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February 10, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: Zusammenlegung der integrierten Entwickler-Werkzeuge und Firebug 3

Firebug gehört zu den populärsten Erweiterungen für Firefox und ist bei Webentwicklern sehr beliebt. Seit bereits mehr als einem Jahr arbeitet das Firebug-Team am von Grund auf neu entwickelten Firebug 3, welches die Entwickler-Werkzeuge von Firefox erweitert statt sie zu ersetzen. Nun folgt der nächste logische Schritt: die vollständige Zusammenlegung.

Im November 2014 hat das Firebug-Team eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht und bekannt gegeben, dass Firebug in Zukunft die direkt in Firefox integrierten Entwickler-Werkzeuge erweitern und nicht dazu in Konkurrenz treten wird. Mittlerweile ist Firebug 3 Beta 3 verfügbar.

Firebug hatte vor einigen Jahren das Leben für Webentwickler sehr viel angenehmer gemacht, als Browser noch nicht mit umfangreichen Entwickler-Werkzeugen ausgestattet waren. Mittlerweile gehören Werkzeuge für Webentwickler zum Standard-Repertoire jedes nennenswerten Browsers. Vieles, was Firebug bereits seit langer Zeit anbietet, ist mittlerweile direkt in Firefox integriert.

Da es nur wenig Sinn hat, zahlreiche Funktionen zu duplizieren, die Firefox eh schon hat, und der Aufwand, Firebug kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur von Firefox (Electrolysis / e10s) zu machen, hatte man sich dazu entschlossen, die vorhandenen Entwickler-Werkzeuge zu erweitern statt außerordentlich viel Aufwand für wenig echten Mehrwert zu betreiben.

Wie man nun verkündet, ist man bereit für den nächsten Schritt. Viele Firebug-Features sind bereits Teil von Firefox, andere Features stehen vor der Integration. Dazu zählen neben dem XHR-Inspektor und dem DOM-Panel auch das Firebug-Theme, so dass sich Firebug-Nutzer gut integriert fühlen dürften. Firebug 3 dient damit also in erster Linie als Test-Wiese, bevor Features direkt in Firefox integriert werden.

Einstige Firebug-Erweiterungen, also Firefox-Erweiterungen, welche ein installiertes Firebug vorausgesetzt hatten, wurden vom Firebug-Team mittlerweile zu Firefox-Erweiterungen portiert, welche kein Firebug mehr benötigen und kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur sind. Dazu gehören Pixel Perfect, FireQuery und HAR Export Trigger (ehemals NetExport), mit dem WebSocket Monitor gibt es noch ein neues Add-on der Firebug-Macher.

Ein über addons.mozilla.org verteiltes Update auf Firebug 3 ist nur für den Fall geplant, dass Firefox noch wichtige Features vermissen lässt, sobald die Multiprozessarchitektur standardmäßig aktiviert und Firebug 2 nicht mehr funktionieren wird. Ansonsten ist der Plan, alle wesentlichen Funktionen direkt in Firefox integriert zu haben.

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February 10, 2016 09:58 PM

February 09, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Bugfix-Release Firefox 44.0.1

Mozilla hat das erste außerplanmäßige Update für Firefox 44 veröffentlicht und behebt mit der neuen Version Firefox 44.0.1 diverse Probleme der Vorversion.

Mit dem Update auf Firefox 44.0.1 behebt Mozilla eine ganze Reihe von Problemen. So konnte es unter bestimmten Umständen nach dem Update auf Firefox 44 zum Verlust gespeicherter Passwörter kommen. Opus- und Vorbis-Audio wird mit dem Update in H.264-Videos deaktiviert, nachdem es bei einigen YouTube-Videos zu Bild-Audio-Synchronisationsproblemen kommen konnte. Auch werden mit dem Update zwei mögliche Absturzursachen bei Programmstart behoben, wovon letzterer nur Linux-Systeme betrifft.

Leerzeichen in Cookie-Namen sind ab sofort wieder erlaubt, womit ein wesentlicher Teil einer Änderung in Firefox 44 rückgängig gemacht wird, die Firefox strikter an den Standard RFC 6265 halten ließ. In der Praxis führte diese Änderung zu größeren Kompatibilitätsproblemen im Web, wo sich häufig nicht an Standards gehalten wird. Auch die Verwendung von WebSockets in Service Workers wurde in Firefox 44.0.1 korrigiert.

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February 09, 2016 10:37 PM

February 06, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte Builds verfügbar

Innoffizielle BuildsUnd schon gibt es die ersten inoffizielle 2.44a1 SeaMonkey– Builds – sogar in mehreren verschiedenen Sprachen.
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WANTED! Tot oder Lebendig. Große Belohnung!

GESUCHT! Tot oder lebendig. Hohe Belohnung!

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem vorigen Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Wer findet den 2. Bug in 2.44? Der Reporter des ersten gültigen Regression-Bugs für 2.44 bekommt  neben einer lobenden Erwähnung auf allen Kanälen einen Kaffee-Pott aus dem SeaMonkey-Shop zur Belohnung.


Benutzung des Builds für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!


Zum Kaffee-Pott-Wettbewerb:
Die Belohnung soll neue Freiwillige für die Qualitätssicherung werben, nicht  teilnahmeberechtigt sind deshalb bekannte Leistungsträger wie Entwickler mit bereits mehr als 4 Bugfixes für Mozilla, gelistete Supporter auf SeaMonkey:Supporters, Council-Mitglieder, sonstig Gelistete auf dev/project-areas, /Modules/All#SeaMonkey (Alle: Stand 06.02.2016 08:00 UTC) oder User mit mehr als 50 “angefassten” Mozilla-Bugzilla-Bugs seit 1.1.2015. Den Pott stifte ich, deshalb entscheide ich auch, wer der Preisträger wird. Der Wettbewerb läuft, bis der erste preiswürdige Bug Report da ist, längstens aber bis 06.03.2015 24:00 UTC. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

 

February 06, 2016 08:47 AM

February 04, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla ändert Release-Zyklus von Firefox

Mehr als vier Jahre nach Einführung des Rapid-Release-Modells führt Mozilla eine Anpassung des Release-Zyklus von Firefox durch und ersetzt den bisherigen 6-Wochen-Zyklus durch einen variableren Zyklus.

Seit der Einführung des Rapid-Release-Modells, welcher Firefox nun schon mehrere Jahre begleitet, wird alle sechs Wochen ein neues Feature-Update von Firefox veröffentlicht, einzelne Verschiebungen ausgenommen. Nun hat Mozilla neue Release-Termine für 2016 bekannt gegeben, welche einen variableren Zyklus zeigen. Demnach werden neue Firefox-Versionen nicht mehr fix alle sechs Wochen veröffentlicht, sondern alle sechs bis acht Wochen. Außerdem wird im Dezember anstelle eines Feature-Updates lediglich ein Bugfix-Release mit Änderung der Versionsnummer an dritter Stelle erscheinen.

Die neuen Release-Termine Firefox 2016

8. März 2016 / 6 Wochen nach Firefox 44
Firefox 45, Firefox ESR 45

19. April 2016 / 6 Wochen nach Firefox 45
Firefox 46

7. Juni 2016 / 7 Wochen nach Firefox 46
Firefox 47

2. August 2016 / 8 Wochen nach Firefox 47
Firefox 48

13. September 2016 / 6 Wochen nach Firefox 48
Firefox 49

8. November 2016 / 8 Wochen nach Firefox 49
Firefox 50

13. Dezember 2016 / 6 Wochen nach Firefox 50, nur Bugfixes
Firefox 50.0.1

24. Januar 2017 / 6 Wochen nach Firefox 50.0.1
Firefox 51

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February 04, 2016 08:46 PM

Mozilla macht weitere Ankündigung zur Zukunft von Firefox OS und Firefox Marketplace

Vor knapp zwei Monaten hat Mozilla angekündigt, den Fokus von Firefox OS nicht länger auf den kommerziellen Vertrieb von Smartphones zu legen, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) sowie Connected Devices. Nun folgte eine Ankündigung mit weiteren Details zur Zukunft von Firefox OS und dem Firefox Marketplace.

Anfang Dezember hatte Mozilla angekündigt, nicht länger mit Geräteherstellern und Mobilfunkanbietern mit dem Ziel des kommerziellen Vertriebs von Smartphones zusammenzuarbeiten. Stattdessen möchte man mit dem Internet of Things (IoT) und Connected Devices einen neuen Schwerpunkt für Firefox OS finden. Nun wurden weitere Details zur Zukunft von Firefox OS und dem Firefox Marketplace bekannt gegeben.

Das erste Detail betrifft die Entwicklung von Firefox OS für Smartphones. Nachdem die bisherige Ankündigung die weitere Entwicklung für Smartphones nicht ausgeschlossen hat, zum Beispiel um Firefox OS auf Smartphones mit Android zu bringen, lässt die neue Ankündigung nur noch wenig Raum hierfür: demnach wird Mozilla die Entwicklung von Firefox OS für Smartphones nach dem Erscheinen von Firefox OS 2.6 beenden. Ab Mai 2016 wird kein bezahltes Personal mehr in die Smartphone-Entwicklung involviert sein.

Ab dem 29. März wird Mozilla im Firefox Marketplace nicht länger Apps für Android, den Desktop und für Tablets annehmen. Alle Apps, welche nicht Firefox OS unterstützen, werden dann nicht länger öffentlich zugänglich sein. Dies hängt weniger direkt mit Firefox OS zusammen als viel mehr mit der Ankündigung von Januar, die Unterstützung für die WebRuntime (WebRT) aus Firefox für den Desktop und Firefox für Android zu entfernen.

Smartphone-Apps für Firefox OS werden bis wenigstens Mitte 2017 noch im Firefox Marketplace unterstützt. Einen konkreteren Plan gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Unterstützung für Bezahlfunktionen, sowohl für kostenpflichtige Apps als auch für In-App-Käufe, werden entfernt. Die speziellen Einreich-Prozesse für neue Apps sowohl für den chinesischen Markt als auch für Geräte mit nur wenig Speicher werden ebenfalls entfernt. Weiterhin aktiv arbeitet man an der Unterstützung sogenannter Progressive Web Apps, in denen Browserhersteller wie Mozilla, Google und Opera die Zukunft der Web-Apps sehen.

Mozillas neues Connected Devices-Team testet einen neuen Produkt-Innovations-Prozess, um die Produkte für 2016 zu bestimmen. Drei Produktideen hätten das erste „Gate“ („Gate 0“) in diesem Prozess passiert, einige weitere Produktideen seien in der Pipeline. Weitere Details hofft man im ersten Halbjahr kommunizieren zu können. So ist öffentlich bislang nur bekannt, dass SmartTVs mit Firefox OS weiterhin angeboten werden.

Prozess-Gates

Finale Entscheidungsträger in diesem Innovations-Prozess während der Pilot-Phase sind Ari Jaaksi, in Novemer zu Mozilla als Senior Vice President für Connected Devices gewechselt, Chief Finance Officer Jim Cook, Bob Lisbonne aus dem Mozilla Foundation Board sowie Katharina Borchert, im Januar von Spiegel Online zu Mozilla als Chief Innovation Officer gewechselt. Teile des Prozesses sollen noch im ersten Halbjahr offener gestaltet werden.

Das sogenannte „Foxfooding“-Programm wird man beibehalten, welches die Community näher mit einbezieht. Der Fokus wird dabei naheliegenderweise nicht länger auf der Verbesserung der Smartphone-Experience liegen, sondern auf den neuen Produkt-Innovationen. Weitere Details hierzu soll es Ende März geben.

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February 04, 2016 06:18 PM

February 03, 2016

Sören Hentzschel

Status-Update zu WebExtensions in Firefox 46

Mit den sogenannten WebExtensions arbeitet Mozilla an einem neuen Standard für Firefox-Add-ons. Nachdem es bereits ein Status-Update zum Stand der Dinge in Firefox 45 gab, hat Mozilla nun ein Status-Update zum Stand in Firefox 46 gegeben.

Im August 2015 hatte Mozilla die WebExtensions erstmals offiziell angekündigt. WebExtensions sind kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur von Firefox und bieten viele API-Übereinstimmungen mit dem Erweiterungssystem von Google Chrome, was die browserübergreifende Entwicklung von Add-ons für Chrome, Opera, Firefox und möglicherweise in Zukunft auch Microsoft Edge deutlich vereinfachen soll. Kurz vor Weihnachten wurde bereits ein Status-Update zum Entwicklungsstand in Firefox 45 (geplante Veröffentlichung: 8. März) kommuniziert. Ehe am 19. April Firefox 46 erscheinen soll, gibt Mozilla nun einen Überblick, was sich bezüglich WebExtensions seit Firefox 45 getan hat.

WebExtensions-Neuerungen in Firefox 46

So wurden seit dem 39 Tickets geschlossen. Der Fokus lag vor allem auf Qualität, was sich darin äußert, dass der gesamte WebExtensions-Code nun die ESLint-Prüfungen besteht (ESLint ist ein Werkzeug zur statischen Quellcode-Analyse) und einige automatisierte Tests nun durchlaufen, welche dies vorher nicht taten. Es gibt aber auch wieder neue APIs für Entwickler; unterstützt werden ab Firefox 46 chrome.notifications.getAll, chrome.runtime.sendMessage, chrome.webRequest.onBeforeRedirect sowie chrome.tabs.move.

Außerdem ist es für WebExtensions nun möglich, für Menü-Schaltflächen zweite Ebenen mit beliebigen Inhalten anzulegen, sowie iFrames innerhalb von Webseiten darzustellen, welche mit dem Add-on kommunzieren. Dies macht es beispielsweise möglich, eine Toolbar auf der Seite darzustellen.

WebExtensions in Firefox 46

WebExtensions in Firefox 46

AMO (addons.mozilla.org) unterstützt nun WebExtensions

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Unterstützung von WebExtensions auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org). WebExtensions können ab sofort auf AMO hochgeladen, signiert, von Mozilla überprüft und schließlich den Firefox-Nutzern wie alle anderen Add-ons auch zum Download angeboten werden.

Weitere Informationen

Im Mozilla Developer Network findet man schon einige Dokumentation sowie Beispiele, was im Laufe der kommenden Monate weiter ausgebaut wird. Außerdem gibt es eine Liste mit derzeitgen API-Unterschieden zu Chrome und Opera sowie mit arewewebextensionsyet.com eine Informationsseite über den Status der einzelnen APIs.

Eine erste stabile WebExtensions-Unterstützung ist weiterhin für Firefox 48 (voraussichtlich im Juli 2016) geplant.

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February 03, 2016 01:20 PM

February 02, 2016

Sören Hentzschel

Login auf Add-on-Webseite wird durch Firefox Account ersetzt

Der Firefox Account ist nicht nur dafür da, um Daten wie Lesezeichen, Chronik und Passwörter zwischen verschiedenen Firefox-Profilen zu synchronisieren. In Zukunft wird der Firefox Account auch der Anmeldung auf Mozillas Add-on-Webseite dienen.

Mozilla wird für den Login auf der Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) in Zukunft auf den Firefox Account setzen, welchen Firefox-Nutzer unter Umständen schon für die Synchronisation von Browserdaten oder den Pocket-Login nutzen.

In wenigen Wochen soll die erste Stufe der Umstellung beginnen, bei der sich Nutzer nach wie vor mit ihren bestehenden Nutzerdaten anmelden können. Nach dem Login werden Nutzer dann gebeten, sich in ihren Firefox Account einzuloggen oder einen Firefox Account zu erstellen, um das bestehende Benutzerkonto zu migrieren.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Login mit dem alten AMO-Account nicht länger möglich sein. Wie Mozilla in der Ankündigung andeutet, werden in Zukunft weitere Mozilla-Produkte und -Dienste zum Firefox Account migrieren, was es einfacher machen soll, alle seine Mozilla-Accounts zu verwalten. Genauere Angaben werden in der Ankündigung nicht gemacht, aber anzunehmen ist, dass dies unter anderem Seiten betrifft, welche derzeit noch Mozilla Persona unterstützen. Mozilla wird am 30. November die Persona-Server abschalten und derzeit wird Persona noch auf einigen Mozilla-Webseiten genutzt, wie im Ticket-System Bugzilla oder im Entwickler-Wiki Mozilla Developer Network (MDN).

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February 02, 2016 10:44 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte Builds verfügbar

Innoffizielle BuildsNach langer Durststrecke gibt es erfreulicherweise wieder  Adrian Kallas lokalisierte inoffizielle SeaMonkey– Builds für die Versionen 2.40 … 2.42 — einfach mal bei den 2016ern stöbern!
.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

February 02, 2016 03:33 PM

February 01, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 47 erhält Sidebar für synchronisierte Tabs

Nachdem Firefox 45 bereits einen neuen Button für den schnellen Zugriff auf Tabs von anderen Geräten erhalten hat, bekommt Firefox 47 eine Sidebar zur Anzeige synchronisierter Tabs.

In Firefox 45 hat Mozilla einen neuen Button implementiert, welcher Nutzern von Firefox Sync einen schnellen Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten gewährt. Für Firefox 47 hat Mozilla nun einen weiteren Zugriffspunkt für Tabs von anderen Geräten implementiert. Damit es möglich, die synchronisierten Tabs in einer Sidebar darzustellen und von dort aus aufzurufen.

Synced Tabs Sidebar

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February 01, 2016 09:03 PM

January 29, 2016

Sören Hentzschel

Multiprozess-Firefox: Mozilla weitet Beta-Test von e10s aus

Bereits während der Beta-Phase von Firefox 44 gab es per Telemetrie-Experiment erstmals einen Test der kommenden Multiprozessarchitektur Electrolysis, oder kurz: e10s, in einer Beta-Version von Firefox. In der Beta-Phase von Firefox 45 folgen zwei weitere Tests, dieses Mal mit mehr Nutzern.

Unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, arbeitet Mozilla bereits seit einiger Zeit an einer Multiprozessarchitektur für Firefox. Bislang ist diese ausschließlich in der Nighly-Version sowie Developer Edition von Firefox standardmäßig aktiviert. Während der Beta-Phase von Firefox 44 gab es erstmals einen Beta-Test per Telemetrie-Experiment.

Das damalige Telemetrie-Experiment mit einer maximalen Laufzeit von 15 Tagen erreichte 15 Prozent der Beta-Nutzer, wovon die Hälfte als Kontrollgruppe mit deaktiviertem e10s zählte. Effektiv fand also eine Aktivierung von e10s für 7,5 Prozent der Beta-Nutzer statt.

Mit den Verbesserungen aus weiteren sechs Wochen Entwicklung wiederholt Mozilla nun das Telemetrie-Experiment mit der Beta-Version von Firefox 45. Dieses Mal nehmen 50 Prozent der Beta-Nutzer am Telemetrie-Experiment teil, wobei wieder die Hälfte der Nutzer zur Kontrollgruppe gehört, womit eine effektive Aktivierung von e10s für 25 Prozent der Beta-Nutzer von Firefox erreicht wird. Nutzer des Add-ons LastPass in Version 3.x werden von dem Telemetrie-Experiment ausgeschlossen.

Update 05.02.2016
Auch Nutzer des Skype Click-to-Call Add-ons werden mittlerweile im derzeitigen Telemetrie-Experiment ausgeschlossen.

Im Laufe der Beta-Phase von Firefox 45 ist noch ein zweites Telemetrie-Experiment angedacht. Im Unterschied zum ersten Telemetrie-Experiment werden bei diesem alle Nutzer mit installierten Add-ons ausgeschlossen.

Nach derzeitiger Planung soll Electrolysis erstmals mit Firefox 46 in einer finalen Version von Firefox ausgeliefert werden. Allerdings nur für Nutzer ohne Add-ons, für Nutzer ohne aktivierte a11y-Features (dazu zählen neben Screenreadern oder einer Bildschirmlupe unter anderem auch Geräte mit Touch-Bildschirmen, virtuelle Maschinen oder Anwendungen, um den Computer aus der Ferne zu steuern) und nicht für Nutzer, die Firefox in einer Sprache nutzen, in welcher von rechts nach links geschrieben wird.

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January 29, 2016 08:57 PM

January 28, 2016

André Jaenisch

Firefox OS auf IoT – eine Fehlentwicklung?

Es ist jetzt nun schon keine Neuigkeit mehr – Firefox OS für Smartphones wurde eingestellt. Persönlich demotiviert mich das ziemlich.

Stattdessen soll jetzt auf Connected Devices (auch bekannt als Internet of Things, kurz IoT) umgeschwenkt werden. Sicher, da wird sich einiges tun. Allerdings kann es für Mozilla auch eine Fehlinvestition werden.

Untitled

Flickr: Untitled von Kris Krüg (CC BY-NC-ND)

Wir Entwickler sind meistens gerne für technische Spielereien zu haben. Von daher verstehe ich auch den Reiz an IoT. Ich finde Sphero ja auch eine nette Idee.
Bei Mozilla fing das schon mit dem Port auf Raspberry Pi 2 an.

Daneben wird schon eine ganze Weile für Firefox OS auf Panasonic Smart TVs gearbeitet. Sören berichtete vor zwei Tagen von einer neuen Version.

Allerdings ist die breite Masse ausschlaggebender für den Erfolg einer Maßnahme. Und wenn ich mir jetzt da einmal Feldforschungen zu Smart TVs anschaue, stelle ich fest, dass die Leute keinen Rechner auf ihrem Fernseher wollen. Sie wollen Filme schauen, vielleicht welche streamen. Aber die Eingabemöglichkeiten (lies: Fernbedienung, Sprachsteuerung etc.) sind dermaßen ein Graus, dass es keinen Spaß macht, großartig mit seinem Fernseher zu interagieren. Da helfen dann auch auf Smart TV portierte Spiele wenig, fürchte ich.

Bei Smart TVs ist Mozilla auch wieder spät dran. Wenn man einen Blick auf Google und Apple wirft, erkennt man, dass sie auf ihren für TV portierten Betriebssystemen keinen Webbrowser (mehr) ausliefern. Ich gehe davon aus, dass sie auch zu obigen Schlüssen gekommen sind.

Aber kommen wir weg von SmartTVs. Was gibt es sonst noch an vernetzten Geräten?

Viele werden wohl internetfähige Geräte über einen Rapsberry Pi/Arduino oder Vergleichbares betreiben. (Ich selber hab eines zum Geburtstag bekommen diesen Jahres :-)).

Jetzt ist es natürlich cool, von unterwegs nach Hause telefonieren zu können. Zumindest solange, wie nur wir es können.

Zeit Digital hat diese Woche über Shodan berichtet. Das ist eine Suchmaschine für das Internet der Dinge, die in regelmäßigen Abständen das Internet nach angeschlossenen Geräten abgrast und diese anpingt, um nach weiteren Informationen über sie zu fragen. Im Idealfall sollte das Gerät keine herausgeben. Tun aber erschreckend viele. Weil sie nicht korrekt konfiguriert wurden.

Soll heißen, mit dem Betreiben von internetfähigen Geräten ist auch Know-How verbunden. Hier kann Mozilla punkten.
Aber schaut euch einmal im Freundeskreis um, wie viele nicht einmal ihr Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand gehalten bekommen …

Noch schlimmer wird es dann, wenn der Anbieter den Support einstellt (oder per Firmware-Upgrade für Elektro-Schrott sorgt …).


January 28, 2016 09:15 PM

Sören Hentzschel

Heute ist der Europäische Datenschutztag: Helfen Sie uns, das Internet besser zu machen!

Heute ist der Europäische Datenschutztag und es stellt sich die Frage, wie wir die Privatsphäre von uns und anderen Menschen im Web verbessern können? Das sind unsere Tipps.

Aktualisieren Sie Ihre Software und teilen Sie unsere Lean Data Practices

Heute ist der Europäische Datenschutztag und es stellt sich die Frage, wie wir die Privatsphäre von uns und anderen Menschen im Web verbessern können? Das sind unsere Tipps:

  • Nutzer können ihre eigene Privatsphäre ganz einfach verbessern, indem sie ihre Software aktualisieren
  • Unternehmen können das Vertrauen in ihre Produkte erhöhen und die Privatsphäre ihrer Nutzer verbessern, indem sie die Lean Data Practices einführen und beachten. So schaffen sie Transparenz und bieten ihren Nutzern Kontrolle

Alleine mit der Umsetzung dieser beiden einfachen Tipps, können wir zusammen ein besseres Internet entwickeln.

Wieso sind Updates so wichtig?

Ihre Software zu aktualisieren ist ein einfacher, aber entscheidender Schritt um Ihre Privatsphäre und Ihre Sicherheit im Web besser schützen zu können. Veraltete Software macht es Hackern besonders leicht, online auf Ihre Daten zuzugreifen, da sie anfällig für Schwachstellen sind und Sicherheitslücken haben, die ausgenutzt werden können. Diese Schwachstellen können aber mit einem Update beseitigt werden. Software-Aktualisierungen erhöhen die Sicherheit Ihrer Freunde und Familie, da ein gehackter Computer leicht dazu verwendet werden kann, andere Geräte zu hacken. Ihre Software nicht zu aktualisieren, ist wie mit einem defekten Rücklicht zu fahren. Im ersten Moment erscheint es als ungefährlich, aber es gefährdet Ihre Sicherheit und die Ihrer Umwelt.


Link zum Original-Video

Bei Firefox müssen Sie sich keine Gedanken um Updates machen, weil wir sie automatisch vornehmen. Andere Software-Aktualisierungen werden unter Umständen nicht automatisch durchgeführt – sind aber genauso wichtig.

Sobald Sie Ihre Software aktualisiert haben, können Sie den „I Updated“-Badge unter dem Hashtag #DPD2016 und #PrivacyAware teilen. Unterstützen Sie Ihre Freunde und Familie ebenfalls dabei, ihre Software zu aktualisieren.

Warum sollten Unternehmen die Lean Data Practices einführen?

Ab heute bieten wir Unternehmen außerdem die Möglichkeit, durch ein einfaches System, ihre täglichen Entscheidungen in Bezug auf Daten zu bewerten und so neues Vertrauen bei ihren Nutzern zu gewinnen. Wir nennen dieses System die Lean Data Practices. Hierbei sind die drei zentralen Fragen, wie beschränke ich mich auf die wirklich wichtigen Daten, wie schütze ich sie und wie beteilige ich die Nutzer? Je mehr Unternehmen sich diese Fragen stellen, desto mehr Vertrauen kann die Wirtschaft bei den Nutzern gewinnen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in diesem Blog Post von Jishnu Menon, Associate General Counsel bei Mozilla.

Als gemeinnützige Organisation fördern wir Offenheit, Innovation und freie Möglichkeiten im Internet. Mozilla engagiert sich dafür, dass Nutzer die Kontrolle über Ihre Online-Erlebnisse erhalten. Deshalb denken wir jeden Tag über die Privatsphäre und die Sicherheit im Web nach und haben entsprechende Prinzipien, an denen wir uns in unserer täglichen Arbeit orientieren. Jeder von uns, egal ob Nutzer oder Unternehmen, kann zu einem gesunden, sicheren und vertrauenswürdigen Web beitragen. Je mehr wir uns darauf konzentrieren dieses Ziel zu erreichen, desto leichter wird es sein, Innovationen voranzutreiben und das Web offen und für alle zugänglich zu machen. Wir wünschen Ihnen einen fröhlichen Europäischen Datenschutztag.

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January 28, 2016 02:12 PM

January 27, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 46 für Android: Unterstützung für Sync 1.1 wird entfernt

Die Sync 1.1-Server hat Mozilla bereits im Oktober abgeschaltet. Nun wurde die Unterstützung des alten Sync-Protokolls auch aus Firefox für Android entfernt. Wer einen eigenen Sync-Server betreiben möchte, muss in Zukunft also einen Sync 1.5-Server betreiben.

Im April 2014 hatte Mozilla mit dem Erscheinen von Firefox 29 Sync 1.1 durch das dazu nicht abwärtskompatible Sync 1.5 zur Synchronisation der Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr ersetzt. Das alte Sync 1.1 wurde noch eine ganze Weile weiter unterstützt, ehe Mozilla am 1. Oktober 2015 die Sync 1.1-Server abgeschaltet hat. Wer einen eigenen Sync 1.1-Server betreibt, kann dies aber nach wie vor tun, da Firefox weiterhin mit Unterstützung für Sync 1.1 ausgeliefert wird.

Dies ändert sich für Nutzer der Android-Version von Firefox nach aktueller Planung am 19. April 2016 mit dem Erscheinen von Version 46. Bereits Firefox 45 für Android warnt, dass die Entfernung der Unterstützung bevorsteht, Firefox 46 für Android unterstützt Sync 1.1 nicht länger. Das Betreiben eines eigenen Sync-Servers wird auch in Zukunft möglich sein, dann muss es sich aber um einen Sync 1.5-Server handeln. Ein Zeitplan für die Desktop-Version ist noch nicht bekannt.

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January 27, 2016 09:20 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neu: WINDOWS Trunk Build SeaMonkey-2.43a1 2016-01-15 13:54

New 2.43a1-WIN- Nightly available
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Bitte dieses inoffizielle Build eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch die Trunk-Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt, also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Wer meldet den zweiten Bug für dieses Build?.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

January 27, 2016 09:46 AM

January 26, 2016

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 44 für Android

Sechs Wochen sind seit der Veröffentlichung von Firefox 43 für Android vergangen, entsprechend steht Firefox 44 für das Google-Betriebssystem in den Startlöchern. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen.

Wer auf seinem Smartphone oder Tablet nach Updates für Firefox Ausschau hält, wird möglicherweise noch kein Update auf Firefox 44 angeboten werden können. Die neue Version wird aus Stabilitätsgründen in der Betaphase derzeit nur für zehn Prozent der Nutzer verteilt, nachdem es zeitweise sogar ungewiss war, ob die Version überhaupt veröffentlicht wird. Ein solcher langsamer Rollout gibt Mozilla die Möglichkeit, die Stabilität im Auge zu behalten, bevor man das Update schließlich für alle Nutzer freigibt.

Festlegen einer Startseite

Bislang startet Firefox immer mit einem Startbildschirm, bestehend aus verschiedenen Panels, beispielsweise für die Chronik, Lesezeichen oder synchronisierte Tabs. Mit Version 44 setzt Mozilla einen häufiger genannten Nutzerwunsch um, nämlich die Möglichkeit, eine beliebige Webseite als Startseite festzulegen. Dies geschieht in den Einstellungen unter Anpassung → Startbildschirm.

Firefox 44 Android Startseite

Verbesserte Tab-Übersicht

Die Übersicht der offenen Tabs hat kleinere Verbesserungen erhalten. So nimmt diese nun den vollständigen Platz ein und bietet damit mehr nutzbaren Raum, das Format der Vorschaubilder wurde geändert und es gibt nun einen Zurück-Button, was es intuitiver macht, die Tab-Übersicht wieder zu verlassen.

Firefox 44 Android Tab-Übersicht

Such-Chronik

Firefox 44 für Android schlägt nun auch bereits getätigte Suchen vor. Dies lässt sich in den Einstellungen unter Anpassung → Suche deaktivieren.

Firefox 44 Such-Chronik

Android Cloud Print

Über das Menü → Seite → Drucken kann die Android Cloud Print-Funktion genutzt werden. Darüber können Webseiten an den Drucker gesendet und somit ausgedruckt werden.

Sonstige Neuerungen

Android Intents erlauben es, Apps über Webseiten aufzurufen. Befindet sich der Nutzer dabei im privaten Modus, warnt Firefox nun, dass man dadurch den privaten Modus verlässt, da beim Verlassen des Browsers natürlich Daten auf dem Gerät zurückbleiben können und der private Modus von Firefox nur für Firefox selbst gilt. Dazu kommen die Unterstützung für das mms:-Protokoll sowie diverse Plattform-Verbesserungen, geschlossene Sicherheitslücken und Bugfixes.

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January 26, 2016 10:59 PM

January 25, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: Mozilla experimentiert mit kombinierter Adress- und Suchleiste

Per Telemetrie-Experiment experimentiert Mozilla derzeit mit einem Teil der Beta-Nutzer von Firefox mit einer zusammengelegten Adress- und Suchleiste.

Mit sogenannten Telemetrie-Experimenten erprobt Mozilla immer wieder mal Änderungen mit einem Teil der Nutzer. Es handelt sich dabei um spezielle Add-ons, welche anhand festgelegter Kriterien an ganz bestimmte Zielgruppen ausgeliefert werden können.

Derzeit läuft ein Telemetrie-Experiment mit zehn Prozent der Beta-Nutzer von Firefox. Da ein Teil des Teilnehmerfelds immer als Kontrollgruppe gilt, ist der Anteil der Nutzer, welche durch das Telemetrie-Experiment tatsächlich Änderungen sehen, kleiner als zehn Prozent. Das aktuelle Experiment endet am 24. Februar und ist auf maximal 14 Tage pro Nutzer beschränkt.

Aktive Teilnehmer dieses Experiments finden eine kombinierte Adress- und Suchleiste vor. Konkret bedeutet dies, dass die Suchmaschinen-Symbole, welche sich ansonsten im Suchfeld befinden, in die Adressleiste integriert worden sind. Die eigenständige Suchleiste gibt es nach wie vor, wird vom Experiment allerdings aus der Benutzeroberfläche entfernt und muss bei Bedarf wieder zurückgeschoben werden.

Telemetrie-Experiment Suche

Telemetrie-Experiment Suche

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January 25, 2016 10:44 PM

January 24, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 46 für Android mit Android 6.0 Laufzeit-Berechtigungen

Firefox 46 für Android macht Gebrauch von den mit Android 6.0 eingeführten Laufzeit-Berechtigungen. Damit hat der Nutzer die Kontrolle darüber, welche Rechte Firefox gewährt werden sollen und welche nicht.

Wenn Firefox auf einem Smartphone oder Tablet mit Android installiert wird, muss Firefox hierfür eine ganze Reihe von Berechtigungen gewährt werden, damit Firefox alle Funktionen anbieten kann, die möglicherweise irgendwann einmal benötigt werden. Mit Android 6.0 hat Google ein praktisches, neues Feature eingeführt, welches es Anwendungen erlaubt, einzelne Berechtigungen erst dann anzufragen, wenn sie wirklich benötigt werden. Dies erfordert natürlich Anpassungen der jeweiligen Anwendung. Mozilla unterstützt die Laufzeit-Berechtigungen erstmals mit Firefox 46.

Der erste Unterschied fällt bereits bei der Installation respektive dem Update von einer vorherigen Version auf: es werden nicht länger benötigte Berechtigungen aufgelistet.

Android Laufzeit-Berechtigungen

Auch in älteren Firefox-Versionen können in den App-Einstellungen von Android ab Version 6.0 einzelne Berechtigungen entzogen werden. Das Problem dabei ist, dass Funktionen, welche diese Berechtigungen erfordern, dann einfach nicht funktionieren und das vollkommen ohne Rückmeldung an den Nutzer. Durch die Unterstützung der Laufzeit-Berechtigungen ab Firefox 46 fragt Firefox bei nicht gewährter Berechtigung zur Laufzeit nach, wenn die Berechtigung erforderlich ist.

Android Laufzeit-Berechtigungen

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January 24, 2016 05:25 PM

January 23, 2016

Sören Hentzschel

Weitere Verschiebung der zwingenden Signaturpflicht für Firefox Add-ons

Seit Firefox 40 warnt Firefox bei Installation nicht von Mozilla signierter Erweiterungen, seit Firefox 43 ist die Signierung erforderlich, damit Add-ons überhaupt installiert werden können. Die Option zur Deaktivierung der Signaturpflicht sollte zuletzt mit Firefox 45 entfernt werden, was aber jetzt noch einmal verschoben wird.

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt. Für Add-ons, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, ändert sich dadurch nichts, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on signieren lassen. Dies stellt spätestens seit Anfang Dezember keine Schwierigkeit für Entwickler dar, da die Signierung seitdem vollkommen automatisiert durchläuft und keine manuellen Reviews mehr notwendig sind, wie es vorkommen konnte. Seit November gibt es außerdem eine API zum Signieren von Add-ons, was den Entwicklungs-Prozess vereinfachen kann.

Seit Version 40 warnt Firefox, wenn versucht wird, ein nicht von Mozilla signiertes Add-on zu installieren. Seit dem Erscheinen von Firefox 43 lassen sich nicht signierte Erweiterungen gar nicht mehr erst installieren. Allerdings gibt es nach wie vor eine Option zum Deaktivieren der Signaturpflicht (xpinstall.signatures.required in about:config), so dass Firefox wieder nur warnt, aber die Installation nicht signierter Add-ons nicht mehr verhindert.

Nachdem es bereits mehrere Verschiebungen gab, zuletzt die Verschiebung der Entfernung dieser Option von Firefox 44 auf Firefox 45, wird eben jene Options-Entfernung jetzt noch einmal verschoben. Nach neustem Stand soll die entsprechende Option nun also mit Firefox 46 entfallen.

Als Grund für die Verschiebung (zunächst auf Firefox 45) wird eine neue Funktion von Firefox 45 genannt, welche Entwicklern das temporäre Laden nicht signierter Add-ons erlaubt. Dadurch können Entwickler ihre Add-ons trotz Signaturpflicht testen, ohne sich spezielle Firefox-Builds ohne abschaltbarer Signaturpflicht installieren zu müssen. Diese neue Möglichkeit sollte Entwicklern zur Verfügung stehen, wenn Mozilla die Option zum Deaktivieren der Signaturpflicht entfernt.

Ein weiterer Grund für die Verschiebung mit Firefox 46 als neuem Ziel ist ganz einfach der Umstand, dass man den Entwicklern von Add-ons noch mehr Zeit geben möchte.

Wenn nichts schief geht, dann erscheint Firefox 46 am 19. April 2016.

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January 23, 2016 05:07 PM

January 22, 2016

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.6 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.6 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.5 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.6 bereit.

This release contains a number of small refinements, one major feature, and a change to Crates.io.

libcore stabilization

The largest new feature in 1.6 is that libcore is now stable! Rust’s standard library is two-tiered: there’s a small core library, libcore, and the full standard library, libstd, that builds on top of it. libcore is completely platform agnostic, and requires only a handful of external symbols to be defined. Rust’s libstd builds on top of libcore, adding support for memory allocation, I/O, and concurrency. Applications using Rust in the embedded space, as well as those writing operating systems, often eschew libstd, using only libcore.

libcore being stabilized is a major step towards being able to write the lowest levels of software using stable Rust. There’s still future work to be done, however. This will allow for a library ecosystem to develop around libcore, but applications are not fully supported yet. Expect to hear more about this in future release notes.

Library stabilizations

About 30 library functions and methods are now stable in 1.6.

[…]

Vollständige Release-Ankündigung zu Rust 1.6

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January 22, 2016 10:56 PM

January 20, 2016

Sören Hentzschel

Firefox für Android: Autovervollständigung mit populären Webseiten

Die Adressleiste von Firefox für Android schlägt bei der Eingabe bereits besuchte Webseiten vor. Neue Nutzer haben noch keine Webseiten besucht, können dementsprechend also keine Webseiten vorgeschlagen bekommen. Firefox 46 für Android schlägt in diesem Fall populäre Webseiten vor.

Wer Firefox für Android neu nutzt, kann bei der Eingabe von Zeichen in die Adressleiste natürlich noch keine bereits besuchten Webseiten vorgeschlagen bekommen und sich so auch nicht die Tipparbeit ersparen, die auf dem Smartphone oder Tablet naturgemäß mühsamer ist als am heimischen Computer.

In Firefox 46 für Android hat Mozilla eine Neuerung integriert. Wenn Firefox für die getätigte Eingabe keine Entsprechung in der Chronik des Benutzers finden kann, dann wird eine Liste vordefinierter Webseiten für die Autovervollständigung herangezogen. Dabei handelt es sich um eine Liste der 455 populärsten Webseiten gemäß Alexa, nach vorheriger Filterung durch Mozilla, um keine Webseiten mit beispielsweise nicht jugendfreien Inhalten vorzuschlagen.

Bereits vor wenigen Tagen ist eine Neuerung in Firefox 46 für Android gelandet, welche sich ähnlich einordnen lässt: dort wurden die Vorschaukacheln auf dem Startbildschirm für neue Benutzer mit den fünf meistbesuchten Webseiten gemäß Alexa (abzüglich Suchmaschinen) ersetzt.

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January 20, 2016 10:50 PM

January 19, 2016

Michael Kohler

Mozillas strategische Leitlinien für 2016 und danach

Dieser Beitrag wurde zuerst im Blog auf https://blog.mozilla.org/community veröffentlicht. Herzlichen Dank an Aryx und Coce für die Übersetzung!

Auf der ganzen Welt arbeiten leidenschaftliche Mozillianer am Fortschritt für Mozillas Mission. Aber fragt man fünf verschiedene Mozillianer, was die Mission ist, erhält man womöglich sieben verschiedene Antworten.

Am Ende des letzten Jahres legte Mozillas CEO Chris Beard klare Vorstellungen über Mozillas Mission, Vision und Rolle dar und zeigte auf, wie unsere Produkte uns diesem Ziel in den nächsten fünf Jahren näher bringen. Das Ziel dieser strategischen Leitlinien besteht darin, für Mozilla insgesamt ein prägnantes, gemeinsames Verständnis unserer Ziele zu entwickeln, die uns als Individuen das Treffen von Entscheidungen und Erkennen von Möglichkeiten erleichtert, mit denen wir Mozilla voranbringen.

Mozillas Mission können wir nicht alleine erreichen. Die Tausenden von Mozillianern auf der ganzen Welt müssen dahinter stehen, damit wir zügig und mit lauterer Stimme als je zuvor Unglaubliches erreichen können.

Deswegen ist eine der sechs strategischen Initiativen des Participation Teams für die erste Jahreshälfte, möglichst viele Mozillianer über diese Leitlinien aufzuklären, damit wir 2016 den bisher wesentlichsten Einfluss erzielen können. Wir werden einen weiteren Beitrag veröffentlichen, der sich näher mit der Strategie des Participation Teams für das Jahr 2016 befassen wird.

Das Verstehen dieser Strategie wird unabdingbar sein für jeden, der bei Mozilla in diesem Jahr etwas bewirken möchte, denn sie wird bestimmen, wofür wir eintreten, wo wir unsere Ressourcen einsetzen und auf welche Projekte wir uns 2016 konzentrieren werden.

Zu Jahresbeginn werden wir näher auf diese Strategie eingehen und weitere Details dazu bekanntgeben, wie die diversen Teams und Projekte bei Mozilla auf diese Ziele hinarbeiten.

Der aktuelle Aufruf zum Handeln besteht darin, im Kontext Ihrer Arbeit über diese Ziele nachzudenken und darüber, wie Sie im kommenden Jahr bei Mozilla mitwirken möchten. Dies hilft, Ihre Innovationen, Ambitionen und Ihren Einfluss im Jahr 2016 zu gestalten.

Wir hoffen, dass Sie mitdiskutieren und Ihre Fragen, Kommentare und Pläne für das Vorantreiben der strategischen Leitlinien im Jahr 2016 hier auf Discourse teilen und Ihre Gedanken auf Twitter mit dem Hashtag #Mozilla2016Strategy mitteilen.

 

Mission, Vision & Strategie

Unsere Mission

Dafür zu sorgen, dass das Internet eine weltweite öffentliche Ressource ist, die allen zugänglich ist.

Unsere Vision

Ein Internet, für das Menschen tatsächlich an erster Stelle stehen. Ein Internet, in dem Menschen ihr eigenes Erlebnis gestalten können. Ein Internet, in dem die Menschen selbst entscheiden können sowie sicher und unabhängig sind.

Unsere Rolle

Mozilla setzt sich im wahrsten Sinne des Wortes in Ihrem Online-Leben für Sie ein. Wir setzen uns für Sie ein, sowohl in Ihrem Online-Erlebnis als auch für Ihre Interessen beim Zustand des Internets.

Unsere Arbeit

Unsere Säulen

  1. Produkte: Wir entwickeln Produkte mit Menschen im Mittelpunkt sowie Bildungsprogramme, mit deren Hilfe Menschen online ihr gesamtes Potential ausschöpfen können.
  2. Technologie: Wir entwickeln robuste technische Lösungen, die das Internet über     verschiedene Plattformen hinweg zum Leben erwecken.
  3. Menschen: Wir entwickeln Führungspersonen und Mitwirkende in der Gemeinschaft, die das Internet erfinden, gestalten und verteidigen.

Wir wir positive Veränderungen in Zukunft anpacken wollen

Die Arbeitsweise ist ebensowichtig wie das Ziel. Unsere Gesundheit und bleibender Einfluss hängen davon ab, wie sehr unsere Produkte und Aktivitäten:

  1. Interoperabilität, Open Source und offene Standards fördern,
  2. Gemeinschaften aufbauen und fördern,
  3. Für politische Veränderungen und rechtlichen Schutz eintreten sowie
  4. Netzbürger bilden und einbeziehen.

 

January 19, 2016 03:27 PM

January 17, 2016

Sören Hentzschel

New Tab Override 2.3 veröffentlicht

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Heute wurde New Tab Override 2.3 veröffentlicht.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 2.3

Mit dem Update auf New Tab Override 2.3 kommt neben Deutsch und Englisch eine weitere Übersetzung dazu: ab sofort ist das Add-on vollständig (inkl. aller Beschreibungen auf addons.mozilla.org) ins Niederländische übersetzt.

Eine weitere Änderung fand unter der Haube statt. Ursprünglich sollte NewTabURL.jsm ab Firefox 44 zugunsten von AboutNewTabService deprecated sein. New Tab Override wurde diesem Umstand umgehend gerecht, indem bis einschließlich Firefox 43 die alte API und ab Firefox 44 die neue API verwendet wurde. Nach Feedback durch die Entwickler-Community hat Mozilla die Deprecation von NewTabURL.jsm zurückgenommen. New Tab Override 2.3 verwendet nun wieder immer, unabhängig von der Firefox-Version, NewTabURL.jsm, wodurch der Add-on-Code wieder reduziert werden konnte.

Update 19.01.2016
Aufgrund eines Bugs in Firefox 44 funktioniert New Tab Override 2.3 zwar in Firefox 43, Firefox 45 Developer Edition sowie Firefox 46 Nightly, aber nicht Firefox 44 Beta. Da der Release von Firefox 44 bereits unmittelbar bevor steht, kann der Fehler frühestens in Firefox 45 behoben werden. New Tab Override 2.3.1 beinhaltet einen Workaround, so dass New Tab Override auch wieder in Firefox 44 funktioniert.

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option in den Einstellungen des Add-ons ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (niederländische Beschreibung)

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January 17, 2016 07:36 PM

January 16, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 1.4 für Apple iOS

Keine zwei Wochen nach Veröffentlichung von Firefox 1.3 für iOS hat Mozilla nachgelegt und Version 1.4 für das iPhone, Ipad und iPod touch veröffentlicht. Die neue Version bringt in erster Linie Anpassungen für den chinesischen Markt sowie Stabilitätsverbesserungen.

Mozilla hat Firefox 1.4 für das Apple-Betriebssystem iOS veröffentlicht. Hauptmotivation für diese Version sind erwartete Anpassungen für chinesische Nutzer, aber auch alle anderen Nutzer sollten ihren Firefox aktualisieren, da Mozilla mit dem Update außerdem mögliche Absturzursachen behebt.

Download Mozilla Firefox 1.4 für Apple iOS

Nachdem die letzten Updates eher wenige Neuerungen gebracht haben und der Fokus vor allem auf der Stabilisierung lag, steht Version 2.0 mit einigen Neuerungen auch schon kurz vor der Fertigstellung. Funktionen, an denen unter anderem gearbeitet wird, sind ein Passwortmanager (seit Version 1.3 werden bereits Drittanbieter-Passwortmanager unterstützt), 3D-Touch-Unterstützung, die Integration in Spotlight, eine bidirektionale Lesezeichen-Synchronisation (bisher nur Lesezugriff) und eine Textsuche für Webseiten.

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January 16, 2016 01:18 AM

January 15, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 46 macht aus alten YouTube-Flash-Videos automatisch HTML5-Videos

Eingebettete YouTube-Videos findet man auf unzähligen Webseiten. Wird hierfür noch der alte Embedding-Code aus der Zeit vor dem HTML5-Player verwendet, können die Videos nicht ohne Flash Player abgespielt werden. Ab Firefox 46 schreibt Firefox solchen Embedding-Code intern automatisch um, um den HTML5-Player nutzen zu können.

Wenn heute YouTube-Videos auf Webseiten eingebettet werden, ist der dazugehörige Embedding-Code grundsätzlich kompatibel sowohl für die Flash- als auch für die HTML5-Wiedergabe. Embedding-Code von YouTube aus früheren Zeiten war allerdings noch nicht HTML5-tauglich. Dies bedeutet, dass diese Videos nicht abgespielt werden können, wenn kein Flash Player vorhanden ist. Und bekanntlich wird nur der wenigste Code im Web aktualisiert, wenn er veraltet ist.

Firefox 46 übernimmt diese Aufgabe für YouTube-Videos. Entdeckt Firefox einen alten, nicht HTML5-tauglichen Embedding-Code und der Flash-Player ist außerdem nicht installiert, dann schreibt Firefox diesen Code intern so um, dass Firefox das Video per HTML5 statt gar nicht wiedergeben kann. Der korrespondierende Schalter in about:config heißt plugins.rewrite_youtube_embeds.

Diese Funktion betrifft ausdrücklich nur den alten Embedding-Code, welcher ausschließlich Flash-kompatibel ist. Moderner Embedding-Code ist hiervon nicht betroffen. Hier verwendet Firefox nach wie vor HTML5 oder Flash, je nachdem, was der Nutzer von YouTube ausgeliefert bekommt, Firefox erzwingt also kein HTML5, sondern greift lediglich auf HTML5 zurück, wo ansonsten gar keine Wiedergabe möglich wäre, weil der Flash Player nicht vorhanden ist.

Firefox 46 YouTube-Embedding

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January 15, 2016 10:54 PM

January 14, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 46 für Android: Unterstützung von Apple Touch-Icons

Sogenannte Apple Touch-Icons sind ein Quasi-Standard und sollten heute auf keiner Webseite mehr fehlen. Auch Firefox für Android macht ab Version 46 Gebrauch davon.

Durch das Festlegen eines Apple Touch-Icons kann der Entwickler einer Webseite festlegen, wie die Seite auf dem Startbildschirm des iPhones oder iPads dargestellt wird, wenn der Nutzer dort eine Verknüpfung zur Seite ablegt. Auch Firefox für Android bietet die Möglichkeit, Verknüpfungen zu Webseiten auf dem Startbildschirm des Smartphones oder Tablets abzulegen. Ab Firefox 46 verwendet der Mozilla-Browser hierfür das Apple Touch-Icon, sofern eines vorhanden ist.

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January 14, 2016 10:46 PM

André Jaenisch

Unsignierte Firefox OS-Simulatoren in WebIDE

Nach der Aktualisierung auf Firefox 43 bekam ich die Meldung, dass die Simulatoren-AddOns nicht genutzt werden können, weil sie nicht verifizierbar seien. Da hab ich einmal einen Maintainer drauf angeschrieben. Hier ist die Antwort:

Firefox Developer Edition
Mozilla: Firefox Developer Edition (CC BY-SA)

Die WebIDE sollte die Simulatoren weiterhin laden können. Das Problem sei bekannt und liegt darin begründet, dass der Simulator mit dem Gaia-Profil herumspielt und diese unter dem Extensions-Ordner liegt (und damit die Signatur zerstört).
Momentan (Stand 04. Januar) gibt es aber niemanden, der sich des Problemes annehmen könne. Es tritt auf allen Betriebssystemen auf.

Ansprechpartner ist übrigens nicht mehr Myk Melez (GitHub-Autor des Simulator-Repos), sondern J. Ryan Stinnett (falls ihr eine E-Mail-Adresse suchen wollt). Fand ich jetzt auch nicht auf Anhieb …

Happy hacking. Hoffentlich überlebt das Firefox OS-Projekt noch eine Weile


January 14, 2016 10:17 PM

January 13, 2016

Sören Hentzschel

soeren-hentzschel.at – Neuerungen Januar 2016 (Version 1.2)

Keine zwei Wochen sind seit dem letzten Update dieser Seite vergangen, schon steht das nächste Update bereit. Größtes Highlight: die Seite läuft ab sofort über HTTP/2.

Highlights von Version 1.2

Der Fokus lag dieses Mal vor allem auf Verbesserungen unter der Haube (mehr zum letzten Update gibt es hier). Eingesetzte Komponenten wurden aktualisiert, aber auch kleineres Nutzer-Feedback umgesetzt: so wurde die Kompatibilität mit dunklen Betriebssystem-Themes verbessert, nachdem es unter bestimmten Umständen zu einem schwachen Kontrast in Eingabefeldern kommen konnte. Außerdem steht die Rechtschreibprüfung des Browsers nun auch im Kommentar-Editor zur Verfügung. Die Umsetzung von weiterem Nutzer-Feedback wird der Schwerpunkt der für Februar erwarteten Version 1.3 sein.

Die aufregendste Neuerung aus persönlicher Sicht ist allerdings eine nicht auf den ersten Blick sichtbare Änderung, nämlich die Umstellung von HTTP/1.1 auf HTTP/2.0 (übrigens auch auf firefoxosdevices.org).

HTTP/2 auf soeren-hentzschel.at

Changelog

Einen Changelog aller Versionen gibt es hier.

Version 1.2, 12.01.2016

Verbesserung
Verwendung von HTTP/2.
Verbesserung
Rechtschreibprüfung des Browsers im Kommentar-Editor aktiviert.
Wartung
jQuery von Version 2.1.4 auf Version 2.2.0 aktualisiert.
Wartung
jQuery Toggles von Version 3.1.5 auf Version 4.0.0 aktualisiert.
Wartung
Velocity von Version 1.2.2 auf Version 1.2.3 aktualisiert.
Wartung
60fps-scroll.js entfernt, da seit Chrome 45 obsolet.
Bugfix
Textfarbe von manchen Elementen explizit gesetzt für bessere Kompatibilität mit bestimmten Betriebssystem-Designs.

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January 13, 2016 12:47 AM

January 12, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla Persona wird am 30. November 2016 abgeschaltet

Persona ist der Name eines Anmelde-Systems von Mozilla, welches Webseitenbetreiber ganz einfach in ihre bestehende Webseite integrieren können. Im Sommer 2011 erstmals eingeführt, hat Mozilla das Projekt vor zwei Jahren in die Hände der Community übergeben. Nun hat Mozilla das endgültige Aus von Persona verkündet.

Im Juli 2011 hatte Mozilla mit BrowserID, wie Persona damals noch hieß, ein dezentrales Authentifizierungssystem vorgestellt. Die Idee hinter BrowserID war es, einen sicheren und einfachen Weg sowohl für Endanwender als auch Entwickler bereitzustellen, um sich auf Webseiten einzuloggen.

Mozilla ist es mit Persona nicht gelungen, die erhoffte Masse zu erreichen. So wurde im März 2014 schließlich die Depriorisierung des Projekts und Übergabe der Verantwortung an die Community bekannt gegeben. Im Oktober 2014 hatte Mozilla eine weitere Bereitstellung von Infrastruktur und Gewährleistung der Sicherheit für 2015 zugesichert, eine Unterstützung darüber hinaus aber bereits unter anderem unter die Voraussetzung gestellt, dass es einen Wachstum an Nutzern gibt.  Sollte diese Entwicklung bis Juni 2015 nicht stattfinden und es auch keinen Plan für die Zukunft geben, sollte Persona am 30. Juni 2016 abgeschaltet werden. Dazu kam, dass sich Mozilla Persona und die später eingeführten Firefox Accounts als vollwertiges Login-System weiter auseinander entwickelt haben und beide Projekte nicht voneinander profitieren konnten.

Nun ist das Jahr 2016 angebrochen, die Nutzerzahlen von Persona sind sinkend und nicht steigend. So kam es, wie es kommen musste: Mozilla hat die Abschaltung von Persona angekündigt. Am 30. November 2016 wird Mozilla den Stecker ziehen. Die Domain persona.org wird aus Sicherheitsgründen weiterhin in Besitz von Mozilla bleiben, alle gespeicherten Nutzerdaten werden dann von den Mozilla-Servern gelöscht werden.

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January 12, 2016 02:29 AM

January 10, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 46 für Android: Neue vordefinierte Vorschaukacheln

Firefox 46 für Android erhält neue vordefinierte Vorschaukacheln für den Startbildschirm. Dabei handelt es sich um die fünf weltweit am häufigsten besuchten Webseiten gemäß Alexa.

Der Startbildschirm von Firefox für Android zeigt ähnlich wie Firefox für den Desktop auf der Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, eine gewisse Anzahl an Vorschaubildern von Webseiten an. Neue Nutzer sehen hier bereits vordefinierte Kacheln, alle anderen sehen an dieser Stelle die meistbesuchten Seiten basierend auf der Browserchronik des Nutzers.

Nachdem die Kachel für den Firefox Marketplace in Firefox 44 entfernt worden ist und es daher nur noch drei vordefinierte Kacheln plus drei leere Kacheln gab, hat Mozilla die Auswahl der Kacheln komplett erneuert und zeigt hier nun die fünf weltweit am häufigsten besuchten Webseiten (ausgenommen Suchmaschinen) gemäß Alexa an. Dabei handelt es sich um Facebook, YouTube, Amazon, Wikipedia sowie Twitter.

Die Kacheln werden bei Nutzung von Firefox durch besuchte Webseiten ersetzt, so dass wirklich nur neue Nutzer die vordefinierten Kacheln überhaupt zu Gesicht bekommen. Diese können aber auch direkt gelöscht oder durch andere Webseiten ersetzt werden, indem die entsprechende Option nach einem langen Druck auf eine Kachel ausgewählt wird.

Firefox 46 für Android Kacheln

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January 10, 2016 11:10 PM

Firefox Nightly: Verbesserte Tracking-Einstellungen, Ausnahmliste

Firefox besitzt seit Version 42 einen integrierten Tracking-Schutz im privaten Modus. Dieser soll in Zukunft auch für reguläre Browsersitzungen zugänglich gemacht werden. Mozilla hat die diesbezüglichen Einstellungen nun verbessert und erlaubt über die Einstellungen auch die Verwaltung von Ausnahmen.

Der seit Firefox 42 in Firefox integrierte und für den privaten Modus standardmäßig aktivierte Tracking-Schutz kann über eine Änderung in about:config bereits auch für reguläre Browsersitzungen genutzt werden. Wer eine Nightly-Version von Firefox 46 nutzt, kann über about:config (privacy.trackingprotection.ui.enabled) auch eine sichtbare Option in den Einstellungen von Firefox aktivieren.

Firefox 46 Tracking-Schutz

In der noch heute erscheinenden Nightly-Version hat Mozilla die Tracking-Einstellungen überarbeitet, so dass sie klarer und weniger verwirrend sind. Statt jeweils eigener Checkboxen für den privaten Modus und reguläre Browsersitzungen gibt es nun eine einzelne Einstellung mit den drei Optionen „Immer“, „Nur in privaten Fenstern“ sowie „Nie“. Die Do-Not-Track-Einstellung wurde hiervon klarer abgegrenzt.

Firefox 46 Tracking-Schutz

Firefox 46 Tracking-Schutz

Außerdem können hier nun bereits gestattete Ausnahmen zentral zurückgezogen werden. Der entsprechende Button befindet sich direkt über dem Button zum Ändern der zu verwendenden Blockieliste.

Firefox 46 Tracking-Schutz

Ob sich die Tracking-Einstellungen genau so oder anders in einer finalen Version zeigen werden, bleibt wie immer bei Neuerungen in der Nightly-Version abzuwarten, in diesem Fall jedoch besonders, denn wenn man einen Blick auf die Titel der Tickets in Mozillas Bugtracker wirft, welche diese Änderungen zum Inhalt haben, fällt bei all diesen das Wort „Experiment“ am Anfang auf. Auch ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, für welche Firefox-Version dies geplant ist. Die sichtbaren Einstellungen abzüglich des Tracking-Schutzes für den privaten Modus sind derzeit per Code auf Nightly-Versionen limitiert.

Update 18.01.2016
Die sichtbaren Einstellungen sind nun standardmäßig sichtbar und das in allen Release-Kanälen. Die bisherige Einstellung browser.polaris.enabled gibt es nicht mehr.

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January 10, 2016 12:49 PM

January 08, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla entfernt WebRuntime (WebRT) aus Firefox für Desktop & Android

Mittels WebRuntime (WebRT) können Web-Apps auf dem Desktop oder auf Android installiert und genutzt werden, als wären es native Anwendungen. Nachdem sich dieses Konzept nicht durchsetzen konnte, plant Mozilla nun die Entfernung aus Firefox.

WebRT, namentlich nicht zu verwechseln mit der Kommunikationstechnologie WebRTC, steht für WebRuntime und ermöglicht die Ausführung von Web-Apps auf Windows, OS X, Linux und Android. Einmal über Firefox installiert, integrieren sich diese in die entsprechende Plattform als wären es native Apps, beispielsweise unter Windows mit Eintrag im Startmenü und in der Systemsteuerung unter den installierten Programmen. Installiert werden können diese beispielsweise über den Firefox Marketplace, der nicht nur Apps für Firefox OS bereitstellt.

Ursprünglich 2011 von den ehemaligen Mozilla Labs eingeführt, seit 2012 vom Desktop-Firefox und seit 2013 vom Android-Firefox unterstützt, wurden von Mozilla seit dem so gut wie keine Ressourcen mehr in WebRT investiert. Um die Web-Apps so zu verbessern, dass sie eine wirklich gute User Experience bieten, müssten allerdings nennenswert Ressourcen in das Projekt gesteckt werden, was aber nicht geplant ist. Stattdessen soll die WebRuntime vollständig aus Firefox entfernt werden ([1], [2]).

Ab welcher Firefox-Version die WebRuntime nicht mehr unterstützt wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Zumindest befindet sich bereits ab Firefox 44 keine Verknüpfung zum Firefox Marketplace mehr in der Menüleiste, den optionalen Schaltflächen für die Symbolleisten respektive das Firefox-Menü sowie auf about:home ([1], [2], [3]).

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January 08, 2016 09:02 PM

January 07, 2016

Sören Hentzschel

Add-on Stylish funktioniert nicht in Firefox 46 Nightly? Lösung!

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 46, die außerdem das Add-on Stylish nutzen, werden unter Umständen nach der Installation des heutigen Firefox-Builds festgestellt haben, dass Stylish nicht mehr funktioniert. Wer nicht auf ein Update warten will, kann das Problem bis dahin selbst lösen.

Stylish ist ein beliebtes Add-on für Firefox mit über einer halben Million Nutzern, welches es erlaubt, Webseiten oder Firefox selbst per CSS nach eigenen Wünschen anzupassen. Mit der heute erschienenen Nightly-Version von Firefox 46 funktioniert Stylish allerdings nicht mehr. Grund für die Nicht-Funktionalität ist die Verwendung sogenannter Array Comprehensions in Stylish. Dabei handelt es sich um einen Nicht-Standard, der in der verwendten Form ab Firefox 46 nicht mehr verwendet werden kann.

Man kann davon ausgehen, dass es ein Update für Stylish geben wird. Wer aber nicht darauf warten will, weil so viele überlebenswichtige Anpassungen vorgenommen worden sind, kann Stylish bis dahin selbst wieder reparieren.

Zunächst muss die Add-on-Datei entpackt werden. Add-on-Dateien für Firefox sind gewöhnliche ZIP-Archive mit der Dateiendung .xpi. Im Unterverzeichnis components befindet sich eine Datei mit dem Namen stylishStyle.js. Diese muss geöffnet werden. Anschließend wird die folgende Code-Stelle gesucht:

components/stylishStyle.js
return [toHexString(hash.charCodeAt(i)) for (i in hash)].join("");

Diese wird durch folgenden Code ersetzt:

components/stylishStyle.js
return Array.from(hash, (c, i) => toHexString(hash.charCodeAt(i))).join("");

Anschließend das Add-on neu als ZIP-Archiv mit der Dateiendung .xpi packen und in Firefox installieren. Stylish funktioniert wieder. Eventuell muss die Signaturpflicht zur Installation über about:config zuvor deaktiviert werden (xpinstall.signatures.required) oder man signiert die angepasste Version (dann muss auch die ID des Add-ons in der Datei install.rdf geändert werden) – oder man wartet einfach auf das offizielle Update von Stylish. :)

Update 17.01.2016
Ab Stylish 2.0.5b1 ist dieser Workaround nicht länger notwendig.

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January 07, 2016 07:22 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 43.0.4

Mit der Veröffentlichung von Firefox 43.0.4 behebt Mozilla diverse Probleme. Unter anderem erlaubt Mozilla mit dem Update temporär wieder SHA-1-Zertifikate. Außerdem wird ein zweites Hotfix-Add-on für Firefox 43 verteilt, welches den in Firefox 43.0.3 eingeführten YouTube-Workaround rückgängig macht.

Firefox 43.0.4

Nachdem das Update auf Firefox 43.0.3 die letzten Tage auf Grund des G Data-Problems deaktiviert war, hat Mozilla nun Firefox 43.0.4 veröffentlicht und die Updates wieder aktiviert. Mit Firefox 43.0.4 sollten die Abstürze auch unabhängig von den Signatur-Updates für die Software von G Data nicht mehr auftreten.

Seit dem 1. Januar 2016 akzeptierte Firefox 43 keine SHA-1-Zertifikate mehr, wenn diese nach dem 1. Januar 2016 ausgestellt worden sind. Normalerweise sollte dies kein all zu großes Problem sein, doch führte dies dazu, dass einige Nutzer seit dem überhaupt keine Seiten mehr über HTTPS aufrufen konnten. Schuld hieran konnten beispielsweise Schadsoftware oder auch sogenannte „Sicherheitssoftware“ sein, welche in allerbester Schadsoftware-Manier in den HTTPS-Verkehr eingreift, wie es leider mittlerweile üblich zu sein scheint. Wird hierfür ein SHA-1-Zertifikat verwendet (die Ironie ist unverkennbar, wenn „Sicherheitssoftware“ dafür das unsichere SHA-1 verwendet), legte dies den kompletten HTTPS-Verkehr lahm. In Firefox 43.0.4 hat Mozilla nun die SHA-1-Unterstützung temporär wieder aktiviert, bis man ein genaueres Bild darüber hat, wie viele Nutzer davon betroffen sind.

Darüber hinaus behebt das Update noch ein Linux-spezifisches Problem in Mehr-Nutzer-Umgebungen, wo unter Umständen das temporäre Downloadverzeichnis nicht korrekt angelegt werden konnte.

Zweites Hotfix-Add-on für Firefox 43

Firefox 43.0.3 hat an YouTube einen manipulierten User-Agent ausgeliefert, damit sich Firefox 43 auf YouTube als Firefox 42 ausgibt. Grund hierfür waren Änderungen auf YouTube, welche dafür sorgten, dass ein Teil der Firefox-Nutzer nur noch Videos niedriger Qualität erhielt, und Google nicht interessiert war, das Problem zeitnah zu beheben. Da dieser Workaround nicht länger notwendig ist, deaktiviert Mozilla diesen per Hotfix-Add-on.

Update 09.01.2016
Mozilla wird für Firefox 43 noch ein drittes Hotfix-Add-on ausliefern, welches den SafeBrowsing-Schutz wieder aktiviert. Dieser wurde in Firefox 43 versehentlich deaktiviert.

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January 07, 2016 12:39 AM

January 06, 2016

Sören Hentzschel

CES 2016: Panasonic stellt weltweit erste Ultra HD Premium-Fernseher mit Firefox OS 2.5 vor

Panasonic hat im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas eine neue, aus zwei Modellen bestehende Geräte-Serie von SmartTVs mit Firefox OS vorgestellt. Diese laufen mit dem neuen Firefox OS 2.5, bringen damit auch Firefox Sync auf den Fernseher und sind die weltweit ersten Fernseher, die mit der neuen Ultra HD Premium-Zertifizierung der UHD Alliance auf den Markt kommen.

Panasonic VIERA DXW904
Bild
Markteinführung:
bald…
Firefox OS Version:
Firefox OS 2.5

Panasonic hat auf der Consumer Electronics Show (CES) 2016 die neue Geräteserie VIERA DXW904 vorgestellt. Bei den beiden Fernsehern handelt es sich um die weltweit ersten mit Ultra HD Premium-Zertifizierung der UHD Alliance.

Ultra HD Premium-Fernseher zeichnen sich neben dem offensichtlichen Merkmal der Ultra HD-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel) durch weitere Merkmale wie eine Farbtiefe von mindestens 10 Bit (wie von UHD Blu-rays unterstützt wird), einem Farbraum nach BT.2020-Standard und durch die Unterstützung von High Dynamic Range (HDR) aus. Dabei garantiert dieses Siegel eine Helligkeit von mindestens 1.000 cd/m² sowie einen Schwarzwert niedriger als 0,05 cd/m².

Während die vorherigen sechs Geräte-Serien von Panasonic mit Firefox OS, bestehend aus 19 Modellen, von Firefox OS 2.1 betrieben wurden, laufen die neuen Geräte mit Firefox OS 2.5. Dies bringt unter anderem Firefox Sync auf den Fernseher zur Synchronisation der Chronik und Lesezeichen mit anderen Geräten, außerdem wird es möglich sein, Inhalte über Firefox für Android auf den Fernseher zu übertragen. Mit Vimeo, iHeartRadio, Atari, AOL, Giphy und Hubii hat Mozilla neue Content-Partner vorgestellt.

Die beiden neuen SmartTVs besitzen eine Bildschirmdiagonale von 58 respektive 65 Zoll und sollen noch im Frühjahr erscheinen. Eine unverbindliche Preisempfehlung steht noch nicht fest.

Firefox OS 2.5 auf Panasonic SmartTV

Firefox OS 2.5 auf Panasonic SmartTV

Firefox OS 2.5 auf Panasonic SmartTV

Firefox OS 2.5 auf Panasonic SmartTV

Firefox OS 2.5 auf Panasonic SmartTV

Firefox OS 2.5 auf Panasonic SmartTV

Firefox OS 2.5 auf Panasonic SmartTV


Link zum Original-Video

Weitere Informationen

Panasonic: Weltneuheit: Panasonic präsentiert ersten Ultra HD Premium TV
Mozilla: Consumer Electronics Show 2016: Panasonic stellt UHD Fernseher mit Firefox OS vor

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January 06, 2016 02:49 PM

January 05, 2016

Sören Hentzschel

Firefox-Tipp: Gespeicherten Login per Kontextmenü auswählen

Firefox besitzt seit Version 42 ein kleines, aber feines Features, welches das Ausfüllen von Login-Feldern vereinfacht, wenn mehr als ein Login für die entsprechende Webseite gespeichert ist.

Das Speichern von Passwörtern ist ein praktisches Feature. Wenn jedoch mehr als ein Login für eine Webseite gespeichert ist, kann Firefox das Feld für den Benutzernamen unter Umständen nicht automatisch mit den gewünschten Zugangsdaten ausfüllen, da nicht klar ist, welche denn überhaupt gewünscht sind. Seit Firefox 42 gibt es eine kleine Verbesserung, welche den Umgang in dem Fall einfacher macht: per Rechtsklick in das Feld für den Benutzernamen kann der gewünschte Benutzername ausgewählt werden, das Passwort-Feld wird dann entsprechend befüllt.

Login Kontextmenü

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January 05, 2016 10:56 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Wörterbücher für Firefox und Thunderbird

Pieter Bruegel the Elder - The Tower of Babel (from Wikipedia)Eine Reihe von Wörterbüchern sind derzeit nur für  Firefox oder Thunderbird verfügbar, obwohl sie (ggf. nach Standard –Konvertierung) auch für SeaMonkey funktionieren sollten.

Bug dazu: “Bug 1236807 Encourage FF and TB dictionary authors to make available their add-ons for SeaMonkey

Auch hier wäre es hilfreich, wenn User ihre Testerfahrungen mit den Wörterbüchern aus dieser Liste  beitragen würden, alles sinngemäß wie hier beschrieben.

January 05, 2016 07:09 AM

January 04, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 1.3 für Apple iOS, unterstützt Passwort-Manager

Mozilla hat Firefox 1.3 für iOS veröffentlicht. Neben Stabilitätsverbesserungen und Bugfixes bringt die neue Version auch zwei neue Features.

Das neue Jahr beginnt mit einer neuen Firefox-Version für das iPhone, iPad sowie den iPod touch. Firefox 1.3 für Apple iOS bringt neben Fehlerbehebungen zwei neue Features mit. So können ab sofort Drittanbieter-Passwortmanager auch in Firefox genutzt werden, außerdem kann nun die Desktop-Version einer Webseite angefordert werden, sofern es eine gibt.

Vorausgesetzt wird iOS 8.2 oder höher, für den vollen Funktionsumfang muss iOS in Version 9.0 oder höher installiert sein.

Download Mozilla Firefox 1.3 für Apple iOS

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January 04, 2016 09:05 PM

January 03, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

SeaMonkey-Wörterbücher (Nachrichten aus dem Maschinenraum)

Maschinneraum Hallo allerseits, ich hoffe, alle Leser hatten “einen guten Rutsch” und sind nun voller Tatendrang? Es gibt nämlich Arbeit!

Wer die notwendigen Minimal-Englischkenntnisse hat kann alles Notwendige bei Bug 1236366 Encourage dictionary authors to adapt SeaMonkey version range nachlesen (und ggf. auch dort weiter arbeiten), für die übrigen weitere Informationen hier!

Problem:

In einem editierbaren Feld (Kommentarfeld hier) über  ‘Rechtsklick → Sprachen → Weitere Wörterbücher herunterladen …’ erreicht man eine Webseite mit einer Übersicht der verfügbaren Wörterbücher. Auf den AMO-Download-Seiten (per Klick auf Wörterbuch installieren) steht dann leider meistens “Nicht verfügbar für SeaMonkey 2.39“. Kein wirkliches Problem, die allermeisten sollten sich über den Add-On-Konverter  problemlos installieren lassen, aber neue Nutzer, die SeaMonkey ausprobieren möchten, wird das sicher verunsichern, wohl abschrecken — und nicht jeder kennt den Konverter.

Lösungsansatz

Deshalb möchte ich die Autoren der Wörterbücher animieren, den SeaMonkey-Gültigkeitsbereich auszudehnen, sicherheitshalber aber erst, nachdem wir das entsprechende Wörterbuch mindestens 1x getestet haben — obwohl ich da keine Probleme erwarte.

Es wäre toll, wenn sich einige Freiwillige fänden, die die “Nicht verfügbar für SeaMonkey 2.39” — Wörterbücher testen.

Vorgehensweise

  • Zu allererst ein Backup des User-Profils erstellen!!!
  • Via Konverter Wörterbuch in SeaMonkey 2.39 oder später installieren
  • Die Wikipediaseite zum Land der Wörterbuch-Sprache in der Wörterbuchsprache im SeaMonkeyHTMLComposer öffnen und etwas drin herum editieren
    • Irgendwelche Auffälligkeiten?
    • Rechtschreibprüfung funktioniert? Manche Wörter rot unterkringelt, die meisten nicht?
  • Mikro-Erfahrungsbericht (mit Useragent-String aus HilfeÜber SeaMonkey) hier hinterlassen!

Um den Rest kümmere ich mich dann.

Ich hoffe auf rege Mitarbeit …

January 03, 2016 07:14 PM

January 02, 2016

Sören Hentzschel

Mehr Sicherheit: Mozilla aktiviert W^X in Firefox 46 Nightly

Mit W^X (Write XOR Execute) hat Mozilla eine aus OpenBSD bekannte Änderung der Speicherverwaltung der JavaScript-Engine in der Nightly-Version von Firefox 46 aktiviert, welche Firefox sicherer machen soll. Mit W^X sind Speicherbereiche immer nur entweder beschreibbar oder ausführbar, aber nie beides gleichzeitig.

Mozilla hat W^X (Write XOR Execute) in der Nightly-Version von Firefox 46 für JIT-Code aktiviert. Die meisten JIT-Compiler, inklusive derer von Chrome, Safari und bisher auch Firefox, allokieren Speicher mit Berechtigungen zum Lesen, Schreiben sowie Ausführen. Die Engine kann auf diese Weise ohne Performance-Overhead den Code beispielsweise zu Caching-Zwecken zur Laufzeit patchen. Das macht es einfacher, bestimmte Fehler auszunutzen, was letztlich ein Sicherheitsproblem ist. Mit W^X besitzt JIT-Code standardmäßig keine Schreibrechte. Wenn JIT-Code zur Laufzeit gepatcht werden muss, werden Schnittstellen des jeweiligen Betriebssystems genutzt, um die notwendigen Teilbereiche des Codes zunächst beschreibbar und anschließed wieder nur lesbar zu machen.

Dieser zusätzliche Sicherheitsgewinn geht auf Kosten der Leistung. Nach Mozillas Performance-Optimierungen in den letzten Monaten und einem jetzt nur noch geringen Performance-Overhead wurde W^X  nun standardmäßig aktiviert.

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January 02, 2016 10:30 PM

January 01, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 46: Pocket-Integration wird zum System-Add-on

Die Pocket-Integration ist ab Firefox 46 ein System-Add-on. Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Firefox Hello wurde in Firefox 45 zum System-Add-on gemacht.

Im Juli hatte Mozilla angekündigt, Features als Add-ons auszuliefern, nämlich als sogenannte System-Add-ons. Diese lassen sich zwar nicht über den Add-on Manager deinstallieren, bieten durch ihre Form der Integration als Add-on aber andere Vorteile. Durch die Entkoppelung vom Firefox-Core können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates und damit schneller ausgeliefert werden. Kritische Bugfixes könnten den Nutzer innerhalb von Minuten statt von Tagen erreichen wie Dave Camp, seines Zeichens Director of Engineerings von Firefox, erklärte. Auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern. Denkbar ist außerdem, auch wenn es nicht explizit genannt worden ist, dass es das für Firefox-Derivate vereinfacht, den Browser nur mit den gewünschten Funktionen auszuliefern.

Nachdem in Firefox 45 bereits Firefox Hello zu einem System-Add-on gemacht worden ist, trifft dies ab Firefox 46 auch auf die Pocket-Integration zu. Hinweise darauf liefert auch hier wieder neben der Auflistung auf about:support die entsprechende Add-on-Datei im Installationsverzeichnis von Firefox unter /browser/features/. Im Add-on Manager werden System-Add-ons derzeit nicht dargestellt.

Pocket als Firefox System-Add-on

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January 01, 2016 10:48 PM

December 31, 2015

Sören Hentzschel

Firefox bekommt teilweise Unterstützung für CSS Webkit-Eigenschaften

Firefox besitzt bereits seit Version 39 ein Feature, um CSS-Eigenschaften mit dem -webkit-Präfix zu emulieren und somit korrekt darzustellen, allerdings nur für ganz bestimmte Webseiten. Mozilla plant nun eine Ausweitung.

Sogenannte CSS Vendor-Präfixe sind, auch wenn die Idee dahinter gut sein mag, oftmals ein Problem. Nämlich dann, wenn Webentwickler die Browser, welche logischerweise die herstellerspezifischen Präfixe der anderen Browser nicht kennen, vergessen oder gar bewusst ignorieren. Die Folge sind Webseiten, welche in den einen Browsern gut aussehen, in anderen Browser aber nicht, obwohl es überhaupt keinen technischen Grund dafür gibt und diese Browser sehr wohl in der Lage wären, die entsprechende Webseite korrekt darzustellen.

Gerade auf Smartphones und Tablets zeigt sich das Ausmaß des Problems, denn dieser Markt wird ganz klar von Webkit-basierten Browsern dominiert, was dazu führt, dass hier besonders gerne andere Browserengines vergessen werden, so dass Firefox sehr viele Webseiten nicht korrekt darstellt, obwohl Firefox von einem technischen Standpunkt aus gesehen wunderbar dazu in der Lage wäre. Letzten Endes interessiert es den Anwender nicht, dass es sich in einem solchen Fall um einen Webseitenfehler handelt, für den Nutzer stellt Firefox entsprechende Webseiten falsch dar, während andere Browser funktionieren.

Für Browser wie Chrome, Opera und Safari ist das überhaupt kein Problem, denn dabei handelt es sich um Webkit-basierte Browser (Googles Blink-Engine unterstützt als Webkit-Fork naheliegenderweise auch die Webkit-Präfixe). Und auch Microsofts neuer Browser Edge unterstützt Webkit-Präfixe.

Firefox besitzt bereits seit Version 39 die Möglichkeit, Webkit-Präfixe zu emulieren. Diese Emulation findet allerdings nur auf ganz bestimmten Webseiten statt, dazu ist eine Whitelist fest in Firefox einprogrammiert, welche überwiegend aus japanischen Webseiten besteht.

Nun möchte Mozilla die Whitelist entfernen und die Webkit-Emulation für wichtige CSS-Eigenschaften flächendeckend verfügbar machen, so dass Firefox-Nutzer weniger kaputte Webseiten sehen. Dies soll in den nächsten Tagen in der Nightly-Version von Firefox 46 aktiviert werden und den Weg in die finale Version von Firefox 46 oder 47 finden. Der korrespondierende Schalter in about:config ist layout.css.prefixes.webkit.

Gleichzeitig wird an einer WHATWG-Spezifikation gearbeitet, die beschreibt, welche Webkit-Eigenschaften Browser-Hersteller mindestens unterstützen müssen, um kompatibel mit dem „De-facto-Web“ zu sein.

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December 31, 2015 03:26 PM

soeren-hentzschel.at – Neuerungen Dezember 2015 (Version 1.1)

Das Jahr neigt sich mit großen Schritten seinem Ende zu. Für die treuen Leser des Blogs gibt es zum Jahresabschluss noch einmal Geschenke in Form von Verbesserungen, welche der Launch von Version 1.1 der neuen Seite bringt.

Am 15. November gab es auf diesem Blog den letzten Artikel über Verbesserungen (Versionen 1.0.1 und 1.0.2) seit dem großen Relaunch im Oktober. In der Folge gab es zwei weitere Updates (Version 1.0.3 am 21.11. sowie Version 1.0.4 am 28.11.) und heute kann schließlich der Launch des ersten größeren Updates auf Version 1.1 verkündet werden.

Highlights von Version 1.1

Neue Einstellungsmöglichkeiten für Benutzer

Eines der Highlights des Relaunches im Oktober war die Einführung von Optionen, welche es dem Leser ermöglichen, den Blog den eigenen Wünschen entsprechend anzupassen, und das ganz ohne Anmeldung. Ab sofort gibt es zwei weitere Optionen. Bei den beiden neuen Optionen handelt es sich um Dinge, welche von Lesern des Blogs gewünscht worden sind. Zum einen kann eine kleinere Schriftgröße für die Artikel eingestellt werden. Die Verwendung einer deutlich größeren Schrift als zuvor war ein vielfacher Nutzerwunsch in den vergangenen Jahren, aber nicht jeder mag es so groß. Die andere Option erlaubt es, die Fixierung der Navigationsleiste aufzuheben. Normalerweise ist die Navigationsleiste permanent sichtbar. Nach Kippen des entsprechenden Schalters scrollt diese mit und verschwindet beim Scrollen aus dem sichtbaren Bereich.

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Optische Kennzeichnung von Artikel-Updates

Immer wieder kommt es vor, dass Artikel mit neueren Erkenntnissen aktualisiert werden müssen. Solche Artikel-Updates werden nun optisch deutlich hervorgehoben.

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Einbetten von Artikeln auf anderen Webseiten

Ganz am Anfang eines Artikels neben der Anzahl an Kommentaren zu diesem Artikel befindet sich ein neues Symbol, über welches man einen Code erhält, um Artikel auf anderen Webseiten einzubetten.

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Auf einer anderen Webseite eingebettet kann dies dann zum Beispiel so aussehen:

G Data BankGuard Browserschutz lässt Firefox 43.0.3 abstürzen

Plattfomspezifische Anpassungen

Mit diesem Update gibt es diverse plattformspezifische Anpassungen. Darunter fallen beispielsweise Apple Touch Icons, damit die Seite durch ein passendes Symbol auf den Homescreen vom iPhone oder iPad dargestellt wird, wenn die Seite angepinnt wird, ein Microsoft TileImage sowie eine dazu gehörende Farbe, was auf Windows 8 und höher verwendet wird, aber auch in Firefox für Android, Android Chrome Icons, ein sogenanntes Mask Icon, welches als Symbol für angepinnte Tabs im Safari-Browser von Apple verwendet wird, sowie die Definition einer Theme-Farbe, welche zum Beispiel in Chrome für Android oder auch von Firefox OS zur Einfärbung des Browsers verwendet wird.

soeren-hentzschel.at 1.1

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Grundlage für Neuerungen im Jahr 2016

In Vorbereitung auf geplante Neuerungen im kommenden Jahr wurde der gesamte Registrierungs- und Login-Flow von WordPress durch eine eigene Implementierung ersetzt, welche maximale Flexibilität für die Implementierung neuer Funktionen bietet. Auch wenn hieraus noch kein direkter Nutzervorteil entsteht, da die Registrierung derzeit nicht aktiviert ist, so ist dies doch zumindest unter der Haube ein wichtiger Schritt.

soeren-hentzschel.at 1.1

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Changelog

Hier noch einmal die vollständigen Veröffentlichungsnotizen zu den Versionen 1.0.3 bis Version 1.1. Eine Übersicht über alle Versionen gibt es hier.

Version 1.0.3, 21.11.2015

Bugfix
Deaktivierung der Twitter Share-Counts in den Artikeln. Twitter hat diese Möglichkeit für Entwickler am 20.11.2015 abgeschaltet.
Bugfix
Fehlerhafte Grafik für das Social Sharing auf Seiten korrigiert (waren in Artikeln korrekt).

Version 1.0.4, 28.11.2015

Verbesserung
Favicon optisch optimiert.
Verbesserung
Darstellung der Vorschau-Bilder in Artikeln verbessert.
Verbesserung
Bild-Overlay wird nun auch bei Klick auf beliebige Stelle geschlossen.
Verbesserung
CSS und JavaScript versioniert, damit der Browser nach einem Update der Seite keine alten Ressourcen aus dem Browsercache nutzt.
Verbesserung
Neues Label „Wartung“ für Changelog.
Wartung
(Pre 1.0.4) Tracking, ob optionale Timeline-Animationen bei den Nutzern aktiviert sind oder nicht.
Wartung
Optionale Timeline-Animationen aufgrund sehr geringer Nutzung entfernt und dadurch den Code vereinfacht.
Wartung
Font Awesome von Version 4.4.0 auf Version 4.5.0 aktualisiert.
Bugfix
Suchfeld von Firefox hat nicht angezeigt, dass diese Seite eine OpenSearch-Suche anbietet, falls noch nicht vom Nutzer installiert.

Version 1.1, 30.12.2015

Feature
Embedding-Feature für Blog-Beiträge.
Feature
Optische Kennzeichnung von Artikel-Updates.
Feature
Benutzer-Option für eine kleinere Schriftgröße implementiert.
Feature
Benutzer-Option für nicht fixierte Navigationsleiste implementiert.
Feature
Mask-Icon für angepinnte Tabs in Apple Safari hinzugefügt.
Feature
Apple Touch-Icons für iPhones und iPads hinzugefügt.
Feature
Android Chrome-Icons und Theme-Color hinzugefügt.
Feature
Microsoft Tile-Images und -Color für Windows 8+ und Firefox für Android hinzugefügt.
Feature
Registrierungs- und Login-Flow vollständig durch eigene Implementierung ersetzt (Vorbereitung auf Neuerungen 2016).
Wartung
CKEditor von Version 4.5.5 auf Version 4.5.6 aktualisiert.
Bugfix
Auslesen der korrekten Hauptkategorie in Breadcrumbs-Navigation korrigiert. Diese konnte unter bestimmten Umständen von der Kategorie abweichen, welche an anderen Stellen verwendet wird.

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December 31, 2015 12:45 AM

December 30, 2015

Sören Hentzschel

Firefox für Android: Unterstützung für Android 3 wird eingestellt

Firefox 45 für Android wird die voraussichtlich letzte Version sein, welche auf Smartphones und Tablets mit Android 3 läuft. Mozilla stellt die Unterstützung für den Android-Versionszweig ein, der sein letztes Update im September 2011 erhalten hat.

Mozilla bietet für Android zwei verschiedene Firefox-Versionen für ARM-Geräte an: Firefox für die Android API-Levels 9-10, dies entspricht Android 2.3 (Gingerbread), sowie Firefox für die Android API-Levels 11 und höher, also Android 3.0 (Honeycomb) und aufwärts. Nutzer von Firefox 45 für Android erhalten bei Verwendung von Android 3 eine Benachrichtigung, dass die Unterstützung für Android 3 eingestellt wird, Firefox 46 für Android soll auf diesen Systemen bereits nicht mehr laufen. Android 3 hat einen Anteil von weniger als 1,6 Prozent unter den Firefox nutzenden Android-Nutzern.

Für Mozilla bereiten die Android 3-Versionen Schwierigkeiten, weil die meisten Entwickler keine Testmöglichkeiten besitzen, was zu Fehlern führt. Durch die Nicht-Unterstützung von Android 3 soll der Code einfacher und die Installationsdateien kleiner werden und vor allem die Entwickler weniger Zeit für das Beheben von Fehlern investieren müssen, welche nur den kleinsten Teil der Nutzer betreffen, so dass mehr Zeit für die Entwicklung von Dingen ist, welche allen Nutzern zu Gute kommen.

Die Unterstützung von Android 2.3 ist hiervon nicht betroffen, Android 2.3 wird zunächst weiterhin unterstützt werden. Dies begründet Mozilla damit, dass Android 2.3 nach wie vor um den Faktor 20 häufiger genutzt wird als Android 3. Ab voraussichtlich Firefox 46 wird Firefox also nur noch Android 2.3 (API-Levels 9-10) sowie Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) und höher (ab API-Level 14) unterstützen. Im September 2014 hatte Mozilla mit Firefox 32 die Unterstützung für Android 2.2 (Froyo) eingestellt.

Update 02.01.2016
Diese Änderung betrifft ebenso Mozillas B2GDroid-Projekt, welches Firefox OS auf Smartphones mit Android bringt. Hier wird nun mindestens Android 4.0 vorausgesetzt (B2GDroid unterstützt kein Android 2.3). Für x86-Geräte wird sogar API-Level 15 vorausgesetzt, das heißt mindestens Android 4.0.3.

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December 30, 2015 11:28 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

December 29, 2015

Sören Hentzschel

G Data BankGuard Browserschutz lässt Firefox 43.0.3 abstürzen

Nutzer von G Data Sicherheitssoftware mit aktiviertem BankGuard Browserschutz erleben derzeit unter Umständen Firefox-Abstürze, in der Regel direkt bei Programmstart.

Die ersten Absturz-Statistiken zu Firefox 43.0.3 weisen einen hohen Anteil von Abstürzen auf, welche durch Sicherheitssoftware von G Data verursacht wird. Genauer ist es der BankGuard Browserschutz, welcher den ersten Zahlen nach ursächlich für 43,4 Prozent der Firefox-Abstürze ist. Bis das Problem entweder durch G Data oder durch Mozilla behoben ist, sollten Nutzer von G Data-Software den BankGuard Browserschutz in der Software über Einstellungen → AntiVirus → Webschutz deaktivieren.

Update 30.12.2015
G Data verteilt mittlerweile ein Signatur-Update zur Behebung des Problems.
Update 07.01.2016
Mit Firefox 43.0.4 sollten die Abstürze auch unabhängig von den Signatur-Updates für die Software von G Data nicht mehr auftreten.

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December 29, 2015 02:21 PM

December 28, 2015

Sören Hentzschel

NVIDIA ForceWare Network Access Manager verursacht Probleme für Nutzer von Firefox 43

Nutzer von Firefox 43, welche Probleme mit der Verbindung zu Webseiten oder Abstürze haben, sollten überprüfen, ob sie den NVIDIA ForceWare Network Access Manager installiert haben. Dieser sorgt derzeit für viele Probleme bei Firefox-Nutzern.

Seit dem Erscheinen von Firefox 43 gab es vermehrt Support-Anfragen, bedingt durch den NVIDIA ForceWare Network Access Manager. In Firefox 43.0 und Firefox 43.0.1 äußerten sich die Probleme durch Abstürze von Firefox, in Firefox 43.0.2 dadurch, dass Webseiten nicht mehr laden.

In beiden Fällen führt eine Deinstallation des NVIDIA ForceWare Network Access Manager zur Lösung, die dadurch ausgelösten Probleme treten dann nicht mehr auf. In Mozillas Support Knowledge Base auf support.mozilla.org gibt es einen eigenen Artikel zu diesem Thema.

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December 28, 2015 03:01 PM

December 26, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 45 nutzt Adobe Primetime zur Wiedergabe von HTML5-Videos auf Windows Vista und N-Editionen

Firefox wird seit Version 38 mit Adobe Primetime ausgeliefert, einem Content Decryption Module zur Wiedergabe DRM-geschützter Videoinhalte, zum Beispiel auf Netflix. Ab Firefox 45 wird Adobe Primetime auch zur Wiedergabe normaler HTML5-Videos auf Windows Vista sowie auf den N-Editionen neuerer Windows-Versionen verwendet.

Damit Firefox HTML5-Videos ohne dafür vorgesehenes NPAPI-Plugin abspielen kann, ist es notwendig, dass passende Codecs auf dem Betriebssystem vorhanden sind. Auf Windows Vista ohne installiertes Platform Update Supplement-Update sowie auf den N- respektive KN-Editionen neuerer Windows-Versionen ohne installiertes Media Feature Pack ist dies nicht der Fall, dort sind keine Codecs installiert und Firefox kann keine H.264-/AAC- sowie MP3-Inhalte ohne Plugin abspielen.

Dies ändert sich ab Firefox 45. Dann nämlich nutzt Firefox auf diesen Plattformen Adobe Primetime zur Dekodierung der Medieninhalte. Windows XP wird weiterhin nicht unterstützt.

Ursprünglich wurde Adobe Primetime ausschließlich zur Unterstützung von Encrypted Media Extensions (EME) genutzt, welche Digital Rights Management (DRM) im Web ermöglichen. Dies ist unter anderem Voraussetzung, um Inhalte auf Netflix ohne Silverlight-Plugin ansehen zu können.

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December 26, 2015 01:58 PM

December 25, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 45: Temporäres Laden nicht signierter Erweiterungen

Seit Firefox 43 ist es notwendig, dass Add-on signiert sind, damit sie genutzt werden können. Ab Firefox 45 wird die Signaturpflicht nicht mehr deaktiviert werden können. Entwickler haben ab Firefox 45 die Möglichkeit, ihre nicht signierten Add-ons zu Testzwecken temporär zu laden.

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla in Firefox 43 eine Signaturpflicht für Add-ons eingeführt. Für Add-ons, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, ändert sich dadurch nichts, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on signieren lassen. Dies stellt spätestens seit Anfang Dezember keine Schwierigkeit für Entwickler dar, da die Signierung seitdem vollkommen automatisiert durchläuft und keine manuellen Reviews mehr notwendig sind, wie es vorkommen konnte. Seit November gibt es außerdem eine API zum Signieren von Add-ons, was den Entwicklungs-Prozess vereinfachen kann.

Als weitere Verbesserung für Entwickler führt Mozilla in Firefox 45 das temporäre Laden nicht signierter Erweiterungen ein. Über die Seite about:debugging kann ein nicht signiertes Add-on geladen werden, welches trotz fehlender Signatur funktioniert. Dieses wird nur für die aktuelle Browsersitzung geladen, funktioniert also nicht mehr nach einem Neustart von Firefox – kann dann aber natürlich wieder auf die gleiche Weise temporär geladen werden. Dies erlaubt es Entwicklern, ihre Erweiterungen auch mit Beta- sowie finalen Versionen von Firefox vor der Veröffentlichung ohne Signierungs-Aufwand zu testen. In diesen Versionen kann die Signaturpflicht im Gegensatz zur Nightly-Version sowie Developer Edition ab Firefox 45 nämlich nicht mehr deaktiviert werden. Voraussetzung dafür ist, dass es sich dabei um ein Add-on handelt, welches ohne Neustart des Browsers installiert werden kann.

add-on-temporaer-laden

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December 25, 2015 01:15 PM

December 24, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla verteilt mehrere Updates für Firefox 43

Neun Tage ist die Veröffentlichung von Firefox 43 erst her, schon steht das dritte Update auf Firefox 43.0.3 bevor, dazu kommt noch ein Update per Hotfix-Add-on. Dieser Artikel erklärt, was es mit den teilweise bereits vor Veröffentlichung von Firefox 43 geplanten Updates auf sich hat.

Firefox 43.0.1 / Firefox 43.0.2

Das Erscheinen der beiden Versionen 43.0.1 und 43.0.2 stand bereits vor dem Erscheinen von Firefox 43 fest. Diese Updates lassen sich unter der Überschrift SHA-1 Deprecation zusammenfassen. Dies ist notwendig, da Windows ab dem 1.1.2016 keine SHA-1-Signaturen für Software mehr akzeptieren wird. Das erste Update bereitet den internen Updater und Maintenance Service vor, mit dem Update auf Firefox 43.0.2 wird Firefox mit einem SHA-256-Zertifikat signiert.

Darüber hinaus hat Mozilla in Firefox 43.0.2 direkt noch eine Sicherheitslücke geschlossen.

Firefox 43.0.3

Mit dem Update auf Firefox 43.0.3 manipuliert Mozilla den User-Agent für YouTube, damit sich Firefox 43 auf YouTube als Firefox 42 ausgibt. Diese Änderung wird nicht mehr Bestandteil von Firefox 44 sein. Grund hierfür sind aktuelle Änderungen auf YouTube, welche dafür sorgen, dass ein Teil der Firefox-Nutzer nur noch Videos niedriger Qualität erhält, und Google nicht interessiert ist, das Problem noch in diesem Jahr zu beheben. Das Update könnte noch heute erscheinen.

Firefox Hotfix

Per Hotfix-Add-on hat Mozilla die Möglichkeit, bestimmte Änderungen an Firefox-Nutzer per speziellem Add-on auszuliefern, so dass kein Firefox-Update notwendig ist. Nutzer von Firefox 43 erhalten ein Hotfix-Add-on, welches die Einstellung media.fragmented-mp4.gmp.enabled zurück auf den Standard, nämlich auf false setzt. Nutzer, welche in der Vergangenheit zum Erzwingen einer noch nicht unterstützten Video-Wiedergabe mittels Media Source Extensions blind über about:config alle Einstellungen verändert hatten, die damit zu tun haben könnten, und dabei auch diese Einstellung verändert haben, haben seit Firefox 43 Probleme mit der Wiedergabe von Videos auf diversen Videoportalen wie YouTube, die sich dadurch äußern, dass die Videos überhaupt nicht mehr abspielen. Dies betrifft in erster Linie Nutzer von Linux und Windows XP.

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December 24, 2015 12:59 PM

December 23, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 45: Schneller Zugriff auf Tabs von anderen Geräten

In Firefox 45 hat Mozilla einen neuen Button implementiert, welcher Nutzern von Firefox Sync einen schnellen Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten gewährt.

Einen Sync-Button hat Firefox bereits, allerdings kann dieser nur dazu genutzt werden, die Synchronisation manuell anzustoßen. Auch ein Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten ist bereits möglich, entweder über den entsprechenden Eintrag im Chronik-Menü oder per Eingabe von about:sync-tabs in die Adressleiste.

In Firefox 45 kombiniert Mozilla den Sync-Button mit der Funktionalität des Menüeintrags und ermöglicht so den einfachen Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten per Button, welcher in der Symbolleiste, Tableiste oder auch im Menü beliebig platziert werden kann.

Tabs von anderen Geräten

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December 23, 2015 01:33 AM

December 22, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla gibt Status-Update zu WebExtensions für Firefox

Mit den sogenannten WebExtensions arbeitet Mozilla an einem neuen Standard für Firefox-Add-ons. Nun hat Mozilla ein Status-Update gegeben, wo man mit der Entwicklung steht.

Im August hat Mozilla die WebExtensions erstmals offiziell angekündigt. WebExtensions sind kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur von Firefox und bieten viele API-Übereinstimmungen mit dem Erweiterungssystem von Google Chrome, was die browserübergreifende Entwicklung von Add-ons für Chrome, Opera, Firefox und möglicherweise in Zukunft auch Microsoft Edge deutlich vereinfachen soll.

Mit der Veröffentlichung von Firefox 45 im März 2016 werden die folgenden APIs vollständig untersützt: alarms, contextMenus, pageAction und browserAction. Die folgenden APIs werden teilweise unterstützt: bookmarks, cookies, extension, i18n, notifications, runtime, storage, tabs, webNavigation, webRequest sowie windows. Eine erste stabile WebExtensions-Unterstützung ist derzeit für Firefox 48 (geplante Veröffentlichung: Juli 2016) geplant.

Mozillas Add-on-Webseite addons.mozilla.org soll ab dem Erscheinen von Firefox 44 die Veröffentlichung von WebExtensions unterstützen. Im Mozilla Developer Network findet man schon einige Dokumentation sowie Beispiele, was im Laufe der kommenden Monate weiter ausgebaut wird. Außerdem gibt es eine Liste mit derzeitgen API-Unterschieden zu Chrome und Opera sowie mit arewewebextensionsyet.com eine Informationsseite über den Status der einzelnen APIs.

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December 22, 2015 01:07 AM

December 20, 2015

Sören Hentzschel

Mozilla A-Frame: Open Source-Framework für Virtuelle Realität

Mozilla hat ein neues Produkt vorgestellt: A-Frame, ein Open Source-Framework für Virtuelle Realität, entwickelt von Mozillas MozVR-Team.

Unter dem Namen MozVR entwickelt ein Team von Mozilla Lösungen für die sogenannte Virtuelle Realität, oder auch einfach VR. Wikipedia beschreibt den Begriff der Virtuellen Realität wie folgt:

Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.

Mit A-Frame wurde nun ein Open Source-Framework vorgestellt, um VR-Experiences über HTML-Markup zu erschaffen, ohne dass wie bisher WebGL-Kenntnisse notwendig wären. Man kann sich A-Frame als eine Sammlung sogenannter HTML Custom Elements vorstellen. Diese Elemente sollen plattformübergreifend im Desktop-Browser, mit Okulus Rift-Brille, auf iOS und bald auch auf Android funktionieren.

Die Dokumentation bietet einen Überblick über die Möglichkeiten der nun veröffentlichten Version 0.1, außerdem gibt es einige Beispiele auf der Webseite.

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December 20, 2015 09:59 PM

December 19, 2015

Sören Hentzschel

New Tab Override 2.2 veröffentlicht – kompatibel mit Firefox 43.0.1

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Version 2.2 stellt die Kompatibilität mit Firefox 43.0.1 wieder her und bringt weitere Verbesserungen.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 2.2

Mit der Veröffentlichung von Firefox 43.0.1 hat New Tab Override leider aufgehört zu funktionieren. Auch wenn das Firefox-Update auslösend für das Problem war, ist Mozilla nicht die Ursache für die plötzliche Nicht-Funktionalität: selbstkritisch gebe ich zu, dass ein kleiner, aber dafür folgenschwerer Fehler in der Erweiterung dafür gesorgt hat, dass die Erweiterung den erst für Firefox 44 vorgesehenen Code-Pfad gewählt hat, welcher in Firefox 43 ganz einfach noch nicht existiert. Dieses Problem wurde mit New Tab Override 2.2 behoben, so dass die Erweiterung nun auch wieder mit Firefox 43.0.1 funktioniert.

Mit about:sync-tabs wird ab sofort eine weitere Seite als vordefinierte Option zur Auswahl angeboten. Dabei handelt es sich um einen Nutzerwunsch. Die Seite about:sync-tabs zeigt für Nutzer, welche Firefox Sync nutzen, die Tabs von anderen Geräten an.

Für die Option, die letzte URL aus der Zwischenablage als Seite für den neuen Tab zu verwenden, ist eine Validierung notwendig, um festzustellen, ob es sich beim Inhalt aus der Zwischenablage um eine URL oder einen anderen Inhalt handelt. Diese Validierung kommt mit der neuen Version auch für URLs zum Einsatz, welche vom Nutzer fest eingetragen werden. Nicht gültige Eingaben sind damit nicht länger möglich. Update 21.12.2015: Diese Änderung wurde in Version 2.2.1 auf zahlreichen Nutzerwunsch hin wieder rückgängig gemacht, da zu restriktiv für viele Anwendungsfälle. Für die Zwischenablage-Option bleibt die Validierung natürlich weiterhin bestehen, weil hierfür eine Validierung zwingend erforderlich ist.

Besagte Validierung wurde außerdem um die internen about:-Seiten von Firefox erweitert, so dass beispielsweise auch about:config als Seite für den neuen Tab verwendet werden kann. Die vollständige Liste unterstützter about:-Seiten ist wie folgt:

about:
about:about
about:accounts
about:addons
about:blank
about:buildconfig
about:cache
about:config
about:crashes
about:credits
about:customizing
about:debugging
about:downloads
about:healthreport
about:home
about:license
about:logo
about:memory
about:mozilla
about:networking
about:newtab
about:performance
about:plugins
about:preferences
about:privatebrowsing
about:profiles
about:remote-newtab
about:rights
about:robots
about:serviceworkers
about:support
about:sync-log
about:sync-tabs
about:telemetry
about:webrtc

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option in den Einstellungen des Add-ons ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)

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December 19, 2015 06:22 PM

Mozilla testet Multiprozessarchitektur (e10s) in Firefox 44 Beta

Mozilla hat wie geplant damit begonnen, die kommende Multiprozessarchitektur Electrolysis, auch bekannt als e10s, in der Betaversion von Firefox 44 zu testen.

Unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, arbeitet Mozilla bereits seit einiger Zeit an einer Multiprozessarchitektur für Firefox. Bislang ist diese ausschließlich in der Nighly-Version sowie Developer Edition von Firefox standardmäßig aktiviert. Nun erreicht e10s erstmals die Betaversion von Firefox, nämlich per Telemetrie-Experiment, wie bereits Anfang des Monats berichtet.

Das Telemetrie-Experiment erreicht 15 Prozent der Beta-Nutzer, wobei davon die Hälfte als Kontrollgruppe mit ebenso deaktiviertem e10s zählt, wie e10s auch für alle Nutzer deaktiviert ist, welche nicht Teil des Experiments sind. Effektiv findet also eine Aktivierung von e10s für 7,5 Prozent der Beta-Nutzer statt. Das Experiment endet am 4. Januar 2016.

e10s Beta-Test

Angepeilt für die standardmäßige Aktivierung der Multiprozessarchitektur in einer finalen Version von Firefox wird derzeit Version 46, welche voraussichtlich am 19. April 2016 erscheinen wird – zunächst allerdings nur für Nutzer, welche keine Add-ons installiert haben, und dann schrittweise für Nutzer mit kompatiblen Add-ons bis es schließlich für alle Nutzer aktiviert werden wird.

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December 19, 2015 03:37 PM

December 17, 2015

Sören Hentzschel

Firefox-Nutzer können Netflix nun ohne Silverlight nutzen

Netflix-Kunden können den beliebten Streaming-Dienst ab sofort auch mit Firefox nutzen, ohne auf das Silverlight-Plugin von Microsoft angewiesen zu sein.

Firefox-Nutzer sind nicht länger auf Microsoft Silverlight angewiesen, wenn sie Inhalte auf Netflix konsumieren wollen. Zumindest für den Windows nutzenden Teil der Firefox-Nutzer trifft dies zu (Windows Vista und höher).

Firefox für Windows wird bereits seit Version 38 mit dem Content Decryption Module Adobe Primetime ausgeliefert, welches die Wiedergabe DRM-geschützter HTML5-Videos ermöglicht. Die Wiedergabe ohne Silverlight-Plugin war bislang dennoch nur einem kleinen Testerkreis vorbehalten. Nun liefert Netflix flächenddeckend den HTML5-Player für Firefox-Nutzer aus.

Wann mit einer Unterstützung für Nutzer von Apple OS X, Linux und Windows XP zu rechnen ist, ist nicht bekannt. Im Mozilla-Blog wird lediglich 2016 als Zeitraum für weitere Betriebssysteme genannt.

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December 17, 2015 10:55 PM

December 13, 2015

Sören Hentzschel

Erste Rust- und Servo-Komponenten ab 2016 in Firefox

Mozilla arbeitet an einer neuen Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Erste Servo-Komponenten könnten bereits im kommenden Jahr den Weg in Firefox finden.

Mit Servo arbeitet Mozilla seit geraumer Zeit an einer komplett neuen Engine, welche moderne Hardware optimal nutzt und frei von Altlasten und Schwachstellen der aktuellen Gecko-Engine ist. Servo wird nicht etwa in C++, sondern in der ebenfalls neuen Programmiersprache Rust geschrieben.

Wie das Rust-Team im Rahmen des Mozilla-Events Mozlando vergangene Woche in Orlando über Twitter bekannt gegeben hat, sollen noch 2016 erste Rust- und Servo-Komponenten mit Firefox ausgeliefert werden.

Mozilla experimentiert bereits mit einem in Rust geschriebenen MP4-Parser in der Nightly-Version von Firefox, um zunächst die Rust-Integration in Firefox sowie die damit zusammenhängenden Entwicklungs-Workflows zu testen. Ist dies erfolgreich, könnte der neue MP4-Parser die für Sicherheitslücken anfällige Stagefright-Bibliothek vollständig ersetzen. Bugzilla-Tickets existieren außerdem bereits für einen in Rust geschriebenen URL-Parser sowie eine Neu-Implementierung der OS.File-API in Rust.

Servo – Mozilla experimentiert mit neuer Engine für Firefox

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December 13, 2015 09:25 PM

Mozilla investiert 500.000 Dollar in sieben Open Source-Projekte

Mozilla hat die ersten sieben Open Source-Projekt bekannt gegeben, welche eine finanzielle Förderung durch Mozilla erhalten. Insgesamt schüttet Mozilla dabei 503.000 Dollar aus.

Ende Oktober hatte Mozilla MOSS angekündigt. MOSS steht für Mozilla Open Source Support. Über dieses Programm möchte Mozilla Open Source-Projekte durch finanzielle Zuschüsse fördern. In einer ersten Runde werden sieben Projekte von Mozilla unterstützt. Gemeinsam ist all diesen Produkten, dass sie von Mozilla selbst eingesetzt werden.

Insgesamt steht im Rahmen von MOSS zunächst eine Million Dollar zur Unterstützung von Open Source-Projekten zur Verfügung. Damit sind noch 497.000 Dollar zur Unterstützung weiterer Projekte übrig. Die Bewerbung hierfür ist bereits offen.

Buildbot, 15.000 Dollar

Bei Buildbot handelt es sich um ein Continuous Build & Integration System. Die Förderung soll genutzt werden, um die Bezeichnung „Slave“ aus allen Dokumentationen, APIs und Tests zu entfernen sowie für Verbesserungen, damit Buildbot besser in der Amazon EC2-Cloud funktioniert.

CodeMirror, 20.000 Dollar

CodeMirror ist auf Webtechnologien basierter Quellcode-Editor, welcher in den Entwicklerwerkzeugen von Firefox integriert ist und außerdem als Editor in Mozilla Thimble verwendet wird. Mit der Unterstützung sollen RTL-Sprachen (also Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird) sowie komplexe Scripteingaben verbessert werden.

Discourse, 25.000 Dollar

Discourse ist der Name einer Forensoftware, mit welcher unter anderem das Mozilla Community-Forum betrieben wird. Das Ziel hier ist es, Verbesserungen bei den E-Mail-Funktionen zu bringen.

Read the Docs, 48.000 Dollar

Bei Read the Docs handelt es sich um einen Hoster für Dokumentationen, welche online erstellt werden. Die Förderung soll dazu genutzt werden, Read the Docs so zu erweitern, dass Dokumentationen durch Code generiert werden können, um so das Erstellen von Dokumentationen für komplexe Projekte zu erleichtern.

Mercurial, 75.000 Dollar

Mercurial ist ein Versionskontrollsystem, welches ähnlich wie Git intensiv von Mozilla genutzt wird. Die Förderung soll eine bessere Unterstützung für das „blame“-Feature bringen, welches anzeigt, wer zuletzt einen bestimmten Teil des Codes verändert hat, sowie eine bessere Weboberfläche.

Django, 150.000 Dollar

Django ist ein Python-Framework, welches für einige von Mozillas Webseiten genutzt wird. Durch die Förderung soll Django geeignet als Backend für Web-Apps gemacht werden.

Bro, 200.000 Dollar

Bro ist der Name einer Netzwerk-Monitoring-Software. Durch Mozillas Unterstützung soll das Comprehensive Bro Archive Network gebildet werden, ein öffentliches Repository für Module und Plugins für Bro.

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December 13, 2015 12:41 AM

December 10, 2015

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.5 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.5 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.4 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.5 bereit. Details zu den Neuerungen gibt es in der offiziellen Release-Ankündigung.

The biggest news with Rust 1.5 is the introduction of cargo install, a new subcommand that installs Cargo application packages on the local system. This tool offers a painless way to distribute Rust applications.

[…]

In addition to these tooling changes, Rust 1.5 sees a large number of library API stabilizations, especially around the interaction of paths and the file system.

Finally, there were a few improvements to compile times, and crate metadata shrunk by about 20%.

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December 10, 2015 10:11 PM

December 09, 2015

Sören Hentzschel

Thunderbird erhält Unterstützung durch Mozilla Foundation

Das Thunderbird-Projekt erhält Unterstützung durch die Mozilla Foundation, um mittelfristig auf eigenen Beinen stehen zu können. Derweil hat Thunderbird einen neuen Nutzer-Rekord erreicht.

Die Entscheidung von Mozilla, die Hauptverantwortung für Thunderbird an die Community zu übertragen, ist nun schon ein paar Jahre her. Nach anfänglichen Problemen mit viel Stillstand konnte man mit Thunderbird 38 im Sommer wieder einen relativ umfangreichen Release (unter anderem mit der Integration der Kalender-Erweiterung Lightning) veröffentlichen. Auch strukturell hat sich im letzten Jahr einiges getan. Damit Thunderbird aber auch langfristig eine gute Zukunft hat, sind weitreichendere Änderungen notwendig.

Damit Thunderbird auf wirklich eigenen Beinen stehen kann, muss das Projekt in der Lage sein, eigene Einnahmen zu generieren. Bislang bestand diese Möglichkeit nicht. Dank der zumindest temporär zugesicherten Unterstützung durch die Mozilla Foundation wird das Thunderbird-Projekt ab 2016 endlich Spenden akzepetieren können. Langfristig soll Thunderbird nicht mehr durch Firefox-Einnahmen finanziert werden. Außerdem soll herausgefunden werden, ob Mozilla auch auf Dauer das perfekte Zuhause für Thunderbird ist oder nicht.

Neben dem finanziellen gibt es auch einen technischen Aspekt. Thunderbird und Firefox sind technisch eng verzahnt, was einen erwähnenswerten Mehraufwand sowohl für Firefox als auch für Thunderbird verursacht. Darum ist es das Ziel, die Release-Infrastruktur für Thunderbird unabhängig von der von Firefox zu machen, wofür Mozilla bereits Hilfe angeboten hat. Langfristig ist davon auszugehen, dass als Folge der rapiden Firefox-Entwicklung (e10s, XUL-Deprecation, Servo) die technische Basis von Firefox und Thunderbird noch stärker auseinandergehen wird.

Nutzerzahl nimmt weiter zu

Das Thunderbird-Projekt konnte außerdem einen neuen Nutzer-Rekord vermelden. Demnach wurden am 30. November erstmals in der Thunderbird-Geschichte 10 Millionen Active Daily Inquiries (ADI) erreicht. ADI steht für die Anzahl der Pings, welche die Mozilla-Server beim täglichen Plugin-Blocklist-Update empfangen. Dies ist nicht dasselbe wie die Anzahl aktiver Nutzer, da nicht jeder täglich Thunderbird nutzt und einige Installationen hinter Firewalls sind. Die Anzahl aktiver Nutzer wird typischerweise als das 2,5-fache der ADI geschätzt, womit weltweit 25 Millionen aktive Thunderbird-Nutzer geschätzt werden.

Thunderbird ADI Dezember 2015

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December 09, 2015 10:35 PM

December 08, 2015

Sören Hentzschel

Firefox OS: Fokus auf IoT und Connected Devices, nicht länger auf Smartphones

Wie Mozilla heute bekannt gegeben hat, wird man den Fokus von Firefox OS nicht länger auf den kommerziellen Launch von Smartphones, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) und Connected Devices legen.

Seit November ist Ari Jaaksi bei Mozilla als Senior Vice President of Connected Devices beschäftigt. Und heute hatte er bereits eine große Ankündigung zu machen (via techcrunch). Demnach habe Firefox OS die Flexibilität des Webs als Plattform von Low-End-Smartphones bis hin zu Fernsehern zwar beweisen können, man habe aber nicht die bestmögliche User Experience bieten können, weswegen man sich dazu entschieden habe, nicht länger mit Netzbetreibern zusammenzuarbeiten, um Smartphones mit Firefox OS zu vertreiben.

“We are proud of the benefits Firefox OS added to the Web platform and will continue to experiment with the user experience across connected devices. We will build everything we do as a genuine open source project, focused on user experience first and build tools to enable the ecosystem to grow.

Firefox OS proved the flexibility of the Web, scaling from low-end smartphones all the way up to HD TVs. However, we weren’t able to offer the best user experience possible and so we will stop offering Firefox OS smartphones through carrier channels.

We’ll share more on our work and new experiments across connected devices soon.”

Diese Ankündigung sollte nicht als Aus für Firefox OS verstanden werden. Viel mehr möchte man den Fokus von Firefox OS auf das Internet of Things (IoT) sowie auf Connected Devices legen. Dies sei, so Ari Jaaksi, der Anfang, nicht das Ende.

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December 08, 2015 10:44 PM

Focus by Firefox: Mozilla kündigt Content-Blocker für Apple iOS an

Mozilla hat mit Focus by Firefox heute ein neues Produkt für das Apple-Betriebssystem iOS angekündigt, nämlich einen Content-Blocker. Damit möchte Mozilla die Privatsphäre von Nutzern verbessern, welche nicht Firefox für iOS verwenden.

Mozilla hat heute Focus by Firefox angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Content-Blocker für Apple iOS 9 und höher. Erwähnenswert sei dabei, dass Focus mit Safari zusammenarbeitet, aber nicht mit Firefox für iOS. Dies hängt mit den Restriktionen seitens Apple zusammen, welche Content-Blocking nur mit Safari erlauben. Sobald es entsprechende Möglichkeiten gibt, soll auch Firefox unterstützt werden.

Focus by Firefox bietet dazu fünf Optionen in zwei Kategorien an. In der Kategorie Privatsphäre gibt es die Möglichkeit, Werbe-, Analyse, Social- sowie sonstige Tracker zu blockieren. Diese vier Kategorien kommen aufmerksamen Lesern dieses Blogs vertraut vor – es sind genau die Kategorien, zwischen denen auch die Desktop-Version von Firefox bald unterscheiden können soll. Hierüber wurde erst letzte Woche berichtet. In der Kategorie Performance steckt schließlich noch eine fünfte Option, nämlich die Option Web-Schriftarten zu blockieren.

Focus by Firefox

Wie im integrierten Tracking-Schutz sowohl der Desktop- als auch der Android-Version von Firefox sowie von Firefox OS handelt es sich auch bei Mozillas neustem Familienzuwachs für iOS um keinen klassischen Werbeblocker, welche jede Werbung blockieren würde, sondern um einen Content-Blocker, der jene Elemente blockiert, welche von bekannten Trackern stammen. Dabei beruft sich Mozilla auf seine im Oktober formulierten Prinzipien für Content-Blocker.

Wie man es von den anderen Mozilla-Produkten kennt, wird auch hier wieder auf eine Trackingliste von disconnect.me zurückgegriffen.

Anbei folgt ein Ausschnitt aus dem dazugehörigen Presse-Artikel, welcher mehr über die Motivation und Hintergründe von Focus berichtet:

Wir sind für ein offenes Web, das die Nutzer respektiert und ihnen die Kontrolle gibt. Zu viele haben das Vertrauen in das Internet verloren, weil sie ihre digitalen Daten nicht mehr kontrollieren können. Dieser Vertrauensverlust kann negative Folgen haben. Content Blocker stellen eine Möglichkeit dar, das Vertrauen wieder aufzubauen, indem sie den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. Gleichzeitig ist es wichtig, dass diese Funktionen genutzt werden, um ein gesundes und offenes Web zu schaffen, das kommerzielle Aktivitäten unterstützt. Es ist nicht das Ziel, Branchen oder Inhalte im Netz zu sperren. Deswegen haben wir unsere drei Content Blocking Prinzipien formuliert.

Diese Prinzipien werden jetzt umgesetzt. Focus by Firefox wurde entwickelt, um Verlegern und anderen Anbietern von Inhalten transparent aufzuzeigen, wie sich Blockierlisten zusammensetzen. Denn es geht nicht darum, Inhalte permanent zu sperren. Wir wünschen uns, dass Focus by Firefox eine Diskussion zwischen den Nutzern und Anbietern von Inhalten anregt. Focus by Firefox ist kostenlos – Mozilla verdient nicht an der App.

Viele Content Blocker haben keine klaren Standards und sind nicht transparent. Anbieter von blockierten Inhalten wissen oft nicht, was sie verbessern können, um entsperrt zu werden. Einige Content Blocker entfernen Unternehmen gegen Geldzahlungen von ihrer Sperrliste.

Wir verfolgen mit Focus by Firefox einen anderen Ansatz. Ein Teil unseres Produktes orientiert sich an der Blockierliste unseres Partners Disconnect unter Nutzung der General Public License. Die öffentliche Liste von Disconnect stellt einen guten Ausgangspunkt dar und zeigt den Wert von Transparenz. Die Liste basiert auf einer allgemeinen Definition von Tracking. Alle Änderungen an der Liste sind jederzeit öffentlich einsehbar, sodass Nutzer und Anbieter von Inhalten die Standards nachvollziehen können. Unternehmen, die Tracking verwenden, haben somit die Möglichkeit, ihre Methoden zu verbessern. Um wieder entsperrt zu werden hat Disconnect einen Prozess aufgesetzt, bei dem Anbieter und Anwender wertvolles Feedback austauschen können.

Focus by Firefox steht ab sofort im Apple Store zum Download bereit. Den Quellcode der Open Source-App finden Interessierte auf GitHub.

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December 08, 2015 03:16 PM

December 06, 2015

Sören Hentzschel

Firefox Hello: keine Kontakte mehr, Fokus auf Co-Browsing

Mit Firefox Hello besitzt Firefox eine direkt im Browser integrierte Möglichkeit zur Videotelefonie. Mozilla speckt diese noch relativ junge Funktion von Firefox ab und setzt den Fokus auf das gemeinsame Betrachten von Webinhalten.

Firefox Hello erlaubt die Kommunikation mit anderen Menschen per Sprache und Bild, ohne dass hierfür eine Drittanbieteranwendung wie Skype oder ein zusätzliches Plugin notwendig wäre. Möglich ist dies über die Webtechnologie WebRTC. In den letzten Monaten hat Firefox Hello einige Verbesserungen und neue Funktionen wie beispielsweise einen Text-Chat erhalten, nun setzt Mozilla den Fokus auf einen sehr spezifischen Anwendungsfall und reduziert gleichzeitig den Funktionsumfang von Firefox Hello.

Die Kontaktaufnahme über Firefox Hello erfolgt bisher auf eine von zwei Möglichkeiten: entweder anonym, indem ein Link an den Gesprächspartner gesendet wird, welcher darüber der Konversation beitreten kann, oder aber ganz klassisch über ein Benutzerkonto, wie man es auch von anderen Diensten kennt. Im Falle von Firefox Hello ist es der Firefox Account, der auch für die Synchronisation von Firefox-Daten verwendet wird.

Kontakte können aus Google importiert werden, es kann eine Telefonnummer hinterlegt werden (Firefox Hello gibt es nämlich auch als App für Firefox OS), Benutzerbilder kommen über Gravatar, sofern der Nutzer diese Funktion aktiviert hat.

Firefox Hello in Firefox 43

Firefox Hello in Firefox 43

In Firefox 44 streicht Mozilla das Kontakte-Feature komplett. Übrig bleibt damit nur die anonyme Kontaktaufnahme über das Versenden eines Links. Ebenfalls streicht Mozilla in Firefox 44 die Option, den eigenen Status auf nicht verfügbar zu stellen, was ohne Kontakte-Funktion auch nicht mehr wirklich viel Sinn gehabt hätte.

Firefox Hello in Firefox 45

Eine weitere große Änderung kommt dann mit Firefox 45. Bisher konnte das Teilen von Tabs optional dazu geschaltet werden. Mit Firefox 45 wird genau das der Fokus von Firefox Hello. Eine Einladung zu einer Hello-Konversation ist dann automatisch gleichbedeutend mit dem Teilen der Tabs. Video-, Sprach- und Text-Chat gibt es weiterhin, aber immer in Kombination mit dem Tab-Sharing, welches allerdings auch pausiert werden kann. Aktuelle Mockups bestätigen den neuen Fokus, denn dort ist explizit von „Firefox Hello Co-Browsing“ die Rede [1], [2].

Firefox Hello in Firefox 45

Schlussbemerkung

Aus welchen Gründen sich Mozilla so entschieden hat, ist unklar. Im Falle des Kontakte-Features wäre vorstellbar, dass nur wenige Nutzer davon Gebrauch gemacht haben. Der Fokus auf das Co-Browsing ließe sich damit begründen, dass es bereits viele Kommunikationsdienste gibt, welche von den Nutzern benutzt werden, und dieser Fokus Firefox Hello erst eine Aufgabe gibt, welche Mozillas Dienst von diesen anderen Diensten unterscheidet, Firefox Hello so also eher einen Mehrwert für Nutzer bieten kann als wenn es nur ein weiterer gewöhnlicher Kommunikationsdienst wäre. Beides sind aber nur Mutmaßungen und müssen nichts mit Mozillas Entscheidungen zu tun haben.

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December 06, 2015 11:02 PM

Firefox 45: Firefox Hello ist nun ein System-Add-on

Firefox Hello ist ab Firefox 45 ein System-Add-on. Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Als nächstes folgt die Entkoppelung der Pocket-Integration.

Im Juli hatte Mozilla angekündigt, Features als Add-ons auszuliefern, nämlich als sogenannte System-Add-ons. Diese lassen sich zwar nicht über den Add-on Manager deinstallieren, bieten durch ihre Form der Integration als Add-on aber andere Vorteile. Durch die Entkoppelung vom Firefox-Core können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates und damit schneller ausgeliefert werden. Kritische Bugfixes könnten den Nutzer innerhalb von Minuten statt von Tagen erreichen wie Dave Camp, seines Zeichens Director of Engineerings von Firefox, erklärte. Auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern. Denkbar ist außerdem, auch wenn es nicht explizit genannt worden ist, dass es das für Firefox-Derivate vereinfacht, den Browser nur mit den gewünschten Funktionen auszuliefern.

Wer eine Nightly-Version von Firefox 45 nutzt, hat Firefox Hello bereits als ein solches System-Add-on integriert. Im Add-on Manager taucht es nicht auf, doch gibt es dafür zwei andere Belege. Zum einen wird Firefox Hello als Add-on unter about:support aufgelistet.

Firefox Hello System Add-on

Zum anderen befindet sich im Installationsverzeichnis von Firefox ein neuer Ordner /browser/features/, in welchem sich die Add-on-Datei befindet.

Firefox Hello System Add-on

Das nächste Feature, welches vom Firefox-Core entkoppelt und zu einem System-Add-on gemacht werden wird, ist die Integration von Pocket. Entsprechende Patches existieren bereits.

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December 06, 2015 03:24 PM

December 05, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Mozilla legt nicht mehr viel Wert auf Thunderbird

Eine reine Infrastruktur-Trennung würde wohl nur geringe direkte Auswirkungen auf SeaMonkey haben. Aber ein Auseinanderdriften der Codebasis von FF und TB würde es für SeaMonkey wohl zunehmend erschweren, ein funktionierendes Build zu erstellen

Kai online - Computer & Technik


Der von mir hochgeschätzte und fast ständig eingesetzte email-Client Thunderbird soll Stück für Stück aus der Entwicklung der Mozilla Foundation ausgegliedert werden. Siehe Artikel auf linux-magazin.de.

Thunderbird LogoIch will hoffen, dass das Programm durch die Entkopplung von den Techniken des Firefox vielleicht auch ein wenig schlanker wird und nicht mehr so viel RAM verschwendet (bei mir aktuell 225 MB) und vielleicht dadurch sogar an Geschwindigkeit (vor allem beim starten) zulegt. Dass das Projekt eingestellt wird, kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Email ist von Anbeginn des Internet eines der wichtigsten Protokolle und auch heute laufen alle wichtigen Dinge in irgendeiner Form auf eine Mailadresse zurück. Jeder der zudem seine privaten Mails nicht komplett auf fremden Servern liegen lassen will, sondern auf seinem Heimrechner und möglicherweise auch mit Backups sichern will, hat eigentlich keine andere Wahl als mit einem solchen email-Client zu arbeiten und Mails via SMTP und POP3 zu bewegen.

Ursprünglichen Post anzeigen noch 54 Wörter

December 05, 2015 08:05 AM

Sören Hentzschel

Mozilla wird keine Werbung mehr in Firefox anzeigen

Mozilla hat beschlossen, die gesponsorten Kacheln auf der Seite, die standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, nicht fortzuführen und in Zukunft wieder komplett auf Werbung innerhalb von Firefox zu verzichten.

Wer einen neuen Tab in Firefox öffnet, sieht standardmäßig eine gewisse Anzahl an Kacheln mit Vorschaubildern von Webseiten. Dabei handelt es sich üblicherweise um bereits vom Nutzer besuchte Webseiten. Neue Nutzer sehen hier von Mozilla vordefinierte Kacheln, überwiegend für Mozilla-eigene Seiten, manche Kachel ist aber auch gesponsort.

Wie Mozilla nun bekannt gegeben hat, wird man in Zukunft keine Werbung mehr innerhalb von Firefox anzeigen. Einerseits betrachtet man das Experiment als erfolgreich, weil Mozilla damit bewiesen habe, dass Werbung möglich ist, welche die Privatsphäre der Nutzer respektiert. Auch ist man der Meinung, dass Werbung in Firefox ein gutes Geschäft sein kann. Allerdings ist man zu dem Schluss gekommen, dass es derzeit nicht das richtige Geschäft für Mozilla ist. Stattdessen möchte man sich auf die Kernerlebnisse für die Nutzer fokussieren und wie Nutzer neue Inhalte entdecken können, welche für sie relevant sind. Um dies richtig zu machen, wird man in Zukunft auf Werbung verzichten. Noch bestehende Vereinbarungen wird man natürlich noch erfüllen, so dass die Anzahl der gesponsorten Kacheln im Laufe der nächsten Monate schrittweise sinken wird, bis es schließlich keine Werbung mehr in Firefox gibt.

Mozilla hatte die gesponsorten Kacheln im November 2014 mit Firefox 33.1 eingeführt – also in dem Monat, in welchem der Suchmaschinen-Vertrag mit Google ausgelaufen war. Insofern ist es sehr gut vorstellbar, dass durch eine Reduzierung der Abhängigkeit von Suchmaschinen eine weitere finanzielle Sicherheit geschaffen werden sollte. Vor wenigen Tagen hat Mozilla seinen Finanzbericht für das Jahr 2014 veröffentlicht. In diesem Zusammenhang hatte Mozillas Chief Financial Officer Jim Cook angedeutet, dass die finanzielle Situation für Mozilla mit den neuen Suchmaschinen-Vereinbarungen noch besser aussehen soll, was die Entscheidung gegen Werbung in Firefox mit Sicherheit nicht schwerer gemacht haben wird.

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December 05, 2015 02:20 AM

December 04, 2015

Michael Kohler

MozCoffee Framework – Wie organisiere ich ein Meetup?

Einführung

Dieses Dokument soll als kurzes Tutorial dienen, um ein erfolgreiches Meetup zu organisieren. In diesem Dokument werden die wichtisten Punkte erläutert und einige Tipps gegeben, wie das ganze organisiert werden kann. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem ist allen Mozillians selbst überlassen, wie die Organisation stattfindet.

Was ist das Ziel des Meetups?

Als erstes sollte man sich überlegen, was das Ziel für das Meetup ist. Mögliche Fragen dazu sind:

  • Ist es ein Meetup, um neue Mitwirkende in die Community zu integrieren?
  • Ist es ein Meetup, um sich innerhalb der bestehenden Community besser kennenzulernen und ein regelmässiger Ideenaustausch zu gestalten?
  • Soll dies “generell Mozilla” oder ist es eine Serie von möglichen, verschiedenen Themen?
  • Wem will ich was bieten? Dies kann Mitarbeiter im Büro, Kollegen/Freunde oder auch Fremde sein.

Anhand dieser Fragen, kann die Agenda mit möglichen Themen zusammengestellt werden.

Mögliche Themen / Formate

Für das Meetup gibt es grundlegend zwei mögliche Formate. Entweder kann es sich um eine “Diskussionsrunde” handeln, bei der allgemeine Themen besprochen werden. In den meisten Fällen kann dies als “Zusammenkunft gleicher Interessen” bezeichnet werden. So kann einfach auf Fragen von Teilnehmenden eingegangen werden. Dies ist die einfachere Version, welche weniger Organisationsaufwand benötigt und eignet sich gut für ein erstes Meetup. Hierfür benötigt man auch keine Agenda, höchstens ein paar Themen, die man ansprechen kann.

Das andere Format ist ein Vortrag-basiertes Meetup. Hier spielt es grundsätzlich keine Rolle, welche Themen besprochen werden. Wichtig ist, dass es sich um ein Thema handelt, bei welchem du dich wohl fühlst und gerne Auskunft gibst.

Mögliche Themen für Vorträge (kann von 10 bis 60 Minuten reichen):

  • Mozilla generell (Mission, Struktur, Gemeinschaft)
  • Was sind die möglichen funktionalen Gebiete, bei denen sich man engagieren kann?
  • Produkt-spezifisch, z.B. Firefox, Firefox OS, Webmaker, ..
  • Gebiet-spezifisch, z.B. UX, Design, Coding, Lokalisierung, ..
  • Web Developer spezifische Talks, wie z.B. “Demo Firefox Developer Tools”
  • Netzneutralität, Privatsphäre

Für beide Formate gilt: es macht nichts, wenn du auf eine Frage nicht antworten kannst. Auch “ich weiss, wen ich da fragen kann und ich werde mich bei dir melden” ist eine gute Antwort.

Mögliche Agenda mit Vorträgen

  • 18:30 Eintreffen
  • 18:40 kurze Intro zu “Was ist Mozilla?”
  • 18:45 Vortrag
  • xx:xx Fragerunde
  • danach gemütliches Beisammensein und Diskussionsrunde

Dies ist natürlich nur ein Vorschlag. Wenn es sich herausstellt, dass ein Treffen über den Mittag besser geeignet wäre, kann dies natürlich auch gemacht werden.

Was ist das gewünschte Resultat des Meetups?

Eine wichtige Frage ist, was das Resultat des Meetups sein soll.

  • Generelle Information über Mozilla, Produkte, etc, damit die Leute informiert sind?
  • Gewinnen von neuen Contributorn?
  • Mischung aus beidem?

Um die weitere Planung zu vereinfachen, sollte hier 2-3 Ziele definiert werden. Mögliche Beispiele sind:

  • Am Ende des Meetups wissen 5 weitere Personen für was Mozilla einsteht und wie man helfen könnte
  • Am Ende des Meetups sind 2 Personen interessiert bei Mozilla mitzumachen und wissen, wo sie beginnen können
  • 10 neue Personen werden Firefox zuhause runterladen und ausprobieren
  • 2 Personen erzählen ihren Freunden vom Meetup und laden diese zum nächsten Treffen ein

Grösse

Anhand des Themas kann die Grösse des Meetups ungefähr abgeschätzt werden. Am Anfang werden die Meetups etwas kleiner ausfallen, da diese noch nicht so bekannt sind. Dies ist aber absolut kein Problem! Auch kleinere Meetups können Spass machen und andere Personen wichtige Informationen über Mozilla vermitteln.

Die Grösse gegen oben ist offen, benötigt aber mehr Organisationsaufwand, je grösser das Meetup wird.

Geeignete Location finden

Anhand der Grösse und Thema kann nun ein geeigneter Ort für das Meetup gesucht werden. Dies sollte zur Sicherheit mind. 2 Wochen vor dem Meetup erledigt werden. So kann sichergestellt werden, dass alle Teilnehmer wissen, wo das Meetup stattfinden wird.

Level 1 (bis zu 8-10 Personen): Kleinere Meetups können ohne Probleme in Restaurants durchgeführt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es sich nicht um ein zu überfülltes Restaurant handeln sollte, damit Gespräche möglich sind. Einander anzuschreien bringt nichts ;) Achtung: Reservierung nicht vergessen, damit auch genügend Platz vorhanden ist. Orte wie Starbucks funktionieren auch wunderbar.

Level 2 (für Vorträge oder ab 10 Personen): Für Vorträge oder bei grösseren Meetups wird zwingend ein eigener Raum benötigt. In den meisten Fällen haben Universitäten abends freie Räume, die man (wenn man lieb fragt), gerne für ein Meetup benützen darf. Als Alternative kann auch der Arbeitgeber gefragt werden, ob ein Sitzungszimmer dafür verwendet werden darf. Falls beides nicht möglich ist, können auch andere Firmen angefragt werden. Webentwickler-nahe Firmen hosten in vielen Fällen gerne Meetups.

Level 3 (längerfristig): wenn absehbar ist, dass es in Zukunft weitere, regelässige Meetups geben wird, ist es sinnvoll, sich nach einer längerfristigen Lösung umzusehen. Falls in “Level 2” eine Möglichkeit gefunden wurde, kann man den Anbieter des Raums fragen, ob man mit einer Frist von n Wochen da jederzeit (sofern verfügbar) den Raum haben dürfte.

Meetup durchführen

Hier gibt es nur etwas zu sagen: habt Spass! Die Durchführung soll kein Zwang sein, sondern euch und den Teilnehmer Spass machen.

Nachfolgende Arbeiten

Um Teilnehmer über neue Meetups zu informieren, ist es nötig, eine Kontaktmöglichkeit zu haben. Dies kann ein Newsletter sein, eine meetup.com Gruppe oder auch einfach eine eMail-Liste.

Damit potentielle Mitwirkende optimal unterstützt werden können, ist es am Anfang nötig, eine nahe Beziehung mit ihnen zu führen und so gut wie möglich zu unterstützen.

Periodizität

Solange die Meetups regelmässig stattfinden, spielt es keine Rolle, wie oft dies der Fall ist. Dies kann einmal im Quartal sein, oder einmal im Monat. Dies ist abhängig von der Zeit, die man für die Organisation aufwenden kann.

Werkzeuge / Promotion

Gibt es andere Stammtische, Meetups, etc in dieser Stadt?

Gibt es in deiner Stadt andere Stammtische oder Meetups? Das findest du u.a. über meetup.com raus. Falls es welche gibt, wäre es sinnvoll, einen davon zu besuchen, um zu sehen, wie das da gehandhabt wird. Ist bereits ein Datum für ein Mozilla Meetup bekannt, kann an diesen anderen Meetups auch Werbung dafür gemacht werden.

Gegebenenfalls gibt es auch die Möglichkeit, Vorträge bei anderen Meetups zu halten, um zu sehen, ob in dieser Stadt überhaupt Interesse besteht.

Meetup.com

Für regelmässige Meetups kann auf meetup.com eine Meetup-Gruppe erstellt werden. Weitere Informationen dazu gibt es direkt auf meetup.com.

Beispiele:

Twitter / Soziale Medien

Die Promotion kann, sofern für diese Stadt überhaupt sinnvoll, über Twitter und andere soziale Medien gemacht werden. Dabei ist es wichtig, dass man irgendwo eine Seite hat, die man in den Beiträgen verlinken kann. Diese Seite sollte mind. eine Beschreibung, Datum und Ort erwähnen.

Budget

Normalerweise sollte es nicht nötig sein, für ein Meetup Budget zu erhalten. Sollte dies aber trotzdem nötig sein, meldest du dich bei Michael Kohler, da dies über Reps läuft.

Swag

Sticker sind ein gutes Mittel, um Leuten eine Freude zu bereiten. Wenn diese auf einem Laptop landen und Firefox promoten, umso besser. Falls ihr für ein Meetup Swag benötigt, meldet euch bei Michael Kohler, da dies über Reps läuft.

December 04, 2015 09:49 PM

Sören Hentzschel

ZTE Open C2 – neues ZTE-Smartphone mit Firefox OS 2.1

Von ZTE gibt es ein neues Smartphone mit Firefox OS, nämlich das ZTE Open C2 mit Firefox OS 2.1. Dieses kann ab sofort über die Telefónica-Marke Movistar in Peru erworben werden.

ZTE hat sein viertes Smartphone mit Firefox OS auf den Markt gebracht. Hießen die ersten Modelle Open, Open C sowie Open II, hört das neue Modell auf den Namen ZTE Open C2. Wie schon die anderen Modelle bedient auch dieses das Einsteiger-Segment. Qualcomm ist man bei diesem Modell nicht treu geblieben, stattdessen kommt ein SoC von Spreadtrum zum Einsatz, nämlich das Modell SC7715. Damit besitzt das Gerät eine Single Core CPU, welche mit 1,0 GHz getaktet ist, und eine ARM Mali-400MP1 Grafikeinheit. Es sind 512 MiB RAM sowie 4 GiB interner Speicher verbaut. Die Größe des Bildschirms beträgt 4,0 Zoll, die Auflösung ist WVGA (480 × 800 Pixel). Mit dabei sind eine 5-Megapixel-Hauptkamera sowie eine 2-Megapixel-Kamera vorne. Die Kapazität des Akkus beträgt 1400 mAh, Firefox OS ist ab Werk in Version 2.1 installiert.

ZTE Open C2
Bild
Markteinführung:
Dezember 2015
Firefox OS Version:
Firefox OS 2.1

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December 04, 2015 09:25 PM

Wann erscheint Firefox mit Multiprozessarchitektur?

Unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, arbeitet Mozilla bereits seit einiger Zeit an einer Multiprozessarchitektur für Firefox. Bis zu einer standardmäßigen Aktivierung in einer finalen Version von Firefox dauert es noch etwas. Dieser Artikel soll einen Ausblick auf die kommenden Phasen der Aktivierung geben.

Wann erscheint Firefox mit Multiprozessarchitektur? Die kurze Antwort darauf ist: es gibt noch keinen zuverlässigen Termin, der genannt werden könnte. In einer längeren Antwort lassen sich aber die nächsten geplanten Phasen betrachten. Natürlich stellen diese Phasen alle nur aktuelle Planungen dar und können sich im Laufe der kommenden Wochen und Monate wieder ändern.

Jede Firefox-Version durchläuft vier Phasen: Nightly, Aurora (Developer Edition), Beta und schließlich Final. In der Nightly-Version sowie Developer Edition ist e10s bereits standardmäßig aktiviert. Die Beta-Version von Firefox 43 ist seit letzter Woche technisch gesehen in der Lage, e10s zu nutzen. Dies sollte Voraussetzung für ein Telemetrie-Experiment sein, um e10s standardmäßig für einen kleinen Teil der Beta-Population zu aktivieren. Aufgrund von Verzögerungen wurde das Telemetrie-Experiment auf Firefox 44 verschoben und soll nun mit der ersten Beta-Version von Firefox 44 stattfinden, welche am 16. Dezember veröffentlicht werden wird. Im Rahmen dieses Telemetrie-Experiments soll e10s für 7,5 Prozent der Beta-Nutzer aktiviert werden. In der Betaversion von Firefox 45 soll e10s dann für alle Nutzer ohne Add-ons, die außerdem keine a11y-Tools wie Screenreader verwenden, standardmäßig aktiviert werden.

Angepeilt für die standardmäßige Aktivierung von e10s in einer finalen Version von Firefox wird derzeit Version 46, welche voraussichtlich am 19. April 2016 erscheinen wird – zunächst allerdings nur für Nutzer, welche keine Add-ons installiert haben, und dann schrittweise für Nutzer mit kompatiblen Add-ons bis es schließlich für alle Nutzer aktiviert werden wird.

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December 04, 2015 01:34 AM

December 03, 2015

Sören Hentzschel

Weihnachts-Rabatt im Mozilla-Shop

Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, wird möglicherweise im Mozilla-Shop fündig. Dort gewährt Mozilla kurz vor Weihnachten einen Rabatt von 15 Prozent.

Vergangenen Monat hat Mozilla sein Shop-Sortiment erweitert. Und jetzt legt Mozilla noch einen Rabatt nach. Wer bis zum 15. Dezember bei der Bestellung den Rabattcode lovetheweb angibt, erhält die Bestellung 15 Prozent ermäßigt. Allerdings sollte besser nicht ganz so lange gewartet werden, wenn die Bestellung noch vor den Feiertagen ankommen soll. Der Mozilla-Shop kann unter gear.mozilla.org erreicht werden.

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December 03, 2015 10:34 PM

Let’s Encrypt: Öffentliche Beta gestartet

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA). Die Liste der Unterstützer ist in den letzten Wochen größer geworden. Heute kann das Projekt neben Facebook als neustem Gold-Sponsor auch den Start der öffentlichen Betaphase bekannt geben.

Nach über 26.000 ausgestellten Zertifikaten in der limitierten Betaphase startet nun die öffentliche Beta. Ab sofort gibt es kostenlose Zertifikate von Let’s Encrypt für jeden und ohne Einladung. Damit ist nun der perfekte Zeitpunkt gekommen, um die eigene Webseite von HTTP auf HTTPS umzustellen, falls noch nicht geschehen. Über mögliche technische Probleme informiert die Status-Seite, sofern es denn welche gibt.

In der Zwischenzeit wurde auch die Liste der Sponsoren länger, Facebook konnte heute als neuster Unterstützer bekannt gegeben werden. Die vollständige Liste besteht aus Mozilla, Akamai, Cisco und der Electronic Frontier Foundation (Platinum-Sponsoren), IdenTrust, Internet Society und Facebook (Gold-Sponsoren) sowie aus Automattic, American Library Association, Shopify, cyon, KeyCDN, Infomaniak und Hostpoint (Silber-Sponsoren). Die Kategorisierung richtet sich nach der Höhe der finanziellen Unterstützung.

PS: Dieser Blog läuft bereits seit Version 1.0.2 der Seite mit einem Zertifikat von Let’s Encrypt. 😉

 

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December 03, 2015 06:31 PM

December 02, 2015

Sören Hentzschel

Firefox 42.0.2 für Android verbessert Akkulaufzeit

Mozilla hat das zweite außerplanmäßige Update für seinen Android-Browser veröffentlicht und verbessert damit den Energiebedarf von Firefox für Googles Betriebssystem.

Mit dem Update auf Firefox 42.0.2 für Android bringt Mozilla den Energiebedarf seines Browsers wieder in Ordnung, nachdem ein Teil der Nutzer seit Version 42 über einen besonders hohen Energiebedarf von Firefox klagte. Weitere Änderungen bringt das Update nicht, so dass das Update von jedem Nutzer als optional gesehen werden kann, der keine Akkuprobleme auf seinem Smartphone oder Tablet hat.

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December 02, 2015 08:49 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Add-On-Konverter

Es gibt eine experimentelle, aber bereits gut erprobte Möglichkeit, direkt aus dem AMO heraus Firefox- und Thunderbird-Addons für SeaMonkey zu konvertieren: das Add-On “AMO Browsing for SeaMonkey” von lemon-juice.

Ist dieses Add-On installiert, blendet es einige Zusatzinformationen in die  AMO – Seite der Add-Ons ein. Man kann mit einem einfachen Klick testen, ob es auch eine spezielle SeaMonkey-Version gibt, und auch direkt die Konvertierung veranlassen — die Konvertierung erfolgt dann mit dem schon seit einiger Zeit bekannten Konverter. Das funktioniert bei einer ganzen Reihe von Add-Ons, neben der aktuellen, noch recht unvollständigen Kompatibilitätsliste kann man auch die zunehmend veralternde Wiki-Liste zu Rate ziehen.

Mitarbeit am Add-On für Hilfe-Texte, Kompatibilitäts-Erfahrungsberichte, Lokalisierung etc. (Koordination in Bug 1145026 – AMO Add-On-Descriptions: Add link function leading to SeaMonkey add-on-converter and filling URL input pane) ist dringend erwünscht.

December 02, 2015 01:32 PM

November 30, 2015

SeaMonkey-Neuigkeiten

Meine UNCONFIRMED-Bugs

Moin!

Die zu erwartende große Aktivität der meisten SeaMonkey-Nutzer  (auf meine Bitte zur Mitarbeit hin) verweilt derzeit leider noch im wichtigen Latenzstadium — gut Ding will Weile haben ;-)

Deshalb werde ich bis auf weiteres meine Begeisterung für das 4-Augen-Prinzip hintenan stellen und meine Bugs mit Status UNCONFIRMED zukünftig (soweit ich Zeit dazu finde) selbst nach gut 1 Woche auf NEW setzen, wenn ich überzeugt bin, dass der Report bereits alle notwendigen Informationen enthält, die ein Entwickler benötigt, um sofort mit der Arbeit an einem Bug-Fix zu beginnen. Speziell bei Regressions (neu aufgetauchten Bugs) erscheint es mir nicht sinnvoll, länger auf eine Bestätigung durch einen 2. Nutzer zu warten.

November 30, 2015 06:01 PM

November 29, 2015

Sören Hentzschel

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede #15 – Erweiterter Tracking-Schutz

Im neusten Teil der offenen Artikel-Serie „Neues aus der Mozilla Design-Schmiede“ geht es um den seit Firefox 42 für den privaten Modus integrierten Tracking-Schutz und wie dieser in erweiterter Form in Zukunft aussehen könnte.

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede. Unter diesem Titel wird in regelmäßigen Abständen über aktuelle Mockups, Design-Experimente und Ähnliches berichtet. Manches davon wird in dieser oder ähnlicher Form sicher den Weg in ein Mozilla-Produkt finden, anderes wird vielleicht nie über den Status eines Entwurfes oder Experiments hinausgehen, viele Ideen entwickeln und verändern sich über die Zeit und diese Entwicklungen werden wir in dieser offenen Serie beobachten können.

Seit der aktuellen Version 42 besitzt Firefox einen Tracking-Schutz, allerdings nur für den privaten Modus. Nun ist es natürlich naheliegend, diesen auszuweiten und auch außerhalb des privaten Modus anzubieten. Genau dies zeigen aktuelle Mockups von Mozilla, wie auch eine feinere Unterteilung: so könnten in Zukunft jeweils eigene Entscheidungen für Werbe-Tracker, Analyse-Tracker, Social-Tracker sowie sonstige Tracker getroffen werden. Ein weiteres neues Feature, welches die Mockups zeigen, ist eine Ausnahmeliste, um bestimmte Webseiten vom Tracking-Schutz auszuschließen.

Tracking-Schutz Mockup

Tracking-Schutz Mockup

Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von Trackern zeigt sich auch in einem anderen Mockup, welches das Kontrollzentrum zeigt, das über die Adressleiste erreicht werden kann. Dort zu sehen ist außerdem, dass die Anzahl der blockierten Elemente gezählt wird und dass auch die Namen der blockierten Tracker angezeigt werden.

Tracking-Schutz Mockup

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November 29, 2015 11:02 PM

Pref Helper: zu Einstellungen gehörende about:config-Schalter anzeigen

Für die meisten sichtbaren Einstellungen von Firefox gibt es korrespondierende Schalter in about:config. Wer gerne wissen würde, welcher Einstellungsname zu welcher Einstellung gehört, kann dies mit dem Add-on Pref Helper leicht herausfinden.

Die Einstellungsnamen zu kennen, unter denen man bestimmte Einstellungen über about:config findet, kann manchmal sehr praktisch sein, zum Beispiel wenn man bestimmte Einstellungen vor Änderungen sperren möchte. Das Add-on Pref Helper hilft dabei, die passenden Einstellungsnamen zu finden. Das Add-on ändert die Schriftfarbe der Texte in der Einstellungs-Oberfläche von Firefox in blau, welche über einen entsprechenden Schalter geändert werden können. Per Rechtsklick darauf wird der Einstellungsname angezeigt.

Pref Helper

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November 29, 2015 05:14 PM