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Planet Mozilla (de)

September 04, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Vorschauversion von Firefox für Apple iOS

Mozilla hat eine erste öffentliche Vorschauversion von Firefox für das Apple-Betriebssystem iOS veröffentlicht – allerdings erst für Nutzer für Neuseeland. Weitere Länder werden folgen.

Firefox für iOS ist da! Zumindest eine erste öffentliche Vorschauversion für Nutzer in Neuseeland. Mozilla möchte zunächst in einem Land Feedback sammeln, ehe man die Vorschau auf weitere Länder ausweiten wird und dann global veröffentlichen wird. Wer informiert werden möchte, wenn Firefox für iOS in seinem Land verfügbar ist, kann hier seine E-Mail-Adresse hinterlegen.

Features, die Mozilla für diese Vorschauversion hervorhebt, sind die Suchfunktion, welche die Auswahl aus verschiedenen Suchanbietern erlaubt und Suchvorschläge anbietet, sowie Firefox Accounts und damit die Möglichkeit, die Chronik, Passwörter und Tabs mit der Desktop-Version von Firefox zu synchronisieren.

Um Feedback an Mozilla mitzuteilen, kann die direkt in der App integrierte Feedback-Funktion in den Einstellungen genutzt werden.

Systemvoraussetzungen sind ein IPhone, iPad oder iPod Touch mit iOS 8.0 oder höher.

Firefox für iOS Preview

Firefox für iOS Preview

Firefox für iOS Preview

Firefox für iOS Preview

September 04, 2015 07:09 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey-Projekt-Homepage in deutscher Sprache

Aus Wikipedia

Pieter Bruegel the Elder – The Tower of Babel (Vienna)

Auf daniels Vorschlag hin stelle ich hier mal eine maschinelle Übersetzung der gesamten Englischen SeaMonkey-Website ein:

Zur maschinellen Übersetzung der Englischen Website

Mich macht das Lesen solcher Maschinen-Übersetzungen auf die Dauer ganz wuschig,  aber vielleicht ist das ein wenigstens halbwegs brauchbarer Behelf, solange die deutsche Website keinen hauptamtlichen “Betreuer” hat und sie deshalb oft nicht auf dem aktuellen Stand ist.

Besser wäre natürlich, es fände sich ein Freiwilliger (oder noch besser mehrere), der die Pflege der deutschen Website unterstützt oder sogar von Robert Kaiser (KaiRo) übernimmt.

Ein anderes Demo für multilinguale Release-Notes (ca. 90 Sprachen) findet sich hier.

September 04, 2015 05:39 AM

September 03, 2015

Sören Hentzschel

Alcatel One Touch Fire 2: Neues, aber nicht unbekanntes Smartphone mit Firefox OS

Auf der Webseite von Alcatel One Touch ist ein neues Smartphone mit Firefox OS aufgetaucht: das Alcatel One Touch Fire 2. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es sich hier um kein wirklich unbekanntes Gerät handelt.

Bei Alcatel One Touch den Überblick zu behalten, fällt mitunter schwer. Dies liegt vor allem an der Benennung der Geräte. So gibt es unter gleichen Marketingnamen teilweise unterschiedliche Modelle, welche sich jeweils in Details unterschieden, mit dem Fire C und dem Fire C 2G gibt es zwei Geräte, deren Name auf eine Variante des jeweils anderen hindeutet, aber eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben, und mit dem Fire 2 taucht nun ein neues Gerät auf der Webseite auf, dessen Name nahelegt, dass es sich um den direkten Nachfolger des Fire handelt, obwohl als direkter Nachfolger wohl bereits das längst erhältliche Fire C gesehen werden konnte.

Nun gibt es also ganz neu das Alcatel One Touch Fire 2. Schaut man sich das Foto sowie die Spezifikationen des Gerätes an, sind die Ähnlichkeiten zum Alcatel One Touch Pixi 3 (3.5) auffallend – und werden mit einem Blick auf die genauen Modellbezeichnungen bestätigt: sie sind identisch, oder bessser: der Großteil der Modellbezeichnungen des Pixi 3 (3.5) wird ebenso für das Fire 2 genannt: 4022X, 4023A, 4023D sowie 4023X.

Alcatel One Touch Fire 2

Auch in Afrika wird eine Variante des Pixi 3 (3.5) verkauft – als Orange Klif. Halten wir also fest: das Alcatel One Touch Fire 2 ist kein unbekanntes Modell, es handelt sich dabei nur um einen von drei verschiedenen Namen, mit denen die 3,5-Zoll-Variante des Alcatel One Touch Pixi 3 vermarktet wird. Unter der Bezeichnung Pixi 3 vertreibt Alcatel One Touch übrigens auch ein paar Modelle mehr – manche mit Firefox OS, manche ohne.

Zu den Spezifikationen: in dem Gerät ist ein ARMv7 Cortex A7-Chip von MediaTek verbaut (Modell MT6572), bestehend aus einer Dual Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz und ARM Mali-400MP1 GPU. 256 MiB RAM und 512 MiB interner Speicher sind vorhanden, die Displaygröße beträgt 3,5 Zoll, die Auflösung ist HVGA (320 × 480 Pixel). Dazu kommt eine 2-Megapixel-Kamera und je nach Modell noch eine VGA-Frontkamera oder nicht. Vom exakten Modell hängt auch die Dual-SIM-Fähigkeit sowie die Akkukapazität (1150 / 1300 mAh) ab.

September 03, 2015 09:08 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: SeaMonkey Release 2.35 ist “draußen”

party-balloon smNach viel Arbeit und bis zuletzt einigem Hoffen und Bangen: SeaMonkey 2.35 ist draußen!

Es gibt einigen Grund zur Hoffnung, dass der Release-Zug, wenngleich immer noch etwas holprig, nun an Fahrt aufnehmen wird, laut Edmund ist das nächste geplante Release 2.38.

Informationen zum Release:

  • Release Notes auf englisch (deutsch leider (noch?) nicht verfügbar, vielleicht findet sich ein Freiwilliger, der das — ggf. als Wiki-Seite — zukünftig übernimmt?)
  • Zu den Firefox 37 und Firefox 38 Release Notes dürften die Unterschiede nicht allzu groß sein, aber im Einzelfall könnten auch bestimmte Neuerungen nicht übernommen worden sein.

Für den Aufruf der Listen ist ein Bugzilla-Account notwendig, um sich dort einloggen zu können.

Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben, und insbesondere an Edmund, der ein hartes Stück Arbeit zu bewältigen hatte.

 

Rainer Bielefeld

September 03, 2015 06:20 PM

Sören Hentzschel

Mozilla, Microsoft, Google, Netflix, Amazon, Cisco und Intel gründen Allianz für lizenzfreien Videocodec

Mozilla, Microsoft, Google, Netflix, Amazon, Cisco und Intel haben sich zu einer Allianz mit dem Ziel eines lizenzfreien Open Source Videocodecs für das Web zusammengeschlossen.

Die Alliance für Open Media (AOMedia), bestehend aus Mozilla, Microsoft, Google, Netflix, Amazon, Cisco und Intel, hat als erstes Projekt das Ziel einen Videocodec der nächsten Generation zu standardisieren und eine Open Source-Implementierung zu veröffentlichen, welche ohne Lizenzgebühren genutzt werden kann. Weitere Mitglieder sollen in der Zukunft folgen. Ein Teil der Mitglieder arbeitet bereits seit geraumer Zeit an Videocodecs: Mozilla an Daala, Google an VP10, Cisco hat vergangenen Monat Thor vorgestellt.

Die Nutzung des H.264-Codecs beispielsweise ist bereits mit Lizenzgebühren verbunden. Die Bereitstellung des OpenH264-Codecs, der unter anderem in Firefox genutzt wird, kostet Cisco jährlich 6,5 Millionen Dollar. Und man geht davon aus, dass die Kosten für den Nachfolger H.265 noch höher sein werden. Für den AOMedia-Codec (noch ohne Namen) sollen keine Lizenzgebühren anfallen.

Randnotiz: Microsoft hat mit dem Beitritt in die Alliance for Open Media auch den Entwicklungsstatus der Audio-Codecs Vorbis (mittlere Priorität) sowie den von Mozilla mitentwickelten Codec Opus (hohe Priorität) auf „in Erwägung“ und den Entwicklungsstatus des Video-Codecs VP9 sowie des Containerformats WebM auf „in Entwicklung“ für den Edge-Browser geändert.

Weitere Informationen:
Mozilla Blog: Forging an Alliance for Royalty-Free Video
AOMedia: Alliance for Open Media Established to Deliver Next-Generation Open Media Formats

September 03, 2015 07:56 AM

September 02, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla, Microsoft und Google entfernen RC4-Unterstützung Anfang 2016

Mozilla, Microsoft und Google haben gestern gemeinsam die geplante Nicht-Unterstützung der als unsicher geltenden RC4-Verschlüsselung in ihren Browsern für Anfang 2016 angekündigt.

Der als unsicher geltende Verschlüsselungsalgorithmus RC4 wird ab Anfang 2016 nicht länger von den größten Browserherstellern unterstützt. Dies haben Mozilla, Microsoft und Google gestern angekündigt. Nur seitens Apple gibt es kein Statement zu den Plänen bezüglich RC4.

Mozilla hat als einziger Browserhersteller ein konkretes Datum genannt, und zwar soll die Unterstützung in Firefox 44 aus dem Produkt entfernt werden, welcher am 26. Januar 2016 erscheinen wird. Für Chrome hat Google als ungefähren Zeitraum Januar bis Februar angegeben. Microsoft will die RC4-Unterstützung für Nutzer von Windows 7 und höher „Anfang 2016“ aus dem Internet Explorer und Edge entfernen. Abweichungen von den genannten Zeitpunkten sind natürlich nicht ausgeschlossen.

September 02, 2015 07:35 PM

September 01, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: Finale 64-Bit-Version für Windows erscheint später

Wer auf eine finale 64-Bit-Version von Firefox für Windows wartet, muss sich noch ein wenig gedulden. Aufgrund von Problemen mit der Plugin-Sandbox wird Mozilla nicht wie bislang angenommen Firefox 41 als finale 64-Bit-Version für Windows veröffentlichen.

Windows-Nutzer, die auf eine finale Version von Firefox 64-Bit warten, müssen sich noch ein bisschen länger gedulden. Nachdem zunächst Firefox 40 als Ziel angepeilt war, hatte Mozilla die Veröffentlichung auf Firefox 41 verschoben, um die 64-Bit-Version gemeinsam mit Verbesserungen wie dem Plugin-Whitelisting (Adobe Flash wird als einziges NPAPI-Plugin unterstützt) und der NPAPI-Sandbox auszuliefern. Genau diese Sandbox ist es nun, die für eine weitere Verschiebung sorgt.

Mit aktivierter NPAPI-Sandbox kann es zu Hängern bei Flash-Inhalten kommen, was eine Auslieferung in einer finalen Version von Firefox unmöglich macht. Und ohne NPAPI-Sandbox wird Mozilla die 64-Bit-Version nicht als finale Version veröffentlichen. Hintergrund: Die 32-Bit-Version des Flash Players hat den sogenannten Protected Mode, kommt also mit einer eigenen Sandbox-Implementierung. Die 64-Bit-Version des Flash Players besitzt diesen Protected Mode nicht, darum soll hier Mozillas eigene Sandbox-Implementierung zum Einsatz kommen, da Firefox ansonsten komplett auf den Sandbox-Schutz für den Flash Player verzichten müsste. Dies möchte Mozilla aus Sicherheitsgründen nicht.

September 01, 2015 08:55 PM

August 31, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla-Konzept zeigt kontextbezogene Profile

Kontextbezogene Profile oder Container, wie Mozilla sie im aktuellen Entwurf nennt, sollen dem Nutzer unter anderem die Möglichkeit geben, auf einer Webseite gleichzeitig mit unterschiedlichen Benutzerkonten angemeldet zu sein, oder Webseiten privat zu besuchen, ohne aufgrund von Tracking entsprechende Werbung im Arbeits-Kontext zu sehen.

Achtung: Die hier vorgestellte Neuerung befindet sich derzeit in der Planungs- beziehungsweise in einer frühen Implementierungsphase. Bis zu einer möglichen Auslieferung in einer finalen Version von Firefox kann sich noch einiges am vorgestellten Konzept ändern, auch für die Auslieferung selbst gibt es keine Garantie.

Wenn in diesem Artikel von kontextbezogenen Profilen die Rede ist, dann sind damit keine kompletten Firefox-Profile gemeint. Stattdessen handelt es sich dabei um eine Schicht, die auf diesen Profilen aufsetzt. Die sogenannten Container stellen getrennte Umgebungen für Cookies, Local Storage, IndexedDB sowie den HTTP-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter und Formulardaten sowie den Bilder-Cache hingegen teilen sich alle Container.

Initial soll Firefox vier verschiedene Container besitzen: Persönlich, Arbeit, Shopping und Banking. Später sollen Nutzer auch eigene Container hinzufügen können. Dass sich eine Webseite in einem solchen Container befindet, erkannt man am eingefärbten Tab oder auch an der Kennzeichnung innerhalb der Adressleiste.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim gleichen Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wird genannt, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook einen über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt. Weitere Beispiele sind im Mozilla Wiki zu finden. Die Implementierung kann im dazugehörigen Meta-Ticket und seinen Abhängigkeiten verfolgt werden.

August 31, 2015 08:44 PM

August 28, 2015

Sören Hentzschel

Firefox OS Apps auf dem Panasonic SmartTV debuggen

Wer ein SmartTV von Panasonic mit Firefox OS sein Eigen nennt, kann auch auf diesem mit Hilfe der WebIDE von Firefox seine Apps testen und debuggen. Dieser Artikel erklärt die dafür notwendigen Schritte.

Panasonic hat in den vergangenen Monaten diverse Fernseher mit Firefox OS auf den Markt gebracht. Wer seine (nicht zertifizierten) Apps darauf testen und debuggen möchte, kann dies tun. Die folgenden Schritte sind dafür notwendig:

  • Sichergehen, dass sich der Fernseher und der Computer im selben Netzwerk befinden
  • Auf dem Fernseher aufrufen: Menü → Hilfe → Über Firefox OS
  • Die rote Taste auf der Fernbedienung zehn Sekunden lang gedrückt halten
  • Ein neuer Menüeintrag „DevTools“ erscheint
  • Diesen auf „Ein“ schalten und bestätigen
  • Auf dem Fernseher aufrufen: Menü → Netzwerk → Netzwerk Status
  • „Status Details“ auswählen und die dort stehende IP-Adresse merken
  • Diesen Bildschirm verlassen
  • Im Desktop-Firefox die WebIDE öffnen
  • Laufzeitumgebung auswählen → Externe Laufzeitumgebung
  • Dort die gemerkte IP-Adresse eingeben gefolgt von einem Doppelpunkt und der Portnummer 52222 (z.B. 10.0.0.5:52222)
  • Auf dem Fernseher die eigehende Verbindung akzeptieren
  • Die gewünschte App mit der WebIDE öffnen und per Play-Symbol auf den Fernseher übertragen

August 28, 2015 07:38 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Nachrichten aus dem Maschinenraum: SeaMonkey 2.35 Release – Build 3

MaschinneraumIn den letzten Tagen hat Edmund Wong eine Unmenge von Kleinteil-Puzzelei erledigt, das Ergebnis ist “Build 3”, das einem Release Candidate schon sehr nahe kommt (das vielleicht sogar sein wird), allerdings auch noch einige Probleme aufgezeigt hat:

Wer Lust hat, kann ja mal ein paar Schnelltests machen, ich halte es allerdings für eher unwahrscheinlich, dass es Build-bezogene Funktionsprobleme geben könnte.

August 28, 2015 05:25 AM

August 27, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Sicherheitsupdate Firefox 40.0.3

Mozilla hat heute mit Firefox 40.0.3 ein außerplanmäßiges Update veröffentlicht, welches neben anderen Fehlern auch zwei Sicherheitslücken behebt. Die entsprechenden Sicherheitslücken existierten auch in der ESR-Version und wurden in Firefox ESR 38.2.1 behoben. Ebenso hat Firefox für Android ein Sicherheitsupdate erhalten.

Dowload Firefox 40.0.3 für Windows, OS X und Linux

Mit Firefox 40.0.3 behebt Mozilla zwei Sicherheitslücken, deren Gefahrenpotential als hoch respektive kritisch eingestuft wird. Die eine Sicherheitslücke betrifft die Installation von Add-ons in Firefox, die andere das canvas-Element auf Webseiten.

Darüber hinaus deaktiviert Mozilla mit Firefox 40.0.3 die mit Firefox 40 erst eingeführte asynchrone Plugin-Initialisierung aufgrund von Kompatibilitätsproblemen auf diversen Webseiten. Der Großteil der Nutzer sollte von diesem Problem unabhängig von dem Update nicht mehr betroffen sein, da Mozilla die Deaktivierung bereits vor ein paar Tagen per Hotfix-Add-on durchgeführt hat.

Außerdem behebt Firefox 40.0.3 eine mögliche Linux-spezifische Absturzursache in Zusammenhang mit GStreamer sowie eine mögliche Absturzursache bei Programmstart auf Windows-Systemen.

Weitere Bugfixes betreffen die Darstellung von input-Feldern mit japanischen Schriftarten, die Auswahl in select-Feldern mit der Maus sowie ein fehlender Partnercode im Yahoo!-Suchplugin.

Auch die ESR-Version von Firefox sowie Firefox für Android haben ein entsprechendes Sicherheitsupdate (ohne weitere Bugfixes) erhalten.

August 27, 2015 09:32 PM

August 26, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 42: Datenimport aus Chromium und Chrome Canary

Firefox kann bestimmte Daten wie Lesezeichen oder die Chronik aus anderen Browsern importieren, darunter auch Chrome. Mit Firefox 42 erweitert Mozilla den Importer, um auch aus Chrome Canary und Chromium Daten importieren zu können.

Firefox kann die Lesezeichen, Chronik und Cookies aus anderen Browsern importieren, was sich vor allem dann als vorteilhaft erweist, wenn man bislang einen anderen Browser genutzt hat, frisch zu Firefox gewechselt ist und nicht auf wichtige Daten verzichten möchte. Nachdem die Daten bislang bereits aus Chrome importiert werden konnten, ist dies ab Firefox 42 auch aus Chrome Canary (vergleichbar mit Firefox Nightly) sowie der Open Source-Variante Chromium möglich.

Auf Windows ist es ab Firefox 42 auch möglich, Passwörter aus Chrome zu importieren.

August 26, 2015 09:14 PM

August 24, 2015

Sören Hentzschel

Firefox OS für Smart Feature Phones zeigt sich in Video

Anfang des Jahres hatte Mozilla es angekündigt: Firefox OS wird ab 2016 nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf Mobiltelefonen anderer Klassen zu finden sein. Ein Video gibt nun einen Ausblick auf Firefox OS für die sogenannten Smart Feature Phones.

Im Rahmen des Mobile World Congress 2015 im März dieses Jahres hatte Mozilla angekündigt, gemeinsam mit KDDI, LG U+, Telefónica und Verizon an einer neuen Kategorie einfach zu bedienender Mobiltelefone zu arbeiten, die ab 2016 erscheinen sollen. Ein nun veröffentlichtes Video deutet an, was man von Firefox OS für die sogenannten Smart Feature Phones erwarten kann.

Link zum Original-Video

Bilder aus dem Video:

August 24, 2015 09:34 PM

August 23, 2015

Sören Hentzschel

Private Browsing 2.0: Mozilla erweitert Privaten Modus um Tracking-Schutz

Mozilla hat wie bereits vorab angekündigt den Privaten Modus von Firefox um einen Tracking-Schutz erweitert, den Nutzer der Nightly-Version und Developer Edition von Firefox nun testen können.

Firefox besitzt bereits seit einiger Zeit einen experimentellen Tracking-Schutz. Dieser kann in Vorabversionen von Firefox über eine versteckte Einstellung aktiviert werden. In die Nightly-Version von Firefox 39 wurde die experimentelle Funktion über eine weitere versteckte Einstellung zur Verfügung gestellt, den Tracking-Modus in den sogenannten privaten Fenstern zu aktivieren. Private Fenster sind Fenster, in denen Firefox keine Chronik, Sucheinträge, Cookies oder sonstige Surfspuren zurücklässt.

Wer eine Nightly-Version von Firefox oder die Developer Edition nutzt, wird feststellen können, dass diese Option in den Einstellungen sichtbar gemacht worden ist. Darüber hinaus ist der Tracking Schutz für private Fenster nun standardmäßig aktiviert.

Die Startseite der privaten Fenster wurde außerdem überarbeitet und macht nun deutlicher als bisher klar, was sich Firefox in diesem Modus merkt und was nicht. Der neue Tracking-Schutz findet in dem neuen Design eine besondere Hervorhebung. Der Status, ob dieser aktiviert ist oder nicht, wird auf dieser Seite ebenso angezeigt wie ein Link, um diesen zu deaktivieren respektive wieder zu aktivieren, ohne dafür extra in die Einstellungen gehen zu müssen.

Mit aktiviertem Tracking-Schutz erkennt der Nutzer am Schild-Symbol in der Adressleiste, dass Elemente blockiert worden sind. Hierüber gibt es auch die Möglichkeit, den Tracking-Schutz für die aktuelle Session auf dieser Webseite zu deaktivieren. In dem Fall befindet sich hinterher ein durchgestrichenes Schild-Symbol in der Adressleiste.

Wer wissen will, welche Elemente durch den Tracking-Schutz blockiert worden sind, kann dies über die Webkonsole ablesen.

Abgrenzung zu Werbeblockern

Der Tracking-Schutz blockiert Elemente von bekannten Trackern. Dies trifft häufig auf Anzeigen aus Werbenetzwerken zu, womit der Tracking-Schutz einen Großteil der Werbung im Web blockiert. Es handelt sich hierbei aber um keinen klassischen Werbeblocker, der jede Werbung blockiert: Werbung, die ohne Tracking auskommt, wird durch den Tracking-Schutz naheliegenderweise nicht blockiert.

August 23, 2015 11:27 AM

August 21, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt große Änderungen für Entwickler von Firefox Add-ons an

Mozilla hat heute eine Reihe von Ankündigungen gemacht, welche die Zukunft der Entwicklung von Add-ons für Firefox betreffen. Dabei geht es neben der Signierung von Add-ons und der kommenden Multiprozessarchitektur (Electrolysis, kurz: e10s) auch um die Einführung der sogenannten WebExtensions, welche größtenteils API-kompatibel mit Chrome, Opera und in der Zukunft ggfs. auch Edge ist, sowie um die Deprecation von XUL, XBL und XPCOM.

Auf die Entwickler von Add-ons für Firefox kommt eine Reihe von wichtigen Änderungen zu, die Mozilla frühzeitig kommuniziert, so dass Entwickler rechtzeitig über Mozillas Pläne informiert sind. Diese Änderungen seien notwendig, um Technologien wie die Multiprozessarchitektur Electrolysis (auch bekannt als e10s) oder Mozillas kommende Browserengine Servo zu unterstützen, die Nutzer besser vor Spyware und Aware zu schützen und außerdem die Zeit zu reduzieren, die es für die Reviews von Add-ons benötigt.

Neue Schnittstelle für browserübergreifend kompatible Add-ons

Die Entwicklung von Add-ons sollte nach Ansicht von Mozilla vergleichbar mit der Entwicklung von Webseiten sein: der selbe Code soll in verschiedenen Browsern funktionieren. Mit den sogenannten WebExtensions führt Mozilla eine neue Schnittstelle für Add-ons ein, welche größtenteils kompatibel mit Chrome und Opera ist – möglicherweise in der Zukunft sogar mit Microsoft Edge, wie Mozilla andeutet. Mozilla hat bereits Diskussionen mit anderen Browserherstellern gestartet, um zumindest einen Teil der Schnittstelle zu standardisieren und somit die browserübergreifende Kompatibilität auch langfristig zu gewährleisten. Dies bedeutet für Entwickler, die Add-ons für verschiedene Browser entwickeln, dass nur minimale Anpassungen notwendig sind und nicht für jeden Browser eine grundlegend unterschiedliche Erweiterung programmiert werden muss. Ein weiterer Vorteil der WebExtensions ist, dass diese die Multiprozessarchitektur der Browser direkt unterstützen. Eine erste Unterstützung für WebExtensions wird ab Firefox 42 verfügbar sein.

Multiprozessarchitektur („Electrolysis“ / „e10s“)

Die geplante Multiprozessarchitektur für Firefox macht große Fortschritte und wird bekanntermaßen große Auswirkungen auf die Kompatibilität von Add-ons haben, insbesondere von Add-ons, welche mit dem Inhalt von Webseiten interagieren.

Die neuen WebExtensions sind wie bereits erwähnt vollständig kompatibel mit e10s. Add-ons, die auf dem Add-on SDK basieren, auch bekannt als Jetpack, sind kompatibel, solange sie nicht require(‘chrome’) oder manche Low-Level-APIs nutzen, die Objekte im Content-Prozess berühren. Dann gibt es noch sogenannte Kompatibilitäts-Shims in Firefox, die dafür sorgen, dass Add-ons oder Teile von Add-ons auch in e10s funktionieren, obwohl sie noch nicht für e10s angepasst worden sind – dies allerdings zum Preis einer spürbar schlechteren Performance.

Einen verbindlichen Zeitplan für die Auslieferung von e10s in einer finalen Version von Firefox gibt es noch nicht. Fest steht, dass e10s in der Nightly Version sowie Developer Edition bereits standardmäßg aktiviert ist. Am 22. September wird Firefox 42 die Betaphase erreichen und e10s den Nutzern per Opt-In zur Aktivierung angeboten werden. Die am 3. November erscheinende Betaversion von Firefox 43 wird die früheste Betaversion sein, in welcher e10s standardmäßig aktiviert sein wird. Sobald dies der Fall ist, wird Mozilla damit beginnen, Add-ons zu blockieren, die nicht kompatibel mit e10s sind und Performance- und/oder Stabilitätsprobleme verursachen. Am 15. Dezember erscheint dann die finale Version von Firefox 43 und damit die frühestmögliche Version, in welcher e10s aktiviert sein wird. Im Zeitraum von zwischen sechs und zwölf Monaten nach der standardmäßigen Aktivierung von e10s in der finalen Version von Firefox wird Mozilla die Kompatibilitäts-Shims entfernen, womit Add-ons inkompatibel werden, die hiervon Gebrauch machen.

Entwickler von Add-ons sollten sich also so langsam mit der möglicherweise notwendigen Anpassung ihrer Add-ons befassen, falls nicht schon geschehen, und ggfs. das Kompatibilitäts-Flag setzen. Eine Alternative dazu ist natürlich die Portierung zu einer WebExtension. Add-ons können bereits in der Nightly Version sowie Developer Edition mit aktivierter Multiprozessarchitektur getestet werden. Außerdem ist jeder eingeladen, auf der Webseite arewee10syet.com die Liste der Add-ons durchzugehen und die Kompatibilität der Add-os zu testen.

Signierung von Add-ons

An den Plänen zur Signierung von Add-ons hat sich nichts geändert. Add-ons müssen in Zukunft von Mozilla signiert sein, damit sie in Firefox installiert werden können. Damit sollen Nutzer besser vor schädlichen Add-ons und Add-ons, die Dinge gegen den ausdrücklichen Willen des Nutzers machen, geschützt werden. Bislang konnte Mozilla immer nur im Nachhinein reagieren und Add-ons blockieren, nachdem sie bereits Schaden angerichtet haben.

Seit Version 40 warnt Firefox bei nicht signierten Add-ons, ab Version 41 werden diese standardmäßig deaktiviert werden, können aber per Änderung in about:config wieder zum Laufen gebracht werden, ab Firefox 42 ist die Signaturpflicht in der finalen Version und in der Beta unumgänglich. In der Nightly-Version sowie Developer Edition wird die Signaturpflicht auch weiterhin deaktivierbar bleiben. Außerdem wird Mozilla spezielle Beta- und Finalbuilds ohne offizielles Firefox-Branding bereitstellen, welche ebenfalls eine Deaktivierung der Signaturpflicht erlauben.

Schnellere Reviews von Add-ons

Bis Add-ons ein Review von Mozilla erhalten, können schon mal Wochen vergehen – was ohne Frage zu lange ist. Auch hier spielen die neuen WebExtensions einen Vorteil aus, denn diese können wesentlich schneller von Mozilla kontrolliert werden. Ziel sind maximal fünf Tage für ein neues Add-on und maximal zwei Tage für ein Update.

Mozilla wird außerdem das Team der freiwilligen und bezahlten Reviewer aufstocken und weitere Verbesserungen am automatischen Validator vornehmen, um die Wartezeiten zu verkürzen.

Deprecation von XUL, XBL und XPCOM

Eine weitere sehr große Veränderung betrifft die XUL- und XPCOM-basierten Erweiterungen. Dass Mozilla von XUL und XBL abweichen möchte, ist nicht neu. Auch kann Firefox nicht Mozillas kommende Engine Servo nutzen, solange XUL unterstützt wird. Die enge Verzahnung von Browser und XUL-Erweiterungen bereitet außerdem Probleme für die Entwicklung, die in der Ankündigung näher benannt werden.

Für die Deprecation von XUL, XBL und XPCOM gibt es noch keinen genauen Zeitplan, vermutlich wird dies aber innerhalb der nächsten zwölf bis 18 Monate passieren. Ab dann muss man sich darauf einstellen, dass Add-ons, welche Gebrauch von diesen Technologien machen, irgendwann nicht länger funktionieren werden.

Mozilla ist sich dessen bewusst, dass die SDK basierten Add-ons und auch die WebExtensions Stand heute nicht alles leisten können, was XUL-basierte Add-ons leisten können. Basierend auf dem Feedback der Entwickler möchte Mozilla die WebExtensions-API im Laufe des kommenden Jahres aber entsprechend erweitern, um so viel wie möglich zu unterstützen, was von den populären Erweiterungen benötigt wird.

August 21, 2015 03:15 PM

August 20, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla schaltet FTP-Zugriff auf Downloadverzeichnis ab

Neue, aber auch alte Versionen von Firefox und anderen Mozilla-Produkten konnten bislang per FTP heruntergeladen werden. Als Teil der geplanten Migration in die Amazon-Cloud wurde nun der FTP-Zugriff auf das Downloadverzeichnis abgeschaltet.

Neue Versionen von Firefox sollte man sich grundsätzlich immer über die offizielle Webseite herunterladen. Manchmal möchte man aber zu Testzwecken eine ältere Version herunterladen, Ungeduldige suchen sich über das FTP-Verzeichnis vor der offiziellen Freigabe und Veröffentlichung einer neuen Version die Downloads. Dies geschieht in der Regel über ftp.mozilla.org. Der FTP-Zugriff (ftp://ftp.mozilla.org) darauf ist seit Anfang August nicht länger möglich und liefert nur noch den Status „550 Permission denied“ zurück. Weiterhin möglich ist der Zugriff im Browser über https:// respektive http://.

Damit ist die Eingabe von „ftp.mozilla.org“ in die Adressleiste nicht länger ausreichend, da diese standardmäßig auf das FTP-Protokoll auflöst. Es müsste stattdessen explizit „https://ftp.mozilla.org“ oder „http://ftp.mozilla.org“ in die Adressleiste eingegeben werden. Auch wenn diese URL weiterhin funktioniert, sollten Nutzer, die im Browser auf das Verzeichnis zugreifen, in Zukunft stattdessen den Link https://archive.mozilla.org verwenden.

Ende August wird Mozilla damit beginnen, die Inhalte von ftp.mozilla.org aus den eigenen Datenzentren nach AWS/S3 (Amazon Web Services Simple Storage Service) zu migrieren. Abgeschlossen soll die Migration Ende Oktober sein.

Weitere Informationen
Mozilla IT & Operations: Product Delivery Migration: What is changing, when it’s changing and the impacts

August 20, 2015 03:27 PM

August 18, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey 2.35 Release: Was ist noch zu tun?

Wir haben einen erheblichen Release-Stau (überfällig sind 2.35, 2.36, 2.37), so dass sich mancher fragen mag, ob sich das Warten lohnt und woran es denn nun noch hängt; im folgenden der Versuch einer Antwort.

Für 2.35 sind auf der Zielgeraden noch noch folgende Hindernisse zu beseitigen:

Bug 1177025 Sammlung von Voraussetzungen für SeaMonkey Release 2.35:

 

Wesentliche “echte” Bugs mit Relevanz für die Nutzer: wohl nur noch 1176602: Wörterbuch-Verzeichnis-Problem, leider ein neuer Bug, den wir für SeaMonkey 2.35 vermutlich von Thunderbird 37  geerbt haben.

Hier einige für die Entscheidung, ob man auf Release 2.35, das nach recht konkreten Gerüchten noch diese Woche herauskommen soll,  aktualisieren sollte, hoffentlich hilfreiche Bugzilla-Abfragen (alle ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit):

Für den Aufruf der Listen ist ein Bugzilla-Account notwendig, um sich dort einloggen zu können.

Grundsätzlich zu berücksichtigen ist, dass die Suchabfragen keine Bugs enthalten, die in Firefox oder Thunderbird bestehen (oder repariert wurden), ohne dass sie für SeaMonkey gesondert in Bugzilla gemeldet wurden. Ich werde bei Gelegenheit treffsicherere Abfragen testen.

Die Abfragen sind dynamisch und berücksichtigen Fortschritte (und Rückschritte) sofort.

Wichtig zu wissen: wenn alles wie geplant klappt wird es innerhalb von 1 Woche auch noch ein Beta-Release geben, im Gespräch ist 2.37 (2.36 würde dann übersprungen), aber das sind nur plausible Gerüchte, hoffen wir erst mal, dass es dieses Mal mit dem 2.35 Release wirklich klappt und sich doch noch im letzten Augenblick größere Hindernisse auftun.

August 18, 2015 06:06 PM

Nachrichten aus dem Maschinenraum: Status-Meetings

MaschinneraumWer etwas darüber erfahren möchte, wie das SeaMonkey-Projekt funktioniert, wer dort mitarbeitet, was die nächsten Planungen sind und und und kann sich ja mal die Infoseiten zu den Satus-Meeting-Chats (englisch) ansehen, vielleicht sogar mal heute 14:00 MESZ ‘reinschauen.

Es gibt gute Neuigkeiten für die Versorgung mit Lokalisierten Nightlies,  da lt. Edmund Wong ein wichtiger Bugfix nun im Build-Bot integriert ist.

Rainer Bielefeld
(SeaMonkey QA volunteer)

August 18, 2015 07:35 AM

August 15, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey 2.35 Sprachpakete

Leider gab es zur letzten Version von SeaMonkey 2.35 mit  aktuellen Sicherheits-Bugfixes keine Sprachpakete. Nach meiner Erfahrung funktionieren die Sprachpakete, die Adrian Kalla schon vor einiger Zeit in seinem Download-Bereich zur Verfügung gestellt hat, weiterhin problemlos.

Da die Sprachpakete dort nicht mehr verfügbar sind hat Adrian sie mir  auf meine Bitte hin zur Verfügung gestellt, und ich habe sie auf Sourceforge.net zum Download bereit gestellt. Download

Hinweise zur Sourceforge- Seite: Die Benutzung eines Popup-Blockers (Adblock plus oder ähnlich) ist empfehlenswert, leider lässt sourceforge.net allerlei zweifelhafte Werbung zu, lästig sind insbesondere getürkte Download-Buttons zu http://www.pagetracer.com, free.internetspeedtracker.com und ähnlichem zweifelhaftem Zierrat, bis hin zu Downloadern, die zusätzliche Software von zweifelhaftem Nutzen installieren möchten. Muss man beim Gratis-Angebot wohl leider mit leben, und angeblich wurde Besserung versprochen.

Ich finde die Kombination aus dem letzten 2.35-Build und dem deutschen Sprachpaket sehr tauglich — Tests und Bug-Beports sind willkommen.


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
Paypal Transfer


 

August 15, 2015 07:20 AM

August 14, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: Lokalisierte SeaMonkey Nightly-Builds (Viele Sprachen)

NewNightly2

.

.

Auf der Seite werden installierbare .EXE-Dateien und Sprachpakete.xpi in für wechselnde Betriebssysteme und SeaMonkey-Versionen in diversen Sprachen zur Verfügung gestellt. Wer Interesse hat kann die Seite einfach von page2rxx.com auf Neuigkeiten überwachen lassen und wird sofort über neue verfügbare Builds informiert, einfach Feed-Icon rechts anklicken!

Für Testzwecke, Benutzung auf eigene Gefahr

August 14, 2015 04:58 PM

August 13, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

August 09, 2015

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.2 und Rust 1.3 Beta stehen bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Wieder sind sechs Wochen vergangen, so stehen nun Rust 1.2 und Rust 1.3 Beta bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas neue Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.1 und Rust 1.2 Beta erschienen sind, stehen nun erwartungsgemäß Rust 1.2 sowie Rust 1.3 Beta bereit.

Wie bereits in Rust 1.1 wurde auch in Rust 1.2 wieder an der Performance-Schraube des Compilers gedreht, auch Cargo hat Performance-Verbesserungen erhalten. Außerdem erhält Rust 1.2 eine erste Unterstützung für Microsoft Visual C (MSVC).

  • An across-the-board improvement to real-world compiler performance. Representative crates include hyper (compiles 1.16x faster), html5ever (1.62x faster), regex (1.32x faster) and rust-encoding (1.35x faster). You can explore some of this performance data at Nick Cameron’s preliminary tracking site, using dates 2015-05-15 to 2015-06-25.
  • Parallel codegen is now working, and produces a 33% speedup when bootstrapping on a 4 core machine. Parallel codegen is particularly useful for debug builds, since it prevents some optimizations; but it can also be used with optimizations as an effective -O1 flag. It can be activated by passing -C codegen-units=N to rustc, where N is the desired number of threads.

Cargo’s performance has also improved dramatically:

  • Builds that do not require any recompilation (“no-op builds”) for large projects are much faster: for Servo, build time went from 5 seconds to 0.5 seconds.
  • Cargo now supports shared target directories that cache dependencies across multiple packages, which results in significant build-time reduction for complex projects.

Detailliertere Informationen sowie erste Informationen zu Rust 1.3 lassen sich in der offiziellen Ankündigung nachlesen.

August 09, 2015 09:14 PM

August 08, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Add-On-Kompatibilitätsdatenbank

Das Problem

Derzeit ist die Kompatibilität von Add-Ons mit den aktuellen SeaMonkey-Versionen leider oft sehr unklar.

Für Version 2.35 erscheint im AMO oft der Hinweis,  das fragliche Add-On sei für SeaMonkey 2.35 nicht verfügbar, da der Entwickler diese SeaMonkey-Version halt noch nicht in die Liste der kompatiblen Versionen aufgenommen hat. Oder weil nur das konvertierte Add-On komatibel ist. Und wer über eine Suchmaschine zum Add-On gelangt, wird womöglich sogar aufgefordert, auf FireFox umzusteigen.

Lösungsansätze

  • Beim Konverter gibt es eine Liste von Add-Ons mit Kompatibilitätshinweisen
  • Auch auf einer Wiki-Seite gibt es entsprechende, noch ausführlichere Hinweise.

Beide Ansätze haben den Nachteil, dass sie erheblichen manuellen Aktualisierungsbedarf haben, der derzeit bei beiden nur von jeweils einem Interessierten gestemmt wird – so wird das nichts.

Neuer Versuch

Wegen der mangelnden Erfolgsaussicht der oben genannten Ansätze und mangels einer geeigneten Datenbank-Alternative (ob das Add-On “Add-on Compatibility Reporter” jemals wieder für SeaMonkey flott gemacht wird ist fraglich) habe ich einen Versuch für eine Variante gestartet, die praktisch allen Usern ermöglicht, mit wenigen Voraussetzungen und Handgriffen zu einer Art Datenbank beizutragen. Dazu habe ich einfach in der Newsgroup mozilla.addons.user-experience einen Tread gestartet, in der systematisch User-Erfahrungen gesammelt werden.

Voraussetzungen

Wer mitmachen will benötigt eine SeaMonkey-Suite und muss im MailNews-Client die Newsgroup mozilla.addons.user-experience auf dem Newsserver news.mozilla.org abonnieren.

Vorhandene Daten nutzen

Screenshot: Suchergebnisse

Screenshot: Suchergebnisse

Einfach in die “Suche nach Betreff oder Adresse”-Zeile den Add-On-Namen namen eingeben! Für ReminderFox gibt es derzeit, wie rechts im Screenshot zu sehen ist, einen Eintrag für ReminderFox 2.1.5.2.1-signed, das Ergebnis [no]  heißt, dass es ein wesentliches Kompatibilitätsproblem gibt, und im Nachrichten-Body findet sich ein Link zur AMO-Add-On-Seite, Angaben zur getesteten SeaMonkey-Version, eine Beschreibung des Problems (auf Englisch) und eventuelle weitere Hinweise.

Beitragen

Für einen Beispieleintrag wollen wir annehmen, jemand käme mit Linux zu dem Ergebnis, dass keine Kompatibilitätsprobleme bestehen. Vorgehen:

  1. Mit Suchstring “SM 2.35 add-on-compat –” das erste Posting (in dem auf Englisch einige Erläuterungen stehen) auffinden
  2. Im Thread-Bereich auf das Posting klicken →  Icon “Antwort” anklicken
  3. Im News/Mail-Editor allen (zitierten) Inhalt löschen
  4. Aus den Beispielen auf der der Wiki-Seite  ein halbwegs passendes Beispiel ab “Re:” kopieren und die vorhandene Betreffzeile damit ersetzen.
  5. Den Add-On-Namen durch den von der Add-On-Seite im AMO kopierten (incl. Versionsnummer, auch hier auf Leerzeichen-Korrektheit achten!) ersetzen, dabei keine Leerzeichen hinzufügen oder vernichten. Das Ergebnis wäre beispielsweise
    Re: SM 2.35 addon-compat –  ReminderFox 2.1.5.2.1-signed – [yes] – WINDOWS
  6. Da das Ergebnis ja für LINUX war noch WINDOWS durch LINUX ersetzen, Ergebnis:
    Re: SM 2.35 addon-compat –  ReminderFox 2.1.5.2.1-signed – [yes] – LINUX
    Neben [yes] (kompatibel) und [no] (inkompatibel, Probleme) gibt es noch die Ergebnisse
    [yesconvert]  Kompatibles konvertiertes Add-On
    [noconvert]  Inkompatibles konvertiertes Add-on mit Funktionsproblemen
  7. Nun zum eigentlichen Nachricht-Inhalt:
    Erste Zeile: Link zur Seite im AMO (bitte nicht zur Homepage des Programmierers)
  8. Dann nach einer Leerzeile 2 Zeilen “Useragent”, kopiert aus Menü ‘Hilfe → Über SeaMonkey’ heraus.
  9. Posting absenden

Zu jedem Add-On können beliebig viele Nutzer beliebig viele Ergebnisse Posten, mit Detailsuche ließe sich dann später so etwas wie 41x [yes], 3x [no] und 1x [noconvert] herausfiltern, also scheint das betreffende Add-On in der Originalversion im wesentlichen mit der SeaMonkey-Testversion zusammenarbeitet.

Bitte im Thread SM 2.35 add-on-compat – keine Diskussionen, Hilfestellungen, Sonstetwas!

Bei konvertierten Add-Ons bitte den [converted] String, der im Add-On-Manager bei den installierten Add-Ons steht, nicht mit übernehmen (copy/paste ist von dort ja eh nicht möglich).

Sonstiges

Das ganze kann natürlich nur klappen, wenn viele User viele Postings mit der nötigen Sorgfalt verfassen. Als Starthilfe mache ich jetzt noch 10 Tests voll, von da an kommen maximal 20% der Beiträge dort von mir. Die SeaMonkey-User müssen selbst sehen, mit geben und nehmen von den Erfahrungen anderer User profitieren zu können.

Schau’n wir mal … ;-)

August 08, 2015 02:43 PM

August 07, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

August 06, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 39.0.3 / ESR 38.1.1: Mozilla behebt Sicherheitslücke in PDF-Betrachter

Mozilla hat nur vier Tage vor dem kommenden planmäßigen Firefox-Update ein Sicherheits-Update für Firefox veröffentlicht, welches eine schwerwiegende Sicherheitslücke im integrierten PDF-Betrachter behebt.

Mozilla wird am kommenden Dienstag Firefox 40 veröffentlichen. Und obwohl es nur noch wenige Tage bis dahin sind, sah sich Mozilla dazu veranlasst, vorab noch ein Sicherheits-Update für Firefox 39 und Firefox ESR 38 vorzuschieben, was die Einstufung als schwerwiegende Sicherheitslücke zusätzlich unterstreicht. Konkret handelt es sich um eine Sicherheitslücke im integrierten PDF-Betrachter, welche nach Angaben von Mozilla bereits ausgenutzt wird. Ein Update ist damit für alle Nutzer dringend empfohlen, welche den integrierten PDF-Betrachter und kein Plugin zur Darstellung von PDF-Dateien nutzen. Die Sicherheitslücke erlaubt es einem Angreifer, Zugriff auf lokale Dateien zu erlangen.

Die neuen Versionen tragen die Versionsnummern 39.0.3 respektive ESR 38.1.1. Firefox ESR 31 ist von der Sicherheitslücke nicht betroffen, wird ab Dienstag im Falle von Sicherheitslücken aber auch keine weiteren Updates mehr erhalten. Nutzer von Firefox ESR 31 sollten also möglichst bald auf Firefox ESR 38 aktualisieren, falls noch nicht geschehen.

Update: Mozilla hat eine ausführliche Ankündigung veröffentlicht. Demnach existiert die Sicherheitslücke auf Windows, OS X sowie auf Linux, bekannt ist aber nur die Ausnutzung auf Windows und Linux. Wer Windows oder Linux nutzt, sollte alle gespeicherten Passwörter und Schlüssel in den folgenden Dateien ändern:

On Windows the exploit looked for subversion, s3browser, and Filezilla configurations files, .purple and Psi+ account information, and site configuration files from eight different popular FTP clients. On Linux the exploit goes after the usual global configuration files like /etc/passwd, and then in all the user directories it can access it looks for .bash_history, .mysql_history, .pgsql_history, .ssh configuration files and keys, configuration files for remina, Filezilla, and Psi+, text files with “pass” and “access” in the names, and any shell scripts.

August 06, 2015 11:31 PM

Mozilla veröffentlicht Webmaker 1.1 für Android

Anfang März hat Mozilla eine erste Beta-Version seiner Webmaker-App für Android veröffentlicht. Mit Hilfe der App ist es ohne weitere Kenntnisse möglich, Inhalte im Web zu publizieren. Mittlerweile ist Webmaker 1.1 veröffentlicht worden.

Seit der Vorstellung der ersten Betaversion Anfang März hat sich einiges getan, optisch hat die Webmaker-App nicht mehr viel mit der App von damals zu tun, nicht einmal das App-Icon ist gleich geblieben, denn Webmaker hat ein neues Logo. Am Prinzip der App hat sich aber nichts geändert. Sinn und Zweck ist es nach wie vor, eine besonders einfache Oberfläche bereitzustellen, um mobile Applikationen direkt auf dem Smartphone zu erstellen und zu veröffentlichen und damit Inhalte anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Denn darum geht es bei Webmaker: Nutzer sollen nicht nur Konsumenten des Webs sein, sondern lernen, selbst Inhalte zu erstellen und zu publizieren.

Als Neuerungen der Version 1.1 werden Bugfixes, Performance-Verbesserungen sowie grafische Verbesserungen basierend auf dem Feedback der Nutzer genannt. Mozilla arbeitet auch schon an der Version 1.2, welche die Möglichkeit bringen soll, die Inhalte offline zu bearbeiten, sowie an einer Webversion für Desktop- und mobile Browser.

Download Mozilla Webmaker 1.1 im Google Play Store

August 06, 2015 11:06 PM

August 05, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 42: Mozilla aktiviert Media Source Extensions (MSE) für alle Webseiten

Die sogenannten Media Source Extensions (MSE) sind bislang nur für ausgewählte Webseiten in Firefox aktiviert. In Firefox 42 entfernt Mozilla diese Restriktion und macht damit MSE für alle Webseiten verfügbar.

Bei den Media Source Extensions (MSE) handelt es sich um die entscheidende Zutat, welche beispielsweise den HTML5-Player von YouTube um die hohen Auflösungen erweitert, aber auch für die 60FPS-Videos auf YouTube werden die MSE benötigt. Seit Firefox 37 sind die Media Source Extensions standardmäßig in Firefox für Windows und OS X aktiviert – allerdings zu diesem Zeitpunkt nur für YouTube, mittlerweile außerdem für Netflix und Dailymotion. Mozilla hat die Implementierung weiter verbessert und wird diese Restriktion – sofern nichts schief geht – in Firefox 42 aufheben. Dann stehen die Media Source Extensions für alle Webseiten zur Verfügung.

August 05, 2015 09:46 PM

August 04, 2015

Sören Hentzschel

Firefox Nightly / Developer Edition erfordert ab sofort signierte Add-ons (deaktivierbar)

Add-ons müssen in Zukunft von Mozilla signiert sein, damit sie in Firefox installiert werden können. Dies ist ab sofort auch in der Nightly-Version und Developer Edition standardmäßig Voraussetzung, dort aber wie bereits angekündigt deaktivierbar.

Zum Schutz seiner Nutzer führt Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons ein. Für Add-on, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, sollte sich dadurch nicht viel ändern, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on zur Signierung einreichen. Wie das funktioniert, kann hier nachgelesen werden. Normalerweise sollte auch dies kein Problem sein.

Die Signaturpflicht ist nun in der Nightly-Version sowie Developer Edition von Firefox 42 respektive 41 scharf geschaltet. Das bedeutet, dass sich standardmäßig keine Add-ons mehr installieren lassen, welche nicht signiert sind. Bereits installierte, nicht signierte Add-ons werden automatisch deaktiviert. Wer die Signaturpflicht deaktivieren will, kann dies über about:config tun, indem der Schalter xpinstall.signatures.required per Doppelklick auf false gesetzt wird.

Mozilla wird in Firefox 40 eine Warnung im Add-on Manager anzeigen, wenn ein Add-on nicht signiert ist. In Firefox 41 werden nach aktueller Planung nicht signierte Add-ons automatisch deaktiviert, können aber durch Kippen des genannten Schalters wieder aktiviert werden. Ab Firefox 42 gibt es diese Einstellung nur noch in der Nightly-Version sowie in der Developer Edition. In der Beta- sowie finalen Version von Firefox ist die Signierung von Add-ons dann unumgänglich. Darüber hinaus wird Mozilla spezielle Builds der finalen sowie Betaversionen ohne offizielles Firefox-Branding veröffentlichen, welche ebenfalls eine abschaltbare Signaturpflicht besitzen werden.

Aktivierte Signaturpflicht:

Deaktivierte Signaturpflicht (nur Warnungen):

August 04, 2015 09:13 PM

August 03, 2015

Sören Hentzschel

Chromecast-Alternative Matchstick wird nicht ausgeliefert, Unterstützer erhalten Geld zurück

Mit dem Matchstick sollte es eine auf Firefox OS basierende Alternative zum Google Chromecast geben. Bei der Kickstarter-Finanzierung Ende des vergangenen Jahres wurde das Ziel deutlich übertroffen. Nun haben die Macher bekannt gegeben, dass man aufgrund von Schwierigkeiten in der Entwicklung das Produkt nicht ausliefern und stattdessen den Unterstützern das Geld zurückerstatten wird.

Eine Alternative zu Google Chromecast, aber besser, günstiger und ein wirklich offenes System – so lauteten die ehrgeizigen Ziele der Macher des Matchsticks. Das Projekt hatte einen vielversprechenden Start: das Finanzierungsziel von 100.000 Dollar war bereits nach 24 Stunden erreicht und wurde deutlich übertroffen. Am Ende waren es ganzen 470.310 Dollar. Im Februar gab es dann die Ankündigung, dass sich die Auslieferung um ein halbes Jahr verspäten wird. Der Grund: man wollte dem Matchstick eine bessere Hardware spendieren und um Fähigkeiten zum Digital Rights Management (DRM) erweitern, was den Weg für Premium-Inhalte, beispielsweise von Netflix, ebnen sollte.

Ausgerechnet die von vielen Unterstützern sowieso nicht gewünschte DRM-Entwicklung ist es nun, was den Entwicklern so große Schwierigkeiten bereitet und Grund für die Entscheidung ist, allen Unterstützern das Geld zurückzuzahlen statt mit dem Geld der Unterstützer die Auslieferung erneut und auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Wie es mit dem Projekt weitergeht, wurde nicht kommuniziert. Da die Rückerstattung von Hand geschieht, soll man sich auf einen Zeitraum von bis zu 60 Tagen einstellen, den es dauern kann, bis jeder der 17.218 Unterstützer sein Geld zurück hat.

August 03, 2015 10:07 PM

August 02, 2015

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Performance-Monitor identifiziert langsame Add-ons und Webseiten

Die Nightly-Version von Firefox besitzt einen Performance-Monitor, der dabei helfen kann, Add-ons und Webseiten zu identifizieren, welche die Performance negativ beeinträchtigen.

Nutzer der Nightly-Version von Firefox können bereits seit einigen Monaten über about:performance auf ein Tool zugreifen, welches dabei helfen kann, die Ursache für Performance-Probleme zu finden.

Dieses zugegebenermaßen nicht ganz einfach interpretierbare Werkzeug präsentiert sich in der aktuellsten Nightly-Version optisch überarbeitet und leichter verständlich, da nun auf einen Blick erkannt werden kann, wenn ein Add-on oder eine Webseite einen negativen Einfluss auf die Performance hat. Farben zwischen Grün und Rot zeigen, wie stark der Performance-Einfluss ist, per Klick lassen sich Details wie die CPU-Auslastung ablesen, außerdem lassen sich Tabs direkt hierüber schließen. Es kann wahlweise der Gesamt-Einfluss seit dem Firefox-Start oder nur der letzten zehn Sekunden angezeigt werden.

Der Performance-Monitor ist nach wie vor ausschließlich in der Nightly-Version von Firefox verfügbar. Mozilla plant noch weitere Verbesserungen der Genauigkeit sowie des Performance-Einflusses des Performance-Tools selbst, ehe das Feature in der Firefox Developer Edition und darüber hinaus erwartet werden kann.

August 02, 2015 09:32 PM

August 01, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla schaltet Firefox Sync 1.1-Server Ende September ab

Mozilla wird in Kürze erwartungsgemäß die Server des alten Firefox Sync 1.1 abschalten. Nutzer, welche noch nicht auf Sync 1.5 migriert sind, haben noch zwei Monate Zeit, ehe Mozilla die Server abschaltet und kein weiterer Zugriff mehr auf die Daten möglich ist.

Mozilla hat den Zeitpunkt der Abschaltung der Firefox Sync 1.1-Server bekannt gegeben: ab dem 30. September wird es nicht länger möglich sein, sich mit seinen Sync 1.1-Daten anzumelden. Im April 2014 hat Mozilla mit Firefox 29 die sogenannten Firefox Accounts und das neue Sync 1.5 eingeführt und damit die alte Sync-Architektur ersetzt. Nach wie vor ist es aber möglich, Sync 1.1 in Firefox zu nutzen. Die Abschaltung der alten Sync-Server wurde bereits im Februar für die zweite Jahreshälfte 2015 angekündigt, seit Firefox 37 weist Mozilla Nutzer des alten Syncs auf das bevorstehende Ende von Sync 1.1 hin und bietet eine Migration auf Sync 1.5 an.

Mozilla hat mit der aktuellen Ankündigung auch eine Liste mit Antworten auf naheliegende Fragen veröffentlicht. Dort wird unter anderem erklärt, dass es nicht nur um die Einsparung von Ressourcen geht, die Sync 1.1-Server also nicht einfach in einer Art Wartungsmodus weiter betrieben werden können, sondern die Abschaltung auch finanzielle Gründe hat: Sync 1.1 werde auf alter Hardware betrieben, deren Betrieb mit signifikaten Kosten für Mozilla verbunden sei, und die man ausmustern möchte.

Aufgrund der starken Verschlüsselung sowohl des alten als auch des neuen Syncs ist eine automatische Migration nicht möglich. Darum besteht die Migration darin, sich ein neues Sync-Konto anzulegen, den Firefox Account, und seine Daten wie Lesezeichen und Chronik neu hochzuladen. Hierzu hat Mozilla eine Anleitung veröffentlicht.

Wer einen eigenen Sync 1.1-Server betreibt, ist hiervon nicht betroffen. Dann wird Firefox auch nach dem 30. September noch die Daten synchronisieren. Aber auch in diesem Fall sollte man sich auf den Umstieg auf Sync 1.5 vorbereiten, denn Mozilla hat die Entfernung der Sync 1.1-Unterstützung aus dem Firefox-Produkt für 2016 angekündigt. Auch zum Betrieb eines eigenen Sync 1.5-Servers hat Mozilla eine Anleitung veröffentlicht und optional auch zum Betrieb eines eigenen Firefox Account-Servers.

August 01, 2015 09:31 PM

July 31, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Release SeaMonkey 2.35 wieder verschoben

Gerade las ich auf dev-apps-seamonkey@lists.mozilla.org und im Blog die schlechte Nachricht von Edmund Wong: Release 2.35 verzögert sich weiter.

sisyphos

Erfolgversprechender als bei Sisyphos sind die Bemühungen aber auf jeden Fall!

Im vergangenen Monat gab es (nach hartem Kampf) vielerlei Fortschritte dabei,  die Build-Bots wieder zuverlässig zum Laufen zu bringen. Wenn ich das alles richtig verstanden habe ist die Umstellung von CVS auf Mercurial noch nicht vollständig abgeschlossen, was zu Verzögerungen führt.

Und, und, und, ist halt wie im richtigen Leben, und wir müssen uns noch etwas gedulden, ich werde so lange mal ausprobieren, ob der 2.35 “RC” auch mit dem deutschen Sprachpaket von Adrian Kalla läuft, bisher hat sich diese Version bei mir bisher sehr bewährt, ich berichte in Kürze.

Ansonsten müssen wir uns halt gedulden (und helfen!), leider scheint der von Edmund angepeilte “Anfang August”-Termin noch nicht so ganz sicher, hier sieht man das eher zwischen <Insiderscherz> Septober und Oktember</Insiderscherz>.

Hoffen wir das Beste!

July 31, 2015 07:26 AM

Sören Hentzschel

Firefox 42 kennzeichnet Tabs, die Sound abspielen, und erlaubt Stummschaltung

In der Nightly-Version von Firefox 42 ist ein neues, von vielen Nutzern lange gewünschtes Feature gelandet, welches die Tabs kennzeichnet, die Sound abspielen. Per einfachem Mausklick kann der entsprechende Tab stumm geschaltet werden. Die Neuerung funktioniert sowohl mit HTML5- als auch mit Flash-Audioquellen.

Voraussichtlich ab der heute erscheinenden Nightly-Version von Firefox 42 wird der Mozilla-Browser ein Lautsprecher-Symbol in den Tabs anzeigen, von denen Geräusche ausgehen. Gerade wenn man mit vielen gleichzeitig geöffneten Tabs arbeitet, kann es dadurch deutlich einfacher werden, eine störende Webseite ausfindig zu machen. Per Klick auf das Lautsprecher-Symbol kann der Ton für den jeweiligen Tab aus- oder auch wieder eingeschaltet werden – das funktioniert, ohne dass der entsprechende Tab erst in den Vordergrund geholt werden müsste.

Dies soll sowohl mit HTML5- als auch mit Flash-Audioquellen funktionieren. Während ein solches Feature technisch bereits früher für HTML5-Audio möglich gewesen wären, bieten erst neuere Versionen des Adobe Flash Players die technische Möglichkeit, diese Funktion auch für Flash-Audio bereitzustellen, womit die Implementierung des Features jetzt erst wirklich Sinn ergibt. Firefox erfordert hierfür sogar eine ganz aktuelle Version: die vor zwei Tagen erst veröffentlichte Betaversion des Flash Player 19.0.0.124 wird als Mindestvoraussetzung genannt. Für HTML5-Videos respektive -Audiospuren gibt es natürlich keine besondere Systemvoraussetzung.

July 31, 2015 12:20 AM

July 29, 2015

Sören Hentzschel

Mit der 64-Bit-Version von Firefox für Windows geht es Plugins an den Kragen

Firefox für Windows wird es bald auch als finale Version in einer 64-Bit-Variante geben. Ein wesentlicher Unterschied zur 32-Bit-Variante wird in der Kompatibilität von NPAPI-Plugins bestehen – hier setzt Mozilla ein klares Zeichen und sperrt den Großteil der Plugins aus.

NPAPI-Plugins sind ein auslaufendes Modell, nicht nur in Firefox. Einmal mehr deutlich wird dies durch eine Änderung, die nun in der Developer Edition von Firefox gelandet ist: damit ist der Adobe Flash Player das einzige NPAPI-Plugin, welches von der 64-Bit-Version von Firefox für Windows noch erkannt wird. Auch wenn es grundsätzlich möglich ist, dass die fix in Firefox einprogrammierte Whitelist (sprich: es gibt keine Konfiguration hierfür) noch erweitert wird – beispielsweise um Microsoft Silverlight, das dazugehörige Ticket in Mozillas Bugtracker hatte dies ursprünglich vorgesehen -, so ist die Tendenz klar: die meisten Plugins werden in der 64-Bit-Version zumindest vorerst nicht laufen. Wer auf ein ausgesperrtes Plugin angewiesen ist, muss weiterhin auf die 32-Bit-Version von Firefox setzen. Oracles Java-Plugin wird in dem Ticket übrigens mit keiner Silbe erwähnt und wird damit ebenfalls nicht unterstützt. Ob die Whitelist im Laufe der kommenden Monate noch gelockert werden wird, darüber lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, erscheint aber eher unwahrscheinlich in Anbetracht der Tatsache, dass die Browserhersteller allgemein versuchen, die Unterstützung von NPAPI-Plugins auslaufen zu lassen.

Die Änderung tritt unabhängig davon, ob Mozilla am Plan festhält, erstmals finale 64-Bit-Builds mit Firefox 40 verfügbar zu machen, erst mit Firefox 41 in Kraft.

Update 30.7.: Mozilla hat sich aufgrund dieser und anderer Verbesserungen in Firefox 41 dazu entschieden, den Start der finalen 64-Bit-Versionen von Firefox für Windows auf Firefox 41 zu verschieben.

Folks, we’ve decided not to release win64 builds in Fx40. We have many improvements coming in 41 — sandboxing and NPAPI whitelisting, and possiblysome other fixes — and it makes sense to hold. I as much as anyone want to see64 launch, but given the enthusiasm, it’s better to wait for a product that has safety and polish 41 will bring.

July 29, 2015 09:36 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Lokalisierte WINDOWS und MAC Trunk Builds SeaMonkey-2.39a1 2015-07-28 01:19

NewNightly239

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Auf der verlinkten Seite gibt es jede Menge lokalisierte Trunk-Builds und Sprachpakete für MAC und WINDOWS, in “Handarbeit” produziert  von Edmund Wong.

Bitte eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch die Trunk-Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt, also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
Paypal Transfer


July 29, 2015 05:10 AM

July 27, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

WINDOWS-Trunk-Nightlies: Licht am Ende des Tunnels?

digital-tunnel-98387 - 02In den letzten Tagen gab es recht zuverlässig immer wieder Nachschub an WINDOWS-Trunk-Nightlies, so dass ich die Benachrichtigungen für jedes neue verfügbare Build hier nicht fortsetzen werde.

Wer sich selbst darum kümmern möchte, auf dem Laufenden zu bleiben, kann bei http://page2rss.com/ kostenlos einen RSS-Feed (beispielsweise für http://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/seamonkey/nightly/) erstellen, der dann zuverlässig sofort eine Information gibt, wenn ein neues Build verfügbar ist. Derzeit weiß ich leider keine Möglichkeit, wie man zuverlässig an die Information, dass ein neues WINDOWS-Build verfügbar ist, gelangt, was bei Aurora-Builds momentan noch recht lästig ist: meistens nix für WINDOWS dabei. Im Trunk kann man aber wie gesagt inzwischen mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass auch etwas für WIN-Nutzer dabei ist.

Bitte eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch die Trunk-Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt, also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

July 27, 2015 03:48 PM

July 25, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

AMO: Only with Firefox … ?!

Screenshot

Neuerdings begegnet einem im Add-on-Download-Bereich (AMO) desöfteren ein dicker grüner “Only with FireFox” Button, der den eigentlichen Download-Button überdeckt und einen download des Add-ons zunächst unmöglich macht.

Betroffen sind scheinbar Add-Ons, die tatsächlich oder auch nur vermeintlich nicht zur gerade verwendeten SeaMonkey-Version kompatibel sind. Oder genauer, es scheint nur in der Verzeichnisstruktur https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/ zu passieren, die man als SeaMonkey-Nutzer nicht so zwingend abgrast, aber irgendwie strahlt es nicht gerade Kompetenz aus, bei https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/go-parent-folder/ diesen Button anzuzeigen, statt darauf hinzuweisen, dass es bei https://addons.mozilla.org/de/seamonkey/addon/go-parent-folder/  das Add-on (Bit für Bit identisch) auch für SeaMonkey gibt. Das sollte geschickter gelöst werden, wegen der schlechten AMO-Suchfunktion dürfte man als SeaMonkey-User öfter mal eine bessere Suchmaschine Benutzen, um eine bestimmtes Add-On zu finden, und dann landet man halt mal bei /firefox/ (ja auch, weil man vielleicht mit dem Add-on-Konverter das add-on passig machen möchte).

Durch Abschalten von JavaScript (z. Beispiel mit dem PrefBar-Addon) oder Blockieren des Elements https://addons.cdn.mozilla.net/static/js/impala-min.js?build=fad7ab4-55b12f75 (beispielsweise mit Adblock Plus, siehe Hinweise bei den Kompatibilitätsinformationen (englisch)) wird man den lästigen Button los, allerdings funktioniert dann auch das automatische Einblenden des “+ Add to SeaMonkey”- Buttons nicht mehr; welche weiteren Funktionseinschränkungen der Eingriff zur Folge hat habe ich nicht untersucht.

Am einfachsten dürfte es also sein, einfach bei Bedarf JavaScript zu deaktivieren, Seite neu zu laden, dann dass Add-On zu welcher Verwendung auch immer herunter zu laden und anschließend JavaScript wieder zu aktivieren.

Da wir schon mal dabei sind: es gibt noch jede Menge SeaMonkey-Add-Ons, die mit einiger Wahrscheinlichkeit auch unter SeaMonkey 2.35 problemlos laufen würden (oder aber halt doch noch ein wenig Nacharbeit brauchen). Wir sind nahe am Release von 2.35, ob wir wohl eine Systematische Untersuchung mit Datensammlung zuwege bringen? Für das Datensammeln könnten wir bei de.comm.software.mozilla.misc (oder besser mozilla.support.seamonkey) einen Thread aufmachen (analog zu diesem Vorschlag (englisch), Ergebnisse fiktiv:

newsgroup:mozilla.support.seamonkey
SM 2.35 addon-compat –
| Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed  – [yes] – WINDOWS
|  –  Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed – [no] – MAC
xxxNach Add-on-Installation: SM <… Kompletter user agent string> stürzt beim Start sofort ab
| Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed – [yes] – WINDOWS
|  –  Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed – [yes] – MAC
|  –  Re: SM 2.35 addon-compat – DownThemAll! 2.0.18.1-signed – [yes] – LINUX

Oder so ähnlich (kleine Schrift: posting-body mit Problembeschreibung), genaue Struktur wäre noch mal zu überdenken, wichtig wäre bei dieser NG-Lösung nur, dass es für jedes Add-on nur einen Sub-Thread gibt, damit das halbwegs übersichtlich bleibt.

Oder hat jemand eine bessere Idee? Pflege der Wiki-Seite (englisch) ist leider vieel zu arbeitsintensiv.

Rainer

July 25, 2015 03:28 PM

July 24, 2015

Sören Hentzschel

Nightly-Version von Firefox für Linux nun GTK+3-basiert

Die Linux-Version von Firefox setzt bislang noch auf GTK+2. Zumindest für Nutzer der Nightly-Version von Firefox ändert sich das nun, denn diese verwendet ab sofort GTK+3.

Kurze Information für Linux-Nutzer: Die Nightly-Version von Firefox für Linux verwendet ab sofort GTK+3 anstelle von GTK+2. Wer bislang bereits testweise GTK3+-Builds aus dem elm-Entwicklungszweig bezogen hat, wird per Update automatisch auf die reguläre Nightly-Version gebracht. Aus dem elm-Zweig werden in Zukunft GTK+2-Builds produziert, um die Funktionalität weiterhin zu gewährleisten. Deren Einsatz ist aber nicht empfohlen, insbesondere da es hier keine automatischen Updates gibt und neue Versionen von Hand installiert werden müssen. Der Status der noch nicht abgeschlossenen GTK+3-Portierung kann in den Abhängigkeiten des entsprechenden Meta-Tickets verfolgt werden.

July 24, 2015 08:27 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 22, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla zeigt kommende Features von Firefox OS in Video

In einem Video zeigt Mozilla kommende Features von Firefox OS, welche sich um Anpassung drehen. Präsentiert werden die Features auf einem Sony Z3 Compact, einem ursprünglichen Android-Smartphone.

Nachdem in den letzten Wochen auf diesem Blog bereits erste Informationen über die geplante Version Firefox OS 2.5 zu lesen waren und auch, dass zukünftige Versionen von Firefox OS auf entsperrten Android-Geräten installiert werden können, soll hier nicht das von Mozilla veröffentlichte Video vorenthalten werden, welches eine experimentelle Vorabversion mit ein paar der geplanten Neuerungen zeigt.

Das Video zeigt neue Funktionen von Firefox OS auf einem Sony Z3 Compact. Zu sehen gibt es die Customizer-App, welche die Anpassung von Apps in Form von Add-ons ermöglicht, die Studio-App zum Erstellen von Themes, die Austauschbarkeit von System-Apps wie die Telefon-App sowie das Übertragen von Apps von einem auf ein anderes Smartphone ohne Internetverbindung.

Link zum Originalvideo

July 22, 2015 09:32 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: WIN32-Build SeaMonkey-2.35.en-US

NewNightly35

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Beim letzten SeaMonkey Status-Meeting am Dienstag, 21.07.2015, kündigte der Entwickler Philip Chee noch ein Build dort im Verzeichnis “mit allen Bugfixes” an – ich hoffe, das ist es. Leider  nur auf Englisch verfügbar, aber immerhin schon fast so etwas ähnliches wie ein Release Candidate.


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July 22, 2015 06:58 PM

July 21, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 42: Mozilla verbessert Suche auf about:home und about:newtab

Die Suche im Web dürfte mit zu den häufigsten Aufgaben gehören, welche von Benutzern im Browser durchgeführt werden. Nicht grundlos setzt Mozilla in den letzten Monaten einen starken Fokus auf die Suche in und mit Firefox. Mit Firefox 42 bringt Mozilla die aus dem Suchfeld bekannte Suchoberfläche auch in die standardmäßig eingestellte Startseite sowie die Seite, die standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint.

Mozilla hat in Firefox 36 das alte Suchfeld durch ein neues Suchfeld ersetzt, welches vor allem die Verwendung verschiedener Suchmaschinen vereinfachen soll, da nun nicht länger die Standard-Suchmaschine geändert werden muss, um eine andere Suchmaschine zu verwenden.

Tipp: Standard-Suchmaschine in Sekundenschnelle ändern & weitere Effizienz-Tipp

Nachdem in Firefox 42 bereits die Adressleiste um die Fähigkeit erweitert worden ist, Suchmaschinen-Vorschläge anzuzeigen (ursprünglich für Firefox 41 geplant, aber auf Firefox 42 verschoben) und ebenfalls Teil von Firefox 42 die Integration mit der Windows 10-Suche ist, steht nun in der Nightly-Version von Firefox 42 die nächste Verbesserung der Suche zum Testen bereit.

Ab sofort gibt es die sogenannten „One-Off-Buttons“ des neuen Suchfeldes auch auf der Standard-Startseite von Firefox (about:home) sowie auf der Seite, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen leeren Tabs angezeigt wird (about:newtab). Damit ist es nun auch auf diesen Seiten möglich, schnell eine andere Suchmaschine auszuwählen als die eingestellte Standard-Suchmaschine. Damit macht es Mozilla nicht nur einfacher, im Web nach Dingen zu suchen, vor allem macht Mozilla damit auch die Suche innerhalb von Firefox konsistenter, weil dem Nutzer an den verschiedenen Stellen eine einheitliche Suchoberfläche präsentiert wird. Lediglich in der Adressleiste präsentiert sich die Suche aus naheliegenden Gründen anders, wobei auch hier Veränderungen in der Zukunft zu erwarten sind.

July 21, 2015 09:35 PM

July 20, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 41 kann Symbolschriftarten auch darstellen, wenn Webseiten das Verwenden eigener Schriftarten untersagt wird

Firefox besitzt eine Einstellung, um Webseiten die Verwendung eigener Schriftarten zu untersagen. Allerdings führt dies auf immer mehr Webseiten zu Problemen, da Schriftarten immer häufiger zur Darstellung von Symbolen verwendet werden. Ab Firefox 41 kann Firefox Symbolschriftarten auch dann darstellen, wenn Webseiten keine eigene Schriftart zur Darstellung von Text verwenden dürfen.

Die Verwendung von Symbolschriftarten wie beispielsweis Font Awesome ist eine beliebte Technik bei der Entwicklung von Webseiten, die sehr viele Vorteile bietet und daher auch bei immer mehr Webseiten zum Einsatz kommt. Wer Firefox allerdings so konfiguriert hat, dass Webseiten keine eigenen Schriftarten verwenden dürfen, sieht auf entsprechenden Webseiten statt der Symbole nur eigenartig wirkende Zeichen.

Firefox 41 Symbolschriftarten

In Firefox 41 hat Mozilla das Verhalten dieser Einstellung verändert. In Zukunft verhindert diese Einstellung nicht mehr die Darstellung von Zeichen aus dem Unicode-Bereich für den privaten Gebrauch. Das bedeutet, dass Webseiten dann weiterhin keine eigenen Schriftarten herunterladen, die Symbole auf Webseiten gleichzeitig aber – anders als in der Vergangenheit – korrekt angezeigt werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die entsprechende Webseite keine Symbolschriftart verwendet, welche Zeichen aus dem nicht privaten Bereich mit Symbolen belegt hat.

Die Einstellung findet sich sich im Reiter Inhalt hinter der Schaltfläche Erweitert im Abschnitt Schriftarten & Farben.

July 20, 2015 09:44 PM

July 18, 2015

Sören Hentzschel

Zukünftige Firefox OS-Versionen für alle Android-Smartphones

Firefox OS soll in Zukunft nicht nur auf Smartphones laufen, welche direkt mit Firefox OS verkauft werden, sondern grundsätzlich auf jedem Android-Smartphone installiert werden können. Neue Major-Releases möchte Mozilla alle sechs Monate veröffentlichen.

Wenige Tage nach dem angekündigten Strategiewechsel für Firefox hat Mozilla nun auch seine Pläne bezüglich Firefox OS öffentlich gemacht. Demnach soll in Zukunft jeder Firefox OS auf sein bereits vorhandenes Smartphone installieren können, der dies möchte. Voraussetzung dafür ist ein entsperrtes Smartphone, welches die Installation eines neuen Systems erlaubt.

Daraus ergeben sich viele Vorteile: zum einen wird Firefox OS damit auf einen Schlag für sehr viele potentielle Nutzer mehr zugänglich. Wer noch ein altes Zweit-Smartphone besitzt, kann Firefox OS testen, ohne sich dazu ein neues Smartphone kaufen zu müssen. Der wohl größte Vorteil aus Anwendersicht aber dürfte sein: wenn Anwender dazu in der Lage sind, selbst Firefox OS auf dem vorhandenen Smartphone zu installieren, dann können auch neue Versionen von Firefox OS genutzt werden, sobald diese von Mozilla veröffentlicht werden. Schließlich gibt es in diesem Fall keinen Hersteller, der entscheidet, dass das gekaufte Smartphone kein weiteres Update erhalten wird. Und Mozilla wird der Nutzung der jeweils neusten Version mit Sicherheit am Wenigsten im Weg stehen. Alternativ dazu können mittels Mozillas B2GDroid-App aber auch einfach die Oberfläche sowie System-Apps von Firefox OS auf das bestehende Android draufgesetzt werden.

Neue Major-Releases von Firefox OS möchte Mozilla im Abstand von jeweils sechs Monaten veröffentlichen. Die erste Version, welche diesem neuen Modell folgt, wird Firefox OS 2.5 sein und soll nach derzeitiger Planung ab November verfügbar sein.

Man möchte aber auch weiterhin mit Geräteherstellern und Mobilfunkanbietern zusammenarbeiten, welche direkt Geräte mit Firefox OS ausliefern. Auch SmartTV sind weiterhin eine Priorität für Mozilla und man hält weiterhin am Anfang des Jahres angekündigten Plan fest, in Zukunft nicht nur Smartphones, sondern auch Feature Phones mit Firefox OS anzubieten. Ebenso wird man in den Bereichen Internet of Things (IoT) und Connected Devices experimentieren.

July 18, 2015 03:52 PM

July 16, 2015

Sören Hentzschel

Tsinghua investiert 100 Millionen Dollar in Firefox OS-Ableger H5OS

Im April hatte Mozillas ehemaliger Präsident Li Gong Mozilla verlassen und sein eigenes Startup Acadine Technologies gegründet. Das Unternehmen, dessen Mehrheit der Mitarbeiter ehemalige Mitarbeiter von Mozilla sind, möchte ein Betriebssystem für Smartphones, Tablets, Wearables und IoT-Geräte auf den Markt bringen, welches Google und Apple Paroli bieten kann. Tsinghua Unigroup International unterstützt das neue Startup mit einer Investition von 100 Millionen Dollar.

Li Gong war in seiner Rolle als Präsident von Mozilla maßgeblich an Firefox OS beteiligt. Vor wenigen Monaten haben sich die Wege von Li Gong und Mozilla nach über acht Jahren beinahe zeitgleich mit Mozillas Bekanntgabe einer Neuausrichtung von Firefox OS getrennt. Nun betreibt Gong mit Acadine Technologies sein eigenes Startup, dessen Hauptprodukt ein Betriebssystem für Smartphones, Tablets, Wearables sowie IoT-Geräte („Internet of Things“) sein wird. Dabei kann Gong für die erste Version des H5OS getauften Betriebssystems auf mehr als nur die Technik von Firefox OS als Grundlage zurückgreifen: von den über 70 seit Gründung eingestellten Mitarbeitern haben etwa 40 zuvor für Mozilla gearbeitet, wie CNET berichtet, weitere 14 Stellen sind derzeit ausgeschrieben. Acadine betreibt bereits Büros in Hong Kong, Peking, Taipeh, im kalifornischen Palo Alto sowie in London.

Die Tatsache, dass Acadine im Gegensatz zu Mozilla keine Non-Profit-Organisation ist, mache es einfacher, das notwendige Geld aufzubringen, wie Li Gong in einem Interview mit dem Wall Street Journal erzählt. Die in Hong Kong beheimatete Firma Tsinghua Unigroup International, eine Tochter der von der chinesischen Regierung betriebenen Tsinghua Holdings, macht in diesen Tagen nicht nur in Zusammenhang mit einer möglichen Übernahme des amerikanischen Chipentwicklers Micron von sich Reden (diverse Medien berichten von einem Kaufangebot in Höhe von 23 Milliarden Dollar, was bislang aber nicht offiziell bestätigt ist); Tsinghua investiert zum Start auch 100 Millionen Dollar in das noch junge Unternehmen Acadine.

July 16, 2015 07:30 PM

July 14, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla bringt alte Funktion zurück in Firefox: alle Livemarks in Tabs öffnen

Mozilla bringt in Firefox 41 eine alte Funktion zurück, die seit dem Entfernen vor über drei Jahren von vielen schmerzlich vermisst worden ist: das Öffnen aller Seiten eines dynamischen Lesezeichens in Tabs, ohne jede Seite einzeln öffnen zu müssen.

Dynamische Lesezeichen oder auch Livemarks sind ein Feature von Firefox, um den Feed einer Webseite als Lesezeichen zu setzen und darüber immer die aktuellsten Schlagzeilen der jeweiligen Webseite zu erhalten.

In Firefox 13 ist als Nebenwirkung von Performance-Verbesserungen eine Funktion dem Rotstift zum Opfer gefallen, welche es ermöglichte, alle Seiten mit einem Klick in Tabs zu öffnen. Dies hatte bei einigen Nutzern für Unzufriedenheit gesorgt. Mehr als drei Jahre später feiert diese Funktion nun ihr Comeback.  Das Feature ist bereits in der Nightly-Version sowie Developer Edition von Firefox 41 gelandet, deren finale Ausgabe für den 22. September erwartet wird.

July 14, 2015 08:20 PM

July 12, 2015

Sören Hentzschel

Firefox OS in weiteren Ländern verfügbar

Firefox OS findet weitere Verbreitung. In den letzten Wochen gab es neue Marktstarts für Mozillas Betriebssystem in Afrika, Zentralamerika und Asien.

Smartphones mit Firefox OS sind in immer mehr Ländern verfügbar. In den letzten zwei Monaten sind wieder einige Marktstarts dazugekommen, insbesondere in Afrika. So bietet Orange das von Alcatel One Touch gefertigte Smartphone Orange Klif nun auch in Botswana, Kamerun, Mauritius, Niger, Kenia sowie der Elfenbeinküste an.

Telefónica hat derweil über seine Movistar-Marke das Alcatel One Touch Fire C in El Salvador (Zentralamerika) verfügbar gemacht, der philippinische Hersteller Cherry Mobile hat das Cherry Mobile Ace nach Myanmar (Asien) gebracht.

Update 15.7.: Mittlerweile hat Organge das Orange Klif auch in Zentralafrika auf den Markt gebracht.

July 12, 2015 10:04 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 11, 2015

Sören Hentzschel

Firefox aktualisiert sich nicht auf die neuste Version? Mögliche Ursache

Im Firefox-Support kommt es derzeit vermehrt zu Meldungen, dass sich Firefox nicht auf die neuste Version aktualisiert. Grund ist dabei häufig eine Manipulation von Außen, welche die Firefox-Updates deaktiviert und damit Firefox angreifbar macht.

Firefox-Nutzer sollten überprüfen, ob sie die neuste Version von Firefox nutzen. Aktuell ist nach heutigem Stand Firefox 39.0. Im Firefox-Support gibt es derzeit vermehrt Nutzerberichte, nach denen sich Firefox nicht auf die aktuellste Version aktualisiert. Grund hierfür sind folgende Einträge in der Datei user.js im Profilverzeichnis von Firefox:

user_pref("app.update.enabled", false);
user_pref("app.update.auto", false);
user_pref("app.update.silent", false);
user_pref("app.update.staging.enabled", false);

Da diese Einträge in den berichteten Fällen nicht von den Nutzern selbst vorgenommen worden sind, ist klar, dass hier eine unerwünschte Manipulation von Außen vorliegt. Als Motiv ist hier eigentlich nur eine Sache vorstellbar, nämlich Firefox anfällig für Angriffe zu machen, indem die Updates deaktiviert werden, womit sich das Gefahrenpotential mit jeder neuen Firefox-Version weiter erhöht, da immer mehr Sicherheitslücken bekannt und nicht behoben sein werden, wenn dies vom Nutzer unbemerkt bleibt.

In das Profilverzeichnis von Firefox gelangt man, indem man about:support in die Adressleiste eingibt und Enter drückt. Dort findet man eine Schaltfläche, über welche das Firefox-Profil geöffnet werden kann. Wer dort eine Datei mit dem Namen user.js findet, sollte den Inhalt überprüfen und die Datei ggfs. löschen. Außerdem empfiehlt sich in dem Fall, das System mittels Sicherheitssoftware auf unerbetene Gäste hin zu überprüfen.

July 11, 2015 11:27 AM

July 10, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 42: Integration in Windows 10 Suche

Windows 10 besitzt ein sehr prominent positioniertes Suchfeld, über welches nicht nur der Computer, sondern auch das Web durchsucht werden kann. Firefox erlaubt ab Version 42 die in Firefox eingestellte Standard-Suchmaschine als Suchmaschine für Windows 10 zu verwenden.

Das Suchfeld von Windows 10 öffnet die Suchergebnisse im vom Benutzer eingestellten Standardbrowser und verwendet dafür standardmäßig Microsoft Bing als Suchmaschine. Firefox besitzt ab Version 42 eine neue Option in den Sucheinstellungen, welche die eingestellte Standard-Suchmaschine von Firefox zur genutzten Suchmaschine für die Suche in Windows 10 macht. So lassen sich Suchen in der Lieblingssuchmaschine durchführen, ohne dass man erst Firefox in den Vorgrund holen muss.

July 10, 2015 09:39 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 09, 2015

Sören Hentzschel

Geeksphone zieht sich aus dem Smartphone-Geschäft zurück

Schlechte Nachricht für Besitzer eines Smartphones von Geeksphone: der spanische Hersteller hat heute offiziell seinen Abschied aus dem Smartphone-Geschäft verkündet.

Im Geeksphone-Forum aktive Forenleser wissen bereits seit vergangenen Monat, dass Geeksphone die Entwicklung an Firefox OS für seine Smartphones für beendet erklärt hat und demnach keine weiteren Updates für das Geeksphone Revolution zu erwarten sind. Heute folgte die offizielle Presseankündigung, welche den Rückzug aus dem Smartphone-Markt besiegelt.

Das spanische Unternehmen Geeksphone wurde 2009 vom damals erst 16-Jährigen Javier Agüera, Rodrigo Silva-Ramos sowie María Alzola gegründet und war der erste europäische Hersteller, welcher ein Android-Smartphone auf den Markt gebracht hat. Geeksphone war außerdem der erste Hersteller weltweit, der Smartphones mit Firefox OS angeboten hat, nämlich das Keon und das Peak. 2013 hat man das Joint Venture SGP Technologies gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Silent Circle gegründet und vertrieb darüber das besonders auf Privatsphäre ausgelegte Smartphone Blackphone mit dem auf Android basierenden, aber nicht freien Betriebssystem Silent OS. Anfang des Jahres hat Silent Circle Blackphone zu 100 Prozent übernommen und wird voraussichtlich im September das Blackphone 2 auf den Markt bringen. Das aktuellste Firefox OS-Smartphone von Geeksphone ist das Revolution, welches sowohl Firefox OS als auch Android unterstützt.

Geeksphones Entwickler verstärken nun Javier Agüera und das Blackphone-Team. María Alzola hat das Unternehmen verlassen. Rodrigo Silva-Ramos hat gemeinsam mit Angel Sánchez Díaz geeks!me gegründet, wo man sich der Entwicklung von Wearables wie Smartwatches widmet und in den nächsten Monaten das erste Produkt auf den Markt bringen möchte.

July 09, 2015 08:54 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: Beta 64Bit Builds SeaMonkey-2.36 (2015-07-07) -Lokalisiert

NewNightly236 

Benutzung der Builds (lokaliserte Ausführung, diverse Sprachen) für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
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July 09, 2015 01:17 PM

July 08, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sören Hentzschel

Finale 64-Bit-Version von Firefox für Windows ab Firefox 40 geplant

Mozilla nähert sich mit großen Schritten der erstmaligen Veröffentlichung einer finalen 64-Bit-Version von Firefox für Windows. Mit dem nächsten großen Update soll es endlich soweit sein.

Wer eine 64-Bit-Version von Firefox für Windows nutzen möchte, der hat bereits seit vielen Jahren die Möglichkeit, sich eine entsprechende Nightly-Version zu installieren. Seit Ende Februar gibt es auch eine 64-Bit-Ausgabe der Firefox Developer Edition, seit Anfang April und Version 38 außerdem eine 64-Bit-Ausgabe der Firefox Beta. Nun wird es endlich konkret, was die Veröffentlichung einer finalen 64-Bit-Version betrifft: mit Firefox 40 soll es endlich soweit sein. Läuft alles nach Plan, dann erscheint Firefox 40 am 11. August, also in weniger als fünf Wochen.

Weitere Informationen

Bug 1180792 – enable 64-bit windows builds on release channel
Bug 1181014 – Make Firefox 40 win64 builds on the Release channel available on mozilla.org

July 08, 2015 12:07 AM

July 07, 2015

Sören Hentzschel

Mozillas Pläne für Firefox: Features als Add-ons, mehr Fokus auf Qualität

Mozilla hat seine Pläne für die Zukunft von Firefox bekannt gegeben und möchte vor allem mehr Fokus auf Qualität legen. Features, welche Dienste integrieren, wie Hello oder Pocket, sollen in Zukunft als System-Add-on ausgeliefert werden.

In einem Artikel auf dem Future Releases-Blog hat Mozilla bereits vor wenigen Tagen angedeutet, was die drei Säulen sein sollen, welche die Zukunft von Firefox bestimmen: Uncompromised Quality, Best Of The WebUniquely Firefox.

Firefox

Während dieser Artikel mehr Marketing-orientiert war und inhaltlich nicht viel Spannendes erzählt hat, hat sich Dave Camp, welcher im Mai erst von der Position des Director of Engineerings der Firefox-Entwicklerwerkzeuge in die Position des Director of Engineerings von Firefox gewechselt war, mit konkreteren Details in Form zweier Themen auf Mozillas Mailingliste firefox-dev ([1], [2]) zu Wort gemeldet.

Mehr Fokus auf Qualität

Wie Dave Camp schreibt, hat Mozilla ein internes Programm gestartet, welches auf den Namen „Great or Dead“ hört. Dieses beinhaltet, dass jedes Feature von Firefox Freude bei der Benutzung machen sollte und wenn dies nicht erreicht werden kann, Mozilla dies gar nicht erst machen sollte. In manchen Fällen bedeute dies, mehr Zeit zu investieren, um ein bestimmtes Feature entsprechend gut zu bekommen, in manchen Fällen meint dies das Entfernen von Code, für den keine Hoffnung besteht, dass Mozilla diesen auf absehbare Zeit verbessern wird. In anderen Fällen meint dies das Finden von Drittanbieter-Diensten und Add-ons, welche die Aufgabe besser umsetzen als Mozilla es könne. Es sei zu erwarten, dass sich ein Teil von Mozillas Anstrengungen von der Implementierung neuer Features dahin verlagern wird, bestehende Features zu verbessern, dass sie wieder Mozillas Standards erreichen.

In diesem Zusammenhang wird noch einmal Electrolysis, kurz: e10s, Mozillas Multiprozessarchitektur für Firefox, als wichtige Voraussetzung hervorgehoben. Dies sei der einzige Weg, um Firefox so flott zu bekommen, dass er sich auch wirklich großartig anfühlt.

Integration von Partner-Diensten, bessere Add-ons

Camp schreibt, dass man zuletzt verstärkt mit Partnern gearbeitet hat, die dabei geholfen haben, Teile zu entwickeln, die Mozilla nicht alleine bereitstellen könne, Hello (in Zusammenarbeit mit Telefónica entwickelt) und Pocket werden als aktuelle Beispiele genannt. Man habe auch mit Pocket zusammengearbeitet, dass diese ihre Datenschutzgrundsätze anpassen, damit diese besser mit den Grundsätzen von Mozilla vereinbar seien, ebenfalls habe man darauf geachtet, dass der damit zusammenhängende Code, der mit Firefox ausgeliefert wird, angemessen lizenziert ist. Aber es hätte auch Einwände der Nutzer gegeben, mit denen man sich beschäftigen müsse. Dabei stimmt Camp der Kritik zu, die es für die direkte Integration in Firefox gab, stattdessen hätte Pocket aus Sicht einiger Nutzer als mit Firefox gebündeltes Add-on ausgeliefert werden sollen. Man wolle dies für Pocket sowie für alle zukünftigen Partner-Integrationen korrigieren. Auch die prominente Darstellung auf dem Hauptbildschirm sei nicht optimal, da dies keine Lösung sei, die gut skaliert, insbesondere, wenn Mozilla in Zukunft mit weiteren Partnern zusammenarbeitet. Man müsse herausfinden, was der beste Weg sei, um solche neuen Dienste in der Oberfläche darzustellen.

Weiter beabsichtige man, einen bedeutenden Aufwand zu investieren, um Add-ons noch besser zu machen, indem man sowohl die Sicherheit als auch die Performance verbessere und bessere APIs baue, welche die plattformübergreifende Kompatibilität verbessern, um es für Partner und Entwickler von Add-ons einfacher zu machen.

Feature-Fokus auf Themen, welche Firefox zum Browser der Wahl gemacht haben

Neue Feature sollen vor allem Bereiche betreffen, welche Firefox überhaupt erst zum Browser der Wahl für die Nutzer gemacht haben, was im Falle von Firefox in erster Linie Features bedeutet, welche dem Nutzer mehr Kontrolle geben. Beginnen wolle man hier mit dem Thema Online-Privatsphäre und wird in Kürze einen verbesserten privaten Modus in Firefox integrieren.

Go Faster: Schnellere Auslieferung von Verbesserungen, Features als Add-ons

Auf den Projektnamen Go Faster hört ein Projekt mit dem Ziel, Verbesserungen schneller auszuliefern, außerdem die Download- und Updatezeiten zu verringern, ebenso die Zeit, die es für Mozilla benötigt, eine neue Version zu erstellen und zu veröffentlichen. Kritische Fixes sollten innerhalb von Minuten, nicht von Tagen den Nutzer erreichen. Einzelne Features sollen zum Testen an Teile der Nutzer ausgeliefert werden können.

Die Projektseite im Mozilla Wiki zeigt auch noch einmal den Plan, Features, welche Dienste integrieren, als Add-ons auszuliefern und damit von der Entwicklung des Browsers zu entkoppeln. Diese System-Add-ons lassen sich zwar nicht komplett deinstallieren, aber über den Add-on Manager deaktivieren. Auf der Wiki-Seite wird auch die Auslagerung von Firefox Hello als ein solches System-Add-on genannt. Die Übersetzungen sollen ebenfalls auf diese Weise entkoppelt werden, die Sprache könnte dann über den Installer als Teil des Installationsprozesses heruntergeladen werden.

Das Ende der Ära von XUL und XBL wird eingeläutet

Eine Besonderheit von Firefox ist, dass auch die Oberfläche von Firefox teilweise auf Webstandards basiert und via JavaScript und CSS angesprochen werden kann. Teilweise, weil Firefox nach wie vor auch auf XUL und XBL basiert. Diese Mozilla-Standards sollten einst die Lücke füllen, welche HTML/CSS/JavaScript nicht schließen konnten. Mittlerweile haben sich die Webstandards aber enorm weiterentwickelt, während XUL und XBL keine Webstandards sind. Da XUL/XBL nicht die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie Webstandards würden Performance-Probleme auch nicht behoben und die Komplexität innerhalb der Gecko-Engine erhöhe die Mozilla-spezifische Technologie ebenfalls. Daher beabsichtige man, Firefox vom Einsatz von XUL und XBL wegzubewegen. Die Planungen hierzu seien aber noch in einem ganz frühen Stadium. Vor allem die Kompatibilität von Add-ons dürfte hier eine große Hürde sein. Dies kann also eher als ein langfristiges Vorhaben verstanden werden.

July 07, 2015 01:06 AM

July 06, 2015

Sören Hentzschel

Änderung des User-Agents von Firefox 41+ für Android

Entwickler, welche User-Agent-Sniffing betreiben, müssen sich auf eine Änderung des User-Agents von Firefox für Android erstellen. Diesen wird Mozilla aller Voraussicht nach mit Firefox 41 ändern.

Browser senden bei jedem Seitenaufruf einen sogenannten User-Agent an die jeweilige Webseite. Dieser beinhaltet Informationen über das verwendete Betriebssystem, den Browser sowie die Browserversion und wird von Webseiten häufig benutzt, um unterschiedliche Versionen einer Webseite an Systeme mit unterschiedlichen Fähigkeiten bereitzustellen. Um die Kompatibilität mit Webseiten zu verbessern, wird Mozilla voraussichtlich ab Version 41 einen geänderten User-Agent in Firefox für Android senden, welcher zusätzlich die verwendete Android-Version beinhaltet. Damit ist der User-Agent nach folgendem Schema aufgebaut:

Mozilla/5.0 (Android <Android version>; Mobile; rv:<Gecko version>) Gecko/<Gecko version> Firefox/<Gecko version>

Dabei wird es noch eine Besonderheit geben: auf Geräten mit einer Android-Version kleiner als 4.0 wird Firefox als Versionsnummer Android 4.4 angeben. Bei Verwendung von Android 4.0 und höher wird die reale Android-Version angegeben.

July 06, 2015 08:37 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Statusänderung bei SeaMonkey-Versionen

Versions-Status

  • Entwickerversionen:
    • SeaMonkey 2.39, derzeit Trunk
    • SeaMonkey 2.38, derzeit Aurora
    • SeaMonkey 2.37, derzeit Beta
  • Stabil (Sicherheits- undStabilitätsupdates werden weiterhin erstellt):
    • SeaMonkey 2.36 (Veröffentlichung geplant für Juli 2015)
    • SeaMonkey 2.35  (Veröffentlichung geplant für Juli 2015)
  • Veraltet (erhalten keine Updates mehr, unsicher!):
    • SeaMonkey 2.33.1
    • SeaMonkey 2.33, veröffentlicht März 2015.
    • SeaMonkey 2.32, veröffentlicht  Januar 2015.

(Quelle: SeaMonkey:Home)

July 06, 2015 12:51 PM

July 05, 2015

Sören Hentzschel

Ein erster Ausblick auf Firefox OS 2.5

Die nächste große Veröffentlichung nach Firefox OS 2.2 trägt die Versionsnummer 2.5 und soll Anfang 2016 fertiggestellt werden. Dieser Artikel gibt einen ersten Ausblick auf die zu erwartenden Neuerungen.

Ende Juni hat sich ein großer Teil von Mozilla für ein paar Tage gemeinsam in Whistler zusammengefunden. Dort wurde erstmals Firefox OS 2.5 angekündigt. Mit dem Titel „It’s personal“ sowie der Beschreibung „The most customizable, secure, local and empowering Firefox OS experience yet“ wurden dabei auch schon die Schwerpunkte der neuen Version angedeutet, welche wie folgt lauten: „Add-ons, Updates, Private Browsing, Pin the Web, Performance, Battery Life“.

Bildquelle

Mittlerweile gibt es auch schon eine Wiki-Seite, welche mehr ins Detail geht. Das für viele vielleicht Wichtigste zuerst: der Terminplan. Bisher sind neue Versionen von Firefox OS seit dem Erscheinen von Firefox OS 1.2 im Abstand zweier Gecko-Versionen erschienen. Firefox OS 1.2 basierte auf Gecko 26, Firefox OS 1.3 auf Gecko 28 usw. bis schließlich Firefox OS 2.1 auf Basis von Gecko 34. Zwischen Firefox OS 2.1 und Firefox OS 2.2 lagen bereits drei Gecko-Versionen (Firefox OS 2.2: Gecko 37) und Firefox OS 2.2 kann in diesem Sinne als Langzeitversion verstanden werden, denn Firefox OS 2.5 wird auf Gecko 43 basieren. Der offizielle Entwicklungsstart war vor wenigen Tagen am 29. Juni, einzelne Features befinden sich schon länger in der Entwicklung, die geplante Feature Completion am ist am 2. November, die geplante Code Completion am 4. Januar 2016. Bis dann Firefox OS 2.5 auch offiziell auf Geräten erscheint, wird es hinterher natürlich auch noch einmal ein bisschen Zeit benötigen.

Es folgt eine Auflistung von Features, welche derzeit für Firefox OS 2.5 in Betracht gezogen werden. Es wird schnell klar: vieles dreht sich um Anpassbarkeit.

Wichtig: Sowohl die hier genannten Termine als auch der Funktionsumfang sind in keiner Weise als verbindlich anzusehen, Planungen können sich ohne weitere Ankündigung im Laufe der Entwicklung verändern. Die hier vorgestellte Featureliste ist ausdrücklich als Entwurf zu verstehen.

Add-ons. Mozilla möchte in Firefox OS das bringen, was den Desktop-Browser (neben anderen Dingen) so erfolgreich gemacht hat: Add-ons. Dabei beschränkt sich Mozilla nicht auf den Browser, Add-ons erlauben die Anpassung jeder beliebigen App per JavaScript und CSS. Man kann sich dies ähnlich wie GreaseMonkey für den Desktop-Firefox vorstellen. Siehe dazu auch die Dokumentation im Mozilla Developer Network. Natürlich gibt es auch einen Add-on Manager.

Add-ons direkt auf dem Gerät selbst erstellen. Mit dem Customizer-Add-on können direkt auf dem Gerät Add-ons erstellt werden. Damit ist der Customizer quasi ein Add-on zum Erstellen von Add-ons. Der Customizer öffnet die gewünschte App – inklusive der System-Apps – in einem Splitscreen: in der oberen Hälfte sieht man die eigentliche App, in der unteren Hälfte die Quelltextansicht der App. Darüber können die HTML-Elemente der App ausgewählt und bearbeitet werden. Die Änderungen können anschließend als Add-on gespeichert werden. Der Customizer kann entweder über einen Launcher gestartet werden oder auch aus jeder beliebigen App direkt für die entsprechende App mittlels Zwei-Finger-Wischgeste.

Hackerplace. Der Hackerplace dient derzeit als Marktplatz für experimentelle Apps und Add-ons. Möglicherweise wird man einen Bereich für die Add-ons aber auch direkt in den Firefox Marketplace integrieren.

Themes & Theme-Editor. Nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Optik soll verändert werden können. Mit Firefox OS 2.5 möchte Mozilla Themes für Firefox OS einführen. Auch hier hat der Nutzer wieder selbst die Möglichkeit, kreativ zu werden: Die Studio-App erlaubt das Erstellen eigener Themes.

Austauschbarer Homescreen. Firefox OS besitzt bis einschließlich Version 1.4 mehrere Homescreens, zwischen denen per Wischgeste gewechselt werden kann. Seit Firefox OS 2.0 gibt es nur noch einen Homescreen, der dafür nach unten ins Endlose gescrollt werden kann. In beiden Fällen kann der Homescreen nicht vom Nutzer ausgetauscht werden. Firefox OS 2.5 soll die Möglichkeit bringen, neue Homescreens herunterladen und installieren zu können, ohne dass ein Neustart des Geräts notwendig ist.

Anpassbarkeit für Geräteanbieter. Ein weiterer Abschnitt in der vorläufigen Featureliste dreht sich unter der Bezeichnung „Late Customization“ um die Anpassbarkeit für Geräteanbieter. Der Anbieter soll beim ersten Start weitere Apps installieren können. Bisher ist es so, dass der Anbieter gewünschte zusätzliche Apps bereits mit dem Gerät ausliefern muss. Diese zusätzlichen Apps sollen über den Firefox Marketplace gehostet werden und können vom Nutzer natürlich auch gelöscht werden. Ebenso sollen zusätzliche Sprachen beim ersten Start installiert werden können.

Webmaker-App. Die Webmaker-App soll eine besonders einfache Oberfläche bereitstellen, um mobile Applikationen direkt auf dem Smartphone zu erstellen und zu veröffentlichen und damit letztlich Inhalte anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Im Google Play Store steht die Webmaker-App als Betaversion für Android zum Download bereit und ist auch als Teil von Firefox OS 2.5 geplant.

Privatsphäre-Features. Es werden konkret zwei Features genannt: ein Tracking-Schutz, welcher dieselbe Blacklist nutzen soll wie der für die Desktop- und Android-Version von Firefox geplante Tracking-Schutz, sowie ein Privater Modus für den Browser.

Pin the Web. Die Idee hier ist es, jede beliebige Webseite und dank strukturierter Daten auch Fotos, Videos, Termine, Kontakte etc. mit wenigen Klicks auf dem Homescreen anpinnen zu können. Natürlich sind die angepinnten Inhalte auch darüber hinaus in das System integriert (Suche, Gruppierung im Taskmanager, Browser-Startseite). Das Konzept wurde in einem eigenen Artikel auf diesem Blog bereits ausführlich vorgestellt.

Performance. Mozilla möchte sowohl die Startgeschwindigkeit des Systems verbessern als auch die Zeit, welche eine App zum Öffnen benötigt.

Portierung erster Apps auf neue Architektur. Unter dem Codenamen „New Gaia Architecture“ oder kurz NGA arbeitet Mozilla an einer neuen Architektur für Apps, was vor allem der Performance zu Gute kommen soll, da Web-Apps nach Ansicht von Mozilla noch nicht so performant seien, wie sie sein könnten. In Firefox OS 2.5 sollen die ersten vier System-Apps für die neue Architektur portiert werden: Kontakte, SMS, Musik, FM-Radio.

Bessere RTL-Unterstützung. Mozilla möchte die Unterstützung für Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird, weiter verbessern.

Benutzbarkeit mit vollem Speicher. Firefox OS unterstützt derzeit nur unzureichend die Situation, wenn der Speicher des Gerätes voll ist, dann können einige Funktionen nicht mehr genutzt werden. Dies soll sich in Firefox OS 2.5 ändern.

Sprachsteuerung. Mit Firefox OS 2.5 sollen wenigstens acht konfigurierbare Sprachkommandos unterstützt werden, mit denen Nutzer Funktionen des Gerätes steuern können.

Updates. Als ein weiterer Punkt wird aufgeführt, Updates selbst direkt an die Contributors ausliefern zu können. Ob und inwiefern Endnutzer hiervon profitieren, lässt sich anhand der bislang nur wenig verfügbaren Informationen nicht herauslesen.

A/B-Tests. Für die Entwickler von Firefox OS soll es die Möglichkeit geben, A/B-Tests mit einem Teil der Nutzer durchzuführen.

Bugzilla Lite. Bugzilla Lite ist eine App, welche es Nutzern erlaubt, direkt auf dem Smartphone mögliche Fehler an Mozilla zu melden.

Support-App. Die BuddyUp-App (auch im Firefox Marketplace erhältlich) ist eine App, über welche Nutzer von Firefox OS Hilfe bei Problemen erhalten können.

July 05, 2015 01:15 PM

July 03, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 02, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: Änderung des Zeitplans bezüglich Signierung von Add-ons

Add-ons müssen in Zukunft von Mozilla signiert sein, damit sie in Firefox installiert werden können. Verpflichtend wird die Signatur nun eine Firefox-Version später als ursprünglich geplant.

Zum Schutz seiner Nutzer führt Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons ein. Für Add-on, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, sollte sich dadurch nicht viel ändern, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on zur Signierung einreichen. Wie das funktioniert, kann hier nachgelesen werden. Normalerweise sollte auch dies kein Problem sein.

Der ursprüngliche Plan sah vor, nicht signierte Add-ons in Firefox 40 standardmäßig zu deaktivieren (mit der Option, die Signaturpflicht zu deaktivieren) und mit Firefox 41 die Signaturpflicht zu erzwingen. Dieser Zeitplan hat nun eine Korrektur erhalten. Firefox 40 soll zunächst nur warnen, die Deaktivierung nicht signierter Add-ons mit Firefox 41 erfolgen und erst mit Firefox 42 wird die Signierung von Add-ons dem neuen Plan nach verpflichtend sein. Firefox 42 erscheint voraussichtlich am 2. November.

Nichts ändert sich daran, dass die Signaturpflicht nur für finale sowie Betaversionen von Firefox gelten wird und in Firefox Nightly sowie Firefox Developer Edition deaktiviert werden kann. Darüber hinaus wird Mozilla spezielle Builds der finalen sowie Betaversionen ohne offizielles Firefox-Branding veröffentlichen, welche ebenfalls eine abschaltbare Signaturpflicht besitzen werden.

July 02, 2015 09:04 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: Trunk Build SeaMonkey-2.39a1.en-US.win32.installer.exe

NewNightly239

 

 

Gute Nachricht von Edmund Wong: Ein erster “offizieller” Trunk Nightly ist verfügbar. Nach seinen Erläuterungen ist das Erstellen der Builds noch ein extrem mühsamer, manueller Prozess, aber ein erster Schritt ist gemacht. Die Qualität der Builds ist noch unklar, wir Tester sind gefragt.


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
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July 02, 2015 08:36 AM

July 01, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: „Neuer Tab“-Seite mit neuer Kachel der deutschsprachigen Gemeinschaft

Wer in Firefox einen neuen Tab öffnet, sieht standardmäßig eine Seite mit Kacheln verschiedener Webseiten. Dabei handelt es sich um die vom Nutzer meistgenutzten Webseiten oder auch um selbst fest gelegte Webseiten. Neue Firefox-Nutzer sehen hier eine vordefinierte Auswahl von Webseiten. Ab sofort ist auch die deutschsprachige Mozilla-Gemeinschaft mit einer Kachel vertreten.

Beim Öffnen eines neuen Tabs in einem frischen Profil zeigt Firefox sinnvollerweise nicht etwa eine leere Seite an, da die Chronik ja noch nicht befüllt ist, sondern hat schon ein paar Kacheln vorbelegt. Gesponsort ist hier übrigens nur eine einzige Kachel, die restlichen neun sind Seiten, die in direktem Zusammenhang zu Mozilla stehen, beispielsweise führt eine Kachel zu Mozillas Datenschutzprinzipien.

Die Community spielt für Mozilla traditionell eine sehr große Rolle. Dies wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass deutschsprachige Firefox-Nutzer nun eine Kachel sehen, welche auf die Webseite der deutschsprachigen Mozilla-Community führt.

Deutschsprachige Mozilla-Gemeinschaft

Genauer führt diese Kachel zur neuen Gemeinschaftsseite der deutschsprachigen Mozilla-Community, stellt einen Teil der ehrenamtlichen Helfer vor und bietet damit einen guten Einstieg für jeden, der auch gerne Teil der Gemeinschaft wäre. Die Seite ist natürlich auch direkt aufrufbar. Interessierte hier entlang!

Deutschsprachige Mozilla-Gemeinschaft

July 01, 2015 08:06 PM

June 30, 2015

Sören Hentzschel

Veröffentlichung von Firefox 39 verzögert sich

Wer auf die für heute geplante Veröffentlichung von Firefox 39 wartet, muss sich noch ein wenig gedulden, denn die Veröffentlichung verzögert sich aufgrund eines Absturz-Problems, welches Mozilla vor der Veröffentlichung beheben will. Die Verzögerung betrifft ebenfalls Firefox ESR, Firefox für Android sowie die ursprünglich für Donnerstag geplante Beta 1 von Firefox 40.

Wer die geplanten Releasetermine von Firefox kennt und seinen Browser heute nach Updates hat suchen lassen, dem ist vielleicht aufgefallen, dass das für heute geplante Update auf Firefox 39 noch nicht erschienen ist. Der Grund ist denkbar einfach: Firefox 39 ist noch nicht fertig. Mozilla kämpft aktuell noch mit einer möglichen Absturzursache bei Programmstart, deren Behebung die Veröffentlichung von Firefox 39 verzögert. Von der Verzögerung ebenso betroffen sind die Updates für Firefox ESR, Firefox für Android sowie die kommende erste Beta-Version von Firefox 40. Zunächst soll noch ein weiterer Release Candidate auf dem Betakanal zur Verfügung gestellt werden.

June 30, 2015 07:44 PM

Firefox 41: Mozilla optimiert Speicherverbrauch für Adblock Plus-Nutzer

Werbeblocker sind eine praktische Erfindung, kommen aber zu einem Preis: sie benötigen Ressourcen, teilweise nennenswert mehr als andere Add-ons. Nutzer von Adblock Plus können sich auf eine Optimierung in Firefox 41 freuen, welche besonders diesem Add-on zugute kommt.

Werbeblocker können teilweise signifikante Auswirkungen auf den Speicherverbrauch von Browsern haben. Auch wenn das ein Preis ist, den viele gerne bereit sind zu zahlen, ist das zumindest ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte, insbesondere wenn man Probleme mit dem Speicherverbrauch hat und der Browser an seine Leistungsgrenzen stößt. Gerade die populäre Erweiterung Adblock Plus hat mit der Zeit den Ruf erhalten, besonders speicherhungrig zu sein. Dies hängt zum einen mit Sicherheit damit zusammen, dass es sich hierbei schlicht um die mit Abstand populärste Erweiterung dieser Art handelt. Zum anderen hängt dies aber auch mit der Funktionsweise von Adblock Plus und von Firefox zusammen. Adblock Plus nutzt ein relativ großes Stylesheet, um Elemente zu verstecken, welche nicht blockiert werden können. Dieses wird von Adblock Plus nur einmal global eingebunden, Firefox erstellt davon intern allerdings für jeden Frame eine eigene Kopie und jede davon benötigt Speicher. So kann Adblock Plus in Extremfällen den Speicherverbrauch verdoppeln oder gar noch sehr viel höher ansteigen lassen. Das ist natürlich ein Extremfall, aber ein Fall, wie er vorkommt.

In der Nightly-Version von Firefox 41 ist nun eine entscheidende Änderung gelandet, welche es Firefox erlaubt, identische Stylesheets zwischen den Dokumenten zu teilen. Hiervon profitiert grundsätzlich jeder Firefox-Nutzer, da auch Firefox selbst ein Stylesheet mit Standard-Deklarationen in jedes Dokument einbindet. Während diese Neuerung ein Ersparnis von 120 KB pro Dokument bringt (abzüglich einmal 120 KB, da das Stylesheet einmal eingebunden werden muss), sind die Auswirkungen für Nutzer von Adblock Plus spürbar größer: hier werden über 2 MB pro Dokument eingespart, was sich zu einem deutlichen Speicherersparnis gegenüber Firefox 40 summieren kann. Gerade bei komplexen Webseiten mit vielen iFrames, die dadurch einen extremen Speicherverbrauch verursachen, dürfte der Unterschied entsprechend spürbar ausfallen. Wie viel das bringen kann, belegt ein Testcase eines Extremfalls, bei dem der Speicherverbrauch durch die Änderung um etwa 1,5 GB reduziert worden ist.

Nicht nur Speicher wird durch diese Neuerung gespart, sondern auch reale Zeit, wenn sich diese auch in einem kaum wahrnehmbaren Bereich befindet. Auf dem System des Patch-Erstellers (i7 2,6 GHz Macbook Pro von 2012) resultiert dies laut Bugzilla-Ticket in einem Ersparnis von 0,3ms für Firefox selbst respektive 13ms inklusive Adblock Plus-Stylesheet pro Seitenaufruf.

June 30, 2015 12:52 AM

June 27, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 41+: Seite festlegen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint

Die Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, konnte bislang in Firefox beliebig angepasst werden, indem ein Schalter über about:config angepasst wurde. Ab Firefox 41 wird dies aus Hijacking-Gründen nicht länger möglich sein. Bereits jetzt gibt es ein von mir entwickeltes Add-on, welches diese Funktion zurück in Firefox bringt. Das Add-on steht ab sofort auf Mozillas Add-on-Webseite zum Download bereit.

Mit Firefox 41 (und höher) ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

Betroffen ist Firefox ab der morgen erscheinenden Nightly-Version von Firefox 41. Und bereits jetzt gibt es Ersatz für diese verloren gegangene Funktion. Ich habe ein kleines Add-on geschrieben, welche genau diese Möglichkeit zurück in Firefox bringt. Das Add-on steht unter der MIT-Lizenz, der Quelltext ist öffentlich einsehbar, das Add- ist signiert und damit auch schon bereit für die Nutzung, wenn die Signierung von Add-ons verpflichtend wird.

Verwendungsweise
Einfach die gewünschte URL in den Einstellungen des Add-ons eintragen. Änderungen werden umgehend übernommen. Es ist kein Neustart oder dergleichen notwendig. Wird das Feld leer gelassen, wird automatisch die Standard-Seite about:newtab angenommen.

Quelltext
Quelltext auf git.agenedia.com

Download
Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)

Screenshot

Besonderes Danke an Mozilla

Wer Add-ons für Firefox entwickelt, weiß vermutlich, dass es teilweise mehrere Wochen dauern kann, bis ein Add-on ein Review erhält. Bei diesem Add-on hat es keine fünf Minuten (!) gedauert, bis ein vollständiges Review gewährt worden ist. Darüber hinaus möchte ich noch einmal die Tatsache positiv hervorheben, dass Mozilla eine extrem einfach zu verwendende Schnittstelle als Ersatz implementiert hat, um die Funktionalität wiederherzustellen. Diese Änderung geht also definitiv nicht gegen die Anpassbarkeit durch die Nutzer, das kann Mozilla beim besten (oder eher schlechtesten) Willen absolut nicht vorgeworfen werden, ansonsten hätte Mozilla diese Option einfach ersatzlos streichen können. Viel mehr ist es so, dass jede tolle Option in Firefox auch für schlechte Dinge genutzt werden kann und das Ändern solcher Einstellungen gegen den ausdrücklichen Willen des Nutzers zu einem ernsten Problem geworden ist. Für Mozilla muss es darum gehen, die Masse zu schützen und es sind nicht die Experten, die eine Einstellung über about:config verändern können, die besonders geschützt werden müssten, sondern die Nutzer, welche diese Art der Anpassung nicht kennen. Wer about:config zu so einem Zweck verändern kann, dem ist auch die Installation eines Add-ons zuzumuten – meiner persönlichen Ansicht nach.

June 27, 2015 04:46 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: Beta Build SeaMonkey-2.35.en-US.win32-20150626.zip

NewNightly35

 

 

 

 

Zukünftig (so lange wie wegen des WINDOWS-Build-Problems notwendig) werde ich versuchen, hier zeitnah über neu eingestellte Builds zu informieren. Die Benachrichtigung erfolgt stets mit dem oben sichtbaren Minimal-Inhalt.

Es gibt die 3 Kategorien New Trunk build, New Aurora build, New Beta build. Nach Aufruf der entsprechenden Artikel über die WORDPRESS-Kathegorienwolke kann ein RSS-Feed abonniert werden, der nur über neue Artikel aus der entsprechenden Kategorie informiert, so dass interessierte Nutzer zukünftig gezielt Informationen über sie interessierende neue Builds erhalten können und dann diese Builds frühzeitig ausprobieren können.

Oder wer mag kann auch auf Twitter dem Hashtag folgen.


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
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June 27, 2015 02:28 PM

June 26, 2015

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.1 und Rust 1.2 Beta stehen bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Sechs Wochen nach der Fertigstellung von Rust 1.0 stehen nun Rust 1.1 und Rust 1.2 Beta bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas neue Engine Servo entwickelt wird, wurde ein Release-Zyklus versprochen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Erwartungsgemäß wurde nun also, sechs Wochen nach Erscheinen von Rust 1.0, die Verfügbarkeit von Rust 1.1 und Rust 1.2 Beta angekündigt.

Rust 1.1

Hervorgehoben in der Ankündigung werden die schnelleren Kompilierzeiten. So soll Rust 1.1 hierbei eine Verbesserung um 32 Prozent gegenüber Rust 1.0 vorweisen können. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei der Ausgabe von Fehlermeldungen beim Kompilieren. Über das Flag –explain stehen für viele Fälle ausführlichere Informationen zur Verfügung. Neue std::fs-APIs erweitern die Schnittstellen für den Zugriff auf das Dateisystem, womit es nun beispielsweise möglich ist, den Rust Paketmanager Cargo mit Rust zu kompilieren. Weitere Neuerungen sind den Release Notes zu entnehmen.

Rust 1.2 Beta

Auch in Rust 1.2 wird wieder an der Performance-Schraube gedreht: Benchmarks zeigen eine weitere Verbesserung der Kompilierzeit um noch einmal 30 Prozent gegenüber Rust 1.1. Parallel Codegen, noch nicht standardmäßig aktiviert, kann außerdem die Erstellung großer Builds im Debugmodus beschleunigen, hier werden 33 Prozent als erste Zahl auf einem System mit Vier-Kern-CPU genannt. Cargo hat ebenfalls Performance-Verbesserungen erhalten. Außerdem erhält Rust 1.2 eine erste Unterstützung für Microsoft Visual C (MSVC).

June 26, 2015 09:54 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neuer WINDOWS 2.35 Nightly – Bitte testen!

Der Entwickler Philip Chee machte auf mozillaZine auf einen neuen SeaMonkey 2.35 Nightly (seamonkey-2.35.en-US.win32-20150626.zip) aufmerksam und bittet um intensive Tests mit Bug-Reports.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

Nach  meinem bisher halbstündigen Test läuft diese Version übrigens problemlos mit dem deutschen Sprachpaket von dieser Seite.

Wenn wir jetzt noch Versionshinweise hätten …

Einige Details zum Build:
Build Machine: lenovo-PC
Build platform target: i686-pc-mingw32
Compiler flags:
-TC -nologo -D_HAS_EXCEPTIONS=0 -W3 -Gy -arch:IA32 -FS -wd4244 -wd4267 -wd4819 -we4553
-TP -nologo -D_HAS_EXCEPTIONS=0 -W3 -Gy -arch:IA32 -FS -wd4251 -wd4244 -wd4267 -wd4345 -wd4351 -wd4482 -wd4800 -wd4819 -we4553 -GR- -DNDEBUG -DTRIMMED -Zi -UDEBUG -DNDEBUG -O1 -Oi -Oy-
Configure arguments:
–enable-application=suite –enable-optimize –disable-debug –enable-debug-symbols –enable-tests –enable-jemalloc –enable-calendar –with-windows-version=603 –enable-crashreporter –enable-release –enable-update-channel= –enable-update-packaging –enable-profiling –with-external-source-dir=c:/t1/hg/comm-release


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
Überweisung einer Spende an SeaMonkey e.V., Volksbank Sprockhövel, (Kontonummer 210 285 200 BLZ 45261547) IBAN: DE57 4526 1547 0210 2852 00 BIC: GENODEM1SPO
oder
Paypal Transfer


June 26, 2015 05:57 PM

June 25, 2015

Sören Hentzschel

Firefox: Standard-Suchmaschine in Sekundenschnelle ändern & weitere Effizienz-Tipps

Mit Firefox 36 hat Mozilla die alte Suchleiste durch eine neue Suchleiste ersetzt, welche vor allem die häufige Verwendung verschiedener Suchmaschinen verbessern soll. Das Ändern der Standard-Suchmaschine ist auf den ersten Blick umständlicher geworden. Was vielen nicht bekannt ist: Tastatur-Befehle erlauben eine extrem effiziente Benutzung der neuen Suchleiste. Damit ist auch das Ändern der Standard-Suchmaschine kein großer Aufwand.

Wer die von Firefox verwendete Standard-Suchmaschine ändern möchte, kann dies über die Firefox-Einstellungen im Reiter Suche machen. Aber es geht auch einfacher; bei fokussierter Suchleiste kann ganz einfach bei gedrückter Strg-Taste (OS X: Cmd) mit den Pfeiltasten die Standard-Suchmaschine geändert werden.

Doch das ist nicht das einzige nützliche Tastatur-Kommando: wird stattdessen die Alt-Taste gedrückt gehalten, kann die Suchmaschine für die aktuelle Suche ohne Verwendung der Maus geändert werden. Dies hat dann keine Auswirkungen auf die Standard-Suchmaschine. Wird keine weitere Taste gedrückt, navigiert man mit den Pfeiltasten in den Suchvorschlägen respektive der Suchchronik. Und wer diese Tipps anwendet, will möglicherweise auch gleich die Suchleiste mit der Tastatur fokussieren, so dass die Maus überhaupt nicht mehr benötigt wird. Das geht über die Tastenkombination Strg + K (OS X: Cmd + K). Dies funktioniert sogar, wenn die Suchleiste im Firefox-Menü und nicht in der Navigationssymbolleiste ist. In dem Fall öffnet Firefox das Menü und fokussiert dann das Suchfeld.

Mit diesen Tipps sollte sich die Suchleiste von Firefox deutlich effizienter nutzen lassen.

Pro-Tipps: über die Einstellungen kann die Reihenfolge der Suchmaschinen, wie sie in der Suchleiste erscheinen, angepasst werden, dies geschieht ganz einfach per Drag and Drop. Wird der Haken bei einer Suchmaschine entfernt, erscheint diese nicht länger im Suchfeld. Suchmaschinen können hier aber auch komplett entfernt werden. Per Doppelklick in die entsprechende Spalte können für jede Suchmaschine Schlüsselwörter vergeben werden. Auf diese Weise können verschiedene Suchmaschinen auch in der Adressleiste benutzt werden. Beispielsweise führt bei „y“ als Schlüsselwort für Yahoo! die Eingabe von „y firefox“ zu einer „firefox“-Suche auf Yahoo!. Live-Suchvorschläge im Suchfeld können ebenfalls hier deaktiviert werden, falls nicht erwünscht.

June 25, 2015 09:59 PM