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Planet Mozilla (de)

October 31, 2014

André Jaenisch

Was ist eigentlich dieser Flugmodus?

Ihr dürft mir ‘mal helfen.

Ich beteilige mich gerade an einer Diskussion auf der Dev-Gaia-Mailingliste zum Flugmodus. Ich persönlich hab dessen Funktionalität nur zufällig erfahren.

Ich mein, wie oft komm ich schon zum Fliegen? (Antwort: In meinem Leben bisher 1x nur einen Rundflug mitgemacht.)

Daher möchte ich euch bitten, euch an der Umfrage (läuft bis 07.11.) zu beteiligen:

<noscript><a href="http://polldaddy.com/poll/8414847">Take Our Poll</a></noscript>

In meinem Umfeld wissen die Techies meistens, wofür der Modus da ist. Die anderen konnten mir zu ca. 33% erklären, was es tut. Ich frag mich, wie es unter meiner Leserschaft aussieht …

 

Habt ihr einen Alternativ-Vorschlag? Ab in die Kommentare damit! Danke im Voraus.


October 31, 2014 02:26 PM

Firefox OS: Musik via Bluetooth streamen

Das war meine Hauptmotivation, jetzt doch einmal ganz schnell zu aktualisieren: Ich wollte mit meinem neu erstandenen Jabra EasyGo auch Musik auf das Headset hören können.

Jabra BluetoothJabra Bluetooth von Victor Svensson (CC BY-NC-ND)

Es stellt sich heraus, dass Bluetooth nicht gleich Bluetooth ist. Es gibt verschiedene Profile. Ein Forum-Beitrag von 2011 stupst mich in Richtung A2DP. Nachgeschlagen im Mozilla Wiki ergibt sich, dass dieses Profil ab Version 1.2 unterstützt wird.

Allerdings lassen sich auch schon mit Firefox OS 1.1 Anrufe auf dem Headset entgegennehmen. Nur die Musik kommt weiter aus dem Smartphone.

Für mich war es sonst ärgerlich, immer schnell das Telephon aus der Tasche zu friemeln, die Kopfhörer (ohne Micro) abzustöpseln und dann am besten noch rechtzeitig den Anruf anzunehmen. So reicht ein Druck an’s Ohr. Die Musik wird unterbrochen und alles ist Wölkchen :)

 

Lockscreen mit Musik via Bluetooth

Musik via Bluetooth streamen

Edit:

Auf Anfrage hier noch einmal die Anleitung, wie konkret Musik auf das Gerät gestreamt wird:

  1. Bluetooth aktivieren auf dem Smartphone und Headset.
  2. Bluetooth-Menü in den Einstellungen aufrufen und mit dem Headset koppeln und verbinden. Es erscheint ein Bluetooth-Symbol mit Kopfhörern.
  3. Musik abspielen.

 


October 31, 2014 10:12 AM

Alcatel OneTouch Fire auf Firefox OS v1.3 aktualisieren

In einer Nacht- und Nebelaktion hab ich die letzte Nacht mein Smartphone gesichert (Offline-Kalender und Notizen) und auf Version 1.3 zu aktualisieren.

Motivation war mein neues Bluetooth-Headset. Ein Jabra EasyGo (nein, ihr wollt die Seite nicht mit einem Smartphone besuchen …).

Ich möchte meine Erfahrungen in einem Blog-Beitrag festhalten.

upgradeupgrade von Sean MacEntee (CC BY)

Zunächst einmal: Plant Zeit ein. Ich hab Summa summarum etwa 2 Stunden benötigt (ohne Datensicherung).

Falls ihr – wie ich – auf die geniale Idee kommt, die SD-Card einfach entfernen zu wollen: Vergesst es. Das Update wird darauf abgelegt. Ein Entfernen führt vielmehr dazu, dass ihr erneut die knapp 70 MiB herunterladen dürft (dauerte bei mir ~ 30 Minuten).

Wenn ihr eure SD-Karte gesichert habt, könnt ihr die Installation anstoßen. Während des Vorgangs ist das Telephon nicht benutzbar (Ja, wirklich!). Am besten räumt ihr vorher auf. Ich stieß nach ca. 20 Minuten auf eine kurze Push-Nachricht, dass ich zu wenig Speicher hätte. Falls ihr unsicher seid und das Bild mit dem Firefox OS Schriftzug längere Zeit stehen zu bleiben scheint, probiert, per Power-Knopf den Bildschirm zu sperren. Daran erkennt ihr, wie weit das Update ist.

Firefox OS HomescreenFirefox OS Homescreen
von Christoph Langner (CC BY)

Wie erwähnt, hatte ich zu wenig Speicher. Was dazu führte, dass ein halbgares System herauskam. Die Oberfläche war schon auf 1.3 aktualisiert, aber einige Icons mit Platzhalter dargestellt. Oh, und all die vorinstallierten Apps sind wieder da. Wer braucht schon Facebook …?

Nach einigen Neustarten (Cache leeren …) erschien da mehr und mehr von der neuen Oberfläche. Nach zwei oder drei Anläufen hatte ich dann auch Version 1.3 in den Einstellungen stehen.

Die Icons in der Schnellzugriffsleiste unten fehlen bei mir. Ein Wisch nach rechts zeigt mir aber ungruppierte Apps wie ich es von Version 1.1 bereits gewohnt bin.

Das “Ich suche nach…” tut aber wieder :) Für die intelligenten Gruppierungen wird Internet benötigt. Durch ein langes Drücken im Homescreen können neue hinzugefügt werden.

Meine Pläne? Aufräumen. Ich muss mir die Apps wieder so anordnen, wie sie vorher waren. Daneben ist es eigentlich wieder Zeit für neue Testberichte … Auf Twitter bot ich schon an, zu untersuchen, warum Firefox OS nur MP3s unterstützt (und nicht etwa OGG).

Daneben spiel ich mehr mit Bluetooth herum und freu mich auf neue WebAPIs, die Dinge wie den Ringtone-Picker möglich machen.


October 31, 2014 09:59 AM

October 30, 2014

Sören Hentzschel

Neues HTTPS-Scanning von Avast behindert Firefox

Einige Avast-Nutzer beklagten zuletzt Probleme in Firefox. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit dem neuen HTTPS-Scanning von Avast, welches mehr Probleme bereitet als es nützt.

Avast hat mit der neusten Version seiner Sicherheitssoftware ein neues HTTPS-Scanning an seine Nutzer ausgeliefert, welches von der Natur fast schon an Schadsoftware erinnert, agiert Avast hierbei in “allerbester” MITM-Manier. Das neue Feature soll die Sicherheit erhöhen, macht de facto aber mehr Probleme als Sinnvolles und wird damit zu einem ganz eigenen Sicherheitsrisiko. Probleme macht diese Neuerung nicht nur in Firefox, sondern auch in anderen Anwendungen wie beispielsweise Spotify. Die Top #1-Absturzursache von Firefox 33.0.x ist eine direkte Folge des HTTPS-Scannings, konkret handelt es sich um Abstürze der Natur, dass Firefox unter Umständen nicht mehr korrekt beendet und ein Schließen erzwungen werden muss. Erscheint im Add-on Manager beim OpenH264-Plugin nur die Meldung “Wird in Kürze installiert” ohne installiert zu werden, dann ist dies eine folge des HTTPS-Scannings. Auch die Updates von Firefox Add-ons weiß das HTTPS-Scanning von Avast zu verhindern. Natürlich können auch Webseiten von der Tatsache betroffen sein, dass sich Avast in die SSL-Kommunikation von Firefox einmischt. Die Folge ist dann, dass Ausnahmen für Webseiten hinzugefügt werden müssen, die normalerweise problemlos funktionieren.

Wer eines der beschriebenen Probleme mit Firefox hat oder sich fragt, wieso sich eines seiner anderen Programe nicht mehr wie gewünscht verhält, sollte das HTTPS-Scanning von Avast deaktivieren.

Update 31.10.2014: Nach Angaben von Avast sollten die Probleme sowohl mit dem neusten Update der Virus-Datenbank von Avast sowie mit dem kommenden Update auf Firefox 33.1 behoben sein.

October 30, 2014 10:53 PM

October 29, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla fügt DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox hinzu

Mozilla steht wie kein anderer Browserhersteller für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer, DuckDuckGo besitzt einen ähnlichen Ruf im Bereich der Suchmaschinen. Zusammen, was zusammen gehört, hat man sich wohl bei Mozilla gedacht und integriert DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox.

Nutzer, welche besonderen Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre legen, nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Suchmaschine als Google, zum Beispiel DuckDuckGo. DuckDuckGo wirbt vor allem damit, keine persönlichen Daten seiner Nutzer zu sammeln. Mozilla hat DuckDuckGo nun als Suchmaschine für seinen kommenden Firefox-Release im November hinzugefügt. Dieser Schritt dürfte noch einmal unterstreichen, welchen Stellenwert das Thema Privatsphäre für Mozilla einnimmt.

October 29, 2014 10:49 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 33.0.2

Mozilla hat das zweite außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht und behebt damit eine mögliche Absturzursache bei Programmstart.

Mit Firefox 33.0.2 veröffentlicht Mozilla die zweite außerplanmäßige Aktualisierung für Firefox 33. Mit dem neuen Update bessert Mozilla noch einmal am Bugfix von Firefox 33.0.1 nach, welcher auf manchen Systemen zu Problemen wie einem Absturz bei Programmstart führen konnte. Firefox 33.0.1 war wenige Tage vorher veröffentlicht worden, um mögliche schwerwiegende Darstellungsfehler auf Systemen mit gewissen fehlerhaften Intel-Grafiktreibern zu korrigieren. Von den in Firefox 33.0.2 betroffenen Problemen sind auch Nutzer mit Grafikchips anderer Hersteller betroffen, insbesondere nVidia, aber nicht nur.

Download Mozilla Firefox 33.0.2

October 29, 2014 01:26 PM

October 28, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: MozFest, Raspberry Pi, Alcatel OneTouch Fire

Und? Wer von euch hat schon sein Alcatel OneTouch Fire auf Firefox OS v1.3 aktualisiert?
Ich bin derzeit am Sichern meiner Notizen und Offline-Termine. Man muss ja nicht alles in die Cloud blasen ;-)

Wie bereits letzte Woche erwähnt, fand vor einigen Tagen das MozFest statt. Höhepunkt dürfte neben der Herausgabe von Smartphones das Firefox OS auf einem Raspberry Pi gewesen sein :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

 

 

Wer es von Hand flashen will, findet eine Liste bei VegnuxMod.

Eine Frage, die viele beschäftigen dürfte: Wie steht es eigentlich um Firefox OS? Asa gibt im Gespräch ein paar Links.

 

Im Gespräch mit Telcos stellt sich heraus, dass durchaus eine Vielfalt gewollt ist, allerdings sind bestimmte Rahmenbedingungen zu erfüllen:

 

Eine Einführungsreihe in Firefox OS:

 

Daneben wurde das FoxCasts-Projekt zwischenzeitlich eingeschränkt:

 

Raspberry Pi gewann einiges an Aufmerksamkeit:

http://t3n.de/news/firefox-os-raspberry-pi-574412/

http://www.theregister.co.uk/2014/10/27/mozilla_hopes_to_challenge_raspbian_as_rpi_os_of_choice/

http://www.geektimez.com/2014/10/26/firefox-os-is-coming-to-raspberry-pi/

http://www.zdnet.com/mozilla-wants-firefox-os-to-have-a-feed-on-raspberry-pi-7000035082/

https://wiki.mozilla.org/Fxos_on_RaspberryPi

https://wiki.mozilla.org/Hacking_b2g_on_Raspberry_Pi

 

Persönlich würde ich gerne mehr hierüber erfahren:

Soweit ich das aufgeschnappt habe, wurde ein WiFi-Signal gekapert und für das Mesh herangezogen …

 

Ich hab noch zwei interessante Punkte gefunden:

http://piotr.zalewa.info/downloads/pgdus/PGDayTalk.html


October 28, 2014 12:42 AM

October 27, 2014

Sören Hentzschel

Neues Firefox OS 2.0-Image für T2Mobile Flame veröffentlicht

T2Mobile und Mozilla haben ein neues Basis-Image mit Firefox OS 2.0 für das T2Mobile Flame veröffentlicht. Sofern keine gravierenden Fehler gefunden werden, wird es sich beim ersten FOTA-Update auf dem Releasekanal um diese Version handeln.

Nachdem Mozilla und T2Mobile vor etwas mehr als einem Monat ein neues Basis-Image mit Firefox OS 2.0 auf Android 4.4-Treiberbasis für das T2Mobile (Version 180) veröffentlicht haben, hat man nun ein weiteres neues Basis-Image (Version 188) veröffentlicht. Mit der neuen Version werden die letzten Probleme behoben, unter anderem ein Platzproblem, welches die Installation von Gecko-/Gaia-Updates verhindern konnte. Sollten keine größeren Probleme mehr gefunden werden, dann wird es sich beim ersten FOTA-Major-Update auf dem Release-Updatekanal (derzeit noch Firefox OS 1.3) um diese Version handeln.

Der Download des neuen Basis-Images findet sich für alle, welche die neue Version manuell installieren wollen, wie immer auf der Seite zum T2Mobile Flame im Mozilla Developer Network.

October 27, 2014 09:18 PM

October 26, 2014

Sören Hentzschel

Zen 105 Fire: Viertes Smartphone mit Firefox OS für Indien, ausverkauft innerhalb von 90 Minuten

Dass sich die Billig-Smartphones mit Firefox OS in Indien gut verkaufen, das lässt sich spätestens daran erkennen, dass vor wenigen Tagen der bereits vierte Hersteller den Verkauf eines Smartphones mit Mozillas Betriebssystem gestartet hat. Dessen erste Einheit wurde innerhalb von 90 Minuten ausverkauft.

Nach Intex, Spice und Alcatel One Touch ist Zen Mobile Hersteller Nummer 4, welcher Firefox OS für den indischen Markt für sich entdeckt hat. Das Zen 105 Fire ist sehr ähnlich ausgestattet wie die anderen Geräte und kostet auch in etwa gleich, womit die Entscheidung für das Smartphone der Wahl in Indien noch schwerer fallen dürfte. Die erste Einheit von 15.000 Smartphones hat HomeShop18, der Shop, über welchen das Gerät exklusiv vertrieben wird, innerhalb von 90 Minuten ausverkaufen können, mittlerweile ist das Smartphone wieder verfügbar.

Genau wie seine drei Konkurrenten setzt auch das Zen 105 Fire den Spreadtrum SC6821 SoC ein, was eine ARMv7 Cortex A5 Dual Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz und ARM Mali-400MP1 GPU bedeutet. Keine Unterschiede auch beim RAM (128 MiB) sowie internen Speicher (256 MiB), auch die Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll sowie die HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel) sind identisch, ebenso wie die Tatsache, dass es sich um ein Gerät mit Dual SIM-Unterstützung handelt und als Betriebssystem Firefox OS 1.3T installiert ist.

Die Unterschiede liegen im Detail, so besitzt das Zen 105 Fire eine Hauptkamera, welche mit zwei Megapixeln auflöst, sowie eine 0,3 Megapixel-Frontkamera und einen Kamera-Blitz. Die Kapazität des Akkus beträgt 1 200 mAh, die Abmessungen des Gerätes betragen 110,7 × 60,2 × 10,1 mm. Der Preis beträgt 1.999 INR, also umgerechnet unter 25 Euro.

October 26, 2014 03:57 AM

Firefox OS: Spezifikationen des Alcatel One Touch Fire S

Mit dem Alcatel One Touch Fire S wird bald ein neues Smartphone mit Firefox OS erscheinen, welches leistungstechnisch die Spitzenposition unter den Smartphones mit Firefox OS einnehmen wird.

Das Alcatel One Touch Fire S wurde erstmals auf dem Mobile World Congress im Februar angekündigt. Auf der Webseite des Herstellers gibt es seit kurzem eine eigene Seite für das neue Firefox OS-Flaggschiff, welche die Spezifikationen verrät.

Während das Smartphone zunächst als Gerät Quad Core CPU angekündigt und diese Angabe im Februar durch die Presseagentur auf Dual Core korrigiert worden war, scheint es sich nun doch zu bewahrheiten, dass das Alcatel One Touch Fire S eine Quad Core CPU besitzen wird; eine Angabe, welche die Webseite mehrfach nennt. Die Taktfrequenz wird 1,2 GHz betragen, an RAM sind 1 GiB verbaut, interner Speicher 4 GiB vorhanden. Eine widersprüchliche Angabe gibt es bezüglich der Hauptkamera, für welche auf der Webseite an einer Stelle 8 Megapixel und an anderer Stelle 5 Megapixel genannt werden, die ursprüngliche Ankündigung sprach auch von acht Megapixeln. Die Frontkamera löst mit zwei Megapixeln auf, Kamera-Blitz ist vorhanden. Das Display besitzt eine Bildschirmdiagonale von 4,5 Zoll und löst mit qHD-Auflösung auf (540 × 960 Pixel). Eine weitere Besonderheit des Smartphones ist die Unterstützung von LTE. NFC-, A-GPS- und Bluetooth 4.0-Unterstützung sind ebenfalls dabei. Die Kapazität des Akkus beträgt 2 000 mAh, die Abmessungen des Geräts betragen 129,5 × 63,5 × 8,5 mm, das Gewicht 126 g. Firefox OS ist in Version 2.0 vorinstalliert, ein FOTA-Update auf Firefox OS 2.1 wird bereits in den Spezifikationen erwähnt.

October 26, 2014 02:33 AM

Alcatel One Touch Fire: Update auf Firefox OS 1.3 wird verteilt

Lange hat es gedauert, nun ist es endlich da: Das Update auf Firefox OS 1.3 für das mittlerweile doch betagte Alcatel One Touch Fire.

Das Alcatel One Touch Fire war eines der ersten verfügbaren Endkunden-Smartphones mit Firefox OS und lief bisher mit Firefox OS 1.1. Ende Januar gab es dann Verwirrungen um die Update-Situation: Das Update auf Firefox OS 1.2 sollte ausgelassen werden, was einige Medien damit gleichsetzten, dass es generell keine Update mehr für dieses Gerät geben würde. Der Hersteller hatte aber angekündigt, das Update nur auslassen und direkt auf Firefox OS 1.3 gehen zu wollen. Unklar war der Zeitpunkt des Updates und nachvollziehbarer Weise haben viele auch nicht mehr an das Update geglaubt, hat es nun nach einigen Verzögerungen bis Ende Oktober gedauert, aber die Auslieferung des Updates hat schließlich vor wenigen Tagen begonnen und Nutzer des Alcatel One Touch Fire sollten nun Firefox OS 1.3 auf ihrem Smartphone nutzen können.

Ob es darüber hinaus noch Updates für das Alcatel One Touch Fire geben wird, ist unbekannt, konkrete Ankündigungen gibt es zumindest nicht. Mit dem Fire C, Fire C 2G, Fire E und bald dem Fire S gibt es einige neuere Smartphones der Alcatel One Touch Fire-Serie mit Firefox OS 1.3 oder höher.

October 26, 2014 01:57 AM

October 25, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Media Source Extensions standardmäßig aktiviert

Mozilla hat die Media Source Extensions (MSE) in der Nightly-Version von Firefox standardmäßig aktiviert. Die HTMLMediaElement-Erweiterung erlaubt JavaScript die Generierung von Medienstreams, was Features wie Adaptives Streaming oder zeitversetztes Sehen von Livestreams in HTML5-Videos ermöglichen soll. YouTube ist ein prominentes Beispiel für eine Webseite, welche Gebrauch von MSE macht.

Media Source Extensions (MSE) sind ab sofort in der Nightly-Version von Firefox für WebM und VP9 standardmäßig aktiviert. Dies ist besonders für Nutzer von YouTube interessant, da Google auf seinem Video-Portal davon Gebrauch macht und nur mit aktivierten MSE alle Video-Auflösungen zur Verfügung stehen. Die aktuelle Nightly-Version trägt die Versionsnummer 36, dies bedeutet jedoch nicht, dass die MSE in Firefox 36 standardmäßig aktiviert sein werden. Nach aktuellem Stand werden die MSE mit Eintritt in die Betaphase standardmäßig deaktiviert werden.

Die Implementierung der MSE ist noch nicht abgeschlossen. Wer in Zusammenhang hiermit Probleme bemerkt, kann diese über about:config wieder deaktivieren, indem der Schalter media.mediasource.enabled per Doppelklick auf false geschaltet wird, umgekehrt können auf diese Weise MSE aktiviert werden, sofern sie es noch nicht sind, zum Beispiel in einigen Wochen nach Erscheinen der Betaversion von Firefox 36.

October 25, 2014 07:25 PM

Update auf Firefox 33.0.1 behebt Grafikfehler

Als Mozilla Firefox 33 veröffentlicht hat, beklagten in der Folge einige Nutzer Darstellungsprobleme. Schuld waren fehlerhafte Grafiktreiber von Intel bei Nutzern der betroffenen Systeme. Das Update auf Firefox 33.0.1 korrigiert das Problem.

Eine der Neuerungen von Firefox 33 ist das sogenannte Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer. Einige Nutzer mit bestimmten Kombinationen von Intel Grafikchipsätzen und -treibern beklagten seit dem schwerwiegende Grafikfehler, welche Firefox unbenutzbar gemacht haben. Mozilla reagierte mit einem Blocklisten-Update, welches die Hardwarebeschleunigung deaktiverte, auch gab es einen Workaround, um Firefox wieder benutzbar zu machen, normalerweise sollte aber bereits ein Update des Grafikkarten-Treibers ausreichend gewesen sein. Nachdem Mozilla ein besseres Verständnis von diesem Treiber-Bug erlangen konnte, wurde das Blocklisten-Update nun rückgängig gemacht und Firefox 33.0.1 veröffentlicht. Mit dem Update erkennt Firefox vom Treiber-Bug betroffene Systeme zur Laufzeit und kann gezielt darauf reagieren. Die Probleme sollten mit Firefox 33.0.1 nun der Vergangenheit angehören.

October 25, 2014 02:35 PM

October 24, 2014

Sören Hentzschel

Thunderbird 38 soll mit Kalender ausgeliefert werden

Mit Lightning existiert eine populäre Kalender-Erweiterung für Thunderbird. Diese soll ab Thunderbird 38 direkt mit Mozillas Mail-Client ausgeliefert werden.

Lightning ist eine Kalender-Erweiterung für Mozilla Thunderbird, welche von über einer Million Nutzer genutzt wird. Mit dem nächsten großen Thunderbird-Update, welches die Versionsnummer 38 tragen wird, soll Lightning direkt mit Thunderbird ausgeliefert werden, als standardmäßig deaktivertes Add-on. Dies ist das Ergebnis einer Diskussion im Rahmen des Thunderbird-Summits, welches vom 15. bis zum 18. Oktober in Toronto stattgefunden hat und bei welchem die Weichen für die Zukunft von Thunderbird gestellt wurden. Thunderbird wird seit Ende 2012 von der Community weiterentwickelt, nachdem Mozilla seine Prioritäten neu gewichtet hat.

October 24, 2014 01:26 AM

October 23, 2014

Sören Hentzschel

Project 105: Mozilla experimentiert auf Apple iOS-Plattform

Nach der Einstellung von Firefox Home und Experimenten im Rahmen des Junior-Projekts experimentiert Mozilla erneut mit der iOS-Plattform von Apple für ein mögliches neues Produkt.

Firefox für iOS, das wird aufgrund von Apples Restriktionen vermutlich auch in Zukunft keine Option sein. Dennoch ist iOS eine interessante Plattform für Mozilla, da hier viele potentielle Nutzer stecken, die man für sich gewinnen könnte, indem man Lesezeichen sowie andere relevante Daten von überall verfügbar macht.

Mit Firefox Home hatte Mozilla bereits vor längerer Zeit ein Produkt angeboten, um die Lesezeichen sowie offenen Tabs vom Firefox auf das iPhone zu bekommen. Firefox Home wurde schließlich vor zwei Jahren eingestellt. Mit Junior war man zu dieser Zeit ebenfalls auf der iOS-Plattform aktiv. Bei diesem Experiment stand vor allem die User Experience auf dem Tablet im Vordergrund. Leser dieses Blogs, welche die dazugehörigen sozialen Kanäle verfolgen, wissen bereits seit letztem Monat, dass Mozilla wieder für iOS experimentiert.

Bislang gibt es weder eine offizielle Produktankündigung noch konkrete Informationen zu Mozillas neuem iOS-Projekt. Mittlerweile zeichnet sich aber ab, dass Mozilla unter dem internen Projektnamen “Project 105″ an der Oberfläche eines iOS-Produktes arbeitet. P105ToolbarExperiment und P105SettingsExperiment sind die Namen zweier GitHub-Repositories von Mozilla-Entwickler Stefan Arentz. Kompiliert man diese Projekte in XCode und führt diese im iOS-Simulator aus, ergeben sich daraus folgende Oberflächen für eine Symbolleiste respektive Einstellungs-Seite der möglichen App:

Natürlich muss an dieser Stelle noch einmal hervorgehoben werden, dass diese Bilder kein finales Produkt repräsentieren und sich in den kommenden Monaten noch sehr vieles verändern kann, die Repositories tragen sogar ausdrücklich “Experiment” im Namen, zumindest lässt sich aber daraus ableiten, was wir wohl erwarten dürfen: die App soll Zugriff auf die Chronik, Lesezeichen, Tabs sowie eine Leseliste geben. Eine solche kennt man von Firefox für Android: Artikel in dieser Liste werden optisch so aufbereitet, dass sie besonders gut lesbar sind, und stehen auch offline zur Verfügung.

October 23, 2014 02:07 AM

Mozilla veröffentlicht Firefox Mobile 33 für Android

Mozilla hat vergangene Woche nicht nur Firefox für Desktop-Systeme in Version 33 veröffentlicht, sondern auch Firefox Mobile für Android.

Mehr Kontrolle über Persönliche Daten

Mozilla spendiert Firefox Mobile 33 für Android ein neues Privatsphäre-Feature: Wie in der Desktop-Version können dann auch die Android-Nutzer die Chronik sowie andere Daten beim Beenden von Firefox automatisch löschen lassen. Welche Daten automatisch gelöscht werden sollen, kann der Nutzer selbst bestimmen. Folgende Kategorien können gewählt werden: Chronik, Downloads, Eingegebene Suchbegriffe & Formulardaten, Cookies & Aktive Logins, Gespeicherte Passwörter, Cache, Offline-Website-Daten sowie Website-Einstellungen. Diese Neuerung ergänzt sinnvoll andere Privatsphäre-Features wie Private Tabs oder den Gastmodus.

Verbessertes Tab-Management

Mozilla hat auch das Tab-Management verbessert: Nach dem Schließen eines Tabs erhält der Nutzer die Möglichkeit, das Schließen rückgängig zu machen, ebenso gibt es eine Liste der kürzlich geschlossenen Tabs als Panel auf dem Startbildschirm. Neu ist auch die Funktion “Zu Tab wechseln”, wenn man eine URL in die Adressleiste eingibt, welche bereits in einem Tab geöffnet ist, sowie die Möglichkeit alle Tabs auf einmal zu schließen. Auch diese Funktionen kennt man allesamt bereits von der Desktop-Version von Firefox.

Firefox für Android mit Chromecast- und Roku-Unterstützung

Firefox Mobile für Android erlaubt in der neusten Version das Streaming von Videos auf ein Fernsehgerät mittels Google Chromecast oder Roku. Zu diesem Zweck befindet sich ein Streaming-Symbol in der Adressleiste sowie im Video, wenn sich ein entsprechender Stick im selben WLAN wie das Smartphone oder Tablet befindet.

Sonstige Verbesserungen

Videos erhalten nicht nur einen Streaming-Button, auch ein Button zum Anzeigen im Vollbild-Modus ist neu. Beim Öffnen eines neuen Privaten Tabs erscheint im ensprechenden Reiter nun ein Erklärungstext inklusive Link zu weiteren Informationen, sofern noch keine Privaten Tabs offen sind. Formular-Elemente sind nun etwas moderner aus als bisher. Neu ist auch die Möglichkeit für Webseitenbetreiber, ein spezielles Erscheinungsbild für die Vorschaubilder auf dem Startbildschirm festzulegen. Eine neue Option in den Entwickler-Einstellungen erlaubt das farbliche Hervorheben neu gezeichneter Flächen.

Weitere Verbesserungen umfassen geschlossene Sicherheitslücken, Bugfixes und einige Plattform-Verbesserungen, welche auch Teil der Desktop-Version sind, dies schließt unter anderem Verbesserungen der JavaScript-Engine und eine verbesserte Unterstützung von Webstandards ein.

October 23, 2014 01:02 AM

October 21, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: MozFest, Microsoft, Internet of Things

Dieses Wochenende findet das MozFest in England statt. Ich werde nicht dort sein. Ich war dafür auf der Ubucon vergangenes Wochenende und bin daheim von einem Ungeziefer-Problem überrascht worden (daher gab es gestern auch kein Monday Sparks). Twitter war dann auch geflutet von einer Presse-Mitteilung zu einem neuen FirefoxOS-Gerät, so dass die dieswöchige Ausgabe kürzer ausfällt.

Aber lest selbst:

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Abusing phones to make the internet of things von Jan Jongboom

Firefox OS 2.2 für Nexus 4


October 21, 2014 03:04 PM

October 20, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 31.2

Mozilla hat in der vergangenen Woche nicht nur seinen Firefox-Browser aktualisiert, sondern mit Version 31.2 auch eine neue Version des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereitgestellt.

Download Mozilla Thunderbird 31.2 für Windows, OS X und Linux

Die vergangene Woche veröffentlichte Version 31.2 behebt sechs Sicherheitslücken, von denen drei von Mozilla mit der höchsten Gefahrenstufe versehen worden sind. Darüber hinaus werden Probleme in Zusammenhang mit Sicherheits-Zertifikaten behoben (Bug 1042889, Bug 1049435) und außerdem ein Fehler, der dafür sorgen konnte, dass Nachrichten fälschlicherweise an die E-Mail-Adresse der Person in der Liste anstatt an die ausgewählte Person geschickt wurden, wenn es im Adressbuch zwei Einträge mit demselben Namen gab und ein Eintrag davon Teil einer Liste war.

October 20, 2014 09:59 PM

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.30 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.30 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.30 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • OMTC wurde standardmäßig aktiviert.
  • OpenH264-Unterstützung (in einer Sandbox) wurde hinzugefügt.
  • Ein neues CSP-Backend wurde implementiert.
  • Verbindungen zu HTTP-Proxys über HTTPS werden jetzt unterstützt.
  • Die Zuverlässigkeit der Sitzungswiederherstellung wurde verbessert.
  • WebCrypto-Untersützung wurde erweitert: RSA-OAEP, PBKDF2 und AES-KW werden jetzt unterstützt, wrapKey und unwrapKey wurden implementiert, Import/Export von JWK-formatierten Schlüsseln wurde aktiviert.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.30 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

October 20, 2014 02:42 AM

October 19, 2014

Sören Hentzschel

Humble Mozilla Bundle: Indie-Spiele direkt im Browser spielen

Humble Bundle hat zusammen mit Mozilla das Humble Mozilla Bundle zusammengestellt – eine Sammlung von Spielen, welche ohne Installation und DRM-frei im Browser laufen, dank asm.js-Technologie in Firefox schneller als in jedem anderen Browser.

Das Humble Mozilla Bundle ist eine Sammlung von Indie-Spielen, welche direkt im Browser laufen. Den Preis bestimmt der Nutzer selbst. Enthalten sind im Paket Super Hexagon, AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! for the Awesome, Osmos, Zen Bound 2 und Dustforce DX. Wird mindestens der Durchschnittspreis investiert, dann gibt es oben drauf noch Voxatron, FTL: Faster Than Light Advanced Edition sowie noch ein weiteres Spiel, welches in den nächsten Tagen freigeschaltet werden wird. Zusätzlich gibt es noch das Spiel Democracy 3, wenn mindestens acht Dollar bezahlt werden. Mindestens ein Dollar muss investiert werden, damit die Spiele (mit Ausnahme von Voxatron) auch über Steam verfügbar sind. Inbegriffen sind auch einige Soundtracks zu den Spielen. Der Gesamtwert des Bundles beträgt 104 Dollar. Der Käufer kann außerdem entscheiden, wie viel vom Kaufpreis die Entwickler, Humble oder eine von drei Non-Profit-Organisationen, in diesem Fall zum Beispiel Mozilla, erhalten. Mit dem Kauf der Spiele kann Mozilla also direkt unterstützt werden. Alle Spiele können als Vorschauversion vor dem Kauf angespielt werden.

Gemeinsam ist allen Spielen, dass sie auf Mozillas asmj.js-Technologie setzen, was diese Spiele zwar auch spielbar in anderen Browsern macht (wobei nur für Firefox und Chrome Kompatibilität garantiert wird), sie aber in Firefox ganz besonders performant macht. Die Spiele funktionieren direkt im Browser, ohne Plugin, ohne Installation, ohne DRM. Das Bundle kann Stand jetzt noch neun Tage und wenige Stunden erworben werden.

Video auf YouTube ansehen

October 19, 2014 01:06 PM

Behebung der häufigsten Firefox 33-Probleme

Mozilla hat vor wenigen Tagen Firefox 33 mit vielen Neuerungen veröffentlicht. Natürlich kann ein Update immer für einzelne Nutzer Probleme bereiten, für die größten Probleme sollen hier Lösungen angeboten werden.

Firefox nur noch schwarz

Eine der Neuerungen von Firefox 33 ist aktiviertes Off Main Thread Compositing (OMTC) für Windows-Nutzer. Diese Neuerung soll der Reaktionsfreudigkeit von Firefox förderlich sein, kann im schlechtesten Fall Firefox allerdings unbrauchbar machen: So beklagten nach der Veröffentlichung von Firefox 33 zahlreiche Nutzer, dass nach dem Starten von Firefox nur ein schwarzes Fenster zu sehen sei. Von dem Problem betroffen scheinen lediglich Nutzer eines Systems mit bestimmten Grafikchipsätzen von Intel mit veraltetem Treiber zu sein.

Mozilla hat mittlerweile ein Blocklisten-Update veröffentlicht, welches zumindest die meisten betroffenen Treiber blockieren sollte. Wer von diesem Problem betroffen war oder immer noch ist, sollte als erstes schauen, ob es eine neuere Version für die im Computer eingebaute Grafiklösung gibt und diese gffs. installieren. Hilft dies nicht, dann ist bei geschlossenem Firefox die Datei prefs.js im Profilverzeichnis von Firefox aufzusuchen und folgende Zeile zu ergänzen:

user_pref(“layers.offmainthreadcomposition.enabled”, false);

Damit wird OMTC deaktiviert. Auch ein Deaktivieren der Hardwarebeschleunigung wird das Problem lösen, da das Deaktivieren dieser implizit auch OMTC deaktiviert.

Firefox reagiert nicht mehr auf Eingaben in die Adressleiste

Ein weiteres Problem, welches beim Support etwas häufiger aufgetaucht war, ist das Problem, dass Firefox nicht mehr auf Eingaben in die Adressleiste reagiert. Hiervon waren Nutzer des populären Add-ons Tab Utilities betroffen. Die Antwort darauf lautet: Tab Utilities ist nicht kompatibel mit Firefox 33. Es findet sich auf GitHub allerdings eine gefixte Version, welche nicht vom originalen Entwickler der Erweiterung stammt, welche das Problem aber behebt und Firefox 33 damit quasi wieder repariert. Ob / wann der Fix in die originale Version übernommen wird, ist derzeit unklar. Per Pull Request eingereicht wurde die Änderung zumindest. Ein Deaktivieren des Add-ons hilft natürlich auch.

October 19, 2014 04:06 AM

Mozilla veröffentlicht Firefox 33 mit vielen Verbesserungen

Mozilla hat in dieser Woche neue Versionen von Firefox für Windows, OS X und Linux mit vielen Verbesserungen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 33 für Windows, OS X und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Am Dienstag ist Firefox 33 für Windows, OS X und Linux erschienen. Auch in dieser Version behebt Mozilla wieder neun Sicherheitslücken, von denen Mozilla drei als besonders kritisch einstuft.

Mit Firefox 33 hat Mozilla die Unterstützung einiger unsicherer TLS-Algorithmen deaktviert, RSA 1023 und schwächere Zertifikate werden aus Sicherheitsgründen ab sofort blockiert.

Verbesserte Adressleisten-Funktionalität

Mit Firefox 33 verbessert Mozilla die Funktionalität der Adressleiste. Konkret verbessert Mozilla die Suche nach Begriffen, die aus nur einem Wort bestehen, sowie nach arithmetischen Ausdrücken. Bislang hat Firefox den Suchbegriff zunächst versucht auf eine URL aufzulösen, im Falle von “1234-5678″ beispielsweise auf “http://1234-5678/” und danach erst eine Suche bei der eingestellten Suchmaschine nach “1234-5678″ durchgeführt. Die Suche nach einer Zahl wie “12345678” hat direkt eine Fehlermeldung produziert. Letzteres konnte bislang durch das Voranstellen eines Fragezeichens, also “?12345678″ umgangen werden.

In beiden Fällen verhält sich Firefox ab Version 33 anders und sendet die Anfrage direkt an die Suchmaschine der Wahl. Gleichzeitig führt Firefox im Hintergrund eine Suche nach lokalen Hosts durch und bietet im Falle eines Treffers die Option an, diesen Begriff als lokalen Host zu speichern, so dass eine Suche danach in Zukunft den lokalen Host anstelle der Suchmaschine aufruft. Wer das Verhalten diesbezüglich vorab über about:config konfigurieren möchte, kann dies durch Anlegen von Boolean-Schaltern nach dem Schema “browser.fixup.domainwhitelist.” plus Hostname machen, im Falle des Hosts “agenedia” zum Beispiel “browser.fixup.domainwhitelist.agenedia” mit dem Wert true”. Der Hostname “localhost” ist bereits automatisch konfiguriert.

Suchvorschläge auf der Startseite und in neuen Tabs

Bislang kann Firefox über die Suche im Suchfeld Suchvorschläge der jeweiligen Suchmaschine anzeigen, nicht aber auf der standardmäßig eingestellten Startseite about:home oder dem Suchfeld auf about:newtab, der Seite, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen leeren Tabs erscheint. In beiden Fällen zeigt Firefox ab sofort auch Suchvorschläge an, sofern die eingestellte Suchmaschine dies unterstützt.

Open Source H.264-Integration für WebRTC

Mit OpenH264 stellt Cisco eine Open Source-Implementierung des H.264-Codecs bereit. Mozilla integriert diese in Firefox 33, aus Lizenzgründen allerdings nicht direkt, stattdessen wird der Codec in Form eines Gecko Media Plugins nach dem Start von Firefox heruntergeladen. Wie die übrigen NPAPI-Plugins (Flash, Silverlight & Co.) kann auch dieses Plugin über den Add-on Manager deaktiviert werden. Click-to-Play steht hier nicht zur Auswahl, da dieser Codec lediglich für WebRTC genutzt werden kann, wofür Click-to-Play nicht relevant ist. Das Gecko Media Plugin läuft in einer Sandbox.

Unterstützung für Bildschirm- und Fenster-Sharing via WebRTC

Im Zusammenhang mit WebRTC nennenswert ist auch die Tatsache, dass Firefox ab Version 33 das Teilen des Bildschirm- beziehungsweise Fensterinhalts erlaubt. Relevanter Beispielcode wurde auf diesem Blog veröffentlicht, Talky wäre eine reale Anwendung, welche hiervon Gebrauch machen kann. Derzeit ist es noch so, dass Webseiten, denen diese erweiterte WebRTC-Funktionalität gestattet sein soll, per about:config eingetragen werden muss. Am Beispiel von Talky wird dies in einem gesonderten Artikel beschrieben.

In diesem Zusammenhang hat Mozilla auch den Indikator verändert, welcher anzeigt, dass eine Kommunikation über WebRTC stattfindet. Bislang hat Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste angezeigt, wenn die Kamera und/oder das Mikrofon aktiviert ist, und dem Nutzer darüber die Möglichkeit gegeben, die Freigabe zu beenden, auch wenn der entsprechende Tab gerade nicht im Vordergrund ist. Mit der Ergänzung um Bildschirm- und Fenster-Sharing war man allerdings besorgt darüber, ob dieser Indikator sichtbar genug ist und hat diesen ersetzt. Anstelle eines zusätzlichen Symbols in der Symbolleiste sehen Windows- und Linux-Nutzer nun am oberen Bildschirmrand fixierte Kontrollsymbole, welche auch sichtbar sind, wenn Firefox nicht sichtbar ist. Nutzer von Mac OS X sehen entsprechende Symbole in der globalen Menüleiste, auch wieder unabhängig davon, ob Firefox im Vordergrund ist oder nicht.

Verbesserte Sitzungswiederherstellung

Mozilla hat auch die Sitzungswiederherstellung von Firefox verbessert und die Wahrscheinlichkeit einer nicht erfolgreichen Wiederherstellerung der letzten Sitzung verringert. Diese Änderung wird auf diesem Blog in aller Ausführlichkeit beschrieben.

Firefox merkt sich kopierte Inhalte Privater Fenster

Hat man bislang in einem Privaten Fenster Text einer Webseite kopiert und das Private Fenster anschließend geschlossen, dann wurde der kopierte Inhalt von Firefox verworfen. Dabei handelte es sich um keinen Fehler, sondern um eine ganz bewusste Entscheidung. Für einige Firefox-Nutzer war dies eher störend, so dass Mozilla das Verhalten in Firefox 33 nun geändert hat und Firefox den Inhalt der Zwischenablage auch nach dem Schließen Privater Fenster nicht mehr verwirft. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man Firefox keine Chronik anlegen lässt – bei dieser Einstellung befindet sich Firefox in einer Art permanentem Privaten Modus, welcher sich genauso verhalten hat und von dieser Änderung betroffen ist.

Optimierte String-Kodierung der JavaScript-Engine

Mozilla hat Verbesserungen an der JavaScript-Engine vorgenommen, welche Strings intern statt wie bisher in UTF16 nun als Latin1 speichert, die darum für die meisten Zeichen nur noch einen statt zwei Byte Platz benötigen. Da dies lediglich die interne String-Repräsentation betrifft, verändert sich am Verhalten von JavaScript durch diese Änderung nichts, es wird allerdings weniger Speicher benötigt, was auch zu einer Beschleunigung führen kann. Dies zeigt sich unter anderem im Sunspider-Benchmark für reguläre Ausdrücke, in welchem Firefox 33 um 36 Prozent besser abschneidet.

Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer

In Firefox 33 hat Mozilla das sogenannte Off Main Thread Compositing (OMTC) für Nutzer von Windows standardmäßig aktiviert. OS X-Nutzer haben OMTC bereits aktiviert, die Implementierung für Linux steht kurz vor der Fertigstellung. OMTC soll die Reaktionsfreudigkeit von Firefox verbessern, indem die Zusammenstellung verschiedener Layout-Ebenen aus dem Hauptthread ausgelagert wird. Schlecht geschriebener JavaScript-Code, welche lange zur Ausführung benötigt, wäre ein solcher Fall, der zu Verzögerungen in der Ausführung der Anwendung oder Pausierung von Videos führen kann, was durch OMTC verbessert werden soll.

Änderung von about:newtab

In Firefox 33 hat sich das Design von about:newtab ein wenig verändert und damit auch das Verhalten bei kleinen Fenstern. Bisher war es so, dass Firefox die Vorschaubilder bei Bedarf verkleinert und sich strikt an die beiden Einstellungen browser.newtabpage.columns sowie browser.newtabpage.rows zur Festlegung der Anzahl an Vorschaubildern gehalten hat. Ab einem gewissen Punkt musste auf dieser Seite gescrollt werden, um alle Vorschaubilder zu sehen. Firefox 33 sieht diese Werte nur noch als Maximalwerte, verkleinert die nun minimal größeren Vorschaubilder nicht mehr und zeigt weitere Vorschaubilder gar nicht erst an, wenn der Platz nicht ausreichend ist. Gescrollt muss auf dieser Seite durch diese Änderungen nun unter keinen Umständen mehr.

WebIDE kann getestet werden

Die WebIDE soll den App Manager ersetzen. Dies geschieht zwar noch nicht in Firefox 33, doch kann diese in Firefox 33 erstmals per about:config-Schalter (devtools.webide.enabled) aktiviert werden. Während sich der App Manager in einem Tab öffnet, ist die WebIDE ein eigenständiges Fenster, welches neben der bisherigen Funktionalität des App Managers auch das Erstellen neuer Apps erlaubt, hierfür werden sogar bereits Vorlagen mitgeliefert. Über den Options-Schalter devtools.webide.templatesURL kann die URL konfiguriert werden, von welcher die Vorlagen bezogen werden sollen. Auf diese Weise ist es möglich, ganz eigene App-Vorlagen zu benutzen und anderen bereitzustellen. Der dazugehörige Editor bietet Syntax Highlighting, Code-Vervollständigung und Inline-Dokumentation, womit dieses Feature dem Begriff IDE gerecht wird. Auch das App-Manifest wird direkt in der WebIDE validiert.

Weitere Verbesserungen für Webentwickler

Auch sonst haben die Entwickler-Werkzeuge natürlich wieder einige Neuerungen erhalten. Erwähnt sei hier ein “ev”-Schriftzug in der HTML-Ansicht des Inspektors, wenn ein Event Listener mit diesem DOM-Element verknüpft ist. Per Kontextmenü kann bei den CSS-Regeln im Inspektor ein neuer Regelblock für das ausgewählte Element hinzugefügt werden, was besonders dann praktisch ist, wenn dieses Element noch keine CSS-Regeln besitzt und darum bislang noch kein Selektor angezeigt wird, welcher dieses Element anspricht. Ebenfalls bearbeitet können hier nun auch @keyframes-Regeln werden. Auch die Selektoren selbst können nun in der Regeln-Ansicht bearbeitet werden, sofern der neue Selektor ein gültiger Selektor für das ausgwählte Element ist, andernfalls wird die Änderung verworfen. Per Rechtsklick auf eine Farb-Eigenschaft können jetzt Farbwerte kopiert werden. Ein Cubic Bezier Editor erlaubt das Bearbeiten von CSS-Animationen. CSS Transformationen werden nun beim Herüberfahren mit der Maus über das Element so dargestellt, dass neben dem transformierten Element auch die originale Position eingezeichnet und beides über Linien verbunden wird.

Die Entwickler-Einstellung zum Deaktivieren des Caches merkt sich Firefox nun auch, wenn die Entwickler-Werkzeuge zwischenzeitlich geschlossen waren. Die Entwickler-Toolbar (Shift + F2) hat neue Kommandos erhalten: inject erlaubt das Einbinden von Bibliotheken (z.B. inject jQuery), highlight erlaubt das Hervorheben aller Elemente mit einem bestimmten Selektor, folder erlaubt das Öffnen eines Ordners auf dem Dateisystem; folder openprofile öffnet das Profilverzeichnis von Firefox. Die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge bieten nun außerdem eine Reihe von Editor-bezogenen Einstellungen wie die Tabulator-Größe, ob Klammern automatisch geschlossen werden sollen oder welche Tastaturkommandos gelten sollen (Firefox Standard, Vim, Emac, Sublime).

Neu ist auch die Ergänzung der Farbe Rebeccapurple. Im Debugger werden JavaScript-Dateien, welche auf .min.js enden, nun automatisch stummgeschaltet, was sich per Einstellungsmenü allerdings deaktivieren lässt. Im Responsive Design Modus kann jetzt außerdem eine beliebige Größe direkt eingegeben werden. Die Webkonsole hebt Zeilen beim Herüberfahren mit der Maus nun hervor.

Verbesserte Unterstützung von Web-Standards

Zu den nennenswertesten Neuerungen an der Front der Webstandards gehören in Firefox 33 die Implementierung der CSS3 Counter Styles Spezifikation sowie des DOMMatrix-Interfaces. Mit Draft 13 wird ein neuerer Entwurf des kommenden HTTP/2.0-Standards unterstützt (standardmäßig noch deaktiviert; network.http.spdy.enabled.http2draft). Firefox unterstützt nun  <a rel=”noreferrer”>, allerdings funktioniert dies noch nicht für Links, welche via Kontextmenü geöffnet werden. Experimentell unterstützt wird das neue <picture>-Element (dom.image.picture.enabled). Die alte Nicht-Standard-Implementierung der Content Security Policy (CSP) wurde aus Firefox entfernt (Firefox unterstützt natürlich weiterhin den offiziellen Standard), ebenso entfernt wurden nicht standardisierte window.crypto-Funktionen und -Eigenschaften. Deren Funktionalität soll mittelfristig durch die Web Crypto API ersetzt werden, an deren Implementierung Mozilla derzeit noch arbeitet. Die Media Source Extensions unterstützen MP4, wenn neben aktiviertem media.mediasource.enabled auch noch der Boolean-Schalter media.mediasource.ignore_codecs mit Wert true angelegt wird. Im Mozilla Developer Network finden sich Informationen zu weiteren nicht länger unterstützten Nicht-Standards sowie unterstützten Standards ab Firefox 33.

Sonstige Neuerungen von Firefox 33

Firefox 33 erkennt nun fehlerhaft übertragene HTTP 1.1-Dateiübertragungen, was den Fehler behebt, dass unvollständige Downloads unter Umständen als vollständig angezeigt werden konnten, was auch das Fortsetzen betroffener Downloads verhinderte. Wie in jeder neuen Firefox-Version hat auch der integrierte PDF-Betrachter Verbesserungen erhalten, wobei in Firefox 33 vor allem erwähnt sei, dass dieser nun spürbar weniger Arbeitsspeicher bei der Anzeige von PDF-Dateien benötigen soll.

Der Abschnitt “Sicherheitsinformationen für diese Website” wurde aus dem Reiter “Allgemein” des Seiteninfo-Dialogs entfernt, da es einen ganz eigenen Sicherheits-Reiter gibt und dieser Abschnitt damit redundant ist. Beim Kopieren von Inhalten, die mit “javascript:” beginnen, in die Adressleiste entfernt Firefox automatisch das “javascript:”. Das Kontextmenü der Tab-Auflistung am rechten Ende der Tableiste bei vielen geöffneten Tabs besitzt einen neuen Eintrag, um das Schließen eines Tabs rückgängig zu machen. Die Seite about:support zeigt jetzt auch gesperrte Einstellungen an. Der Button mit der Aufschrift “Standard wiederherstellen” in der Ansicht zum Anpassen der Browseroberfläche platziert Buttons von Add-ons bei den nicht in der Oberfläche platzierten Buttons. Neu ist auch die Unterstützung der Verbindung zu HTTP-Proxies über HTTPS.

October 19, 2014 03:02 AM

October 18, 2014

Michael Speier

SeaMonkey-Tutorial: #SSLv3 deaktivieren und einen Proxy mit Add-on verwenden

Werte Leserinnen und Leser,

hier zuerst einmal folgende Warnung:

Es gibt eine schwere Sicherheitslücke in SSLv3

Hier auch gleich die Entwarnung für SeaMonkey:

SSLv3 läßt sich in SeaMonkey sehr leicht deaktivieren!

Man geht einfach über das Menü “Bearbeiten” auf “Einstellungen…”. Dort geht es weiter bei “Datenschutz & Sicherheit” im Punkt “SSL”, wo man im Abschnitt “SSL-Protokollversionen” den Haken bei “SSL 3.0″ heraus nimmt. Ein Neustart von SeaMonkey ist nicht notwendig, die Einstellung wird sofort übernommen! Ab SeaMonkey 32 (Gecko 35) wird das wohl nicht mehr nötig sein, da Mozilla das völlig veraltete Protokoll SSLv3 wohl komplett herausnimmt! Damit hat sich “Poodle” von uns auch auch schon verabschiedet und wir kommen zum Tutorial für den Proxy.

 

Einen Proxy über ein Add-on einrichten!

Wie man einen Proxy ohne Add-on einrichtet habe ich ja in meinem entsprechenden Tutorial bereits erklärt, allerdings hat die Sache auch einen Haken. Wenn man mal schnell den Proxy wechseln will, dann darf man das umständlich über die Einstellungen machen. Ein direkter Wechsel ist nicht möglich, wodurch das Ganze natürlich nicht wirklich als komfortabel zu bezeichnen ist.

Wenn man aber schon mit SeaMonkey arbeitet, dann geht das ja mal gar nicht! Es muß einfacher und komfortabler gehen, also habe ich nach einer Lösung gesucht und auch eine gefunden. Vorher ist jedoch folgendes beachten:

Wenn ihr schon wie im ersten Tutorial beschrieben einen Proxy benutzt, dann kopiert euch bitte dringend die Liste der dort eingetragenen Seiten heraus. Diese könnten eventuell verloren gehen, was ja nicht in unserem Sinn ist!

Nun benötigen wir allerdings wieder einmal ein Add-on, welches man von einer der folgenden Quellen aus installieren kann:

MM3 ProxySwitch (Herstellerseite)

oder:

MM3 ProxySwitch (Mozilla Add-ons)

 

Nach einem Neustart von SeaMonkey erscheint nun das entsprechende Symbol MM3 ProxySwitch unten in der Statusleiste und das Add-on ist bereit zur Benutzung, es müßen nur noch die verschiedenen Proxys eingerichtet werden. Dazu hat das Add-on einen eigenen Editor, den man über das Symbol aufrufen kann. In meinem Fall sieht das derzeit so aus:

[MM3-WebAssistant
http=127.0.0.1:8090
ssl=127.0.0.1:8090
ftp=127.0.0.1:8090
clear=cache
homepage=http://www.proxy-offline-browser.de/
]
[YaCy
all=127.0.0.1:8090
noProxy=localhost, 127.0.0.1, .fritz.box, .sska.de, .selfhost.de, .one.de, .startssl.com, .mywot.com, .cwsurf.de, .cwcity.de, .facebook.com, .derstandard.at, .heise.de, .twitter.com, .twimg.com, .blogspot.com, .blogspot.de, .blogger.com, .blogger.de, .scilogs.de, .plus.google.com, .ubuntuusers.de, .piratenpartei.de, .sueddeutsche.de, .rockantenne.de, .camp-firefox.de, .thunderbird-mail.de, .doubleclick.net, .gravatar.com, .ixquick.com, .schockwellenreiter.de, .google.com, .google.de, googlemail.com, .net-news-express.de, .arcor.de, .mozilla.org, .lawblog.de, .yacy.de, .yacy.net, .yacy-websuche.de, .campact.de, .dofollow.de, .yabusco.com, .browser-statistik.de, .mozdev.org, .getfoxyproxy.org, .antenne-bayern.de, .seamonkey.at, .schnelle-online.info, .blogvz.eu, .bloggerunited.de, .gravatar.com, .secure.gravatar.com, .creativecommons.org, .amazon.de, .space.net, .rockant.ivwbox.de, .itgrl.de, .winfuture.de, .fux.zuhage.de, .chatzilla.hacksrus.com, .sz.de, .buergerstimme.com, .stadt-bremerhaven.de, .scienceblogs.de, .writinghelps.com, .kubuntu-de.org, .spiegel.de, .freenode.net, .kde.org, .open-news-network.org, .gmane.org, .sylvis-blog.de, .itx.web.id
]

Ein Proxy ist hierbei immer zwischen den eckigen Klammern “[ ]“ konfiguriert, ich habe also zwei Stück eingetragen. Stimmt allerdings nicht, es wird in beiden Fällen mein eigener verwendet! Der erste Proxy (MM3-WebAssistant) ist von Haus aus schon eingetragen, nur die Portnummer (8090) habe ich anpassen müßen, da der ursprüngliche Port bei mir gesperrt ist.

Anhand der von mir dort eingetragenen Websites erkennt ihr schon, daß leider nicht alle mit einem Proxy umgehen können. Doch kommen zu einer entsprechenden Erläuterung des Ganzen.

 

Den Proxy einrichten!

Zuerst steht da in den Klammern immer der Name des jeweiligen Proxy, welchen ihr nach eurer eigenen Laune benennen könnt. Dieser Name wird euch dann in der Statusleiste angezeigt, so daß ihr jederzeit auf den von euch gewünschten Proxy wechseln könnt.

Hernach kommen dann die Protokolle, für welche der Proxy gelten soll. Hierbei gilt folgendes:

  • http gilt für alle Websites die nicht gesichert sind
  • ssl hingegen für alle https-Verbindungen wie z. B. eure Bank oder so
  • socks bzw. socks4 sind eben für diese Protokolle gedacht
  • ftp ist für entsprechende Server gedacht, auf denen ihr z. B. eure Homepage liegen habt
  • all bedeutet für alle Protokoll den selben Proxy verwenden
  • noProxy bedarf wohl keiner Erklärung
  • clear=cache löscht den Cache des Browser, also ist hier Vorsicht geboten!
  • homepage ruft die dort stehende Website auf

Zu ftp möchte ich noch dazu sagen, daß diese Einstellung natürlich auch für das Add-on FireFTP gilt!

(Die einzelnen Protokolle erkläre ich hier jetzt nicht, dafür gibt es im Internet genügend Informationen!)

Nun seid ihr also soweit gewappnet, daß ihr euch mit dem Add-on MM3 ProxySwitch z. B. einen anonymen Proxy einrichten könnt. Dazu könnt ihr natürlich die von mir im oben angegebenen ersten Tutorial verlinkte Liste verwenden oder ihr sucht euch eine andere aus, Möglichkeiten dafür gibt es ja wahrlich genügend in den Weiten des Internet.

Anhand meinen eigenen Proxy-Einstellungen seht ihr auch schon, warum ich mir dieses Tutorial überlegt habe. Ich verwende wie schon mehrmals im Castle erwähnt die dezentrale Suchmaschine YaCy, welche eben über diesen lokalen Proxy (127.0.0.1:8090) alle besuchten Websites in den Index aufnimmt! Das geht zwar auch über einen eigenen Crawler, dieser erzeugt aber eine viel zu hohe CPU-Auslastung, um dann noch vernünftig mit dem Rechner arbeiten zu können.

 

Mein Fazit:

MM3 ProxySwitch ist ein kleines Add-on, welches aber eine große Hilfe sein kann. Mit einem einfachen Klick ist es hier möglich, daß man zwischen verschiedenen Proxys wechseln kann. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn ihr auf verschiedenen Seiten anonym unterwegs sein wollt. Auch habt ihr damit die Möglichkeit, einen bestimmten Proxy zu wählen, mit dem ihr die Motzrotsmilie Sperren bei YouTube umgeht! Oder ihr verwendet wie ich YaCy als lokalen Proxy, um darüber die besuchten Webseiten zu indexieren.

Ich habe mich dabei bewußt für dieses Add-on entschieden, da es meiner Meinung nach am einfachsten zu konfigurieren ist. Außerdem ist die mehrsprachige Website des Add-ons sehr ausführlich und auch noch in deutsch, so daß wohl die meisten von euch nach einer kurzen Einarbeitung damit klar kommen müßten.

Nur eines fehlt mir dabei, aber das bieten auch andere solche Add-ons nicht. Es wäre äußerst praktisch, wenn man einfach mit der rechten Maustaste eine Website in die Liste einfügen könnte! Leider habe ich hierfür nichts gefunden, so daß man eben weiterhin mit “copy & paste” arbeiten muß.

 

Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augusta Vindelicorum

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

October 18, 2014 03:42 PM

October 15, 2014

Michael Speier

#Mozilla, #Gecko, #SeaMonkey, #Firefox, #Thunderbird: 20 Jahre #Netscape!

Liebe Leserinnen und Leser,

Logo von Netscape

Quelle: Wikipedia

eigentlich wollte ich ja über etwas anderes schreiben. Es gibt derzeit jedoch so viele Ereignisse, daß ich irgendwie nicht mit allem gleichzeitig klar komme. Auch zwei Tutorials stehen noch an, aber es braucht eben alles seine Zeit!

Folglich habe ich mir ein Thema geschnappt, bei dem ich wie viele andere auch ja doch auf meine Art und Weise beteiligt bin und welches das Internet ziemlich auf den Kopf gestellt hat:

 

Am 13. Oktober 1994 wurde Netscape freigelassen!

 

Nun ist es 20 Jahre her, daß der Netscape Navigator das Licht der Welt erblickte. Tatsächlich war es mir erlaubt, daß ich hier in Augsburg wohl mit einer der ersten Nutzer dieses Browsers war! Die Bits und Bytes habe ich zwar an meinem damaligen Modem alle noch persönlich mit viel Gequietsche begrüßen können, aber es war schon ein riesiger Unterschied zu den damals üblichen Mailboxen wie dem FidoNet oder ähnlichem.

Zu dieser Zeit waren noch viele Menschen der Ansicht, daß sich dieses “moderne Zeug” nie durchsetzen wird und nur eine kurze Modeerscheinung ist. Das ist wohl auch die Zeit, in der unser Bankzinsenluder (verstellt mal die Buchstaben, da kommt “Bundeskanzlerin” raus!) und viele andere Politiker und Verlage mit ihrem #Neuland noch immer leben.

 

Netscape Communicator!

1996 hat Netscape dann gedacht, daß sie den Leuten mit dem Communicator einen Gefallen tun. Wie wir alle wissen ging das gründlich daneben, Netscape gibt es nur noch in unseren Erinnerungen. Doch der Niedergang hatte auch etwas Gutes, denn aus dem freigegebenem Quellcode entstand 2002 die Mozilla Application Suite!

Nun werden sich wohl einige Leute fragen, was daran denn gut war. Kaum jemand wollte dieses Ding haben, denn alle waren für kleine und schlanke Programme. Damals hatten die Rechner noch nicht die Leistung wie heute, es reichte (wie heute übrigens auch) nur für Microsoft Office oder Microsoft Works. Wie kann man nur auf die dumme Idee kommen, für das Internet ein Programmpaket zusammen zu stellen, wie es in jedem Büro auch heute noch vorhanden ist?

 

Firefox, Thunderbird!

Da die Suite bei den neuen Entwicklern wohl ebenfalls nicht beliebt war hat man sich 2006 entschlossen, daß man sie in einzelne Teile zerlegt. Das Ergebnis ist allen bekannt: Firefox, Thunderbird und das Add-on ChatZilla waren geboren.

Zum Glück gab und gibt es aber Leute, denen das mal gar nicht gefallen hat! Warum sollte im Internet etwas nicht funktionieren, was weltweit in fast jedem Büro ohne Probleme klappt? Also schnappten sich diese Leute den inzwischen offen gelegten Quellcode und haben damit einfach weiter gemacht! Das Resultat war im Januar 2006 die Version 1.0 von SeaMonkey!

 

SeaMonkey!

Auch wenn es viele Menschen immer noch nicht glauben wollen sind Firefox und Thunderbird nicht die Nachfolger des Netscape Communicator, diese Ehre gebührt eindeutig SeaMonkey! Die Suite wird zwar gerne von der Presse und von Mozilla selbst wenig beachtet, aber irgendwie geht sie zum Glück nicht unter. Im Gegenteil wird SeaMonkey weiterhin auf dem neuesten Stand gehalten, so daß demnächst wieder eine neue Version mit den aktuellen Versionen von Firefox und Thunderbird (Gecko 33) als Unterbau erscheint.

Wie meine treuen Leserinnen und Leser wissen verwende ich die Suite bis heute, das erkennt man auch ziemlich deutlich an meinen immer wieder erscheinenden Tutorials und Artikel. Ich übertreibe zwar eventuell mit den installierten Add-ons, arbeite damit aber wesentlich komfortabler wie mit einzelnen Programmen. Durch die gemeinsam verwendeten Ressourcen brauche ich allerdings auch wesentlich weniger Arbeitsspeicher, wie wenn ich nun Firefox, Thunderbird, Sunbird und andere Programme einzeln starten muß! Alles wird nur einmal geladen und sämtliche Teile arbeiten im Normalfall auch ohne Probleme zusammen!

 

Mein Fazit:

Der Netscape Communicator und die Mozilla Application Suite leben! Auch wenn die Firma Netscape inzwischen nicht mehr existiert und Mozilla die Suite nicht beachtet, mit SeaMonkey ist ein würdiger Nachfolger vorhanden. Ein aktueller Browser, ein guter und ebenfalls aktueller Mail- & Newsreader und einiges mehr sind hier unter einer Haube vereinigt. Nach dem Niedergang von Opera gibt es auch keinen wirklichen Konkurrenten mehr, denn der neue Opera ist ja keine Suite.

SeaMonkey ist derzeit einzigartig: Opera hat sich selbst gekillt, GNUzilla und Arachne werden nicht weiter entwickelt. Somit ist SeaMonkey nun das einzige aktuelle Komplettpaket, welches den ganzen Bereich des WWW abdeckt. Mit entsprechenden Erweiterungen bekommt man ein Tool in die Hand, welches sich garantiert nicht verstecken braucht. SeaMonkey rulez, alles andere sind doch nur einfache Browser!

 

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Oben habe ich zwei neue Tutorials für SeaMonkey angekündigt, eines davon wird in ein paar Tagen erscheinen. Es wird aber nicht der geplante zweite Teil für ChatZilla sein, das dauert doch etwas länger wie gedacht!

 

Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

October 15, 2014 09:55 PM

October 14, 2014

André Jaenisch

Kalender synchronisieren über ownCloud

Mir ist das jetzt ein paar Mal aufgefallen, so dass ich eine Anleitung verfassen möchte: Wie lässt sich ein Kalender über ownCloud (oder irgendeinem anderen CalDAV-Anbieter) zur Synchronisation einrichten.

13 - owncloudFlickr: 13 – owncloud
von Linux Screenshots (CC BY)

Im Wesentlichen finden sich die Informationen bereits im SuMo unter Kalender auf Firefox OS hinzufügen und in der ownCloud-Doku. Da bei jedem Update die Login-Daten über die Leitung geschickt werden, empfiehlt es sich, auf eine TLS-gesicherte Verbindung zu achten (zu erkennen am https://)

Da ich leider keinen empfehlenswerten freien Anbieter im Netz gefunden habe, nutze ich die ownCloud-Instanz meines Mail-Providers, um Ereignisse wie Feiertage oder Ferien auf mein Smartphone zu holen.

Im Web-Browser:

  1. Einloggen in ownCloud
  2. Wechseln in den Reiter Dateien
  3. Hochladen einer .ics-Datei
  4. Öffnen derselben, um die Datei in den Kalender zu importieren
  5. Wechseln in den Reiter Kalender (die Ereignisse sollten dort erscheinen)
  6. Über das Zahnrad-Icon auf die primäre CalDAV-Adresse zugreifen
    bspw.

    https://cloud.openmailbox.org/remote.php/caldav/
Change Timezone in ownCloudFlickr: Change Timezone in ownCloud
von Linux Screenshots (CC BY)

 

Auf dem Smartphone:

  1. Kalender-App öffnen
  2. Über das Menü auf der linken Seite einen CalDAV-Kalender hinzufügen
  3. Zugangsdaten entsprechen dem Login bei ownCloud und der CalDAV-Adresse (Internetverbindung benötigt)
Nun erscheinen eure auf ownCloud gehosteten Daten in der App. Ihr könnt sie über den Haken ein- und ausblenden. Probleme hatte ich bisher nur mit dem Export von Xing-Events.

October 14, 2014 08:53 AM

October 13, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Umbruchsstimmung, Media-Markt, Erklärbär

Der Smartphone-Markt steht vor einem Umbruch. Das geht nicht zuletzt aus der Auswertung von Statista (siehe unten) hervor. Insbesondere die Entwicklungsländer werden den Fokus auf sich ziehen. Klar, die westlichen Nationen sind ja bereits gesättigt. Ich frage mich, ob Firefox OS diesen Schwung ausnutzen können wird …

Immerhin haben sie es hierzulande auch schon in den Mainstream geschafft. Soll heißen, ihr könnt ein Firefox OS-Gerät im MediaMarkt werben. Direktlink zum Online-Shop in Deutschland und Österreich findet ihr am Ende des Artikels.

Aber jetzt viel Spaß mit Aktuellem aus der Welt von Firefox OS:

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Mit einer Web-App für FirefoxOS :)

Wer sich schon immer einmal fragte, ob Firefox OS auch PGP spricht:

muss leider mit diesem Bug #89417 leben (insbesondere ab Kommentar #10 wird’s interessant).

TL;DR: Es gibt keine Pläne, PGP or S/MIME zu integrieren. Existierende Lösungen wie OpenPGP.js oder email.js sind LGPL-lizensiert und damit inkompatibel zur Apache-Lizenz von Gaia.

Wo wir gerade von Bugs reden …

Mit Lösen von Bug #832700 zieht auch Private Browsing in Version 2.1 ein.

Smartphone-Markt vor großer Veränderung (deutsch) 101.10.
Infografik: Smartphone-Markt vor großer Veränderung | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Demo des IoT-Auswertung-Geräts zur Hausautomation, welches mit Firefox OS (auch wenn es wie Ubuntu aussieht?) betrieben wird:

Deutschland

Alcatel OneTouch Fire C schwarz für derzeit 79,00 EUR zzgl. Versand

Alcatel OneTouch Fire C weiß für derzeit 89,99 EUR zzgl. Versand

Alcatel One Touch Fire E Slate Handy schwarz für derzeit 104,99 EUR zzgl. Versand

Österreich

ZTE Open C grau für derzeit 99,00 EUR zzgl. Versand

Alcatel 6015X Fire E orange für derzeit 149,99 EUR zzgl. Versand

Alcatel 6015X Fire E slate für derzeit 149,99 EUR zzgl. Versand


October 13, 2014 05:54 PM

SeaMonkey (deutsch)

October 10, 2014

SeaMonkey (deutsch)

October 09, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS Smartphones bei MediaMarkt, weitere Geräte angekündigt

Firefox OS ist weiter auf dem Vormarsch und das auch im deutschsprachigen Raum: ab sofort können Smartphones mit Firefox OS auch bei MediaMarkt in Deutschland und Österreich erworben werden. Außerdem wurden weitere Smartphones angekündigt.

Die Anzahl an Händlern, die Smartphones mit Firefox OS im deutschsprachigen Raum vertreiben, wächst: MediaMarkt Deutschland bietet ab sofort das Alcatel One Touch Fire C in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von 89,99 Euro an. MediaMarkt in Österreich hingegen bietet zu einem Preis von 149,99 Euro das Alcatel One Touch Fire E in den Farben Slate (Grau) und Orange an. Vor kurzem hat auch der deutsche Online-Shop CW Mobile das Alcatel One Touch Fire E ins Angebot aufgenommen, welches mit Vertrag auch bei Congstar und O2 zu erwerben ist. In Österreich ist Hartlauer eine weitere Option, wo es das ZTE Open C gibt.

Es sind bereits 16 Smartphones mit Firefox OS erschienen und Mozilla hat heute die baldige Verfügbarkeit weiterer Geräte bekannt gegeben. So soll noch in diesem Monat das bereits vierte Smartphone mit Firefox OS in Indien erscheinen, nämlich von Zen Mobile. Ab Dezember soll schließlich KDDI ein neues Smartphone mit Firefox OS in Japan vertreiben. Es gibt Hinweise darauf, dass der Hersteller dieses Gerätes LG sein wird. Darüber hinaus wurden weitere baldige Marktstarts bereits bekannter Geräte in weiteren Ländern angekündigt.

October 09, 2014 09:07 PM

October 08, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 35 erscheint eine Woche später

In wenigen Tagen erscheint Firefox 33, aber die Planung ist natürlich schon etwas weiter. Und so steht nun fest, dass die Veröffentlichung von Firefox 35 um eine Woche nach hinten verschoben wird.

Auf Mozillas Veröffentlichungs-Zyklus von Firefox ist Verlass: alle sechs Wochen am Dienstag erscheint ein neuer Major-Release mit neuen Features. Aber eine Ausnahme gab es die letzten Jahre immer und so auch dieses Jahr: die erste Version nach Weihnachten erscheint später und damit auch alle darauffolgenden Versionen, die Entwicklung wird quasi um eine Woche verlängert, weil auch bei Mozilla über die Weihnachtsfeiertage naturgemäß weniger passiert als sonst. Konkret bedeutet dies eine Verlängerung der Nightly-Phase von Firefox 37, der Aurora-Phase von Firefox 36 sowie der Beta-Phase von Firefox 35, dessen finale Ausgabe statt am 6. Januar 2015 demnach voraussichtlich am 13. Januar 2015 erscheinen wird. Zunächst erscheint am kommenden Dienstag aber erst einmal Firefox 33.

October 08, 2014 01:05 AM

October 07, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS jetzt auch in Australien

Die Verbreitung von Firefox OS nimmt weiter zu. Nun kann auch in Australien ein Smartphone mit Firefox OS gekauft werden.

JB Hi-Fi ist der erste australische Händler, welcher ein Smartphone mit Firefox OS ins Angebot aufnimmt. Dort gibt es ab sofort das ZTE Open C für einen Preis von 99$ zu erwerben.

Beim ZTE Open C handelt es sich um ein Smartphone mit 4 Zoll Bildschirmdiagonale und WVGA-Auflösung (480 × 800 Pixel). Als Prozessor kommt eine Qualcomm Snapdragon 200 Dual Core CPU (Modell 8610) mit 1,2 GHz Taktfrequenz und Adreno 302 GPU zum Einsatz. Das Gerät besitzt 512 MB RAM, 4 GB internen Speicher und kann via MicroSD-Karte um bis zu 32 weitere GB Speicherkapazität erweitert werden. Die Auflösung der Kamera beträgt 3 Megapixel, die Kapazität des Akkus 1.400 mAh. Firefox OS ist in Version 1.3 installiert.

October 07, 2014 12:39 AM

October 06, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Matchstick, Flame Updates, Open Web Board

Erinnert ihr euch an die Meldung, dass es einen Streaming Stick auf Basis von Firefox OS geben wird? Diesen Monat wurde die Kampagne auf Kickstarter eröffnet – und ist mit über 300 % deutlich abgesichert. Jetzt muss die Produktion nur noch im ersten Quartal 2015 fertig gestellt werden…

Ich seh das ähnlich wie Frédéric Harper auf der Web Unleashed Conference: Zurück zu den Wurzeln und entwickeln von Anwendungen, die einfach tun. Falls ihr bei Firefox OS Apps findet, die sich nicht so verhalten, wie ihr euch das vorstellt, schreibt den Entwickler an. Im Marketplace ist oftmals eine Homepage oder gar eine E-Mail-Adresse hinterlegt.

Falls nicht, ihr findet meine Adresse im Impressum ;-)

Aber jetzt viel Spaß mit Aktuellem aus der Welt von Firefox OS:

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Deutschsprachiger Shop, der Alcatel One Touch Fire E Slate Handy schwarz anbietet – Danke, Sören!

Gonk definition of Raspberry Pi build target – Raspberry Pis sind ja allseits beliebt unter Bastlern :)


October 06, 2014 03:46 PM

Sören Hentzschel

Mozilla entfernt Plugin Finder Service aus Firefox

Mozilla entfernt den Plugin Finder Service aus Firefox. Damit bietet Firefox bei fehlendem Plugin nicht länger von selbst die Installation des entsprechenden Plugins an.

Plugins sind ein auslaufendes Konzept im modernen Web. Einmal mehr deutlich wird dies durch eine aktuelle Änderung in Firefox 35, die sich dadurch zeigt, dass Firefox nicht länger die Installation eines fehlenden Plugins anbietet, wenn dieses nicht gefunden wird. Der sogenannte Plugin Finder Service (PFS) wurde aus Firefox entfernt, alle offenen Bugs der Komponente Toolkit::Plugin Finder Service in Mozillas Bugtracker geschlossen und die Komponente deaktiviert. Damit liegt es an der Webseite selbst, sollte ein Plugin notwendig sein, gegebenenfalls zur Installation aufzufordern. Mit Mozillas Plugin-Check hat dies nichts zu tun, dieser funktioniert auch weiterhin wie gewohnt.

Plugin Finder Service
Bildquelle: support.mozilla.org

October 06, 2014 12:15 AM

October 05, 2014

Sören Hentzschel

Firefox Marketplace: Firefox Accounts ersetzen Mozilla Persona

Im Firefox Marketplace melden sich Nutzer bislang über Mozilla Persona an. Dies wird sich bald ändern, dann erfolgt der Login stattdessen über den Firefox Account.

Mozilla plant noch in diesem Monat die Umstellung von Mozilla Persona auf Firefox Accounts im Firefox Marketplace. Bestehende Nutzer müssen lediglich dieselbe E-Mail-Adresse für den Firefox Account wie für Mozilla Persona nutzen, damit abgesehen von der Login-Methode alles beim Alten bleibt. Wer noch keinen Firefox Account besitzt, kann sich in der Zwischenzeit schon einmal kostenlos einen registrieren. Der Firefox Account wird für verschiedene Mozilla-Dienste genutzt, unter anderem Firefox Sync, Firefox Hello und Find My Device.

October 05, 2014 11:33 AM

October 03, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: KDDI kündigt Open Web Board an

Das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI hat die sogenannte Creative Platform, bestehend aus dem Open Web Board genannten Stick sowie der Software Gluin, angekündigt.

Die Creative Platform erlaubt die Verbindung verschiedener elektronischer Geräte mit Hilfe von Webtechnologie. Die Kombination besteht aus einem Firefox OS-Stick, dem Open Web Board, sowie einer Software, die auf den Namen Gluin hört. Das Open Web Board verbindet verschiedene elektronische Geräte, Gluin ist das dazugehörige Entwicklungswerkzeug für den Desktop-Browser. Der Stick bietet Unterstützung für Near Field Communication (NFC), Bluetooth Low Energy (BLE) und ein Zigbee-Modul, welches die Verbindung mit einer Reihe von Geräten mit eingebetteten Systemen erlaubt.

KDDI wird ab Ende Oktober auf Entwickler-Events kostenlos Open Web Boards zur Verfügung stellen. Am 5. Oktober soll eine Webseite an den Start gehen, auf welcher kommende Entwickler-Events angekündigt werden und auf der Entwickler Ideen austauschen können. Mozilla Japan wird die Creative Platform im Rahmen des Mozilla Open Web Days am 5. Oktober in Tokio demonstrieren.

KDDI Creative Platform

Update 06.10.2014: Das Open Web Board hat folgende Spezifikationen: Eine Rockchip RK3066 Dual Core CPU (ARM Cortex A9), 1 GB Arbeitsspeicher, 8 GB interner Speicher, Firefox OS 1.4. Die Abmessungen betragen 97 × 33 × 6mm.

Update 13.10.2014: Video ergänzt:

October 03, 2014 09:34 PM

October 02, 2014

Sören Hentzschel

Firefox für Windows 64-Bit: Beta-Version im November?

Firefox als 64-Bit-Version für Windows, als Nightly-Version seit Jahren verfügbar, aber nicht darüber hinaus. Das könnte sich nun sehr bald ändern; bereits im November könnte es Beta-Versionen der 64-Bit-Variante für Windows geben.

Anfang Juni hatte Mozilla ein Update zum Status der 64-Bit-Version von Firefox für Windows kommuniziert. Seit dem ist etwas ruhig um das Thema geworden, nun gibt es neue Informationen. Demnach habe man für die 9. November-Kampagne das Ziel, Aurora- sowie Betaversionen von Firefox 64-Bit für Windows zum Testen zu haben. Mit dem 9. November ist der zehnte Geburtstag von Firefox seit dem Erscheinen von Version 1.0 gemeint, zu dessen Anlass es auch ein Update mit neuem Privatsphäre-Feature geben wird.

Weiter ist auf der Mozilla Wiki-Seite von verschiedenen Phasen die Rede. In der ersten Phase der Unterstützung soll es ein separates Installationspaket für die 64-Bit-Version geben und Firefox kein Adobe Flash unterstützen und auch einen Großteil der Binärkomponenten beinhaltenden Add-ons nicht. Dabei wird es kein automatisches Update von der 32-Bit-Version geben, interessierte Nutzer müssen sich die 64-Version also neu herunterladen, wenn sie diese Version testen wollen. In Phase 2 soll es einen universalen Installer geben, Flash entweder in Form von Shumway oder in Form der 64-Bit-Version von Adobe Flash unterstützt und die Unterstützung von Add-ons verbessert werden. In der dritten Phase soll es schließlich automatische Updates geben, mit der Möglichkeit des Opt-Outs, um bei der 32-Bit-Version zu bleiben. Als Veröffentlichungszeitpunkt wird Firefox 37 vorgeschlagen, welcher nach aktueller Planung am 31. März 2015 erscheinen wird.

Natürlich sind keine dieser Informationen verbindlich und es kann am Ende anders kommen, doch sieht so der aktuellste bekannte Stand zum Thema Firefox 64-Bit für Windows aus.

October 02, 2014 09:57 PM

October 01, 2014

André Jaenisch

Das Quartal Q3/2014

Ich möchte an dieser Stelle kurz einmal einige Statistiken bezüglich des Besucheraufkommens dieses Blogs veröffentlichen, nachdem ich dies bereits für das erste und zweite Quartal erledigt hatte.

Dabei beziehe ich mich auf den Zeitraum vom 1.7.2014 bis 30.9.2014.

In dieser Zeit wurde das Blog 5.791 Mal aufgerufen (+62%), was durchschnittlich etwa 63 Aufrufe täglich (+58%) bedeutet.

Herausragendster Woche war dabei die vom 28. Juli mit 692 Aufrufen (+33%) bei 232 Besuchern (+39%).

Mit Abstand die meisten Besuchern erreichten mich aus Deutschland. Dann mit Abstand auch aus  Österreich und der Schweiz, aber auch aus dem Rest Welt. Insgesamt zähle ich 59 Staaten (+1%) :)

Beliebteste Seite ist meine Apps vorgestellt-Zusammenfassung (391 Aufrufe, +277%), wenn man von den Archivseiten (2876 Aufrufe, +236%) einmal absieht. Ich seh aber auch, dass die Leser immer noch wurmt, keine PDF-Anhänge öffnen zu können, denn Warum kann ich keine PDF-Anhänge öffnen? (265 Aufrufe, +228%) liegt vor Monday Sparks und der Hardware-Übersicht (192 Aufrufe).

Die meisten Besucher fanden mich über eine Google Suche, gefolgt von Verweisen aus Twitter. Ich freu mich aber auch über Besucher, die encrypted.google.com oder DuckDuckGo benutzen :)

Ich freu mich, dass das Blog mittlerweile so bekannt geworden ist, dass es als Suchbegriff auftaucht. Daneben hab ich auch schon “Monday Sparks” in den Referern gefunden :)

Pläne? Firefox OS flashen und darüber bloggen. Daneben mehr mit anderen Bloggern vernetzen. Und ich bring meine Geräte mit zur Ubucon in zwei Wochen ;-)


October 01, 2014 04:03 PM

Sören Hentzschel

Firefox OS: Drittes Smartphone startet in Indien, neuer Preisrekord

Ende August hat Firefox OS erst Premiere in Indien gefeiert und nun startet dort bereits der Verkauf des dritten Smartphones mit Mozillas Betriebssystem. Flipkart hat das Alcatel One Touch Fire C 2G ins Angebot aufgenommen und setzt die Preisgrenze noch einmal minimal tiefer.

Firefox OS und Indien, das passt. Dieses Fazit muss man unweigerlich nach weniger als zwei Monaten ziehen. Der Verkauf sowohl des Intex Cloud Fx als auch des Spice Fire One Mi-FX 1 läuft, beide Hersteller haben positive Verkaufsprognosen abgegeben und mit dem neuen Alcatel One Touch Fire C 2G startet heute der Verkauf des dritten Smartphones mit Firefox OS für einen Preis von gerade einmal 1.990 INR, also umgerechnet unter 25 Euro, womit dieses Gerät das günstigste Gerät in Indien wird – das Intex Cloud Fx gibt es für 1.999 INR, das Spice Fire One Mi-FX 1 für 2.299 INR. Verkauft wird es über den Online-Shop Flipkart. Damit haben Käufer in Indien nun die Qual der Wahl bei drei Geräten mit sehr ähnlichen Spezifikationen zu ähnlichen Preisen.

Smartphones in Indien
Alle Smartphones mit Firefox OS

October 01, 2014 03:15 PM

September 30, 2014

Sören Hentzschel

Kickstarter-Kampagne für Chromecast-Alternative mit Firefox OS gestartet

Mit MatchStick soll im Februar 2015 eine Chromecast-Alternative mit Firefox OS auf den Markt kommen. Eine Kickstarter-Kamapagne soll das ermöglichen.

Im Juni wurde zum ersten Mal darüber berichtet, dass es einen Streaming-Adapter als Alternative zu Google Chromecast mit Firefox OS geben wird. Der MatchStick bietet bessere Hardware zu einem günstigerem Preis und setzt zudem mit Firefox OS auf Open Source-Software und ein offenes App-Ökosystem. Sogar die Quell-Dateien des Hardware-Designs sind für jeden herunterladbar und erlauben damit den Nachbau solcher Geräte. Dazu ist der MatchStick mit einem Großteil der bestehenden Chromecast-Apps kompatibel. Wichtige Apps wie Netflix werden bereits zum Start verfügbar sein.

Im MatchStick kommt eine Rockchip 3066 Dual Core CPU mit 1,2 GHz Taktfrequenz, 1 GB RAM und 4 GB interner Speicher zum Einsatz. Der Preis beträgt 25 USD, also um die 20 Euro. Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne zahlt man sogar nur 18 USD (zzgl. 5 USD Versand für Länder außerhalb der USA). Zum Vergleich: Google Chromecast mit schwächerer Hardware-Ausstattung kostet 35 Euro. Entwickler haben die Möglichkeit, kostenlos eines von 250 Prototyp-Exemplaren des MatchSticks zu erhalten, wenn sie MatchStick-kompatible Firefox OS-Apps entwickeln.

MatchStick

Matchstick

100.000 Dollar gilt es innerhalb von 30 Tagen zu erreichen, damit der Stick in Produktion gehen kann – was sich als nicht sonderlich schwierig erweisen sollte. Die Kampagne ist erst seit wenigen Stunden offen und es sind bereits über 65.000 Dollar erreicht.

Jetzt für MatchStick mit Firefox OS pledgen

September 30, 2014 09:38 PM

September 29, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Sony Xperia SP, Übersetzung, Flashen

Die gute Nachricht zuerst: Mein Firefox OS tut wieder! :D

Ich hab so Lust, das Ding einmal zu flashen. Ich hab mich sogar schon ein wenig schlau gelesen. Im Oktober komm ich vielleicht zum Schreiben, wie es geht. Tipp: Root benötigt :-/

Wie dem auch sei, diese Woche scheinen viele an ROMs gedreht zu haben, aber auch zu Übersetzungen kann ich ein Lied singen. Lest, was in der Welt von Firefox OS geschah.

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Mozilla Appmaker Lehrsammlung (englisch)

Edit: Hab eben noch den Planeten abgegrast und einige Links aufgenommen.


September 29, 2014 05:21 PM

September 28, 2014

Sören Hentzschel

Neues Projekt: Alle Smartphones und Tablets mit Firefox OS auf einen Blick

Was lange währt, wird endlich gut: Mit firefoxosdevices.org ist ein neues Firefox OS-Portal an den Start gegangen, welches das Ziel verfolgt, dem interessierten Anwender alle Smartphones und Tablets mit Firefox OS übersichtlich darzustellen, so dass dieser alle Geräte miteinander vergleichen kann.

Nach Monaten der Vorbereitung und Umsetzung ist es endlich soweit: Das neue Portal rund um Geräte mit Firefox OS ist online. Die neue Webseite firefoxosdevices.org listet sämtliche bereits auf dem Markt befindlichen wie kommenden Geräte mit Firefox OS samt vollständiger Spezifikationen (soweit bekannt) auf, ganz gleich ob Smartphone, Tablet oder sogar einfach eine Platine, an welche ein Monitor und eine Tastatur angeschlossen wird, um so quasi einen Computer zu erhalten.

Der Besucher der Webseite hat dabei einfache Filtermöglichkeiten: er kann sich nur die Geräte eines Typs anzeigen lassen, zum Beispiel nur Smartphones, es können ausschließlich die bereits vorhandenen Geräte angezeigt werden oder einschließlich der kommenden, außerdem kann nach Erscheinungsdatum entweder in die eine oder in die andere Richtung sortiert werden. Die Filterung und Sortierung geschehen vollständig clientseitig, so dass hierfür kein Neuladen der Webseite erforderlich ist, dennoch werden Änderungen der Kritierien umgehend in der URL reflektiert, womit es dennoch möglich ist, genau die jeweils aktuelle Ansicht als Lesezeichen zu setzen oder an andere weiterzuschicken.

Neben den hardwareseitigen Spezifikationen zeigt die Webseite auch den Erscheinungsmonat sowie die (bislang) verfügbaren Versionen von Firefox OS für jedes Gerät an. Mehr Informationen gibt es auf den Detailseiten: Hier findet der Besucher Neuigkeiten passend zum jeweiligen Gerät, sowie Links zu Online-Shops aus aller Welt, bei denen das dargestellte Gerät derzeit erworben werden kann.

Mögliche Fehler in den Spezifikationen oder Vorschläge für Ergänzungen können bequem per Formular abgesendet werden. Neben dem Feedback selbst wird lediglich nach der E-Mail-Adresse des Absenders gefragt, so dass bei Rückfragen, zum Beispiel zur Nachfrage der Quellen, falls ein Änderungsvorschlag nicht verifiziert werden kann, Kontakt aufgenommen werden kann.

Natürlich dürfen auch Buttons zum Teilen der Webseite nicht fehlen und so gibt es entsprechende Buttons für Facebook, Twitter, Google Plus sowie für das Teilen per E-Mail. Dabei handelt es sich um aus Datenschutzsicht einwandfreie Buttons, bei denen durch den bloßen Aufruf der Webseite keinerlei Kontakt zu einem externen Angebot hergestellt wird, dies passiert frühenstens mit dem Klick. Ein direkter Kontakt bei Seitenaufruf zu Facebook oder einem der anderen Dienste findet nicht einmal zur Darstellung der aktuellen Sharing-Zahlen statt: diese werden serverseitig ausgelesen und stündlich auf der Webseite aktualisiert.

Optimiert wurde auch die Darstellung auf den sozialen Plattformen was die Darstellung eines schönen Bildes auf Facebook oder Google Plus beziehungsweise einer sogenannten Twitter Card bedeutet, wenn der Link zur Webseite von firefoxosdevices.org auf einer der genannten Plattformen geteilt wird. Sogar Firefox Mobile für Android zeigt auf dem Startbildschirm eine besondere Kachel an, Ähnliches gilt für Windows 8-Kacheln.

Die Webseite ist nicht nur in deutscher Sprache vorhanden, sondern vollständig ins Englischsprachige übersetzt. Dabei wird bei Aufruf der Hauptdomain (ohne Sprachkennung) die im Browser eingestellte Sprache des Benutzers ordnungsgemäß berücksichtigt und wenn es sich dabei nicht um Deutsch oder Englisch an erster Stelle handelt, auf die Fallback-Sprache, hier Englisch, zugegriffen. Per Link im Kopfbereich der Webseite kann jederzeit zwischen den Sprachen hin- und hergeschaltet werden.

Die Webseite wird komplett über eine SSL-verschlüsselte Verbindung bereitgestellt, auch die über eine andere Domain ausgelieferten Assets (Bilder, Stylesheets, JavaScripts) werden über HTTPS übertragen. Bilder werden erst dargestellt, sobald sie im Viewport des Benutzers sind. WebP-fähige Browser wie Google Chrome erhalten anstelle von PNG-Grafiken Bilder im WebP-Format, die noch kleiner sind als die ohnehin schon performance-optimierten PNG-Grafiken. Und natürlich wurde auch auf eine vernünftige Darstellung auf Geräten mit kleinen Bildschirmen, zum Beispiel Smartphones, geachtet.

Für maximalen Nutzungsspaß ist aktiviertes JavaScript zwingend erforderlich, zumindest auf der Startseite zur Auflistung aller Geräte. Aber auch ohne aktiviertes JavaScript bleibt die Webseite gut bedienbar. Für die Detailseiten macht es keinen Unterschied, ob JavaScript aktiviert ist oder nicht.

Und wer sich fragt, woher die Daten kommen, welche auf der Webseite dargestellt werden: diese werden recherchiert und dann in eine Datenbank eingetragen. Die Daten werden dann erst erneut aus der Datenbank abgefragt, wenn es eine Änderung an den Daten eines Gerätes gegeben hat, ansonsten werden die Seiten aus einem Cache gelesen ohne die Datenbank erneut zu bemühen. Dies hat neben besserer Performance den netten Nebeneffekt, dass die Seiten selbst im unwahrscheinlichen Fall eines Datenbank-Ausfalls alle erreichbar bleiben.

Natürlich freue ich mich über Feedback in den Kommentaren sowie auch Vorschläge für spätere Versionen der Webseite. So ist unter anderem bereits eine Vergleichs-Funktion geplant, um ausgewählte Geräte direkt gegenüberstellen zu können.

September 28, 2014 01:40 AM

September 26, 2014

Michael Speier

#Mozilla schließt kritische Sicherheitslücken in #SeaMonkey, #Firefox und #Thunderbird!

Liebe Leserinnen und Leser,

hier nur kurz eine Warnung:

Mozilla hat in SeaMonkey, Firefox und Thunderbird eine kritische Sicherheitslücke geschlossen!

 

Mit den aktuellen Versionen SeaMonkey 2.29.1, Firefox 32.0.3, Firefox ESR 31.1.1, Firefox ESR 24.8.1, Thunderbird 31.1.2 und Thunderbird 24.8.1 wurde eine sicherheitskritische Lücke geschlossen mit der es möglich war, den Nutzern eine gesicherte Internetverbindung bzw. eine beliebige Website wie eine Bank vorzutäuschen!

Es wird daher dringend empfohlen, ein Update auf die jeweils aktuellen Versionen durchzuführen. Schwierigkeiten beim Update dürfte es nicht geben, selbst hier mit SeaMonkey 2.29.1 in der 64-bittigen Version (Linux) funktionieren auch alle derzeit bei mir aktiven 47 Add-ons ohne Probleme.

 

Viele nächtliche Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

 

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

September 26, 2014 11:08 PM

Sören Hentzschel

Firefox 33 bekommt Privatsphäre-Button

Der November soll bei Mozilla im Zeichen der Privatsphäre stehen. In diesem Zusammenhang wird Firefox 33 mit einem neuen Privatsphäre-Feature erscheinen, welches das schnelle Vergessen aktueller persönlicher Daten erlaubt.

Im November sind es zehn Jahre seit dem Erscheinen von Firefox 1.0. Da Mozilla die Privatsphäre der Nutzer ein großes Anliegen ist, wird man dies zum Thema im Geburtstagsmonat machen. Der Button, der von Mozilla intern mal Privatsphäre-Button, mal Panik-Button und mal Vergessen-Button genannt wird, verfolgt ein einfaches Ziel: Firefox schnell aktuelle persönliche Daten vergessen zu lassen. Dies umfasst die Chronik und Cookies sowie das Schließen aller offenen Tabs und Fenster und das Öffnen einer neuen leeren Seite. Dabei kann der Nutzer noch auswählen, ob er die Daten der letzten fünf Minuten, der letzten zwei Stunden oder der letzten 24 Stunden löschen lassen möchte.

Mozilla wird den Privatsphäre-Button im Rahmen eines Updates auf Firefox 33.0.1 ausliefern. Unabhängig davon haben Firefox-Nutzer verschiedene Möglichkeiten, Firefox persönliche Daten vergessen zu lassen: Persönliche Daten können über das Chronik-Menü manuell in einem ausgewählten Zeitraum oder komplett gelöscht werden, automatisch bei Beenden von Firefox oder man nutzt den Privaten Modus, in welchem sich Firefox gar nicht erst private Daten merkt.

Auch das Android-Team arbeitet am Thema Privatsphäre im Rahmen einer N2R: November-to-Remember-Kampagne. Hier angedacht sind Add-on-Empfehlungen mit Fokus auf Privatsphäre und ein Add-on, welches unter anderem optionale, aber standardmäßig aktivierte Datenübertragung in Mozillas Android-Browser deaktiviert, oder den Nutzer warnt, wenn er eine Suchabfrage über eine nicht verschlüsselte Verbindung tätigt.

September 26, 2014 09:59 PM

September 25, 2014

SeaMonkey (deutsch)

Sören Hentzschel

Firefox OS 2.0 mit Android 4.4-Basis für das T2Mobile Flame veröffentlicht

Mozilla und T2Mobile haben ein neues Basis-Image für das Firefox OS Referenz Smartphone Flame veröffentlicht. Dieses kommt mit Android 4.4-Treiberbasis und Firefox OS 2.0pre.

Das T2Mobile Flame ist Mozillas Referenz-Smartphone für Firefox OS. Dieses wird mit Firefox OS 1.3 verkauft, kann vom Nutzer aber auf aktuelle Nightly-Versionen aktualisiert werden. Zu diesem Zweck mussten Nutzer zunächst das Basis-Image mit der Versionsnummer 123 (Firefox OS 1.3) installieren und konnten dann Nightly-Versionen von Gecko und Gaia über den FTP-Server von Mozilla beziehen. Die unterste Schicht des Basis-Images, Gonk, basierte auf Android 4.2 Jelly Bean.

In der nun veröffentlichten Version 180 des Basis-Images basiert Gonk auf Android 4.4 Kitkat, Firefox OS liegt nach der Installation in einer Vorabversion von Firefox OS 2.0 vor. Allen Nutzern, welche manuell auf eine neuere Version gewechselt sind, wird empfohlen, dies nun mit dem neuen Basis-Image zu wiederholen, da die Updates für das alte Basis-Image schon sehr bald abgestellt werden sollen und es keinen Update-Mechanismus von den Jelly Bean-basierten Builds auf die Kitkat-basierten Builds gibt. Auf Basis des neuen Basis-Images kann auch wieder auf Nightly-Versionen der aktuellsten Entwicklerversionen aktualisiert werden, derzeit Firefox OS 2.2. Zu beachten ist dabei, dass sich das Verzeichnis auf Mozillas FTP-Verzeichnis unterscheidet: liegen die aktuellen Versionen von Gecko und Gaia für das Basis-Image Version 123 im Verzeichnis latest-mozilla-central-flame, so sind die richtigen Versionen für das Basis-Image Version 180 im Verzeichnis latest-mozilla-central-flame-kk (kk für Kitkat) zu suchen. Die Nightly-Versionen liegen im Gegensatz zum Basis-Image auch in deutscher Sprache vor.

Download und Hinweise zur Installation (engl.)

September 25, 2014 09:46 PM

September 24, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 32.0.3 & Thunderbird 31.1.2: Mozilla schließt kritische Sicherheitslücke

Mozilla hat das dritte außerplanmäßige Update für Firefox 32 veröffentlicht. Mit der neuen Version reagiert Mozilla auf eine kritische Sicherheitslücke. Auch Thunderbird und SeaMonkey erhalten ein Sicherheitsupdate.

Mozilla schließt mit einer Reihe neuer Updates eine kritische Sicherheitslücke in den Network Security Services (NSS). Die neuen Versionsnummern der Produkte mit geschlossener Sicherheitslücke lauten Firefox 32.0.3, Firefox ESR 31.1.1, Firefox ESR 24.8.1, Thunderbird 31.1.2, Thunderbird 24.8.1 und SeaMonkey 2.29.1. In Thunderbird 31.1.2 wird darüber hinaus ein Problem behoben, welches verursachte, dass Anker-Links in HTML-Mails nicht funktionierten.

Update 25.09.2014: Google hat als Reaktion auf die Sicherheitslücke ein Update für Chrome auf Version 37.0.2062.124 veröffentlicht.

September 24, 2014 09:01 PM

September 22, 2014

André Jaenisch

September 21, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: Nächstes Land, Guatemala

Nun gibt es auch in Guatemala Smartphones mit Firefox OS zu kaufen. Dies ist das vierte von sieben Ländern in Zentralamerika.

In den letzten Wochen ist in einigen weiteren Ländern der Verkauf von Smartphones mit Firefox OS gestartet. Ganz neu dazu und damit das vierte zentralamerikanische Land ist Guatemala. Dort vertreibt Telefónica über seine Movistar-Marke ab sofort das ZTE Open II.

September 21, 2014 09:29 PM

September 19, 2014

Sören Hentzschel

September 16, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: Symphony GoFox F15 Smartphone feiert Premiere in Bangladesch

Mit dem Symphony GoFox F15 startet in dieser Woche der Verkauf eines weiteren Smartphones mit Firefox OS in einem weiteren Land, nämlich in Bangladesch.

Nun ist Firefox OS auch in Bangladesch angekommen. Dort wird Telenor über seine Marke Grameenphone das GoFox F15 vom in Bangladesch sitzenden Unternehmen Symphony vertreiben. Das Gerät wird umgerechnet unter 50 Euro kosten.

Das Symphony GoFox F15 besitzt eine Single Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz, eine ARM Mali-400 GPU, 512 MB RAM sowie 512 MB internen Speicher. Die Bildschirmdiagonale beträgt 3,5 Zoll, der Bildschirm löst mit HVGA (320 × 480 Pixel) auf. Kameras gibt es zwei, eine mit 3,2 Megapixeln, die Frontkamera besitzt VGA-Auflösung (0,3 Megapixel). In dem Smartphone finden zwei SIM-Karten Platz, Bluetooth ist vorhanden, GPS nicht. Die Kapazität des Akku beträgt 1.450 mAh. Firefox OS ist in Version 1.4 installiert. Die Abmessungen des Gerätes betragen 115,5 × 60,5 × 12,5 mm.

Symphony GoFox F15

Symphony GoFox F15

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September 16, 2014 05:37 PM

September 15, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: iPhone, Web-Entwicklung, Vergleiche

Mal eine ruhigere Woche, auch wenn Firefox OS in weiteren Ländern erschienen ist. So langsam nimmt’s Fahrt auf :)

Besonders gefällt mir der Vergleich mit dem iPhone 1 – auch wenn er älter als eine Woche sein sollte.

Daneben finden sich immer mehr Vergleiche und

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)


September 15, 2014 10:03 PM

Sören Hentzschel

Auf dem Weg zum neuen Mozilla-Logo

Mozilla soll eine neue visuelle Identität erhalten. Das Besondere hierbei: Der ganze Design-Prozess ist offen und Input der Community ausdrücklich erwünscht. Regelmäßige Videos halten Interessierte auf dem Laufenden.

Vor einem Monat hat Mozilla angekündigt, ein neues visuelles Erscheinungsbild kreieren zu wollen, was auch ein Logo einschließt. Dieses soll mit Hilfe eines Online-Tools verändert werden können, ohne Wiedererkennungswert zu verlieren; Mozilla schafft damit eine lebendige Marke. Bislang hat Mozilla nur einen Schriftzug und kein Logo.

Wer auf dem Weg zum neuen Logo nichts verpassen möchte, der abonniert den YouTube-Kanal von Mozilla Art-Designer Sean Martell, auf welchem es Live-Streams der Logo-Experimente zu sehen gibt (diese gibt es hinterher auch als Video auf dem Kanal), und folgt seinem Blog sowie dem Blog des Mozilla Creative Teams. Dort gibt es immer wieder neue Blog-Artikel und kurze Videos, welche den aktuellen Stand zusammenfassen.

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September 15, 2014 09:37 PM

September 14, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla Add-on stellt Firefox Entwickler-Werkzeuge für Chrome, Chrome auf Android und Safari auf iOS zur Verfügung

Mit dem Firefox Tools Adapter hat Mozilla ein neues Add-on vorgestellt, welches es ermöglicht, die Entwickler-Werkzeuge von Firefox für Chrome auf Desktop-Systemen, Chrome auf Android sowie Safari auf iOS zu verwenden.

Die Entwickler-Werkzeuge eines jeden Browsers sind unverzichtbar für Webentwickler. Schön wäre es, wenn der Entwickler nicht für jede Umgebung andere Tools bräuchte. Mozilla hat nun den Firefox Tools Adapter vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Add-on, über welches die Entwickler-Werkzeuge von Firefox für Google Chrome (Desktop), Google Chrome (Android) sowie Safari (iOS) genutzt werden können. Nicht notwendig ist dieses Add-on, wenn die Entwickler-Werkzeuge für Firefox Mobile für Android oder Firefox OS genutzt werden sollen, dies unterstützt Firefox von Haus aus.

Mozilla betont, dass es sich hierbei um eine frühe Vorschau mit noch bekannten Problemen handelt. Das Add-on erfordert eine aktuelle Nightly-Version von Firefox, Chrome wird mindestens in Version 37 vorausgesetzt, für Safari auf iOS wird OS X oder Linux als Betriebssystem benötigt. Der Firefox Tools Adapter soll in den kommenden Monaten aktiv weiterentwickelt werden. Hinweise zur Verwendung liefert das Mozilla Developer Network.

Video auf YouTube ansehen

September 14, 2014 09:13 PM

September 13, 2014

Sören Hentzschel

Firefox für Android: Neues Design für Tablets kann getestet werden

Die Tablet-Version von Firefox für Android bekommt ein neues Design. Nutzer der Nightly-Version können nun über die Einstellungen zwischen dem aktuellen Design und dem sich in Entwicklung befindlichen neuen Design umschalten.

Mozilla arbeitet an einem frischen Erscheinungsbild für die Tablet-Version von Firefox für Android. Eine Auffälligkeit des neuen Tablet-Designs wird die horizontale Tab-Leiste sein, womit Firefox auf Tablets mehr Ähnlichkeit mit der Desktop-Version von Firefox haben wird. Die Nightly-Version von Firefox Mobile für Android besitzt auf Tablets nun eine Option in den Einstellungen zur Ansicht, um auf die neue, sich in Entwicklung befindliche, Oberfläche umzuschalten.

Das neue Erscheinungsbild, welches einem nach Umschalten dieser Option geboten wird, entspricht natürlich zu diesem Zeitpunkt keinem fertigen neuen Design, sondern stellt lediglich den aktuellen Stand der Entwicklung dar. Geplant ist, die Veränderungen der Oberfläche über drei Releases zu verteilen (Meta-Bug Version 1, Meta-Bug Version 2, Meta-Bug Version 3).

Aktuelle Oberfläche Firefox Mobile für Tablets:

Neue Oberfläche Stand 13.09.2014 (repräsentiert keinen finalen Stand!):

September 13, 2014 09:49 PM

September 12, 2014

Sören Hentzschel

Nightly-Version lädt Firefox-Nutzer zum Testen von Multiprozess-Modus ein

Mozilla arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer Multiprozess-Architektur für Firefox. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox werden nun aktiv dazu eingeladen, den Multiprozess-Modus von Firefox zu testen.

Vor exakt zwei Monaten gab es auf diesem Blog den letzten Statusbericht zu Electrolysis, oder kurz e10s. Unter diesem Projektnamen laufen die Arbeiten an der Multiprozess-Architektur für Firefox. Seit dem hat sich einiges getan und die Arbeiten sind mittlerweile so weit vorangeschritten, dass Mozilla nun Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox aktiv darum bittet, diesen Modus zu testen. Zu diesem Zweck erscheint ab der kommenden Nightly-Version eine Nachfrage, ob der Nutzer e10s aktivieren möchte.

Außerdem wurde eine sichtbare Einstellung zum Aktivieren respektive Deaktivieren von e10s direkt als erste Option in die Firefox-Einstellungen integriert. Erwähnt sei an dieser Stelle auch, dass ein Starten im Abgesicherten Modus von Firefox, der im Problemfall verwendet werden kann, nun auch e10s deaktiviert. Nutzer erkennen den aktivierten e10s-Modus daran, dass der Seitentitel in diesem Modus in den Tabs unterstrichen ist.

Auch wenn Electrolysis in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht hat, so sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, dass dies noch keinen fertigen Zustand repräsentiert und einige Dinge nicht funktionieren. Unter anderem die Druckfunktion, WebRTC, Click-to-Play, die Rechtschreibprüfung und der integrierte PDF-Betrachter werden genannt. Auch viele Add-ons benötigen Anpassungen, damit sie mit e10s funktionieren. Weitere bekannte Probleme können dem Mozilla Wiki entnommen werden, eine spezielle Webseite liefert eine grobe Übersicht über die Electrolysis-Add-on-Kompatibilität.

September 12, 2014 01:12 AM

September 11, 2014

Sören Hentzschel

Updates auf Firefox 32.0.1 und Firefox Mobile 32.0.1

Mozilla hat mit Firefox Mobile 32.0.1 ein außerplanmäßiges Update für Android veröffentlicht. Auch die Desktop-Version wird ein Update auf Version 32.0.1 erhalten.

Firefox Mobile 32.0.1 für Android behebt ein Problem, welches auf einigen Geräten auftreten konnte und sich dadurch äußerte, dass Firefox bei sichtbarer Adressleiste auf Webseiten nicht an richtiger Position auf Berührungen reagiert hatte.  Außerdem wurde ein Fehler in Zusammenhang mit WebRTC PeerConnection behoben. Das Update wird bereits über den Play Store verteilt.

Ein Update wird es in Kürze auch für die Desktop-Version geben. Firefox 32.0.1 behebt eine mögliche Absturzursache bei Programmstart sowie eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit Avast. Darüber hinaus wurde ein Problem behoben, bei welchem die Erstellung des Vorschaubildes für about:newtab dafür sorgen konnte, dass beim Aufruf einer SSL-verschlüsselten Webseite anstelle des Schlosses das Symbol für Mixed Content in der Adressleiste gezeigt wurde.

September 11, 2014 02:39 PM

Firefox OS startet in Nicaragua und Mazedonien

Die Expansion von Firefox OS geht weiter: Mozillas Betriebssystem für Mobilgeräte ist nun in Nicaragua und Mazedonien an den Start gegangen.

Nicaragua ist nach El Salvador und Panama das dritte Land in Zentralamerika, in welchem Smartphones mit Firefox OS zu erwerben sind. Dort wird Telefónica unter seinem Movistar-Label das ZTE Open II vertreiben. In Mazedonien ist die Deutsche Telekom aktiv und vertreibt über die T-Mobile-Marke ab sofort das Alcatel One Touch Fire C.

September 11, 2014 10:11 AM

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.29 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.29 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.29 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Für die Anzeige zu lange URLs erscheinen jetzt in einem Kurztipp, wenn der Mauszeiger über der Adresszeile steht.
  • Die Einfärbung der Adressleiste bei HTTPS-URLs kann jetzt in den Einstellungen deaktiviert werden.
  • Bestimmte Suchmaschinen können jetzt automatisch erkannt werden.
  • Das Schloss-Symbol in der Statusleiste hat jetzt ein Kontextmenü.
  • Sie können im Composer jetzt mittels eines Dialogs Formeln eingeben (LaTeX zu MathML).
  • Feed-Einträge können automatisch Tags erhalten, die sich nach Feed-Kategorie-Tags richten.
  • Suchen innerhalb von Nachrichtenverfassungsfenstern zeigen jetzt die Suchleiste an.
  • Der Account-Name wird in der Statusleiste angezeigt, wenn Nachrichten von POP-Servern heruntergeladen werden.
  • Die Übersetzbarkeit von benutzerdefinierten Antwort-Kopfzeilen wurde verbessert (mailnews.reply_header_*-Einstellungen).
  • Die automatischen Vervollständigung von Kontakten in Nachrichtenverfassungsfenstern sucht jetzt nach allen Begriffen einzeln (UND-Suche).
  • Sie können jetzt nach Kontakten suchen, die Klammern enthalten.
  • Eine neue Version des HTTP-Cache wurde aktiviert.
  • Generationale Garbage-Collection wurde integriert.
  • Unterstützung für Pinning von öffentlichen Schlüsseln wurde aktiviert.
  • Die Anzahl der gefundenen Einträge wird jetzt in der Suchleiste angezeigt.
  • Die Verauensbits für einige 1024-bit-Stammzertifikate wurden entfernt bzw. abgeschaltet.
  • Unterstützung für die Prefer:Safe-HTTP-Kopfzeile für Kindersicherungen wurde hinzugefügt.
  • mozilla::pkix wurde als Standard-Zertifikatverifizierung hinzugefügt.
  • Die CAPS-Iinfrastruktur für die Angabe von Website-spezifischen Einstellungen (über capability.policy.*-Einstellungen) wurde entfernt.
  • WebVTT wurde implementiert.
  • CSS3-Variablen wurden implementiert.
  • CSP 1.1 nonce-source und hash-source wurden aktiviert.
  • Mit Ausnahme von jenen, die innerhalb einer Erweiterung gepackt sind, oder explizit erlaubten, sind Plugins nicht mehr standardmäßig aktiviert.
  • Unterstützung für GStreamer 1.0 (siehe Bug 806917 für Konfigurationen zum Kompilieren).
  • Unsichere NTLM-Authentifikation (vor NTLMv2) wurde deaktiviert (siehe Bug 828183).
  • Passwörter können jetzt im Passwortmanager gespeichert werden, auch wenn autocomplete="off" verwendet wurde, um automatische Vervollständigung zu deaktivieren (siehe Bug 956906).
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.29 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 11, 2014 12:26 AM

September 10, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 31.1.1

Mozilla hat in der vergangenen Woche nicht nur seinen Firefox-Browser aktualisiert, sondern mit Version 31.1 auch eine neue Version des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereitgestellt und in Form von Thunderbird 31.1.1 nachgebessert.

Download Mozilla Thunderbird 31.1.1 für Windows, OS X und Linux

Die vergangene Woche veröffentlichte Version 31.1 behebt fünf Sicherheitslücken, von denen drei von Mozilla mit der höchsten Gefahrenstufe versehen worden sind. Außerdem wurden verschiedene Design-Fehler in Zusammenhang mit der Titelleiste und den Symbolleisten korrigiert, wie sie seit Thunderbird 31 auftreten konnten. Zudem wurde die Performance der Autovervollständigung bei großen Adressbüchern verbessert.

Mit Thunderbird 31.1.1 gab es nun außerplanmäßigen Nachschlag. Die neue Version behebt eine häufige Absturzursache sowie einen Fehler bei der Autovervollständigung von Mailinglisten-Namen, wenn in diesen ein Leerzeichen vorkam.

September 10, 2014 09:27 PM

Michael Speier

#writinghelps: #Whistleblower – #IRC – #ChatZilla – #SSL – #NSA – #GCHQ – #BND – SeaMonkey Tutorial: Ein sicherer Chat?! Teil 1

(Edit: ChatZilla ist nicht für Thunderbird verfügbar, entsprechende Stelle wurde korrigiert!)

Liebe Leserinnen und Leser,

ChatZillanach langer Zeit präsentiere ich euch wieder einmal ein Tutorial! Allerdings wird dieses auf zwei Teile verteilt, wobei der zweite Teil eventuell erst in ein paar Tagen erscheinen wird. Dieser wird auch bebildert sein, da man in ChatZilla doch einige Einstellungen vornehmen kann! Wie bei meinen Artikeln hier üblich recherchiere ich nebenbei speziell zu diesem Thema, so daß alles entsprechend tagesaktuell ist.

Wie allgemein ja inzwischen bekannt spionieren die Geheimdienste wie NSA, GCHQ, BND, MAD, CDU, CSU und keine Ahnung wer noch so ziemlich alles aus, soweit es ihre Möglichkeiten erlauben.  Auch der Chat via Skype, ICQ, WhatsApp oder so gehören zu den Dingen, die davon betroffen sind. Aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, daß ich mich endlich auch um dieses Thema kümmere und deswegen dieses Tutorial schreibe!

Natürlich kann weder ich noch sonst jemand garantieren, daß man beim Chat nicht abgehört wird. Aber man kann und soll es den Geheimdiensten so schwer wie nur eben möglich machen, damit privates eben wirklich privat bleibt. Was bitte geht es denn diese Idioten an, worüber z. B. meine (nicht vorhandene) sexy Nachbarin und ich so untereinander schreiben? Nichts, folglich muß ich dafür Gegenmaßnahmen ergreife!

Am einfachsten geht das natürlich, wenn man dafür seinen eigenen gesicherten Chat-Room verwendet. Das klingt jetzt schwer, ist es aber gar nicht, im Gegenteil! Wenn ihr wie ich SeaMonkey verwendet, dann braucht ihr hierzu nicht einmal etwas installieren. Da dieses Tutorial aber wie immer auch für Firefox und Thunderbird (aus mir nicht bekannten Gründen funktioniert ChatZilla nicht mit Thunderbird!) gelten soll kommt hier der Link zum benötigten Add-on:

ChatZilla

Das ist alles, was ihr benötigt. Alles andere ist reine Einstellung, die ich hier teilweise erklären möchte. Ich muß allerdings dazu sagen, daß das Ganze ähnlich auch mit anderen Programmen funktioniert! Passend dazu gibt es bei Wikipedia auch eine Liste mit entsprechenden Programmen, wobei es da allerdings einen gewaltigen Fehler gibt. Es können nämlich nicht alle der dort erwähnten Clients verschlüsseln, ganz besonders negativ fällt hierbei Opera auf. Deren IRC-Client kann mit Verschlüsselung ebenso wenig anfangen wie ihr Mail-Client, wie man unter Anderem auch hier nachlesen kann. Opera hat hier in beiden Fällen gewaltig etwas verpennt, es geht nämlich bis heute nicht!

Einige von euch werden sich jetzt ganz sicher fragen: “IRC? WTF???” Kaum jemandem ist nämlich bekannt, daß sie entsprechende Möglichkeiten längst auf ihrem Rechner installiert haben. Bestes Beispiel sind hier tatsächlich SeaMonkey und Opera, welche schon immer einen IRC-Client integriert haben! Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das bei Opera noch der Fall ist. Doch fangen wir nun einmal an.

 

Die Installation!

Ich nehme einmal an, daß ich hierzu keinem von euch etwas erklären muß. ChatZilla ist ein Add-on wie andere auch, nur funktioniert das Teil eben mit SeaMonkey und Firefox! Hier macht sich auch schon wieder der Vorteil der Suite bemerkbar, man braucht entsprechende Add-ons nur einmal installieren.

(Besonderes Augenmerk sei hier Adblock gewidmet, welches sich als extremer Resourcenfresser bemerkbar macht! Als Anwender von Firefox und Thunderbird (ja, Adblock funktioniert auch dort!) ist man damit doppelt bestraft, bei SeaMonkey muß man es nur einmal installieren. Dieser Speicherverbrauch gilt übrigens auch für Adblock Edge und alle andere Kopien des Add-ons, da die Schuld hierfür wohl bei Mozilla selbst liegt!)

Über den obigen Link installiert ihr euch also ChatZilla, welches ihr nach einem Neustart von Firefox und Thunderbird im Menü “Extras” finden solltet, soweit mir das richtig in Erinnerung ist. Bei SeaMonkey ruft ihr ChatZilla immer über das Menü “Fenster” auf, egal ob aus dem Browser, dem Mail-Client, dem Composer, dem Adreßbuch, der Chronik oder aus ChatZilla selbst… Geht natürlich nicht, auch wenn der Punkt dort ebenfalls vorhanden ist.

Wenn ihr auch Lightning und das Add-on Lightbird installiert habt, dann könnt ihr ChatZilla auch von dort aus über das Menü “Fenster” aufrufen. Ja, schon wieder ein ganz dicker Punkt für SeaMonkey! :mrgreen: Aus beinahe jedem Fenster von SeaMonkey läßt sich das Add-on starten oder zu ChatZilla wechseln, wenn es schon geöffnet ist.

 

Einrichten!

Öhm… Eigentlich war es das fast schon. Wenn jemand einen Chatroom hat, dann könnt ihr ChatZilla bereits verwenden! Ihr müßt euch nur einen Namen geben, damit ist auch schon alles erledigt. Dafür gebt ihr unten im Eingabefeld “/nick (euren Nicknamen) ein, das ist alles. Wenn alles klappt, dann könnt ihr auch schon Chatten. Ihr könnt natürlich euren Nicknamen registrieren, das geht mir dem Befehl “/msg NickServ register PASSWORT EMAIL”. Im Falle meines Chatrooms seid ihr dann bei freenode registriert, welches derzeit wohl das größte IRC-Netzwerk ist. Ihr könnt das ja mal testen, indem ihr auf meinem eigenen gesichertem Chatroom vorbei schaut. Den kann man auch über das Icon TmoWizard's gesicheter Chatroom rechts in der Sidebar erreichen, dort ist er nämlich schon seit mehreren Jahren zu finden!

(Mein Rechner bekommt hier gerade die Krise! BOINC, YaCy und VirtualBox sind wohl doch etwas viel auf einmal, es läuft ja anderes auch noch im Hintergrund!)

Hier geht es nun los, da Freenode natürlich nicht das einzige IRC-Netzwerk ist. Die Registrierung gilt aber immer nur für das jeweilige Netzwerk, bei QuakeNet oder anderen Netzen müßt ihr euch extra anmelden! Erwähnt sei hierbei, daß es für Mozilla ein eigenes Netzwerk gibt. Das Problem ist hier nun, daß jedes IRC-Netzwerk eigene Kanäle (Channels) bietet. Es ist nämlich so, daß dort jeder seinen eigenen Channel eröffnen kann! Dies funktioniert über den Befehl “/join #Name-des-Chatroom”, womit man auch schon bestehende Channels betreten kann. Diesen könnt ihr dann mit “/msg ChanServ register #Chatraum PASSWORT CHANNELSCHREIBUNG” auf euren Namen registrieren.

 

Gesichert!

Nun kommen wir an den Punkt, bei welchen viele Leute versagen! Wir sichern unseren Chat nun per TLS/SSL ab, was eigentlich selbst der größte Depp kann. Zur Verdeutlichung hier ein Beispiel:

  • ungesichert: irc://Server-Name/Channel
  • gesichert: ircs://Server-Name:7070/Channel

Ja, ihr seht richtig: Ein Buchstabe, ein Doppelpunkt und vier Zahlen genügen, damit ihr einen gesicherten Chat habt!

  • Problem 1: Wie schon weiter oben erwähnt kann das nicht jeder IRC-Client, mit Opera hat sich die Verschlüsselung erledigt.
  • Problem 2: Man kann den eigentlich gesicherten Chatroom auch ohne Verschlüsselung betreten! 8-O

Gerade der zweite Punkt ist natürlich äußerst fatal, da hierdurch das ganze Konzept der Sicherheit über den Haufen geworfen wird! Andererseits ist es dadurch allerdings auch möglich, daß z. B. Benutzer von Opera den Raum betreten können. Ihr solltet also immer darauf achten, daß ihr einen Channel mit “ircs:” betretet! Außerdem solltet ihr euren eigenen Channel immer nur mit dem entsprechenden Link weiter geben bzw. auf eurer Website einfügen, so daß ein Besucher automatisch per SSL gesichert euren Chatroom betreten kann.

 

Mein Fazit:

Dieser erste Teil des Tutorials hat euch gezeigt, wie man mit einem einfachen Add-on einen eigenen verschlüsselten Chatroom einrichten kann. Leider mußte ich auch erwähnen, daß man diese Verschlüsselung ohne Schwierigkeiten umgehen kann! Im zweiten Teil werde ich noch weiter darauf eingehen, denn beim IRC kann man auch auf einfache Art und Weise mit einzelnen Personen eines Chatrooms rein privat chatten.

Ich werde euch dann entsprechend mit Screenshots zeigen, welche Möglichkeiten ChatZilla noch so bietet. Beispielsweise wie ihr automatisch beim Start euren Chatroom betreten könnt, so daß ihr das nicht dauernd von Hand erledigen müßt. Fürs erste genügt es allerdings, was ihr hier gelernt habt. Ihr könnt nun euren eigenen verschlüsselten Chatroom eröffnen und ihn registrieren, ebenso könnt ihr euch einen Nicknamen zulegen und diesen ebenfalls registrieren.

 

Viele nächtliche Grüße nun aus dem Backofen in TmoWizard’s Castle zu Augsburg, 30° C habe ich derzeit um 23:40 Uhr hier!

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

September 10, 2014 07:36 PM

September 09, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Mobile 32 für Android

Mozilla hat vergangene Woche nicht nur Firefox für Desktop-Systeme in Version 32 veröffentlicht, sondern auch Firefox Mobile für Android.

Sprache wechseln ohne Browser-Neustart

Firefox Mobile verwendet für die Oberfläche die Systemsprache von Android. Damit ist es grundsätzlich zwar auch bislang möglich gewesen, die Sprache von Firefox zu ändern, dies aber immer nur in Verbindung mit der Sprache des gesamten Betriebssystems. Mit der neuen Firefox-Version macht Mozilla das einfacher: Ab sofort kann die Browsersprache unabhängig von der Android-Sprache geändert werden – Firefox muss hierfür nicht einmal neu gestartet werden.

Einfacheres Löschen der Chronik

Einfacher ist auch das Löschen der Chronik, da man hierfür nicht länger den entsprechenden Punkt in den Einstellungen suchen muss. Mit Version 32 befindet sich eine permanent sichtbare Schaltfläche am unteren Bildschirmrand im Chronik-Panel des Startbildschirms, um die Browser-Chronik zu löschen.

Sonstige Verbesserungen

Mozilla schließt natürlich auch in dieser Version wieder Sicherheitslücken, ebenso profitiert die Android-Version von den Plattform-Verbesserungen der Desktop-Version von Firefox 32, was unter anderem einen neuen HTTP-Cache, die Generational Garbage Collection sowie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards einschließt. Die Home Panel-API hat Verbesserungen erhalten und erlaubt Add-ons nun, die Inhalte eines Startbildschirm-Panels durch Wischen von oben nach unten zu aktualisieren und Inhalte abzufragen, welche eine Authentifizierung erfordern. Vorschaubilder auf dem Startbildschirm können per Kontextmenü entfernt werden, die vordefinierten Vorschaubilder bei neuen Firefox-Installationen sehen zudem besser aus, die Vorschläge können auch über die Einstellungen deaktiviert werden. Firefox Sync kann jetzt außerdem direkt über das Sync-Panel in der Tab-Ansicht eingerichtet werden, falls noch nicht geschehen.

Kompatibilitäts-Hinweis

Firefox Mobile für Android läuft ab dieser Version nicht länger auf Smartphones oder Tablets mit ARMv6-CPU, Android wird ab sofort in Version 2.3 oder höher vorausgesetzt, Android 2.2 wird nicht länger unterstützt.

September 09, 2014 09:26 PM

September 08, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 32

Mozilla hat vor wenigen Tagen eine neue Version von Firefox für Windows, OS X und Linux veröffentlicht. Daneben gibt es natürlich auch wieder frische ESR-Ausgaben von Firefox.

Download Mozilla Firefox 32 für Windows, OS X und Linux

Letzter Release der Versionsreihe 24.x

Neben Firefox 32 hat Mozilla auch noch Firefox ESR 31.1 sowie Firefox ESR 24.8 veröffentlicht. Bei der letztgenannten Version handelt es sich um die letzte Version des Versionszweiges 24.x. Nutzer dieser Firefox-Version mit Langzeitunterstützung sollten sich mit Firefox ESR 31.x vertraut machen, falls noch nicht geschehen, ehe Firefox ESR 24.x in fünf Wochen auf Firefox ESR 31.2 aktualisiert werden wird.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Mozilla hat auch in Firefox 32 wieder sechs Sicherheitslücken geschlossen, drei von diesen von Mozilla als besonders kritisch eingestuft. Aber auch darüber hinaus verbessert Mozilla die Sicherheit durch die Unterstützung von Public Key Pinning. Außerdem wurden einige CA-Zertifikate mit schwacher 1.024-Bit-Verschlüsselung entfernt. In der Ansicht der Zertifikate zeigt Firefox nun den SHA256-Fingerabdruck anstelle des MD5-Fingerabdrucks an. Beim Kopieren von JavaScript in die Webkonsole warnt Firefox vor den möglichen Gefahren, die sich aus dem Ausführen von Code ergeben können, falls man den Code nicht versteht, den man kopiert. Um fortzufahren ist die Eingabe des Textes “Einfügen erlauben” notwendig.

Passwort-Manager mit mehr relevanten Informationen

Der Passwort-Manager von Firefox ist ein praktischer Helfer im Alltag, der es einem erleichtert, sichere Passwörter auf Webseiten und davon möglichst auf jeder Seite ein anderes zu verwenden, indem sich der Nutzer die Passwörter nicht alle merken muss. Ab Firefox 32 zeigt dieser weitere Informationen zu den gespeicherten Passwörtern an: den Zeitpunkt inklusive Uhrzeit der letzten Benutzung des gespeicherten Passwortes sowie das Datum der letzten Änderung des Passwortes. Optional kann der Nutzer zwei weitere Spalten anzeigen lassen: Eine für das Datum der ersten Verwendung, die andere für die Anzahl der Anmeldungen mit dem gespeicherten Passwort.

Die Neuerung funktioniert rückwirkend, da Firefox diese Daten bereits längst erfasst; sie wurden bislang lediglich nicht angezeigt. Auch wenn das Hinzufügen vier neuer Spalten nicht nach einer extrem großen Neuerung klingt, so stellt dies doch einen nicht zu verachtenden Mehrwert des Passwort-Managers dar. Auf diese Weise lässt sich leicht feststellen, welches Passwort schon lange nicht mehr geändert worden ist und mal wieder geändert werden sollte, auch lassen sich so schnell sowieso nicht genutzte Passwörter erkennen, um welche man den Passwort-Speicher erleichtern kann.

Verbessert wurde auch die Performance des Passwort-Managers sowie auch des Add-on-Managers.

Besserer HTTP-Cache

Mozilla hat die letzten Monate mit der Entwicklung eines neuen Cache-Backends verbracht, welches den alten Cache ab Firefox 32 standardmäßig ersetzt. Der neue Cache soll schneller und robuster gegen Abstürze sein. Einige Add-ons wie CacheViewer, welche den Cache tangieren, funktionieren daher ab Firefox 32 nicht mehr und benötigen eine Anpassung durch den jeweiligen Entwickler.

Neue Kontextmenüs und weitere optische Verbesserungen

Mit Firefox 32 beschreitet Mozilla neue Wege bei der Gestaltung von Kontextmenüs; statt wie bisher und wie es alle anderen Browser auch tun, lediglich Text-Einträge untereinander aufzulisten, stellt Firefox ab Version 32 die vier Einträge Seite zurück, Seite vor, Seite neu laden sowie Lesezeichen für diese Seite hinzufügen in Form von Symbolen nebeneinander dar.

Darüber hinaus gab es weitere Verbesserungen des about:preferences-Designs (was in Firefox 32 standardmäßig noch nicht den alten Einstellungsdialog ablöst), die Netzwerkfehlerseiten wie Seite nicht gefunden haben außerdem ein neues Design erhalten, welches optisch besser dazu passt.

Lightweight-Themes werden nun auch in der Ansicht zum Ändern der Benutzeroberfläche dargestellt.

Verbesserte Unterstützung von Webstandards

Natürlich verbessert Mozilla auch mit Firefox 32 wieder die Unterstützung von Webstandards. Standardmäßig aktiviert sind ab sofort die Unterstützung für die Canvas-API drawFocusIfNeeded, CSS position: sticky, CSS mix-blend-mode und CSS box-decoration-break. Die Vibration API wurde gemäß der aktuellsten W3C-Spezifikation aktualisiert, neue ECMAScript 6-Methoden wie Array.from() und Array.prototype.copyWithin() werden unterstützt, navigator.languages und das languagechange-Event wurden in Firefox 32 implementiert. Ebenso implementiert wurde die Unterstützung für das srcset-Attribut bei img-Elementen, standardmäßig noch deaktiviert.

Neuerungen der Entwicklerwerkzeuge

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox 32 unterstützen nun vollständig HiDPI-Bildschirme wie Apples Retina-Displays, womit verschwommene Grafiken für Besitzer solcher Bildschirme innerhalb der Entwicklerwerkzeuge der Vergangenheit angehören. Der Button zum Untersuchen eines Elements ist ähnlich wie bei der populären Firebug-Erweiterung auf die linke Seite gewandert. Nicht sichtbare Elemente werden in der Markup-Ansicht nun schwächer dargestellt, optional können in der Ansicht der CSS-Regeln auch die angewendeten Standard-Werte des Browsers für das jeweilige Element angezeigt werden. Eine zusätzliche, optionale Sidebar im Stileditor zeigt angewendete Media Queries. Außerdem gibt es einen neuen Button zum Aufnehmen eines Bildschirmfotos der gesamten Webseite, also inklusive des Bildbereiches, der sich außerhalb des sichtbaren Bereiches befindet. Links in der Webkonsole können nun angeklickt werden, das JavaScript-Scratchpad wurde um Autovervollständigung und Inline-Dokumentation erweitert.

Integrierte Übersetzungsfunktion für Webseiten kann getestet werden

In Firefox 32 integriert Mozilla erstmals eine integrierte Übersetzungsfunktion für Webseiten. Dabei handelt es sich um ein noch experimentelles Feature, welches erst per about:config freigeschaltet werden muss und einen (kostenlosen) API-Key von Microsoft erfordert. Eine Anleitung dazu gibt es hier. Ob und wann dieses Feature standardmäßig in einer finalen Version von Firefox erscheinen wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.

Sonstige Neuerungen von Firefox 32

Die Suchleiste von Firefox zeigt ab sofort die Anzahl gefundener Suchergebnisse an. Auf Apple OS X öffnet die Tastenkombination Cmd + L wieder ein neues Fenster, wenn alle Fenster geschlossen sind, dies hatte in Firefox 31 nicht mehr funktioniert. Außerdem wurden Probleme bei der Darstellung von Text auf Windows 8.1 nach dem Microsoft-Update KB2670838 behoben. Der Programmcode zur Erstellung der automatischen Lesezeichen-Backups wurde modernisiert, die Erstellung der Backups ist nun wesentlich schneller und die Backups werden platzsparend komprimiert. Außerdem werden keine Backups mehr durch neue Backups ersetzt, wenn diese identisch sind. Mit der Implementierung eines Generational Garbage Collectors verbessert Mozilla die Performance.

September 08, 2014 04:58 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: Marketplace, Intex Cloud FX, Conferences

Der Verkauf von Firefox OS in Indien hat sogar im Wall Street Journal Eingang gefunden. Diese Woche sind mir auch vermehrt Nutzerberichte untergekommen. Und Christian Heilmann hat einige Vortragsfolien hochgeladen.

Wem von euch ist die neue Marketplace-Oberfläche aufgefallen? :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Firefox OS v2.2 scheint vielversprechend zu werden. Zu dumm, dass mein Gerät nur noch einen schwarzen Bildschirm zeigt :-/

Schön zu sehen, dass verschiedene Endgeräte berücksichtigt werden :)

Firefox OS mal wieder auseinander genommen und verglichen ;-)


September 08, 2014 04:41 PM

September 05, 2014

Sören Hentzschel

Intex: 500.000 verkaufte Firefox OS Smartphones bis Ende des Jahres

Mit dem Intex Cloud FX gibt es seit wenigen Tagen in Indien ein Smartphone mit Firefox OS zu einem Preis von umgerechnet weniger als 25 Euro zu kaufen. Der Hersteller Intex hat erste Verkaufszahlen sowie das Verkaufsziel bis Jahresende verraten.

Seit Ende August gibt es mit dem Spice Fire One Mi-FX 1 und dem Intex Cloud FX zwei Smartphones mit Firefox OS für besonders wenig Geld zu kaufen, genauer für umgerechnet 25 respektive 30 Euro. Indien ist der weltweit am schnellsten wachsende Smartphone-Markt, damit ein lukrativer Markt für Gerätehersteller.

Intex hat nun bekannt gegeben, in den ersten drei Tagen 15.000 Smartphones mit Firefox OS verkauft zu haben, und erklärt darüber hinaus sein Verkaufsziel: Bis Ende des Monats sollen 100.000 Geräte den Besitzer gewechselt haben, bis Ende des Jahres möchte man 500.000 Smartphones verkauft haben. Verkaufszahlen des Spice Fire One Mi-FX 1 sind bislang keine bekannt, dort äußerte man sich aber, dass man in den ersten beiden Monaten jeweils 50.000 Smartphones mit Firefox OS verkaufen wolle.

September 05, 2014 09:44 PM

September 02, 2014

SeaMonkey (deutsch)

September 01, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Bangladesch, Panama, Tinkering

Firefox OS ist ja jetzt in Indien angekommen. Dort macht es nicht lange Halt, sondern maschiert weiter nach Bangladesch und Panama.

Unterwegs versetzt es reihenweise Entwickler in Erregung. Ich habe einige Spielerein über Twitter aufgeschnappt und am Artikel-Ende eingebunden.

Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)


September 01, 2014 05:02 PM

August 31, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34 bekommt Storage Inspector

Mit dem Storage Inspector bekommt Firefox ein neues Entwickler-Werkzeug, welches das Betrachten und Bearbeiten von Cookies und Inhalten aus IndexedDB, Local Storage sowie Session Storage erlaubt.

Das Betrachten von Cookies einer Webseite erlaubt Firefox bereits seit längerem über das Netzwerk-Panel der Entwickler-Werkzeuge. Mit Firefox 34 kommt ein neues Entwickler-Werkzeug dazu, welches nicht nur die Inhalte von Cookies, sondern auch von IndexedDB, Local Storage sowie Session Storage darstellt. Das neue Tool ist bereits Bestandteil der aktuellen Nightly-Version von Firefox 34 und kann über das Einstellungs-Panel der Entwickler-Werkzeuge aktiviert werden. Das Anlegen, Bearbeiten und Löschen ist in der aktuellen Nightly-Version noch nicht möglich, aber in Arbeit. In speziellen Test-Builds funktioniert das Bearbeiten auch schon zu großen Teilen, so dass es eher noch eine Frage von Tagen als von Wochen ist, bis dieser Part des Features in Firefox landet und das neue Werkzeug erst wirklich praktisch macht. Ob die Möglichkeit des Bearbeitens auch Bestandteil von Firefox 34 sein wird, ist allerdings noch unklar in Anbetracht der Tatsache, dass bereits am Dienstag der Startschuss für die Firefox 35-Entwicklung fällt.

August 31, 2014 08:37 PM

August 30, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 32: Mehr Sicherheit durch Public Key Pinning

Mozilla wird in der kommenden Woche Firefox 32 veröffentlichen. Mit der neuen Version unterstützt Firefox das sogenannte Public Key Pinning, was das Browsing sicherer machen soll.

Beim Public Key Pinning geht es darum, beim Besuch einer verschlüsselten Webseite zu überprüfen, ob das verwendete Zertifikat von einem vertrauenswürdigen Herausgeber stammt. Genauer gesagt erlaubt das Public Key Pinning die Definition, welche Zertifizierungsstelle gültige Zertifikate für eine bestimmte Webseite ausstellt, statt jedes beliebige Zertifikat zu akzeptieren, welches mit dem Browser ausgeliefert wird. Dies soll das Risiko von Man-in-the-middle-Attacken durch fälschlich ausgestellte Zertifikate reduzieren, wie es sie in der Vergangenheit schon öfter gab.

Firefox 32 unterstützt Pins, welche fix im Browser hinterlegt sind. Dies sind ab Firefox 32 Mozillas Add-on-Seite AMO und Mozillas CDN sowie einige Twitter-Domains. Mit Firefox 33 kommen die restlichen Twitter-Domains sowie die Domains von Google dazu. Ab Firefox 34 sind Pins für Firefox Accounts, Dropbox, Facebook und TOR integriert. In Zukunft möchte man auch die entsprechende HTTP-Erweiterung unterstützen, welche Webseitenbetreibern das Festlegen mittels HTTP-Header erlaubt.

August 30, 2014 06:47 PM

August 28, 2014

SeaMonkey (deutsch)

Sören Hentzschel

Firefox OS expandiert nach Zentralamerika

Firefox OS ist in Zentralamerika angekommen! Wenige Tage nach dem Marktstart in El Salvador hat heute der Verkauf von Smartphones mit Firefox OS in Panama begonnen, weitere Marktstarts wird es in Kürze geben.

Kurz nachdem Telefónica unter seiner Movistar-Marke den Verkauf des ZTE Open II in El Salvador begonnen hat, folgte heute der Startschuss in Panama. Und dabei wird es nicht bleiben, der Start in weiteren zentralamerikanischen Ländern ist bereits für dieses Jahr angekündigt, nämlich in Costa Rica, Guatemala sowie in Nicaragua.

Aber auch in Europa und Asien tut sich etwas: Ebenfalls vor wenigen Tagen hat Firefox OS Premiere in Tschechien gefeiert. Seit dieser Woche gibt es mit dem Intex Cloud FX außerdem ein Smartphone für umgerechnet 25 Euro in Indien, morgen startet dann mit dem Verkauf des Spice Fire One Mi-FX 1 der Verkauf des zweiten Smartphones dieser Preisklasse in Indien.

August 28, 2014 09:40 PM

August 27, 2014

Michael Speier

#Mozilla – #SeaMonkey: Technische Probleme!

Werte Leserinnen und Leser,

hier nur ein kurzer Hinweis an alle Nutzer von SeaMonkey:

Wegen technischer Probleme wurden die Versionen 2.27 und 2.28 gestrichen, stattdessen geht es weiter mit Version 2.29! Hierzu ist heute die Version 2.29 Beta 1 erschienen, welche nach Lust und Laune getestet werden kann. Der Erscheinungstermin für Version 2.29 ist wenn alles klappt die Woche zum 2. September, also meiner Schätzung nach nächste Woche Dienstag oder Mittwoch.

[EDIT:]

Ich habe etwas wichtiges vergessen! Die 64-Bit Version für Linux (alle Downloads starten direkt!) gibt es hier, das deutsche Sprachpaket hier, Lightning ist dort zu finden und Enigmail da! Zumindest bei mir scheint alles zu zu funktionieren und wenn ihr eure alten Einstellungen und Add-ons behaltet, dann läuft auch das von mir übernommene clamdrib ohne Probleme weiter! Dieses wird aber heute noch vernünftig angepaßt, damit es auch weiterhin so bleibt.

[/EDIT]

 

Viele Grüße aus TmoWizard’s Castle und viel Spaß beim Testen der Beta!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

August 27, 2014 09:41 AM

August 26, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34: Aktiver Firefox-Prozess kann per Knopfdruck beendet werden

Manche Windows-Nutzer werden die Meldung kennen, dass Firefox bereits ausgeführt wird und deshalb nicht gestartet werden könnte, wie es unter gewissen Umständen passieren kann. Ab Firefox 34 bietet Firefox in dieser Situation an, den laufenden Prozess zu beenden.

Firefox wird bereits ausgeführt, reagiert aber nicht – diese Meldung können Firefox-Nutzer auf Windows unter gewissen Umständen erhalten, wenn sie versuchen, Firefox zu starten. In diesem Fall läuft der Firefox-Prozess noch im Hintergrund und muss im schlechtesten Fall über den Task-Manager beendet werden. Schlechte Karten hat man dann, wenn man diesen Trick nicht kennt, dann hilft nur noch ein Neustart des Computers, was natürlich noch weniger erfreulich ist, als den Weg über den Task-Manager gehen zu müssen. Ab Firefox 34 macht es Mozilla betroffenen Nutzer einfacher: Dann nämlich bietet Firefox an, den bereits laufenden Prozess per Knopfdruck zu beenden. Mozilla hat diese Neuerung für Windows Vista und höher implementiert, Nutzer von Windows XP profitieren hiervon nicht. Darüber hinaus ist bereits ein Patch in der Mache, welcher den Firefox-Prozess automatisch beendet, wenn dieser eine bestimmte Zeit nach dem Beenden von Firefox immer noch aktiv ist.

(via und Bildquelle: gHacks)

August 26, 2014 09:47 PM

August 25, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Add-on SDK 1.17, JPM ersetzt cfx

Mozilla hat das Add-on SDK in Version 1.17 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die vermutlich letzte Version in dieser Form. Entwicklern wird die Verwendung des neuen JPM-Tools empfohlen.

Mozilla hat die Version 1.17 des Add-on SDKs fertiggestellt und zum Download freigegeben. Dabei handelt es sich um ein reines Wartungs-Update, welches auch das Kompilieren mittels cfx-Kommandozeilentool bei Verwendung von neuen APIs ermöglicht, welche Version 1.17 nicht kennt, aber in künftigen Versionen von Firefox implementiert werden.

Entwicklern von Add-ons wird aber ohnehin nahegelegt, in Zukunft stattdessen das neue JPM-Tool zu verwenden. JPM steht für Jetpack Manager (SDK basierende Add-ons werden auch Jetpacks genannt), basiert auf node.js und nutzt NPM für Drittanbieter-Module. JPM ist kompatibel mit Firefox ab Version 34 und soll cfx ersetzen. Erik Vold hat auf seinem Blog einen Artikel zur Migration von cfx zu JPM veröffentlicht.

Weitere Informationen:
Mozilla Add-ons Blog: Announcing Add-on SDK 1.17

August 25, 2014 09:24 PM

August 24, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34: Pluginfreie H.264-Wiedergabe für Nutzer von Apple OS X kann getestet werden

Apples Betriebssystem OS X ist das letzte Betriebssystem, dem die Unterstützung für pluginfreie Wiedergabe von H.264-Videos in Firefox noch fehlt. Mit Firefox 34 liefert Mozilla diese Unterstützung nun nach, zunächst standardmäßig noch deaktiviert.

H.264-codierte Videos können in Firefox für Windows Vista oder höher, Linux und Android abgespielt werden. Was noch fehlt, das ist die Unterstützung hierfür für Nutzer von Apple OS X. Die Unterstützung ist in Firefox 34 gelandet, derzeit als Nightly-Version erhältlich. Allerdings ist die Neuerung zunächst noch standardmäßig deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter media.fragmented-mp4.exposed per Doppelklick auf true geschaltet wird.

August 24, 2014 12:56 PM