Planet Mozilla (de)

May 13, 2012

SeaMonkey (deutsch)

May 11, 2012

Michael Speier

TmoWizard’s Castle: Ein Urheber meldet sich zu Wort!

Liebe Leserinnen und Leser, werte Bloggerinnen und Blogger!

Eigentlich wollte ich zum Thema Urheber und Urheberschutz die Klappe halten, aber leider ist dieses Thema einfach nicht mehr zu übersehen.

Folgendes hat mich nun veranlasst, daß ich diesen Artikel hier schreibe:

Wir sind die Urheber! Gegen den Diebstahl geistigen Eigentums

 

Auch wir sind Urheber!

 

Hier streiten sich nun zwei Parteien darum, wer nun eigentlich nach dem Gesetz im Recht ist. Wenn ich mir den ersten Artikel ansehe muß ich sagen: IHR NICHT! Wie viele der dortigen 100 Unterzeichner sind denn wirklich “Urheber”? Der Teil ist irgendwie verschwindend gering.

Dann schaut euch mal den zweiten Artikel an, daß sind Urheber! Und wißt ihr was? Ich bin auch einer! Ich bin der Urheber dieses Blogs und auch von diesem Artikel. Ich bin auch der Rechteinhaber und niemand kann damit Geld verdienen, wenn ich was dagegen habe!

Ihr redet vom Diebstahl des geistigen Eigentums? Sehr seltsam… Was ich im Kopf habe, daß kann mir niemand klauen! Will da irgend jemand meinen Schädel öffnen und das Wissen aus meinem Gehirn nehmen? Will der/die/dasjenige eine gewaltige Ohrfeige?

Ach so, ich bin ja nur ein kleiner Blogger, kein Urheber! Das ist aber ein gewaltiger Griff in’s Klo! Ich bin nämlich der Verfasser und damit auch der Urheber der Artikel, die hier auf TmoWizard’s Castle erscheinen, so ein Mist aber auch! Auch von den hier veröffentlichen Screenshots in den Tutorials bin ich überall alleiniger geistiger Urheber, sie stammen ja von meinem Rechner hier.

Ihr meint also wirklich, daß Raubkopierer euch arm machen? Dann schaut euch lieber mal die GEMA und die GEZ genauer an, dann wißt ihr, wo euer Geld hinkommt! Geht doch mal hin und vermarktet euer Zeug selber. Ihr werdet sehen, daß euer Gewinn ziemlich schnell ziemlich gewaltig in die Höhe schießt!

Urheber? Das war ich schon als Kind in der Schule! Ich habe genügend Aufsätze geschrieben, von denen ich der geistige Eigentümer bin.

Hier auf TmoWizard’s Castle sind inzwischen (ohne den jetzigen!) 144 Artikel erschienen, die kann mir niemand streitig machen. Allerdings haben diese Artikel ein Problem:

Sie stehen unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany License! Das scheint etwas zu sein, von dem ihr noch nie etwas gehört habt. Klar, geht ja auch sehr schwer. Mit Bohnen in den Ohren und Tomaten auf den Augen kann man so etwas sehr leicht übersehen!

Übrigens halte ich nichts von den gar nicht vorhandenen Raubkopien, die gibt es nämlich gar nicht! Raub bedeutet, daß ist weg. Dumm nur, daß das entsprechende Material weiterhin verfügbar ist. Das ist also weder Raub noch Diebstahl, es ist ja weiterhin verfügbar!

Raub? Hat jemand mit Waffengewalt euer Gehirn geöffnet und einen Teil eurer Gedanken mitgenommen? Scheinbar schon! ;-)

Diebstahl? Wenn jemand bei einem Filesharer etwas zieht, ist es danach nicht mehr vorhanden?

 

Dies ist nun der 145 Artikel hier auf meinem Blog, wer bitte will mir das Urheberrecht dazu “klauen”?? Wer will mir das “geistige Eigentum” nehmen? Es ist mein Blog und egal, wie viele Leute aus meinen Artikeln zitieren oder ihn kopieren:

Es ist nicht geklaut, die Artikel stehen ja weiterhin auf meinem Blog zur Verfügung!

 

Gut, ich gebe es zu: Ich will und werde mit meinem Blog kein Geld verdienen, trotzdem sind alle Artikel mein geistiges Eigentum. Das kann man gar nicht klauen, schaltet doch mal euer Gehirn ein!

Ein wirklich gutes Beispiel für geistigen Dünnschiss ist übrigens folgende Aktion des Handelsblatt:

Mein Kopf gehört mir!

 

Eine ziemliche Menge Leute haben sich dort gemeldet, wirkliche Urheber sehe ich dort allerdings sehr wenige! Da sind sogar Manager der Content-Industrie dabei, was wollen die denn da??

Mal ganz deutlich:

ICH ALS BLOGGER BIN URHEBER, IHR ALS GELDGEIER ABER GARANTIERT NICHT!

 

Ich habe hier ein gewaltiges Problem:

Warum darf ich die von mir auf CD gekaufte Musik nicht auf meinen MP3-Player verfrachten und dort abspielen? Einige gehen ja, aber die meisten haben einen Kopierschutz. Soll ich die für meinen MP3-Stick nochmal kaufen? Da gibt es aber ein Problem: Das ist ein einfacher Player, wie soll ich da die gekaufte Musik drauf bringen?

Ihr angeblichen Urheber denkt doch nur an den Gewinn, der Kunde sollte aber eigentlich König sein, der geht euch aber mal gewaltig am Arsch vorbei! Ihr denkt doch alle nur noch im Zeichen des Dollars, eure Hörer interessieren euch doch einen Scheißdreck!

Ach noch was:

Welches Arschloch unter euch hat eigentlich meinen Blog bei Facebook als Phishing-Site angeprangert? Ich verkaufe hier nichts, da kann also auch nichts abgephisht werden!

 

Viele Grüße nun vom Blogger, Urheber und Rechteinhaber von TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

May 11, 2012 08:12 PM

Sören Hentzschel

Firefox bekommt die Einstellungen als Tab

Der bisherige Einstellungsdialog von Firefox soll bald der Vergangenheit angehören. Die aktuelle Entwicklerversion von Firefox 15 bietet eine erste versteckte Implementierung der Einstellungen im Tab.

Bei der Portierung des bekannten Einstellungs-Dialogs zu about:preferences handelt es sich um ein Projekt, welches von vier Studenten der Michigan State University (MSU) im Rahmen ihres Studiums innerhalb von 16 Wochen umgesetzt wurde, wobei sie die ganze Zeit Unterstützung durch Mozilla hatten.

Die Verlagerung der Einstellungen in Tabs löst mehrere Probleme: Der alte Einstellungs-Dialog hat das gesamte Browserfenster blockiert, so dass keine weiteren Aktionen bei geöffneten Einstellungen möglich waren. Zum anderen war der alte Dialog vom Platz her beschränkt. Durch die Einstellungen in den Tabs eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Einstellungen anzuordnen und sich von Dialogen zu trennen, da Einstellungen, welche sich bisher hinter weiteren Fenstern versteckten, direkt in die Tabs gebracht werden können.

Getestet können die neuen Einstellungen ab Firefox 15 werden. Dazu muss über about:config der Schalter browser.preferences.inContent auf true gesetzt werden.

Zu beachten gilt dabei, dass es sich dabei bislang um eine 1:1-Portierung der alten Einstellungen handelt und sich alle Optionen an gewohnter Stelle befinden und noch nicht neu überdacht wurden. Auch das Design ist derzeit noch sehr provisorisch. Wünschenswert wäre hier meiner Meinung nach aus Gründen der Konsistenz eine seitliche Anordnung der verschiedenen Bereiche wie im Add-on-Manager. Bevor die neuen Einstellungen standardmäßig aktiviert werden, gibt es noch einiges zu tun.

May 11, 2012 09:23 AM

May 09, 2012

Sören Hentzschel

Exklusiv: Ein erster Rundgang durch den neuen Mozilla Marketplace

Mit dem Mozilla Marketplace hat Mozilla einen Marktplatz für kostenfreie sowie kostenpflichtige Apps geschaffen, welche auf Web-Technologien wie HTML5, JavaScript und CSS setzen und damit prinzipiell für den Desktop-Computer, das Smartphone und das Tablet gleichermaßen geeignet sind. Nun hat der Marketplace für eingeladene Mozillians geöffnet. Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, diesen vorab einmal anzuschauen und ein paar Eindrücke zu teilen.

Ende Februar hat der Marketplace bereits für Entwickler eröffnet. Seit diesem Zeitpunkt können Webentwickler ihre Apps in den Mozilla-Store hochladen. Nun hat für erste Benutzer die Testphase des eigentlichen Marketplace begonnen. Noch im Laufe des zweiten Quartals soll die offene Betaphase folgen. Nutzer ohne Berechtigung sehen derzeit nach der Anmeldung nur einen Hinweis auf den baldigen Start.

Voraussetzungen

Um Apps installieren zu können, gibt es eine entscheidende Voraussetzung: Firefox ab Version 15, dessen finaler Release voraussichtlich am 28. August 2012 ist. Als Betriebssystem für Desktop-Systeme werden Windows XP oder höher respektive Mac OS X 10.5 oder höher vorausgesetzt. Linux wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber bald auch unterstützt werden. Sind die Voraussetzungen erfüllt, können über marketplace.mozilla.org Apps auf dem Gerät der Wahl installiert werden.

Da der Marketplace derzeit nur einem eingeschränktem Publikum zur Verfügung steht, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist aber simpel. Man meldet sich hierfür einfach mit seiner E-Mail-Adresse via Persona / BrowserID an.

Der Start

Im Kopfbereich der Seite gibt es eine Suchfunktion für Apps sowie ein Menü, über welches man zu den beliebtesten Apps und den Kategorien kommt. Diese beiden Dinge gibt es auf jeder Seite. Auf der Startseite werden zudem ein paar Apps empfohlen, ein paar der beliebtesten Apps werden direkt angezeigt und es gibt auch hier die Möglichkeit zu den einzelnen Kategorien zu navigieren. Das sind Bücher, Business, Bildung, Unterhaltung & Sport, Spiele, Gesundheit & Fitness, Lifestyle, Musik, News & Wetter, Fotos & Medien, Produktivität, Social & Kommunikation, Reisen sowie Utilities.

Apps finden

Um Apps zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ist es, eine auf der Startseite empfohlenen Apps direkt auszuwählen. Eine andere, die angesprochene Suchfunktion zu benutzen. Hier gelangt man dann zu einer übersichtlichen Liste aller Ergebnisse, welche direkt nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden können, nämlich nach der Kategorie der Apps, ob kostenlose oder kostenpflichtige Apps gesucht werden und ob die App für Desktop, Tablet oder Smartphone ausgelegt ist. Außerdem kann diese Liste nach Wichtigkeit, Anzahl wöchentlicher Downloads, der besten Bewertung, dem Preis oder der Aktualität sortiert werden. Die Liste selber zeigt neben dem Namen und einer kurzen Beschreibung der jeweiligen App noch an, auf welchen Gerätentypen die App funktioniert, in welcher Kategorie sie eingeordnet ist, wieviel sie kostet beziehungsweise ob sie kostenlos ist, die Anzahl der wöchentlichen Downloads sowie eine Bewertung durch die Benutzer.

Die Ansicht für eine einzelne Kategorie ist wieder sehr ähnlich der Startseite. Hier werden zunächst drei Apps gefeatured, anschließend folgen die beliebtesten Apps aus dieser Kategorie und am Ende gibt es wieder eine Auswahl für alle Kategorien. Lässt man sich alle Apps aus einer Kategorie anzeigen, landet man wieder auf einer Such-Ergebnisliste, welche die entsprechende Kategorie als Filter voreingestellt hat.

Apps installieren

Die Detail-Ansicht bietet natürlich die ganzen Informationen, welche bereits die Übersicht gezeigt hat, also einen Namen, eine Beschreibung (welche an dieser Stelle im Normalfall etwas länger ist), die Zielgeräte, die Anzahl wöchentlicher Downloads und eine Bewertung. Und natürlich der Entwickler der App fehlt hier nicht. Weiter gibt es Screenshots zur jeweiligen App und weiterführende Informationen wie Kontaktdaten, eine App-Homepage, das Veröffentlichungsdatum oder auch einen Link zu einer Datenschutzerklärung. Das Wichtigste auf dieser Seite: Ein großer Downloadbutton bei kostenlosen Apps bzw. ein Button, welcher den Kaufpreis anzeigt. Bei installierten Apps hingegen erscheint an dieser Stelle ein ausgegrauter Button, welcher anzeigt, dass die App bereits installiert ist.

Apps bezahlen

Die Frage, wie man Apps überhaupt bezahlt, ist an dieser Stelle berechtigt. Über die Benutzereinstellungen gelangt man zu seinen Bezahl-Einstellungen. Hier kann eine Verknüpfung mit dem eigenen PayPal-Konto hergestellt werden. So lassen sich Apps mit nur einem Klick kaufen und installieren. Innerhalb von 30 Minuten lässt sich das Geld für eine bezahlte App übrigens in jedem Fall zurückerstatten, ansonsten je nach Kulanz des Verkäufers innerhalb von 60 Tagen auf Anfrage. Freundlicherweise überweist Mozilla den frühen Testern auf Anfrage direkt fünf Dollar auf das PayPal-Konto, um die Funktionalität des App-Kaufs testen zu können, das ist vielleicht nicht für den späteren Endnutzer relevant, für mich aber eine lobende Erwähnung wert.

Sonstiges

Außerdem gelangt man hierüber zu seinem eigenen Benutzerprofil. Über die Detail-Ansicht der Apps gelangt man bei einem Klick auf den Entwicklernamen zu den entsprechenden Profilen der Entwickler. Neben dem Namen und dem Foto gibt es hier noch weitere Informationenw wie Ort, Beruf, Homepage, eine kurze Beschreibung zur Person sowie relevante Daten wie die Angabe, seit wann der Benutzer angemeldet ist, die Anzahl der entwickelten Apps sowie die Durchschnittsbewertung.

Schließlich gibt es im Marketplace noch eine Übersicht über alle installierten Apps. Diese entspricht im Prinzip wieder der Ergebnisliste einer Suche, bloß eben ohne weitere Filter. Und sortiert werden kann nach Name, Preis und Zeitpunkt des Erwerbs.

Bei der Installation von Apps auf dem Desktop-System werden die Apps unter Windows übrigens auf dem Desktop und im Startmenü und unter Mac OS X im Anwendungs-Verzeichnis und auf dem Launchpad abgelegt. Zur Deinstallation wird die App bei Windows über die Systemsteuerung entfernt, bei Mac OS X einfach in den Papierkorb geschoben. Die Angaben für Linux folgen an dieser Stelle, sobald Linux unterstützt wird.

May 09, 2012 05:33 PM

Performance-Probleme mit Thunderbird 12? Ein möglicher Workaround

Seit dem Update auf Thunderbird 12 beklagen einige Nutzer von Mozillas E-Mail-Client massive Performance-Probleme. Verursacher des Problems ist sehr wahrscheinlich Sicherheitssoftware. Bis Mozilla dieses Problem in einem Update behebt, gibt es einen einfachen Workaround, dieses Problem zu umgehen.

Wenn Thunderbird 12 beim Öffnen von E-Mails ungewöhnlich lange braucht oder gar einfriert, lohnt ein Blick in das Profilverzeichnis. Über Hilfe > Informationen zur Fehlerbehebung > Ordner anzeigen gelangt man in dieses. Befinden sich hier verschiedene Ordner, welche auf *-wal und *-shm enden, beispielsweise “places.sqlite-wal”, “places.sqlite-shm”, “cookies.sqlite-shm” und “cookies.sqlite-wal”, sind diese zu löschen, denn diese Ordner haben im Thunderbird-Profil nichts verloren. Achtung: Die gleichnamigen SQLite-Dateien sollten nicht gelöscht werden! Nach einem anschließenden Neustart von Thunderbird ist der langsame Thunderbird wieder Vergangenheit.

May 09, 2012 07:12 AM

May 06, 2012

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.9.1

Im Zuge der fortlaufenden Stabilitäts- und Sicherheits-Updates in der Mozilla-Gemeinschaft ist jetzt SeaMonkey 2.9.1 für Windows, Mac und Linux zum kostenlosen Download von www.seamonkey.at verfügbar.

Wir empfehlen allen Benutzern von SeaMonkey und der alten Mozilla/Netscape-Suites eindringlich, auf diese neue Version umzusteigen.

Um eine Liste der Änderungen und weitere Informationen zu erhalten, sehen Sie sich die SeaMonkey-2.9.1-Versionshinweise an.

May 06, 2012 05:52 PM

May 02, 2012

Michael Speier

Vom langsamen Firefox und anderem Unfug

Hallo zusammen!

 

Ich möchte hier einmal ein bißchen Dampf ablassen, da mir verschiedene Aussagen immer wieder ziemlich sauer aufstoßen. Der Stein des Anstoßes sind einige Kommentare, die ein paar Möchtegerns bei Caschy abgelassen haben:

Firefox: des Königs neue Kleider

 

Wieder einmal behaupten dort einige Leute, daß der Firefox langsam sei, einen Haufen RAM verbratet und auch dauernd abstürzt.

Leute, was faselt ihr da eigentlich für einen Unfug??

Ich verwende hier zwar SeaMonkey als Standardbrowser, habe aber aus verschiedenen Gründen folgende Browser ebenfalls installiert:

  • Firefox
  • Chromium
  • Opera
  • Konqueror
  • rekonq (ist das eigentlich deren Ernst oder soll das ein dauerhafter Aprilscherz sein??)

Langsam sind hier nur zwei Browser: SeaMonkey und der Konqueror. SeaMonkey beim Start wegen seiner 34 Add-ons und weil ich den Mail und News-Client ebenso wie ChatZilla immer mit starte und der Konqueror, weil er nun mal langsam ist. Ich kann SeaMonkey sogar noch langsamer machen, gar kein Problem! Selbst wenn ich alle anderen Add-ons raus werfe installiere ich dafür einfach den HTML-Validator und Firebug, schon habe ich einen total lahmen Browser. Gleiches gilt natürlich auch für den Firefox, da er ja die selben Add-ons verwendet… oder war das anders herum?? ;-)

Ich starte hier im Allgemeinen den SeaMonkey mit mindestens 3 Tabs im Browser, einer davon verwendet Flash. Und genau hier haben wir das eigentliche Problem, denn da helfen auch die Plugin-Container nichts! Flash ist ein Dinosaurier, der vergessen hat, daß diese eigentlich ausgestorben sind. Es kommt zwar selten vor, aber manchmal stürzt SeaMonkey tatsächlich ab. Wer ist Schuld? Natürlich Flash! Kann Mozilla was dafür? Natürlich nicht, die haben das Plugin ja nicht gemacht!

Ihr wollt einen langsamen Browser, der zwischendurch mal richtig abschmiert? Dann installiert euch mal den Konqueror, aber bitte speichert zuvor alle wichtigen Dokumente ab! Wenn dort Flash Probleme macht hilft nämlich im Allgemeinen nur noch der Schalter am Netzteil! Dabei hat dieser Browser das Problem, daß es solche Add-ons wie für Firefox/SeaMonkey gar nicht gibt!

Chrome/Chromium ist nur dann schneller wie Firefox, wenn man den Fuchs mit Add-ons füttert wie blöde. Aber selbst das macht sich oft nicht bemerkbar, es kommt immer auf die installierten Add-ons an. Wie geschrieben und aus meinen anderen Artikeln bekannt verwende ich hier SeaMonkey, derzeit wie weiter oben steht mit 34 Add-ons. Mein Rechner ist ja wirklich nicht unbedingt der Schnellste, ich kann hier aber irgendwie kaum einen Unterschied in der Geschwindigkeit gegenüber Chrome/Chromium feststellen. Allerdings habe ich in Chromium gar kein Add-on installiert!

Hier einmal die Liste meiner Add-ons hier in SeaMonkey 2.9.1:

* Adblock Plus 2.0.3
* Add Birthdays To Calendar 0.5.0.0
* Add-on Compatibility Reporter 1.1
* BetterPrivacy 1.68
* Bugmail 1.6.1
* Calculator 1.1.26
* ChatZilla [de] 0.9.88.2
* DOM Inspector 2.0.11
* Deutsches Wörterbuch 2.0.2
* Element Hiding Helper für Adblock Plus 1.2.2
* Enigmail 1.4.1
* Extra Folder Columns 1.1.4
* FireFTP 1.99.5
* Fireclam 0.6.7
* Form History Control 1.2.10.2
* Ghostery 2.7.2
* Google Contacts 0.6.40
* Greasemonkey 0.9.13.1
* JavaScript Debugger 0.9.89
* Lightning 1.4
* Mnenhy 0.8.5
* Novell Moonlight 3.99.0.3
* PrefBar 6.1.0
* Provider für Google Kalender 0.9
* PwdHash 1.7
* Quote Colors 0.3
* SQLite Manager 0.7.7
* SearchStatus 1.40
* SmoothWheel (AMO) 0.45.6.20100202.1
* SyncPlaces 5.0.1
* ThunderBirthDay 0.8.0
* User Agent Switcher 0.7.3
* Web Developer 1.1.9
* clamdrib 0.2.0.2 )

Habt ihr es bemerkt? Da sind einige gewaltige Bremsen dabei, trotzdem ist SeaMonkey kaum langsamer wie Chromium ohne Add-ons! Verzapft also nicht dauernd solch einen Unfug, das glaubt euch inzwischen sowieso niemand mehr.

Ein weiterer sehr verbreiteter Blödsinn ist der angeblich ach so gewaltige RAM-Verbrauch von Firefox und SeaMonkey gegenüber Chrome/Chromium… Hä? Ich habe nur 2 GB RAM hier! SeaMonkey verwendet derzeit mit zwei Plugin-Containern, 34 Add-ons, 8 Tabs im Browser, gestartetem Mail und Newsgroup mit zusätzlichem Lightning-Tab und ebenfalls gestartetem ChatZilla mit 3 Tabs gerade mal ~700 MB! Das holt sich Chrome auf die Schnelle mal so, dafür aber ohne Flash! Wenn ich da mal ein paar Videos bei YouTube ansehe ist es vorbei mit dem RAM, den holt sich Chrome einfach so nebenbei. Noch besser kann das allerdings der Konqueror, den möchte ich wirklich niemandem empfehlen.

Übrigens habe ich Chromium so nebenbei am laufen. 4 Tabs ohne Flash und ohne Erweiterungen: ~200 MB!

Ihr wollt einen wirklich schnellen und sparsamen Browser? Dann verwendet doch einfach Opera! Dessen Mail- & News-Client kann zwar kein PGP und der IRC-Client kein ircs (gibt ziemlichen Ärger bei meinem eigenen Chat-Room!), aber immerhin ist der Browser wirklich sehr schnell und auch sparsam mit dem RAM! Ich kann damit wegen der fehlenden Sicherheit zwar nichts anfangen, aber ihr Trolle wißt darüber ja viel besser Bescheid wie ich.Füttere mich, ich bin ein Troll!

 

Ach ja: Wenn ihr mal auf eine Seite kommt, die mit SeaMonkey nicht richtig dargestellt wird:

Haut dem Admin dort mal kräftig auf die Schnauze, er hat sich das ehrlich schwer erarbeitet!

 

Grüße nun aus den verwinkelten Ecken von TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

May 02, 2012 11:39 PM

April 29, 2012

Sören Hentzschel

Thunderbird 12.0.1 behebt Fehler

In Kürze wird Mozilla Thunderbird 12.0.1 veröffentlichen. Die neue Version behebt diverse Fehler, welche insbesondere durch die Neuerung der Pluggable Mail Stores und der damit verbundenen Möglichkeit, alternative Formate als Berkeley-Mailbox (Mbox) zu nutzen, mit Thunderbird 12 eingeführt wurden.

Viele Nutzer von POP3-Konten dürften sich seit dem Update auf Thunderbird 12 an andauernden Benachrichtigungen über neue E-Mails erfreuen, obwohl es keine neuen E-Mails zu lesen gibt. Dieses Problem wird mit Thunderbird 12.0.1 genauso behoben wie das teilweise Erscheinen von Teilen anderer Nachrichten in E-Mails. Auch das Nicht-Funktionieren von POP3-Filtern, welche neue Nachrichten automatisch in IMAP-Ordner verschieben, wird in der neuen Version adressiert. Das manuelle Ausführen stellt hierbei kein Problem dar. Auch behebt die neue Version das Problem, dass Nachrichten nicht geladen werden, wenn eingestellt ist, dass nur die Kopfzeilen der Nachrichten automatisch heruntergeladen werden. Schließlich wurde noch ein relativ häufig auftretender Absturz bei Programmstart beseitigt.

Thunderbird 12.0.1 wird in Kürze erwartet. Zum Download von Thunderbird 12.0 geht es dort entlang, die Neuerungen lassen sich hier nachlesen.

April 29, 2012 03:37 PM

April 27, 2012

Sören Hentzschel

Firefox 14 – erste Aurora-Version ist da

Mozilla hat heute die erste Aurora-Version von Firefox 14 zum Download freigegeben. An dieser Stelle folgt eine Zusammenfassung der relevantesten Neuerungen von Firefox 14.

Verbesserungen der Benutzeroberfläche & keine Favicons mehr in der Adressleiste

Die Navigationssymbolleiste von Firefox hat in Zusammenhang mit dem in Planung stehenden Australis-Design diverse kleinere Veränderungen an Farben, Buttons und Radii unter Windows erhalten. Apple-Benutzer dürfen sich dafür an der Unterstützung des Fullscreen-Modus in Mac OS X 10.7 Lion erfreuen.


Die auffälligste optische Veränderung betrifft allerdings alle Systeme. Der Identitätsblock, welcher links in der Adresszeile zeigt, ob man sich auf einer Seite mit verschlüsselter Verbindung befindet, wurde umgestaltet. Anstelle eines Favicons befindet sich in Folge dessen außerdem nur noch ein allgemeines Icon, nämlich eine Weltkugel respektive ein Schloss. Hinter dieser Design-Entscheidung stehen vor allem zwei Motive: die Reduzierung der Benutzeroberfläche um redundante Elemente – das Favicon befindet sich ja bereits in den Tabs – und eine Erhöhung der Sicherheit, da keine Seite nur durch die Verwendung eines Schloss-Symbols als Favicon dem unerfahrenen Anwender eine gesicherte Verbindung suggerieren kann.

Bei Seiten ohne Extended-Validation-Zertifikat erscheint nur noch ein graue Schloss-Icon, keine besondere farbliche Hervorhebung mehr und auch der Hostname wird nicht nocheinmal extra aufgeführt, was durch die farbliche Hervorhebung in der Domain sowieso nicht notwendig ist. Seiten mit Extended-Validation-Zertifikat bekommen ein grünes Schloss und zudem wie bisher den Namen des Zertifikatsbesitzers neben der URL angezeigt, optisch aber leichtgewichtiger als bisher. Seiten mit gemischtem Content erhalten ein gelbes Warndreieck mit weißem Ausrufezeichen.

Verbesserter Import aus anderen Browsern und weitere Verbesserungen

Der Import von Daten aus Apples Safari-Browser wurde komplett überarbeitet und soll nun auch mit aktuellen Versionen von Mac OS X gut zusammenarbeiten. Außerdem steht dieser nun auch auf Windows zur Verfügung, was bislang nicht der Fall war. Ebenso wurde der Migrator für Daten aus dem Internet Explorer überarbeitet. Mit Firefox 11 kam bereits ein Import für Daten von Google Chrome neu hinzu.

Bei Google-Suchanfragen direkt über Firefox wird jetzt standardmäßig die HTTPS-Suche benutzt. Das hat außerdem den Nebeneffekt, dass hierfür nun SPDY zum Einsatz kommt.

Die Seite about:support zeigt bei den veränderten Benutzereinstellungen auch die browser.search.*-Schalter an und auch about:memory hat wieder einmal Verbesserungen erhalten, welche einem nun zumindest mehr Aufschluss als bisher darüber geben, welche Tabs für einen hohen Speicherverbrauch verantwortlich sind. Unter der Haube gab es zudem diverse Verbesserungen rund um den Cycle Collector, welcher Firefox manchmal ins Stottern bringen konnte, und beim HTTP-Pipelining. Desweiteren wurde die SVG-Performance verbessert.

Auch für Webentwickler gab es Verbesserungen. So gibt es in der Infobar eines untersuchten Elements nun ein Menü, über welches es möglich ist, neben dem normalen auch den Active-, Focus- oder Hover-Status im Style-Panel zu inspizieren, was in Firefox 13 noch nur über das Kontextmenü zugänglich war, oder auch das umschlossene beziehungsweise innere HTML zu kopieren oder den Knoten zu löschen. Außerdem befindet sich hier nun auch direkt ein Button, um ein anderes Element zu untersuchen, der Umweg mit der Maus in die linke untere Fensterecke ist also hierfür nicht mehr länger notwendig.

Verbesserte Unterstützung von Web-Standards

Mit Firefox 14 werden Web Apps in den Desktop integriert. Sobald eine Web App installiert wird, legt Firefox eine Verknüpfung auf dem Desktop und im Startmenü an. Über die Systemsteuerung können die Web Apps wieder deinstalliert werden. Getestet kann dies hier werden.
Update 13.05.2012: Die Unterstützung für Web Apps wurde aus Firefox wieder entfernt und wird mit Firefox 15 eingeführt werden.

Weiter bietet der neue Firefox Unterstützung für den neuen HTTP 308 Permanent Redirect Header und das Pointer Lock API, welches es einer Applikation unter anderem erlaubt, die Maus direkt zu erfassen und Eingaben zu empfangen, ohne vorher den Cursor zu bewegen, was vor allem für Spiele im Vollbildmodus interessant ist.

Versteckte, aber sehr interessante Features

Wer bereits in ein paar sehr spannende Neuerungen zukünftiger Firefox-Versionen hineinschnuppern möchte, findet auch in Firefox 14 wieder frühe Implementierungen, welche noch nicht reif genug für eine standardmäßge Aktivierung sind, aber experimentell aktiviert werden können.

So ist es möglich, nicht nur komplett aktivierte und komplett deaktivierte Plugins zu haben, stattdessen gibt es noch ein sogenanntes Click-to-Play, wo Plugins per Opt-in vor der Verwendung aktiviert werden müssen. Dabei kann Firefox auch dauerhaft die Erlaubnis pro Seite erteilt werden. Dieses Feature hat noch ein bisschen Arbeit vor sich, so gibt es noch die eine oder andere Baustelle in Zusammenhang mit dieser Neuerung zu bearbeiten, Interessierte können das aber bereits testen, indem sie über about:config den Schalter plugins.click_to_play auf true setzen.

Über den about:config-Schalter browser.download.useToolkitUI kann zudem ein neues Download-Panel aktiviert werden, welches das bisherige Downloadfenster ersetzt, welches sich beim Herunterladen von Dateien öffnet. Zur Aktivierung muss der genannte Schalter auf false gesetzt werden.

Und auch für Webentwickler gibt es in diesem Release wieder eine versteckte Neuerung. Indem über about:config der Schalter devtools.layoutview.enabled auf true gesetzt wird, wird im Style-Panel der Entwickler-Werkzeuge eine Ansicht gezeigt, welche die Größe und Abstände des ausgewählten Elements darstellt.

Nur in Nightly und Aurora: Telemetrie standardmäßig aktiviert

Folgende Neuerung betrifft nur Nutzer der Nightly- und Aurora-Versionen ab Firefox 14. Dort ist das Telemetrie-Feature ab sofort standardmäßig aktiviert. Dabei handelt es sich um eine Mess-Infrastruktur, um diverse Leistungsdaten wie Performance oder Speicherverbrauch während des Browserbetriebs anonym an die Mozilla-Server zu übermitteln. Nutzer der Betaversionen beziehungsweise finalen Releases müssen dieses bei Interesse wie gehabt von Hand aktivieren.

April 27, 2012 10:18 PM

Thunderbird 13 Beta mit Dropbox-Anbindung ist da

Die erste Beta-Version von Thunderbird 13 wurde veröffentlicht und steht ab sofort zum Download bereit. Die größte Neuerung der neusten Version von Mozillas E-Mail-Client ist die Möglichkeit Dateianhänge über einen Online-Dienst wie Dropbox oder youSENDit zu versenden. Schnell kann man in die Situation kommen, Dateien versenden zu müssen, welche zu groß zum Versenden per E-Mail sind. So gibt es beispielsweise bei Google Mail ein Limit von 25 MB pro Dateianhang. Weitere Details zu dieser Neuerung gibt es in einem gesonderten Artikel. In Zukunft wird Thunderbird neben diesen beiden Diensten noch mindestens spideroak.com und Ubuntu One unterstützen.

Eine weitere große Neuerung ist zumindest versteckt Implementiert. Über Extras > Einstellungen > Erweitert > Allgemein > Konfiguration bearbeiten kann der Schalter mail.chat.enabled auf true gesetzt werden. Anschließend wird Thunderbird neben dem Empfangen und Versenden von E-Mails in Zukunft auch eine andere Art der Kommunikation unterstützen – Instant Messaging. In der aktuellen Phase der Entwicklung werden bereits die XMPP basierten Protokolle von Facebook und Google Talk sowie IRC und Twitter unterstützt. Eine ganz allgemeine Unterstützung für XMPP/Jabber wird es zukünftig ebenfalls geben. Auch diese Neuerung wurde in einem eigenen Artikel behandelt.

Download Thunderbird 12 Beta

Wichtiger Hinweis: Genauso wie bei Firefox werden auch bei Thunderbird Windows 2000 sowie Windows XP ohne Service Pack 2 oder höher nicht länger unterstützt. Nutzer dieser veralteten Betriebssysteme müssen auf Thunderbird 10 ESR umsteigen, um weiter zumindest bis Ende des Jahres Sicherheitsaktualisierungen zu erhalten.

April 27, 2012 03:28 PM

April 26, 2012

Sören Hentzschel

Firefox 13-Beta mit vielen Neuerungen ist da

Mozilla hat die erste Beta-Version von Firefox 13 veröffentlicht, welche viele Neuerungen in allen Bereichen des Browsers bringt. Eine neue Startseite, eine Schnellwahl beim Öffnen eines neuen leeren Tabs, verbesserte Performance, ein neuer Scrolling-Algorithmus, eine einfache Möglichkeit das Benutzerprofil zurückzusetzen, verbesserte Werkzeuge für Webentwickler und vieles mehr, die Liste der Änderungen ist lang. Einen detaillierten Überblick über die zahlreichen Neuerungen gibt der Aurora-Artikel zu Firefox 13.

Download Mozilla Firefox 13.0 Beta

Wichtiger Hinweis: Ab Firefox 13 werden Windows 2000 sowie Windows XP ohne Service Pack 2 oder höher nicht länger unterstützt. Nutzer dieser veralteten Betriebssysteme müssen auf Firefox 10 ESR umsteigen, um weiter zumindest bis Ende des Jahres Sicherheitsaktualisierungen zu erhalten.

April 26, 2012 08:24 PM

Michael Speier

SeaMonkey-Tutorial: Downloads und Mails unter Linux mit ClamAV prüfen [UPDATE]

Hallo zusammen!

Wie die Überschrift schon sagt möchte ich euch mit diesem Tutorial zeigen, wie man in SeaMonkey unter Linux seine Downloads und E-Mails mit ClamAV überprüfen kann. Dazu sind allerdings ein paar Add-ons notwendig, da ClamAV nicht direkt eingebunden werden kann.

Als erstes muß man dafür natürlich ClamAV und ClamAV-Deamon  installieren, was über den Paketmanager eurer Wahl kein Problem sein dürfte.  Dann wird über eine einfachen Texteditor die Datei /etc/clamav/clamd.conf mit root-Rechten wie folgt erweitert:

TCPSocket 3310
TCPAddr localhost

Mit dem folgenden Befehl wird nun clamd neu gestartet:

sudo service clamav-daemon restart

Das ist notwendig für die Überprüfung der Mails!

Als nächstes installiert man sich in SeaMonkey den Add-on Compatibility Reporter, der meiner Meinung nach sowieso zur Standardinstallation gehören sollte. Nun braucht ihr noch das Add-on Fireclam, welches für eure Downloads zuständig ist. Hier mit Kubuntu ist keine weitere Einstellung in diesem Add-on notwendig.

Einziger Wermutstropfen: Da ClamAV nicht gerade ein Ausbund an Geschwindigkeit ist dauern die Downloads etwas länger als gewohnt, die entsprechenden Dateien werden erst nach dem Download geprüft!

Nun kommen wir zur Überprüfung der Mails, Feeds und Newsgroups. Dazu muß man sich das Add-on clamdrib besorgen! Da dieses leider nicht von Hause aus kompatibel mit SeaMonkey ist habe ich es angepaßt und stelle es euch hier zur Verfügung:

Download clamdrib 0.2.0.2

ACHTUNG: Dieses Add-on wird anscheinend nicht mehr weiter entwickelt, aber leider habe ich bis jetzt keinen Ersatz dafür gefunden! :cry:

Kleiner Hinweis: Das Tutorial funktioniert natürlich auch mit Firefox und Thunderbird, clamdrib wurde von mir entsprechend an Thunderbird angepaßt! ;-)

(Das Add-on wurde von mir natürlich vor dem Upload mit ClamAV geprüft!)

Nach einem Neustart von SeaMonkey werden nun dank Fireclam und clamdrib alle Downloads, Mails, Feeds und Newsgroups auf Viren, Würmer, Phishing & Co geprüft. Um die Installation für Downloads zu überprüfen verwendet man am besten den Eicar-Testvirus, den man sich natürlich von der original Website holt:

EUROPEAN EXPERT GROUP FOR IT-SECURITY

Als Ergebnis bringt das Add-on Fireclam je nach Datei folgendes Ergebnis:

Ergebnis von Fireclam

 

Bei SeaMonkey Mail & Newsgroups wird mit clamdrib eine entsprechende Meldung im Header angezeigt, zufällig habe ich da ein nettes Beispiel:

Mail-Heder mit clamdrib-Meldung

 

Diese Mail sieht im HTML-Format übrigens täuschend echt aus!

Man sieht hieran sehr genau, daß man auch unter Linux die Augen auf haben sollte. Ein wirklich sicheres System gibt es einfach nicht!

Bei einer normalen Mail steht dort ClamAV status:  CLEAN

Wie weiter oben geschrieben prüft clamdrib nicht nur E-Mails, sondern auch Feeds und Newsgroups!

Ich hoffe, daß ich euch mit diesem kleinen Tutorial geholfen habe. Übrigens gibt es zum Prüfen von E-Mails noch eine andere Möglichkeit in Verbindung mit ClamAV, und zwar mit dem transparenten Proxy P3Scan. Diese Methode ist allerdings etwas umständlicher und funktioniert nur mit E-Mails und nur POP3-Konten. Da ich selbst IMAP einsetze ist P3Scan für mich dadurch gestorben.

 

[UPDATE]Das Tutorial wurde inzwischen von mir auch unter Windows 7 mit ClamWin getestet, funktioniert einwandfrei! ;-) [/UPDATE]

 

Ich wünsche nun allen Lesern eine schönen und vor allem virusfreien Tag

 

Viel Grüße aus TmoWizard’s Castle

Euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

April 26, 2012 02:44 PM

Add-ons für SeaMonkey 2.* [UPDATE]

Hallo zusammen! 8-)

 

Am 15.03.2012 war es soweit und eine neue Version von SeaMonkey ist erschienen. Hier also die aktuelle Liste mit kompatiblen Add-ons für SeaMonkey Version 2.8!

(Diese Add-ons funktionieren dank dem →”Add-on Compatibility Reporter”← (ebenfalls in der Liste) weiterhin auch mit neueren SeaMonkey Versionen! Wird nicht mehr benötigt, sämtliche Add-ons gelten nun automatisch als kompatibel mit SeaMonkey! Die Liste wird aber weiter geführt, da es eventuell zu Schwierigkeiten kommen kann und auch kommt!)


Dazu noch eine Klarstellung: Add-ons sind keine Plugins!

Add-ons sind Erweiterungen für den jeweils verwendeten Browser bzw. das verwendete Programm, Plugins jedoch (meistens) für das komplette System! Ein sehr bekanntes Plugin ist SUN/Oracle Java. Diese Plugins können im Gegensatz zu Add-ons auch von anderen Programmen verwendet werden, OpenOffice.org verwendet z. B. das erwähnte Java.

Auch hierzu noch eine weitere Anmerkung: Java hat wenig bis gar nichts mit JavaScript zu tun!

ACHTUNG! Ich verwende hier nur Linux, allerdings sollten die meisten Add-ons unter allen Betriebssystemen funktionieren. Ich bitte hiermit um eine entsprechende Rückmeldung als Kommentar zum Blog-Artikel!

Diese Liste wird soweit nötig und möglich immer auf dem aktuellsten Stand [z. Zt. 19.03.2012] gehalten und um neue Add-ons erweitert!

[Update] Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich nun die Schrift hier vergrößert. Ich habe selbst trotz Brille schon fast eine Lupe zum lesen benötigt, das wollte ich meinen Lesern natürlich nicht weiter zumuten! Bei den Add-ons ist nur eines hinzu gekommen, aber ein wirklich gutes! Neue Versionen gab es scheinbar nur eine. [/UPDATE]

Hier also die Liste mit den Add-ons:

 

(*): Für die beiden Add-ons clamdrib und Fireclam habe ich ein extra Tutorial geschrieben! ;-)

(**): Leider scheint der HTML-Validator immer noch Probleme zu machen, ich wäre über Rückmeldung dankbar! Er läßt sich leider nicht mehr in der Statusbar darstellen, nur als Symbol in der normalen Symbol-Leiste! Außerdem kann man SeaMonkey nach der Installation eines weiteren Add-ons nicht neu starten, er wird statt dessen beendet! Zusätzlich wird SeaMonkey aus mir nicht ersichtlichen Gründen ziemlich aus gebremst. Aber immerhin, der Validator funktioniert wieder! :-D

 

Einzig die Add-ons Display Contact Photo (da stimmt was nicht mehr!), Extra Folder Columns, Google Contacts, Greasefire, Locationbar2, Mozilla Labs: Contacts (ausgerechnet ein Add-on von Mozilla!) und Power Twitter, müssen wie weiter unten beschrieben angepaßt werden, alle anderen Add-ons funktionieren ohne diese Anpassung!

Einige Add-ons können auch dadurch installiert werden, wenn man SeaMonkey über das Menü

 

–> Bearbeiten –> Einstellungen –> Erweitert –> HTTP-Verbindungen

 

als Firefox-kompatibel ausweist!

Nach der Installation des entsprechenden Add-ons kann man diese Einstellung wieder deaktivieren, alles weitere übernimmt dann wie weiter unten beschrieben SeaMonkey selbst! Natürlich sollte man die Einstellung nach der Installation wieder deaktivieren, schließlich verwenden wir ja SeaMonkey und nicht den Firefox! ;-)

Moonlight sollte nicht über die Paketquellen von Ubuntu installiert werden, da diese Version völlig veraltet ist! Dort ist noch die Version 2.10 zu finden, der einige Funktionen fehlen und die außerdem einige in neueren Versionen bereits geschlossene Sicherheitslücken aufweist! Verwendet stattdessen die von mir in der Liste verlinkte neuere Version.

Im Add-on-Manager werden einige Add-ons aus der Liste als nicht kompatibel gekennzeichnet, was man jedoch getrost ignorieren kann, sie funktionieren trotzdem! Dies wurde von mir über den ebenfalls in der Liste stehenden Add-on Compatibility Reporter bereits gemeldet und ich bitte euch hiermit, daß ihr dies ebenfalls macht. Es ist zum Vorteil aller SeaMonkey Benutzer!

Hier ist nun eine wirklich große Änderung eingetreten, da Add-ons nun automatisch also kompatibel ausgewiesen werden, wenn sie bereits als kompatibel mit SeaMonkey 2.1 oder höher markiert sind! Der Add-on Compatibility Reporter dient nun nur noch dazu, damit man eventuelle Fehlfunktionen eines Add-ons berichten kann… oder eben, daß sie ohne Probleme funktionieren!

Näheres hierzu kann man der deutschen und der englischen Site von SeaMonkey entnehmen. Auch Firefox und Thunderbird sind von dieser Änderung betroffen!

Achtung: Das kann auch schief gehen, weswegen ich hier nur von mir getestete Add-ons in die Liste einfüge!

 

Noch eine Bitte an alle Interessierten: Um Probleme zu vermeiden achtet bei den Add-ons bitte dringend auf die von mir angegebenen Versionsnummern!

 

Hier nun die Vorgehensweise für die angeblich nicht kompatiblen Add-ons:

Anstatt das Add-on über den Add-on-Manager zu installieren wählt man es mit der rechten Maustaste auf der Website aus und wählt im sich öffnenden Menü den Punkt “Link-Ziel speichern unter…” und speichert die *.xpi-Datei ab. Diese Datei öffnet man nun mit einem ZIP-Programm wie 7Zip oder ähnlichem, ich verwende hier Ark. Dort findet man die Datei “install.rdf”. Diese öffnet man mit einem einfachen Texteditor, unter Windows z. B. Notepad, hier mit Kubuntu ist Kate die erste Wahl, und fügt folgendes hinzu oder ändert wenn vorhanden den entsprechenden Abschnitt wie folgt ab:

 

<em:targetApplication>
<Description>
<!– SeaMonkey –>
<em:id>{92650c4d-4b8e-4d2a-b7eb-24ecf4f6b63a}</em:id>
<em:minVersion>1.1</em:minVersion>
<em:maxVersion>2.*</em:maxVersion>
</Description>
</em:targetApplication>

 

Sollte kein Name dabei stehen (in dem Fall “SeaMonkey”) kann man auch nach der ID gehen, für SeaMonkey wäre das:

{92650c4d-4b8e-4d2a-b7eb-24ecf4f6b63a}

Wenn man diese geänderte Datei in die “*.xpi” übernimmt, kann man die *.xpi-Datei über den Add-on Manager installieren: “Aus Datei installieren”

 

Ich wünsche nun allen, die SeaMonkey 2.* verwenden viel Spaß damit! Sie funktioniert hier fast perfekt, nur das Adobe Flash-Plugin macht wie auch bei Firefox zwischendurch Probleme. Adobe eben, aber die sind auch fleißig am basteln! ;-)

Grüße aus Augsburg

Euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard

April 26, 2012 06:15 AM

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.9 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.9 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5 und bessere JavaScript-Geschwindigkeit.

SeaMonkey 2.9 ist in 26 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für for Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Die Dialoge zum Ablegen und Verschieben von Lesezeichen können jetzt in der Größe verändert werden.
  • HTML5-Videos, die nicht automatisch starten, zeigen jetzt eine große Abspielen-Schaltfläche an.
  • Add-ons-Sync kann jetzt ohne dem Add-on "Add-ons Sync Prefs" konfiguriert werden.
  • Einfügen einer URL aus der Zwischenablage in das Download-Manager-Fenster startet jetzt einen Download.
  • Plugins können für die ganze Suite zusätzlich zu nur in Mail & Newsgroups deaktiviert werden.
  • Die Quellcode-Ansicht hat jetzt Zeilennummern.
  • Im title-Attribut werden jetzt Zeilenumbrüche unterstützt.
  • Ergebnisse von Suchen in einer Seite werden jetzt in den Sichtbereich gescrollt.
  • Die CSS-Eigenschaft column-fill wurde implementiert.
  • Unterstützung für die CSS-Eigenschaft text-align-last wurde hinzugefügt.
  • Experimentelle Unterstützuung für die Objekte Map und Set aus ECMAScript 6 wurde implementiert.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.9 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

April 26, 2012 12:29 AM

April 24, 2012

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 12

Thunderbird 12 ist nun in der finalen Ausgabe erschienen. Eine sehr sinnvolle Neuerung ist die Hervorhebung der Suchbegriffe in den Ergebnissen der globalen Suche. Außerdem unterstützt Thunderbird nun neben Mbox auch noch ein Maildir-ähnliches Format als Aufbewahrungsformat für die E-Mails, durch Erweiterungen können sogar noch weitere Möglichkeiten hinzugefügt werden. Diese Neuerung wird in einem gesonderten Artikel ausführlich behandelt. Desweiteren nennt Mozilla noch diverse Verbesserungen beim Umgang mit RSS-Feeds.

Download Thunderbird 12

April 24, 2012 04:35 PM

Mozilla veröffentlicht Firefox 12

Firefox 12 ist da! Das größte Highlight dieser Version ist ein vereinfachtes Programmupdate durch Eliminierung des Benutzerkontensteuerungsdialogs (UAC) unter Windows Vista/7. Ansonsten erscheinen die Änderungen gegenüber der Vorversion auf den ersten Blick nicht so groß wie es von Firefox 10 auf Firefox 11 der Fall war, dafür stecken in Firefox 12 viele kleine Verbesserungen, die das Update in der Summe auch wieder lohnenswert machen. Einen detaillierten Überblick über die Neuerungen gibt der Aurora-Artikel zu Firefox 12.

Download Mozilla Firefox 12.0

April 24, 2012 03:50 PM

Erste Mozilla-Smartphones erscheinen Anfang 2013 in Brasilien

Ende Februar hat Mozilla auf dem Mobile World Congress 2012 (MWC) offiziell bekannt gegeben, gemeinsam mit Telefónica (in Deutschland unter dem Markennamen O2 bekannt) Smartphones mit Mozillas kommenden mobilen Betriebssystem Boot to Gecko (B2G) veröffentlichen zu wollen. Nun gibt es Informationen zum Marktstart.

Wie die brasilianische Seite ZTOP vor wenigen Tagen unter Berufung auf Mozilla-CEO Gary Kovacs geschrieben hat, werden die ersten Mozilla-Smartphones zwischen Ende 2012 und Anfang 2013 in Brasilien erscheinen. Nähere Informationen zum Hersteller oder den Leistungsdaten der sogenannten Open Web Devices gibt es bislang nicht. Klar ist immerhin, dass man hiermit auf den preisgünstigen Einsteiger-Markt abzielt. Ankündigungen für weitere Länder wurden bislang nicht gemacht, man darf aber davon ausgehen, dass es dabei nicht bleiben wird.


April 24, 2012 12:48 AM

April 23, 2012

Sören Hentzschel

Support für Firefox 3.6 und Thunderbird 3.1 läuft morgen aus

Morgen, am 24. April 2012, ist es soweit, da erscheinen der Browser Firefox sowie der E-Mail-Client in Thunderbird jeweils in Version 12. Mit diesem Tag endet auch der offizielle Support durch Mozilla für Firefox 3.6 respektive Thunderbird 3.1. Nutzern dieser veralteten Versionen ist ein Update auf die aktuellste Version unbedingt zu empfehlen, da diese ab sofort keine weiteren Sicherheits-Aktualisierungen mehr erhalten werden!

Wer jetzt noch mit Firefox 3.6 oder Thunderbird 3.1 unterwegs ist, sollte unbedingt spätestens morgen seine Programme auf Firefox 12 beziehungsweise Thunderbird 12 aktualisieren. Alternativ sei Nutzern, welche nicht im sechswöchigen Zyklus größere Veränderungen durchführen können, insbesondere Unternehmen, die ESR-Versionen ans Herz gelegt. Dabei handelt es sich um die Langzeitversionen von Firefox und Thunderbird. Diese erhalten 54 Wochen lang Unterstützung durch Mozilla und in diesem Zeitraum lediglich Sicherheits- und unter Umständen Bugfix-Updates. So werden morgen Firefox 10.0.4 ESR und Thunderbird 10.0.4 ESR erscheinen. Hier kommt das erste Major-Update erst mit Firefox 17 Ende des Jahres und wird spätestens mit Firefox 19 Anfang 2013 zwingend erforderlich.

Damit ist auch das Ende für Nutzer von PowerPC-Macs und Nutzern von Mac OS X 10.4 gekommen. Diese veralteten Systeme werden bereits seit Firefox 4 nicht mehr unterstützt. Nutzer solcher Systeme sollten unbedingt ihr System aktualisieren oder zu einem alternativen Browser wechseln, welcher noch Unterstützung hierfür bietet.

In sechs Wochen, nämlich mit dem 05.06.2012, ist das Ende für weitere Systeme gekommen. Dieses mal sind Windows-Nutzer betroffen, ab da an werden nämlich die Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP ohne Service Pack 2 oder höher nicht länger unterstützt. In diesem Fall bringt ein Wechsel auf die ESR-Version von Firefox noch rund ein halbes Jahr längere Unterstützung.

April 23, 2012 11:53 AM

April 21, 2012

SeaMonkey (deutsch)

April 18, 2012

Sören Hentzschel

Mozilla und das Kilimanjaro-Event

Bei folgendem Artikel handelt es sich um einen Gastartikel von Florian Scholz. Florian ist seit Anfang 2010 im Mozilla Projekt involviert, schreibt über Webtechnologien im Mozilla Developer Network und ist außerdem ein aktives Mitglied in der deutschen Mozilla-Community, wo er sich unter anderem um die Community-Seite mozilla.de kümmert. Florian twittert als @floscholz.

Anfang April kündigte Damon Sicore, Platform Engineering Director von Mozilla, das sogenannte Kilimanjaro-Projekt (K9O) an, welches das Ziel hat, eine bessere Koordination verschiedener Mozilla-Projekte herzustellen, um dem gemeinsamen Ziel: “Das Web ist die Plattform” gerecht zu werden.

Firefox für Desktopsysteme, Firefox für Android, Boot to Gecko (B2G), Persona (BrowserID) und der kommenende HTML5 Web App Marktplatz sollen unabhängig vom sechswöchigem Release-Zyklus zusammen einen ersten Meilenstein erreichen: Das sogenannte Kilimanjaro-Event.

Die Wege, die zum Gipfel des Berges führen, sind noch nicht bis ins letzte Detail festgelegt und werden in nächster Zeit definiert. In der Zukunft sollen aber mehrere Gipfel in Laufzeiten von etwa 4 bis 6 Monaten erklimmt werden. Beim ersten Aufgang soll es am Ende (September 2012) möglich sein, dass Web Apps in HTML5 App-Marktplätzen vorhanden und leicht auf unterschiedlichen Geräten zu installieren sind.

K9O erweitert den etablierten 6-Wochen-Zyklus und stellt gemeinsame Gipfelpunkte für Mozilla-Produkte auf, die auf einen bestimmten Zeitpunkt hinarbeiten. Im alten Release-Rhythmus vor Firefox 5 wurden oft Blocker-Bugs festgelegt, welche unbedingt Teil des nächsten Releases werden mussten und Firefox daran hinderten ausgeliefert zu werden. Dieses Konzept wird jetzt für Kilimanjaro wiederverwendet: In Bugzilla werden produkt- und projektübergreifend neue Features und Bugs als Blocker für das Kilimanjaro-Event markiert. Firefox selbst bleibt dabei dem bisherigen Zyklus treu. K9O lässt sich daher auch mit Initiativen wie arewefastyet.com vergleichen. Der Graph muss weiter nach unten getrieben werden bzw. hier muss die K9O Blocker-Liste am Ende Null sein. Der Erfolg wird messbarer.

Ein echtes Event wird es auch für die gesamte Mozilla Community: Frühere Firefox-Releases wurden in einem spürbar größerem Rahmen gefeiert und in den Websphären groß angekündigt. Mit kleineren Releases ist das etwas zurückgegangen, obwohl mindestens genauso viel gearbeitet wurde. An einem der Kilimanjaro-Zeitpunkte angekommen gibt es etwas zu feiern: Großartige Software aus gleich mehreren Mozilla Projekten ist im nächsten Level angekommen.

Klettern wir hinauf! ;-)

April 18, 2012 10:02 PM

Firefox 15 (14) mit neuem Download Panel

Das bekannte Downloadfenster aus Firefox, welches beim Herunterladen von Dateien erscheint, wird mit Firefox 15 durch ein neues Download Panel ersetzt, welches besser in die Benutzeroberfläche integriert und damit kein seperates Fenster mehr ist. Neugierige können dieses bereits in Firefox 14 aktivieren.

Mit Erscheinen von Firefox 4 gab es viele sichtbare Änderungen an der Benutzeroberfläche, eine ziemlich kontrovers diskutierte war dabei das Ersetzen der Statusleiste durch eine neue Add-on-Leiste. Eine Folge war davon ist auch das Fehlen einer Anzeige gewesen, dass Downloads aktiv sind und wie lange diese Downloads noch dauern, sofern das Fenster mit den Downloads nicht offen ist. So sah das Ganze noch in Firefox 3.6 aus, seit Version 4.0 fehlt die Information aus der Statusleiste, das Download-Fenster ist gleich geblieben:

Ab Firefox 15 erscheint beim Herunterladen von Dateien ein Button in der Navigations-Symbolleiste, welcher den aktuellen Fortschritt in Form eines Balkens sowie auch die verbleibende Downloadzeit darstellt. Bei Klick auf diesen Button erscheinen die Inhalte des bisherigen Download-Fensters als sogenanntes Doorhanger-Panel. Der Button erscheint übrigens nur, sofern sich Downloads in der Liste befinden, andernfalls verschwindet er. Über Einstellungen > Symbolleisten anpassen kann der Button aber auch wie jeder andere Button dauerhaft auf der Benutzeroberfläche abgelegt werden, und das auch in anderen Symbolleisten.

Diese Neuerung ist bereits in den Firefox 14 Nightly-Builds gelandet und kann getestet werden. In der Aurora-Phase wird das Ganze deaktiviert werden, so dass Firefox 14 noch mit dem alten Downloadfenster veröffentlicht wird. Über about:config kann dies aber einfach wieder aktiviert werden, dazu wird der Schalter browser.download.useToolkitUI dann wieder auf false gesetzt. Bis Firefox 15 soll dieses Feature dann den letzten Feinschliff erhalten und für alle aktiviert werden.

April 18, 2012 08:33 PM

Nightly-Nutzer: WebGL 1.0.1 Konformitätstest durchführen

Du bist Nutzer einer Firefox Nightly-Version oder der Entwicklerversion von Opera, Safari oder Chrome auf Windows, Mac OS oder Linux? Dann nimm dir doch ein paar Minuten Zeit, führe den WebGL 1.0.1 Konformitätstest durch und hilf der WebGL Working Group, indem du dieser das Testergebnis zusendest.

Mozilla-Entwickler Benoit Jacob bittet auf seinem Blog darum, diesen Test mit einer aktuellen Entwicklerversion des jeweils favorisierten Browsers durchzuführen, bei Firefox muss es sich dabei um eine Nightly-Version vom 17.04.2012 oder neuer halten. Weitere Voraussetzung: Es sollen aktuelle Grafikkartentreiber verwendet werden, gerne auch Beta-Treiber.

Ein Konformitätstest hat die Aufgabe festzustellen, ob eine Implementierung mit den Spezifikationen eines Standards, in diesem Fall WebGL, übereinstimmt. WebGL erlaubt die Darstellung von 3D-Inhalten im Browser – ohne Plugin. Weil Bugs in Grafikkartentreibern immer wieder zu einem Nichterfüllen einzelner Tests führen, soll dieser Crowdsourcing-Test schließlich Auskunft darüber geben, welche Treiber dem Bestehen aller Tests am nächsten kommen.

Sind Grafikkartentreiber und Browser auf dem neusten Stand, muss der WebGL Conformance Test im Browser aufgerufen und der ‘run tests’-Button ausgelöst werden. Sobald der Test vollständig durchgelaufen ist, kann das Ergebnis nach Klick auf den ‘display text summary’ kopiert werden.

Das Ergebnis wird schließlich als Text einer neuen E-Mail eingefügt. Weiter kommt in diese E-Mail der Inhalt der Grafik-Sektion von about:support (Firefox) beziehungsweise der Inhalt aus about:gpu (Opera, Chrome). Der Betreff sollte Informationen zum Browser, Betriebssystem, Grafikkartentreiber sowie Grafikkarte beinhalten, Beispiel: “Firefox 14, Windows 7 64bit, AMD 8.901.4.0, AMD Radeon HD 6650M”. Das Ganze wird schließlich an webgl-driver-testing (at) googlegroups (dot) com geschickt.

April 18, 2012 12:40 AM

April 15, 2012

SeaMonkey (deutsch)

April 11, 2012

Sören Hentzschel

Flashback befällt die Mac-Welt – was Nutzer aller Systeme daraus lernen können

Flashback macht die Runde und befällt immer mehr Mac-Computer. Stand 09.04.2012 sind bereits über 670.000 Macs mit diesem Trojaner befallen, woran Apple durch eine viel zu späte Auslieferung eines Java-Updates keine geringe Schuld trägt. Mac OS X 10.5 und älter erhalten überhaupt kein Update mehr, Nutzer dieser Systeme sollten Java unbedingt deaktivieren, alle anderen schnellstmöglich aktualiseren. Ich möchte diesen aktuellen Fall zum Anlass nehmen, einmal generell über Browserplugins und die Sicherheit zu sprechen, denn das betrifft Nutzer von Windows und Linux ganz genauso.

Wenn uns Flashback etwas gezeigt hat, dann das Plugins ein potentieller Gefahrenherd sind und dass Schadsoftware kein ausschließliches Windows-Problem ist. Sicherheitslücken in Plugins sind alltäglich und die Auswirkungen dieser können verheerend sein. So soll Flashback beispielsweise Bankdaten und Passwörter ausspionieren.

Dabei kann man die Sicherheit – und das betrifft alle Systeme – deutlich erhöhen, wenn man ein paar ganz einfache Grundregeln befolgt:

1. Alle installierten Plugins sollten stets aktuell gehalten werden. Dies klingt selbstverständlich, ist es leider aber nicht. Das Überprüfen auf Updates für die installierten Add-ons in Firefox beispielsweise beinhaltet keine Überprüfung der Plugins wie Java oder den Flash Player. Gerade in Zusammenhang mit den Adobe-Plugins Acrobat und Flash Player gibt es häufiger Sicherheitsprobleme. Mozilla bietet mit dem Plugincheck eine einfache und kostenlose Überprüfung an, ob die installierten Plugins auf dem neusten Stand sind, was zumindest für die prominentesten Plugins funktioniert – was ja schon einmal viel wert ist. Dieser Plugincheck funktioniert übrigens nicht nur in Firefox, sondern auch in anderen Browsern wie Google Chrome oder dem Microsoft Internet Explorer. Diese Überprüfung sollte regelmäßig durchgeführt werden.

2. Plugins, welche nicht benötigt werden, sollten deaktiviert oder gar deinstalliert werden. Ein Blick in den Add-on Manager dürfte einige aktivierte Plugins offenbaren. Jedes aktivierte Plugin ist ein potentielles Einfallstor in den Browser und damit das System. Nichts anderes gilt auch für normale Erweiterungen. Wenn etwas nicht benötigt wird oder gar überhaupt nicht bekannt ist, was dies eigentlich macht, muss es in aller Regel auch nicht aktiviert sein. Mit der Deaktivierung respektive Deinstallation erhöht man nicht nur die Sicherheit, der Browser wird es auch mit einem geringeren Ressourcenverbrauch danken, wenn weniger Plugins / Add-ons dauerhaft geladen sind.

3. Die Punkte 1 und 2 schließen einander nicht aus. Auch deaktivierte Plugins müssen immer aktuell gehalten werden. Denn wenn Plugins deaktiviert sind, zieht das in der Konsequenz immer die Möglichkeit mit sich, diese irgendwann zu aktivieren. Und werden diese aktiviert, sollten sie auch aktuell sein.

Firefox wird voraussichtlich ab Version 14 zudem die Möglichkeit anbieten, Plugins erst bei Bedarf zu laden. Dies ist ein guter Kompromiss zwischen Sicherheit / Schonung der Ressourcen und Bedienbarkeit. Plugins laufen dabei nicht permanent und auf jeder Seite, müssen aber bei Bedarf auch nicht erst umständlich und global aktiviert werden.

Ein erfahrungsgemäß kritisches Plugin stellt das Plugin zum Betrachten von PDF-Dateien, insbesondere Adobe Acrobat, dar. Auf den Einsatz eines solchen kann auch gänzlich verzichtet werden. Mozilla hat mit pdf.js einen PDF-Reader auf HTML5- und JavaScript-Basis entwickelt, welcher den Einsatz eines Plugins obsolet macht – was eine potentielle Schwachstelle eliminiert. Dieser wird übrigens ebenso ab Firefox 14 standardmäßig mitgeliefert.

Dies alles stellt natürlich kein komplettes Sicherheitskonzept dar. Beispielsweise ist es unter Linux üblich, ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten zu verwenden, was sich auf Windows und Mac OS leider bislang nicht durchgesetzt hat – möglich ist es ohne Probleme. Die Behandlung eines solchen Sicherheitskonzeptes würde den Rahmen dieses Artikels aber sprengen.

April 11, 2012 01:29 AM

April 05, 2012

Sören Hentzschel

Weitere Mockups zeigen neue Firefox-Features

Mozilla arbeitet an einem neuen Erscheinungsbild für Firefox und Thunderbird. Das neue Design hört auf den Namen Australis, hierüber habe ich bereits mehrfach geschrieben. Nun gibt es weitere Firefox-Mockups, welche außerdem neue Features zeigen, die man in Mountain View plant.

Wie die letzten Entwürfe bereits gezeigt haben, wird es in dem neuen Design keinen orangefarbenen Menübutton mehr, stattdessen einen Menübutton in der Haupttoolbar geben. Die neusten Mockups zeigen, dass das Menü keine fixen Menüpunkte besitzen wird, dafür wird man das Menü nach eigenen Vorstellungen anpassen können – wie bereits den Rest der Benutzeroberfläche. Außerdem wird es in diesem Menü auch einen Login für den Browser geben, was relevant für Sync und Persona (BrowserID) sein dürfte. Dabei soll es dem Benutzer wohl auch möglich sein, eine individuelle Farbe für die jeweilige Identität festzulegen, in welcher dann auch der Menübutton entsprechend gefärbt wird.

Die Anpassbarkeit des Menüs wird noch deutlicher im neuen Fenster zum Anpassen der Browseroberfläche, welches wie viele andere Dinge in Firefox zukünftig in einem Tab anstelle eines Dialogfensters Platz findet. Hierüber können wie gehabt Symbole auf der Benutzeroberfläche verschoben werden und das wie bereits angedeutet auch in das Menü. Sogar ein Suchfeld findet sich hier; Firefox soll in Zukunft nur noch die Adressleiste besitzen. Dies lässt zumindest vermuten, dass man hier die Wahl lassen wird, auch weiter ein seperates Suchfeld zu nutzen. Zwei weitere Dinge sind hier besonders interessant: Zum einen befinden sich hier auch die Themes. Das Fenster zum Anpassen von Firefox soll allem Anschein nach alles Wichtige unter eine Oberfläche bringen. Das andere ist eine kleine Option in der linken unteren Ecke, anhand derer es wohl auch möglich sein wird, die Tabs seitlich zu platzieren.

Ein weiteres neues Mockup zeigt den neuen Identitätsblock in der Adressleiste, welches jetzt doch ein (generisches) Icon besitzen soll. Bislang war es geplant, ganz darauf zu verzichten, aktuell ist hier das Favicon der jeweiligen Seite zu sehen. Man möchte man den Benutzern aber die Möglichkeit lassen, Seiten über das Icon beispielsweise in die Lesezeichen-Symbolleiste abzulegen, diese Funktionalität wäre nach den letzten Entwürfen verloren gegangen. Im Gegensatz zu den letzten Mockups ist hier im aktuell ausgewählten Tab auch kein Favicon mehr zu erkennen; dieses wurde hoffentlich nur in diesem Entwurf vergessen, da auch der Identitätsblock kein Favicon mehr besitzt und diese Information so gänzlich verloren ginge, außer man wechselt den Tab. Für Aufklärung werden zukünftige Mockups sorgen.

Die kommenden Entwürfe zeigen nicht mehr das Australis-Design, aber dennoch interessante Dinge. Firefox 13 erhält eine neue leere Seite beim Öffnen eines neuen Tabs. Und mit dieser Seite hat Mozilla noch viel vor. So sollen sich hier Seiten auch aktiv hinzufügen lassen, wobei Firefox Vorschläge für Seiten macht. Neben den am meisten besuchten Seiten wird man auch zu den kürzlich geschlossenen Seiten sowie den Lesezeichen umschalten können. Ebenfalls neu: Eine Suchfunktion.

Auch Apps, welche es in Mozillas Marketplace gibt, sollen hierüber erreicht werden können.

Der letzte neue Mockup zeigt ein neues Feature, welches man bereits aus Google Chrome kennt: Webseiten direkt übersetzen zu lassen. Mozilla geht noch einen Schritt weiter und möchte nicht nur Übersetzungen für komplette Webseiten anbieten, sondern auch ausgewählten Inhalt beziehungsweise Text aus Textfeldern auf Wunsch übersetzen lassen. Spätestens an dieser Stelle der Hinweis: Die Bilder hier im Blog können über den Button rechts oben in der Bild-Ansicht vergrößert werden. ;)

April 05, 2012 01:06 AM

April 04, 2012

Sören Hentzschel

Mozilla blockt ältere Java-Versionen in Firefox

Mozilla reagiert auf eine Schwachstelle in älteren Versionen des Java-Plugins und blockt diese in Firefox. Betroffen sind Java-Versionen bis Version 6 Update 30 respektive Version 7 Update 2.

Da die vorhandene Sicherheitslücke aktiv ausgenutzt wird, schützt Mozilla damit die Firefox-Benutzer durch das Setzen der betroffenen Versionen auf eine Schwarze Liste. Firefox überprüft bei Programmstart diese Liste und warnt vor unsicheren Plugins. Es wird dringend empfohlen, Java auf die neuste Version zu aktualisieren, das sind – Stand heute – Java 6 Update 31 beziehungsweise Java 7 Update 3.

Aktuelle Plugins sind essentiell für die Sicherheit des Systems, das betrifft nicht nur das Java-Plugin von Oracle. Auch andere Plugins können schnell zum Einfallstor für Schadsoftware werden und sollten stets aktuell gehalten werden. Mit dem Plugincheck bietet Mozilla einen Service an, welcher die installierten Plugins auf Aktualität überprüft. Zusätzlich empfiehlt es sich generell, alle nicht benötigen Plugins über den Erweiterungsmanager zu deaktivieren. Voraussichtlich ab Firefox 14 können Plugins auch bei Bedarf erst aktiviert werden.

April 04, 2012 06:50 PM

Sunbird & Lightning DE

Lightning im Frühjahr 2012 – Neues zu Versionen und Entwicklung

Nach einer langen Phase der Funkstille soll es nun endlich einmal wieder ein kleines Update dazu geben, was sich in der Lightning-Welt zuletzt so getan hat – denn das hat es!

Am 09.03.2012 wurde Lightning in der neuen Version 1.3 veröffentlicht, zu installieren in Thunderbird 11 oder SeaMonkey 2.8. Sichtbare Veränderungen im Vergleich früheren Versionen betreffen v.a. das Erscheinungsbild, um weiterhin eine möglichst nahtlose Integration in die jeweiligen Anwendungen zu garantieren. Außerdem konnten weitere Erfolge auf dem nicht ganz einfachen Feld der CalDAV-Funktionalität erzielt werden. So sollte es mittlerweile z.B. (wieder) möglich sein, Lightning in Kombination mit den Kalenderservern Chandler (Bug 588799) oder Apples iCloud (Bug 695117) zu verwenden. Über die Fehlerdatenbank Bugzilla lassen sich vollständige Listen der Änderungen einsehen, die in Lightning 1.2 und in Lightning 1.3 eingeflossen sind.

Für  all diejenigen, die mit einer deutschen Oberfläche an der Weiterentwicklung von Lightning teilhaben wollen und daher in den deutschen Beta-Versionen von Thunderbird oder SeaMonkey auch ein deutsches Lightning des Beta-Kanals zu installieren versuchten, hat sich kürzlich ein Problem bemerkbar gemacht: Leider ist das Setup der Mozilla-Rechner noch nicht so gestaltet, dass zum Bauen der Lightning-Betas auch wirklich immer die passende/aktuelle Überetzung verwendet würde – und somit sahen viele Beta-Nutzer nach dem Update auf 1.4b1 oder 1.4b2 die gefürchteten roten Fehlermeldungen wegen fehlender Textelemente (Bug 736717).
Nun soll von Entwicklerseite zumindest vorübergehend völlig darauf verzichtet werden, Beta-Pakete von Lightning für die betroffenen Sprachen bereitzustellen, und das betrifft dann auch deutschsprachige Nutzer. Ich hoffe sehr, dass hierfür zeitnah eine bessere Lösung gefunden wird, denn selbstverständlich halten Übersetzer die Dateien deshalb aktuell, damit daraus für möglichst viele Plattformen Testpakete aus verlässlichen Quellen erstellt werden können, und nicht zu dem Zweck, dass letztendlich doch wieder jeder selbst seinen Compiler anwirft. Aber es hilft ja nichts; ich werde nachher für Win32 eine deutsche Lightning-Beta kompilieren und dann hier im Kommentarbereich sowie in unserem “Deutsche Nightlybuilds zum Testen”-Thread verlinken.

April 04, 2012 01:26 PM

April 03, 2012

Sören Hentzschel

April 01, 2012

Michael Speier

Die SeaMonkey Suite: Ein mehrteiliges Tutorial – Teil 1.2.13-2

Hallo im vierten Teil meines Tutorials über die SeaMonkey Suite.

 

Kommen wir sofort zur nächsten Kategorie:

1.2.13.2 Browser

Die Einstellungsmöglichkeiten für den Browser

Wie man sich an diesen Unterkategorien schon vorstellen kann, wird das ein etwas längerer Artikel. Folglich fangen wir also gleich mal mit den beiden Bereichen der Browser-Einstellungen an! ;-)

 

Was soll wann geöffnet werden

Für Anzeigen haben wir also drei Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. Beim Browser-Start
  2. In Neuem Fenster
  3. In Neuem Tab

Für jeden der drei Punkte gibt es folgende vier Einstellungen:

Verschiedene Anzeigemöglichkeiten einstellen

Man kann also entweder mit einer leeren Seite starten, mit der eingestellten Startseite (dazu kommen wir gleich), wir starten mit der zuletzt angezeigten Seite oder wir starten mit der vorherigen Sitzung mit all ihren Tabs/Fenstern. Aber Achtung: Der letzte Punkt könnte je nach Menge der geöffneten Tabs/Fenstern sehr lange dauern! ;-)

 

Der zweite Bereich sieht so aus:

Auswahl der Startseite

 

Hier können wir also die Startseite angeben. Wie man an der rechten Seite sehen kann ist dort auch eine lokal gespeicherte Datei möglich. Achtung: Wie die meisten Browser kann SeaMonkey keine lokal gespeicherten PHP-Sites anzeigen!

Wir können auch die aktuell angezeigte Seite als Startseite verwenden oder auch eine ganze Gruppe von geöffneten Tabs! Es ist also auch möglich, daß dort mehr als eine URL angegeben wird.

Wenn man den Punkt Standard auswählt wird in der deutschen Version von SeaMonkey übrigens folgende URL eingestellt:

http://www.seamonkey.at/start

Nun sehen wir uns einmal die erste Unterkategorie des Bereiches Browser an:

Chronik

Die Einstellungsmöglichkeiten der Chronik-Funktion

Hier kann man die folgenden Einstellungen vornehmen:

Die Einstellungsmöglichkeiten der Chronik-Funktion

Leicht und hoffentlich auch verständlich erklärt:

Browser-Chronik:

Diese Chronik merkt sich wann ich welche Site besucht habe, ein Klick mit der Maus auf [Chronik löschen] und leer ist sie! Wenn man den Haken bei Besuchte Seiten speichern entfernt wird sie dementsprechend auch nicht mehr gespeichert.

Auch die Adressleiste merkt sich, wo man schon mal war: Klick und leer.

Die Formular- und Such-Chronik speichert natürlich auch entsprechende Daten, wenn der Punkt aktiviert ist, in dem Fall für die angegebene Zahl an Tagen. Ich gebe zu, daß ich das aktiviert habe, gebraucht wurde diese Funktion von mir noch nicht! ;-)

Kommen wir jetzt zur Unterkategorie

Sprachen

Die Einstellungsmöglichkeiten der Sprachauswahl

Hier erscheint folgendes:

Sprachen für Webseiten auswählen

Diese Auswahl betrifft nur die angezeigten Websites und hat ansonsten nichts mit SeaMonkey zu tun!

Wenn man hier z. B. englisch wählt werden die Zeichen äÄ,öÖ,üÜ & ß nicht mehr angezeigt, diese gibt es nämlich nicht in der englischen Sprache! Natürlich können wir über den entsprechenden Punkt auch weitere Sprachen [Hinzufügen], wie wäre es z. B. mit kyrillisch? :mrgreen:

Die Auswahl des Standard-Zeichensatzes sollte eigentlich so stehen bleiben, da Unicode (UTF-8) ein internationaler Zeichensatz ist. Er sollte normaler Weise mit jeder Site zurecht kommen. Näheres hierzu sagt einem aber auch ganz bestimmt die Suchmaschine der eigenen Wahl! Der such mal Smilie

Im Bereich Rechtschreibung gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Nie
  2. In mehrzeiligen Feldern
  3. Alle Felder

Punkt eins sollte eigentlich klar sein! ;-) Was aber der Unterschied zwischen Punkt 1 und Punkt 2 ist konnte ich noch nicht heraus finden, vielleicht kann mir das mal jemand erklären! 8-O

 

Der nächste Punkt sind die sogenannten

Hilfsanwendungen

Einstellungen für die Hilfsanwendungen

Da die hier aufgeführten Anwendungen und Plugins (Bitte NICHT mit Add-ons==Browser-Erweiterung verwechseln, das sind nämlich zwei verschiedene Dinge!) von System zu System verschieden sind könnte es sein, daß dort bei euch andere Anwendungen und Typen wie bei mir angezeigt werden. Bei mir sieht das Ganze jedenfalls so aus:

Die installierten Hilfsanwendungen/Plugins

In der Suchleiste oben (das Ding mit der Lupe ;-) ) hat man die Möglichkeit nach Typen (z. B. MP3) oder Aktionen (*** Plug-in verwenden) zu suchen, das können eine ganze Menge sein!

Im unteren Bereich hat man je nach Typ und installierten Anwendungen verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für die Aktionen:

Auswahlmöglichkeiten der Aktionen

Man kann SeaMonkey also anweisen, daß er je nach Dateityp immer nach einer Aktion frägt, er die Datei abspeichern soll oder ein bestimmtes Plugin oder auch ein anderes Programm zum Bearbeiten verwendet. In der obigem Beispielgraphik wird also der Dateityp 3GP mit dem VLC media player in SeaMonkey verwendet, je nach Einstellung in einem Tab oder in einem eigenen Browser Fenster.

Es gibt auch irgendwie die Möglichkeit weitere eigene Anwendungen hinzu zu fügen, jedoch finde ich irgendwie den passenden Artikel gerade nicht mehr! Leider ist das hier in den Einstellungen nicht möglich, was ich als Nachteil empfinde.

Die nächste Unterkategorie behandelt die

Adressleiste

Einstellungen für die Adressleiste

Diese Unterkategorie ist in 3 Bereiche unterteilt, die ich einzeln (aber aus einem bestimmten Grund nicht der Reihenfolge nach) erkläre. Der obere Bereich ist die

Automatische Vervollständigung

Einstellungsmöglichkeiten für die Adressleiste - Automatische Vervollständigung

Hier kann man also einstellen was geschieht, wenn man etwas in die Adressleiste von SeaMonkey eingibt. Diese 3 Hauptpunkte haben die folgende Bedeutung:

  • Wenn bereits früher etwas eingegeben wurde versucht SeaMonkey automatisch, daß er eine passende Website in die Adressleiste einträgt. Hierfür gibt es folgende 3 Einstellungsmöglichkeiten:
  1. Es werden nur die schon einmal eingegebenen Websites durchsucht.
  2. Nur die URL, nicht aber die Titel (z. B. TmoWizard’s Castle) durchsucht.
  3. Zu den Übereinstimmungen ein Bild:

Einstellungen für "Automatische Vervollständigung"

und hier die Beschreibung dazu:

  • Es wird in der URL oder im Titel der Site gesucht.
  • Wie zuvor, aber hauptsächlich an Wortgrenzen.
  • Hier wird ausschließlich an den Wortgrenzen gesucht.
  • Nur am Anfang einer URL oder eines Titels wird gesucht.
  • Hier wird automatisch die beste Übereinstimmung in die Adressleiste eingetragen
  • Es wird eine Liste mit den übereinstimmenden Ergebnissen angezeigt.

Hierzu eine Anmerkung: Wenn man wie weiter oben beschrieben die Adressleisten-Chronik deaktiviert hat werden diese Punkte logischer Weise ignoriert! ;-)

 

Nun kommt der untere Bereich!

Unbekannte Adressen

Einstellungsmöglichkeiten für die Adressleiste - Unbekannte Adressen

Warum nun diese verdrehte Reihenfolge? Weil der obere Bereich mit dem unteren Bereich wie man unschwer erkennen kann im direkten Zusammenhang steht! Wenn man etwas Neues in die Adressleiste eingibt und es wird keine passende Site gefunden wird eben einfach vorne “www.” und hinten “.com” angehängt. Das hat jedoch mit dem mittleren Bereich nichts zu tun:

Einstellungsmöglichkeiten für die Adressleiste - Internet-Suchmaschine

Ob hier der Haken gesetzt ist oder nicht: Bei Unbekannten Adressen werden immer die im unteren & oberen Bereich eingestellten Optionen verwendet! Dieser mittlere Bereich sollte meiner Meinung nach als Letzter dort stehen.

 

Die nächste Unterkategorie beschäftigt sich mit der

Internet-Suche

Einstellungen für die Internet-Suche

Hier gibt es 2 Bereiche:

  1. Standard-Suchmaschine
  2. Suchergebnisse

 

Beginnen wir am Besten mit dem Bereich 1. ;-)

Die Standard-Suchmaschine

 

Hier kann man einstellen, mit welcher Suchmaschine gesucht wird. Das sieht bei mir folgender Maßen aus:

Auswahl der Standard-Suchmaschine

Die zur Auswahl stehenden Suchmaschinen kann man über den Button [Suchmaschinen verwalten...]

Zusätzliche Suchmaschinen "installieren"

erweitern. Außerdem kann man hier Schlüsselworte für die einzelnen Suchmaschinen vergeben oder bearbeiten, die Reihenfolge verändern, eine Suchmaschine wieder entfernen, einstellen, ob Suchvorschläge angezeigt werden und zu guter Letzt mit dem Link “Weitere Suchmaschinen herunterladen…” eine zusätzliche Suchmaschine hinzu fügen. Des weiteren kann man über den Button [Standards wiederherstellen] das Ganze wieder in den original Zustand versetzen, dadurch gehen hier die getätigten Einstellungen natürlich verloren!

 

Nehmen wir uns nun den Bereich 2 vor:

Einstellungen für die Suchergebnisse

Hier habe ich nun das Problem, daß ich die Sidebar (zu erreichen mit der Taste [F9] oder im Menü Ansicht) absolut nicht leiden kann und sie infolge Dessen auch nicht verwende und schon gar nichts dazu sagen kann, außer daß sie existiert! Ich werde also nur den mittleren Punkt kurz erklären.

Dort wo auf dem Bild der Haken gesetzt ist läßt sich folgendes einstellen: Wenn man auf einer Website ein Wort oder auch einen ganzen Satz oder sogar Artikel markiert und dann mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufruft gibt es dort (bei meiner Einstellung) folgende Möglichkeit:

Markiertes Wort mit der rechten Maustaste

Dieses Kontextmenü sieht bei den Meisten wohl etwas anders aus, aber der markierte Bereich ist überall vorhanden. Einzig die Suchmaschine und der zu suchende Begriff sind veränderlich. Wenn man also diesen Punkt wählt wird für die Suche je nach obiger Einstellung entweder ein neues Tab geöffnet oder eben ein extra Browser-Fenster. Mir persönlich sind Tabs lieber, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.

 

Stürzen wir uns nun auf die nächste Unterkategorie:

Tabbed Browsing

Einstellungen für das Tabbed Browsing

Auch hier haben wir wieder verschiedene Bereiche, genauer gesagt drei an der Zahl. Der Reihe nach:

Tab-Anzeige

Einstellungen für die Tab-Anzeige

Diese vier Punkte sind relativ einfach erklärt.

  1. Die Tab-Leiste wird angezeigt oder nicht.
  2. Wenn man auf einen Link klickt soll automatisch zu dem neuen Tab gewechselt werden.
  3. Wenn man ein Browser-Fenster schließt kommt eine Warnung, falls mehrere Tabs geöffnet sind
  4. Der Link wird neben dem offenen Tab geöffnet.

Huch, das war aber kurz! ;-)

 

Weiter geht es mit dem

Link-Verhalten

Einstellungen für das Verhalten bei Links

Wieder gibt es zwei Bereiche, hier der erste:

Verhalten beim Öffnen von Links

Einstellungen für das Verhalten bei Links

Erklärung kurz und knapp:

  • Soll ein Link im aktuellen Tab/Fenster geöffnet werden, in einem neuen Tab im Fenster oder gleich in einem ganz neuen Browser-Fenster?
  • Sollen Skripte Links in neuen Tabs öffnen oder eher im selben Tab/Fenster oder doch lieber in einem Tab? Bei mir jedenfalls nur in Tabs!

 

Der zweite Bereich wäre dann

Links aus anderen Anwendungen

Einstellungen für das Verhalten bei Links von anderen Anwendungen

Was soll in einem solchen Fall passieren? Auch dieses ist schnell erklärt:

Ein entsprechender Link wird entweder

  • im aktuellen Tab oder Fenster geöffnet
  • in einem neuen Tab
  • oder gleich in einem neuen Fenster

 

Bei mir wird übrigens immer alles in einem neuen Tab geöffnet.

 

Und nun (Tadaaaa) die letzte Unterkategorie in der Oberkategorie Browser:

Downloads

Einstellung für Downloads

Hier gibt es insgesamt vier Bereiche, der erste wäre

Beim Starten eines Downloads

Verhalten beim Starten eines Downloads

Hier kann man eigentlich nicht viel erklären, aber gut. Wenn also der Haken gesetzt und der Download Mager geöffnet ist, dann soll der Download Manager in den Vordergrund rücken. Falls er jedoch geschloßen ist soll folgendes passieren:

  • Der Download Manager öffnet sich (und kommt in den Vordergrund!) oder
  • Ein Fortschrittsdialog öffnet sich oder
  • Es öffnet sich gar nichts!

 

Der zweite Bereich sieht folgender Maßen aus:

Speicherort von Dateien

Wo sollen die Dateien gespeichert werden

Zwei schnell erklärte Punkte:

  • Die Dateien werden immer im dort angegebenen Ordner gespeichert oder
  • Es wird immer gefragt, wo die Datei gespeichert werden soll (so wie bei mir)

 

Und schon sind wir beim dritten Bereich der Unterkategorie Downloads

Download-Liste

Einstellungen für die Download-Liste

 

Dort haben wir nun diese Auswahl:

Auswahlmöglichkeiten für die Download-Liste

Wann soll also die Download-Liste geleert werden?

  • Wenn sie beendet sind (wenn alle Dateien heruntergeladen sind)
  • Beim Beenden von SeaMonkey
  • Nie

Hierzu wieder einmal eine Anmerkung von mir: Diese Einstellungsmöglichkeiten für die Download-Liste sind fast völlig sinnlos, da die Einstellungen in der Kategorie Datenschutz und Sicherheit (das wird aus verschiedenen Gründen im nächsten Teil des Tutorial erklärt, dazu dort mehr!) vorgehen!

 

Hier kommt nun der vierte und letzte Bereich der Unterkategorie Downloads:

Die Einstellungsmöglichkeiten beim Abschluß eien Downloads

Man kann hier einen beliebigen Klang (WAVE-Format –> *.wav) abspielen und/oder eine Warnung anzeigen lassen.

 

Und somit haben wir es geschafft und sind tatsächlich am Ende des vierten Teiles meines Tutorials angekommen. Aber keine Angst nicht, da kommt noch einiges auf uns zu: Für euch zum lesen und lernen und für mich die Arbeit daran! ;-)

Der fünfte Teil dauert eventuell ein paar Tage bis zur Erscheinung, schließlich habe ich noch mehr zu erledigen. Wartet einfach ab, jetzt ist aber auch für mich Wochenende… vielleicht…

 

Grüße aus Augsburg werden euch wieder einmal überbracht von

eurem Zauberadmin

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

April 01, 2012 10:41 AM

March 31, 2012

SeaMonkey (deutsch)

March 29, 2012

Sören Hentzschel

Firefox 14 bekommt Opt-in-Aktivierung für Plugins

Voraussichtlich ab Firefox 14 wird es im Mozilla-Browser nicht nur komplett aktivierte und komplett deaktivierte Plugins geben. Mozilla arbeitet an einem Click-to-Play-Verfahren, bei welchem Plugins per Opt-in vor der Verwendung aktiviert werden müssen.

Ein solches Feature ist durchaus praktisch. So müssen Plugins nicht immer geladen werden, wenn man eine Seite besucht, welche ein Plugin verwendet. Gleichzeitig hält man sich aber die Option offen, dieses bei Bedarf zu verwenden. Dadurch verbraucht Firefox weniger Systemressourcen und sicherer wird er auch. Denn das relativ hohe Risiko, welches naturgemäß durch Plugins ausgeht, wird reduziert, wenn diese nur bei Bedarf aktiviert werden.

Wie in Googles Browser Chrome wird man auch in Firefox Entscheidungen auf Domain-Basis treffen können, so dass beispielsweise auf YouTube die Plugins, in diesem Fall Flash, immer geladen werden.

March 29, 2012 02:48 AM

SeaMonkey (deutsch)

March 28, 2012

Sören Hentzschel

Mozilla aktiviert Telemetrie standardmäßig für Nightly und Aurora

Mit Firefox 7 wurde ein Telemetrie-Feature in den Browser implementiert. Dabei handelt es sich um eine Mess-Infrastruktur, um diverse Leistungsdaten wie Performance oder Speicherverbrauch während des Browserbetriebs anonym an die Mozilla-Server zu übermitteln. Per Standard ist dieses Feature deaktiviert und muss von Hand aktiviert werden. Zu diesem Zweck fragt Firefox beim ersten Programmstart in Gestalt einer Hinweisleiste, ob man das Telemetrie-Feature aktivieren möchte, ansonsten kann es auch jederzeit über Einstellungen > Erweitert > Allgemein > Performanz-Daten senden aktiviert und natürlich auch wieder deaktiviert werden.

Um mehr verwertbare Informationen zu erhalten, wird es in Kürze eine Änderung in Bezug auf die Standardeinstellung geben. Auf den Kanälen Nightly sowie Aurora wird das Telemetrie-Feature dann standardmäßig aktiviert sein. Nutzer der Beta- und finalen Versionen sind hiervon nicht betroffen, diese müssen Telemetrie wie gehabt selbstständig aktivieren.

Mozilla geht bei dieser Entscheidung davon aus, dass Nutzer dieser frühen Testversionen von Firefox von Natur aus auch mit einem Opt-out einverstanden sind.

Übrigens: Es ist auch möglich, die durch Telemetrie erhobenen Daten zu visualisieren. Dazu kann man sich die Erweiterung about:telemetry installieren, welche die Daten unter dem gleichnamigen URI darstellt.

March 28, 2012 11:18 PM

Thunderbird 11.0.1 behebt Probleme

Mit Thunderbird 11.0.1 hat Mozilla das erste außerplanmäßige Update für Thunderbird 11 veröffentlicht. Die neue Version behebt ein Problem in Zusammenhang mit IMAP-Konten, wo es zu einem Einfrieren der Benutzeroberfläche kommen konnte. Desweiteren konnte es bei einem Verschieben von Ordnern, welche Zielordner von Filtern sind, dazu kommen, dass auch die Zielordner von Filtern verändert wurden, welche hiervon nicht betroffen sein sollten.

March 28, 2012 09:13 PM

Mozilla zeigt mit BrowserQuest ein MMORPG auf HTML5-Basis

Mozilla steht für offene Webtechnologien und was mit diesen bereits möglich ist, lässt ein nun von Mozilla veröffentlichtes MMORPG erahnen, welches auf den Namen BrowserQuest hört.

Bei diesem kleinen Spiel, welches vielleicht den einen oder anderen an die klassischen Zelda-Spiele für SNES erinnert, geht es um die Erkundung einer Welt, in welcher verschiedene Feinde lauern und es 20 verschiedene kleinere Aufgaben zu erfüllen gilt. Je weiter man dabei in der Welt voranschreitet, desto stärker werden die Gegner, aber auch die eigene Ausrüstung.

Was ist an diesem Spiel nun überhaupt das Besondere außer dass es ein wirklich spaßiger, wenn auch kurzzeitiger Zeitvertreib ist? Das Spiel setzt komplett auf offene Webtechnologien. Tausende Spieler können gleichzeitig miteinander spielen und auch chatten, die Kommunikation zwischen Client und node.js-Server funktioniert über WebSockets. Für die Darstellung der 2D-Grafik kommen HTML5-Canvas zum Einsatz, WebWorkers sorgen hier für eine gute Performance. Die Soundausgabe funktioniert über HTML5 Audio, der Charakter und sein Fortschritt werden über LocalStorage auf dem Computer gespeichert. CSS3 Media Queries sorgen schließlich dafür, dass das Layout flexibel in der Größe verändert werden kann und das Spiel auch auf mobilen Endgeräten funktioniert.

Das Spiel ist also so etwas wie eine Tech-Demo, welche die Möglichkeiten demonstrieren soll, die heute bereits – ohne Flash! – gegeben sind. Der gesamte Quellcode ist auf GitHub verfügbar.

BrowserQuest funktioniert in Firefox, Chrome, Safari und Opera (dort erst nach Aktivierung über opera:config#UserPrefs|EnableWebSockets), genauso auf iOS-Geräten sowie Android-Tablets und -Smartphones mit Firefox.


March 28, 2012 01:18 AM

March 27, 2012

Sören Hentzschel

Firefox bekommt stille Updates – was heißt das und wie ist der Status?

Dass Firefox stille Updates bekommt, ist bereits seit längerem bekannt. Doch wie ist eigentlich der aktuelle Status und was bedeutet das für den Benutzer überhaupt?

Was funktioniert bereits und was wird noch kommen?

Firefox soll sich in Zukunft selbst mit Updates versorgen können, ohne dass der Anwender aktiv eingreifen muss. Unter das Projekt Silent Updates fallen in diesem Zusammenhang mehrere Baustellen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die standardmäßige Kompatibilität von Erweiterungen, welche bereits seit Firefox 10 besteht. Der nächste Schritt besteht nun darin, einen Hintergrundservice (“Mozilla Maintenance Service”) zu installieren, welcher für die Installation der Updates zukünftig verantwortlich ist und es zudem ermöglicht, den Benutzerkontensteuerungsdialog (UAC) unter Vista/7 zu umgehen. Auch dieser Schritt ist bereits abgeschlossen und wird mit Firefox 12 (voraussichtlicher Release: 24. April 2012) ausgeliefert werden.

Das heißt also, dass beim Update auf Firefox 12 das Update bereits still ist? Falsch. Mit Firefox 12 wird der Hintergrundservice erst installiert. Das bedeutet in der Konsequenz, dass hiervon erst zukünftige Veröffentlichungen profitieren werden, also Firefox 13 oder ggf. eine Version 12.0.1, sollte eine solche notwendig werden.

Damit sind die Updates von Firefox also bereits still, aber das Projekt geht hier noch einen Schritt weiter. In Firefox 12 werden die Updates noch bei Programmstart angewandt, was bedeutet, dass der Start nach einer Firefox-Aktualisierung länger dauert. Aus diesem Grund wird Firefox Updates zukünftig im Hintergrund anwenden können – noch während Firefox läuft. Mit dieser Neuerung ist möglicherweise in Firefox 13 (05.06.2012), wahrscheinlicher in Firefox 14 (17.07.2012) zu rechnen.

Was ist, wenn ich den Hintergrundservice nicht nutzen möchte?

Sollte – aus welchen Gründen auch immer – nicht erwünscht sein, dass Firefox einen Hintergrundservice zur Installation von Programmupdates nutzt, kann dieser über den Einstellungsdialog einfach deaktiviert werden. Der Hintergrundservice wird einmalig installiert – bei einem Firefox-Update wird dieser also nicht automatisch neu installiert. Firefox aktualisiert sich dann wie bisher.

Der aktivierte Hintergrundservice nimmt übrigens nur minimal Festplattenplatz in Anspruch und läuft auch nicht permanent, sondern wirklich nur dann, wenn Firefox gerade eine Aktualisierung einspielt, weswegen dieser das System auch nicht weiter belastet. Daher spricht nicht wirklich viel gegen die Nutzung dieses Dienstes. (via)

March 27, 2012 12:52 AM

March 25, 2012

Sören Hentzschel

Firefox merkt sich nicht mehr das letzte Downloadverzeichnis? Die Antwort.

Mozilla hat mit Firefox 7 ein neues Verhalten bezüglich des Merkens von Downloadverzeichnissen eingeführt. Bis dahin hatte sich Firefox immer das zuletzt ausgewählte Verzeichnis auf dem Dateisystem gemerkt, in welchem etwas gespeichert wurde. Seit dieser Version scheint dies aber nicht mehr der Fall zu sein, was nicht wenige Anwender verwirrt. Hier gibt es die Antwort darauf, wie man das alte Verhalten wiederherstellen kann.

Tatsächlich handelt es sich dabei um ein neues Feature. Firefox merkt sich weiter die Downloadverzeichnisse, allerdings nicht mehr global, sondern pro Seite. Das will heißen, dass wenn man eine Datei von Seite A in Verzeichnis X speichert und eine Datei von Seite B in Verzeichnis Y, dann merkt sich Firefox das beides. Die nächste Datei von Seite A landet dann nicht wie von einigen Anwendern erwartet in Verzeichnis Y, sondern in Verzeichnis X.

Seit Firefox 11 ist es möglich, wieder das alte Verhalten herzustellen. Dazu muss in die Adressleiste als erstes about:config eingegeben werden. Nach einer Bestätigung des Warn-Hinweises wird ein Rechtsklick in das große Feld ausgeführt und aus dem aufklappenden Menü zunächst Neu und dann Boolean ausgewählt. Wir legen hier einen Schalter mit dem Namen browser.download.lastDir.savePerSite an und setzen diesen auf false. Et voilà – Firefox merkt sich wieder global für alle Seiten das letzte Downloadverzeichnis.

March 25, 2012 11:08 PM

Google zur Websuche in Thunderbird hinzufügen

Seit Version 10 ist es in Thunderbird möglich, Websuchen durchzuführen. Mit Erscheinen von Thunderbird 11 wurde die Google-Suche aus der Websuche aka OpenSearch entfernt und Bing zum Standard gemacht. Es ist aber möglich, Google wieder hinzuzufügen.

Ein sicher nicht seltenes Szenario ist es, dass man während des Lesens einer E-Mail entscheidet, nach etwas zu suchen, was man gerade liest. Der konventionelle Weg ist es dann, die entsprechende Stelle zu kopieren, die Suchmaschine seiner Wahl in Firefox oder einem anderen Browser aufzurufen und dort anschließend die Suche zu starten. OpenSearch möchte dies einfacher machen. Es wird einfach die zu durchsuchende Textstelle in der E-Mail markiert und aus dem Kontextmenü heraus der Befehl aufgerufen, das Web danach zu durchsuchen. Alternativ kann auch ein beliebiger Suchbegriff in das Suchfeld von Thunderbird eingegeben werden. Anschließend öffnet sich in einem neuen Tab eine Ergebnisliste, welche das Suchergebnis verschiedener Suchmaschinen bereitstellt.

Nun ist es natürlich naheliegend, dass wenn man eh schon immer Google für Suchen im Internet benutzt, auch in Thunderbird Google benutzen möchte – was so nicht mehr möglich ist. Allerdings kann Google ganz einfach wieder hinzugefügt werden. Dazu kopiert man einfach die Google-Suchmaschine (oder jede andere beliebige) aus dem searchplugins-Ordner im Programmverzeichnis, in welchem der Firefox-Browser installiert ist. Anschließend erstellt man im Profilordner von Thunderbird ein Verzeichnis mit dem Namen searchplugins und fügt die kopierte Suchmaschine hier ein. Anschließend lässt sich auch Google wieder nutzen!

Jetzt in der Websuche noch Google auswählen und das Herz-Icon am unteren Ende der Suchmaschinenleiste klicken und Google ist auch wieder die Standard-Suchmaschine für Websuchen.

Wer Google auch wieder an Position 1 in der Suchmaschinenleiste haben möchte, kann außerdem über Extras > Einstellungen > Erweitert > Konfiguration bearbeiten den Schalter browser.search.order.1 auf Google ändern.

Ein Danke für den Tipp geht an Fux!

Nachtrag: Ich möchte nicht vorenthalten, dass ich mittlerweile eine Begründung für die Entfernung von Google als Suchmaschine finden konnte:

“The Thunderbird default list of search engines reflects the agreements and authorizations we have with their respective owners. We do not have such agreement or authorization from Google.
This is a change that’s primarily driven by business agreements and we generally do not publicly discuss these details. We realize it can influence the community, but as it is, we believe that the default list of search providers will give great search results.”

Quelle

March 25, 2012 03:57 PM

March 22, 2012

Sören Hentzschel

Firefox 14 erhält integrierten PDF-Reader

Ein zusätzliches Plugin wie das Acrobat-Plugin von Adobe zum Betrachten von PDF-Dateien wird in Zukunft nicht mehr zwangsläufig notwendig sein – Mozilla wird Firefox 14 mir einem PDF-Reader ausliefern. Das Besondere: Dieser basiert komplett auf HTML5 und JavaScript.

Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte ich über pdf.js geschrieben, seit dem wurde viel Arbeit in die Weiterentwicklung gesteckt.

Bedenkt man, auf welchen Technologien der PDF-Reader basiert, sind die Ergebnisse beeindruckend, wenn auch noch nicht immer die Qualität des Adobe-Plugins erreicht werden kann. Auch die Benutzeroberfläche bentötigt noch ein wenig Zuwendung, da sie bislang nicht sehr modern aussieht.

Der PDF-Reader wird in Form einer Erweiterung mitgeliefert, welche auf den Namen “PDF Viewer” hört. Um den integrierten PDF-Reader nutzen zu können, muss diese beim ersten Start von Firefox aktiviert und das bisher für die PDF-Anzeige genutzte Plugin deaktiviert werden.

March 22, 2012 10:13 PM

March 20, 2012

Carsten Book

Deutsche Firefox ESR Seiten und Mailinglisten online

Hallo,

seit gestern sind die deutschsprachigen Seiten zum Firefox ESR online.

Firefox ESR richtet sich an Gruppen, die die Desktop-Umgebung in großen Organisationen wie Universitäten und anderen Lehreinrichtungen, Kreistagen oder Stadträten und Betrieben flächendeckend installieren und warten.

Neben der Webseite gibt es nun auch eine deutschsprachige Enterprise Mailinglist. Die EWG-Liste ist ein hervorragender Ort, um die flächendeckende Installation von Firefox mit anderen Mitgliedern der Gemeinschaft zu diskutieren und wird auch die einzige Möglichkeit sein, regelmäßige Mitteilungen zu Produkt-Updates und Hilfestellung zu erhalten.

Bisher gab und gibt es eine englischsprachige Liste und die deutsche Liste soll dazu beitragen, Fragen und Anregungen rund um Anwendung/Verteilung der Firefox ESR Version zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Das Anmeldeformular fuer die Mailingliste ist hier.

Vielen Dank an alle die beim Uebersetzen geholfen haben.

Viele Gruesse

Carsten / Tomcat

March 20, 2012 09:32 AM

Sören Hentzschel

March 19, 2012

Sören Hentzschel

Erste Aurora-Version von Firefox 13 mit vielen Neuerungen veröffentlicht

Mozilla hat heute die erste Aurora-Version von Firefox 13 zum Download freigegeben. Die neue Version bringt wieder eine Vielzahl von Verbesserungen.

Verbesserungen der Benutzeroberfläche

Zwei Dinge fallen einem sofort ins Auge, wenn man Firefox 13 zum ersten mal benutzt – die neue about:home-Startseite sowie die neue Seite, welche beim Öffnen eines leeren Tabs erscheint. about:home wurde optisch verschönert und bietet neben der Möglichkeit die letzte Sitzung wiederherzustellen außerdem zentralen Zugriff auf Lesezeichen, Chronik, Einstellungen, Add-ons, Downloads sowie Sync. In Zukunft wird man hierüber auch schnellen Zugriff auf seine Apps erhalten.

Beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint ein sogenanntes Speed Dial. Das ist eine Schnellwahl, welche es erlaubt, schnell auf seine am häufigsten besuchten Webseiten zu kommen. Dabei können einzelne Seiten auch aus der Auswahl entfernt oder angepinnt und die Seiten per Drag and Drop sortiert werden. Dieses Feature wurde bereits versteckt in Firefox 12 implementiert, ist ab dieser Version aber standardmäßig aktiviert und wurde optisch stark verbessert.

Bekanntermaßen arbeitet Mozilla an einem neuen auf den Namen Australis hörenden Design für Firefox, hier sind die ersten Veränderungen für Windows bereits eingeflossen. Dabei handelt es sich noch um relativ kleine Änderungen wie eine veränderte Darstellung der Buttons in den Toolbars. Das Öffnen neuer Fenster in Mac OS X 10.7 Lion wird jetzt genau wie bei anderen Programmen auf Apples Betriebssystem animiert. Weitere optische Verbesserungen haben die Dynamischen Lesezeichen erhalten. Gelesene Artikel erhalten dabei ein richtiges Icon anstelle des Favicons der Seite, ungelesene Artikel erhalten ein dazu passendes, ebenso neues Icon.

Verbesserte Performance

Die dynamischen Lesezeichen wurden nicht nur optisch verbessert, sondern wurden auch in Hinblick auf die Performance des Browsers überarbeitet. Auf Windows gab es diverse Änderungen, welche zu einer verbesserten Startzeit des Browsers beitragen sollen. Hier sind für die Zukunft noch einige weitere Verbesserungen zu erwarten. Generell gibt es mit Firefox 13 einige Verbesserungen, welche die reale, aber auch die gefühlte Geschwindigkeit von Firefox verbessern, was bei Mozilla unter dem Projekt Snappy läuft. Beispielsweise flackert beim Neuladen einer Seite im Tabtitel kein “Verbinden…” mehr kurz auf. Ebenso zu einer verbesserten gefühlten Performance dürfte die Integration von Teilen des Smoothwheel-Algorithmus machen, welcher das Scrolling in Firefox verbessert. Die Basis hierfür bildet die Erweiterung von Avi Halachmi. Dabei sei ebenfalls erwähnt, dass die Scrollbar-Buttons und Tastatur-Tasten nun eine konsistente Distanz zurücklegen und diese dabei bei den Tastatur-Tasten von zwei auf drei Zeilen erhöht wurde. Über den about:config-Schalter toolkit.scrollbox.verticalScrollDistance kann die Distanz beliebig angepasst werden.

Seit einigen Versionen bietet Firefox die Option, Tabs beim Start on-demand zu laden, sprich erst, wenn die Seiten in den Vordergrund geholt werden. Diese Einstellung ist ab Firefox 13 Standard, was zu einer verbesserten Reaktionsfähigkeit bei Programmstart beitragen dürfte. Über Einstellungen > Allgemein kann dieses Verhalten in der Start-Sektion deaktiviert werden.

Plugins wie Flash benutzen mit dem Plugin-Container einen eigenen Prozess. Bleibt dieser länger als drei Minuten ungenutzt, wird er nun beendet. Bislang blieb der Prozess bestehen. Firefox verfügt über ein sogenanntes Safebrowsing-Backend. Dieses ist dafür verantwortlich, dass Firefox anhand von Daten, welche Google bereitstellt, eine Warnmeldung anzeigt, wenn die besuchte Seite als betrügerisch beziehungsweise attackierend eingestuft wird. Die dahinterliegende Datenbank wurde durch ein Flat-File ersetzt, was den Speicherbedarf von rund 50MB auf etwa 5MB reduziert und die IO-Performance erhöht.

Wer gerne einen tieferen technischen Einblick in seine Firefox-Sitzung erhält, bekommt mit der neuen about:compartments-Seite ein Werkzeug, welches ergänzend zu about:memory alle sogenannten Compartments auflistet.

Verbesserter Umgang mit dem Benutzerprofil

Unter diesem Titel fasse ich diesen Abschnitt einmal zusammen. Nach der Installation einer inkompatiblen Erweiterung kann es theoretisch dazu kommen, dass Firefox direkt beim Start abstürzt. Passiert dies innerhalb von sechs Stunden öfter als ein festgelegter Wert (Standard: 2) bietet Firefox nun beim nächsten Start an, im sogenannten Safe Mode ohne Erweiterungen zu starten. Dieser Dialog erscheint nur bei Programmstart, bei Abstürzen mitten im Programmablauf erscheint weiter das Session Restore-Feature an dieser Stelle, um die letzte Sitzung wiederherstellen zu können. Der angesprochene Wert kann über den Schalter browser.startup.max_resumed_crashes verändert werden. Ein schon etwas häufigeres Problem ist das sogenannte Such Hijacking. Drittprogramme verändern immer öfter den Schalter keyword.url ohne das Wissen des Benutzers, um Suchanfragen über die Adressleiste an andere Suchmaschinen umzuleiten. Firefox 13 erkennt das und bietet dann an, die Suche wieder auf die Standardsuche umzustellen.

Die dritte Neuerung, die für mich in diesen Bereich fällt, ist die Möglichkeit, das Profil direkt über about:support zurücksetzen zu können. Das Anlegen eines neuen Profils mit anschließender Migration der wichtigsten Daten ist eine häufige Lösung bei Problemen mit Firefox und dieses neue Feature erleichtert das sehr.

Weitere nennenswerte Verbesserungen

Firefox 12 hatte noch ein weiteres verstecktes Feature, nämlich ein Inline-Autocomplete in der Adressleiste. Das meint, dass bei der Eingabe eines Wortes in diese eine Autovervollständigung auf die am wahrscheinlichsten passende Hauptdomain durchgeführt wird, ähnliches kennt man von Google Chrome. Da die Autovervollständigung nur auf Hauptdomains durchgeführt wird, entspricht dies in aller Regel nicht dem ersten Eintrag aus der Liste der URL-Vorschläge. Dieses Feature ist nun per Standard aktiviert. Da dies eine der wenigen Firefox-Neuerungen ist, welche mir so gar nicht zusagt, an dieser Stelle der Hinweis, wie man dieses neue Verhalten deaktivieren kann. Dazu muss über about:config der Schalter browser.urlbar.autoFill auf false gesetzt werden.

Unter Einstellungen > Datenschutz gab es bislang eine Option “Download-Chronik speichern”, diese gibt es in dieser Form nicht mehr, dafür fällt die Option “Besuchte Seiten und Downloads speichern” auf. Der Grund für die Zusammenlegung ist der, dass seit Einführung der Downloads in der Bibliothek die alte Einstellung irreführend geworden ist, da das Speichern der Download-Einträge mit der Chronik zusammenhängt und die andere Einstellung sich auf das Löschen der Einträge aus dem Download-Fenster bezogen hatte. Eine weitere Neuerung gibt es für Nutzer von Windows 7 und Gnome; Bei Rechtsklick auf eine Grafik > Als Hintergrundbild einrichten gibt es zusätzlich zu den bisherigen Möglichkeiten nun auch noch Gefüllt und Angepasst, wie man es von Betriebssystem-Ebene her bereits kennt.

Schließlich sei noch eine Neuerung genannt, welche die Sicherheit des Browsers verbessern soll. Address Space Layout Randomization (ASLR) soll die Ausnutzung von Sicherheitslücken in Software erschweren. Firefox nutzt dieses Feature längst in den eigenen Komponenten. Erweiterungen, welche ihre eigenen XPCOM-Komponenten mitbringen, mussten dies bislang aber nicht. Ab Firefox 13 ist es auch für solche Erweiterungen zwingend erforderlich, ASLR in den eigenen Binärkomponenten aktiviert zu haben.

Verbesserte Entwickler-Werkzeuge

In Firefox 13 gibt es auch wieder viele Neuerungen, welche das Herz des Webentwicklers höher schlagen lassen. Eine davon betrifft die Quelltextansicht. Per Rechtsklick auf einen Link kann die jeweilige URL in die Zwischenablage kopiert werden – eine kleine Verbesserung, welche ich persönlich seit Jahren vermisst habe. Welche der verschiedenen Entwickler-Werkzeuge beim letzten Benutzen des Inspectors (Strg + Shift + I) offen waren, merkt sich Firefox nun. In der dort zu findenden HTML-Ansicht können per Rechtsklick auf ein DOM-Element diese auch gelöscht oder kopiert (innerHTML bzw. outerHTML) werden. Auch ist es über das Kontextmenü des gerade selektierten Elements möglich, neben dem normalen auch den Active-, Focus- oder Hover-Status im Style-Panel zu inspizieren. Dieses hat auch Verbesserungen erhalten, so zeigt die Regeln-Ansicht nun an, wenn ungültige Werte eingegeben werden und ein Klick auf den Namen der CSS-Datei öffnet diese im CSS Editor.

Außerdem ist es im Style Panel jetzt auch möglich, die CSS-Regeln herauszukopieren. Die 3D-Ansicht (Tilt) ist mittels der Taste F außerdem in der Lage, ein ausgewähltes Element zu fokussieren. Ebenso hat das JavaScript-Scratchpad (Shift + F4) Verbesserungen erhalten, so kann nun auf die Zeilennummer geklickt werden um die gesamte Zeile zu markieren und es gibt ein Hilfe-Menü, welches auf das MDN verweist.

Verbesserte Unterstützung von Web-Standards

Firefox unterstützt seit Version 11 optional Googles HTTP-”Nachfolger” SPDY (sprich: “Speedy”). Mit Firefox 13 ist SPDY standardmäßig aktiviert. Die beiden CSS-Eigenschaften border-radius* sowie box-shadow müssen in Zukunft ohne Vendor-Präfix auskommen, -moz-border-radius* und -moz-box-shadow zeigen also keine Wirkung mehr. Dafür erlaubt Firefox jetzt bei background-position die Vier-Werte-Syntax (Beispiel: bottom 10px right 10px) und eine Zwei-Werte-Syntax für background-repeat (background-repeat: repeat-x, repeat-y). Auf hacks.mozilla.org gibt es wie immer mehr zur verbesserten Unterstützung von Webstandards zu lesen.

Weitere versteckte Neuerungen

Auch in dieser Version gibt es wieder Verbesserungen, welche noch deaktiviert sind und erst mit einem der nächsten Releases aktiviert werden. Die eine ist eine inkrementelle Garbage Collection, welche die Performance von Firefox weiter verbessern soll. Das Löschen nicht mehr benötiger JavaScript-Objekte dauert in Firefox relativ lange und kann zu unerwünschten Rucklern führen. Bei der inkrementellen Garbage Collection macht Firefox dies in kleineren Schritten, wodurch diese Aufräumarbeiten zwar häufiger notwendig sind, aber die Unterbrechungen verkürzt werden. Testweise aktiviert werden kann dies über den about:config-Schalter javascript.options.mem.gc_incremental, welcher auf true gesetzt werden muss.

Eine weitere versteckte Neuerung ist ein weiteres Entwickler-Werkzeug, nämlich ein JavaScript-Debugger. Weitere Details hierzu wird es von mir geben, sobald dieser final in Firefox gelandet ist. Aber auch der kann schon testweise aktiviert werden, dazu wird der Schalter devtools.debugger.enabled auf true gesetzt, genauso wie devtools.gcli.enable, um in diesem Breakpoints setzen zu können.

March 19, 2012 08:49 PM

March 18, 2012

Michael Speier

Die SeaMonkey Suite: Ein mehrteiliges Tutorial – Teil 1.2.13-1

Willkommen bei Teil 3 des Tutorials über die SeaMonkey Suite.

 

In den vorherigen beiden Teilen ging es um die Menüs Datei und Bearbeiten. Hier beginnt nun die im zweiten Teil erwähnte mehrteilige Beschreibung des Bearbeiten-Menüpunktes

1.2.13 Einstellungen…

Menüpunkt "Einstellungen..."

 

Wenn wir diesen Menüpunkt nun auswählen bekommen wir folgendes zu sehen:

Das Einstellungsmenü von SeaMonkey

 

Man kann sich nun an Hand der sichtbaren Punkte ein ungefähres Bild der dortigen Möglichkeiten machen. Sämtliche Punkte in einen Artikel zu bringen wäre irgendwie sinnlos, da wohl niemand so lange an einem Stück lesen möchte. Ich werde mich hier so kurz wie möglich halten. Auch stehen bei mir hier einige Punkte, die durch Add-ons realisiert sind. Diese werden also nicht bei jedem vorhanden sein und aus diesem Grund nur kurz erwähnt!

 

Fangen wir also mit der ersten Kategorie, ihren Einstellungsmöglichkeiten und ihren Unterkategorien an:

1.2.13.1 Erscheinungsbild

SeaMonkey Einstellungen - Erscheinungsbild

 

Dort haben wir zu erst einmal die Wahl, welche Teile von SeaMonkey beim Start geöffnet werden:

Welche Teile sollen beim Start geöffnet werden

 

Bei einer Standardinstallation ist hier nur der Browser ausgewählt, bei mir starten wie man sieht jedoch der Mail- & News-Client sowie die Erweiterung ChatZilla ebenfalls mit. Bei ChatZilla handelt es sich im Übrigen um das entsprechende Add-on, welches es auch für den Firefox gibt. Es läßt sich also problemlos über den später noch zu beschreibenden Add-on-Manager deinstallieren für den Fall, daß man es nicht haben will! Hierzu kann man auch in meinem Artikel SeaMonkey 2.1.* – Ein Erfahrungsbericht ein wenig stöbern. ;-)

 

Kommen wir zu den nächsten Einstellungen:

Wie sollen die Symbolleisten angezeigt werden

Hier kann man schlicht und ergreifend wählen, wie denn die verschiedenen Symbolleiste aussehen.

 

Die nächsten beiden Punkte fasse ich zusammen, da sie ebenfalls sehr schnell erklärt sind:

Kurztipps anzeigen und Sprache einstellen

Hier kann man also zum einen so genannte Kurztipps anzeigen, die beim überfahren mit der Maus der entsprechenden Stelle angezeigt werden.

Zum Zweiten kann man die Sprache von SeaMonkey einstellen, bei mir wäre das eben Deutsch.

 

Hiermit hätten wir diese Oberkategorie geschafft, kommen wir jetzt zur ersten Unterkategorie:

Inhalte

Die Unterkategorie Inhalte

 

Diese teile ich der Übersicht halber in zwei Bereiche:

Einstellung für Website-Symbole

Hier sind die sogenannten Favicons gemeint, also jene kleinen Bildchen in den Browser-Tabs. Da diese einige Surfer als störend empfinden kann man sie hier abschalten. Die Wahlmöglichkeit der aggressiven Suche sollte man eigentlich nicht unbedingt wählen, da sie den Aufbau einer Website sehr verlangsamen kann!

Weitere Einstellungsmöglichkeiten:

Verschiedene Einstellungen für die Darstellung einer Site

Hier geht es hauptsächlich um die Darstellung von Websites.

Sanftes Scrollen ist wie der Name schon sagt für das Scrollen von und in Websites verantwortlich. Schaltet man diese Option aus kann es sein, daß das Scrollen ziemlich ruckelig wird. Gleiches gilt für die Hardwarebeschleunigung, wobei diese auch für die Darstellung von Filmen u.s.w. verwendet wird. Wie bei diesem Punkt schon steht funktioniert das nur, falls diese Funktion unterstützt wird. Das hängt unter Anderem von der verwendeten Grafikkarte ab.

 

Bei der nächsten Unterkategorie geht es nun um die

Schriftarten

Die Unterkategorie Schriftarten

Hier bekommen wir folgendes zu sehen:

Die Unterkategorie Schriftarten

Hier kann man also einstellen, welche Schriftarten für welchen Zeichensatz verwendet werden… oder auch nicht! Wenn man nämlich wie ich im unteren Bereich den Haken setzt, dann werden die im angezeigten Dokument vorgegeben Schriftarten benutzt. Schließlich hat ja auch nicht jeder auf seinem Rechner die selben Zeichensätze=Fonts installiert, ebenso sieht es auch bei unterschiedlichen Betriebssystemen aus. Viele solcher Zeichensätze kosten sogar richtig viel Geld!

 

Nun wird es bunt, es geht nämlich jetzt um

Farben

Die Unterkategorie Farben

Diese Unterkategorie ist in 3 Teile gegliedert, die ich jeweils gesondert beschreibe. Als erstes hätten wir hier

Text und Hintergrund

Einstellung der Farben für Text und Hintergrund

Hier wird also eingestellt, welche Farbe unser dargestellte Text und der Hintergrund haben soll. Bei mir wird wie man sieht die Standard-Einstellung verwendet. Man kann natürlich auch den Haken setzen, damit man die Farben des Systems verwendet. Aber es kommen gleich noch mehr Einstellungen! ;-)

 

Link-Farben

Einstellung für Link-Farben

Auch hier habe ich die Standard-Einstellung gelassen, wohl aus purer Gewohnheit! Aber das ist natürlich jedem seine eigene Sache.

Außerdem kommen wir nun zu der interessantesten Möglichkeit hier:

Wenn eine Website eigene Farben bzw. Hintergrund angibt:

Eigene Farben einer Website darstellen

Hier sieht man nun den Grund, warum ich bei den erst genannten Punkten die Standard-Einstellungen stehen ließ! Es werden bei mir nämlich immer die von der Website angegeben Werte verwendet. Wenn man den unteren Punkt anwählt kann das ziemlich in die Hose gehen je nachdem, wie die angezeigte Website gebaut wurde. Ich hatte mit den Einstellungen mal ein bißchen experimentiert und da kamen zum Teil sehr witzige Ansichten heraus. Leider allerdings auch einige völlig unbenutzbare! Außerdem sehe ich doch lieber, wie viel Mühe sich jemand mit seiner Site macht.

 

Damit sind wir mit dem dritten Teil des Tutorials durch, da der Artikel ansonsten etwas zu lang werden könnte. :mrgreen:

Der vierte Teil ist aber schon vorbereitet und in Arbeit!

 

Grüße nun aus Augsburg sendet euch wieder einmal

euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

March 18, 2012 09:24 PM

Hier findet man Hilfe für die SeaMonkey Suite![Update]

Liebe Leserinnen und Leser, liebe SeaMonkey-Freunde!

Nachdem sich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis die SeaMonkey Suite dank meiner freundlichen Hilfe immer weiter verbreitet steigen auch die Nachfragen, wo man denn Hilfe dazu bekommen kann. Schließlich habe ich ja auch nicht immer Zeit, daß ich mich dauernd darum kümmern kann. Auch kenne ich mich natürlich nicht mit allem aus, was bei SeaMonkey eventuell alles schief gehen kann! Dazu ist die Suite auch viel zu umfangreich. ;-)

Aus diesem Grund habe ich mich nun entschlossen, soweit sie mir bekannt sind hier in diesem Artikel verschiedene Links zu Hilfestellungen zu sammeln und zu veröffentlichen! Dabei kommen zwar hauptsächlich die deutschsprachigen Sites zum Zuge, aber auch die englischen werden mit aufgelistet.

Die Site wird natürlich soweit sinnvoll erweitert und aktualisiert! (Aktueller Stand: 30.08.2011)

 

An erster Stelle stehen hier die Newsgroups. Diese sind zum Beispiel bei Google Groups zu finde. Hier sind vor allem folgende vier deutschsprachige Groups zu erwähnen:

  1. de.comm.software.mozilla.browser – Hier gibt es Hilfe zu Mozilla-Browsern wie SeaMonkey oder Firefox, und nur für den Browser!
  2. de.comm.software.mozilla.mailnews – Diese Gruppe ist für SeaMonkey Mail und Newsgroups oder für Mozilla Thunderbird
  3. de.comm.software.mozilla.misc – Hier findet man Hilfe zu Problemen die sich nicht anderweitig einordnen lassen, z. B. wenn ein Problem alle Teile der SeaMonkey Suite betrifft. Eventuell findet man hier auch Hilfe zu einigen Add-ons!
  4. de.comm.software.mozilla.nightly-builds – Dies ist nun eher für die experimentierfreudigen unter euch. Ein Nightly-Build ist eine mehr oder weniger nicht öffentliche Testversion! Da Mozilla-Projekte jedoch Open Source sind kann man diese Versionen auch verwenden, es gibt eben nur keine Garantie für die Funktionstüchtigkeit von Nightly-Builds!

 

Als nächstes nun einige englischsprachigen Groups, die für einen “normalen” Anwender gedacht sind:

  1. mozilla.support.seamonkey – Das dürfte wohl für alle SeaMonkey-User die aller erste Stelle sein, wenn man einiger Maßen der englischen Sprache mächtig ist. Allerdings kann man hier auch ohne größere Probleme deutsch schreiben! ;-)
  2. mozilla.support.calendar – Hier geht es um die beiden Kalender-Projekte Lightning und Sunbird.
  3. mozilla.dev.apps.chatzillaAchtung! Dies ist die Developer-Gruppe für ChatZilla! Sie steht hier nur in der Liste, weil ich leider keine andere Group zu ChatZilla gefunden habe! Da ChatZilla jedoch auch ein Teil von SeaMonkey ist sollte hier zumindest etwas stehen!

 

Eine Group habe ich noch, jedoch setze ich keinen Link dazu:

  • netscape.puplic.mozilla.seamonkey

Dazu folgender Hinweis, den anscheinend einige immer noch nicht wahr haben und begreifen wollen:

NETSCAPE IST SCHON LANGE BEGRABEN, DIESE GROUP IST TOT!

 

Das muß doch endlich einmal auch dem letzten Idioten klar werden, daß die uralten Netscape-Produkte keine Updates mehr bekommen und die Teile vor Sicherheitslücken strotzen wie ein Tilsiter Käse vor Löcher!

Bild eines Tilsitter Käse bei Wikipedia

(Bild aus dem Wikipedia-Artikel: Tilsiter)

 

Sorry, aber das mußte jetzt einfach mal raus! :twisted:

 

Machen wir weiter mit den Links. Die erste Anlaufstelle sollte natürlich die deutschsprachige SeaMonkey Seite sein:

Hier findet man auch einige Links zu Hilfestellungen und natürlich immer die neueste Version von SeaMonkey!

 

Besonders zu erwähnen wäre folgender deutschsprachiger Blog:

Man findet hier einen wirklich sehr ausführlichen Fragen und Antworten Bereich ebenso wie weiterführende Links zu anderen Sites.

 

Da auch ChatZilla nicht nur ein Add-on für Firefox ist sondern auch ein mehr oder weniger fester Bestandteil von SeaMonkey folgt hier noch ein Link:

Hier gibt es Informationen und Links zu ChatZilla in deutscher und englischer Sprache! Sehr hilfreich, wenn man sich näher mit dem Thema IRC befassen will.

 

Hier hab ich noch einen weiteren interessanten Link:

Hier sind deutsche Blogs zu finden, in denen auch über Mozilla-Projekte geschrieben wird, aber nicht nur über diese! Auch mein eigenes kleines Blog ist hier seit kurzem vertreten. ;-)

 

[Update:] Hier noch ein Link mit Tipps für die Mail- und Newsgroups-Verwendung in SeaMonkey und Thunderbird:

Auch die anderen Links dort sind interessant. [/Update]

 

Natürlich darf folgendes hier auch nicht fehlen:

Das ist die Kategorie meines Blogs, in dem zum Beispiel auch dieser Artikel steht. Dort entsteht auch nach und nach ein Tutorial, welches bereits vier Teile hat. Hier sei allerdings auch der Artikel über Add-ons für SeaMonkey zu erwähnen, den ich immer wieder erweitere und aktualisiere. 

Leider habe ich bis heute kein einziges Forum für die SeaMonkey Suite gefunden! Mein eigenes Forum ist leider noch im Aufbau, aber irgendwie komme ich einfach nicht dazu, daß ich dort weiter mache. :cry: Vielleicht weiß einer meiner Leser ein Forum und schreibt hier einen Kommentar mit Link dazu! Keine Angst, ich beiße nicht! Apfelsmilie

Das war übrigens der Hauptgrund dafür, daß hier auf meinem kleinen Blog diese Kategorie entstanden ist!

 

Damit komme ich nun zum vorläufigen Ende dieses Artikels. Ich hoffe, daß ich mit den genannten Links einigen von euch Hilfe geben kann und würde mich über eure Meinung dazu sehr freuen.

Auch hier gilt: Schreibt einfach einen Kommentar, das tut auch gar nicht weh! Domina

 

Grüße aus Augsburg sendet euch

euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

March 18, 2012 08:45 PM

Probleme mit dem Add-ons-Manager von SeaMonkey 2.* [Update]

Hallo zusammen!

 

Gestern (25.08.2011) wurde ein Sicherheitsupdate für SeaMonkey freigegebene: SeaMonkey 2.3.1

Leider kommt es seit Version 2.1 vereinzelt zu dem Problem, daß nach einem Update der Add-ons-Manager nicht funktioniert. Beim Start des Managers kann einem folgende Meldung erscheinen:

<span style="font-size: medium;">&gt; XML-Verarbeitungsfehler: Nicht definierte Entität &gt; Adresse: about:addons &gt; Zeile Nr. 373, Spalte 15: <button class="button-link"> --------------^</button></span>

Dieser Fehler ist natürlich sehr unangenehm, läßt sich aber ziemlich einfach beseitigen. Man nimmt einfach eine Version in einer anderen Sprache, z. B. die englische, und installiert diese über die vorhandene drüber. Dann startet man SeaMonkey einmal (eventuell ist es auch notwendig, daß die deutsche Sprachdatei installiert werden muß!), beendet ihn wieder und installiert die deutsche Version wieder darüber. Siehe da, nach einem weiteren Start von SeaMonkey funktioniert der Add-ons-Manager wieder wie er soll! ;-)

[Update:]Leider funktioniert dieses Vorgehen nicht immer. Es kann vorkommen, daß bei einem zweiten Profil der Add-ons-Manager weiterhin nicht funktioniert! Die derzeit einzige bekannte Lösung besteht darin,  eine fremdsprachige SeaMonkey-Version mit dem deutschen Sprachpaket zu verwenden! :-O [/Update]

Da dieser Fehler anscheinend sehr selten auftritt wurde wie es scheint kein Bug-Report in Bugzilla geschrieben, zumindest habe ich dort nichts darüber entdecken können. Vielleicht könnte einer meiner englischsprachigen Leser das erledigen, da ich mir nicht sicher bin, ob ich mich in diesem Fall verständlich ausdrücken kann. Meine englisch-Kenntnisse liegen leider schon über 30 Jahre zurück! :oops:

Nachtrag: Es kann außerdem vorkommen, daß der Add-ons-Manager ewig lädt. Einfach einen der anderen Punkte auswählen und dann wieder zurück, fertig!

Ich hoffe, daß ich mit dieser kurzen Anleitung einigen SeaMonkey-Usern helfen konnte. Solche Fehler können leider überall auftreten, Programmierer sind ja schließlich auch nur Menschen! ;-)

 

Grüße aus dem zur Zeit sonnigen Augsburg

Euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard

March 18, 2012 07:26 PM

Computer und Viren: Eine unzertrennliche Gemeinschaft?

Hallo zusammen!

Ich möchte hier einmal ein leidiges Thema ansprechen, welches mich als Linux-Anwender eigentlich eher weniger betrifft:

Computerviren und wie man sich (eventuell) davor schützen kann

 

Dazu jedoch erst eine Hintergrundinformation:

Meine ersten Erfahrungen mit Computerviren durfte ich bereits anno 1986 oder so mit einem ATARI ST sammeln. Auch später dann mit DOS und Windows™ (übrigens nicht mit XP!) hatte ich leider öfter mal Kontakt mit solchem Ungeziefer. Ich kenne mich also irgendwie mit so einer Situation aus.

Nun hatte letztens ein Bekannter auf seinem Windows 7-Rechner einen (naja, waren ein paar mehr!)  solchen unfreundlichen Zeitgenossen und bat mich (natürlich, wen auch sonst?) um Unterstützung beim Entfernen des selbigen.

Wie es nun mal so üblich ist wußte wieder einmal niemand, wie denn das Teil überhaupt auf den Rechner gekommen sein könnte. Schließlich sitzt man ja hinter einem Router und hat auch einen Virenscanner installiert.

Da kam dann auch schon der erste erstaunte Blick von mir: Was soll denn bitte eine schon vor Monaten abgelaufene 30 Tage Testversion bringen? Das Teil war eigentlich nur noch da, damit auch wirklich genügend Platz auf der Platte verschwendet wird!

Weiterhin waren da Programme installiert, die der gute Mann bestimmt nicht gekauft hatte. Die Quellen dieser Programme möchte ich nicht wissen, der geneigte Leser wird es sich aber ungefähr denken können.

Nun hat sich der Junge gedacht, daß man einfach aus dem Internet einen anderen Virenscanner holt, diesen dann installiert und einfach das System damit überprüft und säubert. Ja klar, ich installiere etwas auf einem verseuchten System! Es sollte eigentlich einleuchtend sein, daß dann der gerade eben installierte Scanner ebenfalls sein Fett weg kriegt!

 

Hier möchte ich nun auf den eigentlichen Grund dieses Artikels kommen:

Genau dieses Vorgehen wurde tatsächlich in einigen Foren vorgeschlagen! 8-O

Leute! Ein verseuchtes System kann man nur dann prüfen, wenn man z. B. eine Live-CD oder ein zweites virusfreies System hat, alles andere ist völliger Unsinn! Auch ist es eben nicht immer notwendig, daß ein betroffenes System neu installiert werden muß. Sehr viele dieser Schadprogramme lassen sich tatsächlich entfernen, ohne daß irgend welchen Reste zurück bleiben. Im oben genannten Fall war das allerdings nicht mehr möglich. Wir haben das betroffene System erst mit einer Live-CD geprüft, dann mit verschiedenen Online-Scannern und auch noch mit einem zweiten nicht verseuchten System. Es war schlicht und ergreifend umsonst! Ein Virus schleicht sich ein

Hier stellt sich mir dann doch die Frage, wie es dazu überhaupt kommen konnte. Auf dem System hat es vor Viren, Würmern und Trojanern nur so gewimmelt! Als nächstes durfte ich feststellen, daß nicht einmal sein Windows ein Original war und sein Office natürlich ebenso wenig. Updates hatte er dadurch natürlich auch keine installiert und so hatten diese Schadprogramme leichtes Spiel.

Auch sein nie verwendeter Internet Explodierer sah furchteinflößend aus, da war vor lauter Toolbars nur noch eine kleine Lücke für Websites übrig! Man muß ja schließlich alles installieren, das nicht bei drei wieder verschwunden ist. Das Kleingedruckte braucht man dabei natürlich auch nicht lesen, steht ja eh immer das selbe drinnen.

Da der gute Mann seinen PC nur zum Surfen, für einige Browsergames, seine Mails und ab und zu zum Briefe schreiben verwendet habe ich im kurzerhand ein aktuelles Ubuntu installiert. Mal sehen, wann ich wieder von ihm höre! ;-)

 

Wie kann man sich nun einiger Maßen vor solch einer bösen Überraschung schützen?

Das fängt eigentlich schon mit dem Betriebssystem selbst an! Dieses sollte auf jeden Fall immer auf dem neuesten Stand sein, da mit jedem Update Sicherheitslücken geschlossen werden. Das gilt nicht nur für Windows, sondern für jedes Betriebssystem einschließlich Linux!

Auch sämtliche installierten Programme müßen immer auf dem aktuellen Stand gebracht werden, da natürlich auch diese nicht fehlerfrei sein können. Das gilt natürlich ins Besondere für den Virenscanner! Ist dessen Datenbank veraltet kann man ihn auch gleich in die Tonne klopfen, da er aktuelle Viren gar nicht mehr finden kann. Dabei ist es auch egal, ob das nun ein kostenloses Produkt ist oder eine teure Sicherheits-Suite. Für den normalen Anwender reichen so kostenlose Scanner wie Avast, Avira oder auch ClamWin/ClamAV völlig aus, wobei ich den Avira nicht mehr empfehlen kann. Näheres hierzu findet man im Internet!

Ein weiter sehr wichtiger Punkt ist auch, woher man seine Programme bezieht. Wenn man sich ein Programm kauft, dann kommt das ja vom Hersteller. Nicht anders sollte man es auch bei kostenlosen Produkten halten. Als ich noch mit Windows arbeitete wäre es mir nie in den Sinn gekommen, daß ich z. B. einen Virenscanner von der Website einer Zeitschrift downloade! Das selbe gilt natürlich auch für OpenOffice.org/LibreOffice oder auch das Grafikprogramm GIMP, so etwas holt man sich immer direkt beim Hersteller!

Als nächster Punkt sei noch das Benutzerkonto erwähnt. Auf keinen Fall sollte man als Administrator in’s Internet gehen, das geht garantiert nicht gut! Sollte man sich tatsächlich mal einen Virus einfangen, dann bekommt dieser nämlich die selben Rechte wie der Benutzer. Das bedeutet, daß er als Administrator natürlich sehr viel Unheil auf dem System anrichten kann und wohl auch wird! Das gilt logischer Weise für alle Programme.

Eine der besten Möglichkeiten zum Schutz vor Viren aus dem Internet ist es, wenn man mit einer Live-CD surft. Da diese keinen direkten Zugriff auf das eigentliche System hat kann damit auch kein Virus installiert werden! Diese Live-CDs sind vollständig auf CD “installierte” Betriebssysteme, die meistens auf dem Linux-Kernel aufbauen. Alleine dadurch haben Viren für Windows schon einmal gar keine Chance, daß sie irgend einen Schaden anrichten können!

Der große Nachteil dabei ist jedoch, daß diese Systeme sehr träge sind. Vernünftig arbeiten läßt sich damit nicht wirklich. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, ein Live-System auf einen USB-Stick zu installieren. Wenn man nun von solch einem Stick sein System bootet, dann bindet es meistens die im Rechner eingebaute Festplatte mit ein, so daß man auch mal etwas aus dem Netz herunterladen und auf dieser Platte speichern kann. Da das eigentliche System im Allgemeinen mit einem Schreibschutz versehen ist kann dieses nicht infiziert werden! Andererseits kann man aber die Dateien aus dem Netz mit einem Virenscanner prüfen, wobei sich hier ein Online-Scanner empfiehlt.

Eine andere Möglichkeit zum Schutz vor Windowsviren ist es, wenn man gleich auf ein anderes System umsteigt! Hier gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Wenn man genügend Kleingeld zur Verfügung hat einen Apple-Computer
  2. Ein Dual- bzw. Multi-Boot-System mit Linux und Windows
  3. So wie ich ein kompletter Umstieg auf Linux

Hierbei kommt es natürlich sehr darauf an, was man mit seinem Rechner denn machen möchte und welche Windows-Programme man bereits hat. Es wäre z. B. ein völliger Unsinn, wenn man die nicht gerade billige Adobe Creative Suite und noch einige Games besitzt und sich dann einen Apple zulegt oder Linux auf dem vorhanden Rechner installiert. Das Zeug wird da schwerlich zum Mitarbeiten überredet werden können! Das Selbe gilt auch für Hardcore-Gamer, sie könnten mit ihren Spielen nichts mehr anfangen.

Hier empfiehlt sich also Punkt 2. —> Windows für die Spiele und Adobe, der Rest wird mit Linux erledigt.

Wenn man allerdings kein Gamer ist und auch keine besonderen teuren Programme sein eigen nennt hat man nun die Wahl zwischen Punkt 1 und Punkt 3: Apple oder Linux, wobei man übrigens auch auf einem Apple ein Linux installieren kann! ;-)

Ich persönlich habe mich vor über 3 Jahren erst für Punkt 2 entschieden und bin ca. ein halbes Jahr später komplett auf Linux (in meinem Fall Kubuntu) umgestiegen. Immerhin hatte ich ja einen funktionstüchtigen Rechner, warum hätte ich mir als einen nicht gerade billigen Apple kaufen sollen?

Der letzte und wohl wichtigste Punkt zum Schutz vor Schadsoftware soll natürlich auch noch genannt werden:

Gehirn einschalten!

 

Natürlich ist das alles nur ein relativer Schutz vor Viren. In einem Multi-Boot-System kann man sich natürlich weiterhin sein Windows infizieren. Für Linux und Apple sind zwar zur Zeit keine Viren bekannt, aber verlassen würde ich mich trotzdem nicht darauf. Ich würde auch unter diesen Systemen jedem raten, daß er sich einen Virenscanner installiert. Wie das bei Apple ist weiß ich nicht, bei den meisten (wenn nicht gar bei allen) Linux-Distributionen ist allerdings in den Programmpaketen der ClamAV dabei. Für den normalen Gebrauch genügt dieser auch völlig, jedoch gibt es z. B. auch den Avira für Linux.

Bei mir läuft wie schon in meinem Tutorial für SeaMonkey beschrieben ClamAV. Hier sei jedoch zu erwähnen, daß dieser nicht als Echtzeitscanner läuft. Das wäre mir dann doch etwas zu viel Arbeit gewesen und außerdem ist es bei meiner Arbeitsweise auch nicht notwendig! Downloads und empfangene Mails werden wie im Tutorial erwähnt automatisch gescannt und einmal im Monat prüfe ich das komplette System.

 

Mein Fazit zum Thema Computerviren:

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, welche Möglichkeiten er zum Schutz vor Viren verwendet. Ich habe hier drei Wege aufgezeigt, die alle auf ihre Art einen relativen Schutz vor Schadsoftware bieten. Es dürfte allerdings auch jedem klar sein, daß kein System zu 100% sicher ist!

Einzig der wirkliche Hardcore-Gamer hat nur die Möglichkeit, Windows zumindest im Multi-Boot zu installieren. Alle anderen Anwender könnten eigentlich zu jeder Zeit komplett auf ein anderes System umsteigen, wobei nur der Faktor Geld eine Rolle spielt. Wer genug davon übrig hat kann sich gerne einen Apple leisten wenn er will, wer jedoch bereits einen Rechner zu Hause hat ist mit einem Linux meiner Meinung nach besser bedient.

 

Grüße nun aus den finsteren Kammern von TmoWizard’s Castle

Einen virusfreien Tag wünsche ich euch allen

Euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

March 18, 2012 02:32 PM

March 16, 2012

Sören Hentzschel

Erste Beta-Version von Mozilla Firefox 12 veröffentlicht

Von Firefox 12 ist nun die erste Beta-Version erschienen! Das größte Highlight dieser Version ist ein vereinfachtes Programmupdate durch Eliminierung des Benutzerkontensteuerungsdialogs (UAC) unter Windows Vista/7. Ansonsten erscheinen die Änderungen gegenüber der Vorversion auf den ersten Blick nicht so groß wie es von Firefox 10 auf Firefox 11 der Fall war, dafür stecken in Firefox 12 viele kleine Verbesserungen, die das Update in der Summe auch wieder lohnenswert machen. Einen detaillierten Überblick über die Neuerungen gibt der Aurora-Artikel zu Firefox 12.

Download Mozilla Firefox 12.0 Beta

March 16, 2012 08:16 PM

Michael Speier

SeaMonkey Tutorial: E-Mail-Verschlüsselung mit Enigmail – nieder mit der DE-Mail – UPDATE

Hallöchen, liebe Leserinnen und Leser!

Nachdem in letzter Zeit immer wider mal was über diese ominöse DE-Mail im Internet kursiert, habe ich da mal ein bißchen recherchiert und bin zu dem Schluß gekommen, daß die DE-Mail völliger Unsinn ist!

Drei Gründe gibt es für dieses Ergebnis, die auch in dem schon etwas älteren Artikel Warnung vor de-Mail auf NETZPOLITIK.ORG genannt werden. Zitat aus dem Artikel:

  1. Als “verschlüsselt” werden die Emails bezeichnet, um die Anwender in falscher Sicherheit zu wiegen: Der de-Mail-Server bekommt den Generalschlüssel und jede de-Mail wird auf dem Transportweg einmal geöffnet und umkodiert. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne eingebaute Hintertür, bei der nur der Empfänger die Nachricht entschlüsseln kann, wurde abgelehnt, obwohl mehrere Sachverständige auf die Notwendigkeit hingewiesen haben, und der Bundesrat sie explizit gefordert hat.
  2. Man wird verpflichtet, die de-Mails regelmäßig abzuholen. Eine de-Mail entspricht also einem Einwurf-Einschreiben: Einmal abgesendet, gilt sie als zugestellt. Wer einmal ein paar Wochen im Urlaub war, und auf ein Einwurfeinschreiben nicht schnell genug reagieren konnte, weiß, wovon ich rede. (Binninger von der CDU dementiert das)
  3. und selbstverständlich soll man für den Quatsch auch noch bezahlen!

 

Gleich der erste Punkt ist eine dreiste Lüge der Macher der DE-Mail, da diese wie jede andere normale E-Mail ganz einfach nur über TLS/SSL “verschlüsselt” wird. Im Prinzip also gar nicht, eine solche Mail kann jeder lesen wie eine einfache Postkarte!

 

Der zweite Punkt ist ebenfalls eine riesengroße Sauerei, wie soll das überhaupt gehen? Nun stell sich einer mal vor was passiert, wenn man einen längeren Krankenhausaufenthalt hat! Wie soll man denn da seine Mails abrufen, das geht ja gar nicht! In den meisten Krankenhäusern sind nicht einmal Handys erlaubt, von einem Notebook oder ähnlichem ganz zu schweigen.

 

Punkt drei schießt jedoch den Vogel ab, vor allem bei der Telekom. Passend dazu ein Artikel auf Basic Thinking:

Telekom stellt De-Mail-Angebot vor: Preismodell von gestern, trotzdem ein wichtiger Schritt

Die wollen für eine einfache E-Mail 39 Cent! Ich frage mich da wirklich, warum ich für etwas zahlen soll, daß ich umsonst und vor allem sicherer bekommen kann! Und genau darum geht es nun in diesem Tutorial:

Die PGP-Verschlüsselung der E-Mail

Auf meiner Recherche dazu habe ich leider nichts vernünftiges und vor allem deutschsprachiges gefunden, also mache ich eben selber ein bebildertes Tutorial! So langsam bekomme ich ja Übung darin, ist ja nicht das erste! :mrgreen:

Übrigens funktioniert dieses Tutorial natürlich nicht nur mit SeaMonkey, sondern auch mit Thunderbird! Benötigt wird dazu nur ein Add-on mit dem Namen Enigmail in der aktuellen Version 1.4 und natürlich eine Mail-Adresse.  ;-)

Zuvor noch ein kleiner Hinweis:

Bei meiner Recherche bin ich auf folgende Aktion von Stefan aka Stef auf Station 9.111 gestoßen, die ich jedem meiner Leserinnen und Leser an’s Herz legen möchte:

Aktion: PGP unter das Blogvolk

 

Es wäre toll, wenn da noch wesentlich mehr Leute mitmachen würden. Es sind ja schließlich unsere E-Mails, um die es da geht. Also Leute, traut euch!

 

Ich gehe hier übrigens davon aus, daß ihr alle einen Mail-Account in SeaMonkey/Thunderbird erstellt habt und auch ein Add-on selbständig über den Add-on-Manager installieren könnt! Das erkläre ich hier garantiert nicht, es würde nämlich den Rahmen des Artikels bei weitem sprengen! Außerdem gehen SeaMonkey und Thunderbird da etwas unterschiedliche Wege, zudem habe ich Thunderbird auch gar nicht. :-D

Hier noch ein Hinweis für Linux-User mit KDE: KGpg übernimmt die Einstellungen von Enigmail und umgekehrt, es muß dafür allerdings GnuPG installiert sein (sollte eigentlich bei den meisten Distributionen sowieso installiert sein!)! Für Windows-User ist Gpg4win zu empfehlen. Das ist wichtig, da euch sonst das Add-on Enigmail rein gar nichts bringt!

 

Fangen wir also an:

Nach der Installation von Enigmail hat man in SeaMonkey Mail & Newsgroups den zusätzlichen Menüpunkt “OpenPGP”. Dort wählen wir nun den “OpenPGP-Assistent”, welcher sich folgender Maßen meldet:

Startbildschirm vom OpnPGP-Assistenten

 

Hier lassen wir gleich einmal den ersten Punkt angewählt und klicken einfach auf [Weiter]. Darauf hin erscheint die folgende Auswahl:

Identitäten zur Verschlüsselung auswählen

Hier wählen wir nun den zweiten Punkt, da ja nicht jede Mail-Adresse den selben Schlüssel bekommen soll! In meinem Fall sieht das dann so aus:

Identitäten zur Verschlüsselung auswählen

(Nicht wundern über die Mail-Adresse, ich kenne Paulchen P. persönlich und er hat mir das genehmigt! Danke dir nochmals dafür, kriegst demnächst ein paar Bierchen! Biersmilie)

Nachdem wir unsere Auswahl getroffen haben klicken wir wieder auf [Weiter] und bekommen dann diesen Dialog vor die Nase gesetzt:

Digitales Unterschreiben von ausgehenden Nachrichten Bild 1

Wichtig: Hier wählen wir ebenfalls den zweiten Punkt und dann auf [Weiter]! Ersten braucht man zum Unterschreiben ein (meistens) kostenpflichtiges Zertifikat, zweitens scheint das auch nicht mit jedem Mail-Client zu funktionieren!

Hierauf erscheint uns dann der folgende Dialog:

Verschlüsseln ihrer ausgehenden Nachrichten

Hier sollte eigentlich schon der zweite Punkt automatisch gewählt sein, ansonsten müßt ihr den jetzt wählen und dann auf [Weiter] drücken. Es erscheint nun folgende Möglichkeit:

E-Mail-Einstellungen anpassen

Hier belassen wir es beim ersten Punkt und klicken auf [Details...], um eventuell ein paar Änderungen zu tätigen. darauf erscheint dann folgender Dialog:

E-Mail-Einstellungen anpassen 2

Achtung! Für alle, die ihre bunten und blinkenden HTML-E-Mails lieben: Wenn ihr diese bunten, blinkenden und nervigen Teile weiterhin haben wollt, dann müßt ihr hier den dritten und den fünften Punkt abwählen! Aus Sicherheitsgründen rate ich allerdings jedem, daß er davon die Finger lassen soll. Diese Teile sind viel zu gefährlich, bei mir werden die auch nur als reine Text-Mails angezeigt!

Ein Klick auf [OK] und dann einer auf [Weiter] bringt uns zu folgendem Ergebnis:

Erzeugen eines Schlüssels

Hier wählen wir wieder den zweiten Punkt, wobei es bei euch wohl gar keine andere Möglichkeit gibt! Ihr habt ja noch keinen Schlüssel zur Auswahl. ;-)

Nach einem erneuten Klick auf [Weiter] kommen wir zum nächsten Dialog, der so aussieht:

OpenPGP-Schlüssel erzeugen - Passwort Eingabe

Lest euch das noch einmal in Ruhe durch und sucht euch ein vernünftiges Passwort aus, der Name eurer Katze gilt nicht und ist viel zu einfach zu knacken!

Tipp von mir: Mindestens 8 Zeichen, bunt gemischt aus Zahlen, Klein- und Großbuchstaben und eventuell noch Sonderzeichen. Meines hat 17 Zeichen, viel Spaß beim Rätseln!

Nach der Eingabe des Passwortes und einem beherzten Klick auf [Weiter] sind wir fast fertig! Der erscheinende Dialog erklärt uns noch ein paar Kleinigkeiten:

Bitte genau durchlesen und bestätigen, dann ist es vollbracht!

Hier wird noch einmal erklärt, was das Add-on nun macht. Wenn man nun auf [Weiter] klickt, dann wird euer Rechner das machen, wofür er eigentlich gedacht war: Er rechnet! :mrgreen: Das kann einige  Minuten dauern, aber ihr könnt und solltet nebenbei weiter im Internet surfen. Sobald die Berechnung zu Ende ist wird euch die Möglichkeit geboten, ein Widerrufs -Zertifikat zu speichern. Das solltet ihr auf jeden Fall machen!

Wenn dies dann erledigt ist und ihr auf [Fertigstellen] klickt habt ihr es geschafft: Ihr könnt nun eure E-Mails verschlüsseln! Wenn ihr nun mit SeaMonkey Mail & Newsgroups/Thunderbird eine E-Mail schreibt habt ihr auch dort den Menüpunkt “OpenPGP”. Dort könnt ihr nun auswählen, ob ihr eure E-Mail verschlüsseln wollt oder nicht.

[UPDATE:]Ich hab da was wichtiges vergessen! Man muß im Mail-Client im Menü Bearbeiten” noch den Punkt Mail & Newsgroups-Account-Einstellungen” wählen. Dort erscheint dann folgendes:

OpenPGP-Sicherheit Einstellungen

Hier muß man für sein Mailkonto dann den entsprechenden Schlüssel auswählen und mit einem Klick auf [OK] wird das dann bestätigt.[/UPDATE]

Oh, halt! So einfach ist es nun doch wieder nicht, da fehlt nämlich noch eine Kleinigkeit! Woher bekommen die Empfänger der Mail den Schlüssel???

Die einfachste Möglichkeit ist im Menüpunkt “OpenPGP” an vorletzter Stelle: Meinen öffentlichen Schlüssel anhängen”

Es geht jedoch auch anders, seht mal in mein Impressum! Anhand der PGP-ID ist es kein Problem, an den öffentlichen Schlüssel zu gelangen. Ihr braucht euch also nicht diese riesige Zahlenkolonne merken, die den Schlüssel darstellt, das wäre völliger Unsinn. Die PGP-ID genügt vollkommen, damit ihr mit euren Verwandten, Freunden oder auch Geschäftspartnern verschlüsselte Mails austauschen könnt! Die- oder derjenige muß nur ein entsprechendes Programm oder Add-on installiert und eingerichtet haben, das ist alles.

Übrigens werde ich das nicht mit Paulchen P. versuchen. Der hat als Browser und als Mail-Client nämlich Opera und ich weiß, daß das Teil noch nie etwas von PGP gehört hat! :twisted:

Wir haben es also geschafft und können unsere E-Mails verschlüsseln und wir haben damit der DE-Mail den Kampf angesagt! Schaut euch das Tutorial noch einmal genauer durch. Wenn ihr nämlich mehrere E-Mail-Adressen habt, dann könnt ihr damit für jede eurer Adressen einen eigenen PGP-Schlüssel erzeugen!

Ehe ich es vergesse: Im Mail-Client könnt ihr unter dem Menü → “OpenPGP” → “Schlüssel verwalten…” nach der PGP-ID suchen. Hier bekommt ihr dann den öffentlichen Schlüssel, so daß er nicht irgendwie unverschlüsselt per Mail verschickt werden muß. Das geht schließlich mal ganz und gar nicht! ;-)

 

Nun wünsche ich euch noch viel Spaß beim verschlüsseln eurer E-Mails mit SeaMonkey, Thunderbird und Enigmail. Auf, daß sie nur der Empfänger lesen kann und unsere ReGIERung dumm aus der Wäsche guckt!

 

Grüße aus den verriegelten Sälen von TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

March 16, 2012 11:22 AM

Turtorial: Schutz der E-Mail-Adresse mit HTML

Hallo zusammen!

 

Heute möchte ich euch eine sehr einfache Methode zeigen, wie man auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website seine E-Mail-Adresse verschleiern kann. Und zwar so, daß sie trotzdem weiterhin aufgerufen werden kann! Dies sieht Methode habe ich z. B. in meinem Impressum angewendet.

Die Adresse sieht zwar völlig normal aus, aber seht euch mal den Quelltext der Site an! Dort werdet ihr sie nämlich nicht finden, ebenso wenig wie hier in diesem Artikel. ;-)

Eigentlich ist das ein ganz simpler Trick, ihr benötigt dafür nur eine ASCII Zeichentabelle und einen einfachen Texteditor, bei Kubuntu z. B. Kate. In WordPress stellt man den Editor einfach auf “HTML” ein.  Hierbei kann ich z. B. die oben verlinkte Tabelle der HaWe MEDIEN GmbH empfehlen, die ich selbst verwendet habe.

 

Als Beispiel verwende ich hier meine weiter oben angesprochene Mail-Adresse aus dem Impressum, da ich genau für solche Zwecke lokal ein einfaches Text-Dokument vorbereitet habe! :mrgreen:

Im Quelltext sieht diese Adresse folgendermaßen aus:

<a href="mailto:&#116;&#109;&#111;&#119;&#105;&#122;&#97;&#114;&#100;&#64;&#97;&#114;&#99;&#111;&#114;&#46;&#100;&#101;"><span style="unicode-bidi: bidi-override; direction: rtl;">&#101;&#100;&#46;&#114;&#111;&#99;&#114;&#97;&#64;&#100;&#114;&#97;&#122;&#105;&#119;&#111;&#109;&#116;</span></a>

Sorry, die Zeilen sind etwas lang. Ich hoffe, daß das bei euch besser dargestellt wird wie auf meinem alten 17 Zoll Röhrengerät!

Dies ist wirklich nur meine Mail-Adresse wie sie im Impressum steht! Wie ist das also zu erklären?

Nehmen wir dazu einmal die nach “mailto:” stehende Zeichenfolge “&#116;”. Laut der Tabelle ist dies also der Buchstabe “t”, der erste Buchstabe meiner Mailadresse! Ein Browser mach nun nichts anderes und übersetzt diesen ASCII-Code in eine für den Menschen lesbare Sprache.

Nun ist es natürlich ein Unding, wenn man das von Hand machen muß! Aber wir sitzen ja vor dem Computer und haben das Internet zur Verfügung! Folglich nehmen wir ganz einfach den Text 2 ASCII Konverter zu Hilfe! Dort tippt man den gewünschten Text (in unserem Fall die Mail-Adresse) ein, drückt auf den Button [Text nach ASCII konvertieren] und schon sehen wir das Ergebnis. Das brauchen wir dann nur noch auf unsere Site im HTML-Modus übertragen.

“href” und “mailto:” erkläre ich hier jetzt nicht! Wer mehr über HTML erfahren möchte dem empfehle ich folgende Website:

SELFHTML

 

Ich wäre allerdings nicht TmoWizard, wenn ich es dabei belassen würde! :twisted:

Sehen wir uns also den zweiten Teil an, denn mit diesem hat es eine besondere Bewandtnis. Das ist nämlich genau der Text, der am Ende angezeigt werden soll!

Dazu sehen wir uns nun den Bereich zwischen “<span” (das abschließende “>” fehlt hier mit Absicht!) und “</span>” genauer an. Dort wird nämlich der Style des dargestellten Textes festgelegt und das ist sehr wichtig!

Als erstes steht dort “unicode-bidi:”. Dieser steuert zusammen mit “direction:” die Flußrichtung des Textes und das kann man sich natürlich zu Nutze machen! :mrgreen:

Dort steht nun folgender Befehl: “unicode-bidi: bidi-override;”. Dieser gibt an, daß der zwischen “>” und “<” stehende darzustellende Text mit sich selbst überschrieben werden soll. Und zwar in die Flußrichtung, die bei “direction:” angegeben ist!

Dabei gibt es natürlich zwei Möglichkeiten: “ltr” und “rtl”. Ersteres ist eigentlich Standard und bedeutet left to right, also von links nach rechts. Das zweite bedeutet aber right to left, von rechts nach links!

Sehen wir also den darzustellenden Text an. Dieser beginnt mit “&#101;”, was laut unserer Tabelle ein “e” darstellt.

Ei der Dauz, in der Mail-Adresse gibt es aber nur ein “e” und das ist am Schluß! Es ist nämlich das “e” von “.de”.

Ich habe folglich den darzustellenden Text, also meine Mail-Adresse, rückwärts angegeben! Auf die deutsche Sprache umgesetzt lautet also der von mir verwendete Befehl also ungefähr so:

“Du nimmst dir nun diese darzustellenden ASCII-Zeichen, liest sie von rechts nach links, übersetzt sie in eine für den Menschen lesbare Sprache und stellst das Ergebnis auf dem Monitor dar!”

 

Einen Haken gibt es allerdings an dieser Geschichte: Das funktioniert nur mit einem normalen Texteditor oder bei WordPress eben im HTML-Modus des Editors! Sobald man in WordPress den Editor auf “Visuell” umstellt führt dieser den Befehl aus und die Arbeit mit dem ASCII-Code ist zunichte!

Aus diesem Grund habe ich mir wie weiter oben im Artikel erwähnt ein einfaches Textdokument erstellt, welches ich bei Bedarf einfach mit meinem lokalen Editor öffne und das Ganze dann einfach mit copy und paste an der gewünschten Stelle einfüge.

 

Natürlich ist das nur ein ganz einfacher Schutz, der aber trotzdem ziemlich eindrucksvoll ist. Ihr könnt es ja mal selbst versuchen und mir dann einen Kommentar hier hinterlassen, ich würde mich sehr über eure Ergebnisse freuen!

 

Grüße nun aus den geheimen Gängen in TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Sendet euch wie immer

Euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

March 16, 2012 10:46 AM

Sören Hentzschel

Thunderbird 12 mit Maildir-Unterstützung als Mbox-Alternative

Bislang speichert Mozilla Thunderbird alle E-Mails im sogenannten Berkeley-Mailbox-Format, einem Format aus der Mbox-Familie. Ab Thunderbird 12 ist es alternativ möglich, die E-Mails in einer Maildir-Struktur abzulegen.

Alternativen in Thunderbird zu Mbox gab es bislang nicht. Eine Neuerung in Mozillas Mail-Client sind die sogenannten Pluggable Mail Stores. Dabei handelt es sich um ein Interface, welches es ermöglicht, das verwendete Speicherformat einfach auszutauschen, auch Erweiterungsautoren sind hierzu in der Lage. So wäre es zum Beispiel auch möglich, die E-Mails in einer SQLite-Datenbank abzulegen. Thunderbird 12 bietet aber nicht nur das Interface selbst und hat die Mbox-Implementierung hierauf umgeschrieben, sondern liefert gleich noch Maildir als Option mit.

Das gewünschte Format kann global für neue Konten oder individuell für einzene Konten eingestellt werden. Bislang gibt es noch keine direkte Möglichkeit, die bestehenden Postfächer zwischen verschiedenen Aufbewahrungsformaten zu konvertieren und genau aus diesem Grund liefert Mozilla auch noch keine entsprechende sichtbare Option hierzu in den Einstellungen mit. Dennoch kann Maildir bereits genutzt werden und wie erkläre ich im Folgenden.

Achtung: Für eventuellen Datenverlust übernehme ich keinerlei Verantwortung! Es ist in jedem Fall vorher eine vollständige Sicherung des Profils durchzuführen, um ggf. die Änderungen wieder rückgängig machen zu könnnen!


Maildir für neue Konten nutzen: Der einfache Fall – Maildir für neue Konten nutzen. Dazu suchen für über Extras > Einstellungen > Erweitert > Konfiguration bearbeiten den Schalter mail.serverDefaultStoreContractID und ändern diesen von @mozilla.org/msgstore/berkeleystore;1 (Mbox) auf @mozilla.org/msgstore/maildirstore;1 (Maildir). Ab sofort nutzen neue Postfächer das entsprechend eingestellte Format.

Maildir für bereits bestehende Konten nutzen: Hierzu zu allererst ein ganz wichtier Hinweis: Wie bereits erwähnt, gibt es bislang noch keine Möglichkeit der Konvertierung. Das bedeutet, dass wir hierfür die dazugehörigen E-Mails zuerst löschen und dann neu vom Server abholen müssen. Und die Mails können nur vom Server neu abgeholt werden, wenn sie sich auch noch auf dem Server befinden – logisch. Das bitte unbedingt vorher überprüfen!

Wir rufen wieder den Dialog Extras > Einstellungen > Erweitert > Konfiguration bearbeiten auf und geben in den Filter mail.server ein. Warum wir dies tun: Die verschiedenen Postfächer sind als server1, server2, …, serverN eingetragen und wir suchen die richtige Bezeichnung für das zu ändernde Postfach. Beispielsweise entdecken wir, dass das Postfach, welches wir ändern wollen, als server4 eingetragen ist. Dann suchen wir nun nach dem Schalter mail.server.server4.storeContractID und stellen diesen von @mozilla.org/msgstore/berkeleystore;1 (Mbox) auf @mozilla.org/msgstore/maildirstore;1 (Maildir). Anschließend gehen wir bei geschlossenem Thunderbird in das Profilverzeichnis von Thunderbird und suchen dort in Mail sowie ImapMail die dazugehörigen Verzeichnisse und löschen diese. Starten wir Thunderbird jetzt neu, werden die E-Mails neu vom Server heruntergeladen und nutzen Maildir.

Bitte an dieser Stelle sofort überprüfen, ob auch keine E-Mail vermisst wird und am besten auch direkt das Senden und Empfangen testen, damit im Zweifelsfall die vorher gemachte Sicherung sofort wieder eingespielt werden kann und es zu keinem Verlust von Nachrichten kommt. Im Normalfall sollten dabei aber keine Probleme auftauchen.

Und aus welchem Grund sollte ich Maildir eigentlich verwenden bzw. sollte ich es überhaupt? Hierzu vertrete ich eine ganz einfache Meinung: Wer sich diese Frage bereits stellt, muss auch nichts umstellen. Tatsächlich ist es so, dass das etwas modernere Maildir ein paar Vorteile gegenüber Mbox besitzt, beispielsweise umgeht man bei Maildir die Begrenzung der Postfachgröße auf 4GB, es ist sehr robust und es kann das selbe Postfach auch im Netzwerk genutzt werden, was bei Mbox ein wenig schwierig ist, da hier bei Zugriffen immer das Postfach gelockt wird. Wer sich etwas genauer mit den Vor- und Nachteilen beider Möglichkeiten befassen will, dem sei ein Blick auf diese Seite (engl.) ans Herz gelegt.

March 16, 2012 12:35 AM

Thunderbird 12 Beta veröffentlicht

Die erste Beta-Version von Mozilla E-Mail-Client in Version 12 wurde veröffentlicht und steht ab sofort zum Download bereit. Eine sehr sinnvolle Neuerung ist die Hervorhebung der Suchbegriffe in den Ergebnissen der globalen Suche. Außerdem unterstützt Thunderbird nun neben Mbox auch noch Maildir als Aufbewahrungsformat für die E-Mails, durch Erweiterungen können sogar noch weitere Möglichkeiten hinzugefügt werden. Diese Neuerung wird in einem gesonderten Artikel ausführlich behandelt. Desweiteren nennt Mozilla noch diverse Verbesserungen beim Umgang mit RSS-Feeds.

Download Thunderbird 12 Beta

March 16, 2012 12:32 AM

March 15, 2012

Sören Hentzschel

Firefox Nightly und Aurora erhalten überarbeitete Logos

Es ist kaum ein Jahr her, da gab es ein neues Logo für die Nightly-Versionen von Firefox und auch die Aurora-Version hat ihr eigenes Logo erhalten. Nun bekommen diese ein kleines Facelift spendiert. Für die Logos zeigt sich wieder Sean Martell verantwortlich. Auch die UX-Version von Firefox, ein eigener Zweig, in welchem Veränderungen der Benutzeroberfläche früh getestet werden, wird ein eigenes Logo erhalten.

Während wir das neue Aurora-Logo in Kürze erwarten dürfen, kann das neue Nightly-Logo bereits angeschaut werden. In der rechten Bildhälfte ist zum Vergleich ein Ausschnitt des aktuellen Logos zu sehen.

March 15, 2012 02:40 PM

SeaMonkey (deutsch)

SeaMonkey 2.8 erschienen

Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.8 vorstellen zu können: Die neueste Version des Internet-Gesamtpakets ist jetzt zum Download verfügbar!
Aufbauend auf derselben Plattform wie die neueste Firefox-Version liefert diese Version die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien wie HTML5 und bessere Add-on-Kompatibilität.

SeaMonkey 2.8 ist in 24 Sprachen (inklusive Deutsch), sowie für for Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.

Die herausragendsten Neuerungen in dieser Version sind:
  • Neue Add-ons-Sync-Engine (siehe Versionshinweise).
  • Die CSS-Eingenschaft text-size-adjust wird jetzt unterstützt.
  • Die Eigenschaft outerHTML wird jetzt auf HTML-Elementen unterstützt.
  • Die Quelltextansicht-Syntaxhevorhebung verwendet jetzt den HTML5-Parser.
  • Die SPDY-Protokoll-Unterstützung für schnelleres Laden von Seiten kann jetzt getestet werden.
  • XMLHttpRequest unterstützt jetzt die Verarbeitung von HTML.
  • Dateien können jetzt in IndexedDB gespeichert werden.
  • Das Präfix von Websockets wurde entfernt.
  • Neu gestaltete Medien-Kontrollelemente für HTML-Video.
  • Einige Stabilitätsprobleme wurden behoben.
Eine komplette Liste der größeren Änderungen in SeaMonkey 2.8 ist im "Neuheiten"-Abschnitt der Versionshinweise zu finden, die auch eine Liste von bekannten Problemen und Antworten auf häufige Fragen beinhalten. Einen generelleren Überblick über das SeaMonkey-Projekt (und Screenshots!) bietet www.seamonkey-project.org (Englisch) bzw. www.seamonkey.at (Deutsch).

March 15, 2012 01:10 AM

March 14, 2012

Robert Kaiser

de: Nützliche Ressourcen für Mozilla-Übersetzer

Auf meinen Aufruf für neue Übersetzer haben sich ein paar Leute gemeldet, auch "alte Bekannte" haben gemeint, sie würden sich dafür interessieren, an der deutschen Thunderbird-, Firefox- oder SeaMonkey-Übersetzung mitzuhelfen.

Sebastian "Archeopteryx" hat im Thunderbird-Forum einen Beitrag mit wichtigen Ressourcen gepostet, ich will hier auf dem aufbauen und einen kleinen Überblick geben (teilweise 1:1 übernommen, teilweise von mir etwas mehr ausgeführt):

Wichtigste Regel:

Es gibt einige Werkzeuge, die man erste kennen lernen muss. Keine Angst, wir haben alle Fehler gemacht, nur daraus lernt man. Wir "anderen" beißen nicht, sondern helfen gerne!

Anfangs muss man eventuell etwas Software installieren, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, man kann auch jederzeit um Hilfe fragen oder falls etwas nicht verständlich ist.
  • Bugzilla ist die Seite, wo die meisten Entwicklungsentscheidungen und Fehlerberichte verwaltet werden.
    Berichte über die deutsche Übersetzung gehören dort in das "Produkt" "Mozilla Localizations" und dessen "Komponente" "de / German".
  • Localization Quick Start Guide - Einführung in die Mozilla-Übersetzungsarbeit mit vielen Links und Erklärungen verschiedener Werkzeuge und Begriffe.
    Da auch Webseiten-Übersetzungen usw. angesprochen werden, braucht man nicht alles davon, um ein Produkt wie Firefox, Thunderbird oder SeaMonkey zu übersetzen.
  • L10n Dashboard: Zeigt den Stand der Lokalisierung der verschiedenen Produkte an.
    Zeilen mit roter Farbe haben fehlende Texte, mit gelber nur (ev.) überflüssige, mit grüner haben sie alles übersetzt. Der "C"-Link in jeder Zeile zeigt an, welche "Strings", also Textstücke, wirklich fehlen oder überflüssig sind, sowie ev. Fehler und Warnungen.
  • Localization with Mercurial: Beschreibt, wie man die Texte für die Übersetzung runterlädt.
    Hier geht es um jenen Kern, der Leuten ohne Programmiererfahrung meist mal nicht ganz geheuer ist. Man gewöhnt sich aber dran und lernt Dinge, die man an vielen anderen Stellen auch brauchen kann (die meisten Open-Source-Projekte laufen auf ähnlicher Basis dazu). Wir arbeiten in der deutschen Übersetzung meist direkt mit den Textdateien, was manchmal komisch anmutet, aber sehr gut funktioniert.
  • Die "de"-Repositories: Central, Aurora, Beta
    Hier liegen die eigentlichen Übersetzungen, die 3 verschiedenen Repositories entsprechen den Firefox-Kanälen Nightly, Aurora und Beta (es gibt ein viertes für Release, das ist für uns Übersetzer aber belanglos, denn dort werden keine Änderungen mehr angenommen) - bei Thunderbird und SeaMonkey mögen die nicht ganz diese Namen haben, gelten aber äqulivalent, alle Produkte sind im gleichen Repository. Alle 6 Wochen, am Release-Tag, wird alles aus Aurora nach Beta übernommen, und für die englische Orginialversion auch Central nach Aurora. Wir versuchen auch für de Central und Aurora immer wieder zu synchronisieren, aber das passiert meist erst etwas später, für die meisten Übersetzer ist das aber eher wenig relevant. Die Hauptarbeit zur Übersetzung sollte auf Aurora passieren, denn da bleibt der Vergleich zu den "originalen" immer 6 Wochen lang konstant - wenn wir das aber übersetzt haben, versuchen wir, auch für Central mit deutschen Übersetzungen nachzuziehen, aber da kann sich ständig etwas ändern.
  • Patching a Localization und Creating a patch: Wie man die Änderungen in einer Datei speichert
    Wenn man (wie jeder, der mal "frisch" ins Team reinkommt), die Berechtigungen nicht hat, um direkt in Mercurial Änderungen einzuspielen, muss man diese Patch-Dateien erstellen und dann an einen "Bug" in Bugzilla als Attachment hochladen sowie einen, der schon im Team ist, um "Review" fragen (siehe Getting Reviews, von zweiterem Artikel verlinkt). Der zweitere Artikel stammt aus einer Serie, die für Änderungen am Programmcode von Firefox, Thunderbird und SeaMonkey auch gilt, für Übersetzungen läuft manches ähnlich, aber oft lockerer (kompilieren und testen ist nicht unbedingt vorher notwendig, und ähnliches).
  • L10n-checks und compare-locales: Zwei Werkzeuge (Skripts), um die Übersetzung auf Fehler zu übeprüfen (z.B. zweimal den gleichen Buchstaben für den Zugriff auf verschiedene Menüeinträge)
    Braucht man nicht unbedingt verwenden, aber sich hilfreich, um Probleme zu finden. Compare-locales ist exakt jenes Skript, das auch hinter dem "C"-Link im L10n-Dashboard (siehe oben) liegt, bringt also gegenüber dem nichts neues, man kann es aber auch gleich lokal verwenden, wenn man will, um am eigenen Computer zu kontrollieren, dass man "alles erwischt" hat.

An dieser Stelle möchte ich auch auf den IRC-Chat verweisen: In Channel #mozilla.de (am Server irc.mozilla.org) sind einige deutsche Community-Mitglieder, inklusive Übersetzern wie Archeopteryx, Topal, KaiRo (ich), chewey und andere sehr oft online und helfen bei Fragen zu diesen Themen gern weiter, so weit wir können (allerdings, bitte Geduld haben, wir haben das oft neben der Arbeit offen und sehen nicht ständig rein und können nicht immer antworten).

Und jeden Mittwoch um 21 Uhr ist in #deMeeting ein Treffen der ganzen deutschen Übersetzer-Gemeinschaft, in dem wir durchbesprechen, was es in der jeweiligen Woche an Neuigkeiten gibt bzw. wo wir uns koordinieren müssen. Wir freuen uns über interessierte Teilnehmer!

Damit hoffe ich, einige interessante Hinweise geboten zu haben und hoffe, dass einige "neue" Leute uns in Zukunft bei den Übersetzungen helfen! :)

March 14, 2012 09:20 PM

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Thunderbird 11

Thunderbird 11 ist nun in der finalen Ausgabe erschienen. Die auffälligste Neuerung sind die Tabs, welche sich nun über den Buttons befinden. Optisch macht dies sehr viel her und lässt Thunderbird wesentlich geschlossener und fertiger wirken als in den letzten Versionen, vor allem gibt unter Windows Aero nicht mehr so viel verschwendete Glas-Fläche.

Ein neues Feature ist die Möglichkeit, direkt aus Thunderbird heraus einen neuen E-Mail-Account zu registrieren. Zumindest theoretisch. Wieso nur theoretisch sowie weitere Details zu dieser Neuerung lassen sich in einem gesonderten Artikel nachlesen. Weiter gibt es in den Junk-Einstellungen mit Bogofilter, DSPAM und POPFile weitere Filter zur Auswahl. Dazu kommen wie üblich diverse Bugfixes und kleinere Verbesserungen.

Download Thunderbird 11.0

March 14, 2012 09:25 AM

Mozilla veröffentlicht Firefox 11

Firefox 11 ist da! Gegenüber Version 10 bringt Firefox 11 viele interessante Neuerungen mit, unter anderem die Möglichkeit Add-ons zwischen mehreren Computern zu synchronisieren oder auch eine Import-Funktion aus Googles Browser Chrome. Ein ganz besonderes Highlight gibt es in diesem Release für Webentwickler – mit Integration von Tilt kann die DOM-Struktur von Webseiten in 3D visualisiert werden! Firefox 11 bietet noch sehr viel mehr, daher lohnt sich ein Blick in den dazugehörigen Aurora-Artikel, welcher die relevantesten Neuerungen hervorhebt, in jedem Fall.

Download Mozilla Firefox 11.0

March 14, 2012 12:35 AM

March 13, 2012

Sören Hentzschel

Firefox 11 verspätet sich möglicherweise

Alle sechs Wochen am Dienstag erscheint eine neue Firefox-Version. Firefox 11 könnte sich allerdings ein klein wenig verspäten – wie ich bereits gestern auf Google+ angedeutet hatte. Die Begründung liefert Robert Kaiser in den Kommentaren von picomol.de:

“Bei Firefox 11 (erscheint diese Woche) zum Beispiel wurde bei pwn2own am Freitag eine Sicherheitslücke in Firefox 10.0.2 entdeckt, über die wir erst gestern Details erfahren haben, und wir haben erste am Wochenende die wirkliche Ursache für ein Stabilitätsproblem mit alten Grafiktreibern gefunden, deren Lösungen wir noch austesten. Außerdem ist heute Microsoft-Patch-Tuesday und wir hatten schon mal Probleme mit der Auslieferung von Firefox-Updates an einem solche Tag, also ist eine Veröffentlichung unsererseits am Mittwoch oder Donnerstag auch aus dieser Sicht besser.”

Was man daran wieder wunderschön sieht – es lohnt sich einfach nicht, vor dem offiziellen Release von Firefox die neue Version frühzeitig zu verlinken, nur weil sich eine vermeintlich finale Version auf den FTP-Servern befindet. Die Hoffnung, dass das manch großes IT-Portal oder auch manch Tech-Blogger irgendwann verstehen wird, habe ich leider nicht. Wenn man mit dem Download immer auf den offiziellen Release wartet, kann man als Anwender auf jeden Fall nicht viel verkehrt machen. ;)

Update: Da es sich bei der gemeldeten Sicherheitslücke um etwas handelte, was Mozilla bereits behoben hatte, gibt es keine akute Notwendigkeit, den Release länger zu verschieben, so ist Firefox mittlerweile in der finalen Version 11.0 erschienen.

March 13, 2012 12:33 PM

March 12, 2012

Sören Hentzschel

Du möchtest helfen, Mozilla-Produkte ins Deutsche zu übersetzen?

Ob Firefox, Thunderbird oder SeaMonkey – seit vielen Jahren sind wir es gewohnt, mit jeder Version übersetzte deutsche Versionen zu erhalten. An dieser Stelle sei zunächst einmal allen gedankt, die hierzu in der Vergangenheit beigetragen haben und auch in der Zukunft beitragen werden. Dabei gibt es ein paar Namen, welche diese Aufgabe schon einige Jahre durchführen und irgendwann kommt meistens – aus welchen Gründen auch immer – der Zeitpunkt, zu dem es heißt, dass man kürzertreten oder die Aufgabe gar komplett abtreten muss. So ist es in allen Bereichen des Lebens, so ist es auch bei der Übersetzung der Mozilla-Produkte.

Alex Ihrig zeigte sich in den letzten neun Jahren als Übersetzer für Thunderbird verantwortlich und wird dies in der Zukunft nicht mehr länger tun. Aber auch Kadir Topal auf Firefox-Seite sowie Robert Kaiser auf SeaMonkey-Seite würden sich über weitere Unterstützung freuen, da auch sie zeitlich sehr eingespannt sind. Und genau hier könnt ihr ins Spiel kommen. Helft, dass die Mozilla-Produkte auch in Zukunft komplett in die Deutsche Sprache übersetzt erscheinen. Viel müsst ihr dafür nicht mitbringen. Was genau, lest ihr am besten direkt im Blog von Robert Kaiser.

March 12, 2012 11:55 PM

Zusätzliche Einstellungen von Firefox synchronisieren

Firefox bietet die Möglichkeit, einige Dinge zwischen mehreren Computern zu synchronisieren, dazu gehören auch diverse Einstellungen. Dies schließt aber längst nicht alle Einstellungen ein, die es in Firefox gibt, und schon gar nicht die der Erweiterungen, was ja eigentlich ziemlich praktisch wäre seit Firefox 11 auch Add-ons synchronisieren kann.

Es ist allerdings ganz einfach, weitere Einstellungen zum Synchronisieren hinzuzufügen, denn die Konfiguration erfolgt auf denkbar einfache Weise über about:config. Über dieses Interface sind sämtliche Schalter von Firefox erreichbar und auch änderbar.

Wollen wir beispielsweise die Einstellung keyword.url auf mehreren Computern synchronisieren, legen wir dazu einfach einen neuen Boolean-Schalter mit dem Namen services.sync.prefs.sync.keyword.url an und setzen diesen auf true. Das Schema ist immer das selbe – der Name muss services.sync.prefs.sync. + der eigentliche Name der Einstellung mit dem Wert true sein. Einstellungen von Erweiterungen beginnen üblicherweise (per Konvention) mit extensions. So wäre bei der Erweiterung Chatzilla beispielsweise die Einstellung extensions.irc.networks.moznet.nickname für den IRC-Nickname im Moznet-Netzwerk zuständig. Wollen wir diese Einstellung auf allen Computern synchron halten, legen wir dafür den Schalter services.sync.prefs.sync.extensions.irc.networks.moznet.nickname an und setzen den Wert auf true.

Mehr ist dafür nicht zu machen. Einzig das Synchronisieren der Einstellungen muss hierfür natürlich überhaupt erst aktiviert sein. Auch für die Einstellungen der Erweiterungen ist einzig die Einstellung für das Synchronisieren der Einstellungen verantwortlich, nicht die für die Erweiterungen selber.

March 12, 2012 10:03 AM

Firefox Add-on: Private Browsing Windows 1.0

Mit dem Privaten Modus bietet Firefox ein Feature, welches es erlaubt, im Internet zu surfen, ohne dass dabei eine Chronik angelegt wird. Über das Menü kann jederzeit zwischen Privatem und Normalen Modus hin- und hergewechselt werden, dabei ist es aber nie möglich, den normalen sowie den Privaten Modus parallel offen zu haben.

Abhilfe schafft hier eine kleine Erweiterung, welche ich aus Eigenbedarf geschrieben habe. Diese erweitert die Add-on Leiste von Firefox um ein weiteres Symbol. Bei Klick auf dieses wird ein neues Fenster im Privaten Modus geöffnet – das ursprüngliche Fenster bleibt dabei geöffnet. Aus technischen Gründen läuft die Private Instanz in einem unterschiedlichen Profil als das aktuell verwendete Profil. Per Konvention sollte dieses “private” heißen, denn dann startet die Erweiterung direkt das Fenster mit dem Privaten Modus. Andernfalls startet zunächst der Profilmanager, welcher nach dem zu verwendenden Profil nachfragt. Hier kann das private-Profil natürlich auch gleich für die nächsten Male angelegt werden.

Sofern keine Notwendigkeit besteht, mehrere Fenster im Privaten Modus zu öffnen, und nicht das aktuelle Profil genutzt werden muss, erleichtert diese Erweiterung die Arbeit mit Firefox. Meine persönlichen Anforderungen zumindest werden damit ausreichend erfüllt und allen, deren Anforderungen damit ebenfalls erfüllt werden, stelle ich diese Erweiterung ebenso zur Verfügung.

March 12, 2012 02:32 AM

Robert Kaiser

de: Die nächste Generation?

Alex Ihrig, unser langzeitiger deutscher Thunderbird-Übersetzer, hat vor kurzem bekannt gegeben, dass wir einen neuen "Maintainer" für Thunderbird brauchen, also jemanden, der die Übersetzung übernimmt. Alex hat 9 Jahre lang gute Arbeit geleistet, der deutsche Thunderbird ist ein wichtiger Beitrag für Mozilla, und Alex hat auch in den gemeinsamen Bereichen einiges übersetzt, was uns alles geholfen hat. Ihm gebührt großer Dank dafür.

Trotzdem heißt die Nachricht, dass er das nicht weiter machen wird, dass wir neue Leute für die Thunderbird-Übersetzung suchen. Aber nicht nur dafür: Kadir hat für die Firefox-Übersetzung etwas wenig Zeit übrig, seit er hauptamtlich und in anderen Bereichen für Mozilla arbeitet, und auch meine Zeit für die SeaMonkey-Übersetzung ist in letzter Zeit extrem beschränkt. Wir wären beide froh, bei diesen Produkten auch Unterstützung von anderen zu bekommen, sodass wir in Zukunft die Arbeit nach Möglichkeit auch mal anderen Community-Mitgliedern übergeben können.

Wir haben diesen Arbeitsbereich viel Erfahrung gesammelt, es ist an der Zeit, die an andere weiter zu geben und selbst neue Projekte zu suchen, die wir aufarbeiten können. Man sollte nicht zu lange in einer Routine stecken, andere können sicher wieder weniger abgestumpft daran arbeiten und daher die Qualität hoffentlich auch weiter verbessern.

Also, wenn ihr das lest und Interesse daran, habt, die deutschsprachigen Mozilla-Produkte vorwärts zu bringen, wir freuen uns über Hilfe!
Die nötigen Qualifikationen sind nicht allzu schwierig - gute Deutschkenntnisse, keine Scheu, auch mal über Wortwahl zu diskutieren und Rechtschreibregeln nachzusehen, und nach Möglichkeit etwas Erfahrung mit Reintexteditoren (aber die kann man sich auch direkt am Beispiel aneignen). Und keine Angst, wir sind ja da, um euch zu helfen und in die Materie einzuführen.

Übersetzungsarbeit ist eine gute Chance, um im Mozilla-Projekt mitzuhelfen, auch wenn man vielleicht keine Ahnung vom Programmieren hat, und in diese großartige Gemeinschaft "hineinzuwachsen" - mach mit!

March 12, 2012 01:01 AM

March 11, 2012

Thomas Schwecherl

Anonymer suchen

Wer Google nutzen, jedoch anonym(er) bleiben und nicht zu Werbezwecken oder zwecks Profilbildung verfolgt werden wollte, der nutzte bisher z.B. Scroogle. Da dieser Dienst nicht mehr verfügbar ist, muss eine Alternative her. Die gibt es zum Glück in Form von DuckDuckGo. Dieser Dienst greift zwar nicht auf Google zurück, liefert aber auch viele brauchbare Ergebnisse und ist vielseitig konfigurierbar.

Chris Ilias hat in seinem Blog auf Englisch beschrieben, wie DuckDuckGo eingestellt wird, um über die Adressleiste damit zu suchen statt mit der Standardsuchmaschine Google.

In der Firefox-Hilfe ist der betreffende Abschnitt bereits vor einer Weile aktualisiert worden: Suche über die Adressleiste: Suchdienst ändern (der 2. Listenpunkt).

Andere Suchmöglichkeiten in Firefox betrifft dies nicht! Weder die Startseite noch die Suchleiste rechts von der Adressleiste werden von der Änderung beeinflusst. Beide suchen in Firefox per Voreinstellung über Google und können ebenfalls jederzeit geändert werden: Suchleiste einstellen, Startseite festlegen.

Noch ein Tipp zum Abschluss: Nutzt Suchdienste wenn möglich mit https:// anstatt mit http:// in der Adresse. Damit wird die Datenübertragung zwischen eurem Rechner und dem Suchdienst verschlüsselt übertragen.

March 11, 2012 11:46 PM

March 10, 2012

SeaMonkey (deutsch)

March 09, 2012

Sören Hentzschel

Firefox 13 erlaubt Zurücksetzen und Migration in ein sauberes Profil

Bei vielen Firefox-Problemen ist die Ursache in einem defekten Profil zu suchen. Das Erstellen eines neuen Profils und anschließende Migrieren der wichtigsten Daten ist dann oft die Lösung, aber relativ umständlich. Oft wissen Anwender auch gar nicht, wie das überhaupt funktioniert. Firefox 13 bringt ein neues Feature mit, welches dieses Szenario deutlich vereinfacht, was auch den Support zu Firefox erleichtert.

Über Hilfe > Informationen zur Fehlerbehebung beziehungsweise about:support kann ab dieser Version ein Button betätigt werden, welcher das aktuelle Profil zurücksetzt und die wichtigsten Daten in dieses saubere Profil migriert. Dabei bleiben der Browserverlauf, Lesezeichen, Cookies, Formulardaten sowie die gespeicherten Passwörter erhalten, alle anderen im Profil abgelegten Daten werden gelöscht.

March 09, 2012 06:41 PM

New York Times und drei weitere neue Partner für Knight-Mozilla OpenNews

Kennt ihr eigentlich das Knight-Mozilla OpenNews-Projekt? Die Mozilla Foundation leitet dieses internationale Projekt, welches durch eine Förderung der Knight Foundation in Höhe von 2.5 Millionen US-Dollar vor einem Jahr ermöglicht wurde. Das Ziel von OpenNews ist es, dem Journalismus auch im offenen Web zum Erfolg zu verhelfen.

Zu den Partnern dieses Projekts gehören bislang die Zeit Online, BBC, the Guardian, the Boston Globe and Al Jazeera English. Nun schließen sich weitere vier Namen an, darunter ist auch wieder etwas Deutsches, nämlich Spiegel Online. Außerdem neu im Boot: The New York Times, ProPublica sowie La Nacion.

March 09, 2012 05:11 PM

Thunderbird lernt Instant Messaging

Thunderbird lernt dazu und wird neben dem Empfangen und Versenden von E-Mails in Zukunft auch eine andere Art der Kommunikation unterstützen – Instant Messaging. In der aktuellen Phase der Entwicklung werden bereits die XMPP basierten Protokolle von Facebook und Google Talk sowie IRC und Twitter unterstützt.

Noch gibt es einiges zu tun, auch die derzeitige Optik ist natürlich noch nicht final. Ein möglicher Use Case für dieses neue Feature ist es zu erkennen, dass einer seiner Kontakte gerade online ist und man dann im direkten Dialog miteinander kommunizieren kann, da nach Ansicht von Mozilla nicht immer die E-Mail der Konversationsweg der Wahl ist. Und hierfür sollen keine verschiedenen Programme notwendig sein. In späterer Zukunft sollen weitere Messaging-Protokolle unterstützt werden.

March 09, 2012 04:20 PM

March 08, 2012

Sören Hentzschel

Verschiedene Firefox-Versionen parallel nutzen unter Mac OS X

Für alle, welche mit mehreren Versionen von Firefox arbeiten, sei es weil sie Webentwickler sind und Webseitenkompatibilität überprüfen müssen oder sei es, weil sie einfach nur neugierig sind und neben der Produktiv-Version neue Features der Entwicklerversionen testen wollen, gibt es ein sehr interessantes Shell-Script, welches für viel Komfort sorgt – zumindest für Nutzer von Mac OS X.

Normalerweise müsste man sich jede Version von Firefox händisch herunterladen. Und dann würden diese auch noch standardmäßig alle im selben Profil laufen. Firefox liefert von Haus aus einen Profilmanager mit, so dass sich mit einigem Aufwand jede Firefox-Version mit einem eigenen Profil verknüpfen lässt. Bequemer geht es da schon mit dem von Mozilla veröffentlichten externen Profilmanager. Die schönste Möglichkeit haben allerdings Nutzer des Betriebssystems Mac OS X. Über ein Shell-Script werden automatisch alle Major-Releases von Firefox 2.0 aufwärts heruntergeladen + die Beta-, die Aurora-, die Nightly- sowie die UX-Version. Außerdem erhält jede Version automatisch ihr eigenes Profil und die verschiedenen Versionen können auch parallel gestartet werden.

Zur Installation muss das Terminal geöffnet und folgende Zeilen ausgeführt werden:

curl -L -O https://github.com/omgmog/install-all-firefox/raw/master/install-all-firefox.sh
chmod +x install-all-firefox.sh
./install-all-firefox.sh [version] [locale]

[version] und [locale] sind dabei optional. Wird keine Versionsnummer angegeben, werden alle Firefox-Versionen heruntergeladen. Es kann aber auch nicht nur eine, sondern mehrere Versionsnummern angegeben werden, z.B. ./install-all-firefox.sh “9.0.1 10.0.2″. Wird keine Sprache angegeben, wird versucht, die Sprache herauszufinden und ansonsten en-GB verwendet. Für Deutsch wäre de zu verwenden. Bei Installation der ersten Version erscheint ein Lizenztext. Dieser kann durch Drücken der Tasten q sowie y und anschließend Enter bestätigt werden.

Wird das Script zu einem späteren Zeitpunkt neu ausgeführt und eine Version ist bereits installiert, wird dies durch das Script erkannt. In diesem Fall wird eine Deinstallation sowie anschließende Neuinstallation angeboten. Beta, Aurora, Nightly oder UX werden durch das Update erwartungsgemäß aktualisiert, die regulären Versionen bleiben dabei immer auf ihrem Stand, so dass sich beispielsweise Firefox 5 nicht automatisch auf Version 10 aktualisiert – denn so hätte das Ganze wenig Sinn.

March 08, 2012 03:24 AM

SeaMonkey (deutsch)

March 07, 2012

Sören Hentzschel

March 04, 2012

Sören Hentzschel

Gastartikel: Aus der Sicht einer Nicht-Sehenden

Bei folgendem Artikel handelt es sich um einen Gastartikel von Christine Kahlert, auch bekannt unter dem Pseudonym Rothaut. Sie ist von Geburt an blind, PC und Internet stellen für sie aber wichtige Kommunikationsmittel dar. Sie ist ehrenamtliche Beta-Testerin des Screenreaders Window-Eyes und als Mitglied des Teams der beiden großen deutschsprachigen Mozilla-Communities camp-firefox.de sowie thunderbird-mail.de unterwegs, wo sie ein besonderes Auge auf die Zugänglichkeit der Produkte hat.

Seit der Computer nicht nur in unseren Büros, sondern auch in unseren Haushalten Einzug erhalten hat, hat sich auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen vieles verändert; vieles positiv, manches leider aber auch negativ.

Zunächst hat uns der Computer einen neuen Weg zur Kommunikation miteinander eröffnet, einer Kommunikation, die Barrieren überwindet, ja sogar aus dem Weg schafft. War es bis dahin nicht möglich, dass blinde, gehörlose, an den Rollstuhl gebundene Personen miteinander ohne fremde Hilfe kommunizieren konnten, so war das Briefeschreiben am PC schon eine echte Brücke zwischen den Menschen. Ein gehörloser Anwender konnte Dinge aufschreiben, die er einen blinden Kommunikationspartner nie hätte mitteilen können, und dieser konnte den Brief am PC lesen und auch antworten.

Ich erinnere mich auch noch, ehe ich Maschine schreiben lernte, dass ich vom Internat Briefe nach Hause schrieb, meine Familie sich zwar redlich bemühte, die Brailleschrift zu lernen, aber meist endete das so, dass ich die Briefe selber vorlesen durfte, wenn ich heimkam. Umgekehrt musste ich mir Briefe immer vorlesen lassen, die ich bekam.

Ehe das Internet kam haben wir, als ich den ersten DOS-Rechner hatte, das Problem mit Disketten gelöst, die wir hin- und hergeschickt haben. Dann kam das Medium E-Mail und machte das alles bequemer.

Das Internet erschloss außerdem eine Menge von Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten. Mit dem Betriebssystem Windows kamen jedoch auch schon die ersten Barrieren, aber findige Programmierer und Entwickler brachten gleich die ersten Screenreader auf den Markt. Das sind Programme, die dem blinden und stark sehbehinderten PC-Anwender den Bildschirm ersetzen, dessen Inhalt mit Sprachausgabe und / oder auf einer Braillezeile ausgeben.

Das funktionierte und funktioniert so lange ordentlich, solange sich Entwickler von Programmen an vorgegebene Windows-Standards hielten, bzw. auch jetzt halten.

Dabei darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass der blinde PC-Anwender immer nur einen Ausschnitt des Bildschirms erfassen kann, bei einer Braillezeile 40 oder 80 Zeichen, je nach Länge der Braillezeile, und per Sprache halt auch nur alles hintereinander, also ein Überfliegen ist nicht möglich.

Bei Internetseiten begannen die Probleme so richtig, als Internetseiten immer bunter und grafischer bzw. beweglicher wurden. Die zu überwindenden Barrieren sind vielfältig, nämlich auch sehr verschieden für verschiedene Nutzergruppen. Einem Screenreader ist es völlig egal, wenn er weiße Schrift auf weißem Hintergrund auslesen muss, und der Anwender merkt das mitunter nicht einmal.

Ein Screenreader holt sich übrigens seine Infos, die er ausgibt, von der Grafikkarte direkt. Ein seheingeschränkter Anwender wird damit große Probleme bekommen, dafür hat ein sehbehinderter Internetsurfer vermutlich weniger Probleme mit verschachtelten Tabellen, die für einen vollblinden Surfer ein großes Hindernis darstellen können.

Ich kann nur über diesen Nutzerkreis schreiben, weil ich von Barrieren z.B. von Menschen mit Bewegungseinschränkungen der Hand etc. nur bestenfalls vom Hörensagen weiß.

Ein Programm, das keinen herkömmlichen Cursor unterstützt, bzw. nicht mit Tastatureingaben bedient werden kann, ist für mich entweder mit sehr, sehr viel Aufwand oder gar nicht verwendbar. Viele kennen sicher die Thunderbirderweiterung Birdiesync. Wenn ich das Programm öffne, begrüßt mich ein leeres Fenster. Auch ein Menü, sollte es eins geben, ist nicht auffindbar, und schon gar nicht mit der Alt-Taste anwählbar.

Eine Webseite, die ihre Links und Textbeschriftungen hinter einer Pixelgrafik versteckt, kann ich vergessen. Das gilt auch für Internetseiten, die Laufschriften und Banner aufweisen, was auf Shoppingseiten gerne zu finden ist. Auch Hilfeseiten, die nur in Bildern sprechen, helfen leider auch nicht wirklich weiter. Es wäre schön, wenn es da beispielsweise nicht nur einen textlichen Tooltip gäbe, der nur dann aufscheint, wenn man mit der Maus drüberfährt, die ja ein Screenreader Nutzer generell nicht verwendet, sondern der Text in Worten zu lesen wäre. Leider funktionieren auch die meisten Chats auf Webseiten nicht wirklich gut mit Screenreader. Man kann für die Kommunikation zwar auf Programme wie Miranda ausweichen, wo eine eigene DLL für blinde Chatter zur Verfügung gestellt wird, und wo ja einige Chatprotokolle unterstützt werden, aber ein Chat auf einer Webseite ist mühsam bzw. meist gar nicht machbar.

Oft sind es aber ganz einfache Methoden, die diese Barrieren überwinden helfen. Für Web-Entwickler ist z.B. die Seite einfachfueralle.de ein ganz heißer Tipp.

Ich weiß natürlich, dass Menschen mit Einschränkungen nur einen geringen Prozentsatz der PC-Anwender ausmachen, aber auf der anderen Seite sind sie mehr auf den Computer als Kommunikations- und Informationsmedium angewiesen als Menschen ohne Einschränkungen. Ich persönlich freue mich über jedes Programm, jede Internetseite, die wieder zugänglich gemacht wird.

March 04, 2012 03:32 AM

March 02, 2012

Sören Hentzschel

Firefox Flicks: Kurzfilmwettbewerb von Mozilla startet

Firefox Flicks ist wieder da! Ab sofort und bis April können kleine Werbefilme für den Firefox-Browser eingereicht werden. Bereits 2006 gab es einen solchen Kurzfilmwettbewerb von Mozilla. Die Filme werden nicht nur von Millionen Menschen angesehen, sondern auch von Hollywood-Richtern betrachtet und zu gewinnen gibt es dabei auch etwas!

Die Kurzfilme können in vier verschiedenen Kategorien eingereicht werden: Bester 30-sekündiger Sport, Beste Verwendung von neuer, offener Technologie (z.B. Popcorn.js, HTML5), Beste Animation sowie Bester Werbespot für öffentliche Institutionen. Die genauen Inhalte, welche mit den Videos vermittelt werden sollen, lassen sich hier nachlesen. Es ist dabei gestattet, auch mehr als ein Video einzureichen und auch in Teams zu arbeiten.

Zuerst einmal erhält bereits jeder, der am Wettbewerb teilnimmt, ein Firefox Flicks Gewinnpaket. Zusätzlich wird es aus jeder Region einen “großen Gewinner” geben, welcher eine Filmausrüstung im Wert von 10.000$ erhalten wird. Wer in seiner Kategorie den ersten Platz seiner Region belegt, wird immerhin noch eine Filmausrüstung im Wert von 5.000$ erhalten, der Kategoriezweite jeder Region eine Filmausrüstung im Wert von 1.000$.

Zur Inspiration hat Mozilla drei sehr sehenswerte Kurzfilme erstellt:

March 02, 2012 11:46 PM

Mozilla: Personas heißen in Zukunft Themes

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Firefox und Thunderbird ist die Anpassbarkeit an individuelle Bedürfnisse und Vorlieben. Hierfür stehen tausende Erweiterungen und Designs, sogenannte Themes, zur Verfügung. Außerdem gibt es noch die Personas. Dabei handelt es sich um eine ganz spezielle Art von Designs. Die Personas sind gegenüber den vollwertigen Themes in ihrem Funktionsumfang beschränkt, aber besonders einfach zu installieren und zu testen – hier genügt ein Herüberfahren mit der Maus über ein Motiv auf der Personas-Seite, um eine Live-Vorschau direkt im Browser zu sehen.

Bereits seit längerem ist bekannt, dass die Personas einen neuen Namen erhalten werden. Stattdessen wird das bisher als BrowserID bekannte Identitätssystem von Mozilla den Namen Persona erhalten. Die Entscheidung für den neuen Namen der Personas ist mittlerweile getroffen. Und zwar werden diese in Zukunft Themes heißen – wie die vollwertigen Themes. Themes werden damit zum Überbegriff für alle visuellen Veränderungen in Firefox und Thunderbird.

Um beide Typen von Themes auseinanderhalten zu können, wird Mozilla auf den eigenen Seiten zwischen Background Themes (den bisherigen Personas) und Complete Themes unterscheiden. Im Zuge der Namensumstellung wird auch die getpersonas.com-Seite in addons.mozilla.org migriert werden. Dies wird im Laufe der nächsten Monate geschehen. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen wird, werden die Personas ihren neuen Namen erhalten.

March 02, 2012 07:14 PM

February 29, 2012

Camp Firefox

3. Mozilla Stammtisch im Ruhrgbiet, am 6.3.2012

Der dritte Mozilla-Stammtisch im Ruhrgebiet findet Dienstag, am 6.3.2012, um 19 Uhr, im Essener unperfekthaus statt. Eingeladen ist jeder, der sich über Mozilla, die Idee, die Organization und die Produkte unterhalten möchte. Es ist keine feste Agenda vorgesehen. Anwender, Helfer, Übersetzer und Entwickler sind herzlich willkommen.

Neben Diskussionen über die aktuellen Produkte und die Situation der deutschen Community, wird auch die (Technik-)Welt im allgemeinen Thema sein. Außerdem helfen wir auch gern bei Problemen mit den verschiedenen Mozilla-Produkten, wie Firefox, Thunderbird oder Seamonkey.

Die Daten im Überblick:
Zeit: Dienstag, 6.3.2012, 19 Uhr (jeder erste Dienstag im Monat)
Ort: unperfekthaus. Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen-City

Ihr erkennt uns am Firefox-Maskottchen auf dem Tisch.

February 29, 2012 09:41 PM

Sören Hentzschel

Mozilla Marketplace: Appstore für HTML5-Apps eröffnet für Entwickler

Im Rahmen des Mobile World Congress 2012 (MWC) wurde nicht nur Boot to Gecko gezeigt, auch der Appstore von Mozilla, der Mozilla Marketplace, wurde in Betrieb genommen – für Entwickler.

Bei den im Mozilla Marketplace angebotenen Apps handelt es sich um Apps, welche auf Web-Technologien wie HTML5, JavaScript und CSS setzen und damit weitestgehend geräte- und betriebssystemunabhängig sind.

Entwickler können sich nun in Mozillas Appstore anmelden und ihre Apps hochladen. Für Endbenutzer eröffnet der Mozilla Marketplace erst später im Jahr. Im zweiten Quartal dieses Jahres wird zunächst die Betaphase starten. Dann erst können Anwender die Apps betrachten und auch installieren.

February 29, 2012 03:08 AM

Mozilla veröffentlicht Add-on zur Tracking-Visualisierung

Mozilla hat mit Collusion ein Add-on für den Firefox-Browser veröffentlicht, welches das User-Tracking von Webseiten visualisiert und ein wenig Transparenz in die Datenerhebung bringt.

Auf interessante Art stellt diese Erweiterung dar, welche Webseiten zusätzlich im Hintergrund anderer Seiten aktiv sind und das Surfverhalten mitbekommen. Nach Installation surft der Benutzer ganz normal im Internet. Ein Klick auf das Icon in der Add-on-Leiste von Firefox zeigt eine Visualisierung der Daten. Zur Darstellung dieser Daten müssen zwar Informationen über die besuchten Seiten durch die Erweiterung gesammelt werden, diese werden allerdings lokal gespeichert und können jederzeit zurückgesetzt werden, an Dritte übertragen werden diese Daten nicht.

Dabei sind Seiten mit einem roten Kreis auf privacychoice.org als trackende Seite eingetragen. Seiten mit einem grauen Kreis sind dort nicht eingetragen, können das Surfverhalten unter Umständen aber auch verfolgen. Der Schein um einen Kreis bedeutet, dass man die Seite explizit aufgerufen hat, alle anderen Seiten wurden nicht aktiv besucht.

Mozilla hebt hervor, dass Tracking nichts generell Schlechtes ist. Oftmals passiere dies aber ohne das Wissen des Benutzers und Collusion soll hier für mehr Transparenz sorgen.

February 29, 2012 02:16 AM