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November 23, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla startet Webseite für Virtuelle Realität

Bereits seit geraumer Zeit bietet Mozilla spezielle Firefox-Builds mit Unterstützung für Virtuelle Realität (VR) an. Mit MozVR.com hat Mozilla nun eine Webseite als Showcase für VR gestartet.

Nachdem Mozilla bereits vor ein paar Monaten erste Firefox-Builds mit Unterstützung für Virtuelle Realität (VR) veröffentlicht hat, hat Mozilla anlässlich des zehnten Firefox-Geburtstages am 10. November auch die Webseite MozVR.com gestartet – eine VR-Webseite über VR-Webseiten, wie Mozilla die Webseite beschreibt. Eine Seite, auf welcher man Experimente und Code teilen möchte.

Wikipedia beschreibt Virtuelle Realität (VR) mit den folgenden Worten:

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.“

Dass Virtuelle Realität ein Thema ist, welches uns in der Zukunft beschäftigen wird, das lässt sich spätestens erahnen, wenn man liest, dass Facebook Oculus VR, einen Hersteller von VR-Hardware, für zwei Milliarden Dollar gekauft hat.

Die Firefox VR-Builds gibt es derzeit nur für Windows 64-Bit und OS X, noch nicht für Linux. Darüber hinaus wird eine Oculus Rift-Brille benötigt, Unterstüzung für andere VR-Brillen fehlt bislang. Langfristig soll auch die reguläre Firefox-Version VR unterstützen, bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

November 23, 2014 05:09 PM

November 22, 2014

Sören Hentzschel

MetricsGraphics.js: Mozilla-Bibliothek zur Visualisierung von Daten

Mozilla hat vor kurzem MetricsGraphics.js vorgestellt – eine Open Source JavaScript-Bibliothek zur Visualisierung von Daten.

MetricsGraphics.js ist eine Open Source JavaScript-Bibliothek, um Daten zu visualisieren, dabei baut MetricsGraphics.js auf D3.js auf. Vor wenigen Tagen hat Mozilla mit Version 1.0 die erste öffentlich verfügbare Version veröffentlicht.

Mit MetricsGraphics.js soll es besonders einfach sein, Diagramme aus Daten zu generieren. Dabei stehen verschiedene Arten von Diagrammen zur Verfügung, wie Liniendiagramme, Balkendiagramme oder Streudiagramme. Datentabellen sollen in der bald erscheinenden Version 1.1 unterstützt werden. Beispiel-Verwendung:

d3.json('data/ufo-sightings.json', function(data) {
    data_graphic({
        title: "UFO Sightings",
        description: "Yearly UFO sightings from the year 1945 to 2010.",
        data: data,
        width: 650,
        height: 150,
        target: '#ufo-sightings',
        x_accessor: 'year',
        y_accessor: 'sightings',
        markers: [{'year': 1964, 'label': '"The Creeping Terror" released'}]
    })
})

Zahlreiche Beispiele bietet die Beispiel-Seite der Webseite von MetricsGraphics.js.

November 22, 2014 10:54 PM

November 21, 2014

Sören Hentzschel

Finanzbericht: Mozilla 2013 mit Gewinn

Mozilla hat den Jahresbericht für 2013 veröffentlicht. Während der Umsatz minimal auf 314 Millionen Dollar gesteigert werden konnte, sind die Ausgaben um über 40 Prozent auf 295 Millionen Dollar angestiegen.

Wie jedes Jahr im November hat Mozilla auch diesen November den Finanzbericht für das Vorjahr veröffentlicht. Demnach konnte Mozilla seinen Umsatz um einen Prozent von 311 Millionen auf 314 Millionen Dollar steigern. Gegenüber 2012 mit einer Umsatzsteigerung von 90 Prozent erscheint dies wenig, doch darf man nicht vergessen, dass es sich 2012 um das erste Jahr nach der Unterzeichnung eines neuen Vertrages mit Google handelte, welcher Mozilla jährlich mindestens 275 Millionen Dollar garantierte, im Gegensatz zu nur 137 Millionen Dollar im Jahr 2011. Insofern war ein ähnliches Wachstum nicht zu erwarten, da der Vertrag auch für 2013 und 2014 gilt.

Die Ausgaben im Jahr 2013 liegen mit über 295 Millionen Dollar über 41 Prozent höher als noch im Vorjahr mit über 208 Millionen Dollar. Besonders stark lag der Wachstum bei den Ausgaben im Bereich Software-Entwicklung mit über 197 Millionen Dollar im Vergleich zu 143 Millionen Dollar im Vorjahr, aber auch die Marketing-Aktivitäten sind deutlich gestiegen, von knapp 29 Millionen Dollar Ausgaben ging es auf annähernd 46 Millionen Dollar.

Mozillas Nettovermögen ist im Jahr 2013 von 240 Millionen auf 255 Millionen Dollar gewachsen.

Der Vertrag mit Google läuft Ende des Jahres aus, in Zukunft handelt Mozilla regionale Vereinbarungen aus, so wurde mit Yahoo! nun ein Vertrag für die nächsten fünf Jahre für die USA unterzeichnet. Konkrete Zahlen sind nicht bekannt, die neuen Vereinbarungen seien aber wirtschaftlich gleichwertig, wie Mozilla-CEO Chris Beard erklärte, so dass man sich für die strategisch bessere Option entscheiden konnte. Außerdem versucht Mozilla, neue Einnahmequellen zu erschließen. So wurden mit Firefox 33.1 vordefinierte Vorschaubilder für about:newtab und damit neue Partnermöglichkeiten eingeführt.

November 21, 2014 07:59 PM

Mozilla verbessert Verwendung mehrerer Suchmaschinen in Firefox

Kürzlich hat Mozilla hat DuckDuckGo als zusätzliche Suchmaschine in Firefox integriert, der Vertrag mit Google als weltweite Standard-Suchmaschine wurde nicht verlängert und schon hat Mozilla die nächste Veränderung parat, welche die Suchfunktion betrifft: Diese erhält Verbesserungen für die Verwendung mehrer Suchmaschinen.

Vor elf Tagen hat Mozilla Firefox 33.1 mit DuckDuckGo als neue Suchmaschine veröffentlicht, vorgestern wurde bekannt gegeben, dass Google bald schon nicht länger weltweite Suchmaschine von Firefox sein wird und eine fünfjärige Zusammenarbeit mit Yahoo! in den USA bekannt gegeben. Nun ist eine verbesserte Suchleiste im Beta-Zweig von Firefox 34 gelandet, welche die Verwendung mehrerer Suchmaschinen vereinfacht.

Auffällig ist zunächst, dass das Logo der ausgewählten Suchmaschine nicht länger das Suchfeld schmückt, hier ist nur noch eine neutrale Lupe zu sehen. Wie bislang findet sich hier ein direkter Weg zur Verwaltung der Suchmaschinen und weiterhin können über das Suchmaschinen-Dropdown auf Webseiten, welche eine eigene Suchmaschine anbieten, diese hinzugefügt werden.

Mit welcher Suchmaschine man sucht, wird sichtbar, sobald man eine Eingabe in das Suchfeld macht. Die interessante Neuerung befindet sich allerdings unterhalb der Suchvorschläge. Dort finden sich die Logos der anderen installierten Suchmaschinen. Brauchte es bislang zwei Maus-Aktionen, um die gleiche Suche bei einer weiteren Suchmaschine durchzuführen, reicht nun ein einziger Klick auf eines der anderen Logos.

Auf der Standard-Startseite about:home sowie auf about:newtab wurde das Suchmaschinen-Logo ebenfalls durch die Lupe ersetzt. Bei Klick darauf gibt es anstelle der bisherigen Liste der installierten Suchmaschinen einen Weg zu den Suchmaschinen-Einstellungen. Und auch diese wurden erneuert. Statt bislang einen eigenen Dialog nur für die Verwaltung der Suchmaschinen zu haben, wurde diese Einstellungen in die Oberfläche mit all den anderen Einstellungen integriert. Dort kann konfiguriert werden, welche Suchmaschinen in der “Ein-Klick-Suche” angezeigt werden sollen. Wie in den alten Such-Einstellungen lassen sich hier die Suchvorschläge auf Wunsch deaktivieren.

Diese Vorstellung der neuen Suche repräsentiert natürlich noch nicht notwendigerweise den finalen Plan, so fehlt in der neuen Umsetzung derzeit beispielsweise noch die Möglichkeit, Suchmaschinen zu löschen.

November 21, 2014 01:59 AM

Firefox Nightly: Mozilla aktiviert MP4 Media Source Extensions

Mozilla hat die Unterstützung für Media Source Extensions in Kombination mit MP4-Videodateien in der Nightly-Version von Firefox aktiviert. Die HTMLMediaElement-Erweiterung erlaubt JavaScript die Generierung von Medienstreams, was Features wie Adaptives Streaming oder zeitversetztes Sehen von Livestreams in HTML5-Videos ermöglichen soll. YouTube ist ein prominentes Beispiel für eine Webseite, welche Gebrauch von MSE macht.

Es ist kaum einen Monat her, dass Mozilla die Unterstützung für Media Source Extensions in der Nightly-Version von Firefox standardmäßig aktiviert hat. Allerdings nur für WebM- und VP9-Videos. In den letzten Wochen hat Mozilla die Unterstützung weiter verbessert. Vor wenigen Tagen ist schließlich die Unterstützung für MSE in Kombination mit MP4-Videos für Windows-Nutzer in Firefox gelandet.

Gleichzeitig wurde allerdings die Unterstützung für MSE + WebM standardmäßig deaktiviert. Dadurch möchte man mehr Tester-Feedback für MSE + MP4 erhalten. Wer möchte, kann aber auch die Unterstützung für MSE + WebM wieder aktivieren. Zusätzlich zum about:config-Schalter media.mediasource.enabled wurden die beiden neuen Schalter media.mediasource.mp4.enabled sowie media.mediasource.webm.enabled eingeführt.

Die HTML5-Seite von YouTube zeigt auch mit aktivierter MSE + MP4-Unterstützung fälschlicherweise die Nicht-Unterstützung im Feld MSE & H.264 an. Ruft man ein entsprechendes Video auf und schaut in die Videostatistiken, stellt man aber fest, dass dies trozt anderer Behauptung der YouTube-Webseite funktioniert (“DASH: yes”).

November 21, 2014 12:51 AM

November 20, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS nun auch in Russland angekommen

Mozillas Betriebssystem Firefox OS findet weitere Verbreitung: Das Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS gibt es ab sofort auch in Russland zu kaufen. Der griechische Anbieter Cosmote hat das Gerät ebenfalls ins Angebot aufgenommen.

Der russische Telekommonikationsanbieter Megafon verkauft ab sofort das Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS in seinen über 2.000 Filialen in Russland sowie über den Online-Shop für 4.990 Rubel (umgerechnet derzeit etwa 85 Euro).

Der griechische Anbieter Cosmote hat das Alcatel One Touch Fire E kürzlich für 109 Euro ins Angebot aufgenommen.

November 20, 2014 12:38 PM

Let’s Encrypt: Neue CA von Mozilla, EFF, Cisco & Akamai bietet kostenlos TLS-Zertifikate ab 2015 an

Unter anderem Mozilla, die Electronic Frontier Foundation, Cisco und Akamai haben sich zusammengeschlossen, um Verschlüsselung im Web voranzutreiben. Gemeinsam will man ab 2015 kostenlose TLS-Zertifikate bereitstellen.

Sehr viele Webseiten übertragen ihre Daten über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung und nicht über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung.  Die zwei wichtigsten Gründe hierfür dürften eine oftmals komplizierte Einrichtung sein sowie die Tatsache, dass die notwendigen Zertifikate häufig Geld kosten. Mit StartSSL gibt es auch eine kommerzielle Firma, welche kostenlos TLS-Zertfikate bereitstellt.

Mozilla, die Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai, IdenTrust und Forscher der University of Michigan haben sich nun zu einer neuen gemeinnützigen Organisation zusammengeschlossen, der Internet Security Research Group (SRG). Und mit Let’s Encrypt hat die SRG eine Certificate Authority (CA) gegründet, welche ab dem zweiten Quartal 2015 kostenlos TLS-Zertifikate ausstellen möchte.

Die Zertifikate von Let’s Encrypt sollen nicht nur kostenlos, sondern auch einfach einzurichten sein. Wie die EFF in ihrer Ankündigung schreibt, würde es einen Entwickler typischerweise ein bis drei Stunden kosten, zum ersten Mal ein Zertifikat einzurichten. Mit Let’s Encrypt soll dies in 20 bis 30 Sekunden erledigt sein. Zertifikate sollen automatisch erneuert werden können. Auch Transparenz wird groß geschrieben; so soll es ein öffentliches Register mit allen ausgestellten wie auch zurückgezogenen Zertifikaten geben.

Video auf YouTube ansehen

November 20, 2014 03:27 AM

November 19, 2014

Sören Hentzschel

Yahoo! neue Standard-Suchmaschine in Firefox (USA)

Mozilla hat heute bekannt gegeben, den in diesem Jahr auslaufenden Vertrag mit Google als weltweite Standard-Suchmaschine in Firefox nicht verlängert zu haben. In den USA wird Yahoo! die neue Standard-Suchmaschine für die nächsten fünf Jahre.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla den zehnten Geburtstag seit Erscheinen von Firefox 1.0 gefeiert. Zehn Jahre mit Google als Standard-Suchmaschine in Firefox. Stand der Geburtstag bereits unter dem Motto Unabhängigkeit, so könnte man meinen, dass Mozilla mit der heutigen Ankündigung genau daran anknüpft, denn den in diesem Jahr auslaufenden Vertrag mit Google, Mozillas bislang größtem Geldgeber, aber auch Konkurrenten im Browsermarkt, als weltweite Standard-Suchmaschine in Firefox hat man nicht verlängert. Wohl aber lässt man dem Nutzer die Wahl und bietet Google weiterhin als zusätzliche Option an. Mit dem Update auf Firefox 33.1 vor wenigen Tagen hat Mozilla bereits DuckDuckGo als zusätzliche Suchoption mit besonderem Fokus auf Datenschutz veröffentlicht.

Eine weltweite Standard-Suchmaschine soll es in Firefox nicht mehr geben. Für die USA hat Mozilla einen Vertrag mit Yahoo! für die nächsten fünf Jahre abgeschlossen, in Russland wird Yandex die neue Standard-Suchmaschine, China hat schon länger eine Sonderrolle mit Baidu, dabei bleibt es auch in Zukunft.

Ist von Yahoo! die Rede, dann allerdings nicht von Yahoo!, wie wir es heute kennen, Yahoo! wird im Dezember für Firefox-Nutzer eine überarbeitete Version seiner Suchmaschine veröffentlichen, die es dann ab 2015 für alle Yahoo!-Nutzer geben wird. Außerdem wird Yahoo! im Rahmen dieser Vereinbarung den Do-not-Track-Header respektieren, den die Nutzer in ihren Firefox-Einstellungen aktivieren können, um den Wunsch auszudrücken, nicht verfolgt zu werden.

Wie Nicolas Nethercote von Mozilla erklärte, wäre auch eine Verlängerung des Vertrages mit Google möglich gewesen, Mozilla hat sich aber gegen die Option der Vertragsverlängerung entschieden.

Weitere Informationen
Yahoo!: Yahoo and Mozilla Partner to Bring Yahoo Search to Firefox
Mozilla: New Search Strategy for Firefox: Promoting Choice & Innovation | The Mozilla Blog
Andreas Gal: Yahoo and Mozilla Form Strategic Partnership

November 19, 2014 10:46 PM

November 18, 2014

Sören Hentzschel

Änderung des Firefox OS Release-Zyklus

Mozilla entwickelt neue Versionen von Firefox OS derzeit im Rhythmus von drei Monaten. Dies ändert sich mit Firefox OS 2.2 – zwischen Firefox OS 2.1 und Firefox OS 2.2 liegen sechs Monate.

Neue Versionen von Firefox OS stellt Mozilla bislang alle drei Monate zur Verfügung. Dies bedeutet natürlich nicht, dass jedes Smartphone jedes dieser Updates erhält und schon gar nicht, dass es die Updates sofort für Endkunden gibt, denn dies hängt von weiteren Faktoren ab – in erster Linie von der Entscheidung des Geräteherstellers, ob er mit dem Update plant oder nicht, und ggfs. vom Hersteller oder Netzbetreiber durchgeführte Anpassungen. Was man aber als sicher sehen konnte, das ist die Tatsache, dass jede neue Version von Firefox OS seit Version 1.2 (Firefox OS 1.0 und 1.1 basierten beide auf Gecko 18) auf der jeweils übernächsten Gecko-Version basierte, was einem Zyklus von drei Monate entspricht: Firefox OS 1.2 basiert auf Gecko 26, Firefox OS 1.3 basiert auf Gecko 28, Firefox OS 1.4 basiert auf Gecko 30, Firefox OS 2.0 basiert auf Gecko 32 und Firefox OS 2.1 wird auf Gecko 34 basieren.

Die darauffolgende Version Firefox OS 2.2 müsste demnach auf Gecko 36 basieren, wenn man diesem Muster folgt. Wie Mozillas Veröffentlichungskalender und anderen Seiten im Mozilla Wiki entnommen werden kann, wird Firefox OS 2.2 stattdessen aber auf Gecko 38 basieren, womit zwischen Firefox OS 2.1 und Firefox OS 2.2 statt der bisher üblichen drei ganze sechs Monate liegen werden.

Einschätzung

Gründe für diese Änderung des Release-Zyklus lassen sich den öffentlichen Wiki-Seiten nicht entnehmen. Allerdings lässt sich sagen, dass drei Monate zwischen neuen Versionen von Firefox OS ein sehr ehrgeiziges Ziel waren, mit welchem die Gerätehersteller nicht mithielten. So ist die bisherige Erfahrung mit den ersten Updates für Smartphones mit Firefox OS, dass Gerätehersteller – sofern sie Updates verteilen – einige Zeit brauchen, um neue Versionen an die Endkunden zu bringen und auch mal eine Version ausgelassen wird. Insofern wird sich für den Endkunden durch diese Änderung vermutlich nicht wirklich spürbar etwas verändern. Zudem sind mittlerweile viele Features vorhanden, welche in den ersten Versionen von Firefox OS nachvollziehbarer Weise noch gefehlt haben, so dass neuen Features nicht mehr notwendigerweise so schnell in neue Versionen integriert werden müssen wie noch zu Beginn.

November 18, 2014 10:53 AM

November 17, 2014

Sören Hentzschel

10 Jahre Firefox – Event in Berlin

Letzten Montag, zum zehnten Geburtstag von Firefox, trafen wir uns im Berliner Büro um 9 Uhr. Danach stiegen wir in einen Firefox-Bus, um an beliebten Sehenswürdigkeiten in Berlin Fotos mit Fremden zu machen und mit diesen über Firefox zu sprechen.

Nach einer halben Stunde Packen fuhren wir los in Richtung Hauptbahnhof. Konstantina zog sofort das Firefox-Kostüm an, nachdem wir ankamen. Mit dem Firefox-Bus haben wir auf der Straße viel Aufmerksamkeit erhalten. Ein herzliches Dankeschön an Francisco, der zusammen mit Wolff Productions den Bus und die großen Poster organisiert hat. Ohne ihn hätten wir wahrscheinlich keinen solch schönen Bus gehabt. Unser Fahrer war auch eine große Hilfe durch seine Kenntnisse der Straßen in Berlin. So verloren wir nicht unnötig Zeit bei der Fahrt zu anderen Sehenswürdigkeiten.

Fx10 Berlin

Am Hauptbahnhof wurde uns nach einigen Gesprächen und Fotos schnell bewusst, dass wir am Brandenburger Tor weitere Unterstützung gebrauchen können. Daher hat Rosana die Berliner Angestellten aufgefordert uns zu begleiten, sofern die Zeit es erlaubt. Danke an Madalina, John, Romain und Freddy, welche uns am Brandenburger Tor getroffen haben. Diese Unterstützung der Angestellten wissen wir zu schätzen! Am Brandenburger Tor traffen wir viele Kinder und Touristen, welche sofort durch das Kostüm angezogen wurden. Die Fotos und Sticker kamen gut an.

Fx10 Berlin

An unserem Stopp an der Siegessäule haben wir uns mit Michelle und Mario getroffen. Mario hat sofort gemerkt, dass wir Interviews mit Passanten machen könnten. Aufgrund Marios exzellenter Sprachkenntnisse konnte unser super Videograph viele Interviews in Deutsch und Englisch aufnehmen. Die Gespräche über Firefox und Mozilla und Fotos mit Passanten haben uns sehr erfreut.

Da wir länger als erwartet geblieben sind, haben wir uns entschieden, zwei Stationen auszulassen und direkt zum Alexanderplatz zu fahren. Dies hat den Grund, dass viele nach einem Tag Stadtbesichtigung oder Arbeit am Alexanderplatz vorbeikommen. Madalina hat eine super Arbeit geleistet im Firefox-Kostüm und konnte alle Passanten begeistern.

Fx10 Berlin

Am Abend haben wir uns im Office wieder mit Martyna getroffen. Sie hat die Party am Abend organisiert und hat es geschafft, die schönste Firefox-Torte in ganz Deutschland zu finden.

Fx10 Berlin

Um 20:00 Uhr haben wir am “Project Call” teilgenommen, das Video dazu kann man sich hier ansehen. Unser Auftritt startet nach einigen Startschwierigkeiten bei 48:30.

Während des gesamten Tages haben wir mit ungefähr 1.500 Personen gesprochen. Viele von ihnen kannten Firefox, einige jedoch nicht. Außerdem konnten wir alle Interessierten über die Mozilla-Mission aufklären. Wir hätten dies nicht ohne Hilfe von allen Beteiligten machen können, Danke an alle! Auch einen großen Dank an Hagen, der mich bei den letzten Planungen am Abend vorher tatkräftig unterstützt hat. Außerdem hat er viele Fotos gemacht und diese noch während der Fahrt auf Twitter gepostet.

Fx10 Berlin

Mehr Bilder auf Flickr!

November 17, 2014 07:59 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: AfricaCom, Phillipinen, Firefox Developer Edition

Firefox OS zieht weiter seine Runden. Jetzt geht es auch nach Afrika (in 2015) und Philippinen (jetzt). Neuland :-)

Daneben wird eine spezielle Entwickler-Version vom Firefox herausgegeben. Finde ich gut, denn der Durchschnitts-Nutzer wird wohl kaum die ganzen Extra-Features brauchen.

Ich hab euch dann auch noch einige Artikel zu den Tiles herausgesucht. Werbung ist ja immer so ein leidiges Thema :-S

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

O’Reilly Webcast: Mobile First, responsives Redesign einer LIVE-Website von Jonathan Stark (englisch) – 11.12.2014 einschalten. Dauer: ca. 60 Minuten bei freiem Eintritt.
Firefox OS App Day Frankfurt am Main am 22.11.2014
Folien zur ApacheConEU2014 über Cordova (englisch)
Images für Alcatel OneTouch Fire (englisch) – Flashen auf eigenes Risiko!


November 17, 2014 06:16 PM

Sören Hentzschel

Mozilla verschiebt Firefox 34

Firefox 33 war die Versionsreihe von Firefox mit den meisten Updates seit Einführung des Rapid Release Modells und nächste Woche sollte bereits Firefox 34 erscheinen. Mozilla hat nun die Verschiebung von Firefox 34 bekannt gegeben.

Normalerweise erscheint alle sechs Wochen eine neue Firefox-Version. In den letzten Wochen gab es ein paar Updates mehr: ein zusätzliches geplantes Update mit neuen Funktionen zum zehnten Geburtstag von Firefox sowie vier außerplanmäßige Updates um auf fehlerhafte Grafikkartentreiber zu reagieren. Mit Firefox 33 hatte Mozilla Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer standardmäßig aktiviert, was auf einigen Systemen zu Probleme führte.

Den für den 25. November geplanten Release von Firefox 34 verschiebt Mozilla nun um eine Woche auf den 2. Dezember, um mehr Zeit zur Stabilisierung von Firefox 34 zu haben. Firefox für Android sowie Firefox ESR sind von der Verschiebung ebenfalls betroffen. Für die Desktop-Version bedeutet dies zwei zusätzliche Betaversionen, für Android gibt es eine Beta mehr.

Keinen weiteren Einfluss hat dies auf die Veröffentlichung von Firefox 35, welcher bereits aufgrund der Weihnachtsfeiertage um eine Woche verschoben werden sollte. Statt einer zusätzlichen Beta-Woche für Firefox 35 erhält Firefox 35 damit eine zusätzliche Aurora-Woche und es bleibt auch für Firefox 35 und darüber hinaus bei insgesamt einer Woche Verschiebung.

November 17, 2014 02:35 PM

November 16, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 33.1.1 behebt möglichen Absturz bei Programmstart

Mozilla hat vor dem Wochenende ein weiteres außerplanmäßiges Update für Firefox 33 veröffentlicht. Dieses behebt eine mögliche Absturzursache bei Programmstart.

Mozilla hat das vierte außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht. Wie bereits die ersten drei steht auch dieses Update wieder in Zusamenhang mit dem in Firefox 33 eingeführten Off Main Thread Compositing (OMTC) und fehlerhaften Grafikkartentreibern. Konkret behebt Mozilla mit Firefox 33.1.1 eine durch eine fehlerhafte Treiberblockierung ausgelöste mögliche Absturzursache bei Programmstart.

November 16, 2014 01:17 PM

November 14, 2014

Sören Hentzschel

Cherry Mobile Ace: Neues Smartphone für die Philippinen

Mit dem Cherry Mobile Ace hat es das erste Smartphone mit Firefox OS auf die Philippinen geschafft. Das Gerät wird in den nächsten Tagen in den Verkauf gehen.

Firefox OS startet in einem weiteren Land mit einem weiteren Smartphone. Cherry Mobile wird in diesem Monat den Verkauf des Cherry Mobile Ace mit Firefox OS 1.3T starten. Dabei handelt es sich wie bei den vier in Indien erhältlichen Smartphones Intex Cloud FX, Spice Fire One Mi-FX 1, Alacatel One Touch Fire C 2G sowie Zen 105 Fire um ein Smartphone mit Spreadtrum SC6821 SoC, 1,0 GHz Single Core CPU, ARM Mali-400MP1 GPU, 128 MiB RAM, 256 MiB internem Speicher, 3,5 Zoll Bildschirmdiagnonale, HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel), Bluetooth sowie Dual Sim-Fähigkeit. Das Cherry Mobile Ace besitzt darüber hinaus eine mit 2,0 Megapixeln auflösende Kamera und ein Akku mit 1 100 mAh Kapazität. Der Preis wird 1 499 Peso betragen, was nach aktuellem Wechselkurs umgerechnet weniger als 27 Euro sind.

Cherry Mobile Ace

November 14, 2014 04:39 PM

November 13, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Interest Dashboard zur Visualierung der Nutzer-Interessen

Mozilla hat das Firefox Interest Dashboard als Add-on für Firefox veröffentlicht. Dieses visualisiert die Nutzer-Interessen basierend auf der Chronik des Anwenders.

Erstmals im August vorgestellt, hat Mozilla eine erste Version des Firefox Interest Dashboards nun als Add-on für Firefox veröffentlicht. Dieses analyisiert die Chronik der letzten 30 Tage des Benutzers und kategorisiert die besuchten Seiten, woraus sich Interessen des Benutzers wie Technologie oder Sport ergeben. Mozilla spricht selbst noch von einer frühen Version und bittet um Feedback für das experimentelle Beta Add-on.

Per Klick auf eine der Kategorien werden alle Webseiten-Zugriffe inklusive Zeitpunkt des Besuches chronologisch aufgelistet. Außerdem können Einträge markiert werden, um Feedback per E-Mail an Mozilla zu mailen, sofern eine Webseite falsch eingeordnet wurde.

Die Analyse geschieht vollständig im Browser des Benutzers, es werden keine Daten an die Server von Mozilla oder einen der Partner von Mozilla gesendet. Wenn Sync mit aktivierter Chronik- und Add-on-Synchronisierung aktiviert ist, dann werden auch die Dashboard-Daten geräteübergreifend synchronisiert. Die Analyse funktioniert derzeit nur für englischsprachigen Content, die Unterstützung für weitere Sprachen soll folgen.

November 13, 2014 10:43 PM

November 11, 2014

Thomas Schwecherl

10 Jahre Firefox

10 Jahre Firefox, 25 Jahre Berliner Mauerfall. Was für eine Zeit. Das Erscheinen von Firefox 1.0 war auf seine Art ein Teil des digitalen Mauerfalls zu Zeiten der absoluten Herrschaft von Microsoft über die Zugangswege ins weltweite Netz. Zumindest war es ein markanter und werbewirksamer Meilenstein. Der Weg dorthin war lang beginnend mit der Open-Source-Werdung von Netscape und der Weg seither war auch kein Zuckerschlecken.

Aber die Mühen haben sich gelohnt. Es war ein gemeinsames Werk von Tausenden gegen multinationale Großkonzerne. Leider war ich damals noch nicht aktiv dabei. Wenn man davon absieht, dass ich mein gesamtes Umfeld mit dem neuen Browser beglückte, ob sie es nun wollten oder nicht.

Heute sind die Ziele von Mozilla und Firefox viel diffiziler, vielschichtiger, komplexer. Der Wert der Arbeit daran wird von Außenstehenden nicht mehr so geschätzt wie noch vor ein paar Jahren. Der Ruf leidet, die Marktanteile sinken, die Freiwilligen-Gemeinde wird unterstützt/überdeckt durch ein Heer von Angestellten. Die Zeiten ändern sich. Nichtsdestotrotz ist die Basis von Mozilla und Firefox immer noch die selbe. Die Wahrung eines wahrhaft offenen Internets. Allein dafür sind Mozilla und Firefox wichtig, dafür brauchen wir alle sie. Egal welchen Browser man gerade verwendet.

Auf die nächsten 10 Jahre!

www.firefox10.org

November 11, 2014 12:17 AM

November 10, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Datenschutzhelfer für Firefox für Android

Mit dem Datenschutzhelfer hat Mozilla ein Add-on für seinen Android-Browser veröffentlicht, welches die datenschutztechnisch relevanten Features von Firefox für Android erklärt und einfach zu ändern erlaubt.

Der Datenschutzhelfer ist ein Add-on von Mozilla für seinen Firefox auf Android, welches sich primär an unerfahrene Anwender richten dürfte. Dieses listet auf einer im Menü verlinkten Seite alle datenschutztechnisch relevanten Einstellungen auf, erklärt diese ausführlich, zeigt die aktuelle Einstellung an und stellt darüber hinaus einen Button bereit, um zur entsprechenden Einstellung zu gelangen und diese zu ändern.

Dabei werden die folgenden Einstellungen aufgeführt: Aktivitätenverfolgung (“Do not Track”), Cookies, Firefox Statusbericht (“FHR”), Telemetrie und Absturzmelder. Von jedem Punkt folgt ein Link zu einer Hilfeseite mit einer noch detaillierteren Beschreibung des jeweiligen Features. Danach folgt eine Erklärung der Privatsphäre-Funktionen Privater Modus, Gastmodus sowie dem Löschen der Chronik und anderen persönlichen Daten.

Der nächste Punkt betrifft die Suche: Der Datenschutzhelfer empfiehlt, nur Suchmaschinen zu verwenden, deren Kommunikation über HTTPS abgewickelt wird. Das Add-on prüft, ob dies bei der eingestellten Standard-Suchmaschine der Fall ist und bietet hier ebenfalls einen Button zum Ändern an. Führt der Nutzer eine Suche über eine HTTP-Verbindung aus, dann fragt der Datenschutzhelfer nach, ob man trotzdem fortfahren möchte.

Am Ende dieser Seite werden schließlich noch die drei Datenschutz-Add-ons Ghostery, HTTPS Everywhere sowie Self Destructing Cookies vorgestellt. Ein weiterer Link führt zu weiteren Empfehlungen der Kategorie Datenschutz.

Übrigens: Für das Beispiel im Screenshot wurde Wikipedia als Suche über HTTP verwendet. Ab Firefox 34, welcher in zwei Wochen erscheinen wird, findet auch die Wikipedia-Suche über HTTPS statt.

November 10, 2014 08:59 PM

Polaris: Neue Privatsphäre-Initiative – Tracking-Schutz und Zusammenarbeit mit Tor-Projekt

Mit Polaris startet Mozilla zum zehnjährigen Jahrestag von Firefox 1.0 eine neue Privatsphäre-Initiative. Die zwei ersten Polaris-Projekte sind ein Tracking-Schutz für Firefox sowie die Zusammenarbeit mit dem Tor-Projekt.

Mozilla hat heute die Privatsphäre-Initiative Polaris angekündigt. Das Ziel von Polaris lässt sich vereinfacht damit zusammenfassen, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre zu geben und damit letztlich deren Vertrauen in das Web zu stärken.

Im Rahmen der Polaris-Initiative steckt Mozilla seine Köpfe mit denen anderer Organisationen, die im Bereich Privatsphäre führend sind, zusammen, um die Privatsphäre in den eigenen Produkten zu verbessern. So hat man direkt zum Start der Polaris-Initiative die Zusammenarbeit mit dem Center for Democracy & Technology (CDT) sowie mit dem Tor-Projekt angekündigt.

Tracking-Schutz in Firefox

Als erstes Produkt-Experiment hat Mozilla einen Tracking-Schutz in Firefox implementiert. Polaris-Experimente stehen in Nightly-Versionen von Firefox zur Verfügung, nachdem der Schalter polaris.enabled über about:config auf true geschaltet wurde. Bis dieses Feature möglicherweise in eine finale Version von Firefox integriert werden wird, wird noch einiges an Zeit verstreichen, aber im Rahmen von Polaris haben Nutzer die Möglichkeit, neue eventuelle Privatsphäre-Features wie dieses vorab zu testen. Das betrifft aktuell erst einmal den Tracking-Schutz, kann in Zukunft aber auch noch weitere Features meinen.

Auf diesem Bild erkennbar ist auch, dass Mozilla die Do-not-Track-Einstellung (unabhängig von Polaris!) vereinfacht hat und wieder zu einer zweifstufigen Einstellung zurückgekehrt ist wie es bereits früher implementiert war.

Werden Inhalte auf Webseiten blockiert, dann wird dies in Form eines Schutzschild-Symbols in der Adressleiste dargestellt (bekannt vom Mixed Content-Blocker). Ein Klick darauf erlaubt die Deaktivierung des Tracking-Schutzes für die jeweilige Seite. Die Webkonsole zeigt zudem alle Elemente an, welche blockiert worden sind. Die aktuelle Blockliste kommt von Disconnect.

Zusammenarbeit mit Tor-Projekt

Darüber hinaus hat man angekündigt, vom Tor-Projekt vorgeschlagene Änderungen zu evaluieren und ggfs. in Firefox zu integrieren, welche die Entwicklung von Tor vereinfachen. Mozilla wird außerdem bald damit beginnen, ein eigenes Tor Middle Relay zu hosten um damit die Tor-Kapazitäten zu erhöhen.

Im Mozilla Wiki hat Mozilla eine vorläufige Roadmap für beide Projekte veröffentlicht.

November 10, 2014 04:48 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: Afrika, Fx10, Firebug

Junge, Junge, wie die Zeit vergeht!

Heute wird Firefox zehn Jahre alt. Für Mozilla ein Anlass zum Feiern! Auf Thunderclap kann man noch bis ca. 20 Uhr seine Unterstützung für den Browser aussprechen. Auf Twitter werden die Hashtags #Fx10 und #ChooseIndependent entsprechend befeuert. Ich würd mich freuen, wenn ihr mitmacht. Und falls ihr gerade in Berlin seid, schaut doch einmal auf dem Alexanderplatz vorbei. Vielleicht erwischt ihr noch einige Mozillians und könnt euch mit Firefox ablichten lassen :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

November 10, 2014 04:11 PM

Sören Hentzschel

Mozilla verteilt Firefox OS 2.0 (FOTA-Update) für T2Mobile Flame

Mozilla verteilt heute Geschenke anlässlich des gestrigen zehnten Geburtstages von Firefox, aber nicht nur für den Browser, sondern auch für Firefox OS: Besitzer eines T2Mobile Flame dürften sich über ein FOTA-Update auf Firefox OS 2.0 freuen.

Ende Oktober hat Mozilla ein Image mit einer aktuellen Version von Firefox OS 2.0 zum manuellen Download zur Verfügung gestellt, nun wird die Vorabversion von Firefox OS 2.0 auch per FOTA-Update (Firmware over the air) an die Nutzer verteilt. Es handelt sich dabei um das erste große Update für das T2Mobile Flame, nachdem das Gerät mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert und Firefox OS 1.4 übersprungen wurde.

November 10, 2014 02:55 PM

Firebug 3 Alpha: Neues Firebug baut auf Firefox-Werkzeugen auf

Mozilla hat mit der Firefox Developer Edition eine Variante von Firefox speziell für Webentwickler veröffentlicht und auch das Team der populären Firebug-Erweiterung war fleißig: Diese haben eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht – einem neu entwickelten Firebug, welches die bestehenden Entwickler-Werkzeuge erweitert statt in Konkurrenz zu treten.

Mozilla hat speziell für Webentwickler die Firefox Developer Edition veröffentlicht. Relativ naheliegend ist die Installation des Add-ons Firebug in diese neue Firefox-Variante, stellt Firebug doch die wohl beliebteste Erweiterung für Webentwickler dar. Wer dies tut und nach erfolgreicher Installation den Firebug-Button klickt, der wird darauf aufmerksam gemacht, dass eine erste Alpha-Version von Firebug 3 verfügbar ist. Per Knopfdruck kann auf diese aktualisiert werden.

Bisherige Firebug-Nutzer dürften nach dem Update auf die Alpha-Version von Firebug 3 vermutlich überrascht sein, denn den Großteil der bekannten Funktionen sucht man vergebens, stattdessen öffnen sich die Entwickler-Werkzeuge von Firefox, die allerdings anders aussehen. Dies hat einen ganz einfachen Grund: Firebug 3 wird von Grund auf neu entwickelt. Und statt wie bisher zahlreiche Features anzubieten, welche die direkt in Firefox integrierten Entwickler-Werkzeuge ebenfalls in gleicher oder ähnlicher Form besitzen, geht Firebug 3 einen anderen Weg: man erweitert die Entwickler-Werkzeuge statt ein Konkurrenzprodukt zu erschaffen.

Das Firebug-Team nennt auf seiner Webseite verschiedene Gründe für diese Entscheidung, so soll Firebug hinsichtlich Performance, Stabilität und Sicherheits davon profitieren, die bestehende Infrastruktur zu nutzen und zu erweitern. Die Update-Benachrichtigung hat in diesem Zusammenhang auch konkret die kommende Multiprozess-Architektur (Electrolysis, e10s) von Firefox genannt. Es kann davon ausgegangen werden, dass es einen enormen Aufwand benötigt hätte, um die Kompatibilität von Firebug 2 mit e10s zu gewährleisten, was durch die Erweiterung der bestehenden Werkzeuge erheblich vereinfacht wird. Nutzer wollen nach Meinung des Firebug-Teams außerdem keine zwei separaten Werkzeuge in Firefox, sondern ein großartiges und mächtiges Werkzeug.

Nun hat man also eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht. Die auffälligste Veränderung ist optischer Natur: Nach Installation von Firebug 3 erscheinen die Entwickler-Werkzeuge in neuem Glanz und erinnern visuell an Firebug 2.

Leider hat dies noch ein paar negative Effekte auf das Theme der Firefox Developer Edition, beispielsweise kann der aktive Tab nur noch schwer erkannt werden. Mit dem regulären Firefox-Design tritt das Problem nicht auf. In Anbetracht dessen, dass die Firefox Developer Edition heute erst erschienen ist und es sich auch noch um eine ganz frühe Version von Firebug 3 handelt, sind solche Fehler natürlich erwartungsgemäß und verzeihbar. Wer möchte, kann die Entwickler-Werkzeuge über deren Einstellungen auch wieder auf das reguläre helle oder dunkle Theme umschalten.

Die einzige weitere Neuerung ist das bereits aus Firebug 2 bekannte DOM-Panel.

Natürlich stellt Firebug 3 in dieser Form erst bedingt einen Mehrwert dar. Allerdings steht die Entwicklung auch noch ganz am Anfang und die wirklich interessanten Features werden erst noch kommen. Mehr dazu natürlich auf diesem Blog, wenn es nennenswerte Neuigkeiten zu vermelden gibt. Trotz des frühen Entwicklungsstadiums oder vielleicht sogar gerade deswegen ist es sinnvoll, Firebug 3 bereits jetzt zu testen und Fehler im Issues-Tracker auf GitHub zu melden, so dass die finale Version von Firebug 3 – Veröffentlichungsdatum noch unbekannt – eine runde Sache wird.

Download Firebug 3.0 Alpha

November 10, 2014 02:24 PM

Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora

Firefox wird 10 und passend zu diesem Anlass gibt es nicht nur Firefox 33.1, sondern auch die neue Firefox Developer Edition – eine Firefox-Variante, welche speziell für Webentwickler gedacht ist. Die Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora.

Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora

Firefox Aurora war inoffiziell schon immer die Version für Webentwickler und nun wird sie es offiziell: Aus Firefox Aurora wird die Firefox Developer Edition. Hinter der Firefox Developer Edition steckt aber mehr als nur ein Rebranding, die Firefox Developer Edition unterscheidet sich in einigen Punkten von Firefox Nightly, Firefox Beta oder der finalen Firefox-Version. Nichts ändert sich daran, dass die Firefox Developer Edition in der Chronologie der Versionen zwischen Nightly und Beta steht, das heißt, die Entwickler-Variante von Firefox erhält alle sechs Wochen all die Neuerungen, welche zuvor in die Nightly-Version von Firefox implementiert worden sind.

Download Mozilla Firefox Developer Edition

Zwei neue Themes und blaues Logo

Bereits vor dem ersten Start auffällig: die Firefox Developer Edition besitzt ein neues Logo. Und auffällig bleibt es auch nach dem Start der neuen Firefox-Variante, denn diese besitzt ein Theme, welches sich deutlich von dem des regulären Firefox unterscheidet. Das Theme ist dunkel, es besitzt keine runden Tabs und all das ist kein Zufall: Das Theme ist angelehnt an das dunkle Theme der Entwickler-Werkzeuge von Firefox, so sehen beispielsweise die Tabs genauso aus wie die Reiter der Entwickler-Werkzeuge. Im Gegensatz zum regulären Firefox ist hier auch das dunkle Theme der Entwickler-Werkzeuge standardmäßig aktiviert, normalerweise ist das helle Theme Standard. Netter Nebeneffekt des Themes: die Höhe der Symbolleisten ist geringer als im regulären Firefox. Dadurch gibt es etwas mehr Platz für die Webseite. Gerade mit aktivierten Entwickler-Werkzeugen ist die Höhe häufig sehr begrenzt.

Über die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge kann natürlich auch weiterhin das helle Theme ausgewählt werden. Dann wird auch das Theme der Firefox Developer Edition hell – aber immernoch angelehnt an die Entwickler-Werkzeuge.

Wer das neue Theme nicht mag, kann über über Menü → Anpassen aber auch ganz einfach auf das reguläre Firefox-Theme umschalten, dazu findet sich unten ein großer Button.

Einstellungen im Tab

Anders sehen auch die Einstellungen aus: diese befinden sich nicht länger in einem Dialog, sondern stattdessen in einem Tab. Dies kann schon lange über about:config aktiviert werden und ist in Firefox Nightly bereits seit einigen Versionen standardmäßig der Fall, nun auch in Firefox Aurora beziehungsweise seinem Nachfolger.

Firefox Developer Edition kann parallel zu Firefox gestartet werden

Die Firefox Developer Edition sieht aber nicht nur anders aus. Der wichtigste Unterschied ist, dass die Firefox Developer Edition parallel zu anderen Firefox-Versionen gestartet werden kann. Dies funktioniert aus dem einfachen Grund, dass die Firefox Developer Edition standardmäßig ein eigenes Profil verwendet.

Und wer das nicht gut findet und lieber sein gewohntes Firefox-Profil nutzen möchte, der kann dieses neue Verhalten ganz einfach in den Einstellungen deaktivieren. Oder alternativ Sync einrichten, dann stehen Chronik, Lesezeichen etc. auch mit getrennten Profilen überall zur Verfügung. Entsprechendes wird direkt bei eben angesprochener Einstellung beworben. Klickt der Nutzer den Link zum Einrichten von Sync, dann wird sogar bereits die E-Mail-Adresse aus dem Hauptprofil vorausgefüllt.

Firefox Entwickler-Werkzeuge in anderen Browsern nutzen

Mozilla hat in die Firefox Developer Edition Mozila Valence integriert. Oder besser gesagt: Valence wird beim Start automatisch heruntergeladen. Die Erweiterung erlaubt es, die Entwickler-Werkzeuge von Firefox über die Firefox WebIDE auch für das Debugging von Webseiten in Chrome für den Desktop, Chrome für Android oder Safari für iOS zu nutzen – letzteres derzeit leider nur auf OS X und Linux. Für Firefox auf Android und Firefox OS kann die WebIDE ohnehin schon genutzt werden.

Abweichende Standard-Einstellungen vom regulären Firefox

Im Vergleich zum regulären Firefox sind ein paar Standard-Einstellungen in der Firefox Developer Edition anders. So sind hier externes Debugging sowie das chrome- (meint in dem Fall die Firefox-Oberfläche) und Add-on-Debugging bereits aktiviert, außerdem ist das Entwicklerwerkzeug Ereignisabfolge zusätzlich standardmäßig aktiviert; über die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge können wie gehabt weitere Werkzeuge aktiviert und bereits aktivierte Werkzeuge deaktiviert werden.

Auch Update-Ereignisse werden im Gegensatz zur regulären Firefox-Version standardmäßig im Firefox-Menü angezeigt. Neu ist außerdem ein Button für die WebIDE. Standardmäßig wird dieser in der Navigationssymbolleiste angezeigt, kann aber auch ins Menü oder ganz aus der Oberfläche raus verschoben werden. Ebenfalls standardmäßig in der Symbolleiste ist der Button für die Entwickler-Werkzeuge.

Unterschiede in about:config

Anbei folgt eine vollständige Übersicht über die Unterschiede der about:config-Schalter zwischen der Firefox Developer Edition und dem, was bislang Firefox Aurora war:

Schalter-Name Firefox Developer Edition Firefox
app.feedback.baseURL “https://input.mozilla.org/%LOCALE%/feedback/firefoxdev/%VERSION%” “https://input.mozilla.org/%LOCALE%/feedback/%APP%/%VERSION%/”
browser.devedition.theme.enabled true false, ohne Wirkung
browser.devedition.theme.showCustomizeButton true false, ohne Wirkung
devtools.chrome.enabled true false
devtools.debugger.remote-enabled true false
devtools.theme “dark” “light”
devtools.timeline.enabled true false
devtools.webide.autoinstallFxdtAdapters true false
devtools.webide.widget.enabled true false
devtools.webide.widget.inNavbarByDefault true false
identity.fxaccounts.migrateToDevEdition true false, ohne Wirkung

Firebug 3 Alpha verfügbar

Passend zur neuen Firefox Developer Edition hat auch das Firebug-Team eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht, der beliebtesten Firefox-Erweiterung für Webentwickler.

November 10, 2014 02:20 PM

Firefox – die einzige unabhängige Browser-Wahl

Firefox ist seit zehn Jahren die einzige unabhängige Browser-Wahl. Das Ziel von Firefox ist es, nicht die Unternehmung dahinter in den Vordergrund zu stellen, sondern den Benutzer selbst. Der Benutzer soll die Kontrolle haben und wissen, welche Daten er an Mozilla weitergibt. Bei anderen Browsern ist dies meistens unklar. Wir werden auch in den nächsten zehn Jahren für das offene Web kämpfen und Firefox wird dabei immer vorne mit im Rennen sein. Firefox ist die beste Wahl für alle, die vollständige Kontrolle über ihren Browser haben möchten. Diese Grundsätze findest du nun auch im offiziellen Video von Mozilla.


Video auf YouTube ansehen

Bist du derselben Meinung? Besuche firefox10.org und hilf mit!

November 10, 2014 02:12 PM

Firefox wird 10 – Mozilla veröffentlicht Geburtstags-Version Firefox 33.1 – mehr Fokus auf Privatsphäre

Firefox wird zehn – am 9. November 2004 hat Firefox 1.0 das Licht der Welt erblickt. Geschenke zum Geburtstag verteilt aber Mozilla und hat mit Firefox 33.1 eine Version außer der Reihe bereitgestellt, welche noch mehr die Privatsphäre in den Vordergrund rückt.

DuckDuckGo als neue, die Privatsphäre respektierende, Suchmaschine

Mozilla steht wie kein anderer Browserhersteller für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer, DuckDuckGo besitzt einen ähnlichen Ruf im Bereich der Suchmaschinen. Was liegt also näher als DuckDuckGo direkt als Suchmaschine in Firefox zu integrieren? ‘Nichts’ hat sich Mozilla gesagt und so ist die Suchmaschine DuckDuckGo eine der Neuerungen von Firefox 33.1.

Vergessen-Button lässt Firefox die aktuellsten Surf-Spuren vergessen

Der neue Vergessen-Button erlaubt das schnelle Vergessen der aktuellsten Spuren, welche beim Surfen angefallen sind. Konkret werden nach Betätigung alle Tabs und Fenster geschlossen, kürzlich angelegte oder geänderte Cookies sowie die zuletzt angelegte Chronik gelöscht; das Ganze wahlweise der letzten fünf Minuten, der letzten zwei Stunden oder der letzten 24 Stunden.

Interaktive Einführungstour stellt Neuerungen vor

Mit Firefox 29 hat Mozilla erstmals eine Einführungstour nach dem Update auf die neue Version gestartet, welche die wichtigsten Neuerungen vorstellt. Ähnliches erwartet den Nutzer nach dem Update auf Firefox 33.1. Die Einführungstour stellt die beiden eben genannten Neuerungen vor und bietet direkt an, den Vergessen-Button in der Symbolleiste zu platzieren und DuckDuckGo als Suchmaschine auszuwählen, außerdem wird an dieser Stelle noch einmal auf den Privaten Modus aufmerksam gemacht, welcher keine Neuerung von Firefox 33.1 ist, aber sehr gut in den Zusammenhang Privatsphäre passt. Denn innerhalb der Privaten Fenster werden Chronik, Cookies oder andere Spuren gar nicht erst angelegt.

Vorbelegte Vorschaubilder für neue Nutzer und Erweiterte Kacheln

Beim Öffnen eines neuen leeren Tabs zeigt Firefox standardmäßig die Seite about:newtab und damit Vorschaubilder basierend auf der Chronik des Benutzers an, neue Nutzer sahen hier bislang vor allem viele leere Kacheln. Diese sehen stattdessen nun eine Auswahl von Mozilla ausgewählter Webseiten, von denen auch welche gesponsort sein können. Auf diese Weise kann Mozilla zusätzliche Einnahmen generieren und unabhängiger von den Einnahmen der Standard-Suchmaschine werden. Bislang kommt ein Großteil der Mozilla-Einnahmen durch das Suchmaschinen-Geschäft mit Google. Gesponsorte Kacheln sind deutlich als solche gekennzeichnet.

Die allermeisten der vordefinierten Kacheln verweisen allerdings auf Angebote von Mozilla selbst: Die Mitmach-Seite von Mozilla, das Mozilla-Manifest, die Downloadseite von Firefox für Android, die Add-on-Seite von Firefox, der Firefox Marketplace, das Mozilla Developer Network, die Mozilla Webmaker-Webseite, eine Seite zu Firefox Sync sowie zu den Datenschutzprinzipien von Mozilla.

Eine weitere Neuheit sind die Erweiterten Kacheln. Normalerweise werden in den Kacheln Screenshots der jeweiligen Webseite angezeigt. Bei den Erweiterten Kacheln wird stattdessen eine schönere Grafik angezeigt, welche die Webseite repräsentiert und sich bei Herüberfahren mit der Maus unter Umständen ändert. Mozilla misst dabei die Gesamtzahl der Aufrufe sowie die Anzahl der Klicks auf eine Kachel, ohne diese aber in Zusammenhang mit irgendwelchen Daten zu bringen, die einen identifizierbar machen. Wer dies nicht möchte, kann über das Zahnrad-Symbol die Klassischen Kacheln aktivieren oder auch die Kacheln komplett deaktivieren. Natürlich können einzelne Kacheln wie bisher auch über das Symbol mit dem Kreuz innerhalb der Kachel entfernt werden. Beim ersten Aufruf von about:newtab zeigt Firefox einen deutlichen Hinweis auf die neue Funktionalität an, welcher auch nachträglich über den permanent sichtbaren Link mit der Beschriftung “Über diese Seite” aufgerufen werden kann. Hierüber kommt der Nutzer auch zu einer ausführlichen Erklärung auf der Mozilla-Webseite.

DuckDuckGo auch für Android

Auch die Android-Version von Firefox hat ein Update erhalten, in welchem DuckDuckGo als Suchmaschine hinzugefügt wird.

Firefox 34 erscheint in zwei Wochen

In zwei Wochen geht es bereits weiter; am 25. November erscheint dann nämlich schon ganz planmäßig Firefox 34, welcher wieder einige interessante Neuerungen mitbringen wird.

November 10, 2014 02:01 PM

November 09, 2014

Sören Hentzschel

10 Jahre Firefox – Wofür stehen Mozilla und Firefox?

Dieser Artikel wurde durch Michael Kohler verfasst. Michael ist ein Mozilla Rep aus der Schweiz und hilft Mozilla, indem er die Gemeinschaft in der Schweiz, Deutschland und Österreich mitkoordiniert. Er ist seit 2008 als Freiwilliger in der Mozilla Gemeinschaft tätig.

Was ist Mozilla?

Viele von Ihnen werden Mozilla vor allem wegen Firefox kennen. Aber wie steht’s z.B. mit Webmaker? Bugzilla? Oder der Tatsache, dass Mozilla eine gemeinnützige Stiftung und kein Profit-Unternehmen ist?

Die Mozilla Stiftung wurde im Juli 2003 gegründet und koordiniert seither das gesamte Mozilla Projekt und deren Produkte. Entstanden ist diese durch ehemalige Netscape Mitarbeiter. Über die Entstehungsgeschichte von Mozilla können Sie in der Dokumentation “Code Rush”  mehr erfahren.

Begonnen hat alles mit Firefox, doch mittlerweile entwickelt Mozilla mehr als nur Firefox. Dazu gehören Thunderbird (Gemeinschaftsprodukt), Bugzilla, Webmaker-Werkzeuge und vieles mehr. Alle diese Produkte wurden unter Anbetracht des Mozilla Manifests entwickelt und fortgeführt.

Das Web wurde innerhalb der letzten 20 Jahre zu einem wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft, daher sind wir bei Mozilla der Überzeugung, dass das Web offen und frei zugänglich sein muss. Das Internet soll das Leben von Menschen verbessern, nicht verschlechtern. Dazu gehört auch, dass jedermanns Sicherheit und Privatsphäre im Internet fundamentale Rechte sind und nicht als optional angesehen werden dürfen.

In den nächsten Jahren werden immer mehr Leute ein online-fähiges Gerät besitzen. Damit wir alle vom Internet profitieren können, ist es wichtig, dass das Internet nicht von einigen wenigen kommerziellen Firmen kontrolliert wird und wir alle dazu genötigt sind, die Produkte dieser Firmen zu verwenden, um überhaupt Zugang zum Web zu erhalten. Besonders wichtig ist es, dass “Internet-Neulinge” das Web nicht nur konsumieren, sondern dieses auch aktiv mitgestalten können.

Aus diesen Gründen setzen wir uns auch für offene Web Standards ein und reichen immer wieder neue offene Standard-Vorschläge bei den diversen Gremien (z.B. W3C) ein. Offene Standards sind aus unserer Sicht nötig für ein erfolgreiches, offenes Weiterbestehen des Webs.

This video requires a browser with support for open video or theAdobe Flash Player.

 

Was ist Firefox?

Die erste Version von Firefox wurde am 9. November 2004 veröffentlicht. Alles Gute zum Geburtstag, Firefox! Vor Firefox hieß das Produkt Phoenix und Firebird. Diese beiden Namen wurden jedoch aus markenrechtlichen Gründen seit Februar 2004 nicht mehr verwendet.

Firefox wird heute hauptsächlich von der Mozilla Corporation, welche der Mozilla Foundation zu 100% gehört, und der Mozilla Gemeinschaft von Freiwilligen entwickelt. Wir wenden unsere Grundsätze und Mission auch bei Firefox an, daher werden auch alle Erneuerungen, welche dem gesamten Web einen Vorteil bringen, von uns spezifiziert und als Standard-Vorschlag eingereicht.

Firefox ist seit zehn Jahren die einzige unabhängige Browser-Wahl. Das Ziel von Firefox ist es, nicht die Unternehmung dahinter in den Vordergrund zu stellen, sondern den Benutzer selbst. Der Benutzer soll die Kontrolle haben und wissen, welche Daten er an Mozilla weitergibt. Bei anderen Browsern ist dies meistens unklar. Wir werden auch in den nächsten zehn Jahren für das offene Web kämpfen und Firefox wird dabei immer vorne mit im Rennen sein. Firefox ist die beste Wahl für alle, die vollständige Kontrolle über ihren Browser haben möchten.

Allen, die in den letzten Jahren von Firefox auf Chrome oder einen anderen Browser gewechselt sind, möchte ich eine kleine Aufgabe mit den Weg geben. Installieren Sie sich im Verlauf der nächsten Woche die aktuelle Version von Firefox und verwenden Sie diese einen Tag lang. Falls Ihnen Firefox immer noch nicht gefällt, kein Problem. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Sie viele neue Funktionen und Feinheiten entdecken werden, die das tägliche Arbeiten im Internet erleichtern. Dieselbe Aufgabe dürfen Sie natürlich sehr gerne lösen, wenn Sie Firefox noch nie verwendet haben!

November 09, 2014 03:48 PM

November 08, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 36: Update-Ereignisse im Firefox-Menü anzeigen

Firefox 36 erhält eine Neuerung, welche es ermöglicht, Update-Ereignisse direkt im Firefox-Menü darzustellen.

Ab Firefox 36 besteht die Möglichkeit, über das Firefox-Menü anzuzeigen, wenn Firefox zur Installation eines Updates neu gestartet werden muss oder die Installation eines Updates fehlgeschlagen ist. Dies kann vor allem dann hilfreich sein, wenn Silent Updates (app.update.silent) aktiviert sind und Firefox daher keine Benachrichtigung über solche Update-Ereignisse anzeigt. Um diese Neuerung zu aktivieren, muss über about:config der Schalter app.update.badge per Doppelklick auf true gesetzt werden.

November 08, 2014 03:31 PM

MediaMarkt nimmt weiteres Firefox OS-Smartphone ins Angebot auf

Nach dem Alcatel One Touch Fire C nimmt MediaMarkt Deutschland nun auch das Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS ins Angebot auf.

Vor fast genau einem Monat habe ich darüber berichtet, dass MediaMarkt Smartphones mit Firefox OS ins Angebot aufgenommen hat. Seit dem verkauft MediaMarkt in Österreich das Alcatel One Touch Fire E und MediaMarkt in Deutschland das Alcatel One Touch Fire C. In Deutschland hat man sein Angebot mittlerweile erweitert und verkauft auch hier das Alcatel One Touch Fire E. Das in der Farbe Orange erhältliche Gerät ist für einen Preis von 199 Euro vertragsfrei zu haben (159,99 Euro in Österreich).

November 08, 2014 01:13 PM

November 07, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla aktiviert Multiprozess-Architektur in Firefox Nightly

Mozilla arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer Multiprozess-Architektur für Firefox. In der Nightly-Version von Firefox ist der neue Modus ab sofort standardmäßig aktiviert.

Mozilla macht große Fortschritte bei der Entwicklung der Multiprozess-Architektur von Firefox (Electrolysis, e10s). Zwar liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor Mozilla, doch ist man mittlerweile so weit, dass Firefox ab dem heute erscheinenden Nightly-Build des kommenden Firefox 36 standardmäßig in diesem Modus laufen wird.

Die standardmäßige Aktivierung betrifft jedoch lediglich die Nightly-Version. Sobald Firefox 36 in die Aurora-Phase übertritt, wird e10s dort nicht mehr standardmäßig aktiviert sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden zwar viele Fortschritte erzielt, nichtsdestominder müssen Nightly-Nutzer noch damit rechnen, dass einige Dinge noch nicht funktionieren, insbesondere was die Kompatibilität mit Add-ons betrifft. Wer genug getestet hat und e10s wieder deaktivieren möchte, kann dies über die Einstellungen tun, dort ist direkt die erste Einstellung für das Aktivieren respektive Deaktivieren von e10s verantwortlich.

November 07, 2014 02:36 AM

Firefox 33.0.3 behebt Grafikfehler

Mozilla hat das dritte außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht und behebt damit weitere schwarze Firefox-Fenster der Versionsreihe 33.x.

Mit Firefox 33 hat Mozilla das sogenannte Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer standardmäßig aktiviert. Bei bestimmten Kombinationen von Grafikkarte und -treiber kann dieses ein schwarzes Firefox-Fenster verursachen. Mozilla justiert nun zum dritten Mal nach und blockiert mit Firefox 33.0.3 weitere fehlerhafte Treiber.

Grundsätzlich ist es allen Nutzen empfohlen, seinen Grafikkartentreiber aktuell zu halten. In den meisten Fällen gibt es aktuellere Treiber, mit denen man von diesen Problemen oder anderen Darstellungsfehlern gar nicht erst betroffen ist.

November 07, 2014 01:15 AM

November 06, 2014

André Jaenisch

Ideen für eine Notifications API

Ich hab damit noch nicht so viel Erfahrung und deswegen frage ich euch :)

Auf der Mailingliste wird gerade über eine Notification API zur Steuerung von Benachrichtigungen diskutiert. Wie hättet ihr das gerne?

Buzzword Bingo: Notification = the act of giving noticeBuzzword Bingo: Notification = the act of giving notice
von Ron Mader (CC BY-SA)

Derzeit ist es wohl so, dass die einzige Möglichkeit in den Benachrichtigung bestehen, die auf dem Sperr-Bildschirm auch auftauchen.

Daneben wären aber Toasts, Vibrationen oder Zugriff auf die LED für verschiedene Szenarien wünschenswert.

So könnte man anhand des Vibrationsrhythmus erkennen, welche App gerade um Aufmerksamkeit bettelt.

Ein anderes Szenario ist das Mitteilen eines verpassten Anrufs/SMS. Ich hab das mehrfach schon erlebt …

Das coole daran ist, dass besagte API auch gerade beim WHATWG in der Standardisierung liegt. Ihr könnt also helfen, den Standard zu verbessern.

Interessierte können sich auch auf CC bei den Bugs #912645 und #1066385 (gibt sicher noch mehr) setzen.

Jetzt zu euch! Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit euren Gedanken, und ich werde ihn in die Diskussion einbringen :)


November 06, 2014 01:11 PM

November 05, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS expandiert nach Afrika

Mozilla hat heute die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern und den baldigen Marktstart von Firefox OS in Afrika bekanntgegeben.

Firefox OS expandiert weiter und wird bald auch auf Smartphones in Afrika zu finden sein. Das hat Mozilla heute bekannt gegeben. In diesem Zusammenhang hat man die Zusammenarbeit mit drei weiteren Partnern angekündigt, welche Smartphones mit Firefox OS vertreiben werden: Airtel, MTN South Africa sowie Tigo, einer Marke von Millicom.

November 05, 2014 11:57 AM

November 04, 2014

André Jaenisch

SMS werden nicht mehr gespeichert!

smssms von failafo0sa (CC BY-NC-ND)

Ja, ich gehöre noch zu der Sorte Mensch, die SMS einer WhatsApp-Nachricht bevorzugt. Hat ja nicht jeder ein Smartphone …

Umso überraschter war ich, als ich bemerkte, dass ich zwar SMS in den Benachrichtigungen sehen konnte, diese aber nicht mehr im Verlauf dargestellt wurden.

Senden geht auch nicht mehr.

Bug-Reporte #1092838 und #1092840 vertrösten mich und empfiehlt ein Flashen des Geräts.

Ich setz mich dann einmal mit Alcatel in Verbindung …

Kann von euch jemand das Verhalten bestätigen?


November 04, 2014 02:08 PM

November 03, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Raspberry Pi, ownCloud, OpenWapp

Firefox OS für Raspberry Pi ist immer noch ein heißes Thema in der Community. Aber auch Matchstick hat seine Kampagne abgeschlossen und ~470k USD eingenommen. Ich freu mich auf deren Produkt :)

Daneben gab es diverse Bug Squashes Events. Ich hab nach dem Upgrade letzten Freitag auch schon den einen oder anderen entdeckt … und gemeldet.

Derweil zieht Firefox OS immer größere Kreise. Aber lest selbst:

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

 Falls es Leute unter euch gibt, die OpenWapp für WhatsApp unter FirefoxOS nutzen, habe ich schlechte Neuigkeiten für euch. Die Entwickler stoßen an ihre Grenzen und kommen mit dem Schließen von Bugs nicht hinterher. Von daher ist der Code auf GitHub veröffentlicht worden, um mehr Unterstützung zu erhalten. Selbst als Nicht-Entwickler könnt ihr euch einbringen!

Ich hab ein paar Anfragen zu ownCloud bekommen. Ich möchte euch darauf hinweisen, dass ihr die Möglichkeit habt, eine ownCloud-Backup-App zu unterstützen. Nutzt sie :)

Einige Mozilla-Mitarbeiter haben einen englischsprachigen Kurs auf Geeks Hubs Academy erstellt, der in Firefox OS einführt.


November 03, 2014 05:58 PM

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt Firefox für Entwickler an

Firefox wird zehn. In diesem Zusammenhang hat Mozilla nun offiziell eine Version von Firefox speziell für Entwickler angekündigt.

In wenigen Tagen, am 9. November, feiert Firefox seinen zehnten Geburtstag seit dem Erscheinen von Firefox 1.0. Geschenke verteilt aber Mozilla. Heute hat Mozilla den ersten Browser angekündigt, welcher speziell auf Webentwickler zugeschnitten ist. Mozilla verrät nicht viel, sondern weckt zunächst Interesse. Am 10. November soll Firefox für Entwickler veröffentlicht werden – dann gibt es natürlich hier auf dem Blog einen ausführlichen Artikel, welcher die neue Firefox-Version vorstellen wird. Was Mozilla bereits verrät: die Entwickler-Version besitzt ein anderes Design als der reguläre Firefox, außerdem ist der Firefox Tools Adapter integriert – darüber stehen die Entwickler-Werkzeuge von Firefox auch in anderen Browsern zur Verfügung.

Video auf YouTube ansehen

November 03, 2014 11:33 AM

SeaMonkey (deutsch)

November 02, 2014

Sören Hentzschel

Nightly-Version von Firefox für Android erhält Reporter für Kompatibilitätsprobleme mit Webseiten

Die Nightly-Version von Firefox Mobile für Android erhält einen Reporter für Kompatibilitätsprobleme mit Webseiten. Damit können Webseiten, welche in Firefox für Android nicht wie erwartet funktionieren, im Bugtracker von webcompat.com gemeldet werden.

Nicht jede Webseite funktioniert in jedem Browser gleich gut. Auf Smartphone-Browsern ist die Wahrscheinlichkeit für eine unterschiedliche Darstellung in unterschiedlichen Browsern tendenziell höher als bei Desktop-Browsern. Um solche Probleme künftig melden zu können, hat Mozilla in Firefox Mobile für Android – allerdings nur in der Nightly-Version – einen Menüeintrag hinzugefügt, um solche Kompatibilitätsprobleme auf webcompat.com zu melden, einem Bugtracker für das Web, welcher vom Mozilla Web Compatibility Team ins Leben gerufen wurde. Ein Klick auf diesen Menüeintrag öffnet die Webseite mit dem Formular zum Melden eines Fehlers, auf welchem die Felder bereits vorausgefüllt sind, welche automatisch ausgefüllt werden können, wie die URL der aufgerufenen Webseite oder die verwendete Firefox-Version. Fragt man auf einer Webseite die Desktop-Version an, wird man gefragt, ob man ein Problem mit der Mobil-Version der jeweiligen Webseite melden möchte.

Mozilla hat dieses Feature zwar nur in die Nightly-Version von Firefox Mobile für Android integriert, aber es lässt sich auch in alle anderen Versionen des Mozilla-Browsers integrieren, denn es handelt sich dabei um die Integration eines Add-ons, welches von der Mozilla Add-on-Seite heruntergeladen werden kann. Das Add-on gibt es außerdem auch für den Desktop-Firefox.

November 02, 2014 11:20 PM

Mozilla arbeitet an App zur App-Erstellung für Firefox OS, Android & iOS

Im Rahmen von Mozilla Webmaker arbeitet Mozilla an einer App für Firefox OS, Android und iOS, um Web-Apps für das Smartphone direkt auf dem Smartphone zu erstellen.

Mozilla Webmaker ist eine Gemeinschaft, welche sich der Aufgabe widmet, digitale Fähigkeit und Netzkunde zu lehren, wie Mozilla auf seiner Webseite schreibt. In diesem Zusammenhang steht, Nutzer nicht nur zu Konsumenten des Webs zu machen, sondern darüber hinaus Nutzer mit dem Erstellen eigener Inhalte für das Web vertraut zu machen, also eine neue Generation von Webmakern zu fördern.

Mozilla arbeitet in diesem Zusammenhang an einer Webmaker-App, welche das einfache Erstellen von Smartphone-Apps auf dem Smartphone ermöglicht. Wie TNW berichtet, sollen die Apps für Firefox OS und Android gemeinsam nicht vor Anfang 2015 veröffentlicht werden, eine iOS-Version soll später folgen.

Die Webmaker-App soll dabei eine besonders einfache Oberfläche bereitstellen, um mobile Applikationen direkt auf dem Smartphone zu erstellen und zu veröffentlichen und damit letztlich Inhalte anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Das dürfte besonders interessant für die neuen Smartphone-Märkte sein. In der Beschreibung auf der dazugehörigen GitHub-Seite werden Bangladesch, Indien und Kenia als Beispiele für Länder genannt, in denen Geräte mit Firefox OS erscheinen und in denen man das Entwickeln und das Teilen von Anwendungen fördern möchte.

Der Nutzer wählt sich dabei eine Vorlage aus oder startet von null und platziert darauf Blöcke für Texte, Bilder, Formulare, Geolocation oder mehr. Details wie Farben lassen sich simpel ändern, der Anwender kommt dabei mit keiner einzigen Zeile Code in Berührung. Hier steht wirklich der Inhalt im Vordergrund. Die grundsätzliche Idee erinnert sehr stark an den Mozilla Appmaker, aber noch weiter vereinfacht und für die Benutzung auf dem Smartphone optimiert.

 

November 02, 2014 07:19 PM

November 01, 2014

Sören Hentzschel

Geolokalisierung: Mozilla veröffentlicht Stumbler 1.0

Mit dem Mozilla Location Service gibt es einen eigenen Geolokalisierungs-Dienst von Mozilla. Ein solcher Dienst ist natürlich von Standortdaten abhängig und zum Zweck der gemeinsamen Datensammlung gibt es den Mozilla Stumbler, dessen Version 1.0 nun fertiggestellt wurde und über den Google Play Store für Smartphones und Tablets mit Android heruntergeladen werden kann.

Den Mozilla Stumbler sollten sich alle herunterladen, welche ein Smartphone oder Tablet mit Android besitzen und zu einem freien Geolokalisierungsdienst als Alternative zu den Diensten kommerzieller Anbieter beitragen wollen. So nutzt Firefox beispielsweise standardmäßig die Google Geolocation API, man kann aber auf Mozillas eigenen Mozilla Location Service umstellen, auch für Geräte mit Firefox OS spielt der Mozilla Location Service eine wichtige Rolle. Natürlich können hiervon auch andere Projekte profitieren, welche nicht direkt mit Mozilla zu tun haben, aber den Mozilla Location Service nutzen.

Der Mozilla Stumbler ist ein Open Source-Scanner, welcher GPS-Daten für den Mozilla Location Service sammelt. Dabei stolpert der Stumbler – daher auch der Name – im Hintergrund über WLAN-Netzwerke und Mobilfunkmasten, anhand derer Positionsdaten ermittelt werden. Hierfür muss man nichts weiter tun als sein Smartphone eingeschaltet zu haben, es kann wie gewohnt genutzt werden. Auf einer Karte zeigt Mozilla die bisherige Abdeckung. Durch das Besuchen bislang nicht blau dargestellter Gebiete kann man zu einer besseren Abdeckung beitragen, aber auch das Besuchen bereits erfasster Gebiete ist hilfreich, um die Genauigkeit zu verbessern. Die erfassten Daten sollen bereits am jeweils nächsten Tag berücksichtigt werden.

Ein gewisser Gamification-Faktor kann enorm zur Motivation beitragen, einen solchen Dienst ganz bewusst und aktiv zu nutzen, das weiß auch Mozilla, darum gibt es ein Leaderboard, welches die aktivsten Stumbler-Nutzer zeigt. Bewusst und aktiv nutzen kann in diesem Zusammenhang beispielsweise bedeuten, seine tägliche Strecke zur Arbeit zu variieren oder immer neue und unbekannte Wege zu suchen, bereits genannte Karte kann Anregungen bieten, wo es sich lohnt.

Bei geringem Akkustand stellt der Mozilla Stumbler von alleine seine Aktivität ein. Aktuelle Statistiken gibt es hier. Übrigens besitzt Firefox Mobile für Android ab Version 35 eine abgespeckte Stumbler-Version direkt in den Browser integriert. Diese sammelt, wenn in den Einstellungen aktiviert, lediglich Standortinformationen, ohne eine zusätzliche Oberfläche dazu bereitzustellen.

November 01, 2014 03:13 PM

October 31, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS 1.3T – Firefox OS für Low-Budget-Smartphones

In Indien werden mittlerweile vier verschiedene Smartphones mit Firefox OS verkauft. Diese haben viele Gemeinsamkeiten, eines ist das Betriebssystem. Auf diesen Geräten ist nicht etwa Firefox OS 1.3 installiert, sondern Firefox OS 1.3T. Was es damit auf sich hat, erklärt dieser Artikel.

Nach dem Start des neuen Firefox OS-Portals haben mich Fragen erreicht, was es bei den neueren Smartphones mit Firefox OS 1.3T auf sich hat und ob es sich dabei eventuell um einen Fehler handle und eigentlich einfach nur Firefox OS 1.3 heißen sollte. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine spezielle Version von Firefox OS 1.3.

Konkret handelt es sich bei den vier Smartphones mit Firefox OS 1.3T um das Intex Cloud FX, Spice Fire One Mi-FX 1, Alcatel One Touch Fire C 2G sowie das Zen 105 Fire. Alle diese nur in Indien erhältlichen Geräte werden vom Spreadtrum SC6821 als SoC angetrieben und besitzen lediglich 128 MB RAM. Firefox OS 1.3T ist für eben jene Hardware optimiert, das T steht dabei für Tarako. Unter dem internen Projektnamen Tarako hat Mozilla für diese Plattform entwickelt.

Damit Firefox OS auf Geräten dieser Leistungsklasse laufen kann, musste der Fuchs vor allem abnehmen. So ist Firefox OS 1.3T grundsätzlich identisch mit Firefox OS 1.3, aber um einige Features reduziert. Es gibt keine Tastentöne, Autokorrektur oder Wortvorschläge, der PDF-Betrachter wurde gestrichen und es gibt keine WebRTC-Unterstützung. Der Firefox Marketplace in Firefox OS 1.3T besitzt keine Login- und auch keine Bezahlmöglichkeit, entsprechend gibt es ausschließlich kostenlose Apps und das Bewerten von Apps ist nicht möglich. USB-Zugriff auf den internen Speicher besteht in Firefox OS 1.3T nicht. Der Download von E-Mail-Anhängen ist auf 1 MB begrenzt. Bilder, welche in der Galerie-App angezeigt werden sollen, sind im Falle von GIF-Bildern auf 1 MB begrenzt, JPEG-Bilder müssen kleiner als 2 MB sein. Das Maximum für MMS liegt bei 300 KB. MMS und SMS werden automatisch als Entwurf gespeichert, wenn die Nachrichten-App geschlossen wird (was aufgrund des geringen Speichers sicher auch mal unfreiwillig passieren kann), Apps können auf der SD-Karte gespeichert werden, außerdem besteht die Möglichkeit, FOTA-Updates für Firefox OS vorher herunterzuladen und dann von der SD-Karte aus zu installieren.

Bei Firefox OS 1.3T handelt es sich also in erster Linie um eine abgespeckte Variante von Firefox OS 1.3 für Low-Budget-Smartphones, welche hierzulande aus Ermangelung solcher Smartphones uninteressant sein dürfte. Für genannte Geräte ist diese Version allerdings Voraussetzung, um überhaupt vernünftig zu funktionieren.

October 31, 2014 10:47 PM

André Jaenisch

Was ist eigentlich dieser Flugmodus?

Ihr dürft mir ‘mal helfen.

Ich beteilige mich gerade an einer Diskussion auf der Dev-Gaia-Mailingliste zum Flugmodus. Ich persönlich hab dessen Funktionalität nur zufällig erfahren.

Ich mein, wie oft komm ich schon zum Fliegen? (Antwort: In meinem Leben bisher 1x nur einen Rundflug mitgemacht.)

Daher möchte ich euch bitten, euch an der Umfrage (läuft bis 07.11.) zu beteiligen:

<noscript><a href="http://polldaddy.com/poll/8414847">Take Our Poll</a></noscript>

In meinem Umfeld wissen die Techies meistens, wofür der Modus da ist. Die anderen konnten mir zu ca. 33% erklären, was es tut. Ich frag mich, wie es unter meiner Leserschaft aussieht …

 

Habt ihr einen Alternativ-Vorschlag? Ab in die Kommentare damit! Danke im Voraus.


October 31, 2014 02:26 PM

Firefox OS: Musik via Bluetooth streamen

Das war meine Hauptmotivation, jetzt doch einmal ganz schnell zu aktualisieren: Ich wollte mit meinem neu erstandenen Jabra EasyGo auch Musik auf das Headset hören können.

Jabra BluetoothJabra Bluetooth von Victor Svensson (CC BY-NC-ND)

Es stellt sich heraus, dass Bluetooth nicht gleich Bluetooth ist. Es gibt verschiedene Profile. Ein Forum-Beitrag von 2011 stupst mich in Richtung A2DP. Nachgeschlagen im Mozilla Wiki ergibt sich, dass dieses Profil ab Version 1.2 unterstützt wird.

Allerdings lassen sich auch schon mit Firefox OS 1.1 Anrufe auf dem Headset entgegennehmen. Nur die Musik kommt weiter aus dem Smartphone.

Für mich war es sonst ärgerlich, immer schnell das Telephon aus der Tasche zu friemeln, die Kopfhörer (ohne Micro) abzustöpseln und dann am besten noch rechtzeitig den Anruf anzunehmen. So reicht ein Druck an’s Ohr. Die Musik wird unterbrochen und alles ist Wölkchen :)

 

Lockscreen mit Musik via Bluetooth

Musik via Bluetooth streamen

Edit:

Auf Anfrage hier noch einmal die Anleitung, wie konkret Musik auf das Gerät gestreamt wird:

  1. Bluetooth aktivieren auf dem Smartphone und Headset.
  2. Bluetooth-Menü in den Einstellungen aufrufen und mit dem Headset koppeln und verbinden. Es erscheint ein Bluetooth-Symbol mit Kopfhörern.
  3. Musik abspielen.

 


October 31, 2014 10:12 AM

Alcatel OneTouch Fire auf Firefox OS v1.3 aktualisieren

In einer Nacht- und Nebelaktion hab ich die letzte Nacht mein Smartphone gesichert (Offline-Kalender und Notizen) und auf Version 1.3 zu aktualisieren.

Motivation war mein neues Bluetooth-Headset. Ein Jabra EasyGo (nein, ihr wollt die Seite nicht mit einem Smartphone besuchen …).

Ich möchte meine Erfahrungen in einem Blog-Beitrag festhalten.

upgradeupgrade von Sean MacEntee (CC BY)

Zunächst einmal: Plant Zeit ein. Ich hab Summa summarum etwa 2 Stunden benötigt (ohne Datensicherung).

Falls ihr – wie ich – auf die geniale Idee kommt, die SD-Card einfach entfernen zu wollen: Vergesst es. Das Update wird darauf abgelegt. Ein Entfernen führt vielmehr dazu, dass ihr erneut die knapp 70 MiB herunterladen dürft (dauerte bei mir ~ 30 Minuten).

Wenn ihr eure SD-Karte gesichert habt, könnt ihr die Installation anstoßen. Während des Vorgangs ist das Telephon nicht benutzbar (Ja, wirklich!). Am besten räumt ihr vorher auf. Ich stieß nach ca. 20 Minuten auf eine kurze Push-Nachricht, dass ich zu wenig Speicher hätte. Falls ihr unsicher seid und das Bild mit dem Firefox OS Schriftzug längere Zeit stehen zu bleiben scheint, probiert, per Power-Knopf den Bildschirm zu sperren. Daran erkennt ihr, wie weit das Update ist.

Firefox OS HomescreenFirefox OS Homescreen
von Christoph Langner (CC BY)

Wie erwähnt, hatte ich zu wenig Speicher. Was dazu führte, dass ein halbgares System herauskam. Die Oberfläche war schon auf 1.3 aktualisiert, aber einige Icons mit Platzhalter dargestellt. Oh, und all die vorinstallierten Apps sind wieder da. Wer braucht schon Facebook …?

Nach einigen Neustarten (Cache leeren …) erschien da mehr und mehr von der neuen Oberfläche. Nach zwei oder drei Anläufen hatte ich dann auch Version 1.3 in den Einstellungen stehen.

Die Icons in der Schnellzugriffsleiste unten fehlen bei mir. Ein Wisch nach rechts zeigt mir aber ungruppierte Apps wie ich es von Version 1.1 bereits gewohnt bin.

Das “Ich suche nach…” tut aber wieder :) Für die intelligenten Gruppierungen wird Internet benötigt. Durch ein langes Drücken im Homescreen können neue hinzugefügt werden.

Meine Pläne? Aufräumen. Ich muss mir die Apps wieder so anordnen, wie sie vorher waren. Daneben ist es eigentlich wieder Zeit für neue Testberichte … Auf Twitter bot ich schon an, zu untersuchen, warum Firefox OS nur MP3s unterstützt (und nicht etwa OGG).

Daneben spiel ich mehr mit Bluetooth herum und freu mich auf neue WebAPIs, die Dinge wie den Ringtone-Picker möglich machen.


October 31, 2014 09:59 AM

October 30, 2014

Sören Hentzschel

Neues HTTPS-Scanning von Avast behindert Firefox

Einige Avast-Nutzer beklagten zuletzt Probleme in Firefox. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit dem neuen HTTPS-Scanning von Avast, welches mehr Probleme bereitet als es nützt.

Avast hat mit der neusten Version seiner Sicherheitssoftware ein neues HTTPS-Scanning an seine Nutzer ausgeliefert, welches von der Natur fast schon an Schadsoftware erinnert, agiert Avast hierbei in “allerbester” MITM-Manier. Das neue Feature soll die Sicherheit erhöhen, macht de facto aber mehr Probleme als Sinnvolles und wird damit zu einem ganz eigenen Sicherheitsrisiko. Probleme macht diese Neuerung nicht nur in Firefox, sondern auch in anderen Anwendungen wie beispielsweise Spotify. Die Top #1-Absturzursache von Firefox 33.0.x ist eine direkte Folge des HTTPS-Scannings, konkret handelt es sich um Abstürze der Natur, dass Firefox unter Umständen nicht mehr korrekt beendet und ein Schließen erzwungen werden muss. Erscheint im Add-on Manager beim OpenH264-Plugin nur die Meldung “Wird in Kürze installiert” ohne installiert zu werden, dann ist dies eine folge des HTTPS-Scannings. Auch die Updates von Firefox Add-ons weiß das HTTPS-Scanning von Avast zu verhindern. Natürlich können auch Webseiten von der Tatsache betroffen sein, dass sich Avast in die SSL-Kommunikation von Firefox einmischt. Die Folge ist dann, dass Ausnahmen für Webseiten hinzugefügt werden müssen, die normalerweise problemlos funktionieren.

Wer eines der beschriebenen Probleme mit Firefox hat oder sich fragt, wieso sich eines seiner anderen Programe nicht mehr wie gewünscht verhält, sollte das HTTPS-Scanning von Avast deaktivieren.

Update 31.10.2014: Nach Angaben von Avast sollten die Probleme sowohl mit dem neusten Update der Virus-Datenbank von Avast sowie mit dem kommenden Update auf Firefox 33.1 behoben sein.

October 30, 2014 10:53 PM

October 29, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla fügt DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox hinzu

Mozilla steht wie kein anderer Browserhersteller für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer, DuckDuckGo besitzt einen ähnlichen Ruf im Bereich der Suchmaschinen. Zusammen, was zusammen gehört, hat man sich wohl bei Mozilla gedacht und integriert DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox.

Nutzer, welche besonderen Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre legen, nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Suchmaschine als Google, zum Beispiel DuckDuckGo. DuckDuckGo wirbt vor allem damit, keine persönlichen Daten seiner Nutzer zu sammeln. Mozilla hat DuckDuckGo nun als Suchmaschine für seinen kommenden Firefox-Release im November hinzugefügt. Dieser Schritt dürfte noch einmal unterstreichen, welchen Stellenwert das Thema Privatsphäre für Mozilla einnimmt.

October 29, 2014 10:49 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 33.0.2

Mozilla hat das zweite außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht und behebt damit eine mögliche Absturzursache bei Programmstart.

Mit Firefox 33.0.2 veröffentlicht Mozilla die zweite außerplanmäßige Aktualisierung für Firefox 33. Mit dem neuen Update bessert Mozilla noch einmal am Bugfix von Firefox 33.0.1 nach, welcher auf manchen Systemen zu Problemen wie einem Absturz bei Programmstart führen konnte. Firefox 33.0.1 war wenige Tage vorher veröffentlicht worden, um mögliche schwerwiegende Darstellungsfehler auf Systemen mit gewissen fehlerhaften Intel-Grafiktreibern zu korrigieren. Von den in Firefox 33.0.2 betroffenen Problemen sind auch Nutzer mit Grafikchips anderer Hersteller betroffen, insbesondere nVidia, aber nicht nur.

Download Mozilla Firefox 33.0.2

October 29, 2014 01:26 PM

October 28, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: MozFest, Raspberry Pi, Alcatel OneTouch Fire

Und? Wer von euch hat schon sein Alcatel OneTouch Fire auf Firefox OS v1.3 aktualisiert?
Ich bin derzeit am Sichern meiner Notizen und Offline-Termine. Man muss ja nicht alles in die Cloud blasen ;-)

Wie bereits letzte Woche erwähnt, fand vor einigen Tagen das MozFest statt. Höhepunkt dürfte neben der Herausgabe von Smartphones das Firefox OS auf einem Raspberry Pi gewesen sein :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

 

 

Wer es von Hand flashen will, findet eine Liste bei VegnuxMod.

Eine Frage, die viele beschäftigen dürfte: Wie steht es eigentlich um Firefox OS? Asa gibt im Gespräch ein paar Links.

 

Im Gespräch mit Telcos stellt sich heraus, dass durchaus eine Vielfalt gewollt ist, allerdings sind bestimmte Rahmenbedingungen zu erfüllen:

 

Eine Einführungsreihe in Firefox OS:

 

Daneben wurde das FoxCasts-Projekt zwischenzeitlich eingeschränkt:

 

Raspberry Pi gewann einiges an Aufmerksamkeit:

http://t3n.de/news/firefox-os-raspberry-pi-574412/

http://www.theregister.co.uk/2014/10/27/mozilla_hopes_to_challenge_raspbian_as_rpi_os_of_choice/

http://www.geektimez.com/2014/10/26/firefox-os-is-coming-to-raspberry-pi/

http://www.zdnet.com/mozilla-wants-firefox-os-to-have-a-feed-on-raspberry-pi-7000035082/

https://wiki.mozilla.org/Fxos_on_RaspberryPi

https://wiki.mozilla.org/Hacking_b2g_on_Raspberry_Pi

 

Persönlich würde ich gerne mehr hierüber erfahren:

Soweit ich das aufgeschnappt habe, wurde ein WiFi-Signal gekapert und für das Mesh herangezogen …

 

Ich hab noch zwei interessante Punkte gefunden:

http://piotr.zalewa.info/downloads/pgdus/PGDayTalk.html


October 28, 2014 12:42 AM

October 27, 2014

Sören Hentzschel

Neues Firefox OS 2.0-Image für T2Mobile Flame veröffentlicht

T2Mobile und Mozilla haben ein neues Basis-Image mit Firefox OS 2.0 für das T2Mobile Flame veröffentlicht. Sofern keine gravierenden Fehler gefunden werden, wird es sich beim ersten FOTA-Update auf dem Releasekanal um diese Version handeln.

Nachdem Mozilla und T2Mobile vor etwas mehr als einem Monat ein neues Basis-Image mit Firefox OS 2.0 auf Android 4.4-Treiberbasis für das T2Mobile (Version 180) veröffentlicht haben, hat man nun ein weiteres neues Basis-Image (Version 188) veröffentlicht. Mit der neuen Version werden die letzten Probleme behoben, unter anderem ein Platzproblem, welches die Installation von Gecko-/Gaia-Updates verhindern konnte. Sollten keine größeren Probleme mehr gefunden werden, dann wird es sich beim ersten FOTA-Major-Update auf dem Release-Updatekanal (derzeit noch Firefox OS 1.3) um diese Version handeln.

Der Download des neuen Basis-Images findet sich für alle, welche die neue Version manuell installieren wollen, wie immer auf der Seite zum T2Mobile Flame im Mozilla Developer Network.

October 27, 2014 09:18 PM

October 26, 2014

Sören Hentzschel

Zen 105 Fire: Viertes Smartphone mit Firefox OS für Indien, ausverkauft innerhalb von 90 Minuten

Dass sich die Billig-Smartphones mit Firefox OS in Indien gut verkaufen, das lässt sich spätestens daran erkennen, dass vor wenigen Tagen der bereits vierte Hersteller den Verkauf eines Smartphones mit Mozillas Betriebssystem gestartet hat. Dessen erste Einheit wurde innerhalb von 90 Minuten ausverkauft.

Nach Intex, Spice und Alcatel One Touch ist Zen Mobile Hersteller Nummer 4, welcher Firefox OS für den indischen Markt für sich entdeckt hat. Das Zen 105 Fire ist sehr ähnlich ausgestattet wie die anderen Geräte und kostet auch in etwa gleich, womit die Entscheidung für das Smartphone der Wahl in Indien noch schwerer fallen dürfte. Die erste Einheit von 15.000 Smartphones hat HomeShop18, der Shop, über welchen das Gerät exklusiv vertrieben wird, innerhalb von 90 Minuten ausverkaufen können, mittlerweile ist das Smartphone wieder verfügbar.

Genau wie seine drei Konkurrenten setzt auch das Zen 105 Fire den Spreadtrum SC6821 SoC ein, was eine ARMv7 Cortex A5 Dual Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz und ARM Mali-400MP1 GPU bedeutet. Keine Unterschiede auch beim RAM (128 MiB) sowie internen Speicher (256 MiB), auch die Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll sowie die HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel) sind identisch, ebenso wie die Tatsache, dass es sich um ein Gerät mit Dual SIM-Unterstützung handelt und als Betriebssystem Firefox OS 1.3T installiert ist.

Die Unterschiede liegen im Detail, so besitzt das Zen 105 Fire eine Hauptkamera, welche mit zwei Megapixeln auflöst, sowie eine 0,3 Megapixel-Frontkamera und einen Kamera-Blitz. Die Kapazität des Akkus beträgt 1 200 mAh, die Abmessungen des Gerätes betragen 110,7 × 60,2 × 10,1 mm. Der Preis beträgt 1.999 INR, also umgerechnet unter 25 Euro.

October 26, 2014 03:57 AM

Firefox OS: Spezifikationen des Alcatel One Touch Fire S

Mit dem Alcatel One Touch Fire S wird bald ein neues Smartphone mit Firefox OS erscheinen, welches leistungstechnisch die Spitzenposition unter den Smartphones mit Firefox OS einnehmen wird.

Das Alcatel One Touch Fire S wurde erstmals auf dem Mobile World Congress im Februar angekündigt. Auf der Webseite des Herstellers gibt es seit kurzem eine eigene Seite für das neue Firefox OS-Flaggschiff, welche die Spezifikationen verrät.

Während das Smartphone zunächst als Gerät Quad Core CPU angekündigt und diese Angabe im Februar durch die Presseagentur auf Dual Core korrigiert worden war, scheint es sich nun doch zu bewahrheiten, dass das Alcatel One Touch Fire S eine Quad Core CPU besitzen wird; eine Angabe, welche die Webseite mehrfach nennt. Die Taktfrequenz wird 1,2 GHz betragen, an RAM sind 1 GiB verbaut, interner Speicher 4 GiB vorhanden. Eine widersprüchliche Angabe gibt es bezüglich der Hauptkamera, für welche auf der Webseite an einer Stelle 8 Megapixel und an anderer Stelle 5 Megapixel genannt werden, die ursprüngliche Ankündigung sprach auch von acht Megapixeln. Die Frontkamera löst mit zwei Megapixeln auf, Kamera-Blitz ist vorhanden. Das Display besitzt eine Bildschirmdiagonale von 4,5 Zoll und löst mit qHD-Auflösung auf (540 × 960 Pixel). Eine weitere Besonderheit des Smartphones ist die Unterstützung von LTE. NFC-, A-GPS- und Bluetooth 4.0-Unterstützung sind ebenfalls dabei. Die Kapazität des Akkus beträgt 2 000 mAh, die Abmessungen des Geräts betragen 129,5 × 63,5 × 8,5 mm, das Gewicht 126 g. Firefox OS ist in Version 2.0 vorinstalliert, ein FOTA-Update auf Firefox OS 2.1 wird bereits in den Spezifikationen erwähnt.

October 26, 2014 02:33 AM

Alcatel One Touch Fire: Update auf Firefox OS 1.3 wird verteilt

Lange hat es gedauert, nun ist es endlich da: Das Update auf Firefox OS 1.3 für das mittlerweile doch betagte Alcatel One Touch Fire.

Das Alcatel One Touch Fire war eines der ersten verfügbaren Endkunden-Smartphones mit Firefox OS und lief bisher mit Firefox OS 1.1. Ende Januar gab es dann Verwirrungen um die Update-Situation: Das Update auf Firefox OS 1.2 sollte ausgelassen werden, was einige Medien damit gleichsetzten, dass es generell keine Update mehr für dieses Gerät geben würde. Der Hersteller hatte aber angekündigt, das Update nur auslassen und direkt auf Firefox OS 1.3 gehen zu wollen. Unklar war der Zeitpunkt des Updates und nachvollziehbarer Weise haben viele auch nicht mehr an das Update geglaubt, hat es nun nach einigen Verzögerungen bis Ende Oktober gedauert, aber die Auslieferung des Updates hat schließlich vor wenigen Tagen begonnen und Nutzer des Alcatel One Touch Fire sollten nun Firefox OS 1.3 auf ihrem Smartphone nutzen können.

Ob es darüber hinaus noch Updates für das Alcatel One Touch Fire geben wird, ist unbekannt, konkrete Ankündigungen gibt es zumindest nicht. Mit dem Fire C, Fire C 2G, Fire E und bald dem Fire S gibt es einige neuere Smartphones der Alcatel One Touch Fire-Serie mit Firefox OS 1.3 oder höher.

October 26, 2014 01:57 AM

October 25, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Media Source Extensions standardmäßig aktiviert

Mozilla hat die Media Source Extensions (MSE) in der Nightly-Version von Firefox standardmäßig aktiviert. Die HTMLMediaElement-Erweiterung erlaubt JavaScript die Generierung von Medienstreams, was Features wie Adaptives Streaming oder zeitversetztes Sehen von Livestreams in HTML5-Videos ermöglichen soll. YouTube ist ein prominentes Beispiel für eine Webseite, welche Gebrauch von MSE macht.

Media Source Extensions (MSE) sind ab sofort in der Nightly-Version von Firefox für WebM und VP9 standardmäßig aktiviert. Dies ist besonders für Nutzer von YouTube interessant, da Google auf seinem Video-Portal davon Gebrauch macht und nur mit aktivierten MSE alle Video-Auflösungen zur Verfügung stehen. Die aktuelle Nightly-Version trägt die Versionsnummer 36, dies bedeutet jedoch nicht, dass die MSE in Firefox 36 standardmäßig aktiviert sein werden. Nach aktuellem Stand werden die MSE mit Eintritt in die Betaphase standardmäßig deaktiviert werden.

Die Implementierung der MSE ist noch nicht abgeschlossen. Wer in Zusammenhang hiermit Probleme bemerkt, kann diese über about:config wieder deaktivieren, indem der Schalter media.mediasource.enabled per Doppelklick auf false geschaltet wird, umgekehrt können auf diese Weise MSE aktiviert werden, sofern sie es noch nicht sind, zum Beispiel in einigen Wochen nach Erscheinen der Betaversion von Firefox 36.

October 25, 2014 07:25 PM

Update auf Firefox 33.0.1 behebt Grafikfehler

Als Mozilla Firefox 33 veröffentlicht hat, beklagten in der Folge einige Nutzer Darstellungsprobleme. Schuld waren fehlerhafte Grafiktreiber von Intel bei Nutzern der betroffenen Systeme. Das Update auf Firefox 33.0.1 korrigiert das Problem.

Eine der Neuerungen von Firefox 33 ist das sogenannte Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer. Einige Nutzer mit bestimmten Kombinationen von Intel Grafikchipsätzen und -treibern beklagten seit dem schwerwiegende Grafikfehler, welche Firefox unbenutzbar gemacht haben. Mozilla reagierte mit einem Blocklisten-Update, welches die Hardwarebeschleunigung deaktiverte, auch gab es einen Workaround, um Firefox wieder benutzbar zu machen, normalerweise sollte aber bereits ein Update des Grafikkarten-Treibers ausreichend gewesen sein. Nachdem Mozilla ein besseres Verständnis von diesem Treiber-Bug erlangen konnte, wurde das Blocklisten-Update nun rückgängig gemacht und Firefox 33.0.1 veröffentlicht. Mit dem Update erkennt Firefox vom Treiber-Bug betroffene Systeme zur Laufzeit und kann gezielt darauf reagieren. Die Probleme sollten mit Firefox 33.0.1 nun der Vergangenheit angehören.

October 25, 2014 02:35 PM

October 24, 2014

Sören Hentzschel

Thunderbird 38 soll mit Kalender ausgeliefert werden

Mit Lightning existiert eine populäre Kalender-Erweiterung für Thunderbird. Diese soll ab Thunderbird 38 direkt mit Mozillas Mail-Client ausgeliefert werden.

Lightning ist eine Kalender-Erweiterung für Mozilla Thunderbird, welche von über einer Million Nutzer genutzt wird. Mit dem nächsten großen Thunderbird-Update, welches die Versionsnummer 38 tragen wird, soll Lightning direkt mit Thunderbird ausgeliefert werden, als standardmäßig deaktivertes Add-on. Dies ist das Ergebnis einer Diskussion im Rahmen des Thunderbird-Summits, welches vom 15. bis zum 18. Oktober in Toronto stattgefunden hat und bei welchem die Weichen für die Zukunft von Thunderbird gestellt wurden. Thunderbird wird seit Ende 2012 von der Community weiterentwickelt, nachdem Mozilla seine Prioritäten neu gewichtet hat.

October 24, 2014 01:26 AM

October 23, 2014

Sören Hentzschel

Project 105: Mozilla experimentiert auf Apple iOS-Plattform

Nach der Einstellung von Firefox Home und Experimenten im Rahmen des Junior-Projekts experimentiert Mozilla erneut mit der iOS-Plattform von Apple für ein mögliches neues Produkt.

Firefox für iOS, das wird aufgrund von Apples Restriktionen vermutlich auch in Zukunft keine Option sein. Dennoch ist iOS eine interessante Plattform für Mozilla, da hier viele potentielle Nutzer stecken, die man für sich gewinnen könnte, indem man Lesezeichen sowie andere relevante Daten von überall verfügbar macht.

Mit Firefox Home hatte Mozilla bereits vor längerer Zeit ein Produkt angeboten, um die Lesezeichen sowie offenen Tabs vom Firefox auf das iPhone zu bekommen. Firefox Home wurde schließlich vor zwei Jahren eingestellt. Mit Junior war man zu dieser Zeit ebenfalls auf der iOS-Plattform aktiv. Bei diesem Experiment stand vor allem die User Experience auf dem Tablet im Vordergrund. Leser dieses Blogs, welche die dazugehörigen sozialen Kanäle verfolgen, wissen bereits seit letztem Monat, dass Mozilla wieder für iOS experimentiert.

Bislang gibt es weder eine offizielle Produktankündigung noch konkrete Informationen zu Mozillas neuem iOS-Projekt. Mittlerweile zeichnet sich aber ab, dass Mozilla unter dem internen Projektnamen “Project 105″ an der Oberfläche eines iOS-Produktes arbeitet. P105ToolbarExperiment und P105SettingsExperiment sind die Namen zweier GitHub-Repositories von Mozilla-Entwickler Stefan Arentz. Kompiliert man diese Projekte in XCode und führt diese im iOS-Simulator aus, ergeben sich daraus folgende Oberflächen für eine Symbolleiste respektive Einstellungs-Seite der möglichen App:

Natürlich muss an dieser Stelle noch einmal hervorgehoben werden, dass diese Bilder kein finales Produkt repräsentieren und sich in den kommenden Monaten noch sehr vieles verändern kann, die Repositories tragen sogar ausdrücklich “Experiment” im Namen, zumindest lässt sich aber daraus ableiten, was wir wohl erwarten dürfen: die App soll Zugriff auf die Chronik, Lesezeichen, Tabs sowie eine Leseliste geben. Eine solche kennt man von Firefox für Android: Artikel in dieser Liste werden optisch so aufbereitet, dass sie besonders gut lesbar sind, und stehen auch offline zur Verfügung.

October 23, 2014 02:07 AM

Mozilla veröffentlicht Firefox Mobile 33 für Android

Mozilla hat vergangene Woche nicht nur Firefox für Desktop-Systeme in Version 33 veröffentlicht, sondern auch Firefox Mobile für Android.

Mehr Kontrolle über Persönliche Daten

Mozilla spendiert Firefox Mobile 33 für Android ein neues Privatsphäre-Feature: Wie in der Desktop-Version können dann auch die Android-Nutzer die Chronik sowie andere Daten beim Beenden von Firefox automatisch löschen lassen. Welche Daten automatisch gelöscht werden sollen, kann der Nutzer selbst bestimmen. Folgende Kategorien können gewählt werden: Chronik, Downloads, Eingegebene Suchbegriffe & Formulardaten, Cookies & Aktive Logins, Gespeicherte Passwörter, Cache, Offline-Website-Daten sowie Website-Einstellungen. Diese Neuerung ergänzt sinnvoll andere Privatsphäre-Features wie Private Tabs oder den Gastmodus.

Verbessertes Tab-Management

Mozilla hat auch das Tab-Management verbessert: Nach dem Schließen eines Tabs erhält der Nutzer die Möglichkeit, das Schließen rückgängig zu machen, ebenso gibt es eine Liste der kürzlich geschlossenen Tabs als Panel auf dem Startbildschirm. Neu ist auch die Funktion “Zu Tab wechseln”, wenn man eine URL in die Adressleiste eingibt, welche bereits in einem Tab geöffnet ist, sowie die Möglichkeit alle Tabs auf einmal zu schließen. Auch diese Funktionen kennt man allesamt bereits von der Desktop-Version von Firefox.

Firefox für Android mit Chromecast- und Roku-Unterstützung

Firefox Mobile für Android erlaubt in der neusten Version das Streaming von Videos auf ein Fernsehgerät mittels Google Chromecast oder Roku. Zu diesem Zweck befindet sich ein Streaming-Symbol in der Adressleiste sowie im Video, wenn sich ein entsprechender Stick im selben WLAN wie das Smartphone oder Tablet befindet.

Sonstige Verbesserungen

Videos erhalten nicht nur einen Streaming-Button, auch ein Button zum Anzeigen im Vollbild-Modus ist neu. Beim Öffnen eines neuen Privaten Tabs erscheint im ensprechenden Reiter nun ein Erklärungstext inklusive Link zu weiteren Informationen, sofern noch keine Privaten Tabs offen sind. Formular-Elemente sind nun etwas moderner aus als bisher. Neu ist auch die Möglichkeit für Webseitenbetreiber, ein spezielles Erscheinungsbild für die Vorschaubilder auf dem Startbildschirm festzulegen. Eine neue Option in den Entwickler-Einstellungen erlaubt das farbliche Hervorheben neu gezeichneter Flächen.

Weitere Verbesserungen umfassen geschlossene Sicherheitslücken, Bugfixes und einige Plattform-Verbesserungen, welche auch Teil der Desktop-Version sind, dies schließt unter anderem Verbesserungen der JavaScript-Engine und eine verbesserte Unterstützung von Webstandards ein.

October 23, 2014 01:02 AM

October 21, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: MozFest, Microsoft, Internet of Things

Dieses Wochenende findet das MozFest in England statt. Ich werde nicht dort sein. Ich war dafür auf der Ubucon vergangenes Wochenende und bin daheim von einem Ungeziefer-Problem überrascht worden (daher gab es gestern auch kein Monday Sparks). Twitter war dann auch geflutet von einer Presse-Mitteilung zu einem neuen FirefoxOS-Gerät, so dass die dieswöchige Ausgabe kürzer ausfällt.

Aber lest selbst:

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Abusing phones to make the internet of things von Jan Jongboom

Firefox OS 2.2 für Nexus 4


October 21, 2014 03:04 PM

October 20, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 31.2

Mozilla hat in der vergangenen Woche nicht nur seinen Firefox-Browser aktualisiert, sondern mit Version 31.2 auch eine neue Version des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereitgestellt.

Download Mozilla Thunderbird 31.2 für Windows, OS X und Linux

Die vergangene Woche veröffentlichte Version 31.2 behebt sechs Sicherheitslücken, von denen drei von Mozilla mit der höchsten Gefahrenstufe versehen worden sind. Darüber hinaus werden Probleme in Zusammenhang mit Sicherheits-Zertifikaten behoben (Bug 1042889, Bug 1049435) und außerdem ein Fehler, der dafür sorgen konnte, dass Nachrichten fälschlicherweise an die E-Mail-Adresse der Person in der Liste anstatt an die ausgewählte Person geschickt wurden, wenn es im Adressbuch zwei Einträge mit demselben Namen gab und ein Eintrag davon Teil einer Liste war.

October 20, 2014 09:59 PM

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.30 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.30 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.30 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • OMTC wurde standardmäßig aktiviert.
  • OpenH264-Unterstützung (in einer Sandbox) wurde hinzugefügt.
  • Ein neues CSP-Backend wurde implementiert.
  • Verbindungen zu HTTP-Proxys über HTTPS werden jetzt unterstützt.
  • Die Zuverlässigkeit der Sitzungswiederherstellung wurde verbessert.
  • WebCrypto-Untersützung wurde erweitert: RSA-OAEP, PBKDF2 und AES-KW werden jetzt unterstützt, wrapKey und unwrapKey wurden implementiert, Import/Export von JWK-formatierten Schlüsseln wurde aktiviert.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.30 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

October 20, 2014 02:42 AM

October 19, 2014

Sören Hentzschel

Humble Mozilla Bundle: Indie-Spiele direkt im Browser spielen

Humble Bundle hat zusammen mit Mozilla das Humble Mozilla Bundle zusammengestellt – eine Sammlung von Spielen, welche ohne Installation und DRM-frei im Browser laufen, dank asm.js-Technologie in Firefox schneller als in jedem anderen Browser.

Das Humble Mozilla Bundle ist eine Sammlung von Indie-Spielen, welche direkt im Browser laufen. Den Preis bestimmt der Nutzer selbst. Enthalten sind im Paket Super Hexagon, AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! for the Awesome, Osmos, Zen Bound 2 und Dustforce DX. Wird mindestens der Durchschnittspreis investiert, dann gibt es oben drauf noch Voxatron, FTL: Faster Than Light Advanced Edition sowie noch ein weiteres Spiel, welches in den nächsten Tagen freigeschaltet werden wird. Zusätzlich gibt es noch das Spiel Democracy 3, wenn mindestens acht Dollar bezahlt werden. Mindestens ein Dollar muss investiert werden, damit die Spiele (mit Ausnahme von Voxatron) auch über Steam verfügbar sind. Inbegriffen sind auch einige Soundtracks zu den Spielen. Der Gesamtwert des Bundles beträgt 104 Dollar. Der Käufer kann außerdem entscheiden, wie viel vom Kaufpreis die Entwickler, Humble oder eine von drei Non-Profit-Organisationen, in diesem Fall zum Beispiel Mozilla, erhalten. Mit dem Kauf der Spiele kann Mozilla also direkt unterstützt werden. Alle Spiele können als Vorschauversion vor dem Kauf angespielt werden.

Gemeinsam ist allen Spielen, dass sie auf Mozillas asmj.js-Technologie setzen, was diese Spiele zwar auch spielbar in anderen Browsern macht (wobei nur für Firefox und Chrome Kompatibilität garantiert wird), sie aber in Firefox ganz besonders performant macht. Die Spiele funktionieren direkt im Browser, ohne Plugin, ohne Installation, ohne DRM. Das Bundle kann Stand jetzt noch neun Tage und wenige Stunden erworben werden.

Video auf YouTube ansehen

October 19, 2014 01:06 PM

Behebung der häufigsten Firefox 33-Probleme

Mozilla hat vor wenigen Tagen Firefox 33 mit vielen Neuerungen veröffentlicht. Natürlich kann ein Update immer für einzelne Nutzer Probleme bereiten, für die größten Probleme sollen hier Lösungen angeboten werden.

Firefox nur noch schwarz

Eine der Neuerungen von Firefox 33 ist aktiviertes Off Main Thread Compositing (OMTC) für Windows-Nutzer. Diese Neuerung soll der Reaktionsfreudigkeit von Firefox förderlich sein, kann im schlechtesten Fall Firefox allerdings unbrauchbar machen: So beklagten nach der Veröffentlichung von Firefox 33 zahlreiche Nutzer, dass nach dem Starten von Firefox nur ein schwarzes Fenster zu sehen sei. Von dem Problem betroffen scheinen lediglich Nutzer eines Systems mit bestimmten Grafikchipsätzen von Intel mit veraltetem Treiber zu sein.

Mozilla hat mittlerweile ein Blocklisten-Update veröffentlicht, welches zumindest die meisten betroffenen Treiber blockieren sollte. Wer von diesem Problem betroffen war oder immer noch ist, sollte als erstes schauen, ob es eine neuere Version für die im Computer eingebaute Grafiklösung gibt und diese gffs. installieren. Hilft dies nicht, dann ist bei geschlossenem Firefox die Datei prefs.js im Profilverzeichnis von Firefox aufzusuchen und folgende Zeile zu ergänzen:

user_pref(“layers.offmainthreadcomposition.enabled”, false);

Damit wird OMTC deaktiviert. Auch ein Deaktivieren der Hardwarebeschleunigung wird das Problem lösen, da das Deaktivieren dieser implizit auch OMTC deaktiviert.

Firefox reagiert nicht mehr auf Eingaben in die Adressleiste

Ein weiteres Problem, welches beim Support etwas häufiger aufgetaucht war, ist das Problem, dass Firefox nicht mehr auf Eingaben in die Adressleiste reagiert. Hiervon waren Nutzer des populären Add-ons Tab Utilities betroffen. Die Antwort darauf lautet: Tab Utilities ist nicht kompatibel mit Firefox 33. Es findet sich auf GitHub allerdings eine gefixte Version, welche nicht vom originalen Entwickler der Erweiterung stammt, welche das Problem aber behebt und Firefox 33 damit quasi wieder repariert. Ob / wann der Fix in die originale Version übernommen wird, ist derzeit unklar. Per Pull Request eingereicht wurde die Änderung zumindest. Ein Deaktivieren des Add-ons hilft natürlich auch.

October 19, 2014 04:06 AM

Mozilla veröffentlicht Firefox 33 mit vielen Verbesserungen

Mozilla hat in dieser Woche neue Versionen von Firefox für Windows, OS X und Linux mit vielen Verbesserungen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 33 für Windows, OS X und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Am Dienstag ist Firefox 33 für Windows, OS X und Linux erschienen. Auch in dieser Version behebt Mozilla wieder neun Sicherheitslücken, von denen Mozilla drei als besonders kritisch einstuft.

Mit Firefox 33 hat Mozilla die Unterstützung einiger unsicherer TLS-Algorithmen deaktviert, RSA 1023 und schwächere Zertifikate werden aus Sicherheitsgründen ab sofort blockiert.

Verbesserte Adressleisten-Funktionalität

Mit Firefox 33 verbessert Mozilla die Funktionalität der Adressleiste. Konkret verbessert Mozilla die Suche nach Begriffen, die aus nur einem Wort bestehen, sowie nach arithmetischen Ausdrücken. Bislang hat Firefox den Suchbegriff zunächst versucht auf eine URL aufzulösen, im Falle von “1234-5678″ beispielsweise auf “http://1234-5678/” und danach erst eine Suche bei der eingestellten Suchmaschine nach “1234-5678″ durchgeführt. Die Suche nach einer Zahl wie “12345678” hat direkt eine Fehlermeldung produziert. Letzteres konnte bislang durch das Voranstellen eines Fragezeichens, also “?12345678″ umgangen werden.

In beiden Fällen verhält sich Firefox ab Version 33 anders und sendet die Anfrage direkt an die Suchmaschine der Wahl. Gleichzeitig führt Firefox im Hintergrund eine Suche nach lokalen Hosts durch und bietet im Falle eines Treffers die Option an, diesen Begriff als lokalen Host zu speichern, so dass eine Suche danach in Zukunft den lokalen Host anstelle der Suchmaschine aufruft. Wer das Verhalten diesbezüglich vorab über about:config konfigurieren möchte, kann dies durch Anlegen von Boolean-Schaltern nach dem Schema “browser.fixup.domainwhitelist.” plus Hostname machen, im Falle des Hosts “agenedia” zum Beispiel “browser.fixup.domainwhitelist.agenedia” mit dem Wert true”. Der Hostname “localhost” ist bereits automatisch konfiguriert.

Suchvorschläge auf der Startseite und in neuen Tabs

Bislang kann Firefox über die Suche im Suchfeld Suchvorschläge der jeweiligen Suchmaschine anzeigen, nicht aber auf der standardmäßig eingestellten Startseite about:home oder dem Suchfeld auf about:newtab, der Seite, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen leeren Tabs erscheint. In beiden Fällen zeigt Firefox ab sofort auch Suchvorschläge an, sofern die eingestellte Suchmaschine dies unterstützt.

Open Source H.264-Integration für WebRTC

Mit OpenH264 stellt Cisco eine Open Source-Implementierung des H.264-Codecs bereit. Mozilla integriert diese in Firefox 33, aus Lizenzgründen allerdings nicht direkt, stattdessen wird der Codec in Form eines Gecko Media Plugins nach dem Start von Firefox heruntergeladen. Wie die übrigen NPAPI-Plugins (Flash, Silverlight & Co.) kann auch dieses Plugin über den Add-on Manager deaktiviert werden. Click-to-Play steht hier nicht zur Auswahl, da dieser Codec lediglich für WebRTC genutzt werden kann, wofür Click-to-Play nicht relevant ist. Das Gecko Media Plugin läuft in einer Sandbox.

Unterstützung für Bildschirm- und Fenster-Sharing via WebRTC

Im Zusammenhang mit WebRTC nennenswert ist auch die Tatsache, dass Firefox ab Version 33 das Teilen des Bildschirm- beziehungsweise Fensterinhalts erlaubt. Relevanter Beispielcode wurde auf diesem Blog veröffentlicht, Talky wäre eine reale Anwendung, welche hiervon Gebrauch machen kann. Derzeit ist es noch so, dass Webseiten, denen diese erweiterte WebRTC-Funktionalität gestattet sein soll, per about:config eingetragen werden muss. Am Beispiel von Talky wird dies in einem gesonderten Artikel beschrieben.

In diesem Zusammenhang hat Mozilla auch den Indikator verändert, welcher anzeigt, dass eine Kommunikation über WebRTC stattfindet. Bislang hat Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste angezeigt, wenn die Kamera und/oder das Mikrofon aktiviert ist, und dem Nutzer darüber die Möglichkeit gegeben, die Freigabe zu beenden, auch wenn der entsprechende Tab gerade nicht im Vordergrund ist. Mit der Ergänzung um Bildschirm- und Fenster-Sharing war man allerdings besorgt darüber, ob dieser Indikator sichtbar genug ist und hat diesen ersetzt. Anstelle eines zusätzlichen Symbols in der Symbolleiste sehen Windows- und Linux-Nutzer nun am oberen Bildschirmrand fixierte Kontrollsymbole, welche auch sichtbar sind, wenn Firefox nicht sichtbar ist. Nutzer von Mac OS X sehen entsprechende Symbole in der globalen Menüleiste, auch wieder unabhängig davon, ob Firefox im Vordergrund ist oder nicht.

Verbesserte Sitzungswiederherstellung

Mozilla hat auch die Sitzungswiederherstellung von Firefox verbessert und die Wahrscheinlichkeit einer nicht erfolgreichen Wiederherstellerung der letzten Sitzung verringert. Diese Änderung wird auf diesem Blog in aller Ausführlichkeit beschrieben.

Firefox merkt sich kopierte Inhalte Privater Fenster

Hat man bislang in einem Privaten Fenster Text einer Webseite kopiert und das Private Fenster anschließend geschlossen, dann wurde der kopierte Inhalt von Firefox verworfen. Dabei handelte es sich um keinen Fehler, sondern um eine ganz bewusste Entscheidung. Für einige Firefox-Nutzer war dies eher störend, so dass Mozilla das Verhalten in Firefox 33 nun geändert hat und Firefox den Inhalt der Zwischenablage auch nach dem Schließen Privater Fenster nicht mehr verwirft. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man Firefox keine Chronik anlegen lässt – bei dieser Einstellung befindet sich Firefox in einer Art permanentem Privaten Modus, welcher sich genauso verhalten hat und von dieser Änderung betroffen ist.

Optimierte String-Kodierung der JavaScript-Engine

Mozilla hat Verbesserungen an der JavaScript-Engine vorgenommen, welche Strings intern statt wie bisher in UTF16 nun als Latin1 speichert, die darum für die meisten Zeichen nur noch einen statt zwei Byte Platz benötigen. Da dies lediglich die interne String-Repräsentation betrifft, verändert sich am Verhalten von JavaScript durch diese Änderung nichts, es wird allerdings weniger Speicher benötigt, was auch zu einer Beschleunigung führen kann. Dies zeigt sich unter anderem im Sunspider-Benchmark für reguläre Ausdrücke, in welchem Firefox 33 um 36 Prozent besser abschneidet.

Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer

In Firefox 33 hat Mozilla das sogenannte Off Main Thread Compositing (OMTC) für Nutzer von Windows standardmäßig aktiviert. OS X-Nutzer haben OMTC bereits aktiviert, die Implementierung für Linux steht kurz vor der Fertigstellung. OMTC soll die Reaktionsfreudigkeit von Firefox verbessern, indem die Zusammenstellung verschiedener Layout-Ebenen aus dem Hauptthread ausgelagert wird. Schlecht geschriebener JavaScript-Code, welche lange zur Ausführung benötigt, wäre ein solcher Fall, der zu Verzögerungen in der Ausführung der Anwendung oder Pausierung von Videos führen kann, was durch OMTC verbessert werden soll.

Änderung von about:newtab

In Firefox 33 hat sich das Design von about:newtab ein wenig verändert und damit auch das Verhalten bei kleinen Fenstern. Bisher war es so, dass Firefox die Vorschaubilder bei Bedarf verkleinert und sich strikt an die beiden Einstellungen browser.newtabpage.columns sowie browser.newtabpage.rows zur Festlegung der Anzahl an Vorschaubildern gehalten hat. Ab einem gewissen Punkt musste auf dieser Seite gescrollt werden, um alle Vorschaubilder zu sehen. Firefox 33 sieht diese Werte nur noch als Maximalwerte, verkleinert die nun minimal größeren Vorschaubilder nicht mehr und zeigt weitere Vorschaubilder gar nicht erst an, wenn der Platz nicht ausreichend ist. Gescrollt muss auf dieser Seite durch diese Änderungen nun unter keinen Umständen mehr.

WebIDE kann getestet werden

Die WebIDE soll den App Manager ersetzen. Dies geschieht zwar noch nicht in Firefox 33, doch kann diese in Firefox 33 erstmals per about:config-Schalter (devtools.webide.enabled) aktiviert werden. Während sich der App Manager in einem Tab öffnet, ist die WebIDE ein eigenständiges Fenster, welches neben der bisherigen Funktionalität des App Managers auch das Erstellen neuer Apps erlaubt, hierfür werden sogar bereits Vorlagen mitgeliefert. Über den Options-Schalter devtools.webide.templatesURL kann die URL konfiguriert werden, von welcher die Vorlagen bezogen werden sollen. Auf diese Weise ist es möglich, ganz eigene App-Vorlagen zu benutzen und anderen bereitzustellen. Der dazugehörige Editor bietet Syntax Highlighting, Code-Vervollständigung und Inline-Dokumentation, womit dieses Feature dem Begriff IDE gerecht wird. Auch das App-Manifest wird direkt in der WebIDE validiert.

Weitere Verbesserungen für Webentwickler

Auch sonst haben die Entwickler-Werkzeuge natürlich wieder einige Neuerungen erhalten. Erwähnt sei hier ein “ev”-Schriftzug in der HTML-Ansicht des Inspektors, wenn ein Event Listener mit diesem DOM-Element verknüpft ist. Per Kontextmenü kann bei den CSS-Regeln im Inspektor ein neuer Regelblock für das ausgewählte Element hinzugefügt werden, was besonders dann praktisch ist, wenn dieses Element noch keine CSS-Regeln besitzt und darum bislang noch kein Selektor angezeigt wird, welcher dieses Element anspricht. Ebenfalls bearbeitet können hier nun auch @keyframes-Regeln werden. Auch die Selektoren selbst können nun in der Regeln-Ansicht bearbeitet werden, sofern der neue Selektor ein gültiger Selektor für das ausgwählte Element ist, andernfalls wird die Änderung verworfen. Per Rechtsklick auf eine Farb-Eigenschaft können jetzt Farbwerte kopiert werden. Ein Cubic Bezier Editor erlaubt das Bearbeiten von CSS-Animationen. CSS Transformationen werden nun beim Herüberfahren mit der Maus über das Element so dargestellt, dass neben dem transformierten Element auch die originale Position eingezeichnet und beides über Linien verbunden wird.

Die Entwickler-Einstellung zum Deaktivieren des Caches merkt sich Firefox nun auch, wenn die Entwickler-Werkzeuge zwischenzeitlich geschlossen waren. Die Entwickler-Toolbar (Shift + F2) hat neue Kommandos erhalten: inject erlaubt das Einbinden von Bibliotheken (z.B. inject jQuery), highlight erlaubt das Hervorheben aller Elemente mit einem bestimmten Selektor, folder erlaubt das Öffnen eines Ordners auf dem Dateisystem; folder openprofile öffnet das Profilverzeichnis von Firefox. Die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge bieten nun außerdem eine Reihe von Editor-bezogenen Einstellungen wie die Tabulator-Größe, ob Klammern automatisch geschlossen werden sollen oder welche Tastaturkommandos gelten sollen (Firefox Standard, Vim, Emac, Sublime).

Neu ist auch die Ergänzung der Farbe Rebeccapurple. Im Debugger werden JavaScript-Dateien, welche auf .min.js enden, nun automatisch stummgeschaltet, was sich per Einstellungsmenü allerdings deaktivieren lässt. Im Responsive Design Modus kann jetzt außerdem eine beliebige Größe direkt eingegeben werden. Die Webkonsole hebt Zeilen beim Herüberfahren mit der Maus nun hervor.

Verbesserte Unterstützung von Web-Standards

Zu den nennenswertesten Neuerungen an der Front der Webstandards gehören in Firefox 33 die Implementierung der CSS3 Counter Styles Spezifikation sowie des DOMMatrix-Interfaces. Mit Draft 13 wird ein neuerer Entwurf des kommenden HTTP/2.0-Standards unterstützt (standardmäßig noch deaktiviert; network.http.spdy.enabled.http2draft). Firefox unterstützt nun  <a rel=”noreferrer”>, allerdings funktioniert dies noch nicht für Links, welche via Kontextmenü geöffnet werden. Experimentell unterstützt wird das neue <picture>-Element (dom.image.picture.enabled). Die alte Nicht-Standard-Implementierung der Content Security Policy (CSP) wurde aus Firefox entfernt (Firefox unterstützt natürlich weiterhin den offiziellen Standard), ebenso entfernt wurden nicht standardisierte window.crypto-Funktionen und -Eigenschaften. Deren Funktionalität soll mittelfristig durch die Web Crypto API ersetzt werden, an deren Implementierung Mozilla derzeit noch arbeitet. Die Media Source Extensions unterstützen MP4, wenn neben aktiviertem media.mediasource.enabled auch noch der Boolean-Schalter media.mediasource.ignore_codecs mit Wert true angelegt wird. Im Mozilla Developer Network finden sich Informationen zu weiteren nicht länger unterstützten Nicht-Standards sowie unterstützten Standards ab Firefox 33.

Sonstige Neuerungen von Firefox 33

Firefox 33 erkennt nun fehlerhaft übertragene HTTP 1.1-Dateiübertragungen, was den Fehler behebt, dass unvollständige Downloads unter Umständen als vollständig angezeigt werden konnten, was auch das Fortsetzen betroffener Downloads verhinderte. Wie in jeder neuen Firefox-Version hat auch der integrierte PDF-Betrachter Verbesserungen erhalten, wobei in Firefox 33 vor allem erwähnt sei, dass dieser nun spürbar weniger Arbeitsspeicher bei der Anzeige von PDF-Dateien benötigen soll.

Der Abschnitt “Sicherheitsinformationen für diese Website” wurde aus dem Reiter “Allgemein” des Seiteninfo-Dialogs entfernt, da es einen ganz eigenen Sicherheits-Reiter gibt und dieser Abschnitt damit redundant ist. Beim Kopieren von Inhalten, die mit “javascript:” beginnen, in die Adressleiste entfernt Firefox automatisch das “javascript:”. Das Kontextmenü der Tab-Auflistung am rechten Ende der Tableiste bei vielen geöffneten Tabs besitzt einen neuen Eintrag, um das Schließen eines Tabs rückgängig zu machen. Die Seite about:support zeigt jetzt auch gesperrte Einstellungen an. Der Button mit der Aufschrift “Standard wiederherstellen” in der Ansicht zum Anpassen der Browseroberfläche platziert Buttons von Add-ons bei den nicht in der Oberfläche platzierten Buttons. Neu ist auch die Unterstützung der Verbindung zu HTTP-Proxies über HTTPS.

October 19, 2014 03:02 AM

October 18, 2014

Michael Speier

SeaMonkey-Tutorial: #SSLv3 deaktivieren und einen Proxy mit Add-on verwenden

Werte Leserinnen und Leser,

hier zuerst einmal folgende Warnung:

Es gibt eine schwere Sicherheitslücke in SSLv3

Hier auch gleich die Entwarnung für SeaMonkey:

SSLv3 läßt sich in SeaMonkey sehr leicht deaktivieren!

Man geht einfach über das Menü “Bearbeiten” auf “Einstellungen…”. Dort geht es weiter bei “Datenschutz & Sicherheit” im Punkt “SSL”, wo man im Abschnitt “SSL-Protokollversionen” den Haken bei “SSL 3.0″ heraus nimmt. Ein Neustart von SeaMonkey ist nicht notwendig, die Einstellung wird sofort übernommen! Ab SeaMonkey 32 (Gecko 35) wird das wohl nicht mehr nötig sein, da Mozilla das völlig veraltete Protokoll SSLv3 wohl komplett herausnimmt! Damit hat sich “Poodle” von uns auch auch schon verabschiedet und wir kommen zum Tutorial für den Proxy.

 

Einen Proxy über ein Add-on einrichten!

Wie man einen Proxy ohne Add-on einrichtet habe ich ja in meinem entsprechenden Tutorial bereits erklärt, allerdings hat die Sache auch einen Haken. Wenn man mal schnell den Proxy wechseln will, dann darf man das umständlich über die Einstellungen machen. Ein direkter Wechsel ist nicht möglich, wodurch das Ganze natürlich nicht wirklich als komfortabel zu bezeichnen ist.

Wenn man aber schon mit SeaMonkey arbeitet, dann geht das ja mal gar nicht! Es muß einfacher und komfortabler gehen, also habe ich nach einer Lösung gesucht und auch eine gefunden. Vorher ist jedoch folgendes beachten:

Wenn ihr schon wie im ersten Tutorial beschrieben einen Proxy benutzt, dann kopiert euch bitte dringend die Liste der dort eingetragenen Seiten heraus. Diese könnten eventuell verloren gehen, was ja nicht in unserem Sinn ist!

Nun benötigen wir allerdings wieder einmal ein Add-on, welches man von einer der folgenden Quellen aus installieren kann:

MM3 ProxySwitch (Herstellerseite)

oder:

MM3 ProxySwitch (Mozilla Add-ons)

 

Nach einem Neustart von SeaMonkey erscheint nun das entsprechende Symbol MM3 ProxySwitch unten in der Statusleiste und das Add-on ist bereit zur Benutzung, es müßen nur noch die verschiedenen Proxys eingerichtet werden. Dazu hat das Add-on einen eigenen Editor, den man über das Symbol aufrufen kann. In meinem Fall sieht das derzeit so aus:

[MM3-WebAssistant
http=127.0.0.1:8090
ssl=127.0.0.1:8090
ftp=127.0.0.1:8090
clear=cache
homepage=http://www.proxy-offline-browser.de/
]
[YaCy
all=127.0.0.1:8090
noProxy=localhost, 127.0.0.1, .fritz.box, .sska.de, .selfhost.de, .one.de, .startssl.com, .mywot.com, .cwsurf.de, .cwcity.de, .facebook.com, .derstandard.at, .heise.de, .twitter.com, .twimg.com, .blogspot.com, .blogspot.de, .blogger.com, .blogger.de, .scilogs.de, .plus.google.com, .ubuntuusers.de, .piratenpartei.de, .sueddeutsche.de, .rockantenne.de, .camp-firefox.de, .thunderbird-mail.de, .doubleclick.net, .gravatar.com, .ixquick.com, .schockwellenreiter.de, .google.com, .google.de, googlemail.com, .net-news-express.de, .arcor.de, .mozilla.org, .lawblog.de, .yacy.de, .yacy.net, .yacy-websuche.de, .campact.de, .dofollow.de, .yabusco.com, .browser-statistik.de, .mozdev.org, .getfoxyproxy.org, .antenne-bayern.de, .seamonkey.at, .schnelle-online.info, .blogvz.eu, .bloggerunited.de, .gravatar.com, .secure.gravatar.com, .creativecommons.org, .amazon.de, .space.net, .rockant.ivwbox.de, .itgrl.de, .winfuture.de, .fux.zuhage.de, .chatzilla.hacksrus.com, .sz.de, .buergerstimme.com, .stadt-bremerhaven.de, .scienceblogs.de, .writinghelps.com, .kubuntu-de.org, .spiegel.de, .freenode.net, .kde.org, .open-news-network.org, .gmane.org, .sylvis-blog.de, .itx.web.id
]

Ein Proxy ist hierbei immer zwischen den eckigen Klammern “[ ]“ konfiguriert, ich habe also zwei Stück eingetragen. Stimmt allerdings nicht, es wird in beiden Fällen mein eigener verwendet! Der erste Proxy (MM3-WebAssistant) ist von Haus aus schon eingetragen, nur die Portnummer (8090) habe ich anpassen müßen, da der ursprüngliche Port bei mir gesperrt ist.

Anhand der von mir dort eingetragenen Websites erkennt ihr schon, daß leider nicht alle mit einem Proxy umgehen können. Doch kommen zu einer entsprechenden Erläuterung des Ganzen.

 

Den Proxy einrichten!

Zuerst steht da in den Klammern immer der Name des jeweiligen Proxy, welchen ihr nach eurer eigenen Laune benennen könnt. Dieser Name wird euch dann in der Statusleiste angezeigt, so daß ihr jederzeit auf den von euch gewünschten Proxy wechseln könnt.

Hernach kommen dann die Protokolle, für welche der Proxy gelten soll. Hierbei gilt folgendes:

  • http gilt für alle Websites die nicht gesichert sind
  • ssl hingegen für alle https-Verbindungen wie z. B. eure Bank oder so
  • socks bzw. socks4 sind eben für diese Protokolle gedacht
  • ftp ist für entsprechende Server gedacht, auf denen ihr z. B. eure Homepage liegen habt
  • all bedeutet für alle Protokoll den selben Proxy verwenden
  • noProxy bedarf wohl keiner Erklärung
  • clear=cache löscht den Cache des Browser, also ist hier Vorsicht geboten!
  • homepage ruft die dort stehende Website auf

Zu ftp möchte ich noch dazu sagen, daß diese Einstellung natürlich auch für das Add-on FireFTP gilt!

(Die einzelnen Protokolle erkläre ich hier jetzt nicht, dafür gibt es im Internet genügend Informationen!)

Nun seid ihr also soweit gewappnet, daß ihr euch mit dem Add-on MM3 ProxySwitch z. B. einen anonymen Proxy einrichten könnt. Dazu könnt ihr natürlich die von mir im oben angegebenen ersten Tutorial verlinkte Liste verwenden oder ihr sucht euch eine andere aus, Möglichkeiten dafür gibt es ja wahrlich genügend in den Weiten des Internet.

Anhand meinen eigenen Proxy-Einstellungen seht ihr auch schon, warum ich mir dieses Tutorial überlegt habe. Ich verwende wie schon mehrmals im Castle erwähnt die dezentrale Suchmaschine YaCy, welche eben über diesen lokalen Proxy (127.0.0.1:8090) alle besuchten Websites in den Index aufnimmt! Das geht zwar auch über einen eigenen Crawler, dieser erzeugt aber eine viel zu hohe CPU-Auslastung, um dann noch vernünftig mit dem Rechner arbeiten zu können.

 

Mein Fazit:

MM3 ProxySwitch ist ein kleines Add-on, welches aber eine große Hilfe sein kann. Mit einem einfachen Klick ist es hier möglich, daß man zwischen verschiedenen Proxys wechseln kann. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn ihr auf verschiedenen Seiten anonym unterwegs sein wollt. Auch habt ihr damit die Möglichkeit, einen bestimmten Proxy zu wählen, mit dem ihr die Motzrotsmilie Sperren bei YouTube umgeht! Oder ihr verwendet wie ich YaCy als lokalen Proxy, um darüber die besuchten Webseiten zu indexieren.

Ich habe mich dabei bewußt für dieses Add-on entschieden, da es meiner Meinung nach am einfachsten zu konfigurieren ist. Außerdem ist die mehrsprachige Website des Add-ons sehr ausführlich und auch noch in deutsch, so daß wohl die meisten von euch nach einer kurzen Einarbeitung damit klar kommen müßten.

Nur eines fehlt mir dabei, aber das bieten auch andere solche Add-ons nicht. Es wäre äußerst praktisch, wenn man einfach mit der rechten Maustaste eine Website in die Liste einfügen könnte! Leider habe ich hierfür nichts gefunden, so daß man eben weiterhin mit “copy & paste” arbeiten muß.

 

Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augusta Vindelicorum

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

October 18, 2014 03:42 PM

October 15, 2014

Michael Speier

#Mozilla, #Gecko, #SeaMonkey, #Firefox, #Thunderbird: 20 Jahre #Netscape!

Liebe Leserinnen und Leser,

Logo von Netscape

Quelle: Wikipedia

eigentlich wollte ich ja über etwas anderes schreiben. Es gibt derzeit jedoch so viele Ereignisse, daß ich irgendwie nicht mit allem gleichzeitig klar komme. Auch zwei Tutorials stehen noch an, aber es braucht eben alles seine Zeit!

Folglich habe ich mir ein Thema geschnappt, bei dem ich wie viele andere auch ja doch auf meine Art und Weise beteiligt bin und welches das Internet ziemlich auf den Kopf gestellt hat:

 

Am 13. Oktober 1994 wurde Netscape freigelassen!

 

Nun ist es 20 Jahre her, daß der Netscape Navigator das Licht der Welt erblickte. Tatsächlich war es mir erlaubt, daß ich hier in Augsburg wohl mit einer der ersten Nutzer dieses Browsers war! Die Bits und Bytes habe ich zwar an meinem damaligen Modem alle noch persönlich mit viel Gequietsche begrüßen können, aber es war schon ein riesiger Unterschied zu den damals üblichen Mailboxen wie dem FidoNet oder ähnlichem.

Zu dieser Zeit waren noch viele Menschen der Ansicht, daß sich dieses “moderne Zeug” nie durchsetzen wird und nur eine kurze Modeerscheinung ist. Das ist wohl auch die Zeit, in der unser Bankzinsenluder (verstellt mal die Buchstaben, da kommt “Bundeskanzlerin” raus!) und viele andere Politiker und Verlage mit ihrem #Neuland noch immer leben.

 

Netscape Communicator!

1996 hat Netscape dann gedacht, daß sie den Leuten mit dem Communicator einen Gefallen tun. Wie wir alle wissen ging das gründlich daneben, Netscape gibt es nur noch in unseren Erinnerungen. Doch der Niedergang hatte auch etwas Gutes, denn aus dem freigegebenem Quellcode entstand 2002 die Mozilla Application Suite!

Nun werden sich wohl einige Leute fragen, was daran denn gut war. Kaum jemand wollte dieses Ding haben, denn alle waren für kleine und schlanke Programme. Damals hatten die Rechner noch nicht die Leistung wie heute, es reichte (wie heute übrigens auch) nur für Microsoft Office oder Microsoft Works. Wie kann man nur auf die dumme Idee kommen, für das Internet ein Programmpaket zusammen zu stellen, wie es in jedem Büro auch heute noch vorhanden ist?

 

Firefox, Thunderbird!

Da die Suite bei den neuen Entwicklern wohl ebenfalls nicht beliebt war hat man sich 2006 entschlossen, daß man sie in einzelne Teile zerlegt. Das Ergebnis ist allen bekannt: Firefox, Thunderbird und das Add-on ChatZilla waren geboren.

Zum Glück gab und gibt es aber Leute, denen das mal gar nicht gefallen hat! Warum sollte im Internet etwas nicht funktionieren, was weltweit in fast jedem Büro ohne Probleme klappt? Also schnappten sich diese Leute den inzwischen offen gelegten Quellcode und haben damit einfach weiter gemacht! Das Resultat war im Januar 2006 die Version 1.0 von SeaMonkey!

 

SeaMonkey!

Auch wenn es viele Menschen immer noch nicht glauben wollen sind Firefox und Thunderbird nicht die Nachfolger des Netscape Communicator, diese Ehre gebührt eindeutig SeaMonkey! Die Suite wird zwar gerne von der Presse und von Mozilla selbst wenig beachtet, aber irgendwie geht sie zum Glück nicht unter. Im Gegenteil wird SeaMonkey weiterhin auf dem neuesten Stand gehalten, so daß demnächst wieder eine neue Version mit den aktuellen Versionen von Firefox und Thunderbird (Gecko 33) als Unterbau erscheint.

Wie meine treuen Leserinnen und Leser wissen verwende ich die Suite bis heute, das erkennt man auch ziemlich deutlich an meinen immer wieder erscheinenden Tutorials und Artikel. Ich übertreibe zwar eventuell mit den installierten Add-ons, arbeite damit aber wesentlich komfortabler wie mit einzelnen Programmen. Durch die gemeinsam verwendeten Ressourcen brauche ich allerdings auch wesentlich weniger Arbeitsspeicher, wie wenn ich nun Firefox, Thunderbird, Sunbird und andere Programme einzeln starten muß! Alles wird nur einmal geladen und sämtliche Teile arbeiten im Normalfall auch ohne Probleme zusammen!

 

Mein Fazit:

Der Netscape Communicator und die Mozilla Application Suite leben! Auch wenn die Firma Netscape inzwischen nicht mehr existiert und Mozilla die Suite nicht beachtet, mit SeaMonkey ist ein würdiger Nachfolger vorhanden. Ein aktueller Browser, ein guter und ebenfalls aktueller Mail- & Newsreader und einiges mehr sind hier unter einer Haube vereinigt. Nach dem Niedergang von Opera gibt es auch keinen wirklichen Konkurrenten mehr, denn der neue Opera ist ja keine Suite.

SeaMonkey ist derzeit einzigartig: Opera hat sich selbst gekillt, GNUzilla und Arachne werden nicht weiter entwickelt. Somit ist SeaMonkey nun das einzige aktuelle Komplettpaket, welches den ganzen Bereich des WWW abdeckt. Mit entsprechenden Erweiterungen bekommt man ein Tool in die Hand, welches sich garantiert nicht verstecken braucht. SeaMonkey rulez, alles andere sind doch nur einfache Browser!

 

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Oben habe ich zwei neue Tutorials für SeaMonkey angekündigt, eines davon wird in ein paar Tagen erscheinen. Es wird aber nicht der geplante zweite Teil für ChatZilla sein, das dauert doch etwas länger wie gedacht!

 

Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

October 15, 2014 09:55 PM

October 14, 2014

André Jaenisch

Kalender synchronisieren über ownCloud

Mir ist das jetzt ein paar Mal aufgefallen, so dass ich eine Anleitung verfassen möchte: Wie lässt sich ein Kalender über ownCloud (oder irgendeinem anderen CalDAV-Anbieter) zur Synchronisation einrichten.

13 - owncloudFlickr: 13 – owncloud
von Linux Screenshots (CC BY)

Im Wesentlichen finden sich die Informationen bereits im SuMo unter Kalender auf Firefox OS hinzufügen und in der ownCloud-Doku. Da bei jedem Update die Login-Daten über die Leitung geschickt werden, empfiehlt es sich, auf eine TLS-gesicherte Verbindung zu achten (zu erkennen am https://)

Da ich leider keinen empfehlenswerten freien Anbieter im Netz gefunden habe, nutze ich die ownCloud-Instanz meines Mail-Providers, um Ereignisse wie Feiertage oder Ferien auf mein Smartphone zu holen.

Im Web-Browser:

  1. Einloggen in ownCloud
  2. Wechseln in den Reiter Dateien
  3. Hochladen einer .ics-Datei
  4. Öffnen derselben, um die Datei in den Kalender zu importieren
  5. Wechseln in den Reiter Kalender (die Ereignisse sollten dort erscheinen)
  6. Über das Zahnrad-Icon auf die primäre CalDAV-Adresse zugreifen
    bspw.

    https://cloud.openmailbox.org/remote.php/caldav/
Change Timezone in ownCloudFlickr: Change Timezone in ownCloud
von Linux Screenshots (CC BY)

 

Auf dem Smartphone:

  1. Kalender-App öffnen
  2. Über das Menü auf der linken Seite einen CalDAV-Kalender hinzufügen
  3. Zugangsdaten entsprechen dem Login bei ownCloud und der CalDAV-Adresse (Internetverbindung benötigt)
Nun erscheinen eure auf ownCloud gehosteten Daten in der App. Ihr könnt sie über den Haken ein- und ausblenden. Probleme hatte ich bisher nur mit dem Export von Xing-Events.

October 14, 2014 08:53 AM

October 13, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Umbruchsstimmung, Media-Markt, Erklärbär

Der Smartphone-Markt steht vor einem Umbruch. Das geht nicht zuletzt aus der Auswertung von Statista (siehe unten) hervor. Insbesondere die Entwicklungsländer werden den Fokus auf sich ziehen. Klar, die westlichen Nationen sind ja bereits gesättigt. Ich frage mich, ob Firefox OS diesen Schwung ausnutzen können wird …

Immerhin haben sie es hierzulande auch schon in den Mainstream geschafft. Soll heißen, ihr könnt ein Firefox OS-Gerät im MediaMarkt werben. Direktlink zum Online-Shop in Deutschland und Österreich findet ihr am Ende des Artikels.

Aber jetzt viel Spaß mit Aktuellem aus der Welt von Firefox OS:

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Mit einer Web-App für FirefoxOS :)

Wer sich schon immer einmal fragte, ob Firefox OS auch PGP spricht:

muss leider mit diesem Bug #89417 leben (insbesondere ab Kommentar #10 wird’s interessant).

TL;DR: Es gibt keine Pläne, PGP or S/MIME zu integrieren. Existierende Lösungen wie OpenPGP.js oder email.js sind LGPL-lizensiert und damit inkompatibel zur Apache-Lizenz von Gaia.

Wo wir gerade von Bugs reden …

Mit Lösen von Bug #832700 zieht auch Private Browsing in Version 2.1 ein.

Smartphone-Markt vor großer Veränderung (deutsch) 101.10.
Infografik: Smartphone-Markt vor großer Veränderung | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Demo des IoT-Auswertung-Geräts zur Hausautomation, welches mit Firefox OS (auch wenn es wie Ubuntu aussieht?) betrieben wird:

Deutschland

Alcatel OneTouch Fire C schwarz für derzeit 79,00 EUR zzgl. Versand

Alcatel OneTouch Fire C weiß für derzeit 89,99 EUR zzgl. Versand

Alcatel One Touch Fire E Slate Handy schwarz für derzeit 104,99 EUR zzgl. Versand

Österreich

ZTE Open C grau für derzeit 99,00 EUR zzgl. Versand

Alcatel 6015X Fire E orange für derzeit 149,99 EUR zzgl. Versand

Alcatel 6015X Fire E slate für derzeit 149,99 EUR zzgl. Versand


October 13, 2014 05:54 PM

SeaMonkey (deutsch)

October 10, 2014

SeaMonkey (deutsch)

October 09, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS Smartphones bei MediaMarkt, weitere Geräte angekündigt

Firefox OS ist weiter auf dem Vormarsch und das auch im deutschsprachigen Raum: ab sofort können Smartphones mit Firefox OS auch bei MediaMarkt in Deutschland und Österreich erworben werden. Außerdem wurden weitere Smartphones angekündigt.

Die Anzahl an Händlern, die Smartphones mit Firefox OS im deutschsprachigen Raum vertreiben, wächst: MediaMarkt Deutschland bietet ab sofort das Alcatel One Touch Fire C in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von 89,99 Euro an. MediaMarkt in Österreich hingegen bietet zu einem Preis von 149,99 Euro das Alcatel One Touch Fire E in den Farben Slate (Grau) und Orange an. Vor kurzem hat auch der deutsche Online-Shop CW Mobile das Alcatel One Touch Fire E ins Angebot aufgenommen, welches mit Vertrag auch bei Congstar und O2 zu erwerben ist. In Österreich ist Hartlauer eine weitere Option, wo es das ZTE Open C gibt.

Es sind bereits 16 Smartphones mit Firefox OS erschienen und Mozilla hat heute die baldige Verfügbarkeit weiterer Geräte bekannt gegeben. So soll noch in diesem Monat das bereits vierte Smartphone mit Firefox OS in Indien erscheinen, nämlich von Zen Mobile. Ab Dezember soll schließlich KDDI ein neues Smartphone mit Firefox OS in Japan vertreiben. Es gibt Hinweise darauf, dass der Hersteller dieses Gerätes LG sein wird. Darüber hinaus wurden weitere baldige Marktstarts bereits bekannter Geräte in weiteren Ländern angekündigt.

October 09, 2014 09:07 PM

October 08, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 35 erscheint eine Woche später

In wenigen Tagen erscheint Firefox 33, aber die Planung ist natürlich schon etwas weiter. Und so steht nun fest, dass die Veröffentlichung von Firefox 35 um eine Woche nach hinten verschoben wird.

Auf Mozillas Veröffentlichungs-Zyklus von Firefox ist Verlass: alle sechs Wochen am Dienstag erscheint ein neuer Major-Release mit neuen Features. Aber eine Ausnahme gab es die letzten Jahre immer und so auch dieses Jahr: die erste Version nach Weihnachten erscheint später und damit auch alle darauffolgenden Versionen, die Entwicklung wird quasi um eine Woche verlängert, weil auch bei Mozilla über die Weihnachtsfeiertage naturgemäß weniger passiert als sonst. Konkret bedeutet dies eine Verlängerung der Nightly-Phase von Firefox 37, der Aurora-Phase von Firefox 36 sowie der Beta-Phase von Firefox 35, dessen finale Ausgabe statt am 6. Januar 2015 demnach voraussichtlich am 13. Januar 2015 erscheinen wird. Zunächst erscheint am kommenden Dienstag aber erst einmal Firefox 33.

October 08, 2014 01:05 AM

October 07, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS jetzt auch in Australien

Die Verbreitung von Firefox OS nimmt weiter zu. Nun kann auch in Australien ein Smartphone mit Firefox OS gekauft werden.

JB Hi-Fi ist der erste australische Händler, welcher ein Smartphone mit Firefox OS ins Angebot aufnimmt. Dort gibt es ab sofort das ZTE Open C für einen Preis von 99$ zu erwerben.

Beim ZTE Open C handelt es sich um ein Smartphone mit 4 Zoll Bildschirmdiagonale und WVGA-Auflösung (480 × 800 Pixel). Als Prozessor kommt eine Qualcomm Snapdragon 200 Dual Core CPU (Modell 8610) mit 1,2 GHz Taktfrequenz und Adreno 302 GPU zum Einsatz. Das Gerät besitzt 512 MB RAM, 4 GB internen Speicher und kann via MicroSD-Karte um bis zu 32 weitere GB Speicherkapazität erweitert werden. Die Auflösung der Kamera beträgt 3 Megapixel, die Kapazität des Akkus 1.400 mAh. Firefox OS ist in Version 1.3 installiert.

October 07, 2014 12:39 AM

October 06, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Matchstick, Flame Updates, Open Web Board

Erinnert ihr euch an die Meldung, dass es einen Streaming Stick auf Basis von Firefox OS geben wird? Diesen Monat wurde die Kampagne auf Kickstarter eröffnet – und ist mit über 300 % deutlich abgesichert. Jetzt muss die Produktion nur noch im ersten Quartal 2015 fertig gestellt werden…

Ich seh das ähnlich wie Frédéric Harper auf der Web Unleashed Conference: Zurück zu den Wurzeln und entwickeln von Anwendungen, die einfach tun. Falls ihr bei Firefox OS Apps findet, die sich nicht so verhalten, wie ihr euch das vorstellt, schreibt den Entwickler an. Im Marketplace ist oftmals eine Homepage oder gar eine E-Mail-Adresse hinterlegt.

Falls nicht, ihr findet meine Adresse im Impressum ;-)

Aber jetzt viel Spaß mit Aktuellem aus der Welt von Firefox OS:

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Deutschsprachiger Shop, der Alcatel One Touch Fire E Slate Handy schwarz anbietet – Danke, Sören!

Gonk definition of Raspberry Pi build target – Raspberry Pis sind ja allseits beliebt unter Bastlern :)


October 06, 2014 03:46 PM

Sören Hentzschel

Mozilla entfernt Plugin Finder Service aus Firefox

Mozilla entfernt den Plugin Finder Service aus Firefox. Damit bietet Firefox bei fehlendem Plugin nicht länger von selbst die Installation des entsprechenden Plugins an.

Plugins sind ein auslaufendes Konzept im modernen Web. Einmal mehr deutlich wird dies durch eine aktuelle Änderung in Firefox 35, die sich dadurch zeigt, dass Firefox nicht länger die Installation eines fehlenden Plugins anbietet, wenn dieses nicht gefunden wird. Der sogenannte Plugin Finder Service (PFS) wurde aus Firefox entfernt, alle offenen Bugs der Komponente Toolkit::Plugin Finder Service in Mozillas Bugtracker geschlossen und die Komponente deaktiviert. Damit liegt es an der Webseite selbst, sollte ein Plugin notwendig sein, gegebenenfalls zur Installation aufzufordern. Mit Mozillas Plugin-Check hat dies nichts zu tun, dieser funktioniert auch weiterhin wie gewohnt.

Plugin Finder Service
Bildquelle: support.mozilla.org

October 06, 2014 12:15 AM

October 05, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Marketplace: Firefox Accounts ersetzen Mozilla Persona

Im Firefox Marketplace melden sich Nutzer bislang über Mozilla Persona an. Dies wird sich bald ändern, dann erfolgt der Login stattdessen über den Firefox Account.

Mozilla plant noch in diesem Monat die Umstellung von Mozilla Persona auf Firefox Accounts im Firefox Marketplace. Bestehende Nutzer müssen lediglich dieselbe E-Mail-Adresse für den Firefox Account wie für Mozilla Persona nutzen, damit abgesehen von der Login-Methode alles beim Alten bleibt. Wer noch keinen Firefox Account besitzt, kann sich in der Zwischenzeit schon einmal kostenlos einen registrieren. Der Firefox Account wird für verschiedene Mozilla-Dienste genutzt, unter anderem Firefox Sync, Firefox Hello und Find My Device.

October 05, 2014 11:33 AM

October 03, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: KDDI kündigt Open Web Board an

Das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI hat die sogenannte Creative Platform, bestehend aus dem Open Web Board genannten Stick sowie der Software Gluin, angekündigt.

Die Creative Platform erlaubt die Verbindung verschiedener elektronischer Geräte mit Hilfe von Webtechnologie. Die Kombination besteht aus einem Firefox OS-Stick, dem Open Web Board, sowie einer Software, die auf den Namen Gluin hört. Das Open Web Board verbindet verschiedene elektronische Geräte, Gluin ist das dazugehörige Entwicklungswerkzeug für den Desktop-Browser. Der Stick bietet Unterstützung für Near Field Communication (NFC), Bluetooth Low Energy (BLE) und ein Zigbee-Modul, welches die Verbindung mit einer Reihe von Geräten mit eingebetteten Systemen erlaubt.

KDDI wird ab Ende Oktober auf Entwickler-Events kostenlos Open Web Boards zur Verfügung stellen. Am 5. Oktober soll eine Webseite an den Start gehen, auf welcher kommende Entwickler-Events angekündigt werden und auf der Entwickler Ideen austauschen können. Mozilla Japan wird die Creative Platform im Rahmen des Mozilla Open Web Days am 5. Oktober in Tokio demonstrieren.

KDDI Creative Platform

Update 06.10.2014: Das Open Web Board hat folgende Spezifikationen: Eine Rockchip RK3066 Dual Core CPU (ARM Cortex A9), 1 GB Arbeitsspeicher, 8 GB interner Speicher, Firefox OS 1.4. Die Abmessungen betragen 97 × 33 × 6mm.

Update 13.10.2014: Video ergänzt:

October 03, 2014 09:34 PM

October 02, 2014

Sören Hentzschel

Firefox für Windows 64-Bit: Beta-Version im November?

Firefox als 64-Bit-Version für Windows, als Nightly-Version seit Jahren verfügbar, aber nicht darüber hinaus. Das könnte sich nun sehr bald ändern; bereits im November könnte es Beta-Versionen der 64-Bit-Variante für Windows geben.

Anfang Juni hatte Mozilla ein Update zum Status der 64-Bit-Version von Firefox für Windows kommuniziert. Seit dem ist etwas ruhig um das Thema geworden, nun gibt es neue Informationen. Demnach habe man für die 9. November-Kampagne das Ziel, Aurora- sowie Betaversionen von Firefox 64-Bit für Windows zum Testen zu haben. Mit dem 9. November ist der zehnte Geburtstag von Firefox seit dem Erscheinen von Version 1.0 gemeint, zu dessen Anlass es auch ein Update mit neuem Privatsphäre-Feature geben wird.

Weiter ist auf der Mozilla Wiki-Seite von verschiedenen Phasen die Rede. In der ersten Phase der Unterstützung soll es ein separates Installationspaket für die 64-Bit-Version geben und Firefox kein Adobe Flash unterstützen und auch einen Großteil der Binärkomponenten beinhaltenden Add-ons nicht. Dabei wird es kein automatisches Update von der 32-Bit-Version geben, interessierte Nutzer müssen sich die 64-Version also neu herunterladen, wenn sie diese Version testen wollen. In Phase 2 soll es einen universalen Installer geben, Flash entweder in Form von Shumway oder in Form der 64-Bit-Version von Adobe Flash unterstützt und die Unterstützung von Add-ons verbessert werden. In der dritten Phase soll es schließlich automatische Updates geben, mit der Möglichkeit des Opt-Outs, um bei der 32-Bit-Version zu bleiben. Als Veröffentlichungszeitpunkt wird Firefox 37 vorgeschlagen, welcher nach aktueller Planung am 31. März 2015 erscheinen wird.

Natürlich sind keine dieser Informationen verbindlich und es kann am Ende anders kommen, doch sieht so der aktuellste bekannte Stand zum Thema Firefox 64-Bit für Windows aus.

October 02, 2014 09:57 PM