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Planet Mozilla (de)

July 23, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 33 lässt kopierte Texte nach Schließen Privater Fenster nicht mehr vergessen

Bislang hat Firefox nach dem Schließen Privater Fenster das System Texte vergessen lassen, welche in einem Privaten Fenster kopiert worden sind. Dieses Verhalten ändert sich mit Firefox 33.

Private Fenster sind Firefox-Fenster, welche keine Chronik oder sonstige Spuren beim Surfen hinterlassen. Hat man in einem solchen Privaten Fenster Text einer Webseite kopiert und das Private Fenster anschließend geschlossen, dann wurde der kopierte Inhalt von Firefox verworfen. Dabei handelte es sich um keinen Fehler, sondern um eine ganz bewusste Entscheidung. Für einige Firefox-Nutzer war dies eher störend, so dass Mozilla das Verhalten in Firefox 33 nun geändert hat und Firefox den Inhalt der Zwischenablage auch nach dem Schließen Privater Fenster nicht mehr verwirft. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man Firefox keine Chronik anlegen lässt – bei dieser Einstellung befindet sich Firefox in einer Art permanentem Privaten Modus, welcher sich genauso verhalten hat und von dieser Änderung betroffen ist.

July 23, 2014 09:51 PM

July 22, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 31, Firefox Mobile 31 und Thunderbird 31

Mozilla hat neue Versionen von Firefox und Thunderbird veröffentlicht. Beide neuen Programmversionen sind von besonderer Bedeutung, so stellt Firefox 31 die Basis für die nächsten 54 Wochen Firefox ESR dar, Thunderbird 31 ist das erste Major-Update seit Thunderbird 24 vor einem Jahr.

Neue Basis für Version mit Langzeitunterstützung

Firefox ESR bezeichnet die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung, genauer gesagt geht ein ESR-Zyklus 54 Wochen oder anders gesagt neun Major-Releases lang. Dies schließt zwei Versionen Überlappung ein, welche Unternehmen Zeit zur Umstellung gibt, ohne auf Sicherheits-Updates verzichten zu müssen. So wurde neben Firefox 31, der neuen Basis für Firefox ESR, auch noch eine Version Firefox ESR 24.7 veröffentlicht, mit Firefox 32 und Firefox ESR 31.1 wird in sechs Wochen auch noch Firefox ESR 24.8 erscheinen. Spätestens mit dem Erscheinen von Firefox 32 weitere sechs Wochen später sollten alle Nutzer von Firefox ESR 24.x dann auf Firefox ESR 31.2 umsteigen.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Das Wichtigste wieder zuerst: Firefox 31 schließt gegenüber der Vorversion elf Sicherheitslücken, davon drei von Mozilla als besonders kritisch eingestuft. Alleine dies macht Firefox 31 bereits zum Pflicht-Update für alle Firefox-Nutzer. Aber auch darüber hinaus verbessert Firefox 31 die Sicherheit: So bringt die neue Firefox-Version einen Malware-Schutz für Downloads sowie eine neue Zertifikatsverifizierung, welche robuster und besser wartbar als die bisherige Bibliothek sein soll.

Weitere Neuerungen der Desktop-Version von Firefox

Die Verbesserungen von Firefox 31 für Windows, OS X und Linux beschränken sich nicht auf Verbesserungen der Sicherheit. So gibt es auf der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, nun ein Suchfeld, Firefox 31 unterstützt die Kindersicherung Prefer:Safe und bringt viele neue Funktionen für Entwickler, wie unter anderem einen Add-on-Debugger und einen Canvas-Debugger, eine Pipette zum Herauspicken von Farben auf Webseiten oder ein editbares Box-Modell. Einen kompletteren Überblick bietet hacks.mozilla.org. Auf Webstandard-Front ist vor allem die Aktivierung von WebVTT, navigator.sendBeacon() sowie CSS-Variablen erwähnenswert. Firefox 31 unterstützt außerdem (standardmäßig noch deaktiviert) genügend vom Media Source Extensions Standard für das Video-Portal YouTube und bietet ein neues Design für about:preferences (noch nicht abgeschlossen).

Download Mozilla Firefox 31 für Microsoft Windows, Apple Mac OS X und Linux

Firefox Mobile 31 für Android

Auch die Android-Version von Firefox erhält die Plattform-Verbesserungen der Desktop-Version sowie Bugfixes und Sicherheitsupdates. Das mit Firefox 30 eingeführte Hub (die Panels auf der Startseite) wurde weiter verbessert, auch ein Ändern der Reihenfolge der Panels ist nun möglich. Die Ansicht der synchronisierten Tabs kann nun per Wischgeste aktualisiert werden. Firefox Mobile 31 ist die letzte Firefox-Version für Android 2.2, neue Systemvoraussetzung ist Android 2.3 oder höher.

Download Mozilla Firefox Mobile 31 für Android

Thunderbird 31

Thunderbird-Nutzer freuen sich über den ersten Major-Release seit Thunderbird 24. Eine ausführliche Vorstellung der Neuerungen gegenüber Thunderbird 24 wird in den nächsten Wochen folgen.

Download Mozilla Thunderbird 31

July 22, 2014 09:35 PM

July 21, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Firefox OS goes India, mozjpeg und Hands On

Während ich also mich mit Gleitkomma-Ungenauigkeiten bei JavaScript rumschlage, biete ich euch hier Lesestoff der vergangenen Woche. Viel Wind erzeugte die Ankündigung, man wolle weiter expandieren und die Alternative zum Chromecast-Stick noch dieses Jahr auf den Markt bringen. So viele, dass ich mich entschlosse, einige bewusst nicht aufzunehmen, um andere Inhalte auch noch zu Geltung kommen zu lassen ;-)

Indien ist auch gerade angesagt. So ist eine Nutzerstudie erstellt worden und es kündigt sich Konkurrenz von Jolla an.

Anfang letzte Woche stellte CTO Dr. Andreas Gal auch eine verbesserte JPEG-Kompression mozjpeg 2.0 vor – diese wird derzeit von Facebook getestet, um das Nutzererlebnis zu verbessern.

Aber lest selbst!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

 

O2 E-Shop: Alcatel Onetouch Fire E (149,00 EUR ohne Vertrag, derzeit vergriffen)

Alcatel OneTouch Fire E orange (129,99 EUR ohne Vertrag, lieferbar)


July 21, 2014 08:58 PM

Sören Hentzschel

Firefox Mobile 31 letzter Release für Android 2.2 und ARMv6

Information für Nutzer von Firefox Mobile auf Android 2.2 und von ARMv6-Geräten: Mozilla stellt die Unterstützung ein, Firefox Mobile 31 wird die letzte Firefox-Version sein, welche Android 2.2 und ARMv6 noch unterstützt.

Android 2.2 aka Froyo ist schon mehr als vier Jahre alt. Mozilla wird diese Android-Version in Zukunft nicht mehr unterstützen. Genauer gesagt wird Firefox Mobile 31 die letzte Firefox-Version sein, welche noch auf Android 2.2 läuft. Neue Systemvoraussetzung dann wird Android 2.3 aka Gingerbread oder höher sein. Mit Firefox Mobile 31 endet nicht nur die offizielle Unterstützung, Firefox Mobile wird lange darüber hinaus auch nicht mehr lauffähig sein, da Mozilla aktiv die Unterstützung für Android 2.2 ab Firefox Mobile 33 aus dem Produkt entfernt. Für Nutzer, welche tatsächlich noch eine solch alte Android-Version im Einsatz haben, plant Mozilla die Einführung einer auf Firefox Mobile 31 basierenden ESR-Version. Dies verlängert die Lebenszeit von Firefox auf Android 2.2 noch mal um ein weiteres Jahr, aber eben ohne weitere Neuerungen zu erhalten.

Update 23.07.: Sicherheitsupdates für Android 2.2-Nutzer wird es nur für ein halbes und nicht für ein volles Jahr geben, im Januar 2015 endet die Unterstützung endgültig. Darüberhinaus bedeutet dies auch das Ende der Unterstützung der ARMv6-Architektur. Beides zusammen würde lediglich einen Prozent der Nutzer von Firefox Mobile für Android ausmachen und auch davon nutze nur ein Bruchteil den Mozilla-Browser regelmäßig.

July 21, 2014 08:44 PM

July 20, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla liefert Update-Hotfix für Nutzer alter Firefox-Versionen aus

Mozilla hat damit begonnen, Update-Hotfixes für Firefox-Nutzer auszuliefern, welche auf alten Firefox-Versionen festsitzen, um diese auf aktuelle Firefox-Versionen zu bekommen.

Wie bereits vor zwei Monaten angekündigt, hat Mozilla nun damit begonnen, per Hotfix Add-on Firefox-Nutzer auf aktuelle Versionen zu bekommen, bei denen das automatische Update nicht ordnungsgemäß funktioniert. Rund zwei Prozent der Firefox-Nutzer sollen auf alten Versionen festhängen, was vor allem ein großes Sicherheits-Problem ist.

Das Hotfix Add-on umgeht den integrierten Update-Mechanismus von Firefox und lädt im Hintergrund das komplette Installationspaket herunter und führt dieses aus. Anwendung findet der Update-Hotfix dabei nur unter bestimmten Bedingungen: Es muss mindestens Firefox 10 installiert sein und das Add-on wird auch nur bis einschließlich Firefox 28 installiert, es müssen x86-Installationen von Firefox sein, welche auf Windows XP SP2 oder höher laufen und den Release-Updatekanal nutzen. Bei Partner-Versionen findet der Hotfix ebenfalls keine Anwendung. Und selbstverständlich findet dieses automatische Update lediglich dann statt, wenn der Nutzer automatische Updates nicht über die Einstellungen deaktiviert hat (was aber sowieso keinem Nutzer empfohlen werden kann), Mozilla führt also auch in Zukunft keine Zwangs-Updates durch, sondern respektiert den Wunsch des Nutzers. Wenn Nutzer mit aktiviertem automatischen Update allerdings eine alte Firefox-Version nutzen, dann ist es naheliegend davon auszugehen, dass diese die neuste Version nutzen wollen und ein technisches Problem haben, welches das Update verhindert.

July 20, 2014 03:28 PM

July 19, 2014

Michael Speier

#writinghelps: #Whistleblower – #IRC – #ChatZilla – #SSL – #NSA – #GCHQ – #BND – SeaMonkey Tutorial: Ein sicherer Chat?! Teil 1

Liebe Leserinnen und Leser,

ChatZillanach langer Zeit präsentiere ich euch wieder einmal ein Tutorial! Allerdings wird dieses auf zwei Teile verteilt, wobei der zweite Teil eventuell erst in ein paar Tagen erscheinen wird. Dieser wird auch bebildert sein, da man in ChatZilla doch einige Einstellungen vornehmen kann! Wie bei meinen Artikeln hier üblich recherchiere ich nebenbei speziell zu diesem Thema, so daß alles entsprechend tagesaktuell ist.

Wie allgemein ja inzwischen bekannt spionieren die Geheimdienste wie NSA, GCHQ, BND, MAD, CDU, CSU und keine Ahnung wer noch so ziemlich alles aus, soweit es ihre Möglichkeiten erlauben.  Auch der Chat via Skype, ICQ, WhatsApp oder so gehören zu den Dingen, die davon betroffen sind. Aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, daß ich mich endlich auch um dieses Thema kümmere und deswegen dieses Tutorial schreibe!

Natürlich kann weder ich noch sonst jemand garantieren, daß man beim Chat nicht abgehört wird. Aber man kann und soll es den Geheimdiensten so schwer wie nur eben möglich machen, damit privates eben wirklich privat bleibt. Was bitte geht es denn diese Idioten an, worüber z. B. meine (nicht vorhandene) sexy Nachbarin und ich so untereinander schreiben? Nichts, folglich muß ich dafür Gegenmaßnahmen ergreife!

Am einfachsten geht das natürlich, wenn man dafür seinen eigenen gesicherten Chat-Room verwendet. Das klingt jetzt schwer, ist es aber gar nicht, im Gegenteil! Wenn ihr wie ich SeaMonkey verwendet, dann braucht ihr hierzu nicht einmal etwas installieren. Da dieses Tutorial aber wie immer auch für Firefox und Thunderbird gelten soll kommt hier der Link zum benötigten Add-on:

ChatZilla

Das ist alles, was ihr benötigt. Alles andere ist reine Einstellung, die ich hier erklären möchte. Ich muß allerdings dazu sagen, daß das Ganze ähnlich auch mit anderen Programmen funktioniert! Passend dazu gibt es bei Wikipedia auch eine Liste mit entsprechenden Programmen, wobei es da allerdings einen gewaltigen Fehler gibt. Es können nämlich nicht alle der dort erwähnten Clients verschlüsseln, ganz besonders negativ fällt hierbei Opera auf. Deren IRC-Client kann mit Verschlüsselung ebenso wenig anfangen wie ihr Mail-Client, wie man unter Anderem auch hier nachlesen kann. Opera hat hier in beiden Fällen gewaltig etwas verpennt, es geht nämlich bis heute nicht!

Einige von euch werden sich jetzt ganz sicher fragen: “IRC? WTF???” Kaum jemandem ist nämlich bekannt, daß sie entsprechende Möglichkeiten längst auf ihrem Rechner installiert haben. Bestes Beispiel sind hier tatsächlich SeaMonkey und Opera, welche schon immer einen IRC-Client integriert haben! Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das bei Opera noch der Fall ist. Doch fangen wir nun einmal an.

 

Die Installation!

Ich nehme einmal an, daß ich hierzu keinem von euch etwas erklären muß. ChatZilla ist ein Add-on wie andere auch, nur funktioniert das Teil eben mit SeaMonkey, Firefox und tatsächlich auch mit Thunderbird! Hier macht sich auch schon wieder der Vorteil der Suite bemerkbar, man braucht entsprechende Add-ons nur einmal installieren.

(Besonderes Augenmerk sei hier Adblock gewidmet, welches sich als extremer Resourcenfresser bemerkbar macht! Als Anwender von Firefox und Thunderbird (ja, das funktioniert auch dort!) ist man damit doppelt bestraft, bei SeaMonkey muß man es nur einmal installieren. Dieser Speicherverbrauch gilt übrigens auch für Adblock Edge und andere Kopien des Add-ons, da die Schuld hierfür bei Mozilla selbst liegt!)

Über den obigen Link installiert ihr euch also ChatZilla, welches ihr nach einem Neustart von Firefox/Thunderbird im Menü “Extras” finden solltet, soweit mir das richtig in Erinnerung ist. Bei SeaMonkey ruft ihr ChatZilla immer über das Menü “Fenster” auf, egal ob aus dem Browser, dem Mail-Client, dem Composer, dem Adreßbuch oder aus ChatZilla selbst. Wenn ihr auch Lightning und das Add-on Lightbird installiert habt, dann könnt ihr ChatZilla auch von dort aus über das Menü “Fenster” aufrufen. Ja, schon wieder ein ganz dicker Punkt für SeaMonkey! :mrgreen:

 

Einrichten!

Öhm… Eigentlich war es das schon. Wenn jemand einen Chatroom hat, dann könnt ihr ChatZilla bereits verwenden! Ihr müßt euch nur einen Namen geben, damit ist auch schon alles erledigt. Dafür gebt ihr unten im Eingabefeld “/nick (euren Nicknamen) ein, das ist alles. Wenn alles klappt, dann könnt ihr auch schon Chatten. Ihr könnt natürlich euren Nicknamen registrieren, das geht mir dem Befehl “/msg NickServ register PASSWORT EMAIL”. Im Falle meines Chatrooms seid ihr dann bei freenode registriert, welches derzeit wohl das größte IRC-Netzwerk ist. Ihr könnt das ja mal testen, indem ihr auf meinem eigenen gesichertem Chatroom vorbei schaut. Den kann man auch über das Icon TmoWizard's gesicheter Chatroom rechts in der Sidebar erreichen, dort ist er nämlich schon seit mehreren Jahren zu finden!

(Mein Rechner bekommt hier gerade die Krise! BOINC, YaCy und VirtualBox sind wohl doch etwas viel auf einmal, es läuft ja anderes auch noch im Hintergrund!)

Hier geht es nun los, da Freenode natürlich nicht das einzige IRC-Netzwerk ist. Die Registrierung gilt aber immer nur für das jeweilige Netzwerk, bei QuakeNet oder anderen Netzen müßt ihr euch extra anmelden! Erwähnt sei hierbei, daß es für Mozilla ein eigenes Netzwerk gibt. Das Problem ist hier nun, daß jedes IRC-Netzwerk eigene Kanäle (Channels) bietet. Es ist nämlich so, daß dort jeder seinen eigenen Channel eröffnen kann! Dies funktioniert über den Befehl “/join #Name-des-Chatroom”, womit man auch schon bestehende Channels betreten kann. Diesen könnt ihr dann mit “/msg ChanServ register #Chatraum PASSWORT CHANNELSCHREIBUNG” auf euren Namen registrieren.

 

Gesichert!

Nun kommen wir an den Punkt, bei welchen viele Leute versagen! Wir sichern unseren Chat nun per TLS/SSL ab, was eigentlich selbst der größte Depp kann. Zur Verdeutlichung hier ein Beispiel:

  • ungesichert: irc://Server-Name/Channel
  • gesichert: ircs://Server-Name:7070/Channel

Ja, ihr seht richtig: Ein Buchstabe, ein Doppelpunkt und vier Zahlen genügen, damit ihr einen gesicherten Chat habt!

  • Problem 1: Wie schon weiter oben erwähnt kann das nicht jeder IRC-Client, mit Opera hat sich die Verschlüsselung erledigt.
  • Problem 2: Man kann den eigentlich gesicherten Chatroom auch ohne Verschlüsselung betreten! 8-O

Gerade der zweite Punkt ist natürlich äußerst fatal, da hierdurch das ganze Konzept der Sicherheit über den Haufen geworfen wird! Andererseits ist es dadurch allerdings auch möglich, daß z. B. Benutzer von Opera den Raum betreten können. Ihr solltet also immer darauf achten, daß ihr einen Channel mit “ircs:” betretet! Außerdem solltet ihr euren eigenen Channel immer nur mit dem entsprechenden Link weiter geben bzw. auf eurer Website einfügen, so daß ein Besucher automatisch per SSL gesichert euren Chatroom betreten kann.

 

Mein Fazit:

Dieser erste Teil des Tutorials hat euch gezeigt, wie man mit einem einfachen Add-on einen eigenen verschlüsselten Chatroom einrichten kann. Leider mußte ich auch erwähnen, daß man diese Verschlüsselung ohne Schwierigkeiten umgehen kann! Im zweiten Teil werde ich noch weiter darauf eingehen, denn beim IRC kann man auch auf einfache Art und Weise mit einzelnen Personen eines Chatrooms rein privat chatten.

Ich werde euch dann entsprechend mit Screenshots zeigen, welche Möglichkeiten ChatZilla noch so bietet. Beispielsweise wie ihr automatisch beim Start euren Chatroom betreten könnt, so daß ihr das nicht dauernd von Hand erledigen müßt. Fürs erste genügt es allerdings, was ihr hier gelernt habt. Ihr könnt nun euren eigenen verschlüsselten Chatroom eröffnen und ihn registrieren, ebenso könnt ihr euch einen Nicknamen zulegen und diesen ebenfalls registrieren.

 

Viele nächtliche Grüße nun aus dem Backofen in TmoWizard’s Castle zu Augsburg, 30° C habe ich derzeit um 23:40 Uhr hier!

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

July 19, 2014 09:41 PM

Sören Hentzschel

Mozilla integriert OpenH264 Video Codec von Cisco in Firefox 33

Mozilla integriert Ciscos OpenH264-Codec für WebRTC-Kommunikation in Firefox 33, genauer gesagt in Form eines automatischen Downloads eines sogenanntes Gecko Media Plugins, einer neuen Form von Plugins in Firefox.

Als Cisco vor einigen Monaten bekannt gegeben hat, dass man seine Implementierung des H.264-Codecs unter einer Open Source-Lizenz veröffentlichen wird, hatte Mozilla angekündigt, den OpenH264 Codec in Firefox für WebRTC bereitzustellen. Dem folgen nun Taten, kurz nach dem Start der aktuellen Nightly-Version von Firefox 33 lädt Firefox automatisch ein Plugin mit dem Namen OpenH264 Video Codec provided by Cisco Systems, Inc. 1.0 herunter, welches als Video-Codec für WebRTC-Kommunikation zur Verfügung steht. Bei diesem Plugin handelt es sich um ein sogenanntes Gecko Media Plugin (GMP). Ein GMP ist eine neue Art von Plugins in Firefox für autorisierte Drittanbieter-Codecs wie eben OpenH264 sowie Encrypted Media Extensions Content Decryption Modules (EME CDMs) wie das von Adobe, für welches sich Mozilla entschieden hat. Das OpenH264 Plugin kann über den Add-on Manager aktiviert respektive deaktiviert werden und erhält automatische Updates über die Server von Cisco Systems. Für Cisco ist die kostenlose Bereitstellung des Codecs nicht ohne Kosten, die Kosten dafür liegen aktuell bei um die 6,5 Millionen Dollar pro Jahr.

July 19, 2014 01:21 PM

July 18, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: Marktstart in weiteren Ländern angekündigt

Congstar hat gestern den Verkauf des Alcatel One Touch Fire begonnen, zeitgleich hat mit O2 der zweite deutsche Mobilfunkanbieter Firefox OS mit ins Portfolio aufgenommen. Mozilla hat nun den Marktstart von Firefox OS in weiteren Ländern angekündigt.

Firefox OS wird weiter expandieren. Nachdem Telefónica über die Marke O2 und die Deutsche Telekom über die Marke Congstar nun das Alcatel One Touch Fire E in Deutschland anbieten, wird die Deutsche Telekom in den kommenden Monaten Geräte mit Firefox OS in Kroatien, Tschechien, Mazedonien sowie Montenegro einführen. In diesem Monat noch soll Firefox OS in Frankreich mit dem ZTE Open C Premiere feiern.

Aber nicht nur der Markt in Europa wächst. Bis zum Ende des Jahres möchte Telefónica Smartphones mit Firefox in ganz Lateinamerika anbieten. Seit kurzen sind in dieser Region außerdem das ZTE Open C sowie das ZTE Open II verfügbar. Auch América Movil möchte bis zum Ende des Jahres sein Angebot in Lateinamerika erweitert haben.

Mit Spice und Intex gibt es zwei Hersteller, welche bereits in Kürze ganz besonders günstige Geräte in Indien anbieten werden. Bis Ende des Jahres möchte auch Telenor in Asien Smartphones mit Firefox OS einführen. Auch Chunghwa Telecom, der größte Betreiber in Taiwan, hat bereits seine Unterstützung zugesichert.

Mozilla erwähnt in seinem Blog-Artikel noch einmal die Zusammenarbeit mit Panasonic, mit denen man an SmartTVs mit Firefox OS arbeitet, außerdem werde Abitcool ein HDMI-Streaming-Gerät mit Firefox OS vorstellen.

Ausgewählte Zitate (mehr im Blog-Artikel von Mozilla):

„ Als einzige wirkliche Open-Source-Plattform hat Firefox OS Anwender, Entwickler und Branchenvertreter von den Fesseln der Gatekeeper des geschlossenen mobilen Systems befreit. Jetzt weiten wir unser Vorhaben auf neue Regionen, Geräte und weitere Lebensbereiche der Nutzer aus. Neue Formfaktoren werden entstehen.“

Andreas Gal, CTO bei Mozilla

,,Telefónica ist entschlossen, den Nutzern die Kontrolle und Freiheit über Inhalte und Privatsphäre zurückzugeben. Für dieses Ziel ist Firefox OS ist das beste Ökosystem.“

Francisco Montalvo, Group Director of Devices bei Telefónica

„ZTE hat längst das Potenzial von Firefox OS erkannt, eine der wichtigsten Plattformen weltweit zu werden, die den Nutzern ein einzigartiges Mobilfunkerlebnis bietet.“

Adam Zeng, CEO Mobile Devices bei ZTE

„Mit den großen Betreibern und Hardware-Herstellern im Rücken hat Firefox OS die Stärke erlangt, sich als Plattform in den Schlüsselregionen zu etablieren und auch den großen Spielern im Softwarebereich die Stirn zu bieten.“

Neil Mawston, Executive Director Global Wireless Practice bei Strategy Analytics

July 18, 2014 12:02 AM

July 17, 2014

Sören Hentzschel

YouTube schaltet Flash-Player für Nutzer von Firefox 33+ ab

Nutzern von Firefox 33 und höher steht, wo möglich, ab sofort nur noch der HTML5-Player von YouTube zur Verfügung. Google hat den Flash Player von YouTube für Nutzer von Firefox 33+  abgestellt.

Dass die Zukunft von Videos im Internet nicht bei Flash, sondern bei HTML5 liegt, das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Google geht dabei aggressiv vor und hat die Möglichkeit für Nutzer von Chrome und Firefox 33+ abgeschaltet, zwischen dem HTML5- und dem Flash-Player umzuschalten. YouTube wird nun immer, sofern möglich, die HTML5-Version der Videos laden. Aktuell nicht davon betroffen zu sein scheinen Nutzer von Firefox bis einschließlich Version 32, Opera, Safari und Internet Explorer, dort gibt es nach wie vor die Möglichkeit für den Nutzer, zwischen HTML5 und Flash zu wechseln.

Problematisch für Firefox-Nutzer ist in diesem Zusammenhang, dass die Media Source Extensions (MSE) zwar bereits weitestgehend unterstützt werden, aber sich bislang noch auf WebM-Videos beschränken und standardmäßig deaktiviert sind, da die Implementierung des Standards, an dem Google maßgeblich beteiligt war, noch nicht abgeschlossen ist. Ohne aktivierte MSE stehen aber nicht alle Video-Auflösungen zur Verfügung. Aktiviert können die MSE über about:config werden, indem der Schalter media.mediasource.enabled per Doppelklick auf true geschaltet wird.

July 17, 2014 08:46 AM

July 16, 2014

Sören Hentzschel

Thunderbird 33 merkt sich besuchte Webseiten

Thunderbird bekommt ein Feature von Firefox spendiert, welches für einen Browser wohl unverzichtbar und auch in einem E-Mail-Client sehr praktisch sein kann: Das Markieren von Links bereits besuchter Webseiten in einer anderen Farbe.

Dass Links auf Webseiten, sofern nicht anders vom Webdesigner vorgegeben, in einer anderen Farbe erscheinen, wenn eine Webseite durch den Nutzer bereits besucht worden ist, das erachten wir als vollkommen selbstverständlich. Mozillas E-Mail-Client Thunderbird konnte das bislang nicht, doch das wird sich ändern: Thunderbird bekommt die aus Firefox bekannte Places-Datenbank aktiviert und wird damit um die Fähigkeit erweitert, sich zu merken, welche Webseiten bereits besucht worden sind und welche nicht. Links zu bereits besuchten Webseiten erscheinen dann in E-Mails in einer anderen Farbe, welche über die Thunderbird-Einstellungen konfiguriert werden kann. Natürlich fehlt es auch nicht an einem Menüpunkt, um die Chronik zu löschen. Eine Option, wie aus Firefox bekannt, die Chronik automatisch bei Beenden von Thunderbird löschen zu lassen, soll folgen.

Die Neuerung ist in den aktuellen Daily-Versionen von Thunderbird, Versionsnummer 33, implementiert. Der nächste große Major-Release wird Thunderbird 31 sein, was bedeutet, dass Nutzer der finalen Thunderbird-Versionen erst mit Thunderbird 38 in den Genuss dieser Neuerung kommen werden, da neue Major-Versionen alle 54 Wochen mit siebenfachem Versionsnummernsprung veröffentlicht werden, dazwischen erscheinen lediglich Beta-Versionen.

July 16, 2014 11:39 PM

O2: Vorverkauf des Alcatel One Touch Fire E startet morgen

Nach Congstar wird auch O2 Smartphones mit Firefox OS in Deutschland vertreiben. Der Vorverkauf des Alcatel One Touch Fire E startet morgen, verfügbar ist das neue Smartphone ab Anfang August.

Die Telefónica-Marke O2 wird morgen den Vorverkauf des Alcatel One Touch Fire E über die O2-Webseite sowie in allen O2-Shops starten. Damit ist O2 neben Congstar der zweite Mobilfunkbetreiber in Deutschland, welcher Smartphones mit Firefox OS ins Portfolio mit aufnimmt. Verfügbar soll das Smartphone ab Anfang August sein.

O2 wird das Alcatel One Touch Fire E in Kombination mit einem Vertrag zu einem Preis von 29 Euro anbieten. Congstar hat derweil den ursprünglich für den 23. Juli angekündigten Verkaufsstart ebenfalls auf den morgigen Tag gelegt. Vielleicht Zufall, vielleicht nicht, in jedem Fall verspricht dies einen spannenden Wettbewerb, was letztlich nur im Interesse der Kundschaft sein kann.




Video auf YouTube ansehen

Alcatel One Touch Fire Vergleich

July 16, 2014 10:05 AM

July 15, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla stellt mozjpeg 2.0 fertig, Facebook investiert in Entwicklung

Vor wenigen Monaten hat Mozilla mozjpeg vorgestellt, einen Encoder für JPEG-Grafiken, welcher geringere Dateigrößen und damit schnellere Ladezeiten von Webseiten ermöglichen soll. Mozilla hat nun Version 2.0 fertig gestellt, außerdem investiert Facebook in die weitere Entwicklung.

Anfang März hat Mozilla mozjpeg erstmals vorgestellt. Mozjpeg basiert auf libjpeg-turbo und soll unter Beibehaltung größtmöglicher Kompatibilität zu bestehenden JPEG-Decodern eine verbesserte Kompression und damit kleinere Dateigrößen bieten. Weitere Details zur Motivation hinter mozjpeg liefert der Ankündigungs-Artikel zu mpzjpeg 1.0.

Mit der neuen Version mozjpeg 2.0 soll die Dateigröße von JPEG-Bildern im Vergleich zu libjpeg-turbo ohne Kompatibilitätsverluste um durchschnittlich fünf Prozent geringer sein, für einige Bilder könne der Unterschied noch größer sein. Die wichtigste Neuerung gegenüber der Vorversion ist eine Trellis-Quantisierung sowohl für Baseline- als auch für progressive JPEG-Dateien. Mozjpeg 1.0 hatte lediglich die Kompression progressiver JPEG-Dateien verbessert.

In diesem Zusammenhang hat Mozilla außerdem bekannt gegeben, dass Facebook mozjpeg 2.0 testet, um die Kompression der Bilder auf Facebook zu verbessern, und 60.000 Dollar in die Weiterentwicklung mozjpeg 3.0 investiert. Außerdem hat Mozilla eine aktualisierte Studie veröffentlicht, welche sich mit WebP, JPEG XR und EVC-MSP im Vergleich zu JPEG hinsichtlich Kompressionseffizienz beschäftigt. Im Vergleich zur im letzten Oktober veröffentlichten Studie nutzt diese unter anderem aktuellere Versionen der entsprechenden Encoder und nimmt nun auch mozjpeg mit in den Vergleich auf.

July 15, 2014 09:02 PM

July 14, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Mozilla Festival Ost-Afrika, Marktanteile, Indien

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Monday Sparks.
Gleich vorweg: Ich würde mich freuen, wenn ihr das Mozilla-Festival in Ost-Afrika möglich machen könntet. Es läuft noch eine IndieGoGo-Kampagne für 13 Tage. Daneben blickt die Community gerade nach Indien, wo sich Mozilla vom 25USD-Smartphone einen Zuwachs an Marktanteilen erhofft. Denn beim Browser sieht es zusehends schlechter aus.

Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)


July 14, 2014 02:28 PM

July 12, 2014

Sören Hentzschel

Was machen eigentlich Electrolysis (e10s) und Shumway?

Mozilla arbeitet an verschiedenen Großprojekten, welche irgendwann Einzug in Firefox erhalten sollen. Zwei davon sind Electrolysis und Shumway, eine Multi-Prozess-Architektur für Firefox sowie eine Flash Player-Alternative basierend auf Webtechnologien. Dieser Artikel soll einen ganz groben Überblick darüber geben, wann wir mit der Aktivierung beider Neuerungen rechnen können.

Neben der neuen Browser-Engine Servo gehören Electrolysis (e10s) und Shumway mit zu den spannendsten Groß-Projekten, an denen Mozilla derzeit arbeitet. Mozilla steckt in diesem Jahr vermehrt Ressourcen in Electrolysis, dennoch wird bis zur Fertigstellung noch ein wenig Zeit vergehen. Mozilla-Entwickler Chris Peterson hat eine vorläufige Roadmap zusammengetragen, welche davon ausgeht, dass man Electrolysis und Sandboxing bis zum Pwn2Own 2015 bereit haben möchte. Beim Pwn2Own handelt es sich um einen jährlich stattfindenden Wettbewerb, bei welchem das Finden von Sicherheitslücken in verschiedenen Produkten hoch bezahlt wird. Alleine die Sicherheitsexperten des französischen VUPEN haben beim Pwn2Own 2014 über 400.000 Dollar Prämie erhalten. Natürlich ist diese Roadmap viel mehr als eine Zielsetzung und weniger als ein fixer Zeitplan zu verstehen, zumindest erlaubt es einem, eine Vorstellung davon zu bekommen, welcher Zeitrahmen als möglich erachtet wird.

Demnach möchte man bis zum 18. Juli den Meilenstein 1 erreichen, welcher einen Zwischenstand repräsentieren soll, der Electrolysis nutzbar für den durchschnittlichen Nutzer von Nightly-Versionen macht, Electrolysis muss mit Erreichen dieses Meilensteins nach wie vor vom Nutzer selbst aktiviert werden. Am 21. Juli beginnt die Entwicklung von Firefox 34, in diesem sechswöchigen Zyklus möchte man anfangen, diesen Electrolysis-Opt-in Nightly-Nutzern und Add-on-Entwicklern schmackhaft zu machen, damit diese Firefox und die Add-ons damit testen. Außerdem soll es spezielle Testtage mit Fokus auf Electrolysis und Add-on-Kompatibilität geben. Electrolysis wird nämlich einige Add-on Inkompatibilitäten mit sich bringen, auch wenn Mozilla versucht, diese so gering wie möglich zu halten. Am 1. September beginnt dann die Entwicklung von Firefox 35, in diesem sechswöchigen Zyklus soll Meilenstein 2 erreicht werden, welcher das Projekt an einen Punkt bringt, an dem Electrolysis standardmäßig für Nutzer der Nightly-Versionen aktiviert werden kann (ohne in die Aurora-Phase einzutreten). Am 13. Oktober schließlich beginnt die Entwicklung von Firefox 36. Dies ist die Version, in welcher man Electrolysis soweit haben muss, dass es den regulären Weg von Nightly über Aurora und Beta in die finale Version gehen kann, wenn man Electrolysis zum Pwn2Own 2015 in Firefox haben möchte, außerdem soll dann das Sandboxing für Windows aktiviert werden. Der Eintritt in die Aurora-Phase findet dann schließlich am 24. November statt, die finale Version von Firefox 36 wird für den 16. Februar 2015 erwartet. Pwn2Own ist am 18. März 2015.

Für Shumway gibt es noch keinen so detaillierten Zeitplan. Wie Till Schneidereit, einer der leitenden Köpfe des Shumway-Projekts, über Twitter mitteilte, sei man kurz davor, ein großes Refactoring von Shumway in Firefox zu landen und wolle dann aggressiv daran arbeiten, Shumway für Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox standardmäßig zu aktivieren. Dem am nächsten kommen dürfte der Shumway Meilenstein 3, welcher die standardmäßige Aktivierung von Shumway in Firefox Nightly für einige Flash-Werbungen vorsieht. Auch hier bedeutet das wieder nicht, dass bei Erreichen des Meilensteins die Aktivierung sofort in der nächsten Aurora-Version erfolgt. Die Aktivierung in Firefox Aurora für einige Flash-Werbungen wird in Meilenstein 4 getrackt.

Update 18.07.2014: Der Shumway Meilenstein 3 wird für die Nightly-Versionen von Firefox 36 angestrebt.

Shumway kommt derweil bereits an anderer Stelle zum Einsatz: Die berühmte Präsentationsplattform Prezi hat die letzten vier Jahre daran gearbeitet, den auf Flash basierenden Prezi-Player durch einen neuen Player auszutauschen, der auf Webtechnologien basiert. Hierfür wird ein besonders performantes Zeichnen von Vektor-Grafiken benötigt. Ein Gebiet, auf welchem Flash sehr gut gewesen sei, JavaScript und SVG hingegen weniger. Darum hat das Prezi-Team seinen eigenen Vektor-Grafik-Renderer entwickelt, welcher auf Shumway basiert. Das Gute für Mozilla: Prezi wird alle seine Verbesserungen Mozilla zur Verfügung stellen. Auch das dürfte das Shumway-Projekt ein Stück nach vorne bringen.

July 12, 2014 11:46 AM

July 11, 2014

Sören Hentzschel

Alle Mozilla-Neuigkeiten direkt auf den Android-Browser

Es ist ein neues Add-on für Firefox Mobile für Android verfügbar. Dieses bringt die neusten Nachrichten aus der Welt von Mozilla direkt in den Browser. So verpasst man keine aktuelle Meldung mehr.

Neues aus der Mozilla-Welt – der Name dieser Erweiterung ist Programm. Das Add-on erweitert den Startbildschirm von Firefox Mobile für Android um ein zusätzliches Panel, welches die neusten Nachrichten aus der Welt rund um und mit Mozilla auflistet. So verpasst der interessierte Nutzer auch auf dem Smartphone oder Tablet keine Neuigkeit mehr und ist nur einen Klick davon entfernt, den vollständigen Artikel zu lesen.

Download der Erweiterung für Smartphones und Tablets

Das Add-on setzt Firefox Mobile für Android in Version 30 oder höher voraus. Nach neuen Nachrichten wird automatisch stündlich gesucht, der Nutzer kann aber jederzeit manuell nach neuen Nachrichten suchen, indem er in der Ansicht dieses Add-ons einmal von oben nach unten wischt. Die letztgenannte Funktionalität erfordert mindestens Firefox Mobile für Android in Version 32.

Über die Einstellungen von Firefox Mobile für Android kann das Panel jederzeit ausgeblendet oder (ab Version 31) an eine andere Position verschoben werden. Das Mozilla Nachrichten-Panel kann über die Einstellungen auch zum Standard-Panel gemacht werden. In diesem Fall erscheinen immer sofort nach dem Start von Firefox Mobile für Android die neusten Nachrichten aus der Mozilla-Welt, ohne dass es einer weiteren Wischgeste bedarf.

Wer die weitere Entwicklung dieses Add-ons oder eines meiner anderen Add-ons unterstützen will, kann dies über die dafür vorgesehene Funktion auf der Add-on Webseite tun. Der Quellcode des Add-ons ist öffentlich einsehbar.

July 11, 2014 09:25 PM

July 08, 2014

Sören Hentzschel

Alcatel One Touch Fire E ab 23. Juli bei Congstar, zeitnahes Update auf Firefox OS 2.0

Congstar hat den voraussichtlichen Verkaufsstart des Alcatel One Touch Fire E sowie den Preis des Smartphones angekündigt und gleichzeitig ein zeitnahes Update auf Firefox OS 2.0 in Aussicht gestellt.

Im vergangenen Monat hatte Congstar angekündigt, das Alcatel One Touch Fire E ab Juli verkaufen zu wollen. Nun gibt es einen konkreten Termin: Ab dem 23. Juli soll es nach aktueller Planung soweit sein. Der Gesamtpreis beträgt bei Abschluss eines Zweijahres-Vertrages 149,99 Euro zzgl. 9,99 Versand für das Gerät.

Nachdem das Update auf Firefox OS 1.3 für das Alcatel One Touch Fire noch auf sich warten lässt, ist für viele die spannende Frage, was diesbezüglich vom Alcatel One Touch Fire E zu erwarten ist. Congstar wirbt in seiner Ankündigung mit einem zeitnahen Update auf Firefox OS 2.0.

Gegenüber dem Alcatel One Touch Fire ist das Fire E ein deutliches Upgrade. Es sieht verglichen mit anderen Firefox OS Smartphones ungewöhnlich edel aus und kommt im Metall-Look daher. Es hat ein größeres Display, eine bessere Auflösung, einen zweiten CPU-Kern, eine höhere Taktfrequenz, mehr Arbeitsspeicher, mehr internen Speicher, eine höhere Auflösung der Hauptkamera, eine zusätzliche Frontkamera, mehr Akkukapazität, das Alcatel One Touch Fire ist seinem Vorgänger in vielerlei Hinsicht überlegen, wobei der direkte Nachfolger sowieso viel mehr das Fire C wäre, welches fast identische Spezifikationen mit dem Fire hat. Ausgeliefert wird das Gerät mit Firefox OS 1.3.

Alcatel One Touch Fire Vergleich

July 08, 2014 07:14 PM

July 07, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Alcatel OneTouch, Telegram, Portierung

Entschuldigt die Verspätung.

Auch diese Woche hat Firefox OS für einige Artikel gesorgt. Enttäuscht war ich, als ich erfuhr, was es mit dem Firmware-Update meines Alcatel OneTouch Fire auf sich hatte. Ich freue mich aber auf die OSS-Portierung von Telegram. Darüber hinaus ist Firefox OS Thema auf Konferenzen. Viel Spaß!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Bilder und Videos

 


July 07, 2014 10:45 PM

Sören Hentzschel

Foxtrot: Firefox OS Flame Smartphone für Mozillians

Das T2Mobile Flame ist Mozillas Referenz-Smartphone für Firefox OS. Mozilla verteilt einige Geräte kostenlos an Community-Mitglieder, welche das Gerät regelmäßig nutzen und Feedback geben.

Mozilla hat das Foxtrot-Programm gestartet, in dessen Rahmen über 200 Flame Smartphones an Mitglieder der Mozilla-Community verteilt werden. Erwartet wird im Gegenzug, dass das Gerät regelmäßig benutzt wird und Mozilla unter anderem durch die Teilnahme an Umfragen Feedback erhält. 200 Geräte sind natürlich wesentlich weniger als es Mitglieder in der Mozilla-Community gibt, so dass wahrscheinlich nicht jeder, der sich interessiert zeigt, ein Smartphone von Mozilla erhalten kann. Mozilla stellt aber in Aussicht, dass es in der Zukunft noch weitere Möglichkeiten geben wird, kostenlos Flame Smartphones zu erhalten.

Unabhängig davon, ob Mitglied der Mozilla-Community oder nicht, kann das T2Mobile Flame von jedem über den Online-Shop von everbuying.com bestellt werden. Öfter mal gibt es Möglichkeiten, zum Beispiel für App-Entwickler, kostenlos an Firefox OS Smartphones zu gelangen.

July 07, 2014 09:55 PM

July 06, 2014

Sören Hentzschel

Registrierung für Mozilla Festival 2014 geöffnet

Wie jedes Jahr lädt Mozilla auch dieses Jahr wieder nach London zum Mozilla Festival ein. Die Registrierung hierfür ist nun möglich.

In diesem Jahr findet das Mozilla Festival vom 24. Oktober bis zum 26. Oktober statt, wie immer am Ravensbourne-Campus in London. Interessierte könnten sich hier für das Mozilla Festival 2014 registrieren. Die Themen in diesem Jahr sind:

Our aim this year is to showcase and develop best practices for community leadership. Individual sessions are organized under the following themes:

Build and Teach the Web
Keep the web wild through hands-on making with innovative tools and teaching the web as a community.

Open Web With Things
Escape the limitations of your computer and build the web using sensors, circuits and good old paper and scissors.

Web in Your Pocket
Explore  opportunities in the booming world of the open web on mobile. How can we experiment & tinker to customize our own experience on our phones?

Source Code for Journalism
Design next-generation web solutions to solve critical issues facing news organizations and help journalism thrive on the open web.

Open Science and the Web
Examine the potential of the open web to re-define how we experiment, analyze and share scientific knowledge.

Art and Culture of the Web
An exploration of the programs, practices and inspirations of open and networked digital art forms.

Open Badges Lab
Challenge the conventional system of recognizing skills and learning.  Celebrate    achievements from Open Badge creators and issuers.

Hive Learning Networks
Join this lab for people working on building local city learning networks (Hives) and how they can better globally connect to share learning experiences for youth and digital media.

Musicians and Music Creators on the Open Web
Play a role and explore what it takes to make music on the open web.

Build the Web We Want
Protecting and advancing the free and open web for everyone.

Open Data
Uncover the data on the web and in our world that will help us better inform and organize our communities.

Mozilla Festival 2013 Video:




Video auf YouTube ansehen

July 06, 2014 08:13 PM

July 05, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla könnte ESR-Version dauerhaft einführen, ESR auch für Android

Mit der ESR-Version bietet Mozilla eine Version von Firefox an, welche etwa ein Jahr lang keine neuen Features, dafür aber Sicherheits-Updates erhält. Zielgruppe dieser Versionen mit Langzeitunterstützung sind Unternehmen. Die ESR-Versionen könnten auch über Version 24 hinaus angeboten werden. Des Weiteren scheint die Einführung einer ESR-Version für die Android-Version von Firefox bevorzustehen.

Alle sechs Wochen veröffentlicht Mozilla ein neues Major-Update für Firefox. Für Endnutzer ist dies sehr gut, im Unternehmensumfeld kann das schon etwas schwieriger sein. Aus diesem Grund bietet Mozilla sogenannte ESR-Versionen an. Diese erhalten nur alle 54 Wochen neue Funktionen und dazwischen lediglich Sicherheits- und Fehlerbehebungs-Updates. Eingeführt hat Mozilla die ESR-Variante erstmals mit Firefox 10. Ursprünglich ausgelegt war der Plan für drei Serien, deren letzte Firefox 24.x und kurz vor dem Auslaufen ist. Mozillas Release Manager Lukas Blakk hat auf der Enterprise-Mailingliste nun angekündigt, den verantwortlichen Stakeholdern den Vorschlag zu unterbreiten, die ESR-Version dauerhaft anzubieten und sich von der Idee eines Enddatums zu verabschieden. Diesbezüglich werden Administratoren gebeten, Fragen über die Mailingliste zu beantworten um bei einer begründeten Entscheidung zu helfen. Man möchte wissen, wie viele Instanzen von Firefox zum Einsatz kommen, wie die Versionen verteilt werden, ob die zwei Zyklen andauernde Überlappung zweier ESR-Versionen ausreichend ist, wenn ein Major-ESR (beispielsweise ESR 17 auf ESR 24) ansteht, ob eine Art der Datenübertragung zu Mozilla wie der Firefox Health Report aktiviert ist und ob man es in Betracht ziehen würde, diesen in aktueller oder modifizierter Form zu aktivieren, wenn Mozilla weiterhin ESR-Versionen zur Verfügung stellt, so dass Mozilla die Nutzung von ESR-Versionen besser verstehen und unterstützen kann.

Zeitgleich deutet sich die Einführung einer ESR-Version für Firefox Mobile für Android an. Im Mozilla Wiki ist vom Ende der Unterstützung von Android 2.2 die Rede. In diesem Zusammenhang heißt es, dass Version 31 noch an alle Nutzer gehen wird und Version 32 nur noch an Nutzer von Android 2.3 und höher. Sobald Version 32 veröffentlicht ist, soll den Nutzern von Android 2.2 eine Version 31 ESR angeboten werden. Bislang gibt es für die Android-Version von Firefox noch keine ESR-Version.

July 05, 2014 07:48 PM

July 04, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla testet andere Standard-Suchmaschine als Google

Ein Teil der Nutzer der Beta-Version von Firefox nimmt derzeit an einem Test teil, welcher die Standard-Suchmaschine von Firefox auf eine andere als Google festlegt.

Mozilla testet verschiedene Änderungen über sogenannte Telemetrie-Experimente: Dabei handelt es sich um Add-ons, welche automatisch für einen Teil der Nutzer installiert werden und die Funktionsweise von Firefox verändern. Daraus zieht Mozilla Erkenntnisse, welche die künftige Entwicklung von Firefox beeinflussen können. Voraussetzung zur Teilnahme ist aktivierte Telemetrie, was für Nightly-, Aurora- sowie Beta-Nutzer standardmäßig der Fall ist.

Aktuell läuft neben dem Experiment für deutschsprachige Aurora-Nutzer, eine Übersetzungsfunktion für Webseiten anzubieten, noch ein anderes Experiment: Dieses verändert die Standard-Suchmaschine für einen Teil der Beta-Nutzer entweder auf Yahoo! oder auf Bing – vorausgesetzt Google war als Standard-Suchmaschine eingestellt. Nutzern, welche ihre Suchmaschine aktiv auf eine andere Suchmaschine umgestellt haben, wird die Suchmaschine auf keinen Fall durch das Experiment umgestellt.

Auch wenn solche Experimente erst einmal nur Testzwecken dienen, ist dies kein uninteressantes Experiment, da man offensichtlich herausfinden möchte, welchen Einfluss die Wahl einer anderen Standard-Suchmaschine als Google für die Nutzer von Firefox hat. Mozilla generiert den Großteil seiner Einnahmen aus einer Vereinbarung, Google als Standard-Suchmaschine in Firefox festzulegen. 2012 kamen dafür immerhin über 90 Prozent von Mozillas Einnahmen von Google. Der aktuelle Vertrag mit Google läuft Ende des Jahres aus und die Besetzung der Standard-Suchmaschine muss neu verhandelt werden.

July 04, 2014 01:11 PM

Firefox: Test der Übersetzungsfunktion für deutschsprachige Nutzer startet

Mozilla arbeitet an einer integrierten Übersetzungsfunktion für Webseiten in Firefox. Nutzer der deutschsprachigen Aurora-Version nehmen an einem ersten Test teil, der nun gestartet ist.

Wie bereits angekündigt hat Mozilla nun einen Test mit Nutzern der deutschsprachigen Aurora-Version von Firefox gestartet, um eine Übersetzungsfunktion für Webseiten zu testen. Die aktuelle Aurora-Version trägt die Versionsnummer 32, die Neuerung wird aber noch nicht Bestandteil der finalen Version von Firefox 32 sein. Außerdem nehmen an dem Test nur 50 Prozent der entsprechenden Nutzer teil. Ob man am Test teilnimmt, lässt sich ganz einfach feststellen, indem der Wert des Schalters experiments.translation-aurora32-de.isTestGroup über about:config geprüft wird. Wer nicht automatisch teilnimmt, kann die Neuerung dennoch testen, dazu muss lediglich der Schalter browser.translation.ui.show auf true geschaltet und Firefox neu gestartet werden. Übersetzt werden die Webseiten durch den Übersetzungsdienst von Microsoft. Voraussetzung sind aktivierte Telemetrie (toolkit.telemetry.enabled) sowie Telemetrie-Experimente (experiments.enabled), beides ist standardmäßig in der Aurora-Version aktiviert. Das Experiment endet mit dem 1. August.

July 04, 2014 11:19 AM

July 02, 2014

André Jaenisch

Apps vorgestellt: Nutzung

Kostenkontrolle ist eines der Punkte, die mich am Firefox OS reizen. Während man für viele andere Smartphones meines Wissens nach eine Kreditkarte benötigt, kann man das Alcatel OneTouch Fire auch mit PrePaid bestellen. Empfehlenswerter dürfter aber das Fire E sein, da es mit Firefox OS v1.3 kommt. Damit ihr euren Verbrauch an mobilen Daten im Auge behaltet, hat Mozilla eine Kostenkontrolle entwickelt.

Name: Nutzung
Entwickler:
The Gaia Team
Version: 1.1
Kategorie: Systemanwendung
Größe: < 1 KB
Sprache: Deutsch
Letzte Rezension: 02. Juli 2014
Bewertungen: 0 Bewertungen
Berechtigungen: keine
Lizenz: Apache Lizenz 2.0
Quellcode: GitHub-Repo mozilla-b2g/gaia/apps/costcontrol
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Was funktioniert

Zunächst einmal solltet ihr festlegen, beim Überschreiten welcher Datenmenge ihr informiert werden wollt. Ich habe das kleinste Datenpaket mit 200 MiB gebucht (und reize es nicht einmal aus!). WLAN daheim ist einfach angenehmer. Ich muss mir weniger Gedanken machen, da die Verbindung verschlüsselt erfolgt :) Ihr könnt es hinterher noch in den Optionen anpassen.

Das Options-Menü zum Festlegen der Obergrenze und des Zurücksetzens

Einstellungen Nutzung

Wie ihr seht, kann man die erhobenen Daten auch manuell wieder zurücksetzen. Ich habe das Datenkontigent erst nach einigen Monaten verbraucht. In der Regel zum nachschlagen im lokalen Verkehrsverbund, selten mal Google Maps (OpenStreetMap tut leider nicht so recht :( ) oder bei der Recherche von Anschriften. Für alles andere gibt’s daheim WLAN ;-)

Die Daten-Grenze ist frei wählbar. Ihr könnt darüberhinaus noch angeben, ob es MB oder GB sein sollen. Im Punkt unten könnt ihr auch einstellen, ob die Nutzungsdaten Monatlich, Wöchentlich oder Nie automatisch zuückgesetzt werden sollen.

Falls ihr die Grenze erreicht, färbt sich der Hintergrund rosa!

Ein Liniendiagramm mit dem Verlauf der Nutzung von WLAN und Mobilen Daten

Startseite Nutzung

Der Verbrauch an Mobilen Daten wird euch übrigens auch angezeigt, wenn ihr die Schnellwahl von der Leiste oben runterzieht.

Was nicht funktioniert

Ich hab bisher nichts feststellen können.

Was ich mir wünschen würde

In Anbetracht der Tatsache, dass es keine Obergrenze beim WLAN-Verbrauch gibt, lässt sich auch schwerlich ein Fortschrittsbalken ziehen. Dennoch vermisse ich eine Angabe über den WLAN-Verbrauch im Schnellwahl-Overlay.


July 02, 2014 09:29 AM

July 01, 2014

Sören Hentzschel

Erstes Major-Update für T2Mobile Flame nicht Firefox OS 1.4, sondern 2.0

Das Flame ist Mozillas Referenz-Smartphone für Firefox OS und wird mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert. Das erste Major-Update für Nutzer des Update-Kanals für stabile Versionen wird allerdings nicht Firefox OS 1.4 sein, sondern Firefox OS 2.0.

Das von T2Mobile hergestellte Flame richtet sich primär an Entwickler, ist aber nicht nur für diese interessant. Vertrieben wird dieses vom US-Shop everbuying.com, welcher vor wenigen Tagen kommunizierte, dass sich die Auslieferung der bestellten Geräte aufgrund später Updates von Mozilla für Firefox OS 1.3 ein wenig verspäten wird. Die Auslieferung soll aber noch vor dem 10. Juli beginnen. Ursprünglich war man vom 30. Juni ausgegangen.

Nutzer, welche auf dem Update-Kanal für stabile Versionen bleiben wollen, brauchen allerdings kein Update auf Firefox OS 1.4 zu erwarten. Wie Mozilla mitgeteilt hat, wird Firefox OS 2.0 das erste Major-Update für das Flame sein. Ähnliches kennen wir bereits von den ersten Mozilla-Smartphones: Firefox OS 1.2 wurde von allen Herstellern übersprungen, auf Firefox OS 1.1 folgt(e) Firefox OS 1.3. Unter anderem die Besitzer des Alcatel One Touch Fire warten aktuell noch auf das Update auf Firefox OS 1.3, dieses wurde vom Hersteller aber versprochen und sollte nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen. Gründe für das Auslassen von Firefox OS 1.4 im Falle des Flame werden keine genannt, ist in diesem Fall aber auch nicht weiter schlimm, da sich das Gerät primär sowieso an Entwickler richtet und diese vermutlich vorrangig an den Nightly-Versionen interessiert sein werden, welche bald zur Verfügung gestellt werden sollen. Für das Flame wird es verschiedene Update-Kanäle geben. Major-Updates für das Flame sind zwischen Mozilla und Thundersoft, der Software-Sparte von T2Mobile, für mindestens ein Jahr vertraglich garantiert.

July 01, 2014 01:16 AM

June 30, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: WebIDE, Hackathons, Oculus Rift

Wieder ist eine Woche vorbei. Anfang letzte Woche kündigte Mozilla WebIDE an – eine integrierte Entwicklungsumgebung für Firefox OS. Die Meldung schlug ein wie eine Bombe. Daneben gab es ein paar Hackathons und ein privates Projekt zur Oculus Rift. Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

June 30, 2014 08:50 PM

Das Quartal Q2/2014

Ich möchte an dieser Stelle kurz einmal einige Statistiken bezüglich des Besucheraufkommens dieses Blogs veröffentlichen, nachdem ich dies bereits für das erste Quartal erledigt hatte.

Dabei beziehe ich mich auf den Zeitraum vom 1.4.2014 bis 30.6.2014.

In dieser Zeit wurde das Blog 3.573 Mal aufgerufen (+488%), was durchschnittlich etwa 40 Aufrufe täglich (+467%) bedeutet.

Herausragendster Woche war dabei die vom 2. Juni mit 521 Aufrufen (+460%) bei 167 Besuchern (+377%).

Neben Besuchern aus der Deutschland Österreich und der Schweiz kamen Menschen aus aller Welt hierher. Insgesamt zähle ich 58 Staaten (+123%) :)

Beliebteste Seite ist meine Apps vorgestellt-Zusammenfassung (141 Aufrufe, +124%), wenn man von den Archivseiten (1217 Aufrufe, +482%) einmal absieht. Dicht auf den Fersen sind Unzufriedenheit mit Firefox OS Geräten (138 Aufrufe), Warum kann ich keine PDF-Anhänge öffnen? (116 Aufrufe), Flatfish arrived! Das InFocus Tablet mit Firefox OS (110 Aufrufe), mein Monday Sparks zum StreamingStick von Mozilla, Cordova und OpenNews (104 Aufrufe) und der Ausblick auf Firefox OS v1.3 (104 Aufrufe).

Die meisten Besucher fanden mich über eine Google Suche, gefolgt von Verweisen aus Twitter.


June 30, 2014 11:30 AM

June 29, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 33 mit verbesserter Sitzungswiederherstellung

Die Sitzungswiederherstellung ist ein wichtiges Feature von Firefox, denn diese gewährleistet, dass wir Firefox mit den Seiten starten können, mit denen Firefox beendet wurde, ganz gleich ob Firefox freiwillig oder unfreiwillig durch einen Absturz beendet wurde. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Sitzungswiederherstellung versagt. In Firefox 33 hat Mozilla die Sitzungswiederherstellung robuster gemacht, um so die Wahrscheinlichkeit von Datenverlusten zu verringern.

Wenn wir Firefox beim Starten die Tabs der letzten Sitzung wieder öffnen lassen, dann zeigt sich dafür die Komponente der Sitzungswiederherstellung verantwortlich, genau wie nach der Installation eines Add-ons und dem dazu unter Umständen notwendigen Browserneustart oder auch, nachdem Firefox abgestürzt ist. Unter bestimmten Umständen kann es allerdings passieren, dass Firefox die Daten der letzten Sitzung nicht lesen kann. Was dann passiert, kann unheimlich ärgerlich sein: Firefox startet mit einem leeren Fenster ohne die zuletzt geöffneten Tabs. Im Normalfall sollte dies nicht passieren, die Möglichkeit besteht aber immer. Darum hat Mozilla die Sitzungswiederherstellung in Firefox 33 überarbeitet und die Wahrscheinlichkeit einer nicht erfolgreichen Sitzungswiederherstellung deutlich verringert.

Was Firefox im Falle einer Sitzungswiederherstellung wiederherstellt, das sind nicht nur die Webseiten an sich, sondern auch deren Status, sprich Formulareingaben, Session-Cookies, Scroll-Position und so weiter. Davon fertigt Firefox alle 15 Sekunden eine Momentaufnahme an, denn wir möchten die Daten ja auch dann wiederhaben, wenn Firefox unfreiwillig beendet worden ist.

Dazu schreibt Firefox den Inhalt der aktuellen Sitzung regelmäßig in die Datei sessionstore-backups/recovery.js. Zunächst wird der vorherige Inhalt dieser Datei in die Datei sessionstore-backups/recovery.bak geschrieben, sofern es sich dabei um eine gültige Datei zur Sitzungswiederherstellung handelt. In den meisten Fällen handelt es sich bei beiden Dateien um gültige Dateien mit einer Momentaufnahme von Firefox, die weniger als 15 Sekunden respektive weniger als 30 Sekunden im Falle der .bak-Datei alt ist. Beim Beenden von Firefox wird die Sitzung in der Datei sessionstore.js gespeichert. Wird Firefox dann wieder gestartet, schreibt Firefox diesen Inhalt nach sessionstore-backups/previous.js. Existiert diese Datei, dann handelt es sich dabei in jedem Fall um eine gültige Datei zur Sitzungswiederherstellung mit dem Status von Firefox beim letzten sauberen Beenden. Beim ersten Starten nach einem Update kopiert Firefox den Inhalt der Datei sessionstore.js, sofern verfügbar und valide, nach sessionstore-backups/upgrade.js-[build-id].

Zusammengefasst noch einmal der Inhalt der Dateien zur Sitzungswiederherstellung:

  • sessionstore.js: Sitzung vor dem letzten sauberen Beenden von Firefox. Nicht nach einem Absturz.
  • sessionstore-backups/recovery.js: Sitzung etwa 15 Sekunden vor dem Beenden oder Absturz von Firefox. Die Datei existiert nicht nach einem sauberen Beenden, wenn die Privatsphäre-Einstellungen von Firefox ein Löschen der Chronik beim Beenden vorsehen.
  • sessionstore-backups/recovery.bak: Sitzung etwa 30 Sekunden vor dem Beenden oder Absturz von Firefox. Die Datei existiert nicht nach einem sauberen Beenden, wenn die Privatsphäre-Einstellungen von Firefox ein Löschen der Chronik beim Beenden vorsehen.
  • sessionstore-backups/previous.js:  Sitzung vor dem vorletzten sauberen Beenden von Firefox.
  • sessionstore-backups/upgrade.js-[build-id]: Sitzung nach dem letzten Firefox-Update.

Bei der Wiederherstellung einer Sitzung geht Firefox nun wie folgt vor:

  • In den meisten Fällen existiert eine gültige Datei sessionstore.js, welche Firefox wiederherstellt.
  • Existiert diese Datei nicht oder ist diese nicht gültig, versucht Firefox die Datei sessionstore-backups/recovery.js.
  • Existiert diese Datei nicht oder ist diese nicht gültig, versucht Firefox die Datei sessionstore-backups/recovery.bak.
  • Existiert diese Datei nicht oder ist diese nicht gültig, versucht Firefox die Datei sessionstore-backups/previous.js.
  • Existiert diese Datei nicht oder ist diese nicht gültig, versucht Firefox die Datei sessionstore-backups/upgrade.js-[build-id].

via: Ghacks

June 29, 2014 08:05 PM

June 27, 2014

Sören Hentzschel

In eigener Sache: 1000 Beiträge und ein Ausblick

In eigener Sache: Diese Zeilen sind nicht irgendwelche Zeilen, es sind die Zeilen des tausendsten Artikels auf dieser Webseite. Dieser Artikel soll einen kleinen Ausblick auf die Dinge geben, welche kommen werden.

Seit ganz knapp über vier Jahren ist dieser Blog nun online und informiert seit dem vorrangig über die neusten Dinge aus der Welt rund um Mozilla. Seit dem ist der Blog gewachsen, nicht nur die Anzahl der Artikel hat zugenommen, sondern auch die Reichweite. Doch heute ist morgen schon gestern und in diesem Sinne möchte ich mich an dieser Stelle gar nicht lange mit der Gegenwart aufhalten, außer allen Lesern zu danken, welche diesen Blog bereits seit der Geburtsstunde verfolgen, aber auch denjenigen, welche diesen Blog erst kürzlich entdeckt und beschlossen haben, hier noch das eine oder andere Mal mehr vorbeizuschauen. Denn eines ist auch klar: Ohne Leser würde es diesen Blog nicht geben. Ich bedanke mich ganz speziell bei denen, welche nicht nur Inhalte konsumieren, sondern diese Webseite auch anderen weiterempfehlen.

Doch was erwartet den treuen Leser im restlichen Jahr 2014, abgesehen von weiterhin vielen Artikeln über Mozilla? Ich höre meinen Lesern sehr aufmerksam zu und nehme das Feedback ernst. Es gibt ganz speziell zwei Dinge, welche häufiger genannt werden. Dies betrifft zum einen die wohl ausführlichsten Artikel zu neuen Firefox-Versionen, die es im deutschsprachigen Raum, wahrscheinlich sogar weit darüber hinaus gegeben hat. Diese waren zwischen Firefox 6 und Firefox 23 fester Bestandteil des Inventars dieser Webseite und sehr beliebt. Diese Serie – in der Regel bereits mit der ersten Aurora-Version einer neuen Firefox-Version erschienen – musste leider mit Firefox 24 eingestellt werden. Ebenfalls beliebt war der Release-Kalender, welcher einem einen schönen Überblick über kommende Erscheinungstermine von Firefox und Thunderbird gegeben hat. Dieser wird seit geraumer Zeit leider nicht mehr gepflegt, was eine direkte Konsequenz aus der Einstellung der Aurora-Release-Artikel war.

Beide Dinge werden definitiv wiederkommen. Ohne an dieser Stelle einen Termin zu nennen, kann ich nun mit Sicherheit sagen, dass es beides wieder geben wird. Die Vorbereitung der Release-Artikel läuft bereits seit einigen Wochen wieder, bezüglich des Release-Kalenders sind zunächst noch ein paar technische Details zu klären, aber es ist wahrscheinlich, dass beide Dinge in etwa zeitgleich neu starten werden. Noch nicht sicher ist, ob die Release-Artikel wie ursprünglich mit Eintritt in die Auroraphase oder erst mit der ersten Beta- oder gar finalen Version erscheinen werden.

Doch nicht nur inhaltlich gibt es große Pläne. Seit zwei Jahren geplant und immer wieder verschoben wird es definitiv in diesem Jahr soweit sein und die Webseite in einem neuen Design erstrahlen. Die Vorbereitungsphase hierfür hat ebenfalls bereits begonnen. Ohne an dieser Stelle bereits zu viel zu verraten, sei gesagt, dass der Schwerpunkt vor allem auf einer verbesserten Performance (das derzeitige Design ist etwas schwergewichtig) und einer besseren Lesbarkeit auf Mobilgeräten liegt. Darüber hinaus befinde ich mich in der Planungsphase, wie sich ein Mehrwert für treue Unterstützer dieses Projekts realisieren lässt, mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Die nächste sichtbare Neuerung wird zunächst einmal etwas anderes sein: Bereits in Kürze wird ein neues Nebenprojekt starten, welches das Ziel hat, die Spezifikationen aller auf dem Markt erhältlichen Smartphones und Tablets mit Firefox OS zu sammeln, und es einfach machen soll, die Geräte miteinander zu vergleichen. Hierfür werden übrigens noch Datenscouts gesucht, die sich bereit erklären, Daten im Internet zu suchen und mit den Daten der Beta-Webseite zu vergleichen, bevor die Webseite dann für alle an den Start geht.

Abschließend bleibt es mir nur noch, auf die Sozialen Kanäle dieser Webseite hinzuweisen. Wer diesen noch nicht folgt, sollte dies schleunigst nachholen und so nicht nur keine neuen Blog-Artikel verpassen, sondern damit auch Sonderinhalte genießen, welche es nicht auf den Blog schaffen.

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June 27, 2014 09:21 PM

June 25, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: ZTE Open C ab morgen in Österreich zu kaufen

Firefox OS kommt in Österreich an! Ab morgen verkauft Hartlauer das ZTE Open C mit Firefox OS 1.3 in Österreich zu einem Preis von rund 100 Euro.

Das ZTE Open C kann ab morgen, 26. Juni 2014, für einen Preis von 99,95 Euro bei Hartlauer in Österreich erworben werden. Beim ZTE Open C handelt es sich um ein Smartphone mit 4 Zoll Bildschirmdiagonale und WVGA-Auflösung (480 × 800 Pixel). Als Prozessor kommt eine Qualcomm Snapdragon 200 Dual Core CPU (Modell 8610) mit 1,2 GHz Taktfrequenz und Adreno 302 GPU zum Einsatz. Das Gerät besitzt 512 MB RAM, 4 GB internen Speicher und kann via MicroSD-Karte um bis zu 32 weitere GB Speicherkapazität erweitert werden. Die Auflösung der Kamera beträgt 3 Megapixel, die Kapazität des Akkus 1.400 mAh. Firefox OS ist in Version 1.3 installiert.

June 25, 2014 06:40 PM

Firefox 33: Neuer CSS-Farbcode Rebeccapurple

Mozilla integriert in Firefox 33 einen neuen CSS-Farbcode. Eine Änderung, welche unter normalen Umständen keinen Artikel rechtfertigt, doch in diesem Fall ist es anders: Rebeccapurple heißt der CSS-Farbcode, welcher für die Lieblingsfarbe der nur sechs Jahre alt gewordenen Rebecca Alison Meyer steht, um welche die Netzgemeinde trauert.

Eric A. Meyer, ein bekannter Webdesign-Berater und Autor von Büchern über Cascading Style Sheets (CSS) trauert um seine Tochter Rebecca. Diese war am 7. Juni – dem Tag ihres sechsten Geburtstages – den Folgen eines bösartigen Gehirntumors erlegen. Eric Meyer dokumentierte die Tragödie über die Monate im Internet und hat viel Mitgefühl von der Netzgemeinde erhalten. In Gedenken an Rebecca erfand er die Farbe Beccapurple, hexadezimal #663399 – Lila war die Lieblingsfarbe seiner Tochter. Im Sozialen Internet verbreitete sich nach dem Tod von Rebecca sehr schnell der Hashtag #663399Becca, viele Nutzer änderten aus Anteilnahme auch ihr Profilbild in diese Farbe. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat diese Farbe nun sogar in das CSS-Color-Modules Level 4 aufgenommen, mit einer kleinen Abweichung: Beccapurple heißt nun Rebeccapurple, darum hatte Eric Meyer gebeten. Wenige Wochen vor ihrem Tod hätte Rebecca ihre Eltern informiert, dass sie mit sechs Jahren ein großes Mädchen sei und nicht länger mit ihrem Babynamen Becca gerufen werden wolle; sie wollte Rebecca genannt werden, wenn sie sechs Jahre alt ist – und für beinahe zwölf Stunden war sie sechs Jahre alt.

Mozilla hat den CSS-Farbcode rebeccapurple nun in Firefox integriert, welcher ab heute in den Nightly-Versionen von Firefox 33 verwendet werden kann. Auch Webkit hat diesen Farbcode bereits implementiert, Microsoft hat die Unterstützung zugesagt, für Google existiert zumindest ein Ticket. Rebeccapurple ist die 141. Farbe, welche einen Farbnamen im CSS-Standard definiert hat.

June 25, 2014 02:39 AM

Mozilla entwickelt Kommentar-Plattform mit New York Times und Washington Post

Mozilla, die New York Times und die Washington Post haben ihre Zusammenarbeit angekündigt, um gemeinsam eine Kommentar-Plattform zu entwickeln. Gefördert wird das Projekt von der Knight Foundation.

Die beiden US-amerikanischen Zeitungen New York Times und Washington Post haben gemeinsam mit Mozilla angekündigt, eine neuartige Kommentar-Plattform entwickeln zu wollen. Das Open Source-System soll dann aber auch anderen Plattformen kostenlos zur Verfügung stehen. Am Projekt sind über ein Dutzend Mitglieder beteiligt, die Entwicklungsdauer soll zwei Jahre betragen. Die Knight Foundation unterstützt das Projekt mit 3,89 Millionen Dollar im Rahmen der Knight-Mozilla OpenNews-Inititative. Bei der Knight Foundation handelt es sich um eine Stiftung, welche Projekte fördert, die dem Journalismus zu mehr Qualität verhelfen und Medien-Innovationen voranbringen. Außerdem setzt sich die Stiftung weltweit für die Rechte von Journalisten ein. Das OpenNews-Projekt wurde 2010 von Mozilla ins Leben gerufen und wird seit 2011 von der Knight Foundation unterstützt. Vor wenigen Monaten wurde die Zusammenarbeit zwischen Mozilla und der Knight Foundation für weitere drei Jahre bekannt gegeben.

Leser sollen sich stärker als bisher an den Konversationen beteiligen. Dies soll unter anderem dadurch geschehen, dass Leser nicht nur klassische Kommentare in reiner Textform abgeben können, sondern auch Bilder, Links und andere Medien einbinden können, Leser sollen zudem Diskussionen verfolgen sowie die eigenen Beteiligungen und Online-Identitäten verwalten können. Für die Anbieter von Inhalten könnte dies bei gelungener Umsetzung von großem Vorteil sein, da Leser tendenziell mehr Zeit auf Webseiten verbringen, auf welchen sie sich aktiv beteiligen können, was nicht nur zu mehr Einnahmen der jeweiligen News-Plattform, sondern wiederum auch zu einem inhaltlichen Mehrwert führen kann. Kommentatoren sollen anhand bisheriger Beiträge kategorisiert und eingereiht werden. Eine solche Funktion würde sogenannte Trolle zwar nicht eliminieren, könne aber den Antrieb, die lauteste Stimme zu sein, verringern, so die Washington Post. Die relevantesten und sachdienlichsten Kommentare sollen durch die Software erkannt und hervorgehoben werden, was es unter anderem einfacher für Journalisten machen soll, direkt mit den Kommentatoren zu interagieren. 

Verwandte Neuigkeiten
Knight-Mozilla: Bewerbungsphase für OpenNews Fellowship 2015 startet

June 25, 2014 01:22 AM

June 23, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Mozillas StreamingStick, Cordova, OpenNews

Pfingstferien sind rum und ich komm nach dem Bundesparteitag also im Juli wieder zum Bloggen. Von daher gibt es hier einen weiteren Monday Sparks.

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

June 23, 2014 09:11 PM

SeaMonkey (deutsch)

June 21, 2014

Sören Hentzschel

Apache Cordova mit neuen Features für Firefox OS App-Entwicklung

Apache Cordova ist ein Framework, welches es erlaubt, Apps für verschiedene Systeme wie Android oder iOS zu entwickeln, ohne für jedes dieser Systeme eigene native Apps programmieren zu müssen. Mozillas Firefox OS wird seit Version 3.4 unterstützt, Version 3.5 bringt weitere Verbesserungen.

Wer mobile Applikationen für verschiedene Endsysteme programmieren möchte, für den ist Apache Cordova (oder Adobe PhoneGap) eine Option. Mittels dieses Frameworks lassen sich Apps in HTML5 / CSS / JavaScript programmieren, welche das Framework dann in native Apps kompiliert. Dadurch muss der Entwickler nicht für Android in Java programmieren, für iOS in Objective C und für wieder ein anderes System in einer anderen Programmiersprache. Dennoch kann der Entwickler über entsprechende APIs auf die Hardware und System-Features zugreifen, womit Cordova-Apps keine reinen Web-Apps, sondern so etwas wie Hybrid-Apps sind. So lässt sich mit Cordova auch die Kamera des Smartphones nutzen oder auf die Kontakte zugreifen.

Bislang mussten Entwickler manuell die Datei manifest.webapp bearbeiten, um notwendige Berechtigungen oder andere App-Informationen hinzuzufügen. Ab Version 3.5 aktualisiert Cordova die Manifest-Datei auf Grundlage der config.xml-Datei, wenn cordova prepare ausgeführt wird. Ein Ausführen von cordova build oder cordova compile erstellt in der neuen Version eine ZIP-Datei der App unter platform/firefoxos/build.

Auch aktualisierte Plugins sind am Start. Die folgenden Plugins unterstützen ab sofort auch Firefox OS: Battery Status, File, In app browser sowie Network information. Die beiden Plugins Geolocation und Contacts haben Updates erhalten, welche auch Firefox OS betreffen. Notification, Compass, Accelerometer und Camera sind die weiteren Plugins, welche seit Cordova 3.4 auch Firefox OS unterstützen.

Was kommt als Nächstes?

Mozilla arbeitet derzeit daran, das Debugging von Cordova-Apps mit dem neuen Firefox App Manager zu integrieren. Informationen zum neuen App Manager gibt es hier, eine Vorschau auf die Integration gibt das am Ende des Artikels eingefügte Kurzvideo. Des Weiteren arbeitet man daran, Standard-Icons beim Erstellen neuer Apps anzulegen, welche als Platzhalter fungieren und einfach ausgetauscht werden können.




Video auf YouTube ansehen

June 21, 2014 09:36 PM

Offene Chromecast-Alternative mit Firefox OS kommt

Googles Streaming-Media-Adapter Chromecast erfreut sich großer Beliebtheit. Nun soll bald eine Alternative mit Firefox OS auf den Markt kommen, ohne all die Einschränkungen der Google-Lösung, aber kompatibel mit den Chromecast-Apps.

Auf Smartphones, Tablets und Einplatinenrechner hat Firefox OS bereits den Weg gefunden, ein SmartTV mit Firefox OS ist auch schon angekündigt. Nun kommt eine weitere Produktkategorie hinzu: Streaming-Media-Adapter. Mozilla-Evangelist Christian Heilmann hat den Prototyp eines solchen Sticks erstmals via Twitter der Öffentlichkeit gezeigt. Kurz darauf hat Gigaom darüber berichtet, deren Autor Janko Roettgers sich bereits länger mit dem Projekt befasst.

Hersteller, Name des Produkts, Preis, Zielmarkt, Erscheinungsdatum, all das ist noch nicht bekannt. Wobei zumindest nicht davon auszugehen ist, dass der Preis wesentlich höher liegen wird als der eines Google Chromecast. Die Alternative mit Firefox OS soll aber offener sein als Chromecast, zum einen soll es weder die Content-Einschränkungen von Google geben, im Gegensatz zu Chromecast wird die Firefox OS-Lösung nicht auf Android, iOS und Chrome-Apps beschränkt sein, zudem soll der Bootloader offen sein. Ein weiterer großer Bonuspunkt könnte die Kompatibilität sein: zwar trifft dies nach aktuellem Stand noch nicht auf alle zu, aber der Stick ist bereits mit einigen Chromecast-Apps kompatibel. Da wir bislang noch von einem Prototyp sprechen, könnte sich die Kompatibilität im finalen Produkt weiter verbessert haben.




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June 21, 2014 01:01 PM

June 19, 2014

Sören Hentzschel

Telemetrie ab sofort standardmäßig in Firefox Beta aktiviert

Firefox besitzt mit dem Telemetrie-Feature eine Mess-Infrastruktur, um diverse Leistungsdaten von Firefox anonym an die Mozilla-Server zu übertragen. Ab sofort ist Telemetrie in den Betaversionen standardmäßig aktiviert.

Telemetrie liefert Mozilla wichtige Erkenntnisse zur Nutzung des Browsers, um diesen zu verbessern. Für Nutzer der Nightly- sowie Aurora-Versionen von Firefox war Telemetrie bereits standardmäßig aktiviert, Gleiches trifft nun auch für Nutzer der Beta-Versionen zu. In den finalen Versionen wird Telemetrie auch weiterhin standardmäßig nicht aktiviert sein. Aktiviert kann Telemetrie über Einstellungen → Erweitert → Datenübermittlung werden.  Grundsätzlich sollte jeder Nutzer Telemetrie aktivieren beziehungsweise bei der Nutzung von Vorabversionen aktiviert lassen, da es nur im eigenen Interesse sein kann, dass das eigene System und Nutzungsverhalten bei der Entwicklung berücksichtigt wird.

Die Änderung betrifft sowohl den Desktop- als auch den Android-Browser von Mozilla und wird damit begründet, dass die Nutzer der Betaversionen deutlich repräsentativer in Bezug auf die finalen Versionen sind und dies Mozilla ermöglicht, bessere Voraussagen darüber zu treffen, wie sich eine Änderung für die Nutzer der finalen Versionen auswirken wird, als das bei den Nightly- und Aurora-Nutzern der Fall ist.

Nutzer, welche ihre Entscheidung für oder gegen Telemetrie davon abhängig machen wollen, welche Daten überhaupt an Mozilla übertragen werden, können about:telemetry in die Adressleiste von Firefox eingeben und sich diese ansehen. Die aggregierten Daten aller Nutzer lassen sich online über telemetry.mozilla.org betrachten und analysieren.

June 19, 2014 12:50 PM

June 18, 2014

Sören Hentzschel

Knight-Mozilla: Bewerbungsphase für OpenNews Fellowship 2015 startet

Bei OpenNews handelt es sich um ein Projekt von Mozilla und der Knight Foundation mit dem Ziel, dem Journalismus im offenen Web zum Erfolg zu verhelfen. Das Projekt befindet sich in seinem vierten Jahr, die Bewerbungsphase für Fellowships in 2015 ist nun offen.

Knight-Mozilla ist eine Kooperation von Mozilla und der Knight Foundation. Bei der Knight Foundation handelt es sich um eine Stiftung, die Projekte fördert, welche dem Journalismus zu mehr Qualität verhelfen und Medien-Innovationen voranbringen. Außerdem setzt sich die Stiftung weltweit für die Rechte von Journalisten ein. Knight-Mozilla sucht für OpenNews neue Entwickler und Technologen, welche zehn Monate lang zusammen mit Reportern, Designern und anderen Entwicklern zusammenarbeiten wollen. Gemeinsam sollen Open Source-Lösungen geschaffen werden, welche Probleme bezüglich Nachrichten lösen. Die zehnmonatige Zusammenarbeit wird natürlich auch bezahlt, weitere Informationen dazu gibt es auf dieser Seite. Zu den News-Partnern 2015 gehören The Guardian, La Nacion, NPR, Vox Media, Center for Investigative Reporting, New York Times sowie die Washington Post. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen, Bewerbungsschluss ist der 16. August 2014.

Im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Knight Foundation angekündigt, die Partnerschaft mit Mozilla um weitere drei Jahre fortzusetzen und das Projekt mit weiteren vier Millionen Dollar unterstützt. Im Rahmen von OpenNews wurden bereits über 50 Software-Projekte umgesetzt, unter anderem Tabula, ein Werkzeug, um Daten aus PDF-Dateien zu extrahieren, welches von mehr als einem Dutzend Organisationen, darunter ProPublica und der New York Times, eingesetzt wird.

June 18, 2014 01:22 AM

June 17, 2014

Sören Hentzschel

Vorschau auf App Manager 2: Firefox OS Apps direkt in Firefox erstellen

Der App Manager ist ein in Firefox integriertes Werkzeug, welches das Testen und Debuggen von Firefox OS-Apps mittels Simulator Add-ons oder aber auch auf einem realen Gerät erlaubt. Mozilla arbeitet an einem komplett neuen App Manager, welcher ab Firefox 33 aktiviert werden kann und auch die Erstellung neuer Apps ermöglicht.

Ob der neue App Manager bereits in Firefox 33 standardmäßig den alten App Manager ersetzen wird, steht noch nicht fest. Über about:config kann dieser aber in jedem Fall in den Nightly Builds von Firefox 33 aktiviert werden (devtools.webide.enabled). Bereits der Name dieser Einstellung ist interessant, Web IDE, der Name verspricht also eine integrierte Entwicklungsumgebung für Web(-Apps). Tatsächlich erweitert Mozilla den Funktionsumfang des App Managers, dieser erlaubt nicht mehr nur das Debugging bestehender Apps, sondern auch das Erstellen neuer Apps.

Die auffälligste Neuerung ist zunächst einmal aber etwas vollkommen anderes: Das Design hat sich komplett verändert und der App Manager findet nicht mehr länger in einem Tab Platz (vgl. Bilder vom alten Design), sondern ist nun ein eigenständiges Fenster. Grundsätzlich findet sich hier dieselbe Funktionalität wie im bisherigen App Manager. Wer kein Smartphone mit Firefox OS besitzt, wird sich zunächst noch einen Firefox OS Simulator als Add-on herunterladen. Praktisch: Es können verschiedene Versionen von Firefox OS parallel installiert werden, so dass es sich mit verschiedenen Firefox OS-Versionen testen lässt.

Bereits angesprochen ist die Möglichkeit, neue Apps zu erstellen. Interessant hierbei: Es gibt sogenannte Templates, also Vorlagen, welche bereits ein wenig Boilerplate-Code beinhalten. Aktuell handelt es sich dabei um ein einziges Template, welches nicht sehr viel vorgibt, aber die Tatsache, dass ein Auswahlfenster für Templates erscheint, legt die Vermutung nahe, dass hier mehr zu erwarten ist. Über about:config kann sogar die Template-Quelle konfiguriert werden (devtools.webide.templatesURL), dabei handelt es sich um ein ganz einfaches JSON-Array auf einer beliebigen Webseite. App-Entwickler können sich also ihre eigenen Vorlagen erstellen oder sogar anderen Entwicklern zur Verfügung stellen. Nach der Auswahl eines Templates werden die dazugehörigen Dateien angezeigt, welche direkt im App Manager bearbeitet werden können. Auch eine Autovervollständigung für CSS und JavaScript gibt es, letzteres sogar mit Dokumentation.

June 17, 2014 09:35 PM

June 16, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Übersetzung. AppDay Zürich und Neuerungen in 2.0+

Ich hab mir überlegt, auch eine Linkliste zu veröffentlichen. Nach Möglichkeit bemühe ich mich, den Montags-Rhythmus beizubehalten. Dieses Mal geht es um Neuerungen und Ideen rund um Firefox OS 2.0 und erste Erfolge beim Dual-Booting mit einem Nexus 5 neben anderem.

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Mit Monday Sparks möchte ich eine Linksammlung herausgeben, die immer montags auf Artikel aufmerksam macht, für die ich leider keine Zeit gefunden habe, einen ganzen Beitrag draus zu stricken.


June 16, 2014 08:20 PM

June 15, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla testet Übersetzungs-Feature mit deutschsprachigen Aurora-Nutzern

Firefox 32 kommt mit einer Funktion zur Übersetzung von Webseiten. Mozilla wird dieses neue Feature mit Nutzern der deutschsprachigen Aurora-Version von Firefox testen.

Mozilla integriert in Firefox 32 ein neues Feature, welches anderssprachige Webseiten per Knopfdruck übersetzen kann. Standardmäßig aktiviert wird dieses Feature noch nicht in der finalen Version von Firefox 32 sein, in jedem Fall wird Mozilla einen Test dieser Funktion speziell mit den deutschsprachigen Aurora-Nutzern von Firefox 32 machen (Bug 1021921, Bug 1022411). Die Übersetzungen kommen dabei von Microsofts Übersetzungs-Dienst.

Voraussetzung zur Teilnahme am Test sind neben einer deutschsprachigen Aurora-Version aktivierte Telemetrie-Experimente (standardmäßig aktiviert). Das Feature wird für 50 Prozent der Nutzer aktiviert werden, für die anderen 50 Prozent nicht, und das für eine Dauer von mindestens drei, maximal sechs Wochen. Es handelt sich dabei um einen Testlauf für den eigentlichen Testlauf, der zu einem späteren Zeitpunkt geplant ist.

Unabhängig davon kann das Feature bereits von jedem Nutzer von Firefox Aurora oder Firefox Nightly aktiviert werden, indem die beiden Schalter browser.translation.detectLanguage und browser.translation.ui.show per about:config auf true geschaltet werden. Allerdings wird dies alleine nicht reichen, da Mozilla die Nightly- und Aurora-Versionen bislang noch ohne dafür notwendigen API-Schlüssel ausliefert. Wer das Feature aber jetzt schon testen möchte, kann sich mit seinem Microsoft-Konto im Windows Azure Marketplace registrieren und für die Microsoft Translator API anmelden. In Firefox müssen über about:config dann noch die beiden Schalter browser.translation.bing.clientIdOverride und browser.translation.bing.apiKeyOverride mit der selbst vergebenen Client-ID respektive des von Microsoft erhaltenen API-Schlüssels angelegt werden. Bis zu zwei Millionen Zeichen pro Monat sind kostenlos. Dies wird zu einem späteren Zeitpunkt natürlich nicht mehr notwendig sein und die Nutzung des Features in jedem Fall kostenlos sein, egal wie intensiv der Nutzer Gebrauch von dieser Firefox-Funktion macht. Die Einschränkung gilt nur für den eigenen API-Schlüssel, welcher notwendig ist, um das Feature bereits jetzt zu testen.

June 15, 2014 05:10 PM

Firebug-Team veröffentlicht Firebug 2.0

Die Entwickler von Firebug, der wohl beliebtesten Firefox-Erweiterung für Webentwickler, haben Firebug in Version 2.0 veröffentlicht. Die neue Version nutzt Mozillas aktuelle Debugging-Engine JSD2, kommt mit einem überarbeiteten Design und vielen neuen Features.

Ende März wurde die erste Alpha-Version von Firebug 2.0 veröffentlicht, zeitgleich mit der Veröffentlichung von Firefox 30 wurde auch die finale Version von Firebug 2.0 veröffentlicht. Firebug 2.0 setzt mindestens Firefox 30 voraus.

Die wichtigste Neuerung von Firebug 2.0 ist, dass Firebug nun auch die Firefox Debugging Engine JSD2 einsetzt, womit viele JSD1-bedingte Probleme der Vergangenheit angehören; insbesondere die Performance hatte teilweise stark unter JSD1 gelitten. Das neue Design lässt Firebug moderner und besser ins Betriebssystem integriert wirken, alte Firebug-Nutzer finden sich aber sofort zurecht, da die Veränderungen vor allem optische Details betreffen, so ist beispielsweise alles ein wenig flacher und die Farben sind etwas anders, der grundsätzliche Aufbau wurde aber beibehalten. Für viele Apple-Nutzer wichtig: Firebug 2.0 ist auch für HiDPI-Bildschirme aka Retina-Displays optimiert.

Weitere Highlights von Firebug 2.0 sind die Verwendung des CodeMirror-Editors, Syntax Highlighting im HTML-Bearbeiten-Modus, CSS-Bearbeiten-Modus und für JavaScript im Script-Panel, eine Funktion zur Quellcode-Formatierung, besonders praktisch bei minimierten Scripts, eine Autovervollständigung für den Befehlseditor, Autovervollständigung für HTML-Attribute und CSS-Eigenschaften im HTML-Panel, die Unterstützung von CSS Selektoren und Regulären Ausdrücken für die Suche im HTML-Panel, ein DOM-Event-Inspektor, eine Option zur Gruppierung von Nachrichten in der Konsole, die Möglichkeit neue Attribute zu Tags im HTML-Panel durch Klicken auf eine schließende Klammer hinzuzufügen oder das Anzeigen von CSS Farbwerten, so wie sie im Stylesheet angegeben worden sind. Dies ist nur eine Auswahl neuer Features, welche neben zahlreichen Fehlerbehebungen Teil von Firebug 2.0 sind. Im Detail geht die offizielle Release-Ankündigung von Firebug 2.0 auf die Neuerungen ein.

Download Firebug 2.0

June 15, 2014 02:31 PM

June 14, 2014

André Jaenisch

Verlängerte Pfingsten

Meh. Es. Ist. Viel. Zu. Heiß!

 

Mein Rechner hat den Geist aufgegeben, so dass ich derzeit nur mit dem Smartphone und Tablet auf Twitter rumhängen kann und Blogs lese.

Nebenher mach ich mir Gedanken, wo ich das Geld herbekommen soll, um Ersatz ranzuschaffen.

Wäre alles weniger tragisch, hätte die Uni nicht auch zu (Pfingstferien, you know).

Von daher sitze ich jetzt seit tragen auf dem Trockenen. Wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich die rumstehenden Desktop-PC-Gehäuse mit neuem Leben fülle.


June 14, 2014 08:44 PM

Sören Hentzschel

Mozilla bringt Firefox OS Apps auf Android

Mozilla hat eine klare Vorstellung davon, was Plattformunabhängigkeit bedeutet: Apps sollten nicht nur mit Webtechnologien entwickelt worden sein, um theoretisch auf jeder Plattform laufen zu können, sie sollten auch praktisch auf anderen Plattformen funktionieren. Und genau das hat Mozilla für Android umgesetzt: Firefox OS Apps laufen auf Android-Smartphones. Vorausgesetzt wird ein installierter Firefox Mobile für Android, der diese Möglichkeit bereitstellt.

Als eines der großen Argumente für Web-Apps wird häufig angeführt, dass Webtechnologien plattformunabhängig sind. In der Theorie ist dies auch korrekt, in der Praxis benötigt es schon noch ein wenig Zusatzaufwand des Entwicklers, damit der Nutzer auf einer anderen Plattform die Web-App als native App installieren kann, beispielsweise mittels eines Frameworks wie Apache Cordova oder Adobe PhoneGap (unterstützen seit kurzem übrigens auch Firefox OS). Eine Firefox OS App nehmen und als native App auf Android zu installieren, das ist nicht möglich – oder besser bislang nicht möglich gewesen. Nutzer von Firefox Mobile können mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet den Firefox Marketplace aufrufen und Apps, die eigentlich für Firefox OS geschrieben worden sind, auf dem Android-Gerät installieren. Dort fühlen sich die Web-Apps dann auch an wie native Apps, das heißt, sie erscheinen auch in Androids App Drawer sowie bei den aktuell geöffneten Apps, bei der Installation werden die benötigten Berechtigungen angezeigt, also alles wie man es von nativen Android-Apps kennt. Der Entwickler der App muss hierfür nicht eine einzige Zeile Code verändern. Voraussetzung ist Firefox Mobile in Version 29 oder höher.




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June 14, 2014 02:28 PM

Firefox OS: Mozilla kündigt weitere Expansion an

Firefox OS ist auf dem Vormarsch. Mit Spice und Intex gibt es gleich zwei Hersteller, welche besonders preisgünstige Geräte für den indischen Markt herstellen wollen, mit Chunghwa Telecom hat Mozilla zudem den größten taiwanischen Netzbetreiber als Partner gewinnen können.

Mozilla hat im Rahmen der Mobile Asia Expo in Shanghai eine weitere Expansion seines Betriebssystems Firefox OS angekündigt. Spice und Intex, zwei der führenden Gerätehersteller in Indien, wollen besonders preisgünstige Smartphones für den indischen Markt herstellen, vermutlich basierend auf dem im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellten Spreadtrum-Chipsatz.

Wie das Wall Street Journal berichtet, plant Spice die Einführung seines Smartphones im Juli. Weitere Details zum Smartphone sind nicht bekannt, außer dass es sich dabei um ein Dual-SIM-Smartphone handeln soll. Vom Intex-Gerät weiß man noch überhaupt keine technischen Details, dafür einen vollständigen Namen sowie einen Preis. Dieses soll den Namen Intex Cloud FX tragen und ab der ersten August-Woche zu einem Preis von unter 2000 Rupien verfügbar sein, was nach aktuellem Umrechnungskurs weniger als 25 Euro oder 33 Dollar entspricht. Das bislang günstigste in Indien erhältliche Smartphone kostet nach Angaben des WSJ über 60 Dollar. Intex möchte seine Smartphone-Verkäufe in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr verdoppeln und insgesamt (mit dem kompletten Produkt-Portfolio) auf 3 Millionen verkaufte Geräte kommen. Das auch im Vergleich mit seinen Konkurrenzprodukten günstige Firefox OS-Smartphone soll beim Erreichen dieses Ziels helfen.

Aber nicht nur nach Indien wird Firefox OS expandieren. Mozilla hat die Partnerschaft mit Chunghwa Telecom angekündigt, dem größten Netzbetreiber in Taiwan. Darüber hinaus startet in diesem Sommer der Verkauf der beiden neuen Firefox OS Smartphones ZTE Open II und Alcatel One Touch Fire E, letzteres wird ab Juli auch über Congstar in Deutschland zu erwerben sein.

June 14, 2014 01:47 AM

June 12, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla und Goal.com veröffentlichen WM-Erweiterungen für Firefox

Pünktlich zur heute startenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gibt es von Mozilla und Goal.com passende Erweiterungen sowohl für den Desktop- als auch für den Android-Browser.

Mozilla und Goal.com haben eine SocialAPI-Erweiterung für Firefox veröffentlicht, welche alle Informationen zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien in den Browser holt, nicht nur Neuigkeiten, auch Live-Ergebnisse. Per Einstellung lässt sich entweder eine landesspezifische Edition, zum Beispiel für Deutschland, oder eine internationale Edition nutzen. Die Erweiterung funktioniert auch über die WM hinaus, denn es handelt sich dabei um eine allgemeine Fußball-Erweiterung, die WM dürfte aber den genau richtigen Anlass bieten, sich die Goal.com-Sidebar anzusehen.

Auch für Android haben Mozilla und Goal.com eine Erweiterung veröffentlicht. Diese erweitert den Homescreen von Firefox Mobile für Android um ein weiteres Panel mit den neusten Fußballnews von Goal.com, natürlich auch wieder zur WM ganz besonders interessant. Auch hier lässt sich entweder eine landesspezifische oder eine internationale Edition nutzen.

Darüber hinaus hat Mozilla eine Sammlung von Apps passend zur Fußball-WM zusammengestellt, darunter auch eine App von kicker.de. Die dort aufgeführten Apps funktionieren nicht nur für Firefox OS, sondern teilweise auch auf dem Desktop.

June 12, 2014 09:10 AM

June 11, 2014

Sören Hentzschel

Videotelefonie über WebRTC – Loop in Firefox Nightly gelandet

Gemeinsam mit der Telefónica-Tochter TokBox möchte Mozilla Firefox um Funktionen zur Webzeitkommunikation erweitern. Das unter dem Namen Loop entwickelte Projekt ist nun in einer frühen Fassung Teil der Nightly-Versionen von Firefox.

Ende Mai erst haben Mozilla und TokBox ihre Zusammenarbeit offiziell angekündigt, nun ist Loop, ehemals Talkilla, seit wenigen Tagen in den Nightly-Versionen von Firefox integriert. Diese Integration stellt allerdings nur einen frühen Zwischenstand der Entwicklung dar – wie man vor allem optisch schnell erkennt. Das Ganze macht sogar einen noch etwas kaputteren Eindruck als die Testbuilds von vor zwei Wochen. Zumindest die Kernfunktionalität – das Generieren eines Links und das Führen eines kostenlosen Videotelefonats darüber – funktioniert grundsätzlich. Zur Generierung eines solchen Links, den man an seinen Gesprächspartner weitergeben muss, gelangt man über das Sprechblasen-Symbol in der Hauptsymbolleiste. Wer dieses nicht findet, muss es eventuell erst über Menü → Anpassen in die Oberfläche von Firefox verschieben. Eine Kontaktliste ist geplant, genauso wie ein Import von Google-Kontakten, dies ist aber noch nicht Bestandteil der Nightly-Versionen von Firefox. Mehr Details zur Motivation hinter Loop gibt es im Artikel zur Ankündigung.

In diesem Zustand ist der Einsatz natürlich noch nicht zu empfehlen, aber es ist fest davon auszugehen, dass hier relativ schnell relativ große Fortschritte erzielt werden, da die Partnerschaft einen recht straffen Zeitplan zur Auslieferung vorsieht. Mockups von der Loop-Integration in den Browser habe ich bereits kürzlich veröffentlicht, neu sind die folgenden Mockups der Loop Weboberfläche:

June 11, 2014 09:21 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 30, Firefox Mobile 30, Firefox ESR 24.6 und Thunderbird 24.6

Sechs Wochen sind vergangen seit der Veröffentlichung von Firefox 29, dem größten Firefox-Release seit Firefox 4. Das bedeutet neue Versionen, auf den ersten Blick nicht ganz so spektakulär, aber nicht weniger wichtig. Neben Firefox 30 für den Desktop veröffentlicht Mozilla auch noch Firefox Mobile 30 für Android, Firefox ESR 24.6 sowie Thunderbird 24.6.

Geschlossene Sicherheitslücken und Bugfixes

Firefox 29 war der größte Firefox-Release seit Firefox 4. Verglichen mit den Änderungen dieser Version lesen sich die Versionshinweise dieser und wahrscheinlich der meisten Firefox-Versionen eher unbedeutend, das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Firefox 30 wieder ein wichtiger Release ist, weil die neue Version Firefox wieder ein Stück besser macht als vorher. Sieben sehr gute Gründe für Firefox 30 liefert die Liste der in Firefox 30 geschlossenen Sicherheitslücken, von diesen sieben wurden fünf von Mozilla mit der höchsten Gefahrenstufe bewertet. Ebenfalls einen sehr guten Grund für das Update finden alle Firefox-Nutzer, welche die Chronik beim Beenden von Firefox löschen lassen; konnte dies in Firefox 29 dazu führen, dass Firefox nicht mehr richtig beendet wurde, sollte dieses Problem nun behoben sein.

Keine standardmäßige Aktivierung der (meisten) Plugins mehr

Mit Firefox 30 geht Mozilla den nächsten Schritt in Richtung Ende NPAPI-basierter Plugins. So sind die meisten nun standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet und nicht länger dauerhaft aktiviert. Ausnahmen bilden neben Adobe Flash Plugins, deren Aufnahme auf eine temporäre Whitelist durch die Hersteller der Plugins beantragt werden konnte. Voraussetzung hierfür war, dass ein Plan vorgelegt werden konnte, wie der jeweilige Hersteller plant, die NPAPI-Lösung mittelfristig zu ersetzen. NPAPI-basierte Plugins haben erfahrungsgemäß einen negativen Einfluss auf die Sicherheit und Stabilität des Browsers. Auch Google bereitet in Chrome das Ende der NPAPI-Plugins vor.

GStreamer 1.0-Support und weitere Neuerungen der Desktop-Version

Linux-Nutzer freuen sich darüber, dass Firefox nun nicht mehr nur GStreamer 0.10, sondern auch GStreamer 1.0 unterstützt. Über GStreamer wird die Wiedergabe von H.264-, MP3- sowie AAC-Inhalten über HTML5 ohne Plugin in Firefox ermöglicht. Einige Linux-Distributionen kommen standardmäßig bereits nur noch mit GStreamer 1.0-Unterstützung, so dass Mozillas Unterstützung für GStreamer 0.10 nicht mehr ausreichend war.

Dazu kommen diverse weitere Verbesserungen, beispielsweise kann über den Anpassen-Tab ein neuer Sidebar-Button zur Oberfläche hinzugefügt werden, welcher schnellen Zugriff auf die diversen Sidebars erlaubt, wie die Lesezeichen-Sidebar, Chronik-Sidebar, die Sidebars der SocialAPI-Erweiterungen oder von Add-ons. Auf OS X übernimmt die Tastenkombination Cmd + E den aktuell markierten Begriff als Suchbegriff und Firefox speichert standardmäßig auch Passwörter auf Webseiten, die Gebrauch von autocomplete=’off’ machen (deaktivierbar über den about:config-Schalter signon.storeWhenAutocompleteOff). Wie immer und ganz wichtig , es gibt auch in Firefox 30 wieder eine verbesserte Unterstützung von Webstandards. Die Entwickler-Werkzeuge warten mit neuen Features wie einem Box Modell-Highlighter, besserem Highlighting in der Konsole, einem verbesserten Netzwerkmonitor, welcher nun auch Firefox OS Remote-Debugging unterstützt, sowie weiteren Verbesserungen auf.

Download Mozilla Firefox 30 für Microsoft Windows, Apple Mac OS X und Linux

Firefox Mobile 30 für Android

Zu den nennenswertesten Neuerungen von Firefox Mobile 30 für Android gehört unter anderem eine neue API, welche es Add-ons ermöglicht, die Firefox-Startseite um weitere Panels zu erweitern. Ein entsprechendes Add-on habe auch ich erstellt und werde dieses demnächst offiziell ankündigen, sobald es die Freigabe von Mozilla erhalten hat. Das Kontextmenü von Link auf Webseiten besitzt nun Buttons, um die Links auf schnellem Weg teilen zu können.

Download Mozilla Firefox Mobile 30 für Android

Thunderbird 24.6

Thunderbird 24.6 ist ein Bugfix- und Sicherheitsupdate. In dieser Version werden unter anderem drei kritische Sicherheitslücken geschlossen.

Download Mozilla Thunderbird 24.6

June 11, 2014 12:31 AM

June 09, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: Mozilla möchte Gerätehersteller für Updates bezahlen und plant Verbesserungen des Update-Systems

Updates für Smartphones sind ein schwieriges Thema, das musste auch Mozilla in den elf Monaten feststellen, in denen Firefox OS nun auf dem Markt verfügbar ist. Mozilla ist aber weiterhin davon überzeugt, den Status Quo in der Mobilfunkindustrie ändern zu können und hat ganz konkrete Pläne, wie man mit gutem Beispiel vorangehen kann.

Einnahmen für Gerätehersteller durch Firefox OS-Updates

Alle drei Monate oder anders gesagt alle zwei großen Firefox-Versionen veröffentlicht Mozilla ein neues Major-Update für sein Betriebssystem Firefox OS. Gerätehersteller sind allerdings nur bedingt dazu in der Lage, diese ehrgeizige Vorgabe an die Endkunden weiterzugeben. Was für einen Desktop-Browser kein Problem ist, gestaltet sich für das Update des Betriebssystems eines Smartphones in der Praxis deutlich schwieriger: Mit dem Update der Software ist es schließlich nicht getan, die Hardware spielt eine wesentlich größere Rolle als es beim Desktop-Browser der Fall ist, Fehler auf einem Smartphone wirken sich weit verheerender aus, was die Qualitätssicherung komplexer macht, der Hersteller muss eine Infrastruktur zur Verteilung der Updates bereitstellen, es muss für diese Versionen auch Support geben. Anders formuliert: Dem Gerätehersteller, der nur mit dem Verkauf der Geräte Geld verdient, entstehen durch Updates Kosten, was gerade bei Low-End-Geräten, die eh schon für relativ wenig Geld den Besitzer wechseln, nicht sehr lukrativ für die Hersteller ist.

Das stets gut informierte Portal CNET berichtet nun unter Berufung auf Li Gong, COO der Mozilla Corporation und CEO von Mozilla China und Mozilla Taiwan, von Plänen, nach denen Mozilla darüber nachdenkt, dem Rechnung zu tragen, indem die Gerätehersteller an Einnahmen beteiligt werden, sofern sie die Geräte mit Updates versorgen. Ohne näher auf Details einzugehen werden dabei drei mögliche Einnahmequellen genannt, welche geteilt werden könnten: Einnahmen aus App-Verkäufen, Einnahmen generiert durch Suchanfragen in Firefox OS und Einnahmen aus App-Empfehlungen im Firefox Marketplace oder den Homescreens von Firefox OS. Es würde noch einige andere Möglichkeiten geben, wird Li Gong zitiert, denn man habe mit Firefox OS eine sehr anpassbare und flexible Plattform.

Verbesserungen des Update-Systems

Darüber hinaus plant Mozilla laut Li Gong diverse Verbesserungen des Update-Systems, welche ebenfalls ihren Anteil dazu beitragen sollen, dass es in Zukunft mehr Updates für Endkunden gibt. So schaue man nach Möglichkeiten, die System-Anwendungen von den Updates des Betriebssystems zu entkoppeln. Dann könnten Apps wie E-Mail, Galerie, Kalender, Musik oder der Browser selbst unabhängig vom Betriebssystem aktualisiert werden.

Außerdem arbeite Mozilla an Diff-Updates – statt wie bisher mit jedem Update das vollständige Firefox OS herunterladen und aktualisieren zu müssen, was auch immerhin deutlich über 100 MB sind, sollen nur noch die Teile heruntergeladen und geändert werden, welche sich auch verändert haben.

June 09, 2014 03:31 PM

June 08, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Nur noch wöchentliche Update-Aufforderungen für Aurora-Version

Kleine Änderung für Nutzer der Aurora-Versionen von Firefox: Diese werden ab Version 32 nicht mehr täglich, sondern nur noch wöchentlich zum Update aufgefordert.

Es ist nur eine kleine Änderung der Standard-Konfiguration (app.update.promptWaitTime in about:config) der Aurora-Version von Firefox: Diese Einstellung legt fest, wie viele Sekunden nach der Anzeige, dass ein Update verfügbar ist, das Fenster erscheinen soll, welches zum Update und Neustart des Browsers auffordert.

Bislang lag die Standardeinstellung bei 86400 Sekunden und damit 24 Stunden, diese wurde nun für Aurora auf 604800 Sekunden und damit sieben Tage geändert. Aurora-Versionen sind die Firefox-Versionen, die zwischen den Nightly- und Betaversionen liegen und diejenigen, welche Mozilla Webentwicklern empfiehlt. Diese sollen durch diese Änderung, wenn sie ihren Browser länger durchgehend offen haben, nicht so häufig durch die Update-Aufforderung gestört werden. Daran, dass es tägliche Updates für die Aurora-Versionen gibt, ändert sich nichts.

June 08, 2014 03:42 PM

June 07, 2014

Sören Hentzschel

Alcatel One Touch Fire E ab Juli bei Congstar

Auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona hat Alcatel One Touch drei neue Smartphones und ein Tablet mit Firefox OS vorgestellt. Das Alcatel One Touch Fire E findet nun den Weg nach Deutschland und soll ab Juli über Congstar erhältlich sein.

Gegenüber dem Alacatel One Touch Fire ist das Fire E ein deutliches Upgrade. Es sieht verglichen mit anderen Firefox OS Smartphones ungewöhnlich edel aus und kommt im Metall-Look daher. Es hat ein größeres Display, eine bessere Auflösung, einen zweiten CPU-Kern, eine höhere Taktfrequenz, mehr Arbeitsspeicher, mehr internen Speicher, eine höhere Auflösung der Hauptkamera, eine zusätzliche Frontkamera, mehr Akkukapazität, das Alcatel One Touch Fire ist seinem Vorgänger in vielerlei Hinsicht überlegen, wobei der direkte Nachfolger sowieso viel mehr das Fire C wäre, welches fast identische Spezifikationen mit dem Fire hat. Ausgeliefert wird das Gerät mit Firefox OS 1.3.

Zum Preis ist noch nichts bekannt, schätzungsweise wird er etwas höher liegen als die knapp 80 Euro für das One Touch Fire ohne den Zusatz E. Bekannt ist dafür, dass Congstar den Verkauf im Juli starten möchte, nach eigenen Angaben zwei Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart des Gerätes. Auf der Congstar-Webseite kann man sich registrieren, um auf dem Laufenden zu bleiben. Damit erhält man gleichzeitig die Chance, eines von drei Exemplaren zu gewinnen.

Alcatel One Touch Fire Vergleich

June 07, 2014 12:58 PM

June 06, 2014

André Jaenisch

Pfingsten

Heute einmal keinen Beitrag.

Ich bin ab morgen bis einschließlich Montag im Kurzurlaub. Von daher hab ich mich heute eher meinen Mailinglisten gewidmet.

Ab Dienstag geht es weiter.

 

Ich wünsche euch ein entspanntes verlängertes Pfingstwochenende!


June 06, 2014 09:19 PM

June 05, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 64-Bit für Windows – wie ist der Status?

Google ist vor wenigen Tagen mit Mozilla gleichgezogen und bietet die Entwicklerversionen von Chrome für Windows auch in einer 64-Bit-Edition an. Dies ist eine gute Gelegenheit, um auch über den Stand der 64-Bit-Version von Firefox zu sprechen.

Was Mozilla bereits seit Jahren anbietet, bietet nun auch Google an: Nightly-Versionen des Browsers in 64-Bit für Windows, bei Google Canary Builds genannt. Weiter bedient man noch den sogenannten Dev-Channel, der zwischen Canary und Beta liegt, also wenn man so will, dann so etwas Ähnliches wie ein Google-Pendant zu Firefox Aurora. Doch was sind eigentlich Mozillas Pläne bezüglich der 64-Bit-Version für Windows? Arbeitet Mozilla überhaupt noch daran? Dazu hat sich Javaun Moradi, seit kurzem in der Rolles eines Produktmanagers für Mozilla tätig, geäußert.

Moradi beschäftigt sich bereits seit ein paar Wochen mit dem Thema und hat in dieser Zeit mit Vertretern aller Engineering- und QA-Teams gesprochen, deren Arbeit benötigt würde, um eine finale 64-Bit-Version von Firefox für Windows zu veröffentlichen, sowie mit Mitgliedern des Marketing-Teams. Man hab eine gutes Verständnis davon, was es an Arbeit noch benötige. Die Entwicklungsarbeit selbst sei weitestgehend abgeschlossen. Die wichtigsten noch offenen Punkte seien eine Vervollständigung der Testabdeckung, Arbeiten an der Plugin- und Add-on-Kompatibilität, Anpassungen des Installers, Vergrößern der QA-Ressourcen, um den erhöhten Bedürfnissen der Qualitätssicherung gerecht zu werden, sowie noch offene Produktfragen, beispielsweise wie die Version auf den Markt gebracht, wie sie angekündigt und beworben werden soll.

Die noch zu erledigenden Punkte sind also bekannt und überschaubar. Moradi weist aber auch darauf hin, dass Mozilla nicht die Ressourcen anderer Browserhersteller zur Verfügung stehen und die Entscheidung, die 64-Bit-Version voranzutreiben, gleichzeitig bedeutet, die Ressourcen an einer anderen Stelle wegzunehmen. Darum müsse nach Gründen geschaut werden, die dafür sprechen, die 64-Bit-Version für Windows zu veröffentlichen. Es spiele natürlich auch eine große Rolle auf Augenhöhe mit der Konkurrenz zu bleiben, aber die primären Gründe müssten sein, dass es einen wirklichen Mehrwert für die Nutzer bringt und es Mozilla bei der Umsetzung von Innovationen unterstützt, an denen sie arbeiten. Für Mozilla sei es wichtig, das richtige Timing zu finden, nicht ein PR-Rennen zu gewinnen. Mit anderen Worten: Mozilla wird eine 64-Bit-Version von Firefox für Windows veröffentlichen, wenn sich daraus ein nennenswerter Vorteil ergibt und dafür nicht Ressourcen für ein Projekt beansprucht werden müssen, welches größere Vorteile bringt. Durch die Verfügbarkeit einer 64-Bit-Testversion von Chrome für Windows fühlt sich Mozilla also nicht unter Druck gesetzt.

Wenn es um Prioritäten geht, dann ist auch Mozillas Projekt zur Prozess-Separation von Firefox, kurz Electrolysis oder e10s, ein Thema. Electrolysis ist derzeit eine Top-Priorität für Mozilla und könnte für die Planungen eine wichtige Rolle spielen. So gibt es in der weiteren Diskussion auch technische Überlegungen, ob es sinnvoller ist, erst die 64-Bit-Version und dann Electrolysis zu haben oder umgekehrt. Und wie bereits angesprochen fehlen die Ressourcen, die in eine Stelle hineingesteckt werden, an einer anderen Stelle. Das Thema Plugin-Kompatibilität wäre ein solches Thema, welches sowohl die 64-Bit-Version als auch Electrolysis tangiert und wo die Dienste, zumindest einmal teilweise, derselben Entwickler gefragt sein dürften.

Moradi verspricht ein weiteres Update zum Stand der Dinge im entsprechenden Bug-Ticket für die nahe Zukunft.

June 05, 2014 09:55 PM

June 04, 2014

André Jaenisch

Was macht die Konkurrenz? Tizen endlich erschienen

Wettbewerb ist gut. Bedenkt man, wie dominant iOS und Android im Mobilsegment sind, wünsche ich mir mehr Trubel dort. Das peitscht die Innovation an, wie man es unter den Webbrowsern beobachten kann. Nach immer wieder aufkommenden Gerüchten hat Samsung jetzt also Tizen auf einem Smartphone gebracht.

Samsung, dass sind die Macher der Nexus-Geräte. Sehr populär wegen Android. Und auch sehr beliebt als Referenzgeräte zum Flashen anderer Betriebssysteme ;-)

Wie Mitchell Baker vorgestern so schön sagte (Übersetzung von mir):

Das Silicon Valley und iOS-Nutzer sind nicht unsere anfänglichen Zielmärkte. Über die Zeit, sicher, aber unsere Zielgruppe sind Leute, die lokale Inhalte, Erschwingliches und Zugängliches suchen und, was noch wichtiger ist, Formen von Inhalten, die derzeit noch nicht durch (App) Stores bedient werden.

Zeit also, auch einmal die kleineren Betriebssysteme im Auge zu behalten. Für mich fallen darunter Tizen, Sailfish, Ubuntu Touch und Windows Phone. webOS klammere ich einmal aus. Ich kenn einige wenige Nutzer dieser Betriebssysteme, aber wenn ihr mehr wisst, verlinkt sie doch in den Kommentaren.

Trying TizenFlickr: Trying Tizen
von Andy Piper (CC-BY-NC)

Ich konzentriere mich in diesem Beitrag auf Tizen. Weil es auch ein webbasiertes Betriebssystem anbietet. Am liebsten ist mir dabei OpenSource. Schlichtweg deswegen, weil damit die (zumindest theoretische) Möglichkeit eingeräumt wird, den Quellcode zu inspizieren. Ich mach das gerne bei Firefox OS, wenn ich bestimmte Funktionen nachvollziehen will. Allein die Test-Suite (mocha) hab ich noch nicht gefressen …

Heute Abend ist mir dann ein Artikel vom britischen Telegraph in meine Twitter-Timeline geflutscht. Harr Sparkes stellt sich dabei die interessante Frage, inwiefern das Tizen Project als OpenSource gelten kann. Es stellt sich heraus, dass die vergebenen Lizenzen z.T. inkompatibel sind mit den Anforderungen der OpenSource Iniative.

Wisst ihr, was das tolle an HTML5 ist? Es kann prinzipiell überall laufen!

So zielt Samsung auch auf eine Reihe von Formfaktoren ab: Smartphones, Tablets, Smart TVs, Wearables, Heimanwendungen, Netbooks und in Autos verbaute Unterhaltungssysteme. Den Anfang haben sie mit ihren Smartwatches und Smart TVs gemacht. Jetzt kommt also das Smartphone. Vom Prinzip her also auf einer Entwicklungsstufe mit dem Firefox OS von Mozilla.

Wäre da nicht die Marktmacht, wie Caschy sie anspricht. Wie oben bereits erwähnt, ist Samsung schon ziemlich bekannt für die Android-Flotte. Wenn sie es jetzt also geschickt anstellen, Tizen zu pushen, bevor Google sie deswegen vom Android-Projekt aussperrt (denn Android ist offen – bis auf die coolen Elemente), könnten sie also an Firefox OS vorbeiziehen.

Vielleicht können sich aber auch beide Systeme arrangieren. Ich mein, wozu brauchen Menschen in Entwicklungsländern Gadgets wie eine intelligente Uhr oder Fernseher? Smartphones und Tablets sind da wesentlich praktischer.

Was denkt ihr? Kabbeln sich Tizen und Firefox OS hier unnötig? Oder ist Platz für Koexistenz?


June 04, 2014 09:14 PM

Sören Hentzschel

Mockup zeigt Australis-Firefox für Apple Mac OS X 10.10 Yosemite

Keine zwei Tage ist es her, da hat Apple die neue Ausgabe seines Betriebssystems Mac OS X vorgestellt, und schon gibt es ein Mockup von Mozilla, welches den Australis-Firefox für OS X 10.10 Yosemite zeigt.

Diesen Herbst soll Mac OS X 10.10 erscheinen und bringt als auffälligste Neuerung ein neues Design mit. Alles wird flacher und transparenter, der Einfluss von iOS lässt sich nicht leugnen.

Bild: apple.com

Mozilla-Designer Mike Maslaney hat nun ein erstes Mockup veröffentlicht, wie Firefox mit Australis-Design auf Mac OS X 10.10 Yosemite aussehen könnte. Noch gibt es weder einen Zeitplan noch einen Bug zur Umsetzung, den man verfolgen könnte, doch ist es nicht unwahrscheinlich, dass Mozilla eine sinnvolle optische Integration in das neue OS X-Design anstrebt, damit Firefox im neuen Apple-Betriebssystem nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Ähnliches kennt man bereits von Windows, wo es verschiedene Themes für Windows XP, Windows Vista/7 und Windows 8 gibt.

June 04, 2014 02:48 AM

June 03, 2014

André Jaenisch

Tastaturen austauschen?

Es war gestern sehr schwer, von Apple’s Entwicklerkonferenz WWDC nichts mitzubekommen. Ich hab mit einige Beiträge auf Caschy’s Blog durchgelesen. Er freut sich wie ein Schneekönig darauf, Tastaturen austauschen zu können. Dabei ist das für Firefox OS v2.0 auch angedacht! Es gibt sogar schon erste Apps dafür.Ist halt praktisch, wenn man quelloffen arbeitet ;-)

Eine … Machbarkeitsstudie liefert beispielsweise das LOL Keyboard:

LOL Keyboard im Firefox Marketplace

Etwas ernster ist da schon die Möglichkeit, endlich Kopieren und Einfügen zu können:

Copy Paste Keyboard im Firefox Marketplace

Und schließlich kann man damit auch Tastaturen an die Sprache anpassen. Als Beispiel kann Thai herhalten:

Thai Keyboard im Firefox Marketplace

Mal sehen, was die Zukunft bringt. Und welche Geräte dann schlussendlich Firefox OS v2.0 bekommen.


June 03, 2014 02:54 PM

Apps vorgestellt: Bessa

Ich bin mir sicher, ich bin nicht der einzige, der sich eine schlichte Bildbearbeitungs-App für das Firefox OS wünscht. Gestern beim Stöbern bin ich über Bessa gestolpert. Sieht vielversprechend aus, auch wenn sie noch nicht fertig ist.Natürlich muss wieder Lena herhalten. Kennt ihr nicht?

Doch. Bestimmt. Das Bild muss so oft herhalten, wenn es um Demonstration von Bildbearbeitungs-Algorithmen geht, das läuft euch sicher öfter über den Weg. Eigentlich kann ich es hier nicht direkt einbinden wegen Copyright … das der Playboy hält. Aber jemand hat es auf Flickr hochgeladen …

lennaFlickr lenna
von li (CC-BY-NC-ND)
Name: Bessa
Entwickler: André Fiedler
Version: 0.9.436
Kategorie: Photo/Video
Größe: 8,16 MB
Sprache: Englisch, Deutsch, Französisch
Letzte Rezension: 03. Juni 2014
Bewertungen: 2 von 5 Sternen (3 Bewertungen)
Berechtigungen: Bilderspeicher
Lizenz: Alle Rechte vorbehalten
Quellcode: Closed Source
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Zurück zum Thema. Bessa.

Was funktioniert

Es kann ein Bild direkt von der Kamera abgeholt werden oder aus der Galerie ausgewählt. Dieses lässt sich dann schrittweise bearbeiten. Eine kurze Einführung erklärt die Bedienung.

Bildschirmphoto: Bessa

Screenshot von Bessa

Ich finde es spitze, dass die Veränderungen am Bild nicht unumkehrbar sind, sondern in Schichten gespeichert werden. Das Prinzip kenn ich von GIMP her. Auf die Weise kann wild herum experimentiert werden, ohne etwas kaputt zu machen. Das Bild wird hinterher in die Galerie geschrieben oder direkt geteilt.

Was nicht funktioniert

Beim Start muss auf die index.html geklickt werden. Aber das Problem kennt man ja bereits.

Derzeit hält sich der Funktionsumfang in Grenzen. Der Entwickler hat sich aber ein ambitioniertes Ziel gesteckt. Seht ihr in der Beschreibung. Ich hab auch nur Abstürze erlebt, wenn ich es mit den Layern übertrieben habe.

Was ich mir wünschen würde

Zugang zum Quellcode. Irgendwie sind alle Bildbearbeitungs-Apps, die ich mir bisher ansah, ziemlich fett. Vielleicht kann man da noch am Algorithmus schrauben. Außerdem käme eine Beschreibung in englischer Sprache praktischer im Marketplace, um mehr Nutzer zu erreichen. Deutsch ist nicht so verbreitet …

Daneben wäre es noch hilfreich, die einzelnen Effekte auch noch kurz zu erläutern. Denn nicht jeder weiß, was eine Vignette ist.


June 03, 2014 02:09 PM

June 02, 2014

André Jaenisch

Flatfish arrived! Das InFocus Tablet mit Firefox OS

Ich konnte nicht an mich halten. Mein Tablet ist da! Kostenlos :-)

Dafür muss ich nur “ein paar” Dinge übersetzen.

Und kurze Zeit später kam auch ein Case dazu:

Das letzte Zubehör-Teil, was ich mir zukaufte, war ein Adapter für USB2Steckdose. Die US-Stecker passen hier einfach nicht ;-) In einem kurzen Schriftverkehr mit Asa Dotzler (Ansprechpartner für das Tablet Contributor Project bei Mozilla) stellte sich heraus, dass die Sendungen nicht auf das Zielland personalisiert werden konnten. Es war schlichtweg nicht genug Personal dafür vorhanden. Macht nichts, das bisschen investiere ich auch so. Handelsübliche 5V-Adapter mit Leistungen um die 2000 mAh sorgen für ein flottes Laden. Die Stecker vom Alcatel OneTouch Fire tun auch – sofern das Tablet ausgeschalten ist. Andernfalls zieht der Standby-Modus in etwa so viel Strom wie das Ladegerät liefert …

Stellt sich also die Frage, was damit anstellen. Sowie ich herausgefunden habe, wie sich Screenshots auf dem Tablet auslösen lassen (kein Home-Buttton), packe ich hier einige Bilder rein. Zwischenzeitlich bekommt ihr eine Außenansicht zu sehen ;-)

FedEx liefert Firefox OS Tablet InFocus Paket-Rückseite InFocus Paket-Vorderseite Technische Details zum InFocus Tablet Technische Details zum InFocus Tablet Mitgelieferter US-Stecker mit USB-Port Draufsicht auf den US-Stecker Rückseite des US-Steckers Der mitgelieferte Stecker in der Schaumstoff-Box Das InFocus Tablet von vorne Das InFocus Tablet von hinten Ersatzweise gekaufter USB-Stecker Der deutsche Stecker in der Nahsicht Ein leuchtend orangenes Case für's Tablet

Auf der B2G-Mailingliste wird auch schon gegrübelt, wie sich das Tablet wohl am geschicktesten flashen ließe. Immer diese Hacker :D

Das Tablet kommt mit Firefox OS v1.4 daher und besteht im Wesentlichen aus der UI des Smartphones – nur hochskaliert. Dementsprechend matschig wirken manche Texturen.

Bisher hatte ich einige Hakeleien mit der Tastatur. Und mit dem Screenreader. Stellt sich heraus, dass diese Problemchen auch schon im Wiki gelistet wurden.

Ich hab jetzt mal auf der Mailingliste angefragt, wie sich das mit den Übersetzungen am geschicktesten organisieren lässt. Nebenher kann ich ja immerhin schon Apps testen :) Bisher stehen Arabisch (?), Chinesisch (?), Französisch und Englisch zur Disposition. Das geht besser! ;-)

Das deutsche Team trägt Informationen im Mozilla Wiki zusammen.

Ask me Anything! Was möchtet ihr gerne wissen?


June 02, 2014 12:23 PM

June 01, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Search – Mozilla experimentiert mit Suche für Android

Mozilla bietet mit Firefox Mobile einen Browser für Android an. Doch verbringt der durchschnittliche Nutzer die meiste Zeit am Smartphone oder Tablet überhaupt nicht im Browser, so die Erkenntnis von Mozilla. Darum sucht Mozilla nach neuen Wegen, den Nutzern dabei zu helfen, die Inhalte zu finden, die sie suchen.

Eine aktuelle Präsentation der beiden Mozilla-Designer Ian Barlow und Anthony Lam zeigt, wie Mozilla künftig die Suche von Inhalten auf Android-Geräten verbessern könnte. In dieser Präsentation heißt es, der durchschnittliche Nutzer von Mobilgeräten verbringe lediglich zwanzig Prozent seiner Zeit im Browser. Daraus ergebe sich die Frage, wie Mozilla den Nutzern helfen könne, ihre Aufgaben abzuschließen, in einer Weise, wie diese heute das mobile Internet nutzen. Firefox sei toll, Nutzer dahin zurückzubringen, wo sie bereits gewesen seien, die Frage sei aber, wie man besser darin werde, Nutzern dabei zu helfen, neue Sachen zu entdecken. Immerhin bestünden 65 Prozent der mobilen Online-Aktivität im Suchen von Dingen. Anders als es Google mit Google Now macht, wolle man die Nutzer dabei nicht an eine einzige Informationsquelle binden, sondern mehr Flexibilität anbieten, um so die nützlichsten Informationen bereitstellen zu können.

Dabei liegt ein Schwerpunkt darauf, dem Nutzer bereits sinnvolle Informationen anzuzeigen, bevor dieser eine Eingabe gemacht hat. Zum Beispiel könnte anhand der aktuellen Position ein interessanter Standort in der Nähe angezeigt werden.

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes sind sogenannte Karten, was sich als optisch besonders aufbereitete Darstellung von Suchergebnissen beschreiben lässt. Statt also einfach einen Link zur einer Webseite zu nennen beziehungsweise die Webseite anzuzeigen, wird beispielsweise bei der Suche nach einem Café ein Kartenausschnitt gezeigt und Informationen wie die Adresse, die Telefonnummer oder Bewertungen, ein Produkt kann Informationen wie einen Preis oder Bewertungen beinhalten und eine Schaltfläche, um den Artikel zum Beispiel direkt bei Amazon in den Warenkorb zu setzen. Das Ziel ist es also, dem Nutzer direkt das zu präsentieren, was ihn interessieren könnte.

Das Projekt hat derzeit noch den Status einer Design-Erforschung. Als nächste Schritte werden die Erstellung eines Prototyps sowie die Definition des Funktionsumfangs erster Versionen dieses möglichen Such-Produktes genannt.

June 01, 2014 05:37 AM

May 31, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS Flame: Mozilla verteilt wieder kostenlos Smartphones an Entwickler

Neue Runde, neues Glück für all diejenigen Entwickler, welche sich durch ein kostenloses Smartphone dazu motiviert fühlen, eine App für Firefox OS zu veröffentlichen.

Bereits mehrfach in den vergangenen Monaten hat Mozilla kostenlos Smartphones an Entwickler verteilt, welche Apps für Firefox OS veröffentlichen. Natürlich gibt es bei solchen Aktionen immer nur ein begrenztes Kontingent an Geräten, so dass nicht jeder das Glück haben kann, ausgewählt zu werden. Aber wer bislang kein Glück hatte, hat es vielleicht dieses Mal: Mozilla startet nämlich die nächste Runde und verteilt kostenlos eine begrenzte Anzahl an Flame Smartphones.

Die Teilnahmwbedingungen sehen dieses Mal wie folgt aus: Sich bewerben kann, wer a) bereits eine gut bewertete HTML5-App für eine andere Plattform entwickelt hat und diese für Firefox OS portieren möchte, b) wer bereits eine gut bewertete native App unter Benutzung eines Cross-Plattform-Frameworks wie Apache Cordova oder Adobe PhoneGap erstellt hat und diese für Firefox OS portieren möchte, oder c) wer bereits eine gut bewertete App im Firefox Marketplace und eine weitere App in Arbeit hat, welche für Firefox OS portiert werden soll. Die Teilnahme ist aufgrund der nicht unendlich hohen Zahl an verfügbaren Geräten auf einen Entwickler pro App und eine App pro Entwickler beschränkt und erfolgt über dieses Formular.

May 31, 2014 05:49 PM

May 30, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla und Telefónica erweitern Firefox um Echtzeitkommunikations-Features

Über Mozillas Loop-Projekt wurde auf diesem Blog bereits häufiger berichtet. Nun nimmt das Ganze konkretere Formen an. Mozilla und die Telefónica-Tochter TokBox haben nun ihre Zusammenarbeit angekündigt, mit dem Ziel Firefox um Funktionen zur Echtzeitkommunikation zu erweitern.

Zunächst unter dem internen Projektnamen Talkilla und aktuell als Loop arbeitet Mozilla seit gut einem Jahr an einem Projekt, Firefox um Funktionen zur Echtzeitkommunikation über WebRTC zu erweitern. Dabei arbeitet man mit TokBox zusammen, einem Platform as a Service-Dienstleister, welcher es sich zur Aufgabe gemacht, mit seiner OpenTok-Plattform Echtzeitkommunikation für Webseiten und Anwendungen über WebRTC zu ermöglichen. TokBox wurde 2012 von Telefónica gekauft.

Die Zusammenarbeit wurde nun auf dem TokBox- sowie dem Firefox Future Releases-Blog von Mozilla bekanntgegeben. Beide verraten nicht viele Details, nur dass man bald in den Nightly-Versionen von Firefox erste Experimente sehen wird.

Die Zahl unterschiedlicher Dienste, welche versprechen, Kommunikation schneller und einfacher zu machen, sei in den letzten Jahren geradezu explodiert. Mit jedem neuen Social Messaging-Dienst nehme die Fragmentierung zu, was es schwieriger mache, mit jedem in Verbindung zu bleiben, mit dem man es möchte. Das so häufige Wechseln zwischen Walled Gardens könne anstrengend und unübersichtlich sein. Bei Mozilla habe man sich darum gefragt, wie man dem entgegenwirken könne, und ob der Browser – immerhin nutzt wohl so ziemlich jeder, der das Internet nutzt, einen Browser – nicht zum Grundpfeiler eines offenen, interoperablen Kommunikationssystems werden könne.

Darum wird Mozilla entsprechende Features in Firefox integrieren und dies wird alles sein, was man benötigt: kein Plugin, kein Download einer Software. Einfach nur den Browser, neben natürlich einer Webcam sowie einem Mikrofon.

Mit dem Tag der Ankündigung hat Mozilla den aktuellen Stand des Projektes im Elm-Entwicklungszweig von Firefox aktiviert. Was hier schon wunderbar funktioniert ist die Generierung eines Links, welchen man an andere Firefox-Nutzer weitergeben kann, um so eine Videounterhaltung zu starten. Darüber hinaus gibt es noch nicht viel Spannendes zu erzählen, es sieht auch noch nicht sehr toll aus, aber dies ist auch erst ein früher Zwischenstand der Entwicklung, welcher bald in die Nightly-Versionen von Firefox integriert werden soll, wo sich dann mehr Leute an den Tests beteiligen können. Für die Zukunft plant Mozilla noch viele weitere Features, wie es im Blog-Artikel heißt. Einen Ausblick, wie dies in einer finalen Form aussehen kann, findet man hier auf diesem Blog.

May 30, 2014 01:51 AM

May 29, 2014

Sören Hentzschel

Design-Evolution – So hätte Firefox jetzt aussehen können

Mit Firefox 29 hat Mozilla die größten Veränderungen der Benutzeroberfläche seit Firefox 4 vor mehr als drei Jahren eingeführt. Dabei gab es bereits kurz nach der Veröffentlichung von Firefox 4 erste Entwürfe für ein neues Design. Dieser Artikel gibt Einblicke, wie Firefox 29 hätte aussehen können – es nun aber nicht tut.

Mozilla-Designer Stephen Horlander zeigt auf über 100 Bildern, wie sich das neue Firefox-Design von 2011 bis heute gewandelt hat und schließlich zum neuen Australis-Erscheinungsbild von Firefox 29 geführt hat. Zur Navigation einfach die Pfeile unten klicken oder nach Mausklick in den Bildbereich die Pfeile der Tastatur nutzen.

Wichtig: Die Bilder werden aus technischen Gründen nur im Originalartikel angezeigt. Wer diesen Artikel über einen Aggregator wie Camp Firefox, Planet Mozilla (de) oder einen beliebigen Feed-Reader liest, klickt bitte hier.

May 29, 2014 04:58 PM

May 27, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS Flame kann ab sofort für 120 Euro vorbestellt werden

Mozillas Firefox OS Referenz-Smartphone Flame kann ab sofort vorbestellt werden. Für einen Preis von um die 120 Euro inklusive Versand ist das Smartphone, welches sich primär an Entwickler richtet, zu haben.

Bereits in der vergangenen Woche hatte ich den Vorverkaufsstart des Firefox OS Flame für heute angekündigt. Ab sofort kann das Flame im Online-Shop von everbuying.com vorbestellt werden. Die Vorverkaufsphase läuft bis zum 10. Juni, das Gerät soll vor dem 30. Juni geliefert werden.

Der Preis des Flame beträgt 170 USD inklusive Versand. Wer auf der Webseite rechts auf Promo Codes klickt und entweder einen Facebook-Like gibt oder einen Tweet versendet, der erhält acht Prozent Rabatt, womit der Preis auf 156,40 USD fällt. Zwar ist der Versand inklusive, nicht aber die Versicherung des Paketes, welche man optional für 4,13 USD dazu buchen kann. Schließlich gibt es auf den Gesamtpreis noch einmal fünf weitere Prozent Rabatt, wenn man Wire Transfer oder Western Union als Bezahlmethode wählt. Zwar lässt sich beispielsweise Western Union diese Überweisung mit 6,90 € bezahlen, doch ist das immer noch weniger als die knapp über acht Euro Ersparnis durch die Wahl dieses Zahlungsmittels. Daraus ergibt sich ein Gesamtpreis von 120,94 € für das Flame inklusive versichertem Versand.

Spezifikationen des Gerätes

Angetrieben wird das Flame von einer Qualcomm Snapdragon 200 (MSM8210) CPU. Dabei handelt es sich um einen ARM Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz und Adreno 302 GPU. Das Gerät besitzt 1 GB RAM, wird außerdem aber eine Einstellung besitzen, um den verfügbaren Arbeitsspeicher bis runter auf 256 MB zu reduzieren, um sowohl Geräte mit viel als auch mit wenig RAM testen zu können.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein 4,5 Zoll-Display mit FWVGA-Auflösung (480 × 854 Pixel), eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine Frontkamera mit 2 Megapixel Auflösung. Als interner Speicher sind 8 GB verbaut. Eine weitere Besonderheit des Flame ist, dass dieses NFC unterstützt sowie Dual-SIM-Unterstützung bietet. Die Kapazität des Akkus beträgt 1.800 mAh, der Akku ist austauschbar. Dazu kommen WiFi 802.11 b/g/n, Bluetooth, MicroUSB und A-GPS. Unterstützt werden die UMTS-Frequenzen 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz.

Bilder vom Flame

May 27, 2014 12:22 PM

Firefox 32: Mozilla führt neue Form der Kontextmenüs ein

Mozilla beschreitet mit Firefox 32 neue Wege, was die Darstellung von Kontextmenüs betrifft. Zumindest das Kontextmenü, welches bei Rechtsklick auf eine freie Fläche einer Webseite angezeigt wird, erscheint dann in einer Art, wie man sie von Desktop-Browsern bislang nicht kennt und dabei in gewisser Weise an den Android-Browser von Mozilla erinnert.

Kürzlich noch in der Artikel-Serie Neues aus der Mozilla Design-Schmiede vorgestellt, nun umgesetzt: Ein Kontextmenü, welches anders als man es kennt, nicht nur aus einer einfachen Auflistung einzelner Menüpunkte untereinander besteht, sondern wichtige Funktionen in Form von Symbolen in einer Reihe zeigt. Das Ganze erinnert dabei stark an das Menü von Firefox für Android.

Dieses Kontextmenü erscheint, wenn man mit der rechten Maustaste auf eine freie Fläche einer Webseite klickt. Durch die neue Darstellung ist das Kontextmenü kürzer, zudem können Symbole schneller vom Auge erfasst werden als Text. Beides dürfte dazu beitragen, dass man schneller findet, was man sucht.

Bei den vier Symbolen im Kontextmenü handelt es sich um Symbole für die Funktionen um eine Seite zurück zu blättern, eine Seite vorwärts zu blättern, die Seite neu zu laden sowie die Seite als Lesezeichen abzulegen. In der heutigen Nightly-Ausgabe von Firefox wird eine erste Version dieser Neuerung landen, welche noch einigen Feinschliff benötigen wird, bevor man sie an alle Nutzer ausliefern kann. So ist der Lesezeichen-Stern beispielsweise anders als der Lesezeichen-Stern in der Navigationssymbolleiste noch nicht blau gefüllt, wenn die Seite bereits als Lesezeichen abgelegt ist. Den noch notwendigen Feinschliff wird diese Neuerung in den nächsten Wochen erhalten.

Mit dieser optischen Änderung ist es für Mozilla übrigens noch nicht getan. Mittelfristig plant man, dass Nutzer Symbole nicht nur in den Symbolleisten oder wie seit Firefox 29 möglich im Hauptmenü ablegen können, sondern auch in eben solchen Kontextmenüs.

May 27, 2014 01:11 AM

May 26, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 32: Mozilla erweitert Passwort-Manager um weitere Informationen

Wie jeder Browser bietet auch Firefox einen Passwort-Manager an, welcher einem das Merken und Ausfüllen von Passwörtern auf Webseiten abnehmen kann. Mit Firefox 32 erweitert Mozilla den Passwort-Manager um zusätzliche Informationen über die gespeicherten Passwörter.

Wer Wert auf die Sicherheit seiner Passwörter legt, für den kann der im Browser integrierte Passwort-Manager eine überaus praktische Sache sein. Im Idealfall sollten unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Webseiten genutzt werden und die Passwörter sollten selbstverständlich ein wenig komplizierter als 12345 sein. Natürlich wird es mit zunehmender Komplexität hinter der Vergabe seiner Passwörter auch immer schwieriger, sich alle Passwörter zu merken. Gut also, wenn man auf technische Hilfsmittel zurückgreifen kann, welche einen bei der Umsetzung eines gewissen Sicherheits-Standards unterstützen. Gut natürlich auch für alle, denen das egal ist und die einfach nur Tipparbeit sparen wollen. ;)

Der Passwort-Manager ist daher in jedem Fall eine wichtige Komponente von Firefox, welche in den letzten Monaten einige Verbesserungen erhalten hat. So funktioniert die Speicherung von Passwörtern seit Firefox 26 auf einigen Webseiten mit dynamisch hinzugefügten Passwortfeldern, auf welchen die Passwort-Speicherung bislang nicht funktioniert hatte. Ebenfalls seit Version 26 zeigt Firefox auf Nicht-HTTPS-Webseiten mit Passwortfeld in der Webkonsole eine Warnung mit Link auf eine Hilfeseite von Mozilla an. Wörtlich heißt es in dieser Meldung: Dies ist ein Sicherheitsrisiko, durch das Zugangsdaten gestohlen werden können. Seit Firefox 29 erlaubt der Mozilla-Browser optional die Speicherung von Passwörtern auf Webseiten, welche autocomplete=’off’ verwenden, seit Version 30 ermöglicht Firefox die Speicherung dieser Passwörter standardmäßig, ohne dass der Nutzer dies erst aktivieren muss. Das alte Verhalten kann jederzeit wiederhergestellt werden, indem über about:config der Schalter signon.storeWhenAutocompleteOff per Doppelklick auf false geschaltet wird.

In den Sicherheits-Einstellungen zeigt Firefox alle gespeicherten Passwörter an, dabei werden die Webseiten sowie die dazugehörigen Benutzernamen und Kennwörter angezeigt. Mit Firefox 32 kommen an dieser Stelle zu den bisherigen drei Spalten noch weitere vier Spalten dazu: Davon standardmäßig angezeigt werden jeweils eine neue Spalte für den Zeitpunkt inklusive Uhrzeit der letzten Benutzung des gespeicherten Passwortes sowie für das Datum der letzten Änderung des Passwortes. Optional kann der Nutzer zwei weitere Spalten anzeigen: Eine zeigt das Datum der ersten Verwendung an, die andere die Anzahl der Anmeldungen mit dem gespeicherten Passwort.

Die Neuerung funktioniert rückwirkend, da Firefox diese Daten bereits längst erfasst; sie wurden bislang lediglich nicht angezeigt. Auch wenn das Hinzufügen vier neuer Spalten nicht nach einer extrem großen Neuerung klingt, so stellt dies doch einen nicht zu verachtenden Mehrwert des Passwort-Managers dar. Auf diese Weise lässt sich leicht feststellen, welches Passwort schon lange nicht mehr geändert worden ist und mal wieder geändert werden sollte, auch lassen sich so schnell sowieso nicht genutzte Passwörter erkennen, um welche man den Passwort-Speicher erleichtern kann.

May 26, 2014 08:12 PM

May 25, 2014

Sören Hentzschel

Download von Mozillas Open Source Schriftarten Fira Sans und Fira Mono

Open Source ist ein Begriff, der nicht unbedingt nur für Software Anwendung finden kann, sondern im übertragenen Sinn unter anderem auch für Schriftarten. 2013 hatte Mozilla den bekannten Typografen Erik Spikermann mit der Erschaffung einer Schriftart für Firefox OS beauftragt, welche unter einer freien Lizenz steht und kostenlos heruntergeladen werden kann.

Fira Sans, ursprünglich unter dem Namen Feura Sans entwickelt, ist eine Schriftart, welche für eine gute Lesbarkeit auf Bildschirmen optimiert worden ist. Sie steht unter der SIL Open Font Lizenz und kann damit sowohl für private als auch für kommerzielle Projekte kostenlos genutzt werden. Mozilla hatte im vergangenen Jahr den Typografen Erik Spikermann mit der Erstellung beauftragt, welcher für seine Schriften schon ein paar Auszeichnungen erhalten hat. Eine seiner Schriften ist FF Meta, welche unter anderem Verwendung im Mozilla- sowie Firefox-Schriftzug findet.

Mozilla verwendet Fira Sans in seinem Betriebssystem für Mobilgeräte, Firefox OS. Fira Sans wird aber auch den Weg in den Desktop-Browser finden, so werden die neuen Einstellungen im Tab bald Fire Sans nutzen und auch der Add-on Manager, wenn dieser im Design an die neuen Einstellungen angeglichen worden ist.

Die neu veröffentlichte Version 3.1 von Fira kommt in ganzen 16 Schriftstärken, alle jeweils sowohl in normaler als auch in kursiver Variante. Dazu gibt es mit Fira Mono auch eine Monospace-Variante der Schrift, einmal in normaler, einmal in dicker Schriftstärke. Monospace-Schriftarten besitzen für alle Zeichen dieselbe Breite, was sie weniger geeignet für Fließtext, dafür umso geeigneter für die Darstellung von Quellcode macht.

Bild: donotlick.com

May 25, 2014 02:29 PM

May 24, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Accounts (Sync) bekommen Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mit Firefox 29 hat Mozilla die Firefox Accounts eingeführt und ein neues Sync, welches auf eben jene Firefox Accounts zur Authentifizierung setzt. Zwar gilt auch das neue Sync als sehr sicher, doch ist die Sicherheit nun stärker von der Sicherheit des gewählten Passwortes abhängig. Zur Verbesserung der Sicherheit sollen optional eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie möglicherweise auch das aus dem alten Sync bekannte Pairing wiederkommen.

Als Mozilla mit Firefox 29 die Firefox Accounts und damit verbunden ein neues Sync eingeführt hat, hat Mozilla damit vor allem zwei große Schwachpunkte des alten Sync adressiert: Zum einen war das alte Sync schlicht zu kompliziert, was in einer nur geringen Nutzung der Synchronisationsfunktion resultiert hat. Erste Nutzungszahlen deuten bereits einen Erfolg des neuen Sync an. Zum anderen hat die Funktionsweise des alten Sync, sicher auch damit verbunden, dass Mozilla diese neuen Nutzern nur unzureichend bei der Einrichtung erklärt hat, nicht selten zu Datenverlust geführt, wenn beispielsweise das System neu formatiert worden ist und Nutzer dann zum ersten Mal etwas von einem Wiederherstellungsschlüssel gelesen haben, ohne welchen in dem Fall keine Chance bestand, auf die eigenen Daten zuzugreifen. Zwar ist auch das neue Sync ein Synchronisations- und kein Backupwerkzeug, doch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Großteil dieser Datenverluste, wenn Sync als Backup-Werkzeug zweckentfremdet wird, wesentlich geringer, reichen doch jetzt die E-Mail-Adresse und das Passwort, um an seine Daten zu gelangen.

Das neue Sync ist ebenso wie sein Vorgänger sehr sicher, es gibt aber natürlich auch einige, welche beklagen, dass es keinen zusätzlichen Schlüssel mehr gibt, sondern die E-Mail-Adresse und das Passwort ausreichend sind, um an die synchronisierten Daten zu kommen. Es gibt mit dem neuen Sync genauso wie im alten eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit dem Unterschied, dass vorher eben die Sicherheit durch den Pairing-Schlüssel gegeben war und nun ein Schlüssel aus dem Passwort abgeleitet wird. Man muss allerdings das Passwort kennen, um diesen Schlüssel lesen zu können, nicht einmal die Mozilla-Server, denen nur die Schlüssel bekannt sind, sind also im Besitz der Passwörter. Dennoch bleibt natürlich der Punkt, dass wenn man das Passwort weiß, von überall aus auf den Account zugreifen kann, ohne eben einen generierten Pairing-Key oder den Wiederherstellungsschlüssel zu kennen.

Um auch dem Sicherheitsanspruch derer gerecht zu werden, denen das zu unsicher ist, wird Mozilla eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Firefox Accounts und damit Sync einführen. Brian Warner arbeitet für das Identity-Team von Mozilla und hat in zwei Blog-Beiträgen detailliert zunächst die Probleme des Pairings erklärt und dann über das neue Sync-Protokoll gesprochen. Beide Artikel seien allen als weiterführender Lesestoff empfohlen, welche der englischen Sprache mächtig sind. In dem zweiten Artikel verliert Warner auch ein paar Worte über die Zukunft. In diesem Abschnitt kann man lesen, dass Mozilla an einer Zwei-Faktor-Authentifizierung für Firefox Accounts arbeitet. Wird dieses Feature aktiviert, dann muss beim Login ein zusätzlicher Code eingegeben werden, welcher durch das Smartphone bereitgestellt wird. Dem Artikel nach gibt es zwei Optionen, die man sich derzeit genauer anschaut, zum einen zeitbasierte Einmalpasswörter (TOTP), zum anderen SMS Codes.

Ebenfalls schaue man nach Wegen um das Pairing als optionales Feature wieder einzuführen. Wird dieses Feature aktiviert, dann benötigt man nach dem Login die Erlaubnis eines bereits verbundenen Gerätes, um mit dem neuen Gerät eine Verbindung mit dem Sync-Konto herstellen zu können. Warner ist optimistisch, dass man dies besser umsetzen könne als im alten Sync, da man mit dem neuen Sync mehr Informationen hätte, mit denen man arbeiten könne. So sei man beispielsweise in diesem Fall bereits eingeloggt, so dass bekannt ist, welche anderen Geräte für das Pairing verfügbar sind.

May 24, 2014 03:20 PM

May 23, 2014

Sören Hentzschel

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede #12 – mehr Australis für Firefox

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede. Unter diesem Titel wird in regelmäßigen Abständen über aktuelle Mockups, Design-Experimente und Ähnliches berichtet. Manches davon wird in dieser oder ähnlicher Form sicher den Weg in ein Mozilla-Produkt finden, anderes wird vielleicht nie über den Status eines Entwurfes oder Experiments hinausgehen, viele Ideen entwickeln und verändern sich über die Zeit und diese Entwicklungen werden wir in dieser offenen Serie beobachten können.

Mozillas Designer sind auch nach der Veröffentlichung von Firefox 29 mit erneuertem Erscheinungsbild fleißig und arbeiten an neuen Ideen, um Firefox weiter zu verbessern. Siehe dazu auch die erst vor kurzem veröffentlichten Teil 10 und Teil 11 dieser offenen Artikel-Serie.

Einstellungen im Tab

Beginnen wir mit etwas Bekanntem: Die Einstellungen von Firefox werden bald nicht mehr in einem Dialogfenster, sondern stattdessen in einem Tab geöffnet. Hierüber wurde bereits in aller Ausführlichkeit berichtet. Angepeilt als Version der Veröffentlichung ist Firefox 32, die Neuerung ist auch schon in den Nightly-Versionen von Firefox standardmäßig aktiviert und hat bereits sein neues Design abzüglich des noch offenen Feinschliffs erhalten. Insofern ist das geplante Aussehen keine große Überraschung mehr, aktuelle Mockups zeigen zumindest weitere Detailverbesserungen.

Neues Sidebar-Design

Die dort gezeigte dunkle Farbe der Seitenleiste soll auch an anderer Stelle Einzug halten, nämlich in den Sidebars, wie der Lesezeichen- und der Chronik-Sidebar. Der Entwurf zeigt nicht nur einen neuen Farbanstrich, sondern auch neue Funktionen: So soll innerhalb der Sidebar über ein Dropdown-Menü zwischen verschiedenen Sidebars gewechselt werden können. Am unteren Ende führt ein Klick zu den Einstellungen und es gibt bei viel Inhalt in der Sidebar unten eine schnelle Möglichkeit, nach oben in der Sidebar zu springen. Außerdem werden die Zeitpunkte in der Chronik-Sidebar dem Entwurf nach anders gruppiert und es findet sich dort dann auch eine Gruppe mit den kürzlich geschlossenen Tabs, eine Funktion, welche bislang nur über das Menü zugänglich war.

Lightweight Themes werden in Anpassen-Fenster integriert

Mit Australis hat sich die Art der Browseranpassung geändert. Nicht geändert hat sich, dass Anpassbarkeit eine zentrale Eigenschaft von Firefox ist. Eine Möglichkeit der Anpassung sind dabei die sogenannten Lightweight Themes, ehemals unter dem Namen Personas bekannt. Die Auswahl verschiedener Lightweight Themes soll in das Fenster zur Anpassung der Browseroberfläche integriert werden. Bei Herüberfahren mit der Maus über eines der installierten Lightweight Themes soll dann direkt eine Vorschau in Firefox erfolgen.

Dies bedeutet auch, dass Lightweight Themes im Anpassen-Modus überhaupt erst einmal angezeigt werden müssen. Auch wie das aussehen kann, zeigt ein Mockup.

Neues Theme für den Privaten Modus

Dass Firefox ein schwarzes Theme für Private Fenster erhalten soll, das wurde bereits in Teil 10 dieser Artikel-Serie gezeigt. Ein neues Mockup zeigt weiteren Fortschritt an diesem Design und außerdem nicht nur OS X, sondern auch das neue Theme für den Privaten Modus auf Systemen mit Windows 7, Windows 8 sowie Linux.

Ebenfalls in Teil 10 dieser Artikel-Serie gezeigt habe ich ein neues Design für die Netzwerk-Fehlerseiten, wie sie voraussichtlich ab Firefox 32 aussehen werden. Die geplante neue Startseite für Private Fenster schließt sich dieser Design-Linie an.

Überarbeitung des Lesezeichen bearbeiten-Panels

Eine Modernisierung soll auch das Panel zum Bearbeiten von Lesezeichen erhalten, welches erscheint, wenn man auf den Lesezeichen-Stern von Firefox klickt. Die neue Vorgabe sieht ein flacheres und um einen Button reduziertes Design vor. Der entfallende Button ist sowieso redundant.

Übersetzungsfunktion für Webseiten

Treue Leser dieses Blogs wissen, dass Firefox eine Übersetzungsfunktion für Webseiten erhalten wird. Die Implementierung ist bereits in vollem Gange und so gibt es natürlich auch hiervon bereits Mockups.

May 23, 2014 07:06 PM

May 22, 2014

André Jaenisch

Apps vorgestellt: 2048

Ich sehe die Leute es ständig daddeln. Es ist ein Logik-Puzzle. Ihr habt es bestimmt auch schon gesehen.

Name: 2048
Entwickler: Andre Alves Garzia
Version: 1.5
Kategorie: Spiele
Größe: 52,85 KB
Sprache: Englisch
Letzte Rezension: 22. Mai 2014
Bewertungen: 5 von 5 Sternen (69 Bewertungen)
Berechtigungen: Keine
Lizenz: MIT
Quellcode: GitHub: soapdog/2048
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Zunächst einmal: Der Klon ist nicht der einzige. Ihr findet weitere Ableger im Firefox Marketplace unter Namen wie 2048, 2048, 2+2=2048, 2048 AI und 2048 3×3. Ich habe hier aber nur eine Version getestet.

Was funktioniert

Es ist ohne Probleme möglich, die Kacheln über einen Swipe in die gewünschte Richtung rutschen zu lassen. Zuweilen ist die Reaktion aber etwas zu empfindlich.

Bildschirmphoto: 2048

Screenshot von 2048

Was nicht funktioniert

Der Highscore wird nicht zuverlässig gespeichert. Darauf angesprochen meinte Andre, das er localStorage benutzt hätte:

Es ist bekannt, dass dies bei Firefox OS unzuverlässig funktioniert. Genau genommen handelt es sich dabei um einen synchronen Schreibvorgang, der das Gerät blockiert, bis er abgeschlossen ist. Ich konnte aber noch kein Muster ausmachen.

Was ich mir wünschen würde

Das Spiel macht süchtig. Aber so richtig. Ich bin noch nicht über die 512er Kachel hinaus gekommen. Allmählich dämmert es mir, warum ich ständig Leute spielen sehe …


May 22, 2014 09:16 AM

May 21, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Multi-Prozess-Architektur: Mehr Ressourcen für Electrolysis (e10s)

Electrolysis, kurz: e10s, ist der Name des Mozilla-Projektes, welches Firefox um eine Multi-Prozess-Architektur erweitern soll. Dieses Projekt hat für Mozilla derzeit eine hohe Priorität und weitere Ressourcen in Form von Mitarbeitern erhalten.

Electrolysis (e10s) bringt eine Multi-Prozess-Architektur in Firefox, um die Browseroberfläche, Plugins sowie Tabs in jeweils eigenen Prozessen auszuführen. In aller Kürze zusammengefasst soll Firefox damit in erster Linie reaktionsfreudiger, in zweiter Linie stabiler sowie durch Sandboxing sicherer werden. Seit Anfang 2013 arbeitet Mozilla wieder an e10s, nachdem das Thema erstmals 2009 aufkam und das Projekt dann 2011 wieder zurückgestellt worden war.

In einem aktuellen Newsgroup-Beitrag wurde nun verkündet, dass man das Projektteam vergrößert habe, unter anderem durch Entwickler, welche zuvor an der Modern UI-Version von Firefox gearbeitet haben, deren Entwicklung bekanntermaßen eingestellt worden ist. Darum sei nun noch mehr Fortschritt bei diesem Projekt zu erwarten.

Seit Februar besitzt die Nightly-Version von Firefox einen speziellen Fenster-Modus, bei welchem einzelne Fenster in einem gesonderten Modus laufen, ähnlich wie man es mit den Privaten Fenstern kennt. In diesem Modus nutzt Firefox bereits eigene Prozesse für unterschiedliche Tabs. Bis zu einer Fertigstellung des e10s-Projektes wird aber noch einige Zeit verstreichen. Einen geplanten Termin oder offiziell angepeilte Firefox-Version für die Auslieferung dieser Neuerung gibt es noch nicht. An der Entwicklung Interessierte werden sich vor allem für die beiden Tracking Bugs e10s milestone 1: e10s browser is usable by average Nightly users sowie e10s milestone 2: e10s browser can be enabled by default in Nightly interessieren.

May 21, 2014 09:53 PM

Michael Speier

SeaMonkey 2.26: Verzögerung durch Mozillas Australis und ein Speicherleck? [Update]

Werte Leserinnen und Leser, Freunde der SeaMonkey Suite!

Leider scheint es schlechte Nachrichten zu geben. Am Donnerstag, den 1. Mai 2014 ist ja die neue Version von Firefox (29.0) erschienen, auf dessen Basis ja der SeaMonkey ebenfalls aufgebaut ist. Nachdem es zum neuen Design Australis ja schon einen riesen Shitstorm in den Foren gibt kommt nun auch für SeaMonkey ein üble Nachricht:

SeaMonkey 2.26 verzögert sich anscheinend bis auf weiteres!

Inzwischen ist Version 2.26 erschienen.

Ohne dem beschriebenen Speicherleck, dafür funktioniert der Mailclient weder unter Linux noch unter Windows! Getestet wurde mit Kubuntu 64 Bit 14.04 und in der VM mit Kubuntu 14.04 in 32 Bit und Windows 7 SP1 32 Bit. Es würde inklusive Lightning alles funktionieren, nur der Mail- und News-Client hat keine Funktion!

Ein nochmaliger Test mit Windows 7 ergab, daß es dort nun funktioniert! Geändert wurde nichts, selbes Profil wie zuvor, nur die VM wurde neu gestartet. Irgendwie verstehe ich das gerade nicht, aber das kann auch mir mal passieren!

Auch ein Test mit Kubuntu 14.04 32 Bit ist nun positiv verlaufen, da scheint also wohl etwas bei meinem Profil nicht zu stimmen in der 64-Bit Version! :-O Da heißt es also nun testen, testen, testen!

Fehler gefunden, ein Add-on hat dazwischen gefunkt! gContactSync 0.3.6 hat da wohl einen Fehler, man muß da *ACHTUNG* die Entwicklerversion 0.4.0rc4 installieren und dann auf 0.4.0rc5 updaten, schon sind alle Probleme behoben! :mrgreen: 

Nun heißt es also nur noch warten, bis diese Version auch in den Programmpaketen von Ubuntuzilla eintrifft, so daß sie nicht am System vorbei gemogelt wird! In Ubuntuzilla ist SeaMonkey nun ebenfalls auf dem neuesten Stand.

Ich bitte hiermit alle Leser mit SeaMonkey, daß sie mir eine entsprechende Nachricht als Kommentar hinterlassen:

Funktioniert SeaMonkey 2.26 bei euch richtig oder nicht?

Schreibt mir bitte einen entsprechenden Kommentar hier, ich werde das dann auch entsprechend weiter leiten!

 

[UPDATE: 21.05.2014]

Zwei Meldungen: Gut und schlecht!

Zwei Meldungen habe ich, die wohl interessant sind:

  1. Australis für SeaMonkey ist derzeit nicht geplant! Das ist gut! :mrgreen:
  2. Der immer wieder in Erscheinung tretende massive Speicherverbrauch vom aktuellen SeaMonkey/Firefox hängt scheinbar mit den Add-ons “Adblock Plus” bzw. “Adblock Edge” zusammen! Das ist ganz schlecht! :-( 

Zu 1. sage ich mal, daß mir das sehr gut gefällt!

Zu 2. sage ich nur, daß das mir mal ganz und gar nicht gut gefällt! Ich selbst verwende ja (trotz negativer Kritik!) Adblock Plus, aber bei SeaMonkey haben beide Add-ons den selben Fehler:

Sie funktionieren beide auch bei Mail & Newsgroup und Thunderbird, was ja nach Menge der empfangenen Nachrichten natürlich immens auf den Speicherverbrauch wirkt! Heute habe ich zum Beispiel nach dem Start von SeaMonkey über 150 Nachrichten bekommen, die beim Empfang natürlich alle mit Adblock geprüft werden. Das Ergebnis war ein kurzer Speicherverbrauch von beinahe 4 GiB und ich mußte entsprechend warten, bis diese Nachrichten über meine eingerichteten Filter erst einmal auf die entsprechenden Ordner verteilt wurden!

Das ist natürlich fatal, da man in dieser Zeit kaum arbeiten kann. Bei Thunderbird kann man das Add-on ja deaktivieren, bis das Problem gelöst ist. Bei SeaMonkey ist das aber keine so gute Idee, da es ja dann auch im Browser weg ist. Aus verschiedenen Gründen möchte ich dazu aber niemandem raten, denn ohne Adblock ist das Internet eindeutig kaputt.[/Update]

Eigentlich wollte ich mich ja jetzt am Wochenende mit dem von mir übernommenem Add-on clamdrib beschäftigen, da dieses ja leider derzeit nicht unter Windows funktioniert. Das muß derzeit wohl noch einige Zeit nach hinten verschoben werden, mal sehen.

 

Mein Fazit:

Aktualität und Neuerungen schön und gut, aber so geht’s nicht! Wir einfachen Anwender werden hier buchstäblich im strömenden Regen stehen gelassen, ohne daß man auch nur eine vernünftige Information über das “Warum” erfährt! Version 2.26 ist nicht zu gebrauchen, Version 2.25 hat bekannte offene Sicherheitslücken. Nun kann man das für sich geringere Übel nehmen, wobei es meiner Ansicht nach 3 Möglichkeiten gibt:

  1. Weiter mit 2.25 arbeiten, schlecht wegen Sicherheitslücken!
  2. Auf 2.26 Updaten, hier wegen massivstem Speicherverbrauch völlig unmöglich, hab es aber trotzdem getan!
  3. Einen anderen Browser verwenden. Für mich ebenfalls unmöglich, da ich SeaMonkey ja auch für Mails und News verwende!

 

Da nun fast alle Fehler beseitigt sind wünsche  ich allen viel Spaß mit SeaMonkey 2.26, welcher anscheinend irgendwie schneller als die Vorgängerversion läuft!

 

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Freitag Samstag ;-)

Viele Grüße aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

May 21, 2014 06:56 AM

May 20, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS Flame: Bilder & Informationen zum Vorverkauf und Updates

Flame, das ist der Name des kommenden Firefox OS Referenz-Smartphones, welches sich an Entwickler richtet. Informationen zum Kontingent und Start des Vorverkaufs sind nun bekannt. Außerdem zeigt sich das Flame auf neuen Bildern.

Nachdem die Spezifikationen schon länger bekannt sind, gab es Ende April erste Informationen zum Hersteller und zur Verfügbarkeit des Flame. Nun ist es mir gelungen, an weitere Details zu gelangen.

Informationen zur Verfügbarkeit

Mozilla besitzt ein Kontingent von etwa 2.000 Exemplaren, welche kostenlos verteilt werden, unter anderem an das Team, Partner oder Mitwirkende, beispielsweise in Form von Programmen wie Phones for Apps, in deren Rahmen man ein Smartphone für die Entwicklung von Apps erhält. In den Verkauf sollen zunächst 5.000 Geräte gehen. Ob und in welcher Größenordnung es eine Nachproduktion geben wird, hängt von der Nachfrage ab. Das Flame wird 170 Dollar inklusive Steuern und Versand durch die DHL kosten und richtet sich ausdrücklich an Entwickler und nicht an Endkunden. Der ausgesuchte Online-Shop nennt aktuell den 27. Mai als Start des internationalen Vorverkaufs (ausgenommen Japan, aufgrund von Zertifizierungsschwierigkeiten). Die Zustellung der Geräte kann bis zu acht Wochen dauern.

Informationen zu den Updates

Für das Flame sollen drei Update-Kanäle zur Verfügung stehen: Stable, Foxtrot und Nightly. Bei den Stable Releases handelt es sich um offizielle Veröffentlichungen von Firefox OS, wie sie alle drei Monate erscheinen. Sowohl die kompletten Images als auch die FOTA-Updates werden über Thundersoft verteilt (Thundersoft und TCL bilden gemeinsam T2Mobile). Foxtrot Builds sind monatliche Updates, welche auf einer funktionierenden Nightly-Version basieren. Diese werden ebenso via Thundersoft als komplette Images sowie FOTA-Updates angeboten werden. Schließlich gibt es noch die Nightly Builds, dabei handelt es sich um tägliche Snapshots aus dem Master-Branch, welche keine besondere Qualitätssicherung durchlaufen haben. Hierfür wird Thundersoft das Basis Image bereitstellen, Gecko- und Gaia-Updates kommen von Mozilla. Gelegentlich kann es vorkommen, dass die Installation eines neues Basis Image notwendig ist. Für die Downloads der Images wird Thundersoft eine Downloadseite bereitstellen, ähnlich wie man sie von Geeksphone kennt. Thundersoft hat sich zu mindestens einem Jahr Updates auf allen drei Kanälen verpflichtet. Ausgeliefert wird das Gerät mit Firefox OS 1.3.

Bilder vom Flame

Spezifikationen des Gerätes

Die Ausstattung des Gerätes ist bereits bekannt. Angetrieben wird das Flame von einer Qualcomm Snapdragon 200 (MSM8210) CPU. Dabei handelt es sich um einen ARM Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz und Adreno 302 GPU. Das Gerät besitzt 1 GB RAM, wird außerdem aber eine Einstellung besitzen, um den verfügbaren Arbeitsspeicher bis runter auf 256 MB zu reduzieren, um sowohl Geräte mit viel als auch mit wenig RAM testen zu können.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein 4,5 Zoll-Display mit FWVGA-Auflösung (480 × 854 Pixel), eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine Frontkamera mit 2 Megapixel Auflösung. Als interner Speicher sind 8 GB verbaut. Eine weitere Besonderheit des Flame ist, dass dieses NFC unterstützt sowie Dual-SIM-Unterstützung bietet. Die Kapazität des Akkus beträgt 1.800 mAh, der Akku ist austauschbar. Dazu kommen WiFi 802.11 b/g/n, Bluetooth, MicroUSB und A-GPS. Unterstützt werden die UMTS-Frequenzen 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz.

May 20, 2014 02:29 AM

May 19, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Mobile für Android ermöglicht schnelles Wechseln der Sprache

Firefox Mobile ist genauso wie Firefox für den Desktop in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auf Android-Geräten erscheint Firefox dabei in der Sprache, welche als Systemsprache von Android eingestellt ist. Ab Firefox Mobile 32 kann bequem über die Einstellungen von Firefox die Sprache geändert werden und das ohne dass dazu ein Neustart von Firefox notwendig wäre.

Mozilla liefert Firefox Mobile für Android mit vielen Sprachen inklusive aus. Die Sprache war bislang allerdings an die Systemsprache von Android gekoppelt: Mit anderen Worten: Damit Mozillas Browser eine deutschsprachige Oberfläche anzeigt, muss dazu Android auf Deutsch eingestellt sein. Dies betrifft sowohl die Sprache des Browsers selbst als auch die Sprache, in welcher Webinhalte bevorzugt angezeigt werden sollen.

Ab Firefox Mobile 32 für Android kann die Sprache der Browseroberfläche ganz bequem über die Einstellungen von Firefox geändert werden. Die Änderung der Sprache wird sofort ohne Browserneustart übernommen. Die Sprache der Browseroberfläche werden wahrscheinlich die wenigsten regelmäßig ändern wollen. Der größte Vorteil ergibt sich daraus für diejenigen, welche Firefox in einer Sprache nutzen wollen, in welche Firefox übersetzt, aber nicht auf dem jeweiligen Android-Gerät verfügbar ist. Aber auch für weitere Übersetzungen, die es bislang noch nicht gibt, öffnet das die Türen. Derzeit wird Firefox Mobile für Android in 49 Sprachen ausgeliefert.

In Zukunft soll man nicht nur die Sprache der Browseroberfläche ändern können, sondern wie schon seit Jahren in der Desktop-Version möglich die bevorzugten Sprachen für Webinhalte. Entsprechendes befindet sich allerdings noch in der Entwicklung und ist wahrscheinlich noch nicht Teil von Firefox Mobile 32 für Android.

May 19, 2014 09:18 PM

May 18, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 32: Einstellungen im Tab standardmäßig aktiviert

Die Einstellungen von Firefox werden künftig in einem Tab und nicht länger als Dialog angezeigt. Firefox besitzt hierfür schon lange einen Schalter zum Umstellen, mit Firefox 31 wurde das Design verbessert, mit Firefox 32 werden die neuen Einstellungen standardmäßig aktiviert.

Die Einstellungen im Tab von Firefox besitzen seit Firefox 31 ein neues Design. Mozilla hat die neuen Einstellungen nun zum Standard für Firefox 32 und höher gemacht. Ab Firefox 32 öffnen sich die Einstellungen also nicht mehr länger in Form eines Dialogfensters.

Die neuen Einstellungen haben seit der Implementierung des neuen Designs noch weitere Detailverbesserungen erhalten und werden auch noch den einen oder anderen kleineren Feinschliff bis zur Veröffentlichung in der finalen Version von Firefox 32 erhalten. Generell plant Mozilla mehr Einheitlichkeit im Design des eigenen Produkts. So soll auch der Add-on Manager an das neue Design angepasst werden, entsprechendes befindet sich aktuell in der Planungsphase.

May 18, 2014 02:16 PM

Mozilla kündigt Unterstützung von Encrypted Media Extensions an

Encrypted Media Extensions, kurz EME, dies ist der Name einer von Google, Microsoft und Netflix entworfenen Technologie, um verschlüsselte Medieninhalte über HTML5 wiederzugeben. Anders formuliert: EME bringt Digital Rights Management (DRM) in den Browser, quasi der Kopierschutz für das Web. Mozilla hat sich bislang gegen DRM als Teil von HTML positioniert, beugt sich nun aber dem Druck der Mehrheit: Mozilla wird EME in Firefox unterstützen und setzt dabei auf das Content Decryption Module von Adobe.

Digital Rights Management und Open Web, dies passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Darum war auch Mozilla bis zuletzt naheliegenderweise alles andere als ein großer Unterstützer von EME. Auf der anderen Seite ist auch der Wunsch der Medienindustrie verständlich, Content schützen zu können. Man kann darüber streiten, ob DRM wirklich der richtige Weg ist, ist doch bereits die Musikindustrie kläglich mit DRM gescheitert, oder ob die von Mozilla vorgeschlagene Alternative Watermarking nicht der bessere Ansatz wäre. Fest steht: Es benötigt auch in einem offenen Web Möglichkeiten für Rechteinhaber, die eigenen Werke zu schützen, andernfalls wird HTML5 nie eine Alternative zu Technologien wie Flash oder Silverlight für Hollywood, Disney & Co. sein, und sich HTML5 letztlich nie komplett durchsetzen.

Die Unterstützung von EME ist eine Entscheidung, welche Mozilla nicht leicht gefallen ist und auch nicht gerade mit großer Euphorie angekündigt worden ist. Letztlich ist die Situation, dass die Medienindustrie DRM möchte und die anderen Browserhersteller EME implementieren werden. Der Internet Explorer und Chrome sowieso, waren Microsoft und Google doch direkt am Entwurf von EME beteiligt, aber auch Safari von Apple sowie Opera werden EME unterstützen. Der Nutzer möchte seinen Lieblings-Content im Web sehen und wenn er dies mit jedem Browser außer Firefox kann, dann wird er eben nicht länger Firefox nutzen. Anders als noch vor einigen Jahren haben wir mittlerweile den Luxus, dass Nutzer jeden Browser benutzen können, ohne dass ihnen dadurch große Nachteile entstehen. Dies ist vor allem Mozilla zu verdanken, hat aber eben auch zur Folge, dass Nutzer sehr schnell bei einem anderen Browser sind, wenn ein Browser nicht das bietet, was der Nutzer von seinem Browser erwartet.

Mozilla hat sich für die Implementierung für das Adobe Content Decryption Module (CDM) entschieden. Dieses steht jedoch unter einer proprietären Lizenz und ist kein Open Source, um so besser vor einer Aushebelung des Kopierschutzes geschützt zu sein, was auch Mozilla nicht besonders toll findet, aber nun einmal so ist. Daher wird das CDM in einer Open Source Sandbox ausgeführt werden und ausschließlich über diese Sandbox mit Firefox kommunizieren können. Das CDM erhält auf diese Weise keinen Zugriff auf den Rechner des Nutzers und es wird auch keine eindeutige ID des Browsers benötigt. Zwar generiert auch die Sandbox eine eindeutige ID, gibt aber keinerlei zusätzliche Informationen über den Nutzer preis. Diese ID wird in Firefox außerdem auf jeder Seite unterschiedlich sein, um es schwieriger zu machen, Nutzer über diese ID zu verfolgen. Mozilla wird das CDM zudem nicht direkt mit Firefox ausliefern, der Nutzer muss dieses bei Bedarf von den Adobe-Servern herunterladen und installieren.

Kommentar-Teil

Auch wenn Mozilla also selbst alles andere als glücklich mit dieser Entscheidung ist, so ist es doch eine Entscheidung für die Nutzer, welche – verständlicherweise – auch mit Firefox einfach nur Zugriff auf den Content ihrer Wahl haben wollen. Und der Kampf um bessere Alternativen ist damit auch nicht verloren: Die Musikindustrie musste bereits lernen, dass DRM in der Praxis nicht funktioniert. Ehrliche Nutzer, welche rechtmäßig Content erwerben, lassen sich für gewöhnlich nämlich nicht gerne wie ein krimineller Raubkopierer behandeln und sich in den Rechten einschränken. Möglicherweise benötigt die Filmindustrie erst ähnliche Erfahrungen, um den selben Lernfortschritt zu erzielen. Mozilla wird weiterhin seinen Teil dazu beitragen, Standards zu finden und so vielleicht auch eine Alternative zu DRM in der Zukunft.

Leider gibt es auch bei diesem Thema wieder ein paar besonders Schlaue, welche dies als vermeintlich berechtigten Anlass sehen, Firefox den Rücken zu kehren, ironischerweise dann aber ausgerechnet zu einem Browser wechseln wollen, dessen Hersteller EME überhaupt erst mit entworfen hat. Zudem gibt es DRM bereits seit Jahren im Browser, und zwar über Flash oder Silverlight. Plugins haben allerdings keine Zukunft, weder in Firefox noch in Chrome, insofern wird DRM in HTML5 schon sehr bald sehr relevant sein. Mozilla ist aber der einzige Browserhersteller, bei dem tatsächlich der Nutzer und nicht der Gewinn an erster Stelle steht. Auch nach dieser Entscheidung gilt, oder besser: gilt ganz besonders, dass gerade die Nutzer, welche gegen DRM als Teil der Webplattform sind, auf Mozilla und Firefox setzen müssen, denn Mozilla ist der einzige Browserhersteller, welcher gegen EME war. Um etwas bewegen zu können, braucht Mozilla aber vor allem eines: Nutzer. Denn letztlich entscheidet der Anteil am Markt darüber, wie wichtig man für den Markt und damit wie relevant die eigene Position ist. Insofern sind Browserwechsel in dieser Sache nur eines: kontraproduktiv, damit unterstützt man nur diejenigen, denen es überhaupt zu verdanken ist, dass Mozilla nun EME unterstützen muss, um weiterhin relevant zu bleiben.

Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem sei die Ankündigung von Andreas Gal sowie dieser Beitrag als ergänzende Literatur empfohlen.

May 18, 2014 12:50 AM

May 17, 2014

Sören Hentzschel

Neues HTTP Cache-Backend in Firefox Nightly aktiviert

Mozilla arbeitet bereits seit über einem Jahr an einem neuen HTTP Cache-Backend für Firefox. Dieses ist nun für Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox standardmäßig aktiviert.

Im Juli vergangenen Jahres habe ich erstmals über das neue Cache-Backend von Firefox geschrieben. Dieses soll den HTTP-Cache robuster und auch schneller machen. Damals hatten erste Benchmarks bereits vielversprechende Resultate von der Performance-Seite her gezeigt, wenn das neue Cache-Backend auch noch in Einzelfällen langsamer war. Seit dem ist viel Zeit vergangen und die Entwicklung mittlerweile so weit vorangeschritten, dass es nun standardmäßig in den Nightly Builds von Firefox aktiviert ist. Sollte das neue Cache-Backend den regulären Weg ohne Sonderrunden in den Entwicklerversionen gehen, dann wird dieses Bestandteil von Firefox 32 sein.

Wer Probleme mit dem neuen Cache-Backend hat, der kann über about:config zum alten Cache-Backend wechseln, dazu muss nur der Schalter browser.cache.use_new_backend_temp per Doppelklick von true auf false geschaltet werden. Ein anschließender Neustart des Browsers ist erforderlich. Notwendig kann dies zum Beispiel für Nutzer von Google Drive sein. In meinen Tests funktioniert das Öffnen von Dokumenten in Google Drive derzeit leider nicht mit dem neuen Cache-Backend, stattdessen erfolgt immer eine Weiterleitung auf eine Hilfeseite von Google über Caching. Ein entsprechender Fehlerbericht wurde den Entwicklern bereits übermittelt.

Update: Ein Workaround für das Google Drive-Problem ist es, browser.cache.disk.preload_chunk_count über about:config auf 0 zu setzen, dann funktioniert Google Drive auch mit dem neuen Cache-Backend. Das Problem wurde bereits von Mozilla bestätigt und man arbeitet an einer Lösung.

Update 20.05.2014: Der Workaround ist nicht länger notwendig, das Problem (welches unter anderem auch Google Mail und YouTube betroffen hatte) ist behoben. Hier gibt es Messwerte zum neuen Cache-Backend.

May 17, 2014 02:19 PM