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Planet Mozilla (de)

August 04, 2015

Sören Hentzschel

Firefox Nightly / Developer Edition erfordert ab sofort signierte Add-ons (deaktivierbar)

Add-ons müssen in Zukunft von Mozilla signiert sein, damit sie in Firefox installiert werden können. Dies ist ab sofort auch in der Nightly-Version und Developer Edition standardmäßig Voraussetzung, dort aber wie bereits angekündigt deaktivierbar.

Zum Schutz seiner Nutzer führt Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons ein. Für Add-on, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, sollte sich dadurch nicht viel ändern, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on zur Signierung einreichen. Wie das funktioniert, kann hier nachgelesen werden. Normalerweise sollte auch dies kein Problem sein.

Die Signaturpflicht ist nun in der Nightly-Version sowie Developer Edition von Firefox 42 respektive 41 scharf geschaltet. Das bedeutet, dass sich standardmäßig keine Add-ons mehr installieren lassen, welche nicht signiert sind. Bereits installierte, nicht signierte Add-ons werden automatisch deaktiviert. Wer die Signaturpflicht deaktivieren will, kann dies über about:config tun, indem der Schalter xpinstall.signatures.required per Doppelklick auf false gesetzt wird.

Mozilla wird in Firefox 40 eine Warnung im Add-on Manager anzeigen, wenn ein Add-on nicht signiert ist. In Firefox 41 werden nach aktueller Planung nicht signierte Add-ons automatisch deaktiviert, können aber durch Kippen des genannten Schalters wieder aktiviert werden. Ab Firefox 42 gibt es diese Einstellung nur noch in der Nightly-Version sowie in der Developer Edition. In der Beta- sowie finalen Version von Firefox ist die Signierung von Add-ons dann unumgänglich. Darüber hinaus wird Mozilla spezielle Builds der finalen sowie Betaversionen ohne offizielles Firefox-Branding veröffentlichen, welche ebenfalls eine abschaltbare Signaturpflicht besitzen werden.

Aktivierte Signaturpflicht:

Deaktivierte Signaturpflicht (nur Warnungen):

August 04, 2015 09:13 PM

August 03, 2015

Sören Hentzschel

Chromecast-Alternative Matchstick wird nicht ausgeliefert, Unterstützer erhalten Geld zurück

Mit dem Matchstick sollte es eine auf Firefox OS basierende Alternative zum Google Chromecast geben. Bei der Kickstarter-Finanzierung Ende des vergangenen Jahres wurde das Ziel deutlich übertroffen. Nun haben die Macher bekannt gegeben, dass man aufgrund von Schwierigkeiten in der Entwicklung das Produkt nicht ausliefern und stattdessen den Unterstützern das Geld zurückerstatten wird.

Eine Alternative zu Google Chromecast, aber besser, günstiger und ein wirklich offenes System – so lauteten die ehrgeizigen Ziele der Macher des Matchsticks. Das Projekt hatte einen vielversprechenden Start: das Finanzierungsziel von 100.000 Dollar war bereits nach 24 Stunden erreicht und wurde deutlich übertroffen. Am Ende waren es ganzen 470.310 Dollar. Im Februar gab es dann die Ankündigung, dass sich die Auslieferung um ein halbes Jahr verspäten wird. Der Grund: man wollte dem Matchstick eine bessere Hardware spendieren und um Fähigkeiten zum Digital Rights Management (DRM) erweitern, was den Weg für Premium-Inhalte, beispielsweise von Netflix, ebnen sollte.

Ausgerechnet die von vielen Unterstützern sowieso nicht gewünschte DRM-Entwicklung ist es nun, was den Entwicklern so große Schwierigkeiten bereitet und Grund für die Entscheidung ist, allen Unterstützern das Geld zurückzuzahlen statt mit dem Geld der Unterstützer die Auslieferung erneut und auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Wie es mit dem Projekt weitergeht, wurde nicht kommuniziert. Da die Rückerstattung von Hand geschieht, soll man sich auf einen Zeitraum von bis zu 60 Tagen einstellen, den es dauern kann, bis jeder der 17.218 Unterstützer sein Geld zurück hat.

August 03, 2015 10:07 PM

August 02, 2015

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Performance-Monitor identifiziert langsame Add-ons und Webseiten

Die Nightly-Version von Firefox besitzt einen Performance-Monitor, der dabei helfen kann, Add-ons und Webseiten zu identifizieren, welche die Performance negativ beeinträchtigen.

Nutzer der Nightly-Version von Firefox können bereits seit einigen Monaten über about:performance auf ein Tool zugreifen, welches dabei helfen kann, die Ursache für Performance-Probleme zu finden.

Dieses zugegebenermaßen nicht ganz einfach interpretierbare Werkzeug präsentiert sich in der aktuellsten Nightly-Version optisch überarbeitet und leichter verständlich, da nun auf einen Blick erkannt werden kann, wenn ein Add-on oder eine Webseite einen negativen Einfluss auf die Performance hat. Farben zwischen Grün und Rot zeigen, wie stark der Performance-Einfluss ist, per Klick lassen sich Details wie die CPU-Auslastung ablesen, außerdem lassen sich Tabs direkt hierüber schließen. Es kann wahlweise der Gesamt-Einfluss seit dem Firefox-Start oder nur der letzten zehn Sekunden angezeigt werden.

Der Performance-Monitor ist nach wie vor ausschließlich in der Nightly-Version von Firefox verfügbar. Mozilla plant noch weitere Verbesserungen der Genauigkeit sowie des Performance-Einflusses des Performance-Tools selbst, ehe das Feature in der Firefox Developer Edition und darüber hinaus erwartet werden kann.

August 02, 2015 09:32 PM

August 01, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla schaltet Firefox Sync 1.1-Server Ende September ab

Mozilla wird in Kürze erwartungsgemäß die Server des alten Firefox Sync 1.1 abschalten. Nutzer, welche noch nicht auf Sync 1.5 migriert sind, haben noch zwei Monate Zeit, ehe Mozilla die Server abschaltet und kein weiterer Zugriff mehr auf die Daten möglich ist.

Mozilla hat den Zeitpunkt der Abschaltung der Firefox Sync 1.1-Server bekannt gegeben: ab dem 30. September wird es nicht länger möglich sein, sich mit seinen Sync 1.1-Daten anzumelden. Im April 2014 hat Mozilla mit Firefox 29 die sogenannten Firefox Accounts und das neue Sync 1.5 eingeführt und damit die alte Sync-Architektur ersetzt. Nach wie vor ist es aber möglich, Sync 1.1 in Firefox zu nutzen. Die Abschaltung der alten Sync-Server wurde bereits im Februar für die zweite Jahreshälfte 2015 angekündigt, seit Firefox 37 weist Mozilla Nutzer des alten Syncs auf das bevorstehende Ende von Sync 1.1 hin und bietet eine Migration auf Sync 1.5 an.

Mozilla hat mit der aktuellen Ankündigung auch eine Liste mit Antworten auf naheliegende Fragen veröffentlicht. Dort wird unter anderem erklärt, dass es nicht nur um die Einsparung von Ressourcen geht, die Sync 1.1-Server also nicht einfach in einer Art Wartungsmodus weiter betrieben werden können, sondern die Abschaltung auch finanzielle Gründe hat: Sync 1.1 werde auf alter Hardware betrieben, deren Betrieb mit signifikaten Kosten für Mozilla verbunden sei, und die man ausmustern möchte.

Aufgrund der starken Verschlüsselung sowohl des alten als auch des neuen Syncs ist eine automatische Migration nicht möglich. Darum besteht die Migration darin, sich ein neues Sync-Konto anzulegen, den Firefox Account, und seine Daten wie Lesezeichen und Chronik neu hochzuladen. Hierzu hat Mozilla eine Anleitung veröffentlicht.

Wer einen eigenen Sync 1.1-Server betreibt, ist hiervon nicht betroffen. Dann wird Firefox auch nach dem 30. September noch die Daten synchronisieren. Aber auch in diesem Fall sollte man sich auf den Umstieg auf Sync 1.5 vorbereiten, denn Mozilla hat die Entfernung der Sync 1.1-Unterstützung aus dem Firefox-Produkt für 2016 angekündigt. Auch zum Betrieb eines eigenen Sync 1.5-Servers hat Mozilla eine Anleitung veröffentlicht und optional auch zum Betrieb eines eigenen Firefox Account-Servers.

August 01, 2015 09:31 PM

July 31, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Release SeaMonkey 2.35 wieder verschoben

Gerade las ich auf dev-apps-seamonkey@lists.mozilla.org und im Blog die schlechte Nachricht von Edmund Wong: Release 2.35 verzögert sich weiter.

sisyphos

Erfolgversprechender als bei Sisyphos sind die Bemühungen aber auf jeden Fall!

Im vergangenen Monat gab es (nach hartem Kampf) vielerlei Fortschritte dabei,  die Build-Bots wieder zuverlässig zum Laufen zu bringen. Wenn ich das alles richtig verstanden habe ist die Umstellung von CVS auf Mercurial noch nicht vollständig abgeschlossen, was zu Verzögerungen führt.

Und, und, und, ist halt wie im richtigen Leben, und wir müssen uns noch etwas gedulden, ich werde so lange mal ausprobieren, ob der 2.35 “RC” auch mit dem deutschen Sprachpaket von Adrian Kalla läuft, bisher hat sich diese Version bei mir bisher sehr bewährt, ich berichte in Kürze.

Ansonsten müssen wir uns halt gedulden (und helfen!), leider scheint der von Edmund angepeilte “Anfang August”-Termin noch nicht so ganz sicher, hier sieht man das eher zwischen <Insiderscherz> Septober und Oktember</Insiderscherz>.

Hoffen wir das Beste!

July 31, 2015 07:26 AM

Sören Hentzschel

Firefox 42 kennzeichnet Tabs, die Sound abspielen, und erlaubt Stummschaltung

In der Nightly-Version von Firefox 42 ist ein neues, von vielen Nutzern lange gewünschtes Feature gelandet, welches die Tabs kennzeichnet, die Sound abspielen. Per einfachem Mausklick kann der entsprechende Tab stumm geschaltet werden. Die Neuerung funktioniert sowohl mit HTML5- als auch mit Flash-Audioquellen.

Voraussichtlich ab der heute erscheinenden Nightly-Version von Firefox 42 wird der Mozilla-Browser ein Lautsprecher-Symbol in den Tabs anzeigen, von denen Geräusche ausgehen. Gerade wenn man mit vielen gleichzeitig geöffneten Tabs arbeitet, kann es dadurch deutlich einfacher werden, eine störende Webseite ausfindig zu machen. Per Klick auf das Lautsprecher-Symbol kann der Ton für den jeweiligen Tab aus- oder auch wieder eingeschaltet werden – das funktioniert, ohne dass der entsprechende Tab erst in den Vordergrund geholt werden müsste.

Dies soll sowohl mit HTML5- als auch mit Flash-Audioquellen funktionieren. Während ein solches Feature technisch bereits früher für HTML5-Audio möglich gewesen wären, bieten erst neuere Versionen des Adobe Flash Players die technische Möglichkeit, diese Funktion auch für Flash-Audio bereitzustellen, womit die Implementierung des Features jetzt erst wirklich Sinn ergibt. Firefox erfordert hierfür sogar eine ganz aktuelle Version: die vor zwei Tagen erst veröffentlichte Betaversion des Flash Player 19.0.0.124 wird als Mindestvoraussetzung genannt. Für HTML5-Videos respektive -Audiospuren gibt es natürlich keine besondere Systemvoraussetzung.

July 31, 2015 12:20 AM

July 29, 2015

Sören Hentzschel

Mit der 64-Bit-Version von Firefox für Windows geht es Plugins an den Kragen

Firefox für Windows wird es bald auch als finale Version in einer 64-Bit-Variante geben. Ein wesentlicher Unterschied zur 32-Bit-Variante wird in der Kompatibilität von NPAPI-Plugins bestehen – hier setzt Mozilla ein klares Zeichen und sperrt den Großteil der Plugins aus.

NPAPI-Plugins sind ein auslaufendes Modell, nicht nur in Firefox. Einmal mehr deutlich wird dies durch eine Änderung, die nun in der Developer Edition von Firefox gelandet ist: damit ist der Adobe Flash Player das einzige NPAPI-Plugin, welches von der 64-Bit-Version von Firefox für Windows noch erkannt wird. Auch wenn es grundsätzlich möglich ist, dass die fix in Firefox einprogrammierte Whitelist (sprich: es gibt keine Konfiguration hierfür) noch erweitert wird – beispielsweise um Microsoft Silverlight, das dazugehörige Ticket in Mozillas Bugtracker hatte dies ursprünglich vorgesehen -, so ist die Tendenz klar: die meisten Plugins werden in der 64-Bit-Version zumindest vorerst nicht laufen. Wer auf ein ausgesperrtes Plugin angewiesen ist, muss weiterhin auf die 32-Bit-Version von Firefox setzen. Oracles Java-Plugin wird in dem Ticket übrigens mit keiner Silbe erwähnt und wird damit ebenfalls nicht unterstützt. Ob die Whitelist im Laufe der kommenden Monate noch gelockert werden wird, darüber lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, erscheint aber eher unwahrscheinlich in Anbetracht der Tatsache, dass die Browserhersteller allgemein versuchen, die Unterstützung von NPAPI-Plugins auslaufen zu lassen.

Die Änderung tritt unabhängig davon, ob Mozilla am Plan festhält, erstmals finale 64-Bit-Builds mit Firefox 40 verfügbar zu machen, erst mit Firefox 41 in Kraft.

Update 30.7.: Mozilla hat sich aufgrund dieser und anderer Verbesserungen in Firefox 41 dazu entschieden, den Start der finalen 64-Bit-Versionen von Firefox für Windows auf Firefox 41 zu verschieben.

Folks, we’ve decided not to release win64 builds in Fx40. We have many improvements coming in 41 — sandboxing and NPAPI whitelisting, and possiblysome other fixes — and it makes sense to hold. I as much as anyone want to see64 launch, but given the enthusiasm, it’s better to wait for a product that has safety and polish 41 will bring.

July 29, 2015 09:36 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Lokalisierte WINDOWS und MAC Trunk Builds SeaMonkey-2.39a1 2015-07-28 01:19

NewNightly239

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Auf der verlinkten Seite gibt es jede Menge lokalisierte Trunk-Builds und Sprachpakete für MAC und WINDOWS, in “Handarbeit” produziert  von Edmund Wong.

Bitte eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch die Trunk-Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt, also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
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July 29, 2015 05:10 AM

July 27, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

WINDOWS-Trunk-Nightlies: Licht am Ende des Tunnels?

digital-tunnel-98387 - 02In den letzten Tagen gab es recht zuverlässig immer wieder Nachschub an WINDOWS-Trunk-Nightlies, so dass ich die Benachrichtigungen für jedes neue verfügbare Build hier nicht fortsetzen werde.

Wer sich selbst darum kümmern möchte, auf dem Laufenden zu bleiben, kann bei http://page2rss.com/ kostenlos einen RSS-Feed (beispielsweise für http://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/seamonkey/nightly/) erstellen, der dann zuverlässig sofort eine Information gibt, wenn ein neues Build verfügbar ist. Derzeit weiß ich leider keine Möglichkeit, wie man zuverlässig an die Information, dass ein neues WINDOWS-Build verfügbar ist, gelangt, was bei Aurora-Builds momentan noch recht lästig ist: meistens nix für WINDOWS dabei. Im Trunk kann man aber wie gesagt inzwischen mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass auch etwas für WIN-Nutzer dabei ist.

Bitte eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch die Trunk-Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt, also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

July 27, 2015 03:48 PM

July 25, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

AMO: Only with Firefox … ?!

Screenshot

Neuerdings begegnet einem im Add-on-Download-Bereich (AMO) desöfteren ein dicker grüner “Only with FireFox” Button, der den eigentlichen Download-Button überdeckt und einen download des Add-ons zunächst unmöglich macht.

Betroffen sind scheinbar Add-Ons, die tatsächlich oder auch nur vermeintlich nicht zur gerade verwendeten SeaMonkey-Version kompatibel sind. Oder genauer, es scheint nur in der Verzeichnisstruktur https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/ zu passieren, die man als SeaMonkey-Nutzer nicht so zwingend abgrast, aber irgendwie strahlt es nicht gerade Kompetenz aus, bei https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/go-parent-folder/ diesen Button anzuzeigen, statt darauf hinzuweisen, dass es bei https://addons.mozilla.org/de/seamonkey/addon/go-parent-folder/  das Add-on (Bit für Bit identisch) auch für SeaMonkey gibt. Das sollte geschickter gelöst werden, wegen der schlechten AMO-Suchfunktion dürfte man als SeaMonkey-User öfter mal eine bessere Suchmaschine Benutzen, um eine bestimmtes Add-On zu finden, und dann landet man halt mal bei /firefox/ (ja auch, weil man vielleicht mit dem Add-on-Konverter das add-on passig machen möchte).

Durch Abschalten von JavaScript (z. Beispiel mit dem PrefBar-Addon) oder Blockieren des Elements https://addons.cdn.mozilla.net/static/js/impala-min.js?build=fad7ab4-55b12f75 (beispielsweise mit Adblock Plus, siehe Hinweise bei den Kompatibilitätsinformationen (englisch)) wird man den lästigen Button los, allerdings funktioniert dann auch das automatische Einblenden des “+ Add to SeaMonkey”- Buttons nicht mehr; welche weiteren Funktionseinschränkungen der Eingriff zur Folge hat habe ich nicht untersucht.

Am einfachsten dürfte es also sein, einfach bei Bedarf JavaScript zu deaktivieren, Seite neu zu laden, dann dass Add-On zu welcher Verwendung auch immer herunter zu laden und anschließend JavaScript wieder zu aktivieren.

Da wir schon mal dabei sind: es gibt noch jede Menge SeaMonkey-Add-Ons, die mit einiger Wahrscheinlichkeit auch unter SeaMonkey 2.35 problemlos laufen würden (oder aber halt doch noch ein wenig Nacharbeit brauchen). Wir sind nahe am Release von 2.35, ob wir wohl eine Systematische Untersuchung mit Datensammlung zuwege bringen? Für das Datensammeln könnten wir bei de.comm.software.mozilla.misc (oder besser mozilla.support.seamonkey) einen Thread aufmachen (analog zu diesem Vorschlag (englisch), Ergebnisse fiktiv:

newsgroup:mozilla.support.seamonkey
SM 2.35 addon-compat –
| Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed  – [yes] – WINDOWS
|  –  Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed – [no] – MAC
xxxNach Add-on-Installation: SM <… Kompletter user agent string> stürzt beim Start sofort ab
| Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed – [yes] – WINDOWS
|  –  Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed – [yes] – MAC
|  –  Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed – [yes] – LINUX

Oder so ähnlich (kleine Schrift: posting-body mit Problembeschreibung), genaue Struktur wäre noch mal zu überdenken, wichtig wäre bei dieser NG-Lösung nur, dass es für jedes Add-on nur einen Sub-Thread gibt, damit das halbwegs übersichtlich bleibt.

Oder hat jemand eine bessere Idee? Pflege der Wiki-Seite (englisch) ist leider vieel zu arbeitsintensiv.

Rainer

July 25, 2015 03:28 PM

July 24, 2015

Sören Hentzschel

Nightly-Version von Firefox für Linux nun GTK+3-basiert

Die Linux-Version von Firefox setzt bislang noch auf GTK+2. Zumindest für Nutzer der Nightly-Version von Firefox ändert sich das nun, denn diese verwendet ab sofort GTK+3.

Kurze Information für Linux-Nutzer: Die Nightly-Version von Firefox für Linux verwendet ab sofort GTK+3 anstelle von GTK+2. Wer bislang bereits testweise GTK3+-Builds aus dem elm-Entwicklungszweig bezogen hat, wird per Update automatisch auf die reguläre Nightly-Version gebracht. Aus dem elm-Zweig werden in Zukunft GTK+2-Builds produziert, um die Funktionalität weiterhin zu gewährleisten. Deren Einsatz ist aber nicht empfohlen, insbesondere da es hier keine automatischen Updates gibt und neue Versionen von Hand installiert werden müssen. Der Status der noch nicht abgeschlossenen GTK+3-Portierung kann in den Abhängigkeiten des entsprechenden Meta-Tickets verfolgt werden.

July 24, 2015 08:27 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 22, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla zeigt kommende Features von Firefox OS in Video

In einem Video zeigt Mozilla kommende Features von Firefox OS, welche sich um Anpassung drehen. Präsentiert werden die Features auf einem Sony Z3 Compact, einem ursprünglichen Android-Smartphone.

Nachdem in den letzten Wochen auf diesem Blog bereits erste Informationen über die geplante Version Firefox OS 2.5 zu lesen waren und auch, dass zukünftige Versionen von Firefox OS auf entsperrten Android-Geräten installiert werden können, soll hier nicht das von Mozilla veröffentlichte Video vorenthalten werden, welches eine experimentelle Vorabversion mit ein paar der geplanten Neuerungen zeigt.

Das Video zeigt neue Funktionen von Firefox OS auf einem Sony Z3 Compact. Zu sehen gibt es die Customizer-App, welche die Anpassung von Apps in Form von Add-ons ermöglicht, die Studio-App zum Erstellen von Themes, die Austauschbarkeit von System-Apps wie die Telefon-App sowie das Übertragen von Apps von einem auf ein anderes Smartphone ohne Internetverbindung.

Link zum Originalvideo

July 22, 2015 09:32 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: WIN32-Build SeaMonkey-2.35.en-US

NewNightly35

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Beim letzten SeaMonkey Status-Meeting am Dienstag, 21.07.2015, kündigte der Entwickler Philip Chee noch ein Build dort im Verzeichnis “mit allen Bugfixes” an – ich hoffe, das ist es. Leider  nur auf Englisch verfügbar, aber immerhin schon fast so etwas ähnliches wie ein Release Candidate.


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
Paypal Transfer


July 22, 2015 06:58 PM

July 21, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 42: Mozilla verbessert Suche auf about:home und about:newtab

Die Suche im Web dürfte mit zu den häufigsten Aufgaben gehören, welche von Benutzern im Browser durchgeführt werden. Nicht grundlos setzt Mozilla in den letzten Monaten einen starken Fokus auf die Suche in und mit Firefox. Mit Firefox 42 bringt Mozilla die aus dem Suchfeld bekannte Suchoberfläche auch in die standardmäßig eingestellte Startseite sowie die Seite, die standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint.

Mozilla hat in Firefox 36 das alte Suchfeld durch ein neues Suchfeld ersetzt, welches vor allem die Verwendung verschiedener Suchmaschinen vereinfachen soll, da nun nicht länger die Standard-Suchmaschine geändert werden muss, um eine andere Suchmaschine zu verwenden.

Tipp: Standard-Suchmaschine in Sekundenschnelle ändern & weitere Effizienz-Tipp

Nachdem in Firefox 42 bereits die Adressleiste um die Fähigkeit erweitert worden ist, Suchmaschinen-Vorschläge anzuzeigen (ursprünglich für Firefox 41 geplant, aber auf Firefox 42 verschoben) und ebenfalls Teil von Firefox 42 die Integration mit der Windows 10-Suche ist, steht nun in der Nightly-Version von Firefox 42 die nächste Verbesserung der Suche zum Testen bereit.

Ab sofort gibt es die sogenannten „One-Off-Buttons“ des neuen Suchfeldes auch auf der Standard-Startseite von Firefox (about:home) sowie auf der Seite, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen leeren Tabs angezeigt wird (about:newtab). Damit ist es nun auch auf diesen Seiten möglich, schnell eine andere Suchmaschine auszuwählen als die eingestellte Standard-Suchmaschine. Damit macht es Mozilla nicht nur einfacher, im Web nach Dingen zu suchen, vor allem macht Mozilla damit auch die Suche innerhalb von Firefox konsistenter, weil dem Nutzer an den verschiedenen Stellen eine einheitliche Suchoberfläche präsentiert wird. Lediglich in der Adressleiste präsentiert sich die Suche aus naheliegenden Gründen anders, wobei auch hier Veränderungen in der Zukunft zu erwarten sind.

July 21, 2015 09:35 PM

July 20, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 41 kann Symbolschriftarten auch darstellen, wenn Webseiten das Verwenden eigener Schriftarten untersagt wird

Firefox besitzt eine Einstellung, um Webseiten die Verwendung eigener Schriftarten zu untersagen. Allerdings führt dies auf immer mehr Webseiten zu Problemen, da Schriftarten immer häufiger zur Darstellung von Symbolen verwendet werden. Ab Firefox 41 kann Firefox Symbolschriftarten auch dann darstellen, wenn Webseiten keine eigene Schriftart zur Darstellung von Text verwenden dürfen.

Die Verwendung von Symbolschriftarten wie beispielsweis Font Awesome ist eine beliebte Technik bei der Entwicklung von Webseiten, die sehr viele Vorteile bietet und daher auch bei immer mehr Webseiten zum Einsatz kommt. Wer Firefox allerdings so konfiguriert hat, dass Webseiten keine eigenen Schriftarten verwenden dürfen, sieht auf entsprechenden Webseiten statt der Symbole nur eigenartig wirkende Zeichen.

Firefox 41 Symbolschriftarten

In Firefox 41 hat Mozilla das Verhalten dieser Einstellung verändert. In Zukunft verhindert diese Einstellung nicht mehr die Darstellung von Zeichen aus dem Unicode-Bereich für den privaten Gebrauch. Das bedeutet, dass Webseiten dann weiterhin keine eigenen Schriftarten herunterladen, die Symbole auf Webseiten gleichzeitig aber – anders als in der Vergangenheit – korrekt angezeigt werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die entsprechende Webseite keine Symbolschriftart verwendet, welche Zeichen aus dem nicht privaten Bereich mit Symbolen belegt hat.

Die Einstellung findet sich sich im Reiter Inhalt hinter der Schaltfläche Erweitert im Abschnitt Schriftarten & Farben.

July 20, 2015 09:44 PM

July 18, 2015

Sören Hentzschel

Zukünftige Firefox OS-Versionen für alle Android-Smartphones

Firefox OS soll in Zukunft nicht nur auf Smartphones laufen, welche direkt mit Firefox OS verkauft werden, sondern grundsätzlich auf jedem Android-Smartphone installiert werden können. Neue Major-Releases möchte Mozilla alle sechs Monate veröffentlichen.

Wenige Tage nach dem angekündigten Strategiewechsel für Firefox hat Mozilla nun auch seine Pläne bezüglich Firefox OS öffentlich gemacht. Demnach soll in Zukunft jeder Firefox OS auf sein bereits vorhandenes Smartphone installieren können, der dies möchte. Voraussetzung dafür ist ein entsperrtes Smartphone, welches die Installation eines neuen Systems erlaubt.

Daraus ergeben sich viele Vorteile: zum einen wird Firefox OS damit auf einen Schlag für sehr viele potentielle Nutzer mehr zugänglich. Wer noch ein altes Zweit-Smartphone besitzt, kann Firefox OS testen, ohne sich dazu ein neues Smartphone kaufen zu müssen. Der wohl größte Vorteil aus Anwendersicht aber dürfte sein: wenn Anwender dazu in der Lage sind, selbst Firefox OS auf dem vorhandenen Smartphone zu installieren, dann können auch neue Versionen von Firefox OS genutzt werden, sobald diese von Mozilla veröffentlicht werden. Schließlich gibt es in diesem Fall keinen Hersteller, der entscheidet, dass das gekaufte Smartphone kein weiteres Update erhalten wird. Und Mozilla wird der Nutzung der jeweils neusten Version mit Sicherheit am Wenigsten im Weg stehen. Alternativ dazu können mittels Mozillas B2GDroid-App aber auch einfach die Oberfläche sowie System-Apps von Firefox OS auf das bestehende Android draufgesetzt werden.

Neue Major-Releases von Firefox OS möchte Mozilla im Abstand von jeweils sechs Monaten veröffentlichen. Die erste Version, welche diesem neuen Modell folgt, wird Firefox OS 2.5 sein und soll nach derzeitiger Planung ab November verfügbar sein.

Man möchte aber auch weiterhin mit Geräteherstellern und Mobilfunkanbietern zusammenarbeiten, welche direkt Geräte mit Firefox OS ausliefern. Auch SmartTV sind weiterhin eine Priorität für Mozilla und man hält weiterhin am Anfang des Jahres angekündigten Plan fest, in Zukunft nicht nur Smartphones, sondern auch Feature Phones mit Firefox OS anzubieten. Ebenso wird man in den Bereichen Internet of Things (IoT) und Connected Devices experimentieren.

July 18, 2015 03:52 PM

July 16, 2015

Sören Hentzschel

Tsinghua investiert 100 Millionen Dollar in Firefox OS-Ableger H5OS

Im April hatte Mozillas ehemaliger Präsident Li Gong Mozilla verlassen und sein eigenes Startup Acadine Technologies gegründet. Das Unternehmen, dessen Mehrheit der Mitarbeiter ehemalige Mitarbeiter von Mozilla sind, möchte ein Betriebssystem für Smartphones, Tablets, Wearables und IoT-Geräte auf den Markt bringen, welches Google und Apple Paroli bieten kann. Tsinghua Unigroup International unterstützt das neue Startup mit einer Investition von 100 Millionen Dollar.

Li Gong war in seiner Rolle als Präsident von Mozilla maßgeblich an Firefox OS beteiligt. Vor wenigen Monaten haben sich die Wege von Li Gong und Mozilla nach über acht Jahren beinahe zeitgleich mit Mozillas Bekanntgabe einer Neuausrichtung von Firefox OS getrennt. Nun betreibt Gong mit Acadine Technologies sein eigenes Startup, dessen Hauptprodukt ein Betriebssystem für Smartphones, Tablets, Wearables sowie IoT-Geräte („Internet of Things“) sein wird. Dabei kann Gong für die erste Version des H5OS getauften Betriebssystems auf mehr als nur die Technik von Firefox OS als Grundlage zurückgreifen: von den über 70 seit Gründung eingestellten Mitarbeitern haben etwa 40 zuvor für Mozilla gearbeitet, wie CNET berichtet, weitere 14 Stellen sind derzeit ausgeschrieben. Acadine betreibt bereits Büros in Hong Kong, Peking, Taipeh, im kalifornischen Palo Alto sowie in London.

Die Tatsache, dass Acadine im Gegensatz zu Mozilla keine Non-Profit-Organisation ist, mache es einfacher, das notwendige Geld aufzubringen, wie Li Gong in einem Interview mit dem Wall Street Journal erzählt. Die in Hong Kong beheimatete Firma Tsinghua Unigroup International, eine Tochter der von der chinesischen Regierung betriebenen Tsinghua Holdings, macht in diesen Tagen nicht nur in Zusammenhang mit einer möglichen Übernahme des amerikanischen Chipentwicklers Micron von sich Reden (diverse Medien berichten von einem Kaufangebot in Höhe von 23 Milliarden Dollar, was bislang aber nicht offiziell bestätigt ist); Tsinghua investiert zum Start auch 100 Millionen Dollar in das noch junge Unternehmen Acadine.

July 16, 2015 07:30 PM

July 14, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla bringt alte Funktion zurück in Firefox: alle Livemarks in Tabs öffnen

Mozilla bringt in Firefox 41 eine alte Funktion zurück, die seit dem Entfernen vor über drei Jahren von vielen schmerzlich vermisst worden ist: das Öffnen aller Seiten eines dynamischen Lesezeichens in Tabs, ohne jede Seite einzeln öffnen zu müssen.

Dynamische Lesezeichen oder auch Livemarks sind ein Feature von Firefox, um den Feed einer Webseite als Lesezeichen zu setzen und darüber immer die aktuellsten Schlagzeilen der jeweiligen Webseite zu erhalten.

In Firefox 13 ist als Nebenwirkung von Performance-Verbesserungen eine Funktion dem Rotstift zum Opfer gefallen, welche es ermöglichte, alle Seiten mit einem Klick in Tabs zu öffnen. Dies hatte bei einigen Nutzern für Unzufriedenheit gesorgt. Mehr als drei Jahre später feiert diese Funktion nun ihr Comeback.  Das Feature ist bereits in der Nightly-Version sowie Developer Edition von Firefox 41 gelandet, deren finale Ausgabe für den 22. September erwartet wird.

July 14, 2015 08:20 PM

July 12, 2015

Sören Hentzschel

Firefox OS in weiteren Ländern verfügbar

Firefox OS findet weitere Verbreitung. In den letzten Wochen gab es neue Marktstarts für Mozillas Betriebssystem in Afrika, Zentralamerika und Asien.

Smartphones mit Firefox OS sind in immer mehr Ländern verfügbar. In den letzten zwei Monaten sind wieder einige Marktstarts dazugekommen, insbesondere in Afrika. So bietet Orange das von Alcatel One Touch gefertigte Smartphone Orange Klif nun auch in Botswana, Kamerun, Mauritius, Niger, Kenia sowie der Elfenbeinküste an.

Telefónica hat derweil über seine Movistar-Marke das Alcatel One Touch Fire C in El Salvador (Zentralamerika) verfügbar gemacht, der philippinische Hersteller Cherry Mobile hat das Cherry Mobile Ace nach Myanmar (Asien) gebracht.

Update 15.7.: Mittlerweile hat Organge das Orange Klif auch in Zentralafrika auf den Markt gebracht.

July 12, 2015 10:04 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 11, 2015

Sören Hentzschel

Firefox aktualisiert sich nicht auf die neuste Version? Mögliche Ursache

Im Firefox-Support kommt es derzeit vermehrt zu Meldungen, dass sich Firefox nicht auf die neuste Version aktualisiert. Grund ist dabei häufig eine Manipulation von Außen, welche die Firefox-Updates deaktiviert und damit Firefox angreifbar macht.

Firefox-Nutzer sollten überprüfen, ob sie die neuste Version von Firefox nutzen. Aktuell ist nach heutigem Stand Firefox 39.0. Im Firefox-Support gibt es derzeit vermehrt Nutzerberichte, nach denen sich Firefox nicht auf die aktuellste Version aktualisiert. Grund hierfür sind folgende Einträge in der Datei user.js im Profilverzeichnis von Firefox:

user_pref("app.update.enabled", false);
user_pref("app.update.auto", false);
user_pref("app.update.silent", false);
user_pref("app.update.staging.enabled", false);

Da diese Einträge in den berichteten Fällen nicht von den Nutzern selbst vorgenommen worden sind, ist klar, dass hier eine unerwünschte Manipulation von Außen vorliegt. Als Motiv ist hier eigentlich nur eine Sache vorstellbar, nämlich Firefox anfällig für Angriffe zu machen, indem die Updates deaktiviert werden, womit sich das Gefahrenpotential mit jeder neuen Firefox-Version weiter erhöht, da immer mehr Sicherheitslücken bekannt und nicht behoben sein werden, wenn dies vom Nutzer unbemerkt bleibt.

In das Profilverzeichnis von Firefox gelangt man, indem man about:support in die Adressleiste eingibt und Enter drückt. Dort findet man eine Schaltfläche, über welche das Firefox-Profil geöffnet werden kann. Wer dort eine Datei mit dem Namen user.js findet, sollte den Inhalt überprüfen und die Datei ggfs. löschen. Außerdem empfiehlt sich in dem Fall, das System mittels Sicherheitssoftware auf unerbetene Gäste hin zu überprüfen.

July 11, 2015 11:27 AM

July 10, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 42: Integration in Windows 10 Suche

Windows 10 besitzt ein sehr prominent positioniertes Suchfeld, über welches nicht nur der Computer, sondern auch das Web durchsucht werden kann. Firefox erlaubt ab Version 42 die in Firefox eingestellte Standard-Suchmaschine als Suchmaschine für Windows 10 zu verwenden.

Das Suchfeld von Windows 10 öffnet die Suchergebnisse im vom Benutzer eingestellten Standardbrowser und verwendet dafür standardmäßig Microsoft Bing als Suchmaschine. Firefox besitzt ab Version 42 eine neue Option in den Sucheinstellungen, welche die eingestellte Standard-Suchmaschine von Firefox zur genutzten Suchmaschine für die Suche in Windows 10 macht. So lassen sich Suchen in der Lieblingssuchmaschine durchführen, ohne dass man erst Firefox in den Vorgrund holen muss.

July 10, 2015 09:39 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 09, 2015

Sören Hentzschel

Geeksphone zieht sich aus dem Smartphone-Geschäft zurück

Schlechte Nachricht für Besitzer eines Smartphones von Geeksphone: der spanische Hersteller hat heute offiziell seinen Abschied aus dem Smartphone-Geschäft verkündet.

Im Geeksphone-Forum aktive Forenleser wissen bereits seit vergangenen Monat, dass Geeksphone die Entwicklung an Firefox OS für seine Smartphones für beendet erklärt hat und demnach keine weiteren Updates für das Geeksphone Revolution zu erwarten sind. Heute folgte die offizielle Presseankündigung, welche den Rückzug aus dem Smartphone-Markt besiegelt.

Das spanische Unternehmen Geeksphone wurde 2009 vom damals erst 16-Jährigen Javier Agüera, Rodrigo Silva-Ramos sowie María Alzola gegründet und war der erste europäische Hersteller, welcher ein Android-Smartphone auf den Markt gebracht hat. Geeksphone war außerdem der erste Hersteller weltweit, der Smartphones mit Firefox OS angeboten hat, nämlich das Keon und das Peak. 2013 hat man das Joint Venture SGP Technologies gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Silent Circle gegründet und vertrieb darüber das besonders auf Privatsphäre ausgelegte Smartphone Blackphone mit dem auf Android basierenden, aber nicht freien Betriebssystem Silent OS. Anfang des Jahres hat Silent Circle Blackphone zu 100 Prozent übernommen und wird voraussichtlich im September das Blackphone 2 auf den Markt bringen. Das aktuellste Firefox OS-Smartphone von Geeksphone ist das Revolution, welches sowohl Firefox OS als auch Android unterstützt.

Geeksphones Entwickler verstärken nun Javier Agüera und das Blackphone-Team. María Alzola hat das Unternehmen verlassen. Rodrigo Silva-Ramos hat gemeinsam mit Angel Sánchez Díaz geeks!me gegründet, wo man sich der Entwicklung von Wearables wie Smartwatches widmet und in den nächsten Monaten das erste Produkt auf den Markt bringen möchte.

July 09, 2015 08:54 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: Beta 64Bit Builds SeaMonkey-2.36 (2015-07-07) -Lokalisiert

NewNightly236 

Benutzung der Builds (lokaliserte Ausführung, diverse Sprachen) für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
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July 09, 2015 01:17 PM

July 08, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sören Hentzschel

Finale 64-Bit-Version von Firefox für Windows ab Firefox 40 geplant

Mozilla nähert sich mit großen Schritten der erstmaligen Veröffentlichung einer finalen 64-Bit-Version von Firefox für Windows. Mit dem nächsten großen Update soll es endlich soweit sein.

Wer eine 64-Bit-Version von Firefox für Windows nutzen möchte, der hat bereits seit vielen Jahren die Möglichkeit, sich eine entsprechende Nightly-Version zu installieren. Seit Ende Februar gibt es auch eine 64-Bit-Ausgabe der Firefox Developer Edition, seit Anfang April und Version 38 außerdem eine 64-Bit-Ausgabe der Firefox Beta. Nun wird es endlich konkret, was die Veröffentlichung einer finalen 64-Bit-Version betrifft: mit Firefox 40 soll es endlich soweit sein. Läuft alles nach Plan, dann erscheint Firefox 40 am 11. August, also in weniger als fünf Wochen.

Weitere Informationen

Bug 1180792 – enable 64-bit windows builds on release channel
Bug 1181014 – Make Firefox 40 win64 builds on the Release channel available on mozilla.org

July 08, 2015 12:07 AM

July 07, 2015

Sören Hentzschel

Mozillas Pläne für Firefox: Features als Add-ons, mehr Fokus auf Qualität

Mozilla hat seine Pläne für die Zukunft von Firefox bekannt gegeben und möchte vor allem mehr Fokus auf Qualität legen. Features, welche Dienste integrieren, wie Hello oder Pocket, sollen in Zukunft als System-Add-on ausgeliefert werden.

In einem Artikel auf dem Future Releases-Blog hat Mozilla bereits vor wenigen Tagen angedeutet, was die drei Säulen sein sollen, welche die Zukunft von Firefox bestimmen: Uncompromised Quality, Best Of The WebUniquely Firefox.

Firefox

Während dieser Artikel mehr Marketing-orientiert war und inhaltlich nicht viel Spannendes erzählt hat, hat sich Dave Camp, welcher im Mai erst von der Position des Director of Engineerings der Firefox-Entwicklerwerkzeuge in die Position des Director of Engineerings von Firefox gewechselt war, mit konkreteren Details in Form zweier Themen auf Mozillas Mailingliste firefox-dev ([1], [2]) zu Wort gemeldet.

Mehr Fokus auf Qualität

Wie Dave Camp schreibt, hat Mozilla ein internes Programm gestartet, welches auf den Namen „Great or Dead“ hört. Dieses beinhaltet, dass jedes Feature von Firefox Freude bei der Benutzung machen sollte und wenn dies nicht erreicht werden kann, Mozilla dies gar nicht erst machen sollte. In manchen Fällen bedeute dies, mehr Zeit zu investieren, um ein bestimmtes Feature entsprechend gut zu bekommen, in manchen Fällen meint dies das Entfernen von Code, für den keine Hoffnung besteht, dass Mozilla diesen auf absehbare Zeit verbessern wird. In anderen Fällen meint dies das Finden von Drittanbieter-Diensten und Add-ons, welche die Aufgabe besser umsetzen als Mozilla es könne. Es sei zu erwarten, dass sich ein Teil von Mozillas Anstrengungen von der Implementierung neuer Features dahin verlagern wird, bestehende Features zu verbessern, dass sie wieder Mozillas Standards erreichen.

In diesem Zusammenhang wird noch einmal Electrolysis, kurz: e10s, Mozillas Multiprozessarchitektur für Firefox, als wichtige Voraussetzung hervorgehoben. Dies sei der einzige Weg, um Firefox so flott zu bekommen, dass er sich auch wirklich großartig anfühlt.

Integration von Partner-Diensten, bessere Add-ons

Camp schreibt, dass man zuletzt verstärkt mit Partnern gearbeitet hat, die dabei geholfen haben, Teile zu entwickeln, die Mozilla nicht alleine bereitstellen könne, Hello (in Zusammenarbeit mit Telefónica entwickelt) und Pocket werden als aktuelle Beispiele genannt. Man habe auch mit Pocket zusammengearbeitet, dass diese ihre Datenschutzgrundsätze anpassen, damit diese besser mit den Grundsätzen von Mozilla vereinbar seien, ebenfalls habe man darauf geachtet, dass der damit zusammenhängende Code, der mit Firefox ausgeliefert wird, angemessen lizenziert ist. Aber es hätte auch Einwände der Nutzer gegeben, mit denen man sich beschäftigen müsse. Dabei stimmt Camp der Kritik zu, die es für die direkte Integration in Firefox gab, stattdessen hätte Pocket aus Sicht einiger Nutzer als mit Firefox gebündeltes Add-on ausgeliefert werden sollen. Man wolle dies für Pocket sowie für alle zukünftigen Partner-Integrationen korrigieren. Auch die prominente Darstellung auf dem Hauptbildschirm sei nicht optimal, da dies keine Lösung sei, die gut skaliert, insbesondere, wenn Mozilla in Zukunft mit weiteren Partnern zusammenarbeitet. Man müsse herausfinden, was der beste Weg sei, um solche neuen Dienste in der Oberfläche darzustellen.

Weiter beabsichtige man, einen bedeutenden Aufwand zu investieren, um Add-ons noch besser zu machen, indem man sowohl die Sicherheit als auch die Performance verbessere und bessere APIs baue, welche die plattformübergreifende Kompatibilität verbessern, um es für Partner und Entwickler von Add-ons einfacher zu machen.

Feature-Fokus auf Themen, welche Firefox zum Browser der Wahl gemacht haben

Neue Feature sollen vor allem Bereiche betreffen, welche Firefox überhaupt erst zum Browser der Wahl für die Nutzer gemacht haben, was im Falle von Firefox in erster Linie Features bedeutet, welche dem Nutzer mehr Kontrolle geben. Beginnen wolle man hier mit dem Thema Online-Privatsphäre und wird in Kürze einen verbesserten privaten Modus in Firefox integrieren.

Go Faster: Schnellere Auslieferung von Verbesserungen, Features als Add-ons

Auf den Projektnamen Go Faster hört ein Projekt mit dem Ziel, Verbesserungen schneller auszuliefern, außerdem die Download- und Updatezeiten zu verringern, ebenso die Zeit, die es für Mozilla benötigt, eine neue Version zu erstellen und zu veröffentlichen. Kritische Fixes sollten innerhalb von Minuten, nicht von Tagen den Nutzer erreichen. Einzelne Features sollen zum Testen an Teile der Nutzer ausgeliefert werden können.

Die Projektseite im Mozilla Wiki zeigt auch noch einmal den Plan, Features, welche Dienste integrieren, als Add-ons auszuliefern und damit von der Entwicklung des Browsers zu entkoppeln. Diese System-Add-ons lassen sich zwar nicht komplett deinstallieren, aber über den Add-on Manager deaktivieren. Auf der Wiki-Seite wird auch die Auslagerung von Firefox Hello als ein solches System-Add-on genannt. Die Übersetzungen sollen ebenfalls auf diese Weise entkoppelt werden, die Sprache könnte dann über den Installer als Teil des Installationsprozesses heruntergeladen werden.

Das Ende der Ära von XUL und XBL wird eingeläutet

Eine Besonderheit von Firefox ist, dass auch die Oberfläche von Firefox teilweise auf Webstandards basiert und via JavaScript und CSS angesprochen werden kann. Teilweise, weil Firefox nach wie vor auch auf XUL und XBL basiert. Diese Mozilla-Standards sollten einst die Lücke füllen, welche HTML/CSS/JavaScript nicht schließen konnten. Mittlerweile haben sich die Webstandards aber enorm weiterentwickelt, während XUL und XBL keine Webstandards sind. Da XUL/XBL nicht die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie Webstandards würden Performance-Probleme auch nicht behoben und die Komplexität innerhalb der Gecko-Engine erhöhe die Mozilla-spezifische Technologie ebenfalls. Daher beabsichtige man, Firefox vom Einsatz von XUL und XBL wegzubewegen. Die Planungen hierzu seien aber noch in einem ganz frühen Stadium. Vor allem die Kompatibilität von Add-ons dürfte hier eine große Hürde sein. Dies kann also eher als ein langfristiges Vorhaben verstanden werden.

July 07, 2015 01:06 AM

July 06, 2015

Sören Hentzschel

Änderung des User-Agents von Firefox 41+ für Android

Entwickler, welche User-Agent-Sniffing betreiben, müssen sich auf eine Änderung des User-Agents von Firefox für Android erstellen. Diesen wird Mozilla aller Voraussicht nach mit Firefox 41 ändern.

Browser senden bei jedem Seitenaufruf einen sogenannten User-Agent an die jeweilige Webseite. Dieser beinhaltet Informationen über das verwendete Betriebssystem, den Browser sowie die Browserversion und wird von Webseiten häufig benutzt, um unterschiedliche Versionen einer Webseite an Systeme mit unterschiedlichen Fähigkeiten bereitzustellen. Um die Kompatibilität mit Webseiten zu verbessern, wird Mozilla voraussichtlich ab Version 41 einen geänderten User-Agent in Firefox für Android senden, welcher zusätzlich die verwendete Android-Version beinhaltet. Damit ist der User-Agent nach folgendem Schema aufgebaut:

Mozilla/5.0 (Android <Android version>; Mobile; rv:<Gecko version>) Gecko/<Gecko version> Firefox/<Gecko version>

Dabei wird es noch eine Besonderheit geben: auf Geräten mit einer Android-Version kleiner als 4.0 wird Firefox als Versionsnummer Android 4.4 angeben. Bei Verwendung von Android 4.0 und höher wird die reale Android-Version angegeben.

July 06, 2015 08:37 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Statusänderung bei SeaMonkey-Versionen

Versions-Status

  • Entwickerversionen:
    • SeaMonkey 2.39, derzeit Trunk
    • SeaMonkey 2.38, derzeit Aurora
    • SeaMonkey 2.37, derzeit Beta
  • Stabil (Sicherheits- undStabilitätsupdates werden weiterhin erstellt):
    • SeaMonkey 2.36 (Veröffentlichung geplant für Juli 2015)
    • SeaMonkey 2.35  (Veröffentlichung geplant für Juli 2015)
  • Veraltet (erhalten keine Updates mehr, unsicher!):
    • SeaMonkey 2.33.1
    • SeaMonkey 2.33, veröffentlicht März 2015.
    • SeaMonkey 2.32, veröffentlicht  Januar 2015.

(Quelle: SeaMonkey:Home)

July 06, 2015 12:51 PM

July 05, 2015

Sören Hentzschel

Ein erster Ausblick auf Firefox OS 2.5

Die nächste große Veröffentlichung nach Firefox OS 2.2 trägt die Versionsnummer 2.5 und soll Anfang 2016 fertiggestellt werden. Dieser Artikel gibt einen ersten Ausblick auf die zu erwartenden Neuerungen.

Ende Juni hat sich ein großer Teil von Mozilla für ein paar Tage gemeinsam in Whistler zusammengefunden. Dort wurde erstmals Firefox OS 2.5 angekündigt. Mit dem Titel „It’s personal“ sowie der Beschreibung „The most customizable, secure, local and empowering Firefox OS experience yet“ wurden dabei auch schon die Schwerpunkte der neuen Version angedeutet, welche wie folgt lauten: „Add-ons, Updates, Private Browsing, Pin the Web, Performance, Battery Life“.

Bildquelle

Mittlerweile gibt es auch schon eine Wiki-Seite, welche mehr ins Detail geht. Das für viele vielleicht Wichtigste zuerst: der Terminplan. Bisher sind neue Versionen von Firefox OS seit dem Erscheinen von Firefox OS 1.2 im Abstand zweier Gecko-Versionen erschienen. Firefox OS 1.2 basierte auf Gecko 26, Firefox OS 1.3 auf Gecko 28 usw. bis schließlich Firefox OS 2.1 auf Basis von Gecko 34. Zwischen Firefox OS 2.1 und Firefox OS 2.2 lagen bereits drei Gecko-Versionen (Firefox OS 2.2: Gecko 37) und Firefox OS 2.2 kann in diesem Sinne als Langzeitversion verstanden werden, denn Firefox OS 2.5 wird auf Gecko 43 basieren. Der offizielle Entwicklungsstart war vor wenigen Tagen am 29. Juni, einzelne Features befinden sich schon länger in der Entwicklung, die geplante Feature Completion am ist am 2. November, die geplante Code Completion am 4. Januar 2016. Bis dann Firefox OS 2.5 auch offiziell auf Geräten erscheint, wird es hinterher natürlich auch noch einmal ein bisschen Zeit benötigen.

Es folgt eine Auflistung von Features, welche derzeit für Firefox OS 2.5 in Betracht gezogen werden. Es wird schnell klar: vieles dreht sich um Anpassbarkeit.

Wichtig: Sowohl die hier genannten Termine als auch der Funktionsumfang sind in keiner Weise als verbindlich anzusehen, Planungen können sich ohne weitere Ankündigung im Laufe der Entwicklung verändern. Die hier vorgestellte Featureliste ist ausdrücklich als Entwurf zu verstehen.

Add-ons. Mozilla möchte in Firefox OS das bringen, was den Desktop-Browser (neben anderen Dingen) so erfolgreich gemacht hat: Add-ons. Dabei beschränkt sich Mozilla nicht auf den Browser, Add-ons erlauben die Anpassung jeder beliebigen App per JavaScript und CSS. Man kann sich dies ähnlich wie GreaseMonkey für den Desktop-Firefox vorstellen. Siehe dazu auch die Dokumentation im Mozilla Developer Network. Natürlich gibt es auch einen Add-on Manager.

Add-ons direkt auf dem Gerät selbst erstellen. Mit dem Customizer-Add-on können direkt auf dem Gerät Add-ons erstellt werden. Damit ist der Customizer quasi ein Add-on zum Erstellen von Add-ons. Der Customizer öffnet die gewünschte App – inklusive der System-Apps – in einem Splitscreen: in der oberen Hälfte sieht man die eigentliche App, in der unteren Hälfte die Quelltextansicht der App. Darüber können die HTML-Elemente der App ausgewählt und bearbeitet werden. Die Änderungen können anschließend als Add-on gespeichert werden. Der Customizer kann entweder über einen Launcher gestartet werden oder auch aus jeder beliebigen App direkt für die entsprechende App mittlels Zwei-Finger-Wischgeste.

Hackerplace. Der Hackerplace dient derzeit als Marktplatz für experimentelle Apps und Add-ons. Möglicherweise wird man einen Bereich für die Add-ons aber auch direkt in den Firefox Marketplace integrieren.

Themes & Theme-Editor. Nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Optik soll verändert werden können. Mit Firefox OS 2.5 möchte Mozilla Themes für Firefox OS einführen. Auch hier hat der Nutzer wieder selbst die Möglichkeit, kreativ zu werden: Die Studio-App erlaubt das Erstellen eigener Themes.

Austauschbarer Homescreen. Firefox OS besitzt bis einschließlich Version 1.4 mehrere Homescreens, zwischen denen per Wischgeste gewechselt werden kann. Seit Firefox OS 2.0 gibt es nur noch einen Homescreen, der dafür nach unten ins Endlose gescrollt werden kann. In beiden Fällen kann der Homescreen nicht vom Nutzer ausgetauscht werden. Firefox OS 2.5 soll die Möglichkeit bringen, neue Homescreens herunterladen und installieren zu können, ohne dass ein Neustart des Geräts notwendig ist.

Anpassbarkeit für Geräteanbieter. Ein weiterer Abschnitt in der vorläufigen Featureliste dreht sich unter der Bezeichnung „Late Customization“ um die Anpassbarkeit für Geräteanbieter. Der Anbieter soll beim ersten Start weitere Apps installieren können. Bisher ist es so, dass der Anbieter gewünschte zusätzliche Apps bereits mit dem Gerät ausliefern muss. Diese zusätzlichen Apps sollen über den Firefox Marketplace gehostet werden und können vom Nutzer natürlich auch gelöscht werden. Ebenso sollen zusätzliche Sprachen beim ersten Start installiert werden können.

Webmaker-App. Die Webmaker-App soll eine besonders einfache Oberfläche bereitstellen, um mobile Applikationen direkt auf dem Smartphone zu erstellen und zu veröffentlichen und damit letztlich Inhalte anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Im Google Play Store steht die Webmaker-App als Betaversion für Android zum Download bereit und ist auch als Teil von Firefox OS 2.5 geplant.

Privatsphäre-Features. Es werden konkret zwei Features genannt: ein Tracking-Schutz, welcher dieselbe Blacklist nutzen soll wie der für die Desktop- und Android-Version von Firefox geplante Tracking-Schutz, sowie ein Privater Modus für den Browser.

Pin the Web. Die Idee hier ist es, jede beliebige Webseite und dank strukturierter Daten auch Fotos, Videos, Termine, Kontakte etc. mit wenigen Klicks auf dem Homescreen anpinnen zu können. Natürlich sind die angepinnten Inhalte auch darüber hinaus in das System integriert (Suche, Gruppierung im Taskmanager, Browser-Startseite). Das Konzept wurde in einem eigenen Artikel auf diesem Blog bereits ausführlich vorgestellt.

Performance. Mozilla möchte sowohl die Startgeschwindigkeit des Systems verbessern als auch die Zeit, welche eine App zum Öffnen benötigt.

Portierung erster Apps auf neue Architektur. Unter dem Codenamen „New Gaia Architecture“ oder kurz NGA arbeitet Mozilla an einer neuen Architektur für Apps, was vor allem der Performance zu Gute kommen soll, da Web-Apps nach Ansicht von Mozilla noch nicht so performant seien, wie sie sein könnten. In Firefox OS 2.5 sollen die ersten vier System-Apps für die neue Architektur portiert werden: Kontakte, SMS, Musik, FM-Radio.

Bessere RTL-Unterstützung. Mozilla möchte die Unterstützung für Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird, weiter verbessern.

Benutzbarkeit mit vollem Speicher. Firefox OS unterstützt derzeit nur unzureichend die Situation, wenn der Speicher des Gerätes voll ist, dann können einige Funktionen nicht mehr genutzt werden. Dies soll sich in Firefox OS 2.5 ändern.

Sprachsteuerung. Mit Firefox OS 2.5 sollen wenigstens acht konfigurierbare Sprachkommandos unterstützt werden, mit denen Nutzer Funktionen des Gerätes steuern können.

Updates. Als ein weiterer Punkt wird aufgeführt, Updates selbst direkt an die Contributors ausliefern zu können. Ob und inwiefern Endnutzer hiervon profitieren, lässt sich anhand der bislang nur wenig verfügbaren Informationen nicht herauslesen.

A/B-Tests. Für die Entwickler von Firefox OS soll es die Möglichkeit geben, A/B-Tests mit einem Teil der Nutzer durchzuführen.

Bugzilla Lite. Bugzilla Lite ist eine App, welche es Nutzern erlaubt, direkt auf dem Smartphone mögliche Fehler an Mozilla zu melden.

Support-App. Die BuddyUp-App (auch im Firefox Marketplace erhältlich) ist eine App, über welche Nutzer von Firefox OS Hilfe bei Problemen erhalten können.

July 05, 2015 01:15 PM

July 03, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 02, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: Änderung des Zeitplans bezüglich Signierung von Add-ons

Add-ons müssen in Zukunft von Mozilla signiert sein, damit sie in Firefox installiert werden können. Verpflichtend wird die Signatur nun eine Firefox-Version später als ursprünglich geplant.

Zum Schutz seiner Nutzer führt Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons ein. Für Add-on, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, sollte sich dadurch nicht viel ändern, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on zur Signierung einreichen. Wie das funktioniert, kann hier nachgelesen werden. Normalerweise sollte auch dies kein Problem sein.

Der ursprüngliche Plan sah vor, nicht signierte Add-ons in Firefox 40 standardmäßig zu deaktivieren (mit der Option, die Signaturpflicht zu deaktivieren) und mit Firefox 41 die Signaturpflicht zu erzwingen. Dieser Zeitplan hat nun eine Korrektur erhalten. Firefox 40 soll zunächst nur warnen, die Deaktivierung nicht signierter Add-ons mit Firefox 41 erfolgen und erst mit Firefox 42 wird die Signierung von Add-ons dem neuen Plan nach verpflichtend sein. Firefox 42 erscheint voraussichtlich am 2. November.

Nichts ändert sich daran, dass die Signaturpflicht nur für finale sowie Betaversionen von Firefox gelten wird und in Firefox Nightly sowie Firefox Developer Edition deaktiviert werden kann. Darüber hinaus wird Mozilla spezielle Builds der finalen sowie Betaversionen ohne offizielles Firefox-Branding veröffentlichen, welche ebenfalls eine abschaltbare Signaturpflicht besitzen werden.

July 02, 2015 09:04 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: Trunk Build SeaMonkey-2.39a1.en-US.win32.installer.exe

NewNightly239

 

 

Gute Nachricht von Edmund Wong: Ein erster “offizieller” Trunk Nightly ist verfügbar. Nach seinen Erläuterungen ist das Erstellen der Builds noch ein extrem mühsamer, manueller Prozess, aber ein erster Schritt ist gemacht. Die Qualität der Builds ist noch unklar, wir Tester sind gefragt.


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July 02, 2015 08:36 AM

July 01, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: „Neuer Tab“-Seite mit neuer Kachel der deutschsprachigen Gemeinschaft

Wer in Firefox einen neuen Tab öffnet, sieht standardmäßig eine Seite mit Kacheln verschiedener Webseiten. Dabei handelt es sich um die vom Nutzer meistgenutzten Webseiten oder auch um selbst fest gelegte Webseiten. Neue Firefox-Nutzer sehen hier eine vordefinierte Auswahl von Webseiten. Ab sofort ist auch die deutschsprachige Mozilla-Gemeinschaft mit einer Kachel vertreten.

Beim Öffnen eines neuen Tabs in einem frischen Profil zeigt Firefox sinnvollerweise nicht etwa eine leere Seite an, da die Chronik ja noch nicht befüllt ist, sondern hat schon ein paar Kacheln vorbelegt. Gesponsort ist hier übrigens nur eine einzige Kachel, die restlichen neun sind Seiten, die in direktem Zusammenhang zu Mozilla stehen, beispielsweise führt eine Kachel zu Mozillas Datenschutzprinzipien.

Die Community spielt für Mozilla traditionell eine sehr große Rolle. Dies wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass deutschsprachige Firefox-Nutzer nun eine Kachel sehen, welche auf die Webseite der deutschsprachigen Mozilla-Community führt.

Deutschsprachige Mozilla-Gemeinschaft

Genauer führt diese Kachel zur neuen Gemeinschaftsseite der deutschsprachigen Mozilla-Community, stellt einen Teil der ehrenamtlichen Helfer vor und bietet damit einen guten Einstieg für jeden, der auch gerne Teil der Gemeinschaft wäre. Die Seite ist natürlich auch direkt aufrufbar. Interessierte hier entlang!

Deutschsprachige Mozilla-Gemeinschaft

July 01, 2015 08:06 PM

June 30, 2015

Sören Hentzschel

Veröffentlichung von Firefox 39 verzögert sich

Wer auf die für heute geplante Veröffentlichung von Firefox 39 wartet, muss sich noch ein wenig gedulden, denn die Veröffentlichung verzögert sich aufgrund eines Absturz-Problems, welches Mozilla vor der Veröffentlichung beheben will. Die Verzögerung betrifft ebenfalls Firefox ESR, Firefox für Android sowie die ursprünglich für Donnerstag geplante Beta 1 von Firefox 40.

Wer die geplanten Releasetermine von Firefox kennt und seinen Browser heute nach Updates hat suchen lassen, dem ist vielleicht aufgefallen, dass das für heute geplante Update auf Firefox 39 noch nicht erschienen ist. Der Grund ist denkbar einfach: Firefox 39 ist noch nicht fertig. Mozilla kämpft aktuell noch mit einer möglichen Absturzursache bei Programmstart, deren Behebung die Veröffentlichung von Firefox 39 verzögert. Von der Verzögerung ebenso betroffen sind die Updates für Firefox ESR, Firefox für Android sowie die kommende erste Beta-Version von Firefox 40. Zunächst soll noch ein weiterer Release Candidate auf dem Betakanal zur Verfügung gestellt werden.

June 30, 2015 07:44 PM

Firefox 41: Mozilla optimiert Speicherverbrauch für Adblock Plus-Nutzer

Werbeblocker sind eine praktische Erfindung, kommen aber zu einem Preis: sie benötigen Ressourcen, teilweise nennenswert mehr als andere Add-ons. Nutzer von Adblock Plus können sich auf eine Optimierung in Firefox 41 freuen, welche besonders diesem Add-on zugute kommt.

Werbeblocker können teilweise signifikante Auswirkungen auf den Speicherverbrauch von Browsern haben. Auch wenn das ein Preis ist, den viele gerne bereit sind zu zahlen, ist das zumindest ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte, insbesondere wenn man Probleme mit dem Speicherverbrauch hat und der Browser an seine Leistungsgrenzen stößt. Gerade die populäre Erweiterung Adblock Plus hat mit der Zeit den Ruf erhalten, besonders speicherhungrig zu sein. Dies hängt zum einen mit Sicherheit damit zusammen, dass es sich hierbei schlicht um die mit Abstand populärste Erweiterung dieser Art handelt. Zum anderen hängt dies aber auch mit der Funktionsweise von Adblock Plus und von Firefox zusammen. Adblock Plus nutzt ein relativ großes Stylesheet, um Elemente zu verstecken, welche nicht blockiert werden können. Dieses wird von Adblock Plus nur einmal global eingebunden, Firefox erstellt davon intern allerdings für jeden Frame eine eigene Kopie und jede davon benötigt Speicher. So kann Adblock Plus in Extremfällen den Speicherverbrauch verdoppeln oder gar noch sehr viel höher ansteigen lassen. Das ist natürlich ein Extremfall, aber ein Fall, wie er vorkommt.

In der Nightly-Version von Firefox 41 ist nun eine entscheidende Änderung gelandet, welche es Firefox erlaubt, identische Stylesheets zwischen den Dokumenten zu teilen. Hiervon profitiert grundsätzlich jeder Firefox-Nutzer, da auch Firefox selbst ein Stylesheet mit Standard-Deklarationen in jedes Dokument einbindet. Während diese Neuerung ein Ersparnis von 120 KB pro Dokument bringt (abzüglich einmal 120 KB, da das Stylesheet einmal eingebunden werden muss), sind die Auswirkungen für Nutzer von Adblock Plus spürbar größer: hier werden über 2 MB pro Dokument eingespart, was sich zu einem deutlichen Speicherersparnis gegenüber Firefox 40 summieren kann. Gerade bei komplexen Webseiten mit vielen iFrames, die dadurch einen extremen Speicherverbrauch verursachen, dürfte der Unterschied entsprechend spürbar ausfallen. Wie viel das bringen kann, belegt ein Testcase eines Extremfalls, bei dem der Speicherverbrauch durch die Änderung um etwa 1,5 GB reduziert worden ist.

Nicht nur Speicher wird durch diese Neuerung gespart, sondern auch reale Zeit, wenn sich diese auch in einem kaum wahrnehmbaren Bereich befindet. Auf dem System des Patch-Erstellers (i7 2,6 GHz Macbook Pro von 2012) resultiert dies laut Bugzilla-Ticket in einem Ersparnis von 0,3ms für Firefox selbst respektive 13ms inklusive Adblock Plus-Stylesheet pro Seitenaufruf.

June 30, 2015 12:52 AM

June 27, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 41+: Seite festlegen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint

Die Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, konnte bislang in Firefox beliebig angepasst werden, indem ein Schalter über about:config angepasst wurde. Ab Firefox 41 wird dies aus Hijacking-Gründen nicht länger möglich sein. Bereits jetzt gibt es ein von mir entwickeltes Add-on, welches diese Funktion zurück in Firefox bringt. Das Add-on steht ab sofort auf Mozillas Add-on-Webseite zum Download bereit.

Mit Firefox 41 (und höher) ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

Betroffen ist Firefox ab der morgen erscheinenden Nightly-Version von Firefox 41. Und bereits jetzt gibt es Ersatz für diese verloren gegangene Funktion. Ich habe ein kleines Add-on geschrieben, welche genau diese Möglichkeit zurück in Firefox bringt. Das Add-on steht unter der MIT-Lizenz, der Quelltext ist öffentlich einsehbar, das Add- ist signiert und damit auch schon bereit für die Nutzung, wenn die Signierung von Add-ons verpflichtend wird.

Verwendungsweise
Einfach die gewünschte URL in den Einstellungen des Add-ons eintragen. Änderungen werden umgehend übernommen. Es ist kein Neustart oder dergleichen notwendig. Wird das Feld leer gelassen, wird automatisch die Standard-Seite about:newtab angenommen.

Quelltext
Quelltext auf git.agenedia.com

Download
Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)

Screenshot

Besonderes Danke an Mozilla

Wer Add-ons für Firefox entwickelt, weiß vermutlich, dass es teilweise mehrere Wochen dauern kann, bis ein Add-on ein Review erhält. Bei diesem Add-on hat es keine fünf Minuten (!) gedauert, bis ein vollständiges Review gewährt worden ist. Darüber hinaus möchte ich noch einmal die Tatsache positiv hervorheben, dass Mozilla eine extrem einfach zu verwendende Schnittstelle als Ersatz implementiert hat, um die Funktionalität wiederherzustellen. Diese Änderung geht also definitiv nicht gegen die Anpassbarkeit durch die Nutzer, das kann Mozilla beim besten (oder eher schlechtesten) Willen absolut nicht vorgeworfen werden, ansonsten hätte Mozilla diese Option einfach ersatzlos streichen können. Viel mehr ist es so, dass jede tolle Option in Firefox auch für schlechte Dinge genutzt werden kann und das Ändern solcher Einstellungen gegen den ausdrücklichen Willen des Nutzers zu einem ernsten Problem geworden ist. Für Mozilla muss es darum gehen, die Masse zu schützen und es sind nicht die Experten, die eine Einstellung über about:config verändern können, die besonders geschützt werden müssten, sondern die Nutzer, welche diese Art der Anpassung nicht kennen. Wer about:config zu so einem Zweck verändern kann, dem ist auch die Installation eines Add-ons zuzumuten – meiner persönlichen Ansicht nach.

June 27, 2015 04:46 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: Beta Build SeaMonkey-2.35.en-US.win32-20150626.zip

NewNightly35

 

 

 

 

Zukünftig (so lange wie wegen des WINDOWS-Build-Problems notwendig) werde ich versuchen, hier zeitnah über neu eingestellte Builds zu informieren. Die Benachrichtigung erfolgt stets mit dem oben sichtbaren Minimal-Inhalt.

Es gibt die 3 Kategorien New Trunk build, New Aurora build, New Beta build. Nach Aufruf der entsprechenden Artikel über die WORDPRESS-Kathegorienwolke kann ein RSS-Feed abonniert werden, der nur über neue Artikel aus der entsprechenden Kategorie informiert, so dass interessierte Nutzer zukünftig gezielt Informationen über sie interessierende neue Builds erhalten können und dann diese Builds frühzeitig ausprobieren können.

Oder wer mag kann auch auf Twitter dem Hashtag folgen.


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
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June 27, 2015 02:28 PM

June 26, 2015

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.1 und Rust 1.2 Beta stehen bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Sechs Wochen nach der Fertigstellung von Rust 1.0 stehen nun Rust 1.1 und Rust 1.2 Beta bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas neue Engine Servo entwickelt wird, wurde ein Release-Zyklus versprochen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Erwartungsgemäß wurde nun also, sechs Wochen nach Erscheinen von Rust 1.0, die Verfügbarkeit von Rust 1.1 und Rust 1.2 Beta angekündigt.

Rust 1.1

Hervorgehoben in der Ankündigung werden die schnelleren Kompilierzeiten. So soll Rust 1.1 hierbei eine Verbesserung um 32 Prozent gegenüber Rust 1.0 vorweisen können. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei der Ausgabe von Fehlermeldungen beim Kompilieren. Über das Flag –explain stehen für viele Fälle ausführlichere Informationen zur Verfügung. Neue std::fs-APIs erweitern die Schnittstellen für den Zugriff auf das Dateisystem, womit es nun beispielsweise möglich ist, den Rust Paketmanager Cargo mit Rust zu kompilieren. Weitere Neuerungen sind den Release Notes zu entnehmen.

Rust 1.2 Beta

Auch in Rust 1.2 wird wieder an der Performance-Schraube gedreht: Benchmarks zeigen eine weitere Verbesserung der Kompilierzeit um noch einmal 30 Prozent gegenüber Rust 1.1. Parallel Codegen, noch nicht standardmäßig aktiviert, kann außerdem die Erstellung großer Builds im Debugmodus beschleunigen, hier werden 33 Prozent als erste Zahl auf einem System mit Vier-Kern-CPU genannt. Cargo hat ebenfalls Performance-Verbesserungen erhalten. Außerdem erhält Rust 1.2 eine erste Unterstützung für Microsoft Visual C (MSVC).

June 26, 2015 09:54 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neuer WINDOWS 2.35 Nightly – Bitte testen!

Der Entwickler Philip Chee machte auf mozillaZine auf einen neuen SeaMonkey 2.35 Nightly (seamonkey-2.35.en-US.win32-20150626.zip) aufmerksam und bittet um intensive Tests mit Bug-Reports.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Nach  meinem bisher halbstündigen Test läuft diese Version übrigens problemlos mit dem deutschen Sprachpaket von dieser Seite.

Wenn wir jetzt noch Versionshinweise hätten …

Einige Details zum Build:
Build Machine: lenovo-PC
Build platform target: i686-pc-mingw32
Compiler flags:
-TC -nologo -D_HAS_EXCEPTIONS=0 -W3 -Gy -arch:IA32 -FS -wd4244 -wd4267 -wd4819 -we4553
-TP -nologo -D_HAS_EXCEPTIONS=0 -W3 -Gy -arch:IA32 -FS -wd4251 -wd4244 -wd4267 -wd4345 -wd4351 -wd4482 -wd4800 -wd4819 -we4553 -GR- -DNDEBUG -DTRIMMED -Zi -UDEBUG -DNDEBUG -O1 -Oi -Oy-
Configure arguments:
–enable-application=suite –enable-optimize –disable-debug –enable-debug-symbols –enable-tests –enable-jemalloc –enable-calendar –with-windows-version=603 –enable-crashreporter –enable-release –enable-update-channel= –enable-update-packaging –enable-profiling –with-external-source-dir=c:/t1/hg/comm-release


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
Paypal Transfer


June 26, 2015 05:57 PM

June 25, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: Standard-Suchmaschine in Sekundenschnelle ändern & weitere Effizienz-Tipps

Mit Firefox 36 hat Mozilla die alte Suchleiste durch eine neue Suchleiste ersetzt, welche vor allem die häufige Verwendung verschiedener Suchmaschinen verbessern soll. Das Ändern der Standard-Suchmaschine ist auf den ersten Blick umständlicher geworden. Was vielen nicht bekannt ist: Tastatur-Befehle erlauben eine extrem effiziente Benutzung der neuen Suchleiste. Damit ist auch das Ändern der Standard-Suchmaschine kein großer Aufwand.

Wer die von Firefox verwendete Standard-Suchmaschine ändern möchte, kann dies über die Firefox-Einstellungen im Reiter Suche machen. Aber es geht auch einfacher; bei fokussierter Suchleiste kann ganz einfach bei gedrückter Strg-Taste (OS X: Cmd) mit den Pfeiltasten die Standard-Suchmaschine geändert werden.

Doch das ist nicht das einzige nützliche Tastatur-Kommando: wird stattdessen die Alt-Taste gedrückt gehalten, kann die Suchmaschine für die aktuelle Suche ohne Verwendung der Maus geändert werden. Dies hat dann keine Auswirkungen auf die Standard-Suchmaschine. Wird keine weitere Taste gedrückt, navigiert man mit den Pfeiltasten in den Suchvorschlägen respektive der Suchchronik. Und wer diese Tipps anwendet, will möglicherweise auch gleich die Suchleiste mit der Tastatur fokussieren, so dass die Maus überhaupt nicht mehr benötigt wird. Das geht über die Tastenkombination Strg + K (OS X: Cmd + K). Dies funktioniert sogar, wenn die Suchleiste im Firefox-Menü und nicht in der Navigationssymbolleiste ist. In dem Fall öffnet Firefox das Menü und fokussiert dann das Suchfeld.

Mit diesen Tipps sollte sich die Suchleiste von Firefox deutlich effizienter nutzen lassen.

Pro-Tipps: über die Einstellungen kann die Reihenfolge der Suchmaschinen, wie sie in der Suchleiste erscheinen, angepasst werden, dies geschieht ganz einfach per Drag and Drop. Wird der Haken bei einer Suchmaschine entfernt, erscheint diese nicht länger im Suchfeld. Suchmaschinen können hier aber auch komplett entfernt werden. Per Doppelklick in die entsprechende Spalte können für jede Suchmaschine Schlüsselwörter vergeben werden. Auf diese Weise können verschiedene Suchmaschinen auch in der Adressleiste benutzt werden. Beispielsweise führt bei „y“ als Schlüsselwort für Yahoo! die Eingabe von „y firefox“ zu einer „firefox“-Suche auf Yahoo!. Live-Suchvorschläge im Suchfeld können ebenfalls hier deaktiviert werden, falls nicht erwünscht.

June 25, 2015 09:59 PM

June 24, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla möchte es einfacher machen, Chrome-Erweiterungen für Firefox zu portieren

Von den relevanten Browsern besitzt Firefox das wohl mächtigste Erweiterungssystem. Entwickler von Add-ons können nahezu jeden Aspekt von Firefox verändern. Doch heißt das nicht automatisch, dass jedes Add-on, welches für andere Browser existiert, auch für Firefox existiert. Um es Entwicklern von Add-ons einfacher zu machen, hat sich Mozilla die Chrome Extension API vorgenommen und erweitert Firefox um fehlende Schnittstellen.

Unter den Abhängigkeiten des Meta-Tickets mit dem Titel „Parity with Chrome extension API“ in Mozillas Bugtracker sind in den letzten Wochen mehrere Patches in Firefox gelandet, welche Entwicklern von Add-ons zugute kommen sollen. Die Idee ist einfach: Erweiterungen für Googles Browser Chrome sollen mit möglichst wenig Aufwand für Firefox portiert werden können. Hierfür ist es naheliegenderweise sinnvoll, möglichst ähnliche Schnittstellen zu besitzen.

Mozilla-Entwickler Erik Vold hat vor wenigen Wochen mit „Chrome Tailor“ außerdem ein experimentelles Tool auf GitHub veröffentlicht, welches aus Chrome-Erweiterungen Add-ons für Firefox machen soll. Welche Chrome-APIs unterstützt werden, kann der Information im Repository entnommen werden.

June 24, 2015 09:46 PM

June 22, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla, Google & Microsoft arbeiten gemeinsam an Binärformat für das Web

Mozilla, Google und Microsoft kooperieren bei der Entwicklung eines Binärformats für das Web, welches deutliche Geschwindigkeitsvorteile gegenüber JavaScript verspricht. Noch steht WebAssembly, kurz: wasm, aber ganz am Anfang.

Mozilla, Google und Microsoft haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte im Bereich der JavaScript-Performance gemacht. Doch schnell ist nicht schnell genug, vor allem wenn es um komplexere Anwendungen als einfache Webseiten geht. Aus diesem Grund haben sich Googles Experten für V8 und Portable Native Client (PNaCl), Entwickler von Microsoft sowie Mozillas Spezialisten für asm.js und Emscripten zusammengetan, um einen neuen Standard zu schaffen, der JavaScript ergänzen soll: WebAssembly, oder kurz wasm.

Ähnlich wie bei Mozillas asm.js oder Googles PNaCl ist WebAssembly das Resultat kompilierten Codes. Zunächst wird vorrangig auf C und C++ abgezielt, später sollen weitere Sprachen unterstützt werden. Das Projekt steckt noch relativ am Anfang und es ist noch unklar, wann mit einer nativen Unterstützung in den gängigen Browsern zu rechnen ist. Bis dahin soll eine Polyfill-Bibliothek WebAssembly kompatibel zu aktuellen Browsern machen, welche den wasm-Code in JavaScript konvertiert. Erste Experimente mit einem Polyfill-Prototyp zeigen eine Verbesserung der Performance um den Faktor 23 für das Dekodieren des Binärformats gegenüber dem Parsen der entprechenden asm.js-Quelle. Die Entwicklung kann von Interessierten über GitHub verfolgt werden, wo auch eine FAQ-Seite bereitsteht, welche wichtige Fragen zu diesem Thema ausführlich beantwortet. Unter anderem wird dort die Frage nach einer Quelltextansicht, die sich unweigerlich in Anbetracht der Tatsache stellt, dass es sich bei WebAssembly um ein Binärformat handelt, bejaht. Eine andere Wiki-Seite zeigt mögliche Anwendungsfälle für WebAssembly. Weitere Informationen gibt es in im Blog von Mozilla-Gründer und JavaScript-Erfinder Brendan Eich sowie im Blog von Mozilla-Entwickler Luke Wagner.

June 22, 2015 10:46 PM

Michael Speier

#Mozilla Projekte: Firefox ist nicht alleine!

(Edit: Ein Protokoll bei Instantbird vergessen, das habe ich nun hinzugefügt bzw. die Liste ausgebessert! XMMP ist auch bekannt als Jabber)

Werte Leserinnen und Leser,

Mozilla Logoes geht tatsächlich weiter hier! Nach mehreren Wochen Pause (ich war bei meiner Ex-Frau, da unser Sohn zu Besuch hier war) bin ich der Meinung, daß wieder mal ein neuer Artikel hier auf dem Castle erscheinen sollte. Ich habe ja doch einiges zum aufarbeiten, also fange ich mal an.

 

Wie der Titel schon andeutet geht es hier um Projekte, die wie der Firefox auf Gecko von Mozilla basieren. Davon gibt es mehr, wie die meisten Leute vermuten. Auch ein paar Add-ons werde ich vorstellen, von denen einige allerdings eher weniger für einen normalen Anwender gedacht sind! Einen ersten Eindruck über die Projekte gibt es hier:

Featured Mozilla-Based Applications

Wie bei Mozilla üblich werden diese Projekte auf der deutschen Website boykottiert, hier in Deutschland darf es wohl nur Firefox, Thunderbird und das Firefox OS geben! Juckt mich nicht, ich stell hier trotzdem nun ein paar dieser Projekte vor. Zu denen schreibe ich auch etwas, Firefox, Thunderbird, SeaMonkey, ChatZilla und Lightning brauche ich euch aber kaum erklären. ;-) Also los geht’s!

 

Instantbird

Instantbird ist ein plattformunabhängiger Multimessenger, welcher derzeit folgende Protokolle unterstützt:

  • AIM
  • Facebook Chat
  • Gadu-Gadu
  • Google Talk
  • GroupWise
  • ICQ
  • IRC
  • MSN
  • MyVZ
  • MySpaceIM
  • Netsoul
  • Odnoklassnike
  • QQ
  • Simple
  • Sametime
  • SchülerVZ
  • StudiVZ
  • Twitter
  • XMMP/Jabber
  • Yahoo
  • Yahoo JAPAN

Für einen kostenlosen Messenger ist das natürlich eine ganze Menge, die man so eher selten findet. Vor allem bei Facebook haben die meisten Messenger ziemliche Schwierigkeiten, mit Instantbird funktioniert das aber bis jetzt einwandfrei. Das Besondere daran finde ich allerdings, daß es wie z. B. für Firefox üblich auch Add-ons gibt! Wer also entsprechende Kenntnisse hat, der kann da noch viel mehr aus Instantbird holen.

Was mir bei Instantbird derzeit fehlt ist ein Zugang zu Skype, dann wäre das Teil wirklich perfekt. Dafür gibt es allerdings eine entsprechende Bug-Meldung, es wird also aktuell daran gearbeitet. Die letzte Testversion (1.6) für Linux ist sogar von heute, aktueller geht es wohl kaum! ;-) Natürlich hat diese Version noch gehörige Fehler und sie ist nur in englischer Sprache verfügbar, aber man kann doch irgendwie damit arbeiten.

 

KompoZer

Der KompoZer ist ein sehr umfangreiches Programm zum erstellen von Websites, wobei man zwischen WYSIWYG und HTML-Modus wechseln kann. Er hält sich dabei an die Vorgaben des W3C, so daß man die damit erstellten Sites eigentlich mit jedem Browser vernünftig betrachten kann. Meine eigene Site (also nicht das Castle hier) habe ich auch damit erstellt, wobei ich das eigentliche Grundgerüst jedoch mit einem reinen Texteditor erstellt habe. Der KompoZer hat nämlich von HTML5 und CSS3 wenig bis keine Ahnung, aber mit Hilfe eines Texteditors und etwas Verständnis in der Materie kann man ihm dabei auf die Sprünge helfen.

Auch der KompoZer kann durch verschiedene Add-ons erweitert werden, was auf jeden Fall zu empfehlen ist! Es gibt zwar nur ein paar davon, diese sind aber meistens sehr nützlich. Der KompoZer wird allerdings leider nicht mehr weiter entwickelt, was ich irgendwie nicht ganz verstehe. Stattdessen gibt es eine Art Nachfolger namens BlueGriffon, bei dem jedoch wichtige Funktionen nur über zum größten Teil kostenpflichtige Add-ons zu erreichen sind! Aus diesem Grund bekommt er auch keinen Link von mir, denn gerade der CCS-Editor ist eine der wichtigsten Funktionen eines HTML-Editors. Hierfür 14,37 €uro zu verlangen halte ich für eine ziemliche Unverschämtheit, deswegen boykottiere ich den BlueGriffon bei jeder Gelegenheit!

 

Nightingale

 Nightingale ist ein Fork des Mediaplayers Songbird. Nightingale wurde ursprünglich erschaffen, da von Songbird die Version für Linux aufgegeben wurde. Mitte 2013 wurde Songbird komplett eingestellt, so daß man Nightingale nun als dessen direkten Nachfolger betrachten darf.

Auch Nightingale kann über Add-ons erweitert werden, z. B. um die gerade laufenden Songs bei Last.fm bekannt zu geben. Auch das Aussehen läßt sich über Themes anpassen, wobei die Auswahl nicht besonders groß ist. Leider muß ich aber auch dazu sagen, daß viele Add-ons mit der aktuellen Version von Nightingale nicht kompatibel sind. Manche lassen sich zwar installieren, haben aber praktisch keine Funktion oder funktionieren nicht richtig!

Übrigens arbeiten Instantbird und Nightingale wohl zusammen, in Instantbird erscheint nämlich jedes Lied von Nightingale als Statusmeldung! ;-)

Auch an Nightingale wird weiter gearbeitet, es wird wohl im Laufe des Jahres Version 1.13 erscheinen. Die letzte Alpha-Version ist vom 16.03.2015, man darf also gespannt sein! Auch an einigen Add-ons wird gearbeitet, lassen wir uns also überraschen.

 

Add-ons

Einige von euch wissen ja, daß ich auch im Forum Camp Firefox bin. Dort findet man auch meine aktuelle Konfiguration von SeaMonkey, wozu natürlich auch die installierten Add-ons (ja, das sind bei mir eine ganze Menge!) gehören. Einige davon wie Adblock Plus sind ja sehr bekannt und weit verbreitet, andere wiederum sind eher unbekannt und werden auch selten von einem normalen Anwender benötigt. Genau von diesen werde ich hier aber nun ein paar vorstellen, da ich sie für sehr nützlich halte! Alle hier vorgestellten Add-ons funktionieren mit SeaMonkey, für Firefox und Thunderbird schreibe ich es extra zum entsprechenden Abschnitt hinzu!

 

BBCodeXtra

BBCodeXtra ermöglicht es den Anwendern, daß man in Foren oder auch auf dem Blog spezielle HTML-Codes einfügen kann. Das ist sehr praktisch, wenn diese nicht von vornherein verfügbar sind. Das klappt zwar nicht überall, da manche Codes aus mir nicht ersichtlichen Gründen nicht immer erlaubt sind. Meisten jedoch funktioniert es sehr gut, so daß ich dieses Add-on den geneigten Leserinnen und Lesern empfehlen möchte. Das Add-on funktioniert nicht mit Thunderbird oder dem Mail- und News-Client von SeaMonkey!

 

Calculator

Calculator ist wie der Name schon andeutet ein Taschenrechner, welcher sich als extra Fenster oder Tab öffnen läßt.  Sehr praktisch, wenn man ab und zu mal was berechnen will. Man muß dann nicht immer in der Startleiste des Betriebssystems oder so nach seinem eigenen Rechner suchen, man klickt einfach auf das Icon in der entsprechenden Menüleiste von Firefox bzw. in meinem Fall SeaMonkey. Leider steht dieses Add-on nicht für Thunderbird zur Verfügung, es funktioniert auch nicht im Mail-Client von SeaMonkey! Ist hierbei jedoch egal, wenn man es im jeweiligen Browser als Fenster öffnet.

Calculator ist ziemlich umfangreich, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht wirklich sieht. Umrechnungen von Celsius auf Fahrenheit oder Kelvin und noch einiges mehr sind kein Problem, er hält sich auch an die Regel „Punkt vor Strich“, also „mal“ und „geteilt“ gehen vor „plus“ und „minus“. Auch Klammerrechnungen werden von Calculator beherrscht, es sind also auch relativ komplexe Berechnungen damit möglich!

 

clamdrib LIN

clamdrib LIN ist vielen von euch ja schon bekannt, es ist jetzt also auch ganz offiziell bei AMO erhältlich und hat angeblich bereits 120 Nutzer! :mrgreen: Da ich derzeit allerdings viel mit dem ebenfalls von mir übernommenem WP-Theme Calotropis beschäftigt bin geschieht dort nicht besonders viel, aber clamdrib LIN läuft soweit ganz gut. Es ist eben derzeit nur für Linux erhältlich, da es unter Windows Ärger macht bzw. gar nicht funktioniert. Für den Mac habe ich leider immer noch keine Rückmeldung bekommen, testen kann ich das ja nicht selbst.

clamdrib LIN arbeitet mit Thunderbird und dem Mail- und News-Client von SeaMonkey, nicht aber mit Firefox!

 

EPUBReader

EPUBReader ermöglicht es, daß man seine ePup-Dateien wie z. B. Bücher direkt im Browser lesen kann. Man benötigt also kein extra Programm dafür, so daß ich dieses Add-on wärmstens empfehlen kann!

Für die Nutzer von SeaMonkey:
Laßt euch nicht von Mozilla/AMO verarschen von wegen inkompatibel, daß Add-on funktioniert auch mit dem derzeit aktuellen SeaMonkey 2.33.1 ohne Probleme! Nutzer von Thunderbird bleiben jedoch außen vor, damit funktioniert das Add-on nicht.

 

FireFTP

FireFTP ist ein FTP-Client als Add-on, welcher den meisten Ansprüchen wohl genügen dürfte. Bei mir hat das Add-on bereits vor Jahren das Programm FileZilla ersetzt, da es auch relativ einfach zu bedienen ist.

Auch hier gilt für Nutzer von SeaMonkey das Gleiche wie bei EPUBReader, FireFTP läuft einwandfrei mit dem aktuellen SeaMonkey! Außerdem behauptet die Website des Herstellers, daß man Firefox hierfür herunter laden muß. Holt euch das Add-on stattdessen über den obigen Link bei AMO und gut ist, der Hersteller hat einfach nur den Knall noch nicht gehört! Sein anderes Add-on FireSSH ist übrigens in der neuen Version 0.94.7.1 nicht mehr kompatibel mit SeaMonkey, das muß mit dem „Extension Converter for SeaMonkey“ erst konvertiert werden! Aus dem Absatz geht es schon mehr oder weniger hervor: FireFTP funktioniert nicht mit Thunderbird!

 

Mnenhy

Mnenhy ist nun wirklich etwas besonderes, da es ursprünglich nur für die Mozilla Application Suite und derenn Nachfolger SeaMonkey entwickelt wurde. Inzwischen kann man Mnenhy auch mit Thunderbird und Firefox verwenden, welche dadurch ebenfalls ein paar neue Funktionen bekommen. Mehr schreibe ich dazu nicht, lest euch besser die (deutsche!) Anleitung durch!

 

PrefBar

Die PrefBar ist ein Add-on, welches verschiedene Buttons und andere Auswahlmöglichkeiten bietet. Dabei ist sie auch so flexibel, daß man sie auch mit weiteren Buttons erweitern kann. Außerdem besteht sogar die Möglichkeit, daß man sich eigene Buttons selbst erstellt! Man kann mit der PrefBar z. B. Flash, Java oder JavaScript deaktivieren, den Referer ändern und vieles mehr. Auch für PrefBar gilt wie schon für Mnenhy, daß ihr euch die entsprechende Dokumentation durchlesen solltet. Außerdem funktioniert PrefBar nicht mit Thunderbird!

 

QuickNote

QuickNote ist zumindest für mich eines der wichtigsten Add-ons, da ich damit meine Notizen und Links für meine Artikelrecherche verwalte! Es stehen hierfür bis zu 6 Notizzettel zur Verfügung, so daß man auch verschiedene andere Notizen hinterlassen kann. Die verschiedenen Notizen werden als einfache *.txt-Datei gespeichert, wobei man den Ort und den Namen der Dateien frei wählen kann.

Man kann QuickNote wahlweise in einem neuen Tab oder in einem neuen Fenster starten lassen, was für meine Zwecke äußerst praktisch ist. Da ich ja mit zwei Monitoren arbeite verschiebe ich das Fenster von QuickNote einfach auf den zweiten Bildschirm und habe es dadurch immer zur freien Verfügung, damit ich Links einfach nach einer kurzen Bewegung mit der Maus nach rechts einfügen kann.

QuickNote arbeitet mit SeaMonkey, Firefox und Thunderbird zusammen! Ich prüfe das demnächst, ob man das Add-on eventuell auch mit anderen Mozilla-Projekten (z. B. Instantbird) verwenden könnte.

 

Restartless Restart

Zwischendurch kann es ja mal vorkommen, daß man seinen SeaMonkey, Firefox oder Thunderbird neu starten muß. Hier kommt Restartless Restart in’s Spiel, denn es stellt hierfür einen Button für die Symbolleiste und eine entsprechende Funktion im Datei-Menü zur Verfügung. Im Add-on-Manager kann man noch ein paar Einstellungen vornehmen, das war es auch schon. Dieses Add-on funktioniert ebenfalls mit SeaMonkey, Firefox und Thunderbird. Auch dieses Add-on wäre für andere Mozilla-Projekte von Nutzen, schau mer mal! ;-)

 

Torrent Tornado

Torrent Tornado ist ein Torrent-Client, welcher in einem Tab im Browser läuft. Sehr praktisch, wenn man mal nebenher etwas herunterladen will und hierfür kein extra Programm starten möchte. Ich zum Beispiel teste gerne mal ein anderes Linux in einer VM (VirtualBox) und diese werden sehr oft nur per Torrent angeboten, hier ist das Add-on gerade gut genug.  Wenn man allerdings öfter über Torrent etwas holt, dann ist ein vernünftiger Torrent-Client jedoch die bessere Wahl.

Torrent Tornado funktioniert mit SeaMonkey und Firefox, nicht aber mit Thunderbird!

 

Web Developer

Den Hammer habe ich mir nun für den Schluß aufgehoben, nämlich den Web Developer! Firefox und SeaMonkey bieten ja schon einige Tools für Web-Entwickler, doch dieses Add-on ist nicht mehr zu überbieten. Viele Leute schwören ja auf Firebug und den HTML Validator, aber gegen den Web Developer sind das Spielereien. Außerdem haben Firebug und der HTML Validator einzeln schon meinen SeaMonkey ziemlich ausgebremst, mit beiden Add-ons zusammen konnte man fast nicht mehr arbeiten!

Klar ist der Firebug ein mächtiges Werkzeug, auch der HTML Validator ist nicht zu verachten. Aber Chris Pederick hat hier ein Tool erschaffen, von dem sich die anderen beiden Add-ons ein ziemlich großes Stück abschneiden sollten. Vor allem bremst der Web Developer nicht gleich den ganzen Browser aus, man bemerkt ihn praktisch gar nicht. Außerdem kann man die Toolbar ausschalten, denn sämtliche Funktionen sind auch über das Menü „Extras“ oder auch mit der rechten Maustaste (Kontextmenü) erreichbar.

Der Web Developer funktioniert nicht mit Thunderbird!

 

Mein Fazit:

Drei Projekte basierend auf Gecko und 11 Add-ons habe ich euch hier kurz vorgestellt, welche eher weniger weit verbreitet sind. Die Projekte Instantbird und Nightingale sind hierbei sehr interessant, da sie immer noch weiter entwickelt werden. Auch die vorgestellten Add-ons für SeaMonkey, Firefox und Thunderbird sind aktuell, sämtliche Links führen hierbei auf die Add-on-Seite für SeaMonkey! Alle vorgestellten Projekte und Add-ons sind bei mir in Verwendung, sie funktionieren also klaglos.

Ihr könnt euch gerne über die Projekte und Add-ons weiter informieren, ihr könnt euch aber auch die anderen Projekte bei Mozilla ansehen. Auch die Add-ons aus meinem verlinkten SeaMonkey-Profil könnt ihr testen, aber bitte holt euch diese soweit möglich immer direkt von AMO. Dort werden sie nämlich nochmal extra geprüft, ob auch wirklich alles damit in Ordnung ist!

 

Für heute verabschiede ich mich mal, die nächsten Artikel sind aber bereits in Planung!

Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Y gwir yn erbyn Y byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

June 22, 2015 07:31 AM

June 20, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Allererste Erfahrungen SeaMonkey 64 bit (Windows 7)

WINDOWS 64Bit Builds …

… funktionieren übrigens weitgehend unauffällig (siehe aber auch Bug 1175598 64Bit: Impossible to make Mail/News default application for mailto:, send from WIN Explorer, … ), wenngleich die Nutzung nach meinen bisherigen Erfahrungen keine (Geschwindigkeits-) Vorteile bringt. Weder habe ich bei der normalen Arbeit mit SeaMonkey das Gefühl, dass das flotter geht, noch sprach ein kleiner Privat-Benchmark für die 64Bit-Builds.

Für den Test habe ich verglichen:

  • N-US SeaMonkey 2.35 (Windows NT 6.1; Win64; x64; rv:38.0) nightly by Philip Chee) Gecko/20100101 Build 20150612212216 (Classic Theme) on German WIN7 64bit

  • EN-US SeaMonkey 2.33.1 (German Language pack) Gecko/20100101 Build 20150321194901 (Classic Theme) on German WIN7 64bit

Na gut, besser hätte ich 2 Builds derselben Version verglichen, wie man sie hier und hier herunter laden kann, mache ich vielleicht auch noch.

Der Test

  1. Browser gestartet
  2. Cache mit dem PrefBar-Addon gelöscht
  3. Per Bookmark-TAB-Gruppe mit 41 ganz unterschiedlichen Webseiten geöffnet
  4. Zeit gestoppt, bis auch die letzte Seite vollständig geladen war

Ich habe einen 50MBit/10MBit VDSL-Anschluss, der zu keiner Zeit des Tests auch nur in die Nähe der Geschwindigkeitsgrenze kam, die CPU-Auslastung lag so im Bereich 20 % … 40%, während die Seiten geladen wurden (ich bilde mir ein bei der 64Bit-Version etwas höher). Speicherauslastung habe ich nicht kontrolliert.

Der Erste Test schien klar für die 64bit-Version zu sprechen 1,5 Minuten im Vergleich zu 2,25-Minuten für 2.33.1 32Bit. Bei 3 weiteren Vergleichstests, die ich direkt im Anschluss durchführte, lag die Ladezeit aber bei beiden Builds stets nach 1,5 Minuten, kein signifikanter Vorteil für 32Bit oder 64bit.

Das Fazit

Mein Schnelltest brachte nichts anderes als ein Test mit Waterfox, den ich vor längerer Zeit durchführte: Man muss lange suchen, um eine Anwendung zu finden, wo die 64-Bit tatsächlich schneller sind, in aller Regel bringt das nix. Auch andere Tests kommen zu diesem Ergebnis, hier eine kleine Auswahl, teils deutsch, teils englisch, oft werden aber einfach nur Waterfox-Homepage-Aussagen nachgeplappert:

  • Softpedia: Waterfox 28 Review – A 64-Bit Version of Firefox
  • pro.de: Waterfox 31.0

Mein kleiner Test erlaubt natürlich keine abschließende Bewertung.

Auf mozilla.support.seamonkey fand ich einen Bericht über deutlich sichtbaren Geschwindigkeitsvorteil.

Wie sind Eure Erfahrungen, auch mit 64-BitVersionen für andere Betriebssysteme?

Weitere Informationsquellen

June 20, 2015 06:03 AM

June 17, 2015

Sören Hentzschel

Let’s Encrypt: Kostenlose TLS-Zertifikate ab September

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA), welche in Zukunft kostenlose TLS-Zertifikate anbieten wird. Im September fällt der offizielle Startschuss.

Sehr viele Webseiten übertragen ihre Daten über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung und nicht über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung.  Die zwei wichtigsten Gründe hierfür dürften eine oftmals komplizierte Einrichtung sein sowie die Tatsache, dass die notwendigen Zertifikate häufig Geld kosten. Mit StartSSL gibt es allerdings auch eine kommerzielle Firma, welche kostenlos TLS-Zertfikate bereitstellt.

Unter anderem Mozilla, die Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust haben im November 2014 die Gründung der Internet Security Research Group (ISRG) bekanntgegeben, die mit Let’s Encrypt diesen Sommer eine Certificate Authority (CA) bereitstellen will, welche kostenlos TLS-Zertfikate ausstellt. Mittlerweile zählen auch der wordpress.org-Betreiber Automattic sowie die Linux Foundation zu den Unterstützern des Projekts.

Nun hat man den inoffiziellen Startschuss für die Woche des 27. Juli sowie den offiziellen Startschuss für die Woche des 14. Septembers bekannt gegeben. Zunächst sollen ab Ende Juli erste Zertifikate für ausgewählte Webseiten ausgestellt werden. Browser und andere Clients müssen dabei noch das entsprechende Wurzelzertifikat installiert haben, denn ausgeliefert wird bislang kein Browser mit einem Wurzelzertifkat von Let’s Encrypt. Dies dient als Testphase, bevor Mitte September der offizelle Start für jeden sein soll. Die dann ausgestellten Zertifikate werden zudem von IdenTrust signiert sein, womit die Zertifikate von Let’s Encrypt direkt von jedem Browser akzeptiert werden.

Sollte der Zeitplan eingehalten werden können, dann haben die beteiligten Organisationen lediglich elf Monate benötigt, um eine komplette Certificate Authority aufzubauen.

June 17, 2015 09:37 PM

June 16, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 41: Suchmaschinen-Vorschläge ergänzen Ergebnisliste in Adressleiste

Die Adressleiste von Firefox kann bereits seit vielen Jahren auch zur Suche über Suchmaschinen verwendet werden. Mozilla hat die Adressleiste in der aktuellen Nightly-Version von Firefox 41 nun optional um Live-Vorschläge der eingestellten Standard-Suchmaschine erweitert.

Die Adressleiste von Firefox ist ein mächtiges Werkzeug und schlägt nicht nur bereits besuchte Webseiten oder Webseiten aus der Chronik vor, sondern erlaubt auch die Suche über Suchmaschinen – entweder bei der eingstellten Standard-Suchmaschine oder bei Verwendung von Schlüsselwörtern auch bei allen anderen installierten Suchmaschinen.

Live-Vorschläge von der eingestellten Standard-Suchmaschine bietet Firefox ebenso bereits seit langem an, bislang aber ausschließlich über das Suchfeld. Die aktuelle Nightly-Version von Firefox 41 beherrscht nun auch Suchmaschinen-Vorschläge direkt in der Adressleiste. In der bisherigen Umsetzung werden die Vorschläge der Suchmaschine dabei aber nicht permanent angezeigt, sondern ergänzen die Ergebnisse im Adressleisten-Auswahlfeld, wenn es keine oder kaum andere Treffer, zum Beispiel aus der Chronik, gibt. Bis dieses Feature in einer finalen Version von Firefox landet, kann sich selbstverständlich noch viel an der Funktionsweise wie auch an der Darstellung ändern.

Natürlich möchte nicht jeder Suchmachinen-Vorschläge in der Adressleiste erhalten und darum lässt sich dieses Feature wie so ziemlich jedes andere Feature von Firefox auch deaktivieren. Dieser Neuerung wurde nicht nur ein Schalter in about:config, sondern eine sichtbare Einstellung im Reiter Datenschutz spendiert, nämlich dort, wo sich auch die Vorschläge aus der Chronik, den Lesezeichen sowie den bereits geöffneten Tabs aktivieren respektive deaktivieren lassen. Wer im Reiter Suche die Suchvorschläge deaktiviert, deaktiviert damit ebenfalls die Vorschläge in der Adressleiste (aber auch in der Suchleiste). Außerdem ist es wahrscheinlich, dass Firefox an noch prominenterer Stelle den Nutzer fragen wird, ob die Vorschläge in der Adressleiste aktiviert werden sollen oder nicht. Wie das aussehen kann, wissen Nutzer von Firefox für Android, denn dort fragt Firefox explizit nach: „Sollen Suchvorschläge angezeigt werden? [Ja] [Nein]“. Aber soweit ist die Implementierung in der Nightly-Version noch nicht.

June 16, 2015 09:59 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Erster WINDOWS 2.35 Nightly

NewNightly35

Der sehnsüchtig erwartete erste SeaMonkey 2.35 Nightly (seamonkey-2.35.en-US.win64-20150612-212216.zip 13-Jun-2015 04:32 45M von Entwickler Philip Chee) kann hier heruntergeladen werden.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Aber es wäre  natürlich toll, wenn möglichst viele erfahrene Nutzer von der Testmöglichkeit Gebrauch machen, auf eventuelle Bugs achten und die dann in Bugzilla veröffentlichen, oder auch Bug-Fixes für SeaMonkey 2.35 überprüfen würden.

Ich selbst benutze dieses Build seit ½ Stunde – sieht gut aus!

Nachtrag:

Ist der nun wirklich nur für WIN64?

about:buildconfig
Build Machine

RYAN-WIN7

Build platform
target
x86_64-pc-mingw32
Build tools
Compiler Version Compiler flags
cl 1800 -TC -nologo -D_HAS_EXCEPTIONS=0 -W3 -Gy -FS -wd4244 -wd4267 -wd4819 -we4553
cl 1800 -TP -nologo -D_HAS_EXCEPTIONS=0 -W3 -Gy -FS -wd4251 -wd4244 -wd4267 -wd4345 -wd4351 -wd4482 -wd4800 -wd4819 -we4553 -GR- -DNDEBUG -DTRIMMED -Zi -UDEBUG -DNDEBUG -O1 -Oi -Oy
Configure arguments

–enable-application=suite –enable-release –disable-debug –disable-tests –enable-optimize –target=x86_64-pc-mingw32 –host=x86_64-pc-mingw32 –with-external-source-dir=c:/projects/mozilla/comm-release


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
Paypal Transfer


June 16, 2015 04:34 AM

June 13, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 41: Webseitenübersetzung mit Yandex Translate API

Firefox besitzt ein verstecktes Feature zur maschinellen Übersetzung von Webseiten. Hierfür kommt im Hintergrund eine API von Microsoft zum Einsatz. In der Nightly-Version von Firefox 41 ist nun die Unterstützung einer alternativen Übersetzung-Engine dazugekommen, nämlich der von Yandex.

Wer über about:config den Schalter browser.translation.ui.show auf true setzt, erhält in den Einstellungen im Reiter Inhalt eine zusätzliche Checkbox, um ein Übersetzungs-Feature für Webseiten zu aktivieren. Die Übersetzungen liefert dabei Microsoft über seine Translator API. Damit die maschinelle Übersetzung funktioniert, muss allerdings zunächst noch ein API-Key in Firefox hinterlegt werden, wie bereits in einem Artikel vor fast genau einem Jahr beschrieben. Die Microsoft Translator API kann für bis zu zwei Millionen Zeichen pro Monat kostenlos verwendet werden.

In der Nightly-Version von Firefox 41 ist nun die Unterstützung für eine weitere Übersetzungs-Engine gelandet, nämlich für die Translate API vom russischen Suchmaschinenanbieter Yandex. Diese erlaubt in der kostenfreien Version sogar zehn Millionen Zeichen pro Monat (aber nicht mehr als eine Million Zeichen pro 24 Stunden).

Um die Webseitenübersetzung von Yandex anstelle von Microsoft antreiben zu lassen, muss zunächst der Schalter browser.translation.engine von „bing“ auf „yandex“ geändert werden. Anschließend muss auch hier ein API-Key in Firefox hinterlegt werden, und zwar über den neu als String anzulegenden Schalter browser.translation.yandex.apiKeyOverride. Der API-Key kann hier kostenfrei generiert werden. Kleiner Kosmetik-Fehler: In den Firefox-Einstellungen wird weiterhin das Microsoft-Logo angezeigt. Die Übersetzung funktioniert aber trotzdem.

June 13, 2015 09:30 PM

June 12, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 41: Autoplay auf YouTube kann deaktiviert werden

Firefox bietet bereits seit langer Zeit eine Einstellung an, um das automatische Abspielen von HTML5-Videos zu unterbinden. Bislang hat diese nur funktioniert, wenn die Webseite das dafür vorgesehene autoplay-Attribut verwendet hat, nicht aber wenn das Abspielen per Script ausgelöst worden ist, wie es unter anderem YouTube macht. Das ändert sich, wenn nichts schief geht, ab Firefox 41.

Firefox besitzt eine recht praktische, aber vielen nicht bekannte Einstellung, um die automatische Wiedergabe von HTML5-Videos zu unterbinden. Mehr Nutzern bekannt wäre diese Einstellung vermutlich, würde sie auf YouTube funktionieren. Da YouTube aber nicht das dafür vorgesehene autoplay-Attribut verwendet, sondern die Videos scriptseitig startet, hatte diese Einstellung auf Googles Videoportal bislang keine Wirkung. Nutzer einer aktuellen Nightly-Version von Firefox 41 dürfen sich über eine Verbesserung diesbezüglich freuen: ab sofort verhindert diese Einstellung auch in diesem Fall das automatische Abspielen. Natürlich betrifft dies nicht nur YouTube, doch ist YouTube das mit Abstand prominenteste Beispiel, wo diese Neuerung relevant ist.

Das Wichtigste zum Schluss: der Name der Einstellung ist media.autoplay.enabled. Wer diese Möglichkeit nutzen will, sucht danach über about:config und stellt diesen Schalter per Doppelklick auf false. Dann spielen Videos erst ab, wenn der Play-Button geklickt wird.

June 12, 2015 09:33 PM

June 11, 2015

Sören Hentzschel

Knight-Mozilla-Fellow für CORRECT!V

Das Knight-Mozilla Fellowship bringt Entwickler, Datenjournalisten und Redaktionen zusammen. Im kommenden Jahr ist das gemeinnützige Recherchebüro CORRECT!V eine von sechs Redaktionen, die ein Jahr lang einen Entwickler beherbergen darf. Ab heute könnt Ihr Euch bewerben.

Es handelt sich hierbei um einen Gastbeitrag von CORRECT!V. Deren Webseite erreicht ihr unter correctiv.org.

Das Knight-Mozilla-OpenNews-Fellowship ist das wohl bekannteste Programm weltweit, um Entwickler und Journalisten zusammenzubringen. Seit 2011 fördert die Knight-Foundation das Projekt, Partner waren unter anderem die New York Times, der Guardian, die Washington Post oder ProPublica.

Im kommenden Jahr dabei sind das Fernsehformat Frontline, die Los Angeles Times, das National Public Radio, das Online-Medium Vox, das Coral Project sowie CORRECT!V, die einzigen Europäer im Programm.

Die Fellows des OpenNews-Programmes arbeiten in ihren jeweiligen Medien an konkreten Projekten. Dies können neue Werkzeuge für die datenjournalistische Recherchen sein, aber auch Visualisierungen oder die Impact-Analyse von investigativen Geschichten.

Dazu fördert das Fellowship den weltweiten Austausch unter den Fellows und Redaktionen. Die Stipendiaten werden sowohl in den Newsrooms, als auch zusammen auf internationalen Konferenzen an einer besseren Zukunft des Journalismus arbeiten.

Von heute bis zum 21. August können sich alle, die sich für Journalismus und Technologie begeistern, für das Fellowship bewerben. Die Knight Foundation finanziert Unterkunft und Lebenshaltungskosten für zehn Monate. CORRECT!V freut sich sehr auf das Fellowship, die neuen Kontakte – und ist schon gespannt auf den Fellow.

June 11, 2015 05:02 PM

June 10, 2015

Sören Hentzschel

Kommentar: Firefox 38.0.6-Update, Downloadportale und deren Seriosität

Diverse Webseiten berichten über ein vermeintliches Update auf Firefox 38.0.6 und führen damit Nutzer in die Irre, welche sich wundern, dass sie kein Update über die Updatefunktion von Firefox erhalten. Dieser Kommentar erklärt, was es damit auf sich hat.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt die persönliche Meinung des Verfassers.

Auf einigen Webseiten konnte man in diesen Tagen etwas von einem vermeintlichen Update auf Firefox 38.0.6 lesen, selbstredend inklusive Downloadmöglichkeit. Hintergrund dürfte vermutlich sein, dass die Redakteure entsprechender Webseiten – einmal mehr – eine Version auf dem FTP-Verzeichnis von Mozilla entdeckt haben, bevor sie offiziell zum Download angeboten wird, und natürlich jede dieser Seiten unbedingt möglichst die erste Webseite sein muss, welche die „heiße Ware“ den Nutzern verkauft, bevor sie kalt wird.

Was es mit Firefox 38.0.6 auf sich hat

Tatsächlich hat Mozilla eine Version 38.0.6 von Firefox erstellt. Doch heißt das nicht automatisch, dass eine solche Version auch als Update vorgesehen ist. Genau dieser Fall liegt hier vor. Firefox 38.0.6 behebt ein Problem mit der Standard-Suchmaschine in den sogenannten Funnelcake-Builds. Im entsprechendem Bug-Ticket heißt es wörtlich:

„FYI, we won’t be doing a 38.0.6 releases, we will just publish 38.0.6 for some repacks.”

Liebe Redakteure in der großen, weiten Welt: wenn ihr über ein neues Firefox-Update berichten wollt, welches nicht über die offizielle Mozilla-Webseite zum Download angeboten wird und zu dem auch keine Release Notes bereitstehen, dann ist folgende Seite euer Freund:

https://hg.mozilla.org/releases/mozilla-release/

Konnte man nicht drauf kommen? Gut, aber das Mozilla Wiki hattet ihr alle irgendwann in der Vergangenheit schon mindestens einmal verlinkt:

https://wiki.mozilla.org/Firefox/Planning/2015-06-10

Dort heißt es wörtlich:

„38.0.6 shipped for funnelcake builds only to correct an issue with search providers.”

Auch darauf war nicht zu kommen? Nun gut, einverstanden. Einverstanden unter der Prämisse, dass wenn eine Recherche nicht gelingt und exakt null Informationen zu einer Version vorliegen, die auch nicht offiziell zum Download angeboten wird, es schlicht und ergreifend unseriös ist, diese Version überhaupt zu bewerben.

Das viel grundlegendere Problem

Das Problem ist gar nicht konkret die Tatsache, dass sich nun einige Nutzer wundern, wo ihr Update auf Firefox 38.0.6 bleibt, oder dass sich andere Nutzer vollkommen sinnlos Firefox neu heruntergeladen haben, obwohl die neue Version für diese Nutzer überhaupt nichts verbessert. Das Problem ist ein viel Grundlegenderes. Es ist ein Spiel, welches sich mit jedem Update wiederholt: ein neues Firefox-Update steht an und teilweise bereits mehrere Tage vor der offiziellen Veröffentlichung findet man dann auf diversen Webseiten – es sind immer die Gleichen – die vermeintlich finalen Versionen. Weil wir ja alle wissen, dass all die Millionen Firefox-Nutzer gar nicht schnell genug neue Firefox-Versionen erhalten können. Oh, Moment: Stimmt überhaupt nicht! Die meisten würden vermutlich sogar freiwillig ein paar Tage länger warten. Die Updates kommen schon, wenn sie kommen sollen. Das Tempo gibt Mozilla vor. Meinetwegen auch der Nutzer selbst. Aber nicht ihr, werte Redaktionen.

Häufig genug handelt es sich bei den vorzeitig angebotenen Versionen dann nicht einmal wirklich um die finalen Versionen, weil Mozilla noch einen zweiten oder gar dritten Build erstellt. Die Folge: Die Nutzer erhalten von diesen Webseiten unter Umständen fehlerhafte Firefox-Versionen. Selbst wenn diese Versionen kurz darauf auf eine offiziell freigegebene Version aktualisiert werden, stellt sich die Frage, wer dadurch nun irgendetwas gewonnen hat. Der Betreiber der Webseite, das ist die einzige Antwort auf diese Frage. Besucher und damit Werbeeinnahmen. Der Nutzer hat dadurch definitiv nichts gewonnen, um den Nutzer geht es erst an letzter Stelle.

Software lädt man sich beim Hersteller herunter. Immer.

Was sagt uns das? Software lädt man sich beim Hersteller herunter. Punkt. Downloadportale sind zu vermeiden wie die Pest. Zwei Ausnahmen gibt es natürlich: wenn der Hersteller selbst offiziell auf ein solches Downloadportal verlinkt oder die unter Linux üblichen Paketverwaltungen. Aber ansonsten gilt dies ausnahmslos. Positiver Nebeneffekt: ihr könnt euch sicher sein, dass ihr euch keine unerwünschten Dreingaben vom Downloadportal mitinstalliert. Ob ein Firefox-Update nun einen Tag früher oder später auf der Festplatte liegt, wen interessiert’s? Man sollte meinen, alle sechs Wochen ein neuer Major-Release, dazwischen immer wieder mal ein außerplanmäßiges Update sei bereits ein zügiges Tempo. Für viele offensichtlich nicht schnell genug. Denn diese Versionen werden ja tatsächlich relativ häufig heruntergeladen.

Wie lassen sich solche Missverständnisse in Zukunft vermeiden?

Wie sich solche Missverständnisse in Zukunft vermeiden lassen? Gar nicht. Nicht, solange es gewissen, häufig namhaften IT-Portalen nur um Besucher und damit verbunden Gewinnmaximierung geht und das Interesse, Nutzer seriös zu informieren, in den Hintergrund gestellt wird. Bitte nicht falsch verstehen: Gegen die kommerziellen Interessen solcher Portale ist absolut nichts einzuwenden, das respektiere ich zu einhundert Prozent. Ein gutes Geschäftsmodell gehört zu (fast) jeder größeren Webseite. Der entscheidende Punkt ist, dass dieses Interesse nicht der Seriosität der Webseite im Weg stehen darf. Die Besucher haben eine seriöse Berichterstattung verdient, denn ohne Besucher gibt es auch kein Geschäftsmodell, so einfach. Das ist ein Geben und Nehmen, es darf nicht nur ein Nehmen der Webseite sein, die dem Besucher irgendwas vorlegt, auch wenn es Quatsch ist.

Was kann ich als Nutzer tun?

Ganz einfach: Haltet euch an das was, was ich zu Downloadportalen schrieb, und was konkret neue Firefox-Versionen betrifft: wenn es eine neue Firefox-Version gibt, erfahrt ihr es hier als erstes:

https://www.mozilla.org/en-US/firefox/all/

Und noch ein Hinweis, der die Verteilung von Updates betrifft: Ja, es kann vorkommen, dass Firefox kurz nach der Veröffentlichung eines neuen Major-Releases kein Update findet. Dies kann beispielsweise dann vorkommen, wenn relativ schnell feststeht, dass ein außerplanmäßiges Update aufgrund eines schwerwiegenden Problems folgen wird. Wenn ihr unsicher seid: fragt hier auf dem Blog oder im Firefox-Forum nach!

Achtung: Dieser Artikel beschreibt die persönliche Meinung des Verfassers.

June 10, 2015 11:26 PM

Mozilla: Mehr Geld für das Finden von Sicherheitslücken

Wer eine Sicherheitslücke in Firefox, Firefox OS oder Thunderbird findet, kann hierfür in Zukunft mehr Geld erhalten als bisher. Mozilla hat die Prämien teilweise stark erhöht und belohnt außerdem nicht länger nur das Finden der kritischsten Sicherheitslücken.

Das Melden von Sicherheitslücken soll sich in Zukunft mehr lohnen als bisher. Nachdem Mozilla die Prämie im Jahr 2010 von 500 Dollar auf 3.000 Dollar erhöht hat, steht nun die nächste Erhöhung an. Seit es Mozillas Bug-Bounty-Programm gibt, hat Mozilla insgesamt 1,6 Millionen Dollar an Prämien ausgeschüttet.

Die minimale Belohnung für das Finden einer als hoch oder kritisch eingestuften Sicherheitslücke liegt nach wie vor bei 3.000 Dollar, je nach Schwere der Sicherheitslücke, Qualität der Meldung und Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung sind aber auch Prämien in einer Höhe von 5.000 Dollar, 7.500 Dollar und in besonderen Fällen sogar über 10.000 Dollar möglich.

Das Finden einer nur als moderat eingestuften Sicherheitslücke hat bisher überhaupt kein Geld gebracht. Hier sind in Zukunft Prämien zwischen 500 und 2.000 Dollar möglich.  Allerdings wird nicht jede als moderat eingestufte Sicherheitslücke eine Belohnung bringen.

Voraussetzung ist, dass die Sicherheitslücke in einer aktuellen Version der jeweiligen Anwendung vorkommt – es gibt natürlich keine Belohnungen für veraltete Versionen. Auch darf die Sicherheitslücke nicht schon gemeldet worden sein. Belohnt wird das Finden von Sicherheitslücken in der Desktop-Version von Firefox, Firefox für Android, Firefox OS sowie Thunderbird. Mitarbeiter von Mozilla sowie Entwickler, die am entsprechenden Code beteiligt waren, sind nicht berechtigt, eine Prämie zu erhalten. Genauere Details gibt es auf Mozillas Webseite.

June 10, 2015 08:35 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Nightly-User-Builds (4) – neuer Nightly

NewNightly2

Als vorläufigen Behelfsfix für  “Bug 1169140 Make available existing private WIN32 builds for testing” gibt es hier vom Entwickler Philip Chee einen neuen SeaMonkey WIN32 Nightly Trunk Build.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
Paypal Transfer


June 10, 2015 05:19 AM

June 08, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 40/41 bringt erste HiDPI-Unterstützung für Windows

Nachdem Firefox für OS X schon lange die sogenannten Retina-Displays unterstützt, hat Mozilla nun auch für Windows damit begonnen, Firefox für HiDPI-Bildschirme zu optimieren.

Wer Firefox für Windows auf einem hochauflösenden Bildschirm betrachtet oder die DPI-Zahl in den Windows-Anzeigeeinstellungen auf einen Wert höher als 100 Prozent eingestellt hat, weiß, dass die Symbole in Oberfläche von Firefox ein wenig verschwommen aussehen, weil die in dem Fall zu kleinen Grafiken hochskaliert werden müssen, was natürlich nicht gut aussieht. Mozilla hat in Firefox 40 und 41 jeweils einige der Grafiken um höherauflösende Versionen erweitert (siehe Bug-Abhängigkeiten). Auch wenn dies noch keine vollständige HiDPI-Unterstützung für Windows bedeutet, so sieht Firefox auf entsprechenden Systemen dadurch schon besser aus als die aktuelle Version 38.

June 08, 2015 09:55 PM

June 07, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 41: Quelltext-Ansicht im Tab statt in neuem Fenster

Den Quelltext einer Webseite öffnet Firefox bisher immer in einem neuen Fenster. Ab Firefox 41 ändert sich dies und die Quelltext-Ansicht wird stattdessen in einem neuen Tab geöffnet.

Nachdem zuletzt in Firefox 38 die Einstellungen von einem Dialog in einen Tab gewandert sind, öffnet sich nun in der Nightly-Version von Firefox 41 auch die Quelltext-Ansicht einer Webseite in einem neuen Tab statt in einem neuen Fenster. Wer das alte Verhalten wiederherstellen möchte, kann über about:config den Schalter view_source.tab per Doppelklick auf false schalten.

Tipp: Auch in Versionen vor Firefox 41 ist es möglich, die Quelltext-Ansicht in einem Tab anzuzeigen. Dazu muss ganz einfach nur „view-source:“ vor die URL der Webseite in der Adressleiste gestellt werden.

June 07, 2015 09:49 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Nightly-User-Builds (3)

Inzwischen gibt es einige Fortschritte: Mehrere Unser haben verschiedene Builds zum Download veröffentlicht oder zumindest tauschen sie mit wenigen interessierten anderen Usern Download-Links und Erfahrungen aus. Hier eine Liste verfügbarer Downloads.

Leider sind die Builds, die von Usern veröffentlicht werden, für eine systematische Nutzung in der SeaMonkey-Qualitätskontrolle noch nicht sinnvoll nutzbar, die Bereitstellung erfolgt zu unsystematisch.

Eigentlich soll das aber eine dauerhafte, gut (selbst-) organisierte Einrichtung parallel zum normal Build-Betrieb werden, derzeit als Ersatz für die ausbleibenden WINDOWS-Nightlys, später für den Test von “Spezial-Builds”, und Erfahrungsaustausch zwischen Usern. Bisher existieren aber nur wenige Fragmente einer Gesamtlösung.

Im Wiki (englisch) habe ich einige erste Überlegungen zusammengefasst, wie aus den Fragmenten eine besser nutzbare Gesamtlösung gemacht werden könnte, jeder fühle sich eingeladen, dort eigene Gedanken zu ergänzen. Zusammenfassung:

  • Zunächst müssen wir uns auf eine allgemein akzeptierte, praktikable Veröffentlichungsplattform einigen, zur Debatte stehen unter anderem sourceforge.net, privater Webpace bei Mozilla, Dropbox, ggf. andere, jede Plattform mit spezifischen Vor- und Nachteilen.
  • Neben der puren Bereitstellung der Builds selbst müssen für interessierte Nutzer mit einem halbwegs einheitlichen Formbmblatt Basisinformationen zum Build, im Wesentlichen die Build-Parameter mit Erläuterung der Konsequenzen, bereit gestellt werden.
  • Die Build-Ersteller sollten sich absprechen, damit mit möglichst wenig Aufwand für jeden Einzelnen ein möglichst vielfältiges Angebot an unterschiedlichen, einigermaßen aktuellen Builds (Trunk, Aurora, 3.35a, …) für Testzwecke bereit steht.
  • Wenn obige Punkte erledigt sind und erste Builds bereit stehen müssen wir für diesen Service intensives Marketing betreiben, damit interessierte Nutzer überhaupt davon erfahren, dass es diese Builds gibt. Das beste Angebot nutzt nix, wenn niemand davon weiß.

Ach ja, meine Einschätzung zur Gefährlichkeit des ersten Builds von Rüdiger Lahl war viel zu pessimistisch. Ich habe grob geschätzt 1 Stunde damit gearbeitet, ohne größere, über bekannte Bugs im Trunk hinaus gehende Probleme erlebt zu haben. Lediglich der (bei mir jedenfalls)  total kaputte Passwort-Manager, der sich weigert, gespeicherte Passwörter zuverlässig einzusetzen, hindert mich an einer regelmäßigen Nutzung; stattdessen arbeite ich jetzt mit EN-US SeaMonkey 2.37a2 build by User Herzel, Gecko/20100101 , Build 20150522012631 (Classic Theme) on German WIN7 64bit.


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
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June 07, 2015 07:48 AM

June 05, 2015

Sören Hentzschel

Anleitung zum Signieren von Firefox Add-ons

Spätestens mit dem Erscheinen von Firefox 41 müssen Add-ons von Mozilla signiert sein, damit sie in Firefox installiert werden können. Auch weiterhin können Add-ons aus anderen Quellen als addons.mozilla.org installiert werden, ebenso ist weiterhin die Anpassung von Add-ons an die eigenen Bedürfnisse möglich. Allerdings erfordert dies eine Signierung. Dies ist nicht sehr schwer und schnell erledigt, wie diese Anleitung zeigt.

Aus Sicherheitsgründen müssen Add-ons für Firefox in Zukunft signiert sein, damit sie installiert werden können. Ab Firefox 40 werden nicht signierte Add-ons automatisch deaktiviert, können aber wieder aktiviert werden, ab Firefox 41 führt kein Weg mehr an signierten Add-ons vorbei. Mozilla hat vor wenigen Tagen die aktuellsten Versionen der Add-ons auf AMO (addons.mozilla.org) signiert und per Update an die Nutzer verteilt, so dass Nutzer normalerweise nicht auf ihr Lieblings-Add-on verzichten müssen sollten, wenn es soweit ist.

Wer eigene Add-ons installieren, diese aber nicht auf AMO bereitstellen möchte, oder aber wer ein bestehendes und selbst angepasstes Add-on installieren möchte, der kann sein Add-on ganz einfach automatisiert auf AMO signieren lassen, ohne dass dieses anschließend auf AMO für die Öffentlichkeit zum Download bereitgestellt wird.

Als erstes ist die Anmeldung auf AMO notwendig. Wer dort noch kein Benutzerkonto hat, kann sich hier eines anlegen. Nach dem Login führt der Web über „Werkzeuge“ im Header zum Menüeintrag „Ein neues Add-on hochladen.“

Im nächsten Schritt muss die Entwickler-Vereinbarung akzeptiert werden.

Dann kommt auch schon der entscheidende Schritt: wer sein Add-on nur signieren lassen will, ohne dass es auf der Mozilla-Webseite erscheint und den üblichen Review-Prozess durchläuft, muss an dieser Stelle den Haken bei „Ja, mein Add-on soll über diese Website verteilt werden“ entfernen. Nun wird das Add-on ausgewählt und hochgeladen.

Wichtig, wenn eine bereits bestehende Erweiterung angepasst wird: Jede ID darf nur einmal im System vorkommen. In dem Fall sollte die ID des Add-ons im Installations-Manifest angepasst werden. Im Prinzip ist es vollkommen egal, was da steht, eine solche ID besteht üblicherweise aus einer Bezeichnung im Format einer E-Mail-Adresse – es muss sich dabei nicht tatsächlich um eine E-Mail-Adresse handeln!

Wenn mit der ID alles in Ordnung ist, findet eine automatische Validierung des Add-ons statt, welche das Add-on bestehen muss.

Im nächsten Schritt können der aus dem Add-on ausgelesene Name sowie die Beschreibung geändert werden.

Und schon ist das Signierenlassen des Add-ons fertig und steht zum eigenen Download bereit – andere Nutzer haben keinen Zugriff auf die Datei. Per E-Mail erhält man eine Bestätigung.

Über die Versionsverwaltung kann die Sichtbarkeit des Add-ons auch nachträglich geändert werden.

Das Wichtigste ist aber der Test und die Bestätigung: nach der Installation sehen wir im Add-on Manager, dass das Add-on installiert werden konnte und signiert ist!

June 05, 2015 11:38 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

rrbd

Nachtrag 2015-06-05 07:00 UTC

Ich habe Bug 1171816 Input lines hight much too small, spinboxes missing, other UI problems für diese Probleme geöffnet.

Weitere Untersuchungen ergaben inzwischen, dass die Probleme möglicherweise durch ein fatales Zusammenwirken mit einem Add-on entstehen, jedenfalls verschwinden die Probleme im “SaveMode” mit inaktiven Add-ons

June 05, 2015 06:09 AM

Sören Hentzschel

Mozilla erweitert Firefox Hello um Kontext und Text-Chat

Mit Firefox Hello besitzt Firefox eine direkt in Firefox integrierte Möglichkeit zur Videotelefonie, seit Version 38.0.5 inklusive Möglichkeit zum Teilen von Bildschirminhalten. Dabei bleibt es nicht, Mozilla arbeitet bereits an der Erweiterung von Firefox Hello um weitere Features wie einen Text-Chat.

Firefox Hello erlaubt die Kommunikation mit anderen Menschen per Sprache und Bild, ohne dass hierfür eine Drittanbieteranwendung wie Skype oder ein zusätzliches Plugin notwendig wäre. Nicht einmal eine Anmeldung ist hierfür notwendig, wobei dies optional möglich ist, womit dann auch eine Kontaktliste zur Verfügung ansteht. Ansonsten wird als Gast einfach nur eine URL mit dem gewünschten Gesprächspartner geteilt. Seit der vor wenigen Tagen veröffentlichten Version 38.0.5 von Firefox kann außerdem der Bildschirminhalt freigegeben werden.

Wer die aktuelle Firefox Developer Edition 40 nutzt, dem fallen möglicherweise zwei neue Features auf: das eine ist eine Integration in das Share-Panel von Firefox. Statt die generierte URL für die Unterhaltung per Knopfdruck in die Zwischenablage zu kopieren oder per E-Mail zu teilen gibt es eine dritte Schaltfläche, über welche sich das Share-Panel öffnet, worüber der Link dann beispielsweise über Facebook, Twitter oder Google Plus geteilt werden kann – je nachdem, welche SocialAPI-Erweiterungen zum Teilen installiert worden sind.

Das zweite neue Feature bezeichnet Mozilla als Kontext. Gemeint ist damit das Thema der Unterhaltung. Während bereits in Firefox 38 eine Gesprächsbezeichnung vergeben werden kann, ist es nun darüber hinaus möglich, noch eine URL sowie einen Kommentar zu ergänzen. Beim Erstellen eines neuen Konversationsraums muss lediglich der entsprechende Haken gesetzt sein, damit die gerade geöffnete Webseite automatisch als Kontext hinzugefügt wird.

Die wohl für viele Nutzer spannendste Neuerung befindet sich noch in früher Entwicklung, kann in einer ersten prototypischen Umsetzung aber schon in einer Nightly-Version von Firefox 41 getestet werden: die Möglichkeit, sich schriftlich zu unterhalten. Hierzu muss über about:config zunächst der Schalter loop.textChat.enabled auf true gesetzt werden. Probiert man den Text-Chat aus, dann fällt schnell auf, dass die Darstellung nur provisorisch ist und noch kein richtiges Design existiert. Aber zumindest funktioniert der Text-Chat bereits.

Ein aktuelles Mockup zeigt, wie das Ganze später aussehen könnte:

Hinweis: Dieser Artikel beschreibt Neuerungen in der Firefox Developer Edition 40 und Firefox Nightly 41. Diese Neuerungen müssen nicht zwangsläufig Bestandteil der entsprechenden finalen Versionen von Firefox werden. Auch können sich Funktionalität und insbesondere die Optik bis zu einer möglichen finalen Version mit diesen Features ändern. Mockups sind nicht als verbindlich anzusehen.

June 05, 2015 12:22 AM

June 04, 2015

Sören Hentzschel

b2gdroid: Firefox OS als Launcher für Android

b2gdroid ist ein Experiment von Mozilla-Entwickler Fabrice Desré, welches die System-Apps und das Aussehen von Firefox OS auf Android bringt.

Auf den Namen b2gdroid hört ein experimenteller Launcher für Android von Mozilla-Entwickler Fabrice Desré, welcher das Gefühl von Firefox OS auf Android-Smartphones bringt. Die Betonung liegt hierbei auf experimentell, denn die Performance ist derzeit noch mehr schlecht als recht und es werden noch nicht alle APIs unterstützt. Auf jeden Fall ist es ein interessantes Experiment. Durch den Launcher ändert sich nicht nur das Aussehen des Sperrbildschirms und des Homescreens, es bringt auch die System-Apps von Firefox OS auf Android, wie die App zum Telefonieren oder die App zum Schreiben von SMS, oder auch den Browser aus Firefox OS. Natürlich funktionieren auch alle auf dem Gerät installierten Apps nach wie vor, schließlich handelt es sich um einen alternativen Launcher und es arbeitet nach wie vor Android und nicht Firefox OS auf dem Gerät.

Weitere Informationen

June 04, 2015 07:02 PM

June 03, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: Wie man die Pocket-Integration – wirklich – deaktiviert

Gestern hat Mozilla Firefox 38.0.5 veröffentlicht. Mit dabei: eine Integration von Pocket. Wer Pocket nicht nutzt oder einfach nur keine Integration in Firefox wünscht, kann Pocket ganz einfach deaktivieren. Leider haben einige Webseiten einen Weg hierzu veröffentlicht, der nicht bei jedem funktioniert. Daher wird dem korrekten Deaktivieren von Pocket an dieser Stelle ein eigener Artikel gewidmet.

Eine der Neuerungen von Firefox 38.0.5 ist eine Integration von Pocket. Wie jedes neue Feature wird natürlich auch dieses Feature nicht von jedem benötigt. Und selbstverständlich findet man im Web bereits mehr als genug Hinweise, wie man die Pocket-Integration abschaltet.

Der häufig beschriebene – aber nicht immer funktionierende – Weg

Der dabei häufig beschriebene Weg ist es, über about:config den Schalter browser.pocket.enabled zu suchen und per Doppelklick auf false zu setzen. Ein Neustart von Firefox ist anschließend notwendig. Dieser Tipp funktioniert auch wunderbar – zumindest in ganz frischen Firefox-Profilen. Ansonsten kann es passieren, dass der Pocket-Button zwar verschwindet, alle anderen Stellen der Integration aber nach wie vor sichtbar und voll funktionsfähig sind.

Wie man Pocket wirklich deaktiviert

Der richtige Weg, um die Pocket-Integration zu deaktivieren, ist noch viel einfacher und wird auch in der Mozilla-Hilfe beschrieben. Dazu ist es nicht einmal notwendig, Kenntnis über einen about:config-Schalter zu besitzen. Einfach einen Rechtsklick auf das Pocket-Symbol in der Symbolleiste machen und „aus Symbolleiste entfernen“ klicken. Dies entfernt nicht nur die Schaltfläche aus der Symbolleiste, sondern deaktiviert gleichzeitig auch alle anderen Stellen der Pocket-Integration. Ein anschließener Neustart von Firefox ist bei dieser Methode auch nicht notwendig.

June 03, 2015 09:27 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Nightly-User-Builds (Windows): Erste Erfahrungen

Gift!Nur gut, dass wir nun wieder nach langer Zeit  erste Builds haben, zumindest meine Erfahrungen zeigen dringenden Bugfixbedarf – oder vielleicht müssen auch nur die Build-Parameter angepasst werden. Oder ich bin ein Pechvogel, bei anderen ist alles paletti!?!

Ich habe bisher 2 Builds getestet:

  • EN-US SeaMonkey 2.38a1 build by Philip Chee, Gecko/20100101 , Build 20150601233926 (Classic Theme) on German WIN7 64bit

  • EN-US SeaMonkey 2.38a1 build by Ruediger Lahl, Gecko/20100101, Build 20150531140409 ( Classic Theme) on German WIN7 64bit

In Details gibt es Unterschiede, aber im Wesentlichen gleichen sich die Ergebnisse:

  1. Mit meinem Test-Userprofil funktionierten beide ganz passabel
  2. Mit meinem Standard-Userprofil sind beide unbenutzbar. Die Benutzeroberfläche ist völlig zerschossen, Bookmarks fehlen, alle E-Mail-Accounts sind abhanden gekommen

Zumindest eine wesentliche Ursache scheint mir zu sein, dass aus unerfindlichen Gründen anscheinend die Information über den Profilordner verloren geht – warum nicht auch bei dem zig Jahre alten Default-Profil , das ich ausschließlich für Testzwecke verwende (und auch nicht bei anderen Testprofilen) ist schwer zu verstehen. Grund für meine Vermutung: In den Erweiterten Einstellungen ist der Ordner-Eintrag für den Cache-Pfad leer, SeaMonkey weiß nicht, wo der Cache sein soll. Vermutlich fehlen auch andere Ordnerinformationen zum Profil.

Es wäre spannend zu wissen, ob andere User diese Probleme bestätigen können.

Oder aber das alles ist Blödsinn, weil es tatsächlich nur mein Normal-Profil betrifft. Ich habe noch andere existierende Profile getestet, da war alles in Ordnung.

Hier noch ein paar Screenshots von Problemen, die so nur in meinem gewohnten Standard-Profil sichtbar sind:

UI Problems 1 UI Problems 2 UI Problems 3 UI Problems 4
Immerhin verursachten die Builds anscheinend keine bleibenden Schäden im Profil, im “normalen” 2.33.1 ist wieder alles in Butter, wenn ich ihn aufrufe.

Ich mache mal ‘nen Bug dafür auf – morgen!

Weitere Erfahrungen? Wer selbst hier einen etwas ausführlicheren Bericht hinterlassen möchte, bekommt Editorenrechte von mir.

Nachträge

2015-06-03 17:50 UTC

Ein erster vager Verdacht, das Profil-Problem könne damit zusammenhängen, dass das problematische das einzige ist, dessen Ordnername mit einer Ziffer beginnt, hat sich nicht bestätigt; Eine Identische Kopie des Profils, nur mit geändertem Ordnernamen ohne Ziffer am Anfang, funktionierte nach Eintrag in profiles.ini mit 2.3.3.1, einwandfrei, zeigte aber mit SeaMonkey 2.38a1 wieder die oben aufgeführten Probleme. Also weiter suchen!

June 03, 2015 03:32 PM

June 02, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Sonder-Ausgabe Firefox 38.0.5

Mozilla hat Firefox 38.0.5 veröffentlicht. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein außerplanmäßiges Fehlerbehebungsupdate, sondern um eine geplante Sonderveröffentlichung zwischen Firefox 38 und Firefox 39, welche neue Funktionen (aber natürlich auch Fehlerbehebungen) bringt.

Download Mozilla Firefox 38.0.5 für Windows, OS X und Linux

Leseansicht für störungsfreies Lesen

Mozilla führt in Firefox 38.0.5 die sogenannte Leseansicht ein, welche Nutzer der Android-Version von Firefox schon einige Zeit kennen. Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung, Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels. Der Nutzer kann durch Anpassungen die Leseansicht konfigurieren und hat dabei die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) und die Schriftgröße anpassen. Dieses Feature kann über about:config deaktiviert werden (Einstellungsname: reader.parse-on-load.enabled).

Artikel später lesen: Pocket-Integration

Mozilla hat den populären Dienst Pocket, früher bekannt als Read it Later, in Firefox integriert. Per Schaltfläche in der Leseansicht, Schaltfläche in der Hauptsymbolleiste oder Kontextmenüeintrag kann ein Artikel zur Leseliste auf Pocket hinzugefügt werden und steht damit zum späteren Lesen, ebenso von anderen Geräten, zur Verfügung. Auch in Pocket kann die Darstellung konfiguriert werden, die Optionen in der Leseansicht von Firefox sind an die von Pocket angelehnt. Die Anmeldung erfolgt bequem über den Firefox Account. Dieses Feature kann ganz einfach deaktiviert werden, wie in diesem Artikel beschrieben.

Firefox Hello um Teilen von Bildschirminhalten erweitert

Mit Firefox Hello bietet Mozilla eine Möglichkeit zur Videokommunikation in Echtzeit direkt in Firefox an. Mit Firefox 38.0.5 kann dem Gesprächspartner optional entweder die Sicht auf den aktiven Firefox-Tab gewährleistet werden oder eine beliebige andere, auf dem System geöffnete Anwendung. Dieses Feature kann über about:config deaktiviert werden (Einstellungsname: loop.screenshare.enabled).

Fehlerbehebungen

Nach dem Update auf Firefox 38.0 klagten einige Nutzer von Windows 7 mit dem Standard-VGA-Treiber über einen starken Performance-Einbruch. Dieses Problem wurde durch die Deaktiverung von WARP auf den entsprechenden Systemen behoben. Darüber hinaus wurde ein Problem beim Zeichnen der Oberfläche behoben, welches auf manchen Systemen beim Wechseln zwischen Tabs auftreten konnte.

June 02, 2015 01:29 PM

May 31, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Nightly-User-Builds

SeaMonkeyHeroRüdiger Lahl ist aus dem Holz, aus dem Helden geschnitzt werden :-)

Da wir ja leider immer noch”offiziellen” keine Nightlys für Windows bekommen und sich auch eine Projekt-offizielle Lösung für Bug 1169140 Make available existing private WIN32 builds for testing noch etwas hinzuziehen scheint, hat Rüdiger sich an die Arbeit gemacht und ein eigenes EN-US SeaMonkey 2.38a1 build by Ruediger Lahl, Gecko/20100101, Build 20150531140409 (Default Theme)  gebaut, das er mir freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat.

Ich habe:

  1. ein Backup von meinem SeaMonkey-Profil erstellt
  2. Sein Build entpackt
  3. Einen Start-Batch, der dieses Build über den Profilmanager mit einem vorher angelegten Testprofil startet, erstellt
  4. Das Build ausprobiert

Mir ist nichts um die Ohren geflogen, und ich konnte gleich noch etwas Senf zu 2 Bugs abgeben:

Bug 1169601 Not decoded b-encoded From: header if it’s in double quotes
Bug 1073713 Non-ascii characters shown incorrectly in email “From”-field

Rüdiger hat ungefähr 1 Tag Erfahrungen im Builds-Erstellen, so dass das Ding mit alleräußerster Vorsicht angefasst werden sollte, aber wer es doch mal auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung ausprobieren möchte, kann es hier herunterladen. Wie gesagt- das ist eigentlich mehr etwas für Leute mit Kampfmittelräumdienst-Erfahrung ;-)

Wenn es weiterhin keine Projekt-Nightlys gibt und sich auch der Fix für Bug 1169140 noch länger hin zieht (und User Builds bereit stellen) würde ich — auch aus Lizenzgründen — daraus eine halb-offizielle Angelegenheit machen und eine Möglichkeit, Builds (Samt Quelltext) bei sourceforge.net einzustellen, schaffen.

Vielleicht mag ja auch mal jemand anderes Builds erstellen, oder es besteht Interesse an Spezial-Builds für besondere Tests, oder was weiß ich. Dafür könnte man ja eine Plattform zusätzlich zu den “offiziellen” Projekt-Builds bieten.

Um die Gefahr etwas zu minimieren sollte so ein Build nicht mit dem Standard-Profil benutzt werden, das macht man meiner Meinung nach am einfachsten mit Hilfe eines kleinen Batches “launcher.bat” mit dem Inhalt (hier passen für das Dateisystem auf meine Festplatte, Pfad muss natürlich angepasst werden):

cd C:\Users\Public\Documents\Ressourcen\Internet\SeaMonkey\Privatbuilds\20150531140409seamonkey
seamonkey.exe -ProfileManager

Erst natürlich installierte SeaMonkey-Version schließen, dann auf eigne Gefahr und ohne jede Gewährleistung Doppelklick auf die Batch-Datei: Die startet diese SeaMonkey-Version  mit dem Profilmanager, wo man dann sein Testprofil für diese Sitzung wählt.

Also, Hals und Beinbruch für alle mutigen Tester und noch mal vielen Dank an Rüdiger, der gezeigt hat: die SeaMonkey-Community lebt!


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
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May 31, 2015 04:44 PM

May 30, 2015

Sören Hentzschel

Pinning the Web: Design-Konzept für Firefox OS von Mozilla

Unter dem Titel „Pinning the Web“ hat Mozilla ein Design-Konzept und Prototyp für Firefox OS ausgearbeitet. Die Idee: jede beliebige Webseite und dank strukturierter Daten auch Fotos, Videos, Termine, Kontakte etc. lassen sich mit wenigen Klicks auf dem Homescreen anpinnen. Natürlich sind die angepinnten Inhalte auch darüber hinaus in das System integriert (Suche, Gruppierung im Taskmanager, Browser Startseite).

Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, möchte ich an dieser Stelle gar nicht zu viele Worte über dieses Konzept verlieren. Erwähnt sei auf jeden Fall, dass es sich bei diesem Design-Konzept nicht nur um ein grafisches Konzept handelt, sondern ein echter Prototyp existiert. Der Quellcode ist selbstverständlich öffentlich einsehbar, Besitzer eines T2Mobile Flame können den Prototyp auf ihrem Gerät installieren, auf die gleiche Weise, wie die meisten Besitzer dieses Geräts vermutlich bereits in der Vergangenheit Firefox OS aktualisiert haben.

Neben den im Folgenden zu sehenden Bildern gibt es das Ganze auch noch in bewegten Bildern (Link zum YouTube-Video) zu berachten.

May 30, 2015 03:07 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Tipp: Einloggen beim Mozilla-Add-ons-Forum

2015-05-30_MozillaAddOnsForumErstes Login mit AMO-Username und -Passwort im Mozilla-Add-on-Forum funktioniert nicht, statt erfolgreichen Loigins Fehlemeldung “You have specified an incorrect username …“?

Das könnte an “Bug 1169526 – Login will not work” liegen. Ich habe einen AMO-Usernamen in der Art “aBcdefG” mit etwas ungewöhnlicher Groß- und Kleinschreibung, für das Login beim Forum “mit AMO-Username und -Passwort” muss ich aber “abcdefg” verwenden.

Das ist nun weder ein spezifisches Deutschsprachen- noch ein spezielles SeaMonkey-Problem, aber vielleicht hilft der Tipp ja doch mal jemandem, der im Forum nach einer Problemlösung mit einem speziellen Add-On fragen will, sich aber wegen dieser Merkwürdigkeit nicht einloggen kann?

Attachment zum DruckerMein spezielles Problem, für das ich eine Lösung im Forum suche, ist übrigens das hier: Ich würde gern Email-Anhänge direkt drucken, ohne sie vorher öffnen zu müssen. Im WINDOWS-Datei-Explorer gibt es im Kontextmenü nach Rechtsklick auf eine Datei (mit bekanntem Format)  einen Menüpunkt “Drucken”, nach Klick darauf wird die Datei direkt gedruckt. So etwas wäre für mich auch als Druckfunktion für Email-Anhänge praktisch: ‘Rechtsklick auf die Anhang-Datei → Drucken‘ und fertig! Weiß jemand eine Lösung?


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May 30, 2015 07:03 AM

May 29, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Bestätigung Bug 1073713 – Nicht-ascii Zeichen werden nicht korrekt dargestellt

Im  Bug 1073713 Non-ascii characters shown incorrectly in email “From”-field  geht es darum, dass im “Von” – Feld einer empfangenen E-Mail “Nicht-ASCII-Zeichen” (wie beispielsweise ä,ä,ü) mit Fragezeichen-Raute oder als ganz andere Zeichen dargestellt werden.

Könnte bitte mal jemand mit Linux oder MAC OS und SeaMonkey 2.29 oder später ausprobieren, ob das Problem mit anderen Betriebssystemen auch auftaucht? Anschließend bitte hier oder im Bug kurz über Erfahrung berichten!

Verfahren:

  1. reporter’s sample document herunterladen (hier mit Rechtsklickauf den Link) und auf der Festplatte speichern
  2. SeaMonkey Mail starten, Menü Datei → öffnen → non-ascii-in-from-field.eml → [Öffnen]
  3. Kontrollieren, ob im “Von” – Feld des Mail-Headers æ, ø, å steht oder � – Rauten oder auch ganz etwas anderes.

Das Problem lässt sich auch beobachten, wenn man Planet Mozilla (de) als Newsfeed abonniert: Alle Beiträge von Sören Hentzschel zeigen in der Newsfeed-Darstellung die � – Raute statt des “ö” im Namen.

Danke schon mal für Eure Mitarbeit

Rainer Bielefeld


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May 29, 2015 04:09 PM

Sören Hentzschel

Mozilla beginnt Verteilung signierter Add-ons für Firefox

Mozilla hat damit begonnen, die auf der Mozilla-Seite gehosteten Add-ons für Firefox zu signieren und per Update an die Nutzer zu verteilen.

Mozilla hat gestern mit der Verteilung signierter Add-ons begonnen. Vor wenigen Monaten hatte Mozilla bereits angekündigt, dass Add-ons in Zukunft signiert sein müssen, damit sie in Firefox installiert werden können. Damit will Mozilla seine Nutzer besser schützen, da die Verbreitung schädlicher Add-ons immer mehr zunimmt. Eine ganze Reihe von Add-ons hat nun Updates erhalten, deren Versionsangabe jeweils um „.1-signed” ergänzt worden ist – dabei handelt es sich um die signierten Versionen der jeweiligen Add-ons.

Dass Add-ons in Zukunft signiert sein müssen, damit sie in Firefox installiert werden können, bedeutet nicht, dass die Add-ons nicht weiter auch auf anderen Plattformen als auf AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden könnten. Ab dem 1. Juni sollen sich Add-ons auf AMO signieren lassen, ohne sie zwangsläufig auch auf AMO anbieten zu müssen. Das ist ein automatischer Vorgang, der nur wenige Sekunden dauert. Die signierten Add-ons können dann auch auf der eigenen Webseite angeboten werden. Auch für Nutzer, welche fremde Add-ons für den Eigenbedarf anpassen, sollte das kein zu großes Problem sein, da jeder Add-ons signieren lassen kann. Lediglich die ID des originalen Add-ons muss in dem Fall geändert werden, da jede Add-on ID nur einmal im System von Mozilla vorkommen kann. Für Add-ons, welche auf AMO gehostet werden, ändert sich überhaupt nichts. Diese werden im Zuge der gewöhnlichen Reviews automatisch signiert.

Ungefähr ab dem 15. Juni werden nicht signierte Add-ons in Firefox ab Version 40 (derzeit Nightly und Developer Edition) standardmäßig deaktiviert werden, die Add-ons können dann aber von Hand wieder aktiviert werden. Sobald Firefox 41 die Betaphase erreicht, was voraussichtlich am 11. August der Fall sein wird, wird dies nicht länger möglich sein; ab Version 41 ist die Signierung in finalen wie auch in Betaversionen von Firefox verpflichtend. In der Developer Edition sowie in der Nightly Version von Firefox kann die Signierung auch langfristig deakiviert werden, der relevante Schalter in about:config hört auf die Bezeichnung xpinstall.signatures.required. Außerdem wird Mozilla spezielle Firefox-Builds (sowohl final als auch Beta) bereitstellen, welche die Signierung ebenfalls nicht erfordern – diese allerdings ohne offizielles Firefox-Branding. Für die ESR-Version von Firefox ist noch keine Entscheidung bezüglich Signierung gefallen, in jedem Fall kann eine Signierung hierfür frühestens in Firefox ESR 45 eingeführt werden, welcher nach aktueller Planung am 8. März 2016 erscheinen wird.

Die neue Anforderung gilt nur für Add-ons für Firefox, nicht für Themes oder Wörterbücher. Auch andere Anwendungen wie Thunderbird und SeaMonkey sind nach derzeitigem Stand nicht betroffen, auch wenn es zumindest für Thunderbird derzeit diskutiert wird.

May 29, 2015 02:43 PM