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August 27, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 5.1 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 5.1 für Apple iOS veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein Bugfix-Release, welches keine Neuerungen, dafür mehrere Fehlerbehebungen und Verbesserungen bringt.

Mozilla hat Firefox für Apple iOS aktualisiert. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch im App Store bereit.

Download Mozilla Firefox 5.1 für Apple iOS

Firefox 5.1 für Apple iOS behebt mehrere Fehler. Unter anderem zeigt Firefox nicht länger unter bestimmten Umständen fälschlicherweise die Meldung an, dass Sync nicht verfügbar wäre, obwohl die Synchronisation funktionierte, und die in den Home Panels verwendeten Grafiken sollten nun schärfer dargestellt werden. Eine vollständige Liste der Änderungen gibt es auf GitHub.

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August 27, 2016 10:27 AM

August 26, 2016

Sören Hentzschel

VR: Mozilla veröffentlicht A-Frame 0.3 und Inspector-Werkzeug

A-Frame ist ein Open Source-Framework für Virtuelle Realität, entwickelt von Mozillas MozVR-Team. Nun hat man A-Frame 0.3 veröffentlicht und bringt damit auch ein Inspector-Werkzeug.

Unter dem Namen MozVR entwickelt ein Team von Mozilla Lösungen für die sogenannte Virtuelle Realität, oder auch einfach VR. Wikipedia beschreibt den Begriff der Virtuellen Realität wie folgt:

Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.

Mit A-Frame ist es möglich, VR-Experiences über HTML-Markup zu erschaffen, ohne dass wie bisher WebGL-Kenntnisse notwendig wären.

Das MozVR-Team hat nun Version 0.3 seines VR-Frameworks veröffentlicht. A-Frame 0.3 unterstützt die finale WebVR 1.0-Spezifikation, welche vor wenigen Tagen in Firefox Nightly gelandet ist, bringt signifikante Performance-Verbesserungen sowie eine verbesserte Unterstützung für mehrere Szenen auf einer einzelnen Webseite und für mehrere Instanzen einer Komponente desselben Typs.

Ein Highlight ist auch das neue Inspector-Werkzeug, welches durch Drücken von Strg + Shift + i auf einer beliebigen A-Frame-Szene gestartet werden kann (Demo).

A-Frame 0.3 Inspector

Einen vollständigen Überblick über die Neuerungen erhält man in den Release Notes zu A-Frame 0.3.

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August 26, 2016 06:57 AM

August 25, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla startet Petition für besseres Urheberrecht in der EU

Das Urheberrecht in der EU ist überholt, die Gesetze müssten endlich mit der Technologie gleichziehen. Diese Ansicht vertritt Mozilla und hat zu diesem Anlass eine neue Petition ins Leben gerufen.

Mozilla setzt sich für eine Modernisierung des Urheberrechts in der Europäischen Union ein. Zu diesem Zweck hat man eine Petition gestartet und wird außerdem in Kürze eine Reihe von Videos zu diesem Thema veröffentlichen.

In der EU hinken einige Gesetze allerdings dem heutigen Stand des Webs hinterher. Der gesetzliche Rahmen des Urheberrechts ist überholt. Damit erstickt es viele Möglichkeiten im Keim und hält Künstler, Entwickler und auch jeden anderen davon ab – in vielen Fällen ist es rechtlich schlichtweg untersagt – online Neues zu schaffen und an Innovationen zu arbeiten. Der entsprechende rechtliche Rahmen wurde etabliert, lange bevor das Internet unser Leben verändert hat; und genau deshalb kollidiert er mit der Lebenswirklichkeit des 21. Jahrhunderts.

Hier sind nur einige Beispiele für das überholte EU-Urheberrecht:

  • Es ist illegal, ein Foto der Eiffelturm-Beleuchtung bei Nacht zu teilen, denn das Dargestellte ist urheberrechtlich geschützt und Touristen besitzen keine ausdrückliche Aufnahme-Erlaubnis der Künstler.
  • Formal betrachtet ist es in einigen Teilen der EU rechtswidrig, ein Meme zu erstellen. Eine EU-weite „Fair Use“-Ausnahme gibt es hierzu nicht.
  • In einigen Teilen der EU dürfen Lehrer im Rahmen ihres Unterrichts zudem keine Filme zeigen oder Lehrmaterialien mit den Schülern teilen, weil es das Urheberrecht verbietet.

Detaillierte Hintergründe liefern die offizielle Ankündigung der Petition sowie die Petitionsseite selbst:

Jetzt Petition für ein modernes Urheberrecht in der EU unterzeichnen

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August 25, 2016 09:19 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 48.0.2

Mozilla hat Firefox 48.0.2 und damit das zweite außerplanmäßige Update für die Versionsreihe 48 des Mozilla-Browsers veröffentlicht. Die neue Version behebt eine mögliche Absturzursache.

Download Mozilla Firefox 48.0.2 für Windows, Apple macOS und Linux

Mozilla hat das zweite außerplanmäßige Update für Firefox 48 veröffentlicht. Während Firefox 48.0.2 auch für Apple macOS sowie Linux verfügbar ist, haben lediglich Windows-Nutzer einen Grund zur Installation dieses Updates, denn mit dem Update auf Firefox 48.0.2 behebt Mozilla ausschließlich eine mögliche Absturzursache auf Windows-Systemen in Zusammenhang mit WebSense Endpoint, nachdem das Problem nicht wie ursprünglich geplant mit Firefox 48.0.1 aus der Welt geschafft werden konnte.

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August 25, 2016 01:22 AM

August 24, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 51 erhält HiDPI-Favicons

Die Unterstützung von HiDPI-Bildschirmen in Firefox ist nichts Neues. Allerdings sahen die Favicons besuchter Webseiten in der Adressleiste oder in den Lesezeichen auf entsprechenden Anzeigegeräten bislang sehr verpixelt aus. Dies ändert sich in Firefox 51. Ab dann nämlich speichert Firefox Favicons in höherer Auflösung.

Das Bild auf sogenannten HiDPI-Bildschirmen ist, verglichen mit einfachen Bildschirmen, besonders scharf. Voraussetzung sind Grafiken, die in höherer Auflösung zur Verfügung stehen, ansonsten werden diese Grafiken verpixelt dargestellt. Firefox ist bereits seit langer Zeit bereit für HiDPI-Bildschirme. Ausnahme jedoch sind die Favicons von Webseiten, die in der Adressleiste oder bei den Lesezeichen dargestellt werden. Grund hierfür ist, dass Firefox bislang lediglich Favicons der Größe 16 × 16 px in seiner Datenbank speichert. Da HiDPI-Bildschirme immer mehr zunehmen, stellt dies ein echtes Problem dar.

Mit Firefox 51 ändert sich die Situation. Ab dieser Version speichert Firefox Favicons in der Größe 32 × 32 px, sofern die Webseite entsprechend große Favicons anbietet. Das Resultat sind auch auf HiDPI-Bildschirmen gestochen scharfe Favicons in der Adressleiste und bei den Lesezeichen.

Wer einen einfachen Bildschirm verwendet, wird durch diese Neuerung keinen Unterschied bemerken.

Firefox 51 HiDPI-Favicons

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August 24, 2016 09:44 PM

August 23, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla beteiligt sich an Cliqz

Mozilla hat eine Beteiligung an der Münchner Cliqz GmbH bekannt gegeben. Dadurch möchte man die Entwicklung innovativer Produkte im Bereich Datenschutz bei der Suche im Internet unterstützen.

Cliqz ist der Anbieter eines Browsers für den Desktop, Android und iOS sowie einer Erweiterung für den Firefox-Browser. Desktop- sowie iOS-Browser basieren auf Firefox von Mozilla. Das Besondere an Cliqz ist die Integration einer Schnellsuche in die Adressleiste sowie der Fokus auf Privatsphäre und Antitracking. Die Münchner Cliqz GmbH ist eine Mehrheitsbeteiligung des Medienkonzerns Hubert Burda Media.

Die Browsererweiterung ergänzt Firefox um eine innovative Schnellsuchmaschine sowie Funktionen zur Verbesserung von Sicherheit und Datenschutz wie Anti-Tracking. Die für deutsche Nutzer optimierte Cliqz Schnellsuche zeigt Website-Vorschläge, Nachrichten sowie Informationen und bringt Nutzer so schneller zum Ziel. Benötigen Nutzer mehr oder andere Website-Vorschläge, können sie ihre Suche einfach an eine andere Suchmaschine weiterleiten. Die Privacy-by-Design-Architektur garantiert, dass keine persönlichen oder personenbezogenen Informationen auf den Servern von Cliqz gespeichert werden.

Quelle: Mozilla

Wie Mozilla nun bekannt gegegeben hat, hat Mozilla eine Minderheitsbeteiligung an der Cliqz GmbH erworben. Das Ziel sei nach Angaben von Mozilla „die Entwicklung innovativer Produkte im Bereich Datenschutz bei der Suche im Internet“. Über die Höhe der Investition ist nichts bekannt.

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August 23, 2016 07:42 AM

August 22, 2016

Sören Hentzschel

64-Bit-Version von Firefox für Windows soll weiter ausgerollt werden

Firefox für Windows ist seit Dezember 2015 auch als 64-Bit-Version verfügbar. Diese muss manuell heruntergeladen werden und ist bislang noch etwas versteckt auf der Mozilla-Webseite. Mozilla plant nun eine weitere Ausrollung inklusive automatischer Migration bestehender 32-Bit-Nutzer.

Für Apple macOS und Linux existiert Firefox schon seit vielen Jahren als 64-Bit-Browser, für Windows erst seit Dezember 2015. Gegenüber der 32-Bit-Version bringt die 64-Bit-Version diverse Vorteile wie eine verbesserte Sicherheit, weniger Anfälligkeit für Out-of-Memory-Abstürze sowie eine bessere Performance bei komplexen Anwendungen (beim Surfen auf gewöhnlichen Webseiten sind normalerweise keine Performance-Vorteile zu erwarten). Der Preis ist ein dafür etwas höherer Speicherverbrauch. Außerdem unterstützt die 64-Bit-Version von Firefox für Windows keine NPAPI-Plugins mit Ausnahme von Adobe Flash und Microsoft Silverlight.

Wer die 64-Bit-Version von Firefox für Windows nutzen möchte, muss diese manuell von der Mozilla-Webseite herunterladen, ein automatisches Upgrade von der 32-Bit-Version auf die 64-Bit-Version findet nicht statt. Voraussetzung ist Windows 7 oder höher, für Windows XP und Windows Vista bietet Mozilla keine 64-Bit-Unterstützung an.

32,3 Prozent der Firefox-Nutzer auf Windows verwenden ein 32-Bit-Version und können entsprechend nicht die 64-Bit-Version von Firefox nutzen. 66 Prozent nutzen einen 32-Bit-Firefox auf einem 64-Bit-Windows und lediglich 1,7 Prozent nutzen einen 64-Bit-Firefox auf einem 64-Bit-Windows.

Damit dies in Zukunft mehr sein werden, plant Mozilla nun eine weitere Ausrollung. Den Anfang macht eine überarbeitete Download-Seite, welche Mozilla ab Mitte September A/B-testen möchte. Im nächsten Schritt geht es dann um den Download der entsprechenden Version über den sogenannten Stub Installer. Stub Installer bezeichnet das Installations-Archiv, welches Mozilla standardmäßig über die Webseite ausliefert und die Firefox-Dateien bei Ausführung erst aus dem Internet herunterlädt. Die 64-Bit-Option soll dabei standardmäßig noch deaktiviert sein. Dies wird nicht vor Firefox 52 geschehen, denn mit Firefox 52 fällt die Unterstützung für alle NPAPI-Plugins außer Adobe Flash aus Firefox raus (auch aus der 32-Bit-Version), womit NPAPI-Plugins kein Grund mehr gegen die Nutzung der 64-Bit-Version von Firefox sein werden.

Im ersten Quartal 2017 soll die 64-Bit-Option im Stub Installer zum Standard für einen Teil der Nutzer gemacht werden, die hierfür qualifiziert sind, ehe dies dann zum Standard für alle entsprechenden Nutzer gemacht wird. Qualifiziert sind Nutzer mit einer 64-Bit-Version von Windows 7 oder höher und mit mehr als 3,8 oder 4 GiB RAM – die genaue Anforderung steht noch nicht fest. 80.73% der Firefox-Nutzer mit einem 64-Bit-Windows haben ein System mit mehr als 3,8 GiB RAM, mehr als 4 GiB RAM sind jedoch nur bei 37.86% der Nutzer vorhanden.

Schließlich steht für das zweite oder dritte Quartal 2017 dann ein Upgrade bestehender 32-Bit-Nutzer auf die 64-Bit-Version von Firefox auf der Roadmap.

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August 22, 2016 09:05 PM

August 21, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla bittet um Feedback für Logo-Vorschläge

Mozilla ist auf der Suche nach einer neuen visuellen Identität und beschreitet dabei einen Weg der Offenheit, der bislang einzigartig ist. Nun wurde die nächste Phase erreicht und Mozilla bittet um Feedback zu sieben konkreten Design-Vorschlägen.

Mozilla steht für Offenheit wie kaum ein anderer Softwareentwickler und dies zeigt sich auch bei der Erschaffung der neuen visuellen Identität. Statt diese Aufgabe komplett an eine Agentur abzugeben, welche dies dann hinter verschlossenen Türen umsetzt und am Ende das finale Ergebnis präsentiert, wird die Community von Anfang an in den Entstehungsprozess mit einbezogen. Mozilla spricht hier, in Anlehnung an Open Source, von Open Design. Verantwortlich für die Umsetzung ist die Londoner Design-Agentur Johnson Banks. Das Firefox-Logo ist hiervon nicht betroffen.

Nachdem es Mitte Juni darum ging, grundsätzliche Themen zu finden, welche zum Ausdruck gebracht werden sollen, gibt es nun konkrete Design-Vorschläge. Wichtig dabei ist zum einen, dass es sich dabei nicht um Designs in ihrer endgültigen Version handelt, sondern um Richtungen, welche im Laufe des Design-Prozesses weiter verfeinert werden. Keines der jetzigen Designs stellt also ein finales Ergebnis dar. Zum anderen ist wichtig, dass es hierbei nicht nur um ein Logo für Mozilla geht, sondern um ein ganzes Design-System, welches verschiedene Mozilla-Projekte abbilden kann.

Zu jedem Vorschlag gibt es eine eigene Seite einschließlich Hintergrund-Informationen zum jeweiligen Design und beispielhafter Verwendung in Social Media und Merchandise.

Thema: The Good Fight

Design: The Eye

Mozilla Logo-Entwurf: The Eye

Mozilla Logo-Entwurf: The Eye

Weitere Informationen

Thema: For the Internet of People

Design: The Connector

Mozilla Logo-Entwurf: The Connector

Mozilla Logo-Entwurf: The Connector

Weitere Informationen

Thema: Choose Open

Design: Open Button

Mozilla Logo-Entwurf: Open Button

Mozilla Logo-Entwurf: Open Button

Mozilla Logo-Entwurf: Open Button

Weitere Informationen

Thema: With You From the Start

Design: Protocol

Mozilla Logo-Entwurf: Protocol

Mozilla Logo-Entwurf: Protocol

Weitere Informationen

Design: Wireframe World

Mozilla Logo-Entwurf: Wireframe World

Mozilla Logo-Entwurf: Wireframe World

Mozilla Logo-Entwurf: Wireframe World

Weitere Informationen

Thema: Mavericks, United

Design: The Impossible M

Mozilla Logo-Entwurf: The Impossible M

Mozilla Logo-Entwurf: The Impossible M

Mozilla Logo-Entwurf: The Impossible M

Weitere Informationen

Design: Flik Flak

Mozilla Logo-Entwurf: Flik Flak

Mozilla Logo-Entwurf: Flik Flak

Weitere Informationen

Feedback kann über die Kommentar-Funktion auf den jeweiligen Seiten gegeben werden.

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August 21, 2016 11:44 AM

Servo: Nightly-Builds nun über Homebrew verfügbar

Mozilla arbeitet an einer neuen Browser-Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Ab sofort sind die Nightly Builds für macOS auch über die Paketverwaltung Homebrew verfügbar.

Bis die Browser-Engine Servo als massentaugliches Produkt bezeichnet werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Interessierte können aber bereits täglich frische Nightly Builds für Apple macOS sowie Linux installieren und testen.

Ab sofort stehen die Nightly Builds für Apple macOS auch über die Paketverwaltung Homebrew zur Verfügung. Zur Installation wird Folgendes in die Kommandozeile eingegeben:

Kommandozeile
brew install servo/servo/servo-bin

Update auf die aktuelle Servo-Version:

Kommandozeile
brew update && brew upgrade servo-bin

Installation einer älteren Version (älteste Version: 2016.08.19):

Kommandozeile
brew switch servo-bin YYYY.MM.DD

Servo starten mit der Webseite http://servo.org:

Kommandozeile
servo -w http://servo.org

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August 21, 2016 09:15 AM

August 20, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

August 18, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 48.0.1

Mozilla hat Firefox 48.0.1 und damit das erste außerplanmäßige Update für die Versionsreihe 48 des Mozilla-Browsers veröffentlicht. Die neue Version bringt zahlreiche Korrekturen.

Mit dem Update auf Firefox 48.0.1 verbessert Mozilla die Stabilität von Firefox an mehreren Fronten: Mozilla behebt damit zwei mögliche Absturzursachen in der JavaScript-Engine, eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit NPAPI-Plugins, eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit WebRTC, ein mögliches Hängenbleiben beim Beenden von Firefox sowie einen durch Websense Endpoint verursachten Absturz bei Programmstart (der damit leider noch nicht final behoben ist).

Auch in Bezug auf die Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, bringt das Update Änderungen. So wird Firefox 48.0.1 mit Version 1.1 des System-Add-ons „Multi-process staged rollout“ gebündelt, so dass die Multiprozess-Architektur zehn statt nur ein Prozent der bereits für e10s qualifizierten Release-Population erreicht, welche rund 41 Prozent der Gesamtheit aller Nutzer ausmacht. Maus-Events bei select-Elementen verhalten sich im e10s-Fall nun außerdem genauso wie wie Nicht-e10s-Fall.

Ein weiteres System-Add-on, welches mit Firefox 48.0.1 in aktualisierter Form gebündelt ist, ist Firefox Hello in der neuen Version 1.4.4. Die neue Version blendet einen Hinweis ein, dass Firefox Hello bald aus Firefox entfernt werden wird.

Firefox Hello in Firefox 48.0.1

Weiterhin wurde ein mögliches Problem bei der Audio-Wiedergabe in Videos behoben sowie ein Problem mit nicht signierten Add-ons unter Windows.

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August 18, 2016 11:47 PM

Programmiersprache: Rust 1.11 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.11 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.10 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.11 bereit. 1.109 Patches sind im aktuellen Release gegenüber Rust 1.10 gelandet. Wer sich für die Highlights der neuen Version interessiert, findet in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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August 18, 2016 08:55 PM

August 17, 2016

Sören Hentzschel

Unterstützung für WebVR 1.0 in Firefox Nightly gelandet

Firefox Nightly unterstützt seit gestern Version 1.0 der WebVR-API. VR steht für Virtuelle Realität. Bereits seit Anfang 2015 bietet Firefox eine erste WebVR-Unterstützung in Nightly Builds.

Wikipedia beschreibt Virtuelle Realität (VR) mit den folgenden Worten:

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.“

Nachdem die Nightly-Version von Firefox bereits seit Anfang 2015 eine erste Implementierung der WebVR-API besitzt, unterstützt Firefox Nightly nun die offizielle Version 1.0 der Spezifikation der WebVR W3C Community Group, wie Mozillas MozVR-Team bekannt gegeben hat. Damit unterstützt Firefox Nightly nun die gleiche API wie Chromium in speziellen WebVR-Builds sowie der Samsung Gear VR Browser.

Firefox unterstützt damit Oculus CV1- und DK2-Geräte auf Windows mit der neusten Oculus-Runtime. Das Oculus 0.5 SDK auf macOS wird hingegen nicht mehr unterstützt. Unterstützung für OpenVR (HTC Vice) und OSVR soll bald folgen.

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August 17, 2016 08:44 PM

August 16, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 51 zeigt vom Standard abweichende Zoom-Stufe in Adressleiste an

Dass der Zoom auf einer Webseite aktiv ist und diese kleiner oder größer als normal dargestellt wird, ist nicht immer offensichtlich. Ab Version 51 zeigt Firefox die Zoom-Stufe in der Adressleiste an, wenn diese nicht 100 Prozent beträgt.

Firefox 51 hat eine kleine, aber hilfreiche Neuerung erhalten: wird die Seite entweder verkleinert oder vergrößert dargestellt, dann zeigt Firefox die Zoom-Stufe in der Adressleiste an. Per Klick darauf wird die Größe wieder auf den Standard, also 100 Prozent, zurückgesetzt.

Firefox 51 Zoom-Indikator

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August 16, 2016 08:59 PM

August 15, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla unterstützt Python-Interpreter PyPy mit 200.000 Dollar

Erneut hat Mozilla im Rahmen seines Open Source Support-Programms („MOSS“) eine Open Source-Anwendung finanziell unterstützt: die Entwickler des Python-Interpreters PyPy dürfen sich über 200.000 Dollar von Mozilla freuen. Und im Rahmen von Mozillas Secure Open Source-Programm („SOS“) hat mit dnsmasq eine weitere Open Source-Anwendung eine kostenfreie Sicherheits-Prüfung erhalten.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet. Die geförderten Projekte werden teilweise von Mozilla selbst eingesetzt, teilweise werden sie aber auch deswegen gefördert, weil sie mit der Mozilla-Mission konform gehen.

Die neuste Unterstützung geht an PyPy, ein Python-Intepreter und Alternative zum in C geschriebenen CPython. Insgesamt 200.000 Dollar beträgt Mozillas Unterstützung. Das Geld soll dazu genutzt werden, PyPy um die Unterstützung von Python 3.5-Features zu erweitern.

Als Teil von MOSS hatte Mozilla außerdem im Juni Secure Open Source, oder kurz: SOS, gestartet. Ziel von SOS ist es, die Sicherheit von Open Source-Software zu verbessern. Zu diesem Zweck hatten PCRE, libjpeg-turbo und phpMyAdmin bereits von Mozilla finanzierte Sicherheits-Prüfungen erhalten, mittlerweile kam eine vierte Anwendung dazu: dnsmasq. Hier konnten sechs Sicherheitslücken gefunden werden, davon fünf als schwach und eine als mittelschwer eingestuft.

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August 15, 2016 08:54 PM

August 13, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49: Netflix und Amazon Video ohne NPAPI-Plugin nun auch für Linux-Nutzer

Nachdem Nutzer von Windows sowie Apple macOS bereits Filme und Serien auf Streaming-Portalen wie Netflix und Amazon ohne Silverlight-Plugin ansehen können, kommen ab Firefox 49 auch Linux-Nutzer in diesen Genuss.

Für die Nutzung von Streaming-Plattformen wie Netflix und Amazon Video war in der Vergangenheit Microsoft Silverlight notwendig. Bei Silverlight handelt es sich um ein sogenanntes NPAPI-Plugin. NPAPI-Plugins sind schlecht für die Stabilität und Sicherheit des Browsers. Außerdem müssen diese vom Nutzer erst von Hand installiert werden. Linux-Nutzer mussten für die Nutzung von Silverlight dazu den Umweg über Pipelight gehen. Vor allem aber wird die Unterstützung von NPAPI-Plugins (mit Ausnahme von Adobe Flash) voraussichtlich mit Firefox 52 deaktiviert und in Firefox 53 vollständig aus dem Browser entfernt werden.

Encrypted Media Extensions (EME) nennt sich die Alternative in der NPAPI-freien HTML5-Welt. Zur Entschlüsselung der geschützten Inhalte ist allerdings noch eine Kleinigkeit notwendig: ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM). Zu diesem Zweck wird Firefox für Windows seit Version 38 mit dem CDM Adobe Primetime ausgeliefert, welches unter anderem von Netflix genutzt wird. Primetime ist allerdings nur für Windows verfügbar und wird nicht von Amazon Video unterstützt. Seit Firefox 47 wird der Mozilla-Browser außerdem mit dem CDM Google Widevine ausgeliefert. Dieses unterstützt bisher neben Windows auch Apple macOS und kommt für die Wiedergabe von Videos auf Amazon zum Einsatz.

Ab Firefox 49 wird Widevine auch für Linux ausgeliefert, womit nun auch Linux-Nutzer ohne Umwege in den Genuss dieser Dienste kommen. Damit wird nicht nur die Nutzung von Amazon Video für Linux-Nutzer aktiviert, sondern auch von Netflix, welche mit Mozilla an der Widevine-Unterstützung für Firefox-Nutzer arbeiten.

Möglicherweise wird es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch notwendig sein, den User-Agent von Firefox auf den von Chrome zu stellen. Dies hängt davon ab, wann die Dienste diese Konfiguration offiziell unterstützen. Technisch erfüllt Firefox ab Version 49 aber die notwendigen Voraussetzungen.

Damit bleibt Windows XP als einzige Desktop-Plattform zurück, für welche Mozilla keine Unterstützung dieser Dienste ohne NPAPI-Plugin in Firefox anbietet.

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August 13, 2016 11:27 AM

August 11, 2016

Sören Hentzschel

Multiprozess-Firefox erreicht weitere Nutzer

Mit der Veröffentlichung von Firefox 48 Anfang des Monats hat die Multiprozess-Architektur von Firefox erste Nutzer erreicht. Ab sofort wird die Multiprozess-Architektur für weitere Nutzer aktiviert.

Mozilla hat am 2. August Firefox 48 veröffentlicht und damit auch die Multiprozess-Architektur Electrolysis, oder kurz: e10s, für einen kleinen Teil der Nutzer. Insgesamt sind in etwa 41 Prozent der Firefox-Nutzer grundsätzlich für die Nutzung der Multiprozess-Architektur in Firefox 48 qualifizert und von dieser Zielgruppe ist e10s seit der Veröffentlichung von Firefox 48 für gut ein Prozent aktiviert.

Mit der sich nun in Verteilung befindlichen Version 1.1 des System-Add-ons „Multi-process staged rollout“ wird Electrolysis ab sofort und damit früher als geplant für gut zehn Prozent der für e10s qualifizierten Nutzer aktiviert.

e10s Rollout 1.1

Die Veröffentlichung von Firefox 48.0.1 steht bereits fest und wird voraussichtlich in der kommenden Woche zu erwarten sein. Während der vollständige Umfang dieses Bugfix-Releases noch nicht klar ist, sind auch kleinere Fehlerbehebungen in Zusammenhang mit e10s für dieses Update denkbar.

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August 11, 2016 09:28 PM

August 10, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 nutzt HTTP-Passwörter auf HTTPS-Webseiten

Immer mehr Webseiten stellen von einer unverschlüsselten HTTP- auf eine verschlüsselte HTTPS-Übertragung um. Für die Nutzer ist das eine gute Sache, bedeutet bisher allerdings auch, dass über HTTP gespeicherte Passwörter nicht automatisch auf der HTTPS-Version zur Verfügung stehen. Dies ändert sich ab Firefox 49.

Firefox besitzt einen Passwortmanager, welcher beim Merken von Passwörtern hilft. Bislang unterscheidet Firefox zwischen HTTP und HTTPS, das heißt, dass die gleiche Domain unter HTTP und HTTPS jeweils einen eigenen Eintrag im Passwortmanager darstellt und wenn eine Seite bislang nur über HTTP erreichbar war, gespeicherte Zugangsdaten nach der Umstellung der Webseite von HTTP auf HTTPS nicht automatisch vorgeschlagen werden.

Ab Firefox 49 stehen die HTTP-Passwörter auch für die HTTPS-Version der gleichen Domain zur Verfügung. Die Änderung gilt nicht für den umgekehrten Fall: über HTTPS gespeicherte Passwörter stehen aus Sicherheitsgründen weiterhin nicht automatisch für die HTTP-Version einer Webseite zur Verfügung. Aus dem gleichen Grund werden Passwort-Änderungen bei der HTTPS-Version einer Webseite auch weiterhin nicht automatisch für die HTTP-Version mit gespeichert.

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August 10, 2016 08:55 PM

August 09, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50: Neue Einstellung zum Tab-Wechsel per Tastatur

Mozilla hat der Einstellungs-Oberfläche von Firefox 50 eine neue Option spendiert, welche den Tab-Wechsel per Tastatur aufwertet.

Mozilla hat Firefox 50 eine Neuerung spendiert, welche streng genommen keine Neuerung ist. Denn versteckt existiert dieses Feature bereits seit einigen Jahren. Was bisher nur über about:config zugänglich war, ist nun prominent sichtbar in der Einstellungs-Oberfläche von Firefox platziert.

Firefox 50: Tab-Wechsel per Tastatur

Konkret geht es dabei um das Verhalten bei Verwendung der Tastenkombination Strg + Tabulator. Standardmäßig wechselt Firefox dabei den aktiven Tab in seiner sichtbaren Reihenfolge von links nach rechts respektive von rechts nach links, wenn noch die Umschalt-Taste dazu genommen wird.

Wird die neu sichtbare Einstellung aktiviert, erscheint bei gleicher Tastenkombination eine Übersicht mit den Vorschaubildern der zuletzt aktiven Tabs und der Wechsel findet dann nicht mehr in der gleichen Reihenfolge wie in der Tableiste statt, sondern stattdessen in der Reihenfolge der letzten Nutzung.

Firefox 50: Tab-Wechsel per Tastatur

Wird noch eine ältere Version als Firefox 50 genutzt, kann dieses Feature über about:config aktiviert werden, indem der Schalter browser.ctrlTab.previews per Doppelklick auf true geschaltet wird.

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August 09, 2016 09:38 PM

August 08, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla integriert Suchmaschinen-Symbole in Adressleiste von Firefox

Die Suchleiste von Firefox erlaubt einen schnellen Zugriff auf unterschiedliche Suchmaschinen über entsprechende Symbole. Mozilla hat die Symbole der Suchmaschinen nun auch in die Adressleiste der Nightly-Version von Firefox integriert.

Eine praktische Funktion der Suchleiste von Firefox sind die Symbole der Suchmaschinen, welche ein schnelles Suchen bei unterschiedlichen Suchmaschinen erlauben, ohne jedes Mal vorher die Standard-Suchmaschine in den Firefox-Einstellungen umstellen zu müssen.

Die Suchmaschinen-Symbole sind ebenfalls in die Suchleiste der Seite about:newtab integriert, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, sowie in die Suchleiste der Standard-Startseite about:home. Da auch über die Adressleiste des Browsers gesucht werden kann, folgte nun der nächste logische Schritt: ab sofort sind die Symbole der Suchmaschinen auch Teil der Adressleiste.

Die Änderung ist in der Nightly-Version von Firefox 51 gelandet und für weiteren Feinschliff standardmäßig derzeit nur in Nightly-Versionen aktiviert, wird also nicht zwangsläufig eine Neuerung der finalen Version von Firefox 51 sein. Der korrespondierende Schalter in about:config hört auf die Bezeichnung browser.urlbar.oneOffSearches.

Firefox 51: Suchmaschinen-Symbole in Adressleiste

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August 08, 2016 09:08 PM

August 07, 2016

Sören Hentzschel

View Source: Mozilla-Konferenz kommt nach Berlin

Vergangenen November hat Mozilla in den USA mit View Source erstmals seine eigene Konferenz für Webentwickler abgehalten. In diesem Jahr findet die Konferenz in der deutschen Hauptstadt Berlin statt. Bis zum 12. August gibt es noch vergünstigte Tickets für die Veranstaltung im September.

Vom 1. bis 3. November 2015 hat Mozilla erstmals seine Webentwickler-Konferenz View Source in Portland, Oregon (USA), mit über 400 Teilnehmern veranstaltet. Nach dem Erfolg der ersten View Source-Konferenz hält Mozilla auch in diesem Jahr wieder eine Konferenz ab, dieses Mal vom 12. bis zum 14. September in Berlin. Die Veranstaltung ist auf maximal 500 Teilnehmer limitiert, Veranstaltungsort ist das Kultur- und Veranstaltungszentrum Radialsystem V. Einen Zeitplan der Vorträge gibt es hier.

Wer sich beeilt und sein Ticket bis spätestens 12. August ordert, erhält dieses zu einem reduzierten Preis von 297,50 Euro. Für einen Preis von 350 Euro gibt es ein Kombo-Ticket, welches gleichzeitig zur Teilnahme am RustFest berechtigt, der ersten Konferenz in Europa, welche sich ausschließlich der Mozilla-Programmiersprache Rust widmet. Das RustFest findet vom 17. bis zum 18. September im Microsoft Atrium in Berlin statt.

Webseite & Ticket-Buchung View Source-Konferenz 2016 in Berlin

Video-Link aufrufen

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August 07, 2016 12:57 PM

Let’s Encrypt: Root-Zertifikat in Firefox 50 inkludiert

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA). Die von Let’s Encrypt ausgestellten Zertifikate werden dank Cross-Signierung bereits von allen wichtigen Browsern akzeptiert, Firefox wird ab Version 50 als erster Browser mit einem Root-Zertifikat von Let’s Encrypt ausgeliefert.

Damit von Let’s Encrypt ausgestellte Zertifikate funktionieren, müssen Browser ein entsprechendes Root-Zertifikat besitzen – oder es muss eine Cross-Signierung mit einem Root-Zertifikat stattgefunden haben, welches ausgeliefert wird. Im Falle von Let’s Encrypt gab es eine solche Cross-Signierung von IdenTrust im Oktober 2015, weswegen alle wichtigen Browser seit dem Zertifikate von Let’s Encrypt akzeptieren, da diese Browser alle mit dem entsprechenden Root-Zertifikat von IdenTrust ausgeliefert werden.

Das Ziel von Let’s Encrypt ist es natürlich, unabhängig zu agieren, und darum ist es wichtig, dass Let’s Encrypt mit eigenen Root-Zertifikaten in den Browsern vertreten ist. Den Anfang macht der Mozilla-Browser Firefox, welcher das Root-Zertifkat („ISRG Root X1“) von Let’s Encrypt ab Firefox 50 inkludiert hat. Firefox 50 wird derzeit für den 8. November 2016 erwartet.

Let's Encrypt Chain of Trust

Eine Inkludierung des Root-Zertifikats wurde ebenfalls in die Root-Programme von Microsoft, Apple, Google, Oracle sowie Blackberry beantragt.

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August 07, 2016 09:50 AM

August 06, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 51: Mozilla entfernt große Teile der SocialAPI

Mit der SocialAPI besitzt Firefox seit Version 17 einen von vielen Nutzern missverstanden Integrationspunkt für Drittanbieter in Firefox. Große Teile der SocialAPI wird Mozilla in Firefox 51 entfernen.

Mit Firefox 17 hat Mozilla die SocialAPI in Firefox eingeführt. Die SocialAPI wurde immer kontrovers diskutiert, was aber größtenteils auf dem Missverständnis beruht, dass Firefox seinerzeit Facebook-Dienste direkt in Firefox integriert hätte. Viel mehr handelt es sich dabei aber um Schnittstellen für eine spezielle Art von Firefox-Erweiterung. SocialAPI-Erweiterungen kommen nicht als installierbare XPI-Dateien und besitzen im Add-on Manager von Firefox ihre eigene Kategorie. Firefox stellt hierfür Komponenten wie Chat-Fenster, Sidebar oder Share-Buttons funktionsbereit zur Verfügung, während die Inhalte vom jeweiligen Anbieter aus dem Web geladen werden.

Kommentar vom 25.11.2012: Wieso Firefox SocialAPI keine Facebook-Integration ist

Nach dem bekannt gewordenen Aus von Firefox Hello in Firefox 49 plant Mozilla nun die Entfernung großer Teile der SocialAPI in Firefox 51. Konkret geht es dabei um Funktionen, die von niemandem genutzt worden sind, die Unterstützung für Chat-Fenster, welche mit der Einführung der SocialAPI von Facebook genutzt worden sind, zuletzt aber nur noch von Firefox Hello, sowie die Sidebar-Integration, welche derzeit von ein paar SocialAPI-Erweiterungen genutzt wird, allerdings ohne eine signifikante Nutzerzahl aufweisen zu können. Entsprechende Anbieter wurden bereits von Mozilla in Kenntnis gesetzt. In „klassischen“ Erweiterungen können Sidebars natürlich weiterhin implementiert werden. Nicht entfernen wird Mozilla die Integration für Share-Buttons, weil deren Nutzung sowohl auf Anbieter- als auch auf Nutzerseite hoch genug ist, um einen Verbleib in Firefox zu rechtfertigen.

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August 06, 2016 12:46 PM

August 05, 2016

Sören Hentzschel

No More 404s: Neues Test Pilot Experiment für Firefox

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla vor kurzem ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Nun steht das vierte Experiment bereit. Damit sollen Inhalte gefunden werden, die es unter der aufgerufenen URL gar nicht mehr gibt.

Nach dem Activity Stream, Tab Center und Universal Search hat Mozilla nun das vierte Experiment im Rahmen von Test Pilot veröffentlicht: No More 404s. Damit erhält der Nutzer einen Hinweis, sobald er auf einer Seite landet, die es nicht mehr gibt (und entsprechend den HTTP-Statuscode 404 sendet), sofern es den Inhalt in der Wayback Machine des Internet Archive gibt. So können Nutzer archivierte Inhalte finden, obwohl sie im Original bereits gelöscht worden sind.

No More 404s

Die Installation erfolgt wie immer über testpilot.firefox.com. Unter der Voraussetzung, dass das Test Pilot Add-on von der Webseite installiert worden ist, genügt ein Klick auf die Aktivieren-Schaltfläche des Experiments auf der Test Pilot-Webseite.

No More 404s

No More 404s

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August 05, 2016 03:02 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

August 04, 2016

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 48 (Android)

Mozilla hat Firefox 48 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 48.0 für Android

Mehr Ordnung bei Startbildschirm-Panels

Der Startbildschirm von Firefox für Android besteht auf mehreren Panels, zwischen denen per Wischgeste hin und her gewechselt werden kann. Die synchronisierten Tabs wurden nun in das Panel mit der Chronik integriert, die Funktion der Leseliste in das Panel mit den Lesezeichen, womit Mozilla erreichen möchte, dass die Inhalte leichter zugänglich sind. Die Chronik behandelt mit dem Smartphone oder Tablet besuchte Webseiten nun außerdem bevorzugt gegenüber sychronisierten Webseiten vom Desktop-Firefox.

Firefox 48 für Android

Verbesserte Wiedergabe von Videos

Firefox pausiert ab sofort automatisch Videos, wenn jemand anruft. Außerdem wurden die Bedienelemente des Video-Players optisch überarbeitet.

Firefox 48 für Android

Qwant als neue Suchmaschine

Qwant ist eine Suchmaschine, welche mit Sicherheit, Privatsphäre und damit wirbt, kein Tracking zu betreiben. Mozilla hat für Nutzer der deutschen, französischen sowie britischen Version Qwant als zusätzliche Suchmaschine direkt in Firefox 5.0 für iOS sowie in Firefox 48 für Android integriert.

Benachrichtigungen über Neuerungen

Firefox besitzt eine neue Option, um mehr über nach einem Update zur Verfügung stehende Funktionen zu erfahren. Diese Option ist standardmäßig aktiviert, kann über die Einstellungen aber einfach deaktiviert werden.

Firefox 48 für Android

Sonstige Neuerungen

Wird Firefox geschlossen, startet Firefox beim nächsten Mal standardmäßig mit den zuletzt geöffneten Webseiten. Wem das alte Verhalten besser gefallen hat, dass Firefox immer mit dem Startbildschirm startet, ohne die zuletzt geöffneten Webseiten wiederherzustellen, kann das Verhalten in den Einstellungen unter Erweitert ändern.

Die Einstellungen besitzen nun einen Link zu einem Hilfe-Artikel von Mozilla, welcher beschreibt, wie Firefox als Standard-Browser festgelegt werden kann. Für Nutzer von Android 6.0 und höher verhält sich Firefox jetzt anders, wenn Text markiert wird: statt einer festen Leiste am oberen Bildschirmrand erscheinen die entsprechenden Optionen wie Kopieren oder Teilen nun direkt an der markierten Stelle.

Firefox 48 für Android

Die Seite about:config besitzt nun wie der Desktop-Firefox die Möglichkeit, die Einstellungen per URL-Parameter ?filter= zu filtern, was dann praktisch sein kann, wenn man bestimmte Einstellungen per Lesezeichen zugänglich machen möchte. Das Kontextmenü von Bildern enthält nun einen weiteren Eintrag „Grafik anzeigen“.

Firefox 48 für Android

Die erweiterten Einstellungen wurden durch Zwischenüberschriften übersichtlicher gestaltet. In den Einstellungen wurden außerdem diverse Checkboxen durch Switches ersetzt.

Firefox 48 für Android

Dazu kommen diverse Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, geschlossene Sicherheitslücken und Bugfixes.

Neue Systemvoraussetzungen

Mozilla hat die Unterstützung für Android 2.3 (Gingerbread) eingestellt, Firefox 48 setzt mindestens Android 4.0.3 voraus. Die Unterstützung für Android 3.0 bis 4.0.2 wurde bereits mit Firefox 46 eingestellt.

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August 04, 2016 09:38 PM

August 03, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 48 mit zahlreichen Neuerungen

Mozilla hat am gestrigen Tag Firefox 48 mit einigen wichtigen Neuerungen veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Verbesserungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Download Mozilla Firefox 48.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Zwischen Firefox 47 und Firefox 48 lagen acht Wochen, entsprechend lang fällt die Liste der geschlossenen Sicherheitslücken dieses Mal aus. Insgesamt 23 Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 48 geschlossen, von denen Mozilla drei als besonders kritisch einstuft. Alleine aus Gründen der Sicherheit sei daher für alle Firefox-Nutzer ein Update auf Version 48 dringend angeraten.

Signaturpflicht für Add-ons

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt, welche seit Firefox 43 standardmäßig aktiviert ist, bisher über eine versteckte Einstellung allerdings deaktiviert werden konnte. Die Einstellung zur Deaktivierung dieser Sicherheitsmaßnahme entfällt mit Firefox 48. Wer sich seine Add-ons über die Mozilla-Webseite (addons.mozilla.org) herunterlädt, muss sich im Normalfall keine Gedanken machen, die darüber erhältlichen Add-ons sind üblicherweise signiert.

Verbesserter Download-Schutz

Mozilla hat den Download-Schutz in Firefox 48 verbessert und blockiert standardmäßig nicht mehr nur schädliche Downloads, sondern warnt auch vor potentiell unerwünschten sowie ungewöhnlichen Downloads. Dazu erhält der Nutzer mehr Kontrolle als bisher, was die Optionen des sogenannten SafeBrowsing-Schutzes betrifft. Die Verbesserungen des Download-Schutzes wurden in einem eigenen Artikel ausführlich beschrieben.

Firefox 48: SafeBrowsing-Einstellungen

In Rust geschriebener MP4-Parser

Rust ist nicht nur die Programmiersprache, in welcher Mozillas kommende Rendering-Engine Servo entwickelt wird, nach und nach ersetzt Mozilla einzelne Komponenten von Firefox, welche bisher in C++ geschrieben sind, durch Rust-Code. Einer der Vorteile von Rust ist, dass Rust einen Großteil von Speicherfehlern bereits auf Compiler-Ebene verhindert, was in Rust geschriebenen Code weniger anfällig für Abstürze und Sicherheitsprobleme macht als vergleichbarer Code, welcher in C++ geschrieben ist. Ab Firefox 48 ist der Medien-Parser für MP4-Dateien auf allen Desktop-Plattformen in Rust implementiert.

Multiprozess-Firefox für die Hälfte der Firefox-Nutzer

Was lange währt, wird endlich gut: die Multiprozess-Architektur stellt den größten Umbau in der Geschichte des Mozilla-Browsers dar. Vereinfacht beschrieben soll durch die Trennung von Browser- und Content-Prozess die Stabilität, Reaktionsfreudigkeit und auf mittelfristige Sicht auch die Sicherheit von Firefox verbessert werden.

Multiprozess-Firefox Phase 1

Bislang erreicht die Multiprozess-Architektur lediglich Nutzer ohne aktive Add-ons, keine Nutzer von a11y-Werkzeugen oder Geräten mit Touchscreen, keine Nutzer von Firefox in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, sowie keine Nutzer von Windows XP oder Apple OS X 10.6 bis 10.8. Und auch von der übrig gebliebenen Zielgruppe wird derzeit nur etwa ein Prozent erreicht. In circa zwei Wochen sollen dann fünf Prozent dieser Zielgruppe erreicht werden und in drei Wochen schließlich die vollen 100 Prozent – aber nach wie vor innerhalb dieser Einschränkungen, womit die Multiprozess-Architektur innerhalb der nächsten Wochen also gut die Hälfte aller Firefox-Nutzer erreichen wird.

Ob die Multiprozess-Architektur aktiviert ist, lässt sich über die Seite about:support im Feld „Fenster mit mehreren Prozessen“ überprüfen.

Firefox 48

Neues Erweiterungs-System: WebExtensions

Firefox 48 ist die erste Version mit offizieller Unterstützung für den neuen Erweiterungs-Typ der sogenannten WebExtensions. Während die bisherigen Erweiterungs-Systeme (XUL-Erweiterungen, SDK basierte Add-ons) weiterhin funktionieren, sind WebExtensions ab sofort der bevorzugte Standard für die Entwicklung von Firefox-Erweiterungen.

Vorteile von WebExtensions sind die garantierte Kompatibilität mit der neuen Multiprozess-Architektur von Firefox, besseres Sandboxing und damit mehr Sicherheit sowie eine teilweise API-Kompatibilität mit Chrome und Opera, was es einfacher macht, browserübergreifende Add-ons zu entwickeln, ohne dass groß Anpassungen notwendig wären. Die WebExtensions stehen natürlich noch am Anfang, die Möglichkeiten werden in den kommenden Monaten weiter zunehmen.

Entwicklern sei das Mozilla-Tool web-ext für die Entwicklung von WebExtensions ans Herz gelegt. Ebenfalls hilfreich für Entwickler von Erweiterungen ist, dass about:debugging nun das Neuladen von Erweiterungen per Schaltfläche erlaubt, ohne dass nach Änderungen eine neue Version geladen werden muss.

Firefox 48

Neues Design für Adressleisten-Vorschläge

Eine der auffälligsten Neuerungen von Firefox 48 ist das neue Design für Vorschläge in der Adressleiste. Das neue Design erstreckt sich über die volle Fensterbreite, ist durch die einzeilige Darstellung kompakter als bisher und zeigt standardmäßig nun bis zu zehn statt nur sechs Seiten ohne zu scrollen an.

Firefox 48

Empfohlene Add-ons im Add-on Manager überarbeitet

Im Add-on Manager von Firefox gibt es einen Bereich, der sich „Add-ons suchen“ nennt. Über diese optisch bisher überladene und nicht sehr ansprechende Seite werden ein paar Add-ons vorgestellt, welche von dort aus installiert werden können.

Für Firefox 48 wurde dieser Bereich komplett überarbeitet. Die neue Ansicht ist deutlich vereinfacht. Aber nicht nur optisch erstrahlt dieser Bereich in einem ganz neuen Glanz, er ist nun auch funktionaler: Wenn eine vorgeschlagene Erweiterung bereits installiert ist, kann man dies direkt sehen. Die Installation erfordert nur noch einen einzigen Klick, die Standard-Prozedur der Mozilla-Webseite entfällt komplett, das jeweilige Add-on ist nach dem Klick also sofort installiert. Statt die Namen der jeweiligen Add-ons in den Vordergrund zu rücken, wird hier stärker die Funktion des jeweiligen Add-ons hervorgehoben. Und nach der Installation erscheint ein gut sichtbarer Hinweis, welcher auf die zum Add-on gehörende Schaltfläche hinweist, die durch das installierte Add-on neu dazu gekommen ist.

Firefox 48 Add-ons suchen

Firefox Hello 1.4, letzte Version mit Firefox Hello

Natürlich ist in Firefox 48 auch wieder die Version von Firefox Hello vorinstalliert, welche zuletzt für Nutzer von Firefox 47 verteilt worden ist. Firefox Hello 1.4 bringt eine verbesserte Verbindungs-Stabilität sowie eine Anzeige innerhalb des Text-Chats, wenn der Gesprächspartner die Konversation betritt oder verlässt.

Mit Firefox 49 wird das Kapitel Firefox Hello allerdings Geschichte sein, denn Mozilla entfernt Firefox Hello aus Firefox.

Neue Startseite für private Fenster

Private Fenster öffnen ab Firefox 48 mit einer optisch überarbeiteten Startseite.

Firefox 48

Neuerungen für Webentwickler

Firebug-Integration

Firebug hatte vor einigen Jahren das Leben für Webentwickler sehr viel angenehmer gemacht, als Browser noch nicht mit umfangreichen Entwickler-Werkzeugen ausgestattet waren. Mittlerweile gehören Werkzeuge für Webentwickler zum Standard-Repertoire jedes nennenswerten Browsers. Vieles, was Firebug bereits seit langer Zeit anbietet, ist mittlerweile direkt in Firefox integriert. Aus diesem Grund hat sich das Firebug-Team dazu entschlossen, die Entwickler-Werkzeuge von Firefox zu erweitern, statt in Konkurrenz mit den mittlerweile hervorragenden Entwickler-Werkzeugen von Firefox zu treten.

Ganz in diesem Sinne besitzt Firefox ab sofort das aus Firebug bekannte DOM-Panel. Und um den Umstieg für bisherige Firebug-Nutzer noch einfacher zu gestalten, wurde sogar das Firebug-Theme implementiert, womit Firefox-Nutzer nun die Auswahl zwischen drei verschiedenen Themes für die Entwickler-Werkzeuge haben.

Firefox 48

Speicher-Werkzeug erlaubt Bearbeiten und Löschen von Cookies, Local Storage etc.

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox besitzen bereits seit längerer Zeit eine Funktion zum Betrachten von Inhalten diverser Speicher wie Cookies, Local Storage oder Indexed DB. Ab Firefox 48 ist es möglich, die Inhalte hierüber auch zu bearbeiten oder zu löschen.

Firefox 48

Leichteres Bewegen von positionierten Elementen

Die Entwickler-Werkzeuge von Firefox 48 haben eine neue Funktion erhalten, um absolut, relativ oder fest positionierte Elemente per Drag and Drop direkt auf der Webseite zu verschieben.

Firefox 48

Anfrage-Antworten direkt in der Webkonsole betrachten

Die Antworten zu Netzwerk-Anfragen lassen sich nun direkt in der Webkonsole betrachten, ohne dass in den Netzwerk-Monitor gewechselt werden muss.

Firefox 48

Tree-Map-Ansicht in Speicherverbrauch-Werkzeug

Auch das Werkzeug für den Speicherverbrauch hat eine nennenswerte Neuerung mit der neuen Tree-Map-Ansicht erhalten.

Firefox 48

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Die alte Fehlerkonsole, welche bereits vor sehr langer Zeit durch die Browserkonsole ersetzt worden ist, steht nicht länger zur Verfügung. Der Netzwerk-Monitor besitzt einen neuen Filter für WebSocket-Verbindungen. In den Suchergebnissen des Inspektors kann nun per Shift + Enter zurück navigiert werden. Bei der Autovervollständigung von CSS-Eigenschaften verhält sich Firefox ab sofort schlauer: so ist nicht mehr automatisch das erste Ergebnis vorselektiert, stattdessen erhalten häufig verwendete Eigenschaften den Vorzug. Beim Bearbeiten von CSS im Regeln-Panel ist das Eingabefeld bei Bedarf nun mehrzeilig, falls der Inhalt nicht in eine Zeile passt, was eine Bearbeitung einfacher macht.

Verbesserungen der Webplattform

In Firefox 48 hat Mozilla zahlreiche WebRTC-Verbesserungen implementiert. Linux-Nutzer dürfen sich dank Unterstützung des Skia-Backends über eine bessere Canvas-Performance freuen. Auf Windows 7-Systemen ohne Plattform-Update kann nun D3D11 WARP zur WebGL-Beschleunigung genutzt werden. Die Web Crypto-API steht nun auch in Workern zur Verfügung. Die WebRuntime (WebRT, nicht zu verwechseln mit WebRTC) wird nicht länger unterstützt. Neu dazu gekommen ist unter anderem die Element.animate-API für flüssige Animationen. Weitere Neuerungen bezüglich der Unterstützung von Webstandards lassen sich hier nachlesen.

Sonstige Neuerungen von Firefox 48

Die unsortierten Lesezeichen heißen nicht länger „Unsortierte Lesezeichen“, sondern „Weitere Lesezeichen“. Das Verlassen der Leseansicht führt nicht länger zu einem Neuladen der Webseite vom Netzwerk, sondern lädt die Seite stattdessen aus dem Cache, was performanter ist. In den Einstellungen erleichtern Favicons bei den gespeicherten Logins, den Überblick zu behalten. Auf Webseiten mit RC4-Verschlüsselung ist es nicht länger möglich, die Sicherheits-Warnung zu ignorieren. Dazu kommen wie in jedem Feature-Release diverse Bugfixes und kleinere Verbesserungen an Komponenten wie dem PDF-Betrachter.

Letzte Version für Nutzer von OS X 10.6-10.8 sowie älterer CPUs

Für Nutzer des Apple-Betriebssystems OS X in den veralteten Versionen 10.6 (Snow Leopard), 10.7 (Lion) sowie 10.8 (Mountain Lion) wird Firefox 48 die allerletzte Firefox-Version sein. Firefox 49 setzt mindestens OS X 10.9 (Mavericks) voraus. Aktuell wird in Kürze macOS 10.12 (Sierra) sein.

Ebenfalls die letzte Firefox-Version ist Firefox 48 für Windows-Systeme, welche mit einer CPU ohne SSE2-Befehlssatzerweiterung betrieben werden. Bislang hatte Firefox nicht einmal SSE vorausgesetzt.

In beiden Fällen gilt, dass Firefox nicht nur keine Updates mehr erhalten wird, Firefox wird ab Version 49 auf entsprechenden Systemen nicht einmal mehr starten.

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August 03, 2016 09:49 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte Builds verfügbar

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat wieder inoffizielle lokalisierte SeaMonkey– Builds für die Versionen 2.46 … 2.48 bereit gestellt — einfach mal bei den 2016ern stöbern!
.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen!

 

Files-Liste

(Aus dem Original-Verzeichnis kopiert, weitere Dateien (Lightning, … ) im the Original-Download-Bereich)


latest-comm-beta-windows32

[ ] seamonkey-2.46.be.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 915K
[ ] seamonkey-2.46.cs.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 914K
[ ] seamonkey-2.46.de.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 921K
[ ] seamonkey-2.46.de.win32.complete.mar 2016-08-03 03:34 48M
[ ] seamonkey-2.46.de.win32.installer.exe 2016-08-03 03:28 40M
[ ] seamonkey-2.46.en-GB.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 879K
[ ] seamonkey-2.46.en-US.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 880K
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win32.complete.mar 2016-08-03 03:35 49M
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win32.crashreporter-symbols.zip 2016-08-03 03:33 27M
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win32.installer.exe 2016-08-03 03:29 40M
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win32.json 2016-08-03 03:33 763
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win32.mozinfo.json 2016-08-03 03:33 655
[TXT] seamonkey-2.46.en-US.win32.txt 2016-08-03 03:33 165
[TXT] seamonkey-2.46.en-US.win32_info.txt 2016-08-03 03:33 23
[ ] seamonkey-2.46.es-AR.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 930K
[ ] seamonkey-2.46.es-ES.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 861K
[ ] seamonkey-2.46.es-ES.win32.complete.mar 2016-08-03 03:35 48M
[ ] seamonkey-2.46.es-ES.win32.installer.exe 2016-08-03 03:30 40M
[ ] seamonkey-2.46.fr.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 924K
[ ] seamonkey-2.46.fr.win32.complete.mar 2016-08-03 03:36 49M
[ ] seamonkey-2.46.fr.win32.installer.exe 2016-08-03 03:31 40M
[ ] seamonkey-2.46.gl.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 895K
[ ] seamonkey-2.46.hu.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 928K
[ ] seamonkey-2.46.it.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 770K
[ ] seamonkey-2.46.it.win32.complete.mar 2016-08-03 03:37 48M
[ ] seamonkey-2.46.it.win32.installer.exe 2016-08-03 03:31 39M
[ ] seamonkey-2.46.ja-JP-mac.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 1.0M
[ ] seamonkey-2.46.ja.langpack.xpi 2016-08-03 03:38 1.0M
[ ] seamonkey-2.46.ka.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 971K
[ ] seamonkey-2.46.lt.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 929K
[ ] seamonkey-2.46.nb-NO.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 900K
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[TXT] seamonkey-2.46.pl.win32.complete.mar 2016-08-03 03:38 50M
[ ] seamonkey-2.46.pl.win32.installer.exe 2016-08-03 03:32 40M
[ ] seamonkey-2.46.pt-PT.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 912K
[ ] seamonkey-2.46.ro.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 908K
[ ] seamonkey-2.46.ru.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 938K
[ ] seamonkey-2.46.sk.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 940K
[ ] seamonkey-2.46.sv-SE.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 913K
[ ] seamonkey-2.46.tr.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 891K
[ ] seamonkey-2.46.uk.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 972K
[ ] seamonkey-2.46.zh-CN.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 920K
[ ] seamonkey-2.46.zh-TW.langpack.xpi 2016-08-03 03:39 948K


latest-comm-beta-windows64

[ ] seamonkey-2.46.be.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 915K
[ ] seamonkey-2.46.cs.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 914K
[ ] seamonkey-2.46.de.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 921K
[ ] seamonkey-2.46.de.win64.complete.mar 2016-08-02 22:55 55M
[ ] seamonkey-2.46.de.win64.installer.exe 2016-08-02 22:51 44M
[ ] seamonkey-2.46.en-GB.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 879K
[ ] seamonkey-2.46.en-US.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 880K
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win64.complete.mar 2016-08-02 22:56 55M
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win64.crashreporter-symbols.zip 2016-08-02 22:55 24M
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win64.installer.exe 2016-08-02 22:52 44M
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win64.json 2016-08-02 22:55 773
[ ] seamonkey-2.46.en-US.win64.mozinfo.json 2016-08-02 22:55 658
[TXT] seamonkey-2.46.en-US.win64.txt 2016-08-02 22:55 165
[TXT] seamonkey-2.46.en-US.win64_info.txt 2016-08-02 22:55 23
[ ] seamonkey-2.46.es-AR.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 930K
[ ] seamonkey-2.46.es-ES.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 861K
[ ] seamonkey-2.46.es-ES.win64.complete.mar 2016-08-02 22:56 55M
[ ] seamonkey-2.46.es-ES.win64.installer.exe 2016-08-02 22:53 44M
[ ] seamonkey-2.46.fr.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 924K
[ ] seamonkey-2.46.fr.win64.complete.mar 2016-08-02 22:57 55M
[ ] seamonkey-2.46.fr.win64.installer.exe 2016-08-02 22:53 44M
[ ] seamonkey-2.46.gl.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 895K
[ ] seamonkey-2.46.hu.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 928K
[ ] seamonkey-2.46.it.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 770K
[ ] seamonkey-2.46.it.win64.complete.mar 2016-08-02 22:57 55M
[ ] seamonkey-2.46.it.win64.installer.exe 2016-08-02 22:54 44M
[ ] seamonkey-2.46.ja-JP-mac.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 1.0M
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[ ] seamonkey-2.46.ka.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 971K
[ ] seamonkey-2.46.lt.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 929K
[ ] seamonkey-2.46.nb-NO.langpack.xpi 2016-08-02 22:58 900K
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[TXT] seamonkey-2.46.pl.win64.complete.mar 2016-08-02 22:58 56M
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August 03, 2016 04:37 AM

August 02, 2016

Sören Hentzschel

So geht es weiter mit dem Multiprozess-Firefox

Mozilla hat Firefox 48 veröffentlicht und damit feiert auch die Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, Premiere für erste Nutzer. Es handelt sich dabei um den größten Umbau von Firefox, seit es den Mozilla-Browser gibt. Dieser Artikel gibt einen ausführlichen Überblick darüber, was die nächsten Meilensteine hinsichtlich der Multiprozess-Architektur sind.

Multiprozess-Firefox für Hälfte der Nutzer von Firefox 48

Mit Firefox 48 erreicht die Multiprozess-Architektur Electrolysis (e10s) erstmals eine finale Version von Firefox – allerdings nur für einen Teil der Nutzer. Genauer sind Nutzer von Microsoft Windows XP, von Apple OS X 10.6 bis 10.8, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Geräten mit Touchscreen, von Firefox in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, sowie Nutzer mit installierten Add-ons noch nicht für die Nutzung der Multiprozess-Architektur qualifiziert. Wer sich allerdings in keine dieser Gruppen einordnen lässt, gehört zur Zielgruppe für die e10s-Aktivierung in Firefox 48. Von dieser Zielgruppe ist die Multiprozess-Architektur für rund ein Prozent aktiviert.

Doch dabei wird es nicht bleiben. Ab der Woche des 15. August soll e10s bereits für zehn Prozent der Zielgruppe freigeschaltet werden und ab der Woche des 22. August für die vollen 100 Prozent der Zielgruppe. An der Gesamt-Population aller Firefox-Nutzer gemessen macht dies in etwa 41 Prozent der Firefox-Nutzer aus.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Multiprozess-Architektur in Firefox 48 keine jeweils eigenen Prozesse pro Tab bringt. Der Schwerpunkt liegt in dieser Phase auf der Trennung zwischen Browser-Prozess und Content-Prozess, alle Webseiten laufen damit in einem gemeinsamen Content-Prozess.

Multiprozess-Firefox Phase 1

Firefox 49/50: Multiprozess-Firefox für Nutzer mit Add-ons

Mit Firefox 49 soll die Multiprozess-Architektur auch Nutzern mit aktivierten Add-ons zur Verfügung stehen. Dies beschränkt sich in Firefox 49 allerdings erst einmal auf WebExtensions sowie eine kleine Auswahl weiterer von Mozilla ausgesuchter Add-ons. Ab Firefox 50 sollen dann auch Add-ons zur Nutzung von e10s qualifizieren, welche vom Entwickler des jeweiligen Add-ons als kompatibel markiert worden sind, wie zum Beispiel New Tab Override ab Version 3.0.

Da Add-ons, welche vom Entwickler nicht angepasst worden sind, irgendwann nicht mehr funktionieren werden, ist es wichtig, dass Entwickler entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Firefox 51: a11y-Werkzeuge und Touchscreens

Ab Firefox 51 soll die Multiprozess-Architektur auch für Nutzer von a11y-Werkzeugen, Touchscreens sowie von Firefox in Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird, aktiviert werden.

Sandboxing & mehrere Content-Prozesse

Auf Grundlage der Multiprozess-Architektur möchte Mozilla die Sicherheit von Firefox durch Sandboxing verbessern. Während eine Basis-Implementierung bereits vorhanden ist, welche allerdings noch alles andere als restriktiv ist, soll diese weiter verschärft werden und könnte noch in diesem Jahr verfügbar sein, wenn alles gut geht.

Der nächste große Meilenstein wird dann die Verwendung von mehr als einem Content-Prozess sein, so dass andere Webseiten davon unberührt bleiben, wenn ein Script auf einer einzelnen Webseite hängen bleibt. Die Arbeiten hieran haben bereits begonnen, eine Auslieferung wird für das erste Halbjahr 2017 erwartet.

Multiprozess-Firefox Phase 2

Add-ons in eigenen Prozessen

Die finale Phase von e10s wird schließlich die Auslagerung von Add-ons in eigene Prozesse mit dem Ziel einer verbesserten Performance sowie Sicherheit sein. Hierfür steht noch kein Zeitplan fest.

Multiprozess-Firefox Phase 3

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August 02, 2016 09:24 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Sören Hentzschel

Firefox 48: Verbesserter Download-Schutz

Mozilla hat den Download-Schutz in Firefox 48 verbessert und warnt nun nicht mehr nur vor schädlichen Downloads, sondern gibt dem Nutzer dazu auch noch mehr Kontrolle als bisher.

Firefox 48 kommt mit einem verbesserten Download-Schutz. Bereits seit Firefox 31 für Windows-Nutzer und seit Firefox 38 für Nutzer von macOS und Linux blockiert Firefox standardmäßig schädliche Downloads.

Warnungen vor weiteren Typen von Downloads

Dazu kommen ab Firefox 48 Warnungen bei zwei weiteren Typen von Downloads. Dabei handelt es sich zum einen um potentiell unerwünschte und zum anderen um ungewöhnliche Downloads. Dafür kommt wieder der Google SafeBrowsing-Schutz zum Einsatz.

In die Kategorie der potentiell unerwünschten Downloads fallen Anwendungen, welche unerwartete Änderungen vornehmen, persönliche Informationen ohne Nutzerzustimmung sammeln oder eine Deinstallation schwierig machen. Ungewöhnliche Downloads sind Downloads, welche möglicherweise nicht das beinhalten, was der Nutzer erwartet. Wenn der Nutzer beispielsweise eine neue Version von Firefox herunterladen möchte und diese Warnung erhält, deutet dies darauf hin, dass man auf einer betrügerischen Webseite gelandet sein könnte, weswegen man genauer hinsehen sollte.

Im Gegensatz zu den schädlichen Downloads, welche Firefox standardmäßig blockiert, führen die zwei neuen Typen des Download-Schutzes nur zu Warnungen.

Schädliche Downloads:

Firefox 48: Schädliche Downloads

Potentiell unerwünschte Downloads:

Firefox 48: Potentiell unerwünschte Downloads

Ungewöhnliche Downloads:

Firefox 48: Ungewöhnliche Downloads

Neue Einstellungen

Bisher gab es keine sichtbare Einstellung dazu, um den Download-Schutz unabhängig vom Schutz vor schädlichen Webseiten zu deaktivieren. Dies ändert sich mit Firefox 48. Ab sofort gibt es sowohl für schädliche Downloads als auch für die Warnungen der zwei neuen Typen eigene Optionen. Die Aktivierung des Webseiten-Schutzes ist allerdings Voraussetzung für den Download-Schutz, weswegen die Download-Schutz-Optionen eingerückt sind und nicht ohne ihre „Eltern-Option“ aktiviert werden können.

Firefox 48: SafeBrowsing-Einstellungen

Für Experten gibt es erweiterte Einstellungen, welche nicht in der Einstellungs-Oberfläche vorhanden sind.

Verbesserte Oberfläche

Der Download-Pfeil zeigt nun anhand eines farbigen Symbols an, ob eine schädliche Datei heruntergeladen worden ist (rotes Symbol) oder eine potentiell unerwünschte respektive ungewöhnliche Datei (gelbes Symbol).

Schädliche Downloads:

Firefox 48: Schädliche Downloads Download-Pfeil

Potentiell unerwünschte oder ungewöhnliche Downloads:

Firefox 48: Potentiell unerwünschte oder ungewähnliche Downloads Download-Pfeil

Damit der Nutzer die Risiken besser versteht, wurden die folgenden Dialoge hinzugefügt:

Schädliche Downloads:

Firefox 48: Schädliche Downloads Warnung Dialog

Potentiell unerwünschte Downloads:

Firefox 48: Potentiell unerwünschte Downloads Warnung Dialog

Ungewöhnliche Downloads:

Firefox 48: Ungewöhnliche Downloads Warnung Dialog

Wenn der Nutzer der Meinung ist, dass eine der Meldungen falsch ist, kann der Download nun auch per Kontextmenü-Eintrag erlaubt werden.

Firefox 48: Ungewöhnliche Downloads Warnung Dialog

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August 02, 2016 07:29 AM

July 30, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla entfernt Firefox Hello aus Firefox 49

Mit Firefox Hello besitzt Firefox eine direkt im Browser integrierte Möglichkeit zum Teilen von Bildschirminhalten und zur Videotelefonie. In Firefox 49 wird Mozilla Firefox Hello wieder aus dem Browser entfernen.

Firefox Hello ist Bestandteil von Firefox seit Version 34.0. Damals handelte es sich noch um eine reine Möglichkeit zur Videotelefonie. Im Laufe der Zeit hat Firefox Hello einige Änderungen erfahren. So gibt es mittlerweile kein Kontakte-Feature mehr, dafür einen Text-Chat und die Möglichkeit, Bildschirminhalte zu teilen. Letzteres ist mittlerweile auch der Fokus von Firefox Hello. Anwendungsfälle für das sogenannte Co-Browsing sind beispielsweise das an unterschiedlichen Orten gemeinsame Shoppen oder Buchen von Reisen, bei dem beide Konversationspartner den gleichen Bildschirminhalt sehen und sich dabei miteinander unterhalten können.

Seit Firefox 45 ist Firefox Hello als sogenanntes System-Add-on implementiert. Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons, was diverse Vorteile bringt wie eine Aktualisierung von Funktionen unabhängig von Updates des gesamten Browsers. So hat auch Firefox Hello seitdem mehrere Updates erhalten, welche unabhängig von Firefox-Updates ausgeliefert worden waren, zuletzt Anfang dieses Monats. Unter dem Codenamen Akita hat Mozilla bis vor kurzem an einem größeren Update für Firefox Hello gearbeitet, welches die Möglichkeit bringen sollte, Konversationen mit mehreren Gesprächsteilnehmern zu führen.

Nun scheinen die Planungen eine ganz andere Richtung einzunehmen, denn Firefox Hello soll bereits mit Firefox 49 aus Firefox entfernt werden. Über die Gründe ist bisher nichts bekannt.

Der Beitrag Mozilla entfernt Firefox Hello aus Firefox 49 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

July 30, 2016 10:25 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Nigthly Trunk Builds für Windows an neuem Ort verfügbar

Maschinneraum

Neuigkeiten aus dem Maschinenraum

Blogpost in englischer SpracheSachstand: (2016-07-30)

Die neuesten SeaMonkey 2.47 Builds gibt es nicht mehr auf  … /latest-comm-central-trunk/, sondern auf …/latest-comm-central/. Mehr Details und eine Liste mit Download-Links in der englischen Version dieses Blogposts!

Leider sind die Informationen auf der offiziellen Webseite seit Monaten veraltet.

Falls Add-Ons nicht mit den Developer-Builds funktionieren könnte eine Konvertieurng vor Download und Installation des Add-Ons (via AMO Browsing Tool) helfen.
.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen, vor dem ersten Start ein Backup des User-Profils erstellen!

July 30, 2016 06:48 AM

July 29, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 Beta: Test von Multiprozess-Firefox mit Add-ons beginnt

Wenn Mozilla kommenden Dienstag Firefox 48 veröffentlichen wird, dann wird die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis (kurz: e10s) erstmals für einen kleinen Teil der Nutzer aktiviert sein, in jedem Fall aber ausschließlich für Nutzer ohne aktivierte Add-ons. Gleichzeitig testet Mozilla die Multiprozess-Architektur für Nutzer mit aktivierten Add-ons ab Firefox 49 Beta.

Am 2. August 2016 wird Mozilla Firefox 48 veröffentlichen. Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, soll dann in der ersten Woche für insgesamt rund ein Prozent der für e10s qualifizierten Nutzer standardmäßig aktiviert sein (und im Verlauf der nächsten Wochen für weitere Nutzer). Wer sich in eine der folgenden Gruppen einordnen lässt, ist für e10s in Firefox 48 nicht qualifiziert, wird e10s also auf gar keinen Fall bereits in Firefox 48 erhalten: Nutzer von Windows XP, von OS X 10.6 bis 10.8, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Firefox in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, sowie Nutzer mit installierten Add-ons. Diese Gruppen machen zusammen über die Hälfte der Release-Population von Firefox aus.

Zwei Tage nach Veröffentlichung von Firefox 48 beginnt die Beta-Phase von Firefox 49 und damit auch die Testphase von Firefox mit e10s für Nutzer mit aktivierten Add-ons. Allerdings ist für die Teilnahme am Test entscheidend, welche Add-ons verwendet werden. Als kompatibel werden zum einen ausnahmslos alle WebExtensions erachtet, zum anderen die folgenden Add-ons: GreaseMonkey (Version 3.8 oder höher), Download YouTube Videos as MP4 (Version 1.8.7 oder höher), Video Download Helper (Version 5.6.1 oder höher), Mozilla Lightbeam (Version 1.3.0.1 oder höher), Adblock Plus (Version 2.7.3 oder höher), uBlock Origin (Version 1.7.6 oder höher), Emoji Cheatsheet (Version 1.1.1 oder höher) sowie Awesome Screenshot Plus (Version 3.0.10 oder höher).

In Firefox 48 hat Mozilla den Reiter „Add-ons suchen“ im Add-on Manager von Firefox überarbeitet. Die vier Add-ons, welche darüber derzeit empfohlen werden, sind in dieser Liste alle dabei, führen damit also nicht zum Ausschluss vom Test. Sobald ein Add-on aktiv ist, welches in der obigen Liste nicht vorkommt und auch keine WebExtension ist, ist eine Teilnahme am derzeitigen Multiprozess-Test in Firefox 49 Beta nicht möglich.

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July 29, 2016 06:48 PM

July 27, 2016

Sören Hentzschel

Viele Neuerungen: Mozilla veröffentlicht Firefox 5.0 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 5.0 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version bringt viele Neuerungen und steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch bereit.

Download Mozilla Firefox 5.0 für Apple iOS

Mit etwas Verspätung steht Firefox 5.0 für iOS ab sofort im App Store von Apple zum Download bereit.

Mehr Performance, weniger Stromverbrauch

Die neue Version von Firefox für iOS bringt eine um bis zu 40 Prozent reduzierte CPU-Auslastung sowie einen bis zu 30 Prozent geringeren Speicherverbrauch und soll dadurch einerseits noch performanter sein und andererseits auch die Akkulaufzeit verbessern.

Neues Menü für bessere Bedienung

Mozilla hat Firefox für iOS mit einem neuen Menü ausgestattet, welches die Bedienung von Firefox und auch gegenüber anderen Browsern für iOS vereinfacht.

Firefox für iOS: Menü

Geschlossene Tabs wiederherstellen

Mozilla hat eine neue Funktion implementiert, um geschlossene Tabs wiederherzustellen.

Firefox für iOS: Geschlossene Tabs wiederherstellen

Startseite einrichten

Ab sofort ist es möglich, jede beliebige Webseite als Startseite einzurichten und diese schnell per Schaltfläche aufzurufen.

Firefox für iOS: Startseite

Neue Suchmaschinen hinzufügen

Firefox für iOS wird bereits mit verschiedenen integrierten Suchmaschinen ausgeliefert. Bietet eine Webseite eine eigene Suche an, kann diese nun auch zu Firefox hinzugefügt werden, indem auf der entsprechenden Webseite in das Suchfeld geklickt und anschließend das Lupen-Symbol ausgewählt wird.

Firefox für iOS: Suchmaschine hinzufügen

Qwant als neue Suchmaschine

Qwant ist eine Suchmaschine, welche mit Sicherheit, Privatsphäre und damit wirbt, kein Tracking zu betreiben. Mozilla hat für Nutzer der deutschen, französischen sowie britischen Version Qwant als zusätzliche Suchmaschine direkt in Firefox für iOS integriert.

Sonstige Neuerungen

Bei längerem Druck auf die Zurück- respektive Vorwärts-Schaltfläche kann nun direkt eine zuvor besuchte Seite ausgewählt werden statt nur eine Seite vor oder zurück zu blättern. Bei Verwendung einer externen Tastatur per Bluetooth oder Adapter ist jetzt die Verwendung von diversen Tastatur-Kommandos möglich.

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July 27, 2016 08:08 AM

July 25, 2016

Sören Hentzschel

Verizon übernimmt Mozilla-Geldgeber Yahoo!

Yahoo! und Verizon haben heute die Übernahme des Kerngeschäfts von Yahoo! durch Verizon für knapp fünf Milliarden Dollar bekanntgegeben. Yahoo! ist die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA und der wichtigste Geldgeber von Mozilla. Die Übernahme wirkt sich möglicherweise auch für Mozilla aus.

Was sich in den letzten Tagen bereits angedeutet hat, ist nun offiziell: der amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon übernimmt das Kerngeschäft von Yahoo!, der Kaufpreis beträgt etwa 4,83 Milliarden US-Dollar. Geplant ist eine Zusammenlegung mit Aol, welche Verizon vor gut einem Jahr für 4,4 Milliarden US-Dollar gekauft hatte. Die rund 3.000 Patente, welche Yahoo! hält, werden separat versteigert und sind in dieser Übernahme nicht inbegriffen, ebenso wie Yahoo! Japan sowie die Beteiligungen am chinesischen E-Commerce-Anbieter Alibaba im Wert von derzeit rund 41 Milliarden Dollar.

Neben Diensten wie einer Suchmaschine, welche auch die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA ist, einem E-Mail-Dienst und einem Finanzportal gehören zu Yahoo! unter anderem auch der Foto-Dienst Flickr sowie der Blogging-Service Tumblr. Vor allem die Zusammenlegung des Anzeigengeschäfts von Yahoo! und Aol dürfte für Verizon interessant sein, um Google und Facebook in diesem wichtigen Bereich die Stirn zu bieten.

Was bedeutet die Übernahme für Mozilla?

Wie Anfang des Monats bekannt wurde, existiert bezüglich der Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA eine Klausel im Vertrag, welche es Mozilla erlaubt, bei einer Übernahme von Yahoo! innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem Vertrag auszusteigen, wenn Mozilla der neue Besitzer nicht zusagt, und trotzdem die jährlichen Zahlungen von rund 375 Millionen Dollar zu erhalten, was Mozilla bis Ende 2019 mehr als eine Milliarde Dollar bringen würde. Unklar jedoch sind die exakten Modalitäten dieser Klausel und was die Übernahme von Yahoo! durch Verizon nun konkret für Mozilla bedeutet.

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July 25, 2016 12:26 PM

July 22, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue offizielle Nigthly Trunk Builds für Linux und Windows verfügbar

Blogpost in englischer SpracheListe mit Download-Links in der englischen Version dieses Blogposts!

Und es gibt eine sehr gute Nachricht: anscheinend ist Bug 1286373 SeaMonkey launch fails with XULRunner error message.“ behoben:-)
.Bitte diese inoffiziellen Builds eifrig, aber vorsichtig testen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!


Clker-GrafkDas SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5 €/Jahr oder Flattr). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: entweder über den Verein oder über meine private Initiative. Zu den Hintergründen, warum ich diese Initiative ergriffen habe, und warum ich von Spenden an den Verein derzeit abrate, findet ihr hier mehr. Und per Klick auf den Geldhaufen rechts geht es zu meiner Spendeninitiative (nicht in Verantwortung des SeaMonkey-Projekts oder von mozilla). Also spende bitte ein paar Euro. Eine erste Planung und eine Diskussion zur Verwendung des gespendeten Geldes werde ich hier anleiern, wenn das Spendenaufkommen 50,– € überschritten hat.

July 22, 2016 11:38 AM

July 21, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla reduziert Flash-Unterstützung in Firefox

Dass NPAPI-Plugins nicht nur in anderen Browsern, sondern auch in Firefox keine Zukunft haben, ist längst kein Geheimnis mehr. Während Adobe Flash bislang explizit aus den Plänen ausgeklammert worden ist, gibt es nun erste konkretere Informationen zur Reduzierung von Flash-Inhalten für Firefox-Nutzer.

Nach aktueller Planung soll am 7. März 2017 Firefox 52 erscheinen und damit die erste Firefox-Version, in welcher NPAPI-Plugins standardmäßig deaktiviert sind. Da es sich bei Firefox 52 um eine sogenannte ESR-Version handelt, also um eine Version mit Langzeitunterstützung, können Nutzer dieser Version NPAPI-Plugins theoretisch noch bis voraussichtlich Mai 2018 nutzen. In Firefox 53 soll die NPAPI-Unterstützung schließlich komplett entfernt werden. Ausnahme bildet der Adobe Flash Player, dessen endgültiges Ende wird erst später kommen.

Allerdings soll auch die Unterstützung für Flash-Inhalte reduziert werden. Konkretere Planungen wurden nun offiziell angekündigt.

Wie bereits vor wenigen Tagen hier auf diesem Blog zu lesen war, wird Firefox ab der für 2. August 2016 erwarteten Version 48 einige nicht sichtbare Flash-Inhalte blockieren. Dabei handelt es sich beispielsweise um Elemente, welche nur dem Fingerprinting respektive Tracking der Nutzer dienen und damit keinen echten Mehrwert für den Nutzer bieten. Relevante Flash-Inhalte wird Firefox weiterhin darstellen. Mozilla möchte damit die Anzahl der Flash-Abstürze um bis zu zehn Prozent reduzieren. Die Liste der zu blockierenden Elemente ist derzeit noch nicht besonders groß, soll im Laufe der Zeit aber erweitert werden.

Ab 2017 soll es notwendig sein, dass Firefox-Nutzer die Verwendung von Adobe Flash explizit aktivieren müssen, wenn eine Webseite Flash-Inhalte darstellen möchte.

NPAPI-Plugins können signifikante Auswirkungen auf die Performance, Stabilität und vor allem die Sicherheit haben. Die meisten Anwendungsfälle können mittlerweile mit nicht proprietärer Webtechnologie umgesetzt werden. Eine Grafik von Mozilla zeigt den Rückgang von Plugin-Abstürzen in den vergangenen 1 1/2 Jahren und bringt dies mit der Umstellung von YouTube sowie Facebook auf HTML5 in Verbindung.

Plugin-Absturzrate

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July 21, 2016 09:45 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Qwant als Suchmaschine für SeaMonkey

Blogpost in englischer SpracheHeute hörte ich via Planet Mozilla (de) in Sören Hentzschels Blog zum ersten mal von der Suchmaschine Qwant. Die verspricht, dem Nutzer das Internet ganz anders zu zeigen, als er es von anderen Suchmaschinen gewohnt ist:

Überprüfen kann ich diese Versprechen nicht, aber die Aufarbeitung der Suchergebnisse ist schon mal erfrischend anders, als man das von den üblichen Google-nutzenden Suchmaschinen (Startpage, DuckDuckgo) gewohnt ist.

Für SeaMonkey ist außerdem ein Addon verfügbar, das die Suchmaschine zu den (in der Sidebar verfügbaren) Suchmaschinen hinzufügt (Deutsche Übersetzung für die Download-Seite habe ich bereits eingereicht).

Außerdem gibt es ein Firefox-Qwant-Addon, das sich nach Konvertierung auch für SeaMonkey installieren lässt; allerdings scheint das Addon nicht zu funktionieren, jedenfalls wurde ich nach der Installation nicht auf die „First-Run“ – Qwant-Account-Seite geführt. Welchen Mehrwert dieses Addon bietet weiß ich nicht, die Beschreibung des Add-Ons ist ja eher nichtssagend.

Wer hat sachdienliche Hinweise?

Und zum guten Schluss noch ein bedrückender Ausblick zum harmlos klingenden Begriff Filterblase vom Elektrischen Reporter

ab Minute 8.

July 21, 2016 05:40 AM

July 20, 2016

Sören Hentzschel

Firefox für Android & iOS erhalten Qwant als Suchmaschine

Qwant ist eine Suchmaschine, welche mit Sicherheit, Privatsphäre und damit wirbt, kein Tracking zu betreiben. Mozilla hat Qwant nun als zusätzliche Suchmaschine in Firefox für Android und iOS hinzugefügt. Außerdem bietet der französische Suchmaschinenbetreiber eine spezielle Desktop-Version des Firefox-Browsers mit vorinstallierter Qwant-Erweiterung an.

Die französische Suchmaschine Qwant verspricht, besonders freundlich in Hinblick auf die Privatsphäre zu sein, und möchte seine Nutzer nicht tracken. Mozilla hat die Suchmaschine nun als weitere Suchmaschine in die deutsche, französische sowie britische Version von Firefox 48 für Android (Veröffentlichung: 2. August 2016) sowie Firefox 5.0 für iOS (Veröffentlichung: Ende Juli / Anfang August 2016) hinzugefügt.

Darüber hinaus bietet der Suchmaschinenbetreiber nun eine eigene Qwant-Version des Desktop-Firefox an. Diese unterscheidet sich vom normalen Firefox in erster Linie dadurch, dass die Qwant-Erweiterung bereits vorinstalliert ist.

Qwant-Firefox

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July 20, 2016 09:35 PM

July 18, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50: Tab / Link an anderes Gerät senden

Mozilla hat Firefox 50 um eine neue Funktion erweitert, um einen Tab oder einen Link auf einer Webseite per Synchronisations-Feature an ein anderes Gerät zu senden.

Mittels Firefox Sync lassen sich Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. In die Nightly-Version von Firefox 50 hat Mozilla nun eine Neuerung implementiert, um einen geöffneten Tab oder auch einen Link auf einer Webseite an ein anderes Gerät zu senden. Dazu kann per Kontextmenüeintrag das gewünschte Gerät ausgewählt werden. Bei der nächsten Synchronisation öffnet sich die gesendete Webseite dort dann automatisch. Kommt eine gesendete Webseite an, erhält man eine entsprechende Benachrichtigung.

Firefox 50: Tab senden

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July 18, 2016 09:21 PM

July 16, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 5.0 für Apple iOS erscheint später

Mozilla hat die Veröffentlichung von Firefox 5.0 für Apple iOS um gut einen Monat verschoben. Normalerweise erscheinen neue Major-Releases von Firefox für iOS wie auch beim Desktop- sowie Android-Firefox alle sechs Wochen.

Nutzer von Firefox für iOS, welche auf die Version 5.0 warten, müssen sich noch etwas gedulden. Der reguläre Plan sah eine Veröffentlichung zwischen dem 21. Juni und dem 31. Juni vor. Nachdem sich die Entwicklung dieser Version zunächst verzögert hatte, ist die neue Version mittlerweile fertig, wird aus Marketing-Gründen allerdings noch bis zum Ende des Monats zurückgehalten. Dafür lohnt sich das Warten, denn bei diesem Update handelt es sich um ein größeres Update, welches einige interessante Neuerungen bringen wird. Dazu in Kürze mehr.

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July 16, 2016 09:16 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Bitte um Bestätigung: [Bug 1287255] Drag and Dop Bookmark from Location bar to Bookmarks Toolbar or sidebar Bookmark Panel fails

Wenn sich das bestätigt wäre das meines Erachtens ein Release-Blocker für SeaMonkey 2.45.

Wichtig wäre, nicht einfach „hier auch“ oder „bei mir nicht“, zu antworten, sondern eine möglichst genaue Beschreibung des Vorgehens und der Beobachtungen analog zu den Richtlinien zum Schreiben eines Bugreports zu liefern — insbesondere bei abweichenden Beobachtungen.

Meine Schritte zum Reproduzieren:

  1. Betroffene SeaMonkey 2.45-Version herunterladen und entpacken (7-Zip oder ähnlicher Entpacker)
  2. Ordner mit heruntergeladener Datei öffnen → SeaMonkey schließen.
  3. Vorsichtige Naturen machen jetzt ein Backup des User-Profils
  4. Neue Browser-Sitzung per Doppelklick auf SeaMonkey.exe im core-Unterverzeichnis starten starten → ggf. alle TABs löschen →  SeaMonkey  schließen und →  neu starten)
  5. TAB-Gruppe aus den Bookmarks öffnen
  6. Irgendein TAB außer dem allerersten ganz links wählen
  7. Icon in der Location-Bar (auffällig: nur graues Standard-Icon, kein Favicon) anklicken und versuchen, mit gedrückter Maustaste in das Bookmarks-Sidebar-Panel oder die Bookmarks-Toolbar zu verschieben (auffällig: Mauszeiger-Ansicht wechselt nicht zur „Hand“)

Mein Ergebnis

Bei mir misslang das mit SeaMonkey 2.45 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:48.0) Gecko/20100101 Firefox/48.0 Build 20160710233343 (Default Classic Theme) on German WIN7 64bit

Beine Bitte

Hinterlasst Eure Beobachtungen beispielsweise: auch mit Linux?) bitte hier als Kommentar oder noch besser als Kommentar in Bug 1287255 oder auf de.comm.software.mozilla.nightly-builds

July 16, 2016 09:06 AM

July 15, 2016

Sören Hentzschel

Firefox-Roadmap zeigt Schwerpunkte der kommenden Monate

Mozilla hat seine Firefox-Roadmap aktualisiert, welche nun die Produkt-Strategie sowie -Schwerpunkte für das restliche Jahr bis Anfang 2017 zeigt.

Die drei strategischen Themen

Die aktualisierte Firefox-Roadmap gibt einen Einblick, was Mozillas Prioritäten für Firefox in den kommenden Monaten sind. Die Schwerpunkte sind dabei in drei Themen verpackt.

Das erste Thema wird als „Foundational Browser“ bezeichnet, worunter grundlegende Eigenschaften wie die Reaktionsfreudigkeit, die Zuverlässigkeit sowie die Benutzerfreundlichkeit fallen. Das selbstbewusst formulierte Ziel ist, dass Firefox der kompletteste und zuverlässigste Browser wird, den es gibt.

Das zweite Thema ist der Ausbau der Führungsposition, wenn es um Personalisierung und Anpassung geht, und schließt neben Firefox selbst auch die Add-on-Webseite addons.mozilla.org (AMO) ein. Darunter fallen eine erweiterte WebExtensions-Unterstützung, Erleichterungen für Entwickler, um plattformübergreifende Erweiterungen zu entwickeln, Vereinfachungen für Nutzer bei der Entdeckung neuer Add-ons sowie mehr Sicherheit für Add-ons.

Das dritte große Thema ist schließlich der sogenannte Context Graph, über den bereits gestern auf diesem Blog berichtet worden ist, womit Firefox letzten Endes nützlicher werden soll als andere Browser, weil Firefox den Nutzer dabei unterstützen soll, passende Inhalte zu entdecken.

Neuerungen & Zeitplan im Detail

Firefox 2016 Roadmap

Foundational Browser

Reaktionsfreudigkeit

Die kommende Multiprozessarchitektur, welche auch unter dem Namen Electrolysis (oder kurz: e10s) bekannt ist, ist eine der wichtigsten Umbauten von Firefox in den letzten Jahren. In erster Linie soll durch die Trennung von Browser und Inhalt in jeweils eigenen Prozessen die Reaktionsfreudigkeit des Browsers verbessert werden, so dass eine einzelne Webseite nicht mehr den kompletten Browser ins Stocken bringen können. Dies kommt natürlich auch der Stabilität des Browsers zu Gute, außerdem bildet e10s später die Grundlage für Verbesserungen der Sicherheit durch Sandboxing.

Die Multiprozessarchitektur wird in Firefox 48 endlich die finale Version von Firefox erreichen und an rund ein Prozent der Nutzer ausgeliefert werden. Im Laufe des dritten Quartals soll e10s schließlich knapp die Hälfte der Firefox-Nutzer erreichen und weitere Nutzer im vierten Quartal.

Dazu sollen ab Firefox 50 auch Nutzer für e10s qualifiziert sein, welche Windows XP oder ein sogenanntes a11y-Tool nutzen (wie Screenreader oder Bildschirmlupen, aber auch Nutzer mit Touch-Bildschirmen) sowie Nutzer, die Firefox in einer Sprache verwenden, in welcher von rechts nach links geschrieben wird. Zwischen Firefox 51 und Firefox 53 soll e10s dann nach und nach für Nutzer mit Add-ons aktiviert werden.

Pluginfreier Firefox

NPAPI-Plugins können signifikante Auswirkungen auf die Performance, Stabilität und vor allem die Sicherheit haben. Bis Firefox 52 soll der Übergang zu einem NPAPI-Plugin-freien Firefox abgeschlossen sein. Bereits seit Firefox 47 sind bis auf Adobe Flash alle Plugins standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet.

Ab Firefox 48 soll Firefox einigen nicht relevanten Flash-Content blockieren. Die Kriterien für die Aufnahme in diese Liste sind, dass durch die Blockierung kein Unterschied für den Nutzer wahrnehmbar ist und dass die Grundfunktionalität des blockierten Elements auch ohne Flash umsetzbar ist. Die Liste beinhaltet sogenannte Super-Cookies und Flash-Dateien, welche dem Fingerprinting der Nutzer dienen, aber auch Elemente, welche schlicht nicht sichtbar sind. Dies wurde bereits während der Beta-Phase von Firefox 47 mit zehn Prozent der Beta-Nutzer getestet.

Für Firefox 50 arbeitet man daran, dass navigator.plugins und navigator.mimeTypes nicht länger Flash auflisten, sofern Flash auf Click-to-Play geschaltet ist, was im Idealfall dazu führen sollte, dass häufiger die HTML5-Variante auf Webseiten angeboten wird statt die Flash-Variante. In einem anderen Meta-Ticket arbeitet man an einem Mechanismus für Flash-Einbettungen, damit Firefox bei aktiviertem Click-to-Play von sich aus unter bestimmten Voraussetzungen den HTML5-Fallback vorzieht statt die Click-to-Play-Nachricht anzuzeigen, welche einen Klick erfordert, um dann den Plugin-Inhalt anzuzeigen.

In Firefox 52 wird Mozilla schließlich die Unterstützung für NPAPI-Plugins standardmäßig komplett deaktivieren und mit Firefox 53 entfernen – mit Ausnahme des Adobe Flash Players. Da es sich bei Firefox 52 um ein ESR-Release handelt, können Nutzer der ESR-Version von Firefox bei Bedarf noch bis Mai 2018 NPAPI-Plugins nutzen, Nutzer der regulären Version von Firefox nur noch bis März 2017.

Feature-Vervollständigung / -Feinschliff

Unter diesem Punkt wird eine Sidebar für synchronisierte Tabs ab Firefox 48 genannt, diese ist aber bereits Bestandteil von Firefox 47.

Bis Firefox 54 möchte Mozilla sicherheitsrelevante Teile der Oberfläche von Firefox modernisieren. Darunter fallen unter anderem überarbeitete und endlich konsistent gestaltete sowie vereinfachte Doorhanger-Panels, wie sie bereits in Mockups zu sehen sind.

Firefox.next Security Doorhangers

Browser-Anpassung

Neue Add-ons entdecken

Im Add-on Manager von Firefox gibt es einen Bereich, der sich „Add-ons suchen“ nennt. Über diese optisch bisher überladene und nicht sehr ansprechende Seite werden ein paar Add-ons vorgestellt, welche von dort aus installiert werden können. Der Installations-Prozess entspricht dabei exakt dem normalen Installations-Prozess, wie er sonst auch direkt über addons.mozilla.org erfolgt, erfordert also vom Nutzer weitere Klicks.

Für Firefox 48 wurde dieser Bereich komplett überarbeitet. Die neue Ansicht ist deutlich vereinfacht. Aber nicht nur optisch erstrahlt dieser Bereich in einem ganz neuen Glanz, er ist nun auch wesentlich funktionaler: Wenn eine vorgeschlagene Erweiterung bereits installiert ist, kann man dies direkt sehen. Die Installation erfordert nur noch einen einzigen Klick, die Standard-Prozedur der Mozilla-Webseite entfällt komplett, das jeweilige Add-on ist nach dem Klick also sofort installiert. Statt die Namen der jeweiligen Add-ons in den Vordergrund zu rücken, wird hier stärker die Funktion des jeweiligen Add-ons hervorgehoben. Und nach der Installation erscheint ein gut sichtbarer Hinweis, welcher auf die zum Add-on gehörende Schaltfläche hinweist, die durch das installierte Add-on neu dazu gekommen ist.

Firefox 48 Add-ons suchen

Sicherheit

Die Signierungspflicht von Add-ons ist ab Firefox 48 endgültig verplichtend, die Einstellung zum Deaktivierung dieser Sicherheitsmaßnahme entfällt also.

WebExtensions

Firefox 48 markiert auch den offiziellen Startschuss für den neuen Erweiterungs-Standard, der auf den Namen WebExtensions hört. Damit sollen etwa 35 Prozent aller Chrome-Erweiterungen mit Firefox kompatibel sein. Im Laufe der nächsten Monate soll die WebExtensions-Unterstützung weiter ausgebaut und die Chrome-Kompatibilität verbessert werden.

Context Graph

Empfehlungen

Für Mozillas geplantes Empfehlungssystem steht in den nächsten Monaten vor allem Forschung und Prototyping auf dem Programm. Im vierten Quartal möchte Mozilla damit beginnen, Empfehlungen mit prototypischen mobilen Apps zu testen.

Activity Stream

Der Activity Stream ist derzeit als Experiment im Rahmen des Test Pilot-Programms als Add-on verfügbar. Bislang stellt der Activity Stream nur dar, wo Nutzer bereits gewesen sind, in Zukunft soll der Activity Stream aber auch Empfehlungen für Seiten geben, welche der Nutzer noch nicht besucht hat. Anfang 2017 soll der Activity Stream als erstes Context Graph-Feature direkt in Firefox integriert werden und die Seite ersetzen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Hier ist die obige Grafik missverständlich, da der Activity Stream definitiv nicht bereits in Firefox 49 integriert sein wird, wie man die Grafik fälschlicherweise interpretieren könnte.

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July 15, 2016 07:02 PM

July 14, 2016

Sören Hentzschel

Context Graph: Mozilla arbeitet an Empfehlungssystem für Firefox

Mozilla arbeitet an einem neuartigen Empfehlungssystem für Firefox, wie es das bislang in noch keinem Browser gibt. Das Projekt hört auf den Namen Context Graph.

Nick Nguyen, seines Zeichens Vice President, Firefox Product Strategy, hat in einem aktuellen Blog-Beitrag ein neues Projekt vorgestellt, an welchem Mozilla arbeitet, den sogenannten Context Graph.

Die Idee des Context Graph ist es, den Nutzern dabei zu helfen, passende Inhalte zu finden statt nur zu liefern, was Nutzer explizit anfordern. Nguyen vergleicht dies mit der Zurück-Schaltfläche, welche in heutigen Browsern prominent dargestellt wird, bloß in die andere Richtung, als eine Art bessere Vorwärts-Schaltfläche. Wenn ein Nutzer beispielsweise etwas über die Reparatur von Fahrrädern lerne, könne das Empfehlungssystem dabei helfen, basierend darauf, wie andere Nutzer diese Aufgabe gelöst hätten.

Das erste Feature des Context Graph ist der sogenannte Activity Stream, der dem einen oder anderen Leser dieses Blogs bereits bekannt sein dürfte, denn dieser ist als eines von drei Experimenten über das Test Pilot-Programm als Add-on erhältlich. Bislang stellt der Activity Stream nur dar, wo Nutzer bereits gewesen sind, in Zukunft soll der Activity Stream aber auch Empfehlungen für Seiten geben, welche der Nutzer noch nicht besucht hat. Der Activity Stream soll außerdem nicht nur für den Desktop zur Verfügung stehen, sondern auch für Android und iOS.

Für die Empfehlungen selbst ist eine Empfehlungs-Engine notwendig, welche wiederum aus vier Teilen besteht: Fathom, Heatmap, Ingestion sowie Miracle.

Fathom analysiert Webseiten auf einer strukturellen Ebene und beantwortet Fragen wie, was der Titel der Seite ist, ob es sich bei einem Link um einen Link handelt, um die nächste Seite aufzurufen, ob ein Element ein Kommentar-Formular ist, ob es Kommentare auf der Webseite gibt usw. Durch ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Teile einer Webseite könne das Verständnis darüber verbessert werden, wie ein Nutzer mit der Webseite interagiert. Fathom soll aber nicht nur für die Empfehlungs-Engine nützlich sein, sondern unabhängig davon in Firefox integriert werden, um Entwicklern von Add-ons neue Möglichkeiten zu eröffnen, mit Webseiten zu arbeiten.

Bei Heatmap dreht es sich um das Verständnis darum, wie der Nutzer mit einer Webseite interagiert, und die Chronik um entsprechende Informationen zu erweitern. Wenn ein Nutzer eine Webseite besucht und zwei Sekunden später die Zurück-Schaltfläche drückt, hätte dies eine völlig andere Bedeutung als wenn ein Nutzer eine Webseite besucht, auf der Webseite scrollt, etwas in ein Formular eintippt und die Seite als Lesezeichen hinzufügt.

Ingestion nimmt die Chronik eines Nutzers – auf freiwilliger Basis! -, filtert problematische URLs heraus, anonymisiert die Daten und sendet diese schließlich an einen Server, wo die aggregierten Daten schließlich analysiert werden. Der Nutzer kann seine Daten zu jedem Zeitpunkt vom Server löschen.

Und schließlich soll Miracle alle Daten für die Empfehlungs-Engine zusammenbringen.

Nguyen betont, dass der Nutzer weiterhin die volle Kontrolle über seine Daten habe. Man wolle beweisen, dass ein solches Empfehlungssystem möglich sei, ohne die Privatsphäre und das Vertrauen der Nutzer zu verletzen. Nguyen sagt auch, dass man ähnlich wie bei der Veröffentlichung von Firefox 1.0 im Jahr 2004 nicht vorab garantieren könne, dass man mit dem Context Graph erfolgreich sein wird. Aber Mozilla existiere, um für das Web, seine Nutzer und neue Ideen zu kämpfen, von denen man sich viel verspricht. Der Context Graph sei die perfekte Herausforderung für Firefox, weil der Context Graph eine Herausforderung sei, welcher sich sonst niemand stellen würde.

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July 14, 2016 07:43 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

July 12, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 48 besitzt in Rust geschriebenen Medien-Parser

Mozilla wird Anfang August Firefox 48 veröffentlichen. Dieser besitzt erstmals auf allen Desktop-Plattformen Code, welcher in Rust geschrieben ist und damit eine alte C++-Implementierung in einem sicherheitskritischen Bereich ersetzt.

Rust ist nicht nur die Programmiersprache, in welcher Mozillas kommende Rendering-Engine Servo entwickelt wird, nach und nach ersetzt Mozilla einzelne Komponenten von Firefox, welche bisher in C++ geschrieben sind, durch Rust-Code.

Mozilla unterstützt die Entwicklung der Programmiersprache Rust nun schon seit bereits knapp sieben Jahren. Im Mai dieses Jahres hat Rust seinen einjährigen Geburtstag seit der Fertigstellung von Rust 1.0 gefeiert. Einer der Vorteile von Rust ist, dass Rust einen Großteil von Speicherfehlern bereits auf Compiler-Ebene verhindert, was in Rust geschriebenen Code weniger anfällig für Abstürze und Sicherheitsprobleme macht als vergleichbarer Code, welcher in C++ geschrieben ist.

Was die Integration von Rust in Firefox betrifft, kann Mozilla mit Firefox 48 das Erreichen eines wichtigen Meilensteins verkünden: dann nämlich kommt zum ersten Mal plattformübergreifend auf dem Desktop in Rust geschriebener Code zum Einsatz. Genauer gesagt hat Mozilla in Firefox 48 den Medien-Parser für MP4-Dateien auch für Windows durch die Rust-Implementierung ersetzt – für Nutzer von Apple macOS sowie Linux ist dies bereits seit Firefox 45 der Fall.

Die Ausnutzung von Speicherfehlern durch manipulierte Mediendateien ist kein seltenes Angriffsszenario, um das System eines Anwenders zu kompromittieren. Darum ergibt es auch Sinn, dass sich Mozilla den Medien-Parser als erste Komponente herausgesucht hat, welche durch eine Rust-Implementierung ersetzt wird, wo Rust von Natur aus weniger Angriffsfläche durch mögliche Speicherfehler bieten soll.

Funktional entspricht die Rust-Implementierung zu 100 Prozent der vorherigen C++-Implementierung. Die Telemetrie-Daten von Firefox zeigen, dass der Rust-Code in der Entwicklungsphase bereits über eine Milliarde Mal ohne auch nur ein einziges Problem ausgeführt worden ist.

Rust in Firefox 48

Bei dieser Integration von Rust-Code in Firefox wird es nicht bleiben, in Zukunft werden weitere Komponenten von Firefox durch Rust-Implementierungen ersetzt werden. Auch die Unterstützung von Rust in Firefox für Android soll folgen.

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July 12, 2016 08:56 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue offizielle Nigthly Trunk Builds für Linux und Windows verfügbar

Blogpost in englischer SpracheListe mit Download-Links in der englischen Version dieses Blogposts!
.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!


Clker-GrafkDas SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5 €/Jahr oder Flattr). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: entweder über den Verein oder über meine private Initiative. Zu den Hintergründen, warum ich diese Initiative ergriffen habe, und warum ich von Spenden an den Verein derzeit abrate, findet ihr hier mehr. Und per Klick auf den Geldhaufen rechts geht es zu meiner Spendeninitiative (nicht in Verantwortung des SeaMonkey-Projekts oder von mozilla). Also spende bitte ein paar Euro. Eine erste Planung und eine Diskussion zur Verwendung des gespendeten Geldes werde ich hier anleiern, wenn das Spendenaufkommen 50,– € überschritten hat.

July 12, 2016 11:46 AM

July 09, 2016

Sören Hentzschel

Yahoo!-Übernahme kann Mozilla eine Milliarde Dollar bringen

Yahoo! gilt seit Jahren als Kandidat für eine Übernahme durch ein anderes Unternehmen. Mozilla scheint sich beim Vertrag bezüglich der Standard-Suchmaschine in Firefox gut abgesichert haben, denn Mozilla soll eine Klausel vereinbart haben, nach der Mozilla in diesem Fall nicht nur aus dem Vertrag aussteigen und sich eine andere Standard-Suchmaschine suchen kann, Mozilla steht demnach bei einem aktuellen Verkauf auch bei Ausstieg der volle Betrag von über einer Milliarde US-Dollar für die Rest-Laufzeit der Vereinbarung zu.

Yahoo! ist seit November 2014 die Standard-Suchmaschine in der US-Version von Firefox. Damit wurde Google als bisher größter Geldgeber von Mozilla abgelöst, außerdem hat man sich von einer globalen Suchmaschinen-Vereinbarung verabschiedet und kann nun individuelle Vereinbarungen pro Land treffen. So wurde Yandex beispielsweise die neue Standard-Suchmaschine in Russland, Weißrussland und Kasachstan, Ende März 2015 wurde Google außerdem in der Türkei durch Yandex abgelöst. China mit Baidu als Standard-Suchmaschine war bereits zu Google-Zeiten eine Ausnahme.

Bisher war nur klar, dass der Vertrag zwischen Yahoo! und Mozilla für fünf Jahre unterschrieben worden ist, also bis Ende 2019, über die finanziellen Rahmenbedingungen war indes nichts bekannt. Von offizieller Seite hieß es nur, dass der Vertrag wirtschaftlich gleichwertig gegenüber dem Angebot von Google gewesen sei, weswegen man sich für Yahoo! als strategisch für Mozilla besseren Partner entschied und das Angebot von Google zur Vertragsverlängerung ablehnte.

Ein aktueller Bericht von recode.net bringt nun Details über die Vereinbarung zwischen Yahoo! und Mozilla ans Licht, inklusive einer ungewöhnlichen Klausel, welche Mozilla im Falle eines Verkaufs von Yahoo! sehr gut absichert. Demnach erhält Mozilla pro Jahr 375 Millionen Dollar von Yahoo! dafür, dass die Yahoo!-Suchmaschine die Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA ist. Der bisherige Vertrag mit Google hatte Mozilla mindestens 300 Millionen Dollar pro Jahr zugesichert und war nicht nur auf die USA beschränkt.

Nun stellt sich natürlich auch die Frage, was im Falle eines Verkaufs von Yahoo! ist, was ja seit Jahren permanent Thema der Gerüchteküche beim dauer-kriselnden Yahoo! ist, insbesondere da die derzeitigen Interessenten allesamt keine Suchmaschinen-Anbieter sind, und vor allem, nachdem Yahoo! sein Kerngeschäft Anfang des Jahres offiziell zum Verkauf gestellt hat. Dem Bericht zufolge beinhaltet der Vertrag eine Klausel, welche einerseits Mozilla sehr zu Gute kommt, andererseits aber einen Verkauf von Yahoo! deutlich erschweren dürfte, denn der potentielle Käufer müsste demnach über eine Milliarde Dollar mehr einkalkulieren, welche in den Besitz von Mozilla gehen würden. Denn sollte Mozilla der Partner nicht zusagen, darf Mozilla von der Vereinbarung zurücktreten und sich eine andere Standard-Suchmaschine für Firefox suchen. Die Zahlungen bis zum Vertragsende 2019 seien hingegen garantiert und werden in jedem Fall fällig, auch im Falle eines Vertrags-Rücktritts von Mozilla.

Wieso Yahoo! mit dieser Klausel einverstanden war, ist unklar, wo diese eine mögliche Yahoo!-Übernahme doch deutlich unattraktiver für mögliche Käufer macht. Eine Theorie ist, dass diese Vereinbarung seinerzeit als sogenannte Giftpille in den Vertrag eingefügt worden war, um die feindliche Übernahme von Yahoo! als börsennotiertes Unternehmen bewusst unattraktiver zu machen. Eine andere Theorie ist, dass man seitens Yahoo! schlicht nicht davon ausging, dass es soweit kommen würde und Yahoo! tatsächlich verkauft wird. Möglicherweise hat man sich von der Vereinbarung mit Mozilla einen weit größeren positiven Effekt für das Suchgeschäft von Yahoo! erhofft.

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July 09, 2016 03:53 PM

July 08, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 47: Mozilla verteilt Firefox Hello 1.4

Seit Firefox 45 ist Firefox Hello als System-Add-on implementiert. Die Entkoppelung vom Firefox-Core ermöglicht es, einzelne Komponenten von Firefox unabhängig vom Rest des Browsers zu aktualisieren. Mozilla verteilt nun Firefox Hello 1.4 an Nutzer von Firefox 47.

Firefox Hello ist Bestandteil von Firefox seit Version 34.0.5. Seit Firefox 45 ist Firefox Hello vom Firefox-Core entkoppelt und wird als sogenanntes System-Add-on ausgeliefert und eigens versioniert. Zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Firefox 45 mit Firefox Hello 1.0 hat Mozilla erstmals ein Feature-Update für Firefox-Hello auf Version 1.1.14 veröffentlicht, ohne dass dies abhängig von einem Firefox-Update gewesen wäre. Mit dem Update auf Firefox 46 wurde Firefox Hello schließlich auf Version 1.2.6 aktualisiert, knapp einen Monat später gab es ein Update auf Version 1.3.2. Nun folgt ein Update auf Firefox Hello 1.4.2 für Nutzer von Firefox 47. Das Update wird derzeit an 20 Prozent der Nutzer ausgerollt.

Firefox Hello 1.4

Eine der Neuerungen ist eine Anzeige innerhalb des Text-Chats, wenn der Gesprächspartner die Konversation betritt oder verlässt. Außerdem soll die neue Version für weniger Verbindungsprobleme sorgen. Eine komplette Auflistung der Neuerungen seit Version 1.3.2 gibt es in den Release Notes auf GitHub.

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July 08, 2016 03:58 PM

July 07, 2016

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.10 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.10 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.9 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.10 bereit. 1.276 Patches sind im aktuellen Release gegenüber Rust 1.9 gelandet. Wer sich für die Highlights der neuen Version interessiert, findet in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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July 07, 2016 09:34 PM

July 06, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Schwedischer SeaMonkey: lokalisierte Hilfe wird durch englischsprachige ersetzt.

hand-792920_640Blogpost in englischer SpracheMit Bedauern las ich, dass mit SeaMonkey 2.46 beim schwedischsprachigen SeaMonkey die inzwischen völlig veraltete Hilfe durch die englischsprachige ersetzt wird (und die ist auch nicht in allerbestem Zustand). Das gleiche Schicksal droht irgendwann auch dem deutschen SeaMonkey, da es innerhalb der wenigen zigtausend Nutzer offenbar niemanden gibt, der Zeit und/oder Lust hat, daran mitzuarbeiten. Robert Kaiser hat zugesagt, weiterhin Bugfixes einzuflechten, aber ansonsten wird er seine Zeit verständlicher Weise lieber in Aktivitäten stecken, die ihm mehr am Herzen liegen  —  also müssen andere ‚ran, und zwar niemand von denen, die schon bei SeaMonkey aktiv sind (und für die Arbeiten an der Hilfe dann andere Arbeiten vernachlässigen müssten), sondern neue Freiwillige.

Und es ist gar nicht schwer, als Einsteiger nimmt man sich einfach mal etwas vor, was mit Schulwissen zu erledigen ist, also beispielsweise die Übersetzung eines neuen Hilfe-Abschnitts aus dem Englischen. Das muss nicht gleich mit fertigem.xhtml enden, es ist schon einmal viel gewonnen, einfach eine Rohübersetzung zu haben. Daraus kann dann in einem nächsten schritt jemand korrektes XHTML machen, dass dann womöglich ein dritter in die Hilfedatei einbaut, die dann nach erfolgreichem Review von einem vierten in den SeaMonkey-Quelltext eingebaut wird. Auch eine Pilgerreise von tausend Kilometern beginnt mit einem ersten Schritt …

Mein konkretes Anliegen ist Bug 1247386 SeaMonkey Help composer_help.xhtml: Chapter „Adding Mathematical Formulas to Your Web Page“ missing in Localized Composer Help: für die deutschsprachige Hilfe muss dieser Abschnitt der englischsprachigen Hilfe ins Deutsche übersetzt werden. Findet sich jemand, der das mal in die Hand nimmt? Und vielleicht sogar bereit ist, künftige immer wieder mal ähnliche Arbeiten zu erledigen?

 

July 06, 2016 05:40 AM

July 05, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50: Neue Suchoption: Nur ganze Wörter suchen

Vergangenen Monat hat Mozilla die Textsuche von Firefox 50 um diverse Verbesserungen erweitert. Nun folgt eine weitere Neuerung für Firefox 50: die Möglichkeit, nur nach ganzen Wörtern zu suchen.

Letzten Monat wurde auf diesem Blog bereits über Verbesserungen der Textsuche von Firefox 50 berichtet. So wird in Zukunft beim Suchen unter anderem der Inhaltsbereich der Webseite gedimmt und standardmäßig alle Vorkommen auf der Webseite hervorgehoben. Auch wenn diese Neuerungen zum derzeitigen Zeitpunkt standardmäßig wieder deaktiviert sind, während im Hintergrund die damit verbundenen Probleme behoben werden, können sich Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 50 nun über eine weitere Neuerung der Textsuche freuen.

Die Suchleiste wurde um eine Option erweitert, um nur nach ganzen Wörtern zu suchen. Hat beispielsweise eine Suche nach „und“ bislang auch Wörter wie „Hintergrund“ gefunden, ist dies nicht mehr der Fall, sobald diese neue Option aktiviert wird.

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July 05, 2016 09:41 PM

July 04, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.2 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird. Auch Sicherheitsprobleme werden aus der Welt geschafft.

Kurz notiert: Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.2 veröffentlicht. Die Release Notes zu Thunderbird 45.2 listen vier korrigierte Probleme sowie als kritisch eingestufte und behobene Sicherheitsprobleme für dieses Thunderbird-Update auf.

Download Mozilla Thunderbird 45.2

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July 04, 2016 09:38 PM

July 03, 2016

Sören Hentzschel

Firefox bekommt Privatsphäre-Verbesserungen aus Tor-Browser

Der Tor-Browser ist ein auf Firefox basierender Browser, welcher Mozillas ohnehin schon sehr hohen Privatsphäre-Anspruch noch weiter führt. Mozilla unterstützt das Tor-Projekt auf verschiedene Weisen, sei es durch die Bereitstellung von Tor Middle Relays oder auch finanziell. Nun integriert Mozilla diverse Ergänzungen des Tor-Browsers direkt in Firefox.

Mozilla ist als Browserhersteller bekannt, welcher besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer legt. Wem das noch nicht weit genug geht, findet mit dem Tor-Browser einen auf Firefox ESR basierenden Browser, welcher noch tiefergehende Maßnahmen ergreift, um den digitalen Fingerabdruck zu reduzieren und so den Nutzer weniger identifizierbar zu machen. Nicht jede dieser Maßnahmen ist als Standard für einen Browser wie Firefox geeignet, der den Massenmarkt bedient, dennoch unterstützt Mozilla das Tor-Projekt. So stellt Mozilla seit Januar 2015 eigene Tor Middle Relays bereit, um die Kapazitäten des Tor-Netzwerks zu erhöhen, vergangenen Monat hat Mozilla mitgeteilt, 152.500 Dollar in das Tor-Projekt zu investieren, um die Infrastruktur des Tor-Netzwerks maßgeblich zu verbessern.

Derzeit werden unter dem Meta-Ticket [META] Tor Patch Uplifting Patches aus dem Tor-Browser zusammengefasst, welche direkt in Firefox integriert werden sollen und teilweise bereits integriert worden sind. Die zu diesem Vorhaben gehörige Seite im Mozilla Wiki beschreibt, dass alle Änderungen, welche das „Web kaputtmachen“, hinter einer Einstellung implementiert werden, welche standardmäßig deaktiviert ist, so dass sich das Standard-Verhalten von Firefox durch die Integration dieser Patches nicht ändert. Dennoch ist das eine gute Nachricht sowohl aus der Tor- als auch aus der Firefox-Perspektive. Für das Tor-Projekt bedeutet dies weniger Anpassungen und damit ein reduzierter Wartungsaufwand, wenn Teile direkt in Firefox integriert sind, worauf der Tor-Browser ja basiert, für Firefox-Nutzer bedeutet dies neue Privatsphäre-Optionen direkt in Firefox.

In der Nightly-Version von Firefox 50 sind bereits drei Tor-Patches gelandet. Zum einen wurde mit browser.download.forbid_open_with eine neue Einstellung für about:config eingeführt, welche auf true geschaltet werden kann, damit der Download-Dialog nicht länger die Option „Öffnen mit“ anzeigt.

Ein weiterer Patch sorgt dafür, dass optional navigator.plugins sowie navigator.mimeTypes keine installierten Plugins mehr zurückliefern. Der dritte bereits implementierte Patch sorgt dafür, dass screen.orientation.angle immer 0 zurückgibt und screen.orientation.type immer „landscape-primary“, unabhängig davon, ob dies den Tatsachen entspricht oder nicht.

Die beiden letztgenannten Patches hängen beide von der Einstellung privacy.resistFingerprinting ab. Diese ist unsichtbar und muss über about:config selbst als Boolean mit dem Wert true angelegt werden, damit die Änderungen wirksam werden. Der Schalter wurde bereits in Firefox 41 eingeführt, als ein anderer Tor-Patch in Firefox implementiert worden ist. Derzeit stehen acht weitere Patches aus dem Tor-Browser als Abhängigkeit im genannten Meta-Ticket für die direkte Integration in Firefox. Das Mozilla Wiki listet weitere Patches.

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July 03, 2016 02:14 PM

Codemoji – Mozilla bringt mittels Emojis Grundprinzip der Verschlüsselung näher

Verschlüsselung ist ein wichtiges Thema für das Web. Um Verschlüsselung auch unerfahreneren Anwendern näher zu bringen, hat Mozilla die Codemoji-Webseite gestartet, anhand derer das Grundprinzip der Verschlüsselung mit Hilfe von Emojis gezeigt werden soll.

Die Idee ist simpel: Verschlüsselung ist ein wichtiges Thema, Emojis werden auch schon von den jüngsten Internet-Nutzern verstanden und genutzt, also kombiniert man, was auf den ersten Blick nicht zusammen passt, und erklärt an Hand von Emojis, wie das Grundprinzip der Verschlüsselung funktioniert.

Über die Codemoji-Webseite können Nutzer beliebige Nachrichten eingeben und anschließend einen Emoji auswählen, welcher zur Verschlüsselung genutzt werden soll. Als Resultat erhält der Nutzer eine Nachricht, welche nur noch aus Emojis besteht, sowie einen Link, der mit anderen geteilt werden kann. Wird dieser Link aufgerufen, kann die Nachricht durch die Auswahl des entsprechenden Emojis wieder entschlüsselt werden.

Wichtig ist, dass es sich dabei um ein Lern-Projekt handelt und natürlich nicht verwendet werden sollte, um ernsthaft Daten zu verschlüsseln, denn wie aus der Erklärung der Funktionsweise deutlich wird, ist die Entschlüsselung sehr einfach, man benötigt nur den passenden Emoji, der sich auch durch Ausprobieren schnell finden lässt. Es handelt sich einfach nur um eine Caesar-Verschlüsselung, welche nicht als sicher gilt, aber geeignet ist, um das grundlegende Konzept von Verschlüsselung zu demonstrieren.

Codemoji wurde in Zusammenarbeit mit der italienischen Kreativ-Agentur TODO entwickelt und ist Teil der Mozilla Learning-Initiative.

Mozilla Codemoji

Mozilla Codemoji

Mozilla Codemoji

Mozilla Codemoji

Mozilla Codemoji

 

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July 03, 2016 11:07 AM

July 01, 2016

Sören Hentzschel

Nightly-Builds von Servo-Browser ab sofort verfügbar

Mozilla arbeitet an einer neuen Browser-Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Nun stellt das Servo-Team erstmals installierbare Nightly-Builds eines Servo-Browsers zur Verfügung.

Bis die Browser-Engine Servo als massentaugliches Produkt bezeichnet werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Doch kann das Team nun einen wichtigen Meilenstein verkünden: ab sofort gibt es Nightly-Builds eines Servo-basierten Browsers, so dass man Servo nun nicht mehr selbst kompilieren muss, um Servo zu testen und Probleme zu melden.

Der Browser kann nicht mit Firefox verglichen werden, denn er besteht aus nicht viel mehr als einer Adressleiste und Tabs. Auch optisch erscheint die Browseroberfläche anders als alle Browser, die man kennt. Im Gegensatz zu Firefox basiert die Oberfläche dabei vollständig auf Webtechnologien und nicht auf Mozilla-spezifischen Standards wie XUL.

Servo Developer Preview

Wer den Servo-Browser testen will, sollte sich direkt darauf einstellen, dass viele Webseiten noch nicht korrekt dargestellt werden können, denn einige Webstandards sind zu diesem Zeitpunkt schlicht und ergreifend noch nicht implementiert. Diese Developer Preview des Servo-Browsers wurde für die Webseiten DuckDuckGo, GitHub, Wikipedia, ArsTechnica, Reddit, Hacker News, die Rust-Webseite sowie die Servo-Webseite und für vier Tech-Demos optimiert, welche direkt beim Start des Browsers als Vorschaubilder erscheinen. Auch wenn diese ebenfalls noch nicht alle zu 100 Prozent korrekt dargestellt werden können, sind hier noch die wenigsten Probleme zu erwarten. Wer die Demos einmal in einem anderen Browser ausführt, bekommt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die beeindruckende Performance, welche Servo möglich macht.

Servo Developer Preview

Die Veröffentlichung dieses Servo-Browsers sollte keinesfalls mit der Veröffentlichung eines fertigen Browser-Produkts verwechselt werden, denn das ist es nicht. Vielmehr handelt es sich dabei ausdrücklich um eine Developer Preview, um den Kreis der Tester zu vergrößern.

Der Servo-Browser steht derzeit für Apple OS X und für Linux zur Verfügung, Versionen für Windows und für Android sollen bald folgen. Es handelt sich um Nightly-Builds, jedoch gibt es noch keine automatischen Updates von einer Version auf die nächste.

Download Servo Developer Preview

Update 07.07.2016
Mit dem neusten Nightly-Build unterstützt der Servo-Browser auch andere Tastatur-Layouts (z.B. Deutsche Tastatur), was die Benutzbarkeit erheblich verbessern sollte.

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July 01, 2016 04:11 PM

June 28, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: New Tab Override 3.0 veröffentlicht

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Nun wurde New Tab Override 3.0 – unter anderem mit expliziter Multiprozess-Unterstützung und neuer Einstellungsoberfläche – veröffentlicht.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 3.0

Ab sofort steht auf addons.mozilla.org New Tab Override 3.0 zum Download bereit. Bisherige Nutzer erhalten das Update bequem über den Add-on Manager von Firefox.

Neue Einstellungs-Oberfläche

Die auffälligste Neuerung ist eine neue Oberfläche zum Konfigurieren des Add-ons. Bisher war es notwendig, die Konfiguration über die Details-Seite des Add-ons im Add-on Manager von Firefox durchzuführen, was für einige Nutzer zu versteckt war. Die neue Oberfläche kann über eine Schaltfläche in der Symbolleiste erreicht werden. Diese Schaltfläche kann wie die anderen Schaltflächen von Firefox auch in die Tableiste oder in das Menü verschoben werden oder natürlich auch ganz aus der Oberfläche entfernt werden. Die Einstellungen als Teil des Add-on Managers stehen nach wie vor als alternative Oberfläche zur Verfügung.

New Tab Override 3.0

Da es zwingend notwendig ist, eine Option auszuwählen, damit das Add-on überhaupt etwas an der Standard-Einstellung von Firefox ändert, hebt das Add-on die Schaltfläche für neue Nutzer direkt nach der Installation besonders hervor, bis die Einstellungs-Oberfläche zum ersten Mal geöffnet wird. Beim Update von einer älteren Version ist dies nicht der Fall, da das Add-on in dem Fall bereits konfiguriert sein sollte. In dem Fall hat die Schaltfläche von Anfang an seine normale Darstellungsform.

New Tab Override - Button nach Installation

Multiprozess-Kompatibilität

Auch bisherige Versionen von New Tab Override waren bereits kompatibel mit der kommenden Multiprozess-Architektur von Firefox, welche man auch unter dem Namen Electrolysis kennt, oder kurz: e10s. Die neue Version setzt explizit ein entsprechendes Kompatiblitäts-Flag. Dies ist für die Ausrollung von e10s wichtig, denn e10s wird in der ersten Phase nur an Nutzer ohne Add-ons ausgeliefert und im nächsten Schritt dann an Nutzer, welche ausschließlich kompatible Add-ons installiert haben, was neben allen WebExtensions auch jene Add-ons sind, welche dieses Flag gesetzt haben.

Sonstige Neuerungen

New Tab Override ist derzeit in drei Sprachen übersetzt: Deutsch, Englisch sowie Niederländisch. Ab sofort ist auch die Beschreibung im Add-on Manager übersetzt.

New Tab Override besitzt die Option, die Seite beim Öffnen eines neuen Tabs anzuzeigen, welche zuletzt in die Zwischenablage kopiert worden ist. Hierfür ist eine Validierung notwendig, welche erkennt, was gültige Inhalte sind und was nicht. Diese wurde um die Firefox-internen Seiten about:checkerboard und about:searchreset ergänzt, nicht mehr vorhandene Seiten wurden entfernt.

Die neue Version wurde mit JPM 1.0.7 kompiliert (vorher: 1.0.4). Die Mindestanforderung des Add-ons wurde auf Firefox 45 (aktuelle ESR-Version) erhöht. New Tab Override wird nicht mehr für ältere Versionen von Firefox getestet, auch der Nutzer-Support für ältere Versionen ist eingestellt. Durch die Anhebung der Mindestanforderung war es außerdem möglich, einen Workaround zu entfernen, welcher notwendig war, damit New Tab Override in Firefox 44 Beta funktionierte, wo es zwischenzeitlich einen Firefox-seitigen Bug gab.

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden. Dies kann entweder über die Einstellungs-Oberfläche geschehen, welche über die Schaltfläche in der Symbolleiste erreicht werden kann, oder über die Detail-Ansicht des Add-ons im Add-on Manager von Firefox.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (niederländische Beschreibung)

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June 28, 2016 05:56 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 47.0.1

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für Firefox 47 veröffentlicht. Dieses behebt eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit Selenium.

Mit dem Update auf Firefox 47.0.1 behebt Mozilla ein erstmals in Firefox 47 aufgetretenes Problem, welches dafür sorgte, dass Firefox bei Verwendung des Selenium WebDrivers direkt bei Start abstürzte.

Da dies in erster Linie Entwickler tangiert und nur die wenigsten Firefox-Nutzer davon betroffen sind, verteilt Mozilla kein automatisches Update für Nutzer von Firefox 47. Durch den Aufruf des Info-Dialogs kann das Update aber angestoßen werden.

Download Mozilla Firefox 47.0.1

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June 28, 2016 04:52 PM

June 27, 2016

Sören Hentzschel

Die Community soll bei Neugestaltung der Mozilla-Marke helfen

Mozilla ist anders als andere Softwarehersteller. Ganz im Sinne des Open Source-Gedankens soll die Community nun bei der Neugestaltung der Mozilla-Marke helfen, statt dass diese Aufgabe komplett und von Anfang an an eine Agentur abgegeben wird. Mozilla spricht hier von Open Design.

Mozilla ist auf der Suche nach einer neuen visuellen Identität und beschreitet dabei ungewöhnliche Wege. Die Community soll bei der Neugestaltung mit einbezogen werden.

Der Prozess gliedert sich in vier Phasen, deren erste bereits läuft, nämlich die der Ideenbildung. Hier geht es darum, verschiedene Richtungen zu erkunden. In dieser Phase ist man noch entsprechend offen für alle möglichen Ideen. Im Juli sollen eine Handvoll dieser Ideen ausgearbeitet werden. Immer wieder wird man Zwischenergebnisse veröffentlichen und bittet sowohl Designer als auch Nicht-Designer um ihr Feedback. Im September kommt dann die Phase der Verfeinerung. Dabei geht es darum, herauszufinden, welches der Konzepte in verschiedenen Situationen am besten funktioniert, seien es Mozilla-Webseiten oder externe Werbekampagnen. Am Ende dieser Phase soll die finale Auswahl getroffen werden. Im November soll dann die letzte Phase starten, in welcher Style Guides erschaffen werden und die neue visuelle Identität vorgestellt wird.

Mozilla Open Design-Webseite besuchen

Mozilla Open Design

Video auf YouTube ansehen

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June 27, 2016 08:12 AM

June 24, 2016

Sören Hentzschel

HTTPS-Entwicklung im ersten Halbjahr 2016

Let’s Encrypt hat keine geringere Ambition, als eine hundertprozentige Verschlüsselung des Webs voranzutreiben. Deren kostenlose Zertifikate tragen einen maßgeblichen Teil zur weiteren Verbreitung von HTTPS bei. Nun hat man Zahlen zur Entwicklung des letzten halben Jahres von HTTPS gegenüber HTTP bekannt gegeben.

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA). Notwendig für die verschlüsselte Übertragung von Inhalten sind Zertifikate, welche Let’s Encrypt kostenlos ausstellt.

Wie Let’s Encrypt nun bekannt gegeben hat, wurden seit dem offiziellen Beta-Start im Dezember 2015 mehr als fünf Millionen kostenlose Zertifikate ausgestellt, von denen etwa 3,8 Millionen aktiv sind. Die aktiven Zertifikate decken über sieben Millionen unterschiedliche Domains ab.

Let's Encrypt Juni 2016

Interessanter ist allerdings eine andere Statistik, nämlich über die allgemeine Verbreitung von HTTPS. Dabei bezieht man sich auf Zahlen, welche über die Telemetrie-Funktion von Firefox gemessen worden sind. Demnach wurden zum Zeitpunkt des  Beta-Starts von Let’s Encrypt im Dezember 2015 rund 39,5 Prozent aller Seiten über HTTPS geladen, Mitte April lag diese Zahl bereits bei 42 Prozent und Stand Juni 2016 sind es sogar 45 Prozent.

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June 24, 2016 04:09 PM

June 22, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla: 385.000 Dollar für acht Open Source-Projekte, u.a. Tor

Im Dezember erst hatte Mozilla insgesamt 503.000 Dollar in sieben Open Source-Projekte investiert, nun kommen weitere 385.000 Dollar für acht weitere Projekte dazu. Die Förderung ist Teil von Mozillas Support-Programm für Open Source-Projekte, kurz: MOSS.

Ende Oktober 2015 hatte Mozilla MOSS angekündigt. MOSS steht für Mozilla Open Source Support. Über dieses Programm möchte Mozilla Open Source-Projekte durch finanzielle Zuschüsse fördern. In einer ersten Runde wurden sieben „Foundational Technology“-Projekte von Mozilla mit einem Gesamtvolumen von 503.000 Dollar gefördert. Gemeinsam ist all diesen Projekten, dass sie von Mozilla selbst eingesetzt werden. Anfang des Monats wurde die SOS-Stiftung als Teil des MOSS-Programms mit einem Startkapital von 500.000 Dollar ins Leben gerufen, um Open Source-Software sicherer zu machen. Nun folgt die Unterstützung der ersten acht „Mission Partners“-Projekte, also Projekte, welche von Mozilla zwar nicht selbst eingesetzt werden, aber im Einklang mit der Mozilla-Mission stehen. Dabei werden insgesamt 385.000 Dollar wie folgt aufgeteilt:

Über viele Jahre hinweg mussten Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und vollständig Erblindete hohe Kosten in Kauf in nehmen, wenn sie mit Windows-basierten Computern online gehen wollten. Die marktführende Software für sogenannte Bildschirmleser kostet weit über 1.000 USD – dieser hohe Preis stellt zweifellos ein erhebliches Hindernis für ein offenes Web dar, das für alle zugänglich sein soll. Aus diesem Grund hat das NVDA Project einen Bildschirmleser auf Open-Source-Basis entwickelt, der kostenlos zum Download verfügbar und somit für jeden nutzbar ist. Auch mit Firefox funktioniert der Reader sehr gut. Damit steht die Arbeit von NVDA in Übereinstimmung mit einem der im Mozilla-Manifest verankerten Prinzipien: „Das Internet ist eine globale und öffentliche Ressource, die offen und zugänglich bleiben muss.“

Aus genau diesem Grund hat Mozilla beschlossen, das Projekt zur Einführung unseres neuen Mozilla Open Source Secure Support (MOSS) „Mission Partners“-Awards mit 15.000 USD zu unterstützen. Hierdurch helfen wir NVDA dabei, auch in Zukunft die Kompatibilität mit Firefox zu gewährleisten. Zudem stärken wir damit eine langfristige Partnerschaft zwischen unseren beiden Organisationen. NVDA ist einer von acht Begünstigten aus den unterschiedlichsten Fach- und Technologie-Bereichen, die wir unterstützen werden. Dazu gehören außerdem:

  • Tor (ein System zur Nutzung eines dezentralen Netzwerks, mit dessen Hilfe anonym und ohne Tracking kommuniziert werden kann): 152.500 USD. Das Preisgeld wird darauf verwendet, die metrics-Infrastruktur des Tor-Netzwerks maßgeblich zu verbessern, sodass Performance und Stabilität des Netzwerks kontrolliert und Verbesserungen vorgenommen werden können, wenn es erforderlich ist.
  • Tails (ein standardmäßig sicheres Live-Betriebssystem, das dabei hilft, die Privatsphäre der Nutzer zu wahren): 77.000 USD. Das Preisgeld wird genutzt, um Reproducible Builds zu implementieren, sodass Dritte unabhängig sicherstellen können, dass eine Tails-ISO-Datei tatsächlich auf Basis des zugehörigen Quellcodes erstellt wurde.
  • Caddy (ein HTTP/2 Web-Server): 50.000 USD. Mithilfe der Prämie werden eine REST-API, Web UI und eine neue Softwaredokumentation hinzugefügt. Server, die verschlüsselte Verbindungen unterstützen, können mit Caddy dadurch leichter mit dem Web verbunden werden.
  • Mio (eine asynchrone I/O-Bibliothek, die in Rust geschrieben wurde): 30.000 USD. Mithilfe dieser finanziellen Unterstützung wird die API-Ergonomie verbessert, was es leichter macht, mit Mio Hochleistungs-Anwendungen in Rust zu erstellen.
  • DNSSEC/DANE Chain Stapling (Standardisierung und Implementierung einer neuen TLS-Erweiterung für den Transport eines serialisierten DNSSEC-Datensatzes): 25.000 USD. Das Preisgeld wird genutzt, um den IETF-Standard fertigzustellen und diesen sowohl nutzer- als auch serverseitig umzusetzen.
  • Godot Engine (eine Hochleistungs-Spiele-Engine für verschiedene Plattformen, die Entwicklungen auch als HTML5-Webanwendung exportieren kann): 20.000 USD. Der Preis wird verwendet, um Unterstützung für WebSocket, WebAssembly und WebGL 2.0 hinzuzufügen.
  • PeARS (ein Peer-to-Peer-Agent für die sogenannte „Reciprocated Search”): 15.500 USD. Die Prämie soll helfen, den derzeit dezentral arbeitenden Teammitglieder öfter persönliche Zusammenarbeit zu ermöglichen und die Software ins Beta-Stadium zu heben.

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June 22, 2016 09:49 PM

June 21, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 mit erster TLS 1.3-Unterstützung

Firefox 49 wird einen ersten Entwurf des Verschlüsselungsprotokolls TLS 1.3 unterstützen. Dieser ist standardmäßig noch deaktiviert, steht aber zum Testen zur Verfügung.

Transport Layer Security (TLS), vielen besser bekannt unter dem alten Namen Secure Sockets Layer (SSL), bezeichnet ein Verschlüsselungsprotokoll für sichere Datenübertragung im Internet. Mozilla hat einen ersten Entwurf von TLS 1.3 in Firefox 49 implementiert. Dieser ist allerdings standardmäßig noch deaktiviert und kann zum Testen aktiviert werden, indem über about:config der Schalter security.tls.version.max von 3 (für TLS 1.2) auf 4 geändert wird.

Firefox 49 TLS 1.3

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June 21, 2016 09:44 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey-Builds verfügbar

Innoffizielle BuildsBlogpost in englischer SpracheEs gibt wieder inoffizielle lokalisierte Builds von Adrian Kalla, beispielsweise SeaMonkey 2.47 für Windows.
.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber man kann nicht wissen … . Also lieber immer erst mal ein Backup des Benutzerprofils anlegen!

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

June 21, 2016 03:02 PM

June 20, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50 wird mit Emoji-Schrift für Nutzer von Windows XP-7 und Linux ausgeliefert

Sogenannte Emojis finden nicht nur in Messenger-Apps wie WhatsApp Anwendung, auch im Web werden diese immer häufiger verwendet. Die Unterstützung hierfür sieht bei alten Windows-Versionen und auf Linux allerdings mager aus. Darum wird Firefox 50 mit EmojiOne als Emoji-Schriftart für diese Betriebssysteme ausgeliefert.

Um sogenannte Emojis auf Webseiten darstellen zu können, ist eine entsprechende Schriftart auf dem System des Anwenders notwendig. Auf Apple OS X sowie auf Windows ab Version 8 ist es um die Emoji-Unterstützung auch hervorragend bestellt, nicht aber auf Windows XP (keine Unterstützung) bis Windows 7 (nur teilweise Unterstützung) und auch die bekannten Linux-Distributionen unterstützen nicht alle Emojis. Damit Firefox aber dennoch unabhängig vom Betriebssystem Emojis darstellen kann, wird Firefox ab Version 50 mit der bekannten Emoji-Schriftart EmojiOne ausgeliefert, auf welche Firefox auf diesen Systemen zurückgreifen kann.

Firefox 50 Emoji

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June 20, 2016 09:47 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

seamonkey.at down?

Blogpost in englischer SpracheGegenwärtig kann ich seamonkey.at nicht erreichen — Ursache unklar. Hoffentlich nur ein vorübergehender Ausfall!

Meldung:

Die aufgerufene Website hat auf den Verbindungsversuch zu lange nicht 
reagiert, daher wird nun nicht mehr länger auf eine Reaktion gewartet.

June 20, 2016 11:50 AM

June 17, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Unter welchen Bedingungen könnten offizielle SeaMonkey 64bit Releases angeboten werden?

Blogpost in englischer SpracheNatürlich ist mir klar, dass wir momentan schon ganz froh wären, wenn wenigstens die 32-bit-Builds für Windows zuverlässig funktionieren würden, und dass die Vorteilhaftigkeit der 64-Big-Builds durchaus nicht ganz erwiesen ist. Andererseits wäre es auch nicht falsch, endlich mal einen Fix für Uralt- Bug 482143 – Provide 64-bit Windows distribution anbieten zu können, 64-Bit-Betriebssysteme gibt es ja nicht erst seit gestern.

Dafür spricht:

  • Einige Berichte sprechen von Geschwindigkeitsvorteilen bei bestimmten Operationen, allerdings sind nach meiner Erinnerung die meisten dieser Schilderungen schlecht belegt, und es ist unklar, für wie viele User das einen tatsächlichen Vorteil bedeuten würde
  • Insgesamt laufen die inoffiziellen X64-Test Builds nicht auffällig schlechter als die 32Bit Builds

Dagegen spricht:

Daher sollten wir erst einmal nachvollziehbare Vorteile der 64-bit-builds sammeln und dann weiter sehen. Vielleicht finden sich ein paar freiwillige, die einen X64-RC mal auf Herz und Nieren testen?

Ich hake beim nächsten SeaMonkey Status Meeting mal zu mehr Informationen zum Thema nach.

June 17, 2016 05:39 AM

June 16, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 49 kann Leseansicht zur Optimierung der Druckansicht nutzen

Mozilla hat Firefox 49 eine neue Einstellung spendiert, welche es erlaubt, die Architektur der Leseansicht zu verwenden, um die Druckansicht von Webseiten zu optimieren. Dies ist vor allem deshalb praktisch, weil sehr viele Webseiten nicht für den Ausdruck optimiert sind.

Firefox 49 hat eine neue versteckte Einstellung erhalten: über about:config kann der Schalter print.use_simplify_page aktiviert werden, dann erscheint in der Druckvorschau von Webseiten eine neue Checkbox mit der Beschriftung „Vereinfache Seite“. Wird diese Checkbox ausgewählt, entfernt Firefox überflüssige Elemente und stellt den Inhalt in den Vordergrund. Nutzern der Leseansicht dürfte das Prinzip bekannt vorkommen und auch intern steckt nichts anderes dahinter als eben jene Leseansicht. Da die Druckansicht auf den wohl meisten Webseiten nur stiefmütterlich behandelt wird, steckt in dieser Funktion ein echter Mehrwert für jene Nutzer, welche die Druckfunktion innerhalb ihres Browsers nutzen.

Interessante Randnotiz: diese Neuerung wurde von Hewlett Packard beigetragen, welche neben vielen anderen Dingen auch ein Hersteller von Druckern sind.

Der erste Screenshot zeigt die normale Druckansicht am Beispiel eines Artikels von camp-firefox.de, der zweite Screenshot die gleiche Seite mit vereinfachter Ansicht, wie es ab Firefox 49 auswählbar ist:

Firefox 49 Druckansicht Normal

Firefox 49 Druckansicht Vereinfacht

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June 16, 2016 09:26 PM

June 15, 2016

Sören Hentzschel

Container-Tabs: Mozilla aktiviert neues Privatsphäre-Feature in Firefox

Mozilla hat in der Nightly-Version von Firefox 50 ein neues Privatsphäre-Feature standardmäßig aktiviert: Container-Tabs. Diese erweitern das bisherige Profil-Konzept um einen Kontext. Sogenannte Container erlauben beispielsweise, auf einer Webseite gleichzeitig mit unterschiedlichen Benutzerkonten angemeldet zu sein, oder Webseiten privat zu besuchen, ohne aufgrund von Tracking entsprechende Werbung im Arbeits-Kontext zu sehen.

Das Konzept der Container-Tabs wurde bereits im Oktober 2015 auf diesem Blog vorgestellt. Die sogenannten Container stellen getrennte Umgebungen für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim gleichen Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook einen über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Mozilla hat die Container-Tabs nun in der Nightly-Version von Firefox 50 standardmäßig aktiviert. Die Betonung liegt dabei auf Nightly-Version, da codeseitig die standardmäßige Aktivierung auf Nightly-Versionen beschränkt ist. Mit anderen Worten: mit einer Aktivierung in der finalen Version von Firefox 50 ist nicht zu rechnen, das wird vermutlich noch etwas länger dauern. Der dazugehörige Schalter in about:config heißt privacy.userContext.enabled.

Ein neuer Container-Tab kann entweder über Datei → Neuer Container-Tab geöffnet werden oder über eine Schaltfläche, welche in das Firefox-Menü, die Symbol- oder Tableiste geschoben werden kann. Das Kontextmenü von Links wurde ebenfalls um einen entsprechenden Punkt erweitert, um Seiten in einem Container zu laden.

Firefox 50 Container-Tabs

Derzeit stehen die folgenden vier Container zur Verfügung: Persönlich, Arbeit, Shopping und Banking. Dass ein Container aktiv ist, erkennt man sowohl an der Beschriftung innerhalb der Adressleiste als auch an der farbigen Markierung oberhalb der Tabs.

Firefox 50 Container-Tabs

Die Arbeiten an dem Feature sind noch nicht abgeschlossen, so sollte man beispielsweise noch nicht erwarten, dass der Kontext bereits an allen Stellen korrekt berücksichtigt wird, doch sind die Arbeiten mittlerweile so weit vorangeschritten, dass Mozilla dieses Feature durch die standardmäßige Aktivierung mehr Testern zugänglich machen möchte.

Wer den Fortschritt verfolgen möchte, kann dies im entsprechenden Meta-Ticket auf Bugzilla tun.

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June 15, 2016 09:43 PM

June 14, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50: Indikator in Adressleiste für erteilte Berechtigungen

Über ein Symbol in der Adressleite gewährt Firefox einen schnellen Zugriff auf Berechtigungen, welche einer Webseite erteilt wurden. Ab Firefox 50 wird direkt anhand des Symbols klar, ob der aufgerufenen Webseite spezielle Berechtigungen erteilt worden sind oder nicht.

Über das Symbol mit dem Buchstaben „i“ in einem Kreis sieht der Nutzer nicht nur Informationen zur Verschlüsselung der Übertragung, auch spezielle Berechtigungen, welche einer Webseite erteilt worden sind, können hierüber gesehen und ggfs. geändert werden. Direkt auf den ersten Blick sehen konnte man bisher nicht, dass einer Webseite spezielle Berechtigungen erteilt worden sind, dazu war zumindest ein Klick auf eben jenes Symbol notwendig.

Ab Firefox 50 deutet ein Punkt auf diesem Symbol an, dass eine Webseite spezielle Berechtigungen besitzt. Dies rückt vom Standard abweichende Berechtigungen mehr in den Vordergrund des Nutzers und gibt dem Nutzer durch die stärkere Wahrnehmbarkeit letztlich mehr Kontrolle.

Firefox 50 Berechtigungen

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June 14, 2016 09:45 PM

June 13, 2016

Sören Hentzschel

About Sync – Add-on für Firefox zeigt synchronisierte Daten an

Wer einen Blick auf die Daten werfen möchte, die Firefox bei Aktivierung der entsprechenden Option zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert, kann dies mit dem Add-on About Sync tun.

Das Add-on About Sync von Mozilla-Entwickler Mark Hammond gibt Einblicke in die synchronisierten Firefox-Daten. Während die meisten Nutzer vermutlich keine Verwendung für diese Erweiterung haben, kann es für erfahrenere Anwender durchaus interessante Erkenntnise liefern, insbesondere die Validierung der Lesezeichen-Einträge, welche Abweichungen zwischen Client und Server auflistet. Auf Wunsch können die Daten auch als JSON exportiert oder umgekehrt JSON-Dateien für die Ansicht geladen werden. Auch auf die Sync-Logs gibt es von hier einen schnellen Zugriff, zudem kann konfiguriert werden, welche Art von Log-Nachrichten geschrieben werden sollen.

Firefox About Sync

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June 13, 2016 09:23 PM

June 12, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte Builds

Blogpost in englischer SpracheDownloadSchon seit ein paar Tagen gib es wieder inoffizielle lokalisierte Builds von Adrian Kalla.  Ich hatte neulich irgendwo das Ergebnis, dass die Datei-Datumsangaben nicht überall korrekt waren, kann mich aber nicht erinnern, wo das war — einfach mal ausprobieren. Für mich besonders erfreulich: es gibt auch mal wieder ein Windows-Build „seamonkey-2.44.de.win64.installer.exe„.

seamonkey-2.47a1.en-US.linux-x86_64.tar.bz2 lief bei mir auf der VirtualBox leider nicht (ein 2.46er tut’s problemlos).

Bitte ausgiebig testen, aber:
Benutzung auf eigene Gefahr! Es ist nie verkehrt, vor den Tests ein Backup des Benutzerprofils zu erstellen.


Clker-GrafkDas SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5 €/Jahr oder Flattr). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: entweder über den Verein oder über meine private Initiative. Zu den Hintergründen, warum ich diese Initiative ergriffen habe, und warum ich von Spenden an den Verein derzeit abrate, findet ihr hier mehr. Und per Klick auf den Geldhaufen rechts geht es zu meiner Spendeninitiative (nicht in Verantwortung des SeaMonkey-Projekts oder von mozilla). Also spende bitte ein paar Euro. Eine erste Planung und eine Diskussion zur Verwendung des gespendeten Geldes werde ich hier anleiern, wenn das Spendenaufkommen 50,– € überschritten hat.

June 12, 2016 11:46 AM

June 11, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50 bekommt Suche im Opera 12-Stil

Mozilla hat die Suchfunktion von Firefox 50 verbessert. Wie seinerzeit Opera 12 wird beim Suchen der Webseiten-Inhalt gedimmt und standardmäßig alle Vorkommen hervorgehoben. Neue Optionen erlauben dem Nutzer mehr Anpassung als bislang.

Wem die Suchfunktion im alten Opera 12 gefallen hat, darf sich darüber freuen, dass Mozilla die Suchfunktion in der aktuellen Nightly-Version von Firefox 50 geändert hat, welche nun ebenfalls den Inhaltsbereich der Webseite dimmt. Standardmäßig werden jetzt außerdem direkt alle Suchtreffer hervorgehoben. Für die sogenannte Find-As-You-Type-Suche (Einstellungen → Erweitert → Allgemein → Suche bereits beim Eintippen starten) hat Mozilla das Limit der maximalen Suchtrefffer von 100 auf 1.000 Suchergebnisse erhöht. Neue Optionen in about:config ermöglichen die Anpassung an persönliche Vorlieben:

findbar.modalHighlight: Wird diese Option auf false geschaltet, wird das Dimmen des Hintergrunds, welches es bislang nicht gab, wieder deaktiviert. Standard: true.
findbar.highlightAll: Diese Option entspricht der Standard-Einstellung für den Button „Hervorheben“ in der Suchleiste. Wird diese Option auf false geschaltet, werden nicht mehr automatisch alle Suchtreffer hervorgehoben. Vor Firefox 50 war es nicht möglich, das Standard-Verhalten festzulegen.

Mit den neuen Einstellungen profitieren also auch Nutzer von dieser Neuerung, welche die offensichtliche Neuerung des Dimmens nicht mögen, da wenigstens eine praktische neue Einstellung dazu gekommen ist. Ein paar Probleme mit der aktuellen Implementierung sind noch bekannt, werden im Laufe der kommenden Wochen aber sicher gelöst werden.

Firefox 50 Suchleiste

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June 11, 2016 03:57 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

June 09, 2016

Sören Hentzschel

Multiprozess-Architektur soll in Firefox 48 kommen – für erste Nutzer

Läuft alles nach Plan, dann wird Firefox 48 die erste Version mit aktivierter Multiprozess-Architektur sein, welche Mozilla nun schon seit mehreren Jahren entwickelt – zumindest für einen ersten Teil der Nutzer.

Firefox zu einem Multiprozess-Browser umzubauen dürfte einer der größten Umbauten, wenn nicht gar der größte Umbau von Firefox sein, seit es Firefox gibt. Entsprechend lange arbeitet Mozilla bereits an der Multiprozess-Architektur, welche intern auch Electrolysis, oder kurz: e10s, genannt wird.

Wenn Mozilla am 2. August (also acht Wochen nach Veröffentlichung von Firefox 47) Firefox 48 veröffentlichen wird, soll Electrolysis erstmals in einer finalen Version von Firefox standardmäßig aktiviert sein – für einen ersten Teil der Nutzer. Genauer gesagt für schätzungsweise einen Prozent der Firefox-Nutzer. Wer sich in eine der folgenden Gruppen einordnen lässt, ist automatisch für e10s in Firefox 48 disqualifiziert, wird e10s also auf gar keinen Fall bereits in Firefox 48 erhalten: Nutzer von Windows XP, von OS X 10.6 bis 10.8, von Screenreadern oder anderen a11y-Werkzeugen, von Firefox in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, sowie Nutzer mit installierten Add-ons. Diese Gruppen machen zusammen über die Hälfte der Release-Population von Firefox aus.

Ungefähr zehn Tage nach der ersten Ausrollung von e10s an etwa ein Prozent der Firefox-Nutzer sollen genug Daten zur Verfügung stehen, die Mozilla analysieren und zwischen Nutzern mit sowie ohne aktiviertem e10s vergleichen kann. Je nach Ergebnis wird Mozilla die Multiprozess-Architektur dann für weitere Nutzer aktivieren, welche die Anforderungen für e10s in Firefox 48 erfüllen – oder nicht. Auch für den Fall, dass e10s für bestehende Nutzer wieder deaktiviert werden muss, ist Mozilla gewappnet.

Auf Dauer sollen natürlich alle Nutzer Firefox mit aktivierter Multiprozess-Architektur nutzen. Wichtig ist außerdem, dass in dieser ersten Phase lediglich eine Separation zwischen Content- und Browser-Prozess stattfindet, das heißt, dass alle Webseiten noch in einem gemeinsamen Content-Prozess laufen. Die Unterstützung mehrerer Content-Prozesse ist der nächste Schritt, Sandboxing für mehr Sicherheit sowie die Isolierung in eigene Prozesse von Add-ons sind weitere langfristige Ziele.

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June 09, 2016 11:40 PM