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Die deutschsprachige Mozilla-Community

Planet Mozilla (de)

September 15, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: iPhone, Web-Entwicklung, Vergleiche

Mal eine ruhigere Woche, auch wenn Firefox OS in weiteren Ländern erschienen ist. So langsam nimmt’s Fahrt auf :)

Besonders gefällt mir der Vergleich mit dem iPhone 1 – auch wenn er älter als eine Woche sein sollte.

Daneben finden sich immer mehr Vergleiche und

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)


September 15, 2014 10:03 PM

Sören Hentzschel

Auf dem Weg zum neuen Mozilla-Logo

Mozilla soll eine neue visuelle Identität erhalten. Das Besondere hierbei: Der ganze Design-Prozess ist offen und Input der Community ausdrücklich erwünscht. Regelmäßige Videos halten Interessierte auf dem Laufenden.

Vor einem Monat hat Mozilla angekündigt, ein neues visuelles Erscheinungsbild kreieren zu wollen, was auch ein Logo einschließt. Dieses soll mit Hilfe eines Online-Tools verändert werden können, ohne Wiedererkennungswert zu verlieren; Mozilla schafft damit eine lebendige Marke. Bislang hat Mozilla nur einen Schriftzug und kein Logo.

Wer auf dem Weg zum neuen Logo nichts verpassen möchte, der abonniert den YouTube-Kanal von Mozilla Art-Designer Sean Martell, auf welchem es Live-Streams der Logo-Experimente zu sehen gibt (diese gibt es hinterher auch als Video auf dem Kanal), und folgt seinem Blog sowie dem Blog des Mozilla Creative Teams. Dort gibt es immer wieder neue Blog-Artikel und kurze Videos, welche den aktuellen Stand zusammenfassen.

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September 15, 2014 09:37 PM

September 14, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla Add-on stellt Firefox Entwickler-Werkzeuge für Chrome, Chrome auf Android und Safari auf iOS zur Verfügung

Mit dem Firefox Tools Adapter hat Mozilla ein neues Add-on vorgestellt, welches es ermöglicht, die Entwickler-Werkzeuge von Firefox für Chrome auf Desktop-Systemen, Chrome auf Android sowie Safari auf iOS zu verwenden.

Die Entwickler-Werkzeuge eines jeden Browsers sind unverzichtbar für Webentwickler. Schön wäre es, wenn der Entwickler nicht für jede Umgebung andere Tools bräuchte. Mozilla hat nun den Firefox Tools Adapter vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Add-on, über welches die Entwickler-Werkzeuge von Firefox für Google Chrome (Desktop), Google Chrome (Android) sowie Safari (iOS) genutzt werden können. Nicht notwendig ist dieses Add-on, wenn die Entwickler-Werkzeuge für Firefox Mobile für Android oder Firefox OS genutzt werden sollen, dies unterstützt Firefox von Haus aus.

Mozilla betont, dass es sich hierbei um eine frühe Vorschau mit noch bekannten Problemen handelt. Das Add-on erfordert eine aktuelle Nightly-Version von Firefox, Chrome wird mindestens in Version 37 vorausgesetzt, für Safari auf iOS wird OS X oder Linux als Betriebssystem benötigt. Der Firefox Tools Adapter soll in den kommenden Monaten aktiv weiterentwickelt werden. Hinweise zur Verwendung liefert das Mozilla Developer Network.

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September 14, 2014 09:13 PM

September 13, 2014

Sören Hentzschel

Firefox für Android: Neues Design für Tablets kann getestet werden

Die Tablet-Version von Firefox für Android bekommt ein neues Design. Nutzer der Nightly-Version können nun über die Einstellungen zwischen dem aktuellen Design und dem sich in Entwicklung befindlichen neuen Design umschalten.

Mozilla arbeitet an einem frischen Erscheinungsbild für die Tablet-Version von Firefox für Android. Eine Auffälligkeit des neuen Tablet-Designs wird die horizontale Tab-Leiste sein, womit Firefox auf Tablets mehr Ähnlichkeit mit der Desktop-Version von Firefox haben wird. Die Nightly-Version von Firefox Mobile für Android besitzt auf Tablets nun eine Option in den Einstellungen zur Ansicht, um auf die neue, sich in Entwicklung befindliche, Oberfläche umzuschalten.

Das neue Erscheinungsbild, welches einem nach Umschalten dieser Option geboten wird, entspricht natürlich zu diesem Zeitpunkt keinem fertigen neuen Design, sondern stellt lediglich den aktuellen Stand der Entwicklung dar. Geplant ist, die Veränderungen der Oberfläche über drei Releases zu verteilen (Meta-Bug Version 1, Meta-Bug Version 2, Meta-Bug Version 3).

Aktuelle Oberfläche Firefox Mobile für Tablets:

Neue Oberfläche Stand 13.09.2014 (repräsentiert keinen finalen Stand!):

September 13, 2014 09:49 PM

September 12, 2014

Sören Hentzschel

Nightly-Version lädt Firefox-Nutzer zum Testen von Multiprozess-Modus ein

Mozilla arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer Multiprozess-Architektur für Firefox. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox werden nun aktiv dazu eingeladen, den Multiprozess-Modus von Firefox zu testen.

Vor exakt zwei Monaten gab es auf diesem Blog den letzten Statusbericht zu Electrolysis, oder kurz e10s. Unter diesem Projektnamen laufen die Arbeiten an der Multiprozess-Architektur für Firefox. Seit dem hat sich einiges getan und die Arbeiten sind mittlerweile so weit vorangeschritten, dass Mozilla nun Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox aktiv darum bittet, diesen Modus zu testen. Zu diesem Zweck erscheint ab der kommenden Nightly-Version eine Nachfrage, ob der Nutzer e10s aktivieren möchte.

Außerdem wurde eine sichtbare Einstellung zum Aktivieren respektive Deaktivieren von e10s direkt als erste Option in die Firefox-Einstellungen integriert. Erwähnt sei an dieser Stelle auch, dass ein Starten im Abgesicherten Modus von Firefox, der im Problemfall verwendet werden kann, nun auch e10s deaktiviert. Nutzer erkennen den aktivierten e10s-Modus daran, dass der Seitentitel in diesem Modus in den Tabs unterstrichen ist.

Auch wenn Electrolysis in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht hat, so sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, dass dies noch keinen fertigen Zustand repräsentiert und einige Dinge nicht funktionieren. Unter anderem die Druckfunktion, WebRTC, Click-to-Play, die Rechtschreibprüfung und der integrierte PDF-Betrachter werden genannt. Auch viele Add-ons benötigen Anpassungen, damit sie mit e10s funktionieren. Weitere bekannte Probleme können dem Mozilla Wiki entnommen werden, eine spezielle Webseite liefert eine grobe Übersicht über die Electrolysis-Add-on-Kompatibilität.

September 12, 2014 01:12 AM

September 11, 2014

Sören Hentzschel

Updates auf Firefox 32.0.1 und Firefox Mobile 32.0.1

Mozilla hat mit Firefox Mobile 32.0.1 ein außerplanmäßiges Update für Android veröffentlicht. Auch die Desktop-Version wird ein Update auf Version 32.0.1 erhalten.

Firefox Mobile 32.0.1 für Android behebt ein Problem, welches auf einigen Geräten auftreten konnte und sich dadurch äußerte, dass Firefox bei sichtbarer Adressleiste auf Webseiten nicht an richtiger Position auf Berührungen reagiert hatte.  Außerdem wurde ein Fehler in Zusammenhang mit WebRTC PeerConnection behoben. Das Update wird bereits über den Play Store verteilt.

Ein Update wird es in Kürze auch für die Desktop-Version geben. Firefox 32.0.1 behebt eine mögliche Absturzursache bei Programmstart sowie eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit Avast. Darüber hinaus wurde ein Problem behoben, bei welchem die Erstellung des Vorschaubildes für about:newtab dafür sorgen konnte, dass beim Aufruf einer SSL-verschlüsselten Webseite anstelle des Schlosses das Symbol für Mixed Content in der Adressleiste gezeigt wurde.

September 11, 2014 02:39 PM

Firefox OS startet in Nicaragua und Mazedonien

Die Expansion von Firefox OS geht weiter: Mozillas Betriebssystem für Mobilgeräte ist nun in Nicaragua und Mazedonien an den Start gegangen.

Nicaragua ist nach El Salvador und Panama das dritte Land in Zentralamerika, in welchem Smartphones mit Firefox OS zu erwerben sind. Dort wird Telefónica unter seinem Movistar-Label das ZTE Open II vertreiben. In Mazedonien ist die Deutsche Telekom aktiv und vertreibt über die T-Mobile-Marke ab sofort das Alcatel One Touch Fire C.

September 11, 2014 10:11 AM

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.29 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.29 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.29 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Für die Anzeige zu lange URLs erscheinen jetzt in einem Kurztipp, wenn der Mauszeiger über der Adresszeile steht.
  • Die Einfärbung der Adressleiste bei HTTPS-URLs kann jetzt in den Einstellungen deaktiviert werden.
  • Bestimmte Suchmaschinen können jetzt automatisch erkannt werden.
  • Das Schloss-Symbol in der Statusleiste hat jetzt ein Kontextmenü.
  • Sie können im Composer jetzt mittels eines Dialogs Formeln eingeben (LaTeX zu MathML).
  • Feed-Einträge können automatisch Tags erhalten, die sich nach Feed-Kategorie-Tags richten.
  • Suchen innerhalb von Nachrichtenverfassungsfenstern zeigen jetzt die Suchleiste an.
  • Der Account-Name wird in der Statusleiste angezeigt, wenn Nachrichten von POP-Servern heruntergeladen werden.
  • Die Übersetzbarkeit von benutzerdefinierten Antwort-Kopfzeilen wurde verbessert (mailnews.reply_header_*-Einstellungen).
  • Die automatischen Vervollständigung von Kontakten in Nachrichtenverfassungsfenstern sucht jetzt nach allen Begriffen einzeln (UND-Suche).
  • Sie können jetzt nach Kontakten suchen, die Klammern enthalten.
  • Eine neue Version des HTTP-Cache wurde aktiviert.
  • Generationale Garbage-Collection wurde integriert.
  • Unterstützung für Pinning von öffentlichen Schlüsseln wurde aktiviert.
  • Die Anzahl der gefundenen Einträge wird jetzt in der Suchleiste angezeigt.
  • Die Verauensbits für einige 1024-bit-Stammzertifikate wurden entfernt bzw. abgeschaltet.
  • Unterstützung für die Prefer:Safe-HTTP-Kopfzeile für Kindersicherungen wurde hinzugefügt.
  • mozilla::pkix wurde als Standard-Zertifikatverifizierung hinzugefügt.
  • Die CAPS-Iinfrastruktur für die Angabe von Website-spezifischen Einstellungen (über capability.policy.*-Einstellungen) wurde entfernt.
  • WebVTT wurde implementiert.
  • CSS3-Variablen wurden implementiert.
  • CSP 1.1 nonce-source und hash-source wurden aktiviert.
  • Mit Ausnahme von jenen, die innerhalb einer Erweiterung gepackt sind, oder explizit erlaubten, sind Plugins nicht mehr standardmäßig aktiviert.
  • Unterstützung für GStreamer 1.0 (siehe Bug 806917 für Konfigurationen zum Kompilieren).
  • Unsichere NTLM-Authentifikation (vor NTLMv2) wurde deaktiviert (siehe Bug 828183).
  • Passwörter können jetzt im Passwortmanager gespeichert werden, auch wenn autocomplete="off" verwendet wurde, um automatische Vervollständigung zu deaktivieren (siehe Bug 956906).
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.29 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

September 11, 2014 12:26 AM

September 10, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 31.1.1

Mozilla hat in der vergangenen Woche nicht nur seinen Firefox-Browser aktualisiert, sondern mit Version 31.1 auch eine neue Version des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereitgestellt und in Form von Thunderbird 31.1.1 nachgebessert.

Download Mozilla Thunderbird 31.1.1 für Windows, OS X und Linux

Die vergangene Woche veröffentlichte Version 31.1 behebt fünf Sicherheitslücken, von denen drei von Mozilla mit der höchsten Gefahrenstufe versehen worden sind. Außerdem wurden verschiedene Design-Fehler in Zusammenhang mit der Titelleiste und den Symbolleisten korrigiert, wie sie seit Thunderbird 31 auftreten konnten. Zudem wurde die Performance der Autovervollständigung bei großen Adressbüchern verbessert.

Mit Thunderbird 31.1.1 gab es nun außerplanmäßigen Nachschlag. Die neue Version behebt eine häufige Absturzursache sowie einen Fehler bei der Autovervollständigung von Mailinglisten-Namen, wenn in diesen ein Leerzeichen vorkam.

September 10, 2014 09:27 PM

Michael Speier

#writinghelps: #Whistleblower – #IRC – #ChatZilla – #SSL – #NSA – #GCHQ – #BND – SeaMonkey Tutorial: Ein sicherer Chat?! Teil 1

(Edit: ChatZilla ist nicht für Thunderbird verfügbar, entsprechende Stelle wurde korrigiert!)

Liebe Leserinnen und Leser,

ChatZillanach langer Zeit präsentiere ich euch wieder einmal ein Tutorial! Allerdings wird dieses auf zwei Teile verteilt, wobei der zweite Teil eventuell erst in ein paar Tagen erscheinen wird. Dieser wird auch bebildert sein, da man in ChatZilla doch einige Einstellungen vornehmen kann! Wie bei meinen Artikeln hier üblich recherchiere ich nebenbei speziell zu diesem Thema, so daß alles entsprechend tagesaktuell ist.

Wie allgemein ja inzwischen bekannt spionieren die Geheimdienste wie NSA, GCHQ, BND, MAD, CDU, CSU und keine Ahnung wer noch so ziemlich alles aus, soweit es ihre Möglichkeiten erlauben.  Auch der Chat via Skype, ICQ, WhatsApp oder so gehören zu den Dingen, die davon betroffen sind. Aus diesem Grund sehe ich mich gezwungen, daß ich mich endlich auch um dieses Thema kümmere und deswegen dieses Tutorial schreibe!

Natürlich kann weder ich noch sonst jemand garantieren, daß man beim Chat nicht abgehört wird. Aber man kann und soll es den Geheimdiensten so schwer wie nur eben möglich machen, damit privates eben wirklich privat bleibt. Was bitte geht es denn diese Idioten an, worüber z. B. meine (nicht vorhandene) sexy Nachbarin und ich so untereinander schreiben? Nichts, folglich muß ich dafür Gegenmaßnahmen ergreife!

Am einfachsten geht das natürlich, wenn man dafür seinen eigenen gesicherten Chat-Room verwendet. Das klingt jetzt schwer, ist es aber gar nicht, im Gegenteil! Wenn ihr wie ich SeaMonkey verwendet, dann braucht ihr hierzu nicht einmal etwas installieren. Da dieses Tutorial aber wie immer auch für Firefox und Thunderbird (aus mir nicht bekannten Gründen funktioniert ChatZilla nicht mit Thunderbird!) gelten soll kommt hier der Link zum benötigten Add-on:

ChatZilla

Das ist alles, was ihr benötigt. Alles andere ist reine Einstellung, die ich hier teilweise erklären möchte. Ich muß allerdings dazu sagen, daß das Ganze ähnlich auch mit anderen Programmen funktioniert! Passend dazu gibt es bei Wikipedia auch eine Liste mit entsprechenden Programmen, wobei es da allerdings einen gewaltigen Fehler gibt. Es können nämlich nicht alle der dort erwähnten Clients verschlüsseln, ganz besonders negativ fällt hierbei Opera auf. Deren IRC-Client kann mit Verschlüsselung ebenso wenig anfangen wie ihr Mail-Client, wie man unter Anderem auch hier nachlesen kann. Opera hat hier in beiden Fällen gewaltig etwas verpennt, es geht nämlich bis heute nicht!

Einige von euch werden sich jetzt ganz sicher fragen: “IRC? WTF???” Kaum jemandem ist nämlich bekannt, daß sie entsprechende Möglichkeiten längst auf ihrem Rechner installiert haben. Bestes Beispiel sind hier tatsächlich SeaMonkey und Opera, welche schon immer einen IRC-Client integriert haben! Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das bei Opera noch der Fall ist. Doch fangen wir nun einmal an.

 

Die Installation!

Ich nehme einmal an, daß ich hierzu keinem von euch etwas erklären muß. ChatZilla ist ein Add-on wie andere auch, nur funktioniert das Teil eben mit SeaMonkey und Firefox! Hier macht sich auch schon wieder der Vorteil der Suite bemerkbar, man braucht entsprechende Add-ons nur einmal installieren.

(Besonderes Augenmerk sei hier Adblock gewidmet, welches sich als extremer Resourcenfresser bemerkbar macht! Als Anwender von Firefox und Thunderbird (ja, Adblock funktioniert auch dort!) ist man damit doppelt bestraft, bei SeaMonkey muß man es nur einmal installieren. Dieser Speicherverbrauch gilt übrigens auch für Adblock Edge und alle andere Kopien des Add-ons, da die Schuld hierfür wohl bei Mozilla selbst liegt!)

Über den obigen Link installiert ihr euch also ChatZilla, welches ihr nach einem Neustart von Firefox und Thunderbird im Menü “Extras” finden solltet, soweit mir das richtig in Erinnerung ist. Bei SeaMonkey ruft ihr ChatZilla immer über das Menü “Fenster” auf, egal ob aus dem Browser, dem Mail-Client, dem Composer, dem Adreßbuch, der Chronik oder aus ChatZilla selbst… Geht natürlich nicht, auch wenn der Punkt dort ebenfalls vorhanden ist.

Wenn ihr auch Lightning und das Add-on Lightbird installiert habt, dann könnt ihr ChatZilla auch von dort aus über das Menü “Fenster” aufrufen. Ja, schon wieder ein ganz dicker Punkt für SeaMonkey! :mrgreen: Aus beinahe jedem Fenster von SeaMonkey läßt sich das Add-on starten oder zu ChatZilla wechseln, wenn es schon geöffnet ist.

 

Einrichten!

Öhm… Eigentlich war es das fast schon. Wenn jemand einen Chatroom hat, dann könnt ihr ChatZilla bereits verwenden! Ihr müßt euch nur einen Namen geben, damit ist auch schon alles erledigt. Dafür gebt ihr unten im Eingabefeld “/nick (euren Nicknamen) ein, das ist alles. Wenn alles klappt, dann könnt ihr auch schon Chatten. Ihr könnt natürlich euren Nicknamen registrieren, das geht mir dem Befehl “/msg NickServ register PASSWORT EMAIL”. Im Falle meines Chatrooms seid ihr dann bei freenode registriert, welches derzeit wohl das größte IRC-Netzwerk ist. Ihr könnt das ja mal testen, indem ihr auf meinem eigenen gesichertem Chatroom vorbei schaut. Den kann man auch über das Icon TmoWizard's gesicheter Chatroom rechts in der Sidebar erreichen, dort ist er nämlich schon seit mehreren Jahren zu finden!

(Mein Rechner bekommt hier gerade die Krise! BOINC, YaCy und VirtualBox sind wohl doch etwas viel auf einmal, es läuft ja anderes auch noch im Hintergrund!)

Hier geht es nun los, da Freenode natürlich nicht das einzige IRC-Netzwerk ist. Die Registrierung gilt aber immer nur für das jeweilige Netzwerk, bei QuakeNet oder anderen Netzen müßt ihr euch extra anmelden! Erwähnt sei hierbei, daß es für Mozilla ein eigenes Netzwerk gibt. Das Problem ist hier nun, daß jedes IRC-Netzwerk eigene Kanäle (Channels) bietet. Es ist nämlich so, daß dort jeder seinen eigenen Channel eröffnen kann! Dies funktioniert über den Befehl “/join #Name-des-Chatroom”, womit man auch schon bestehende Channels betreten kann. Diesen könnt ihr dann mit “/msg ChanServ register #Chatraum PASSWORT CHANNELSCHREIBUNG” auf euren Namen registrieren.

 

Gesichert!

Nun kommen wir an den Punkt, bei welchen viele Leute versagen! Wir sichern unseren Chat nun per TLS/SSL ab, was eigentlich selbst der größte Depp kann. Zur Verdeutlichung hier ein Beispiel:

  • ungesichert: irc://Server-Name/Channel
  • gesichert: ircs://Server-Name:7070/Channel

Ja, ihr seht richtig: Ein Buchstabe, ein Doppelpunkt und vier Zahlen genügen, damit ihr einen gesicherten Chat habt!

  • Problem 1: Wie schon weiter oben erwähnt kann das nicht jeder IRC-Client, mit Opera hat sich die Verschlüsselung erledigt.
  • Problem 2: Man kann den eigentlich gesicherten Chatroom auch ohne Verschlüsselung betreten! 8-O

Gerade der zweite Punkt ist natürlich äußerst fatal, da hierdurch das ganze Konzept der Sicherheit über den Haufen geworfen wird! Andererseits ist es dadurch allerdings auch möglich, daß z. B. Benutzer von Opera den Raum betreten können. Ihr solltet also immer darauf achten, daß ihr einen Channel mit “ircs:” betretet! Außerdem solltet ihr euren eigenen Channel immer nur mit dem entsprechenden Link weiter geben bzw. auf eurer Website einfügen, so daß ein Besucher automatisch per SSL gesichert euren Chatroom betreten kann.

 

Mein Fazit:

Dieser erste Teil des Tutorials hat euch gezeigt, wie man mit einem einfachen Add-on einen eigenen verschlüsselten Chatroom einrichten kann. Leider mußte ich auch erwähnen, daß man diese Verschlüsselung ohne Schwierigkeiten umgehen kann! Im zweiten Teil werde ich noch weiter darauf eingehen, denn beim IRC kann man auch auf einfache Art und Weise mit einzelnen Personen eines Chatrooms rein privat chatten.

Ich werde euch dann entsprechend mit Screenshots zeigen, welche Möglichkeiten ChatZilla noch so bietet. Beispielsweise wie ihr automatisch beim Start euren Chatroom betreten könnt, so daß ihr das nicht dauernd von Hand erledigen müßt. Fürs erste genügt es allerdings, was ihr hier gelernt habt. Ihr könnt nun euren eigenen verschlüsselten Chatroom eröffnen und ihn registrieren, ebenso könnt ihr euch einen Nicknamen zulegen und diesen ebenfalls registrieren.

 

Viele nächtliche Grüße nun aus dem Backofen in TmoWizard’s Castle zu Augsburg, 30° C habe ich derzeit um 23:40 Uhr hier!

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

September 10, 2014 07:36 PM

September 09, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Mobile 32 für Android

Mozilla hat vergangene Woche nicht nur Firefox für Desktop-Systeme in Version 32 veröffentlicht, sondern auch Firefox Mobile für Android.

Sprache wechseln ohne Browser-Neustart

Firefox Mobile verwendet für die Oberfläche die Systemsprache von Android. Damit ist es grundsätzlich zwar auch bislang möglich gewesen, die Sprache von Firefox zu ändern, dies aber immer nur in Verbindung mit der Sprache des gesamten Betriebssystems. Mit der neuen Firefox-Version macht Mozilla das einfacher: Ab sofort kann die Browsersprache unabhängig von der Android-Sprache geändert werden – Firefox muss hierfür nicht einmal neu gestartet werden.

Einfacheres Löschen der Chronik

Einfacher ist auch das Löschen der Chronik, da man hierfür nicht länger den entsprechenden Punkt in den Einstellungen suchen muss. Mit Version 32 befindet sich eine permanent sichtbare Schaltfläche am unteren Bildschirmrand im Chronik-Panel des Startbildschirms, um die Browser-Chronik zu löschen.

Sonstige Verbesserungen

Mozilla schließt natürlich auch in dieser Version wieder Sicherheitslücken, ebenso profitiert die Android-Version von den Plattform-Verbesserungen der Desktop-Version von Firefox 32, was unter anderem einen neuen HTTP-Cache, die Generational Garbage Collection sowie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards einschließt. Die Home Panel-API hat Verbesserungen erhalten und erlaubt Add-ons nun, die Inhalte eines Startbildschirm-Panels durch Wischen von oben nach unten zu aktualisieren und Inhalte abzufragen, welche eine Authentifizierung erfordern. Vorschaubilder auf dem Startbildschirm können per Kontextmenü entfernt werden, die vordefinierten Vorschaubilder bei neuen Firefox-Installationen sehen zudem besser aus, die Vorschläge können auch über die Einstellungen deaktiviert werden. Firefox Sync kann jetzt außerdem direkt über das Sync-Panel in der Tab-Ansicht eingerichtet werden, falls noch nicht geschehen.

Kompatibilitäts-Hinweis

Firefox Mobile für Android läuft ab dieser Version nicht länger auf Smartphones oder Tablets mit ARMv6-CPU, Android wird ab sofort in Version 2.3 oder höher vorausgesetzt, Android 2.2 wird nicht länger unterstützt.

September 09, 2014 09:26 PM

September 08, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 32

Mozilla hat vor wenigen Tagen eine neue Version von Firefox für Windows, OS X und Linux veröffentlicht. Daneben gibt es natürlich auch wieder frische ESR-Ausgaben von Firefox.

Download Mozilla Firefox 32 für Windows, OS X und Linux

Letzter Release der Versionsreihe 24.x

Neben Firefox 32 hat Mozilla auch noch Firefox ESR 31.1 sowie Firefox ESR 24.8 veröffentlicht. Bei der letztgenannten Version handelt es sich um die letzte Version des Versionszweiges 24.x. Nutzer dieser Firefox-Version mit Langzeitunterstützung sollten sich mit Firefox ESR 31.x vertraut machen, falls noch nicht geschehen, ehe Firefox ESR 24.x in fünf Wochen auf Firefox ESR 31.2 aktualisiert werden wird.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Mozilla hat auch in Firefox 32 wieder sechs Sicherheitslücken geschlossen, drei von diesen von Mozilla als besonders kritisch eingestuft. Aber auch darüber hinaus verbessert Mozilla die Sicherheit durch die Unterstützung von Public Key Pinning. Außerdem wurden einige CA-Zertifikate mit schwacher 1.024-Bit-Verschlüsselung entfernt. In der Ansicht der Zertifikate zeigt Firefox nun den SHA256-Fingerabdruck anstelle des MD5-Fingerabdrucks an. Beim Kopieren von JavaScript in die Webkonsole warnt Firefox vor den möglichen Gefahren, die sich aus dem Ausführen von Code ergeben können, falls man den Code nicht versteht, den man kopiert. Um fortzufahren ist die Eingabe des Textes “Einfügen erlauben” notwendig.

Passwort-Manager mit mehr relevanten Informationen

Der Passwort-Manager von Firefox ist ein praktischer Helfer im Alltag, der es einem erleichtert, sichere Passwörter auf Webseiten und davon möglichst auf jeder Seite ein anderes zu verwenden, indem sich der Nutzer die Passwörter nicht alle merken muss. Ab Firefox 32 zeigt dieser weitere Informationen zu den gespeicherten Passwörtern an: den Zeitpunkt inklusive Uhrzeit der letzten Benutzung des gespeicherten Passwortes sowie das Datum der letzten Änderung des Passwortes. Optional kann der Nutzer zwei weitere Spalten anzeigen lassen: Eine für das Datum der ersten Verwendung, die andere für die Anzahl der Anmeldungen mit dem gespeicherten Passwort.

Die Neuerung funktioniert rückwirkend, da Firefox diese Daten bereits längst erfasst; sie wurden bislang lediglich nicht angezeigt. Auch wenn das Hinzufügen vier neuer Spalten nicht nach einer extrem großen Neuerung klingt, so stellt dies doch einen nicht zu verachtenden Mehrwert des Passwort-Managers dar. Auf diese Weise lässt sich leicht feststellen, welches Passwort schon lange nicht mehr geändert worden ist und mal wieder geändert werden sollte, auch lassen sich so schnell sowieso nicht genutzte Passwörter erkennen, um welche man den Passwort-Speicher erleichtern kann.

Verbessert wurde auch die Performance des Passwort-Managers sowie auch des Add-on-Managers.

Besserer HTTP-Cache

Mozilla hat die letzten Monate mit der Entwicklung eines neuen Cache-Backends verbracht, welches den alten Cache ab Firefox 32 standardmäßig ersetzt. Der neue Cache soll schneller und robuster gegen Abstürze sein. Einige Add-ons wie CacheViewer, welche den Cache tangieren, funktionieren daher ab Firefox 32 nicht mehr und benötigen eine Anpassung durch den jeweiligen Entwickler.

Neue Kontextmenüs und weitere optische Verbesserungen

Mit Firefox 32 beschreitet Mozilla neue Wege bei der Gestaltung von Kontextmenüs; statt wie bisher und wie es alle anderen Browser auch tun, lediglich Text-Einträge untereinander aufzulisten, stellt Firefox ab Version 32 die vier Einträge Seite zurück, Seite vor, Seite neu laden sowie Lesezeichen für diese Seite hinzufügen in Form von Symbolen nebeneinander dar.

Darüber hinaus gab es weitere Verbesserungen des about:preferences-Designs (was in Firefox 32 standardmäßig noch nicht den alten Einstellungsdialog ablöst), die Netzwerkfehlerseiten wie Seite nicht gefunden haben außerdem ein neues Design erhalten, welches optisch besser dazu passt.

Lightweight-Themes werden nun auch in der Ansicht zum Ändern der Benutzeroberfläche dargestellt.

Verbesserte Unterstützung von Webstandards

Natürlich verbessert Mozilla auch mit Firefox 32 wieder die Unterstützung von Webstandards. Standardmäßig aktiviert sind ab sofort die Unterstützung für die Canvas-API drawFocusIfNeeded, CSS position: sticky, CSS mix-blend-mode und CSS box-decoration-break. Die Vibration API wurde gemäß der aktuellsten W3C-Spezifikation aktualisiert, neue ECMAScript 6-Methoden wie Array.from() und Array.prototype.copyWithin() werden unterstützt, navigator.languages und das languagechange-Event wurden in Firefox 32 implementiert. Ebenso implementiert wurde die Unterstützung für das srcset-Attribut bei img-Elementen, standardmäßig noch deaktiviert.

Neuerungen der Entwicklerwerkzeuge

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox 32 unterstützen nun vollständig HiDPI-Bildschirme wie Apples Retina-Displays, womit verschwommene Grafiken für Besitzer solcher Bildschirme innerhalb der Entwicklerwerkzeuge der Vergangenheit angehören. Der Button zum Untersuchen eines Elements ist ähnlich wie bei der populären Firebug-Erweiterung auf die linke Seite gewandert. Nicht sichtbare Elemente werden in der Markup-Ansicht nun schwächer dargestellt, optional können in der Ansicht der CSS-Regeln auch die angewendeten Standard-Werte des Browsers für das jeweilige Element angezeigt werden. Eine zusätzliche, optionale Sidebar im Stileditor zeigt angewendete Media Queries. Außerdem gibt es einen neuen Button zum Aufnehmen eines Bildschirmfotos der gesamten Webseite, also inklusive des Bildbereiches, der sich außerhalb des sichtbaren Bereiches befindet. Links in der Webkonsole können nun angeklickt werden, das JavaScript-Scratchpad wurde um Autovervollständigung und Inline-Dokumentation erweitert.

Integrierte Übersetzungsfunktion für Webseiten kann getestet werden

In Firefox 32 integriert Mozilla erstmals eine integrierte Übersetzungsfunktion für Webseiten. Dabei handelt es sich um ein noch experimentelles Feature, welches erst per about:config freigeschaltet werden muss und einen (kostenlosen) API-Key von Microsoft erfordert. Eine Anleitung dazu gibt es hier. Ob und wann dieses Feature standardmäßig in einer finalen Version von Firefox erscheinen wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.

Sonstige Neuerungen von Firefox 32

Die Suchleiste von Firefox zeigt ab sofort die Anzahl gefundener Suchergebnisse an. Auf Apple OS X öffnet die Tastenkombination Cmd + L wieder ein neues Fenster, wenn alle Fenster geschlossen sind, dies hatte in Firefox 31 nicht mehr funktioniert. Außerdem wurden Probleme bei der Darstellung von Text auf Windows 8.1 nach dem Microsoft-Update KB2670838 behoben. Der Programmcode zur Erstellung der automatischen Lesezeichen-Backups wurde modernisiert, die Erstellung der Backups ist nun wesentlich schneller und die Backups werden platzsparend komprimiert. Außerdem werden keine Backups mehr durch neue Backups ersetzt, wenn diese identisch sind. Mit der Implementierung eines Generational Garbage Collectors verbessert Mozilla die Performance.

September 08, 2014 04:58 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: Marketplace, Intex Cloud FX, Conferences

Der Verkauf von Firefox OS in Indien hat sogar im Wall Street Journal Eingang gefunden. Diese Woche sind mir auch vermehrt Nutzerberichte untergekommen. Und Christian Heilmann hat einige Vortragsfolien hochgeladen.

Wem von euch ist die neue Marketplace-Oberfläche aufgefallen? :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Firefox OS v2.2 scheint vielversprechend zu werden. Zu dumm, dass mein Gerät nur noch einen schwarzen Bildschirm zeigt :-/

Schön zu sehen, dass verschiedene Endgeräte berücksichtigt werden :)

Firefox OS mal wieder auseinander genommen und verglichen ;-)


September 08, 2014 04:41 PM

September 05, 2014

Sören Hentzschel

Intex: 500.000 verkaufte Firefox OS Smartphones bis Ende des Jahres

Mit dem Intex Cloud FX gibt es seit wenigen Tagen in Indien ein Smartphone mit Firefox OS zu einem Preis von umgerechnet weniger als 25 Euro zu kaufen. Der Hersteller Intex hat erste Verkaufszahlen sowie das Verkaufsziel bis Jahresende verraten.

Seit Ende August gibt es mit dem Spice Fire One Mi-FX 1 und dem Intex Cloud FX zwei Smartphones mit Firefox OS für besonders wenig Geld zu kaufen, genauer für umgerechnet 25 respektive 30 Euro. Indien ist der weltweit am schnellsten wachsende Smartphone-Markt, damit ein lukrativer Markt für Gerätehersteller.

Intex hat nun bekannt gegeben, in den ersten drei Tagen 15.000 Smartphones mit Firefox OS verkauft zu haben, und erklärt darüber hinaus sein Verkaufsziel: Bis Ende des Monats sollen 100.000 Geräte den Besitzer gewechselt haben, bis Ende des Jahres möchte man 500.000 Smartphones verkauft haben. Verkaufszahlen des Spice Fire One Mi-FX 1 sind bislang keine bekannt, dort äußerte man sich aber, dass man in den ersten beiden Monaten jeweils 50.000 Smartphones mit Firefox OS verkaufen wolle.

September 05, 2014 09:44 PM

September 02, 2014

SeaMonkey (deutsch)

September 01, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Bangladesch, Panama, Tinkering

Firefox OS ist ja jetzt in Indien angekommen. Dort macht es nicht lange Halt, sondern maschiert weiter nach Bangladesch und Panama.

Unterwegs versetzt es reihenweise Entwickler in Erregung. Ich habe einige Spielerein über Twitter aufgeschnappt und am Artikel-Ende eingebunden.

Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)


September 01, 2014 05:02 PM

August 31, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34 bekommt Storage Inspector

Mit dem Storage Inspector bekommt Firefox ein neues Entwickler-Werkzeug, welches das Betrachten und Bearbeiten von Cookies und Inhalten aus IndexedDB, Local Storage sowie Session Storage erlaubt.

Das Betrachten von Cookies einer Webseite erlaubt Firefox bereits seit längerem über das Netzwerk-Panel der Entwickler-Werkzeuge. Mit Firefox 34 kommt ein neues Entwickler-Werkzeug dazu, welches nicht nur die Inhalte von Cookies, sondern auch von IndexedDB, Local Storage sowie Session Storage darstellt. Das neue Tool ist bereits Bestandteil der aktuellen Nightly-Version von Firefox 34 und kann über das Einstellungs-Panel der Entwickler-Werkzeuge aktiviert werden. Das Anlegen, Bearbeiten und Löschen ist in der aktuellen Nightly-Version noch nicht möglich, aber in Arbeit. In speziellen Test-Builds funktioniert das Bearbeiten auch schon zu großen Teilen, so dass es eher noch eine Frage von Tagen als von Wochen ist, bis dieser Part des Features in Firefox landet und das neue Werkzeug erst wirklich praktisch macht. Ob die Möglichkeit des Bearbeitens auch Bestandteil von Firefox 34 sein wird, ist allerdings noch unklar in Anbetracht der Tatsache, dass bereits am Dienstag der Startschuss für die Firefox 35-Entwicklung fällt.

August 31, 2014 08:37 PM

August 30, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 32: Mehr Sicherheit durch Public Key Pinning

Mozilla wird in der kommenden Woche Firefox 32 veröffentlichen. Mit der neuen Version unterstützt Firefox das sogenannte Public Key Pinning, was das Browsing sicherer machen soll.

Beim Public Key Pinning geht es darum, beim Besuch einer verschlüsselten Webseite zu überprüfen, ob das verwendete Zertifikat von einem vertrauenswürdigen Herausgeber stammt. Genauer gesagt erlaubt das Public Key Pinning die Definition, welche Zertifizierungsstelle gültige Zertifikate für eine bestimmte Webseite ausstellt, statt jedes beliebige Zertifikat zu akzeptieren, welches mit dem Browser ausgeliefert wird. Dies soll das Risiko von Man-in-the-middle-Attacken durch fälschlich ausgestellte Zertifikate reduzieren, wie es sie in der Vergangenheit schon öfter gab.

Firefox 32 unterstützt Pins, welche fix im Browser hinterlegt sind. Dies sind ab Firefox 32 Mozillas Add-on-Seite AMO und Mozillas CDN sowie einige Twitter-Domains. Mit Firefox 33 kommen die restlichen Twitter-Domains sowie die Domains von Google dazu. Ab Firefox 34 sind Pins für Firefox Accounts, Dropbox, Facebook und TOR integriert. In Zukunft möchte man auch die entsprechende HTTP-Erweiterung unterstützen, welche Webseitenbetreibern das Festlegen mittels HTTP-Header erlaubt.

August 30, 2014 06:47 PM

August 28, 2014

SeaMonkey (deutsch)

Sören Hentzschel

Firefox OS expandiert nach Zentralamerika

Firefox OS ist in Zentralamerika angekommen! Wenige Tage nach dem Marktstart in El Salvador hat heute der Verkauf von Smartphones mit Firefox OS in Panama begonnen, weitere Marktstarts wird es in Kürze geben.

Kurz nachdem Telefónica unter seiner Movistar-Marke den Verkauf des ZTE Open II in El Salvador begonnen hat, folgte heute der Startschuss in Panama. Und dabei wird es nicht bleiben, der Start in weiteren zentralamerikanischen Ländern ist bereits für dieses Jahr angekündigt, nämlich in Costa Rica, Guatemala sowie in Nicaragua.

Aber auch in Europa und Asien tut sich etwas: Ebenfalls vor wenigen Tagen hat Firefox OS Premiere in Tschechien gefeiert. Seit dieser Woche gibt es mit dem Intex Cloud FX außerdem ein Smartphone für umgerechnet 25 Euro in Indien, morgen startet dann mit dem Verkauf des Spice Fire One Mi-FX 1 der Verkauf des zweiten Smartphones dieser Preisklasse in Indien.

August 28, 2014 09:40 PM

August 27, 2014

Michael Speier

#Mozilla – #SeaMonkey: Technische Probleme!

Werte Leserinnen und Leser,

hier nur ein kurzer Hinweis an alle Nutzer von SeaMonkey:

Wegen technischer Probleme wurden die Versionen 2.27 und 2.28 gestrichen, stattdessen geht es weiter mit Version 2.29! Hierzu ist heute die Version 2.29 Beta 1 erschienen, welche nach Lust und Laune getestet werden kann. Der Erscheinungstermin für Version 2.29 ist wenn alles klappt die Woche zum 2. September, also meiner Schätzung nach nächste Woche Dienstag oder Mittwoch.

[EDIT:]

Ich habe etwas wichtiges vergessen! Die 64-Bit Version für Linux (alle Downloads starten direkt!) gibt es hier, das deutsche Sprachpaket hier, Lightning ist dort zu finden und Enigmail da! Zumindest bei mir scheint alles zu zu funktionieren und wenn ihr eure alten Einstellungen und Add-ons behaltet, dann läuft auch das von mir übernommene clamdrib ohne Probleme weiter! Dieses wird aber heute noch vernünftig angepaßt, damit es auch weiterhin so bleibt.

[/EDIT]

 

Viele Grüße aus TmoWizard’s Castle und viel Spaß beim Testen der Beta!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

August 27, 2014 09:41 AM

August 26, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34: Aktiver Firefox-Prozess kann per Knopfdruck beendet werden

Manche Windows-Nutzer werden die Meldung kennen, dass Firefox bereits ausgeführt wird und deshalb nicht gestartet werden könnte, wie es unter gewissen Umständen passieren kann. Ab Firefox 34 bietet Firefox in dieser Situation an, den laufenden Prozess zu beenden.

Firefox wird bereits ausgeführt, reagiert aber nicht – diese Meldung können Firefox-Nutzer auf Windows unter gewissen Umständen erhalten, wenn sie versuchen, Firefox zu starten. In diesem Fall läuft der Firefox-Prozess noch im Hintergrund und muss im schlechtesten Fall über den Task-Manager beendet werden. Schlechte Karten hat man dann, wenn man diesen Trick nicht kennt, dann hilft nur noch ein Neustart des Computers, was natürlich noch weniger erfreulich ist, als den Weg über den Task-Manager gehen zu müssen. Ab Firefox 34 macht es Mozilla betroffenen Nutzer einfacher: Dann nämlich bietet Firefox an, den bereits laufenden Prozess per Knopfdruck zu beenden. Mozilla hat diese Neuerung für Windows Vista und höher implementiert, Nutzer von Windows XP profitieren hiervon nicht. Darüber hinaus ist bereits ein Patch in der Mache, welcher den Firefox-Prozess automatisch beendet, wenn dieser eine bestimmte Zeit nach dem Beenden von Firefox immer noch aktiv ist.

(via und Bildquelle: gHacks)

August 26, 2014 09:47 PM

August 25, 2014

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Add-on SDK 1.17, JPM ersetzt cfx

Mozilla hat das Add-on SDK in Version 1.17 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die vermutlich letzte Version in dieser Form. Entwicklern wird die Verwendung des neuen JPM-Tools empfohlen.

Mozilla hat die Version 1.17 des Add-on SDKs fertiggestellt und zum Download freigegeben. Dabei handelt es sich um ein reines Wartungs-Update, welches auch das Kompilieren mittels cfx-Kommandozeilentool bei Verwendung von neuen APIs ermöglicht, welche Version 1.17 nicht kennt, aber in künftigen Versionen von Firefox implementiert werden.

Entwicklern von Add-ons wird aber ohnehin nahegelegt, in Zukunft stattdessen das neue JPM-Tool zu verwenden. JPM steht für Jetpack Manager (SDK basierende Add-ons werden auch Jetpacks genannt), basiert auf node.js und nutzt NPM für Drittanbieter-Module. JPM ist kompatibel mit Firefox ab Version 34 und soll cfx ersetzen. Erik Vold hat auf seinem Blog einen Artikel zur Migration von cfx zu JPM veröffentlicht.

Weitere Informationen:
Mozilla Add-ons Blog: Announcing Add-on SDK 1.17

August 25, 2014 09:24 PM

André Jaenisch

Monday Sparks: Indien, Marketplace und App-Entwicklung

Ferien sind vorbei und ich melde mich zurück. Von daher gibt’s dieses Mal auch Berichte, die älter als eine Woche sind ;-)

Offenbar gerade rechtzeitig, denn Firefox OS wird gerade in weiteren Länder angeboten: Indien und Tschechien.

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

FeedSpider steht jetzt zur Übersetzung auf Transifex bereit


August 25, 2014 05:23 PM

August 24, 2014

Sören Hentzschel

Firefox 34: Pluginfreie H.264-Wiedergabe für Nutzer von Apple OS X kann getestet werden

Apples Betriebssystem OS X ist das letzte Betriebssystem, dem die Unterstützung für pluginfreie Wiedergabe von H.264-Videos in Firefox noch fehlt. Mit Firefox 34 liefert Mozilla diese Unterstützung nun nach, zunächst standardmäßig noch deaktiviert.

H.264-codierte Videos können in Firefox für Windows Vista oder höher, Linux und Android abgespielt werden. Was noch fehlt, das ist die Unterstützung hierfür für Nutzer von Apple OS X. Die Unterstützung ist in Firefox 34 gelandet, derzeit als Nightly-Version erhältlich. Allerdings ist die Neuerung zunächst noch standardmäßig deaktiviert und kann über about:config aktiviert werden, indem der Schalter media.fragmented-mp4.exposed per Doppelklick auf true geschaltet wird.

August 24, 2014 12:56 PM

August 23, 2014

Sören Hentzschel

Firefox OS: Drei Neue: Alcatel One Touch Fire C, Spice Fire One Mi-FX 1 & Intex Cloud FX, Start in Indien und Tschechien

Nachdem bereits zwölf Geräte mit Firefox OS erhältlich waren, feiern in diesen Tagen gleich drei neue Geräte ihr Debüt: Das Alcatel One Touch Fire C, das Spice Fire One Mi-FX 1 sowie das Intex Cloud FX. Mit den beiden letztgenannten Geräten gibt es gleich zwei absolute Low-Budget-Geräte, welche den indischen Markt erobern sollen, außerdem feiert Firefox OS Premiere in Tschechien.

Mit dem Alcatel One Touch Fire C hat der Verkauf des bereits dritten Smartphones von Alcatel One Touch mit Firefox OS begonnen. Während das auch bei Congstar und O2 erhältliche Alcatel One Touch Fire E ein etwas besseres Gerät ist, kann das Alcatel One Touch Fire C mehr als direkter Nachfolger des Alcatel One Touch Fire gesehen werden und wird mittlerweile in Peru wie auch in Spanien über die Telefónica-Marke Movistar vertrieben.

Das Alcatel One Touch Fire C besitzt eine Qualcomm Snapdragon 200 ARMv7 Dual Core CPU (MSM8610) mit 1,2 GHz Taktfrequenz und Adreno 302 GPU. Es sind 512 MB RAM verbaut, interner Speicher sind 4 GB vorhanden. Das Smartphone besitzt eine Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll und löst mit 320 × 480 Pixeln (HVGA) auf. Firefox OS ist in der Version 1.3 installiert. Damit hat das Alcatel One Touch Fire C in einigen Punkten eine bessere Ausstattung als das Alcatel One Touc Fire, besitzt allerdings eine nur mit 0,3 Megapixeln auflösende Kamera und mit 1 300 mAh einen etwas kleineren Akku als sein Vorgänger.

Unterdessen hat es mit dem Alcatel One Touch Fire E das erste Smartphone mit Firefox OS nach Tschechien geschafft. Im Gegensatz zum Alcatel One Touch Fire C besitzt dieses eine Bildschirmdiagonale von 4,5 Zoll und qHD-Auflösung (540 × 960 Pixel). Die Hauptkamera löst mit fünf Megapixeln auf, auf der Vorderseite befindet sich zudem noch eine mit zwei Megapixeln auflösende Frontkamera. Die Hauptkamera besitzt darüber hinaus einen Blitz. Die Kapazität des Akkus beträgt 1 700 mAh.

In Indien starten in diesen Tagen gleich zwei Geräte basierend auf einem Spreadtrum-SoC, welcher extrem günstige Geräte erlaubt. Das Spice Fire One Mi-FX 1 wurde mittlerweile vorgestellt und soll ab dem 29. August zunächst exklusiv bei Snapdeal erhältlich sein und bald darauf auch in weiteren Geschäften. Der Preis wird 2 299 INR betragen, was nach aktuellem Wechselkurs weniger als 30 Euro entspricht. Facebook, Twitter sowie die WhatsApp-Alternative ConnectA2 sind dort bereits vorinstalliert, mit Hindi, Tamil und Bangla werden mehrere indische Sprachen unterstützt, so dass sichergestellt ist, dass möglichst viele Menschen in Indien erreicht werden.

Dem Preis entsprechend fällt auch die Ausstattung aus: Eine Single Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz, eine Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll und HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel), nur 2G, kein 3G und auch kein GPS. Wie die installierte Version von Firefox OS sind auch die Menge an eingebautem RAM sowie verfügbarem internen Speicher unbekannt, dürften aber wohl dem des weiter unten genannten Intex-Smartphones entsprechen. Dafür bietet das Gerät immerhin zwei Kameras, eine mit zwei Megapixeln, eine mit 1,3 Megapixeln auflösend, und Platz für zwei SIM-Karten.

Kurz nach dem Spice Fire One Mi-FX 1 soll das Cloud FX von Intex an den Start gehen, der Hersteller hat zu einem Ankündigungs-Event am 25. August eingeladen. Dieses soll sogar noch günstiger sein und unter 2 000 INR kosten, also umgerechnet weniger als 25 Euro. Auch hier kommt wieder eine Single Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz zum Einsatz, verbaut sind 128 MB RAM sowie 256 MB interner Speicher. Dieses Gerät besitzt ebenfalls Unterstützung für zwei SIM-Karten und eine Kamera mit zwei Megapixeln Auflösung, dafür aber keine Frontkamera.

 

August 23, 2014 10:04 PM

Fira Sans als Schrift in OS X 10.10 Yosemite verwenden

Mit OS X 10.10 Yosemite ersetzt Apple nach vierzehn Jahren Lucida Grande als System-Schriftart. Eine Änderung, welche längst nicht jeder gutheißt. Wem die Helvetiva Neue nicht gefällt, der kann die Mozilla-Schrift Fira Sans zur System-Schriftart von OS X machen.

Apple ändert das optische Erscheinungsbild seines Desktop-Betriebssystems mit OS X 10.10 Yosemite und ersetzt in diesem Zusammenhang auch die System-Schriftart, anstelle von Lucida Grande kommt nun genau wie auf iOS Helvetica Neue zum Einsatz. Natürlich sind optische Veränderungen immer Änderungen, welche nicht jedem zusagen. Gerade die neu verwendete Schriftart ist ein Kritikpunkt, welcher häufiger genannt wird. Auch ich empfinde die Helvetica Neue als ziemlich billig wirkende Schrift und großen Rückschritt gegenüber OS X 10.9.

Mit Fira Sans gibt es eine Schriftart, welche von Mozilla in Auftrag gegeben worden ist und unter anderem in Firefox OS zum Einsatz kommt. Diese kann auch als System-Schriftart von OS X verwendet werden und macht als solche einen sehr guten Eindruck. Den Download einer zu diesem Zweck modifizierten Fira Sans-Schrift gibt es auf Github. Das Archiv ist zu entpacken und die drei Schrift-Dateien nach /Users/<username>/Library/Fonts zu kopieren. Nach einem anschließenden Neustart verwendet OS X die neue Schrift.

Leider ist das Ganze nicht ganz frei von Bugs: So steht der Anwendungsname mit Fira Sans in der globalen Menüleiste etwas zu tief und im Authentifizierungsdialog von OS X sind nur sonderbare Zeichen statt Schrift zu erkennen (funktioniert aber dennoch). Beides scheint auch Bestand nach Deinstallation der Schrift durch Löschen der Schrift-Dateien und erneutem Neustart des Computers zu haben. Wer darüber hinwegsehen kann, der erhält auf diese Weise eine schöne Alternative zur Helvetiva Neue als System-Schriftart von Apple OS X 10.10 Yosemite.

August 23, 2014 05:24 PM

Firefox 34 schlägt Themes zur Installation vor, inklusive Live-Vorschau

Firefox ist ein Browser, welcher sich vor allem durch seine einzigartige Anpassungsfähigkeit auszeichnet. Mozilla unterstreicht dies durch die Integration von fünf Theme-Vorschlägen inklusive Live-Vorschau bei Herüberfahren mit der Maus.

Mit Firefox 29 hat Mozilla Australis eingeführt und damit neben einem neuen Standard-Design auch eine neue Oberfläche zum Anpassen von Firefox. In diese integriert Mozilla in Firefox 34 eine Auswahl von Themes und empfiehlt an dieser Stelle auch direkt fünf Lightweight Themes, ehemals bekannt als Personas. Bei Herüberfahren mit der Maus über einen Eintrag wird die Änderung live zur Vorschau übernommen, dauerhaft übernommen wird das Theme durch einen Klick auf ein solches Theme. Der Plan ist es, mit jeder neuen Firefox-Version alle sechs Wochen neue Themes vorzuschlagen.

August 23, 2014 01:36 PM

August 02, 2014

Michael Speier

Sicherheit am PC IV: Ungeschützte Virenscanner, eine Gefahr für den PC?

Liebe Leserinnen und Leser,

nun kommt tatsächlich unerwartet ein weiterer Artikel zum Thema “Sicherheit am PC” hinzu! Das war so nicht geplant, aber die Zeit steht eben nicht still und manche Ereignisse erfordern dann eben passende Maßnahmen. In diesem Fall trägt der folgende Artikel bei Heise.de die Schuld:

Schutzlose Wächter – Antiviren-Software als Sicherheitslücke

Die  Kurzfassung des Artikels:

Es wurden Lücken in Programmen entdeckt!

Blöde Frage: Haben die Leute etwa erwartet, daß diese Virenscanner frei von solchen Lücken sind? Dann müßen die aber weit ab von jeglicher Realität leben, also ähnlich wie unsere Politiker! Gerade bei den sogenannten Security Suiten dürfte eigentlich jedem vernünftig denkendem Menschen klar sein, daß ein solch umfangreiches Programm niemals fehlerfrei sein kann.

..

.

Ach so, das habe ich vergessen: Vernunft kann man nicht kaufen, man hat sie oder man hat sie nicht!

 

Gekaufte Unsicherheit!

In meinem Umfeld ist es ja eher so, daß die Leute eher kostenlose Produkte bevorzugen. Das betrifft natürlich auch die Virenscanner, was ja eigentlich nicht weiter schlimm ist. Immerhin verwenden diese ja die gleichen Engine wie kostenpflichtigen Versionen, so daß es bei der Erkennung eher kaum Unterschiede gibt.

Schlimm ist dann allerdings, wenn eben diese Engine gravierende Fehler aufweist! Genau dies wurde nun bekannt, was wahrscheinlich besonders für Unternehmen ein schlechtes Zeichen ist. Im Allgemeinen verwenden diese ja teure Lösungen, die aber dummer Weise ebenfalls auf den selben unsicheren Unterbau zurück greifen!

 

Rechte und Pflichten!

Ein Problem dieser Scanner ist es, daß sie für ihre Arbeit ziemlich hohe Rechte benötigen. Sie sind also entweder als Administrator unterwegs oder gleich als Systemprozeß, wodurch natürlich ein entsprechender Angreifer die selben Rechte bekommt! Ein Virenscanner darf also meistens alles verändern, in Quarantäne schicken oder auch gleich löschen, was ihm gerade eben über den Weg läuft. Wenn das nun eine Systemdatei betrifft, dann hat der Anwender ein ganz gewaltiges Problem!

Wenn nun ein Angreifer diesen Schutz durchbricht und den Virenscanner übernimmt, dann kann er das natürlich auch! Er kann also ebenfalls alle Dateien ändern, die der Scanner selbst auch verändern darf. NICHT GUT!

 

An dieser Stelle möchte ich einen weiteren Artikel in’s Spiel bringen, der bei CHIP online erschienen ist. Er ist dumm genug verfaßt, daß er genauso gut auch bei ComputerBLÖDBILD hätte erscheinen können:

Antivirus im Test: Die besten Tools gegen Malware
Virenscanner mit Sicherheitslücken

Herr Grimm bringt hier tatsächlich das Kunststück auf die Reihe, daß er bei einem Bericht über Lücken in Virenscannern diese fehlerhafte Software auch noch als Schutz empfiehlt! Ich frage mich hier echt, was sich der Mann denn dabei gedacht hat? Dann sind da auf Platz 1 auch gleich noch drei Produkte, die laut dem Bericht immer noch zum Teil gravierende Sicherheitslücken aufweisen! Wie üblich wurde aber das Produkt beim Test vergessen, welches den Fehler am schnellsten beseitigt hatte:

 

Warum fehlt da ClamAV?

Ihr als meine Leserinnen und Leser wißt natürlich, daß ich ausgerechnet dieses Produkt bevorzuge und auch empfehle. Scheinbar sind aber viele Leute der Ansicht, daß ein Virenscanner nichts taugen kann, wenn er Open Source ist. Es wird dabei allerdings vergessen, daß es davon auch eine kommerzielle Version gibt! Hinter ClamAV steckt ein sehr komplexes Firmennetzwerk, bei dem auch eine Sicherheitsfirma nicht fehlt! Auch Cisco gehört dazu, das ist nun wirklich keine kleine Firma.

Auf sehr vielen Mail-Servern läuft Linux mit ClamAV als Viren- und Malware-Scanner, das hat schon seinen guten Grund! Trotzdem wird er regelmäßig bei solchen Tests übergangen, was mich immer und immer wieder erstaunt. Ich bekomme hier ja wirklich sehr viele Mails, bei denen oft auch ganz nette Anhänge vorhanden sind. Ein Test mit virustotal bringt es dann zu Tage, daß ClamAV fast immer zu den Ersten gehört, die einen neuen Virus bereits erkennen, wogegen z. B. MSE eigentlich immer zu den Letzten gehört. So ziemlich jeder Test belegt das, auch der im verlinkten Artikel zu CHIP!

Die großen Anbieter haben wohl so langsam Angst, daß ihnen ClamAV bzw. Immunet den Rang streitig machen. Diese Angst ist berechtigt wenn man bedenkt, daß Immunet inzwischen eine Cloud verwendet! Jeder kann dort mitmachen, so daß die Erkennungsrate von Immunet/ClamAV immer besser wird.

Wie geschrieben ist die gefundene Lücke bei ClamAV schnellstens geschloßen worden, wie man auch aus dem entsprechenden Dokument (PDF) entnehmen kann. Das sollen andere Firmen erst einmal nachmachen, aber die versprechen ja lieber ein sicheres System, obwohl sie dieses Versprechen gar nicht einhalten können!

 

Die Pflicht ruft!

Angesichts dieser zum Teil gravierender Mängel stellt sich natürlich die Frage, ob man sich solch ein Teil überhaupt installieren sollte. Ich sage: Ja, auf jeden Fall! Auch wenn die Scanner Sicherheitslücken aufweisen bieten sie zumindest einen Grundschutz, da sie ja normaler Weise ihre Arbeit verrichten und eben Schadware erkennen. Man sollte nie vergessen, daß wirklich sämtliche Programme und natürlich auch das verwendete Betriebssystem ebenfalls Lücken aufweist! Wäre das nicht der Fall, dann bräuchte ja nichts davon jemals ein Update!

Jedoch bin ich der Meinung, daß solche Software auf keinen so tief in das System eingreifen darf, daß es danach nicht mehr funktioniert. Auch von einem Mail-Client wie Thunderbird oder SeaMonkey Mail & Newsgroups sollte es die Finger lassen,  G Data ist derzeit eines der besten Beispiele hierfür!

 

Achtung, Eigenwerbung!

An dieser Stelle nochmal der Hinweis an mein bereits oben verlinktes und wohlbekanntes Tutorial. Es gibt hier nämlich einen gehörigen Unterschied zu anderen Lösungen, denn auf diese Art werden Downloads, Mails, News und Feeds nur geprüft. ClamAV hat bei dieser Konfiguration nicht die Berechtigung, daß er auch nur irgend etwas verändert oder löscht! Er zeigt nur an, daß er etwas für verdächtig oder befallen hält.

Eine entsprechende Mail muß man dann eben von Hand im Mail-Client selbst in den Papierkorb oder Junk-Ordner werfen, dann diesen Ordner leeren und komprimieren. Ergebnis: Die schadhafte Mail ist weg, aber eben erst nach dem Komprimieren! (in SeaMonkey/Thunderbird -> rechte Maustaste -> Ordner komprimieren)

Das Problem bei meinem Tutorial ist allerdings, daß es nur für SeaMonkey und Firefox/Thunderbird gilt. Wie es mit Fireclam ist weiß ich nicht, clamdrib wird aber nicht für andere Mail-Clients erscheinen! Ich mache das privat und nicht ganz offiziell, es gibt derzeit also nur vorübergehende … nennen wir es Garantie, daß clamdrib weiter entwickelt wird!

Ich weiß leider nicht, was von Mozilla noch für Änderungen kommen werden. Vor allem in Anbetracht dessen, daß Thunderbird eigentlich nicht mehr weiter entwickelt wird. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß ich SeaMonkey unter Linux verwende und die Kombination clamdrib/Thunderbird unter Windows nur ein Nebenprodukt sind! Derzeit funktioniert es zumindest unter Linux ohne Probleme, für Windows kann ich das leider derzeit nicht garantieren.

 

Mein Fazit:

Ein Virenscanner gehört auf jeden Rechner, ob mit oder ohne Sicherheitslücken. Solche Lücken können zwar ausgenutzt werden aber man sollte eben auch seinen Virenscanner auf dem neuesten Stand halten! Was bitte nützt mir ein Virenscanner, wenn seine Definitionsdatei 2 Jahre alt ist? Es ist auch völlig unerheblich, ob es eine teure Suite oder ein kostenloses Produkt ist. Für den Grundschutz reicht kostenlos, vor allem im privaten Bereich, aber je nach Software auch geschäftlich. AVIRA, AVAST, ClamAV/Immunet und andere beweisen daß immer wieder ziemlich deutlich, wenn sie mal wieder die Top-Ten aufmischen!

Ein weiterer Punkt für Virenscanner ist, daß viele Banken einen solchen für Onlinebanking vorschreiben. Es ist dabei auch völlig egal, welches Betriebssystem verwendet wird! Meine Bank z. B. “empfiehlt” zumindest einen Virenscanner, er muß halt aktuell sein! Ich habe durch mein Tutorial zwar eigentlich keinen Echtzeitscanner, durch die beiden verwendeten Add-ons im Prinzip aber doch! Es wird ja alles direkt gescannt, er ist immer aktuell, so bin ich natürlich auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Gerade in der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, daß man sich gegen alles Mögliche irgendwie absichert. Beim Computer gehört da eindeutig ein aktueller Virenscanner dazu, auch wenn dieser Lücken aufweist! Allerdings ist es auch absolut unerläßlich, daß man ein vernünftiges Sicherheitskonzept verwendet. Das gilt natürlich nur für “normale” Schadware, gegen die NSA oder so hilft das wahrscheinlich nur sehr wenig!

An dieser Stelle auch noch ein weiterer Hinweis zu ClamAV/Immunet:

Dieser Virenscanner arbeitet mit vielen anderen Virenscannern zusammen, so daß man ausnahmsweise zusätzlich einen weiteren installieren kann! Normaler Weise beißen sich verschiedene Virenscanner auf einem Rechner ja, in diesem Fall ist es aber tatsächlich ohne Probleme möglich! Und wieder sind es die großen Anbieter, die damit ein Problem haben. Die können das nicht, man darf schließlich keinem ernsthaften Konkurrenten helfen!

 

Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

August 02, 2014 02:42 PM

July 28, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Foxtrott, Flame, DevTools

Willkommen zu einer neuen Folge von Monday Sparks. Diese Woche ging es etwas ruhiger an. Von daher hab ich einige Neuigkeiten zu Firefox For Android (aka Foxtrott) mit aufgenommen. Besonders hervorheben möchte ich die Early-Access-Version eines neuen Firefox OS-Buches, sowie ein WebMaker-Projekt zum Zusammenklicken von Apps :)

Viel Spaß beim Lesen! Für mich geht es in die Ferien :)

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Early Access: Firefox OS in Action

Appmaker


July 28, 2014 10:14 AM

July 21, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Firefox OS goes India, mozjpeg und Hands On

Während ich also mich mit Gleitkomma-Ungenauigkeiten bei JavaScript rumschlage, biete ich euch hier Lesestoff der vergangenen Woche. Viel Wind erzeugte die Ankündigung, man wolle weiter expandieren und die Alternative zum Chromecast-Stick noch dieses Jahr auf den Markt bringen. So viele, dass ich mich entschlosse, einige bewusst nicht aufzunehmen, um andere Inhalte auch noch zu Geltung kommen zu lassen ;-)

Indien ist auch gerade angesagt. So ist eine Nutzerstudie erstellt worden und es kündigt sich Konkurrenz von Jolla an.

Anfang letzte Woche stellte CTO Dr. Andreas Gal auch eine verbesserte JPEG-Kompression mozjpeg 2.0 vor – diese wird derzeit von Facebook getestet, um das Nutzererlebnis zu verbessern.

Aber lest selbst!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

 

O2 E-Shop: Alcatel Onetouch Fire E (149,00 EUR ohne Vertrag, derzeit vergriffen)

Alcatel OneTouch Fire E orange (129,99 EUR ohne Vertrag, lieferbar)


July 21, 2014 08:58 PM

July 14, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Mozilla Festival Ost-Afrika, Marktanteile, Indien

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Monday Sparks.
Gleich vorweg: Ich würde mich freuen, wenn ihr das Mozilla-Festival in Ost-Afrika möglich machen könntet. Es läuft noch eine IndieGoGo-Kampagne für 13 Tage. Daneben blickt die Community gerade nach Indien, wo sich Mozilla vom 25USD-Smartphone einen Zuwachs an Marktanteilen erhofft. Denn beim Browser sieht es zusehends schlechter aus.

Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)


July 14, 2014 02:28 PM

July 07, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Alcatel OneTouch, Telegram, Portierung

Entschuldigt die Verspätung.

Auch diese Woche hat Firefox OS für einige Artikel gesorgt. Enttäuscht war ich, als ich erfuhr, was es mit dem Firmware-Update meines Alcatel OneTouch Fire auf sich hatte. Ich freue mich aber auf die OSS-Portierung von Telegram. Darüber hinaus ist Firefox OS Thema auf Konferenzen. Viel Spaß!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

Bilder und Videos

 


July 07, 2014 10:45 PM

July 02, 2014

André Jaenisch

Apps vorgestellt: Nutzung

Kostenkontrolle ist eines der Punkte, die mich am Firefox OS reizen. Während man für viele andere Smartphones meines Wissens nach eine Kreditkarte benötigt, kann man das Alcatel OneTouch Fire auch mit PrePaid bestellen. Empfehlenswerter dürfter aber das Fire E sein, da es mit Firefox OS v1.3 kommt. Damit ihr euren Verbrauch an mobilen Daten im Auge behaltet, hat Mozilla eine Kostenkontrolle entwickelt.

Name: Nutzung
Entwickler:
The Gaia Team
Version: 1.1
Kategorie: Systemanwendung
Größe: < 1 KB
Sprache: Deutsch
Letzte Rezension: 02. Juli 2014
Bewertungen: 0 Bewertungen
Berechtigungen: keine
Lizenz: Apache Lizenz 2.0
Quellcode: GitHub-Repo mozilla-b2g/gaia/apps/costcontrol
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Was funktioniert

Zunächst einmal solltet ihr festlegen, beim Überschreiten welcher Datenmenge ihr informiert werden wollt. Ich habe das kleinste Datenpaket mit 200 MiB gebucht (und reize es nicht einmal aus!). WLAN daheim ist einfach angenehmer. Ich muss mir weniger Gedanken machen, da die Verbindung verschlüsselt erfolgt :) Ihr könnt es hinterher noch in den Optionen anpassen.

Das Options-Menü zum Festlegen der Obergrenze und des Zurücksetzens

Einstellungen Nutzung

Wie ihr seht, kann man die erhobenen Daten auch manuell wieder zurücksetzen. Ich habe das Datenkontigent erst nach einigen Monaten verbraucht. In der Regel zum nachschlagen im lokalen Verkehrsverbund, selten mal Google Maps (OpenStreetMap tut leider nicht so recht :( ) oder bei der Recherche von Anschriften. Für alles andere gibt’s daheim WLAN ;-)

Die Daten-Grenze ist frei wählbar. Ihr könnt darüberhinaus noch angeben, ob es MB oder GB sein sollen. Im Punkt unten könnt ihr auch einstellen, ob die Nutzungsdaten Monatlich, Wöchentlich oder Nie automatisch zuückgesetzt werden sollen.

Falls ihr die Grenze erreicht, färbt sich der Hintergrund rosa!

Ein Liniendiagramm mit dem Verlauf der Nutzung von WLAN und Mobilen Daten

Startseite Nutzung

Der Verbrauch an Mobilen Daten wird euch übrigens auch angezeigt, wenn ihr die Schnellwahl von der Leiste oben runterzieht.

Was nicht funktioniert

Ich hab bisher nichts feststellen können.

Was ich mir wünschen würde

In Anbetracht der Tatsache, dass es keine Obergrenze beim WLAN-Verbrauch gibt, lässt sich auch schwerlich ein Fortschrittsbalken ziehen. Dennoch vermisse ich eine Angabe über den WLAN-Verbrauch im Schnellwahl-Overlay.


July 02, 2014 09:29 AM

June 30, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: WebIDE, Hackathons, Oculus Rift

Wieder ist eine Woche vorbei. Anfang letzte Woche kündigte Mozilla WebIDE an – eine integrierte Entwicklungsumgebung für Firefox OS. Die Meldung schlug ein wie eine Bombe. Daneben gab es ein paar Hackathons und ein privates Projekt zur Oculus Rift. Viel Spaß beim Lesen!

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

June 30, 2014 08:50 PM

Das Quartal Q2/2014

Ich möchte an dieser Stelle kurz einmal einige Statistiken bezüglich des Besucheraufkommens dieses Blogs veröffentlichen, nachdem ich dies bereits für das erste Quartal erledigt hatte.

Dabei beziehe ich mich auf den Zeitraum vom 1.4.2014 bis 30.6.2014.

In dieser Zeit wurde das Blog 3.573 Mal aufgerufen (+488%), was durchschnittlich etwa 40 Aufrufe täglich (+467%) bedeutet.

Herausragendster Woche war dabei die vom 2. Juni mit 521 Aufrufen (+460%) bei 167 Besuchern (+377%).

Neben Besuchern aus der Deutschland Österreich und der Schweiz kamen Menschen aus aller Welt hierher. Insgesamt zähle ich 58 Staaten (+123%) :)

Beliebteste Seite ist meine Apps vorgestellt-Zusammenfassung (141 Aufrufe, +124%), wenn man von den Archivseiten (1217 Aufrufe, +482%) einmal absieht. Dicht auf den Fersen sind Unzufriedenheit mit Firefox OS Geräten (138 Aufrufe), Warum kann ich keine PDF-Anhänge öffnen? (116 Aufrufe), Flatfish arrived! Das InFocus Tablet mit Firefox OS (110 Aufrufe), mein Monday Sparks zum StreamingStick von Mozilla, Cordova und OpenNews (104 Aufrufe) und der Ausblick auf Firefox OS v1.3 (104 Aufrufe).

Die meisten Besucher fanden mich über eine Google Suche, gefolgt von Verweisen aus Twitter.


June 30, 2014 11:30 AM

June 23, 2014

André Jaenisch

Monday Sparks: Mozillas StreamingStick, Cordova, OpenNews

Pfingstferien sind rum und ich komm nach dem Bundesparteitag also im Juli wieder zum Bloggen. Von daher gibt es hier einen weiteren Monday Sparks.

Sparks.Flickr: Sparks. von Sadie Hernandez (CC-BY)

June 23, 2014 09:11 PM

SeaMonkey (deutsch)

June 14, 2014

André Jaenisch

Verlängerte Pfingsten

Meh. Es. Ist. Viel. Zu. Heiß!

 

Mein Rechner hat den Geist aufgegeben, so dass ich derzeit nur mit dem Smartphone und Tablet auf Twitter rumhängen kann und Blogs lese.

Nebenher mach ich mir Gedanken, wo ich das Geld herbekommen soll, um Ersatz ranzuschaffen.

Wäre alles weniger tragisch, hätte die Uni nicht auch zu (Pfingstferien, you know).

Von daher sitze ich jetzt seit tragen auf dem Trockenen. Wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich die rumstehenden Desktop-PC-Gehäuse mit neuem Leben fülle.


June 14, 2014 08:44 PM

June 04, 2014

André Jaenisch

Was macht die Konkurrenz? Tizen endlich erschienen

Wettbewerb ist gut. Bedenkt man, wie dominant iOS und Android im Mobilsegment sind, wünsche ich mir mehr Trubel dort. Das peitscht die Innovation an, wie man es unter den Webbrowsern beobachten kann. Nach immer wieder aufkommenden Gerüchten hat Samsung jetzt also Tizen auf einem Smartphone gebracht.

Samsung, dass sind die Macher der Nexus-Geräte. Sehr populär wegen Android. Und auch sehr beliebt als Referenzgeräte zum Flashen anderer Betriebssysteme ;-)

Wie Mitchell Baker vorgestern so schön sagte (Übersetzung von mir):

Das Silicon Valley und iOS-Nutzer sind nicht unsere anfänglichen Zielmärkte. Über die Zeit, sicher, aber unsere Zielgruppe sind Leute, die lokale Inhalte, Erschwingliches und Zugängliches suchen und, was noch wichtiger ist, Formen von Inhalten, die derzeit noch nicht durch (App) Stores bedient werden.

Zeit also, auch einmal die kleineren Betriebssysteme im Auge zu behalten. Für mich fallen darunter Tizen, Sailfish, Ubuntu Touch und Windows Phone. webOS klammere ich einmal aus. Ich kenn einige wenige Nutzer dieser Betriebssysteme, aber wenn ihr mehr wisst, verlinkt sie doch in den Kommentaren.

Trying TizenFlickr: Trying Tizen
von Andy Piper (CC-BY-NC)

Ich konzentriere mich in diesem Beitrag auf Tizen. Weil es auch ein webbasiertes Betriebssystem anbietet. Am liebsten ist mir dabei OpenSource. Schlichtweg deswegen, weil damit die (zumindest theoretische) Möglichkeit eingeräumt wird, den Quellcode zu inspizieren. Ich mach das gerne bei Firefox OS, wenn ich bestimmte Funktionen nachvollziehen will. Allein die Test-Suite (mocha) hab ich noch nicht gefressen …

Heute Abend ist mir dann ein Artikel vom britischen Telegraph in meine Twitter-Timeline geflutscht. Harr Sparkes stellt sich dabei die interessante Frage, inwiefern das Tizen Project als OpenSource gelten kann. Es stellt sich heraus, dass die vergebenen Lizenzen z.T. inkompatibel sind mit den Anforderungen der OpenSource Iniative.

Wisst ihr, was das tolle an HTML5 ist? Es kann prinzipiell überall laufen!

So zielt Samsung auch auf eine Reihe von Formfaktoren ab: Smartphones, Tablets, Smart TVs, Wearables, Heimanwendungen, Netbooks und in Autos verbaute Unterhaltungssysteme. Den Anfang haben sie mit ihren Smartwatches und Smart TVs gemacht. Jetzt kommt also das Smartphone. Vom Prinzip her also auf einer Entwicklungsstufe mit dem Firefox OS von Mozilla.

Wäre da nicht die Marktmacht, wie Caschy sie anspricht. Wie oben bereits erwähnt, ist Samsung schon ziemlich bekannt für die Android-Flotte. Wenn sie es jetzt also geschickt anstellen, Tizen zu pushen, bevor Google sie deswegen vom Android-Projekt aussperrt (denn Android ist offen – bis auf die coolen Elemente), könnten sie also an Firefox OS vorbeiziehen.

Vielleicht können sich aber auch beide Systeme arrangieren. Ich mein, wozu brauchen Menschen in Entwicklungsländern Gadgets wie eine intelligente Uhr oder Fernseher? Smartphones und Tablets sind da wesentlich praktischer.

Was denkt ihr? Kabbeln sich Tizen und Firefox OS hier unnötig? Oder ist Platz für Koexistenz?


June 04, 2014 09:14 PM

June 03, 2014

André Jaenisch

Tastaturen austauschen?

Es war gestern sehr schwer, von Apple’s Entwicklerkonferenz WWDC nichts mitzubekommen. Ich hab mit einige Beiträge auf Caschy’s Blog durchgelesen. Er freut sich wie ein Schneekönig darauf, Tastaturen austauschen zu können. Dabei ist das für Firefox OS v2.0 auch angedacht! Es gibt sogar schon erste Apps dafür.Ist halt praktisch, wenn man quelloffen arbeitet ;-)

Eine … Machbarkeitsstudie liefert beispielsweise das LOL Keyboard:

LOL Keyboard im Firefox Marketplace

Etwas ernster ist da schon die Möglichkeit, endlich Kopieren und Einfügen zu können:

Copy Paste Keyboard im Firefox Marketplace

Und schließlich kann man damit auch Tastaturen an die Sprache anpassen. Als Beispiel kann Thai herhalten:

Thai Keyboard im Firefox Marketplace

Mal sehen, was die Zukunft bringt. Und welche Geräte dann schlussendlich Firefox OS v2.0 bekommen.


June 03, 2014 02:54 PM

Apps vorgestellt: Bessa

Ich bin mir sicher, ich bin nicht der einzige, der sich eine schlichte Bildbearbeitungs-App für das Firefox OS wünscht. Gestern beim Stöbern bin ich über Bessa gestolpert. Sieht vielversprechend aus, auch wenn sie noch nicht fertig ist.Natürlich muss wieder Lena herhalten. Kennt ihr nicht?

Doch. Bestimmt. Das Bild muss so oft herhalten, wenn es um Demonstration von Bildbearbeitungs-Algorithmen geht, das läuft euch sicher öfter über den Weg. Eigentlich kann ich es hier nicht direkt einbinden wegen Copyright … das der Playboy hält. Aber jemand hat es auf Flickr hochgeladen …

lennaFlickr lenna
von li (CC-BY-NC-ND)
Name: Bessa
Entwickler: André Fiedler
Version: 0.9.436
Kategorie: Photo/Video
Größe: 8,16 MB
Sprache: Englisch, Deutsch, Französisch
Letzte Rezension: 03. Juni 2014
Bewertungen: 2 von 5 Sternen (3 Bewertungen)
Berechtigungen: Bilderspeicher
Lizenz: Alle Rechte vorbehalten
Quellcode: Closed Source
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Zurück zum Thema. Bessa.

Was funktioniert

Es kann ein Bild direkt von der Kamera abgeholt werden oder aus der Galerie ausgewählt. Dieses lässt sich dann schrittweise bearbeiten. Eine kurze Einführung erklärt die Bedienung.

Bildschirmphoto: Bessa

Screenshot von Bessa

Ich finde es spitze, dass die Veränderungen am Bild nicht unumkehrbar sind, sondern in Schichten gespeichert werden. Das Prinzip kenn ich von GIMP her. Auf die Weise kann wild herum experimentiert werden, ohne etwas kaputt zu machen. Das Bild wird hinterher in die Galerie geschrieben oder direkt geteilt.

Was nicht funktioniert

Beim Start muss auf die index.html geklickt werden. Aber das Problem kennt man ja bereits.

Derzeit hält sich der Funktionsumfang in Grenzen. Der Entwickler hat sich aber ein ambitioniertes Ziel gesteckt. Seht ihr in der Beschreibung. Ich hab auch nur Abstürze erlebt, wenn ich es mit den Layern übertrieben habe.

Was ich mir wünschen würde

Zugang zum Quellcode. Irgendwie sind alle Bildbearbeitungs-Apps, die ich mir bisher ansah, ziemlich fett. Vielleicht kann man da noch am Algorithmus schrauben. Außerdem käme eine Beschreibung in englischer Sprache praktischer im Marketplace, um mehr Nutzer zu erreichen. Deutsch ist nicht so verbreitet …

Daneben wäre es noch hilfreich, die einzelnen Effekte auch noch kurz zu erläutern. Denn nicht jeder weiß, was eine Vignette ist.


June 03, 2014 02:09 PM

June 02, 2014

André Jaenisch

Flatfish arrived! Das InFocus Tablet mit Firefox OS

Ich konnte nicht an mich halten. Mein Tablet ist da! Kostenlos :-)

Dafür muss ich nur “ein paar” Dinge übersetzen.

Und kurze Zeit später kam auch ein Case dazu:

Das letzte Zubehör-Teil, was ich mir zukaufte, war ein Adapter für USB2Steckdose. Die US-Stecker passen hier einfach nicht ;-) In einem kurzen Schriftverkehr mit Asa Dotzler (Ansprechpartner für das Tablet Contributor Project bei Mozilla) stellte sich heraus, dass die Sendungen nicht auf das Zielland personalisiert werden konnten. Es war schlichtweg nicht genug Personal dafür vorhanden. Macht nichts, das bisschen investiere ich auch so. Handelsübliche 5V-Adapter mit Leistungen um die 2000 mAh sorgen für ein flottes Laden. Die Stecker vom Alcatel OneTouch Fire tun auch – sofern das Tablet ausgeschalten ist. Andernfalls zieht der Standby-Modus in etwa so viel Strom wie das Ladegerät liefert …

Stellt sich also die Frage, was damit anstellen. Sowie ich herausgefunden habe, wie sich Screenshots auf dem Tablet auslösen lassen (kein Home-Buttton), packe ich hier einige Bilder rein. Zwischenzeitlich bekommt ihr eine Außenansicht zu sehen ;-)

FedEx liefert Firefox OS Tablet InFocus Paket-Rückseite InFocus Paket-Vorderseite Technische Details zum InFocus Tablet Technische Details zum InFocus Tablet Mitgelieferter US-Stecker mit USB-Port Draufsicht auf den US-Stecker Rückseite des US-Steckers Der mitgelieferte Stecker in der Schaumstoff-Box Das InFocus Tablet von vorne Das InFocus Tablet von hinten Ersatzweise gekaufter USB-Stecker Der deutsche Stecker in der Nahsicht Ein leuchtend orangenes Case für's Tablet

Auf der B2G-Mailingliste wird auch schon gegrübelt, wie sich das Tablet wohl am geschicktesten flashen ließe. Immer diese Hacker :D

Das Tablet kommt mit Firefox OS v1.4 daher und besteht im Wesentlichen aus der UI des Smartphones – nur hochskaliert. Dementsprechend matschig wirken manche Texturen.

Bisher hatte ich einige Hakeleien mit der Tastatur. Und mit dem Screenreader. Stellt sich heraus, dass diese Problemchen auch schon im Wiki gelistet wurden.

Ich hab jetzt mal auf der Mailingliste angefragt, wie sich das mit den Übersetzungen am geschicktesten organisieren lässt. Nebenher kann ich ja immerhin schon Apps testen :) Bisher stehen Arabisch (?), Chinesisch (?), Französisch und Englisch zur Disposition. Das geht besser! ;-)

Das deutsche Team trägt Informationen im Mozilla Wiki zusammen.

Ask me Anything! Was möchtet ihr gerne wissen?


June 02, 2014 12:23 PM

May 22, 2014

André Jaenisch

Apps vorgestellt: 2048

Ich sehe die Leute es ständig daddeln. Es ist ein Logik-Puzzle. Ihr habt es bestimmt auch schon gesehen.

Name: 2048
Entwickler: Andre Alves Garzia
Version: 1.5
Kategorie: Spiele
Größe: 52,85 KB
Sprache: Englisch
Letzte Rezension: 22. Mai 2014
Bewertungen: 5 von 5 Sternen (69 Bewertungen)
Berechtigungen: Keine
Lizenz: MIT
Quellcode: GitHub: soapdog/2048
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Zunächst einmal: Der Klon ist nicht der einzige. Ihr findet weitere Ableger im Firefox Marketplace unter Namen wie 2048, 2048, 2+2=2048, 2048 AI und 2048 3×3. Ich habe hier aber nur eine Version getestet.

Was funktioniert

Es ist ohne Probleme möglich, die Kacheln über einen Swipe in die gewünschte Richtung rutschen zu lassen. Zuweilen ist die Reaktion aber etwas zu empfindlich.

Bildschirmphoto: 2048

Screenshot von 2048

Was nicht funktioniert

Der Highscore wird nicht zuverlässig gespeichert. Darauf angesprochen meinte Andre, das er localStorage benutzt hätte:

Es ist bekannt, dass dies bei Firefox OS unzuverlässig funktioniert. Genau genommen handelt es sich dabei um einen synchronen Schreibvorgang, der das Gerät blockiert, bis er abgeschlossen ist. Ich konnte aber noch kein Muster ausmachen.

Was ich mir wünschen würde

Das Spiel macht süchtig. Aber so richtig. Ich bin noch nicht über die 512er Kachel hinaus gekommen. Allmählich dämmert es mir, warum ich ständig Leute spielen sehe …


May 22, 2014 09:16 AM

May 21, 2014

Michael Speier

SeaMonkey 2.26: Verzögerung durch Mozillas Australis und ein Speicherleck? [Update]

Werte Leserinnen und Leser, Freunde der SeaMonkey Suite!

Leider scheint es schlechte Nachrichten zu geben. Am Donnerstag, den 1. Mai 2014 ist ja die neue Version von Firefox (29.0) erschienen, auf dessen Basis ja der SeaMonkey ebenfalls aufgebaut ist. Nachdem es zum neuen Design Australis ja schon einen riesen Shitstorm in den Foren gibt kommt nun auch für SeaMonkey ein üble Nachricht:

SeaMonkey 2.26 verzögert sich anscheinend bis auf weiteres!

Inzwischen ist Version 2.26 erschienen.

Ohne dem beschriebenen Speicherleck, dafür funktioniert der Mailclient weder unter Linux noch unter Windows! Getestet wurde mit Kubuntu 64 Bit 14.04 und in der VM mit Kubuntu 14.04 in 32 Bit und Windows 7 SP1 32 Bit. Es würde inklusive Lightning alles funktionieren, nur der Mail- und News-Client hat keine Funktion!

Ein nochmaliger Test mit Windows 7 ergab, daß es dort nun funktioniert! Geändert wurde nichts, selbes Profil wie zuvor, nur die VM wurde neu gestartet. Irgendwie verstehe ich das gerade nicht, aber das kann auch mir mal passieren!

Auch ein Test mit Kubuntu 14.04 32 Bit ist nun positiv verlaufen, da scheint also wohl etwas bei meinem Profil nicht zu stimmen in der 64-Bit Version! :-O Da heißt es also nun testen, testen, testen!

Fehler gefunden, ein Add-on hat dazwischen gefunkt! gContactSync 0.3.6 hat da wohl einen Fehler, man muß da *ACHTUNG* die Entwicklerversion 0.4.0rc4 installieren und dann auf 0.4.0rc5 updaten, schon sind alle Probleme behoben! :mrgreen: 

Nun heißt es also nur noch warten, bis diese Version auch in den Programmpaketen von Ubuntuzilla eintrifft, so daß sie nicht am System vorbei gemogelt wird! In Ubuntuzilla ist SeaMonkey nun ebenfalls auf dem neuesten Stand.

Ich bitte hiermit alle Leser mit SeaMonkey, daß sie mir eine entsprechende Nachricht als Kommentar hinterlassen:

Funktioniert SeaMonkey 2.26 bei euch richtig oder nicht?

Schreibt mir bitte einen entsprechenden Kommentar hier, ich werde das dann auch entsprechend weiter leiten!

 

[UPDATE: 21.05.2014]

Zwei Meldungen: Gut und schlecht!

Zwei Meldungen habe ich, die wohl interessant sind:

  1. Australis für SeaMonkey ist derzeit nicht geplant! Das ist gut! :mrgreen:
  2. Der immer wieder in Erscheinung tretende massive Speicherverbrauch vom aktuellen SeaMonkey/Firefox hängt scheinbar mit den Add-ons “Adblock Plus” bzw. “Adblock Edge” zusammen! Das ist ganz schlecht! :-( 

Zu 1. sage ich mal, daß mir das sehr gut gefällt!

Zu 2. sage ich nur, daß das mir mal ganz und gar nicht gut gefällt! Ich selbst verwende ja (trotz negativer Kritik!) Adblock Plus, aber bei SeaMonkey haben beide Add-ons den selben Fehler:

Sie funktionieren beide auch bei Mail & Newsgroup und Thunderbird, was ja nach Menge der empfangenen Nachrichten natürlich immens auf den Speicherverbrauch wirkt! Heute habe ich zum Beispiel nach dem Start von SeaMonkey über 150 Nachrichten bekommen, die beim Empfang natürlich alle mit Adblock geprüft werden. Das Ergebnis war ein kurzer Speicherverbrauch von beinahe 4 GiB und ich mußte entsprechend warten, bis diese Nachrichten über meine eingerichteten Filter erst einmal auf die entsprechenden Ordner verteilt wurden!

Das ist natürlich fatal, da man in dieser Zeit kaum arbeiten kann. Bei Thunderbird kann man das Add-on ja deaktivieren, bis das Problem gelöst ist. Bei SeaMonkey ist das aber keine so gute Idee, da es ja dann auch im Browser weg ist. Aus verschiedenen Gründen möchte ich dazu aber niemandem raten, denn ohne Adblock ist das Internet eindeutig kaputt.[/Update]

Eigentlich wollte ich mich ja jetzt am Wochenende mit dem von mir übernommenem Add-on clamdrib beschäftigen, da dieses ja leider derzeit nicht unter Windows funktioniert. Das muß derzeit wohl noch einige Zeit nach hinten verschoben werden, mal sehen.

 

Mein Fazit:

Aktualität und Neuerungen schön und gut, aber so geht’s nicht! Wir einfachen Anwender werden hier buchstäblich im strömenden Regen stehen gelassen, ohne daß man auch nur eine vernünftige Information über das “Warum” erfährt! Version 2.26 ist nicht zu gebrauchen, Version 2.25 hat bekannte offene Sicherheitslücken. Nun kann man das für sich geringere Übel nehmen, wobei es meiner Ansicht nach 3 Möglichkeiten gibt:

  1. Weiter mit 2.25 arbeiten, schlecht wegen Sicherheitslücken!
  2. Auf 2.26 Updaten, hier wegen massivstem Speicherverbrauch völlig unmöglich, hab es aber trotzdem getan!
  3. Einen anderen Browser verwenden. Für mich ebenfalls unmöglich, da ich SeaMonkey ja auch für Mails und News verwende!

 

Da nun fast alle Fehler beseitigt sind wünsche  ich allen viel Spaß mit SeaMonkey 2.26, welcher anscheinend irgendwie schneller als die Vorgängerversion läuft!

 

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Freitag Samstag ;-)

Viele Grüße aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

May 21, 2014 06:56 AM

May 12, 2014

André Jaenisch

Unterstützung für Otoro eingestellt

Die Otoro-Geräte sind ausschließlich für Entwickler gedacht gewesen. Sie dienten als Vorläufer des ZTE Open. Nun ist die Unterstützung für sie eingestellt worden.Bei den Geräten mit Codenamen Otoro (oder auch Unagi) handelte es sich um Off-The-Shelf-Geräte von ZTE. Im Deutschen würden wir von “Stangenware” sprechen.

Ein Entwickler hat letzte Woche auf der B2G-Mailingliste von Problemen berichtet, eine aktuelle Version (d.h. jünger als v1.0) auf das Gerät zu flashen. Es stellte sich heraus, dass die Unterstützung eingestellt wurde.

Das ist insofern bitter, als dass für geraume Zeit die Unagi-Geräte als Entwickler-Modelle angepriesen wurden uns so mancher Unterstützer die im guten Glauben kaufte, damit zu aktuellen Version (v1.4 und v1.5 bzw. v2.0) beitragen zu können. Die Dokumentation wurde nun endlich aktualisiert. Das Gerät ist jetzt unter Tier 3 eingeordnet (vorher Tier 1). Tier ist englisch für Schicht und beschreibt eine Architektur.

Es scheint sich ein Trend zu entwickeln, nur auf eine kleine Klasse von Geräten (ZTE Open *, Alcatel OneTouch Fire *) zu setzen, um die Entwicklung von Firefox OS auf dem Smartphone voranzutreiben. Dies macht es schwierig, Unterstützung für andere Geräte wie dem LG Fireweb oder Huawei Yascend II zu garantieren, was zu … Verstimmungen bei den Nutzern führen könnte.

Wie seht ihr das?

Update 13. Mai 2014, 16:37 Uhr: Robert Kaiser war so freundlich, einige Punkte richtig zu stellen. Bitte lest in den Kommentaren :)


May 12, 2014 03:24 PM

May 11, 2014

Michael Speier

Sicherheit am PC II: #CCC, #Mozilla & #Symantec – Staatliche Software, Updates und ein Toter!

Liebe Leserinnen und Leser,

ClamAV Logo in der Ubuntu-Wiki

ClamAV Logo

 

manchmal kann ich mir echt nur noch an den Kopf langen. Gerade was die Sicherheit am PC betrifft bin ich ja eigentlich recht aufgeschlossen und habe auch nichts gegen Neuerungen, der Sprecher des CCC (Frank Rieger) hat aber nun den Vogel abgeschossen! Da haben die doch damals diesen Staatstrojaner zerlegt, was ja ein ziemliches Aufsehen hervorrief. Und nun lest mal nach, was dieser Vollhonk jetzt ernsthaft fordert:

 

CCC fordert EU-Betriebssystem für Smartphones

Zitat:

„Der Einzige, der in der Lage ist, einen reinen Sicherheitsansatz zu fahren – das heißt sichere Software, sichere Betriebssysteme, sichere Programmiersprachen als Dienst an der Öffentlichkeit – ist nun mal momentan der Staat”, sagte Rieger.

Hallo Herr Rieger, wann bekamen sie denn ihre Gehirnwäsche? Reicht ihnen der NSA-Skandal noch nicht oder auch die derzeitige Überwachung hier in Deutschland? Sollen wir uns jetzt auch noch freiwillig von der EU überwachen lassen? Gerade von ihnen, Herr Rieger, hätte ich doch etwas mehr Verstand erwartet! Irresmilie

Zitat:

Eine komplette Neuentwicklung der Hardware-Grundlagen sei zwar ebenfalls wünschenswert – aus Kostengründen aber nicht realistisch.

Blöde Frage: Mit oder ohne staatlichem Keylogger?

Herr Rieger, es wird Zeit für ihren Abschied aus der Öffentlichkeit und vom CCC!

Was sie dort vorschlagen ist der feuchte Wunschtraum einer jeden Diktatur, in einer freien Demokratie hat so etwas absolut nichts verloren! Der Wolf als Hüter der Schafe, sie dürfen dann den Posten des Leithammel übernehmen.

Zitat:

Bis es erste Ergebnisse gebe, die Nutzer auf dem Telefon zu sehen bekommen, dauere es mindestens fünf Jahre. Die im staatlichen Auftrag finanzierte Software sollte nach Vorstellung des CCC unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung gestellt werden.

Open Source im Namen des Staates, ja klar. Fragen sie doch mal die Russen, die haben da auch mindestens eine ganz tolle eigene Linux-Distribution. Und nun stellen sie sich mal das vor, das ist Open Source! Willkommen in der MATRIX!

 

Kommen wir zum nächsten Punkt, der derzeit für ziemlichen Unmut in der Gemeinde sorgt:

Firefox 29 mit neuer Bedienoberfläche

Da hat also Mozilla gemeint, sie müßen einen vom Benutzer anpaßbaren Browser an den Benutzer anpaßen. Allerdings haben die Entwickler auch gleich noch dafür gesorgt, daß man zum vernünftigen Anpaßen mindestens ein extra Add-on benötigt -> #Shitstorm, die Nutzer sind begeistert über fehlende oder super versteckte Funktionen! Australis ist eingeschlagen wie die sprichwörtliche Bombe!

Hier gleich einmal zur Beruhigung der Nutzer von SeaMonkey:

Wir bleiben von dem Scheiß wegen Personalmangel derzeit verschont!

Zitat:

The dev team has stated that they have no intention to overhaul the Seamonkey UI and move to an Australis-like UI. Simply stated, even if they wanted to do it (they apparently don’t), it’s too much work and they don’t have the manpower, so they focus on other things. The only scenario I imagine where that could change is if changes in the engine engine remove functionality needed for Seamonkey’s “classical” UI. I don’t see it happening anytime soon in Gecko, but there’s a theoretical risk of it happening a few years down the road, if the Servo project ever replaces Gecko as the main Mozilla browser engine.

In meinem Umfeld ist es tatsächlich so, daß der Firefox einen ziemlichen Schwund hinnehmen mußte. Auf dem Smartphone bin ich der einzige Nutzer, da ich seit kurzem dieses Teil hier besitze. Der Rest verwendet Opera oder den Android-Browser. Auf dem Desktop ist nur noch ein einziger Nutzer vorhanden, der den Firefox verwendet. Zwei Leute verwenden dort ebenfalls Opera, der Rest nutzt zum größten Teil dank meiner Hilfe SeaMonkey oder eventuell Chrome (Nein, der bekommt keinen Link!).

Ehrlich gesagt ist es mit ein Rätsel, wie Mozilla auf diese Idee gekommen ist. Ein noch größeres Rätsel ist es aber für mich, wenn z. B. einige Moderatoren des oben verlinkten Forum die Ähnlichkeit des neuen Designs zu Chrome vehement verleugnen! Sind die denn wirklich so Gehirnamputiert? Zum Vergleich:

Foxmium

Firefox in Chromium?

und:

Chromifox

Chromium in Firefox?

Wer die Ähnlichkeit dieser zweieiigen Zwillinge nicht sieht, der sollte vielleicht einmal beim Optiker oder Augenarzt vorbei schauen, das tut auch gar nicht weh! Sorry, aber ihr habt doch echt den Schuß nicht gehört!

Ich muß jedoch dazu auch sagen, daß viele Nutzer selbst ebenfalls nicht mehr alle Blätter im Geäst haben. Anstatt daß sie auf andere Leute hören und den Firefox einfach anpaßen (das geht ja immer noch) wollen sie lieber die alte Version behalten und mit nicht geschlossenen Sicherheitslücken in’s Internet gehen! Gerade in der heutigen Zeit ist das ja wohl so ziemlich das Dümmste, man denke nur an den NSA-Skandal oder auch die ganze Schadware.

 

Apropos Schadware:

Symantec erklärt Antivirus-Software für tot

Zitat:

“Wir sehen Antivirus nicht mehr als gewinnträchtig an”

Ach! Und weil IHR damit keine Gewinne mehr macht ist eure Software und die der anderen Hersteller nun tot, oder was? Hättet ihr eben nicht soviel Unfug mit der Software von Peter Norton gemacht, dann wärt ihr heute wohl weltweit der größte Hersteller. Ihr habt eine gute Software eingekauft und wie üblich kaputt gemacht, aus genau diesem Grund nennt man euch ja auch “Die gelbe Pest”!

Einen Computer ohne Virenscanner zu betreiben ist in der heutigen Zeit schlicht und ergreifend fahrlässig, daß sehe sogar ich mit Linux/Kubuntu ein! Solche Zeitgenossen können sehr unangenehm sein, aus dem Grund gibt es ja auch mein Tutorial. Inzwischen hat ja ubuntuuser.de im Wiki nachgebessert, dort steht nun folgendes zum Thema “Linux und Virenscanner” (Zitat):

Es ist bekannt, dass Computerschädlinge in der GNU/Linuxwelt keine große Rolle spielen – zumindest im Vergleich zu anderen Betriebssystemen wie z.B. Windows. Daher ist ein Virenscanner für eine GNU/Linux-Desktopinstallation nicht wirklich notwendig. ClamAV eignet sich aber trotzdem sehr gut für heterogene Umgebungen (z.B. parallele Installationen von GNU/Linux und Windows, in denen Dateien unter GNU/Linux heruntergeladen und geprüft werden, bevor sie an Windows “weitergereicht” werden), zum Prüfen von Mailanhängen oder zum Einsatz in Kombination mit Dritt-Programmen wie z.B. Samba oder einem Mail-Server.

Vor nicht all zu langer Zeit wurden dort Viren für Linux noch vehement verleugnet, aber inzwischen ist denen dank Android wohl ein Licht aufgegangen (wahrscheinlich in Form eines Kronleuchters! :mrgreen: ). Was der Herr Dye da so von sich gibt, also ich weiß ja nicht. Wieso kommen die eigentlich jetzt erst auf die Idee, sich auf Schadenbegrenzung und die Analyse von Angriffen zu konzentrieren? Das machen andere Firmen schon länger, Symantec hat wieder einmal geschlafen!

 

Mein Fazit:

Herr Rieger vom CCC möchte uns einen staatlich verordneten Zwangstrojaner unterschieben, Herr Dye von Symantec erklärt gleichzeitig die Virenscanner für tot und Mozilla verärgert einen Teil ihrer Nutzer so sehr, daß diese lieber mit Sicherheitslücken weiter arbeiten. Alles in allem also der ganz normale Wahnsinn, den die gleichgeschalteten, staatlich geschmierten geförderten Medien durch Nicht- und Desinformation auch noch kräftig fördern.

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, was er von alle dem hält. Ein staatlich gefördertes Betriebssystem lehne ich jedoch aus naheliegenden Gründen ab und werde natürlich auch weiterhin meinen Virenscanner und auch die restliche Software aktuell halten, etwas anderes wäre einfach nur unverantwortlich!

 

In diesem Sinne wünsche ich euch nun einen schönen und virenfreien Muttertag! Blumenzauber

Viele Grüße aus den abgeschotteten Kammern von TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

May 11, 2014 07:32 AM

May 05, 2014

André Jaenisch

Ergebnis der Umfragen

Einen guten Start in die Woche!

Die ersten Ergebnisse der Umfrage von letztem Freitag liegen vor. Danke für eure Unterstützung!Kommen wir zunächst zur Sidebar:

Blog per E-Mail folgen: 4 Stimmen (19.05%), Über den Autor: 3 Stimmen (14.29%), Verweis auf diaspora*: 3 Stimmen (14.29%), Twitter-Timeline: 3 Stimmen (14.29%), Top-Beiträge & -Seiten: 2 Stimmen (9.52%), Tags: 2 Stimmen (9.52%), Aktuelle Beiträge: 1 Stimme (4.76%), Letzte Kommentare: 1 Stimme (4.76%), Blogroll: 1 Stimme (4.76%), Blogstatistik: 1 Stimme (4.76%), Kategorien: 0 Stimmen (0%), Archiv: 0 Stimmen (0%)

Ergebnisse der Umfrage zur Sidebar

Viele von euch scheinen keine E-Mail-Benachrichtigungen mehr bekommen zu wollen :)

Ich schließe daraus, dass meine Leser durchaus netzaffin sind und Twitter oder einen RSS-Feedreader zu benutzen wissen.

Ich habe mir außerdem schon gedacht, dass diaspora* thematisch vielleicht ein bisschen deplatziert hier wirken könnte. Ihr habt meine Theorie bestätigt. Also raus aus der Sidebar damit.

Was mich hingegen ein wenig überrascht hat, ist das Abschaffen des Gravatars. Ich ging davon aus, dass es Leser durchaus interessiert, welches Gesicht hinter den Artikeln steckt. Aber okay, wenn ihr es nicht sehen wollt …

Aber verratet mir doch bitte einmal in den Kommentaren, was euch an der Twitter-Timeline stört? Ich kann mir keinen Reim darauf machen.

Zur Themenwahl:

Mehr “Apps vorgestellt”: 5 Stimmen (33.33%), Mehr Entwickler-bezogene Informationen: 5 Stimmen (33.33%), Mehr Berichte über aktuelles Geschehen: 4 Stimmen (26.67%), Mehr Informationen auch zu anderen Produkten von Mozilla: 1 Stimme (6.67%), Etwas anderes (siehe Kommentar): 0 Stimmen (0%)

Ergebnisse der Umfrage zur Themenwahl

Hier haben weniger Leute abgestimmt. Daher fällt das Gewicht der Stimmen stärker aus.

Ihr wünscht euch mehr App-Reviews, sowie Informationen aus der Entwickler-Ecke. Bekommt ihr! Ich hab da schon ein paar Entwürfe in petto, muss die aber noch feinschleifen.

Daneben möchtet ihr mehr über aktuelle Entwicklungen erfahren. Hier könnte es etwas knapp werden, da ich derzeit von Familie und Studium ziemlich eingespannt bin und auch die Europa- (bzw. in Stuttgart auch Kommunal-)Wahlen näher rücken und meine Partei doch ein wenig Engagement erwarten darf ;-)

Ende Mai kann ich aber voraussichtlich wieder mehr tippen. In der Zwischenzeit verweise ich euch auf Sören Hentzschel, der auch Firefox OS in seinem Blog abdeckt. Seinen Blog findet ihr in der Blogroll.

In ein paar Monaten werde ich bestimmt eine neue Umfrage starten! Ich lass die Umfrage noch einige Tage laufen, um aussagekräftigere Ergebnisse zu bekommen. Erfahrungsgemäß dürfte aber der regelmäßige Leser meines Blogs bisher abgestimmt haben.

Ich danke an dieser Stelle Polldaddy, für die Zusammenarbeit mit WordPress und der kostenlosen Bereitstellung von Grundfunktionalitäten!


May 05, 2014 02:18 PM

May 04, 2014

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.26 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.26 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.26 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Der Trenner für weitergeleitete Nachrichten kann jetzt konfiguriert werden.
  • Eine Option wurde hinzugefügt, um Signaturen nicht bei Antworten wegzulassen, um zu verhindern, dass am Beginn liegende Signaturen den Nachrichtentext löschen.
  • Die Gamepad-API wurde finalisiert und aktiviert (weitere Infos).
  • Die Felder von navigator.plugins können aus Datenschutzgründen nicht mehr aufgezählt werden.
  • Die ECMAScript-Internationalisierungs-API wurde aktiviert.
  • 'box-sizing' (ohne -moz-Präfix) wurde implementiert.
  • SharedWorker ist jetzt standardmäßig aktiviert.
  • CSS3-Variablen wurde implementiert.
  • Das Console-Objekt ist jetzt in Web Workers verfügbar.
  • Promises wurden standardmäßig aktiviert.
  • <input type="number"> wurde implementiert und aktiviert.
  • <input type="color"> wurde implementiert und aktiviert.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.26 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

May 04, 2014 11:32 PM

May 02, 2014

André Jaenisch

Wer bist du, Leser? [Umfrage]

Ich bin etwas unzufrieden mit meinem Blog. Sicher, es bekommt Besucher, was mich freut. Aber ich möchte euch einbinden, was die Themenwahl und das Design der Sidebar angeht.

Ich hab dazu einmal zwei Umfragen angelegt. Die erste dreht sich um den Inhalt:

<noscript><a href="http://polldaddy.com/poll/8015477">Take Our Poll</a></noscript>

Die zweite beschäftigt sich mit der Sidebar:

<noscript><a href="http://polldaddy.com/poll/8015481">Take Our Poll</a></noscript>

Ich wäre euch dankbar, wenn ihr die Minute Zeit nehmen könntet, um daran teilzunehmen.

FeedbackFlickr: Feedback von Giula Forsythe (CC-BY-NC-SA)

In’s Nachdenken gebracht haben mich zwei Artikel von der Karrierebibel. Der eine gibt vier Tipps zum Schreibstil, der andere 99 Empfehlungen zum besseren Bloggen. Mir ist bewusst geworden, dass ich nicht weiß, wer meine Leser sind. Also verratet doch ein bisschen über euch, damit ich relevantere Inhalte schreiben kann :)

Danke schon einmal!


May 02, 2014 02:19 PM

April 29, 2014

André Jaenisch

Ausblick auf Firefox OS v1.3

Gestern durfte ich bei unserem UbuntuUsers-Anwendertreffen ein Geeksphone Revolution in den Händen halten :)
Grund für mich, mal einen kleinen Ausblick zusammenzustellen, was Alcatel OneTouch denn für Veränderungen ausrollen wird.Zunächst einmal: Die Performance soll sich signifikant verbessern! Ich bin schon gespannt, ob Apps dann flüssiger laufen.

MWC14 Mozilla Press EventFlickr: MWC14 Mozilla Press Event
von Mozilla in Europe (CC-BY)

Daneben kann ich berichten, dass die Homescreens aufgeräumter wirken. Das liegt an der Zusammenfassung in Gruppen. Da ich das Gerät nur leihweise übernommen habe, kann ich noch nicht beurteilen, ob man auch das derzeitige Verhalten beibehalten kann. Ich rechne aber fest damit. Für mich ergibt es jedenfalls deutlich Sinn, Apps zu gruppieren … Die erste Seite kann jetzt mit Apps belegt werden.

Darüberhinaus wird die Adaptive Suchleiste (“I’m thinking of …”) von Everything.me aufgebohrt. Sie ist von überall her jetzt mit einer Wischgeste von oben erreichbar.

Daneben wird die Tastatur überarbeitet, wie man im Video sehen kann. Ich finde das derzeitige Farbschema eigentlich ganz angenehm. Nur intelligenter dürfte die sein. Beispielsweise für input-Tags vom Typ “url” auch andere Top-Level-Domains als nur “.com” anbieten … Ach ja, es werden ständig Großbuchstaben dargestellt – unabhängig von der Eingabe … Auf BitBlokes findet ihr Bilder von einer frühen Version.

Firefox OS wird endlich personalisierbar! Nicht nur Hintergrundbilder lassen sich austauschen, sondern auch Homescreens. Und: Klingeltöne! Mte90 hat dazu eine RingTone Picker-App geschrieben und auf dem Firefox Marketplace eingereicht. Haken: Derzeit wird nur das .OGG-Format unterstützt. Aber es gibt genügend Programme zum Konvertieren ;-)

Was mich als Congstar-Abonnent jetzt weniger betrifft, ist die Unterstützung von LTE (aka 4G) und DualSIM. Congstar bietet schlichtweg keine Verträge hierzu an.

Update 06. Mai 2014, 21:40 Uhr: Zu früh gefreut.

Ich häng mich dran!


April 29, 2014 09:57 AM

April 24, 2014

André Jaenisch

Mozilla Hacking Day in Deutschland

Wie jede Woche war gestern auch wieder eine wöchentliche Sitzung der deutschen Mozilla-Community. Besonders hervorgehoben wurde eine Einladung zum Hacking Day am kommenden Samstag.Was macht man auf so einem Hacking Day?

Hacken. Was sonst. Und zwar im positiven Wortsinne. Hacken bezeichnet eigentlich ein tiefes Verständnis der Materie eines bestimmten Gebiets, welches von einem gewissen Spieldrang gespeist wird. Ich weiß, wovon ich rede, ich war das letzte Wochenende auf einem Hacking Event :D

Dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Laut Agenda geht es darum, sich einmal mit dem Quellcode verschiedener Mozilla-Projekt vertraut zu machen. Sei es dem Browser, Webmaker oder das neue Smartphone-Betriebssystem. Näheres findet ihr auch auf der entsprechenden Meetup-Seite. Ich selber werde leiter nicht vorbeischauen. Vielleicht beim nächsten Treffen im Oktober dann.

img_8929_2Flickr: img_8929_2 von Pandark. (CC-BY-SA)

Wer?
Interessierte, die sich mit dem Quellcode eines Mozilla-Projekts beschäftigen wollen. Es ist Platz für ca. 70 Leute (und viele Plätze sind bereits reserviert).

Wann?
26. April 2014 von 09:00 Uhr–22:00 UhrWas?
Mozilla Hacking Day BerlinWo?
co.up coworking in Adalbertstraße 8 in 10999 Berlin

Warum?
Komm vorbei zu einem “Mozilla Hacking” Tag in Berlin. Egal, ob du bereits an einem Mozilla-Projekt gehackt hast oder gerade erst neu dazustößt, wir werden Vorträge und Tutorials geben, wie man verschiedenen Mozilla-Code versteht. Firefox Core, Firefox OS, Firefox for Android, Testing Infrastructure, Webmaker und mehr! Happy hacking!

Hashtag #MozHackingDay

This is a hCalendar event brought to you by the hCalendar Creator.


April 24, 2014 01:22 PM

April 22, 2014

Thomas Schwecherl

SUMO: die meistgelesenen 50 Artikel aktuell

Nach den 20 meistgelesenen sind nun auch die 50 meistgelesenen Artikel der Mozilla-Wissensdatenbank (support.mozilla.org oder kurz SUMO) aktualisiert und fertig ins Deutsche übersetzt.

Übersetzt heißt in diesem Fall: von mehreren Helfern überarbeitet und korrekturgelesen, mit lokalisierten Bildschirmfotos bestückt und freigeschaltet.

Ein paar Bildschirmfotos fehlen noch, vor allem für Mac OS X. Wenn sich jemand am Vervollständigen beteiligen möchte, findet er hier eine Übersicht und bei Andy den richtigen Ansprechpartner für Tipps usw.

Ich möchte mich auch diesmal wieder ganz herzlich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben! Damit helfen wir schätzungsweise 80% aller deutschsprachigen Hilfesuchenden und versorgen sie mit aktuellen Inhalten. Wie viele hundertausend Nutzer jeden Monat das sind, kann ich nicht genau sagen. Es sind jedenfalls eine Menge.

Wenn jemand mithelfen möchte: der Leitfaden Wie du Artikel der SUMO-Wissensdatenbank richtig übersetzt gibt viele Tipps für den Einstieg. Man braucht dazu nichts weiter als einen Browser, ein paar Englischkenntnisse und Geduld. Technisches Vorwissen oder Spezialprogramme sind nicht nötig.

Unser nächster Schritt: die wichtigsten 100 Artikel. Dazu fehlen uns nur noch 32, von denen viele nur noch korrekturgelesen und mit Bildschirmfotos bestückt werden müssen …

April 22, 2014 10:06 PM

April 20, 2014

SeaMonkey (deutsch)

April 14, 2014

Thomas Schwecherl

SUMO: die 20 meistgelesenen Artikel aktuell

Mehrere Jahre ist es nun her, dass wir das zuletzt geschafft haben: Die 20 meistgelesenen Artikel der Mozilla-Wissensdatenbank (support.mozilla.org oder kurz SUMO) sind alle ins Deutsche übersetzt.

Übersetzt heißt in diesem Fall: von mehreren Helfer überarbeitet und korrekturgelesen, mit lokalisierten Bildschirmfotos bestückt und freigeschaltet.

Ich möchte mich deswegen bei allen SUMO-Mitarbeitern bedanken, die an den deutschsprachigen Artikeln mitgearbeitet haben! Besonders hervorheben möchte ich die in den letzten Wochen aktivsten Mozillianer pollti, Artist, gk0moz, graba und Wawuschel.

Was an diesen 20 von den insgesamt ca. 250 Artikeln so toll ist? Sie decken rund 50% aller Seitenaufrufe auf SUMO ab. Damit helfen wir mit relativ wenig Aufwand vielen hunderttausend Nutzern von Mozilla-Produkten. Die ehrenamtliche Arbeit schafft also mit relativ wenigen Worten viel positive Wirkung.

April 14, 2014 08:41 PM

André Jaenisch

Firefox OS Simulator nach Versionen

Wie meine Kollegen Andrzej Mazur und Sören Hentzschel bereits berichtet haben, gibt es den Firefox OS Simulator jetzt nach Versionen sortiert auf Mozillas FTP-Server. Eine Ankündigung findet sich auf der Mailingliste. Damit kann den API-Änderungen zwischen den Versionssprüngen besser Rechnung getragen werden.

Firefox on the riseFlickr: Firefox on the rise
von Christian Scholz (CC-BY-NC)

Eine Bedienungsanleitung findet sich im Mozilla Developer Network. Wie üblich dürfen wir in Deutschland noch warten, bis Alcatel OneTouch Fire die Version 1.3 ausrollt (gegen Ende des Monats), wenn wir Apps auf dem physischen Gerät testen wollen. Fehler werden auf Bugzilla für die Komponente Simulator gemeldet.

Quellen:


April 14, 2014 12:59 PM

Unzufriedenheit mit Firefox OS-Geräten

Okay, darauf haben jetzt sicher einige gewartet. Es gibt einige unzufriedene Stimmen aus der Firefox OS Community, die (derzeit noch?) von Mozilla ignoriert werden. Ich möchte euch nur auf diese aufmerksam machen.

Frustration - March 14th, 2011 (73/365)Flickr: Frustration – March 14th, 2011 (73/365)
von Phil Long (CC-BY)

Ernesto Acosta, Informatiker, System-Administrator und Geschäftsführer von DesdeLinux beschwerte sich auf der B2G-Mailingliste über den mangelnden Support von ZTE. Es geht primär darum, dass ZTE insbesondere auf Android-Geräte setzt und stillschweigend die ROM für Firefox OS v1.2 von der Seite genommen hat. Demnach sind Besitzer eines ZTE Open dazu gezwungen, auf Firefox OS v1.1 zu verbleiben (es sollen zwar Builds für v1.2 im Netz rumgeistern, diese sind aber nicht “offiziell”). Grund waren gescheiterte automatisierte Tests in den neuen Gonk-Layern (Gonk ist gewissermaßen die GNU/Linux-Distribution von Mozilla).

Im Gegensatz zu Alcatel OneTouch wird es nicht einmal Upgrades auf Firefox OS v1.3 oder gar v1.4 geben! Denn ein Wiederherstellen der Kompatibilität würde ZTE auf die OEMs abwälzen, denen dafür die Kapazitäten fehlen. Auf Nachfragen reagiert ZTE aber auch nicht im entsprechenden Bug. Insgesamt also eine ziemlich miese Kommunikationskultur.

Aber es geht noch schlimmer! Mal ehrlich, wieviel habt ihr von LG gehört? Diesen Umstand bemängelt Bruno Vilar. Von dort kommt nämlich: Null. Keine Ankündigung, keine Upgrades, nichts.

Adrian Custer will dem aber mit einem Schreiben an Mozilla begegnen. Wenn es etwas Neues gibt, informiere ich euch. Derzeit scheint man mit Alcatel OneTouch oder einem Geeksphone noch am besten bedient zu sein.

Was stört euch an eurem Firefox OS-Gerät?

Edit von 20:40 Uhr: Naoki Hirata von ZTE hat sich zu Wort gemeldet und den Fehler eingeräumt. Nightly updates für v1.4 oder v1.5 wird es aber auch weiterhin nicht geben, weil die Tests fehlschlagen.


April 14, 2014 10:46 AM

April 12, 2014

SeaMonkey (deutsch)

April 11, 2014

André Jaenisch

Ist Firefox OS auch vom Heartbleed-Bug betroffen?

HEARTBLEED: ECCO L'ELENCO DEI SITI PER I QUALI E' MEGLIO CAMBIARE PASSWORDFlickr: HEARTBLEED: ECCO L’ELENCO DEI SITI PER I QUALI E’ MEGLIO CAMBIARE PASSWORD von Filippo (CC-BY-NC-SA)

Die letzten Tage ging es rum: Eine Sicherheitslücke wurde in der beliebten OpenSSL-Bibliothek entdeckt und geschlossen. Diese blieb zwei Jahre lang unentdeckt. Stellt sich die Frage, ob Firefox OS-Nutzer jetzt auch betroffen sind. Die Antwort: Nein, sind sie nicht.

Gecko benutzt nämlich die NSS-Bibliotheken zur Umsetzung des TLS-Protokolls (früher bekannt als SSL). Wen’s interessiert: Den Quellcode gibt es auch auf GitHub. Nichtsdestotrotz möchte ich die Empfehlungen des Security-Blogs von Mozilla weitergeben:

  1. Passwort von Mozilla Persona wechseln.
  2. Passwort von Firefox Account (FxA) wechseln.
  3. Passwort generell wechseln, insbesondere bei Mehrfachnutzung.

Auf dass euer Passwort-Safe einen Frühjahrsputz erhalte! ;-)


April 11, 2014 07:56 AM

April 10, 2014

André Jaenisch

Bugs und Beiträge

Ich hatte ja vor einiger Zeit schon einmal über Bug-Reporting berichtet. Jetzt gibt’s einige neue Infos dazu.

Flickr: Firefox / Red Panda von Tristan Nitot

Flickr: Firefox / Red Panda von Tristan Nitot (CC-BY-NC-SA), Text von mir. Republiziert unter der selben Lizenz wie das Bild.

Angefangen hat das mit einer Anregung auf der dev-mail-Mailingliste, die Entstehungsgeschichten von Bugs transparenter zu gestalten (Google Groups!). Daraufhin entspann sich eine kleine Diskussion und die Idee, eine kleine Anzahl von Fragen zu beantworten, wurde von einigen Mitgliedern aufgenommen. Ähnliches kenne ich schon von der VIM-Dev Mailingliste (auch Google Groups) beim Ausfüllen von Bugs. Die Idee ist dabei, dass man beleuchtet, was für ein Problem aufgetaucht war, wie dem auf den Grund gegangen wurde und es schließlich gelöst wurde. Diese Informationen lassen sich aus den Commit-Messages, d.h. den Mitteilungen zu einzelnen Code-Beiträgen, oftmals nämlich nicht herauslesen. Chancen stehen gut, dass es nach einer Weile auch in das Mozilla Developer Network (kurz MDN) wandert. Relevant wird das auch beim Backout von Commits, weil diese etwas kaputt gemacht haben. Hier ist es hilfreich zu wissen, warum bestimmte Code-Zeilen so oder anders geändert wurden.

Wie beispielsweise zu Gaia System-Apps. (Nebenbei, es gibt noch einige Gutscheine für eine kostenlose Alpha-Version des Buchs Gaia From Above auf Leanpub).

Wenn wir schon von Bugs sprechen: Es gibt einen URL-Shortener, der in etwa so aussieht: https://bugzil.la/943251 kurz und bündig. Gefällt mir :)

Und wer jetzt voller Erregung seine Sporen mit Bugfixing verdienen will, findet bei Josh Matthews eine Liste einfacher Bugs. Ich gehe davon aus, dass die dynamisch aus Bugzilla generiert wurden.


April 10, 2014 10:33 AM

April 09, 2014

Thomas Schwecherl

DocSprint in Berlin

Beim letzten Treffen der deutschsprachigen Mozilla-Gemeinde in Berlin Anfang Februar hatte die Lokalisierungsgruppe die Idee, kurzfristig einen DocSprint zu veranstalten.

Der DocSprint sollte kurz vor Veröffentlichung von Firefox 29 stattfinden, um rechtzeitig wichtige Hilfe-Artikel für diese Version zu übersetzen oder zu aktualisieren. Neben SUMO sollte diese 2-tägige Veranstaltung auch die Themengebiete „Übersetzung für MDN beginnen“, „offene Bugs zur deutschsprachigen Lokalisierung abarbeiten“ und „eine Einführung in die Übersetzungsarbeit für Firefox“ selbst umfassen.

Diese Veranstaltung haben wir tatsächlich letztes Wochenende in Berlin abgehalten. Wir waren knapp ein Dutzend Personen und haben uns im Berliner Mozilla-Büro getroffen.

Hier ein paar Impressionen von Hagen auf Flickr sowie das Gruppenfoto von Jan (das wird leider erst spät am Sonntag aufgenommen haben, weshalb Leute von Samstag wie Frankie fehlen).

Das Wochenende war sehr produktiv ausgefüllt und wir haben viel Arbeit gemeinsam geschafft, für die Einzelne eine Menge Abende hätten aufwenden müssen. Nebenher haben einige Leute das erste Mal Einblick in die Übersetzungsarbeit bei SUMO, MDN und der Produktübersetzung erhalten. Außerdem wurden erste Audioaufnahmen für die Entwicklerdokumentation auf MDN aufgenommen.

Die Arbeitsdokumente zum DocSprint sind im Mozilla-Etherpad zu finden: mzl.la/1hqRC1n. Am Ende dieses Dokuments sind die Ergebnisse des Wochenendes aufgelistet.

In dem Sinn wurden die Ziele erreicht, die wir uns gesetzt hatten. Nur die Beteiligung von neuen Leuten war nicht so groß wie erhofft. Trotz dass der DocSprint in Berlin abgehalten wurde, wo potenziell viele Freiwillige verfügbar wären, kam kein neuer Berliner. Zugegeben, die Veranstaltung wurde kurzfristig geplant und nur auf Meetup und im Mozilla-Universum selbst. Am Rühren der Werbetrommel müssen wir noch arbeiten.

Ich werde versuchen, zusammen mit den Mozilla Reps eine ähnliche Veranstaltung im Herbst in München zu organisieren. Einige bereits aktive Neue kommen eher aus dem süddeutschen Raum. Vielleicht sehen wir dann ein paar neue Gesichter aus dieser Gegend.

Wir beißen nicht und nehmen jeden auf, egal welche Tätigkeit er oder sie machen möchte. Es gibt viele verschiedene Betätigungsfelder, vom Korrekturlesen bis zum Firefox-Übersetzer mit Schreibrechten auf den Mozilla-Servern. Und neben dem Übersetzen gibt es ja auch noch unzählige Mitarbeitsmöglichkeiten. Davon abgesehen ist so ein Treffen ja nicht nur für die „Arbeit“ da, sondern auch zum Kennenlernen von anderen Mozillianern und des gesamten Projekts. Oder einfach zum Hallo-Sagen.

Ich danke allen sehr herzlich, die mitgemacht haben, besonders für den Organisator Michael, den MDN-Guru Florian und Kadir, der sich trotz anderweitiger Beschäftigung immer noch mit Firefox-Übersetzungen auskennt. ;-)

Es war der erste und sicher nicht der letzte DocSprint dieser Art im deutschsprachigen Raum.

Wenn es Wünsche zum nächsten Ort oder Schwerpunktthema für so was gibt, lasst es mich wissen.

April 09, 2014 08:50 PM

April 04, 2014

André Jaenisch

Apps vorgestellt: File Manager

Der letzte Dateimanager in der Übersicht vom Firefox OS Guide und damit das Ende dieser Reviewreihe. Im übrigen die App in dem Segment mit den meisten Bewertungen.

Name: File Manager
Entwickler:
Jhon Klever
Version: beta-1.0
Kategorie: Werkzeuge
Größe: 769,4 KB
Sprache: Englisch
Letzte Rezension: 04. April 2014
Bewertungen: 4 von 5 Sternen (114 Bewertungen)
Berechtigungen: Zugriff auf SD-Karte
Lizenz: GPL v3
Quellcode: GitHub: elfoxero/file-manager
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Was funktioniert

Wo soll ich da anfangen?

Bildschirmphoto: File Manager

Screenshot vom File Manager

Alles.

Es macht richtig Spaß!

Visuelles Feedback auf Benutzereingaben, die Möglichkeiten, Dateien auf der SD-Card zu verwalten, kopieren, verschieben, löschen, teilen und Dateien und Ordner umzubenennen. Was will man mehr? PDFs sollen sich auch direkt betrachten lassen, Multimedia-Dateien abspielen und einfache Texte erstellen. Ein wahres Bonmot!

Was nicht funktioniert

Eine Fixierung auf eine Orientierung. Es macht keinen Sinn, Landscape zuzulassen. Ich muss noch mehr mit der App rumspielen, um weitere Probleme zu finden.

Was ich mir wünschen würde

Lokalisierung. Aber das sollte schnell erledigt sein.


April 04, 2014 02:51 PM

Apps vorgestellt: SL-Filemanager

Entschuldigung. Gestern habe ich es nicht geschafft, den nächsten Beitrag zu Dateimanager unter Firefox OS zu verfassen. Schaut doch in die Übersicht vom Firefox OS Guide nach, um einen groben Überblick zu erhalten. Oder aber lest weiter ;-)

Name: Firefox Marketplace: SL-Filemanager
Entwickler:
Version: 1.0
Kategorie: Werkzeuge
Größe: 2,25 MB
Sprache: Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch, Holländisch
Letzte Rezension: 04. April 2014
Bewertungen: 2 von 5 Sternen (5 Bewertungen)
Berechtigungen: Zugriff auf SD-Karte
Lizenz: Apache v2
Quellcode: GitHub: janthiemen/SL-Filemanager
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Was funktioniert

Wo soll ich da anfangen?

Bildschirmphoto: SL-Filemanager

Screenshot vom SL-Filemanager

Wenn die App erst einmal manuell gestartet wurde (siehe unten), kann man sich Details einholen. Ordner lassen sich erstellen und löschen.

Was nicht funktioniert

Der Start. Kein Witz. Das Manifest ist aber nicht kaputt, aber index.html wird nicht automatisch geladen. Ein Klick darauf  führt zur App.

Detailansicht eines Ordners

Detailansicht eines Ordners

Diese ist ausgesprochen fett. Ich mein > 2 MB. Da muss etwas schief gelaufen sein.

Das Spielchen mit der Ladezeit kennt ihr ja. Laut eigenen Angaben ist die App in mehreren Sprachen verfügbar. Kann ich aber nur eingeschränkt bestätigen. Teilweise fehlen Übersetzungen.

Es lässt sich nicht in Ordner wechseln (!) und Dateien werden keine angezeigt. Die Detailansicht ist unvollständig. Die Ordnergröße wird nicht oder falsch berechnet.

Ich habe sogar die Vermutung, dass Directory Traversal Attacks möglich sein könnten … zumindest wird der Verzeichnisbaum nicht korrekt durchlaufen …

Was ich mir wünschen würde

Generalüberholung.

Ich hab Kontakt mit dem Entwickler über das Formular auf der Projektseite aufgenommen und ihn um einen Verweis auf den Quellcode gebeten. Wenn es etwas Neues gibt, aktualsiere ich diesen Beitrag.


April 04, 2014 02:28 PM

April 02, 2014

André Jaenisch

Apps vorgestellt: Alpha Explorer

Weiter geht’s. Dieses Mal ist der Alpha Explorer dran. Mehr Dateimanager findet ihr in der Übersicht im Firefox OS Guide.

Name: Alpha Explorer
Entwickler: jjazcarate
Version: beta-0.1.7.1
Kategorie: Werkzeuge
Größe: 846,89 KB
Sprache: Spanisch
Letzte Rezension: 02. April 2014
Bewertungen: 4 von 5 Sternen (18 Bewertungen)
Berechtigungen: Zugriff auf SD-Karte
Lizenz: proprietär (?)
Quellcode: nicht-öffentlich (?)
Preis: kostenlos (Freeware)
Art der App: Packaged App
Offline-App: Ja

Was funktioniert

Wie üblich lassen sich versteckte Dateien anzeigen. Hier auch wieder mit Dateigröße und -format.

Bildschirmphoto: Alpha Explorer

Screenshot vom Alpha Explorer

Daneben wird aber auch das Datum der letzten Veränderung angezeigt. Und es gibt ein Menü! Auf Spanisch … Die Icons und berührungsempfindliche Flächen sind unterschiedlich groß. Das sorgt für ein uneinheitliches Design. Macht aber insofern Sinn, als dass Dateien eher geöffnet werden wollen als Ordner, finde ich.

Hier eine Liste mit Übersetzungen, für alle, die des Spanischen nicht mächtig sind:

  • Abrir = Öffnen
  • Abrir desde Alpha Ex View = Mit Alpha Ex View anzeigen
  • App del Sistema = System-Anwendung
  • Atras = Zurück
  • Borrar = Löschen
  • Compartir = Teilen
  • Nuevo = Neu
  • Refrescar = Aktualisieren
  • Salir = beenden

Das Design stimmt nicht zu dem typischen Mozilla-Look – aber es passt zur Firma Alphasystems GmbH!

Was nicht funktioniert

Ladezeit …
Die Sprache kann auch eine Hürde darstellen.

Was ich mir wünschen würde

Eine übersetzte Oberfläche. Ich hab bereits mit dem Entwickler Kontakt aufgenommen und werde diesen Beitrag entsprechen überarbeiten.


April 02, 2014 07:48 PM

April 01, 2014

André Jaenisch

Das Quartal Q1/2014

Ich möchte an dieser Stelle kurz einmal einige Statistiken bezüglich des Besucheraufkommens dieses Blogs veröffentlichen.

Dabei beziehe ich mich auf den Zeitraum vom 1.1.2014 bis 31.3.2014.

In dieser Zeit wurde das Blog 608 Mal aufgerufen, was durchschnittlich etwa 7 Aufrufe täglich bedeutet.

Herausragendster Woche war dabei die vom 13. Januar mit 93 Aufrufen bei 35 Besuchern.

Neben Besuchern aus der Deutschland und Österreich kamen auch Menschen aus Venezuela und Brasilien hierher. Insgesamt zähle ich 26 Staaten :)

Beliebteste Seite ist meine Apps vorgestellt-Zusammenfassung (63 Aufrufe), wenn man von den Archivseiten (209 Aufrufe) einmal absieht. Insbesondere der PDF-Viewer und die Vorstellung des Alcatel OneTouch Fire (beide 41 Aufrufe) haben es euch angetan.

Die meisten Besucher fanden mich über eine Google Suche, gefolgt von Verweisen aus Twitter.


April 01, 2014 03:01 PM

March 20, 2014

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.25 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.25 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.25 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Newsgroupnamen können jetzt auch mit Hilfe von Autokomplettierung eingegeben werden.
  • Die Gamepad-API wurde fertiggestellt und aktiviert.
  • VP9-Videodekodierung wurde implementiert.
  • Unterstützung von Opus in WebM wurde hinzugefügt.
  • Lautstärkenkontrolle für HTML5-Audio/Video wurde hinzugefügt.
  • Unterstützung der Mitteilungszentrale auf Mac OS X wurde für Web-Mitteilungen hinzugefügt.
  • Unterstützung von spdy/2 wurde entfernt.
  • Unterstützung von Mehrzeilen-Flexbox in Layout wurde hinzugefügt.
  • Unterstützung von das "mathvariant"-Attribut in MathML 2.0 wurde hinzugefügt.
  • Melden von hängenden Hintergrund-Threads wurde hinzugefügt.
  • <input type=color> wurde implementiert und aktiviert.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.25 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

March 20, 2014 11:21 PM

February 16, 2014

SeaMonkey (deutsch)

February 06, 2014

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.24 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.24 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.24 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Die Einstellungen für DoNotTrack und Nachfragen vor dem Löschen von Daten werden jetzt synchronisiert.
  • Eine Einstellung (mailnews.p7m_external) wurde hinzugefügt, um Benutzern die Auswahl einer alternativen Behandlung von application/pkcs7-mime zu erlauben.
  • Unterstützung von Atom-Threading-Erweiterungen (RFC 4685) wurde hinzugefügt.
  • Migration von Thunderbird-Profilen unterstützt jetzt das neue Signons-Dateiformat (Unterstützung für das alte Format wurde entfernt).
  • Autovervollständigungs-Dropdowns (z.B. in der Adressleiste und Web-Adresse öffnen) zeigen jetzt Favicons für ihre Einträge an.
  • Der Accountname wird jetzt immer in der Statusleiste angezeigt, wenn neue Nachrichten abgerufen werden.
  • IMAP-Benachrichtigungen zeigen jetzt den Server der korrespondierenden Mail-Accounts an.
  • Im Abonnieren-Dialog werden Newsgroupnamen jetzt nach einer Kombination aller Zeichenketten durchsucht (UND-Suche).
  • Konsultieren Sie die Änderungen-Seite (Englisch) zu kleineren Änderungen.
  • Unterstützung für das Importieren von Logins im alten signons.txt-Format wurde entfernt, inklusive der Base64-Konversion (Bug 717490).
  • Unterstützung für TLS 1.2 (RFC 5246) wurde standardmäßig aktiviert (Bug 861266).
  • Unterstützung für SPDY-3.1-Protokoll wurde hinzugefügt.
  • Die Möglichkeit, alle Stylesheets mittels all:unset zurückzusetzen, wurde hinzugefügt.
  • Unterstützung für gescrollte Fieldsets wurde hinzugefügt (Unterstützung der "overflow"-Eigenschaft, Bug 261037).
  • Die "allow-popups"-Direktive für "iframe sandbox" wurde implementiert, was höhere Sicherheit ermöglicht (Bug 766282).
  • Von den CSS-Cursor-Schlüsselwörtern -moz-grab und -moz-grabbing wurde das Präfix entfernt (Bug 880672).
  • Unterstützung von ES6-Generatoren wurde in SpiderMonkey hinzugefügt (Blog-Post).
  • Unterstützung der mathematischen Funktion Math.hypot() in ES6 wurde implementiert (Bug 896264).
  • Unterstützung gestrichelter Linien in Canvas wurde hinzugefügt (Bug 768067).
  • Azure/Skia-Inhaltsdarstellung auf Linux wurde korrigiert (Bug 740200).
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.24 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

February 06, 2014 11:40 PM

December 13, 2013

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.23 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.23 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.23 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Der Download-Fortschritt wird jetzt im Dock-Symbol auf Mac OS X angezeigt.
  • Die EXIF-Ausrichtung wird jetzt bei der Anzeige von angehängten Bildern in MailNews verwendet.
  • Mitteilungen über "Dieser Ordner wird verarbeitet... um Nachrichten abzurufen." auf aktiven MailNews-Ordnern geben jetzt den Account oder Ordner an.
  • MailNews-Mitteilungen haben ein neues Aussehen.
  • Alle Plugins, mit Ausnahme der aktuellen Flash-Plugins, müssen standardmäßig per Klick aktiviert werden.
  • Der Passwortmanager unterstützt jetzt von Skripten generierte Passwortfelder.
  • Unterstützung für H.264 ist jetzt auf Linux verfügbar, wenn die passenden GStreamer-Plugins installiert sind.
  • Unterstützung für MP3-Dekodierung auf Windows XP wurde hinzugefügt, sodass MP3 jetzt auf allen Windows-Versions unterstützt wird.
  • Die CSP-Implementierung unterstützt jetzt mehrfache Richtlinien, inklusive des Falles von sowohl einer erzwungenen und einer Nur-Melden-Richtlinie, wie die Spezifikation es vorschreibt.
  • Wenn Websites Appcache verwenden, wird nicht mehr nachgefragt.
  • Unterstützung für die CSS-Eigenschaft zur Bildorientierung wurde hinzugefügt.
  • IndexedDB kann jetzt als ein "optimistischer" Speicherbereich verwendet werden, sodass keine Warnungen benötigt werden und Daten in einem Bereich mit LRU-Aufräumrichtlinie gespeichert werden, also kurz als temporärer Speicher.
  • Bei der Anzeige von alleinstehenden Bildern wird den EXIF-Ausrichtungsinformationen aus JPEG-Bildern Folge geleistet.
  • Seitenladezeiten wurden verbessert, in dem nicht sichtbare Bilder nicht mehr dekodiert werden.
  • Unterstützung für das AudioToolbox-MP3-Backend wurde auf Mac OS X hinzugefügt.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.23 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

December 13, 2013 01:52 AM

December 12, 2013

SeaMonkey (deutsch)

December 08, 2013

SeaMonkey (deutsch)

November 18, 2013

SeaMonkey (deutsch)

November 09, 2013

Michael Speier

SeaMonkey Tutorial: E-Mail-Verschlüsselung mit Enigmail – nieder mit der DE-Mail – UPDATE

Hallöchen, liebe Leserinnen und Leser!

Nachdem in letzter Zeit immer wider mal was über diese ominöse DE-Mail im Internet kursiert, habe ich da mal ein bißchen recherchiert und bin zu dem Schluß gekommen, daß die DE-Mail völliger Unsinn ist!

Drei Gründe gibt es für dieses Ergebnis, die auch in dem schon etwas älteren Artikel Warnung vor de-Mail auf NETZPOLITIK.ORG genannt werden. Zitat aus dem Artikel:

  1. Als “verschlüsselt” werden die Emails bezeichnet, um die Anwender in falscher Sicherheit zu wiegen: Der de-Mail-Server bekommt den Generalschlüssel und jede de-Mail wird auf dem Transportweg einmal geöffnet und umkodiert. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne eingebaute Hintertür, bei der nur der Empfänger die Nachricht entschlüsseln kann, wurde abgelehnt, obwohl mehrere Sachverständige auf die Notwendigkeit hingewiesen haben, und der Bundesrat sie explizit gefordert hat.
  2. Man wird verpflichtet, die de-Mails regelmäßig abzuholen. Eine de-Mail entspricht also einem Einwurf-Einschreiben: Einmal abgesendet, gilt sie als zugestellt. Wer einmal ein paar Wochen im Urlaub war, und auf ein Einwurfeinschreiben nicht schnell genug reagieren konnte, weiß, wovon ich rede. (Binninger von der CDU dementiert das)
  3. und selbstverständlich soll man für den Quatsch auch noch bezahlen!

 

Gleich der erste Punkt ist eine dreiste Lüge der Macher der DE-Mail, da diese wie jede andere normale E-Mail ganz einfach nur über TLS/SSL “verschlüsselt” wird. Im Prinzip also gar nicht, eine solche Mail kann jeder lesen wie eine einfache Postkarte!

Passend hierzu gibt es ein Video bei YouTube, daß ich jedem sehr empfehlen kann:

Ihre eMail wird durchsucht

Wirklich sehr bemerkenswert, was die meisten Bürger nicht sehen wollen/dürfen und von unserer ReGIERung verschwiegen wird!

 

Der zweite Punkt ist ebenfalls eine riesengroße Sauerei, wie soll das überhaupt gehen? Nun stell sich einer mal vor was passiert, wenn man einen längeren Krankenhausaufenthalt hat! Wie soll man denn da seine Mails abrufen, das geht ja gar nicht! In den meisten Krankenhäusern sind nicht einmal Handys erlaubt, von einem Notebook oder ähnlichem ganz zu schweigen.

Passend hierzu der folgendes persönliches Beispiel: Ich war vor kurzem (10.07.2013 – 20.07.2013) für 11 Tage im Krankenhaus, ich habe also dementsprechend auch keine Mails abrufen können. Im Falle einer DE-Mail wäre das ziemlich fatal, da sie ja automatisch als zugestellt gilt! Das stimmt ja soweit eigentlich auch, da sie ja wohl wie jede “normale” E-Mail in dieser Zeit im entsprechenden Postfach gelandet wäre.

Da ich nur ein einfaches Handy besitze und auch keinen Laptop oder ähnliches habe, konnte ich während dieser 11 Tage natürlich auch keine E-Mails abrufen. Ohne entsprechende technische Gräte geht das einfach nicht, das gilt natürlich auch bei einer DE-Mail! Ich hätte sie aber in dieser Zeit niemals abrufen und dementsprechend auch nicht darauf reagieren können. 

 

Punkt drei schießt jedoch den Vogel ab, vor allem bei der Telekom. Passend dazu ein Artikel auf Basic Thinking:

Telekom stellt De-Mail-Angebot vor: Preismodell von gestern, trotzdem ein wichtiger Schritt

Die wollen für eine einfache E-Mail 39 Cent! Ich frage mich da wirklich, warum ich für etwas zahlen soll, daß ich umsonst und vor allem sicherer bekommen kann! Und genau darum geht es nun in diesem Tutorial:

Die PGP-Verschlüsselung der E-Mail

Auf meiner Recherche dazu habe ich leider nichts vernünftiges und vor allem deutschsprachiges gefunden, also mache ich eben selber ein bebildertes Tutorial! So langsam bekomme ich ja Übung darin, ist ja nicht das erste! :mrgreen:

Übrigens funktioniert dieses Tutorial natürlich nicht nur mit SeaMonkey, sondern auch mit Thunderbird! Benötigt wird dazu nur ein Add-on mit dem Namen Enigmail in der aktuellen Version 1.6 und natürlich eine Mail-Adresse.  ;-)

Zuvor noch ein kleiner Hinweis:

Bei meiner Recherche bin ich auf folgende Aktion von Stefan aka Stef auf Station 9.111 gestoßen, die ich jedem meiner Leserinnen und Leser an’s Herz legen möchte:

Aktion: PGP unter das Blogvolk

 

Es wäre toll, wenn da noch wesentlich mehr Leute mitmachen würden. Es sind ja schließlich unsere E-Mails, um die es da geht. Also Leute, traut euch!

 

Ich gehe hier übrigens davon aus, daß ihr alle einen Mail-Account in SeaMonkey/Thunderbird erstellt habt und auch ein Add-on selbständig über den Add-on-Manager installieren könnt! Das erkläre ich hier garantiert nicht, es würde nämlich den Rahmen des Artikels bei weitem sprengen! Außerdem gehen SeaMonkey und Thunderbird da etwas unterschiedliche Wege, zudem habe ich Thunderbird auch gar nicht. :-D

Hier noch ein Hinweis für Linux-User mit KDE: KGpg übernimmt die Einstellungen von Enigmail und umgekehrt, es muß dafür allerdings GnuPG installiert sein (sollte eigentlich bei den meisten Distributionen sowieso installiert sein!)! Für Windows-User ist Gpg4win zu empfehlen. Das ist wichtig, da euch sonst das Add-on Enigmail rein gar nichts bringt!

[UPDATE vom 08.11.2013:]Tobias Gillen hat passend dazu nun eine Erklärung und Tutorial für Mac-User geschrieben, unbedingt lesenswert! Damit sind hier nun endlich alle drei “großen” Systeme (Windows, Mac und Linux) in diesem Tutorial vereint, auch wenn Tobias nur auf Thunderbird eingeht.

Wie schon von mir geschrieben ist das bei SeaMonkey sehr ähnlich, da beide auf dem selben Grundgerüst aufbauen. Es dürfte also niemandem schwer fallen, nach kurzem Überlegen auch anhand der Screenshots beide Tutorials auf seinem System umzusetzen!

Ich bedanke mich hier für die Erlaubnis von Tobias, daß ich seinen Artikel hier erwähnen und verlinken darf. Man sieht hieran sehr gut, daß Zusammenarbeit zwischen Bloggern auch über verschiedene Systeme hinweg funktionieren kann! Nun bin ich nur noch darauf gespannt, wann der Ping bei ihm ankommt. Derzeit habe ich hier leider Schwierigkeiten damit, die ich aber hoffentlich bald behoben habe![/UPDATE]

 

Fangen wir also an:

Nach der Installation von Enigmail und GnuPG hat man in SeaMonkey Mail & Newsgroups den zusätzlichen Menüpunkt “OpenPGP”. Dort wählen wir nun den “OpenPGP-Assistent”, welcher sich folgender Maßen meldet:

Startbildschirm vom OpnPGP-Assistenten

 

Hier lassen wir gleich einmal den ersten Punkt angewählt und klicken einfach auf [Weiter]. Darauf hin erscheint die folgende Auswahl:

Identitäten zur Verschlüsselung auswählen

Hier wählen wir nun den zweiten Punkt, da ja nicht jede Mail-Adresse den selben Schlüssel bekommen soll! In meinem Fall sieht das dann so aus:

Identitäten zur Verschlüsselung auswählen

(Nicht wundern über die Mail-Adresse, ich kenne Paulchen P. persönlich und er hat mir das genehmigt! Danke dir nochmals dafür, kriegst demnächst ein paar Bierchen! Biersmilie)

Nachdem wir unsere Auswahl getroffen haben klicken wir wieder auf [Weiter] und bekommen dann diesen Dialog vor die Nase gesetzt:

Digitales Unterschreiben von ausgehenden Nachrichten Bild 1

Wichtig: Hier wählen wir ebenfalls den zweiten Punkt und dann auf [Weiter]! Ersten braucht man zum Unterschreiben ein (meistens) kostenpflichtiges Zertifikat, zweitens scheint das auch nicht mit jedem Mail-Client zu funktionieren!

Hierauf erscheint uns dann der folgende Dialog:

Verschlüsseln ihrer ausgehenden Nachrichten

Hier sollte eigentlich schon der zweite Punkt automatisch gewählt sein, ansonsten müßt ihr den jetzt wählen und dann auf [Weiter] drücken. Es erscheint nun folgende Möglichkeit:

E-Mail-Einstellungen anpassen

Hier belassen wir es beim ersten Punkt und klicken auf [Details...], um eventuell ein paar Änderungen zu tätigen. darauf erscheint dann folgender Dialog:

E-Mail-Einstellungen anpassen 2

Achtung! Für alle, die ihre bunten und blinkenden HTML-E-Mails lieben: Wenn ihr diese bunten, blinkenden und nervigen Teile weiterhin haben wollt, dann müßt ihr hier den dritten und den fünften Punkt abwählen! Aus Sicherheitsgründen rate ich allerdings jedem, daß er davon die Finger lassen soll. Diese Teile sind viel zu gefährlich, bei mir werden die auch nur als reine Text-Mails angezeigt!

Ein Klick auf [OK] und dann einer auf [Weiter] bringt uns zu folgendem Ergebnis:

Erzeugen eines Schlüssels

Hier wählen wir wieder den zweiten Punkt, wobei es bei euch wohl gar keine andere Möglichkeit gibt! Ihr habt ja noch keinen Schlüssel zur Auswahl. ;-)

Nach einem erneuten Klick auf [Weiter] kommen wir zum nächsten Dialog, der so aussieht:

OpenPGP-Schlüssel erzeugen - Passwort Eingabe

Lest euch das noch einmal in Ruhe durch und sucht euch ein vernünftiges Passwort aus, der Name eurer Katze gilt nicht und ist viel zu einfach zu knacken!

Tipp von mir: Mindestens 8 Zeichen, bunt gemischt aus Zahlen, Klein- und Großbuchstaben und eventuell noch Sonderzeichen. Meines hat 17 Zeichen, viel Spaß beim Rätseln!

Nach der Eingabe des Passwortes und einem beherzten Klick auf [Weiter] sind wir fast fertig! Der erscheinende Dialog erklärt uns noch ein paar Kleinigkeiten:

Bitte genau durchlesen und bestätigen, dann ist es vollbracht!

Hier wird noch einmal erklärt, was das Add-on nun macht. Wenn man nun auf [Weiter] klickt, dann wird euer Rechner das machen, wofür er eigentlich gedacht war: Er rechnet! :mrgreen: Das kann einige  Minuten dauern, aber ihr könnt und solltet nebenbei weiter im Internet surfen. Sobald die Berechnung zu Ende ist wird euch die Möglichkeit geboten, ein Widerrufs -Zertifikat zu speichern. Das solltet ihr auf jeden Fall machen!

Wenn dies dann erledigt ist und ihr auf [Fertigstellen] klickt habt ihr es geschafft: Ihr könnt nun eure E-Mails verschlüsseln! Wenn ihr nun mit SeaMonkey Mail & Newsgroups/Thunderbird eine E-Mail schreibt habt ihr auch dort den Menüpunkt “OpenPGP”. Dort könnt ihr nun auswählen, ob ihr eure E-Mail verschlüsseln wollt oder nicht.

Nun muß man im Mail-Client im Menü Bearbeiten” noch den Punkt Mail & Newsgroups-Account-Einstellungen” wählen. Dort erscheint dann folgendes:

OpenPGP-Sicherheit Einstellungen

Hier muß man für sein Mailkonto dann den entsprechenden Schlüssel auswählen und mit einem Klick auf [OK] wird das dann bestätigt.

Oh, halt! So einfach ist es nun doch wieder nicht, da fehlt nämlich noch eine Kleinigkeit! Woher bekommen die Empfänger der Mail den Schlüssel???

Die einfachste Möglichkeit ist im Menüpunkt “OpenPGP” an vorletzter Stelle: Meinen öffentlichen Schlüssel anhängen”

Es geht jedoch auch anders, seht mal in mein Impressum! Anhand der PGP-ID ist es kein Problem, an den öffentlichen Schlüssel zu gelangen. Ihr braucht euch also nicht diese riesige Zahlenkolonne merken, die den Schlüssel darstellt, das wäre völliger Unsinn. Die PGP-ID genügt vollkommen, damit ihr mit euren Verwandten, Freunden oder auch Geschäftspartnern verschlüsselte Mails austauschen könnt! Die- oder derjenige muß nur ein entsprechendes Programm oder Add-on installiert und eingerichtet haben, das ist alles.

Übrigens werde ich das nicht mit Paulchen P. versuchen. Der hat als Browser und als Mail-Client nämlich Opera und ich weiß, daß das Teil noch nie etwas von PGP gehört hat! :twisted:

Wir haben es also geschafft und können unsere E-Mails verschlüsseln und wir haben damit der DE-Mail den Kampf angesagt! Schaut euch das Tutorial noch einmal genauer durch. Wenn ihr nämlich mehrere E-Mail-Adressen habt, dann könnt ihr damit für jede eurer Adressen einen eigenen PGP-Schlüssel erzeugen!

Ehe ich es vergesse: Im Mail-Client könnt ihr unter dem Menü → “OpenPGP” → “Schlüssel verwalten…” nach der PGP-ID suchen. Hier bekommt ihr dann den öffentlichen Schlüssel, so daß er nicht irgendwie unverschlüsselt per Mail verschickt werden muß. Das geht schließlich mal ganz und gar nicht! ;-)

 

Nun wünsche ich euch noch viel Spaß beim verschlüsseln eurer E-Mails mit SeaMonkey, Thunderbird und Enigmail. Auf, daß sie nur der Empfänger lesen kann und unsere ReGIERung dumm aus der Wäsche guckt!

 

Grüße aus den verriegelten Sälen von TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

November 09, 2013 06:08 AM