kompletteren Überblick bietet hacks.mozilla.org. Auf Webstandard-Front ist vor allem die Aktivierung von WebVTT, navigator.sendBeacon() sowie CSS-Variablen erwähnenswert. Firefox 31 unterstützt außerdem (standardmäßig noch deaktiviert) genügend vom Media Source Extensions Standard für das Video-Portal YouTube und bietet ein neues Design für about:preferences (noch nicht abgeschlossen).

Download Mozilla Firefox 31 für Microsoft Windows, Apple Mac OS X und Linux

Firefox Mobile 31 für Android

Auch die Android-Version von Firefox erhält die Plattform-Verbesserungen der Desktop-Version sowie Bugfixes und Sicherheitsupdates. Das mit Firefox 30 eingeführte Hub (die Panels auf der Startseite) wurde weiter verbessert, auch ein Ändern der Reihenfolge der Panels ist nun möglich. Die Ansicht der synchronisierten Tabs kann nun per Wischgeste aktualisiert werden. Firefox Mobile 31 ist die letzte Firefox-Version für Android 2.2, neue Systemvoraussetzung ist Android 2.3 oder höher.

Download Mozilla Firefox Mobile 31 für Android

Thunderbird 31

Thunderbird-Nutzer freuen sich über den ersten Major-Release seit Thunderbird 24. Eine ausführliche Vorstellung der Neuerungen gegenüber Thunderbird 24 wird in den nächsten Wochen folgen.

Download Mozilla Thunderbird 31

July 22, 2014 09:35 PM

July 21, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Firefox OS goes India, mozjpeg und Hands On

Während ich also mich mit Gleitkomma-Ungenauigkeiten bei JavaScript rumschlage, biete ich euch hier Lesestoff der vergangenen Woche. Viel Wind erzeugte die Ankündigung, man wolle weiter expandieren und die Alternative zum Chromecast-Stick noch dieses Jahr auf den Markt bringen. So viele, dass ich mich entschlosse, einige bewusst nicht aufzunehmen, um andere Inhalte auch noch zu Geltung kommen zu lassen ;-)

Indien ist auch gerade angesagt. So ist eine Nutzerstudie erstellt worden und es kündigt sich Konkurrenz von Jolla an.

Anfang letzte Woche stellte CTO Dr. Andreas Gal auch eine verbesserte JPEG-Kompression mozjpeg 2.0 vor – diese wird derzeit von Facebook getestet, um das Nutzererlebnis zu verbessern.

Aber lest selbst!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

 

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July 21, 2014 08:58 PM

Sören Hentzschel

Firefox Mobile 31 letzter Release für Android 2.2 und ARMv6

Information für Nutzer von Firefox Mobile auf Android 2.2 und von ARMv6-Geräten: Mozilla stellt die Unterstützung ein, Firefox Mobile 31 wird die letzte Firefox-Version sein, welche Android 2.2 und ARMv6 noch unterstützt.

Android 2.2 aka Froyo ist schon mehr als vier Jahre alt. Mozilla wird diese Android-Version in Zukunft nicht mehr unterstützen. Genauer gesagt wird Firefox Mobile 31 die letzte Firefox-Version sein, welche noch auf Android 2.2 läuft. Neue Systemvoraussetzung dann wird Android 2.3 aka Gingerbread oder höher sein. Mit Firefox Mobile 31 endet nicht nur die offizielle Unterstützung, Firefox Mobile wird lange darüber hinaus auch nicht mehr lauffähig sein, da Mozilla aktiv die Unterstützung für Android 2.2 ab Firefox Mobile 33 aus dem Produkt entfernt. Für Nutzer, welche tatsächlich noch eine solch alte Android-Version im Einsatz haben, plant Mozilla die Einführung einer auf Firefox Mobile 31 basierenden ESR-Version. Dies verlängert die Lebenszeit von Firefox auf Android 2.2 noch mal um ein weiteres Jahr, aber eben ohne weitere Neuerungen zu erhalten.

Update 23.07.: Sicherheitsupdates für Android 2.2-Nutzer wird es nur für ein halbes und nicht für ein volles Jahr geben, im Januar 2015 endet die Unterstützung endgültig. Darüber hinaus bedeutet dies auch das Ende der Unterstützung der ARMv6-Architektur. Beides zusammen würde lediglich einen Prozent der Nutzer von Firefox Mobile für Android ausmachen und auch davon nutze nur ein Bruchteil den Mozilla-Browser regelmäßig.

July 21, 2014 08:44 PM

July 20, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla liefert Update-Hotfix für Nutzer alter Firefox-Versionen aus

Mozilla hat damit begonnen, Update-Hotfixes für Firefox-Nutzer auszuliefern, welche auf alten Firefox-Versionen festsitzen, um diese auf aktuelle Firefox-Versionen zu bekommen.

Wie bereits vor zwei Monaten angekündigt, hat Mozilla nun damit begonnen, per Hotfix Add-on Firefox-Nutzer auf aktuelle Versionen zu bekommen, bei denen das automatische Update nicht ordnungsgemäß funktioniert. Rund zwei Prozent der Firefox-Nutzer sollen auf alten Versionen festhängen, was vor allem ein großes Sicherheits-Problem ist.

Das Hotfix Add-on umgeht den integrierten Update-Mechanismus von Firefox und lädt im Hintergrund das komplette Installationspaket herunter und führt dieses aus. Anwendung findet der Update-Hotfix dabei nur unter bestimmten Bedingungen: Es muss mindestens Firefox 10 installiert sein und das Add-on wird auch nur bis einschließlich Firefox 28 installiert, es müssen x86-Installationen von Firefox sein, welche auf Windows XP SP2 oder höher laufen und den Release-Updatekanal nutzen. Bei Partner-Versionen findet der Hotfix ebenfalls keine Anwendung. Und selbstverständlich findet dieses automatische Update lediglich dann statt, wenn der Nutzer automatische Updates nicht über die Einstellungen deaktiviert hat (was aber sowieso keinem Nutzer empfohlen werden kann), Mozilla führt also auch in Zukunft keine Zwangs-Updates durch, sondern respektiert den Wunsch des Nutzers. Wenn Nutzer mit aktiviertem automatischen Update allerdings eine alte Firefox-Version nutzen, dann ist es naheliegend davon auszugehen, dass diese die neuste Version nutzen wollen und ein technisches Problem haben, welches das Update verhindert.

July 20, 2014 03:28 PM

July 19, 2014

Michael Speier

#writinghelps: #Whistleblower – #IRC – #ChatZilla – #SSL – #NSA – #GCHQ – #BND – SeaMonkey Tutorial: Ein sicherer Chat?! Teil 1

Liebe Leserinnen und Leser,

ChatZillanach langer Zeit präsentiere ich euch wieder einmal ein Tutorial! Allerdings wird dieses auf zwei Teile verteilt, wobei der zweite Teil eventuell erst in ein paar Tagen erscheinen wird. Dieser wird auch bebildert sein, da man in ChatZilla doch einige Einstellungen vornehmen kann! Wie bei meinen Artikeln hier üblich recherchiere ich nebenbei speziell zu diesem Thema, so daß alles entsprechend tagesaktuell ist.

Wie allgemein ja inzwischen bekannt spionieren die Geheimdienste wie NSA, GCHQ, BND, MAD, CDU, CSU und keine Ahnung wer noch so ziemlich alles aus, soweit es ihre Möglichkeiten erlauben.  Auch der Chat via Skype, ICQ, WhatsApp oder so gehören zu den Dingen, die davon betroffen sind. Aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, daß ich mich endlich auch um dieses Thema kümmere und deswegen dieses Tutorial schreibe!

Natürlich kann weder ich noch sonst jemand garantieren, daß man beim Chat nicht abgehört wird. Aber man kann und soll es den Geheimdiensten so schwer wie nur eben möglich machen, damit privates eben wirklich privat bleibt. Was bitte geht es denn diese Idioten an, worüber z. B. meine (nicht vorhandene) sexy Nachbarin und ich so untereinander schreiben? Nichts, folglich muß ich dafür Gegenmaßnahmen ergreife!

Am einfachsten geht das natürlich, wenn man dafür seinen eigenen gesicherten Chat-Room verwendet. Das klingt jetzt schwer, ist es aber gar nicht, im Gegenteil! Wenn ihr wie ich SeaMonkey verwendet, dann braucht ihr hierzu nicht einmal etwas installieren. Da dieses Tutorial aber wie immer auch für Firefox und Thunderbird gelten soll kommt hier der Link zum benötigten Add-on:

ChatZilla

Das ist alles, was ihr benötigt. Alles andere ist reine Einstellung, die ich hier erklären möchte. Ich muß allerdings dazu sagen, daß das Ganze ähnlich auch mit anderen Programmen funktioniert! Passend dazu gibt es bei Wikipedia auch eine Liste mit entsprechenden Programmen, wobei es da allerdings einen gewaltigen Fehler gibt. Es können nämlich nicht alle der dort erwähnten Clients verschlüsseln, ganz besonders negativ fällt hierbei Opera auf. Deren IRC-Client kann mit Verschlüsselung ebenso wenig anfangen wie ihr Mail-Client, wie man unter Anderem auch hier nachlesen kann. Opera hat hier in beiden Fällen gewaltig etwas verpennt, es geht nämlich bis heute nicht!

Einige von euch werden sich jetzt ganz sicher fragen: “IRC? WTF???” Kaum jemandem ist nämlich bekannt, daß sie entsprechende Möglichkeiten längst auf ihrem Rechner installiert haben. Bestes Beispiel sind hier tatsächlich SeaMonkey und Opera, welche schon immer einen IRC-Client integriert haben! Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das bei Opera noch der Fall ist. Doch fangen wir nun einmal an.

 

Die Installation!

Ich nehme einmal an, daß ich hierzu keinem von euch etwas erklären muß. ChatZilla ist ein Add-on wie andere auch, nur funktioniert das Teil eben mit SeaMonkey, Firefox und tatsächlich auch mit Thunderbird! Hier macht sich auch schon wieder der Vorteil der Suite bemerkbar, man braucht entsprechende Add-ons nur einmal installieren.

(Besonderes Augenmerk sei hier Adblock gewidmet, welches sich als extremer Resourcenfresser bemerkbar macht! Als Anwender von Firefox und Thunderbird (ja, das funktioniert auch dort!) ist man damit doppelt bestraft, bei SeaMonkey muß man es nur einmal installieren. Dieser Speicherverbrauch gilt übrigens auch für Adblock Edge und andere Kopien des Add-ons, da die Schuld hierfür bei Mozilla selbst liegt!)

Über den obigen Link installiert ihr euch also ChatZilla, welches ihr nach einem Neustart von Firefox/Thunderbird im Menü “Extras” finden solltet, soweit mir das richtig in Erinnerung ist. Bei SeaMonkey ruft ihr ChatZilla immer über das Menü “Fenster” auf, egal ob aus dem Browser, dem Mail-Client, dem Composer, dem Adreßbuch oder aus ChatZilla selbst. Wenn ihr auch Lightning und das Add-on Lightbird installiert habt, dann könnt ihr ChatZilla auch von dort aus über das Menü “Fenster” aufrufen. Ja, schon wieder ein ganz dicker Punkt für SeaMonkey! :mrgreen:

 

Einrichten!

Öhm… Eigentlich war es das schon. Wenn jemand einen Chatroom hat, dann könnt ihr ChatZilla bereits verwenden! Ihr müßt euch nur einen Namen geben, damit ist auch schon alles erledigt. Dafür gebt ihr unten im Eingabefeld “/nick (euren Nicknamen) ein, das ist alles. Wenn alles klappt, dann könnt ihr auch schon Chatten. Ihr könnt natürlich euren Nicknamen registrieren, das geht mir dem Befehl “/msg NickServ register PASSWORT EMAIL”. Im Falle meines Chatrooms seid ihr dann bei freenode registriert, welches derzeit wohl das größte IRC-Netzwerk ist. Ihr könnt das ja mal testen, indem ihr auf meinem eigenen gesichertem Chatroom vorbei schaut. Den kann man auch über das Icon TmoWizard's gesicheter Chatroom rechts in der Sidebar erreichen, dort ist er nämlich schon seit mehreren Jahren zu finden!

(Mein Rechner bekommt hier gerade die Krise! BOINC, YaCy und VirtualBox sind wohl doch etwas viel auf einmal, es läuft ja anderes auch noch im Hintergrund!)

Hier geht es nun los, da Freenode natürlich nicht das einzige IRC-Netzwerk ist. Die Registrierung gilt aber immer nur für das jeweilige Netzwerk, bei QuakeNet oder anderen Netzen müßt ihr euch extra anmelden! Erwähnt sei hierbei, daß es für Mozilla ein eigenes Netzwerk gibt. Das Problem ist hier nun, daß jedes IRC-Netzwerk eigene Kanäle (Channels) bietet. Es ist nämlich so, daß dort jeder seinen eigenen Channel eröffnen kann! Dies funktioniert über den Befehl “/join #Name-des-Chatroom”, womit man auch schon bestehende Channels betreten kann. Diesen könnt ihr dann mit “/msg ChanServ register #Chatraum PASSWORT CHANNELSCHREIBUNG” auf euren Namen registrieren.

 

Gesichert!

Nun kommen wir an den Punkt, bei welchen viele Leute versagen! Wir sichern unseren Chat nun per TLS/SSL ab, was eigentlich selbst der größte Depp kann. Zur Verdeutlichung hier ein Beispiel:

  • ungesichert: irc://Server-Name/Channel
  • gesichert: ircs://Server-Name:7070/Channel

Ja, ihr seht richtig: Ein Buchstabe, ein Doppelpunkt und vier Zahlen genügen, damit ihr einen gesicherten Chat habt!

  • Problem 1: Wie schon weiter oben erwähnt kann das nicht jeder IRC-Client, mit Opera hat sich die Verschlüsselung erledigt.
  • Problem 2: Man kann den eigentlich gesicherten Chatroom auch ohne Verschlüsselung betreten! 8-O

Gerade der zweite Punkt ist natürlich äußerst fatal, da hierdurch das ganze Konzept der Sicherheit über den Haufen geworfen wird! Andererseits ist es dadurch allerdings auch möglich, daß z. B. Benutzer von Opera den Raum betreten können. Ihr solltet also immer darauf achten, daß ihr einen Channel mit “ircs:” betretet! Außerdem solltet ihr euren eigenen Channel immer nur mit dem entsprechenden Link weiter geben bzw. auf eurer Website einfügen, so daß ein Besucher automatisch per SSL gesichert euren Chatroom betreten kann.

 

Mein Fazit:

Dieser erste Teil des Tutorials hat euch gezeigt, wie man mit einem einfachen Add-on einen eigenen verschlüsselten Chatroom einrichten kann. Leider mußte ich auch erwähnen, daß man diese Verschlüsselung ohne Schwierigkeiten umgehen kann! Im zweiten Teil werde ich noch weiter darauf eingehen, denn beim IRC kann man auch auf einfache Art und Weise mit einzelnen Personen eines Chatrooms rein privat chatten.

Ich werde euch dann entsprechend mit Screenshots zeigen, welche Möglichkeiten ChatZilla noch so bietet. Beispielsweise wie ihr automatisch beim Start euren Chatroom betreten könnt, so daß ihr das nicht dauernd von Hand erledigen müßt. Fürs erste genügt es allerdings, was ihr hier gelernt habt. Ihr könnt nun euren eigenen verschlüsselten Chatroom eröffnen und ihn registrieren, ebenso könnt ihr euch einen Nicknamen zulegen und diesen ebenfalls registrieren.

 

Viele nächtliche Grüße nun aus dem Backofen in TmoWizard’s Castle zu Augsburg, 30° C habe ich derzeit um 23:40 Uhr hier!

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

July 19, 2014 09:41 PM

Sören Hentzschel

Mozilla integriert OpenH264 Video Codec von Cisco in Firefox 33

Mozilla integriert Ciscos OpenH264-Codec für WebRTC-Kommunikation in Firefox 33, genauer gesagt in Form eines automatischen Downloads eines sogenanntes Gecko Media Plugins, einer neuen Form von Plugins in Firefox.

Als Cisco vor einigen Monaten bekannt gegeben hat, dass man seine Implementierung des H.264-Codecs unter einer Open Source-Lizenz veröffentlichen wird, hatte Mozilla angekündigt, den OpenH264 Codec in Firefox für WebRTC bereitzustellen. Dem folgen nun Taten, kurz nach dem Start der aktuellen Nightly-Version von Firefox 33 lädt Firefox automatisch ein Plugin mit dem Namen OpenH264 Video Codec provided by Cisco Systems, Inc. 1.0 herunter, welches als Video-Codec für WebRTC-Kommunikation zur Verfügung steht. Bei diesem Plugin handelt es sich um ein sogenanntes Gecko Media Plugin (GMP). Ein GMP ist eine neue Art von Plugins in Firefox für autorisierte Drittanbieter-Codecs wie eben OpenH264 sowie Encrypted Media Extensions Content Decryption Modules (EME CDMs) wie das von Adobe, für welches sich Mozilla entschieden hat. Das OpenH264 Plugin kann über den Add-on Manager aktiviert respektive deaktiviert werden und erhält automatische Updates über die Server von Cisco Systems. Für Cisco ist die kostenlose Bereitstellung des Codecs nicht ohne Kosten, die Kosten dafür liegen aktuell bei um die 6,5 Millionen Dollar pro Jahr.

July 19, 2014 01:21 PM

July 18, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: Marktstart in weiteren Ländern angekündigt

Congstar hat gestern den Verkauf des Alcatel One Touch Fire begonnen, zeitgleich hat mit O2 der zweite deutsche Mobilfunkanbieter Firefox OS mit ins Portfolio aufgenommen. Mozilla hat nun den Marktstart von Firefox OS in weiteren Ländern angekündigt.

Firefox OS wird weiter expandieren. Nachdem Telefónica über die Marke O2 und die Deutsche Telekom über die Marke Congstar nun das Alcatel One Touch Fire E in Deutschland anbieten, wird die Deutsche Telekom in den kommenden Monaten Geräte mit Firefox OS in Kroatien, Tschechien, Mazedonien sowie Montenegro einführen. In diesem Monat noch soll Firefox OS in Frankreich mit dem ZTE Open C Premiere feiern.

Aber nicht nur der Markt in Europa wächst. Bis zum Ende des Jahres möchte Telefónica Smartphones mit Firefox in ganz Lateinamerika anbieten. Seit kurzen sind in dieser Region außerdem das ZTE Open C sowie das ZTE Open II verfügbar. Auch América Movil möchte bis zum Ende des Jahres sein Angebot in Lateinamerika erweitert haben.

Mit Spice und Intex gibt es zwei Hersteller, welche bereits in Kürze ganz besonders günstige Geräte in Indien anbieten werden. Bis Ende des Jahres möchte auch Telenor in Asien Smartphones mit Firefox OS einführen. Auch Chunghwa Telecom, der größte Betreiber in Taiwan, hat bereits seine Unterstützung zugesichert.

Mozilla erwähnt in seinem Blog-Artikel noch einmal die Zusammenarbeit mit Panasonic, mit denen man an SmartTVs mit Firefox OS arbeitet, außerdem werde Abitcool ein HDMI-Streaming-Gerät mit Firefox OS vorstellen.

Ausgewählte Zitate (mehr im Blog-Artikel von Mozilla):

„ Als einzige wirkliche Open-Source-Plattform hat Firefox OS Anwender, Entwickler und Branchenvertreter von den Fesseln der Gatekeeper des geschlossenen mobilen Systems befreit. Jetzt weiten wir unser Vorhaben auf neue Regionen, Geräte und weitere Lebensbereiche der Nutzer aus. Neue Formfaktoren werden entstehen.“

Andreas Gal, CTO bei Mozilla

,,Telefónica ist entschlossen, den Nutzern die Kontrolle und Freiheit über Inhalte und Privatsphäre zurückzugeben. Für dieses Ziel ist Firefox OS ist das beste Ökosystem.“

Francisco Montalvo, Group Director of Devices bei Telefónica

„ZTE hat längst das Potenzial von Firefox OS erkannt, eine der wichtigsten Plattformen weltweit zu werden, die den Nutzern ein einzigartiges Mobilfunkerlebnis bietet.“

Adam Zeng, CEO Mobile Devices bei ZTE

„Mit den großen Betreibern und Hardware-Herstellern im Rücken hat Firefox OS die Stärke erlangt, sich als Plattform in den Schlüsselregionen zu etablieren und auch den großen Spielern im Softwarebereich die Stirn zu bieten.“

Neil Mawston, Executive Director Global Wireless Practice bei Strategy Analytics

July 18, 2014 12:02 AM

July 17, 2014

Sören Hentzschel

YouTube schaltet Flash-Player für Nutzer von Firefox 33+ ab

Nutzern von Firefox 33 und höher steht, wo möglich, ab sofort nur noch der HTML5-Player von YouTube zur Verfügung. Google hat den Flash Player von YouTube für Nutzer von Firefox 33+  abgestellt.

Dass die Zukunft von Videos im Internet nicht bei Flash, sondern bei HTML5 liegt, das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Google geht dabei aggressiv vor und hat die Möglichkeit für Nutzer von Chrome und Firefox 33+ abgeschaltet, zwischen dem HTML5- und dem Flash-Player umzuschalten. YouTube wird nun immer, sofern möglich, die HTML5-Version der Videos laden. Aktuell nicht davon betroffen zu sein scheinen Nutzer von Firefox bis einschließlich Version 32, Opera, Safari und Internet Explorer, dort gibt es nach wie vor die Möglichkeit für den Nutzer, zwischen HTML5 und Flash zu wechseln.

Problematisch für Firefox-Nutzer ist in diesem Zusammenhang, dass die Media Source Extensions (MSE) zwar bereits weitestgehend unterstützt werden, aber sich bislang noch auf WebM-Videos beschränken und standardmäßig deaktiviert sind, da die Implementierung des Standards, an dem Google maßgeblich beteiligt war, noch nicht abgeschlossen ist. Ohne aktivierte MSE stehen aber nicht alle Video-Auflösungen zur Verfügung. Aktiviert können die MSE über about:config werden, indem der Schalter media.mediasource.enabled per Doppelklick auf true geschaltet wird.

July 17, 2014 08:46 AM

July 16, 2014

Sören Hentzschel

Thunderbird 33 merkt sich besuchte Webseiten

Thunderbird bekommt ein Feature von Firefox spendiert, welches für einen Browser wohl unverzichtbar und auch in einem E-Mail-Client sehr praktisch sein kann: Das Markieren von Links bereits besuchter Webseiten in einer anderen Farbe.

Dass Links auf Webseiten, sofern nicht anders vom Webdesigner vorgegeben, in einer anderen Farbe erscheinen, wenn eine Webseite durch den Nutzer bereits besucht worden ist, das erachten wir als vollkommen selbstverständlich. Mozillas E-Mail-Client Thunderbird konnte das bislang nicht, doch das wird sich ändern: Thunderbird bekommt die aus Firefox bekannte Places-Datenbank aktiviert und wird damit um die Fähigkeit erweitert, sich zu merken, welche Webseiten bereits besucht worden sind und welche nicht. Links zu bereits besuchten Webseiten erscheinen dann in E-Mails in einer anderen Farbe, welche über die Thunderbird-Einstellungen konfiguriert werden kann. Natürlich fehlt es auch nicht an einem Menüpunkt, um die Chronik zu löschen. Eine Option, wie aus Firefox bekannt, die Chronik automatisch bei Beenden von Thunderbird löschen zu lassen, soll folgen.

Die Neuerung ist in den aktuellen Daily-Versionen von Thunderbird, Versionsnummer 33, implementiert. Der nächste große Major-Release wird Thunderbird 31 sein, was bedeutet, dass Nutzer der finalen Thunderbird-Versionen erst mit Thunderbird 38 in den Genuss dieser Neuerung kommen werden, da neue Major-Versionen alle 54 Wochen mit siebenfachem Versionsnummernsprung veröffentlicht werden, dazwischen erscheinen lediglich Beta-Versionen.

July 16, 2014 11:39 PM

O2: Vorverkauf des Alcatel One Touch Fire E startet morgen

Nach Congstar wird auch O2 Smartphones mit Firefox OS in Deutschland vertreiben. Der Vorverkauf des Alcatel One Touch Fire E startet morgen, verfügbar ist das neue Smartphone ab Anfang August.

Die Telefónica-Marke O2 wird morgen den Vorverkauf des Alcatel One Touch Fire E über die O2-Webseite sowie in allen O2-Shops starten. Damit ist O2 neben Congstar der zweite Mobilfunkbetreiber in Deutschland, welcher Smartphones mit Firefox OS ins Portfolio mit aufnimmt. Verfügbar soll das Smartphone ab Anfang August sein.

O2 wird das Alcatel One Touch Fire E in Kombination mit einem Vertrag zu einem Preis von 29 Euro anbieten. Congstar hat derweil den ursprünglich für den 23. Juli angekündigten Verkaufsstart ebenfalls auf den morgigen Tag gelegt. Vielleicht Zufall, vielleicht nicht, in jedem Fall verspricht dies einen spannenden Wettbewerb, was letztlich nur im Interesse der Kundschaft sein kann.




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Alcatel One Touch Fire Vergleich

July 16, 2014 10:05 AM

July 15, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla stellt mozjpeg 2.0 fertig, Facebook investiert in Entwicklung

Vor wenigen Monaten hat Mozilla mozjpeg vorgestellt, einen Encoder für JPEG-Grafiken, welcher geringere Dateigrößen und damit schnellere Ladezeiten von Webseiten ermöglichen soll. Mozilla hat nun Version 2.0 fertig gestellt, außerdem investiert Facebook in die weitere Entwicklung.

Anfang März hat Mozilla mozjpeg erstmals vorgestellt. Mozjpeg basiert auf libjpeg-turbo und soll unter Beibehaltung größtmöglicher Kompatibilität zu bestehenden JPEG-Decodern eine verbesserte Kompression und damit kleinere Dateigrößen bieten. Weitere Details zur Motivation hinter mozjpeg liefert der Ankündigungs-Artikel zu mpzjpeg 1.0.

Mit der neuen Version mozjpeg 2.0 soll die Dateigröße von JPEG-Bildern im Vergleich zu libjpeg-turbo ohne Kompatibilitätsverluste um durchschnittlich fünf Prozent geringer sein, für einige Bilder könne der Unterschied noch größer sein. Die wichtigste Neuerung gegenüber der Vorversion ist eine Trellis-Quantisierung sowohl für Baseline- als auch für progressive JPEG-Dateien. Mozjpeg 1.0 hatte lediglich die Kompression progressiver JPEG-Dateien verbessert.

In diesem Zusammenhang hat Mozilla außerdem bekannt gegeben, dass Facebook mozjpeg 2.0 testet, um die Kompression der Bilder auf Facebook zu verbessern, und 60.000 Dollar in die Weiterentwicklung mozjpeg 3.0 investiert. Außerdem hat Mozilla eine aktualisierte Studie veröffentlicht, welche sich mit WebP, JPEG XR und EVC-MSP im Vergleich zu JPEG hinsichtlich Kompressionseffizienz beschäftigt. Im Vergleich zur im letzten Oktober veröffentlichten Studie nutzt diese unter anderem aktuellere Versionen der entsprechenden Encoder und nimmt nun auch mozjpeg mit in den Vergleich auf.

July 15, 2014 09:02 PM

July 14, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Mozilla Festival Ost-Afrika, Marktanteile, Indien

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Monday Sparks.
Gleich vorweg: Ich würde mich freuen, wenn ihr das Mozilla-Festival in Ost-Afrika möglich machen könntet. Es läuft noch eine IndieGoGo-Kampagne für 13 Tage. Daneben blickt die Community gerade nach Indien, wo sich Mozilla vom 25USD-Smartphone einen Zuwachs an Marktanteilen erhofft. Denn beim Browser sieht es zusehends schlechter aus.

Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)


July 14, 2014 02:28 PM

July 12, 2014

Sören Hentzschel

Was machen eigentlich Electrolysis (e10s) und Shumway?

Mozilla arbeitet an verschiedenen Großprojekten, welche irgendwann Einzug in Firefox erhalten sollen. Zwei davon sind Electrolysis und Shumway, eine Multi-Prozess-Architektur für Firefox sowie eine Flash Player-Alternative basierend auf Webtechnologien. Dieser Artikel soll einen ganz groben Überblick darüber geben, wann wir mit der Aktivierung beider Neuerungen rechnen können.

Neben der neuen Browser-Engine Servo gehören Electrolysis (e10s) und Shumway mit zu den spannendsten Groß-Projekten, an denen Mozilla derzeit arbeitet. Mozilla steckt in diesem Jahr vermehrt Ressourcen in Electrolysis, dennoch wird bis zur Fertigstellung noch ein wenig Zeit vergehen. Mozilla-Entwickler Chris Peterson hat eine vorläufige Roadmap zusammengetragen, welche davon ausgeht, dass man Electrolysis und Sandboxing bis zum Pwn2Own 2015 bereit haben möchte. Beim Pwn2Own handelt es sich um einen jährlich stattfindenden Wettbewerb, bei welchem das Finden von Sicherheitslücken in verschiedenen Produkten hoch bezahlt wird. Alleine die Sicherheitsexperten des französischen VUPEN haben beim Pwn2Own 2014 über 400.000 Dollar Prämie erhalten. Natürlich ist diese Roadmap viel mehr als eine Zielsetzung und weniger als ein fixer Zeitplan zu verstehen, zumindest erlaubt es einem, eine Vorstellung davon zu bekommen, welcher Zeitrahmen als möglich erachtet wird.

Demnach möchte man bis zum 18. Juli den Meilenstein 1 erreichen, welcher einen Zwischenstand repräsentieren soll, der Electrolysis nutzbar für den durchschnittlichen Nutzer von Nightly-Versionen macht, Electrolysis muss mit Erreichen dieses Meilensteins nach wie vor vom Nutzer selbst aktiviert werden. Am 21. Juli beginnt die Entwicklung von Firefox 34, in diesem sechswöchigen Zyklus möchte man anfangen, diesen Electrolysis-Opt-in Nightly-Nutzern und Add-on-Entwicklern schmackhaft zu machen, damit diese Firefox und die Add-ons damit testen. Außerdem soll es spezielle Testtage mit Fokus auf Electrolysis und Add-on-Kompatibilität geben. Electrolysis wird nämlich einige Add-on Inkompatibilitäten mit sich bringen, auch wenn Mozilla versucht, diese so gering wie möglich zu halten. Am 1. September beginnt dann die Entwicklung von Firefox 35, in diesem sechswöchigen Zyklus soll Meilenstein 2 erreicht werden, welcher das Projekt an einen Punkt bringt, an dem Electrolysis standardmäßig für Nutzer der Nightly-Versionen aktiviert werden kann (ohne in die Aurora-Phase einzutreten). Am 13. Oktober schließlich beginnt die Entwicklung von Firefox 36. Dies ist die Version, in welcher man Electrolysis soweit haben muss, dass es den regulären Weg von Nightly über Aurora und Beta in die finale Version gehen kann, wenn man Electrolysis zum Pwn2Own 2015 in Firefox haben möchte, außerdem soll dann das Sandboxing für Windows aktiviert werden. Der Eintritt in die Aurora-Phase findet dann schließlich am 24. November statt, die finale Version von Firefox 36 wird für den 16. Februar 2015 erwartet. Pwn2Own ist am 18. März 2015.

Für Shumway gibt es noch keinen so detaillierten Zeitplan. Wie Till Schneidereit, einer der leitenden Köpfe des Shumway-Projekts, über Twitter mitteilte, sei man kurz davor, ein großes Refactoring von Shumway in Firefox zu landen und wolle dann aggressiv daran arbeiten, Shumway für Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox standardmäßig zu aktivieren. Dem am nächsten kommen dürfte der Shumway Meilenstein 3, welcher die standardmäßige Aktivierung von Shumway in Firefox Nightly für einige Flash-Werbungen vorsieht. Auch hier bedeutet das wieder nicht, dass bei Erreichen des Meilensteins die Aktivierung sofort in der nächsten Aurora-Version erfolgt. Die Aktivierung in Firefox Aurora für einige Flash-Werbungen wird in Meilenstein 4 getrackt.

Update 18.07.2014: Der Shumway Meilenstein 3 wird für die Nightly-Versionen von Firefox 36 angestrebt.

Shumway kommt derweil bereits an anderer Stelle zum Einsatz: Die berühmte Präsentationsplattform Prezi hat die letzten vier Jahre daran gearbeitet, den auf Flash basierenden Prezi-Player durch einen neuen Player auszutauschen, der auf Webtechnologien basiert. Hierfür wird ein besonders performantes Zeichnen von Vektor-Grafiken benötigt. Ein Gebiet, auf welchem Flash sehr gut gewesen sei, JavaScript und SVG hingegen weniger. Darum hat das Prezi-Team seinen eigenen Vektor-Grafik-Renderer entwickelt, welcher auf Shumway basiert. Das Gute für Mozilla: Prezi wird alle seine Verbesserungen Mozilla zur Verfügung stellen. Auch das dürfte das Shumway-Projekt ein Stück nach vorne bringen.

July 12, 2014 11:46 AM

July 11, 2014

Sören Hentzschel

Alle Mozilla-Neuigkeiten direkt auf den Android-Browser

Es ist ein neues Add-on für Firefox Mobile für Android verfügbar. Dieses bringt die neusten Nachrichten aus der Welt von Mozilla direkt in den Browser. So verpasst man keine aktuelle Meldung mehr.

Neues aus der Mozilla-Welt – der Name dieser Erweiterung ist Programm. Das Add-on erweitert den Startbildschirm von Firefox Mobile für Android um ein zusätzliches Panel, welches die neusten Nachrichten aus der Welt rund um und mit Mozilla auflistet. So verpasst der interessierte Nutzer auch auf dem Smartphone oder Tablet keine Neuigkeit mehr und ist nur einen Klick davon entfernt, den vollständigen Artikel zu lesen.

Download der Erweiterung für Smartphones und Tablets

Das Add-on setzt Firefox Mobile für Android in Version 30 oder höher voraus. Nach neuen Nachrichten wird automatisch stündlich gesucht, der Nutzer kann aber jederzeit manuell nach neuen Nachrichten suchen, indem er in der Ansicht dieses Add-ons einmal von oben nach unten wischt. Die letztgenannte Funktionalität erfordert mindestens Firefox Mobile für Android in Version 32.

Über die Einstellungen von Firefox Mobile für Android kann das Panel jederzeit ausgeblendet oder (ab Version 31) an eine andere Position verschoben werden. Das Mozilla Nachrichten-Panel kann über die Einstellungen auch zum Standard-Panel gemacht werden. In diesem Fall erscheinen immer sofort nach dem Start von Firefox Mobile für Android die neusten Nachrichten aus der Mozilla-Welt, ohne dass es einer weiteren Wischgeste bedarf.

Wer die weitere Entwicklung dieses Add-ons oder eines meiner anderen Add-ons unterstützen will, kann dies über die dafür vorgesehene Funktion auf der Add-on Webseite tun. Der Quellcode des Add-ons ist öffentlich einsehbar.

July 11, 2014 09:25 PM

July 08, 2014

Sören Hentzschel

Alcatel One Touch Fire E ab 23. Juli bei Congstar, zeitnahes Update auf Firefox OS 2.0

Congstar hat den voraussichtlichen Verkaufsstart des Alcatel One Touch Fire E sowie den Preis des Smartphones angekündigt und gleichzeitig ein zeitnahes Update auf Firefox OS 2.0 in Aussicht gestellt.

Im vergangenen Monat hatte Congstar angekündigt, das Alcatel One Touch Fire E ab Juli verkaufen zu wollen. Nun gibt es einen konkreten Termin: Ab dem 23. Juli soll es nach aktueller Planung soweit sein. Der Gesamtpreis beträgt bei Abschluss eines Zweijahres-Vertrages 149,99 Euro zzgl. 9,99 Versand für das Gerät.

Nachdem das Update auf Firefox OS 1.3 für das Alcatel One Touch Fire noch auf sich warten lässt, ist für viele die spannende Frage, was diesbezüglich vom Alcatel One Touch Fire E zu erwarten ist. Congstar wirbt in seiner Ankündigung mit einem zeitnahen Update auf Firefox OS 2.0.

Gegenüber dem Alcatel One Touch Fire ist das Fire E ein deutliches Upgrade. Es sieht verglichen mit anderen Firefox OS Smartphones ungewöhnlich edel aus und kommt im Metall-Look daher. Es hat ein größeres Display, eine bessere Auflösung, einen zweiten CPU-Kern, eine höhere Taktfrequenz, mehr Arbeitsspeicher, mehr internen Speicher, eine höhere Auflösung der Hauptkamera, eine zusätzliche Frontkamera, mehr Akkukapazität, das Alcatel One Touch Fire ist seinem Vorgänger in vielerlei Hinsicht überlegen, wobei der direkte Nachfolger sowieso viel mehr das Fire C wäre, welches fast identische Spezifikationen mit dem Fire hat. Ausgeliefert wird das Gerät mit Firefox OS 1.3.

Alcatel One Touch Fire Vergleich

July 08, 2014 07:14 PM

July 07, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Alcatel OneTouch, Telegram, Portierung

Entschuldigt die Verspätung.

Auch diese Woche hat Firefox OS für einige Artikel gesorgt. Enttäuscht war ich, als ich erfuhr, was es mit dem Firmware-Update meines Alcatel OneTouch Fire auf sich hatte. Ich freue mich aber auf die OSS-Portierung von Telegram. Darüber hinaus ist Firefox OS Thema auf Konferenzen. Viel Spaß!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Bilder und Videos

 


July 07, 2014 10:45 PM

Sören Hentzschel

Foxtrot: Firefox OS Flame Smartphone für Mozillians

Das T2Mobile Flame ist Mozillas Referenz-Smartphone für Firefox OS. Mozilla verteilt einige Geräte kostenlos an Community-Mitglieder, welche das Gerät regelmäßig nutzen und Feedback geben.

Mozilla hat das Foxtrot-Programm gestartet, in dessen Rahmen über 200 Flame Smartphones an Mitglieder der Mozilla-Community verteilt werden. Erwartet wird im Gegenzug, dass das Gerät regelmäßig benutzt wird und Mozilla unter anderem durch die Teilnahme an Umfragen Feedback erhält. 200 Geräte sind natürlich wesentlich weniger als es Mitglieder in der Mozilla-Community gibt, so dass wahrscheinlich nicht jeder, der sich interessiert zeigt, ein Smartphone von Mozilla erhalten kann. Mozilla stellt aber in Aussicht, dass es in der Zukunft noch weitere Möglichkeiten geben wird, kostenlos Flame Smartphones zu erhalten.

Unabhängig davon, ob Mitglied der Mozilla-Community oder nicht, kann das T2Mobile Flame von jedem über den Online-Shop von everbuying.com bestellt werden. Öfter mal gibt es Möglichkeiten, zum Beispiel für App-Entwickler, kostenlos an Firefox OS Smartphones zu gelangen.

July 07, 2014 09:55 PM

July 06, 2014

Sören Hentzschel

Registrierung für Mozilla Festival 2014 geöffnet

Wie jedes Jahr lädt Mozilla auch dieses Jahr wieder nach London zum Mozilla Festival ein. Die Registrierung hierfür ist nun möglich.

In diesem Jahr findet das Mozilla Festival vom 24. Oktober bis zum 26. Oktober statt, wie immer am Ravensbourne-Campus in London. Interessierte könnten sich hier für das Mozilla Festival 2014 registrieren. Die Themen in diesem Jahr sind:

Our aim this year is to showcase and develop best practices for community leadership. Individual sessions are organized under the following themes:

Build and Teach the Web
Keep the web wild through hands-on making with innovative tools and teaching the web as a community.

Open Web With Things
Escape the limitations of your computer and build the web using sensors, circuits and good old paper and scissors.

Web in Your Pocket
Explore  opportunities in the booming world of the open web on mobile. How can we experiment & tinker to customize our own experience on our phones?

Source Code for Journalism
Design next-generation web solutions to solve critical issues facing news organizations and help journalism thrive on the open web.

Open Science and the Web
Examine the potential of the open web to re-define how we experiment, analyze and share scientific knowledge.

Art and Culture of the Web
An exploration of the programs, practices and inspirations of open and networked digital art forms.

Open Badges Lab
Challenge the conventional system of recognizing skills and learning.  Celebrate    achievements from Open Badge creators and issuers.

Hive Learning Networks
Join this lab for people working on building local city learning networks (Hives) and how they can better globally connect to share learning experiences for youth and digital media.

Musicians and Music Creators on the Open Web
Play a role and explore what it takes to make music on the open web.

Build the Web We Want
Protecting and advancing the free and open web for everyone.

Open Data
Uncover the data on the web and in our world that will help us better inform and organize our communities.

Mozilla Festival 2013 Video:




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July 06, 2014 08:13 PM

July 05, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla könnte ESR-Version dauerhaft einführen, ESR auch für Android

Mit der ESR-Version bietet Mozilla eine Version von Firefox an, welche etwa ein Jahr lang keine neuen Features, dafür aber Sicherheits-Updates erhält. Zielgruppe dieser Versionen mit Langzeitunterstützung sind Unternehmen. Die ESR-Versionen könnten auch über Version 24 hinaus angeboten werden. Des Weiteren scheint die Einführung einer ESR-Version für die Android-Version von Firefox bevorzustehen.

Alle sechs Wochen veröffentlicht Mozilla ein neues Major-Update für Firefox. Für Endnutzer ist dies sehr gut, im Unternehmensumfeld kann das schon etwas schwieriger sein. Aus diesem Grund bietet Mozilla sogenannte ESR-Versionen an. Diese erhalten nur alle 54 Wochen neue Funktionen und dazwischen lediglich Sicherheits- und Fehlerbehebungs-Updates. Eingeführt hat Mozilla die ESR-Variante erstmals mit Firefox 10. Ursprünglich ausgelegt war der Plan für drei Serien, deren letzte Firefox 24.x und kurz vor dem Auslaufen ist. Mozillas Release Manager Lukas Blakk hat auf der Enterprise-Mailingliste nun angekündigt, den verantwortlichen Stakeholdern den Vorschlag zu unterbreiten, die ESR-Version dauerhaft anzubieten und sich von der Idee eines Enddatums zu verabschieden. Diesbezüglich werden Administratoren gebeten, Fragen über die Mailingliste zu beantworten um bei einer begründeten Entscheidung zu helfen. Man möchte wissen, wie viele Instanzen von Firefox zum Einsatz kommen, wie die Versionen verteilt werden, ob die zwei Zyklen andauernde Überlappung zweier ESR-Versionen ausreichend ist, wenn ein Major-ESR (beispielsweise ESR 17 auf ESR 24) ansteht, ob eine Art der Datenübertragung zu Mozilla wie der Firefox Health Report aktiviert ist und ob man es in Betracht ziehen würde, diesen in aktueller oder modifizierter Form zu aktivieren, wenn Mozilla weiterhin ESR-Versionen zur Verfügung stellt, so dass Mozilla die Nutzung von ESR-Versionen besser verstehen und unterstützen kann.

Zeitgleich deutet sich die Einführung einer ESR-Version für Firefox Mobile für Android an. Im Mozilla Wiki ist vom Ende der Unterstützung von Android 2.2 die Rede. In diesem Zusammenhang heißt es, dass Version 31 noch an alle Nutzer gehen wird und Version 32 nur noch an Nutzer von Android 2.3 und höher. Sobald Version 32 veröffentlicht ist, soll den Nutzern von Android 2.2 eine Version 31 ESR angeboten werden. Bislang gibt es für die Android-Version von Firefox noch keine ESR-Version.

July 05, 2014 07:48 PM

July 04, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla testet andere Standard-Suchmaschine als Google

Ein Teil der Nutzer der Beta-Version von Firefox nimmt derzeit an einem Test teil, welcher die Standard-Suchmaschine von Firefox auf eine andere als Google festlegt.

Mozilla testet verschiedene Änderungen über sogenannte Telemetrie-Experimente: Dabei handelt es sich um Add-ons, welche automatisch für einen Teil der Nutzer installiert werden und die Funktionsweise von Firefox verändern. Daraus zieht Mozilla Erkenntnisse, welche die künftige Entwicklung von Firefox beeinflussen können. Voraussetzung zur Teilnahme ist aktivierte Telemetrie, was für Nightly-, Aurora- sowie Beta-Nutzer standardmäßig der Fall ist.

Aktuell läuft neben dem Experiment für deutschsprachige Aurora-Nutzer, eine Übersetzungsfunktion für Webseiten anzubieten, noch ein anderes Experiment: Dieses verändert die Standard-Suchmaschine für einen Teil der Beta-Nutzer entweder auf Yahoo! oder auf Bing – vorausgesetzt Google war als Standard-Suchmaschine eingestellt. Nutzern, welche ihre Suchmaschine aktiv auf eine andere Suchmaschine umgestellt haben, wird die Suchmaschine auf keinen Fall durch das Experiment umgestellt.

Auch wenn solche Experimente erst einmal nur Testzwecken dienen, ist dies kein uninteressantes Experiment, da man offensichtlich herausfinden möchte, welchen Einfluss die Wahl einer anderen Standard-Suchmaschine als Google für die Nutzer von Firefox hat. Mozilla generiert den Großteil seiner Einnahmen aus einer Vereinbarung, Google als Standard-Suchmaschine in Firefox festzulegen. 2012 kamen dafür immerhin über 90 Prozent von Mozillas Einnahmen von Google. Der aktuelle Vertrag mit Google läuft Ende des Jahres aus und die Besetzung der Standard-Suchmaschine muss neu verhandelt werden.

July 04, 2014 01:11 PM

Firefox: Test der Übersetzungsfunktion für deutschsprachige Nutzer startet

Mozilla arbeitet an einer integrierten Übersetzungsfunktion für Webseiten in Firefox. Nutzer der deutschsprachigen Aurora-Version nehmen an einem ersten Test teil, der nun gestartet ist.

Wie bereits angekündigt hat Mozilla nun einen Test mit Nutzern der deutschsprachigen Aurora-Version von Firefox gestartet, um eine Übersetzungsfunktion für Webseiten zu testen. Die aktuelle Aurora-Version trägt die Versionsnummer 32, die Neuerung wird aber noch nicht Bestandteil der finalen Version von Firefox 32 sein. Außerdem nehmen an dem Test nur 50 Prozent der entsprechenden Nutzer teil. Ob man am Test teilnimmt, lässt sich ganz einfach feststellen, indem der Wert des Schalters experiments.translation-aurora32-de.isTestGroup über about:config geprüft wird. Wer nicht automatisch teilnimmt, kann die Neuerung dennoch testen, dazu muss lediglich der Schalter browser.translation.ui.show auf true geschaltet und Firefox neu gestartet werden. Übersetzt werden die Webseiten durch den Übersetzungsdienst von Microsoft. Voraussetzung sind aktivierte Telemetrie (toolkit.telemetry.enabled) sowie Telemetrie-Experimente (experiments.enabled), beides ist standardmäßig in der Aurora-Version aktiviert. Das Experiment endet mit dem 1. August.

July 04, 2014 11:19 AM

July 02, 2014

André Jaenisch

Apps vorgestellt: Nutzung

Kostenkontrolle ist eines der Punkte, die mich am Firefox OS reizen. Während man für viele andere Smartphones meines Wissens nach eine Kreditkarte benötigt, kann man das Alcatel OneTouch Fire auch mit PrePaid bestellen. Empfehlenswerter dürfter aber das Fire E sein, da es mit Firefox OS v1.3 kommt. Damit ihr euren Verbrauch an mobilen Daten im Auge behaltet, hat Mozilla eine Kostenkontrolle entwickelt.

Name: Nutzung
Entwickler:
The Gaia Team
Version: 1.1
Kategorie: Systemanwendung
Größe: < 1 KB
Sprache: Deutsch
Letzte Rezension: 02. Juli 2014
Bewertungen: 0 Bewertungen
Berechtigungen: keine
Lizenz: Apache Lizenz 2.0
Quellcode: GitHub-Repo mozilla-b2g/gaia/apps/costcontrol
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Was funktioniert

Zunächst einmal solltet ihr festlegen, beim Überschreiten welcher Datenmenge ihr informiert werden wollt. Ich habe das kleinste Datenpaket mit 200 MiB gebucht (und reize es nicht einmal aus!). WLAN daheim ist einfach angenehmer. Ich muss mir weniger Gedanken machen, da die Verbindung verschlüsselt erfolgt :) Ihr könnt es hinterher noch in den Optionen anpassen.

Das Options-Menü zum Festlegen der Obergrenze und des Zurücksetzens

Einstellungen Nutzung

Wie ihr seht, kann man die erhobenen Daten auch manuell wieder zurücksetzen. Ich habe das Datenkontigent erst nach einigen Monaten verbraucht. In der Regel zum nachschlagen im lokalen Verkehrsverbund, selten mal Google Maps (OpenStreetMap tut leider nicht so recht :( ) oder bei der Recherche von Anschriften. Für alles andere gibt’s daheim WLAN ;-)

Die Daten-Grenze ist frei wählbar. Ihr könnt darüberhinaus noch angeben, ob es MB oder GB sein sollen. Im Punkt unten könnt ihr auch einstellen, ob die Nutzungsdaten Monatlich, Wöchentlich oder Nie automatisch zuückgesetzt werden sollen.

Falls ihr die Grenze erreicht, färbt sich der Hintergrund rosa!

Ein Liniendiagramm mit dem Verlauf der Nutzung von WLAN und Mobilen Daten

Startseite Nutzung

Der Verbrauch an Mobilen Daten wird euch übrigens auch angezeigt, wenn ihr die Schnellwahl von der Leiste oben runterzieht.

Was nicht funktioniert

Ich hab bisher nichts feststellen können.

Was ich mir wünschen würde

In Anbetracht der Tatsache, dass es keine Obergrenze beim WLAN-Verbrauch gibt, lässt sich auch schwerlich ein Fortschrittsbalken ziehen. Dennoch vermisse ich eine Angabe über den WLAN-Verbrauch im Schnellwahl-Overlay.


July 02, 2014 09:29 AM

July 01, 2014

Sören Hentzschel

Erstes Major-Update für T2Mobile Flame nicht Firefox OS 1.4, sondern 2.0

Das Flame ist Mozillas Referenz-Smartphone für Firefox OS und wird mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert. Das erste Major-Update für Nutzer des Update-Kanals für stabile Versionen wird allerdings nicht Firefox OS 1.4 sein, sondern Firefox OS 2.0.

Das von T2Mobile hergestellte Flame richtet sich primär an Entwickler, ist aber nicht nur für diese interessant. Vertrieben wird dieses vom US-Shop everbuying.com, welcher vor wenigen Tagen kommunizierte, dass sich die Auslieferung der bestellten Geräte aufgrund später Updates von Mozilla für Firefox OS 1.3 ein wenig verspäten wird. Die Auslieferung soll aber noch vor dem 10. Juli beginnen. Ursprünglich war man vom 30. Juni ausgegangen.

Nutzer, welche auf dem Update-Kanal für stabile Versionen bleiben wollen, brauchen allerdings kein Update auf Firefox OS 1.4 zu erwarten. Wie Mozilla mitgeteilt hat, wird Firefox OS 2.0 das erste Major-Update für das Flame sein. Ähnliches kennen wir bereits von den ersten Mozilla-Smartphones: Firefox OS 1.2 wurde von allen Herstellern übersprungen, auf Firefox OS 1.1 folgt(e) Firefox OS 1.3. Unter anderem die Besitzer des Alcatel One Touch Fire warten aktuell noch auf das Update auf Firefox OS 1.3, dieses wurde vom Hersteller aber versprochen und sollte nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen. Gründe für das Auslassen von Firefox OS 1.4 im Falle des Flame werden keine genannt, ist in diesem Fall aber auch nicht weiter schlimm, da sich das Gerät primär sowieso an Entwickler richtet und diese vermutlich vorrangig an den Nightly-Versionen interessiert sein werden, welche bald zur Verfügung gestellt werden sollen. Für das Flame wird es verschiedene Update-Kanäle geben. Major-Updates für das Flame sind zwischen Mozilla und Thundersoft, der Software-Sparte von T2Mobile, für mindestens ein Jahr vertraglich garantiert.

July 01, 2014 01:16 AM

June 30, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: WebIDE, Hackathons, Oculus Rift

Wieder ist eine Woche vorbei. Anfang letzte Woche kündigte Mozilla WebIDE an – eine integrierte Entwicklungsumgebung für Firefox OS. Die Meldung schlug ein wie eine Bombe. Daneben gab es ein paar Hackathons und ein privates Projekt zur Oculus Rift. Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

June 30, 2014 08:50 PM

Das Quartal Q2/2014

Ich möchte an dieser Stelle kurz einmal einige Statistiken bezüglich des Besucheraufkommens dieses Blogs veröffentlichen, nachdem ich dies bereits für das erste Quartal erledigt hatte.

Dabei beziehe ich mich auf den Zeitraum vom 1.4.2014 bis 30.6.2014.

In dieser Zeit wurde das Blog 3.573 Mal aufgerufen (+488%), was durchschnittlich etwa 40 Aufrufe täglich (+467%) bedeutet.

Herausragendster Woche war dabei die vom 2. Juni mit 521 Aufrufen (+460%) bei 167 Besuchern (+377%).

Neben Besuchern aus der Deutschland Österreich und der Schweiz kamen Menschen aus aller Welt hierher. Insgesamt zähle ich 58 Staaten (+123%) :)

Beliebteste Seite ist meine Apps vorgestellt-Zusammenfassung (141 Aufrufe, +124%), wenn man von den Archivseiten (1217 Aufrufe, +482%) einmal absieht. Dicht auf den Fersen sind Unzufriedenheit mit Firefox OS Geräten (138 Aufrufe), Warum kann ich keine PDF-Anhänge öffnen? (116 Aufrufe), Flatfish arrived! Das InFocus Tablet mit Firefox OS (110 Aufrufe), mein Monday Sparks zum StreamingStick von Mozilla, Cordova und OpenNews (104 Aufrufe) und der Ausblick auf Firefox OS v1.3 (104 Aufrufe).

Die meisten Besucher fanden mich über eine Google Suche, gefolgt von Verweisen aus Twitter.


June 30, 2014 11:30 AM

June 29, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 33 mit verbesserter Sitzungswiederherstellung

Die Sitzungswiederherstellung ist ein wichtiges Feature von Firefox, denn diese gewährleistet, dass wir Firefox mit den Seiten starten können, mit denen Firefox beendet wurde, ganz gleich ob Firefox freiwillig oder unfreiwillig durch einen Absturz beendet wurde. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Sitzungswiederherstellung versagt. In Firefox 33 hat Mozilla die Sitzungswiederherstellung robuster gemacht, um so die Wahrscheinlichkeit von Datenverlusten zu verringern.

Wenn wir Firefox beim Starten die Tabs der letzten Sitzung wieder öffnen lassen, dann zeigt sich dafür die Komponente der Sitzungswiederherstellung verantwortlich, genau wie nach der Installation eines Add-ons und dem dazu unter Umständen notwendigen Browserneustart oder auch, nachdem Firefox abgestürzt ist. Unter bestimmten Umständen kann es allerdings passieren, dass Firefox die Daten der letzten Sitzung nicht lesen kann. Was dann passiert, kann unheimlich ärgerlich sein: Firefox startet mit einem leeren Fenster ohne die zuletzt geöffneten Tabs. Im Normalfall sollte dies nicht passieren, die Möglichkeit besteht aber immer. Darum hat Mozilla die Sitzungswiederherstellung in Firefox 33 überarbeitet und die Wahrscheinlichkeit einer nicht erfolgreichen Sitzungswiederherstellung deutlich verringert.

Was Firefox im Falle einer Sitzungswiederherstellung wiederherstellt, das sind nicht nur die Webseiten an sich, sondern auch deren Status, sprich Formulareingaben, Session-Cookies, Scroll-Position und so weiter. Davon fertigt Firefox alle 15 Sekunden eine Momentaufnahme an, denn wir möchten die Daten ja auch dann wiederhaben, wenn Firefox unfreiwillig beendet worden ist.

Dazu schreibt Firefox den Inhalt der aktuellen Sitzung regelmäßig in die Datei sessionstore-backups/recovery.js. Zunächst wird der vorherige Inhalt dieser Datei in die Datei sessionstore-backups/recovery.bak geschrieben, sofern es sich dabei um eine gültige Datei zur Sitzungswiederherstellung handelt. In den meisten Fällen handelt es sich bei beiden Dateien um gültige Dateien mit einer Momentaufnahme von Firefox, die weniger als 15 Sekunden respektive weniger als 30 Sekunden im Falle der .bak-Datei alt ist. Beim Beenden von Firefox wird die Sitzung in der Datei sessionstore.js gespeichert. Wird Firefox dann wieder gestartet, schreibt Firefox diesen Inhalt nach sessionstore-backups/previous.js. Existiert diese Datei, dann handelt es sich dabei in jedem Fall um eine gültige Datei zur Sitzungswiederherstellung mit dem Status von Firefox beim letzten sauberen Beenden. Beim ersten Starten nach einem Update kopiert Firefox den Inhalt der Datei sessionstore.js, sofern verfügbar und valide, nach sessionstore-backups/upgrade.js-[build-id].

Zusammengefasst noch einmal der Inhalt der Dateien zur Sitzungswiederherstellung:

  • sessionstore.js: Sitzung vor dem letzten sauberen Beenden von Firefox. Nicht nach einem Absturz.
  • sessionstore-backups/recovery.js: Sitzung etwa 15 Sekunden vor dem Beenden oder Absturz von Firefox. Die Datei existiert nicht nach einem sauberen Beenden, wenn die Privatsphäre-Einstellungen von Firefox ein Löschen der Chronik beim Beenden vorsehen.
  • sessionstore-backups/recovery.bak: Sitzung etwa 30 Sekunden vor dem Beenden oder Absturz von Firefox. Die Datei existiert nicht nach einem sauberen Beenden, wenn die Privatsphäre-Einstellungen von Firefox ein Löschen der Chronik beim Beenden vorsehen.
  • sessionstore-backups/previous.js:  Sitzung vor dem vorletzten sauberen Beenden von Firefox.
  • sessionstore-backups/upgrade.js-[build-id]: Sitzung nach dem letzten Firefox-Update.

Bei der Wiederherstellung einer Sitzung geht Firefox nun wie folgt vor:

  • In den meisten Fällen existiert eine gültige Datei sessionstore.js, welche Firefox wiederherstellt.
  • Existiert diese Datei nicht oder ist diese nicht gültig, versucht Firefox die Datei sessionstore-backups/recovery.js.
  • Existiert diese Datei nicht oder ist diese nicht gültig, versucht Firefox die Datei sessionstore-backups/recovery.bak.
  • Existiert diese Datei nicht oder ist diese nicht gültig, versucht Firefox die Datei sessionstore-backups/previous.js.
  • Existiert diese Datei nicht oder ist diese nicht gültig, versucht Firefox die Datei sessionstore-backups/upgrade.js-[build-id].

via: Ghacks

June 29, 2014 08:05 PM

June 27, 2014

Sören Hentzschel

In eigener Sache: 1000 Beiträge und ein Ausblick

In eigener Sache: Diese Zeilen sind nicht irgendwelche Zeilen, es sind die Zeilen des tausendsten Artikels auf dieser Webseite. Dieser Artikel soll einen kleinen Ausblick auf die Dinge geben, welche kommen werden.

Seit ganz knapp über vier Jahren ist dieser Blog nun online und informiert seit dem vorrangig über die neusten Dinge aus der Welt rund um Mozilla. Seit dem ist der Blog gewachsen, nicht nur die Anzahl der Artikel hat zugenommen, sondern auch die Reichweite. Doch heute ist morgen schon gestern und in diesem Sinne möchte ich mich an dieser Stelle gar nicht lange mit der Gegenwart aufhalten, außer allen Lesern zu danken, welche diesen Blog bereits seit der Geburtsstunde verfolgen, aber auch denjenigen, welche diesen Blog erst kürzlich entdeckt und beschlossen haben, hier noch das eine oder andere Mal mehr vorbeizuschauen. Denn eines ist auch klar: Ohne Leser würde es diesen Blog nicht geben. Ich bedanke mich ganz speziell bei denen, welche nicht nur Inhalte konsumieren, sondern diese Webseite auch anderen weiterempfehlen.

Doch was erwartet den treuen Leser im restlichen Jahr 2014, abgesehen von weiterhin vielen Artikeln über Mozilla? Ich höre meinen Lesern sehr aufmerksam zu und nehme das Feedback ernst. Es gibt ganz speziell zwei Dinge, welche häufiger genannt werden. Dies betrifft zum einen die wohl ausführlichsten Artikel zu neuen Firefox-Versionen, die es im deutschsprachigen Raum, wahrscheinlich sogar weit darüber hinaus gegeben hat. Diese waren zwischen Firefox 6 und Firefox 23 fester Bestandteil des Inventars dieser Webseite und sehr beliebt. Diese Serie – in der Regel bereits mit der ersten Aurora-Version einer neuen Firefox-Version erschienen – musste leider mit Firefox 24 eingestellt werden. Ebenfalls beliebt war der Release-Kalender, welcher einem einen schönen Überblick über kommende Erscheinungstermine von Firefox und Thunderbird gegeben hat. Dieser wird seit geraumer Zeit leider nicht mehr gepflegt, was eine direkte Konsequenz aus der Einstellung der Aurora-Release-Artikel war.

Beide Dinge werden definitiv wiederkommen. Ohne an dieser Stelle einen Termin zu nennen, kann ich nun mit Sicherheit sagen, dass es beides wieder geben wird. Die Vorbereitung der Release-Artikel läuft bereits seit einigen Wochen wieder, bezüglich des Release-Kalenders sind zunächst noch ein paar technische Details zu klären, aber es ist wahrscheinlich, dass beide Dinge in etwa zeitgleich neu starten werden. Noch nicht sicher ist, ob die Release-Artikel wie ursprünglich mit Eintritt in die Auroraphase oder erst mit der ersten Beta- oder gar finalen Version erscheinen werden.

Doch nicht nur inhaltlich gibt es große Pläne. Seit zwei Jahren geplant und immer wieder verschoben wird es definitiv in diesem Jahr soweit sein und die Webseite in einem neuen Design erstrahlen. Die Vorbereitungsphase hierfür hat ebenfalls bereits begonnen. Ohne an dieser Stelle bereits zu viel zu verraten, sei gesagt, dass der Schwerpunkt vor allem auf einer verbesserten Performance (das derzeitige Design ist etwas schwergewichtig) und einer besseren Lesbarkeit auf Mobilgeräten liegt. Darüber hinaus befinde ich mich in der Planungsphase, wie sich ein Mehrwert für treue Unterstützer dieses Projekts realisieren lässt, mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Die nächste sichtbare Neuerung wird zunächst einmal etwas anderes sein: Bereits in Kürze wird ein neues Nebenprojekt starten, welches das Ziel hat, die Spezifikationen aller auf dem Markt erhältlichen Smartphones und Tablets mit Firefox OS zu sammeln, und es einfach machen soll, die Geräte miteinander zu vergleichen. Hierfür werden übrigens noch Datenscouts gesucht, die sich bereit erklären, Daten im Internet zu suchen und mit den Daten der Beta-Webseite zu vergleichen, bevor die Webseite dann für alle an den Start geht.

Abschließend bleibt es mir nur noch, auf die Sozialen Kanäle dieser Webseite hinzuweisen. Wer diesen noch nicht folgt, sollte dies schleunigst nachholen und so nicht nur keine neuen Blog-Artikel verpassen, sondern damit auch Sonderinhalte genießen, welche es nicht auf den Blog schaffen.

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June 27, 2014 09:21 PM

June 25, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: ZTE Open C ab morgen in Österreich zu kaufen

Firefox OS kommt in Österreich an! Ab morgen verkauft Hartlauer das ZTE Open C mit Firefox OS 1.3 in Österreich zu einem Preis von rund 100 Euro.

Das ZTE Open C kann ab morgen, 26. Juni 2014, für einen Preis von 99,95 Euro bei Hartlauer in Österreich erworben werden. Beim ZTE Open C handelt es sich um ein Smartphone mit 4 Zoll Bildschirmdiagonale und WVGA-Auflösung (480 × 800 Pixel). Als Prozessor kommt eine Qualcomm Snapdragon 200 Dual Core CPU (Modell 8610) mit 1,2 GHz Taktfrequenz und Adreno 302 GPU zum Einsatz. Das Gerät besitzt 512 MB RAM, 4 GB internen Speicher und kann via MicroSD-Karte um bis zu 32 weitere GB Speicherkapazität erweitert werden. Die Auflösung der Kamera beträgt 3 Megapixel, die Kapazität des Akkus 1.400 mAh. Firefox OS ist in Version 1.3 installiert.

June 25, 2014 06:40 PM

Firefox 33: Neuer CSS-Farbcode Rebeccapurple

Mozilla integriert in Firefox 33 einen neuen CSS-Farbcode. Eine Änderung, welche unter normalen Umständen keinen Artikel rechtfertigt, doch in diesem Fall ist es anders: Rebeccapurple heißt der CSS-Farbcode, welcher für die Lieblingsfarbe der nur sechs Jahre alt gewordenen Rebecca Alison Meyer steht, um welche die Netzgemeinde trauert.

Eric A. Meyer, ein bekannter Webdesign-Berater und Autor von Büchern über Cascading Style Sheets (CSS) trauert um seine Tochter Rebecca. Diese war am 7. Juni – dem Tag ihres sechsten Geburtstages – den Folgen eines bösartigen Gehirntumors erlegen. Eric Meyer dokumentierte die Tragödie über die Monate im Internet und hat viel Mitgefühl von der Netzgemeinde erhalten. In Gedenken an Rebecca erfand er die Farbe Beccapurple, hexadezimal #663399 – Lila war die Lieblingsfarbe seiner Tochter. Im Sozialen Internet verbreitete sich nach dem Tod von Rebecca sehr schnell der Hashtag #663399Becca, viele Nutzer änderten aus Anteilnahme auch ihr Profilbild in diese Farbe. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat diese Farbe nun sogar in das CSS-Color-Modules Level 4 aufgenommen, mit einer kleinen Abweichung: Beccapurple heißt nun Rebeccapurple, darum hatte Eric Meyer gebeten. Wenige Wochen vor ihrem Tod hätte Rebecca ihre Eltern informiert, dass sie mit sechs Jahren ein großes Mädchen sei und nicht länger mit ihrem Babynamen Becca gerufen werden wolle; sie wollte Rebecca genannt werden, wenn sie sechs Jahre alt ist – und für beinahe zwölf Stunden war sie sechs Jahre alt.

Mozilla hat den CSS-Farbcode rebeccapurple nun in Firefox integriert, welcher ab heute in den Nightly-Versionen von Firefox 33 verwendet werden kann. Auch Webkit hat diesen Farbcode bereits implementiert, Microsoft hat die Unterstützung zugesagt, für Google existiert zumindest ein Ticket. Rebeccapurple ist die 141. Farbe, welche einen Farbnamen im CSS-Standard definiert hat.

June 25, 2014 02:39 AM

Mozilla entwickelt Kommentar-Plattform mit New York Times und Washington Post

Mozilla, die New York Times und die Washington Post haben ihre Zusammenarbeit angekündigt, um gemeinsam eine Kommentar-Plattform zu entwickeln. Gefördert wird das Projekt von der Knight Foundation.

Die beiden US-amerikanischen Zeitungen New York Times und Washington Post haben gemeinsam mit Mozilla angekündigt, eine neuartige Kommentar-Plattform entwickeln zu wollen. Das Open Source-System soll dann aber auch anderen Plattformen kostenlos zur Verfügung stehen. Am Projekt sind über ein Dutzend Mitglieder beteiligt, die Entwicklungsdauer soll zwei Jahre betragen. Die Knight Foundation unterstützt das Projekt mit 3,89 Millionen Dollar im Rahmen der Knight-Mozilla OpenNews-Inititative. Bei der Knight Foundation handelt es sich um eine Stiftung, welche Projekte fördert, die dem Journalismus zu mehr Qualität verhelfen und Medien-Innovationen voranbringen. Außerdem setzt sich die Stiftung weltweit für die Rechte von Journalisten ein. Das OpenNews-Projekt wurde 2010 von Mozilla ins Leben gerufen und wird seit 2011 von der Knight Foundation unterstützt. Vor wenigen Monaten wurde die Zusammenarbeit zwischen Mozilla und der Knight Foundation für weitere drei Jahre bekannt gegeben.

Leser sollen sich stärker als bisher an den Konversationen beteiligen. Dies soll unter anderem dadurch geschehen, dass Leser nicht nur klassische Kommentare in reiner Textform abgeben können, sondern auch Bilder, Links und andere Medien einbinden können, Leser sollen zudem Diskussionen verfolgen sowie die eigenen Beteiligungen und Online-Identitäten verwalten können. Für die Anbieter von Inhalten könnte dies bei gelungener Umsetzung von großem Vorteil sein, da Leser tendenziell mehr Zeit auf Webseiten verbringen, auf welchen sie sich aktiv beteiligen können, was nicht nur zu mehr Einnahmen der jeweiligen News-Plattform, sondern wiederum auch zu einem inhaltlichen Mehrwert führen kann. Kommentatoren sollen anhand bisheriger Beiträge kategorisiert und eingereiht werden. Eine solche Funktion würde sogenannte Trolle zwar nicht eliminieren, könne aber den Antrieb, die lauteste Stimme zu sein, verringern, so die Washington Post. Die relevantesten und sachdienlichsten Kommentare sollen durch die Software erkannt und hervorgehoben werden, was es unter anderem einfacher für Journalisten machen soll, direkt mit den Kommentatoren zu interagieren. 

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