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Planet Mozilla (de)

December 20, 2014

Sören Hentzschel

December 19, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla: Programmiersprache Rust 1.0 im Frühjahr 2015

Mit Rust ist eine neue Programmiersprache in der Entstehung, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Im Frühjahr soll es soweit sein und Rust 1.0 fertiggestellt werden.

Wie die Rust-Entwickler in ihrem Blog mitteilen, nähert man sich mit großen Schritten der Fertigstellung von Rust 1.0. Am 9. Januar soll Rust 1.0 Alpha erscheinen, die Betaversion wird in der Woche um den 16. Februar erwartet. Weitere sechs Wochen später soll dann entweder die finale Version oder falls notwendig erst noch eine weitere Betaversion und dann wieder sechs Wochen später die finale Version erscheinen – oder eine weitere Betaversion, die Anzahl an Betaversionen wird vom Verlauf der Betaphase abhängen.

Einer der Vorteile von Rust ist, dass es für die Unterstützung mehrerer Prozessorkerne prädestiniert ist. Außerdem ist Rust standardmäßig sicher, was einen Großteil von Speicherfehlern verhindert und die Engine weniger anfällig für Abstürze und Sicherheitsprobleme macht. Das derzeit wichtigste Rust-Projekt dürfte die von Mozilla Research entwickelte Rendering-Engine Servo sein, welche eines Tages möglicherweise Gecko ersetzen könnte. Die Fertigstellung von Servo wird allerdings nicht vor 2016 erwartet. An der Entwicklung von Rust und Servo ist auch Samsung beteiligt, welche vorrangig an der Portierung der Engine für Android interessiert sind.

December 19, 2014 08:20 PM

December 18, 2014

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla verbessert neue Suchmaschinen-Einstellungen

Mit Firefox 34 hat Mozilla eine neue Suchleiste plus neue Suchmaschinen-Einstellungen für Nutzer der englischsprachigen Version von Firefox eingeführt. Bevor die neue Suche an alle Firefox-Nutzer ausgeliefert wird, hat Mozilla die neuen Suchmaschinen-Einstellungen verbessert und liefert die fehlenden Features nach, die mit den letzten Änderungen verloren gingen.

Mit Firefox 34 hat Mozilla eine neue Suchleiste eingeführt, welche die Verwendung mehrerer Suchmaschinen vereinfachen soll – allerdings nur für Nutzer der englischsprachigen Version von Firefox standardmäßig aktiviert. In diesem Zusammenhang wurden außerdem die Suchmaschinen-Einstellungen in die Firefox-Einstellungen integriert. Kritisiert wurde, dass mit diesen Änderungen Features verloren gingen. Diese aus Zeitgründen verloren gegangenen Features liefert Mozilla nun nach.

So war es zwar noch möglich, Suchmaschinen zu deaktivieren, aber nicht mehr zu entfernen. Dies ist ab sofort wieder möglich. Auch kann die Reihenfolge der Suchmaschinen wieder geändert werden, dies geschieht nun per Drag and Drop. Die wohl wichtigste Feature-Rückkehr ist die Möglichkeit, Schlüsselwörter für die Suchmaschinen eingeben zu können. Bereits eingestellte Schlüsselwörter konnten mit der neuen Suche zwar weiterhin verwendet, aber nicht mehr geändert werden, was nun wieder möglich ist.

All diese Änderungen sind ab heute Bestandteil der Nightly-Version von Firefox 37. Mozilla wird die Änderungen in Kürze in die Aurora-Version von Firefox 36 und Beta-Version von Firefox 35 integrieren. Standardmäßig aktiviert für Nutzer aller Sprachversionen von Firefox wird die neue Suche mit Firefox 36.

December 18, 2014 01:05 PM

December 17, 2014

Sören Hentzschel

firefox.html: Mozilla-Entwickler baut Firefox-Oberfläche in HTML

Die Oberfläche von Firefox ist derzeit noch in XUL geschrieben. Ein Experiment von Mozilla-Entwickler Paul Rouget zeigt, dass man die Firefox-Oberläche langfristig auch mit Webtechnologie umsetzen kann.

Als Engineering Manager leitet Mozillas Paul Rouget das Firefox OS Entwicklerwerkzeuge-Team sowie das Firefox Performancewerkzeuge-Team. Sein Projekt firefox.html ist derzeit ein privates Experiment. Damit versucht Rouget, die Oberfläche von Firefox in HTML neu zu implementieren.

Derzeit ist die Firefox-Oberfläche in der von Mozilla entwickelten XML User Interface Language (XUL) geschrieben. XUL in Firefox komplett zu ersetzen wäre eine sehr langwierige Angelegenheit, das Experiment firefox.html kann aber zumindest als Beweis für die technische Machbarkeit dienen. Vor allem möchte Rouget damit die Lücke zwischen Firefox für den Desktop und Firefox OS, dessen Oberfläche in HTML umgesetzt ist, schließen.

Eine interessante Idee ist es ohne Frage, die XUL-Oberfläche durch HTML zu ersetzen, insbesondere da XUL keine wirkliche Webtechnologie ist und mit seinen speziellen Eigenschaften eine Einstiegshürde für neue potentielle Entwickler sein kann. An der Firefox-Oberfläche mit Webtechnologie arbeiten zu können, die jedem Webentwickler bekannt ist, erscheint daher sinnvoll. Besonders interessant ist das Projekt aber vor allem vor dem Hintergrund, dass Mozillas neue Engine Servo XUL nie unterstützen wird. Sollte Servo also irgendwann einmal den Status eines Forschungsprojektes verlassen und Mozilla tatsächlich Gecko durch Servo ersetzen wollen, dann würde es damit ein starkes Argument für die Implementierung der Firefox-Oberfläche in HTML geben.

Die derzeitige Priorität des Experiments liegt dabei, die Basis-Funktionen des Desktop-Browsers zu implementieren und aus firefox.html einen nutzbaren Browser zu machen, um daraus Rückschlüsse ziehen zu können, was auf Plattformebene zur perfekten OS-Integration noch fehlt.

firefox.html

 

Video auf YouTube ansehen

December 17, 2014 10:50 PM

December 16, 2014

Sören Hentzschel

December 15, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Mobile für Android erhält Tracking-Schutz

Nach der Desktop-Version erhält auch die Android-Version des Mozilla-Browsers Firefox einen Tracking-Schutz in der Nightly-Version.

Anlässlich des zehnten Geburtstages von Firefox hat Mozilla am 10. November die neue Privatsphäre-Initiative Polaris gestartet und in diesem Zusammenhang einen Tracking-Schutz in der Nightly-Version von Firefox implementiert. Einen Monat später hält der Tracking-Schutz auch Einzug in die Nightly-Version von Firefox für Android.

Ein Aktivieren über about:config ist im Falle der Android-Version nicht notwendig, hier steht direkt eine sichtbare Einstellung in den Privatsphäre-Einstellungen des Mozilla-Browsers zur Verfügung.

Nach Aktivierung gilt das Gleiche wie in der Desktop-Version: Tracking-Elemente auf Webseiten werden blockiert, die aktuelle Blockliste kommt dabei von Disconnect. Im Falle erfolgreichen Blockierens erscheint ein Schild-Symbol in der Adressleiste. Per Klick darauf gelangt man zur Option, den Tracking-Schutz für die jeweilige Domain zu deaktivieren.

December 15, 2014 09:30 PM

December 14, 2014

Sören Hentzschel

Yahoo! empfiehlt Nutzern anderer Browser Verwendung von Firefox

Yahoo! ist seit kurzem die neue Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA. Und wer einen anderen Browser als Firefox nutzt, bekommt auf der Yahoo!-Webseite nun die Empfehlung, Firefox zu nutzen; ähnlich wie Google Nutzern anderer Browser als Chrome zur Verwendung von Chrome rät.

Wer die englischsprachige Webseite von Yahoo! mit Chrome, Opera, dem Internet Explorer oder dem Yandex Browser besucht, der entdeckt im Kopfbereich der Webseite die Empfehlung, Firefox zu nutzen. Diese Art der Empfehlung ist deutlich weniger penetrant als die vergleichbare Chrome-Werbung auf der Google-Suchseite, interessant ist hier jedoch die Wortwahl: Yahoo! formuliert diesen Hinweis nicht etwa so, dass man mit Firefox einen anderen Browser probieren sollte, stattdessen ist von einem Upgrade auf den neuen Firefox die Rede.

Yahoo Browserempfehlung

Der Hintergrund der Empfehlung ist naheliegend: Yahoo! ist seit der aktuellen Version 34 die neue Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA. Und je mehr Nutzer Firefox nutzen, desto mehr potentiellen Such-Traffic erhält Yahoo!. Damit macht Yahoo! nichts anderes als Google mit dem Unterschied, dass Yahoo! keinen eigenen Browser hat, sondern ein natürliches Interesse an der Verbreitung von Firefox hat.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Safari-Nutzer diesen Hinweis nicht erhalten. Aber auch hier ist die Erklärung denkbar naheliegend: Die Gerüchteküche brodelt, dass sich nach Mozilla auch Apple von Google abwenden möchte, was die Standard-Suchmaschine des Browsers betrifft. Und neben Bing von Microsoft steht auch hier der Name Yahoo! hoch im Kurs (via Techcrunch).

December 14, 2014 04:45 PM

Firefox Mobile für Android erhält Passwort-Verwaltung

Die Möglichkeit, sich Passwörter zu merken, besitzt Firefox Mobile für Android schon lange. Was bislang noch fehlt, ist eine Passwort-Verwaltung zum Anzeigen, Kopieren und Löschen einzelner Passwörter. Die ersten Teile einer Passwort-Verwaltung sind nun in Firefox Mobile für Android gelandet.

Die Verbesserung des Passwort-Managements ist einer von Mozillas geplanten Schwerpunkten für Firefox in 2015. Passend dazu ist in der Nightly-Version von Firefox Mobile für Android eine erste Version einer Passwort-Verwaltung gelandet. Diese besteht aus der Anzeige aller gespeicherten Passwörter und beinhaltet Favicon, URL, Username sowie Alter des gespeicherten Passworts. Per Klick auf eine entsprechend beschriftete Schaltfläche kann entweder der jeweilige Benutzername oder das dazugehörige Passwort in die Zwischenablage kopiert werden.

Die Möglichkeit, einzelne Passwörter zu löschen, fehlt in dieser ersten Implementierung noch. Auch gibt es bislang keine sichtbare Schaltfläche zum direkten Zugriff der neuen Passwort-Verwaltung, derzeit muss noch about:passwords in die Adressleiste eingegeben werden. Beides wird aber sicher noch kommen, Mozilla hat zudem eine ganze Reihe weiterer Ideen für die Passwort-Verwaltung. Vorgeschlagen wird unter anderem die Erkennung schwacher Passwörter, gleicher Passwörter auf unterschiedlichen Domains oder gespeicherter Passwörter auf kürzlich gehackten Webseiten, die Generierung von Passwörtern nach dem Login auf Webseiten oder ein automatischer Login.

December 14, 2014 04:04 PM

December 11, 2014

Sören Hentzschel

Migration vom alten Sync auf neues Sync beginnt ab Firefox 37

Firefox besitzt seit Version 4 die Möglichkeit, Lesezeichen, Chronik sowie andere Daten zwischen mehreren Geräten zu synchronisieren. Mit Firefox 29 hat Mozilla eine neue Version des Synchronisationsfeatures eingeführt, welche nicht abwärtskompatibel ist. Ab Firefox 37 beginnt Mozilla die Migration bestehender Sync-Nutzer auf das neue Sync.

Im April hat Mozilla Firefox 29 veröffentlicht und damit das alte Synchronisations-Feature durch ein neues ersetzt. Der wichtigste Unterschied aus Nutzersicht ist, dass sich der Nutzer nun einfach mit E-Mail-Adresse und Passwort anmelden kann und es nicht länger notwendig ist, Codes einzugeben, um weitere Geräte zu verbinden.

Eingeführt wurde dieses neue Sync bislang nur für Firefox-Nutzer, welche zuvor noch kein Sync eingerichtet hatten. Alle anderen nutzen weiterhin das alte Sync – sofern sie nicht manuell auf das neue Sync umgestiegen sind, was möglich ist (Anleitung).

Um die noch vorhandenen Nutzer des alten Syncs auf das neue Sync zu bekommen, wird Mozilla ab Firefox 37 mit der Migration beginnen. Diese wird dabei nicht durch die Installation von Firefox 37 ausgelöst, sondern serverseitig angestoßen. Der genaue Zeitpunkt ist daher unklar, aber es wird mindestens Firefox 37 benötigen, damit eine Migration möglich ist. Nutzer älterer Versionen sollten stattdessen einen Hinweis sehen, dass sie Firefox aktualisieren müssen, um auf das neue Sync zu migrieren.

Der Plan sieht so aus, dass Mozilla zunächst um die Migration zu testen nur bei einen Teil der Nutzer von Vorabversionen von Firefox 37 eine Migration anbieten wird, und dabei nur bei Nutzern, die mit nur einem einzigen Gerät verbunden sind. Gibt es damit keine Probleme, wird die Migration für alle Nutzer mit nur einem verbundenen Gerät aktiviert. Sobald Firefox 37 als finale Version erhältlich ist – wann genau ist nicht definiert -, wird Mozilla die Migration für Nutzer unabhängig von der Zahl der verbundenen Geräte aktivieren, aber wieder nur für einen Teil der Nutzer. Basierend auf Telemetrie-Daten und serverseitigen Statistiken wird man dann die Drosselung langsam zurücknehmen, bis schließlich allen Nutzern des alten Syncs eine Migration auf das neue Sync angeboten wird.

Mit der Migration der Nutzer des alten Syncs auf das neue Sync nähert man sich auch der Abschaltung der alten Sync-Server. Es war immer klar, dass die Server für das alte Sync nicht für immer parallel zum neuen Sync laufen werden. Aber für die Abschaltung der alten Server gibt es noch keine konkreten Pläne zu verkünden.

December 11, 2014 10:48 PM

December 10, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla und Telenor gründen WebRTC-Kompetenzzentrum in Norwegen

Mozilla hat bekanntgegeben, gemeinsam mit der norwegischen Telefongesellschaft Telenor ein WebRTC Kompetenzzentrum in Oslo zu gründen.

Die norwegische Telefongesellschaft Telenor vertreibt Smartphones mit Firefox OS in Ungarn, Serbien, Montenegro und Bangladesch, ist Mitglied des von Mozilla ins Leben gerufenen Open Web Device CRB und hat vor zwei Wochen bekannt gegeben, an einer Always-on Kamera auf Basis von Firefox OS zu arbeiten. Nun hat Mozilla den nächsten Schritt in der Partnerschaft mit Telenor angekündigt: Gemeinsam gründet man ein WebRTC Kompetenzzentrum in Oslo.

In einer offiziellen Pressemeldung von Mozilla heißt es:

„Gemeinsam mit dem Partner Telenor gründet Mozilla ein WebRTC (Web-Real-Time-Communications)-Kompetenzzentrum in Oslo. Ziel des Zentrums ist es, den Mozilla WebRTC Software-Stack weiterzuentwickeln und die Standardisierung zusammen mit führenden Branchenvertretern voranzutreiben.

Neben Fachwissen bringen die Technologieexperten auch Software Engineering und andere Ressourcen mit ein. Somit wird sichergestellt, dass WebRTC in Zukunft Betreibern und App-Entwicklern zur Verfügung steht, um innovative Kommunikationslösungen zu entwickeln.

WebRTC ist eine komplexe Echtzeit-Kommunikationstechnologie für alle Web-Nutzer. Es verändert die Art, wie Menschen über das Internet kommunizieren. Entwickler können mit WebRTC leichter Echtzeitkommunikationsfeatures auf Websites, in mobilen Web-Anwendungen oder Videokonferenzen integrieren. Das wird die Entwicklung neuer Kommunikationsdienste vorantreiben und den Nutzern noch mehr Auswahl bieten.“

Weitere Informationen (engl.)
Mozilla Blog: Mozilla and Telenor Announce WebRTC Competency Center to Advance WebRTC and Help Standardization
Andreas Gal: It takes many to build the Web we want

December 10, 2014 01:02 AM

December 09, 2014

Sören Hentzschel

Gerücht: LG L25: Spitzenmodell unter den Firefox OS Smartphones

Dass LG ein neues Smartphone mit Firefox OS für den japanischen Markt veröffentlichen wird, ist kein Geheimnis. Aktuellen Gerüchten zufolge handelt es sich dabei ein Gerät, welches die Spitzenposition unter den bisher erhältlichen Smartphones mit Firefox OS einnehmen dürfte.

Nachdem das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI im Oktober bereits ein neues Smartphone mit Firefox OS anteaserte ([1], [2]), will der auf Leaks spezialisierte und dafür bekannte @upleaks die ersten Spezifikationen des von LG gefertigten Gerätes kennen, welches auf den Namen LG L25 hören soll. Gedacht ist das Gerät vorerst nur für den japanischen Markt. Ob es das Smartphone später auch in anderen Ländern geben wird, ist nach derzeitigem Stand nicht bekannt, aber bereits das erste Smartphone von LG mit Firefox OS, das LG Fireweb, war nur in einem einzigen Land erhältlich, nämlich in Brasilien.

Sollten sich die Spezifikationen bewahrheiten, dann darf LG mit dem L25 den Anspruch auf den Thron unter den Firefox OS Smartphones erheben. So soll das Smartphone von einem Qualcomm Snapdragon 400 ARMv7 Cortex A7 SoC, Modell MSM8926, angetrieben werden, was gleichbedeutend mit einer 1,2 GHz Quadcore-CPU und Qualcomm Adreno 305 GPU ist. Arbeitsspeicher soll das Gerät ganze 1,5 GiB besitzen, interner Speicher sollen 16 GiB verbaut sein. Als Größe des Displays werden 4,7 Zoll genannt, als Auflösung HD (720 × 1280 px). Das Gerät kommt @upleaks zufolge außerdem mit einer 8-Megapixel-Hauptkamera mit Blitz sowie einer 2,1-Megapixel-Frontkamera. Auch LTE unterstützt das Gerät. Als Abmessungen werden 139 × 70 × 10,5 mm genannt, das Gewicht soll 148 Gramm betragen.

Dass das kommende LG-Gerät mit Firefox OS 2.0 laufen wird, darf als sicher gesehen werden, genauer vermutlich Firefox 2.0M. Unter dem Projektnamen Madai haben Mozilla und LG in den letzten Monaten gemeinsam an Features für die Kamera-App gearbeitet. Dass LG dabei vor allem auch für sein eigenes Smartphone gearbeitet hat, dürfte naheliegend sein. Mit Firefox OS 2.0M wird es ähnlich wie schon mit Firefox OS 1.3T eine auf der Hauptversion basierende Variante geben, welche sich von der Hauptversion unterscheidet.

Bildquelle: @upleaks

December 09, 2014 01:19 PM

December 08, 2014

André Jaenisch

Auszeit

Bis auf weiteres werde ich wohl nichts bloggen.
Ich häng mit meiner Thesis hinter’m Zeitplan und muss ranklotzen.

Für den Fall, dass wir uns nicht mehr sehen: Frohes Fest (sei es Weihnachten oder 31C3) und guten Rutsch in’s Neue Jahr!


December 08, 2014 04:13 PM

December 07, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 31.3

Mozilla hat in der vergangenen Woche nicht nur seinen Firefox-Browser aktualisiert, sondern mit Version 31.3 auch eine neue Version des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereitgestellt.

Download Mozilla Thunderbird 31.3 für Windows, OS X und Linux

Die vergangene Woche veröffentlichte Version 31.3 behebt sechs Sicherheitslücken, von denen drei von Mozilla mit der höchsten Gefahrenstufe versehen worden sind. Darüber hinaus wurden wieder diverse Bugs behoben, unter anderem ein Problem mit der LDAP-Autovervollständigung, welche unter Umständen auf leere Einträge vervollständigen und dadurch Eingaben in das Empfängerfeld entfernen konnte. Außerdem behoben wurde der Fehler, dass IRC-Teilnehmer nicht aus der Teilnehmerliste entfernt worden sind, nachdem sie den Kanal verlassen haben.

December 07, 2014 04:08 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox Mobile 34 für Android

Mozilla hat vergangene Woche nicht nur Firefox für Desktop-Systeme in Version 34 veröffentlicht, sondern auch Firefox Mobile für Android.

Download Mozilla Firefox Mobile 34 für Android

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Wie in der Desktop-Version behebt Mozilla auch in der Android-Version diverse Sicherheitslücken und deaktiviert die Unterstützung des veralteten TLS-Standards SSL 3.0 als Konsequenz aus der Sicherheitsproblematik rund um die als Poodle bekannt gewordene Sicherheitslücke in SSL 3.0. Ebenso wie auf dem Desktop verwendet Firefox auch auf Android ab sofort eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung für Wikipedia-Suchen.

Außerdem unterstützt Firefox Mobile 34 das auf dem Desktop bereits in Version 32 eingeführte Public Key Pinning. Beim Public Key Pinning geht es darum, beim Besuch einer verschlüsselten Webseite zu überprüfen, ob das verwendete Zertifikat von einem vertrauenswürdigen Herausgeber stammt. Genauer gesagt erlaubt das Public Key Pinning die Definition, welche Zertifizierungsstelle gültige Zertifikate für eine bestimmte Webseite ausstellt, statt jedes beliebige Zertifikat zu akzeptieren, welches mit dem Browser ausgeliefert wird. Dies soll das Risiko von Man-in-the-middle-Attacken durch fälschlich ausgestellte Zertifikate reduzieren, wie es sie in der Vergangenheit schon öfter gab.

Kindersicherung

Auf dem Desktop in Version 31 eingeführt wurde der sogenannte Prefer-Safe HTTP-Header, den Mozilla auf Android in Version 34 einführt. Prefer:Safe bezeichnet einen HTTP-Header, welcher Webseiten mitteilt, dass die Kindersicherung auf Betriebssystem-Ebene aktiviert ist. Das Konzept kann ähnlich wie das des Do-not-Track-Headers verstanden werden: Die Webseite erhält eine Empfehlung; was sie damit macht, bleibt ihr überlassen. Anwendungsfall für Prefer:Safe kann die Auslieferung von kindgerechten Inhalten oder auch Einschränkung von Funktionen für Kinder sein, sofern dies sinnvoll ist.

Verbesserte Chromecast-Unterstützung

In Firefox Mobile 33 für Android hat Mozilla die Unterstützung von Chromecast und Roku implementiert. In Version 34 erweitert Mozilla die Chromecast-Unterstützung um die Möglichkeit, Tabs auf den Fernseher zu streamen.

Überarbeitetes Theme und Tipps auf der Startseite

Mozilla hat das Aussehen von Firefox Mobile für Android überarbeitet, was sich unter anderem durch eine leicht veränderte Farbpalette und veränderte Abstände zeigt sowie durch eine überarbeitete Kurve im Kopfbereich, welche näher an der Kurve der Australis-Tabs vom Desktop sein soll. Die Startseite zeigt nicht länger das Firefox-Logo, sondern eine Lupe als Favicon, die Beschriftung “Suchen oder Adresse eingeben” passt in der deutschen Version nun vollständig in die Adressleiste, ohne abgekürzt werden zu müssen, die Adressleiste selbst ist nun wesentlich weniger rund.

Die Startseite kann am unteren Fensterrand nun außerdem Hinweise anzeigen und dadurch Tipps geben oder auf neue Features hinweisen.

Willkommens-Bildschirm

Neue Firefox-Nutzer werden ab Version 34 mit einem Willkommens-Bildschirm begrüßt, welcher einem die Möglichkeiten gibt, entweder Firefox Sync einzurichten oder einfach loszulegen.

Sonstige Verbesserungen

Mit Firefox Mobile 34 funktioniert die Wiedergabe von MP4-Videos wieder unter Android L. Noch nicht unter Android L funktioniert die MP3-Wiedergabe sowie die Unterstützung für Adobe Flash.

In Gastsitzungen ist es nicht länger möglich, Dateien herunterzuladen oder Add-ons zu installieren.

Plattform-Verbesserungen

Dazu kommen zahlreiche Verbesserungen der Gecko-Plattform, von denen nicht nur die Desktop-, sondern auch die Android-Version profitiert, als da unter anderem die Implementierung von HTTP/2.0 Draft 14 und ALPN wäre, ECMAScript 6 WeakSet, JavaScript Template Strings, zusätzliche CSS3 Font Features sowie weitere WebCrypto-Funktionen.

December 07, 2014 01:12 PM

December 05, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS startet in Costa Rica

Firefox OS erreicht das nächste zentralamerikanische Land: Ab sofort gibt es das Alcatel One Touch Fire C in Costa Rica zu kaufen.

Nach El Salvador, Panama, Nicaragua und Guatemala ist Costa Rica das fünfte von sieben zentralamerikanischen Ländern, in denen es Smartphones mit Firefox OS zu erwerben gibt. Telefónica vertreibt hier über seine Movistar-Marke das Alcatel One Touch Fire C zu einem Preis von 38.900 Colón (umgerechnet nach aktuellem Wechselkurs etwa 59 Euro). Damit hat Telefónica Firefox OS in allen möglichen zentralamerikanischen Staaten eingeführt – in Belize und Honduras ist Telefónica nicht vertreten.

December 05, 2014 10:56 AM

December 04, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 34.0 / 34.0.5 mit Firefox Hello

Mit Firefox 34.0 steht eine neue Ausgabe des Mozilla-Browsers zum Download bereit. Eines der Highlights von Firefox 34.0 ist Firefox Hello, eine in den Browser integrierte Möglichkeit zur Videotelefonie.

Download Mozilla Firefox 34 für Windows, OS X und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Mit einer angekündigten Verspätung von knapp einer Woche hat Mozilla Firefox 34 veröffentlicht. Auch in dieser Version behebt Mozilla wieder acht Sicherheitslücken, von denen Mozilla drei als besonders kritisch einstuft.

Mozilla entfernt mit Firefox 34 außerdem die Unterstützung des veralteten TLS-Standards SSL 3.0 als Konsequenz aus der Sicherheitsproblematik rund um die als Poodle bekannt gewordene Sicherheitslücke in SSL 3.0.

Suchen über die in Firefox integrierte Wikipedia-Suche finden ab sofort über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung statt.

Firefox 34.0 und Firefox 34.0.5

Parallel zu Firefox 34.0 gibt es auch noch eine Version 34.0.5, welche die Standard-Suchmaschine für Nutzer in Nordamerika auf Yahoo! ändert. Mozilla hat den Suchmaschinenvertrag mit Google nach zehn Jahren Zusammenarbeit nicht verlängert und setzt nun auf regionale Entscheidungen und Yahoo! als Standard-Suchmaschine in den USA. Die Standard-Suchmaschine wurde dagegen für die russische, kasachische sowie weißrussische Edition auf Yandex umgestellt. In der deutschen Version bleibt wie in allen anderen Sprachversionen von Firefox vorerst Google Standard. Mit DuckDuckGo gibt es bereits seit Firefox 33.1 eine zusätzliche Option als direkt mit Firefox mitgelieferte Suchmaschine.

Bildquelle: venturebeat.com

Verbesserte Verwendung mehrerer Suchmaschinen (en-US, optional auch in anderen Sprachen)

Ebenso wie die Umstellung der Standard-Suchmaschine auf Yahoo! betrifft auch die Einführung einer neuen Suchleiste nur Nutzer der US-Version von Firefox. Dabei schmückt das Logo der aktuell eingestellten Suchmaschine nicht länger die Suchleiste, dafür kann hier nach Eingabe eines Suchbegriffs jede aktivierte Suchmaschine ausgewählt werden, ohne dass die Suchmaschine zunächst umgestellt werden muss, womit man bei der Verwendung anderer Suchmaschinen als der Standard-Suchmaschine schneller an das Ziel kommt.

Welche Suchmaschinen dabei angezeigt werden, kann über die Suchmaschinen-Einstellungen eingestellt werden, welche in die Oberfläche der anderen Firefox-Einstellungen integriert worden sind. Die neue Suchmaschinen-Verwaltung bietet noch nicht alle ehemals bekannten Features, beispielsweise zum Bearbeiten von Schlüsselwörtern, aber es ist davon auszugehen, dass dies noch folgen wird.

Nutzer anderer Sprachversionen von Firefox als der englischsprachigen werden ab einer der kommenden Firefox-Versionen in den Genuss der neuen Suchleiste kommen. Wer nicht warten will, kann über about:config nach dem Schalter browser.search.showOneOffButtons suchen und per Doppelklick auf true schalten. Nach einem Neustart des Browsers erscheint Firefox mit der neuen Suchleiste.

Ungewollte Suchmaschinen-Änderungen durch Drittanwendungen werden erschwert

Dies sind noch nicht alle Verbesserungen in Bezug auf Suchmaschinen. Das Umleiten von Suchanfragen ist ein sehr profitables Geschäft, Suchtraffic führt über angezeigte Werbung zu Geld für den Betreiber der jeweiligen Suchmaschine. Aus diesem Grund verändern diverse Anwendungen gerne die im Browser eingestellte Suchmaschine. Das Problem: Oft geschieht dies gegen den ausdrücklichen Willen der Nutzer, zum Beispiel durch das Platzieren einer entsprechenden user.js-Datei im Firefox-Profil des Nutzers oder durch Installation eines Add-ons, welches die zuständige Einstellung verändert.

Ab Firefox 34 speichert Firefox die eingestellte Suchmaschine in der Datei search-metadata.json im Benutzerprofil statt gemeinsam mit den anderen Einstellungen. Zusätzlich zur eingestellten Suchmaschine beinhaltet diese Datei einen eindeutigen Hash, welcher aus dem Namen des Profilverzeichnisses generiert wird und den Firefox zur Verifizierung der Suchmaschine einliest. Dies soll verhindern, dass Drittanwendungen einfach die gleiche search-metadata.json-Datei in jedes Profil kopieren, um so die ausgewählte Suchmaschine zu verändern.

Firefox Hello: Video-Telefonie in den Browser integriert

Mit Firefox Hello integriert Mozilla eine auf WebRTC basierende Möglichkeit zur Video-Telefonie in Firefox, welche in Zusammenarbeit mit der Telefónica-Tochter Tokbox entwickelt worden ist. Die Sichtbarkeit von Firefox Hello ist derzeit noch gedrosselt, so dass nur ein Teil der Firefox-Nutzer das neue Sprechblasen-Symbol sieht. Aber auch hier können Ungeduldige wieder sofort an die Neuerung gelangen. Dazu muss über about:config der Schalter loop.throttled gesucht und per Doppelklick auf false umgeschaltet werden. Nach einem Neustart von Firefox befindet sich die Sprechblase in der Oberfläche zm Anpassen von Firefox, worüber das Symbol in die Symbolleiste oder das Menü geschoben werden kann.

Die Funktionsweise von Firefox Hello ist denkbar einfach: Sprechblase anklicken, Link an den Gesprächspartner schicken und nach erfolgreicher Bestätigung miteinander unterhalten. Firefox Hello funktioniert mit jedem WebRTC-kompatiblen Browser, der Gesprächspartner muss nicht zwingend Firefox nutzen.

Auch ein Benutzerkonto ist nicht notwendig. Die Anmeldung mit seinen Firefox Account Zugangsdaten ist aber möglich, dann steht ein Adressbuch mit Importfunktion seiner Google-Kontakte zur Verfügung. In diesem Fall kann der Gesprächspartner einfach aus der Liste der Kontakte ausgewählt werden, um ihn anzurufen, das Weitergeben eines Links ist dann nicht mehr notwendig. Der Nutzer hat außerdem die Möglichkeit, seinen Status auf Bitte nicht stören zu setzen. In dem Fall erhält man keine Anrufe.

Firefox Hello trägt selbst noch einen Beta-Schriftzug. Hier wird sich in den kommenden Monaten noch einiges tun. Darüber hinaus werden Mozilla und Telefónica eine Hello-App für Firefox OS veröffentlichen, auf welche ich im August eine erste Vorschau gegeben habe.

Passwörter können auch mit aktiviertem Master-Passwort synchronisiert werden

Mit dem Erscheinen von Firefox 29 hat Mozilla die Firefox Accounts plus neuem Sync eingeführt. Was dem neuen Sync bislang gefehlt hat, ist die Möglichkeit der Passwort-Synchronisation bei aktiviertem Master-Passwort. Diese Möglichkeit rüstet Mozilla mit Firefox 34 nach.

Theme-Vorschläge und Live-Vorschau in Anpassen-Oberfläche

Firefox ist ein Browser, welcher sich vor allem durch seine einzigartige Anpassungsfähigkeit auszeichnet. Mozilla unterstreicht dies durch die Integration von fünf Theme-Vorschlägen inklusive Live-Vorschau bei Herüberfahren mit der Maus in der Oberfläche zum Anpassungen von Firefox.

Windows: Aktiver Firefox-Prozess kann per Knopfdruck beendet werden

Manche Windows-Nutzer werden die Meldung kennen, dass Firefox bereits ausgeführt wird und deshalb nicht gestartet werden könnte, wie es unter gewissen Umständen passieren kann. Ab Firefox 34 bietet Firefox in dieser Situation an, den laufenden Prozess zu beenden.

(Bildquelle: gHacks)

WebIDE ersetzt App Manager

Der App Manager ist ein in Firefox integriertes Werkzeug, welches das Testen und Debuggen von Firefox OS-Apps mittels Simulator Add-ons oder aber auch auf einem realen Gerät erlaubt. Mit Firefox 34 wird dieser durch die sogenannte WebIDE ersetzt. Dies bedeutet nicht nur ein vollkommen neues Design, auch ist es darüber möglich, eigene Apps für Firefox OS zu erstellen. App-Vorlagen und im Editor Syntax-Highlighting, Autovervollständigung sowie Inline-Dokumentation inklusive.

Storage Inspector

Mit dem Storage Inspector bekommt Firefox ein neues Entwickler-Werkzeug, welches das Betrachten von Cookies und Inhalten aus IndexedDB, Local Storage sowie Session Storage erlaubt. Das Anlegen, Bearbeiten und Löschen ist in der aktuellen Version noch nicht möglich, wird aber in einer späteren Version dazukommen.

Verbessertes Performance-Werkzeug

Das Entwickler-Werkzeug Laufzeitanalyse erscheint mit Firefox 34 in vollkommen neuem Glanz und stellt die Daten nun wesentlich informativer dar.

Weitere Features für Webentwickler

Fährt man im Regeln-Tab des Inspektors über einen CSS-Selektor, werden auf der Webseite alle zutreffenden Elemente hervorgehoben. Neu ist auch die Unterstützung von console.table() in der Webkonsole. Das Eventlistener-Popup im Inspektor unterstützt außerdem auch jQuery-Events. Darüber hinaus gibt es nun die Möglichkeit, auf mit Frames gestalteten Webseiten einen Frame zum Bearbeiten auszuwählen.

Unterstützung für HTTP/2.0 Draft 14 und ALPN

Der HTTP-Standard HTTP/1.1 datiert bereits aus dem Jahr 1999, mit Firefox 34 implementiert Mozilla den Draft 14 von HTTP/2.0. Außerdem unterstützt Firefox ab Version 34 die TLS-Erweiterung Application-Layer Protocol Negotiation (ALPN).

Weitere verbesserte Unterstützung von Webstandards

Mit Firefox 34 erhält Firefox Unterstützung für viele neue WebCrypto-Funktionen. Die in Firefox 33 entfernten window.crypto-Funktionen und -Eigenschaften kehren mit Firefox 34 zurück, werden allerdings voraussichtlich mit Firefox 35 endgültig entfernt werden. Außerdem unterstützt Firefox 34 ECMA6Script 6 WeakSet, JavaScript Template Strings, weitere CSS3 Font Features, die matches() DOM-API und weiteres, was sich im Mozilla Developer Network nachlesen lässt.

Anpassungen für Apple OS X

Mit Firefox 34 hat Mozilla optische Anpassungen an die neuste Version von Apples Desktop-Betriebssystem OS X 10.10 Yosemite vorgenommen, was besonders an der URL- und Suchleiste auffällt. Außerdem wurde die Paketstruktur zur Unterstützung des mit OS X 10.9.5 und 10.10 eingeführten v2-Signings angepasst.

December 04, 2014 10:54 PM

December 03, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla deutet Firefox für Apple iOS an

Firefox könnte es bald für iOS geben – dies deuteten Mitarbeiter von Mozilla im Rahmen eines Mozilla-internen Events via Twitter an.

Ein Großteil der Mitarbeiter von Mozilla befindet sich derzeit in Portland zu einer gemeinsamen Workweek. In diesem Zusammenhang wurden gestern viele Tweets unter dem Hashtag #mozlandia auf Twitter veröffentlicht. Hervorgestochen sind dabei vor allem ein Tweet von Release-Manager Lukas Blakk, in welchem es heißt “We need to be where our users are so we’re going to get Firefox on iOS”, Mozilla Manager of Data Science Matthew Ruttley twitterte “Firefox for iOS!! Let’s do this!!!”. Beide deuten damit an, dass es Firefox in Zukunft auch für iOS geben wird.

Weitere Details sind nicht bekannt. Spannend dürfte aufgrund von Apples Restriktionen für die iOS-Plattform vor allem sein, was “Firefox für iOS” überhaupt bedeutet. Bereits im Oktober habe ich darüber berichtet, dass Mozilla wieder mit iOS experimentiert.

Bildquelle: Matthew Ruttley

December 03, 2014 09:41 AM

November 30, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Mozilla aktiviert Sandbox für Windows-Nutzer

Firefox soll in Zukunft sicherer durch Sandboxing werden. Eine erste (noch nicht sehr restriktive) Sandbox wurde nun für Nutzer von Firefox auf Windows aktiviert.

Mozilla hat für Nutzer von Firefox auf Windows Content-Sandboxing standardmäßig aktiviert, dies sollte ab morgen Bestandteil der Nightly-Versionen von Firefox sein. Voraussetzung ist eine aktivierte Multiprozess-Architektur (Electrolysis, e10s), welche standardmäßig ebenfalls in den Nightly-Versionen aktiviert ist, ansonsten über die Einstellungen aktiviert werden kann.

Mozilla setzt dabei auf die Chromium Sandbox-Bibliothek von Google. Diese erste Implementierung in Firefox aktiviert eine noch schwache Sandbox, lediglich das Lockdown Access Token wurde von USER_RESTRICTED_SAME_ACCESS auf USER_NON_ADMIN geändert. Zunächst soll sichergestellt werden, dass man durch das Sandboxing nichts kaputt macht, im Laufe der kommenden Monate dürften die Regeln verschärft werden. Wer bereits eine striktere Sandbox Policy testen möchte, der kann über about:config den Schalter security.sandbox.windows.content.moreStrict auf true setzen. Ein Neustart von Firefox ist erforderlich.

November 30, 2014 01:16 PM

November 29, 2014

Sören Hentzschel

Gonzo: Telenor arbeitet an Always-on Kamera auf Basis von Firefox OS

Die norwegische Telefongesellschaft Telenor Digital hat angekündigt, mit Gonzo an einer Always-on Kamera auf Basis von Firefox OS zu arbeiten.

Die norwegische Telefongesellschaft Telenor vertreibt bereits in Ungarn, Serbien, Montenegro und Bangladesch Smartphones mit Firefox OS, außerdem ist man Mitglied des von Mozilla ins Leben gerufenen Open Web Device CRB. Das neuste Projekt von Telenor hört auf den Namen Gonzo. Dabei handelt es sich um eine günstige Always-on Kamera, auf deren Foto-Stream über das Internet zugegriffen werden kann und welche einen Fork von Firefox OS einsetzt.

Gonzo

Erste Gonzo-Demo, gezeigt auf der JSConf.asia 2014 in Singapur. Bildquelle: Telenor Digital.

Die Idee hinter Gonzo ist es, Fragen zu beantworten, welche normalerweise die physische Präsenz einer Person erfordern: wie hoch sind die Wellen, ist der Lieblings-Platz im Café verfügbar, ist der Schnee um die Hütte herum bereits geschmolzen, wer steht vor der Tür? Diese Fragen benötigen visuelle Daten um beantwortet zu werden und sind zeitabhängig. Auf dem Gonzo befindet sich eine URL aufgedruckt. Durch Aufrufen der URL kann im Browser gesehen werden, was die Kamera sieht – diese ist dauerhaft eingeschaltet und über eine 2G-Verbindung mit dem Internet verbunden. Dabei macht die Kamera immer ein Foto, wenn sich etwas tut, und zusätzlich unabhängig davon alle paar Minuten. Die Akkulaufzeit soll einen Monat betragen. Gonzo soll so günstig wie möglich sein, zu einem Wegwerf-Preis, wie Telenor schreibt, entsprechend wird die Hardware ausfallen und darum ergibt natürlich auch ein Open Source-System wie Firefox OS als Software-Grundlage Sinn. Genauer einem für Geräte ohne Bildschirm optimierten Fork von Firefox OS. In einem eigens dafür eingerichteten Blog informiert Telenor über die Fortschritte an Hardware und Software.

Mit Gonzo aufgenommener Zeitraffer des Himmels:

November 29, 2014 06:27 PM

November 28, 2014

Sören Hentzschel

Firefox von OpenH264-Sicherheitslücken NICHT betroffen

Einige Medien haben gestern über zwei Sicherheitslücken im OpenH264-Plugin von Cisco berichtet und dass möglicherweise alle Firefox-Nutzer davon betroffen seien. Tatsächlich ist Firefox allerdings nicht von den Sicherheitslücken betroffen.

Firefox ab Version 33 lädt nach dem Start automatisch den OpenH264-Codec von Cisco als Plugin für die WebRTC-Wiedergabe herunter. Nachdem vor kurzem zwei Sicherheitswarnungen für OpenH264 veröffentlicht wurden ([1], [2]), haben einige Medien darüber berichtet und dargestellt, dass all die Millionen Firefox-Nutzer vermutlich auch davon betroffen seien.

Dies ist aus zwei Gründen nicht wahr: Zum einen läuft das OpenH264-Plugin in Firefox in einer Sandbox, wie auch den Release Notes von Firefox 33 direkt an erster Stelle entnommen werden konnte, zum anderen sind Cisco die Sicherheitslücken bereits seit August bekannt und wurden in der Version, die an Firefox-Nutzer ausgeliefert wird, bereits behoben, wie von Ethan Hugg, Technical Lead von Cisco, bestätigt. Zur Verwirrung beigetragen haben dürfte die Tatsache, dass in den Sicherheitswarnungen davon die Rede ist, dass Version 1.2.0 und niedriger betroffen seien, die Sicherheitslücken tatsächlich aber bereits in Version 1.1 behoben wurden.

November 28, 2014 02:53 PM

Carsten Book

Sören Hentzschel

Mozilla und Deutsche Telekom bringen mehr Privatsphäre in Firefox OS

Mozilla und die Deutsche Telekom haben gemeinsam eine App für Firefox OS entwickelt, welche Bestandteil von Firefox OS ab Version 2.2 sein und dem Nutzer neue Privatsphäre-Optionen anbieten wird.

Wer auf die neuste Nightly-Version von Firefox OS 2.2 aktualisiert, dem wird vermutlich eine neue App mit dem Namen Privacy Panel auffallen. Dabei handelt es sich um eine App, welche von Mozilla gemeinsam mit der Deutschen Telekom entwickelt worden ist. Das Privacy Panel kann alternativ auch über die Einstellungen in der Datenschutz-Kategorie gefunden werden.

Nach dem Start des Privacy Panels startet eine Einführungstour und erklärt ausführlich auf zehn Bildschirmen und schön illustriert alle neuen Funktionen.

Konkret bringt das Privacy Panel Privatsphäre-Funktionen in zwei Bereichen: Standortzugriff und Fernzugriff. Der Standortzugriff konnte bereits bisher aktiviert respektive deaktiviert werden. Das Privacy Panel gibt einem die volle Kontrolle über den Standortzugriff: neben dem Deaktivieren erlaubt es auch, die Genauigkeit zu verändern, dabei stehen zahlreiche Stufen zwischen 500 Metern und 1.000 Kilometern zur Verfügung. Auf diese Weise können Geolocation-Features genutzt werden, ohne die ganz genaue Standortposition mitteilen zu müssen. Es kann aber auch eine gewünschte Position vorgegeben werden, indem entweder eine Stadt aus einer Liste ausgewählt wird oder exakte GPS-Koordinaten festgelegt werden.

Und als hätte man damit noch nicht genug Kontrolle über die Standortposition ist es darüber hinaus sogar möglich, für alle Apps, welche die Berechtigung haben, auf den Standort zuzugreifen, eigene Regeln festzulegen. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass die Kamera die exakte Standortposition erfassen darf, Webseiten im Browser nur mit einer Ungenauigkeit von 500 Metern und andere Apps gar nicht.

Der zweite angesprochene Bereich betrifft wie bereits erwähnt den Fernzugriff. Hier stehen drei Funktionen zur Verfügung: Lokalisierung des Gerätes, Klingeln lassen des Gerätes sowie Sperren des Zugriffes auf das Gerät – alles drei voneinander unabhängig aktivier- und deaktivierbar. Die Funktionsweise ist für alle drei Funktionen gleich: um die jeweilige Funktion auszuführen wird eine SMS an die eigene Telefonnummer mit dem Passwort geschickt, welches man zunächst festlegen muss.

Um diese Funktionen nutzen zu können, muss die passwortgeschützte Bildschirmsperre aktiviert sein. Ist dies nicht der Fall, weist die App darauf hin und bringt einen umgehend zu den entsprechenden Einstellungen.

November 28, 2014 02:48 AM

November 27, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla akzeptiert ab sofort auch Bitcoin-Spenden

Für die Mozilla Foundation als Non-Profit-Organisation sind Spenden wichtig. Wer statt Geld lieber Bitcoins spenden möchte, kann dies ab sofort auch tun.

Wie jedes Jahr zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember findet auch aktuell wieder die Jahresendkampagne der Mozilla Foundation statt, um einen wichtigen Teil der Spendeneinnahmen zu generieren. Spenden sind nicht nur eine Möglichkeit, seine Unterstützung für Mozilla zu zeigen, vor allem helfen sie Mozilla, sich für ein offenes Web und digitale Bildung einzusetzen. Bekannte Foundation-Projekte sind unter anderem Webmaker und Open Badges.

Seit letzter Woche akzeptiert Mozilla auch Bitcoins als Spende. Bei Bitcoins handelt es sich um eine virtuelle Währung. Dafür arbeitet Mozilla mit Coinbase zusammen, welche die Bitcons direkt in reales Geld umwandeln. Da die Mozilla Foundation eine Non-Profit-Organisation ist, verlangt Coinbase auch keine Transaktionsgebühren, so dass der volle Spendenbetrag an Mozilla geht.

Geldbetrag an Mozilla spenden
Bitcoins an Mozilla spenden

Übrigens: Seit wenigen Tagen gibt es auch einen Mozilla-Shop, über welchen man Mozilla unterstützen und nette Mozilla-Artikel dafür erhalten kann.

November 27, 2014 10:47 PM

November 25, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla eröffnet Online-Shop für Fanartikel

Wer Mozilla gut findet und die Stiftung unterstützen willl, der hat ab sofort die Möglichkeit, T-Shirts und andere Mozilla-Fanartikel im Mozilla Gear Shop zu bestellen.

Was lange währt, wird endlich gut – bereits im letzten Jahr sollte der Mozilla-Shop eröffnen, nach langer Verzögerung ist es nun aber soweit. Unter gear.mozilla.org finden Interessierte ab sofort Mozilla-Artikel. Eine gute Möglichkeit, Mozilla sowohl finanziell zu unterstützen als auch öffentlich seine Unterstützung zu zeigen.

Es finden sich bereits einige Artikel im Shop, genauer zehn Oberteile, zwei Notizbücher, eine Tasse, ein Poster sowie eine Lithographie (wahlweise signiert von Sam Spratt), aber dies ist erst der Anfang, wie Mozilla im Mozilla Fundraising-Blog schreibt. Regelmäßig sollen weitere Artikel dazukommen, außerdem soll der bislang ausschließlich in englischer Sprache betriebene Shop in weiteren Sprachen verfügbar gemacht werden. Im Warenkorb kann noch ein extra Betrag als zusätzliche Spende ausgewählt werden. Die Models für die Artikelbilder sind übrigens keine professionellen Models, sondern alles echte Mitglieder der Mozilla-Community, denn wer könnte Mozilla besser repräsentieren als die Mozilla-Community selbst? ;)

November 25, 2014 10:12 PM

November 24, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: MatchStick übertrifft Ziel deutlich und bekommt AdHoc-Modus sowie Local Play als zusätzliche Features

Das Finanzierungsziel für die Chromecast-Alternative mit Firefox OS, MatchStick, lag bei 100.000 Dollar. Am Ende wurden es über 470.000 Dollar und das MatchStick-Team belohnt die Unterstützung mit den zusätzlichen Features Local Play und AdHoc-Modus.

Eine Alternative zu Google Chromecast, aber besser, günstiger und ein wirklich offenes System – um dieses Versprechen Realität werden zu lassen, waren 30 Tage Zeit, um per Kickstarter-Kampagne die notwendigen 100.000 Dollar zu sammeln, damit der Streaming-Adapter in Produktion gehen kann. Gefährdet war dieses Ziel zu keinem Zeitpunkt, 24 Stunden nach Start war das Ziel bereits erreicht.

Noch während der Kampagne wurden Local Play und AdHoc-Modus als zusätzliche Feautures angekündigt, sollte das Stretch Goal von 500.000 Dollar erreicht werden. Bei Erreichen von mindestens 450.000 Dollar sollte zumindest eines der beiden Features zusätzlich implementiert werden.  Am Ende lautet der Gesamtbetrag 470.310 Dollar, ganz hat es also nicht für das Stretch Goal gereicht, aber das Team hinter MatchStick belohnt die Unterstützer nun doch mit beiden Features.

Local Play

Local Play erlaubt das Abspielen von Medien, welche auf einem lokalen Medienserver (NAS, SAMBA, NFS) im selben Netzwerk liegen. MatchStick wird eine entsprechende App für den Medienzugriff veröffentlichen und auch APIs bereitstellen, so dass Drittanbieter eigene Apps anbieten können.

AdHoc-Modus

Der AdHoc-Modus war der häufigste Wunsch für die Chromecast-Alternative (Der Google-Stick bietet ein solches Feature übrigens nicht an). In diesem Modus verbindet sich das Smartphone oder Tablet direkt mit dem MatchStick und dient dabei als Wireless-Hotspot – praktisch unter anderem für Hotels, in denen man keinen direkten Zugang zum Router hat.

November 24, 2014 10:50 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: Vortragsfolien, BitCoin, Let’s Encrypt

Ich freu mich auf das Jahr 2015!
Warum? Weil mit Let’s Encrypt dann eine Möglichkeit besteht, kostenlos an ein TLS-Zertifikat zu kommen und damit den Datenverkehr der Besucher zur eigenen Website abzusichern. Das wird toll \o/

Daneben wurden in der vergangenen Woche viele Vorträge online gestellt und in einem Blog angepriesen. Klickt einfach einmal durch ;-)

Nutzt einer von euch BitCoin? Falls ja, Mozilla akzeptiert diese Währung jetzt :)
Falls nein, lest bei BasicThinking mehr darüber!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Kompatibilitätstabelle für Mobile Endgeräte


November 24, 2014 08:55 PM

November 23, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla startet Webseite für Virtuelle Realität

Bereits seit geraumer Zeit bietet Mozilla spezielle Firefox-Builds mit Unterstützung für Virtuelle Realität (VR) an. Mit MozVR.com hat Mozilla nun eine Webseite als Showcase für VR gestartet.

Nachdem Mozilla bereits vor ein paar Monaten erste Firefox-Builds mit Unterstützung für Virtuelle Realität (VR) veröffentlicht hat, hat Mozilla anlässlich des zehnten Firefox-Geburtstages am 10. November auch die Webseite MozVR.com gestartet – eine VR-Webseite über VR-Webseiten, wie Mozilla die Webseite beschreibt. Eine Seite, auf welcher man Experimente und Code teilen möchte.

Wikipedia beschreibt Virtuelle Realität (VR) mit den folgenden Worten:

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.“

Dass Virtuelle Realität ein Thema ist, welches uns in der Zukunft beschäftigen wird, das lässt sich spätestens erahnen, wenn man liest, dass Facebook Oculus VR, einen Hersteller von VR-Hardware, für zwei Milliarden Dollar gekauft hat.

Die Firefox VR-Builds gibt es derzeit nur für Windows 64-Bit und OS X, noch nicht für Linux. Darüber hinaus wird eine Oculus Rift-Brille benötigt, Unterstüzung für andere VR-Brillen fehlt bislang. Langfristig soll auch die reguläre Firefox-Version VR unterstützen, bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

November 23, 2014 05:09 PM

November 22, 2014

Sören Hentzschel

MetricsGraphics.js: Mozilla-Bibliothek zur Visualisierung von Daten

Mozilla hat vor kurzem MetricsGraphics.js vorgestellt – eine Open Source JavaScript-Bibliothek zur Visualisierung von Daten.

MetricsGraphics.js ist eine Open Source JavaScript-Bibliothek, um Daten zu visualisieren, dabei baut MetricsGraphics.js auf D3.js auf. Vor wenigen Tagen hat Mozilla mit Version 1.0 die erste öffentlich verfügbare Version veröffentlicht.

Mit MetricsGraphics.js soll es besonders einfach sein, Diagramme aus Daten zu generieren. Dabei stehen verschiedene Arten von Diagrammen zur Verfügung, wie Liniendiagramme, Balkendiagramme oder Streudiagramme. Datentabellen sollen in der bald erscheinenden Version 1.1 unterstützt werden. Beispiel-Verwendung:

d3.json('data/ufo-sightings.json', function(data) {
    data_graphic({
        title: "UFO Sightings",
        description: "Yearly UFO sightings from the year 1945 to 2010.",
        data: data,
        width: 650,
        height: 150,
        target: '#ufo-sightings',
        x_accessor: 'year',
        y_accessor: 'sightings',
        markers: [{'year': 1964, 'label': '"The Creeping Terror" released'}]
    })
})

Zahlreiche Beispiele bietet die Beispiel-Seite der Webseite von MetricsGraphics.js.

November 22, 2014 10:54 PM

November 21, 2014

Sören Hentzschel

Finanzbericht: Mozilla 2013 mit Gewinn

Mozilla hat den Jahresbericht für 2013 veröffentlicht. Während der Umsatz minimal auf 314 Millionen Dollar gesteigert werden konnte, sind die Ausgaben um über 40 Prozent auf 295 Millionen Dollar angestiegen.

Wie jedes Jahr im November hat Mozilla auch diesen November den Finanzbericht für das Vorjahr veröffentlicht. Demnach konnte Mozilla seinen Umsatz um einen Prozent von 311 Millionen auf 314 Millionen Dollar steigern. Gegenüber 2012 mit einer Umsatzsteigerung von 90 Prozent erscheint dies wenig, doch darf man nicht vergessen, dass es sich 2012 um das erste Jahr nach der Unterzeichnung eines neuen Vertrages mit Google handelte, welcher Mozilla jährlich mindestens 275 Millionen Dollar garantierte, im Gegensatz zu nur 137 Millionen Dollar im Jahr 2011. Insofern war ein ähnliches Wachstum nicht zu erwarten, da der Vertrag auch für 2013 und 2014 gilt.

Die Ausgaben im Jahr 2013 liegen mit über 295 Millionen Dollar über 41 Prozent höher als noch im Vorjahr mit über 208 Millionen Dollar. Besonders stark lag der Wachstum bei den Ausgaben im Bereich Software-Entwicklung mit über 197 Millionen Dollar im Vergleich zu 143 Millionen Dollar im Vorjahr, aber auch die Marketing-Aktivitäten sind deutlich gestiegen, von knapp 29 Millionen Dollar Ausgaben ging es auf annähernd 46 Millionen Dollar.

Mozillas Nettovermögen ist im Jahr 2013 von 240 Millionen auf 255 Millionen Dollar gewachsen.

Der Vertrag mit Google läuft Ende des Jahres aus, in Zukunft handelt Mozilla regionale Vereinbarungen aus, so wurde mit Yahoo! nun ein Vertrag für die nächsten fünf Jahre für die USA unterzeichnet. Konkrete Zahlen sind nicht bekannt, die neuen Vereinbarungen seien aber wirtschaftlich gleichwertig, wie Mozilla-CEO Chris Beard erklärte, so dass man sich für die strategisch bessere Option entscheiden konnte. Außerdem versucht Mozilla, neue Einnahmequellen zu erschließen. So wurden mit Firefox 33.1 vordefinierte Vorschaubilder für about:newtab und damit neue Partnermöglichkeiten eingeführt.

November 21, 2014 07:59 PM

Mozilla verbessert Verwendung mehrerer Suchmaschinen in Firefox

Kürzlich hat Mozilla hat DuckDuckGo als zusätzliche Suchmaschine in Firefox integriert, der Vertrag mit Google als weltweite Standard-Suchmaschine wurde nicht verlängert und schon hat Mozilla die nächste Veränderung parat, welche die Suchfunktion betrifft: Diese erhält Verbesserungen für die Verwendung mehrer Suchmaschinen.

Vor elf Tagen hat Mozilla Firefox 33.1 mit DuckDuckGo als neue Suchmaschine veröffentlicht, vorgestern wurde bekannt gegeben, dass Google bald schon nicht länger weltweite Suchmaschine von Firefox sein wird und eine fünfjärige Zusammenarbeit mit Yahoo! in den USA bekannt gegeben. Nun ist eine verbesserte Suchleiste im Beta-Zweig von Firefox 34 gelandet, welche die Verwendung mehrerer Suchmaschinen vereinfacht.

Auffällig ist zunächst, dass das Logo der ausgewählten Suchmaschine nicht länger das Suchfeld schmückt, hier ist nur noch eine neutrale Lupe zu sehen. Wie bislang findet sich hier ein direkter Weg zur Verwaltung der Suchmaschinen und weiterhin können über das Suchmaschinen-Dropdown auf Webseiten, welche eine eigene Suchmaschine anbieten, diese hinzugefügt werden.

Mit welcher Suchmaschine man sucht, wird sichtbar, sobald man eine Eingabe in das Suchfeld macht. Die interessante Neuerung befindet sich allerdings unterhalb der Suchvorschläge. Dort finden sich die Logos der anderen installierten Suchmaschinen. Brauchte es bislang zwei Maus-Aktionen, um die gleiche Suche bei einer weiteren Suchmaschine durchzuführen, reicht nun ein einziger Klick auf eines der anderen Logos.

Auf der Standard-Startseite about:home sowie auf about:newtab wurde das Suchmaschinen-Logo ebenfalls durch die Lupe ersetzt. Bei Klick darauf gibt es anstelle der bisherigen Liste der installierten Suchmaschinen einen Weg zu den Suchmaschinen-Einstellungen. Und auch diese wurden erneuert. Statt bislang einen eigenen Dialog nur für die Verwaltung der Suchmaschinen zu haben, wurde diese Einstellungen in die Oberfläche mit all den anderen Einstellungen integriert. Dort kann konfiguriert werden, welche Suchmaschinen in der “Ein-Klick-Suche” angezeigt werden sollen. Wie in den alten Such-Einstellungen lassen sich hier die Suchvorschläge auf Wunsch deaktivieren.

Diese Vorstellung der neuen Suche repräsentiert natürlich noch nicht notwendigerweise den finalen Plan, so fehlt in der neuen Umsetzung derzeit beispielsweise noch die Möglichkeit, Suchmaschinen zu löschen.

November 21, 2014 01:59 AM

Firefox Nightly: Mozilla aktiviert MP4 Media Source Extensions

Mozilla hat die Unterstützung für Media Source Extensions in Kombination mit MP4-Videodateien in der Nightly-Version von Firefox aktiviert. Die HTMLMediaElement-Erweiterung erlaubt JavaScript die Generierung von Medienstreams, was Features wie Adaptives Streaming oder zeitversetztes Sehen von Livestreams in HTML5-Videos ermöglichen soll. YouTube ist ein prominentes Beispiel für eine Webseite, welche Gebrauch von MSE macht.

Es ist kaum einen Monat her, dass Mozilla die Unterstützung für Media Source Extensions in der Nightly-Version von Firefox standardmäßig aktiviert hat. Allerdings nur für WebM- und VP9-Videos. In den letzten Wochen hat Mozilla die Unterstützung weiter verbessert. Vor wenigen Tagen ist schließlich die Unterstützung für MSE in Kombination mit MP4-Videos für Windows-Nutzer in Firefox gelandet.

Gleichzeitig wurde allerdings die Unterstützung für MSE + WebM standardmäßig deaktiviert. Dadurch möchte man mehr Tester-Feedback für MSE + MP4 erhalten. Wer möchte, kann aber auch die Unterstützung für MSE + WebM wieder aktivieren. Zusätzlich zum about:config-Schalter media.mediasource.enabled wurden die beiden neuen Schalter media.mediasource.mp4.enabled sowie media.mediasource.webm.enabled eingeführt.

Die HTML5-Seite von YouTube zeigt auch mit aktivierter MSE + MP4-Unterstützung fälschlicherweise die Nicht-Unterstützung im Feld MSE & H.264 an. Ruft man ein entsprechendes Video auf und schaut in die Videostatistiken, stellt man aber fest, dass dies trozt anderer Behauptung der YouTube-Webseite funktioniert (“DASH: yes”).

November 21, 2014 12:51 AM

November 20, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS nun auch in Russland angekommen

Mozillas Betriebssystem Firefox OS findet weitere Verbreitung: Das Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS gibt es ab sofort auch in Russland zu kaufen. Der griechische Anbieter Cosmote hat das Gerät ebenfalls ins Angebot aufgenommen.

Der russische Telekommonikationsanbieter Megafon verkauft ab sofort das Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS in seinen über 2.000 Filialen in Russland sowie über den Online-Shop für 4.990 Rubel (umgerechnet derzeit etwa 85 Euro).

Der griechische Anbieter Cosmote hat das Alcatel One Touch Fire E kürzlich für 109 Euro ins Angebot aufgenommen.

November 20, 2014 12:38 PM

Let’s Encrypt: Neue CA von Mozilla, EFF, Cisco & Akamai bietet kostenlos TLS-Zertifikate ab 2015 an

Unter anderem Mozilla, die Electronic Frontier Foundation, Cisco und Akamai haben sich zusammengeschlossen, um Verschlüsselung im Web voranzutreiben. Gemeinsam will man ab 2015 kostenlose TLS-Zertifikate bereitstellen.

Sehr viele Webseiten übertragen ihre Daten über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung und nicht über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung.  Die zwei wichtigsten Gründe hierfür dürften eine oftmals komplizierte Einrichtung sein sowie die Tatsache, dass die notwendigen Zertifikate häufig Geld kosten. Mit StartSSL gibt es auch eine kommerzielle Firma, welche kostenlos TLS-Zertfikate bereitstellt.

Mozilla, die Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai, IdenTrust und Forscher der University of Michigan haben sich nun zu einer neuen gemeinnützigen Organisation zusammengeschlossen, der Internet Security Research Group (SRG). Und mit Let’s Encrypt hat die SRG eine Certificate Authority (CA) gegründet, welche ab dem zweiten Quartal 2015 kostenlos TLS-Zertifikate ausstellen möchte.

Die Zertifikate von Let’s Encrypt sollen nicht nur kostenlos, sondern auch einfach einzurichten sein. Wie die EFF in ihrer Ankündigung schreibt, würde es einen Entwickler typischerweise ein bis drei Stunden kosten, zum ersten Mal ein Zertifikat einzurichten. Mit Let’s Encrypt soll dies in 20 bis 30 Sekunden erledigt sein. Zertifikate sollen automatisch erneuert werden können. Auch Transparenz wird groß geschrieben; so soll es ein öffentliches Register mit allen ausgestellten wie auch zurückgezogenen Zertifikaten geben.

Video auf YouTube ansehen

November 20, 2014 03:27 AM

November 19, 2014

Sören Hentzschel

Yahoo! neue Standard-Suchmaschine in Firefox (USA)

Mozilla hat heute bekannt gegeben, den in diesem Jahr auslaufenden Vertrag mit Google als weltweite Standard-Suchmaschine in Firefox nicht verlängert zu haben. In den USA wird Yahoo! die neue Standard-Suchmaschine für die nächsten fünf Jahre.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla den zehnten Geburtstag seit Erscheinen von Firefox 1.0 gefeiert. Zehn Jahre mit Google als Standard-Suchmaschine in Firefox. Stand der Geburtstag bereits unter dem Motto Unabhängigkeit, so könnte man meinen, dass Mozilla mit der heutigen Ankündigung genau daran anknüpft, denn den in diesem Jahr auslaufenden Vertrag mit Google, Mozillas bislang größtem Geldgeber, aber auch Konkurrenten im Browsermarkt, als weltweite Standard-Suchmaschine in Firefox hat man nicht verlängert. Wohl aber lässt man dem Nutzer die Wahl und bietet Google weiterhin als zusätzliche Option an. Mit dem Update auf Firefox 33.1 vor wenigen Tagen hat Mozilla bereits DuckDuckGo als zusätzliche Suchoption mit besonderem Fokus auf Datenschutz veröffentlicht.

Eine weltweite Standard-Suchmaschine soll es in Firefox nicht mehr geben. Für die USA hat Mozilla einen Vertrag mit Yahoo! für die nächsten fünf Jahre abgeschlossen, in Russland wird Yandex die neue Standard-Suchmaschine, China hat schon länger eine Sonderrolle mit Baidu, dabei bleibt es auch in Zukunft.

Ist von Yahoo! die Rede, dann allerdings nicht von Yahoo!, wie wir es heute kennen, Yahoo! wird im Dezember für Firefox-Nutzer eine überarbeitete Version seiner Suchmaschine veröffentlichen, die es dann ab 2015 für alle Yahoo!-Nutzer geben wird. Außerdem wird Yahoo! im Rahmen dieser Vereinbarung den Do-not-Track-Header respektieren, den die Nutzer in ihren Firefox-Einstellungen aktivieren können, um den Wunsch auszudrücken, nicht verfolgt zu werden.

Wie Nicolas Nethercote von Mozilla erklärte, wäre auch eine Verlängerung des Vertrages mit Google möglich gewesen, Mozilla hat sich aber gegen die Option der Vertragsverlängerung entschieden.

Weitere Informationen
Yahoo!: Yahoo and Mozilla Partner to Bring Yahoo Search to Firefox
Mozilla: New Search Strategy for Firefox: Promoting Choice & Innovation | The Mozilla Blog
Andreas Gal: Yahoo and Mozilla Form Strategic Partnership

November 19, 2014 10:46 PM

November 18, 2014

Sören Hentzschel

Änderung des Firefox OS Release-Zyklus

Mozilla entwickelt neue Versionen von Firefox OS derzeit im Rhythmus von drei Monaten. Dies ändert sich mit Firefox OS 2.2 – zwischen Firefox OS 2.1 und Firefox OS 2.2 liegen sechs Monate.

Neue Versionen von Firefox OS stellt Mozilla bislang alle drei Monate zur Verfügung. Dies bedeutet natürlich nicht, dass jedes Smartphone jedes dieser Updates erhält und schon gar nicht, dass es die Updates sofort für Endkunden gibt, denn dies hängt von weiteren Faktoren ab – in erster Linie von der Entscheidung des Geräteherstellers, ob er mit dem Update plant oder nicht, und ggfs. vom Hersteller oder Netzbetreiber durchgeführte Anpassungen. Was man aber als sicher sehen konnte, das ist die Tatsache, dass jede neue Version von Firefox OS seit Version 1.2 (Firefox OS 1.0 und 1.1 basierten beide auf Gecko 18) auf der jeweils übernächsten Gecko-Version basierte, was einem Zyklus von drei Monate entspricht: Firefox OS 1.2 basiert auf Gecko 26, Firefox OS 1.3 basiert auf Gecko 28, Firefox OS 1.4 basiert auf Gecko 30, Firefox OS 2.0 basiert auf Gecko 32 und Firefox OS 2.1 wird auf Gecko 34 basieren.

Die darauffolgende Version Firefox OS 2.2 müsste demnach auf Gecko 36 basieren, wenn man diesem Muster folgt. Wie Mozillas Veröffentlichungskalender und anderen Seiten im Mozilla Wiki entnommen werden kann, wird Firefox OS 2.2 stattdessen aber auf Gecko 38 basieren, womit zwischen Firefox OS 2.1 und Firefox OS 2.2 statt der bisher üblichen drei ganze sechs Monate liegen werden.

Einschätzung

Gründe für diese Änderung des Release-Zyklus lassen sich den öffentlichen Wiki-Seiten nicht entnehmen. Allerdings lässt sich sagen, dass drei Monate zwischen neuen Versionen von Firefox OS ein sehr ehrgeiziges Ziel waren, mit welchem die Gerätehersteller nicht mithielten. So ist die bisherige Erfahrung mit den ersten Updates für Smartphones mit Firefox OS, dass Gerätehersteller – sofern sie Updates verteilen – einige Zeit brauchen, um neue Versionen an die Endkunden zu bringen und auch mal eine Version ausgelassen wird. Insofern wird sich für den Endkunden durch diese Änderung vermutlich nicht wirklich spürbar etwas verändern. Zudem sind mittlerweile viele Features vorhanden, welche in den ersten Versionen von Firefox OS nachvollziehbarer Weise noch gefehlt haben, so dass neue Features nicht mehr notwendigerweise so schnell in neue Versionen integriert werden müssen wie noch zu Beginn.

November 18, 2014 10:53 AM

November 17, 2014

Sören Hentzschel

10 Jahre Firefox – Event in Berlin

Letzten Montag, zum zehnten Geburtstag von Firefox, trafen wir uns im Berliner Büro um 9 Uhr. Danach stiegen wir in einen Firefox-Bus, um an beliebten Sehenswürdigkeiten in Berlin Fotos mit Fremden zu machen und mit diesen über Firefox zu sprechen.

Nach einer halben Stunde Packen fuhren wir los in Richtung Hauptbahnhof. Konstantina zog sofort das Firefox-Kostüm an, nachdem wir ankamen. Mit dem Firefox-Bus haben wir auf der Straße viel Aufmerksamkeit erhalten. Ein herzliches Dankeschön an Francisco, der zusammen mit Wolff Productions den Bus und die großen Poster organisiert hat. Ohne ihn hätten wir wahrscheinlich keinen solch schönen Bus gehabt. Unser Fahrer war auch eine große Hilfe durch seine Kenntnisse der Straßen in Berlin. So verloren wir nicht unnötig Zeit bei der Fahrt zu anderen Sehenswürdigkeiten.

Fx10 Berlin

Am Hauptbahnhof wurde uns nach einigen Gesprächen und Fotos schnell bewusst, dass wir am Brandenburger Tor weitere Unterstützung gebrauchen können. Daher hat Rosana die Berliner Angestellten aufgefordert uns zu begleiten, sofern die Zeit es erlaubt. Danke an Madalina, John, Romain und Freddy, welche uns am Brandenburger Tor getroffen haben. Diese Unterstützung der Angestellten wissen wir zu schätzen! Am Brandenburger Tor traffen wir viele Kinder und Touristen, welche sofort durch das Kostüm angezogen wurden. Die Fotos und Sticker kamen gut an.

Fx10 Berlin

An unserem Stopp an der Siegessäule haben wir uns mit Michelle und Mario getroffen. Mario hat sofort gemerkt, dass wir Interviews mit Passanten machen könnten. Aufgrund Marios exzellenter Sprachkenntnisse konnte unser super Videograph viele Interviews in Deutsch und Englisch aufnehmen. Die Gespräche über Firefox und Mozilla und Fotos mit Passanten haben uns sehr erfreut.

Da wir länger als erwartet geblieben sind, haben wir uns entschieden, zwei Stationen auszulassen und direkt zum Alexanderplatz zu fahren. Dies hat den Grund, dass viele nach einem Tag Stadtbesichtigung oder Arbeit am Alexanderplatz vorbeikommen. Madalina hat eine super Arbeit geleistet im Firefox-Kostüm und konnte alle Passanten begeistern.

Fx10 Berlin

Am Abend haben wir uns im Office wieder mit Martyna getroffen. Sie hat die Party am Abend organisiert und hat es geschafft, die schönste Firefox-Torte in ganz Deutschland zu finden.

Fx10 Berlin

Um 20:00 Uhr haben wir am “Project Call” teilgenommen, das Video dazu kann man sich hier ansehen. Unser Auftritt startet nach einigen Startschwierigkeiten bei 48:30.

Während des gesamten Tages haben wir mit ungefähr 1.500 Personen gesprochen. Viele von ihnen kannten Firefox, einige jedoch nicht. Außerdem konnten wir alle Interessierten über die Mozilla-Mission aufklären. Wir hätten dies nicht ohne Hilfe von allen Beteiligten machen können, Danke an alle! Auch einen großen Dank an Hagen, der mich bei den letzten Planungen am Abend vorher tatkräftig unterstützt hat. Außerdem hat er viele Fotos gemacht und diese noch während der Fahrt auf Twitter gepostet.

Fx10 Berlin

Mehr Bilder auf Flickr!

November 17, 2014 07:59 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: AfricaCom, Phillipinen, Firefox Developer Edition

Firefox OS zieht weiter seine Runden. Jetzt geht es auch nach Afrika (in 2015) und Philippinen (jetzt). Neuland :-)

Daneben wird eine spezielle Entwickler-Version vom Firefox herausgegeben. Finde ich gut, denn der Durchschnitts-Nutzer wird wohl kaum die ganzen Extra-Features brauchen.

Ich hab euch dann auch noch einige Artikel zu den Tiles herausgesucht. Werbung ist ja immer so ein leidiges Thema :-S

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

O’Reilly Webcast: Mobile First, responsives Redesign einer LIVE-Website von Jonathan Stark (englisch) – 11.12.2014 einschalten. Dauer: ca. 60 Minuten bei freiem Eintritt.
Firefox OS App Day Frankfurt am Main am 22.11.2014
Folien zur ApacheConEU2014 über Cordova (englisch)
Images für Alcatel OneTouch Fire (englisch) – Flashen auf eigenes Risiko!


November 17, 2014 06:16 PM

Sören Hentzschel

Mozilla verschiebt Firefox 34

Firefox 33 war die Versionsreihe von Firefox mit den meisten Updates seit Einführung des Rapid Release Modells und nächste Woche sollte bereits Firefox 34 erscheinen. Mozilla hat nun die Verschiebung von Firefox 34 bekannt gegeben.

Normalerweise erscheint alle sechs Wochen eine neue Firefox-Version. In den letzten Wochen gab es ein paar Updates mehr: ein zusätzliches geplantes Update mit neuen Funktionen zum zehnten Geburtstag von Firefox sowie vier außerplanmäßige Updates um auf fehlerhafte Grafikkartentreiber zu reagieren. Mit Firefox 33 hatte Mozilla Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer standardmäßig aktiviert, was auf einigen Systemen zu Probleme führte.

Den für den 25. November geplanten Release von Firefox 34 verschiebt Mozilla nun um eine Woche auf den 2. Dezember, um mehr Zeit zur Stabilisierung von Firefox 34 zu haben. Firefox für Android sowie Firefox ESR sind von der Verschiebung ebenfalls betroffen. Für die Desktop-Version bedeutet dies zwei zusätzliche Betaversionen, für Android gibt es eine Beta mehr.

Keinen weiteren Einfluss hat dies auf die Veröffentlichung von Firefox 35, welcher bereits aufgrund der Weihnachtsfeiertage um eine Woche verschoben werden sollte. Statt einer zusätzlichen Beta-Woche für Firefox 35 erhält Firefox 35 damit eine zusätzliche Aurora-Woche und es bleibt auch für Firefox 35 und darüber hinaus bei insgesamt einer Woche Verschiebung.

November 17, 2014 02:35 PM

November 16, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 33.1.1 behebt möglichen Absturz bei Programmstart

Mozilla hat vor dem Wochenende ein weiteres außerplanmäßiges Update für Firefox 33 veröffentlicht. Dieses behebt eine mögliche Absturzursache bei Programmstart.

Mozilla hat das vierte außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht. Wie bereits die ersten drei steht auch dieses Update wieder in Zusamenhang mit dem in Firefox 33 eingeführten Off Main Thread Compositing (OMTC) und fehlerhaften Grafikkartentreibern. Konkret behebt Mozilla mit Firefox 33.1.1 eine durch eine fehlerhafte Treiberblockierung ausgelöste mögliche Absturzursache bei Programmstart.

November 16, 2014 01:17 PM

November 14, 2014

Sören Hentzschel

Cherry Mobile Ace: Neues Smartphone für die Philippinen

Mit dem Cherry Mobile Ace hat es das erste Smartphone mit Firefox OS auf die Philippinen geschafft. Das Gerät wird in den nächsten Tagen in den Verkauf gehen.

Firefox OS startet in einem weiteren Land mit einem weiteren Smartphone. Cherry Mobile wird in diesem Monat den Verkauf des Cherry Mobile Ace mit Firefox OS 1.3T starten. Dabei handelt es sich wie bei den vier in Indien erhältlichen Smartphones Intex Cloud FX, Spice Fire One Mi-FX 1, Alacatel One Touch Fire C 2G sowie Zen 105 Fire um ein Smartphone mit Spreadtrum SC6821 SoC, 1,0 GHz Single Core CPU, ARM Mali-400MP1 GPU, 128 MiB RAM, 256 MiB internem Speicher, 3,5 Zoll Bildschirmdiagnonale, HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel), Bluetooth sowie Dual Sim-Fähigkeit. Das Cherry Mobile Ace besitzt darüber hinaus eine mit 2,0 Megapixeln auflösende Kamera und ein Akku mit 1 100 mAh Kapazität. Der Preis wird 1 499 Peso betragen, was nach aktuellem Wechselkurs umgerechnet weniger als 27 Euro sind.

Cherry Mobile Ace

November 14, 2014 04:39 PM

November 13, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Interest Dashboard zur Visualierung der Nutzer-Interessen

Mozilla hat das Firefox Interest Dashboard als Add-on für Firefox veröffentlicht. Dieses visualisiert die Nutzer-Interessen basierend auf der Chronik des Anwenders.

Erstmals im August vorgestellt, hat Mozilla eine erste Version des Firefox Interest Dashboards nun als Add-on für Firefox veröffentlicht. Dieses analyisiert die Chronik der letzten 30 Tage des Benutzers und kategorisiert die besuchten Seiten, woraus sich Interessen des Benutzers wie Technologie oder Sport ergeben. Mozilla spricht selbst noch von einer frühen Version und bittet um Feedback für das experimentelle Beta Add-on.

Per Klick auf eine der Kategorien werden alle Webseiten-Zugriffe inklusive Zeitpunkt des Besuches chronologisch aufgelistet. Außerdem können Einträge markiert werden, um Feedback per E-Mail an Mozilla zu mailen, sofern eine Webseite falsch eingeordnet wurde.

Die Analyse geschieht vollständig im Browser des Benutzers, es werden keine Daten an die Server von Mozilla oder einen der Partner von Mozilla gesendet. Wenn Sync mit aktivierter Chronik- und Add-on-Synchronisierung aktiviert ist, dann werden auch die Dashboard-Daten geräteübergreifend synchronisiert. Die Analyse funktioniert derzeit nur für englischsprachigen Content, die Unterstützung für weitere Sprachen soll folgen.

November 13, 2014 10:43 PM

November 11, 2014

Thomas Schwecherl

10 Jahre Firefox

10 Jahre Firefox, 25 Jahre Berliner Mauerfall. Was für eine Zeit. Das Erscheinen von Firefox 1.0 war auf seine Art ein Teil des digitalen Mauerfalls zu Zeiten der absoluten Herrschaft von Microsoft über die Zugangswege ins weltweite Netz. Zumindest war es ein markanter und werbewirksamer Meilenstein. Der Weg dorthin war lang beginnend mit der Open-Source-Werdung von Netscape und der Weg seither war auch kein Zuckerschlecken.

Aber die Mühen haben sich gelohnt. Es war ein gemeinsames Werk von Tausenden gegen multinationale Großkonzerne. Leider war ich damals noch nicht aktiv dabei. Wenn man davon absieht, dass ich mein gesamtes Umfeld mit dem neuen Browser beglückte, ob sie es nun wollten oder nicht.

Heute sind die Ziele von Mozilla und Firefox viel diffiziler, vielschichtiger, komplexer. Der Wert der Arbeit daran wird von Außenstehenden nicht mehr so geschätzt wie noch vor ein paar Jahren. Der Ruf leidet, die Marktanteile sinken, die Freiwilligen-Gemeinde wird unterstützt/überdeckt durch ein Heer von Angestellten. Die Zeiten ändern sich. Nichtsdestotrotz ist die Basis von Mozilla und Firefox immer noch die selbe. Die Wahrung eines wahrhaft offenen Internets. Allein dafür sind Mozilla und Firefox wichtig, dafür brauchen wir alle sie. Egal welchen Browser man gerade verwendet.

Auf die nächsten 10 Jahre!

www.firefox10.org

November 11, 2014 12:17 AM

November 10, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Datenschutzhelfer für Firefox für Android

Mit dem Datenschutzhelfer hat Mozilla ein Add-on für seinen Android-Browser veröffentlicht, welches die datenschutztechnisch relevanten Features von Firefox für Android erklärt und einfach zu ändern erlaubt.

Der Datenschutzhelfer ist ein Add-on von Mozilla für seinen Firefox auf Android, welches sich primär an unerfahrene Anwender richten dürfte. Dieses listet auf einer im Menü verlinkten Seite alle datenschutztechnisch relevanten Einstellungen auf, erklärt diese ausführlich, zeigt die aktuelle Einstellung an und stellt darüber hinaus einen Button bereit, um zur entsprechenden Einstellung zu gelangen und diese zu ändern.

Dabei werden die folgenden Einstellungen aufgeführt: Aktivitätenverfolgung (“Do not Track”), Cookies, Firefox Statusbericht (“FHR”), Telemetrie und Absturzmelder. Von jedem Punkt folgt ein Link zu einer Hilfeseite mit einer noch detaillierteren Beschreibung des jeweiligen Features. Danach folgt eine Erklärung der Privatsphäre-Funktionen Privater Modus, Gastmodus sowie dem Löschen der Chronik und anderen persönlichen Daten.

Der nächste Punkt betrifft die Suche: Der Datenschutzhelfer empfiehlt, nur Suchmaschinen zu verwenden, deren Kommunikation über HTTPS abgewickelt wird. Das Add-on prüft, ob dies bei der eingestellten Standard-Suchmaschine der Fall ist und bietet hier ebenfalls einen Button zum Ändern an. Führt der Nutzer eine Suche über eine HTTP-Verbindung aus, dann fragt der Datenschutzhelfer nach, ob man trotzdem fortfahren möchte.

Am Ende dieser Seite werden schließlich noch die drei Datenschutz-Add-ons Ghostery, HTTPS Everywhere sowie Self Destructing Cookies vorgestellt. Ein weiterer Link führt zu weiteren Empfehlungen der Kategorie Datenschutz.

Übrigens: Für das Beispiel im Screenshot wurde Wikipedia als Suche über HTTP verwendet. Ab Firefox 34, welcher in zwei Wochen erscheinen wird, findet auch die Wikipedia-Suche über HTTPS statt.

November 10, 2014 08:59 PM

Polaris: Neue Privatsphäre-Initiative – Tracking-Schutz und Zusammenarbeit mit Tor-Projekt

Mit Polaris startet Mozilla zum zehnjährigen Jahrestag von Firefox 1.0 eine neue Privatsphäre-Initiative. Die zwei ersten Polaris-Projekte sind ein Tracking-Schutz für Firefox sowie die Zusammenarbeit mit dem Tor-Projekt.

Mozilla hat heute die Privatsphäre-Initiative Polaris angekündigt. Das Ziel von Polaris lässt sich vereinfacht damit zusammenfassen, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre zu geben und damit letztlich deren Vertrauen in das Web zu stärken.

Im Rahmen der Polaris-Initiative steckt Mozilla seine Köpfe mit denen anderer Organisationen, die im Bereich Privatsphäre führend sind, zusammen, um die Privatsphäre in den eigenen Produkten zu verbessern. So hat man direkt zum Start der Polaris-Initiative die Zusammenarbeit mit dem Center for Democracy & Technology (CDT) sowie mit dem Tor-Projekt angekündigt.

Tracking-Schutz in Firefox

Als erstes Produkt-Experiment hat Mozilla einen Tracking-Schutz in Firefox implementiert. Polaris-Experimente stehen in Nightly-Versionen von Firefox zur Verfügung, nachdem der Schalter polaris.enabled über about:config auf true geschaltet wurde. Bis dieses Feature möglicherweise in eine finale Version von Firefox integriert werden wird, wird noch einiges an Zeit verstreichen, aber im Rahmen von Polaris haben Nutzer die Möglichkeit, neue eventuelle Privatsphäre-Features wie dieses vorab zu testen. Das betrifft aktuell erst einmal den Tracking-Schutz, kann in Zukunft aber auch noch weitere Features meinen.

Auf diesem Bild erkennbar ist auch, dass Mozilla die Do-not-Track-Einstellung (unabhängig von Polaris!) vereinfacht hat und wieder zu einer zweifstufigen Einstellung zurückgekehrt ist wie es bereits früher implementiert war.

Werden Inhalte auf Webseiten blockiert, dann wird dies in Form eines Schutzschild-Symbols in der Adressleiste dargestellt (bekannt vom Mixed Content-Blocker). Ein Klick darauf erlaubt die Deaktivierung des Tracking-Schutzes für die jeweilige Seite. Die Webkonsole zeigt zudem alle Elemente an, welche blockiert worden sind. Die aktuelle Blockliste kommt von Disconnect.

Zusammenarbeit mit Tor-Projekt

Darüber hinaus hat man angekündigt, vom Tor-Projekt vorgeschlagene Änderungen zu evaluieren und ggfs. in Firefox zu integrieren, welche die Entwicklung von Tor vereinfachen. Mozilla wird außerdem bald damit beginnen, ein eigenes Tor Middle Relay zu hosten um damit die Tor-Kapazitäten zu erhöhen.

Im Mozilla Wiki hat Mozilla eine vorläufige Roadmap für beide Projekte veröffentlicht.

November 10, 2014 04:48 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: Afrika, Fx10, Firebug

Junge, Junge, wie die Zeit vergeht!

Heute wird Firefox zehn Jahre alt. Für Mozilla ein Anlass zum Feiern! Auf Thunderclap kann man noch bis ca. 20 Uhr seine Unterstützung für den Browser aussprechen. Auf Twitter werden die Hashtags #Fx10 und #ChooseIndependent entsprechend befeuert. Ich würd mich freuen, wenn ihr mitmacht. Und falls ihr gerade in Berlin seid, schaut doch einmal auf dem Alexanderplatz vorbei. Vielleicht erwischt ihr noch einige Mozillians und könnt euch mit Firefox ablichten lassen :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

November 10, 2014 04:11 PM

Sören Hentzschel

Mozilla verteilt Firefox OS 2.0 (FOTA-Update) für T2Mobile Flame

Mozilla verteilt heute Geschenke anlässlich des gestrigen zehnten Geburtstages von Firefox, aber nicht nur für den Browser, sondern auch für Firefox OS: Besitzer eines T2Mobile Flame dürften sich über ein FOTA-Update auf Firefox OS 2.0 freuen.

Ende Oktober hat Mozilla ein Image mit einer aktuellen Version von Firefox OS 2.0 zum manuellen Download zur Verfügung gestellt, nun wird die Vorabversion von Firefox OS 2.0 auch per FOTA-Update (Firmware over the air) an die Nutzer verteilt. Es handelt sich dabei um das erste große Update für das T2Mobile Flame, nachdem das Gerät mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert und Firefox OS 1.4 übersprungen wurde.

November 10, 2014 02:55 PM

Firebug 3 Alpha: Neues Firebug baut auf Firefox-Werkzeugen auf

Mozilla hat mit der Firefox Developer Edition eine Variante von Firefox speziell für Webentwickler veröffentlicht und auch das Team der populären Firebug-Erweiterung war fleißig: Diese haben eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht – einem neu entwickelten Firebug, welches die bestehenden Entwickler-Werkzeuge erweitert statt in Konkurrenz zu treten.

Mozilla hat speziell für Webentwickler die Firefox Developer Edition veröffentlicht. Relativ naheliegend ist die Installation des Add-ons Firebug in diese neue Firefox-Variante, stellt Firebug doch die wohl beliebteste Erweiterung für Webentwickler dar. Wer dies tut und nach erfolgreicher Installation den Firebug-Button klickt, der wird darauf aufmerksam gemacht, dass eine erste Alpha-Version von Firebug 3 verfügbar ist. Per Knopfdruck kann auf diese aktualisiert werden.

Bisherige Firebug-Nutzer dürften nach dem Update auf die Alpha-Version von Firebug 3 vermutlich überrascht sein, denn den Großteil der bekannten Funktionen sucht man vergebens, stattdessen öffnen sich die Entwickler-Werkzeuge von Firefox, die allerdings anders aussehen. Dies hat einen ganz einfachen Grund: Firebug 3 wird von Grund auf neu entwickelt. Und statt wie bisher zahlreiche Features anzubieten, welche die direkt in Firefox integrierten Entwickler-Werkzeuge ebenfalls in gleicher oder ähnlicher Form besitzen, geht Firebug 3 einen anderen Weg: man erweitert die Entwickler-Werkzeuge statt ein Konkurrenzprodukt zu erschaffen.

Das Firebug-Team nennt auf seiner Webseite verschiedene Gründe für diese Entscheidung, so soll Firebug hinsichtlich Performance, Stabilität und Sicherheits davon profitieren, die bestehende Infrastruktur zu nutzen und zu erweitern. Die Update-Benachrichtigung hat in diesem Zusammenhang auch konkret die kommende Multiprozess-Architektur (Electrolysis, e10s) von Firefox genannt. Es kann davon ausgegangen werden, dass es einen enormen Aufwand benötigt hätte, um die Kompatibilität von Firebug 2 mit e10s zu gewährleisten, was durch die Erweiterung der bestehenden Werkzeuge erheblich vereinfacht wird. Nutzer wollen nach Meinung des Firebug-Teams außerdem keine zwei separaten Werkzeuge in Firefox, sondern ein großartiges und mächtiges Werkzeug.

Nun hat man also eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht. Die auffälligste Veränderung ist optischer Natur: Nach Installation von Firebug 3 erscheinen die Entwickler-Werkzeuge in neuem Glanz und erinnern visuell an Firebug 2.

Leider hat dies noch ein paar negative Effekte auf das Theme der Firefox Developer Edition, beispielsweise kann der aktive Tab nur noch schwer erkannt werden. Mit dem regulären Firefox-Design tritt das Problem nicht auf. In Anbetracht dessen, dass die Firefox Developer Edition heute erst erschienen ist und es sich auch noch um eine ganz frühe Version von Firebug 3 handelt, sind solche Fehler natürlich erwartungsgemäß und verzeihbar. Wer möchte, kann die Entwickler-Werkzeuge über deren Einstellungen auch wieder auf das reguläre helle oder dunkle Theme umschalten.

Die einzige weitere Neuerung ist das bereits aus Firebug 2 bekannte DOM-Panel.

Natürlich stellt Firebug 3 in dieser Form erst bedingt einen Mehrwert dar. Allerdings steht die Entwicklung auch noch ganz am Anfang und die wirklich interessanten Features werden erst noch kommen. Mehr dazu natürlich auf diesem Blog, wenn es nennenswerte Neuigkeiten zu vermelden gibt. Trotz des frühen Entwicklungsstadiums oder vielleicht sogar gerade deswegen ist es sinnvoll, Firebug 3 bereits jetzt zu testen und Fehler im Issues-Tracker auf GitHub zu melden, so dass die finale Version von Firebug 3 – Veröffentlichungsdatum noch unbekannt – eine runde Sache wird.

Download Firebug 3.0 Alpha

November 10, 2014 02:24 PM

Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora

Firefox wird 10 und passend zu diesem Anlass gibt es nicht nur Firefox 33.1, sondern auch die neue Firefox Developer Edition – eine Firefox-Variante, welche speziell für Webentwickler gedacht ist. Die Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora.

Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora

Firefox Aurora war inoffiziell schon immer die Version für Webentwickler und nun wird sie es offiziell: Aus Firefox Aurora wird die Firefox Developer Edition. Hinter der Firefox Developer Edition steckt aber mehr als nur ein Rebranding, die Firefox Developer Edition unterscheidet sich in einigen Punkten von Firefox Nightly, Firefox Beta oder der finalen Firefox-Version. Nichts ändert sich daran, dass die Firefox Developer Edition in der Chronologie der Versionen zwischen Nightly und Beta steht, das heißt, die Entwickler-Variante von Firefox erhält alle sechs Wochen all die Neuerungen, welche zuvor in die Nightly-Version von Firefox implementiert worden sind.

Download Mozilla Firefox Developer Edition

Zwei neue Themes und blaues Logo

Bereits vor dem ersten Start auffällig: die Firefox Developer Edition besitzt ein neues Logo. Und auffällig bleibt es auch nach dem Start der neuen Firefox-Variante, denn diese besitzt ein Theme, welches sich deutlich von dem des regulären Firefox unterscheidet. Das Theme ist dunkel, es besitzt keine runden Tabs und all das ist kein Zufall: Das Theme ist angelehnt an das dunkle Theme der Entwickler-Werkzeuge von Firefox, so sehen beispielsweise die Tabs genauso aus wie die Reiter der Entwickler-Werkzeuge. Im Gegensatz zum regulären Firefox ist hier auch das dunkle Theme der Entwickler-Werkzeuge standardmäßig aktiviert, normalerweise ist das helle Theme Standard. Netter Nebeneffekt des Themes: die Höhe der Symbolleisten ist geringer als im regulären Firefox. Dadurch gibt es etwas mehr Platz für die Webseite. Gerade mit aktivierten Entwickler-Werkzeugen ist die Höhe häufig sehr begrenzt.

Über die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge kann natürlich auch weiterhin das helle Theme ausgewählt werden. Dann wird auch das Theme der Firefox Developer Edition hell – aber immernoch angelehnt an die Entwickler-Werkzeuge.

Wer das neue Theme nicht mag, kann über über Menü → Anpassen aber auch ganz einfach auf das reguläre Firefox-Theme umschalten, dazu findet sich unten ein großer Button.

Einstellungen im Tab

Anders sehen auch die Einstellungen aus: diese befinden sich nicht länger in einem Dialog, sondern stattdessen in einem Tab. Dies kann schon lange über about:config aktiviert werden und ist in Firefox Nightly bereits seit einigen Versionen standardmäßig der Fall, nun auch in Firefox Aurora beziehungsweise seinem Nachfolger.

Firefox Developer Edition kann parallel zu Firefox gestartet werden

Die Firefox Developer Edition sieht aber nicht nur anders aus. Der wichtigste Unterschied ist, dass die Firefox Developer Edition parallel zu anderen Firefox-Versionen gestartet werden kann. Dies funktioniert aus dem einfachen Grund, dass die Firefox Developer Edition standardmäßig ein eigenes Profil verwendet.

Und wer das nicht gut findet und lieber sein gewohntes Firefox-Profil nutzen möchte, der kann dieses neue Verhalten ganz einfach in den Einstellungen deaktivieren. Oder alternativ Sync einrichten, dann stehen Chronik, Lesezeichen etc. auch mit getrennten Profilen überall zur Verfügung. Entsprechendes wird direkt bei eben angesprochener Einstellung beworben. Klickt der Nutzer den Link zum Einrichten von Sync, dann wird sogar bereits die E-Mail-Adresse aus dem Hauptprofil vorausgefüllt.

Firefox Entwickler-Werkzeuge in anderen Browsern nutzen

Mozilla hat in die Firefox Developer Edition Mozila Valence integriert. Oder besser gesagt: Valence wird beim Start automatisch heruntergeladen. Die Erweiterung erlaubt es, die Entwickler-Werkzeuge von Firefox über die Firefox WebIDE auch für das Debugging von Webseiten in Chrome für den Desktop, Chrome für Android oder Safari für iOS zu nutzen – letzteres derzeit leider nur auf OS X und Linux. Für Firefox auf Android und Firefox OS kann die WebIDE ohnehin schon genutzt werden.

Abweichende Standard-Einstellungen vom regulären Firefox

Im Vergleich zum regulären Firefox sind ein paar Standard-Einstellungen in der Firefox Developer Edition anders. So sind hier externes Debugging sowie das chrome- (meint in dem Fall die Firefox-Oberfläche) und Add-on-Debugging bereits aktiviert, außerdem ist das Entwicklerwerkzeug Ereignisabfolge zusätzlich standardmäßig aktiviert; über die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge können wie gehabt weitere Werkzeuge aktiviert und bereits aktivierte Werkzeuge deaktiviert werden.

Auch Update-Ereignisse werden im Gegensatz zur regulären Firefox-Version standardmäßig im Firefox-Menü angezeigt. Neu ist außerdem ein Button für die WebIDE. Standardmäßig wird dieser in der Navigationssymbolleiste angezeigt, kann aber auch ins Menü oder ganz aus der Oberfläche raus verschoben werden. Ebenfalls standardmäßig in der Symbolleiste ist der Button für die Entwickler-Werkzeuge.

Unterschiede in about:config

Anbei folgt eine vollständige Übersicht über die Unterschiede der about:config-Schalter zwischen der Firefox Developer Edition und dem, was bislang Firefox Aurora war:

Schalter-Name Firefox Developer Edition Firefox
app.feedback.baseURL “https://input.mozilla.org/%LOCALE%/feedback/firefoxdev/%VERSION%” “https://input.mozilla.org/%LOCALE%/feedback/%APP%/%VERSION%/”
browser.devedition.theme.enabled true false, ohne Wirkung
browser.devedition.theme.showCustomizeButton true false, ohne Wirkung
devtools.chrome.enabled true false
devtools.debugger.remote-enabled true false
devtools.theme “dark” “light”
devtools.timeline.enabled true false
devtools.webide.autoinstallFxdtAdapters true false
devtools.webide.widget.enabled true false
devtools.webide.widget.inNavbarByDefault true false
identity.fxaccounts.migrateToDevEdition true false, ohne Wirkung

Firebug 3 Alpha verfügbar

Passend zur neuen Firefox Developer Edition hat auch das Firebug-Team eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht, der beliebtesten Firefox-Erweiterung für Webentwickler.

November 10, 2014 02:20 PM

Firefox – die einzige unabhängige Browser-Wahl

Firefox ist seit zehn Jahren die einzige unabhängige Browser-Wahl. Das Ziel von Firefox ist es, nicht die Unternehmung dahinter in den Vordergrund zu stellen, sondern den Benutzer selbst. Der Benutzer soll die Kontrolle haben und wissen, welche Daten er an Mozilla weitergibt. Bei anderen Browsern ist dies meistens unklar. Wir werden auch in den nächsten zehn Jahren für das offene Web kämpfen und Firefox wird dabei immer vorne mit im Rennen sein. Firefox ist die beste Wahl für alle, die vollständige Kontrolle über ihren Browser haben möchten. Diese Grundsätze findest du nun auch im offiziellen Video von Mozilla.


Video auf YouTube ansehen

Bist du derselben Meinung? Besuche firefox10.org und hilf mit!

November 10, 2014 02:12 PM

Firefox wird 10 – Mozilla veröffentlicht Geburtstags-Version Firefox 33.1 – mehr Fokus auf Privatsphäre

Firefox wird zehn – am 9. November 2004 hat Firefox 1.0 das Licht der Welt erblickt. Geschenke zum Geburtstag verteilt aber Mozilla und hat mit Firefox 33.1 eine Version außer der Reihe bereitgestellt, welche noch mehr die Privatsphäre in den Vordergrund rückt.

DuckDuckGo als neue, die Privatsphäre respektierende, Suchmaschine

Mozilla steht wie kein anderer Browserhersteller für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer, DuckDuckGo besitzt einen ähnlichen Ruf im Bereich der Suchmaschinen. Was liegt also näher als DuckDuckGo direkt als Suchmaschine in Firefox zu integrieren? ‘Nichts’ hat sich Mozilla gesagt und so ist die Suchmaschine DuckDuckGo eine der Neuerungen von Firefox 33.1.

Vergessen-Button lässt Firefox die aktuellsten Surf-Spuren vergessen

Der neue Vergessen-Button erlaubt das schnelle Vergessen der aktuellsten Spuren, welche beim Surfen angefallen sind. Konkret werden nach Betätigung alle Tabs und Fenster geschlossen, kürzlich angelegte oder geänderte Cookies sowie die zuletzt angelegte Chronik gelöscht; das Ganze wahlweise der letzten fünf Minuten, der letzten zwei Stunden oder der letzten 24 Stunden.

Interaktive Einführungstour stellt Neuerungen vor

Mit Firefox 29 hat Mozilla erstmals eine Einführungstour nach dem Update auf die neue Version gestartet, welche die wichtigsten Neuerungen vorstellt. Ähnliches erwartet den Nutzer nach dem Update auf Firefox 33.1. Die Einführungstour stellt die beiden eben genannten Neuerungen vor und bietet direkt an, den Vergessen-Button in der Symbolleiste zu platzieren und DuckDuckGo als Suchmaschine auszuwählen, außerdem wird an dieser Stelle noch einmal auf den Privaten Modus aufmerksam gemacht, welcher keine Neuerung von Firefox 33.1 ist, aber sehr gut in den Zusammenhang Privatsphäre passt. Denn innerhalb der Privaten Fenster werden Chronik, Cookies oder andere Spuren gar nicht erst angelegt.

Vorbelegte Vorschaubilder für neue Nutzer und Erweiterte Kacheln

Beim Öffnen eines neuen leeren Tabs zeigt Firefox standardmäßig die Seite about:newtab und damit Vorschaubilder basierend auf der Chronik des Benutzers an, neue Nutzer sahen hier bislang vor allem viele leere Kacheln. Diese sehen stattdessen nun eine Auswahl von Mozilla ausgewählter Webseiten, von denen auch welche gesponsort sein können. Auf diese Weise kann Mozilla zusätzliche Einnahmen generieren und unabhängiger von den Einnahmen der Standard-Suchmaschine werden. Bislang kommt ein Großteil der Mozilla-Einnahmen durch das Suchmaschinen-Geschäft mit Google. Gesponsorte Kacheln sind deutlich als solche gekennzeichnet.

Die allermeisten der vordefinierten Kacheln verweisen allerdings auf Angebote von Mozilla selbst: Die Mitmach-Seite von Mozilla, das Mozilla-Manifest, die Downloadseite von Firefox für Android, die Add-on-Seite von Firefox, der Firefox Marketplace, das Mozilla Developer Network, die Mozilla Webmaker-Webseite, eine Seite zu Firefox Sync sowie zu den Datenschutzprinzipien von Mozilla.

Eine weitere Neuheit sind die Erweiterten Kacheln. Normalerweise werden in den Kacheln Screenshots der jeweiligen Webseite angezeigt. Bei den Erweiterten Kacheln wird stattdessen eine schönere Grafik angezeigt, welche die Webseite repräsentiert und sich bei Herüberfahren mit der Maus unter Umständen ändert. Mozilla misst dabei die Gesamtzahl der Aufrufe sowie die Anzahl der Klicks auf eine Kachel, ohne diese aber in Zusammenhang mit irgendwelchen Daten zu bringen, die einen identifizierbar machen. Wer dies nicht möchte, kann über das Zahnrad-Symbol die Klassischen Kacheln aktivieren oder auch die Kacheln komplett deaktivieren. Natürlich können einzelne Kacheln wie bisher auch über das Symbol mit dem Kreuz innerhalb der Kachel entfernt werden. Beim ersten Aufruf von about:newtab zeigt Firefox einen deutlichen Hinweis auf die neue Funktionalität an, welcher auch nachträglich über den permanent sichtbaren Link mit der Beschriftung “Über diese Seite” aufgerufen werden kann. Hierüber kommt der Nutzer auch zu einer ausführlichen Erklärung auf der Mozilla-Webseite.

DuckDuckGo auch für Android

Auch die Android-Version von Firefox hat ein Update erhalten, in welchem DuckDuckGo als Suchmaschine hinzugefügt wird.

Firefox 34 erscheint in zwei Wochen

In zwei Wochen geht es bereits weiter; am 25. November erscheint dann nämlich schon ganz planmäßig Firefox 34, welcher wieder einige interessante Neuerungen mitbringen wird.

November 10, 2014 02:01 PM

November 09, 2014

Sören Hentzschel

10 Jahre Firefox – Wofür stehen Mozilla und Firefox?

Dieser Artikel wurde durch Michael Kohler verfasst. Michael ist ein Mozilla Rep aus der Schweiz und hilft Mozilla, indem er die Gemeinschaft in der Schweiz, Deutschland und Österreich mitkoordiniert. Er ist seit 2008 als Freiwilliger in der Mozilla Gemeinschaft tätig.

Was ist Mozilla?

Viele von Ihnen werden Mozilla vor allem wegen Firefox kennen. Aber wie steht’s z.B. mit Webmaker? Bugzilla? Oder der Tatsache, dass Mozilla eine gemeinnützige Stiftung und kein Profit-Unternehmen ist?

Die Mozilla Stiftung wurde im Juli 2003 gegründet und koordiniert seither das gesamte Mozilla Projekt und deren Produkte. Entstanden ist diese durch ehemalige Netscape Mitarbeiter. Über die Entstehungsgeschichte von Mozilla können Sie in der Dokumentation “Code Rush”  mehr erfahren.

Begonnen hat alles mit Firefox, doch mittlerweile entwickelt Mozilla mehr als nur Firefox. Dazu gehören Thunderbird (Gemeinschaftsprodukt), Bugzilla, Webmaker-Werkzeuge und vieles mehr. Alle diese Produkte wurden unter Anbetracht des Mozilla Manifests entwickelt und fortgeführt.

Das Web wurde innerhalb der letzten 20 Jahre zu einem wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft, daher sind wir bei Mozilla der Überzeugung, dass das Web offen und frei zugänglich sein muss. Das Internet soll das Leben von Menschen verbessern, nicht verschlechtern. Dazu gehört auch, dass jedermanns Sicherheit und Privatsphäre im Internet fundamentale Rechte sind und nicht als optional angesehen werden dürfen.

In den nächsten Jahren werden immer mehr Leute ein online-fähiges Gerät besitzen. Damit wir alle vom Internet profitieren können, ist es wichtig, dass das Internet nicht von einigen wenigen kommerziellen Firmen kontrolliert wird und wir alle dazu genötigt sind, die Produkte dieser Firmen zu verwenden, um überhaupt Zugang zum Web zu erhalten. Besonders wichtig ist es, dass “Internet-Neulinge” das Web nicht nur konsumieren, sondern dieses auch aktiv mitgestalten können.

Aus diesen Gründen setzen wir uns auch für offene Web Standards ein und reichen immer wieder neue offene Standard-Vorschläge bei den diversen Gremien (z.B. W3C) ein. Offene Standards sind aus unserer Sicht nötig für ein erfolgreiches, offenes Weiterbestehen des Webs.

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Was ist Firefox?

Die erste Version von Firefox wurde am 9. November 2004 veröffentlicht. Alles Gute zum Geburtstag, Firefox! Vor Firefox hieß das Produkt Phoenix und Firebird. Diese beiden Namen wurden jedoch aus markenrechtlichen Gründen seit Februar 2004 nicht mehr verwendet.

Firefox wird heute hauptsächlich von der Mozilla Corporation, welche der Mozilla Foundation zu 100% gehört, und der Mozilla Gemeinschaft von Freiwilligen entwickelt. Wir wenden unsere Grundsätze und Mission auch bei Firefox an, daher werden auch alle Erneuerungen, welche dem gesamten Web einen Vorteil bringen, von uns spezifiziert und als Standard-Vorschlag eingereicht.

Firefox ist seit zehn Jahren die einzige unabhängige Browser-Wahl. Das Ziel von Firefox ist es, nicht die Unternehmung dahinter in den Vordergrund zu stellen, sondern den Benutzer selbst. Der Benutzer soll die Kontrolle haben und wissen, welche Daten er an Mozilla weitergibt. Bei anderen Browsern ist dies meistens unklar. Wir werden auch in den nächsten zehn Jahren für das offene Web kämpfen und Firefox wird dabei immer vorne mit im Rennen sein. Firefox ist die beste Wahl für alle, die vollständige Kontrolle über ihren Browser haben möchten.

Allen, die in den letzten Jahren von Firefox auf Chrome oder einen anderen Browser gewechselt sind, möchte ich eine kleine Aufgabe mit den Weg geben. Installieren Sie sich im Verlauf der nächsten Woche die aktuelle Version von Firefox und verwenden Sie diese einen Tag lang. Falls Ihnen Firefox immer noch nicht gefällt, kein Problem. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Sie viele neue Funktionen und Feinheiten entdecken werden, die das tägliche Arbeiten im Internet erleichtern. Dieselbe Aufgabe dürfen Sie natürlich sehr gerne lösen, wenn Sie Firefox noch nie verwendet haben!

November 09, 2014 03:48 PM

November 08, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 36: Update-Ereignisse im Firefox-Menü anzeigen

Firefox 36 erhält eine Neuerung, welche es ermöglicht, Update-Ereignisse direkt im Firefox-Menü darzustellen.

Ab Firefox 36 besteht die Möglichkeit, über das Firefox-Menü anzuzeigen, wenn Firefox zur Installation eines Updates neu gestartet werden muss oder die Installation eines Updates fehlgeschlagen ist. Dies kann vor allem dann hilfreich sein, wenn Silent Updates (app.update.silent) aktiviert sind und Firefox daher keine Benachrichtigung über solche Update-Ereignisse anzeigt. Um diese Neuerung zu aktivieren, muss über about:config der Schalter app.update.badge per Doppelklick auf true gesetzt werden.

November 08, 2014 03:31 PM

MediaMarkt nimmt weiteres Firefox OS-Smartphone ins Angebot auf

Nach dem Alcatel One Touch Fire C nimmt MediaMarkt Deutschland nun auch das Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS ins Angebot auf.

Vor fast genau einem Monat habe ich darüber berichtet, dass MediaMarkt Smartphones mit Firefox OS ins Angebot aufgenommen hat. Seit dem verkauft MediaMarkt in Österreich das Alcatel One Touch Fire E und MediaMarkt in Deutschland das Alcatel One Touch Fire C. In Deutschland hat man sein Angebot mittlerweile erweitert und verkauft auch hier das Alcatel One Touch Fire E. Das in der Farbe Orange erhältliche Gerät ist für einen Preis von 199 Euro vertragsfrei zu haben (159,99 Euro in Österreich).

November 08, 2014 01:13 PM

November 07, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla aktiviert Multiprozess-Architektur in Firefox Nightly

Mozilla arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer Multiprozess-Architektur für Firefox. In der Nightly-Version von Firefox ist der neue Modus ab sofort standardmäßig aktiviert.

Mozilla macht große Fortschritte bei der Entwicklung der Multiprozess-Architektur von Firefox (Electrolysis, e10s). Zwar liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor Mozilla, doch ist man mittlerweile so weit, dass Firefox ab dem heute erscheinenden Nightly-Build des kommenden Firefox 36 standardmäßig in diesem Modus laufen wird.

Die standardmäßige Aktivierung betrifft jedoch lediglich die Nightly-Version. Sobald Firefox 36 in die Aurora-Phase übertritt, wird e10s dort nicht mehr standardmäßig aktiviert sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden zwar viele Fortschritte erzielt, nichtsdestominder müssen Nightly-Nutzer noch damit rechnen, dass einige Dinge noch nicht funktionieren, insbesondere was die Kompatibilität mit Add-ons betrifft. Wer genug getestet hat und e10s wieder deaktivieren möchte, kann dies über die Einstellungen tun, dort ist direkt die erste Einstellung für das Aktivieren respektive Deaktivieren von e10s verantwortlich.

November 07, 2014 02:36 AM

Firefox 33.0.3 behebt Grafikfehler

Mozilla hat das dritte außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht und behebt damit weitere schwarze Firefox-Fenster der Versionsreihe 33.x.

Mit Firefox 33 hat Mozilla das sogenannte Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer standardmäßig aktiviert. Bei bestimmten Kombinationen von Grafikkarte und -treiber kann dieses ein schwarzes Firefox-Fenster verursachen. Mozilla justiert nun zum dritten Mal nach und blockiert mit Firefox 33.0.3 weitere fehlerhafte Treiber.

Grundsätzlich ist es allen Nutzen empfohlen, seinen Grafikkartentreiber aktuell zu halten. In den meisten Fällen gibt es aktuellere Treiber, mit denen man von diesen Problemen oder anderen Darstellungsfehlern gar nicht erst betroffen ist.

November 07, 2014 01:15 AM

November 06, 2014

André Jaenisch

Ideen für eine Notifications API

Ich hab damit noch nicht so viel Erfahrung und deswegen frage ich euch :)

Auf der Mailingliste wird gerade über eine Notification API zur Steuerung von Benachrichtigungen diskutiert. Wie hättet ihr das gerne?

Buzzword Bingo: Notification = the act of giving noticeBuzzword Bingo: Notification = the act of giving notice
von Ron Mader (CC BY-SA)

Derzeit ist es wohl so, dass die einzige Möglichkeit in den Benachrichtigung bestehen, die auf dem Sperr-Bildschirm auch auftauchen.

Daneben wären aber Toasts, Vibrationen oder Zugriff auf die LED für verschiedene Szenarien wünschenswert.

So könnte man anhand des Vibrationsrhythmus erkennen, welche App gerade um Aufmerksamkeit bettelt.

Ein anderes Szenario ist das Mitteilen eines verpassten Anrufs/SMS. Ich hab das mehrfach schon erlebt …

Das coole daran ist, dass besagte API auch gerade beim WHATWG in der Standardisierung liegt. Ihr könnt also helfen, den Standard zu verbessern.

Interessierte können sich auch auf CC bei den Bugs #912645 und #1066385 (gibt sicher noch mehr) setzen.

Jetzt zu euch! Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit euren Gedanken, und ich werde ihn in die Diskussion einbringen :)


November 06, 2014 01:11 PM

November 05, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS expandiert nach Afrika

Mozilla hat heute die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern und den baldigen Marktstart von Firefox OS in Afrika bekanntgegeben.

Firefox OS expandiert weiter und wird bald auch auf Smartphones in Afrika zu finden sein. Das hat Mozilla heute bekannt gegeben. In diesem Zusammenhang hat man die Zusammenarbeit mit drei weiteren Partnern angekündigt, welche Smartphones mit Firefox OS vertreiben werden: Airtel, MTN South Africa sowie Tigo, einer Marke von Millicom.

November 05, 2014 11:57 AM

November 04, 2014

André Jaenisch

SMS werden nicht mehr gespeichert!

smssms von failafo0sa (CC BY-NC-ND)

Ja, ich gehöre noch zu der Sorte Mensch, die SMS einer WhatsApp-Nachricht bevorzugt. Hat ja nicht jeder ein Smartphone …

Umso überraschter war ich, als ich bemerkte, dass ich zwar SMS in den Benachrichtigungen sehen konnte, diese aber nicht mehr im Verlauf dargestellt wurden.

Senden geht auch nicht mehr.

Bug-Reporte #1092838 und #1092840 vertrösten mich und empfiehlt ein Flashen des Geräts.

Ich setz mich dann einmal mit Alcatel in Verbindung …

Kann von euch jemand das Verhalten bestätigen?


November 04, 2014 02:08 PM

November 03, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Raspberry Pi, ownCloud, OpenWapp

Firefox OS für Raspberry Pi ist immer noch ein heißes Thema in der Community. Aber auch Matchstick hat seine Kampagne abgeschlossen und ~470k USD eingenommen. Ich freu mich auf deren Produkt :)

Daneben gab es diverse Bug Squashes Events. Ich hab nach dem Upgrade letzten Freitag auch schon den einen oder anderen entdeckt … und gemeldet.

Derweil zieht Firefox OS immer größere Kreise. Aber lest selbst:

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

 Falls es Leute unter euch gibt, die OpenWapp für WhatsApp unter FirefoxOS nutzen, habe ich schlechte Neuigkeiten für euch. Die Entwickler stoßen an ihre Grenzen und kommen mit dem Schließen von Bugs nicht hinterher. Von daher ist der Code auf GitHub veröffentlicht worden, um mehr Unterstützung zu erhalten. Selbst als Nicht-Entwickler könnt ihr euch einbringen!

Ich hab ein paar Anfragen zu ownCloud bekommen. Ich möchte euch darauf hinweisen, dass ihr die Möglichkeit habt, eine ownCloud-Backup-App zu unterstützen. Nutzt sie :)

Einige Mozilla-Mitarbeiter haben einen englischsprachigen Kurs auf Geeks Hubs Academy erstellt, der in Firefox OS einführt.


November 03, 2014 05:58 PM

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt Firefox für Entwickler an

Firefox wird zehn. In diesem Zusammenhang hat Mozilla nun offiziell eine Version von Firefox speziell für Entwickler angekündigt.

In wenigen Tagen, am 9. November, feiert Firefox seinen zehnten Geburtstag seit dem Erscheinen von Firefox 1.0. Geschenke verteilt aber Mozilla. Heute hat Mozilla den ersten Browser angekündigt, welcher speziell auf Webentwickler zugeschnitten ist. Mozilla verrät nicht viel, sondern weckt zunächst Interesse. Am 10. November soll Firefox für Entwickler veröffentlicht werden – dann gibt es natürlich hier auf dem Blog einen ausführlichen Artikel, welcher die neue Firefox-Version vorstellen wird. Was Mozilla bereits verrät: die Entwickler-Version besitzt ein anderes Design als der reguläre Firefox, außerdem ist der Firefox Tools Adapter integriert – darüber stehen die Entwickler-Werkzeuge von Firefox auch in anderen Browsern zur Verfügung.

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November 03, 2014 11:33 AM

SeaMonkey (deutsch)

November 02, 2014

Sören Hentzschel

Nightly-Version von Firefox für Android erhält Reporter für Kompatibilitätsprobleme mit Webseiten

Die Nightly-Version von Firefox Mobile für Android erhält einen Reporter für Kompatibilitätsprobleme mit Webseiten. Damit können Webseiten, welche in Firefox für Android nicht wie erwartet funktionieren, im Bugtracker von webcompat.com gemeldet werden.

Nicht jede Webseite funktioniert in jedem Browser gleich gut. Auf Smartphone-Browsern ist die Wahrscheinlichkeit für eine unterschiedliche Darstellung in unterschiedlichen Browsern tendenziell höher als bei Desktop-Browsern. Um solche Probleme künftig melden zu können, hat Mozilla in Firefox Mobile für Android – allerdings nur in der Nightly-Version – einen Menüeintrag hinzugefügt, um solche Kompatibilitätsprobleme auf webcompat.com zu melden, einem Bugtracker für das Web, welcher vom Mozilla Web Compatibility Team ins Leben gerufen wurde. Ein Klick auf diesen Menüeintrag öffnet die Webseite mit dem Formular zum Melden eines Fehlers, auf welchem die Felder bereits vorausgefüllt sind, welche automatisch ausgefüllt werden können, wie die URL der aufgerufenen Webseite oder die verwendete Firefox-Version. Fragt man auf einer Webseite die Desktop-Version an, wird man gefragt, ob man ein Problem mit der Mobil-Version der jeweiligen Webseite melden möchte.

Mozilla hat dieses Feature zwar nur in die Nightly-Version von Firefox Mobile für Android integriert, aber es lässt sich auch in alle anderen Versionen des Mozilla-Browsers integrieren, denn es handelt sich dabei um die Integration eines Add-ons, welches von der Mozilla Add-on-Seite heruntergeladen werden kann. Das Add-on gibt es außerdem auch für den Desktop-Firefox.

November 02, 2014 11:20 PM

Mozilla arbeitet an App zur App-Erstellung für Firefox OS, Android & iOS

Im Rahmen von Mozilla Webmaker arbeitet Mozilla an einer App für Firefox OS, Android und iOS, um Web-Apps für das Smartphone direkt auf dem Smartphone zu erstellen.

Mozilla Webmaker ist eine Gemeinschaft, welche sich der Aufgabe widmet, digitale Fähigkeit und Netzkunde zu lehren, wie Mozilla auf seiner Webseite schreibt. In diesem Zusammenhang steht, Nutzer nicht nur zu Konsumenten des Webs zu machen, sondern darüber hinaus Nutzer mit dem Erstellen eigener Inhalte für das Web vertraut zu machen, also eine neue Generation von Webmakern zu fördern.

Mozilla arbeitet in diesem Zusammenhang an einer Webmaker-App, welche das einfache Erstellen von Smartphone-Apps auf dem Smartphone ermöglicht. Wie TNW berichtet, sollen die Apps für Firefox OS und Android gemeinsam nicht vor Anfang 2015 veröffentlicht werden, eine iOS-Version soll später folgen.

Die Webmaker-App soll dabei eine besonders einfache Oberfläche bereitstellen, um mobile Applikationen direkt auf dem Smartphone zu erstellen und zu veröffentlichen und damit letztlich Inhalte anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Das dürfte besonders interessant für die neuen Smartphone-Märkte sein. In der Beschreibung auf der dazugehörigen GitHub-Seite werden Bangladesch, Indien und Kenia als Beispiele für Länder genannt, in denen Geräte mit Firefox OS erscheinen und in denen man das Entwickeln und das Teilen von Anwendungen fördern möchte.

Der Nutzer wählt sich dabei eine Vorlage aus oder startet von null und platziert darauf Blöcke für Texte, Bilder, Formulare, Geolocation oder mehr. Details wie Farben lassen sich simpel ändern, der Anwender kommt dabei mit keiner einzigen Zeile Code in Berührung. Hier steht wirklich der Inhalt im Vordergrund. Die grundsätzliche Idee erinnert sehr stark an den Mozilla Appmaker, aber noch weiter vereinfacht und für die Benutzung auf dem Smartphone optimiert.

 

November 02, 2014 07:19 PM

November 01, 2014

Sören Hentzschel

Geolokalisierung: Mozilla veröffentlicht Stumbler 1.0

Mit dem Mozilla Location Service gibt es einen eigenen Geolokalisierungs-Dienst von Mozilla. Ein solcher Dienst ist natürlich von Standortdaten abhängig und zum Zweck der gemeinsamen Datensammlung gibt es den Mozilla Stumbler, dessen Version 1.0 nun fertiggestellt wurde und über den Google Play Store für Smartphones und Tablets mit Android heruntergeladen werden kann.

Den Mozilla Stumbler sollten sich alle herunterladen, welche ein Smartphone oder Tablet mit Android besitzen und zu einem freien Geolokalisierungsdienst als Alternative zu den Diensten kommerzieller Anbieter beitragen wollen. So nutzt Firefox beispielsweise standardmäßig die Google Geolocation API, man kann aber auf Mozillas eigenen Mozilla Location Service umstellen, auch für Geräte mit Firefox OS spielt der Mozilla Location Service eine wichtige Rolle. Natürlich können hiervon auch andere Projekte profitieren, welche nicht direkt mit Mozilla zu tun haben, aber den Mozilla Location Service nutzen.

Der Mozilla Stumbler ist ein Open Source-Scanner, welcher GPS-Daten für den Mozilla Location Service sammelt. Dabei stolpert der Stumbler – daher auch der Name – im Hintergrund über WLAN-Netzwerke und Mobilfunkmasten, anhand derer Positionsdaten ermittelt werden. Hierfür muss man nichts weiter tun als sein Smartphone eingeschaltet zu haben, es kann wie gewohnt genutzt werden. Auf einer Karte zeigt Mozilla die bisherige Abdeckung. Durch das Besuchen bislang nicht blau dargestellter Gebiete kann man zu einer besseren Abdeckung beitragen, aber auch das Besuchen bereits erfasster Gebiete ist hilfreich, um die Genauigkeit zu verbessern. Die erfassten Daten sollen bereits am jeweils nächsten Tag berücksichtigt werden.

Ein gewisser Gamification-Faktor kann enorm zur Motivation beitragen, einen solchen Dienst ganz bewusst und aktiv zu nutzen, das weiß auch Mozilla, darum gibt es ein Leaderboard, welches die aktivsten Stumbler-Nutzer zeigt. Bewusst und aktiv nutzen kann in diesem Zusammenhang beispielsweise bedeuten, seine tägliche Strecke zur Arbeit zu variieren oder immer neue und unbekannte Wege zu suchen, bereits genannte Karte kann Anregungen bieten, wo es sich lohnt.

Bei geringem Akkustand stellt der Mozilla Stumbler von alleine seine Aktivität ein. Aktuelle Statistiken gibt es hier. Übrigens besitzt Firefox Mobile für Android ab Version 35 eine abgespeckte Stumbler-Version direkt in den Browser integriert. Diese sammelt, wenn in den Einstellungen aktiviert, lediglich Standortinformationen, ohne eine zusätzliche Oberfläche dazu bereitzustellen.

November 01, 2014 03:13 PM

October 31, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS 1.3T – Firefox OS für Low-Budget-Smartphones

In Indien werden mittlerweile vier verschiedene Smartphones mit Firefox OS verkauft. Diese haben viele Gemeinsamkeiten, eines ist das Betriebssystem. Auf diesen Geräten ist nicht etwa Firefox OS 1.3 installiert, sondern Firefox OS 1.3T. Was es damit auf sich hat, erklärt dieser Artikel.

Nach dem Start des neuen Firefox OS-Portals haben mich Fragen erreicht, was es bei den neueren Smartphones mit Firefox OS 1.3T auf sich hat und ob es sich dabei eventuell um einen Fehler handle und eigentlich einfach nur Firefox OS 1.3 heißen sollte. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine spezielle Version von Firefox OS 1.3.

Konkret handelt es sich bei den vier Smartphones mit Firefox OS 1.3T um das Intex Cloud FX, Spice Fire One Mi-FX 1, Alcatel One Touch Fire C 2G sowie das Zen 105 Fire. Alle diese nur in Indien erhältlichen Geräte werden vom Spreadtrum SC6821 als SoC angetrieben und besitzen lediglich 128 MB RAM. Firefox OS 1.3T ist für eben jene Hardware optimiert, das T steht dabei für Tarako. Unter dem internen Projektnamen Tarako hat Mozilla für diese Plattform entwickelt.

Damit Firefox OS auf Geräten dieser Leistungsklasse laufen kann, musste der Fuchs vor allem abnehmen. So ist Firefox OS 1.3T grundsätzlich identisch mit Firefox OS 1.3, aber um einige Features reduziert. Es gibt keine Tastentöne, Autokorrektur oder Wortvorschläge, der PDF-Betrachter wurde gestrichen und es gibt keine WebRTC-Unterstützung. Der Firefox Marketplace in Firefox OS 1.3T besitzt keine Login- und auch keine Bezahlmöglichkeit, entsprechend gibt es ausschließlich kostenlose Apps und das Bewerten von Apps ist nicht möglich. USB-Zugriff auf den internen Speicher besteht in Firefox OS 1.3T nicht. Der Download von E-Mail-Anhängen ist auf 1 MB begrenzt. Bilder, welche in der Galerie-App angezeigt werden sollen, sind im Falle von GIF-Bildern auf 1 MB begrenzt, JPEG-Bilder müssen kleiner als 2 MB sein. Das Maximum für MMS liegt bei 300 KB. MMS und SMS werden automatisch als Entwurf gespeichert, wenn die Nachrichten-App geschlossen wird (was aufgrund des geringen Speichers sicher auch mal unfreiwillig passieren kann), Apps können auf der SD-Karte gespeichert werden, außerdem besteht die Möglichkeit, FOTA-Updates für Firefox OS vorher herunterzuladen und dann von der SD-Karte aus zu installieren.

Bei Firefox OS 1.3T handelt es sich also in erster Linie um eine abgespeckte Variante von Firefox OS 1.3 für Low-Budget-Smartphones, welche hierzulande aus Ermangelung solcher Smartphones uninteressant sein dürfte. Für genannte Geräte ist diese Version allerdings Voraussetzung, um überhaupt vernünftig zu funktionieren.

October 31, 2014 10:47 PM

André Jaenisch

Was ist eigentlich dieser Flugmodus?

Ihr dürft mir ‘mal helfen.

Ich beteilige mich gerade an einer Diskussion auf der Dev-Gaia-Mailingliste zum Flugmodus. Ich persönlich hab dessen Funktionalität nur zufällig erfahren.

Ich mein, wie oft komm ich schon zum Fliegen? (Antwort: In meinem Leben bisher 1x nur einen Rundflug mitgemacht.)

Daher möchte ich euch bitten, euch an der Umfrage (läuft bis 07.11.) zu beteiligen:

<noscript><a href="http://polldaddy.com/poll/8414847">Take Our Poll</a></noscript>

In meinem Umfeld wissen die Techies meistens, wofür der Modus da ist. Die anderen konnten mir zu ca. 33% erklären, was es tut. Ich frag mich, wie es unter meiner Leserschaft aussieht …

 

Habt ihr einen Alternativ-Vorschlag? Ab in die Kommentare damit! Danke im Voraus.


October 31, 2014 02:26 PM

Firefox OS: Musik via Bluetooth streamen

Das war meine Hauptmotivation, jetzt doch einmal ganz schnell zu aktualisieren: Ich wollte mit meinem neu erstandenen Jabra EasyGo auch Musik auf das Headset hören können.

Jabra BluetoothJabra Bluetooth von Victor Svensson (CC BY-NC-ND)

Es stellt sich heraus, dass Bluetooth nicht gleich Bluetooth ist. Es gibt verschiedene Profile. Ein Forum-Beitrag von 2011 stupst mich in Richtung A2DP. Nachgeschlagen im Mozilla Wiki ergibt sich, dass dieses Profil ab Version 1.2 unterstützt wird.

Allerdings lassen sich auch schon mit Firefox OS 1.1 Anrufe auf dem Headset entgegennehmen. Nur die Musik kommt weiter aus dem Smartphone.

Für mich war es sonst ärgerlich, immer schnell das Telephon aus der Tasche zu friemeln, die Kopfhörer (ohne Micro) abzustöpseln und dann am besten noch rechtzeitig den Anruf anzunehmen. So reicht ein Druck an’s Ohr. Die Musik wird unterbrochen und alles ist Wölkchen :)

 

Lockscreen mit Musik via Bluetooth

Musik via Bluetooth streamen

Edit:

Auf Anfrage hier noch einmal die Anleitung, wie konkret Musik auf das Gerät gestreamt wird:

  1. Bluetooth aktivieren auf dem Smartphone und Headset.
  2. Bluetooth-Menü in den Einstellungen aufrufen und mit dem Headset koppeln und verbinden. Es erscheint ein Bluetooth-Symbol mit Kopfhörern.
  3. Musik abspielen.

 


October 31, 2014 10:12 AM

Alcatel OneTouch Fire auf Firefox OS v1.3 aktualisieren

In einer Nacht- und Nebelaktion hab ich die letzte Nacht mein Smartphone gesichert (Offline-Kalender und Notizen) und auf Version 1.3 zu aktualisieren.

Motivation war mein neues Bluetooth-Headset. Ein Jabra EasyGo (nein, ihr wollt die Seite nicht mit einem Smartphone besuchen …).

Ich möchte meine Erfahrungen in einem Blog-Beitrag festhalten.

upgradeupgrade von Sean MacEntee (CC BY)

Zunächst einmal: Plant Zeit ein. Ich hab Summa summarum etwa 2 Stunden benötigt (ohne Datensicherung).

Falls ihr – wie ich – auf die geniale Idee kommt, die SD-Card einfach entfernen zu wollen: Vergesst es. Das Update wird darauf abgelegt. Ein Entfernen führt vielmehr dazu, dass ihr erneut die knapp 70 MiB herunterladen dürft (dauerte bei mir ~ 30 Minuten).

Wenn ihr eure SD-Karte gesichert habt, könnt ihr die Installation anstoßen. Während des Vorgangs ist das Telephon nicht benutzbar (Ja, wirklich!). Am besten räumt ihr vorher auf. Ich stieß nach ca. 20 Minuten auf eine kurze Push-Nachricht, dass ich zu wenig Speicher hätte. Falls ihr unsicher seid und das Bild mit dem Firefox OS Schriftzug längere Zeit stehen zu bleiben scheint, probiert, per Power-Knopf den Bildschirm zu sperren. Daran erkennt ihr, wie weit das Update ist.

Firefox OS HomescreenFirefox OS Homescreen
von Christoph Langner (CC BY)

Wie erwähnt, hatte ich zu wenig Speicher. Was dazu führte, dass ein halbgares System herauskam. Die Oberfläche war schon auf 1.3 aktualisiert, aber einige Icons mit Platzhalter dargestellt. Oh, und all die vorinstallierten Apps sind wieder da. Wer braucht schon Facebook …?

Nach einigen Neustarten (Cache leeren …) erschien da mehr und mehr von der neuen Oberfläche. Nach zwei oder drei Anläufen hatte ich dann auch Version 1.3 in den Einstellungen stehen.

Die Icons in der Schnellzugriffsleiste unten fehlen bei mir. Ein Wisch nach rechts zeigt mir aber ungruppierte Apps wie ich es von Version 1.1 bereits gewohnt bin.

Das “Ich suche nach…” tut aber wieder :) Für die intelligenten Gruppierungen wird Internet benötigt. Durch ein langes Drücken im Homescreen können neue hinzugefügt werden.

Meine Pläne? Aufräumen. Ich muss mir die Apps wieder so anordnen, wie sie vorher waren. Daneben ist es eigentlich wieder Zeit für neue Testberichte … Auf Twitter bot ich schon an, zu untersuchen, warum Firefox OS nur MP3s unterstützt (und nicht etwa OGG).

Daneben spiel ich mehr mit Bluetooth herum und freu mich auf neue WebAPIs, die Dinge wie den Ringtone-Picker möglich machen.


October 31, 2014 09:59 AM

October 30, 2014

Sören Hentzschel

Neues HTTPS-Scanning von Avast behindert Firefox

Einige Avast-Nutzer beklagten zuletzt Probleme in Firefox. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit dem neuen HTTPS-Scanning von Avast, welches mehr Probleme bereitet als es nützt.

Avast hat mit der neusten Version seiner Sicherheitssoftware ein neues HTTPS-Scanning an seine Nutzer ausgeliefert, welches von der Natur fast schon an Schadsoftware erinnert, agiert Avast hierbei in “allerbester” MITM-Manier. Das neue Feature soll die Sicherheit erhöhen, macht de facto aber mehr Probleme als Sinnvolles und wird damit zu einem ganz eigenen Sicherheitsrisiko. Probleme macht diese Neuerung nicht nur in Firefox, sondern auch in anderen Anwendungen wie beispielsweise Spotify. Die Top #1-Absturzursache von Firefox 33.0.x ist eine direkte Folge des HTTPS-Scannings, konkret handelt es sich um Abstürze der Natur, dass Firefox unter Umständen nicht mehr korrekt beendet und ein Schließen erzwungen werden muss. Erscheint im Add-on Manager beim OpenH264-Plugin nur die Meldung “Wird in Kürze installiert” ohne installiert zu werden, dann ist dies eine folge des HTTPS-Scannings. Auch die Updates von Firefox Add-ons weiß das HTTPS-Scanning von Avast zu verhindern. Natürlich können auch Webseiten von der Tatsache betroffen sein, dass sich Avast in die SSL-Kommunikation von Firefox einmischt. Die Folge ist dann, dass Ausnahmen für Webseiten hinzugefügt werden müssen, die normalerweise problemlos funktionieren.

Wer eines der beschriebenen Probleme mit Firefox hat oder sich fragt, wieso sich eines seiner anderen Programe nicht mehr wie gewünscht verhält, sollte das HTTPS-Scanning von Avast deaktivieren.

Update 31.10.2014: Nach Angaben von Avast sollten die Probleme sowohl mit dem neusten Update der Virus-Datenbank von Avast sowie mit dem kommenden Update auf Firefox 33.1 behoben sein.

October 30, 2014 10:53 PM

October 29, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla fügt DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox hinzu

Mozilla steht wie kein anderer Browserhersteller für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer, DuckDuckGo besitzt einen ähnlichen Ruf im Bereich der Suchmaschinen. Zusammen, was zusammen gehört, hat man sich wohl bei Mozilla gedacht und integriert DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox.

Nutzer, welche besonderen Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre legen, nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Suchmaschine als Google, zum Beispiel DuckDuckGo. DuckDuckGo wirbt vor allem damit, keine persönlichen Daten seiner Nutzer zu sammeln. Mozilla hat DuckDuckGo nun als Suchmaschine für seinen kommenden Firefox-Release im November hinzugefügt. Dieser Schritt dürfte noch einmal unterstreichen, welchen Stellenwert das Thema Privatsphäre für Mozilla einnimmt.

October 29, 2014 10:49 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 33.0.2

Mozilla hat das zweite außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht und behebt damit eine mögliche Absturzursache bei Programmstart.

Mit Firefox 33.0.2 veröffentlicht Mozilla die zweite außerplanmäßige Aktualisierung für Firefox 33. Mit dem neuen Update bessert Mozilla noch einmal am Bugfix von Firefox 33.0.1 nach, welcher auf manchen Systemen zu Problemen wie einem Absturz bei Programmstart führen konnte. Firefox 33.0.1 war wenige Tage vorher veröffentlicht worden, um mögliche schwerwiegende Darstellungsfehler auf Systemen mit gewissen fehlerhaften Intel-Grafiktreibern zu korrigieren. Von den in Firefox 33.0.2 betroffenen Problemen sind auch Nutzer mit Grafikchips anderer Hersteller betroffen, insbesondere nVidia, aber nicht nur.

Download Mozilla Firefox 33.0.2

October 29, 2014 01:26 PM

October 28, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: MozFest, Raspberry Pi, Alcatel OneTouch Fire

Und? Wer von euch hat schon sein Alcatel OneTouch Fire auf Firefox OS v1.3 aktualisiert?
Ich bin derzeit am Sichern meiner Notizen und Offline-Termine. Man muss ja nicht alles in die Cloud blasen ;-)

Wie bereits letzte Woche erwähnt, fand vor einigen Tagen das MozFest statt. Höhepunkt dürfte neben der Herausgabe von Smartphones das Firefox OS auf einem Raspberry Pi gewesen sein :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

 

 

Wer es von Hand flashen will, findet eine Liste bei VegnuxMod.

Eine Frage, die viele beschäftigen dürfte: Wie steht es eigentlich um Firefox OS? Asa gibt im Gespräch ein paar Links.

 

Im Gespräch mit Telcos stellt sich heraus, dass durchaus eine Vielfalt gewollt ist, allerdings sind bestimmte Rahmenbedingungen zu erfüllen:

 

Eine Einführungsreihe in Firefox OS:

 

Daneben wurde das FoxCasts-Projekt zwischenzeitlich eingeschränkt:

 

Raspberry Pi gewann einiges an Aufmerksamkeit:

http://t3n.de/news/firefox-os-raspberry-pi-574412/

http://www.theregister.co.uk/2014/10/27/mozilla_hopes_to_challenge_raspbian_as_rpi_os_of_choice/

http://www.geektimez.com/2014/10/26/firefox-os-is-coming-to-raspberry-pi/

http://www.zdnet.com/mozilla-wants-firefox-os-to-have-a-feed-on-raspberry-pi-7000035082/

https://wiki.mozilla.org/Fxos_on_RaspberryPi

https://wiki.mozilla.org/Hacking_b2g_on_Raspberry_Pi

 

Persönlich würde ich gerne mehr hierüber erfahren:

Soweit ich das aufgeschnappt habe, wurde ein WiFi-Signal gekapert und für das Mesh herangezogen …

 

Ich hab noch zwei interessante Punkte gefunden:

http://piotr.zalewa.info/downloads/pgdus/PGDayTalk.html


October 28, 2014 12:42 AM

October 27, 2014

Sören Hentzschel

Neues Firefox OS 2.0-Image für T2Mobile Flame veröffentlicht

T2Mobile und Mozilla haben ein neues Basis-Image mit Firefox OS 2.0 für das T2Mobile Flame veröffentlicht. Sofern keine gravierenden Fehler gefunden werden, wird es sich beim ersten FOTA-Update auf dem Releasekanal um diese Version handeln.

Nachdem Mozilla und T2Mobile vor etwas mehr als einem Monat ein neues Basis-Image mit Firefox OS 2.0 auf Android 4.4-Treiberbasis für das T2Mobile (Version 180) veröffentlicht haben, hat man nun ein weiteres neues Basis-Image (Version 188) veröffentlicht. Mit der neuen Version werden die letzten Probleme behoben, unter anderem ein Platzproblem, welches die Installation von Gecko-/Gaia-Updates verhindern konnte. Sollten keine größeren Probleme mehr gefunden werden, dann wird es sich beim ersten FOTA-Major-Update auf dem Release-Updatekanal (derzeit noch Firefox OS 1.3) um diese Version handeln.

Der Download des neuen Basis-Images findet sich für alle, welche die neue Version manuell installieren wollen, wie immer auf der Seite zum T2Mobile Flame im Mozilla Developer Network.

October 27, 2014 09:18 PM

October 26, 2014

Sören Hentzschel

Zen 105 Fire: Viertes Smartphone mit Firefox OS für Indien, ausverkauft innerhalb von 90 Minuten

Dass sich die Billig-Smartphones mit Firefox OS in Indien gut verkaufen, das lässt sich spätestens daran erkennen, dass vor wenigen Tagen der bereits vierte Hersteller den Verkauf eines Smartphones mit Mozillas Betriebssystem gestartet hat. Dessen erste Einheit wurde innerhalb von 90 Minuten ausverkauft.

Nach Intex, Spice und Alcatel One Touch ist Zen Mobile Hersteller Nummer 4, welcher Firefox OS für den indischen Markt für sich entdeckt hat. Das Zen 105 Fire ist sehr ähnlich ausgestattet wie die anderen Geräte und kostet auch in etwa gleich, womit die Entscheidung für das Smartphone der Wahl in Indien noch schwerer fallen dürfte. Die erste Einheit von 15.000 Smartphones hat HomeShop18, der Shop, über welchen das Gerät exklusiv vertrieben wird, innerhalb von 90 Minuten ausverkaufen können, mittlerweile ist das Smartphone wieder verfügbar.

Genau wie seine drei Konkurrenten setzt auch das Zen 105 Fire den Spreadtrum SC6821 SoC ein, was eine ARMv7 Cortex A5 Dual Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz und ARM Mali-400MP1 GPU bedeutet. Keine Unterschiede auch beim RAM (128 MiB) sowie internen Speicher (256 MiB), auch die Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll sowie die HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel) sind identisch, ebenso wie die Tatsache, dass es sich um ein Gerät mit Dual SIM-Unterstützung handelt und als Betriebssystem Firefox OS 1.3T installiert ist.

Die Unterschiede liegen im Detail, so besitzt das Zen 105 Fire eine Hauptkamera, welche mit zwei Megapixeln auflöst, sowie eine 0,3 Megapixel-Frontkamera und einen Kamera-Blitz. Die Kapazität des Akkus beträgt 1 200 mAh, die Abmessungen des Gerätes betragen 110,7 × 60,2 × 10,1 mm. Der Preis beträgt 1.999 INR, also umgerechnet unter 25 Euro.

October 26, 2014 03:57 AM

Firefox OS: Spezifikationen des Alcatel One Touch Fire S

Mit dem Alcatel One Touch Fire S wird bald ein neues Smartphone mit Firefox OS erscheinen, welches leistungstechnisch die Spitzenposition unter den Smartphones mit Firefox OS einnehmen wird.

Das Alcatel One Touch Fire S wurde erstmals auf dem Mobile World Congress im Februar angekündigt. Auf der Webseite des Herstellers gibt es seit kurzem eine eigene Seite für das neue Firefox OS-Flaggschiff, welche die Spezifikationen verrät.

Während das Smartphone zunächst als Gerät Quad Core CPU angekündigt und diese Angabe im Februar durch die Presseagentur auf Dual Core korrigiert worden war, scheint es sich nun doch zu bewahrheiten, dass das Alcatel One Touch Fire S eine Quad Core CPU besitzen wird; eine Angabe, welche die Webseite mehrfach nennt. Die Taktfrequenz wird 1,2 GHz betragen, an RAM sind 1 GiB verbaut, interner Speicher 4 GiB vorhanden. Eine widersprüchliche Angabe gibt es bezüglich der Hauptkamera, für welche auf der Webseite an einer Stelle 8 Megapixel und an anderer Stelle 5 Megapixel genannt werden, die ursprüngliche Ankündigung sprach auch von acht Megapixeln. Die Frontkamera löst mit zwei Megapixeln auf, Kamera-Blitz ist vorhanden. Das Display besitzt eine Bildschirmdiagonale von 4,5 Zoll und löst mit qHD-Auflösung auf (540 × 960 Pixel). Eine weitere Besonderheit des Smartphones ist die Unterstützung von LTE. NFC-, A-GPS- und Bluetooth 4.0-Unterstützung sind ebenfalls dabei. Die Kapazität des Akkus beträgt 2 000 mAh, die Abmessungen des Geräts betragen 129,5 × 63,5 × 8,5 mm, das Gewicht 126 g. Firefox OS ist in Version 2.0 vorinstalliert, ein FOTA-Update auf Firefox OS 2.1 wird bereits in den Spezifikationen erwähnt.

October 26, 2014 02:33 AM