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Planet Mozilla (de)

December 05, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53: HTML5-Player optisch neu und in HTML statt XUL

Mozilla hat den Standard-Player für HTML5-Medien optisch sowie technisch modernisiert. Dieser sieht ab Firefox 53 nicht nur etwas anders aus, sondern ist zudem auch in HTML statt in XUL implementiert.

Für die Wiedergabe von HTML5-Videos oder -Audiodateien verfügen Browser über einen Standard-Player, welcher verwendet wird, sofern die jeweilige Webseite keinen speziellen Player bereitstellt. Darüber lassen sich beispielsweise Videos starten und pausieren oder die Lautstärke ändern.

In Firefox 53 hat Mozilla den Standard-Player überarbeitet. Am grundsätzlichen Layout des Players hat sich nicht viel geändert, doch sieht dieser nun ein kleines Stück moderner aus. Die spannendere Änderung steckt jedoch unter der Haube: war der alte Standard-Player noch in XUL implementiert, ist der neue Player nun in HTML implementiert.

HTML5-Player Firefox 53

XUL sollte einst die Lücke füllen, welche HTML und JavaScript nicht schließen konnten. Mittlerweile haben sich die Webstandards enorm weiterentwickelt, während XUL nicht einmal Webstandard ist. Gerade für Neueinsteiger in der Firefox-Entwicklung ist XUL eine echte Hürde, weil sich beispielsweise CSS in XUL teilweise anders verhält als in HTML, was zu Irritationen und schnell auch zu Fehlern führt. Langfristig möchte Mozilla komplett von XUL wegkommen. Mozillas kommende Browserengine Servo unterstützt auch kein XUL.

In den vergangenen Wochen hat Mozilla bereits wichtige Teile der Entwickler-Werkzeuge, welche bisher in XUL implementiert waren, neu in HTML mit React und Redux umgesetzt, nämlich den Debugger, den Responsive Design Modus sowie die Webkonsole.

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December 05, 2016 11:46 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.47 „Release“-Builds für MAC stehen zum Download bereit

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat sein erstes inoffizielles MACBuild  zum Donwload bereitgestellt — toll!

Beim Testen bitte bedenken: Version 2.47 könnte diverse Regressions gegenüber Version 2.40 enthalten.

Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen und hier über Erfahrungen berichten! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, trotzdem ist es empfehlenswert, vor dem ersten Start ein Backup des User-Profils zu erstellen.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

December 05, 2016 08:35 AM

AMO Browsing for SeaMonkey: Update für kompatible SeaMonkey-Versionen

compat1Blogpost in englischer SpracheNach einem Schnelltest (Installation problemlos für  Server-Installation des inoffiziellen (by FRG) en-US SeaMonkey 2.50a1 (NT 6.1; Win64; x64; rv:53.0) Gecko/20100101 Firefox/53.0 Build 20161127221846 (Default Classic Theme) auf deutschem WIN7 64bit, Konvertierung von  CoLT (kompatibel nach Konvertierung gemäß compatibility list), CoLT absolvierte einige Tests ohne Probleme) habe ich den Brereich der kompatiblen SeaMonkey – Versionen für  AMO Browsing for SeaMonkey 0.9.15 auf SeaMonkey 2.22 … 2.50.* erweitert.

December 05, 2016 06:14 AM

December 04, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

WINDOWS: SeaMonkey.installer.exe testen ohne Installation

Man möchte experimentelle Builds ja nicht unbedingt gleich vollständig (mit Registry-Integration) installieren, sondern erst mal „unverbindlich“ testen. Oft gibt es auf der Download-Seite dafür eine Zip-Version, die man nur mit einem geeigneten Unzipper entpacken muss, und schon lässt sich SeaMonkey durch Doppelklick auf die Datei seamonkey.exe (ggf. in einem Unterverzeichnis) starten.

Was tun, wenn kein .zip angeboten wird?

Auch SeaMonkey.installer.exe-Dateien lassen sich einfach ohne Installation benutzen. Vorgehen dafür:

  1. 2016-12-04_smunzippedGewünschtes Build herunter laden, beispielsweise
    seamonkey-2.48.de.win64.installer.exe
    von /latest-comm-beta-windows64/
  2. Heruntergeladene .exe mit einem Unzipper wie beispielsweise 7-zip entpacken, es entsteht eine Verzeichnisstruktur ähnlich der rechts dargestellten. Im Unterordner core findet sich seamonkey.exe, dieses ausführbare Programm kann wie gewohnt per Doppelklick aus dem Windows-Explorer heraus gestartet werden (eventuell aktives SeaMonkey vorher schließen).

Die experimentelle SeaMonkey-Version wird das letzte gewählte Profil benutzen. Um einfach auf solche SeaMonkey-Versionen zugreifen zu können und  erst mal vorsichtig ein neues User-Profil zum Testen zu benutzen erstelle ich mir (ich benutze dafür SynWrite) immer eine kleine Batch-Datei (Name beispielsweise: 2.48_de.bat) mit einem Inhalt wie

cd C:
CD C:\ServerInstalls\SeaMonkey\2.48_akalla\2016-12-02\2016-12-02-2.48.de.win64\core
seamonkey.exe -ProfileManager

Doppelklick auf die Batch-Datei wechselt dann in das Verzeichnis mit seamonkey.exe und startet seamonkey.exe über den Profil-Manager, so dass man erst mal ein Test-Profil wählen kann — sicher ist sicher. Natürlich sollte man vor Benutzung experimenteller Builds stets auch sein Nutzerprofil sichern, beispielsweise mit MozBackup, oder indem man einfach den Profilordner-Inhalt an einen sicheren Ort kopiert oder den Inhalt mit einem Zipper als Backup sicherstellt.

December 04, 2016 08:52 AM

December 03, 2016

Sören Hentzschel

New Tab Override: Mozilla Featured Add-on Dezember 2016

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Mozilla hat New Tab Override nun als Featured Add-on für den Monat Dezember 2016 ausgewählt.

Über New Tab Override

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override ist das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurück in Firefox gebracht hat, und kann damit als das Original bezeichnet werden. Die erste Version dieser Erweiterung wurde sogar noch vor der ersten Nightly-Version von Firefox veröffentlicht, welche ein Add-on hierfür notwendig machte, so dass selbst Nightly-Nutzern nicht einmal ein zeitweiser Ausfall dieser Funktionalität entstanden war.

Mittlerweile hat New Tab Override viele Features mehr. So gibt es nun eine modernere Einstellungsoberfläche und es kann neben beliebigen URLs auch einfach die Startseite automatisch ausgewählt werden, die letzte URL aus der Zwischenablage oder ein Feed mit den neusten Nachrichten über Mozilla beim Öffnen eines neuen Tabs angezeigt werden. Natürlich ist New Tab Override auch kompatibel mit der Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s.

Download New Tab Override

Featured Add-on Dezember 2016

Jeden Monat wählt Mozilla wenige Add-ons aus und stellt diese auf dem offiziellen Add-on-Blog vor. In diesem Monat fiel die Wahl neben dem Enhancer for YouTube als sogenanntem „Pick of the Month“ auch auf New Tab Override als ebenfalls vorgestelltes Add-on. Neben der Vorstellung auf dem Blog erhält auch die Add-on-Seite des Add-ons eine entsprechende Markierung als vorgestelltes Add-on.

New Tab Override: Mozilla Featured Add-on Dezember 2016

New Tab Override: Mozilla Featured Add-on Dezember 2016

Nutzerzahlen

Eine Anzahl von Benutzern ist auf der Add-on-Seite angegeben, dazu muss man allerdings wissen, dass es sich dabei um einen Durchschnitt aus mehreren Tagen handelt und die Benutzerzahlen an Samstagen und Sonntagen grundsätzlich sehr viel niedriger sind als an Tagen unter der Woche. So wird derzeit ein Durchschnitt von 83.807 Nutzern angegeben, der Tages-Wert vom 1. Dezember 2016 lag bei 97.365 Nutzern und damit nur knapp unter dem Rekord von 97.584 Nutzern, welcher am 22. November 2016 aufgestellt worden ist. Die magische Grenze von 100.000 Nutzern ist nah. 🙂

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December 03, 2016 10:10 AM

December 02, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlich Firefox Klar 2.0 (Deutsch) für Apple iOS

Mozilla hat Firefox Klar für Apple iOS veröffentlicht, den Nachfolger von Klar by Firefox und das deutschsprachige Pendat zu Firefox Focus. Aus dem bisherigen Content-Blocker für den Safari-Browser wurde ein eigener Browser mit integriertem Content-Blocker. Als Erweiterung für Safari kann Focus natürlich weiterhin genutzt werden.

Am 17. November hat Mozilla Firefox Focus für Apple iOS veröffentlicht. Es handelt sich dabei gleichzeitig um einen Content-Blocker für Safari als auch um einen eigenständigen Browser. Nun steht mit Firefox Klar das deutschsprachige Pendant im App Store zum Download bereit.

Download Firefox Klar für Apple iOS

Firefox für iOS gibt es natürlich nach wie vor. Im Gegensatz zu Firefox für iOS besitzt Firefox Klar einen integrierten Content-Blocker. Dieser Unterschied hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Auf Grund von Restriktionen seitens Apple ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Klar hingegen nutzt UIWebView. Dafür bietet Firefox Klar keine erweiterten Browser-Features wie Lesezeichen, Sync, nicht einmal Tabs. Von der Klar-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können außerdem Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also bei Firefox Klar also auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Firefox Focus

Die Content Blocking-Komponente von Firefox Klar bietet fünf Optionen in zwei Kategorien an. In der Kategorie Privatsphäre gibt es die Möglichkeit, Werbe-, Analyse, Social- sowie sonstige Tracker zu blockieren. In der Kategorie Performance steckt schließlich noch eine fünfte Option, nämlich die Option Web-Schriftarten zu blockieren.

Firefox Focus

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December 02, 2016 05:21 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.48 („Beta“) und 2.49 („Aurora“)-Builds stehen zum Download bereit

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen und stellt jede Menge inoffizielle  Installer und Language-Packs  für WINDOWS (32 bit und 64 bit) und Linux (32 bit und 64 bit) zum Donwload bereit.

Bitte zum Betriebssystem passenden Download-Ordner für Gewünschte Version  wählen:

[DIR] latest-comm-beta-linux64/ 2016-12-01 10:43
[DIR] latest-comm-beta-linux32/ 2016-12-01 13:38
[DIR] latest-comm-aurora-linux64/ 2016-12-01 16:22
[DIR] latest-comm-aurora-linux32/ 2016-12-01 19:25
[DIR] latest-comm-beta-windows64/ 2016-12-01 21:08
[DIR] latest-comm-beta-windows32/ 2016-12-02 01:40

Bitte eifrig, aber vorsichtig testen!

December 02, 2016 08:36 AM

December 01, 2016

Sören Hentzschel

Erstes Jahr nach Google: Mozilla steigert Umsatz um 90 Millionen Dollar

Mozilla hat seinen Finanzbericht für das Jahr 2015 veröffentlicht. Dieser wurde mit besonderer Spannung erwartet, da es sich dabei um das erste Jahr nach Google als Hauptgeldgeber handelt. Dabei konnte Mozilla seinen Umsatz um knapp 92 Millionen Dollar auf 421 Millionen Dollar steigern. Die Ausgaben hingegen sind um nur knapp 20 Millionen Dollar gestiegen.

Wie jedes Jahr zwischen Ende November und Anfang Dezember hat Mozilla auch in diesem Jahr seinen Finanzbericht für das abgeschlossene Vorjahr veröffentlicht.

Kam bisher der größte Teil des Geldes von Google, ist das nun anders. Im November 2014 war der Vertrag zwischen Mozilla und Google ausgelaufen. Seitdem setzt Mozilla auf unterschiedliche Standard-Suchmaschinen in verschiedenen Ländern, unter anderem auf Yahoo! in den USA oder Yandex in Russland.

Wer sich gefragt hat, wie sich dies finanziell auf Mozilla auswirkt, bekommt mit dem diesjährigen Finanzbericht die Antwort darauf. Mozilla konnte seinen Umsatz von knapp 330 Millionen auf über 421 Millionen Dollar steigern. Demgegenüber stehen auf der Ausgaben-Seite knapp 338 Millionen Dollar, verglichen mit knapp 318 Millionen Dollar im Vorjahr, also nur 20 Millionen Dollar mehr. Die Steigerung der Ausgaben kam dabei mehr oder weniger komplett dem Marketing-Budget angerechnet werden. Mozillas Nettovermögen ist von etwas mehr als 266 Millionen auf über 323 Millionen Dollar gewachsen.

Weitere Informationen über Mozillas Schwerpunkte im Jahr 2015 sowie Pläne für 2017 gibt es auf der Jahresberichts-Seite von Mozilla.

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December 01, 2016 05:58 PM

November 30, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50.0.2: Mozilla behebt 0-Day-Sicherheitslücke

Mozilla hat kurz nach Veröffentlichung von Firefox 50.0.1 nun ein weiteres Sicherheits-Update veröffentlicht. Mit Firefox 50.0.2 reagiert Mozilla innerhalb von 24 Stunden auf eine bekannt gewordene Schwachstelle, über welche Nutzer des Tor-Browsers angegriffen worden sind.

Kaum hat das Sicherheits-Update Firefox 50.0.1 die Nutzer erreicht, beginnt Mozilla mit der Verteilung eines weiteren Sicherheits-Updates. Damit reagiert Mozilla innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden auf eine 0-Day-Schwachstelle, welche im SVG-Animations-Code vorhanden ist und bereits aktiv ausgenutzt wird, um Nutzer des Tor-Browsers zu enttarnen. Während der veröffentlichte Exploit lediglich Windows als Ziel hat, besteht die Sicherheitslücke grundsätzlich auch auf macOS und auf Linux, so dass ein Update für alle Nutzer dringend empfohlen ist.

Auf Grund seiner Ähnlichkeit zu einem Exploit, den das FBI bereits im Jahr 2013 genutzt hat, um Nutzer des Tor-Browser zu enttarnen, besteht der Verdacht, dass auch dieser Exploit vom FBI oder einer anderen Behörde erstellt worden ist. Dies kann Mozilla zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen noch verneinen. Weitere Informationen gibt es im Sicherheits-Blog von Mozilla.

Auch der Tor-Browser wurde bereits aktualisiert. Die neue Version trägt die Versionsnummer 6.0.7. Ebenfalls aktualisiert wurde Thunderbird auf Version 45.5.1.

Download Mozilla Firefox 50.0.2

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November 30, 2016 10:59 PM

November 29, 2016

Sören Hentzschel

Universal Search – Mozilla beendet erstes Test Pilot Experiment

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Mittlerweile gibt es sieben Experimente im Rahmen von Test Pilot, eines davon wird Mozilla morgen beenden – und teilt die gewonnen Erkenntnisse.

Im Mai dieses Jahres hat Mozilla Test Pilot gestartet. Zu Beginn mit drei Experimenten, mittlerweile bei sieben aktiven Experimenten angekommen. Universal Search gehört dabei zu den ersten drei Experimenten. Dieses deaktiviert die separate Suchleiste, so dass die Nutzer die Adressleiste zur Suche nutzen, und erweitert die Adressleiste bei Eingabe um Empfehlungen. So können beispielsweise Domains vorgeschlagen werden, Artikel auf Wikipedia oder Einträge in der Film-Datenbank IMDb – das alles natürlich bei Wahrung der Privatsphäre.

Universal Search gehörte zu den beliebteren Experimenten – als erstes Experiment erreichte es 100.000 Downloads, es hatte die geringste Deinstallations-Rate und mehr als 20.000 aktive Nutzer im letzten Monat.

Am 30. November wird Mozilla das Experiment Universal Search beenden. Die Erweiterung deinstalliert sich mit dem nächsten Update von alleine, außerdem wird der zum Betrieb notwendige Server abgeschaltet.

In einem Blog-Artikel wird ausführlich erklärt, was Mozilla aus diesem Experiment gelernt hat und was die nächsten Schritte sind. So wird auf Mozillas Initiative Context Graph verwiesen, einer Privatsphäre respektierenden Empfehlungs-Engine für das Web, an der Mozilla arbeitet. Speziell werden im Zusammenhang von Context Graph die beiden Projekte Miracle und Heatmap genannt. Miracle nimmt die Chronik eines Nutzers – auf freiwilliger Basis! -, filtert problematische URLs heraus, anonymisiert die Daten und sendet diese schließlich an einen Server, wo die aggregierten Daten schließlich analysiert werden, um so die Empfehlungs-Engine zu trainieren. Bei Heatmap dreht es sich um das Verständnis darum, wie der Nutzer mit einer Webseite interagiert, und die Chronik um entsprechende Informationen zu erweitern. Kombiniert soll sich daraus eine bessere Empfehlungs-Engine bilden lassen als es Universal Search angeboten hat.

Teil von Universal Search war auch das Auslesen und Speichern von Daten über Webseiten, die besucht worden sind. Diese Bemühungen werden im Projekt Fathom weitergeführt, einem Framework zur Extrahierung der Bedeutung von Elementen auf Webseiten, sowie in page-metadata-parser, einer Fathom-Implementierung in JavaScript, welche auch vom Test Pilot Experiment Activity Stream genutzt wird.

Zwar hat Mozilla das Experiment Universal Search beendet, dennoch ist man nach wie vor an Feedback interessiert, entweder durch Teilnahme an einer Umfrage oder im Community-Forum.

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November 29, 2016 10:36 PM

Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 50.0.1

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update auf Firefox 50.0.1 veröffentlicht. Dieses behebt eine schwerwiegende Sicherheitslücke.

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für Firefox 50 veröffentlicht. Firefox 50.0.1 behebt eine schwerwiegende Sicherheitslücke, welche in Firefox 49 und Firefox 50 existent war. Außerdem wurde eine mögliche Absturzursache behoben, welche Nutzer mit einem chinesischen Eingabeprogramm (IME) betrifft.

Download Mozilla Firefox 50.0.1

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November 29, 2016 08:14 PM

November 28, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla setzt ab Firefox 53 auch für Linux eine CPU mit SSE2-Unterstützung voraus

Firefox für Windows setzt seit Version 49 eine CPU mit SSE2-Befehlssatzerweiterung voraus. Ab Firefox 53 gilt dies auch für die von Mozilla erstellten Linux-Builds.

Firefox für Windows funktioniert bereits seit Version 49 nicht mehr auf Systemen mit CPU ohne SSE2-Befehlssatzerweiterung. Obwohl SSE2 bereits seit sehr vielen Jahren Standard in Prozessoren ist, betrifft dies immer noch manche Nutzer.

Ab Firefox 53 gilt dies auch für die von Mozilla erstellten Linux-Builds, dann wird Firefox auf entsprechenden Systemen gar nicht erst mehr starten. Relevant ist dies nur für 32-Bit-Versionen von Linux, da die 64-Bit-Architektur SSE2 voraussetzt und es kein 64-Bit-System ohne SSE2 gibt.

Das muss keine direkten Auswirkungen auf die Linux-Builds haben, welche von den verschiedenen Linux-Distributionen verteilt werden. Diese können nach wie vor Firefox-Versionen verteilen, welche kein SSE2 voraussetzen. Die Builds der Distributionen beinhalten in diesem Fall dann aber auch nicht die Optimierungen, welche SSE2 ermöglicht und Teil der Firefox-Versionen sind, die Mozilla über seine Webseite anbietet.

Zum Vergleich: Google Chrome unterstützt bereits seit der Mitte 2014 erschienenen Version 35 entsprechende Systeme nicht mehr.

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November 28, 2016 10:25 AM

November 27, 2016

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Lokaler Dateizugriff in eigenem Prozess für mehr Sicherheit

Die Multiprozess-Architektur Electrolysis (e10s) erreicht nicht nur immer mehr Nutzer, auch die Entwicklung weiterer Prozesse schreitet voran. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme hat Mozilla nun einen eigenen Content-Prozess für den lokalen Dateizugriff in der Nightly-Version von Firefox 53 aktiviert.

In Firefox 48 hat die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, erstmals eine finale Version von Firefox erreicht und wird seit dem für immer mehr Nutzer freigeschaltet. Bisher trennt die Multiprozess-Architektur lediglich Browser und Content voneinander, das heißt, nach wie vor teilen sich alle Webseiten einen gemeinsamen Content-Prozess, so dass es insgesamt zwei Prozesse gibt (beziehungsweise drei inklusive Plugin-Container, sofern NPAPI-Plugins aktiv sind).

In der Nightly-Version von Firefox sieht dies schon etwas anders aus. Während dort für Nutzer von Windows 7 und höher der Quantum Compositor bereits Aufgaben der GPU an einen eigenen Prozess auslagert, und Mozilla daran arbeitet, einen zweiten Content-Prozess standardmäßig zu aktivieren, ist in der Zwischenzeit eine weitere Änderung gelandet, welche einen eigenen Content-Prozess nur für Aufrufe via file://-Protokoll aktiviert.

Diese Maßnahme dient der Sicherheit. Sollte durch ein Sicherheitsproblem ein Content-Prozess kompromittiert werden, kann dieser dadurch trotzdem nicht genutzt werden, um auf lokale Dateien zuzugreifen. Dieser spezielle Content-Prozess besitzt ausschließlich Lese-Rechte auf dem System.

Der zusätzliche Content-Prozess ist derzeit standardmäßig nur in Nightly-Versionen aktiviert und wird über den Schalter browser.tabs.remote.separateFileUriProcess in about:config gesteuert.

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November 27, 2016 12:33 PM

November 26, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53: Stub Installer für Windows installiert 64-Bit-Version

Standardmäßig bietet Mozilla auf seiner Webseite Firefox per sogenanntem Stub Installer für Nutzer von Windows zum Download an. Dieses nur knapp unter 300 KB kleine Installationspaket übernimmt bei Ausführung Download, Installation und Programmstart von Firefox in einem Schritt – bisher allerdings nur die 32-Bit-Version. Ab Firefox 53 lädt der Stub Installer, abhängig vom System des Anwenders, automatisch die 32-Bit- oder die 64-Bit-Version von Firefox herunter.

Mozilla hat die sogenannten Stub Installer im Juli 2013 eingeführt. Vollständige Installationspakete gibt es natürlich weiterhin und es ist auch nicht geplant, daran etwas zu ändern. Im Gegensatz zu vollständigen Installationspaketen, bei denen Firefox komplett heruntergeladen und bei Ausführung die bereits heruntergeladene Version installiert wird, startet der Stub Installer bei Ausführung erst den Download und führt anschließend direkt die Installation aus.

Für den Endanwender verspricht dies einen einfacheren Installationsprozess, welcher weniger Interaktionsschritte erfordert und erfahrungsgemäß zu einer höheren Erfolgsrate von Firefox-Installationen führt. Außerdem sind die Installationspakete so immer aktuell, man muss sich nicht für jede Neu-Installation einen neuen Installer herunterladen. Ein weiterer Vorteil: der Installer kann das System des Anwenders zur Laufzeit prüfen und so automatisch die passende Version wählen.

Letzteres trifft ganz aktuell auf die Stub Installer der Nightly-Version von Firefox 53 zu. Geplant ist jedoch, im Rahmen eines Funnelcake-Experiments die Änderung bereits mit einem kleinen Teil der Nutzer von Firefox 52 zu testen. Damit entspricht Mozilla seinem im August kommunizierten Plan zur weiteren Ausrollung der 64-Bit-Version von Firefox für Windows.

So erkennt der Stub Installer bei Ausführung, ob auf dem System des Anwenders eine 32-Bit- oder eine 64-Bit-Version von Windows läuft, und installiert dementsprechend standardmäßig die 32-Bit- oder 64-Bit-Version von Firefox. Der Anwender hat jedoch die Möglichkeit, die Voreinstellung optional zu ändern.

Stub Installer Firefox 53

Stub Installer Firefox 53

Ursprünglich sollte die Wahl zusätzlich noch vom zur Verfügung stehenden RAM abhängig gemacht werden. Entgegen der landläufigen Annahme, dass eine 64-Bit-Version erst ab knapp 4 GiB RAM Sinn ergibt, hätte Mozilla bereits ab 1,9 GiB standardmäßig die 64-Bit-Version ausgerollt, weil die 64-Bit-Version von Firefox auch auf Systemen mit so wenig RAM spürbare Vorteile in Form von weniger OOM-Abstürzen bringt. Da Microsoft bereits 2 GiB als Systemvoraussetzung für die 64-Bit-Version von Windows 7 vorgibt und Windows 7 die niedrigste von Mozilla unterstützte Version ab Firefox 53 ist, bedarf es keiner Überprüfung des vorhandenen RAMs seitens Firefox.

Mozilla hat auf diesen Schritt unter anderem deswegen so lange gewartet, weil Mozilla erst ab Firefox 52 (standardmäßig) und ab Firefox 53 (endgültig) keine NPAPI-Plugins außer Adobe Flash mehr unterstützt und die Plugin-Kompatibilität eine Schwierigkeit hinsichtlich der Ausrollung der 64-Bit-Version war.

Stub Installer Firefox 53

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November 26, 2016 03:15 PM

November 25, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53 erhält bessere Synchronisation von Lesezeichen

Mozilla hat umfangreiche Änderungen in Firefox 53 vorgenommen, welche die Zuverlässigkeit der Synchronisation von Lesezeichen erheblich verbessern sollen.

Nach monatelanger Arbeit sind nun in der Nightly-Version von Firefox 53 Änderungen gelandet, welche die Synchronisation von Lesezeichen verbessern. Die geänderte Funktionsweise ist auf der entsprechenden Mailingliste beschrieben, der entscheidende Unterschied für den Endanwender ist, dass Sync nicht länger gelegentlich Änderungen während des Starts oder während einer Synchronisation verpasst. Mit anderen Worten: Sync verliert keine Lesezeichen mehr, was bisher unter Umständen vorkommen konnte. Befinden sich auf dem Server bereits fehlerhafte Datensätze, sollen diese automatisch repariert werden.

Dies ist nicht nur eine hervorragende Neuigkeit für Nutzer der Desktop-Version von Firefox, diese Verbesserungen waren auch Voraussetzung dafür, dass Mozilla die birektionale Synchronisation von Lesezeichen in Firefox für Apple iOS aktivieren kann. Im nächsten Major-Release, Firefox 6.0 für iOS wird es allerdings noch nicht so weit sein.

Lese-Tipp: About Sync – Add-on für Firefox zeigt synchronisierte Daten an

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November 25, 2016 10:10 PM

November 24, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 57 mit exklusiver WebExtension-Unterstützung

Mozilla hat angekündigt, ab Firefox 57 nur noch WebExtensions als Erweiterungs-Architektur für Firefox zuzulassen. Erweiterungs-Entwickler sollten also ihre Erweiterungen, falls diese noch auf einer alten Architektur basieren, im Laufe des nächsten Jahres anpassen.

WebExtensions, erstmals im August 2015 angekündigt, sind der neue Standard für die Entwicklung von Erweiterungen für Firefox. Dass der Tag kommen wird, an dem in Firefox nur noch WebExtensions unterstützt werden, war seit dem klar, nun gibt es einen konkreten Zeitplan.

Nach aktueller Planung soll Firefox 57 die erste Version sein, welche ausschließlich WebExtensions unterstützt. Die Veröffentlichung von Firefox 57 ist derzeit für den 28. November 2017 geplant. Bereits ab Firefox 53 (geplante Veröffentlichung: 18. April 2017) sollen auf addons.mozilla.org keine neuen Erweiterungen mehr akzeptiert werden, welche keine WebExtensions sind. Bestehende Erweiterungen können bis Firefox 57 natürlich weiterhin vollkommen unabhängig von der Architektur aktualisiert werden. Wie immer und vor allem bei derart großen Veränderungen gilt, dass dies ein vorläufiger Zeitplan ist und Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden können.

WebExtensions besitzen gegenüber alten Erweiterungs-Architekturen wie SDK- oder XUL-basierte Erweiterungen große Vorteile, werden aber teilweise kontrovers gesehen, weil WebExtensions nicht frei von Nachteilen sind. Der größte Knackpunkt hat gar nicht so viel mit den WebExtensions selbst zu tun, sondern viel mehr mit der Tatsache, dass bestehende Erweiterungen aktualisiert werden müssen, was je nach Erweiterung unter Umständen sogar eine Neuentwicklung der jeweiligen Erweiterung bedeuten kann, und niemand weiß, ob die Entwickler aller Erweiterungen, die man selbst nutzt, alle mitziehen werden. Ein weiterer Kritikpunkt besteht darin, dass der Funktionsumfang gegenüber den älteren Erweiterungssystemen limitiert ist.

Wichtig ist dabei, dass der Funktionsumfang von WebExtensions heute nicht dem Funktionsumfang von WebExtensions in einem Jahr entspricht. Mozilla ruht sich seit der Einführung der WebExtenions nicht aus und verbessert diese stetig und nichts anderes ist für die Zukunft geplant. Während der bisherige Fokus vor allem darauf lag, eine gemeinsame Kompatibilitäts-Basis mit Google Chrome zu schaffen, sollen im nächsten Jahr verstärkt Schnittstellen implementiert werden, welche in anderen Browsern nicht existieren – damit Firefox auch in Zukunft der am besten anpassbare Browser auf dem Markt bleibt.

Bei den genannten Einschränkungen stellt sich natürlich unweigerlich die Frage, was die bereits angedeuteten Vorteile von WebExtensions sind.

WebExtensions sind der neuste Standard für die Entwicklung von Erweiterungen, entsprechend fließen hier all die Erfahrungen ein, welche Mozilla im Laufe der letzten Jahre machen konnte. Während die Umstellung auf den neuen Standard sicherlich hart für die Entwickler-Community wird, bieten WebExtensions ein Fundament, welches eine nie dagewesene Zukunftssicherheit verspricht: durch die Entkoppelung von der Plattform sind WebExtensions von großen zukünftigen Änderungen nicht betroffen und benötigen keine weitere Anpasungen, sei es beispielsweise für die Nutzung weiterer Prozesse in der Multiprozess-Architektur, Sandboxing oder die Next-Generation-Engine Quantum.

Dies ist nicht nur ein Vorteil für Erweiterungs-Entwickler, nicht zuletzt dürfte dies auch der Entwicklung von Firefox selbst sehr zu Gute kommen, da Mozilla den Browser mit höherem Tempo weiterentwickeln kann, ohne die Kompatibilität von Erweiterungen zu gefährden.

Die Entwicklung von WebExtensions soll einfacher gegenüber der Entwicklung für ältere Erweiterungs-Architekturen sein – gerade für XUL-basierte Erweiterungen trifft diese Aussage zu. Auch die Entwicklung browserübergreifender Erweiterungen ist mit WebExtensions sehr viel einfacher, da Mozilla bei gleichen Funktionalitäten auf eine möglichst große API-Kompatibilität wert legt. So können Entwickler im Idealfall für Firefox, Chrome, Opera und Edge Erweiterungen entwickeln, ohne große Anpassungen vornehmen zu müssen. Einige dieser Schnittstellen sollen sogar standardisiert werden. Nichtsdestominder soll Firefox natürlich nicht auf das limitiert sein, was andere Browser unterstützen, Firefox wird auch in Zukunft einzigartige Anpassungsmöglichkeiten anbieten.

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November 24, 2016 08:59 AM

November 23, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 53: Neugestaltung der Doorhanger-Panels

Mozilla hat in Firefox 53 eine Neugestaltung der sogenannten Doorhanger-Panels vorgenommen. Das sind die Dialoge, welche beispielsweise beim Installieren von Erweiterungen oder Speichern von Passwörtern angezeigt werden.

Als Doorhanger-Panels werden in Firefox die Dialoge bezeichnet, welche eine Interaktion seitens des Nutzers erfordern, beispielsweise für die Installation von Add-ons, die Standortfreigabe für die Geolocation-API, die Berechtigungsfreigabe für Kamera und / oder Mikrofon für WebRTC-Kommunikation oder das Speichern von Passwörtern. Diese sind stets mit entsprechenden Symbolen in der Adressleiste verankert.

Mozilla hat die Doorhanger-Panels nun optisch überarbeitet. Diese sehen jetzt nicht nur moderner aus, auch sind die verfügbaren Optionen nun besser direkt sichtbar, denn Ausklappmenüs gibt es nur noch in den seltensten Fällen. Auch verschwinden die Doorhanger-Panels nicht mehr, wenn irgendwo außerhalb der Doorhanger-Panels geklickt wird und eine Entscheidung des Nutzers noch ausstehend ist.

Doorhanger-Panels in Firefox 53

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November 23, 2016 04:25 PM

November 22, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 52: Unterstützung für userContent.css und Multiprozess-Architektur

Firefox besitzt seit vielen Jahren die eingebaute Möglichkeit, die Gestaltung beliebiger Webseiten mittels CSS zu beeinflussen – und das vollkommen ohne Erweiterung. Bislang war dies aber nicht gemeinsam mit der neuen Multiprozess-Architektur Electrolysis (e10s) möglich. Das ändert sich ab Firefox 52: dann kann die Datei userContent.css auch gemeinsam mit e10s genutzt werden.

Firefox besitzt ein mächtiges Werkzeug von Haus aus integriert, welches er ermöglicht, die Gestaltung von Webseiten nahezu beliebig zu beeinflussen, zumindest im Rahmen dessen, was mit CSS möglich ist. Eine Erweiterung wie Stylish ist also für Firefox-Nutzer häufig gar nicht notwendig, wenn die Optik einer Webseite geändert werden soll.

Dazu wird im Profil-Verzeichnis von Firefox ein Unterverzeichnis chrome und darin eine Datei mit dem Namen userContent.css erstellt. In das Profilverzeichnis gelangt man per Klick auf eine Schaltfläche nach Eingabe von about:support in die Adressleiste. In diese CSS-Datei schreibt man einfach alle gewünschten CSS-Deklarationen hinein und kann damit das CSS einer Webseite beliebig überschreiben. Anschließend ist noch ein Neustart von Firefox notwendig, damit die Änderungen übernommen werden.

Tipp: Ähnliches gibt es statt für Webseiten auch für Firefox selbst. Entsprechende Änderungen werden stattdessen in eine Datei userChrome.css im selben Verzeichnis gespeichert.

Um beispielsweise die geschätzte Lesedauern in Artikeln dieses Blogs rot zu färben, kann Folgendes in die Datei userContent.css geschrieben werden:

userContent.css
@-moz-document domain(soeren-hentzschel.at) {
	.reading-time {
		color: rgb(255, 0, 0);
	}
}

Das Resultat sieht so aus:

userContent.css Firefox

Bislang konnte diese Möglichkeit nicht gemeinsam mit der neuen Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, genutzt werden. Dies ändert sich mit der heutigen Nightly-Version von Firefox 53. Ab sofort können userContent.css und e10s gemeinsam genutzt werden. Geplant ist, diese Neuerung nachträglich in die Developer Edition von Firefox 52 zu integrieren, so dass die Möglichkeit, Webseiten auch bei aktivierter Multiprozess-Architektur per userContent.css umzugestalten, auch Teil von Firefox ESR 52 sein wird.

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November 22, 2016 03:10 PM

November 21, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisierte SeaMonkey 2.47 „Release“-Builds stehen zum Download bereit

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen und stellt jede Menge inoffizielle Release 2.47  Installer und Language-Packs  für WINDOWS (32 bit und 64 bit) und Linux (32 bit und 64 bit) zum Donwload bereit.

Bitte zum Betriebssystem passenden Download-Ordner wählen:

[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2016-11-20 23:28
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2016-11-21 15:57
[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2016-11-19 20:09
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2016-11-19 15:44

Beim Testen bitte bedenken: Version 2.47 könnte diverse Regressions gegenüber Version 2.40 enthalten.

November 21, 2016 06:31 PM

November 20, 2016

Sören Hentzschel

Firefox Nightly warnt deutlicher vor Passwort-Eingaben auf HTTP-Webseiten

Bei Webseiten mit Passwort-Feld warnt Firefox bereits durch ein Symbol in der Adressleiste, wenn die Verbindung über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung stattfindet. Die Nightly-Version von Firefox 53 warnt nun noch deutlicher und zwar direkt bei der Benutzerdaten-Eingabe.

Verschlüsselte Verbindungen, das heißt in der Regel: HTTPS statt HTTP, sollten im Jahr 2016 eigentlich Standard für Webseitenbetreiber sein. Zumindest, wenn sensible Daten wie Passwörter übertragen werden, gibt es wohl kaum eine zulässige Ausrede gegen HTTPS. Aus diesem Grund markieren Nightly-Versionen von Firefox bereits seit Firefox 44 durch ein Symbol in der Adressleiste Webseiten als unsicher, die über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung übertragen werden, wenn auf der Seite ein Passwortfeld entdeckt wird. Gleiches gilt für die Developer Edition seit Firefox 46 und seit Version 50 auch für frühe Beta-Versionen von Firefox.

HTTP-Webseite mit Passwort-Feld

Die Nightly-Version von Firefox 53 zeigt sich hier nun noch deutlicher: wird ein Passwort-Feld auf einer HTTP-Webseite entdeckt, gibt es nicht nur eine entsprechende Markierung in der Adressleiste, auch das Feld für den Benutzernamen respektive das Passwort zeigt nun direkt unterhalb des jeweiligen Feldes eines entsprechende Warnung an, sobald der Benutzer mit der Eingabe beginnt.

HTTP Passwort-Warnung Firefox 53

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November 20, 2016 07:40 PM

November 19, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.5 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.5 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird.

Kurz notiert: Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.5 veröffentlicht. Die Release Notes zu Thunderbird 45.5 listen sechs Änderungen für dieses Thunderbird-Update auf.

  • IMPORTANT: Changed recipient address entry: Arrow-keys now copy the pop-up value to the input field. Mouse-hovered pop-up value can no longer be confirmed with tab or enter key. This restores the behavior of Thunderbird 24.
  • Support changes to character limit in Twitter
  • Reply with selected text containing quote resulted in wrong quoting level indication
  • Email invitation might not be displayed when description contains non-ASCII characters
  • Attempting to sort messages on the Date field whilst a quick filter is applied got stuck on sort descending
  • Mail address display at header pane displayed incorrectly if the address contains UTF-8 according to RFC 6532

Download Mozilla Thunderbird 45.5

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November 19, 2016 07:38 PM

November 17, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox Focus für Apple iOS – Browser mit Content-Blocker

Mozilla hat Firefox Focus für Apple iOS veröffentlicht, den Nachfolger von Focus by Firefox. Aus dem bisherigen Content-Blocker für den Safari-Browser wurde ein eigener Browser mit integriertem Content-Blocker. Als Erweiterung für Safari kann Focus natürlich weiterhin genutzt werden.

Mit Firefox Focus bringt Mozilla einen zweiten Browser für Apple iOS auf den Markt, bei dem der Name Programm ist, und das in zweierlei Hinsicht: zum einen liegt durch den integrierten Content-Blocker der Fokus auf dem Inhalt der Webseite, störende Elemente wie Werbung werden standardmäßig blockiert. Zum anderen verzichtet der Focus-Browser auf sämtliche Features, die einen Browser besonders machen, wie Lesezeichen oder Sync – nicht einmal Tabs gibt es. Von der Focus-App ist es allerdings nur ein Klick, um eine Webseite in Safari oder Firefox für iOS zu öffnen. Per Klick auf eine sehr prominent in der Adressleiste platzierte Schaltfläche können Chronik und Cookies ohne große Umwege gelöscht werden. Der Fokus liegt also wirklich auf der Betrachtung einzelner Webseiten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um seine Privatsphäre machen muss.

Firefox Focus

Die Content Blocking-Komponente von Firefox Focus bietet fünf Optionen in zwei Kategorien an. In der Kategorie Privatsphäre gibt es die Möglichkeit, Werbe-, Analyse, Social- sowie sonstige Tracker zu blockieren. In der Kategorie Performance steckt schließlich noch eine fünfte Option, nämlich die Option Web-Schriftarten zu blockieren.

Firefox Focus

Firefox für Apple iOS gibt es natürlich nach wie vor. Der große Bruder von Firefox Focus kommt mit dem deutlich größeren Funktionsumfang, dafür ohne Content-Blocker. Das hat technische Gründe. Firefox nutzt genau wie Chrome das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView. Restriktionen seitens Apple geschuldet, ist es für andere Browser nicht möglich, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen. Firefox Focus hingegen nutzt UIWebView.

Als Content-Blocker-Erweiterung für den Apple-Browser Safari kann Firefox Focus weiterhin genutzt werden.

Firefox Focus steht ab sofort in englischer Sprache zum Download bereit. Die deutsche Version, welche auf den Namen Klar hört, wird in Kürze veröffentlicht werden.

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November 17, 2016 02:20 PM

November 16, 2016

Sören Hentzschel

Die Neuerungen von Firefox 50 (Android)

Mozilla hat Firefox 50 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 50.0 für Android

Neben der Desktop-Version hat Mozilla auch Firefox für Android auf Version 50 aktualisiert. Im Vergleich fallen die Änderungen dieses Mal überschaubar aus, nichtsdestominder ist das Update alleine aufgrund der geschlossenen Sicherheitslücken dringend empfohlen.

Mozilla hat die Unterstützung für HLS-Videos (HTTP Live Streaming) im Player-Overlay hinzugefügt. Seit Version 44 deutet der Mozilla-Browser in der Adressleiste per durchgestrichenem Schloss-Symbol an, wenn man sich auf einer HTTP-Webseite mit einem Passwort-Feld befindet. Diese Kennzeichnung hat man nun wieder entfernt. Außerdem hat Mozilla die kürzlich geschlossenen Tabs aus einem eigenen Panel verschoben und in das Chronik-Panel integriert.

Firefox 50 für Android

Dazu kommen diverse Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards und natürlich Bugfixes.

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November 16, 2016 12:17 PM

November 15, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 50

Mozilla hat Firefox 50 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die relevantesten Verbesserungen der neuen Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Download Mozilla Firefox 50.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit und Privatsphäre für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Insgesamt 22 Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 50 geschlossen, von denen Mozilla drei als besonders kritisch einstuft. Alleine aus Gründen der Sicherheit sei daher für alle Firefox-Nutzer ein Update auf Version 50 dringend angeraten.

Let’s Encrypt: Root-Zertifikat inkludiert

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA). Die von Let’s Encrypt ausgestellten Zertifikate werden dank Cross-Signierung bereits von allen wichtigen Browsern akzeptiert, Firefox ist seit Version 50 und damit als erster Browser mit einem Root-Zertifikat von Let’s Encrypt ausgestattet und ist damit nicht länger auf eine Cross-Signierung angewiesen.

Let's Encrypt Chain of Trust

Indikator in Adressleiste für erteilte Berechtigungen

Per Klick auf das Symbol mit dem Buchstaben „i“ in der Adressleiste sieht der Nutzer nicht nur Informationen zur Verschlüsselung der Übertragung, auch vom Standard abweichende Berechtigungen, welche einer Webseite erteilt worden sind, können hierüber gesehen und ggfs. wieder entzogen werden. Ab sofort deutet ein zusätzlicher Punkt auf diesem Symbol an, wenn eine Webseite eine spezielle Berechtigung erhalten hat. Damit rücken Abweichungen von den Standardeinstellungen mehr in den Vordergrund und der Nutzer erhält durch die stärkere Wahrnehmbarkeit letztlich auch mehr Kontrolle .

Die Anzeige der Berechtigungen wurde an dieser Stelle ebenfalls optisch überarbeitet.

Berechtigungen Firefox 50

Kennzeichnung von nicht aktiven Tabs, welche die Kamera benutzen

Per WebRTC können Webseiten auf die Kamera zugreifen, sofern der Nutzer dies explizit erlaubt. Ist die Kamera aktiv, erkennt man das normalerweise an einem Lämpchen am Computer oder der Kamera. Bisher war es aber nicht möglich zu erkennen, welcher Tab die Kamera nutzt. Ab sofort ändert sich bei aktiver Kamera-Nutzung das Favicon des entsprechenden Tabs und zeigt immer im Wechsel das originale Favicon und ein rotes Kamera-Symbol an, wenn der Tab gerade nicht aktiv ist.

WebRTC Kamera-Nutzung Firefox 50

Kennzeichnung von Mixed Active Content

Seiten mit Mixed Active Content wurden bisher durch ein grünes Schloss mit grauem Ausrufezeichen in der Adressleiste dargestellt. Ab Firefox 50 verzichtet Mozilla auf diese Hervorhebung und zeigt nur noch ein grünes Schloss an. Per Klick darauf wird aber weiterhin angezeigt, dass nicht sichere Inhalte blockiert worden sind.

Mixed Active Content Firefox 50

Einstellungen aus dem Tor-Projekt

Der Tor-Browser ist ein auf Firefox basierender Browser, welcher Mozillas ohnehin schon sehr hohen Privatsphäre-Anspruch noch weiter führt. Mozilla hat diverse Einstellungen aus dem Tor-Projekt direkt in Firefox integriert (standardmäßig deaktiviert), unter anderem, dass navigator.plugins sowie navigator.mimeTypes keine installierten Plugins mehr zurückliefern und screen.orientation.angle immer 0 zurückgibt sowie screen.orientation.type immer „landscape-primary“, unabhängig davon, ob dies den Tatsachen entspricht oder nicht. Die entsprechenden Einstellungen werden in einem gesonderten Artikel behandelt.

Sonstige sicherheitsrelevante Neuerungen

Der Downloadschutz deckt nun eine wesentlich größere Anzahl ausführbarer Dateitypen für Windows, macOS und Linux ab.

Firefox 50 erkennt auf Systemen mit Windows 8, ob der Family Safety Mode aktiviert ist oder nicht, und importiert ggfs. automatisch das entsprechende Root-Zertifikat, so dass HTTPS-Seiten bei Nutzerkonten mit aktiviertem Family Safety Mode auch in Firefox funktionieren und nicht mehr nur eine Fehlerseite verursachen.

Der Add-on Manager zeigt im Plugin-Reiter nicht länger einen Link zur Plugin-Check-Webseite von Mozilla an, auf welcher NPAPI-Plugins auf die Aktualität geprüft werden können.

Deutliche Reduzierung der Startzeit

Mozilla hat die Start-Performance des Add-on SDKs genauer unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass das Modulsystem des Add-on SDKs ein wahres Performance-Disaster ist.

Im Test eines Mozilla-Entwicklers konnte die in den betroffenen Methoden aufgewendete Zeit mit den installierten Erweiterungen Test Pilot, Activity Stream sowie Tab Center um etwa 65 Prozent / ca. 2,5 Sekunden reduziert werden. Aber selbst Nutzer ohne installierte Add-ons profitieren von den Optimierungen: Hier konnten im Test 35 Prozent / knapp unter 0,3 Sekunden eingespart werden.

Multiprozess-Architektur für Nutzer vieler Add-ons

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, ist seit Firefox 48 für erste Nutzer standardmäßig aktiviert, welche bestimmte Kriterien erfüllen. Unter anderem durfte der Anwender keine Erweiterungen installiert haben. In Firefox 49 waren erstmals ein paar von Mozilla ausgesuchte Erweiterungen plus WebExtensions zugelassen. In Firefox 50 qualifizieren schließlich alle Erweiterungen für die Nutzung von e10s, welche von ihrem Entwickler explizit als kompatibel mit der Multiprozess-Architektur markiert worden sind. Einzige Ausnahme stellt Tab Mix Plus dar, welches trotz entsprechender Markierung durch den Erweiterungs-Entwickler die Aktivierung von e10s verhindert.

Sämtliche Firefox-Erweiterungen von soeren-hentzschel.at sind e10s-kompatibel und können gemeinsam mit der Multiprozess-Architektur ab Firefox 50 genutzt werden.

Ebenfalls disqualifiziert die Nutzung von Firefox in einer Sprache, in welcher von rechts nach links geschrieben wird, nicht länger von der Nutzung der Multiprozess-Architektur, zumindest für Nutzer von Windows und macOS, auf Linux gilt diese Restriktion noch bis einschließlich Firefox 51.

Andere Kriterien sind nach wie vor gültig, so sind weiterhin unter anderem Nutzer der russischen Version von Firefox ausgeschlossen sowie Nutzer von a11y-Werkzeugen oder Touchscreens. Einen Zeitplan für die Aktivierung für Nutzer solcher Systeme gibt es hier.

Neue Suchoption: Nur ganze Wörter suchen

Die Suchleiste wurde um eine Option erweitert, um nur nach ganzen Wörtern zu suchen. Hat beispielsweise eine Suche nach „und“ bislang auch Wörter wie „Hintergrund“ gefunden, ist dies nicht mehr der Fall, sobald diese neue Option aktiviert wird.

Suchleiste Firefox 50

Neue Einstellung zum Tab-Wechsel per Tastatur

Mozilla hat Firefox 50 eine Neuerung spendiert, welche streng genommen keine Neuerung ist. Denn versteckt existiert dieses Feature bereits seit einigen Jahren. Was bisher nur über about:config zugänglich war, ist nun prominent sichtbar in der Einstellungs-Oberfläche von Firefox platziert.

Firefox 50: Tab-Wechsel per Tastatur

Konkret geht es dabei um das Verhalten bei Verwendung der Tastenkombination Strg + Tabulator. Standardmäßig wechselt Firefox dabei den aktiven Tab in seiner sichtbaren Reihenfolge von links nach rechts respektive von rechts nach links, wenn noch die Umschalt-Taste dazu genommen wird.

Wird die neu sichtbare Einstellung aktiviert, erscheint bei gleicher Tastenkombination eine Übersicht mit den Vorschaubildern der zuletzt aktiven Tabs und der Wechsel findet dann nicht mehr in der gleichen Reihenfolge wie in der Tableiste statt, sondern stattdessen in der Reihenfolge der letzten Nutzung.

Firefox 50: Tab-Wechsel per Tastatur

Emoji-Schrift für Nutzer von Windows XP-7 und Linux

Sogenannte Emojis finden nicht nur in Messenger-Apps wie WhatsApp Anwendung, auch im Web werden diese immer häufiger verwendet. Um die Emojis auf Webseiten darstellen zu können, ist allerdings eine entsprechende Schriftart auf dem System des Anwenders notwendig. Auf Apple macOS sowie auf Windows ab Version 7 ist es um die Emoji-Unterstützung auch hervorragend bestellt, nicht aber auf Windows XP (keine Unterstützung) bis Windows 7 (nur teilweise Unterstützung) und auch die bekannten Linux-Distributionen unterstützen nicht alle Emojis. Damit Firefox aber dennoch unabhängig vom Betriebssystem Emojis darstellen kann, wird Firefox ab dieser Version mit der bekannten Emoji-Schriftart EmojiOne ausgeliefert, auf welche Firefox auf diesen Systemen zurückgreifen kann.

Firefox 50 Emoji

Neues System-Add-on: Application Update Service Helper

Mozilla hat mit dem Application Update Service Helper ein neues System-Add-on in Firefox integriert. Dieses System-Add-on ermöglicht es Mozilla, per Update des System-Add-ons spezielle Markierungen des Update-Pings von Firefox festzulegen. Auf diese Weise können Firefox-Updates unter bestimmten system-abhängigen Umständen deaktiviert respektive wieder aktiviert werden.

System-Add-ons in Firefox 50

Eine Übersicht über alle System-Add-ons in Firefox gibt es hier.

Mozilla behebt Twitter-Cookie-Problem

Mozilla hat in Firefox 50 ein nerviges Problem behoben, welches dafür sorgte, dass man auf Twitter häufig nach Browser-Neustarts abgemeldet war. Das Problem war eine Kombination aus der Vielzahl an Cookies, die Twitter anlegt, und dem Umgang von Firefox, wenn das Pro-Host-Limit an Cookies erreicht wird. Dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an.

Neuerungen für Webentwickler

In den Entwickler-Werkzeugen ist das Speicher-Werkzeug, welches Speicher-Abbilder visualisiert und dabei helfen soll, Speicher-Lecks in Webanwendungen zu finden, ab Firefox 50 standardmäßig aktiviert.

Speicher-Werkzeug Firefox 50

Speicher-Werkzeug Firefox 50

Speicher-Werkzeug Firefox 50

Im Storage-Inspektor ist es nun möglich, einzelne IndexedDB-Datensätze per Kontextmenü zu löschen. Ein Drücken von Strg + F (macOS: Cmd + F) im Storage Inspector fokussiert ab sofort die Suchfunktion des Storage Inspectors. Der Debugger unterstützt nun Highlighting für WebAssembly-Code. Außerdem wurden die Symbole in den Entwickler-Werkzeugen überarbeitet und sind nun konsistenter gestaltet und teilweise schärfer. Das Werkzeug Stilbearbeitung ist nach wie vor standardmäßig aktiviert, kann nun aber wie alle anderen Werkzeuge auf Wunsch deaktiviert werden. Im HTML-Inspektor ist das Box-Modell aus seinem eigenen Panel an den Kopf des Berechnet-Panels verschoben worden.

Verbesserungen der Webplattform

Wie immer verbessert Mozilla auch in dieser Version wieder die Unterstützung von Webstandards. Unter anderem ist Firefox nun in der Lage, die Ecken eines Rahmens bei Verwendung von border-radius mit dashed oder dotted als border-style korrekt darzustellen. Neu ist auch die Unterstützung der Cookie-Präfix-Spezifiaktion. Die Unterstützung für das Netzwerkprotokoll SPDY 3.1 wurde deaktiviert.

Zahlreiche weitere Neuerungen bezüglich der Unterstützung von Webstandards lassen sich hier nachlesen.

Sonstige Neuerungen von Firefox 50

Die Darstellung der Tabs auf Linux-Systemen mit HiDPI-Bildschirm ist ab Firefox 50 schärfer. In den Suchmaschinen-Einstellungen können einzelne Suchmaschinen nun auch per Entfernen-Taste (macOS: Shift + Backspace) entfernt werden. Die Leseansicht einer Webseite kann jetzt auch per Strg + Alt + R (macOS: Cmd + Alt + R) geöffnet werden.

Durch die WebM EME-Unterstützung für Widevine ist für Nutzer von Windows und macOS die Wiedergabe auf noch mehr Streaming-Portalen ohne Plugin möglich. Dies betrifft unter anderem bezahlte Inhalte auf YouTube. Des Weiteren gab es Performance-Verbesserungen für die Adressleiste.

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November 15, 2016 05:56 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

November 14, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: New Tab Override 4.0.2 veröffentlicht

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Nun wurde New Tab Override 4.0.2 veröffentlicht. Die neue Version behebt unter anderem eine Fehlerursache auf der Einstellungsseite, welche einige Nutzer betroffen hat.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 4.0.2

Mit dem Update auf New Tab Override 4.0.2 wurde endlich das Problem aus der Welt geschafft, welches seit Version 3.1 vorhanden und einige Nutzer betroffen hat. So war die Einstellungsseite für Nutzer defekt, welche Firefox keine Chronik speichern lassen, oder sofern sie sich in privaten Fenstern befanden. Dieses Problem gehört ab sofort der Vergangenheit an.

Alle Änderungen seit New Tab Override 4.0.1

  • BUGFIX: Einstellungsoberfläche war defekt seit Version 3.1 für Nutzer, welche keine Chronik speicherten (Danke, noitidart und NilkasG!)
  • Niederländische Übersetzung aktualisiert (Danke, Tommes!)
  • kompiliert mit JPM 1.2.2 (vorher 1.2.0)

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden. Dies kann entweder über die Einstellungs-Oberfläche geschehen, welche über die Schaltfläche in der Symbolleiste erreicht werden kann, oder über die Detail-Ansicht des Add-ons im Add-on Manager von Firefox oder aber per Direkt-Eingabe von about:newtaboverride in die Adressleiste.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (niederländische Beschreibung)

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November 14, 2016 05:32 PM

Firefox 51: keine automatische Audio-Wiedergabe in Hintergrund-Tabs

Mozilla hat eine Änderung in Firefox 51 implementiert, so dass nicht aktive Tabs nicht automatisch im Hintergrund beginnen, Audio abzuspielen. In Firefox 52 erweitert Mozilla diese Neuerung um eine sichtbare Schaltfläche zur Aktivierung der Audio-Wiedergabe, ohne den jeweiligen Tab aufrufen zu müssen.

Wer beispielsweise auf YouTube mehrere Videos gleichzeitig öffnen möchte, hat bisher das Problem, dass die Videos in allen Tabs gleichzeitig starten und man so verschiedene Audioquellen durcheinander hört. Dies ändert sich mit Firefox 51. Dann nämlich startet Firefox die Wiedergabe erst, nachdem der jeweilige Tab zum ersten Mal aufgerufen worden ist.

Für die Wiedergabe von Playlisten stellt dies kein Problem dar, denn sobald der Tab einmal aktiviert worden ist, starten auch nachfolgende Videos direkt, ohne dass nach jedem Video der Tab neu aktiviert werden müsste, damit die Videos wiedergegeben werden.

Auch sich im Hintergrund öffnende Werbung kann auf diese Weise nicht mehr Klänge erzeugen, ohne dass der Nutzer den Klang verursachenden Tab wahrnimmt.

Wer das alte Verhalten wiederherstellen möchte, kann dies über about:config tun, indem der Schalter media.block-autoplay-until-in-foreground per Doppelklick auf false geschaltet wird.

In Firefox 52 verbessert Mozilla diese Neuerung. Ab dann erscheint in entsprechenden Tabs ein Play-Symbol. Per Klick auf dieses kann die Wiedergabe gestartet werden, ohne dass der Tab dafür erst in den Vordergrund geholt werden müsste.

Firefox: kein Autoplay von Videos in Hintergrund-Tabs

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November 14, 2016 11:21 AM

November 13, 2016

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Neuen Container-Tab per Plus-Button öffnen

Mozilla arbeitet mit den Container-Tabs bereits seit mehreren Monaten an einem neuen Privatsphäre-Feature für Firefox. Ab sofort können in der Nightly-Version von Firefox neue Container-Tabs per Plus-Symbol in der Tableiste geöffnet werden.

Container-Tabs sind ein praktisches Feature, welches so in noch keinem anderen Browser existiert. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim gleichen Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook einen über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Seit Version 50 ist das neue Feature der Container-Tabs in Nightly-Versionen von Firefox standardmäßig aktiviert und wird seit dem durchgehend verbessert. Vor wenigen Tagen ist in der Nightly-Version von Firefox 52 eine neue Einstellungsoberfläche gelandet, über welche der Nutzer beliebige Container hinzufügen, entfernen und die Gestaltung beeinflussen kann.

Container Tabs in Firefox 52

Geöffnet können neue Container-Tabs über Datei → Neuer Tab in Umgebung werden oder per Rechtsklick und entsprechendem Kontextmenüeintrag auf einen Link auf einer Webseite. Ab sofort kommt eine weitere Möglichkeit dazu, um neue Container-Tabs zu öffnen: Wie bisher öffnet ein einfacher Klick auf das Plus-Symbol in der Tableiste einen neuen Tab ohne bestimmte Umgebung. Per langem Klick auf das Plus-Symbol kann in Zukunft der gewünschte Container ausgewählt werden. Hierüber gelangt man außerdem direkt zu den neuen Einstellungen dieses Features.

Container-Tabs Button

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November 13, 2016 07:07 PM

November 11, 2016

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.13 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.13 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.12 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.13 bereit. 1.448 Patches sind im aktuellen Release gegenüber Rust 1.12 gelandet, darunter neben Performance-Verbesserungen und dem ?-Operator, welcher die Fehlerbehandlung vereinfacht, auch Sicherheits-Bugfixes für Cargo. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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November 11, 2016 03:28 PM

November 10, 2016

Sören Hentzschel

Firefox-Tipp: Hinweise bezüglich nicht vorhandener Codecs deaktivieren

Firefox besitzt seit Version 48 die Fähigkeit, bestimmte fehlende Codecs zu erkennen und darauf hinzuweisen. Wer das nicht möchte, kann diese eigentlich hilfreiche Funktion deaktivieren.

Für die Wiedergabe von Videos müssen auf dem Betriebssystem, abhängig vom jeweiligen Video, gewisse Codecs installiert sein. Nicht immer ist dies der Fall, beispielsweise werden die N-Versionen von Windows ohne Codecs ausgeliefert. In diesem Fall können die Nutzer dann mittels Media Feature Pack von Microsoft die fehlenden Codecs nachinstallieren.

Seit Firefox 48 weist der Mozilla-Browser auf einige solcher Fälle hin, in denen der Nutzer Codecs nachinstallieren kann. Dazu erscheint am oberen Fensterrand eine entsprechende Hinweisleiste. Im Beispiel von oben kann der Hinweis beispielsweise „Zur Verbesserung der Videoqualität müssen Sie eventuell den Media Feature Pack von Microsoft installieren“ lauten.

Firefox Codec-Doctor

Eigentlich ist diese Funktion ziemich praktisch, doch kann es natürlich sein, dass diese Hinweise als störend empfunden werden. Wer diese deaktivieren will, kann dies über about:config tun, indem der Schalter mit dem Namen media.decoder-doctor.notifications-allowed gesucht und per Doppelklick bearbeitet wird. Dieser Schalter beinhaltet als Wert eine komma-separierte Auflistung von Codec-Prüfungen und kann einfach geleert werden, um alle Prüfungen zu deaktivieren.

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November 10, 2016 08:33 PM

November 09, 2016

Sören Hentzschel

Next-Generation-Engine: Quantum Compositor landet in Firefox Nightly

Vor wenigen Tagen hat Mozilla das Projekt Quantum angekündigt. Damit möchte Mozilla Gecko zu einer Browserengine der nächsten Generation ausbauen und die Performance auf ein ganz neues Niveau heben. Ein Teil davon, der Quantum Compositor, ist nun in der Nightly-Version von Firefox für Windows gelandet.

Das Projekt Quantum wurde vor wenigen Tagen von Mozilla angekündigt. Mozilla erhofft sich von Quantum einen derartigen Performance-Sprung, dass sich die gesamte Web-Experience, verglichen mit dem Stand heutiger Engines, anders anfühlen soll: Webseiten sollen schneller laden, das Scrolling noch sanfter sein, Animationen und interaktive Apps sollen verzögerungsfrei antworten und mit noch mehr Content bei gleichbleibend hoher Framerate umgehen können. Wichtige Inhalte sollen automatisch die höchste Priorität beim Rendering zugewiesen bekommen. Möglich soll dies durch die Ausnutzung moderner Hardware, die Parallelisierung von Aufgaben sowie Auslagerung von Aufgaben an die Grafikkarte werden. Dazu werden auch Entwicklungen aus Mozillas Servo-Projekt in Gecko integriert.

Der Quantum Compositor ist nun in der Nightly-Version von Firefox 52 gelandet. Damit läuft Geckos Compositor-Code künftig in einem eigenen Prozess. Da Grafiktreiber eine der Hauptquellen für Firefox-Abstürze sind, wird durch die Auslagerung in einen eigenen Prozess erwartet, dass Firefox dadurch wesentlich stabiler wird.

Als Prozessname wird wie bei Firefox selbst „firefox.exe“ verwendet. Die Verwendung eines unbekannten Prozessnamen, das hat bereits die Entwicklung an der Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, gezeigt, führt zu Problemen mit Sicherheitssoftware, die beim Anwender installiert sein kann.

Sofern der Quantum Compositor aktiv ist, erscheint eine entsprechende Information auf der Seite about:support mit der ID des Prozesses sowie einer Schaltfläche, um den Prozess (bei Problemen) zu beenden.

Quantum Compositor

Der Quantum Compositor wird nicht in der finalen Version von Firefox 52 ausgeliefert werden, sondern ist derzeit noch auf Nightly-Versionen limitiert. Damit der Quantum Compositor in einer finalen Version von Firefox aktiviert werden können, müssen alle Abhängigkeiten des entsprechenden Meta-Tickets umgesetzt sein.

Der Quantum Compositor wird derzeit nur auf Systemen mit Windows 7 inklusive Plattform-Update und höher unterstützt. Außerdem muss Direct3D 11 unterstützt werden.

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November 09, 2016 12:10 PM

November 07, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 52: TLS 1.3 standardmäßig aktiviert

Mozilla wird in Firefox 52 die Unterstützung für das Verschlüsselungsprotokoll TLS 1.3 standardmäßig aktivieren. Eine erste experimentelle Unterstützung ist seit Firefox 49 implementiert.

Transport Layer Security (TLS), vielen besser bekannt unter dem alten Namen Secure Sockets Layer (SSL), bezeichnet ein Verschlüsselungsprotokoll für sichere Datenübertragung im Internet. Mozilla hat einen ersten Entwurf von TLS 1.3 in Firefox 49 implementiert. In Firefox 52 wird Mozilla die Unterstützung für TLS 1.3 standardmäßig aktivieren.

Dieser ist allerdings standardmäßig noch deaktiviert und kann zum Testen aktiviert werden, indem über about:config der Schalter security.tls.version.max von 3 (für TLS 1.2) auf 4 geändert wird.

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November 07, 2016 10:49 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Wird SeaMonkey noch weiter entwickelt?

In den deutschen de.comm.software.mozilla. – Newsgroups wird immer mal wieder über das Ende von SeaMonkey spekuliert (gerade wieder im Thread Migration SM -> TB/FF auf .mailnews, wer es nachlesen will muss den Klang von Gebetsmühlen ertragen können), deshalb hier ein paar Anmerkungen dazu:

Solange du im Überflieger – Fachmagazin für Kaninchensport, in dem der Anteil der Artikel von  SeaMonkey-Projekt-Leistungsträgern praktisch genau so hoch wie in den de.comm.software.mozilla. – NG, nicht auch etwas über die Einstellung des Projekts steht, sind diese Spekulationen pure Kaffeesatzleserei 😉

Diese Newsgroups sind keine verlässliche Quelle zur aktuellen Entwicklung bei SeaMonkey.

Einerseits:

Natürlich ist das SeaMonkey-Projekt wegen der sehr wenigen (ausschließlich freiwilligen) Mitarbeiter und auch Nutzer stets vom plötzlichen Tod bedroht. Speziell das nahende Ende der Gecko-Unterstützung seitens Mozilla stellt einen schwer zu meisternden Stolperstein dar. Und Fakt ist, dass in letzter Zeit 5 Releases ausgefallen sind — kein Gutes Zeichen!

Und mit größeren Eigenentwicklungen neuer Features ist auch nicht zu rechnen, dafür fehlt die Manpower. Es ist schon aufwendig genug, interessante Firefox-Features in SeaMonkey einzupflegen, so zum Beispiel die neuen Entwicklerwerzeuge (Bug 1223341 Add the Firefox Devtools to the SeaMonkey UI ), die im nächsten Release enthalten sein werden.

Andererseits:

Siehe Bug 1223341! Und solange die Staus-Meetings noch Aktivität zeigen, ist auch Leben im Projekt. Auch wenn die Einträge Release Train momentan letztlich hauptsächlich eine Aneinanderreihung von Misserfolgen aufführt, es wird immerhin gearbeitet. Momentan bindet die Nutzung der Mozilla-Infrastruktur für das Release-Engineering eine Menge Energie, siehe diese Liste! So ist es ganz gut, dass Adrian Kalla zwischendurch immer mal wieder Builds von der eigenen Build-Maschine veröffentlicht.

Vergleichen wir SeaMonkey mal mit einem anderen ehemals bedeutenden Softwareprojekt, und zwar hinsichtlich der im letzten viertel Jahr ausgeführten Bug-Fixes:

Oder mal etwas aufgeschlüsselt nach Anzahl der Beteiligten:

Aufschlüsselung nach Assignees: AOO Aufschlüsselung nach Assignees: SeaMonkey
Assignee
arielch@apache.org
issues@openoffice.apache.org
ivo.hinkelmann@googlemail.com
mst.ooo@arcor.de
orcmid@apache.org
os_ooo@gmx.net
pescetti@apache.org
tal@apache.org
Total
Assignee
frgrahl@gmx.net
ewong@pw-wspx.org
rsx11m.pub@gmail.com
philip.chee@gmail.com
isaacschemm@gmail.com
kevink9876543@gmail.com
l10n@mozilla.com
o.e.ekker@gmail.com
iann_bugzilla@blueyonder.co.uk
mh+mozilla@glandium.org
neil@httl.net
nobody@mozilla.org
stefanh@inbox.com
tonnes.mb@gmail.com
Total

BugHuntingSession1Hier ehe ich doch klaren Vorteil für SeaMonkey, wer hätte es gedacht? Es werden weiterhin Bugs aufgespürt und eliminiert.

Und verglichen mit AOO brennt das SeaMonkey-Projekt ja geradezu ein Release-Feuerwerk ab  🙂

Na gut, Firefox hatte im Vergleichszeitraum 1221 Bugfixes, aber ein wenig wird man ja über die Vergleichspartnerwahl doch mal das Ergebnis hinschummlen dürfen😉

NewNightlyUnd wo wir gerade mal dabei sind, heute gab’s nach etlichen Tagen Pause (seit dem 27.10., um genau zu sein) mal wieder ein WINDOWS-Trunk-Build zum Testen.

November 07, 2016 06:06 PM

November 05, 2016

Sören Hentzschel

Container-Tabs: Mozilla erweitert Privatsphäre-Feature von Firefox

Mozilla arbeitet mit den Container-Tabs bereits seit mehreren Monaten an einem neuen Privatsphäre-Feature für Firefox. Aktuell implementiert Mozilla Neuerungen, welche dem Nutzer mehr Kontrolle über das Feature geben.

Das Konzept der Container-Tabs wurde bereits im Oktober 2015 auf diesem Blog vorgestellt. In der Nightly-Version sind die Container-Tabs seit Version 50 standardmäßig aktiviert, in Release-Kanälen darüber hinaus ist das neue Privatsphäre-Feature standardmäßig bislang allerdings noch deaktiviert. Mozilla plant demnächst einen Test per Test Pilot.

Die sogenannten Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim gleichen Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen zu müssen oder ein privates Fenster dazu zweckzuentfremden. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook einen über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt.

Während Mozilla die Implementierung in den letzten Wochen vor allem unter der Haube vorangetrieben hat, sind nun sichtbare Änderungen in der Nightly-Version von Firefox 52 gelandet. So gibt es nun eine Einstellungsoberfläche, über welche neue Container hinzugefügt und alte Container gelöscht werden können. Der Anwender kann dabei einen beliebigen Namen für Container auswählen und für jeden dieser Container eine beliebige Kombination aus einem von fünf Symbolen sowie einer von acht Farben wählen.

Container Tabs in Firefox 52

Container Tabs in Firefox 52

Container Tabs in Firefox 52

Eine weitere Neuerung wird im Laufe der nächsten Tage in Firefox landen: dann wird man neue Container-Tabs nicht nur über Datei → Neuer Tab in Umgebung, per Firefox-Menü oder Kontextmenü-Eintrag auf Links öffnen können, sondern auch über das Plus-Symbol in der Tableiste. Wie bisher öffnet ein einfacher Klick darauf einen neuen Tab ohne bestimmte Umgebung. Per langem Klick auf das Plus-Symbol kann in Zukunft ebenfalls die gewünschte Umgebung ausgewählt werden.

Container Tabs in Firefox 52

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November 05, 2016 03:25 PM

November 04, 2016

Sören Hentzschel

Firefox für Android: Installer-Größe um 20 Prozent reduziert

Mozilla konnte die Größe der Installationspakete von Firefox für Android um über 20 Prozent reduzieren, ohne den Funktionsumfang dafür einzuschränken.

Auf dem Desktop spielt es in der Regel nur eine untergeordnete Rolle, auf dem Smartphone hat dies häufig schon mehr Bedeutung: die Dateigröße herunterzuladender Apps. Entsprechend erfreulich ist, dass Mozilla die Größe des Installationspakets von Firefox für Android dramatisch reduzieren konnte. Vergleicht man die Größe des Nightly-Builds von Firefox 52 vom 28.10.2016 mit der Größe des Nightly-Builds vom 29.10.2016 fällt eine Reduzierung von 37 MB auf 29 MB auf – also um ein gutes Fünftel.

Mozilla erreicht diese Reduzierung, ohne dabei den Funktionsumfang einschränken zu müssen, durch eine LZMA-Komprimierung für die verwendeten Bibliotheken.

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November 04, 2016 08:07 PM

November 03, 2016

Sören Hentzschel

Application Update Service Helper: Neues System-Add-on für Firefox 50+

Mozilla hat damit begonnen, ein neues System-Add-on für Nutzer von Firefox 50 und höher zu verteilen. Dieses hört auf den Namen Application Update Service Helper. Was es damit auf sich hat, erklärt dieser Artikel.

Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Dadurch können Verbesserungen und kritische Bugfixes unabhängig von regulären Firefox-Updates und damit schneller ausgeliefert werden.

Mozilla liefert ab sofort Application Update Service Helper als neues System-Add-on für Nutzer von Firefox 50 und höher aus. Dieses System-Add-on ermöglicht es Mozilla, per Update des System-Add-ons spezielle Markierungen des Update-Pings von Firefox festzulegen. Auf diese Weise können Firefox-Updates unter bestimmten system-abhängigen Umständen deaktiviert respektive wieder aktiviert werden.

System-Add-ons in Firefox 50

Ein Anwendungfall dafür aus jüngster Vergangenheit ist die Problematik rund um die Sicherheitssoftware Websense. Mozilla hatte die Firefox-Updates für alle Nutzer deaktiviert, um dann ein Hotfix-Add-on, später ein System-Add-on und schließlich ein weiteres außerplanmäßiges Update für eine alte Firefox-Version verteilt, um die Updates für Nutzer, die kein Websense installiert haben, wieder zu aktivieren. Mittels Application Update Service Helper können solche Situationen in Zukunft weniger umständlich gelöst werden.

Mozilla integriert den Application Update Service Helper direkt in Firefox ab Version 50 und hat bereits in Firefox 50 einen ersten Anwendungsfall dafür. So soll das neue System-Add-on direkt dazu genutzt werden, um zu erkennen, ob das System des Nutzers anfällig für eine bestimmte Absturzursache ist. Nur ganz bestimmte Prozessoren sind von diesem Absturz betroffen.

Tipp: auf dieser Seite gibt es eine Übersicht über alle System-Add-ons in Firefox!

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November 03, 2016 05:06 PM

November 02, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

Späht WOT seine Nutzer aus?

Laut Panorama 3 muss wohl davon ausgegangen werden, dass Web of Trust, MyWOT/WOT: Website Reputation Rating in erheblichem Umfang nicht anonymisierte Nutzerdaten verkauft – hier das Video zur Sendung in der NDR-Mediathek. Das widerspräche eklatant dem Anonymisierungsversprechen „We do not share any Personal Information collected from you with third parties“ in der privacy policy.

Wegen der Beliebigkeit und Unzuverlässigkeit der Ratings habe ich das Add-On — obwohl eigentlich eine gute Idee — schon vor längerer Zeit entfernt, bis zu einer befriedigenden Reaktion der Macher ist wohl von einer Verwendung abzuraten.

Im WOT-Forum und Blog scheint das noch kein Thema zu sein.

November 02, 2016 03:46 PM

November 01, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 47.0.2

Nein, es handelt sich dabei um keinen Schreibfehler: Zwischen Firefox 49.0.2 und Firefox 50 hat Mozilla nun noch ein Update für die Versionsreihe 47.x auf Firefox 47.0.2 veröffentlicht. Dieser Artikel erklärt, was es damit auf sich hat.

Vor wenigen Tagen hat Mozilla Firefox 49.0.2 veröffentlicht, Firefox 50 steht bereits in den Startlöchern. Ein Update für Nutzer von Firefox 47.x zu diesem Zeitpunkt erscheint auf den ersten Blick eigenartig, hat aber seinen Sinn.

Die Geschichte beginnt mit der Veröffentlichung von Firefox 48: Firefox stürzte direkt bei Programmstart ab, wenn der Nutzer eine Sicherheitssoftware namens Websense auf dem Rechner installiert hatte. Mit Firefox 48.0.1 wollte Mozilla das Problem neben einigen anderen Bugfixes beheben. Die Fehlerbehebung hatte nicht in erhofftem Ausmaß gegriffen, womit Websense alleiniger Grund für die Veröffentlichung eines weiteren Updates auf Firefox 48.0.2 war.

Allerdings konnten auch damit die durch Websense verursachten Abstürze nicht vollständig aus der Welt geschafft werden. Eine wirkliche Lösung bringt nur ein mittlerweile veröffentlichtes Update der Websense-Software, welches aber nur langsam die Nutzer erreicht.

Da die Anzahl der betroffenen Systeme nach wie vor hoch ist, deaktivierte Mozilla die Updates für Nutzer von Firefox 47 auf neuere Firefox-Versionen. Gleichzeitig hat Mozilla begonnen, ein Hotfix-Add-on zu verteilen, welches überprüft, ob auf dem System des Nutzers Websense installiert ist oder nicht, und sofern Websense nicht gefunden wird, die Firefox-Updates wieder aktiviert.

In Firefox 49 hat Mozilla den Workaround aus Firefox 48.0.2 aufgrund mangelnder Effektität wieder entfernt. Allerdings gab es in der Folge erneut viele durch Websense verursachte Abstürze, womit Websense erneut alleiniger Grund für die Veröffentlichung eines außerplanmäßigen Updates war, nämlich auf Firefox 49.0.1.

Weil das Hotfix-Add-on viele Nutzer nicht erreicht hatte, wurde das Ganze schließlich noch einmal als System-Add-on mit der exakt gleichen Aufgabe verteilt. Allerdings erreichte auch dieses viele Nutzer nicht, weswegen aktuell immer noch einige Nutzer bei Firefox 47.0.1 gestrandet sind und keine Updates erhalten.

Tipp: Übersicht über alle System-Add-ons in Firefox

Das nun veröffentlichte Update auf Firefox 47.0.2 wird an Nutzer von Firefox 47 verteilt und implementiert die gleiche Logik wie zuvor schon das Hotfix-Add-on und später das System-Add-on. Das heißt, dass Nutzer von Websense nach wie vor kein Update auf eine aktuelle Firefox-Version angeboten bekommen, dafür aber einige weitere Nutzer, welche Websense nicht installiert haben und ein Update angeboten bekommen sollten.

Außerdem wurde eine ursprünglich in Firefox 48 implementierte Neuerung nach Firefox 47.0.2 rückportiert, um in der Update-URL übergeben zu können, ob auf dem System des Nutzers eine CPU mit SSE2-Unterstützung zum Einsatz kommt. Dies ist nämlich Voraussetzung für Firefox ab Version 49. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, soll auch kein Update auf Firefox 49 oder höher angeboten werden.

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November 01, 2016 11:31 PM

Mozilla startet Equal Rating Innovation Challenge

Mozilla hat heute die Equal Rating Innovation Challenge gestartet. Es handelt sich dabei um einen Ideen-Wettbewerb zur Entwicklung neuer Lösungen, um den Zugang zum Internet für jedermann zu ermöglichen. Ausgeschrieben sind insgesamt 250.000 Dollar sowie ein Mentoring durch Experten.

Das Internet ist eine Ressource, welche längst nicht für jeden Menschen auf der Welt zugänglich ist. Einem Bericht des Weltwirtschaftsforums nach sind nach wie vor mehr als vier Milliarden Menschen und damit über 55 Prozent der Weltbevölkerung nicht mit dem Internet verbunden. Dazu kommen sogenannte Walled Gardens, deren Inhalte von den Internet-Providern bestimmt werden.

Mozilla möchte dabei helfen, Lösungen zu entwickeln, um einer weiteren Milliarde Menschen den Zugang zum Internet zu verschaffen. Darum hat Mozilla am heutigen Tag die Equal Rating Innovation Challenge gestartet. Auf der Webseite equalrating.com ist jeder dazu eingeladen, seine Ideen zu teilen, sei es für Produkte, Geschäftsmodelle oder Vorschläge zur Infrastruktur.

Equal Rating Innovation Challenge

Bewerbungen sind bis zum 6. Januar 2017 möglich. Am 17. Januar 2017 sollen fünf Halbfinalisten ausgewählt werden und ein Mentoring durch Experten von Mozilla erhalten. Am 9. März 2017 sollen die Halbfinalisten ihre Ideen schließlich der Jury präsentieren. Die Präsentation wird auch über das Internet gestreamt. Nach einem Community-Voting vom 10. bis zum 16. März 2017 werden die Gewinner schließlich am 29. März 2017 bekannt gegeben.

Mozilla schüttet insgesamt 250.000 Dollar an Preisgeld aus, welche sich wie folgt verteilen:

  • 125.000 Dollar für die beste Idee (Hauptfaktor: Skalierbarkeit)
  • 75.000 Dollar für die zweitbeste Idee
  • 30.000 Dollar für die innovativste Idee
  • je 10.000 Dollar für die beiden verbliebenen Halbfinalisten

Auf der Webseite equalrating.com gibt es viele zusätzliche Informationen.

Die Seite bietet Zugang zu Schulungsmaterialien und Hintergrundinformationen. Auf der Seite finden Sie drei Betrachtungsansätze, die dabei helfen, in verschiedene Aspekte des Themas einzutauchen. Interessierte können sich relevante Statistiken ansehen, die das Thema greifbar machen und das Verständnis fördern, inwiefern der Zugang zum Web Geschlechterdynamiken, Bildung, Wirtschaft und viele gesellschaftliche Bereiche beeinflusst. Im Reportbereich werden Informationen zu den verschiedenen Positionen der aktuellen Debatte vorgestellt. In den kommenden Wochen werden wir außerdem eine Reihe an hilfreichen Webinaren zur Verfügung stellen, die potenziellen Bewerbern weitere Informationen zur Challenge vermitteln. Außerdem hoffen wir, mit diesen Webinaren den Dialog und Austausch untereinander zu fördern. — aus der offiziellen Presse-Ankündigung

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November 01, 2016 03:39 PM

October 31, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla entzieht WoSign und StartCom (StartSSL) das Vertrauen

Was sich bereits angedeutet hatte, ist nun offiziell: Mozilla wird den beiden Certificate Authorities (CAs) WoSign und StartCom (Betreiber von StartSSL) aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen entziehen. In Kraft tritt dies mit Firefox 51.

Mozilla hatte in den vergangenen Monaten zahlreiche Ungereimtheiten bei der chinesischen Certificate Authority (CA) WoSign entdeckt, unter anderem eine Rückdatierung von Zertifikaten, um die Datumsfrist zu umgehen, nach welcher CAs keine SHA1-Zertifikate nach dem 1. Januar 2016 mehr ausstellen durften. Außerdem wurde die Übernahme der CA StartCom, welche unter anderem für StartSSL bekannt ist, verheimlicht, obwohl die Mozilla-Richtlinien dies zwingend verlangen. Die Übernahme wurde sogar solange bestritten, bis Mozilla schließlich die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur nachweisen konnte. Dies waren nur zwei Beispiele; Die Liste der Probleme mit WoSign ist lang und kann im Mozilla Wiki sowie in einem 13-seitigen von Mozilla verfassten Dokument im Detail nachgelesen werden.

WoSign hat in der Zwischenzeit reagiert und unter anderem bekannt gegeben, dass WoSign und StartCom wieder getrennt werden, auch musste der CEO von WoSign seinen Posten räumen. Verhindern konnte WoSign damit allerdings nicht den Entzug des Vertrauens. Nachdem Apple bereits Ende September bekannt gegeben hat, WoSign das Vertrauen in macOS und iOS zu entziehen, macht nun auch Mozilla ernst.

Mozilla wird voraussichtlich am 24. Januar 2017 Firefox 51 veröffentlichen. Dann wird der Mozilla-Browser keine WoSign- oder StartCom-Zertifikate mehr akzeptieren, welche nach dem 21. Oktober 2016 ausgestellt worden sind. Die bereits identifizierten rückdatierten Zertifikate werden über Mozillas OneCRL-Infrastruktur für ungültig erklärt. Die entsprechenden Root-Zertifikate sollen zu einem nocht nicht bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft entfernt werden, entweder in Absprache mit den CAs, sollten diese sich erneut für Mozillas CA-Programm bewerben und angenommen werden, ansonsten irgendwann frühestens ab März 2017. Sollten weitere Rückdatierungen bemerkt werden, werden die Root-Zertifikate umgehend entfernt werden. Außerdem wird Mozilla nicht länger Audits akzeptieren, welche von Ernst & Young Hong Kong durchgeführt wurden. Mozilla behält sich das Recht vor, weitere Schritte zu unternehmen.

Beide CAs dürfen sich neu für Mozillas CA-Programm bewerben, müssen dafür aber einige Auflagen erfüllen (#1311824 für WoSign und #1311832 für StartCom). Unter anderem muss StartCom nachweisen, dass WoSign keine Kontrolle  – weder Code noch Personal – mehr über StartCom hat, WoSign darf sich außerdem nicht früher als am 1. Juni 2017 neu bewerben.

Update 01.11.2016
Auch Google hat nun bekannt gegeben, WoSign und StartCom das Vertrauen zu entziehen.

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October 31, 2016 08:24 PM

October 30, 2016

Sören Hentzschel

Privatsphäre: Mozilla entfernt Battery API aus Firefox

Die Battery Status API ist eine Schnittstelle, welche Informationen über den Ladezustand des Akkus liefert. Diese wird häufig missbraucht, um Nutzer zu tracken. Aus Privatsphäre-Gründen entfernt Mozilla die Schnittstelle für Webseiten aus Firefox 52. Damit sind zukünftig nur noch Nutzer von Chrome und anderen auf dem Chromium-Core basierenden Browsern wie Opera anfällig für Tracking über die Battery Status API.

Mittels Battery Status API, oft auch einfach nur Battery API genannt, ist es Webseiten und Add-ons möglich, den Ladezustand des Geräte-Akkus auszulesen und über Änderungen benachrichtigt zu werden. Was zunächst einfach nur praktisch klingt, beispielsweise um Dokumente automatisch zu speichern, wenn der Akkustand gering ist, kommt mit einem unschönen Nebeneffekt: über diese Schnittstelle ist es überraschend präzise möglich, Nutzer zu tracken, ohne dass es einen effektiven Schutz dagegen gibt. Firefox-Nutzer können die Battery Status API zumindest per about:config komplett für Webseiten deaktivieren. Der entsprechende Schalter hört auf den Namen dom.battery.enabled und muss dazu per Doppelklick auf false geschaltet werden.

Unterstützt wird die Battery Status API von Firefox sowie von Chrome und allen anderen auf dem Chromium-Core basierenden Browsern, einschließlich Opera. Der Internet Explorer und Edge von Microsoft sowie Safari von Apple unterstützen diese Schnittstelle nicht.

Nun hat Mozilla die Unterstützung der Battery Status API aus Firefox 52 entfernt, um die Privatsphäre seiner Nutzer besser zu schützen – zumindest für Webseiten. Erweiterungen für Firefox sowie Firefox selbst können nach wie vor diese Schnittstelle nutzen, womit weiterhin Anwendungsfälle abgedeckt werden können, die unabhängig von Tracking auf Webseiten sind.

Für Nutzer bedeutet dies in erster Linie, dass Firefox-Nutzer ab Firefox 52 genau wie Nutzer von Safari, Internet Explorer oder Edge nicht länger standardmäßig mittels Battery Status API getrackt werden können. Nutzer von Chrome, Opera oder einem anderen auf Chromium basierenden Browser sollten im Hinterkopf behalten, dass sie hierüber von Webseiten relativ eindeutig identifiziert werden können.

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October 30, 2016 07:17 PM

October 29, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 50 erscheint später – dafür mit spürbarer Verbesserung der Startzeit

Mozilla hat die Veröffentlichung von Firefox 50 verschoben – und belohnt die Nutzer für die längere Wartezeit mit einer deutlich verbesserten Startzeit des Browsers.

Ursprünglich sollte Firefox 50 am 8. November erscheinen. Nun hat Mozilla die Veröffentlichung um eine Woche nach hinten auf den 15. November verschoben. Grund dafür sind deutliche Verbesserungen der Startzeit von Firefox, welche Mozilla noch in Firefox 50 ausliefern möchte, dem letzten Feature-Release dieses Jahres.

Mozilla hat die Start-Performance des Add-on SDKs genauer unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass das Modulsystem des Add-on SDKs ein wahres Performance-Disaster ist, wie es in Mozillas Bugtracker heißt. Relativ zügig konnte man die zwei größten Probleme identifizieren und Lösungen erarbeiten, welche beide nur wenige Tage nach der Umsetzung in der Nightly-Version von Firefox 52 direkt in die Beta-Version von Firefox 50 integriert worden sind.

Im Test eines Mozilla-Entwicklers konnte die in den betroffenen Methoden aufgewendete Zeit mit den installierten Erweiterungen Test Pilot, Activity Stream sowie Tab Center um etwa 65 Prozent / ca. 2,5 Sekunden reduziert werden. Aber selbst Nutzer ohne installierte Add-ons profitieren von den Optimierungen: Hier konnten im Test 35 Prozent / knapp unter 0,3 Sekunden eingespart werden.

Mit Firefox 50 möchte Mozilla die Multiprozess-Architektur Electrolysis, oder kurz: e10s, an Nutzer von Firefox mit Add-ons ausliefern, welche von ihren jeweiligen Entwicklern als e10s-kompatibel markiert worden sind. Mit aktivierter Multiprozess-Architektur fallen die Performance-Defizite noch stärker ins Gewicht, da sie sowohl den Browser- als auch den Content-Prozess betreffen. Darum hat Mozilla Firefox 50 für diese Optimierungen verschoben.

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October 29, 2016 12:31 PM

October 27, 2016

Sören Hentzschel

Quantum: Mozilla kündigt Next-Generation-Engine für Firefox an

Mozilla hat Quantum angekündigt, die Browserengine der nächsten Generation, welche Firefox ab Ende 2017 antreiben und die Performance auf ein ganz neues Niveau heben soll.

Die Multiprozess-Architektur Electrolysis, kurz: e10s, war zuletzt Mozillas Top-Priorität für Firefox und erreicht nach und nach mehr Nutzer. Es handelt sich dabei nicht nur um den größten Umbau von Firefox, seit es den Mozilla-Browser gibt, es bildet auch das Fundament für weitere große Änderungen, die Mozilla plant.

Dies schließt auch das nun von Mozilla angekündigte Projekt Quantum mit ein. Darunter fallen Mozillas Bestrebungen, eine Browserengine der nächsten Generation zu entwickeln. Erste Resultate sollen ab Ende 2017 in Firefox ausgeliefert werden, die Ziel-Plattformen sind Microsoft Windows, Apple macOS, Linux sowie Android. Außerdem hofft Mozilla, eines Tages auch auf Apple iOS Quantum einsetzen zu können.

Mozilla erhofft sich von Quantum einen derartigen Performance-Sprung, dass sich die gesamte Web-Experience, verglichen mit dem Stand heutiger Engines, anders anfühlen soll: Webseiten sollen schneller laden, das Scrolling noch sanfter sein, Animationen und interaktive Apps sollen verzögerungsfrei antworten und mit noch mehr Content bei gleichbleibend hoher Framerate umgehen können. Wichtige Inhalte sollen automatisch die höchste Priorität beim Rendering zugewiesen bekommen. Möglich soll dies durch die Ausnutzung moderner Hardware, die Parallelisierung von Aufgaben sowie Auslagerung von Aufgaben an die Grafikkarte werden.

Die Beziehung zwischen Servo und Quantum

Unweigerlich stellt sich die Frage nach der Beziehung zum Servo-Projekt. Unter dem Namen Servo wird eine unabhängige Engine entwickelt, deren Community über Mozilla hinausgeht und deren Hauptsponsor Mozilla ist. Servo wird von Grund auf neu entwickelt, basiert auf keiner anderen Engine und ist entsprechend noch weit davon entfernt, als vollwertige Engine in einem Browser genutzt werden zu können. Servo ist damit vor allem ein Forschungsprojekt.

Quantum hingegen basiert auf der aktuellen Firefox-Engine Gecko und ersetzt wesentliche Teile von Gecko durch Neu-Implementierungen, einschließlich welcher aus dem Servo-Projekt. Daraus ergibt sich, dass wie in Servo auch wesentliche Teile von Quantum in der Programmiersprache Rust entwickelt sein werden.

Für das Servo-Projekt stellt Quantum einen wesentlichen Meilenstein dar, da grundlegende Konzepte und Entwicklungen von Servo der letzten Jahre damit ihre Praxistauglichkeit beweisen und mehrere hundert Millionen Nutzer erreichen werden. Gleichzeitig wird erwartet, dass dadurch auch die Servo-Community weiter wächst.

Durch die stückweise Integration von Servo-Komponenten in Firefox müssen Nutzer nicht noch mehrere Jahre warten, um signifikante Performance- sowie Stabilitätsverbesserungen zu erhalten, die sich durch Mozillas Next-Generation-Engine ergeben.

Quantum im Detail

Mit Quantum überdenkt Mozilla fundamentale Aspekte dessen, wie eine Browserengine funktioniert. Grundlegende Dinge, beispielsweise wie CSS-Styles angewendet oder DOM-Operationen ausgeführt werden, werden neu durchdacht und implementiert.

Das Mozilla Wiki listet verschiedene Komponenten, welche im Rahmen von Quantum intitial Komponenten aus Gecko ersetzen sollen.

Wer die Entwicklung von Firefox genauer beobachtet, sieht bereits seit ein paar Monaten Teile von Quantum CSS, auch Stylo genannt, in Firefox landen. Es handelt sich dabei um die „CSS-Engine“ von Servo, welche im Gegensatz zu der von Firefox Parallelisierung beherrscht.

Auch den Quantum Render kennt man aus Servo, dort unter dem Namen WebRender. WebRender arbeitet im Grunde wie eine Spiele-Engine, ist aber für das Rendering von Web-Content optimiert. Dabei profitiert die Engine nicht nur von mehreren Prozessor-Kernen, vor allem die Grafikkarte wird sehr viel stärker als bisher eingebunden. WebRender konnte Anfang des Jahres in einer Demo eines Google-Mitarbeiters bereits eine beeindruckende Performance vorweisen und soll als Grafik-Backend von Firefox verwendet werden.

Der Quantum Compositor verschiebt Geckos Compositor-Code in einen eigenen Prozess. Da Grafiktreiber eine der Hauptquellen für Firefox-Abstürze sind, wird durch die Auslagerung in einen eigenen Prozess erwartet, dass Firefox deutlich stabiler wird.

Quantum DOM soll Gecko reaktionsfreudiger machen, vor allem mit vielen geöffneten Hintergrundtabs. Darüber kann in einem eigenen Blog-Artikel (engl.) detaillieter nachgelesen werden.

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October 27, 2016 11:29 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Neue inoffizielle lokalisiert 2.49 Trunk-Builds verfügbar

Blogpost in englischer SpracheAdrian Kalla hat mal wieder seine Build-Maschine angeworfen, es gibt neue inoffizielle SeaMonkey– Trunk-Builds und Sprachpakete für Linux und Windows. Die Datumsangaben zu den Verzeichnissen sind falsch, tatsächlich sind die Inhalte vom 26.10. und 27.10.

latest-comm-central-linux32/ 23.09.16 20:03
latest-comm-central-linux64/ 23.09.16 16:45
latest-comm-central-windows32/ 24.09.16 12:49
latest-comm-central-windows64/ 24.09.16 12:49

Mit Sachstand 16.10. / 17.10 ist noch im Angebot:

latest-comm-aurora-linux32/
latest-comm-aurora-linux64/
latest-comm-aurora-windows32/
latest-comm-aurora-windows64/
latest-comm-beta-linux32/
latest-comm-beta-linux64/
latest-comm-beta-windows32/
latest-comm-beta-windows64/
latest-comm-release-linux32/
latest-comm-release-linux64/
latest-comm-release-windows32/
latest-comm-release-windows64/

.Bitte diese inoffizielle Builds eifrig, aber vorsichtig testen! Meistens funktionieren auch diese Builds trotz ihres experimentellen Entwicklungsstadiums sehr gut, aber ab und an kann auch mal einer dazwischen sein, das einem das User-Profil zerkloppt (mir letztmals vor dem Wochenende passiert), also lieber immer erst mal ein Backup anlegen!

Es wäre interessant zu wissen, ob auch diese Trunk-Builds von der Bug-Epidemie betroffen sind.

Benutzung für Testzwecke auf eigene Gefahr und ohne jede Gewährleistung!

October 27, 2016 02:53 PM

Sören Hentzschel

Mozilla deaktiviert asynchronses Plugin-Rendering per System-Add-on

Mozilla deaktiviert ab sofort per System-Add-on für einen Großteil der Windows-Nutzer asynchrones Plugin-Rendering, welches Mozilla mit Firefox 49.0.2 standardmäßig für alle Nutzer aktiviert hatte.

Asynchrones Plugin-Rendering, was Mozilla in Zusammenarbeit mit Adobe entwickelt, soll die Performance von Flash-Inhalten verbessern und die Absturz-Wahrscheinlichkeit reduzieren. Außerdem werden damit Probleme behoben, welche ausschließlich die 64-Bit-Version von Firefox betreffen.

Mozilla hatte asynchrones Plugin-Rendering zunächst für Nutzer von Firefox 49.0 und Firefox 49.0.1 per System-Add-on nachträglich standardmäßig aktiviert, und schließlich als Teil von Firefox 49.0.2.

Tipp: Übersicht über alle System-Add-ons in Firefox

Leider hat sich mit Veröffentlichung von Firefox 49.0.2 herausgestellt, dass asynchrones Plugin-Rendering selbst auch ernsthafte Probleme mit manchen Flash-Inhalten verursacht. Aus diesem Grund verteilt Mozilla ab sofort Version 2.0 des entsprechenden System-Add-ons.

Damit wird asynchrones Plugin-Rendering für Nutzer der 32-Bit-Version von Firefox für Windows wieder standardmäßig deaktiviert. Für Nutzer der 64-Bit-Version von Firefox für Windows bleibt asynchrones Plugin-Rendering weiterhin standardmäßig aktiviert, da die für Firefox 50 geplante Behebung größere Code-Änderungen erfordert, welche ein vollständiges Update notwendig machen.

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October 27, 2016 11:33 AM

October 23, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 52 erhält Unterstützung für rel=noopener

Die Verwendung von target=“_blank“ in Webseiten-Links ist nicht nur praktisch, um Seiten standardmäßig in einem neuen Tab öffnen zu lassen, es handelt sich dabei gleichzeitig auch um eine unterschätzte Sicherheitslücke. Eine Lösung dagegen ist die Verwendung von rel=“noopener“, was Firefox ab Version 52 unterstützen wird.

Jeder Webentwickler kennt das target-Attribut mit seinem Wert _blank, um vom Benutzer geklickte Links auf Webseiten standardmäßig in einem neuen Tab statt im gleichen Tab aufrufen zu lassen. Was aber nur die Wenigsten wissen: es handelt sich dabei um eine Sicherheitslücke, welche Phishing ermöglicht.

Die Lösung für Webseitenbetreiber ist einfach: wird target=“_blank“ verwendet, ist gleichzeitig auch noch rel=“noopener“ zu verwenden. Diesen Tipp findet man auf zahlreichen Webseiten, welche jedoch auch ergänzen, dass Firefox dies nicht unterstützt und für eine browserübergreifende Lösung rel=“noopener noreferrer“ zu verwenden ist. Diese Ergänzung ist ab Firefox 52 obsolet, denn dann unterstützt Firefox auch rel=“noopener“.

Zusammengefasst: Webseiten-Entwickler sollten statt

HTML
<a href="https://www.soeren-hentzschel.at" target="_blank">Linktext</a>

… folgenden Code verwenden:

HTML
<a href="https://www.soeren-hentzschel.at" target="_blank" rel="noopener">Linktext</a>

Bonuspunkt: Die Verwendung von rel=“noopener“ liefert gleichzeitig auch noch einen Performance-Vorteil gegenüber dem Weglassen.

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October 23, 2016 04:22 PM

October 21, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 49.0.2 für Desktop und Android

Mozilla hat Firefox 49.0.2 für Desktop-Systeme sowie für Android veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme sowie Sicherheitslücken.

Mit dem Update auf Firefox 49.0.2 behebt Mozilla zwei Sicherheitslücken. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf die neue Version damit für jeden Nutzer ratsam. Natürlich sind auch die zwei Fehlerbehebungen mit dabei, welche Mozilla bereits vor Veröffentlichung von Firefox 49.0.2 per System-Add-on an Nutzer von Firefox 49.0 und Firefox 49.0.1 ausgerollt hat. Zum einen ist das die Aktivierung von asynchronem Plugin-Rendering, um diverse Probleme in Zusammenhang mit dem Adobe Flash Player zu beheben, zum anderen die Deaktivierung von Direct3D9 als Fallback-Backend bei aktivierter Hardwarebeschleunigung, um Grafik-Probleme zu beheben, von denen manche Nutzer betroffen waren.

Darüber hinaus wurde ein Problem behoben, welches bei bestimmten Netzwerk-Konfigurationen verursachte, dass Firefox nicht mehr gestartet werden konnte. Außerdem wurden Web-Kompatibilitäts-Probleme behoben; zum einen mit Array.prototype.values, zum anderen mit Datei-Uploads. Letztgenanntes Problem wurde durch eine Änderung in Firefox 49 verursacht, um der HTML-Spezifikation zu folgen. Allerdings ist die Spezifikation nicht kompatibel mit dem Web, da sie Probleme auf verschiedenen Webseiten verursacht. Firefox 49.0.2 stellt das alte Verhalten wieder her.

Weiterhin wurde ein Problem mit Canvas-Filtern behoben und die Telemetrie-Funktion von Firefox wurde um eine weitere Datenerfassung standardmäßig erweitert, welche die Zeit zwischen Tab-Wechseln misst, um das Problem lange erscheinender Ladekreise beim Tab-Wechsel mit aktivierter Multiprozess-Architektur besser zu verstehen, welches manche Nutzer betrifft.

Außerdem behoben wurde, dass auf Snippets auf der Seite about:home Links auf die Seite about:rights nichts mehr funktionierten, sowie ein Wiedergabe-Problem mit manchen Opus-Dateien.

Download Mozilla Firefox 49.0.2 für Windows, Apple macOS sowie Linux

Auch die Android-Version wurde auf Firefox 49.0.2 aktualisiert. Diese beinhaltet die gleichen Sicherheits-Fixes wie die Desktop-Version sowie den Web-Kompatibilitäts-Fix, welcher die Uploads auf manchen Webseiten betrifft.

Download Mozilla Firefox 49.0.2 für Android

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October 21, 2016 10:07 AM

October 20, 2016

Sören Hentzschel

Übersicht über System-Add-ons in Firefox

Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Mittlerweile gibt es zwölf System-Add-ons, da kann es schon mal schwer fallen, die Übersicht zu behalten. Daher gibt es ab sofort auf www.soeren-hentzschel.at eine eigene Seite, welche alle System-Add-ons von Firefox beschreibt, kategorisiert und den entsprechenden Firefox-Versionen zuordnet. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.

System-Add-ons erlauben Mozilla die Auslieferung von Aktualisierungen unabhängig von regulären Firefox-Updates. Kritische Bugfixes können so die Nutzer schneller erreichen, auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern.

Manche dieser System-Add-ons richten sich an Nutzer aktueller Firefox-Versionen, manche auch nur an Nutzer von Vorab-Versionen, wieder andere richten sich hingegen an Nutzer älterer Firefox-Versionen. Insgesamt gibt es mittlerweile zwölf verschiedene System-Add-ons.

Um den Überblick zu behalten, gibt es auf dieser Webseite ab sofort eine eigene Seite für System-Add-ons. Dort werden diese kategorisiert in permanente Lösungen und Hotfixes, jeweils für aktuelle Versionen und für alte Firefox-Versionen. Außerdem gibt es ein Archiv für System-Add-ons, welche gar nicht mehr ausgeliefert werden.

Übersicht über alle System-Add-ons in Firefox

System-Add-ons in Firefox

Jeder Eintrag beinhaltet eine Beschreibung des System-Add-ons, die Add-on-ID sowie eine genaue Angabe der Firefox-Versionen, an welche das jeweilige System-Add-on ausgeliefert wird.

System-Add-ons in Firefox

Wer sich die Seite nicht als Lesezeichen anlegen will, erreicht diese auch jederzeit bequem über die Navigation. Dort ist die Übersicht in der Kategorie Specials zu finden.

System-Add-ons in Firefox

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October 20, 2016 07:02 PM

October 19, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla verteilt zwei neue System-Add-ons an Nutzer von Firefox 49

Kurz vor Veröffentlichung von Firefox 49.0.2 hat Mozilla damit begonnen, zwei neue System-Add-ons an Nutzer von Firefox 49.0 und Firefox 49.0.1 zu verteilen. Damit behebt Mozilla diverse Probleme unabhängig vom nächsten Firefox-Update.

Mozilla plant die Veröffentlichung von Firefox 49.0.2 vermutlich noch in dieser Woche. In der Zwischenzeit behebt Mozilla diverse Probleme, ohne dass hierfür Firefox aktualisiert werden muss. Zu diesem Zweck erreichen zwei neue System-Add-ons Nutzer von Firefox 49.0 und Firefox 49.0.1.

Asynchronous Plugin Rendering (asyncrendering@mozilla.org) aktiviert asynchronses Rendering von Flash-Inhalten. Damit soll auf Webseiten, welche den Adobe Flash Player nutzen, die Performance verbessert und die Absturz-Wahrscheinlichkeit reduziert werden. Nutzer der 64-Bit-Version von Firefox beklagten zudem funktionale Probleme.

D3D9 Acceleration Fallback (d3d9fallback@mozilla.org) deaktiviert Direct3D9 als Fallback-Backend bei aktivierter Hardwarebeschleunigung. Damit sollen Grafik-Probleme behoben werden, von denen manche Nutzer betroffen waren.

Neue System-Add-ons in Firefox 49

Achtung: wer die Software Avast Browser Cleanup nutzt, sollte vorsichtig sein, denn Avast legt seinen Nutzern nahe, wichtige Firefox-Hotfixes zu deinstallieren. Stattdessen sollten Nutzer lieber die Software von Avast deinstallieren. Externe Anwendungen in Browser-Angelegenheiten eingreifen zu lassen, hat außer Probleme noch nie etwas gebracht.

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October 19, 2016 07:30 PM

October 18, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 51: Keine Unterstützung von SHA-1-Zertifikaten mehr

Mozilla wird wie geplant ab Januar 2017 die Unterstützung von SHA-1-Zertifikaten in Firefox einstellen. Damit tritt die Änderung effektiv ab Firefox 51 in Kraft.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte Mozilla bereits seinen Plan zur Nicht-Unterstützung von SHA-1-Zertifikaten bekannt gegeben. Dem Plan entsprechend zeigt Firefox seit Version 38 in der Webkonsole eine Warnung an, wenn das auf der Webseite verwendete Zertifikat eine SHA-1-Signatur besitzt. Seit Firefox 43 akzeptiert Firefox keine entsprechenden Zertifikate mehr, sofern diese nach dem 01.01.2016 ausgestellt worden sind.

Nun hat Mozilla die dritte und letzte Phase seines Plans bestätigt. Demnach wird Mozilla mit dem Start der Beta-Phase von Firefox 51 am 7. November 2016 die Unterstützung für SHA-1-Zertifikate für einen Teil der Nutzer und, sofern keine zu großen Probleme auftreten, nach und nach für mehr Nutzer deaktivieren. Mit der finalen Version von Firefox 51 wird Mozilla genauso verfahren und die Unterstützung zunächst für einen Teil und dann schrittweise für weitere Nutzer deaktivieren.

Die Veröffentlichung von Firefox 51 ist derzeit für den 24. Januar 2017 geplant.

Nach Angaben von Mozilla ist die Nutzung von SHA-1-Zertifikaten im Web seit Mai 2016 gemäß Telemetrie-Funktion von Firefox von 3,5 Prozent auf 0,8 Prozent gefallen.

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October 18, 2016 08:48 PM

October 16, 2016

Sören Hentzschel

Kommentar: Schlechter Journalismus am Beispiel von Firefox

Wer im Internet Artikel konsumiert, sollte aufpassen, denn nicht jede Quelle ist als gleich seriös zu bewerten. Nicht immer steht im Vordergrund, den Leser sachlich über Tatsachen zu informieren, manchmal stehen auch ganz offensichtlich andere Interessen im Vordergrund. Ein Kommentar.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers.

Wer auf der Suche nach Informationen ist, findet im Internet viele Informationen. Dabei gibt es jedoch eine große Herausforderung für den Leser, nämlich gute journalistische Qualität von schlechter journalistischer Qualität zu unterscheiden. Diese Beurteilung ist schwierig, sofern sich der interessierte Leser nicht selbst vorher mit den originalen Quellen der Dinge befasst hat, über die er liest. Und ein großer Name des jeweiligen Portals verleitet natürlich schnell dazu, der Qualität dieses Portals zu vertrauen. Allerdings ist ein großer Name vieles, nur kein Qualitäts-Siegel.

Welches andere größte Interesse könnte ein Internet-Portal haben, wenn es nicht das Interesse der sachlichen Information des Lesers ist? Eine mögliche Antwort darauf ist sehr simpel: Einnahmen-Generierung. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass viele Webseiten nicht zum Hobby betrieben werden, sondern kommerzielle Absichten dahinter stehen. Und daran ist grundsätzlich überhaupt nichts auszusetzen. Wie ich bereits in meinem Kommentar zu Download-Portalen schrieb:

Ein gutes Geschäftsmodell gehört zu (fast) jeder größeren Webseite. Der entscheidende Punkt ist, dass dieses Interesse nicht der Seriosität der Webseite im Weg stehen darf. Die Besucher haben eine seriöse Berichterstattung verdient, denn ohne Besucher gibt es auch kein Geschäftsmodell, so einfach. Das ist ein Geben und Nehmen, es darf nicht nur ein Nehmen der Webseite sein, die dem Besucher irgendwas vorlegt, auch wenn es Quatsch ist.
– Sören Hentzschel am 11. Juni 2015

Inwieweit die Berichterstattung die Einahmen-Generierung tangiert, ist schnell erklärt: bei einem werbebasierten Geschäftsmodell bedeuten mehr Besucher – vereinfacht dargestellt – mehr Einnahmen. Und mehr Besucher generiert man am einfachsten mit sogenanntem Sensationsjournalismus.

Selbstverständlich berichten Internet-Portale nicht nur über die positiven Dinge, sondern auch über die negativen Dinge – oder die Dinge, die sie negativ finden. Das Recht auf freie Meinungsäußerung haben nicht nur Privatpersonen, sondern auch Internet-Portale und das ist gut so.

Dies stellt alles kein Problem dar, solange die Darstellungen denn auch auf Fakten beruhen. Zum Problem wird es, wenn Schlagzeilen bewusst konstruiert werden, um die Aufmerksamkeit zu bekommen, und eigentlich gar nicht so schlechte Nachrichten absichtlich schlecht verkauft werden, mit dem einzigen Ziel, Klicks zu generieren und Leser auf die Webseite zu bekommen. Man spricht hierbei auch von Clickbaiting:

Mit Clickbaiting bzw. Klickköder wird medienkritisch ein Prozess bezeichnet, Inhalte im World Wide Web mit einem Clickbait (deutsch etwa „Klickköder“) anzupreisen. Clickbaits dienen dem Zweck, höhere Zugriffszahlen und damit unter anderem mehr Werbeeinnahmen durch Internetwerbung oder eine größere Markenbekanntheit der Zielseite bzw. des Autors zu erzielen.

Ein Clickbait besteht in der Regel aus einer reißerischen Überschrift, die eine sogenannte Neugierlücke (englisch curiosity gap) lässt. Sie teilt dem Leser gerade genügend Informationen mit, um ihn neugierig zu machen, aber nicht ausreichend, um diese Neugier auch zu befriedigen, ähnlich einem Cliffhanger.
Wikipedia, aufgerufen am 13.10.2016

Dabei steht es vollkommen außer Frage, dass gute Überschriften Bestandteil guter Internet-Portale sein sollten. Natürlich sollen Überschriften Neugierde wecken und Leser auf die Seite bringen. Entscheidend ist aber wie so oft das wie.

Bei der Webseite chip.de fallen besonders häufig die gewählten Formulierungen in Bezug auf Artikel über Firefox auf. Ich kann und werde das nicht in Bezug auf andere Themen auf dieser Seite einordnen, da ich zum einen keine anderen Artikel auf dieser Seite lese und ich zum anderen ein besonderes Fachwissen zum Thema Mozilla und Firefox vorweisen kann und ich die Artikel von chip.de daher zumindest in Bezug auf Mozilla und Firefox sehr gut einordnen kann.

Deren Artikel unterscheiden sich oftmals deutlich von dem, was man auf anderen Portalen vorfindet. Darüber zu urteilen, obliegt jedem Nutzer selbst, dieses Urteil möchte ich niemandem abnehmen. Ich möchte aber an einem aktuellen Beispiel demonstrieren, mit welchen Formulierungen diese Seite Nutzer lockt und was wirklich dahinter steckt. Beispiele wie diese lassen sich zahlreich auf deren Webseite finden.

Überschrift:
Firefox klaut von Chrome: Mozilla baut den Google-Klon

Inhalt des Artikels:
In diesem Artikel geht es darum, dass Mozilla an Änderungen für Firefox arbeitet, die man in dieser oder ähnlicher Form bereits von Chrome kennt. Dabei werden Themen aufgegriffen wie die Multiprozess-Architektur, WebExtensions, die Synchronisation, der schnelle Release-Zyklus sowie der PDF-Betrachter und Pepper-Flash. Am Ende folgert die Redaktion, Mozilla würde von Google klauen und Firefox würde dadurch zum Chrome-Klon.

Fakten-Check – Was wirklich dahinter steckt:
Zunächst einmal wird durch die Übernahme guter Ideen ein Produkt noch lange nicht zum Klon. Und wenn eine Idee gut ist, wäre man doof, diese Idee nicht zu übernehmen. Denn am Ende des Tages haben alle Browserhersteller das gleiche Ziel: den besten Browser für ihre Nutzer zu entwickeln. Wäre die Tatsache, dass etwas bereits in einem anderen Browser implementiert worden ist, ein Argument gegen irgendetwas, dann hätten wir neben vielen anderen Dingen unter anderem weder in Firefox noch in Chrome Tabs und würden weiterhin jede Seite in einem eigenen Fenster öffnen.

Auch die Formulierung, Firefox würde von Chrome klauen, strotz nur so vor Sensationsjournalismus, denn klauen bezeichnet eine Straftat, die ganz offensichtlich nicht vorliegt. Klar, Mozilla nutzt tatsächlich in Firefox sogar von Google entwickelten Code, beispielsweise für das Sandboxing. Umgekehrt nutzt Google aber auch Code, der von Mozilla entwickelt worden ist, unter anderem war NSS viele Jahre lang Bestandteil von Chrome. Dieses sehr bekannte und erfolgreiche Prinzip hat sogar einen Namen: man nennt es Open Source. Und schlecht ist am Prinzip des Teilens, damit nicht jeder Software-Hersteller ständig das Rad neu erfinden muss, gewiss nichts.

Nun möchte ich Thema für Thema auf die einzelnen Inhalte dieses Artikels eingehen.

Multiprozess-Architektur. Wenn Ideen übernommen werden, dann sollte zumindest die Ehre dem gelten, dem die Ehre auch gebührt. Im Falle der Multiprozess-Architektur wäre das Microsoft. Denn Tatsache ist: Microsoft hat bereits 2008 mit dem Internet Explorer 8 Beta 1 eine Multiprozess-Architektur implementiert, Google war für Chrome erst ein halbes Jahr nach Microsoft dran. Tatsache ist auch, dass Apple im Jahr 2011 eine Multiprozess-Architektur in Safari implementiert hat. Opera als Chrome-Derivat besitzt eine solche sowieso. Damit bleibt Firefox als letzter bedeutsamer Browser übrig, der bisher noch keine Multiprozess-Architektur besessen hatte. Macht das Firefox wirklich zum Chrome-Klon, dass Mozilla mit Jahren Vespätung nachliefert, was alle anderen Browser längst haben, nicht nur Chrome? Zumal Chrome gar nicht der erste Browser war?

WebExtensions. Unbestritten sind die Ähnlichkeiten zwischen den WebExtensions von Firefox und den Erweiterungs-Schnittstellen von Chrome, dies ist auch beabsichtigt. Dass WebExtensions jedoch von Chrome unterstützt würden, wie chip.de schreibt, stimmt so nicht. Die Gründe, welche chip.de angibt, sind auch eher dünn und lassen ernsthafte Argumente wie die Kompatibilität mit der Multiprozess-Architektur, eine langfristige Strategie zur Abkehr von XUL oder dass WebExtensions das bieten sollen, was eigentlich schon Mozillas Add-on SDK sollte, Mozilla aber nicht gelang, komplett außen vor. Zumindest die leichtere Entwicklung browserübergreifender Add-ons als eine Motivation von Mozilla ist korrekt.

Was chip.de verschweigt: es geht bei Mozillas WebExtensions nicht darum, sich selbst auf das zu beschränken, was Chrome anbietet. Mozilla implementiert auch Schnittstellen, welche von Chrome überhaupt nicht unterstützt werden. Eine ausschließliche Chrome-Kompatibilität ist ein ausdrückliches Nicht-Ziel von Mozilla. Ebenfalls verschwiegen wird, dass Mozilla unter anderem sowohl mit Microsoft als auch mit Opera zusammenarbeitet, um ein gemeinsames Basis-Set von Erweiterungs-Schnittstellen zu standardisieren. Mozillas Vision geht hier also ganz klar darüber hinaus, Chrome nachzuahmen. Viel mehr ist Mozilla hier ein aktiver Teilnehmer, der zudem eine langfristige Kompatibilität auch zu anderen Browsern wie Microsoft Edge anstrebt. Und das Schlüsselwort hierbei ist gemeinsam, da man mit anderen Browserherstellern zusammenarbeitet. Google wurde in der oben verlinkten initialen Ankündigung – die immerhin von Opera kommt – übrigens nicht einmal erwähnt.

Schnellerer Release-Zyklus. Mozillas Release-Zyklus auf den Release-Zyklus von Google zurückzuführen, ist mit Sicherheit eine berechtigte Annahme. Nur muss man wirklich kein Experte sein, um zu der Feststellung zu kommen, dass Firefox nicht auf Dauer konkurrenzfähig sein kann, wenn Chrome alle paar Wochen besser und besser wird, während Mozilla nur alle ein bis zwei Jahre, wie in der Vergangenheit, Neuerungen ausliefert. Aber ganz davon abgesehen – wie macht der Release-Zyklus eines Produktes das Produkt zum Klon? Dies sind zwei vollkommen unterschiedliche und voneinander unabhängige Ebenen.

Die Behauptung von chip.de, es würde seit dem Klagen der Nutzer geben, die Qualität würde unter dem Release-Druck leiden, ist alleine deswegen schon kompletter Unfug, weil es so etwas wie einen Release-Druck überhaupt nicht gibt. Neue Features werden ausgeliefert, wenn sie fertig sind, vollkommen unabhängig von Terminen. Funktionen, die einen Release blockieren, gibt es im Gegensatz zu früher, vor dem schnellen Release-Zyklus, nicht mehr. Dazu hat Mozilla verschiedene Optionen. Ob Nutzer-Einstellungen, die per about:config umstellbar sind, oder gar Compiler-Flags, welche Features ohne Nutzer-Möglichkeit zur Umstellung auf Vorabversionen limitieren, Mozilla macht von beiden Optionen permanent Gebrauch.

Und auch die Termine sind nicht in Stein gemeißelt. Veröffentlichungen von Firefox wurden schon mehr als einmal verschoben. Zuletzt übrigens bei der gerade aktuellen Version Firefox 49. Aber vielleicht bekommt man das bei chip.de ja auch nicht mit, weil man meint, neue Firefox-Versionen bereits vor der offiziellen Veröffentlichung – und damit de facto oft fehlerhafte Versionen – an die Nutzer als vermeintlich neue Firefox-Versionen verteilen zu müssen.

Synchronisation. Bei chip.de führt man an, dass man bei Firefox, wie bei Chrome, für die Synchronisation nur noch eine E-Mail-Adresse und ein Passwort benötigt. Dies ist zwar korrekt, aber man wird kaum dadurch zum Chrome-Klon, dass man auf ein System setzt, welches man millionenfach von anderen Webseiten und Diensten kennt. Die Verwendung einer E-Mail-Adresse und eines Passwortes ist wahrlich nichts, was Google erfunden hätte.

Darüber hinaus gab es bekannte Probleme mit dem alten System, was zum Datenverlust von Nutzern geführt hat, welche sich bei der Neuaufsetzung ihres Systems keinen Wiederherstellungsschlüssel notiert hatten und Sync als Backup-System fehlinterpretierten. Dies war ein reales Problem, welches nicht anzugehen von Mozilla schlicht und ergreifend dumm gewesen wäre.

Überhaupt erscheint die Authentifizierungs-Methode doch eher als Detail, verglichen damit, dass Google im Jahr 2010 erstmals eine Synchronisation in Chrome eingeführt hat, Mozilla aber bereits im Jahr 2007, damals noch per Add-on.

Inwiefern Chrome kein Firefox-Klon sein soll, wo Google ein ganzes, komplexes Feature implementiert hatte, welches Mozilla schon Jahre vor Google hatte, Firefox aber ein Chrome-Klon sein soll, mit dem Argument, dass von eben jenem komplexen Feature eine einzelne Komponente nun ähnlich wie in Chrome funktioniert, wozu diese Funktionsweise auch noch dem Quasi-Standard für Authentifizierungen im Web entspricht, ist logisch nicht erklärbar.

Meiner Ansicht nach ist hier niemand als der Klon des jeweils anderen zu bezeichnen, denn die Synchronisation von Daten ist ein absolut natürliches Nutzer-Interesse.

Flash und PDF eingebaut. Es ist korrekt, dass Mozilla sich mit der Integration von PDFium in Firefox befasst, sowie mit Pepper-Flash als Alternative zum NPAPI-basierten Flash Player. Und auch hier bezieht sich chip.de wieder nicht auf Fakten und führt den Leser mit falschen Aussagen in die Irre. So vermittelt der Artikel den Eindruck, als hätte Firefox bisher noch überhaupt keinen PDF-Betrachter integriert, obwohl Firefox seit Jahren auf die Eigenentwicklung pdf.js setzt. Die Gründe für PDFium wie ein größerer Funktionsumfang, bessere Performance sowie dass sich Mozilla mehr auf Webstandards konzentrieren will, verschweigt chip.de komplett.

Und was Pepper-Flash betrifft, chip.de behauptet, Mozilla würde dieses wie Google in Chrome fest in den Browser integrieren wollen. Tatsächlich kann ich keine Quelle finden, die das aussagt, die Art der Distribution ist noch gar nicht entschieden. Das Mozilla Wiki schlägt zwar eine Implementierung als System-Add-on vor, das sagt aber erstens nichts darüber aus, ob jeder Nutzer einen integrierten Flash Player erhält oder nur Nutzer, die zuvor das entsprechende NPAPI-Plugin installiert hatten, zweitens steht dort explizit TBD, was auf Deutsch so viel heißt wie: noch nicht entschieden.

Interessant ist übrigens auch hier wieder die Chronologie der Ereignisse: Vor Pepper-Flash hat auch Chrome den NPAPI Flash Player unterstützt, genauso wie andere Plugins über die NPAPI-Schnittstelle. NPAPI steht für Netscape Plugin Application Programming Interface. Die gesamte Plugin-Schnittstelle stammt von Netscape – woraus Mozilla schließlich hervorging. Google hat die Netscape-Schnittstelle in Chrome implementiert und jahrelang genutzt. Geht es nach chip.de, ist also auch hier wieder Firefox der Klon von Chrome, obwohl Chrome schon wesentlich früher einen extrem wichtigen Teil des Webs in den vergangenen Jahren von Mozilla integriert hatte.

Dass Mozilla die NPAPI-Schnittstelle komplett aus Firefox entfernen möchte und das für alle anderen Plugins außer Flash in Firefox 53 auch tun wird, könnte in dem Zusammenhang, dass Mozilla den NPAPI-basierten Flash Player ersetzen möchte, natürlich auch erwähnt werden.

Fazit:
Falsche Behauptungen, Auslassen wichtiger Fakten und reißerische Formulierungen ziehen sich wie ein roter Faden durch den Artikel. Hier wird eine Position des Verfassers deutlich, welche um jeden Preis durchgedrückt werden soll. Mit der sachlichen Information des Lesers hat dies nichts zu tun.

Natürlich müssen Artikel nicht immer auf die Wiedergabe von Fakten beschränkt sein, auch die Wiedergabe von Meinungen ist vollkommen in Ordnung – wie ich es ja auch in diesem Artikel mache. Meinungen jedoch nicht ausdrücklich als Meinung, sondern als Fakt darzustellen ist genauso unseriös wie Meinungen auf falschen Tatsachen zu begründen. Dies hat nicht nur nichts mit der sachlichen Information des Lesers zu tun, dies hat nicht einmal mehr etwas mit Journalismus zu tun.

Dies war nur das Beispiel eines einziges Artikels. Ursprünglich war geplant, dieses immer wieder auf dieser Seite auftauchende Muster an mehreren Beispielen darzustellen, denn Beispiele wie diese gibt es zahlreich (dank Google Alert landet jeder einzelne dieser Artikel in meinem Posteingang). Allerdings hat bereits dieser Artikel so viel Richtigstellung erfordert, dass es damit erst einmal genügen soll. Was nicht ausschließen soll, dass es vielleicht weitere Beispiele in einem zweiten Teil geben könnte.

Achtung: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die Meinung und persönliche Interpretation des Verfassers.

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October 16, 2016 09:41 AM

October 14, 2016

Sören Hentzschel

Firefox Nightly erhält Funktion zur Drosselung der Internet-Geschwindigkeit

Mozilla hat die Entwickler-Werkzeuge von Firefox um eine Funktion erweitert, um die Internet-Geschwindigkeit zu drosseln. Die neue Funktion kann in der Nightly-Version von Firefox getestet werden.

Die Nightly-Version von Firefox 52 hat eine neue Funktion erhalten, um die Internet-Geschwindigkeit zu drosseln, um Webseiten auch bei langsamen Internet-Verbindungen testen zu können.

Die Neuerung ist über den Responsive Design-Modus erreichbar, über welchen auch unterschiedliche Geräte-Auflösungen und User-Agents simuliert werden. Da das Feature in den neuen Responsive Design-Modus integriert ist, den Mozilla vor knapp zwei Wochen durch eine komplette Neu-Implementierung in HTML statt XUL ersetzt hat, ist nicht davon auszugehen, dass diese Neuerung bereits die finale Version von Firefox 52 erreichen wird, da der neue Responsive Design-Modus derzeit noch auf Nightly-Versionen limitiert ist.

Bandbreiten-Drosselung in Firefox

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October 14, 2016 08:34 PM

October 13, 2016

SeaMonkey-Neuigkeiten

October 12, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 52: Vorlese-Modus hebt gesprochene Wörter hervor

Die Leseansicht von Firefox wurde in Version 49 um eine Funktion erweitert, um sich Artikel vorlesen zu lassen. In Firefox 52 verbessert Mozilla diese Option, indem die Wörter hervorgehoben werden, welche gerade vorgelesen werden.

Seit Version 38.0.5 besitzt Firefox eine Leseansicht. Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels. Der Nutzer kann durch Anpassungen die Leseansicht konfigurieren und hat dabei die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) und die Schriftgröße anpassen.

Seit Firefox 49 ist es außerdem möglich, die Breite der Textspalte festzulegen sowie den Abstand zwischen den einzelnen Zeilen. Außerdem kann Firefox seit Version 49 die Artikel auf Wunsch auch vorlesen. Neben der Auswahl anderer durch das Betriebssystem bereitgestellter Sprachen (und Stimmen, wenn für die gewünschte Sprache mehrere Stimmen zur Verfügung stehen) kann auch das Lesetempo eingestellt werden und zum nächsten respektive vorherigen Absatz gesprungen werden.

Genau in diesem Bereich erfährt Firefox 52 eine weitere Verbesserung: während ein Artikel vorgelesen wird, wird nun das gerade vorgelesene Wort in der Leseansicht hervorgehoben.

Firefox 52: Artikel vorlesen

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October 12, 2016 06:57 PM

October 11, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: New Tab Override 4.0 veröffentlicht

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Nun wurde New Tab Override 4.0 veröffentlicht. Die neue Version bringt ein neues Features für die beliebte Erweiterung, welche vergangene Woche ihren Nutzer-Rekord mit über 92.000 aktiven Nutzern erreicht hat.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 4.0

Kaum mehr als zwei Wochen sind seit dem letzten Update von New Tab Override vergangen, nun steht bereits New Tab Override 4.0 zum Download bereit. Bisherige Nutzer erhalten das Update bequem über den Add-on Manager von Firefox.

Mit dem Update auf New Tab Override 4.0 bietet die Erweiterung eine zusätzliche Option: statt wie bisher beim Öffnen eines neuen Tabs eine beliebige festgelegte Webseite oder immer die letzte URL aus der Zwischenablage zu öffnen, können nun auch die immer neusten Meldungen über Mozilla dargestellt werden. Damit verpasst man keine wichtige Meldung mehr! Hierzu muss in den Einstellungen die Option „Mozilla-Neuigkeiten“ ausgewählt werden. Die Meldungen werden automatisch stündlich aktualisiert, ein manuelles Neu-Abholen der Neuigkeiten ist nicht notwendig.

New Tab Override 4.0

Dazu kommen interne Code-Optimierungen, außerdem wurde die neue Version mit JPM 1.2.0 kompiliert (vorher 1.1.4). Die exakte Versionsnummer von New Tab Override ist die Version 4.0.1, da es zwischen der ersten Einreichung der neuen Version und der nun veröffentlichten Version noch eine interne Code-Änderung gab.

Die 100.000 Nutzer sind nah

Seit der Veröffentlichung der ersten Version sind die Nutzerzahlen von New Tab Override, abgesehen von den üblichen Schwankungen, stetig gestiegen. Am 4. Oktober wurden erstmals 92.033 aktive Nutzer gemessen. Schaffen wir die 100.000? 😉

Feature-Wünsche

Feature-Wünsche werden weiterhin entgegen genommen – vielleicht inspiriert die hier vorgestellte Neuerung von New Tab Override 4.0 sogar zu einem Wunsch? 😉

Der Quellcode von New Tab Override ist Open Source (MIT-Lizenz) und öffentlich. Ich freue mich, wenn jemand Patches zur Verbesserung beisteuern möchte. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Option, um den Fokus beim Öffnen einer neuen Seite auf das erste Eingabefeld der Webseite statt in die Adressleiste von Firefox zu legen? Auch Übersetzungen in andere Sprachen werden gerne angenommen (dies wäre zu übersetzen).

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden. Dies kann entweder über die Einstellungs-Oberfläche geschehen, welche über die Schaltfläche in der Symbolleiste erreicht werden kann, oder über die Detail-Ansicht des Add-ons im Add-on Manager von Firefox oder aber per Direkt-Eingabe von about:newtaboverride in die Adressleiste.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (niederländische Beschreibung)

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October 11, 2016 04:48 PM

October 10, 2016

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Web-Konsole in HTML statt XUL implementiert

Nach dem Debugger und dem Responsive Design-Modus hat Mozilla nun auch die Web-Konsole in den Entwickler-Werkzeugen von Firefox neu in HTML anstelle von XUL implementiert.

Seit Mitte September ist in der Nightly-Version von Firefox ein neuer Debugger standardmäßig aktiviert, vor wenigen Tagen folgte der Responsive Design-Modus und nun hat Mozilla auch die Web-Konsole ersetzt. Allen Neu-Implementierungen gemeinsam: Statt auf XUL setzt Mozilla nun vollständig auf Webtechnologie und verwendet dabei React sowie Redux. Der dazugehörige Schalter in about:config, um die neue Konsole zu deaktivieren respektive wieder zu aktivieren, heißt devtools.webconsole.new-frontend-enabled.

HTML Web-Konsole

XUL sollte einst die Lücke füllen, welche HTML und JavaScript nicht schließen konnten. Mittlerweile haben sich die Webstandards enorm weiterentwickelt, während XUL nicht einmal Webstandard ist. Gerade für Neueinsteiger in der Firefox-Entwicklung ist XUL eine echte Hürde, weil sich beispielsweise CSS in XUL teilweise anders verhält als in HTML, was zu Irritationen und schnell auch zu Fehlern führt. Langfristig möchte Mozilla komplett von XUL wegkommen. Mozillas kommende Browserengine Servo unterstützt auch kein XUL.

Mittlerweile sind bereits drei wesentliche Teile der Entwickler-Werkzeuge de-xul-ifiziert worden. Und dabei wird es nicht bleiben. Andere Bereiche wie der Storage Inspector oder der Netzwerk-Monitor sind bereits in Arbeit.

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October 10, 2016 07:29 PM

October 09, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla macht Klar by Firefox zum Browser mit Content-Blocker für Apple iOS

Klar by Firefox ist der Name von Mozillas Content-Blockers für Apple iOS, der unter anderem unerwünschte Werbung aus dem Safari-Browser herausfiltert. Nun baut Mozilla Klar selbst zum Browser aus.

Klar by Firefox (internationaler Name: Focus by Firefox) ist ein Content-Blocker von Mozilla für Apple iOS. Dieser blockiert auf Wunsch Tracker aus vier verschiedenen Kategorien (Werbung, Analyse-Software, Social, Sonstige Tracker) sowie Web-Schriftarten.

Aus technischen Gründen funktioniert Klar by Firefox zwar für Apple Safari, nicht aber für Mozilla Firefox oder Google Chrome auf iOS, da sowohl der Mozilla- als auch der Google-Browser das neuere und bessere WKWebView anstelle des alten UIWebView einbetten und es durch Restriktionen seitens Apple für andere Browser nicht möglich ist, Content-Blocking gemeinsam mit WKWebView zu nutzen.

Mozilla baut Klar by Firefox nun zu einem Browser mit integriertem Content-Blocker aus. Klar by Firefox wird weiterhin auch mit dem Safari-Browser funktionieren, zusätzlich wird man Klar by Firefox aber auch direkt nutzen können, um Webseiten zu besuchen. Dem vorherigen Abschnitt entsprechend wird dazu UIWebView anstelle von WKWebView verwendet.

Mozilla Klar by Firefox Browser

Damit wird Mozilla in Zukunft zwei Browsing-Lösungen für die iOS-Plattform von Apple anbieten. Während Firefox für iOS wesentlich mehr Funktionen und dazu die moderne und bessere Web-Plattform besitzt, ist Klar by Firefox ein auf das Wesentliche reduzierter Browser ohne Schick-Schnack, aber dafür mit eingebautem Content-Blocker.

Wann die erste Version des „Klar-Browsers“ heruntergeladen werden kann, steht noch nicht fest. Der Umbau hat erst vor drei Tagen begonnen und ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig.

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October 09, 2016 01:29 PM

October 08, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 6.0 für iOS erfordert Apple iOS 9.0 oder höher

Firefox für iOS war bisher immer auch für Geräte mit Apple iOS 8 verfügbar. Ab Version 6.0 von Firefox wird der Mozilla-Browser iOS in Version 9.0 oder höher voraussetzen.

Kurz nach der Veröffentlichung von Apple iOS 10 erhöht Mozilla die Systemvoraussetzungen für Firefox: Konnte Firefox bislang auch auf Geräten mit Apple iOS 8.2 betrieben werden, wird ab Firefox 6.0 das Apple-Betriebssystem iOS in Version 9.0 oder höher vorausgesetzt.

Ein Veröffentlichungstermin für Firefox 6.0 steht derzeit noch nicht fest. Ende September hatte Mozilla Firefox 5.3 für Apple iOS veröffentlicht.

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October 08, 2016 09:31 PM

October 07, 2016

Sören Hentzschel

Firefox Account bekommt Geräteverwaltung für Sync

Mozilla hat die Einstellungsseite des Firefox Account um einen Abschnitt erweitert, in welchem alle verbundenen Geräte angezeigt werden, welche für Firefox Sync genutzt werden. Per Klick können einzelne Verbindungen getrennt werden.

Der Firefox Account wird unter anderem zur geräteübergreifenden Synchronisation von Chronik, Lesezeichen, Passwörtern und mehr zwischen Firefox-Installationen benötigt, sei es auf dem Desktop, auf Android oder auf iOS.

Mozilla hat nun damit begonnen, ein neues Feature auf der Einstellungsseite des Firefox Account auszurollen. Hier erhält der Nutzer zum einen einen Überblick über alle verbundenen Geräte, zum anderen kann hierüber direkt die Verbindung zu einem Gerät getrennt werden, so dass dieses nicht länger Daten synchronisiert. Die Ausrollung erfolgt schrittweise, so dass Nutzer, welches dieses Feature noch nicht sehen, es einfach später noch einmal versuchen sollten.

Die dort angezeigten Gerätenamen können ganz einfach über die Firefox-Einstellungen im Abschnitt Sync beliebig angepasst werden.

Firefox Account Geräte

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October 07, 2016 09:20 PM

October 06, 2016

Sören Hentzschel

Firefox Nightly unterstützt nicht länger NPAPI-Plugins (außer Flash)

Mozilla hat die Unterstützung von sämtlichen NPAPI-Plugins außer dem Adobe Flash Player in der Nightly-Version von Firefox 52 deaktiviert. Damit werden in Zukunft Plugins wie Silverlight oder Java nicht länger von Firefox unterstützt.

Die Nightly-Version von Firefox unterstützt nicht länger NPAPI-Plugins wie Microsoft Silverlight oder Java. Die Unterstützung für sämtliche NPAPI-Plugins außer dem Adobe Flash Player wurde plangemäß deaktiviert.

Mozilla wird die Unterstützung von NPAPI-Plugins außer Flash in der Mainstream-Version von Firefox 52 standardmäßig deaktivieren, während die Unterstützung in der ESR-Version von Firefox 52 standardmäßig aktiviert bleiben wird, womit Unternehmens-Nutzer noch gut ein Jahr zusätzlich Zeit zur Umstellung haben. In Firefox 53 wird Mozilla die dafür vorhandene Einstellung  (plugin.load_flash_only in about:config) aus Firefox entfernen.

Firefox 52 wird nach aktueller Planung am 7. März 2017 erscheinen, Firefox 53 am 18. April 2017.

Derzeit gibt es noch zwei Probleme in der Nightly-Version von Firefox: zum einen wirkt sich die Änderung noch nicht auf vorhandene Profile, sondern nur in neuen Firefox-Profilen aus, d.h. bestehende Nutzer können nach wie vor alle Plugins nutzen. Zum anderen ist in neuen Profilen auch die Unterstützung für Flash deaktiviert. Beide Probleme werden in diesem Ticket getrackt und wahrscheinlich morgen gelöst sein.

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October 06, 2016 02:30 PM

Mozilla A-Painter: In Virtueller Realität zeichnen

Das MozVR-Team von Mozilla hat A-Painter vorgestellt, eine webbasierte Adaption von Google Tilt Brush, um in einer virtuellen 3D-Umgebung zu zeichnen.

A-Painter ist eine neue webbasierte Anwendung von MozVR, dem Mozilla-Team, welches Anwendungen für die Virtuelle Realität (VR) entwickelt. A-Painter basiert auf dem Mozilla-Framework A-Frame.

Wer Google Tilt Brush kennt, dem wird die Idee bekannt vorkommen, in einem virtuellen 3D-Raum zu zeichnen. Mozilla bringt diese Idee mit A-Painter in den Browser.

Voraussetzung ist ein Browser mit VR-Unterstützung, was derzeit entweder eine Nightly-Version von Firefox oder einen experimentellen Chromium-Build bedeutet. HTC Vive und Windows als Betriebssystem ist derzeit leider noch die einzige unterstützte Plattform, um zeichnen zu können.

A-Painter

A-Painter

A-Painter

A-Painter

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October 06, 2016 10:53 AM

October 05, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla Thunderbird 45.4 veröffentlicht

Die Thunderbird-Community hat Thunderbird 45.4 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme des freien E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird.

Kurz notiert: Mozilla Thunderbird wurde in Version 45.4 veröffentlicht. Die Release Notes zu Thunderbird 45.4 listen sechs korrigierte Probleme für dieses Thunderbird-Update auf, Sicherheitslücken gab es dieses Mal keine zu beheben.

Download Mozilla Thunderbird 45.4

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October 05, 2016 09:33 PM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Aurora- und Trunk- Nightlies sind wieder über die SeaMonkey-Homepage verfügbar

Blogpost in englischer SpracheBug 1275037 Outdated hyperlinks: SeaMonkey website offering different versions than the repositories (nightly should be 2.49a1, aurora 2.48a2) or Error „404 Not Found“ ist behoben, und so können zukünftig Nightly-Downloads wieder über die  SeaMonkey Home Page heruntergeladen werden – ich habe alle Download-Links getestet.

Click for more information!Übrigens, ich lade neue Builds nicht über die Homepage herunter (dort weiß man ja nicht, ob man nicht dieselbe Datei wie gestern bekommt), sondern lasse mich per Email über Änderungen auf den Download-Seiten archive.mozilla.org/pub/seamonkey/ vom ChangeDetection-Service informieren — kost‘ nix!

October 05, 2016 12:24 PM

Sören Hentzschel

Firefox Nightly: Responsive Design-Modus in HTML statt XUL implementiert

Knapp einen Monat, nachdem Mozilla den Debugger in den Entwickler-Werkzeugen von Firefox durch eine vollständige Neu-Implementientierung in HTML statt XUL ersetzt hat, ist nun eine entsprechende Neu-Entwicklung des Responsive Design-Modus in der Nightly-Version von Firefox gelandet.

Eine Besonderheit von Firefox ist, dass auch die Oberfläche von Firefox teilweise auf Webstandards basiert und via JavaScript und CSS angesprochen werden kann. Teilweise, weil Firefox nach wie vor auch auf XUL basiert. Dieser Mozilla-Standard sollte einst die Lücke füllen, welche HTML und JavaScript nicht schließen konnten. Mittlerweile haben sich die Webstandards enorm weiterentwickelt, während XUL nicht einmal Webstandard ist. Gerade für Neueinsteiger in der Firefox-Entwicklung ist XUL eine echte Hürde, weil sich beispielsweise CSS in XUL teilweise anders verhält als in HTML, was zu Irritationen und schnell auch zu Fehlern führt. Langfristig möchte Mozilla komplett von XUL wegkommen. Mozillas kommende Browserengine Servo unterstützt auch kein XUL.

Vergangenen Monat hat Mozilla einen neu implementierten Debugger in der Nightly-Version von Firefox standardmäßig aktiviert. Statt auf XUL setzt Mozilla nun vollständig auf Webtechnologie und verwendet dabei React sowie Redux. Nun wurde nach monatelanger Arbeit auch der Responsive Design-Modus (RDM) neu mit HTML / React / Redux anstelle von XUL implementiert und standardmäßig aktiviert.

Responsive Design Modus

Der neue RDM kann mittels devtools.responsive.html.enabled in about:config aktiviert respektive deaktiviert werden und funktioniert ausschließlich mit aktivierter Multiprozess-Architektur (e10s).

Mit der Neu-Entwicklung hat der RDM auch ein neues Feature erhalten, nämlich eine Geräteliste. Wird hierüber ein Gerät ausgewählt, wendet der RDM automatisch die entsprechende Auflösung sowie User-Agent an. Dabei kann einerseits konfiguriert werden, welche Geräte aus der von Mozilla bereitgestellten Auswahl standardmäßig angezeigt werden soll, andererseits lässt sich aber auch die komplette Liste individuell gestalten, indem über about:config der Schalter devtools.devices.url auf eine URL geändert wird, welche eine entsprechende JSON-Liste bereitstellt.

Responsive Design Modus

Responsive Design Modus

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October 05, 2016 09:43 AM

October 04, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla: weitere 300.000 Dollar für Open-Source-Projekte

Erneut hat Mozilla im Rahmen seines Open Source Support-Programms („MOSS“) Open Source-Anwendungen finanziell unterstützt. Insgesamt über 300.000 Dollar wurden in dieser Runde ausgeschüttet. Außerdem wurde eine weitere Open Source-Anwendung einer Sicherheits-Prüfung unterzogen.

Mozilla hat die Initiative Mozilla Open Source Support, oder kurz: MOSS, Ende Oktober 2015 ins Leben gerufen und seit dem bereits mehrere Millionen Dollar an Open Source-Projekte ausgeschüttet. Die geförderten Projekte werden teilweise von Mozilla selbst eingesetzt, teilweise werden sie aber auch deswegen gefördert, weil sie mit der Mozilla-Mission konform gehen. Über alle Ausschüttungen kann hier mehr in Erfahrung gebracht werden.

Auch im letzten Quartal hat Mozilla wieder über 300.000 Dollar an insgesamt vier Open-Source-Projekte ausgeschüttet. Diese teilen sich wie folgt auf:

Als Teil von MOSS hatte Mozilla außerdem im Juni Secure Open Source, oder kurz: SOS, gestartet. Ziel von SOS ist es, die Sicherheit von Open Source-Software zu verbessern. Zu diesem Zweck hatten PCRE, libjpeg-turbo, phpMyAdmin und dnsmasq bereits von Mozilla finanzierte Sicherheits-Prüfungen erhalten, nun wurde auch noch zlib einer Prüfung unterzogen. Hier konnten fünf Sicherheitslücken gefunden werden, davon vier als schwach und eine als mittelschwer eingestuft.

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October 04, 2016 08:30 PM

October 02, 2016

Sören Hentzschel

Firefox 51 unterstützt Hybrid-Erweiterungen

Mozilla hat in Firefox 51 die Unterstützung sogenannter Hybrid-Erweiterungen implementiert. Dabei handelt es sich um Bootstraped oder SDK-basierte Erweiterungen mit eingebetteten WebExtensions, die miteinander kommunizieren können.

Firefox besitzt einige Erweiterungs-Architekturen: klassische XUL-Erweiterungen, Bootstrapped Add-ons, SDK-basierte Add-ons sowie den neuen Erweiterungs-Standard WebExtensions.

Mit Firefox 51 führt Mozilla Hybrid-Erweiterungen ein. Dabei handelt es sich um gewöhnliche Bootstraped oder SDK-basierte Add-ons, welche sich dadurch unterscheiden, dass sie eine WebExtension eingebettet haben. Einbettende sowie eingebettete Erweiterung können dabei miteinander kommunizieren.

Damit erleichtert Mozilla das Leben von Erweiterungs-Entwicklern, die ihre bisherige Erweiterung nun Schritt für Schritt zu einer WebExtension migrieren können und dabei jederzeit eine funktionierende Erweiterung haben. Ein weiterer Anwendungsfall der Hybrid-Erweiterungen ist die Migration von Daten bestehender Erweiterungen.

Voraussetzung für die Erstellung von Hybrid-Erweiterungen ist JPM in Version 1.2.0 oder höher. Im Mozilla Developer Network ist die Verwendung dokumentiert, außerdem gibt es Code-Beispiele auf GitHub.

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October 02, 2016 08:25 AM

October 01, 2016

Sören Hentzschel

Projekt Mortar: PDFium und Pepper-Flash für Firefox

Mozilla hat das Projekt Mortar ins Leben gerufen. In dessen Rahmen experimentiert Mozilla damit, den von Google entwickelten PDF-Betrachter PDFium in Firefox zu integrieren sowie das in Chrome genutzte Pepper-Plugin des Adobe Flash Players in Firefox zu verwenden anstelle des bisherigen NPAPI-Plugins.

Mozilla hat das Projekt Mortar angekündigt. Ziel dieser Initiative ist es, den Fokus noch stärker als bisher darauf zu legen, das Web weiterzuentwickeln und die Komplexität sowie den Wartungsaufwand von Firefox zu reduzieren. Konkret soll dabei die Zeit reduziert werden, die Mozilla in Technologien investieren muss, welche für einen Browser zwingend erforderlich sind, damit das Web vollständig genutzt werden kann, aber kein elementarer Bestandteil der eigentlichen Web-Plattform sind. Diese Technologien sollen durch vorhandene Alternativen ersetzt werden.

Zum einen arbeitet Mozilla bereits an einer experimentellen Integration des PDF-Betrachters PDFium von Google. Bis Ende des Jahres sollen alle wesentlichen Funktionen in Firefox unterstützt werden. In der ersten Jahreshälfte von 2017 sollen dann erweiterte Funktionen inklusive dem Übertragen von Formularen unterstützt werden.

Das andere Thema, mit welchem sich Mozilla befasst, ist die Unterstützung des Adobe Flash Players. Plugins für die veraltete NPAPI-Schnittstelle sind eine häufige Quelle für Sicherheits- sowie Stabilitätsprobleme. Mozilla wird die Unterstützung für NPAPI-Plugins in Firefox 52 deaktivieren und in Firefox 53 vollständig entfernen – mit Ausnahme des Adobe Flash Players, dessen Nutzung zwar langsam abnimmt, aber noch immer außerordentlich hoch ist.

Um den Aufwand für die Flash-Unterstützung zu reduzieren, die sowieso eines Tages komplett eingestellt werden wird, untersucht Mozilla die Möglichkeiten, die minimale Menge an Pepper-APIs (die Plugin-Schnittstelle, die Chrome für Flash und PDFium nutzt) in Firefox zu integrieren, um schließlich auch das Pepper-Plugin für Flash nutzen zu können. Dies würde es Mozilla außerdem erlauben, die NPAPI-Unterstützung, die dann eh nur noch für Flash existiert, restlos aus Firefox zu entfernen.

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October 01, 2016 10:06 AM

September 30, 2016

Sören Hentzschel

Programmiersprache: Rust 1.12 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.12 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.11 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.12 bereit. 1.361 Patches sind im aktuellen Release gegenüber Rust 1.11 gelandet. Das Rust-Team bezeichnet diese Rust-Version als eine der signifikantesten Veröffentlichungen seit Version 1.0. Wer sich für die Highlights der neuen Version interessiert, findet in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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September 30, 2016 11:01 AM

September 28, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 5.3 für Apple iOS

Mozilla hat mit Firefox 5.3 für Apple iOS ein Stabilitäts-Update für die Versionsreihe 5.x seines iOS-Browsers veröffentlicht.

Mozilla hat Firefox für Apple iOS aktualisiert. Die neue Version steht ab sofort zum Download für das iPhone, iPad sowie iPod touch im App Store bereit.

Download Mozilla Firefox 5.3 für Apple iOS

Genau zwei Wochen nach Veröffentlichung von Version 5.2 steht mit Firefox 5.3 für Apple iOS ein weiteres Fehlerbehebungs-Update bereit. Die neue Version behebt zwei mögliche Absturzursachen.

Ein Termin für das nächste Funktions-Update steht bisher noch nicht fest. Mozilla arbeitet derzeit vor allem daran, den Activity Stream, der bereits im Rahmen von Test Pilot für die Desktop-Version bekannt ist, nach Android und iOS zu bringen.

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September 28, 2016 11:25 PM

Firefox Aurora für Android nun auch im Google Play Store verfügbar

Die stabile Version wie auch die Beta-Version von Firefox für Android können schon lange bequem aus dem Google Play Store heruntergeladen werden. Gleiches gilt ab sofort auch für Firefox Aurora für Android.

Wer die stabile Version oder auch die Beta-Version von Firefox für Android nutzen möchte, lädt sich diese üblicherweise über den Google Play Store herunter. Die Nutzung der Aurora- oder gar Nightly-Version ist komplizierter, denn zunächst muss in den Android-Einstellungen die Installation von Apps aus anderen Quellen erlaubt werden, dann muss die entsprechende APK-Datei von der Mozilla-Webseite heruntergeladen und schließlich ausgeführt werden.

Dies stellt eine nicht unwesentliche Hürde da, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Nightly- und Aurora-Versionen in erster Linie dafür da sind, getestet zu werden und Fehler zu finden, damit diese gar nicht erst die Beta- oder gar finale Version erreichen. Mit anderen Worten: die Hürde zur Nutzung sollte möglichst gering sein, damit potentielles Nutzer-Feedback nicht bereits an der Installation scheitert.

Die Hürde für die Aurora-Version von Firefox ist nun abgebaut: ab sofort kann auch Firefox Aurora für Android ganz bequem aus dem Google Play Store heruntergeladen werden.

Download Mozilla Firefox Aurora für Android

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September 28, 2016 07:22 AM

SeaMonkey-Neuigkeiten

Fortschritte bei Release SeaMonkey 2.46

upsetrobotBlogpost in englischer SpracheEdmund Wong hat im Projekt-Blog einen Statusbericht zum Fortschritt für ein neues Release geschrieben. Kurzzusammenfassung: Herkules und Sisyphos haben wegen vermeintlicher Aussichtslosigkeit des Unterfangens gekniffen, so dass nun ran muss, und trotz weiterer schon bekannter (Bug 1305915 compile bustage for 2.46) oder erfahrungsgemäß noch zu erwartender Probleme ist er optimistisch, dass es in naher Zukunft ein SeaMonkey Release 2.46 geben wird.


Ungeduldige können hier schon mal lokalisierte Test-Builds herunterladen (leider nicht für MAC, kann da nicht jemand mit privaten Builds aushelfen?):

[DIR] latest-comm-release-linux32/ 2016-09-23 15:24
[DIR] latest-comm-release-linux64/ 2016-09-23 15:24
[DIR] latest-comm-release-windows32/ 2016-09-23 15:24
[DIR] latest-comm-release-windows64/ 2016-09-23 15:24

September 28, 2016 05:56 AM

September 27, 2016

Sören Hentzschel

Mozilla beendet Entwicklung von Firefox OS

Die Einstellung der kommerziellen Entwicklung von Firefox OS für Smartphones hat Mozilla bereits im Dezember des vergangenen Jahres angekündigt. Nun folgt die komplette Einstellung der Entwicklung von Firefox OS, auch für SmartTVs.

Im Dezember 2015 hatte Mozilla angekündigt, den Fokus von Firefox OS nicht länger auf den kommerziellen Launch von Smartphones, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) und Connected Devices legen zu wollen.

Das mittlerweile fertiggestellte Firefox OS 2.6 für SmartTVs wird gleichzeitig auch die letzte Version von Firefox OS sein, denn heute hat Mozilla die vollständige Einstellung der Entwicklung von Firefox OS bekannt gegeben. Mangelnden Erfolg kann man Firefox OS auf Panasonic-Fernsehern gewiss nicht vorwerfen, denn deren SmartTVs haben überwiegend gute Kritiken von der Fachpresse erhalten, der Ultra HD Premium-Fernseher 65DXW904 mit Firefox OS wurde vergangenen Monat sogar erst mit einem EISA-Award in der Kategorie „European Home Theatre TV 2016-2017“ ausgezeichnet. Innerhalb von Mozilla ist allerdings kein Platz mehr für Firefox OS.

Mozilla erforscht zwar in zahlreichen Projekten den Bereich der Connected Devices, Firefox OS bildet dabei aber für keines der Projekte die Grundlage, womit der Entwicklungsaufwand für Firefox OS innerhalb des Connected Devices-Teams von Mozilla nur bedingt gerechtfertigt werden kann. Die Entwicklung als OS für SmartTVs sieht das Connected Devices-Team nicht als Projekt, welches von Mozilla geführt werden sollte, sondern stattdessen von den kommerziellen Partnern, was im Falle von Firefox OS für SmartTVs Panasonic meint.

Als Konsequenz aus dieser Entscheidung wird Mozilla sämtlichen Code aus dem Hauptentwicklungszweig mozilla-central entfernen, der mit Boot to Gecko (kurz: B2G, der interne Name von Firefox OS), um eine schnellere Entwicklung der Gecko-Engine und damit letztlich des Firefox-Browsers zu gewährleisten.

Für das Community-Projekt B2G OS, welches Firefox OS für Smartphones gewissermaßen am Leben halten wollte, hat dies entsprechende Konsequenzen, so wird man hierfür Gecko forken müssen und nicht mehr länger auf Mozillas Gecko-Engine im Originalzustand zurückgreifen können. Mozillas Infrastruktur steht für B2G OS weiterhin zur Verfügung.

Inwieweit sich diese Entscheidung auf zukünftige Fernsehgeräte von Panasonic auswirkt, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Mozilla hat Firefox OS 2.6 abgeschlossen, so dass die neue Version in SmartTVs von Panasonic genutzt werden kann. Die langfristigen Pläne kann nur Panasonic kommentieren.

Update 28.09.2016
Offizielles Statement eines Mozilla-Sprechers ergänzt:

„Panasonic has the option to use Firefox OS on SmartTV, through the end of 2018. Although Mozilla is not currently planning further involvement with the project, Panasonic can continue using and contributing to the underlying B2G code base, subject to compliance with those open source licenses.“

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September 27, 2016 08:01 PM

Firefox: Drei neue Test Pilot Experimente

Unter dem Namen Test Pilot hat Mozilla ein Programm gestartet, welches es Firefox-Nutzern ermöglicht, potentielle neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu geben. Die zu testenden Funktionen können jederzeit per Klick aktiviert respektive deaktiviert werden. Am Mittwoch wird Mozilla die Experimente Fünf, Sechs und Sieben starten. Dieser Artikel gibt eine exklusive Vorschau auf die neuen Experimente Page Shot, Min Vid und Tracking Protection.

Im Mai hat Mozilla Test Pilot mit den ersten drei Experimenten Activity Stream, Tab Center sowie Universal Search gestartet, welche alle seit dem mehrere Updates erhalten haben. Im August kam schließlich noch No More 404s dazu. Dazu gab es schließlich noch diverse Verbesserungen an Test Pilot selbst in den letzten Wochen.

Am Mittwoch wird Mozilla drei weitere Experimente auf testpilot.firefox.com starten.

Test Pilot Experimente September 2016

Page Shot

Page Shot ist ein Screenshot-Werkzeug, welches darüber hinaus geht, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Page Shot

Die Screenshots werden automatisch auf einen Mozilla-Server hochgeladen, der unter pageshot.net erreichbar ist, und standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich, genauso wie ein Download des Bildes.

Page Shot

Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder. Die Übersicht der Bilder besitzt auch eine Suchfunktion. Und diese verdient eine besondere Erwähnung, denn die Suchfunktion besitzt eine Texterkennung und findet auch Texte, die auf den Screenshots zu lesen sind.

Page Shot

Min Vid

Min Vid ermöglicht es, Videos anzusehen und gleichzeitig andere Dinge zu machen. Unterstützt werden derzeit YouTube und Vimeo. Per Klick auf ein Symbol, welches in das Videobild integriert wird, oder per Kontextmenü-Eintrag („Send to mini player“) wird das gewünschte Video in einem Mini-Player geöffnet.

Das Besondere: dieser Mini-Player befindet sich immer im Vordergrund, auch wenn man auf anderen Webseiten aktiv ist. Der Mini-Player befindet sich aber nicht nur bei Benutzung von Firefox im Vordergrund, sondern auch, wenn andere Anwendungen aktiv sind.

Der Mini-Player besitzt alle relevanten Optionen: Play / Pause, Lautstärke, Anzeige der Videolänge, Möglichkeit zum Schließen oder auch zum Minimieren des Players, zum Verschieben und natürlich auch, um das Video wieder in einem Firefox-Tab zu öffnen.

Min Vid

Tracking Protection

Firefox besitzt seit Version 42 einen integrierten Schutz vor sogenannten Trackern. Dieser steht bisher allerdings nur in privaten Fenstern zur Verfügung. Das neue Experiment Tracking Protection aktiviert den Tracking-Schutz auch in nicht privaten Fenstern.

Darüber hinaus integriert das Experiment ein Symbol in der Adressleiste von Firefox. Darüber kann der Tracking-Schutz für einzelne Seiten aktiviert oder deaktiviert werden, außerdem kann darüber Mozilla mitgeteilt werden, ob die Seite mit den blockierten Elementen noch funktioniert oder nicht. Sofern Probleme bestehen, kann außerdem mitgeteilt werden, ob es Probleme mit Bildern, Videos, dem Layout der Seite, Buttons oder etwas anderem gibt.

Tracking Protection

Tracking Protection

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September 27, 2016 08:08 AM

September 26, 2016

Sören Hentzschel

Firefox: keine Feature-Updates mehr für Windows XP / Vista ab März 2017

Mozilla wird voraussichtlich ab März 2017 keine Feature-Updates von Firefox mehr für Nutzer von Windows XP und Windows Vista verteilen. Entsprechende Nutzer werden dann auf die ESR-Version von Firefox migriert und für eine noch unbestimmte Zeit zumindest weiterhin Sicherheits-Updates erhalten, ehe die Unterstützung komplett eingestellt werden wird.

Wer noch immer eines der veralteten Betriebssysteme Windows XP oder Windows Vista einsetzt, sollte alleine aus Sicherheitsgründen über ein Upgrade seines Betriebssystems nachdenken. Das im Jahr 2001 veröffentlichte Windows XP erhält bereits seit April 2014 keine Sicherheits-Updates mehr, das 2007 erschienene Windows Vista wird ab April 2017 keine Sicherheits-Updates mehr erhalten.

Für Firefox-Nutzer auf entsprechenden Betriebssystemen ist voraussichtlich im März 2017 der Zeitpunkt gekommen, an dem es das allerletzte Mal Neuerungen für den Mozilla-Browser gibt. Denn Mozilla plant, Firefox 52 zum letzten Feature-Release für Windows XP und Windows Vista zu machen. Ab Firefox 53 soll sich Firefox auf diesen Betriebssystemen nicht einmal mehr starten lassen. Nach derzeitiger Planung wird Firefox 52 am 7. März 2017 erscheinen.

Zumindest sollen Nutzer von Windows XP und Windows Vista nach Firefox 51 automatisch auf die ESR-Version von Firefox 52 migriert werden und so noch einige Zeit mit Sicherheits-Updates versorgt werden. Wie lange dies der Fall sein wird, ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Bisher hat jede ESR-Version sieben Feature-Updates (+ zwei weitere Updates als Puffer) gedauert, ein offizielles Support-Ende seitens Mozilla für Windows XP und Windows Vista ist aber ausdrücklich noch nicht entschieden.

Google hat bereits im April 2016 die Unterstützung von Chrome für Windows XP und Windows Vista komplett eingestellt und stellt nicht einmal mehr Sicherheits-Updates bereit.

Mozilla hat mit Firefox 49 erst die Unterstützung der alten Betriebssysteme Apple macOS 10.6 bis 10.8 sowie von Windows auf Systemen mit CPU ohne SSE2-Befehlssatzerweiterung eingestellt.

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September 26, 2016 07:42 PM

Multiprozess-Updates für Firefox-Erweiterungen von soeren-hentzschel.at

Mozilla wird voraussichtlich mit Firefox 50 erstmals die Multiprozess-Architektur für Nutzer mit Add-ons aktivieren, welche von den Entwicklern der jeweiligen Add-ons als kompatibel markiert worden sind. Rechtzeitig gibt es Updates für alle Erweiterungen von soeren-hentzschel.at: New Tab Override, Copy Extensions to Clipboard, SubToMe, Current Pushlog sowie FM Scene.

Die neue Multiprozess-Architektur Electrolysis, oder kurz: e10s, hat mit Firefox 48 erstmals eine finale Version von Firefox erreicht. Dies allerdings noch unter strengen Auflagen, wie dass der Nutzer keine Add-ons installiert haben darf. In Firefox 49 sind neben den sogenannten WebExtensions auch noch ein paar von Mozilla ausgewählte Erweiterungen erlaubt. Läuft alles nach Plan, dann werden ab Firefox 50 alle Add-ons erlaubt sein, die vom Entwickler des jeweiligen Add-ons als kompatibel mit e10s markiert worden sind. Bisher einzige Ausnahme: Tab Mix Plus wird auf Grund bekannter Probleme trotz entsprechender Markierung durch den Entwickler eine Aktivierung von e10s in Firefox 50 verhindern. Firefox 50 soll am 8. November erscheinen.

Update seitens der Erweiterungs-Entwickler sind wichtig, wenn die Erweiterungen nicht verhindern sollen, dass der Nutzer die Multiprozess-Architektur in Firefox 50 nutzen kann. Ein einziges Add-on, welches die Voraussetzungen nicht erfüllt, reicht bereits aus, damit die Multiprozess-Architektur nicht aktiviert wird. Ab welcher Firefox-Version diese Voraussetzung fallen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch vollkommen unklar.

New Tab Override 3.0 / 3.1

New Tab Override ist bereits seit der im Juni veröffentlichten Version 3.0 vollständig e10s-kompatibel. Vor wenigen Tagen wurde New Tab Override 3.1 veröffentlicht. Auf die neue Version trifft das natürlich ganz genauso zu.

Download New Tab Override

Copy Extensions to Clipboard 4.1

Neuerungen:

  • Flag für Multiprozess-Kompatibilität (e10s) gesetzt
  • Neues Erweiterungs-Icon
  • Add-on-Beschreibung für englischsprachige Version lokalisiert
  • Minimum-Version von Firefox 24 auf Firefox 45 angehoben
  • Code zur Unterstützung älterer Versionen als Firefox 29 entfernt
  • Entwicklung umgestellt von CFX auf JPM (1.1.4)
  • interne Code-Optimierungen

Download Copy Extensions to Clipboard

SubToMe – Universaler Folgen-Button 2.1

Neuerungen:

  • Flag für Multiprozess-Kompatibilität (e10s) gesetzt
  • Add-on-Beschreibung für deutschsprachige Version lokalisiert
  • Minimum-Version von Firefox 24 auf Firefox 45 angehoben
  • Code zur Unterstützung älterer Versionen als Firefox 29 entfernt
  • Entwicklung umgestellt von CFX auf JPM (1.1.4)
  • interne Code-Optimierungen

Download SubToMe – Universaler Folgen-Button

Current Pushlog 2.1

Neuerungen:

  • Flag für Multiprozess-Kompatibilität (e10s) gesetzt
  • Unterstützung für Firefox ESR 45 und nicht mehr für Firefox ESR 24
  • Unterstützung für UX-Branch entfernt, da nicht mehr genutzt seit Einführung von Australis
  • Add-on-Beschreibung für deutschsprachige Version lokalisiert
  • Minimum-Version von Firefox 24 auf Firefox 45 angehoben
  • Code zur Unterstützung älterer Versionen als Firefox 29 entfernt
  • Entwicklung umgestellt von CFX auf JPM (1.1.4)
  • interne Code-Optimierungen

Download Current Pushlog

FM Scene 7.0.0

Mit dem Update auf FM Scene 7.0.0 entfernt sich das Add-on von alleine. FM Scene wird seit Ende 2012 nicht mehr weiterentwickelt, den FUSSBALL MANAGER von EA SPORTS gibt es seit 2013 nicht mehr. Da es keinen Sinn ergibt, FM Scene noch installiert zu haben, und FM Scene die Aktivierung der Multiprozess-Architektur nicht verhindern soll, sorgt das Update auf FM Scene 7.0.0 selbst dafür, dass es auf den letzten Nutzer-Systemen verschwindet.

Eine manuelle Installation der neusten Version ist nicht zielführend. Das Add-on besteht nur noch aus einer Deinstallations-Routine für sich selbst.

Positiver Nebeneffekt: damit ist nun auch meine letzte XUL-basierte Erweiterung aus dem Angebot verschwunden. Alle anderen meiner Erweiterungen basieren auf moderneren Architekturen.

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September 26, 2016 04:45 PM