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Planet Mozilla (de)

May 24, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 22.0 Beta

Thunderbird steht ab sofort als Beta-Version 22.0 zum Download bereit. Mozilla wird erst im September mit Thunderbird 24 wieder einen neuen Feature-Release veröffentlichen, bis dahin wird es aber weiter basierend auf der jeweils aktuellen Gecko-Version parallel zu Firefox neue Beta-Versionen mit diversen Neuerungen geben.

Neue Benachrichtigungen (statt Growl auf OS X)

Für Benachrichtigungen, zum Beispiel bei Erhalt neuer E-Mails, kommt ab sofort die neue W3C Web Notifications API zum Einsatz. Besonders relevant ist dies für Nutzer von Mac OS X, da hiermit endgültig die Unterstützung für Growl entfällt. Die gute Nachricht daran ist, dass damit auf OS X nicht länger ein Plugin notwendig ist, um Benachrichtigungen zu erhalten. Erweiterungs-Entwickler können sich damit außerdem auf eine einheitliche Benachrichtigungs-Schnittstelle auf allen Plattformen verlassen. Die Benachrichtigung selbst wird mit der Thunderbird 23-Beta optisch auch ein wenig ansprechender aussehen.

Verbesserungen der Benutzeroberfläche

Die auffälligsten Veränderungen an der Benutzeroberfläche betreffen wieder Nutzer von Mac OS X. So sind die Symbole in der Nachrichten-Auflistung nun alle schwarz und nicht mehr bunt, kleinere Verbesserungen gab es außerdem im Anwendungsmenü, wo es zuvor vorkommen konnte, dass Checkboxen nicht angezeigt wurden, und wo die Bearbeiten-Symbole jetzt beim Herüberfahren mit der Maus hervorgehoben werden. Des Weiteren hat Thunderbird zahlreiche überarbeitete Symbole für HiDPI-Bildschirme erhalten. Linux-Nutzer erhalten unterhalb der Tab-Leiste die seit Einführung der runden Tabs fehlende und längst überfällige Kontur. Die Konten-Spalte sowie die Kontakte-Spalte beim Instant Messaging haben auf allen Systemen eine dezente Textur erhalten, der Hinweis im Add-on-Manager auf fehlerhafte Add-ons beim Versuch, diese zu installieren, ist nun deutlich besser lesbar.

Neue Einstellungen

Die Linkfarbe von URLs in E-Mails ist standardmäßig jetzt ein helleres Blau. Außerdem hat Thunderbird in Einstellungen > Ansicht > Schriftfarben einen neuen Dialog zum Einstellen der Farben erhalten.

Auf Windows gibt es unter Einstellungen > Allgemein jetzt außerdem eine Einstellung, um das Systray-Icon, welches bei Erhalt neuer E-Mails erscheint, zu deaktivieren (Name der Einstellung: Im Infobereich anzeigen).

Sonstige Verbesserungen

Dazu kommen wie üblich diverse Plattform-Fixes und Fehlerbehebungen. So war es beispielsweise seit einigen Versionen nicht mehr möglich, die Versionsnummer von Thunderbird aus dem Info-Dialog heraus zu kopieren. Die Filter-Aktion “Antworte mit Vorlage” hat bislang immer dem Absender der E-Mail geantwortet und nicht das “Antwort an”-Feld der empfangenen E-Mail berücksichtigt, was nun allerdings der Fall ist.

Download

Die Thunderbird 22.0-Beta kann hier heruntergeladen werden. Nutzer, welche den neusten stabilen Release nutzen möchten, greifen zu Thunderbird 17.0.6, welcher weiter regelmäßige Sicherheits- und Stabilitäts-Aktualisierungen erhält. Umsteiger von Thunderbird 17 auf die aktuelle Beta-Version lesen empfohlenerweise noch die folgenden Artikel:

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 18.0 Beta
Mozilla veröffentlicht Thunderbird 19.0 Beta
Mozilla veröffentlicht Thunderbird 20.0 Beta
Mozilla veröffentlicht Thunderbird 21.0 Beta

May 24, 2013 06:13 PM

Windows 8: Neue Mockups für Metro-Version von Firefox (Modern UI)

Mozilla arbeitet an einer speziellen Modern UI-Oberfläche, auch bekannt als Metro, für Firefox auf Windows 8. Neue Mockups zeigen, wie die fertige Metro-Version von Firefox aussehen könnte.

Wie kürzlich berichtet, wird es noch bis mindestens bis zum Ende des Jahres dauern, bis Mozilla eine finale Firefox-Version mit Modern UI-Oberfläche für Windows 8 veröffentlichen wird. Interessierte können sich allerdings einen Nightly Build von Firefox herunterladen und die Metro-Version in ihrer aktuellen Entwicklungsform testen. Aktualisierte Mockups von Firefox-Designer Stephen Horlander zeigen nun, was wir als Ergebnis zu erwarten haben.

Auffällig dabei ist, dass die Adressleiste an den unteren Bildschirmrand gewandert ist, wie man es bereits vom Internet Explorer kennt. In den aktuellen Nightly Builds ist die neue Position bereits umgesetzt. Optisch erinnert der rechte Teil dieser Leiste mit der Kurve und Anzeige der Anzahl offener Tabs sehr stark an das neue Design von Firefox Mobile für Android.

May 24, 2013 01:17 AM

May 23, 2013

Sören Hentzschel

The Book of Mozilla – die Heilige Schrift von Mozilla

Das Buch von Mozilla – nein, dabei handelt es sich um keine Offenbarung aus der Bibel, sondern um ein Easter-Egg im Mozilla-Browser. Bereits seit Netscape-Zeiten wird der Browser – damals der Navigator, heute Firefox – mit einem Vers aus Mozillas Heiliger Schrift ausgeliefert. Und hat jüngst mit Firefox 21 erst eine neue Textstelle erhalten.

Ruft man in Firefox die Seite about:mozilla auf, schlägt man damit das Buch von Mozilla auf, die Heilige Schrift Mozillas. Das Book of Mozilla gab es bereits zu Netscape-Zeiten. Mozilla war damals eine grüne Echse und das Maskottchen von Netscape. Zum ersten mal in Erscheinung getreten ist Mozillas Offenbarung mit Netscape 1.1; zuvor gab es zwar auch schon about:mozilla, dort war allerdings nicht viel mehr als ein unkreatives “Mozilla rules!” zu lesen.

Natürlich ist das Ganze mit einem großen Augenzwinkern zu verstehen. Wer die englische Übersetzung der Bibel von King James kennt, sollte sich die Zitate im englischsprachigen Original durchlesen, da die Verse stilistisch daran angelehnt sind.

Netscape zeigte ab Version 1.1 beim Aufruf von about:mozilla Folgendes:

„Und das Tier soll erscheinen, umgeben von einer dunklen Wolke der Rache. Das Haus der Ungläubigen soll dem Erdboden gleichgemacht und seine Bewohner zu Asche verbrannt werden. Ihre Tags sollen blinken bis ans Ende aller Tage.“

– Das Buch Mozilla, 12:10

Mit diesem Vers wurde die Geburt des Tieres angekündigt, mit welchem nach Angaben von Mozilla (Quelltext) Netscape gemeint ist. Als Ungläubige sind all jene zu verstehen, welche sich nicht an Standards halten. Das Blinken bezieht sich auf falsche HTML-Tags, welche bis Netscape 3 in der Quelltext-Ansicht blinkten. Die Versangabe 12:10 gibt einen Hinweis auf das Veröffentlichungsdatum von Netscape 1.0, den 10. Dezember 1994.

Das nächste Kapitel wurde dann mit Netscape 6.0 aufgeschlagen.

„Und das Tier soll eine Heerschar bilden. Ihre Anzahl soll zu einer Gemeinschaft von tausend Tausend anwachsen. Der Lärm von einer Million Tastaturen soll die Erde einhüllen wie ein großes Unwetter, und die Anhänger des Mammon sollen erzittern.“

– Das Buch Mozilla, 3:31 (Red Letter Edition)

Die Verszahl 3:31 ist ein Hinweis auf den 31. März 1998 – an jenem Tag wurde der Quellcode des Netscape Navigators als Open Source veröffentlicht. Dadurch, dass der Quellcode einer riesigen Open Source-Community öffentlich verfügbar gemacht worden war, erhoffte man sich, dass eine Legion (Anspielung auf King James-Bibel) von Entwicklern gegen die Anhänger des Mammon ankämpfe. Der aus dem Aramäischen stammende Begriff Mammon bezeichnet eine große Menge Geld und ist meistens abwertend gemeint. Gemeint ist an dieser Stelle Microsoft mit dem Internet Explorer, dem damals größten Konkurrenten von Netscape mit rein kommerziellen Interessen, während die Entwicklung von Netscape und Mozilla community-getrieben war. Der Zusatz “Red Letter Edition” ist vermutlich als Anspielung auf die sogenannte Red Letter-Edition der Bibel zu verstehen, in welcher Zitate von Jesus in roter Tinte gedruckt stehen.

Die nächste Textstelle kam dann mit Netscape 7.2 und Mozilla 1.5, wurde später auch in Firefox, SeaMonkey, Camino, Minimo, Flock und Thunderbird benutzt:

„Und schließlich fiel das Tier und die Ungläubigen jubelten. Aber nicht alles war verloren, denn aus der Asche entstieg ein großer Vogel. Der Vogel starrte auf die Ungläubigen herab und brachte Feuer und Donner über sie. Denn das Tier ist mit neuer Stärke wiedergeboren worden und die Anhänger des Mammon kauerten in Angst.“

– Das Buch Mozilla, 7:15

Das Tier ist gefallen – Netscape wurde durch seine Muttergesellschaft AOL am 15. Juli 2003 geschlossen, dazu passend auch die Versangabe. Die Ungläubigen jubelten zwar, aber aus der Asche entstieg ein großer Vogel – die Mozilla Foundation wurde gegründet. Hier lassen sich gleich zwei Anspielungen herauslesen. Wie Phönix aus der Asche ist mit Phoenix ein neuer Browser aus der Asche von Netscape entstanden. Dieser wurde kurze Zeit später umbenannt. Der Browser, welchen wir heute als Firefox kennen, trug zum Zeitpunkt dieses Verses den Namen Firebird und wurde als Feuer bringender Vogel dargestellt. Der Donner kann als Anspielung auf Thunderbird verstanden werden. Auch in diesem Vers spielt man wieder auf den Mammon und Microsoft an, für welche der Mozilla-Browser eine Bedrohung darstelle.

Als es zwischenzeitlich eine Wiederaufnahme der Entwicklung von Netscape durch AOL auf Basis von Firefox gab, hatte Netscape 9.0 einen eigenen Vers aus dem Buch von Mozilla dabei:

„Und so sah der Schöpfer das wiedergeborene Tier an und sah, dass es gut war.“

– Das Buch Mozilla, 8:20

Das wiedergeborene Tier ist demnach Netscape. Die Versnummer 8:20 soll ein Hinweis auf den 20. August 2006 sein, an welchem in einer internen E-Mail erstmals angedeutet worden sein soll, dass der Netscape Navigator möglicherweise wieder eigenständig weiterentwickelt werden könnte, nachdem die zuvor erschienene Version 8 zwar von AOL veröffentlicht, aber von Mercurial Communications entwickelt worden war. Der Vers ist außerdem eine Anspielung auf die Schöpfungsgeschichte (Genesis).

Der nächste Vers findet sich in Nvu, einer auf Mozilla-Code basierenden Anwendung zur Bearbeitung von HTML, später unter dem Namen KompoZer weiterentwickelt:

„Die Urgewalten kämpften und wiesen die Armeen des Mammon zurück in die Innenwelt. Der Schreiber vollendete die inspirierten Pergamente und die Gläubigen schluchzten ob der neuen Sicht auf die Welt. Lange nach dem Donner und dem Feuer kam die Sonne und schließlich der lang erwartete Regenbogen…“

– Das Buch Mozilla, 8:23

Besonders hervorgehoben werden in diesem Vers der Donner, das Feuer und die Sonne. Dieser Vers soll sich auf den Anfang der Namen Thunderbird, Firefox und Sunbird (damaliger Kalender von Mozilla, heute gibt es Lightning als Erweiterung für Thunderbird) beziehen.

Bei Flock handelt es sich um einen Browser mit besonderem Augenmerk auf sozialen Features, welcher damals noch auf Firefox basierte. Auch dieser hatte in Version 1.0 seinen eigenen Vers dabei:

„Und als das Tier das Viertel der Erde unter seine Herrschaft genommen hatte, flohen ein Viertel Hundert Vögel aus Schwefel aus den Tiefen. Die Vögel überquerten hunderte Bergblicke und fanden vierundzwanzig weise Männer, die von den Sternen kamen. Und dann begann es, die Gläubigen wagten zu hören. Dann nahmen sie ihre Stifte und wagten zu erschaffen. Endlich wagten sie, ihre Tat zu teilen mit der ganzen Menschheit. Worte von Freiheit verbreitend und die Ketten brechend, brachten die Vögel jedem Erlösung.“

– Das Buch Mozilla, 11:1

Der Vers 11:1 nimmt Bezug aug den 01. November 2007, dem Veröffentlichungsdatum von Flock 1.0. Mit dem Viertel der Erde haben sich die Flock-Macher wahrscheinlich auf den Marktanteil von Firefox zum damaligen Zeitpunkt bezogen. Die Vögel aus Schwefel stehen in Zusammenhang mit dem Codenamen von Flock, Sulfur (englisch für Schwefel). Die Bergblicke, oder auf Englisch mountain views können als Anspielung auf Mountain View verstanden werden, wo Mozilla seinen Hauptsitz hat und auch die Entwickler von Flock hatten. Die vierundzwanzig weisen Männer sind die vierundzwanzig Entwickler von Flock zum damaligen Zeitpunkt.

Mit Firefox 3 gab es dann in Firefox wieder einen neuen Vers in Firefox, welcher immerhin bis einschließlich Firefox 20 zu lesen war. Firefox Mobile, der auf Mozilla-Code basierende Medienplayer Songbird, Flock 2.0.6 sowie Waterfox haben ebenfalls diesen Vers spendiert bekommen:

„Der Mammon schlief. Und das wiedergeborene Tier breitete sich auf der Erde aus und wuchs zu einer Heerschar. Und sie verkündeten die Zeiten und opferten Früchte der Ernte dem Feuer, mit der Schlauheit von Füchsen. Und sie bauten eine neue Welt nach ihrem eigenen Bild, wie von den heiligen Worten versprochen, und sprachen über das Tier mit ihren Kindern. Der Mammon erwachte, und siehe! Er war nichts als ein Nachahmer.“

– Das Buch Mozilla, 11:9 (10th Edition)

Der 09. November 2004 war das Veröffentlichungsdatum von Firefox 1.0, hierauf bezieht sich auch diese Versnummer. Während Microsoft mit dem Internet Explorer die Zeit verschlafen hatte (zwischen dem Internet Explorer 6 und 7 lagen ganze fünf Jahre!), hat sich Firefox, das wiedergeborene Tier, auf der Erde ausgebreitet. Zwar sei der Mammon erwacht, dann aber nur als Nachahmer in Erscheinung getreten. Das 10th Edition bezieht sich auf den zehnten Jahrestag seit Veröffentlichung des Netscape-Quellcodes.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla Firefox 21 veröffentlicht, welcher einen neuen Vers beinhaltet. Dieser taucht ebenso in Firefox OS auf:

Die Zwillinge des Mammons zankten. Ihr Bekriegen stürzte die Welt in eine neue Dunkelheit, und das Tier verabscheute die Dunkelheit. So begann es, sich rasch zu bewegen und wuchs noch stärker, und ging hinaus und verfielfachte sich. Und das Tier brachte Feuer und Licht in die Dunkelheit.

– Das Buch Mozilla, 15:1

Hier hat Mozilla das Versformat umgedreht. Vers 15:1 bezieht sich auf den 15. Januar 2013, den Code-Freeze von Firefox OS 1.0. In diesem Vers bekommen erstmals auch Apple und Google ihr Fett weg, welche mit den Zwillingen des Mammons gemeint sind und deren Betriebssysteme iOS respektive Android ein Duopol auf dem Markt der mobilen Betriebssysteme bilden. Die neue Dunkelheit ist eine Anspielung auf die geschlossenen Ökosysteme durch traditionelle App Stores. Mit dem raschen Bewegen ist das Rapid Release-Modell von Firefox gemeint, welches sechswöchige Veröffentlichungen von Firefox vorsieht. Die Verfielfachung meint, dass Firefox zu einem Begriff für mehrere Dinge wurde, durch die Veröffentlichung von Firefox Mobile für Android und Firefox OS.

Übrigens: Auch der Internet Explorer kannte in den Versionen 4 bis 6 die Adresse about:mozilla. Der Internet Explorer zeigte in diesen Versionen ein blaues Browserfenster – wohl eine Anspielung auf die aus Windows bekannten Bluescreens, welche bei schweren Systemfehlern auftreten. Nicht minder interessant war das Ergebnis des Aufrufes von about:mozilla im Browser iCab: Dieser antwortete mit dem Hinweis: “Hey, das ist nicht der Netscape Navigator”.

Artikel mit Textstellen von Wikipedia.

May 23, 2013 04:02 AM

May 21, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla Messenger Instantbird in Version 1.4 erschienen

Bei Instantbird handelt es sich um einen Open Source Instant Messenger auf Basis von Mozilla-Code und Pidgins libpurple-Bibliothek. Die Entwickler haben nun Version 1.4 veröffentlicht.

Instantbird unterstützt zahlreiche Netzwerke, darunter ICQ, MSN, Jabber/XMPP, Facebook, Google Talk, Yahoo!, IRC und noch einige mehr. Da Instantbird auf Mozilla-Code aufsetzt, finden sich hier auch aus Firefox und Thunderbird bekannte Komponenten wie der Add-on Manager, über welchen sich gewohnt einfach Add-ons und Themes installieren lassen, wovon es derzeit insgesamt über 300 auf der offiziellen Erweiterungsseite gibt. Gerade Nutzer von Thunderbird dürften sich vertraut vorkommen, da Thunderbirds Instant Messaging-Funktionalitäten aus Instantbird portiert worden sind. Instantbird ist aktuell in 14 Sprachen, darunter auch Deutsch, für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X sowie Linux verfügbar.

Die neue Version 1.4 basiert auf auf der Gecko 20-Codebasis von Mozilla (Version 1.3: Gecko 16) und auf der aktuellsten libpurple-Version 2.10.7. Durch die Verwendung von Gecko 20 läuft Instantbird ab sofort nicht mehr auf Systemen mit Mac OS X 10.5 und auf Computern mit PowerPC-CPU.

Zu den Neuerungen von Instantbird 1.4 gehören ein verbesserter Zeichenzähler für Twitter, welcher nun auch URLs in den Tweets korrekt berücksichtigt. Die Twitter-API wurde außerdem auf Version 1.1 aktualisiert, damit Twitter auch nach dem 11. Juni 2013 noch über Instantbird benutzt werden kann – an diesem Tag wird Twitter die alte Version 1.0 der API abschalten.

Die Verlaufs-Ansicht wurde überarbeitet und organisiert die Gesprächsverläufe nach Datum und verschachtelt diese nach Wochen, Monaten etc. Ungültige, selbst signierte und abgelaufene Zertifkate können für IRC-Konten nun überschrieben werden. Außerdem gibt es eine bessere Unterstützung für IRC-Bouncer.

May 21, 2013 08:58 PM

May 19, 2013

Sören Hentzschel

Social Media-Projekt: Neues aus der Welt von Mozilla

Neues aus der Welt von Mozilla – unter diesem Motto könnte man diesen Blog sehen, welcher umfassend über alle Neuigkeiten berichtet, welche sich rund um Mozilla ereignen. Doch gibt es noch einige lesenswerte Artikel mehr im deutschsprachigen Raum, welche es sich zu lesen lohnt. Hier soll ein neues Projekt ansetzen.

In der Welt rund um Mozilla passieren viele spannende Dinge; es vergeht praktisch kaum ein Tag, ohne dass nicht auf irgendeiner Webseite ein lesenswerter Artikel zu einem aktuellen Mozilla-Thema erscheint. Ein Großteil der Themen wird durch diesen Blog abgedeckt, doch bieten auch andere Webseiten nicht minder spannende Artikel, zu nennen seien hier unter anderem die großen Portale Golem, Heise, Winfuture, Pro-Linux, Computer Bild oder Computerbase – um nur eine Auswahl zu nennen.

Auf der anderen Seite gibt es mit Social Media heute eine tolle Möglichkeit, Inhalte mit möglichst vielen Menschen in der Welt zu teilen. Ich habe ein neues Projekt ins Leben gerufen, welches diese Möglichkeit mit den Neuigkeiten rund um Mozilla verbinden möchte. Mit dem Ziel, den Leser bestmöglich zu informieren, auch abseits dieses Blogs.

Mit diesem Artikel kündige ich offiziell die Facebook-Seite, die Google Plus-Seite sowie die Twitter-Seite zu mozilla.de an. Wer diesen drei oder zumindest einem dieser drei Sozialen Kanäle folgt, sollte in Zukunft keine wichtige Meldung mehr verpassen, welche sich um Mozilla dreht.

HINWEIS: Bei diesem Service handelt es sich um kein offizielles Angebot von Mozilla, der Inhalt wird von mir alleine gepflegt. Natürlich findet sich hier nicht jeder im Internet existierende Artikel, dafür ist jeder einzelne der dort verlinkten Artikel von mir überprüft, ob er seriös ist und keine groben inhaltlichen Fehler beinhaltet.

Im Übrigen freue ich mich auch über Zuwachs auf den Sozialen Kanälen zu diesem Blog (Facebook, Google Plus, Twitter). Beide Angebote ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht gegenseitig. Während die neuen mozilla.de-Kanäle auf spannende Artikel auf allen möglichen Webseiten in deutscher Sprache verlinken, beziehen sich die Sozialen Kanäle dieses Blogs zwar, was Artikel betrifft, ausschließlich auf diesen Blog, werden dafür immer wieder mit spannenden Zusatz-Informationen versorgt, welche es weder in diesen Blog schaffen noch auf andere Webseiten zu finden sind. Es lohnt sich also beiden zu folgen.

Hier noch einmal alle Kanäle in der Übersicht:

mozilla.de auf Facebook
mozilla.de auf Google Plus
mozilla.de auf Twitter

soeren-hentzschel.at auf Facebook
soeren-hentzschel.at auf Google Plus
soeren-hentzschel.at auf Twitter

May 19, 2013 09:49 PM

May 18, 2013

Sören Hentzschel

Vollständigen Plugin-Pfad in Firefox 21+ auslesen

Einige Firefox-Nutzer nutzen einen about:config-Schalter, um über die Seite about:plugins zum vollen Pfad der installierten Plugins zu gelangen. Doch in Firefox 21 funktioniert dies nicht. Mit Firefox 22 wird der vollständige Plugin-Pfad wieder angezeigt werden können, der Schalter plugin.expose_full_path sollte zukünftig allerdings grundsätzlich deaktiviert bleiben, da die Verwendung dieses Schalters nicht länger notwendig ist.

Wer den vollen Installationspfad seiner installierten Plugins erfahren möchte, stellt üblicherweise über about:config den Schalter plugin.expose_full_path auf true. Anschließend kann der Installationspfad der Plugins über die Seite about:plugins abgelesen werden. Dies kann vor allem dann nützlich sein, wenn man unerwünschte Plugins loswerden möchte, welche sich beinahe überall auf dem System verstecken können.

Ein Fehler in der aktuellen Firefox 21-Version sorgt allerdings dafür, dass dies nicht funktioniert – Firefox zeigt unter keinen Umständen mehr den Plugin-Pfad an. Dabei handelt es sich um keine gewünschte Änderung, ab Firefox 22 (als Beta-Version erhältlich) wird der vollständige Plugin-Pfad wieder auf dieser Seite angezeigt.

Eine bewusste Änderung gibt es mit Firefox 22 dann aber neben der Behebung dieses Problems doch: Die Seite about:plugins zeigt dann nämlich unabhängig vom Wert des Schalters plugin.expose_full_path immer den vollen Plugin-Pfad an und wird von dieser Einstellung losgelöst.

Was bedeutet dies für den Endanwender? Dieser sollte plugin.expose_full_path grundsätzlich auf false stehen haben, da der Plugin-Pfad bei aktiviertem Schalter über navigator.plugins durch JavaScript für alle Webseiten auslesbar ist, was als Sicherheits-Risiko einzustufen ist! Zum Ablesen des vollständigen Plugin-Pfades ist das Umkippen dieses Schalters nicht länger notwendig.

May 18, 2013 01:20 PM

Firefox Marketplace erstrahlt in vollkommen neuer Optik

Mit dem Firefox Marketplace hat Mozilla einen Marktplatz für kostenfreie sowie kostenpflichtige Apps geschaffen, welche auf Web-Technologien wie HTML5, JavaScript und CSS setzen und damit prinzipiell für den Desktop-Computer, das Smartphone und das Tablet gleichermaßen geeignet sind. Der Firefox Marketplace befindet sich derzeit noch in einer Pre-Betaphase, hat nun aber einen komplett neuen optischen Anstrich erhalten.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich einen Rundgang durch den Firefox Marketplace, welcher damals noch nicht öffentlich zugänglich war, durchgeführt. Im September mit dem Start der Testphase für Android und Firefox OS habe ich den Firefox Marketplace dann für Mobilgeräte gezeigt. Nun erstrahlt der Firefox Marketplace in ganz neuem Glanz. Da Bilder mehr als 1000 Worte sagen, lasse ich die folgende Bildergalerie für sich sprechen.

Und so sieht der Firefox Marketplace auf dem Smartphone aus:

May 18, 2013 02:03 AM

May 16, 2013

Sören Hentzschel

Firefox wird Drittanbieter-Cookies erst in späterer Version blockieren

Eine der Neuerungen von Firefox 22 sollte es sein, Cookies von Drittanbietern standardmäßig weitestgehend zu blockieren. Diese Änderung wird sich allerdings verschieben, in der Beta-Version von Firefox werden Drittanbieter-Cookies wie gehabt standardmäßig zugelassen.

Wie Mozillas CTO Brendan Eich in seinem Blog schreibt, wird sich das geänderte standardmäßige Verhalten in Bezug auf Drittanbieter-Cookies verschieben. Ursprünglich war es geplant, Cookies von Drittanbietern standardmäßig zu blockieren, sofern es sich dabei um keine Seite handelt, welche vom Benutzer zuvor besucht worden ist. Während diese Änderung ganz im Sinne der Nutzer sein dürfte, handelte sich Mozilla im Vorfeld viel Kritik seitens der Werbetreibenden dafür ein. Nichstdestominder möchte Mozilla weiter an diesem Plan festhalten und die Änderung später bringen. Derzeit gebe es aber noch Probleme mit der aktuellen Umsetzung zu lösen, welche eine längere Testphase erforderlich machen.

Die überarbeitete Einstellung im Datenschutz-Panel des Einstellungs-Dialogs wird wie gehabt mit Firefox 22 ausgeliefert werden und kann somit von den Nutzern angewendet werden, nur für eine standardmäßige Aktivierung der neuen Einstellung in Firefox 22 ist es für die breite Masse noch zu früh. So kann es in seltenen Fällen derzeit noch dazu kommen, dass Drittanbieter-Cookies blockiert werden, welche nicht blockiert werden sollen, beispielsweise bei der Nutzung von Content-Delivery-Networks (CNDs). Umgekehrt könnten Drittanbieter-Cookies nicht blockiert werden, welche blockiert werden sollen. Mozilla will die Funktionsweise weiter verfeinern, ehe die neue Einstellung standardmäßig aktiv wird. In den Aurora- und Nightly-Versionen bleibt die Einstellung wie bislang auch standardmäßig aktiviert.

May 16, 2013 06:03 PM

Tracking-Visualisierung: Mozilla zeigt Vorschau auf Collusion 1.0

Mit Collusion existiert ein Add-on von Mozilla für Firefox, welches das Tracking der Nutzer durch Webseiten visualisiert und ein wenig Transparenz in die Datenerhebung bringt. Mozilla zeigt nun eine Vorschau auf die Version 1.0 der Erweiterung, welche im Juni veröffentlicht werden soll und eine ernstzunehmende Alternative zu Erweiterungen wie Ghostery oder DoNoTrackMe sein könnte.

Mozilla zeigt derzeit intensive Bemühungen, den Datenschutz seiner Nutzer weiter zu verbessern. So wurde mit dem vorgestern veröffentlichten Firefox 21 die Einstellung für Do-not-Track verbessert – einem HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken getrackt werden möchte oder nicht. Mit einer der nächsten Firefox-Versionen werden standardmäßig alle Drittanbieter-Cookies von Webseiten blockiert, welche der Benutzer zuvor nicht besucht hat. Und im Juni wird Mozilla die Version 1.0 des Add-ons Collusion veröffentlichen, eine Erweiterung, welche das Tracking durch Webseiten visualisiert. Die neue Version zeigt sich gegenüber der vor über einem Jahr vorgestellten Version deutlich verbessert.

Collusion 1.0 soll es deutlich einfacher machen, die Kontrolle zu behalten. Die neue Version wird nicht mehr nur zu sehen erlauben, welche Seite einen verfolgt, sondern zeigt auch Informationen zum Standort dieser Seite an und lässt einen Schritte unternehmen, das Tracking durch diese Seite zu deaktivieren. Collusion 1.0 erlaubt sowohl das Blockieren als auch das Whitelisten von Trackern. Außerdem erstrahlt Collusion 1.0 in vollkommen neuem Glanz und kommt mit einer weiteren Visualisierung daher, nämlich der Darstellung der Verbindungen nach Uhrzeiten, wobei zwischen Seiten unterschieden wird, welche aktiv besucht worden sind und Drittanbieter-Seiten. Eine Listen-Ansicht zeigt alle von Collusion gesammelten Daten. Die Daten können außerdem anonym mit einer öffentlichen Datenbank geteilt werden, über die Collusion-Webseite können die öffentlichen Visualisierungen dann von anderen angesehen werden.

Video auf popcorn.webmadecontent.org ansehen

May 16, 2013 01:39 AM

Mozilla plant Änderung der Versionierung von ESR-Versionen

Mozilla bietet mit den ESR-Versionen von Firefox und Thunderbird Versionen mit Langzeitunterstützung an, womit man insbesondere auf Unternehmen abzielt. Für diese plant Mozilla nun eine Änderung der Versionierung.

Bislang ändert Mozilla die Versionsnummern von Firefox und Thunderbird ausschließlich an der ersten und der dritten Stelle. Für die ESR-Versionen möchte man in Zukunft den Vorteil der zweiten Versionsstelle nutzen. Konkret soll parallel zu beispielsweise Firefox respektive Thunderbird 25 die dann veröffentlichte ESR-Version anstelle der Versionsnummer 24.0.1 die Versionsnummer 24.1 tragen. Dadurch sollen sich die ESR-Veröffentlichungen leichter mit den dazugehörigen Mainstream-Veröffentlichungen in Verbindungen bringen lassen. Außerplanmäßige Updates verändern in diesem Modell wie bislang auch die dritte Versionsstelle.

Für Erweiterungs-Entwickler bedeutet dies, dass sie die maximale Kompatibilität ihrer Add-ons immer beispielsweise im Format 24.* anstelle von 24.0.* angeben sollten, was besonders bei Erweiterungen mit Binärkomponenten relevant ist, welche keine standardmäßige Kompatibilität besitzen.

May 16, 2013 01:38 AM

May 15, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla Firefox Mobile 21.0 für Android veröffentlicht

Mozilla hat Firefox Mobile für Android in der Version 21.0 veröffentlicht. Die neue Version bringt neue Standardschriftarten für Web-Content, ein weiter überarbeitetes Design und weitere Verbesserungen.

Neue Standard-Schriftarten für bessere Lesbarkeit

Ab Version 21 nutzt Firefox als Standardschrift für Web-Content nicht länger die mit Android ausgelieferten Schriftarten, sondern liefert mit Charis (Serif) und Open Sans (Sans Serif) nun selber welche mit. Bei beiden Schriftarten handelt es sich selbstverständlich um Open Source-Schriftarten. Diese sind besonders für das Lesen auf kleinen Bildschirmen optimiert und sollen das Lesen auf dem Smartphone respektive Tablet einfacher machen.

Verbessertes Design

Wie auch schon mit Firefox Mobile 20 wurde auch in Version 21 das Design des Mozilla-Browsers weiter verbessert und dabei Texturen und Icons entfernt, um damit nicht zuletzt auch die Performance weiter zu verbessern. Das zuvor dunkle Kontextmenü sowie Einstellungen kommen nun in einer hellen Farbe daher.

Sonstige Verbesserungen

Durch ein langes Drücken der Zurück-Taste des Gerätes ist es ab sofort möglich, aus der aktuellen Chronik des jeweiligen Tabs, eine zuvor besuchte Seite auszuwählen und so vor- und zurückzunavigieren. Für HTML5-Video und -Audio gibt es einen neuen Menüeintrag durch langes Drücken auf das Video oder den Audio-Titel, was einem erlaubt, die Mediendatei herunterzuladen statt abzuspielen. Das lange Drücken eines Vorschaubildes auf der Startseite ermöglicht es nun, eine einzelne Webseite von der Startseite zu entfernen. Der StageFright-Decoder zum Abspielen von H.264 wurde mit Firefox Mobile 21 für weitere ältere Geräte- und Systemkombinationen freigeschaltet, nämlich für LG-Geräte mit Android 2.2, für HTC-Geräte mit Android 2.3, für einige Samsung-Geräte mit Android 2.3 sowie für Samsung-Geräte mit Android 3. Außerdem ist es nun für andere Anbieter möglich, eigene Versionen von Firefox Mobile mit vordefinierten Einstellungen, Lesezeichen sowie Themes auszuliefern, ähnlich wie man es bereits vom Desktop-Firefox unter anderem mit der MSN-Version kennt.

Dazu kommen wie üblich diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken und Plattform-Verbesserungen, was auch eine verbesserte Unterstützung von Webstandards wie die des HTML5 <main>-Elements einschließt. Das auf mobilen Webseiten häufiger eingesetzte -moz-user-select:none verhält sich nun außerdem wie das entsprechende Pendant von Webkit, IE und Opera. Zu den nennenswerten Fehlerbehebungen gehört, dass der Download-Manager nach dem Löschen der Privaten Daten nicht mehr neu geladen werden muss, damit die vorhandenen Downloads aus der Liste entfernt werden, und dass In-Content-Bildschirme wie der Add-on Manager auf Geräten mit kleinen Bildschirmen nicht länger abgeschnitten werden.

May 15, 2013 02:19 PM

Australis-Design: Mozilla wird Add-on-Leiste von Firefox NICHT entfernen

Mozilla arbeitet derzeit mit Hochdruck am Australis-Design für Firefox, welches derzeit für Version 24 angestrebt wird. In diesem Zusammenhang wird es Auswirkungen auf die Anpassbarkeit von Firefox geben. Dabei sollte auch die Add-on-Leiste entfernt werden. Mozilla ist nun zum Entschluss gekommen, die Add-on-Leiste doch nicht aus Firefox entfernen zu wollen.

Der ursprüngliche Plan von Mozilla sah vor, die Add-on-Leiste von Firefox zu entfernen. Add-ons sollten ihre Symbole dann in der Navigationssymbolleiste platzieren. Nachdem einige Nutzer diesbezüglich große Bedenken geäußert haben, hat man auch bei Mozilla erkannt, dass dieses Vorhaben nicht funktionieren kann, da Erweiterungen ohne Probleme ziemlich viel Platz für sich beanspruchen können. Statt die Add-on-Leiste zu entfernen wird sie nun also auch in Zukunft ein Ort sein, an welchem Erweiterungen Platz finden und als Fläche für das Anpassen der Symbolleisten dienen kann. Diskutiert wird allerdings noch, ob die Add-on-Leiste nach oben wandern wird, wie das folgende Mockup zeigt, oder nicht.

Bildquelle: people.mozilla.com/~mferretti

May 15, 2013 11:41 AM

Plugins werden seit Firefox 21 nicht mehr gefunden? Lösung!

Mozilla hat gestern Firefox 21 veröffentlicht. Seit dem Update kann es vorkommen, dass Firefox bestimmte Plugins nicht mehr findet. Hierfür gibt es eine einfache Abhilfe.

Nutzer von Firefox 21 auf Windows wundern sich möglicherweise darüber, dass Firefox eines oder mehrere der auf dem System vorhandenen Plugins nicht mehr findet. Der Grund hierfür ist, dass Mozilla in Zusammenhang mit der Einführung der kommenden Modern UI-Variante (“Metro”) für Firefox eine Aufteilung innerhalb des Programmverzeichnisses in /browser/ und /metro/ vorgenommen hat. Unter Windows ließen sich Plugins unter anderem einbinden, indem sie innerhalb des Programmverzeichnisses von Firefox in das Verzeichnis /plugins/ abgelegt worden sind. Liegen dort Plugins drin, welche nun nicht mehr erkannt werden, genügt es, das komplette Verzeichnis /plugins/ nach /browser/plugins/ zu verschieben.

Alternativ dazu kann auch about:config aufgerufen und der Schalter plugins.load_appdir_plugins auf true gesetzt werden. Dann wird auch das Installationsverzeichnis von Firefox wieder gescannt. Sicherlich empfehlenswerter ist allerdings das Platzieren der Plugins im (neuen) korrekten Verzeichnis.

May 15, 2013 10:30 AM

May 14, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 17.0.6

Mozilla hat mit Thunderbird 17.0.6 sowie Thunderbird ESR 17.0.6 planmäßig Sicherheits- und Fehlerbehebungsupdates für den freien E-Mail-Client veröffentlicht.

Thunderbird 17.0.6 respektive sein ESR-Pendant schließen insgesamt sechs Sicherheitslücken. Davon werden drei als kritisch und drei als hohes Sicherheitsrisiko eingestuft. Ein Update auf die neuste Version ist damit jedem Nutzer von Mozillas E-Mail-Client dringend empfohlen.

Abgesehen von den geschlossenen Sicherheitslücken hat Mozilla mit Version 17.0.6 die Twitter-API des Instant Messaging-Features auf Version 1.1 umgestellt, da Twitter die alte API-Version eingestellt hat, was eine Anmeldung darüber nicht länger möglich macht. Daneben gab es noch kleinere Fehlerbehebungen.

Thunderbird 17.0.6 kann hier heruntergeladen werden. Der nächste Major-Release von Thunderbird wird mit Thunderbird 24 erst am Ende des Jahres erscheinen. Bis dahin wird Thunderbird nur noch Sicherheits-Aktualisierungen erhalten.

May 14, 2013 09:42 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 21 mit Firefox Health Report

Firefox 21 ist da! Nachdem es mit Firefox 20 ein regelrechtes Feature-Feuerwerk gab, liegen mit Firefox 21 die Verbesserungen vor allem im Detail, was die neue Version aber nicht minder interessant macht.

Leistungsdatenerhebung zur Verbesserung von Firefox

Mit dem Firefox Health Report (FHR) integriert Mozilla neben dem schon bestehenden Telemetrie-Feature ein weiteres Feature zur Erhebung von Leistungsdaten in Firefox. Dabei werden Daten zur Computer-Konfiguration, individuellen Anpassung durch Erweiterungen, Performance sowie zum Firefox-Profil und zur Firefox-Nutzung erfasst, wie das Alter des Benutzerprofils, die Länge der Browsersitzung, die Anzahl der Abstürze oder auch die Anzahl der Seiten in der Chronik. Das Senden der Daten an Mozilla ist optional und standardmäßig aktiviert. Diese Daten sollen Mozilla helfen, auftretende Probleme besser zu verstehen und schneller zu beheben und letzten Endes einen besseren sowie schnelleren Browser zu entwickeln. Die in diesem Zusammenhang ermittelten Daten können jederzeit über about:healthreport oder über Hilfe > Firefox Statusbericht eingesehen und über Einstellungen > Erweitert > Datenübermittlung die Übermittlung der Daten an Mozilla deaktiviert werden.

Tipps bei langsamen Firefox-Starts

Firefox merkt sich die fünf letzten Startzeiten. Ist die durchschnittliche Startzeit größer als ein vordefinierter Wert, zeigt Firefox am unteren Fensterrand eine Hinweisleiste an, welche darauf aufmerksam macht, dass der Start überdurchschnittlich lange gedauert hat. Hierüber gelangt man auf einen Hilfeartikel von Mozilla, welcher Tipps zur Verbesserung der Startzeit von Firefox gibt. Über die about:config-Schalter browser.slowStartup.* kann dieses Feature konfiguriert werden.

Genauere Do-not-Track-Einstellung

Bei Do-not-Track (DNT) handelt es sich um ein HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken verfolgt werden möchte oder nicht. Neben den Einstellungen möchte verfolgt werden und möchte nicht verfolgt werden gibt es gemäß Standard nun auch noch die Einstellung Keine Präferenz.

Verbesserte Entwicklerwerkzeuge mit neuem JavaScript-Profiler

Mit dem JavaScript-Profiler hat Mozilla dem Browser ein weiteres Entwicklerwerkzeug spendiert, welches bei der Performance-Optimierung von JavaScript-Applikationen helfen soll. Auch der Inspektor hat einige kleinere Verbesserungen erhalten.

Mozilla integriert Add-on SDK APIs

Die APIs des Add-on SDKs wurden in Firefox integriert. Dies bietet verschiedene Vorteile. So können auf dem SDK basierende Erweiterungen in Zukunft schneller heruntergeladen und installiert werden, da sich dadurch ihre Dateigröße reduziert. Vor allem für die Entwicklung ergeben sich heraus weitere Vorteile, wie ein einfacheres Prototyping neuer Features.

Sonstige Verbesserungen

Es gibt auch noch eine Reihe weiterer Verbesserungen in Firefox 21. So gibt es einen verbesserten Mixed Content Blocker (standardmäßig deaktiviert, voraussichtlich ab Firefox 23 standardmäßig aktiviert), die Unterstützung von H.264, MP3 sowie AAC ohne Plugin ist für Nutzer von Windows 7 und höher standardmäßig aktiviert und mehr. Übrigens funktionieren ab dieser Version auch wieder sogenannte Lightweight-Themes (früher bekannt als Personas) im permanenten Privaten Modus. Einen detaillierten Überblick über alle relevanten Neuerungen bietet der Aurora-Artikel zu Firefox 21.

May 14, 2013 08:08 PM

May 11, 2013

Sören Hentzschel

Thunderbird Add-on: MathML in E-Mails leicht gemacht

Für Mozillas E-Mail-Client Thunderbird existiert mit Mathbird ein Add-on, welches das Schreiben von mathematischen Formeln in E-Mails erleichtert.

MathML steht für Mathematical Markup Language und ist ein Dokumentenformat zur Darstellung mathematischer Formeln. Das Schreiben von HTML-E-Mails und das Verwenden der MathML-Syntax ist umständlich und nicht unbedingt übersichtlich. Mit der Erweiterung Mathbird soll das einfacher gehen. Nach einem Klick auf einen Button in der Symbolleiste oder den entsprechenden Eintrag im Einfügen-Menü öffnet sich ein Vorschaufenster, in welchem man sich der ASCIIMathML-Syntax bedienen und damit mathematische Formeln schreiben kann. Das Fenster zeigt noch während der Eingabe live eine Vorschau, welche per Knopfdruck in die E-Mail eingefügt werden kann.

Auch interessant: Firefox 23 besteht als erster Browser MathML ACID2-Test

May 11, 2013 02:13 AM

Firefox 23 besteht als erster Browser MathML ACID2-Test

MathML steht für Mathematical Markup Language und ist ein Dokumentenformat zur Darstellung mathematischer Formeln. Die aktuelle Version 3.0 besitzt den Status einer W3C-Empfehlung. Mit der Unterstützung durch Browser sieht es allerdings schlecht aus. Zumindest in Firefox wurde diesem Standard immer wieder die verdiente Aufmerksamkeit geschenkt, so dass Firefox nun der erste Browser ist, welcher den MathML ACID2-Test besteht.

Die ACID-Tests 1 bis 3 kennt man als Tests zur Überprüfung der Browser auf Konformität mit den Standards des W3C. Bei den MathML ACID-Tests handelt es sich, wie der Name bereits vermuten lässt, um entsprechende Tests, welche die Browser in Hinblick auf die MathML-Fähigkeiten testen, und nicht mit den originalen ACID-Tests verwechselt werden sollten.

Firefox unterstützt MathML bereits seit Version 2.0, ansonsten wird MathML nur noch teilweise von Safari ab Version 5.1 unterstützt. Google hatte MathML vorrübergehend in Chrome 24 unterstützt und die Unterstützung mit der darauffolgenden Version 25 wieder entfernt. Durch Operas Wechsel zu Googles Blink-Engine wird auch Opera seine MathML-Fähigkeiten verlieren. Der Internet Explorer hat zu keinem Zeitpunkt MathML unterstützt.

In Firefox 23 ist nun ein Patch gelandet, welcher Firefox zum ersten Browser macht, welcher den MathML ACID2-Test besteht. Aufgrund der zuvor beschriebenen Situation um die Browser-Kompatibilität ist nicht davon auszugehen, dass andere Browser mittelfristig an Firefox herankommen werden, wenn es um MathML geht; was sehr schade ist, da es sich bei MathML um ein überaus nützliches Dokumentenformat handelt.

Auch interessant: Thunderbird Add-on: MathML in E-Mails leicht gemacht

May 11, 2013 01:20 AM

May 10, 2013

Sören Hentzschel

Metro-Version von Firefox für Windows 8 kommt nicht vor Ende des Jahres

Mozilla arbeitet an einer speziellen Modern UI-Oberfläche, auch bekannt als Metro, für Firefox auf Windows 8. Während der derzeitige Entwicklungsstand bereits in den Nightly Builds von Firefox verfügbar ist, wird Mozilla die Metro-Version nicht vor Ende des Jahres in einer finalen Version von Firefox veröffentlichen.

Mit Hochdruck arbeitet Mozilla an der Entwicklung einer ersten Version der Metro-Variante von Firefox für Windows 8. Auch wenn Mozilla gute Fortschritte erzielt, ist diese Version doch noch sehr unvollständig. Interessierte können sich einen Nightly Build von Firefox herunterladen und sich selbst ein Bild vom aktuellen Stand machen. Da Mozilla allerdings kein unfertiges Produkt auf den Markt bringen möchte, nur um der Unterstützung willen, wird es noch einige Zeit dauern, bis Nutzer der finalen Versionen von Firefox in den Genuss dieser speziellen Modern UI-Variante von Firefox kommen.

Mozilla nennt im Mozilla Wiki den 02. Oktober 2013 als optimistisches Release-Szenario, als realistischer Termin wird der 19. November 2013 genannt. Aber auch ein pessimistischer Termin findet mit dem 20. März 2014 Erwähnung.

via: computerworld.com

May 10, 2013 01:53 PM

Firefox 23 mit hardwarebeschleunigter Wiedergabe von H.264

Mozilla wird kommenden Dienstag Firefox 21 veröffentlichen. Eine der Neuerungen für Nutzer von Windows 7 und höher: Die Möglichkeit, H.264, MP3 und AAC ohne Plugin abspielen zu können. Die H.264-Wiedergabe erfolgt ab Firefox 23 hardwarebeschleunigt.

Bei der Wiedergabe von H.264-Videos kann Firefox ab Version 23 unter Windows 7+ via DirectX Video Acceleration 2 (DXVA2) auf die Unterstützung der Grafikkarte zählen und damit die CPU-Auslastung spürbar senken.

Firefox unterstützt ab Firefox 21 die Wiedergabe von H.264, MP3 und AAC ohne Plugin bei Verwendung von Windows 7 oder höher, mit Firefox 22 folgt die Unterstützung auf Systemen mit Windows Vista. Die MP3-Wiedergabe für Nutzer von Windows XP via DirectShow ist derzeit in Arbeit und wird aktuell für Firefox 24 angestrebt. Auch die Unterstützung für H.264, MP3 und AAC für Mac OS X und Linux ist in Arbeit.

May 10, 2013 02:55 AM

SeaMonkey (deutsch)

May 09, 2013

Sören Hentzschel

Sony möchte High End-Smartphone mit Firefox OS auf den Markt bringen

Firefox OS gilt bislang als Betriebssystem für Smartphones im Einsteiger-Segment. Doch dabei soll es nicht bleiben. Mozilla soll sich in Gesprächen mit Sony über die Einführung eines High End-Smartphones mit Firefox OS befinden.

Sony hatte bereits im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigt, 2014 ein Smartphone mit Firefox OS als Betriebssystem auf den Markt bringen zu wollen. Wie PCWorld berichtet, soll sich Mozillas Senior Vice President for Mobile Devices Li Gong dahingehend geäußert haben, dass man in Gesprächen mit Sony über ein High End-Produkt sei und wie ein solches aussehen könnte.

“Sony is known for quality and user experience. So they are targeting for very very high (end). We are in joint discussions on the kind of device and what’s the product”

May 09, 2013 08:36 PM

Mozilla verteilt kostenlos Firefox OS-Smartphones an App-Entwickler

Der offizielle Marktstart von Firefox OS rückt immer näher. Entwickler, welche die Bereitstellung von Apps im Firefox Marketplace pünktlich zum Marktstart planen, können sich für Mozillas Phones for Apps for Firefox OS-Programm bewerben.

Diesen Sommer wird Firefox OS in den ersten Ländern offiziell starten. Viele Entwickler dürften daran interessiert sein, ihre Apps pünktlich zum Marktstart im Firefox Marketplace zu haben. Dafür wollen die Apps natürlich auch gut getestet sein. Dazu bietet Mozilla unter anderem den Firefox OS Simulator an, welcher vor wenigen Tagen in der Version 3.0 veröffentlicht worden ist. Aber ein Simulator ist kein echtes Gerät und kann nicht zu 100% ein reales Smartphone simulieren. Mozilla bietet nun ein Programm für App-Entwickler an, um kostenlos ein Keon-Smartphone von Geeksphone zu erhalten, welches normalerweise etwa 110 Euro zuzüglich Versand kostet.

Interessierte Entwickler können sich über ein eigens dafür eingerichtetes Formular hierfür bewerben. Hierzu möchte Mozilla wissen, welche besondere App-Idee man hat. Da Mozilla nur ein begrenztes Kontingent an kostenlosen Geräten hat, wird nicht jede Bewerbung akzeptiert werden können. Das Programm wird Ende Mai oder wenn Mozilla keine weiteren Smartphones mehr zur Verfügung hat, schließen. Eine schnelle Bewerbung wird daher empfohlen.

Das Keon kommt mit einer 1 GHz getakteten Snapdragon S1 CPU von Qualcomm, 512 MB RAM und 4 GB internem Speicher. Via MicroSD kann der verfügbare Speicherplatz erweitert werden. Der Bildschirm ist 3.5” groß und bietet eine HVGA-Auflösung (480 × 320 Pixel). Die integrierte Kamera löst Bilder mit 3 Megapixeln auf, zur weiteren Ausstattung gehören WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung. Der Akku hat eine Kapazität von 1580 mAh. Das Gerät unterstützt die UMTS-Frequenzen 2100/1900/900 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE).

May 09, 2013 04:09 PM

May 07, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox OS Simulator 3.0

Wer Apps für Mozillas kommendes mobiles Betriebssystem Firefox OS erstellen möchte, benötigt kein Smartphone, um diese zu testen. Mit dem Firefox OS Simulator gibt es eine Firefox OS-Umgebung als Add-on für den Firefox-Browser. Mozilla hat nun die Version 3.0 mit vielen Verbesserungen veröffentlicht.

Mit dem Firefox OS Simulator stellt Mozilla eine Test-Umgebung für Firefox OS als Add-on für Firefox bereit. Über ein Dashboard lassen sich ganz einfach Web-Apps oder auch als App verpackte Webseiten in den Simulator übertragen und dort ausführen. Dazu muss einfach die URL zu einer Webseite oder zur Manifest-Datei einer App eingetragen werden. Eine Autovervollständigung macht Vorschläge anhand der aktuell geöffneten Tabs. Aber auch lokale Manifest-Dateien auf dem Computer lassen sich hier auswählen. Außerdem lässt sich über das Dashboard der Simulator starten sowie stoppen und die JavaScript-Konsole aktivieren respektive deaktivieren.

Gegenüber der letzten Version bietet die neue Version 3.0 zahlreiche Neuerungen. So können im Firefox OS Simulator installierte Apps jetzt direkt auf das Smartphone übertragen werden, wenn ein Gerät mit Firefox OS per USB an den Computer angeschlossen wird. Ein Rotieren des virtuellen Smartphones auf dem Desktop ist nun möglich. Die App-Manifests werden ab sofort validiert und gegebenenfalls Fehler beziehungsweise Warnungen ausgegeben. Auch APIs, welche der Simulator noch nicht simulieren kann, sowie für den Firefox Marketplace fehlende Eigenschaften werden überprüft. Außerdem kann jetzt auch das Geolocation API getestet werden. Zu diesem Zweck lassen sich neben den aktuellen Koordinaten auch beliebige Koordinaten eingeben.

Nachdem diese Neuerungen bereits alle Teil der vor sechs Wochen veröffentlichten Vorschauversion des Firefox OS Simulators waren, kommt die finale Version mit einer deutlich aktuelleren Version von Firefox OS und diversen Fehlerbehebungen. Auch die Startzeit des Simulators soll verbessert worden sein, insbesondere dadurch, dass der Simulator eine signifikante Reduzierung der Installationsgröße erfahren hat. Dazu kommen noch diverse Tastatur-Shortcuts sowie die Möglichkeit Betriebssystem-konform über das Menü den Simulator zu beenden.

 
Zusammen mit der Veröffentlichung der neuen Version hat Mozilla auch die Dokumentation sowie das Simulator Walkthrough für den Firefox OS Simulator überarbeitet.

May 07, 2013 09:32 PM

May 05, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht erste Beta-Version von Server-Monitoring-Tool Heka

Heka ist der Name eines Server-Monitoring-Tools von Mozilla, dessen erste Beta-Version nun veröffentlicht wurde. Der Beta-Release trägt die Versionsnummer 0.2.

Mozilla Heka ist ein Werkzeug zur High-Performance-Datenerfassung, Analyse, Monitoring sowie Reporting. Mozilla hat nun die Beta-Version 0.2 veröffentlicht. Heka sammelt Daten durch das Lesen von Log-Dateien, überwacht den Serverstatus und wandelt die gesammelten Daten in ein standardisiertes Format um. Die Software ist in der von Google entwickelten Programmiersprache Go geschrieben und wie alle Mozilla-Produkte Open Source. Weitere Informationen zu Heka können der Ankündigung entnommen werden.

Bildquelle: Mozilla Services Blog

May 05, 2013 01:14 AM

May 04, 2013

Sören Hentzschel

ORBX.js: Mozilla und OTOY entwickeln Codec für Video- und Anwendungs-Streaming

ORBX.js ist das neuste Projekt, welches mit Browserhersteller und Innovationsschmiede Mozilla in Verbindung gebracht wird. Gemeinsam mit OTOY, einer Firma für cloud-basiertes Rendering, entwickelt man einen Codec, welcher imstande sein soll, HD-Videos sowie Anwendungen für Windows, Mac OS X oder Linux in jeden Browser zu streamen, welcher HTML5 unterstützt.

Wie The Next Web berichtet, arbeiten Mozilla und der Cloud-Rendering-Spezialist OTOY gemeinsam an einem Codec zum Streaming von Anwendungen und Videos. Der seltsame Fall des Benjamin Button, Spider Man 3 und The Social Network sind eine Auswahl an Hollywood-Filmen, welche mit OTOY-Technologie produziert worden sind. Mit ORBX.js soll es theoretisch möglich sein, High-End-Desktop-Anwendungen wie Adobe Photoshop oder Autodesk 3DS Max per Virtualisierung in der Cloud auf einem Kindle oder dem iPad auszuführen, ohne dass eine weitere Software oder ein Plugin dafür notwendig ist. ORBX.js soll Full HD-Videos (1080p) mit 60 Frames pro Sekunde im Browser ausliefern können und das nur mit Web-Technologien. ORBX.js erlaubt Inhaltseigentümern außerdem das Einbetten eines eindeutigen Wasserzeichens in jeden Videostream und eliminiert damit die Notwendigkeit, den Inhalt mittels umstrittenem Digital Rights Management (DRM) zu schützen. ORBX.js soll in jedem modernen Browser, auch auf mobilen Geräten, funktionieren, welcher schnelles JavaScript und Unterstützung für WebGL anbietet.

Die folgenden Videos zeigen das Streamen eines Videos, eines Spieles über Steam sowie Autodesk 3DS Max via ORBX.js.




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May 04, 2013 02:05 AM

May 03, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla DNT-Dashboard zeigt Verbreitung von Do-not-Track in Firefox

Mozilla hat eine neue Webseite online gebracht, über welche sich die Verbreitung der Do-not-Track-Einstellung sowohl der Desktop- als auch der Mobil-Variante von Firefox in Monatsschritten verfolgen lässt.

Bei Do-not-Track (DNT) handelt es sich um ein HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken getrackt werden möchte oder nicht. Auch wenn es sich bei DNT nur um einen Wunsch und damit um eine nicht verbindliche Empfehlung für Webseitenbetreiber handelt, gibt dies dem Benutzer doch zumindest für manche Webseiten ein wenig Kontrolle über die eigene Privatsphäre.

Mit dem DNT-Dashboard lässt sich nun die Entwicklung der Nutzerzahlen mit aktivierter Do-not-Tracking-Einstellung in Firefox über die Monate verfolgen. Im März 2013 war Do-not-Track bei 11,4 % aller Firefox Desktop-Nutzer aktiviert, Deutschland liegt hier mit 13,45 % über dem Durchschnitt. Bei Firefox Mobile für Android ergibt sich ein ähnliches Bild. Hier liegt der globale Wert bei 14,11 %, in Deutschland sind es 15,28 %.

Mozilla erklärt, dass die Nutzer zur Erhebung dieser Zahlen nicht getrackt werden. Firefox sowie auch Firefox Mobile laden sich alle 24 Stunden eine Liste unsicherer Erweiterungen herunter, um diese als Teil von Mozillas Blocklist-Service automatisch zu deaktivieren. Dadurch, dass alle vom Browser gesendeten Anfragen ein DNT-Signal beinhalten, sofern DNT aktiviert ist, lässt sich daraus die Zahl der Nutzer mit aktiviertem DNT-Header ablesen. Es werden diesbezüglich keine weiteren Informationen von Mozillas Servern geloggt.

May 03, 2013 11:42 PM

Epic Games veröffentlichen Epic Citadel-Demo (Unreal Engine 3 in HTML5)

Vor etwas mehr als einem Monat haben Epic Games und Mozilla angekündigt, die Unreal Engine 3 für das Web portiert zu haben. Nun kann man sich selber einen Eindruck verschaffen – Epic Games haben die Epic Citadel-Demo veröffentlicht.

Ende März haben Epic Games und Mozilla auf der Games Developsers Conference eine für das Web portierte Version der Unreal Engine 3 gezeigt. Dabei hat man auf Emscripten und asm.js gesetzt. Letzteres soll JavaScript deutlich schneller machen; so soll in etwa die halbe Geschwindigkeit nativ entwickelter Anwendungen erreicht werden – was für JavaScript beeindruckend ist. Das Projekt beweist: Flüssige 3D-Spiele im Browser sind möglich. Browser-Plugins werden hierfür nicht benötigt.

Mit der nun veröffentlichen Epic Citadel-Demo kann sich jeder selbst ein Bild davon machen. Zwar läuft die Demo auch in Firefox 20, doch wird mindestens Firefox 23 (als Nightly-Version verfügbar) empfohlen, da mit Firefox 22 Mozillas asm.js-Compiler OdinMonkey und mit Firefox 23 das Web Audio API implementiert worden sind, wovon diese Demo profitiert. Die Demo kann auch in anderen Browsern getestet werden, welche WebGL unterstützen (also nicht im Internet Explorer), dort allerdings mangels asm.js-Compiler derzeit noch spürbar langsamer als in Firefox. Auf Google-Seite wurde bereits Interesse geäußert, Chrome um eine Unterstützung für asm.js zu erweitern.




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May 03, 2013 12:27 PM

May 02, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla mahnt Gamma International wegen Spionage-Trojaner ab

Mozilla hat die Firma Gamma International abgemahnt, welche die Überwachungs-Software FinFisher, auch bekannt als Staats-Trojaner, herstellt. Der Grund: Diese Software gibt sich als Firefox aus und begeht damit einen Missbrauch der Mozilla-Marke.

Wie Mozilla im offiziellen Blog verlauten lässt, wurde Gamma International, Hersteller des Spionage-Trojaners FinFisher, welcher auch vom deutschen BKA als “Staats-Trojaner” eingekauft wurde, abgemahnt. Nach einem aktuellen Bericht der Bürgerrechts-Gruppe Citizen Lab konnte in drei Fällen nachgewiesen werden, dass sich die Software dabei als Firefox tarnt. Mozilla fordert eine sofortige Unterlassung dieser illegalen Vorgehensweise.

Mozilla führt aus, dass hunderte von Millionen Menschen in aller Welt dem Open-Source-Projekt vertrauen und der Schutz der Mozilla-Marken vor solchem Missbrauch unerlässlich für die Mozilla-Marke, die Nutzer und den Erfolg der Mozilla-Mission ist. Man schützt seit vielen Jahren die Online-Nutzer und wurde 2012 zum vertrauenswürdigsten Unternehmen in Bezug auf Privatsphäre erklärt. Man könne es nicht hinnehmen, dass eine Software-Firma den Namen von Mozilla nutzt, um Überwachungsprogramme zu tarnen, welche dazu genutzt werden können und auch schon dazu genutzt worden sind, Menschenrechte sowie die Online-Privatsphäre zu verletzen.

Gamma International verkauft seine Software weltweit an Regierungen. Bei den drei Fällen, von denen Citizen Lab berichtet, handelt es sich um einen Spionage-Angriff gegen pro-demokratische Aktivisten in Bahrain, Spionage in Zusammenhang mit den kommenden Wahlen in Malaysia und um eine von Gamma produzierte Demo der Software.

Mozilla betont, dass die Spionage-Software Firefox selber nicht betrifft, weder während des Installationsprozesses der Software noch wenn diese heimlich auf dem System des Anwenders läuft. Gammas Software ist komplett eigenständig und benutzt lediglich Mozillas Markenzeichen um sich als Firefox und damit als vertrauenswürdiges Programm zu tarnen. Der Spionage-Trojaner gibt sich als Firefox.exe aus und beinhaltet die dazugehörigen Hersteller-Informationen wie die Versionsnummer von Firefox und Copyright-Hinweise von Mozilla. In den Quellcode wurde außerdem das “Assembly Manifest” von Firefox wortwörtlich eingebunden.

May 02, 2013 12:27 PM

May 01, 2013

Sören Hentzschel

Opera verklagt ehemaligen Entwickler und Mozilla-Berater

Der norwegische Musiker und Designer Trond Werner Hansen sieht sich derzeit einer Klage seines früheren Arbeitgebers Opera ausgesetzt. Der Vorwurf: Er soll Geschäftsgeheimnisse an Mozilla verraten haben. Dieser hält die Anschuldigungen allerdings für nicht gerechtfertigt.

Die norwegische Browserschmiede Opera Software ASA wirft Hansen vor, Geschäftsgeheimnisse an Mozilla verraten zu haben und fordert nach Angaben der norwegischen Tageszeitung Dagens Naeringsliv 20 Millionen Kronen Schadenersatz, was in etwa 2,6 Millionen Euro entspricht.

Hansen war von 1999 bis 2006 als Entwicklungsleiter und zwischen 2009 und 2010 als Berater für Opera tätig. 2012 hat er als Berater für Mozilla fungiert und war in die Entwicklung des Junior-Browsers für das iPad involviert, wie The Next Web berichtet. Opera bezieht sich bei seinem Vorwurf auf eine Präsentation von Mozilla im vergangenen Jahr, in welcher Hansen und Firefox-Designer Alex Limi einen ersten Prototyp von Junior vorstellten, aber nach Angaben von Opera auch Innovationen zu sehen gewesen seien, an welchen Opera arbeite. Konkret soll es dabei um ein Feature gehen, welches sich Search Tabs nennt.

Hansen hingegen sieht sich in keiner Schuld, denn er habe seine Konzepte, welche aus der Idee entstanden waren, einen eigenen Browser zu entwickeln, Opera 2008 vorgeschlagen. Zu einer Umsetzung kam es trotz anfänglichem Interesse Operas allerdings nie, da man sich finanziell nicht einig wurde. Entsprechend sieht Hansen auch keine Vereinbarung diesbezüglich mit Opera. 2009 hat Opera ihn dann als Berater wieder ins Unternehmen geholt und in dieser Zeit basierten ein paar seiner Design-Vorschläge auf eben jenen Konzepten, schließlich sei dies der Weg, den er mit dem Browser einschlagen wollte. 2010 endete dann die Beratertätigkeit, nachdem diese von Opera nicht verlängert worden war, und 2012 hatte er seine Beratertätigkeit bei Mozilla begonnen. Über die Pläne, seine Ideen bei einem Open-Source-Projekt wie Firefox einzubringen, sei der Opera-CEO in einem Gespräch und auch per E-Mail informiert worden.

Opera sieht in der Präsentation einen Beweis dafür, dass Hansen die Vertragsvereinbarungen mit Opera verletzt habe und Geschäftsgeheimnisse an den Konkurrenten Mozilla weitergegeben haben muss, was Opera einen Schaden von 20 Millionen norwegischen Kronen verursacht habe, Hansen allerdings sieht seine Ideen als sein Eigentum und sagt, dass er den Sachverhalt wie von ihm geschildert auch nachweisen könne. Im August soll der Fall vor einem norwegischen Gericht verhandelt werden.

May 01, 2013 12:58 AM

April 28, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla entfernt mit Firefox 23 Einstellungen aus dem Einstellungsdialog

Mit Firefox 23 entfernt Mozilla drei Einstellungen aus dem Einstellungsdialog von Firefox. Dabei handelt es sich um Einstellungen, welche es Anwendern zu einfach machen, Webseiten vermeintlich kaputtzumachen.

Mozilla wird mit Firefox 23 drei Einstellungen aus dem Einstellungsdialog entfernen und mit dem Update die Standard-Einstellungen hierfür wiederherstellen. Ausgangspunkt für diese Änderungen ist der Artikel Checkboxes that kill your product von Firefox-Designer Alex Limi, in welchem Limi erklärt, wie einfach Mozilla es den Nutzern von Firefox macht, mit einer simplen Checkbox Webseiten oder Firefox selbst unbenutzbar zu machen. Auch wenn Mozilla die sichtbare Einstellung aus dem Einstellungsdialog entfernt hat, lassen sich diese Einstellungen nach wie vor über about:config vornehmen – daran wird Mozilla auch nichts ändern. Ziel dieser Änderungen ist es einzig, versehentliche Änderungen durch Endanwender zu minimieren und bisherige Fehlentscheidungen zu korrigieren, so dass Firefox für betroffene Anwender wieder benutzbar wird.

Grafiken laden

Bei der ersten entfernten Checkbox handelt es sich um Grafiken laden aus dem Reiter Inhalt, inklusive dem Ausnahmen-Dialog. Da viele Webseiten ohne Bilder nicht oder nur mit Einschränkungen benutzbar sind, hat man sich dafür entschieden, diese Einstellung aus dem Einstellungsdialog zu entfernen. Bandbreitengründe dürften bei der Desktop-Version von Firefox heute keine Rolle mehr spielen. Beim Update auf Firefox 23 wird die Einstellung dabei wieder auf ihren Standard-Wert gesetzt. Wer diese Einstellung bewusst ändern möchte, kann über about:config den Wert des Schalters permissions.default.image von 1 auf 2 setzen.

JavaScript

Die zweite entfernte Checkbox hat sich direkt darunter befunden, nämlich JavaScript aktivieren. Wie wichtig JavaScript im Jahr 2013 ist, dürfte außer Frage stehen, entsprechend viele Webseiten kann man mit dem Entfernen dieses Hakens unbenutzbar oder zumindest nur noch eingeschränkt nutzbar machen. Auch diese Einstellung wird beim Update auf Firefox 23 auf ihren Standard zurückgesetzt werden, genauso wie die Einstellungen des dazugehörigen Erweitert-Dialogs, Pop-up-Fenster verschieben oder deren Größe ändern, Fenster vor oder hinter andere Fenster legen sowie Das Kontextmenü deaktivieren oder ersetzen. JavaScript kann aber weiter über about:config jederzeit deaktiviert werden, indem der Schalter javascript.enabled von true auf false gesetzt wird. Die Schalter der drei Zusatzoptionen heißen dom.disable_window_move_resize, dom.disable_window_flip beziehungsweise dom.event.contextmenu.enabled. Wer JavaScript unbedingt deaktivieren möchte, ist mit einer Erweiterung wie NoScript aber sowieso besser aufgehoben als mit den Einstellungen von Firefox, da einem solche Erweiterungen deutlich mehr Flexibilität erlauben.

Protokolle

Die dritte sichtbare Einstellung, welche entfernt worden ist, sind die beiden Checkboxen für die beiden Protokollversionen SSL 3.0 sowie TLS 1.0 unter Erweitert > Verschlüsselung. Da sich in diesem Teil der Einstellungen nun nur noch Zertifikats-Einstellungen finden, wurde dieser Reiter umbenannt in Erweitert > Zertifikate. Mit Deaktivieren dieser Einstellungen bringt ein Aufruf beispielsweise einiger Google-Dienste nur noch eine Fehlermeldung Fehler: Gesicherte Verbindung fehlgeschlagen und der Anwender weiß sehr wahrscheinlich nicht, was dieses Problem verursacht hat. Stattdessen wird man sogar darum gebeten, den Betreiber der Webseite zu kontaktieren. Dazu kommt, dass nur bestimmte Kombinationen möglich sind, was dann besonders kompliziert wird, wenn Mozilla die Unterstützung für TLS 1.1 hinzufügt. Normalerweise sollte es auch keinen Grund geben, hier etwas zu deaktivieren. Da es sich dabei quasi um eine Experten-Einstellung handelt, sieht Mozilla den Weg über about:config im Fall der Fälle als zumutbar. Die dazugehörigen Schalter security.enable_ssl3 beziehungsweise security.enable_tls wurden entfernt, dafür gibt es die beiden neuen Schalter security.tls.version.min sowie security.tls.version.max, welche jeweils mit einem Wert von 0 für SSL 3.0 oder 1 für TLS 1.0 belegt werden können. Beim Update auf Firefox 23 wird im Falle zuvor deaktivierter Protokoll-Einstellungen das bisherige Standard-Verhalten wiederhergestellt.

April 28, 2013 11:38 PM

SeaMonkey (deutsch)

Sören Hentzschel

Firefox 23 kommt mit aktiviertem Mixed Content Blocker

Mit Firefox 23 wird ein neues Feature standardmäßig aktiviert sein, welches die Sicherheit beim Surfen im Internet weiter verbessern soll. Ein Mixed Content Blocker soll aktiven HTTP-Content auf HTTPS-Seiten blockieren. Was dies meint und inwiefern der Nutzer hiervon profitiert, wird in diesem Artikel erklärt.

Was ist Mixed Content?

Der Vorteil von Verbindungen über HTTPS gegenüber HTTP ist, dass die Daten hierbei abhörsicher übertragen werden, was den Anwender vor Man-in-the-Middle-Attacken schützt. Allerdings bedeutet der Aufruf einer Webseite über HTTPS nicht automatisch, dass alle Ressourcen einer Webseite verschlüsselt übertragen werden, so können Bilder, Stylesheets, JavaScripts oder Frames auch auf einer über HTTPS aufgerufenen Webseite über HTTP angefragt und für Angriffe ausgenutzt werden. In einem solchen Fall spricht man von Mixed Content.

Der Mixed Content Blocker von Firefox blockiert bestimmte HTTP-Anfragen auf HTTPS-Webseiten, allerdings nicht alle. Um zu verstehen, was Firefox ab Version 23 standardmäßig blockiert, muss zunächst geklärt werden, welche zwei Arten von Mixed Content es gibt, nämlich Mixed Passive Content und Mixed Active Content.

Mixed Passive Content

Bei Mixed Passive Content handelt es sich um HTTP-Content auf einer HTTPS-Webseite, welcher nicht das Document Object Model (DOM) einer Webseite verändern kann, das können beispielsweise Bilder, Videos oder Audio sein. Ein Angreifer könnte diese austauschen, das hätte allerdings keinen größeren Einfluss auf den Rest der Webseite.

Nichtsdestominder kann auch Mixed Passive Content ein ernsthaftes Problem sein, da sich Rückschlüsse über die Aktivitäten eines Nutzers ziehen lassen könnten, indem zum Beispiel geschaut wird, welche Bilder an einen Nutzer geliefert werden. Da gewisse Bilder nur auf einer bestimmten Webseite erscheinen, könnte ein Angreifer so erfahren, welche Webseite ein Nutzer besucht. Darüberhinaus könnte der Angreifer die HTTP-Header, welche mit dem Bild gesendet werden, beobachten, inklusive User-Agent und sämtlichen Cookies, welche mit der Domain in Verbindung stehen, von welcher das Bild bezogen wird. Handelt es sich dabei um die selbe Domain wie die eigentliche Webseite, ist so der ganze Schutz durch HTTPS nutzlos, weil der Angreifer die Cookies des Benutzers aus den Headern der unverschlüsselt übertragenen Bilder auslesen kann.

Mixed Active Content

Mixed Active Content hat im Gegensatz dazu die Möglichkeit, das Verhalten einer HTTPS-Webseite zu verändern, und damit das Potential, sensible Nutzerdaten zu stehlen. Beispiele für Mixed Active Content sind über HTTP ausgelieferte Stylesheets, JavaScripts, Objekte, XHR-Requests, Fonts sowie iFrames. Bei letzterem gibt es Uneinigkeit zwischen den Browserherstellern, ob es sich dabei um Mixed Active Content oder Mixed Passive Content handelt, Mozilla geht hierbei im Gegensatz zu Google, welche dies als Mixed Passive Content einstufen, mit Microsoft mit und sieht dies als Mixed Active Content.

Ein Angreifer könnte die HTTP-Anfragen abfangen, die Antwort umschreiben und dabei schadhaften Code einschleusen. Dieser Code könnte dann sensible Nutzerdaten stehlen oder dazu genutzt werden, um Malware auf dem System des Nutzers zu installieren, indem man sich unsichere Plugins auf dem System des Nutzers zum Vorteil macht. In diesem Zusammenhang sei nochmals auf Mozillas Plugincheck hingewiesen, welcher die wichtigsten aktivierten Plugins auf Aktualität überprüft.

Mixed Content Blocker – was wird standardmäßig blockiert, was wird nicht blockiert?

Mozillas Mixed Content Blocker blockiert standardmäßig ab Firefox 23 sämtlichen Mixed Active Content. Mixed Passive Content hingegen wird nicht blockiert. Mixed Passive Content stellt auch ein reales Problem dar, allerdings sieht Mozilla hier derzeit noch das Problem, dass das Web noch nicht bereit dafür ist, Mixed Passive Content zu blockieren, zu viele Webseiten gingen dadurch kaputt, YouTube wird als Beispiel genannt. Infolgedessen würden die Nutzer außerdem zu häufig gewarnt werden, was die Wirkung der Warnung, wenn sie wirklich angebracht ist, reduziert. Außerdem sei das Blockieren von Mixed Passive Content ein Problem für Nutzer mit langsamen Internet-Verbindungen. Webseiten würden unter Umständen damit beginnen, sämtliche über HTTP angefragte Bilder und Videos ihrer HTTPS-Webseite über HTTPS einzubinden, um keine Warnung zu generieren. Dadurch, dass diese Verbindungen dann alle verschlüsselt würden, könnte sich dies spürbar auf die Geschwindigkeit der Webseite auswirken. Dieses Problem spielt für Mixed Active Content eine wesentlich geringere Rolle.

Wie kann ich auch Mixed Passive Content blockieren oder wie kann ich den Mixed Content Blocker komplett deaktivieren?

Der Mixed Content Blocker kann per Eingriff in about:config um einen Schutz vor Mixed Passive Content erweitert werden. Dazu muss lediglich der Schalter security.mixed_content.block_display_content gesucht und per Doppelklick auf true geschaltet werden.

Der Mixed Content Blocker lässt sich aber auch deaktivieren. Dazu muss ganz einfach der Schutz sowohl für Mixed Active Content als auch für Mixed Passive Content auf false stehen. Der Schalter für Mixed Active Content ist security.mixed_content.block_active_content.

Wie zeigt sich der Mixed Content Blocker?

Bei aktiviertem Mixed Content Blocker zeigt sich bei Besuch einer Webseite über HTTPS mit Mixed Content der Blocker in Form eines Icons in der Adressleiste. Per Klick auf dieses Icon hat der Nutzer die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren, den Mixed Content weiter zu blockieren oder den Schutz auf dieser Webseite aufzuheben.

Entschließt sich der Nutzer dafür, den Schutz aktiviert zu lassen, verschwindet das Icon aus der Adressleiste und der Mixed Content bleibt blockiert. Entschließt sich der Nutzer hingegen dafür, den Schutz für diese Webseite zu deaktivieren, dann wird der Mixed Content geladen und aus dem grauen Schloss-Symbol in der Adressleiste wird ein gelbes Warndreieck mit Ausrufezeichen.

Besucht der Nutzer eine HTTPS-Webseite mit Mixed Passive Content und hat nichts an den Einstellungen verändert, so wird dieser Mixed Passive Content zwar nicht blockiert, aus dem grauen Schloss-Symbol wird stattdessen allerdings eine graue Weltkugel, wie bei gewöhnlichen HTTP-Seiten auch.

Mozilla betont, dass der Mixed Content Blocker noch nicht immer perfekt arbeitet und man noch bestimmte Grenzfälle berücksichtigen müsse, wollte die Nutzer aber nicht länger auf diesen zusätzlichen Schutz warten lassen, weshalb dieser mit Firefox 23 standardmäßig aktiviert sein wird.

April 28, 2013 03:09 PM

April 27, 2013

Sören Hentzschel

Firefox: Das Australis-Design und die Auswirkungen auf die Anpassbarkeit

Mozilla strebt derzeit für Firefox 24 einen entscheidenden Teil des Australis Redesigns für Firefox an. Doch dieses wird auch Auswirkungen in Bezug auf die Anpassbarkeit mit sich bringen, welche in diesem Artikel erörtert werden sollen.

Das Projekt Australis nimmt Fahrt auf. Unter diesem Schlagwort behandelt Mozilla die Neugestaltung großer Teile von Firefox, womit man vor allem eine modernere Oberfläche sowie mehr Konsistenz zwischen den verschiedenen Plattformen erreichen möchte.

Die erste auffälligere Veränderung der Benutzeroberfläche kommt bereits mit Firefox 23. Der Stern zum Hinzufügen von Lesezeichen wandert aus der Adressleiste hinüber zu den anderen Symbolen und kommt dann als kombinierter Button zusammen mit der Funktionalität des bisherigen Lesezeichen-Symbols daher. Der wirklich große Schlag erfolgt dann voraussichtlich mit Firefox 24, welcher gleichzeitig der kommende Extended Support Release (ESR) sein wird. Die auf den ersten Blick auffälligste Neuerung werden die wesentlich runderen Tabs sein, welche dann in die Titelzeile des Browsers gezeichnet werden. Auch die Suchleiste möchte man bis dahin optisch überarbeitet und oben anstelle von unten positioniert haben. Die komplexeste Neuerung betrifft aber das Menü sowie den damit in Zusammenhang stehenden Dialog zum Anpassen der Symbolleisten. Der mit Firefox 4 eingeführte Firefox-Button, welcher nicht auf allen Plattformen verfügbar ist, wird durch ein neues Menü-Symbol in der Navigations-Symbolleiste ersetzt und auf allen Desktop-Plattformen vorhanden sein. Dieses ist auf die wesentlichen Funktionen fokussiert, erlaubt aber im Gegensatz zum bisherigen Menü eine Anpassung durch den Benutzer, so können zukünftig beliebige Symbole auch im Menü platziert werden. Darum wird auch der bisherige Dialog zum Anpassen der Symbolleisten komplett überarbeitet.

So gut das alles klingt, so muss leider auch gesagt werden, dass diese Änderungen ihren Preis haben und es Konsequenzen in Bezug auf die Anpassbarkeit von Firefox geben wird. Es sei darauf hingewiesen, dass nichts davon in Stein gemeißelt ist und es sich während der Entwicklung herausstellen kann, dass man gewisse Dinge doch anders machen muss/wird, aber es gibt doch zumindest einen ziemlich konkreten Plan.

1. Die Symbole zum Neuladen respektive Stoppen des Ladens einer Webseite werden standardmäßig schon lange zu einem Button verschmolzen, wenn sie gemeinsam platziert werden, im Dialog zum Anpassen der Symbolleisten allerdings als separate Buttons betrachtet, welche sich an jeweils unterschiedlichen Stellen platzieren lassen. Mozilla wird diese beiden Buttons bereits hier zu einem Button verschmelzen und den Anwendungsfall entfernen, die Buttons an jeweils verschiedene Stellen zu setzen, um so die Komplexität zu reduzieren. Der kombinierte Button kann nach wie vor frei innerhalb dieser Navigations-Symbolleiste platziert werden. Ein Add-on kann die Möglichkeit der getrennten Buttons ohne Probleme wiederherstellen.

2. Die Symbole zum Neuladen und Stoppen einer Webseite sowie zum Zurück- respektive Vorwärts-Navigieren zwischen Seiten und die Adressleiste werden nicht länger die Navigations-Symbolleiste verlassen können. Derzeit sei es für einige Anwender viel zu einfach, Firefox dadurch in einen Zustand zu bringen, in welchem er für diese nicht mehr zu benutzen ist, weil wichtige Teile der Oberfläche fehlen. Auch diese Änderung lässt sich mit Hilfe einer Erweiterung rückgängig machen.

3. Aus ähnlichem Grund wird die Möglichkeit entfernt, die Navigations-Symbolleiste auszublenden. Nutzer, welche wie beim Internet Explorer 9+ Adressleiste und Tabs in einer Zeile haben wollen, werden also zu einem Add-on greifen müssen.

4. Ausgeblendete Symbolleisten werden beim Anpassen der Symbolleisten nicht mehr sichtbar sein, müssen zum Anpassen also eingeblendet sein.

5. Die Add-on-Symbolleiste wird aus Firefox entfernt werden, um das Einführen einer kompletten neuen Symbolleiste zu vermeiden, nur weil ein paar Add-ons installiert sind. Außerdem sollen sich Add-on-Features laut Mozilla dadurch mehr wie Features anfühlen, welche mit Firefox ausgeliefert werden. Ein Add-on könne eine solche Symbolleiste aber wieder einführen, heißt es.

6. Die Möglichkeit, zusätzliche Symbolleisten hinzuzufügen, wird entfernt. Diese Möglichkeit wird nach Mozilla vorliegenden Daten nicht häufig genutzt, kann durch ein Add-on allerdings wieder bereitgestellt werden.

7. Die Möglichkeit zwischen normaler und kleiner Symbolgröße umzuschalten und die beiden Modi Text sowie Symbole und Text werden entfernt. Der Unterschied zwischen den beiden Symbolgrößen ist ohnehin nur gering; auf Windows werden lediglich Abstände hinzugefügt und nicht die eigentliche Symbolgröße verändert, auf Mac OS X betrifft diese Option nur das Zurück-/Vorwärts-Symbol.

Die Navigations-Symbolleiste wird ihre komplette Anpassbarkeit behalten mit Ausnahme der als Punkt 2 genannten Tatsache, dass die für den Browser wesentlichen Elemente nicht mehr diese Symbolleiste verlassen können. Auch die Tabs-Symbolleiste wird weiter angepasst werden können, wenn auch die Tabs selbst diese Symbolleiste nicht verlassen können. Auch die Menüleiste (Datei | Bearbeiten | Ansicht | …) wird anpassbar sein, das Menü selber kann man – wie bisher auch – zwar nicht entfernen, aber ausblenden (was wie gehabt standardmäßig der Fall sein wird). Ebenso wird weiter die Lesezeichen-Symbolleiste anpassbar sein. Erwähnt sei dabei einzig nochmal, dass die entsprechenden Symbolleisten dann eingeblendet sein müssen, damit diese angepasst werden können, siehe Punkt 4.

April 27, 2013 12:03 PM

April 25, 2013

Sören Hentzschel

Firefox Flicks 2013: Gewinner der 1. Early Entry Awards-Runde

Seit Februar läuft zum dritten mal Mozillas internationaler Kurzvideo-Wettbewerb Firefox Flicks, welcher Firefox-Fans und Filmemacher dazu einlädt, einen kurzen Videospot zu erstellen. In diesem Jahr steht Firefox Flicks unter dem Motto “Mobilisieren Sie sich”. Die Gewinner der 1. Early Entry Awards-Runde stehen nun fest.

In etwa die Hälfte des Firefox Flicks 2013-Wettbewerbs ist erreicht und bislang gab es 112 Einsendungen aus 26 Ländern. In diesem Jahr gibt es drei Chancen, durch eine frühe Teilnahme abzuräumen und dadurch 1.000 $ zu gewinnen. Der Einsendeschluss für die 2. Runde ist der 29. Mai und der für die 3. Runde der 03. Juli. Die finale Deadline ist am 31. Juli 2013, bis dahin können noch Videos eingereicht werden, um tolle Preise zu gewinnen.

Die drei Gewinner der 1. Early Entry Awards-Runde in aufsteigender Reihenfolge:

Platz 3: Anyone, Anywhere (Taiwan):

Auf firefoxflicks.mozilla.org ansehen

Platz 2: The Ripple Effect (Kenia):

Auf firefoxflicks.mozilla.org ansehen

Platz 1: Huba-Huba (Indonesien):

Auf firefoxflicks.mozilla.org ansehen

April 25, 2013 12:02 PM

Mozilla Maker Party 2013

Diesen Montag war Mozilla im Weißen Haus beim White House Science Fair anwesend und hat hier die Mozilla Maker Party 2013 angekündigt – mehr als tausend über den Sommer verteilte, von der Community geführte Events in der ganzen Welt, mit dem Ziel den Menschen zu zeigen, was im Web möglich ist.

Vom 15. Juni bis zum 15. September werden Mozilla, die McArthur Foundation und das National Writing Project mit mehr als 40 Partnern, darunter unter anderem Amazon und Intel, zahlreiche Events auf der ganzen Welt veranstalten, bei welchen es um die wunderbaren Dinge geht, welche man im Web machen und teilen kann – von Video-Remixes, über Apps und Webseiten bis hin zu Do-it-Yourself-Robotern.

“Mozillians are people who make things. Moving people from consumption to creation is Mozilla’s goal.” – Mitchell Baker

Die Mozilla Maker Party ist der Nachfolger der der letztjährigen Mozilla Summer Code Party, im Rahmen derer über 700 Veranstaltungen mit mehr als 10.000 Teilnehmern in rund 80 Ländern veranstaltet worden sind. In diesem Jahr soll alles noch größer werden, Mozilla spricht von über tausend Events. Diese Events sind Teil der Webmaker-Initiative.




Video auf YouTube ansehen

April 25, 2013 11:35 AM

SeaMonkey (deutsch)

April 24, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla Hatchery – Brutstätte für neue Mozilla-Produkte

Mit Hatchery bieten die Mozilla Labs ein neues Angebot an, welches Mozillians beim Wachstum und Erfolg ihrer Produkte im Anfangsstadium unterstützen soll. Dafür stellt Mozilla Coaching und Ressourcen in unterschiedlichen Bereichen zur Verfügung.

Mozilla sieht Innovation als zentralen Punkt der eigenen Mission, das Web offen zu halten. Ohne Wettbewerb und Vielfalt an Angeboten würde das Web riskieren, von einer einzigen Firma kontrolliert zu werden, und die Entwicklung stagnieren, so Mozilla. Mit dem Hatchery-Programm möchte man daher die Innovation bei Mozilla fördern. Als Beispiel nennt man TowTruck, ein Kollaborations-Tool für die eigene Webseite, welches vom Hatchery-Team beim Pitching und Design unterstützt worden ist.

Hatchery richtet sich an Mozillians, welche dabei helfen wollen, Mozillas zukünftige Produkte und Dienstleistungen zu erfinden. Dabei kann mit ausreichend Unterstützung gerechnet werden, um die Idee oder den Prototypen eines Produktes auf das nächste Level zu bringen. Die Unterstützung von Mozilla kann in Form von Coaching und Ressourcen unter anderem in den Bereichen Nutzerforschung, Tests, Design oder Marketing stattfinden. Mozilla wird die Ideen hingegen nicht in Form von Geld oder der Abstellung von Mitarbeitern unterstützen.

Wer eine Idee hat und das Angebot von Mozilla wahrnehmen möchte, der kann über ein spezielles Formular anfragen. Erfüllt das Projekt gewisse Kriterien und wird als Hatchery-Projekt akzeptiert, wird man innerhalb einer Woche darüber informiert. Anschließend erhält man seinen eigenen Hatchery-Coach, welcher einen durch das Programm führt, und nimmt an regelmäßigen Meetings (persönlich oder virtuell) teil, in welchen Ziele und Deadlines für das Projekt gesetzt werden und wo man angeleitet wird und hilfreiche Unterstützung erhält. Nach regelmäßigen Reviews durch das Senior Management kann das Projekt dann unter Umständen in die nächste Phase gebracht werden. Mozilla nennt konkret drei Phasen: 1. Das Projekt in der Brutstätte (Hatchery), wo man Coaching erhält. 2. Mozilla hilft dem Projekt zu mehr öffentlicher Bekanntheit und frühen Nutzern. 3. Mozilla unterstützt das Projekt in der Bereitstellung von mehr Ressourcen auf dem Weg dahin, ein Mozilla-Produkt zu werden.

Wer sein eigenes Unternehmen gründen will, für den ist stattdessen Mozilla WebFWD (“Web Forward”) die bessere Adresse. Wer nach Investitionen in die eigenen Projekte sucht, sollte einen Blick auf die Mozilla Grants-Seite und die Schwerpunktbereiche werfen, in welche Mozilla investiert.

 

April 24, 2013 04:07 PM

Firefox OS: Erste Smartphones nach wenigen Stunden ausverkauft, Bestellung ab heute wieder möglich

Gestern war der offizielle Verkaufsstart der beiden Geeksphone-Smartphones Keon und Peak, den ersten beiden Smartphones mit Firefox OS, mit welchen man sich ausdrücklich an Entwickler richtet, damit diese ihre Apps auf realen Geräten testen können, bevor im Sommer dann Firefox OS offiziell in den ersten Ländern starten wird.

Doch nicht jeder hatte das Glück, eines der Geeksphone-Geräte zu erhalten. So war der Online-Shop zu jedem Zeitpunkt mit dem Benutzeraufkommen überfordert, was eine Bestellung erschwert hat. Nachdem das günstigere Keon extrem schnell ausverkauft war, war auch das Peak nach wenigen Stunden nicht mehr zu haben. Mittlerweile wurde der Online-Shop sogar offline geschaltet.

Die gute Nachricht für alle Interessierten: Ab 15.00 Uhr soll der Online-Shop wieder öffnen und weitere Geräte bestellt werden können. Wie The Next Web berichtet, möchte Geeksphone nach eigenen Angaben Bestellungen für bis zu 5.000 Geräten pro Tag nachkommen können.

Das Keon kommt mit einer 1 GHz getakteten Snapdragon S1 CPU von Qualcomm, 512 MB RAM und 4 GB internem Speicher. Via MicroSD kann der verfügbare Speicherplatz erweitert werden. Der Bildschirm ist 3.5” groß und bietet eine HVGA-Auflösung (480 × 320 Pixel). Die integrierte Kamera löst Bilder mit 3 Megapixeln auf, zur weiteren Ausstattung gehören WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung. Der Akku hat eine Kapazität von 1580 mAh. Das Gerät unterstützt die UMTS-Frequenzen 2100/1900/900 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE). Der Preis beträgt 110,11 €.

Das Peak kommt ebenfalls mit einer Qualcomm-CPU. Hier kommt allerdings ein Dualcore Snapdragon S4 mit 2x 1.2 GHz Taktung zum Einsatz. Auch hier sind 512 MB RAM sowie 4 GB interner Speicher verbaut, welcher via MicroSD erweitert werden kann. Die Diagonale des IPS-Displays beträgt 4.3”, die Bildschirmauflösung 960 x 540 Pixel (qHD). Die Kamera des Peak hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und bietet einen Blitz, zusätzlich gibt es noch eine Front-Kamera mit 2 Megapixeln. Die unterstützten Frequenzen sind mit denen des Keon identisch und auch WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung gehören hier zur Ausstattung. Die Kapazität des Akkus beträgt 1800 mAh. Das Peak kostet 180,29 €.

Beide Geräte werden mit Firefox OS 1.0.1 ausgeliefert und erhalten über Geeksphone regelmäßige OTA-Updates des Betriebssystems Firefox OS. Die Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer, aber zuzüglich Versand. Der Versand nach Österreich kostet 18,70 €.

April 24, 2013 01:46 AM

April 21, 2013

Sören Hentzschel

Chrome mit neuer Blink-Engine – und Mozilla entfernt Blink-Unterstützung aus Firefox

In Version 28 wird erstmals Googles neue Blink-Engine anstelle von Webkit im Chrome-Browser zum Einsatz kommen. Fast gleichzeitig mit der Ankündigung von Blink hat Mozilla die Unterstützung für Blink aus Firefox entfernt. Natürlich handelt es sich hierbei um etwas vollkommen anderes, nämlich das HTML-Tag <blink>.

Mit diesem HTML-Tag konnte man Texte auf Webseiten - wie der Name es schon andeutet – zum Blinken veranlassen. Ein Effekt, der früher sehr beliebt war, heute aber sehr verpönt ist und als Zeichen für schlechtes Webdesign gilt. Während <blink> früher noch von nahezu allen Browsern unterstützt worden war, ist Firefox heute der letzte Browser, in welchem dieser Tag noch Wirkung zeigt, nachdem sich Opera von seiner Presto-Engine verabschiedet hat. Mit Firefox 23 wird das <blink>-Element, welches nie Teil des HTML-Standards war, auch nicht länger in Firefox unterstützt. Der gleiche Effekt lässt sich übrigens ganz standardgemäß per CSS erreichen.

April 21, 2013 05:20 PM

April 20, 2013

Robert Kaiser

Firefox OS App Workshop in Wien!

Im Rahmen der Linuxwochen Wien (Infos zum Veranstaltungsort sind auf deren Seiten verfügbar) findet am 4. Mai 2013 von 10 bis 15 Uhr ein Firefox OS App Workshop statt.

Gemeinsam mit zwei Kollegen aus München werden wir dort nach einer Einführung in Firefox OS und Open Web Apps direkt in die Materie starten und an unseren/euren eigenen Apps basteln - ganz gleich, ob ihr von einer bloßen Idee oder einer schon existenten Web-Anwendung startet.

Ihr könnt euch ab jetzt anmelden! :)

Weitere Informationen und Anmeldungs-Link auf der Linuxwochen-Seite!

April 20, 2013 05:46 PM

Sören Hentzschel

Mozilla könnte TeliaSonera wegen möglicher Unterstützung totalitärer Staaten Root-Zertifikat entziehen

Ende des vergangenen Jahres hatte TeliaSonera bei Mozilla angefragt, das TeliaSonea Root CA v1-Zertifikat in die Liste der Root-Zertifikate von Firefox aufzunehmen. Wie bei Mozilla üblich, wurde diese Anfrage öffentlich zur Diskussion gestellt, um Feedback dafür zu erhalten. Eine Folge dieser Diskussion könnte nun sein, dass Mozilla in Zukunft TeliaSonera aus der Liste der sicheren Anbieter von SSL-Zertifikaten entfernt.

Bei TeliaSonera handelt es sich um den führenden Telekommunikationskonzern in Finnland und Schweden, welcher über Tochterfirmen und Beteiligungen allerdings auch in diktatorisch geführten Staaten wie Usbekistan, Aserbaidschan, Georgien und Kasachstan aktiv ist, wo eine Überwachung der Bürger durch die Provider stattfindet. In der Diskussion wurde unter anderem auf eine schwedische Dokumentation hingewiesen, in welcher es darum geht, dass TeliaSonera Überwachungstechnik zur Spionage der Bevölkerung an diese Staaten geliefert haben soll.

Wie die britische Webseite The Register berichtet, sei man bei Mozilla darüber besorgt, ob TeliaSonera nicht auch an Regimes SSL-Zertifikate ausgestellt habe, welche Behörden Man-in-the-Middle-Angriffe und die Überwachung der Kommunikation der Nutzer ermöglichen würden. TeliaSonera hingegen betont, dass das neue Zertifikat lediglich innerhalb Finnlands und Schwedens ausgestellt würde und man sich überall an die gesetzlichen Regelungen halte, was sich auch überprüfen ließe.

Der Ausgang dieser Diskussion ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Eine Konsequenz daraus könnte sein, dass man das beantragte Root-Zertifikat ablehnt, aber auch der Entzug der bereits in Firefox integrierten Root-Zertifikate von TeliaSonera (Sonera Class1 CA sowie Sonera Class2 CA). Die Folge für Nutzer daraus wäre, dass sie beim Besuch einer Webseite, welche ein von TeliaSonera ausgestelltes Zertifikat nutzt, eine deutliche Warnung erhalten.

April 20, 2013 02:18 PM

April 17, 2013

Sören Hentzschel

Firefox OS: Geeksphone Keon & Peak ab nächster Woche verfügbar

Diesen Sommer ist der offizielle Marktstart von Firefox OS in ausgewählten Ländern. Interessierte aus aller Welt können sich aber bereits in der kommenden Woche eines von zwei Smartphone-Modellen von Geeksphone bestellen.

Bei den beiden Smartphones von Geeksphone, welche im Januar offiziell vorgestellt worden sind, handelt es sich ausdrücklich um Entwickler-Geräte, welche auf der Rückseite den Schriftzug “Firefox OS Developer Preview” tragen. Interessierte können sich diese ab kommender Woche im Geeksphone-Shop bestellen.

Das Keon kommt mit einer 1 GHz getakteten Snapdragon S1 CPU von Qualcomm, 512 MB RAM und 4GB internem Speicher. Via MicroSD kann der verfügbare Speicherplatz erweitert werden. Der Bildschirm ist 3.5” groß und bietet eine HVGA-Auflösung (480 × 320 Pixel). Die integrierte Kamera löst Bilder mit 3 Megapixeln auf, zur weiteren Ausstattung gehören WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung. Der Akku hat eine Kapazität von 1580 mAh. Das Gerät unterstützt die UMTS-Frequenzen 2100/1900/900 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE). Der Preis beträgt 91€ zzgl. MwSt.

Das Peak kommt ebenfalls mit einer Qualcomm-CPU. Hier kommt allerdings ein Dualcore Snapdragon S4 mit 2x 1.2 GHz Taktung zum Einsatz. Auch hier sind 512 MB RAM sowie 4 GB interner Speicher verbaut, welcher via MicroSD erweitert werden kann. Die Diagonale des IPS-Displays beträgt 4.3”, die Bildschirmauflösung 960 x 540 Pixel (qHD). Die Kamera des Peak hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und bietet einen Blitz, zusätzlich gibt es noch eine Front-Kamera mit 2 Megapixeln. Die unterstützten Frequenzen sind denen des Keons identisch und auch WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung gehören hier zur Ausstattung. Die Kapazität des Akkus beträgt 1800 mAh. Das Peak wird 149€ zzgl. MwSt. kosten.

April 17, 2013 04:46 PM

Multi-Prozess-Architektur: Electrolysis (e10s) für Mozilla wieder ein Thema

Im Mai 2009 hatte Mozilla erstmals Electrolysis, kurz: e10s, angekündigt, eine Mehr-Prozess-Architektur für Firefox. Ende 2011 kam dann das vorläufige Aus für das Projekt, Electrolysis für den Desktop-Browser wurde auf unbestimmte Zeit zurückgestellt. Nun könnte e10s wiederbelebt werden.

Electrolysis sollte eine Mehr-Prozess-Architektur in Firefox bringen, um die Browseroberfläche, Plugins sowie Tabs in jeweils eigenen Prozessen auszuführen. In aller Kürze zusammengefasst sollte Firefox damit in erster Linie reaktionsfreudiger, in zweiter Linie stabiler sowie durch Sandboxing sicherer werden. Allerdings wurde das Projekt im November 2011 zurückgestellt, um sich auf andere Projekte zu fokussieren, welche die Reaktionsfähigkeit von Firefox verbessern. Electrolysis war ein Vorhaben, welches sehr viele Ressourcen über einen sehr langen Zeitraum verlangt und das Team vor extrem schwierige Aufgaben wie die Kompatibilität der bestehenden Add-ons stellt. Für Mozilla, welche im Vergleich zu Google eher wenige Ressourcen haben, damals ein vielleicht zu ambitioniertes Vorhaben. Durch die Arbeiten an anderen Projekten wie Out-of-Process-Plugins (OOPP, Firefox 3.6.4) oder eine Inkrementelle Garbage Collection konnten in deutlich kürzerer Zeit bedeutende Verbesserungen in Bezug auf die Reaktionsfähigkeit von Firefox erzielt und an den Nutzer ausgeliefert werden, was letztlich auch notwendig war.

Nun deuten die Zeichen darauf hin, dass Electrolysis wieder ein Thema für Mozilla ist. So wurde vor rund drei Wochen eine Mozilla-Session auf Reddit abgehalten, in welcher es hieß, dass es neue Bestrebungen gebe, e10s zu evaluieren, in den Notizen zu den Standup-Meetings der Firefox-Entwickler lassen sich Stichpunkte wie “einige Meetings über e10s” sowie “angefangen an ein paar e10s-Patches zu arbeiten” lesen, und auch auf Bugzilla lassen sich neue Aktivitäten in Bezug auf Multi-Prozess und Cross-Process Object Wrapper feststellen.

Übrigens arbeitet man bei Mozilla mit Servo auch schon seit 2011 an einer neuen Engine, welche für die Unterstützung mehrerer Prozessorkerne prädestiniert ist. Ein parallel arbeitender Browser ist also durchaus immer ein Thema gewesen.

April 17, 2013 03:47 AM

April 16, 2013

Sören Hentzschel

Firefox OS startet im Juni in fünf Ländern

Mozillas neues Smartphone-Betriebssystem wird im Juni starten. Die ersten fünf Länder, in welchen es Smartphones mit Firefox OS geben wird, sind nun bekannt.

Firefox OS wird sein Debüt diesen Juni in den folgenden fünf Ländern feiern: Polen, Brasilien, Venezuela, Portugal und Spanien. Bis Ende des Jahres soll es Firefox OS in weiteren elf Ländern geben. Ein Marktstart in den USA sei für 2014 geplant, wie der Noch-Mozilla-CEO Gary Kovacs auf der Dive Into Mobile-Konferenz mitgeteilt hat. Bei den weiteren Ländern dürfte es sich unter anderem um Kolumbien, Ungarn, Mexiko, Montenegro und Serbien handeln. Welche Länder noch für einen Marktstart von Firefox OS in 2013 in Frage kommen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Update: Wie man mittlerweile seitens Mozilla mitgeteilt hat, hat sich Gary Kovacs auf dem Event versprochen, als er von Portugal sprach. Portugal wird definitiv nicht zu den Ländern gehören, in welchen Firefox OS starten wird.

 

April 16, 2013 10:31 AM

April 14, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla TowTruck: Kollaboration in Echtzeit für die eigene Webseite

Das neuste Projekt aus dem Hause Mozilla Labs hört auf den Namen TowTruck. Dabei handelt es sich um einen Service, welcher die Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglicht. Ganz nach Vorbild von Google Docs, aber für die eigene Webseite.

TowTruck erlaubt es, in Echtzeit auf der eigenen Webseite zusammenzuarbeiten. Auf einer entsprechenden Webseite muss der Nutzer lediglich den TowTruck-Button klicken und kann den entsprechenden Link an Kollegen weiterschicken, um diese zum Zusammenarbeiten einzuladen.

Nutzer einer TowTruck-Session sehen Änderungen an der Seite in Echtzeit und können auch den Maus-Cursor des kollaborierenden Nutzers in Echtzeit sehen. Des Weiteren steht via WebRTC sowohl ein Chat als auch die Möglichkeit sich via Mikrofon zu unterhalten zur Verfügung.

Bei TowTruck handelt es sich um eine vollständig auf Webtechnologien basierende Lösung, irgendwelche Browser-Plugins zur Nutzung werden daher nicht benötigt. Lediglich JavaScript wird vorausgesetzt. Wie man es von Mozilla gewohnt ist, ist selbstverständlich auch TowTruck Open Source.

via: ghacks.net

April 14, 2013 05:39 PM

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.17.1

Im Zuge der fortlaufenden Stabilitäts- und Sicherheits-Updates in der Mozilla-Gemeinschaft ist jetzt SeaMonkey 2.17.1 für Windows, Mac und Linux zum kostenlosen Download von www.seamonkey.at verfügbar.

Wir empfehlen allen Benutzern von SeaMonkey und der alten Mozilla/Netscape-Suites eindringlich, auf diese neue Version umzusteigen.

Um eine Liste der Änderungen und weitere Informationen zu erhalten, sehen Sie sich die SeaMonkey-2.17.1-Versionshinweise an.

April 14, 2013 05:11 PM

April 13, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 21.0 Beta

Thunderbird steht ab sofort als Beta-Version 21.0 zum Download bereit. Mozilla wird erst Ende des kommenden Jahres mit Thunderbird 24 wieder einen neuen Feature-Release veröffentlichen, bis dahin wird es aber weiter basierend auf der jeweils aktuellen Gecko-Version parallel zu Firefox neue Beta-Versionen mit diversen Neuerungen geben.

Instant Messaging

Die aktuelle Thunderbird-Beta hat wie in jeder Version diverse kleinere Verbesserungen beim Instant Messaging erhalten. Unter anderem wurde die Twitter-API auf Version 1.1 umgestellt, damit sich Nutzer auch nach dem 07. Mai noch innerhalb von Thunderbird auf Twitter anmelden können, da Twitter die alte API-Version einstellt. Auch ist es nun möglich, sich zu euIRC zu verbinden. Die Kontaktkarten des Adressbuchs beinhalten jetzt außerdem ein Feld für einen IRC-Nick.

Verbesserungen des Menüs

Ein mit der Thunderbird 19-Beta eingeführter Fehler wurde hingegen behoben, so werden LDAP-Passwörter ab sofort wieder korrekt abgespeichert. Verbesserungen gab es im neuen Menü von Thunderbird. So finden sich hier im Bearbeiten-Menü auch Felder zum Löschen sowie zum Auswählen des Themas respektive der Gekennzeichneten Nachrichten. Im Nachrichten-Menü öffnet ein Klick auf Neue Nachricht bei gedrückter Shift-Taste außerdem ein Antwort-Fenster im Nicht-Standard-Format, sprich als HTML-Antwort bei Plaintext als Standard und vice versa.

Sonstige Verbesserungen

Beim Verfassen neuer Nachrichten sind die Farbauswahlfelder jetzt wie auch alle anderen Toolbar-Symbole inaktiv, wenn der Fokus nicht im Nachrichtenfeld ist, genauso sind unter Einstellungen > Verfassen nun das Zahlenfeld inaktiv, wenn das Automatische Speichern deaktiviert ist, und der Schlüsselwörter-Button inaktiv, wenn die Option Auf fehlende Anhänge überprüfen nicht gesetzt ist. Das Drücken der Tastenkombination Strg + P öffnet außerdem ab dieser Version auch aus der Druckvorschau heraus den Druckdialog.

Schließlich wurde noch ein Speicherleak beim Schließen von Fenstern zum Verfassen von neuen Nachrichten geschlossen. Außerdem ist es nicht mehr möglich, das Profilverzeichnis als Lokalen Ordner für Mailaccounts auszuwählen, was bei manchen Thunderbird-Nutzern vorkam und große Performance-Probleme verursacht hat.

Download

Die Thunderbird 21.0-Beta kann hier heruntergeladen werden. Nutzer, welche den neusten stabilen Release nutzen möchten, greifen zu Thunderbird 17.0.5, welcher weiter regelmäßige Sicherheits- und Stabilitäts-Aktualisierungen erhält. Umsteiger von Thunderbird 17 auf die aktuelle Beta-Version lesen empfohlenerweise noch die folgenden Artikel:

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 18.0 Beta
Mozilla veröffentlicht Thunderbird 19.0 Beta
Mozilla veröffentlicht Thunderbird 20.0 Beta

April 13, 2013 01:09 AM

April 12, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 20.0.1 für Windows und Android

Mozilla hat das erste außerplanmäßige Update für Firefox 20 veröffentlicht. Dieses ist für Nutzer von Windows und Android ab sofort verfügbar, Nutzer von Mac OS X sowie Linux erhalten kein Update.

Firefox 20.0.1 für Windows behebt insbesondere ein mit Firefox 20 eingeführtes Problem mit UNC-formatierten Pfaden, welches dafür sorgen konnte, dass die Adressleiste von Firefox nicht mehr reagierte. Außerdem hat die Authentifizierung mit SPNEGO seit Firefox 20 nicht mehr funktioniert, was mit der neuen Version behoben worden ist.

Auch für die Android-Version von Firefox gab es ein Update. Hier behebt Version 20.0.1 mögliche Hänger und Abstürze auf älteren Geräten.

April 12, 2013 02:49 AM

April 11, 2013

Sören Hentzschel

Änderungen an der Mozilla-Spitze

Änderungen an der Mozilla-Spitze – Gary Kovacs wird im Laufe des Jahres seine Position als Chief Executive Officer der Mozilla Corporation abgeben. In diesem Zusammenhang ergeben sich weitere Änderungen des Mozilla-Managements.

Gary Kovacs Gary Kovacs kam 2010 zu Mozilla und hat die Rolle des CEOs bei der Mozilla Corporation eingenommen, dem Unternehmen unter dem Dach der Mozilla Foundation, welches die Weiterentwicklung von Firefox & Co. koordiniert. Kovacs ist der dritte CEO seit Gründung der Corporation nach Mitchell Baker (2005-2008) und John Lilly (2008-2010).

Kovacs, welcher zuvor bereits für Branchen-Riesen wie Adobe, SAP und IBM gearbeitet hatte, möchte sich nach eigenen Angaben wieder etwas Kommerziellerem zuwenden, wird aber weiter Führungsmitglied im Board of Directors von Mozilla bleiben. Mozilla sucht ab sofort einen neuen CEO, derweil ergeben sich weitere Änderungen innerhalb des Mozilla-Managements.

So wird die Vorsitzende der Mozilla Foundation, Mitchell Baker, als Executive Chair wieder tiefer ins Tagesgeschäft von Mozilla einsteigen und sicherstellen, dass Organisationen und einzelne Mitwirkende die Werkzeuge haben, die sie benötigen, um dazu beizutragen, das Potential des Webs auszuschöpfen. Brendan Eich wird seine erst kürzlich erweiterte Rolle als Chief Technology Officer und Senior Vice President of Engineering weiterführen und die Produkt- und Plattform-Ingenieurteams organisieren. Der bisherige Senior Vice President of Products, Jay Sullivan, wird zum Chief Operating Officer ernannt und für die Produktstrategie und Roadmap von Mozilla verantwortlich sein, dabei die Produkt- und User Experience-Teams sowie das Firefox OS-Programm leiten und eine umfassendere Rolle für Mozillas weitere Entwicklung und Wachstum einnehmen. Harvey Anderson wird neben seiner Rolle als Corporate Secretary zum Senior Vice President of Business and Legal Affairs und dabei die Apps Marketplace-Initiative beaufsichtigen und für mobile und strategische Partnerschaften wie auch die Bereiche Public Policy und Legal Affairs verantwortlich sein. Schließlich wird Li Gong neben seiner Tätigkeit als CEO von Mozillas Tochtergesellschaften in China und Taiwan zum Senior Vice President of Mobile Devices die Zunahme der Nutzerzahl von Firefox OS als Ziel haben und in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit Partnern leiten. Außerdem soll er in seiner Rolle als Vorsitzender der Asia Operations die Präsenz Mozillas innerhalb des mobilen Ökosystems in der Region außerhalb Japans erhöhen.

April 11, 2013 03:41 AM

April 10, 2013

Sören Hentzschel

Persona Beta 2 – Mozilla möchte Passwörter überflüssig machen

Mozilla hat die Beta 2 des ursprünglich unter dem Namen BrowserID entwickelten Authentifizierungssystems Persona offiziell angekündigt. Persona ist schneller, bietet die Anmeldung über bereits existierende Anmeldedaten ganz ohne Passwort an und ist nativ in Firefox OS integriert.

Im Juli 2011 hat Mozilla BrowserID erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und im September 2012 unter dem Namen Persona offiziell in den Betastatus erhoben. Nun, knapp sieben weitere Monate später, erreicht Persona den Status Beta 2.

Identity Bridging – Login ohne Passworteingabe

Die wichtigste Neuerung der Beta 2 nennt Mozilla Identity Bridging. Damit meint Mozilla, dass sich der Benutzer auf Webseiten, welche einen Persona-Login anbieten, mit ihren bestehenden Nutzerdaten anmelden können. Den Anfang macht Mozilla mit yahoo.com. Nutzer mit einer E-Mail-Adresse, welche auf @yahoo.com endet, benötigen kein Passwort mehr, die Verifizierung der Anmeldedaten übernimmt Yahoo!, damit bietet Persona einen klassischen passwortlosen Single Sign On, wie man ihn beispielsweise von Facebook oder Twitter kennt. Weitere Anbieter sollen nachziehen. Das Besondere: Jeder, der eine Domain verwaltet, kann als Identitätsprovider für Adressen der eigenen Domain fungieren, beispielsweise kann der Betreiber von soeren-hentzschel.at die Überprüfung für @soeren-hentzschel.at-Adressen vornehmen, das muss nicht einmal notwendigerweise mittels eines Passworts sein. Und es muss sich auch nicht zwingend um reale E-Mail-Adressen handeln, entscheidend ist nur, dass der Benutzername das Format einer E-Mail-Adresse besitzt.

Weitere Verbesserungen der Beta 2

Einen großen Fokus hat Mozilla auf die Performance gelegt. So soll die Ladegeschwindigkeit der Beta 2 doppelt so schnell im Vergleich zu vorher sein. Außerdem wurde Persona fest in Firefox OS integriert. Wird auf einem Gerät mit Firefox OS ein Persona-Login aufgerufen, erscheint eine native Oberfläche zum Anmelden anstelle eines gewöhnlichen Popups.

Persona in der Wildnis

Mozilla nennt in der Ankündigung auch einige Seiten, welche Persona bereits einsetzen, inklusive Stimmen, wieso diese Seiten auf Persona setzen. Genannt werden die Born This Way Foundation, Firebase, Ting, GNU Mailman mailing list manager, Orionhub, Discourse sowie DailyCred. Ich ergänze diese Liste gerne noch um den Online Fußballmanager Soccer-Match und auch dieser Blog hat naheliegenderweise eine Persona-Authentifizierung für die Administration, wie verschiedene andere von mir umgesetzte Projekte einen Login über Persona anbieten. Interessierte Webseitenbetreiber finden im Mozilla Developer Network weitergehende Informationen zur Einbindung in eine bestehende Webseite, außerdem auch dazu, wie man selber zum Identitätsprovider für seine eigene Domain wird.




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Geänderte Datenschutzbestimmungen

Mozilla hat übrigens kürzlich angekündigt, die Datenschutzbestimmungen zu ändern, was hier allerdings keine Panik auslösen sollte. Aktuell zeigt persona.org noch die Datenschutzbestimmungen vom Juli 2011, bald sollten aber die aktualisierten Bestimmungen erscheinen. Konkret geht es darum, dass die bisherigen Datenschutzbestimmungen danach klingen, dass Mozilla eine Liste der mit Persona besuchten Webseiten aufbewahrt. Tatsächlich hat Mozilla dies nie getan und auch in Zukunft nicht vor, die geänderten Datenschutzbestimmungen sollen dies besser zum Ausdruck bringen.

April 10, 2013 03:15 AM

Mozilla denkt neu über Unterstützung von Googles Bildformat WebP nach

Fast genau zwei Jahre nach der Entscheidung, WebP nicht in Firefox zu unterstützen, gibt Mozilla Googles Bildformat eine neue Chance. Auch wenn noch keine finale Entscheidung für oder gegen WebP gefallen ist, denkt man zumindest neu darüber nach.

Mozilla denkt neu über die Unterstützung von Googles WebP-Format nach. WebP ist aus Googles Videocodec VP8 hervorgegangen und ist quasi das Schwester-Format zum Videocodec WebM, welches von Firefox unterstützt wird. 2011 lehnte Mozilla die Unterstützung für WebP noch ab, weil dem Format damals wichtige Features fehlten, um den Codec als ernsthafte Alternative zu JPEG und PNG zu positionieren. Bislang unterstützen lediglich Google Chrome und Opera das WebP-Format.

Auslöser für das erneute Befassen mit WebP seien Anfragen verschiedener größerer Webseiten, welche ein Interesse an Googles Bildformat gezeigt haben, unter anderem everything.me, in welche Mozilla vor nicht all zu langer Zeit investiert hat und deren Dienst in Mozillas Smartphone-Betriebssystem Firefox OS integriert ist.

Verlustfrei komprimierte Grafiken sollen nach Angaben von Google 26% kleiner als PNG-Grafiken sein, während Bilder bei verlustbehafteter Kompression 25-34% kleiner im Vergleich zu JPEG bei gleichbleibender Bildqualität sein sollen. WebP unterstützt auch Transparenz sowie Animationen.

April 10, 2013 01:23 AM

April 09, 2013

Sören Hentzschel

Firefox 23: Neuer Baseline-Compiler macht JavaScript schneller

Mozillas Verbesserungen an der JavaScript-Engine gehen in die nächste Runde. In der Entwicklerversion von Firefox 23 ist nun nach rund sechs Monaten Arbeit ein neuer Baseline-Compiler gelandet, welcher die Ausführung von JavaScript weiter beschleunigen soll.

Der neue Baseline-Compiler, welcher fast schon Mozilla-untypisch keinen *Monkey-Namen erhalten hat, verbessert zunächst einmal die JavaScript-Performance, soll vor allem aber auch der Grundstein für weitere Performance-Optimierungen in der Zukunft sein. In den Benchmarks Octane, Sunspider und Kraken werden im Vergleich derzeit um 5-10% bessere Ergebnisse erzielt.

So viele Monkeys – ich blicke nicht durch

Mozilla verwendet in in der JavaScript-Engine von Firefox, SpiderMonkey, derzeit zwei Just-in-Time-Compiler, den mit Firefox 4 eingeführten JägerMonkey und den mit Firefox 18 eingeführten IonMonkey. Zunächst werden sämtliche Funktionen vom Interpreter ausgeführt, welcher ziemlich langsam ist, aber Typinformationen für die JIT-Compiler sammelt. “Heißer Code” wird dann von JägerMonkey kompiliert, welcher die gesammelten Typinformationen nutzt, um den Code entsprechend zu optimieren. Der daraus erzeugte Code ist zwar schnell, aber nicht besonders optimiert. “Sehr heißer Code” wird darum noch einmal von IonMonkey kompiliert, welcher sich mehr Zeit nimmt und dank besonderer Optimierungen schnelleren Code erzeugt.

Die richtige Balance

Die richtige Balance zwischen den verschiedenen Optimierungsstufen ist dabei entscheidend für eine möglichst gute JavaScript-Performance. IonMonkey benötigt für seine starken Optimierungen sehr viel Zeit. Werden Funktionen zu früh von IonMonkey kompiliert, ist es wahrscheinlicher, dass sich Typinformationen hinterher noch ändern und die Engine würde viel Zeit mit dem Kompilieren von Ion-kompilierten Funktionen verschwenden, welche wieder verworfen werden. Wartet die SpiderMonkey-Engine hingegen zu lange mit dem Kompilieren, wird zu viel Zeit für das Interpretieren aufgewendet. Da JägerMonkey nicht annähernd so viel Zeit in die Optimierung wie IonMonkey steckt, ist JägerMonkey deutlich schneller.

Die Probleme mit der aktuellen Lösung

Bisher nimmt JägerMonkey die Rolle des Baseline-Compilers für IonMonkey ein, wurde hierfür allerdings nie entwickelt. Der neue Baseline-Compiler wurde speziell für IonMonkey entwickelt und soll dementsprechende Vorteile bringen.

Ein Problem mit der aktuellen Lösung ist, dass weder JägerMonkey noch IonMonkey Typinformationen sammeln und sich der generierte JIT-Code auf diese Typinformationen verlässt und damit nur so lange läuft, wie diese Typinformationen gültig sind. Ändert sich die Typinformation einer Funktion zur Laufzeit, muss SpiderMonkey die Ausführung im Interpreter neu beginnen um weitere Typinformationen zu sammeln. Diese gesammelten Typinformationen sind außerdem ziemlich eingeschränkt, was die Möglichkeiten der Optimierungen durch IonMonkey einschränkt. Mit der in Firefox 9 eingeführten Typinferenz gab es in dieser Hinsicht zwar schon Verbesserungen, aber teilweise stehen immer noch relativ wenige Informationen zur Verfügung. Dazu kommt, dass JägerMonkey den Heap-Stack direkt verwendet, während IonMonkey den deutlich schnelleren nativen C-Stack verwendet, was die Aufrufe zwischen JängerMonkey- und IonMonkey-Code langsam macht. Ein weiteres Problem ist, dass eine Menge des Codes, welcher im Web vorzufinden ist, nicht “heiß” genug für eine Kompilation mit JägerMonkey sind, denn auch wenn JägerMonkey deutlich schneller als IonMonkey ist, ist JägerMonkey recht komplex und benötigt eben auch seine Zeit, so dass die Schwelle für JägerMonkey relativ hoch gesetzt wurde.

Neuer Baseline-Compiler setzt an Schwachstellen an

Der neue Baseline-Compiler setzt an genau diesen Schwachpunkten an. Er sammelt mehr Typinformationen, welche von IonMonkey genutzt werden können, um den Code zu optimieren. Baseline-JIT-Code reagiert auf dynamische Änderungen und erfordert dadurch nie, dass der Code erneut kompiliert werden muss, wenn sich Typinformationen ändern. Der Baseline-Compiler erlaubt eine 10-100-fach schnellere Ausführung als Code, welcher vom Interpreter ausgeführt wird. Außerdem verwendet der Baseline-Compiler genau wie IonMonkey den C-Stack, was die Kommunikation untereinander beschleunigt. Schließlich ist der Baseline-Compiler weit weniger komplex als JägerMonkey oder IonMonkey und teilt eine Menge gemeinsamen Code mit IonMonkey. Außerdem soll es ziemlich einfach sein, den Baseline-Compiler dahingehend zu erweitern, neue Typinformationen zu sammeln oder für neue Anwendungsfälle zu optimieren.

Ausblick auf weitere Verbesserungen

Wie eingangs erwähnt, bringt der neue Baseline-Compiler nicht nur eine 5-10% bessere Performance in den populären JavaScript-Benchmarks, sondern legt auch den Grundstein für weitere Verbesserungen. So ist im Laufe des Jahres laut Mozilla mit weiteren Verbesserungen der Performance sowie signifikanten Einsparungen beim Speicherverbrauch zu rechnen. Der Baseline-Compiler ist darauf ausgelegt, JägerMonkey zu ersetzen. Nach derzeitigem Stand der Planung soll JägerMonkey mit Firefox 24 entfernt werden.

April 09, 2013 04:56 PM

April 07, 2013

SeaMonkey (deutsch)

Sören Hentzschel

Mozilla führt Schnittstelle zum Bezahlen über das Web ein

Mozilla führt eine Schnittschnelle zum Bezahlen über das Web ein. Diese ist bereits Teil von Firefox OS, soll später auch in Firefox Mobile für Android sowie Firefox für den Desktop implementiert werden.

Bezahlen im Web ist schon lange möglich, entweder man gibt im jeweiligen Online-Shop seine Kreditkartendaten an oder man nutzt einen der zahlreichen Dienstleister wie beispielsweise PayPal. Mozilla sieht hier aber noch Nachbesserungsbedarf und führt mit navigator.mozPay() eine einheitliche Schnittstelle ein, welche sich einfach in JavaScript integrieren lässt.

Konkret kritisiert Mozilla, dass Benutzer häufig nicht die Wahl haben, wie sie bezahlen wollen, und aus einer der vordefinierten Optionen auswählen müssen. Weiter müsse man in den meisten Shops seine Kreditkartendaten hinterlegen, was ein gewisses Risiko mit sich bringt, weswegen es erstrebenswert ist, derart sensible Daten mit nur möglichst wenigen Webseiten zu teilen. Aber auch dass Händler den ganzen Payment-Prozess alleine verwalten müssen, findet man bei Mozilla nicht optimal. Dienste wie PayPal bringen zwar in einigen dieser Aspekte Verbesserungen, sind aber nicht besonders gut integriert.

Mit navigator.mozPay() möchte Mozilla das Bezahlen im Web einfach und sicher für den Benutzer und gleichzeitig flexibel für den Händler machen. Mozilla hat sich dabei vom Google Wallet-API google.payments.inapp.buy() inspirieren lassen, erlaubt im Gegensatz dazu aber verschiedene Bezahldienstleister und auch eine Bezahlung über die Telefonrechnung, wie sie beispielsweise im Marketplace von Firefox OS implementiert sein wird. Der Browser zeigt beim Aufruf von navigator.mozPay() eine einheitliche und speziell abgesicherte Oberfläche, über welche sich der Benutzer authentifiziert und den gewünschten Bezahlweg ausgewählen kann. Der Online-Händler erhält dabei zu keinem Zeitpunkt die Bezahlinformationen des Kunden und muss sich entsprechend auch nicht um die Sicherheit dieser Daten kümmern, diese Aufgabe obliegt damit alleine dem Bezahldienstleister.

Für die serverseitige Abwicklung des Bezahlvorgangs stellt Mozilla bereits Bibliotheken in node.js und Python bereit, arbeitet außerdem an weiteren, um es Händlern möglichst einfach zu machen. Desweiteren arbeitet man an einer Cloud-basierten Lösung, so dass überhaupt kein eigener Server mehr zur Abwicklung von Bezahlungen benötigt wird.

Auch in den Desktop- und Android-Versionen von Firefox soll navigator.mozPay() implementiert werden. Man möchte außerdem mit den anderen Browserherstellern zusammenarbeiten und die Schnittstelle durch das W3C standardisieren lassen.

April 07, 2013 04:40 PM

GIF-Animationen in Firefox 20+ abbrechen

Bis einschließlich Firefox 19 konnten GIF-Animationen durch Drücken der ESC-Taste abgebrochen werden, mit Firefox 20 ist das nicht mehr möglich. Dieser Artikel erklärt, wie man diese Funktion zurückbekommt.

Animierte GIF-Bilder sind im Web beliebt – und gleichermaßen von vielen als störend empfunden, so dass sich viele über die Möglichkeit freuten, über die ESC-Taste die Animation abbrechen zu können. Doch das ist seit Firefox 20 nicht mehr möglich.

Hintergrund dieser Änderung ist, dass durch Drücken der ESC-Taste nicht nur die Animationen von GIF-Grafiken abgebrochen wurden, sondern gegebenenfalls auch sämtliche XMLHttpRequests und WebSocket-Verbindungen des aktuellen Tabs, was auf dynamischen Webseiten normalerweise nicht gewünscht ist.

Lösung ist die Installation der Erweiterung SuperStop. Diese Erweiterung wurde von Gavin Sharp entwickelt, dem Firefox-Entwickler, welcher auch diese Änderung in Firefox 20 umgesetzt hat. Die Erweiterung bringt über die Tastenkombination Shift + ESC genau das Verhalten, welches vorher über die Taste ESC erreicht werden konnte.

Alternative dazu wäre das Verändern eines Schalters über about:config. Wird hier der Schalter image.animation_mode auf none gesetzt, starten die Animationen der GIF-Grafiken gar nicht erst, müssen damit auch nicht manuell gestoppt werden.

Für welche Variante man sich entscheidet, hängt wohl vor allem davon ab, ob man generell alle GIF-Animationen deaktivieren oder im Einzelfall doch darüber entscheiden möchte.

April 07, 2013 02:49 PM

April 06, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla kündigt weitere Social Provider für Firefox an

Mit Firefox 17 hat Mozilla das sogenannte SocialAPI in Firefox eingeführt – eine Schnittstelle, über welche es Drittanbietern möglich ist, Firefox um soziale Komponenten wie Benachrichtigungen oder einen Chat direkt in der Browseroberfläche zu erweitern. Mozilla hat nun weitere solcher Social Provider für Firefox angekündigt.

Nachdem es mit dem Messenger für Firefox bereits eine SocialAPI-Erweiterung von Facebook gibt, hat Mozilla nun im Future Releases-Blog weitere Social Provider angekündigt.

So sollen in der Nightly-Version die folgenden Dienste bald getestet werden können: CliqZ, Mixi, MSN Now und Weibo.

Zum besseren Verständnis darüber, was SocialAPI eigentlich meint, lege ich noch einmal den Artikel Kommentar: Wieso Firefox SocialAPI keine Facebook-Integration ist ans Herz.

Update 11.04.2013: Nutzer einer aktuellen Firefox 21 Beta oder höher können ab sofort ClickZ und MSN Now testen. Zur Aktivierung muss lediglich der Button auf der jeweiligen Webseite geklickt werden. Firefox-Nutzer aus Japan können außerdem Mixi testen, Firefox-Nutzer in China in Kürze Weibo.

April 06, 2013 06:32 AM

Mozilla und Samsung arbeiten zusammen an neuer Browser-Engine für mobile Geräte

Mozilla arbeitet wie bereits berichtet an einer neuen Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der sich ebenfalls noch in Entwicklung befindlichen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Nun hat man im offiziellen Blog angekündigt, dass sich Samsung an der Entwicklung von Rust und Servo beteilgt, um die neue Engine für ARM-CPUs und den Einsatz auf Android-Smartphones zu portieren.

Mit Servo arbeitet man bereits seit verganenem Jahr an einer komplett neuen Engine, welche moderne Hardware optimal nutzt und frei von Altlasten und Schwachstellen der aktuellen Gecko-Engine ist. Servo wird nicht etwa in C++, sondern in Mozillas eigener Sprache Rust geschrieben, welche bereits seit mehreren Jahren in Entwicklung ist und einige der Nachteile von C++ kompensieren soll. Einer der Vorteile von Rust ist, dass es für die Unterstützung mehrerer Prozessorkerne prädestiniert ist. Außerdem ist Rust standardmäßig sicher, was einen Großteil von Speicherfehlern verhindert und die Engine weniger anfällig für Abstürze und Sicherheitsprobleme macht.

Nun hat man mit Samsung einen starken Partner in der Entwicklung angekündigt, mit welchen gemeinsam man Rust und Servo für Android und ARM portieren wird. Samsung hat bereits ein ARM-Backend für Rust entwickelt und stellt auch die notwendige Build-Infrastruktur zum Kompilieren für Android bereit. Wie ZDnet berichtet, hat Samsung rund 20 Mitarbeiter für die Entwicklung an Rust abgestellt.

Innerhalb des kommenden Jahres möchte man eine erste stabile Version von Rust veröffentlichen. Außerdem wird man weitere Ressourcen in die Entwicklung von Servo stecken.

 

April 06, 2013 05:59 AM

Firefox 21 Beta mit Firefox Health Report veröffentlicht

Mozilla hat die erste Beta-Version von Firefox 21 veröffentlicht. Nachdem es mit Firefox 20 ein regelrechtes Feature-Feuerwerk gab, liegen mit Firefox 21 die Verbesserungen vor allem im Detail, was die neue Version aber nicht minder interessant macht.

Leistungsdatenerhebung zur Verbesserung von Firefox

Mit dem Firefox Health Report (FHR) integriert Mozilla neben dem schon bestehenden Telemetrie-Feature ein weiteres Feature zur Erhebung von Leistungsdaten in Firefox. Dabei werden Daten zur Computer-Konfiguration, individuellen Anpassung durch Erweiterungen, Performance sowie zum Firefox-Profil und zur Firefox-Nutzung erfasst, wie das Alter des Benutzerprofils, die Länge der Browsersitzung, die Anzahl der Abstürze oder auch die Anzahl der Seiten in der Chronik. Das Senden der Daten an Mozilla ist optional und standardmäßig aktiviert. Diese Daten sollen Mozilla helfen, auftretende Probleme besser zu verstehen und schneller zu beheben und letzten Endes einen besseren sowie schnelleren Browser zu entwickeln. Die in diesem Zusammenhang ermittelten Daten können jederzeit über about:healthreport oder über Hilfe > Firefox Statusbericht eingesehen und über Einstellungen > Erweitert > Datenübermittlung die Übermittlung der Daten an Mozilla deaktiviert werden.

Tipps bei langsamen Firefox-Starts

Firefox merkt sich die fünf letzten Startzeiten. Ist die durchschnittliche Startzeit größer als ein vordefinierter Wert, zeigt Firefox am unteren Fensterrand eine Hinweisleiste an, welche darauf aufmerksam macht, dass der Start überdurchschnittlich lange gedauert hat. Hierüber gelangt man auf einen Hilfeartikel von Mozilla, welcher Tipps zur Verbesserung der Startzeit von Firefox gibt. Über die about:config-Schalter browser.slowStartup.* kann dieses Feature konfiguriert werden.

Genauere Do-not-Track-Einstellung

Bei Do-not-Track (DNT) handelt es sich um ein HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken verfolgt werden möchte oder nicht. Neben den Einstellungen möchte verfolgt werden und möchte nicht verfolgt werden gibt es gemäß Standard nun auch noch die Einstellung Keine Präferenz.

Verbesserte Entwicklerwerkzeuge mit neuem JavaScript-Profiler

Mit dem JavaScript-Profiler hat Mozilla dem Browser ein weiteres Entwicklerwerkzeug spendiert, welches bei der Performance-Optimierung von JavaScript-Applikationen helfen soll. Auch der Inspektor hat einige kleinere Verbesserungen erhalten.

Mozilla integriert Add-on SDK APIs

Die APIs des Add-on SDKs wurden in Firefox integriert. Dies bietet verschiedene Vorteile. So können auf dem SDK basierende Erweiterungen in Zukunft schneller heruntergeladen und installiert werden, da sich dadurch ihre Dateigröße reduziert. Vor allem für die Entwicklung ergeben sich heraus weitere Vorteile, wie ein einfacheres Prototyping neuer Features.

Sonstige Verbesserungen

Es gibt auch noch eine Reihe weiterer Verbesserungen in Firefox 21. So gibt es einen verbesserten Mixed Content Blocker (standardmäßig deaktiviert, voraussichtlich ab Firefox 23 standardmäßig aktiviert), die Unterstützung von H.264, MP3 sowie AAC ohne Plugin ist für Nutzer von Windows 7 und höher standardmäßig aktiviert und mehr. Einen detaillierten Überblick über alle relevanten Neuerungen bietet der Aurora-Artikel zu Firefox 21.

Download & Zeitplan

Die aktuelle Beta-Version kann hier heruntergeladen werden: Download Mozilla Firefox 21 Beta.
Läuft alles nach Plan, erscheint die finale Version am 14.05.2013.

 

April 06, 2013 04:45 AM

April 04, 2013

Sören Hentzschel

Firefox Mobile 20.0 für Android mit Privatem Modus, Anpassbarer Startseite und für weitere Geräte

Mozilla hat Firefox Mobile für Android in der Version 20.0 veröffentlicht. Wie bereits bei der Desktop-Version steht auch bei der Android-Version die 20 für einige spannende Neuerungen.

Systemanforderungen gesenkt – mehr Geräte unterstützt

Mit Firefox Mobile 19 hat Mozilla die Mindestanforderungen an die Hardware bereits von einer 800 MHz- auf eine 600 MHz-CPU gesenkt und mit Firefox 20 werden die Systemanforderungen weiter gesenkt. So reichen ab sofort 384 MB RAM anstelle der bislang notwendigen 512 MB RAM aus. Und auch Geräte mit einer QVGA-Auflösung (320x240px) werden ab sofort unterstützt. Damit kann Firefox Mobile theoretisch auf etwa 25 Millionen weiteren Geräten installiert werden. Darunter Modelle wie das HTC Legend oder das Samsung Galaxy Next. Auch auf dem Kindle Fire kann Firefox Mobile nun benutzt werden, ohne dass der Browser dabei nach dem Start abstürzt, wie es zuvor leider monatelang der Fall war.

Ab sofort mit Privaten Tabs

Die Desktop-Version von Firefox 20 hat einen neuen Privaten Modus auf Fenster-Basis erhalten, bei welchem keine Chronik gespeichert wird oder sonstige Spuren beim Surfen zurückbleiben. Die mobile Android-Version erhält nun erstmals ebenso einen Privaten Modus. Für Private Tabs gibt es im Fenster für neue Tabs einen eigenen Reiter. Die Benutzeroberfläche von Firefox Mobile zeigt sich bei Privaten Tabs schwarz mit lilafarbenem Menübutton.

Verbessertes Design

Mozilla hat mit Firefox Mobile 20 einige Veränderungen an der Optik vorgenommen und sich dabei am Holo-Design von Android orientiert – Verzicht auf Texturen und Verläufe, Flache Icons, 66% weniger Icons. Änderungen, welche Firefox Mobile nicht nur besser in Android integriert erscheinen lassen, sondern auch der Performance zugute kommen. Auch die Ansicht für das Öffnen neuer Tabs wurde überarbeitet, welche nun drei Reiter besitzt: einen für normale Tabs, einen für die im vorherigen Absatz angesprochen Privaten Tabs und ein dritter Reiter steht hier für die synchronisierten Tabs mit anderen Geräten zur Verfügung. Außerdem wird die virtuelle Tastatur nun automatisch eingeklappt, wenn man nach Klick in die Adressleiste den Lesezeichen- oder Chronik-Reiter auswählt.

Anpassbare Startseite

Wie die Desktop-Version besitzt auch Firefox Mobile eine Startseite mit Vorschaubildern der relevantesten Webseiten. Bislang war die Startseite auf Android nicht anpassbar, nun lassen sich auch hier Seiten anpinnen, verändern oder entfernen.

H.264- und MP3-Unterstützung für Android 2.x

Nachdem mit Firefox Mobile 17 bereits Unterstützung für H.264, MP3 und AAC in neueren Android-Versionen implementiert worden ist, folgt nun auch die Unterstützung auf Geräten mit Android 2.2 respektive Android 2.3.

Sonstige Verbesserungen

Über about:config kann ab sofort ein Standardwert für den Zoom von Webseiten eingestellt werden. Dafür gibt es den neuen Schalter browser.viewport.defaultZoom, welcher standardmäßig auf -1 steht, was bedeutet, dass Firefox wie bisher auch die Größe der Webseite so anpassen soll, dass sie auf den Bildschirm passt. Positive Zahlen werden durch 1000 dividiert und stellen die Zoom-Stufe dar. So führt ein Wert von 1000 dazu, dass Webseiten mit der Größe dargestellt werden, welche sie tatsächlich haben. Außerdem lässt sich nun auch auf dunklen Webseiten ein Scrollbalken beim Scrollen erkennen. Bislang war der dunkle Scrollbalken auf dunklen Hintergründen praktisch unsichtbar.

Kein Beenden-Button mehr

Eine Änderung, welche sicherlich einigen Nutzern auffallen dürfte, ist die Tatsache, dass es keinen Punkt zum Beenden der Applikation mehr im Menü gibt, sofern Android 4.0 oder höher verwendet wird. Dabei folgt Mozilla der auf Android gültigen Konvention, auf einen solchen Button zu verzichten, da sich das Betriebssystem selbstständig um die Freigabe von Ressourcen kümmert und man Anwendungen üblicherweise durch das Drücken des Home-Buttons “schließt”. Wer den Beenden-Button zurückhaben möchte, der installiert sich die Erweiterung QuitNow.

Ebenfalls entfernt wurde aufgrund von Problemen die mit Firefox Mobile 19 erst eingeführte Unterstützung für den Multi-App-Modus einiger neuer Samsung-Geräte wie dem Galxy Note II und dem Galaxy SIII, welcher es erlaubt, zwei Apps zur selben Zeit auf dem Bildschirm anzuzeigen.

April 04, 2013 10:40 PM

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 17.0.5

Mozilla hat mit Thunderbird 17.0.5 sowie Thunderbird ESR 17.0.5 planmäßig Sicherheits- und Fehlerbehebungsupdates für den freien E-Mail-Client veröffentlicht.

Thunderbird 17.0.5 respektive sein ESR-Pendant schließen insgesamt acht Sicherheitslücken. Davon werden drei als kritisch, vier als hohes Sicherheitsrisiko und eine als moderat eingestuft. Ein Update auf die neuste Version ist damit jedem Nutzer von Mozillas E-Mail-Client dringend empfohlen.

Abgesehen von den geschlossenen Sicherheitslücken verbessert Mozilla mit Version 17.0.5 das Anpassen der Schriftgröße beim Verfassen von Nachrichten. Unter Windows wurden Tabs bislang nicht ausgewählt, wenn man in den schmalen Bereich oberhalb eines Tabs geklickt hat, nun wählt auch ein Klick ganz oben den entsprechenden Tab aus. Außerdem gab es kleinere Fehlerbehebungen im Thunderbird-Menü.

Thunderbird 17.0.5 kann hier heruntergeladen werden. Der nächste Major-Release von Thunderbird wird mit Thunderbird 24 erst am Ende des Jahres erscheinen. Bis dahin wird Thunderbird nur noch Sicherheits-Aktualisierungen erhalten.

April 04, 2013 01:40 PM

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.17 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.17 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5.

SeaMonkey 2.17 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für for Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Fortlaufende Geschwindigkeitsverbesserungen bei gängigen Browser-Aufgaben (Laden von Seiten, Downloads, Schließen der Anwendung, usw.).
  • Fortlaufende Implementierung von Entwürfen zu ECMAScript 6 (clear() und Math.imul).
  • <canvas> unterstützt jetzt Mischungs-Modi.
  • Diverse <audio>- und <video>-Verbesserungen wurden implementiert.
  • Die Details-Schaltfläche im Absturzmelder wurde korrigiert.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.17 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

April 04, 2013 01:11 AM

April 02, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 20 mit Unmengen von Neuerungen

Firefox 20 ist da! Firefox 20 bringt sehr viele interessante Neuerungen. Eine dieser Neuerungen ist der neue Private Modus, welcher ab sofort auf Fenster-Basis aktiviert werden. Bei diesem häufig scherzhaft auch als Porno-Modus bezeichneten Modus werden keine Chronik oder sonstige private Daten beim Surfen auf der Festplatte gespeichert. Bislang konnte Firefox nur ganz oder gar nicht in diesem Modus sein, der parallele Betrieb verschiedener privater wie nicht privater Fenster ist ab Firefox 20 möglich.

Neu ist auch die standardmäßige Aktivierung eines neuen Panels für aktive Downloads, welches anstelle des bisherigen Download-Fensters erscheint und bereits seit einigen Versionen versteckt implementiert ist und seit dem viele Verbesserungen erhalten hat. In diesem Zusammenhang wurde auch die Download-Ansicht in der Bibliothek überarbeitet.

Ebenso verbessert wurde das Click-to-Play-Feature von Firefox, welches es erlaubt, Plugins erst bei Bedarf zu laden. Hierfür muss über about:config der Schalter plugins.click_to_play auf true gesetzt werden. Dabei kann ab Firefox 20 die Entscheidung für eine Webseite separat für verschiedene Plugins getroffen werden. Außerdem lassen sich die Berechtigungen nun auch über den Seiteninformations-Dialog festlegen.

Nutzer von Windows erhalten eine weitere Neuerung in Bezug auf Plugins. Bislang wartet Firefox 45 Sekunden, wenn ein Plugin wie Flash aufhört zu reagieren, ehe ein Beenden des Plugins erzwungen wird. In dieser Zeit hört allerdings auch Firefox auf zu reagieren. Firefox auf Windows erkennt sich aufhängende Plugins und zeigt nach elf Sekunden einen Dialog an, welcher den Benutzer über den Umstand informiert und bietet an, weiter auf eine Reaktion des Plugins zu warten oder das Plugin zu beenden.

Bildquelle: ghacks.net

Ebensfalls Nutzern von Windows (Vista und höher) vorbehalten, zumindest derzeit, ist die (standardmäßig noch deaktivierte) Unterstützung  von H.264, MP3 sowie AAC in <video>- und <audio>-Tags, ohne dass ein Plugin hierfür installiert sein muss. Firefox wird weiterhin ohne die entsprechenden Codecs ausgeliefert, stattdessen wird sich an den auf dem System installierten Codecs via Windows Foundation Framework bedient. Zur Aktivierung muss der Schalter media.windows-media.foundation.enabled via about:config auf true gesetzt werden.

Ein weiteres Highlight dieser Version ist eine von Firefox angebotene Möglichkeit, den Schalter keyword.URL für Adressleisten-Suchen wieder auf die Standard-Suche zurückzusetzen, wenn eine Drittanwendung diesen Schalter ungefragt verändert hat. Sogenanntes Suchmaschinen-Hijacking wurde in den letzten Monaten zu einem sehr großen Problem, insbesondere da die meisten Anwender nicht wissen, wie sie dies wieder zurücksetzen können. Mit dieser Neuerung reagiert Mozilla auf das Problem.

Webentwickler freuen sich über ein neues, durchdachteres Layout für die Entwickler-Werkzeuge, welche nun außerdem vom unteren Fensterrand losgelöst und als eigenständiges Fenster geöffnet werden können.

Einen detaillierten Überblick über diese und weitere Neuerungen bietet der dazugehörige Aurora-Artikel.

April 02, 2013 04:42 PM

April 01, 2013

Sören Hentzschel

Happy Birthday – Mozilla wird 15 Jahre!

Happy Birthday, Mozilla! 15 Jahre ist es mittlerweile her, nämlich am 31. März 1998 wurde der Quellcode des Netscape Navigators als Open Source freigegeben – das Mozilla-Projekt war damit geboren.

Rückblickend lässt sich ohne jeden Zweifel festhalten, dass Mozilla einen sehr großen Anteil daran trägt, dass wir das Web heute so nutzen, wie wir es nutzen. Daher gilt es Mozilla zu danken und alles Gute auch für die nächsten Jahre zu wünschen, auch wenn man vielleicht einen anderen Browser als Firefox oder SeaMonkey nutzt.

Neben Firefox für Windows, Mac OS X, Linux und Android ist Mozilla vor allem noch durch den E-Mail-Client Thunderbird bekannt. Außerdem arbeitet man mit Firefox OS an einem Betriebssystem für Smartphones, aber auch noch an einer (sehr) großen Vielzahl weiterer Projekte wie Persona, dem Marketplace oder Webmaker.

Um diesem Geburtstags-Artikel auch noch einen kleinen Trivia-Abschnitt zu widmen: Der Name Mozilla bezeichnete firmenintern den Netscape Navigator, auf dessen Grundlage die damalige Mozilla Suite entwickelt wurde und sich später Firefox und Thunderbird als Einzelprodukte herausgebildet haben. Auch wenn Mozilla die Entwicklung der Mozilla Suite vor langer Zeit zugunsten dieser Einzelprogramme offiziell eingestellt hat, lebt die Mozilla Suite auch heute noch unter dem Namen SeaMonkey weiter. Der genaue Ursprung des Namens ist nicht geklärt, vor allem zwei Theorien mit Bezug zum Mosaic-Browser haben sich aber gehalten; zum einen könnte Mozilla aus Mosaic und Killa zusammengesetzt sein, zum anderen könnte sich der Name aber auch aus Mosaic und Godzilla gebildet haben.

Abschließend sei noch einmal auf zwei Artikel hingewiesen, welche die optische Entwicklung von Firefox und Thunderbird seit ihrer ersten öffentlichen Version 0.1 bis in die Gegenwart beleuchten – inklusive Bilder der zum Zeitpunkt der ersten von Firefox- respektive Thunderbird verfügbaren Version der Mozilla Suite.

Phoenix 0.1 bis Australis – Das Firefox-Design im Wandel der Zeit
Thunderbird 0.1 bis Australis – Das Thunderbird-Design im Wandel der Zeit

April 01, 2013 03:44 AM

March 31, 2013

Sören Hentzschel

Firefox Roadmap Q2 2013

In einer neuen offenen Artikelserie möchte ich zu Beginn eines jeden neuen Quartals einen Ausblick geben, an welchen Projekte Mozilla in Bezug auf Firefox in den jeweils folgenden drei Monaten priorisiert arbeitet.

Zunächst soll an dieser Stelle klargestellt werden, dass es sich hierbei um grobe Planungen handelt, an welchen man in diesem Zeitraum arbeiten möchte. Eine Auslieferung der hier besprochenen Features in einer finalen Firefox-Version kann grundsätzlich erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, ebenso gibt es keine Garantie dafür, dass an jedem der geplanten Neuerungen in diesem Quartal gearbeitet wird. Naturgemäß werden nur selten alle Ziele erreicht, was nicht automatisch einschließt, dass diese auf das nächste Quartal verschoben werden. Und natürlich wird es noch viele andere Neuerungen geben.

Search Hijacking

Große Priorität legt Mozilla derzeit auf das Thema Search Hijacking. Hier geht es darum, dass immer mehr Drittanwendungen die Suchmaschine für Adressleistensuchen ohne das Wissen des Benutzers verändern und dieser oftmals nicht weiß, wie er diese wieder zurückstellt. Mit Firefox 20 wird Mozilla in einem solchen Fall bereits das Zurücksetzen anbieten, aber Mozilla wird noch weiter gehen und die Möglichkeit entfernen, den Suchanbieter für Adressleistensuchen über den keyword.URL-Schalter zu verändern. Gleichzeitig möchte man die Auswahl der Suchmaschine generell vereinfachen. So soll es nur noch eine Einstellung für die Adressleistensuche, das Suchfeld, die Suche über das Kontextmenü sowie die Suche über die Startseite geben, welche einmal umgestellt alle die selbe Suchmaschine verwenden.

Australis

Bekanntermaßen arbeitet Mozilla mit Australis an einem moderneren Erscheinungsbild für Firefox. Hier möchte man sich im zweiten Quartal auf vier Dinge konzentrieren, welche in den Hauptentwicklungszweig integriert werden und somit rechtzeitig für Firefox 24 (und damit auch den nächsten ESR-Release) landen sollen. Zunächst sind dies die runderen Tabs, welche bereits in den sogenannten UX-Builds getestet werden können. Weiter sollen es das neue anpassbare Firefox-Menü sowie dazu passend der neue Dialog zum Anpassen der Benutzeroberfläche werden, welcher es erstmals auch erlaubt, das Hauptmenü anzupassen. Der Fortschritt dieser beiden Dinge kann übrigens in den Jamun-Builds von Firefox aktiv verfolgt und getestet werden. Der letzte und eigentlich erste Punkt, da er bereits für Firefox 23 angestrebt wird, ist der neue Stern zum Setzen von Lesezeichen, welcher außerhalb von der Adressleiste wandern soll.

Firefox zurücksetzen

Das Zurücksetzen des Firefox-Profils wirkt bei vielen Problemen mit dem Browser Wunder. Das weiß auch Mozilla und bietet daher seit geraumer Zeit über Hilfe > Informationen zur Fehlerbehebung eine einfache Möglichkeit, das Profil zurückzusetzen. Dieses Feature möchte man weiter verbessern und besser hervorheben. Wie die Verbesserungen letztlich aussehen werden, welche man im kommenden Quartal in Angriff nehmen wird, ist nicht klar. Der dazugehörige Meta-Bug zeigt aber einige denkbare Verbesserungen.

So wäre eine Idee, dem Nutzer ein Zurücksetzen des Profils vorzuschlagen, wenn das Profil bereits seit längerer Zeit nicht mehr benutzt worden, zum Beispiel weil der Nutzer zwischenzeitlich zu einem anderen Browser gewechselt war. Da es einige Nutzer gibt, welche sich eine Lösung ihrer Probleme durch eine Neuinstallation von Firefox erhoffen, was nur selten hilft, weil Probleme meistens im Profil begraben liegen, sieht eine weitere Idee vor, bei Neuinstallation der selben Firefox-Version optional ein Reparieren von Firefox und damit ein Zurücksetzen des Profils anzubieten. Weiter wird vorgeschlagen, dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, Firefox zurückzusetzen, ohne die bestehenden Daten zu migrieren, falls ein Benutzer ein wirklich frisches Profil ohne irgendwelche Altlasten wünscht. Schließlich finden sich noch Ideen wie das optionale Rückgängigmachen des Zurücksetzens, falls nicht der gewünschte Erfolg erzielt werden konnte, oder dass sich Firefox vor dem Zurücksetzen die aktuell geöffneten Tabs merkt und diese hinterher wiederherstellt.

Seitenspezifische Berechtigungen einstellen

Seitenspezifische Berechtigungen können über den Seiteninformationsdialog einer Webseite oder about:permissions eingestellt werden. Dies soll zukünftig auch direkt über das Identitäts-Panel in der Adressleiste erledigt werden können, wie ein schon etwas älteres Mockup zeigt.

Entwickler-Werkzeuge

Bei den Entwickler-Werkzeugen möchte man unter anderem die Remote-Unterstützung für den Inspektor fertigstellen sowie das JavaScript Scratchpad remote-fähig machen und mit dem Debugger integrieren. Ein Teil der Entwickler-Werkzeuge lässt sich bereits Remote nutzen, was bedeutet, dass diese Werkzeuge am Desktop-Computer für die Entwicklung an Firefox Mobile auf Android oder Firefox OS benutzt werden können. Weiter wird ein FPS-Monitor genannt, um die Framerate (z.B. von Browsergames) im Browser zu messen. Außerdem möchte man damit beginnen, ein Tool zum Entwickeln von Anwendungen im Browser zu planen, wie in diesem Artikel im Abschnitt Firefox als Editor zu lesen ist.

Firefox Metro für Windows 8

Für die Metro-Version von Firefox für Windows 8 möchte man den Startbildschirm / “Awesome-Screen” in diesem Quartal Feature-komplett haben. Außerdem soll die Metro-Version dann in den Aurora-Zweig kommen. Bislang gibt es die angepasste Firefox-Version für die Modern UI-Oberfläche von Windows 8 ausschließlich in den Nightly Builds.

Add-on SDK

Für Erweiterungen, welche auf Grundlage des Add-on SDKs erstellt werden, möchte Mozilla in diesem Quartal den Fokus auf die User Experience legen. So sollen Erweiterungen ihre Symbole in Zukunft standardmäßig nicht mehr in der Add-on-Leiste, sondern in der Hauptsymbolleiste ablegen. Außerdem arbeitet man an einem Places API für den Umgang mit Chronik und Lesezeichen.

Android: Verschiedene Modus für verschiedene Szenarien

Mozilla nennt hier verschiedene Dinge, welche in Zusammenhang mit dem Profil stehen. So soll es wie schon in der Desktop-Version die Möglichkeit geben, das Profil zurückzusetzen. Aber es werden auch drei neue Modus genannt: Ein Gastmodus, bei welchem ein temporäres Profil benutzt wird, ein Kindermodus mit strenger elterlicher Kontrolle sowie ein Senior-Modus, einem Profil mit weniger Optionen und mit besonderem Bedienkomfort.

Android: Verbesserter Lesemodus

Firefox Mobile für Android besitzt seit Version 16 einen Lesemodus. In diesem werden Artikel einer Webseite optisch so aufbereitet, dass sie besonders angenehm zu lesen sind. Diesen möchte man weiter verbessern. So soll es hier einen Nachtmodus mit Umgebungslichtbasierendem Hintergrund geben, man soll zwischen Schrift mit und ohne Serifen auswählen können, man soll vom Startbildschirm aus Seiten im Lesemodus öffnen können, außerdem Seiten von externen Anwendungen wie Twitter in die Leseliste hinzufügen können. Weiter möchte man sich mit der Technologie befassen, um das Geschriebene in Gesprochenes umzuwandeln und sich außerdem mit dem Design einer möglichen Unterstützung für sogenannte Twitter Cards in der Leseliste befassen.

Android: Sonstiges

Die Android-Version von Firefox soll eine Gamepad-Unterstützung erhalten, was unter anderem relevant für die OUYA-Konsole sein dürfte. Außerdem möchte man auch TV-Layouts unterstützen. Dazu sind noch diverse Optimierungen geplant, welche die Bedienung im Allgemeinen vereinfachen sollen, wie eine verbesserte Einstellungs-Oberfläche, eine verbesserte Sitzungswiederherstellung, eine Hostnamen-Autovervollständigung, wie man sie bereits von der Desktop-Version kennt, und Tastaturkurzbefehle.

 

 


 

March 31, 2013 01:32 PM

March 30, 2013

SeaMonkey (deutsch)

March 28, 2013

Sören Hentzschel

Mozilla und Epic Games haben Unreal Engine 3 für das Web portiert

Der Browser als Spieleplattform, bald vielleicht schon Realität. Zusammen mit Epic Games hat Mozilla nun die Unreal Engine 3 für das Web portiert. Man arbeite außerdem unter anderem mit Electronic Arts und Disney zusammen, um deren Top-Titel für das Web zu optimieren.

Mozilla und Epic Games haben die Unreal Engine 3 für das Web portiert und das innerhalb von nur vier Tagen. Dabei hat man auf Emscripten und asm.js gesetzt. Letzteres soll JavaScript deutlich schneller machen; so soll in etwa die halbe Geschwindigkeit nativ entwickelter Anwendungen erreicht werden – was für JavaScript beeindruckend ist. Das Projekt beweist: Flüssige 3D-Spiele im Browser sind möglich. Browser-Plugins werden hierfür nicht benötigt.




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Firefox 22 mit asm.js-Unterstützung

Mozilla hat in der aktuellen Entwicklerversion von Firefox 22 mit OdinMonkey ein Optimierungsmodul für asm.js implementiert. Da es sich bei asm.js um ein Subset von JavaScript handelt, funktionieren entsprechende Anwendungen auch in allen anderen Browsern, nur eben deutlich langsamer als in Firefox 22 oder höher.

Partnerschaften mit Electronic Arts und Disney

Mozilla hat außerdem bekanntgegeben, bereits mit weiteren Spielepublishern wie Electronic Arts, Disney und ZeptoLab zusammenzuarbeiten, um mit der selben Technologie optimierte Versionen derer Top-Titel zu bringen.

March 28, 2013 05:13 AM

March 27, 2013

Sören Hentzschel

Add-on erweitert Firefox um Privaten Modus auf Tab-Basis

Mozilla erweitert seinen Browser um einen Privaten Modus auf Fenster-Basis. Wem das noch nicht genug ist, der kann Firefox mittels Add-on nun auch um Private Tabs erweitern.

Firefox 20 steht derzeit als Betaversion zur Verfügung und wird voraussichtlich am 02. April in der finalen Ausgabe erscheinen. Mit dieser neuen Version verabschiedet sich Mozilla vom globalen Privaten Modus und ersetzt diesen durch einen neuen Privaten Modus auf Fenster-Basis.

Bei diesem häufig scherzhaft auch als Porno-Modus bezeichneten Modus werden keine Chronik oder sonstige private Daten beim Surfen auf der Festplatte gespeichert. Bislang konnte Firefox nur ganz oder gar nicht in diesem Modus sein, der parallele Betrieb verschiedener privater wie nicht privater Fenster ist dann ab Firefox 20 möglich.

Mozilla hat sich bei der Umsetzung des neuen Privaten Modus ganz bewusst dafür entschieden, den Privaten Modus auf Fenster- und nicht auf Tab-Basis umzusetzen. Allerdings hat man Entwicklern genuso bewusst die Möglichkeit offengelassen, Firefox dahingehend zu erweitern. Und so gibt es mit Private Tab nun noch vor Veröffentlichung von Firefox 20 eine erste Erweiterung, welche Private Tabs in Firefox einführt. Voraussetzung hierfür ist allerdings auch mindestens Firefox 20, so dass Interessierte sich noch ein paar Tage gedulden oder die Betaversion von Firefox nutzen müssen.

In einem kurzen Test erwies sich als besonders nett die Möglichkeit, einen bereits geöffneten Tab in einen privaten Tab zu verwandeln. In der Beta-Version von Firefox 20 funktioniert die Erweiterung ohne auffällige Probleme, anders sieht das in einer aktuellen Nightly-Version unter Mac OS X aus, aber um die Erweiterung fit für Firefox 22 zu machen, hat der Entwickler ja noch ein wenig Zeit.

via: ghacks.net

March 27, 2013 03:18 PM

SeaMonkey (deutsch)

March 26, 2013

Michael Speier

Webmaster Friday: Wie analysiere ich meinen Blog? [2 UPDATES]

Liebe Leserinnen und Leser,

nach längerer Abstinenz nehme wieder einmal am Webmaster Friday teil. Etwas verspätet zwar, aber aus verschiedenen Gründen ging es leider nicht anders. Das Thema lautet dieses mal:

Bewertungs- und Analysetools – sinnvoll oder überflüssig?

 

Wie immer stellt Martin dazu einige Fragen, die es zu beantworten gilt. Dabei gibt es heute eine Ausnahme von mir, da ich hierzu ein paar Screenshots verwenden werde! Auch ein paar Links werden wieder gesetzt, die euch zu diesem Thema nützlich sein können. Fangen wir also am besten mit der ersten Frage an:

Von Alexa bis Woorank, von Seitenreport bis Seitwert – nutzt ihr kostenlose Site-Bewertungs- oder Analyse-Tools?

 

Kurze und knappe Antwort: Ja! Ich verwende sogar ausschließlich kostenlose Tools, da diese für mich ausreichend sind und damit kommen wir auch schon zur zweiten Frage:

Wenn ja: Welche Tools bieten hilfreiche Informationen – oder anders gefragt: welche Analyse-Feature bringen Euch voran?

 [UPDATE1:]Hier bin ich etwas eigen, wirkliche Analyse-Tools verwende ich nämlich gar nicht.[/UPDATE1]

Eigentlich achte ich auch gar nicht wirklich darauf, nur ab und zu schaue ich mir die Werte an. Den PageRank (PR) einer Website lasse ich mir z. B. nur von dem Add-on SearchStatus anzeigen, der wird mir unten in der Statusbar von SeaMonkey angezeigt, mein Castle hat also derzeit den PageRank 4/10:

Anzeige des PageRank in der SeaMonkey-Statuszeile mit dem Add-on SearchStatus

Natürlich kann man sich das auch direkt als Text anzeigen lassen, diese Balken zeigen ja schließlich nicht wirklich etwas vernünftiges an, dazu aber später mehr!

 

Lasst Ihr Euren Blog regelmäßig checken, oder nur, wenn es gerade mal passt?

Regelmäßig gecheckt wird mein Blog eigentlich nur, wenn z. B. der Crawler von Google mal wieder hier vorbei schaut! Ich verwende hier also auch kein Google Analytics oder so, da mich das im Prinzip nicht wirklich interessiert. Das einzige Tool, welches ich noch verwende ist Statify von Sergej Müller. Dieses dient mir allerdings nur dazu, daß es die tägliche Besucherzahl anzeigt:

Besucher-Statistik von TmoWizard's Castle mit Statify

Man sieht hier sehr gut, daß die Zahlen dabei gehörig schwanken können! Die Spitzen zeigen übrigens die Tage, an denen oft auch der meiste Spam hier ankommt. :cry: Man kann hier erkennen, daß ich normaler Weise so ungefähr 1.000 Besucher am Tag verzeichnen kann.

Der Spitzenwert hier im Screenshot war übrigens am 10.03.2013 mit 1874 Besuchern und ist mir ein völliges Rätsel. Ich habe an dem Tag keinen neuen Artikel geschrieben, der Spam hielt sich ebenfalls in Grenzen und es gab an diesem Tag auch nur einen einzigen Kommentar! Ich weiß also gar nicht, was die Besucher an diesem Tag auf meinem Castle eigentlich wollten. 8-O In dem Fall ist das also eher verwirrend, da man mit diesem Wert gar nichts anfangen kann.

[UPDATE2:]Durch eine andere Teilnehmerin (Karin Müller) am Webmaster Friday bin ich nun auf das WordPress-Plugin “Count per day” gestoßen, daß ich derzeit teste! Das bietet einige/viele Funktionen und zeigt auch sehr viele Informationen an. Ich werde darüber eventuell noch in einem eigenen Artikelberichten, da mir das Plugin wirklich sehr gut gefällt![/UPDATE2]

 

Und was sollte man bei beachten, damit einen das Ergebnis einer solchen Bewertungsanalyse nicht in Depressionen treibt?

Da die von mir verwendeten Tools sowieso nur rudimentäre Werte anzeigen habe ich damit keine Probleme, wobei ich sowieso nicht darauf achte. Sie dienen mir zur reinen Information, sonst nichts. Eine richtige Bewertung ist damit nicht zu erreichen, somit werde ich bei den Ergebnissen auch kaum in Depressionen verfallen! Der PR mag für manche vielleicht interessant sein, wenn die oder derjenige einen guten Backlink bekommen möchte. Auf Dauer bringen aber regelmäßig neue Artikel wesentlich mehr, da das den Blog auch für Google interessant macht!

 

Was haltet ihr von den Rankings, die diese Tools ausspucken? Brauchbar?

Hier scheiden sich die Meinungen! Eigentlich sind diese Werte nur für die Leute interessant, die sich verstärkt mit SEO befassen. Da mich dieses Thema aber noch nie interessiert hat bringen mir diese Werte rein gar nichts, sie sind für mich also eher unbrauchbar. Gerade Tech-Blogs müßen allerdings schon etwas darauf achten, daß ihnen die Konkurrenz nicht davon läuft. Bei einem Mischblog wie meinem Castle ist die Gefahr allerdings nicht gegeben, dafür habe ich zu viele verschiedene Kategorien.

Für mich zählt eigentlich nur, daß ich weiterhin meine Artikel veröffentliche und zumindest meine wenigen Stammleserinnen und -leser gerne auf meinem Castle zu Gast sind. Über neue Besucher freue ich mich natürlich auch, da das für mich das beste Zeichen ist, daß ich auf dem richtigen Weg mit meinem Blog bin!

 

Oder interessieren Euch solche Tools nicht, sondern schaden eher dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren?

Wie geschrieben interessieren mich diese Tools nicht wirklich, schaden tun sie meiner Meinung nach allerdings auch nicht! Sie zeigen mir aber zum Teil grob den Weg, was meine Leser interessiert oder nicht. Hier ist dann wirklich der PR sehr interessant, da natürlich auch einzelne Artikel immer höher steigen!

Sehr gut sehe ich das immer wieder, wenn ich mir ausgerechnet meine Tutorials für SeaMonkey betrachte. Diese scheinen sehr beliebt und gut besucht zu sein, was mich natürlich immer wieder zu neuen Tutorials ermuntert. :mrgreen: Dafür möchte ich mich hiermit bei meinen Leserinnen und Lesern recht herzlich bedanken, ich bin begeistert von euch! Blumenzauber

 

Mein Fazit:

Ich persönlich halte von solchen Tools nicht wirklich etwas, auch wenn sie manchmal ganz interessante Ergebnisse liefern können. Die beiden von mir verwendeten Tools dienen rein der Information, einen Nutzen haben sie nicht wirklich. Für ein Mischblog wie mein Castle ist es zwar schon interessant zu sehen, wo man denn eigentlich steht. Wichtig sind sie aber eher für Tech-Blogs, die sich mit der Konkurrenz befassen müßen.

Gerade im Bereich von SEO sind solche Tools schon wichtig, da man mit dem richtigen Werkzeug auch wichtige Informationen über sein Blog bekommen kann. Es geht ja immerhin darum, daß man in den Suchergebnissen möglichst weit vorne mit dabei ist! Ein sehr eindrucksvolles Beispiel dafür möchte ich euch jetzt zeigen:

Gebt mal in der Suchmaschine eurer Wahl die beiden Begriffe “SeaMonkey” und “ClamAV” ein! :mrgreen:

Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

March 26, 2013 08:00 AM

March 24, 2013

Sören Hentzschel

Neuerungen Mozilla Firefox 21 (Aurora)

Dieser Artikel fasst die nennenswertesten Neuerungen von Firefox 21 zusammen, welcher derzeit als Aurora-Version erhältlich ist.

Firefox Health Report (FHR) – Leistungsdaten-Erhebung & später Tipps zur Problembehebung

Mozilla integriert mit Firefox 21 neben dem schon bestehenden Telemetrie-Feature ein weiteres Feature zur Erhebung von Leistungsdaten in Firefox. Beim sogenannten Firefox Health Report (FHR) werden Daten zur Computer-Konfiguration, individuellen Anpassung durch Erweiterungen, Performance sowie zum Firefox-Profil und zur Firefox-Nutzung erfasst, wie das Alter des Benutzerprofils, die Länge der Browsersitzung, die Anzahl der Abstürze oder auch die Anzahl der Seiten in der Chronik. Das Senden der Daten an Mozilla ist optional und standardmäßig aktiviert. Diese Daten sollen Mozilla helfen, auftretende Probleme besser zu verstehen und schneller zu beheben und letzten Endes einen besseren sowie schnelleren Browser zu entwickeln. Die in diesem Zusammenhang ermittelten Daten können jederzeit über about:healthreport oder über Hilfe > Firefox Statusbericht eingesehen werden.

In späteren Versionen von Firefox sollen die Daten für den Benutzer visuell ansprechend aufbereitet und dem Nutzer Tipps zur Behebung von möglichen Problemen gegeben werden, wie wenn der Browser häufiger als normal abstürzt oder überdurchschnittlich langsam ist. Das folgende Mockup zeigt, wohin sich FHR entwickeln soll.

Firefox misst Startzeiten und gibt Tipps, wenn Firefox langsam startet

Firefox merkt sich die fünf letzten Startzeiten. Ist die durchschnittliche Startzeit größer als ein vordefinierter Wert, zeigt Firefox am unteren Fensterrand eine Hinweisleiste an, welche darauf aufmerksam macht, dass der Start überdurchschnittlich lange gedauert hat. Hierüber gelangt man auf einen Hilfeartikel von Mozilla, welcher Tipps zur Verbesserung der Startzeit von Firefox gibt. Über die about:config-Schalter browser.slowStartup.* kann dieses Feature konfiguriert werden.

Genauere Do-not-Track-Einstellung

Bei Do-not-Track (DNT) handelt es sich um ein HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken verfolgt werden möchte oder nicht. Auch wenn es sich bei DNT nur um einen Wunsch und damit um eine nicht verbindliche Empfehlung für Webseitenbetreiber handelt, gibt dies dem Benutzer doch zumindest für manche Webseiten ein wenig Kontrolle über die eigene Privatsphäre.

Eigentlich kennt DNT dabei drei Status: Der Benutzer möchte getrackt werden, Der Benutzer möchte nicht getrackt werden oder Der Benutzer hat keine Entscheidung darüber getroffen. Firefox unterstützt DNT bereits seit Version 4.0, bietet hier dem Benutzer via Checkbox in den Einstellungen allerdings nur zwei Möglichkeiten, nämlich Der Benutzer möchte nicht getrackt werden oder Der Benutzer hat keine Entscheidung darüber getroffen. Ab Firefox 21 kann der Benutzer zwischen allen drei Status wählen, außerdem gelangt er über den Einstellungsdialog zu einer Webseite von Mozilla, welche DNT genauer erklärt.

Mixed Content Blocker – Unsichere Elemente auf sicheren Seiten blockieren

Seit Firefox 18 ist es möglich, über HTTP geladene Komponenten einer Webseite auf einer über HTTPS aufgerufenen Seite, was auch als Mixed Content bezeichnet wird, zu blockieren. Hierfür muss über about:config der Schalter security.mixed_content.block_active_content auf true gesetzt werden. Mit Firefox 21 verbessert Mozilla dieses Feature und zeigt in einem solchen Fall nun ein Icon in der Adressleiste ein. Über dieses kann der Benutzer die unsicheren Elemente weiter blockieren, die Elemente einmalig gestatten oder den Schutz auf der entsprechenden Webseite generell deaktivieren. Außerdem gelangt der Benutzer hierüber zu einem Hilfe-Artikel von Mozilla, welcher den Sicherheits-Aspekt von Mixed Content beleuchtet (derzeit noch nicht vorhanden).

Standards: H.264-, MP3-, AAC-Unterstützung standardmäßig aktiviert

WebRTC ist derzeit in aller Munde. Dabei handelt es sich um eine Webtechnologie, welche Echtzeitkommunikation zwischen verschiedenen Clients beispielsweise in Form von Videotelefonie oder File-Sharing erlauben soll – plattformübergreifend und vollkommen ohne Plugin. Derzeit arbeiten die verschiedenen Browserhersteller intensiv daran, ihre Browser um WebRTC-Fähigkeiten zu erweitern, natürlich auch Mozilla. Bislang musste WebRTC via about:config erst durch den Benutzer aktiviert werden, ab Firefox 21 ist WebRTC standardmäßig aktiviert. Fragt eine Webseite sowohl die Kamera als auch das Mikrofon an, gibt es im daraufhin erscheinenden Berechtigungsdialog nun außerdem Optionen für Kein Video sowie Kein Audio.

Update 06.04.2013: WebRTC wird in der finalen Ausgabe von Firefox 21 noch nicht standardmäßig aktiviert sein.

Nutzer von Windows 7 oder höher freuen sich über die Unterstützung von H.264, MP3 sowie AAC in HTML5 <audio>- und <video>-Tags ganz ohne Plugin. Auch hierfür muss ab sofort kein Schalter mehr über about:config umgelegt werden. Nutzer älterer Windows-Versionen und anderer Betriebssysteme müssen hierauf noch ein bisschen länger warten.

Auch ansonsten wurde die Unterstützung von Webstandards in Firefox verbessert. So unterstützt Firefox einen ersten Teil des Web Audio API, wofür über about:config allerdings noch ein Schalter umgelegt werden muss, da die Unterstützung hierfür noch nicht komplett ist, nämlich media.webaudio.enabled auf true. Weiter unterstützt Firefox nun Scoped Stylesheets und das HTML5-Element <main>. Die CSS-Eigenschaft -moz-user-select: none verhält sich ab sofort genauso wie ihr Webkit-Pendant und die Unterstützung für ECMAScript for XML (E4X), welche bereits seit Firefox 17 für Content standardmäßig deaktiviert ist, wurde vollständig entfernt.

Verbesserungen im Bereich Plugins

Die Seite about:plugins zeigt zu jedem Plugin nun den Status des jeweiligen Plugins an: Aktiviert, Deaktiviert oder Blockiert. Nach Absturz eines Plugins gibt es an der Stelle des zuvor abgestürzten Plugins eine Platzhalter-Grafik, über welche das Plugin neu geladen werden kann. Hierüber kann jetzt auch ein Kommentar zum Absturz an Mozilla gesendet werden. Eine Platzhalter-Grafik gibt es auch bei aktiviertem Click-to-Play. Diese wurde optisch überarbeitet, damit diese nicht länger aussieht wie bei einem abgestürzten Plugin.

JavaScript-Profiler und andere Verbesserungen der Entwickler-Werkzeuge

Mit dem Profiler hat Firefox ein neues Entwicklerwerkzeug zur Laufzeitanalyse von JavaScript erhalten, welches dabei helfen soll, die JavaScript-Performance von Webanwendungen zu verbessern. Dieses kann, sofern über about:config der Schalter devtools.debugger.remote-enabled auf true gesetzt wurde, genauso wie die Webkonsole und der Debugger als Remote-Werkzeug beispielsweise für Firefox Mobile auf Android oder Firefox OS genutzt werden.

Der Inspektor zum Untersuchen von Webseiten-Elementen hat ein Suchfeld zur Selektor-Suche erhalten, welches zum Beispiel dafür genutzt werden kann, alle Elemente einer bestimmten Klasse zu finden, indem beispielsweise .selector eingegeben wird. Nach jedem Drücken der Enter-Taste wird dann das nächste Element der Klasse selector ausgewählt. Das Elementmenü hat einen weiteren Eintrag erhalten, um einen eindeutigen Selektor für jedes beliebige Element in die Zwischenablage kopieren zu können. Im Berechnet-Panel wurde die Checkbox Nur Anwender-Stile in ihrer Bedeutung umgekehrt und in Browser-Stile umbenannt. Die Fehlerkonsole zeigt bei CSS-Warnungen der Art Fehler beim Verarbeiten von… nun außerdem die genaue Fehlerstelle im CSS an.

Add-on SDK APIs in Firefox integriert

Die APIs des Add-on SDKs wurden in Firefox integriert. Dies bietet verschiedene Vorteile. So können auf dem SDK basierende Erweiterungen in Zukunft schneller heruntergeladen und installiert werden, da sich dadurch ihre Dateigröße reduziert. Für die Entwicklung von Firefox-Features kann dadurch außerdem auf die selben APIs zurückgegriffen werden, welche vorher den auf dem SDK basierenden Erweiterungen vorbehalten waren. Auch das Umbauen von Erweiterungen in Firefox-Features wird dadurch einfacher, was das Prototyping neuer Funktionen erleichtert. Ein Neupacken von Erweiterungen mit immer aktuellen Versionen des SDKs sollte damit außerdem der Vergangenheit angehören.

Sonstige Verbesserungen

Das Ein- und Ausblenden der Suchleiste (Strg + F; OS X: Cmd + F) wird ab sofort animiert. Die Adressleiste zeigt nicht mehr den Text Webseite öffnen, sondern Suche oder Adresse eingeben, um besser zu reflektieren, dass über die Adressleiste auch gesucht werden kann. Der Eintrag Neuste Chronik löschen ist aus dem Extras- in das Chronik-Menü gewandert. Ansicht > Zeichenkodierung ist nun ausgegraut, sofern ein Verändern der Zeichenkodierung in jedem Fall ohne Effekt wäre, wie zum Beispiel bei XML-Dateien der Fall. Ausgegraut ist nun außerdem in den Einstellungen unter Datenschutz > Chronik > Chronik löschen wenn Firefox geschlossen wird > Einstellungen der Punkt Download-Chronik und lässt sich nicht mehr separat auswählen. Dieser verändert sich in Abhängigkeit zu Besuchte Seiten. Dieser Punkt ist bereits seit einigen Versionen von Firefox wirkungslos, mit Firefox 22 werden die beiden Punkte dann endgültig zu einem zusammengefügt. Das Entfernen eines Vorschaubilds von der Seite about:newtab kann ab sofort rückgängig gemacht werden, außerdem ist es hier nun möglich, alle Thumbnails wiederherzustellen.

Durch Ziehen des Favicons aus der Adressleiste auf den Desktop lässt sich unter Windows auf diesem eine Verknüpfung zur entsprechenden Webseite ablegen. Seit Firefox 17 hat diese Verknüpfung anstelle des Firefox-Icons das Favicon der Webseite als Symbol. Mit Firefox 21 lässt sich hier wieder das alte Verhalten einstellen. Dazu muss über about:config ein neuer Schalter mit dem Namen browser.shell.shortcutFavicons angelegt und false gesetzt werden. Firefox besaß bisher eine optisch nicht besonders ansprechende Übersicht über geöffnete Tabs, welche hinter dem about:config-Schalter browser.allTabs.previews versteckt war. Dieses Feature wurde schon vor langer Zeit zugunsten des Tab-Gruppen-Features standardmäßig deaktiviert und nun komplett entfernt. Die Tab-Gruppen werden mittelfristig übrigens auch aus Firefox verschwinden und als Add-on verfügbar gemacht werden. Auch der integrierte PDF-Betrachters hat kleinere Verbesserungen erhalten. Außerdem funktionieren Funktionstasten aufwärts von F12 auf speziellen Tastaturen mit mehr als zwölf Funktionstasten wieder. Diese waren seit Firefox 15 nicht mehr benutzbar. Dazu kommen noch kleinere Performance-Verbesserungen, unter anderem in Zusammenhang mit LocalStorage oder Bildern, welche per display: none unsichtbar gesetzt worden sind. Unter Windows XP wird ab sofort das Skia-Backend standardmäßig für das Rendering von Canvas verwendet, was die Canvas-Performance auf diesem System verbessern sollte.

Download & Zeitplan

Die aktuelle Aurora-Version kann hier heruntergeladen werden. Mit der ersten Beta-Version von Firefox 21 kann gegen den 04. April 2013 gerechnet werden, die finale Version soll dann am 14. Mai 2013 erscheinen.

March 24, 2013 01:26 AM

March 22, 2013

Sören Hentzschel

Parallel JS: Mozilla macht JavaScript in Firefox Multithreading-fähig

JavaScript wird üblicherweise in einem einzigen Thread ausgeführt, skaliert damit auch nicht mit steigender Anzahl an CPU-Kernen, wie man sie in heutigen Computern und Smartphones vorfindet. Mozilla möchte dies ändern und hat den ersten Schritt in Richtung Paralleles JavaScript in Firefox implementiert.

Es ist erst ein erster Schritt und Mozilla steht noch sehr viel Arbeit bevor, aber es ist ein Schritt zur parallelen Verarbeitung von JavaScript. Mit dem nun in der Entwicklerversion von Firefox 22 gelandeten Patch erhält Firefox Unterstützung für ein paar Funktionen, welche parallel in mehreren Threads ausgeführt werden können. Diese sind auch noch nicht besonders stark in Hinblick auf die Performance optimiert und es gibt auch noch keinen Feedback-Mechanismus, welcher mitteilt, ob eine paralelle Ausführung stattfindet und wenn nicht, wieso nicht. Aber wohin der Weg gehen soll, das wird klar: JavaScript soll Multithreading-fähig werden und das gleichzeitige Abarbeiten mehrerer Aufgaben in unterschiedlichen Threads ermöglichen. Mittelfristiges Ziel ist es, auch “Plain Vanilla Javascript” parallel auszuführen, ohne dass sich der Entwickler großartig Gedanken um die Parallelisierung selber machen muss.

Damit könnten JavaScript-Applikationen ganz direkt von zunehmender Anzahl an CPU-Kernen profitieren. In Zeiten, in denen bereits acht Kerne in einem Smartphone Realität sind, eine logische Entwicklung. Firefox ist damit übrigens der erste Browser, welcher Funktionen zur parallelen Verarbeitung von JavaScript bereitstellt.

March 22, 2013 06:03 PM

OdinMonkey: asm.js-Compiler in Firefox gelandet

Mit OdinMonkey ist Mozillas asm.js Optimierungsmodul für die JavaScript-Engine von Firefox in den aktuellen Nightly-Builds von Firefox 22 gelandet. Damit soll für asm.js geschriebener Code zwei- bis fünfmal schneller ausgeführt werden können und relativ nah an die Ausführungszeit von nativem Code kommen.

asm.js ist für Code ausgelegt, welcher über Compiler wie Emscripten oder Mandreel in JavaScript übersetzt worden ist, und soll die Ausführung von JavaScript spürbar beschleunigen können. Es handelt sich dabei um ein Subset von JavaScript, womit ein asm.js geschriebener Code auch von JavaScript-Engines ausgeführt werden kann, welche asm.js nicht unterstützen. Dafür optimierte Engines sollen allerdings JavaScript deutlich schneller ausführen und entsprechender Code ungefähr halb so schnell wie in C oder C++ geschriebener Code sein, womit die JavaScript-Performance vergleichbar mit C# respektive Java sein soll.

Mit OdinMonkey ist der dafür notwendige Compiler nun in der Entwicklerversion von Firefox 22 gelandet, allerdings zunächst nur für Windows und Linux, aber auch für Mac OS X sowie ARM-CPUs (Firefox Mobile) soll OdinMonkey in Kürze soweit sein. OdinMonkey ist in den aktuellen Nightly-Builds standardmäßig aktiviert und wird dies auch in der entsprechenden Aurora-Version sein. Mit Eintritt in die Betaphase soll OdinMonkey in Firefox 22 allerdings zunächst deaktiviert werden. Experimentierfreudige können OdinMonkey dann über about:config aktivieren, indem der Schalter javascript.options.experimental_asmjs auf true gesetzt wird.

Benchmark-Quelle: kripken.github.com

March 22, 2013 02:59 PM

SeaMonkey (deutsch)

March 21, 2013

Sören Hentzschel

Shanda Bambook Smart Watch: Firefox OS-Armbanduhr soll im Juni erscheinen

Smartphones mit Firefox OS gibt es bislang noch nicht zu kaufen, an Tablets scheint noch niemand zu denken und schon möchte das chinesische Shanda die Open Source-Antwort auf die Apple iWatch haben: Mit der Bambook Smart Watch soll noch im Sommer eine Computer-Armbanduhr auf Basis von Firefox OS erscheinen.

Firefox OS kommt bislang gut an, vor allem bei den Chinesen. Mit ZTE, TCL Alcatel und Huawei arbeiten gleich drei chinesische Hersteller an Smartphones mit Mozillas Open Source-Betriebssystem für mobile Geräte. Wie technode.com berichtet, möchte der chinesische Betreiber von Online-Spielen Shanda, welcher in China E-Book-Reader und Smartphones unter der Marke Bambook vertreibt, mit der Smart Watch noch in diesem Juni eine Computer-Armbanduhr in zwei Ausführungen auf den Markt bringen – einmal mit Android, zum anderen aber auch mit Firefox OS. Der Preis soll bei über 100 Dollar liegen.

Bildquelle: donews.com

March 21, 2013 01:15 AM

March 20, 2013

Sören Hentzschel

Firefox: Ausblick auf kommende Entwickler-Werkzeuge

Webkonsole, Debugger, Inspektor, Stilbearbeitungseditor, 3D-Ansicht, JavaScript-Umgebung, Responsive Design-Modus, JavaScript-Beautifier, dazu Remote-Fähigkeiten zur Firefox Mobile- respektive Firefox OS-Entwicklung – Firefox bietet mittlerweile ein recht umfangreiches Set an Werkzeugen für Webentwickler. Doch dabei wird es nicht bleiben. Dieser Artikel soll einen umfassenden Überblick darüber geben, an welchen neuen Möglichkeiten für Webentwickler Mozilla derzeit arbeitet.

Die Entwickler-Werkzeuge von Firefox unterliegen ständigen Verbesserungen in jeder neuen Firefox-Version. Dieser Artikel geht dabei nur auf die Höhepunkte ein, einzelne kleinere Verbesserungen werden nicht explizit aufgegriffen. Zunächst ein Screenshot, welcher den derzeit aktuellen Firefox 19 zeigt.

Firefox 20 vereint Entwickler-Werkzeuge in neuem Layout

Voraussichtlich am 02. April wird Firefox in der finalen Version 20 erscheinen. Dann werden auch die bisherigen Entwickler-Werkzeuge von Firefox Platz in einem neuen Layout finden, welches nicht mehr so schnell den gesamten Bildschirm einnimmt und vom grundsätzlichen Aufbau stark an die populäre Firebug-Erweiterung erinnert. Nichtsdestominder ersetzen die Firefox-internen Tools nicht Firebug oder vice versa, viel mehr ergänzen sich beide, wenn es auch teilweise klare Überschneidungen in wichtigen Funktionen gibt. Wie auch Firebug können die Firefox-Werkzeuge dann auch vom aktuellen Tab losgelöst und als eigenständiges Fenster angezeigt werden. Im praktischsten Fall kann man sich dieses dann auf einen zweiten Monitor ziehen und jeweils die Webseite und die Werkzeuge im Vollbild anzeigen lassen.

Firefox 21 erhält JavaScript-Profiler

Mit Version 21 erhält Firefox ein neues Entwickler-Werkzeug: eine Laufzeitanalyse von JavaScript. Diese soll dabei helfen, die JavaScript-Performance von Web-Applikationen zu verbessern.

Firefox 22 bekommt Repaint-Ansicht und erlaubt Andocken der Entwickler-Werkzeuge an die Seite

Ab Firefox 22 lassen sich die Entwickler-Werkzeuge nicht nur am unteren Fensterrand andocken oder als eigenständiges Fenster anzeigen, sondern auch seitlich andocken. Der Inspektor wird außerdem um die Fähigkeit erweitert, Webfonts anzuzeigen. Ein weiteres neues Feature zielt wieder auf die Verbesserung der Performance von Web-Anwendungen ab. Eine Repaint-Ansicht zeigt, welche Teile einer Anwendung neu “übermalt” werden, wenn ein Element beispielsweise animiert wird oder sich verändert, sobald man mit der Maus herüberfährt.




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All diese Dinge lassen sich bereits in den entsprechenden Entwickler-Versionen von Firefox testen. Entwickler Paul Rouget hat außerdem auf seinem Blog ein paar Dinge vorgestellt, an welchen Mozilla derzeit arbeitet.

Netzwerk Zeitleiste

Ein sehr interessantes neues Feature, an welchem derzeit gearbeitet wird und man auch schon aus der Firebug-Erweiterung kennt, ist ein Netzwerk-Panel mit Zeitstrahl, welcher Aufschluss darüber gibt, wie lange welche Ressourcen einer Webseite zu laden benötigen. Der gezeigte Prototyp macht in jedem Fall schon einen sehr fertigen Eindruck, so dass es nicht all zu lange dauern sollte, bis dieses Feature in Firefox landen wird.




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Editoren mit Firefox interagieren lassen

Noch nicht so weit fortgeschritten ist die Verbesserung des Workflows zwischen Browser und Entwicklungsumgebung, wo man derzeit mit zwei Ansätzen experimentiert; zum einen externe Editoren mit Firefox interagieren lassen und zum anderen Firefox zum Editor zu machen. Für den ersten Ansatz macht man sich zunutze, dass eine Menge Editoren in Python skriptbar sind und Firefox Remote-Fähigkeiten besitzt. Darauf aufbauend arbeitet Mozilla an einer Python-Bibliothek, welche von Editoren verwendet werden kann, um mit Firefox – Desktop oder auch Mobile – zu interagieren. So könnten Breakpoints im JavaScript-Debugger von VIM heraus gesetzt oder der Code der Webseite via SublimeText bearbeitet werden. Letzteres ist in einem ersten Proof of Concept zu sehen. Allerdings werden hier wohl noch einige Monate vergehen, bis damit in Firefox zu rechnen ist.




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Firefox als Editor

Der andere Ansatz ist, Code direkt aus Firefox heraus zu schreiben. Hier ist Mozilla noch am Erforschen, so dass noch nicht wirklich klar ist, wohin die Reise gehen soll, ob es eventuell ein Werkzeug nach Vorbild von jsFiddle geben soll oder Ähnliches. Zumindest existieren aber sehr interessante Mockups, welche zeigen, wie man aus Firefox heraus Web-Applikationen oder Add-ons erstellen könnte, welche dann direkt in den Firefox Marketplace oder auf GitHub übertragen werden können. Ob es das in dieser oder ähnlicher Form wirklich den Weg in Firefox finden wird, steht in den Sternen. In jedem Fall wäre dies eine sehr spannende Neuerung, welche man durchaus als innovativ bezeichnen darf.

Bilderquelle: people.mozilla.com/~shorlander/

Weitere kommende Neuerungen

Eine weitere Sache, an welcher man bei Mozilla derzeit arbeitet, ist die Unterstützung von SourceMaps und CoffeeScript im JavaScript-Debugger. Paul Rougets Erweiterung Firefox Terminal, welche sich in eben jene Entwickler-Werkzeuge einklinkt, unterstützt in der neusten Version bereits CoffeeScript wie auch LiveScript.

Ein Proof of Concept existiert ebenso von einem weiteren neuen Feature, welches beim Debuggen von CSS Transitions und Animationen helfen soll – ein Feature, welches die Manipulation der Firefox Animation Clock erlaubt, umso die Geschwindigkeit zu verändern oder die Zeit vor- beziehungsweise zurückzustellen.




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Was in dem Artikel von Paul Rouget nicht angesprochen wird, aber in Arbeit ist, betrifft weniger eine funktionale Verbesserung der Entwickler-Werkzeuge als eine optische. So soll es sowohl ein dunkles als auch ein helles Design für die Entwickler-Werkzeuge geben, zwischen welchen der Benutzer je nach Geschmack umschalten kann.

Bilderquelle: bugzilla.mozilla.org

Nicht direkt die integrierten Werkzeuge von Firefox, aber zumindest indirekt betrifft die Integration von Firebug. Damit ist natürlich nicht gemeint, die Erweiterung zu assimilieren, viel mehr geht es darum, wie sich Firebug in die bestehenden Werkzeuge integrieren kann. So sind beispielsweise die zwei Untersuchen-Elemente im Kontextmenü von Webseiten bei installierter Firebug-Erweiterung für Entwickler häufig mehr lästig als sinnvoll. Aber auch die Firebug-Panels könnten in die “Toolbox” der Firefox-internen Werkzeuge integriert werden. In diese Richtung wird auf Firebug-Seite derzeit experimentiert, wie ein erster Screenshot zeigt, in dieser Form am Ende aber wahrscheinlich nicht aussehen wird.

Bildquelle: paulrouget.com

Schließlich hat auch Entwickler Dave Townsend noch über eine Sache gebloggt, mit welcher er sich derzeit beschäftigt – nämlich neuen Einsatzgebieten der 3D-Ansicht von Firefox. Dieses innovative Feature, welches sonst kein anderer Browser bietet, erlaubt es, die Strukur von Webseiten genauer zu betrachten, indem das DOM der Webseite in ein 3D-Modell überführt wird. Dies gibt Einblicke in die Komplexität einer Webseiten-Struktur und kann außerdem dabei helfen, Fehler im Markup zu entdecken. Die Idee von Townsend war es, dass Webentwickler vielleicht Interesse an eigenen Visualisierungen haben könnten. So könnte die 3D-Ansicht zum Beispiel dafür genutzt werden, nur die Links nur die Elemente hervorzuheben, welche sich bei Herüberfahren mit der Maus verändern.

Bildquelle: oxymoronical.com

March 20, 2013 05:33 AM