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Planet Mozilla (de)

July 30, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla entfernt Firefox Hello aus Firefox 49

Mit Firefox Hello besitzt Firefox eine direkt im Browser integrierte Möglichkeit zum Teilen von Bildschirminhalten und zur Videotelefonie. In Firefox 49 wird Mozilla Firefox Hello wieder aus dem Browser entfernen.

Firefox Hello ist Bestandteil von Firefox seit Version 34.0. Damals handelte es sich noch um eine reine Möglichkeit zur Videotelefonie. Im Laufe der Zeit hat Firefox Hello einige Änderungen erfahren. So gibt es mittlerweile kein Kontakte-Feature mehr, dafür einen Text-Chat und die Möglichkeit, Bildschirminhalte zu teilen. Letzteres ist mittlerweile auch der Fokus von Firefox Hello. Anwendungsfälle für das sogenannte Co-Browsing sind beispielsweise das an unterschiedlichen Orten gemeinsame Shoppen oder Buchen von Reisen, bei dem beide Konversationspartner den gleichen Bildschirminhalt sehen und sich dabei miteinander unterhalten können.

Seit Firefox 45 ist Firefox Hello als sogenanntes System-Add-on implementiert. Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons, was diverse Vorteile bringt wie eine Aktualisierung von Funktionen unabhängig von Updates des gesamten Browsers. So hat auch Firefox Hello seit dem mehrere Updates erhalten, welche unabhängig von Firefox-Updates ausgeliefert worden waren, zuletzt Anfang dieses Monats. Unter dem Codenamen Akita hat Mozilla bis vor kurzem an einem größeren Update für Firefox Hello gearbeitet, welches die Möglichkeit bringen sollte, Konversationen mit mehreren Gesprächsteilnehmern zu führen.

Nun scheinen die Planungen eine ganz andere Richtung einzunehmen, denn Firefox Hello soll bereits mit Firefox 49 aus Firefox entfernt werden. Über die Gründe ist bisher nichts bekannt.

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July 30, 2016 10:25 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Nigthly Trunk Builds für Windows an neuem Ort verfügbar

Maschinneraum

Neuigkeiten aus dem Maschinenraum

Blogpost in englischer SpracheSachstand: (2016-07-30)

Die neuesten SeaMonkey 2.47 Builds gibt es nicht mehr auf  … /latest-comm-central-trunk/, sondern auf …/latest-comm-central/. Mehr Details und eine Liste mit Download-Links in der englischen Version dieses Blogposts!

Leider sind die Informationen auf der offiziellen Webseite seit Monaten veraltet.

Falls Add-Ons nicht mit den Developer-Builds funktionieren könnte eine Konvertieurng vor Download und Installation des Add-Ons (via AMO Browsing Tool) helfen.
.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen, vor dem ersten Start ein Backup des User-Profils erstellen!

July 30, 2016 06:48 AM

July 29, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 Beta: Test von Multiprozess-Firefox mit Add-ons beginnt

Wenn Mozilla kommenden Dienstag Firefox 48 veröffentlichen wird, dann wird die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis (kurz: e10s) erstmals für einen kleinen Teil der Nutzer aktiviert sein, in jedem Fall aber ausschließlich für Nutzer ohne aktivierte Add-ons. Gleichzeitig testet Mozilla die Multiprozess-Architektur für Nutzer mit aktivierten Add-ons ab Firefox 49 Beta.

Am 2. August 2016 wird Mozilla Firefox 48 veröffentlichen. Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, soll dann in der ersten Woche für insgesamt rund einen Prozent der Nutzer standardmäßig aktiviert sein (und im Verlauf der nächsten Wochen für weitere Nutzer). Wer sich in eine der folgenden Gruppen einordnen lässt, ist automatisch für e10s in Firefox 48 disqualifiziert, wird e10s also auf gar keinen Fall bereits in Firefox 48 erhalten: Nutzer von Windows XP, von OS X 10.6 bis 10.8, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Firefox in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, sowie Nutzer mit installierten Add-ons. Diese Gruppen machen zusammen über die Hälfte der Release-Population von Firefox aus.

Zwei Tage nach Veröffentlichung von Firefox 48 beginnt die Beta-Phase von Firefox 49 und damit auch die Testphase von Firefox mit e10s für Nutzer mit aktivierten Add-ons. Allerdings ist für die Teilnahme am Test entscheidend, welche Add-ons verwendet werden. Als kompatibel werden zum einen ausnahmslos alle WebExtensions erachtet, zum anderen die folgenden Add-ons: GreaseMonkey (Version 3.8 oder höher), Download YouTube Videos as MP4 (Version 1.8.7 oder höher), Video Download Helper (Version 5.6.1 oder höher), Mozilla Lightbeam (Version 1.3.0.1 oder höher), Adblock Plus (Version 2.7.3 oder höher), uBlock Origin (Version 1.7.6 oder höher), Emoji Cheatsheet (Version 1.1.1 oder höher) sowie Awesome Screenshot Plus (Version 3.0.10 oder höher).

In Firefox 48 hat Mozilla den Reiter „Add-ons suchen“ im Add-on Manager von Firefox überarbeitet. Die vier Add-ons, welche darüber derzeit empfohlen werden, sind in dieser Liste alle dabei, führen damit also nicht zum Ausschluss vom Test. Sobald ein Add-on aktiv ist, welches in der obigen Liste nicht vorkommt und auch keine WebExtension ist, ist eine Teilnahme am derzeitigen Multiprozess-Test in Firefox 49 Beta nicht möglich.

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July 29, 2016 06:48 PM

July 27, 2016

Sören Hentzschel

Viele Neuerungen: Mozilla veröffentlicht Firefox 5.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 5.0 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version bringt viele Neuerungen und steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 5.0 für Apple iOS

Mit etwas Verspätung steht Firefox 5.0 für iOS ab sofort im App Store von Apple zum Download bereit.

Mehr Performance, weniger Stromverbrauch

Die neue Version von Firefox für iOS bringt eine um bis zu 40 Prozent reduzierte CPU-Auslastung sowie einen bis zu 30 Prozent geringeren Speicherverbrauch und soll dadurch einerseits noch performanter sein und andererseits auch die Akkulaufzeit verbessern.

Neues Menü für bessere Bedienung

Mozilla hat Firefox für iOS mit einem neuen Menü ausgestattet, welches die Bedienung von Firefox und auch gegenüber anderen Browsern für iOS vereinfacht.

Firefox für iOS: Menü

Geschlossene Tabs wiederherstellen

Mozilla hat eine neue Funktion implementiert, um geschlossene Tabs wiederherzustellen.

Firefox für iOS: Geschlossene Tabs wiederherstellen

Startseite einrichten

Ab sofort ist es möglich, jede beliebige Webseite als Startseite einzurichten und diese schnell per Schaltfläche aufzurufen.

Firefox für iOS: Startseite

Neue Suchmaschinen hinzufügen

Firefox für iOS wird bereits mit verschiedenen integrierten Suchmaschinen ausgeliefert. Bietet eine Webseite eine eigene Suche an, kann diese nun auch zu Firefox hinzugefügt werden, indem auf der entsprechenden Webseite in das Suchfeld geklickt und anschließend das Lupen-Symbol ausgewählt wird.

Firefox für iOS: Suchmaschine hinzufügen

Qwant als neue Suchmaschine

Qwant ist eine Suchmaschine, welche mit Sicherheit, Privatsphäre und damit wirbt, kein Tracking zu betreiben. Mozilla hat für Nutzer der deutschen, französischen sowie britischen Version Qwant als zusätzliche Suchmaschine direkt in Firefox für iOS integriert.

Sonstige Neuerungen

Bei längerem Druck auf die Zurück- respektive Vorwärts-Schaltfläche kann nun direkt eine zuvor besuchte Seite ausgewählt werden statt nur eine Seite vor oder zurück zu blättern. Bei Verwendung einer externen Tastatur per Bluetooth oder Adapter ist jetzt die Verwendung von diversen Tastatur-Kommandos möglich.

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July 27, 2016 08:08 AM

July 25, 2016

Sören Hentzschel

Verizon übernimmt Mozilla-Geldgeber Yahoo!

Yahoo! und Verizon haben heute die Übernahme des Kerngeschäfts von Yahoo! durch Verizon für knapp fünf Milliarden Dollar bekanntgegeben. Yahoo! ist die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA und der wichtigste Geldgeber von Mozilla. Die Übernahme wirkt sich möglicherweise auch für Mozilla aus.

Was sich in den letzten Tagen bereits angedeutet hat, ist nun offiziell: der amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon übernimmt das Kerngeschäft von Yahoo!, der Kaufpreis beträgt etwa 4,83 Milliarden US-Dollar. Geplant ist eine Zusammenlegung mit Aol, welche Verizon vor gut einem Jahr für 4,4 Milliarden US-Dollar gekauft hatte. Die rund 3.000 Patente, welche Yahoo! hält, werden separat versteigert und sind in dieser Übernahme nicht inbegriffen, ebenso wie Yahoo! Japan sowie die Beteiligungen am chinesischen E-Commerce-Anbieter Alibaba im Wert von derzeit rund 41 Milliarden Dollar.

Neben Diensten wie einer Suchmaschine, welche auch die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA ist, einem E-Mail-Dienst und einem Finanzportal gehören zu Yahoo! unter anderem auch der Foto-Dienst Flickr sowie der Blogging-Service Tumblr. Vor allem die Zusammenlegung des Anzeigengeschäfts von Yahoo! und Aol dürfte für Verizon interessant sein, um Google und Facebook in diesem wichtigen Bereich die Stirn zu bieten.

Was bedeutet die Übernahme für Mozilla?

Wie Anfang des Monats bekannt wurde, existiert bezüglich der Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA eine Klausel im Vertrag, welche es Mozilla erlaubt, bei einer Übernahme von Yahoo! innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem Vertrag auszusteigen, wenn Mozilla der neue Besitzer nicht zusagt, und trotzdem die jährlichen Zahlungen von rund 375 Millionen Dollar zu erhalten, was Mozilla bis Ende 2019 mehr als eine Milliarde Dollar bringen würde. Unklar jedoch sind die exakten Modalitäten dieser Klausel und was die Übernahme von Yahoo! durch Verizon nun konkret für Mozilla bedeutet.

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July 25, 2016 12:26 PM

July 22, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue offizielle Nigthly Trunk Builds für Linux und Windows verfügbar

Blogpost in englischer SpracheListe mit Download-Links in der englischen Version dieses Blogposts!

Und es gibt eine sehr gute Nachricht: anscheinend ist Bug 1286373 SeaMonkey launch fails with XULRunner error message.“ behoben:-)
.Bitte diese inoffiziellen Builds eifrig, aber vorsichtig testen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!


Clker-GrafkDas SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5 €/Jahr oder Flattr). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: entweder über den Verein oder über meine private Initiative. Zu den Hintergründen, warum ich diese Initiative ergriffen habe, und warum ich von Spenden an den Verein derzeit abrate, findet ihr hier mehr. Und per Klick auf den Geldhaufen rechts geht es zu meiner Spendeninitiative (nicht in Verantwortung des SeaMonkey-Projekts oder von mozilla). Also spende bitte ein paar Euro. Eine erste Planung und eine Diskussion zur Verwendung des gespendeten Geldes werde ich hier anleiern, wenn das Spendenaufkommen 50,– € überschritten hat.

July 22, 2016 11:38 AM

July 21, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla reduziert Flash-Unterstützung in Firefox

Dass NPAPI-Plugins nicht nur in anderen Browsern, sondern auch in Firefox keine Zukunft haben, ist längst kein Geheimnis mehr. Während Adobe Flash bislang explizit aus den Plänen ausgeklammert worden ist, gibt es nun erste konkretere Informationen zur Reduzierung von Flash-Inhalten für Firefox-Nutzer.

Nach aktueller Planung soll am 7. März 2017 Firefox 52 erscheinen und damit die erste Firefox-Version, in welcher NPAPI-Plugins standardmäßig deaktiviert sind. Da es sich bei Firefox 52 um eine sogenannte ESR-Version handelt, also um eine Version mit Langzeitunterstützung, können Nutzer dieser Version NPAPI-Plugins theoretisch noch bis voraussichtlich Mai 2018 nutzen. In Firefox 53 soll die NPAPI-Unterstützung schließlich komplett entfernt werden. Ausnahme bildet der Adobe Flash Player, dessen endgültiges Ende wird erst später kommen.

Allerdings soll auch die Unterstützung für Flash-Inhalte reduziert werden. Konkretere Planungen wurden nun offiziell angekündigt.

Wie bereits vor wenigen Tagen hier auf diesem Blog zu lesen war, wird Firefox ab der für 2. August 2016 erwarteten Version 48 einige nicht sichtbare Flash-Inhalte blockieren. Dabei handelt es sich beispielsweise um Elemente, welche nur dem Fingerprinting respektive Tracking der Nutzer dienen und damit keinen echten Mehrwert für den Nutzer bieten. Relevante Flash-Inhalte wird Firefox weiterhin darstellen. Mozilla möchte damit die Anzahl der Flash-Abstürze um bis zu zehn Prozent reduzieren. Die Liste der zu blockierenden Elemente ist derzeit noch nicht besonders groß, soll im Laufe der Zeit aber erweitert werden.

Ab 2017 soll es notwendig sein, dass Firefox-Nutzer die Verwendung von Adobe Flash explizit aktivieren müssen, wenn eine Webseite Flash-Inhalte darstellen möchte.

NPAPI-Plugins können signifikante Auswirkungen auf die Performance, Stabilität und vor allem die Sicherheit haben. Die meisten Anwendungsfälle können mittlerweile mit nicht proprietärer Webtechnologie umgesetzt werden. Eine Grafik von Mozilla zeigt den Rückgang von Plugin-Abstürzen in den vergangenen 1 1/2 Jahren und bringt dies mit der Umstellung von YouTube sowie Facebook auf HTML5 in Verbindung.

Plugin-Absturzrate

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July 21, 2016 09:45 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Qwant als Suchmaschine für SeaMonkey

Blogpost in englischer SpracheHeute hörte ich via Planet Mozilla (de) in Sören Hentzschels Blog zum ersten mal von der Suchmaschine Qwant. Die verspricht, dem Nutzer das Internet ganz anders zu zeigen, als er es von anderen Suchmaschinen gewohnt ist:

Überprüfen kann ich diese Versprechen nicht, aber die Aufarbeitung der Suchergebnisse ist schon mal erfrischend anders, als man das von den üblichen Google-nutzenden Suchmaschinen (Startpage, DuckDuckgo) gewohnt ist.

Für SeaMonkey ist außerdem ein Addon verfügbar, das die Suchmaschine zu den (in der Sidebar verfügbaren) Suchmaschinen hinzufügt (Deutsche Übersetzung für die Download-Seite habe ich bereits eingereicht).

Außerdem gibt es ein Firefox-Qwant-Addon, das sich nach Konvertierung auch für SeaMonkey installieren lässt; allerdings scheint das Addon nicht zu funktionieren, jedenfalls wurde ich nach der Installation nicht auf die „First-Run“ – Qwant-Account-Seite geführt. Welchen Mehrwert dieses Addon bietet weiß ich nicht, die Beschreibung des Add-Ons ist ja eher nichtssagend.

Wer hat sachdienliche Hinweise?

Und zum guten Schluss noch ein bedrückender Ausblick zum harmlos klingenden Begriff Filterblase vom Elektrischen Reporter

ab Minute 8.

July 21, 2016 05:40 AM

July 20, 2016

Sören Hentzschel

Firefox für Android & iOS erhalten Qwant als Suchmaschine

Qwant ist eine Suchmaschine, welche mit Sicherheit, Privatsphäre und damit wirbt, kein Tracking zu betreiben. Mozilla hat Qwant nun als zusätzliche Suchmaschine in Firefox für Android und iOS hinzugefügt. Außerdem bietet der französische Suchmaschinenbetreiber eine spezielle Desktop-Version des Firefox-Browsers mit vorinstallierter Qwant-Erweiterung an.

Die französische Suchmaschine Qwant verspricht, besonders freundlich in Hinblick auf die Privatsphäre zu sein, und möchte seine Nutzer nicht tracken. Mozilla hat die Suchmaschine nun als weitere Suchmaschine in die deutsche, französische sowie britische Version von Firefox 48 für Android (Veröffentlichung: 2. August 2016) sowie Firefox 5.0 für iOS (Veröffentlichung: Ende Juli / Anfang August 2016) hinzugefügt.

Darüber hinaus bietet der Suchmaschinenbetreiber nun eine eigene Qwant-Version des Desktop-Firefox an. Diese unterscheidet sich vom normalen Firefox in erster Linie dadurch, dass die Qwant-Erweiterung bereits vorinstalliert ist.

Qwant-Firefox

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July 20, 2016 09:35 PM

July 18, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50: Tab / Link an anderes Gerät senden

Mozilla hat Firefox 50 um eine neue Funktion erweitert, um einen Tab oder einen Link auf einer Webseite per Synchronisations-Feature an ein anderes Gerät zu senden.

Mittels Firefox Sync lassen sich Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. In die Nightly-Version von Firefox 50 hat Mozilla nun eine Neuerung implementiert, um einen geöffneten Tab oder auch einen Link auf einer Webseite an ein anderes Gerät zu senden. Dazu kann per Kontextmenüeintrag das gewünschte Gerät ausgewählt werden. Bei der nächsten Synchronisation öffnet sich die gesendete Webseite dort dann automatisch. Kommt eine gesendete Webseite an, erhält man eine entsprechende Benachrichtigung.

Firefox 50: Tab senden

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July 18, 2016 09:21 PM

July 16, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 5.0 für Apple iOS erscheint später

Mozilla hat die Veröffentlichung von Firefox 5.0 für Apple iOS um gut einen Monat verschoben. Normalerweise erscheinen neue Major-Releases von Firefox für iOS wie auch beim Desktop- sowie Android-Firefox alle sechs Wochen.

Nutzer von Firefox für iOS, welche auf die Version 5.0 warten, müssen sich noch etwas gedulden. Der reguläre Plan sah eine Veröffentlichung zwischen dem 21. Juni und dem 31. Juni vor. Nachdem sich die Entwicklung dieser Version zunächst verzögert hatte, ist die neue Version mittlerweile fertig, wird aus Marketing-Gründen allerdings noch bis zum Ende des Monats zurückgehalten. Dafür lohnt sich das Warten, denn bei diesem Update handelt es sich um ein größeres Update, welches einige interessante Neuerungen bringen wird. Dazu in Kürze mehr.

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July 16, 2016 09:16 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Bitte um Bestätigung: [Bug 1287255] Drag and Dop Bookmark from Location bar to Bookmarks Toolbar or sidebar Bookmark Panel fails

Wenn sich das bestätigt wäre das meines Erachtens ein Release-Blocker für SeaMonkey 2.45.

Wichtig wäre, nicht einfach „hier auch“ oder „bei mir nicht“, zu antworten, sondern eine möglichst genaue Beschreibung des Vorgehens und der Beobachtungen analog zu den Richtlinien zum Schreiben eines Bugreports zu liefern — insbesondere bei abweichenden Beobachtungen.

Meine Schritte zum Reproduzieren:

  1. Betroffene SeaMonkey 2.45-Version herunterladen und entpacken (7-Zip oder ähnlicher Entpacker)
  2. Ordner mit heruntergeladener Datei öffnen → SeaMonkey schließen.
  3. Vorsichtige Naturen machen jetzt ein Backup des User-Profils
  4. Neue Browser-Sitzung per Doppelklick auf SeaMonkey.exe im core-Unterverzeichnis starten starten → ggf. alle TABs löschen →  SeaMonkey  schließen und →  neu starten)
  5. TAB-Gruppe aus den Bookmarks öffnen
  6. Irgendein TAB außer dem allerersten ganz links wählen
  7. Icon in der Location-Bar (auffällig: nur graues Standard-Icon, kein Favicon) anklicken und versuchen, mit gedrückter Maustaste in das Bookmarks-Sidebar-Panel oder die Bookmarks-Toolbar zu verschieben (auffällig: Mauszeiger-Ansicht wechselt nicht zur „Hand“)

Mein Ergebnis

Bei mir misslang das mit SeaMonkey 2.45 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:48.0) Gecko/20100101 Firefox/48.0 Build 20160710233343 (Default Classic Theme) on German WIN7 64bit

Beine Bitte

Hinterlasst Eure Beobachtungen beispielsweise: auch mit Linux?) bitte hier als Kommentar oder noch besser als Kommentar in Bug 1287255 oder auf de.comm.software.mozilla.nightly-builds

July 16, 2016 09:06 AM

July 15, 2016

Sören Hentzschel

Firefox-Roadmap zeigt Schwerpunkte der kommenden Monate

Mozilla hat seine Firefox-Roadmap aktualisiert, welche nun die Produkt-Strategie sowie -Schwerpunkte für das restliche Jahr bis Anfang 2017 zeigt.

Die drei strategischen Themen

Die aktualisierte Firefox-Roadmap gibt einen Einblick, was Mozillas Prioritäten für Firefox in den kommenden Monaten sind. Die Schwerpunkte sind dabei in drei Themen verpackt.

Das erste Thema wird als „Foundational Browser“ bezeichnet, worunter grundlegende Eigenschaften wie die Reaktionsfreudigkeit, die Zuverlässigkeit sowie die Benutzerfreundlichkeit fallen. Das selbstbewusst formulierte Ziel ist, dass Firefox der kompletteste und zuverlässigste Browser wird, den es gibt.

Das zweite Thema ist der Ausbau der Führungsposition, wenn es um Personalisierung und Anpassung geht, und schließt neben Firefox selbst auch die Add-on-Webseite addons.mozilla.org (AMO) ein. Darunter fallen eine erweiterte WebExtensions-Unterstützung, Erleichterungen für Entwickler, um plattformübergreifende Erweiterungen zu entwickeln, Vereinfachungen für Nutzer bei der Entdeckung neuer Add-ons sowie mehr Sicherheit für Add-ons.

Das dritte große Thema ist schließlich der sogenannte Context Graph, über den bereits gestern auf diesem Blog berichtet worden ist, womit Firefox letzten Endes nützlicher werden soll als andere Browser, weil Firefox den Nutzer dabei unterstützen soll, passende Inhalte zu entdecken.

Neuerungen & Zeitplan im Detail

Firefox 2016 Roadmap

Foundational Browser

Reaktionsfreudigkeit

Die kommende Multiprozessarchitektur, welche auch unter dem Namen Electrolysis (oder kurz: e10s) bekannt ist, ist eine der wichtigsten Umbauten von Firefox in den letzten Jahren. In erster Linie soll durch die Trennung von Browser und Inhalt in jeweils eigenen Prozessen die Reaktionsfreudigkeit des Browsers verbessert werden, so dass eine einzelne Webseite nicht mehr den kompletten Browser ins Stocken bringen können. Dies kommt natürlich auch der Stabilität des Browsers zu Gute, außerdem bildet e10s später die Grundlage für Verbesserungen der Sicherheit durch Sandboxing.

Die Multiprozessarchitektur wird in Firefox 48 endlich die finale Version von Firefox erreichen und an rund ein Prozent der Nutzer ausgeliefert werden. Im Laufe des dritten Quartals soll e10s schließlich knapp die Hälfte der Firefox-Nutzer erreichen und weitere Nutzer im vierten Quartal.

Dazu sollen ab Firefox 50 auch Nutzer für e10s qualifiziert sein, welche Windows XP oder ein sogenanntes a11y-Tool nutzen (wie Screenreader oder Bildschirmlupen, aber auch Nutzer mit Touch-Bildschirmen) sowie Nutzer, die Firefox in einer Sprache verwenden, in welcher von rechts nach links geschrieben wird. Zwischen Firefox 51 und Firefox 53 soll e10s dann nach und nach für Nutzer mit Add-ons aktiviert werden.

Pluginfreier Firefox

NPAPI-Plugins können signifikante Auswirkungen auf die Performance, Stabilität und vor allem die Sicherheit haben. Bis Firefox 52 soll der Übergang zu einem NPAPI-Plugin-freien Firefox abgeschlossen sein. Bereits seit Firefox 47 sind bis auf Adobe Flash alle Plugins standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet.

Ab Firefox 48 soll Firefox einigen nicht relevanten Flash-Content blockieren. Die Kriterien für die Aufnahme in diese Liste sind, dass durch die Blockierung kein Unterschied für den Nutzer wahrnehmbar ist und dass die Grundfunktionalität des blockierten Elements auch ohne Flash umsetzbar ist. Die Liste beinhaltet sogenannte Super-Cookies und Flash-Dateien, welche dem Fingerprinting der Nutzer dienen, aber auch Elemente, welche schlicht nicht sichtbar sind. Dies wurde bereits während der Beta-Phase von Firefox 47 mit zehn Prozent der Beta-Nutzer getestet.

Für Firefox 50 arbeitet man daran, dass navigator.plugins und navigator.mimeTypes nicht länger Flash auflisten, sofern Flash auf Click-to-Play geschaltet ist, was im Idealfall dazu führen sollte, dass häufiger die HTML5-Variante auf Webseiten angeboten wird statt die Flash-Variante. In einem anderen Meta-Ticket arbeitet man an einem Mechanismus für Flash-Einbettungen, damit Firefox bei aktiviertem Click-to-Play von sich aus unter bestimmten Voraussetzungen den HTML5-Fallback vorzieht statt die Click-to-Play-Nachricht anzuzeigen, welche einen Klick erfordert, um dann den Plugin-Inhalt anzuzeigen.

In Firefox 52 wird Mozilla schließlich die Unterstützung für NPAPI-Plugins standardmäßig komplett deaktivieren und mit Firefox 53 entfernen – mit Ausnahme des Adobe Flash Players. Da es sich bei Firefox 52 um ein ESR-Release handelt, können Nutzer der ESR-Version von Firefox bei Bedarf noch bis Mai 2018 NPAPI-Plugins nutzen, Nutzer der regulären Version von Firefox nur noch bis März 2017.

Feature-Vervollständigung / -Feinschliff

Unter diesem Punkt wird eine Sidebar für synchronisierte Tabs ab Firefox 48 genannt, diese ist aber bereits Bestandteil von Firefox 47.

Bis Firefox 54 möchte Mozilla sicherheitsrelevante Teile der Oberfläche von Firefox modernisieren. Darunter fallen unter anderem überarbeitete und endlich konsistent gestaltete sowie vereinfachte Doorhanger-Panels, wie sie bereits in Mockups zu sehen sind.

Firefox.next Security Doorhangers

Browser-Anpassung

Neue Add-ons entdecken

Im Add-on Manager von Firefox gibt es einen Bereich, der sich „Add-ons suchen“ nennt. Über diese optisch bisher überladene und nicht sehr ansprechende Seite werden ein paar Add-ons vorgestellt, welche von dort aus installiert werden können. Der Installations-Prozess entspricht dabei exakt dem normalen Installations-Prozess, wie er sonst auch direkt über addons.mozilla.org erfolgt, erfordert also vom Nutzer weitere Klicks.

Für Firefox 48 wurde dieser Bereich komplett überarbeitet. Die neue Ansicht ist deutlich vereinfacht. Aber nicht nur optisch erstrahlt dieser Bereich in einem ganz neuen Glanz, er ist nun auch wesentlich funktionaler: Wenn eine vorgeschlagene Erweiterung bereits installiert ist, kann man dies direkt sehen. Die Installation erfordert nur noch einen einzigen Klick, die Standard-Prozedur der Mozilla-Webseite entfällt komplett, das jeweilige Add-on ist nach dem Klick also sofort installiert. Statt die Namen der jeweiligen Add-ons in den Vordergrund zu rücken, wird hier stärker die Funktion des jeweiligen Add-ons hervorgehoben. Und nach der Installation erscheint ein gut sichtbarer Hinweis, welcher auf die zum Add-on gehörende Schaltfläche hinweist, die durch das installierte Add-on neu dazu gekommen ist.

Firefox 48 Add-ons suchen

Sicherheit

Die Signierungspflicht von Add-ons ist ab Firefox 48 endgültig verplichtend, die Einstellung zum Deaktivierung dieser Sicherheitsmaßnahme entfällt also.

WebExtensions

Firefox 48 markiert auch den offiziellen Startschuss für den neuen Erweiterungs-Standard, der auf den Namen WebExtensions hört. Damit sollen etwa 35 Prozent aller Chrome-Erweiterungen mit Firefox kompatibel sein. Im Laufe der nächsten Monate soll die WebExtensions-Unterstützung weiter ausgebaut und die Chrome-Kompatibilität verbessert werden.

Context Graph

Empfehlungen

Für Mozillas geplantes Empfehlungssystem steht in den nächsten Monaten vor allem Forschung und Prototyping auf dem Programm. Im vierten Quartal möchte Mozilla damit beginnen, Empfehlungen mit prototypischen mobilen Apps zu testen.

Activity Stream

Der Activity Stream ist derzeit als Experiment im Rahmen des Test Pilot-Programms als Add-on verfügbar. Bislang stellt der Activity Stream nur dar, wo Nutzer bereits gewesen sind, in Zukunft soll der Activity Stream aber auch Empfehlungen für Seiten geben, welche der Nutzer noch nicht besucht hat. Anfang 2017 soll der Activity Stream als erstes Context Graph-Feature direkt in Firefox integriert werden und die Seite ersetzen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Hier ist die obige Grafik missverständlich, da der Activity Stream definitiv nicht bereits in Firefox 49 integriert sein wird, wie man die Grafik fälschlicherweise interpretieren könnte.

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July 15, 2016 07:02 PM

July 14, 2016

Sören Hentzschel

Context Graph: Mozilla arbeitet an Empfehlungssystem für Firefox

Mozilla arbeitet an einem neuartigen Empfehlungssystem für Firefox, wie es das bislang in noch keinem Browser gibt. Das Projekt hört auf den Namen Context Graph.

Nick Nguyen, seines Zeichens Vice President, Firefox Product Strategy, hat in einem aktuellen Blog-Beitrag ein neues Projekt vorgestellt, an welchem Mozilla arbeitet, den sogenannten Context Graph.

Die Idee des Context Graph ist es, den Nutzern dabei zu helfen, passende Inhalte zu finden statt nur zu liefern, was Nutzer explizit anfordern. Nguyen vergleicht dies mit der Zurück-Schaltfläche, welche in heutigen Browsern prominent dargestellt wird, bloß in die andere Richtung, als eine Art bessere Vorwärts-Schaltfläche. Wenn ein Nutzer beispielsweise etwas über die Reparatur von Fahrrädern lerne, könne das Empfehlungssystem dabei helfen, basierend darauf, wie andere Nutzer diese Aufgabe gelöst hätten.

Das erste Feature des Context Graph ist der sogenannte Activity Stream, der dem einen oder anderen Leser dieses Blogs bereits bekannt sein dürfte, denn dieser ist als eines von drei Experimenten über das Test Pilot-Programm als Add-on erhältlich. Bislang stellt der Activity Stream nur dar, wo Nutzer bereits gewesen sind, in Zukunft soll der Activity Stream aber auch Empfehlungen für Seiten geben, welche der Nutzer noch nicht besucht hat. Der Activity Stream soll außerdem nicht nur für den Desktop zur Verfügung stehen, sondern auch für Android und iOS.

Für die Empfehlungen selbst ist eine Empfehlungs-Engine notwendig, welche wiederum aus vier Teilen besteht: Fathom, Heatmap, Ingestion sowie Miracle.

Fathom analysiert Webseiten auf einer strukturellen Ebene und beantwortet Fragen wie, was der Titel der Seite ist, ob es sich bei einem Link um einen Link handelt, um die nächste Seite aufzurufen, ob ein Element ein Kommentar-Formular ist, ob es Kommentare auf der Webseite gibt usw. Durch ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Teile einer Webseite könne das Verständnis darüber verbessert werden, wie ein Nutzer mit der Webseite interagiert. Fathom soll aber nicht nur für die Empfehlungs-Engine nützlich sein, sondern unabhängig davon in Firefox integriert werden, um Entwicklern von Add-ons neue Möglichkeiten zu eröffnen, mit Webseiten zu arbeiten.

Bei Heatmap dreht es sich um das Verständnis darum, wie der Nutzer mit einer Webseite interagiert, und die Chronik um entsprechende Informationen zu erweitern. Wenn ein Nutzer eine Webseite besucht und zwei Sekunden später die Zurück-Schaltfläche drückt, hätte dies eine völlig andere Bedeutung als wenn ein Nutzer eine Webseite besucht, auf der Webseite scrollt, etwas in ein Formular eintippt und die Seite als Lesezeichen hinzufügt.

Ingestion nimmt die Chronik eines Nutzers – auf freiwilliger Basis! -, filtert problematische URLs heraus, anonymisiert die Daten und sendet diese schließlich an einen Server, wo die aggregierten Daten schließlich analysiert werden. Der Nutzer kann seine Daten zu jedem Zeitpunkt vom Server löschen.

Und schließlich soll Miracle alle Daten für die Empfehlungs-Engine zusammenbringen.

Nguyen betont, dass der Nutzer weiterhin die volle Kontrolle über seine Daten habe. Man wolle beweisen, dass ein solches Empfehlungssystem möglich sei, ohne die Privatsphäre und das Vertrauen der Nutzer zu verletzen. Nguyen sagt auch, dass man ähnlich wie bei der Veröffentlichung von Firefox 1.0 im Jahr 2004 nicht vorab garantieren könne, dass man mit dem Context Graph erfolgreich sein wird. Aber Mozilla existiere, um für das Web, seine Nutzer und neue Ideen zu kämpfen, von denen man sich viel verspricht. Der Context Graph sei die perfekte Herausforderung für Firefox, weil der Context Graph eine Herausforderung sei, welcher sich sonst niemand stellen würde.

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July 14, 2016 07:43 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 12, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 48 besitzt in Rust geschriebenen Medien-Parser

Mozilla wird Anfang August Firefox 48 veröffentlichen. Dieser besitzt erstmals auf allen Desktop-Plattformen Code, welcher in Rust geschrieben ist und damit eine alte C++-Implementierung in einem sicherheitskritischen Bereich ersetzt.

Rust ist nicht nur die Programmiersprache, in welcher Mozillas kommende Rendering-Engine Servo entwickelt wird, nach und nach ersetzt Mozilla einzelne Komponenten von Firefox, welche bisher in C++ geschrieben sind, durch Rust-Code.

Mozilla unterstützt die Entwicklung der Programmiersprache Rust nun schon seit bereits knapp sieben Jahren. Im Mai dieses Jahres hat Rust seinen einjährigen Geburtstag seit der Fertigstellung von Rust 1.0 gefeiert. Einer der Vorteile von Rust ist, dass Rust einen Großteil von Speicherfehlern bereits auf Compiler-Ebene verhindert, was in Rust geschriebenen Code weniger anfällig für Abstürze und Sicherheitsprobleme macht als vergleichbarer Code, welcher in C++ geschrieben ist.

Was die Integration von Rust in Firefox betrifft, kann Mozilla mit Firefox 48 das Erreichen eines wichtigen Meilensteins verkünden: dann nämlich kommt zum ersten Mal plattformübergreifend auf dem Desktop in Rust geschriebener Code zum Einsatz. Genauer gesagt hat Mozilla in Firefox 48 den Medien-Parser für MP4-Dateien auch für Windows durch die Rust-Implementierung ersetzt – für Nutzer von Apple macOS sowie Linux ist dies bereits seit Firefox 45 der Fall.

Die Ausnutzung von Speicherfehlern durch manipulierte Mediendateien ist kein seltenes Angriffsszenario, um das System eines Anwenders zu kompromittieren. Darum ergibt es auch Sinn, dass sich Mozilla den Medien-Parser als erste Komponente herausgesucht hat, welche durch eine Rust-Implementierung ersetzt wird, wo Rust von Natur aus weniger Angriffsfläche durch mögliche Speicherfehler bieten soll.

Funktional entspricht die Rust-Implementierung zu 100 Prozent der vorherigen C++-Implementierung. Die Telemetrie-Daten von Firefox zeigen, dass der Rust-Code in der Entwicklungsphase bereits über eine Milliarde Mal ohne auch nur ein einziges Problem ausgeführt worden ist.

Rust in Firefox 48

Bei dieser Integration von Rust-Code in Firefox wird es nicht bleiben, in Zukunft werden weitere Komponenten von Firefox durch Rust-Implementierungen ersetzt werden. Auch die Unterstützung von Rust in Firefox für Android soll folgen.

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July 12, 2016 08:56 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue offizielle Nigthly Trunk Builds für Linux und Windows verfügbar

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.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!


Clker-GrafkDas SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5 €/Jahr oder Flattr). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: entweder über den Verein oder über meine private Initiative. Zu den Hintergründen, warum ich diese Initiative ergriffen habe, und warum ich von Spenden an den Verein derzeit abrate, findet ihr hier mehr. Und per Klick auf den Geldhaufen rechts geht es zu meiner Spendeninitiative (nicht in Verantwortung des SeaMonkey-Projekts oder von mozilla). Also spende bitte ein paar Euro. Eine erste Planung und eine Diskussion zur Verwendung des gespendeten Geldes werde ich hier anleiern, wenn das Spendenaufkommen 50,– € überschritten hat.

July 12, 2016 11:46 AM

July 09, 2016

Sören Hentzschel

Yahoo!-Übernahme kann Mozilla eine Milliarde Dollar bringen

Yahoo! gilt seit Jahren als Kandidat für eine Übernahme durch ein anderes Unternehmen. Mozilla scheint sich beim Vertrag bezüglich der Standard-Suchmaschine in Firefox gut abgesichert haben, denn Mozilla soll eine Klausel vereinbart haben, nach der Mozilla in diesem Fall nicht nur aus dem Vertrag aussteigen und sich eine andere Standard-Suchmaschine suchen kann, Mozilla steht demnach bei einem aktuellen Verkauf auch bei Ausstieg der volle Betrag von über einer Milliarde US-Dollar für die Rest-Laufzeit der Vereinbarung zu.

Yahoo! ist seit November 2014 die Standard-Suchmaschine in der US-Version von Firefox. Damit wurde Google als bisher größter Geldgeber von Mozilla abgelöst, außerdem hat man sich von einer globalen Suchmaschinen-Vereinbarung verabschiedet und kann nun individuelle Vereinbarungen pro Land treffen. So wurde Yandex beispielsweise die neue Standard-Suchmaschine in Russland, Weißrussland und Kasachstan, Ende März 2015 wurde Google außerdem in der Türkei durch Yandex abgelöst. China mit Baidu als Standard-Suchmaschine war bereits zu Google-Zeiten eine Ausnahme.

Bisher war nur klar, dass der Vertrag zwischen Yahoo! und Mozilla für fünf Jahre unterschrieben worden ist, also bis Ende 2019, über die finanziellen Rahmenbedingungen war indes nichts bekannt. Von offizieller Seite hieß es nur, dass der Vertrag wirtschaftlich gleichwertig gegenüber dem Angebot von Google gewesen sei, weswegen man sich für Yahoo! als strategisch für Mozilla besseren Partner entschied und das Angebot von Google zur Vertragsverlängerung ablehnte.

Ein aktueller Bericht von recode.net bringt nun Details über die Vereinbarung zwischen Yahoo! und Mozilla ans Licht, inklusive einer ungewöhnlichen Klausel, welche Mozilla im Falle eines Verkaufs von Yahoo! sehr gut absichert. Demnach erhält Mozilla pro Jahr 375 Millionen Dollar von Yahoo! dafür, dass die Yahoo!-Suchmaschine die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA ist. Der bisherige Vertrag mit Google hatte Mozilla mindestens 300 Millionen Dollar pro Jahr zugesichert und war nicht nur auf die USA beschränkt.

Nun stellt sich natürlich auch die Frage, was im Falle eines Verkaufs von Yahoo! ist, was ja seit Jahren permanent Thema der Gerüchteküche beim dauer-kriselnden Yahoo! ist, insbesondere da die derzeitigen Interessenten allesamt keine Suchmaschinen-Anbieter sind, und vor allem, nachdem Yahoo! sein Kerngeschäft Anfang des Jahres offiziell zum Verkauf gestellt hat. Dem Bericht zufolge beinhaltet der Vertrag eine Klausel, welche einerseits Mozilla sehr zu Gute kommt, andererseits aber einen Verkauf von Yahoo! deutlich erschweren dürfte, denn der potentielle Käufer müsste demnach über eine Milliarde Dollar mehr einkalkulieren, welche in den Besitz von Mozilla gehen würden. Denn sollte Mozilla der Partner nicht zusagen, darf Mozilla von der Vereinbarung zurücktreten und sich eine andere Standard-Suchmaschine für Firefox suchen. Die Zahlungen bis zum Vertragsende 2019 seien hingegen garantiert und werden in jedem Fall fällig, auch im Falle eines Vertrags-Rücktritts von Mozilla.

Wieso Yahoo! mit dieser Klausel einverstanden war, ist unklar, wo diese eine mögliche Yahoo!-Übernahme doch deutlich unattraktiver für mögliche Käufer macht. Eine Theorie ist, dass diese Vereinbarung seinerzeit als sogenannte Giftpille in den Vertrag eingefügt worden war, um die feindliche Übernahme von Yahoo! als börsennotiertes Unternehmen bewusst unattraktiver zu machen. Eine andere Theorie ist, dass man seitens Yahoo! schlicht nicht davon ausging, dass es soweit kommen würde und Yahoo! tatsächlich verkauft wird. Möglicherweise hat man sich von der Vereinbarung mit Mozilla einen weit größeren positiven Effekt für das Suchgeschäft von Yahoo! erhofft.

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July 09, 2016 03:53 PM

July 08, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 47: Mozilla verteilt Firefox Hello 1.4

Seit Firefox 45 ist Firefox Hello als System-Add-on implementiert. Die Entkoppelung vom Firefox-Core ermöglicht es, einzelne Komponenten von Firefox unabhängig vom Rest des Browsers zu aktualisieren. Mozilla verteilt nun Firefox Hello 1.4 an Nutzer von Firefox 47.

Firefox Hello ist Bestandteil von Firefox seit Version 34.0.5. Seit Firefox 45 ist Firefox Hello vom Firefox-Core entkoppelt und wird als sogenanntes System-Add-on ausgeliefert und eigens versioniert. Zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Firefox 45 mit Firefox Hello 1.0 hat Mozilla erstmals ein Feature-Update für Firefox-Hello auf Version 1.1.14 veröffentlicht, ohne dass dies abhängig von einem Firefox-Update gewesen wäre. Mit dem Update auf Firefox 46 wurde Firefox Hello schließlich auf Version 1.2.6 aktualisiert, knapp einen Monat später gab es ein Update auf Version 1.3.2. Nun folgt ein Update auf Firefox Hello 1.4.2 für Nutzer von Firefox 47. Das Update wird derzeit an 20 Prozent der Nutzer ausgerollt.

Firefox Hello 1.4

Eine der Neuerungen ist eine Anzeige innerhalb des Text-Chats, wenn der Gesprächspartner die Konversation betritt oder verlässt. Außerdem soll die neue Version für weniger Verbindungsprobleme sorgen. Eine komplette Auflistung der Neuerungen seit Version 1.3.2 gibt es in den Release Notes auf GitHub.

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July 08, 2016 03:58 PM

July 07, 2016

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.10 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.10 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.9 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.10 bereit. 1.276 Patches sind im aktuellen Release gegenüber Rust 1.9 gelandet. Wer sich für die Highlights der neuen Version interessiert, findet in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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July 07, 2016 09:34 PM

July 06, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Schwedischer SeaMonkey: lokalisierte Hilfe wird durch englischsprachige ersetzt.

hand-792920_640Blogpost in englischer SpracheMit Bedauern las ich, dass mit SeaMonkey 2.46 beim schwedischsprachigen SeaMonkey die inzwischen völlig veraltete Hilfe durch die englischsprachige ersetzt wird (und die ist auch nicht in allerbestem Zustand). Das gleiche Schicksal droht irgendwann auch dem deutschen SeaMonkey, da es innerhalb der wenigen zigtausend Nutzer offenbar niemanden gibt, der Zeit und/oder Lust hat, daran mitzuarbeiten. Robert Kaiser hat zugesagt, weiterhin Bugfixes einzuflechten, aber ansonsten wird er seine Zeit verständlicher Weise lieber in Aktivitäten stecken, die ihm mehr am Herzen liegen  —  also müssen andere ‚ran, und zwar niemand von denen, die schon bei SeaMonkey aktiv sind (und für die Arbeiten an der Hilfe dann andere Arbeiten vernachlässigen müssten), sondern neue Freiwillige.

Und es ist gar nicht schwer, als Einsteiger nimmt man sich einfach mal etwas vor, was mit Schulwissen zu erledigen ist, also beispielsweise die Übersetzung eines neuen Hilfe-Abschnitts aus dem Englischen. Das muss nicht gleich mit fertigem.xhtml enden, es ist schon einmal viel gewonnen, einfach eine Rohübersetzung zu haben. Daraus kann dann in einem nächsten schritt jemand korrektes XHTML machen, dass dann womöglich ein dritter in die Hilfedatei einbaut, die dann nach erfolgreichem Review von einem vierten in den SeaMonkey-Quelltext eingebaut wird. Auch eine Pilgerreise von tausend Kilometern beginnt mit einem ersten Schritt …

Mein konkretes Anliegen ist Bug 1247386 SeaMonkey Help composer_help.xhtml: Chapter „Adding Mathematical Formulas to Your Web Page“ missing in Localized Composer Help: für die deutschsprachige Hilfe muss dieser Abschnitt der englischsprachigen Hilfe ins Deutsche übersetzt werden. Findet sich jemand, der das mal in die Hand nimmt? Und vielleicht sogar bereit ist, künftige immer wieder mal ähnliche Arbeiten zu erledigen?

 

July 06, 2016 05:40 AM

July 05, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50: Neue Suchoption: Nur ganze Wörter suchen

Vergangenen Monat hat Mozilla die Textsuche von Firefox 50 um diverse Verbesserungen erweitert. Nun folgt eine weitere Neuerung für Firefox 50: die Möglichkeit, nur nach ganzen Wörtern zu suchen.

Letzten Monat wurde auf diesem Blog bereits über Verbesserungen der Textsuche von Firefox 50 berichtet. So wird in Zukunft beim Suchen unter anderem der Inhaltsbereich der Webseite gedimmt und standardmäßig alle Vorkommen auf der Webseite hervorgehoben. Auch wenn diese Neuerungen zum derzeitigen Zeitpunkt standardmäßig wieder deaktiviert sind, während im Hintergrund die damit verbundenen Probleme behoben werden, können sich Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 50 nun über eine weitere Neuerung der Textsuche freuen.

Die Suchleiste wurde um eine Option erweitert, um nur nach ganzen Wörtern zu suchen. Hat beispielsweise eine Suche nach „und“ bislang auch Wörter wie „Hintergrund“ gefunden, ist dies nicht mehr der Fall, sobald diese neue Option aktiviert wird.

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July 05, 2016 09:41 PM

July 04, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.2 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird. Auch Sicherheitsprobleme werden aus der Welt geschafft.

Kurz notiert: Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.2 veröffentlicht. Die Release Notes zu Thunderbird 45.2 listen vier korrigierte Probleme sowie als kritisch eingestufte und behobene Sicherheitsprobleme für dieses Thunderbird-Update auf.

Download Mozilla Thunderbird 45.2

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July 04, 2016 09:38 PM

July 03, 2016

Sören Hentzschel

Firefox bekommt Privatsphäre-Verbesserungen aus Tor-Browser

Der Tor-Browser ist ein auf Firefox basierender Browser, welcher Mozillas ohnehin schon sehr hohen Privatsphäre-Anspruch noch weiter führt. Mozilla unterstützt das Tor-Projekt auf verschiedene Weisen, sei es durch die Bereitstellung von Tor Middle Relays oder auch finanziell. Nun integriert Mozilla diverse Ergänzungen des Tor-Browsers direkt in Firefox.

Mozilla ist als Browserhersteller bekannt, welcher besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer legt. Wem das noch nicht weit genug geht, findet mit dem Tor-Browser einen auf Firefox ESR basierenden Browser, welcher noch tiefergehende Maßnahmen ergreift, um den digitalen Fingerabdruck zu reduzieren und so den Nutzer weniger identifizierbar zu machen. Nicht jede dieser Maßnahmen ist als Standard für einen Browser wie Firefox geeignet, der den Massenmarkt bedient, dennoch unterstützt Mozilla das Tor-Projekt. So stellt Mozilla seit Januar 2015 eigene Tor Middle Relays bereit, um die Kapazitäten des Tor-Netzwerks zu erhöhen, vergangenen Monat hat Mozilla mitgeteilt, 152.500 Dollar in das Tor-Projekt zu investieren, um die Infrastruktur des Tor-Netzwerks maßgeblich zu verbessern.

Derzeit werden unter dem Meta-Ticket [META] Tor Patch Uplifting Patches aus dem Tor-Browser zusammengefasst, welche direkt in Firefox integriert werden sollen und teilweise bereits integriert worden sind. Die zu diesem Vorhaben gehörige Seite im Mozilla Wiki beschreibt, dass alle Änderungen, welche das „Web kaputtmachen“, hinter einer Einstellung implementiert werden, welche standardmäßig deaktiviert ist, so dass sich das Standard-Verhalten von Firefox durch die Integration dieser Patches nicht ändert. Dennoch ist das eine gute Nachricht sowohl aus der Tor- als auch aus der Firefox-Perspektive. Für das Tor-Projekt bedeutet dies weniger Anpassungen und damit ein reduzierter Wartungsaufwand, wenn Teile direkt in Firefox integriert sind, worauf der Tor-Browser ja basiert, für Firefox-Nutzer bedeutet dies neue Privatsphäre-Optionen direkt in Firefox.

In der Nightly-Version von Firefox 50 sind bereits drei Tor-Patches gelandet. Zum einen wurde mit browser.download.forbid_open_with eine neue Einstellung für about:config eingeführt, welche auf true geschaltet werden kann, damit der Download-Dialog nicht länger die Option „Öffnen mit“ anzeigt.

Ein weiterer Patch sorgt dafür, dass optional navigator.plugins sowie navigator.mimeTypes keine installierten Plugins mehr zurückliefern. Der dritte bereits implementierte Patch sorgt dafür, dass screen.orientation.angle immer 0 zurückgibt und screen.orientation.type immer „landscape-primary“, unabhängig davon, ob dies den Tatsachen entspricht oder nicht.

Die beiden letztgenannten Patches hängen beide von der Einstellung privacy.resistFingerprinting ab. Diese ist unsichtbar und muss über about:config selbst als Boolean mit dem Wert true angelegt werden, damit die Änderungen wirksam werden. Der Schalter wurde bereits in Firefox 41 eingeführt, als ein anderer Tor-Patch in Firefox implementiert worden ist. Derzeit stehen acht weitere Patches aus dem Tor-Browser als Abhängigkeit im genannten Meta-Ticket für die direkte Integration in Firefox. Das Mozilla Wiki listet weitere Patches.

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July 03, 2016 02:14 PM

Codemoji – Mozilla bringt mittels Emojis Grundprinzip der Verschlüsselung näher

Verschlüsselung ist ein wichtiges Thema für das Web. Um Verschlüsselung auch unerfahreneren Anwendern näher zu bringen, hat Mozilla die Codemoji-Webseite gestartet, anhand derer das Grundprinzip der Verschlüsselung mit Hilfe von Emojis gezeigt werden soll.

Die Idee ist simpel: Verschlüsselung ist ein wichtiges Thema, Emojis werden auch schon von den jüngsten Internet-Nutzern verstanden und genutzt, also kombiniert man, was auf den ersten Blick nicht zusammen passt, und erklärt an Hand von Emojis, wie das Grundprinzip der Verschlüsselung funktioniert.

Über die Codemoji-Webseite können Nutzer beliebige Nachrichten eingeben und anschließend einen Emoji auswählen, welcher zur Verschlüsselung genutzt werden soll. Als Resultat erhält der Nutzer eine Nachricht, welche nur noch aus Emojis besteht, sowie einen Link, der mit anderen geteilt werden kann. Wird dieser Link aufgerufen, kann die Nachricht durch die Auswahl des entsprechenden Emojis wieder entschlüsselt werden.

Wichtig ist, dass es sich dabei um ein Lern-Projekt handelt und natürlich nicht verwendet werden sollte, um ernsthaft Daten zu verschlüsseln, denn wie aus der Erklärung der Funktionsweise deutlich wird, ist die Entschlüsselung sehr einfach, man benötigt nur den passenden Emoji, der sich auch durch Ausprobieren schnell finden lässt. Es handelt sich einfach nur um eine Caesar-Verschlüsselung, welche nicht als sicher gilt, aber geeignet ist, um das grundlegende Konzept von Verschlüsselung zu demonstrieren.

Codemoji wurde in Zusammenarbeit mit der italienischen Kreativ-Agentur TODO entwickelt und ist Teil der Mozilla Learning-Initiative.

Mozilla Codemoji

Mozilla Codemoji

Mozilla Codemoji

Mozilla Codemoji

Mozilla Codemoji

 

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July 03, 2016 11:07 AM

July 01, 2016

Sören Hentzschel

Nightly-Builds von Servo-Browser ab sofort verfügbar

Mozilla arbeitet an einer neuen Browser-Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Nun stellt das Servo-Team erstmals installierbare Nightly-Builds eines Servo-Browsers zur Verfügung.

Bis die Browser-Engine Servo als massentaugliches Produkt bezeichnet werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Doch kann das Team nun einen wichtigen Meilenstein verkünden: ab sofort gibt es Nightly-Builds eines Servo-basierten Browsers, so dass man Servo nun nicht mehr selbst kompilieren muss, um Servo zu testen und Probleme zu melden.

Der Browser kann nicht mit Firefox verglichen werden, denn er besteht aus nicht viel mehr als einer Adressleiste und Tabs. Auch optisch erscheint die Browseroberfläche anders als alle Browser, die man kennt. Im Gegensatz zu Firefox basiert die Oberfläche dabei vollständig auf Webtechnologien und nicht auf Mozilla-spezifischen Standards wie XUL.

Servo Developer Preview

Wer den Servo-Browser testen will, sollte sich direkt darauf einstellen, dass viele Webseiten noch nicht korrekt dargestellt werden können, denn einige Webstandards sind zu diesem Zeitpunkt schlicht und ergreifend noch nicht implementiert. Diese Developer Preview des Servo-Browsers wurde für die Webseiten DuckDuckGo, GitHub, Wikipedia, ArsTechnica, Reddit, Hacker News, die Rust-Webseite sowie die Servo-Webseite und für vier Tech-Demos optimiert, welche direkt beim Start des Browsers als Vorschaubilder erscheinen. Auch wenn diese ebenfalls noch nicht alle zu 100 Prozent korrekt dargestellt werden können, sind hier noch die wenigsten Probleme zu erwarten. Wer die Demos einmal in einem anderen Browser ausführt, bekommt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die beeindruckende Performance, welche Servo möglich macht.

Servo Developer Preview

Die Veröffentlichung dieses Servo-Browsers sollte keinesfalls mit der Veröffentlichung eines fertigen Browser-Produkts verwechselt werden, denn das ist es nicht. Vielmehr handelt es sich dabei ausdrücklich um eine Developer Preview, um den Kreis der Tester zu vergrößern.

Der Servo-Browser steht derzeit für Apple OS X und für Linux zur Verfügung, Versionen für Windows und für Android sollen bald folgen. Es handelt sich um Nightly-Builds, jedoch gibt es noch keine automatischen Updates von einer Version auf die nächste.

Download Servo Developer Preview

Update 07.07.2016
Mit dem neusten Nightly-Build unterstützt der Servo-Browser auch andere Tastatur-Layouts (z.B. Deutsche Tastatur), was die Benutzbarkeit erheblich verbessern sollte.

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July 01, 2016 04:11 PM

June 28, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: New Tab Override 3.0 veröffentlicht

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Nun wurde New Tab Override 3.0 – unter anderem mit expliziter Multiprozess-Unterstützung und neuer Einstellungsoberfläche – veröffentlicht.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 3.0

Ab sofort steht auf addons.mozilla.org New Tab Override 3.0 zum Download bereit. Bisherige Nutzer erhalten das Update bequem über den Add-on Manager von Firefox.

Neue Einstellungs-Oberfläche

Die auffälligste Neuerung ist eine neue Oberfläche zum Konfigurieren des Add-ons. Bisher war es notwendig, die Konfiguration über die Details-Seite des Add-ons im Add-on Manager von Firefox durchzuführen, was für einige Nutzer zu versteckt war. Die neue Oberfläche kann über eine Schaltfläche in der Symbolleiste erreicht werden. Diese Schaltfläche kann wie die anderen Schaltflächen von Firefox auch in die Tableiste oder in das Menü verschoben werden oder natürlich auch ganz aus der Oberfläche entfernt werden. Die Einstellungen als Teil des Add-on Managers stehen nach wie vor als alternative Oberfläche zur Verfügung.

New Tab Override 3.0

Da es zwingend notwendig ist, eine Option auszuwählen, damit das Add-on überhaupt etwas an der Standard-Einstellung von Firefox ändert, hebt das Add-on die Schaltfläche für neue Nutzer direkt nach der Installation besonders hervor, bis die Einstellungs-Oberfläche zum ersten Mal geöffnet wird. Beim Update von einer älteren Version ist dies nicht der Fall, da das Add-on in dem Fall bereits konfiguriert sein sollte. In dem Fall hat die Schaltfläche von Anfang an seine normale Darstellungsform.

New Tab Override - Button nach Installation

Multiprozess-Kompatibilität

Auch bisherige Versionen von New Tab Override waren bereits kompatibel mit der kommenden Multiprozess-Architektur von Firefox, welche man auch unter dem Namen Electrolysis kennt, oder kurz: e10s. Die neue Version setzt explizit ein entsprechendes Kompatiblitäts-Flag. Dies ist für die Ausrollung von e10s wichtig, denn e10s wird in der ersten Phase nur an Nutzer ohne Add-ons ausgeliefert und im nächsten Schritt dann an Nutzer, welche ausschließlich kompatible Add-ons installiert haben, was neben allen WebExtensions auch jene Add-ons sind, welche dieses Flag gesetzt haben.

Sonstige Neuerungen

New Tab Override ist derzeit in drei Sprachen übersetzt: Deutsch, Englisch sowie Niederländisch. Ab sofort ist auch die Beschreibung im Add-on Manager übersetzt.

New Tab Override besitzt die Option, die Seite beim Öffnen eines neuen Tabs anzuzeigen, welche zuletzt in die Zwischenablage kopiert worden ist. Hierfür ist eine Validierung notwendig, welche erkennt, was gültige Inhalte sind und was nicht. Diese wurde um die Firefox-internen Seiten about:checkerboard und about:searchreset ergänzt, nicht mehr vorhandene Seiten wurden entfernt.

Die neue Version wurde mit JPM 1.0.7 kompiliert (vorher: 1.0.4). Die Mindestanforderung des Add-ons wurde auf Firefox 45 (aktuelle ESR-Version) erhöht. New Tab Override wird nicht mehr für ältere Versionen von Firefox getestet, auch der Nutzer-Support für ältere Versionen ist eingestellt. Durch die Anhebung der Mindestanforderung war es außerdem möglich, einen Workaround zu entfernen, welcher notwendig war, damit New Tab Override in Firefox 44 Beta funktionierte, wo es zwischenzeitlich einen Firefox-seitigen Bug gab.

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden. Dies kann entweder über die Einstellungs-Oberfläche geschehen, welche über die Schaltfläche in der Symbolleiste erreicht werden kann, oder über die Detail-Ansicht des Add-ons im Add-on Manager von Firefox.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (niederländische Beschreibung)

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June 28, 2016 05:56 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 47.0.1

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für Firefox 47 veröffentlicht. Dieses behebt eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit Selenium.

Mit dem Update auf Firefox 47.0.1 behebt Mozilla ein erstmals in Firefox 47 aufgetretenes Problem, welches dafür sorgte, dass Firefox bei Verwendung des Selenium WebDrivers direkt bei Start abstürzte.

Da dies in erster Linie Entwickler tangiert und nur die wenigsten Firefox-Nutzer davon betroffen sind, verteilt Mozilla kein automatisches Update für Nutzer von Firefox 47. Durch den Aufruf des Info-Dialogs kann das Update aber angestoßen werden.

Download Mozilla Firefox 47.0.1

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June 28, 2016 04:52 PM

June 27, 2016

Sören Hentzschel

Die Community soll bei Neugestaltung der Mozilla-Marke helfen

Mozilla ist anders als andere Softwarehersteller. Ganz im Sinne des Open Source-Gedankens soll die Community nun bei der Neugestaltung der Mozilla-Marke helfen, statt dass diese Aufgabe komplett und von Anfang an an eine Agentur abgegeben wird. Mozilla spricht hier von Open Design.

Mozilla ist auf der Suche nach einer neuen visuellen Identität und beschreitet dabei ungewöhnliche Wege. Die Community soll bei der Neugestaltung mit einbezogen werden.

Der Prozess gliedert sich in vier Phasen, deren erste bereits läuft, nämlich die der Ideenbildung. Hier geht es darum, verschiedene Richtungen zu erkunden. In dieser Phase ist man noch entsprechend offen für alle möglichen Ideen. Im Juli sollen eine Handvoll dieser Ideen ausgearbeitet werden. Immer wieder wird man Zwischenergebnisse veröffentlichen und bittet sowohl Designer als auch Nicht-Designer um ihr Feedback. Im September kommt dann die Phase der Verfeinerung. Dabei geht es darum, herauszufinden, welches der Konzepte in verschiedenen Situationen am besten funktioniert, seien es Mozilla-Webseiten oder externe Werbekampagnen. Am Ende dieser Phase soll die finale Auswahl getroffen werden. Im November soll dann die letzte Phase starten, in welcher Style Guides erschaffen werden und die neue visuelle Identität vorgestellt wird.

Mozilla Open Design-Webseite besuchen

Mozilla Open Design

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June 27, 2016 08:12 AM

June 24, 2016

Sören Hentzschel

HTTPS-Entwicklung im ersten Halbjahr 2016

Let’s Encrypt hat keine geringere Ambition, als eine hundertprozentige Verschlüsselung des Webs voranzutreiben. Deren kostenlose Zertifikate tragen einen maßgeblichen Teil zur weiteren Verbreitung von HTTPS bei. Nun hat man Zahlen zur Entwicklung des letzten halben Jahres von HTTPS gegenüber HTTP bekannt gegeben.

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA). Notwendig für die verschlüsselte Übertragung von Inhalten sind Zertifikate, welche Let’s Encrypt kostenlos ausstellt.

Wie Let’s Encrypt nun bekannt gegeben hat, wurden seit dem offiziellen Beta-Start im Dezember 2015 mehr als fünf Millionen kostenlose Zertifikate ausgestellt, von denen etwa 3,8 Millionen aktiv sind. Die aktiven Zertifikate decken über sieben Millionen unterschiedliche Domains ab.

Let's Encrypt Juni 2016

Interessanter ist allerdings eine andere Statistik, nämlich über die allgemeine Verbreitung von HTTPS. Dabei bezieht man sich auf Zahlen, welche über die Telemetrie-Funktion von Firefox gemessen worden sind. Demnach wurden zum Zeitpunkt des  Beta-Starts von Let’s Encrypt im Dezember 2015 rund 39,5 Prozent aller Seiten über HTTPS geladen, Mitte April lag diese Zahl bereits bei 42 Prozent und Stand Juni 2016 sind es sogar 45 Prozent.

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June 24, 2016 04:09 PM

June 22, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla: 385.000 Dollar für acht Open Source-Projekte, u.a. Tor

Im Dezember erst hatte Mozilla insgesamt 503.000 Dollar in sieben Open Source-Projekte investiert, nun kommen weitere 385.000 Dollar für acht weitere Projekte dazu. Die Förderung ist Teil von Mozillas Support-Programm für Open Source-Projekte, kurz: MOSS.

Ende Oktober 2015 hatte Mozilla MOSS angekündigt. MOSS steht für Mozilla Open Source Support. Über dieses Programm möchte Mozilla Open Source-Projekte durch finanzielle Zuschüsse fördern. In einer ersten Runde wurden sieben „Foundational Technology“-Projekte von Mozilla mit einem Gesamtvolumen von 503.000 Dollar gefördert. Gemeinsam ist all diesen Projekten, dass sie von Mozilla selbst eingesetzt werden. Anfang des Monats wurde die SOS-Stiftung als Teil des MOSS-Programms mit einem Startkapital von 500.000 Dollar ins Leben gerufen, um Open Source-Software sicherer zu machen. Nun folgt die Unterstützung der ersten acht „Mission Partners“-Projekte, also Projekte, welche von Mozilla zwar nicht selbst eingesetzt werden, aber im Einklang mit der Mozilla-Mission stehen. Dabei werden insgesamt 385.000 Dollar wie folgt aufgeteilt:

Über viele Jahre hinweg mussten Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und vollständig Erblindete hohe Kosten in Kauf in nehmen, wenn sie mit Windows-basierten Computern online gehen wollten. Die marktführende Software für sogenannte Bildschirmleser kostet weit über 1.000 USD – dieser hohe Preis stellt zweifellos ein erhebliches Hindernis für ein offenes Web dar, das für alle zugänglich sein soll. Aus diesem Grund hat das NVDA Project einen Bildschirmleser auf Open-Source-Basis entwickelt, der kostenlos zum Download verfügbar und somit für jeden nutzbar ist. Auch mit Firefox funktioniert der Reader sehr gut. Damit steht die Arbeit von NVDA in Übereinstimmung mit einem der im Mozilla-Manifest verankerten Prinzipien: „Das Internet ist eine globale und öffentliche Ressource, die offen und zugänglich bleiben muss.“

Aus genau diesem Grund hat Mozilla beschlossen, das Projekt zur Einführung unseres neuen Mozilla Open Source Secure Support (MOSS) „Mission Partners“-Awards mit 15.000 USD zu unterstützen. Hierdurch helfen wir NVDA dabei, auch in Zukunft die Kompatibilität mit Firefox zu gewährleisten. Zudem stärken wir damit eine langfristige Partnerschaft zwischen unseren beiden Organisationen. NVDA ist einer von acht Begünstigten aus den unterschiedlichsten Fach- und Technologie-Bereichen, die wir unterstützen werden. Dazu gehören außerdem:

  • Tor (ein System zur Nutzung eines dezentralen Netzwerks, mit dessen Hilfe anonym und ohne Tracking kommuniziert werden kann): 152.500 USD. Das Preisgeld wird darauf verwendet, die metrics-Infrastruktur des Tor-Netzwerks maßgeblich zu verbessern, sodass Performance und Stabilität des Netzwerks kontrolliert und Verbesserungen vorgenommen werden können, wenn es erforderlich ist.
  • Tails (ein standardmäßig sicheres Live-Betriebssystem, das dabei hilft, die Privatsphäre der Nutzer zu wahren): 77.000 USD. Das Preisgeld wird genutzt, um Reproducible Builds zu implementieren, sodass Dritte unabhängig sicherstellen können, dass eine Tails-ISO-Datei tatsächlich auf Basis des zugehörigen Quellcodes erstellt wurde.
  • Caddy (ein HTTP/2 Web-Server): 50.000 USD. Mithilfe der Prämie werden eine REST-API, Web UI und eine neue Softwaredokumentation hinzugefügt. Server, die verschlüsselte Verbindungen unterstützen, können mit Caddy dadurch leichter mit dem Web verbunden werden.
  • Mio (eine asynchrone I/O-Bibliothek, die in Rust geschrieben wurde): 30.000 USD. Mithilfe dieser finanziellen Unterstützung wird die API-Ergonomie verbessert, was es leichter macht, mit Mio Hochleistungs-Anwendungen in Rust zu erstellen.
  • DNSSEC/DANE Chain Stapling (Standardisierung und Implementierung einer neuen TLS-Erweiterung für den Transport eines serialisierten DNSSEC-Datensatzes): 25.000 USD. Das Preisgeld wird genutzt, um den IETF-Standard fertigzustellen und diesen sowohl nutzer- als auch serverseitig umzusetzen.
  • Godot Engine (eine Hochleistungs-Spiele-Engine für verschiedene Plattformen, die Entwicklungen auch als HTML5-Webanwendung exportieren kann): 20.000 USD. Der Preis wird verwendet, um Unterstützung für WebSocket, WebAssembly und WebGL 2.0 hinzuzufügen.
  • PeARS (ein Peer-to-Peer-Agent für die sogenannte „Reciprocated Search”): 15.500 USD. Die Prämie soll helfen, den derzeit dezentral arbeitenden Teammitglieder öfter persönliche Zusammenarbeit zu ermöglichen und die Software ins Beta-Stadium zu heben.

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June 22, 2016 09:49 PM

June 21, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 mit erster TLS 1.3-Unterstützung

Firefox 49 wird einen ersten Entwurf des Verschlüsselungsprotokolls TLS 1.3 unterstützen. Dieser ist standardmäßig noch deaktiviert, steht aber zum Testen zur Verfügung.

Transport Layer Security (TLS), vielen besser bekannt unter dem alten Namen Secure Sockets Layer (SSL), bezeichnet ein Verschlüsselungsprotokoll für sichere Datenübertragung im Internet. Mozilla hat einen ersten Entwurf von TLS 1.3 in Firefox 49 implementiert. Dieser ist allerdings standardmäßig noch deaktiviert und kann zum Testen aktiviert werden, indem über about:config der Schalter security.tls.version.max von 3 (für TLS 1.2) auf 4 geändert wird.

Firefox 49 TLS 1.3

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June 21, 2016 09:44 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey-Builds verfügbar

Innoffizielle BuildsBlogpost in englischer SpracheEs gibt wieder inoffizielle lokalisierte Builds von Adrian Kalla, beispielsweise SeaMonkey 2.47 für Windows.
.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber man kann nicht wissen … . Also lieber immer erst mal ein Backup des Benutzerprofils anlegen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

June 21, 2016 03:02 PM

June 20, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50 wird mit Emoji-Schrift für Nutzer von Windows XP-7 und Linux ausgeliefert

Sogenannte Emojis finden nicht nur in Messenger-Apps wie WhatsApp Anwendung, auch im Web werden diese immer häufiger verwendet. Die Unterstützung hierfür sieht bei alten Windows-Versionen und auf Linux allerdings mager aus. Darum wird Firefox 50 mit EmojiOne als Emoji-Schriftart für diese Betriebssysteme ausgeliefert.

Um sogenannte Emojis auf Webseiten darstellen zu können, ist eine entsprechende Schriftart auf dem System des Anwenders notwendig. Auf Apple OS X sowie auf Windows ab Version 8 ist es um die Emoji-Unterstützung auch hervorragend bestellt, nicht aber auf Windows XP (keine Unterstützung) bis Windows 7 (nur teilweise Unterstützung) und auch die bekannten Linux-Distributionen unterstützen nicht alle Emojis. Damit Firefox aber dennoch unabhängig vom Betriebssystem Emojis darstellen kann, wird Firefox ab Version 50 mit der bekannten Emoji-Schriftart EmojiOne ausgeliefert, auf welche Firefox auf diesen Systemen zurückgreifen kann.

Firefox 50 Emoji

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June 20, 2016 09:47 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

seamonkey.at down?

Blogpost in englischer SpracheGegenwärtig kann ich seamonkey.at nicht erreichen — Ursache unklar. Hoffentlich nur ein vorübergehender Ausfall!

Meldung:

Die aufgerufene Website hat auf den Verbindungsversuch zu lange nicht 
reagiert, daher wird nun nicht mehr länger auf eine Reaktion gewartet.

June 20, 2016 11:50 AM

June 17, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Unter welchen Bedingungen könnten offizielle SeaMonkey 64bit Releases angeboten werden?

Blogpost in englischer SpracheNatürlich ist mir klar, dass wir momentan schon ganz froh wären, wenn wenigstens die 32-bit-Builds für Windows zuverlässig funktionieren würden, und dass die Vorteilhaftigkeit der 64-Big-Builds durchaus nicht ganz erwiesen ist. Andererseits wäre es auch nicht falsch, endlich mal einen Fix für Uralt- Bug 482143 – Provide 64-bit Windows distribution anbieten zu können, 64-Bit-Betriebssysteme gibt es ja nicht erst seit gestern.

Dafür spricht:

  • Einige Berichte sprechen von Geschwindigkeitsvorteilen bei bestimmten Operationen, allerdings sind nach meiner Erinnerung die meisten dieser Schilderungen schlecht belegt, und es ist unklar, für wie viele User das einen tatsächlichen Vorteil bedeuten würde
  • Insgesamt laufen die inoffiziellen X64-Test Builds nicht auffällig schlechter als die 32Bit Builds

Dagegen spricht:

Daher sollten wir erst einmal nachvollziehbare Vorteile der 64-bit-builds sammeln und dann weiter sehen. Vielleicht finden sich ein paar freiwillige, die einen X64-RC mal auf Herz und Nieren testen?

Ich hake beim nächsten SeaMonkey Status Meeting mal zu mehr Informationen zum Thema nach.

June 17, 2016 05:39 AM

June 16, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 kann Leseansicht zur Optimierung der Druckansicht nutzen

Mozilla hat Firefox 49 eine neue Einstellung spendiert, welche es erlaubt, die Architektur der Leseansicht zu verwenden, um die Druckansicht von Webseiten zu optimieren. Dies ist vor allem deshalb praktisch, weil sehr viele Webseiten nicht für den Ausdruck optimiert sind.

Firefox 49 hat eine neue versteckte Einstellung erhalten: über about:config kann der Schalter print.use_simplify_page aktiviert werden, dann erscheint in der Druckvorschau von Webseiten eine neue Checkbox mit der Beschriftung „Vereinfache Seite“. Wird diese Checkbox ausgewählt, entfernt Firefox überflüssige Elemente und stellt den Inhalt in den Vordergrund. Nutzern der Leseansicht dürfte das Prinzip bekannt vorkommen und auch intern steckt nichts anderes dahinter als eben jene Leseansicht. Da die Druckansicht auf den wohl meisten Webseiten nur stiefmütterlich behandelt wird, steckt in dieser Funktion ein echter Mehrwert für jene Nutzer, welche die Druckfunktion innerhalb ihres Browsers nutzen.

Interessante Randnotiz: diese Neuerung wurde von Hewlett Packard beigetragen, welche neben vielen anderen Dingen auch ein Hersteller von Druckern sind.

Der erste Screenshot zeigt die normale Druckansicht am Beispiel eines Artikels von camp-firefox.de, der zweite Screenshot die gleiche Seite mit vereinfachter Ansicht, wie es ab Firefox 49 auswählbar ist:

Firefox 49 Druckansicht Normal

Firefox 49 Druckansicht Vereinfacht

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June 16, 2016 09:26 PM

June 15, 2016

Sören Hentzschel

Container-Tabs: Mozilla aktiviert neues Privatsphäre-Feature in Firefox

Mozilla hat in der Nightly-Version von Firefox 50 ein neues Privatsphäre-Feature standardmäßig aktiviert: Container-Tabs. Diese erweitern das bisherige Profil-Konzept um einen Kontext. Sogenannte Container erlauben beispielsweise, auf einer Webseite gleichzeitig mit unterschiedlichen Benutzerkonten angemeldet zu sein, oder Webseiten privat zu besuchen, ohne aufgrund von Tracking entsprechende Werbung im Arbeits-Kontext zu sehen.

Das Konzept der Container-Tabs wurde bereits im Oktober 2015 auf diesem Blog vorgestellt. Die sogenannten Container stellen getrennte Umgebungen für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim gleichen Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook einen über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Mozilla hat die Container-Tabs nun in der Nightly-Version von Firefox 50 standardmäßig aktiviert. Die Betonung liegt dabei auf Nightly-Version, da codeseitig die standardmäßige Aktivierung auf Nightly-Versionen beschränkt ist. Mit anderen Worten: mit einer Aktivierung in der finalen Version von Firefox 50 ist nicht zu rechnen, das wird vermutlich noch etwas länger dauern. Der dazugehörige Schalter in about:config heißt privacy.userContext.enabled.

Ein neuer Container-Tab kann entweder über Datei → Neuer Container-Tab geöffnet werden oder über eine Schaltfläche, welche in das Firefox-Menü, die Symbol- oder Tableiste geschoben werden kann. Das Kontextmenü von Links wurde ebenfalls um einen entsprechenden Punkt erweitert, um Seiten in einem Container zu laden.

Firefox 50 Container-Tabs

Derzeit stehen die folgenden vier Container zur Verfügung: Persönlich, Arbeit, Shopping und Banking. Dass ein Container aktiv ist, erkennt man sowohl an der Beschriftung innerhalb der Adressleiste als auch an der farbigen Markierung oberhalb der Tabs.

Firefox 50 Container-Tabs

Die Arbeiten an dem Feature sind noch nicht abgeschlossen, so sollte man beispielsweise noch nicht erwarten, dass der Kontext bereits an allen Stellen korrekt berücksichtigt wird, doch sind die Arbeiten mittlerweile so weit vorangeschritten, dass Mozilla dieses Feature durch die standardmäßige Aktivierung mehr Testern zugänglich machen möchte.

Wer den Fortschritt verfolgen möchte, kann dies im entsprechenden Meta-Ticket auf Bugzilla tun.

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June 15, 2016 09:43 PM

June 14, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50: Indikator in Adressleiste für erteilte Berechtigungen

Über ein Symbol in der Adressleite gewährt Firefox einen schnellen Zugriff auf Berechtigungen, welche einer Webseite erteilt wurden. Ab Firefox 50 wird direkt anhand des Symbols klar, ob der aufgerufenen Webseite spezielle Berechtigungen erteilt worden sind oder nicht.

Über das Symbol mit dem Buchstaben „i“ in einem Kreis sieht der Nutzer nicht nur Informationen zur Verschlüsselung der Übertragung, auch spezielle Berechtigungen, welche einer Webseite erteilt worden sind, können hierüber gesehen und ggfs. geändert werden. Direkt auf den ersten Blick sehen konnte man bisher nicht, dass einer Webseite spezielle Berechtigungen erteilt worden sind, dazu war zumindest ein Klick auf eben jenes Symbol notwendig.

Ab Firefox 50 deutet ein Punkt auf diesem Symbol an, dass eine Webseite spezielle Berechtigungen besitzt. Dies rückt vom Standard abweichende Berechtigungen mehr in den Vordergrund des Nutzers und gibt dem Nutzer durch die stärkere Wahrnehmbarkeit letztlich mehr Kontrolle.

Firefox 50 Berechtigungen

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June 14, 2016 09:45 PM

June 13, 2016

Sören Hentzschel

About Sync – Add-on für Firefox zeigt synchronisierte Daten an

Wer einen Blick auf die Daten werfen möchte, die Firefox bei Aktivierung der entsprechenden Option zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert, kann dies mit dem Add-on About Sync tun.

Das Add-on About Sync von Mozilla-Entwickler Mark Hammond gibt Einblicke in die synchronisierten Firefox-Daten. Während die meisten Nutzer vermutlich keine Verwendung für diese Erweiterung haben, kann es für erfahrenere Anwender durchaus interessante Erkenntnise liefern, insbesondere die Validierung der Lesezeichen-Einträge, welche Abweichungen zwischen Client und Server auflistet. Auf Wunsch können die Daten auch als JSON exportiert oder umgekehrt JSON-Dateien für die Ansicht geladen werden. Auch auf die Sync-Logs gibt es von hier einen schnellen Zugriff, zudem kann konfiguriert werden, welche Art von Log-Nachrichten geschrieben werden sollen.

Firefox About Sync

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June 13, 2016 09:23 PM

June 12, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte Builds

Blogpost in englischer SpracheDownloadSchon seit ein paar Tagen gib es wieder inoffizielle lokalisierte Builds von Adrian Kalla.  Ich hatte neulich irgendwo das Ergebnis, dass die Datei-Datumsangaben nicht überall korrekt waren, kann mich aber nicht erinnern, wo das war — einfach mal ausprobieren. Für mich besonders erfreulich: es gibt auch mal wieder ein Windows-Build „seamonkey-2.44.de.win64.installer.exe„.

seamonkey-2.47a1.en-US.linux-x86_64.tar.bz2 lief bei mir auf der VirtualBox leider nicht (ein 2.46er tut’s problemlos).

Bitte ausgiebig testen, aber:
Benutzung auf eigene Gefahr! Es ist nie verkehrt, vor den Tests ein Backup des Benutzerprofils zu erstellen.


Clker-GrafkDas SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5 €/Jahr oder Flattr). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: entweder über den Verein oder über meine private Initiative. Zu den Hintergründen, warum ich diese Initiative ergriffen habe, und warum ich von Spenden an den Verein derzeit abrate, findet ihr hier mehr. Und per Klick auf den Geldhaufen rechts geht es zu meiner Spendeninitiative (nicht in Verantwortung des SeaMonkey-Projekts oder von mozilla). Also spende bitte ein paar Euro. Eine erste Planung und eine Diskussion zur Verwendung des gespendeten Geldes werde ich hier anleiern, wenn das Spendenaufkommen 50,– € überschritten hat.

June 12, 2016 11:46 AM

June 11, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50 bekommt Suche im Opera 12-Stil

Mozilla hat die Suchfunktion von Firefox 50 verbessert. Wie seinerzeit Opera 12 wird beim Suchen der Webseiten-Inhalt gedimmt und standardmäßig alle Vorkommen hervorgehoben. Neue Optionen erlauben dem Nutzer mehr Anpassung als bislang.

Wem die Suchfunktion im alten Opera 12 gefallen hat, darf sich darüber freuen, dass Mozilla die Suchfunktion in der aktuellen Nightly-Version von Firefox 50 geändert hat, welche nun ebenfalls den Inhaltsbereich der Webseite dimmt. Standardmäßig werden jetzt außerdem direkt alle Suchtreffer hervorgehoben. Für die sogenannte Find-As-You-Type-Suche (Einstellungen → Erweitert → Allgemein → Suche bereits beim Eintippen starten) hat Mozilla das Limit der maximalen Suchtrefffer von 100 auf 1.000 Suchergebnisse erhöht. Neue Optionen in about:config ermöglichen die Anpassung an persönliche Vorlieben:

findbar.modalHighlight: Wird diese Option auf false geschaltet, wird das Dimmen des Hintergrunds, welches es bislang nicht gab, wieder deaktiviert. Standard: true.
findbar.highlightAll: Diese Option entspricht der Standard-Einstellung für den Button „Hervorheben“ in der Suchleiste. Wird diese Option auf false geschaltet, werden nicht mehr automatisch alle Suchtreffer hervorgehoben. Vor Firefox 50 war es nicht möglich, das Standard-Verhalten festzulegen.

Mit den neuen Einstellungen profitieren also auch Nutzer von dieser Neuerung, welche die offensichtliche Neuerung des Dimmens nicht mögen, da wenigstens eine praktische neue Einstellung dazu gekommen ist. Ein paar Probleme mit der aktuellen Implementierung sind noch bekannt, werden im Laufe der kommenden Wochen aber sicher gelöst werden.

Firefox 50 Suchleiste

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June 11, 2016 03:57 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

June 09, 2016

Sören Hentzschel

Multiprozess-Architektur soll in Firefox 48 kommen – für erste Nutzer

Läuft alles nach Plan, dann wird Firefox 48 die erste Version mit aktivierter Multiprozess-Architektur sein, welche Mozilla nun schon seit mehreren Jahren entwickelt – zumindest für einen ersten Teil der Nutzer.

Firefox zu einem Multiprozess-Browser umzubauen dürfte einer der größten Umbauten, wenn nicht gar der größte Umbau von Firefox sein, seit es Firefox gibt. Entsprechend lange arbeitet Mozilla bereits an der Multiprozess-Architektur, welche intern auch Electrolysis, oder kurz: e10s, genannt wird.

Wenn Mozilla am 2. August (also acht Wochen nach Veröffentlichung von Firefox 47) Firefox 48 veröffentlichen wird, soll Electrolysis erstmals in einer finalen Version von Firefox standardmäßig aktiviert sein – für einen ersten Teil der Nutzer. Genauer gesagt für schätzungsweise einen Prozent der Firefox-Nutzer. Wer sich in eine der folgenden Gruppen einordnen lässt, ist automatisch für e10s in Firefox 48 disqualifiziert, wird e10s also auf gar keinen Fall bereits in Firefox 48 erhalten: Nutzer von Windows XP, von OS X 10.6 bis 10.8, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Firefox in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, sowie Nutzer mit installierten Add-ons. Diese Gruppen machen zusammen über die Hälfte der Release-Population von Firefox aus.

Ungefähr zehn Tage nach der ersten Ausrollung von e10s an etwa ein Prozent der Firefox-Nutzer sollen genug Daten zur Verfügung stehen, die Mozilla analysieren und zwischen Nutzern mit sowie ohne aktiviertem e10s vergleichen kann. Je nach Ergebnis wird Mozilla die Multiprozess-Architektur dann für weitere Nutzer aktivieren, welche die Anforderungen für e10s in Firefox 48 erfüllen – oder nicht. Auch für den Fall, dass e10s für bestehende Nutzer wieder deaktiviert werden muss, ist Mozilla gewappnet.

Auf Dauer sollen natürlich alle Nutzer Firefox mit aktivierter Multiprozess-Architektur nutzen. Wichtig ist außerdem, dass in dieser ersten Phase lediglich eine Separation zwischen Content- und Browser-Prozess stattfindet, das heißt, dass alle Webseiten noch in einem gemeinsamen Content-Prozess laufen. Die Unterstützung mehrerer Content-Prozesse ist der nächste Schritt, Sandboxing für mehr Sicherheit sowie die Isolierung in eigene Prozesse von Add-ons sind weitere langfristige Ziele.

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June 09, 2016 11:40 PM

Mozilla ruft SOS-Stiftung („Secure Open Source“) ins Leben

Mozilla hat die SOS-Stiftung („Secure Open Source“) ins Leben gerufen, um Open Source-Software sicherer zu machen. SOS ist Teil von Mozillas MOSS-Programm („Mozilla Open Source Support“) und wurde mit einem Startkapital von 500.000 Dollar ausgestattet. Mit PCRE, libjpeg-turbo und phpMyAdmin haben drei bekannte Open Source-Anwendungen bereits eine Sicherheitsprüfung erhalten, welche insgesamt 43 Sicherheitslücken offenlegte.

Im Oktober 2015 hat Mozilla das Mozilla Open Source Support-Programm, kurz: MOSS, gestartet. Ziel von MOSS ist es, Open Source-Projekte finanziell zu unterstützen. Die geförderten Projekte werden teilweise von Mozilla selbst eingesetzt, teilweise werden sie aber auch deswegen gefördert, weil sie mit der Mozilla-Mission konform gehen. Die aktuelle Bewerbungsrunde für eine Ausschüttung von insgesamt 1,25 Millionen Dollar endete vor wenigen Tagen.

Nun hat Mozilla als Teil von MOSS die SOS-Stiftung ins Leben gerufen. SOS steht für Secure Open Source und hat das Ziel, die Sicherheit von Open Source-Software zu verbessern und gravierende Sicherheitsprobleme wie Heartbleed und Shellshock in der Zukunft zu vermeiden.

Mozilla hat SOS zu Beginn mit 500.000 Dollar ausgestattet und hofft darauf, dass sich weitere Unternehmen anschließen und sich finanziell einbringen. Die finanziellen Mittel werden unter anderem dafür genutzt, mit professionellen Sicherheitsfirmen zusammenzuarbeiten, welche häufig genutzte Open Source-Bibliotheken und -Anwendungen hinsichtlich ihrer Sicherheit überprüfen, Projekte beim Implementieren von Sicherheits-Fixes zu unterstützen und sicherzustellen, dass entdeckte Fehler behoben worden sind.

Mozilla hat den Prozess bereits anhand dreier Open Source-Anwendungen getestet, namentlich PCRE, libjpeg-turbo und phpMyAdmin. Insgesamt 43 Sicherheitslücken konnten dabei offen gelegt werden, welche größtenteils bereits behoben worden sind.

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June 09, 2016 07:37 PM

June 08, 2016

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 47 (Desktop)

Mozilla hat am gestrigen Tag Firefox 47 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Verbesserungen der neusten Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Download Mozilla Firefox 47.0 für Windows, OS X und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Insgesamt 13 Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 47 geschlossen, von denen Mozilla zwei als besonders kritisch einstuft. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist daher ein Update auf Version 47 für alle Firefox-Nutzer empfohlen.

Über HTTPS aufgerufene Webseiten, für welche eine Sicherheits-Ausnahme hinzugefügt worden ist, werden nicht länger als sicher dargestellt, sondern mit einem Ausrufezeichen in der Adressleiste. Außerdem kann über das Kontrollzentrum bei Klick darauf die Ausnahme nun widerrufen werden.

Firefox 47 HTTPS-Ausnahme

Amazon-Videos ohne Silverlight und weitere Video-Verbesserungen

Firefox-Nutzer auf Windows Vista und höher sowie Apple OS X können ab sofort Amazon-Videos ohne Zuhilfenahme des NPAPI-Plugins Microsoft Silverlight ansehen. Das zur Entschlüsselung der Inhalte benötigte Content Decryption Module (CDM) Google Widevine wird nach dem Start von Firefox heruntergeladen und ermöglicht damit die HTML5-Wiedergabe auf Streaming-Diensten wie Amazon, welche auf Widevine als CDM setzen.

Eingebettete YouTube-Videos findet man auf unzähligen Webseiten. Wird hierfür noch der alte Embedding-Code aus der Zeit vor dem HTML5-Player verwendet, können die Videos nicht ohne das NPAPI-Plugin Adobe Flash Player abgespielt werden. Ab Firefox 47 schreibt Firefox solchen Embedding-Code intern automatisch um, um den HTML5-Player nutzen zu können, sofern der Adobe Flash Player beim Nutzer nicht installiert ist.

Außerdem hat Mozilla den VP9-Codec für die Wiedergabe von Videos auf Systemen aktiviert, welche leistungstechnisch dazu in der Lage sind, VP9 in Echtzeit zu dekodieren. Bislang war VP9 lediglich für Nutzer mit Systemen ohne H.264-Unterstützung aktiviert.

Aktivierungs-Whitelist für NPAPI-Plugins entfernt

Seit Firefox 30 sind NPAPI-Plugins standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet, was bedeutet, dass die Plugins zunächst deaktiviert sind und bei Bedarf vom Nutzer für die jeweilige Webseite aktiviert werden können. Ausnahme waren bislang einige Plugins, welche auf einer Whitelist standen; diese waren standardmäßig immer aktiviert. Die Whitelist wurde nun weitestgehend entfernt. Weitestgehend bedeutet, dass der Adobe Flash Player weiterhin eine Ausnahme bleibt und damit das einzige verbliebene NPAPI-Plugin ist, welches, sofern auf dem System des Nutzers vorhanden, standardmäßig aktiviert ist.

Verbessertes Speichern von Lesezeichen

Bei Klick auf den Stern in der Symbolleiste fügt Firefox die aktuelle Webseite zu den Lesezeichen hinzu, genauer zu den unsortierten Lesezeichen oder zu den sonstigen Lesezeichen, wie sie ab Firefox 48 heißen werden. Um ein Lesezeichen woanders zu speichern, war bisher ein zweiter Klick auf den Stern und dann die Wahl eines anderen Verzeichnisses im nun geöffneten Panel notwendig. Ab Version 47 öffnet Firefox direkt das entsprechende Panel und gibt so dem Anwender nicht nur ein direkteres Feedback, sondern verlangt damit auch einen Klick weniger, um das Lesezeichen woanders zu speichern.

Firefox 47 Lesezeichen

Sidebar für synchronisierte Tabs

In Firefox 45 hat Mozilla bereits einen neuen Button implementiert, welcher Nutzern von Firefox Sync einen schnellen Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten gewährt. Für Firefox 47 hat Mozilla nun einen weiteren Zugriffspunkt für Tabs von anderen Geräten implementiert. Damit es möglich, die synchronisierten Tabs in einer Sidebar darzustellen und von dort aus aufzurufen.

Firefox 47 Synchronisierte Tabs

Firefox Hello 1.3

Die für Nutzer von Firefox 46 seit Ende Mai ausgerollte Version 1.3 von Firefox Hello wird mit Firefox 47 direkt ausgeliefert. Firefox Hello 1.3 bringt kleinere Verbesserungen wie eine verbesserte Wortwahl in Bezug auf das Teilen von Bildschirminhalten, den Vorschlag am Ende einer Sitzung, diese zu benennen, um sie ggfs. später fortzusetzen, sowie eine experimentelle Neuerung, welche nur für einen Teil der Nutzer aktiviert ist und den Nutzer beim Kopieren einer URL aus der Adressleiste (maximal drei Mal) fragt, ob die URL mit jemandem per Firefox Hello geteilt werden soll.

Firefox Hello 1.3

Firefox Hello 1.3

Tabs erst laden, wenn sie angewählt werden

Sofern Firefox so konfiguriert ist, dass beim Start die Tabs der letzten Sitzung geladen werden sollen, lädt Firefox diese erst dann, wenn der jeweilige Tab aktiviert wird. Um dieses Verhalten zu deaktivieren und direkt alle geöffneten Tabs zu laden, gab es in den Einstellungen eine Option mit der Beschriftung „Tabs erst laden, wenn sie angewählt werden“, welche standardmäßig aktiviert war. Die sichtbare Einstellung wurde in Firefox 47 entfernt und für alle Nutzer mit abweichender Einstellung zurück auf den Standard gesetzt. Grund hierfür sind Performance-Probleme in Zusammenhang mit der kommenden Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, welche in Firefox 48 erstmals für einen kleinen Teil der Nutzer den Weg in eine finale Firefox-Version finden soll. Wem das nicht gefällt, kann das Verhalten nach wie vor über about:config konfigurieren. Der entsprechende Schalter trägt die Bezeichnung browser.sessionstore.restore_on_demand.

Performance-Monitor

Unter about:performance findet man einen Performance-Monitor. Dieser gibt Hinweise in Echtzeit zur aktuellen Leistung von Add-ons und Tabs. Performance-Bremsen können hierüber direkt im Falle von Add-ons deaktiviert oder deinstalliert werden, im Falle von Tabs geschlossen oder neu geladen werden.

Firefox 47 Performance-Monitor

Temporäre User-Agent-Emulation auf Tab-Basis

Für Entwickler kann es mitunter praktisch sein, den User-Agent zu manipulieren, um das Verhalten einer Webseite je nach User-Agent zu simulieren. Der Responsive Design-Modus von Firefox 47 hat eine neue Funktion erhalten, um den User-Agent zu Testzwecken für den jeweiligen Tab zu verändern, ohne diesen global und dauerhaft verändern zu müssen. Zu finden ist dieser Modus im Menü unter Entwickler-Werkzeuge → Bildschirmgrößen testen.

Weitere Neuerungen für Webentwickler

Das helle Theme der Entwickler-Werkzeuge wurde modernisiert.

Firefox 47 Entwickler-Werkzeuge Theme

Über about:debugging ist es ab sofort möglich, Push-Benachrichtigungen für Service Workers zu testen.

Firefox 47 Push-Simulation

Die Entwickler-Symbolleieste (Shift + F2) wurde um ein mdn-Kommando erweitert, um CSS-Eigenschaften im Mozilla Developer Network nachzuschlagen. Der Speicher-Inspektor wurde um eine Suchfunktion erweitert.

Das Schriftarten-Panel im Inspektor wurde standardmäßig deaktiviert (about:config-Schalter: devtools.fontinspector.enabled) und Tilt, die 3D-Visualisierung von Webseiten, wurde aufgrund von Inkompatibilität mit der kommenden Multiprozessarchitektur sowie nur sehr geringer Nutzung aus Firefox entfernt. Tilt ist weiterhin, wie es das bereits vor der Integration in Firefox war, als Add-on verfügbar.

Verbesserungen der Webplattform

Auch die Unterstützung von Webstandards wurde in Firefox 47 wieder verbessert. So wurde unter anderem die WebCrypto-API um SHA-2-Algorithmen für PBKDF2 und RSA-PSS-Signaturen erweitert. Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform finden sich hier.

Sonstige Neuerungen von Firefox 47

Für Erweiterungs-Entwickler relevant ist die Entfernung der Firefox User Extension Library (FUEL). Add-os, welche davon Gebrauch machen, funktionieren seit Firefox 47 nicht mehr. Weitere Kompatibilitäts-Hinweise für Erweiterungs-Entwickler lassen sich hier nachlesen. Die Seite about:webrtc besitzt nun Schaltflächen zum Löschen der Sitzungsstatistiken respektive des Verbindungsprotokolls. Ein „\“ in der URL behandelt Firefox ab sofort gleich wie ein „/“. Außerdem unterstützt Firefox auf Windows 8 und höher nun unterschiedliche DPI-Einstellungen pro Bildschirm.

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June 08, 2016 09:57 PM

June 07, 2016

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 47 (Android)

Mozilla hat Firefox 47 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 47.0 für Android

Letzte Firefox-Version für Android 2.3

Mozilla stellt die Unterstützung für Android 2.3 (Gingerbread) ein. Firefox 47 ist die letzte Version für diese System, ab Firefox 48 wird mindestens Android 4.0.3 vorausgesetzt. Zur Erinnerung: Android 3.0 bis Android 4.0.2 werden bereits seit Firefox 46 nicht mehr unterstützt.

Mehr Kontrolle über Datenverbrauch

Unter Menü → Einstellungen → Erweitert gibt es eine neue Option, um die Verwendung von Web-Schriftarten zu deaktivieren. Dies kann den Datenverbrauch reduzieren, da zur einfachen Darstellung von Text dann keine außergewöhnlichen Schriftarten mehr heruntergeladen werden.

Außerdem lädt Firefox nicht länger Seiten neu, wenn diese ein Meta-Refresh implementiert haben, Firefox sich aber im Hintergrund befindet.

Unterstützung für WebRuntime (WebRT) entfernt

WebRT, namentlich nicht zu verwechseln mit der Kommunikationstechnologie WebRTC, steht für WebRuntime und ermöglicht die Ausführung von Web-Apps auf Windows, OS X, Linux und Android. Einmal über Firefox installiert, integrieren sich diese in die entsprechende Plattform als wären es native Apps. Nachdem sich dieses Konzept nicht durchsetzen konnte, hat Mozilla die WebRT-Unterstützung in Firefox 47 für Android entfernt.

Sonstige Neuerungen

Um die Sicherheit zu verbessern und sogenanntes HTTPS-Spoofing, also das Vortäuschen einer verschlüsselten Verbindung, zu verhindern, zeigt Firefox für Android wie sein Desktop-Pendant nicht länger das Favicon der entsprechenden Webseite in der Adressleiste an.

Dazu kommen diverse Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, geschlossene Sicherheitslücken und Bugfixes.

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June 07, 2016 08:14 PM

June 04, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 bekommt Einstellung für Standard-Lautstärke von Videos

Firefox spielt HTML5-Videos standardmäßig mit einer Lautstärke von 100 Prozent ab. Mozilla hat Firefox 49 nun eine Einstellung spendiert, über welche die standardmäßige Lautstärke konfiguriert werden kann.

Wenn Firefox HTML5-Videos abspielt, dann ist die Lautstärke standardmäßig auf volle Lautstärke, also 100 Prozent eingestellt. Mozilla hat nun eine Einstellung in die Nightly-Version von Firefox 49 integriert, welche es erlaubt, die Standard-Lautstärke einzustellen.

Zum Ändern muss über about:config die Option media.default_volume gesucht werden, welche standardmäßig auf 1.0 für 100 Prozent steht. Wer beispielsweise lieber 50 Prozent hätte, würde hier 0.5 einstellen. Wichtig ist der Punkt statt Komma als Dezimaltrennzeichen.

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June 04, 2016 02:48 PM

June 01, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49: Einfacheres Aktualisieren auf Apple OS X Multi-Nutzer-Systemen

Nutzer vom Apple-Betriebssystem OS X mit mehreren Benutzerkonten können sich darüber freuen, dass ab Firefox 49 das Aktualisieren von Firefox auf diesen Systemen einfacher werden wird.

Bislang war es für Nutzer von Firefox auf Apple OS X nicht möglich, den Mozilla-Browser zu aktualisieren, wenn es sich beim Update ausführenden Nutzer nicht um die Person handelte, welche Firefox ursprünglich installiert hatte. Dies ändert sich ab Firefox 49: dann können auch Nutzer, welche nicht Firefox ursprünglich auf dem System installiert hatten, Firefox aktualisieren – die Zugangsdaten eines Administrators vorausgesetzt.

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June 01, 2016 09:32 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Kaffee-Pott-Wettbewerb für neue SeaMonkey-Entwickler

Blogpost in englischer SpracheWir machen mal wieder einen Kaffee-Pott-Wettbewerb. Es handelt sich dabei um eine Privatinitiative, nicht um eine „offizielle“ SeaMonkey- oder Mozilla-Aktion.

Als Belohnung für den ersten neuen Entwickler, der 10 Bugfixes erstellt, die es auch in den Code schaffen, gibt es als Belohnung wieder einen SeaMonkeyKaffee-Pott. Ziel der Aktion ist es, einen (winzig-) kleinen Anreiz für Freiwillige zu bieten, die zur Weiterentwicklung von SeaMonkey beitragen wollen;  nicht  teilnahmeberechtigt sind deshalb bekannte Leistungsträger wie Entwickler mit bereits mehr als 4 Bugfixes für SeaMonkey erstellt haben (und schon vor Juli 2015 begonnen haben, zu SeaMonkey beizutragen), gelistete Supporter auf SeaMonkey:Supporters, Council-Mitglieder, sonstig Gelistete auf dev/project-areas, /Modules/All#SeaMonkey (Alle: Stand 2016-05-31 18:00 UTC) oder User mit mehr als 50 „angefassten“ Mozilla-Bugzilla-Bugs seit 1.1.2015. Den Pott stifte ich mehr oder weniger, indem ich den fehlenden Betrag für den Kauf beisteuere, deshalb entscheide ich auch letztlich, wer der Preisträger wird. Vorschläge, Anmerkungen etc. sind natürlich willkommen. Der Wettbewerb läuft, bis der erste neue Entwickler 10 „gepushte“ Bugfixe erstellt hat, längstens aber bis 31.8.2016 24:00 UTC. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Und da das nur ein Spaß ist finde ich, es sollte ein zweiter Pott für den besten wirklich anspruchsvollen Fix (der es tatsächlich in den Code schafft)  aus demselben Teilnehmerkreis gestiftet werden, sofern das Geld dafür zusammen kommt — siehe unten! Der preiswürdigste Bugfix wird von interessierten Experten per Abstimmung (Status-Meeting, …) festgelegt.

Für Teilnahme oder Verfolgung der Aktivitäten auf Mozilla sind sind Grundkenntnisse der Englischen Sprache notwendig, deshalb verweise ich für alles weitere auf den Englischsprachigen Blogpost.

Anmerkungen, Vorschläge, sonst etwas? Kommentieren könnt ihr weiter unten!


Clker-GrafkDas SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5 €/Jahr oder Flattr). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: entweder über den Verein oder über meine private Initiative. Zu den Hintergründen, warum ich diese Initiative ergriffen habe, und warum ich von Spenden an den Verein derzeit abrate, findet ihr hier mehr. Und per Klick auf den Geldhaufen rechts geht es zu meiner Spendeninitiative (nicht in Verantwortung des SeaMonkey-Projekts oder von mozilla). Also spende bitte ein paar Euro. Eine erste Planung und eine Diskussion zur Verwendung des gespendeten Geldes werde ich hier anleiern, wenn das Spendenaufkommen 50,– € überschritten hat — bei Fortschreibung der bisherigen Entwicklung also etwa im Jahr 2020:-/

June 01, 2016 04:54 AM

May 31, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.1.1 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.1.1 veröffentlicht und gibt dem freien E-Mail-Client damit weiteren Feinschliff nach der Veröffentlichung des großen Funktions-Updates auf Version 45.

Nach den Veröffentlichungen von Thunderbird 45.0 mit zahlreichen Neuerungen im vergangenen Monat und Thunderbird 45.1 Anfang dieses Monats steht nun ein weiteres Update für Mozilla Thunderbird bereit. Die neue Version 45.1.1 bringt keine neuen Funktionen, sondern behebt mehrere Probleme.

So konnte es dazu kommen, dass E-Mails ohne HTML-Elemente als HTML gesendet worden sind, auch wenn das Auslieferungsformat auf automatisch gestellt war. Änderungen an Vorlagen gingen unter Umständen verloren, wenn eine Vorlage in Benutzung war. Kontakte, welche über die Suche gefunden wurden,  konnten nicht gelöscht werden. Über die globale Suche geöffnete Ergebnisse berücksichtigten die Einstellung „mail.threadpane.use_correspondents“ nicht. Des Weiteren gab es bei der Verwendung von Mailinglisten ein Problem mit der Eingabe von Mitgliedern, welches dafür sorgte, dass die Eingabetaste nicht wie gewünscht funktionierte.

Download Mozilla Thunderbird 45.1.1

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May 31, 2016 08:50 PM

May 27, 2016

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.9 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.9 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.8 erschienen ist, steht nun, wenige Tage nach dem ersten Geburtstag von Rust, erwartungsgemäß Rust 1.9 bereit. Wieder einmal sind über 1.000 Patches im aktuellen Release gelandet. Wer sich für die Highlights der neuen Version interessiert, findet in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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May 27, 2016 12:35 AM

May 26, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Transparenz-Bericht für 2015

Mozilla hat einen Transparenz-Bericht für das vergangene Jahr veröffentlicht. In diesem geht Mozilla auf Fragen wie die Häufigkeit von Regierungsanfragen ein, Nutzerdaten auszuhändigen, Inhalte zu entfernen oder gemeldete Urheber- und Markenrechtsverstöße. Solche Transparenz-Berichte sollen in Zukunft zweimal pro Jahr veröffentlicht werden.

Da Transparenz ein wichtiger Teil dessen ist, wofür Mozilla steht und wie Mozilla arbeitet, möchte sich Mozilla in diesem Bereich weiter verbessern und hat in diesem Sinne einen Transparenz-Bericht für das vergangene Jahr veröffentlicht und plant, einen solchen in Zukunft zweimal pro Jahr zu veröffentlichen. Sollte es beispielsweise Regierungsanfragen nach der Aushändigung von Nutzerdaten oder dem Entfernen von Inhalten geben, würde man dies dort erfahren. Spoiler: dem Bericht nach gab es in diesem Zeitraum keine einzige Anfrage dieser Art.

Auch gemeldete Urheber- und Markenrechtsverletzungen von Firefox Add-ons inklusive Themes, Apps aus dem Firefox Marketplace sowie im Mozilla Developer Network werden hier gezählt. Die Anfrage-Nachrichten für gemeldete Verletzungen seit November 2009 werden im Mozilla Wiki aufgelistet.

Der Bericht erhält außerdem einen FAQ-Bereich, in welchem darauf eingegangen wird, wie Mozilla mit solchen Anfragen umgeht und unter welchen Bedingungen Daten entweder, weil das Gesetz es verlangt, oder freiwillig herausgegeben werden können. Ein Beispiel für die freiweillige Herausgabe von Daten findet sich auch in dem Report. So wurden in Zusammenhang mit einer Sicherheitslücke im Bugtracking-System Bugzilla, welche ausgenutzt worden war, um sicherheitsrelevante Informationen zur Ausnutzung einer Firefox-Schwachstelle zu stehlen, beteiligte IP-Adressen mit dem FBI geteilt. Darüber hinaus wird in dem Bericht ein Vorfall genannt, bei dem Mozilla freiwillig Informationen über einen Nutzer an das CyberTipline-System des National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) mitgeteilt hat, weil ein auf addons.mozilla.org hochgeladenes (aber nicht veröffentlichtes) Theme eine sexuelle Ausbeutung von Kindern implizierte.

Mozilla Transparenz-Bericht aufrufen

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May 26, 2016 03:53 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

May 25, 2016

Sören Hentzschel

Firefox OS: Panasonic-Fernseher erhalten Funktionserweiterung per Update

Panasonic hat sowohl für die 2015 als auch für die 2016 veröffentlichten SmartTVs mit Firefox OS Updates veröffentlicht, welche den Funktionsumfang erweitern.

Panasonic erweitert den Funktionsumfang sowohl seines 2015er als auch seines 2016er 4K-Line-ups per Update. Die Geräte beider Line-ups erhalten jeweils eine neue Funktion.

Die Modelle aus dem vergangenen Jahr wurden um eine Timeshift-Funktion erweitert. Diese kann über „MENU ➜ Setup ➜ Setup-Aufzeichnung ➜ Permanente Aufnahme ➜ Auto“ aktiviert werden und erlaubt die Pausierung des Live-Programms, welches innerhalb von 90 Minuten fortgesetzt werden kann.

Für die in diesem Jahr veröffentlichten Geräte mit HDR-Unterstützung gibt es ein Update, von dem Netflix-Nutzer mit Premium-Abo profitieren, denn das Update ermöglicht die Wiedergabe von Netflix-Inhalten in HDR-Qualität. Inhalte von Amazon Instant Prime werden bereits in HDR-Qualität unterstützt.

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May 25, 2016 01:31 AM

May 24, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 kann (einige) Webkit-Eigenschaften emulieren

Firefox wird ab Version 49 in der Lage sein, einige CSS Webkit-Eigenschaften zu emulieren. Damit verbessert Mozilla die Webseiten-Kompatibilität von Firefox.

Sogenannte CSS Vendor-Präfixe sind, auch wenn die Idee dahinter gut sein mag, oftmals ein Problem. Nämlich dann, wenn Webentwickler die Browser, welche logischerweise die herstellerspezifischen Präfixe der anderen Browser nicht kennen, vergessen oder gar bewusst ignorieren. Die Folge sind Webseiten, welche in den einen Browsern gut aussehen, in anderen Browser aber nicht, obwohl es überhaupt keinen technischen Grund dafür gibt und diese Browser sehr wohl in der Lage wären, die entsprechende Webseite korrekt darzustellen.

Gerade auf Smartphones und Tablets zeigt sich das Ausmaß des Problems, denn dieser Markt wird ganz klar von Webkit-basierten Browsern dominiert, was dazu führt, dass hier besonders gerne andere Browserengines vergessen werden, so dass Firefox sehr viele Webseiten nicht korrekt darstellt, obwohl Firefox von einem technischen Standpunkt aus gesehen wunderbar dazu in der Lage wäre. Letzten Endes interessiert es den Anwender nicht, dass es sich in einem solchen Fall um einen Webseitenfehler handelt, für den Nutzer stellt Firefox entsprechende Webseiten falsch dar, während andere Browser funktionieren.

Für Browser wie Chrome, Opera und Safari ist das überhaupt kein Problem, denn dabei handelt es sich um Webkit-basierte Browser (Googles Blink-Engine unterstützt als Webkit-Fork naheliegenderweise auch die Webkit-Präfixe). Und auch Microsofts neuer Browser Edge unterstützt Webkit-Präfixe.

Firefox besitzt bereits seit Version 39 die Möglichkeit, Webkit-Präfixe zu emulieren. Diese Emulation findet allerdings nur auf ganz bestimmten Webseiten statt, dazu ist eine Whitelist fest in Firefox einprogrammiert, welche überwiegend aus japanischen Webseiten besteht. Nun möchte Mozilla die Webkit-Emulation für wichtige CSS-Eigenschaften flächendeckend verfügbar machen, so dass Firefox-Nutzer weniger kaputte Webseiten sehen.

Einige Webseiten hatten fälschlicherweise berichtet, Firefox 46 würde grundsätzlich Webkit-Eigenschaften emulieren, was allerdings nicht den Tatsachen entspricht. Tatsächlich ist die Nightly-Version von Firefox seit Version 46 dazu in der Lage, nicht aber die finale Version von Firefox 46. Mozilla hat in den letzten Monaten die Unterstützung weiter verbessert und plant die Auslieferung dieser Neuerung in der finalen Version von Firefox 49. Zuvor ist ein zeitweiser Test in der Beta-Phase von Firefox 48 geplant, nicht aber über die volle Länge der Beta-Phase, entsprechend wird es auch keine Auslieferung in der finalen Version von Firefox 48 geben.

Dieser Artikel ist eine aktualisierte Neuauflage des Artikels „Firefox bekommt teilweise Unterstützung für CSS Webkit-Eigenschaften“.

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May 24, 2016 09:45 PM

May 23, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 46: Mozilla verteilt Firefox Hello 1.3

Seit Firefox 45 ist Firefox Hello als System-Add-on implementiert. Die Entkoppelung vom Firefox-Core ermöglicht es, einzelne Komponenten von Firefox unabhängig vom Rest des Browsers zu aktualisieren. Mozilla verteilt mit Firefox Hello 1.3 nun zum zweiten Mal ein Feature-Update von Firefox Hello unabhängig von einem Firefox-Update.

Firefox Hello ist Bestandteil von Firefox seit Version 34.0.5. Seit Firefox 45 ist Firefox Hello vom Firefox-Core entkoppelt und wird als sogenanntes System-Add-on ausgeliefert und eigens versioniert. Zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Firefox 45 mit Firefox Hello 1.0 hat Mozilla erstmals ein Feature-Update für Firefox-Hello auf Version 1.1.14 veröffentlicht, ohne dass dies abhängig von einem Firefox-Update gewesen wäre. Mit dem Update auf Firefox 46 wurde Firefox Hello schließlich auf Version 1.2.6 aktualisiert und nun, knapp einen Monat später, gibt es wieder ein Update für Firefox Hello. Die neue Version 1.3.2 wird ab sofort an 10 Prozent der Nutzer ausgerollt.

Der Fokus von Firefox Hello liegt auf dem sogenannten Co-Browsing, also dem Teilen von besuchten Webseiten mit anderen. Der Hinweis, dass jemand anderes die aktiven Tabs sehen kann, hatte zuvor impliziert, dass dies bereits der Fall wäre, noch bevor jemand die Einladung angenommen hat. Nun ist die Meldung klarer und unterscheidet sich je nachdem, ob der Gesprächspartner die Einladung bereits angenommen hat oder nicht.

Nach dem Beenden einer Sitzung wird dem einladenden Nutzer nun vorgeschlagen, die Sitzung zu benennen bzw. umzubenennen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt wiederzufinden, wenn diese fortgeführt werden soll. Standardmäßig werden Sitzungen mit dem Titel der Seite benannt.

Firefox Hello 1.3

Außerdem fragt Firefox beim Kopieren einer URL aus der Adressleiste unter Umständen nun nach, ob die Seite per Firefox Hello mit jemandem geteilt werden soll. Dabei handelt es sich um ein experimentelles Feature, welches nur für einen Teil der Nutzer von Firefox Hello aktiv ist, auch das Auftreten ist limiert und zwar auf insgesamt drei Mal.

Firefox Hello 1.3

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May 23, 2016 09:49 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

NoScript Security Suite verursacht Zertifikats-Störmeldung

SeaMonkey-Nutzer Norbert S. machte in Bug 1272909 – NoScript Security Suite causes „Invalid Certificate“ Error Message for SeaMonkey download darauf aufmerksam, dass bei installiertem Add-On NoScript Security Suite beim Versuch, die jeweils aktuelle SeaMonkey-Version über die Homepage herunter zu laden, eine Zertifikats-Fehlermeldung wie die rechts abgebildete angezeigt wird, ein Download ist nicht möglich. Bei älteren Versionen und Sprachpaketen tritt das Problem nicht auf, da diese von einer anderen Quelle herunter geladen werden.

Dieses Problem tritt, wie ich jetzt festgestellt habe, auch beim Versuch auf, mit installierter NoScript Security Suite SeaMonkey von der deutschsprachigen Hompage eine SeaMonkey-Version herunterzuladen. Auf der Download-Seite für SeaMonkey 2.39 tritt das Problem bei den ersten 3 Donload-Links (über http://download.mozilla.org/…) auf. Downloads über https://archive.mozilla.org/pub sind nicht betroffen. Auf der deutschen Website ist das Problem nicht auf neuere Versionen beschränkt, Stichproben zeigten das Problem auch für 2.35 und 2.30.

ProblemursacheNoScript veranlasst eine Weiterleitung von der ursprünglichen http://-Adresse auf eine ansonsten gleichlautende https://-Adresse — das geht schief.

Workaround: Hinzufügen von „download.cdn.mozilla.net“ im Menu ‚Extras → Add-on-manager → NoScript – Optionen → HTTPS – Behavior-TAB – „Never force …“ behebt das Problem.

Weiteres Vorgehen: Eine Änderung für die englischsprachige Website habe ich mit dem Verbesserungsvorschlag Bug 1274632 – For SeaMonkey download use https://download-installer.cdn.mozilla.net/ in die Wege geleitet, ob und wann es einen Fix für die deutsche Website geben wird kann ich nicht sagen.

Ich weiß auch nicht, ob andere lokalisierte SeaMonkey-Websites betroffen sind.

May 23, 2016 05:49 PM

May 21, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

PIA-Sponsor-Link auf der Projekt-Homepage

Blogpost in englischer SpracheSeit ca. 1 Woche findet sich auf der (englischsprachigen) Homepage ein Werbelink zu unserem Sponsor  PIA.  Auf mozilla.dev.apps.seamonkey las ich einen Aufschrei von Al Berk (nie vorher von ihm gehört), der Open-Source-Geist bei SeaMonkey sei in Gefahr — ich teile diese Sorge nicht. Das SeaMonkey-Projekt kann nicht nur von der Arbeit von 20 Arbeitspferden und gelegentlichem Applaus von 100.000 Zuschauer mit zugeknöpften Hosentaschen existieren — gelegentlich wird auch  etwas Geld benötigt. Wer wie Al Berk Sponsoring vermeiden möchte muss halt selbst spenden, und da hapert es leider wohl. Meine Privat-Spendensammlung brachte übrigens seit diesem Zwischenbericht 1,36 € ein, überwiegend meine Test-Flattrs:-/

Im oben genannten Thread versicherte Philip Chee, dass PIAs Eignung als Sponsor vorher sorgfältig überprüft wurde, das sollte ausreichen. Eine Randnotiz im Projekt-Blog wäre natürlich schön, es ist nie zu spät.


Clker-GrafkDas SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5 €/Jahr oder Flattr). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: entweder über den Verein oder über meine private Initiative. Zu den Hintergründen, warum ich diese Initiative ergriffen habe, und warum ich von Spenden an den Verein derzeit abrate, findet ihr hier mehr. Und per Klick auf den Geldhaufen rechts geht es zu meiner Spendeninitiative (nicht in Verantwortung des SeaMonkey-Projekts oder von mozilla). Also spende bitte ein paar Euro. Eine erste Planung und eine Diskussion zur Verwendung des gespendeten Geldes werde ich hier anleiern, wenn das Spendenaufkommen 50,– € überschritten hat.

May 21, 2016 05:31 PM

Sören Hentzschel

Kennst du schon…? Interessante, aber weniger bekannte Mozilla-Projekte #3

Die meisten kennen Mozilla durch Firefox, einige vielleicht auch noch durch Thunderbird und Firefox OS. Dann aber hört es oft schon auf. Dabei macht Mozilla so viel mehr, was vielen gar nicht bewusst ist. In dieser Artikel-Serie sollen andere Mozilla-Projekte kurz vorgestellt werden, welche nicht so populär wie Firefox, aber nicht minder spannend sind. In der heutigen Ausgabe werden vorgestellt: Heka, MozVR, A-Frame.

Teil 1: Knight-Mozilla OpenNews, Coral-Projekt, Hive Learning Networks
Teil 2: Mozilla Science Lab, Mozilla Advocacy

Mozilla Heka

Heka ist der Name eines in Go entwickelten Werkzeugs von Mozilla zur High-Performance-Datenerfassung, Analyse, Monitoring sowie Reporting, welches vor gut drei Jahren bereits auf diesem Blog vorgestellt worden ist. Heka sammelt Daten durch das Lesen von Log-Dateien, überwacht den Serverstatus und wandelt die gesammelten Daten in ein standardisiertes Format um.

Repository aufrufen: github.com
Dokumentation aufrufen:
hekad.readthedocs.org

MozVR

MozVR ist das VR-Projekt von Mozilla. VR steht für Virtuelle Realität. Wikipedia beschreibt Virtuelle Realität mit den folgenden Worten:

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.“

Virtuelle Realität wird ohne jeden Zweifel eine wichtige Rolle in der Zukunft spielen und selbstverständlich ist auch Mozilla in diesem Bereich vertreten.

Webseite besuchen: mozvr.com
Offizieller Twitter-Kanal: @mozillavr

MozVR

A-Frame

A-Frame ist ein Open Source-Framework für Virtuelle Realität, entwickelt von Mozillas MozVR-Team. Damit ist es möglich, VR-Experiences über HTML-Markup zu erschaffen, ohne dass wie bisher WebGL-Kenntnisse notwendig wären. Man kann sich A-Frame als eine Sammlung sogenannter HTML Custom Elements vorstellen. Diese Elemente sollen plattformübergreifend im Desktop-Browser, mit Okulus Rift-Brille, auf iOS und bald auch auf Android funktionieren. Die Mozilla-Technologie findet bereits unter anderem bei Amnesty International und Washington Post Anwendung.

Webseite besuchen: aframe.io
Offizieller Twitter-Kanal: @aframevr

A-Frame

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May 21, 2016 02:10 PM

May 20, 2016

Sören Hentzschel

Firefox-Tipp: Verhalten der Zurück-Taste konfigurieren

Google hat in Chrome 52 eine Änderung durchgeführt, welche nicht nur auf Begeisterung stößt: die Zurück-Taste der Tastatur kann nicht länger benutzt werden, um eine Seite zurück zu navigieren. In Firefox ist dieses Verhalten traditionell konfigurierbar. Dieser Artikel erklärt, wie.

Die Zurück-Taste der Tastatur kann in den meisten Browsern benutzt werden, um eine Seite zurück zu navigieren. Dies ist standardmäßig auch bei Firefox auf Windows und Apple OS X der Fall, genauso wie bislang auch in Google Chrome. Ab Chrome 52 ist dies nicht länger möglich.

Wer Firefox nutzt, kann sich das Verhalten aussuchen. Dafür muss über about:config der Wert des Schalters browser.backspace_action geändert werden. Standardmäßig steht dieser für Nutzer von Windows und Apple OS X auf 0, was bedeutet, dass die Zurück-Taste benutzt werden soll, um die zuvor besuchte Seite zu öffnen. Auf Linux ist der Standard-Wert 2, was dem neuen Chrome-Verhalten entspricht, bei Druck dieser Taste gar nichts zu tun. Übrigens gibt es einen aktuellen Patch für Firefox, welcher den Standard-Wert auch für Linux auf 0 setzen soll. Aufmerksamen Lesern wird auffallen, dass es zwischen 0 und 2 noch eine weitere Zahl gibt. Firefox bietet tatsächlich noch eine dritte Option an: wird der Schalter auf 1 gesetzt, dann verhält sich die Zurück-Taste identisch zur Bild auf-Taste, um auf der aktuellen Seite ein Stück weit nach oben zu scrollen.

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May 20, 2016 07:01 PM

May 19, 2016

Sören Hentzschel

Programmiersprache Rust feiert einjährigen Geburtstag

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Aber Rust findet auch anderswo Verwendung, zum Beispiel bei Dropbox. In dieser Woche hat Rust seinen ersten Geburtstag gefeiert und kann auf beeindruckende Zahlen zurückblicken.

Am 15. Mai 2016 ist es exakt ein Jahr seit der Veröffentlichung von Rust 1.0 her. Seit dem ist vieles passiert. Insgesamt 11.894 Commits, beigetragen durch 702 unterschiedliche Contributors kann das Core-Repository von Rust nachweisen, pro Woche im Durchschnitt 59 Crates, wie Pakete in der Rust-Welt heißen, kein Tag ohne neue Rust-Bibliothek und die beliebteste Programmiersprache nach einer jährlich stattfindenden Umfrage von Stack Overflow mit 56.033 Teilnehmern.

Rust findet nicht nur bei der Entwicklung der kommenden Mozilla-Engine Servo Verwendung. Rust ist bereits seit Firefox 45 Teil des Mozilla-Browsers. Genauer gesagt ist der Code, um MP4-Metadaten zu parsen, für Nutzer von Apple OS X und Linux in Rust geschrieben. Für Windows-Nutzer ist Firefox 48 die erste Version mit Rust-Code. Einiger weiterer Rust-Code wird folgen. Aber auch außerhalb von Mozilla findet Rust Zuspruch. Mit Dropbox setzt beispielsweise ein sehr namhaftes Unternehmen auf Rust.

Wer sich für weitere Fakten des vergangenen Jahres sowie die nächsten Planungen interessiert, sollte den offiziellen Geburtstags-Artikel der Rust-Gemeinschaft (engl.) lesen.

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May 19, 2016 09:54 PM

May 17, 2016

Sören Hentzschel

Für Thunderbird-Entwicklung kann ab sofort gespendet werden

Wer die Entwicklung von Thunderbird unterstützen möchte, kann ab sofort direkt für Thunderbird spenden. Bislang war es nur möglich, allgemein für Mozilla zu spenden und nicht Thunderbird als Ziel der Spende auszuwählen.

Dass für die Entwicklung von Mozilla-Anwendungen gespendet werden kann, ist nicht neu. Allerdings gab es bisher nur ein allgemeines Spendenformular, deren Zweck man nicht näher bestimmen konnte. Nun gibt es eine eigene Spenden-Seite auf der Mozilla-Webseite, welche sich direkt an Thunderbird richtet.

Für Thunderbird spenden

Thunderbird Spende

Thunderbird wird von ehrenamtlichen Mitgliedern der Community und nicht von bezahlten und dafür abgestellten Mozilla-Mitarbeitern entwickelt. Kürzlich wurde Thunderbird 45 mit zahlreichen Neuerungen veröffentlicht. Im Hintergrund werden derzeit die organisatorischen sowie technischen Weichen für die weitere Zukunft von Thunderbird gestellt.

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May 17, 2016 08:25 PM

May 16, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla sucht Thunderbird-Architekten und neue organisatorische Heimat

Damit Thunderbird in Zukunft auf eigenen Beinen stehen kann und weniger abhängig von Mozilla und Firefox ist, sucht Mozilla per Stellenausschreibung nach einem Software-Architekten, welcher die technische Situation analysiert und Empfehlungen für die technische Weiterentwicklung ausspricht. Außerdem hat man den Open Source-Advokat Simon Phipps beauftragt, mögliche Kandidaten für eine neue organisatorische Heimat für Thunderbird zu finden.

Mozilla sucht Thunderbird-Architekt

Thunderbird und Firefox sind technisch eng verzahnt, was einen nicht geringen Mehraufwand für die Entwicklung sowohl von Firefox als auch von Thunderbird verursacht. Damit sich Thunderbird und Firefox in Zukunft nicht mehr gegenseitig auf den Beinen stehen, sollen beide Projekte voneinander entkoppelt werden, so dass Mozilla noch mehr Konzentration auf Firefox legen kann und die Thunderbird-Community auf die Weiterentwicklung von Thunderbird statt einen Großteil der ohnehin schon geringen Ressourcen dafür aufzuwenden, mit Mozillas Änderungen für Firefox Schritt zu halten, welche sich mehr oder weniger direkt auch auf Thunderbird auswirken. Gerade in Anbetracht großer bevorstehender Änderungen für Firefox (e10s, XUL- und XPCOM-Deprecation, Servo) dürfte es ansonsten immer schwieriger werden.

Wie bereits Ende des vergangenen Jahres angekündigt, erhält die Thunderbird-Community für diese wichtige Phase Unterstützung durch die Mozilla Foundation. Dies nimmt nun konkrete Formen an. So hat Mozilla die Stelle eines Thunderbird-Architekten für eine Dauer von vier Monaten ausgeschrieben. Die Aufgabe wird es sein, die technische Situation zu analysieren sowie zu dokumentieren und schließlich darauf basierend Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen aufzuzeigen sowie schließlich eine Empfehlung auszusprechen, wie es technisch mit Thunderbird weitergehen kann.

Neue organisatorische Heimat

Darüber hinaus geht es darum, die beste organisatorische Heimat für Thunderbird zu finden. Zu diesem Zweck wurde Simon Phipps beauftragt, welcher einen zehnseitigen Report mit Vor- und Nachteilen verschiedener Optionen verfasst hat. Dabei finden verschiedene Faktoren Berücksichtigung wie das Hosting, Finanzierung, personelle Fragen und mehr.

Phipps sieht dabei die Software Freedom Conservancy, die Document Foundation sowie die Mozilla Foundation als lukrativste Optionen, wobei er keine Option als eindeutig beste Option sieht. Als weitere Alternativen, die seiner Ansicht nach weniger geeignet sind, werden die GNOME Foundation, Software in the Public Interest sowie die Apache Software Foundation genannt. Langfristig könnte auch die Gründung einer eigenen Thunderbird Foundation interessant sein, Phipps empfiehlt dies aber nicht als nächsten Schritt.

Die in den USA beheimatete Software Freedom Conservancy hat bereits zugesagt, Thunderbird übernehmen zu wollen, und unterstützt die Idee, Thunderbird langfristig in eine eigene, unabhängige Foundation auszugliedern. Die aus Deutschland kommende Document Foundation hat bereits Erfahrungen mit einem großen Projekt, denn diese steht auch hinter LibreOffice. Deutschland ist auch insofern ein interessanter Standort, als dass Thunderbird in Deutschland die meisten Nutzer hat. Und schließlich gibt es noch die naheliegende Option der Mozilla Foundation, denen Thunderbird bereits sehr gut bekannt ist. Diese Option bedeutet nicht die Beibehaltung des Status Quo, sondern die Aushandlung einer vollkommen neuen Vereinbarung. Allerdings hat die Mozilla Foundation derzeit andere Schwerpunkte wie Internet Advocacy und Leadership Development, nicht größere Software-Projekte (Entwicklerin von Firefox ist die Mozilla Corporation, nicht die Mozilla Foundation).

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May 16, 2016 01:11 AM

May 15, 2016

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Thunderbird 45.0 und Thunderbird 45.1

Der kostenfreie E-Mail-Client Mozilla Thunderbird ist vergangenen Monat in Version 45 erschienen, gefolgt von Thunderbird 45.1 vor wenigen Tagen. Zahlreiche Neuerungen haben es im vergangenen Jahr in die neue Version geschafft. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Thunderbird 45.1

Mehr Sicherheit für Thunderbird-Nutzer

Thunderbird 45.0 schließt zwölf Sicherheitslücken, von denen sechs als besonders kritisch eingestuft werden. Eine weitere kritische Sicherheitslücke wurde in Thunderbird 45.1 geschlossen.

Betrachten von Nachrichten

Die Optionen zum Erlauben externer Inhalte in E-Mails wurden verbessert und sind zum einen nun übersichtlicher gruppiert und wurden zum anderen um eine Option erweitert, um mit einem Klick die externen Inhalte aller aufgeführten Quellen zu erlauben. Zuvor getroffenene Einstellungen basierend auf der Absender-Adresse konnten allerdings nicht migriert werden und müssen ggfs. neu eingestellt werden. Außerdem werden eingebundene Grafiken aus externen Quellen, sofern in der ursprünglichen Nachricht angezeigt, nun auch beim Antworten auf die jeweilige Nachricht angezeigt.

Thunderbird 45

Das Kontextmenü des Mail-Absenders in Nachrichten hat eine neue Option erhalten, um sowohl den Namen als auch die E-Mail-Adresse in die Zwischenablage zu kopieren.

Thunderbird 45

Verfassen von Nachrichten

Der Absender kann ab sofort beim Verfassen einer Nachricht frei bearbeitet werden, sofern dies vom Mail-Server unterstützt wird. Ist mehr als ein Wörterbuch installiert, kann dieses nun auch gewechselt werden, wenn die Betreffszeile fokussiert ist. Die Symbolleiste hat eine Schaltfläche zur direkten Veränderung der Schriftgröße erhalten, so dass nicht länger die Schaltflächen zur Verkleinerung respektive Vergrößerung genutzt werden müssen. Diese vergrößern die Schrift nicht mehr bis ins nahezu Unendliche bei häufigem Klicken. Die Schriftauswahl zeigt nun außerdem auch Schriftarten von eingehenden Nachrichten an, auch wenn diese lokal nicht installiert sind.

Thunderbird 45

Weiterhin wurde ein neues Verhalten bezüglich Zeilenumbrüchen und Absätzen eingeführt, wie man es auch aus Microsoft Office und diversen WYSIWYG-Editoren im Web kennt: durch Eingabe von Enter wird nicht länger eine neue Zeile, sondern ein neuer Absatz erzeugt. Um eine neue Zeile zu erzeugen, muss nun Shift + Enter gedrückt werden. Wer das alte Verhalten wiederherstellen will, kann dies über Einstellungen → Verfassen → Allgemein konfigurieren.

Thunderbird 45

In eben jenen Einstellungen findet sich hinter der Schaltfläche Sende-Optionen eine weitere neue Option. Wie auch schon bisher sendet Thunderbird E-Mails als Reintext, wenn keine Formatierungen gefunden werden und der Empfänger im Adressbuch nicht als „HTML-bevorzugend“ konfiguriert ist. Dieses Verhalten lässt sich an dieser Stelle nun deaktivieren.

Thunderbird 45

Bei Verwendung von chinesischen, japanischen oder koreanischen Schriftzeichen werden nicht weiter unerwünschte Extra-Leerzeichen eingefügt. Die Rechtschreibprüfung überprüft nicht länger unsichtbare HTML-Teile der Nachricht. Das Kopieren und Einfügen von einem Reintext-Editor konnte zu einem Fehlen von Leerzeichen führen, was behoben worden ist. Auch wird die Formatierung in Antworten nun korrekt beibehalten. Darüber hinaus wurde ein Problem behoben, welches dazu führen konnte, dass Original-Entwürfe überschrieben worden sind, wenn gespeicherte Entwürfe als neue Nachricht editiert worden sind. Ebenfalls wurde die Zeichenkodierung der Entwürfe korrigiert.

Adressbücher

Es ist nun sowohl möglich, alle Adressbücher auf einmal zu exportieren als auch Adressbücher mit UTF-8 als Zeichensatz zu exportieren. Der Wohnort der Kontakte kann alternativ zu Google Maps nun auch auf einer OpenStreetMap-Karte angezeigt werden.

Sonstige Verbesserungen

Zu den sonstigen Verbesserungen gehören eine bessere Unterstützung von XMPP-Chaträumen und -Kommandos, die Behebung von XMPP-Verbindungsproblemen, die Behebung möglicher Abstürze beim Parsen von IMAP-Nachrichten sowie fehlgeschlagene Uploads von Anhängen zu box.com und ein mögliches Fehlschlagen des Verschiebens von mehreren Dateianhängen per Drag and Drop.

Die Authentifikation zu Mail.ru ist ab sofort per OAuth möglich. Außerdem wurden Probleme bei der Sortierung von E-Mails behoben.

Gegenseite-Spalte

Mit dem Update auf Thunderbird 45.0 wurde eine neue Spalte für die Nachrichtenliste mit der Bezeichnung Gegenseite eingeführt, welche die Spalten „Von“ und „Empfänger“ kombiniert und standardmäßig angezeigt worden ist. Mit Thunderbird 45.1 hat man dies nach einigem negativen Feedback aus der Community wieder rückgängig gemacht. Über Einstellungen → Erweitert → Konfiguration bearbeiten kann man diese Änderung wieder aktivieren, indem der Schalter mail.threadpane.use_correspondents gesucht und per Doppelklick auf true gestellt wird.

Thunderbird 45.1

Thunderbird 45.1 bringt neben der bereits angesprochenen Änderung bezüglich der Gegenseite-Spalte und einer behobenen Sicherheitslücke noch weitere Fehler-Korrekturen.

So wurde das Verfassen von Nachrichten im Absatz-Modus verbessert und das Drag and Drop-Verhalten von Kontakten im Adressbuch zum Verfassen-Fenster wurde repariert. Elemente der Benutzeroberfläche konnten unter Apple OS X bei Verwendung eines Retina-Displays größer werden, wenn die Maus darüber gefahren wurde, außerdem hatte das Drucken im Verfassen-Fenster nicht mehr funktioniert. Die DIGEST-MD5-Authentifizierung in XMPP war für manche Nutzer fehlgeschlagen und wurde darum deaktiviert. Außerdem wurde das Problem behoben, dass beim Verfassen von Nachrichten fälschlicherweise bei manchen Schriften angemerkt worden war, dass diese nicht installiert wären.

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May 15, 2016 07:56 PM

May 14, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 wird CPU mit SSE2-Erweiterung voraussetzen

Neben den Betriebssystemen Apple OS X 10.6 bis 10.8 wird Mozilla mit Firefox 49 auch die Unterstützung für Systeme mit CPU ohne SSE2-Befehlssatzerweiterung einstellen.

Mozilla wird ab Firefox 49 nicht mehr auf Systemen mit CPU ohne SSE2-Befehlssatzerweiterung funktionieren. Bislang hatte Firefox nicht einmal SSE vorausgesetzt. Obwohl SSE2 bereits seit vielen Jahren Standard in Prozessoren ist, betrifft dies immerhin nach wie vor rund 0,4 Prozent der Firefox-Nutzer, welche damit ab Version 49 nicht länger Firefox nutzen können.

Zum Vergleich: Google Chrome unterstützt bereits seit der Mitte 2014 erschienenen Version 35 entsprechende Systeme nicht mehr. Nutzer einer 64-Bit-Version ihres Betriebssystems sind von der Änderung auf keinen Fall betroffen, da 64-Bit-Systeme zwingend SSE2 voraussetzen.

Ausschlaggebend für die gehobenen Systemvoraussetzungen ist der geplante Umstieg von Microsoft Visual Studio 2013 auf das aktuelle Visual Studio 2015 zur Kompilierung von Firefox für Windows. Visual Studio 2015 besitzt einen Compiler-Bug, der auf Systemen ohne SSE-Unterstützung zum Absturz von Firefox führt, wenn Firefox mit Visual Studio 2015 kompiliert wird.

Das Voraussetzen von SSE2 bringt aber auch andere Vorteile. So kann Firefox in Zukunft mit SSE2-Optimierungen kompiliert werden, was Verbesserungen der Performance bringen kann. Da IonMonkey, der optimierende JiT-Compiler von Firefox, ebenfalls SSE2 voraussetzt und der Baseline-Compiler nicht einmal annähernd ähnlich performant ist, haben Nutzer ohne entsprechende Hardware-Voraussetzung sowieso schon eine bereits deutlich schlechtere Performance. Außerdem kann Mozilla dann Adobe Primetime zur Dekodierung von Videos auf Systemen benutzen, auf denen kein H.264-Codec vorhanden ist.

Nach aktueller Planung wird Firefox 49 am 13. September erscheinen. Genauso wie bei der Einstellung der Unterstützung von Apple OS X 10.6 bis 10.8 wird Firefox für diese Systeme nicht nur keine Updates mehr erhalten, sondern ab Version 49 nicht einmal mehr installiert werden können.

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May 14, 2016 07:43 PM

Mozilla schüttet 1,25 Millionen Dollar für Open Source-Projekte aus

Im Dezember 2015 hatte Mozilla im Rahmen des Mozilla Open Source Supports bereits eine halbe Million Dollar für Open Source-Projekte ausgeschüttet, welche von Mozilla selbst eingesetzt werden. Nun startet eine neue Finanzierungs-Runde, für die auch andere Open Source-Projekte in Frage kommen. 1,25 Millionen Dollar stehen hierfür zur Verfügung.

Im Oktober 2015 hatte Mozilla erstmals MOSS angekündigt. MOSS steht für Mozilla Open Source Support. Als Organisation, welche als Teil der Open Source-Bewegung entstanden ist, möchte Mozilla damit der Open Source-Welt etwas zurückgeben und Projekte damit unterstützen. In einer ersten Runde wurden Projekte gefördert, welche von Mozilla selbst eingesetzt werden. Sieben solcher Projekte wurden im Dezember 2015 dafür von Mozilla ausgewählt, welche insgesamt 503.000 Dollar erhalten sollten. Für die sogenannte „Foundational Technology“-Unterstützungen kann sich weiterhin beworben werden.

Parallel dazu kann sich ab sofort für „Mission Partners“-Unterstützungen beworben werden. Insgesamt 1,25 Millionen Dollar möchte Mozilla hierfür ausschütten. Der Unterschied zur anderen Ausschüttung ist, dass sich hierfür nicht nur Projekte qualifizieren, welche von Mozilla selbst eingesetzt werden, sondern grundsätzlich alle Open Source-Projekte, welche in Einklang mit der Mozilla-Mission stehen. Bewerbungsschluss für den ersten Teil der „Mission Partners“-Ausschüttung ist der 31. Mai. Die ersten Projekte sollen bereits Mitte Juni angekündigt werden. Bewerbungen werden auch darüber hinaus möglich sein und für zukünftige Ausschüttungen berücksichtigt.

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May 14, 2016 11:02 AM

May 13, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla verlangt Offenlegung einer Sicherheitslücke vom FBI

Mozilla hat sich in ein Gerichtsverfahren in den USA eingeschaltet und verlangt die Offenlegung einer Sicherheitslücke durch das FBI. Dieses hatte eine Schwachstelle im Tor-Browser ausgenutzt. Mozilla sieht seine Firefox-Nutzer gefährdet, weil nicht einmal Mozilla die Sicherheitslücke kennt.

Das FBI hatte im Rahmen seiner Ermittlungen gegen eine Kinderpornografie-Börse eine Schwachstelle im Tor-Browser ausgenutzt und Spionage-Software installiert, um Verdächtige so schließlich zu überführen (das so erlangte Beweismaterial wurde mangels korrektem Durchsuchungsbeschluss übrigens abgelehnt). Mozilla versucht nun per Gericht eine Offenlegung der Sicherheitslücke zu erlangen, wie Denelle Dixon-Thayer, Chief Legal and Business Officer bei Mozilla, bekannt gegeben hat. Ein entsprechender 54-seitiger Antrag wurde eingereicht.

Der Tor-Browser basiert auf Firefox von Mozilla. Nicht einmal Mozilla weiß, ob die ausgenutzte Sicherheitslücke im Mozilla-Code steckt und damit, ob auch die knapp 500 Millionen Firefox-Nutzer von der Schwachstelle betroffen sind. Eben jenes bereitet Mozilla Sorge: Sollte der Exploit in die falschen Hände geraten, könnten Millionen von Anwendern mit sogenannter Ransomware infiziert werden. Nach Ansicht von Mozilla sollte Mozilla als Hersteller des Browsers von der Sicherheitslücke erfahren, um diese letztlich schließen zu können, falls sie sich im Mozilla-Code befindet. Derzeit handelt es sich dabei aber um ein Wissen, welches die US-Behörde exklusiv für sich beansprucht.

Update 19.05.2016
Reuters: Mozilla bid to intervene in U.S. child porn case rejected

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May 13, 2016 07:51 PM

May 12, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49: Mozilla verbessert Anpassbarkeit der Lese-Ansicht

Seit Version 38.0.5 besitzt Firefox eine Lese-Ansicht für störungsfreies Lesen von Artikeln. Nachdem diese kürzlich um die Möglichkeit erweitert worden ist, sich Artikel vorlesen zu lassen, wurden nun weitere Möglichkeiten hinzugefügt, die Lese-Ansicht an die individuellen Vorlieben anzupassen.

Mit Firefox 38.0.5 hat Mozilla eine Lese-Ansicht eingeführt. Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels. Der Nutzer kann durch Anpassungen die Lese-Ansicht konfigurieren und hat dabei die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) und die Schriftgröße anpassen.

Kürzlich hatte Mozilla in die Nightly-Version von Firefox 47 die Möglichkeit integriert, sich Artikel vorlesen zu lassen. Diese Funktion wird leider noch nicht Bestandteil der finalen Version von Firefox 47 sein, weil die dafür notwendige API noch auf Vorab-Versionen von Firefox beschränkt ist, was sich mit einer der nächsten Versionen aber ändern dürfte.

Ab Firefox 48 lädt Firefox die Seite aus dem Cache, wenn die Lese-Ansicht verlassen wird. Bislang hatte Firefox die Seite in dem Fall komplett neu geladen, was in unnötig langen Ladezeiten resultierte.

In Firefox 49 kommen zwei neue Möglichkeiten zur Anpassung der Lese-Ansicht dazu. Zum einen ist es nun möglich, die Textbreite in mehreren Stufen zu verringern oder zu vergrößern, zum anderen kann die Zeilenhöhe nun mehrstufig in beide Richtungen angepasst werden.

Firefox 49 Lese-Ansicht

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May 12, 2016 12:39 AM

May 11, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 4.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 4.0 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version bringt unter anderem eine intelligentere Adressleiste, Unterstützung für das Heute-Widget sowie die Möglichkeit, Zertifikatsfehler zu ignorieren, und steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 4.0 für Apple iOS

Firefox 4.0 für iOS steht ab sofort wie geplant im App Store von Apple zum Download bereit.

Intelligentere Adressleiste

Die Adressleiste von Firefox für iOS durchsucht ab sofort nicht länger nur noch die Chronik mit den bereits besuchten Webseiten, sondern wie man es auch sowohl von Firefox für Desktop-Betriebssysteme als auch von Firefox für Android kennt, die Lesezeichen.

Firefox 4.0 für iOS: Adressleiste

Heute-Widget

Firefox für iOS integriert sich in der neuen Version in das Heute-Widget von iOS, worüber sich schnell ein neuer regulärer Tab, ein neuer privater Tab oder eine zuvor kopierte URL in Firefox öffnen lässt.

Firefox 4.0 für iOS: Heute-Widget

Zertifikatsfehler ignorieren

Wenn das Zertifikat einer über HTTPS aufgerufenen Webseite nicht gültig ist oder als nicht sicher eingestuft wird, dann wird der Besuch üblicherweise durch den Browser unterbunden und eine Fehlerseite angezeigt. Firefox 4.0 für iOS erlaubt es, in einem solchen Fall die Webseite dennoch zu besuchen.

Firefox 4.0 für iOS: Zertifikatsfehler ignorieren

Sonstige Neuerungen

Auch ist es ab sofort möglich, Webseiten per WLAN über die AirPrint-Funktion von iOS auszudrucken. Außerdem kann Firefox nun im Hintergrund Daten synchronisieren, nachdem die App beendet worden ist.

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May 11, 2016 08:13 PM

May 10, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: Verbesserungen bei den Lesezeichen

Mozilla hat in den letzten Monaten mehrere kleine Änderungen in Zusammenhang mit den Lesezeichen in Firefox vorgenommen. Dieser Artikel gibt einen Überblick.

Mozilla hat in den letzten Monaten mehrere kleinere Veränderungen bei den Lesezeichen vorgenommen. So werden beim Öffnen der Lesezeichen-Ansicht seit Firefox 46 direkt die unsortierten Lesezeichen angezeigt anstelle des Eltern-Elements „Alle Lesezeichen“.

Zu eben jenen unsortierten Lesezeichen fügt Firefox neue Lesezeichen hinzu, nachdem man auf den Stern in der Symbolleiste geklickt hat. Um ein Lesezeichen woanders zu speichern, war bisher ein zweiter Klick auf den Stern und dann die Wahl eines anderen Verzeichnisses im nun geöffneten Panel notwendig. Ab Version 47 öffnet Firefox direkt das entsprechende Panel und gibt so dem Anwender nicht nur ein direkteres Feedback, sondern verlangt damit auch einen Klick weniger, um das Lesezeichen woanders zu speichern.

Ab Firefox 48 heißen die unsortierten Lesezeichen nicht länger „Unsortierte Lesezeichen“, sondern „Sonstige Lesezeichen“.

In Firefox 49 hat Mozilla eine Neuerung implementiert, welche die fünf zuletzt hinzugefügten Lesezeichen zu Beginn des Lesezeichen-Menüs anzeigt, womit ein schnellerer Zugriff auf die neusten Lesezeichen besteht.

Firefox 49 Lesezeichen-Menü

Wer sich daran stört, braucht nur an einer beliebigen Stelle des Lesezeichen-Menüs die rechte Maustaste zu drücken und kann über das Kontextmenü diese Neuerung ganz einfach deaktivieren. Umgekehrt kann die Neuerung auf die gleiche Weise auch jederzeit wieder aktiviert werden.

Bisher gab es bereits die zuletzt hinzugefügten Lesezeichen als sogenanntes dynamisches Lesezeichen, was durch diese Neuerung obsolet wird. In bestehenden Profilen entfernt Mozilla dieses dynamische Lesezeichen zwar nicht, in neuen Profilen wird es allerdings nicht länger ausgeliefert.

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May 10, 2016 09:52 PM

May 09, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: Das ist das neue Test Pilot-Programm

Unter dem Namen Test Pilot wird Mozilla in Kürze ein neues Programm starten, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Die zu testenden Funktionen können jederzeit per Klick aktiviert respektive deaktiviert werden.

Wer Firefox schon länger kennt, dem wird der Name Test Pilot vielleicht bekannt vorkommen. Test Pilot war bereits der Name einer Erweiterung der ehemaligen Mozilla Labs. Darüber konnten Nutzer an Umfragen und Nutzungs-Studien teilnehmen. Nun kehrt der Name Test Pilot zurück – für eine neue Initiative, welche Firefox-Nutzern die Möglichkeit gibt, mögliche neue Funktionen per Knopfdruck zu installieren, um diese zu testen und schließlich Mozilla Feedback zu geben.

Test Pilot

Test Pilot

In Kürze wird Mozilla unter testpilot.firefox.com den Zugang zum neuen Test Pilot-Programm aktivieren. Alles, was für die Teilnahme notwendig ist, ist ein sogenannter Firefox Account, welcher unter anderem auch für die Sync-Funktion von Firefox benötigt wird. Nach dem Login installiert der Nutzer das dazugehörige Add-on und sieht anschließend eine Übersicht über die derzeit testbaren Experimente.

Test Pilot

Test Pilot

Das Test Pilot-Programm wird mit drei Experimenten starten: Activity Stream, Tab Center und Universal Search. Zu jedem Experiment gibt es eine Detail-Seite mit weiteren Informationen, worüber ein Experiment aktiviert oder auch deaktiviert werden kann. Firefox selbst zeigt im Browser selbst per Schaltfläche an, welche Experimente derzeit aktiv sind und welche nicht.

Test Pilot

Der Activity Stream wurde bereits auf diesem Blog vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine verbesserte Visualisierung der Chronik und Lesezeichen sowie der Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint.

Activity Stream

Activity Stream

Activity Stream

Tab-Center ersetzt die horizontale Tab-Leiste, wie man sie aus jedem Browser kennt, durch eine vertikale Leiste mit Tabs.

Tab Center

Tab Center

Universal Search erweitert die Adressleisten-Vorschläge um Empfehlungen.

Universal Search

Update 10.05.2016
Test Pilot ist ab sofort online: testpilot.firefox.com.

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May 09, 2016 09:58 PM

May 05, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla, Microsoft und Opera wollen Add-on-APIs standardisieren

Die browserübergreifende Entwicklung von Add-ons könnte einen weiteren Schritt nach vorne machen: Mitglieder von Mozilla, Microsoft und Opera wollen Core-APIs für Browser-Erweiterungen standardisieren.

Mozilla, Microsoft und Opera haben einen Vorschlag auf der Mailingliste der Browser Extension Community Group des World Wide Web Consortium (W3C) veröffentlicht. Die Idee ist es, grundlegende Schnittstellen und deren genaues Verhalten zu definieren, um die browserübergreifende Entwicklung von Add-ons zu vereinfachen. Neben den Schnittstellen selbst sollen auch das Manifest-Format sowie das Paket-Format spezifiziert werden.

Eine Standardisierung von Core-APIs bedeutet nicht, dass Browser nicht weiterhin ihre eigenen Schnittstellen haben könnten, welche andere Browser nicht anbieten, und dadurch auf einen bestimmten Funktionsumfang reduziert wären. Dies wird es natürlich auch in der Zukunft geben. Eine Standardisierung würde allerdings die Tür für sogenannte Progressive Verbesserung ebnen, wie man es aus der Entwicklung von Webseiten kennt: statt für alle Browser unterschiedliche Erweiterungen zu veröffentlichen, müsste nur noch eine gemeinsame Erweiterung für alle Browser veröffentlicht werden, welche wiederum erkennt, ob der Browser bestimmte APIs unterstützt, und je nachdem bestimmte Funktionen anbietet oder nicht.

Weitere Informationen
public-browserext@w3.org: Core API Proposal
Dev.Opera: For a Better Extensions Ecosystem
Browser Extension Community Group Charter

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May 05, 2016 10:08 AM

May 04, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla macht große Fortschritte mit WebExtensions

Während Firefox bereits einige WebExtensions-APIs unterstützt, soll Firefox 48 den offiziellen Start für die neue Add-on-Schnittstelle markieren. In den letzten Monaten hat sich diesbezüglich einiges getan, darunter mehr unterstützte APIs, Vorteile gegenüber klassischen Firefox-Erweiterungen, verbesserte Portabilität von Chrome, Verbesserungen für Erweiterungs-Entwickler und die Unterstützung von WebExtensions in Firefox für Android.

Am 2. August soll Firefox 48 erscheinen. Firefox 48 wird die Firefox-Version sein, in welcher die WebExtensions den Beta-Status verlassen. Mit Firefox 48 erscheint also die erste stabile Version der neuen Schnittstelle für Add-ons. Wie bereits zu den vorherigen Versionen hat Mozilla auch zum Status der WebExtensions in Firefox 48 einen Statusbericht veröffentlicht.

Neue APIs implementiert

Alleine gegenüber Firefox 47 wurden 81 Tickets bezüglich WebExtensions in Mozillas Bugtracker geschlossen. Die folgenden APIs wurden verbessert: alarms, bookmarks, downloads, notifications, webNavigation, webRequest, windows sowie tabs. Außerdem wird die options v2-API zur Umsetzung von Einstellungen nun unterstützt.

Besonders die webRequest-API war ein Fokus für Firefox 48, welche für Privatsphäre- und Sicherheits-Add-ons wie Ghostery, RequestPolicy und NoScript interessant ist und es mittlerweile ermöglichte, Ghostery als WebExtension für Firefox zu umzusetzen.

Mit dem Hinzufügen der request origin-Eigenschaft zeigt Mozilla, dass, obwohl die WebExtensions stark am Erweiterungssystem von Chrome angelehnt sind, Chrome nicht vorgibt, was Erweiterungen in Firefox tun können und was nicht, denn es handelt sich dabei um die erste Erweiterung über das hinaus, was Chrome anbietet.

Weiteres Highlight: die Unterstützung von requestBody in onBeforeRequest. Diese Zugabe erlaubt es dem XSS-Filter der populären NoScript-Erweiterung in bestimmten Situationen mehr als 20 mal so schnell zu sein wie in der XUL-Erweiterung.

Verbesserte Portabilität von Chrome

Dank einer Änderung in Firefox 48 können Add-ons ohne angegebene Add-on-ID im Manifest ausgeführt werden, was bedeutet, dass Chrome-Erweiterungen vollkommen ohne Manifest-Änderung in Firefox genutzt werden können (natürlich vorausgesetzt, dass Firefox die genutzten APIs unterstützt), was die Portierung von Chrome-Erweiterungen noch einfacher macht.

WebExtensions in Firefox für Android

Mit Firefox 48 für Android unterstützt erstmals auch die Android-Version von Firefox WebExtensions. Was Interaktionen mit der Benutzeroberfläche einschließt, wird bislang allerdings nicht unterstützt.

Verbesserungen für Entwickler

In Firefox 45 wurde about:debugging zum temporären Laden von Add-ons eingeführt, was das Testen während der Entwicklung vereinfacht. In Firefox 48 gab es diverse Verbesserungen. So wird hier nun eine Fehlermeldung angezeigt, wenn es Probleme beim Laden einer Erweiterung gibt. Außerdem ist nun auch das Debugging von Background- und Content-Scripts möglich.

Darüber hinaus ist es nicht länger notwendig, das Add-on nach jeder Änderung neu hinzuzufügen. Stattdessen gibt es nun eine Schaltfläche zum Neuladen. Das kürzlich vorgestellte Kommandozeilen-Werkzeug web-ext  wird in Kürze die Möglichkeit erhalten, das Add-on automatisch bei jeder Dateiänderung neu zu laden.

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May 04, 2016 09:32 PM

May 03, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 46.0.1

Mozilla hat mit Firefox 46.0.1 ein außerplanmäßiges Update für seinen Browser veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Einige Nutzer hatten nach dem Update auf Firefox 46 von einem Problem berichtet, nach welchem Firefox nicht mehr in der Lage war, Webseiten zu laden. Ursächlich hierfür war einmal mehr sogenannte „Sicherheits“-Software. Mit dem Update löst Mozilla den Konflikt.

Des Weiteren behebt Mozilla mit dem Update das Problem, dass Add-ons mit älteren Signaturen bereits oder bald plötzlich aufhören könnten, zu funktionieren. Dieses Problem war auch der Grund, wieso es vor wenigen Tagen eine automatische Neu-Signierung zahlreicher Add-ons durch Mozilla gab.

Korrigiert wurde auch, dass Firefox bei jedem Aufruf der Sync-Einstellungen eine Anfrage an den Sync-Server geschickt hat, um den Gerätenamen zu aktualisieren, auch wenn dieser gar nicht aktualisiert worden ist.

Außerdem wurde ein Build-Fehler behoben, welcher verhinderte, dass Firefox mit deaktiviertem Just-in-Time-Compiler kompiliert werden konnte, was in erster Linie Linux-Distributionen betroffen hat. Darüber hinaus wurde ein Fehler in der Service Workers-Implementierung korrigiert. Schließlich wurde noch ein Problem mit dem Google-Suchplugin in der japanischen Version von Firefox aus der Welt geschafft.

Firefox ESR 45.1.1 behebt das oben genannte Signierungs- sowie das Build-Problem sowie eine mögliche Absturzursache, Firefox 46.0.1 für Android behebt das Signierungs- sowie das Service Workers-Problem, welches die Android-Version mit der Desktop-Version gemeinsam hat.

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May 03, 2016 09:15 PM